THUNDER 85 C - Rasenmäher SABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts THUNDER 85 C SABO als PDF.
| Produkttyp | Funkgesteuerter Schlegelmulcher |
| Marke | SABO |
| Modell | THUNDER 85 C |
| Abmessungen (L x B x H) | 1640 x 1300 x 900 mm |
| Leergewicht | 580 kg |
| Schnittbreite | 840 mm |
| Schnitthöhenverstellung | 20 - 120 mm |
| Motor | Honda iGXV700, 4-Takt Benzinmotor |
| Kraftstofftankinhalt | 18 l |
| Hydrauliköltankinhalt | 14 l |
| Batterie | 12 V, 16 Ah, Lithium-Ionen-Akku |
| Fahrgeschwindigkeit | 0 - 7 km/h |
| Max. seitlicher Neigungswinkel | 65° |
| Max. Längsneigung (bergauf/bergab) | 50° / 20° |
| Schallleistungspegel (LwA) | 104 dB(A) |
| Schalldruckpegel (LpA) | 88 dB(A) |
| Antrieb | Hydrostatisch, zwei separate Hydraulikmotoren pro Raupenkette |
| Messertyp | Doppelt freischwingende Schlegelmesser |
| Steuerung | Funkfernsteuerung mit Joysticks |
| Sicherheitseinrichtungen | Überrollbügel, Not-Aus-Taster, Sicherheitsschalter, Blinklicht |
| Wartungsintervall Ölwechsel | Alle 100 Betriebsstunden |
| Lieferumfang | Maschine, Funksteuerung, Ladegerät, Werkzeugset |
Häufig gestellte Fragen - THUNDER 85 C SABO
Benutzerfragen zu THUNDER 85 C SABO
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Rasenmäher kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch THUNDER 85 C - SABO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. THUNDER 85 C von der Marke SABO.
BEDIENUNGSANLEITUNG THUNDER 85 C SABO
THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO / THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO

FUNKGESTEUERTER SCHLEGELMULCHER BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
IT
SABO-Maschinenfabrik GmbH
Auf dem Höchsten 22
51645 Gummersbach
+49(0)22617040
post@sabo-online.com
www.SABO-online.com
DE
Deutsch
Originalanleitung
IT
Italiano
DIE MASCHINE WIRD OHNE MOTORÖL GELIEFERT! VOR DER BENUTZUNG ÖL EINFÜLLEN, WIE IM BETRIEBS- UND WARTUNGSHANDBUCH DES MOTORS ANGEGEBEN.
ATTENTION!
LA MACHINE EST FOURNIE SANS HUILE MOTEUR I AVANT DE L'UTILISER AJOUTER DE L'HUILE COMME INDIQUÉ DANS LE MANUEL D'UTILISATION ET D'ENTRETIEN DU MOTEUR.
WARNING!
THE MACHINE IS SUPPLIED WITHOUT ANY ENGINE OIL! BEFORE USING IT, ADD SOME OIL AS SHOWN IN THE ENGINE USER AND MAINTENANCE MANUAL.
LET OP!
DE MACHINE WORDT GELEVERD ZONDER MOTOROLIE! VUL VOOR GEBRUIK OLIE BIJ ZOALS AANGEGEVEN IN DE BEDIENINGS- EN ONDERHOUDSHANDLEIDING VAN DE MOTOR
¡ATENCIÓN!
¡LA MÁQUINA SE ENTREGA SIN ACEITE MOTOR! ANTES DE UTILIZARLA, AÑADIR ACEITE COMO SE INDICA EN EL MANUAL DE USO Y MANTENIMIENTO DEL MOTOR.
ATTENZIONE!
LA MACCHINA VIENE FORNITA SENZA OLIO MOTORE! PRIMA DI UTILIZZARLA, AGGIUNGERE DELL'OLIO COME INDICATO NEL MANUALE D'USO E MANUTENZIONE DEL MOTORE.
ATENÇÃO!
THUNDER 85 & 100 wurden für die Arbeit in Steillagen entwickelt. Trotzdem ist es unerlässlich, jedes Mal vor dem Einsatz die Bedingungen des Geländes, in dem gearbeitet werden soll, zu überprüfen.
Der Hersteller erklärt, dass die auf einer Fläche stehende Maschine einen maximalen seitlichen Kippwinkel von 65° hat (statischer seitlicher Kippwinkel). Deshalb muss der Bediener, der an einem steilen Gefälle arbeiten will, diesen Grenzwert berücksichtigen und mit äußerster Vorsicht vorgehen.
Außerdem muss der Bediener bei Arbeiten auf Böden mit einem Gefälle von mehr als 20° darauf achten, mindestens alle 5 Minuten die Fahrtrichtung durch eine 180°-Drehung umzukehren, um eine optimale Schmierung des Motors zu gewährleisten.
Reinigen Sie regelmäßig den Bereich in der Nähe des Abgaskrümmers von angesammelten Ablagerungen wie Gras, Holz, Sträucher (siehe Foto unten). Der Abgaskrümmer erreicht während des Betriebs hohe Temperaturen, mit der Gefahr einer Brandentzündung.

1 Kennzeichnung Hersteller und Maschine 5
2 Hinweise zur Kundendienstanforderung....5
3 Glossar der verwendeten Begriffe 5
4 Beiliegende Dokumentationen....6
5 Allgemeine Sicherheitshinweise 6
6 Sicherheitshinweise für Handhabung und Transport....6
7 Sicherheitshinweise für Gebrauch und Betrieb....6
8 Sicherheitshinweise für Einstellungen und Wartungsarbeiten 6
9 Warnhinweise zu den Bedingungen im Arbeitsbereich 7
10 Sicherheitshinweise zur Umweltbelastung 7
11 Allgemeine Beschreibung der Maschine 7
12 THUNDER 100 C & THUNDER 100 C PRO Beschreibung der Hauptkomponenten....8
13 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO Beschreibung der Hauptkomponenten ....8
14 Beschreibung der Sicherheitsvorrichtungen....8
15 Restrisiken....9
16 Unsachgemäße Verwendung 9
17 THUNDER 100 C Technische Daten....10
18 THUNDER 100 C PRO Technische Daten....10
19 THUNDER 85 C Technische Daten....11
20 THUNDER 85 C PRO Technische Daten....11
21 Außenbereiche....11
22 Sicherheits- und Hinweisschilder 12
23 Hinweise für Transport und Handhabung 12
24 Verpackungsmethoden (für den Versand and den Händler)....12
25 Verladen, Transport und Abladen (mit Palette) 12
26 Auspacken....12
27 Lieferung der Maschine und Einlaufzeit....12
28 Schulung des Bedieners 13
29 Verladen, Transport und Abladen (ohne Palette)....13
30 Empfehlungen für Gebrauch und Betrieb (siehe Abbildung 30)....13
31 Beschreibung der Maschinensteuerungen 13
32 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO Beschreibung der Funksteuerung....14
33 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO Beschreibung der Funksteuerung....14
34 Anlassen der Maschine....15
35 Stopp am Ende der Arbeit....15
36 Not-Aus und Neustart....16
37 Neustart nach Stopp wegen Ausschaltung des Motors (siehe Abbildung 37)....16
38 Kraftstoffbetankung 16
39 Gebrauchshinweise....16
40 Abschleppen der defekten Maschine....17
41 Demontage/Montage der Raupenketten....17
42 Spannung der Raupenketten....17
43 Schmierung des Kettenspanners....18
44 Längerer Stillstand der Maschine....18
45 Wiederinbetriebnahme der Maschine 18
46 Hinweise zu den Wartungsarbeiten....18
47 Tabelle mit den Intervallen der geplanten Wartung....19
48 Tabelle Schmierstoffe und Hydrauliköle 20
49 Aufladen der Lithium-Batterie (12 V)....20
50 Reinigung der Maschine 20
51 Kontrolle des Hydraulikölstands....21
DE
52 Kontrolle des Motorölstands 21
53 Kontrolle und Reinigung des Luftfilters des Motors 21
54 Motoröl wechseln 21
55 Motorölfilter wechseln 22
56 Wartung der Hydraulikanlage 22
57 Hydrauliköl wechseln 22
58 Hydraulikölfilter wechseln....23
59 Austausch oder Umkehrung der Schneidmesser 23
60 Kontrolle der elektrischen Anlage 23
61 Sicherungen austauschen....23
62 Informationen zu Störungen....24
63 Garantie 27
64 EG-Konformitätserklärung....28
65 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO Schaltplan Maschine 29
66 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO Schaltplan Funksteuerung 29
67 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO Schaltplan Sicherungen 29
68 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO Schaltplan Maschine....29
69 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO Schaltplan Funksteuerung 29
70 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO Schaltplan Sicherungen....29
Zweck des Handbuchs
- Dieses Handbuch ist ein wesentlicher Bestandteil der Maschine und soll alle Informationen liefern, die:
a) für eine korrekte Sensibilisierung des Bedienpersonals in Bezug auf Sicherheitsfragen erforderlich sind;
b) für den sicheren Umgang mit der verpackten und ausgepackten Maschine erforderlich sind;
c) für die korrekte Installation der Maschine erforderlich sind;
d) die für ein umfassendes Verständnis ihres Betriebs und ihrer Grenzen erforderlich sind;
e) für ihren korrekten Gebrauch unter Sicherheitsbedingungen erforderlich sind;
f) zur korrekten und sicheren Durchführung von Wartungsarbeiten erforderlich sind;
g) für die Demontage der Maschine unter sicheren Bedingungen und in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften zum Schutz der Gesundheit der Arbeiter und der Umwelt erforderlich sind.
Die Verantwortlichen der betrieblichen Abteilungen, die diese Maschine erwerben, sind gemäß den geltenden Normen verpflichtet, den Inhalt dieses Betriebshandbuchs sorgfältig zu lesen und dem jeweiligen Bedien- und Wartungspersonal die Teile zur Kenntnis zu bringen, für die es zuständig ist. - Die dafür aufgewendete Zeit wird durch die korrekte Funktionsweise der Maschine und ihre sichere Verwendung reichlich ausgeglichen.
- Dieses Dokument setzt voraus, dass am Einsatzort der Maschine die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten werden.
Die Informationen der Originalanleitung wurden vom Hersteller in seiner Sprache (DEUTSCH) und in Übereinstimmung mit den geltenden Normen verfasst. - Die Übersetzungen der Handbücher werden ohne Änderungen vom Text der ORIGINALANLEITUNG aus durchgeführt.
- Diese Verpflichtung gilt auch für Übersetzungen, die vom Vertreter oder der Person realisiert werden, die die Einführung in dem betreffenden Sprachraum vomimmt.
- Bei Unstimmigkeiten in den Übersetzungen in andere Sprachen muss immer auf die Anleitung in Deutsch Bezug genommen werden.
- Das Handbuch ist sorgfältig aufzubewahren und muss die Maschine bei allen Besitzerwechseln im Laufe ihres Betriebslebens begleiten.
- Bei der Aufbewahrung ist darauf zu achten, das Handbuch vorsichtig und mit sauberen Händen zu handhaben und es nicht auf schmutzigen Oberflächen abzulegen. Es dürfen keine Teile entfernt, herausgerissen oder willkürlich verändert werden.
- Das Handbuch ist an einem vor Feuchtigkeit und Hitze geschützten Ort und nach Möglichkeit in der Nähe der Maschine, auf die es sich bezieht, aufzubewahren.
- Bei einer Beschädigung, die die in Ihrem Besitz befindliche Kopie des Handbuchs unbrauchbar macht, können Sie eine Kopie anfordern bei:
SABO-Maschinenfabrik GmbH, Auf dem Höchsten 22, 51645 Gummersbach, Tel. +49 (0)2261-704 0, E-Mail: post@sabo-online.com - Hierbei sind der Maschinentyp, das Baujahr und die Seriennummer anzugeben.
- Einige Informationen könnten möglicherweise nicht vollständig mit der tatsächlich gelieferten Konfiguration übereinstimmen.
- Der Hersteller behält sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung Änderungen an den Angaben vorzunehmen, sofern dies nicht die Sicherheit beeinträchtigt.
- Jeder Bericht von Nutzem kann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Kundendienstes leisten, den der Hersteller seinen Kunden anbieten will.
- Um bestimmte Textstellen hervorzuheben oder auf bestimmte wichtige Angaben hinzuweisen, wurde eine Reihe von Symbolen verwendet, deren Bedeutung im Folgenden erläutert wird.
Gefahr – Achtung
Das Symbol weist auf schwerwiegende Gefahrensituationen hin, die bei Nichtbeachtung die Gesundheit und Sicherheit von Personen ernsthaft gefährden können.
Vorsicht - Warnung
Das Symbol weist darauf hin, dass geeignete Verhaltensweisen angenommen werden müssen, um die Gesundheit und Sicherheit von Personen nicht zu gefährden und Schäden an der Maschine zu vermeiden.
Wichtig
Das Symbol kennzeichnet technische und betriebliche Informationen von besonderer Bedeutung, die nicht zu vernachlässigen sind.
ANMERKUNG
Das Symbol wird verwendet, um auf zusätzliche Informationen zu verweisen.
1 KENNZEICHNUNG HERSTELLER UND MASCHINE
Das Typenschild (siehe Abbildung 1.1) ist direkt an der Maschine angebracht (an der auf Abbildung 1.2 gezeigten Position).
1) Kennzeichnung des Herstellers
2) Modell
3) Gewicht
4) Leistung
5) Herstellungsjahr
6) Seriennummer
7) CE-Kennzeichnung
8) Geräuschpegel
- Neben den Kennzeichnungshinweisen des Herstellers sind alle für die Inbetriebnahme erforderlichen Anweisungen angegeben (siehe Abbildung 1.2).
2 HINWEISE ZUR KUNDENDIENSTANFORDERUNG
Der Kundendienst findet durch einen autorisierten Fachhändler statt. Für Deutschland finden Sie auf unserer Homepage unter www.sabo-online.com und dem Reiter „Service“/„Fachhändler Suche“ den Fachhändler in Ihrer Nähe. Bei Unsicherheit treten Sie mit Ihrem Verkaufspartner in Kontakt.
Bei jeder Kundendienstanforderung sind die Daten auf dem Typenschild, die Betriebsstunden und die Art des festgestellten Defekts anzugeben.
3 GLOSSAR DER VERWENDETEN BEGRIFFE
Im Glossar sind einige der in der Verarbeitung der Informationen verwendeten Begriffe mit ihrer Erläuterung aufgeführt, um ein leichteres Verständnis zu ermöglichen.
- Schulung: Ausbildungsprozess zur Vermittlung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die notwendig sind, um selbstständig, zweckmäßig, korrekt und risikofrei zu arbeiten.
- Vor der Schulung des Bedieners ist sicherzustellen, dass dieser mit den Grundfunktionen einer Funksteuerung vertraut ist und über anerkannte Erfahrungen in dem Anwendungsbereich verfügt.
- Not-Aus: Bei drohender Gefahr die willentliche Aktivierung des Befehls zum Anhalten aller beweglichen Teile, deren Betrieb eine Gefahr darstellen könnte.
- Stopp im Alarmzustand: Zustand, in dem die beweglichen Teile angehalten werden, wenn das Steuerungssystem eine Störung feststellt.
- Allgemeiner Stopp: Zustand, der neben dem normalen Stopp auch die Unterbrechung aller Versorgungsquellen beinhaltet.
- Wartungstechniker: Techniker, der für die Durchführung von Eingriffen ausgewählt und autorisiert wurde, die nicht dem Bediener zugewiesen werden können.
- Der Wartungstechniker muss über genaue Informationen und anerkannte Kenntnisse mit besonderen Fähigkeiten in dem vorgesehenen Eingriffsbereich verfügen.
DE
- Ordentliche Wartung: Eine Reihe von Maßnahmen, die an der Maschine durchgeführt werden müssen, um die kontinuierliche Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und eine längere Lebensdauer zu gewährleisten.
- Eine ordnungsgemäße Wartung gewährleistet eine langfristige Leistung, eine längere Lebensdauer und ein gleichbleibendes Niveau der Sicherheitsanforderungen.
- Die ordentliche Wartung wird normalerweise vom Hersteller geplant, der die Intervalle und Verfahren festlegt.
- Außerordentliche Wartung: Eingriffe aufgrund von nicht vorhersehbaren und nicht vom Hersteller geplanten Ereignissen, die vom Wartungstechniker durchgeführt werden müssen.
- Die Eingriffe dienen der unveränderten Wiederherstellung der ursprünglichen Funktionsweise und Sicherheitsbedingungen.
- Bediener: Person, die für die Ausführung der Betriebsfunktionen (Starten, Stoppen, Befüllung usw.) und die Durchführung der ordentlichen Wartung geschult ist.
Der Bediener muss zusätzlich zu einer angemessenen Ausbildung und Unterweisung im Umgang mit der Maschine über geeignete Fähigkeiten und Fertigkeiten für die auszuführenden Arbeiten verfügen. - Gefahr: Eine potenzielle Quelle für körperliche oder gesundheitliche Schäden.
- Risiko: Eine Kombination der Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden für die Gesundheit eintritt, und der Schwere des Schadens selbst, wenn sich eine Person in einer Gefahrensituation befindet.
- Restrisiken: Alle Risiken, die trotz der Tatsache, dass während der Konstruktionsphase alle Sicherheitslösungen angewandt und integriert wurden, bestehen bleiben.
- Zuständige für den Transport und die Handhabung: Autorisierte Personen mit anerkannter Sachkenntnis im sicheren Umgang mit Transportmitteln und Hebezeugen.
- Falscher Gebrauch: Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung, die nicht im Betriebshandbuch angegeben ist und die sich aus menschlichem Verhalten ergeben kann.
4 BEILIEGENDE DOKUMENTATIONEN
Die folgende Liste führt die der Maschine beigefügten Unterlagen auf.
- Schaltpläne
- EG-Konformitätserklärung (das Dokument ist im Betriebs- und Wartungshandbuch enthalten).
- Betriebs- und Wartungshandbuch
- Hydraulikpläne
- Spezifische Handbücher für installierte Zukaufteile oder Unterbaugruppen
5 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
- Die Maschine wurde mit allen Vorsichtsmaßnahmen entwickelt und gebaut, um die Risiken während ihrer vorgesehenen Lebensdauer zu minimieren.
- Durch die Manipulation und die Umgehung der Sicherheitseinrichtungen können Gefahren (auch schwerwiegende) für den Bediener entstehen.
Die Maschine darf NUR von entsprechend geschulten und eingewiesenen Bedienern verwendet werden, um sie selbstständig, korrekt und sicher zu bedienen. - Die Betriebsanleitung ist insbesondere bei der erstmaligen Verwendung einzusehen, wobei sicherzustellen ist, dass der Inhalt vollständig verstanden wurde.
Die SICHERHEITSHINWEISE beachten, UNSACHGEMÄSSE ANWENDUNG vermeiden und eventuell noch vorhandene RESTRISIKEN bewerten. - Beim Umgang mit der Maschine KEINE Kleidung und/oder Zubehör tragen, die sich in den beweglichen oder vorstehenden Teilen verfangen könnten.
- Vor der Verwendung und/oder Wartung sind die Informationen in den Referenzdokumenten nachzulesen und die beschriebenen Verfahren präzise und genau zu befolgen.
- Die Arbeiten NUR gemäß den in der „Betriebsanleitung“ enthalten Herstellerangaben durchführen.
- Die Sicherheits- und Hinweisschilder lesbar halten und die darauf gegebenen Anweisungen befolgen.
- Die Hinweisschilder können in verschiedenen Formen und Farben auf Gefahren, Gebote und Verbote hinweisen und Anweisungen geben.
- Nicht mehr lesbare Hinweisschilder sind zu ersetzen und an der ursprünglichen Stelle wieder anzubringen.
6 SICHERHEITSHINWEISE FÜR HANDHABUNG UND TRANSPORT
- Der Hersteller ist bei der Verpackung besonders sorgfältig vorgegangen, um die mit dem Versand, der Handhabung und dem Transport verbundenen Risiken zu minimieren.
- Das für die Handhabung (Auf- und Abladen) autorisierte Personal muss über anerkannte Fachkenntnisse und berufliche Fähigkeiten verfügen.
- Für das Verladen, den Transport und das Entladen müssen Mittel und Vorrichtungen mit ausreichender Tragfähigkeit verwendet werden.
- KEINESFALLS versuchen, die Vorgehensweisen zum Heben, Bewegen und zur Handhabung auf irgendeine Weise zu umgehen.
- Die Packstücke dürfen sich NICHT überlappen, da sie dadurch beschädigt werden könnten.
- Bei einer längeren Lagerung ist in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob sich die Lagerbedingungen der Packstücke nicht verändert haben.
- Alle Bestandteile der Verpackung sind gemäß den im Anwendungsland geltenden Gesetzen zu entsorgen.
7 SICHERHEITSHINWEISE FÜR GEBRAUCH UND BETRIEB
Die Maschine darf NUR von EINEM Bediener verwendet werden, der geschult ist, über ausreichende Fähigkeiten für die auszuführende Arbeit verfügt und körperlich sowie geistig geeignet sein muss.
- Die Betriebsanleitung ist insbesondere bei der erstmaligen Verwendung einzusehen, wobei sicherzustellen ist, dass der Inhalt vollständig verstanden wurde.
- Die Lage und Funktion der Bedienelemente feststellen und einige Fahrmanöver simulieren (insbesondere Starten und Stoppen), um sich damit vertraut zu machen.
- Die Maschine AUSSCHLIESSLICH für die vom Hersteller vorgesehenen Anwendungen und Methoden benutzen.
- Die SICHERHEITSHINWEISE beachten, UNSACHGEMÄSSE VERWENDUNG vermeiden und die möglicherweise vorhandenen RESTRISIKEN bewerten.
- Prüfen, ob alle Sicherheitseinrichtungen vollständig installiert und wirksam sind.
- Die Maschine NUR mit den vom Hersteller installierten Original-Sicherheitseinrichtungen verwenden.
- Je nach Art des auszuführenden Eingriffs sind die in der „Betriebsanleitung“ angegebenen und die in den Arbeitsgesetzen vorgesehenen persönlichen Schutzausrüstungen zu tragen.
Die den Arbeitsbereich umgebenden Flächen sind zu kennzeichnen und ausreichend zu sichern, um das Betreten durch Dritte zu verhindern.
8 SICHERHEITSHINWEISE FÜR EINSTELLUNGEN UND WARTUNGSARBEITEN
Die Maschine in einem Zustand maximaler Effizienz halten und die planmäßige Wartung entsprechend der vom Hersteller angegebenen Häufigkeit und Methoden durchführen.
- Eine ordnungsgemäße Wartung gewährleistet eine langfristige Leistung, eine längere Lebensdauer und ein gleichbleibendes Niveau der Sicherheitsanforderungen.
- Das zur Durchführung der ordentlichen Wartung berechtigte Personal muss über anerkannte Fachkenntnisse und besondere Fähigkeiten in dem entsprechenden Eingriffsbereich verfügen.
- Die angrenzenden Bereiche markieren und geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen, um das Betreten des Eingriffsbereichs durch Dritte zu verhindern.
- Tragen Sie je nach Art der Arbeit die in der "Betriebsanleitung" aufgeführte und die in den Arbeitsschutzgesetzen vorgesehene persönliche Schutzausrüstung.
- Alle Eingriffe NUR durchführen, nachdem alle Energiequellen ordnungsgemäß getrennt wurden, um unter sicheren Bedingungen arbeiten zu können.
- Führen Sie die Arbeiten unter Beachtung der vom Hersteller in der "Betriebsanleitung" festgelegten Verfahren durch. „Betriebsanleitung“ enthaltenen Herstellerangaben durchführen.
Alle Eingriffe NUR mit geeigneten und in einem guten Zustand befindlichen Werkzeugen durchführen, um Beschädigungen an Komponenten und Teilen der Maschine zu vermeiden.
Die SICHERHEITSVORRICHTUNGEN dürfen nur durch Originalersatzteile ersetzt werden, um das vorgesehene Sicherheitsniveau nicht zu beeinträchtigen.
Die Verwendung von ähnlichen, aber nicht originalen Ersatzteilen kann zu unsachgemäßen Reparaturen, veränderter Leistung und finanziellen Schäden führen. - Es sind die vom Hersteller empfohlenen Schmierstoffe (Öle und Fette) oder Schmierstoffe mit gleichen chemisch-physikalischen Eigenschaften zu verwenden.
- Nach Abschluss der Eingriffe alle vorgesehenen Sicherheitsbedingungen zur Vermeidung und Minimierung der Risiken während der Mensch-Maschine-Interaktion wiederherstellen.
- Nach Beendigung eines Eingriffs ist zu prüfen, dass keine Werkzeuge oder anderes Material in der Nähe der beweglichen Teile oder in den Gefahrenzonen zurückgeblieben sind.
- Für alle Arbeiten, die nicht in der „Betriebsanleitung“ beschrieben sind, ist der Kundendienst des Herstellers zu kontaktieren.
- Eingriffe der AUSSERORDENTLICHEN WARTUNG dürfen nur von Technikern mit anerkannter Erfahrung in diesem Eingriffsbereich durchgeführt werden.
9 WARNHINWEISE ZU DEN BEDINGUNGEN IM ARBEITSBEREICH
- Der Bediener muss die Maschine ordnungsgemäß verwenden und IMMER mit Vorsicht vorgehen, besonders in unwegsamem Gelände und an stellen Hängen.
- Eine umfassende Liste aller Bedingungen, die mit Verhaltens- und Umweltfaktoren zusammenhängen und Risiken verursachen können, ist kaum realisierbar.
- Die Einhaltung der aufgeführten Warnhinweise kann die Risiken zwar verringern, aber NICHT vollständig beseitigen.
Die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine IMMER den Bodenverhältnissen anpassen und immer mit äußerster Vorsicht vorgehen. - Bei Arbeiten auf abschüssigem Gelände immer auf die Kippgefahr achten.
- Die Gefahr des Umkippens steigt beim Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit schlagartig und unkontrolliert an.
- Alle Hindernisse, insbesondere in steilem Gelände (Gräben, Löcher, nachgiebige Bereiche usw.), die die Stabilität der Maschine beeinträchtigen und somit die Gefahr des Umkippens mit sich bringen könnten, sind zu vermeiden.
- Vorsicht bei Arbeiten auf nicht verdichteten Böden (auch auf ebenem Gelände), auch aufgrund von widrigen Witterungsverhältnissen (starker Regen, überschwemmte Böden usw.).
- Bei Arbeiten in der Nähe von Gräben, Böschungen, Kanälen oder Bereichen, in denen der Boden locker und erdrutschgefährdet ist, ist äußerste Vorsicht geboten.
- Die Kontrolle über die Maschine behalten, sich in einen sicheren Bereich begeben und im Falle einer Gefahr instinktive und unvernünftige Steuerbefehle vermeiden.
- Bei Arbeiten auf unwegsamem, stark abschüssigem Gelände NICHT plötzlich oder bei zu hoher Geschwindigkeit lenken.
10 SICHERHEITSHINWEISE ZUR UMWELTBELASTUNG
- Jedes Unternehmen ist verpflichtet, die Umweltauswirkungen seiner Tätigkeiten (Produkte, Dienstleistungen usw.) durch entsprechende Verfahren zu ermitteln, zu bewerten und zu begrenzen.
- Die Verfahren zur Ermittlung erheblicher Umweltauswirkungen müssen die folgenden Faktoren berücksichtigen:
a) Emissionen in die Atmosphäre
b) Ableitungen von Flüssigkeiten
c) Abfallbeseitigung
d) Verunreinigung des Bodens
e) Einsatz von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen
f) Ortliche Probleme im Zusammenhang mit der Umweltbelastung
- Zur Minimierung der Umweltauswirkungen gibt der Hersteller nachstehend einige Hinweise.
- Die Hinweise müssen von allen Personen, die, aus welchen Gründen auch immer, mit der Maschine zu tun haben, beachtet werden.
- Alle Verpackungskomponenten müssen gemäß den jeweils gültigen Gesetzen entsorgt werden.
- Bei laufendem Motor in geschlossenen Räumen ist zu prüfen, ob der Luftaustausch ausreichend ist und die Geräuschemissionen innerhalb der zulässigen Werte liegen.
- Verunreinigendes Material nicht in die Umwelt gelangen lassen. Die Entsorgung muss in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen erfolgen.
- Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) enthalten schädliche Substanzen, die negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und die Umwelt haben.
- Bei der Entsorgung des Produkts sind alle Komponenten nach ihren chemischen Eigenschaften auszuwählen und getrennt zu entsorgen.
- Alle Komponenten, die auf eine bestimmte Art und Weise getrennt und entsorgt werden müssen, sind mit einem speziellen Zeichen gekennzeichnet.
Die widerrechtliche Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE) wird mit Strafen geahndet, die sich nach den geltenden Gesetzen in dem Gebiet richten, in dem der Verstoß festgestellt wird.
11 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER MASCHINE
„THUNDER 85 C/THUNDER 85 C PRO/THUNDER 100 C/THUNDER 100 C PRO“ ist eine besonders vielseitige funkgesteuerte Maschine für den professionellen Einsatz.
Die Maschine eignet sich zum Mähen, Mulchen und Abholzen sowohl auf flachen Böden als auch an steilen Hängen.
- Dieser Maschinentyp ermöglicht die Instandhaltung von Grünflächen an Böschungen und Hängen.
- Neben dem Mähen von Gras kann die Maschine auch Gestrüpp und Baumstämme (bis zu einem Durchmesser von ca. 7 cm) schneiden.
Die Maschine kann auch in unzugänglichen Be- reichen arbeiten, in denen der Zugang für andere Geräte schwierig ist.
- Die Maschine kann in beide Richtungen mähen (vorwärts und rückwärts).
- Der Bediener muss sich während der Benutzung in dem im Abschnitt „AUßENBEREICHE“ angegebenen Bereich aufhalten, um die Maschine aus einem angemessenen Sicherheitsabstand fahren zu können.
- Der Abstand zwischen der Maschine und dem Bediener reduziert die Risiken durch herausgeschleuderte Materialien, Lärm, Einatmung von Abgasen usw.
- Die Funksteuerung bietet dem Bediener mit ihrem modernen Design angemessene ergonomische Bedingungen.
- Das Mähwerk ist mit einem Messer mit zwei freischwingenden Enden ausgestattet, die das Material zerkleinern.
- Die Verwendung der Maschine ist bei Tageslicht und/oder in jedem Fall bei ausreichenden Sichtverhältnissen erlaubt.
- Bei künstlicher Beleuchtung, die eine Sichtweite von mindestens 100 m gewährleistet, darf die Maschine auch nachts betrieben werden.
- Dieser Maschinentyp wird mit innovativen Technologien und ausgewählten Materialien gebaut, um im Betrieb hohe Leistung und Qualität zu gewährsleisten.
- Der Verbrennungsmotor betreibt die Hydraulikpumpe, die die hydrostatischen Motoren für den Antrieb der Raupenketten versorgt. Das Schneidmesser wird über Riemen angetrieben.
- Jede Raupenkette, links und rechts, wird von einem eigenen hydrostatischen Motor angetrieben, um schnelle Fahrbewegungen zu ermöglichen.
- Mit Hilfe der Funksteuerung kann die Maschine in engen Räumen manövriert werden und sich sogar um 360° um sich selbst drehen.
Die Hydraulikanlage ist mit einem Wämetauscher und einem Elektrolüfter ausgestattet, um die Temperatur des Öls, das die Hydraulikpumpe speist, konstant zu halten.
- Zur Gewährleistung der Kühleistung kehrt der Lüfter des Wärmetauschers die Drehrichtung automatisch um, sodass angesammelte Rückstände ausgestoßen werden.
- Der Hersteller stellt einige Zubehörteile zur Verfügung, um die Leistung und die Betriebsvielfalt zu erhöhen.
12 THUNDER 100 C & THUNDER 100 C PRO BESCHREIBUNG DER HAUPTKOMPONENTEN
Siehe Abbildung 12.1
1) Batterien
2) Batterieladegerät
3) Funksteuerung
4) Raupenkette
5) Verbrennungsmotor
6) Feste Motorschutzabdeckung
7) Wärmetauscher Hydraulikanlage
8) Mähwerk
Siehe Abbildung 12.2
1) Überrollbügel
2) Luftfilter Motor
3) Kraftstofftank
4) Tank Hydraulikanlage
5) Auspuff mit Schalldämpfer
6) Empfänger der Funksteuerung
7) Not-Aus-Taster
8) Anhängerkupplung
9) Negativ wirkende hydraulische Sicherheitsfeststellbremse
Siehe Abbildung 12.3
1) 12 V Steckdose
2) Zündschlüssel
3) Motorkontrollleuchte Batterieschalter
4) Kontrollleuchte Lichtmaschine
5) Betriebsstundenzähler
6) Bedienelement elektrische Anlage
7) Hebeöse
8) Pumpe Hydraulikanlage
9) Hebeöse
13 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO BESCHREIBUNG DER HAUPTKOMPONENTEN
Siehe Abbildung 13.1
1) Batterien
2) Batterieladegerät
3) Funksteuerung
4) Raupenkette
5) Verbrennungsmotor
6) Feste Motorschutzabdeckung
7) Wärmetauscher Hydraulikanlage
8) Mähwerk
Siehe Abbildung 13.2
1) Überrollbügel
2) Kraftstofftank
3) Luftfilter Motor
4) Tank Hydraulikanlage
5) Auspuff mit Schalldämpfer
6) Empfänger der Funksteuerung
7) Not-Aus-Taster
8) Anhängerkupplung
9) Negativ wirkende hydraulische Sicherheitsfeststellbremse
Siehe Abbildung 13.3
1) 12 V Steckdose
2) Zündschlüssel
3) Motorkontrollleuchte Batterieschalter
4) Kontrollleuchte Lichtmaschine
5) Betriebsstundenzähler
6) Bedienelement elektrische Anlage
7) Hebeöse
8) Pumpe Hydraulikanlage
9) Hebeöse
14 BESCHREIBUNG DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN
Die Maschine ist mit Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, um die Risiken der Mensch-Maschine-Interaktion zu minimieren (siehe Abbildung 14).
A) Überrollbügel: Sicherheitsvorrichtung, die die Maschine im Falle eines Umkippens schützt.
B) Feste trennende Schutzeinrichtung: Sicherheitsvorrichtung, die den Motor während der Arbeitsphasen schützt.
C) Feste trennende Schutzvorrichtung: Sicherheitsvorrichtung (aus Ketten) zum Schutz des Bedieners vor herausgeschleudertem Material.
D) Batterieschalter: Dient zum Trennen der Batterie von der elektrischen Anlage der Maschine.
E) Feste trennende Schutzeinrichtung: Sicherheitsvorrichtung, um den direkten Kontakt mit Bereichen zu verhindern, in denen Verbrennungsgefahr besteht.
F) Not-Aus-Taster: Sicherheitssteuerung, um bei unmittelbarer Gefahr jedes Organ zu stoppen, dessen Betrieb eine Gefahr darstellen könnte.
G) Signalleuchte (oranges Blinklicht): Sicherheitseinrichtung, um den Betrieb der Maschine anzuzeigen.
H) Akustischer Signalgeber: Sicherheitseinrichtung, um das erfolgte Binding zwischen der Maschine und der Funksteuerung anzuzeigen. In den Arbeitsphasen kann sie vom Bediener über eine spezielle Taste an der Funksteuerung als Hupe verwendet werden.
I) Feste trennende Schutzvorrichtung: Sicherheitsvorrichtung (aus Gumml) zum Schutz des Bedieners vor herausgeschleudertem Material.
J) Signalleuchte (gelbes Licht): Wenn eingeschaltet, zeigt sie an, dass der Kraftstoff fast aufgebraucht ist.
Wichtig
Beim Aufleuchten der Warnleuchte sollte so schnell wie möglich getankt werden, um zu verhindern, dass die Maschine in unwirtlichen Gegenden ausgeht.
15 RESTRISIKEN
Die Restrisiken sind: „Alle Risiken, die trotz der Tatsache, dass während der Konstruktionsphase alle Sicherheitslösungen angewandt und integriert wurden, bestehen bleiben.“
- Jedes Restrisiko wird durch ein entsprechendes Zeichen hervorgehoben. Einige davon werden in der Nähe des Bereichs angebracht, in dem das Risiko fortbesteht, andere an einer gut sichtbaren Stelle
- Herausschleudern von Gegenständen: Der Bediener muss sich beim Fahren der Maschine in dem im Abschnitt „AUßENBEREICHE“ angegebenen Bereich und in einem sicheren Abstand aufhalten, um die Gefahr zu vermeiden, getroffen zu werden.
- Den Betrieb der Maschine sofort stoppen, wenn Unbefugte den Gefahrenbereich betreten, und sie wegschicken.
- Blockierung des Schneidmessers: Bei Arbeiten mit vorhandenen Hindernissen wie Drähten, Schnüren, Seilen usw. kann das Messer blockieren.
- Um schwere Schäden zu vermeiden, ist der Betrieb der Maschine sofort mit dem Not-Aus-Taster zu stoppen.
Die Elemente, die das Blockieren des Messers verursacht haben, müssen vor der Wiederaufnahme der Arbeit entfernt werden
- Umkippen der Maschine: Bei Arbeiten auf erdrutschgefährdetem Gelände oder Hängen.
Die Fahrgeschwindigkeit der Maschine IMMER dem Gefälle und der Verdichtung des Bodens anpassen. Die Maschine auf abschüssigem Gelände mit niedriger Geschwindigkeit betreiben und plötzliche Richtungsänderungen vermeiden.
16 UNSACHGEMÄße VERWENDUNG
Falscher Gebrauch: Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung, die nicht im Betriebshandbuch angegeben ist und die sich aus menschlichem Verhalten ergeben kann.
- Die Maschine NICHT von Bedienem verwenden lassen, die nicht ordnungsgemäß geschult, informiert und autorisiert sind.
Die Maschine NICHT verwenden, wenn die Sicherheitsvorrichtungen nicht einwandfrei installiert und wirksam sind. - Die konstruktiven und funktionsspezifischen Merkmale der Maschine NICHT verändern.
Die Maschine NICHT für Zwecke und/oder in einer Weise verwenden oder verwenden lassen, die nicht vom Hersteller vorgesehen sind. - NICHT versuchen, Zweige oder Baumstämme mit einem größeren Durchmesser als etwa 7 cm zu zerkleinern.
- NICHT auf Flächen arbeiten, auf denen sich scharfe Gegenstände, Steine, Drähte usw. befinden, da diese die Maschinenteile beschädigen können.
- Auf stark abfallendem Gelände, in dem ein Arbeiten quer zur Fahrtrichtung nicht möglich ist, NICHT bergab mähen (nur bergauf).
- Die Maschine NICHT verwenden, wenn die planmäßigen Wartungsarbeiten nicht regelmäßig durchgeführt wurden.
- Die Maschine NICHT in Umgebungen mit Brand- und/oder Explosionsgefahr verwenden.
- Die Maschine NICHT als Transportmittel für Gegenstände oder Personen verwenden.
Die Anhängerkupplung NICHT zum Ziehen anderer Maschinen oder für andere nicht sachdienliche Tätigkeiten verwenden. - NICHT auf öffentlichen Straßen fahren.
- NIEMALS irgendwelche Eingriffe bei laufender Maschine vornehmen, sondern NUR, nachdem sie unter sicheren Bedingungen angehalten wurde.
- Die Maschine NICHT einfach stehen lassen oder am Ende der Arbeit unbeaufsichtigt lassen, ohne sie zuvor gesichert zu haben.
Die Maschine NICHT an einem Ort abstellen, an dem sie im Weg oder eine Gefahr für Außenstehende ist. Sie in einem ebenen Bereich und auf einem stabilen Untergrund parken. - Die Maschine NICHT über längere Zeit ohne Richtungswechsel an steilen Hängen betreiben.
17 THUNDER 100 C TECHNISCHE DATEN
Siehe Abbildung 17
Tabelle 1: Technische Daten der Maschine
| Beschreibung | Maßeinheit | Wert |
| Abmessungen der Maschine | ||
| Länge (L) | mm | 1720 |
| Breite (W) | mm | 1430 |
| Höhe (H) | mm | 900 |
| Höhe des Mähwerks | mm | 20 - 120 |
| Breite des Mähwerks | mm | 1000 |
| Leergewicht insgesamt | kg | 640 |
| Inhalt Kraftstofftank | l | 18 |
| Inhalt Hydrauliköltank | l | 14 |
| Batterie | - | 12 V 16 Ah wiederaufladbare Lithiumbatterie |
| Abmessungen der Batterie | mm | 180 x 75 x 170 |
| Betriebseigenschaften | ||
| Fahrgeschwindigkeit | km/h | 0 - 7 |
| Maximaler statischer seitlicher Neigungswinkel | - | 65° |
| Maximaler statischer Längswinkel | - | 20° (nach unten) und 50° (nach oben) |
| Umgebungsbedingungen | ||
| Maximale Betriebshöhe (ü.d.M.) | m | 2000 |
| Relative Luftfeuchtigkeit (gemessen bei einer Temperatur zwischen 20°C und 40°C) | - | 30% - 80% |
| Umgebungstemperatur bei Betrieb | °C | -10° / +40° |
| Helligkeit der Umgebung | LUX | 150 |
| Schallleistungspegel (LwA) | dB (A) | 104 |
| Schalldruckpegel (LpA) | dB (A) | 88 |
18 THUNDER 100 C PRO TECHNISCHE DATEN
Siehe Abbildung 18
Tabelle 2: Technische Daten der Maschine
| Beschreibung | Maßeinheit | Wert |
| Abmessungen der Maschine | ||
| Länge (L) | mm | 1720 |
| Breite (W) | mm | 1430 |
| Höhe (H) | mm | 900 |
| Höhe des Mähwerks | mm | 40 - 90 |
| Breite des Mähwerks | mm | 1000 |
| Leergewicht insgesamt | kg | 676 |
| Inhalt Kraftstofftank | l | 18 |
| Inhalt Hydrauliköltank | l | 14 |
| Batterie | - | 12 V 16 Ah wiederaufladbare Lithiumbatterie |
| Abmessungen der Batterie | mm | 180 x 75 x 170 |
| Betriebseigenschaften | ||
| Fahrgeschwindigkeit | km/h | 0 - 7 |
| Maximaler statischer seitlicher Neigungswinkel | - | 65° |
| Maximaler statischer Längswinkel | - | 20° (nach unten) und 50° (nach oben) |
| Umgebungsbedingungen | ||
| Maximale Betriebshöhe (ü.d.M.) | m | 2000 |
| Relative Luftfeuchtigkeit (gemessen bei einer Temperatur zwischen 20°C und 40°C) | - | 30% - 80% |
| Umgebungstemperatur bei Betrieb | °C | -10° / +40° |
| Helligkeit der Umgebung | LUX | 150 |
| Schallleistungspegel (LwA) | dB (A) | 104 |
| Schalldruckpegel (LpA) | dB (A) | 88 |
19 THUNDER 85 C TECHNISCHE DATEN
Siehe Abbildung 19
Tabelle 3: Technische Daten der Maschine
| Beschreibung | Maßeinheit | Wert |
| Abmessungen der Maschine | ||
| Länge (L) | mm | 1640 |
| Breite (W) | mm | 1300 |
| Höhe (H) | mm | 900 |
| Höhe des Mähwerks | mm | 20 - 120 |
| Breite des Mähwerks | mm | 840 |
| Leergewicht insgesamt | kg | 580 |
| Inhalt Kraftstofftank | l | 18 |
| Inhalt Hydrauliköltank | l | 14 |
| Batterie | - | 12 V 16 Ah wiederaufladbare Lithiumbatterie |
| Abmessungen der Batterie | mm | 180 x 75 x 170 |
| Betriebseigenschaften | ||
| Fahrgeschwindigkeit | km/h | 0 - 7 |
| Maximaler statischer seitlicher Neigungswinkel | - | 65° |
| Maximaler statischer Längswinkel | - | 20° (nach unten) und 50° (nach oben) |
| Umgebungsbedingungen | ||
| Maximale Betriebshöhe (ü.d.M.) | m | 2000 |
| Relative Luftfeuchtigkeit (gemessen bei einer Temperatur zwischen 20°C und 40°C) | - | 30% - 80% |
| Umgebungstemperatur bei Betrieb | °C | -10° / +40° |
| Helligkeit der Umgebung | LUX | 150 |
| Schallleistungspegel (LwA) | dB (A) | 104 |
| Schalldruckpegel (LpA) | dB (A) | 88 |
20 THUNDER 85 C PRO TECHNISCHE DATEN
Siehe Abbildung 20
Tabelle 4: Technische Daten der Maschine
| Beschreibung | Maßeinheit | Wert |
| Abmessungen der Maschine | ||
| Länge (L) | mm | 1640 |
| Breite (W) | mm | 1300 |
| Höhe (H) | mm | 900 |
| Höhe des Mähwerks | mm | 40 - 90 |
| Breite des Mähwerks | mm | 840 |
| Leergewicht insgesamt | kg | 616 |
| Inhalt Kraftstofftank | l | 18 |
| Inhalt Hydrauliköltank | l | 14 |
| Batterie | - | 12 V 16 Ah wiederaufladbare Lithiumbatterie |
| Abmessungen der Batterie | mm | 180 x 75 x 170 |
| Betriebseigenschaften | ||
| Fahrgeschwindigkeit | km/h | 0 - 7 |
| Maximaler statischer seitlicher Neigungswinkel | - | 65° |
| Maximaler statischer Längswinkel | - | 20° (nach unten) und 50° (nach oben) |
| Umgebungsbedingungen | ||
| Maximale Betriebshöhe (ü.d.M.) | m | 2000 |
| Relative Luftfeuchtigkeit (gemessen bei einer Temperatur zwischen 20°C und 40°C) | - | 30% - 80% |
| Umgebungstemperatur bei Betrieb | °C | -10° / +40° |
| Helligkeit der Umgebung | LUX | 150 |
| Schallleistungspegel (LwA) | dB (A) | 104 |
| Schalldruckpegel (LpA) | dB (A) | 88 |
21 AUßENBEREICHE
- Die Abbildung 21 zeigt die Gefahrenbereiche bei normalem Maschinenbetrieb.
- 1 & 2 kennzeichnen den zulässigen Arbeitsbereich (siehe Abbildung 21).
- Die den Arbeitsbereich umgebenden Flächen sind zu kennzeichnen und ausreichend zu sichern, um das Betreten durch Dritte zu verhindern.
- Den Betrieb der Maschine sofort stoppen, wenn Unbefugte den Gefahrenbereich betreten, und sie wegschicken.
- Bei Arbeiten auf einer schrägen Fläche mit einem Gefälle von mehr als 25° muss sich der Bediener immer oberhalb der Maschine positionieren.
Der Bediener muss sich in den in der Abbildung angegebenen Bereichen zur Maschine positionieren, um zu vermeiden, sich unter Umständen im Verfahrweg der Maschine zu befinden oder von möglicherweise herausgeschleuderten Gegenständen getroffen zu werden, außer bei Arbeiten auf einer schrägen Fläche mit einem Gefälle von mehr als 25°, für die die Vorschriften des vorherigen Punktes gelten.
DE
22 SICHERHEITS- UND HINWEISSCHILDER
Die Abbildung 22 zeigt die verwendeten Signale und die Liste gibt eine Beschreibung des dargestellten Restrisikos. Gefahrenschilder
A) Schild mit dem Hinweis, heiße Oberflächen nicht mit den oberen Gliedmaßen oder anderen Körperteilen berühren.
B) Schild mit dem Hinweis, die unteren Gliedmaßen nicht in die Nähe beweglicher Teile zu bringen.
C) Schild, das auf die Gefahr hinweist, von herausgeschleudertem Material getroffen zu werden.
D) Schild mit dem Hinweis, sich nicht im Aktionsradius der Maschine aufzuhalten.
Verbotsschilder
E) Schild mit dem Hinweis, dass während der Kraftstoffbetankung NICHT geraucht werden darf.
F) Schild mit dem Hinweis, NICHT auf das Mähwerk zu steigen.
G) Schild mit dem Hinweis, die Maschine NICHT mit einem Wasserstrahl zu waschen.
Gebotsschilder
H) Schild für das Lesen des Betriebs- und Wartungshandbuchs.
I) Schild für das Tragen eines Schutzhelms (PSA) während des normalen Betriebs der Maschine.
J) Schild für das Tragen einer den Arbeitsschutzgesetzen entsprechenden Kleidung.
K) Schild für das Tragen von Kapselgehörschutz (PSA) während des normalen Betriebs der Maschine.
L) Schild für das Tragen einer Schutzmaske (PSA) während des normalen Betriebs der Maschine.
M) Schild für das Tragen von Sicherheitsschuhen (PSA)
Hinweisschilder
N) Schild zur Kennzeichnung der Anschlagpunkte zum Einhängen der Hebehaken.
O) Signal zur Kennzeichnung der Led der Kraftstoffreserve.
Die Sicherheits- und Hinweisschilder lesbar halten und die darauf gegebenen Anweisungen befolgen.
Nicht mehr lesbare Signale sind zu ersetzen und an der ursprünglichen Stelle wieder anzubringen.
23 HINWEISE FÜR TRANSPORT UND HANDHABUNG
- Das für die Handhabung (Auf- und Abladen) autorisierte Personal muss über anerkannte Fachkenntnisse und berufliche Fähigkeiten verfügen.
- Für das Verladen, den Transport und das Entladen müssen Mittel und Vorrichtungen mit ausreichender Tragfähigkeit verwendet werden.
- Die Packstücke NICHT aufstapeln, um sie nicht zu beschädigen.
- Bei einer längeren Lagerung ist in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob sich die Lagerbedingungen der Packstücke nicht verändert haben.
24 VERPACKUNGSMETHODEN (FÜR DEN VERSAND AND DEN HÄNDLER)
Die Abbildungen 24.1 & 24.2 zeigen die am häufigsten verwendeten Verpackungslösungen.
Verpackung auf Palette mit Schutzfolie (siehe Abbildung 24.1)
Verpackung im Kasten (siehe Abbildung 24.2)
- Die Verpackung wird auch in Abhängigkeit von der gewählten Transportart unter Begrenzung der Gesamtabmessungen realisiert.
- Die Verpackung für den Seetransport wird als „Überseeverpackung“ ausgeführt, um die Unversehrtheit des Packgutes zu gewährleisten.
- Auf der Verpackung werden sämtliche für das Ver- und Abladen notwendigen Informationen angegeben.
- Jede Sendung wird von einem Dokument („Packing List“) begleitet, in dem die Packstücke aufgelistet und beschrieben sind.
- Die Maschine wird vorschriftsmäßig auf der Palette befestigt, um plötzliche Verschiebungen zu vermeiden.
- Einige Komponenten (Funksteuerung, Batterieladegerät usw.) werden in einer Kiste untergebracht und in die Verpackung gelegt.
25 VERLADEN, TRANSPORT UND ABLADEN (MIT PALETTE)
- Der Transport kann, abhängig vom Bestimmungsort, mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen.
- Den Transport mit geeigneten Mitteln durchführen, die über eine ausreichende Tragfähigkeit verfügen.
- Das Abladen kann mit einer Vorrichtung (Gabel oder Haken) entsprechender Tragfähigkeit durchgeführt werden.
- Packstücke nicht stapeln, um Beschädigungen zu vermeiden und das Risiko plötzlicher und gefährlicher Bewegung zu verringern.
- Abbildung 25 zeigt die gebräuchlichsten Lösungen.
26 AUSPACKEN
- Bei der Lieferung ist zu prüfen, ob das erhaltene Material mit dem im Begleitdokument angegebenen übereinstimmt.
- Sicherstellen, dass die Verpackung vollkommen unversehrt ist, und bei einem Versand ohne Verpackung prüfen, dass sich jedes Packstück in einem einwandfreien Zustand befindet.
- Jedes Packstück in der am besten geeigneten Weise auspacken und die Unversehrtheit der Komponenten überprüfen.
- Bei Schäden oder fehlenden Teilen den Verkäufer kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise zu vereinbaren.
- Sicherstellen, dass alle Befestigungselemente (Halterungen, spezielle Stützen usw.), die plötzliche Verschiebungen verhindern sollen, entfernt wurden.
- Das Verpackungsmaterial muss gemäß den geltenden Gesetzen entsorgt werden.
27 LIEFERUNG DER MASCHINE UND EINLAUFZEIT
Je nach Vereinbarung mit dem Händler kann die Maschine angeliefert oder direkt vom Käufer abgeholt werden.
- Die Maschine wird vom Hersteller geprüft und OHNE Kraftstoff, OHNE Motoröl und mit der nicht aufgeladenen Funksteuerungsbatterie an den Händler ausgeliefert.
- Vor dem Einschalten muss der Händler die Maschine betanken, das Motoröl einfüllen und die Batterie der Funksteuerung aufladen.
Wichtig
Nicht über den angegebenen Maximalstand hin- aus mit Öl befüllen, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
Neue Batterien müssen bei der ersten Verwendung vollständig aufgeladen werden.
Vorsicht - Warnung
Im Lieferumfang der Maschine ist eine LITHIUM-Batterie enthalten. Zum Aufladen NUR Geräte verwenden, die für diese Art des Aufladens geeignet sind.
Die Batterien dürfen NICHT mit einem anderen als dem vorgesehenen Gerät aufgeladen werden.
Die Verpackung auf einer ebenen Fläche abstellen und an einem überdachten und gut belüfteten Ort lagern.
- Den Gurt zum Fahren der Maschine, welcher sich an der Funksteuerung befestigt ist, korrekt anlegen.
Die Maschine anlassen, das Mähwerk vollständig anheben und sie von der Palette fahren
Wichtig
Der Vorgang darf NUR von geschultem Personal durchgeführt werden, um Risiken durch falsche Fahrmanöver zu vermeiden.
- Die Maschine in einem geeigneten Bereich anhalten.
- Den einwandfreien Zustand der Maschine und der Komponenten prüfen.
Die Maschine wird mit einer Einlaufzeit von wenigen Minuten geliefert. Dennoch müssen in der ersten Zeit der Nutzung bestimmte Hinweise beachtet werden (Näheres siehe „Tabelle mit den Intervallen der planmäßigen Wartung“).
28 SCHULUNG DES BEDIENERS
- Der Händler muss den Bediener so schulen, dass er in der Lage ist, selbstständig, gefahrlos und bestimmungsgemäß mit der Maschine umzugehen.
- Der Bediener muss über den RICHTIGEN GEBRAUCH der Maschine und über die verbleibenden RESTRISIKEN informiert werden.
- Der Bediener muss nachweisen, die Fertigkeiten erworben und die „Betriebsanleitung“ verstanden zu haben, so dass er die Tätigkeit sicher ausführen kann.
- Der Bediener muss die Sicherheitssignale erkennen können und nachweisen, dass er in der Lage ist, die ihm zugewiesenen Aufgaben auszuführen.
- Der Händler muss das Schulungs-/Informationsmaterial an die Mitarbeiter ausgeben und die durchgeführten Schulungen dokumentieren, um sie bei einem etwaigen Rechtsstreit vorlegen zu können.
29 VERLADEN, TRANSPORT UND ABLADEN (OHNE PALETTE)
- Die Maschine mit Hilfe von Rampen mit ausreichender Tragfähigkeit und geeigneter Neigung vom Transportfahrzeug auf- und abladen.
- Alternativ zu den Rampen können auch Erdwälle als Rampen verwendet werden, sofern diese eine gefahrlose Vorgehensweise gewährleisten.
- Die Maschine ist mit Markierungen versehen, an denen sie mit einer Hakenvorrichtung von geeigneter Tragfähigkeit angehoben werden kann.
- Die Hebezeuge korrekt an den dafür vorgesehenen Punkten befestigen.
- Alle Bewegungen langsam und vorsichtig aus- führen, um gefährliche Situationen zu vermeiden.
- Die Arbeiten müssen auf einem stabilen, ebenen Untergrund und bei gesichertem Stillstand des Transportmittels durchgeführt werden.
- Den Transport mit geeigneten Mitteln durchführen, die über eine ausreichende Tragfähigkeit verfügen.
- Abbildung 30 zeigt, welche Lösungen zum Umladen der Maschine auf ein Transportmittel verwendet werden müssen.
Wichtig
Immer Lade-/Hebegeräte mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden.
30 EMPFEHLUNGEN FÜR GEBRAUCH UND BETRIEB (SIEHE ABBILDUNG 30)
Die Maschine darf NUR von EINEM Bediener verwendet werden, der geschult, über ausreichende Fähigkeiten für die auszuführende Arbeit verfügen und körperlich sowie geistig geeignet sein muss.
- Die Betriebsanleitung ist insbesondere bei der erstmaligen Verwendung einzusehen, wobei sicherzustellen ist, dass der Inhalt vollständig verstanden wurde.
- Die Maschine NUR für die vom Hersteller vorgesehenen Anwendungen und Methoden benutzen.
- Die Maschine NUR mit den vom Hersteller installierten Original-Sicherheitseinrichtungen verwenden.
- Je nach Art des auszuführenden Eingriffs sind die in der „Betriebsanleitung“ angegebenen und die in den Arbeitsgesetzen vorgesehenen persönlichen Schutzausrüstungen zu tragen.
31 BESCHREIBUNG DER MASCHINENSTEUERUNGEN
Die Abbildung 31 zeigt die wichtigsten Bedienelemente und die nachfolgende Liste zeigt ihre Beschreibung und Funktion.
A) Batterieschalter: Bedienelement zum Trennen der Batterie von der elektrischen Anlage der Maschine.
- Position „0“: Batterie getrennt und Schlüssel kann abgezogen werden.
- Position „1“: Batterie getrennt und Schlüssel kann NICHT abgezogen werden.
- Position „2“: Batterie angeschlossen und Schlüssel kann NICHT abgezogen werden.
B) Kontrollleuchte (rotes Licht): Wenn eingeschaltet, wird angezeigt, dass die Lichtmaschine die Batterie nicht lädt.
C) Schlüsselwähler: Bedienelement zur Aktivierung des elektrischen Anschlusses.
- Position „0“: Elektrischer Anschluss deaktiviert und Schlüssel kann abgezogen werden.
- Position „1“: Elektrischer Anschluss aktiviert und Schlüssel kann NICHT abgezogen werden.
D) Sicherungskasten: Enthält die Sicherungen zum Schutz der elektrischen Anlage.
E) Steckdose (12 V - 15 A): Steckdose für Zusatzgeräte und Zubehör.
F) Drucktaste: Bedienelement zur Programmierung des Funkempfängers.
Vorsicht - Warnung
Die Verwendung des Bedienelements ist nur dem vom Hersteller autorisiertem Personal vorbehalten.
G) Display
- Motor aus: Zeigt die Gesamtzahl der Betriebsstunden an.
- Motor ein: Zeigt den halben Drehzahlistwert des Motors an.
H) Not-Aus-Taster: Sicherheitssteuerung, um bei unmittelbarer Gefahr jedes Organ zu stoppen, dessen Betrieb eine Gefahr darstellen könnte. - Die Steuerung muss so lange „blockiert“ bleiben, bis die normalen Betriebsbedingungen wiederhergestellt sind.
- Nachdem sich die Betriebsbedingungen wieder normalisiert haben, muss der Taster durch eine beabsichtigte Handlung entriegelt werden, um einen Neustart zu ermöglichen.
I) Signalleuchte (gelbes Licht): Wenn eingeschaltet, zeigt sie an, dass der Kraftstoff fast aufgebraucht ist.
J) Signalleuchte (oranges Blinklicht): Sicherheitseinrichtung, um den Betrieb der Maschine anzuzeigen.
DE
32 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO BESCHREIBUNG DER FUNKSTEUERUNG
Die Abbildung 32 zeigt die wichtigsten Bedienelemente und die nachfolgende Liste zeigt ihre Beschreibung und Funktion.
A) Joystick-Hebel: Proportionalsteuerung ("mit selbsttätiger Rückstellung"), um die Maschine vorwärts oder rückwärts zu bewegen.
B) Joystick-Hebel: Proportionalsteuerung ("mit selbsttätiger Rückstellung"), um die Maschine nach rechts oder links zu bewegen.
Wichtig
Proportionalsteuerung: Je weiter der Hebel A-B drückt/gezogen wird, desto größer ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Maschine bewegt.
C) „STOPP“-Taste: Bedienelement zur Deaktivierung der Funksteuerung.
D) Schalter: Richtungsumkehr Joystick B (rechts/ links).
E) „AUX“-Schalter: Aktivierung des optionalen Zubehörs.
Wichtig
Der AUX-Schalter muss immer in der Position OFF stehen, wenn kein optionales Zubehör an der Maschine vorhanden ist.
F) Schalter: Bedienelement für die Aktivierung und Deaktivierung der Schneidmesser.
- Position „ON“: Funktion aktiviert. Durch die Aktivierung dieses Schalters wird die Motordrehzahl auf den maximalen Wert erhöht.
- Position „OFF“: Funktion deaktiviert.
G) Schalter: Bedienelement ("mit selbsttätiger Rückstellung") zum Einstellen der Höhe des Mähwerks.
H) Potentiometer: Bedienelement zur Einstellung der maximalen Fahrgeschwindigkeit der Maschine.
ANMERKUNG
Wenn die Geschwindigkeit auf „0“ eingestellt ist, bewegt sich die Maschine auch bei der Betätigung der Joysticks A-B nicht.
I) Schalter: Bedienelement ("mit selbsttätiger Rückstellung") zum Einstellen der Motordrehzahl.
J) Potentiometer: Bedienelement für den Geschwindigkeitsausgleich der Maschinenraupen (rechts oder links).
ANMERKUNG
Um ein seitliches Abrutschen beim Arbeiten am Hang zu verhindern, muss die Geschwindigkeit der bergab befindlichen Raupenkette leicht erhöht werden.
K) Led (grün)
- Schnelles Blinken: Zeigt an, dass die Batterie geladen ist und die Funksteuerung korrekt funktioniert.
- Langsames Blinken: Zeigt an, dass die Funksteuerung mit der Maschine verbunden ist.
L) Led (rot): Zeigt an, wenn eingeschaltet, dass die Maschine defekt ist oder dass die Batterien der Funksteuerung leer sind und deshalb ausgetauscht werden müssen. Der akustische Signalgeber ertönt in regelmäßigen Abständen, um darauf hinzuweisen, dass die Batterie der Funksteuerung ausgetauscht werden muss.
M) Drucktaste: Befehl zur Verbindung der Funksteuerung mit der Maschine und Bedienelement des akustischen Signalgebers.
N) Zündschlüssel
- Position „0“: Funksteuerung deaktiviert (Schlüssel kann abgezogen werden).
- Position „1“: Funksteuerung aktiviert (Schlüssel kann nicht abgezogen werden).
O) Taste „MOTOR STOPP“: Bedienelement zum Ausschalten des Motors.
P) Taste „MOTOR START“: Bedienelement zum Einschalten des Motors.
Q) Batterie (herausnehmbar): Versorgung der Funksteuerung.
Wichtig
Die Funktionen der Funksteuerung können nur genutzt werden, wenn die elektrische Versorgung der Maschine aktiviert wurde.
Wichtig
Wenn das Bedienelement C „NOT-AUS“ oder das Bedienelement F „Einschaltung Messer“ oder das Bedienelement E „AUX“ in der Position ON sind, schaltet sich die Funksteuerung nicht ein.
33 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO BESCHREIBUNG DER FUNKSTEUERUNG
Die Abbildung 33 zeigt die wichtigsten Bedienelemente und die nachfolgende Liste zeigt ihre Beschreibung und Funktion.
A) Joystick-Hebel: Proportionalsteuerung ("mit selbsttätiger Rückstellung"), um die Maschine vorwärts oder rückwärts zu bewegen.
B) Joystick-Hebel: Proportionalsteuerung ("mit selbsttätiger Rückstellung"), um die Maschine nach rechts oder links zu bewegen.
Wichtig
Proportionalsteuerung: Je weiter der Hebel A-B drückt/gezogen wird, desto größer ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Maschine bewegt.
C) „STOPP“-Taste: Bedienelement zur Deaktivierung der Funksteuerung.
D) Schalter: Richtungsumkehr Joystick B (rechts/ links).
E) Schalter: Bedienelement für die Aktivierung und Deaktivierung der Schneidmesser.
- Position „ON“: Funktion aktiviert. Durch die Aktivierung dieses Schalters wird die Motordrehzahl auf den maximalen Wert erhöht.
- Position „OFF“: Funktion deaktiviert.
F) Schalter: Bedienelement ("mit selbsttätiger Rückstellung") zum Einstellen der Höhe des Mähwerks.
G) Potentiometer: Bedienelement zur Einstellung der maximalen Fahrgeschwindigkeit der Maschine.
ANMERKUNG
Wenn die Geschwindigkeit auf „0“ eingestellt ist, bewegt sich die Maschine auch bei der Betätigung der Joysticks A-B nicht.
H) Schalter: Bedienelement ("mit selbsttätiger Rückstellung") zum Einstellen der Motordrehzahl.
I) Potentiometer: Bedienelement für den Geschwindigkeitsausgleich der Maschinenraupen (rechts oder links).
ANMERKUNG
Um ein seitliches Abrutschen beim Arbeiten am Hang zu verhindern, muss die Geschwindigkeit der bergab befindlichen Raupenkette leicht erhöht werden.
J) Led (grün)
- Schnelles Blinken: Zeigt an, dass die Batterie geladen ist und die Funksteuerung korrekt funktioniert.
- Langsames Blinken: Zeigt an, dass die Funksteuerung mit der Maschine verbunden ist.
K) Led (rot): Zeigt an, wenn eingeschaltet, dass die Maschine defekt ist oder dass die Batterien der Funksteuerung leer sind und deshalb ausgetauscht werden müssen. Der akustische Signalgeber ertönt in regelmäßigen Abständen, um darauf hinzuweisen, dass die Batterie der Funksteuerung ausgetauscht werden muss.
L) Drucktaste: Befehl zur Verbindung der Funksteuerung mit der Maschine und Bedienelement des akustischen Signalgebers.
M) Zündschlüssel
- Position „0“: Funksteuerung deaktiviert (Schlüssel kann abgezogen werden).
- Position „1“: Funksteuerung aktiviert (Schlüssel kann nicht abgezogen werden).
N) Taste „MOTOR START“: Bedienelement zum Einschalten des Motors.
O) Batterie (herausnehmbar): Versorgung der Funksteuerung.
Wichtig
Die Funktionen der Funksteuerung können nur genutzt werden, wenn die elektrische Versorgung der Maschine aktiviert wurde.
Wichtig
Wenn das Bedienelement C „NOT-AUS“ oder das Bedienelement E „Einschaltung Messer“ in der Position ON sind, schaltet sich die Funksteuerung nicht ein.
34 ANLASSEN DER MASCHINE
Die Abbildung 34 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Den Schlüssel A einstecken und im Uhrzeigersinn auf die Position „2“ drehen.
- Den Schlüssel B einstecken und im Uhrzeigersinn auf die Position „1“ drehen.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich ein.
- Die Blinkleuchte H schaltet sich ein.
- Die vorderen Scheinwerfer und die Rückleuchten I schalten sich ein.
- Den Schlüssel D einstecken und im Uhrzeigersinn auf die Position „1“ drehen.
- Sicherstellen, dass sich das Bedienelement E in der entriegelten Position befindet.
- Prüfen, ob das Bedienelement Aux J in der Position „OFF“ steht.
- Das Bedienelement F auf „OFF“ stellen, um die Messer auszuschalten.
- 1 Mal das Bedienelement G START auf der Funksteuerung drücken.
- Die Kontrollleuchte L beginnt schnell zu blinken
- 1 Mal das Bedienelement G START auf der Funksteuerung drücken.
- Der akustische Signalgeber wird aktiviert.
- Die Kontrollleuchte L beginnt langsam zu blinken
Die Signalisierungen zeigen an, dass die Funksteuerung mit der Maschine verbunden ist. - Das Bedienelement N drücken und gedrückt halten und beim Einschalten des Motors wieder freigeben.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich aus.
- Das Bedienelement P betätigen, um die maximale Fahrgeschwindigkeit der Maschine einzustellen
- Das Bedienelement Q betätigen, um die Motordrehzahl auf den maximalen Wert zu erhöhen.
- Die Joystick-Steuerungen R-S betätigen, um die Maschine in die Nähe des Arbeitsbereichs zu bringen.
- Das Bedienelement T betätigen, um das Mähwerk auf die gewünschte Höhe zu bringen.
- Das Bedienelement F auf „ON“ stellen.
- Die Schneidmesser werden aktiviert.
- Die Motorumdrehungen werden bis auf den maximalen Wert erhöht.
- Die Joystick-Steuerungen R-S betätigen, um die Arbeit durchzuführen.
35 STOPP AM ENDE DER ARBEIT
Die Abbildung 35 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Das Bedienelement F auf „OFF“ stellen.
- Die Schneidmesser werden deaktiviert.
- Das Mähwerk durch die Betätigung des Bedienelements T auf die maximale Höhe bringen.
- Die Joystick-Steuerungen R-S betätigen, um die Maschine in die Parkposition zu bringen.
- Das Bedienelement Q betätigen, um die Motordrehzahl auf das Minimum zu verringern.
- Das Bedienelement U drücken und gedrückt halten und beim Ausschalten des Motors wieder freigeben.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich ein.
- Das Bedienelement E drücken.
- Die Funksteuerung schaltet sich aus.
- Den Schlüssel D auf „0“ drehen.
DE
Wichtig
Der Schlüssel D darf NUR im Bedarfsfall abgezogen werden.
- Den Schlüssel B auf „0“ drehen, abziehen und den Schutz anbringen.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich aus.
- Den Schlüssel A auf „0“ drehen und abziehen.
36 NOT-AUS UND NEUSTART
Die Abbildung 36 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Bei unmittelbarer Gefahr den Not-Aus-Taster V drücken.
- Alle beweglichen Teile bleiben sofort stehen und der Verbrennungsmotor schaltet sich aus.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich ein.
- Die Ursachen feststellen, die zum Anhalten geführt haben.
- Die normalen Betriebsbedingungen wiederherstellen.
Wichtig
Die Reparaturarbeiten, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Bedieners fallen, müssen von autorisiertem Personal mit anerkannten Fähigkeiten durchgeführt werden.
- Den Not-Aus-Taster V mit einer absichtlichen Betätigung wieder entriegeln.
- Die Bedienelemente F und G auf „OFF“ stellen.
- Das Bedienelement N drücken und gedrückt halten und beim Einschalten des Motors wieder freigeben.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich aus
- Das Bedienelement Q betätigen, um die Motordrehzahl zu erhöhen.
- Das Bedienelement F auf „ON“ stellen
- Die Schneidmesser werden aktiviert.
- Die Motorumdrehungen werden bis auf den maximalen Wert erhöht.
- Die Joystick-Steuerungen R-S betätigen, um die Arbeit wieder aufzunehmen.
37 NEUSTART NACH STOPP WEGEN AUSSCHALTUNG DES MOTORS (SIEHE ABBILDUNG 37)
Die Maschine stoppt bei einer übermäßigen Belastung des Motors automatisch (z.B., wenn die Messer auf ein unerwartetes Hindernis treffen).
- Die Bedienelemente F und G auf „OFF“ stellen.
- Das Bedienelement N drücken und gedrückt halten und beim Einschalten des Motors wieder freigeben.
- Die Kontrollleuchte C schaltet sich aus.
- Die Joystick-Steuerungen R-S betätigen, um die Maschine in einem Bereich zu positionieren, der frei von Hindernissen ist.
38 KRAFTSTOFFBETANKUNG
- Die Kraftstoffbetankung immer bei ausgeschalteter Maschine und in einem gut belüfteten Bereich vornehmen.
Alle Kraftstoffe sind brennbar. Verschütteter oder auf offene Flammen oder elektrische Komponenten fallender Kraftstoff kann Feuer und/oder Explosionen verursachen. - Beim Betanken ist darauf zu achten, dass kein Kraftstoff in die Umgebung gelangt.

Vorsicht - Warnung
Bei Arbeiten an der Maschine und insbesondere beim Betanken mit Kraftstoff NICHT rauchen.
- Die Abbildung 38 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Den Deckel abnehmen und den Tank betanken, ohne ihn vollständig zu füllen (max. 18 Liter).
ANMERKUNG
Der Kraftstoff muss für Fahrzeuge sein und den vom Motorhersteller angegebenen Standards entsprechen.
- Bleifreies Benzin E5 einfüllen.
- Einen Trichter oder Schlauch verwenden, um den Tankdeckel leicht zu erreichen.
- Deckel wieder aufschrauben, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.
39 GEBRAUCHSHINWEISE
- Nachstehend werden die Gebrauchshinweise aufgeführt, die für den normalen Betrieb der Maschine zu befolgen sind.
- Sicherstellen, dass der Arbeitsbereich frei von Hindernissen ist, die die Messer beschädigen könnten (Betonkanten, Holzreste, verschiedene Arten von Abfall usw.).
- Sicherstellen, dass sich keine Hindernisse im Arbeitsbereich befinden, die weggeschleudert werden und/oder Teile der Maschine beschädigen könnten (Steine, Drähte, usw.).
- Sicherstellen, dass sich in der Nähe des Arbeitsbereichs keine Abhänge, erdrutschgefährdetes Gelände oder Bereiche mit Kippgefahr befinden.
- In Anwesenheit von Abhängen, Gräben oder festen Hindernissen sind die Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, angemessen zu kennzeichnen, um Gefahren zu vermeiden.
- Es ist darauf zu achten, nicht versehentlich in die gekennzeichneten Gefahrenbereiche zu fahren.
- Die Maschine NICHT in der Nähe von Bränden oder offenen Flammen (z. B. brennendes Gestrüpp) verwenden.
- Den Betrieb der Maschine sofort stoppen, wenn Unbefugte den Gefahrenbereich betreten, und sie wegschicken.
- Die Fahrgeschwindigkeit der Maschine IMMER dem Gefälle und der Verdichtung des Bodens anpassen.
- Am Hang mit niedriger Geschwindigkeit fahren, plötzliche Richtungsänderungen vermeiden und quer zum Hang fahren.
- Das Mähen in Querrichtung muss ausgehend von der niedrigsten bis zur höchsten Stelle erfolgen.
-
Diese Vorgehensweise verringert die Gefahr des Um-kippens der Maschine bei Richtungsänderungen.
-
In steilem Gelände bergauf mähen, wenn das Arbeiten in Querrichtung nicht möglich ist.
- Beim Wechsel von einem Arbeitsbereich zu einem anderen ist ein steiles Gefälle im Rückwärtsgang zu bewältigen.
- Dadurch wird die Gefahr verringert, dass Motoröl überläuft.
- Den Betrieb der Maschine unterbrechen, wenn die Umgebungsbedingungen die Sicht ein- schränken (in der Nacht, bei Regen usw.).
- Prüfen, ob die Kühlerlamellen und Schutzgitter frei von Staub- oder Schmutzansammlungen sind, die das Kühlsystem behindern könnten.
- Die Maschine nicht für längere Zeit unbenutzt im Freien stehen lassen. Eine Abdeckung zum Schutz vor Sonne, der Witterung, Schmutz und Staub verwenden.
Die Maschine nach dem Gebrauch abstellen, sichern und geeignete Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass Unbefugte die Funksteuerung benutzen können. - Die Maschine reinigen und Schnittreste mit Hilfe von Druckluft entfernen.
- Die Batterien mit Hilfe des Batterieschalters abtrennen und den Schlüssel an einem nur für Personal zugänglichen Ort aufbewahren.
- Vor dem Beginn irgendwelcher Arbeiten immer eine genaue Inspektion durchführen und sicher- stellen, dass keine Steine, Felsen, Zement, Holz oder andere Hindernisse vorhanden sind, die die Maschine beim Schneiden beschädigen könnten.
- Zu Beginn von Arbeiten an einem neuen Einsatzort ist die Maschine mit dem Mähwerk in der höchsten Höhe über dem Boden zu verwenden, um das Risiko eines versehentlichen Auftreffens der Messer auf unerwartete Hindernisse zu minimieren.
- Bei einem unerwarteten Auftreffen der Messer auf ein Hindernis muss die Maschine sofort zurückgesetzt und die Maschine sowie die Funksteuerung ausgeschaltet werden. Die Ursache für den Aufprall überprüfen und beseitigen. Die Unversehrtheit der Schneidausrüstung überprüfen und beschädigte Teile vor der Wiederaufnahme der Arbeit ersetzen.
- Vor jeder Benutzung ist sowohl visuell als auch akustisch sicherzustellen, dass sich die Maschine in einem optimalen Zustand befindet und keine ungewöhnlichen Vibrationen aufweist: In diesem Fall ist die Arbeit sofort einzustellen.
40 ABSCHLEPPEN DER DEFEKTEN MASCHINE
Die Abbildung 40 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Stange am Bergungshaken A der Maschine und an dem des Schleppfahrzeugs befestigen.
Wichtig
Bevor sie an dem Schleppfahrzeug befestigt wird, ist sicherzustellen, dass dieses über eine ausreichende Leistung und Größe verfügt.
- Sicherstellen, dass die Befestigungsbolzen korrekt eingesetzt und mit den entsprechenden Sicherheitsstiften verriegelt sind, um ein versehentliches Lösen zu verhindern.
- Die Kontermutter B leicht lösen.
- Die Hülse C vollständig festschrauben (siehe Abbildung 40).
- Die Eingriffe auf der Bremse der anderen Raupenkette wiederholen.
- Die Schrauben E (rot) um 1,5 Umdrehungen lösen.
- Jetzt kann die Maschine abgeschleppt werden.
Wichtig
Das Abschleppen darf nur über kurze Strecken mit einer Geschwindigkeit von maximal 1 km/h erfolgen.
Die Ausgangsbedingungen nach dem Abschleppen IMMER wie angegeben wiederherstellen.
- Schrauben E anziehen.
- Die Hülse C vollständig aufschrauben.
- Die Kontermutter B anziehen.
- Die Eingriffe auf der Bremse der anderen Raupenkette wiederholen.
Wichtig
Bei einem Halt in einem Bereich, an den das Bergungsfahrzeug nicht heranfahren kann, muss das Schleppen mit einem Seil oder einer Kette durchgeführt werden. Sicherstellen, dass die Schleppelemente (Seil oder Kette) ausreichend bemessen sind, damit sie sich nicht plötzlich lösen.
41 DEMONTAGE/MONTAGE DER RAUPENKETTEN
Die Abbildungen 41.1 & 41.2 stellen die Eingriffspunkte dar und geben eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
Demontage der Raupenketten
- Die Abdeckung A durch Lösen der 3 Schrauben mit dem mitgelieferten Schlüssel entfernen.
- Die Kontermutter B und die Mutter C lösen, bis die Gabel D am Fahrgestellrahmen E anliegt.
- Die mitgelieferte Unterlage (siehe Abbildung 41.4) in einer der beiden in der Abbildung 41.3 gezeigten Positionen unter das Mähwerk der Maschine legen.
- Das Mähwerk absenken, bis sich die Raupenkette vom Boden abhebt.
- Raupenkette entfernen.
Montage der Raupenketten
- Bei angehobener Maschine, so wie in den Punkten 3 und 4 des vorhergehenden Abschnitts beschrieben:
- Die Mutter C anziehen, bis die Raupenkette optimal gespannt ist (siehe „Spannung der Raupenketten“).
- Die Kontermutter B fest anziehen.
- Die Abdeckung A mit dem dazugehörigen Schlüssel wieder anbringen.
42 SPANNUNG DER RAUPENKETTEN
Die Abbildung 42 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Abdeckung A durch Lösen der 3 Schrauben mit dem mitgelieferten Schlüssel entfernen.
- Die Kontermutter B lösen.
- Die Mutter C mit dem mitgelieferten Schlüssel mit einer Umdrehung anziehen und prüfen, ob die Größe des Federpakets D mit der auf dem Schlüssel angegebenen Größe Q übereinstimmt. Wenn nicht, ist der Vorgang zu wiederholen.
- Nach Erreichen des gewünschten Werts ist die Kontermutter B wieder festzuziehen.
- Abdeckung A wieder anbringen.
DE
43 SCHMIERUNG DES KETTENSPANNERS
Die Abbildung 43 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Vorgehensweise zur „Demontage der Raupenketten“ befolgen.
- Tragen Sie das Schmierfett mit einem geeigneten Werkzeug an der angegebenen Stelle auf.
- Die Vorgehensweise zur „Montage der Raupenketten“ befolgen.
44 LÄNGERER STILLSTAND DER MASCHINE
Wird die Maschine über einen längeren Zeitraum nicht benutzt, sind die aufgeführten Arbeiten auszuführen.
- Allgemeine Reinigung durchführen.
- Luftfilter reinigen.
- Die Batterien mit Hilfe des Batterieschalters abtrennen und den Schlüssel an einem Ort aufbewahren, der nur für befugtes Personal zugänglich ist.
- Alle Maschinenteile prüfen und ggf. austauschen.
- Den festen Sitz der Befestigungsschrauben der Hauptteile kontrollieren.
- Den Motor abkühlen lassen und den Kraftstofftank entleeren, bevor die Maschine gelagert wird.

Vorsicht - Warnung
Während des Eingriffs NICHT rauchen, keine Funken erzeugen oder offene Flammen verwenden, um Explosions- oder Brandgefahr zu vermeiden.
Die Maschine an einem geschützten Ort abstellen, der nur für befugtes Personal zugänglich ist.
- Die Batterie aus der Funksteuerung nehmen und an einem geeigneten Ort aufbewahren.
- Damit die Oberflächen nicht rosten, müssen die Stellen, an denen der Lack abgegangen ist oder die Abnutzungserscheinungen aufweisen, lackiert werden.
45 WIEDERINBETRIEBNAHME DER MASCHINE
Bevor die Maschine nach einer längeren Stillstandszeit wieder in Betrieb genommen wird, müssen die aufgeführten Arbeiten durchgeführt werden.
- Die Lithiumbatterie mit einem geeigneten Ladegerät aufladen.
- Die Verbindung zu den Batterien über den Batterieschalter wieder aktivieren.
- Alle Füllstände kontrollieren (Öl, Kraftstoff).
- Den Anzug der wichtigsten Befestigungsschrauben prüfen.
- Sicherstellen, dass die Versorgungsleitungen der Hydraulikanlage unversehrt sind und keine Öllecks vorhanden sind.
- Die erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen.
- Die Batterie der Funksteuerung wieder aufladen.
- Den Motor anlassen und für die zum Warmlaufen erforderliche Zeit im Leerlauf laufen lassen.
- Die Leistungstüchtigkeit aller Sicherheitseinrichtungen kontrollieren.
- Allgemeine Reinigung ausführen.
46 HINWEISE ZU DEN WARTUNGSARBEITEN
Die Maschine in einem maximalen Leistungszustand halten und die planmäßige Wartung entsprechend der vom Hersteller angegebenen Häufigkeit und Methoden durchführen.
- Das zur Durchführung der ordentlichen Wartung berechtigte Personal muss über anerkannte Fachkenntnisse und besondere Fähigkeiten in dem entsprechenden Eingriffsbereich verfügen.
- Die Arbeiten gemäß den in der „Betriebsanleitung“ enthaltenen Herstellerangaben durchführen.
Alle Eingriffe NUR mit geeigneten und in einem guten Zustand befindlichen Werkzeugen durchführen, um Beschädigungen an Komponenten und Teilen der Maschine zu vermeiden.
- Die SICHERHEITSVORRICHTUNGEN dürfen nur durch Originalersatzteile ersetzt werden, um das vorgesehene Sicherheitsniveau nicht zu beeinträchtigen.
- Es sind die vom Hersteller empfohlenen Schmierstoffe (Öle und Fette) oder Schmierstoffe mit gleichen chemisch-physikalischen Eigenschaften zu verwenden.
- Nach Abschluss der Eingriffe alle vorgesehenen Sicherheitsbedingungen zur Vermeidung und Minimierung der Risiken während der Mensch-Maschine-Interaktion wiederherstellen.
- Nach Abschluss der Arbeiten ist sicherzustellen, dass keine Werkzeuge oder andere Materialien in der Nähe der beweglichen Teile oder in den Gefahrenzonen zurückgeblieben sind.
47 TABELLE MIT DEN INTERVALLEN DER GEPLANTEN WARTUNG
Die Maschine in einem maximalen Leistungszustand halten und die planmäßige Wartung entsprechend der vom Hersteller angegebenen Häufigkeit und Methoden durchführen.
- Bei längerer Nichtbenutzung sind einige Wartungsarbeiten durchzuführen, um die Funktionsfähigkeit zu erhalten und eine Funktionsbeeinträchtigung zu verhindern.
- Nach längerer Stillstandzeit ist sorgfältig zu prüfen, ob die Betriebsfunktionen unverändert geblieben sind.
- Eine ordnungsgemäße Wartung gewährleistet eine langfristige Leistung, eine längere Lebensdauer und ein gleichbleibendes Niveau der Sicherheitsanforderungen.
| Jeden Arbeitstag | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Gesamte Maschine | Von Arbeitsrückständen entfernen. | |
| Anzug von Schrauben und Bolzen prüfen. | ||
| Auf Öl- oder Kraftstofflecks prüfen. | ||
| Korrekte Funktion der Not-Aus-Taster prüfen. | ||
| Den Verschleiß der Arbeitsausrüstungen und der zugehörigen Schutzvorrichtungen überprüfen. | ||
| Funktionskontrolle der akustischen/ visuellen Signalgeber prüfen. | ||
| Sicherheitshinweise überprüfen. | ||
| Raupenkettenspannung prüfen. | ||
| Funksteuerung | Korrekte Funktionsweise prüfen. | |
| Batteriestatus prüfen. | ||
| Oberes Lufteinlassgitter des Motors | Prüfen, dass keine Schnittreste vorhanden sind. | |
| Verbrennungsmotor | Ölstand kontrollieren. | Siehe „Kontrolle des Motorölstands“ |
| Luftfilter kontrollieren. | Siehe „Kontrolle und Reinigung des Luftfilters“ | |
| Kraftstofftank | Kraftstoffstand kontrollieren. | |
| Tank Hydraulikanlage | Ölstand kontrollieren. | Siehe „Kontrolle des Hydraulikölstands“ |
| Wärmetauscher und Elektrolüfter | Von Arbeitsrückständen reinigen. | |
| Nach den ersten 8 Stunden der Einlaufzeit | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Verbrennungsmotor | Öl wechseln. | Siehe „Motoröl wechseln“ |
| Gesamte Maschine | Zustand der Messer, ihrer Halterungen und den Anzug der Sicherheitsschrauben prüfen | |
| Alle 50 Betriebsstunden | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Sicherungen | Auf Unversehrtheit prüfen. | |
| Lichtmaschine | Kabel kontrollieren. | |
| Motoranlasser | Kabel kontrollieren. | |
| Steckverbinder | Anzug kontrollieren. | |
| Lithiumbatterie | Ladezustand kontrollieren (mit Spannungsmesser min. 12,4 V) | |
| Klemmenanschluss prüfen. | Bei Anzeichen von Oxidation Batterie entfernen und prüfen, dass der Erdungskontakt (SCHWARZ) den Stromkontakt (ROT) nicht unterbricht. | |
| Verkabelungen elektrische Anlage | Verschleißzustand kontrollieren | Bei Anzeichen von Beschädigungen, Verschleiß der Isolierung oder ungewöhnlicher Erwämmung den Kundendienst kontaktieren. |
| Kettenspanner | Kettenspanner schmieren. | Verfahren „Schmierung des Kettenspanners“ befolgen. |
DE
| Alle 100 Betriebsstunden | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Verbrennungsmotor | Öl wechseln. | Siehe „Motoröl wechseln“ |
| Kraftstofffilter austauschen. | ||
| Alle 200 Betriebsstunden | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Verbrennungs-motor | Ölfilter austauschen. | Siehe „Motorölfilter wechseln“ |
| Alle 250 Betriebsstunden | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Verbrennungsmotor | Luftfilter austauschen. | |
| Hydraulikanlage | Ölfilter austauschen. | Siehe „Hydraulikölfilter wechseln“ |
| Alle 500 Betriebsstunden | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Hydraulikanlage | Öl wechseln. | Siehe „Hydrauliköl wechseln“ |
| Alle 4000 Betriebsstunden oder alle 2 Jahre | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Gesamte Maschine | Kraftstoffschläuche austauschen. | |
| Alle 4000 Betriebsstunden oder alle 4 Jahre | ||
| Komponente | Auszuführender Eingriff | Verweis |
| Gesamte Maschine | Hydraulikschläuche austauschen. | |
48 TABELLE SCHMIERSTOFFE UND HYDRAULIKÖLE
Die Tabelle zeigt die Spezifikationen der vom Hersteller empfohlenen Schmierstoffe in Abhängigkeit von den Komponenten und/oder spezifischen Bereichen.
| Art des Schmierstoffs | Marke | Kürzel | Komponente |
| Hydrauliköl | PAKELO | Hydraulic EP ISO46 | Hydrauliköltank |
| Motoröl | - | SAE 10W-30 / 10W-40 | Motoröltank |
Wichtig
Es sind die vom Hersteller empfohlenen Schmierstoffe (Öle und Fette) oder Schmierstoffe mit gleichen chemisch-physikalischen Eigenschaften zu verwenden.
Für die Schmierung der installierten Zukaufteile sind die Anweisungen des Herstellers zu beachten.
49 AUFLADEN DER LITHIUM-BATTERIE (12 V)
Die Abbildung 49 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Maschine stoppen.
- Prüfen, ob der Batterieschalter A auf Position „1“ (deaktiviert) und der Zündschlüssel B auf Position „0“ stehen.
- Das Ladegerät an die Batterieklemmen anschließen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Die Batterie vollständig aufladen.
- Die Kabel nach dem Laden abtrennen.
Wichtig
Ein für den Batterietyp geeignetes Ladegerät verwenden.
50 REINIGUNG DER MASCHINE
Wie beschrieben vorgehen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
- Alle vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstungen zum Schutz der Atemwege (Atemschutzmasken) und der Augen (Schutzbrille) tragen.
- Alle Schnittreste mit einem Druckluftstrahl entfernen.
- Die Schnittreste vom Mähwerk entfernen.
Vorsicht - Warnung
Keinen unter Druck stehenden Wasserstrahl verwenden.
- Alle Metalloberflächen mit geeigneten Produkten reinigen.
- NIEMALS korrosive und entzündliche Reinigungsmittel und/oder Produkte verwenden, die Schadstoffe enthalten oder freisetzen können.
51 KONTROLLE DES HYDRAULIKÖLSTANDS
Die Abbildung 51 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
- Den Ölstand am Kontrollfenster A prüfen. Wenn der Füllstand bei der Mitte des Kontrollfensters liegt, ist dieser optimal.
- Nachfüllen, wenn der Füllstand nicht korrekt ist.
Wichtig
Die vom Hersteller empfohlenen Öle verwenden. Keine Öle unterschiedlicher Marken oder Eigenschaften mischen.
52 KONTROLLE DES MOTORÖLSTANDS
Die Abbildung 52 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
- Den Ölmessstab A herausziehen.
-
Den korrekten Ölstand kontrollieren und ggf. nachfüllen.
-
Der Ölstand muss zwischen den minimalen und maximalen Markierungen liegen.
Wichtig
Die vom Hersteller empfohlenen Öle verwenden. Keine Öle unterschiedlicher Marken oder Eigenschaften mischen. Weitere Einzelheiten sind dem Handbuch des Motors zu entnehmen.
53 KONTROLLE UND REINIGUNG DES LUFTFILTERS DES MOTORS
Die Abbildung 53 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
Vorsicht - Warnung
Alle vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstungen zum Schutz der Atemwege (Atemschutzmasken) und der Augen (Schutzbrille) tragen.
- Das Mähwerk vollständig absenken.
- Die Abdeckung A demontieren.
- Kartusche B herausziehen.
- Die Kartusche B mit einem nach außen gerichteten Luftstrahl reinigen.
- Das Auslassventil C reinigen.
- Die Innenseite des Filterbehälters mit einem Tuch abwischen.
Wichtig
NUR weiche, trockene und fusselfreie Tücher verwenden.
- Kartusche B und Abdeckung A wieder anbringen.
54 MOTORÖL WECHSELN
Die Abbildung 54 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
Vorsicht - Warnung
Alle vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstungen zum Schutz der Atemwege (Atemschutzmasken) und der Augen (Schutzbrille) tragen.
- Deckel A öffnen.
- Den Schlauch B (mit gelbem Etikett) herausziehen und in einen Behälter führen, der groß genug ist, um das Altöl aufzufangen.
- Den Ablassstopfen C entfernen.
- Das gesamte Motoröl ablassen.
- Den Ablasstopfen C wieder schließen.
- Bis zum angegebenen Stand mit Öl nachfüllen.
Wichtig
Die vom Hersteller empfohlenen Öle verwenden. Keine Öle unterschiedlicher Marken oder Eigenschaften mischen. Weitere Einzelheiten sind in dem Abschnitt „Tabelle Schmierstoffe und Hydrauliköle“ zu finden.
- Schlauch B wieder anbringen
DE
- Deckel A wieder anschrauben.
- Den Motor anlassen, etwa 5 Minuten laufen lassen und dann wieder abstellen.
- Den Ölstand erneut mit dem Messstab prüfen und ggf. Öl nachfüllen.

Vorsicht - Warnung
Öl und/oder Rückstände nicht in die Umwelt gelangen lassen, sondern gemäß den im Anwenderland geltenden Gesetzen entsorgen.
55 MOTORÖLFILTER WECHSELN
Die Abbildung 55 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.

Vorsicht - Warnung
Alle vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstungen zum Schutz der Atemwege (Atemschutzmasken) und der Augen (Schutzbrille) tragen.
- Das Öl gemäß dem Verfahren „Motoröl wechseln“ aus dem Motor entfernen.
- Die Filterkartusche A mit dem entsprechenden Schlüssel entfernen.
- Eine kleine Menge sauberes Öl auf die Dichtungen und Gewinde der neuen Kartusche auftragen.
- Den Filtersitz gründlich reinigen und die neue Kartusche wieder einsetzen und mit dem Schlüssel festziehen.
- Den Ölstand mit neuem Motoröl auffüllen und den Vorgang „Kontrolle des Motorölstands" befolgen.
- Die durch den Austausch verursachten Ölleckagen gründlich reinigen.
- Motor anlassen.
- Die Dichtigkeit des Systems prüfen.
- Den Motorölstand erneut prüfen.

Vorsicht - Warnung
Öl und/oder Rückstände nicht in die Umwelt gelangen lassen, sondern gemäß den im Anwenderland geltenden Gesetzen entsorgen.

WARTUNG DER HYDRAULIKANLAGE

Vorsicht - Warnung
Hände und Körper vor Hochdruckflüssigkeiten schützen.
Gleich nach Ende der Arbeiten ist das Öl im Inneren der Maschine sehr heiß; der Druck im Kreislauf ist hoch, auch bei stillstehender Maschine.
Verwenden Sie eine saugfähige Oberfläche, um Lecks zu lokalisieren.
Die Wartungsarbeiten sind wie folgend aufgeführt:
- Tägliche Kontrolle des Ölstands im Tank.
- Regelmäßiger Wechsel des Ölfilters.
- Regelmäßiger Ölwechsel.
- Regelmäßiger Austausch der Schläuche. Bei Wartungsarbeiten sind die Dichtungen und O-Ringe immer zu überprüfen; wenn sie beschädigt sind, müssen sie ausgetauscht werden.
57 HYDRAULIKÖL WECHSELN
Um die richtige Schmierung und Viskosität in den Hydraulikpumpen zu gewährleisten, muss das Öl in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.

Vorsicht - Warnung
Hände und Körper vor Hochdruckflüssigkeiten schützen. Nach Beendigung der Arbeit ist das Öl im Inneren der Maschine sehr heiß; der Druck im Kreislauf ist hoch, auch bei stillstehender Maschine.
Die Abbildung 57 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
- Alle Teile gründlich reinigen, bevor die Tankdeckel geöffnet werden.
- Deckel A öffnen.
- Den Ablassstopfen B des mit dem roten Etikett gekennzeichneten Schlauchs entfernen und das Altöl in einem ausreichend großen Behälter auffangen.
- Den Stopfen B wieder anschrauben.
- Neues Hydrauliköl durch den Tankdeckel A einfüllen und den Füllstand prüfen.

Wichtig
Die vom Hersteller empfohlenen Öle verwenden. Keine Öle unterschiedlicher Marken oder Eigenschaften mischen.
Weitere Einzelheiten sind in dem Abschnitt „Tabelle Schmierstoffe und Hydrauliköle“ zu finden.
-
Deckel A wieder anschrauben.
-
Den Motor anlassen, etwa 5 Minuten laufen und dann wieder abstellen.

Vorsicht - Warnung
Der Ölstand muss IMMER bei ausgeschalteter Maschine kontrolliert werden.
- Ölstand erneut prüfen (siehe „Kontrolle des Hydraulikölstands“) und ggf. nachfüllen.

Vorsicht - Warnung
Öl und/oder Rückstände nicht in die Umwelt gelangen lassen, sondern gemäß den im Anwenderland geltenden Gesetzen entsorgen.
58 HYDRAULIKÖLFILTER WECHSELN
Der Filter darf nur mit Originalkomponenten ausgetauscht werden und bevor er vollständig verstopft ist.

Vorsicht - Warnung
Hände und Körper vor Hochdruckflüssigkeiten schützen. Nach Beendigung der Arbeit ist das Öl im Inneren der Maschine sehr heiß; der Druck im Kreislauf ist hoch, auch bei stillstehender Maschine.
Die Abbildung 58 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Den Motor angemessen abkühlen lassen.
- Das Öl gemäß dem Verfahren „Hydrauliköl wechseln“ aus der Anlage ablassen.
- Die Filterkartusche A mit dem entsprechenden Schlüssel entfernen.
- Eine kleine Menge sauberes Öl auf die Dichtungen und Gewinde der neuen Kartusche auftragen.
- Den Filtersitz gründlich reinigen und die neue Kartusche wiedereinsetzen und mit dem Schlüssel festziehen.
- Die durch den Austausch verursachten Ölleckagen gründlich reinigen.
- Neues Hydrauliköl in den Tank füllen und den Füllstand prüfen.

Vorsicht - Warnung
Öl und/oder Rückstände nicht in die Umwelt gelangen lassen, sondern gemäß den im Anwenderland geltenden Gesetzen entsorgen.
59 AUSTAUSCH ODER UMKEHRUNG DER SCHNEIDMESSER
Die Abbildung 59 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.

Vorsicht - Warnung
Die Arbeiten bei ausgeschalteter Maschine durchführen.
Austausch/Umkehr der Messer
- Die Mutter A mit dem mitgelieferten Schlüssel abschrauben.
- Die Messerschraube B und das Messer C entfernen.
- Das möglicherweise beschädigte Messer austauschen oder um 180° drehen (siehe Abbildung 59 unten).
- Die Messerschraube B wieder an seinem Platz einsetzen.
- Die Mutter A mit dem entsprechenden Schlüssel festziehen.
ANMERKUNG
Nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden können die Messer umgedreht werden, um beide Seiten der Schneidkante zu nutzen.
60 KONTROLLE DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
Es handelt sich hierbei um eine SICHTPRÜFUNG, die mit äußerster Sorgfalt durchgeführt werden muss, um Schäden an der Anlage zu vermeiden, die den korrekten Betrieb der Maschine beeinträchtigen könnten.
- Die aufgeführten Komponenten prüfen.
- Oxidation oder Korrosion der Sicherungen: Ggf. austauschen (siehe „Sicherungen austauschen“).
- Batteriestatus: Spannung und den Zustand der Klemmenanschlüsse prüfen. Bei Oxidation entfernen und die Pole mit geeignetem Fett abdecken.
- Kabel des Motoranlassers.
- Lichtmaschinenkabel.
- Anzug der Steckverbinder.

Vorsicht - Warnung
Wenn die Verkabelungen Anzeichen von Beschädigungen, Verschleiß der Isolierung oder ungewöhnlicher Erwärmung aufweisen, ist der Kundendienst zu kontaktieren.
61 SICHERUNGEN AUSTAUSCHEN
Die Abbildung 61 stellt die Eingriffspunkte dar und gibt eine Beschreibung der Vorgehensweisen.
- Die Maschine auf eine stabile und ebene Fläche stellen.
- Die Maschine stoppen.
- Das Schutzgehäuse A entfernen und die Abdeckung B abnehmen.
- Die beschädigte Sicherung durch eine Sicherung mit den gleichen Eigenschaften ersetzen.
- Die Abdeckung B und das Schutzgehäuse A wieder anbringen.
Bei einem Austausch nur Sicherungen mit denen der Tabelle angegebenen Eigenschaften verwenden.
Tabelle 5: Beschreibung der Sicherungen
| Position | Beschreibung | Maßeinheit | Wert |
| 1 | Allgemeine elektrische Anlage | A | 40 A |
| 2 | Hydraulische Negativbremse | A | 5 A |
| 3 | Messernutzung | A | 10 A |
| 4 | START | A | 10 A |
| 5 | Zündungsfreigabe | A | 10 A |
| 6 | Hupe | A | 1 A |
| 7 | Höheneinstellung des Mähwerks | A | 15 A |
| 8 | Kontrollleuchte Lichtmaschine | A | 5 A |
| 9 | + Funkempfänger | A | 5 A |
| 10 | Hinterer NOT-AUS-Taster | A | 5 A |
| 11 | Kontrollleuchte Kraftstoffreserve | A | 1 A |
| 12 | Zubehör AUX (THUNDER 100 C/THUNDER 100 C PRO) | A | 10 A |
| 13 | (leer) | -- | -- |
| 14 | LED + Blinklicht | A | 10 A |
| 15 | Wärmetauscher Hydrauliköl | A | 15 A |
| 16 | 12 V Steckdose | A | 15 A |
62 INFORMATIONEN ZU STÖRUNGEN
ANMERKUNG
Da die meisten Betriebsstörungen durch unsachgemäßen Gebrauch der Maschine auftreten, sind in der folgenden Tabelle einige mögliche Fehlfunktionen/Störungen und die zu ihrer Behebung zu treffenden Maßnahmen aufgeführt. Vor der Durchführung von Eingriffen den autorisierten Kundendienst kontaktieren, die Seriennummer der Maschine und die Betriebsstunden angeben.
Tabelle 6: Betriebsstörungen
| Störung | Ursache | Abhilfe | |
| Die rote LED der Funksteuerung blinkt beim Einschalten. | Aktivierte Not-STOPP-Taste auf der Funksteuerung | Not-STOPP-Taste deaktivieren. | |
| Taste Messernutzung eingeschaltet | Taste Messernutzung ausschalten. | ||
| Taste AUX eingeschaltet | Taste AUX ausschalten. | ||
| Die rote LED der Funksteuerung blinkt bei der Benutzung der Maschine + akustischer Signalgeber ertönt in unregelmäßigen Abständen. | Batterie der Funksteuerung leer | Batterie der Funksteuerung aufladen oder austauschen. | |
| Die rote Kontrollleuchte der Lichtmaschine ist eingeschaltet bei laufendem Motor | Lichtmaschine lädt die Batterie nicht und/oder Verkabelung fehlerhaft | Kundendienst kontaktieren. | |
| Riemen der Lichtmaschine gerissen | Riemen der Lichtmaschine auswechseln. | ||
| Die rote Kontrollleuchte der Lichtmaschine ist aus bei stillstehendem Motor und Zündschlüssel in der Position „1“ | Zugehörige Sicherung defekt | Sicherung austauschen. | |
| Kontrollleuchte defekt | Kundendienst kontaktieren. | ||
| Verkabelung defekt | Kundendienst kontaktieren. | ||
| Motorkontrolleuchte | Dauernd eingeschaltet | Ölalarm | Den Ölstand prüfen und ggf. Öl nachfüllen. Wenn das Problem bestehen bleibt, ist der Kundendienst von Honda zu kontaktieren. |
| 1 x Blinken | Problem mit der Batteriespannung | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 2 x Blinken | Störung mit dem Gashebel | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 3 x Blinken | Fehler des Sensors für die Drosselklappenöffnung 1 | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 4 x Blinken | Fehler des Sensors für die Drosselklappenöffnung 2 | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 5 x Blinken | Fehler des Sensors für die Drosselklappenöffnung | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 6 x Blinken | Fehler bei der Erkennung des Außentemperaturfühlers | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 7 x Blinken | Störung Motortemperatursensor | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 8 x Blinken | Luftdruck/Fehler des Drucksensors des Ansaugkrümmers | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| 9 x Blinken | Fehler Steuereinheit | Kundendienst von Honda kontaktieren. | |
| Akustischer Signalgeber ertönt in unregelmäßigen Abständen | Ladezustand der Batterie der Funksteuerung weniger als 10% | Batterie der Funksteuerung aufladen oder austauschen. | |
| Der Motor der Maschine schaltet sich nicht ein. | NOT-AUS-Taster gedrückt | NOT-AUS-Taster ausschalten. | |
| Zugehörige Sicherung defekt | Sicherung austauschen. | ||
| Kraftstoff fehlt | Betanken. | ||
| Batterie der Maschine leer | Batterie aufladen oder austauschen. | ||
| Kraftstofffilter verstopft | Filter auswechseln. | ||
| Luftfilter des Motors verstopft | Filter reinigen. | ||
| Anlasser dreht sich nicht | Verkabelung defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Batterie der Maschine leer | Batterie aufladen oder austauschen. | ||
| Zugehörige Sicherung defekt | Sicherung austauschen. | ||
| Hintere gelbe Kontrolleuchte „Kraftstoffreserve“ eingeschaltet. | Kraftstoffstand weniger als 1⁄4. | Betanken. | |
DE
| Störung | Ursache | Abhilfe |
| Der Motor geht plötzlich aus. | Kraftstoff fehlt | Betanken. |
| Die Messer treffen auf ein plötzliches Hindemis | Neustartvorgang durchführen, siehe „Neustart nach Stopp wegen Ausschaltung des Motors“. | |
| Die Pumpen-/Hydraulikmotoren verursachen ungewöhnliche Geräusche | Pumpen-/Hydraulikmotoren defekt | Kundendienst kontaktieren |
| Kein Hydrauliköl im Tank/in der Anlage | Ölstand wiederherstellen. | |
| Messer drehen sich nicht. | Messerriemen zu locker | Kundendienst kontaktieren. |
| Messerriemen defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Messer von einem Fremdkörper blockiert | Fremdkörper entfernen. | |
| Elektromagnetische Kupplung defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Verkabelung defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Die Raupenketten drehen sich nicht, wenn das Bedienelement eingeschaltet ist. | Hydraulikanlage defekt | Kundendienst kontaktieren. |
| Riemen für die Bewegung der Hydraulikpumpe defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Elektrische Anlage defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Das Mähwerk hebt/senkt sich nicht. | Elektrisches Stelliglied defekt | Kundendienst kontaktieren. |
| Verkabelung defekt | Kundendienst kontaktieren. | |
| Zugehörige Sicherung defekt | Sicherung austauschen. | |
| Hebesystem von einem Fremdkörper blockiert | Fremdkörper entfernen. | |
| Funkverbindung bricht während der Arbeit ab | Zu großer Abstand zwischen Funksteuerung und Maschine | Abstand verringern. |
| Batterie der Funksteuerung/ Maschine leer | Batterie aufladen oder austauschen. | |
| Signalstörungen | Funksteuerung/Maschine aus- und wieder einschalten. | |
| Zu starke Vibrationen | Befestigungsschrauben lose | Anzug der Schrauben prüfen. |
| Messer beschädigt | Messer austauschen. | |
| Fremdkörper in der Maschine | Fremdkörper entfernen. | |
| Lösen der Raupenkette | Spannung nicht korrekt | Verfahren zur Montage der Raupenkette durchführen Siehe „Montage/Demontage der Raupenkette“. |
| Fremdkörper in der Raupenkette | Fremdkörper entfernen und Verfahren zur Montage der Raupenkette durchführen Siehe „Montage/ Demontage der Raupenkette“. |
63 GARANTIE
Es gelten ausschließlich die beigefügten, aktuellen SABO-Garantiebedingungen.
DE
64 EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG / CONFORMITY DECLARATION (Anh. II-A Richtl. 2006/42/EG)
Der Hersteller:
ECOTECH ITALIA SRL Via Dovizi 18 47122 Forli FC - ITALIEN,
erklärt unter seiner alleinigen Verantwortung, dass die Maschine:
Funkgesteuerter Schlegelmulcher
Modell: THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO - THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO
Produktnummer: SA736024 / SA736124 - SA736224 / SA736324
Motor: Honda iGXV700 - Honda iGXV800
Typ: THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO - THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO
Herstellungsjahr: siehe Typenschild
Gemessener Schallleistungspegel (THUNDER 85 C (PRO)): LwA 104 dB
Gemessener Schallleistungspegel (THUNDER 100 C (PRO)): LwA 104 dB
Schnittbreite (THUNDER 85 C (PRO)) max.: 850 mm
Schnittbreite (THUNDER 100 C (PRO)) max.: 1000 mm
mit den folgenden Vorschriften konform ist:
- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die nationalen Durchführungsbestimmungen sowie die entsprechenden technischen Unterlagen wurden gemäß Anhang VII B derselben Richtlinie erstellt;
• „PED“-Richtlinie (2014/68/EU) und nachfolgende Änderungen und Durchführungsbestimmungen.
• „RAEE“-Richtlinie (2012/19/EU) und nachfolgende Änderungen und Durchführungsbestimmungen.
Der Beauftragte für die Erstellung der Technischen Dokumentation ist Herr Roberto Romboli bei ECOTECH ITALIA S.r.l. Via Dovizi 18 47122 Forli FC – ITALIA. Die von der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geforderte Technische Dokumentation wird am Firmensitz aufbewahrt.
Bei der Verwendung müssen alle Anweisungen in dem mit dem Gerät gelieferten Betriebshandbuch sowie alle im Anwendungsland geltenden Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden; das Produkt trägt das CE-Zeichen.
Datum: 01.01.2024
Dergesetzliche Vertreter
Roberto Romboli
65 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO SCHALTPLAN MASCHINE
Siehe Abbildungen 65.1 & 65.2
66 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO SCHALTPLAN FUNKSTEUERUNG
Siehe Abbildungen 66.1 & 66.2
67 THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO SCHALTPLAN SICHERUNGEN
Siehe Abbildungen 67.1 & 67.2
68 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO SCHALTPLAN MASCHINE
Siehe Abbildungen 68.1, 68.2 & 68.3
69 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO SCHALTPLAN FUNKSTEUERUNG
Siehe Abbildung 69
70 THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO SCHALTPLAN SICHERUNGEN
Siehe Abbildung 70

Modello: THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO - THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO
Numero prodotto: SA736024 / SA736124 - SA736224 / SA736324
Motore: Honda iGXV700 - Honda iGXV800
Tipo: THUNDER 85 C / THUNDER 85 C PRO - THUNDER 100 C / THUNDER 100 C PRO
SABO-Maschinenfabrik GmbH
Auf dem Höchsten 22
D-51645 Gummersbach
Tel. +49 (0) 22 61 704-0