SON 90 A1 - Nähmaschine SILVERCREST - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : SILVERCREST

Modell : SON 90 A1

Kategorie : Nähmaschine

Laden Sie die Anleitung für Ihr Nähmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SON 90 A1 - SILVERCREST und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SON 90 A1 von der Marke SILVERCREST.

BEDIENUNGSANLEITUNG SON 90 A1 SILVERCREST

Overlock-Nähmaschine SON 90 A1

Inhaltsverzeichnis Seite Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Obermesser in Ruhestellung bringen

Einstellen der Stichlänge

Einstellen der Nahtbreite

... durch Benutzen der rechten oder linken Nadel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15 ... durch Drehen des Nahtbreiteneinstellknopfes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16 Einstellen des Nahtbreiteneinstellknopfs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16 Nähfußdruck einstellen

Lesen Sie die Bedienungsanleitung vor der ersten Verwendung aufmerksam durch und heben Sie diese für den späteren Gebrauch auf. Händigen Sie bei Weitergabe des Gerätes an Dritte auch die Anleitung aus.

Garantie und Service

OVERLOCK-NÄHMASCHINE Bestimmungsgemäßer Gebrauch Die Overlock-Nähmaschine ist vorgesehen ... – zur Verwendung als ortsveränderliches Gerät, – zum Einfassen von Stoffrändern (Ketteln) von haushaltsüblichen Textilien und ... – nur zur Verwendung im privaten Hausgebrauch. Die Nähmaschine ist nicht vorgesehen ... – zur ortsfesten Aufstellung, – zur Verarbeitung von anderen Materialien (z. B. Leder, Zelt-, Segel- und ähnlich schwere Stoffe), – für eine Verwendung in gewerblichen oder industriellen Bereichen. Sicherheitshinweise Warnung vor Verletzungen und Sachschäden: Bei einer Nähmaschine kann man sich wie mit jedem anderen Elektrogerät verletzen und in Lebensgefahr geraten. Um dies zu vermeiden und um sicher zu arbeiten:

  • Ziehen Sie stets den Netzstecker, wenn Sie die Maschine verlassen. Damit verhindern Sie Unfallgefahr durch versehentliches Einschalten.
  • Ziehen Sie erst den Netzstecker, bevor Sie Wartungsarbeiten an der Maschine vornehmen. Damit verhindern Sie Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Die LED-Leuchte ist nicht wechselbar.
  • Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Kabel aus der Steckdose. Fassen Sie beim Herausziehen den Stecker und nicht das Kabel an.
  • Verwenden Sie die Nähmaschine immer nur in trockenen Räumen.
  • Lassen Sie beschädigte Netzstecker oder Netzkabel sofort von autorisiertem Fachpersonal oder dem Kundenservice austauschen, um Gefährdungen zu vermeiden.
  • Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
  • Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
  • Betreiben Sie die Maschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine sowie das Fußpedal frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
  • Wenn die Anschlussleitung, die mit dem Fußpedal verbunden ist, beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnliche qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
  • Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung. Unordnung im Arbeitsbereich kann Unfälle zur Folge haben.
  • Sorgen Sie für gute Beleuchtung beim Arbeiten!
  • Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck, weil diese von beweglichen Teilen erfasst werden können. Tragen Sie deshalb bei langen Haaren auch ein Haarnetz.
  • Vermeiden Sie eine unnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für sicheren Halt und jederzeitiges Gleichgewicht.
  • Wenn Unfälle auf mangelnde Sorgfalt im Umgang mit dem Gerät zurück zu führen sind oder die Sicherheitshinweise in der Anleitung nicht beachtet wurden, haftet der Hersteller nicht für solche Schäden.
  • Verdecken Sie niemals die Belüftungsöffnungen! Überhitzungsgefahr!
  • Halten Sie das Nähmaschinenöl von Kindern fern.
  • Bei Verschlucken oder Augenkontakt mit dem Nähmaschinenöl sofort einen Arzt aufsuchen. Lieferumfang Overlock-Nähmaschine Abfallbehälter Zubehörbox Bedienungsanleitung Ersatzmesser (unten) 2 Nadeln Nr. 11 4 Nadeln Nr. 14 (2 in der Maschine vorinstalliert) 4 Spulenkappen Obergreifereinsatz Schlitzschraubendreher klein Schlitzschraubendreher groß Abdeckhaube Pinzette Pinsel mit integriertem Auftrenner Das Zubehör finden Sie in der Zubehörbox an der Seite der Maschine (Abb.1). Abb.1 Technische Daten Anzahl der Fäden Anzahl der Nadeln Nähgeschwindigkeit Stichbreite rechts: links: Stichlänge Nadeln Leistungsaufnahme: Nennspannung: Schutzklasse: 2, 3 oder 4 2 oder 1 ca. 1200 U/min Der Schalldruckpegel unter normalen Betriebsbedingungen beträgt 78dB(A). Fußpedal Benutzen Sie mit dieser Nähmaschine nur das mitgelieferte Fußpedal: - ELECTRONIC FDM Speed Controller - Typ KD-2902 3,0 mm - 4,5 mm 5,2 mm - 6,7 mm 1 – 4 mm HA x 1 Nr. 11-14 oder 130/705 Nr. 75-90 90 W

Gerätebeschreibung Auf der vorderen Ausklappseite: 1 Fadenbaum 2 Spulennadel 3 Garnrollenzentrierer 4 Nähfußhebel 5 Einstellrad für die Stichlänge 6 Handrad 7 Anschluss Fußpedal/Netzanschluss 8 Netzschalter (On-/Off-Schalter) 9 Differentialtransporthebel 0 Frontklappe q Stützplatte des Nahtbreitenfingers w Freiarm e Stichplatte r Fadenspannungswähler (linke Nadel) t Fadenspannungswähler (rechte Nadel) z Fadenspannungswähler (oberer Greifer) u Fadenspannungswähler (unterer Greifer) Auf der hinteren Ausklappseite: i bewegliches oberes Messer (Obermesser) o Obergreifer p Untergreifer a Nähfuß s feststehendes unteres Messer d Nahtbreitenschalter f Nahtbreiteneinstellknopf Obermesser in Ruhestellung bringen Sie müssen für bestimmte Nahtarten, oder um den Nahtbreiteneinstellknopf f leichter zu bedienen, das Obermesser i in Ruhestellung bringen. Drücken Sie hierfür das Obermesser i nach rechts und drehen Sie es ein wenig, so dass es fest sitzt (Abb. 2 und 3). Abb.2 Abb.3 Nadelinformationen Diese Maschine nutzt handelsübliche Flachschaft-Nähnadeln für Nähmaschinen. Diese verhindern das Einsetzen der Nadeln falsch herum. Sie können diese Nadeln im Fachhandel beziehen. Naht-Breite 3,5 mm 5,7 mm Verwendete Nadel rechte Nadel linke Nadel Fadenspannungswähler grün blau Sie können Nadeln der Größe 11 und 14 in die Maschine einsetzen. Die nebenstehende Tabelle gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Unterschiede bei Verwendung einer Nadel (ausführliche Informationen dazu siehe Kapitel „Einstellen der Nahtbreite“). Obergreifereinsatz Bei einigen Sticharten benötigen Sie den Obergreifereinsatz. Wann Sie ihn einstecken müssen ist bei den einzelnen Sticharten beschrieben. Stecken Sie den kleinen Draht von hinten in die Öse des Obergreifers o und den Plastik-Bolzen am anderen Ende von vorne in das Loch im Obergreifer o (Abb. 4a). Sie können den Obergreifereinsatz in dem Steckplatz hinter der Frontklappe 0 aufbewahren (Abb. 4b). Abb.4a

Abb.4b Frontklappe öffnen Achtung! Stellen Sie die Maschine immer am Netzschalter 8 aus, wenn Sie die Frontklappe 0 öffnen. Verletzungsgefahr!

  • Schieben Sie die Frontklappe 0 nach rechts (A) und ziehen Sie sie dann zu sich hin (B) (Abb. 5). Hinter der Frontklappe 0 sehen Sie den Greiferraum. Hinweis: Während des Nähens muss die Frontklappe 0 geschlossen sein! Abb.5 Vorbereitungen Stellen Sie die Overlock-Maschine auf eine stabile, ebene Oberfläche. Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung an Ihrem Arbeitsplatz. Fußpedal anschließen
  • Stecken Sie den Stecker des Fußpedals in den Anschluss für das Fußpedal 7.
  • Stecken Sie den Netzstecker in eine Netzsteckdose. Um die Maschine einzuschalten, drücken Sie den Netzschalter 8. Achtung! Beim Verlassen der Maschine oder vor Wartungsarbeiten, ziehen Sie immer den Netzstecker aus der Steckdose heraus. Verletzungsgefahr! Steuern der Nähgeschwindigkeit Die Nähgeschwindigkeit wird über das Fußpedal gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf das Fußpedal ausübt. Sicherheitsschalter Diese Maschine ist mit einem Mikro-Sicherheitsschalter ausgestattet. Sie können die Maschine nicht starten, wenn die Frontklappe 0 offen steht. Schließen Sie die Frontklappe 0, bevor Sie zu nähen beginnen. Abb.6 Anbringen des Abfallbehälters Der Abfallbehälter fängt beim Nähen Schnittgut auf, so dass lhr Arbeitsplatz sauber bleibt.
  • Schieben Sie zuerst die beiden Arretierungen (A) in die Aufnahmelöcher (B) (Abb. 6).
  • Führen Sie dann die beiden Arretierungen (C) in die Aufnahmelöcher (D) (Abb. 7). Abb.7
  • Um den Abfallbehälter wieder abzunehmen, ziehen Sie ihn nach vorne und kippen Sie ihn dabei ein wenig (Abb. 8). Abb.8

Nadel(n) entfernen Achtung! Ziehen Sie vor dem Wechseln der Nadeln den Netzstecker. Dies verhindert unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Tipp Das Austauschen der Nadeln ist leichter, wenn Sie den Freiarmdeckel vorher abnehmen (Abb. 9a)!

1. Drehen Sie das Handrad 6 zu sich hin, bis sich die Nadeln in oberster

Stellung befinden (Abb. 9b). Abb.9a

2. Lösen Sie die Nadelschrauben mit dem kleinen Schraubendreher

soweit, dass sich die Nadel löst (Abb. 10).

3. Entfernen Sie die Nadeln.

Nadel(n) einsetzen Achtung! Ziehen Sie vor dem Wechseln der Nadeln den Netzstecker. Dies verhindert unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Abb.9b

1. Halten Sie die Nadel mit der abgeflachten Seite nach hinten.

2. Schieben Sie die Nadel soweit es geht in den Nadelhalter.

3. Ziehen Sie die Nadelschrauben mit dem kleinen Schraubendreher fest

(Abb. 10). Handrad bedienen Abb.10 Hinweis: Drehen Sie das Handrad 6 immer nur zu sich hin (Abb. 9b). Einstellung des Fadenbaums

  • Ziehen Sie den Fadenbaum 1 vor dem Einfädeln ganz heraus (Abb. 11).
  • Drehen Sie den Fadenbaum 1 so, dass die Fadenführungen genau über den Spulennadeln 2 stehen.
  • In korrekter Stellung rasten die beiden Gelenkteile des Fadenbaumes 1 hörbar ein. Abb.11
  • Setzen Sie die Garnrollen auf die Garnrollenzentrierungen. Wenn Sie keine Industriespulen verwenden, nehmen Sie die Garnrollenzentrierungen ab. Schieben Sie je eine Spulenkappe über die Garnrolle (Abb. 12). So wird diese beim Nähen an ihrem Platz gehalten. Abb.12

Bei Lieferung sind alle 4 Fäden schon eingefädelt. Sie können sofort mit dem Nähen beginnen. Wenn Sie die Garne wechseln möchten, und alle 4 Fäden sind noch eingefädelt, dann gehen Sie vor, wie im Kapitel „Fadenwechsel (zusammenbinden)“ beschrieben. Wenn Sie die Fäden komplett neu einfädeln müssen, gehen Sie vor, wie in diesem Kapitel „Einfädeln“ beschrieben. Allgemeine Hinweise zum Einfädeln Achtung! Stellen Sie vor dem Einfädeln den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus) und ziehen Sie den Netzstecker. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Abb.13 Richtiges Einfädeln ist wichtig, damit die Stiche nicht unregelmäßig werden und der Faden nicht abreißt. Hinter der Frontklappe 0 befindet sich ein Diagramm mit einer Anleitung zum Einfädeln. Zusätzlich sind die Fadenführungen verschiedenfarbig gekennzeichnet. In der Zubehörbox befindet sich eine Pinzette, mit der das Einfädeln einfacher geht. Das Einfädeln geschieht in dieser Reihenfolge (Abb. 13/14):

1. Erster Schritt: Oberer Greiferfaden (rot)

2. Zweiter Schritt: Unterer Greiferfaden (gelb)

3. Dritter Schritt: Faden für die rechte Nadel (grün)

4. Vierter Schritt: Faden für die linke Nadel (blau)

Abb.14 Hinweis: Wenn alle Fäden eingefädelt sind, und es löst sich der untere Greiferfaden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Fädeln Sie die beiden Fäden der Nadeln aus.
  • Fädeln Sie dann den unteren Greiferfaden ein.
  • Fädeln Sie erst dann die Fäden der beiden Nadeln wieder ein. Die Nadeln müssen immer als letztes eingefädelt werden! Zur Vereinfachung sind die einzelnen Schritte auf den Abbildungen nummeriert. Oberen Greiferfaden einfädeln (rot) Achtung! Stellen Sie vor dem Einfädeln den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus) und ziehen Sie den Netzstecker. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Nehmen Sie immer die nebenstehenden Bilder zur Hilfe. Abbildung 15 zeigt den Fadenverlauf des Oberen Greiferfadens. Die einzelnen Einfädel-Stellen sind nummeriert und im Folgenden näher beschrieben.

1. Öffnen Sie Frontklappe 0.

2. Führen Sie den Faden von hinten nach vorne durch den Fadenbaum 1 (1).

3. Fädeln Sie den Faden in die Fadenführung ein, indem Sie den Faden

nach unten ziehen, bis er unter die Fadenführung rutscht (2) (Abb. 16). Abb.16

4. Halten Sie den Faden mit den Fingern fest, führen Sie ihn zwischen den

Scheiben des Fadenspannungswählers z hindurch und ziehen Sie ihn dann nach unten (3) (Abb. 17). Hinweis: Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben des Fadenspannungswählers z liegen. Abb.17

5. Fädeln Sie im Greiferraum gemäß der roten Markierungen den Faden

ein (5 - 7)(Abb. 18).

6. Ziehen Sie den Faden von vorne nach hinten durch den Obergreifer o

7. Ziehen Sie ca. 10 cm Faden durch den Greifer und legen Sie ihn hinter

die Stichplatte e. Abb.18

Unteren Greiferfaden einfädeln (gelb) Achtung! Stellen Sie vor dem Einfädeln den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus) und ziehen Sie den Netzstecker. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Abbildung 19 zeigt den Fadenverlauf des Unteren Greiferfadens. Die einzelnen Einfädel-Stellen sind nummeriert und im Folgenden näher beschrieben. Abb.19

1. Führen Sie den Faden von hinten nach vorne durch den Fadenbaum 1 (1).

2. Fädeln Sie den Faden in die Fadenführung ein, indem Sie den Faden

nach unten ziehen, bis er unter die Fadenführung rutscht (2) (Abb. 20). Abb.20

3. Halten Sie den Faden mit den Fingern fest, führen Sie ihn zwischen den

Scheiben des Fadenspannungswählers u hindurch und ziehen Sie ihn dann nach unten (3) (Abb. 21). Hinweis: Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben des Fadenspannungswählers u liegen.

4. Drehen Sie das Handrad 6 zu sich hin, bis der Untergreifer p ganz

rechts steht. Abb.21

5. Fädeln Sie im Greiferraum gemäß der gelben Markierungen den Faden

ein (4 - 8) (Abb. 22). Abb.22

6. Halten Sie den Faden ca. 4 cm von der Fadenführung mit der Pinzette

7. Führen Sie ihn nun mit der Pinzette von links leicht unter die Fadenführung.

8. Ziehen Sie den Faden nach oben in die Fadenführung (9).

9. Führen Sie den Faden nach hinten und über das obere Ende des Untergreifers p (10A) (Abb. 23).

10. Ziehen Sie den Faden anschließend vorsichtig nach unten, so dass er

in die Aussparung des Greifers rutscht (10B) (Abb. 23). Nutzen Sie für diesen Schritt auch die Zeichnung, die an der Maschine angebracht ist!

11. Führen Sie den Faden durch die Greiferöse (11). Der Faden sollte in

der Rille des Untergreifers p verlaufen (Abb. 23).

12. Ziehen Sie ca. 10 cm Faden durch den Greifer und legen Sie ihn

über Obergreifer o und Stichplatte e nach hinten. Abb.23 Faden für rechte Nadel einfädeln (grün) Achtung! Stellen Sie vor dem Einfädeln den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus) und ziehen Sie den Netzstecker. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Abbildung 24 zeigt den Fadenverlauf des rechten Nadelfadens. Die einzelnen Einfädel-Stellen sind nummeriert und im Folgenden näher beschrieben.

1. Führen Sie den Faden von hinten nach vorne durch den Fadenbaum 1 (1).

2. Fädeln Sie den Faden in die Fadenführung ein, indem Sie den Faden

nach unten ziehen, bis er unter die Fadenführung rutscht (2) (Abb. 25). Abb.25

3. Halten Sie den Faden mit den Fingern fest, führen Sie ihn zwischen den

Scheiben des Fadenspannungswählers t hindurch und ziehen Sie ihn dann nach unten (3) (Abb. 26). Hinweis: Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben des Fadenspannungswählers t liegen. Abb.26

4. Fädeln Sie den Faden gemäß der grünen Markierungen ein (4- 7)

(Abb. 27/28). Abb.27

5. Führen Sie den Faden durch die rechte Nadel (8) (Abb. 28).

6. Legen Sie den Faden nach hinten unter den Nähfuß a.

Faden für linke Nadel einfädeln (blau) Achtung! Stellen Sie vor dem Einfädeln den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus) und ziehen Sie den Netzstecker. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Abbildung 29 zeigt den Fadenverlauf des linken Nadelfadens. Die einzelnen Einfädel-Stellen sind nummeriert und im Folgenden näher beschrieben.

1. Führen Sie den Faden von hinten nach vorne durch den Fadenbaum 1

2. Fädeln Sie den Faden in die Fadenführung ein, indem Sie den Faden

nach unten ziehen, bis er unter die Fadenführung rutscht (2) (Abb. 30). Abb.30

3. Halten Sie den Faden mit den Fingern fest, führen Sie ihn zwischen den

Scheiben des Fadenspannungswählers r hindurch und ziehen Sie ihn dann nach unten (3) (Abb. 31). Hinweis: Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben des Fadenspannungswählers r liegen. Abb.31

4. Fädeln Sie den Faden gemäß der blauen Markierungen ein (4 - 6)

5. Führen Sie den Faden durch die linke Nadel (7) (Abb. 33).

6. Legen Sie den Faden nach hinten unter den Nähfuß a.

Abb.33 Probelauf Wenn zum ersten Mal Garn eingefädelt wird oder nach einem Fadenriss Garn neu eingefädelt werden muss, gehen Sie wie folgt vor: Heben Sie den Nähfuß a an. Halten Sie die Fadenenden zwischen den Fingerspitzen der linken Hand, drehen Sie das Handrad 6 langsam zwei-oder dreimal zu sich hin und prüfen Sie den Faden erneut. Legen Sie den Stoff für einen Probelauf unter den Nähfuß a und beginnen Sie langsam zu nähen. Der Stoff wird automatisch zugeführt. Nach beendeter Arbeit nähen Sie weiter, bis sich eine etwa 5cm (2") lange Fadenkette am Ende des Stoffes gebildet hat. Durchschneiden Sie die Fäden mit einer Schere.

Fadenwechsel (zusammenbinden) Nach der folgenden Vorgehensweise ist der Fadenwechsel ganz einfach:

1. Schneiden Sie das Garn über der Spulennadel 2 ab (Abb. 34) und

setzen Sie die neuen Garnrollen auf die Spulennadeln 2. Abb.34

2. Knoten Sie die Enden von altem und neuem Faden zusammen

3. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r/t/z/u auf „0“

(Abb. 36) und heben Sie den Nähfuß a an.

4. Ziehen Sie am anderen Ende des Garns, bis die Knoten unter dem

Nähfuß a durchkommen.

5. Beim Einfädeln in die Nadeln ziehen Sie die anderen Enden, bis die

Knoten in den Nadelöhren sind und schneiden Sie das Garn links und rechts der Knoten ab. Fädeln Sie dann neu ein. Abb.36 Einstellen der Stichlänge Die Stichlänge kann in Schritten von 1,0 bis 4,0 mm eingestellt werden. Fast alle Overlock-Arbeiten werden mit einer Stichlänge von 2,5 – 3,5 mm ausgeführt. Drehen Sie am Einstellrad für die Stichlänge 5 (Abb. 37) um die Stichlänge einzustellen:

  • Für die meisten Näharbeiten ist eine Stichlänge von 3 mm zu empfehlen.
  • Für die Verarbeitung von schweren Stoffen ist eine Stichlänge von 4 mm zu empfehlen.
  • Für die Verarbeitung von leichten Stoffen ist eine Stichlänge von 2 mm zu empfehlen. Abb.37 Mit diesen Einstellungen erhalten Sie ordentliche Nähte und der Stoff wird nicht gekräuselt. Einstellen der Nahtbreite Die Breite der Nähte kann durch Verändern der Nadelposition und mittels des Nahtbreiteneinstellknopfes f bestimmt werden. ... durch Benutzen der rechten oder linken Nadel Die Breite der Naht lässt sich durch das Benutzen der linken oder der rechten Nadel bestimmen.
  • Nur die linke Nadel wird benutzt:
  • Nur die rechte Nadel wird benutzt: 5,7 mm 3,5 mm

... durch Drehen des Nahtbreiteneinstellknopfes Mit dem Nahtbreiteneinstellknopf f kann die Nahtbreite innerhalb der unten angegebenen Bereiche eingestellt werden.

  • Nur die linke Nadel wird benutzt:
  • Nur die rechte Nadel wird benutzt: 5,2 - 6,7 mm 3,0 - 4,5 mm Einstellen des Nahtbreiteneinstellknopfs Achtung! Stellen Sie vor den Einstellungen am Nahtbreiteneinstellknopf f den Netzschalter 8 immer auf „O“ (aus). Das Verhindert unbeabsichtigtes Starten des Gerätes und somit Verletzungsgefahr!
  • Öffnen Sie die Frontklappe 0, dadurch lässt sich die Einstellung leichter vornehmen.
  • Drehen Sie den Nahtbreiteneinstellknopf f auf die gewünschte Nahtbreite (Abb. 38). Richten Sie sich dabei nach der Skala auf der Stichplatte e (Abb. 39). Abb.38 Nähfußdruck einstellen Bei Auslieferung ist der Nähfußdruck für mittelschwere Materialien eingestellt. Wenn Sie schwerere oder leichtere Materialien verwenden, stellen Sie den Nähfußdruck wie folgt ein:
  • Für leichte Stoffe müssen Sie den Druck vermindern.
  • Für schwere Stoffe müssen Sie den Druck erhöhen. Führen Sie den kleinen Schraubendreher in das Loch auf der Oberseite der Maschine (Abb. 40). Hier befindet sich die Druckeinstellschraube (A). Stellen Sie sicher, dass der Schraubendreher in den Schlitz der Druckeinstellschraube (B) greift (Abb. 41).
  • Drehen Sie den Schraubendreher in Richtung „+“ wenn Sie den Druck erhöhen wollen.
  • Drehen Sie den Schraubendreher in Richtung „-“ wenn Sie den Druck verringern wollen. Abb.40 Hinweis: Um den werksseitig eingestellten Standard-Nähfußdruck wieder einzustellen, drehen Sie die Druckeinstellschraube soweit wie es geht gegen den Uhrzeigersinn (-). Drehen Sie dann 6 Umdrehungen im Uhrzeigersinn (+). Der Standard-Nähfußdruck ist wieder eingestellt. Abb.41

Abb.39 Differentialtransport Funktionsweise Die Maschine hat zwei Sätze von Vorschubzahnstangen, einen vorne und einen hinten. Diese beiden Sätze bewegen sich unabhängig voneinander. Durch den Differentialtransport können die beiden Zahnstangensätze sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Dadurch wird das Nähgut gedehnt oder gerafft, je nachdem, welche Transportdifferenz zwischen den vorderen und den hinteren Vorschubzahnstangen eingestellt ist. Abb.42 Mit Hilfe des Differentialtransportes lassen sich interessante Effekte beim Nähen von Overlocknähten an Stretchmaterialien und schräg geschnittenen Textilien erzielen (Abb. 43). Hinweis: Wenn der Differentialtransporthebel 9 auf „1.0“ steht, entspricht das einem Differentialtransportverhältnis von 1:1. Beide Vorschubzahnstangen bewegen sich gleich schnell (Abb. 42). Der Differentialtransporthebel 9 lässt sich in einem Bereich von 1:0,7 bis 1:2,0 einstellen. Abb.43 Geraffte Overlocknaht - Einstellungen Die geraffte Overlocknaht eignet sich zum Kräuseln von Ärmeln, Rückenoberteilen, Rocksäumen usw. aus elastischen Materialien wie Strickwaren und Jersey. Sie sollte vor dem Zusammennähen der einzelnen Teile angebracht werden.

  • Stellen Sie den Differentialtransporthebel 9 auf einen höheren Wert als 1,0 (Abb. 44). Die genaue Einstellung hängt von dem zu verarbeitenden Stoff, und von der gewünschten Raffung ab. Machen Sie daher immer eine Probenaht, um die Einstellungen zu testen. Abb.44 Gedehnte Overlocknaht - Einstellungen Die gedehnte Overlocknaht eignet sich für Welleneffekte an Zierkrägen, Ärmeln und Rocksäumen etc. bei weichem, dehnbarem Gewebe und bei Strickwaren.
  • Stellen Sie den Differentialtransporthebel 9 auf einen niedrigeren Wert als 1,0 (Abb. 45). Die genaue Einstellung hängt von dem zu verarbeitenden Stoff, und von der Stärke des gewünschten “Welleneffektes” ab. Machen Sie daher immer eine Probenaht, um die Einstellungen zu testen.
  • Halten Sie die Naht vor und hinter dem Nähfuß a leicht fest, um die Textilie auf Spannung zu halten. Abb.45 Hinweis: Falls Sie am Einstellrad für die Stichlänge 5 einen Wert von „3“ oder höher eingestellt haben, so wird diese Einstellung automatisch zurück auf „3“ gesetzt, wenn Sie den Differentialtransporthebel 9 auf 2.0 stellen.

Freiarmnähen Um schlauchförmige Textilien, wie zum Beispiel Ärmel oder Hosenbeine zu bearbeiten, können Sie den Freiarmdeckel entfernen.

  • Nehmen Sie, falls angebracht, den Abfallbehälter von der Maschine ab.
  • Schieben Sie den Freiarmdeckel nach links und ziehen Sie ihn ab (Abb. 46). Abb.46
  • Sie können nun die Textilie über den Freiarm w ziehen und diese bearbeiten (Abb. 47). Abb.47
  • Um den Freiarmdeckel wieder aufzusetzen, schieben Sie ihn soweit auf den Freiarm w, bis er einrastet und fest sitzt (Abb. 48). Abb.48
  • Öffnen Sie die Frontklappe 0.
  • Schieben Sie den Nahtbreitenschalter d auf „S“, damit der Nahtbreitenfinger vorgeschoben wird (1)(Abb. 49). Hinweis: Der Nahtbreitenschalter d muss bis zum Anschlag geschoben werden. Ansonsten werden die Nähte unsauber. Standard-Position Abb.49 Rollsäume
  • Öffnen Sie die Frontklappe 0.
  • Schieben Sie den Nahtbreitenschalter d auf „R“, damit der Nahtbreitenfinger zurückgeschoben wird (1) (Abb. 50). Hinweis: Der Nahtbreitenschalter d muss bis zum Anschlag geschoben werden, ansonsten werden die Nähte unsauber. Rollsaum Abb.50

Abketteln und Probenähen

  • Legen Sie alle Fäden unter dem Nähfuß a nach hinten, leicht nach links, über die Stichplatte e.
  • Halten Sie die Fäden unter leichter Spannung fest.
  • Drehen Sie das Handrad 6 2 bis 3 Umdrehungen zu sich hin, um die Leerkettenbildung zu beginnen.
  • Senken Sie den Nähfuß a am Nähfußhebel 4.
  • Halten Sie die Leerkette wieder fest und betätigen Sie vorsichtig das Fußpedal, bis die Leerkette ca. 5 - 7,5 cm lang ist.
  • Legen Sie die Textilie von vorne unter den Nähfuß a und nähen Sie eine Probenaht (Abb. 51). Ziehen Sie dabei keinesfalls an der Textilie, da sonst die Nadel verbogen wird oder sogar abbricht.
  • Nähen Sie auch nachdem die Textilie zuende ist für ca. 15 - 20 cm weiter.
  • Schneiden Sie die Leerkette mit Hilfe des Schneidmessers hinten an der Maschine ab (Abb. 52). Abb.51 Abb.52 Empfohlene Spannungseinstellungen Hinweis: Alle Angaben über die Spannungseinstellungen für die verschiedenen Sticharten sind lediglich Richtwerte. Die Spannung ist immer abhängig von Art und Stärke des Nähgutes, Nadelstärke, sowie der Stärke, Art und Materialzusammensetzung des Fadens. Daher ist es unbedingt erforderlich eine Probenaht zu nähen. Nur so können Sie sehen, ob die Spannungseinstellungen korrekt sind, oder noch verändert werden müssen.

2-Faden-Überwendlings-Kettelstich (Overlock) Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 53. Dieser Stich mit einer Nadel und 2 Fäden wird für das Versäubern von Kanten bei leichten oder dehnbaren Stoffen verwendet. Durch Verändern der Nadelposition erhält man eine schmale oder breite Kettelnaht. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Stecken Sie für diese Stichart den Obergreifereinsatz in den Oberen Greifer o. Nadel-Position Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz einsetzen Fadenspannung Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff 2,0

Obergreifereinsatz einsetzen

Obergreifereinsatz einsetzen

Obergreifereinsatz einsetzen 0,5 Korrekte Fadenspannung Nadelfaden Oberseite Fadenspannung Unterer Greiferfaden Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff

1,5 Obergreifereinsatz einsetzen 0,5 mittelschwerer Stoff

1,5 Obergreifereinsatz einsetzen 0,5 3,0 Obergreifereinsatz einsetzen schwerer Stoff

Unterseite Abb.53 Falsche Fadenspannung 1,5 Erscheint der Untergreiferfaden zu fest oder der Nadelfaden zu locker (Abb. 54):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine niedrigere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine höhere Nummer. Nadelfaden Unterer Greiferfaden Oberseite Unterseite Abb.54 Falsche Fadenspannung Erscheint der Untergreiferfaden zu locker (Abb. 55), drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer. Nadelfaden Unterer Greiferfaden Oberseite Unterseite Abb.55

2-Faden-Überwendlings-Stich Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 56. Dieser Stich mit einer Nadel und 2 Fäden wird zum Versäubern normaler Stoffe mit Überwendlingsstich verwendet. Er ist auch ideal für Flachstichnähte (Kapp- oder Stoßnähte) und den Blindsaum. Durch Verändern der Nadelposition erhält man eine schmale oder breite Überwendlingsnaht. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Stecken Sie für diese Stichart den Obergreifereinsatz in den Oberen Greifer o. Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz einsetzen Fadenspannung Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff 0,5

Obergreifereinsatz einsetzen 1,0 mittelschwerer Stoff 0,5

Obergreifereinsatz einsetzen 1,5 schwerer Stoff 1,0

Obergreifereinsatz einsetzen 1,5 Korrekte Fadenspannung Unterer Greiferfaden Oberseite Nadelfaden Unterseite Fadenspannung Textilie Abb.56 blau grün rot gelb leichter Stoff

1,0 Obergreifereinsatz einsetzen 3,0 mittelschwerer Stoff

1,5 Obergreifereinsatz einsetzen 3,5 schwerer Stoff

1,5 Obergreifereinsatz einsetzen 3,5 Falsche Fadenspannung Wenn der Untergreiferfaden auf der Unterseite der Textilie liegt (Abb. 57):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine niedrigere Nummer. Unterer Greiferfaden Nadelfaden Oberseite Unterseite Abb.57 Falsche Fadenspannung Wenn der Nadelfaden zu locker ist (Abb. 58):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine höhere Nummer.
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine niedrigere Nummer. Unterer Greiferfaden Oberseite Nadelfaden Unterseite Abb.58

3-Faden-Kettelstich (Overlock) Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 59. Dieser Stich mit einer Nadel und 3 Fäden wird für das Versäubern bei normalen Stoffen mit Überwendlingsstich verwendet. Durch Verändern der Nadelposition erhält man eine schmale oder breite Kettelnaht. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz nicht nötig Fadenspannung Textilie leichter Stoff blau grün rot gelb 2,0

2,0 1,0 Korrekte Fadenspannung Oberer Greiferfaden mittelschwerer Stoff 3,0

3,0 1,5 Nadelfaden Fadenspannung Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff

3,5 6,5 2,5 Oberseite Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.59 Falsche Fadenspannungen Oberer Greiferfaden Wenn der Obergreiferfaden auf der Unterseite der Textilie liegt (Abb. 60):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler z für den Obergreiferfaden (rot) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine niedrigere Nummer. Unterer Greiferfaden Nadelfaden Oberseite Unterseite Abb.60 Oberer Greiferfaden Wenn der Untergreiferfaden auf der Oberseite der Textilie liegt (Abb. 61):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler z für den Obergreiferfaden (rot) auf eine niedrigere Nummer. Unterer Greiferfaden Nadelfaden Oberseite Unterseite Abb.61 Oberer Greiferfaden Wenn der Nadelfaden zu locker erscheint (Abb. 62), drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Nadelfaden (blau r oder grün t) auf eine höhere Nummer. Unterer Greiferfaden Nadelfaden Oberseite Unterseite Abb.62

3-Faden-Flatlocknaht Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 63. Dieser Stich mit einer Nadel und 3 Fäden wird für Stoß- oder Kappnähte und für Zierstiche mit dekorativem Faden verwendet . Durch Verändern der Nadelposition erhält man eine schmale oder breite Flatlocknaht (Flachnaht). Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Fadenspannung Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz nicht nötig Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff 0,5

3,0 3,0 Korrekte Fadenspannung Nadelfaden Oberer Greiferfaden Nadelfaden Fadenspannung Textilie leichter Stoff Oberseite blau grün rot gelb

7,0 4,0 Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.63 mittelschwerer Stoff

1,0 7,0 4,0 Falsche Fadenspannungen Wenn der Untergreiferfaden zu locker ist (Abb. 64):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine niedrigere Nummer. Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Wenn der Obergreiferfaden zu locker ist (Abb. 65):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine niedrigere Nummer. Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Wenn der Nadelfaden zu locker ist (Abb. 66):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine höhere Nummer.
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine niedrigere Nummer. Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.64 Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.65 Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.66

3-Faden-Überwendlings-Kettelstich (Overlock) Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 67. Dieser Stich mit einer Nadel und 3 Fäden wird zum Beispiel zum Nähen von Zierkanten verwendet. Durch Verändern der Nadelposition erhält man eine schmale oder breite Überwendlings-Kettelnaht. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Fadenspannung Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz nicht nötig Textilie blau grün rot gelb leichter Stoff 2,0

0,5 7,5 Korrekte Fadenspannung Nadelfaden Nadelfaden Oberer Greiferfaden Fadenspannung Textilie leichter Stoff blau grün rot gelb

5,0 Unterer Greiferfaden Oberseite Unterseite Abb.67 mittelschwerer Stoff

3,0 1,5 8,0 Wenn der Obergreiferfaden zu locker ist (Abb. 68):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine höhere Nummer. Nadelfaden Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Wenn der Untergreiferfaden zu locker ist (Abb. 69):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine niedrigere Nummer. Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.68 Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Wenn der Nadelfaden zu locker ist (Abb. 70):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler der Nadel (blau r oder grün t) auf eine höhere Nummer.
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine niedrigere Nummer. Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.69 Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.70

3-Faden-Sicherheitsstich, stark dehnbar, imitiert Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 71. Dieser Stich mit 2 Nadeln und 3 Fäden ist ideal für leichte, extrem dehnbare Stoffe wie z. B. Trikot und Elastan. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Stecken Sie für diese Stichart den Obergreifereinsatz in den Oberen Greifer o. Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz einsetzen Korrekte Fadenspannung Fadenspannung Textilie leichter Stoff mittelschwerer Stoff blau grün rot gelb 2,0 1,5 Obergreifereinsatz einsetzen

Obergreifereinsatz einsetzen 0,5 3,0 2,0 Linker Nadelfaden Rechter Nadelfaden Unterer Greiferfaden Oberseite schwerer Stoff 4,0 3,0 Obergreifereinsatz einsetzen Unterseite 1,0 Abb.71 Falsche Fadenspannung Wenn der Untergreiferfaden zu locker ist (Abb. 72):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer. Linker Nadelfaden Rechter Nadelfaden Oberseite Wenn der linke Nadelfaden zu locker ist (Abb. 73):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für die linke Nadel r (blau) auf eine höhere Nummer. Linker Nadelfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.72 Unterer Greiferfaden Rechter Nadelfaden Oberseite Wenn der rechte Nadelfaden zu locker ist (Abb. 74):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für die rechte Nadel t (grün) auf eine höhere Nummer. Linker Nadelfaden Unterseite Abb.73 Unterer Greiferfaden Rechter Nadelfaden Oberseite Unterseite Abb.74

4-Faden-Sicherheitsstich, stark dehnbar, imitiert Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 75. Dieser Stich mit 2 Nadeln und 4 Fäden ist ideal für mittlere bis schwere, dehnbare Stoffe wie z. B. Doppelstrickstoffe und Schwimmbekleidung. Er ist dafür geeignet zwei Stoffe zu verbinden und gleichzeitig die Kanten zu versäubern. Stellen Sie die Fadenspannungswähler r t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Nahtbreitenschalter

Stichlänge 2-4 Obergreifereinsatz nicht nötig Fadenspannung Textilie blau grün rot Korrekte Fadenspannung gelb Oberer Greiferfaden leichter Stoff 2,5 2,0 2,5 2,0 mittelschwerer Stoff 3,0 2,0 3,0 2,0 Rechter Nadelfaden Linker Nadelfaden schwerer Stoff 4,0 2,5 4,0 2,5 Unterer Greiferfaden Oberseite Unterseite Abb.75 Falsche Fadenspannung Oberer Greiferfaden Wenn der Obergreiferfaden auf der Unterseite der Textilie liegt (Abb. 76):

  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine höhere Nummer, oder...
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine niedrigere Nummer. Rechter Nadelfaden Linker Nadelfaden Oberseite Oberer Greiferfaden Wenn der Untergreiferfaden auf der Oberseite der Textilie liegt (Abb. 77):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Untergreiferfaden u (gelb) auf eine höhere Nummer, oder..
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für den Obergreiferfaden z (rot) auf eine niedrigere Nummer. Rechter Nadelfaden Linker Nadelfaden Oberseite Oberer Greiferfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.76 Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.77 Wenn der linke Nadelfaden zu locker ist (Abb. 78):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für die linke Nadel r (blau) auf eine höhere Nummer. Rechter Nadelfaden Linker Nadelfaden Oberseite Oberer Greiferfaden Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.78 Wenn der rechte Nadelfaden zu locker ist (Abb. 79):
  • drehen Sie den Fadenspannungswähler für die rechte Nadel t (grün) auf eine höhere Nummer. Rechter Nadelfaden Linker Nadelfaden Oberseite

Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.79 Rollsäume Mit dieser Maschine lassen sich vier verschiedene Rollsaumtypen nähen. Beim Nähen von Rollsäumen wird die Nähgutkante umgelegt und mit einer Overlocknaht versehen. Für diese Art von Säumen eignen sich am besten leichte Stoffe wie Batist, Chiffon, Organza usw.. Schwere Stoffe oder steife Gewebe eignen sich nicht für Rollsäume.

  • Entfernen Sie die linke Nadel.
  • Stellen Sie den Nahtbreitenschalter d auf „R“ (Abb. 80).
  • Richten Sie die Stützplatte des Nahtbreitenfingers an der Markierung „R“ auf der Stichplatte durch Drehen des Nahtbreiteneinstellknopfes f aus (Abb. 81).
  • Stellen Sie das Einstellrad für die Stichlänge 5 auf „F - 2“ (Abb. 82). Dadurch wird eine feine Naht genäht.
  • Nutzen Sie für Rollsäume die Nadel Kat. Nr. 14. Hinweise:
  • Für einen Rollsaum können viele verschiedene Fadenkombinationen benutzt werden. Um einen besonders schönen Rollsaum (3-Faden-Rollsaum) zu erzeugen, verwenden Sie Bauschgarn (bauschiges Polyamidgarn/Woolly Nylon) als Obergreiferfaden und normalen Faden für die Nadel und den Untergreifer. Für einen 2-Faden-Rollsaum verwenden Sie Bauschgarn für den Untergreiferfaden und normalen Faden für den Nadelfaden.
  • Halten Sie bei Nähbeginn die Leerkette fest, damit sie sich nicht in die Naht einrollen kann.
  • Setzen Sie das Material einer leichten Spannung in Nährichtung aus. Dadurch wird die Naht feiner.
  • Bevor Sie die Leerkette nahe an der Textilie abschneiden, geben Sie einen kleinen Tropfen Textilkleber auf die Naht und lassen ihn trocknen. Prüfen Sie vorher auf Farbechtheit auf der Textilie. Abb.80 Abb.82 Abb.81 Nadel-Position 3-Faden-Rollsaum Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 83. ObergreiferFaden

F-2 nicht nötig Nahtbreitenschalter Fadenspannung Stichlänge blau grün rot gelb Polyester

2,0 7,5 3,0 Bauschgarn

2,0 2,0 2,0 Obergreifereinsatz Oberer Greiferfaden Stellen Sie die Fadenspannungswähler t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Nadelfaden Oberseite 3-Faden-Obergreifer-Überwendlings-Rollsaum Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.83 Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 84. Stellen Sie die Fadenspannungswähler t z u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. ObergreiferFaden Fadenspannung blau grün rot gelb Polyester

2,0 5,5 7,0 Bauschgarn

2,5 Nadelfaden Oberer Greiferfaden Unterer Greiferfaden Oberseite Unterseite Abb.84

2-Faden-Rollsaum Nadel-Position Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 85. Stellen Sie die Fadenspannungswähler t u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Stecken Sie für diese Stichart den Obergreifereinsatz in den Oberen Greifer o.

F-2 einsetzen Nahtbreitenschalter Stichlänge Obergreifereinsatz Unterer Greiferfaden UntergreiferFaden Bauschgarn Fadenspannung blau grün rot gelb

1,5 Obergreifereinsatz einsetzen 1,5 Oberseite Nadelfaden Unterseite Abb.85 Nadel-Position 2-Faden-Untergreifer-Überwendlings-Rollsaum Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 86. Stellen Sie die Fadenspannungswähler t u auf die passenden Werte (siehe Tabelle) und nähen Sie eine Probenaht auf dem verwendeten Material. Stichlänge Obergreifereinsatz Stecken Sie für diese Stichart den Obergreifereinsatz in den Oberen Greifer o. UntergreiferFaden

F-2 einsetzen Nahtbreitenschalter Fadenspannung blau grün Polyester

1,5 rot Obergreifereinsatz einsetzen Obergreifereinsatz einsetzen gelb Nadelfaden 2,0 1,5 Oberseite Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.86

Flatlock-Ziernähte Um Flatlock-Nähte herzustellen, stellen Sie die Fadenspannung für einen 3-Faden-Overlockstich ein. Nähen Sie eine Naht und ziehen Sie das Nähgut anschließend auseinander, um die Naht zu glätten. Die Flatlocknaht kann als dekorative Montagenaht oder als reine Ziernaht eingesetzt werden (Abb. 87 , dunkler Faden). Hinweise:

  • Achten Sie auf die korrekte Fadenspannung, damit sich das Nähgut nach dem Nähen gut auseinander ziehen lässt.
  • Verwenden Sie einen dekorativen Faden als Obergreiferfaden, denn dieser ist der wichtigste Faden und gut zu sehen. Abb.87

1. Entfernen Sie die rechte bzw. die linke Nadel (Abb. 88).

2. Stellen Sie die empfohlene Spannungseinstellung für eine 3-FadenOverlocknaht ein (Abb. 89).

3. Stellen Sie dann die Oberfadenspannungen (grün bzw. blau) wesentlich lockerer ein.

4. Lassen Sie nun auch die Fadenspannung des Obergreifers (rot) etwas

5. Stellen Sie dann die Fadenspannung des Untergreifers (gelb) wesentlich fester ein.

Abb.89 Flatlocknaht als Montagenaht

  • Legen Sie die beiden zu nähenden Textilien links auf links aufeinander, um eine dekorative Naht auf der rechten Seite zu erzeugen.
  • Nähen Sie die Naht und schneiden Sie dabei den überstehenden Stoff weg (Abb. 90). Abb.90 Das Stichbild dieses Stiches zeigt Ihnen die Abbildung 91.
  • Der Oberfaden (Nadelfaden) (grün oder blau) hat dann einen V-Förmigen Verlauf auf der linken Stoffseite.
  • Der Untergreiferfaden verläuft als grade Linie an der Stoffkante.
  • Ziehen Sie das Nähgut zu beiden Seiten der Naht auseinander, damit sich die Stiche flachlegen. Nadelfaden Oberer Greiferfaden Oberseite Unterer Greiferfaden Unterseite Abb.91

Flatlocknaht als Ziernaht

  • Stellen Sie das bewegliche Obermesser i in Ruhestellung (Abb. 92). Die Textilie wird nicht beschnitten bei dieser Art von Naht.
  • Falten Sie die Textilie so, dass die beiden linken Seiten aufeinander liegen. Abb.92
  • Legen Sie die Textilie so, dass ein Teil des Stiches außerhalb der Textilie genäht wird (Abb. 93).
  • Falten Sie danach die Textilie auseinander. Die Stiche legen sich dann flach. Abb.93 Overlock-Blindsäume Der Overlock-Blindsaum eignet sich am besten für Strickwaren. Er erzeugt eine haltbare Kantenversäuberung und ist dabei fast nicht zu sehen (Abb. 94). Es werden in einem Arbeitsgang das überstehende Nahtgut abgeschnitten, der Saum genäht und die Kanten mit einer Overlocknaht versehen.

1. Entfernen Sie die linke Nadel und stellen Sie die Maschine für eine

schmale 3-Faden-Overlocknaht ein.

2. Stellen Sie die Stichlänge auf 4 ein.

3. Falten Sie den Saum erst so zur linken und dann zur rechten Stoffseite,

dass die Stoffkante 6 mm über die erste Falte übersteht (Abb. 95).

4. Nähen Sie vorsichtig auf dem Falz. Dabei muss die Nadel gerade in

die Kante des Falzes einstechen. Abb.94 Abb.95 Haarbiesen Um Ihr Kleidungsstück dekorativer zu gestalten, können Sie es vor dem Zuschneiden mit Haarbiesen versehen werden (Abb. 96). Haarbiesen sind Schmucknähte, wie auf der Abbildung 96 gezeigt.

1. Entfernen Sie die linke Nadel und stellen Sie die Maschine für eine

schmale 3-Faden-Overlocknaht ein.

2. Stellen Sie das Obermesser i in die Ruhestellung.

3. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, zeichnen Sie die gewünschte Anzahl von Haarbiesen mit wasserlöslichem Textilstift oder Textilkreide auf dem Stoff an.

4. Falten Sie den Stoff auf links zusammen und nähen Sie.

5. Wenn alle Biesen genäht sind, bügeln Sie sie alle in eine Richtung,

damit sie gleichmäßig flach anliegen. Abb.96

Ecken nähen Außenecken Schneidlinie

1. Schneiden Sie vor und nach der Ecke ca. 2 cm bis zur Nahtlinie weg

2. Nähen Sie einen Stich weiter als bis zur Markierung „A“ auf der Zeichnung und stoppen Sie dann (Abb. 97).

3. Lüften Sie Nadel und Nähfuß a.

4. Ziehen Sie das Nähgut soweit nach hinten, dass sich der Faden löst,

der vom Finger der Stichplatte e gehalten wird. (Zur besseren Erkennbarkeit ist auf der nebenstehenden Zeichnung der Nähfuß a nicht dargestellt - Abb. 98).

5. Drehen Sie das Nähgut und senken Sie den Nähfuß a, so dass das

Obermesser i auf einer Linie mit der Schnittkante liegt (Abb. 99).

6. Ziehen Sie die losen Fäden nach oben und nähen Sie weiter.

Abb.98 Abb.99 Innenecken

1. Schneiden Sie das Nähgut am Nahtrand ab.

2. Stellen Sie das Obermesser i in Ruhestellung (Abb. 100).

3. Nähen Sie auf der Schnittkante (Abb. 101).

4. Stoppen Sie das Nähen kurz vor Erreichen der Ecke.

5. Legen Sie am Eckpunkt eine Falte, so dass die beiden Kanten eine Linie

6. Nähen Sie langsam über die Ecke hinweg die zweite Kante. Achten Sie

dabei darauf, dass Sie nicht die Falte mitfassen! Abb.101 Abb.102

Tipps und Tricks Stecknadeln einstecken Stecken Sie Stecknadeln immer links vom Nähfuß a ein (Abb. 103). So befinden sich die Stecknaden nicht im Schneidbereich der Messer i s und sie lassen sich danach wieder leicht entfernen. Achtung! Geräteschäden! Nähen Sie niemals über Stecknadeln oder andere harte Materialien. Die Messer i s können dabei irreparabel beschädigt werden! Abb.103 Leerkette sichern Um ein Lösen der Leerkette zu verhindern, fädeln Sie die Leerkette in eine Handnähnadel ein. Stechen Sie die Nadel zum Sichern in das Ende der Naht. Nahtverstärkung Die Naht kann verstärkt werden, wenn Sie ein Köperband mit einnähen. Führen Sie hierzu das Band durch den Schlitz im vorderen Bereich des Nähfußes a zu (Abb. 104). Abb.104 Legen Sie das Band unter den Fuß nach hinten und nähen Sie die Naht. Dadurch wird das Band mit der Naht angenäht (Abb. 105). Abb.105 Borten

1. Stellen Sie das Obermesser i in Ruhestellung.

2. Entfernen Sie die rechte Nadel und den dazugehörigen Faden.

3. Ziehen Sie die Kordeleinlage (Garn oder Köperband) durch den Schlitz

in vorderen Bereich des Nähfußes a (Abb. 106). Abb.106

4. Legen Sie die Kordeleinlage unter den Nähfuß a und ketteln Sie die

gewünschte Länge ab (Abb. 107). Sie können die abgekettelten Borten einzelnd verwenden oder mehrere ineinander flechten. Abb.107

Wartung und Reinigung Achtung! Ziehen Sie immer vor dem Reinigen oder Warten den Netzstecker aus der Netzsteckdose. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Reinigen und Schmieren

  • Entfernen Sie regelmäßig Staub und Flusen aus dem Greifer- und Messerbereich. Sie können dafür den mitgelieferten Pinsel benutzen (Abb. 108).
  • Wischen Sie die Maschine mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab. Abb.108
  • Schmieren Sie die Maschine regelmäßig an den auf der Abbildung 109 gezeigten Schmierpunkten. Verwenden Sie hierzu ausschließlich Nähmaschinenöl. Abb.109 Unteres Messer wechseln Achtung! Ziehen Sie immer vor dem Wechseln des Messers s den Netzstecker aus der Netzsteckdose. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Gerätes. Ansonsten besteht Verletzungsgefahr! Wechseln Sie das Untermesser s, sobald Sie bemerken, dass das Untermesser s nicht mehr richtig und sauber schneidet. Nehmen Sie die Abbildung 110 zur Hilfe.

1. Öffnen Sie die Frontklappe 0.

2. Stellen Sie das obere Messer i in die Ruhestellung (A).

3. Entfernen Sie die Schraube am unteren Messer s (B) und entfernen Sie

das Messer s (C) (Abb. 111).

4. Schieben Sie das neue Messer s in die Halterung und schrauben Sie

5. Stellen Sie das obere Messer i in Arbeitsstellung und schließen Sie

die Frontklappe 0. Abb.110 Abb.111

Aufbewahren Achtung: Ziehen Sie immer den Netzstecker aus der Steckdose bevor Sie die Maschine verstauen. Dies verhindert unbeabsichtigtes Starten des Gerätes und somit Verletzungsgefahr sowie Überhitzung des Gerätes! Wenn Sie die Maschine nicht verwenden, decken Sie sie immer mit der Abdeckhaube ab. So schützen Sie die Maschine vor Staub. Bewahren Sie die Maschine an einem sauberen und trockenem Ort auf. Transportieren Sie die Maschine immer am ausklappbaren Griff. Entsorgen Werfen Sie das Gerät keinesfalls in den normalen Hausmüll. Dieses Produkt unterliegt der europäischen Richtlinie 2002/96/EC. Führen Sie alle Verpackungsmaterialien einer umweltgerechten Entsorgung zu. Entsorgen Sie das Gerät über einen zugelassenen Entsorgungsbetrieb oder über Ihre kommunale Entsorgungseinrichtung. Beachten Sie die aktuell geltenden Vorschriften. Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrer Entsorgungseinrichtung in Verbindung. Entsorgen Sie das Nähmaschinenöl keinesfalls im normalen Hausmüll. Schütten Sie es nicht in den Abfluss. Entsorgen Sie das Öl über einen zugelassenen Entsorgungsbetrieb oder über Ihre kommunale Entsorgungseinrichtung. Garantie und Service Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Das Gerät wurde sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft. Bitte bewahren Sie den Kassenbon als Nachweis für den Kauf auf. Bitte setzen Sie sich im Garantiefall mit Ihrer Servicestelle telefonisch in Verbindung. Nur so kann eine kostenlose Einsendung Ihrer Ware gewährleistet werden. Die Garantieleistung gilt nur für Material- oder Fabrikationsfehler, nicht aber für Transportschäden, Verschleißteile oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z. B. Schalter oder Akkus. Das Produkt ist lediglich für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie. Ihre gesetzlichen Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Die Garantiezeit wird durch die Gewährleistung nicht verlängert. Dies gilt auch für ersetzte und reparierte Teile. Eventuell schon beim Kauf vorhandene Schäden und Mängel müssen sofort nach dem Auspacken gemeldet werden, spätestens aber zwei Tage nach Kaufdatum. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig. Service Deutschland Tel.: 01805772033 (0,14 EUR/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.) E-Mail: kompernass@lidl.de Service Österreich Tel.: 0820 201 222 (0,15 EUR/Min.) E-Mail: kompernass@lidl.at Service Schweiz Tel.: 0842 665566 (0,08 CHF/Min., Mobilfunk max. 0,40 CHF/Min.) E-Mail: kompernass@lidl.ch Importeur KOMPERNASS GMBH BURGSTRASSE 21 44867 BOCHUM, GERMANY www.kompernass.com

Fehlerbehebung Problem Ursache Behebung

  • Nadeln sind verbogen, stumpf oder an den Spitzen beschädigt.
  • Setzen Sie neue Nadeln ein.
  • Nadeln sind nicht richtig eingelegt.
  • Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung ein.
  • Sie haben zu heftig am Stoff gezogen
  • Führen Sie den Stoff behutsam mit beiden Händen.
  • Garn ist nicht richtig eingefädelt.
  • Fädeln Sie das Garn richtig ein.
  • Fadenspannung ist zu hoch.
  • Verringern Sie die Fadenspannung.
  • Nadeln sind nicht richtig eingelegt.
  • Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung ein.
  • Nadeln sind verbogen, stumpf oder an den Spitzen beschädigt.
  • Setzen Sie neue Nadeln ein.
  • Nadeln sind nicht richtig eingelegt.
  • Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung ein.
  • Garn ist nicht richtig eingefädelt.
  • Prüfen Sie den Verlauf der einzelnen Fäden.
  • Fadenspannung ist nicht korrekt.
  • Korrigieren Sie die Fadenspannung.
  • Prüfen Sie den Verlauf der einzelnen Fäden.
  • Fadenspannung ist zu hoch.
  • Stellen Sie die Fadenspannung nach.
  • Garn ist nicht richtig eingefädelt.
  • Fädeln Sie das Garn richtig ein.
  • Prüfen Sie den Verlauf der einzelnen Fäden.
  • Differentialtransport nicht eingestellt.
  • Stellen Sie den Differentialtransport richtig ein. Stoff wird nicht sauber abgeschnitten
  • Messer sind stumpf oder falsch eingesetzt.
  • Wechseln Sie das Messer aus oder setzen Sie es richtig ein. Stoffkanten kräuseln sich
  • Zuviel Stoff auf einen Stich.
  • Ändern Sie die Nahtbreite. Nadeln brechen Faden reißt ab Stiche werden ausgelassen Stiche sind unregelmäßig Nähte werfen Falten

rechts staat. Afb. 21