dTRON 308Q - Thermostat Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kompaktregler mit Programmfunktion (Typ 703043) |
| Abmessungen (Frontplatte) | 96 mm x 48 mm (Querformat) |
| Einbautiefe | 90 mm |
| Gewicht | Ca. 380 g |
| Spannungsversorgung | AC 110...240 V (-15/+10 %), 48...63 Hz oder AC/DC 20...30 V |
| Leistungsaufnahme | Max. 13 VA |
| Schutzart (Frontseite) | IP 65 |
| Anzeige | Mehrfarbiges LCD mit zwei 4-stelligen 7-Segment-Anzeigen, 2-stelliger 16-Segment-Anzeige, Sollwert-, Schaltstellungs- und Einheitenanzeigen |
| Bedienung | 4 frontseitige Tasten (▲, ▼, PGM, EXIT) |
| Reglerarten | Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schritt- oder stetiger Regler (PI, PID, PD, P) |
| Programmfunktion | Bis zu 8 Programmabschnitte mit Sollwertprofil; Rampenfunktion, Heißkanalregler |
| Selbstoptimierung | Schwingungs- oder Sprungmethode |
| Analogeingänge | 1 Universal-Eingang (Widerstandsthermometer, Thermoelement, Strom/Spannung, Widerstandsferngeber); optional 2. Eingang |
| Binäreingänge | 2 standardmäßig (potentialfrei); bis zu 8 mit Optionen |
| Ausgänge | 2 Relais (Wechsler) + 2 Logikausgänge; optional weitere Relais, Analogausgänge, Halbleiterrelais |
| Schnittstellen | RS422/485 (Modbus) oder PROFIBUS-DP (optional) |
| Zubehör (optional) | PC-Interface (TTL/RS232 oder USB), Setup-Programm, Optionsplatinen (Analogeingang 2, Relais, Analogausgang, Binäreingänge, Schnittstellen) |
| Reinigung der Frontplatte | Mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln; kein Hochdruckreiniger; bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel |
| Sicherheitshinweise | Installation nur durch Fachpersonal; bauseitige Absicherung max. 20 A; allpolige Netztrennung für Service; ESD-Schutz beim Eingriff ins Geräteinnere |
| Typenzusätze (Software) | Mathematik- und Logikmodul, Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler (nur über Setup-Programm) |
Häufig gestellte Fragen - dTRON 308Q Jumo
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BEDIENUNGSANLEITUNG dTRON 308Q Jumo
Kompaktregler mit Programmfunktion


Typ 703043


Typ 703041 Typ 703042 Typ 703044

B 70.3041.0
Betriebsanleitung

Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
Auch Ihre Anregungen können helfen, diese Anleitung zu verbessern.
Alle erforderlichen Einstellungen sind in der vorliegenden Anleitung beschrieben. Durch Manipulationen, die nicht in der Anleitung beschrieben oder ausdrücklich verboten sind, gefährden Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung. Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.
Diese Anleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.05.
Sie wird angezeigt, indem Sie die Tasten PGMid gleichzeitig drücken.

Beim Eingriff ins Geräteinnere und bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 61340-5-1 und DIN EN 61340-5-2 „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ einzuhalten. Verwenden Sie für den Transport nur ESD-Verpackungen.
Bitte beachten Sie, dass für Schäden, die durch ESD verursacht werden, keine Haftung übernommen werden kann.
ESD = Electro Static Discharge (Elektrostatische Entladung)
1 Einleitung
1.1 Beschreibung 7
1.2 Typografische Konventionen 8
2 Geräteausführung identifizieren 9
2.1 Typenerklärung 9
2.2 Lieferumfang 10
2.3 Zubehör 10
3 Montage
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen 11
3.2 Abmessungen 11
3.2.1 Typ 703044 11
3.2.1 Typ 703044 11
3.2.2 Typ 703042/43 12
3.2.3 Typ 703041 12
3.3 Dicht-an-dicht-Montage 13
3.4 Einbau 13
3.5 Reglereinschub herausnehmen 14
4 Elektrischer Anschluss 15
4.1 Installationshinweise 15
4.2 Galvanische Trennung 16
4.3 Anschlusspläne 17
4.3.1 Typ 703041 17
4.3.2 Typ 703042/43/44 20
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 24
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers 24
5 Bedienung
5.1 Anzeige- und Bedienelemente 25
5.2 Ebenenkonzept 26
5.3 Ebenenverriegelung 27
5.4 Eingaben und Bedienerführung 28
5.5 Festwertregler (werkseitig) 29
5.6 Programmregler 30
5.6.1 Programme eingeben 30
5.6.2 Bedienung 32
5.6.3 Programmkurve verschieben 33
6 Bedienerebene
7 Parameterebene
8 Konfiguration
8.1 Analogeingänge „InP“ 41
8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich 43
8.2 Regler „Cntr“ 45
8.3 Geber „Pro“ 47
8.4 Limitkomparatoren „LC“ 50
8.5 Ausgänge „OutP“ 54
8.6 Binärfunktionen „binF“ 56
8.7 Anzeige „diSP“ 59
8.8 Timer „tFct“ 61
8.9 Schnittstellen „IntF“ 62
9 Optimierung
9.1 Selbstoptimierung 63
9.2 Kontrolle der Optimierung 66
10 Typenzusätze
10.1 Mathematik- und Logikmodul 67
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler 67
11 Baugruppen nachrüsten 69
12 Anhang
12.1 Technische Daten 71
12.2 Alarmmeldungen 74
13 Stichwortverzeichnis
1.1 Beschreibung
Die Reglerserie besteht aus vier frei programmierbaren Geräten in unterschiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperaturen, Drücken und anderen Prozessgrößen.
Das kontrastreiche, mehrfarbige LCD-Display für Istwert, Sollwert und Bedienerführung besteht aus zwei vierstelligen 7-Segment-Anzeigen, einer zweistelligen 16-Segment-Anzeige, Anzeige der aktiven Sollwerte, sechs Schaltstellungsanzeigen und Anzeigen für Einheit, Rampenfunktion und Handbetrieb.
Für das Bedienen, Parametrieren und Konfigurieren genügen vier frontseitige Tasten. Die Geräte können als Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schrittregler oder stetige Regler eingesetzt werden. Die Software der Regler enthält u. a. eine Programm- oder Rampenfunktion, eine Parametersatzumschaltung, zwei Selbstoptimierungsverfahren, ein Mathematik- und Logikmodul sowie 4 Limitkomparatoren.
Die Linearisierungen der üblichen Messwertgeber sind gespeichert; eine kundenspezifische Linearisierungs-Tabelle ist programmierbar.
Für die komfortable Konfiguration über einen PC ist ein Setup-Programm lieferbar.
Über eine Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP können die Geräte in einen Datenverbund integriert werden.
Der elektrische Anschluss erfolgt rückseitig über Schraubklemmen.

flowchart
graph LR
A["Analogeingang"] --> B["Typ 703042/43/44"]
C["2 Binäreingänge"] --> B
D["Option 1"] --> B
E["Option 2"] --> B
F["Option 3"] --> B
B --> G["2 Relais (Wechsler)"]
B --> H["2 Logikausgänge"]
B --> I["Spannungs-versorgung 17V/20mA für Zweildraht-Messumformer"]

flowchart
graph LR
A["Analogeingang"] --> B["oder"]
C["Binäreingang"] --> B
D["Binäreingang"] --> B
E["Option 1"] --> B
F["Option 2"] --> B
B --> G["2 Relais (Schließer)"]
B --> H["Logikausgang"]
B --> I["Logikausgang"]
1 Einleitung
1.2 Typografische Konventionen
Warnende Zeichen

Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung elektrostatisch entladungsgefährdeter Bauelemente zu beachten sind.
Hinweisende Zeichen

Hinweis Dieses Zeichen wird benutzt, wenn Sie auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht werden sollen.

Verweis Dieses Zeichen weist auf weitere Informationen in anderen Betriebsanleitungen, Kapiteln oder Abschnitten hin.

Handlungs- Dieses Zeichen zeigt an, dass eine auszuführende Tätigkeit anweisung beschrieben wird.
Die einzelnen Arbeitschritte werden durch diesen Stern gekennzeichnet, z. B.:
*Taste EXIT drücken
Darstellungs- arten
Menüpunkte Texte aus dem Setup-Programm werden kursiv dargestellt, z. B.: Programm editieren.
Blinkende Anzeige

2 Geräteausführung identifizieren
2.1 Typenerklärung
| Grundtyp | |
| 703041 | JUMO dTRON 316, Format 48mm x 48mminkl. 1 Analogeingang, 2 Relaisausgänge und 2 Binäreingänge oder 2 Logikausgänge |
| 703042 | JUMO dTRON 308, Format 48mm x 96mm (Hochformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| 703043 | JUMO dTRON 308, Format 96mm x 48mm (Querformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| 703044 | JUMO dTRON 304, Format 96mm x 96mminkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| Grundtypergänzung | |||
| 1 Grundtyp 1 | |||
| Ausführung | |||
| 8 Standard mit werkseitigen Einstellungen | |||
| 9 Programmierung nach Kundenangaben | |||
| Logikausgänge (2 standardmäßig vorhanden) | |||
| 1 | 0 / 1 2 V | ||
| 2 | 0 / 1 8 V | ||
| Typ 703042/43/44 Typ 703041 (keine 3. Option) | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | Optionssteckplatz Anzahl (max.) Anzahl | (max.) 1. Option 2. | Option | |||
| 0 | 0 | 0 | nicht belegt | X | X | |||
| 1 | 1 | 1 | Analogeingang 2 (Universal) | 1 | 1 | X | X | |
| 2 | 2 | 2 | Relais (Wechsler) | 2 | 1 | X | - | |
| 3 | 3 | 3 | 2 Relais (Schließer) | 2 | 1 | X | - | |
| 4 | 4 | 4 | Analogausgang | 2 | 2 | X | X | |
| 5 | 5 | 5 | 2 Binäreingänge | 2 | 1 | X | X | |
| 6 | 6 | 6 | Halbleiterelais 1A | 2 | 2 | X | X | |
| 7 | 7 | 7 | Schnittstelle RS422/485 | 1 | 1 | X | X | |
| 8 | 8 | 8 | PROFIBUS-DP-Schnittstelle | 1 | 1 | X | X | |
X = auf diesem Optionssteckplatz möglich, - = auf diesem Optionssteckplatz nicht zulässig
| Spannungsversorgung | |
| 2 3 | AC 110...240V -15/+10%, 48...63Hz |
| 2 5 | AC/DC 20...30V, 48...63Hz |
| Typenzusätze | |
| 0 0 0 | k ei n e |
| 2 1 4 | Mathematik- und Logikmodul |
| 2 1 7 | Verhältnisregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 1 8 | Differenzregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 1 9 | Feuchteregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| Zulassungen | |
| 0 0 0 | K ei n e |

703041 / 1 8 1 - 1 4 0 - 2 3 / 0 0 0 ,
2 Geräteausführung identifizieren
2.2 Lieferumfang
- R e g l e r
- Dichtung
- Befestigungselemente
- Betriebsanleitung B70.3041.0 im DIN A6-Format
Eine CD mit Demo-Software und PDF-Dokumenten im DIN A4-Format (Betriebsanleitung und weiterer Dokumentation) kann separat bestellt werden.
Ein Download der einzelnen Dokumente und Programme ist über www.jumo.net möglich (Software kann kostenpflichtig freigeschaltet werden)
2.3 Zubehör
PC-Interface
PC Interface mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter (Buchse) für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00350260
USB-Interface PC-Interface mit USB/TTL-Umsetzer, Adapter (Buchse) und Adapter (Stifte) Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00456352
Setup-Programm
Setup-Programm mit Programmeditor und Startup Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00445443
Hardware-Voraussetzungen:
- PC
- 512 MB RAM, 200 MB freier Festplattenspeicher
- CD/DVD Laufwerk (optional)
- freie serielle oder USB-Schnittstelle
Software-Voraussetzungen:
Microsoft ^1 Windows XP/VISTA/7/8/10

- Microsoft ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen
Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen.
3.2 Abmessungen
3.2.1 Typ 703044



Schalttafelausschnitt

Schalttafelausschnitt

bar
| Category | Value | |---|---| | Top Bar | 92 * 0.8 | | Bottom Bar | 45 * 0.8 |3.2.3 Typ 703041



Schalttafelausschnitt

3.3 Dicht-an-dicht-Montage
| Mindestabstände der Schalttafelausschnitte | ||
| Typ horizontal vertikal | ||
| ohne Setup-Stecker: | ||
| 703041 (48mm x 48mm) | 11mm | 30mm |
| 703042 (Hochformat: 48mm x 96mm)) | 11mm | 30mm |
| 703043 (Querformat: 96mm x 48mm) | 30mm | 11mm |
| 703044 (96mm x 96mm) | 11mm | 30mm |
| mit Setup-Stecker (Pfeil): | ||
| 703041 (48mm x 48mm) | 11mm | 65mm |
| 703042 (Hochformat: 48mm x 96mm)) | 11mm | 65mm |
| 703043 (Querformat: 96mm x 48mm) | 65mm | 11mm |
| 703044 (96mm x 96mm) | 11mm | 65mm |
3.4 Einbau
Typ 703042/43/44
* Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schaltta-felausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben.
Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen.
*Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite setzen und mit einem Schraubendreher gleichmäßig festspannen.

Typ 703041 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schaltta-felausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her den Befestigungsrahmen auf den Gerätekorpus schieben und mit den Federn gegen die Schalttafelrückseite drücken bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten und eine ausreichende Befestigung gegeben ist.

Pflege der Front- platte
Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert werden. Sie ist bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Waschbenzin, P1, Xylol u. ä.). Keinen Hochdruckreiniger verwenden.
3 Montage
3.5 Reglereinschub herausnehmen
Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden.
*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Beim Hineinstecken des Reglereinschubes ist darauf zu achten, daß die Rastnasen (unter den geriffelten Flächen) einrasten.
4.1 Installationshinweise
- Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten
- Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
- Das Gerät ist für den Einbau in Schaltschränken oder Anlagen vorgesehen. Die bauseitige Absicherung darf 20A nicht überschreiten. Für Service/Reparaturarbeiten ist das Gerät allpolig vom Netz zu trennen.
- Der Lastkreis muß auf den maximalen Relaisstrom abgesichert sein, um im Fall eines dortigen Kurzschlusses ein Verschweißen der Ausgangsrelais zu verhindern.
- Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften.
- Die Eingangs-, Ausgangs- und Versorgungsleitungen sollten räumlich voneinander getrennt und nicht parallel zueinander verlegt werden.
- Fühler- und Schnittstellenleitungen sollten verdrillt und abgeschirmt ausgeführt werden. Möglichst nicht in der Nähe stromdurchflossener Bauteile oder Leitungen führen. Schirmung einseitig erden.
- An die Netzklemmen des Gerätes keine weiteren Verbraucher anschließen.
- Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
- Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte am Regler (Sollwert, Daten der Parameter- und Konfigurationsebene, Änderungen im Geräteinnern) den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen Funktion beeinträchtigen oder zu Beschädigungen führen. Es sollten daher immer vom Regler unabhängige Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überdruckventile oder Temperaturbegrenzer/-wächter vorhanden und die Einstellung nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten. Da mit einer Adaption (Selbstoptimierung) nicht alle denkbaren Regelstrecken beherrscht werden können, ist theoretisch eine instabile Parametrierung möglich. Der erreichte Istwert sollte daher auf seine Stabilität hin kontrolliert werden.

Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden.

Geräteausführung anhand des Typenschlüssels identifizieren.
Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | |
| ohne Aderendhülse 0,34mm | ^2 | 2,5mm^2 | 10mm (Abisolierung) |
| Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm | ^2 | 2,5mm^2 | 10mm |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 10mm |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 | 1,5mm^2 | 2,5mm^2 | 12mm |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm | ^2 | 1,5mm^2 | 12mm |
4.2 Galvanische Trennung

4.3 Anschlusspläne
4.3.1 Typ 703041

bar
| Position | Line Type | Relais | | -------- | --------- | ------ | | 1 | L1(L+) | 5 | | 1 | N(L-) | 6 | | 2 | L1(L+) | 7 | | 2 | N(L-) | 8 | | 3 | L1(L+) | 3 | | 3 | N(L-) | 6 | | 4 | L1(L+) | 4 | | 4 | N(L-) | 5 | | 5 | L1(L+) | 4 | | 5 | N(L-) | 6 | | 6 | L1(L+) | 5 | | 6 | N(L-) | 7 | | 7 | L1(L+) | 8 | | 7 | N(L-) | 8 | | 8 | L1(L+) | — | | 8 | N(L-) | — | | — | L1 | — | | — | N | — | | — | L+ | — | | — | AC 110...240V AC/DC 20...30V | — | | — | L- | — | | — | S | P | | — | Pinäusgang 1 (Out1) | ✓ - ○ - S | | — | Pinäusgang 2 (Out2) | ✓ - ○ - S | The chart displays a schematic representation of the components of the horizontal bars. The labels 'Netz' and 'Relais' are not explicitly provided in the diagram.Ausgänge - Klemmleiste 2

Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel)
Alternativ zu Binäreingängen 1 und 2 (konfigurierbar)!
Binärausgang 3
Binärausgang 4
— Out3 (+)
— Out4 (+)
— GND (-)
Fortsetzung Typ 703041
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

other
| Option | Category | Value | |--------|----------|-------| | Option 1 | Analogausgang | - | | Option 1 | Relais (Wechsler) | - | | Option 1 | 2 Relais (Schliesser) | - | | Option 1 | Halbleiter-relais | - | | Option 1 | VP (+5 V) | - | | Option 1 | RxD + | - | | Option 1 | Ux/Ix + | - | | Option 1 | S | - | | Option 1 | - | - | | Option 2 | Analogausgang 5 (Out5) | - | | Option 2 | Binärausgang 5 (Out5) | - | | Option 2 | Binärausgang 5+8 (Out5+Out8) | - | | Option 2 | Binärausgang 5 (Out5) | - | | Option 2 | DGND | - | | Option 2 | TxD - | - | | Option 2 | RxD/TxD - | - | | Option 2 | VP (+5 V) | - | | Option 2 | RxD + | - | | Option 2 | Ux/Ix + (Nicht möglich!) (Nicht möglich!) | - | | Option 2 | Binärausgang 6 (Out6) | - | | Option 2 | DGND | - | | Option 2 | TxD - | - | | Option 2 | RxD/TxD - | - | RS485Nummerierung der Ausgänge beachten.

⇒ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"
Fortsetzung Typ 703041
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2

Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...6 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

4 Elektrischer Anschluss
4.3.2 Typ 703042/43/44

line
Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste 3 | Label | Position | Value | |---|---|---| | 1 | L1(L+) | 1 | | 1 | L+ | 1 | | 2 | N(L+) | 2 | | 3 | N(L+) | 3 | | 4 | N(L+) | 4 | | 5 | N(L+) | 5 | | 6 | N(L+) | 6 | | 7 | N(L+) | 7 | | 8 | N(L+) | 8 | | 9 | N(L+) | 9 | | 10 | N(L+) | 10 | | 11 | N(L+) | 11 | | 12 | N(L+) | 12 | | 13 | N(L+) | 13 | | 14 | N(L+) | 14 | | 15 | N(L+) | 15 | | 16 | N(L+) | 16 | | 17 | N(L+) | 17 | L1 L+ N L- AC 110...240V AC/DC 20...30V Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer (Leerlaufspannung ca. 25V) U= + U=- 17V/20mA Relais O P 230V/3A Binärausgang 1 (Out1) S O P 230V/3A Binärausgang 2 (Out2) S Ausgänge - Klemmleiste 2 Logik 6 7 8 9 10 — Out3 (+) Binärausgang 3 — Out4 (+) Binärausgang 4 — GND (-) Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel)Fortsetzung Typ 703042/43/44
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

other
| Option | Analogausgang | Relais (Wechsler) | 2 Relais (Schliesser) | Halbleiter-relais | PROFIBUS RS422 | RS485 | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | Option 1 | 1: Ux/Ix + - | O P S | Out5 Out8 | In-Relais | VP (+5 V) | RxD + | | Option 1 | 2: Ux/Ix + - | O P S | Out8 Out8 | In-Relais | RxD/TxD-P (B) | RxD - | | Option 1 | 3: Analogausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5+8 (Out5+Out8) | Binärausgang 5 (Out5) | RxD/TxD-N (A) | TxD + | | Option 1 | 4: Analogausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5+8 (Out5+Out8) | Binärausgang 5 (Out5) | DGND | TxD - | | Option 2 | 5: Ux/Ix + - | O P S | Out6 Out9 | In-Relais | VP (+5 V) | RxD + | | Option 2 | 6: Ux/Ix + - | Binärausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6+9 (Out6+Out9) | Binärausgang 6 (Out6) | RxD/TxD-P (B) | RxD - | | Option 2 | 7: Analogausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6+9 (Out6+Out9) | Binärausgang 6 (Out6) | RxD/TxD-N (A) | TxD + | | Option 2 | 8: Analogausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6+9 (Out6+Out9) | Binärausgang 6 (Out6) | DGND | TxD - | | Option 3 | 9: Ux/Ix + - | O P S | Out7 Out0 | In-Relais | VP (+5 V) | RxD + | | Option 3 | 10: Ux/Ix + - | Binärausgang 7 (Out7) | Binärausgang 7+10 (Out7+Out0) | Binärausgang 7 (Out7) | RxD/TxD-P (B) | RxD - | | Option 3 | 11: Analogausgang 7 (Out7) | Binärausgang 7 (Out7) | Binärausgang 7+10 (Out7+Out0) | Binärausgang 7 (Out7) | RxD/TxD-N (A) | TxD + | | Option 3 | 12: Analogausgang 7 (Out7) | Binärausgang 7 (Out7) | Binärausgang 7+10 (Out7+Out0) | Binärausgang 7 (Out7) | DGND | TxD - | RS485Nummerierung der Ausgänge beachten.

→ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"
Fortsetzung Typ 703042/43/44
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V


Binäreingang 1 Binäreingang 2

Fortsetzung Typ 703042/43/44
Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...8 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

other
| Option | Component | Value | |--------|-----------|-------| | Option 1 | Widerstands-thermometer | 9 | | Option 1 | Widerstands-thermometer | 9 | | Option 1 | Widerstands-thermometer | 9 | | Option 1 | Widerstands-ferngeber | E | | Option 1 | Widerstands-ferngeber | S | | Option 1 | Widerstands-ferngeber | A | | Option 1 | Thermo-element | + | | Option 1 | Strom Spannung 0(2)...10V | - | | Option 1 | Spannung 0...1V | - | | Option 1 | 2 Bärreingänge | - | | Option 2 | Binäreingang 3+4 | - | | Option 2 | bin3 | - | | Option 2 | bin4 | - | | Option 2 | GND | - | | Option 2 | Binäreingang 5+6 | - | | Option 2 | bin5 | - | | Option 2 | bin6 | - | | Option 2 | GND | - | | Option 3 | Binäreingang 7+8 | - | | Option 3 | bin7 | - | | Option 3 | bin8 | - | | Option 3 | GND | - | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | 9 | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | 9 | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | 9 | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | S | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | A | | Option 3 | Widerstandss-thermometer | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Uₓ+ | - | | Option 3 | Uₓ+ | + | | Option 3 | Uₓ+ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | + | | Option 3 | Iₓ-/Iₓ~ | - |4 Elektrischer Anschluss
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485
Für einen störungsfreien Betrieb mehrerer Geräte in einer Linienstruktur müssen deren interne Abschlusswiderstände am Anfang und am Ende aktiviert werden.
*Geräteeinschub mit Druck auf die geriffelten Flächen nach vorne herausziehen
*Mit einem Kugelschreiber alle weißen Schalter in die gleiche Richtung drücken
Busabschluss- widerstand aktiv:
* Alle 5 Schalter nach unten drücken

kein Busabschluss (werkseitig)
* Alle 5 Schalter nach oben drücken

*Geräteeinschub wieder ins Gehäuse einstecken
Kontrolle *Tasten
PGM + △ drücken
Rechts neben der grünen Anzeige „VErS“ wird „ON“ für aktive oder „OF“ für inaktive Abschlusswiderstände angezeigt.
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers
Adapter montieren
*Optionssteckplatz mit der PROFIBUS-DP-Schnittstelle anhand des Typenschlüssels identifizieren (bei vorkonfigurierten Geräten)
In diesem Beispiel ist die PROFIBUS-DP-Schnittstelle auf Optionssteckplatz 1

Der SUB-D Adapter kann nur im geöffneten Zustand montiert werden, da die Anschlussschrauben durch den Adapter verdeckt werden.
Belegung der 9-poligen D-SUB Buchse
| Pin: Signal Bezeichnung | |
| 1: VP Spannungversorgung-Plus | |
| 2: RxD/TxD-P Empfangs-/Sendedaten-Plus | |
| 3: RxD/TxD-N Empfangs-/Sendedaten-Minus | |
| 4: DGND Masse |
5.1 Anzeige- und Bedienelemente

| (1) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Überschreiten der Anzeigekapazität) |
| (2) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün; |
| (3) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen) |
| (4) Tasten |
| (5) Signalisierung gelb; für - Schaltstellungen der Binärausgänge 1...6 (Anzeige leuchtet = ein) - Rampen-/Programmfunktion aktiv - Handbetrieb aktiv |
| (6) 16-Segment-Anzeige für die Einheit °C/°F und Text zweistellig, grün; konfigurierbar; Zeichen für h, min und % Über das Setup-Programm können weiterhin die aktuelle Abschnittsnummer (Programm), der Parametersatz oder eine beliebige zweistellige Buchstaben-/ Zahlenkombination angezeigt werden. |
Die Anzeigen sind konfigurierbar.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
5.2 Ebenenkonzept
Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] -->|PGM| B["USER¹"]
B --> C["User1"]
B --> D["OPr"]
B --> E["Pro²"]
B --> F["PR-R"]
B --> G["Conf"]
C --> H["Anwenderebene USER Bis zu acht beliebige Parameter"]
D --> I["Bedienerebene OPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
E --> J["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
F --> K["Parameterebene PRA- Parametersatz 1 PRA-1 - Parametersatz 2 PRA-2"]
G --> L["Konfigurationsebene Conf - Analogeingänge InP - Regler Entr - Geber Pro - Limitkomparatoren LC - Ausgänge OutP - Binärfunktionen b/nF - Anzeige d SP - Timer tFct - Schnittstellen IntF"]
M["EXIT >2s oder Time-Out"] --> N["Navigationsprinzip"]
N --> O["EXIT"]
N --> P["PGM"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style M fill:#f9f,stroke:#333
Time-Out
Wird 180s keine Taste betätigt, kehrt das Gerät zurück in die Normalanzeige!
→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
→ Kapitel 7 „Parameterebene“
⇒ Kapitel 8 „Konfiguration“
⇒ Setup/Anzeige - Bedienung/Time-Out
Anwenderdaten „USEr“
Über das Setup-Programm können hier bis zu acht beliebige Parameter angezeigt und editiert werden.
⇒ Setup/Konfigurationsebene/Anzeige - Bedienung/Anwenderdaten
Das anzuzeigende Symbol für jeden Parameter kann vom Anwender selbst vergeben werden. Ansonsten wird das standardmäßige Symbol verwendet. Erlaubt sind Buchstaben und Zahlen, die auf einer 7-Segmentanzeige darstellbar sind.
5.3 Ebenenverriegelung
Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann verhindert werden.
| Code Bedienerebene,Anwenderebene,Programmeditor | Parameterebene Konfigurationsebene | |
| 0 frei frei frei | ||
| 1 frei frei verriegelt | ||
| 2 frei verriegelt verriegelt | ||
| 3 verriegelt verriegelt verriegelt | ||
*Zur Codeeingabe mit PGM und ▼ (gleichzeitig >5s).
*Code ändern mit PGM (Anzeige blinkt!)
*Code eingeben mit ▲ und ▼.Werkseitig sind alle Ebenen frei.
*Zurück zur Normalanzeige mit EXIT oder nach ca. 180s automatisch
Eine Verriegelung der Parameter- und Konfigurationsebene ist auch über Binärfunktion möglich.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
5.4 Eingaben und Bedienerführung
Werte eingeben
Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt.

*Parameter auswählen mit
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit oder
PGM oder nach 2s automatisch
*Abbruch der Eingabe mit EXIT
Der Wert wird nicht übernommen.

Zeiten eingeben
Bei der Eingabe von Zeiten (z.B. Timerzeit eines Timers) wird zusätzlich die Zeiteinheit angezeigt.

Bei der Einheit wird die höchste Zeiteinheit der Anzeige angezeigt.
Z. B. wird ein "h" für Stunde angezeigt, dann ist das Zeitformat des Wertes hh:mm.
*Parameter auswählen mit

* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit oder
PGM oder nach 2s automatisch
*Abbruch der Eingabe mit EXIT
Der Wert wird nicht übernommen.
5.5 Festwertregler (werkseitig)

Sollwert ändern In der Normalanzeige:
*Ändern des aktuellen Sollwertes mit △ und ▼ (Wert wird automatisch übernommen)
Handbetrieb
Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden.
*In den Handbetrieb wechseln mit EXIT (> 2s)
In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt. Weiterhin leuchten das Handsymbol und die Einheit „%“.
*Ändern des Stellgrades mit △ und ▼
Bei einem Dreipunktschrittregler wird das Stellglied mit den Tasten auf- bzw. zugefahren.
Die verschieden Ebenen sind aus dem Handbetrieb erreichbar.
*Beenden des Handbetriebs mit EXIT (> 2s)
Die Stellgradvorgabe beim Umschalten ist konfigurierbar. Der Handbetrieb ist verriegelbar.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Weitere Bedienungsmöglichkeiten für den Festwertregler sind über Binärfunktionen realisierbar.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Messbereichsüber/-unterschreitung und Fühlerbruch wechselt der Regler automatisch in den Handbetrieb.
5 Bedienung
5.6 Programmregler
Auslieferungszustand
Das Gerät muß als Programmregler/-geber konfiguriert werden. Ebenso muß vorher ein Programm eingegeben werden, um das Gerät als Programmregler/-geber zu betreiben
5.6.1 Programme eingeben
Funktion Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden.

line
| Point | Time (t) | Value | |---|---|---| | SPP1 | tP1 | Low | | SPP2 | tP1 | High | | SPP3 | tP1 | High | | SPP4 | tP3 | Low | | ... | ... | ... |Eingabe am Gerät Das Gerät muß als Programmregler oder -geber konfiguriert sein.
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Funktion Fnct muss auf 2 oder 3 stehen)
Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Einheit)
Die Einstellungen der Abschnittssollwerte (SPP1 ... SPP8) und Abschnittszeiten (tP1 ... tP8) werden im Programmeditor vorgenommen.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USER\n↓\nQPr\n↓\nPro"]
B --> C["Programmeditor Pro\nAbschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
D["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> A
E["Navigationsprinzip"] --> F["EXIT"]
E --> G["PGM"]
Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnittszeit definiert.

flowchart
graph TD
A["238.6\nSP1 Pro"] -->|PGM| B["SP1 SPP1°C"]
B --> C["00:00\nSP1 tP 1h"]
C --> D["..."]
D --> E["SP1 SPP8°C"]
E --> F["00:00\nSP1 tP 8h"]
F --> G["00:00\nSP1 tP 8m"]
B --> H["PGM"]
H --> I["SPP1°C"]
I --> J["00:00\nSP1 tP 1h"]
J --> K["TPS"]
K --> L["PGM"]
L --> M["SPP8°C"]
M --> N["00:00\nSP1 tP 8h"]
N --> O["PGM"]
Eingabe über Setup-Programm
Das Setup-Programm (Zubehör) bietet einen komfortablen Programmeditor mit grafischer Darstellung der Programmkurve.
Weitere Funktionen über Setup-Programm
- Start am Istwert
- Verhalten bei Messbereichsüber-/-unterschreitung
- Programmwiederholung
- Sollwertvorgabe (Rampe/Sprung)
- Regelung auf letzten Sollwert
- Vorlaufzeit
- Programmeditor und-verwaltung mit grafischer Vorschau
- abschnittsweise Programmierung von bis zu vier Steuerkontakten
- abschnittsweise Zuordnung von Parametersätzen
5.6.2 Bedienung

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige"] --> B["Programm läuft"]
B --> C["Programm angehalten"]
C --> D["Sollwert ändern"]
D --> E["238.6 °C 240.0 °C"]
E --> F["238.6 °C 240.0 °C"]
F --> G["Programm läuft"]
G --> H["PGM"]
H --> I["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
G --> J["EXIT >2s"]
J --> K["Programm angehalten"]
K --> L["PGM"]
L --> M["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
| Normalanzeige | In der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert. |
| Sollwert ändern Aus der Normalanzeige: | |
| *Zur Sollwerteingabe wechseln mit ▼* Ändern des aktuellen Sollwertes mit ▲ und ▼(Wert wird automatisch übernommen) | |
| Programm starten | Aus der Normalanzeige:*Programm starten mit ▲(Das Rampensymbol leuchtet!)Über das Setup-Programm kann eine Vorlaufzeit konfiguriert werden. Bis zum Ablauf der Vorlaufzeit wird „Strt“ auf der unteren Anzeige dargestellt. Danach wird das Programm abgearbeitet. |
| Programm abbrechen | Bei laufendem Programm:*Programm abbrechen mit ▲ |
| Programm anhalten | Bei laufendem Programm:*Programm anhalten mit EXIT (>2s)(Die untere Anzeige blinkt!*Weiterlauf mit EXIT (>2s)Bei Netzausfall wird das Programm abgebrochen.Weitere Programmsteuerfunktionen über Binärfunktionen.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ |
5.6.3 Programmkurve verschieben
Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“ kann die Programmkurve nach oben oder unten verschoben werden (nur über Setup-Programm konfigurierbar).

line
| t | w (solid line) | w (dashed line) | | ---- | -------------- | --------------- | | 0 | 0 | 0 | | 1 | 1 | 1 | | 2 | 2 | 2 | | 3 | 3 | 3 | | 4 | 4 | 4 | | 5 | 5 | 5 | | 6 | 6 | 6 | | 7 | 7 | 7 | | 8 | 8 | 8 | | 9 | 9 | 9 | | 10 | 10 | 10 |Der externe Sollwert wird über ein Analogsignal vorgegeben.
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
5 Bedienung
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr⁻¹"]
B --> C["OPr"]
C --> D["Bedienerebene OPr\nSollwerte, Prozessgrößen, ..."]
E["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> F["Navigationsprinzip"]
F --> G["EXIT"]
F --> H["PGM"]
I["Nur sichtbar, wenn\nAnwenderdaten vorhanden"] --> J["Exit"]
J --> K["▲"]
J --> L["▼"]
K --> M["1. Nur sichtbar, wenn\nAnwenderdaten vorhanden"]
Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt.
| Symbol | Bedeutung |
| SP 1 | Sollwert 1 (editierbar) |
| SP 2 | Sollwert 2 (editierbar) |
| SP 3 | Sollwert 3 (editierbar) |
| SP 4 | Sollwert 4 (editierbar) |
| SPr | Rampensollwert (nur wenn konfiguriert) |
| InP 1 | Messwert von Analogeingang 1 |
| InP2 | Messwert von Analogeingang 2 (nur wenn vorhanden) |
| F1 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 1(und bei Differenz-, Verhältnis- und Feuchteregler) |
| F2 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 2 (nur wenn vorhanden) |
| y | Stellgrad |
| trun | Programmlaufzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| trES | Programmrestzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| t1 | Timerlaufzeit 1 (nur wenn konfiguriert) |
| t2 | Timerlaufzeit 2 (nur wenn konfiguriert) |
6 Bedienerebene
Definition der Programmzeiten:

line
| Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (1) | | 3 | (4) |(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit
Allgemeines Es können zwei Parametersätze (PAr1 und PAr2) gespeichert werden.
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C / 240.0 °C"] --> B["PGM"]
B --> C["USER¹"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro²"]
E --> F["PRrA"]
G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
H --> I["EXIT"]
I --> J["PGM"]
K["Parameterebene PRrA"] --> L["- Parametersatz 1 PR-1 "]
K --> M["- Parametersatz 2 PR-2 "]
N["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> O["EXIT"]
O --> P["PGM"]
Die Ebene ist verriegelbar.
Anwendungen - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion
→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
- Zuordnung von Parametersätzen zu Programmabschnitten (nur über Setup-Programm)
→ Programmeditor/Programm
Beispiel Einstellung eines Zweipunkt-Reglers mit PI-Verhalten:
Pb1=12°C (Proportionalbereich)
rt=160s (Nachstellzeit; I-Anteil)
dt=0s (Vorhaltzeit, D-Anteil)
| Anzeige Wertebereich werkseitig Beschreibung | ||||
| Proportional-bereichProportional band | Pb 1 | 0...9999 0 GröBe des proportionalen Bereiches | ||
| Pb 2 | 0...9999 0 | Die Verstärkung des Reglers wird mit grö-ßerem Proportionalbereich kleiner.Bei Pb1,2 =0 ist die Reglerstruktur nicht wirksam! (Limitkomparator-Verhalten)Bei stetigen Reglern muss Pb1,2>0 sein. | ||
| VorhaltzeitDerivative time | dt | 0...9999 s 80 s | Beeinflusst den differentiellen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des D-Anteils wird mit größe-rer Vorhaltzeit stärker. | |
| NachstellzeitReset time | rt | 0...9999 s 350 s | Beeinflußt den integralen Anteil des Reg-lerausgangssignalesDie Wirkung des I-Anteils wird mit größerer Nachstellzeit schwächer. | |
| Schalt-periodendauerCycle time | cy 1 | 0,0...999,9 s 20 s | Bei schaltendem Ausgang sollte die Schalt-periodendauer so gewählt werden, dass ei-nerseits durch die getaktete Energiezufuhr keine unzulässigen Istwertschwankungen entstehen, andererseits die Schaltglieder nicht überbeansprucht werden. | |
| cy2 | 0,0...999,9 s 20 s | |||
| KontaktabstandContact spacing(dead band) | db | 0,0...999,9 0 Abstand zwischen den beiden Regelkon-takten bei Dreipunktreglern und Dreipunkt-Schrittreglern. | ||
| SchaltdifferenzSwitching differential | Hys 1 | 0,0...999,9 1 Hysterese bei schaltenden Reglernmit Pb1,2 = 0. | ||
| Hys2 | 0,0...999,9 1 | ![]() | ||
| StellgliedlaufzeitActuator timeArbeitspunktWorking point | tt | 5...3000 s 60 s | Genutzter Laufzeitbereich des Regelven-tils bei Dreipunkt-Schrittreglern . | |
| y0 | -100...+100% 0% | Stellgrad bei P- und PD-Reglern(bei x = w ist y = Y0). | ||
| Stellgrad-begrenzungOutput limiting | y1 | 0...100% 100% | Maximale Stellgradbegrenzung.Minimale Stellgradbegrenzung.(nur bei Pb>0 wirksam!) | |
| y2 | -100...+100 % | -100% | ||
Die Parameter Pb2, Cy2, HyS2 beziehen sich auf den 2. Reglerausgang bei einem Dreipunktregler.
Die Kommastelle von einigen Parametern ist abhängig von der Einstellung für die Kommastelle in den Anzeigen.

Die Anzeige der Parameter am Gerät ist abhängig von der eingestellten Reglerart.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Allgemeines
Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurationsebene gilt:
Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn
- die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zuläßt.
Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.

Manche Parameter können nur über das Setup-Programm programmiert werden. Diese sind in der Symbol-Spalte mit „(Setup)“ gekennzeichnet.
In den Kapitelüberschriften ist das dem Menüpunkt entsprechende Symbol (erscheint in der Anzeige) dargestellt (z.B. 8.1 Analogeingänge „InP“).
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] --> B["PGM"]
B --> C["USEr¹"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro²"]
E --> F["PRrA"]
F --> G["Conf"]
H["Navigationsprinzip"] --> I["EXIT >2s oder Time-Out"]
I --> J["PGM"]
J --> K["FGM"]
K --> L["Konfigurationsebene Conf"]
L --> M["- Analogeingänge InP"]
L --> N["- Regler Cntr"]
L --> O["- Geber Pro"]
L --> P["- Limitkomparatoren LC"]
L --> Q["- Ausgänge OutP"]
L --> R["- Binärfunktionen b nF"]
L --> S["- Anzeige d SP"]
L --> T["- Timer tFct"]
L --> U["- Schnittstellen IntF"]

Ebenen können verriegelt werden.
⇒ Kapitel 5.3 „Ebenenverriegelung“
Analogselektor
Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt werden. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt.
0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
Definition der Programmzeiten:

(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit
8.1 Analogeingänge „InP“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
InP: Analog Input
Es stehen je nach Geräteausführung bis zu zwei Analogeingänge zur Verfügung.
Analogeingang 1 InP1→ Analogeingang 2 InP2→
Fühlerart
Sensor type
Linearisierung
Linearization
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| SEn5 | 0 | ohne Funktion |
| 1 | Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung | |
| 2 | Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung | |
| 3 | Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung | |
| 4 | Thermoelement | |
| 5 | Widerstandsferngeber | |
| 6 | Heizstrom 0...50mA AC (nur Analogeingang 2) | |
| 7 | 0...20mA | |
| 8 | 4 ... 20mA | |
| 9 | 0...10V | |
| 10 | 2...10V | |
| 11 | 0 ... 1V | |
| Werkseitig bei Analogeingang 2: ohne Funktion | ||
| L, n | 0 | Linear |
| 1 | Pt100 | |
| 2 | Pt500 | |
| 3 | Pt1000 | |
| 4 | KTY11-6 | |
| 5 | W5Re_W26Re C | |
| 6 | W3Re_W25Re D | |
| 7 | NiCr-CuNi E | |
| 8 | Cu-CuNi T | |
| 9 | Fe-CuNi J | |
| 10 | Cu-CuNi U | |
| 11 | Fe-CuNi L | |
| 12 | NiCr-Ni K | |
| 13 | Pt10Rh-Pt S | |
| 14 | Pt13Rh-Pt R | |
| 15 | Pt30Rh-Pt6Rh B | |
| 16 | NiCrSi-NiSi N | |
| 17 | W3Re_W26Re | |
| 18 | Kundenspezifische Linearisierung | |
| Für die Kundenspezifische Linearisierung sind max. 10 Knickpunkte möglich oder eine Polynomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Programm). | ||
| Bei der Linearisierung „KTY11-6“ beträgt der Widerstand 2kΩ bei 25°C (nur mit Setup-Programm). | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogeingang 1 InP I →
Analogeingang 2 InP2 →
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| Messwertkorrektur Measurement offset | OFFS | -1999...0...+9999 | Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert werden.Beispiele: gemessener angezeigterWert Offset Wert294,7 +0,3 295,0295,3 - 0,3 295,0Der Regler verwendet für seine Berechnung den korrigierten Wert (= angezeigter Wert). Dieser Wert entspricht nicht dem Messwert an der Messstelle. Bei unsachgemäßer Anwendung können unzulässige Werte der Regelgrösse entstehen.Sonderfall „Zweileiterschaltung“:Ist der Eingang mit einem Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung beschaltet, dann wird hier der Leitungswiderstand in Ohm eingestellt. |
| Anzeigenanfang Display start | SCL | -1999...0...+9999 | Bei Messwertgebern mit Einheitssignal und Widerstandspotentiometern wird dem physikalischen Signal ein Anzeigewert zugeordnet.Beispiel: 0 ... 20mA = 0 ... 1500°C.Der Bereich des physikalischen Signals kann um 20 % unter-bzw. überschritten werden, ohne dass eine Messbereichsüber-/unterschreitung signalisiert wird. |
| Anzeigenende Display end | SCH | -1999...100...+9999 | |
| Filterzeitkonstante Filter time constant | dF | 0...0,6...100 s | Zur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (0s = Filter aus). Bei einem Signalsprung werden nach 2x Filterzeitkonstante 63% der Änderungen erfaßt.Wenn die Filterzeitkonstante groß ist:- hohe Dämpfung von Störsignalen- langsame Reaktion der Istwertanzeige auf Istwertänderungen- niedrige Grenzfrequenz (Tiefpassfilter 2. Ordnung) |
| Feinabgleich Anfang Fine tuning start value | FtS ^1 | -1999...0...+9999 | ⇒ Siehe “Kundenspezifischer Feinabgleich” auf Seite 43.Wurden diese Werte irrtümlich verändert, dann muß diese Einstellung nach dem unter „Kundenspezifischer Feinabgleich“ beschriebenen Verfahren rückgängig gemacht werden.Diese Werte können nicht von einem anderen Gerät übernommen werden. |
| Feinabgleich Ende Fine tuning end value | FtE ^1 | -1999...1...+9999 | |
| Heizstrom-überwachung (Ausgang)Heater current monitoring (output) | HEAT | 01...10 | Keine FunktionBinärausgang 1...10 (Reglerausgang)Über einen Stromwandler mit Einheitssignalausgang wird der Heizstrom erfasst, der durch die Verknüpfung des Analogeingangs 2 mit dem Limitkomparator 1 überwacht werden kann. Der Eingangssignalbereich beträgt 0...50mA AC (siehe Fühler-art: „Heizstrom“) und muss entsprechend skaliert werden (Anzeigenanfang, -ende).Die Messung des Heizstroms erfolgt jeweils bei geschlossenem Heizkontakt. Dazu muss hier der Binärausgang ausgewählt werden, der den Heizkontakt ansteuert (nicht der Binärausgang zur Ausgabe des Alarms). |
| Korrekturwert KTY bei 25°C | (Setup) 0...2000...4000 Ω | Widerstand bei 25°C/77°F für Linearisierung „KTY 11-6“ | |
- Diese beiden Parameter können über Setup-Programm aktiviert / deaktiviert werden.
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogeingänge (allgemein) In 12 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Temperatur-EinheitTemperature unit | Un, t | 01 | Grad CelsiusGrad FahrenheitEinheit für Temperaturwerte |
| AbtastzeitSampling cycle time | Cycl | 0123 | 50ms90ms150ms250ms |
| Netzfrequenz (Setup) 50Hz | 60Hz | Anpassung der Wandlungszeit der Eingangsschaltung an die Netzfrequenz | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich
FtS und FtE über Setup-Programm freischalten
Die beiden Parameter erscheinen werkseitig nicht am Gerät und müssen erst freigeschaltet werden.
*Gerät am PC anschließen und Setup-Programm starten
*Verbindung zum Gerät aufbauen
* Auf Undokumentierte Parameter doppelklicken


*Auf Auswahlbox neben Parameter 17klicken (ein Häkchen erscheint)
*Setup-Datei speichern und Datentransfer zum Gerätausführen
Jetzt erscheinen die Parameter FtS und FtE in der Konfigurationsebene
Prinzip
Mit dem Kundenspezifischen Feinabgleich können die Anzeigewerte des Gerätes korrigiert werden. Dies kann z. B. bei einer Anlagen-Validierung erforderlich sein, wenn die angezeigten Werte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten am Messort übereinstimmen.
Mit einem Referenzmessgerät werden zwei Messwerte ermittelt, die möglichst weit auseinander liegen (Anfangswert, Endwert). Dabei müssen stabile Messverhältnisse herrschen. An dem abzugleichenden Gerät wird der jeweils ermittelte Referenzwert als Anfangs- (FtS) bzw. Endwert (FtE) eingegeben.
8 Konfiguration

Achtung:
Weichen Anfangs- und/oder Endwert von der werkseitigen Einstellung (FtS=0 und FtE=1) ab, ist schon einmal ein Feinabgleich durchgeführt worden.
In diesem Fall muss der Feinabgleich zurückgesetzt werden.
Mehrmaliger Feinabgleich ohne Rücksetzung bezieht sich sonst auf eine bereits korrigierte Kennlinie und stellt falsche Werte dar.
Beispiel Die Temperatur in einem Ofen wird mit einem Widerstandsthermometer gemessen und an einem Gerät angezeigt. Aufgrund einer Temperaturdrift des Sensors weicht die tatsächliche Temperatur von der Anzeige am Gerät ab. Bei 20°C zeigt das Gerät 15°C an, bei 80°C werden 70°C angezeigt (extremes Beispiel zur besseren Darstellung).

Durchführung
* Unteren Messwert (möglichst niedrig und konstant) mit einem Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur 20°C (= Raumtemperatur)
*Unteren Messwert am Gerät als Anfangswert eingeben; Beispiel: Anfangswert (FtS) auf 20 setzen
*Temperatur erhöhen und oberen Messwert (möglichst hoch und konstant) mit Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur auf 80°C erhöhen
*Oberen Messwert am Gerät als Endwert eingeben; Beispiel: Endwert (FtE) auf 80 setzen
Kennlinie
Das folgende Diagramm zeigt, wie sich die Kennlinie durch den Feinabgleich ändert (Schnittpunkt mit x-Achse sowie Steigung).

line
| Messwert (Referenz) | mit Feinabgleich | ohne Feinabgleich | | ------------------- | ---------------- | ------------------ | | 0 | 0 | 0 | | 20 | 20 | 15 | | 80 | 80 | 70 |Sonderfall Offset
Wenn die Abweichung von Messwert zu Anzeigewert am unteren und am oberen Messpunkt identisch ist, muss lediglich eine Offset-Korrektur durchgeführt werden (Steigung wird nicht verändert). Ein Feinabgleich ist hierzu nicht erforderlich.
⇒ Kapitel 8.1 „Analogeingänge „InP““ Parameter OFFS
Feinabgleich zurücksetzen
Um den Feinabgleich rückgängig zu machen, muss für den Anfangs- (FtS) und den Endwert (FtE) derselbe Wert eingegeben werden (z. B. beide Parameter auf 0 setzen). Das Gerät setzt daraufhin automatisch den Anfangswert auf 0 und den Endwert auf 1 (werkseitige Einstellung).
8.2 Regler „Cntr“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Cntr: Controller
Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimierung eingestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Konfiguration | |||
| ReglerartController type | Ctyp | 01234 | ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler |
| WirksinnControl action | CAct | 01 | DirektInversinvers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen). |
| HandbetriebInhibit manual mode | lnRA | 01 | freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang vom Bediener nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden. |
| Hand-StellgradManual output | HAnd | -100...101 | Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| Range-StellgradRange output | rOut | -100...0...101 | Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| SollwertanfangSetpoint low | SPL | -1999...+9999 | Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs.Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt. |
| SollwertendeSetpoint high | SPH | -1999...+9999 | |
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Konfiguration | ||
| Ctyp | 01234 | ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler |
| CAct | 01 | DirektInversinvers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen). |
| lnHA | 01 | freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang vom Bediener nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden. |
| HAnd | -100...101 | Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| rOut | -100...0...101 | Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| SPL | -1999...+9999 | Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs. |
| SPH | -1999...+9999 | Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| Eingänge | |||
| Regler IstwertController process value | CPr | (Analogselektor) Analog. Ein. 1 | Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals |
| Externer SollwertExternal setpoint | ESP | (Analogselektor) Abgeschaltet | Aktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle für den externen Sollwert.Externer Sollwert mit Korrektur: Externer Sollwert + Sollwert 1 = aktueller SollwertDer Externe Sollwert wird über die Tastatur (Sollwert 1) nach oben oder unten korrigiert. In der Anzeige erscheint der aktuelle Sollwert. |
| Stellgrad-rückmeldungOutput feedback | FEED | (Analogselektor) Abgeschaltet | Definiert die Quelle für die Stellgradrückmeldung bei einem Dreipunkt-Schrittregler |
| Selbstoptimierung | |||
| Methode TuneMethod of tuning | tYPt | 01 | SchwingungsmethodeSprungmethode⇒ Kapitel 9.1 „Selbstoptimierung“ |
| SelbstoptimierungInhibit tuning | lnHt | 01 | freigesperrtWenn die Selbstoptimierung gesperrt ist, kann die Selbstoptimierung über die Tasten oder Binärfunktion nicht gestartet werden. |
| Reglerausgang 1Output of tuning 1 | Ott1 | 012 | RelaisHalbleiter + LogikStetigDie Art des physikalischen Ausgangs für das Signal des 1. und 2. Reglerausgangs muss vorgegeben werden. |
| Reglerausgang 2Output of tuning 2 | Ott2 | ||
| RuhestellgradController standby output | SOut | -100...0...+100% | Ausgangsstellgrad bei Sprungantwort |
| SprunghöheStep size | StS1 | 10...30...100% | Sprunghöhe bei Sprungantwort |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.3 Geber „Pro“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Pro: (Program) Generator
Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmregler oder Programmgeber betrieben werden.
Funktion Function
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Allgemein | ||
| Fact | 01234 | FestwertreglerRampenfunktionProgrammreglerProgrammgeberHeißkanalreglerRampenfunktion:Es kann eine ansteigende oder abfallende Rampenfunktion realisiert werden. Der Rampenendwert wird durch die Soll-wertvorgabe bestimmt und kann wie bei einem Festwertregler mit den Tasten ▲ und ▼ verändert werden. t1 Netz ein (w1 aktiv)t2...t3 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbrucht4...t5 Rampenstoppt6 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Weiterlauf, Toleranzband). |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| EinheitUnit of slope | Un, t | 012 | Rampenfunktion ProgrammK/Minute mm:ssK/Stunde hh:mmK/Tag dd:hhS=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=TageEinheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder Format der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber. |
| RampensteigungRamp slope | rASL | 0...9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion | |
| ToleranzbandTolerance band | tOLP | 0...999 0=aus | Bei einem Programmregler/-geber und Rampenfunktion kann zur Überwachung des Istwertes um die Sollwertkurve ein Toleranzband gelegt werden.Bei Überschreitung der oberen oder unteren Grenze wird ein Toleranzbandsignal ausgelöst, das intern weiterverarbeitet oder über einen Ausgang ausgegeben werden kann. Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ |
| Programm | |||
| Programmstart (Setup) | ProgrammstartStart am Istwert | Definiert, ob das Programm mit dem ersten Programmsollwert beginnt oder der aktuelle Istwert als erster Programmsollwert übernommen wird. | |
| Range-Verhalten (Setup) | WeiterlaufProgramm anhalten | Definiert Verhalten bei Messbereichsüber/-unterschreitung | |
| Verhalten nach Netz-Ein | (Setup) Kein StartAutomatischer Start | Definiert, ob das Programm beim Einschalten der Netzspannung startet. | |
| Programmwiederholung | (Setup) KeineZyklisch | Bei der Einstellung „Zyklisch“ wird das Programm fortwährend wiederholt. | |
| Sollwertvorgabe | (Setup) RampeSprung | Sollwertrampe Sollwertsprungw ![]() | |
| Regelung auf letzten Sollwert | (Setup) inaktiv aktiv | Wenn aktiv, wird nach Ablauf des Programms auf den letzten Programmsollwert geregelt. | |
| Vorlaufzeit | (Setup) 0...9999 min | Verzögert den Programmstart um eine einstellbare Zeit.Im unteren Display wird „Strt“ angezeigt. | |
| Grundstellung | |||
| Steuerkontakte | (Setup) SK1SK2SK3SK4 | Die vier Steuerkontakte können in der Grundstellung (wenn das Programm nicht läuft) aktiviert werden. | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Heißkanalregler
Die Anfahrrampe für Heißkanaltechnik dient z. B. dem schonenden Betrieb keramischer Heizpatronen. Während der Anfahrphase (t_0 t_2) kann die Feuchtigkeit aus den hygroskopischen Heizpatronen langsam entweichen und dadurch eine Beschädigung vermieden werden.

line
| t | W (Toleranzband) | W (Rampensteigung rASL) | W (Sollwertverlauf) | W (Istwertverlauf) | |-------|-------------------|--------------------------|---------------------|--------------------| | t₀ | Low | Low | Low | Low | | t₁ | Medium | Medium | Medium | Medium | | t₂ | High | High | High | High |Zum Zeitpunkt t_0 wird der aktuelle Istwert als Startwert für die Rampe übernommen. Im Zeitraum t_0 t_1 wird mit der programmierten Rampensteigung rASL der Haltesollwert SPP2 angefahren. In diesem Zeitraum wird der Rampensollwert linear erhöht. Es folgt eine programmierbare Verweilzeit tP2 ( t_1 t_2 ), nach der auf den aktuellen Sollwert (werkseitig Sollwert 1 (SP1)) geregelt wird.
Die Heißkanalfunktion wird mit den Einstellungen für die Rampenfunktion und dem Programm über das Setup-Programm realisiert.
Relevante Einstellungen:
Setup/Geber/Allgemein
- Rampensteigung rASL mit Zeiteinheit
- Toleranzband (optional)
Setup/Geber/Programm
- Programmstart auf „Start am Istwert“ konfigurieren
- Verhalten nach Netz-Ein definieren; die Anfahrrampe startet entweder automatisch beim Einschalten der Spannungsversorgung oder durch Drücken der Taste ▲
Setup/Parameterebene/Regler-Parameter
- Stellgradbegrenzungen für Parametersatz 1 und 2 (optional)
- Parametersatz 2 für Abschnitt 1 einstellen (Abschnittssollwert und -zeit bleiben unberücksichtigt)
- Abschnitt 2 konfigurieren mit Abschnittssollwert (=Haltesollwert SPP2), Abschnittszeit (=Verweilzeit tP2) und Parametersatz 2
Setup/Anzeige - Bedienung/ Anwenderdaten
- relevante Parameter können in die Anwenderdaten (Bedienerebene) gelegt werden (optional)
8.4 Limitkomparatoren „LC“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst werden.
Es stehen 4 Limitkomparatoren zur Verfügung.
Limitkomparator- funktionen
Limitkomparatoren können verschieden Schaltfunktionen haben.
Die Hysteresefunktionen „unsymmetrisch links“ und „unsymmetrisch rechts“ sind nur über das Setup-Programm einstellbar. Standardmäßig wird die Hysteresefunktion „symmetrisch“ verwendet.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik1 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik2 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik3 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik4 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik5 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik6 | ![]() | ![]() | ![]() |
Bei den Limitkomparatorfunktionen Ik7 und Ik8 wird der eingestellte Messwert auf einen Festwert AL hin überwacht.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik7 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
| Ik8 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
| Limitkomparator 1 | LC1→ |
| Limitkomparator 2 | LC2→ |
| Limitkomparator 3 | LC3→ |
| Limitkomparator 4 | LC4→ |
Funktion Function
| Grenzwert |
| Limit value |
| Schaltdifferenz |
| Switching differential |
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| F_nct | 0 | ohne Funktion |
| 1 | lk1 | |
| 2 | lk2 | |
| 3 | lk3 | |
| 4 | lk4 | |
| 5 | lk5 | |
| 6 | lk6 | |
| 7 | lk7 | |
| 8 | lk8 | |
| R_L | -1999...0...+9999 Zu überwachender GrenzwertGrenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999 | |
| H_Y5E | 0...1...9999 Schaltdifferenz | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
8 Konfiguration
| Symbol Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Wirkungsweise/ Signal bei RangeAction/Range response | R_crR 0123 | absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einDefiniert die Wirkungsweise des Limitkomparators und den Schaltzustand bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung.Wirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhalt sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS". Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion Ik4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) Ausgangszustand[IMAGE]b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet[IMAGE]c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion[IMAGE]Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkomparators während der Anfahrphase verhindert. |
| EinschaltverzögerungSwitch-on delay | t_ON 0...9999 Verzögert die Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne | |
| Ausschalt-verzögerungSwitch-off delay | t_OFF 0...9999s | Verzögert die Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne |
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| R_crA | 0123 | absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einDefiniert die Wirkungsweise des Limitkomparators und den Schaltzustand bei einer Messbereichsüber-/unterschreitung.Wirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhält sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion lk4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) Ausgangszustand[IMAGE]b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet[IMAGE]c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion[IMAGE]Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkom- parators während der Anfahrphase verhindert. |
| t_ON | 0...9999 Verzögert die Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne | |
| t_OFF | 0...9999s | Verzögert die Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Limitkomparator 1 | LC1→ |
| Limitkomparator 2 | LC2→ |
| Limitkomparator 3 | LC3→ |
| Limitkomparator 4 | LC4→ |
Quittierung Acknowledgement
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| Rcnl | 012 | keine QuittierungQuittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglichQuittierung; immer möglichBei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d. h. er bleibt auch „EIN“ wenn die Einschaltbedingung nicht mehr gegeben ist.Der Limitkomparator muß über Tasten (▼ + EXIT) oder Binärsignal zurückgesetzt werden. |
| tPul | 0...9999s | Der Limitkomparator wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch zurückgesetzt. |
| LCPr | (Analogselektor)Istwert | siehe Schaltdiagramme |
| LCSP | (Analogselektor)aktueller Sollwert | siehe Schaltdiagramme (nur bei lk1...lk6) |
| (Setup) | SymmetrischUnsymmetrisch linksUnsymmetrischrechts | siehe Schaltdiagramme⇒ Kapitel 12.2 „Alarmmeldungen“ |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8 Konfiguration
8.5 Ausgänge „OutP“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
OutP: Outputs
Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge (OutA; max. 2) und Binärausgänge (OutL; max. 9). Binärausgänge sind Relais, Halbleiterrelais und Logikausgänge. Anzeige und Nummerierung der Ausgänge richtet sich nach der Art der Belegung der Optionssteckplätze.
Die Schaltzustände der Binärausgänge 1...6 werden auf dem Display dargestellt.
Nummerierung der Ausgänge
Standard bei allen Geräteausführungen:
(Binär-)Ausgang 1 (Out1) = Relais
(Binär-)Ausgang 2 (Out2) = Relais
(Binär-)Ausgang 3 (Out3) = Logikausgang
(Binär-)Ausgang 4 (Out4) = Logikausgang
Weitergehende Nummerierung bei den Optionssteckplätzen:
| Steckplatz Steckplatine mit 1 Analogausgang | Steckplatine mit 1 Binärausgang (Relais oder Halbleiterrelais) | Steckplatine mit 2 Binärausgänge (2 Relais) |
| Option 1 Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5+8 (Out5/Out8) | ||
| Option 2 Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6+9 (Out6/Out9) | ||
| Option 3 Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7+10 (Out7/Out0) | ||
Binärausgänge OUTL
Binärausgang 1
Binary output 1
...
Binärausgang 10
Binary output 10
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Out | ohne Funktion | |
| 1. Reglerausgang (werkseitig bei Out1) | ||
| 2. Reglerausgang | ||
| ... | 5 Binäreingang 1 | |
| 6 Binäreingang 2 | ||
| 7 Binäreingang 3 | ||
| 8 Binäreingang 4 | ||
| 9 Binäreingang 5 | ||
| Out | 10 Binäreingang 6 | |
| 11 Binäreingang 7 | ||
| 12 Binäreingang 8 | ||
| 13 1. Limitkomparator | ||
| 14 2. Limitkomparator | ||
| 15 3. Limitkomparator | ||
| 16 4. Limitkomparator | ||
| 17 Steuerkontakt 1 | ||
| 18 Steuerkontakt 2 | ||
| 19 Steuerkontakt 3 | ||
| 20 Steuerkontakt 4 | ||
| 21 Logik-Formel 1 | ||
| 22 Logik-Formel 2 | ||
| 23 Timer 1 aktiv | ||
| 24 Timer 2 aktiv | ||
| 25 Programm aktiv | ||
| 26 Programmende-Signal | ||
| 27 Toleranzband-Signal | ||
| 28 Handbetrieb an/aus | ||
| 29 Binärmerker | ||
| 30 Beliebiger Binärwert aus Speicheradresse (nur über Setup) | ||
| 31 immer aktiv | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogausgänge OUTR → Ausgang 5 OUTS → Ausgang 6 OUT6 → Ausgang 7 OUT7 →
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| Funktion Function | Fnct | (Analogselektor)Abgeschaltet | Funktion des Ausgangs |
| SignalartType of signal | 5,6n | Physikalisches Ausgangssignal0...10V12...10V20...20mA34...20mA | |
| Signal bei RangeRange output | rOut | 0...101% | Signal bei Messbereichsüber- oder unterschreitung.101=letztes AusgangssignalIst der Ausgang ein Reglerausgang, schaltet der Reg-ler in den Handbetrieb um und gibt den im Kapitel„Regler „Cntr“ unter rOut definierten Stellgrad aus.⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr“ |
| NullpunktZero pointEndwertEnd value | OPnt | -1999...0...+9999 | Einem physikalischen Ausgangssignal wird ein Wertebereich der Ausgangsgröße zugeordnet.Werkseitig entspricht die Einstellung einem Stellgrad von 0...100% für Reglerausgänge.BeimStetigen Reglermit nur einem Ausgang für die Regel-funktion muss die Werkseinstellung nicht verändert werden.Einstellung bei Reglerausgängen zum KühlenBei Dreipunktreglern müssen folgende Einstellungen vorgegeben werden:Nullpunkt: 0 / Endwert: -100Beispiel(Funktion als Messumformer):Über einen Analogausgang (0...20mA) soll der Istwert 1 (Wer-tebereich: 150...500°C) ausgegeben werden, das bedeutet: 150 ... 500°C = 0 ... 20mA; Nullpunkt: 150 / Endwert: 500 |
| End | -1999...100...+9999 | ||
| Offset | (Setup) | -1999...0...+9999 | Mit dem Offset kann das Ausgangssignal um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten verschoben werden.Beispiele:ursprünglicherausgegebenerWertOffsetWert294,7+0,3295,0295,3-0,3295,0 |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8 Konfiguration
8.6 Binärfunktionen „binF“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen zugewiesen.
Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert.
Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen werden.
Schaltverhalten

line
| Event | Value | | ------------------- | ----- | | Einschalt-flanke | 0 | | Ausschalt-flanke | -1 |EIN - Kontakt geschlossen
AUS - Kontakt offen
Die Funktionen sind in zwei Gruppen eingeteilt:
Flanken- getriggerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Einschaltflanken.
Folgende Funktionen sind flankengetriggert:
- Start/Stopp der Selbstoptimierung
- Quittierung der Limitkomparatoren
- Programmstart, -abbruch
- Timer starten
- Abschnittswechsel
Zustands- gesteuerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Ein- bzw. Ausschaltzustände.
- alle übrigen Funktionen
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Binäreingang 1Binary input 1... | b, n l | 0 | ohne FunktionSelbstoptimierung startenSelbstoptimierung abbrechenUmschaltung in den Handbetrieb |
| 1 | |||
| 2 | |||
| 3 | |||
| Binäreingang 8Binary input 8 | b, n 8 | 4 | Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet)Verriegelung des HandbetriebsRampe anhalten |
| 5 | |||
| 6 | |||
| Limitkomparator 1Limit comparator 1... | LC l | 7 | Rampe abbrechenSollwertumschaltungParametersatzumschaltung |
| 8 | |||
| 9 | |||
| 10 | TastaturverriegelungEbenenverriegelung | ||
| Limitkomparator 4Limit comparator 4 | LC 4 | 11 | |
| 12 | Anzeige „aus“ mit TastaturverriegelungQuittierung der Limitkomparatoren | ||
| 13 | |||
| 14 | Verriegelung Programmstart | ||
| Timer 1Timer 1 | tF l | 15 | Programm startenProgramm anhalten |
| 16 | |||
| Timer 2Timer 2 | tF 2 | 17 | Programm abbrechenAbschnittswechsel |
| 18 | |||
| 19 | Timer 1 starten | ||
| Logik 1Logic 1 | L o l | 20 | Timer 2 startenTimer 1 abbrechen |
| 21 | |||
| 22 | Timer 2 abbrechen | ||
| Logik 2Logic 2 | L o 2 | ||
| Ebenenverriegelung:Die Parameter- und Konfigurationsebene sind gesperrt.Weiterhin ist der Start der Selbstoptimierung gesperrt. | |||
| Steuerkontakt 1Control contact 1... | CC l | ||
| Programmendesignal:Das Signal ist ca. 1 Sekunde aktiv (Impuls) | |||
| Steuerkontakt 4Control contact 1 | CC 4 | Für längere Signale kann ein Timer mit dem Programmendesignal gestartet werden. | |
| Toleranzband-SignalTolerance band alarm signal | t o L 5 | Textanzeige:Ist die Binärfunktion aktiv, wird ein konfigurierbarer Text auf dem unteren Display angezeigt. Der Text kann einmalig definiert werden (nur über Setup-Programm). | |
| Programmende-SignalProgram end signal | P r E S | Typ 703041:Die Einstellungen für die Binäreingänge 1+2 haben Priorität vor denen der Logikausgänge. | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Sollwert- und Parametersatzumschaltung
Über eine Binärfunktion kann zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 bzw. Parametersatz 1 und Parametersatz 2 umgeschaltet werden.
| Sollwertumschaltung Parametersatzumschaltung Binärsignal | ||
| Sollwert 1 aktiv Parametersatz | 1 aktiv 0/Kontakt offen | |
| Sollwert 2 aktiv Parametersatz | 2 aktiv 1/Kontakt geschlossen | |
Um zwischen den vier möglichen Sollwerten umzuschalten, müssen zwei Binärfunktionen auf „Sollwertumschaltung“ konfiguriert werden. Die Zustände der beiden Binärfunktionen werden als Z1 und Z2 bezeichnet und schalten die Sollwerte nach folgender Tabelle um:
| Sollwert Z2 Z1 | ||
| Sollwert 1 0 0 | ||
| Sollwert 2 0 1 | ||
| Sollwert 3 1 0 | ||
| Sollwert 4 1 1 |
0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN
Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu den Binärfunktionen geschieht in absteigender Reihenfolge (siehe Liste rechts), d. h. die erste gewählte Binärfunktion in der Liste ist Z1.
Steuergrösse
Zustand
Binäreingang 1
...
Binäreingang 8
Limitkomparator 1
...
Limitkomparator 4
Timer 1
Timer 2
Logik-Formel 1
Logik-Formel 2
Steuerkontakt 1*
...
Steuerkontakt 4*
Toleranzbandsignal*
Programmendesignal*
* nur bei Programmregler/-geber


Beispiel:
Die Auswahl des Sollwertes soll über einen Binäreingang und dem Zustand eines Limitkomparators erfolgen.
Daraus ergibt sich die Zuordnung:
Z1 - Binäreingang 1
Z2 - 1. Limitkomparator
Die Binärfunktionen für Binäreingang 1 und den 1. Limitkomparator sind auf „Sollwertumschaltung“ zu konfigurieren.

Je nach weiterer Konfiguration ergibt sich folgendes Schaltschema:

flowchart
graph TD
A["Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert mit Korrektur"] --> D["Output Symbol"]
B["Sollwert 2*"] --> D
C["Sollwert 3"] --> D
E["Sollwert 4"] --> D
F["Sollwert-umschaltung (aktiver Sollwert)"] --> D
* Eine Ausnahme bildet die Konfiguration eines Programmreglers mit externer Sollwertvorgabe mit und ohne Korrektur. Hier ist Sollwert 2 der Programmsollwert.
Weitere Funktionen über Setup-Programm
Über das Setup-Programm können mehrere Binärfunktionen miteinander kombiniert werden. Zusätzlich ist eine Binärfunktion „Textanzeige“ möglich. Im unteren Display kann hiermit eine Buchstabenkombination angezeigt werden.
8.7 Anzeige „diSP“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
diSP: Display
Die angezeigten Werte können an die gegebenen Anforderungen angepasst werden.
Weiterhin werden hier der Time-Out und die Ebenenverriegelung konfiguriert.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Allgemein | |||
| Obere AnzeigeUpper display | d, SU | (Analogselektor)Istwert | Anzeigewert für das obere Display |
| Untere AnzeigeLower display | d, SL | (Analogselektor)aktueller Sollwert | Anzeigewert für das untere Display |
| KommastelleDecimal point | dEcP | 012 | keine Nachkommastelleeine Nachkommastellezwei NachkommastellenIst der anzuzeigende Wert mit der programmierten Komma-stelle nicht mehr darstellbar, so wird die Anzahl der Nachkom-mastellen automatisch verringert. Wird der Messwert an-schließend wieder kleiner, so erhöht sich die Anzahl auf denprogrammierten Wert des Dezimalpunktes. |
| 16-Segmentanzeige | d, St | 01234 | Anzeigewert für die zweistellige 16-SegmentanzeigeAbgeschaltetEinheit (°C oder °F)Aktueller AbschnittAktueller ParametersatzText (nur Setup-Programm) |
| Helligkeit | (Setup) | 0...5 (hell) 0...5 (dunkel) | |
| Time-Out | (Setup) | 0...180...255s | Zeitspanne, nach der das Gerät automatisch zurück in dieNormalanzeige wechselt, wenn keine Taste gedrückt wird. |
| Ebenenverriegelung (Setup) Keine | Der Zugang zu einzelnen Ebenen kann gesperrt werden.Die Einstellung ist unabhängig von der Binärfunktion „Ebenen-verriegelung“.Mit der Verriegelung der Parameterebene wird auch gleichzeitig der Start der Selbstoptimierung gesperrt. | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.8 Timer „tFct“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
tFct: Timer function
Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersignal (Timer 1+2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgegeben oder intern weiterverarbeitet werden.
Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Die aktuellen Timerlaufzeiten können in der Bedienerebene (Prozessdaten) eingesehen werden.
Timer 1 ⊕ F 1 → Timer 2 ⊕ F 2 →
Funktion Function
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Fact | 0 | ohne Funktionbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: hh:mmbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: hh:mmToleranzband / Zeiteinheit: hh:mmbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: mm:ssbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: mm:ssToleranzband / Zeiteinheit: mm:ssSignal aktiv Signal inaktiv Funktion „Toleranzband“ Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit. |
| t | 0...99:59 Zeitvorgabe | (Zeiteinheit siehe unter „Funktion“) |
| tolt | 0...999 0=aus | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Timerzeit Timer time
Toleranzband Tolerance band
8 Konfiguration
8.9 Schnittstellen „IntF“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
IntF: Interfaces
Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen die Schnittstellenparameter für die Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP-Schnittstelle konfiguriert werden.
PROFIBUS-DP PrOF →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 012 | IntelMotorolaIntel integer |
| GeräteadresseDevice address | Adr | 0...125 ...255 Adresse im Datenverbund | |
| AnalogmerkerAnalog marker | AnRP | -1999...0...+9999 Analoger Wert | |
| BinärmerkerBinary marker | b, nP | 0 ...255 Binärer Wert | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Modbus r422 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 01 | ModbusModbus integer |
| BaudrateBaud rate | bdrt | 012 | 9600 Baud19200 Baud38400 Baud |
| DatenformatData format | dFt | 0123 | 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, ungerade Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, gerade Parität8 Datenbits, 2 Stoppbits, keine Parität |
| GeräteadresseDevice adress | Adr | 0...1 ...255 Adresse | im Datenverbund |
| Minimale Antwortzeit | (Setup) | 0...500ms | Zeitspanne, die von der Anfrage eines Gerätes in einem Datenverbund bis zur Antwort des Reglers mindestens vergeht. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Schnittstellenbeschreibungen
9.1 Selbstoptimierung
Schwingungs- methode
Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)
In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus:

Sprungantwort-Methode
Bei dieser Optimierung werden die Regelparameter mittels eines Stellgradsprunges auf die Regelstrecke ermittelt. Zuerst wird ein Ruhestellgrad ausgegeben bis der Istwert in "Ruhe" (konstant) ist. Anschließend erfolgt automatisch ein vom Anwender definierbarer Stellgradsprung (Sprunghöhe) auf die Strecke. Aus dem resultierenden Istwertverlauf werden die Regelparameter berechnet.
Die Selbstoptimierung ermittelt, je nach voreingestellter Regelstruktur, die optimalen Regelparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Regelparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)
Die Optimierung läßt sich aus jedem Anlagenzustand starten und kann beliebig oft wiederholt werden.
Es müssen die Ausgänge der Regler (stetig, Relais, Halbleiter), der Ruhestellgrad und die Sprunghöhe (min. 10%) definiert werden.
Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode:
- Optimierung direkt nach "Netz-Ein" während des Anfahrens Erheblicher Zeitgewinn, Einstellung Ruhestellgrad = 0 %.
- Die Regelstrecke läßt sich nur sehr schwer zu Schwingungen anregen (z.B. sehr gut isolierter Ofen mit geringen Verlusten, große Schwingungsdauer)
- Istwert darf den Sollwert nicht überschreiten Ist der Stellgrad bei ausgeregeltem Sollwert bekannt, wird ein Überschwingen nach folgender Einstellung vermieden: Ruhestellgrad + Sprunghöhe <= Stellgrad im ausgeregeltem Zustand

Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Periodendauer auf 8 * Abtastzeit verringert.
Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, daß der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflußt wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann.
Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!)
Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase

Start der Selbstoptimierung während des Betriebs

line
| t | Stellgrad y | y-Ruhe | Sprunghöhe | Istwert x | Sollwert w | | ------------- | ----------- | ------ | ---------- | --------- | ---------- | | Start | | | | | | | End | | | | | |Start der Selbst- optimierung
*Starten mit △ und ▼ (synchron und >4s) Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt
Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzeige automatisch in die Normalanzeige wechselt. Die Dauer der Selbstoptimierung ist abhängig von der Regelstrecke.


Für die Selbstoptimierung muss die Art der Reglerausgänge definiert werden.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Ist das Gerät als Programmregler konfiguriert, kann die Selbstoptimierung nur gestartet werden, wenn kein Programm läuft (Normalanzeige).
Bei Problemen finden Sie weitere Informationen unter www.jumo.net (Support/FAQ).
Abbruch der Selbst- optimierung
*Abbrechen mit ▲ und ▼ (synchron)
9 Optimierung
9.2 Kontrolle der Optimierung
Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges (z. B. mit Startup) bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung.
Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet. Die Vorgehensweise bei der Einstellung der Reglerparameter ist allerdings auch auf andere Regelstrecken übertragbar.

10.1 Mathematik- und Logikmodul
Über das Setup-Programm können bis zu zwei mathematische Berechnungen oder logische Verknüpfungen von verschiedenen Signalen und Prozessgrößen des Reglers über eine Formel durchgeführt werden.
Bei Mathematik-Formeln steht das Rechenergebnis über die beiden Signale „Mathematik 1“ und „Mathematik 2“ im Analogselektor zur Verfügung. Bei Logik-Formeln steht das Ergebnis der logischen Verknüpfung über die Signale „Logik 1“ und „Logik2“ im Binärselektor und bei der Konfiguration der Binärfunktionen zur Verfügung.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Formeleingabe
- Die Formelzeichenkette besteht aus ASCII-Zeichen und hat eine maximale Länge von 60 Zeichen.
- Die Formel kann nur im Setup-Programm eingegeben werden.
- Die Formeln können frei nach den üblichen mathematischen Regeln eingegeben werden.
- In der Formelzeichenkette dürfen Leerzeichen beliebig eingefügt werden. Innerhalb von Funktionsbezeichnungen, Variablennamen und Konstanten dürfen keine Leerzeichen sein.
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler
Der Regler ist entweder als Differenz-, Feuchte- oder Verhältnisregler voreingestellt (Typenzusatz) oder muss über das Setup-Programm konfiguriert werden. Der Analogeingang 2 muss vorhanden sein.
⇒ Setup/Nur Setup/ Mathematik/Logik /Mathematik 1
Die Prozessgrößen der beiden Analogeingänge sind fest vorgegeben.
Differenzregelung
Es wird die Differenz der Messwerte von Analogeingang 1 und 2 gebildet und über „Mathematik 1“ zur Verfügung gestellt. Eingang 1 wird durch den Regler beeinflusst. Eingang 2 ist die Bezugsgröße.
Differenz: E1-E2

flowchart
graph TD
E1 --> E1a["E1 - E2"]
E2 --> E2a["E2"]
E1a --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
E2a --> ObereAnzeige
ObereAnzeige --> comparator["Comparator"]
comparator --> Output
E1 -->|Mathematik| E1a
E2 -->|Mathematik| E2a
x --> comparator
w --> comparator
E1 = Analogeingang 1
E2 = Analogeingang 2
w = Sollwert
x = Istwert
Für die Funktion als Differenzregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Mathematik 1
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige die Differenz dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
→ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Feuchte- regelung
Mithilfe eines psychrometrischen Feuchtesensors wird - über die mathematische Verknüpfung der Feuchte- und Trockentemperatur - die relative Feuchte ermittelt.
Relative Feuchte: (E1, E2)

flowchart
graph TD
E1 --> Mathematik["Mathematik"]
E2 --> Mathematik
Mathematik --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
ObereAnzeige --> Triangle["Triangle"]
Theta --> Output
Mathematik -->|x| W
Mathematik -->|w| W
E1 = Analogeingang 1 (Trockentemperatur)
E2 = Analogeingang 2 (Feuchtetemperatur)
& = Sollwert x & = Istwert
Für die Funktion als Feuchteregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Mathematik 1
→Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige der Wert für die relative Feuchte dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Verhältnis- regelung
Die Regelung bezieht sich immer auf Analogeingang 1 (E1).
Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von E1 und E2 für die Anzeige und liefert den Sollwert für den Regler. Das Verhältnis der gemessenen Werte kann über die Funktion „Mathematik 1“ abgerufen und angezeigt werden.
Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis E1/E2 in der Sollwertvorgabe programmiert.
Verhältnis: E1/E2

flowchart
graph TD
E1 --> E1_E2["E1 / E2"]
E2 --> E2_E2
E2_E2 --> Obere_Anzeige["Obere Anzeige"]
E2_E2 --> wv["wv * E2"]
wv --> w["w"]
w --> x["x"]
x --> Operational["△"]
Operational --> Output
style E1 fill:#f9f,stroke:#333
style E2 fill:#f9f,stroke:#333
style wv fill:#f9f,stroke:#333
style w fill:#f9f,stroke:#333
style x fill:#f9f,stroke:#333
style o fill:#ccf,stroke:#333
E1 = Analogeingang 1
E2 = Analogeingang 2
w = Sollwert
wv = Verhältnissollwert
x = Istwert
Für die Funktion als Verhältnisregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Analogeingang 1
- Externer Sollwert: Rampenendwert
→Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige das Verhältnis dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Sicherheits- hinweise

Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung. Nehmen Sie das Nachrüsten der Baugruppen an einem ge- erdeten Arbeitsplatz vor.
Baugruppe identifizieren
* Identifizieren der Baugruppe anhand der aufgeklebten Teile-Nr. (TN) auf der Verpackung
| Baugruppen Code Teile-Nr. | (TN) | Platinenansicht | |
| Analogeingang 2 1 00776490 | ![]() | ||
| 1 Relais (Wechselkontakt) 2 | 00442786 | ![]() | |
| 2 Relais (Schließer) 3 00442787 | ![]() | ||
| 1 Analogausgang 4 00442788 | ![]() | ||
| 2 Binäreingänge 5 00442789 | ![]() | ||
| 1 Halbleiterrelais 230V/1A 6 | 00442790 | ![]() | |
| Schnittstelle RS422/485 7 00442782 | ![]() | ||
| PROFIBUS-DP 8 00442791 | ![]() |
11 Baugruppen nachrüsten
Geräteein- schub heraus- nehmen
*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Baugruppe nachrüsten
*Optionssteckplatz auswählen (Einschränkungen bei Typ 703041 beachten! (siehe Anschlussplan))
Typ 703041

Typ 703042/43/44


Bei Typ 703041 sind Relais nur auf Optionssteckplatz 1 nachrüstbar!
* Baugruppe in den Steckplatz einschieben, bis der Steckverbinder einrastet

* Geräteeinschub in das Gehäuse schieben bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten
12.1 Technische Daten
Eingang Thermoelement
| Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- | temperatureinfluss | |||
| Fe-CuNi „L“ | -200 ...+900°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Fe-CuNi „J“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1200°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Cu-CuNi „U“ | -200 ...+600°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Cu-CuNi „T“ | DIN EN 60584 | -200 ...+400°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-Ni „K“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1372°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-CuNi „E“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1000°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCrSi-NiSi „N“ | DIN EN 60584 | -100 ...+1300°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt10Rh-Pt „S“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt13Rh-Pt „R“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt30Rh-Pt6Rh „B“ | DIN EN 60584 | 0 ...1820°C | ≤0,25%a | 100 ppm/K |
| W5Re-W26Re „C“ | 0...2320 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W25Re „D“ | 0...2495 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W26Re | 0...2400 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Vergleichsstelle Pt 100 intern | ||||
a. im Bereich 300...1820°C
Eingang Widerstandsthermometer
| Bezeichnung Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- | temperatureinfluss | |||||
| 3-/4-Leiter | 2-Leiter | |||||
| Pt100 DIN EN 60751 (werkseitig eingestellt) | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,05% | ≤0,4% | 50 ppm/K | |
| Pt500 DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,2% | ≤0,4% | 100 ppm/K | |
| Pt1000 DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,1% | ≤0,2% | 50 ppm/K | |
| KTY11-6 | 2-Leiter | -50 ... +150°C | - | ≤2,0% | 50 ppm/K | |
| Sensorleitungswiderstand | max. 30Ω je Leitung bei Drei- und Vierleiterschaltung | |||||
| Messstrom | ca. 250μA | |||||
| Leitungsabgleich | Bei Drei- und Vierleiterschaltung nicht erforderlich. Bei Zweileiterschaltung kann ein Leitungs-abgleich softwaremäßig durch eine Istwertkorrektur durchgeführt werden. | |||||
Eingang Einheitssignale
| Bezeichnung Messbereich | Mess- | genauigkeit | Umgebungs-temperatureinfluss |
| Spannung | 0(2) ... 10V0 ... 1VEingangswiderstand RE > 100kΩ | ≤0,05%≤0,05% | 100 ppm/K100 ppm/K |
| Strom | 0(4) ... 20mA, Spannungsabfall ≤ 1,5V | ≤0,05% | 100 ppm/K |
| Heizstrom | 0 ...50mA AC | ≤1% | 100 ppm/K |
| Widerstandsferngeber | min. 100Ω, max. 4kΩ | ±4Ω | 100 ppm/K |
Binäreingänge
| potenzialfreie Kontakte |
Messkreisüberwachung
Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar).
| Messwertgeber Messbereichsüber-/ | -unterschreitung | Fühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch | |
| Thermoelement | ● | - | ● |
| Widerstandsthermometer | ● | ● | ● |
| Spannung 2...10V | ● | ● | ● |
| 0...10V | ● | - | - |
| 0 ... 1V | ● | - | - |
| Strom 4...20mA | ● | ● | ● |
| 0...20mA | ● | - | - |
| Widerstandsferngeber | - | - | ● |
• = wird erkannt - =wird nicht erkannt
Ausgänge
| Relais (Wechsler)bei Typ 703042/43/44SchaltleistungKontaktlebensdauer | 5A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/750.000 Schaltungen bei 1A |
| Relais (Wechsler (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 8A bei 230VAC ohmsche Last100.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 Schaltungen bei 3A |
| Relais (Schließer)bei Typ 703041SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last150.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 bei 1A |
| Relais (Schließer (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/900.000 Schaltungen bei 1A |
| Logikausgang 0/12V / 30mA max. (Summe der Ausgangsströme) oder0/18V / 25mA max. (Summe der Ausgangsströme) | |
| Halbleiterrelais (Option)SchaltleistungSchutzbeschaltung | Der Haltestrom des Triac beträgt mindestens 50 mA.1A bei 230VVaristor |
| Spannung (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...10V / 2...10 R_Last ≥ 500 ≤ 0,5% |
| Strom (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...20mA / 4...20mAR _Last ≤ 500 ≤ 0,5% |
| Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformerbei Typ 703042/43/44Spannung | galvanisch getrennt, ungeregelt17V bei 20mA, Leerlaufspannung ca. 25V |
Regler
| Reglerart Zweipunktregler (werkseitig eingestellt),Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler, Stetiger Regler | |
| Reglerstrukturen P/PD/PI/PID | |
| A/D-Wandler Auflösung dynamisch bis 16 | Bit |
| Abtastzeit | 50ms, 90ms, 150ms, 250ms (werkseitig eingestellt: 250ms) |
Elektrische Daten
| Spannungsversorgung (Schaltnetzteil) | AC 110 ... 240V -15/+10%, 48 ... 63HzAC/DC 20...30V, 48...63Hz | |||
| Elektrische Sicherheit Typ 703041: nach DIN EN 61010, Teil 1Typ 703042/43/44: nach DIN EN 60730Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 | ||||
| Leistungsaufnahme Typ 703041: max. 8VATyp 703042/43/44: max. 13VA | ||||
| Datensicherung EEPROM | ||||
| Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubklemmen,Leiterquerschnitt bis max. 2,5mm^2 mit Aderendhülse (Länge: 10mm)Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen | ||||
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | ||
| ohne Aderendhülse | 0,34mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm(Abisolierung) | |
| Aderendhülse ohne Kragen | 0,25mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 | 1,5mm^2 | 2,5mm^2 | 12mm | |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 12mm | |
| Elektromagnetische VerträglichkeitStöraussendungStörfestigkeit | DIN EN 61326-1Klasse BIndustrie-Anforderung | |||
Gehäuse
| Gehäuseart | Kunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN IEC 61554 |
| Einbautiefe 90 mm | |
| Umgebungs-/Lagertemperaturbereich | 0 ... 55°C / -30...+70°C |
| Klimafestigkeit | rel. Feuchte ≤ 90% im Jahresmittel ohne Betauung |
| Gebrauchslage horizontal | |
| Schutzart nach DIN EN 60529, frontseitig | IP 65, rückseitig IP 20 |
| Gewicht (voll bestückt) Typ 703041: ca. 220g | Typ 703042/43: ca. 380gTyp 703044: ca. 490g |
Schnittstelle
Modbus
| Schnittstellenart RS422/RS485 | |
| Protokoll | Modbus, Modbus Integer |
| Baudrate | 9600, 19200, 38400 |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
| Max. Anzahl der Teilnehmer | 32 |
| PROFIBUS-DP | |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
Zulassungen/Prüfzeichen
| Prüfzeichen | Prüfstelle | Zertifikate/Prüfnummern | Prüfgrundlage | gilt für |
| c UL us | Underwriters Laboratories | E 201387 | UL 61010-1CAN/CSA-C22.2 No. 61010-1 | alle Ausführungen |
| DNV GL | DNV GL | TAA00001B3 | Class GuidelineDNVGL-CG-0339 | 703044/191-320-23/214, 062 |
12.2 Alarmmeldungen
| Anzeige Ursache Fehlerbehebung | Prüfen/Instandsetzen/Tauschen | |
| - 1999 (blinkt!) | Messbereichsunterschreitung des angezeigten Wertes. | - Prüfen, ob der angeschlossene Fühler mit der konfigurierten Fühlerart und Linearisierung übereinstimmt- Anschluss des Fühlers und Anschluss-klemmen prüfen- Anschlussleitung prüfen- Fühler auf Fühlerbruch und Fühlerkurz-schluss prüfen- Bei Einheitssignal: Liegt das Signal inner-halb des zulässigen Bereichs (z. B. 4...20mA)? |
| 9999 (blinkt!) | Messbereichsüberschreitung des angezeigten Wertes. | |
| 9999 (untere Anzei-ge) | Fehler in der Stellgradrückmel-dung beim Dreipunktschritt-regler | Eingangssignal für Stellgradrückmeldung überprüfen |
| - - - - (blinkt!) | Eingangssignal für Regler-Ist-wert abgeschaltet | Eingangssignal in Konfigurationssebene aus-wählen |
| alle Anzeigen an; untere 7-Segment-An-zeige blinkt | Watchdog oder Netz ein lösen Initialisierung aus (Reset). | Regler austauschen, wenn Initialisierung län-ger als 5s |
| ProF | PROFIBUS-Fehler Kann durch die Einstellung der PROFIBUS-Adresse auf „0“ unterdrückt werden, wenn die PROFIBUS-Schnittstelle nicht genutzt wird | |
| OPT | Hardware-Konfigurationsfehler Die Belegung der Steckplätze mit Options-platinen überprüfen | |
Unter Messbereichsüber-/-unterschreitung (Range) sind folgende Ereignisse zusammengefaßt:
- Fühlerbruch/-kurzschluss
- Messwert liegt außerhalb des Regelbereiches des angeschlossenen Fühlers
- Anzeigenüberlauf
A
Abmessungen 11–12
Abtastzeit 43
Analogeingang 41
Analogmerker 62
Analogselektor 40
Anschlusspläne 17
Anwenderdaten 26
Anzeige 59
Anzeigen 25
Anzeigenende 42
Ausgänge 54
Nummerierung 54
B
Baudrate 62
Baugruppe identifizieren 69 nachrüsten 69
Binärausgang 54
Binärfunktionen 56
Binärmerker 62
D
Datenformat 62
Dicht-an-dicht-Montage 13
Differenzregelung 67
E
Ebenenkonzept 26
Ebenenverriegelung 27, 59
Einbau 13
Einheit 48
Temperatur-Einheit 43
Einschaltverzögerung 52
Endwert 55
F
Feuchteregelung 68
Filterzeitkonstante 42
Formeleingabe 67
Fühlerart 41
G
Galvanische Trennung 16
Geräteadresse 62
Grenzwert 51
H
Handbetrieb 29, 45, 55
Hand-Stellgrad 45
Heißkanalregler 49
Heizstromüberwachung 42
Helligkeit 59
|
Installationshinweise 15
K
Kommastelle 59
L
Lieferumfang 10
Limitkomparator 50
Limitkomparatorfunktionen 50
Linearisierung 41
M
Messwertkorrektur 42
Montageort 11
N
Nachkalibrierung 43
Kundenspezifische 42
Netzfrequenz 43
Nullpunkt 55
0
Optimierung 66
P
Parameterebene 37
Parametersatzumschaltung 57
Passwort 39
PC-Interface 10
Pflege der Frontplatte 13
Programme eingeben 30
Programmkurve verschieben 33
Programmstart 48
Protokollart 62
Q
Quittierung 53
R
Rampensteigung 48
Range-Stellgrad 45
Regler 45
Reglereinschub herausnehmen 14
Ruhestellgrad 46
S
Schaltdifferenz 51
Schaltverhalten 56
Schnittstelle 62
Selbstoptimierung 46, 63
Setup- Programm 10
Sicherheitshinweise 69
Signalart 55
Sollwert 35
Externer 46
Sollwertgrenzen 45
Sollwertumschaltung 57
Sprungantwort-Methode 63
Sprunghöhe 46
Steuerkontakte 48
T
Textanzeige 57
Time-Out 59
Timer 61
Toleranzband 48, 61
Typenerklärung 9
V
Verhältnisregelung 68
Vorlaufzeit 48
W
Werte eingeben 28
Wirksinn 45, 61–62
Wischerzeit 53
Z
Zeiten eingeben 28
Zubehör 10
Zugangscode 39
Übersicht der Konfigurationsebene
| InP inP lSEnSFühlerart Sensor type | |||||
| Seite 41 | InP2L nLinearisierung Linearization | ||||
| OFF5Messwertkorrektur Measurement offsetSCLAnzeigeanfang Display startSCHAnzeigeende Display enddFFilterzeitkonstante Filter time constantFt5Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value | |||||
| FeENachkalibrierung EndeHEAT | Heizstromüberwachung | Fine tuning end value | Heater current monitoring | ||
| InP 12 | Un tEinheitCyclAbtastzeit | UnitSampling cycle time | |||
| CnbrSeite 45 | CtypCRctWirksinnInHRVerriegelung HandbetriebHrndHandstellgrad Manual outputrOutSignal bei RangeSPLSollwertanfang Setpoint lowSPHSollwertendeCPrESPFEEDTypEMethode TuneInHtOtt iOtt2SOutStS f | ReglerartControl actionInhibit manual modeRange outputSetpoint high | Controller type | ||
| ProSeite 47 | FnctFunktionUn t rASLRampensteigung toUPToleranzband | Zeit/Einheit | FunctionRamp slopeTolerance band | Controller process value external setpointOutput feedback | |
| LCSeite 50 | LC ILC2LC3LC4 | FnctALHYStAcr-ABONLEFFAusschaltverzögerungAcrLQuittierungbPLWischerzeitUCPrLK-IstwertUCSPLK-Sollwert | FunktionGrenzwertSchaltdifferenzWirkungsweise/Signal bei RangeEinschaltverzögerungSwitch-off delayacknowledgementpulse timeLimit comparator PVLimit comparator SP | FunctionLimit valueSwitching differentialAction/Range responseSwitch-on delay | |
| Out I...Out O | Binärausgang 1...Binärausgang 10 | Binary output 1...Binary output 10 | |||
| Out SFnctS, GnrOutOPrtEnd...Out 7 | Ausgang 5 (Analogausgang)FunktionSignalartSignal bei RangeNullpunktEndwertAusgang 7 (Analogausgang) | Analog output 5FunctionType of SignalRange outputZero pointEnd value...Analog output 7 | |||
| Out Sb, nI...b, n8LC Limitkomparator 1...LC4Limitkomparator 4bF Timer 1bF2Timer 2Lo iLogik 1Lo2Logik 2CC I...CC4toL5Pr-E5 | Binäreingang 1...Binäreingang 8...Limit comparator 1...Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logic 1Logic 2Steuerkontakt 1...Steuerkontakt 4Toleranzband-SignalProgrammende-Signal | Binary input 1...Binary input 8...Control contact 1...Control contact 4Tolerance band alarm signalProgram end signal | |||
| b, nfSeite 56 | b, nI...b, n8LC Limitkomparator 1...LC4Limitkomparator 4bF Timer 1bF2Timer 2Lo iLogik 1Lo2Logik 2CC I...CC4toL5Pr-E5 | obere Anzeigeuntere AnzeigeKommastelle Decimal point16-Segmentanzeige | Upper displayLower display16 segment display | ||
| d, SPSeite 59 | d, SUd, SLdEcPd, St | FunktionTimerzeitToleranzband | FunctionTimer timeTolerance band | ||
| tFctSeite 61 | tF ItF2 | Fncttbtolt | ProtokollartDevice adressBinärmerker | Protocol | |
| IntFSeite 62 | ProFRd22ProtProtokollartbdrtBaudratedfDatenformatRdrGeräteadresse | ProtRdrGeräteadresseRnrRANalogmerker Analog markerb, np | ProtokollartDevice adressBinärmerker | Binary marker | |

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t1 Netz ein (w1 aktiv)t2...t3 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbrucht4...t5 Rampenstoppt6 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Weiterlauf, Toleranzband).
Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

























Funktion „Toleranzband“
Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit.






