MX-10 - Funkfernsteuerung für Modelle GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts MX-10 GRAUPNER als PDF.

📄 208 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice GRAUPNER MX-10 - page 2
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : GRAUPNER

Modell : MX-10

Kategorie : Funkfernsteuerung für Modelle

Laden Sie die Anleitung für Ihr Funkfernsteuerung für Modelle kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MX-10 - GRAUPNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MX-10 von der Marke GRAUPNER.

BEDIENUNGSANLEITUNG MX-10 GRAUPNER

  • Anhang Anhang p. 65
  • FCC Information p. 202
  • Konformitätserklärung p. 203
  • Garantieurkunde p. 204
  • GRAFISCHE SENSORANZEIGE p. 57
  • Empfänger p. 57
  • General Modul p. 58
  • Electric Air Modul p. 58
  • Vario Modul p. 59
  • GPS Modul p. 59
  • »Lehrer/Schüler« Lehrer-Betrieb p. 60
  • Schüler-Betrieb Hinweise zum Umweltschutz Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden darf. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden. Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei der Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle. Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwecken und kann ohne Vorankündigung geändert werden. Die Firma Graupner übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten, die im Informationsteil dieses Handbuches auftreten können. Sicherheitshinweise Bitte unbedingt beachten! Um noch lange Freude an Ihrem Modellbauhobby zu haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau durch und beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise. Auch sollten Sie sich umgehend unter http://www. graupner.de/de/service/produktregistrierung registrieren, denn nur so erhalten Sie automatisch per E-Mail aktuelle Informationen zu Ihrem Produkt. Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Modellflugzeuge, -schiffe oder -autos sind, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe bitten. Diese Anleitung ist bei Weitergabe des Senders unbedingt mit auszuhändigen. Anwendungsbereich Diese Fernsteueranlage darf ausschließlich nur für den vom Hersteller vorgesehenen Zweck, für den Betrieb in nicht manntragenden Fernsteuermodellen eingesetzt werden. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Sicherheitshinweise p. 61

SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL

FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN

SPIELZEUG … denn auch kleine Modelle können durch unsachgemäße Handhabung, aber auch durch fremdes Verschulden, erhebliche Sach- und/oder Personenschäden verursachen. Technische Defekte elektrischer oder mechanischer Art können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/ oder zu herumfliegenden Teilen führen, die nicht nur Sie erheblich verletzen können! Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermeiden! Durch Kurzschluss können nicht nur Teile der Fernsteuerung zerstört werden, sondern je nach dessen Umstän- den und dem Energiegehalt des Akkus besteht darüber hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr. Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr dar. Sie dürfen keinesfalls berührt werden! Eine schnell drehende Luftschraube kann z. B. einen Finger abschlagen! Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger Gegenstand mit angetriebenen Teilen in Berührung kommt! Bei angeschlossenem Antriebsakku oder laufendem Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich des Antriebs auf! Achten Sie auch während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab. Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und anderen Fremdteilen. Setzen Sie diese niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze oder Kälte aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“ Außentemperaturen durchgeführt werden, d. h. in einem Bereich von -10 °C bis +55 °C. Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen und Kabeln. Beschädigte oder nass gewordene Geräte, selbst wenn sie wieder trocken sind, nicht mehr verwenden! Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten und Zubehörteile verwendet werden. Verwenden Sie immer nur zueinander passende, original GraupnerSteckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen Materials. Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass diese nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt oder gebrochen sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die Isolation. Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den Kabeln ziehen. Es dürfen keinerlei Veränderungen an den Geräten durchgeführt werden. Andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz. Einbau der Empfangsanlage Der Empfänger wird stoßgesichert in Schaumgummi gelagert, im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht. Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn übertragen werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in ein Modell mit Verbrennungsmotor alle Teile immer geschützt einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste eindringen können. Dies gilt vor allem für den meist in der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUSSchalter. Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker liegen und die Empfangsantenne mindestens 5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt ist. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw.. Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angeSicherheitshinweise

bracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel um die Antenne gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt werden! Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren Umgebung der Antenne im Fluge nicht bewegen können! Verlegen der Empfangsantenne Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit weg von Antrieben aller Art angebracht werden. Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden Fall aus dem Rumpf heraus geführt werden. Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage der Empfängerantenne(n) im Modell. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen) sollte die zweite Antenne im 90° Winkel zur ersten Antenne ausgerichtet werden. Einbau der Servos Servos stets mit den beigefügten Vibrationsdämpfergummis befestigen. Nur so sind diese vor allzu harten Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt. Einbau der Gestänge Grundsätzlich muss der Einbau so erfolgen, dass die Gestänge frei und leichtgängig laufen. Besonders wichtig ist, dass alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge ausführen können, also nicht mechanisch begrenzt werden. Um einen laufenden Motor jederzeit anhalten zu können, muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steuerknüppel und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung gebracht werden. Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch Ruderbetätigung, Vibration, drehende Teile usw., anei4 Sicherheitshinweise nander reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackimpulse, die den Empfänger stören. Ausrichtung Senderantenne In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu beeinflussen. Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollen die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen. Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen als auch die Modelle der anderen. Wenn 2 oder mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen kann dies allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reichweitewarnung auslösen. Vergrößern Sie den Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt. Überprüfung vor dem Start Bevor Sie den Empfänger einschalten, vergewissern Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht. Immer zuerst den Sender einschalten und dann erst den Empfänger. Immer zuerst den Empfänger ausschalten und dann erst den Sender. Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also der Empfänger eingeschaltet ist, der dazugehörige Sender jedoch auf „AUS“ steht, kann der Empfänger durch andere Sender, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Das Modell kann in der Folge unkontrollierte Steuerbewegungen ausführen und dadurch ggf. Sachund/oder Personenschäden verursachen. Insbesondere bei Modellen mit mechanischem Kreisel gilt: Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie durch Unterbrechen der Energieversorgung sicher, dass der Motor nicht ungewollt hochlaufen kann. Ein auslaufender Kreisel erzeugt oftmals so viel Spannung, dass der Empfänger gültige Gas-Signale zu erkennen glaubt. Daraufhin kann der Motor unbeabsichtigt anlaufen! Reichweitetest Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und Reichweite überprüfen. Befestigen Sie das Modell ausreichend und achten Sie darauf, dass sich keine Personen vor dem Modell aufhalten. Führen Sie am Boden mindestens einen vollständigen Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der Programmierung des Modells auszuschließen. Beachten Sie dazu unbedingt die Hinweise auf den Seiten 72/73 bzw. 81/82. Betreiben Sie im Modellbetrieb, also beim Fliegen oder Fahren, den Sender niemals ohne Antenne. Achten Sie auf einen festen Sitz der Antenne. Modellbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto Überfliegen Sie niemals Zuschauer oder andere Piloten. Gefährden Sie niemals Menschen oder Tiere. Fliegen Sie niemals in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Betreiben Sie Ihr Modell auch nicht in der Nähe von Schleusen und öffentlicher Schifffahrt. Betreiben Sie Ihr Modell ebenso wenig auf öffentlichen Straßen und Autobahnen, Wegen und Plätzen etc.. Kontrolle Sender- und Empfängerbatterie Spätestens, wenn bei sinkender Sender-Akku-Span- Sicherheitshinweise nung die Anzeige „Akku muss geladen werden!!“ im Display erscheint und ein akustisches Warnsignal abgegeben wird, ist der Betrieb sofort einzustellen und der Senderakku zu laden. Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Akkus, insbesondere des Empfängerakkus. Warten Sie nicht so lange, bis die Bewegungen der Rudermaschinen merklich langsamer geworden sind! Ersetzen Sie verbrauchte Akkus rechtzeitig. Es sind stets die Ladehinweise des Akkuherstellers zu beachten und die Ladezeiten unbedingt genau einzuhalten. Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf! Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzuladen (Explosionsgefahr). Alle Akkus müssen vor jedem Betrieb geladen werden. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, zuerst die Bananenstecker der Ladekabel polungsrichtig am Ladegerät anschließen, dann erst Stecker des Ladekabels an den Ladebuchsen von Sender und Empfängerakku anschließen. Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Modell, wenn Sie es längere Zeit nicht mehr benützen wollen. Verwenden Sie niemals defekte oder beschädigte Akkus bzw. Batterien mit unterschiedlichen Zellentypen. Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterschiedlicher Fertigung. Kapazität und Betriebszeit Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich mit jeder Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt der Innenwiderstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität. Infolgedessen verringert sich die Fähigkeit zur Stromabgabe und zum Halten der Spannung. Häufiges Laden oder Benutzen von Batteriepflegepro- grammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsminderung führen. Deshalb sollten Stromquellen spätestens alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft und bei deutlichem Leistungsabfall ersetzt werden. Erwerben Sie nur original Graupner-Akkus! Entstörung von Elektromotoren Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen zwischen Kollektor und Bürsten Funken, die je nach Art des Motors die Funktion der Fernlenkanlage mehr oder weniger stören. Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören deshalb entstörte Elektromotoren. Besonders aber in Modellen mit Elektroantrieb muss jeder Motor daher sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich eingebaut werden. Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der Bedienungs- und Montageanleitung des Motors. Weitere Details zu den Entstörfiltern siehe Graupner Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner. de. Servo-Entstörfilter für Verlängerungskabel Best.-Nr. 1040 Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger Servokabel erforderlich. Das Filter wird direkt am Empfängerausgang angeschlossen. In kritischen Fällen kann ein zweites Filter am Servo angeordnet werden. Einsatz elektronischer Drehzahlsteller Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers richtet sich vor allem nach der Leistung des verwendeten Elektromotors. Um ein Überlasten/Beschädigen des Drehzahlstellers zu verhindern, sollte die Strombelastbarkeit des Drehzahlstellers mindestens die Hälfte des maximalen Blockierstromes des Motors betragen. Besondere Vorsicht ist bei so genannten Tuning-Motoren angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungszahlen im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes aufnehmen und somit den Drehzahlsteller zerstören können. Elektrische Zündungen Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ beeinflussen können. Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer separaten Stromquelle. Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abgeschirmte Zündkabel. Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichenden Abstand zu einer Zündanlage. Statische Aufladung Die Funktion einer Fernlenkanlage wird durch die bei Blitzschlägen entstehenden magnetischen Schockwellen gestört, auch wenn das Gewitter noch kilometerweit entfernt ist. Deshalb … … bei Annäherung eines Gewitters sofort den Flugbetrieb einstellen! Durch statische Aufladung über die Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr! Achtung

  • Um die FCC HF-Abstrahlungsanforderungen für mobile Sendeanlage zu erfüllen, muss beim Betrieb der Anlage eine Entfernung zwischen der Antenne der Anlage und Personen von 20 cm oder mehr eingehalten werden. Ein Betrieb in einer geringeren Sicherheitshinweise

Entfernung wird daher nicht empfohlen. Um störende Beeinflussungen der elektrischen Eigenschaften und der Abstrahlcharakteristik zu vermeiden, achten Sie darauf, dass sich kein anderer Sender näher als in 20 cm Entfernung befindet. Der Betrieb der Fernsteueranlage erfordert senderseitig eine korrekte Programmierung der Ländereinstellung. Dies ist erforderlich, um diversen Richtlinien, FCC, ETSI, CE usw. gerecht zu werden. Beachten Sie hierzu die jeweilige Anleitung zum Sender und Empfänger. Führen Sie vor jedem Flug einen vollständigen Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der Programmierung des Modells auszuschließen. Programmieren Sie weder Sender noch Empfänger während des Modellbetriebs. Pflegehinweise Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit Reinigungsmitteln, Benzin, Wasser und dergleichen, sondern ausschließlich mit einem trockenen, weichen Tuch. Komponenten und Zubehör Die Firma Graupner GmbH & Co. KG als Hersteller empfiehlt, nur Komponenten und Zubehörprodukte zu verwenden, die von der Firma Graupner auf Tauglichkeit, Funktion und Sicherheit geprüft und freigegeben sind. Die Fa. Graupner übernimmt in diesem Fall für Sie die Produktverantwortung. Die Fa. Graupner übernimmt für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte von anderen Herstellern keine Haftung und kann auch nicht jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann.

Sicherheitshinweise Haftungsausschluss/Schadenersatz Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsanleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Fernsteuerkomponenten können von der Fa. Graupner nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. Graupner keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Fa. Graupner zur Leistung von Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadensstiftenden Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Fa. Graupner. Dies gilt nicht, soweit die Fa. Graupner nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet. Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Beachtung der nachfolgenden Sicherheitshinweise sowie der Behandlungsvorschriften für einen langen, störungsfreien und ungefährlichen Einsatz unerlässlich. Sicherheitshinweise

  • Akkus sind kein Spielzeug und dürfen deshalb nicht in die Hände von Kinder gelangen. Akkus deshalb außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Vor jedem Gebrauch den einwandfreien Zustand der Akkus überprüfen. Defekte oder beschädigte Akkus nicht mehr verwenden.
  • Akkus dürfen nur innerhalb der für den jeweiligen Zellentyp spezifizierten technischen Daten eingesetzt werden.
  • Akkus nicht erhitzen, verbrennen, kurzschließen oder mit überhöhten oder verpolten Strömen laden.
  • Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombinationen aus alten und neuen Zellen, Zellen unterschiedlicher Fertigung, Größe, Kapazität, Hersteller, Marken oder Zellentypen dürfen nicht verwendet werden.
  • In Geräte eingebaute Akkus immer aus den Geräten entnehmen, wenn das Gerät gerade nicht verwendet wird. Geräte nach dem Gebrauch immer ausschalten, um Tiefentladungen zu vermeiden. Akkus immer rechtzeitig aufladen.
  • Der zu ladende Akku muss während des Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht leitenden Unterlage stehen! Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten.
  • Akkus dürfen nur unter Aufsicht geladen werden.

Der für den jeweiligen Akkutyp angegebene max. Schnellladestrom darf niemals überschritten werden. Erwärmt sich der Akku während des Ladevorgangs auf mehr als 60 °C, ist der Ladevorgang sofort zu unterbrechen und der Akku auf ca. 30 °C abkühlen zu lassen. Niemals bereits geladene, heiße oder nicht völlig entleerte Akkus aufladen. An den Akkus dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Niemals direkt an den Zellen löten oder schweißen. Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-, Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr. Geeignete Löschmittel sind Löschdecke, CO2-Feuerlöscher oder Sand. Auslaufendes Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut oder Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend einen Arzt aufsuchen. Die Ventilöffnungen der Zellen dürfen auf keinen Fall blockiert oder versiegelt werden, z. B. durch Lötzinn. Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens 220 °C nicht länger als 20 Sek. einwirken. Um eine Deformation zu vermeiden, darf kein übermäßiger mechanischer Druck einwirken. Bei eventuellem Überladen der Akkus gehen Sie wie folgt vor: Stecken Sie den Akku einfach ab und legen Sie diesen auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Steinboden) bis er abgekühlt ist. Behalten Sie den Akku niemals in der Hand, um dem Risiko einer Explosion aus dem Wege zu gehen. Achten Sie darauf, dass die Lade- und Entladevor- schriften eingehalten werden. Allgemeine Hinweise Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit jeder Ladung/Entladung. Auch die Lagerung kann eine allmähliche Verringerung der Kapazität zur Folge haben. Lagerung Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entladenem Zustand in trockenen Räumen bei einer Umgebungstemperatur von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die Zellenspannung sollte bei Lagerung über 4 Wochen 1,2 V nicht unterschreiten. Angleichen der einzelnen Akkuzellen

  • Um neue Zellen anzugleichen, bringen Sie diese über die sogenannte Normalladung auf den max. Ladezustand. Als Faustregel gilt in diesem Fall, dass ein leerer Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen wird („1/10 C“-Methode). Die Zellen sind dann alle gleich voll. Eine solche Angleichung sollte in etwa bei jeder 10. Ladung wiederholt werden, damit die Zellen immer wieder angeglichen werden und somit die Lebensdauer erhöht wird.
  • Wenn Sie die Möglichkeit der Einzelzellenentladung haben, sollten Sie diese vor jeder Ladung nutzen. Ansonsten sollte der Akkupack bis zu einer Entladespannung von 0,9 V pro Zelle entladen werden. Dies entspricht beispielsweise bei dem im Sender verwendeten 4er-Pack einer Entladeschlussspannung von 3,6 V. Ladung Laden ist nur mit den spezifizierten Strömen, Ladezeiten, Temperaturbereichen und ständiger Aufsicht Sicherheitshinweise

zulässig. Steht kein geeignetes Schnellladegerät zur Verfügung, an dem sich der Ladestrom genau einstellen lässt, so ist der Akku durch Normalladung nach der 1/10 C-Methode aufzuladen, siehe Beispiel oben. Senderakkus sollten wegen der unterschiedlichen Ladezustände der Zellen, wenn immer möglich, mit 1/10 C geladen werden. Der Ladestrom darf aber keinesfalls den in der jeweiligen Senderanleitung als maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten! Schnell-Ladung

  • Sollte Ihr Ladegerät diese Möglichkeiten bieten, dann stellen Sie die Deltapeak-Ladeabschaltspannung auf 5 mV pro Zelle. Die meisten Ladegeräte sind jedoch fest auf 15 … 20 mV pro Zelle eingestellt und können daher sowohl für NiCd-Akkus wie auch NiMH-Akkus verwendet werden. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle in der Bedienungsanleitung oder beim Fachhändler, ob auch Ihr Gerät für NiMH-Akkus geeignet ist. Im Zweifelsfalle laden Sie Ihre Akkus mit der Hälfte der angegebenen max. Ladeströme. Entladung Alle von Graupner und GM-Racing vertriebenen Akkus sind je nach Akkutyp für eine maximale Dauerstrombelastung von 6 … 13 C geeignet (Herstellerangaben beachten!). Je höher die Dauerstrombelastung, um so niedriger ist die Lebensdauer.
  • Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt, bzw. die Unterspannungswarnung ertönt. Achtung: Die Zellenspannung sollte bei längerer Lagerung 1,2 V nicht unterschreiten. Ggf. müssen Sie den Akku vor dem Einlagern aufladen.
  • Reflexladen wie auch Lade-/Entlade-Programme

Sicherheitshinweise verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und sind nur zum Überprüfen der Akkuqualität oder zum „Wiederbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genausowenig macht das Laden-/Entladen eines Akkus vor einem Einsatz Sinn. Es sei denn, Sie möchten dessen Qualität überprüfen. Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus Jeder Verbraucher ist nach der deutschen Batterieverordnung gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Alte Batterien und Akkus können unentgeltlich bei den öffentlichen Sammelstellen der Gemeinde, in unseren Verkaufsstellen und überall dort abgegeben werden, wo Batterien und Akkus der betreffenden Art verkauft werden. Sie können die von uns gelieferten Batterien nach Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an folgende Adresse zurücksenden: Graupner GmbH & Co. KG Service: Gebrauchte Batterien Henriettenstr. 94 - 96 D-73230 Kirchheim unter Teck Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz! Vorsicht: Beschädigte Akkus bedürfen für den Versand u. U. einer besonderen Verpackung, da z.T. sehr giftig!!!!! mx-10 Fernsteuertechnologie der neuesten Generation HoTT (Hopping Telemetry Transmission) ist die Synthese aus Know-How, Engineering und weltweiten Tests durch Profi-Piloten im 2,4-GHz-Bereich mit bidirektionaler Kommunikation zwischen Sender und Empfänger über einen im Empfänger integrierten Rückkanal. Basierend auf dem bereits 1997 eingeführte Graupner/ JR-Computer-Fernlenk-System mc-24, wurde das Fernlenk-System mx-10 HoTT speziell für den Einsteiger entwickelt. Dennoch können alle gängigen Modelltypen problemlos mit der mx-10 HoTT betrieben werden, gleichgültig ob Flächen- und Hubschraubermodelle oder Schiffs- und Automodelle. Gerade im Flächenmodellbau sind oft komplizierte Mischfunktionen der jeweiligen Ruderklappen erforderlich. Dank der Computertechnologie sind die unterschiedlichsten Modellanforderungen mit dem einfachen Setzen eines „Jumpers“ aktivierbar. Wählen Sie lediglich den jeweiligen Modelltyp aus, dann stellt die Software alle bedeutsamen Misch- und Koppelfunktionen automatisch zusammen. Im Sender entfallen dadurch separate Module für die Realisierung komplexer Koppelfunktionen, und im Modell werden aufwendige mechanische Mischerkonstruktionen überflüssig. Auch Helikoptermodelle können über ein „Flybarless“System gesteuert werden. Die mx-10 HoTT bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Der Einsteiger wird durch die klare und übersichtliche Programmstruktur schnell mit den unterschiedlichen Funktionen vertraut. Das Graupner HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr als 200 Modelle gleichzeitig zu betreiben. Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. In der Regel werden aber immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig betrieben werden können als in den konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig schon bisher – doch eher die Größe des zur Verfügung stehenden (Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist besonders bei in unübersichtlichem Gelände verteilt stehenden Pilotengruppen, wie es z. B. beim Hangflug gelegentlich vorkommen kann, ein enormer Sicherheitsgewinn zu sehen. Die durch die optionale Smart-Box wird ein einfacher Zugriff auf Daten und Programmierung der HoTT-Empfänger sowie der optionalen Telemetriesensoren möglich. Beispielsweise können auf diesem Wege Empfängerausgänge gemappt, Steuerfunktionen auf mehrere Servos aufgeteilt wie auch Wege und Drehrichtungen von Servos aufeinander abgestimmt werden. In dem vorliegenden Handbuch wird jedes Menü ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen. Im Anhang finden Sie weitere Informationen zum HoTTSystem. Abgeschlossen wird dieses Handbuch mit der Konformitätserklärung und der Garantieurkunde des Senders. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und technischen Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch und testen Sie vor dem Einsatz zunächst alle Funktionen durch einfaches Anschließen von Servos an dem beiliegenden Empfänger. Beachten Sie aber dabei die entsprechenden Hinweise auf Seite 28. So erlernen Sie in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte und Funktionen der mx-10 HoTT. Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten Modell um, damit Sie sich und andere nicht gefährden. Das Graupner-Team wünscht Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem mx-10 HoTT-Fernlenksystem der neuesten Generation. Kirchheim-Teck, im Oktober 2011 Einleitung

Computer System mx-10 5-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission) Hohe Funktionssicherheit der Graupner HoTTTechnologie durch bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und Empfänger mit integrierter Telemetrie (durch optionale Smart-Box) und ultraschnellen Reaktionszeiten. Einfache Programmierung durch „Jumper“.

Beschreibung Fernlenkset

  • Microcomputer-Fernlenksystem in modernster 2,4 GHz Graupner HoTT-Technology
  • Bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und Empfänger
  • Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertragung der Daten vom Hauptprozessor zum 2.4-GHzHF-Modul mit zuverlässiger Übertragung.
  • Telemetrie-Menü (optional durch Smart-Box) zur Anzeige der Telemetrie-Daten sowie zur Programmierung der optional anschließbaren Sensoren und der Empfängerausgänge
  • Kurze Antenne, klappbar
  • Einfache Programmierung und präzise Einstellung durch Kippschalter und einen Taster
  • 3 Schalter: ein Drei-Stufen-Schalter für L/S-Betrieb, 2 Zwei-Stufen-Schalter für Dual Rate und Schaltkanal 5 sind bereits eingebaut
  • 5 Steuerfunktionen, davon 1 Schaltkanal
  • Mode-Selector zur einfachen Umschaltung des Betriebs-MODES 1 … 4 (Gas links/rechts usw.) Alle davon betroffenen Einstellungen werden automatisch mit umgestellt.
  • Flächen-Menü für: 1 QR, 2 QR, V-Leitwerk, Delta/ Nurflügel Die folgenden Einstellungen können nur über die optionale Smart-Box erfolgen:
  • Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms wählbar
  • Servo-Verstellung ±150 % für alle Servoausgänge, getrennt einstellbar je Seite (Single Side Servo Throw)
  • Sub-Trimm im Bereich von ±125 % zur Einstellung der Neutralstellung aller Servos Allgemeine HoTT-Merkmale
  • Einfaches und extrem schnelles Binden von Sender und Empfänger
  • Binden auch mehrerer Empfänger pro Modell im Parallelbetrieb möglich
  • Extrem schnelles Re-Binding auch bei maximaler Computer System mx-10 5-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)

Entfernung Satellitenbetrieb zweier Empfänger über spezielle Kabelverbindung Reichweite Test- und Warnfunktion Empfänger-Unterspannungswarnung im Senderdisplay Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich von 3,6 V bis 8,4 V (voll funktionsfähig bis 2,5 V) Fail Safe freie Kanalzuordnung (Channel Mapping), Mischfunktionen sowie sämtliche Servoeinstellungen sind im Telemetrie-Menü programmierbar Bis zu 4 Servos können blockweise mit einer ServoZykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert werden (nur Digital-Servos!) Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes Frequenzhopping und breiter Kanalspreizung Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion Telemetrieauswertung in Echtzeit Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar Zukunftssicher durch Updatefähigkeit über DataSchnittstelle Beschreibung Fernlenkset

Das Set Best.-Nr. 33110 enthält Microcomputer-Sender mx-10 HoTT mit eingebautem NiMH-Senderakku 4NH-1500 RX RTU flach (Änderung vorbehalten), Steckerladegerät und bidirektionalem Graupner Empfänger GR-12 HoTT. Empfohlene Ladegeräte (Zubehör) Best.Nr. Bezeichnung

Für die Aufladung ist zusätzlich für den Sender das Ladekabel Best.Nr. 3022 und für den Empfängerakku das Ladekabel Best.-Nr. 3021 erforderlich. Weitere Ladegeräte sowie Einzelheiten zu den aufgeführten Ladegeräten finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS oder im Internet unter www.graupner.de.

Beschreibung Fernlenkset Technische Daten Sender mx-10 HoTT Technische Daten Empfänger GR-12 HoTT Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz Betriebsspannung 3,6 … 8,4 V* Modulation FHSS Stromaufnahme ca. 70 mA Sendeleistung s. Ländereinstellung Seite 36/40 Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz Modulation FHSS Steuerfunktionen 5 Funktionen, davon 4 trimmbar Antenne Temperaturbereich -10 … +55 °C ca. 145 mm lang, ca. 115 mm gekapselt und ca. 30 mm aktiv Antenne klappbar Ansteckbare Servos

Betriebsspannung 3,4 … 6 V Ansteckbare Sensoren 1 (anstelle von Servo 5) Stromaufnahme ca. 125 mA Temperaturbereich ca. -10 ° … +55 °C Abmessungen ca. 190 x 195 x 90 mm Abmessungen ca. 36 x 21 x 10 mm Gewicht ca. 630 g mit Senderakku Gewicht ca. 7 g Zubehör Best.-Nr.

Ersatzteile Best.-Nr.

  • Die Angabe des zulässigen Betriebspannungsbereiches gilt ausschließlich für den Empfänger! Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Eingangsspannung des Empfängers ungeregelt an den Servoanschlüssen bereitgestellt wird, der zulässige Betriebsspannungsbereich der überwiegenden Mehrzahl der anschließbaren Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. aber nur 4,8 bis 6 Volt beträgt! Beschreibung Umhängeriemen, 20 mm breit Umhängeriemen, 30 mm breit Windschutz für Handsender Beschreibung 4NH-1500 TX RTU flach Senderantenne HoTT Weiteres Zubehör im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de. Wenden Sie sich auch an Ihren Fachhändler. Er berät Sie gerne. Betriebshinweise Sender-Stromversorgung Der Sender mx-10 HoTT ist serienmäßig mit einem wiederaufladbaren hochkapazitiven NiMH-Akku 4NH1500 RX RTU (Best.-Nr. 33112.1) ausgestattet. (Änderung vorbehalten.) Der serienmäßig eingebaute Akku ist bei Auslieferung jedoch nicht geladen. Die Senderakkuspannung ist während des Betriebs durch die Status-LED zu überwachen. Bei Unterschreiten einer in der Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »TX« der optionalen Smart-Box, Seite 46, einstellbaren Spannung, standardmäßig 4.5 V, ertönt ein akustisches Warnsignal und die orangene Status-LED beginnt in schneller Abfolge jeweils 5-mal kurz hintereinander zu blinken. ACTION VOLT: 05.4V MAXIMUM VOLT: 05.5V MINIMUM VOLT: 05.4V ALARM VOLT: 04.7V COUNTRY : GENERAL RANGE TEST : OFF 90s Spätestens jetzt ist der Betrieb unverzüglich einzustellen und der Senderakku wieder zu laden! Laden des Senderakkus Der wiederaufladbare NiMH-Senderakku kann über die auf der rechten Seite des Senders angebrachte Ladebuchse mit dem mitgelieferten Ladegerät (Best.-Nr. 33116.2) geladen werden. Als Faustregel für die Ladedauer gilt, dass ein leerer Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen wird. Im Falle des standardmäßigen Senderakkus und dem mitgelieferten Ladegerät sind das 200 mA. Für die rechtzeitige Beendigung des Ladevorganges müssen Sie jedoch selbst sorgen … Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals den Sender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten! Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung derart ansteigen lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort beschädigt wird. Achten Sie deshalb auch immer auf einen sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen. rell 1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät. Entnahme des Senderakkus Zur Entnahme des Senderakkus zunächst den Deckel des Akkuschachtes auf der Senderrückseite entriegeln und abnehmen: Polarität der mx-10 HoTT-Ladebuchse Die auf dem Markt befindlichen Ladekabel anderer Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf. Verwenden Sie deshalb nur original Graupner-Ladekabel mit der Best.-Nr. 3022. Den Akku entnehmen und dann Stecker des Senderakkus durch vorsichtiges Ziehen am Zuleitungskabel lösen. Laden mit Automatik-Ladegeräten Die Ladebuchse des Senders ist zwar serienmäßig gegen Verpolung geschützt, kann aber mit geeigneten Ladegeräten dennoch zur Schnellladung des Senderakkus benutzt werden. Stellen Sie ggf. Ihr Schnellladegerät entsprechend dessen Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz von 10 mV … 20 mV oder äquivalent ein, sodass es sich zur Schnellladung von NiMH-Zellen eignet. Verbinden Sie erst die Bananenstecker des Ladekabels mit dem Ladegerät und stecken Sie dann erst das andere Ende des Ladekabels in die Ladebuchse am Sender. Verbinden Sie niemals die blanken Enden der Stecker eines bereits am Sender angeschlossenen Ladekabels miteinander! Um Schäden am Sender zu vermeiden, darf der Ladestrom gene- Einsetzen des Senderakkus Halten Sie den Stecker des Senderakkus so, dass sich das schwarze bzw. braune Kabel auf der zur Antenne weisenden Seite und die unbelegte Buchse des Akkusteckers auf der zum Boden zeigenden Seite befindet und schieben Sie dann den Akkuanschluss in Richtung Platine auf die drei aus Polarität Senderakkustecker dem Senderinneren ragenden Stifte. (Der Akkuanschluss ist durch zwei angeschrägte Kanten gegen Verpolung beim Wiedereinstecken geschützt, siehe Abbildung.) Legen Sie anschließend den Akku in das Fach und schließen Sie den Deckel. Betriebshinweise

Betriebshinweise Empfänger-Stromversorgung Zur Stromversorgung des Empfängers stehen 4- und 5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichender Kapazität zu verwenden. Im Falle eines Mischbetriebes von Analog- und Digitalservos achten Sie jedoch unbedingt auf die jeweils maximal zulässige Betriebsspannung. Für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers mit 1 oder 2 Empfängerakkus sorgt z. B. die PRX-Einheit Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien. Die Spannung der Bordstromversorgung „R-VOLT“ wird während des Modellbetriebs im Display der optionalen Smart-Box angezeigt: RX DATAVIEW S–QUA100%S–dBM–030dBM

L PACK TIME 00010msec R-VOLT :05.0V

SENSOR1 :00.0V 00°C SENSOR2 :00.0V 00°C Beim Unterschreiten einer im Telemetrie-Menü Seite 53, einstellbaren Warnschwelle, standardmäßig 3,8 Volt, erfolgt eine optische und akustische Unterspannungswarnung. Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen Abständen den Zustand der Akkus. Warten Sie mit dem Laden der Akkus nicht, bis das Warnsignal ertönt. Hinweis: Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladegeräte sowie Messgeräte zur Überprüfung der Stromquellen ist im Graupner Hauptkatalog FS bzw. im Internet unter www.

Betriebshinweise graupner.de zu finden. Laden des Empfängerakkus Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 kann zum Laden direkt an den Empfängerakku angesteckt werden. Ist der Akku im Modell über eines der Stromversorgungskabel Best.Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen, dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluss. Der Schalter des Stromversorgungskabels muss zum Laden auf „AUS“ stehen. Polarität Empfängerakkustecker Allgemeine Ladehinweise

  • Es sind stets die Ladeanweisungen des Ladegerätesowie des Akkuherstellers einzuhalten.
  • Achten Sie auf den maximal zulässigen Ladestrom des Akkuherstellers. Um Schäden am Sender zu vermeiden, darf der Ladestrom aber generell 1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät.
  • Soll der Senderakku dennoch mit mehr als 1 A geladen werden, muss dieser unbedingt außerhalb des Senders geladen werden! Andernfalls riskieren Sie Schäden an der Platine durch Überlastung der Leiterbahnen und/oder eine Überhitzung des Akkus.
  • Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen von der einwandfreien Funktion der Abschaltautomatik bei Automatik-Ladegeräten. Dies gilt insbesondere, wenn Sie den serienmäßig eingebauten NiMHAkku mit einem Automatik-Ladegerät für NiCd-Akkus aufladen wollen. Passen Sie ggf. das Abschaltver-

halten an, sofern das verwendete Ladegerät diese Option besitzt. Führen Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet! Immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät verbinden, dann erst mit dem Empfänger- oder Senderakku. So verhindern Sie einen versehentlichen Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Bei starker Erwärmung des Akkus überprüfen Sie den Zustand des Akkus, tauschen diesen ggf. aus oder reduzieren den Ladestrom. Lassen Sie den Ladevorgang eines Akkus niemals unbeaufsichtigt! Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften ab Seite 7. Längenverstellung der Steuerknüppel Beide Steuerknüppel lassen sich in der Länge stufenlos verstellen, um die Sendersteuerung an die Gewohnheiten des Piloten anpassen zu können. Halten Sie die untere Hälfte des gerändelten Griffstückes fest und Lösen Sie durch Drehen des oberen Teiles die Verschraubung: Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen den Steuerknüppel verlängern oder verkürzen. Anschließend den oberen und unteren Teil des Griffstückes durch Gegeneinanderverdrehen wieder festlegen. Sendergehäuse öffnen Lesen Sie sorgfältig die nachfolgenden Hinweise, bevor Sie den Sender öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen, die nachfolgend beschriebenen Eingriffe ggf. im Graupner-Service durchführen zu lassen. Der Sender sollte nur in folgenden Fällen geöffnet werden:

  • wenn ein neutralisierender Steuerknüppel auf nichtneutralisierend oder ein nichtneutralisierender Steuerknüppel auf neutralisierend umgebaut werden soll,
  • zur Einstellung der Steuerknüppelrückstellkraft. Vor dem Öffnen des Gehäuses Sender ausschalten (Power-Schalter auf „OFF“). Öffnen Sie den Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf der vorherigen Doppelseite beschrieben, den Senderakku. Lösen Sie hernach die auf der Senderrückseite versenkt angebrachten sechs Schrauben mit einem Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PH1, siehe Abbildung: Anordnung der Gehäuseschrauben Halten Sie die beiden Gehäuseteile mit der Hand zusammen und lassen Sie diese 6 Schrauben durch Umdrehen des Senders zunächst auf eine geeignete Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale vorsichtig an und klappen Sie diese nach rechts auf, so, als ob Sie ein Buch öffnen würden. Wichtige Hinweise:
  • Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an der Schaltung vor, da ansonsten der Garantieanspruch und auch die behördliche Zulassung erlöschen!
  • Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen Gegenständen. Berühren Sie Kontakte auch nicht mit den Fingern.
  • Schalten Sie bei geöffnetem Sendergehäuse niemals den Sender ein! Beim Schließen des Senders achten Sie bitte darauf, dass …
  • … keine Kabel beim Aufsetzen der Unterschale eingeklemmt werden.
  • … die beiden Gehäuseteile vor dem Verschrauben bündig aufeinander sitzen. Niemals die beiden Gehäuseteile mit Gewalt zusammendrücken.
  • Drehen Sie die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die bereits vorhandenen Gewindegänge, damit diese nicht ausreißen.
  • … Sie wieder den Akku anschließen. Betriebshinweise

Betriebshinweise Umstellen der Kreuzknüppel klappbare Antenne Justierschrauben der Steuerknüppelrückstellkraft Neutralisierung Wahlweise kann sowohl der linke wie auch der rechte Steuerknüppel von neutralisierend auf nichtneutralisierend umgestellt werden: Sender wie auf der Seite zuvor beschrieben öffnen. Zum Wechsel der serienmäßigen Einstellung des Steuerknüppels lokalisieren Sie die auf der nachfolgenden Abbildung des linken Knüppelaggregates weiß umrandete Schraube. Hinweis: Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut, sodass bei diesem die gesuchte Schraube rechts unterhalb der Mitte zu finden ist. Neutralisationsschraube Neutralisationsschraube Bremsfedern Senderplatine nicht berühren! Bremsfedern Justierschrauben rechtes Knüppelagreggat Ladebuchse

Betriebshinweise linkes Knüppelagreggat Senderplatine nicht berühren! Justierschrauben Drehen Sie nun diese Schraube hinein, bis der betreffende Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei beweglich ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis der Steuerknüppel wieder komplett selbstrückstellend ist. Bremsfeder und Ratsche Mit der äußeren der beiden in der nächsten Abbildung markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein und mit der inneren die Stärke der Ratsche des jeweiligen Steuerknüppels: Steuerknüppelrückstellkraft Die Rückstellkraft der Steuerknüppel ist ebenfalls auf die Gewohnheiten des Piloten einstellbar. Das Justiersystem befindet sich neben den Rückholfedern, siehe Markierungen auf der folgenden Abbildung. Durch Drehen der jeweiligen Einstellschraube mit einem (Kreuz)-Schlitzschraubendreher kann die gewünschte Federkraft justiert werden:

  • Rechtsdrehung = Rückstellung härter,
  • Linksdrehung = Rückstellkraft weicher. vertikal Hinweis: Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut, sodass bei diesem die gesuchten Schrauben links oben zu finden sind. horizontal Hinweis: Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut, sodass bei diesem die gesuchten Schrauben rechts der Mitte zu finden sind. Betriebshinweise

Senderbeschreibung Bedienelemente am Sender Antenne mit Knick- und Drehgelenk Befestigen des Sendertragegurts An der Oberseite des mx-10 HoTT-Senders finden Sie eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts, an der Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass der Sender optimal ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt. Best.-Nr. 1121 Umhängeriemen, 20 mm breit Best.-Nr. 70 Umhängeriemen, 30 mm breit zentrale Status-LED Öse für Trageriemen Tragegriff 3-Stufenschalter Modus: Schüler / Lehrer / normal 2-Stufenschalter Kanal 5 2-Stufenschalter Dual Rate linker Knüppel rechter Knüppel Trimmung Trimmung EIN/AUS-Schalter Servoreverse Schalter Kanal 1 - 5 Flächenmischer BIND-Taster

Senderbeschreibung DATA-Buchse Zum Anschluss der optional erhältlichen Smart-Box Best.-Nr. 33700. Die Smart-Box erlaubt die Nutzung vieler weiterer HoTT-Funktionen wie z.B. Servokurven, Servoweg, Servo-Zykluszeit oder Channel-Mapping sowie die HoTT Telemetrie - siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 45. Näheres zur Smart-Box finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt. Gehäuseschraube Gehäuseschraube Über diese Anschlussbuchse wird auch ggf. eine Verbindung über den optionalen USB-Adapter Best.-Nr. 7168.6 und das Anschlusskabel Best.-Nr. 7168.6A zu einem PC mit einem der Windows-Betriebssysteme XP, Vista oder 7 hergestellt. Die PC-seitig nötige Software wie beispielsweise den passenden USB-Treiber finden Sie auf der Downloadseite des jeweiligen Produkts unter www.graupner.de. Nach Installation der nötigen Software kann dann über diese Verbindung der Sender auch upgedatet werden. Data-Buchse zum Anschluss der Smart-Box Best.-Nr. 33700 und für Senderupdates Gehäuseschraube Gehäuseschraube Ladebuchse für Senderakku Akkufach-Abdeckung Gehäuseschraube Gehäuseschraube Senderbeschreibung

Inbetriebnahme des Senders Vorbemerkungen zum Sender mx-10 HoTT Vorbemerkungen Theoretisch erlaubt das Graupner-HoTT-System den gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Modellen. Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. In der Regel werden aber immer noch mehr Modelle im 2,4-GHzBand gleichzeitig betrieben werden können als in den konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig schon bisher – doch eher die Größe des zur Verfügung stehenden (Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist nicht nur komfortabel, sondern darin ist insbesondere bei in unübersichtlichem Gelände verteilt stehenden Pilotengruppen auch ein enormer Zugewinn an Sicherheit zu sehen. Akku geladen? Da der Sender mit ungeladenem Akku ausgeliefert wird, müssen Sie ihn unter Beachtung der Ladevorschriften auf Seite 7 aufladen. Ansonsten ertönt bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung, die in der Zeile „Warnschwelle Akku“ des Menüs »TX« der Smart-Box, Seite 46, eingestellt werden kann, bereits nach kurzer Zeit ein Warnsignal und die LED blinkt jeweils fünfmal kurz hintereinander. LED Anzeige Summer Beschreibung grüne LED leuchtet

Sender eingeschaltet, aber kein Empfänger gebunden oder Empfänger gebunden, aber keine Telemetrie orange LED leuchtet

Sender in Modus normal, Ländereinstellung: general orange LED blinkt

Sender in Modus normal, Ländereinstellung: Frankreich orange LED blinkt einmal zwei Pieptöne nach dem Einschalten Sender in Schüler Modus orange LED blinkt zweimal 2x zwei kurze Pieptöne nach dem Einschalten orange LED blinkt dreimal drei kurze Pieptöne schnell schlechte Empfangsleistung des Empfängers hintereinander orange LED blinkt viermal vier kurze Pieptöne schnell schlechte Empfangsleistung des Rückkanals hintereinander orange LED blinkt fünf mal fünf kurze Pieptöne schnell Senderakku leer. Erreichen der in der Zeile „Warnhintereinander schwelle Akku“ des Menüs »TX« der optionalen SmartBox, Seite 46, eingestellten Spannung, standardmäßig

Zuerst müssen Sie den Betriebsmodus „normal“, „Lehrer-“ oder „Schüler-“ Sender durch den Modus-Schalter auf der linken Oberseite des Senders auswählen: Modus Normal Lehrer Schüler Senderinbetriebnahme Nach dem Einschalten leuchtet/blinkt die Status-LED des Senders, um den aktuellen Modus anzuzeigen Siehe die folgende Tabelle:

Inbetriebnahme des Senders Sender in Lehrer Modus Der Sender wird im Modus „normal“ ausgeliefert. Für den normalen Betrieb müssen Sie also nichts verändern. Um den Sender in den Lehrer- oder Schülermodus zu bringen, lesen Sie das Kapitel „Lehrer/Schüler“ auf Seite 60. Um den Modus zu wechseln, bringen Sie den ModusSchalter bei ausgeschaltetem Sender in die gewünschte Position, drücken und halten den BIND-Taster und schalten anschließend den Sender ein. Beachte: nach dem Programmieren des Modus „normal“ ist der Sender im Fail-Safe Programmiermodus (siehe Seite 43), wenn Sie hier nichts programmieren wollen, schalten Sie den Sender jetzt wieder aus. Die Anzeige des programmierten Modus erfolgt nach dem Einschalten des Senders durch LED- und Summersignale, siehe dazu die obige Tabelle. Firmware-Update des Senders Wichtige Hinweise:

  • Der im Set enthaltene Sender ist ab Werk auf die korrekten Einstellungen für den Betrieb in den meisten Ländern Europas (außer Frankreich) eingestellt. Wird dagegen das Fernsteuer-System in Frankreich betrieben, MUSS zuerst die Ländereinstellung am Sender auf den Modus „FRANKREICH“ gestellt werden, siehe Seite 36/40. AUF KEINEN FALL DARF IN FRANKREICH der Universal/EUROPE-Modus verwendet werden!
  • Mit dem Sender mx-10 HoTT 2.4 können an dem dem Set beiliegenden und werkseitig bereits an den Sender gebundenen Empfänger bis zu 5 Servos betrieben werden.
  • Achten Sie beim Einschalten, Binden oder Einstellen der Fernsteuerung unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Befinden Sie sich nämlich mit der Senderantenne zu nahe an den Empfängerantennen, übersteuert der Empfänger und die grüne LED am Empfänger erlischt. Parallel dazu fällt der Rückkanal aus und infolgedessen blinkt die orange Status-LED viermal kurz hintereinander und die korrespondierenden Warntöne beginnen. Die Fernsteuerung befindet sich zeitgleich im Fail-Safe-Modus. Vergrößern Sie in diesem Fall den Abstand solange, bis die Anzeigen wieder „normal“ sind. Firmware-Updates des Senders werden über die auf der Rückseite des Senders befindliche dreipolige PC-Schnittstelle mit Hilfe eines PCs unter Windows XP, Vista oder 7 auf eigene Gefahr durchgeführt. Aktuelle Software und Informationen finden Sie bei dem entsprechenden Produkt unter Download auf www. graupner.de. Hinweis: Nach Registrierung Ihres Senders unter httsp://www. graupner.de/de/service/produktregistrierung werden Sie automatisch per E-Mail über neue Updates informiert. Für ein Update der Sendersoftware benötigen Sie die optionale USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 sowie das optionale zweipolige Adapterkabel mit der Best.-Nr. 7168.6A. Dieses wird direkt in die 3-polige PC-Anschlussbuchse auf der Rückseite des Senders eingesteckt. muss der Computer neu gestartet werden. Der Treiber ist nur einmal zu installieren.

2. Verbindung Sender / PC herstellen

Verbinden Sie das USB-Kabel mit der 3-poligen PCBuchse auf der Senderrückseite bei ausgeschaltetem Sender. Stecken Sie das Kabel so ein, dass die orange Leitung nach links, zur Sendermitte zeigt und die braune nach rechts, zum Rand des Senders. Wenden Sie keine Gewalt an.

3. Update mx-10 HoTT-Sendersoftware

Starten Sie das unter den Download-Dateien im Verzeichnis „Firmware-Updater“ enthaltene Programm „Firmware_Upgrade_ grStudio_VerX.XX.exe“ durch einen Doppelklick. (Die zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuches aktuelle Version 1.3 startet ohne zuvor erfolgte Installation.): Update der mx-10 HoTT-Software Hinweis: Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den Ladezustand Ihres Senderakkus bzw. laden Sie diesen vorsichtshalber und sichern Sie alle belegten Modellspeicher, um sie ggf. wiederherstellen zu können.

1. Treiber installieren

Installieren Sie die erforderliche Treibersoftware, die den Programmpaketen im Verzeichnis „USB Treiber“ beigefügt ist, um die USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 in Betrieb nehmen zu können. Starten Sie die Treiberinstallation durch einen Doppelklick auf die entsprechende Datei und folgen Sie den Anweisungen. Nach erfolgreicher Installation Wählen Sie unter „Menu“ „Port Setup“ oder öffnen Sie das „Controller Menu“ und klicken auf „Port select“: Inbetriebnahme des Senders

Fortschrittsbalken zu laufen: Wählen Sie nun im Fenster „Port select“ den korrekten COM-Port aus, an welcher die USB-Schnittstelle angeschlossen ist. Erkennbar ist diese an der Bezeichnung „Silicon Labs CP210x USB to UART Bridge“ in der Spalte „Device Name“. In obiger Abbildung wäre dieser Port „COM 3“. Rufen Sie anschließend unter „Menu“ die Option „HoTT Module Upgrade“ auf oder öffnen Sie das „Controller Menu“ und klicken auf „HoTT Module“:

Inbetriebnahme des Senders Klicken Sie auf den Button mit der Aufschrift „File Browse“ und wählen Sie in dem nun erscheinenden „Datei öffen“-Dialog die gewünschte Firmware-Update-Datei mit der Endung „bin“ aus. Die Firmware-Dateien sind produktspezifisch codiert, d. h., sollten Sie aus Versehen eine nicht zum Produkt passende Datei auswählen (z. B. Empfänger-Update-Datei anstatt Sender-Update-Datei) erscheint das Popup-Fenster „Product code error“ und der Update-Vorgang lässt sich nicht starten. Drücken Sie nun den Button „Download Start“. Warten Sie, bis der Balken in der Progress-Leiste anläuft. Dies kann je nach Computer bis zu mehreren Sekunden dauern. Nun schalten Sie den Sender bei gedrückt gehaltenem BIND-Taster ein. Nach ein paar Sekunden erscheint im Status Display „Found target device …“. Nun können Sie den Taster wieder loslassen. Daraufhin startet der eigentliche Update-Vorgang und oberhalb durchlaufender Textzeilen beginnt ein Unterbrechen Sie den Update-Vorgang nicht, bevor der Fortschrittsbalken den rechten Rand erreicht hat und die Meldung „Firmware Download Success“ erscheint - ausserdem ertönt eine kurze Betsätigungsmelodie des Senders und die Status-LED wechselt von orange zu grün: Klicken Sie auf „OK“. Schalten Sie anschließend den Sender aus und trennen Sie schließlich die Verbindung zum PC oder Laptop. Sollte der Fortschrittsbalken nicht vorrücken, schließen Sie das Programm und wiederholen Sie den Update-Vorgang. Beachten Sie ggf. erscheinende Fehlermeldungen.

4. Initialisierung des Senders

Nach erfolgreichem Update-Vorgang MÜSSEN Sie vor der erneuten Benutzung des Senderss aus Sicherheitsgründen eine Initialisierung durchführen: Drücken und halten Sie dazu den BIND-Taster am Sender und schalten ihn ein. Lassen Sie nun den BIND-Taster wieder los. Außer den Bindungs-Informationen sind dabei alle anderen ggf. zuvor programmierten Einstellungen im Sender auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und müssen bei Bedarf neu eingegeben werden. Beachte: nach der Initialisierung im Modus „normal“ ist der Sender im Fail-Safe Programmiermodus (siehe Seite 43), wenn Sie hier nichts programmieren wollen, schalten Sie den Sender jetzt wieder aus. Inbetriebnahme des Senders

Inbetriebnahme des Empfängers Vorbemerkungen zum GR-12 Empfänger Empfangsanlage Im Lieferumfang des Fernsteuer-Sets mx-10 HoTT ist ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-12 für den Anschluss von bis zu 6 Servos enthalten. Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können, muss zunächst der Graupner-HoTT-Empfänger mit „seinem“ Modellspeicher in „seinem“ Graupner-HoTTSender „verbunden“ werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Binding“. Dieses „Binding“ ist allerdings nur einmal je Empfänger-/Modellspeicher-Kombination erforderlich, siehe die Seiten 38 bzw. 42, und wurde bei den jeweils zusammen im Set gelieferten Geräten bereits werkseitig vorgenommen, sodass Sie das „Binden“ nur bei weiteren Empfängern durchführen müssen (und – z. B. nach einem Senderwechsel – jederzeit wiederholen können). Nachdem Sie den mitgelieferten HoTT-Empfänger vom Typ GR-12 an eine Stromversorgung angeschlossen und diese eingeschaltet haben, leuchtet deshalb dessen LED einmal kurz grün auf und bleibt dann dunkel, wenn „sein“ Sender nicht in Reichweite bzw. ausgeschaltet ist. Ist eine Verbindung hergestellt, leuchtet die LED dauerhaft grün. Hinweis: Leuchtet die LED dauerhaft grün und der Empfänger reagiert dennoch weder auf den SET-Taster noch auf Steuerbefehle, dann überprüfen Sie bitte die Polarität Ihrer Empfängerstromversorgung. Bordspannungsanzeige Die aktuelle Spannung der Empfängerstromversorgung wird bei bestehender Telemetrie-Verbindung im Display „RX DATAVIEW“ der optionalen Smart-Box unter RVOLT angezeigt.

Inbetriebnahme des Empfängers Temperaturwarnung Sinkt die Temperatur des Empfängers unter einen im Empfänger einstellbaren Grenzwert (standardmäßig -10 °C) oder übersteigt diese die ebenfalls im Empfänger einstellbare obere Warnschwelle (standardmäßig +55 °C), erfolgt eine Warnung durch den Sender in Form eines gleichmäßigen Piepsen im Rhythmus von ca. einer Sekunde. Servoanschlüsse und Polarität Die Servoanschlüsse der Graupner-HoTT-Empfänger sind nummeriert. Das Stecksystem ist verpolungssicher. Achten Sie beim Einstecken der Stecker auf die kleinen seitlichen Phasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an. Die Versorgungsspannung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden. Sollte kein Servosteckplatz frei sein, kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr. 3936.11 ein Servo auch gemeinsam mit der Stromversorgung angeschlossen werden. Verpolen Sie diesen Anschluss nicht! Der Empfänger und ggf. daran angeschlossene Geräte können zerstört werden. Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt durch den verwendeten Sender, nicht durch den Empfänger. Nicht nur der Gasservoanschluss ist je nach Fabrikat und Modelltyp unterschiedlich. Bei GraupnerFernsteuerungen liegt dieser beispielsweise beim Flächenmodell auf Kanal 1 und beim Helikopter auf Kanal 6. Servoanschluss 5: „SERVO“ oder „SENSOR“ Am, mit einem zusätzlichen „T“ gekennzeichneten, Servoanschluss 5 … Servo ODER Sensor … kann alternativ nicht nur das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A zum Updaten des Empfängers sondern auch ein Telemetrie-Sensor angeschlossenen werden. Damit das jeweils angeschlossene Gerät jedoch vom Empfänger auch richtig erkannt wird, MUSS der Servoanschluss 5 entsprechend von „SERVO“ auf „SENSOR“ und vice versa umgestellt werden. Dies erfolgt durch die optionale Smart-Box auf der Seite „RX CURVE“ des Untermenüs »SETTING AND DATAVIEW«. Näheres dazu siehe ab Seite 53: RX CURVE CURVE1 CH

Auf dieser Menüseite verschieben Sie mit der INC oder DEC-Taste das Symbol „>“ am linken Rand vor die unterste Zeile und Drücken dann die INC+DEC Tasten gemeinsam: RX CURVE CURVE1 CH

Mit einer der beiden INC oder DEC Tasten wählen Sie nun die alternative Einstellung „SENSOR“: RX CURVE CURVE1 CH

Mit einem weiteren Druck auf die INC+DEC Tasten schließen Sie Ihre Wahl ab. Abschließende Hinweise:

  • Die erheblich höhere Servoauflösung des HoTT-Systems führt zu einem spürbar direkteren Ansprechverhalten im Vergleich zur bisherigen Technologie. Bitte machen Sie sich mit dem feinfühligeren Verhalten vertraut!
  • Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen Drehzahlsteller mit integriertem BEC*-System verwenden, muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls der Pluspol (rotes Kabel) aus dem 3-poligen Stecker herausgelöst werden. Beachten Sie diesbezüglich unbedingt die entsprechenden Hinweise in der Anleitung des verwendeten Drehzahlstellers. Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die mittlere Lasche des Sterot ckers etwas anheben (1), rotes Kabel herausziehen

(2) und mit Isolierband gegen mögliche Kurzschlüsse sichern (3). Servoanschluss 6: Summensignal Am Servoanschluss 6 ist serienmäßig das Summensignal SUMO 05 (siehe auch Seite 55) aktiviert, somit kann der Empfänger direkt ohne vorherige Programmierung durch die optionale Smart-Box z.B. für Mikrokopter oder Flugsimulatoren verwendet werden. insbesondere dann, wenn ein Empfänger in ein anderes Modell „versetzt“ werden soll! Hierdurch kann ggf. ohne großen Aufwand die Übernahme unpassender Einstellungen vermieden werden. Reset Um einen Reset des Empfängers durchzuführen, Drücken und Halten Sie den SET-Taster auf der Oberseite des Empfängers, während Sie dessen Stromversorgung einschalten. Lassen Sie anschließend den Taster wieder los. Wurde der Reset bei abgeschaltetem Sender oder mit einem ungebundenen Empfänger durchgeführt, erlischt die LED des Empfänger nach ca. 3 Sekunden und es kann senderseitig unmittelbar anschließend ein BindeProzess eingeleitet werden. Wurde bei einem bereits gebundenen Empfänger ein Reset durchgeführt und ist der zugehörige Modellspeicher im eingeschalteten Sender aktiv, leuchtet die LED nach kurzer Zeit grün als Zeichen dafür, dass Ihre Sende-/Empfangsanlage wieder betriebsbereit ist. Beachten Sie bitte: Durch einen RESET werden mit Ausnahme von Bindings-Informationen ALLE Einstellungen im Empfänger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt! Unbeabsichtigt ausgelöst, sind deshalb nach einem RESET alle ggf. zuvor per Telemetrie-Menü im Empfänger vorgenommenen Einstellungen wiederherzustellen. Ein absichtlicher RESET empfiehlt sich dagegen

  • Battery Elimination Circuit Inbetriebnahme des Empfängers

Firmware-Update des Empfängers Firmware-Updates des Empfängers werden über den Telemetrie-Anschluss des Empfängers mit Hilfe eines PCs unter Windows XP, Vista oder 7 durchgeführt. Dazu benötigen Sie die optionale USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 sowie das optionale zweipolige Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A. Die dazu ebenfalls nötigen Programme und Dateien finden Sie beim entsprechenden Produkt unter Download auf www.graupner.de. Hinweis: Nach Registrierung Ihres Empfängers unter https://www. graupner.de/de/service/produktregistrierung werden Sie automatisch per E-Mail über neue Updates informiert. Update der Empfänger-Firmware Hinweis: Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den Ladezustand des Empfängerakkus. Laden Sie diesen ggf. auf, bevor Sie ein Update starten.

1. Treiber installieren

Installieren Sie, falls noch nicht erfolgt, die erforderliche Treibersoftware für die USB-Schnittstelle Best.Nr. 7168.6 wie auf Seite 21 beschrieben.

2. Verbindung Empfänger / PC herstellen

Verbinden Sie die USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 über das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A mit dem Anschluss „- + T“ am Empfänger. Das Stecksystem ist verpolungssicher, achten Sie auf die kleinen seitlichen Phasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an, der Stecker sollte leicht einrasten:

Inbetriebnahme des Empfängers Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A falls vorhanden: mittlere, rote Litze trennen Achtung: Sollte das Adapterkabel noch 3-adrig ausgeführt sein, trennen Sie zuvor die mittlere, rote Litze des Adapter-Kabels Best.-Nr. 7168.6A durch. Verbinden Sie anschließend die USB-Schnittstelle über das mitgelieferte USB-Kabel (PC-USB/mini-USB) mit dem PC bzw. Laptop. Bei ordnungsgemäßem Anschluss sollte für ein paar Sekunden eine rote LED auf der Schnittstellenplatine aufleuchten. Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres Empfängers ab.

3. Firmware-Update Utility

Starten Sie das unter den Download-Dateien im Verzeichnis „Firmware-Updater“ enthaltene Programm „Firmware_Upgrade_ grStudio_VerX.XX.exe“ durch einen Doppelklick. (Die zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuches aktuelle Version 1.3 startet ohne zuvor erfolgte Installation.): Wählen Sie unter „Port Select“ den COM-Port aus, an dem die USB-Schnittstelle angeschlossen ist. Klic icke ken Sie ken S e auff dden en B utton mi ufsch f hrifift „B „Broww-w Klicken Button mitit dder A Aufschrift se“ re ech chts ts ooben ben un und nd wä wähl ähl hlen en S ie iinn de dem m nu nun er nun ersc sche h i-i se“ rechts wählen Sie erscheineend nden en „Da Date tteei öf öffe fen“ fen“ n -D -Dia -Dia ialo log di log diee zzuu IIhrem hrem em E mpfä fäng n er nenden „Datei öffen“-Dialog Empfänger paass ssen ende de F Fir irirmw mwar arear re-Up e-Up eUpda date te-D -Dat Dat atei ei m er End ndun ungg passende Firmware-Update-Datei mititt dder Endung „bin in“ aus. aus D ieese iist st üüblicherweise blic iche herw rwei eise se iinn de derr zu zuvo vorr he heru r nru „bin“ Diese zuvor heruntergel terg rgelad aden enen enn uund nd eentpackten ntpa pack ckte tenn zi zipp-Da pDate teii in ddem em V eer tergeladenen zip-Datei Verzeic ichn hnis is zzuu find nden en, de dess ssen en B ezei eich chnu nung ng m er B e-zeichnis nden, dessen Bezeichnung mitit dder Bestel elln lnum umme merr des des up upzu zuda date tend nden en E Emp mpfä fäng nger erss be begi ginn nnt.. stellnummer upzudatenden Empfängers beginnt. Beeim standardmäßig sta tand ndar a dm dmäß äßig ig ddem em S et bbeiliegenden eilililieg egen ende denn Em Empf pffän änBeim Set Empfängeer GR-12 GR-1 -122 wäre w re ddie iess da dass Ve Verz rzei eich chni niss „3 „335

06_006C CH_ ger dies Verzeichnis „33506_06CH_ RX“. Die Datei erscheint im zugehörigen zugeehöriririge gen Fe

nsste ter: RX“. Fenster: Erkennbar ist diese an der Bezeichnung „Silicon Labs CP210x USB to UART Bridge“ in der Spalte „Device Name“. In obiger Abbildung wäre dieser Port „COM 3“. Rufen Sie anschließend unter „Menu“ die Option „HoTT Receiver Upgrade“ auf oder öffnen Sie das „Controller Menu“ und klicken auf „HoTT Receiver“: Die Firmware-Dateien sind produktspezifisch codiert, d. h., sollten Sie aus Versehen eine nicht zum Produkt passende Datei auswählen (z. B. Sender-Update-Datei anstatt Empfängerdatei) erscheint das Popup-Fenster „Product code error“ und der UpdateVorgang lässt sich nicht starten. Drücken Sie nun den Button „Download Start“. Warten Sie, bis der Balken in der Progress-Leiste anläuft. Dies kann je nach Computer bis zu mehreren Sekunden dauern. Nun schalten Sie den Empfänger bei gedrückt gehaltenem SET-Taster ein. Nach ein paar Sekunden erscheint im Status Display „Found target device …“. Nun können Sie den Taster wieder loslassen. Wird das Gerät hingegen nicht erkannt, erscheint das Popup- Fenster „Target device ID not found“. Daraufhin startet der eigentliche Update-Vorgang und oberhalb durchlaufender Textzeilen beginnt ein Fortschrittsbalken zu laufen: Bricht der Prozess vor Erreichen der 100 %-Marke ab, dann schalten Sie die Stromversorgung Ihres Empfängers ab und starten anschließen einen weiteren Updateversuch. Führen Sie dazu die obigen Schritte erneut aus. Im Status-Display und in der Progress-Leiste sehen Sie den Fortschritt des Firmware-Updates. Das Update ist abgeschlossen, wenn das Popup-Fenster „Download Process Complete!!“ erscheint: cherheitsgründen eine Initialisierung durchführen: Drücken und halten Sie dazu den SET-Taster am Empfänger und schalten Sie dann dessen Stromversorgung ein. Lassen Sie den den SET-Taster nach ca. 3 Sekunden wieder los - bzw. sobald die grüne LED erlischt. Wenn Sie anschließend auch den Sender wieder einschalten, leuchtet nach ca. 2 bis 3 Sekunden die grüne LED des Empfängers dauerhaft. Außer den Bindungs-Informationen sind jedoch alle anderen ggf. zuvor programmierten Einstellungen im Empfänger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und müssen bei Bedarf neu eingegeben werden. Während des Update-Vorgangs leuchtet am Empfänger die grüne LED. Parallel zum erfolgreichem Abschluss des Updates erlischt die grüne LED. Schalten Sie den Empfänger aus und entfernen Sie das Schnittstellenkabel. Ggf. wiederholen Sie den Vorgang bei weiteren Empfängern.

4. Initialisierung des Empfängers

Nach erfolgreichem Update-Vorgang MÜSSEN Sie vor der erneuten Benutzung des Empfängers aus SiInbetriebnahme des Empfängers

Installationshinweise Einbau des Empfängers Gleichgültig, welches Graupner-Empfangssystem Sie verwenden, die Vorgehensweise ist stets die gleiche: Bitte beachten Sie, dass die Empfangsantennen mindestens 5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt angeordnet werden müssen. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw.. Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel um die Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt werden! Bitte beachten Sie, dass Kabel unter dem Einfluss der im Fluge auftretenden Beschleunigungskräfte u. U. ihre Lage verändern könnten. Stellen Sie daher sicher, dass sich die Kabel in der Umgebung der Antennen nicht bewegen können. Sich bewegende Kabel können nämlich den Empfang stören. Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage einer einzelnen Antenne bei weiten Anflügen die besten Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen) sollte die zweite Antenne im 90° Winkel zur ersten Antenne ausgerichtet werden. Die Servoanschlüsse der Graupner-Empfänger sind nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden und kann prinzipiell an jedem beliebigen der 6 Anschlüsse erfolgen. Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr. 3936.11, parallel zur Stromversorgung auch ein Servo angeschlossen werden.

Installationshinweise Im Folgenden einige Hinweise und Anregungen für den Einbau von Fernsteuerkomponenten im Modell:

1. Wickeln Sie den Empfänger in einen mindestens

6 mm dicken Schaumgummi. Fixieren Sie den Schaumgummi mit Gummibändern am Empfänger, um diesen gegen Vibrationen, harte Landungen oder einen Crash zu schützen.

2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen

oder Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zugänglich sein. 3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Messing-Hohllagern, um diese vor Vibration zu schützen. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber nicht zu fest an, sonst wird der Vibrationsschutz durch die Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befestigungsschrauben richtig angezogen sind, bietet dieses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz für Ihre Servos. Im Bild unten sehen Sie, wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager werden von unten in die Gummitüllen eingeschoben. Befestigungslasche Schraube Gummitülle Messing-Hohllager 4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass keine Gestängeteile den freien Servoausschlag behindern können. Die Reihenfolge, in der die Servos anzuschließen sind, ist modelltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu die Anschlussbelegungen auf den Seiten 34 und 35. Beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise auf den Seiten 3 … 6. Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangsanlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der Inbetriebnahme zuerst den Sender dann den Empfänger einschalten und bei Einstellung des Betriebs erst den Empfänger dann den Sender ausschalten. Achten Sie beim Programmieren des Senders unbedingt darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen können oder ein mit einer Startautomatik betriebener Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt startet. Trennen Sie sicherheitshalber den Antriebsakku ab bzw. unterbrechen Sie die Treibstoffzufuhr. Stromversorgung der Empfangsanlage Ein sicherer Modellbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige Stromversorgung voraus. Sollte trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel mit genügend Querschnitt, minimalen Übergangswiderständen an den Steckverbindungen usw. die auf dem Senderdisplay angezeigte Empfängerspannung immer wieder einbrechen bzw. generell (zu) niedrig sein, beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise: Achten Sie zuvorderst darauf, dass die Akkus bei Aufnahme des Modellbetriebs stets vollgeladen sind. Achten Sie auch auf widerstandsarme Kontakte und Schalter. Messen Sie ggf. den Spannungsabfall über das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung und Oxydation der Kontakte kann sich dieser Wert auf ein mehrfaches erhöhen. Zudem „nagen“ andauernde Vibrationen und Erschütterungen an den Kontakten und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichende Erhöhung der Übergangswiderstände. Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in einem „Foamie“ können somit schon dessen Bordstromversorgung mit bis zu 3 Ampere belasten … Sie sollten deshalb eine Stromversorgung wählen, welche auch unter hoher Last nicht zusammenbricht, sondern auch dann eine immer noch ausreichende Spannung liefert. Zur „Berechnung“ der nötigen Akkukapazität sollten Sie mindestens 350 mAh für jedes analoge Servo und mindestens 500 mAh für jedes digitale Servo ansetzen. Unter diesem Gesichtspunkt würde beispielsweise ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei Ihren Berechnungen aber auch den Empfänger, der auf Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an Strom benötigt. Unabhängig davon empfiehlt es sich generell, den Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzuschließen. Beispielsweise, indem Sie einen Schalter oder Spannungsregler mit zwei zum Empfänger führenden Stromversorgungskabel verwenden. Benutzen Sie ggf. zwischen Kabel und Empfänger ein V- bzw- Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung, falls Sie einen oder beide Anschlüsse des Empfängers auch zum Anschluss eines Servos, Drehzahlstellers etc. benötigen. Sie reduzieren durch die doppelte Anbindung an den Schalter bzw. Spannungsregler nicht nur das Risiko eines Kabelbruchs, sondern sorgen auch für eine gleichmäßigere Stromversorgung der angeschlossenen Servos. Sonderfunktion V-Kabel Best.-Nr. 3936.11 PRX stabilisierte Empfängerstromversorgung Best.-Nr. 4136 NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen Mit den traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre Graupner-HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung der vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben, vorausgesetzt, die Packs haben ausreichende Kapazität und Spannungslage! NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Spannungsspielraum im Vergleich zu 4-Zellen-Packs. Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht jedes auf dem Markt erhältliche Servo die Spannung eines 5-Zellen-Packs (auf Dauer) verträgt, insbesondere dann, wenn diese frisch geladen sind. Manche dieser Servos reagieren darauf beispielsweise mit deutlich vernehmbarem „knurren“. Achten Sie deshalb auf die Spezifikation der von Ihnen verwendeten Servos, bevor Sie sich für den Einsatz eines 5-Zellen-Pack entscheiden. LiFe, 6,6 V mit 2 Zellen Unter den derzeit gegebenen Gesichtspunkten sind diese neuartigen Zellen die beste Wahl! Zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen sind LiFe-Zellen auch in Hardcase-Plastikgehäusen lieferbar. LiFe-Zellen sind ebenso wie LiPo-Zellen in Verbindung mit geeigneten Ladegeräten schnellladefähig und vergleichsweise robust. Darüber hinaus wird diesem Zellentyp eine deutlich höhere Anzahl von Lade-/Entladezyklen als beispielsweise LiPo-Akkus zugeschrieben. Die Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen LiFe-Akku-Packs bereiten weder den Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle in der Vergangenheit und auch die meisten der derzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden. Installationshinweise

LiPo Packs mit 2-Zellen Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus leichter als z. B. NiMH-Akkus. Zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen sind LiPo-Akkus auch mit einem HardcasePlastikgehäuse lieferbar. Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen weder den Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle in der Vergangenheit und auch die meisten der derzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss an den Empfänger erfordert also zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden.

Installationshinweise Begriffsdefinitionen Steuerfunktion, Geber, Funktionseingang, Steuerkanal, Mischer, Schalter, Smart-Box Um Ihnen den Umgang mit dem mx-10 HoTT-Handbuch zu erleichtern, finden Sie nachfolgend einige Definitionen von Begriffen, die im laufenden Text immer wieder verwendet werden. Steuerfunktion Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig vom Signalverlauf im Sender – das Signal für eine bestimmte Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenflugzeugen stellen z. B. Gas, Seite oder Quer eine solche dar, bei Hubschraubern z. B. Pitch, Rollen oder Nicken. Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt einem bzw. über Mischer auch mehreren Steuerkanälen zugeführt werden. Ein typisches Beispiel für Letzteres sind getrennte Querruderservos oder ein V-Leitwerk. Die Steuerfunktion schließt insbesondere den Einfluss des mechanischen Geberweges auf das entsprechende Servo ein. Geber Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betätigenden Bedienelemente am Sender zu verstehen, mit denen empfängerseitig die angeschlossenen Servos, Drehzahlsteller etc. betrieben werden. Dazu zählen:

  • die beiden Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen 1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in beiden Modelltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels „Mode“-Einstellung softwaremäßig beliebig untereinander vertauschbar sind, z. B. Gas links oder rechts. Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappensteuerung wird häufig auch mit K1-Geber (Kanal 1) bezeichnet.
  • die Schalter für Kanal 5
  • Bei den proportionalen Bedienelementen werden die Servos der Geberposition entsprechend direkt folgen, während im Falle eines der Schaltmodule nur eine zwei- bzw. dreistufige Verstellung möglich ist. Funktionseingang Dieser ist ein eher imaginärer Punkt im Signalfluss und darf keinesfalls mit dem Geberanschluss auf der Platine gleichgesetzt werden! Die Wahl der „Steueranordnung“ beeinflusst nämlich „hinter“ diesen Anschlusspunkten noch die Reihenfolge, wodurch durchaus Differenzen zwischen der Nummer des Gebereinganges und der Nummer des nachfolgenden Steuerkanals entstehen können. Steuerkanal Ab dem Punkt, ab dem im Signal für ein bestimmtes Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber oder indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von einem Steuerkanal gesprochen. Dieses Signal wird nur noch von den im Menü »Servoeinstellung« vorgenommenen Einstellungen beeinflusst und verlässt dann über das HF-Modul den Sender. Im Empfänger angekommen, wird dieses Signal ggf. noch von den per Telemetrie-Menü vorgenommenen Einstellungen modifiziert um dann letztlich das zugehörige Servo zu steuern. angeschlossene Servo in die max./min. Endposition. Smart-Box Die optional erhältliche Smart-Box erlaubt die Nutzung vieler weiterer HoTT-Funktionen wie z.B.
  • Senderspannungsanzeige mit instellbarer Warnschwelle
  • Mischereinstellungen
  • kanalabhängige Fail-Safe-Einstellungen
  • Servotest siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 45. Näheres zur Smart-Box finden Sie im Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt. Mischer In der Software des Sender sind Mischer für verschiedene Ruderanordnungen wie Querruder oder Deltaflügel enthalten. Diese dienen dazu, eine Steuerfunktion gegebenenfalls auch auf mehrere Servos oder auch um mehrere Steuerfunktion auf ein Servo wirken zu lassen. Beachten Sie bitte die Mischfunktionen der optionalen Smart-Box ab Seite 53 im Handbuch. Schalter Der serienmäßige Kippschalter für Kanal 5 bewegt das Installationshinweise

Digitale Trimmung und Knüppelkalibrierung Funktionsbeschreibung Digitale Trimmung mit akustischer Anzeige Die beiden Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trimmung ausgestattet. Kurzes Drücken der Trimmschalter verstellt mit jedem „Klick“ die Neutralposition der Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmender Geschwindigkeit in die entsprechende Richtung. Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während des Fluges die Mittenposition wiederzufinden, ist daher auch ohne Blick auf das Display problemlos: Bei Überfahren der Mittenposition wird eine kurze Pause eingelegt. Die aktuellen Trimmwerte werden automatisch abgespeichert. Die digitale Trimmung funktioniert nur bei eingeschaltetem Sender, ist der Sender hingegegen aus, ändert auch ein versehentliches Berühren der Trimmhebel nicht die eingestellten Werte.

Digitale Trimmung und Knüppelkalibrierung Knüppelkalibrierung Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Mittelstellung Ihrer selbstneutralisierenden Steuerknüppel nicht exakt 0 % Geberweg entspricht bzw. die Endposition nicht exakt 100%, dann können Sie dies folgendermaßen korrigieren: Schalten Sie den Sender, wenn noch nicht geschehen aus, und stecken den mitgelieferten Programmierstecker in die DATA-Buchse auf der Rückseite und den Jumper in die Position „DELTA“ auf der Vorderseite des Senders. Bringen Sie nun beide Steuerknüppel in die Mittelstellung. Schalten Sie den Sender ein. Der Sender beginnt nach einer Sekunde für 10 Sek. einmal pro Sek. zu piepsen. Bewegen Sie während dieser 10 Sekunden beide Steuerknüppel in alle Endpositionen, damit der Sender diese speichern kann. Nach Ablauf der 10 Sek. ist die Kalibrierung beendet und der Sender geht in den Normalbetrieb über, die Pieptöne verstummen. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker auf der Rückseite. Benutzen Sie keinesfalls die Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Gegebenfalls stecken Sie noch den Jumper in die korrekte Position für Ihr Modell. Sollten Sie während dieser 10 Sek. nicht alle KnüppelEndpositionen erreicht haben, wiederholen Sie den gesamten Vorgang. Flächenmodelle Bis zu zwei Querruderservos bei Normalmodellen sowie V-Leitwerk und Nurflügel/Delta-Modelle mit zwei Quer-/ Höhenruderservos werden komfortabel unterstützt. Der größte Teil der Motor- und Segelflugmodelle wird aber zum Leitwerkstyp „normal“ gehören und mit jeweils einem Servo für Höhen-, Seiten- und Querruder sowie Motordrossel oder elektronischem Fahrtregler (bzw. Bremsklappen beim Segelflugmodell) ausgestattet sein. 4,8 V Servo Seite / Höhe links 4,8 V Seite / Höhe rechts Servo C 577

Steuerkanäle (Empfängerausgänge)

Steuerfunktionseingänge

In der mx-10 HoTT installierte Mischer:

1. Kein Mischer ¼ Leitwerkstyp „normal“

2. Mischer AILERON ¼ zwei Querruder

3. Mischer DELTA ¼ Nurflügelmodelle

4. Mischer V-TAIL ¼ V-Leitwerk

V-Leitwerks mischer C 577

Best.-Nr. 4101 Höhenrudersteuerknüppel Weitere Funktionen sind mit der optionalen Smart-Box möglich. Sehen Sie dazu den Abschnitt „Telemetrie“ ab Seite 45. Die Software des Senders mx-10 HoTT enthält bereits vorprogrammierter Koppelfunktionen (= Mischer) für die gängigsten Modelltypen, bei denen zwei Steuerkanäle miteinander vermischt werden. So kann z.B. ein „V-Leitwerk“ softwaremäßig aktiviert werden, die Steuerfunktionen von Höhen- und Seitenruder werden so miteinander verknüpft, dass jede der beiden Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernehmen. Bei den Delta- und Nurflügelmodellen wird die Querund Höhenruderfunktion über je eine gemeinsame Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken Tragfläche ausgeführt. Der Sender enthält die entspreLeitwerkstyp „normal“ Beispiel: V-Leitwerksmischer chenden Mischfunktionen der beiden Servos. Seitenrudersteuerknüppel Siehe auch die Abbildungen unten auf dieser Seite. Mischer AILE „2 Querruder“ Mischer DELTA „Nurflügel“ Quer+Höhe Quer Quer Mischer V-Tail „V-Leitwerk“ links Seite Seite+Höhe rechts links Seite Seite Höhe Höhe Quer+Höhe rechts Quer Flächenmodelle

Installationshinweise Die Servos MÜSSEN in der hier abgebildeten Reihenfolge am Empfänger angeschlossen sein. Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt. Insbesondere gilt:

  • Bei Verwendung von nur 1 Querruderservo bleibt der Empfängerausgang 5 für das rechte Querruder frei
  • Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf den folgenden Seiten. … und Leitwerkstyp „2 Höhenruderservos“ - nur mit optionaler Smart-Box

Empfängerstromversorgung Telemetrie-Sensor oder QR rechts Seitenruder

Querruder oder Querruder links Empfängerstromversorgung Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der Servos und Ruderanlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgende Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe. Modell Typ V-Leitwerk Delta-/Nurflügelmodelle mit und ohne Motor, … Flächenmodelle mit und ohne Motor, mit bis zu 2 Querruderservos … … mit 2 Quer-/Höhenruderservos frei oder Sonderfunktion … und Leitwerkstyp „normal“ frei oder Sonderfunktion Empfängerstromversorgung Telemetrie-Sensor oder QR rechts Seitenruder Höhenruder Querruder oder Querruder links Empfängerstromversorgung Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb … und Leitwerkstyp „V-Leitwerk“ frei oder Sonderfunktion Empfängerstromversorgung Telemetrie-Sensor oder QR rechts Höhe/Seite rechts Höhe/Seite links Querruder oder Querruder links Empfängerstromversorgung Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb

Flächenmodelle - Empfängerbelegung Empfängerstromversorgung frei od. Telemet.-Sensor od. Sonderfunkt. frei oder Seitenruder Quer/Höhe rechts Quer/Höhe links Empfängerstromversorgung Bremsklappen- oder Motorservo oder Regler bei Elektroantrieb Delta, Nurflügel Servo mit falscher Drehrichtung Abhilfe Seiten- und Höhenruder verkehrt Servo 3 + 4 im Menü »Servoeinstellung« umpolen Seitenruder richtig, Höhenruder verkehrt Servo 3 + 4 am Empfänger vertauschen Höhenruder richtig, Seitenruder verkehrt Servo 3 + 4 im Menü »Servoeinstellung« umpolen UND am Empfänger vertauschen Höhen- und Querruder verkehrt Servo 2 + 3 im Menü »Servoeinstellung« umpolen Höhenruder richtig, Querruder verkehrt Servo 2 + 3 im Menü »Servoeinstellung« umpolen UND am Empfänger vertauschen Querruder richtig, Höhenruder verkehrt Servo 2 + 3 am Empfänger vertauschen Alle für ein Flächenmodell relevanten Menüs sind bei den „Programmbeschreibungen“ mit dem Symbol eines Flächenflugzeuges … … gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächenmodellprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen müssen. Hubschraubermodelle Die Weiterentwicklung der Modellhubschrauber und deren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlregler, Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrauber sogar im 3D-Kunstflug zu beherrschen. Hubschraubermodelle können mit der mx-10 HoTT nur mit stabilisatorlosen Systemen „flybarless“ wie zum Beispiel V-Stabi, Microbeast oder ähnliche betrieben werden. Dieser mischt dann alle für die Taumelscheibe und Heckrotor nötigen Servos. Die Motorsteuerung erfolgt über den Schaltkanal 5. Den genauen Anschluss der Servos entnehmen Sie der Anleitung zu Ihrem Flybarless-System. 5 anschließen zu können. Alle für ein Hubschraubermodell relevanten Menüs sind im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem HeliSymbol gekennzeichnet … … sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammierung nur mit diesen Menüs befassen müssen. Installationshinweise Die Servos werden in der hier abgebildeten Reihenfolge am Empfänger angeschlossen. Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt. Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise Ihres stabilisatorlosen Systems. Empfängerbelegung von Hubschraubermodellen … … mit stabilisatorlosen Systemen frei oder Motorregelung (Channel Mapping mit optionaler Smart-Box) Telemetrie-Sensor oder Motorregelung Heck-Servo (Gyro-System) Nick-Servo Roll-Servo Pitch- oder Roll-2 oder Nick-2-Servo Soll die Telemetriefunktion des Empfängers genutzt werden, muss die Motorsteuerung mit Hilfe der optionalen Smart-Box auf Kanal 6 gemappt werden (siehe Seite 51 Channel Mapping), um die Telemetriesensoren an Kanal Kanal 5 Motor Hubschraubermodelle - Empfängerbelegung

Grundeinstellung Modellspezifische Basiseinstellungen für Flächenmodelle Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Steueranordnung »MODE 1« (Gas rechts) Seitenr. links Querr. links Motor Leerlauf Querr. links Seitenr. rechts Motor Leerlauf Höhenruder Grundsätzlich gibt es 4 verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenruder sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmodells den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab. Um die Steueranordnung auszuwählen, muss zuerst der Schalter für den Sendermodus auf »normal« gestellt werden. Schalten Sie den Sender, wenn noch nicht geschehen aus, und stecken den mitgelieferten Programmierstecker in die DATA-Buchse auf der Rückseite des Senders. Schalten Sie den Sender ein: durch jeweils einem kurzen Druck auf den BIND-Taster auf der Sendervorderseite kann nun zwischen folgenden Einstellungen im Rotationsverfahren gewechselt werden.

Sender piept 1x orange LED an Ländereinstellung Universal/Europe Ländereinstellung Frankreich Die Ländereinstellung wird im folgenden detailliert beschrieben. Sender piept 3x orange LED an »MODE 1« Sender piept 5x orange LED an »MODE 3« Tiefenruder Querr. rechts Seitenr. rechts Querr. links Motor Vollgas Beschreibung Sender piept 4x orange LED an »MODE 2« »MODE 4« (Gas links) Motor Vollgas Querr. rechts Höhenruder Höhenruder Seitenr. links Seitenr. links Seitenr. links Motor Leerlauf »MODE 3« (Gas rechts) Tiefenruder Querr. rechts Motor Leerlauf Tiefenruder Seitenr. rechts Querr. rechts Seitenr. rechts Höhenruder Motor Vollgas LED Sender piept 2x orange LED blinkt »MODE 2« (Gas links) Motor Vollgas Querr. links Tiefenruder Summer Sender piept 6x orange LED an »MODE 4« Die gewählte Einstellung übernehmen Sie in den Sender, indem Sie den BIND-Taster für ca. 3 Sekunden drücken. Nach dem Loslassen ertönt eine kurze Bestätigungsmelodie und der Piepton verstummt. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker. Benutzen Sie keinesfalls die Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Um später im Betrieb zu überprüfen, mit welcher Einstellung der Sender betrieben wird, achten Sie auf die LED des Senders. Ländereinstellung Nachdem Sie die Steueranordnung eingestellt haben, muss in einem zweiten Schritt die Ländereinstellung erfolgen. Die Ländereinstellung ist erforderlich, um diversen Richtlinien (FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu werden. In Frankreich beispielsweise, ist der Betrieb einer Fern- Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell steuerung nur in einem eingeschränktem Frequenzband zulässig. Deshalb MUSS die Ländereinstellung des Senders auf den Modus „Frankreich“ umgestellt werden, sobald dieser in Frankreich betrieben wird. Auf keinen Fall darf der UNIVERSAL/EUROPE-Modus verwendet werden! Schalten Sie den Sender, wenn noch nicht geschehen aus, und stecken den mitgelieferten Programmierstecker in die DATA-Buchse auf der Rückseite und den Jumper in die Position „NO MIX“ auf der Vorderseite des Senders. Schalten Sie den Sender ein: durch jeweils einem kurzen Druck auf den BIND-Taster auf der Sendervorderseite kann nun zwischen folgenden Einstellungen im Rotationsverfahren gewechselt werden: Summer LED Beschreibung Sender piept 1x orange LED an Ländereinstellung Universal/Europe Sender piept 2x orange LED blinkt Ländereinstellung Frankreich Die gewählte Einstellung übernehmen Sie in den Sender, indem Sie den BIND-Taster für ca. 3 Sekunden drücken. Nach dem Loslassen ertönt eine kurze Bestätigungsmelodie und der Piepton verstummt. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker. Benutzen Sie keinesfalls die Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Um später im Betrieb zu überprüfen, mit welcher Einstellung der Sender betrieben wird, achten Sie nach dem Einschalten auf die Status-LED des Senders. Hinweise:

  • Achten Sie während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab. Leitwerkskonfiguration Die Leitwerkskonfiguration wird mit dem beiliegenden Jumper in der Kontaktleiste »MIX« auf der Vorderseite des Senders ausgewählt. Wählen Sie durch die Positionierung des Jumpers den auf Ihr Modell zutreffenden Typ aus: „normal“: Das Höhen- und Seitenruder wird über jeweils nur ein Servo betätigt. Der Jumper verbindet die beiden mittleren Pins „NO MIX“. „2 Querruder“: Diese Option ist für Modelle mit 1 oder 2 Querruder gedacht. Bei Querruderbetätigung läuft das am Ausgang 5 angeschlossene Servo parallel zum Servo 2. Die Querrudertrimmung wirkt auf beide Servos. Der Jumper verbindet die beiden linken Pins „AILE“. Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der Servos und Ruderanlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgende Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe. „Delta/Nf“: Die Quer- und Höhenrudersteuerung erfolgt über ein oder zwei Servos je Tragflächenhälfte, angeschlossen an Kanal 2 und 3. Die Koppelfunktion für die Querund Höhenrudersteuerung wird vom Sendermischer automatisch vorgenommen. Der Jumper verbindet die beiden rechten Pins „DELTA“. Modell Typ V-Leitwerk Delta, Nurflügel „V-Leitwerk“: Die Höhen- und Seitenrudersteuerung erfolgt über zwei getrennt angelenkte, Vförmig angeordnete Ruder, angeschlossen an Kanal 3 und 4. Die Koppelfunktion für die Seiten- und Höhenrudersteuerung wird vom Sendermischer automatisch vorgenommen. Zwei Jumper verbinden jeweils die beiden linken „AILE“ und die beiden rechten „DELTA“ Pins. Servo mit falscher Drehrichtung Abhilfe Seiten- und Höhenruder verkehrt Servo 3 + 4 in der Schalterleiste »Servoreverse« umpolen Seitenruder richtig, Höhenruder verkehrt Servo 3 + 4 am Empfänger vertauschen Höhenruder richtig, Seitenruder verkehrt Servo 3 + 4 in der Schalterleiste »Servoreverse« umpolen UND am Empfänger vertauschen Höhen- und Querruder verkehrt Servo 2 + 3 in der Schalterleiste »Servoreverse« umpolen Höhenruder richtig, Querruder verkehrt Servo 2 + 3 in der Schalterleiste »Servoreverse« umpolen UND am Empfänger vertauschen Querruder richtig, Höhenruder verkehrt Servo 2 + 3 am Empfänger vertauschen Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell

Empfängerausgang Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbelegung zu erreichen, bietet die optionale Smart-Box mit dem „Channel Mapping“ die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen der Servoausgänge 1 bis 6. Siehe dazu das Kapitel „Telemetrie“ auf Seite 46. Mit der Channel-Mapping Funktion der Smart-Box können die 5 Steuerfunktionen des Senders auch beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit derselben Steuerfunktion belegt werden. Beispielsweise um je Querruderblatt zwei Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. gebundener Empfänger Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“ werden, ausschließlich mit einem bestimmten Modell(-speicher) eines Graupner-HoTT-Senders zu kommunizieren. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet und ist lediglich einmal für jede neue Empfänger/Modellspeicherplatz-Kombination erforderlich (und kann jederzeit wiederholt werden). Wichtiger Hinweis: Achten Sie beim Binden unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Andernfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten. „Binding“ mehrerer Empfänger pro Modell Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben. Beim späteren Betrieb baut allerdings nur derjenige Empfänger, der zuletzt gebunden wurde, eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren anzuschließen, da nur dieser zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den Sender gebundenen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschaltetem Rückkanal! Ist ein Empfänger eingeschaltet, der keine Telemetrie sendet, wechselt die Sender-LED von orange auf grün.

Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell „Binden“ von Sender und Empfänger Beachte: die mx-10 HoTT kann nur im Modus „normal“ gebunden werden. Vergewissern Sie sich vor dem Start des Bindingvorgangs, dass der Sender in diesem Modus programmiert ist. Siehe Seite 20 zur ModeEinstellung. Schalten Sie den Sender und anschließend die Stromversorgung Ihres Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die grüne LED einmal kurz auf und bleibt dann dunkel. Die LED des Senders leuchtet grün, um zu zeigen, dass kein gebundener Empfänger angeschlossen ist. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfänger: Die grüne LED beginnt zu blinken. Starten Sie anschließend das so genannte Binden eines Empfängers mit einem Druck auf die BIND-Taste des Senders. Leuchtet innerhalb von etwa 10 Sekunden die LED des Empfängers dauerhaft grün, wurde der Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Sie können nun den SET-Taster des Empfängers und die BIND-Taste des Senders loslassen. Ihre Modell-/Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel dazu wechselt die Sender-LED von grün auf orange. Blinkt dagegen die grüne LED am Empfänger länger als ca. 10 Sekunden und wechselt die Sender-LED nicht auf orange, ist der Binde-Vorgang fehlgeschlagen. Verändern Sie ggf. die Positionen der Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur. Test Reichweite Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sendeleistung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits in einem Abstand von bis zu etwa 50 m durchführen können. Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTTSystems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim Reichweitetest unterstützen.

1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sender gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Modell ein.

2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,

bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können die Servobewegungen beobachtet werden.

3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund

(Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfängerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während des Tests entsprechend zu unterlegen.

4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand

zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Betriebs senkrecht ausgerichtet ist.

5. Vergewissern Sie sich, dass sich der Sender im

»normal« Modus befindet - Modus Schalter nach hinten. Drücken Sie nun ca. 5 s den BIND-Taster, bis der Sender dauerhaft zu piepsen beginnt. Lassen Sie den BIND-Taster wieder los. Beachte bei Verwendung mehrerer Empfänger pro Modell: der Reichweitentest funktioniert nur mit dem Empfänger, der die Telemetrie sendet - also mit dem zuletzt gebundenen Empfänger. 6. Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Ausgangsleistung des Senders signifikant reduziert. Zeitgleich ertönt ein Dauersignalton. Nach Ablauf des 99 Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der Sender wieder auf volle Aus- gangsleistung und der Signalton verstummt. Beachte: Sie können den Reichweitentest auch jederzeit durch erneutes Drücken des BIND-Tasters stoppen.

7. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom

Modell weg und bewegen Sie währenddessen die Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca. 50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.

8. Gegebenenfalls einen vorhandenen Motor einschalten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.

9. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis

keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist. . Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeitraumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab. Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, sobald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht 100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht und kontaktieren Sie den zuständigen Service der Graupner GmbH & Co. KG. 10.Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei immer mindestens 50 m am Boden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu gewährleisten. Achtung: Während des normalen Modellbetriebs keinesfalls den Reichweitetest am Sender starten! Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Flächenmodell

Grundeinstellung Modellspezifische Basiseinstellungen für Hubschraubermodelle Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Steueranordnung »MODE 1« (Gas rechts) Heck Heck TS-Roll Heck Heck TS-Roll Motor/Pitch Heck Motor/Pitch TS-Nick Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und Gas bzw. Pitch eines Hubschraubers den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellpiloten ab. Um die Steueranordnung auszuwählen, muss zuerst der Schalter für den Sendermodus auf »normal« gestellt werden. Schalten Sie den Sender, wenn noch nicht geschehen aus, und stecken den mitgelieferten Programmierstecker in die DATA-Buchse auf der Rückseite des Senders. Schalten Sie den Sender ein: durch jeweils einem kurzen Druck auf den BIND-Taster auf der Sendervorderseite kann nun zwischen folgenden Einstellungen im Rotationsverfahren gewechselt werden.

Sender piept 1x orange LED an Ländereinstellung Universal/Europe Ländereinstellung Frankreich Die Ländereinstellung wird im folgenden detailliert beschrieben. Sender piept 3x orange LED an »MODE 1« Sender piept 5x orange LED an »MODE 3« TS-Nick TS-Roll Heck TS-Roll Motor/Pitch Beschreibung Sender piept 4x orange LED an »MODE 2« »MODE 4« (Gas links) Motor/Pitch TS-Roll TS-Nick TS-Nick Motor/Pitch »MODE 3« (Gas rechts) TS-Nick TS-Roll Motor/Pitch TS-Nick Heck TS-Roll Heck TS-Nick Motor/Pitch LED Sender piept 2x orange LED blinkt »MODE 2« (Gas links) Motor/Pitch TS-Roll TS-Nick Summer Sender piept 6x orange LED an »MODE 4« Die gewählte Einstellung übernehmen Sie in den Sender, indem Sie den BIND-Taster für ca. 3 Sekunden drücken. Nach dem Loslassen ertönt eine kurze Bestätigungsmelodie und der Piepton verstummt. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker. Benutzen Sie keinesfalls die Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Um später im Betrieb zu überprüfen, mit welcher Einstellung der Sender betrieben wird, achten Sie auf die LED des Senders. Ländereinstellung Nachdem Sie die Steueranordnung eingestellt haben, muss in einem zweiten Schritt die Ländereinstellung erfolgen. Die Ländereinstellung ist erforderlich, um diversen Richtlinien (FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu werden. In Frankreich beispielsweise, ist der Betrieb einer Fern Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell steuerung nur in einem eingeschränktem Frequenzband zulässig. Deshalb MUSS die Ländereinstellung des Senders auf den Modus „Frankreich“ umgestellt werden, sobald dieser in Frankreich betrieben wird. Auf keinen Fall darf der UNIVERSAL/EUROPE-Modus verwendet werden! Schalten Sie den Sender, wenn noch nicht geschehen aus, und stecken den mitgelieferten Programmierstecker in die DATA-Buchse auf der Rückseite und den Jumper in die Position „NO MIX“ auf der Vorderseite des Senders. Schalten Sie den Sender ein: durch jeweils einem kurzen Druck auf den BIND-Taster auf der Sendervorderseite kann nun zwischen folgenden Einstellungen im Rotationsverfahren gewechselt werden: Summer LED Beschreibung Sender piept 1x orange LED an Ländereinstellung Universal/Europe Sender piept 2x orange LED blinkt Ländereinstellung Frankreich Die gewählte Einstellung übernehmen Sie in den Sender, indem Sie den BIND-Taster für ca. 3 Sekunden drücken. Nach dem Loslassen ertönt eine kurze Bestätigungsmelodie und der Piepton verstummt. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker. Benutzen Sie keinesfalls die Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Um später im Betrieb zu überprüfen, mit welcher Einstellung der Sender betrieben wird, achten Sie nach dem Einschalten auf die Status-LED des Senders. Hinweise:

  • Achten Sie während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab. Stabilisatorlose Systeme Schließen Sie Ihr Flybarless System entsprechend Ihrem Helikoptertyp an die Kanäle 1 - 4 an den Empfänger an. Beachten Sie dazu die Anleitung Ihres Systems. Empfängerausgang Um maximale Flexibilität hinsichtlich der Empfängerbelegung zu erreichen, bietet die optionale Smart-Box mit dem „Channel Mapping“ die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen der Servoausgänge 1 bis maximal 6. Siehe dazu das Kapitel „Telemetrie“ auf Seite 46. Mit der Channel-Mapping Funktion der Smart-Box können die 5 Steuerfunktionen des Senders auch beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit derselben Steuerfunktion belegt werden. Beispielsweise um je Querruderblatt zwei Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu können usw. gebundener Empfänger Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“ werden, ausschließlich mit einem bestimmten Modell(-speicher) eines Graupner-HoTT-Senders zu kommunizieren. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet und ist lediglich einmal für jede neue Empfänger/Modellspeicherplatz-Kombination erforderlich (und kann jederzeit wiederholt werden). Wichtiger Hinweis: Achten Sie beim Binden unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Andernfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten. „Binding“ mehrerer Empfänger pro Modell Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben. Beim späteren Betrieb baut allerdings nur derjenige Empfänger, der zuletzt gebunden wurde, eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren anzuschließen, da nur dieser zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten über den Rückkanal zu senden. Der zweite und alle weiteren Empfänger laufen parallel zum zuletzt an den Sender gebundenen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von diesem, im Slave-Mode mit abgeschaltetem Rückkanal! Ist ein Empfänger eingeschaltet, der keine Telemetrie sendet, wechselt die Sender-LED von orange auf grün. Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell

„Binden“ von Sender und Empfänger Beachte: die mx-10 HoTT kann nur im Modus „normal“ gebunden werden. Vergewissern Sie sich vor dem Start des Bindingvorgangs, dass der Sender in diesem Modus programmiert ist. Siehe Seite 20 zur ModeEinstellung. Schalten Sie den Sender ein und anschließend die Stromversorgung Ihres Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die grüne LED einmal kurz auf und bleibt dann dunkel. Die LED des Senders leuchtet grün, um zu zeigen, dass kein gebundener Empfänger angeschlossen ist. Drücken und halten Sie den SET-Taster am Empfänger: Die grüne LED beginnt zu blinken. Starten Sie anschließend das so genannte Binden eines Empfängers mit einem Druck auf die BIND-Taste des Senders. Leuchtet innerhalb von etwa 10 Sekunden die LED des Empfängers dauerhaft grün, wurde der Binde-Vorgang erfolgreich abgeschlossen. Sie können nun den SET-Taster des Empfängers und die BIND-Taste des Senders loslassen. Ihre Modell-/Empfängerkombination ist nun betriebsbereit. Parallel dazu wechselt die Sender-LED von grün auf orange. Blinkt dagegen die grüne LED am Empfänger länger als ca. 10 Sekunden und wechselt die Sender-LED nicht auf orange, ist der Binde-Vorgang fehlgeschlagen. Verändern Sie ggf. die Positionen der Antennen und wiederholen Sie die gesamte Prozedur. nem Abstand von bis zu etwa 50 m durchführen können. Führen Sie den Reichweitetest des Graupner-HoTTSystems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim Reichweitetest unterstützen.

1. Bauen Sie den vorzugsweise bereits an den Sender gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Modell ein.

2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,

bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können die Servobewegungen beobachtet werden.

3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund

(Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfängerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während des Tests entsprechend zu unterlegen.

4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand

zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen und/oder knicken Sie die Antennenspitze so, dass sie während des Betriebs senkrecht ausgerichtet ist.

5. Vergewissern Sie sich, dass sich der Sender im

»normal« Modus befindet - Modus Schalter nach hinten. Drücken Sie nun ca. 5 s den BIND-Taster, bis der Sender dauerhaft zu piepsen beginnt. Lassen Sie den BIND-Taster wieder los. Beachte bei Verwendung mehrerer Empfänger pro Modell: der Reichweitentest funktioniert nur mit dem Empfänger, der die Telemetrie sendet - also mit dem zuletzt gebundenen Empfänger.

6. Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die AusTest Reichweite

gangsleistung des Senders signifikant reduziert. ZeitDer integrierte Reichweitetest reduziert die Sendeleisgleich ertönt ein Dauersignalton. tung derart, dass Sie einen Funktionstest bereits in ei Nach Ablauf des 99 Sekunden währenden Reich42 Programmbeschreibung: Grundeinstellung - Hubschraubermodell

weitetests schaltet der Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und der Signalton verstummt. Beachte: Sie können den Reichweitentest auch jederzeit durch erneutes Drücken des BIND-Tasters stoppen. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom Modell weg und bewegen Sie währenddessen die Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca. 50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren. Gegebenenfalls einen vorhandenen Motor einschalten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, solange bis keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist. Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeitraumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab. Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, sobald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht 100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht und kontaktieren Sie den zuständigen Service der Graupner GmbH & Co. KG. Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei immer mindestens 50 m am Boden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu gewährleisten. Achtung: Während des normalen Modellbetriebs keinesfalls den Reichweitetest am Sender starten! Servoeinstellung Servorichtung, Servoweg und Fail Safe Bei der mx-10 HoTT haben Sie die Möglichkeit die Servodrehrichtung und den Servoweg zu verändern. Servodrehrichtung Die Servodrehrichtung wird an die praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell angepasst, sodass bei der Montage der Steuergestänge und Anlenkungen keinerlei Rücksicht auf den vorgegebenen Drehsinn der Servos genommen werden muss. Die Laufrichtung kann mit den Servoreverse-Schaltern auf der Frontseite des Senders für jeden Kanal getrennt eingestellt werden. Die Laufrichtung wird symbolisiert durch „NOR“ für normale Drehrichtung und „REV“ für die umgekehrte Drehrichtung. Kanal 1 Kanal 2 Kanal 3 Kanal 4 Kanal 5 normal normal umgekehrt umgekehrt Servoweg „Dual Rate“ Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen Weges für das Höhen-, Seiten- und Querruder. Der Servoweg ist senderseitig fest eingestellt und kann zwischen 70% (Schalter in unterer Position) und 100% (Schalter in oberer Position) verändert werden.

70 % Hinweis: Mit der optional erhältlichen Smart-Box kann der Servoweg getrennt und auch asymmetrisch für alle Kanäle programmiert werden. Siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 46. Fail Safe Im Lieferzustand des Empfängers behalten die Servos im Falle einer Fail-Safe-Situation ihre zuletzt als gültig erkannten Positionen bei („hold“). Im Fail-Safe-Fall erlischt die grüne LED am Empfänger und am Sender beginnt die orange LED 3x kurz hintereinander zu blinken. Darüber hinaus piept dieser entsprechend der Status-LED 3x kurz hintereinander zur akustischen Warnung. Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option, indem Sie für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die Motordrosselposition bei Verbrennermodellen auf Leerlauf bzw. die Motorfunktion bei Elektromodellen auf „Stopp“ bzw. bei Heli-Modellen auf „Hold“ programmieren. Das Modell kann sich dann im Störungsfall nicht so leicht selbstständig machen und so Sach- oder gar Personenschäden hervorrufen. Wichtiger Hinweis: Die beiden Einstellungen „Binding“ und „Reichweitetest“ (siehe Seite 38/42) können Sie völlig unabhängig davon, ob Sie den Sender zuletzt per Programmiertaster oder aber per Smart-Box programmiert haben, tätigen. Keine dieser beiden Optionen hat nennenswerte Änderungen an den im Empfänger gespeicherten Einstellungen zur Folge. Im Gegensatz dazu werden jedoch ALLE, und somit auch die über die Möglichkeiten des Programmiertasters hinausgehenden Einstellungen der optionalen Smart-Box im Display Failsafe (RX FAIL SAFE) zurückgesetzt, wenn Sie, wie nachfolgend beschrieben, die Fail-Safe-Funktion per Programmiertaster aufrufen. Ebenso verloren geht aber auch eine ggf. zuvor per Programmiertaster vorgenommene Umstellung der Ländereinstellung auf „Frankreich“, siehe weiter unten! Sie MÜSSEN deshalb ggf. die Ländereinstellung erneut Programmbeschreibung: Servoeinstellung 43 vornehmen. Sie sollten deshalb wenn immer möglich, die Programmierung über die Smart-Box beibehalten! Schalten Sie Ihre Empfangsanlage ein. Bringen Sie den Modus-Schalter in die Position „normal“. Drücken und Halten Sie den BIND-Taster auf der Vorderseite des Senders während Sie diesen anschließend einschalten. Lassen Sie diesen Taster nach dem Einschalten des Senders wieder los. Der gewünschte Fail-Safe-Modus (Fail-Safe ein/aus, Hold, oder Standard) wird durch jeweils einen kurzen Druck auf den BIND-Taster auf der Sendervorderseite im Rotationsverfahren aufgerufen:

  • Fail-Safe-Modus Der Sender piept nach dem Druck auf den BIND-Taster einmal. Die Status-LED des Senders blinkt abwechselnd grün und orange. Um die im Fail-Safe-Fall nach einer „Hold“-Zeit von 0,75 Sekunden von den Servos einzunehmenden Positionen zu programmieren, bringen Sie die betreffenden Steuerorgane Ihres Senders GLEICHZEITIG in die gewünschte Fail-Safe-Position. Drücken Sie anschließend den BIND-Taster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters sollten sowohl die Status-LED konstant orange leuchten und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Dieser befindet sich nun wieder im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
  • Hold-Modus (empfohlen für Helikoptermodelle!) Werkseinstellung. Der Sender piept nach dem Druck auf den BIND-Taster zweimal, die Status-LED des Senders blinkt abwechselnd grün und zweimal kurz orange. Alle auf „halten“ programmierten Servos bleiben im Falle einer Übertragungsstörung so lange an den vom

Programmbeschreibung: Servoeinstellung Empfänger zuletzt noch als korrekt erkannten Positionen stehen, bis ein neues, korrektes Steuersignal beim Empfänger eintrifft. Zum Speichern dieser Wahl drücken Sie den BINDTaster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters sollten sowohl die Status-LED konstant orange leuchten und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Dieser befindet sich nun wieder im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.

  • Fail-Safe aus (OFF) Der Sender piept nach dem Druck auf den BIND-Taster dreimal. Die Status-LED des Senders blinkt abwechselnd grün und dreimal kurz orange. Zum Speichern dieser Wahl drücken Sie den BIND-Taster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters sollten sowohl die Status-LED konstant orange leuchten und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Dieser befindet sich nun wieder im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
  • Standard-Modus (nur für Flächenmodelle geeignet!) Der Sender piept nach dem Druck auf den BIND-Taster viermal. Die Status-LED des Senders blinkt abwechselnd grün und viermal kurz orange. In diesem Modus bewegt sich im Fail-Safe-Fall das Gasservo (Kanal 1) in die für diesen Fall vorgegebene Fail-Safe-Position, alle anderen Kanäle bleiben auf „Hold“. Bringen Sie also den Gas-Steuerknüppel sowie ggf. dessen Trimmung in die gewünschte Position und drücken Sie dann zum Speichern dieser Wahl den BIND-Taster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters sollten sowohl die Status-LED konstant orange leuchten und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Dieser befindet sich nun wieder im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur. Hinweis: Mit der optional erhältlichen Smart-Box kann Fail Safe auch getrennt für alle Kanäle programmiert werden. Siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 46. Telemetrie Über das »Telemetrie«-Menü sind in Echtzeit Senderund Empfängerdaten sowie Daten optional angeschlossener Telemetrie-Sensoren, siehe Anhang, abrufbar und programmierbar. Die Empfängerdaten werden über den im HoTT-Empfänger integrierten Rückkanal an den Sender übertragen. An den Empfängern GR-12S HoTT (Best.-Nr. 33505), GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506), GR-16 (Best.-Nr. 33508) sowie GR-24 HoTT (Best.-Nr. 33512) kann über den Telemetrie-Eingang jeweils 1 Telemetrie-Sensor angeschlossen werden. Die Updatefähigkeit dieser und zukünftiger Empfänger durch den Anwender hält die zugehörigen »Telemetrie«-Menüs immer auf dem neuesten Stand und sichert die Erweiterung um zukünftige Funktionen oder Sprachen. Hinweis: Nach der Registrierung Ihres Produkts unter http://www. graupner.de/de/service/produktregistrierung werden Sie automatisch per E-Mail über neue Updates informiert. Vor einem Update der Sendersoftware sollten Sie jedoch unbedingt alle belegten Modellspeicher auf einem kompatiblen Laptop bzw. PC sichern, um einem evtl. Datenverlust vorzubeugen. Firmware-Updates wie auch die vorstehend erwähnten Sicherungen werden über den PC-Anschluss des Senders mittels des optionalen USB-Adapters Best.-Nr. 7168.6 und dem Anschlusskabel Best.-Nr. 7168.6A mit Hilfe eines PCs mit dem Betriebssystem Windows XP, Vista oder 7 durchgeführt. Die erforderlichen Programme und Informationen finden Sie beim entsprechenden Produkt jeweils unter Download auf www.graupner.de. Es wird empfohlen, immer die aktuelle Firmware auf die Geräte zu übertragen, um so auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wichtige Hinweise:
  • Diese Anleitung stellt die zum Zeitpunkt der Drucklegung zur Verfügung stehenden Funktionen dar.
  • Wie bereits im Abschnitt „Binding mehrerer Empfänger“ auf Seite 38 bzw. 42 angemerkt, können bei Bedarf auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Beim späteren Betrieb ist jedoch nur derjenige Empfänger, der zuletzt gebunden wurde, imstande, eine Telemetrie-Verbindung zum Sender aufzubauen! Das bedeutet aber umgekehrt, dass nur der zuletzt gebundene Empfänger auch per Telemetrie-Menü angesprochen werden kann! Ggf. ist also die Bindungs-Reihenfolge zu ändern, bevor an einem bestimmten Empfänger Einstellungen vorgenommen werden können.
  • Achten Sie beim Einstellen der Fernsteuerung unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Andernfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
  • Da die Telemetriedaten zwischen Sender und Empfänger nur nach jedem vierten Datenpaket ausgetauscht werden, benötigt die Datenübertragung technisch bedingt eine gewisse Zeit, sodass die Reaktion auf Bedientasten und Einstellungsänderungen nur verzögert erfolgt. Hierbei handelt es sich also nicht um einen Fehler.
  • Programmierungen am Modell oder an Sensoren dürfen nur erfolgen, wenn sich das Modell am Boden befindet. Nehmen Sie Einstellungen nur bei ausgeschaltetem Motor bzw. abgeklemmtem Antriebsakku vor! Ungewollte Programmierungen sind sonst nicht auszuschließen. Ein z. B. aus Versehen im Empfänger aktivierter Servotest könnte ggf. das Modell zum Absturz bringen und Personen- und/oder Sachschäden verursachen. Beachten Sie die Sicherheitshinweise auf den Seiten 3 … 6 dieses Handbuches und in den jeweiligen Einzelanleitungen.
  • Alle Einstellungen (wie Fail-Safe, Servodrehrichtungsumkehr, Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen usw.), die Sie über das »Telemetrie«-Menü vornehmen, werden ausschließlich im Empfänger gespeichert und ggf. im Zuge des Umsetzens eines Empfängers in ein anderes Modell mit übernommen. Initialisieren Sie Ihren HoTT-Empfänger daher sicherheitshalber neu, wenn Sie den Empfänger in einem anderen Modell einsetzen wollen, siehe „Reset“ auf Seite 41.
  • Programmieren Sie deshalb Servodrehrichtungsumkehr, Servoweg und Mischereinstellungen vorzugsweise nur über die mx-10-spezifischen Einstellmöglichkeiten »Servoeinstellung« (Seite 43), »Mixer« (Seite 37) und »Dual Rate« (Seite 43). Anderenfalls überlagern sich die Einstellungen gegenseitig, was im späteren Betrieb günstigstenfalls zu Unübersichtlichkeit, ungünstigstenfalls zu Problemen führen kann.
  • Mit der Channel-Mapping-Funktion der optionalen Smart-Box können Steuerfunktionen auch beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit derselben Steuerfunktion belegt werden. Beispielsweise um je Querruderblatt zwei Servos anstatt nur einem einzelnen ansteuern zu können usw.. Auch hierbei wird drinProgrammbeschreibung: Telemetrie

EINSTELLEN/ANZEIGEN gend empfohlen, beim Programmieren höchste Vorsicht walten zu lassen. Telemetrie Die unter dem Oberbegriff »Telemetrie« zusammengefassten Menüs können mit der optional erhältlichen Smart-Box aufgerufen werden. Montieren Sie die SMART-BOX idealerweise am Haltebügel Ihres Senders. Verbinden Sie die Box anschließend mit dem 3-poligen Kabel mit dem Sender. Stecken Sie dazu ein Ende des Kabels in die DATA-Buchse des Senders und das andere in die Buchse auf der rechten Seite der SMART-BOX. Das Stecksystem ist verpolungssicher, achten Sie auf die kleinen seitlichen Fasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an, der Stecker sollte leicht einrasten. Die Buchsen sind auch entsprechend beschriftet: schwarze Litze (-), rote Litze (+) und orangefarbene Litze (S). Grundsätzliche Bedienung Die Bedienung des »Telemetrie«-Menüs der SmartBox geschieht über die vier oben angebrachten Tasten. Mit den Tasten ESC und ENTER können Sie zwischen den verschiedenen Displays umschalten. Die korrespondierenden Richtungshinweise finden Sie auf jeder Displayseite rechts oben in Form von spitzen Klammern (<>), siehe Abbildungen. Ist nur eine spitze Klammer zu sehen, dann befinden Sie sich auf der jeweils ersten bzw. letzten Seite. Ein Seitenwechsel ist dann nur noch in der angezeigten Richtung möglich. Mit den Tastern DEC und INC können Sie die Parameter innerhalb der Display-Anzeige anwählen (INC bewegt den Cursor nach unten, DEC nach oben). Menüzeilen, in denen Parameter geändert werden können, sind durch eine vorangestellte spitze Klammer (>)

Programmbeschreibung: Telemetrie markiert. Durch Drücken der Pfeiltasten INC oder DECTaste springt der „>“-Zeiger eine Zeile vor bzw. zurück. Nicht anspringbare Zeilen sind nicht veränderbar. Um einen Parameter zu ändern, drücken Sie die INC+DEC Tasten gleichzeitig (der Parameter wird invers dargestellt), verändern den Wert innerhalb des möglichen Einstellbereiches mit der INC oder DEC Taste und übernehmen den Wert durch nochmaliges gleichzeitiges Drücken der INC+DEC Tasten. Mit einem Druck auf die ESC Taste kehren Sie wieder zur Ausgangsposition zurück. Wert Erläuterung ACTION VOLT Aktuelle Betriebsspannung des Senders in Volt MAXIMUM VOLT maximale Betriebsspannung seit dem letzten Einschalten in Volt MINIMUM VOLT minimale Betriebsspannung seit dem letzten Einschalten in Volt Auf der ersten, mit … ALARM VOLT

… überschriebenen Displayseite des Untermenüs »EINSTELLEN/ANZEIGEN« können nur teilweise Einstellungen vorgenommen werden. Diese Seite dient zur Information der allgemeinen Sendereinstellungen: Spannung, bei der das SenderUnterspannungswarnsignal ertönt COUNTRY Ländereinstellung GENERAL / FRANCE RANGE TEST zeigt an, ob der Reichweitentest läuft, bei laufendem Test wird die Restzeit angezeigt EINSTELLEN/ANZEIGEN

OFF / ON Unterspannungswarnung Sender (ALARM VOLT) Sie können die Spannung, bei deren Unterschreitung der Alarm (Dauer Piepton) ausgelöst wird, zwischen 4 – 15 V einstellen - Werkseinstellung 4.5 Volt. Ist der Alarm aktiv, blinkt oben rechts im Sender Display der SMART-BOX „VOLT.E“, die Parameter ACTION VOLT und ALARM VOLT werden invers dargestellt. Wert Erläuterung S-QUA Signalqualität in % Ländereinstellung (COUNTRY) Die Ländereinstellung ist erforderlich, um den diversen Richtlinien der einzelnen Länder gerecht zu werden. Das Fernsteuer-System HoTT 2.4 verfügt über ein eingeschränktes Frequenzband für Frankreich. Wird das Fernsteuer-System in Frankreich betrieben, muss zuerst die Ländereinstellung auf den Modus „Frankreich (FRANCE)“ gestellt werden. Auf keinen Fall darf der „GENERAL (EUROPA)“-Modus verwendet werden! Werkseinstellung ist GENERAL. S-dBm Empfangsleistung in dBm S-STR Signalstärke in % R-TEM. Empfängertemperatur in °C Reichweitentest (RANGE TEST) schaltet den Reichweitentest ein oder aus, die verbleibende Restzeit wird im Display angezeigt. Die Anzeige funktioniert auch, wenn der Reichweitentest über den BIND-Taster am Sender gestartet wird. RX DATAVIEW … überschriebenen Displayseite des Untermenüs »EINSTELLEN/ANZEIGEN« können keine Einstellungen vorgenommen werden. Diese Seite dient nur zur Information: RX DATAVIEW S–QUA100%S–dBM–030dBM

L PACK TIME 00010msec R-VOLT :05.0V

SENSOR1 :00.0V 00°C SENSOR2 :00.0V 00°C L PACK TIME zeigt die Zeit in ms an, in der das längste Datenpaket bei der Übertragung Sender zum Empfänger verlorengegangen ist R-VOLT Aktuelle Betriebsspannung des Empfängers in Volt L.R-VOLT minimalste Betriebsspannung des Empfängers seit dem letzten Einschalten in Volt SENSOR1 Zeigt die Werte des optionalen Telemetrie-Sensors 1 in Volt und °C an SENSOR2 Zeigt die Werte des optionalen Telemetrie-Sensors 2 in Volt und °C an Signalquallität (S-QUA) Die Signalqualität (S-QUA) wird über den Rückkanal des Empfängers „live“ an den Sender gesendet und zeigt die Signalstärke in % an. Empfangsleistung (S-dbm) Die Empfangsleistung (S-dbm) wird mit negativen Werten angezeigt, d. h., ein Wert gegen Null ist der Maximalwert (= bester Empfang), je niedriger die Werte werden, desto schlechter ist die Empfangsleistung! Wichtig ist dies unter anderem beim Reichweitetest vor dem Betrieb. Anmerkung: Bei negativen Zahlen kehrt sich die Bewertung einer Zahl um: Je höher die auf das Minus-Zeichen folgende Zahl, desto niedriger ist deren Wert. Führen Sie den Reichweitetest, wie auf Seite 38 bzw. 42 beschrieben, vor jedem Flug durch und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss bei aktiviertem Reichweitetest min. 50 m am Boden betragen. Bei dieser Entfernung darf im „RX DATAVIEW“-Display unter „S-dBm“ höchstens -80 dBm angezeigt werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Liegt der Wert darunter (z. B. -85 dBm), sollten Sie Ihr Modell keinesfalls in Betrieb nehmen. Überprüfen Sie den Einbau Ihrer Empfangsanlage und die Lage der Antennen. Im Betrieb sollte dieser Wert nicht unter -90 dBm fallen, ansonsten sollten Sie die Entfernung des Modells verringern. Normalerweise wird aber vor Erreichen dieses Wertes die akustische Reichweitewarnung (PieptonIntervall 1 s) ausgelöst, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Signalstärke (S-STR) Die Signalstärke (S-STR) wird in % angezeigt. Generell wird eine akustische Reichweitenwarnung (PieptonIntervall 1 s) ausgegeben, sobald das Empfängersignal im Rückkanal zu schwach wird. Da der Sender aber eine wesentlich höhere Sendeleistung besitzt als der Empfänger, kann das Modell immer noch sicher betrieben werden. Die Modellentfernung sollte aber dennoch sicherheitshalber verringert werden, bis der Warnton wieder verstummt. Empfängertemperatur (R-TEM.) Vergewissern Sie sich, unter allen Flugbedingungen im Programmbeschreibung: Telemetrie

Rahmen der erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers zu bleiben (idealerweise zwischen -10 und 55 °C). Die Empfänger-Temperaturgrenzwerte, ab denen eine Warnung erfolgt, können im Untermenü »RX SERVO TEST« unter „ALARM TEMP+“ (50 … 80 °C und „ALARM TEMP-“ (-20 … +10 °C) eingestellt werden. Bei Unter- oder Überschreitung erfolgt ein akustisches Signal (Dauer-Piepton) und in allen EmpfängerUntermenüs „RX“ erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf der Display-Seite »RX DATAVIEW« wird außerdem der Parameter „R-TEM“ invers dargestellt. Datenpakete (L PACK TIME) Zeigt den längsten Zeitraum in ms an, in dem Datenpakete bei der Übertragung vom Sender zum Empfänger verloren gegangen sind. In der Praxis ist das der längste Zeitraum, in dem das Fernsteuersytem in den Fail-SafeModus gegangen ist. Betriebsspannung (R-VOLT) Kontrollieren Sie immer die Betriebsspannung des Empfängers. Sollte sie zu niedrig sein, dürfen Sie Ihr Modell auf keinen Fall weiter betreiben bzw. überhaupt starten. Die Empfänger-Unterspannungswarnung kann im Untermenü »RX SERVO TEST« unter „ALARM VOLT“ zwischen 3,0 und 6,0 Volt eingestellt werden. Bei Unterschreitung erfolgt ein akustisches Signal (sich wiederholender Doppel-Piepton (lang/kurz)) und in allen Empfänger-Untermenüs »RX …« erscheint oben rechts „VOLT.E“. Im Untermenü »RX DATAVIEW« wird außerdem der Parameter „R-VOLT“ invers dargestellt. Die aktuelle Empfängerakkuspannung wird auch im Grunddisplay, siehe Seite 24, angezeigt.

Programmbeschreibung: Telemetrie Minimale Betriebsspannung (L.R-VOLT) „L.R-VOLT“ zeigt die minimale Betriebsspannung des Empfängers seit dem letzten Einschalten an. Sollte diese Spannung deutlich von der aktuellen Betriebsspannung „R-VOLT“ abweichen, wird der Empfängerakku durch die Servos möglicherweise zu stark belastet. Spannungseinbrüche sind die Folge. Verwenden Sie in diesem Fall eine leistungsfähigere Spannungsversorgung, um maximale Betriebssicherheit zu erreichen. Sensor 1 + 2 Zeigt die Werte des optionalen Telemetrie-Sensors 1 und ggf. 2 in Volt und °C an. Eine Beschreibung dieser Sensoren ist im Anhang zu finden. RX SERVO RX SERVO OUTPUT CH: REVERSE CENTER TRIM LIMIT– LIMIT+ PERIOD

OFF 1500sec –000sec 150% 150% 20msec Erläuterung mögliche Einstellungen OUTPUT CH Kanalauswahl 1 … je nach Empfänger REVERSE Servoumkehr AUS / EIN CENTER Servomitte in μs wenn aktiv (invers), abhängig von Geberposition TRIM Trimmposition in -120 … +120 μs μs Abweichung von der CENTERPosition LIMIT– Wegbegrenzung bei % Servoweg 30 … 150 % LIMIT+ Wegbegrenzung bei % Servoweg 30 … 150 % PERIOD Zykluszeit in ms 10 oder 20 ms OUTPUT CH (Kanalauswahl) Wählen Sie ggf. mit der INC oder DEC Tasten die Zeile „Kanal“ an. Drücken Sie INC+DEC gleichzeitig. Das Wertefeld wird invers dargestellt. Stellen Sie nun den gewünschten Kanal (z. B. 01) mit der INC oder DEC Taste ein. Die nachfolgenden Parameter beziehen sich immer auf den hier eingestellten Kanal: Reverse (Servo-Umkehr) Stellt die Drehrichtung des an den gewählten Steuerkanal angeschlossenen Servos ein: ON / OFF CENTER (Servo-Mitte) In der Zeile „CENTER“ wird bei aktivem Wertefeld (inverse Darstellung) die aktuelle Impulszeit des in der Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanals in μs angezeigt. Der angezeigte Wert ist abhängig von der aktuellen Stellung des diesen Steuerkanal beeinflussenden Gebers und ggf. der Stellung von dessen Trimmung. Eine Kanalimpulszeit von 1500 μs entspricht der standardmäßigen Mittenposition und damit der üblichen Servomitte. Um diesen Wert zu verändern, wählen Sie die Zeile „CENTER“ an und drücken Sie die Tasten INC+DEC. Nun bewegen Sie den entsprechenden Geber, Steuerknüppel und/oder Trimmhebel in die gewünschte Position und speichern die aktuelle Geberpostion durch erneutes Drücken der Tasten INC+DEC. Diese Position wird als neue Neutralposition abgespeichert. TRIM (Trimmposition) In der Zeile „TRIM“ können Sie die Neutralposition eines an den in der Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanal angeschlossenen Servos mittels der Pfeiltasten der rechten 4-Wege-Taste in 1-μs-Schritten feinfühlig nachjustieren: Um den hier eingestellten TRIM-Wert ist der Wert in der Zeile „CENTER“ im Bereich von ±120 μs anpassbar. Werkseinstellung: 0 μs. LIMIT–/+ (Servo-Wegbegrenzung –/+) Diese Option dient zur Einstellung einer seitenabhängigen Begrenzung (Limitierung) des Servowegs (Ruderausschlag) des am in der Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanal angeschlossenen Servos. Die Einstellung erfolgt getrennt für beide Richtungen im Bereich von 30 … 150 %. Werkseinstellung: je 150 %. PERIOD (Zykluszeit) In dieser Zeile bestimmen Sie den Zeitabstand der einzelnen Kanalimpulse. Diese Einstellung wird für alle Steuerkanäle übernommen. Bei ausschließlicher Verwendung von Digitalservos kann eine Zykluszeit von 10 ms eingestellt werden. Im Mischbetrieb oder bei ausschließlicher Verwendung von Analogservos sollte unbedingt 20 ms eingestellt sein, da letztere andernfalls „überfordert“ sein können und infolgedessen mit „Zittern“ oder „Knurren“ reagieren.

POSITION : 1500sec Der Beschreibung dieses Menüs vorangestellt seien ein paar mahnende Worte: „Nichts tun” ist das schlechteste, was diesbezüglich getan werden kann. In der Grundeinstellung des HoTTEmpfängers ist nämlich „HOLD” vorgegeben. Im Falle einer Störung fliegt günstigstenfalls das Flugmodell unbestimmte Zeit geradeaus und „landet” dann hoffentlich irgendwo, ohne größeren Schaden anzurichten! Passiert so etwas allerdings an unrechtem Ort und zu unrechter Zeit, dann könnte z. B. das Motormodell unsteuerbar und somit auch unkontrollierbar übers Flugfeld „rasen” und Piloten oder Zuschauer gefährden! Deshalb sollte schon bedacht werden, ob zur Vermeidung derartiger Risiken nicht doch wenigstens „Motor aus” programmiert werden sollte!? Und nach dem erhobenen Zeigefinger noch ein kurzer Hinweis auf die drei möglichen Varianten des Senders mx-10 HoTT zur Einstellung von Fail Safe: Der einfachste Weg zu Fail-Safe-Einstellungen ist die Benutzung der sendereigenen, mit dem BIND-Taster erreichbaren »Fail Safe«, siehe Seite 43. Ähnlich, wenn auch etwas umständlicher zu erreichen, funktioniert die auf der nächsten Doppelseite beschriebene Option „FAIL SAFE ALL“. Und zuletzt steht noch die relativ aufwendige Methode der individuellen Einstellung mittels der Optionen „MODE“, „F.S.Pos.“ und „DELAY“ zur Verfügung. Die Beschreibung dieser Variante beginnt mit der Option „MODE“ weiter unten. Wert Erläuterung mögliche Einstellungen OUTPUT CH Ausgangskanal (Servoanschluss des Empfängers) 1 … je nach Empfänger INPUT CH Eingangskanal (vom Sender kommender Steuerkanal) 1 … 16 MODE Fail-Safe-Modus HOLD FAIL SAFE OFF F.S.POS. Fail-Safe-Position 1000 … 2000 μs DELAY Reaktionszeit (Verzögerung) 0,25, 0,50, 0,75 und 1,00 s FAIL SAFE ALL Speichern der Fail-SafePositionen aller Steuerkanäle NO / SAVE POSITION Anzeige der gespeicherten Fail-Safe-Position zwischen ca. 1000 und 2000 μs OUTPUT CH (Servoanschluss) In dieser Zeile wählen Sie den jeweils einzustellenden OUTPUT CH (Servoanschluss des Empfängers) aus. Programmbeschreibung: Telemetrie

INPUT CH (Auswahl des Eingangkanals) Wie schon erwähnt, können die 5 Steuerfunktionen des Senders mx-10 HoTT bei Bedarf mit der optionalen Smart-Box beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt oder aber auch mehrere Empfängerausgänge mit derselben Steuerfunktion belegt werden. Beispielsweise um je Querruderblatt zwei Servos oder ein übergroßes Seitenruder mit miteinander gekoppelten Servos anstelle eines einzelnen ansteuern zu können. Eine Aufteilung auf mehrere HoTT-Empfänger wiederum bietet sich u. a. in Großmodellen an, um beispielsweise lange Servokabel zu vermeiden. Bedenken Sie in diesem Fall, dass per »Telemetrie«-Menü immer nur der zuletzt gebundene Empfänger angesprochen werden kann! Die 5 Steuerkanäle (INPUT CH) der mx-10 HoTT können entsprechend verwaltet werden, indem durch so genanntes „Channel Mapping“ dem in der Zeile OUTPUT CH ausgewählten Servoanschluss des Empfängers in der Zeile INPUT CH ein anderer Steuerkanal zugewiesen wird. ABER ACHTUNG: Wenn Sie beispielsweise senderseitig die Mischer „Querruder - AILE“ oder „DELTA“ durch den Jumper vorgegeben haben, dann wird bereits im Sender die Steuerfunktion 2 (Querruder) auf die Steuerkanäle 2 + 5 für linkes und rechtes Querruder aufgeteilt. Die korrespondierenden und damit ggf. auch zu mappenden INPUT CH des Empfängers wären in diesem Fall dann die Kanäle 02 + 05, siehe nachfolgendes Beispiel. Beispiele:

  • Sie möchten bei einem Modell jede Querruderklappe über zwei oder mehr Servos ansteuern: Weisen Sie den betreffenden OUTPUT CH (Servoanschlüssen) jeweils ein und denselben INPUT CH 50 Programmbeschreibung: Telemetrie (Steuerkanal) zu. In diesem Fall abhängig von linker oder rechter Tragfläche, als INPUT CH jeweils einen der beiden standardmäßigen Querrudersteuerkanäle 2 + 5.
  • Sie möchten bei einem Modell das Seitenruder mit zwei oder mehr Servos ansteuern: Weisen Sie den betreffenden OUTPUT CH (Servoanschlüssen) jeweils ein und denselben INPUT CH (Steuerkanal) zu. In diesem Fall den standardmäßigen Seitenruderkanal 4. MODE Die Einstellungen der Optionen „MODE“, „F.S.Pos.“ und „DELAY“ bestimmen das Verhalten des Empfängers im Falle einer Störung der Übertragung vom Sender zum Empfänger. Die unter „MODE“ programmierte Einstellung bezieht sich immer auf den in der Zeile OUTPUT CH eingestellten Kanal. Die Werkseinstellung ist für alle Servos „HOLD“. Für jeden angewählten OUTPUT CH (Servoanschluss des Empfängers) können Sie wählen zwischen:
  • FAI(L) SAFE Bei dieser Wahl bewegt sich das entsprechende Servo im Falle einer Störung nach Ablauf der in der Zeile „DELAY“ eingestellten „Verzögerungszeit“ für die Restdauer der Störung in die in der Zeile „POSITION“ angezeigte Position.
  • HOLD Bei einer Einstellung von „HOLD“ behält das Servo im Falle einer Störung die zuletzt als korrekt empfangene Servoposition für die Dauer der Störung bei.
  • OFF Bei einer Einstellung von „OFF“ stellt der Empfän- ger im Falle einer Störung die Weitergabe von (zwischengespeicherten) Steuerimpulsen für den betreffenden Servoausgang für die Dauer der Störung ein. Der Empfänger schaltet die Impulsleitung sozusagen „ab“. ABER ACHTUNG: Analogservos und auch so manches Digitalservo setzen während des Ausfalls der Steuerimpulse dem nach wie vor vorhandenen Steuerdruck keinen Widerstand mehr entgegen und werden infolgedessen mehr oder weniger schnell aus ihrer Position gedrückt. F.S.POS. (Fail-Safe-Position) Für jeden OUTPUT CH (Servoanschluss des Empfängers) stellen Sie in der Zeile „F.S.POS.“ nach Aktivierung des Wertefeldes (inverse Darstellung) durch gleichzeitiges Drücken der Taste INC+DEC, mit den Tasten INC oder DEC diejenige Servoposition ein, die das Servo im Störfall im Modus „FAI(L) SAFE“ einnehmen soll. Die Einstellung erfolgt in 10-μs-Schritten. Werkseinstellung: 1500 μs (Servomitte). Wichtiger Hinweis: Die Funktion „F.S.POS.“ hat darüber hinaus in allen drei Modi „OFF“, „HOLD“ und „FAI(L) SAFE“ noch eine besondere Bedeutung für den Fall, dass der Empfänger eingeschaltet wird, aber (noch) kein gültiges Signal erhält: Das Servo fährt sofort in die in der Zeile „Position“ voreingestellte Fail-Safe-Position. Dadurch können Sie z. B. verhindern, dass beim versehentlichen Einschalten des Empfängers bei ausgeschaltetem Sender ein Fahrwerk einfährt o. ä.. Im normalen Modellbetrieb verhält sich dagegen das entsprechende Servo im Störungsfall gemäß dem eingestellten „MODE“. DELAY (Fail-Safe-Reaktionszeit oder Verzögerung) Stellen Sie hier die Verzögerungszeit ein, nach der die Servos bei Signalunterbrechung in ihre vorgewählten Positionen laufen sollen. Diese Einstellung wird für alle Kanäle übernommen und betrifft nur die auf den Mode „FAI(L) SAFE“ programmierten Servos. Werkseinstellung: 0,75 s. FAIL SAFE ALL (Globale Fail-Safe-Einstellung) Dieses Untermenü gestattet auf ähnlich einfache Weise wie das auf Seite 128 beschriebene Menü »Fail Safe«, die Fail-Safe-Positionen von Servos mit einem „Knopfdruck“ festzulegen: Wechseln Sie zur Zeile „FAIL SAFE ALL“ und aktivieren Sie das Wertefeld mit einem gleichzeitigen Druck auf die INC+DEC Tasten. „NO“ wird invers dargestellt. Stellen Sie anschließend den Parameter mit einer der Tasten INC oder DEC auf „SAVE“. Nun bewegen Sie mit den Bedienelementen des Senders alle Servos, denen Sie in der Zeile „MODE“ „FAI(L) SAFE“ zugeordnet haben oder später zuordnen wollen, in die gewünschte Fail-Safe-Position. In der untersten Zeile „Position“ wird die aktuelle Stellung des Gebers für den gerade eingestellten Kanal angezeigt:

OUTPUT CH: 01 INPUT CH: 01 MODE : FAI-SAFE F.S.Pos. : 1500sec DELAY : 0.75sec

POSITION : 1670sec Nach einem erneuten gleichzeitigen Druck auf die INC+DEC Tasten wechselt die Anzeige wieder von „SAVE“ nach „NO“. Die Positionen aller von dieser Maß- nahme betroffenen Servos wurden damit abgespeichert und parallel dazu in die Zeile „F.S.Pos.“ übernommen und für den aktuellen OUTPUT CH (Servoanschluss) im Display auch unmittelbar angezeigt:

OUTPUT CH: 01 INPUT CH: 01 MODE : FAI-SAFE F.S.Pos. : 1670sec DELAY : 0.75sec

POSITION : 1670sec Schalten Sie den Sender aus und überprüfen Sie die Fail-Safe-Positionen anhand der Servoausschläge. „Fail Safe“ in Kombination mit „Channel Mapping“ Um sicherzustellen, dass auch im Störungsfall gemappte Servos – also Servos, welche von einem gemeinsamen Steuerkanal (INPUT CH) angesteuert werden – gleichartig reagieren, bestimmen die entsprechenden Einstellungen des INPUT CH das Verhalten gemappter Servos!!! Werden demnach beispielsweise die Servoanschlüsse 6, 7 und 8 des 8-Kanal-Empfängers GR-16, Best.-Nr. 33508, miteinander gemappt, indem den OUTPUT CH (Servoanschlüssen) 06, 07 und 08 als INPUT CH der jeweils gleiche Steuerkanal „04“ zugewiesen wird …

POSITION : 1670sec … dann bestimmt völlig unabhängig von den individuellen Einstellungen der jeweiligen OUTPUT CH der INPUT CH 04 das Fail-Safe-Verhalten dieser drei mit dem Steuerkanal 4 verbundenen Servos:

OUTPUT CH: 04 INPUT CH: 04 MODE : FAI-SAFE F.S.Pos. : 1500sec DELAY : 0.75sec

POSITION : 1500sec Dies auch dann, wenn dieser seinerseits beispielsweise mit INPUT CH 01 gemappt ist:

OUTPUT CH: 04 INPUT CH: 01 MODE : FAI-SAFE F.S.Pos. : 1500sec DELAY : 0.75sec

POSITION : 1500sec Programmbeschreibung: Telemetrie

In diesem Fall würde der Servoanschluss 04 wiederum entsprechend der Fail-Safe-Einstellungen von CH 01 reagieren. Die in der Zeile „DELAY“ eingestellte Reaktions- oder Verzögerungszeit dagegen gilt immer einheitlich für alle auf „FAI(L) SAFE“ gestellten Kanäle.

Wert Erläuterung mögliche Einstellungen MIXER Mischerauswahl 1, 2 oder 3 MASTER CH Signalquelle bzw. Quellkanal 0, 1 … je nach Empfänger SLAVE CH Zielkanal 0, 1 … je nach Empfänger S-TRAVEL– Zumischung negativ 0 … 100 % S-TRAVEL+ Zumischung positiv 0 … 100 % RX WING MIXER Leitwerkstyp (TAIL TYPE) NORMAL, V-TAIL (V-LW) ELEVON (Höhe/QuerMischer für Delta und Nurflügel)

Programmbeschreibung: Telemetrie MIXER Bis zu drei Mischer können gleichzeitig programmiert werden. Wechseln Sie über „MIXER“ zwischen Mischer 1, Mischer 2 und Mischer 3. Die folgenden Einstellungen in diesem Display betreffen immer nur den in der Zeile „MIXER“ ausgewählten Mischer. Wichtiger Hinweis: Falls Sie im Menü »Tail type« auf der Sendervorderseite bereits Mischerfunktionen programmiert haben, achten Sie unbedingt darauf, dass sich jene Mischer mit denen des Menüs „RX FREE MIXER“ nicht überschneiden! MASTER CH („von“) Das am MASTER CH (Signalquelle) anliegende Signal in einstellbarem Maße dem SLAVE CH (Zielkanal) zugemischt. Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt werden soll. SLAVE CH („zu“) Dem SLAVE CH (Zielkanal) wird anteilig das Signal des MASTER CH (Quellkanal) zugemischt. Der Mischanteil wird von den in den Zeilen „TRAVEL–“ und „TRAVEL+“ eingetragenen Prozentsätzen bestimmt. Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt werden soll. TRAVEL–/+ (Anteil der Zumischung in %) Mit den Einstellwerten dieser beiden Zeilen wird der Prozentsatz der Zumischung in Relation zum MASTERSignal getrennt für beiden Richtungen vorgegeben. TAIL TYPE (Leitwerkstyp) Die nachfolgenden Modelltypen stehen Ihnen teilweise auch im Mischer auf der Sendervorderseite, Seite 37, zur Verfügung und sollten vorzugsweise dort voreingestellt werden. In diesem Fall belassen Sie den TAIL TYPE immer auf NO MIX. Möchten Sie dennoch die im Empfänger integrier ten Mischer nutzen, dann können Sie die bereits voreingestellte Mischerfunktion für den entsprechenden Modelltyp auswählen:

  • NORMAL Diese Einstellung entspricht dem klassischen Flugzeugtyp mit Heck-Leitwerk und getrenntem Seitenund Höhenruder. Für diesen Modelltyp wird keine Mischfunktion benötigt.
  • V-TAIL (V-Leitwerk) Bei diesem Modelltyp werden die Steuerfunktionen Höhen- und Seitenruder so miteinander verknüpft, dass jede der beiden Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl die Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernimmt. Die Servos werden üblicherweise wie folgt am Empfänger angeschlossen: OUTPUT CH 3: V-Leitwerksservo links OUTPUT CH 4: V-Leitwerksservo rechts Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten Sie bitte die Hinweise auf Seite 43.
  • ELEVON (Delta-/Nurflügelmodelle) Die an den Ausgängen 2 und 3 angeschlossenen Servos übernehmen Quer- und Höhenruderfunktion. Die Servos werden üblicherweise wie folgt am Empfänger angeschlossen: OUTPUT CH 2: Quer/Höhe links OUTPUT CH 3: Quer/Höhe rechts Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten Sie bitte die Hinweise auf Seite 43. RX CURVE (EXPO) RX CURVE CURVE1 CH

Wert Erläuterung CURVE1, 2 oder 3 CH Kanalzuordnung 1 … je nach der jeweiligen Empfänger Kurveneinstellung TYPE Kurventyp TYP A Expo = –100% DR = 125% A, B, C siehe Abbildung –100% 0 +100% Geberweg –100% Servoweg +100%

Servoweg +100% –100% 0 +100% Geberweg TYP C Expo = +100% DR = 70% TYP B linear –100% Servoweg +100% –100% mögliche Einstellungen –100% 0 +100% Geberweg In der Regel wird eine nichtlineare Steuerfunktion ggf. verwendet für Querruder (Kanal 2), Höhenruder (Kanal

3) und Seitenruder (Kanal 4). Diese Kanal-Vorgaben

entsprechen auch der Werkseinstellung. Wenn Sie also beispielsweise senderseitig „AILE“ vorgegeben haben und die hier zu besprechende Option RX CURVE nutzen möchten, dann sind 2 Kurven zu setzen: Andernfalls würden linkes und rechtes Querruder unterschiedliche Steuercharakteristiken aufweisen. Mit der Funktion RX CURVE können Sie die Steuercharakteristiken für bis zu drei Servos verwalten:

  • CURVE 1, 2 oder 3 CH Wählen Sie den gewünschten Steuerkanal (INPUT CH) des ersten Servos aus. Die folgende Einstellung in TYPE betrifft nur den hier ausgewählten Kanal. TYPE Wählen Sie die Servokurve aus: A: EXPO = -100 % und DUAL RATE = 125 % Das Servo reagiert stark auf Knüppelbewegungen um die Neutralstellung. Mit zunehmendem Ruderausschlag verläuft die Kurve flacher. B: Lineare Einstellung. Das Servo folgt der Knüppelbewegung linear. C: EXPO = +100 % und DUAL RATE = 70 % Das Servo reagiert schwach auf Knüppelbewegungen um die Neutralstellung. Mit zunehmendem Ruderausschlag verläuft die Kurve steiler. Hinweis: Die hier programmierten Steuercharakteristiken wirken auch auf gemappte Empfängerausgänge. Servoanschluss 5: 5CH FUNCTION „SERVO“ oder „SENSOR“ Am, mit einem zusätzlichen „T“ gekennzeichneten, Servoanschluss 5 kann auch ein Telemetrie-Sensor angeschlossenen werden. Damit das jeweils angeschlossene Gerät jedoch vom Empfänger auch richtig erkannt wird, MUSS der Servoanschluss 5 entsprechend von „SERVO“ auf „SENSOR“ und vice versa umgestellt werden.

Wert Erläuterung mögliche Einstellungen ALL-MAX Servoweg auf der „+“-Seite für alle Servoausgänge für den Servotest 1500 … 2000 μs ALL-MIN Servoweg auf der „-“-Seite für alle Servoausgänge für den Servotest 1500 … 1000 μs TEST Testprozedur START / STOP ALARM VOLT Alarmgrenze der Unterspannungswarnung des Empfängers 3,0 … 6,0 V Werkseinstellung: 3,8 V Programmbeschreibung: Telemetrie

Wert Erläuterung mögliche Einstellungen ALARM TEMP+ Alarmgrenze für zu hohe Temperatur des Empfängers 50 … 80 °C Werkseinstellung: 70 °C ALARM TEMP– Alarmgrenze für zu niedrige Temperatur des Empfängers -20 … +10 °C Werkseinstellung: -10 °C CH OUTPUT Kanal-Reihenfolge ONCE, SAME, TYPE SUMI, SUMO ALL MAX (Maximaler Servoweg) In dieser Zeile stellen Sie den maximalen Servoweg auf der Plus-Seite des Steuerweges für den Servotest ein. 2000 μs entspricht dem Vollausschlag, 1500 μs entspricht der Neutralposition. Achten Sie darauf dass die Servos während der Testroutine nicht mechanisch auflaufen. ALL MIN (Minimaler Servoweg) In dieser Zeile stellen Sie den maximalen Servoweg auf der Minus-Seite des Steuerweges für den Servotest ein. 1000 μs entspricht dem Vollausschlag, 1500 μs entspricht der Neutralposition. TEST In dieser Zeile starten und stoppen Sie den in den Empfänger integrierten Servotest. Mit einem gleichzeitigen Druck auf die INC+DEC Taster aktivieren Sie das Eingabefeld:

Programmbeschreibung: Telemetrie

Mit einer der Tasten INC oder DEC wählen Sie nun START:

Mit einem weiteren gleichzeitigen Druck auf die INC+DEC Tasten starten Sie nun den Testlauf. Das Eingabefeld wird wieder „normal“ dargestellt:

Zum Stoppen des Servotest aktivieren Sie wie zuvor beschrieben wieder das Eingabefeld, wählen STOP und bestätigen diese Wahl mit den INC+DEC Tasten. ALARM VOLT (Empfänger-Unterspannungswarnung) Über ALARM VOLT wird die Empfängerspannung überwacht. Das Intervall kann zwischen 3,0 und 6,0 Volt eingestellt werden. Bei Unterschreitung der eingestellten Alarmgrenze erfolgt ein akustisches Signal (Intervall- Piepton lang/kurz) und in allen »RX …«-Displays blinkt rechts oben „VOLT.E“: RX SERVO OUTPUT CH: REVERSE CENTER TRIM TRAVEL– TRAVEL+ PERIOD

SENSOR1 :00.0V 00°C SENSOR2 :00.0V 00°C ALARM TEMP +/- (Empf.-Temperaturüberwachung) Diese beiden Optionen überwachen die Empfängertemperatur. Ein unterer Grenzwert „ALARM TEMP-“ (-20 … +10 °C) und ein oberer Grenzwert „ALARM TEMP+“ (50 … 80 °C) können programmiert werden. Bei Unter- oder Überschreitung dieser Vorgaben ertönt ein akustisches Signal (Dauer Piepton) und in allen Empfänger-Displays erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf der Displayseite »RX DATAVIEW« wird außerdem der Parameter „RTEM“ invers dargestellt. Vergewissern Sie sich, dass Sie unter allen Flugbedingungen im Rahmen der erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers bleiben (idealerweise zwischen -10 und 55° C). CH OUTPUT TYPE (Anschlusstyp) Hier wählen Sie aus, wie Empfängerausgänge angesteuert werden.

  • ONCE Die Servoanschlüsse des Empfängers werden nacheinander angesteuert. Empfohlen für Analogservos. Bei dieser Einstellung werden die Servos automatisch in einem Zyklus von 20 ms – beim 12-KanalEmpfänger (Best.-Nr. 33512) 30 ms – betrieben, egal was im Display »RX SERVO« in der Zeile „PERIOD“ eingestellt bzw. angezeigt wird!
  • SAME Die Servoanschlüsse des Empfängers werden in Viererblöcken parallel angesteuert. D. h., beim im Set enthaltenen Empfänger GR-12 bekommen Kanal 1 bis 4 und Kanal 5 und 6 die Steuersignale jeweils gleichzeitig. Empfohlen bei Digitalservos, wenn mehrere Servos für eine Funktion eingesetzt werden (z. B. Querruder), damit die Servos absolut synchron laufen. Bei ausschließlicher Verwendung von Digitalservos empfiehlt sich, in der Zeile „PERIOD“ des Displays »RX SERVO« 10 ms einzustellen, um die schnelle Reaktion von Digitalservos nutzen zu können. Bei Verwendung von Analogservos oder im Mischbetrieb ist unbedingt „20 ms“ zu wählen! Achten Sie bei dieser Einstellung besonders auf eine ausreichende Dimensionierung der Empfängerstromversorgung. Da immer bis zu vier Servos gleichzeitig anlaufen, wird diese stärker belastet.
  • SUMO (Summensignal OUT) Ein als SUMO konfigurierter HoTT-Empfänger generiert permanent aus den Steuersignalen aller seiner Steuerkanäle ein so genanntes Summensignal und stellt dieses beispielsweise beim Empfänger GR-12 am Servoanschluss 6 bereit. Des weiteren kann das Summensignal unabhängig vom Empfänger auf max. 16 Kanäle eingestellt werden, d.h. auch ein 6-Kanal Empfänger kann z.B. auf SUMO 12 gestellt werden und überträgt dann alle 12 Kanäle auf den Ausgang. Nachdem Sie SUMO angewählt und mit einem gleichzeitigen Druck auf die INC+DEC gespeichert haben, springt die inverse Markierung weiter auf die Kanalzahl, hier 06:

CH OUTPUT TYPE:SUMO06

Durch Drücken der INC oder DEC Taste kann die im Summensignal zu übertragende Kanalzahl gewählt werden. Ein erneutes gleichzeitiges Drücken der INC+DEC Tasten speichert die Einstellungen. Die Empfängerausgänge werden nacheinander in einem Zyklus von 20 ms (beim Empfänger GR-24, Best.-Nr. 33512, 30 ms) angesteuert, auch wenn auf der Display-Seite »RX SERVO« in der Zeile „PERIOD“ 10 ms voreingestellt ist. In erster Linie für den nachfolgend beschriebenen „Satellitenbetrieb“ zweier HoTT-Empfänger gedacht, kann das von einem als SUMO definierten Empfänger generierte Summensignal beispielsweise aber auch zur Ansteuerung von Flybarless-Systemen oder über das Adapterkabel mit der Best.-Nr. 33310 zur Ansteuerung von Flugsimulatoren genutzt werden. Im … Satellitenbetrieb … werden zwei HoTT-Empfänger über ein 3-adriges Verbindungskabel (Best.-Nr. 33700.1 (300 mm) oder 33700.2 (100 mm)) am Servoanschluss mit der jeweils höchsten Nummer miteinander verbunden. Nähere Einzelheiten hierzu finden Sie im Internet unter www.graupner.de. Über diese Verbindung werden alle Kanäle desjenigen HoTT-Empfängers, der als SUMO konfiguriert wurde, und als Satellitenempfänger bezeichnet wird, permanent auf den zweiten HoTT-Empfänger, den Hauptempfänger, welcher als …

  • SUMI (Summensignal IN) … zu programmieren ist, übertragen. Das Signal geht also immer nur in Richtung SUMI. Der als SUMI definierte Empfänger wiederum nutzt bei Empfangsausfall jedoch nur dann das vom SUMO kommende Summensignal, wenn mindestens 1 Kanal im SUMI auf Fail-Safe programmiert ist. Hat der als Satellitenempfänger SUMO programmierte Empfänger einen Empfangsausfall, nehmen die an diesem Empfänger angeschlossenen Servos völlig unabhängig vom Hauptempfänger, die im Satellitenempfänger programmierten Fail-Safe-Positionen ein. Kommt es dagegen bei beiden Empfängern gleichzeitig zu einem Empfangsausfall, dann greifen bei der zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Anleitung aktuellen Empfängersoftware im Prinzip die Fail-Safe-Einstellungen des SUMO‘s. Im Einzelfall sind jedoch Wechselwirkungen keinesfalls auszuschließen, Programmbeschreibung: Telemetrie

weshalb hier nur dringend empfohlen werden kann, VOR Inbetriebnahme eines Modells entsprechende Tests durchzuführen. Diese Empfänger-Konfiguration ist dann zu empfehlen, wenn z. B. einer der beiden Empfänger an empfangstechnisch ungünstiger Stelle im Modell eingebaut ist oder infolge Düsen, Kohlefasermaterial oder dergleichen die Gefahr besteht, dass das Empfangssignal fluglagenabhängig abgeschwächt wird, sodass mit Einbrüchen der Reichweite zu rechnen ist. Schließen Sie daher die wichtigsten Steuerfunktionen unbedingt an den als SUMI programmierten Hauptempfänger an, damit das Modell im Störungsfall auch dann steuerbar bleibt, sobald der Satellitenempfänger SUMO kein gültiges Signal mehr erhält. Telemetrie-Daten wie z. B. die Spannung der Bordstromversorgung sendet dagegen nur der als SUMO konfigurierte Satellitenempfänger zum Sender. Telemetrie-Sensoren sind demzufolge an den Satellitenempfänger (SUMO) anzuschließen. Jeder Empfänger sollte mit einer eigenen Zuleitung aus der gemeinsamen Spannungsversorgung angeschlossen werden. Bei hohen Strömen eventuell sogar in doppelter Ausführung. Soll dagegen jeder der beiden Empfänger aus einer eigenen Spannungsquelle versorgt werden, rot dann ist unbedingt das mittlere Kabel aus ei3 nem der beiden Stecker des Satellitenkabels zu entfernen, siehe Abbildung. Falls Sie weitere Programmierungen wie z. B. FailSafe-Einstellungen vornehmen möchten, trennen Sie

Programmbeschreibung: Telemetrie die dreipolige Satelliten-Verbindung zwischen den beiden Empfängern und schalten Sie nur den betreffenden Empfänger ein. Ggf. müssen Sie auch die Bindungs-Reihenfolge ändern. GRAFISCHE SENSORANZEIGE Anzeige Telemetrie-Daten

Wie gerade im Menü »SENSOR AUSWÄHLEN« …

Drücken Sie die INC-Taste um in die Zeile „MODEL SELECT“ zu wechseln. Drücken Sie anschließend ENTER … AIRPLANE,HELI.,GLID. CAR und nocheinmal ENTER ... RECEIVE

RECEIVE+ELECTRONIC RECEIVE+VARIO RECEIVE+GPS … und nachfolgend die INC-Taste, um Ihren Sensor mit dem Pfeilsymbol anzuwählen und abschließend durch drücken der ENTER-Taste auszuwählen:

RX–S ST : 100% RX–dBm: 33dBm TX–dBm: 33dBm V–PACK: 10ms RX–VOLT:4.8 TMP CHM–RX OUTPUT TYPE:ONCE V :4.6 +22°C … beschrieben, kann die Ausgabe grafisch aufbereiteter Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Sensors aktiviert werden. Diese Daten werden dann in den nachfolgend beschriebenen Grafikdisplays entsprechend dargestellt. Zwischen den einzelnen Grafikdisplays blättern Sie mit der INC oder DEC Taste hin und her und wählen mit ENTER aus, mit ESC kehren Sie wieder zur Grundanzeige zurück. Dieses Display stellt die im Display »RX DATAVIEW« des Telemetrie-Menüs »EINSTELLEN/ANZEIGEN«, Seite 46, dargestellten Daten grafisch aufbereitet dar. Es bedeutet: Hinweis: Die Reihenfolge der nachfolgend beschriebenen Displays folgt dem Antippen der INC-Taste. Näheres zu den nachfolgend genannten Modulen finden Sie im Anhang sowie im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt. Wert Erläuterung RX-S QUA Signalqualität in % RX-S ST Signalstärke in % RX-dBm Empfangsleistung in dBm TX-dBm Sendeleistung in dBm V PACK zeigt den längsten Zeitraum in ms an, in dem Datenpakete bei der Übertragung vom Sender zum Empfänger verlorengegangen sind RX-VOLT Aktuelle Betriebsspannung des Empfängers in Volt M-RX V minimalste Betriebsspannung des Empfängers seit der letzten Inbetriebnahme in Volt TMP das Thermometer visualisiert die aktuelle Betriebstemperatur des Empfängers Programmbeschreibung: Telemetrie

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls, Best.-Nr. 33610, oder eines General-Air-Moduls, Best.Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen finden Sie im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt. Abhängig von der Bestückung der Module mit Sensoren, können in diesem Display folgende Daten permanent ausgegeben werden: Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (BAT1 und BAT2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren (T1 und T2) sowie eine Füllstandsanzeige des Treibstofftankes. Am rechten Rand wird alternierend entweder eine Auflistung der aktuellen Zellenspannungen eines bis zu sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben oder die aktuelle Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1s und m/3 s, der aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle 58 Programmbeschreibung: Telemetrie Spannung des am Sensor angeschlossenen Akkus. Es bedeutet: Wert Erläuterung BAT1 / BAT2 Akku 1 bzw. Akku 2 FUEL Treibstoffstand / Tankanzeige E/F Leer / Voll T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2 CELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 6

aktuelle Drehzahl in U/min ALT aktuelle Höhe 0m1 m/1 s Steigen/Sinken 0m3 m/3 s Steigen/Sinken POWER V aktuelle Spannung des Antriebsakkus

aktueller Strom in A „450“ entnommene Kapazität in mAh ELECTRIC AIR-MODUL 0.0V ALT +500m BAT1 0m/1s 0.0V 0m/3s T1 +20°C BAT2 0.0V T2 +20°C 0.0V ALT +500m BAT1 0m/1s 0.0V 0m/3s T1 +20°C BAT2 0.0V T2 +20°C CELL V 1L0.00 2L0.00 3L0.00 4L0.00 5L0.00 6L0.00 7L0.00 CELL V 1H0.00 2H0.00 3H0.00 4H0.00 5H0.00 6H0.00 7H0.00 Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul finden Sie im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt. Abhängig von der Bestückung des Moduls mit Sensoren, können in diesem Display folgende Daten permanent ausgegeben werden: Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (BAT1 und BAT2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren (T1 und T2); die aktuelle Höhe relativ zum Standort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s und m/3 s und in der Mitte des Displays noch der aktuell einer Spannungsquelle entnommene Strom angezeigt Am rechten Rand werden alternierend die aktuellen Zellenspannungen der an Balancer-Anschluss 1 (L) oder 2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs ausgegeben. Es bedeutet: Wert Erläuterung

aktueller Strom BAT1 / BAT2 Akku 1 bzw. Akku 2 ALT aktuelle Höhe m/1s m/1 s Steigen/Sinken m/3s m/3 s Steigen/Sinken T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2 L bzw. H Zellenspannung von Zelle 1 … max. 14 L = Balancer-Anschluss 1 H = Balancer-Anschluss 2 VARIO GPS m/1s

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls Best.-Nr. Es bedeutet: Wert Erläuterung HÖHE aktuelle Höhe RXSQ Signalstärke des beim Empfänger ankommenden Signals in % MAX das voreingestellte Höhenlimit relativ zum Startort, bei dessen Überschreitung akustische Warnsignale ausgegeben werden

RXSQ ENTF. HÖHE 0m/1s 0m/3s 0m/10s 0°00.0000 0°00.0000 Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem Vario, Best.-Nr. 33600. Neben den aktuellen Positionsdaten und der Geschwindigkeit des Modells im Zentrum des Displays wird noch die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s, m/3 s und m/10s; die aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung des Modells vom Startort angezeigt. Es bedeutet: Wert Erläuterung W/N/O/S Westen / Norden / Osten / Süden Kmh Geschwindigkeit die voreingestellte maximale Unterschreitung des Startortes, ab welcher akustische Warnsignale ausgegeben werden RXSQ Signalstärke des Rückkanals ENTF. Entfernung HÖHE aktuelle Höhe relativ zum Startort m/1s m/1 s Steigen/Sinken m/1s m/1 s Steigen/Sinken m/3s m/3 s Steigen/Sinken m/3s m/3 s Steigen/Sinken m/10s m/10 s Steigen/Sinken m/10s m/10 s Steigen/Sinken MIN Programmbeschreibung: Telemetrie

Lehrer/Schüler Verbindung zweier Sender für L/S-Betrieb Mit der mx-10 HoTT können zwei HoTT-Sender auch kabellos zu einem Lehrer-/Schüler-System kombiniert werden. Dabei muss der zweite Sender keine mx-10 HoTT sein, auch jeder andere HoTT-Sender mit der Möglichkeit des kabellosen L/S-Betriebs ist dazu geeignet. Lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung Ihres HoTT-Fernsteuersystems! Die Umschaltung vom normalen Betriebsmodus zum Lehrer- oder Schüler Sender erfolgt durch den ModusSchalter auf der linken Oberseite des Senders: Modus Normal Lehrer Schüler ª Um den Modus zu wechseln, bringen Sie den ModusSchalter bei ausgeschaltetem Sender in die gewünschte Position, drücken und halten den BIND-Taster und schalten anschließend den Sender ein. Zur Anzeige des eingestellten Modus... LED Anzeige Summer Beschreibung orange LED leuchtet

Sender in Modus normal, Ländereinstellung: general orange LED blinkt einmal zwei Pieptö- Sender in Schüler ne nach dem Modus Einschalten

Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System orange LED 2x zwei Sender in Lehrer blinkt zweimal kurze Pieptö- Modus ne nach dem Einschalten Siehe auch LED und Summersignale auf Seite 20. Wichtiger Hinweis: Die nachfolgende Beschreibung basiert auf der zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Anleitung aktuellen Version 1. 00 der Sendersoftware und ist gleichermaßen gültig für alle vorangegangenen Softwareversionen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass nach einem der nächsten Updates die nachfolgende Beschreibung nicht mehr mit der dann gegebenen Funktionalität des LS-Systems des Senders übereinstimmt. mx-10 HoTT als Lehrer-Sender Das Schulungsmodell muss komplett, d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung und etwaigen Mischfunktionen im HoTT-Lehrer-Sender einprogrammiert sein. Das zur Schulung vorgesehene Modell muss somit völlig unabhängig vom jeweils anderen Sender, vom Lehrer-Sender uneingeschränkt steuerbar sein. Zum Abschluss der Vorbereitungen ist jedoch das Schulungsmodell an den Schüler-Sender zu binden. Beachte beim Einsatz der mx-10 HoTT als Schülersender: die mx-10 HoTT kann nur im Modus „normal“ gebunden werden. Vor einem Einsatz als Schüler-Sender ist das Modell also im Modus „normal“ zu binden, erst dann kann in den „Schüler“-Modus umgeschaltet werden. Außerdem darf kein Mischer aktiviert sein, stecken Sie den Jumper daher in die mittlere Position „NO MIX“, siehe dazu Seite 37. Alle fünf Kanäle des Lehrer-Senders mx-10 HoTT werden an den Schüler-Sender übergeben. Die Steueranordnung des Schüler-Senders kann vom Lehrer-Sender abweichen, da bei der Übergabe an den Schüler-Sender auch Steueranordnung und die Mischer übergeben werden. Der Lehrer-Sender muss daher aber mit allen Funktionen und Mischern für das Schulungsmodell programmiert werden. Nachdem der Schüler-Sender gebunden ist, bringen Sie die mx-10 HoTT in den Lehrer-Modus. Bringen Sie dazu bei ausgeschaltetem Sender den Modus-Schalter in die Mittelstellung, drücken und halten den BINDTaster und schalten anschließend den Sender ein. Drücken Sie nun den BIND-Taster des Schüler-Senders: mx-10 HoTT: drücken und halten Nachfolgend wird die Einstellung der mx-12/16/20 HoTT zum Schüler-Sender beschrieben. Lesen Sie dazu auch die Anleitung Ihres Fernsteuersystems! Schalten Sie den Sender ein und blättern Sie mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« des Multifunktionsmenüs. (Die zuvor an den Schüler-Sender gebundene Empfangsanlage des Schulungsmodells muss während des folgenden Prozesses nicht zwingend eingeschaltet sein.): Ser voeinst D/R Expo Flächenmix Ser voanz. Fail-Safe Lehrer/Sch Gebereinst Phasentrim Freie Mix Allg.Einst Telemetrie Info Anz. Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt: TRAINER/Schül

n/v SW: ––– BIND: Bringen Sie den Marker / Cursor mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste zum Eingabefeld „BIND“. Sollte rechts neben „SW:“ ein Schalter zu sehen sein, ist dieser zuvor zwingend zu löschen, siehe Abbildung: TRAINER/Schül

SW: ––– BIND: n/v Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie den Binding-Prozess, die Anzeige n/v wechselt zu BINDING. Bei Verwendung eines andereren HoTT-Senders als Schüler-Sender lesen Sie bitte die entsprechende Anlei- tung zum kabellosen Lehrer/Schüler-System. Binden des Schüler-Senders an den Lehrer-Sender Hinweis: Während des Binde-Vorganges sollte der Abstand der beiden Sender nicht allzu groß sein. Ggf. ist die Positionierung der beiden Sender zu ändern und der BindeProzess erneut auszulösen. Der Lehrer-Sender mx-10 HoTT muss abschließend an den Schüler-Sender gebunden werden. Drücken Sie dazu den BIND-Taster an der Vorderseite. Nach ein paar Sekunden wird der erfolgreiche Binding-Vorgang durch einen kurzen Piepton bestätigt, das Schulungsmodell kann mit dem Lehrer-Sender gesteuert werden. Beim Schüler-Sender mx-12/16/20 HoTT wechselt BINDEN zu EIN: TRAINER/Schül

Um die Übergabe durchführen zu können, müssen Sie den Modus-Schalter der mx-10 HoTT nach vorne drücken - in den Modus „Schüler“. Solange dieser Schalter gedrückt bleibt, hat der Schüler-Sender die Kontrolle über das Modell. Lassen Sie den Schalter wieder los, um die Steuerkontrolle wieder dem Lehrer-Sender zu übergeben. Beachte: auch wenn der Sender vorübergehend ausgeschaltet wird, bleibt der Lehrer-Modus beim erneuten Einschalten aktiv. Einstellung Schüler-Sender Das vom Schüler zu steuernde Modell muss komplett im Lehrersender programmiert werden. Im Schülersender verbleibt die Programmierung in der Grundstellung. Alle anderen Einstellungen sowie alle Misch- und Koppelfunktionen erfolgen ausschließlich im Lehrer-Sender und werden von diesem zum Empfänger übertragen. Bei der Zuordnung der Steuerfunktionen sind die üblichen Konventionen einzuhalten: Kanal Funktion

Seitenruder/Heckrotor Der HoTT-Empfänger des betreffenden Modells muss an den Schüler-Sender „gebunden“ sein. Eine ausführliche Beschreibung des Binde-Vorganges finden Sie auf Seite 38 bzw. 42. Beachte: die mx-10 HoTT kann nur im Modus „normal“ gebunden werden. Vor einem Einsatz als SchülerSender ist das Modell also im Modus „normal“ zu binden, erst dann kann in den „Schüler“-Modus umgeschaltet werden. Außerdem darf kein Mischer aktiviert sein, stecken Sie den Jumper daher in die mittlere Position „NO MIX“, siehe dazu Seite 37. Nachdem der Sender gebunden ist, bringen Sie die mx-10 HoTT in den Schüler-Modus. Bringen Sie dazu bei ausgeschaltetem Sender den Modus-Schalter in die vordere Stellung, drücken und halten den BIND-Taster und schalten anschließend den Sender ein. Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System

Binden des Schüler-Senders an den Lehrer-Sender Hinweis: Während des Binde-Vorganges sollte der Abstand der beiden Sender nicht allzu groß sein. Ggf. ist die Positionierung der beiden Sender zu ändern und der BindeProzess erneut auszulösen. Drücken und halten Sie nun den BIND-Taster des Schüler-Senders mx-10 HoTT. Lehrer-Sender: mx-10 HoTT: BIND-Taster drücken und halten Nach ein paar Sekunden wird der erfolgreiche BindingVorgang durch einen kurzen Piepton bestätigt, das Schulungsmodell kann mit dem Lehrer-Sender gesteuert werden. mx-12/16/20 HoTT: Schalten Sie den Sender ein und blättern Sie mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« des Multifunktionsmenüs. (Die zuvor an den Schüler-Sender gebundene Empfangsanlage des Schulungsmodells muss während des folgenden Prozesses nicht zwingend eingeschaltet sein): Ser voeinst D/R Expo Flächenmix Ser voanz. Fail-Safe Lehrer/Sch Gebereinst Phasentrim Freie Mix Allg.Einst Telemetrie Info Anz. Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt: TRAINER/Schül

SW: ––– BIND: n/v Geben Sie mit jeweils einem Druck auf die zentrale SETTaste der rechten 4-Wege-Taste die an den Schüler zu übergebenden Steuerkanäle frei. Das Symbol wechselt jeweils von zu . Beispielsweise: TRAINER/Schül Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System

n/v SW: 1 BIND: bringen Sie nun die Markierung mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste nach rechts, zu „BIND: n/v“: TRAINER/Lehr.

n/v SW: ––– BIND: Wichtiger Hinweis: Beim hier zu beschreibenden kabellosen HoTT-System werden STEUERKANÄLE übergeben! Soll also beispielsweise die Querruder-Funktion (2) übergeben werden und ist das Modell mit zwei Querruderservos ausgestattet, welche üblicherweise an den Empfängeranschlüssen 2 und 5 angeschlossen sind, dann sind beim kabellosen System folglich auch die Steuerkanäle 2 und 5 zu übergeben - siehe obige Abbildung. Um die Übergabe durchführen zu können, müssen Sie noch einen Lehrer-Schüler-Umschalter zuordnen. Platzieren Sie dazu die Markierung mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste links unten neben „SW:“ und weisen Sie einen Schalter zu. Verwenden Sie dazu vorzugsweise den Momentschalter

SW 1, um die Steuerung jederzeit an den Lehrer-Sender zurücknehmen zu können:

n/v SW: 1 BIND: Schließen Sie ggf. den zuvor definierten Lehrer-/Schüler-Umschalter … TRAINER/Lehr.

SW: 1 BIND: BINDEN … und lösen mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste den „BINDEN“-Prozess aus. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, erscheint im Display anstelle des blinkenden „BINDEN“ „EIN“. TRAINER/Lehr.

SW: 1 BIND: EIN Beachte: auch wenn der Sender vorübergehend ausgeschaltet wird, bleibt der Schüler-Modus beim erneuten Einschalten aktiv. des Modells. Befindet sich in dieser Situation der LSUmschalter in der „Schüler“-Position, dann beginnt für die Dauer des Signalverlustes die zentrale LED des Lehrer-Senders mx-10 HoTT 4x orange zu blinken und es ertönen die korrespondierenden akustischen Warnsignale. In beiden Fällen sollten Sie vordergründig für geringeren Abstand zwischen den beiden Sendern sorgen. Hilft dies nicht, dann sollten Sie umgehend landen und nach der Ursache suchen. Funktionsüberprüfung Lehrer-Schüler Betrieb Beide Sender werden kabellos per „BINDUNG“ miteinander verbunden. Wichtiger Hinweis: Überprüfen Sie unbedingt VOR der Aufnahme eines Lehrer-/Schüler-Betriebs am betriebsbereiten Modell alle Funktionen auf korrekte Übergabe. Während des Schulungsbetriebs können Lehrer und Schüler durchaus lockeren Abstand halten. Die so genannte Rufweite (max. 50 m)sollte allerdings keinesfalls überschritten werden, und es sollten sich auch keine weitere Personen zwischen Lehrer und Schüler befinden, da dies die Reichweite des zur Verbindung der beiden Sender genutzten Rückkanals verringern kann. Desweiteren ist zu beachten, dass wegen der Nutzung des Rückkanals für die kabellose Lehrer-/SchülerFunktion in diesem Modus keine Telemetriedaten des Modells übertragen werden können. Sollte es während des Schulungsbetriebes dennoch einmal geschehen, dass die Verbindung zwischen Lehrer- und Schüler-Sender verloren geht, dann übernimmt automatisch der Lehrer-Sender die Steuerung Mögliche Fehlerursachen:

  • Schüler-Sender nicht bereit
  • Fehlendes „Binding“ zwischen Lehrer-Sender und HoTT-Empfänger im Schulungsmodell. Kabelloser L/S-Betrieb mit dem HoTT Lehrer-Kabel für mx-Sender mit HoTT S-RX Summensignal Best.Nr. 33310 Mit dem optional erhältlichen HoTT Lehrer-Kabel 33310 und einem HoTT-Empfänger mit Summensignalausgang kann jeder HoTT-Sender mit DSC-Buchse zum kabellosen Lehrer-Sender ausgebaut werden. Damit lässt sich die mx-10 HoTT als preisgünstiger Schüler-Sender mit allen HoTT-Sendern kombinieren. Die Übertragung der Signale des Schüler-Senders zum Lehrer-Sender erfolgt über einen HoTT Empfänger, der am Sendergehäuse z. B. mittels selbstklebendem Klettband befestigt wird. Dieser Empfänger muss mit dem Schüler-Sender gebunden“ sein! Verbinden Sie den JR-Stecker des Kabels mit dem Summensignalausgang Ihres Empfängers, z.B. beim Empfänger GR-12 Kanal 6 und den Klinkenstecker mit der DSC-Buchse des Senders. Die Stromversorgung dieses Empfängers übernimmt ein zusätzlicher Akku oder ein dreipoliges Verbindungskabel zur DATA-Buchse des Senders. Programmieren Sie das abschließend für diesen Empfänger das Summensignal SUMO. Siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 55. Die Freigabe einzelner Kanäle an den Schüler-Sender erfolgt über das »Lehrer/Schüler«-Menü des LehrerSenders. Vergessen Sie nicht, innerhalb dieses Menüs einen Lehrer-Schüler-Schalter zu setzen, um die freigegebenen Kanäle auf den Schüler-Sender übergeben zu können. Überprüfen Sie VOR dem Einsatz des Lehrer-SchülerBetriebs die einwandfreie Funktion. Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System

Schalten Sie für einen Test den Schüler-Sender aus. Im Lehrer-Sender sollte eine Warnanzeige erscheinen. Das Modell ist wieder über den Lehrer-Sender steuerbar. Sollte diese Anzeige nicht aufleuchten, dann setzen Sie im »Telemetrie«-Menü des Schüler- Senders beim als SUMA-programmierten Empfänger die FailSafe-Einstellung des Kanals 1 auf „AUS“ und die eines beliebigen anderen Kanals auf „FAIL SAFE“. Sollten vereinzelt „Warntöne“ zu hören sein, vergrößern Sie den Abstand zwischen Lehrer- und Schüler-Sender und achten Sie auf einen möglichst großen Abstand des als SUMO-programmierten Empfängers vom HoTT-HFModul des Lehrer-Senders.

Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System Anhang PRX (Power for Receiver) Best.-Nr. 4136 GPS-/Vario-Modul Graupner HoTT Best.-Nr. 33600 Vario-Modul Graupner HoTT Best.-Nr. 33601 Hoch entwickelte, stabilisierte Empfängerstromversorgung mit intelligentem Power-Management. Die Einheit sorgt für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers, um die Zuverlässigkeit der Stromversorgung noch weiter zu erhöhen. Passend für unterschiedliche EmpfängerAkkus, um einen unkomplizierten und breit gefächerten Einsatz zu garantieren. Sollte während des Betriebes die Akku-Spannung auch nur kurzzeitig einbrechen, wird dies gespeichert und angezeigt, um mit diesem Hinweis einer Unterdimensionierung oder gar Ausfall des Empfänger-Akkus entgegenzuwirken.

  • Zum Betrieb mit einem oder zwei Empfänger-Akkus. (Simultane Entladung bei Betrieb mit zwei Akkus)
  • Passend für 5- oder 6-zelligen NiMH bzw. 2-zelligen LiPo- oder LiFe-Akku. Graupner/JR-, G3,5-, G2- und BEC-Stecksysteme.
  • Drei einstellbare Pegel für die Ausgangsspannung zur Versorgung des Empfängers (5,1V / 5,5V / 5,9V).
  • Zwei ultrahelle LEDs zeigen getrennt den Betriebszustand von Akku 1 und Akku 2 an.
  • Integrierter, hochwertiger Ein-/Aus-Schalter
  • Hochstromfähige Ausführung
  • Flacher Aufbau des Schalters und der LEDs um die Optik und Eigenschaften des Modells nicht zu beeinflussen.
  • Geradliniger Aufbau von Befestigungslaschen, LEDs und Schalter für eine einfache Montage mittels beiliegender Bohrschablone. Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen sowie integriertes GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung, Geschwindigkeitsanzeige, Anzeige der Flugrichtung und der Koordinaten
  • Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
  • Höhenanzeige und Speicherung der min. und max. Höhe.
  • Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
  • Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
  • Der GPS/Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang des Empfängers angeschlossen werden. Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen, Höhenanzeige und Speicherung der min. und max. Höhe.
  • Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
  • Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
  • Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
  • Der Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang des Empfängers angeschlossen werden. Technische Daten Vario:
  • Höhenmessung: -500 m … +3000 m
  • Empfindlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro Ton programmierbar
  • Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar Technische Daten
  • Höhenmessung: -500 m … +3000 m
  • Empfindlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro Ton programmierbar
  • Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar Anhang

General Engine-Module Graupner HoTT Best.-Nr. 33610 General Air-Module Graupner HoTT Best.-Nr. 33611 Electric Air-Module Graupner HoTT Best.-Nr. 33620 Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Verbrennungs- oder Elektromotor:

  • 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
  • Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung
  • Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
  • Strombegrenzung programmierbar
  • Strommessung mit Shuntwiderständen 2 x 1 mOhm parallel = 0,5 mOhm
  • Drehzahlmessung und Warnschwellen für min. und max. Drehzahl
  • Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten (nach Softwareupdate).
  • Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
  • Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
  • 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
  • 1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube
  • 1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung, 1x Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung
  • 1x Strom-, Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls 1 s bis 60 A) und bis 30 V
  • 1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 6S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo, LiFe)
  • usw., siehe www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Verbrennungs- oder Elektromotor:
  • Vario mit Höhensignalen und Steig- und Sinksignalen und zusätzlichen Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
  • Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung der min. und max. Höhe.
  • 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
  • Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung
  • Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
  • Drehzahlmessung mit Drehzahlregelung (programmierbar) und Warnschwellen für min. und max. Drehzahl
  • Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten.
  • Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
  • Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
  • 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
  • 1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube
  • 1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung, 1x Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung
  • 1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls 1s: 60 A ) und bis 30 V
  • usw., siehe www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Modelle mit Elektromotor
  • Vario mit Höhensignalen, Steig und Sinksignalen sowie zusätzlichen Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
  • Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung der min. und max. Höhe.
  • 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
  • Einzelzellenmessung 2 ... 14S mit Warnschwellen für min. Spannung
  • Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
  • Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
  • Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
  • 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
  • 1x Fahrtenregler Eingang, 1x Fahrtenregler Ausgang für Einzelzellenunterspannungsabregelung
  • 1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 150 A (kurzz. 1 Sek. 320 A) und bis 60 V
  • 1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 14S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo, LiFe)
  • 1x Telemetrieanschluss für Empfänger

Anhang RPM Magnet-Sensor Graupner HoTT Best.-Nr. 33616 Graupner HoTT Smart-Box Best.-Nr. 33700 Graupner HoTT USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 Zum Anschluss an das General-Engine- (Best.-Nr. 33610), GeneralAir- (Best.-Nr. 33611) oder Electric-Air-Modul (Best.-Nr. 33620). Die jeweilige Blattzahl ist im Telemetrie-Menü des Moduls vorzuwählen. Unterschiedlichste Funktionen vereint in einem Gerät machen die SMART-BOX zu Ihrem künftigen smarten Begleiter. Egal ob Echtzeit Telemetriedaten angezeigt oder Einstellungen an Ihrem HoTT System vorgenommen werden sollen, 8 x 21 Zeichen auf einem großzügigen Display machen ein einfaches Handling möglich. Ein integrierter Summer zur Ausgabe akustischer Signal- und Warntöne erweitert zudem nochmals die flexible Verwendung der BOX. Mittels des beigelegten Montagesets, kann das Gerät an den Haltebügeln der Handsender befestigt werden und ist somit optimal positioniert, um auch während des Steuerns Ihres Modells in Echtzeit Telemetriedaten ablesen zu können. Die Updatefähigkeit durch den Anwender hält die SMART-BOX immer auf dem neusten Stand und sichert die Erweiterung um zukünftige Funktionen.

  • Senderspannungsanzeige mit
  • Ländereinstellung einstellbarer Warnschwelle
  • Fail-Safe-Einstellungen
  • Mischereinstellungen
  • Servotest Abmessungen: ca. 76 mm x 72 mm x 17 mm (L x B x H) Gewicht: ca. 55 g Diese USB-Schnittstelle wird zusammen mit dem separat lieferbaren Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A zum Updaten von Empfängern und Sensoren benötigt. RPM Optik-Sensor Graupner HoTT Best.-Nr. 33615 Zum Anschluss an das General-Engine- (Best.-Nr. 33610), GeneralAir- (Best.-Nr. 33611) oder Electric-Air-Modul (Best.-Nr. 33620). Die jeweilige Blattzahl ist im Telemetrie-Menü des Moduls vorzuwählen. Graupner HoTT Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A Dieses Adapterkabel wird zusammen mit der separat lieferbaren USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 zum Updaten von Empfängern und Sensoren benötigt. Anhang

Für Ihre Notizen Für Ihre Notizen

Best.-Nr. 4101 Dir Pro ect.

0,14 Cent / Minute aus dem Festnetz der deutschen T-Com. Abweichende Preise für Anrufe aus Mobilfunknetzen oder aus dem Festnetz anderer Anbieter möglich. 204 Garantie - Warranty - Garantie Wir gewähren auf dieses Erzeugnis eine Garantie von This product is warrantied for Sur ce produit nous accordons une garantie de Die Fa. Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94 - 96, D-73230 Kirchheim/Teck gewährt ab dem Kaufdatum auf dieses Produkt eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie gilt nur für die bereits beim Kauf des Produktes vorhandenen Material- oder Funktionsmängel. Schäden, die auf Abnützung, Überlastung, falsches Zubehör oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Garantie ausgeschlossen. Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistunsansprüche des Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht berührt. Bitte überprüfen Sie vor einer Reklamation oder Rücksendung das Produkt genau auf Mängel, da wir Ihnen bei Mängelfreiheit die entstandenen Unkosten in Rechnung stellen müssen.

GERMANY Änderungen sowie Liefermöglichkeiten vorbehalten. Lieferung nur durch den Fachhandel. Bezugsquellen werden nachgewiesen. Für Druckfehler kann keine Haftung übernommen werden. http://www.graupner.de Printed in Germany PN.PJ-01 Obwohl die in dieser Anleitung enthaltenen Informationen sorgfältig auf ihre Funktion hin überprüft wurden, kann für Fehler, Unvollständigkeiten und Druckfehler keinerlei Haftung übernommen werden. Graupner behält sich das Recht vor, die beschriebenen Software- und Hardwaremerkmale jederzeit unangekündigt zu ändern.