OF 1010 Q - Oberfräse FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts OF 1010 Q FESTOOL als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Oberfräse kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OF 1010 Q - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OF 1010 Q von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG OF 1010 Q FESTOOL
| Technische Daten | OF 1010 EBQ | OF 1010 EQ | OF 1010 Q |
| Leistung | 1010 W | 1010 W | 720 W |
| Drehzahl (Leerlauf) | 10000 - 24000 min-1 | 9500 - 23000 min-1 | 26500 min-1 |
| Tiefenschnellverstellung | 55 mm | 55 mm | 55 mm |
| Tiefenfeinverstellung | 8 mm | 8 mm | 8 mm |
| Anschlussgewinde der Antriebswelle | M16x1,5 | M16x1,5 | M16x1,5 |
| Fräserdurchmesser | max. 35 mm | max. 35 mm | max. 35 mm |
| Gewicht (ohne Kabel) | 2,7 kg | 2,7 kg | 2,7 kg |
| Schutzklasse | 回/II | 回/II | 回/II |
Die angegebenen Abbildungen finden Sie am Anfang dieser Bedienungsanleitung.
Symbole

Warning vor allgemeiner Gefahr

Gehorschutzragen!

Augenschutz tragen!

Anleitung/Hinweise setzen!
1 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die Oberfräsen sind bestimmungsgemäß vorgesehen zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzähnlichen Werkstoffen.
Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsunterlagen darauf vorgesehenen Fraswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton beareritet werden.

Für Schäden und Unfälle bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise

Warning! Lesen Sie sãmtliche Sicherhinweise und Anweisungen. Fehler bei der
Einhaltung der Warnhinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitschinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug" bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshin-weise
- Die auf dem Werkzeug angegebene Höchstdrehzahlarf nicht übersritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden.
- Spannen Sie Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmesser ein, für den die Spannzange vorgesehen ist.
- Achten Sie auf einen festen Sitz des Frärsers und überprüfen Sie dessen einwandfrei den Lauf.
- Die Spannzange und Überwurfmutter)dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
- Rissige Fraser oder solche, die ihre Form verändert haben, dürfen nicht verwendet werden.

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauher Materialien und beim Werkzeugwechsel.
- Festool Elektrowerkzeug)dürfen nur in Arbeitsstische eingebaut werden, die von Festool hierfür vorgesehen sind. Durch den Einbau in einen anderen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
3 Emissionswerte
Die nach EN 60745 ermittelten Werte betragentypischerweise:
Schalldruckpegel/Schallleistungspegel
OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ 79/90 dB(A)
OF 1010 Q 87/98 dB(A)
Messunsicherheitszuschlag K = 3 dB

Gehorschutzlagen!
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier
Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745: Schwingungsemissionswert
(3-achsig) a_h = 5,5 ~m / s^2
Vorderer Handgriff a_h = 8,0m / s^2
Unsicherheit K = 2,0m / s^2
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Gerausch) wurden gemäß den Prüfbedingungen in EN 60745 gemessen, und dienen dem Maschinenvergleich. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz.
Die angegebenen Emissionswerte repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wird jedoch das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit anderen Einsatzwirkzeugen oder ungenügend gewartet eingesetzt, kann dies die Vibrations- und Gerauschbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung während einem vorgegebenen Arbeitszeitraum sind auch die darin enthaltenen Leerlauf- und Stillstandszeiten der Maschine zu beachten. Diese kann die Belastung über den gesamten Arbeitszeitraum erheblich verringern.
4 Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme

Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Leistungsschild übereinstimmen.
Der Schalter (1.2) dient als Ein-/Aus-Schalter. Für Dauerbetrieb kann er mit demSECTION Arretierknopf (1.1) eingerastet werden. Durch nochmaliges Drücken des Schalters wird die Arretierung wieder gelöst. Anschließen und Lösener Netzanschlussleitung siehe Bild 1a.
5 Einstellungen an der Maschine
Vor allen Arbeiten an der Maschine ist stets der Netzstecker aus der Steckdose zuziehen.
5.1 Elektronik (OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ)
Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf oder wenn keine Drehzahlregelung möglich ist.

Die OF 1010 EBQ, OF 1010 EQ besitzen eine Vollwellelektronik mit folgenden Eigenschaften:
Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfrei Anlauf der Maschine.
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lassst sich mit dem Stellrad (1.16) stufenlos zwischen 10000 und 24000min^-1 (OF 1010 EQ: 9500-23000 min ^-1 ) einstellen. Damit konnen Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen:
| Material | Fräserdurchmesser [mm] | empfoh-lenes Schneide-material | ||
| 3 - 14 | 15 - 25 | 16 - 35 | ||
| Stellrad-Stufe | ||||
| Hartholz | 6 - 4 | 5 - 3 | 3 - 1 | HW (HSS) |
| Weichholz | 6 - 5 | 6 - 3 | 4 - 1 | HSS (HW) |
| Spanplatten beschichtet | 6 - 5 | 6 - 3 | 4 - 2 | HW |
| Kunststoff | 6 - 4 | 5 - 3 | 2 - 1 | HW |
| Aluminium | 3 - 1 | 2 - 1 | 1 | HSS (HW) |
| Gipskarton | 2 - 1 | 1 | 1 | HW |
Konstante Drehzahl
Die vorgewählte Motordrehzahl wird elektronisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit erreicht.
Temperatursicherung
Zum Schutz vor Überhitzung (Durchbrennendes Motors) ist eine elektronische Temperaturüberwachung eingebaut. Vor Erreichen einer kritischen Motortemperatur schaltet die Sicherheitsleuktronik den Motor ab. Nach einer Abkuhlzeit von ca. 3-5 Minuten ist die Maschine wieder betriebsbereit und voll belastbar. Bei laufender Maschine (Leerlauf) reduziert sich die Abkuhlzeit erheblich.
Bremse (OF 1010 EBQ)
Die OF 1010 EBQ besitzt eine elektronische Bremse, die nach dem Ausschalten der Maschine die Spindel mit dem Werkzeug in ca. 2 Sekunden zum Stehen bringt.
5.2 Werkzeug wechseln
Für den Werkzeugwechsel konnen Sie die Maschine auf den Kopf stellen.
a) Werkzeug einsetzen
- Stecken Sie das Fräswerkzeug soweit wie möglich, zumindest jedoch bis zur Markierung (∨) am Frässerschaft, in die geöffnete Spannzange.
- Verdrehen Sie die Spindel soweit, bis der Spindelstopp (1.14) beim Drücken einrastet und die
Spindel arretiert.
- Ziehen Sie die Mutter (1.13) mit einem Gabel-schlüssel SW 19 fest.
b) Werkzeug entnehmen
- Verdrehen Sie die Spindel soweit, bis der Spindelstopp (1.14) beim Drücken einrastet und die Spindel arretiert.
- Lösen Sie die Mutter (1.13) mit einem Gabelschlüssel SW 19 soweit, bis Sie einen Widerstand spuren. Überwinden Sie diesen Widerstand durch Weiterdrehen des Gabelschlüssels.
- Entnehmen Sie den Fraser.
5.3 SpanNZangenwechsel
Es sind SpanNZangen für folgende Schaftdurchmesser erhältlich: 6,0 mm, 6,35 mm, 8 mm (Bestellnummern siehe Festool-Katalog oder Internet „www.festool.com”).
- Drehen Sie die Mutter (1.13) vollständig ab undnehmen Sie sie zusammen mit der Spannzange aus der Spindel.
- Setzen Sie eine neue Spannzange mit Mutter in die Spindel ein und drehen Sie die Mutter leicht an. Ziehen Sie die Mutter nicht fest, wenn kein Fraser eingesteckt ist!
5.4 Frästiefe einstellen
Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in drei Schritten:
a) Nullpunkt einstellen
- Öffnen Sie den Spannhebel (1.6), so dass der Tiefenanschlag (1.7) frei beweglich ist.
- Stellen Sie die Oberprüse mit dem Frästisch (1.11) auf eine ebene Unterlage. Öffnen Sie den Drehknopf (1.15) und drücken Sie die Maschine so welt nach unten bis der Fraser auf der Unterlage aufsitzt.
- Klemmen Sie die Maschine durch Schlieben des Drehknopfs (1.15) in dieser Stellung fest.
- Drücken Sie den Tiefenanschlag gegen ein der drei Festanschlage des drehbaren Revolveranschlags (1.9).
Mit einem Schraubendreher können Sie jeder Festanschlag individuell in seiner Höhe einstellen:
Festanschlag
| A | 38 mm/44 mm |
| B | 44 mm/54 mm |
| C | 54 mm/67 mm |
- Schieben Sie den Zeiger (1.4) nach unten, so dass er auf der Skala (1.5) 0 mm zeigt.
b) Frästiefe vorgegeben
Die gewünschte Frästiefe lasst sich entweder mit der Tiefenschnellverstellung oder mit der Tiefeneineinstellung vorgegeben.
- Tiefen-Schnellverstellung: Ziehen Sie den Tiefenanschlag (1.7) so welt nach oben, bis der Zeiger die gewünschte Frästie feineigt. Klemmen Sie den Tiefenanschlag mit dem Spannhebel (1.6) in dieser Stellung fest.
- Tiefen-Feineinstellung: Klemmen Sie den Tiefenanschlag mit dem Spannhebel (1.6) fest. Stellen Sie die gewünschte Frästiefe durch Drehendes Stellrades (1.3) ein. Wenn Sie das Stellrad um einen Markierungsstrich verdrehen, ändert sich die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung ergibt 1 mm. Der maximale Verstellbereich des Stellrades beträgt 8 mm.
c) Frästiefezustellen
- Öffnen Sie den Drehknopf (1.15) und drücken Sie die Maschine so welt nach unten, bis der Tiefenanschlag den Festanschlag berührt.
- Klemmen Sie die Maschine durch Schließen des Drehknopfs (1.15) in dieser Stellung fest.
5.5 Absaugung

Schlieben Sie die Maschine stets an eine Absaugung an. Die Oberfräsen sind seriesenbig mit einem Anschluss für Spanund Staubabsaugung ausgerüstet (1.8).
Gleichzeitig wird, durch eine Absaughaube (2.2) am Seitenanschlag, das Wegfliegen der Späne verhindert. Beim Kantenfräsen erzielt man mit der als Zubehör erhältlichen Absaughaube AH-OF Beste Absaugergebnisse.
Spanfänger KSF-OF
Durch den Spanfänger KSF-OF ([9.1] teilweise im Lieferumfang) laßt sich beim Kantenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung steigern.
Die Montage erfolgt analog zum Kopierring.
Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang den Nuten (9.2) abgeschritten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 40mm verwendet werden.
6 Arbeitsen mit der Maschine
Befestigen Sie das Werkstück immer so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann.

Halten Sie die Maschine stets mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen (1.15, 1.17).
Schalten Sie immer zuerst die Oberfräse ein, bevor Sie mit dem Fräser das Werkstück berühren! Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrichtung der Maschine in Schnittrichtung des Werkzeugs, Bild 5).
Weitere interessante Informationen zum Arbeitsen mit Ihr Frem Feststool Werkzeug finden Sie auf der Internetseite www.festool.de/fuer-zu-hause, z. B.:
- Anwendungsbeispiele - Tipps und Tricks,
- Maschinenkunde,
- Kostenlose Baupläne zum Download,
- Wissenswertes rund ums Holz - Holzlexikon
6.1 Aluminiumbearbeitung

Halten Sie bei der Bearbeitung von Aluminium aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen ein:
- Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalter vorschalten.
- Maschine an ein geeignetes Absauggerät anschließen.
- Maschine regelmäßig von Staubablagerungen im Motorbehäuse reinigen.

Schutzbrille tragen.
6.2 Freihandfräsen
Hauptsächlich beim Schriften- oder Bilderfräsen und beim Bearbeiten von Kanten mit Fräsern mit Anlaufring oder Führungszapfen wird die Oberfräse freiähendig geführt.
6.3 Fräsen mit Seitenanschlag
Für parallel zur Werkstückkante verlaufende Arbeitsen kann der mitgelieferte Seitenanschlag (3.2) eingesetzt werden (bei „Modul 5A“ nicht im Lieferumfang):
- Klemmen Sie die beiden Führungsstangen (3.7) mit den beiden Drehknöpfen (3.3) am Seitenanschlag fest.
- Führren Sie die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten (1.10) des Frästisches ein und klemmen Sie die Führungsstangen mit dem Drehknopf (3.1) fest.
Schneller und genauer lässt sich dieser Abstand mit der als Zubehör erhältlichen Feineinstellung (3.6) justieren:
-
Drehen Sie die Justierschraube (3.4) in das Kunststoffteil des Seitenanschlags,
-
klemmen Sie die Führungsstangen mit den Drehknöpfen (3.5) an der Feineinstellung fest,
- öffnen Sie die Drehknöpfe (3.3) am Seitenanschlag,
- stellen Sie den gewünschten Abstand mit der Justierschraube ein und drehen Sie die Drehköffe wieder zu.
6.4 Fräsen mit Tischverbreiterung TV-OF
Um die Auflagefläche der Oberprüse zu vergroßern und dadurch die Führung zu verbessern, z.B. bei randnahen Frasarbeiten, kann die als Zubehörlieferbare Tischverbreiterung TV-OF eingesetzt werden.
Die Tischverbreiterung wird in gleicher Weise wie der Seitenanschlag montiert.
6.5 Fräsen mit Führungssystem FS
Das als Zubehör erhältliche Führungssystem erleichtert das Fräsen gerader Nuten.
- Befestigen Sie den Führungsanschlag (4.1) mit den Führungsstangen (3.7) des Seitenanschlags am Frästisch.
- Befestigen Sie die Führungsschiene (4.3) mit Schraubzwingen (4.4) am Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein Sicherheitsabstand X (Bild 4) von 5 mm zwischen der Vorderkante der Führungsschiene und dem Fräser, bzw. der Nut, besteht.
- Setzen Sie den Führungsanschlag, wie in Bild 4 dargestellt, auf die Führungsschiene. Um ein spielfreies Führn des Fränsanschlages sicherzustellen, können Sie mit einem Schraubendreher durch die beiden Seitenlichen Öffnungen (4.2) zwei Führungsbacken einstehen.
- Schrauben Sie die hohenverstellbare Abstützung (4.6) so an der Gewindebohrung (6.6) des Frästisches fest, dass die Unterseite des Frästisches parallel zur Werkstückoberfläche ist.
Um nach Anriss arbeiten zu konnen, zeigen Ihnendie Markierung am Frästisch (4.5) und die Skala an der Abstützung (4.6) die Mittelachse des Frässers an.
6.6 Fräsen mit Stangenzirkel SZ-OF 1000
Mit dem als Zubehör erhältlichen Stangenzirkel SZ-OF 1000 konnen runde Teile und Kreisausschnitte mit einem Durchmesser zwischen 153 und 760 mm hergestellt werden.
- Schieben Sie den Stangenzirkel soweit in die vordere Nut des Frästisches, bis der gewünschte Radius eingestellt ist.
- Arretieren Sie den Stangenzirkel mit dem Dreh
knopf{1.12}.
Anwendungstipp
Soll die Einkerbung durch die Zirkelspitze auf dem Werkstück vermieden werden, kann mit doppel-seitigem Klebeband ein dünnes Holzbrettchen auf dem Mittelpunkt befestigt werden.
6.7 Kopierfräsen
Um bestehende Werkstücke maßgenau zu reproduzieren, verwendet man einen Kopierring oder die Kopiereinrichtung (jeweils als Zubehör erhältlich).
a) Kopierring
Befestigen Sie den Kopierring anstelle des Abdeckringes (2.1) von unter am Frästisch.
Achten Sie bei der Auswahr der Grübe des Kopier-ringes (5.1) darauf, dass der eingesetzte Fräser (5.2) durch dessen Öffnung passt.
Der Überstand Y (Bild 5) des Werkstücks zur Schablone berechnet wie folgt:
$$ Y = \frac {\left(\emptyset \text {K o p i e r r i n g} - \emptyset \text {F r a s e r}\right)}{2} $$
Mit dem Zentrierdorn ZD-OF (Best.-Nr. 486 035) lassst sich der Kopierring exakt mittig austrichen.
b) Kopiereinrichtung
Für die Kopiereinrichtung wird der Winkelarm WA-OF (6.5) und das Kopiertastset KT-OF, bestehend aus einem Rollenhalter (6.2) und drei Kopierrollen (6.1), bestehtigt.
- Schrauben Sie den Winkelarm mit dem Dreh-knopf (6.4) in der gewünschten Höhe an der Gewindebohrung (6.6) des Frästisches fest.
- Montieren Sie eine Kopierrolle am Rollenhalter und schrauben Sie diesen mit dem Drehknopf (6.3) am Winkelarm fest. Achten Sie darauf, dass die Kopierrolle und der Fräser denselben Durchmesser haben!
- Durch Drehen desstellrades (6.7) lasst sich der Abstand der Tastrolle zur Fräserachse einstellen.
6.8 Umleimer bündigfräsen
Mit dem Winkelarm WA-OF (7.6), in Verbindung mit der Führungsplatte UP-OF (7.3), beides als Zubehör erhältlich, setzen sich überstehende Umleimer bündig fräsen.
- Schrauben Sie den Winkelarm mit dem Drehknopf (7.5) an der Gewindebohrung (7.7) des Frästisches fest.
- Schrauben Sie die Führungsplatte mit dem
Drehknopf (7.4) am Winkelarm fest.
- Stellen Sie die Frästiefe so ein, dass diese die Dicke des Umleimers +2 mm beträgt.
- Führren Sie die Führungsplatte (8.1) durch Öffnendes Drehknopfes (8.3) möglichst nah an den Fraser heran.
- Nehmen Sie mit dem Stellrad (8.2) die Tiefeneinstellung der Führungsplatte so vor, dass beim Bündigfräsen weniger Zehntelmillimeter des Umleimers stehen bleiben, die Sie hinterher von Hand verschleifen.
Der als Zubehör erhältliche Spanflugschutz SF-0F (7.2) verbessert beim Fräsen von Umleimern die Staubabsaugung. Er wird mit dem Drehknopf (7.1) seitlich am Frästisch befestigt unddeckt beim Arbeitsen (Bild 8) den Fräser von oben ab.
7 Zubehör, Werkzeuge

Verwenden Sie zu ihrer eigenen Sicherheit nur original Festool-Zubehör und Festool-Ersatzteile.
Festool bietet umfangreiches Zubehör an, das Ihnen einen vielfälligen und effektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.: Fraszirkel, Führungs-schieren mit Lochreihen, Frashilfe, Frästisch zum stationären Einsatz.
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge führen Sie in Ihrlem Festool-Katalog oder im Internet unter „www.festool.com".
8 Warten und Pflege
Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine den Netzstecker aus der Steckdose.
Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorghäusers erfordern,)dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden.
Halten Sie Maschine und Kühlluftöffnungen stets sauber.
Die Maschine ist mit selbstabschaltenden Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
9 Entsorgung
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Führren Sie die Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wieder-
verwertung zu. Beachten Sie damit die geltenden nationalen Vorschriften.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.
10 Gewährleistung
Für unsere Geräte leisten wir auf Material- oder Fertigungsfehler Gewährleistung gemäß den LänderSpezifischen gesetzlichen Bestimmungen, mindestens jedoch 12 Monate. Innerhalb der Staatend der EU beträgt die Gewährleistungszeit 24 Monate (Nachweis durch Rechnung oder Liefererschein). Schäden, die insbesondere auf natürliche Abnutzung/Verschleiß, Überlastung, unsachgemäß Behandlung bzw. durch den Verwender verschuldete Schäden oder sonstige Verwendung entgegen der Bedienungsanleitung zusückzuführren sind oder beim Kaufbekannot waren, bleiben von der Gewährleistung ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen bleiben Schäden, die auf die Verwendung von nichtoriginal Zubehör und Verbrauchmaterialien (z.B. Schleifteller) zusückzuführren sind. Beanstandungen können nur anerkannt werden, wenn das Gerät unzerlegt an den Lieferanten oder an eine autorisierte Festool-Kundendienstwerkstände zusückgesendet wird. Bewahren Sie Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, Ersatzteilliste und Kaufbeleg gut auf. Im übrigen gelten die jeweils aktuellen Gewährleistungsbedingungen des Herstellers.
Anmerkung
Aufgrund der ständigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind Änderungen der hierin gemachteten technischen Angaben vorbehalten.
11 EG-Konformitätserklarung
| Oberprüse | Serien-Nr. |
| OF 1010 Q | 490108 |
| OF 1010 EQ | 491991 |
| OF 1010 EBQ | 490174 |
| Jahr der CE-Kennzeichnung: 2000 | |
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass diesen Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60745-1, EN 60745-2-17, EN 55014-1, EN 55014-2, EN 61000-3-2, EN 61000-3-3 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 98/37/EG (bis 28. Dez. 2009), 2006/42/EG (ab 29. Dez. 2009), 2004/108/EG.
$$ p p a. D. J d a n u s S i n u c $$
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Leiter Forschung, Entwicklung, technische Dokumentation
Festool GmbH
Wertstr. 20, D-73240 Wendlingen
REACH für Festool Produkte, deren Zubehör und Verbrauchsmaterial:
REACH ist die seit 2007 in gaz Europa gültige Chemikalienverordnung. Wir als „nachgeschalteter Anwender“, also als Hersteller von Erzeugnissen sind uns unserer Informationspflicht unserer Kunden gegenüber bewusst. Um Sie immer auf den neusten Stand halten zu konnen und über mögliche Stoffe der Kandidatenliste in unseren Erzeugnissen zu informieren, haben wir folgende Website für Sie eingerichtet:
www.festool.com/reach
Router
| Technical data | OF 1010 EBQ | OF 1010 EQ | OF 1010 Q |
| Power | 1010 W | 1010 W | 720 W |
| Speed (no load) | 10000 - 24000 rpm | 9500 - 23000 rpm | 26500 rpm |
| Quick height adjustment | 55 mm | 55 mm | 55 mm |
| Fine height adjustment | 8 mm | 8 mm | 8 mm |
| Drive shaft connection of the spindle | M16x1.5 | M16x1.5 | M16x1.5 |
| Router diameter | max. 35 mm | max. 35 mm | max. 35 mm |
| Weight (excluding cable) | 2.7 kg | 2.7 kg | 2.7 kg |
| Degree of protection | ☐/ ☐ | ☐/ ☐ | ☐/ ☐ |
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Chef für forskning, utveckling, teknik dokumentation
FESTOOL GmbH
Wertstr. 20, D-73240 Wendlingen
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
B 44 ~mm / 54 ~mm
C 54 ~mm / 67 ~mm
Dr. Johannes Steimel 11.01.2010
Notice-Facile