CMX 2000V - Leistungsverstärker QSC AUDIO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Leistungsverstärker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch CMX 2000V - QSC AUDIO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. CMX 2000V von der Marke QSC AUDIO.
BEDIENUNGSANLEITUNG CMX 2000V QSC AUDIO
WICHTIGE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN UND SYMBOLERKLÄRUNG
ACHTUNG! Das aus einem Blitz mit einer Pfeilspitze bestehende Symbol in einem Dreieck soll den Benutzer auf das Vorhandensein nicht isolierter, gefährlicher Spannungen innerhalb des Gehäuses aufmerksam machen, die stark genug sein können, um einen elektrischen Schlag zu verursachen. Das Ausrufezeichen in einem Dreieck soll den Benutzer auf das Vorhandensein wichtiger Betriebs- und Wartungsanleitungen in diesem Handbuch aufmerksam machen.
1. Diese Anleitung sorgfältig durchlesen.
2. Diese Anleitung gut aufbewahren.
3. Alle Warnhinweise beachten.
4. Alle Anweisungen befolgen.
WARNING: Zur Vermeidung von Bränden und Stromschlägen darf diese Ausrüstung weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt
werden. Dieses Gerät nicht in Wassernähe verwenden.
5. Nur mit einem trockenen Tuch reinigen.
6. An der Gehäuserückseite einen Freiraum von mindestens 152 mm einhalten, um eine ordnungsgemäße Konvektionskühlung zu
gewährleisten. Gegenstände wie Vorhänge, Stoff usw., die den Luftstrom beeinträchtigen könnten, von der Gehäuserückseite fern halten. Keine Lüftungsöffnungen blockieren. Dieses Produkt ist ein Hochleistungsverstärker, der Wärme erzeugt. 7. Nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizkörpern, Warmluftschiebern, Öfen oder anderen Geräten (einschließlich Verstärkern) aufstellen, die Wärme abstrahlen. 8. Die Sicherheitsfunktion des Schutzkontaktsteckers am Edison-Netzkabel nicht außer Kraft setzen. Der Schutzkontaktstecker besitzt zwei Stifte und einen Erdungspol (nur für USA/Kanada). Der dritte Stift dient der Sicherheit. Wenn der im Lieferumfang enthaltene Stecker nicht in Ihre Steckdose passt, ist diese veraltet und muss von einem Elektriker ersetzt werden. Den Erdungsstift nicht abschneiden und keinen Adapter verwenden, der den Erdungsschaltkreis unterbricht. Dieses Gerät muss zu Ihrer Sicherheit ordnungsgemäß geerdet werden. 9. Das Netzkabel so verlegen, dass niemand darauf treten oder es eingeklemmt werden kann. Dies gilt insbesondere für Stecker, Steckdosen und die Stelle, an der das Kabel aus dem Gerät austritt. 10. Der Gerätekoppler fungiert als Netzstrom-Trennvorrichtung und sollte nach der Installation jederzeit betriebsfähig sein.
11. Nur von QSC Audio Products, LLC spezifiziertes Zubehör verwenden.
12. Nur mit Befestigungsteilen, Halterungen und Komponenten verwenden, die zusammen mit dem Gerät bzw. von QSC Audio Products, LLC verkauft werden. 13. Das Netzkabel des Geräts während Gewittern, oder wenn es längere Zeit nicht benutzt wird, von der Steckdose abziehen. 14. Wartungsarbeiten nur von qualifiziertem Instandhaltungspersonal ausführen lassen. Das Gerät muss immer dann gewartet werden, wenn es auf irgendeine Weise beschädigt wurde, z. B. wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt ist, Flüssigkeit auf dem Gerät verschüttet wurde oder Gegenstände in das Gerät gefallen sind, das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, es nicht normal funktioniert oder fallen gelassen wurde. 15. Das Gerät darf keinen tropfenden oder spritzenden Flüssigkeiten ausgesetzt werden und es dürfen keine mit Flüssigkeiten gefüllten Gegenstände (z. B. Vasen) darauf abgestellt werden.
Garantie (nur für die USA; wenden Sie sich zwecks Garantieinformationen für andere Länder an Ihren Händler oder Vertriebshändler) Haftungsausschluss QSC Audio Products, LLC ist nicht für Schäden an Verstärkern oder anderen Geräten haftbar, die durch Fahrlässigkeit oder eine unsachgemäße Installation und/oder Verwendung dieses Lautsprecherprodukts verursacht werden. Beschränkte Dreijahresgarantie durch QSC Audio Products QSC Audio Products, LLC ("QSC") gewährleistet, dass seine Produkte für einen Zeitraum von drei (3) Jahren ab dem Kaufdatum keine Material- und/ oder Ausführungsfehler aufweisen werden, und QSC verpflichtet sich zum Ersatz defekter Teile und zur Reparatur funktionsgestörter Produkte gemäß dieser Garantie, wenn dieser Fehler bei einer normalen Installation und unter normalen Gebrauchsbedingungen auftritt – vorausgesetzt, dass das Gerät unter Vorauszahlung der Transportkosten und zusammen mit einer Kopie des Kaufnachweises (z. B. der Kaufquittung) an unser Werk zurückgeschickt oder an eine unserer autorisierten Kundendienststellen eingeschickt wird. Diese Garantie setzt voraus, dass die Prüfung des zurückgeschickten Produkts in unserem Ermessen einen Herstellungsdefekt zu erkennen gibt. Diese Garantie erstreckt sich auf keine Produkte, die einer unsachgemäßen oder fahrlässigen Behandlung, Unfällen oder einer unvorschriftsmäßigen Installation unterlagen, oder deren Datumscode entfernt oder unkenntlich gemacht wurde. QSC ist für keine Neben- und/oder Folgeschäden haftbar. Diese Garantie gewährt Ihnen bestimmte Rechte. Diese beschränkte Garantie ist während der Garantiezeit frei übertragbar. Manche Kunden können je nach Rechtsprechung zusätzliche und andere Rechte besitzen. Falls dieses Produkt zum Export und Verkauf außerhalb der Vereinigten Staaten oder deren Hoheitsgebieten hergestellt wurde, besitzt diese eingeschränkte Garantie keine Gültigkeit. Das Entfernen der Seriennummer von diesem Produkt oder der Kauf dieses Produkts von einem nicht autorisierten Händler macht diese beschränkte Garantie unwirksam. Diese Garantie wird gelegentlich aktualisiert. Die jeweils aktuellste Version der Garantieerklärung von QSC finden Sie im Internet unter www.qscaudio.com. Sie erreichen uns telefonisch unter +1 800-854-4079 (gebührenfrei in den USA und Kanada) oder im Internet unter www.qscaudio.com. © Copyright 2010, QSC Audio Products, LLC QSC ist eine eingetragene Marke von QSC Audio Products, LLC. „QSC“ und das QSC-Logo sind beim US-Patent- und Markenamt angemeldet. Alle Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Einführung Wir freuen uns, dass Sie sich für diesen Hochleistungsverstärker von QSC entschieden haben. Bitte lesen Sie die folgende Anleitung, um optimale Ergebnisse beim Gebrauch dieses Produkts zu erzielen. Der robuste, lüftergekühlte 3-RU-Verstärker mit 2 Kanälen erzeugt eine hochgradige Leistung in einem festen, kompakten Gehäuse. Funktionsmerkmale
- Unabhängige, vom Benutzer ausschaltbare Clip-Limiter
- Tiefpassfilter mit umfassender Wahlfunktion; Eckfrequenzen von 30 oder 50 Hz
- STEREO (Zweikanal), PARALLELEINGANGS- oder MONO-BRÜCKEN-Betrieb
- Symmetrische Eingänge – XLR, 6,3-mm (1/4")-TRS und Barrier-Strip
- Steckbare Klemmleiste und Speakon™ Ausgänge
- Dämpfungsregler mit 21 Rastpositionen
- LED-Frontanzeigen für Strom (Netz), Signal und Clip
- Dämpfungsregler-Sicherheitsplatte – Abbildung 1 – STEREO-Modus (beide Kanäle angesteuert) FTC: 20 Hz – 20 kHz bei 0,1 % THD 8 Ohm pro Kanal 1050 W 4 Ohm pro Kanal 1600 W EIA: 1 kHz bei 1 % THD 8 Ohm pro Kanal 1100 W (0,1 % THD) 4 Ohm pro Kanal 2000 W 2 Ohm pro Kanal 2500 W 70 V ‑ Direct Drive 2500 W 100 V ‑ Direct Drive 1000 W MONO-BRÜCKEN-Modus FTC: 20 Hz – 20 kHz bei 0,1 % THD 8 Ohm 3200 W EIA: 1 kHz bei 1 % THD 8 Ohm 3600 W 4 Ohm 5000 W (0,1 % THD) 140 V ‑ Direct Drive 5000 W 100 V ‑ Direct Drive 3600 W – Tabelle 1 –
Auspacken Der werkseitig verpackte Karton enthält die folgenden Komponenten:
- Gummihaftfüße (für Anwendungen, die keinen Rack-Einbau vorsehen)
- Dämpfungssicherheitsplatte
- Rackeinbau-Montagewinkel-Kit zur Befestigung an der Verstärkerrückseite
- Abnehmbares IEC-Netzkabel Verwenden Sie zum Verschicken des Verstärkers den gleichen Karton. Rack-Einbau Verwenden Sie zur Befestigung des Verstärkers an den Geräte-Rack-Schienen vier Schrauben und Unterlegscheiben. Wenn der Verstärker nicht in einem Rack montiert werden soll, befestigen Sie die Gummihaftfüße am Gehäuseboden. Verwenden Sie das Rackeinbau-Montagewinkel-Kit zur Sicherung der Rückseite des Verstärkers beim Transport. Beachten Sie bei der Planung Abbildung 2. 15.8" (402 mm) 14.8" (375 mm) vertikale Loch-Mittenlinie verläuft in einem Abstand von 10,2 cm von der Hinterkante Lochgröße = 6,4 x 11,9 mm 5.2" (132 mm) 17.40" (442 mm) 3.00" (7.6 cm) 2.25" (57 mm) 2.25" (5.7 cm) 2.60" (66 mm) Kerbe ist 1,0 cm hoch und 1,2 cm tief 18.90" (482 mm) – Abbildung 2 –
1. Entlüftungsschlitze
5. Clip- und Signal-LEDs
7. Sicherheitsplattenschraube
– Abbildung 3 – Rückplatte
1. Barrier-Strip-Eingangsanschlüsse
7. Klemmleistenanschluss
9. Schaltereinstellungen für PARALLELEINGÄNGE, STEREO, BRÜCKENMONO
4. Betriebsartenschalter und -einstellungen
10. Seriennummernetikett
5. Belüftungsschlitze
11. IEC-Stromeingang (Netzkabelanschluss)
Funktionsmerkmale und Setup Dämpfungsregler-Sicherheitsplatte Die Dämpfungsregler-Sicherheitsplatte (Abbildung 5) schützt vor einem versehentlichen Verstellen der Dämpfungsregler auf der Vorderseite des Verstärkers. Befestigen Sie die Platte, nachdem Sie einige abschließende Korrekturen an der Einstellung der Dämpfungsregler vorgenommen haben, indem Sie die Vorsprünge in die beiden Installationsschlitze schieben. Fixieren Sie die Platte mit der Befestigungsschraube. DämpfungsplattenInstallationsschlitze (2) Setup ohne Dämpfungsplatte Dämpfungsplatte DämpfungsplattenBefestigungsschraube Setup mit Dämpfungsplatte – Abbildung 5 – Einstellen der Betriebsartenschalter Der CMX 2000V besitzt Betriebsartenschalter für die Modi STEREO, PARALLELEINGÄNGE und BRÜCKEN-MONO. Jeder Kanal ist mit einer unabhängigen Clipbegrenzung und einem Tiefpassfilter ausgestattet. Clip-Limiter Beschreibung Wenn das Audiosignal den Ausgangsverstärker übersteuert, wird das Signal geklippt, was zu einer Abflachung der Wellenspitzen führt. Der Clip-Limiter (Spitzenbegrenzer) erkennt dies und verringert die Verstärkung, um das Maß der Übersteuerung zu reduzieren. Um die Programmdynamik so weit wie möglich zu erhalten, wird der durchschnittliche Programmpegel durch die Begrenzung nur so weit reduziert, dass die Wellenspitzen minimal geklippt werden. Der Begrenzer spricht nur auf ein tatsächliches Clipping an und kompensiert Last- und Spannungsschwankungen automatisch. Jeder Kanal verfügt über seinen eigenen Clip-Limiter, der unabhängig und wahlweise zu- und abgeschaltet werden kann (siehe Abbildung 6). Einsatz Bei der Verwendung von Breitband-Lautsprechersystemen reduziert ein Spitzenbegrenzer die Hochfrequenzverzerrungen, die von Übersteuerungen im Bassbereich verursacht werden. Außerdem werden die Höhentreiber vor Übersteuerung und hart geklippten Harmonischen geschützt. Beim Ansteuern von Subwoofern lassen manche Benutzer ein unbegrenztes Clipping des Verstärkers zu, weil Basstrommeln und ähnliche Klangbilder dadurch noch einmal verstärkt werden. VORSICHT: Bei Systemen mit zwei Verstärkern wird durch ein übermäßiges Clipping die Frequenzsymmetrie gestört. – Abbildung 6 –
Tiefpass-Eingangsfilter Beschreibung Der Tiefpass-(LF-)Filter schneidet Signale unterhalb von 30 bzw. 50 Hz (siehe Abbildung 9 und 10) ab. Jeder Kanal ist mit einem Tiefpassfilter mit 12 dB pro Oktave versehen, der eine übermäßige Auslenkung der Membran verhindert, sodass dem Lautsprecher zum Erreichen seines Nennfrequenzbereichs mehr Leistung zur Verfügung steht. Auf diese Weise wird die Klangverzerrung reduziert und eine Überlastung des Verstärkers verhindert. Die Filtereinstellungen für jeden einzelnen Kanal werden über die DIP-Schalter vorgenommen (siehe Abbildung 7). Bei abgeschaltetem Filter (Abbildung 8), werden die Frequenzen unterhalb von 5 Hz unterdrückt, um Schutz vor Gleichspannung und Infraschallanteilen zu bieten. Einsatz Generell klingen Ihre Lautsprecher bei richtiger Filterung auch besser. Falls nicht schon an anderer Stelle eine entsprechende Filterung stattgefunden hat, stellen Sie die Filterung entsprechend der Niederfrequenzleistung Ihrer Lautsprecher ein. Belüftete Lautsprecher (z. B. Bassreflex, mit Öffnungen usw.) sind ausgesprochen empfindlich gegen zu große Auslenkungen der Membran unterhalb des spezifizierten Frequenzbereichs. Der 50-Hz-Filter arbeitet sehr gut mit den meisten Breitband-Lautsprechern und weist eine leichte Überhöhung bei 100 Hz auf, um einen klanglich volleren Eindruck zu erzeugen. Der 30-Hz-Filter ist für Subwoofer und große Breitbandsysteme vorgesehen. Die Schalterstellung LF FILTER OFF (Tiefpassfilter aus) sollte nur für Anwendungen wie die Playback-Überwachung im Studio benutzt werden, wenn Sie wissen müssen, ob Ihr Mix unerwünschte Infraschallsignale enthält. – Abbildung 8 – – Abbildung 7 – – Abbildung 9 – – Abbildung 10 –
PARALLELEINGANGS-Modus Beschreibung Mit den Schaltern PARALLEL INPUTS (Paralleleingänge) kann der Verstärker in einem Parallelmodus betrieben werden, wobei beiden Signalen das gleiche Signal zugeführt wird, ohne dass ein Y-Kabel benötigt wird. Jeder Verstärkerkanal steuert dabei seinen eigenen Lautsprecher mit unabhängiger Verstärkung, Filterung und Spitzenbegrenzung an. Stellen Sie die Schalterpositionen 4 und 5 auf PARALLEL INPUTS ein, um die Eingänge miteinander zu verkoppeln (Abbildung 11). Stellen Sie die Schalter für den Stereo-, Bi-Amp- oder einen anderen 2-Kanal-Modus auf STEREO ein. Im Modus PARALLELEINGÄNGE können Sie zum Übertragen des Signals an andere Verstärker die andere Eingangsanschlussgruppe verwenden (Abbildung 12). Dies wird häufig als „Verkettung“ bezeichnet. Einsatz Verwenden Sie den PARALLELEINGANGS-Modus, wenn Sie zwei Lautsprecher mit einem einzigen Eingangssignal ansteuern. Dadurch wird eine separate Steuerung von Verstärkung, Filterung und Spitzenbegrenzung aufrechterhalten. Hinweis: Wenn Sie ein symmetrisches Eingangssignal anlegen, benutzen Sie auch nur symmetrische Patch-Kabel, da auch nur ein einziges unsymmetrisches Kabel die gesamte Signalkette unsymmetrisch werden lässt, was ein Brummen verursachen kann. Hinweis: Schalten Sie die Schalter PARALLEL INPUTS aus, wenn zwei separate Signale in den Verstärker eingespeist werden sollen. – Abbildung 11 – – Abbildung 12 –
MONO-BRÜCKEN-Modus Beschreibung Der Monobrücken-Modus vereint die Leistung beider Verstärkerkanäle in einem einzigen Lautsprecher, was eine doppelte Spannungsschwankung, die vierfache Spitzenleistung und etwa die dreifache Dauerleistung eines einzelnen Kanals zur Folge hat. Diese Betriebsart nutzt den Eingang, den Dämpfungsregler, den Eingangsfilter und den Clip-Limiter von Kanal 1; die DIP-Schaltereinstellungen von Kanal 2 sollten sich in der AUS-Stellung befinden, und der Dämpfungsregler sollte auf maximale Dämpfung eingestellt sein (Abbildung 13 und Abbildung 14). Einsatz Verwenden Sie den Mono-Brücken-Modus, um die Leistung beider Kanäle auf eine einzelne 8- oder 4-Ω-Last zu übertragen. Stellen Sie die Schalterpositionen 6 und 7 auf BRIDGE MONO ON (Mono-Brücke ein) (Abbildung 13). Schließen Sie den Lautsprecher unter Verwendung der Eingänge von Kanal 1 wie in Abbildung 15 und Abbildung 16 dargestellt an. Vorsichtsmaßnahmen im MONO-BRÜCKEN-Modus Diese Betriebsart stellt hohe Anforderungen an Verstärker und Lautsprecher. Ein übermäßiges Clipping kann zu einer Schutzabschaltung, aber auch zu Lautsprecherbeschädigungen führen. Stellen Sie sicher, dass der Lautsprecher die zu erwartenden Leistungen verarbeiten kann.
WARNING: Zwischen den überbrückten Polen des CMX 2000V liegen Ausgangsspannungen von über 100 Volt eff an. Zum
Anschließen des Lautsprechers müssen nach den anwendbaren nationalen und lokalen Vorschriften den Bestimmungen der KLASSE 3 entsprechende Verdrahtungsmethoden (NEC 1999) angewandt werden. – Abbildung 13 – – Abbildung 14 – Die Kanal-2-Schalter 8 und 10 sind auf AUS eingestellt. Um das Signal an zusätzliche Verstärker weiterzuleiten, verwenden Sie die im Abschnitt „PARALLELEINGANGS-Modus“ beschriebenen Schaltereinstellungen PARALLEL INPUTS. Zum Lautsprecher – Abbildung 15 – – Abbildung 16 –
Unterschiede zwischen den Betriebsarten STEREO-Modus Der STEREO-Modus ist die Betriebsart, in der der Verstärker normalerweise läuft. Jeder Kanal arbeitet unabhängig. An den Eingängen sind separate Signale angeschlossen, die Dämpfungsregler steuern ihre jeweiligen Kanäle, und an jedem Ausgang sind separate Lautsprecher angeschlossen. Die DIP-Schalter sind so eingestellt, wie dies in Abbildung 17 dargestellt ist. (Abbildung 18 zeigt das zugehörige Schaltbild.) Beispiele:
- Zweikanal-Stereo-Wiedergabe.
- Zwei unabhängige Monosignale, z. B. Haupt- und Monitor-Mischungen.
- Bi-Amp-Betrieb mit den Tieffrequenzen an Kanal 1 und den Hochfrequenzen an Kanal 2. – Abbildung 17 – – Abbildung 18 – PARALLELEINGANGS-Modus Diese Betriebsart ist dem STEREO-Modus ähnlich, außer dass die Eingänge für Kanal 1 und Kanal 2 intern zusammengeschaltet sind. Ein Signal in der Kanal-1-Buchse steuert beide Kanäle direkt an (Abbildung 19). Verwenden Sie den Kanal-1-Eingang. Schließen Sie keine verschiedenartigen Quellen an beiden Kanälen an. Der Dämpfungsregler eines jeden Kanals funktioniert weiter ganz normal, und jeder Kanal versorgt seinen eigenen Lautsprecher separat. Die DIP-Schalter sind so eingestellt, wie dies in Abbildung 20 dargestellt ist. Im PARALLELEINGANGS-Modus können Sie das Eingangssignal an weitere Verstärker weiterleiten, indem Sie eine oder mehrere der zusätzlich vorgesehenen Eingangsbuchsen verwenden. Siehe Kan. 2 in Abbildung 19. Beispiel:
- Ein Monosignal speist beide Kanäle; für jedes Lautsprechersystem steht ein unabhängiger Dämpfungsregler zur Verfügung. Signaleingang KEIN EINGANG! Kann zur Verkettung zusätzlicher Lautsprecher verwendet werden. Verstärker 2 – Abbildung 20 – – Abbildung 19 –
MONO-BRÜCKEN-Modus Dieser Modus vereint die volle Verstärkungsleistung beider Kanäle in einem einzelnen Lautsprechersystem. Der Verstärker wird intern so umkonfiguriert, dass beide Kanäle wie ein einziger Kanal arbeiten. Somit wird die doppelte Ausgangsspannung erzeugt, was die vierfache Spitzenleistung und die dreifache Dauerleistung eines einzelnen Kanals in einer 4- oder 8-Ohm-Lautsprecherlast zur Folge hat. Im Abschnitt „MONO-BRÜCKEN-Modus“ auf Seite 9 ist die besondere Lautsprecherverbindung, die in diesem Modus verwendet wird, beschrieben. Siehe Abbildung 21 bis Abbildung 23. Beispiele:
- Ansteuern eines einzelnen 8-Ohm-Lautsprechers mit der addierten 4-Ohm-Leistung beider Kanäle.
- Ansteuern eines einzelnen 4-Ohm-Lautsprechers mit der addierten 2-Ohm-Leistung beider Kanäle. Vorsichtsmaßnahmen
- Im MONO-BRÜCKEN-Modus können Tausende von Watt an einen einzelnen Lautsprecher abgegeben werden. Die Wechselstromaufnahme ist normalerweise höher. Vermeiden Sie überhohe Signalpegel und achten Sie darauf, dass die Verkabelung und der Lautsprecher für diese hohe Leistung ausgelegt sind.
- Bei Lasten von maximal 4 Ohm und zu langen Übersteuerungen kann der Fall eintreten, dass sich der Verstärker bei der Erzeugung von Wellenspitzen abschaltet und der Trennschalter aktiviert wird.
- Verwenden Sie keine 2-Ohm-Lasten. Beachten Sie die zusätzlichen Warnhinweise zum MONO-BRÜCKEN-Modus auf Seite 9. – Abbildung 22 – – Abbildung 21 – Schalten Sie die Kanal-2-DIP-Schalter 8 und 10 aus. Verteilte, konstante Spannungsausgänge – Abbildung 23 – 70-/100-V-Betrieb Der CMX 2000V kann im STEREO- oder MONO-BRÜCKEN-Modus sowohl mit 70 als auch mit 100 V betrieben werden. Beachten Sie zu korrekten Aufstellung und Konfiguration die Hinweise im Abschnitt „MONO-BRÜCKENModus“ weiter oben. Die jeweilige Ausgangsleistung in diesen Betriebsarten ist Tabelle 2 zu entnehmen. STEREO-Modus (beide Kanäle angesteuert) 70 V 2500 W 100 V 1000 W MONO-BRÜCKEN-Modus 70 V 5000 W 100 V 3600 W – Tabelle 2 –
Verbindungen Eingänge Jeder Kanal verfügt über parallel geschaltete aktive, symmetrische XLR-, 1/4"- (6,3 mm-) und Barrier-Strip-Eingänge (Abbildung 24). Die Eingangsimpedanz bei symmetrischen Eingängen beträgt 20 kΩ, bei asymmetrischen Eingängen 10 kΩ. Wegen der damit verbundenen Reduzierung des Netzbrummens und von Interferenzen werden besonders bei langen Kabelstrecken symmetrische Verbindungen empfohlen. Asymmetrische Verbindungen können sich für kurze Kabel eignen. Die Quellimpedanz des Signals sollte unter 600 Ohm liegen. Symmetrische Eingänge Verwenden Sie die XLR- oder ¼"(6,3 mm-)TRS-Eingangsbuchsen oder den Barrier-Strip-Eingang. (Abbildung 24). Asymmetrische Eingänge: Schließen Sie die ungenutzte Seite (Pin 3) des symmetrischen Eingangs am Erdungsstift (Pin 1) an (siehe Abbildung 25). Verwenden Sie für den STEREO-Betrieb die Eingänge für Kanal 1 und Kanal 2 und für den PARALLELEINGANGS- oder MONO-BRÜCKEN-Betrieb den Kanal-1-Eingang. Weitere Informationen sind im Abschnitt mit der Beschreibung der verschiedenen Betriebsarten enthalten. Um das Signal an weitere Verstärker zu leiten (nur im PARALLELEINGANGS- und MONO-BRÜCKEN-Modus), beachten Sie die Anweisungen für den Gebrauch von PARALLELEINGÄNGEN auf Seite 8 bis 11. XLR asymmetrisch Brücke Pin 1 zu Pin 3 Jede dieser drei Verbindungen Pin 1 = Masse Pin 2 = + Pin 3 = — – Abbildung 25 – – Abbildung 24 – Symmetrisch Asymmetrisch Masse Masse Invertierender Eingang Nicht invertierender Eingang Nicht invertierender Eingang – Abbildung 26 – – Abbildung 27 –
Speakon™ Ausgänge CMX-Verstärker bieten mit zwei NL4MD Speakon™ Buchsen und einem Klemmleistenanschluss mehrere Ausgangsverbindungsoptionen. (Abbildung 28 bis Abbildung 30). Der Speakon™ Anschluss wurde eigens für Hochleistungs-Lautsprecherverbindungen entwickelt. Er rastet ein, verhindert Stromschläge und gewährleistet die richtige Polarität. An jedem Kanal kann ein normales, zweiadriges Kabel angeschlossen werden. Außerdem kann an Kanal 1 ein vieradriges Kabel angeschlossen werden. Die Speakon™ Buchse für Kanal 1 ermöglicht sowohl Kanal-1- als auch Kanal-2-Ausgangssignale (Abbildung 29), weshalb sie sich besonders gut für den PARALLELEINGANGS-, Bi-Amp- und MONO-BRÜCKEN-Betrieb eignet. (Beachten Sie aber die Vorsichtshinweise zum MONO-BRÜCKENModus auf Seite 9). Die Kanal-2-Speakon™ Buchse überträgt nur das Ausgangssignal von Kanal 2. Um ein leichteres Anschließen zu ermöglichen, verwenden Sie die neueren NL4FC Speakon™ Anschlüsse mit schnell verriegelnden Daumensicherungen. Lautsprecherverkabelung Kabel mit größeren Durchmessern und kürzere Kabel minimieren Leistungsverluste und eine Verschlechterung des Dämpfungsfaktors. Verlegen Sie keine Lautsprecherkabel neben den Eingangskabeln. WARNING: Um elektrische Schläge zu verhindern, betreiben Sie den Verstärker nicht, wenn blanke Lautsprecher-Kabelleiter zu sehen sind. Zum Kanal-1-Lautsprecher Zum Kanal-2-Lautsprecher Zwei Kanäle, zwei Speakon™ Anschlüsse mit je zwei Leitern. (STEREO-, Bi-Amp- oder PARALLELEINGANGS-Modus) – Abbildung 28 – Zum Kanal-1-Lautsprecher Zum Kanal-2-Lautsprecher Zwei Kanäle, ein Speakon™ Anschluss mit vier Leitern. (STEREO-, Bi-Amp- oder PARALLELEINGANGS-Modus) Kanal 1 Kanal 2 – Abbildung 29 – Zum Lautsprecher MONO-BRÜCKEN-Modus – Abbildung 30 –
Klemmleistenanschluss Der Klemmleistenanschluss erfordert die folgenden Vorbereitungsschritte:
1. Die Kabelleiter auf ca. 7-8 mm abisolieren.
2. Die Leiter gemäß der jeweils verwendeten Betriebsart in das Steckerteil des Anschlusses einführen. Siehe Abbildung 31.
3. Die Leiter mit einem Flachschraubenzieher sichern. Die Schrauben auf 0,68 Nm anziehen.
4. Den Stecker in die Buchse am Verstärker stecken.
5. Die Verbindung mit einem Flachschraubenzieher sichern. Die Schrauben auf 0,68 Nm anziehen.
STEREO- und PARALLELEINGANGS-Modus: Die Verdrahtung gemäß den Lautsprechersymbolen 1 und 2 auf der Rückseite des Verstärkers und gemäß den durchgehenden Leitern im Diagramm vornehmen. MONO-BRÜCKEN-MODUS: Die Verdrahtung gemäß dem MONO-BRÜCKEN-Lautsprechersymbol am Verstärker und gemäß den gestrichelten Leitern in Abbildung 31 vornehmen. – Abbildung 31 – Verkabelung des Klemmleistenanschlusses
Drehmoment (Nm) 0,68
Kabelbereich Volldraht (AWG)
Abisolierte Länge – Tabelle 3 –
Bedienung Netzschalter Überprüfen Sie vor dem Einschalten alle Verbindungen und drehen Sie die Dämpfungsregler für eine maximale Dämpfung ganz nach links. Eine Ein-Sekunden-Stummschaltung ist normal, wenn der Verstärker ein- oder ausgeschaltet wird (Abbildung 32). Dämpfungsregler Drehen Sie die Dämpfungsregler nach rechts, um die Dämpfung zu reduzieren, und nach links, um sie zu erhöhen. Die Dämpfungsregler sind zur Angabe des Dämpfungsgrads in numerischen Inkrementen von ∞ bis 0 (im Uhrzeigersinn) markiert. Normalerweise sollten sich die Einstellungen im unteren Dämpfungsbereich bewegen. Der Dämpfungsbereich oberhalb von 14 sollte für normale Programmpegel nicht verwendet werden, da der Eingangs-Headroom überschritten werden könnte; er kann jedoch zu Testzwecken bei reduzierten Verstärkungspegeln verwendet werden. Bei der maximalen Dämpfungseinstellung (∞) wird das Signal völlig abgeschnitten (Abbildung 33). Die maximale Spannungsverstärkung für den CMX 2000V beträgt 31,6 x (30 dB). LED-Anzeigen Die grünen SIGNAL-LED-Anzeigen leuchten bei ca. 0,1 % der vollen Leistung auf. Die rote CLIP-LED-Anzeige blinkt bei Übersteuerungen (Clipping). CAUTION: Bei einem Dauerbetrieb mit hoher Leistung kann die Wärmeschutzschaltung ausgelöst werden, die den Verstärker abschaltet und bewirkt, dass die Schutzanzeige so hell wie möglich aufleuchtet. Nach einer ausreichenden Abkühlung des Verstärkers wird der Betrieb wieder aufgenommen. Wenn beide Rückplatten-Trennschalter ausgelöst wurden, leuchtet die Schutzanzeige nicht auf. Beachten Sie die Hinweise zur Fehlersuche auf Seite 16-17. Ein – Abbildung 32 – – Abbildung 33 – Betriebsspannung (Netz) Schließen Sie den Verstärker an die auf dem Seriennummernaufkleber angegebene Netzspannung an. Ein Anschließen an die falsche Netzspannung ist gefährlich und kann den Verstärker beschädigen. Die elektrischen Anforderungen liegen bei 100, 120, 230 VAC, 50‑60 Hz. – Abbildung 34 –
Lüfterkühlung Die Lüftergeschwindigkeit wird automatisch so eingestellt, dass eine sichere Innentemperatur aufrechterhalten wird. Vermeiden Sie ein Blockieren der vorderen und hinteren Be-/Entlüftungsöffnungen, um jederzeit eine optimale Luftströmung zu gewährleisten. Heißluft tritt vorne aus dem Verstärker aus, damit das Rack nicht aufgeheizt wird. Stellen Sie sicher, dass ausreichend kühle Luft in das Rack gelangen kann. Dies gilt besonders dann, wenn andere Geräte warme Luft in das Rack blasen. Siehe Abbildung 35. Sichere Betriebspegel Die Schutzabschaltfunktion des Verstärkers schützt vor überhöhten Temperaturen im Innern des Geräts. Bei normaler Lüftung und Lasten von 4-8 Ohm kann der Verstärker jedes Signal, einschließlich Übersteuerungen, problemlos verarbeiten – stellen Sie aber sicher, dass die Lautsprecher die maximale Leistung auch verarbeiten können! Niedrigere Lastimpedanzen und höhere Signalpegel bewirken allerdings eine größere Erhitzung im Innern des Geräts. Häufiges oder längeres Clipping mit 2-Ohm-Lasten, was am ständigen Blinken der roten CLIP-LED erkennbar ist, kann eine Abschaltung zum Schutz des Geräts zur Folge haben. Der Monobrückenbetrieb verdoppelt die Ausgangsimpedanz des Verstärkers; die Mindestlastimpedanz beträgt in dieser Betriebsart daher 4 Ω. Starke Übersteuerungen können ein Abschalten verursachen. In diesem Fall beachten Sie bitte den Abschnitt zur Fehlerbehebung. Warme Luft strömt aus dem Verstärker und dem Rack. Kalte Luft strömt in den Verstärker und das Rack. – Abbildung 35 – Fehlerbehebung Problem: Kein Ton Symptom: NETZ-Anzeige leuchtet nicht Netzstecker überprüfen. Außerdem den Trennschalter auf der Rückplatte überprüfen. Durch Anschließen eines anderen Geräts überprüfen, ob die Steckdose ordnungsgemäß funktioniert. Wenn zu viele Verstärker an derselben Steckdose angeschlossen sind, kann der Trennschalter des Gebäudes aktiviert werden, d. h. die Stromversorgung wird abgeschaltet. Bei einer Überlast im Mono-Brücken-Modus kann sich der Verstärker ein paar Sekunden lang ausschalten. Den Impedanzpegel (min. 4Ω) überprüfen oder den Signalpegel reduzieren. Bei einem Verstärker, der sich immer wieder von selbst ausschaltet, kann ein schwerwiegender interner Fehler vorliegen. Ausschalten, vom Netz trennen und den Verstärker von einem qualifizierten Techniker warten lassen. Symptom: SIGNAL-LED spricht auf Signalpegel an Wenn die grünen SIGNAL-Anzeigen normal leuchten, liegt der Fehler irgendwo zwischen dem Verstärker und dem Lautsprecher. Die Lautsprecherkabel auf Unterbrechungen überprüfen. Einen anderen Lautsprecher mit einem anderen Kabel ausprobieren. Symptom: SIGNAL-LED leuchtet nicht Wenn die grüne NETZ-Anzeige-LED leuchtet und der Lüfter läuft, die SIGNALLED jedoch die Abwesenheit eines Signals zu erkennen gibt, ist der Eingang zu überprüfen. Sicherstellen, dass die Signalquelle richtig funktioniert, und ein anderes Eingangskabel ausprobieren. Die Quelle mit einem anderen Kanal oder Verstärker verbinden, um ihre ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen.
Symptom: CLIP-LED blinkt Wenn beim Anlegen des Signals die rote CLIP-Anzeige blinkt, ist möglicherweise der Verstärkerausgang kurzgeschlossen. Die Lautsprecherkabel auf herausstehende Kabellitzen und beschädigte Isolierung überprüfen. Symptom: CLIP-LEDs leuchten hell und stetig Der Verstärker hat sich zum eigenen Schutz stummgeschaltet. Eine Ein-Sekunden-Stummschaltung ist normal, wenn der Verstärker ein- oder ausgeschaltet wird. Bei einer Überhitzung wird eine Stummschaltung ausgelöst. Der Lüfter läuft mit maximaler Geschwindigkeit und das Gehäuse wird heiß. Der Verstärker sollte sich binnen einer Minute wieder einschalten, während sich der Verstärker auf eine sichere Betriebstemperatur abkühlt. Gerät auf ordnungsgemäße Be-/Entlüftung prüfen. Wenn der Lüfter überhaupt nicht läuft, muss der Verstärker gewartet werden. Bei einer Überhitzung wird eine Stummschaltung ausgelöst. Der Lüfter läuft mit maximaler Geschwindigkeit und das Gehäuse wird heiß. Der Verstärker sollte sich binnen einer Minute wieder einschalten, während sich der Verstärker auf eine sichere Betriebstemperatur abkühlt. Gerät auf ordnungsgemäße Be-/Entlüftung prüfen. Wenn der Lüfter überhaupt nicht läuft, muss der Verstärker gewartet werden. Problem: Tonverzerrungen Symptom: CLIP-LED blinkt Wenn die rote CLIP-Anzeige vor der Signalanzeige blinkt, ist die Lastimpedanz ungewöhnlich gering oder kurzgeschlossen. Das Kabel eines jeden Lautsprechers der Reihe nach aus dem Verstärker herausziehen. Wenn die CLIP-LED erlischt, wenn das Kabel abgezogen wird, ist das betreffende Kabel oder der betreffende Lautsprecher kurzgeschlossen. Einen anderen Lautsprecher mit einem anderen Kabel ausprobieren, um den Fehler zu isolieren. Symptom: CLIP-LED blinkt nicht Dieses Symptom kann von einem defekten Lautsprecher oder einer losen Verbindung verursacht werden. Die Verkabelung überprüfen und einen anderen Lautsprecher ausprobieren. An der Signalquelle kann eine Übersteuerung (Clipping) vorliegen. Die Verstärker-Dämpfungsregler auf einen mittleren Wert einstellen, sodass die Quelle nicht übersteuert werden muss. Problem: Keine Kanaltrennung Die Schaltereinstellungen auf der Rückseite des Verstärkers überprüfen. Sicherstellen, dass die Schalter „Parallel Input“ und „BRIDGE MONO“ im Doppelkanal-, Bi-Amp- oder Stereo-Modus ausgeschaltet sind (OFF), wenn jedem Kanal verschiedene Signale zugeleitet werden. Sicherstellen, dass andere Gerät auf dem Signalpfad wie Mischpult, Vorverstärker usw. auf den Stereo-, nicht auf den Monobetrieb eingestellt sind. Problem: Brummen Position von Kabel und Signalquellen ändern, um „Hot Spots“ im System zu erkennen. Netzbrummen wird häufig an defekten Kabelabschirmungen ermöglicht. Problem: Rauschen/Zischen Den Verstärkereingang ausstecken, um zu überprüfen, ob das Rauschen/Zischen von der Quelle oder einem vorgeschalteten Gerät stammt; unregelmäßige oder Knallgeräusche verweisen auf einen Fehler in der Elektronik des verursachenden Geräts. Um das normale Grundrauschen möglichst gering zu halten, muss die Hauptsignalquelle ohne Clipping mit voller Leistung betrieben werden; ein weiteres Verstärken des Signals zwischen Quelle und Verstärker ist zu vermeiden. Problem: Pfeifen und Rückkopplung Von einem Mikrofon verursachte Rückkopplungen sollten mit Mischpultreglern unterdrückt werden. Wenn sich die Störgeräusche bei einer Mikrofonverstärkung von gleich null verstärken, liegt ein schwerwiegender Fehler in den Signalprozessoren oder Kabeln vor. Jedes Gerät im Signalpfad von der Signalquelle bis hin zum Verstärker durch Reduzieren der Verstärkung oder Trennen vom Netz schrittweise überprüfen.
Technische Daten CMX 2000V STEREO-Modus (beide Kanäle angesteuert) 8 Ω/FTC 20 Hz - 20 kHz/0,1 % THD 8 Ω/EIA 1 kHz/0,1 % THD 4 Ω/FTC 20 Hz - 20 kHz/0,1 % THD 4 Ω/EIA 1 kHz/1 % THD 2 Ω/EIA 1 kHz/1 % THD 70 V ‑ Direct Drive/EIA 1 kHz/1 % THD 100 V ‑ Direct Drive/EIA 1 kHz/1 % THD 1050 W 1100 W 1600 W 2000 W 2500 W 2500 W 1000 W Mono-Brücken-Modus 8 Ω/FTC 20 Hz - 20 kHz/0,1 %THD 8 Ω/EIA 1 kHz/0,1 %THD 4 Ω/EIA 1 kHz/1 % THD 140 V ‑ Direct Drive/EIA 1 kHz/1 % THD 100 V ‑ Direct Drive/EIA 1 kHz/1 % THD 3200 W 3600 W 5000 W 5000 W 3600 W Verzerrung (SMPTE-IM) < 0,01 % Signal-Rausch-Abstand (20 Hz – 20 kHz) 8 Ω > -100 dB Eingangsempfindlichkeit 8 Ω 1,42 V (+5,3 dBu) Spannungsverstärkung (8 Ω) 36 dB Ausgangssschaltung 3-stufig, Klasse H Netzstromanforderungen typisch, 1/8 Leistung, Rosa-Rauschen bei 4 Ω 120 VAC 230 VAC hoch, 1/3 Leistung, Rosa-Rauschen bei 4 Ω 120 VAC 230 VAC 13,9 A 26,9 A 13,5 A Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz, +/- 1 dB dB -3 dB Punkte: 5 Hz und 50 kHz (Tiefpassfilter umgangen/8 Ω) Dämpfungsfaktor > 300 bei 8 Ω Eingangsimpedanz (Ω) 10 kΩ asymmetrisch / 20 kΩ symmetrisch Eingangsclipping 6,4 V eff (+18 dBu) Kühlung Stufenlos einstellbarer Lüfter, Luftströmung von hinten nach vorne Anschlüsse (pro Kanal) Eingang: aktiv symmetrisch; Barrier-Strip, XLR und 1/4" (6,3 mm) - TRS-Spitze und XLR (Pin 2 positiv) Ausgang: abnehmbare Klemmleiste und Speakon™ Bedienelemente Vorderseite: Netzschalter, Kanal-1- und Kanal-2-Verstärkungsregler Rückseite: 10-Stellungs-DIP-Schalter Anzeigen Einschaltanzeige: grüne LED/Signal: grüne LED (1 pro Kanal)/Clip: rote LED (1 pro Kanal) Verstärkerschutz Stabil bei reaktiven oder unausgeglichenen Lasten Überlastschutz Ein-/Abschalten, Zweiwege-Überspannungsschutz an jedem Kanal Abmessungen (HxBxT) 133 mm (3RU) x 483 mm x 400 mm Gewicht - netto/Versand 34 kg/39,5 kg Alle technischen Daten können jederzeit unangekündigt geändert werden.
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