MC-15 - Radio GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Fernsteuerung (Sender) |
| Marke | Graupner |
| Modell | MC-15 |
| Frequenzband | 2,4 GHz |
| Kanäle | 15 |
| Stromversorgung | 4 x AA Akkus oder NiMH Akkupack |
| Sendeleistung | < 100 mW |
| Reichweite | ca. 1 km |
| Display | LCD (beleuchtet) |
| Gewicht | ca. 500 g (mit Akkus) |
| Abmessungen (ca.) | 180 x 180 x 60 mm |
| Modi | Mode 1 oder Mode 2 einstellbar |
| Funktionen | Dual Rate, Expo, Mischer, Timer, Servo-Programmierung |
| Lieferumfang | Sender, Empfänger, Bedienungsanleitung |
| Entsorgung | Elektrogeräte nicht im Hausmüll entsorgen |
| Sicherheitshinweise | Anleitung vor Erstgebrauch lesen; kein Betrieb bei Gewitter |
| Reinigung | Mit trockenem Tuch reinigen, keine Flüssigkeiten verwenden |
Häufig gestellte Fragen - MC-15 GRAUPNER
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BEDIENUNGSANLEITUNG MC-15 GRAUPNER
Betriebshinweise 6-9
Anschluß externer Bedienelemente 10
Modul-Einbauschema 11
Kompatibilität 12
Inbetriebnahme 12
Multidata-Terminal 13
Flächenmodelle
System-Rotation ab 14
Software-Struktur 14
Einschalten, Ablaufdiagramm 14
Modellauswahl 15
Modellname 15
Daten-Initialisierung 15
Modelltyp 16
Steueranordnung 16
Drossel-Steuerrichtung 16
Nautic-Programm 17
Steuerweg-Einsteller 17
Normalbetrieb und Stoppuhr 17
Einstell-Rotation ab 18
Einschalten, Ablaufdiagramm 18
Dual-Rate 19
Exponential 19
Expo-/Dual-Rate 19
Trimmoffset-Speicherung 20
Servoumkehr 20
Servoweg-Mittenverstellung 20
Servoweg-Einstellung 21
Übersicht Multifunktions-Fertigprogramme ..... 23
UNIFLY
Beschreibung, Blockschaltbild 24
Ablaufdiagramm 25
Einstellschema 26/27
Anmerkungen zu Mixerfunktionen 28
Wölbklappen/Höhenruder-Mixer 28
Querruder-Differenzierung 29
Wölbklappen/Querruder-Mixer 30
Bremsklappen/Wölbklappen-Mixer 31
V-Leitwerks-Mixer 31
Frei programmierbare Mixer 32
ACROBATIC
Beschreibung, Blockschaltbild 34
Ablaufdiagramm 35
Einstellschema 36/37
Höhenruder/Wölbklappen-Mixer 38
Automatische Landehilfe 38
Kunstflug-Automatik 39
Tragflächen-Programme 39
Helicopter
Beschreibung 40
Anschluß externer Bedienelemente 41
Blockschaltbild 42
Ablaufdiagramm 43
Einstellschema 44/45
System-Rotation HE
Modellauswahl 46
ModelName 46
Daten-Initialisierung 46
Modeltyp 47
Steueranordnung 47
Drossel-Steuerrichtung 47
Einstell-Rotation HE
Taumelscheibentyp 48
Servoumkehr 49
Servoweg-Mittenverstellung 49
Servoweg-Einstellung 49
Anmerkungen zu Gas-Pitch-Abstimmung ..... 50
Gasvorwahl 51
Autorotation 52
Pitch-Kurve 52-54
Statischer Drehmomentausgleich 55
Dynamischer Drehmomentausgleich 55
Dual-Rate 56
Exponential 56
Expo-/Dual-Rate 57
Trimmoffsetspeicher 58
Frei programmierbare Mixer 58/59
NAUTIC
Multi-Proportionalfunktionen 60/61
Expert-Schaltfunktionen 62/63
Kombination Multi-Prop- und Expert-Modul .. 64/65
Anhang
Schalter, Module 66/67
Zubehör für Sender 68
Empfänger 69
Technische Daten 70
Steckquarze, Frequenzflaggen 71
Ergänzende Hinweise 72
Allgemeine Genehmigung 73
Zulassungsurkunden 74/75
mc-15
Das GRAUPNER Fernsteuersystem MC-15 geht auf eine langjährige Erfahrung mit microcomputergesteuerten Fernlenkanlagen zurück. Die praxisorientierte Programmauswahl einfacher und auch komplexer Steuerfunktionen bietet ein hohes Maß an Flexibilität in der Anpassung an die individuellen Ansprüche des Benutzers. Gerade der weniger geübte Modellbauer wird durch die klare und übersichtliche Struktur und den Bedienkomfort schnell mit den unterschiedlichsten Funktionen vertraut. Entsprechend seiner Erfahrung im Umgang mit ferngelenkten Modellen lernt er sukzessive, die vielfältigen Optionen nutzbringend anzuwenden. Die MC-15 wird aber auch Anforderungen bis hin zum anspruchsvollen Wettbewerbseinsatz gerecht.
Namhafte Piloten haben mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung dazu beigetragen, daß die zahlreichen komplexen Programme nach wirklich anwendungsorientierten Gesichtspunkten ausgewählt und entwickelt wurden.
Darüber hinaus bietet das schalterminimale Computer-Konzept der M-C-15 ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Im Sender entfallen Module für die Realisierung komplexer Koppelfunktionen, und im Modell werden aufwendige mechanische Mixerkonstruktionen überflüssig.
Bei der Gestaltung des vorliegenden Programmierhandbuches wurde insbesondere darauf Wert gelegt, die Bedienung und Programmierung klar strukturiert darzustellen. Da die Software Spezialprogramme sowohl für den Betrieb von Flächenmodellen als auch von modernen Modellhubschraubern umfaßt, wurde das Manual in mehrere Abschnitte gegliedert: Nach einem Kapitel über allgemeine Betriebshinweise werden im zweiten Teil zunächst alle Programme für die beiden Modelltypen UNIFLY (FL) und ACROBATIC (AC) der Klasse »Motor- und Segelflugmodelle« detailliert beschrieben. Die Reihenfolge der Codes wurde nach internen, technischen Gesichtspunkten festgelegt und muß nicht notwendigerweise eingehalten werden. Dem Benutzer steht es völlig frei, die für ihn relevanten Funktionen nach Belieben zu aktivieren.
Der dritte Abschnitt ist dem Modelltyp HELICOPTER (HE) gewidmet. Er umfaßt alle für die Programmierung eines Hubschraubers verfügbaren Optionen, auch wenn sie bereits bei den Tragflächenmodellen beschrieben wurden. Dies erspart dem Anwender zeitraubendes Blättern in der Anleitung. Aufgrund der Komplexität der Programme empfiehlt sich gerade bei diesem Modelltyp, die vorgeschlagene Reihenfolge der Codes einzuhalten.
Den jeweiligen Kapiteln sind die für jeden Modelltyp verfügbaren Programmteile in übersichtlichen Ablaufschemen vorangestellt.
Die NAUTIC-Multifunktionsmöglichkeiten sind im vierten Abschnitt dargestellt.
Wichtiges Zubehör, wie NAUTIC-Module, Steckquarze u.a. sowie technische Daten, Hinweise und Zulassungsurkunden sind im Anhang zusammengefaßt.
Der Text wird durch zahlreiche Grafiken, Diagramme und Blockschaltbilder unterstützt; sie bilden einen wesentlichen Bestandteil des Handbuches.
Dem Anfänger und weniger geübten Modellflieger sei geraten, zunächst alle Funktionen gemäß der Anleitung durchzuarbeiten. In kürzester Zeit wird er die wesentlichen Bedienschritte der MC-15 erlernen und eine für das jeweilige Modell sinnvolle Auswahl der Optionen treffen können.
Kirchheim-Teck, im Juni 1992
COMPUTER-SYSTEM mc-15 mit ROTARYSELECT-Programmierung
Durch Spitzentechnologie optimiertes 14-Kanal-Multisoft-Fernlenksystem mit ROTARYSELECT-Programmiertechnik
Hohe Sicherheit durch 8-Bit-Computer-Technologie. Übersichtliches, für das Computer-System MC-15 neu entwickeltes LCD-Multidata-Display mit hohem Kontrast. Präzise Kontrolle auch bei grelem Sonnenlicht der im Sender-Display angezeigten Funktionen, z.B. Eingabedaten von Mixerfunktionen, Einstellwerten, Drehrichtungen, Trimmungen, Programminformationen bei Multi-Funktions-Programmen sowie der Betriebsspannung.
- Das technisch hochwertige Fernlenksystem ist für F3A-, F3B-, F3C-, F3D- und F3E-Modelle sowie auch als Handsender für RC-Cars und im Schiffsmodellbau anwendbar.
● Perfektes NAUTIC-System durch zusätzlichen Ausbau auf 32 Schalt- oder 16 Prop-Kanäle bzw. 16 Schalt- und 8 Prop-Kanäle. - Alle Prop- und Schaltmodule sowie Externschalter des Systems FM 6014/4014 verwendbar.
- Vorhandene Mix-Systeme sowie die exakt einstellbaren End- und Mittenpositionen aller Servos ermöglichen den optimalen Einsatz auch als Race-Car-System.
● Real-Time-Processing-System (RTP) Echtzeitprogrammierung mit Direktanzeige. Kom- fortable Programmierung durch Multi-Funktions- Soft-Menüs mit dem 2-Weg-Rotary-Select-System (RSS).
● Normalrotation bei Standard-Programmierung und ExpreBrotation Fast-Select-System (FSS). - Komfort-Mode-Selector zur einfachen Umschaltung des Betriebs-Modes 1–4 (Gas rechts/links). Alle Mixer-Einstell- und Reverse-Speicherdaten werden automatisch umgestellt.

- Kompatibilität mit üblichen FM- und FMsss- (PPM)-Systemen.
- Drei komfortable Komplex-Multifunktions-Grundprogramme für F3A, F3B, F3C, F3D und F3E (fertig programmierte Multi-Mixer-Einheiten, die durch zusätzliche Mixer entsprechend eingestellt werden können).
● Fertige Mixer für V-Leitwerks- und Delta-Modelle.
● Super-Heli-Programm für Standard-Taumelscheibe, Heim- und 120°-Systeme. - Reverse-Funktion für alle Servos programmierbar.
- Dual-Rate auf Zwei-Wege-Positionen mit Weg-Expander zwischen 0 und 125% für drei Servo-Funktionen programmierbar.
- Exponentialsteuercharakteristik umschaltbar zwischen zwei Werten für drei Servo-Funktionen.
- Sub-Trim-Memorysystem zur Mittenverstellung aller Servos und Anpassung älterer Fabrikate oder Servos mit ungenormter Mitte.
- Single-Side-Servo-Throw (getrennte Wegverstellung für beide Endausschläge aller Servos). Verstellbereich 0 ... 150%.
- Drei programmierbare Mixer mit eigenem Offset-Einstellsystem.
● Zwei Modell-Speicher.
● Integriertes Computer-Alarmsystem.
● Stoppuhr 0 ... 999 s - Über optoelektronisches Lichtleitersystem (Best.-Nr. 3290) als Lehrer- oder Schülersender einsetzbar.
mc-15
14-Kanal Microcomputer-ROTARYSOFT-Fernlenk-system
Best.-Nr. 4815* für das 35-MHz-Band
Best.-Nr. 4814* für das 40-MHz-Band
* Jeweils mit eingebautem Senderakku 9,6 V, der gesondert berechnet wird.
Die Sets enthalten
8-Kanal Microcomputer-ROTARYSOFT-Sender MC-15, ausbaufähig auf 14 Kanäle.
HF-Sendermodul der entsprechenden Frequenz, 16-Kanal SUPERHET C 16 S der entsprechenden Frequenz,
Servo C 507,
Schalterkabel,
Batteriehalterung,
Quarzpaar aus dem entsprechenden Frequenzband.
Stromversorgung für Sender und Empfänger
9,6-V-Batterien für Sender, wiederaufladbar Best.-Nr.
4,8-V-Batterien für Empfänger, wiederaufladbar Best.-Nr.
3465 VARTARSH 4.8V/2000mAh
3448 VARTARSE 4.8V/1700 mAh
3464 SANYOAR 4,8V/770mAh
3446 VARTARS 4,8V/600mAh
3444 VARTARS 4,8V/600mAh
3447 VARTADKZ 4,8V/500mAh
3463 SANYO AA 4,8V/300 mAh ^1 )
1) Für Sonderanwendungen (Kurzzeitbetrieb)
Weitere 4,8-V-NC-Batterien siehe GRAUPNER Hauptkatalog FS.
Zur Bestückung der Batteriehalterung
(für Empfänger 4 Stück erforderlich) Best.-Nr.
3659 VARTARS 1,2 V/500 mAh
3617 GRAUPNERRS 1,2V/500mAh
Zubehör (siehe auch Seite 68)
Best.-Nr. 1127 Senderaufhängung
Best.-Nr. 1125 Breiter Umhängeriemen
Best.-Nr. 3082 PROFI-Senderpult
Best.-Nr. 3087 PROFI-Sender-Pult-Saver
Empfänger C 16 S einzeln
Best.-Nr. 3867 für das 35-MHz-Band
Best.-Nr. 4067 für das 40-MHz-Band
HF-Sendermodule einzeln
Best.-Nr. 4808.35 für das 35-MHz-Band
Best.-Nr. 4808.40 für das 40-MHz-Band
Kurzwendelantenne
kann anstelle der im Sender enthaltenen Teleskopantenne aufgeschraubt werden, siehe Seite 68.
Ersatzteil
Best.-Nr. 4300.6 Teleskopantenne für Sender

text_image
Groupner RC-Zubehör Rudermaschinen Kabel Stromquellen Ladegeräte Mefgeräte KleinteileAusführliche Beschreibung mit Abbildungen, auch über weiteres Zubehör wie Rudermaschinen, Kabel, Meßgeräte und Kleinteile, siehe Zubehör-Prospekt RCZ.
Betriebshinweise
Sendergehäuse öffnen
Der aushängbare Gehäuseboden wird durch zwei Verriegelungsschieber gehalten.
Vor dem Öffnen des Senders Power-Schalter auf »AUS«. Danach beide Verriegelungsschieber entgegen der Pfeilrichtung nach innen bis zum Anschlag schieben. Jetzt kann der Gehäuseboden aufgeklappt und ausgehängt werden. Zum Schließen des Senders in umgekehrter Reihenfolge verfahren:
Gehäuseboden einhängen, Boden zuklappen, danach beide Schieber in Pfeilrichtung nach außen schieben.

Umstellen der Proportionalgeber
Beide Steuerknüppel können von neutralisierend auf nichtneutalisierend umgestellt werden (Gas rechts, Gas links). Sender öffnen und an dem entsprechenden Neutralisationshebel die Feder aushängen (Abb. unten).
Den Neutralisations-Rückstellhebel hochklappen, aushängen und zusammen mit der Feder aufbewahren.
Die im Zubehör mitgelieferte Bremsfeder in der Bohrung des Stehbolzens festschrauben (Abb. rechts).
Bei Umstellung der mechanischen Funktion muß auch eine elektronische Umstellung der Steuerfunktionen 1–4 durch den Code »MOD« bei der Sender-Basis-Programmierung, siehe Seite 16, erfolgen.

Das Batteriefach im Sender wird mit einer 9,6-V-NC-Batterie bestückt.
Es stehen verschiedene Batterietypen zur Auswahl. In die Batteriehalterung für die Empfangsanlage lassen sich Mignonzellen mit 1,2 V/500 mAh einsetzen. Anstelle der Batteriehalterung kann aber auch eine 4,8-V-NC-Batterie mit Miniaturstecker, siehe Seite 5, verwendet werden.
Auf volle Batteriespannung achten. Werden die Rudermaschinen merklich langsamer oder geht die Display-Anzeige unter 9,6 V zurück, dann den Betrieb sofort einstellen und neue Batterien einsetzen bzw. Akkus laden.
Übersicht der Batterien sowie Meßgeräte zur Überprüfung der Stromquellen siehe GRAUPNER Hauptkatalog FS.

Laden der Senderbatterie
Die wiederaufladbare Senderbatterie kann über die am Sender seitlich angebrachte Ladebuchse geladen werden. Der Sender muß beim Laden auf »AUS« geschaltet sein.
Bei Verwendung der Ladegeräte MULTILADER 4, 5B oder 6E erfolgt der Anschluß über das Ladekabel Best.-Nr. 3022. Bei Verwendung des MULTILADER 5 ist das verpolungssichere Ladekabel Best.-Nr. 3040 erforderlich.
Das Fernsteuersystem ist für die Ladung der Sender-Batterie mit einer Rückstrom-Sicherheitsschaltung ausgerüstet. Dadurch werden Schäden bei Verpolung oder Kurzschluß verhindert. Um diese Rückstromsicherung (z.B. für Meßzwecke und bei Anschluß eines Automatikladers) außer Betrieb zu setzen, ist es erforderlich, daß über den 2poligen Stecker direkt hinter der Ladebuchse eine Kurzschlußbrücke gesteckt wird (siehe Abb. Seite 10).
Laden der Empfängerbatterie
Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 für MULTILADER 4, MULTILADER 5B und MULTILADER 6E kann zum Laden direkt an die NC-Empfängerbatterie angesteckt werden. Ist die Batterie im Modell über das Stromversorgungskabel Best.-Nr. 3023, 3046, 3377, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen, dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluß. Für das Universalladegerät MULTILADER 5 ist das verpolungssichere Ladekabel Best.-Nr. 3041 erforderlich.
Ladegeräte und Batterien siehe GRAUPNER Hauptkatalog FS.
Wichtiger Hinweis:
Verbrauchte Batterien oder beschädigte Akkumulatoren gehören in den Sondermüll.

Frequenzband- und Kanalwechsel
Wechseln des Frequenzbandes: Der Sender kann durch Austauschen des HF-Moduls auf verschiedenen Frequenzbändern betrieben werden. Das auswechselbare HF-Modul wird von vier federnden Rastbolzen in der Mitte des Senders gehalten. Es müssen 2 Kabel angeschlossen werden. Über den Anschluß (1) erfolgt die Verbindung mit der Senderplatine. Der Anschluß (2) verbindet das HF-Modul mit der Antenne (Abb. rechts).
Wechseln der HF-Kanäle: Die Kanäle werden durch Quarze bestimmt. Es dürfen nur FMsss-Steckquarze aus dem entsprechenden Frequenzband benutzt werden (siehe Seite 71). Der Senderquarz T wird in die Fassung des HF-Moduls eingesteckt. Das jeweilige Frequenzband und die FTZ-Nummer sind bei geschlossenem Sender durch ein Fenster im Gehäuseboden sichtbar. Frequenzband und Kanal-Nummer der Steckquarze müssen mit der Empfangsanlage übereinstimmen.

Im Sendergehäuse sind alle Bohrungen für die Montage der Module bereits vorhanden. Die Modulabdeckungen des Senders lassen sich von der Innenseite her mit einem entsprechenden Gegenstand nach außen drücken.
Die Module werden mit den Bedienungselementen von innen nach außen weisend in die vorbereiteten Bohrungen eingesetzt und verschraubt (siehe nächsten Abschnitt »Befestigen der Module«). Darauf achten, daß die Buchsenreihe der Module zur Sendermitte zeigt.
Anschluß der Module im Sender siehe Seite 10.

Befestigen der Module
Zunächst die den Modulen beigelegte Zierplatte an dem vorgesehenen Platz probeweise auflegen und auf Passung kontrollieren. Die auf der bedruckten Seite befindliche Schutzfolie kann jetzt abgezogen werden. Danach das Schutzpapier der Klebeseite entfernen und die aufgelegte Zierplatte fest andrücken. In den so vorbereiteten Modulplatz das Modul von innen einsetzen. Die Befestigung erfolgt mit den zuvor von den Potentiometern bzw. Schaltern entfernten Muttern, die von außen wieder aufgeschraubt und mit einem passenden Schlüssel vorsichtig festgezogen werden. Auf die Potentiometer abschließend die Drehknöpfe übereinstimmend mit der Skala festschrauben.

Längenverstellung der Steuerknüppel
Die Steuerknüppel können den individuellen Gewohnheiten entsprechend in der Höhe verstellt werden. Dazu die Madenschraube im Steuerknüppel mit einem Inbusschlüssel lösen, den Griff tiefer oder höher drehen und die Madenschraube wieder festziehen.
INC/DEC-Tasten
Durch Einbau eines 2-Weg-Momentschalters, Best-Nr. 4160.44, kann die Funktion der INC-DEC-Tasten übernommen werden. Der Anschluß erfolgt an den Buchsen INC und DEC der Schalteranschluß-Platine. Abb. siehe Seite 10.
Der Schalter erhöht die Bedienungssicherheit, vor allem dann, wenn modellspezifische Werte während des Betriebs eingestellt werden.

text_image
MC-15 AUTOMYLECT MICROCOMPUTER MC-15 MULTISOFT-SYSTEMMontage der Haltebügel
Der Sender kann mit der Senderaufhängung, Best.-Nr. 1127, ausgerüstet werden. Dazu Sender öffnen. Der Gehäuseboden ist zur Montage bereits vorbereitet. Die vier Bohrungen im Gehäuseboden, die zur Befestigung der Haltebügel vorgesehen sind, mit einem Kreuzschlitzschraubendreher von hinten durch leichtes »Bohren« durchstoßen. Danach den Metallbügel der Halterung von der Innenseite des Gehäusebodens durch die in der Rückwand vorhandene Bohrung nach außen schieben. Die Kunststoffhalterung des Metallbügels zwischen die Stege des Bodens schieben und von unten mit jeweils 2 Schrauben befestigen. Die Haltebügel sind durch eine lange Feder stark vorgespannt. Falls ein weicheres Einklappen der Haltebügel gewünscht wird, muß die Feder entsprechend gekürzt werden.

Anschluß externer Bedienungselemente
Modul-Einbauschema

text_image
Anschlußbuchsen für Externschalter 0-5 Anschlußbuchsen für INC-/DEC-Automatik (2-Weg-Moment-Schalter Best.-Nr. 4160,44) Funktionsbuchsen für CH5-CH7 und NAUTIC 5 4 3 2 1 0 INC DEC Anschlußplatine im Sender CH 5 CH 6 CH 7 NAUTIC
Für Meßzwecke und bei Anschluß eines Automatik-Laders muß der zweipolige Stecker neben der Ladebuchse im Sender (siehe Pfeil in der Abb.) mit einer Kurzschlußbuchse (im Service erhältlich) versehen werden.
Anschlußbuchsen für die Externschalter
| Externschalter an Anschlußbuchse | Modelltyp | ||
| Unifty (FL) | Helicopter (HE) | Acrobatic (AC) | |
| 0 | Dual-Rate und Exponential für Querruder* | ||
| 1 | Dual-Rate und Exponential für Höhenruder | ||
| 2 | Dual-Rate und Exponential für Seitenruder | ||
| 3 | Mixer Wölbklappe/Höhe Mixer Wölbklappe/Querruder | Autorotation | Snap-Roll-Programm |
| Frei programmierbarer Mixer »C« | |||
| 4 | — | Gasvorwahl (Idle-up) Pitch-Kurve | Mixer Höhe/Wölbklappe |
| Frei programmierbarer Mixer »B« | |||
| 5 | — | Autolanding | |
| Frei programmierbarer Mixer »A« | |||
Funktionsmodule
siehe Seite 66/67

text_image
NAUTIC MULTI-PROP 2/8 K NAUTIC EXPERTNAUTIC-
Multi-Prop-Modul
Best.-Nr. 4141
16-Kanal-
NAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108

2-Kanal-Schaltmodul
mit 3 Schaltstellungen:
Best-Nr. 4151 Janger Griff
Best.-Nr. 4151.1 kurzer Griff
mit 2 Schaltstellungen:
Best-Nr. 4151.2 kurzer Griff
Best.-Nr. 4151.3 langer Griff

2-Kanal-
Proportional-
Modul
Best.-Nr. 4152

text_image
Schalter, Regler siehe Seite 66 HF-Sender-Module A B Extern-Schalter mit langem Griff Best.-Nr. 4160 1polig mit kurzem Griff Best.-Nr. 4160.1 1polig Best.-Nr. 4160.2 2polig Best.-Nr. 4160.3 3polig Moment-Schalter Best.-Nr. 4160.11 Differential-Schalter Best.-Nr. 4160.22 2-Weg-Moment- Schalter zur Betätigung von Increment (INC) und Decrement (DIC) Best.-Nr. 4160.44 Sicherheits-Externschalter Best.-Nr. 4147.1 1polig Best.-Nr. 4147.2 2polig Best.-Nr. 4147.3 3polig 2-Kanal- Proportional- Drehmodul Best.-Nr. 4111 Groupon/IR REMOTE CONTROL MICROCOMPUTER mc-15 MULTISOFT-SYSTEM C D E Für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4808.35 Groupon/IR REMOTE CONTROL Für das 40-MHz-Band Best.-Nr. 4808.40Kompatibilität
Inbetriebnahme
Mit dem Sender MC-15 können alle bis jetzt gelieferten GRAUPNER FM-PPM-Empfangsanlagen sowie auch Empfänger mit negativem Impulsausgang aus dem 35- und 40 MHz-Frequenzband betrieben werden. Die geringfügige Wegverkleinerung der Servos kann durch die Computer-Wegvergrößerung bis max. ±150% ausgeglichen werden. Auch die Neutrallagen der an den Empfängerausgängen 1 bis 7 angeschlossenen Servos lassen sich in ±150 Schritten um ca. ±88% an alle 7 Servos anpassen. Im Sender MC-15 muß ein FMsss Quarz (schwarze Kunststoffkappe) mit übereinstimmender Kanal-Nr. eingesetzt werden:
Best.-Nr. 3864. ... für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4064. ... für das 40-MHz-Band
Bei älteren GRUNDIG-Empfangsanlagen ist jedoch darauf zu achten, daß diese mit einem GRUNDIG FM-Quarz (grüne Lasche) bestückt sind.
Best.-Nr. 3520.... für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4051.... für das 40-MHz-Band

Eine auf der Eingabetastatur aufgeklebte Schutzfolie kann abgezogen werden.
Den Sender nur mit eingeschraubter Antenne einschalten, da es sonst zu Fehlfunktionen und Beschädigungen des HF-Moduls kommen kann.
Die Zuordnung der Empfängerausgänge hängt vom jeweiligen Modelltyp ab und ist auf den Seiten 24 und 34 für Flugmodelle, Seite 42 für Hubschrauber und ab Seite 61 für Schiffsmodelle beschrieben.
Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangsanlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der Inbetriebnahme zuerst den Sender, dann den Empfänger einschalten, bzw. bei Einstellung des Betriebs erst den Empfänger, dann den Sender ausschalten.
Multidata-Terminal
Multidata-Infodisplay
Hohe Sicherheit durch präzise Digitalanzeige mit übersichtlichem, für das Computer-System MC-15 neu entwickeltem LCD-MULTIDATA-DISPLAY mit Static-Driver. Der extrem große Kontrast ermöglicht auch bei grellem Sonnenlicht eine präzise Kontrolle der im Sender-Display angezeigten Funktionen.
Sender-Grundinformation
Display-Anzeige im Normalbetrieb:
Normalbetrieb
Modellname, Betriebsspannung unter Last in Volt.
Stoppuhr
Stoppuhr, Betriebsspannung unter Last in Volt.
Batteriealarm
Sinkt die Senderbatteriespannung auf 9,0 V ab, blinkt im Display in der oberen Zeile unabhängig davon, ob sich der Sender im Normalbetrieb oder Programmiermodus (Rotary Select) befindet, die Anzeige »BAT«. Ein akustisches Warnsignal ertönt parallel dazu siebenmal hintereinander.
Die Landung eines Flugmodells muß unverzüglich nach der »BAT«-Alarmanzeige erfolgen.
Normalbetrieb
Stoppuhr
Batteriealarm



Hinweis:
Wird der Sender ohne oder mit entladener Senderbatterie gelagert, gehen sämtliche modellspezifische Einstellwerte verloren. Der Sender muß wie bei der ersten Inbetriebnahme komplett neu programmiert werden.

text_image
TRV ADJ. LHH +100% INC CLR DEC INTELLIGENT REAL TIME PROCESSING ROLL UP ENT CH SEL ON OFF POWERBedienung des Multidata-Terminals
Das Programm des Senders ist für einfache und übersichtliche Programmierung organisiert und wird über nur vier Tasten bedient:

flowchart
graph TD
A["ROLL UP"] --> B["Durchlaufen der Hauptmenüs, d.h. Anwah der einzelnen Codes (Rotations-Auswahl-System oder Rotary Select)"]
C["CH SEL"] --> D["Kanalauswahl (Channel Select) und Verzweigung in Unterprogramme"]
E["ENTER"] --> F["gleichzeitig drücken"]
F --> G["ROLL UP + CH SEL"]
G --> H["Aktivieren und beenden des Rotations-Select-Systems (Programmiermodus)"]

text_image
INC + Einstelltaste für positive Werte (Direct-Mode) DEC - Einstelltaste für negative Werte (Direct-Mode) CLEAR = gleichzeitig drücken INC + DEC - Löschtaste, Rücksetzen veränderter Werte auf StandardeinstellungWerden die jeweiligen Tasten dauernd gedrückt, schaltet die Software auf Fast-Select-System (FSS), d.h. die folgenden Codes werden sukzessive automatisch durchlaufen («scrollen«), solange die Taste gedrückt bleibt.
System-Rotation
Erste Inbetriebnahme und programmieren der Sender-Grunddaten
Software-Struktur
Die Software ist in zwei Menüs unterteilt, die unterschiedlich aktiviert werden müssen:
- System-Rotation
Einstellen von Basis-Funktionen im Sender
- Einstell-Rotation
Einschalten und programmieren der Einstelldaten.
In jedem dieser Menüs können die einzelnen Codes sukzessive durch die Taste ROLA UP aufgerufen werden. Beim letzten Code angelangt, beginnt durch die ROTARY-SELECT-Programmiertechnik der Programmablauf wieder beim ersten Code, solange, bis durch Drücken der Taste ENTER oder Ausschalten des Senders das System-Rotations- oder Einstell-Rotations-Menü verlassen wird und der Sender auf Normalbetrieb umschaltet.
Das System-Rotations-Menü läßt sich aus Sicherheitsgründen nur aktivieren, wenn der Sender zuvor ausgeschaltet wurde, damit nicht während des normalen Betriebs versehentlich die programmierten Funktionen, wie z.B. der Modellspeicher, verändert werden.
Grundsätzliche Anwendung der System-Rotation
Der gewünschte Code wird mit der Taste ROLL UP angewählt. Innerhalb dieses Codes wird die gewünschte Betriebsfunktion mit Taste INC oder DEC ausgewählt.
Die Taste CH SEL dient in diesem Menü nur zur Anzeige des Modellnamens und zur Namensänderung.
Einschalten der System-Rotation
Gleichzeitig ROLL UP und CK SEL drücken, dabei Schalter des Senders einschalten. Ein akustisches Signal ertönt. Das Programm befindet sich nun in der System-Rotation. Nebenstehendes Ablaufdiagramm zeigt die Programme der System-Rotation. Die Funktionen werden im Senderdisplay angezeigt.

text_image
= ENTER ROLL UP + CH SEL + ON Grouner MC-15 REMOTE CONTROL MICROSOFTM MC-15 MULTI00FT-SYSTEMAblauf-Diagramm System-Rotation
Da der Sender in diesem Modus ohne Modulation arbeitet, ist während der Programmierung keine Übertragung zum Empfänger möglich. Erst durch nochmaliges Drücken der Taste ENTER nach Abschluß der Programmierung schaltet die Software automatisch auf normalen Sendebetrieb um.

flowchart
graph TD
A["ROLL UP"] --> B["103"]
B --> C["SRV OF"]
C --> D["THR REV/NORM"]
D --> E["moG"]
E --> F["TYP AC"]
F --> G["RST"]
G --> H["AC"]
H --> I["moU"]
I --> J["INC + bzw. DEC -"]
J --> K["Modellauswahl 1 oder 2"]
H --> L["INC + bzw. DEC -"]
L --> M["Modellname Anwahl der Position"]
G --> N["INC + + DEC -"]
N --> O["Datainitialisierung"]
F --> P["INC + bzw. DEC -"]
P --> Q["Modelltyp FL, AC, HE"]
E --> R["INC + bzw. DEC -"]
R --> S["Steueranordnung Mode 1 ... 4"]
D --> T["INC + bzw. DEC -"]
T --> U["Gas-Steuerknüppel REV/NORM"]
C --> V["INC + bzw. DEC -"]
V --> W["Nautic-Programm ON/OFF"]
C --> X["INC + bzw. DEC -"]
X --> Y["Steuerweg-Einsteller"]
Verlassen an jeder Stelle mit ENTER möglich.

MODELLAUSWAHL
Model Select, Wechsel des Modellspeichers (Anwahl durch System-Rotation)
Der MC-15-Sender gestattet die Speicherung von zwei kompletten Modelleinstellungen einschließlich der Trimmoffsets (siehe TRIMMOFFSET-SPEICHERUNG) für DUAL-RATE, EXPONENTIAL und DIFFERENTIAL für Seitenruder, Höhenruder und Querruder bzw. beim Helicopter für Heck, Taumelscheibe Nick und Roll, also für die Steuerfunktionen 2 ... 4.
Nach Anwahl des Codes »MDL« in der System-Rotation durch die Taste ROLL UP erfolgt die Modell-auswahl durch Drücken der Taste INC oder BEC. Im Display erscheint die Modellnummer 1 bzw. 2. Alle nachfolgenden Einstellungen beziehen sich dann auf die in diesem Menü festgelegte Modellnummer.
Beim Modellwechsel wird für ca. 1 s in der oberen Zeile der Modellname angezeigt. Der jeweilige Modellname kann auch durch Betätigen der Taste CH SEL im Display aufgerufen werden.


MODELLNAME
Model Name, Eingabe des Modellnamens (Anwahl durch System-Rotation)
Bei der ersten Eingabe (oder nach einem Reset) erscheint eine 3stellige Standardeintragung im Display über der Modellnummer: Modellnummer und aktueller Modelltyp (FL = UNIFLY, HE = HELICOPTER, AC = ACROBATIC). Beispiel: 1FL
Die linke Stelle blinkt und kann durch Drücken der Taste INC oder IIEC verändert werden. Zur Verfügung stehen insgesamt 38 Zeichen (A ... Z, 0 ... 9, +, -). Zur nächsten Stelle wird durch Drücken der Taste CH SEL gewechselt (Rotary-Select). Der eingegebene Name wird abgespeichert, sobald der Code verlassen wird.

flowchart
graph TD
A["IFLU"] --> B["INC"]
A --> C["DEC"]
B --> D["RFL"]
C --> D
D --> E["CH SEL"]
E --> F["RFL"]
F --> G["INC"]
F --> H["DEC"]
G --> I["RBL"]
H --> I
I --> J["CH SEL"]
J --> K["Clear"]
K --> L["RBC"]
L --> M["INC"]
L --> N["DEC"]
M --> O["RBL"]
N --> O
O --> P["Clear"]
P --> Q["RBL"]
Q --> R["INC"]
Q --> S["DEC"]
R --> T["RBL"]
S --> T
T --> U["Clear"]
U --> V["RBL"]
V --> W["INC"]
V --> X["DEC"]
W --> Y["RBL"]
X --> Y
Y --> Z["Clear"]
Z --> AA["RBL"]
AA --> AB["INC"]
AA --> AC["DEC"]
AB --> AD["RBL"]
AC --> AD
AD --> AE["Clear"]
AE --> AF["RBL"]

DATEN- INITIALISIERUNG
Reset, Daten-Löschung und Grundwert-Neuprogrammierung (Anwahl durch System-Rotation)
Die Daten-Löschung sollte vor der Neuprogrammierung eines Modellspeichers benutzt werden, um sicherzustellen, daß alle Parameter und Funktionen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden.
Nach Anwahl der Funktion »RST« blinkt in der unteren Display-Zeile die Nummer des Modellspeichers, dessen Einstellungen gelöscht werden sollen.
Die Löschung erfolgt durch Drücken der Taste CLEAR (INC + DEC gleichzeitig). Automatisch werden alle im Multisoft-Programm vorgesehenen Funktionen dieses Modellspeichers in Grundwerten initialisiert. Diese sogenannte Reset-Funktion ist ausgeführt, sobald die Modellnummer nicht mehr blinkt.
Neu initialisierte Programmdaten nach dem Reset: Im Menü »System-Rotation« (Basic-System):
| Modellname | = Modellnummer und aktueller Modelltyp |
| Steueranordnung | = 1 |
| Drossel-Steuerrichtung | = normal |
| Nautic-Programm | = aus |
Im Menü »Einstell-Rotation«:
| Dual-Rate | = 100% |
| Exponential | = LN (linear) |
| Trimmoffsetspeicher | = 0 |
| Reverse-Funktion | = normal |
| Servoweg- | |
| Mittenverstellung | = 0 |
| Servoweg-Einstellung | = 100% |
| Mixwerte | = initialisierte Standardwerte |
Keine Datenveränderung in der System-Rotation bei folgenden Codes:
Modellnummer, Modelltyp, Automatischer Steuerweg-Einsteller.


MODELLTYP
Type Select, Festlegung des Modelltyps (Anwahl durch System-Rotation)
Das Multisoft-Modul der MIC-15 unterscheidet insgesamt drei verschiedene Modelltypen. Die Auswahl muß vor der Neuprogrammierung eines Modells im Einstell-Rotations-Menü erfolgen, weil so festgelegt wird, welche Optionen Sie über den zugehörigen »TYP«-Code aufrufen können.
Drei Modelltypen stehen zur Auswahl, die über INC oder DEC angewählt werden können. (Die Taste CH SEL ist gesperrt).
| Anzeige | Bedeutung | Beschreibung |
| FL | UNIFLY | siehe ab Seite 24 |
| HE | HELICOPTER | siehe ab Seite 40 |
| AC | ACROBATIC | siehe ab Seite 34 |
Wird der aktuelle Modelltyp mit INC/DEC geändert, blinkt der neu angezeigte Modelltyp im Display auf und wird erst übernommen, wenn bestätigt wird durch:
ROLL UP oder ENTER (ROLL UP + CE SEL gleichzeitig) oder Ausschalten des Senders. (Anderenfalls kehrt man vorner zum aktuellen Modelltyp durch Drücken der Taste INC oder DCA zurück.) Erst wenn eine dieser Quittierungen erfolgt ist, werden alle Hauptmenus im Einstell-Rotations-Programm entsprechend geändert. Die Multifunktions-Fertigprogramme FL, AC und HE vereinfachen die Programmierung erheblich. Die Mixanteile der einzelnen Mixer können einzeln durch Anwahl mit dem Einstell-Rotations-System aufgerufen und mit den Tasten INC und DCA an das verwendete Modell durch Versuche optimal angepaßt werden.
Übersicht der Multifunktions- Fertigprogramme

FL = UNIFLY Beschreibung siehe ab Seite 24
HE = HELICOPTER Beschreibung siehe ab Seite 40
AC = ACROBATIC Beschreibung siehe ab Seite 34

STEUER- ANORDNUNG
Stick Mode Select, Zuordnung der Steuerfunktionen Mode 1 ... 4 (Anwahl durch System-Rotation)
System-Rotation aktivieren und mit Taste ROLL UP »MOD« auf dem Info-Display anwählen. Mit der Taste INC oder DEC kann auf Mode 1 ... 4 gewechselt werden.

flowchart
graph TD
A["MOD"] --> B["INC +"]
A --> C["DEC -"]
B --> D["MOD"]
C --> D
D --> E["INC +"]
D --> F["DLC +"]
E --> G["Ground"]
F --> G
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#cfc,stroke:#333
style E fill:#fcc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
Mode-Belegung Flächenmodelle




Mode-Belegung Helicopter (siehe auch Seite 47)
DROSSEL- STEUERRICHTUNG
Throttle Stick NORM/REV, Steuerrichtungsumkehr Gas-Steuerknüppel (Anwahl durch System-Rotation)
Die Reverse-Funktion ist in allen drei Modelltypen FL, HE, AC wirksam.
Diese Einstellung ermöglicht es, die Betätigungsrichtung des (Gas-) Steuerknüppels Funktion 1 an die Steuergewohnheiten des Piloten anzupassen. Dies ist vor allem im HE-Programm von Bedeutung.
Nach aktivierter System-Rotation mit Taste ROLL UP »THR« aufrufen. Durch Betätigen der Taste INC oder DEC kann zwischen NORM und REV, also im HE-Programm zwischen Pitch drücken und Pitch ziehen umgeschaltet werden. Die Umschaltung auf NORM erfolgt immer, wenn die Tasten INC und DEC gleichzeitig gedrückt werden.
Von dieser Einstellung hängen die Funktionen aller anderen Mixer ab, soweit sie die Steuerfunktion 1 (beim Helicopter-Programm HE also Gas- und Pitchfunktion, wie z.B. Gasvorwahlen, Heckrotormixer, Pitchtrimmung etc.) betreffen.

flowchart
graph TD
A["THR REV-NORM"] --> B["Cursor zeigt die Richtung an"]
C["INC +"] --> A
D["DEC -"] --> A
E["THR REV-NORM"] --> C

text_image
VOLLGAS GAS STICK NORM REV VOLLGAS
NAUTIC- PROGRAMM
Nautic Program, Anschluß NAUTIC-Modul (Anwahl durch System-Rotation)
Mit ROLL UP »NAU« im Display anwählen und mit INC oder DEC Funktion ein- (»ON«) oder ausschalten (»OF«). Werden die Tasten INC und DEC gleichzeitig gedrückt, erfolgt Abschaltung des Nautic-Programms.
Nach dem Einschalten von »NAU« wird automatisch und ausschließlich Kanal 7 des Senders reserviert für das anschließbare NAUTIC-Modul. Diese Programmierung hat in jedem Fall erste Priorität, falls bereits Kanal 7 zuvor für andere Operationen belegt worden sein sollte. Alle eventuellen Mixer, die sich auf den
Kanal 7 beziehen, werden automatisch gesperrt. Unter folgenden Bedingungen sind die Kanäle 5 (ausgenommen im Modelltyp FL) und 6 (ausgenommen im Modelltyp HE) für NAUTIC-Module verfügbar:
Servo-Reverse: NORM Servoweg-Mittenverstellung: +6
Servoweg-Einstellung: ±150%
Kanal 5 bzw. 6 dürfen nicht in den frei programmierbaren Mixern verwendet werden.
Zur (+)- und (−)-Servowegeinstellung von Kanal 5 bzw. 6 muß an der zugehörigen Funktionsbuchse der Senderplatine ein Extern-Schalt- bzw. Propmodul eingesteckt werden, das nach erfolgter Servoweg-Einstellung wieder ausgesteckt wird.

text_image
NAUTIC-Multifunktionsmöglichkeiten siehe ab Seite 90 ON OF INC DEC NAUTIC ON Kanal 7 frei für NAUTIC-Modul Best.-Nr. 4108 oder 4141
flowchart
graph TD
A["CH 5"] --> B["NAUTIC"]
C["CH 6"] --> B
D["CH 7"] --> B
E["NAUTIC-Modul Best.-Nr. 4108 oder 4141"] --> B
F["Anschluß auf der Senderplatine"] --> B

STEUERWEG- EINSTELLER
Stick Adjuster, automatische Steuerweg-Kalibrierung (Anwahl durch System-Rotation)
Zur Beseitigung von kleinen Toleranzen der Steuerknüppelwege ist der Sender mit einem automatischen Steuerweg-Einsteller ausgerüstet.
Display-Anzeige: »SAX«, wobei X = 1 ... 4 den jeweiligen Steuerknüppel bezeichnet.
Nach Aufruf dieser Funktion im System-Rotations-Menü erscheinen im Sekundentakt die Steuerweg-Toleranzen der Steuerknüppel-Potentiometer X = 1...4 in der unteren Display-Zeile (Standard: 100).
Diese Einstellung ist nur erforderlich bei – der ersten Senderinbetriebnahme oder – nach einem Batteriewechsel.
Ansonsten kann dieser Code bei jeder Neuprogrammierung übersprungen werden.
Erste Inbetriebnahme
Zur Kalibrierung zunächst die Trimmhebel in Mittelstellung bringen, danach jeden einzelnen Steuerknüppel in die Endstellungen bewegen und jedesmal bei Vollausschlag die Taste INC oder DEC drücken. Diese Kalibrierung kann auch in nur zwei Schritten durchgeführt werden:
Beide Steuerknüppel gleichzeitig nach links hinten bringen (s. Abb. unten). In dieser Knüppelstellung INC oder DEC drücken, Danach beide Knüppel nach rechts vorne und die Taste INC oder DEC drücken. Knüppel loslassen und diesen Code mit Taste ROLL UP beenden. Die Steuerweg-Kalibrierung ist damit abgeschlossen. Die gespeicherten Werte können vom Standardwert 100 abweichen; die Anzeige »100« wäre rein zufällig.


Gleichzeitig INC o. DEC drücken

NORMALBETRIEB und STOPPUHR
Im Normalbetrieb, d.h. wenn der Sender sich nicht in einem der Rotary-Select-Menüs befindet, erscheint nach der ersten Inbetriebnahme oder einem Reset folgende Display-Anzeige:

Modellname oder der Standardeintrag (= Modellnummer und Modelltyp) in der oberen Zeile und die unter Last gemessene Batteriespannung in der unteren Zeile.
Umstellen auf Stoppuhrfunktion
Mit der Taste CH SEL kann die Stoppuhr aufgerufen werden, die dann anstatt des Modellnamens im Display erscheint.
Die Anzeige erfolgt in Sekunden (0 ... 999 s). Die Start/Stop-Befehle können über die Tasten INC bzw. DEC gegeben werden, jedoch auch über einen 2-Weg-Momentschalter (Best.-Nr. 4160.44, Anschluß siehe Seite 10). Die Stoppuhr wird durch Drücken von
CLEAR auf den Wert 000 zurückgesetzt. Anzeigegenauigkeit: ±1,5%
Wird der Sender zwischenzeitlich aus- und wieder eingeschaltet, erscheint die zuletzt gewählte Funktion.

text_image
IFL + 10.4V CH SEL 0.00 + 10.4V INC DEC 0.06 + 10.4V 2-Weg-Momentschalter Best-Nr. 4160.44, Anschluß siehe Seite 10 mit CLEAR auf 000 stellenEinstell-Rotation
Einschalten und programmieren der Einstelldaten
Nach dem Einschalten des Senders und anschließendem Drücken der Taste ENTER (ROLL UP) und
CH SEL gleichzeitig) wird der Funktions-Mode-Selector eingeschaltet. (ENTER zweimal drücken, wenn sich das Programm noch in der System-Rotation befindet.)
Das Multidata-Info-Display wechselt dabei von der Grundinformation (Normalbetrieb) auf die Select-Information. Es erscheint die zuletzt angewählte Funktion. Soll eine andere Funktion eingestellt werden, muß die ROLA-UP-Taste so oft betätigt werden oder so lange gedrückt werden (Fast Select), bis die betreffende Funktion im Info-Display erscheint.
Mit der Taste CH SEL kann auf den gewünschten Kanal (CH) bzw. auf eventuelle Unterprogramme umgeschaltet werden.
Die Verstellung der Werte erfolgt mit den Tasten INC oder IEC oder über einen 2-Weg-Moment-Schalter. Dieser ist dann besonders zu empfehlen, wenn während des normalen Einsatzes der Fernsteueranlage im Flug-, Schiffs- oder Automodell Parameter verändert werden sollen.
Nach Betätigen der Taste ENTER oder Wechsel zum nächsten Code werden die eingestellten Werte automatisch in den Speicher übernommen.

Normalbetrieb
ENTER drücken
Sender in der Einstell-Rotation.
Auf dem Display erscheint die zuletzt angewählte Funktion.
Beispiel Ablaufdiagramm Fertigprogramm FL (Ausschnitt)

Steuerweg-Umschaltung (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Dual-Rate-Funktion ermöglicht eine Umschaltung der Steuerausschläge während des Fluges über einen Externschafter, wobei die Ausschläge für jede der beiden Schalterpositionen linear zwischen 0 und 125% des normalen Steuerweges eingestellt werden können. Die Schalter müssen zuvor auf der Anschlußplatine im Sender angeschlossen werden (siehe Seite 10). Nach Anwahl des Codes «D/R» wird zunächst mit [1] die gewünschte Steuerfunktion (CH2 bis 4) ausgewählt:
| Steuerfunktion | Funktion | Externschalter |
| 2 | Querruder | an Buchse 0 |
| 3 | Höhenruder | an Buchse 1 |
| 4 | Seitenruder | an Buchse 2 |
Die Einstellung des Steuerweges erfolgt, nachdem der Schalter in die betreffende Position gebracht wurde, mit den Tasten INC und DEC.
Anzeige der Schalterposition im Display: ch = geschlossen (EIN) CH = offen (AUS).
Aus Sicherheitsgründen die Dual-Rate-Funktion nicht bis auf 0 reduzieren, da sonst die Steuerfunktion aufgehoben ist. Der Externschalter schaltet Dual-Rate und Exponential gemeinsam.

Gewünschte Servofunktion (2, 3, 4) mit Taste CK SEL anwählen. Mit INC oder DEC gewünschten Wert einstellen.
Externschalter »EIN« (siehe obige Tabelle) Display-Anzeige wechselt von CH (AUS) auf ch (EIN) und vorher eingestellten Wert und umgekehrt.
Vorher eingestellter Wert
Mit INC oder DEC Einstellung auf gewünschten Wert, mit CLEAR Schnelleinstellung auf 100%


EXPONENTIAL
Progressive Steuercharakteristik (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Ermöglicht feinführige Steuerung des Modells im Bereich der Mittellage der jeweiligen Steuerfunktion, ohne auf den Vollaus-schlag in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen. Der Grad der Progression kann von linear (LN) entspricht 0% bis 100% eingestellt werden. Die Dual-Rate- und Exponential-Funktion werden gemeinsam geschaltet.
| Steuerfunktion | Funktion | Externschalter |
| 2 | Querruder | an Buchse 0 |
| 3 | Höhenruder | an Buchse 1 |
| 4 | Seitenruder | an Buchse 2 |
Die Einstellung der Steuercharakteristik erfolgt, nachdem der Schalter in die betreffende Position gebracht wurde, mit den Tasten INC und DEC.
Anzeige der Schalterposition im Display: ch = geschlossen (EIN) CH = offen (AUS).

Gewünschte Servofunktion (2, 3, 4) mit Taste CH SEL anwählen. Mit INC oder DEC gewünschten Wert einstellen.
Externschalter »EIN« (siehe obige Tabelle) Display-Anzeige wechselt von CH (AUS) auf ch (EIN) und vorher eingestellten Wert und umgekehrt.
Vorher eingestellter Wert
Mit INC oder DEC Einstellung auf gewünschten Wert, mit CLEAR Schnelleinstellung auf LN = 0



EXPO-/DUAL-RATE
2 feinfühlige Expo-/Dual-Rate-Einstellungen möglich (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Dual-Rate-Funktion ermöglicht den Servoweg symmetrisch um die Neutrallage linear zwischen 0 und 125% einzustellen und zwar umschaltbar über einen Externschalter zwischen zwei verschiedenen Servowegeinstellungen. Mit der Expo-Funktion wird die Kurvencharakteristik verändert. Sie ist varierbar zwischen linearem und progressivem Verlauf für wiederum zwei verschiedene Einstellungen. Wird dabei beispielsweise in einer Schalterstellung «LN» (linear) angewählt, so ist die Exponential-Funktion quasi unwirksam und der Servoweg wird allein bestimmt durch die Dual-Rate-Einstellung und zwar deshalb, weil der betreffende Externschalter beide Funktionen gemeinsam schaltet.
Diese besondere Raffinesse im MC-15-Fernlenksystem läßt erahnen, daß sehr individuell einstellbare Steuercharakteristiken möglich werden. Vorteilhaft erweist sich diese Kombination von «EXPO» und «DUAL-RATE» insbesondere bei sehr schnellen Modellen. Es können nun im Steuerwegcharakteristik-Spelcher zwei unabhängige Werte einprogrammiert werden für Quer-, Höhen- und Seltenruder getrennt, z.B. Servoweg von 20% für die eine Externschalterstellung und 125% für die andere Schalterstellung mit einer Kurvencharakteristik von z.B. linear bzw. 80%, wobei die EXPO-Einstellung den «Progressionsgrad« angibt, nicht etwa einen Steuerausschlag. Aus Sicherheitsgründen sollte der untere Dual-Rate-Wert mindestens 20% vom gesamten Steuerwag betragen.
Charakteristik verschiedener Steuerwege

Dual-Rate = verkürzter oder bis zu 125% verlängerter, linearer Servoweg Exponential = progressive Regelcharakteristik mit 100% Servoweg Expo-/Dual-Rate = Verknüpfung der Exponential- und Dual-Rate-Funktion


TRIMMOFFSET- SPEICHERUNG
Speicherung der den Trimmhebelpositionen zugehörigen Offsets (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Dieser Code verhindert eine Arbeitspunktkverschiebung bei der DUAL-RATE- und EXPONENTIAL-Funktion, wenn bei Mittelstellung des Steuerknüppels der Trimmhebel aus seiner Neutralposition verschoben wird und zwischen den zwei möglichen Einstellungen 0 und 1 umgeschaltet wird. Beim DIFFERENTIAL-Mixer wird abhängig vom Mxanteil die Trimmwirkung bei der Bewegung des Querruderservos nach unten normalerweise reduziert oder bei 100% Differenzierung (Split-Stellung) aufgehoben. Hier ermöglicht dieser Code, die aktuellen Trimmeinstellung auf das Servo zu übertragen. Die Trimmoffsetpositionen der Steuerkanäle 2 ... 4 können abgespeichert werden. Die Funktion kann übersprungen werden, wenn alle Trimmhebel der Funktionen 2 ... 4 etwa in Mittelstellung stehen. Nach dem Aufruf dieses Codes zeigt das Display in der oberen Zeile die Steuerfunktion 2, 3 oder 4 an, die durch die Taste CH SET aufgerufen wurde. Die von den Trimmhebelpositionen abhängigen Offsets werden durch Betätigen der Taste INC oder DEC gespeichert und zwar für alle Funktionen gleichzeitig. Die gespeicherten Werte zeigt die untere Display-Anzeige. Die CACAR-Taste setzt alle 3 (CH 2, 3, 4) Speicherinhalte gleichzeitig auf 0 zurück.
Vorgehensweise:
- Löschen des Offsetspeichers: Vor einer Neueinstellung eines Modells sollten alle Offsetspeicher gelöscht werden. Dazu die Steuerknüppel und Trimmhebel zunächst in Neutralstellung bringen und die Taste CLEAR drücken. Wenn nun die Taste INC oder DISC betätigt wird, kann es vorkommen, daß in den einzelnen Speichern von 0 abweichende Werte wiederzufinden sind. Dies ist nicht weiter tragisch und erfordert keine Justerung der Trimmopolis im Sendergehäuse, um die mechanische Nullposition optimal anzupassen.
- Speichern der Trimmoffsets: Die Trimmhebelstellungen werden den Erfordernissen des Modells angepaßt. Diese Einstellung sollte bei initialisierter Standardeinstellung von D/R (= 100%), EXPO (= LN) und MIX DIFF (= 0%) vorgenommen werden. Ist eine für das Modell geeignete Position ermittelt, nur die Taste INC oder DISC drücken; allerdings beim Speichern die Steuerknüppel in Mittelstellung belassen. Jedesmal wenn die Trimmhebel verstellt werden, müssen die neuen Positionen wieder abgespeichert werden. Mit CH SRA können die Speicherinhalte abgefragt und auf dem Display angezeigt werden.

Mit CLEAR auf 0 stellen, Trimmhebel 2, 3 und 4 den Erfordernissen entsprechend verstellen
INC oder DEC speichert alle 3 Trimmoffsetwerte (CH 2, 3, 4) gleichzeitig
Aktuelle Trimmoffsetwerte (CH 2, 3, 4) sind gespeichert, mit 📄️ 📋 können die Daten abgefragt werden


SERVOUMKEHR
Laufrichtungsumkehr der Servos (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Mit diesem mode wird die Servodrehrichtung umgekehrt. Die Taste NORA, UC im Funktionssystem so oft betätigen, bis die gewünschte Funktion im Display erscheint. Die eingestellte Servodrehrichtung wird im Display für alle Servonummern 1 ... 7 durch den Cursor unter «REV» bzw. «NORM» angezeigt. Ein Umpolen der Stecker im Sender oder der Servos am Empfänger entfällt somit. Mit der Taste CLEAR den entsprechenden Kanal anwählen und durch Betätigen der Taste INC bzw. BOX die gewünschte Servodrehrichtung einstellen. Die Tastenkombination CLEAR setzt die Richtung immer auf NORM zurück.
Anmerkung:
Die Kanalnummer bezieht sich auf den Empfängerausgang, an dem das betreffende Servo angeschlossen ist. Eine Übereinstimmung mit der Numerierung der Steuerfunktionseingänge im Sender wäre rein zufällig und ist normalerweise bei komplexen Spezialprogrammen nicht gegeben. Daher beeinflußt auch eine Änderung der Steueranordnung nicht die Numerierung und Laufrichtung der Servos.

Gewünschten Kanal anwählen (1 ... 7)
Einstellen der gewünschten Servorichtung mit INC oder DEC

text_image
NORM REV Normal- Reverse

SERVOWEG-MITTEN- VERSTELLUNG
Neutralstellung
(Anwahl durch Einstell-Rotation)
Zur Anpassung von Servos, die nicht dem Standard (Servo-Mittelstellung bei 1,5 ms) entsprechen und für extreme Verstellzwecke.
Im Display erscheint nach der Anwahl über ROLLA UP die Code-Bezeichnung »SB-TRIM« (Sub-Trim). Unabhängig von den Trimmhebeln und eventuellen Mixereinstellungen kann die Neutralstellung im Bereich von ±150 Schritten = ±88% verschoben werden.
Mit Taste CK SEL den betreffenden Kanal anwählen und mit INC bzw. DBC die Mittenverstellung zwischen -150 und +150 den Erfordernissen entsprechend anpassen. Über die Taste CLEAR läßt sich die Verstell-Ablage auf 0 setzen, d.h. die Rudermaschine geht exakt auf Steuermitte zurück.
Diese Einstellung bezieht sich direkt auf das betreffende Servo unabhängig von allen anderen Trimm- und Mixereinstellungen.

Gewünschten Kanal (1 ... 7) mit CH SEL anwählen.
Einstellen der jeweiligen Steuermitte mit INC oder DEC (rücksetzen auf 0 mit CLEAR)

text_image
150 Steps 0,0 150 Steps Servoweg- Mittenverstellung ±150 Steps.

SERVOWEG- EINSTELLUNG
Wegeinstellung
(Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Code-Bezeichnung «TRV ADJ.« steht für Travel Adjust. Diese Funktion ermöglicht die Einstellung des Servoweges getrennt für jede Seite. Der Einstellbereich beträgt 0 ... 150% des normalen Servoweges.
Den Blockschaltbildern ist zu entnehmen, ob sich diese Einstellung direkt auf das betreffende Servo bezieht, unabhängig davon, wie das Steuersignal für dieses Servo zustande kommt, oder das Eingangssignal der Steuerfunktion beeinflußt.
Die Taste ROLL UP im Einstellssystem so oft beitäten, bis im Display die gewünschte Funktion erscheint und anschließend die Kanalnummer (1 ... 7) mit CH SET aussuchen. In der unteren Display-Zelle wird der eingestellte Servoweg angezeigt, wobei das Vorzeichen (+ oder −) die Seite angibt. Zur Einstellung und Anzeige ist das zugehörige Bedienungslevement (Steuerknüppel, Schieberregler, Schalter) in die jeweilige Endstellung zu bringen. Mit INC oder DEK kann dann der gewünschte Servoweg eingestellt und mit CLEAR auf 100% zurückgesetzt werden.

Knüppelausschlag links
Gewünschten Kanal mit CH SEL anwählen
Bedienungselement nach links oder rechts bewegen und mit INC oder DEC Servoweg verstellen

Knüppelausschlag
rechts

text_image
Mechanischer Steuerweg ± 100% 100% 0,0 100% Verstellbarer Servoweg ± 0 ... 150% 0,0 150% Trimm- bereich Trimm- bereichProgrammierbeispiele Querruder als Landehilfe beim Modelltyp »FL«
Bei Betätigung des Störklappenknüppels können die Querruder- klappen zur Landung individuell von 0 bis ±125% verstellt werden.

flowchart
graph TD
A["Mixer A1♦1, Vorgabe nach RESET"] --> B["0% Mixanteil (2× drücken)"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["Mixer Ach"]
D --> E["INC = Steuerfunktion"]
E --> F["INC = Steuerkanal"]
F --> G["Mixer 1♦5"]
G --> H["CH SEL"]
H --> I["Mixer RSW ON Schalterkanal (Switch) dauernd «EIN» oder"]
I --> J["INC + DEC"]
J --> K["Mixer RSW 5 Zuordnung Externschalter 5"]
K --> L["CH SEL"]
L --> M["Mixer 1♦5"]
M --> N["INC + DEC"]
N --> O["Mixer R15 - 45%"]
O --> P["CH SEL"]
P --> Q["Mixer R15 OFFSET"]
Q --> R["INC + DEC"]
R --> S["Mixer R15 + 100"]
S --> T["Externschalter 5"]
T --> U["Mixer R15 OFF Offset und Mixanteil auf +OF= Mixer abgeschaltet"]
U --> V["CH SEL"]
V --> W["End"]

Sollten die Querruderklappen mit einem in Funktionsbuchse CH7 eingesteckten Schieberegler verstellt werden, wird lediglich bei der Programmierung an Stelle von Steuerfunktion 1 Steuerfunktion 7 einprogrammiert.

flowchart
graph TD
A["Mixer A 1 + 1, Vorgabe nach RESET"] --> B["0% Mixanteil (2× drücken)"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["Mixer Rch"]
D --> E["INC + DEC"]
E --> F["Mixer 7 + 5"]
F --> G["CH SEL"]
G --> H["Mixer Rsh"]
H --> I["INC + DEC"]
I --> J["Mixer 7 + 5"]
J --> K["INC + DEC"]
K --> L["Mixer 7 + 5"]
L --> M["INC + DEC"]
M --> N["Mixer 7 + 5"]
N --> O["INC + DEC"]
O --> P["Mixer 7 + 5"]
P --> Q["INC + DEC"]
Q --> R["Mixer 7 + 5"]
R --> S["INC + DEC"]
S --> T["Mixer 7 + 5"]
T --> U["INC + DEC"]
U --> V["Mixer 7 + 5"]
V --> W["INC + DEC"]
W --> X["Mixer 7 + 5"]
X --> Y["INC + DEC"]
Y --> Z["Mixer 7 + 5"]
Z --> AA["INC + DEC"]
AA --> AB["Mixer 7 + 5"]
AB --> AC["INC + DEC"]
AC --> AD["Mixer 7 + 5"]
AD --> AE["INC + DEC"]
AE --> AF["Mixer 7 + 5"]
AF --> AG["INC + DEC"]
AG --> AH["Mixer 7 + 5"]
AH --> AI["INC + DEC"]
AI --> AJ["Mixer 7 + 5"]
AJ --> AK["INC + DEC"]
AK --> AL["Mixer 7 + 5"]
AL --> AM["INC + DEC"]
AM --> AN["Mixer 7 + 5"]
AN --> AO["INC + DEC"]
AO --> AP["Mixer 7 + 5"]
AP --> AQ["INC + DEC"]
AQ --> AR["Mixer 7 + 5"]
AR --> AS["INC + DEC"]
AS --> AT["Mixer 7 + 5"]
AT --> AU["INC + DEC"]
AU --> AV["Mixer 7 + 5"]
AV --> AW["INC + DEC"]
AW --> AX["Mixer 7 + 5"]
AX --> AY["INC + DEC"]
AY --> AZ["Mixer 7 + 5"]
AZ --> BA["INC + DEC"]
BA --> BB["Mixer 7 + 5"]
BB --> BC["INC + DEC"]
BC --> BD["Mixer 7 + 5"]
BD --> BE["INC + DEC"]
BE --> BF["Mixer 7 + 5"]
BF --> BG["INC + DEC"]
BG --> BH["Mixer 7 + 5"]
BH --> BI["INC + DEC"]
BI --> BJ["Mixer 7 + 5"]
BJ --> BK["INC + DEC"]
BK --> BL["Mixer 7 + 5"]
BL --> BM["INC + DEC"]
BM --> BN["Mixer 7 + 5"]
BN --> BO["INC + DEC"]
BO --> BP["Mixer 7 + 5"]
BP --> BQ["INC + DEC"]
BQ --> BR["Mixer 7 + 5"]
BR --> BS["INC + DEC"]
BS --> BT["Mixer 7 + 5"]
BT --> BU["INC + DEC"]
BU --> BV["Mixer 7 + 5"]
BV --> BW["INC + DEC"]
BW --> BX["Mixer 7 + 5"]
BX --> BY["INC + DEC"]
BY --> BZ["Mixer 7 + 5"]

Lehrer-Schüler-System mit Lichtleiterkabel
Einbau in den Lehrer-Sender
Zum Einbau des Lehrer-Schüler-Trainings-Systems in den Lehrer-Sender, muß in die rechte oder linke Zierplatte mit einem 6 mm Bohrer ein weiteres Loch gebohrt werden. Bitte achten Sie darauf, daß keine Bohrspäne in das Innere des Senders gelangen. Kurzschlußgefahr!
Nach Einbau der Lehrerleiterplatte (Platine mit Schalter und Buchse) Versorgungsstecker vom HF-Teil ausstecken und diesen in die Steckerbuchse auf der Lehrer-Leiterplatte einstecken. Angelötetes Verbindungskabel von der Lehrer-Leiterplatte mit dem HF-Teil verbinden.
Einbau in den Schüler-Sender
Nach dem Einbau der Schüler-Steckbuchse Versorgungsstecker vom HF-Teil ausstecken und diesen in die Schüler-Steckbuchse einstecken.
Funktionshinweis
Stecker M vom Lehrer-Schüler-Kabel in Lehrer-Sender, Stecker S in Schülersender einstecken. Lehrer- und Schülersender müssen mit geeigneter Senderbatterie ausgerüstet sein. Die HF-Abstrahlung erfolgt auf dem im Lehrer-Sender eingebauten Kanal (Steckquarz). Der Schülersender benötigt kein HF-Modul.
Die Umschaltung vom Lehrer- auf den Schülerbetrieb erfolgt durch Drücken des eingebauten Umschalters (Momentschalter) im Lehrersender. Läßt der Lehrer bei kritischen Flugsituationen den Schalter los, kann das Modell mit dem Lehrersender in normale Fluglagen gebracht und erneut dem Schüler übergeben werden.
Zubehör
Best.-Nr. 3290.3 Anschluß-Modul einzeln für weitere Schülersender
Ersatzteil
Best.-Nr. 3290.4 Lichtleiterkabel für Lehrer-Schülersystem
Mögliche Fehlerursachen
- Interface nicht richtig anstelle des HF-Moduls angeschlossen.
● Schülersender nicht eingeschaltet.
Schülersender nicht auf PPM-Mode umgeschaltet.
● Lichtleiter-Steckverbindung nicht einwandfrei. - Lichtleiterkabel aus Stecker gelöst. In diesem Fall mit dem Finger die Klemmvorrichtung im Stecker durch Drücken auf das Steckerende lösen und das Lichtleiterkabel bis zum Anschlag einschieben, siehe nebenstehende Abbildung.

text_image
Anschluß im Lehrer-Sender HF- Modul
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Anschluß im Schüler-Sender HF - Modul
NAUTIC-Funktionen im RC-Car
Die NAUTIC-Schalt- und Prop-Module sind gleichwertig in RC-Car-Modellen z. B. Trucks verwendbar. Mit zwei NAUTIC-Schaltmodulen können zu den vorhandenen Prop-Kanälen bis zu 32 Schaltfunktionen, z. B. verschiedene Licht- und Geräusch-effekte, bei RC-Cars ausgeführt werden. Bei Verwendung eines NAUTIC-Schalt- und NAUTIC-Prop-Moduls wird der Sender um zusätzlich 16 Schalt- und 8 Prop-Kanäle erweitert.
Der Einbau und Anschluß der Module erfolgt wie auf den Seiten 8, 17 und 60 bis 65 beschrieben. Folgende Tabelle zeigt, in welche Funktionsbuchsen des Senders die NAUTIC-Funktionsmodule eingesteckt werden können:
Kanalbelegung bei zwei NAUTIC-Modulen
| Modelltyp | CH5 | CH6 | CH7 |
| FL | - | NAUTIC | NAUTIC |
| AC | NAUTIC | - | NAUTIC |
| HE | NAUTIC | - | NAUTIC |
Wird nur ein NAUTIC-Modul eingesetzt ist vorzugsweise die Funktionsbuchse »CH 7« zu verwenden. Siehe NAUTIC-Programm Seite 17.
Hinweis:
Wird der Sender ohne oder mit entladener Senderbatterie gelagert, gehen sämtliche modellspezifische Einstellwerte verloren. Der Sender muß wie bei der ersten Inbetriebnahme komplett neu programmiert werden.
Übersicht der Multifunktions-Fertigprogramme

FL = UNIFLY
Beschreibung siehe ab Seite 24
Mix-Funktion
Code
| Flap/Höhe | MIX FE0/1 |
| Differentialmix | MIX DIF |
| Flap/Flaperon | MIX FA0/1 |
| Spoiler/Flap | MIX S-F |
| V-Leitwerk (Seite/Höhe) | MIX VTL |
| 3 frei programmierbare Mixer | MIX A/B/C |


Spoiler/Flap
Flap/Höhe


V-Leitwerk (Seite/Höhe)
Differentialmix


Flap/Flaperon
3 frei programmierbare Mixer

AC = ACROBATIC
Beschreibung siehe ab Seite 34
Mix-Funktion
Code
| Höhe/Flap | MIX E-F |
| Landung/Höhe | MIX LDE |
| Landung/Flap | MIX LDF |
| Landung/Spoiler | MIX LDS |
| Landeautomatik | MIX LDA |
| Snap Roll Quer | MIX SRA |
| Snap Roll Höhe | MIX SRE |
| Snap Roll Seite | MIX SRR |
| Delta Mix | MIX DLT |
| Flaperon | MIX FPR |
| 3 frei programmierbare Mixer | MIX A/B/C |


Landeautomatik
Höhe/Flap


Flaperon
Delta (Quer/Höhe)

3 frei programmierbare Mixer

HE = HELICOPTER
Beschreibung siehe ab Seite 40
Mix-Funktion
Code
| IDLE UP | MIX GL0/1 |
| Autorotation | MIX ATR |
| Pitch Curve (Low, High, ATR) | MIX PL0/1 |
| Static-Mix | MIX STA |
| Dynamic-Mix | MIX DYN |
| Taumelscheiben-Typ | MIX SWA |
| 3 frei programmierbare Mixer | MIX A/B/C |

Static-Mix

Dynamic-Mix

Taumelscheiben-Typ

3 frei programmierbare Mixer
UNIFLY
Modelltyp-Beschreibung
Blockschaltbild UNIFLY
Typ FL: UNIFLY
Zu diesem Modelltyp zählen alle Motor- und Segelflugmodelle, bei denen jeweils über ein Servo Höhenruder, Seitenruder, Wölbklappen und Motordrossel (bzw. Bremsklappen beim Segelflugmodell) betätigt werden. Für die Querruderklappen werden hingegen zwei separate Servos verwendet. Softwaremäßig sind die beiden Empfängerausgänge 2 und 5 miteinander verknüpft. Die Querruderausschläge lassen sich differenzieren. Der Ruderausschlag nach unten kann also unabhängig vom Ausschlag nach oben eingestellt werden.
Die voneinander unabhängige Betätigung der Querruder eröffnet darüber hinaus weitere Möglichkeiten wie z.B. die gleichsinnige Bewegung beider Ruder als Wölb- oder Landeklappen (Flaperons) oder eine zu vorhandenen Wölbklappen gegensinnige Bewegung (Butterfly).
Für komplexere Anwendungen stehen noch zwei weitere fertige Mixer für Höhenruderausgleich bei Klappenbetätigung sowie ein Bremsklappen/Wölbklappen-Mixer zur Verfügung. Diese Mixerzuordnungen oder auch deren Kombinationen sind nicht obligatorisch, sondern können den eigenen fliegerischen Anprüchen entsprechend ausgewählt, modifiziert oder durch die noch zusätzlich vorhandenen drei frei programmierbaren Mixer erweitert werden.
Für Sonderfunktionen, wie z.B. Einziehfahrwerk, Schleppkupplung etc. steht noch zusätzlich der Empfängerausgang 7 zur freien Verfügung, wenn alle der oben genannten Optionen eingesetzt werden. Ein spezieller V-Leitwerksmixer kann eingeschaltet werden, wenn das Modell anstelle des normalen Leitwerks ein V-Leitwerk besitzt. Dieser Mixer verknüpft die Funktionen Höhen- und Seitenruder so miteinander, daß jede der beiden Leitwerksklappen, durch ein separates Servo angesteuert, sowohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion übernimmt.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["Trimmung"]
B --> C["Mode 1-4"]
C --> D["Stick Rev."]
D --> E["SW.0"]
E --> F["2"]
F --> G["Offset sw.1"]
G --> H["3"]
H --> I["Offset"]
I --> J["4"]
J --> K["SW.2"]
K --> L["Offset"]
L --> M["P(5)"]
M --> N["MIX S.P. Offset"]
N --> O["6"]
O --> P["P(6)"]
P --> Q["ATV"]
Q --> R["7"]
R --> S["ATV"]
S --> T["P(7)"]
U["2"] --> V["Model 1-4"]
V --> W["Output-Punkt für Mixer"]
W --> X["P(1)"]
X --> Y["1"]
Y --> Z["Input-Punkt für Mixer"]
Z --> AA["P(1)"]
AA --> AB["1"]
AB --> AC["ATV = Servowg Einstellung"]
AC --> AD["1"]
AD --> AE["1"]
AF["3"] --> AG["Model 1-4"]
AG --> AH["Output-Punkt für Mixer"]
AH --> AI["P(2)"]
AI --> AJ["+"]
AJ --> AK["P(2)"]
AK --> AL["+"]
AL --> AM["P(3)"]
AM --> AN["+"]
AN --> AO["P(4)"]
AO --> AP["+"]
AP --> AQ["P(4)"]
AQ --> AR["+"]
AR --> AS["P(5)"]
AS --> AT["MIX VTL V Leibwerk"]
AT --> AU["ATV 2"]
AU --> AV["2"]
AV --> AW["Querruder links (Alleron: left)"]
AW --> AX["Höhenruder (Elevator)"]
AX --> AY["Seitenruder (Rudder)"]
AY --> AZ["ATV 3"]
AZ --> BA["3"]
BA --> BB["Querruder rechts (Alleron: right)"]
BB --> BC["Wölbklappen (Flap)"]
BD["4"] --> BE["Model 1-4"]
BE --> BF["Output-Punkt für Mixer"]
BF --> BG["P(3)"]
BG --> BH["P(3)"]
BH --> BI["P(4)"]
BI --> BJ["P(4)"]
BJ --> BK["P(5)"]
BK --> BL["MIX FAO/1"]
BL --> BM["MIX VTL V Leibwerk"]
BM --> BN["ATV 4"]
BN --> BO["4"]
BO --> BP["Seitenruder (Rudder)"]
BP --> BQ["ATV 5"]
BQ --> BR["5"]
BR --> BS["Querruder rechts (Alleron: right)"]
BS --> BT["Wölbklappen (Flap)"]
BU["5"] --> BV["Model 1-4"]
BV --> BW["Mix PEO/1 Offset sw.3"]
BW --> BX["P(6)"]
BX --> BY["P(6)"]
BY --> BZ["MIX FAO/1"]
BZ --> CA["P(8)"]
CA --> CB["MIX VTL V Leibwerk"]
CB --> CC["P(5)"]
CC --> CD["MIX VTL V Leibwerk"]
CE["6"] --> CF["Mix FAO/1"]
CF --> CG["MIX VTL V Leibwerk"]
DH["Sonderfunktion (z. B. NAUTIC)"] --> DI["7"]
DI --> DJ["Sonderfunktion (z. B. NAUTIC)"]
Zuordnung der Empfängerausgänge

text_image
Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Sonderfunktion Wolbklappen Querruder rechts Seitenruder Höhenruder Querruder links Bromsklappen oder Motordrossel
text_image
V-Leitwerk Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Seita/Höhe Servo links Seita/Höhe Servo rechtsAblaufdiagramm UNIFLY

flowchart
graph TD
A["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaftung"] --> B["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
B --> C["3 = Trimmoffsetspeicher"]
C --> D["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
D --> E["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
E --> F["6 = Servoweg-Einstellung"]
F --> G["7 = Wölbklappen/Höhenruder-Mixer"]
G --> H["8 = Querruderdifferenzierung"]
H --> I["9 = Wölbklappen/Querruder-Mixer"]
I --> J["10 = Bremsklappen/Wölbklappen-Mixer"]
J --> K["11 = V-Leitwerks-Mixer"]
K --> L["12 = Frei programmierbare Mixer"]
M["2 = Exp CH2 LN"] --> N["3 = EXP CH2 EXP OFFSET"]
N --> O["4 = CH1 REV-NORM"]
O --> P["5 = SB-TRIM CH1 0"]
P --> Q["6 = TRV-ADJ. CH1 + 100%"]
Q --> R["7 = MIX FEI 0%"]
R --> S["8 = MIX OFFSET 0%"]
S --> T["9 = MIX FRI 0%"]
T --> U["10 = MIX S-F 0%"]
U --> V["11 = MIX VTL 0F"]
V --> W["12 = MIX AII 0%"]
W --> X["12 = MIX BII 0%"]
X --> Y["12 = MIX CII 0%"]
Z["3 = EXP CH3 LN"] --> AA["4 = EXP CH3 EXP OFFSET"]
AA --> AB["5 = TRV-ADJ. CH3 + 100%"]
AB --> AC["6 = TRV-ADJ. CH3 + 100%"]
AC --> AD["7 = MIX FUP 0%"]
AD --> AE["8 = MIX OFFSET 0%"]
AF["4 = EXP CH4 LN"] --> AG["5 = SB-TRIM CH2 0"]
AG --> AH["6 = TRV-ADJ. CH2 + 100%"]
AH --> AI["7 = MIX VTL 0F"]
AJ["5 = EXP CH2 REV-NORM"] --> AK["6 = SB-TRIM CH3 0"]
AK --> AL["7 = TRV-ADJ. CH3 + 100%"]
AL --> AM["8 = MIX FUP 0%"]
AN["6 = EXP CH3 REV-NORM"] --> AO["5 = SB-TRIM CH4 0"]
AO --> AP["6 = TRV-ADJ. CH4 + 100%"]
AP --> AQ["7 = MIX VTL 0F"]
AR["7 = EXP CH4 REV-NORM"] --> AS["6 = SB-TRIM CH5 0"]
AS --> AT["7 = TRV-ADJ. CH5 + 100%"]
AT --> AU["8 = MIX FUP 0%"]
AV["8 = EXP CH5 REV-NORM"] --> AW["6 = SB-TRIM CH6 0"]
AW --> AX["7 = TRV-ADJ. CH6 + 100%"]
AX --> AY["8 = MIX FUP 0%"]
AZ["9 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BA["6 = SB-TRIM CH7 0"]
BA --> BB["7 = TRV-ADJ. CH7 + 100%"]
BC["10 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BD["6 = SB-TRIM CH8 0"]
BD --> BE["7 = TRV-ADJ. CH8 + 100%"]
BF["11 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BG["6 = SB-TRIM CH9 0"]
BG --> BH["7 = TRV-ADJ. CH9 + 100%"]
BI["12 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BJ["6 = SB-TRIM CH10 0"]
BJ --> BK["7 = TRV-ADJ. CH11 + 100%"]
BL["13 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BM["6 = SB-TRIM CH11 0"]
BM --> BN["7 = TRV-ADJ. CH12 + 100%"]
BO["14 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BP["6 = SB-TRIM CH12 0"]
BP --> BQ["7 = TRV-ADJ. CH13 + 100%"]
BR["15 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BS["6 = SB-TRIM CH13 0"]
BS --> BT["7 = TRV-ADJ. CH14 + 100%"]
BU["16 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BV["6 = SB-TRIM CH14 0"]
BV --> BW["7 = TRV-ADJ. CH15 + 100%"]
BX["17 = EXP CH6 REV-NORM"] --> BY["6 = SB-TRIM CH15 0"]
BY --> BZ["7 = TRV-ADJ. CH16 + 100%"]
CA["18 = EXP CH6 REV-NORM"] --> CB["6 = SB-TRIM CH16 0"]
CB --> CC["7 = TRV-ADJ. CH17 + 100%"]
DA["19 = EXP CH6 REV-NORM"] --> DB["6 = SB-TRIM CH17 0"]
DB --> DC["7 = TRV-ADJ. CH18 + 100%"]
DD["20 = EXP CH6 REV-NORM"] --> DE["6 = SB-TRIM CH18 0"]
DE --> DF["7 = TRV-ADJ. CH19 + 100%"]
DG["21 = EXP CH6 REV-NORM"] --> DH["6 = SB-TRIM CH19 0"]
DH --> DI["7 = TRV-ADJ. CH20 + 100%"]
DJ["MIX SEL"] --> DK["ROLL UP ▲"]
Einstellschema

Alle Mixer und Einstellwerte sind auf 0 gesetzt.
Zur Einstellung der Mixer und Einstellwerte
während des Betriebes empfiehlt sich die Verwendung
des 2-Weg-Momentschalters Best.-Nr. 4160.44.
1-6
Einstellungen ① – ⑥ stehen allen Modelltypen zur Verfügung.
⑦ MIX FE0/1
Wölbklappen → Höhenruder
Bei Betätigung des Wölbklappen-Servos (Flap) wird das Höhenruder um einen programmierbaren Mixanteil (0 ... ±125%) beeinflußt. Der Mixer kann über einen an Buchse 3 angeschlossenen Externschalter zwischen den Stellungen 0 und 1 umgeschaltet werden.
8 MIX DIF
Querruder-Differenzierung
Die Querruder-Differenzierung, d.h. ungleicher positiver und negativer Ausschlag der beiden Querruder-Servos, kann von normal 0% bis Split 100% eingestellt werden.
9 MIX FA0/1
Wölbklappen → Querruder
Bei Betätigung des Wölbklappenschiebers können beide Querruder-Servos zur Profilverstellung gleichsinnig oder zur Butterfly-Stellung gegensinnig individuell von 0% ... ±125% ver- stellt werden. Der Mixer kann über einen Externschalter (Buchse 3) zwischen den Stellungen 0 und 1 umgeschaltet werden.

⑦ DUAL-RATE Funktion 2 ... 4, Seite 19 0 ... ±125%

② EXPONENTIAL Funktion 2 ... 4, Seite 19 linear (LN) ... +100 %

3 TRIMMOFFSETSPEICHER Funktion 2 ... 4, Seite 20 ca. -50 ... +50 Schritte

4 SERVOUMKEHR Kanal 1... 7, Seite 20 Reverse/Normal

5 SERVOWEG-MITTEN- VERSTELLUNG Kanal 1 ... 7, Seite 20 +150 ... -150 Schritte

SERVOWEG-EINSTELLUNG Kanal 1 ... 7, Seite 21 0 ... ±150%

text_image
Schalterposition 0 oder 1 MIX FEI - 20% INC + DEC - CH SEL MIX FUP OFFSET INC + DEC - Einstellung Mixanteil (Initialisierter Standardwert ±0%) OFFSET-Einstellung: Bedienelement Funktion 6 in gewünschte Position bringen. OFFSETs von Mixmenü ⑦ und ⑧ werden wechselseitig über- nommen.

text_image
Schalterposition 0 oder 1 INCL + DEC - Einstellung Mixanteil (Initialisierter Standardwert ±0%) MAX FAD - 20% CH SEL MAX FLP + 99 INC + DEC - 4152 OFFSET-Einstellung: Bedienelement Funktion 6 in gewünschte Position bringen. OFFSETs von Mixmenü 7 und 8 werden wechselseitig über- nommen.
Alle Mixerdaten können über die Taste CLEAR auf 0 gesetzt, d.h. abgeschaltet werden. Displayanzeige »OF« = Mixer über Externschalter abgeschaltet.
10 MIX S-F
Bremsklappen → Wölbklappen
Bei Betätigung der Steuerfunktion 1 können die Wölbklappen zur Landung individuell von 0% bis ±125% verstellt werden. In Kombination mit den Mixern 7 und 9 werden Höhenruder nachgetrimmt und Querruder je nach Mixrichtung gleich- oder gegensinnig ausgefahren.
⑪ MIX VTL
V-Leitwerksmixer
Mixverhältnis über DUAL-RATE Steuerfunktionen 3 und 4 einstellbar.
1
⑫ MIX A, B, C
Frei programmierbare Mixer
Sowohl das Mixprogramm (Servofunktion 1 ... 7) als auch der Mixanteil (0% ... ± 125%) und Offset (0 ... ± 100) können für insgesamt drei verschiedene Mixer gewählt werden. Die Mixer können dauernd auf »ON« geschaltet oder aber über Externschalter ein- und ausgeschaltet werden:

flowchart
graph TD
A["INC +"] --> B["MIX 5-F + 100%"]
C["DEC -"] --> B
B --> D["CH SEL"]
D --> E["MIX OFFSET + 99"]
E --> F["INC +"]
E --> G["DEC -"]
Einstellung
Mixanteil
(Initialisierter
Standardwert 0%)
OFFSET-Einstellung: Steuerknüppel Funktion 1 in gewünschte Position bringen.
(Erst OFFSETs von Mixmenü 10, dann 7 und 9 programmieren.

V-Mixer
AUS
EIN

flowchart
graph TD
A["Mixer"] --> B["Externschalter"]
B --> C{Anmerkungen:}
C --> D["Beim Modell-Typ «FL« ist unabhängig von der Anwahl spezieller fertiger Mixer die Steuerfunktion 2 softwaremäßig mit dem Steuerkanal 5 verknüpft. In Verbindung mit einem frei programmierbaren Mixer ist zu beachten, daß sich dann die Mixanteile überlagern. Siehe dazu Programmbeschreibung FREI PROGRAMMIERBARE MIXER, Seite 32."]
D --> E{Ch SEL}
E --> F{MIX ON 0%}
F --> G{INC + DEC - %}
G --> H["Initialisierter Standardwert A11, B11 bzw. C11"]
H --> I["Einstellung Mixanteil (Initialisierter Standardwert: 0%)"]
I --> J{OFFSET-Einstellung: Bedienungshebel der gewährten Steuertfunktion (hier 1) in gewünschte Position bringen und INC oder DEC drücken}
J --> K["Festlegung Steuertfunktion Beispiel Mixer 2 + 3 Festlegung Steuerkanal"]
K --> L{INC + DEC - %}
L --> M{INC + DEC - %}
M --> N{MIX RSW 5}
N --> O["Anwahl Mixer B bzw. C mit ROLL UP"]
O --> P["Roll UP ▲"]


Mixerfunktionen

MIX FEO 0%
WÖLBKLAPPEN/ HÖHENRUDER-MIX
Flap/Elevator Mixing (nur für Modell-Typ »FL«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Allgemeine Bemerkungen
Bevor im folgenden alle Mixer- und Koppelfunktionen erläutert werden, zunächst einige allgemeinere Anmerkungen:
Zusätzlich zu den fertigen Mixerfunktionen sind für jeden Modeltyp drei frei wählbare Mixer programmierbar.
Mixer verknüpfen ein Eingangssignal mit einem Ausgangssignal. Als Eingangssignal wird ihnen eine fest vorgegebene (fertige Mixer) oder eine beliebige Steuerfunktion (im Fall der frei wählbaren Mixer) zugeführt. Das Ausgangssignal eines Mixers wirkt entsprechend auf einen fest vorgegebenen bzw. frei wählbaren Steuerkanal. Als Steuerfunktion bezeichnet man das Ausgangssignal eines Bedienungselementes, also eines Steuerknüppels, mit oder ohne Trimmung, eines Schlebe- oder Drehreglers oder eines Kanalschalters. Unter Steuerkanal ist das Ausgangssignal für einen bestimmten Empfängerausgang zu verstehen, das, bis es zum Servo gelangt, nur noch durch Wegainstellung, Mittenverstellung, Wegbegrenzung und Servo-Drehrichtungsumkehr beeinflußt werden kann.
Einige fertige bzw. alle frei wählbaren Mixer werden über einen an den Steckplätzen 3, 4 und 5 angeschlossenen Externschalter einz- bzw. ausgeschaltet oder zwischen zwei Einstellungen umgeschaltet, siehe Tabelle Seite 10. Eine Mehrlachbelegung eines Externschalters ist aber wegen der Vielzahl der Mixfunktionen unumgänglich. Die frei wählbaren Mixer können allerdings auch ständig zugeschaltet werden, ohne einen Externschalter belegen zu müssen.
Wesentliche Parameter eines Mixers sind der Mixanteil (in Prozent), der bestimmt, wie stark das Eingangssignal des Mixers auf den am Ausgang des Mixers angeschlossenen Steuerkanal wirkt, die Steuerrichtung des zugemixten Signals und der Neutralpunkt des Mixers, also der Punkt auf der Steuerkennlinie des Eingangssignals, bei dem der Mixer den am Ausgang angeschlossenen Steuerkanal nicht beeinflußt. In der Regel ist das die Mittelstellung eines Steuerknüppels. Die Abweichung des Mixer-Neutralpunktes von der Mittelstellung des jeweiligen Bedienungselementes wird mit OFFSET bezeichnet.
Die Mixanteile können symmetrisch für beide Selten des Steuerweges ober- und unterhalb des Neutralpunktes eingestellt werden. Die Mixrichtung ist ebenfalls wählbar (Vorzeichen + oder – in der Display-Anzeige).
Bei langsamem Flug wird durch Ausfahren der Wölbklappen (Flaps) eine automatische Korrektur der Höhenrudereinstellung vorgenommen, damit die Längsneigung des Modells unabhängig wird von der Wölbklappenstellung.
Bei der Profilanpassung im Thermik- und Schnellflug ändert sich unter Umständen die Schwerpunktlage des Modells, die dann durch den zugemixten Höhenruderausgleich korrigiert werden kann.
Nach Anwah mit der Einstell-Rotation erscheint im Display die Anzeige «FE0« bzw. «FE1«. Dieser Mixer ist mit einem an Steckplatz drei angeschlossenen Externschalter zwischen zwei Einstellungen 0 und 1 umschaltbar. Zunächst wird über die Taste IXE bzw. IXE der um die Neutralposition symmetrische Mixanteil und die Mixrichtung für die eine Schalterstellung eingegeben, dann die andere Schalterstellung gewählt und der zugehörige Mixanteil programmiert. Die Mixanteile können zwischen -125% und +125% passend zum Modell eingestellt werden.
Um den Offset (Abweichung von der Mittelstellung des Bedienungshebels) einzugeben, die Taste CH SET drücken. Die Display-Anzeige wechselt zu «FLP» (Flap-Position). Dem Mixer muß mitgeteilt werden, in welcher Position das Bedienungslelement Kanal 6 für die Wölbidappen im Normalflug steht (Neutralposition). Daraus ergibt sich notwendigerweise, daß der Offset für beide Schalterpositionen identisch ist.
Den Bedienungshebel in die gewünschte Position schieben und die Taste INC oder BEC drücken bzw. beim Ändern der Schiebereglerposition eine der beiden Tasten gedrückt halten, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist. Der Offset wird in der unteren Zeile angezeigt. Wartebereich: -100 bis +100.
Die Taste CLEAR setzt den Offset auf 0 zurück.
Es kann auch zuerst der Offset eingestellt und dann der Mixanteil angepaßt werden.
Der gespeicherte Offset wird wechselseitig vom WÖLBKLAPPEN/QUERRUDER-Mixer übernommen, siehe Seite 30. In Kombination mit dem BREMSKLAPPEN/WÖLBKLAPPEN-Mixer, s. Seite 31, wird bei Betätigung des Bremsklappensteuerkanals das Höhenruder so nachgetrimmt, daß sich die Längsneigung nicht ändert gegenüber dem Normalflug.

flowchart
graph TD
A["MIX FEO"] --> B["INC + DEC -"]
B --> C["MIX FEO + 10%"]
C --> D["Externschalter 3"]
D --> E["MIX FEI"]
E --> F["INC + DEC -"]
F --> G["MIX FEI + 15%"]
G --> H["CHSEL"]
H --> I["MIX FLP OFFSET 0"]
I --> J["INC + DEC -"]
J --> K["MIX FLP OFFSET + 90"]
L["Flap-Elevator-Position"] --> M["46SS PROG CHANNEL"]
N["Steuerfunktion in gewünschte INC oder IEX"] --> O["Wertebereich 0 bis ±100"]
P["0% Mixanteil (0 bis ±125%)"] --> Q["MIX FEO"]
R["0% Schalterstellung =>0"] --> S["MIX FEO"]
T["1% Schalterstellung =>1"] --> U["MIX FEI"]

QUERRUDER- DIFFERENZIERUNG
Differential Mixer (nur für Modell-Typ »FL«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Querruder-Differenzierung dient dazu, einen unerwünschten Effekt auszugleichen, den man als negatives Wendemoment bezeichnet: Bei der Querruderbetätigung entsteht am nach unten ausschlagenden Ruder ein größerer Widerstand als am nach oben ausschlagenden Ruder. Dadurch ergibt sich ein Drehmoment um die Hochachse entgegen der vorgesehenen Flugrichtung. Steuert man also mit Querruder beispielsweise nach rechts, so entsteht an der linken Tragfläche ein höherer Widerstand als an der rechten; das Flugzeug neigt zwar nach rechts, dreht aber gleichzeitig nach links um die Hochachse. Dieser Effekt, der naturgemäß bei Segelflugzeugen mit Tragflächen hoher Streckung und den daraus resultierenden langen Hebelarmen stärker auftritt als bei Motorflugzeugen, muß normalerweise durch gleichzeitigen und gleichsinnigen Seitenruderausschlag kompensiert werden, was jedoch zusätzlichen Widerstand erzeugt und damit die Flugleistung verschlechtert.
Die Querruder-Differenzierung bewirkt nun, daß das jeweils nach unten ausschlagende Querruder einen kleineren Ausschlag ausführt als das nach oben ausschlagende, so daß sich an beiden Querrudern der gleiche Widerstand ergibt und das negative Wendemoment nicht länger auftritt.
Im Gegensatz zu mechanischen Lösungen, die meist schon beim Bau des Modells fest eingestellt werden müssen und zudem bei starken Differenzierungen leicht zusätzliches Spiel in der Steuerung hervorrufen, hat die elektronische Differenzierung erhebliche Vorteile: Jedes Querruder wird über ein separates Servo angesteuert, so daß bei geteilten Tragflächen die Querruder-Servos jeweils in den Flächen eingebaut werden können, wodurch sich eine reproduzierbare und nahezu spielfreie Querruder-Einstellung ergibt.
Der Grad der Differenzierung kann bei unveränderten Ausschlägen nach oben über den Ausschlag nach unten beliebig eingestellt und jederzeit verändert werden, wobei sich als Extremwert der Querruder-Ausschlag nach unten auch ganz unterdrücken läßt (Split = 100% Differenzierung). Auf diese Weise läßt sich nicht nur ein negatives Wendemoment unterdrücken, sondern sogar ein positives Wendemoment erzeugen, welches bei Querruderausschlag gleichzeitig eine Drehung um die Hochachse in Kurvenrichtung hervorruft und somit ermöglicht, auch bei großen Segelflugmodellen saubere Kurven allein mit dem Querruder zu fliegen.
Der Code lautet »DIF«. Ein Externschalter ist hier nicht vorgesehen. Nur über die Taste INC bzw. DEC den für das Modell optimalsten Differenzierungsgrad zwischen 0% (normal = keine Differenzierung) und 100% (Split) eingeben.
Anhaltswerte:
20% Schwache Differenzierung für Kunstflug, damit das Modell bei Querruderausschlag exakt um die Längsachse dreht
50% Unterdrückung des Kurvenflugs in der Thermik
100% Wenden mit dem Querruder allein, z.B. beim
Hangflug
Über CLEAR wird die Differenzierung abgeschaltet, d.h. der Wert auf 0 zurückgesetzt. Die Taste CH SEL ist in diesem Code gesperrt.
Anmerkungen:
Wird für das Querruder nur ein Servo benutzt, ist darauf zu achten, daß bei einer Differenzierung verschieden von 0% der Servoweg nach einer Richtung verkürzt oder bei SPLIT sogar aufgehoben ist. Befindet sich der Querruder-Trimmhebel nicht in Mittelstellung, ist die Anwendung des Codes »TRIMM-OFFSETSPEICHER« (Seite 20) zu empfehlen. Dazu muß jedoch die Differenzierung zuvor auf 0% zurückgesetzt werden.
Im Modell-Typ »FL« UNIFLY sind die beiden Steuerfunktionen 2 und 5 (Querruder) softwaremäßig miteinander verkoppelt, mit der Konsequenz, daß ein an Steuerfunktion 5 angeschlossenes Bedienungselement (Schieberegler o.ä.) nicht mehr direkt auf den Empfängerausgang 5 wirkt. Jedoch kann die Steuerfunktion 5 als Eingangssignal für frei wählbare Mixer verwendet werden. Umgekehrt kann der Empfängerausgang 5 (außer über die Querruder-Differenzierung) über einen Mixer z.B. 7 ➕ 5 aktiviert werden. Ein Mixer 5 ➕ 5 wirkt wieder simultan auf die beiden Empfängerausgänge 2 und 5.


WÖLBKLAPPEN/ QUERRUDER-MIXER
Flap/Flaperon Mixer (nur für Modell-Typ »FL«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Mit diesem Mixer wird ein einstellbarer Anteil der Wölblappensteuerung (Steuerfunktion 6) in die Querruderkanäle 2 und 5 eingemixt, so daß sich die Querruder bei Wölblappenausschlag je nach Richtung des Mixanteiles sinngemäß oder entgegengesetzt (Butterfly-Funktion) wie die Wölblkappen bewegen, normalerweise jedoch mit geringerem Ausschlag. Bewegen sich Querruder und Wölblkappen gleichsinnig, wird dadurch eine gleichmäßigere Auftriebsverteilung über die Spannweite erzielt. Bei Verwendung der QUERRUDER-DIFFERENZIERUNG wird die Querruder-Wirkung durch das unter Umständen extreme Hochstellen der Querruder bei der Butterfly-Funktion erheblich beeinträchtigt, weil die Querruder-Ausschläge nach unten durch die Differenzierung verringert oder sogar unterdrückt werden gegenüber den Ausschlägen nach oben. Die Ausschläge nach oben können aber nicht weiter vergrößert werden, weil die Querruder ohnehin schon in Extremposition stehen. Gegebenenfalls muß die Querruder-Differenzierung verringert werden.
Nach Anwahl mit der Einstell-Rotation erscheint im Display die Anzeige »FA0« bzw. »FA1«. Dieser Mixer ist mit einem an Buchse drei der Anschlußplatine im Sender angeschlossenen Externschalter zwischen zwei Einstellungen 0 und 1 umschaltbar, z.B.
0: Querruder bewegen sich gleichsinnig zu den Wölbklappen;
1: Querruder bewegen sich gegensinnig zu den Wölbklappen
oder
0: Mixer ausgeschaltet (Mixanteil auf 0%);
1: Je nach Mixrichtung bewegen sich Querruder gleichsinnig oder gegensinnig zu den Wölbklappen.
Zunächst wird über die Taste INC bzw. D2C der um die Neutralposition symmetrische Mixanteil und die Mixrichtung für die eine Schalterstellung eingegeben, dann die andere Schalterstellung gewählt und der zugehörige Mixanteil programmiert. Die Mixanteile können zwischen -125% und +125% passend zum Modell eingestellt werden.
Um den Offset (Abweichung von der Mittelstellung des Bedienungshebels) einzugeben, die Taste CH SEL drücken. Die Display-Anzeige wechselt zu »FLP« (Flap-Position). Dem Mixer muß mitgeteilt werden, in welcher Position das Bedienungselement Kanal 6 für die Wölbklappen im Normalflug steht (Neutralposition). Daraus ergibt sich notwendigerweise, daß der Offset für beide Schalterpositionen identisch ist.
Den Bedienungshebel in die gewünschte Position schieben und die Taste INC oder DEC drücken bzw. beim Verändern der Schiebereglerposition eine der beiden Tasten gedrückt halten, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist. Der Offset wird in der unteren Zeile angezeigt. Wertebereich: -100 bis +100. Die Taste CLEAR setzt den Offset auf 0 zurück.
Es kann auch zuerst der Offset eingestellt und dann der Mixanteil angepaßt werden.
Der gespeicherte Offset wird wechselseitig vom WÖLBKLAPPEN/HÖHENRUDER-Mixer übernommen, siehe Seite 28. In Kombination mit dem BREMSKLAPPEN/WÖLBKLAPPEN-Mixer, siehe Seite 31, werden bei Betätigung des Bremsklappensteuerkanals die Wölbklappen nach unten und beide Querruder je nach Richtung des Mixanteils gleichsinnig oder gegensinnig dazu ausgefahren.

flowchart
graph TD
A["MIX FRO"] --> B["0%"]
B --> C["INC"]
B --> D["DEC"]
C --> E["MIX FRO + 25%"]
D --> E
E --> F["CH SEL"]
F --> G["MIX FUP OFFSET"]
G --> H["0"]
H --> I["INC"]
H --> J["DEC"]
I --> K["MIX FUP OFFSET + 100"]
J --> K
FA0 Externschalter 3 Stellung »0«, FA1 Externschalter 3 Stellung »1«, Mixanteil (0 bis ±125%)
Einstellung des gewünschten Mixanteils Querruderausschlag gleichsinnig nach unten

Steuerfunktion 6 in gewünschte Position bringen und INC oder DEC drücken
Wertebereich 0 bis ±100

BREMSKLAPPEN/ WÖLBKLAPPEN-MIX
Spoiler/Flap-Mixer (nur für Modell-Typ »FL«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Bei Betätigung des Störklappenknüppels können die Wölbklappen zur Landung individuell von 0 bis ±125% verstellt werden.
Die Einstellung erfolgt mit den Tasten INC bzw. DEC (CLEAR setzt den programmierten Wert auf 0 zurück). Wird die Taste CH SEL gedrückt, kann ein Offset (Abweichung des Bremsklappenknüppels von der Mittelposition) eingegeben werden. Dazu den Steuerknüppel in die erforderliche Position schieben und die Taste INC bzw. DEC drücken. Wertebereich: -100 bis +100. (CLEAR = Rücksetzen auf 0).
Achtung
Der Offset des Bremsklappensteuerknüppels muß definiert werden, bevor die Offsets bei den Mixern WÖLBKLAPPEN/HÖHENRUDER bzw. WÖLB-KLAPPEN/QUERRUDER eingegeben werden.
In Kombination mit dem WÖLBKLAPPEN/HÖHEN-RUDER-Mixer, siehe Seite 28, wird bei Betätigung des Bremsklappensteuerkanals das Höhenruder so nachgetrimmt, daß sich die Längsneigung gegenüber dem Normalflug nicht ändert.
In Kombination mit dem WÖLBKLAPPEN/QUER-RUDER-Mixer, siehe Seite 30, werden bei Betätigung des Bremsklappensteuerkanals die Wölbklappen nach unten und beide Querruder je nach Richtung des Mixanteils gleichsinnig oder gegensinnig dazu ausgefahren.
Auch ist die Überlagerung aller drei Wölbklappenmixer sinnvoll, so daß bei Betätigung des Bremsklappensteuerknüppels die Wölb- und Querruderklappen in Butterfly-Konfiguration ausgefahren werden können und über das Höhenruder die Modell-Längsneigung korrigiert wird.

Mixanteil 0 bis ±125%
Bremsklappenknüppel in gewünschte
Position bringen und INC oder D2C drücken

V-Tail-Mixer (nur für Modell-Typ »FL«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Bei Modellen mit V-Leitwerk werden die Funktionen Höhenruder und Seitenruder so gemixt, daß bei Höhenrudersteuerung beide Klappen gleichsinnig nach oben und unten bewegt werden, bei Seitenrudersteuerung gegensinnig jeweils eine Klappe aufwärts, die andere abwärts. Im Gegensatz zu mechanischen Lösungen, bei denen sowohl das Höhenruderservo als auch das Seitenruderservo jeweils beide Ruderklappen über eine entsprechende mechanische Mixeinrichtung betätigen, wird hier jede Ruderklappe durch ein separates Servo angesteuert. Das hat den Vorteil, daß die Steuerung nahezu spielfrei und exakt erfolgen kann und darüber hinaus auch eine höhere Ruderkraft zur Verfügung steht.
Nach Aufruf des Codes kann der V-Leitwerksmixer über INC oder DEC ein- oder ausgeschaltet werden. CLEAR schaltet grundsätzlich auf »OF«. Das Mixverhältnis von Höhen- und Seitenruder kann über DUAL-RATE verändert werden.

VTL-Mixer kann nur ein- oder ausgeschaltet werden



Frei programmierbare Mixer
Free Programmable Mixer
(Anwahl durch Einstell-Rotation)
Zusätzlich zu den fertigen Mixerfunktionen stehen insgesamt drei frei wählbare Mixer zur Verfügung, um individuellen Anforderungen gerecht werden zu können.
Die drei Mixer sind mit der Einstell-Rotation nacheinander durch Anwahl mit der Taste ROLUP aufrufbar und tragen die Kennbuchstaben A, B und C. Mit der Taste CH SPL wird zu Unterprogrammen verzweigt, um Mixanteil, Offset (Abweichung eines Bedienelementes von seiner Mittelstellung), Eingabe Steuerfunktion (= Eingangssignal) und Steuerkanal (= Servoausgang), Mixerschalter festlegen zu können.
Vorgehensweise, z.B. Mixer A:
CH SEL so oft drücken, bis die Anzeige »Ach« erscheint. Mit der Taste INC die Nummer des Eingangssignals (1 ... 7) eingeben, mit der Taste DEC die Nummer des Servoausgangs (1 ... 7) festlegen. In der unteren Zeile werden die eingestellten Kanäle angezeigt.
CHSEL drücken: Anzeige wechselt zu »ASW«. Hier wird festgelegt, ob der Mixer ständig eingeschaltet bleiben soll, Anzeige »ON«, oder dem Mixer ein Externschalter zugeordnet werden soll, um ihn wahlweise aus- oder einschalten zu können. Dazu in dieser Programmsteilung INC oder BEC drücken. In der unteren Zeile erscheint die Steckplatznummer, an den ein entsprechender Externschalter anzuschließen ist.
Mixer Externschalter
| A | an Buchse 5 |
| B | an Buchse 4 |
| C | an Buchse 3 |
Eine dieser beiden Einstellungen, also «ON» oder «5», anwählen und Taste CH SEL drücken. Nun kann ein zum Neutralpunkt symmetrischer Mixanteil zwischen 0 und ±125% über INC oder DIX vorgewählt werden. (CLASS) setzt den Parameter auf 0% zurück). Wurde ein Externschalter zugeordnet, kann der Mixer nun ausgeschaltet werden und im Display erscheint «OF». Wird nochmals CH SEL gedrückt, gelangt man schließlich zur Offset-Eingabe. Steuerkanal in die gewünschte Position bringen und INC bzw. DIX so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Position eingestellt ist. Der Offset wird im Display angezeigt. Wertebereich: -100 bis +100.
CLEAR setzt den Wert auf 0 zurück. Wird ein eventuell zugeordneter Externschalter ausgeschaltet, erscheint die Anzeige »OF«. (Sollte nach der Offset-Speicherung die Steuerfunktion nochmals geändert werden, muß der Offset neu eingegeben werden.)
Damit ist die Programmierung des Mixers A abgeschlossen. Bei den Mixern B und C in gleicher Weiss verfahren.
Hinweis für Modell-Typ »FL« Unifly:
Da in diesem Modell-Typ die Steuerfunktionen 2 und 5 softwaremäßig miteinander verknüpft sind, wirken folgende Mixer immer auf beide Servo-Ausgänge:
2 ♦ X, X = 1 ... 7
×→2
×→5
5+2
5+2 5+5
(Ansonsten wirkt 5 als Steuerfunktion nicht auf den Steuerkanal 5!).
Allerdings ist zu beachten, daß sich der eingegebene Mixanteil dem softwaremäßig vorgegebenen Querruder-Mixer derart überlagert, daß sich die Servo-Drehrichtung ändern kann, ja sogar der Servoweg kompensiert werden kann.
Beispiele:
| Mixer | Mixanteil | ||
| +100% | 0% | -100% | |
| 2 ◆ 5 wirkt auf | 5 | 2+5 gleichsinnig | 2 |
| 2 ◆ 2 wirkt auf | 2+5 gleichsinnig | 2+5 gleichsinnig | — |
| 5 ◆ 2 wirkt auf | 2+5 gleichsinnig | — | 2+5 gleichsinnig |
| 5 ◆ 5 wirkt auf | 2+5 gagensinnig | — | 2+5 gagensinnig |
Gegebenenfalls muß zu einem anderen Modelltyp gewechselt werden.
Hinweis für Modell-Typ »HE« Helicopter
Steuerfunktion 6 kann als Eingangssignal für einen Mixer nicht verwendet werden. Das Signal wirkt unmittelbar nur auf den Empfängerausgang 6; allerdings ist der Steuerweg auf 25% des normalen Weges begrenzt.
Abhängig vom gewählten TAUMELSCHEIBENTYP (Swash Mixer) sind bestimmte Funktionen bereits softwaremäßig verknüpft (wie bei allen fertigen Mixern), so daß entsprechend ähnliche Überlegungen gelten wie baim Modell-Typ «FL». Der initialisierte Standard-Swash-Mixer «N» verknüpft Steuerfunktion 1 mit Kanal 6.
Gegebenenfalls muß also zu einem anderen Modell-Typ gewechselt werden.

flowchart
graph TD
A["Mixer A1 + 1, Vorgabe nach RESET Mixanteil (2× drücken)"] --> B["MIX R11 0%"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["MIX Rch 1.1"]
D --> E["INC + DEC"]
E --> F["MIX Rch 2.3"]
F --> G["CH SEL"]
G --> H["MIX RSW ON"]
H --> I["INC + DEC"]
I --> J["MIX RSW 5"]
J --> K["CH SEL"]
L["Mixer 2 + 3"] --> M["MIX R23 0%"]
M --> N["INC + DEC -"]
N --> O["MIX R23 - 45%"]
O --> P["CH SEL"]
P --> Q["MIX OFFSET 0"]
Q --> R["INC + DEC -"]
R --> S["MIX OFFSET + 100"]
S --> T["Externschalter 5"]
T --> U["MIX OFFSET OF"]
U --> V["CH SEL"]
W["Steuerfunktion 2 in gewünschte Position bringen, INC oder BEC drücken"] --> X["Wertabereich 0 bis ±100"]
X --> Y["Offset und Mixanteil auf >OF = Mixer abgeschaltet"]

Programmierbeispiele Querruder als Landehilfe beim Modelltyp »FL«
Für Ihre Notizen
Bei Betätigung des Störklappenknüppels können die Querruder- klappen zur Landung individuell von 0 bis ±125% verstellt werden.

flowchart
graph TD
A["Mixer A 1♦1, Vorgabe nach RESET Mixanteil (2× drücken)"] --> B["MUX RIS 0%"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["MUX Rch 1"]
D --> E["INC = Steuerfunktion DEC = Steuerkanal"]
E --> F["MUX Rch 15"]
F --> G["INC +"]
G --> H["MUX RISW ON"]
H --> I["MUX RISW 5"]
I --> J["CH SEL"]
J --> K["SWR SUL"]
K --> L["MUX RISW ON"]
L --> M["INC +"]
M --> N["MUX RISW ON"]
N --> O["INC + DEC"]
O --> P["SWR SUL"]
P --> Q["CH SEL"]
Q --> R["SWR SUL"]
R --> S["SWR SUL"]
S --> T["SWR SUL"]
T --> U["SWR SUL"]
U --> V["SWR SUL"]
V --> W["SWR SUL"]
W --> X["SWR SUL"]
X --> Y["SWR SUL"]
Y --> Z["SWR SUL"]
Z --> AA["SWR SUL"]
AA --> AB["SWR SUL"]
AB --> AC["SWR SUL"]
AC --> AD["SWR SUL"]
AD --> AE["SWR SUL"]
AE --> AF["SWR SUL"]
AF --> AG["SWR SUL"]
AG --> AH["SWR SUL"]
AH --> AI["SWR SUL"]
AI --> AJ["SWR SUL"]
AJ --> AK["SWR SUL"]
AK --> AL["SWR SUL"]
AL --> AM["SWR SUL"]
AM --> AN["SWR SUL"]
AN --> AO["SWR SUL"]
AO --> AP["SWR SUL"]
AP --> AQ["SWR SUL"]
AQ --> AR["SWR SUL"]
AR --> AS["SWR SUL"]
AS --> AT["SWR SUL"]
AT --> AU["SWR SUL"]
AU --> AV["SWR SUL"]
AV --> AW["SWR SUL"]
AW --> AX["SWR SUL"]
AX --> AY["SWR SUL"]
AY --> AZ["SWR SUL"]
AZ --> BA["SWR SUL"]
BA --> BB["SWR SUL"]
BB --> BC["SWR SUL"]
BC --> BD["SWR SUL"]
BD --> BE["SWR SUL"]
BE --> BF["SWR SUL"]
BF --> BG["SWR SUL"]
BG --> BH["SWR SUL"]
BH --> BI["SWR SUL"]
BI --> BJ["SWR SUL"]
BJ --> BK["SWR SUL"]
BK --> BL["SWR SUL"]
BL --> BM["SWR SUL"]
BM --> BN["SWR SUL"]
BN --> BO["SWR SUL"]
BO --> BP["SWR SUL"]
BP --> BQ["SWR SUL"]
BQ --> BR["SWR SUL"]
BR --> BS["SWR SUL"]
BS --> BT["SWR SUL"]
BT --> BU["SWR SUL"]
BU --> BV["SWR SUL"]
BV --> BW["SWR SUL"]
BW --> BX["SWR SUL"]
BX --> BY["SWR SUL"]
BY --> BZ["SWR SUL"]
BZ --> CA["SWR SUL"]
CA --> CB["SWR SUL"]
CB --> CC["SWR SUL"]
CC --> CD["SWR SUL"]
CD --> CE["SWR SUL"]
CE --> CF["SWR SUL"]
CF --> CG["SWR SUL"]
CG --> CH["SWR SUL"]
CH --> CI["SWR SUL"]
CI --> CJ["SWR SUL"]
CJ --> CK["SWR SUL"]
CK --> CL["SWR SUL"]
CL --> CM["SWR SUL"]
CM --> CN["SWR SUL"]
CN --> CO["SWR SUL"]
CO --> CP["SWR SUL"]
CP --> CQ["SWR SUL"]
CQ --> CR["SWR SUL"]
CR --> CS["SWR SUL"]
CS --> CT["SWR SUL"]
CT --> CU["SWR SUL"]
CU --> CV["SWR SUL"]
CV --> CW["SWR SUL"]
CW --> CX["SWR SUL"]
CX --> CY["SWR SUL"]
CY --> CZ["SWR SUL"]
Sollten die Querruderklappen mit einem in Funktionsbuchse CH7 eingesteckten Schieberagler verstellt werden, wird lediglich bei der Programmierung an Stelle von Steuerfunktion 1 Steuerfunktion 7 einprogrammiert.

flowchart
graph TD
A["Mixer A1 ◆ 1, Vorgabe nach RESET Mixantel (2× drücken)"] --> B["ANCH SEL"]
B --> C["vix Ach"]
C --> D["INC + DEC"]
D --> E["INC + DEC"]
E --> F["INC + DEC"]
F --> G["INC + DEC"]
G --> H["INC + DEC"]
H --> I["INC + DEC"]
I --> J["INC + DEC"]
J --> K["INC + DEC"]
K --> L["INC + DEC"]
L --> M["INC + DEC"]
M --> N["INC + DEC"]
N --> O["INC + DEC"]
O --> P["INC + DEC"]
P --> Q["INC + DEC"]
Q --> R["INC + DEC"]
R --> S["INC + DEC"]
S --> T["INC + DEC"]
T --> U["INC + DEC"]
U --> V["INC + DEC"]
V --> W["INC + DEC"]
W --> X["INC + DEC"]
X --> Y["INC + DEC"]
Y --> Z["INC + DEC"]
Z --> AA["INC + DEC"]
AA --> AB["INC + DEC"]
AB --> AC["INC + DEC"]
AC --> AD["INC + DEC"]
AD --> AE["INC + DEC"]
AE --> AF["INC + DEC"]
AF --> AG["INC + DEC"]
AG --> AH["INC + DEC"]
AH --> AI["INC + DEC"]
AI --> AJ["INC + DEC"]
AJ --> AK["INC + DEC"]
AK --> AL["INC + DEC"]
AL --> AM["INC + DEC"]
AM --> AN["INC + DEC"]
AN --> AO["INC + DEC"]
AO --> AP["INC + DEC"]
AP --> AQ["INC + DEC"]
AQ --> AR["INC + DEC"]
AR --> AS["INC + DEC"]
AS --> AT["INC + DEC"]
AT --> AU["INC + DEC"]
AU --> AV["INC + DEC"]
AV --> AW["INC + DEC"]
AW --> AX["INC + DEC"]
AX --> AY["INC + DEC"]
AY --> AZ["INC + DEC"]
AZ --> BA["INC + DEC"]
BA --> BB["INC + DEC"]
BB --> BC["INC + DEC"]
BC --> BD["INC + DEC"]
BD --> BE["INC + DEC"]
BE --> BF["INC + DEC"]
BF --> BG["INC + DEC"]
BG --> BH["INC + DEC"]
BH --> BI["INC + DEC"]
BI --> BJ["INC + DEC"]
BJ --> BK["INC + DEC"]
BK --> BL["INC + DEC"]
BL --> BM["INC + DEC"]
BM --> BN["INC + DEC"]
BN --> BO["INC + DEC"]
BO --> BP["INC + DEC"]
BP --> BQ["INC + DEC"]
BQ --> BR["INC + DEC"]
BR --> BS["INC + DEC"]
BS --> BT["INC + DEC"]
BT --> BU["INC + DEC"]
BU --> BV["INC + DEC"]
BV --> BW["INC + DEC"]
BW --> BX["INC + DEC"]
BX --> BY["INC + DEC"]
BY --> BZ["INC + DEC"]
BZ --> CA["INC + DEC"]
CA --> CB["INC + DEC"]
CB --> CC["INC + DEC"]
CC --> CD["INC + DEC"]
CD --> CE["INC + DEC"]
CE --> CF["INC + DEC"]
CF --> CG["INC + DEC"]
CG --> CH["INC + DEC"]
CH --> CI["INC + DEC"]
CI --> CJ["INC + DEC"]
CJ --> CK["INC + DEC"]
CK --> CL["INC + DEC"]
CL --> CM["INC + DEC"]
CM --> CN["INC + DEC"]
CN --> CO["INC + DEC"]
CO --> CP["INC + DEC"]
CP --> CQ["INC + DEC"]
CQ --> CR["INC + DEC"]
CR --> CS["INC + DEC"]
CS --> CT["INC + DEC"]
CT --> CU["INC + DEC"]
CU --> CV["INC + DEC"]
CV --> CW["INC + DEC"]
CW --> CX["INC + DEC"]
CX --> CY["INC + DEC"]
CY --> CZ["INC + DEC"]
CZ --> DA["INC + DEC"]
DA --> DB["INC + DEC"]
DB --> DC
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#cfc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#cfc,stroke:#333
style L fill:#fcc,stroke:#333
style M fill:#cfc,stroke:#333
style N fill:#fcc,stroke:#333

Modelltyp-Beschreibung
Blockschaltbild ACROBATIC
Typ AC: ACROBATIC
Die Grundversion dieses Menüs sieht je ein Servo für Motordrossel (bzw. Bremsklappen), Quer-, Höhen-, Seitenruder, Wölbklappen und Spoiler vor. Der Empfängerausgang 5 steht für eine Sonderfunktion, wie z.B. Einziehfahrwerk, Gemischverstellung oder ein zweites Querruder-Servo, zur Verfügung. Wahlweise kann ein fertiges Höhenruder/Wölbklappen-Mischprogramm aufgerufen werden. Andere Mixerfunktionen lassen sich über drei frei wählbare Mixer programmieren.
Die Besonderheit des ACROBATIC-Menüs liegt darin, daß für unterschiedliche Flugaufgaben fertige Programme aktiviert werden können: Die »Automatische Landehilfe« fährt unterhalb einer vorgegebenen Motordrehzahl Höhenruder, Flaps und Spoiler in eine frei programmierbare Position. Beim Kunstflugprogramm »Snap Roll« nehmen auf Abruf Höhen-, Seiten- und Querruder eine definierte Stellung ein.
Das Tragflächenprogramm WING umfaßt die Programme DELTA und FLAPERON. Bei Delta- und Nurflügelmodellen werden Höhen- und Querruderfunktion über je eine gemeinsame Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken Tragfläche ausgeführt durch gleich- bzw. gegensinniges Betätigen dieser Klappen über je ein separates Servo. Die FLAPERON-Funktion verknüpft die Empfängerausgänge 2 und 6, die dann als Querruder und/oder Wölbklappen zu steuern sind.

flowchart
graph TD
A["Trimmung"] --> B["Mode 1-4"]
B --> C["Stick Rev."]
C --> D["SW.0"]
D --> E["Output-Punkt for Mixer"]
E --> F["P(1)"]
F --> G["ATV"]
G --> H["Input-Punkt for Mixer"]
H --> I["P(1)"]
I --> J["ATV - Servowe-Einstellung"]
J --> K["Neutralstellung"]
K --> L["Servoumkehr"]
L --> M["Motordrossel (Throttle)"]
subgraph Mode 1-4
C --> N["SW.1"]
N --> O["Offset"]
O --> P["MIX E-F"]
P --> Q["P(4)"]
Q --> R["ATV"]
R --> S["MIX LDE"]
S --> T["MIX LDT"]
T --> U["ATV - Delta Fraperon"]
U --> V["Höhenruder (Elevator)"]
V --> W["Seitenruder (Rudder)"]
W --> X["Sonderfunktion"]
end
subgraph Mode 1-4
C --> Y["SW.2"]
Y --> Z["Offset"]
Z --> AA["MIX E-F"]
AA --> AB["P(4)"]
AB --> AC["ATV"]
AC --> AD["MIX LDE"]
AD --> AE["MIX LDT"]
AE --> AF["MIX LDT"]
AF --> AG["ATV - Delta Fraperon"]
AG --> AH["Höhenruder (Elevator)"]
AH --> AI["Seitenruder (Rudder)"]
AI --> AJ["Sonderfunktion"]
end
subgraph Mode 1-4
C --> AK["SW.3"]
AK --> AL["MIX SRA/SRE/SRR"]
AL --> AM["MIX LDT"]
AM --> AN["MIX LDT"]
AN --> AO["MIX LDT"]
AO --> AP["MIX LDT"]
AP --> AQ["MIX LDT"]
AQ --> AR["MIX LDT"]
AR --> AS["MIX LDT"]
AS --> AT["MIX LDT"]
AT --> AU["MIX LDT"]
AU --> AV["MIX LDT"]
AV --> AW["MIX LDT"]
AW --> AX["MIX LDT"]
AX --> AY["MIX LDT"]
AY --> AZ["MIX LDT"]
AZ --> BA["MIX LDT"]
BA --> BB["MIX LDT"]
BB --> BC["MIX LDT"]
BC --> BD["MIX LDT"]
BD --> BE["MIX LDT"]
BE --> BF["MIX LDT"]
BF --> BG["MIX LDT"]
BG --> BH["MIX LDT"]
BH --> BI["MIX LDT"]
BI --> BJ["MIX LDT"]
BJ --> BK["MIX LDT"]
BK --> BL["MIX LDT"]
BL --> BM["MIX LDT"]
BM --> BN["MIX LDT"]
BN --> BO["MIX LDT"]
BO --> BP["MIX LDT"]
BP --> BQ["MIX LDT"]
BQ --> BR["MIX LDT"]
BR --> BS["MIX LDT"]
BS --> BT["MIX LDT"]
BT --> BU["MIX LDT"]
BU --> BV["MIX LDT"]
end
Zuordnung der Empfängerausgänge

text_image
Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Spoiler Flap Sonderfunktion Seitenruder Höthanruder Querruder Bremsklappen oder Motordrossel Delta Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Quer/Höhe Servo rechts Quer/Höhe Servo links
text_image
Flaperon Batt 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Servos Spoiler Querruder rechts Sonderfunktion Seitenruder Höhenruder Querruder links Bremsklappen oder MotordrosselAblaufdiagramm ACROBATIC

flowchart
graph TD
A["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> B["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
B --> C["3 = Trimmoffsetspeicher"]
C --> D["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
D --> E["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
E --> F["6 = Servoweg-Einstellung"]
F --> G["13 = Höhenruder/Wölblappen-Mixer"]
G --> H["14 = Automatische Landehilfe"]
H --> I["15 = Kunstflugautomatik"]
I --> J["16 = Tragflächenprogramme"]
J --> K["12 = Frei programmierbare Mixer"]
subgraph Signal Sources
L["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> M["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
M --> N["3 = Trimmoffsetspeicher"]
N --> O["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
O --> P["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
P --> Q["6 = Servoweg-Einstellung"]
Q --> R["13 = Höhenruder/Wölblappen-Mixer"]
R --> S["14 = Automatische Landehilfe"]
S --> T["15 = Kunstflugautomatik"]
T --> U["16 = Tragflächenprogramme"]
U --> V["12 = Frei programmierbare Mixer"]
subgraph Power Sources
W["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> X["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
X --> Y["3 = Trimmoffsetspeicher"]
Y --> Z["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
Z --> AA["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
AA --> AB["6 = Servoweg-Einstellung"]
AB --> AC["13 = Höhenruder/Wölblappen-Mixer"]
AC --> AD["14 = Automatische Landehilfe"]
AD --> AE["15 = Kunstflugautomatik"]
AE --> AF["16 = Tragflächenprogramme"]
AF --> AG["12 = Frei programmierbare Mixer"]
subgraph Current Sources
AH["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> AI["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
AI --> AJ["3 = Trimmoffsetspeicher"]
AJ --> AK["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
AK --> AL["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
AL --> AM["6 = Servoweg-Einstellung"]
AM --> AN["13 = Höhenruder/Wölblappen-Mixer"]
AN --> AO["14 = Automatische Landehilfe"]
AO --> AP["15 = Kunstflugautomatik"]
AP --> AQ["16 = Tragflächenprogramme"]
AQ --> AR["12 = Frei programmierbare Mixer"]
subgraph Power Sources
AS["1 = Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> AT["2 = Progressive Steuerkennlinie"]
AT --> AU["3 = Trimmoffsetspeicher"]
AU --> AV["4 = Laufrichtungsumkehr der Servos"]
AV --> AW["5 = Servoweg-Mittenverstellung"]
AW --> AX["6 = Servoweg-Einstellung"]
AX --> AY["13 = Höhenruder/Wölblappen-Mixer"]
AY --> AZ["14 = Automatische Landehilfe"]
AZ --> BA["15 = Kunstflugautomatik"]
BA --> BB["16 = Tragflächenprogramme"]
BB --> BC["12 = Frei programmierbare Mixer"]
end
Einstellschema

Modell-Typ AC = ACROBATIC
Alle Mixer und Einstellwerte sind auf 0 gesetzt.
Zur Einstellung der Mixer und Einstellwerte
während des Betriebes empfiehlt sich die Verwendung
des 2-Weg-Momentschalters Best.-Nr. 4160.44.
①-⑥
Einstellungen ① – ⑤ stehen allen Modelltypen zur Verfügung.
13 MIX E-F
Höhenruder → Wölbklappen
Bei Betätigung des Höhenruder-Servos werden die Wölbklappen (Flaps) um einen programmierbaren Mixanteil (0% ... ±125%) beeinflußt. Der Mixer kann mit einem Externschalter über Buchse 4 zu- und abgeschaltet werden.
14 MIX LDE/F/S/A
Automatische Landehilfe
Bei Betätigung des Drosselknüppels in Richtung. Leerlauf werden automatisch bei Unterschreiten einer vorgegebenen Motordrehzahl das Flap (LDF) und das Höhenruder (LDE) ausgefahren. Der Spoiler (Störklappe) kann wahlweise zugeschaltet werden (LDS). Diese Funktion wird über einen an Buchse 5 angeschlossenen Externschalter ein- bzw. ausgeschaltet.

① DUAL-RATE Funktion 2 ... 4, Seite 19 0 ... ±125%

initialisierter Standardwert 0%
Mixanteil Flapausschlag bis ±125%

② EXPONENTIAL Funktion 2 ... 4, Seite 19 linear (LN) ... +100%

3 TRIMMOFFSETSPEICHER Funktion 2 ... 4, Seite 20 ca. -50 ... +50 Schritte

SERVOUMKEHR Kanal 1... 7, Seite 20 Reverse/Normal

5 SERVOWEG-MITTEN- VERSTELLUNG Kanal 1 ... 7, Selte 20 +150 ... -150 Schritte

⑧ SERVOWEG-EINSTELLUNG Kanal 1 ... 7, Seite 21 0 ... ±150%

Im Unterprogramm «LDA» festlegen, bei welcher Motordrehzahl die Automatik wirksam werden soll. Den Gas-Steuerknappel in die gewünschte Position bringen, z.B. – 65 und INC oder BBC drücken. (CLEAR setzt LDA auf «OF»). Nach Anwahl von «LDE» (Landing Elevator) und «LDF» (Landing Flap) über die Taste CH SEL können die Servostellungen für das Höhenruder und Flap eingestellt werden. Eine Verstellung ist in Schritten von –125 bis +125 möglich. Die Anwahl des Unterprogramms «LDS» (Landing Spoiler) erlaubt, ein an Kanal 7 angeschlossenes Bremsklappen-Servo wahlweise zu- (ON) oder abzuschalten (OF). Das Bedienelement 7 ist gesperrt, solange LDS auf ON steht.

Anmerkung: Wurde LDA über die Taste CLEAR auf OF geschaltet, können Höhenrucker, Flap und Spoiler allein über Schalter 5 in die vorprogrammierten Positionen gefahren werden.


flowchart
graph TD
A["CH SEL"] --> B["MIX LDF + 30"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["MIX LDF - 70"]
D --> E["CH SEL"]
E --> F["MIX LDF ON"]
F --> G["CH SEL"]
G --> H["MIX LDF - 65"]
H --> I["CH SEL"]
I --> J["INC + Hohenruferausschlag"]
I --> K["DEC - CLEAR = 0 Falls ausgeschaltet: OF"]
D --> L["INC + Flapausschlag"]
D --> M["DEC - CLEAR = 0 Falls ausgeschaltet: OF"]
F --> N["INC + Zu-/Abschaltung Spoller-Servo"]
F --> O["DEC - CLEAR = OF"]
H --> P["INC + Festlegung Motordrehzahl"]
H --> Q["DEC - CLEAR = OF nur LDA"]
Achtung:
Bei gleichzeitigem Einschalten des Snap-Roll-Programms ist nur die Funktion LDE gesperrt.
Alle Mixerdaten können über die Taste CLEAR auf 0 gesetzt, d.h. abgeschaltet werden. Displayanzeige »OF« = Mixer über Externschalter abgeschaltet.
15 MIX SRA/E/R
Kunstflugautomatik (Snap Roll)
Bei Betätigung des Snap-Roll-Schalters (Schalter an Buchse 3) laufen die Servos von Quer-, Höhen- und Seitenruder in eine vorprogrammierbare Stellung. Um versehentliches Einschalten des Programms zu unterbinden, kann die Funktion über die Taste CLEAR abgeschaltet werden. Display-Anzeige: »OF«.
16 MIX WNG
Tragflächenprogramme (DLT, FPR)
Zwei unterschiedliche Tragflächenprogramme stehen zur Verfügung, die durch Drücken der Taste INC bzw. DCT angewählt werden können. CLEAR schaltet das Programm aus. Display-Anzeige »MIX WNG OF«. Die Wegeinstellung für Servo 2 erfolgt über »TRV ADJ. CH2«, während »TRV ADJ. CH6« beide Servowege beeinflußt, jedoch nur bezogen auf die Wöblkappenfunktion Becienelement 6.
⑫ MIX A, B, C
Frei programmierbare Mixer
Sowohl das Mixprogramm (Servofunktion 1 ... 7) als auch der Mixanteil (0% ... ± 125%) und Offset (0 ... ± 100) können für insgesamt drei verschiedene Mixer gewählt werden. Die Mixer können dauernd auf »ON« geschaltet oder aber über Externschalter ein- und ausgeschaltet werden:

flowchart
graph TD
A["Max SRR + 82"] --> B["INC +"]
A --> C["DEC -"]
B --> D["Einstellung für Quenruder (Alleron)"]
C --> E["Wertebereich ±125"]
F["Max SRR + 10"] --> G["INC +"]
F --> H["DEC -"]
G --> I["Einstellung für Höhanruder (Elevator)"]
H --> J["Wertebereich ±125"]
K["Max SRR + 20"] --> L["INC +"]
K --> M["DEC -"]
L --> N["Einstellung für Selberruder (Rudder)"]
M --> O["Wertebereich ±125"]
P["CH SEL"] --> Q["CH SEL"]
Q --> R["HLAR schaltet alle Funktionen gemeinsam auf =OF+"]


flowchart
graph TD
A["Tragflächenprogramm"] --> B["Max WNG OF"]
B --> C["INC +"]
B --> D["DEC +"]
C --> E["MIX OUT ON"]
D --> E
E --> F["INC +"]
E --> G["DEC -"]
F --> H["Flaperon ON"]
G --> H
H --> I["CLEAR"]
I --> J["Delta"]
J --> K["INC +"]
J --> L["DEC +"]
- MIX, DLT, ON (Delta): Mixt die Funktionen Quer- und Höhenruder, Mixverhältnis über Dual-Rate Servofunktion 2+3 einstellbar.
- MIX FPR, ON (Flaperon): Die Empfängerausgänge 2+6 werden über den Steuerknüppel Funktion 2 als Querruder und über das Bedienelement Funktion 6 als Wöblklappen gesteuert.

flowchart
graph TD
A["Mixer"] --> B["Externschalter"]
B --> C{MIX R11 0%}
C --> D["INC + DEC -"]
D --> E["INITIALISIERter Standardwert A11, B11 bzw. C11"]
C --> F["INSTEILLUM MIXanteil (INITIALISIERter Standardwert: 0%)"]
F --> G["OFFSET-Einstellung: Bedienungshebel der gewährten Steuertfunktion (hier 1) in gewünschte Position bringen und INC oder DEC drücken"]
C --> H["INC + DEC -"]
H --> I["OFFSET-Einstellung: Bedienungshebel der gewährten Steuertfunktion (hier 1) in gewünschte Position bringen und INC oder DEC drücken"]
C --> J["INC + DEC -"]
J --> K["FSTLEGUNG STEUERTFUNKTION Beispiel Mixer 2♦3 Festlegung Steuerkanal"]
C --> L["INC + DEC -"]
L --> M["FSTLEGUNG STEUERTFUNKTION Beispiel Mixer 2♦3 Festlegung Steuerkanal"]
C --> N["INC + DEC -"]
N --> O["MUX RSW ON"]
O --> P["Anwahl! Mixer B bzw. C mit ROLL UP"]
P --> Q["ROLL UP ▲"]


HÖHENRUDER/ WÖLBKLAPPEN-MIXER
Elevator/Flap Mixing (nur für Modelltyp »AC«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Zur Unterstützung des Höhenruders bei engem Wendekreis und beim Kunstflug können die Wölbklappen bei Betätigung des Höhenruders mitgezogen werden, so daß die Klappen bei gezogenem Höhenruder nach unten und bei gedrücktem Höhenruder nach oben ausgefahren werden. Die Mischrichtung kann auch gedreht werden. Über die Tasten IMC bzw. IMC im Programm »E-F« steht ein Mischintervall von -125% bis +125% symmetrisch zur Mittelstellung des Höhenrudersteuerknüppels zur Verfügung. CLEAR setzt den Mischanteil auf 0% zurück.
Der Mixer kann über einen an Buchse 4 der Anschlußplatine im Sender angeschlossenen Externschalter ausgeschaltet werden. Im Display erscheint die Anzeige »OF«.
Für den Höhenruder-Trimmhebel steht das Programm »TRIMMOFFSETSPEICHER« zur Verfügung.

text_image
MAX E-F 0 % INC + DEC - + 10% Initialisierter Standardwert 0% Mixanteil Flapausschlag bis ±125% CLEAR = 0% Extern- schalter 4 MAX E-F OF
Autolanding (nur für Modelltyp »AC«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Um die Landegeschwindigkeit insbesondere bei sehr schnellen Flugmodellen des F3A-Programms abzubauen, bietet dieser Code die Möglichkeit, bei Unterschreiten einer bestimmten, aber vorwählbaren Motordrehzahl, Höhenruder und Wölbklappen in eine definierte Stellung zu bewegen; beide Funktionen bleiben aber übersteuerungsfähig. Wahlweise können Bremsklappen zusätzlich ausgefahren werden.
Diese Landehilfe wird über einen an Steckplatz 5 (siehe Seite 10) angeschlossenen Externschalter während des Fluges ein- oder ausgeschaltet. Nach Anwahl dieses Programms in der Einstell-Rotation erscheint im Info-Display zunächst »LDE« (Landing Elevator). Hier wird die Höhenruderstellung über INC oder DEC zwischen 0 und ±125 Schritten eingestellt. Mit der Taste CH SEL wird zum Unterprogramm Wöbklappenstellung (Flap) »LDF« gewechselt. Die Einstellung erfolgt in gleicher Weise. Wird nochmals CH SEL gedrückt, kann entschieden werden, ob bei Aktivierung der AUTOMATISCHEN LANDEHILFE zusätzlich Bremsklappen ausgefahren werden sollen: »LDS« (Landing Spoiler). Dazu mit INC/DEC »ON« oder »OF« anwählen. Bedingung: Das Bremsklappenservo ist an den Steuerkanal (Empfängerausgang) 7 anzuschließen, der für diese Funktion reserviert ist. Der Servoausschlag ist über den Code SERVOWEG-EINSTELLUNG festzulegen. Solange »LDS« auf »ON« steht, ist der Bedienungshebel für Steuerfunktion 7 gesperrt und wird erst wieder freigegeben, wenn »LDS« auf »OF« umgeschaltet wird.
Im letzten Unterprogramm »LDA« (Landing Auto) wird die Stellung des Gas-Steuerknüppels festgelegt, unterhalb der die AUTOMATISCHE LANDEHILFE aktiviert werden soll und die entsprechenden Servos in die vorprogrammierten Positionen fahren. Dazu den Bedienungshebel der Steuerfunktion 1 in die gewünschte Stellung führen und IEC bzw. IEC drücken. Der aktuelle Wert wird im Display angezeigt. Steht der Gasknüppel oberhalb dieser Position oder ist das Programm über Externschalter 5 ausgeschaltet,
erscheint in den Unterprogrammen »LDE« und »LDF« die Meldung »OF«.
Sollen Höhenruder, Wölb- und Bremsklappen unabhängig von der Motordrehzahl in die vorbestimmten Positionen fahren, so kann dies mit dem Externschalter 5 allein erfolgen, wenn zuvor das Unterprogramm »LDA« durch Drücken der Taste CLEAR auf »OF« geschaltet wurde.
Die jeweiligen Sollwerte sind im Flug experimentell zu bestimmen und den Anforderungen anzupassen.

flowchart
graph TD
A["0"] --> B["INC +"]
B --> C["+ 30"]
C --> D["5"]
E["CH SEL"] --> F["INC +"]
F --> G["+ 70"]
G --> H["5"]
I["MX LOF"] --> J["INC +"]
J --> K["- 70"]
K --> L["5"]
M["CH SEL"] --> N["INC +"]
N --> O["+ 70"]
O --> P["5"]
Q["MX LOS"] --> R["INC +"]
R --> S["- 65"]
S --> T["Festlegung Motordrehzahl"]
U["CH SEL"] --> V["INC +"]
V --> W["- 65"]
W --> X["Festlegung Motordrehzahl"]
Y["Max LOF"] --> Z["INC +"]
Z --> AA["- 65"]
AA --> AB["Festlegung Motordrehzahl"]
AC["Höhenruderausschlag"] --> AD["5"]
AE["Flapausschlag"] --> AF["5"]
AG["Zu-/Abschaltung Spoiler-Servo"] --> AH["OK"]
AI["Clear = OF"] --> AJ["OK"]
AK["Ferrstlegung nur LDA"] --> AL["OK"]
Achtung:
Bei gleichzeitigem Einschalten der KUNSTFLUGAUTOMATIK ist nur die Funktion LDE gesperrt.

16
MIX SRA 0 KUNSTFLUG- AUTOMATIK
Snap Roll (nur für Modelltyp »AC«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Bei Betätigung des Snap-Roll-Schalters, anzuschließen an Buchse 3 (siehe Seite 10), laufen die Quer-, Höhen- und Seitenruderservos in eine vorprogrammierbare Stellung.
Die Parameter werden in den entsprechenden drei Unterprogrammen »SRA« (Snap Roll Aileron = Querruder), »SRE« (Snap Roll Elevator = Höhenruder) und »SRR« (Snap Roll Rudder = Seitenruder), anwählbar über CHSEL, durch INC bzw. DXC einjustiert.
CLEAR setzt gleichzeitig alle Snap-Roll-Funktionen unabhängig von der Stellung des Externschalters 3 auf »OF«, INC bzw. DEC schaltet sie wieder ein.
Anmerkungen
Während des Snap-Roll-Programmes wirken die Steuerfunktionen 2, 3 und 4 nicht mehr als Eingangssignal auf einen Mixer. Ist das Snap-Roll-Programm eingeschaltet und wird versehentlich die AUTOMATISCHE LANDEHILFE aktiviert, wird das Höhenruder nicht beeinflußt.

Einstellung für Querruder (Alleron) Wertebereich ± 125
Einstellung für Höhenruder (Elevator) Wertebereich ±125
Einstellung für Seilenruder (Rudder) Wertebereich ±125
CLEAR schaltet alle Funktionen gemeinsam auf «OF».

16

TRAGFLÄCHEN- PROGRAMME
Wing Mixer (nur für Modelltyp »AC«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Nach Aufruf des Programms erscheint im Info-Display »WNG OF«. Dieser Code enthält zwei spezielle Mixer, die über INC/DEC eingeschaltet werden können (Anzeige »ON«, CLEAR schaltet wieder auf »WNG OF«):
1. Delta-Mixer (DLT)
Bei Delta-Modellen werden die Funktionen Quer- und Höhenruder gemixt, wobei die Servos an die Empfängerausgänge 2 und 3 anzuschließen sind. (Motordrossel an 1, Seitenruder an 4).
Die Servoweg-Charakteristik wird mit DUAL-RATE, EXPONENTIAL, SERVOWEG-EINSTELLUNG und SERVOWEG-MITTENVERSTELLUNG angepaßt.
2. Querruder-/Wölbklappen-Mixer (FPR)
»FPR« steht für Flaperon und schaltet zwei an Empfängerausgänge 2 und 6 angeschlossene Servos als
– Querruder, wenn der Steuerknüppel für Steuerfunktion 2 bewegt wird
- Wölbklappe, wenn das Bedienelement für Steuerfunktion 6 bewegt wird.
(Je nach Einbaulage der Servos muß die Drehrichtung eines Servos über SERVOUMKEHR entsprechend angepaßt werden.)
Anmerkungen
SERVOWEG-EINSTELLUNG:
Empfängerausgang 2 kann über SERVOWEG-EINSTELLUNG «CH2« angepaßt werden, «CH6« wirkt auf beide Ausgänge, wenn die Servos über Steuerfunktion 6 für die Wölbklappenstellung benutzt werden.
DUAL-RATE, EXPONENTIAL, TRIMMOFFSETSPEICHER: Diese Codes wirken auf die Ausgänge 2 und 6 gemeinsam, wenn innerhalb dieser Programme die Einstellung für »CH2« verändert wird.



flowchart
graph TD
A["tragflächenprogramm"] --> B["Max WNG OF"]
B --> C["INC +"]
B --> D["DEC -"]
C --> E["Max DUT ON"]
D --> E
E --> F["INC +"]
E --> G["DEC -"]
F --> H["Flaperon ON"]
G --> H
H --> I["CLEAR"]
J["Delta"] --> K["OK"]
L["Flaperon"] --> M["OK"]
HELICOPTER
Allgemeine Hinweise zum Helicopterbetrieb
Mit seinem Helicopterprogramm verfügt der Sender MC-15 über alle Optionen zur Steuerung moderner Modellhubschrauber.
Um die Programmierung zu erleichtern, werden im folgenden neben den hubschrauberspezifischen Funktionen
● Gasvorwahl (Idle Up)
● Autorotation
● Pitch-Kurven
● Statischer Drehmomentausgleich
● Dynamischer Drehmomentausgleich und
● Taumelscheibenmixer
auch die bereits bei den Flächenmodellen beschriebenen Funktionen der System-Rc
Modellauswahl
- Modellname
● Dateninitialisierung (Reset)
- Modelltyp
● Steueranordnung
● Drosselsteuerrichtung,
die für die Grundeinstellung des Senders erforderlich sind, sowie folgende Programme der Einstell-Rotation
Dual-Rate
● Exponentialsteuerung
● Trimmoffsetspeicher
- Servo-Reverse
● Servoweg-Mittenverstellung
● Servoweg-Einstellung
● Frei programmierbare Mixer
nochmals aufgeführt. Der Text wurde teilweise abgeändert und ergänzt, um den speziellen Belangen bei der Programmierung von Hubschraubermodellen gerecht zu werden.
Grundeinstellung des Helicoptermodells
Bevor jedoch eine Einstellung mit Hilfe der elektronischen Möglichkeiten des Senders vorgenommen wird, sollte das Modell mechanisch korrekt voreingestellt sein. Das bedeutet:
- Alle Steuergestänge gemäß Anleitung des jeweiligen Hubschraubers justieren.
- Alle Steuerhebel auf den Servos derart montieren, daß sie bei Mittelstellung aller Steuerfunktionen und Trimmhebel mit dem abgehenden Steuergestänge einen rechten Winkel bilden.
- Bei Mittelstellung der Steuerknüppel steht die Taumelscheibe exakt waagerecht, und die Haupt- und Heckrotorblätter haben die gemäß der Hubschrauberanleitung vorgesehenen Anstellwinkel.
- Die Größe des Steuerhebels beim Gasservo wurde so gewählt und das Gestänge zum Vergaser derart justiert, daß mit dem Steuerknüppel der Vergaser zwischen Leerlauf und Vollgas eingestellt werden kann und sich der Motor bei Leerlaufstellung des Steuerknüppels mit dem Trimmhebel abstellen läßt. Der Servoweg darf dabei nicht durch die mechanischen Endstellungen der Drosselvorrichtung blockiert werden.
RC-Hubschrauber sind komplizierte Fluggeräte, die fliegerisch nicht einfach zu beherrschen sind und bei unsachgemäßem Betrieb unkontrolliert in jede beliebige Richtung fliegen können, so daß sie eine ständige Gefahr darstellen. Einsteigern sei daher empfohlen, sich an erfahrene Modellflieger, Vereine oder Modellflugschulen zu wenden. Ferner sei auf den Fachhandel und die einschlägige Fachpresse verwiesen.
Programmierablauf
Die folgende Programmierbeschreibung orientiert sich an den praktischen Gegebenheiten und nicht an der nach internen, technischen Gesichtspunkten festgelegten Codefolge im Sender. Für die Erstprogrammierung eines Hubschraubers empfiehlt sich, diese Reihenfolge einzuhalten, da sie einen logischen Ablauf darstellt.
Programmierung eines Hubschraubers, Modelltyp »HE«
Die Einstellung des Senders auf Helicopterbetrieb »HE« erfolgt in der System-Rotation. (Sender einschalten und gleichzeitig ENTER drücken). Diese Grundeinstellung hängt weniger vom Modell selbst als von den allgemeinen Steuergewohnheiten des Piloten ab.
Die modellabhängige Einstellung der Parameter erfolgt in der Einstell-Rotation, die aus der Grundstellung des Senders nach dem Einschalten bzw. Verlassen der System-Rotation durch Drücken der Taste ENTER aktiviert wird.
In beiden Menüs lassen sich die gewünschten Funktionen durch Betätigen der Taste ROLL UP zyklisch rotierend anwählen.
Anschluß externer Bedienungselemente auf der Senderplatine für das Helicopter-Programm
Im Helicopterprogramm haben die sechs, an die Buchsen 0–5 anschließbaren Externschalter folgende Funktionen:
0 Dual-Rate/Exponential Rollen
1 Dual-Rate/Exponential Nicken
2 Dual-Rate/Exponential Heckrotor
3 Autorotation und frei programmierbarer Mixer »C«
4 Gasvorwahl und frei programmierbarer Mixer »B«
5 Frei programmierbarer Mixer »A«
Auf der Mittelkonsole des Senders können zusätzlich zwei Schieberegler für folgende Funktionen installiert werden:
CH6 Pitchgesamttrimmung Beim Bewegen dieses Bedienelementes kann die Pitcheinstellung vom Gasservo getrennt bis zu 25% des maximalen Servoweges justiert werden.
CH7 Einstellung der Kreiselempfindlichkeit

text_image
5 4 3 2 1 0 INC DEC Anschluß- buchsen für INC/DEC- Automatik (2-Weg- Moment- Schalter Best.-Nr. 4160.44) Anschluß- buchsen 0-5 für Extern- schalter Funktions- buchsen CH5 - CH7 und NAUTICBlockschaltbild HELICOPTER

flowchart
graph TD
A["Trimmung"] --> B["Mode 1-4"]
B --> C["Stick Rev."]
C --> D["Thro. curve"]
D --> E["Output-Punkt für Mixer"]
E --> F["Autorot, ATR"]
F --> G["Teumelschleibentyp"]
G --> H["ATV = Servoweg-Einstellung"]
H --> I["Neutrastellung"]
I --> J["Servoumkehr"]
subgraph Stage 1
K["1"] --> L["1"]
M["2"] --> N["2"]
O["3"] --> P["3"]
Q["4"] --> R["4"]
end
subgraph Stage 2
S["2"] --> T["2"]
U["3"] --> V["3"]
W["4"] --> X["4"]
end
subgraph Stage 3
Y["3"] --> Z["3"]
AA["4"] --> AB["4"]
end
subgraph Stage 4
AC["4"] --> AD["4"]
AE["5"] --> AF["5"]
end
subgraph Stage 5
AG["5"] --> AH["6"]
end
subgraph Stage 6
AI["6"] --> AJ["7"]
end
subgraph Stage 7
AK["7"] --> AL["8"]
end
subgraph Stage 8
AM["8"] --> AN["9"]
end
subgraph Stage 9
AO["9"] --> AP["10"]
end
subgraph Stage 10
AQ["10"] --> AR["11"]
end
subgraph Stage 11
AS["11"] --> AT["12"]
end
subgraph Stage 12
AU["12"] --> AV["13"]
end
subgraph Stage 13
AW["13"] --> AX["14"]
end
subgraph Stage 14
AY["14"] --> AZ["15"]
end
subgraph Stage 15
BA["15"] --> BB["16"]
end
subgraph Stage 16
BC["16"] --> BD["17"]
end
subgraph Stage 17
BE["17"] --> BF["18"]
end
subgraph Stage 18
BG["18"] --> BH["19"]
end
subgraph Stage 19
BI["19"] --> BJ["20"]
end
subgraph Stage 20
BK["20"] --> BL["21"]
end
subgraph Stage 21
BM["21"] --> BN["22"]
end
subgraph Stage 22
BO["22"] --> BP["23"]
end
subgraph Stage 23
BQ["23"] --> BR["24"]
end
subgraph Stage 24
BS["24"] --> BT["25"]
end
subgraph Stage 25
BU["25"] --> BV["26"]
end
subgraph Stage 26
BW["26"] --> BX["27"]
end
subgraph Stage 27
BY["27"] --> BZ["28"]
end
subgraph Stage 28
BZ --> CA["29"]
end
subgraph Stage 29
CB["29"] --> CC["30"]
end
subgraph Stage 30
CD["30"] --> CE["31"]
end
subgraph Stage 31
CF["31"] --> CG["32"]
end
subgraph Stage 32
CH["32"] --> CI["33"]
end
subgraph Stage 33
CJ["33"] --> CK["34"]
end
subgraph Stage 34
CR["34"] --> CS["35"]
end
subgraph Stage 35
CT["35"] --> CU["36"]
end
subgraph Stage 36
DU["36"] --> DV["37"]
end
subgraph Stage 37
DW["37"] --> DX["38"]
end
subgraph Stage 38
DX --> DY["39"]
end
subgraph Stage 39
DY --> DYD["Dyn. Mix"]
DYD --> DYF["Stat. Mix"]
DYF --> DYG["PitSI"]
DYG --> DYH["PitSI+"]
DYH --> DYI["PitSI-"]
DYI --> DYJ["PitSI+"]
DYJ --> DYK["PitSI-"]
DYK --> DYL["PitSI+"]
DYL --> DYM["PitSI-"]
DYM --> DYN["PitSI+"]
DYN --> DYO["PitSI-"]
DYO --> DYP["PitSI+"]
DYP --> DYQ["PitSI-"]
DYQ --> DYR["PitSI+"]
DYR --> DYS["PitSI-"]
DYS --> DYT["PitSI+"]
DYT --> DYU["PitSI-"]
DYU --> DYV["PitSI+"]
DYV --> DYW["PitSI-"]
DYW --> DYX["PitSI+"]
DYX --> DYY["PitSI-"]
DYY --> DYZ["PitSI+"]
DYZ --> DYX["PitSI-"]
DYX --> DYY["PitSI+"]
DYY --> DYZ["PitSI-"]
DYZ --> DYX
DYX --> DYY
DYY --> DYZ
end
subgraph Stage 30
BZ_1((SW.0)) --> BZ_2((Sw.1))
BZ_3((Sw.2)) --> BZ_4((Sw.3))
BZ_5((Sw.4)) --> BZ_6((Sw.5))
BZ_7((Sw.6)) --> BZ_8((Sw.7))
BZ_9((Sw.8)) --> BZ_10((Sw.9))
BZ_11((Sw.10)) --> BZ_12((Sw.11))
BZ_13((Sw.12)) --> BZ_14((Sw.13))
BZ_15((Sw.14)) --> BZ_16((Sw.15))
BZ_17((Sw.16)) --> BZ_18((Sw.18))
BZ_19((Sw.19)) --> BZ_20((Sw.20))
BZ_21((Sw.21)) --> BZ_22((Sw.22))
BZ_23((Sw.23)) --> BZ_24((Sw.24))
BZ_25((Sw.25)) --> BZ_26((Sw.26))
BZ_27((Sw.27)) --> BZ_28((Sw.28))
BZ_29((Sw.29)) --> BZ_30((Sw.30))
BZ_31((Sw.31)) --> BZ_32((Sw.32))
BZ_32((Sw.32)) --> BZ_34((Sw.34))
BZ_34((Sw.34)) --> BZ_36((Sw.36))
BZ_36((Sw.36)) --> BZ_38((Sw.38))
BZ_38((Sw.38)) --> BZ_40((Sw.40))
BZ_40((Sw.40)) --> BZ_42((Sw.42))
BZ_42((Sw.42)) --> BZ_44((Sw.44))
BZ_44((Sw.44)) --> BZ_46((Sw.46))
BZ_46((Sw.46)) --> BZ_48((Sw.48))
BZ_48((Sw.48)) --> BZ_50((Sw.50))
BZ_50((Sw.50)) --> BZ_52((Sw.52))
BZ_52((Sw.52)) --> BZ_54((Sw.54))
BZ_54((Sw.54)) --> BZ_56((Sw.56))
BZ_56((Sw.56)) --> BZ_58((Sw.58))
BZ_58((Sw.58)) --> BZ_60((Sw.60))
BZ_60((Sw.60)) --> BZ_62((Sw.62))
BZ_62((Sw.62)) --> BZ_64((Sw.64))
BZ_64((Sw.64)) --> BZ_66((Sw.66))
BZ_66((Sw.66)) --> BZ_68((Sw.68))
BZ_68((Sw.68))
BZ_70((Sw.70)) --> BZ_72((Sw.72))
BZ_72((Sw.72)) --> BZ_74((Sw.74))
BZ_74((Sw.74))
BZ_76((Sw.76)) --> BZ_78((Sw.78))
BZ_78((Sw.78))
BZ_80((Sw.80))
CC["(SW)"] --> DD["(SW)"]
end
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
Zuordnung der Empfängerausgänge

text_image
Taumelscheiben-Typ N Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Kreiselempfindlichkeit Pitch-Servo Nick-Servo Roll-Servo Motor-Servo (Idle Up) Kreisel- System Gesauer/JP Hack-Servo
text_image
Taumelscheiben-Typ 2 Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Kreisstempländlichkeit Roll/Pitch-Servo Nick-Servo Roll/Pitch-Servo Motor-Servo (Idle Up) Kreiset- System Dresser IR Hack-Servo
text_image
Taumelscheiben-Typ 3 Batt. 9 8 7 6 5 4 3 2 1 SERVOS Kraisflempfindlichkeit Roll/Pitch-Servo Nick/Pitch-Servo Roll/Pitch-Servo Motor-Servo (Idle Up) Kreisel- System Drawer IN Heck-ServoAblaufdiagramm HELICOPTER

flowchart
graph TD
A["1: Dual Rate, Steuerwegumschaltung"] --> B["2: Progressive Steuerkannlinie"]
B --> C["3: Trimmotsetspeicher"]
C --> D["4: Laufrichtungsumkehr der Servos"]
D --> E["5: Servoweg-Mittenverstellung"]
E --> F["6: Servoweg-Einstellung"]
F --> G["7: Gasvorwahl"]
G --> H["8: Autorotation"]
H --> I["9: Pitch-Kurve"]
I --> J["10: Statischer Drehmomentausiglich"]
J --> K["11: Dynamischer Drehmomentausiglich"]
K --> L["12: Taumelscheibentyp"]
L --> M["13: Frei programmierbare Mixer"]
A --> N["2: Exp CH2 LN"]
N --> O["3: Exp CH2 EXP OFFSET"]
O --> P["4: CH1 REV-NORM"]
P --> Q["5: SB-TRIM CH1 0"]
Q --> R["6: SB-TRIM CH2 0"]
R --> S["7: SB-TRIM CH3 0"]
S --> T["8: SB-TRIM CH4 0"]
T --> U["9: SB-TRIM CH5 0"]
U --> V["10: SB-TRIM CH6 0"]
V --> W["11: SB-TRIM CH7 0"]
A --> X["12: Mix STR 0%"]
X --> Y["13: Mix DYN 0%"]
Y --> Z["14: Mix SWR 0%"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#f9f,stroke:#333
style K fill:#f9f,stroke:#333
style L fill:#f9f,stroke:#333
style M fill:#f9f,stroke:#333
style N fill:#f9f,stroke:#333
style O fill:#f9f,stroke:#333
style P fill:#f9f,stroke:#333
style Q fill:#f9f,stroke:#333
style R fill:#f9f,stroke:#333
style S fill:#f9f,stroke:#333
style T fill:#f9f,stroke:#333
style U fill:#f9f,stroke:#333
style V fill:#f9f,stroke:#333
style W fill:#f9f,stroke:#333
style X fill:#f9f,stroke:#333
style Y fill:#f9f,stroke:#333
style Z fill:#f9f,stroke:#333
style AA fill:#f9f,stroke:#333
style AB fill:#f9f,stroke:#333
style AC fill:#f9f,stroke:#333
style AD fill:#f9f,stroke:#333
style AE fill:#f9f,stroke:#333
Einstellschema

Modell-Typ HE = HELICOPTER
Alle Mixer und Einstellwerte sind auf 0 gesetzt.
Zur Einstellung der Mixer und Einstellwerte
während des Betriebes empfiehlt sich die Verwendung
des 2-Weg-Momentschalters Best.-Nr. 4160.44.
1-6

other
| Component | Description | | :--- | :--- | | Engine 1 | Engine CH2 100% | | Engine 2 | Engine EXPONENTIAL Funktion 2...4, Seite 56 Linear (LN)...+100% | | Engine 3 | Engine TRIMMOFFSET SPEICHER Funktion 2...4, Seite 58 ca.-50...+50 Schritte | | Engine 4 | Engine SERVOUMKEHR Kanal 1...7, Seite 49 Reverse/Normal | | Engine 5 | Engine SERVOWEG-MITTEN-VERSTELLUNG Kanal 1...7, Seite 49 +150...-150 Schritte | | Engine 6 | Engine SERVOWEG-EINSTELLUNG Kanal 1...7, Seite 49 0...±150% |Alle Mixerdaten können über die Taste CLEAR auf 0 gesetzt, d.h. abgeschaltet werden. Displayanzeige »OF« = Mixer über Externschalter abgeschaltet.
20 MIX STA
Statischer Drehmomentausgleich
Über die Tasten INC/DEC wird der Mixanteil für den Pitch/Heckrotor-Mixer im Bereich von
-125% bis +125% festgelegt. Die Mixrichtung hängt von der Rotordrehrichtung ab. Der Ausschlag des Heckrotor-Servos hängt über den Mixanteil von den eingestellten Pitchmaximum- und -minimum-Werten ab.
Der statische Mixer wird bei Autorotation automatisch abgeschaltet.

flowchart
graph TD
A["MIX STA - 30%"] --> B["INC +"]
A --> C["DEC -"]
B --> D["Pitch → Heckrotor 0... ±125% CLEAR = 0%"]
C --> D
E["Schalter 3 (ATR)"] --> F["MIX STA OF"]

21 MIX DYN
Dynamischer Drehmomentausgleich
Dieser Pitch/Heckrotor-Mixer wirkt während der Beschleunigungsphase (Drehzahländerung) des Hauptrotors. In erster Linie für Hubschrauber ohne Kollektiv-Pitch gedacht. Mixanteil und -richtung werden über die Testen INC/DEC ein- gegeben.
Der dynamische Mixer wird bei Autorotation automatisch abgeschaltet.

flowchart
graph TD
A["MDQYN - 70%"] --> B["INC +"]
A --> C["DEC -"]
B --> D["Pitch → Heckrotor 0... ±125% CHA2AR = 0%"]
C --> D
E["MDQYN OF"] --> F["Schalter 3 (ATR)"]

22 MIX SWA
Taumelscheibentyp (Swash Mixer)
Für die Taumelschelbe existieren drei verschiedene Programme:
N = 1 Nickservo, 1 Rollservo
2 = 2 Rollservos zur gleichzeitigen Roll- und Pitchsteuerung
3 = 2 Rollservos, 1 Nickservo zur gleichzeitigen, um 120° versetzten Dreipunktansteuerung.

flowchart
graph TD
A["Initialisierter Standard-wert: N = normal"] --> B["MIXSWR"]
B --> C["INC"]
B --> D["DEC"]
C --> E["MIXSWR 3"]
D --> F["MIXSWR 2"]
E --> G["INC +"]
E --> H["DEC -"]
F --> I["2 Servos"]
G --> J["3 Servos"]
H --> K["CLEAR"]
I --> L["2 Servos"]
J --> M["2 Servos"]

⑫ MIX A, B, C
Frei programmierbare Mixer
Sowohl das Mixprogramm (Servofunktion 1...7) als auch der Mixanteil (0% ... ± 125%) und Offset (0 ... ±100) können für insgesamt drei verschiedene Mixer gewählt werden. Die Mixer können dauernd auf »ON« geschaltet oder aber über Externschalter ein- und ausgeschaltet werden:
Ablaufolan siehe Einstellschema
Modell-Typ FL Seite 27.
Mixer Externschalter
| C | an Buchse 3 |
| B | an Buchse 4 |
| A | an Buchse 5 |
Anmerkung:
Beim Modell-Typ »HE« ist über den initialisierten Taumelscheibentyp »N« unabhängig von der Anwahl spezieller fertiger Mixer die Gas-Steuerfunktion 1 softwaremäßig mit dem Steuerkanal 6 verknüpft. In Verbindung mit einem frej programmierbaren Mixer ist zu beachten, daß sich dann die Mixanteile überlagern. Siehe dazu Programmbeschreibung FREI PROGRAMMIERBARE MIXER, Seite 58.

| mol |
| 1 |
MODELLAUSWAHL
Model Select, Wechsel des Modellspeichers (Anwahl durch System-Rotation)
Der MC-15-Sender gestattet die Speicherung von zwei kompletten Modelleinstellungen. Wenn man es sich zur Gewohnheit macht, das Modell durch Justieren der Steuerstangen bzw. der Servo-Einstellungen so einzustellen, daß die Trimmhebel der Steuerknüppel immer möglichst nahe der Mittelstellung stehen, ist es einfacher, nach jedem Modellwechsel die für das neu angewählte Modell erforderliche Trimmung wiederzufinden.
Nach Anwahl des Codes »MDL« erfolgt die Modell-auswahl (1 oder 2) durch Drücken der Taste INC oder DEC. Beim Modellwechsel wird für ca. 1 s in der oberen Displayzeile der Modellname angezeigt. Der jeweilige Modellname kann auch durch Betätigen der Taste CH SPL im Display aufgerufen werden.

| IFU |
| I |
MODELLNAME
Model Name, Eingabe des Modellnamens (Anwahl durch System-Rotation)
Nach Anwahl erscheint entweder der früher eingegebene Text oder, beim erstmaligen Programmieren, die Speichernnummer 1 oder 2 und der aktuelle Modelltyp (3 Buchstaben). Das Zeichen, das gerade verändert werden kann, blinkt im Display und kann mit der Taste CH-54 ausgewählt werden.
Mit Hilfe der Tasten INC und DEC können nun Buchstaben und Ziffern vorwärts und rückwärts angewählt werden. Erscheint das gewünschte Zeichen, so wird es durch Drücken der Taste CH SEL übernommen und die Auswahl des nächsten Zeichens kann vorgenommen werden.

flowchart
graph TD
A["IFL"] --> B["INC"]
A --> C["DEC"]
B --> D["RFL"]
C --> D
D --> E["CH_SEL"]
E --> F["RFL"]
F --> G["INC"]
F --> H["DEC"]
G --> I["RBL"]
H --> I
I --> J["CH_SEL"]
J --> K["Clear"]
L["ABL"] --> M["INC"]
L --> N["DEC"]
M --> O["RBC"]
N --> O
O --> P["CLEAR"]
P --> Q["ICL"]
Q --> R["ICL"]
R --> S["ICL"]
S --> T["ICL"]
T --> U["ICL"]
U --> V["ICL"]
V --> W["ICL"]
W --> X["ICL"]
X --> Y["ICL"]
| RST |
| 1 |
DATEN- INITIALISIERUNG
Reset, Daten-Löschung und Grundwert-Neuprogrammierung (Anwahl durch System-Rotation)
Die Reset-Option setzt alle Modellparameter auf die Ausgangswerte zurück. Die Daten-Löschung sollte benutzt werden, bevor ein neues Modell eingestellt wird und sich schon Daten für ein Modell gleichen Typs (FL, AC oder HE) im Speicher befinden; bei einem Wechsel des Modelltyps wird ein Reset automatisch durchgeführt.
Nach Anwahl der Funktion »RST« blinkt in der unteren Display-Zeile die Nummer des Modellspeichers, dessen Einstellungen gelöscht werden sollen. Der Reset wird ausgeführt durch Drücken der Taste
(INC + DEC gleichzeitig), worauf das Blinken der Modellnummer aufhört.
Neu initialisierte Programmdaten nach dem Reset:
Im Menü »System-Rotation« (Basic-System):
Modellname = Modellnummer und aktueller Modelltyp
Steueranordnung = 1
Drossel-Steuerrichtung = normal
Nautic-Programm = aus
Im Menü »Einstell-Rotation«:
Reverse-Funktion = normal
Servoweg-
Mittenverstellung = 0
Servoweg-Einstellung = 100%
Mixwerte = initialisierte Standardwerte
Keine Datenveränderung in der System-Rotation bei folgenden Codes:
Modellnummer, Modelltyp, Automatischer Steuerweg-Einsteller.


MODELLTYP
Model Select, Festlegung des Modelltyps (Anwahl durch System-Rotation)
Das Multisoft-Modul der IMC-15 unterscheidet insgesamt drei verschiedene Modelltypen. Die Auswahl muß vor der Neuroprogrammierung eines Modells im Einstell-Rotations-Menü erfolgen, weil so festgelegt wird, welche Optionen Sie über den zugehörigen »TYP«-Code aufrufen können. Drei Modelltypen stehen zur Auswahl, die über INC oder DPC angewählt werden können. (Die Taste CH SEL ist gesperrt).
| Anzeige | Bedeutung | Beschreibung |
| FL | UNIFLY | siehe ab Seite 24 |
| HE | HELICOPTER | siehe ab Seite 40 |
| AC | ACROBATIC | siehe ab Seite 34 |
Wird der aktuelle Modelltyp mit INC/DEC geändert, blinkt der neu angezeigte Modelltyp im Display auf und wird erst übernommen, wenn bestätigt wird durch:
ROLL UP oder ENTER (ROLL UP + CH SEK gleichzeitig) oder Ausschalten des Senders. (Anderenfalls kehrt man vorher zum aktuellen Modelltyp durch Drücken der Taste INC oder BESZ zurück.) Erst wenn eine dieser Quittierungen erfolgt ist, werden alle Hauptmenüs im Einstell-Rotations-Programm entsprechend geändert. Die Multifunktions-Fertigprogramme FL, AC und HE vereinfachen die Programmierung erheblich. Die Mixanteile der einzelnen Mixer können einzeln durch Anwahl mit dem Einstell-Rotations-System aufgerufen und mit den Tasten INC und BESZ an das verwendete Modell durch Versuche optimal angepaßt werden.

Übersicht der Multifunktions- Fertigprogramme
FL = UNIFLY Beschreibung siehe ab Seite 24
HE = HELICOPTER Beschreibung siehe ab Seite 40
AC = ACROBATIC Beschreibung siehe ab Seite 34

STEUER- ANORDNUNG
Stick Mode Select, Zuordnung der Steuerfunktionen Mode 1 ... 4 (Anwahl durch System-Rotation)
Die MC-15 erlaubt vier verschiedene Möglichkeiten, die Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und Gas/Pitch den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Zuordnungen benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Piloten ab.
Für die Steuerung eines Modellhubschraubers ist es vorteilhaft, die Funktionen Rollen und Nicken, also die gesamte zyklische Ansteuerung, mit einem gemeinsamen Steuerknüppel zu bedienen und mit dem anderen Knüppel Pitch und Heckrotor (Anordnung 2 oder 3). Die Auswahl (Mode 1 ... 4) erfolgt mit den Tasten INC oder DEC.

Mode-Belegung Helicopter





DROSSEL- STEUERRICHTUNG
Throttle Stick NORM/REV, Steuerrichtungsumkehr Gas-/Pitch-Steuerknüppel (Anwahl durch System-Rotation)
Dieser Code gestattet, die Betätigungsrichtung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels an die Steuergewohnheiten des Piloten anzupassen.
Nach Aufruf wird die Richtung durch Betätigen der Taste INC oder DEC umgeschaltet zwischen Pitch drücken und Pitch ziehen. Die gerade aktive Einstellung wird im Display angezeigt:
NORM = Pitch drücken REV = Pitch ziehen.
Die Gas-/Pitch-Trimmung wird bei der Reverse-Funktion automatisch mit umgeschaltet.
Von dieser Einstellung hängen die Funktionen aller anderen Optionen des Helikopterprogrammes ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen, also z.B. Gas- und Pitchkurven, Mixer für Drehmomentausgleich etc.

flowchart
graph TD
A["THR REV-NORM"] --> B["Cursor zeigt die Richtung an"]
B --> C["INC +"]
B --> D["D&C -"]
C --> E["THR REV-NORM"]
D --> E

text_image
VOLLGAS GAS STICK NORM REV VOLLGAS
| MIXSWR |
| 0 |
TAUMELSCHEIBEN-TYP
Swash Mixer (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Für die Ansteuerung der Taumelscheibe existieren drei verschiedene Programme:
»N«: (Normal) Die Taumelscheibe wird über Roll- und Nickservo gekippt, sie ist jedoch nicht axial verschiebbar. Die Pitchsteuerung erfolgt über ein separates Servo. Auch Hubschrauber, bei denen die Mischung von kollektiver und zyklischer Blattverstellung mechanisch erfolgt, zählen zum Typ »N«.
»2«: Die Taumelscheibe wird für die Pitchsteuerung durch zwei Rollservos axial verschoben; die Nicksteuerung wird durch eine mechanische Ausgleichswippe entkoppelt. (HEIM-Mechanik).
»3«: Symmetrische Dreipunktansteuerung der Taumelscheibe über drei um jeweils 120 Grad versetzte Anlenkpunkte, mit denen ein Nickservo (vorn oder hinten) und zwei Rollservos (seitlich links und rechts) verbunden sind. Für die Pitchsteuerung verschieben alle drei Servos die Taumelscheibe axial.
Im Code »SWA« den Taumelscheiben-Typ »2« oder »3« durch Taste INC oder DEC anwählen. Der Typ »N« wird durch Drücken der Taste CLEAR aktiviert. Der aktive Taumelscheibentyp wird im Display angezeigt:
N = normal
2 = zwei Servos
3 = drei Servos.

flowchart
graph TD
A["Initialisierter Standard-wert: N = normal"] --> B["MIX SWR"]
B --> C["INC +"]
B --> D["DEC -"]
C --> E["MIX SWR 3"]
D --> F["MIX SWR 2"]
E --> G["INC +"]
E --> H["DEC -"]
F --> I["2 Servos"]
G --> J["CLEAR"]
H --> J
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#cff,stroke:#333
style H fill:#cff,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
Programm-Übersicht

text_image
mix SWA 0 mix SWA 2 mix SWA 3 ① ② ③ ④


Laufrichtungsumkehr der Servos (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Diese Option gestattet die Anpassung der Servo-Drehrichtung an die praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell, so daß bei der Montage der Steuergestänge und Anlenkungen keinerlei Rücksicht genommen werden muß auf den vorgegebenen Drehsinn der Servos.
Mit der Taste CH SEL den entsprechenden Kanal anwählen und durch Betätigen der Taste INC bzw. DEC die gewünschte Servodrehrichtung »NORM« oder »REV« einstellen.
Hinweis:
Die Kanalnummer bezieht sich auf den Empfängerausgang, an dem das betreffende Servo angeschlossen ist. Eine Übereinstimmung mit der Numerierung der Steuerfunktionseingänge im Sender wäre rein zufällig und ist normalerweise bei komplexen Spezialprogrammen nicht gegeben. Daher beeinflußt auch eine Änderung der Steueranordnung nicht die Numerierung und Laufrichtung der Servos.

flowchart
graph LR
A["CH1 REV NORM"] --> B["CH2 REV NORM"]
B --> C["INC +"]
C --> D["DEC"]
D --> E["CH2 REV NORM"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
note right of B: Gewünschten Kanal anwählen (1 ... 7)
note right of C: Einstellen der gewünschten Servorichtung mit INC oder DEC

text_image
NORM REV Normal- -Reverse5

SERVOWEG-MITTEN- VERSTELLUNG
Neutralstellung
(Anwahl durch Einstell-Rotation)
Zur Anpassung von Servos, die nicht dem Standard (Servo-Mittelstellung bei 1,5 ms) entsprechen und für extreme Verstellzwecke kann über diesen Code eine Mittenverstellung in einem Bereich von ±150 Schritten ±88% vorgenommen werden.
Nach Anwahl des betreffenden Servos mit der Taste CH SEL kann die Servo-Mittenverstellung mit INC und DEC eingestellt werden. CLEAR setzt die Mittenverstellung zurück.
Diese Einstellung bezieht sich direkt auf das betreffende Servo unabhängig von allen anderen Trimm- und Mixereinstellungen.

Gewünschten Kanal (1 ... 7) mit CH SEL anwählen.
Einstellen der jeweiligen Steuermitte mit INC oder DEC (rücksetzen auf 0 mit CLEAR)

text_image
150 Step 0,0 150 Step Servoweg- Mittenverstellung ±150 Step.6

SERVOWEG- EINSTELLUNG
Wegeinstellung
(Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Code-Bezeichnung »TRV ADJ.« steht für Travel Adjust. Diese Funktion ermöglicht die Einstellung des Servoweges getrennt für jede Seite. Der Einstellbereich beträgt 0 ... 150% des normalen Servoweges.
Den Blockschaltbildern ist zu entnehmen, ob sich diese Einstellung direkt auf das betreffende Servo bezieht, unabhängig davon, wie das Steuersignal für dieses Servo zustande kommt, oder das Eingangssignal der Steuerfunktion beeinflußt.
Die Taste 2014, INC im Einstellsystem so oft betätigen, bis im Display die gewünschte Funktion erscheint und anschließend die Kanalnummer (1 ... 7) mit CH S34 aussuchen. In der unteren Display-Zeile wird der eingestellte Servoweg angezeigt, wobei das Vorzeichen (+ oder -) die Seite angibt. Zur Einstellung und Anzeige ist das zugehörige Bedienungselement (Steuerknüppel, Schieberegler, Schalter) in die jeweilige Endstellung zu bringen. Mit INC oder DIS kann dann der gewünschte Servoweg eingestellt und mit CLEAR auf 100% zurückgesetzt werden.

Knüppelausschlag links
Gewünschten Kanal mit
CH SEL anwählen
Bedienungselement nach links oder rechts bewegen und mit INC oder BEC Servoweg verstellen

Mechanischer
Steuerweg ± 100%

Verstellbarer Servoweg ±

Allgemeine Anmerkungen zur Abstimmung von Gas und Pitch
Die Abstimmung von Gas und Pitch, also der Leistungskurve des Motors mit der kollektiven Blattverstellung, ist der wichtigste Einstellvorgang beim Hubschraubermodell. Ziel dieser Abstimmung ist es, eine konstante Drehzahl des Hauptrotors über den gesamten Bereich der kollektiven Blattverstellung im Fluge zu erreichen und dafür zu sorgen, daß der Schwebeflugpunkt des Hubschraubers möglichst genau bei Mittelstellung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels liegt.
Für eine getrennte Feinregulierung der Gas- und Pitch-Servos sollte zunächst das Gestänge des Gasservos mechanisch vorjustert werden. Insbesondere ist darauf zu achten, daß das Gasservo bei geöffnetem und geschlossenem Vergaser nicht mechanisch aufläuft, um das Servo nicht unnötig zu belasten. Der Trimmhebel, der bei der IMC-15 gemeinsam auf Gas- und Pitch-Servos wirkt, sollte auch während des Fluges am oberen Anschlag stehen (bzw. am unteren Anschlag bei Richtungsumkehr des Gas/Pitchsteuerknüppels). Der Vergaser bzw. das Gestänge ist derart zu justieren, daß bei der Leerlaufstellung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels der Motor über den Trimmhebel abgestellt werden kann. Dabei ist es in diesem Fall unwesentlich, daß sich auch die Pitcheinstellung verschiebt.
Über die mechanische Trimmung für Gas und Pitch sollte der Schwebeflugpunkt wenigstens näherungsweise korrekt eingestellt werden, was bei Beachtung der Einstellanweisungen des jeweiligen Hubschrauberbausatzes auch meist der Fall ist. Hebt das Modell bei Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels ab und schwebt es bei der richtigen Motordrehzahl, so ist die Einstellung korrekt.
Sollte das nicht der Fall sein, ist wie folgt vorzugehen:
Das Modell hebt erst oberhalb der Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels ab
| 1. Bei zu niedriger Motordrehzahl: | Abhilfe: Vergaser mittels SERVOWEG-MITTENVER-STELLUNG (»SB TRIM«) des Gasservos weiter öffnen. Anschließend über die SERVOWEG-EIN-STELLUNG (»TRV. ADJ«) den Weg in Richtung Voll-gas soweit verringern, daß der Vergaser zwar ganz geöffnet werden kann, das Servo aber nicht mecha-nisch aufläuft. |
| 2. Bei zu hoher Motordrehzahl: | Abhilfe: Blatteinstellwinkel während des Fluges beispielsweise über den an Buchse CH6 angeschlos-senen Schieberegler erhöhen und anschließend das Gestänge von der Taumelscheibe zu den Blattverstell-hebeln entsprechend verändern. |
Das Modell hebt schon unterhalb der Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels ab
| 1. Bei zu hoher Motordrehzahl: | Abhilfe: Vergaser mittels SERVOWEG-MITTEN-VERSTELLUNG des Gasservos weiter schließen und anschließend über die SERVOWEG-EINSTELLUNG die Vollgaseinstellung soweit nachregulieren, daß der Vergaser wieder ganz geöffnet werden kann, das Servo aber nicht mechanisch aufläuft. |
| 2. Bei zu niedriger Motordrehzahl: | Abhilfe: Blatteinstellwinkel über den an Buchse CH6 angeschlossenen Schieberegler während des Fluges verringern und anschließend das Gestänge von der Taumelscheibe zu den Blattverstellhebeln entsprechend justieren. |
Hinweis
Diese Einstellung ist so lange durchzuführen, bis das Modell in Mittelstellung des Gas/Pitchsteuerknüppels mit der richtigen Drehzahl schwebt und der Vergaser bei Vollgasstellung des Steuerknüppels gerade ganz geöffnet ist. Von der korrekten Ausführung ist die gesamte weitere Einstellung abhängig!


GASVORWAHL
Gas Low Point Adjust (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Über diesen Code wird für den Motor ein stabiler Leerlauf eingestellt, wobei der mechanische Trimmhebel in der oberen Position belassen wird.
Darüber hinaus kann mit einem an Buchse 4 der Anschlußplatine angeschlossenen Schalter (Best.-Nr 4160) auf einen zweiten, höher eingestellten Leerlauf umgeschaltet werden, was allgemein als »Gasvorwahl« bezeichnet wird.
Die Gasvorwahl (Idle Up) dient in erster Linie dazu, eine Verringerung der Systemdrehzahl bei unter den Schwebeflugpunkt zurückgenommenem Pitch zu verhindern. Sie darf daher nur unterhalb der Schwebeflugposition des Pitchsteuerknüppels, also normalerweise der Mittelstellung, wirksam sein.
Einstellung:
Abhängig von der Schalterstellung erscheint nach Anwahl des Programms im Display die Anzeige »GL0« oder »GL1« (GL = Gas Low). Die betreffenden Gasvorwahlen Idle Up 0 bzw. Idle Up 1 können über die Tasten INC bzw. DEC zwischen 0 und ±150% verstellt werden. (CLEAR = Rücksetzen auf 100%).
Die Taste CH SEL ist in diesem Programm gesperrt. Die Leerlaufestellung (GL0) wird derart durchgeführt, daß der Motor bei Leerlaufstellung des Gas-/Pitch-Steuerknüppels angelassen werden kann und stabil durchläuft, ohne daß die Fliehkraftkupplung greift.
Die Einstellung in Schalterstellung »GL1« wird nun so vorgenommen, daß man das Modell aus dem Vorwärtsflug aus großer Höhe mit voll zurückgenommenem Pitch sinken läßt und den Gasvorwahlwert so wählt, daß die Drehzahl weder zu- noch abnimmt. Der Übernahmepunkt soll dabei dem Schwebeflug entsprechen, also Mittelstellung des Pitchsteuerknüppels.
Hinweis:
Externschalter 4 schaltet auch im Programm »Pitch-Kurve« zwischen zwei unterschiedlichen Pitchminimum-Werten um.
Anmerkung:
Bei ausreichender Erfahrung im Umgang mit Modellhubschraubern kann beispielsweise der Vorwahlwert bis auf 0% verringert werden, wodurch sich der Grenzfall »Schleppgas« der Gasvorwahl ergibt: Hierbei wird das Gas unterhalb des Übernahmepunktes nicht mehr durch die Pitchsteuerung beeinflußt, sondern bleibt auf einem konstanten Wert, der der Knüppelstellung im eingestellten Übernahmepunkt entspricht. Oberhalb des Übernahmepunktes erfolgt die Gasmitnahme durch das Pitch normal.
Bei manchen Hubschraubermodellen kann eine derartige Schleppgas-Einstellung im Kunstflug Vorteile bringen; für Modelle mit HEIM-Mechanik sollte diese Einstellung jedoch vermieden werden. Den Übernahmepunkt im Schleppgasbetrieb dicht unter den Schwebeflugpunkt zu verschieben, bringt Vorteile bei den Schwebeflugfiguren des FAI-Wettbewerbsprogramms, um in der Abhebephase schon die volle Drehzahl zu erreichen. In Einzelfällen wird die Gasvorwahl auch zur Erhöhung der Systemdrehlzahl für bestimmte Flugmanöver verwendet, meist bei Hubschraubermodellen, deren labile Rotorkonstruktion eine konstante Drehzahl für Schwebe- und Kunstflug nicht erlaubt. In diesem Fall soll die Gasvorwahl auch über den Schwebeflugbereich hinaus wirksam sein. In beiden Fällen ließe sich der Übernahmepunkt über einen Mischler 7 ♦ 1 verschieben, sofern Steuerfunktion 7 nicht z.B. für die Einstellung der Kreiselempfindlichkeit belegt ist. Der Mischanteil legt den Verschiebebereich des Übernahmepunkt fest. Wird der Offset des Mischers in einen der Endpunkte der Steuerfunktion 7 gelegt, so kann darüber bestimmt werden, ob der Übernahmepunkt bezogen auf den Schwebeflugpunkt nach oben oder unten verschoben werden soll. Wird zudem der Mischler «B» benutzt, der ebenfalls über den Externschalter 4 ein- und ausgeschaltet wird, kann im Idle-Up-Programm zwischen der normalen Gasvorwahl (Übernahmepunkt bei Pitchsteuerknüppel-Mittelstellung), z.B. GLD, und GL1, Gasvorwahl mit Verschiebung des Übernahmepunktes umgeschaltet werden.
Für den normalen Flugbetrieb und den Kunstflug sind diese Einstellungen jedoch nicht zu empfehlen, da sich hierbei im steilen Sinkflug die Systemdrehzahl stark ändern würde, was wiederum zu einer Instabilität der gesamten Abstimmung des Modells führt.

flowchart
graph TD
A["6U0"] --> B["INC +"]
B --> C["6U0"]
C --> D["70%"]
D --> E["4"]
E --> F["6U1"]
F --> G["INC +"]
G --> H["6U1"]
H --> I["90%"]
I --> J["DEC -"]
J --> K["4"]
K --> L["Externschalter 4"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#f9f,stroke:#333
note right of A: Schalterposition 0 oder 1
note right of F: Wertebereich 0 ... 150%
note right of H: CLEAR = 100%

line
| Steuerknippel | Gas-Servoausschlag | | ------------- | ------------------ | | max | 100% |

AUTOROTATION
Notlandesystem (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Unter Autorotation versteht man den Flugzustand, bei dem die Hauptrotorblätter so angestellt werden (negativ), daß die anströmende Luft beim Sinkflug den Rotor auf hoher Drehzahl hält. Diese hierbei gespeicherte Energie muß durch Blattverstellung beim Abfangen des Sinkfluges in Auftrieb umgesetzt werden. Durch die Autorotation ist sowohl ein Original- wie auch ein Modell-Hubschrauber in der Lage, ohne Antrieb, z.B. bei Motorausfall, sicher zu landen. Voraussetzung ist jeweils ein gut geschulter Pilot, der mit seinem Fluggerät vertraut ist. Schnelle Reaktion und ein gutes Augenmaß sind notwendig, da die vorhandene Drehenergie des Rotors nur einmal zum Abfangen zur Verfügung steht. Beim Einsatz auf Wettbewerben muß der Antriebsmotor bei Autorotation abgestellt sein! Für den Trainingsbetrieb ist es dagegen vorteilhaft, den Motor bei Autorotation auf Leerlauf zu halten, damit in kritischen Situationen sofort Vollgas gegeben werden kann.
Einstellung:
Für den Gebrauch der Autorotationsschaltung muß an Buchse 3 der Anschlußplatine ein Externschalter angeschlossen werden.
Im aktiven Zustand werden die Funktionen »Gas« und »Pitch« getrennt, wobei das Gasservo in eine im »ATR«-Programm vorgegebene Position fährt, während die Pitchsteuerung weiterhin durch den Steuerknüppel erfolgt.
Gleichzeitig werden folgende Programme abgeschaltet:
- Mixer für statischen (STA) Drehmomentausgleich (Pitch ➔ Heck)
- Mixer für dynamischen (DYN) Drehmomentausgleich (Pitch ➔ Heck)
- Pitchmaximum (PH) und Pitchminimum (PL0 und PL1).
Zusätzlich wechselt das Pitch-Programm automatisch auf Autorotations-Einstellungen »PHA« und »PLA«, siehe Programm PITCH-KURVE.
Nach Anwahl meldet das Display zunächst »ATR OF«. Die Autorotation wird aktiviert über INC oder DEC und die Autorotationsposition des Gasservos in einem Bereich von 0 ... –150% eingestellt. Der genaue Wert muß durch Versuche ermittelt werden. Die Taste CLEAR schaltet die Autorotationsfunktion wieder aus (Anzeige »OF«). Der Schalter 3 wird inaktiv.

Initialisierte Standard- eintragung
CLEAR = »OF«
Wertebereich 0 ... -150
Abschaltung über Externschalter 3 (Anzeige wechselt jedoch nicht auf »OF«)

PH 10%
PITCH-KURVE
Pitch Curve Adjustment (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Unter diesem Code lassen sich die Pitchmaximum-Werte für die zwei Flugzustände »Normalflug« und »Autorotation« sowie die individuellen Pitchminimum-Werte für »Normalflug«, »Normalflug mit Gasvorwahl« und »Autorotation« abspeichern.
Die Auswahl zwischen Pitchmaximum (PH ... = Pitch High) und Pitchminimum (PL ... = Pitch Low) erfolgt mit der Taste PH-34, die Umschaltung zwischen »Normalflug« und »Autorotation« mit dem Externschalter 3 und die Umschaltung zwischen »Normalflug« und »Normalflug mit Gasvorwahl« über den Gasvorwahlschalter 4.
Welcher Wert gerade eingestellt werden kann, zeigt das Display:
PH = Pitchmaximum Normalflug
PHA = Pitchmaximum Autorotation
PL0 = Pitchminimum Normalflug
PL1 = Pitchminimum Normalflug mit Gasvorwahl PLA = Pitchminimum Autorotation.
Die Einstellung erfolgt über die Tasten INC bzw. DEC im Wertebereich 0 ... 150%. CLEAR setzt Pitchminimum und -maximum auf die initialisierten Werte von 100% Servoausschlag zurück.
Die Einstellung für Pitchmaximum im Normalflug wird nun so vorgenommen, daß die Hauptrotordrehzahl konstant bleibt, wenn aus dem Schwebeflug heraus voll Gas/Pitch gegeben wird. Bricht die Drehzahl dabei zusammen, muß der Pitchmaximum-Wert verringert werden; steigt die Drehzahl jedoch an, ist der Pitchmaximum-Wert zu vergrößern. Die Einstellung ist also abhängig von der Motorleistung.
Pitchmaximum in der Autorotation hängt hauptsächlich von den aerodynamischen Eigenschaften der Hauptrotorblätter ab. Man beginnt zunächst bei einem Wert, der dem Pitchmaximum im Normalflug entspricht und steigert ihn gegebenenfalls abhängig von den Testflügen.
Für Ihre Notizen
Pitchminimum für den Normalflug bzw. mit Gasvorwahl wird so eingestellt, daß das Modell aus dem schnellen Vorwärtsflug unter einem Winkel von ca. 60 ... 80 Grad fällt, wenn der Gas-/Pitch-Steuernküppel ganz zurückgenommen wird. In Verbindung mit der Gasvorwahleinstellung sorgt man dafür, daß die Rotordrehzahl hierbei konstant bleibt. Pitchminimum ohne Gasvorwahl kann für Schwebeflugübungen auf einen geringeren negativen Wert eingestellt werden.
Das Pitchmaximum für die Autorotation liegt näherungsweise bei der Einstellung für Normalflug mit Gasvorwahl; die Feinabstimmung kann den individuellen Gewohnheiten entsprechend vorgenommen werden.
Einstellbeispiele verschiedener Pitch-Kurven siehe Seite 54.

flowchart
graph TD
A["Autorotation"] --> B["PHR 100%"]
B --> C["INC DEC"]
C --> D["PHR 110%"]
D --> E["CH SEL"]
E --> F["PLR 100%"]
F --> G["INC DEC"]
G --> H["PLR 10%"]
I["Normalflug"] --> J["PH 100%"]
J --> K["INC DEC"]
K --> L["PH 150%"]
L --> M["CH SEL"]
M --> N["PLG 100%"]
N --> O["INC DEC"]
O --> P["PLG 50%"]
Q["Pitchmaximum Initialisierter Standardwert"] --> R["Wertebereich 0 ... 150% CHAPAR = 100%"]
S["Pitchminimum Initialisierter Standardwert"] --> T["Gasvorwahlschalter"]
T --> U["PL I 100%"]
U --> V["INC DEC"]
V --> W["PL I 70%"]
Beispiele Pitch-Kurven-Einstellung
Pitch High
Mit diesem Programm wird der obere Pitchwert eingestellt.
Über den Externschalter 3 kann zu vergrößerten Pitchwerten für die Autorotationslandung umgeschaltet werden.
Für die beiden Gasvorwahleinstellungen GL0 bzw. GL1 sind unterschiedliche Pitch-Low-Werte programmierbar.
Pitch Low-Autorotation
Für die Autorotation ist ein getrennter Pitch-Low-Wert programmierbar unabhängig von der Gasvorwahl-schalterstellung.

flowchart
graph LR
A["PH 100%"] --> B["3"]
B --> C["PHR 100%"]
D["INC +"] --> A
E["DEC -"] --> A
F["INC +"] --> C
G["DEC -"] --> C



STATISCHER DREH- MOMENTAUSGLEICH
Static Mixer (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Über den Code »STA« wird der statische Drehmomentausgleich (Mixer Pitch ♦ Heck) eingestellt, und zwar gemeinsam für Pitchwerte oberhalb und unterhalb der Pitchknüppel-Mittelstellung (Schwebeflugpunkt). Voraussetzung ist, daß die Pitch- und Gaskurven richtig eingestellt wurden, die Rotordrehzahl also im gesamten Verstellbereich des Kollektivpitch konstant bleibt.
Die Einstellung erfolgt über die Tasten INC oder DEC in einem Bereich von -125% bis +125%. CA:AR setzt den Mixanteil auf 0% zurück, d.h. der Mixer ist inaktiv. Die Mixrichtung hängt von der Rotordrehrichtung ab: Für rechtsdrehende Systeme (von oben gesehen im Uhrzeigersinn) sind negative Werte einzustellen, für linksdrehende Rotoren positive Werte. Ziel dieser Einstellung ist, einen Wert zu finden, bei dem der Hubschrauber bei längeren senkrechten Steigflügen nicht durch das gegenüber dem Schwebeflug größere Drehmoment um die Hochachse wegdreht; die Trimmung im Schwebeflug wird jedoch ausschließlich mit dem Heckrotor-Trimmhebel durchgeführt.
Hinweis:
Bei Autorotation wird der statische Mixer automatisch abgeschaltet.

flowchart
graph TD
A["MIX STA OF"] --> B["3"]
B --> C["ATR-Schalter"]
C --> D["MIX STA 0%"]
D --> E["INC +"]
E --> F["DEC -"]
F --> G["MIX STA 20%"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333


DYNAMISCHER DREH- MOMENTAUSGLEICH
Dynamic Mixer (nur für Modelltyp »HE«, Anwahl durch Einstell-Rotation)
Mit dem dynamischen Mixer werden kurzzeitige Drehmomentschwankungen ausgeglichen, die durch Beschleunigungsänderungen des Antriebes hervorgerufen werden, also bei Drehzahlzu- oder -abnahme. Daher ist dieses Programm hauptsächlich für Hubschrauber mit Drehzahlsteuerung, also ohne Kollektivpitch, vorgesehen. Es kann jedoch auch bei Hubschraubern eingesetzt werden, die, obgleich mit Pitchsteuerung ausgerüstet, keine konstante Systemdrehzahl aufrechterhalten, sondern mit der Pitchsteuerung gleichzeitig die Drehzahl verändern. Dies trifft v.a. für ältere Modelle zu, wie beispielsweise die BELL 212 TWIN JET.
Der Mixer verstellt zeitlich begrenzt den Heckrotor, da nur kurzzeitige Drehmomentänderungen kompensiert werden müssen. Die Ausschlaggröße des »Überschwingens« kann über die Tasten INC bzw. DEC in einem Bereich von -125% bis +125%. eingestellt werden. CLEAR setzt den Mixanteil auf 0% zurück, d.h. der Mixer ist inaktiv.
Die Mixrichtung hängt von der Rotordrehrichtung ab: Für rechtsdrehende Systeme (von oben gesehen im Uhrzeigersinn) sind negative Wert einzugeben, für linksdrehende Rotoren positive Werte.
Bei modernen Hubschraubern, die mit konstanter Drehzahl im gesamten Pitchbereich geflogen werden, wird dieser Mixer nicht benötigt und sollte daher auch nicht aktiviert werden.
Hinweis:
Bei Autorotation wird der dynamische Mixer automatisch abgeschaltet.

flowchart
graph TD
A["Mixer Pitch"] --> B["Checkrotor"]
B --> C["3"]
C --> D["ATR-Schalter"]
D --> E["Mixer"]
E --> F["INC +"]
F --> G["DEC -"]
G --> H["Mixer"]
H --> I["- 70%"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333


DUAL-RATE
Steuerweg-Umschaltung (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Dual-Rate-Funktion ermöglicht eine Umschaltung der Steuerausschläge während des Fluges über einen Externschalter, wobei die Ausschläge für jede der beiden Schalterpositionen linear zwischen 0 und 125% des normalen Steuerweges eingestellt werden können. Die Schalter müssen zuvor an den Buchsen der Anschlußplatine angeschlossen werden.
Dual-Rate bezieht sich direkt auf die entsprechende Steuerknüppelfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes Servo wirkt oder über beliebig komplexe Mix- und Koppelfunktionen auf mehrere Servos und kann bei Helicoptern für die Taumelscheiben- und Heckrotorsteuerung eingesetzt werden.
Nach Anwahl des Codes »D/R« wird zunächst mit CH SEL die gewünschte Steuerfunktion ausgewählt:
| Steuerfunktion | Funktion | Externschalter |
| 2 | Rollen | an Buchse 0 |
| 3 | Nicken | an Buchse 1 |
| 4 | Heckrotor | an Buchse 2 |
Anzeige der Schalterposition im Display: ch = EIN CH = AUS
Die Einstellung des Steuerweges erfolgt, nachdem der Schalter in die betreffende Position gebracht wurde, mit den Tasten INC und DEC. CLEAR setzt den Wert auf 100% zurück.
Aus Sicherheitsgründen sollte die Dual-Rate-Funktion nicht bis auf 0% reduziert werden, da sonst die Steuerfunktion aufgehoben ist.
Hinweis: Die Externschalter schalten Dual-Rate und Exponential gemeinsam. Auch wenn kein Schalter eingebaut wurde, kann diese Funktion dazu benutzt werden, die Steuerwege für Rollen, Nicken und Heckrotor einzustellen; sie sind dann eben nicht umschaltbar.

Gewünschte Servofunktion (2, 3, 4) mit Taste CH SEL anwählen.
Externschalter »EIN« (siehe Tabelle links) Display-Anzeige wechselt von CH (AUS) auf ch (EIN) und vorher eingestellten Wert und umgekehrt.
Vorher eingestellter Wert
Mit INC oder DEC Einstellung auf gewünschten Wert, mit CLEAR Schnelleinstellung auf 100%


EXPONENTIAL
Progressive Steuercharakteristik (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Exponentialsteuerung ermöglicht eine feinfühlige Steuerung des Modells im Bereich der Mittellage der jeweiligen Steuerfunktion, ohne auf den Vollausschlag in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen. Der Grad der Progression kann von linear (LN) entspricht 0% bis 100% eingestellt werden. Für die drei Steuerfunktionen Rollen, Nicken und Heckrotor kann über zuvor montierte Externschalter zwischen linearer und progressiver Steuerung (oder auch zwischen zwei verschiedenen progressiven Einstellungen) umgeschaltet werden. Die Einstellung bezieht sich direkt auf die entsprechende Steuerknüppelfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes Servo wirkt oder über beliebig komplexe Mix- und Koppelfunktionen auf mehrere Servos und kann bei Helicoptern für die Taumelscheiben- und Heckrotorsteuerung eingesetzt werden. Nach Anwahl des Codes »EXP« wird zunächst mit CHSIL die gewünschte Steuerfunktion ausgewählt:
| Steuerfunktion | Funktion | Externschalter |
| 2 | Rollen | an Buchse 0 |
| 3 | Nicken | an Buchse 1 |
| 4 | Heckrotor | an Buchse 2 |
Anzeige der Schalterposition im Display: ch = EIN CH = AUS
Die Einstellung der Steuercharakteristik erfolgt, nachdem der Schalter in die betreffende Position gebracht wurde, mit den Tasten INC und DEC.

Zwei feinfühlige Expo-/Dual-Rate-Einstellungen möglich
Hinweis:
Die Externschalter schalten Dual-Rate und Exponential gemeinsam.
Auch wenn kein Schalter eingebaut wurde, kann diese Funktion dazu benutzt werden, die Steuerwege für Rollen, Nicken und Heckrotor einzustellen; sie sind dann eben nicht umschaltbar.

Gewünschte Servofunktion (2, 3, 4) mit Taste CH SEL anwählen.
Externschalter »EIN« (siehe Tabelle linke Seite) Display-Anzeige wechselt von CH (AUS) auf ch (EIN) und vorher eingestellten Wert und umgekehrt.
Vorher eingestellter Wert
Mit INC oder DEC Einstellung auf gewünschten Wert, mit CLEAR Schnelleinstellung auf 100%
Die Dual-Rate-Funktion ermöglicht, den Servoweg symmetrisch um die Neurallage linear zwischen 0 und 125% einzustellen und zwar umschaltbar über einen Externschalter zwischen zwei verschiedenen Servoweg-Einstellungen. Mit der Expo-Funktion wird die Kurvencharakteristik verändert. Sie ist varierbar zwischen linearem und progressivem Verlauf für wiederum zwei verschiedene Einstellungen. Wird dabei beispielsweise in einer Schalterstellung »LN« (linear) angewählt, so ist die Exponential-Funktion quasi unwirksam und der Servoweg wird allein bestimmt durch die Dual-Rate-Einstellung und zwar deshalb, weil der betreffende Externschalter beide Funktionen gemeinsam schaltet.
Diese besondere Raffinesse im MC-15-Fernienk-system läßt erahnen, daß sehr individuell einstellbare Steuercharakteristiken möglich werden.
Charakteristik verschiedener Steuerwege

line
| Steuerknüppelausschlag | Serviceweg (%) - Proportional | Serviceweg (%) - Dual Rate | Serviceweg (%) - Exponential | |---|---|---|---| | -100 | -125 | -125 | -125 | | -90 | -100 | -100 | -100 | | -80 | -75 | -75 | -75 | | -70 | -60 | -60 | -60 | | -60 | -45 | -45 | -45 | | -50 | -30 | -30 | -30 | | -40 | -15 | -15 | -15 | | -30 | 0 | 0 | 0 | | -20 | 15 | 15 | 15 | | -10 | 30 | 30 | 30 | | 0 | 45 | 45 | 45 | | 10 | 60 | 60 | 60 | | 20 | 75 | 75 | 75 | | 30 | 90 | 90 | 90 | | 40 | 105 | 105 | 105 | | 50 | 120 | 120 | 120 | | 60 | 135 | 135 | 135 | | 70 | 150 | 150 | 150 | | 80 | 165 | 165 | 165 | | 90 | 180 | 180 | 180 | | 100 | 205 | 205 | 205 | | 110 | 230 | 230 | 230 | | 120 | 265 | 265 | 265 | | 130 | 310 | 310 | 310 | | 140 | 365 | 365 | 365 | | 150 | 430 | 430 | 430 | | 160 | 515 | 515 | 515 | | 170 | 615 | 615 | 615 | | 180 | 735 | 735 | 735 | | 190 | 885 | 885 | 885 | | 200 | 1065 | 1065 | 1065 | | 210 | 1275 | 1275 | 1275 | | 220 | 1495 | 1495 | 1495 | | 230 | 1745 | 1745 | 1745 | | 240 | 2045 | 2045 | 2045 | | 250 | 2445 | 2445 | 2445 | | 260 | 2965 | 2965 | 2965 | | 270 | 3695 | 3695 | 3695 | | 280 | 4645 | 4645 | 4645 | | 290 | 6195 | 6195 | 6195 | | 300 | 7995 | 7995 | 7995 | | 310 | 10395 | 10395 | 10395 | | 320 | 12995 | 12995 | 12995 | | 330 | 16895 | 16895 | 16895 | | 340 | 22495 | 22495 | 22495 | | 350 | 29795 | 29795 | 29795 | | 360 | 38495 | 38495 | 38495 | | 370 | 48895 | 48895 | 48895 | | 380 | 61895 | 61895 | 61895 | | 390 | 77895 | 77895 | 77895 | | 400 | 96895 | 96895 | 96895 | | 410 | 127895 | 127895 | 127895 | | 420 | 168895 | 168895 | 168895 | | 430 | 224895 | 224895 | 224895 | | 440 | 297895 | 297895 | 297895 | | 450 | 488895 | 488895 | 488895 | | 460 | 678895 | 678895 | 678895 | | 470 | 878895 | 878895 | 878895 | | 480 | 1078895 | 1078895 | 1078895 | | 490 | 1288895 | 1288895 | 1288895 | | 500+ (repeated) | +∞ | +∞ | +∞ | The chart includes two data series: 'PROPORTIONAL' and 'DUAL RATE', both plotted against the x-axis 'Steuerknüppelausschlag'. The y-axis is labeled 'Serviceweg' and the x-axis is labeled 'Steuerknüppelausschlag'. The legend indicates the series: 'PROPORTIONAL', 'DUAL RATE', and 'EXPO-DUAL RATE'. The data points are connected by lines from top-left to bottom-right. The labels above the lines indicate the corresponding series.Dual-Rate = verkürzter oder bis zu 125 % vorlängerter, linearer Servoweg Exponential = progressive Regelcharakteristik mit 100 % Servoweg Expo-/Dual-Rate = Verknüpfung der Exponential- und Dual-Rate-Funktion


TRIMMOFFSET- SPEICHERUNG
Speicherung der den Trimmhebelpositionen zugehörigen Offsets (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Die Verstellung der Trimmhebel aus der Mittellage führt bei der Dual-Rate- und Exponentialfunktion zu einer Arbeitspunktverschiebung des Servoweges, beispielsweise wenn bei Mittelstellung des Steuerknüppels die Exponentialfunktion von linear auf extrem progressive Charakteristik umgeschaltet wird. Dieses wird am besten dadurch verhindert, daß die Steuergestänge entsprechend nachjustiert oder über die Servoweg-Mittenverstellung das betreffende Servo so eingestellt wird, daß der Trimmhebel in Mittelstellung verbleiben kann. Zusätzlich bietet die MC-15 eine elektronische Kompensationsmöglichkeit für die von der Mittelstellung abweichenden Trimmhebelstellungen. Nach Aufruf dieser Funktion erscheint im Display die Kanalnummer und der gespeicherte Korrekturwert (Offset). Die Einstellung erfolgt, nachdem eine bestimmte Stellung der Trimmhebel erfolgen wurde, durch Drücken der Taste INC oder DEC. Gleichzeitig werden die Offset-Werte für die drei Steuerfunktionen Rolien, Nicken und Heckrotor ermittelt und gespeichert, unabhängig davon, welcher Wert gerade angezeigt wird. Die einzelnen Kanäle können über CHSET angewählt werden. Im Display erscheint der jeweilige Offset-Wert. Die Taste CCAAR setzt die Speicherinhalte CH2, 3 und 4 gleichzeitig auf 0 zurück.

Mit CLEAR auf 0 stellen, Trimmhebel 2, 3 und 4 den Erfordemissen entsprechend verstellen
INC oder DEC speichert alle 3 Trimmoffsetwerte (CH 2, 3, 4) gleichzeitig
Aktuelle Trimmoffsetwerte (CH 2, 3, 4) sind gespeichert, mit CH-STEK können die Daten abgefragt werden


Frei programmierbare Mixer
Free Programmable Mixer (Anwahl durch Einstell-Rotation)
Zusätzlich zu den fertigen Mixerfunktionen enthalten alle Modellprogramme noch drei frei wählbare Mixer. Die drei Mixer sind in der Einstell-Rotation nacheinander mit der Taste ROLLUP aufrufbar. Das Display zeigt deren Kennbuchstaben A, B und C sowie die Nummer der Eingangsfunktion und des Ausgangskanals und in der unteren Displayzeile entweder Mixanteil und -richtung bzw. »OF«, wenn der Mixer über einen Externschalter abgeschaltet wird.
Vorgehensweise z.B. für den Mixer »A«
1. Kanalzuordnung
Zunächst die Taste CH SEL so oft betätigen, bis in der oberen Displayzeile »Ach« erscheint und in der unteren Zeile die Nummern der Steuerfunktion (linke Ziffer) und des Steuerkanals (= Servoausgang; rechte Ziffer).
Mit der Taste INC die Nummer des Eingangssignals (1 ... 7) eingeben, mit der Taste INC die Nummer des Servoausgangs (1 ... 7) festlegen. In der unteren Zeile werden die eingestellten Kanäle angezeigt.
CLEAR führt einen Reset aus und setzt Steuerfunktion und -kanal auf »1«, Mixanteil und Offset auf 0% und den Schalter auf »ON«.
2. Zuordnung eines Mixerschalters
CK SXL drücken: Anzeige wechseit zu: »ASW«. Hier wird festgelegt, ob der Mixer ständig eingeschaltet bleiben soll, Anzeige »ON«, oder dem Mixer ein Externschalter zugeordnet werden soll, um ihn wahlweise aus- oder einschalten zu können. Dazu in dieser Programmstellung INC oder DEX drücken. In der unteren Zeile erscheint die Steckplatznummer, an den ein entsprechender Externschalter anzuschließen ist:
| Mixer | Externschalter |
| A | an Buchse 5 |
| B | an Buchse 4 |
| C | an Buchse 3 |
Eine dieser beiden Einstellungen, also »ON« oder »5«, anwählen und Taste CH SEL drücken.
Hinweis:
Da Schalter 3 gleichzeitig die Autorotation aktiviert und Schalter 4 die Gasvorwahl umschaltet, kann lediglich Mixer A unabhängig ein- und ausgeschaltet werden.
3. Einstellung von Mixanteil und -richtung
Mit CX SPL zum Einstellmenü für Mixanteil und -richtung weiterblättern. Über INC bzw. DEC wird ein zum Neutralpunkt symmetrischer Mixanteil zwischen 0 und ±125% vorgewählt. (CLEAR setzt den Parameter auf 0% zurück). Wurde ein Externschalter zugeordnet, kann der Mixer nun ausgeschaltet werden und im Display erscheint »OF«.
4. Festlegen des Mixer-Neutralpunktes (Offset-Einstellung)
Wird nochmals CH SEL gedrückt, gelangt man schließlich zur Offset-Eingabe. Steuerfunktionsbedienelement in die gewünschte Position bringen und INC bzw. DEC drücken. Der Offset wird im Display angezeigt. Wertebereich: -100 bis +100.
CLEAR setzt den Wert auf 0 zurück. Wird ein eventuell zugeordneter Externschalter ausgeschaltet, erscheint die Anzeige »OF«.
(Sollte nach der Offset-Speicherung die Steuerfunktion, also der Mixer-Eingang, nochmals geändert werden, muß der Offset neu eingegeben werden.)
Damit ist die Programmierung des Mixers A abgeschlossen. Bei den Mixern B und C in gleicher Weise verfahren.
Hinweis für Modelltyp »HE« Helicopter:
Steuerfunktion 6 kann als Eingangssignal für einen Mixer nicht verwendet werden. Das Signal wirkt unmittelbar nur auf den Empfängerausgang 6; allerdings ist der Steuerweg auf 25% des normalen Weges begrenzt.
Abhängig vom gewählten TAUMELSCHEIBENTYP (Swash Mixer) sind bestimmte Funktionen bereits softwaremäßig verknüpft (wie bei allen fertigen Mixern). Beispielsweise verknüpft der initialisierte Standard-Swash-Mixer »N« Steuerfunktion 1 mit dem Steuerkanal 6. Die Mixanteile von fertigen und frei programmierbaren Mixern können sich demzufolge überlagern. Es gelten entsprechend ähnliche Überlegungen wie beim Modelltyp »FL«, siehe Seite 32.

flowchart
graph TD
A["Mixer A 1 + 1, Vorgabe nach RESET"] --> B["MIX R11 0% Mixanteil (2× drücken)"]
B --> C["CH SEL"]
C --> D["MIX Rch 11"]
D --> E["INC + DEC"]
E --> F["MIX Rch 23"]
F --> G["CH SEL"]
G --> H["MIX RSW ON Schalterkanal (Switch) dauernd »EIN« oder"]
H --> I["INC + DEC"]
I --> J["MIX RSW 5 Zuordnung Externschalter 5"]
J --> K["CH SEL"]
L["Mixer 2 + 3"] --> M["MIX R23 0%"]
M --> N["INC + DEC"]
N --> O["MIX R23 - 45%"]
O --> P["CH SEL"]
P --> Q["MIX R23 OFFSET 0"]
Q --> R["INC + DEC"]
R --> S["MIX R23 + 100"]
S --> T["Externschalter 5"]
T --> U["MIX R23 OFFSET OF"]
U --> V["CH SEL"]
W["Steuerfunktion 2 in gewünschte Position bringen, INC oder DET drücken"] --> X["Steuerfunktion 2 in gewünschte Position bringen, INC oder DET drücken"]
X --> Y["Wertebereich 0 bis ±100"]
Y --> Z["Externschalter 5"]
Z --> AA["Offset und Mixanteil auf »OF« = Mixer abgeschaltet"]
NAUTIC-Multi-Proportionalfunktionen

Senderseitig erforderliches Modul

text_image
NAUTIC MULTI- PROP 2/8 KNAUTIC-Multi-Prop-Modul Best.-Nr. 4141
(bis zu zwei Module anschließbar, siehe auch Seite 67)
Funktionshinweise
Das NAUTIC-Multi-Prop-Modul erweitert eine Proportionalfunktion mit zwei Kanälen auf acht Kanäle, d.h. es stehen pro Modul empfangsseitig drei zusätzliche Servoanschlüsse zur Verfügung. Senderseitig lassen sich zwei Prop-Module einbauen.
Einbau und Anschluß im Sender MC-15
Die Module werden gemäß den Hinweisen auf Seite 8 in den freien Modulplätzen des Senders montiert.
Steuerfunktion 7 (Funktionsbuchse »CH7« auf der Senderplatine) ist ausschließlich für den Anschluß eines NAUTIC-Moduls reserviert, wenn im NAUTIC-Programm in der System-Rotation »NAU« auf »ON« geschaltet wird, siehe Seite 17.
Die 5polige Steckerleiste ist in die Funktionsbuchse »CH7« und das einadrige Kabel mit vierpoligem Stecker in die »NAUTIC«-Buchse auf der Senderplatine zu stecken.
Ein zweites Modul kann an Steckplatz »CH6« (außer im Modelltyp »HE«) oder »CH5« (außer im Modelltyp »FL«) angeschlossen werden. Die noch freie einadrige Litze mit 4poligem Stecker des zweiten Moduls wird mit dem bereits eingebauten Modul verbunden.
Bedingungen, unter denen CH5 bzw. CH6 für den Anschluß eines NAUTIC-Moduls belegt werden kann:
-
CH5 bzw. CH6 dürfen weder als Eingangsnoch als Ausgangssignal eines Mixers benutzt werden.
-
Laufrichtung der Servos auf »NORM« stellen, siehe Seite 20.
-
Der Steuerweg des jeweiligen Kanals, also CH5 bzw. CH6, ist für jede Seite getrennt über den Code SERVOWEG-EINSTEL-LUNG auf -150% bzw. +150% zu programmieren, siehe Seite 21. Dazu zuvor entweder ein Prop- oder Schaltmodul (Best.-Nr. 4152 oder 4151) an den jeweiligen Steckplatz anschließen, siehe Seite 10. Sollten entsprechende Schalt- oder Prop-Module nicht vorhanden sein, NAUTIC-Multi-Prop-Modul (Best.-Nr. 4141) einbauen, alle vier Drehregler des Moduls zunächst zum rechten Anschlag drehen und über die Taste INC den Servoweg auf +150% einstellen, anschließend alle Regler bis zum linken Anschlag drehen und den Servoweg mit der Taste INC auf -150% programmieren. Sollte die Display-Anzeige flackern, die Taste INC so lange drücken, bis der Piezosummer nicht mehr erönt.
-
Über Code SERVOWEG-MITTENVERSTELLUNG, siehe Seite 20, die Neutralstellung von Kanal CH5 bzw. CH6 auf »+6« programmieren.
Die senderseitige Inbetriebnahme der NAUTIC-Multi-Prop-Module ist damit abgeschlossen.
Hinweis:
Wird der Sender ohne oder mit entladener Senderbatterie gelagert, gehen sämtliche modellspezifische Einstellwerte verloren. Der Sender muß wie bei der ersten Inbetriebnahme komplett neu programmiert werden.
Steckanschluß der Module auf der Senderplatine

flowchart
graph TD
A["NAUTIC-Multi-Prop-Model Best.-Nr. 4141"] --> B["CH 5"]
A --> C["CH 6"]
A --> D["CH 7"]
E["NAUTIC-Multi-Prop-Model Best.-Nr. 4141"] --> F["CH 5"]
E --> G["CH 6"]
E --> H["CH 7"]
I["Computer"] --> J["Computer"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#ccf,stroke:#333
Empfangsseitig erforderlich
NAUTIC-Multi-Prop-Decoder
Best.-Nr. 4142
(siehe auch Seite 67)
Bemerkung
Für jedes NAUTIC-Multi-Prop-Modul im Sender ist ein NAUTIC-Multi-Prop-Decoder erforderlich.
Hinweise
Der NAUTIC-Multi-Prop-Decoder erweitert bei senderseitiger Nachrüstung mit dem NAUTIC-Multi-Prop-Modul zwei Proportionalkanäle (1 Servo) auf acht Proportionalkanäle (4 Servos).
Für eine störungsfreie Funktion sollten mindestens drei der vier möglichen Rudermaschinen am NAUTIC-Multi-Prop-Decoder angeschlossen sein.
Eine externe Stromversorgung ist nicht erforderlich. Die Servos werden über die Empfängerbatterie versorgt, die ausreichend dimensioniert sein sollte, z.B. 4,8 V/1,7 Ah, Best.-Nr. 3448.
Wichtig
Bei Anschluß eines NAUTIC-Moduls an Buchse CH5 bzw. CH6 ist die Servoweg-Einstellung auf ± 150% und die Servoweg-Mittenverstellung auf +6 des jeweiligen Kanals zu programmieren.

flowchart
graph TD
A["Modeltyp AC"] --> B["Fahrt-regler"]
A --> C["Multi-Prop Decoder"]
A --> D["Modeltyp 4142"]
B --> E["Servofunktion im Modelltyp AC bei abgeschaltetem Tragflächenprogramm möglich."]
C --> E
C --> F["Servofunktion im Modelltyp AC bei abgeschaltetem Tragflächenprogramm möglich."]
D --> G["Servofunktion im Modelltyp AC bei abgeschaltetem Tragflächenprogramm möglich."]
NAUTIC-Expert-Schaltfunktionen

Senderseitig erforderliches Modul

text_image
NAUTIC EXPERT 1 2 3 4 5 616-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul Best.-Nr. 4108
(bis zu zwei Module anschließbar, siehe auch Seite 67)
Funktionshinweise
Das NAUTIC-Expert-Modul erweitert zwei Kanäle auf 16 Schaltkanäle. Alle acht Schalter haben eine Mittelstellung, wodurch eine echte Vorwärts-stopp-rückwärts-Funktion möglich ist, wenn empfangsseitig z.B. ein Schaltmodul, Best-Nr. 3754.1 oder ein Umpolmodul, Best-Nr. 3754.2 benutzt wird. Von den acht Schaltern sind drei Schalter beidseitig und zwei einseitig selbstneutralisierend.
Die übrigen drei Schalter sind für eine Vorwärtsstopp-rückwärts-Funktion ausgelegt und daher nicht selbstneutralisierend. Senderseitig können zwei Module mit insgesamt 32 Schaltfunktionen auf den Modulplätzen montiert werden.
Wichtig
Bei Anschluß eines NAUTIC-Moduls an Buchse CH5 bzw. CH6 ist die Servoweg-Einstellung auf ± 150 % und die Servoweg-Mittenverstellung auf +6 des jeweiligen Kanals zu programmieren.
Einbau und Anschluß im Sender ITC-15 Die Module werden gemäß den Hinweisen auf Seite 8 in den freien Modulplätzen montiert. Steuerfunktion 7 (Funktionsbuchse »CH7« auf der Senderplatine) ist ausschließlich für den Anschluß eines NAUTIC-Moduls reserviert, wenn im NAUTIC-Programm in der System-Rotation »NAU« auf »ON« geschaltet wird, siehe Seite 17.
Die 5polige Steckerleiste ist in die Funktionsbuchse »CH7« und das einadrige Kabel mit vierpoligem Stecker in die »NAUTIC«-Buchse auf der Senderplatine zu stecken.
Ein zweites Modul kann an Steckplatz »CH6« (außer im Modelltyp »HE«) oder »CH5« (außer im Modelltyp »FL«) angeschlossen werden. Die noch freie einadrige Litze mit 4poligem Stecker des zweiten Moduls wird mit dem bereits eingebauten Modul verbunden.

flowchart
graph TD
A["16-Kanal-NAUTIC-Expert-Model Best.-Nr. 4108"] --> B["Ch 5"]
A --> C["Ch 6"]
A --> D["Ch 7"]
E["18-Kanal-NAUTIC-Expert-Model Best.-Nr. 4108"] --> F["NaUTIC"]
G["Steckanschluß der Module auf der Senderplatine"] --> H["Ch 5"]
G --> I["Ch 6"]
G --> J["Ch 7"]
Bedingungen, unter denen CH5 bzw. CH6 für den Anschluß eines NAUTIC-Expert-Moduls belegt werden kann:
-
CH5 bzw. CH6 dürfen weder als Eingangsnoch als Ausgangssignal eines Mixers benutzt werden.
-
Laufrichtung der Servos auf »NORM« stellen, siehe Seite 20.
-
Der Steuerweg des jeweiligen Kanals, also CH5 bzw. CH6, ist für jede Seite getrennt über den Code SERVOWEG-EINSTELLUNG auf -150% bzw. +150% zu programmieren,

flowchart
graph TD
A["Servofunktion Modeltyp AC"] --> B["Fahrt-regler"]
A --> C["2-16 K MUNIC-Expert Schulbarstelle Controller 4159"]
A --> D["Terminal Block 4159"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
siehe Seite 21. Zur Einstellung zuvor entweder ein Prop- oder Schaltmodul (Best-Nr. 4152 oder 4151) an den jeweiligen Steckplatz anschließen, siehe Seite 10. Sollten entsprechende Schalt- oder Prop-Module nicht vorhanden sein, dann NAUTIC-EXPERT-Modul (Best-Nr. 4108) einbauen, alle acht Schalter des Moduls zunächst nach oben stellen und über die Taste INC den Servoweg auf +150% einstellen, anschließend alle Schalter nach unten stellen und den Servoweg mit der Taste INC auf – 150% programmieren. Solte die Display-Anzeige flackern, die Taste INC so lange drücken, bis der Piezosummer nicht mehr ertönt.
- Über Code SERVOWEG-MITTENVERSTELLUNG, siehe Seite 20, die Neutralstellung von Kanal CH5 bzw. CH6 auf »+6« programmieren.
Die senderseitige Inbetriebnahme der NAUTIC-Expert-Module ist damit abgeschlossen.
Hinweis:
Wird der Sender ohne oder mit entladener Senderbatterie gelagert, gehen sämtliche modellspezifische Einstellwerte verloren. Der Sender muß wie bei der ersten Inbetriebnahme komplett neu programmiert werden.
Empfangsseitig erforderlich
| Best.-Nr. | Modul | Anmerkung |
| 4159 | 2-/16-Kanal-NAUTIC-Expert-Schaltbaustein (siehe auch Seite 67) | Für jedes 16-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul im Sender ist ein 2-/16-Kanal-NAUTIC-Expert-Schaltbaustein erforderlich. |
| 3941.6 | Flachbuchse mit 3adrigem Anschlußkabel | Für Anschluß von Verbrauchern bis max. 0,7 A pro Schaltkanal |
| 3936 oder 3936.1 | Synchronverteiler 320 bzw. 100 mm Kabellänge | Für Anschluß von NAUTIC-Schalt-oder Umpol-modulen |
| 3754.1 | NAUTIC-Schalt-modul | Direkter Anschluß oder zwei Module über Synchronverteiler |
| 3754.2 | NAUTIC-Umpol-modul | Paralleler Anschluß an zwei Kanäle oder über Synchronverteiler |
Anschluß
Es können 16 Schaltfunktionen pro Schaltbau- stein angeschlossen werden. Verbraucher, wie Glühlampen, LEDs etc. – jedoch keine E-Motoren –, mit einer Stromaufnahme bis zu je 0,7 A können direkt angeschlossen werden. Je Anschlußbuchse sind zwei Schaltfunk- tionen über das 3adrige Kabel, Best-Nr. 3941.6, möglich (Abb. 2). Für Elektromotoren und Verbraucher mit höheren Strömen stehen NAUTIC-Schalt- oder -Umpolmodule zur Verfügung (Abb. 3+4). Um eine vorwärts-stop- rückwärts-Funktion zu erhalten, das Umpol- modul über das Synchronverteilerkabel mit dem Expert-Schaltbaustein verbinden, wobei ein Stecker des Umpolmoduls verpolt eingesteckt werden muß (Kanten dieses Steckers abschleifen).
Für direkt angeschlossene Verbraucher und zum Schalten der Relais ist eine externe Stromversorgung erforderlich, z.B. GRAUPNER Empfänger-Stromversorgung ausreichender Kapazität. Andere Akkus bis max. 30 V werden über das Anschlußkabel Best.-Nr. 3941.6 angeschlossen.

text_image
Anschluß SUPERHET Graupner 2-16 K NAUTIC-Expert Schaltbaustein Max. 8×0,7 A 5 ... 30 V Best.-Nr. 4159 Abb. 1Abb. 2
Dreladriges Kabel mit Flachbuchse Best.-Nr. 3941.6

Abb. 3

text_image
Synchronverteiler Best-Nr. 3936 verpolt einstecken* orange rot Umpolmodul Best-Nr. 3754.2 orange orangeAbb. 4

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Synchronverteiler Best.-Nr. 3936 verpolt einstecken* orange rot Schaltmodul Best.-Nr. 3754.1 orange orange* Kanten des Steckers abschrägen


Kombination NAUTIC-Multi-Prop- und Expert-Modul

Senderseitig erforderliche Module

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NAUTIC MULTI- PROP 2/8 KNAUTIC-Multi-Prop-Modul Best.-Nr. 4141 (Beschreibung siehe Seite 67)

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NAUTIC EXPERT 7 8 1 2 3 4 5 616-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul
Best.-Nr. 4108
(Beschreibung siehe Seite 67)
Funktionshinweise
Bei Verwendung einer Kombination aus NAUTIC-Expert-Modul und NAUTIC-Multi-Prop-Modul ist der Sender mit 16 zusätzlichen Schalt- und 8 zusätzlichen Proportionalkanälen (4 Servos) ausgerüstet.
Der Einbau beider Module im Sender erfolgt wie bereits auf Seite 60 bzw. 62 beschrieben.

flowchart
graph TD
A["16-Kanal NAUTIC-Expert-Model Best.-Nr. 4108"] --> B["CH 5"]
A --> C["CH 6"]
A --> D["CH 7"]
E["NAUTIC-Multi-Prop-Model Best.-Nr. 4141"] --> F["CH 5"]
E --> G["CH 6"]
E --> H["CH 7"]
B --> I["Steckanschluß der Module auf der Senderplatine"]
C --> I
D --> I
F --> I
G --> I
H --> I
Empfangsseitig erforderlich
| Best.-Nr. | Module | Anmerkung |
| 4142 | NAUTIC-Multi-Prop-Decoder | Vier Servos anschließbar |
| 4159 | 2-/16-Kanal-NAUTIC-Expert-Schaltbaustein | Für 16 Schaltfunktionen |
| 3941.6 | Flachbuchse mit 3adrigem Anschlußkabel | Für Anschluß von Verbrauchern bis max. 0,7 A pro Schaltkanai |
| 3936 oder 3936.1 | Synchronverteiler 320 bzw. 100 mm Kabellänge | Für Anschluß von NAUTIC-Schalt- oder Umpolmodulen |
| 3754.1 | NAUTIC-Schaltmodul | Direkter Anschluß oder zwei Module über Synchronverteiler |
| 3754.2 | NAUTIC-Umpolmodul | Paralleler Anschluß an zwei Kanäle oder über Synchronverteiler |

flowchart
graph TD
A["Anschlußbeispiel Taucherbasisschiff SEABEX ONE"] --> B["1"]
A --> C["2"]
A --> D["3"]
A --> E["4"]
A --> F["5"]
B --> G["Fahrt-regler ①"]
C --> H["Fahrt-regler ②"]
D --> I["Fahrt-regler ③"]
E --> J["Fahrt-regler ④"]
F --> K["Fahrt-regler ⑤"]
L["Servofunktion im Modelltyp AC bei abgeschaltetem Tragflächenprogramm möglich."] --> M["4142 Schreptor 2/8 K NAUTIC Multi-Prop Decoder"]

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Z-18 K NAUTIC-Expert SchaltbauselnFunktionszuordnung im Taucherbasisschiff SEABEX ONE
Proportionalfunktionen
① Heck-Ruder-Propellerantriebe rechts/links
② Heck-Propellerantriebe vorwärts – stop – rückwärts
③ Bug-Ruder-Propellerantriebe rechts/links
④ Bug-Propeller-antriebe vorwärts – stop – rückwärts
⑤ Zusätzliche Proportional-funktionen nach eigenem Ermessen
Umpolfunktionen (Anschluß über Synchronverteiler Best.-Nr. 3936)
⑥ Kranausleger
heben/senken
⑦ Kransäule drehen links/rechts
⑧ Kranhaken
heben/senken
⑨ Ankerkette
heben/senken
Schaltfunktionen
⑩ Feuerlöschpumpe ein-/ausschalten
⑪ Hubschrauberrotorein-/ausschalten
⑫ Schiffsbeleuchtung ein-/ausschalten
⑬ Kleinverbraucher ein-/ausschalten (Anschluß über 3adriges Kabel Best.-Nr. 3941.6)

flowchart
graph TD
A["4159 Generator 4159 2-16K"] --> B["Measurement Instrument 6"]
A --> C["Measurement Instrument 7"]
A --> D["Measurement Instrument 8"]
A --> E["Measurement Instrument 9"]
A --> F["Measurement Instrument 10"]
A --> G["Measurement Instrument 11"]
A --> H["Measurement Instrument 12"]
A --> I["Measurement Instrument 13"]
Schalter, Module

Selbstneutralisierend, für Moment-Schalt-
funktionen
Wird zur Betätigung der INC-/DEC-Einstell-automatik und als Start-/Stop-Taste für Stoppuhrfunktionen benötigt.
Wahlweise Umschaltung zwischen zwei Mixer-
funktionen.
Best.-Nr. 4160 für die Umschaltung einer Funktion, langer Griff
Best.-Nr. 4160.1 für die Umschaltung einer Funktion, kurzer Griff
Best.-Nr. 4160.2 für gleichzeitiges
Umschalten von 2 Funktionen, kurzer Griff
Best.-Nr. 4160.3 für gleichzeitiges
Umschalten von 3 Funktionen, kürzer Griff
Ein-/Aus-Schalter zum Bedienen von Sonderfunktionen, z. B. Mixern.
Best.-Nr. 4147.1 für die Umschaltung einer Funktion
Best.-Nr. 4147.2 für gleichzeitiges
Umschalten von 2 Funktionen
Best.-Nr. 4147.3 für gleichzeitiges
Umschalten von 3 Funktionen
Die Sicherheits-Ein/Aus-Schalter haben eine mechanische Verriegelung, die ein ungewolltes Umschalten während des Betriebes verhindert. Nur durch gleichzeitiges Hochheben und Kippen des Griffes läßt sich der Schalter betätigen.
Wichtige Koppelfunktionen, die bei versehentlicher Auslösung zum Absturz des Flugmodells führen, sollten mit Sicherheitsschaitern abgesichert werden.

4151

4152

4111
2-Kanal-Schaltmodul
Best.-Nr. 4151 mit langem Griff
Best.-Nr. 4151.1 mit kurzem Griff
Der Schalter hat 3 Stellungen, so daß z. B. Elektromotoren auf vorwärts—stop—rückwärts geschaltet werden können. Auch für Ein-/Aus-Funktionen geeignet, wie Fahrwerk, Lampen usw.
Best.-Nr. 4151.2 mit kurzem Griff
Best.-Nr. 4151.3 mit langem Griff
Nachrüstmodul mit Schalter EIN/AUS.
Geeignet zum Schalten von Elektromotoren, Fahrwerken, Lampen usw.
Erweiterungsmodul für Vollweg-Linearfunktionen, kann auch als proportionales Steuerelement, z. B. bei Mixern, verwendet werden.
Erweiterumgsmodul für Proportional-Drehfunktionen. Kann auch als Steuerelement, z. B. bei Mixern, verwendet werden.
2-Kanal-Schaltmodul
2-Kanal Proportional-Modul Best.-Nr. 4152
Proportional-Drehmodul Best.-Nr. 4111
NAUTIC-Module

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NAUTIC MULTI- PROP 2/8 K
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Graugmat 218 K NAUTIC Multi-Frop DecoderNAUTIC-Multi-Prop-Modul Best-Nr. 4141
Das Modul erweitert eine Proportional-Funktion mit 2 Kanälen auf 8 Kanäle. Dieses Modul kann auf den Modulplätzen des Senders eingebaut werden. Damit hat der Schiffsmodellbauer eine große Anzahl von Proportional-Funktionen für Multifunktions-schliffe zur Verfügung. Empfängerseltig ist der NAUTIC-Multi-Prop-Decoder (Best-Nr. 4142) erforderlich.
NAUTIC-Multi-Prop-Decoder Best.-Nr. 4142
Der NAUTIC-Multi-Prop-Decoder erweitert bei senderseitiger Ausrüstung mit dem Multi-Prop-Modul (Best.-Nr. 4141) 2 Proportional-Kanäle auf 8 Proportional-Kanäle. Somit ist durch Einstecken eines Multi-Prop-Decoders in die Servobuchse des Empfängers eine Erweiterung um 3 Rudermaschinen pro eingesetztem Multisystem möglich.
Stromaufnahme ca. 10 mA Abmessungen ca. 69×42×20 mm Gewicht ca. 27 g

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NAUTIC EXPERT 1 2 3 4 5 6
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Graugener 2-10 K. AUTIC.-Expert Schaftosystem16-Kanal-NAUTIC-Expert-Modul Best.-Nr. 4108
Das Modul erweitert 2 Kanäle auf 16 Schaltkanäle. Alle 8 Schalter haben eine Mittelstellung, die es ermöglicht, eine echte Vorwärts-Stop-Rückwärts-Position zu steuern. 3 Schalter sind beidseitig und 2 Schalter einseitig selbstneutralisierend. Sendersseitig können 2 Module mit zusammen 32 Schaltfunktionen auf den Modulplätzen des Senders montiert werden. Empfängerseitig ist je Modul ein 2-/16-Kanal-NAUTIC-Expert-Schaltbaustein (Best-Nr. 4159) erforderlich.
2-/16-Kanal
NAUTIC-Expert-Schaltbaustein Best-Nr. 4159
Durch die sendersseitige Nachrüstung mit dem NAUTIC-Expert-Modul, Best.-Nr. 4108, und den empfängersseitigen Anschluß von bis zu 2 NAUTIC-Expert-Schaftbausteinen ist es möglich, die Anlage um 32 Schaltkanäle zu erweitern. Durch entsprechende Verdrahtung der Anschlußkabel können die Verbraucher sowohl von einer gemeinsamen Stromquelle als auch getrennt, von mehreren Stromquellen versorgt werden.

NAUTIC-Schaltmodul Best.-Nr. 3754.1
NAUTIC-Umpolmodul Best.-Nr. 3754.2
Die Module werden über die Anschlußkabel an den 2-/16-Kanal NAUTIC-Expert-Schaltbaustein Best-Nr. 4159 angeschlossen. Die hochwertigen, robusten Relais erlauben das Schalten von Verbrauchern mit großer Stromaufnahme, z. B. Elektromotoren, Glühampen, Pumpen usw. Die 2 Relais des Umpolmoduls Best-Nr. 3754.2 sind bereits so verdrahtet, daß ein angeschlossener Elektromotor mit der Funktion vorwärts—stop—rückwärts betrieben werden kann. Die Verbraucher werden über die Klemmleisten angeschlossen.
Technische Daten
| Schalt-modul3754.1 | Umpol-modul3754.2 | |
| Erregerspannung | 4,8 ... 12 V | 4,8 ... 12 V |
| Schaltstrom max. | 16 A | 16 A |
| Schaltspannung bis ca. | 24 V | 24 V |
| Abmessungen ca. | 50 × 27 × 26 mm | 50 × 30 × 26 mm |
| Gewicht ca. | 25 g | 45 g |
Zubehör für Sender

Senderaufhängung Best.-Nr. 1127
Die Haltebügel lassen sich jeweils in Ruhe- und Arbeitsstellung einrasten. Die gesamte Senderoberfläche ist ungehindert zugänglich. Mit Ösen zur Befestigung eines Umhängeriemens.
Umhängeriemen Best.-Nr. 1125
Längenverstellung, 30 mm breite Ausführung mit Karabinerhaken.

PROFI-Senderpult Best.-Nr. 3082
Breite, griffige Handauflageflächen ermöglichen feinfühliges, präzises Steuern auch über längere Zeit. Äußerst stabil durch Doppelschalentechnik. Zwei über abnehmbare Deckel zugängliche Boxen ermöglichen Kleinteile wie Quarze, Kleinzubehör, Sonnenbrille usw. griffbereit unterzubringen.

PROFI-Sender-Pult-Saver II
Best.-Nr. 3087 für Sendeerpult Best.-Nr. 3082 Mit dem Sender-Pult-Saver II aus hochwertigem, transparentem Kunststoff sind sowohl der Sender als auch die Hände vor Wettereinflüssen wie Regen und Schneefall geschützt. Auch bei niedrigen Außentemperaturen und eisigem Wind ermöglichen die geschützten Hände feinführiges Steuern. Der Sender-Pult-Saver wird einfach auf das Senderpult aufgeschoben und an den Senderhalterungen eingerastet. Genauso einfach kann er auch jederzeit wieder abgenommen werden.

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3290 3290.3 (auch einzeln erhältlich für weitere Schülersender)Opto-elektronische Lehrer-Schüler-Systeme mit Lichtleiterkabel Best.-Nr. 3290
Die Umschaltung der Funktionen erfolgt gemeinsam über einen Sicherheits-Momentschalter.
Anschluß-Modul einzeln für weitere Schüler-Sender Best.-Nr. 3290.3

Flexible Kurzantenne für optimale Bewegungsfreiheit und behindierungsfreien Einsatz des Senders. Die Abstrahleistung erreicht physikalisch bedingt nicht den hohen Wert einer Teleskopantenne, die auf voile Länge ausgezogen ist. Bei hohen Sicherheitsanforderungen, z.B. bei Speed- und Großmodellen, sollte jedoch zur Überbrückung größerer Entfernungen die dem Sender beigefügte Teleskopantenne verwendet werden.
Gesamtlänge max. ca. 400 mm
Best.-Nr. 1149.35 für das 35-MHz-Band .40 für das 40-MHz-Band
Empfänger

Steckquarze zu den Empfängern siehe Seite 71.
Miniatur-SUPERHET C 12
12-Kanal Schmalbandempfänger Best.-Nr. 3175 für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4075 für das 40-MHz-Band
Miniatur-SUPERHET C 16
16-Kanal Schmalbandempfänger Best.-Nr. 3867 für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4067 für das 40-MHz-Band
Miniatur-SUPERHET C 18
18-Kanal Schmalbandempfänger Best.-Nr. 3868 für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 3869 für das 40-MHz-Band
Doppel-SUPERHET DS 18
18-Kanal PPM-Schmalbandempfänger Best.-Nr. 3220 für das 35-MHz-Band Best.-Nr. 4041 für das 40-MHz-Band
Anschlußschema Emplänger mit Servos und Stromversorgung

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BMW 35s FM 35sEmpfängerquarz
Zur Aufnahme des Empfängerquarzes, dessen Kanal-Nr. mit der des Senderquarzes übereinstimmen muß, ist an der Gehäuseoberseite bzw. Stirnseite eine Öffnung vorgesehen. Es dürfen nur die passenden Steckquarze mit Kennbuchstabe R aus dem entsprechenden Frequenzband verwendet werden (s. Seite 71).
Unverwechselbarer Steckanschluß
Die Stecker der Rudermaschinen und der Stromversorgung bzw. des Stromversorgungskabels lassen sich am Empfänger nur richtig gepolt einstecken. Dazu sind die Stecker übereinstimmend mit den Buchsen an einer Seite mit einer leichten Rundung versehen.
Einbau des Empfängers
Der Empfänger wird stoßgesichert, in Schaumgummi gelagert, im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn übertragen werden.
Den Empfänger so festlegen, daß die Antenne und die Anschlußkabel zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker liegen und nicht auf Zug beansprucht werden.
Empfängerantenne
Die Empfängerantenne ist direkt am Empfänger angeschlossen. Die Länge beträgt ca. 100 cm.
Die Antenne soll geradlinig und möglichst weit weg von Elektromotoren, Rudermaschinen, metallischen Gestängen oder stromführenden Leitungen verlegt werden.
Bei Flugmodellen wird die Antenne auf kürzestmöglichem Wege aus dem Rumpf herausgeführt und zum Seitenleitwerk gespannt (Zugentlastung vorsehen!).
Sollte die Antenne länger sein als der Abstand zum Seitenleitwerk, läßt man sie als Schleppantenne überstehen oder führt sie abgewinkelt an den Randbogen des Höhenleitwerkes. Jede Verkürzung der Antenne bringt eine Einbuße an Reichwelte.
Bei Schiffsmodellen ist der Einbau der Empfangsanlage so vorzunehmen, daß der Empfänger und die Antenne so weit wie möglich weg von Antriebs-Elektromotoren, stromführenden Leitungen und Metallteilen liegt.
Eine Stabantenne mit 80–100 cm freie Länge ist bei Schiffsmodellen jeder anderen Antenne vorzuziehen.
Bei Automodellen haben sich Stabantennen bewährt. Hier können entsprechend gekürzte Antennen verwendet werden, da keine großen Reichweiten überbrückt werden müssen.
Stromversorgung
Die Stromversorgung des Empfängers erfolgt aus einer wiederaufladbaren NC-Batterie 4,8 V (siehe Seite 5 oder GRAUPNER Hauptkatalog FS).
Für den Einbau in das Modell die Batterie mit Schaumgummi umwickeln und vibrationsgeschützt vor einem kräftigen Spant festlegen. Die Kabel müssen locker liegen und dürfen auch beim Bewegen des Stromversorgungs- teils nicht auf Zug belastet werden.
Die Batterie kann am Empfänger direkt oder über das Schalterkabel Best.-Nr. 3023, 3046, 3377, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen werden.
Technische Daten
Technische Daten Computer-Sender MC-15
| Übertragungssystem | FM/FMsss (PPM) 8-Bit-Ein-Chip-Microcomputersystem |
| Hochfrequenzteil | Wechselmodul für 10-kHz-Kanal-Raster35-, 40-MHz-Frequenzband |
| Quarze FMsss T | 35-MHz-Band Best.-Nr. 3864.61-.80, 3864.182-.19140-MHz-Band Best.-Nr. 4064.50-.92 |
| Kanalraster | 10 kHz |
| Steuerkanäle max. | 14 |
| SteuerkanäleGrundausstattung | 6 Kanäle proportional, alle elektronisch trimmbar |
| Nachrüstbare Kanalfunktionen | 6 Kanäle proportional oder schaltbar |
| Kanalimpulszeit | 1,5 ms ± 0,5 ms, inkl. Trimmung |
| Auflösung der Steuerkanäle(Servoweg) | 512 Step mit Single-Chip Mikrocomputersystem |
| Antenne | Teleskopantenne, 10teilig, abschraubbar, ca. 1470 mm lang |
| Betriebsspannung | 9,6 ... 12 V |
| Stromaufnahme ca. | 30 mA (ohne HF-Modul) |
| Abmessungen ca. | 215×192×75 mm |
| Gewicht mit Batterie ca. | 1000 g |
Technische Daten HF-Sendermodule
| Best.-Nr. Sendermodul | 4808,35 für das 35-MHz-Band4808,40 für das 40-MHz-Band |
| Sendearl | F1D, F3D |
| Gleichstromleistung mit Grundgerät ca. | 2W |
| Kanalraster | 10 kHz |
| Betriebsspannung | 9,6 ... bis 12V |
| Stromaufnahme bei 12V ca. | 150 mA |
| Temperaturbereich ca. | -15 ... +55°C |
| Abmessungen ca. | 65×47×25 mm |
| Gewicht ca. | 35 g |
Technische Daten 12-Kanal-SUPERHET C12 FMsss und 16-Kanal-SUPERHET C16 FMsss
| Typ | C 12 FM12-Kanal-SUPERHET | C 16 FM16-Kanal-SUPERHET |
| Best.-Nr. Empfänger | 3175 für das 35-MHz-Band4075 für das 40-MHz-Band | 3867 für das 35-MHz-Band4067 für das 40-MHz-Band |
| Betriebsspannung | 4,8... bis 6 V | 4,8... bis 6 V |
| Stromaufnahme ca. | 10 mA | 10 mA |
| Kanalraster | 10 kHz | 10 kHz |
| Empfindlichkeit ca. | 10 μV | 10 μV |
| Ansteckbare Servos | 6 Stück | 8 Stück |
| Temperaturbereich ca. | -15 ... +55°C | -15 ... +55°C |
| Antennenlänge ca. | 1000 mm | 1000 mm |
| Abmessungen ca. | 53×36×15 mm | 62×36×21 mm |
| Gewicht ca. | 29 g | 45 g |
Technische Daten Microcomputer Miniatur-SUPERHET C 18 FMsss und Doppel-SUPERHET DS 18 PPM
| Typ | C 18 FM18-Kanal-SUPERHET | DS 18 FM18-Kanal PPM |
| Best.-Nr. Empfänger | 3868 für das 35-MHz-Band3869 für das 40-MHz-Band | 3220 für das 35-MHz-Band4041 für das 40-MHz-Band |
| Betriebsspannung | 4,8... bis 6 V | 4,8... bis 6 V |
| Stromaufnahme ca. | 10 mA | 35 mA |
| Kanalraster | 10 kHz | 10 kHz |
| Empfindlichkeit ca. | 10 μV | 5 μV |
| Ansteckbare Servos | 9 Stück | 9 Stück |
| Temperaturbereich ca. | -15... +55°C | -15... +55°C |
| Antennenlänge ca. | 1000 mm | 1000 mm |
| Abmessungen ca. | 51×36×21 mm | 53×38×21 mm |
| Gewicht ca. | 45 g | 45 g |
Steckquarze, Frequenzflaggen
| Frequenzband | Zulassung | KanalNr. | Sende-frequenzMHz | FMSSS-Quarze | Präzisions-Quarze | DSDoppelsuper-QuarzeBest.-Nr. | FlaggeBest.-Nr. | Zugelassen in den Ländern(ohne Gewähr) | ||||||||||||
| SenderBest.-Nr. | EmpfängerBest.-Nr. | SenderBest.-Nr. | EmpfängerBest.-Nr. | D | B | A | DK | F | T | L | N | NL | S | CH | ||||||
| 35MHz-BandBand A | FE(nur fürFlugmodellezugelassen) | 61 | 35,010 | 3864,61 | 3865,61 | 3264,61 | 3265,61 | 3270,61 | 35,61 | |||||||||||
| 62 | 35,020 | .62 | .62 | .62 | .62 | .62 | .62 | |||||||||||||
| 63 | 35,030 | .63 | .63 | .63 | .63 | .63 | .63 | |||||||||||||
| 64 | 35,040 | .64 | .64 | .64 | .64 | .64 | .64 | |||||||||||||
| 65 | 35,050 | .65 | .65 | .65 | .65 | .65 | .65 | |||||||||||||
| 66 | 35,060 | .66 | .66 | .66 | .66 | .66 | .66 | |||||||||||||
| 67 | 35,070 | .67 | .67 | .67 | .67 | .67 | .67 | |||||||||||||
| 68 | 35,080 | .68 | .68 | .68 | .68 | .68 | .68 | |||||||||||||
| 69 | 35,090 | .69 | .69 | .69 | .69 | .69 | .69 | |||||||||||||
| 70 | 35,100 | .70 | .70 | .70 | .70 | .70 | .70 | |||||||||||||
| 71 | 35,110 | .71 | .71 | .71 | .71 | .71 | .71 | |||||||||||||
| 72 | 35,120 | .72 | .72 | .72 | .72 | .72 | .72 | |||||||||||||
| 73 | 35,130 | .73 | .73 | .73 | .73 | .73 | .73 | |||||||||||||
| 74 | 35,140 | .74 | .74 | .74 | .74 | .74 | .74 | |||||||||||||
| 75 | 35,150 | .75 | .75 | .75 | .75 | .75 | .75 | |||||||||||||
| 76 | 35,160 | .76 | .76 | .76 | .76 | .76 | .76 | |||||||||||||
| 77 | 35,170 | .77 | .77 | .77 | .77 | .77 | .77 | |||||||||||||
| 78 | 35,180 | .78 | .78 | .78 | .78 | .78 | .78 | |||||||||||||
| 79 | 35,190 | .79 | .79 | .79 | .79 | .79 | .79 | |||||||||||||
| 80 | 35,200 | .80 | .80 | .80 | .80 | .80 | .80 | |||||||||||||
| Band BNur für Geräte,die für das Band Bizugelassen sind.Nachstimmenbisheriger Geräteüber den Service. | (nur fürFlugmodellezugelassen) | 182 | 35,820 | .182 | .182 | .182 | .182 | .182 | .182 | |||||||||||
| 183 | 35,830 | .183 | .183 | .183 | .183 | .183 | .183 | |||||||||||||
| 184 | 35,840 | .184 | .184 | .184 | .184 | .184 | .184 | |||||||||||||
| 185 | 35,850 | .185 | .185 | .185 | .185 | .185 | .185 | |||||||||||||
| 186 | 35,860 | .186 | .186 | .186 | .186 | .186 | .186 | |||||||||||||
| 187 | 35,870 | .187 | .187 | .187 | .187 | .187 | .187 | |||||||||||||
| 188 | 35,880 | .188 | .188 | .188 | .188 | .188 | .188 | |||||||||||||
| 189 | 35,890 | .189 | .189 | .189 | .189 | .189 | .189 | |||||||||||||
| 190 | 35,900 | .190 | .190 | .190 | .190 | .190 | .190 | |||||||||||||
| 191 | 35,910 | .191 | .191 | .191 | .191 | .191 | .191 | |||||||||||||
| 40MHz-Band | MF | 50 | 40,665 | 4064,50 | 4065,50 | 3240,50 | 40,50 | |||||||||||||
| 51 | 40,675 | .51 | .51 | .51 | .51 | |||||||||||||||
| 52 | 40,685 | .52 | .52 | .52 | .52 | |||||||||||||||
| 53 | 40,695 | .53 | .53 | .53 | .53 | |||||||||||||||
| Nur fürSchiffs- undAutomodellezugelassen | 54 | 40,715 | .54 | .54 | .54 | .54 | ||||||||||||||
| 55 | 40,725 | .55 | .55 | .55 | .55 | |||||||||||||||
| 56 | 40,735 | .56 | .56 | .56 | .56 | |||||||||||||||
| 57 | 40,765 | .57 | .57 | .57 | .57 | |||||||||||||||
| 58 | 40,775 | .58 | .58 | .58 | .58 | |||||||||||||||
| 59 | 40,785 | .59 | .59 | .59 | .59 | |||||||||||||||
| 81 | 40,815 | .81 | .81 | .81 | .81 | |||||||||||||||
| 82 | 40,825 | .82 | .82 | .82 | .82 | |||||||||||||||
| 83 | 40,835 | .83 | .83 | .83 | .83 | |||||||||||||||
| 84 | 40,865 | .84 | .84 | .84 | .84 | |||||||||||||||
| 85 | 40,875 | .85 | .85 | .85 | .85 | |||||||||||||||
| 86 | 40,885 | .86 | .86 | .86 | .86 | |||||||||||||||
| 87 | 40,915 | .87 | .87 | .87 | .87 | |||||||||||||||
| 88 | 40,925 | .88 | .88 | .88 | .88 | |||||||||||||||
| 89 | 40,935 | .89 | .89 | .89 | .89 | |||||||||||||||
| 90 | 40,965 | .90 | .90 | .90 | .90 | |||||||||||||||
| 91 | 40,975 | .91 | .91 | .91 | .91 | |||||||||||||||
| 92 | 40,985 | .92 | .92 | .92 | .92 | |||||||||||||||
Ergänzende Hinweise
Einbau der Gestänge
Grundsätzlich muß der Einbau so erfolgen, daß die Gestänge frei und leichtgängig laufen.
Schwergängige Gestänge und Ruder kosten Strom, verringern die Betriebsdauer und wirken sich nachteilig auf die Steilgenauigkeit aus. Besonders wichtig ist, daß alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge ausführen können, also nicht mechanisch begrenzt werden. Nach diesen Gesichtspunkten sind die Durchführungsöffnungen für die Gestänge im Rumpf auszulegen, Ruderscharniere zu prüfen usw.
Besonders wichtig ist diese Forderung für die Betätigung der Motordrossel. Die Stellung »Vollgas« muß durch die Knüppelstellung, darf keineswegs durch mechanischen Anschlag der Drosselvorrichtung bestimmt werden, andernfalls steht der Motor der Rudermaschine während des Fluges fast ständig unter Vollast, hat dadurch eine hohe Stromaufnahme und entleert die Empfängerbatterien schnell.
Auch die Leerlaufdrehzahl muß durch die Knüppelstellung und nicht mechanisch durch Anschlag der Drosselvorrichtung erreicht werden.
Antenne
Zum Steuern die Senderantenne ganz ausziehen.
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet sich eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell zu »zielen«, um die Empfangsverhältnisse günstig zu beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen auf benachbarten Kanälen sollen die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen.
Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen Modelle als auch die der anderen.
Der Sender kann auch mit einer flexiblen Kurzantenne ausgerüstet werden (siehe Seite 68).

Entstörung von Elektromotoren
Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören entstörte Elektromotoren, da alle Elektromotoren zwischen Kollektor und Bürsten Funken erzeugen, die je nach Art des Motors die Funktion der Fermlenkanlage mehr oder weniger stören.
In Modellen mit Elektroantrieb muß der Motor daher sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken solche Störimpulse weitgehend und sollen bei Elektroantrieb und Steuerung mit einer Digital-Anlage grundsätzlich eingebaut werden.
Entstörfilter sollen möglichst dicht bei dem Antriebsmotor montiert werden (siehe Abb.). Für jeden Elektro-Antriebsmotor ist ein eigenes Entstörfilter zu verwenden. Bei Verwendung von Entstörkondensatoren ist die jeweilige Betriebsanleitung des Elektromotors zu beachten. Die Störunterdrückung sollte vor dem Einsatz des Modiells bei ausreichendem Abstand zwischen Sender und Empfangsanlage überprüft werden.
Entstörfilter
Best.-Nr. 3361 18 A Best.-Nr. 3362 36 A
Fertig bestückt. Einfache Lötmontage zwischen Elektromotor und Anschlußleitungen (siehe Abb.). Durch die optimale Störunterdrückung wird die Reichweite des Fernlenksystems besser genutzt und die Funktionssicherheit des Modells erhöht.
Das Filter dämpft die bei Elektromotoren auftretenden Störspannungsspitzen und schützt dadurch auch elektronische Fahrtregler. Elektro-RC-Car-Modelle mit mechanischen Fahrtreglern sind werkseitig nur grundentstört. Bei Umrüstung auf elektronische Fahrtregler muß der Antriebsmotor unbedingt nachentstört werden.
Technische Daten
| Best.-Nr.3361 | Best.-Nr.3362 | |
| Motorspannung max. | 50 V | 50 V |
| Motorstromkurzzeitig max. | 18 A | 36 A |
| Abmessungen mm | 26 × 23 × 8 | 30 × 30 × 12 |
| Gewicht | 5 g | 12 g |
Servo-Entstörfilter
für Verlängerungskabel Best-Nr. 1040
Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger Servokabel erforderlich. Dadurch entfällt das Nachstimmen des Empfängers. Das Filter wird direkt am Empfängereingang angeschlossen. In kritischen Fällen kann ein zweites Filter am Servo angeordnet werden. Kabellänge ca. 200 mm, Gewicht ca. 3 g.
Servostecker
Servostecker werden aus der Empfängerbuchse gelöst, indem man am Kabel etwa 5–10 cm vom Stecker entfernt genau in axialer Richtung zieht.
Batteriekapazität und Betriebszeit
Für alle Stromquellen gilt: Bei niedrigen Temperaturen nimmt die Kapazität stark ab, daher sind die Betriebszeiten bei Kälte kürzer. Die Stromquellen müssen öfter gemessen werden.
Einsatz der Fernlenkanlage
Behandeln Sie Ihre Fernlenkanlage sorgfältig. Das sichert stets gleichbleibende Zuverlässigkeit und Betriebsbereitschaft.
Zuerst Sender einschalten, dann erst Empfänger einschalten.
Zuerst Empfänger ausschalten, dann erst Sender ausschalten.
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also der Empfänger eingeschaltet ist, der dazugehörige Sender jedoch auf AUS, so kann der Empfänger durch andere Sender, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Die Rudermaschinen können dann in Anschlag laufen und wenn dies häufig geschieht, die Empfängerbatterie durch die hohe Belastung vorzeitig entleeren.
Verbrauchte Batterien rechtzeitig ersetzen. Wenn die Bewegungen der Rudermaschinen merklich langsamer werden, Betrieb einstellen und neue Batterien einsetzen bzw. laden.
Überprüfung vor dem Start
Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und Reichweite überprüfen. Dazu den Sender einschalten, ebenso den Empfänger. Senderantenne nicht ausziehen. Aus entsprechendem Abstand vom Modell kontrollieren, ob alle Ruder einwandfrei funktionieren und in der richtigen Richtung ausschlagen.
Diese Überprüfung bei laufendem Motor wiederholen, während ein Helfer das Modell festhält.
Beim erstmaligen Steuern eines Flugmodells ist es von Vorteil, wenn ein erfahrener Helfer bei der Überprüfung und den ersten Flügen zur Seite steht.
Allgemeine Genehmigung
Sender und Empfänger für das 27- und 40-MHz-Band sind anmelde- und gebührenfrei.
Allgemeine Genehmigung für Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellen
(in der Fassung vom 15.4.1987)
-
Das Erichten und Betreiben von Funkanlagen zur Fernsteuernung von Flug-, Schiffs- und sonstigen Fahrzeugmoellen für sportliche Zwecke mit einem DBP-Zulassungszeichen und der zusätzlichen Kennzeichnung „MF“ oder einer DBP-Zulassungsnummer (FTZ-Serienprüfnummer) der Kennbuchstabeneihe „MF...“ wird aufgrund der §§ 1 und 2 des Gesetzes über Formmildoanlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 17.3. 1977, geändert durch das Gesetz vom 27.6. 1986, für den Geltungsbereich dieses Gesetzes hemit amgemein genehmigt.
-
Für diese Genehmigung gelten folgende Bedingungen
a) die Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellen müssen ein für diese Geräteart bestimmtes und gültiges DBP-Zulassungszeichen und die zusätzliche Kennzeichnung „MF“ oder eine DBP-Zulassungsnummer (FTZ-Serienprülnummer) der Kennbuchstabenreie „MF...“ tragen und
b) dürfen nur für die nachfolgend aufgelührten Frequenzen ausgerüstet sein:
| (Frequenzen „Erster Wahl“) | |
| 13 560 kHz | 40,665 MHz |
| 26 995 kHz | 40,675 MHz |
| 27 045 kHz | 40,685 MHz |
| 27 095 kHz | 40,695 MHz |
| 27 145 kHz | |
| 27 195 kHz | |
| 27 255 kHz | |
oder
| (Frequenzen „Zwalter Wahl“) | |
| 27 005 kHz | 40,715 MHz1) |
| 27 015 kHz | 40,725 MHz |
| 27 025 kHz | 40,735 MHz |
| 27 035 kHz | 40,765 MHz |
| 27 055 kHz | 40,775 MHz |
| 27 065 kHz | 40,785 MHz |
| 27 075 kHz | 40,815 MHz |
| 27 085 kHz | 40,825 MHz |
| 27 105 kHz | 40,835 MHz |
| 27 115 kHz | 40,865 MHz |
| 27 125 kHz | 40,875 MHz |
| 27 135 kHz | 40,885 MHz |
| 40,915 MHz | |
| 40,925 MHz | |
| 40,935 MHz | |
| 40,965 MHz | |
| 40,975 MHz | |
| 40,985 MHz1) | |
c) Andere Femmoldeanlagen, die öffentlichen Zwecken dienen, und Funkanlagen, die auf Frequenzen außerhalb der Frequenzbereiche
13 553–13 567 kHz 26 957–27 283 kHz sowie 40,66 –41,00 MHz
betrieben werden, dürfen nicht gestört werden.
d) Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellen dürfen elektrisch und/oder mechanisch nicht verändert werden.
1) Die Frequenzen zwischen 40.700 MHz und 41.000 MHz dürfen für Flugmodelle nicht verwenden werden
e) Das Verbinden einer Funkanlage zur Fernsteuerung von Modelen mit anderen Femmeldeanlagen ist unzuässig.
-
Einschlägige Verkehrs-, Haftungs- und Unfallverhütungs-Vorschriften für ferngesteuerte Modelle bleiben unberührt.
-
Auflagen der Genehmigung
Diese „Allgemeine Genehmigung“ wird unter den nachfolgenden Auflagen, die Bestandteil der Genehmigung sind, erteilt:
a) Die vorgenannten Betriebsfrequenzen sind zum gemeinschaftlichen Betrieb von Hochfrequenzgeräten und Funkanlagen verschiedener Art zugetellt. Der Halter einer Funkanlage und Inhaber der Gonehmigung geniaßt daher für seine Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen keinerlei Schutz vor Störungen durch Hochfrequenzgeräte, durch andere Funkanlagen, die in den genannten Frequenzbereichen betrieben werden, oder durch andere Funkanlagen, die ordnungsgemäß betrieben werden.
b) Alle Einrichtungen der Funkanlage sind dauernd im vorschriftsmäßigen Zustand zu halten. Mängel sind sofort zu beseitigen.
c) Zur Prüfung der Anlagen, die aufgrund dieser Genehmigung erichtet, für den Betrieb bereitgehalten oder betrieben werden, hat der Halter und Inhaber dieser Genehmigung Beauftragten der Deutschen Bundespost das Betreten von Grundstücken bzw. Räumen, auf bzw. in denen sich Funkanlagen zur Feststeuerung von Modellen befinden, zu den geschäftsblichen Zeiten zu gestatten oder diese Befugnis zu erwirken. Den Beauftragten der Deutschen Bundespost sind dabei alle gewünschten Auskünfte über diese Anlagen zu enteilen.
d) Beauftragten der Deutschen Bundespost und Polizeibeamten ist eine Inaugenscheinnahme der unter diese Allgemeine Genehmigung fallenden Funkanlagen auf Vorlangen zu gestalten.
e) Der Halter einer solchen Funkanlage und Inhaber dieser Genehmigung ist verpflichtet, jeder Änderung oder Ergänzung der Genehmigung unverzüglich nachzukommen und hierbei ggl. entstehende Kosten zu tragen.
f) Der Aufforderung der Deutschen Bundespost, eine Funkanlage zur Fernsteuerung von Modelien außer Betriebs zu setzen, muß der Halter und Inhaber dieser Genehmigung ohne Verzug nachkommen. Wenn es die Deutsche Bundespost verlangt, sind während der angeordneten Betriebseinstellung die Funkanlage oder Teile von ihr zu entiernen und nach näherer Weisung zu verwahren.
g) Erlischt diese Genehmigung, so ist die Anordnung der Deutschen Bundespost über die Beseitigung der Funkanlage zu befolgen.
- Diese „Allgemeine Genahmigung“ kann insgesamt oder für einzelne Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellen einem einzelnen Betreiber auch durch die örtlich zuständige Oberposidirektion widerrufen werden.
Ein Widerruf ist insbesondere dann zulässig, wenn die Auflagen der Genehmigung nicht eingehalten werden. Anstatt die Genehmigung zu widerrufen, kann die Deutsche Bundespost anordnen, daß bei Verstößen gegen die Auflagen die Funkanlagen außer Betrieb zu setzen sind und erst bei Einhaltung der Auflagen wieder betrieben werden dürfen.
Die Deutsche Bundespost kann die Bedingungen und Auflagen der Genehmigung jederzeit ergänzen oder ändern.
Zusatzhinweise für Hersteller, Vertriebsfirmen, Verkäufer und Käufer
-
Funkanlagen zur Feststeuerung von Modelen bedürfen keiner besondaren Genehmigung im einzelnen, wenn das einzelne Gerät an erkennbarer Stella berechtigtenweise ein DBP-Zulassungszeichen und die zusätzliche Kennzeichnung „MF“ bzw. eine DBP-Zulassungsnummer (FTZ-Serienprümmum) der Kennbuchstabeneine „MF...“ trägt. Genehmigungsgebühren werden nicht erhoben.
-
Nur Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellon, die mit einem beim Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen bzw. beim Emmeldetechnischen Zentralamt technisch geprüften und zugelassenen Baumuster elektrisch und mechanisch übereinstimmen, dürfen das jeweils zugeteilte DBP-Zulassungszeichen mit der zusätzlichen Kennzeichnung „MP“ bzw. eine DBP-Zulassungsummer (FTZ-Serienprüfnummer) der Kenbuchstabenreine „MF...“ tragen.
-
Ein DBP-Zulassungszeichen und die zusätzliche Kennzeichnung „MF“ kann einer Firma nur zugeteilt werden, wenn ein Bau-
muster dieser Serie dem Zentralamt für Zulassungen im Fremmeldawesen, 6600 Saarbrücken, zur Prüfung vorgestellt wurde und die Prüfung ergeben hat, daß das Baumuster den entsprochenden technischen Vorschriften (FTZ-Richtlinie 17 R 2012) für Funkanlagen zur Fernsteuerung von Modellen entspricht.
Der Antragsteller muß sich gegenüber der Deutschen Bundespost verpflichten,
a) nur solche Geräte mit dem zugetellten DBP-Zulassungszeichen und der zusätzlichen Kennzeichnung „MF“ zu versehen, die mit dem geprüften und zugelassenen Baumuster elektrisch und mechanisch übereinstimmen und
b) jedem unter diesem DBP-Zulassungszeichen in Verkehr zu bringenden Gerät einen Nachdruck dieser „Allgemeinen Genehmigung“ beizufügen.
- Dem Erwerber einer Funkanlage zur Fernsteuerung von Modellen wird empichten, in seinem eigenen Interesse vom Verkäufer oder Vorbesitzer des Gerätes den Nachdruck dieser „Allgemeinen Genehmigung“ anzufordern.
Muster-Antragsformular für Sender und Empfänger im 35-MHz-Band
Sender und Empfänger für das 35-MHz-Band müssen bei dem für Sie zuständigen Fernmeldeamt der DBP angemeldet werden. Die Gebühr für die 10 Jahre gültige Betriebserlaubnis beträgt DM 50,-. Der Antrag liegt dem Sender bei.

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Deutsche Bank Post Anteing auf Erstung einer Gleichschaftung zum Betrieben oder Forderlegt vor Fermöhung von Modafion Deutsche Bank Post Deutsche Bank Post für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftes für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftes für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftes für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftes für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftes für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschafter für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschafter für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschafter für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschafter für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschafter für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaftenan für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstigt vor Veränderungen der Gesellschaften für Steuernvermögen erfasstsichtungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Veräußerungs- und Vorwaltung des Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zinschaffung des Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in den Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteiligung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteilmussergebnis zum Finanzierung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteilmussergebnis zum Finanzierung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteilmussergebnis zum Finanzierung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteilmussergebnis zum Finanzierung des Zeitneinflussgeschäften oder in demerückteilmussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebnis zum Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung de Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung den Zinschaffung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitneimussergebni um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierung des Zeitne imussergebnis um Finanzierungsstruktur aus dem Wertminderung von die Zinschaffung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung van dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem Wertminderung von dem WertmaserZulassungsurkunde für Sender MC-15
35 MHz
GRAUPNER MC-15/35

40 MHz
GRAUPNER mC-15/40


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ZENTRALANT FÜR ZULASSUNGEN IM FERMELORMSLEIN ZULASSUNGSSURKLunde Beckungszummet: Becking Ris. Metraktien: Rf Gyderkonsolidaten: "Kaufwand am 100% oder Tobergebnis am 100% oder 30%" Beckungszummet: Becking Steuern Konzernstätigkeit: Kf M 0-752 Karbentwicklung Beckungszummet: Aktiengesrisikologie Gezeichnet: Bauveränderung von Finanzanlage Bei Forderlage erfüllt sich betriebliche Wertpapiere das Zahlungs- durch 19.10.2012. Ausgabe der Zeit. Stand: Die Zahlungsstruktur des 100% und der Zahlungs der Festraglade Aus beizulegen fest verpflicht. Bei Beckungszummet: Becking Steuern In Rußling C. A. B. C. D. E. F. G. H. I. J. K. L. M. N. O. P. Q. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. A. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. A. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. A. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. A. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. A. R. S. T. U. V. W. X. Y. Z. B. Zumbarzins: Ein 16.31.45. In Rußling C. A. B. C. D. E. F.
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ZENTRALAMT FÜR ZULASSUNGEN IM FERAMELGENSIEEN ZULASSUNGSLURKUNDE Zuklassungsstruktur: 10.0.2016 Ein, Steußstoffe: 49 Ergebnisveräußerung: „Ergebnis/10.0.2016“ oder Ergebnis- und in der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag der Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertrag des Ertagen und die Ergebnis vor Ergebnis vor Ergebnis. Ergebnis: Aufgaben von Transaktion von Rechts Der Forderlage anträge das Institutionen Verrechnung des Eigenlusive PSY 17.8.2013, August 2015 Stand am die Forderlage anträge: S&P 9 & 100 und die Anlagen der Forderlage durch den Bezugten beizule ausgeschäften. Der Leistungs ist fortzufwand. Zuklassungen: bis 10.21.15 In Miofag J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K. J. K.
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Anlage 1: zur Risikurierungskunde für die Anlage von 08.31. 12.00. 12.00. Risikurierungskunde Prozyskennanlage: 1. Steuer Angruppe: „Strategien am 450“ aus beziehenden: „Ergebnis“ 2. Steuer Angruppe: „Strategien am 450“ aus beziehenden: „Ergebnis“ Prozyskennanlage: 1. Prozyskennanlage – bis 31.2022 bis 31.2023 bis Anzahlte (mm) 11 bis Aufwendungen (durchschnittung 2007) 109 bis Sonstige: F 2 bis Werte der sonstige anlagen Spezialenungsstruktur des Sonstiges: 31 bis Anteilen (bonds): Schulzerpunkter 180 mm währlichkeiten 31 mm Instituten: südlige Nordnung: Ende-/Ausstellung vom Ergebnis- aufgaben ist, aus Abflös 14. Die sonstige -aktionsliche beiz- derzeitlicher Angruppe bei den sonstlichen sonstigungen. Anlage: 1. Ein Angruppe aufgrund wird von Risikurierungskunde vor nicht identi- schulze anlagen: „Risikurierungskunde bis 31.2022 bis 31.2023 bis „Risikurierungskunde bis 31.2023 bis 31.2024 bis „Risikurierungskunde bis 31.2024 bis 31.2025 bis 31.2026 bis 31.2027 bis 31.2028 bis 31.2029 bis 31.2030 bis 31.2031 bis 31.2032 bis 31.2033 bis 31.2034 bis 31.2035 bis 31.2036 bis 31.2037 bis 31.2038 bis 31.2039 bis 31.2040 bis 31.2041 bis 31.2042 bis 31.2043 bis 31.2044 bis 31.2045 bis 31.2046 bis 31.2047 bis 31.2048 bis 31.2049 bis 31.2050 bis 31.2051 bis 31.2052 bis 31.2053 bis 31.2054 bis 31.2055 bis 31.2056 bis 31.2057 bis 31.2058 bis 31.2059 bis 31.2060 bis 31.2061 bis 31.2062 bis 31.2063 bis 31.2064 bis 31.2065 bis 31.2066 bis 31.2067 bis 31.2068 bis 31.2069 bis 31.2070 bis 31.2071 bis 31.2072 bis 31.2073 bis 31.2074 bis 31.2075 bis 31.2076 bis 31.2077 bis 31.2078 bis 31.2079 bis 31.2080 bis 31.2081 bis 31.2082 bis 31.2083 bis 31.2084 bis 31.2085 bis 31.2086 bis 31.2087 bis 31.2088 bis 31.2089 bis 31.2090 bis 31.2091 bis 31.2092 bis 31.2093 bis 31.2094 bis 31.2095 bis 31.2096 bis 31.2097 bis 31.2098 bis 31.2099 bis 31.21. 6
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Adeige 1. An der Gesellschaften der 30.00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 ECONOMENZION Osschreibungen: (1) Betriebungsrechte: "Sonstige 19.4.11" (2) Betriebungsrechte: 84.675" und "84.675" (3) Betriebungsrechte: "Sonstige 19.4.11 ammal Steilen in 1999" (4) Betriebungsrechte: "in 1999" vor 1999 Südamerung: 1) Auszahlte Ertragsteuflösungen: 1999 188 mm Einzelungsrechte Veräußerungen: 2 Deutschland: 3 Anzahl der Geschäftsjahrer 3 Beteiligungsrechte des Sachsen: 12-8 Anteile Steilen: Transaktionen 188 mm Kreditgeschäften: 27 mm Deutschland: Ausweis: Anteile der Betriebungsrechte des Sachsen für Finanzschulden- laufvermögen werden. Aufpreis zum Akti je nach die finanzielle unter- verfügbare Vermögens von Finanzschulden werden.
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Anlage 1 für Steuersgesetzten in der Staatung von 10.07.21 Date: 2.10 Aufgaben 1. Der zusätzlichen finanziellen und der Steuersgesetzten vor fünf später nichtlich werden: - Steuersgesetzten des 2007. - Zusatzverpflichten - Influssverpflichter - Steuersgesetzten - Steuersgesetzten 8. Die bilanzierte zur sonstige Steuersgeses mit den Steuersgesetzten geformen- den anderen, die mit der eigenen Steuersges erklöchlich und nicht durch überträge, e.g., bear und bewertungsrecht mehr. 9. Der Steuersgesetzten im 10% verfüllte, gegen die in den Steuersgesetzten geformen/derativen Steuersges werden, beizulecht, sowie Steuersgesetzten vor beizulegt werden, die mit einer Steuersgeses vor delevue. Der bei Steuersgesystemen für Bank und Steuersgesetzten sind in Mio. 31.05.2017 (Fig. 14) verfüllte ist es in Mio. 31.05.2017 (Fig. 14) Der Steuersgesetzten im 10% vorzinschlag durch die Steuersges- gen zu schaltet, der oder in Steuersgesetzen mit den Steuersgeses vor delevue und der Steuersgesetzten nicht. EUROSA Der Steuersgesetzten für Bank und Steuersgesetzten vor fünf späteren stellener steuflagen unter dem finanziellen für 31.05.2017 (Fig. 14) verfüllte sich aufgrund abfallen anlagen. ErfolgsZulassungsurkunde für Empfänger
35 MHz
GRAUPNER
C16 FMsss 35S
FE-61/81
40 MHz
GRAUPNER
C16 FMsss 40S
MF-110/81

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ZENTPALANT FÜR ZULASSUMGEN IM FENNMEIDOWESEM ZULASSUNGSBURKUNDE Abschlussgarten: 28.14.01 Südzielabsatzung: "Tursprung (Mars. 16.8) " Abszusgesamt: Jahres Späage (Veränderung): 16.16. 3753 Abschussrück Abszusgesamt: Allemensierung Übrittete: Aufbauke der Vermöhnung von für Betriebs Er Erergebnis inscribed, die Industrieren Fremdkosten. Die Banklasse FIR 21.9.2023, sowie Mio. 2007. Der der Zahlungsversicherung: 127,9 € 100 und die Salasung der Zahlungs- mit sonstigen Zeit gegeben. Er Erwerung bei andererlöch. Erwerung: werte Zahlheitsrechnungen unter Zahlheitsrechnungen in der Zahlheitsrechnung Zukfurters, Akt. 23.11.19 In Liefer Spentat 1 Kölge
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ZENTRALANT FOR ZULÄSSGUNGEN IN FERMELEIDENSTEN ZULÄSSLUNGSLURZUCKS Schlussengewert: 10.10.19 Zahlungskosten: Vorlege Passe 25 A. Zahlungskosten: Unternehmen Steuern Konzernschaften: N.16 3-100 Konserschaften Zahlungsgene: Alliance anhaltete Technologics Zahlungsgene: Anhaltete zu finanzielle Vermögens Die Kapitalge erfüllte die Inversorge Kapitalgiete des Socioltes 2017.11.19 (2017.11.19), Abgabe Mio. 2018. undel der bilanziengesellschaften: 327 6 8 900 wird die Zahlung der Kapitalgiete mit beizulegen nicht ausgeschäft. Beilanzung auf zulässer und davonstät. Vertrieb genutzschaffungen zwei bilanziengesellschaften in der Kapitalbedürzung Zahlungsgene: den 20.10.19. De Auftrag Sponsor: 1 Akapre
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METHNICOMENZION METHNICOMENZION 1. "Teningement 04" (31.2" dim" Teningement 04" (31.2" dim") Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (31.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 04" (30.2" dim) Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement 1. Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement Teningement
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AUSTEN 3.05 (SCHWALZEN) / W. ANGELT Sach 1.27 NUTRIGÜRBÄTS Bildesbestandte: Upfapen: 1. "Vorzung Steu 27" oder 2. "Vorzung 16 Steu 27" oder 3. "Vorzung 14 Steu 27" oder 4. "Vorzung 14 Steu 45" oder 5. "Vorzung 16 Steu 45" oder 6. "Vorzung 16 Steu 27" oder 7. "Vorzung 27" oder 8. "Vorzung 27" oder 9. "Vorzung 27" oder 10. "Vorzung 27" oder 11. "Vorzung 27" oder 12. "Vorzung 27" oder 13. "Vorzung 27" oder 14. "Vorzung 27" oder 15. "Vorzung 27" oder 16. "Vorzung 27" oder 17. "Vorzung 27" oder 18. "Vorzung 27" oder 19. "Vorzung 27" oder 20. "Vorzung 27" oder 21. "Vorzung 27" oder 22. "Vorzung 27" oder 23. "Vorzung 27" oder 24. "Vorzung 27" oder 25. "Vorzung 27" oder 26. "Vorzung 27" oder 27. "Vorzung 27" oder 28. "Vorzung 27" oder 29. "Vorzung 27" oder 30. "Vorzung 27" oder 31. "Vorzung 27" oder 32. "Vorzung 27" oder 33. "Vorzung 27" oder 34. "Vorzung 27" oder 35. "Vorzung 27" oder 36. "Vorzung 27" oder 37. "Vorzung 27" oder 38. "Vorzung 27" oder 39. "Vorzung 27" oder 40. "Vorzung 27" oder 41. "Vorzung 27" oder 42. "Vorzung 27" oder 43. "Vorzung 27" oder 44. "Vorzung 27" oder 45. "Vorzung 27" oder 46. "Vorzung 27" oder 47. "Vorzung 27" oder 48. "Vorzung 27" oder 49. "Vorzung 27" oder 50. "Vorzung 27" oder 51. "Vorzung 27" oder 52. "Vorzung 27" oder 53. "Vorzung 27" oder 54. "Vorzung 27" oder 55. "Vorzung 27" oder 56. "Vorzung 27" oder 57. "Vorzung 27" oder 58. "Vorzung 27" oder 59. "Vorzung 27" oder 60. "Vorzung 27" oder 61. "Vorzung 27" oder 62. "Vorzung 27" oder 63. "Vorzung 27" oder 64. "Vorzung 27" oder 65. "Vorzung 27" oder 66. "Vorzung 27" oder 67. "Vorzung 27" oder 68. "Vorzung 27" oder 69. "Vorzung 27" oder 70. "Vorzung 27" oder 71. "Vorzung 27" oder 72. "Vorzung 27" oder 73. "Vorzung 27" oder 74. "Vorzung 27" oder 75. "Vorzung 27" oder 76. "Vorzung 27" oder 77. "Vorzung 27" oder 78. "Vorzung 27" oder 79. "Vorzung 27" oder 80. "Vorzung 27" oder
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Mitar 1. Die Beteiligungsquote 20. No. 34 Date: 2015-2017 Bete Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva verkaufenden Konsaktiva unternehmen. Konsaktiva unternehmen des Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva unternehmen des Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva unternehmen des Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva unternehmen des Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva unternehmen des Beteiligungsquote soll nur für better, die mit dem jeweiligen und konsaktiva undernehmen und bewerteten finanziellen aus betriebsgevenderte (in Mio). 20. No. 34
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AUXION 1. Der Sondereinflussgeschäften mit: Anhang Seite 2.03 Erfelgs: Gesamt der Frequenzgarage 20. Dritten nicht die Kapaziale beworden worden. Fällungs: 1. Steu Steu Beteilungen aller die Betriebs, die am den sonstigenem Gehr bei und Handelsangeckt fort, Aufbauzeiligungste Beteilungen des Wertrechnung und vor an Lieferung der Beizuleiche Beteilungen, 1997 foliar. 2. Sie Ende Röden, Jahr Steile der Betriebs, die in Betrieb der Beizuleiche Beteilungen des Wertrechnung des Wertrechnung von Betriebs, sowie zum Inleiter der Beteilungen unterschiedlich den Rösten beizuleiche Beteilungen, die in Betrieb der Beteilungen beteiligt sich die Betriebs zur beizuleiche Arne oder ähnliche Beteilungen des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnungen des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertretnut werden. 3. Die Beizuleiche Beteilungen beteiligt sich die Betriebs zur beizuleiche Arne oder ähnliche Beteilungen des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertrechnung des Wertretnut werden. 4. Die Beteilungen der Beteilungen ist verpflichtet, denen unter dem 6.000-800-000 Krediten, die mit einer Beteilungen der Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilunzen, die mit einem Beteilungen der Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen overhöhungte, die mit einem Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilungen über den Beteilgelt und Abzüglichkeiten durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzende Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzende Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffen durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzendes Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffe durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzenden Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoffa durchsitzende Wirkstoff a durch sitzende währkoffen und kreditkosten und kreditkosten aus der Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs van der Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebatschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirksschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffengesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffanguesundeswirkschuffangues und wahrer bisheft aus der Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebsschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkschaffengesundeswirkscathion und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abzüglichkeiten und abziiesschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschaffengenesundeswirkschafteraus und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abzüglichkeiten und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkscafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswirkschafteraus und Abziiesschaffengenesundeswierkeitschaft aus der Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betriebs von Betiebschaft aus der Betriebs von Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebsellschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der Betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaft aus der betriebsschaftusGRAUPNER GmbH & Co. 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