TTPRO - Audio-Interface FOCUSRITE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : FOCUSRITE

Modell : TTPRO

Kategorie : Audio-Interface

Laden Sie die Anleitung für Ihr Audio-Interface kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TTPRO - FOCUSRITE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TTPRO von der Marke FOCUSRITE.

BEDIENUNGSANLEITUNG TTPRO FOCUSRITE

Bitte lesen Sie alle diese Anweisungen und bewahren Sie zum späteren Nachschlagen auf. Befolgen Sie alle Warnungen und Anweisungen, die auf dem Gerät angegeben sind.

Verdecken Sie nicht die Lufteinlässe an der Rückseite. Führen Sie keine Objekte durch eine der Öffnungen ein. Verwenden Sie kein beschädigtes oder sprödes Kaltgerätekabel. Trennen Sie das Gerät vor der Säuberung von der Stromversorgung. Nur mit einem feuchten Tuch säubern. Verschütten Sie keine Flüssigkeit auf der Einheit. Sorgen Sie für genügend Luftzirkulation um das Gerät herum, um Überhitzung zu vermeiden. Da dies eine Class-A Gerät ist, empfehlen wir, dass Sie eine HE (evtl. mit Blindpanel) über der Einheit für die Luftzirkulation frei lassen. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung und überlassen Sie die Wartung qualifiziertem Servicepersonal unter den folgenden Umständen: Wenn das Kaltgerätekabel oder der Stecker beschädigt ist; wenn Flüssigkeit in das Gerät eingedrungen ist; wenn das Gerät heruntergefallen ist oder das Gehäuse beschädigt wurde; wenn das Gerät nicht normal funktioniert oder Veränderungen in einer Funktion zeigt. Benutzen Sie nur die Regler, die in der Bedienungsanleitung erklärt werden. Ignorieren Sie nicht den Sinn und Zweck von Schutzleiter-Steckern. Ein Erdungsstecker besitzt zwei stromführende Kontakte und einen dritten Erdungskontakt. Dieser dient ihrer Sicherheit. WARNUNG: DIESES GERÄT MUSS DURCH DAS

KALTGERÄTEKABEL GEERDET WERDEN. UNTER KEINEN

UMSTÄNDEN SOLLTE DIE NETZERDUNG VON DER NETZLEITUNG GETRENNT WERDEN. Dieses Gerät wird für die an der Rückseite angegebene Spannung geliefert. Gehen Sie sicher, dass die korrekte Netzspannung vorhanden ist und der korrekte Sicherungswert angepasst ist, bevor Sie das Gerät an die Stromversorgung anschließen. Um das Brandrisiko zu verringern, ersetzen Sie die Netzsicherung nur durch eine Sicherung mit dem richtigen Wert, der an der Rückseite angegeben ist. Die interne Stromversorgungseinheit besitzt keine Teile, die vom Benutzer gewartet werden können. Überlassen Sie jegliche Wartung einem qualifizierten Wartungstechniker durch den entsprechenden Focusrite-Händler. RACK VENTILATION: DA DER TWINTRAK PRO EIN CLASS-A GERÄT IST, GEHEN SIE SICHER, DASS ES WEITER UNTEN IN IHREM EQUIPMENTRACK MONTIERT IST, MIT GENÜGEND PLATZ FÜR DIE LUFTZUFUHR NACH OBEN UND UNTEN.

DEUTSCH EINLEITUNG Der TwinTrak Pro ist ein leistungsstarker und kosteneffektiver Stereoprozessor; das perfekte ‘Analog Plug-In’ für jedes moderne Audio-Recordingstudio. Es bietet alle nötigen Werkzeuge für: Da viele Tontechniker mittlerweile innerhalb der DigitalAudioWorkstation (DAW) mischen und der TwinTrak Pro zwei umfassende Aufnahmekanäle und latenzfreies Monitoring ermöglicht, wird ein Mischpult überflüssig und wartvoller Studioplatz gespart. Es gibt 3 separate Signalverarbeitungs-Sektionen in jedem der zwei Aufnahmepfade:

Aufnahmen von Stereo oder zwei Mono Signalen Signalverarbeitung von Stereo oder zwei Mono Signalen Signal-Monitoring inkl. zusätzlicher Mixfunktion mit einer einfach zu bedienenden Oberfläche Essentielle signalverarbeitung für Mixdown Anwendungen Siehe TWINTRAK PRO UND IHR STUDIO auf Seite 81 für weitere Information, wie der TwinTrak Pro Ihr derzeitiges Studiosetup verbessern kann. Der TwinTrak Pro kombiniert zwei hochwertige Class-A Vorverstärker mit einem Custom Optical Dual Mono/Stereo Kompressor. Zusätzlich bietet der TwinTrak Pro eine Anzahl von einzigartigen Funktionen vor und nach den PreAmps und Kompressoren inklusive variabler Eingangsimpedanz, “Air”-Schaltung, Mitten EQ und latenzfreie Monitorsektion mit erweiterten Routing- und Kontrollfunktionen. D/AWandlung ist vorhanden, A/D-Wandlung ist optional. Für Aufnahmen wird kein Mischpult für das Signalrouting benötigt: verbinden Sie Ihre Signalquellen mit dem TwinTrak Pro und schließen Sie die Ausgänge des TwinTrak Pro direkt an Ihre Soundkarte oder Aufnahmegerät an. Diese Art der Direktaufnahme stellt das sauberste Signal bei höchster Qualität sicher, da die Möglichkeit ausgeschlossen ist, Nebengeräusche und Rauschen durch ein Mischpult zuzufügen.

Diskrete Class-A Vorverstärker Mittenklangregelung mit Glockencharakteristik Optischer Kompressor Um einen möglichst sauberen Signalpfad zu Ihrem Recordingmedium zu garantieren, können Mitten EQ und Optischer Kompressor individuell aus dem Audioweg geschaltet werden (“hard bypass”). SICH MIT DEM GERÄT VERTRAUT MACHEN Während Sie sich mit dem Gerät vertraut machen, verwenden Sie eine Ihnen gut bekannte Klangquelle. Zum Beispiel können Sie Ihre lieblings-CD benutzen; allerdings sollte Ihnen bewußt sein, daß kommerzielle Veröffentlichungen bereits soweit komprimiert sind, daß eine Beurteilung eines Kompressors fast unmöglich ist; verwenden Sie für diesen Zweck trockene, unbearbeitete Samples oder Aufnahmen oder nehmen Sie selbst etwas auf und geben diese Signale in den TwinTrack Pro zur Bearbeitung.

ANSCHLÜSSE RÜCKSEITE

MIT DEM BETRIEB BEGINNEN

1. Stellen Sie sicher, dass nichts außer der Netzstromversorgung mit Ihrem TwinTrak

Pro verbunden ist, dann schalten Sie ihn mit dem Power-Schalter an der rechten Seite des Gerätes ein. Wenn Ihr Gerät permanent an ein Steckfeld angeschlossen ist, stellen Sie sicher, dass kein Audiosignal an angeschlossene Lautsprecher geführt wird, um Einschalt-Pop-Geräusche zu vermeiden. – Jeder Kanal bietet Anschlüsse für Line-Input (Klinke, symmetrisch) an der Rückseite, zusätzlich ist je ein unsymmetrischer Instrumenteneingang (Klinke) und je ein Mikrofoneingang (XLR, symmetrisch) auf der Vorderseite vorhanden. Die Insert-Klinkenbuchsen auf der Rückseite erlauben, einen externen Prozessor in die Signalkette zwischen Vorverstärker und Prozessorsektion des Gerätes einzuschleifen. Ausgänge liegen sowohl als XLR (symmetrisch, +4dBu) und Klinke (unsymmetrisch, -10dBV) vor, außerdem gibt es einen Kompressor Side-Chain-Anschluss (Klinke), siehe Seite 23. Kanal 1 (L) und Kanal 2 (R) FX – Die symmetrischen (+4 dBu) Klinkenanschlüsse FX SEND und FX RETURN erlauben, Effektgeräte in der Monitorsektion zu benutzen, ohne das eigentliche aufzunehmende Signal zu beeinflussen. Siehe LATENZFREIES MONITORING und MONITOR PEGEL Seite 23. M O N I T O R I N G – die symmetrischen (+4 dBu) Klinkenanschlüsse MONITOR INPUT ermöglichen den Anschluß von StereoAusgängen eines Mixers oder einer Soundkarte an das TwinTrak Pro’s LATENCYFREE MONITORING System. Es sind ebenfalls symmetrische (+4 dBu) Klinkenanschlüsse für HEADPHONES MIX und symmetrische (+4 dBu) XLRAnschlüsse für MONITOR OUTPUT vorhanden, um den TwinTrak Pro an externe Abhörsrsysteme anzuschliessen. Siehe LATENZFREIES MONITORING ANSCHLÜSSE auf Seite 23. LATENZFREIES

2. Verbinden Sie den entsprechenden Ausgang an der Rückseite des TwinTrack Pro

mit ihrem Aufnahmegerät oder Audiointerface. Wenn Sie den optionalen Digitalausgang verwenden, verbinden Sie entsprechend den digitalen Ausgang mit dem digitalen Eingang Ihres Recorders oder Ihrer Audioschnittstelle. Siehe auch OPTIONALER DIGITALER AUSGANG. Verwenden Sie den digitalen Eingang, schließen Sie diesen an den digitalen Ausgang Ihres Recorders oder Audiointerfaces an.

3. Schließen Sie die MONITOR-Eingänge an Ihre Mischpult- oder

Soundkartenausgänge an und verbinden Sie die Monitor-Ausgänge mit Ihren Monotorverstärkereingängen oder aktiven Abhörlautsprechern.

4. Gehen Sie Sicher, daß jede Prozessorsektion ausgeschaltet ist (der IN-Schalter ist

jeweils nicht gedrückt und unbeleuchtet).

5. Schließen Sie Ihre Eingangsquelle wie benötigt an. Mikrofone können an den

XLR-Mikrofoneingängen an der Vorderseite angeschlossen werden. Wenn Sie eine Line-Quelle anschließen wollen (um die Dynamik-Prozessorfunktion für z.B. einen Mixdown zu benutzen), verbinden Sie diese mit dem Klinken-Line-Eingang an der Rückseite. Alternativ können Sie elektrische Gitarren oder ähnliche Instrumente über die asymmetrischen INSTRUMENT INPUTs an der Vorderseite anschhliessen. Stellen Sie die richtige Auswahl der GAIN Funktion sicher (HIGH GAIN aktiviert für Instrumente, die eine hohe Verstärkung erfordern, z.B. passive Instrumente). Siehe Seite 21 für weitere Informationen zu HIGH GAIN Einstellungen. DAC INPUT

6. Überprüfen Sie, ob der korrekte Eingang in der DISCRETE CLASS A PRE-AMP

Sektion gewählt wurde. Wenn Sie eine Line-Quelle, die an der Rückseite am LINE INPUT angeschlossen ist, aufnehmen wollen, stellen Sie sicher, dass der LINESchalter gedrückt ist. Für den Gebrauch der INSTRUMENT INPUT-Buchse auf der Front für Instrumente muss der INST-Schalter gedrückt sein. Die MIC LED leuchtet, wenn weder der INST- noch der LINE-Schalter gedrückt ist, der Mikrofoneingang ist dann automatisch gewählt. – Ein optionaler ADC (analog/digital Converter) ist erhältlich und kann jederzeit nachgerüstet werden. Damit steht ein S/PDIF Ausgang und ein BNC WordClock Eingang zur Verfügung. Siehe DIGITAL AUSGANG OPTION auf Seite

7. Stellen Sie sicher, dass die Phasenumkehrung (Ø) und der HPF-Schalter

ausgeschaltet sind und daß der INPUT GAIN Regler ganz gegen den Uhrzeigersinn gedreht ist. - Der koaxiale (Cinch) S/PDIF Anschluss erlaubt digitale Signale der Monitorsektion oder dem Line-Eingang zur Bearbeitung zuzuführen. Diese Sektion bietet auch einen BNC WordClock Ausgang. Siehe DIGITAL ANSCHLÜSSE auf Seite 25. ADC OUTPUT

8. Wenn Sie ein Kondensatormikrofon benutzen, das Phantomspeisung benötigt,

aktivieren Sie den +48V-Schalter. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Mikrofon diese Phantomspeisung benötigt, ziehen Sie bitte dessen Bedienungsanleitung zurate. Phantomspeisung kann dafür nicht geeignete Mikrofone beschädigen. 9. Drehen Sie den LEVEL-Regler auf, übewachen Sie die Eingangspegel-AnzeigeLEDs und stellen Sie sicher, dass die rote Übersteuerungsanzeige O/L LED lediglich leicht und kurz bei den lautesten Pegelspitzen aufleuchtet. Der Eingang wird in dBfs gemessen, ein Pegel um 0 dBu wird also nur die ersten beiden LEDs leuchten lassen. S i e h e www.sospubs.co.uk/sos/may00/articles/digital.htm für weitere Informationen bezüglich dBu und dBfs.

10. Wenn Sie ein Mikrofon verwenden, stellen Sie sicher, dass dessen Platzierung

optimal ist. Bevor Sie mit den Aufnahmen beginnen, ändern Sie die Position des Mikrofons solange, bis Sie den Sound erreicht haben, den Sie wünschen. Beachten Sie, daß das Ändern der Mikrofonposition Pegelveränderungen nach sich ziehen kann, die am Eingangsregler des TwinTrak Pro korrigiert werden müssen. Vorverstärkers an sein Ziel zu senden. Vermeiden Sie es immer, den Ausgang des TwinTrak Pro mit einem weiteren Mikro-Vorverstärker zu verbinden, da dies sehr viel schlechtere Resultate zur Folge hat. +48V (Schalter) – Dieser bietet +48V Phantomspeisung für Kondensatormikrofone (nur für den Mikrofoneingang). Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Mikrofon Phantomspeisung benötigt, ziehen Sie dessen Bedienungsanleitung vor dem Anschalten zurate. Einige Mikros können durch Phantomspeisung beschädigt werden. AIR (Schalter) – Dies bietet eine angenehme Anhebung der sehr hohen Frequenzen (nur für den Mikrofoneingang wirksam). Die genaue Frequenz, die angehoben wird, ist abhängig vom verwendeten Mikrofon. Der Effekt kann mit Hinzufügen von “Luftigkeit” (adding air) beschrieben werden, und ermöglicht dem Vorverstärker offene und luftige Soundqualitäten, vergleichbar mit teureren Vorverstärkern mit Übertragern.

11. Jetzt können Sie problematische Mittenfrequenzen mit Hilfe des MID SCOOP

EQ eliminieren. Siehe Seite 22 für weitere Informationen diesbezüglich.

12. Der OPTICAL COMPRESSOR kann für die Kontrolle der Dynamik der Signale

behilflich sein. Siehe Seite 22 für weitere Informationen über den optischen Kompressor.

FUNKTIONEN UND BEDIENUNG

POWER (Schalter) – Schaltet das Gerät ein. Wir empfehlen, das Gerät einzuschalten, bevor Sie es mit signalfolgenden Geräten verbinden, um EinschaltPegelspitzen nicht an eingeschaltete Geräte weiterzugeben und Beschädigungen auszuschließen.

DISCRETE CLASS A PRE-AMP

Dieser Teil des Gerätes ist ein Vorverstärker, der dazu verwendet wird, das Eingangssignal am Mikrofon- oder Instrumenteneingang auf Linepegel zu verstärken, bevor es weiteren Prozessingsektionen zugeführt wird. MIC INPUT – Dies ist ein XLR-Anschluss, der den Anschluss eines Mikrofones an das Gerät ermöglicht. Wenn Sie den Vorverstärker des TwinTrak Pro benutzen und den Ausgang an ein Mischpult-Kanal anschliessen, verwenden Sie den Line-Eingang des Kanalzuges. Der bessere Mikrofonvorverstärker des TwinTrak Pro wird so verwendet, um das Signal ohne ungewollte Störungen eines schlechteren – Drehen des IMPEDANCE-Reglers ändert die Eingangsimpedanz des Mikrofonvorverstärkers (nur für den MIC INPUT wirksam). Die Einstellung der Impedanz des Class-A Vorverstärkers des TwinTrak Pro ermöglicht eine Abstimmung des PreAmps und des angeschlossenen Mikrofones bezüglich Pegel und Frequenzverlauf. Weitere Informationen siehe MIC PRE-AMP EINGANGSIMPEDANZ auf Seite 25. IMPEDANCE (Regler) INSTRUMENT INPUT – Dies ist ein hochohmiger Klinkeneingang um eine elektrische Gitarre oder Bass anzuschließen, ohne die Pickups zu belasten und ohne eine DI-Box zu benötigen.

DEUTSCH – Hier werden weitere 20 dBu Verstärkung aktiv, ideal für die Verwendung von passiven Instrumenten. Der LEVEL Regler kann dann zur Feinabstimmung des Pegels verwendet werden. Um festzustellen, ob HIGH GAIN benötigt wird, schliessen Sie die Soundquelle an und stellen den Eingangspegel auf –10 ohne HIGH GAIN einzuschalten. Erhöhen Sie langsam den Eingangspegel. Wenn Sie selbst bei +10 nicht den gewünschten Pegel erreichen, drehen Sie den Regler ganz zurück auf –10 und aktivieren Sie den HIGH GAIN Schalter. Nun stellen Sie den Pegel mit dem LEVEL-Regler passend ein. HIGH GAIN (Schalter) INSTRUMENT (Schalter), LINE (Schalter) und MIC (LED) – Auf der Font kann die Auswahl des Mikrofon-, Instrumenten- oder Linepegels gewählt werden. Für die Wahl des Instrumenteneingangs drücken Sie den INST-Schalter. Für Verwendung des Line-Eingangs muss der INST-Schalter ausgeschaltet und der LINESchalter gedrückt sein, der dann beleuchtet ist. Wenn keine der beiden erwähnten Optionen gewählt wurden, ist der Mikrofoneingang automatisch aktiv und die MIC LED leuchtet. (Regler) – Dieser wird benutzt, um den optimalen Pegel des Eingangssignales zu erreichen. Schliessen Sie ein Eingangssignal an (der INPUT GAIN Regler sollte ganz gegen den Uhrzeigersinn gedreht sein) und drehen den INPUT GAIN Regler weiter auf, während Sie die LED-Anzeige beobachten. Die rote O/L (Overload) LED darf nur ganz selten und kurz während der höchsten Signalspitzen aufleuchten. Wenn die Übersteuerungs-LED für längere Zeit leuchtet oder Sie Verzerrungen des Signals bei Pegelspitzen bemerken, sollten Sie den INPUT GAIN verringern. LEVEL Beachten Sie, dass die LED-Kette kalibriert ist 0 dBfs als Maximalwert anzuzeigen, um das Einpegeln bei Digital-Aufnahmen zu erleichtern. Welcher der beste Pegel für Ihre Aufnahmen ist, hängt von ihrem Aufnahmemedium ab. Wenn Sie auf einem analogen Medium aufnehmen, wo zusätzlicher Headroom benötigt wird, ergibt ein Pegel von –18dBfs den äquivalenten Ausgangspegel von +4 dBu. Bei Digital-Aufnahmen ist u.U. ein höherer maximaler Pegel von –6 - -4 dBfs erwünscht. Verwirrt? Besuchen Sie www.sospubs.co.uk/sos/may00/articles/digital.htm für weitergehende Beleuchtung. Ø (Phasenumkehrschalter) – Dies erlaubt, die Phase eines Eingangssignals zu drehen. Bei Aufnahmen einer einzelnen Signalquelle mit mehreren Mikros kann die Phasenlage der Mikrofonsignale in Abhängigkeit der Positionierung der Mikros unterschiedlich sein. Dies kann die Qualität der Aufnahme verändern; Signaladdition mit unterschiedlicher Phase neigt zu sehr „dünnem, näselndem“ Klang. (Beispiel: Snare-Aufnahmen mit Mikro je von oben und unten: die Signale sind gegenphasig.) Der Phasenumkehrschalter wird benutzt um die Phasenlage eines Mikrosignales zu korrigieren (nicht beide) – es ist meistens egal welches. Wird allerding die Signalquelle von noch einem weiteren Mikro mitaufgenommen (Raum-, Overhead-Mikro), stellen Sie sicher, daß die beiden close-up Mikros nicht mit dem weiteren Mikro aus der Phase liegen. Wenn Sie vermuten, daß zwei Signale gegenphasig sind, überprüfen Sie wie folgt:

1. Legen Sie auf Ihrem Monitorsystem ein Signal auf die linke, das andere auf die

2. Schalten Sie die Abhöre auf Mono.

3. Benutzen Sie den Phasenumkehrschalter für ein Signal: wenn zwei Signale in der

Phase übereinstimmen, ist der Klang kräftiger, voller. HPF (Schalter) – Dies ist ein HochPass-Filter, der ungewollte tiefe Fequenzen entfernt, wie z.B. Vibrationen der Bühne, die über Mikrofonständer übertragen werden, oder den Nahbesprechungseffekt (niedrige Frequenzen werden übermäßig betont, wenn bestimmte Mikrofone auf sehr kurze Entfernung verwendet werden). Die Grenzfrequenz ist 75 Hz bei einer Flankensteilheit von 18 dB pro Oktave. INSERT (Rückseite) – Die INSERT-Anschlüsse auf der Rückseite ermöglichen, zusätzliche externe Signalprozessoren in die Signalkette zwischen die Vorverstärker und den Prozessingsektionen des TwinTrak Pro zu schalten. Der Insert ist je eine einzelne 3-polige Klinke, belegt mit: Spitze: Send (Ausgang), Ring: Return (Rückführung), Schaft: Masse (Schirm). Ein Insertkabel ermöglicht den Anschluss des Ein- und Ausgangs eines externen Gerätes. Wenn der MIC INPUT gewählt ist, bietet der LEVEL Regler 0dB (ganz links) bis +60dB (ganz rechts) Verstärkung. Am INSTRUMENT INPUT ist eine Verstärkung von 0 dB bis +20 dB und mit aktiviertem HIGH GAIN zusätzliche 20dB, also +20 dB bis +40dB Verstärkung möglich. Ist der LINE-Eingang gewählt, ist eine Verstärkung von -10 dB bis +10 dB regelbar. Wenn der Regler auf 12 Uhr Position steht, wird der Eingangspegel des Lineeingangs nicht verändert.

Der MID SCOOP EQ (Mitten-Klangregelung) Sektion erlaubt die ausgewählte Frequenz um bis zu 12 dB abzusenken. Bei Aufnahmen von z.B. akustischen Instrumenten oder Bassgitarren können problematische Frequenzen entfernt werden. IN (Schalter) – Schaltet den MID SCOOP EQ in den Signalpfad. Eine rote LED leuchtet bei aktiviertem Schalter. CUT FREQUENCY (Regler) – Verändert die Center-Frequenz. Der Frequenzbereich ist 120 Hz bis 2 kHz. DEEP (Schalter) – Wenn eingeschaltet, wird die Absenkstärke von –6 dB auf –12 dB erhöht. OPTICAL COMPRESSOR Der OPTICAL COMPRESSOR arbeitet wie eine automatische Lautstärkereglung, die zu laute Pegel absenkt. Dies reduziert den Unterschied zwischen lauten und leisen Signalen, da Signale, die einen eingestellten vorgegebenen Pegel (Threshold) überschreiten, abgesenkt werden. Dies ermöglicht Signalverläufe zu „ebnen“ und zu verhindern, dass Signale übersteuern oder aufgrund variierender Pegel aus dem Mix „herausfallen“. Ebenso können Signale im Klangverhalten verändert oder durch Anhebung der Lautheit druckvoller gestaltet werden. Siehe Seite 27 EINFÜHRUNG KOMPRESSION. – Schaltet den OPTICAL COMPRESSOR in den Signalweg. Wenn er eingeschaltet ist, leuchtet die rote LED im Schalter. IN (Schalter) – Drehen des Reglers im Uhrzeigersinn verstärkt den Grad der Kompression durch Herabsetzen des Threshold (Einsatzschwelle). Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Stärke der Kompression. Dieser Regler ist also tatsächlich ein gedrehter Thresholdregler. Beachten Sie, daß lediglich Signale, die den Threshold übersteigen komprimiert werden, Signale die darunter liegen behalten Ihre natürliche Dynamik. COMPRESSION (Regler) SLOW ATTACK (Schalter) – Wenn er eingeschaltet ist, reagiert der Kompressor in der Ansprache (Attack) langsamer, so daß mehr Transienten (Einschwingphase des Signales) den Kompressor passieren. Dies kann hilfreich sein, bei starker Kompression den ursprünglichen Charakter des Signales beizubehalten. Beispielsweise kann so eine Snare Drum stark komprimiert werden, ohne den Anschlag des Sticks auf das Fell zu verlieren. – Bestimmt die Zeit, bis die Pegelreduktion des Signales wieder neutral ist, nachdem das Signal den Threshold wieder unterschritten hat. Je schneller die Release-Zeit ist, desto lauter scheint das Signal zu sein. RELEASE (Regler) – Wenn er eingeschaltet ist, wird eine höhere Komprimierungsrate angewendet, was einen sehr flachen, komprimierten Sound ergibt. Verwenden Sie HARD RATIO nicht, wenn Sie einen Großteil der ursprünglichen Dynamik erhalten möchten. HARD RATIO (Schalter) HARD KNEE (Schalter) – Wenn angeschaltet, wird ein härteres Ansprechverhalten der Kompression erreicht. Ein eher “punchy” und offensichtlicher komprimierter Klang wird erreicht. MAKEUP GAIN (Regler) – Legt die Ausgangslautstärke des komprimierten Signals fest. Da das Komprimieren das Signal leiser macht, können Sie mit MAKEUP GAIN den ursprünglichen Pegel wieder herstellen. Vergleichen Sie unkomprimiertes

DEUTSCH und komprimiertes Signal, indem Sie den Kompressor ein- und ausschalten (INSchalter). – Zeigt an, wieviel Pegel durch die Komprimierung „verlorengeht“. Kompression reduziert den Pegel des Signales (der Signalspitzen), ein Pegelverlust von z.B. 10 dB bedeutet also –10 dB auf der Anzeige. GAIN REDUCTION (LED-Anzeige) Wandlerkarte aufgenommen wird. Wenn das abzuhörende Signal duch einen digitalen Recorder zurück in eine Abhöre geroutet wird, können signifikante Zeitverzögerungen (Resultat der Wandler und des Prozessings) entstehen, die es schwierig oder gar unmöglich machen, „in time“ zu den bereits aufgenommenen Tracks zu singen, sprechen oder spielen. COMPRESSOR SIDE-CHAIN INSERT (Rückseitiger Anschluss) – Dies ist ein Klinkenanschluss, gleich konfiguriert wie der Kanal Insert (tip = send, ring = return). Dies erlaubt einen externen Prozessor wie z.B. einen Equalizer in den Regelweg (side-chain) des Kompressors einzuschleifen, um z.B. frequenzabhängige Kompression (De-Essing) zu ermöglichen. STEREO LINK (Schalter) – Der TwinTrak Pro bietet wirkliche Stereo Kompression; bei eingeschalteter Funktion übernimmt der obere Kanal die Masterfunktion und lässt Sie beide Kanäle mit nur diesen Reglern bedienen. Im Stereo-Modus ist die Gain-Reduction (Pegelabsenkung) lediglich auf dem MasterLED-Meter angezeigt. OUTPUT LEVEL Die latenzfreie Monitor-Sektion des TwinTrak Pro ermöglicht ein Abhören der Signale, bevor diese zum Aufnahmemedium geschickt werden - zusammen mit dem Stereomix bereits aufgenommener Spuren (wie ein Mini-Mixer). Dadurch ist eine Aufnahme von neuen Tracks „in time“ zu bereits vorhandenen probelmlos möglich. Die Funktionen der LATENZFREIEN MONITORING Sektion erlauben dem Techniker oder Künstler einen Kopfhörer-/externen Monitor-Mix wie folgt zu erstellen: INPUT BALANCE (Regler) – Erlaubt im Monitorpfad die Stereo-Balance zwischen den beiden Eingangskänalen zu regeln. MONO (Schalter) – Summiert die beiden Monitor-Eingangskanäle und sendet ein Monosignal zum linken/rechten Monitor-Ausgang. – Die integrierten Peak-anzeigenden VU-Meter in der Ausgangs-Sektion des TwinTrack Pro ermöglichen ein genaues Überwachen der Pegel, die an die nachfolgenden Geräte geschickt werden – und dies sowohl für die analogen, als auch digitalen Ausgänge. Das Meter zeigt Werte zwischen -24 dBfs und 0 dBfs an. Ein „overload“ LED zeigt überhöhte Pegel an – wenn diese leuchtet, reduzieren Sie den Pegel mit den entsprechenden Reglern in der EQ- oder Kompressor-Sektion (setzt voraus, daß der Eingangspegel korrekt eingestellt ist).

FX RETURN (Regler) – Erlaubt Ihnen im Monitorpfad den Anteil des originalen, trockenen (DRY – kein Effekt) und des mit Effekt (WET) versehenen Signales abzustimmen. Dies ist besser als Plug-In Effekte über eine DAW einzufügen: erstens werden Zeitverzögerungen zwischen Eingangs- und Playbacksignal vermieden und zweitens ist die Bedienung auf der Frontseite des TwinTrack Pro bedienungsfreundlicher als diesen Teil über das Recordingsystem regeln zu müssen. Siehe FX SEND AND RETURN im folgenden Abschnitt für den Anschluß von Effektgeräten in den Monitorweg. LATENZFREIES MONITORING Die verzögerungsfreie Monitoring-Sektion wird in Verbindung mit der MONITOR LEVELS Sektion für flexibles Abhören der aufzunehmenden Signale und eines existierenden Stereomixes benutzt. Zeitliche Latenz kann in diesem Zusammenhang immer ein grosses Problem sein, wenn z.B. auf ein digitales System über eine Hinweis: Der Stereo FX SEND AND RETURN kann ebenso als zweifacher Mono Effektweg benutzt werden um unterschiedliche Effekte zu jedem Kanal zu führen. Wie auch immer, der FX Return Regler arbeitet zugleich für den Effektpegel beider Seiten.

DEUTSCH MIX (Regler) – Erlaubt die Kontrolle der Verhältnisses zwischen den aufzunehmenden Signalen und dem bereits aufgenommenen Stereo Mix, der von der DAW in die Monitoreingänge geführt wurde. HEADPHONE Bearbeitungs-Setup belassen und immer die Ausgänge Ihrer DAW (Digital Audio Workstation) abhören. MONITOR OUTPUTS - Diese Ausgänge sind als symmetrische 6.35mm Stereoklinkenbuchsen ausgeführt (+4 dBu). Sie ermöglichen das Routen der Signale des Monitor Inputs (z.B. StereoMix von DAW) zu einem Paar aktiver Lautsprecher oder Monitorverstärker. Diese Ausgänge sind unabhängig vom Kopfhörerbus und geben nur das Signal des Monitor Inputs wieder, es sei denn der HEADPHONES TO MONITOR Schalter ist aktiviert (siehe LATENZFREIES MONITORING oben). MONITOR PEGEL HEADPHONES (Front) – Üblicher Stereoklinkenanschluß für Kopfhörer, wird mit HEADPHONES Lautstärkeregler kontrolliert. – Erlaubt unabhängige Kontrolle über den Signal-Pegel der zur externen Abhöre geht. MONITORS (Regler) HEADPHONES (Regler) – Erlaubt unabhängige Kontrolle über die Lautstärke für den Kopfhörerausgang. – Erlaubt den Kopfhörermix (wie eingestellt vom HEADPHONE MIX Regler) zu den externen Monitoren (via des Monitor Level Reglers) zu führen. Das bedeutet, Sie können den erstellten Kopfhörermix auf die Abhöre schalten, ohne die unabhängige Kontrolle über den HEADPHONE MIX Pegel zu verlieren. HEADPHONES TO MONITOR (Schalter) MONITOR MUTE (Schalter) – Schaltet den Ausgang zu den Monitoren stumm (aber nicht den Kopfhörer). Diese Regelmöglichkeiten erlauben auf einfache Weise die unabhängige Kontrolle zwischen trockenem/mit Effekt versehenen Signal/Monitorsignal. Das bietet dem Künstler die Optimierung des eigenen Monitormixes ohne Beeinflussung der Signale für den Techniker/die Aufnahme. HEADPHONES MIX – Diese hinteren Ausgänge sind als symmetrische Klinke (+4 dBu) ausgeführt. Der Kopfhörermix kann an einen externen Verstärker/Kopfhörerverstärker gesendet werden. Das Signal wird vor dem HEADPHONES Level Regler abgegriffen, somit kann der Kopfhörerausgang auf der Front unabhängig geregelt werden. FX SEND AND RETURN – Auf der Rückseite sind 4 symmetrische (+4 dBu) Klinkenbuchsen zu finden. Der Send (Signalausführung) wird hinter Balance-Regler und Mono-Schalter abgegriffen. Der Return (Signalrückeinführung) wird vor dem FX MIX-Regeler zurückgeführt. Dies erlaubt die zwei Kanäle zu und von einem externen Effektgerät, wie z.B. einem Stereo-Hall, zu routen. Effektsignale an diesem Punkt zuzufügen betrifft nicht das Signal, das aufgenommen werden soll. Es wird dem Künstler über dem Monitorweg zur Verfügung gestellt, und hift, daß dieser sich bein Mithören seines Auftritts. DIGITAL

LATENZFREIES MONITORING - ANSCHLÜSSE

ADC LOCK (LED) – Diese LED des TwinTrak Pro leuchtet, wenn der optionale ADC (Analog/Digital-Konverter) zu einer externen WordClock-Quelle synchronisiert ist. Wenn eine externe WordClock angeschlossen ist, sollte die LED ständig leuchten. Ein Flackern deutet auf schlechte Jitter-Eigenschaften des Synchronisationssignals hin und die WordClock-Quelle sollte überprüft werden. – Diese Eingänge sind als symmetrische 6.35mm Stereoklinkenbuchsen ausgeführt (+4 dBu). Sie ermöglichen das Routen der Main Stereo Outputs (z.B. einer DAW oder Soundkarte) auf die LATENCY-FREE MONITORING Sektion des TwinTrak Pro. Dies bedeutet, dass Sie zur gleichen Zeit den bereits aufgenommenen Stereo Mix und das bearbeitete TwinTrak Pro Signal abhören können. Sie können den TTPro permanent in Ihrem Recording- oder DAC SIGNAL (LEDs) – Der TwinTrak Pro ist das erste Platinum Gerät, das einen DAC (Digital zu Analog Konverter) als serienmäßig ausgestattete Funktion bietet. Hier können digitale Stereo oder zwei mono Signale zugeführt werden, entweder zum Zwecke des Monitorings oder für das Prozessing durch die Sektionen MID SCOOP EQ und OPTICAL COMPRESSOR. Zwei LEDs (links + rechts) zeigen, wenn Signale, mono oder stereo, durch den DAC fließen. Die LEDs leuchten bei Signalstärken über -12 dBfs. MONITOR INPUTS

DEUTSCH synchronisieren. Wenn das Gerät korrekt zur externen WordClock-Quelle eingestellt und angeschlossen ist, wird die ADC LOCK LED leuchten (s.o.). Einbauen der Karte Siehe separate Bedienungsanleitung für den Einbau des ADC.

MIKROFONVORVERSTÄRKER EINGANGSIMPEDANZ

– Wenn dieser Schalter ausgeschaltet ist, wird das hereinkommende Signal zur LATENCY FREE MONITORING Sektion geführt um als Monitoreingang zu fungieren. Wenn eingeschaltet, wird das Signal zu den LINEEingangskanälen geführt. Das Routing des DAC-Signales zum LINE-Eingang UND MONITOR-Eingang ist durch die Normalisierung dieser Klinkenbuchsen entsprechend möglich – dafür ist es unabdingbar, daß diese Buchsen nicht belegt sind bei Gebrauch des DAC. DAC INSERT (Schalter) DIGITAL-ANSCHLÜSSE – Das Format des Digitaleingangs ist S/PDIF via einer Cinch-Buchse. Ein WordClock-Ausgang wird via einer BNC-Buchse geboten. Siehe Seite 26 für weitere Informationen zu WordClock. DAC INPUT DIGITALE-AUSGANGS-OPTION Zusätzlich zu den analogen Ausgängen kann ein hochqualitativer (24 Bit, 128x Oversampled, 44.1, 48, 88.2 or 96 kHz) Digitalausgang nachgerüstet werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar, wenn diese Option eingebaut ist: S/PDIF OUTPUT – Der Cinch-Ausgang liefert S/PDIF in 24 Bit. Falls eine 16 Bit Auflösung benötigt wird, sollte das angeschlossene Gerät eine 24 Bit auf 16 Bit Dither-Funktion haben. SAMPLE FREQUENCY (Schalter) – Zwei Schalter wählen 4 verschiedene Sample-Frequenzen aus, wie auf der Rückseite abgebildet. Der linke wählt zwischen

44.1 kHz (Schalter ein) und 48 kHz (Schalter aus), der rechte verdoppelt die Frequenz

auf 88.2 kHz und 96 kHz. – Wenn eine externe WordClock via des BNCAnschlusses zugeführt wird, wird der TwinTrak Pro bestrebt sein, sich darauf zu

EXT WORD CLOCK INPUT

Ein entscheidendes Element der Klangbildung eines Mikrovorverstärkers ist der Zusammenhang zwischen verwendetem Mikrofon und Typ der Mikrovorverstärkereingangstechnologie. Die hauptsächliche Auswirkung dieses Zusammenspiels sind Pegel und Frequenzverlauf des Mikrofons: ( P e g e l ) - Professionelle Mikrofone haben meist niedrige Ausgangsimpedanzen und so kann mehr Pegel bei Wahl einer höheren Eingangsimpedanz-Einstellung erreicht werden. LEVEL FREQUENCY RESPONSE (Frequenzverhalten) – Ausgeprägte Präsenz-Spitzen und beschnittene Frequenzverläufe von Mikrofonen (mit diesen Eigenschaften) können durch eine niedrige Impedanzeinstellung weiter verstärkt werden. Alternativ werden durch Wahl einer höheren Eingangsimpedanz die hohen Frquenzanteile des Mikrofons hervorgehoben und verbessern die Raum “Ambient” Informationen und Klarheit in den obersten Frequenzen, auch von qualitativ durschnittlichen Mikros. Verschiedene Impedanzeinstellungen können für das Finden des gewünschten optimalen Klanges von Instrumenten oder Stimme ausprobiert werden. Um zu verstehen, wie man die Impedanzwahl kreativ nutzt, kann es hilfreich sein, den folgenden Abschnitt über Interaktion von Mikro-Ausgangs-Impedanz und PreAmpEingangsimpedanz zu lesen.

VARIABLE IMPEDANZ: TIEFERGEHENDE

ERLÄUTERUNG Dynamische Magnetspulen- (dynamic moving coil) und KondensatorMikrofone Die meisten aller dynamischen- und Kondensatormikrofone haben eine relativ geringe nominale Ausgangsimpedanz zwischen 150 Ω und 300 Ω, gemessen bei 1 kHz. Die Mikros sind so konstruiert, um weniger empfindlich gegen Nebengeräusche und Höhenverluste aufgrund der Kabelkapazität zu sein.

DEUTSCH Der Nebeneffekt dieser niedrigen Ausgangsimpedanz ist hauptsächlich die Auswirkung auf den Ausgangspegel. Niedrige PreAmp-Impedanzen verringern die MikroAusgangsspannung und betonen jede frequenzabhängige Variation der MikroAusgangzimpedanz. Ein Impedanz-angepasster PreAmp (z.B. PreAmp-Eingang 200 Ω bei 200 Ω Mikro-Ausgang) wird den Mikrofonpegel und Störabstrand um 6 dB verringern, was nicht erwünscht ist. Traditionell haben Vorverstärker die zehnfache Eingangsimpedanz zum durchschnittlichen Mikrofon um Mikrofonpegelverlust zu minimieren und Signal/Geräusch-Abstand zu maximieren, ungefähr 1.2 kΩ bis 2 kΩ. (Das original ISA110 PreAmp-Design folgt dieser Konvention und hat eine Eingangsimpedanz von

Eingangsimpedanzen größer als 2 kΩ neigen dazu, die frequenzabhängigen Variationen des Mikrofon-Ausgangs weniger deutlich zu machen als niedrige Impedanzen. Hohe Eingangs-Impedanzeinstellungen führen zu Mikrofonverhalten mit gleichmäßigem Mitten- und Bassfrequenzbereich und verstärktem Höhenanteil verglichen mit niedrigen Eingangs-Impedanzen. Bändchen-Mikrofone Die Impedanz eines Bändchenmikros ist einen besonderen Erwähnung wert, da dieser Typ von Mikrofonen enorm von der Eingangsimpedanz eines Vorverstärkers abhängig ist. Die Ausgangsimpedanz dieser Art von Mikrofonen ist unglaublich gering, sie liegt um die 0,2 Ω, und es wird ein Ausgangsübertrager (Trafo) benötigt, um die extrem geringe Spannung, die es erzeugt, in eine für einen Vorverstärker verwendbare zu wandeln. Dieser Trafo benötigt eine Übersetzung von 1:30 (Primär:Sekundär), um die Spannung auf einen brauchbaren Pegel zu heben und ebenso erhöht diese TrafoÜbersetzung die Ausgangsimpedanz auf 200 Ω bei 1 kHz. Diese Übertragerimpedanz wirkt sich stark auf den Frequenzverlauf aus – Pegel mancher Frequenzbereiche können verdoppelt werden (bekannt als Resonanzpunkt) und tendiert dazu, bis auf sehr kleine Werte den hohen und tiefen Frequenzanteil zu beschneiden. Deshalb, analog zu dynamischen- und Kondensator-Mikrofonen, hat die Vorverstärker-Eingangsimpedanz einen massiven Effekt auf Signalpegel und Frequenzverlauf des Bändchenmikrofon-Ausgangsübertragers, und damit auf die “Klangqualität” des Mikrofones. Es wird empfohlen, daß die Eingangsimpedanz eines Mikrofonvorverstärkers mindestens den 5-fachen Wert der nominalen Ausgangsimpedanz des Bändchenmikrofones hat.

IMPEDANZ EINSTELLUNG - ÜBERSICHT

Im Allgemeinen führen die folgenden Einstellungen zu den genannten Ergebnissen: Hohe Mikro-Pre-Amp Impedanz-Einstellungen Ergibt insgesamt mehr Pegel Schmeichelt dem unteren und mittleren Frequenzverlauf Verbessert den hohen Frequenzanteil des Mikrofones. Niedrige Mikro-Pre-Amp Impedanz-Einstellungen Reduziert den Mikrofon-Ausgangspegel Tendiert zur Hervorhebung der Präsenzspitzen der unteren und mittleren Frequenzen und der Resonanzpunkte. WORDCLOCK Wann immer mehrere digitale Audiogerätschaften digital verbunden sind, müssen alle WordClock-synchronisiert sein, um Datenübertragungsprobleme zu vermeiden. Alle Geräte müssen ihre Daten in der gleichen Samplerate senden und empfangen (z.B.

44.1 kHz), zusätzlich müssen alle internen Taktungen synchronisiert sein. Das stellt

sicher, daß alle Einheiten die Daten gleichgetaktet senden, empfangen und bearbeiten. Nichterfüllring dieser Voraussetzung kann zu drastischer Reduzierung der Klangqualität und zu hörbaren Erscheinungen wie Pop- und Click-Geräuschen führen. Bei einer Samplerate von z.B. 44.1 kHz sind jede Sekunde 44.100 Plätze mit Samples zu belegen; ist nur eine kleine Abweichung in einer der Taktgeber, werden einige der Samples einen Platz weiter verschoben oder gehen verloren, dies resultiert in Verzerrungen. Um solche Probleme zu vermeiden, ist die Verteilung eines einheitlichen WordClock in jedem digitalen System unabdingbar. Ein Gerät sollte als WordClock-”Master”, alle anderen als WordClock-“Slave” definiert werden. Dies festzulegen ist zumeist einfach, die meisten Digitalformate übertragen die WordClock-Information mit (z.B. S/PDIF, AES/EBU, ADAT). Wo dies nicht der Fall ist (z.B. TDIF), kann WordClock mittels einer seperaten Verbingung übertragen werden. Beachten Sie, daß Timecode Synchronisation (z.B. SMPTE) etwas völlig anderes als WordClock-Synchronisation ist, wenn auch ebenso wichtig. Timecode ermöglicht, mehrere Aufnahmemedien miteinander synchron laufend aufnehmen und abspielen zu lassen. Timecode überträgt eine Folge von absoluten Zeiteinheiten (Std:Min:Sek:Frames). Die jeweiligen Zeitberechnungen der Geräte sind unabhängig.

EINFÜHRUNG KOMPRESSION

Kompressoren sind wahrscheinlich die am häufigsten eingesetzten Signalprozessoren der Audio-Industrie. Man könnte den Kompressor als eine Art automatische Lautstärkeregelung betrachten. Sobald die Lautstärke des Eingangssignals einen bestimmten Pegel (Threshold/Schwellenwert) überschreitet, verringert der Kompressor die Verstärkung („er dreht die Lautstärke zurück“), wodurch das Signal weniger laut ist als es normalerweise wäre. unbearbeitet, d.h., wenn das Signal in dem obigen Beispiel zwischen –20dB und –6dB vor dem Kompressor lag, bewegt es sich nach dem Gerät zwischen –20dB und –9dB. Die Dynamik des Signals wurde demnach von 14dB auf 11dB reduziert. Kompression führt dazu, dass alle Variationen in der Lautstärke eines Signals (also der Dynamikbereich des Signals - der Unterschied zwischen den Minimal- und Maximalpegeln eines Signals) verringert werden. Das Ausmaß dieser Reduzierung wird vom Threshold-Wert (der Pegel, über dem die Verstärkung verringert wird) und dem Ratio-Wert (die Stärke der Verringerung) bestimmt. Die höheren Ratio-Werte bezeichnet man als “Hard Ratios” - die niedrigeren Werte als “Soft Ratios“. Da die Kompression den Lautstärkepegel lauter Signale verringert, muss hinter dem Kompressor wieder eine Verstärkung stattfinden, um den Gesamtpegel zu erhöhen, damit die Maximallautstärke vor dem Kompressor mit der hinter dem Kompressor übereinstimmt. Dieses so genannte Makeup Gain ist notwendig, um den Maximalpegel des Signals immer konstant zu halten und dadurch eine korrekte Pegelanpassung an weitere Bearbeitungsstufen oder andere Geräte zu gewährleisten. Wie stark der Kompressor die Verstärkung reduziert, wird vom Ratio-Wert bestimmt. Der Ratio-Parameter wird normalerweise als numerischer Wert, z. B. 4:1, ausgedrückt. Der Wert stellt die Stärke dar, mit der die Verstärkung verringert wird, wenn der Pegel des Signals den Schwellenwert übersteigt. Nach der Anwendung des Makeup Gains sind die leiseren Teile des Signals, die unter dem Threshold-Pegel lagen (und daher nicht komprimiert wurden), jetzt lauter als vor der Einspeisung in den Kompressor. Dadurch klingt jedes komprimierte Instrument lauter. Man nutzt dieses Phänomen beispielsweise, um Gitarren mehr Sustain zu verleihen. Bei einem Großteil der Pop-Musik werden die Begleitinstrumente (z. B. Drums, EBass, Rhythmusgitarre usw.) stark komprimiert (mit hohem Ratio-Wert und niedrigem Threshold), damit sie während der gesamten Aufnahme einen gleichmäßigen Lautstärkepegel beibehalten. Man erhält eine solide Begleitung, ohne dass gelegentlich Trommelschläge oder Basstöne in der Mischung unkontrolliert hervorstechen (oder untergehen). Einen niedrigen Ratio-Wert verwendet man gewöhnlich für Instrumente wie SoloGitarren oder Gesang, die über der Mischung liegen. In diesem Fall sollte man mehr von der Dynamik der ursprünglichen Darbietung bewahren, um dem künstlerischen Ausdruck Raum zu lassen. Eine Verringerung der Pegelvariationen ist weiterhin erforderlich (aus den oben genannten Gründen), aber nicht in dem gleichen Ausmaß. Lassen Sie uns zu einem Beispiel mit reellen Werten übergehen: Wenn der Threshold auf –10dB und die Ratio auf 4:1 eingestellt ist wird jedes Signal, welches –10dB überschreitet, am Ausgang des Kompressors nur um 1dB lauter, wenn es eingangsseitig um 4dB steigt. Also wird ein Eingangssignal mit einem Peak von –6dB (= 4dB über dem Threshold) zu einem Ausgangssignal mit einem Peak von –9dB (= 1 dB über dem Threshold). Signale mit einem Pegel unterhalb des Thresholds bleiben Die anderen, bei den meisten Kompressoren vorhandenen Regler sind Attack und Release. Attack bestimmt die Geschwindigkeit, mit der der Kompressor die Verstärkung zu reduzieren beginnt, nachdem der Schwellenwert überschritten wurde. Betrachten Sie es als die zum Zurückdrehen der Lautstärke benötigte Zeit. Sehr kurze Attack-Zeiten bedeuten, dass der Kompressor sehr schnell „anspringt“. Sie werden normalerweise für

DEUTSCH Gesang eingesetzt, um den Pegel genau kontrollieren zu können. Bei längeren AttackZeiten bleibt mehr von der Attack-Dynamik des ursprünglichen Signals erhalten, wodurch beispielsweise perkussive Sounds und Gitarrensounds aufregend und druckvoll bleiben. Release bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Wirkung des Kompressors endet, nachdem das Signal unter den Schwellenwert gefallen ist. Betrachten Sie es als den Zeitraum, der zum erneuten Aufdrehen der Lautstärke benötigt wird. Bei kurzen Release-Zeiten lässt der Kompressor das Signal sehr schnell zu seinem normalen Pegel zurückkehren. Dadurch wird manchmal ein „pumpender“ Klang erzeugt, bei dem die Lautstärkeänderungen deutlich hörbar sind. Abhängig vom Musikstil kann dies unerwünscht sein oder als nützlicher kreativer Effekt verwendet werden. Bei längeren Release-Zeiten werden möglicherweise auch Signalanteile unterhalb des Schwellenwerts komprimiert oder die Verstärkung kann vor der nächsten „Schwellenwert-Überschreitung“ nicht zum Normalpegel zurückkehren – bedenken Sie, dass der Kompressor auf das gesamte Signal wirkt. Siehe Abbildung unten.

FAQ - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Q. Wer ist der Anwender des TwinTrak Pro? A. TwinTrak Pro ist ideal für den enthusiastischen Homestudiobetreiber, speziell jeden, der eine native DAW benutzt. Gleich den anderen Platinum-Geräten ist der TwinTrak Pro in professioneller Umgebung heimisch, wie Recordingstudios, LiveSound-Installationen, Rundfunk- und Fernsehsendern, Synchronisations- und Postproductionstudios. Q. Welche Art Mikrofonvorverstärker finden im TwinTrak Pro Verwendung? A. Zwei der preisgekrönten Class-A PreAmps, wie sie auch im VoiceMaster Pro zu finden sind. Q. Was bedeutet “variable Impedanz” und was ist der großartige Nutzen? A. Bis zum Erscheinen des TwinTrak Pro ist diese Funktion nur bei höchstwertigen professionellen Mikroverstärkern wie z.B. dem Focusrite ISA428 Prepack zu finden gewesen. Variable Eingangsimpedanz erlaubt zwei Dinge: Die Möglichkeit, die Impedanz des Vorverstärkers an das des verwendeten Mikrofones anzupassen (alle Mikrofone haben unterschiedliche Impedanzen) als auch um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, verschiedene Klangfärbungen zu erzielen. Siehe www.focusrite.com für weitere Details. Q. Was bewirkt der AIR Schalter? A. Die AIR Funktion ist eine Schaltung, basierend auf einer drahtgewickelten Induktionsspule, die sehr nahe die wesentlich teureren Übertrager-basierenden MikroPreAmps (wie RED und ISA Serie) emuliert. Nicht ganz genau wie ein trafobasierender Vorverstärker entspricht die AIR-Schaltung bezüglich “Offenheit” der hohen Frequenzen diesen. Eine neue Generation von Anwendern kann nun die Klangqualität erleben, die normalerweise nur in professionellen Aufnahmestudios zu finden ist. Q. Wie arbeitet der MID SCOOP EQ? A. Die Eierköpfe bei Focusrite haben die mittleren Frequenzen als die typischen problematischen bei Aufnahmen und Prozessing von Stimmen und Instrumenten erkannt, und ermöglichem dem Anwender mit einem einfach zu bedienendem Regler diese zu entfernen (abzugraben - “scoop” them out). Erinnern Sie sich, was Sie nicht mögen und getan haben: entfernen Sie nasales “Gänse-Quäken” von problematischen Stimmen oder bewegen einen überresonanten “DI-Instrumenten-Klang” näher in den Bereich eines mikrofonierten Gitarren- oder Bassverstärkers. Q. Der TwinTrak Pro ist mit einem hochqualitativen D/A Wandler (DAC) ausgestattet. Wieso ist das ein wichtiges Feature und wie kann man es nutzen? A. Dieses revolutionäre Feature kann in zweierlei Hinsicht genutzt werden. Ersten erlaubt es dem Anwender ein Paar digitaler Signalquellen von einer DAW (Digitale Audio Workstation) oder Soundkarte (S/PDIF-Anschluß) in die latenzfreie Monitorsektion zu führen. So kann für Aufnahmen das vorher aufgenommene Material in höchster Qualität abgehört werden. Und wenn nicht mehr genügend analoge Ausgänge auf der Soundkarte zur Verfügung stehen, kann anstelle dessen der digitale Ausgang benutzt werden, um notwendige analoge Ausgänge für andere Anwendungen zur Verfügung zu haben. Zweitens kann der TwinTrak Pro mit der ADC-Option (Analog/Digital-Wandler) für die Verwendung mit einer DAW als Hardware-Plug-In fungieren. Der Mix-Bus oder ein einzelner Kanal kann, selbst mit digitalen Schnittstellen, eingeschleift werden (DAW/DAC/analoger Kompressor/ADC/DAW). Somit ist der TwinTrak Pro nicht nur ein Dual-Kanalzug mit Class-A PreAmps, EQs und Kompressoren, sondern auch eine komplette latenzfreie Monitor-Einheit. Der Mikrofonvorverstärker inklusive umfassender Stereo-Monitorkontrolle und Digitalanschlüssen lässt den Bedarf nach einem Mischpult für die meisten Recordinganwendungen völlig entfallen. Q. Wie stelle ich den TwinTrak Pro für diese beiden verschiedenen Anwendungen ein? A. Schalten Sie den DIGITAL INSERT Schalter ein, um den Kompressor des TTPro als Hardware-Plug-In mit den digitalen Ausgängen Ihrer DAW zu nutzen. Lassen Sie den Schalter ausgeschaltet, um die digitalen Ausgänge Ihrer DAW in die latenzfreie Monitorsektion des TTPro zu führen. Q. Gibt es für den TwinTrak Pro einen optionalen ADC (Analog/DigitalWandler)? A. Ja, die gleiche 24 Bit / 96 kHz Option wie für den TrakMaster, Penta und VoiceMaster Pro. Q. Kann ich das ADC-Board später nachrüsten? A. Ja, und Sie können dies selbst durchführen. Es kann durch den Anwender ohne Löten, lediglich durch Lösen einiger Schrauben und Anschließen einer Steckverbindung zur Hauptplatine erledigt werden. Q. Warum ist die Spezifikation 24 Bit / 96 kHz wichtig? A. Ein A/D Wandler funktioniert, indem er ein Audiosignal in bestimmten Zeitabständen abtastet und anschliessend diese Werte in binäre Zahlenkombinationen quantisiert, welche zu der Anzahl Bits passt, die spezifiziert ist. Das so quantisierte Signal muss dann wieder durch einen D/A Wandler geschickt werden, um wieder zu einem hörbaren Audiosignal zu werden. Der D/A-Wandler kann nur die quantisierten Werte des A/D-Wandlers und die dabei aufgetretenen kleinen Fehler berechnen und wiedergeben, um das ursprüngliche Signal zu reproduzieren. Je grösser Sample- und Bit-Rate sind, desto akkurater funktioniert der digitale Prozess und entspricht das

DEUTSCH Signal dem originalen. Daher ist die digitale Übertragung in 24 bit/96 kHz genauer als in älteren Formaten, wie z.B. 16 bit/44.1kHz. Dies ist besonders wichtig, wenn das gewandelte Signal im Folgenden noch weiter digital bearbeitet werden soll (z.B. Pegeländerungen, Dynamikprozessing), da alle mathematischen Operationen, die auf die Daten angewendet werden, zu Quantisierungs- und/oder Rundungs-Fehlern führen können. Je höher die Auflösung im digitalen Datenformat desto weniger werden diese Fehler hörbar. Q. Gibt es eine WordClock Anbindung? A. Ja, via eines BNC-Ausganges, und bei eingebauter ADC-Option auch einen BNCEingang. Q. Was sind die wichtigsten Merkmale des Kompressors? A. Der Optical Kompressor des TwinTrak Pro ist eine Class-A Einheit, die die gleiche Schaltung wie im VoiceMaster Pro benutzt; allerdings gibt es beim TTPro zusätzlich die Möglichkeit zwischen Hard- und Soft-Knee einzustellen sowie einen Side-ChainAnschluss. Die Kompressoren können unabhängig (zwei Mono Signale) oder verkettet als Stereoeinheit arbeiten. Q. Was ist latenzfreies Monitoring und wer braucht das? A. Latenz (Zeitverzögerung) ist das Ärgernis aller DAW (DigitalAudioWorkstation) Nutzer. Bei z.B. Aufnahmen von Gesangs- oder Gitarrenspuren zu bereits existierenden Spuren (Overdubs) tritt eine hörbare Verzögerung des Signales auf. Wenn aufgenommen wird, entsteht eine Zeitverzögerung resultierend aus den nicht zu vermeidenden physikalisch vorgegebenen Verarbeitungszeiten des A/D- und des D/AWandlers, zuzüglich der Rechenzeit des entsprechenden DAW-Prozessors. Das Overdubsignal wird bei gewöhnlicher Anwendung gewandelt, verarbeitet, gewandelt und dann erst auf dem Kopfhörer zeitverzögert zur eigenen Performance mitgehört. Focusrite’s latenzfreie Monitorsektion vermeidet diese Verzögerung durch Integration der DAW-Signale direkt in die Schaltung des TwinTrak Pro. Das Ergebnis ist gleichwertig zu einigen tausend EUR teuereren DAW-Systemen mit eingebauten DSP für diese Zwecke. Q. Ist der TwinTrak Pro Mikrofonvorverstärker ein Class-A Design? Was bedeutet das? A. Ja, der TwinTrak Pro hat den preisgekrönten Class-A PreAmp, der auch im VoiceMaster Pro und allen anderen Platinum-Geräten verwendet wird. Class-A beschreibt ein PreAmp-Design, in dessen Verstärker-Schaltung ständig ein Gleichstrom fließt; wenn ein Audiosignal anliegt, variiert dieser Strom kontinuierlich, austratt zurischen zwei Stromwegen für die eine oder andere Hälfte der Wellenform umzuschalten. Daraus resultiert die Möglichkeit, Audiosignale verzerrungsfrei und linear wiederzugeben. Günstigere (und/oder billigere) Prozessoren verwenden sog. IC Verstärker, welche an die Class-B Modelle angelehnt sind, und nicht diesen kontinuierliche Stromfluß bieten. Dies bedeutet, dass die Transistoren innerhalb der Chips ein- und ausschalten müssen, was in einer weniger linearen Performance resultiert. Deshalb kann der TwinTrak Pro Audiosignale in einer wesentlich lineareren Weise verarbeiten und ist fähig, alle Details der Eingangsquelle ohne Verzerrung oder unerwünschte Färbung zu reproduzieren. Q. Ich habe gehört, daß Class-A Geräte eine Menge Hitze produzieren. Muß ich mir deswegen Sorgen machen? A. Absolut nicht - alle Class-A Geräte werden in der Tat warm, es ist ein Nebaueffekt des kontinuierlich Stromflusses, der besonders transparente Verarbeitung des Audiosignals ermöglicht. Der TwinTrak Pro wurde unter Berücksichtigung dieser Gegebenheit entwickelt. Nichtzdestotrotz sollte jedes Class-A Gerät in die unteren Plätze eine Racks eingesetzt werden und einige Millimeter bis 1 HE zum nächsthöheren Gerät freigelassen werden, und die Rückseite eines Cases sollte bei Gebrauch zur Belüftung geöffnet sein. Q. Bietet der TwinTrak Pro einen Instrumenten-Eingang? A. Ja, auf der Frontseite. Es kann dort eine Gitarre, ein Bass oder eine anderes Instrument ohne Notwendigkeit einer D.I. Box angeschlossen werden. Q. Was sind einige der zusätzlichen Monitormöglichkeiten des TwinTrak Pro? A. Ein externe Hardwareprozessor (z.B. Hall) kann an der Rückseite des TTPro angeschlossen werden. Wie man es in einem professionellen Studio erwartet, kann hierdurch der Künstler mit dem beispielweise mit Hall versehenen Signal für seine Kopfhörer versorgt werden. Die Schaltung ermöglicht das Abmischen von trockenem und effektbearbeiteten Signal, von aufzunehmendem Signal und Playback sowie der Lautstärkeregelung. Q. Ist der TwinTrak Pro lediglich für Stimmen-Aufnahmen bei Musikanwendungen geeignet? A. Ja, das Gerät analysiert das Eingangssignal. Bei anderer Signaleinspeisung als Gesangs-Stimmen wird das Gerät, um folgende Geräte nicht einer lebensgefährlichen Hochspannung auszusetzen, durch eine Schutzschaltung sofort selbst zerstört. Alle Garantieansprüche verfallen dadurch. Nein, war nur ein Scherz. Der TwinTrak Pro ist natürlich auch für Aufnahmen vieler anderer Klangquellen prädestiniert, wie z.B. elektrische Gitarren und Bässe (via des INSTRUMENT Eingangs). Er ist ebenso ideal für Aufnahmen von gesprochenem Wort, für LiveAnwendungen, Synchronisation, Post Production und kann als Stereo-Bus Kompressor verwendet werden. Q. Was ist der Unterschied zwischen +4 dBu and –10 dBV? A. Dies sind unterschiedliche Signalarbeitspegel. +4 dBu entspricht meistens ProfiGeräten und –10 dBV bezieht sich normalerweise auf semiprofessionelle oder

DEUTSCH Consumer-Geräte. Es ist unbedingt darauf zu achten, daß zwei oder mehr miteinander verbundene Geräte mit dem gleichen Signalpegel arbeiten. Wenn der +4 dBu Ausgang eines Geräts in den –10 dBV Eingang eines anderen Gerätes eingespeist wird, kann das zweite Gerät dadurch übersteuert werden. Wenn andererseits der –10 dBV Ausgang eines Geräts in den +4 dBu Eingang eines anderen Geräts eingespeist wird, empfängt das zweite Gerät möglicherweise einen zu niedrigen Signalpegel (also zu leise). -10 dBV Geräte werden üblicherweise über einen 1/4” Mono-Stecker miteinander verbunden (2-adrige Leitung). Dies bezeichnet man als „asymmetrische“ Verbindung. +4 dBu Geräte werden normalerweise über einen 1/4” Klinken(Stereo)Stecker oder einen XLR-Stecker miteinander verbunden (3-adrige Leitung). Dies bezeichnet man als „symmetrische“ Verbindung. Klinkenstecker an einer Seite und zwei “Mono” 2-Pin Klinkenstecker für Send und Return an der anderen hat. Die Anschlüsse werden folgend gezeigt: Q. Sollte ich symmetrische Verbindungen beim TwinTrak Pro verwenden? A. Ja, wo möglich. Der Line-Eingang ist symmetrisch und arbeitet bei +4 dBu. Der TwinTrak Pro stellt für den Ausgang symmetrische (+4 dBu) als auch unsymmetrische (-10 dbV) Aschlüsse zur Verfügung. Siehe ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN RÜCKSEITE Seite 19 für weitergehende Information zum Anschluss an die analogen Ein- und Ausgänge. Q. Kann ich meinen TwinTrak Pro mitnehmen, wenn ich international reise? A. Ja, aber die richtige Sicherung und die passende Spannungseinstellung muss für die jeweilige Gegend benutzt werden. Auf der Rückseite befindet sich die Einstellmöglichkeit, in der sich auch die Hauptsicherung befindet. Für England und Deutschland sollte 230V gewählt sein und eine 315 mA Sicherung verwendet werden; im restlichen Europa sollte bei gleicher Sicherung 220 V angewählt sein. In Nordamerika wird 120 V und eine 630 mA Sicherung benötigt, in Japan 100V und 630 mA. In anderen Gegenden sollte entsprechend der genannten Einstellungen und des vorhandenen Stromnetzes ausgewählt werden. Q. Was ist ein ‘Side-Chain’? A. Eine Side-Chain-Funktion bedeutet, daß ein beliebiges Signal die Aktion des Kompressors steuert. Normalerweise wird das Audioeingangssignal gesplittet, ein Zweig gelangt in die Side-Chain und kontrolliert den Kompressor und der andere Zweig wird durch den Kompressor bearbeitet. Der Side-Chain Insert ermöglicht kreative/flexible Möglichkeiten, das Audiosignal zu bearbeiten. Der meistverwendete Einsatz ist, das Audiosignal, das in die Side-Chain geführt wird, vorher durch einen Equalizer zu bearbeiten: bestimmte Frequenzen werden abgesenkt, um den Kompressor für diese Frequenzen nicht reagieren zu lassen, oder verstärkt, damit der Kompressor bei Auftreten dieser Frequenzen stärker arbeitet. Dieses nennt man “frequenzselektive Kompression”. Q. Wie könnte ich den KOMPRESSOR SIDE-CHAIN INSERT benutzen? A. Meistverwendet wird der Side-Chain Insert mithilfe eines EQ, um den Kompressor in einer bestimmten Weise reagieren zu lassen. Wenn z.B. Schlagzeugspuren durch den TwinTrack Pro komprimiert werden, werden Sie feststellen, daß die Bassdrum den Kompressor am stärksten reagieren lässt und zu “Pumpen” führt. Nach jeder Bassdrum geht der Pegel wieder hoch und wird dann wieder “zusammengestaucht”. Wenn dies nicht erwünscht ist, kann das Side-Chain Signal durch einen EQ in den tiefen Frequenzen reduziert werden, um diesen Effekt zu verringern. (Manchmal ist dieser Effekt gewünscht, dann können die tiefen Frequenzen angehoben werden, um diesen Effekt zu verstärken!) Hinweis: Sowohl der Kanalzug Insert als auch der Kompressor Side-Chain Insert werden mit einem “Y-Kabel” verwendet. Dies ist ein Kabel, das einen “Stereo”-3-Pol

DEUTSCH PROBLEMLÖSUNG Keine LED leuchtet Ist das Gerät eingeschaltet? Ist die vorhandene Netzspannung zum Gerät passend? Falls nicht, könnte die Sicherung defekt sein und muss gegen eine neue ausgetauscht werden. Kein Ausgangssignal bei Nutzung des MIC Eingangs Ist das Gerät eingeschaltet? Ist der LINE Schalter auf der Frontseite ausgeschaltet? Ist der INST Schalter auf der Frontseite ausgeschaltet? Ist der LEVEL Regler korrekt eingestellt? (Siehe FUNKTIONEN UND BEDIENUNG Seite 20) Falls ein Mikrofon, das Phantomspeisung benötigt, verwendet wird: ist der +48V Schalter eingeschaltet? (Bei Unsicherheit über benötigte Phantomspeisung siehe Anleitung Ihres Mikrofones) Kein Ausgangssignal bei Nutzung des LINE Eingangs Ist das Gerät eingeschaltet? Ist der LINE Schalter auf der Frontseite eingeschaltet? Ist der INST Schalter auf der Frontseite ausgeschaltet? Ist der LEVEL Regler korrekt eingestellt? (Siehe FUNKTIONEN UND BEDIENUNG Seite 20) Kein Ausgangssignal bei Nutzung des INSTRUMENT INPUT Ist das Gerät eingeschaltet? Ist der INST Schalter auf der Frontseite eingeschaltet? Ist der LEVEL Regler korrekt eingestellt? (Siehe FUNKTIONEN UND BEDIENUNG Seite 20) Der OPTICAL COMPRESSOR arbeitet nicht Ist der Schalter der Kompressorsektion eingeschaltet? Ist der LEVEL Regler richtig eingestellt? Wenn der Pegel zu gering ist, könnte er nicht ausreichend sein, um den Kompressor zu aktivieren. Ist der COMPRESSION Regler richtig eingestellt? (Wenn zu niedrig eingestellt, könnte der Eingangspegel den Threshold nicht erreichen an dem der Kompressor erst anfängt zu arbeiteten.) kontrolliert die Einstellungen für beide Kanäle wenn der Stereo-Modus gewählt wurde Der MID SCOOP EQ arbeitet nicht Ist der Schalter der EQ Sektion eingeschaltet? Ist der CUT FREQUENCY Regler auf eine Frquenz eingestellt, die das Signal enthält? WordClock ist nicht eingelockt Sendet die externe WordClock-Quelle WordClock? Ist die gleiche Frequenz angewählt passend zum WordClock-übertragendem Gerät? Wird ein WordClock-Kabel benötigt und ist angeschlossen falls nötig? Kein Ausgangssignal an der Digitaloption Ist die Samplefrequenz richtig gewählt? Ist das empfangende Gerät auf 24Bit-Empfang eingestellt? Ist das empfangende Gerät auf externe Synchronisation eingestellt? KONTAKT Wenn Sie irgendwelche Fragen zu Ihrem VoiceMasterPro haben oder Schwierigkeiten, die mittels dieser Anleitung nicht gelöst werden können, senden Sie einfach eine e-mail an tech@focusrite.com . Gerne können Sie sich auch an den deutschen Vertrieb wenden: TRIUS GmbH & Co.KG Gildestr. 60 D- 49477 Ibbenbüren Tel. +49-(0)5451-9408-0 Fax. +49-(0)5451-9408-29 email: info@trius-audio.de internet: www.trius-audio.de Der OPTICAL COMPRESSOR arbeitet nur für den oberen Kanal Ist der Schalter der unteren Kompressorsektion eingeschaltet? Ist der STEREO LINK Schalter eingeschaltet? Wenn ja, zeigt nur die Anzeige des oberen Kanales die Pegelreduktion an und nur die Regler des oberen Kanales sind für die Einstellungen verantwortlich. Der obere Kanal wird Master genannt und

RÉGLAGES ET FONCTIONS