MECABLITZ 50 AF-1 DIGITAL - Blitzfoto METZ - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts MECABLITZ 50 AF-1 DIGITAL METZ als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Blitzfoto kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MECABLITZ 50 AF-1 DIGITAL - METZ und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MECABLITZ 50 AF-1 DIGITAL von der Marke METZ.
BEDIENUNGSANLEITUNG MECABLITZ 50 AF-1 DIGITAL METZ
1 Sicherheitshinweise 3
2 Dedicated-Blitzfunktionen 4
3Blitzgeratvorbereiten. 4
3.1 Montage des Blitzgerätes 4
3.2 Stromversorgung 4
3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes 5
3.4 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF 6
4 LED-Anzeigen am Blitzgerät 6
4.1 Blitzbereitschaftsanzeige 6
4.2 Belichtungskontrollanzeige 6
5 Anzeigen am Display 6
5.1 Anzeige der Blitzbetriebsart 6
5.2 Reichweitenanzeige 7
6 Anzeigen im Kamerasucher 8
7 Blitzbetriebsarten (,^ Mode"). 8
7.1TTL-Betriebsarten 8
7.2 Manueller Blitzbetrieb 9
7.3 Automatische Kurzzeitsynchronisation (FP) 9
8 Manuelle Blitzbelichtungskorrektur 10
9 Sonderfunktionen (,^ Select") 11
9.1 Motorzoom-Hauptreflektor (Zoom") 11
9.2 Der drahtlose Remote-Betrieb 13
9.2 1Remote-Slave-Blitzbetrieb (SL) 13
9.2.2 SERVO-Betrieb 16
9.3 Blitzbelichtungsreihen (,FB^ ) 16
9.4 Automatische Geräteabschaltung © 17
9.5Einstellicht (,ML^ ) 18
9.6 Extended-Zoom-Betrieb (,Ex^ ) 18
9.7 Meter-Feet-Umschaltung (nm^ / nf^ ) 19
9.8 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR) 19
9.9 Aufnahmeformat-Anpassung (S.Zoom) 19
10Blitztechniken. 20
10.1 Indirektes Blitzen 20
10.2 Indirektes Blitzen mit Reflextorkarte 20
10.3 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen 20
11Blitzsynchronisation 21
11.1 Automatische Blitzzonsynchronzeitssteuerung 21
11.2 Normalsynchronisation. 21
11.3 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR) 21
11.4 Langzeitsynchronisation (SLOW) 21
12 Automatischer AF-Messblitz 22
13 Zündungssteuerung (Auto-Flash) 22
14Wartung und Pflege 22
14.1 Firmware-Update 22
14.2 Reset 22
14.3 Formieren des Blitzkondensators 23
15Hilfe bei Störungen. 23
16 Technische Daten 25
17 Sonderzubehör. 26
Batterieentsorgung 26
Garantiebestimmungen 27
Tabelle 1: Leitzahlen bei maximaler Lichtleistung (P 1/1) 159
Tabelle 2: Blitzleuchtzahlen in den Teillichtleistungsstufen 160
Tabelle 3: Blitzfolgezeiten und Blitzanzahl bei den versch. Batterietype....161
Tabelle 4:Maximale Leitzahlen im HSS-Betrieb. 161
Vorwort
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Metz Produkt entschieden haben.
Wir freuun uns, Sie als Kunde begrüben zu dürfen.
Natuürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zunehmen.
Es loht sich aber, die Bedienungsanleitung zulesen, Denn nur so lernen Sie, mit dem Gerät problemlos umzugehen.
Dieses Blitzgerät ist geeignet für:
- Olympus - Digitalk cameras mit TTL-Blitzsteuerung und System-Blitzschuh, sowie dazu kompatible Digitalk cameras von Panasonic und Leica.
Fur Kameras anderer Hersteller ist das Blitzgerät nicht geeignet! Schlagen Sieitte auch die Bildseite des Umschlages am Ende der Anleitung auf.
1 Sicherheitshinweise
- Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich vorgesehen und zugelassen!
- In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR!
- Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad-, oder Zugfahrer etc. niemals während der Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der Fahrer einen Unfall verursachen!
- Lösien Sie in unmittelbarer Höhe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhautschädigung führen und schwere Sehstorungen verursachen - bis hin zur Erblinding!
- Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen Stromquellen verwenden!
-
Batterien / Akkus nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen aussetzen!
-
Verbrauchte Batterien / Akkus nicht ins Feuer werfen!
- Batterien / Akkus nicht kurzschlieben!
- Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der Kontakte führt. Verbrauchte Batterien deshalb immer aus dem Gerät entnehmen.
- Trockenbatterien * dürfen nicht geladen werden.
- Blitz- und Ladegerät nicht Tropf- und Spritzwasser (z.B. Regen) aussetzen!
- Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit! Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren!
- Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein Lichtundurchlüssiges Material unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibearficht nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es, durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials bzw. der Reflektorscheibe führen.
- Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflextorscheibe berühren. Verbrennungsgefahr!
- Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG! Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert werden können.
- Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten ist darauf zu achten, dass nach jeweils 15 Blitzen eine Pause von mindestens 10 Minuten eingehalten wird!
- Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten warmt sich die Streuschibe bei Zoompositionen von 35mm und weniger durch die hohe Lichtenergie stark auf.
- Das Blitzgerätarf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten Blitzgerät verwendet werden, wenn diese vollständig ausgeklappt werden kann!
- Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag aufreten. Gerät akklimatisieren lessen!
- Keine schadhaften Batterien oder Akkus verwenden!
2 Dedicated-Blitzfunktionen
Die Dedicated-Blitzfunktionen sind speziell auf das Kamerasystem abgestimmte Blutzfunktionen. In Abhängigkeit vom Kameratyp werden darüber verschiedene Blutzfunktionen unterstützen.
- Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher/Kameradisplay
- Automatische Blitzzynchronzeitsteuerung
- FourThirds - System kompatibel
- Automatikblitz / Zündungssteuerung
- TTL-Blitzsteuerung (TTL mit Messvorblitz)
- Automatische Aufhellblitzsteuerung
- Manuelle Blitzbelichtungskorrektur bei TTL
- Synchronisation auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang (2nd Curtain/SLOW2)
- FP-Kurzzeitsynchronisation HSS bei TTL und M
- Automatische Motor-Zoom-Steuierung
- AF-Messblitzsteuerung
- Automatische Blitzreichweitenanzeige
Programblitzautomatik
Vorblitzfunktion zur Reduzierung des Rote-Augen-Effektes - Drahtloser TTL-Remote-Slave-Blitzbetrieb
- Wake-Up-Funktion für das Blitzgerät
- Firmware-Update über USB-Buchse
Im Rahmen dieser Bedienungsanleitung ist es nicht möglich, alle Kameratypen mit den einzelnen Blitzfunktionen detailliert zu beschreiben. Beachten Sie deshalb die Hinweise zum Blitzbetrieb in der Bedienungsanleitung ihrer Kamera, welche Blitzfunktionen von ihrem Kameratyp unterstützen werden bzw. an der Kamera selbst eingestellt werden müssen!
3 BlitzgerätVBorbereiten
3.1 Montage des Blitzgerätes
Blitzgerät auf die Kamera montieren
Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.
- Rändelmutter ② bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen. Der Sicherungsstift im Fuß ist jetzt vollkommen im Gehäuse des Blitzgerätes versenkt.
- Blitzgerät mit dem Anschlussfuß bis zum Anschlag in den Zubehörschuh der Kamera schieren.
- Rändelmutter ② bis zum Anschlag gegen das Kameragehause drehen und das Blitzgerät festklemmen. Bei Kameragehäusen, die kein Sicherungsloch aufweisen, versenkt sich der federgelagerte Sicherungsstift im Gehäuse des Blitzgerätes, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.
Blitzgerät von der Kamera abnehmer
Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.
- Rändelmutter ② bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
- Blitzgerät aus dem Zubehörschuh der Kamera herausziehen.
3.2 Stromversorgung
Batterien- bzw. Akkuauswahl
Das Blitzgerät kann wahlweise betrieben werden mit hochwertigen:
- 4 NC-Akkus 1,2 V, Typ IEC KR6 (AA / Mignon), sie bieten sehr kurze Blitzfolgezeiten und sparsamen Betrieb, da sie wiederaufladbar sind.
- 4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus 1,2 V, Typ IEC HR6 (AA / Mignon), deutlich höhere Kapazität als NC-Akku und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.
- 4 Alkali-Mangan-Trockenbatterien 1,5 V, Typ IEC LR6 (AA / Mignon), wartungsfreié Stromquelle für gemäßigte Leistungsforderungen.
- 4 Lithium-Batterien 1,5 V, Typ IEC FR6 (AA / Mignon), wartungsfreié Strom-quelle mit hoher Kapazität und geringer Selfbstentladung.
Wenn Sie das Blitzgerät längerere Zeit nicht benutzen, entfernen Sieitte die Batterien aus dem Gerät.
Batterien austauschen
Die Akkus/Batterien sind leer bzw. verbraucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit vom Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtleistung, z.B. bei M, bis zum erneuten Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige ③) über 60 Sekunden ansteigt.

- Blitzgerät mit dem Hauptschalter ① ausschalten.
- Den Batteriefachdeckel ⑨ nach vorne schiben und aufklappen.
- Zuerst die Batterien einlagen, die dem Display zugewendet sind, danach die anderen einlagen. Batteriefachdeckel ⑨ schreiben.

Achten Sie beim Einsetzen der Batterien bzw. Akkus auf die richtige Polarität gemäß den Symbolen im Batteriefach. Vertauschte Pole konnen zur Zerstörung des Gerätes führen! Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Auswechseln der Batterien. Ersetzen Sie immer alle Batterien durch gleiche, hochwertige Batterien eines Herstellotyps mit gleicher Kapazität! Verbrauchte Batterien bzw. Akkus gehoren nicht in den Hausmüll! Leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Batterien bzw. Akkus bei entsprechenden Sammelstellen ab!
3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes
Das Blitzgerät wird mit dem Hauptschalter ① eingeschaltet. In der Stellung "ON" ist das Blitzgerät eingeschaltet. Zum Ausschalten den Hauptschalter ① in die linke Position schieben.

Wird das Blitzgerät längerere Zeit nicht gebraucht, so empfehlen wir:
Blitzgerät mit dem Hauptschalter ① ausschalten und die Stromquellen (Batterien, Akkus) entnehmen.
3.4 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF
Werkseitig ist das Blitzgerät so eingestellt, dass es ca. 10 Minuten -
- nach dem Einsatz,
- nach dem Auslösen eines Blitzes,
- nach dem Antippen des Kameraauslosers,
- nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmessystems...
...in den Standby-Betrieb schaltet (Auto-OFF), um Energie zu sparen und die Stromquellen vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Die aktive automatische Geräteabschaltung wird im Display mit ⑨ angezeigt. Die Blitzbereitschaftsanzeige ④ und die Anzeigen auf dem LC-Display verlösen.
Im Slave-/SERVO-Betrieb ist die automatische Geräteabschaltung nicht aktiv. Die zuletzt benutzte Betriebseinstellung bleibt nach der automatischen Abschaltung erhalten und stehen nach dem Einschalten sondern wieder zur Verfügung. Das Blitzgerät wird durch Drücken einer beliebigen Taste bzw. durch Antippen des Kameraauslösers (Wake-Up-Funktion) wieder eingeschaltet.
Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht besteht wird, sollte das Gerät grundsätzlich immer mit dem Hauptschalter ① ausgeschaltet werden!
Bei Bedarf kann die automatische Geräteabschaltung bereits nach 1 Minute erfolgen oder ausgeschlossen werden (siehe 9.4).
4 LED-Anzeigen am Blitzgerät
4.1 Blitzbereitschaftsanzeige

Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am Blitzgerät die Blitzbereitschaftsanzeige 4 ③ auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet, dass für die nachste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbereitschaft wird auch an die Kamera übertragen und sorgt im Kamerasucher für eine entsprechende Anzeige (siehe 6).
Wird eine Aufnahme gemacht, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die Blitzbereitschaft erscheidt, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöszt, und die Aufnahme unter Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet hat (siehe 11.1).
4.2 Belichtungskontrollanzeige

Die Belichtungskontrollanzeige „o.k.” leuchtet für ca. 5 Sekunden, wenn die Aufnahme in den TTL-Blitzbetriebsarten (TIL, TILHSS; siehe 7) richtig belucht wurde!
Erfolggt keine Belichtungskontrollanzeige „o.k.” nach der Aufnahme, so wurde die Aufnahme unterbelichtet und Sie müssen die{nach sth Kleinere Blendenzahl einstel
len (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8) oder die Entfernung zum Motiv bzw. zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern und die Aufnahme wiederholen. Beachten Sie die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes (siehe 5.2).
5 Anzeigen am Display
Die meisten Kameras übertragen die Werte für ISO, Objektivbrennweite (mm) und Blende an das Blitzgerät. Dieses passst seine erforderlichen Einstellungen automatisch an. Es errechnet aus den Werten und seiner Leitzzahl die maximale Reichweite des Blitzlichtes. Blitzbetriebsart, Reichweite und Zoom-Position des Hauptreflektors werden im Display des Blitzgerätes angezeigt.
Wird das Blitzgerät betrieben ohne dass es Daten von der Kamera erhalten hat (z.B. wenn die Kamera ausgeschaltet ist), so wird nur die gewählte Blitzbetriebsart, die Zoom-Position des Hauptreflektors und „Zoom" angezeigt. Die Anzeige für die Reichweite erfolgen erst, wenn das Blitzgerät die erforderlichen Daten von der Kamera erhalten hat.
Anzeigen für Auto-Zoom und Reichweite erfolgen nur mit Kamas die Blenden- und ISO-Werte an das Blitzgerät übertragen!
Displaybeleuchting
Bei jedem Tastendruck am Blitzgerät wird für ca. 10 Sek. die Displaybeleuchting des Blitzgerätes aktiviert. Beim Auslösen eines Blitzes durch die Kamera oder durch die Handauslösetaste 4 ③ am Blitzgerät wird die Displaybeleuchting abgeschalte.
5.1 Anzeige der Blitzbetriebsart
Im Display wird die eingestellte Blitzbetriebsart angezeigt. Dabei sind je nach Kameratyp verschiedene Anzeigen für die jeweils entwickelte TTL-Blitzbetriebsart (z.B. MLHSS) und den manuellen Blitzbetrieb M möglich (siehe 7).

5.2 Reichweitenanzeige
Beim Einsatz von Kameras die Daten für ISO, Objektivbrennweite und Blende übertragen erfolgt am Display eine Reichweitenanzeige. Dazu muss ein Datenautausch zwischen Kamera und Blitzgerätstattgefunden haben, z.B. durch antippen des Kameraauslosers. Die Reichweite kann entweder in Meter (m) oder Feet (ft) angezeigt werden (siehe 9.7).
Es erfolgt keine Reichweitenanzeige wenn keine Daten von der Kamera übertragen werden.
- wenn der Reflektorkopf aus seiner Normalposition (nach oben, unter oder seitwärts) abgeschwenkt ist.
-das Blitzgerät im Remote-Blitzbetrieb (Slave SL) arbeitet.
Reichweitenanzeige in TTL-Blitzbetriebsarten

In den TTL-Blitzbetriebsarten (M), (HSS; siehe 7.1) wird im Display der Wert für die maximale Reichweite des Blitzlichtes angezeigt. Der angezeigte Wert bezieht sich auf einen Reflexionsgrad von 25% des Motivs, was für die meisten Aufnahmesituationen zutrifft.
Starke Abweichungen des Reflexionsgrades, z.B. bei sehr stark oder sehr schwach reflektierenden Objeken können die Reichweite des Blitzgerätes beeinflussen.
Das Motiv sollte sich im Bereich von etwa 40% bis 70% des angezeigten Wertes befinden. Damit wird der Elektronik genügend Spielraum zum Ausgleich gegeben. Der Mindestabstand zum Motiv sollt 10% des angezeigten Wertes nicht untersreiben um Überbelichtungen zu vermeiden! Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann z.B. durch Ändern der Objektivblende erreicht werden.
Reichweitenanzeige im manuellen Blitzbetrieb M
Im manuellen Blitzbetrieb M wird im Display der Entfernungswert angezeigt, der für eine korrekte Blitzbelichtung des Motivs einzuhalten ist.
Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann z.B. durch ändern der Objektivblende oder durch Wahl einer manuellen Teillichtleistung (siehe 7.2) erreicht werden.
Überschreitung des Anzeigebereichs
Im Display werden Reichweiten bis maximal 199 m bzw. 199 ft angezeigt. Bei hohen ISO-Werten (z.B. ISO 6400) und große Blendenöffnungen kann der Anzeigebereich über-schritten werden. Dies wird durch einen Pfeil bzw. Dreieck hinter dem Enternungswert angezeigt.


6 Anzeigen im Kamerasucher
Beispiele für Anzeigen im Kamerasucher:
Blitzsymbol blinkt:
Aufforderung zur Verwendung bzw. zum Einsatz des Blitzgerätes (bei einigen Kameras).
Blitzsymbol leuchtet:
Blitzgerät ist einsatzbereit (bei einigen Kameras)
Lesen Sie zu den Anzeigen im Kamerasucher in der Kamerabedienungsanleitung nach, was für ihren Kameratyp gilt!
7 Blitzbetriebsarten (,Mode^ )

Je nach Kameratyp stehen verschiedene TTL-Blitzbetriebsarten, der manuelle Blitzbetrieb und die Kurzzeitsynchronisation FP bzw. HSS zur Verfügung. Zum Einstellen der Blitzbetriebsart muss deshalb vorher ein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamerastattfinden, z.B. durch Antippen des Kameraauslösers.
Die Einstellung der Blitzbetriebsart erfolgt mit der Taste „Mode" ②.
7.1 TTL-Betriebsarten
In den TTL-Blitzbetriebsarten erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzlichtaufnahmen. In diesen Blitzbetriebsarten wird die Blitzbelichtungsmessung von einem Sensor in der Kamera vorgenommen. Dieser misst das vom Motiv reflektierte Licht durch das Objekt (TTL = „Trough The Lens"). Die Kamera ermittelt darauf automatisch die erforderliche Blitzleistung für eine korrekte Belichtung der Aufnahme. Der Vorteil der TTL-Blitzbetriebsarten liegt darin, dass alle Faktoren, welche die Belichtung beeinflussen (Aufnahmefilter, Blenden- und Brennweitenänderungen bei Zoom-Objektiven, Auszugsvelängerungen für Nahaufnahmen usw.), automatisch bei der Regelung des Blitzlichtes berücksichtigt werden.

Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 5s die Belichtungskontrollanzeige (siehe 4.2).
Beachten Sie ob es für ihren Kameratyp Einschränkungen hinsichtlich des ISO-Wertes für den TTL-Blitzbetrieb gibt (z.B. ISO 64 bis ISO 1000; siehe Kamerabedienungsanleitung)!
Der TTL - Blitzbetrieb mit Messvorblitz ist eine Weiterentwicklung des Standard TTL-Blitzbetriebes analoger Kamas. Bei der Aufnahme wird vor der eigentlichen Belichtigung ein oder mehrere fast unsichtbarere Messvorblitze vom Blitzgerät abgegeben. Das reflektierte Licht des Messvorblitzes wird von der Kamera ausgewertet. Entsprechend der Auswertung wird die nachfolgende Blitzbelichtung von der Kamera an die Aufnahmesituation angepasst (siehe Kamerabedienungsanleitung).
In Abhängigkeit vom Kameratyp erfolgen die Messvorblitze zeitlich so kurz vor dem Hauptblitz, dass diese praktisch nicht vom Hauptblitz unterschieden werden können! Die Messvorblitze tragen nicht zur Belichtung der Aufnahme bei.
Einstellvorgang
- Taste „Mode“ ② so oft drucken, bis im Display „blinkt.
Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca.
5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert. Im Display wird „ü" angezeigt.

Automatischer TTL-Aufhellblitzbetrieb
Bei den meisten Kameratypen wird in der Programmautomatik P, und den Varibzw. Motiv-Programmen bei Tageslicht der automatische TTL-Aufhellblitzbetrieb aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung).
Mit dem Aufhellblitz können Sie{lastige Schatten beseitigen und bei Gegenlichtaufnahmen eine ausgewogene Belichtung zwischen Motiv und Bildhintergrund erreichen. Ein computergesteuertes Meßsystem der Kamera sorgt für die geeignete Kombination von Verschlusszeit, Arbeitsblende und Blitzleistung.
Achten Sie darauf, dass die Gegenlichtquelle nicht direkt ins Objektiv scheint. Das TTL-Meßsystem der Kamera wird dadurch getäucht!
Eine Einstellung oder Anzeige für den automatischen TTL-Aufhellblitzbetrieb am Blitzgerät erfolgt nicht.
7.2 Manueller Blitzbetrieb
Im manuellen Blitzbetrieb M wird vom Blitzgerät ungeregelt die volle Energie abgestraht, sofern keine Teillichtleistung eingestellt ist. Die Anpassung an die
Aufnahmesituation kann z.B. durch die Blendeneinstellung an der Kamera oder durch Auswahl einer geeigneten manuellen Teillichtleistung erfolgen.
Der Einstellbereich erstreckt sich von P 1/1 - P1/128 bzw. P 1/1 - P 1/32 bei M-HSS. Am Display wird die Entfernung angezeigt, bei der das Motiv korrekt belichtet wird (siehe 5.2).
Einstellvorgang

- Taste „Mode" ② so oft drücken, bis im Display M blinkt.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert. Im Display wird das Symbol M angezeigt.
Manuelle Teillichtleistungen

Im Manuellen Blitzbetrieb M mit den
Tasten ^+ und-die gewünschte Teillichtleistung einstellen.
Die Einstellung wird sofort wirksam und automatisch gespeichert.
Die Enttermungsanzeige wird automatisch der Teillichtleistung angepasst (siehe 5.2).
Verschiedene Kameratypen unterstützen den manuellen Blitzbetrieb M nur in der Kamerabetriebsart Manuell M!
In anderen Kamerabetriebsarten erfolgt eine Fehlermeldung im Display und die Auslösung wird verriegelt
7.3 Automatische Kurzweitsynchronisation (FP bzw. HSS)
Verschiedene Kameras unterstützt die Automatische Kurzzeitsynchronisation (siehe Kamerabedienungsanleitung). Mit dieser Blitzbetriebsart ist es möglich, auch bei kürzeren Verschlusszeiten als der Blitzsynchronzeit ein Blitzgerät einzusetzen. Interessant ist diese Betriebsart z.B. bei Portrait-Aufnahmen in sehr hellem Umgebungslicht, wenn durch eine welt geöffnete Blende (z.B. F 2,0) die Scharfentiefe begrenzt werden soll! Das Blitzgerät unterstützen die Kurzzeitsynchronisation in den Blitzbetriebsarten TTL und M.
Physikalisch bedingt wird jedoch durch die Kurzzeitsynchronisation, die Leitzahl und damit auch die Reichweite des Blitzgerätes zum Teil erheblich eingeschrankt! Beachten Sie daher die Reichweitenanzeige am Display des Blitzgerätes! Die Kurzzeitsynchronisation wird automatisch ausgeführrt, wenn an der Kamera manuell oder automatisch durch das Belichtungsprogramm eine kürzere Verschlusszeit als die Blitzsynchronzeit eingestellt ist.
Beachten Sie, dass die Leitzahl des Blitzgerätes bei der Kurzzeitsynchronisation zusätzlich von der Verschlusszeit abhängig ist: Je kürzer die Verschlusszeitarto geringer die Leitzahl!
Einstellvorgang
- Taste "Mode" ② so oft drücken, bis im Display "HSS" bzw. "M HSS" blinkt.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert. Im Display wird „HSS" bzw. „M HSS"
angezeigt. Zum Löschen der Kurzzeitsynchronisation die Taste „Mode" so oft drücken bis das Symbol „HSS" verlischt.

8 Manuelle Blitzbelichtungskorrektur
Die Blitzbelichtungsautomatik der meisten Kameras ist auf einen Reflexionsgrad von 25% (durchschnittlicher Reflexionsgrad von Blitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absorbiert oder ein heller Hintergrund, der stark reflektiert (z.B. Gegenlichtaufnahmen), konnen zu Über- bzw. Unterbelichtung des Motifs führen.
Um den oben genommen Effekt zu kompensieren, kann die Blitzbelichtung manuell mit einem Korrekturwert der Aufnahme angepasst werden. Die Höhe des Korrekturwertes ist vom Kontrast zwischen Motiv und Bildhintergrund abhängig! Am Blitzgerät können in den TTL-Blitzbetriebsarten manuelle Korrekturwerte für die Blitzbelichtung von -3 bis +3 Blendenwerten (EV) in Drittel-Stufen eingestellt werden.
Tipp:
Dunkles Motiv vor hellem Bildhintergrund: Positiver Korrekturwert. Helles Motiv vor dunklem Bildhintergrund: Negativer Korrekturwert.

Eine Belichtungskorrektur durch Verändern der Objektivblende ist nicht möglich, da die Belichtungsautomatik der Kamera die geänderte Blende wiederum als normale Arbeitsblende betrachtet. Beim Einstellen eines Korrekturwertes kann sich die Reichweitenanzeige im Display ändern und dem Korrekturwert angepasst werden (abhängig von Kameratyp)!
Einstellvorgang

- Taste - bzw. + so oft drücken, bis „EV“ blinkt.
Mit der Taste — einen negativen, bzw. mit der Taste + einen positiven Korrekturwert einstellen.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert. Nach dem Speichern wird im Display „EV" mit dem
eingestalten Korrekturwert angezeigt.
Zum Löschen des Korrekturwertes die Taste — bzw. + so oft drücken, bis „EV“ ohne
Korrekturwert angezeigt wird. Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 Sekunden hört die
Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.

Eine manuelle Blitzbelichtungskorrektur in den TTL-Blitzbetriebsarten kann nur dann erfolgen, wenn die Kamera die Einstellung eines Korrekturwertes am Blitzgerät unterstützt (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Wenn die Kamera diese Funktion nicht unterstützen bleibt der eingesetzte Korrekturwert unwirksam.
Bei verschiedene Kameratypen muss der manuelle
Blitzbelichtungskorrekturwert an der Kamera eingestellt werden. Im Display des Blitzgerätes wird dann kein Korrekturwert angezeigt.
Vergessen Sie nicht die TTL-Blitzbelichtungskorrektur nach der Aufnahme an der Kamera wieder zu Löschen!
Achtung: Stark reflektierende Gegenstände im Bild des Motifs konnen die Belichtungsautomatik der Kamera stören. Die Aufnahme wird dann unterbelichtet. Reflektierende Gegenstände entfernen oder einen positiven Korrekturwert einstellen.
9 Sonderfunktionen (,^ Select")
Je nach Kameratyp stehen verschiedene Sonderfunktionen zur Verfügung. Zum Aufrufen und Einstellen der Sonderfunktionen muss deshalb vorher ein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamera statfunden, z.B. durch Antippen des Kameraauslöser.

Das Aufrufen der einzelnen Sonderfunktionen erfolgt mit der Tastenkombination „Select“, das heißt, dass die Tasten — und + gleichzeitig betägt werden müssen. Die der Sonderfungtion zugehörigen und gewünschten Einstellungen werden anschließend einzeln mit der Taste — bzw. + durchgeführt.
Die Einstellung muss unmittelbar nach dem Aufrufen der Sonderfunktion erfolgen, da das Blitzgerät sonst nach einigen Sekunden automatisch wieder in den normalen Blitzbetrieb wechselt!
9.1 Motorzoom-Hauptreflektor (,Zoom^ )
Der Motorzoom-Hauptreflektor (10) des Blitzgerätes kann Objektivbrennweiten ab 24 mm (Kleinbild-Format) ausleuchten. Durch Einsatz der integrierten Weitwinkel-Streuschibe (8) erweitert sich die Ausleuchting auf 12 mm.
Auto-Zoom.
Wenn das Blitzgerät mit einer Kamera betrieben wird, die Daten der Objektivbrennweite überträgt, passt sich die Zoom-Position des Hauptreflektors ⑩ automatisch der Objektivbrennweite an. Nach dem Einschalten des Blitzgerätes wird im Display „Zoom" und die aktuelle Zoom-Position des Hauptreflektors ⑩ angezeigt. Die automatische Anpassung erfolgt für Objektivbrennweiten ab 24 mm. Wird eine Brennweite von weniger als 24 mm eingesetzt, so blinkt im Display die Anzeige „24" als Warnhinweis, dass die Aufnahme nicht vollständig ausgeleucht werden kann.
Die automatische Anpassung erfolgt nicht, wenn der Hauptreflektor
geschwenkt ist, wenn die Weitwinkel-Streutsche ⑧ ausgezogen oder ein Mecabounce (Zubehor) montiert ist.
Auf Wunsch kann die Position des Hauptreflektors manuell verstellt werden um bestimmte Beleuchtingseffekte zu erzielen (z.B. Spot-Effekt usw.).
Manueller Zoom-Betrieb
Bei Kameras die keine Daten der Objektivbrennweiten übertragen, muss die Zoom-Position des Hauptreflektors manuell an die Objektivbrennweite angepasst werden. Der Auto-Zoom-Betrieb ist in thisem Fall nicht möglich! Nach dem Einschalten des Blitzgerätes wird im Display „Zoom" und die aktuelle
Zoom-Position des Hauptreflektors angezeigt.
Einstellvorgang
- Tastenkombination „Select“ so oft drucken, bis „Zoom“ blinkend darüber der Zoom-Position (mm) angezeigt wird.
- Mit den Tasten + und - die gewünschte Einstellung vornehmen. Im Display wechselt die blinkende Anzeige darüber auf „M.Zoom" für den manuellen Zoom-Betrieb. Folgende Zoom-Positionen für den Hauptreflektor sind möglich:
24 - 28 - 35 - 50 - 70 - 85 - 105 mm (Kleinbild-Format).


Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Wenn die Kamera die Daten der Objektivbrennweite an das Blitzgerät überträgt und eine manuelle Zoomverstellungazo Fuhr, dass die Aufnahme vom Hauptreflektor nicht vollständig ausgeleucht wird (z.B. bei Spot-Effekt), blinkt die Anzeige der Zoom-Position des Hauptreflektors zur Warnung!
Tipp:
Wenn Sie nicht immer die volle Leitzahl und Reichweite des Blitzgerätes benöti- gen, konnen Sie die Hauptreflektor-Position auf der Anfangsbrennweite des Zoomobjektives belassen. Damit ist garantiert, dass die Bildränder immer voll- ständig ausgeleucht werden. Sie sparen sich damit die fortwährende Anpassung an die Objektivbrennweite.
Beispiel:
Sie benutzen ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35 mm bis 105 mm. In thisem Beispiel stellen Sie die Position des Hauptreflektors des Blitzgerätes auf 35 mm.
Rückstellenauf Auto-Zoom
- Kameraauslöser antippen, damit ein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamera staatfindet.

- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis „M.Zoom“ blinkend darüber der Zoom-Position (mm) angezeigt wird.
Die Taste + so oft drücken, bis die 105 mm - Position übersritten wird. Dabei wechselt die blinkende Anzeige von „M.Zoom" auf „Zoom" (= Auto
Zoom-Betrieb) und die Zoom-Position des Hauptreflektors wird automatisch der Objektivbrennweite angepasst.
Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.

Die Rückstellung von manuellem Zoom-Betrieb auf Auto-Zoom-Betrieb erfolgt auch, wenn das Blitzgerät erneut mit dem Hauptschalter ① eingeschaltet wird.
Weitwinkelstreucheibe
Mit der integrierten Weitwinkelstreuschibe ⑧ können Brennweiten ab 12 mm ausgeleucht werden (Kleinbild-Format).
Weitwinkelstreucheibe ⑧ aus dem Hauptreflektor ⑩ nach vorne bis zum Anschlag herausziehen und los-
lassen. Die Weitwinkelstreuschibe ⑧ klapt automatisch nach unter. Der Hauptreflektor wird automatisch in die erforderliche Position gesteuert. Am Display werden die Entfernungsangaben und der Zoomwert auf 12 mm korri-giert.
Die automatische Anpassung des Motorzoom-Hauptreflektor ⑩ erfolgt nicht bei der Verwendung der Weitwinkelstreusscheibe.
Zum Einsatzieben die Weitwinkelscheibe ⑧ um 90^ nach oben klappen und vollständig einschieben.
Mecabounce 58-90
Wenn der Mecabounce 58-90 (Sonderzubehör; siehe 17) am Hauptreflektor ⑩ des Blitzgerätes montiert ist, wird der Hauptreflektor ⑩ automatisch in die erforderliche Position gesteuet. Die Entfernungsangaben und der Zoomwert werden auf 16 mm korrigiert.
Die automatische Anpassung des Motorzoom-Hauptreflektor ⑩ erfolgt nicht bei der Verwendung eines Mecabounce.
DieGPCie Verwendung von Weitwinkelstreuschibe und Mecabounce ist nicht möglich.

9.2 Der drahtlose Remote-Betrieb
9.2.1 Drahtloses Olympus RC-Blitzsystem (SL)
Das Blitzgerät ist als Slave-Blitzgerät kompatibel mit dem drahtlzen Olympus RC-Blitzsystem (RC = Remote-Control bzw. Remote-Betrieb). Dabei können ein oder mehrere Slave-Blitzgeräte vom integrierten Blitzgerät der Kamera, das als Controller-Blitzgerät arbeitet, drahtlos ferngesteuert werden (Remote-Betrieb). Das Blitzlicht des Controller-Blitzgerätes hat darauf eine steuernde Funktion für die Slave-Blitzgeräte undträgt selbst nicht bzw. nur unwesentlich zur Belichtung der Aufnahme bei.
Die Slave-Blitzgeräte müssen mit dem integrierten Sensor für den Remote-Betrieb (5) das Licht des Controller-Blitzgerätes empfangen können.

Der Slave-Blitzbetrieb wird nur von den darauf geeigneten Kamas (z.B. Olympus E3, E420, SP570UZ) unterstützt! Die Kameraeinstellungen für den Remote-Betrieb RC entnahmen Sie der Kamerabedienungsanleitung. Im Remote-Betrieb erfolgt keine Reichweitenanzeige am Blitzgerät!
Einschalten des drahtlosen RC-Blitzsystems
Die Kamera in den drahtlosen RC-Blitzbetrieb schalten (siehe Kamerabedienungsanleitung).

- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display SL blinkt.
- Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen.
- Bei der Anzeige „On" ist der Remote-Slave-Betrieb aktiviert.
- Bei der Anzeige "OFF" ist der Remote-Slave-Betrieb deaktiviert.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung des Remote-Slave-Betriebes wird im Display SL angezeigt.
Zusätzlich werden die gewählte Slave-Gruppe (GROUP), der Remote-Kanal (CH) und die Reflextorposition (Zoom) angezeigt.

Im Remote-Betrieb blinkt der AF-Messblitz ⑪ des mecablitz sobald bei Blitzbereitschaft die Blitzbereitschaftsanzeige ③ leuchtet.
Remote-Betriebsarten
Vom drahtliesen Olympus RC-Blitzsystem werden die Remote-Betriebsarten TTL, Automatik A und Manuell M Unterstützung. Die Auswahl der Remote-Betriebsart erfolgt an der Kamera. Zusätzlich wird in den Remote-Betriebsarten TTL und Manuell M die FP-Kurzzeitsynchronisation Unterstützung (für Einstellungen und weitere Informationen siehe Kamerabedienungsanleitung). Die gewährte Remote-Betriebsart wird automatisch vom Controller auf das Slave-Blitzgerät übertragen.

Da der mecablitz digital nur die Blitzbetriebsarten TTL und Manuell M
unterstzt, darf an der Kamera im RC-Betrieb fur das Slave-Blitzgerat
nicht der Automatik-Blitzbetrieb A gewählt werden.
Wird an der Kamera fur das Slave-Blitzgerat der Automatik-Blitzbetrieb
A gewählt, so blitzt das Slave-Blitzgerat bei der Aufnahme nicht mit!
In der Remote-Blitzbetriebsart TTL kann an der Kamera zusätzlich eine
manuelle Blitzbelichtungskorrektur eingestellt werden (siehe
Kamerabedienungsanleitung).
Remote-Gruppen
Das Slave-Blitzgerät kann einer von drei möglichen Gruppen (A, B oder C) zugeordnet werden. Dabei kann jeder Gruppe wiederum aus einem oder mehrere den Slave-Blitzgeräten bestehen.
Einstellung am Slave-Blitzgerät (mecablitz)

- Bei aktiviertem Remote-Slave-Betrieb die Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display „GROUP“ (= Slave-Gruppe) blinkt.
- Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen. Die Auswahl von Gruppe A, B oder C ist möglich. Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung des Remote-Slave-Betriebes wird im Display SL angezeigt.
Zusätzlich werden die gewählte Slave-Gruppe (GROUP), der Remote-Kanal (CH) und die Reflextorposition (Zoom) angezeigt.
Remote-Kanäle
Damit sich mehrere Remote-Systeme im gleichen Raum nicht gegenseitig stären stehen 4 unabhängige Remote-Kanäle (CHANNEL 1, 2, 3 oder 4) zur Verfügung. Controller- und Slave-Blitzgeräte die zum gleichen Remote-System gehören müssen alle auf den gleichen Remote-Kanal eingestellt sein.
Einstellung am Slave-Blitzgerät (mecablitz)
- Bei aktiviertem Remote-Slave-Betrieb die Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display „CH“ (= Remote-Kanal) blinkt.
- Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vormehmen. Die Auswahl von Kanal 1, 2, 3 oder 4 ist möglich.
Die Einstellung wird sofort wirksam.

Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung des Remote-Slave-Betriebes wird im Display SL angezeigt.
Zusätzlich werden die gewählte Slave-Gruppe (GROUP), der Remote-Kanal (CH) und die Reflextorposition (Zoom) angezeigt.
Reflektorposition bei Remote
Der Hauptreflektor (10) des Blitzgerätes wird im Slave-Betrieb automatisch in die Position 24 mm gesteuert um ein möglich großes Bildfeld auszuleuchten. Die Zoom-Position des Hauptreflektors kann auf Wunsch manuell verändert werden.
Einstellung am Slave-Blitzgerät (mecablitz)

-
Bei aktiviertem Remote-Slave-Betrieb die Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display „Zoom“ (= Reflektorposition) blinkt und die Reflektorposition (z.B. 24 mm) angezeigt wird.
-
Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen. Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung des Remote-Slave-Betriebes wird im Display SL angezeigt.
Zusätzlich werden die gewählte Slave-Gruppe (GROUP), der Remote-Kanal (CH) und die Reflextorposition (Zoom) angezeigt.
Prüfen des Remote-Blitzbetriebes
- Slave-Blitzgerät von der Kamera abnehmer und das integrierte Blitzgerät der Kamera aufklappen.
- Slave-Blitzgerät so positionieren, wie für die spätere Aufnahme gewünscht. Verwenden Sie zum Aufstellen des Slave-Blitzgerätes einen Blitzgeräte-Standfuß S60 (Sonderzubehör).
- Blitzbereitschaft von Slave-Blitzgerät und integriertem Blitzgerät der Kamera abwarten. Ist beim Slave-Blitzgerät die Blitzbereitschaft erreicht, blinkt dessen AF-Messblitz (11).
- Machen Sie eine Testaufnahme und prufen Sie ob das Slave-Blitzgerät, bzw. bei mehreren Slave-Blitzgeräten alle Blitzgeräte auslösen.
- Wenn das Slave-Blitzgerät keinen Blitz abgibt korrigieren Sie die Position des Slave-Blitzgerätes damit these mit dem Sensor ⑤ das Licht des Controller-Blitzgerätes empfangen kann bzw. verringern Sie den Abstand zwischen Controller- und Slave-Blitzgerät.
- Nach erfolgreichem Testblitzbetrieb konnen Sie mit den Aufnahmen beginnen.
9.2.2 SERVO-Betrieb
Der SERVO-Betrieb ist ein einfacher Slave-Betrieb, bei dem das Slave-Blitzgerät immer einen Blitz abgibt, sobald es einen Lichtimpuls empfängt.
Einstellvorgang für den SERVO-Blitzbetrieb
- Stellen Sie für das Kamerablitzgeräte eine Betriebsart ohne Vorblitz ein.

- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display SL blinkt.
- Mit der Taste + den Remote-Slave-Betrieb aktiviert.
- Nochmals die Taste + drücken und den SERVO-Betrieb einschalten.

- Mit den Tasten + und — kann eine Teillichtleistung eingestellt werden.
- Blitzbereitschaft aller beteiligten Blitzgeräte abwarten. Ist bei den Slave-Blitzgeräten die Blitzbereitschaft erreicht, blinkt der AF-Messblitz ⑪.
Slave-Gruppen und Remote-Kanäle können im SERVO-Betrieb nicht eingestellt werden.
SERVO-Blitzbetrieb ausschalten
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display „SERVO“ blinkt.
- Taste - zweimal drücken und den SERVO-Betrieb ausschalten.

9.3 Blitzbelichtungsreihen (,FB^ )
In den TTL-Blitzbetriebsarten (HSS, siehe 7.1) kann eine Blitzbelichtungsreihe FB (Flash-Bracketing) durchgeführt werden. Eine Blitzbelichtungsreihe besteht aus drei aufeinander folgenden Blitzlichtaufnahmen mit entsprechlichen Blitzbelichtungskorrekturwerten:
Die erstige Aufnahme wird ohne Korrekturwert ausgeführrt.
Die zweite Aufnahme erfolgt mit Minus-Korrektur.
Die dritte Aufnahme erfolgt mit Plus-Korrektur.
- Nach der dritten Aufnahme wird die Blitzbelichtungsreihe automatisch gelöscht.
Eine Blitzbelichtungsreihe kann nur dann erfolgen, wenn die Kamera die Einstellung einer manuellen Blitzbelichtungskorrektur am Blitzgerät unterstützt (siehe Kap. 8 und die Kamerabedienungsanleitung)! Andernfalls erfolgen die Aufnahmen ohne Korrekturwert!
Einstellvorgang

- Tastenkombination „Select“ so oft drücken bis „FB“ blinkend angezeigt wird.

- Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen. Die möglichen Korrekturwerte reichen von 1/3 bis 3 Blenden in Drittel-Blendenstufen. Der Korrekturwert wird bzw. immer positiv angezeigt. Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Für die erste Aufnahme der Blitzbelichtungsreihe wird im Display „FB" und „A" angezeigt. Für die zweite Aufnahme wird „FB", „B" und der Minus-Korrekturwert angezeigt, und für die dritte Aufnahme „FB", „C" und der Plus-Korrekturwert. Nach der dritten Aufnahme verlischt die Anzeige „FB" und die Blitzbelichtungsreihe ist deaktiviert.
Fur eine weitere Blitzbelichtungsreihe muss diese erneut eingestellt werden!
9.4 Automatische Geräteabschaltung ©
Die Automatische Geräteabschaltung kann so eingestellt werden, dass sie nach 10 Minuten oder 1 Minute erfolgt, bzw. deaktiviert ist.
Einstellvorgang
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis das Symbol @ blinkt.
-
Mit den Tasten + und - die gewünschte Einstellung vornehmen.
-
Bei der Anzeige „10min" ist die automatische Geräteabschaltung aktiviert und erfolgt nach 10 Minuten.
- Bei der Anzeige „1 min" ist die automatische Geräteabschaltung aktiviert und erfolgt nach 1 Minute.
- Bei der Anzeige „OFF" ist die automatische Geräteabschaltung deaktiviert. Die Einstellung wird sofort wirksam.


Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung der automatischen Geräteabschaltung wird im Display © angezeigt.
9.5 Einstellicht (_^)
Beim Einstellung (ML = Modelling Light) handelt es sich um ein Stroboskop-Blitzlicht mit hoher Freqenz. Bei einer Dauer von ca. 5 Sekunden entstehen der Eindruck eines Quasi-Dauerlichtes. Mit dem Einstellung kann die Lichtverteilung und Schattenbildung bereits vor einer Aufnahme beurteilt werden. Das Einstellung wird mit der Handauslösestate ausgelöst.

Einstellvorgang
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis im Display „ML“ blinkt.

-
Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen.
-
Bei der Anzeige „ML ON" ist das Einstellicht aktiviert.
- Bei der Anzeige „ML OFF" ist das Einstellt Licht deaktiviert.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung der Einstellicht-Funktion wird im Display „ML" angezeigt.
9.6 Extended-Zoom-Betrieb (_^)
Beim Extended-Zoom-Betrieb wird die Zoom-Position des Hauptreflectors 10 um eine Stufe gegenüber der Objektivbrennweite der Kamera reduziert. Die daraus resultierende erweiterte und großflächigere Ausleuchting sorgt in Räumen für zusätzliches Streulicht (Reflexionen) und damit für eine weichere Blitzlicht-Ausleuchting.
Beispiel:
Die Objektivbrennweite an der Kamera beträgt 50 mm. Im Extended-Zoom-Betrieb steuert das Blitzgerät den Hauptreflektor auf die Zoom-Position 35 mm. Im Display wird weiter 50 mm angezeigt.
Einstellvorgang
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis nur „Ex“ blinkend angezeigt wird.
-
Mit den Tasten + und - die gewünschte Einstellung vornehmen.
-
Bei der Anzeige „Ex On" ist der Extended-Zoom-Betrieb aktiviert.
- Bei der Anzeige „Ex Off“ ist der Extended-Zoom-Betrieb deaktiviert. Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung des Extended-Zoom-Betriebes wird im Display „Ex" angezeigt.
Systembedingt wird der Extended-Zoom-Betrieb für Objektivbrennweiten ab 28 mm (Kleinbild-Format) unterstützen. Die Kamera muss mit einem CPU-Objektiv ausgerüstet sein und die Daten für die Objektivbrennweite an das Blitzgerät liefern.


9.7 Meter-Feet-Umschaltung (_m^ / _n^ )
Die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes kann wahlweise in Meter m oder Feet ft erfolgen.
Einstellvorgang
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis nur die Entfernungsdimension „m“ oder „ft“ blinkt.
-
Mit den Tasten + und — die gewünschte Einstellung vornehmen.
-
Bei der Anzeige „m" erfolgt die Entfernungsanzeige in Meter.
- Bei der Anzeige „ft" erfolgt die Entfernungsanzeige in Feet.
Die Einstellung wird sofort wirksam.
Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
9.8 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR)
Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (siehe 11.3).
In Abhängigkeit der Betriebsart steuert die Kamera langere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit ein.
Bei einigen Kameras ist in bestimmten Betriebsarten (z.B. bestimme Vari- bzw. Motiv-Programme oder bei Vorblitzfunktion gegen „Rote-Augen-Effekt" der REAR-Betrieb nicht möglich. Der REAR-Betrieb lässt sich dann nicht anwahlen, bzw. wird automatisch gelöscht oder nicht ausgeführrt (siehe Kamerabedienungsanleitung).
9.9 Aufnahmeformat-Anpassung (S Zoom)
Auf Wunsch kann die Anzeige für die Position des Hauptreflektors mit der Zoom-Size-Funktion an das FourThirds-System angepasst werden. Um eine vollständige Ausleuchtung sicherzustellen, wird der Hauptreflektor immer um eine Stufe „weitwinkeliger" verfahren, z.B. Kameraobjektiv 14 mm, megablitz 12 mm.
Einstellvorgang
- Kameraauslöser antippen, damit ein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamera staatfindet.
- Tastenkombination „Select“ so oft drücken, bis „Zoom“ angezeigt wird und „S“ blinkt.
-
Mit den Tasten + und - die gewünschte Einstellung vornehmen.
-
Bei der Anzeige „S On" ist die Zoom-Size-Funktion aktiviert.
Die Anzeige für die Position des Hauptreflektors erfolgt im
FourThirds - Format.
- Bei der Anzeige „S Off" ist die Zoom-Size-Funktion deaktiviert.
Die Anzeige für die Position des Hauptreflektors erfolgt im Kleinbild-Format.
Die Einstellung wird sofort wirksam.


Nach ca. 5 Sekunden hört die Anzeige auf zu blinken und die Einstellung wird automatisch gespeichert.
Nach der Aktivierung der Zoom-Size-Funktion wird im Display „S" angezeigt.
10 Blitztechniken
10.1 Indirektes Blitzen
Durch indirektes Blitzen wird das Motiv weicher ausgeleucht und eine ausgeprügte Schattenbildung verringgert. Zusätzlich wird der physikalisch bedingte Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund vermindert.
Für indirectes Blitzen ist der Hauptreflektor ⑩ des Blitzgerätes horizontal und vertical schwenkbar. Der Hauptreflektor ⑩ ist in der Normalposition 0^ verriegelt. Zum Schwenken des Hauptreflektors den Entriegelungsknop f ⑥ drücken und den Haupreflektor schwenken.
Zur Vermeidung von Farbstichen in den Aufnahmen sollte die Reflexfläche farb-neutral bzw. weiß sein.

In allen geschwenkten Positionen, außer 0^ , ist der Haupreflektor nicht verriegelt.

Beim Schwenken des Hauptreflektors 10 ist darauf zu achtten, dass um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direktes Licht vom Hauptreflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur 60^ Rastposition schwenken. Bei geschwenktem Reflektorkopf wird der Hauptreflektor in eine Position von großer / gleich 70~mm gesteuet, damit kein direktes Streulicht zusammen das Motiv beleuchten kann. Dabei erfolgt keine Anzeige der Reichweite und der Position des Hauptreflektors.
10.2 Indirektes Blitzen mit Reflektorkarte
Durch indirektes Blitzen mit der integrierten Reflektorkarte ⑦ können bei Personen Spitzlicher in den Augen erzeugt werden:
- Den Reflektorkopf um 90^ nach oben schwenken.
Die Reflektorkarte ⑦ zusammen mit der Weitwinkelstreucheibe ⑧ oben aus dem Reflektorkopf nach vorne heraus ziehen.
Die Reflektorkarte ⑦ halten und die Weitwinkelstreuschiebe ⑧ in den Reflektorkopf darüber schieben.

10.3 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen
Im Nahbereich und bei Makroaufnahmen kann es durch den Parallaxeffectler zwischen Blitzgerät und Objektiv am unteren Bildrand zu Abschattungenkommen. Um dies auszugleichen, kann der Hauptreflektor ⑩ um einen Winkel von -7° nach unten geschwenkt werden. Dazu den Entriegelungsknopf ⑥ drücken und den Hauptreflektor nach unten schwenken.
Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beachten, dass bestimmte Mindestbeleuchungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelich-tung zu vermeiden.

Der Mindestbeleuchtungsabstand beträgt ca. 10% der im Display angezeitgen Reichweite. Wenn der Reflexkorkopf nach unten geschwenkt ist, blinkt als Hinweis dafür die Reichweitenanzeige. Achten Sie darauf, dass bei Nahaufnahmen das Blitzlicht nicht durch das Objektiv abgeschafftet wird!
11 Blitzsynchronisation
11.1 Automatische Blitzzonsynchronzeitsteuerung
Je nach Kameratyp und Kamerabetriebsart wird bei Erreichen der Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsanleitung).
Kürzere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können nicht eingestellt werden, bzw. werden auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Verschiedene Kameras verfügen über einen Synchronzeitbereich, z.B. 1/60s bis 1/250s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Welche Synchronzeit die Kamera einsteuert, ist dann von der Kamerabetriebsart, vom Umgebungslicht und der verwendeten Objektivbrennweite abhängig.
Längere Verschlusszeiten als die Blitzzonsynchronzeit können je nach Kamerabetriebsart und gewähler Blitzzonsynchronisation (siehe 7 und 11) verwend werden.

Bei Kameras mit Zentralverschluss erfolgt keine automatische Blitzsynchronzeitsteuerung. Dadurch kann mit allen Verschlusszeiten geblitz werden. Sollen Sie die volte Lichtleistung des Blitzgerätes benöti-gen, so sollenn Sie keine kürzeren Verschlusszeiten als 1/125s wahren.
11.2 Normalsynchronisation
Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der Verschlusszeit ausgelöst (Synchronisation auf den 1. Verschlussvorhang). Die Normalsynchronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kamas ausgeführt. Sie ist für die meisten Blitzaufnahmen geeignet. Die Kamera wird

abhängig von ihrer Betriebsart auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Üblich sind Zeiten zwischen 1/30s und 1/125s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Anzeige für diesen Betrieb.
11.3 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR)
Einige Kameras bieten die Mänglichkeit zur Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR, 2nd curtain, SLOW2). Dabei wird das Blitzgerät erst zum Ende der Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen Verschlusszeiten (>1/30s) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann einen Lichtschweif hinter
sich herziehen, anstatt ihn - wie beim Synchronisieren auf den 1.Verschlussvorhang - vor sich aufzubauen. Dadurch wird bei bewegten Lichtquellen eine „naturlichere" Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! I Der REAR-Betrieb wird an der Kamera eingestellt (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Anzeige für den REAR-Betrieb

11.4 Langzeitsynchronisation (SLOW)
Mit der Langzeitbelichtung SLOW wird der Bildhintergrund bei geringer Umgebungshelligkeit stärker zur Geltung gebracht. Erreicht wird dies durch Kameraverschlusszeiten, die dem Umgebungslicht angepasst sind. Dabei werden von der Kamera automatisch Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronzeit sind (z.B. Verschlusszeiten bis zu 30s), eingesteuert. Bei einigen Kameratypen wird die Langzeitsynchronisation in bestimmen Kameraprogrammen (z.B. Nachtaufnahme-Programm usw.) automatisch aktiviert bzw. kann an der Kamera eingestellt werden (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.
Die Einstellung für die Langzeitsynchronisation SLOW erfolgt an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden!
12 Automatischer AF-Messblitz
Sobald die Umlichtverhältnisse für eine automatische Fokussierung nicht mehr ausreichen, wird von der Kamera automatisch der AF-Messblitz ⑪ im Blitzgerät aktiviert. Dabei wird ein Streifenmuster auf das Motiv projziert, auf das die Kamera scharf stellen kann. Die Reichweite beträgt ca. 6m ... 9m (bei Standardobjektiv 1,7/50 mm). Wegen der Parallax zwischen Objektiv und AF-Messblitz im Blitzgerät beträgt die Naheinstellgrenze mit AF-Messblitz ca. 0,7m bis1m.
Damit der AF-Messblitz ⑪ von der Kamera aktiviert werden kann, muss an der Kamera die Autofokus-Betriebsart „Single-AF (S)“ eingestellt sein und das Blitzgerät muss Blitzbereitschaft anzeigen. Einige Kameratypen unterstützen nur den kamerainternen AF-Messblitz. Der AF-Messblitz des Blitzgerätes wird dann nicht aktiviert (z.B. bei Kompaktkameras; siehe Kamerabedienungsanleitung)!
Zoomobjektive mit geringer Anfangsblendenöffnung schranken die Reichweite des AF-Messblitzes zum Teil erheblich ein!
Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit demzentralen AF-Sensor der Kamera den AF-Messblitz im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF-Sensor gewählt, so wird der AF-Messblitz im Blitzgerät nicht aktiviert!
13 Zündungssteuerung (Auto-Flash)
Ist das vorhandene Umgebungslicht für eine Belichtung ausreichend, so verhinnern verschiedene Kameratypen die Blitzauslösung. Beim Betätigten des Kameraauslosers wird dann kein Blitzlicht ausgelöst.
Die Zündungssteuerung arbeitet bei verschiedenen Kameras nur in der Betriebsart Vollprogramm oder Programm „P“ bzw. muss an der Kamera aktiviert werden (siehe Kamerabedienungsanleitung).
14 Wartung und Pflege
Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen Tuch.
Verwenden Sie keine Reinigungsmittel - die Kunststoffeile konnten beschädigt werden.
14.1 Firmware-Update
Die Firmware-Version des Blitzgerätes wird im Display angezeigt, wenn beim Einsatz gleichzeitig die Taste „Mode" ② gedrück wird.
Die Firmware des Blitzgerätes kann über die USB Firmwareupdate-Buchse ⑬actualisiert und im technischen Rahmen an die Funktionen zukünftiger Kamas angepasst werden.
Nahere Informationen finden Sie im Internet auf der Metz-Homepage: www.metz.de
14.2 Reset
Das Blitzgerät kann auf die Werkseinstellung bei Auslieferung darüber gestellt werden.
- Dazu die Taste „Mode" drücken und für ca. 5 Sekunden gedrückt galten.

Nach ca. 5 Sekunden wird im Display kurzzeitig „rES" (= Reset) angezeigt und das Blitzgerät wird in den Auslieferungszustand zurück gesetzt.
Firmware-Updates des Blitzgerätes sind damit nicht betroffen!
14.3 Formieren des Blitzkondensators
Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erhält eine physikische Veränderung, wenn das Gerät längerere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus dieser Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10 Min. einzuschalten. Die Stromquellen müssen darauf so viel Energie liefern, dass die Blitzbereitschaft langstens 1 Min. nach dem Einsatzen aufleuchtet.
15 Hilfe bei Störungen
Sollte es einmal vorkommen dass z.B. im Display des Blitzgerätes unsinnige Anzeigen erscheinen oder das Blitzgerät Funktioniert nicht so wie es soll, so schalten Sie das Blitzgerät für ca. 10 Sekunden mit dem Hauptschalter ① aus. Überprüfen Sie die korrekte Montage des Blitzgerätefußes im Zubehörschuh der Kamera und die Kameraeinstellungen.
Tauschen Sie die Batterien bzw. Akkus gegen neue Batterien bzw. frisch geladene Akkus aus!
Das Blitzgerät sollte nach dem Einsatz werden „normal" Funktionieren. Ist dies nicht der Fall, so wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.
Nachfolgend sind einige Probleme aufgeführ, die in der Blitz-Praxis außerten können. Unter den jeweiligen Punkten sind mögliche Ursachen bzw. Abhilfen für diese Probleme aufgeführ.
Im Display erfolgt keine Reichweitenanzeige.
- Es hat kein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamerastattgebung. Kameraausloser antippen.
- Der Hauptreflektor ⑩ befindet sich nicht in der Normalposition.
Der AF-Messblitz des Blitzgerätes wird nicht aktiviert.
- Das Blitzgerät ist nicht blitzbereit.
- Die Kamera arbeitet nicht in der Betriebsart Single-AF (S-AF).
Die Kamera Unterstützung nur den eigenen internen AF-Meßblitz. - Verschiedene Kameratypen unterstützenn nur mit demzentralen AF-Sensor der Kamera den AF-Messblitz im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF-Sensor gewählt, so wird der AF-Messblitz im Blitzgerät nicht aktiviert! Zentralen AF-Sensor aktivieren!
Die Zoom-Position des Hauptreflektors wird nicht automatisch der aktuellen Zoom-Position des Objektivs angepasst.
Die Kamera überträgt keine Daten an das Blitzgerät.
- Es findet kein Datenautausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt. Kameraausloser antippen!
- Das Blitzgerät ist auf manuelle Zoom-Verstellung „MZoom" eingestellt.
- Der Hauptreflektor ist aus seiner verriegelten Normalposition geschwenkt.
Die Weitwinkelstreuschibe ist vor dem Hauptreflektor geklappt.
- Vor dem Hauptreflektor ist ein Mecabounce montiert.
Im Display blinkt die Anzeige für die Zoom-Position des Hauptreflektors
- Warnhinweis wegen Abschattung am Bildrand: Die an der Kamera eingestellte Brennweite des Objektivs (umgerechnet auf das 35 mm - Kleinbild-Format 24x36) ist klerer als die eingestellte Zoom-Position des Hauptreflektors.
Die Einstellung für die manuelle TTL-Blitzbelichtungskorrektur wird nicht wirksam.
Die Kamera unterstützt die manuelle TTL-Blitzbelichtungskorrektur am Blitzgerät nicht.
EsfindetkeineautomatischeUmschaltungauf dieBlitzsynchronzeitstatt
Die Kamera hat einen Zentralverschluss (die meisten Kompaktkameras). Die Umschaltung auf Synchronzeit ist davon nicht erforderlich.
- Das Blitzgerät arbeitet mit Kurzzeitsynchronisation FP bzw. HSS. Dabei findet keine Umschaltung auf die Synchronzeit statt.
- Die Kamera arbeitet mit Verschlusszeiten, die länger als die Blitzzynchronzeit ist. In Abhängigkeit von der Kamerabetriebsart wird bzw. nicht auf die Blitzzynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsanleitung).
Die Aufnahmen sind an der Bildunterseite abgeschaffet.
- Durch die Parallax zwischen Objektiv und Blitzgerät kann die Aufnahme im Nahbereich in Abhängigkeit von der Brennweite an der Bildunterseite nicht vollständig ausgeleucht werden. Neigen Sie den Reflektorkopf nach unten bzw. schwenken Sie die Weitwinkelstreucheibe vor den Hauptreflektor.
Die Aufnahmen sind zu dunkel.
- Das Motiv liegt außerhalb der Reichweite des Blitzgerätes.
Beachten Sie: Beim indirekten Blitzen verringt sich die Reichweite des Blitzgerätes. - Das Motiv enthalt sehr helle oder reflektierende Bildpartien. Dadurch wird das Messystem der Kamera bzw. des Blitzgerätes getäuscht. Stellen Sie eine positive manuelle Blitzbelichtungskorrektur ein, z.B. +1 EV.
Die Aufnahmen sind zu hell.
- Im Nahbereich kann es zu Überbelichtungen (Aufnahmen sind zu hell)kommen, wenn die kürzeste Leuchtzeit des Blitzgerätes unterscriften wird. Der Mindestabstand zu Motiv sollte mindestens 10% der im Display angezeigten Reichweite betragen.
16 Technische Daten
Maximale Leitzahl bei ISO 100; Zoom 105 mm:
Im Meter-System: 50 Im Feet-System: 165
Blitzbetriebsarten:
TTL (mit Vorblitz), TTL-HSS, Manuell M, M-HSS,
Automatische Kurzweitsynchronisation (FP)
Manuelle Teillichtleistungen:
P1/1 bis P1/128
P1/1 bis P1/32 bei Kurzzeitsynchronisation
Blitzleuchtzeiten siehe Tabelle 2 (Seite 164):
Farbtemperatur:
Ca. 5600 K
Lichtempfindlichkeit:
ISO 6 bis ISO 6400
Synchronisation:
Niederspannungs - IGBT - Zündung
Blitzanzahlen:
Mit Hochleistungs-Alkali-Mangan-Batterien ca. 210
Mit NiMH-Akkus (2100 mAh) ca. 330
Mit Lithium-Batterien ca. 460.
(bejeweils voller Lichtleistung)
Blitzfolgezeit bei jeweils voller Lichtleistung: ca. 3,5 s.
Ausleuchtung des Motorzoom-Hauptreflektors:
Ab 24mm (Kleinbild-Format 24× 36
Ab 12 mm mit integrierter Weitwinkelstreucheibe (Kleinbild-Format 24 × 36 ).
Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektorkopfes:
Vertical: -7° 45° 60° 75° 90°
Horizontal gegen den Uhrzeigersinn:
30^ 60° 90° 120° 150° 180°
Horizontal im Uhrzeigersinn: 30^ 60^ 90^ 120^
Auslieferungsumfang:
Blitzgerät mit integrierten Weitwinkelstreutsche und Reflextorkarte, Bedienungsanleitung.
17 Sonderzubehör
Fur Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernommen!
- Mecabounce 58-90
[Bestellnr. 000058902]
Mit diesen Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchting. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiedergegeben. Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf die Häfte.
- Reflexschirm 58-23
(Bestellnr. 000058235)
Mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.
- Blitzgeräte-Standfuß S60
(Bestellnr. 000000607)
Blitzgeräte-Standfuß für den Slave-Betrieb.
Batterie-Entsorgung
Batterien/Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Bitte bedieten Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhandenen Rücknahmesystems.
Bitte geben Sie nur entladene Batterien/Akkus ab. Batterien sind in der Regel dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät
- abschaltet und signalisiert „Batterien leer"
- nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei Funktioniert.
Zur Kurzschlussicherheit sollen die Batteriepole mit einem Klebestreifen überdeckt werden.
Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugegeben. Sie konnen ihre alten Batterien überall Dort unentgeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in ihrer Stadt oder Gemeinde.
These Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien:
Pb = Batterie enthalt Blei
Cd = Batterie enthalt Cadmium
Hg = Batterie enthalt Quecksilber
Li = Batterie enthalt Lithium

Garantiebestimmungen
Bundesrepublik Deutschland
- Die Garantiebestimmungen gelten ausschließlich für Käufe in der Bundesrepublik Deutschland.
- Im Ausland gelten die Gewährleistungsregelungen des jeweiligen Landes bzw. die Garantieregelungen des Verkäufers.
- Die nachfolgenden Bestimmungen haben nur für den privaten Gebrauch Gültigkeit.
- Die Garantiezeit - 24 Monate - beginnnt mit dem Abschluss des Kaufvertrages bzw. mit dem Tag der Auslieferung des Gerätes an den Käufer (Endverbraucher).
- Garantieansprüche können nur unter Nachweis des Kaufdatumss durch Vorlage des vom Verkauf maschinell erstalten Original-Kaufbeleges geltend gemacht werden.
- Beanstandete Geräte bitten wir zusammen mit dem Kaufbeleg entweder über den Fachhändler oder direkt an die Firma Metz-Werke GmbH & Co KG - Zentralkundendienst - Ohmstrasse 55, 90513 Zirndorf, transportsicher verpackt unter genauer Scholderung der Beanstandung einzusenden. Sie können unter den gleichen Bedingungen auch an die autorisierten Kundendienststellen der Firma Metz-Werke GmbH & Co KG eingesandt werden. Hin- und Rücksendung erfolgen auf Gefahr des Käufers.
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Die Garantie besteht darin, dass Geräte, die infolge eines anerkannten Fabrikations- oder Materialfehlers defekt geworden sind, kostenlos repariert oder, soweit eine Reparatur unverhältnismäßig ist, ausgetauscht werden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Schäden, die nicht am Gerät selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlösigkeit zwingend gehaftet wird. Garantieleistungen bewirken weder eine Veränderung der Garantiezeit, noch wird für die ersetzten oder nachgebesserten Teile eine neue Garantiezeit begründet.
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Unsachgemäß Behandlung und Eingriffe durch den Käufer oder Dritte schlieben die Garantieverpflichtungen sowie alle weiteren Ansprüche aus. Ausgenommen von der Garantie sind ferner Schäden oder Fehler, die durch Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung, mechanische Beschädigung, ausgelaufene Batterien oder durch höhere Gewalt, Wasser, Blitz etc. entstanden sind.
Ferner sind Verschleif, Verbrauch sowie übermäßige Nutzung von der Garantie ausgenommen. Hiervon sind vor allem folgende Teile betroffen: Blitzrähre, fest eingebaute Akkus, Kontakte, Verbindungskabel. - Durch diese Garantiebestimmungen werden die Gewährleistungsansprüche des Käfers gegenüber dem Verkafer nicht berührt.
Metz-Werke GmbH & Co KG

Automatische TTL-invulflits
12 Automatische AF-meetflits
16 Technische gegevens
Tabelle 4: Maximale Leitzahlen* im HSS-Betrieb
Table 3: Blitzfolgezeiten und Blitzanzahl bei den versch. Batterietype
Ihr Metz-Produkt wurde mit hochwertigen Materialien und Komponenten entworen und hergestellt, die recyclelbar sind und wieder verwendet werden können.
Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische und elektronische
Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer vom Hausmüll getrennt entsorgt werden müssen.
Bitte entsorgen Sie这点es Gerät bei ihrer örtlichen communitalen Sammelstelle oder im Recycling Centre.
Bitte helfen Sie mit die Umwelt, in der wir leben, zu erhalten.


Im Rahmen des CE-Zeichens wurde bei der EMV-Prüfung die korrekte Belichtigung ausgewertet.

SCA-Kontakte nicht berühren!
In Ausnahmefällen kann eine Berührung zur Beschädigung des Gerätes führen.

Opmerking:
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten!
Metz - Werke GmbH & Co KG • Postfach 1267 • D-90506 Zirndorf • info@metz.de • www.metz.de
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