ICA 800V - Industrieller Audioverstärker PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Industrieller Audioverstärker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ICA 800V - PEAVEY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ICA 800V von der Marke PEAVEY.
BEDIENUNGSANLEITUNG ICA 800V PEAVEY
Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannungen innerhalb des Gehäues warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu konnen.

Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betreffen.
VORSICHT: Risiko — Elektrischer Schlag! Nicht öffnen!
VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung enfernen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden konnten. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführten halten.
ACKTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollte these Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung lessen.
TABLE OF CONTENTS
Page
INTRODUCTION 4
UNPACKING 4
INSTALLATION AND MOUNTING 4
BASIC SETUP 4
FRONT PANEL FEATURES. 5
BACK PANEL FEATURES 6
OPERATION 7
PROTECTION FEATURES 9
SEQUENTIAL TURN-ON/TURN-OFF 10
WIRE GAUGE CHART 11
ICA^TM 600 SPECIFICATIONS 12
ICA^TM 1200 SPECIFICATIONS 13
ICA^TM 2400 SPECIFICATIONS 14
ICATM400V SPECIFICATIONS 15
ICATM800V SPECIFICATIONS 16
ICA^TM 2400V SPECIFICATIONS 17
IMPORTANT SAFETY INSTRUCTIONS. 18
WARRANTY INFORMATION 19
ENGLISH
INTRODUCTION
Wir freuen uns, dass Sie sich für den Architectural Acoustics ICA (Industrial Contractor Amplifier) von Peavey Electronics entschieden haben.itte lessen Sie vor Inbetriebnahme des Gerats unbedingt die Bedienungsanleitung, insbesondere die SICHERHEITSHINWEISE auf der vorderen Umschlaginnenseite. Sie enthalten wichtige Hinweise zum Betrieb des Verständerkers. jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, die beiliegende Registrierkarte auszufullen und an Peavey Electronics darüber zu senden.
Verstärker der ICA-Serie setzen in Bezug auf Wertbestandigkeit und Flexibilität vollig neue Maßstäbe für die professionelle Tonbranche. Die ICA-Serie umfasst Verstärkermodelle, die speziell auf Ausgangsvarianten mit 4 Ohm sowie 70,7 und 100 Volt ausgelegt sind. 70,7- und 100-Volt-Systeme halten sich auf diese Weise direkt betreiben, was die Frage nach geeigneten (Auto-)Übertragern erübrigt. Verstärker der ICA-Serie eignen sich für beinahe jeder festinstallierte bzw. dezentrale Beschallungssystem.
Veränder der ICA-Serie sind außer robuste, aus hochwertigen Componenten gefertigte Geräte, die zum Schutz gegen alle "Eventualitäten" mit umfassenden Schutzschaltungen ausgestellt sind.
Sollten Sie Unterstützung in Bezug auf Einrichtung oder Betrieb Ihres ICA-Leistungsverträkcers benötig, wenden Sie sich an den Peavey Electronics-Kundendienst oder die nachstgelegene Peavey Electronics-Vertriebung. Verbesserungsvorschlüge zu unseren Produkten und/oder Serviceleistungen sind jeder Zeit willkommen.
AUSPACKEN
Sehen Sie sich den Verständner beim Auspacken sorgfältig an und wenden sich bei Schäden sowie ihren Fachhändler. Für Schadensersatzansprüche auf Grund von Transportschäden wenden Sie sich direkt an das jeweilige Transportunternehmen. Bewahren Sie den Karton und ähnliche Verpackungsmaterialien auf, da Sie diese im Servicefall benötigen, um das Gerät an Peavey Electronics, ein Peavey Service Center oder ihren Fachhändler einzuschicken.
EINBAU UND ANSCHLUSS
Verstärker der ICA-Serie eignen sich für den Einbau in ein standardmäßiges 19"-Rack (2 bzw. 3 HE, Einbautiefe 400 mm). Zu dieser Zweck sind ähnliche Modelle frontseitig mit 4 Befestigungslöchern versehen. Für zusätzliche Stabilität sorgen die ebenfls im Lieferumfang enthaltenen hinteren Rack-Halterungen. Der Abstand zwischen vorderer und hinterer Rack-Halterung (gemessen von der Rückseite der vorderen Rack-Halterung bis zur Mitte der hinteren Befestigungslöcher) beträgt 395 mm.
ERSTE SCHRITTE
- Bauen Sie den Veränderter unter Beachtung der Platz- und Kuhlungserfordernisse Dort ein, wo Sieihn später einsetzen möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Kapiteln EINBAU UND ANSCHLUSS und KUHLUNG.
-
Schließen Sie die Kabel für den Signaleingang an die steckbare Reihenklemme auf der Verstärkerrückseite an, und beachten Sie darauf die entsprechenden Betriebsarten stereo, parallel und bridged mono sowie die korrekte Erdung. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Kapiteln BETRIEBSARTEN und EINGANGSMODULE.
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Schließen Sie die Lautsprecher an die Ausgangs-Schraubklemmleiste an und beachten Sie damit die entsprechlichen Betriebsarten stereo, parallel und bridged mono. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel LAUTSPRECHERANSCHLUSS.
- Schlieben Sie den Veränderter unter Beachtung der korrekten Spannung an das Stromnetz an. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Kapiteln EURO-NETZANSCHLUSS und LEISTUNGSBEDARF.
- Schalten Sie den Dreifach-Netzschalter (POWER-Schalter) auf der Vorderseite in die ON-Position und stellen mittels der LEVEL-Regler (Gain-Dämpfung) auf der Rückseite den gewünschten Pegel ein.

VORDERSEITE
1. MONTAGEZUBEHÖR FÜR DEN RACK-EINBAU
Die beiden vorderen Rack-Winkel sind mit je zwei Befestigungslöchern versehen.
2. DREIFACH-NetzSCHALTER
Auf der Gerätefront befindet sich ein Dreifach-Netzschalter, da zu den Standardfunktionen des Verstärkers auch das zentrale, sequentielle Ein/Ausschalten per Fernbedienung zählt. Bei Schalterstellung "außen" (ON) ist der Verstärker ein-, in der Mittelposition (OFF) ausgeschelt. Bei Schalterstellung "innen" befindet sich das Gerät im STANDBY-Betrieb. In dieser Betriebsart{lasst sich der Verstärker über einen sequentiellen Einschaltkreis oder je nach Konfiguration auch per Computer steuern. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel SEQUENTIELLES EIN/AUSSCHALTEN.
3. POWER-LED
Die POWER-LED leuchtet, wenn der Verstärker eingeschaltet ist.
4. SIGNAL-LED
Jeder Kanal ist mit einer SIGNAL-LED ausgestattet, die aufleuchtet, sobald am Verständkerausgang ein Signal von mehr als 1 Volt anliegt.
5. CLIP-LED
Jeder Kanal ist mit einer CLIP-LED ausgestattet, die aufleucht, sobald der Veränderter übersteuert und der interne Schaltkreis zur Gain-Reduktion aktiviert wird, so dass der Veränderter weiterhin unter Volllast gefahren werden kann. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel SCHUTZSCHALTUNGEN.
6. LFC-LED
Jeder Kanal ist mit einer LFC-(Load Fault Correction-)LED ausgestattet, die aufleucht, sobald der Veränderer ausgangsweise eine nicht korrekte Last erkennt. Über die interne Schutzschaltung wird in diesen Fall sofort der Wert für die Eingangsverträkung (Channel Gain) reduziert, so dass der Veränderer mit einem bei der jeweiligen Last sicheren Pegel weiter arbeiten. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel SCHUTZSCHALTUNGEN.
7. PROTECT-LED
These LED leuchtet unmittelbar beim Einsatz des Verständerkers bzw. sobald ein Betriebsfehler erkannt wird und sich die Relays für den Laufsprecherausgang öffnen.

RÜCKSEITE
8. EINGANGSMODUL
ICA-Veränder sind eingangsweise serienmäßig mit steckbaren Reihenklemmen und zusätzlichen Trimmregeln für die Kanaldämpfung ausgestattet. Die entsprechenden internen Verbindungen für Spanningsveränderung und Eingangsempfindlichkeit sind ab Werk auf einen Gesamt-Gain-Wert von 40 eingestellt. Darüber hinaus bietet das Eingangsmodul die Möglichkeit, die Masseführung des Audiosignals bei Bedarf abzutrennen.
9. AUSGANGS-SCHRAUBKLEMMLEISTE
Für den Laufsprecheranschluss steht eine Schraubklemmleiste bereit, die sich wahlweise für die Aufnahme von Einzelleitern (bis zu zwei Leiter à max. 2,5883 mm pro Terminal) oder den Anschluss über Kabelschuhe eignet.
10. EURO-NetzZANSCHLUSS

In der oberen linken Ecke der Geräterückseite befindet sich ein standardmäßiger Euro-Netzanschluss, an den Sie das im Lieferumfang enthaltene und an die jeweilige Betriebsspannung angepasste Netzkabel anschließen.
11. SICHERUNG

Oben links auf der Geräterückseite finden Sie einen rücksetzbaren Wechselstrom-Sicherungsautomaten. Sollte dieser auslösen, brauchen Sieihn lediglich herein zu drücken und der Verständärer ist wieder betriebsbereit. Für den Fall, dass der Sicherungsautomat erneut auslöst, sollenn Sie das Gerät allerdings unbedingt überprüfen setzen. Ein wiederholtes Zurücksetzen kann zu gravierenden Schäden am Gerät führen und stellt zudem ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar!
12. SEQUENTIELLE EIN/AUSSCHALT-FUNKTION
Verstärker der ICA-Serie sind seriennmäßig mit einer fernsteuerbaren, sequentiellen Ein/Ausschaltfunktion ausgestattet, die durch das Schalten des Netzschalters in den STANDBY-Modus aktiviert wird. Wird an der rückwärftigen, 4-poligen steckbaren Reihenklemme eine Spannung von 12 - 24 V DC erkannt, schaltet sich der Verstärker bei bestehender Verbindung des ENABLE-Anschlusses mit dem 24 V DC+-An Schluss automatisch ein. Wenn keine Spannung anliegt oder die ENABLE-Verbindung nicht gesteckt ist, schaltet der Verstärker ab. Darüber hinaus{lassen sich mehrere Verstärker der ICA-Serie "durchschnitten", indem Sie die 24 V DC+- und die COMMON-An Schlüsse aller Verstärker miteinander sowie den ENABLE OUT-Anschluss des ersten mit dem ENABLE IN-An Schluss des jeweils{nachsten Verstärkers verbinden. (Eine geeignete Kupplung ist im Lieferumfang enthalten.)
13. LÜFTUNGSGITTER
Für die Frischluftzufahr ins Verstärkerinnere sorgt ein stufenlos regelbarer Gleichstromlufter, der nur dann einsetzt, wenn die Kuhlkörper eine Kuhlung des Verstärkers erforderlich machen. Versperren Sie niemals die zugehörige Ansaugöffnung!
BEDIENUNG
STROMBEDARF
Der Strombedarf der ICA-Verstärker wurde im "Leerlauf", bei 1/8 der Gesamtleistung ("typisch" für Musik), bei 1/3 der Gesamtleistung und unter Vollast ermittelt, wobei die maximale Stromaufnahme durch die Verstärkersicherung begrenzt wird. Die Werte für Ihr Verstärkermodell finden Sie in den Technischen Daten. Beachten Sie stets, dass die Netzspannung mit dem auf der Geräterückseite aufgedruckten Wert übereinstimmen muss. Der Hersteller haftet für keinerlei Schäden, die durch den Anschluss des Verstärkers an eine ungeeignete Netzspannung entstehen. HINWEIS: Trennen Sie den Verstärker stets vom Netz, bevor Sie Audioverbindungen stecken oder verändern. Zusätzlich ist es ratsam, die Eingangs-Trimmpotentiometer während des Einsatzvorgangs ganz zurück zu drehen.
KÜHLUNG
Verstärker der ICA-Serie sind zur Gewährleistung einer gleichmäßig niedrigen Arbeitstemperatur mit einer Zwangskühlung ausgestattet, d.h. die Frischluft wird mittels des stufenlos regelbaren Lufters auf der Rückseite des Verstärkers ins Geräeinnere und über Luftungsschlitze auf der Vorderseite wieder hinaus geführt. Die Luftung setzt ein, sobald die Arbeitstemperatur im Inneren des Geräts 45^ überschreitet. Sorgen Sie stets für ausreichend Platz um den Verstärker herum, damit eine ungehinderte Frischluftzufuhr gewährleistet ist. HINWEIS (bei Rack-Einbau): Verschreiben Sie das Rack weder vorne noch hinten mit Turen oder anderen Abdeckungen, es sei dessenn, die Rückseite wird zwangsbeluftet. Ungeachtet des Rack-Typs sollenn Sie stets darauf auf achten, dass jegliche Hitze ungehindert entweichen kann und die ruckseitige Ansaugöffnung unversperrt bleibt. Das frei Ansaugen und Ausstoßen der Luft ist für einen reibungslosen Betrieb uerlässlich.
SLEEP-FUNKTION
Alle Veränder der ICA-Serie sind mit einer Sleep-Funktion ausgestellt, die dafür sorgt, dass Stromzufahr und Wärmeentwicklung auf ein Minimum reduziert werden, wenn länger als eine Minute kein Eingangssignal erkannt wird. Sobald wieder ein Signal anliegt, versetzt die Sleep-Schaltung den Veränder zu ruck in den normalen Betriebszustand. Die Stromaufnahme bei aktivierter Sleep-Funktion finden Sie in den Technischen Daten unter “Ruhestrom”.
WärmeENTWICKLUNG
Die speziellen Kühlungsanforderungen Ihres Systems sollen der jeweils zuständige Techniker am besten beurteilen konnen. Die Wärmewerte für Ihr(e) Verstärkermodell(e) finden Sie in den Technischen Daten hinterin in dieser Bedienungsanleitung.
EINGANGSMODUL
Das Eingangsmodul ist auf symmetrische und unsymmetrische Verbindungen ausgelegt. Bei unsymmetrischen Audiosignalen ist es erforderlich, den mit Minus (-) bezeichneten Eingang mittels eines Verbindungskabels an Masse anzuschreiben, da sich anderenfalls ein Gain-Verlust von 6 dB ergibt.
BETRIEBSARTEN
Verträger der ICA-Serie sind eingangsbeitig auf Stereo- (2-Kanal-), Brücken- und Parallel-Betrieb ausgelegt.
Möchten Sie ein und das selbst Signal auf beiden Kanäle legen (Parallel-Betrieb), belegen Sie CHANNEL A des Eingangsmoduls und führen Verbindungskabel von den mit Plus bzw. Minus bezeichneten Terminals von CHANNEL A auf die entsprechenden Terminals von CHANNEL B. Anschließlich liegt auf beiden Kanälen das Eingangssignal von CHANNEL A an, sie arbeiten jeder unabhängig voneinander. Der Anschluss der Laatsprecher erfolgt in der gleichen Weise wie im Abschnitt Stereo-Betrieb beschreiben.
Im Brückenbetrieb ("Bridged Mode") arbeitet der Verstärker einkanalig, wobei die Verstärkerleistung der Summe beider Kanäle entspricht und die Lastwerte zu verdoppeln sind. Im Brückenbetrieb arbeiten die beiden Verstärkerkanäle mit jeweils umgekehrter Polarität – man könnte also sagen, der eine Kanal "schiebt" und der andere "zieht" im gleichen Verhältnis. Verbinden Sie hierzu den Plus-Terminal (+) von Eingang A mit dem Minus-Terminal (-) von Eingang B, sowie den Minus-Terminal (-) von Eingang A mit dem Plus-Terminal (+) von Eingang B. Die Signalpegel der Kanäle (A & B) stellen Sie mittels der zugehörigen Trimmpotentiometer ein (der Dämpfungswert muss bei beiden Kanälen gleich sein, idealerweise 0 dB). Verbinden Sie nun die Laufsprecher mit den entsprechenden Ausgangs-Terminals ("+"). Schließen Sie Laufsprecherkabel im Brückenbetrieb NIEMALS an Masse an, da bereits Leiter "signaführend" sind. Sollten Sie für das Routing der Ausgänge eine Patchbay einsetzen, müssen sümtliche Verbindungen voneinander und von der Patchbay isoliert sein. Für Verstärker der ICA-Serie gilt im Brückenbetrieb eine nominale Mindestlastimpedanz von 8 Ohm (entsprechend 4 Ohm bei zwei Kanälen). Lastimpedanzen unter 8 Ohm können in thisem Fall ein Auslösen der Lastfehlerkorrektur (LFC) und/oder des Überhitzungsschutzes bewirken. Hinweis: Verbinden Sie Verstärkerausgänge NIEMALS miteinander – ungeachtet der Betriebsart!

STEREO-BETRIEB

PARALLEL-BETRIEB

BRÜCKENBETRIEB
LAUTSPRECHERANSCHLUSS
Der Laufsprecheranschluss erfolgt über Schraubklemmleisten, die sich für den Anschluss von offenen oder geschlossenen Kabelschuhen sowie die Aufnahme von Einzelleitern (bis zu zwei Leiten à max. 2,5883 mm pro Terminal) eignen. Vergewissern Sie sich stets, dass der Verstärker ausgeschaltet ist, bevor Sie Laufsprecher- oder andere Verbindungen verändern. Informationen zu optimalen Laufsprecherkabelstärken für ein Minimum an Verlustleistung finden Sie in der Kabel-Tabelle im Anhang zu dieser Bedienungsanleitung. Achten Sie zudem stets darauf, dass die Lastimpedanz die für das jeweilige Verstärkermodell angegebene Mindestlastimpedanz nicht untersreitet.
SIGNALERDUNG
Eingangsseitige Verbindungen halten sich mit oder ohne Masseschluss realisieren. Wenn möglich, sollte die Abschirmung des Anschlusskabels für die Signalquelle stets mit der Gehäusemasse (Signalerde) verbunden sein. In manchen Fälle jederoch bewirkt dies eine Erdschleife, insbesondere, wenn der Verstärker in ein bereits bestehendes System eingebunden wird. Verbinden Sie dann lediglich die Abschirmung mit der Gehäusemasse, die wiederum geräteintern geerdet ist (das Spannungspotential ist in thisem Fall auf einen Spannungsbereich von ±0,6 V begrenzt).
SCHUTZSCHALTUNGEN
Ohre hohe Zuverlösigkeit verdanken Peavey-Produkte jahrelanger Erfahrung. Verstärker der ICA-Serie sind außerst robuste, aus hochwertigen Komponenten gefertigte Geräte, die zum Schutz gegen alle "Eventualitäten" mit umfassenden Schutzschaltungen ausgestellt sind.
CLIP-LIMITER
Wird der Verstärker unter Volllast - d.h. kurz vor dem Clipping (Übersteuern) - gefahren, sorgt der integrierte Clip-Limiter für eine automatische Reduktion der Eingangsverständigung und schützt die Laufsprecher so gegen Überlastung und das kontinuierliche Auftreten schädigender Rechtekwellen. Angezeigt wird dies durch die CLIP-LED. Signalübliche Transienten halten den Clip-Llimiter jedoch nicht ansprechen, da dieser ledigious der Verhinderung massiver bzw. kontinuierlicher Übersteuerung dient. Die Schutzschaltung arbeitet damit ausgesprochen transparent und unter Erhaltung der vollständigen Bandbreite des Signals.
LASTFEHLERKORREKTUR
LFC (Load Fault Correction) bezeichnet eine innovative Schutzschaltung, die für eine sofortige Reduktion der Eingangsverständlung (d.h. einen "sicheren" Pegel) sorgt, wenn der Veränderer mit einer ungereigneten Last betrieben wird. Angezeigt wird eine Aktivierung der LFC-Schutzschaltung durch die LFC-LED. Greift die Lastfehlerkorrektur nur leicht ein, ist dies in der Regel unhöbar. Bei extrem niedriger Impedanz oder Kurzschluss und einem sehr hohen Signalpegel öffnet sich allerdings zusammen das Ausgangs-Relay.
EINSCHALTVERZÖGERUNG
Die Einschaltverzögerung ist bei jedem Einschalten des Verstärkers, auch beim Wiederaktivieren nach dem Ansprechen einer Schutzschaltung, aktiv. Während des Einschaltens wechselt der Verstärker kurzzeitig in den "Protect"-Modus, der eine Abtrennung der Laufsprecherverbindung(en) betrivkt, bis das Gerät den normalen Betriebszustand erreicht hat. Die Einschaltverzögerung sorgt bzw für eine Dämpfung des Signals mit anschließender allmählicher Erhöhung der Eingangsverzökgung bis zu dem durch den Dämpfungsregler vorgegebenen Wert. Auf diese Weise werden unnötige Belastungen der Laufsprecher vermieden.
ÜBERHITZUNGSSCHUTZ
Sollte der Veränder am Kühlkörper oder am Netzteil überhitzen, bewirkt diese Schutzschaltung eine Abtrennung der Laatsprecherverbindung(en), bis wieder die normale Betriebstemperatur erreicht ist. Währendessen leuchtet die PROTECT-LED und der Lüfter arbeitet mit maximaler Geschwindigkeit.
KURZSCHLUSSSCHUTZ
Wird ausgangsheit ein Kurzschluss erkannt, ist der Veränderer automatisch durch Schutzschaltungen wie LFC und Überhitzungsschutz sowie das Laufsprecher-Relay geschützt. Die Lastfehlerkorrektur (LFC) erkennt den Kurzschlusszustand als unkorrekte Last und sorgt sofort für eine Reduktion der Eingangsverständung auf einen sicheren Wert. Unter sehr extremen Bedingungen trennen die Laufsprecher-Relays die Last ab und bewirken damit einen Neustart.
GLEICHSTROMSCHUTZ
Werden im Ausgangssignal Gleichstrom- oder Subbassanteile erkannt, öffnet sich zur Verhinderung von Laatsprecherschäden sondern das Laatsprecher-Relay. Angezeigt wird dies durch die PROTECTLED.
SEQUENTIELLES EIN/AUSSCHALTEN
Verstärker der ICA-Serie sind serialmäßig mit einer fernsteuerbaren, sequentiellen Ein/Ausschaltfunktion ausgestattet, die durch das Schalten des frontseitigen Netzschalters in die STANDBY-Position aktiviert wird. Schließen Sie zu dieser Zweck ein externes Steuernetzteil mit einer Nennspannung zwischen 12 und 24 V DC an den vierpoligen Terminal auf der Geräterückseite an. Verbinden Sie anschließend den ENABLE OUT-Anschluss mit dem ENABLE IN-Anschluss des
nachsten Verstärkers. Verstärker der ICA-Serieleen sich parallel schalten ("durchschleifen") und - durch Verbindung aller 24 V DC+- und COMMON-Anschlüsse miteinander - an die Steuerspannung anbinden. Beachten Sie, dass zur Initiationung des Einschaltvorgangs des ersten und samtlicher nachfolgender Verstärker zwischen dem 24 V DC+-Terminal und dem ENABLE OUT-Anschluss des ersten Verstärkers ein einpoliger Schalter (SPST) erforderlich ist.
Verkabelung (Sequentialle Ein/Ausschalt-Funktion)

EinfachAnleitung