SRM - Verstärker PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SRM PEAVEY als PDF.
Benutzerfragen zu SRM PEAVEY
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Verstärker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SRM - PEAVEY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SRM von der Marke PEAVEY.
BEDIENUNGSANLEITUNG SRM PEAVEY
pluie ou à l’humidité. Avant d’utiliser cet appareil, lisez les avertissements supplémentaires situés dans le guide. Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannungen innerhalb des Gehäuses warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu können. Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betreffen. VORSICHT: Risiko — ELEKTRISCHER SCHLAG! NICHT ÖFFNEN! VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung enfernen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden könnten. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführen lassen. ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollte dieses Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung lesen.
DEUTCH SRM™ 2410 Sound Reinforcement Monitorkonsole Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb Ihrer Monitorkonsole aus der SRM™ Serie. Ihre SRM ™ bietet Ihnen eine Schaltungstechnik und Oberflächenfertigung der jüngsten Generation, die sich auf dem neuesten Stand der befindet. Zusätzlich finden Sie Peavey’s exklusives Feedback Locating System (FLS®) auf jeden Channel und zwei einstellbare Notch Filter. Das Resultat ist ein ruhiger, flexibler Monitor Mixer vollgepackt mit Features. In diesem Manual finden Sie die Erläuterungen zu den Features, da sie sich auf moderne Anwendungen beziehen. Technische Spezifikationen finden Sie dort wo angebracht, detailliertere Erklärungen sind am Ende des Manuals zu finden. Zur weitergehenden Demonstration und für das weitere Verständnis bezogen auf die SRM Konsole, finden Sie auf den Seiten 15 und 16 Anschlußdiagramme. Wir möchten Sie an dieser Stelle ermutigen das Manual durchzulesen und es für Referenzzwecke aufzubewahren. Ihre SRM verfügt über extra, verborgene, Features die für den Anwender auf Anhieb vielleicht nicht so offensichtlich sein mögen wie andere. Auch diese Features werden in diesem Manual erläutert, sodaß Sie ohne dieses Manual gelesen zu haben nie erfahren würden, das sie überhaupt existieren. Lassen Sie uns mit einer kurzen Auflistung der fantastischen SRM Features anfangen. SRM Features:
- Echte Trafo-Unterteilungen (XLR In/XLR Thru) an den Eingängen (Inputs)
- 48V Phantomspeisung, schaltbar in 8er-Gruppen (Banks)
- TRS Insert auf jedem Input Channel
- Alle Inputs und Outputs (außer die Channel Inserts) sind symmetrisch
- -20 dB Pad auf jedem Input Channel
- Polarity Schalter auf 18 Inputs
- 4-Band EQ mit zwei Mid Sweeps
- Acht Mono (1-8) Monitor Sends und ein Stereopaar (9/10) mit 100 mm Fader, AFL und Mutes
- Pre/Post Schaltung für Monitor Sends 1-6 und 7-8
- 60 mm und 100 mm Präzisionsfader
- Mute und PFL Funktion für jeden Channel
- FLS LED auf jedem Input zur Anzeige des lautesten Input Channel
- Unterstützt „In-ear“ Abhörsysteme
- Justierbarer Hochpaßfilter (Low-Cut) auf jedem Mono Sub
- Zwei einstellbare Notch Filter mit jeweils einer FLS Tuning LED
- 1/4" symmetrische Send und Return Insert-Punkte, 1/4" Bus Inputs
- Clearcom kompatibles Intercom-System
- Integrierte universelle Stromversorgung
- Eingebaut in einem roadtauglichen Flight Case Wie Sie sehen, handelt es sich bei der SRM Konsole um einen leistungsstarken Monitor Mixer eingepackt in einem leicht zu transportierendem Case. Da der Mixer physikalisch in Sektionen unterteilt ist, konzentriert sich dieses Manual jeweils auf eine Sektion. Jede(s) beschriebene Komponente/Feature wird von einer Ziffer begleitet. Das ganze Manual hindurch beziehen sich diese Nummern auf die jeweilige Boardsektion und einer weiteren Sektion. Anmerkungen, Warnungen, sowie zu beachtende Maßnahmen sind dort zu finden wo angebracht. Auf diese wird durch entsprechende Zeichen (in der Regel ein Warndreieck) aufmerksam gemacht und sind in diesem Manual auch erklärt. Nehmen Sie sich bitte die Zeit sie durchzulesen; wir plazieren sie zu IHRER SICHERHEIT!
- Beschreibung nach Sektion (Index) Strom und Beleuchtung p. 44
- Monitor Mastersektion (1 bis 8, 9/10, und L/R) p. 44
- Individuelle Input Channel Sektion (1 bis 24) p. 48
- Intercom/Talkback p. 51
- Ein- und Ausgänge p. 52
STROM UND BELEUCHTUNG
Fangen wir an beim STROM! Ihr Mixer ist ausgestattet mit einem abnehmbaren Netzkabel, das sogenannte IEC Netzkabel. Diese Netzkabel sind recht populär geworden, lassen sie sich doch den unterschiedlichen Standards, aus Sicht des geographischen Standorts betrachtet anpassen. (Beziehen Sie sich von nun an auf die Diagramme und Abbildungen, wenn es um die Leistungsmerkmale und Einzelheiten geht.) Siehe Diagramm der Fronotplatte im englischen Teil des Handbuchs
1. IEC Netzanschluß: Stellen Sie mit ausgeschaltetem Netzschalter (#2) in der Off (O) Position mit
dem Netzkabel zuerst die Verbindung zum Mixer her und dann zur Steckdose. Versichern Sie sich, daß immer die Richtlinien des örtlichen EVUs, bezogen auf die Geräteerdung (Schutzeinrichtung) eingehalten werden. Ihre SRM ist mit einer universellen Stromversorgung ausgestattet, die selbstregelnd für Spannungen von 100 bis 240 VAC ausgelegt ist.
2. Power Schalter (Netzschalter)/LED: Schalten Sie hiermit den Mixer ein oder aus. Sind alle
Vorbereitungen getroffen (Netzkabel beidseitig angeschlossen), schalten Sie den Mixer ein (Schalter in „I“ Position).
3. Leuchtenanschlüsse: Ihre Konsole ist mit zwei Anschlußbuchsen ausgestattet. Diese Buchsen
vom Typ XLR akzeptieren Niedervoltleuchten (12VAC, 180mA). Für diese Anwendung ist die ML-2 Leuchte von Peavey empfehlenswert (Teilenr.: 50024), die für ausreichende Beleuchtung sorgt. Achten Sie darauf, daß die maximale Stromaufnahme beider Terminals 400mA nicht überschreitet. Die Leuchtenanschlüsse sind kurzschlußsicher und verfügen über eine automatische Rückstelleinrichtung, sobald der Kurzschluß aufgehoben ist. MONITOR MASTERSEKTION Die Monitor Mastersektion läßt sich in folgende Sektionen unterteilen: Patching, Filterung, Viewing und Controlling. Im „Patching“ Abschnitt werden die auf jedem Monitor Output zu findenden Outputs und Inserts erklärt. Der Abschnitt „Filterung“ deckt die Notch Filter Bank und den Low Cut Filter ab. Die LED Anzeigen Master Monitor Fader, PFL und Wedge Utilities werden im Abschnitt „Viewing und Controlling“ behandelt. Patching Da Sie zwischen dem Mixer und einigen Kombinationsmöglichkeiten wie EQ’s, Endstufen und Monitore Patchverbindungen herstellen werden müssen, deckt dieser Abschnitt die Monitor Outputs und Inserts (von der Mix-Position aus gesehen oben im rechte Hand Bereich zu finden) damit auch klar ist wo ge-patched werden muß. Zum leichteren Verständnis beziehen Sie sich dabei auf das Diagramm (Seite 16).
4. Symmetrische Outputs: Der SRM ist mit einem einem symmetrischen XLR Ausgang (+4 dBu)
für jeden Monitor Channel ausgestattet.
5. Asymmetrische Outputs: Ein 1/4" asymmetrischer Ausgang (+4 dBu) ist
ebenfalls für jeden Monitor Channel vorhanden. Einen Anschluß über diesen Ausgang sollten Sie nur dann tätigen, wenn es unpraktikabel erscheint den symmetrischen Ausgang (#4) zu benutzen oder aber bei gleichzeitiger Verwendung beider Outputs. Solch eine Situation ergibt sich bei Einsätzen von Monitor Verstärkern ohne symmetrische Eingänge. Stellen Sie eine einfache Verbindung mit einem genormten abgeschirmten Patch-/Instrumentenkabel zwischen diesem Output und dem asymmetrischen Eingang des Monitor Verstärker her. Halten Sie die Kabellänge so kurz wie möglich, um Rauschen zu verhindern. Auch hier läßt sich der symmetrische Ausgang simultan zum asymmetrischen Output (#4) benutzen.
6. Send/Return Buchsen: Für die Master Monitor Outputs 1-8 steht ein Send/Return
(Effektschleife) bereit. Das ermöglicht den entsprechenden Monitor Send durch ein externes Gerät, wie z. B. einen EQ, Kompressor oder Delay zu schleifen. Das Ganze geschieht vor dem Fader [vor dem Master Monitor Fader (#5), dem Notch Filter und den Monitor Outputs (#4 und #5)]. Beide, die Send und Return Buchse (0 dBu) sind symmetrische 1/4“ TRS Buchsen, wo die Spitze positiv und der Ring negativ ist und die Schutzhülle geerdet (Masse) ist. Die Send/Return Buchsen verfügen über interne Schalter die, wenn nicht benutzt den Signalfluß zwischen Monitor Mix und seinem Main Output =(Hauptausgang) aufrechterhalten.
7. Aux In Buchsen: Jedem Monitor Send steht ein Aux Eingang zur Verfügung. Dieser
symmetrische 1/4“ TRS Eingang (+4 dBu) erlaubt das direkte Einspeisen eines externen Signals zum korrespondierenden Monitor Bus, pre-Fader. Eine hervorragende Möglichkeit für die Signalseinpeisung von einem weiteren Submixer oder einem zusätzlichen SRM Mixer Output Bus mit der Möglichkeit zusätzliche Channel Inputs von Stage zu realisieren (Spitze + und Ring -). Filterung Monitor Sends 1 bis 8 verfügen über eine Bank mit zwei durchstimmbare Notch Filter (Hi und Low Frequency Sektion) und einem Low Cut Filter. Da die eigentlichen Probleme des Feedbacks innerhalb des Monitor Systems stattfinden, legen wir Ihnen an dieser Stelle nahe sich mit diesem Feature bestens vertraut zu machen. Filter wie auch jede andere Form der Entzerrung ist eine Hilfestellung. Sie ersetzen damit keinesfalls den Einsatz hochqualitativer Mikrophone und Lautsprecher. Notch Filter eignen sich gut dazu Störgeräusche, insbesondere Töne mit einer klar definierten Frequenz zu unterdrücken. Unter bestimmten Vorraussetzungen eignen sie sich auch zur Unterdrückung akustischer Rückkopplungen. Ein Low Cut Filter schneidet den Signalinhalt (roll-off) ab einer bestimmten Frequenz ab und läßt nur Frequenzen oberhalb der Grenzfrequenz passieren. Damit lassen sich tieffrequente Störungen unterdrücken. Da tiefe Frequenzen über weniger Directivity verfügen wie hohe Frequenzen, ist es oft unnötig einen sehr niedrigen Frequenzinhalt im Monitor Mix zu haben. Dies wird deutlich, wenn Sie den Versuch unternehmen eine Akustikgitarre auf einem sehr lauten Stage zu spielen. Die akustische Qualität der Gitarre tendiert dazu mit dem niedrigen Frequenzinhalt des Monitor Mix zu resonieren. Passiert dies, tritt im Niederfrequenzbereich des Spektrums ein Feedback auf. Ein Großteil dessen läßt sich mit dem Low Cut Filter eliminieren und reduziert damit die Feedback Gefahr. Nochmals - dieser Abschnitt bezieht sich nur auf die Monitor Sends 1-8. ANMERKUNG: Siehe SRM Spezifikationen (Seite 20) für detaillierte Filterinformationen.
8. LED Tuning Anzeigen: Diese 3 gelben LEDs zeigen an in welche Richtung die
Frequenzregelung (#9) erfolgen muß, um den Filter entsprechend zu stimmen: links (nach unten), mittig, rechts (nach oben). Leuchten alle 3 LEDs ist die problematische Frequenz gefunden.
9. Frequency Control (Frequenzregler): Dieser Regler justiert die mittlere Frequenz des Notch
Filters. Der Frequenzbereich dieses Reglers reicht von .5kHz bis 10kHz (Hochfrequenz) und .1 kHz bis 4 kHz (LF/Niederfrequenz). Mit auf 0 dB eingestelltem Tiefenregler (Depth Control, #10) justieren Sie diesen Regler entsprechend den LED Tuning anzeigen (#8). Ist die Frequenz einmal gefunden, bringen Sie den Tiefenregler von 0 dB auf seine Optimalstellung.
10. Depth Control (Tiefenregler): Hiermit regeln Sie die Stärke der Abschwächung der selektierten
Frequenz (#9). Obwohl dieser Regler einen Dämpfungsbereich von -15 dB bis 0 dB aufweist, möchten Sie diesen Regler sicherlich so nah wie möglich auf 0 dB bringen ohne Feedback in Kauf nehmen zu müssen. Damit stellt Ihnen Ihr Board einen glatten Frequenzgang bereit mit geringstem Feedback, ein erfreuliches Medium wenn Sie so wollen. Bevor Sie den Versuch unternehmen die Feedback Frequenz (#9) zu finden, stellen Sie den Tiefenregler (Depth Control) auf 0 dB. Ist die Frequenz einmal gefunden, wollen Sie sie bestimmt langsam Richtung -15 dB regeln, bis das die Rückkopplung (Feedback) abgesenkt ist. Ist auf einem bestimmten Monitor Send kein Feedback vorhanden, dann sollte sein Tiefenregler auf 0 dB eingestellt werden. Unter diesen Umständen ist die Einstellung des Frequenzreglers (#9) ohne Bedeutung. ANMERKUNG: Die High und Low Notch Filter überlappen sich .5 Hz bis 4 kHz (3 Oktaven). Vermeiden Sie beide Filter versehentlich auf diesselbe Mittenrequenz einzustellen, womit Sie eine zweifache Dämpfung erreichen würden.
11. Low Cut Filter Regler: Dieser Regler justiert die Eckfrequenz des Low Cut Filter. Eigentlich ist
der Filter die ganze Zeit aktiv, aber solange er nicht auf den hörbaren Bereich eingestellt ist, würden Sie es nie wissen. Der Low Cut Filter ist ein Filter mit 12 dB/Oktave mit einem AbrollFrequenzbereich von 10-350 Hz. Da extrem niedrige Frequenzen Headroom aufbrauchen und Resonanz Feedback erzeugt, tun Sie gut daran diesen Regler so zu justieren, daß die kleinste tolerierbare Niederfrequenzenergie möglich ist. Bietet der passive Stage Sound nicht genügend Low-End, verringern Sie den Wert. Damit erstellen Sie sich Ihre eigene Ausgabepräferenz. Abhörung und Controlling Dieser Abschnitt erklärt die LED Peak Level Meter, den Monitor Master Fader, Kopfhörer, und Wedge. Sie befinden sich auf dem Board im rechten Teil von der Mitte nach unten. In diesem Abschnitt werden Sie vertraut mit den AFL (After-Fader-Listen) und PFL (Pre-Fader-Listen) Funktionen Ihrer SRM. Bevor wir fortfahren, lassen Sie uns die AFL und PFL Funktion besser verstehen. AFL und PFL sind Funktionen zum Reinhören, via Wedge oder Kopfhörer, damit Sie wissen wie sich Ihr Signal an den verschiedenen Punkten innerhalb der SRM anhört. Der Hauptunterschied beider Funktionen liegt darin, daß PFL benutzt wird um das Eingangssignal post-EQ zu checken, wobei AFL zum Checken der Outputs benutzt wird. Zusätzlich zur Signalanhörung ändert sich durch Selektieren der AFL oder PFL Funktionen die Betriebsart der Level Meter, die eine visuelle Level Referenz darstellen. ANMERKUNG: Sind die AFL oder PFL Tasten nicht engagiert, wird auch kein Output über Kopfhörer oder Wedge zu hören sein.
12. LED Peak Level Meter: Jeder der 12 Monitor Mixes verfügt über einen 12-segmentigen LED
Peak Level Meter mit einem -33 bis +9 dB Bereich. Jeder Meter besitzt darüber hinaus eine Warnanzeige in Form einer Clip-LED, um anzuzeigen wenn ein Signal im 2 dB Clipping-Bereich liegt. Der 0 dB Referenzpegel aller Meter korrespondiert mit einem +4 dBu an seinem Output. Der „R“ Meter (äußerst rechts) wird mit Priorität für das PFL Metern benutzt.
13. Master Monitor AFL: Diese Schalter- und LED-Kombination verbindet das Monitor Mix Signal
(post-Fader) mit den AFL Mix, Kopfhörer und Wege Outputs. Die Outputs arbeiten paarweise, wobei Outputs mit ungerader Nummerierung auf den linken AFL Mix und die mit gerader Nummerierung auf den rechten AFL Mix geleitet werden. Wenn nur einer der zwei angrenzenden Outputs benutzt wird, ist das beanspruchte Ausgangssignal auf beiden, den Left und Right AFL Mixes zu finden. Beispiel: Ist Master Monitor 1 AFL beschäftigt, so ist sein Signal auf den Left und Right AFL Mixes zu finden. Ist aber gleichzeitig Master Monitor 2 AFL beschäftigt, so ist dessen Signal auf dem Right AFL Mix zu finden und Master Monitor 1 ist nur im Left AFL Mix. Dieses Szenario trifft auch auf die Master Monitore 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8, sowohl als auch auf die Master Monitore 9 und 10 zu. Damit werden großartige Möglichkeiten für die SRM geboten, Anwendungen wie z.B.: „Stereo Monitoring“ und „In-ear-Monitoring“. Die gelbe Status-LED leuchtet zur Anzeige, daß AFL auf dem entsprechenden Monitor Master aktiviert ist. Die PFL Funktion besitzt Priorität gegenüber der AFL Funktion.
14. Master Monitor Mute: Diese Schalter- und LED-Kombination schaltet das Monitor Mix Signal
zum Ausgang (Output) stumm, und den/die Monitor(e) effektiv aus. Ein großartiges Tool wenn Probleme auftreten, da die Möglichkeit besteht einen oder aber alle Stage Monitore selektiv einbzw. auszuschalten. Die Signal Stummschaltung wird via Meter angezeigt und beeinflußt das AFL Signal nicht im geringsten. Ist die Mute-Taste gedrückt, leuchtet die rote Mute-Anzeige.
15. Master Monitor Fader: Diese 100mm Fader steuern den Hauptpegel vom Monitor Mix, der an
den Monitor Outputs (#4 and #5) zu finden ist. Für die Monitor Output Channels 1-10 und L/R stehen Fader zur Verfügung. Die Referenzeinstellung dieses Reglers liegt bei 0 dB oder Unity Gain.
16. Kopfhörerausgang: Diese Stereobuchse (TRS) stellt das Signal für Stereokopfhörer bereit. Es
ist so lange kein Signal zu hören, bis entweder AFL (#13) oder PFL (#41) auf einen der Master Monitor Outputs selektiert ist. Sind beide Funktionen (PFL und AFL) gleichzeitig vom selben Output selektiert, wird das PFL Signal zu hören sein. Die Kontakte der Stereobuchse lauten: Spitze (Tip)=Left, Ring=Right und Schutzhülle=Erdung(Masse).
17. Kopfhörerpegel: Hiermit erfolgt die Pegeljustierung für den Kopfhöreraus-gang (#16). Dazu
zählt auch der PFL Pegel, wenn er aktiviert ist.
18. Wedge Level: Hiermit erfolgt die Pegeljustierung für den Wedge Output (#54). Dazu zählt auch
der PFL Pegel, wenn er aktiviert ist. Die Wedge Left/Right Signale sind ebenfalls an den Kopfhörern zu finden. Dieser Pegelregler gibt Ihnen jedoch eine unabhängige Kontrolle über den Wedge Output Level und ist n i c h t abhängig vom Level Control des Kopfhörers.
19. Master PFL Level/LED: Mit diesem Bereich regeln Sie den Pegel des PFL Mix der an den
Headphone und Wedge Outputs zu finden ist. Der PFL Schalter (#41) eines Kanals muß selektiert sein, damit der PFL Pegelregler überhaupt anspricht. Angezeigt wird dies anhand der sich über dem Master PFL Pegelregler befindlichen LED. Pulsiert die LED (an/aus), dann ist auch klar, daß einer der PFL Schalter eingeschaltet ist.
INDIVIDUELLE EINGANGSKANÄLE
Falls nicht anderweitig darauf hingewiesen wird, beschreibt dieser Abschnitt die auf jedem Input Channel zu findenden Features. Alle Kanäle sind identisch mit Ausnahme, daß auf den letzten zwei Kanälen jeder Bank (bestehend aus 8) die Polaritätsschalter (Polarity Switches) fehlen. Die Channel Sektion ist in drei Sub-Sektionen unterteilt: Input Patching, Filterung/EQ und Monitoring/Controlling. Beginnen wir mit Kanal 1 (auf dem Board ganz oben links) und arbeiten uns nach unten. Input Patching Dieser Abschnitt beschreibt die Input/Thru Verbindungen/Anschlüsse für jeden Kanal zusammen mit folgenden Features: Pad, Polarität, Insert, und Input Gain Features.
20. Channel Input/Thru: Hierbei handelt es sich um einen echten Trafo symmetrierten XLR
Input (weiblich) für Niederimpedanzquellen wie Mikrofone. Für hochimpedante Quellen wird eine „Direct Box“ empfohlen, bevor die Verbindung mit dem Input zustande kommt. Ein 20 dB Pad (#22) ist für hochpegelige Quellen vorgesehen. Pin 2 ist der positvie Input Pin. Sie werden sich also vergewissern müssen, daß dieser mit Ihrem Equipment übereinstimmt. Die „Thru XLR“ Buchse ist ein Parallelanschluß (oder Split) zur Übertragung des Quellensignals an den Mains Mixer (FOH - Front-of-House/auf der Gehäusefront). In der Regel geschieht dies per Audio Snake wie z. B. dem Audio Link von Peavey.
21. Insert: Die Insert-Buchse dient der Aufnahme eines externen Gerätes (z.B. Kompressor,
Effekte, Tuner, etc.) zur Plazierung im Signalpfad pre EQ. Der Buchsenanschluß lautet: Spitze=Send, Ring=Return, Schutzhülle=Erdung (Mass). Ein Schalter in der Buchse verbindet die Spitze normalerweise mit dem Ring zur Aufrechterhaltung des Signalflusses.
22. Pad Switch: Der Pad Schalter, wenn aktiviert (niedergedrückt), schwächt das Eingangssignal
um 20 dB ab. Sein Einsatz erhöht den Dynamikbereich zur Erreichung eines höheren Eingangspegel vor dem Clipping. Dies ist extrem nützlich beim Einsatz von Quellen wie beispielsweise drahtlose Mikros. Durch Anhebung des Ausgangspegel am Receiver und Einsatz des Pad Schalters optimieren Sie das Rauschabstandverhältnis und erreichen damit ein ruhigeres Signal.
23. Input Gain: Dient der Gain Regulierung für den Channel Input, um den Dynamikbereich
anzuheben. Der Input Gain ist von +10 dB bis +60 dB [-10 dB bis +40 dB wenn der Pad Schalter (#22) benutzt wird] regelbar. Die Input Gain Einstellung erfolgt durch Drücken des PFL Schalters (#41) und Justierung des Pegels auf 0 dB (+4 dBu) am „R“ Meter (#21). Erledigen Sie die Einstellung für jeden Kanal gesondert, da jeder PFL selektierte Kanal per Meter angezeigt wird. Dieser Vorgang maximiert das Rauschabstandsverhältnis und ergibt einen ruhigeren Mix.
24. +48V Phantomspeisung: Legt eine Gleichspannung von +48 VDC auf den symmetrischen
XLR Eingang (Input) eines jeden Channel. Die Phantomspeisung wird in Gruppen mit je 8 Input Channels geschaltet. Ein Schalter für die Phantomspeisung befindet sich im letzten Channel einer jeder Gruppe (z.B.: Kanal 8 enthält den Schalter für die Kanäle 1-8, 16 für 9-16 u.s.w.). Dieser Schalter aktiviert die Phantomspeisung für diesen Kanal und die davorliegenden Kanäle. Schließen Sie kein Equipment an, das diese Spannung nicht handeln kann (einige drahtlosen Mikrofonreceiver können beschädigt werden - schauen Sie vorher in deren Manual). Phantomspeisung liegt am Eingang (Input) des Talkback Mikros an. ANMERKUNG: Wenn die SRM 2410 Inputs mit der FOH (Front of House) Konsole parallel verbunden sind, dann sollte die Phantomspeisung vom FOH Mixer statt von der SRM Konsole
bereitgestellt werden. In solchen Anwendungen (typisch) sollte die Phantomspeisung der SRM ausge-schaltet sein. Die Phantomspeisung ist dafür ausgelegt, daß die SRM Konsole im StandAlone-Betrieb eingesetzt wird und ist auch als solches nur zu empfehlen.
25. Polaritätsschalter (zu finden auf den ersten 6 von 8 Kanälen jeder Bank): Dient der
Polaritätsumkehrung für das Signal hinter dem Trafo. Daher wird auch das Thru Signal zum FOH Mixer nicht beein-flußt. Er ist sehr nützlich bei der Korrektur von Frequenzaussetzern deren Ursprung phasenverschobene Signale sind. Die bei Drum Kits vielfach benutzten Mikro-Konfigurationen sind solch ein allgemein bekannter Schwachpunkt wo sich dieses Problem zeigt. Während eines Soundchecks erreichen Sie eine hörbar optimale Schalterposition, indem Sie den Taster kurzzeitig ein-/austasten. Channel Filterung/EQ Der folgende Abschnitt beschreibt den FLS ®, Low Cut Filter, und 4-Band EQ die auf jeden Eingangskanal Ihrer SRM Kosole zu finden sind. Wir beginnen diesen Abschnitt mit Peavey’s patentiertem FLS® (Feedback Locating System) Feature.
26. FLS®: Das FLS® (Feedback Locating System) registriert welcher Kanal den höchsten
Signalpegel pre-Fader hat. Sobald dieser Kanal feststeht, erolgt über die FLS LED die Anzeige des entsprechenden Channels. Da Feedback selbstregenerierend ist, produziert es auch meistens das höchste Signal und läßt eine FLS LED aufleuchten, und erlaubt damit den Pegel oder EQ des Channels zu regeln. (ANMERKUNG: Das FLS ist in der Lage ein nicht-Feedback Kanal anzuzeigen, da alle Audiopegel innerhalb der Channel Sektion der Monitor Funktion unterliegen. Jedes Audiosignal mit einem höheren Durchschnittspegel wie das Feedback selbst wird vom FLS angezeigt. Da das FLS vor dem Fader (pre-Fader) liegt, ist es möglich trotzdem eine Anzeige über die FLS LED eines Channels zu erhalten, auch wenn der Fader runtergefahren ist.
27. LOW CUT Schalter: In gedrückter Position aktiviert der Low Cut Schalter einen Hochpaßfilter
innerhalb des Kanals. Dieser Filter hat eine Eckfrequenz von 75 Hz und wird zur Eliminierung von Signalinhalten mit niedriger Frequenz benutzt wie z. B. Rumpel- oder Windgeräusche. Ein weiterer Vorteil der Eliminierung niedriger Frequenzen liegt im zusätzlichen Headroom den Ihnen Ihr Monitor Verstärker dadurch bereitstellt.
28. Hi EQ: Ein aktiver Tonregler vom Typ Shelving mit einer bei 12.5 kHz liegenden Eckfrequenz ,
zentriert bei 12.5 kHz, der die Hochfrequenzpegel um ±15 dB regelt.
29. Hi Mid EQ: Ein aktiver Tonregler vom Typ Bandpaß (Boost/Cut) der die hohen und mittleren
Frequenzpegel um ±15 dB regelt. Die Mittenfrequenz dieses Reglers ist zwischen 500 Hz und 15 kHz regelbar (#30).
30. Hi Mid Shift: Justiert die mittlere Frequenz des High Mid EQ Reglers (#29) in einem Bereich
31. Low Mid EQ: Ein aktiver Tonregler vom Typ Bandpaß (Boost/Cut) der die niedrigen und
mittleren Frequenzpegel um ±15 dB regelt. Die Mittenfrequenz dieses Reglers ist zwischen 100 Hz und 3 kHz regelbar (#32).
32. Low Mid Shift: Justiert die mittlere Frequenz des Low Mid EQ Reglers (#31) in einem Bereich
33. Low EQ: Ein aktiver Tonregler vom Typ Shelving, zentriert bei 80 Hz, der die niedrigen
Frequenzpegel um ±15 dB regelt. Meters/Controlling Hier werden die 10 Monitor Sends mit Ihren Anzeigen und Reglern beschrieben. Für jeden Input Channel gibt es 10 Monitor Sends, die nummeriert sind und direkt mit den nummerierten Outputs in der Mastersektion korrespondieren. Ein separater Pan Regler und Channel Fader dienen den umfangreichen Einsatzmöglichkeiten für die Ausgänge. Ein Mute Schalter und Signal/PFL Schalter bieten Hilfestellung während dem Monitoring auf Channel-to-Channel Basis. Last but not least bietet der SRM auch eine visuelle Hilfestellung. Jeder Kanal bietet eine Mute/Clip LED und eine Signal/PFL LED, damit Sie Ihre verrichtete Arbeit nicht nur sehen sondern auch hören können.
34. Monitor Sends (1-10): Regelt den Channel Signalpegel der auf den korrespondierenden
Monitor Output Bus plaziert ist. Mit den „Post“ Schaltern (#35) lassen sich die Monitor Sends 1-6 und 7-8 in zwei separate Gruppen aufsplitten, wobei sich jede Gruppe pre- oder post-Fader selektieren läßt. Monitor Send 9/10 ist post-Fader zugewiesen. In seiner Zentralstellung bietet dieser Regler eine Gesamtverstärkung und einen Gain von +10 dBu auf seinen gesamten Bereich entgegen dem Uhrzeigersinn.
35. Post Schalter: Legt fest welches Signal am selektierten Monitor Send anliegt. Die
Signalübermittlung erfolgt post-EQ/pre-Fader wenn der Schalter n i c h t gedrückt ist. Bei gedrücktem Schalter erfolgt die Signalübermittlung post-Fader. Es stehen jeweils zwei dieser Schalter für jeden Input Channel zur Verfügung. Jeder Schalter ist markiert (1 - 6 und 7 - 8), um die betroffene Gruppe der Monitor Outputs anzuzeigen.
36. 9/10 Pan: Dieser Regler steuert die Balance des Channel Signal zwischen Monitor Sends
37. L/R Pan: Regelt den post-Fader Signalpegel im L(inken) oder R(echten) Master Output.
38. Channel Fader: Ein Channel Output Pegelregler (60 mm Fader) der den übermittelten Pegel
am L/R Master Output festlegt. Der Pegelbereich liegt bei -90 dB bis +10 dB mit einer Referenzeinstellung bei 0 dB (oder Unity Gain).
39. Mute Schalter: Schaltet alle Monitor Sends (1 bis 10) und den L/R Bus für jeden Kanal stumm.
Ist dieser aktiviert, leuchtet die Mute/Clip LED (#40) auf.
40. Mute/Clip LED: Diese rote LED leuchtet auf sobald der Mute Schalter (#39) aktiviert ist. Ist
Mute nicht aktiviert, dient sie als Clip-Anzeige zur Alarmierung, wenn sich das Signal in einem Clipping-Bereich von 2 dB befindet.
41. PFL Schalter: Das Drücken dieses Schalters verbindet das Channel Signal (pre-Fader) mit dem
PFL Mix und schaltet die Kopfhörer (Headphones) und Wedge Outputs von ihrer Voreinstellung (AFL) auf die des PFL Mix. Wird PFL auf irgend einen Kanal aktiviert erfolgt eine Verbindung zwischen PFL Signal und dem „R“ Meter als Hilfestellung bei der Einstellung des erforderlichen Input Gain. Bis zur Ausschaltung von Channel PFL leuchtet zusätzlich die Signal/PFL LED (#42) auf.
42. Signal/PFL LED: Diese „gelbe“ LED zeigt an, daß der PFL Schalter (#41) aktiviert ist. Ist PFL
nicht aktiviert, dient sie zur Anzeige eines anliegenden Signals und zwar nur dann, wenn das anliegende Signal am Kanal über -15 dB liegt.
INTERCOM/TALKBACK Dieser Abschnitt beschreibt die Kommunikationseinrichtung der SRM Konsole. Obwohl mit beiden Systemen ein Kommunikationslink erreicht wird, handelt es sich um zwei völlig unabhängige Funktionen und werden auch als solche erklärt. Intercom Bei der Intercom Sektion handelt es sich um eine im Mixer integrierte ClearCom™ kompatible Intercom Station. Zwei XLR Anschlüsse (In/weiblich - Out/männlich) dienen der Weiterführung der Intercom Leitung sowohl auch ein Standard 4-Pin XLR für z. B. ein Headset. CALL und TALK Tasten in Verbindung mit einer super hellen Ruflampe (call lamp) dienen der Verständigung. Ein „Mic Gain“ Trimmpoti regelt den Signalpegel für das Mikrofon des Operators, während mit dem „Side Tone“ Trimmpoti die Mikrofon Signalstärke eingestellt wird, die zum Kopfhörer des Operators zurückführt. Ein Lautstärkeregler für den Kopfhörer steuert den Pegel der über Intercom erhaltenen Signale. Ein COM/PRG Schalter bietet eine Umschaltoption von gesprochenem Material (COM) auf fortlaufendem Programmaterial (PROG) von der Konsole.
43. Talk: Drücken Sie diese Taste, um über das Headset Mikrofon und der Intercom-Leitung (Line)
zu sprechen. Der Mikrofonpegel wird über den „Mic Gain“ Trimmpoti (#45) geregelt und die Signalstärke Ihres Mikros, welches in Ihr Headset zurückgeführt wird, regeln Sie mit dem „Side Tone“ Trimmpoti (#46).
44. HP Level: Dieser Regler stellt den ankommenden Hauptsignalpegel ein, den Sie via
Intercom-Leitung erhalten, sowohl als auch das in Ihr Headphone zurückgeführte Mikrofosignal. Diesen Regler dürfen Sie beruhigt auch als „Kopfhörer Hauptlautstärkeregler“ bezeichnen.
45. Mic Gain: Mit diesem Trimmpoti regeln Sie den Ausgangspegel Ihres Headset Mikros, der auf
die Intercom-Leitung gelegt wird. Eine Reglerjustierung ändert Ihren Mikrofonpegel für optimale Einstellung des Zuhörers am anderen Ende der Intercom-Leitung.
46. Side Tone: Mit diesem Trimmpoti regeln Sie die Headset Mikrofonstärke die an Ihr Kopfhörer
zurückgeführt wird. Da Sie sich mit aufgesetzten Kopfhörern selbst nur schlecht hören könen, erfolgt hiermit eine kleine Beimischung, damit Sie sich selber sprechen hören“.
47. COM/PROG Schalter: Hiermit legen Sie fest welches Material über die Intercom-Leitung
geschickt werden soll. Die Option liegt bei Ihnen, ob Sie nun über das Headset Mikro sprechen oder Programmaterial der Konsole senden. Ist der Schalter n i c h t gedrückt, dann befinden Sie sich in der Betriebsart „COM“ (Intercom). Hier haben Sie nun die Möglichkeit durch drücken der „Talk“ Taste (#43) gesprochenes Material über die Intercom Leitung zu senden. Drücken Sie den Rasttaster „COM/PROG“, um Programmaterial vom L/R Monitor Mix der Konsole zu senden. Ein Umschalten dieser Funktion ist möglich, um gesprochenes Material via „punch-in“ Verfahren zu ermöglichen, während Material von der Konsole übertragen wird.
48. Call: Drücken Sie diese Taste, um weitere System Rufleuchten (dazu zählt auch Ihre eigene)
aufleuchten zu lassen, um anzuzeigen, daß sie eine Rufmeldung tätigen.
49. Call Lampe: Sie leuchtet auf, wenn ein Ruf raus geht oder aber ankommt. Diese helleuchtende
Lampe dient dazu, die Aufmerksamkeit des Operators zu gewinnen, mit Aufforderung sich über Intercom zu melden.
Talkback Die Talkback Sektion ist Ihre direkte Verbindung zu den Stage/Monitor Outputs. Er ist vorgesehen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben einen oder bestimmte Monitore via Talkback Mikrofon zu addressieren. Eine komfortable Lösung bei der Message Übertragung über die Bühne hinweg während einer Performance und/oder des Soundchecks. Zuweisungsschalter dienen dazu, festzulegen an welche(r) Monitor(e) Ihre Mikrofonsignale übermittelt werden. Für die Mikrofon Pegelregelung an den Monitor Outputs steht ein Pegelregler zur Verfügung. Das Talkback Feature sollte Sie nicht mit der Intercom-Sektion Ihres SRM durcheinander bringen.
50. Talkback Enable: Drücken und halten Sie diese Taste, um das Talkback Mikrofon (#53) zu
aktivieren. Das Drücken der Taste mutet den Wedge Output, um ungewolltes Feedback auf das Talkback Mikrofon und/oder Monitore im Kontrollraum zu vermeiden.
51. Talkback Assign Schalter: Diese 10 Schalter werden eingesetzt, um das Talkback Signal auf
die Monitor Outputs 1 bis 10 und L/R zu routen.
52. Talkback Level: Legt den Signalpegel des Talkback Mikros in den zugewiesenen Monitor
Outputs fest. Der Regelbereich entspricht +4 dB bis +52 dB. Stellen Sie den Regler nicht höher ein als unbedingt nötig, da das Talkback Mikro in der Lage ist Output des Stagemonitors aufzufassen und ungewolltes Feedback erzeugt.
53. Talkback Mic Input: Ein niederohmiger symmetrischer XLR Mikrofoneingang, eingesetzt für die
Haus- und Stagekommunikation. Diese Buchse ist so lange inaktiv bis der Talkback Enable“ Schalter (#50) gedrückt wird. Die XLR Buchse ist ohne Phantomspeisung. Die Klemmenbelegung ist so ausgelegt, das Pin 2 (+) positiv ist.
Dieser Abschnitt beschreibt den letzten Teil der Konsole, die über Verschiedene Ein- sowie Ausgänge verfügt. In der Mitte rechts Ihres Boards handelt es sich um Anschlüsse für Ihre PFL, Wedge und Intercom Funtionen.
54. Wedge Outputs: Diese bieten eine asymmetrische 1/4“ Left und Right Signalspeisung zum
Antrieb der Monitore. Stellen Sie eine Mono-Verbindung über den Left Wedge Output, da die Left und Right Signale in dieser Konfiguration gemixt werden. Bei Einsatz des Right Wedge Outputs erfolgt eine Stereoseparation der Signale. Ist PFL oder AFL nicht selektiert, ist auch kein Output vorhanden. Der Wedge Level(#18) dient als Hauptpegelregler für die Wedge Outputs.
55. PFL Interconnect: Diese 1/4" Buchse ist eine Erweiterung zum PFL Bus, und erlaubt Ihnen die
PFL Funktion auf eine weitere Konsole zu übertragen. Durch verbinden der PFL Interconnect und Monitor Send Aux Inputs mit dem PFL Interconnect und Send (Send/Return) von jedem Monitor Send eines identischen SRM, lassen sich die Eingangsmöglichkeiten der Konsole verdoppeln, während die PFL Möglichkeit beider Boards erhalten bleiben (siehe Diagramm unten). Die Klemmenbelegung der 1/4“ Buchse lautet: Spitze = PFL, Signal/Schutzhülle = PFL Control Bus.
56. Intercom In/Out: Zum Anschluß an die Standard ClearCom™ kompatible Intercom Leitung.
57. Intercom 4-Pin XLR: Standard 4-Pin XLR Buchse zum Anschluß des Operator Headsets
(Mikrofon/Kopfhörer).
EinfachAnleitung