BAM 210 - Bassverstärker PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BAM 210 PEAVEY
pluie ou à l’humidité. Avant d’utiliser cet appareil, lisez attentivement les avertissements supplémentaires de ce manuel. Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannungen innerhalb des Gehäuses warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu können. Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betreffen. VORSICHT: Risiko — Elektrischer Schlag! Nicht öffnen! VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung enfernen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden könnten. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführen lassen. ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollte dieses Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung lesen.
DEUTSCH BAM™ 210 BASS-MODELING-VERSTÄRKER Sie glauben, es ist unmöglich, mit einem kompakten 2 x 10-Combo eine nahezu unbegrenzte Anzahl verschiedener Bassverstärker- und Bassboxenklänge zu erzielen? Mit dem BAM 210 von Peavey Electronics geht’s! Durch jahrelange Erfahrung in der Forschung und Entwicklung ist ein an Funktionen reichhaltiger Bass-Modeling-Verstärker entstanden, der durch seine Konstruktion den anspruchsvollen Bassisten von heute und die Musikfreunde begeistert. Von seiner bedienerfre- undlichen Schnittstelle bis hin zu seinen externen 1/4"- und XLR-Ausgängen – der BAM ist der Verstärker für den Bass-Sound des neuen Jahrtausends. MERKMALE
- 2 x 10" Gussrahmen-Woofer
- Ports an der Vorderseite
- Gewinkelte Schallwand (für gedämpften Sound ohne Verlust im unteren Bereich)
- 8 digitale Effekte - Chorus - Synth Bass - Flange - Fretless Bass - Phase Shift - Funk Wah - Octave Divider - Distortion
- 8 Verstärkermodelle, darunter auch aktive und passive Klangmodelle
Der BAM 210 wird mit 16 ab Werk eingestellten Presets und 16 Anwender-Presets geliefert. Die Anwender-Presets stimmen mit den Werks-Presets überein, bis sie geändert werden. Die Werks59 Presets machen deutlich, über welche Fähigkeiten der Verstärker verfügt, und sie können als Anwender-Presets geändert und gespeichert werden. Durch Einschalten des Geräts und gleichzeitiges Drücken der Tasten USER und STORE an der Vorderseite des Verstärkers werden sowohl Werks- als auch Anwender-Presets auf ihre ursprünglichen Einstellungen zurückgesetzt. Dieses als „Reinitialisierung" bezeichnete Verfahren muss nach dem Auspacken und vor der Inbetriebnahme des Geräts durchgeführt werden, um sämtliche Änderungen der Presets zu löschen, die erfolgt sein könnten, bevor Sie das Gerät gekauft haben. Sollten Ihnen Ihre Anwender-Presets irgendwann einmal nicht mehr gefallen, können Sie sie durch die Reinitialisierung auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Angenommen, Ihnen gefällt die Werkseinstellung A 1, Sie wünschen aber ein stärkeres Ansprechen bei den niedrigen Frequenzen. Drücken Sie dann die USER-Taste auf der Vorderseite. Da das Gerät reinitialisiert wurde, ist der Anwender-Preset A 1 derselbe wie der Werks-Preset A 1. Nun brauchen Sie einfach nur noch die niedrige Frequenz wie gewünscht einzustellen und zweimal STORE zu drücken. Die erhöhte Einstellung der niedrigen Frequenz wird immer dann aufgerufen, wenn Anwender-Preset A 1 ausgewählt wird. Wird ein Werks-Preset geändert und nicht als AnwenderPreset gespeichert, wird er wieder auf die Werkseinstellung zurückgesetzt, sobald der nächste Preset ausgewählt wird. Sowohl Werks- als auch Anwender-Presets sind in der PRESET MATRIX gespeichert. Diese Matrix ist in 4 Banken aufgeteilt (A, B, C, D), wobei jede Bank 4 Presets enthält (1, 2, 3, 4). Die Auswahl zwischen Werks- und Anwender-Presets erfolgt über den USER-Schalter. Der Speicherort innerhalb der Matrix wird über den STORE-Schalter ausgewählt. Eine ausführliche Beschreibung der Matrix und ihrer Regler finden Sie im folgenden Abschnitt.
FUNKTIONEN UND REGLER
(1) INPUT Bei dieser 1/4"-Mono- (TS-) Klinke handelt es sich um einen hochohmigen Eingang, der so ausgelegt ist, dass er ein breites Spektrum an sowohl aktiven als auch passiven BassAbnehmersignalen bearbeiten kann. (2) INPUT TRIM Mit diesem Regler wird der Pegel des Signals eingestellt, das am INPUT (1) eingeht. Instrumente mit hohen Ausgangspegeln müssen in einigen Fällen “heruntergeregelt” („getrimmt”) werden, um ein Übersteuern (Verzerren) des INPUT zu vermeiden. (3) SIG/CLIP Diese zweifarbige LED zeigt das Vorliegen des Signals an und warnt bei einem Clipping am INPUT (1). Leuchtet sie grün auf, liegt ein Signal am INPUT vor, leuchtet sie rot auf, wird vor
möglichem Clipping gewarnt. Leuchtet sie stark rot auf, muss der INPUT TRIM (2) verändert werden. (4) PRESET MATRIX Mit diesem Regler kann zusammen mit dem USER-Schalter (5) unter den 32 verfügbaren Presets ausgewählt werden. Die Matrix ist in vier Banken aufgeteilt (A, B, C, D), wobei jede Bank vier Presets enthält (1, 2, 3, 4). Je nach Position des USER-Schalters ist mit dem PRESET MATRIX-Wahlschalter die Auswahl der 16 Werks-Presets oder der 16 AnwenderPresets möglich. Der aktive Preset wird durch die leuchtende LED angezeigt. Die Presets können zudem über den Fußschalter oder über MIDI-Befehl ausgewählt werden. (5) USER Mit diesem Regler wird festgelegt, ob es sich bei den über den PRESET MATRIXWahlschalter (4) verfügbaren Presets um Werkseinstellungen oder Anwendereinstellungen handelt. Die zugehörige gelbe LED leuchtet auf, wenn die Anwender-Presets aktiv sind. (6) STORE Mit diesem Regler können die Presets an bestimmten Speicherorten gespeichert werden. Ist ein Preset fertiggestellt und speicherbereit, drücken Sie diesen Schalter einmal. Die LED für den aktuellen Speicherort beginnt zu blinken. Soll der Speicherort unverändert bleiben, drücken Sie den Schalter erneut, und die Funktion ist abgeschlossen. Wird ein neuer Speicherort gewünscht, drehen Sie den PRESET MATRIX-Wahlschalter auf den gewünschten Speicherort. Wenn die LED für den neuen Speicherort zu blinken beginnt, drücken Sie den Schalter erneut. Der Preset befindet sich nun an seinem neuen Speicherort innerhalb der Matrix. HINWEIS: Werks-Presets müssen nach ihrer Änderung an einem Anwenderspeicherort gespeichert werden. Ist dies nicht der Fall, werden sie bei Auswahl eines neuen Presets auf ihre ursprüngliche Einstellung zurückgesetzt. (7) KOMPRESSOR Mit diesem Regler wird der integrierte Kompressor des BAM ausgewählt oder umgangen. Leuchtet die zugehörige grüne LED auf, zeigt dies an, dass der Kompressor aktiv ist. (8) SQUEEZE Da der Kompressor des BAM einen "weichen Kniepunkt" aufweist, dient dieser Regler als Kombination zwischen Verhältnis- und Schwellenregler. Durch Drehen des Reglers im Uhrzeigersinn wird die Schwelle (der Pegel, bei dem die Kompression aktiviert wird) gesenkt, während das Verhältnis (die Stärke der Kompression) erhöht wird. Das Kompressionsverhältnis drückt das Verhältnis zwischen Eingangspegel und Ausgangspegel aus. Ein Verhältnis von 4:1 etwa bedeutet, dass bei einer Veränderung des Eingangspegels um 4 dB der Ausgangspegel um 1 dB verändert wird. Ein Kompressor mit „weichem Kniepunkt" liefert ein geringeres Verhältnis für Signale mit niedrigem Pegel und ein höheres Verhältnis für Signale mit höherem Pegel. (9) CLIP LED Diese rote LED prüft die Leistung des Kompressors und warnt bei möglichem Clipping. Leuchtet sie auf, muss der LEVEL-Regler (10) heruntergedreht werden.
(10) LEVEL Mit diesem Regler wird der Ausgangspegel des Kompressors festgelegt, zudem erlaubt er, Verstärkung zurückzugewinnen, die durch die Kompression verloren ging („Make-up Gain"). (11) GAIN REDUCTION-LEDs Diese Anzeigen zeigen die Höhe der Gain-Verringerung durch die Kompression an. (12) MODEL SELECTOR Mit diesem Regler ist zusammen mit dem CAB SWAP-Schalter (13) die Auswahl zwischen den Verstärker- und Lautsprecherboxenmodellen des BAM möglich. Die jeweils aufleuchtende LED zeigt an, welches Modell aktiv ist (Rot = Verstärkermodell; Grün = Boxenmodell; Orange = Verstärker- und Boxenmodell überlagert). Soll ein bestimmtes Modell gespeichert werden, drücken Sie den STORE-Schalter (6), um dieses Modell am aktuellen Preset-Speicherort zu speichern. Eine Beschreibung der Verstärkereigenschaften finden Sie in der Tabelle auf Seite 6. (13) CAB SWAP Mit diesem Regler können die Lautsprecherboxen-Modelle verändert werden. Ist das gewünschte Verstärkermodell mit dem MODEL SELECTOR (12) ausgewählt, kann der Anwender durch Druck dieser Taste die Boxen austauschen, ohne dass die Verstärkerauswahl geändert werden muss. Beispiel: Als aktuelles Modell wurde B-MAN 2X12 ausgewählt. Um diesen Verstärker über eine 1X15 hören zu können, drücken Sie die CAB SWAP-Taste. Die zugehörige grüne LED leuchtet auf um anzuzeigen, dass der Cab SwapModus aktiviert ist. Drehen Sie den MODEL SELECTOR-Schalter auf die Einstellung FLIPTOP 1X15. Sie erhalten so den Sound B-MAN 1X15 (Verstärkermodell: B-MAN, Boxenmodell: 1x15). In der nachstehenden Tabelle finden Sie eine Beschreibung der Boxeneigenschaften. Verstärkermodell RED Boxenmodell 2 X 10 Beschreibung Moderner 2 X 10-ComboVerstärker mit aktivem halbparametrischem EQ. Box mit Horn und Ports vorne.
1 X 18 Klassisches Solid-State-Topteil mit passivem EQ. Box mit einzelnem 18"Faltenlautsprecher. TVS 8 X 10 Vintage-Vollröhren-Topteil mit passivem EQ. Geschlossene 8 X 10-Box ohne Horn. FLIPTOP 1 X 15 Tragbarer Vintage-VollröhrenBass-Combo mit passivem EQ. 1 X 15 Box. B-MAN 2 X 12 Klassisches Vollröhren-BassTopteil mit passivem 3-Band-EQ. 2 X 12 Box mit geschlossener Rückseite
PEAVEY MAX BAM 2 X 10 WEST COAST 4 X 10 FREDDIE K ALLOY 4 X 10 Hybrid-Bass-Vorverstärker mit aktivem halbparametrischem 3-Band-EQ. BAM-Box ohne Modeling. Modernes Hybrid-Bass-Topteil mit aktivem halbparametrischem EQ. Moderne 4 X 10-Box mit Ports vorne und Horn. Modernes Solid-State-Topteil mit aktivem 4-Band-EQ. Metallkegellautsprecher in 4 X 10-Box mit Ports und ohne Hochtöner. (14) PRE GAIN Mit diesem Regler wird der Gain des BAM-Vorverstärkers eingestellt, wenn das Verstärkermodell über eine entsprechende Pre-Gain-Funktion verfügt. Durch Drehen des Reglers im Uhrzeigersinn wird der Gain verstärkt. Durch die Einstellung dieses Reglers wird ein Preset verändert, und die neue Einstellung kann als Anwender-Preset gespeichert werden. Sollten die LEDs um diesen Regler nicht leuchten, ist das Verstärkermodell nicht mit einer Pre-Gain-Funktion ausgestattet. Die Pre-Gain-Funktion kann durch die Feineinstellungsfunktion (Tweaks) hinzugefügt oder gelöscht werden. Näheres zu den Feineinstellungen finden Sie im Abschnitt FUNKTIONEN ZUR FEINEINSTELLUNG/ TUNER POWER in diesem Handbuch. (15) EQUALIZATION Der EQ des BAM 210 ermöglicht eine Einstellung des ausgewählten Verstärkermodells. Jedes emulierte Modell weist Unterschiede in der EQ-Schaltung auf, ganz gleich ob aktiv oder passiv, oder auch nur eine andere Mittenfrequenz oder Bandbreite. Da der EQ des BAM den EQ des jeweiligen modelliertenVerstärkers simuliert, entspricht die Einstellung der Regler in diesem Abschnitt der Einstellung der Regler des Verstärkers, der modelliert wird. Unabhängig vom Verstärker werden durch Drehen des LOW-Reglers im Uhrzeigersinn die tiefen Frequenzen, durch Drehen des MID-Reglers die Mittenfrequenzen und durch Drehen des HIGH-Reglers die hohen Frequenzen angehoben. Bei Verstärkern mit einem veränderbaren Mittenbereich kann die Mittenfrequenz des Mittenbereichs mit dem SHIFTRegler verändert werden. (16) POST GAIN Mit diesem Regler wird das Gesamtvolumen eines Presets festgelegt. Wie beim PRE GAIN (14) wird der Gain durch Drehen des Reglers im Uhrzeigersinn erhöht, und die neue Einstellung kann als Anwender-Preset gespeichert werden. (17)
SPEED/ADJ & (18) DEPTH
Mit diesen Reglern werden die Parameter des über den EFFECTS SWITCH (19) ausgewählten Effekts eingestellt. Näheres zur Funktion dieser Regler finden Sie im Abschnitt FUNKTIONEN ZUR FEINEINSTELLUNG / TUNER POWER in diesem Handbuch. Die Parameter eines Effekts können zwischen zwei Einstellungen durch Betätigen des Fußschalters im EFX SELECT-Modus umgeschaltet werden. Wird zwischen Einstellungen umgeschaltet, werden beide Parameter gleichzeitig verändert.
(19) EFFECTS Mit diesem Regler wird der aktive Effekt ausgewählt. Die gelben LEDs neben den Effektnamen zeigen an, welcher Effekt aktiv ist. (20) MASTER VOLUME Mit diesem Regler wird der Gesamtlautstärkepegel des BAM festgelegt. Dieser Regler ist unabhängig von gespeicherten Presets und kann je nach verschiedenen Spielsituationen zur Einstellung der Ausgangslautstärke verwendet werden. (21) KOPFHÖRERKLINKE Diese 1/4"-Stereo- (TRS-) Klinke ist ausschließlich für Standard-Stereokopfhörer geeignet. Werden die Kopfhörer in diese Klinke gesteckt, wird das Signal zu den Lautsprechern unterbrochen. Dies bietet eine ideale Möglichkeit, um lautlos üben zu können. Obwohl es sich hierbei um einen Stereostecker handelt, ist das an diesen Stecker gesendete Signal ein Monosignal, sodass auf beiden Seiten des Kopfhörers dasselbe Ergebnis zu hören ist. (22) DDT™ SELECTOR Mit diesem Schalter wird Peaveys exklusiver DDT™-Lautsprecherschutz geregelt (DDT = Distortion Detection Technique, Funktion zur Ermittlung von Verzerrungen). Steht dieser Schalter auf der Position OUT, ermittelt eine einzigartige Schaltung Signalbedingungen, die zu einer Überlastung des Verstärkers führen könnten, und aktiviert die Kompression, um den Gain zu verringern und Clipping zu verhindern. Mit diesem Verfahren wird jedes dem Verstärker zur Verfügung stehende Watt zur Wiedergabe des Signals ausgenutzt, gleichzeitig jedoch auch Clipping und Verzerrung verringert, wodurch mögliche Beschädigungen des Lautsprechers eingeschränkt werden. Diese Schaltung ist unabhängig von der Kompressorstufe des Verstärkers. Da diese Funktion bei Pegeln unter dem Clipping-Punkt nicht „sichtbar" ist, wird empfohlen, sie immer aktiviert zu lassen. Steht der Schalter auf der Position IN, ist diese Schutzfunktion ausgeschaltet, so dass es zu einem möglichen Clipping des Verstärkers kommen kann, was die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Lautsprecher erhöht. RÜCKSEITE
Mit dieser Taste wird der interne Leistungsschalter zurückgesetzt. Unter normalen Betriebsbedingungen dürfte dieser Schalter nicht auslösen. Liegen jedoch Bedingungen wie ein Kurzschluss, Dauerbetrieb bei Überlast oder Clipping vor, kann dieser Leistungsschalter auslösen. Ist dies der Fall, schalten Sie das Gerät aus, und warten Sie 60 Sekunden, bevor Sie diese Taste drücken, um den Schalter zurückzusetzen. Soweit möglich sollte versucht werden, die Ursache der Überlast zu ermitteln. Löst der Leistungsschalter weiterhin aus, sollte das Gerät zu einem qualifizierten Peavey Service-Center zur Reparatur gebracht werden.
(24) ERDUNGSPOLARITÄT Dieser Wippenschalter mit 3 Positionen muss normalerweise auf der mittleren Position (0) stehen. Ist aus dem bzw. den Lautsprechern ein Brummen oder Rauschen zu hören, kann der Schalter auf die Positionen (+) oder (-) gestellt werden, um dieses Brummen oder Rauschen zu verringern. Kann das Problem durch Verändern der Polarität nicht behoben werden, wenden Sie sich bitte an Ihren autorisierten Peavey-Händler, das Peavey-Werk oder an einen qualifizierten Kundendiensttechniker. (25) IEC-NETZSTECKER Hierbei handelt es sich um einen genormten IEC-Netzstecker. Ein Wechselstrom-Netzkabel mit dem entsprechenden Wechselstromstecker und den entsprechenden Werten für die erforderliche Betriebsspannung liegt bei. Das Netzkabel muss an den Verstärker angeschlossen werden, bevor es an eine geeignete Wechselstromsteckdose angeschlossen wird.
WECHSELSTROM-NETZKABEL FÜR DIE USA
Bei diesem dem Gerät beiliegenden Netzkabel handelt es sich um ein robustes dreiadriges Kabel mit einem herkömmlichen 120 VAC-Stecker mit Erdungsstift. Ist die verwendete Steckdose nicht mit einem Erdungsstift ausgestattet, muss ein geeigneter Erdungsadapter verwendet und die dritte Ader korrekt geerdet werden. Der Erdungsstift darf in keinem Fall an irgendeinem Gerät abgebrochen werden, denn er dient Ihrer Sicherheit. (26) NETZSCHALTER Steht dieser Kipphebelschalter mit zwei Positionen auf der Position ON, wird das Gerät mit Netzstrom versorgt. (27)
Über diesen genormten 5-Stift-DIN-Anschluss werden Änderungen des MIDI-Programms aus dem und/oder durch den BAM™ 210 gesendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt FUSSSCHALTER/MIDI in diesem Handbuch. (28)
Über diesen 8-Stift-DIN-Anschluss gehen MIDI-Befehle von einem externen Controller ein. Es können sowohl genormte 5-Stift-DIN-Kabel als auch das 8-Stift-MIDI/Communication-ComboKabel von Peavey verwendet werden. Über das 8-Stift-Kabel erfolgt der Anschluss und die Stromversorgung zum Fußschalter (beiliegend). Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt FUSSSCHALTER/MIDI in diesem Handbuch. (29)
EXTERNAL SPEAKER JACK
Mit dieser 1/4"-Mono- (TS-) Klinke können eine oder mehrere externe Lautsprecherboxen angeschlossen werden. Die Klinke ist parallel mit den internen Lautsprechern verdrahtet. Die Mindestimpedanz des Außengehäuses muss 4 Ohm betragen. (30)
Mit dieser 1/4"-Klinke können Line-Pegelsignale direkt an den Verstärker angeschlossen werden. (31) PREAMP OUT Mit dieser 1/4"-Klinke kann an Mischpulte, Tonbandgeräte usw. angeschlossen werden. Verwenden Sie für das Anschließen von dieser Klinke zum Eingang des Geräts, das das
Signal empfangen soll, ein geschirmtes Kabel. Dieser Anschluss wirkt sich nicht auf den Betrieb des Verstärkers oder auf die Weiterleitung des Signals zum Verstärker und zu den Lautsprechern aus. HINWEIS: Die Klinken PREAMP OUT/POWER AMP IN können auch zum Anschluss von Line-Pegel-Effektgeräten verwendet werden. (32) XLR LEVEL Mit diesem Regler wird der Signalpegel eingestellt, der aus dem XLR OUTPUT (33) gesendet wird. Durch Drehen im Uhrzeigersinn wird der Pegel des gesendeten Signals erhöht, durch Drehen im umgekehrten Uhrzeigersinn wird der Pegel gesenkt. (33) XLR OUTPUT Mit diesem geräuscharmen, elektronisch symmetrierten XLR-Stecker (3-Stift-Stecker) ist der niederohmige Anschluss vom Verstärker aus möglich. Verdrahtung des Steckers: Stift 1 = Erde; Stift 2 = Positiv; Stift 3 = Negativ. (34)
Mit diesem Schalter wird festgelegt, ob das vom XLR OUTPUT (33) gesendete Signal vor oder nach dem EQ erfolgt (Pre- oder Post-EQ), d.h. ob das Signal von der EQ-Stufe des Verstärkers beeinflusst wird oder nicht. Die Position OUT entspricht Pre-EQ (keine Beeinflussung des Signals), die Position IN entspricht Post-EQ (Beeinflussung des Signals); dies gilt auch für das gesamte Modeling, Kompression und Effekte. (35)
Mit diesem Schalter wird die Erde von Stift 1 des XLR-Steckers angehoben, um eine mögliche Brummschleife zu verhindern, falls der Verstärker an ein anderes Gerät, so etwa an einen Mischpult, angeschlossen ist, das an einen anderen Schaltkreis angeschlossen ist. TUNER Mit dem Stimmgerät des BAM können 4-, 5- und 6-saitige Bässe in den üblichen Stimmformaten sowie chromatisch gestimmt werden. Das Stimmgerät kann durch gleichzeitiges Drücken der Tasten USER (5) und STORE (6) oder über den Fußschalter eingeschaltet werden. (Siehe StimmgerätModus im Abschnitt FUSSSCHALTER in diesem Handbuch.) Die Standardeinstellung des Stimmgerätes ist die übliche Stimmung des Basses (B E A D G C), und bei Einschalten dieser Funktion befindet sich das Stimmgerät in diesem Modus. Um die chromatische Stimmung einzuschalten, drücken Sie die COMPRESSOR-Taste (7), während der Stimmgerät-Modus eingeschaltet ist. Die zugehörige COMPRESSOR-LED leuchtet auf, wenn sich das Stimmgerät im chromatischen Modus befindet. Die LED-Anzeigen für die Regler 14-16 arbeiten wie StrobeAnzeigen für die jeweiligen Noten. (Siehe Abbildung unten.) Durch Drehen im entgegengesetzten Uhrzeigersinn wird angezeigt, dass die geprüfte Note erniedrigt ist, durch Drehen im Uhrzeigersinn wird angezeigt, das sie erhöht ist. Je genauer die Note der korrekten Tonhöhe entspricht, desto langsamer wird die Drehbewegung, und wenn die korrekte Tonhöhe erreicht ist, hört die Drehbewegung auf. Die LEDs für den SPEED/ADJ-Regler (17) weisen eine eher standardmäßige Stimmanzeige auf, bei der die 12-Uhr-Position aufleuchtet, wenn die richtige Tonhöhe erreicht ist. In diesem Modus wird mit dem DEPTH-Regler (18) die Lautstärke des Stimmgeräts geregelt. Im Bass-Modus sucht das Stimmgerät nach Standard-Bassnoten und wählt automatisch die nächste Standard-Note verglichen mit der gespielten Note aus. Im chromatischen Modus überprüft das Stimmgerät sämtliche Noten, ganz gleich ob es Standardnoten sind oder nicht. Wird beispielsweise
ein F gespielt, wird es als solches überprüft, und es leuchten die LED-Anzeigen sowohl für E als auch für G auf, da F zwischen E und G liegt. Das Stimmgerät des BAM ermöglicht auch die Stimmung von Eb. Um diesen Modus einzuschalten, drücken Sie die USER-Taste (5), während der Stimmgerät-Modus eingeschaltet ist. Die Einstellungen des Stimmgeräts können durch Drücken der STORE-Taste (6) gespeichert werden.
FUSSSCHALTER Der PFC™4B-Fußschalter arbeitet in vier verschiedenen Modi: Preset, Bank Select, EFX Select und Tuner. Die Tasten auf dem Fußschalter führen je nach aktivem Modus unterschiedliche Funktionen aus. Die Auswahl eines Modus erfolgt über die Tasten EFX SELECT MODE (36) und BANK (37). Die Funktion der jeweiligen Taste in den unterschiedlichen Modi wird ausführlich im Abschnitt unter der Abbildung beschrieben. Sollte eine bestimmte Taste nicht aufgeführt sein, hat sie in diesem Modus keine Funktion. 42 (on rear)
PRESET-MODUS Dieser Modus ist die Standardeinstellung, d.h. wenn der Verstärker eingeschaltet wird, befindet sich der Fußschalter in diesem Modus. In diesem Modus können die einzelnen Presets innerhalb der aktuellen Bank ausgewählt werden. Welche Bank aktiv ist, wird durch die entsprechende aufleuchtende gelbe LED angezeigt (A, B, C, D). Welcher Preset aktuell innerhalb der Bank aktiv ist, wird durch die entsprechende aufleuchtende rote LED angezeigt (1, 2, 3, 4). Mit den Tasten 38-41 wird der Preset verändert. Die grünen EFX Mode-LEDs leuchten in diesem Modus schwach auf, wenn ihre Funktion aktiviert ist. BANK SELECT-MODUS Wird im Preset-Modus Taste 37 gedrückt, wird der Bank Select-Modus ausgewählt. Die entsprechende gelbe LED (A, B, C, D) blinkt um anzuzeigen, welche Bank bei Einschalten dieses
Modus aktiv ist. Mit den Tasten 38-41 wird die aktive Bank verändert. Ist eine Bank ausgewählt, leuchtet die LED kontinuierlich auf. Durch Drücken von Taste 37 wird wieder zum Preset-Modus zurückgeschaltet. EFX SELECT-MODUS Dieser Modus wird durch Drücken von Taste 36 ausgewählt. Die zugehörige grüne LED leuchtet auf um anzuzeigen, dass dieser Modus ausgewählt wurde. Die Tasten 37-41 haben folgende Funktionen:
Kompressor ein/aus Umschalten zwischen primären und sekundären Einstellungen für die Regler 14-16 Hochtöner ein/aus Effekte ein/aus Umschalten zwischen primären und sekundären Einstellungen für die Effekte
EINSTELLEN DER BOOST-/EFFEKT-PEGEL
Es gibt acht Parameterknöpfe von Pre Gain bis Effects Depth. Jeder verfügt über zweifache Einstellungen, die mit jedem Preset gespeichert werden. Mit dem PFC™4B-Fußschalter können Sie folgendermaßen zwischen diesen primären und sekundären Einstellungen umschalten, wenn der EFX-Modus eingeschaltet ist: BOOST – schaltet alle sechs Vorverstärker-Parameter um: Pre Gain, Low, Mid, Shift, High, Post Gain EFFECTS ALT – schaltet die Parameter Speed/Adj und Depth eines Effekts um Mit der Boost-Funktion können Sie völlig unterschiedliche Vorverstärkereinstellungen für Solos usw. erzielen. Sie können nicht nur Pre Gain und Post Gain anheben oder absenken, sondern unter anderem auch die Mitten absenken und die Höhen anheben. Durch die zweifachen Einstellungen für die Effekte können Sie mit dem PFC4B mehr tun als nur Effekte ein- und auszuschalten. „Aus" ist nicht immer unbedingt die beste Wahl, so lassen Sie es doch einfach einmal weg! Einige Beispiele: - Stellen Sie viel Phaser ein, wenn die Effects Alt-LED des PFC4B aufleuchtet, und nur wenig, wenn sie aus ist. - Schalten Sie beim Flanger zwischen hoher und niedriger Geschwindigkeit um. - Schalten Sie zusätzliche Verzerrung parallel zum Dry-Sound zu, um bei Gitarrensolos die Mitten aufzufüllen. Bei so einem Setup macht das Einstellen von Presets Spaß! Einstellen und Speichern der Boost/Effects-Pegel Zunächst der einfache Teil. Schalten Sie den Boost am PFC4B aus, und stellen Sie Klang und Pegel ohne Boost ein (Primäreinstellungen). Schalten Sie den Boost ein, und stellen Sie Klang und Pegel mit Boost ein (Sekundäreinstellungen, siehe Seite 12 für Tipps zu Sync Power). Danach tun Sie dasselbe für die Effekte. Wenn alle Ihren Wünschen entsprechen, stellen Sie die EFXFunktionen auf dem PFC4B auf die Einstellung ein, die bei Aufrufen des Preset gewünscht wird (z.B. Boost ausgeschaltet). Danach speichern Sie den Preset. Die Speicherfunktion brauchen Sie nur einmal auszuführen. (Da sich Primär- und Sekundäreinstellungen in demselben Preset befinden, gehen die Primäreinstellungen nicht verloren, wenn sie auf die Sekundärumstellungen umschalten usw.)
TUNER-MODUS Der Tuner-Modus wird durch gleichzeitiges Drücken der Tasten 36 und 37 ausgewählt. Die vier gelben LEDs leuchten schwach auf um anzuzeigen, dass der Tuner-Modus aktiv und bereit ist, ein Signal zu empfangen. Durch Drücken einer beliebigen Taste verlassen Sie den Tuner-Modus und kehren zum vorhergehenden Modus und Preset zurück. Die grünen LEDs zeigen die Note an, die das Stimmgerät prüft. Im chromatischen Modus leuchten die beiden LEDs auf, zwischen denen eine Note liegt, wenn die geprüfte Note nicht der StandardBassstimmung entspricht. Wird eine Note geprüft, arbeiten die gelben und roten LEDs ähnlich wie ein Strobe-Stimmgerät, d.h. sie leuchten nacheinander auf, so dass sie einen Ring bilden. Durch Drehen des Rings im entgegengesetzten Uhrzeigersinn wird angezeigt, dass die geprüfte Note erniedrigt ist, durch Drehen im Uhrzeigersinn wird angezeigt, das sie erhöht ist. Je genauer die Note der korrekten Tonhöhe entspricht, desto langsamer wird die Drehbewegung, und wenn die korrekte Tonhöhe erreicht ist, hört die Drehbewegung auf und alle Anzeigen leuchten auf. (42)
STECKER FÜR FERNBEDIENUNGSSCHALTER
Über diesen 8-Stift-DIN-Stecker werden MIDI-Befehle zum MIDI IN / FOOTSWITCH (28) gesendet und von ihm empfangen. Bestimmte Funktionen wie etwa das Stimmgerät, werden ebenfalls über diesen Anschluss übertragen. Für diesen Anschluss sollte nur das 8-Stift-MIDI/Communication-Kabel von Peavey (beiliegend) verwendet werden.
VERBORGENE FUNKTIONEN FÜR MEHR POWER
Fast alles was Sie brauchen, können Sie beim BAM über die üblichen Regler auf der Vorderseite und über den Fußschalter ausführen. Es gibt jedoch noch einige weitere verborgene Parameter, auf die Sie zugreifen können, wenn Sie bereit sind, sich eingehender mit dem Gerät zu beschäftigen. Auf die zusätzlichen Preset-Parameter können Sie zugreifen, indem Sie die USER-Taste über eine Sekunde lang drücken bzw. gedrückt halten. Auf die globalen Präferenzparameter können Sie zugreifen, indem Sie die STORE-Taste über eine Sekunde lang drücken bzw. gedrückt halten. Aus der folgenden Tabelle und den untenstehenden Informationen erfahren Sie, welche Parameter zur Verfügung stehen.
TIPP FÜR MEHR POWER! KOPIEREN VON BOOST/FX-EINSTELLUNGEN Die Boost-Funktion ermöglicht zwei vollständige Einstellungen (pro Preset) für Pre Gain, Post Gain und 3-Band-EQ. Beim Erstellen eines Presets erzeugen Sie in der Regel zuerst den Sound ohne Boost (Boost-LED am PFC4B leuchtet nicht auf), und danach verändern Sie ihn mit Boost. Die Einstellungen unterscheiden sich meist etwas, und es ist recht mühselig, sie manuell zu synchronisieren. Drücken Sie also die USER-Taste für eine Sekunde, und halten Sie sie gedrückt. Dadurch wird der Verstärker in den Patch Tweak-Modus geschaltet (siehe unten). Betätigen Sie danach den Boost-Fußschalter. Dadurch werden die fünf Parameter von den Nicht-Boost-Slots in die Boost-Slots kopiert. (Wurden die Einstellungen zuerst mit eingeschaltetem Boost getätigt, gehen Sie zum Kopieren umgekehrt vor – immer von der vorherigen Vorgabe zu der Vorgabe, in die Sie schalten.) Dies gilt auch für die Effektknöpfe, da es jedoch nur zwei sind, ist ihre manuelle Feineinstellung kein Problem.
PRESET: Analog Overdrive Enable – Wird je nach Auswahl des Verstärkermodells aktiviert oder deaktiviert; danach kann dieses Vorrang haben. Tweeter Enable – Wird je nach Auswahl des Boxenmodells aktiviert oder deaktiviert; danach kann dieses Vorrang haben. Tweak 1 & 2 – Siehe Tabelle unten. GLOBAL: MIDI Channel – Geht von 1 (Matrix LED A1) bis 16 (Matrix LED D4). Fußschalter / Sysex funktionieren immer. Kanalmeldungen werden über diesen Kanal gesendet und bei Empfang ignoriert, wenn sie nicht für diesen Kanal gelten. (Standardeinstellung = 1) User on Powerup – Standardeinstellung entspricht Werks-Presets bei Einschalten – LED ist aus. Für USER-Presets bei Einschalten aktivieren. Umfassende Informationen über Fußschalter: 0 = Zeigt nur LEDs des aktuellen Modus (entweder grüne oder rote/gelbe LEDs). Weniger Informationen, aber auch weniger Verwirrung. [7:00/min] 1 = (Standardeinstellung) Zeigt schwach leuchtende LEDs für inaktiven Modus (z.B. grüne LEDs, wenn NICHT im EFX-Modus). [12:00] 2 = Alle LEDs leuchten in allen Modi hell auf. So sieht man alles deutlicher, wenn es mit schwach aufleuchtenden LEDs Sichtprobleme geben könnte. [5:00/max] Bank Select Style ist 0 = (Standardeinstellung) Zum selben Preset in neuer Bank gehen [7:00/min] 1 = Zu Preset #1 in neuer Bank gehen [12:00] 2 = Vor Umschalten warten, bis Anwender mit Fußschalter einen Preset aktiviert (aktuelle rote LED blinkt) [5:00/max] Noise Gate Sensitivity – Bei Erhöhung wird Gate-Effekt gesteigert. Bei Verringerung wird eine leichte Senkung erzielt. (Standardeinstellung = 9:00) Noise Gate Threshold – Einstellen, während Basslautstärke aufgedreht, die Saiten jedoch stummgeschaltet sind. Drehen Sie Sensitivity und dann Threshold ganz auf, bis Sie hören, dass das Rauschen absinkt. Drehen Sie dann etwas auf (ein oder zwei LED-Stufen). Verringern Sie Sensitivity dann wie gewünscht. (Standardeinstellung = aus)
TUNER: Store Tuner Tweaks – Das Stimmgerät kann Ihre Wünsche nur dann wieder aufrufen, wenn Sie sie speichern (nur einmal drücken). Eb Mode – Drücken Sie einmal, um zwischen E- und Eb-Modus umzuschalten. Die LED für den Eb-Modus leuchtet auf. Sämtliche Noten werden auf der Anzeige angehoben, selbst im chromatischen Modus. Diese Funktion bieten wir an, da die Eb-Stimmung in der Popmusik so beliebt ist. (Standardeinstellung = aus) Chromatic Mode – Drücken Sie einmal, um zwischen Bass- und chromatischem Modus umzuschalten. Die LED für den chromatischen Modus leuchtet auf. Diese Funktion wird angeboten, so dass Sie mit offenen Stimmungen spielen können und kein zusätzliches Stimmgerät benötigen. (Standardeinstellung = aus) Tuner Volume – Durch Auf- oder Herunterdrehen wird der Bypass-Lautstärkepegel beim Stimmen verändert. Zum lautlosen Stimmen wird er ganz heruntergedreht. (Standardeinstellung = 0 - stummgeschaltet)
EFFECT PARAMETERS / TWEAKS
Effect Speed/Adj Depth Tweak 1 Tweak 2 Chorus Flanger Phaser Octave Synth Fretless Funk Wah Distortion Speed Speed Speed Dry Level Sensitivity Sensitivity Sensitivity Pre Gain Depth Depth Depth Wet Level Mix Mix Mix Post Gain Delay Time Tone Frequency Frequency Frequency Low Rolloff Crossover Frequency Crossover Frequency Resonance Resonance Resonance Dry Level MIDI-IMPLEMENTIERUNG Der BAM™ ist so konstruiert, dass er über den PFC4B-Fußschalter als AllzweckBassverstärkersystem eingesetzt werden kann. Die MIDI-Klinken auf der Rückseite können jedoch für viele andere Zwecke eingesetzt werden, die nachfolgend beschrieben sind. Wir fangen mit den einfachen Funktionen an, die komplizierteren werden später beschrieben. MIDI CHANNEL Standardeinstellung des MIDI-Kanals des BAM™ ist 1 (nach Reinitialisierung). Dies bedeutet, dass sämtliche Kanalmeldungen ignoriert werden, die an einem anderen Kanal empfangen werden, und dass sämtliche Kanalmeldungen, die erzeugt werden, zu diesem Kanal gesendet werden. Um den Kanal zu ändern, halten Sie die STORE-Taste für mindestens eine Sekunde gedrückt, und wählen Sie mit gedrückter Taste über den Preset Matrix-Wahlschalter Kanal 1-16.
MIDI OUT ALS MIDI THRU
Meistens werden Sie den PFC4B zum Betrieb des MIDI In verwenden, da Sie so die Einsatzfähigkeit des Verstärkers deutlich erweitern können. Sollten Sie einen weiteren BAM für den Doppelbetrieb anschließen wollen, können Sie den zweiten Verstärker über den PFC4B des ersten Verstärkers regeln, indem Sie ein MIDI-Kabel vom Ausgang (Out) des ersten an den Eingang (In) des zweiten anschließen. Sie werden Programmänderungen, Änderungen des EFX-Modus, andere Bearbeitungen von Presets usw. registrieren. Die MIDI Out-Klinke wiederholt nahezu sämtliche Befehle, die am MIDI In eingehen (Ausnahme sind bestimmte Sysex-Meldungen für den BAM), so dass sie in der Mitte einer MIDI-Kette eingesetzt werden kann, wenn ein System von einer anderen MIDI-Quelle anstatt über den PFC4B gesteuert
wird. Dies wird als „Soft Thru" bezeichnet, d.h. er hängt von der Software des Geräts ab (Bearbeitungsfähigkeit und MIDI-Buffer). Und was ist ein „Hard Thru”? In diesem Fall ist eine Klinke mit “Thru” und nicht mit “Out” oder “Out/Thru” gekennzeichnet. In der Regel verfügt sie über einen eigenen MIDI In und Out, und sie befindet sich meist in der Mitte. Am wichtigsten ist jedoch, dass sie direkt über die In-Klinke gesteuert wird und daher nicht von der Software abhängig ist, die die Befehle übernimmt und wiederholt (was in einigen Fällen zu kurzen Verzögerungen führen könnte). Falls es sich bei Ihren anderen MIDI-Geräten also um „3-Klinken-Geräte" handelt, empfiehlt es sich, den BAM ans Ende der Kette anzuschließen. SYNCHRONISATION VON PRESETS MIT EXTERNEM EFFEKTGERÄT Möglicherweise verfügen Sie über ein programmierbares Effektgerät mit einem MIDI In, dass Sie mit dem BAM einsetzen wollen. Wenn dieses Gerät die Presets dann verändern soll, wenn auch der BAM die Presets verändert, schließen Sie ein MIDI-Kabel vom MIDI Out des BAM an den MIDI In des Effektgeräts an. Dadurch werden die ersten 16 Presets im Effektgerät nach den 16 Presets im BAM ausgerichtet. Damit dies funktioniert, muss der MIDI-Kanal des Effektgeräts entweder auf OMNI gestellt werden oder dem des BAM entsprechen.
Sie können Ihre Presets in einem Computer, Sequencer oder in anderen Arten von MIDIBibliotheken bzw. Recordern sichern. Außerdem können Sie sie auf einen anderen BAM™ übertragen! Schließen Sie ein MIDI-Kabel vom MIDI Out des BAM an den MIDI In des Aufzeichnungsgeräts an. Bereiten Sie das Aufzeichnungsgerät oder das Software-Programm auf den Empfang von Daten vor. (Erfolgt die Übertragung an einen anderen BAM, muss dieser lediglich eingeschaltet sein.) Nun können Sie die Presets senden. Um die Übertragung manuell zu starten, halten Sie die CAB Swap-Taste des Verstärkers gedrückt, und drücken Sie dann die EFFECTS Select-Taste. Die sechs Amp Model LED-Ringe (Pre Gain bis Post Gain) müssen für eine oder zwei Sekunden verlöschen, um den Vorgang zu bestätigen. Sobald sie wieder aufleuchten, ist der Vorgang abgeschlossen. HINWEIS: Der Umfang der System Exclusive-Preset-Übertragung beträgt 1000 Byte. Falls Ihr Aufzeichnungsgerät eine Anforderungskette zur Automatisierung dieses Vorgangs senden kann, finden Sie die Kette in der untenstehenden Sysex-Tabelle. Ein weiteres Kabel muss vom Ausgang des Aufzeichnungsgeräts zum Eingang des BAM angeschlossen werden, damit dies funktioniert. Durch Senden dieser Kette zum BAM wird der Übertragungsvorgang gestartet. Übertragen von Globals: Übertragen von Einzel-Presets: CAB SWAP gedrückt halten und STORE drücken CAB SWAP gedrückt halten und USER drücken CHANNEL MESSAGES: Der BAM nimmt die folgenden Kanalmeldungen an und wiederholt sie, wenn sie zu seinem MIDI Channel gesendet werden (Werte sind in Hexadezimalformat angegeben):
- Program Change - Cx nn wobei x = MIDI-Kanal - 1, nn = 00-0F für Presets A1 - D4
- Bank Select - Bx 20 nn wobei x = MIDI-Kanal - 1, nn = 00 für Werkseinstellung, 01 für Anwendereinstellung
- Main Volume - Bx 07 nn wobei x = MIDI-Kanal - 1, nn = 00-7F für stummgeschaltet bis volle Lautstärke
HINWEIS: Main Volume befindet sich hinter Vorverstärker, EQ und Effekten. Andere Kanalmeldungen werden an den MIDI Out wiedergegeben, beeinflussen jedoch nicht den BAM. Der BAM wird die folgenden Kanalmeldungen auf seinem MIDI-Kanal erzeugen:
- Program Change (siehe oben) – wenn eine Preset-Änderung über die Vorderseite oder den PFC4B erfolgt.
- Bank Select (siehe oben) – wenn die MATRIX-Bank von Factory auf User umgestellt wird oder umgekehrt.
SYSTEMGEMEINSAME UND SYSTEM-ECHTZEITMELDUNGEN
Der BAM wird diese Meldungen bei Empfang an MIDI Out weitergeben. Vom BAM werden keine Meldungen erzeugt. SYSTEM EXCLUSIVE-MELDUNGEN Wir haben den BAM mit einer umfassenden MIDI Sysex-Implementierung ausgestattet. Zusätzlich zu einfachen Preset-Übertragungen und zur gemeinsamen Nutzung von Presets über Internet und dergleichen ermöglicht diese Funktion die Fernprogrammierung des Verstärkers über ein Computerprogramm oder einen Hardware-Editor wie den Peavey PC1600x™. Alle Sysex-Meldungen des BAM beginnen mit einer gemeinsamen Überschrift und enden mit einem “End of Sysex [EOX]”-Byte. In der untenstehenden Tabelle sind die “individuellen” Abschnitte (wie etwa Befehle und zusätzliche Daten) jeder Meldung aufgeführt, die sich zwischen Überschrift und EOX befinden. Nachfolgend ist der gemeinsame Teil sowie die Beschreibungen des jeweiligen Zwecks der einzelnen Bytes aufgeführt:
Peavey-Hersteller-ID = 00 00 1B BAM-Produkt-ID (10 für PFC4B-Befehle: CMD = 00, 01) Zukünftigen Zwecken vorbehalten (unverändert auf Null stehen lassen) Befehls-Byte, das die Sysex-Meldung definiert <Daten> - Optionale Daten Ende von Sysex [EOX] NOTE: Jedes Mal, wenn ein Preset aufgerufen wird, wird er zunächst in einen RAM-Speicher geladen, der als Edit Buffer bezeichnet wird (man könnte ihn auch „aktuellen Preset" nennen). Wird ein neuer Preset aufgerufen, wird der Edit Buffer gelöscht, so dass sämtliche Änderungen verloren gehen, wenn sie nicht an einem Anwenderspeicherort (oder extern) gespeichert werden. In der nachfolgenden Tabelle bezeichnen wir diesen Preset-Speicherort als „EdBuf".
Und nun zu den individuellen Angaben: CMD Number (in HEX) / Name 00 / PFC4B Online 01 / PFC4B Switch Press 02 / Version Request 03 / Version of Software 04 / Send Presets 05 / Receive Presets 06 / Send Single Preset 07 / Receive Single Preset 08 / Send EdBuf 09 / Receive EdBuf 0A / Store EdBuf 0B / Send EdBuf Byte 0C / Receive EdBuf Byte 0D / Send EdBuf Partial Byte 0E / Receive EdBuf Partial Byte 0F / Send EdBuf Current 10 / Receive EdBuf Current <data> description Resulting Action None Amp sends PFC4B setup data Footswitch #, 0-5 Amp responds based on mode None Amp sends message 03 Version #, 00-7F Amp ignores if received None Amp sends message 05 Preset data, nibblized * Amp saves presets in User slots Preset # (00 - 0F) Amp sends message 09 **** Preset #, preset nibs * Amp saves preset to User slot None Amp sends message 09 Preset nibbles * Amp loads and activates EdBuf Preset # (00-0F; 7F for current) Amp stores EdBuf to User preset EdBuf address (00 - 1E) Amp sends message 0C EdBuf address, value nibs * Amp activates EdBuf parameter Partial address ** Amp sends message 0E Partial address, partial value ** Amp activates EdBuf parameter Primary address *** Amp sends message 10 Primary address, current value *** Amp activates EdBuf parameter None Amp sends message 13 14 Global Bytes, nibblized * Amp saves and activates globals Partial address, 00-0D ** Amp sends message 15 Partial address, partial value ** Saves and activates global in amp 11 / <reserved> 12 / Send Globals 13 / Receive Globals 14 / Send Global Partial Byte 15 / Receive Global Partial Byte Halbbyte-Daten (Nibble-Daten) werden erst als Hi-Nibble, dann als Low-Nibble gesendet. Ein Hexbyte-Wert von 74 wird beispielsweise als zwei Bytes gesendet: 07 und 04. Grund dafür ist, dass MIDI-Datenbytes eigentlich nur über 7 Bits verfügen – der wichtigste ist der Einstellung von Statusbytes vorbehalten. Die Teiladressierung ist eine Möglichkeit zur Programmierung eines Teils eines EdBuf-Bytes, während die anderen Bits in diesem Byte nicht beeinflusst werden. Eine Teiladresse setzt sich aus drei Bytes zusammen. Das erste ist die Byte-Adresse des Preset-Bytes, das Sie programmieren wollen (00-1E). Das zweite Byte ist die Bitzahl, mit der Sie das Schreiben beginnen wollen (0 für das am wenigsten wichtige, 7 für das wichtigste). Das dritte Byte definiert, wie viele Bits Sie programmieren wollen. Das nächste Byte ist der Wert, und da es sich um einen Teilwert handelt, ist die Angabe in Halbbytes nicht erforderlich.
Zum Einstellen des Bits für Kompressor ein/aus wird die folgende Kette gesendet: F0 00 00 1B 11 00 0E 01 06 01 01 F7 01 verweist auf die Hardware Control-Bits (siehe Tabelle unten), deren Bit 6 den Kompressor steuert. 06 bedeutet, dass Bit 6 angestoßen wird. Die erste 01 bedeutet, dass wir ein Bit programmieren. Die zweite 01 bedeutet, dass wir das Bit setzen (anstatt es zu löschen). Die „aktuelle" Adressierung ist eine alternative Möglichkeit, um die acht Preset-Parameter zu regeln, die über zweifache Einstellungen verfügen. Hier benötigt das Programmiergerät nicht zwei unterschiedliche Ketten für die beiden Pegel von beispielsweise Pre Gain, sondern es kann diese Meldungen mit der Adresse des ersten Pre Gain-Parameters verwenden, und entsprechend dem Boost-Status wird festgelegt, welches der beiden Bytes tatsächlich gelesen oder geschrieben wird. Beispiel: Acht Schieber (von 16) eines PC1600x können den aktuellen Pre Gain über den Delay Level schreiben, und fünf der Tasten des PC1600x könnten den EFX Select-Modus des PFC4B emulieren. Danach können alle 16 Pegel mit acht Schiebern anstatt mit allen 16 Schiebern geändert werden. **** Diese Meldung sendet eine Receive EdBuf-Meldung, so dass sie bei Rückkehr zum Verstärker nicht ganz so viel löscht (den EdBuf überschreibt). Wird die Receive Single PresetMeldung an den Verstärker gesendet, überschreibt sie ein Anwender-Preset. Mit einem PCProgramm kann die Überschrift bei Bedarf leicht verändert werden oder ein Store-Befehl (0A) angeschlossen werden.
EinfachAnleitung