Jumo dTRON 308H - Thermostat

dTRON 308H - Thermostat Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Jumo dTRON 308H - page 7
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ProdukttypThermostat
MarkeJumo
ModelldTRON 308H
Abmessungen (B x H x T)ca. 96 x 96 x 58 mm
Gewichtca. 0,3 kg
Versorgungsspannung24 V AC/DC
AnzeigeLCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung
Messbereich-50 bis +250 °C (abhängig vom Fühler)
RegelungsartPID-Regler, einstellbar
AusgangRelaisausgang, 2 A / 250 V AC
SchutzartIP20 (Gehäuse), IP65 (Frontseite bei Einbau)
Umgebungstemperatur0 bis 50 °C
MontageSchalttafeleinbau (DIN 43700)
ReinigungMit einem trockenen, weichen Tuch reinigen
SicherheitsfunktionenÜberhitzungsschutz, Sensorfehlererkennung
Ersatzteile/ReparaturNur durch autorisierten Service
KonformitätCE, RoHS

Häufig gestellte Fragen - dTRON 308H Jumo

Wie schließe ich das Jumo dTRON 308H Thermostat an?
Schließen Sie die Spannungsversorgung (24 V AC/DC) an die Klemmen L+ und L- an. Den Fühler an die Klemmen F+ und F- und den Aktor an die Ausgangsklemmen anschließen. Beachten Sie die Anschlussbelegung in der Bedienungsanleitung.
Welche Fühlertypen sind kompatibel?
Das dTRON 308H unterstützt verschiedene Fühler wie Pt100, Thermoelemente Typ J/K. Der genaue Typ muss im Gerät konfiguriert werden.
Wie stelle ich die Solltemperatur ein?
Drücken Sie die SET-Taste, um den Sollwert einzustellen. Mit den Pfeiltasten erhöhen oder verringern Sie den Wert. Bestätigen Sie mit SET.
Was bedeutet die Fehlermeldung 'Er'?
Die Meldung 'Er' zeigt einen Sensorfehler an. Prüfen Sie den Fühleranschluss und tauschen Sie bei Bedarf den Fühler aus.
Kann ich das Gerät als Heizungs- oder Kühlungsregler verwenden?
Ja, das dTRON 308H kann sowohl für Heiz- als auch für Kühlanwendungen konfiguriert werden. Stellen Sie den Modus im Setup-Menü ein.
Wie setze ich das Gerät auf Werkseinstellungen zurück?
Halten Sie die Tasten 'SET' und 'Pfeil runter' gleichzeitig für 5 Sekunden gedrückt. Alle Parameter werden auf Standardwerte zurückgesetzt.
Welche Abmessungen hat der Schalttafelausschnitt?
Der benötigte Ausschnitt beträgt 92 x 92 mm gemäß DIN 43700. Das Gerät wird mit Spannbügeln befestigt.
Kann ich die Hintergrundbeleuchtung ausschalten?
Ja, im Setup-Menü können Sie die Beleuchtungsdauer einstellen oder sie dauerhaft ausschalten. Gehen Sie zu 'displ' -> 'bL' -> 'off'.
Wie reinige ich das Gerät?
Reinigen Sie die Front mit einem trockenen, weichen Tuch. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, da sie die Oberfläche beschädigen können.
Wo finde ich die Bedienungsanleitung?
Die Bedienungsanleitung steht als PDF auf der Jumo-Website oder unter notice-facile.com zum Download bereit. Suchen Sie nach 'dTRON 308H Handbuch'.

Benutzerfragen zu dTRON 308H Jumo

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BEDIENUNGSANLEITUNG dTRON 308H Jumo

Kompaktregler für die Kunststoffindustrie

Jumo dTRON 308H - Kompaktregler für die Kunststoffindustrie - 1

Jumo dTRON 308H - Kompaktregler für die Kunststoffindustrie - 2
Typ 703045 Typ 703046 Typ 703048

B 70.3046.0

Betriebsanleitung

Jumo dTRON 308H - Kompaktregler für die Kunststoffindustrie - 3

Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.

Auch Ihre Anregungen können helfen, diese Anleitung zu verbessern.

Alle erforderlichen Einstellungen sind in der vorliegenden Anleitung beschrieben. Durch Manipulationen, die nicht in der Anleitung beschrieben oder ausdrücklich verboten sind, gefährden Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung. Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.

Diese Anleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.06.

Sie wird angezeigt, indem Sie die Tasten Pachind gleichzeitig drücken.

Jumo dTRON 308H - Kompaktregler für die Kunststoffindustrie - 4

Beim Eingriff ins Geräteinnere und bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 61340-5-1 und DIN EN 61340-5-2 „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ einzuhalten. Verwenden Sie für den Transport nur ESD-Verpackungen.

Bitte beachten Sie, dass für Schäden, die durch ESD verursacht werden, keine Haftung übernommen werden kann.

ESD = Electro Static Discharge (Elektrostatische Entladung)

1 Einleitung

1.1 Beschreibung 7
1.2 Typografische Konventionen 8

2 Geräteausführung identifizieren 9

2.1 Typenerklärung 9
2.2 Lieferumfang 10
2.3 Zubehör 10

3 Montage

3.1 Montageort und klimatische Bedingungen 11
3.2 Abmessungen 11
3.2.1 Typ 703048 11
3.2.2 Typ 703046 12
3.2.3 Typ 703045 13
3.3 Dicht-an-dicht-Montage 13
3.4 Einbau 14
3.5 Reglereinschub herausnehmen 14

4 Elektrischer Anschluss 15

4.1 Installationshinweise 15
4.2 Galvanische Trennung 16
4.3 Anschlusspläne 17
4.3.1 Typ 703045 17
4.3.2 Typ 703046/48 20
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 24
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers 24

5 Bedienung

5.1 Anzeige- und Bedienelemente 25

5.2 Ebenenkonzept 26

5.3 Ebenenverriegelung 27

5.4 Eingaben und Bedienerführung 28

5.5 Festwertregler (werkseitig) 29

5.6 Programmregler 30

5.6.1 Programme eingeben 30

5.6.2 Bedienung 32

5.6.3 Programmkurve verschieben 33

6 Bedienerebene

7 Parameterebene

8 Konfiguration

8.1 Analogeingänge „InP“ 41

8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich 44

8.2 Regler „Cntr“ 46

8.3 Geber „Pro“ 54

8.4 Limitkomparatoren „LC“ 57

8.5 Ausgänge „OutP“ 61

8.6 Binärfunktionen „binF“ 64

8.7 Anzeige „diSP“ 68

8.8 Timer „tFct“ 70

8.9 Schnittstellen „IntF“ 71

9 Optimierung

9.1 Selbstoptimierung 73

9.2 Kontrolle der Optimierung 76

10 Typenzusätze

10.1 Mathematik- und Logikmodul 77

10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler 77

11 Baugruppen nachrüsten 79

12 Anhang

12.1 Technische Daten 81

12.2 Alarmmeldungen 85

13 Stichwortverzeichnis

1.1 Beschreibung

Die Reglerserie besteht aus drei frei programmierbaren Geräten in unterschiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperaturen und anderen Prozessgrößen bei speziellen Anwendungen in der Kunstoffindustrie. Einsatzgebiete sind z. B. Extruder, Spritzgießmaschinen, Temperiergeräte und Heißkanal-Systeme.

Das kontrastreiche, mehrfarbige LCD-Display für Istwert, Sollwert und Bedienerführung besteht aus zwei vierstelligen 7-Segment-Anzeigen, zwei einstelligen 16-Segment-Anzeigen, Anzeige der aktiven Sollwerte, sechs Schaltstellungsanzeigen und Anzeigen für Einheit, Rampenfunktion und Handbetrieb.

Einfache Bedienung über vier Tasten. Die Geräte können als Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schrittregler oder stetige Regler eingesetzt werden. Die Software der Regler enthält u. a. eine Heißkanal-Anfahrrampenfunktion, eine Regelkreis- und Stellgradüberwachung, zwei Selbstoptimierungsverfahren, ein Mathematik- und Logikmodul sowie 4 Limitkomparatoren.

Die Linearisierungen der üblichen Messwertgeber sind gespeichert; eine kundenspezifische Linearisierungs-Tabelle ist programmierbar.

Für die komfortable Konfiguration über einen PC ist ein Setup-Programm lieferbar.

Über eine Schnittstelle RS422/485, PROFIBUS-DP oder Stromschnittstelle können die Geräte in einen Datenverbund integriert werden.

Der elektrische Anschluss erfolgt rückseitig über Schraubklemmen.

Die möglichen Ein- und Ausgangskonfigurationen sind in der folgenden Blockstruktur dargestellt. Die Optionsplatinen sind über die gesamte Geräteserie universell einsetzbar.

Jumo dTRON 308H - Beschreibung - 1

flowchart
graph LR
    A["Analogeingang"] --> B["2 Relais (Wechsler)<br>(Schließer bei Typ 703045)"]
    C["2 Binäreing nge *)ä"] --> B
    D["Option 1"] --> E["Spannungsversorgung<br>17V/20mA<br>für Zweidraht-Messumformer<br>bei Typ 703046/48"]
    F["Option 2"] --> E
    G["Option 3<br>bei Typ 703046/48"] --> E
    B --> E
    E --> G
    style A fill:#cce5ff,stroke:#333
    style C fill:#cce5ff,stroke:#333
    style D fill:#cce5ff,stroke:#333
    style F fill:#cce5ff,stroke:#333
    style G fill:#cce5ff,stroke:#333

1 Einleitung

1.2 Typografische Konventionen

Warnende Zeichen

Jumo dTRON 308H - Warnende Zeichen - 1

Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann!

Jumo dTRON 308H - Warnende Zeichen - 2

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann!

Jumo dTRON 308H - Warnende Zeichen - 3

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung elektrostatisch entladungsgefährdeter Bauelemente zu beachten sind.

Hinweisende Zeichen

Jumo dTRON 308H - Hinweisende Zeichen - 1

Hinweis Dieses Zeichen wird benutzt, wenn Sie auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht werden sollen.

Jumo dTRON 308H - Hinweisende Zeichen - 2

Verweis Dieses Zeichen weist auf weitere Informationen in anderen Betriebsanleitungen, Kapiteln oder Abschnitten hin.

Jumo dTRON 308H - Hinweisende Zeichen - 3

Handlungs- Anweisung Dieses Zeichen zeigt an, dass eine auszuführende Tätigkeit beschrieben wird.

Die einzelnen Arbeitschritte werden durch diesen Stern gekennzeichnet, z. B.:

*Taste EXIT drücken

Darstellungs- arten

Menüpunkte Texte aus dem Setup-Programm werden kursiv dargestellt, z. B.: Programm editieren.

Blinkende Anzeige

Jumo dTRON 308H - Blinkende Anzeige - 1

2 Geräteausführung identifizieren

2.1 Typenerklärung

Grundtyp
703045JUMO dTRON 316 plast, Format 48mm x 48mminkl. Analogeingang, 2 Relaisausgänge und 2 Binäreingänge oder 2 Logikausgänge
703046JUMO dTRON 308 plast, Format 48mm x 96mm (Hochformat)inkl. Analogeingang, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge
703048JUMO dTRON 304 plast, Format 96mm x 96mminkl. Analogeingang 2 Binäreingänge, 2 Relais- und 2 Logikausgänge
Grundtypergänzung
2 Grundtyp 2
Ausführung
8 Standard mit werkseitigen Einstellungen
9 Programmierung nach Kundenangaben
Logikausgänge (2 standardmäßig vorhanden)
10 / 1 2 V
20 / 1 8 V
Typ 703046/48 Typ 703045 (keine 3. Option)
1.2.3.Optionssteckplatz Anzahl max. Anzahl max. 1. Option 2. Option
000n i c h t b e l e gtx
111Analogeingang 2 (Universal)11x
222Relais (Wechsler)21x
3332 Relais (Schließer)21x
444Analogausgang22x
5552 Binäreingänge21x
666Halbleiterelais 1A22x
777Schnittstelle RS422/48511x
888PROFIBUS-DP-Schnittstelle11x
999Stromschnittstelle 0/20mA11x

X = auf diesem Optionssteckplatz zulässig,
- = auf diesem Optionssteckplatz nicht zulässig

Spannungsversorgung
2 3AC 110...240V -15/+10%, 48...63Hz
2 5AC/DC 20...30V, 48...63Hz
Typenzusätze
0 0 0k e i n e
2 1 4M a t h e m a t i k - u n d L o g i k m o d u l
2 1 7Verhältnisregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)
2 1 8Differenzregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)
2 1 9Feuchteregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)

Jumo dTRON 308H - Typenerklärung - 1

703046 / 2 8 1 - 1 4 0 - 2 3 / 0 0 0

2 Geräteausführung identifizieren

2.2 Lieferumfang

- R e g l e r - Dichtung - Befestigungselemente - Betriebsanleitung B70.3046.0 im DIN A6-Format Eine CD mit Demo-Software und PDF-Dokumenten im DIN A4-Format (Betriebsanleitung und weiterer Dokumentation) kann separat bestellt werden. Ein Download der einzelnen Dokumente und Programme ist über www.jumo.net möglich (Software kann kostenpflichtig freigeschaltet werden).

2.3 Zubehör

PC-Interface

PC Interface mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter (Buchse) für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00350260

USB-Interface PC Interface mit TTL/USB-Umsetzer, Adapter (Buchse) und Adapter (Stifte) Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00456352

Setup-Programm

Setup-Programm mit Programmeditor und Startup Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00445443

Hardware-Voraussetzungen: - PC Pentium 100 oder kompatibel - 128 MB RAM, 30 MB freier Festplattenspe - CD-ROM Laufwerk - freie serielle oder USB-Schnittstelle Software-Voraussetzungen: Microsoft ^1 Windows 98/NT4.0/ME/2000/XP

JUMD dRON 300 plant - [Setup1 - geändert -] Analogeingänge (InP): Regler (Cntr): Geber (Pro): Limitkomparatoren (LC): Ausgänge (OutP): Binaufunktionen (binF): Ausgänge (dUF) / Bedienung Timer (tFC) Schmittstellen (InfF) Parametersbere (PIAs) Regler Parameter Bedienungszone(DIN) Süfelter Nar Setup Mathematics / Logk Fundenzeitliche Lineartisierung Umkumentierte Parameter Timer (tFct): Schnittstellen (IntF): Recler-Parameter: Setup1 - gva Datum Zeit Name Wert 1 Status Bearingänge Innausgänge Anausgänge Speculat NUM

  1. Microsoft ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation

3.1 Montageort und klimatische Bedingungen

Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen.

3.2 Abmessungen

3.2.1 Typ 703048
105.1 96 96 98.3 PC-Interface-Adapter

90 15 91.5

91.5

Schalttafelausschnitt
Jumo dTRON 308H - Abmessungen - 4

scatter | X | Y | |---|---| | 92 | 0.8 | | 92 | 0.8 | | 92 | -0.8 |

3 Montage

3.2.2 Typ 703046

Jumo dTRON 308H - Typ 703046 - 1

3.2.3 Typ 703045

48 48 51 PC-Interface-Adapter

49 44.5 90 12.5 15

48 44.5

Schalttafelausschnitt
45 +0.6 0 45 +0.6 0

3.3 Dicht-an-dicht-Montage

Mindestabstände der Schalttafelausschnitte
Typ horizontal vertikal
ohne Setup-Stecker:
703045 (48mm x 48mm)11mm30mm
703046 (Hochformat: 48mm x 96mm))11mm30mm
703048 (96mm x 96mm)11mm30mm
mit Setup-Stecker (Pfeil):
703045 (48mm x 48mm)11mm65mm
703046 (Hochformat: 48mm x 96mm))11mm65mm
703048 (96mm x 96mm)11mm65mm

3 Montage

3.4 Einbau

Typ 703046/48

* Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen.

*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.

*Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen.

*Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite setzen und mit einem Schraubendreher gleichmäßig festspannen.

Jumo dTRON 308H - Typ 703046/48 - 1

Typ 703045 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen.

*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.

*Von der Schalttafelrückseite her den Befestigungsrahmen auf den Geräte-korpus schieben und mit den Federn gegen die Schalttafelrückseite drücken bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten und eine ausreichende Befestigung gegeben ist.

Jumo dTRON 308H - Typ 703045 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen. - 1

Pflege der Frontplatte

Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert werden. Sie ist bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Waschbenzin, P1, Xylol u. ä.). Keinen Hochdruckreiniger verwenden.

3.5 Reglereinschub herausnehmen

Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden.

*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Jumo dTRON 308H - Reglereinschub herausnehmen - 1

Beim Hineinstecken des Reglereinschubes ist darauf zu achten, dass die Rastnasen (unter den geriffelten Flächen) einrasten.

4.1 Installationshinweise

  • Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten
  • Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Das Gerät ist für den Einbau in Schaltschränken oder Anlagen vorgesehen. Die bauseitige Absicherung darf 20A nicht überschreiten. Für Service/Reparaturarbeiten ist das Gerät allpolig vom Netzt zu trennen.
  • Der Lastkreis muß auf den maximalen Relaisstrom abgesichert sein, um im Fall eines dortigen Kurzschlusses ein Verschweißen der Ausgangsrelais zu verhindern.
  • Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften.
  • Die Eingangs-, Ausgangs- und Versorgungsleitungen sollten räumlich voneinander getrennt und nicht parallel zueinander verlegt werden.
  • Fühler- und Schnittstellenleitungen sollten verdrillt und abgeschirmt ausgeführt werden. Möglichst nicht in der Nähe stromdurchflossener Bauteile oder Leitungen führen. Schirmung einseitig erden.
  • An die Netzklemmen des Gerätes keine weiteren Verbraucher anschließen.
  • Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
  • Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte am Regler (Sollwert, Daten der Parameter- und Konfigurationsebene, Änderungen im Geräteinnern) den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen Funktion beeinträchtigen oder zu Beschädigungen führen. Es sollten daher immer vom Regler unabhängige Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überdruckventile oder Temperaturbegrenzer/-wächter vorhanden und die Einstellung nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten. Da mit einer Adaption (Selbstoptimierung) nicht alle denkbaren Regelstrecken beherrscht werden können, ist theoretisch eine instabile Parametrierung möglich. Der erreichte Istwert sollte daher auf seine Stabilität hin kontrolliert werden.

Jumo dTRON 308H - Installationshinweise - 1

Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden.

Jumo dTRON 308H - Installationshinweise - 2

Geräteausführung anhand des Typenschlüssels identifizieren.

Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen

minimaler Querschnittmaximaler QuerschnittMindestlänge Aderendhülse
ohne Aderendhülse 0,34mm ^2 2,5mm^2 10 mm (Abisolierung)
Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm ^2 2,5mm^2 10 mm
Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 0,25mm^2 1,5mm^2 10 mm
Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 1,5mm^2 2,5mm^2 12 mm
Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm ^2 1,5mm^2 12 mm

4 Elektrischer Anschluss

4.2 Galvanische Trennung
30 V AC 50 V DC 3800 V AC Eingang 1 Relaisausgänge 30 V AC 50 V DC 3800 V AC Eingang 2 Halbleitermausgänge 30 V AC 50 V DC Analoge Ausgänge Logikausgänge 30 V AC 50 V DC Binäreingänge Spannungsversorgung für Zweidraht-Messumformer Setup- Schnittstelle 30 V AC 50 V DC RS422/485 PROFIBUS-DP Strom- schnittstelle 3800 V AC Spannungsversorgung

4.3 Anschlusspläne

4.3.1 Typ 703045

Jumo dTRON 308H - Typ 703045 - 1

bar | Component | Value | | --------- | ----- | | L1(L+) | 1 | | N(L-) | 2 | | N-L | 3 | | Relais | 4 | | Relais | 5 | | Relais | 6 | | Relais | 7 | | Relais | 8 |

Ausgänge - Klemmleiste 2
1 2 3 4 6 7 8 Logik

Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel) Alternativ zu Binäreingängen 1 und 2 (konfigurierbar)!
Binärausgang 3 Binärausgang 4
— Out3 (+) — Out4 (+) — GND (-)

Fortsetzung Typ 703045
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

AnalogausgangRelais (Wechsler)2 Relais (Schliesser)Halbleiter-relaisPROFIBUSRS422RS485Stromschnittstelle
1-ÖVP (+5 V)RxD +
2 U_x/I_x + -PRxD/TxD-P (B)RxD -I in
3SRxD/TxD-N (A)TxD +RxD/TxD +I out
4Analogausgang 5 (Out5)Binärausgang 5 (Out5)Binärausgang 5+8 (Out5+Out8)Binärausgang 5 (Out5)DGNDTxD -RxD/TxD -
5----VP (+5 V)RxD +
6 U_x/I_x + -(Nicht möglich!) (Nicht möglich!)RxD/TxD-P (B)RxD -I in
7RxD/TxD-N (A)TxD +RxD/TxD +I out
8Analogausgang 6 (Out6)Binärausgang 6 (Out6)DGNDTxD -RxD/TxD -

Nummerierung der Ausgänge beachten.

Jumo dTRON 308H - Typ 703045 - 3

⇒ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"

Fortsetzung Typ 703045
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V Analog 1 1 2 3 4 Logik 6 7 8 bin1 Binäreingang 1 bin2 Binäreingang 2 GND Alternativ zu Binärausgängen 3 und 4 (konfigurierbar)!

Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...6 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V 2 Binär- eingänge Option 1 1 2 3 4 5 6 7 8 bin3 bin4 GND Binäreingang 3+4 Option 2 6 7 8 bin5 bin6 GND Binäreingang 5+6

4 Elektrischer Anschluss

4.3.2 Typ 703046/48

Jumo dTRON 308H - Typ 703046/48 - 1

bar Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste 3 | Position | Output Label | Value | | :--- | :--- | :--- | | 1 | Out3 (+) | 6 | | 1 | Out4 (+) | 7 | | 2 | Out3 (+) | 8 | | 2 | Out4 (+) | 9 | | 3 | Out3 (+) | 10 | | 3 | Out4 (+) | 11 | | 4 | Out3 (+) | 12 | | 4 | Out4 (+) | 13 | | 5 | Out3 (+) | 15 | | 5 | Out4 (+) | 16 | | 6 | Out3 (+) | 17 | | 6 | Out4 (+) | 18 | L1(L+) | L1(L+) | 1 | | 1 | N(L+) | 2 | | 2 | N(L+) | 3 | | 3 | N(L+) | 4 | | 4 | N(L+) | 5 | | 5 | N(L+) | 6 | | 6 | N(L+) | 7 | | 7 | N(L+) | 8 | | 8 | N(L+) | 9 | | 9 | N(L+) | 10 | Netz: L1/L+ AC 110...240V AC/DC 20...30V L+ L- | | U= | U= + 17V/20mA Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer (Leerlaufspannung ca. 25V) Relais: P 230V/3A Binärausgang 1 (Out1) S: Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel) O: P 230V/3A Binärausgang 2 (Out2) S: Logikausgangspegel 2 (Out2)

Fortsetzung Typ 703046/48
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Jumo dTRON 308H - Typ 703046/48 - 2

Nummerierung der Ausgänge beachten.
Jumo dTRON 308H - Typ 703046/48 - 3
⇒ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"

Fortsetzung Typ 703046/48

Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2

Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V

Jumo dTRON 308H - Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2 - 1

Binär 6 7 8 9 10 bin1 bin2 GND

Binäreingang 1 Binäreingang 2

Jumo dTRON 308H - Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2 - 3

Fortsetzung Typ 703046/48
Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...8 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Jumo dTRON 308H - Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2 - 4

other | Option | Component | Widerstands-thermometer | Widerstands-thermometer | Widerstands-thermometer | Widerstands-ferngeber | Thermo-element | Strom Spannung 0(2)...10V | Spannung 0...1V | 2 Binäreingänge | |--------|-----------|--------------------------|--------------------------|--------------------------|------------------------|---------------|--------------------------|----------------|------------------| | Option 1 | 1 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin3, bin4, GND, Binäreingang 3+4 | | Option 1 | 2 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 1 | 3 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 1 | 4 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 5 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin5, bin6, GND, Binäreingang 5+6 | | Option 2 | 6 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 7 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 8 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 9 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin7, bin8, GND, Binäreingang 7+8 | | Option 3 | 10 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 11 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 12 | - | - | - | - | - | - | - | - | The diagram illustrates the configuration of thermometers and thermoelectrons for different configurations. Each component is represented by a symbol (circle, square, triangle) and is annotated with its corresponding value. The legend indicates symbols for 'Binäreingang' and 'GND'.

4 Elektrischer Anschluss

4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485

Für einen störungsfreien Betrieb mehrerer Geräte in einer Linienstruktur müssen deren interne Abschlusswiderstände am Anfang und am Ende aktiviert werden.

*Geräteeinschub mit Druck auf die geriffelten Flächen nach vorne herausziehen
*Mit einem Kugelschreiber alle weißen Schalter in die gleiche Richtung drücken

Busabschluss- widerstand aktiv:

* Alle 5 Schalter nach unten drücken

Jumo dTRON 308H - Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 - 1

kein Busabschluss (werkseitig)

* Alle 5 Schalter nach oben drücken

Jumo dTRON 308H - Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 - 2

*Geräteeinschub wieder ins Gehäuse einstecken

Kontrolle *Tasten

PGM + △ drücken

Rechts neben der grünen Anzeige „VErS“ wird „ON“ für aktive oder „OF“ für inaktive Abschlusswiderstände angezeigt.

4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers

Adapter montieren

*Optionssteckplatz mit der PROFIBUS-DP-Schnittstelle anhand des Typenschlüssels identifizieren (bei vorkonfigurierten Geräten)

In diesem Beispiel ist die PROFIBUS-DP-Schnittstelle auf Optionssteckplatz 1

Jumo dTRON 308H - Adapter montieren - 1

Der SUB-D Adapter kann nur im geöffneten Zustand montiert werden, da die Anschlussschrauben durch den Adapter verdeckt werden.

Belegung der 9-poligen D-SUB Buchse

Pin: Signal Bezeichnung
1: VP Spannungversorgung-Plus
2: RxD/TxD-P Empfangs-/Sendedaten-Plus
3: RxD/TxD-N Empfangs-/Sendedaten-Minus
4: DGND Masse

5.1 Anzeige- und Bedienelemente

(1) (2) (3) (4) 0.8.8.8 SP1 SP2 SP3 8.8:8.8 h min% 1 2 3 4 5 6 / 7 (6) (5) PGM EXIT

(1) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Überschreiten der Anzeigekapazität)
(2) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün;
(3) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen)
(4) Tasten
(5) Signalisierung gelb; für - Schaltstellungen der Binärausgänge 1...6 (Anzeige leuchtet = ein) - Rampen-/Programmfunktion aktiv - Handbetrieb aktiv
(6) 16-Segment-Anzeige für die Einheit °C/°F und Text zweistellig, grün; konfigurierbar; Zeichen für h, min und % Über das Setup-Programm können weiterhin die aktuelle Abschnittsnummer (Programm), der Parametersatz oder eine beliebige zweistellige Buchstaben-/ Zahlenkombination angezeigt werden.

Die Anzeigen sind konfigurierbar.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

5.2 Ebenenkonzept

Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert.

Jumo dTRON 308H - Ebenenkonzept - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] -->|PGM| B["USER¹"]
    B --> C["Anwenderebene USER Bis zu acht beliebige Parameter"]
    B --> D["Bedienerebene QPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
    B --> E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
    B --> F["Parameterebene PRA - Parametersatz 1 PRA 1 - Parametersatz 2 PRA-2"]
    B --> G["Konfigurationsebene Conf - Analogeingänge InP - Regler Entr - Geber Pro - Limitkomparatoren LC - Ausgänge OutP - Binärfunktionen b nF - Anzeige d SP - Timer tFct - Schnittstellen IntF"]
    H["Navigationsprinzip EXIT >2s oder Time-Out"] --> I["EXIT"]
    I --> J["EXIT"]
    J --> K["PGM"]
    L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["PGM"]
    N["User"] --> O["User¹"]
    O --> P["User²"]
    P --> Q["UserR"]
    Q --> R["Conf"]
    S["PGM"] --> T["PGM"]
    U["PGM"] --> V["PGM"]
    W["PGM"] --> X["PGM"]

Time-Out

Wird 180s keine Taste betätigt, kehrt das Gerät zurück in die Normalanzeige!

→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
→ Kapitel 5.6.1 „Programme eingeben“ (Programmeditor)
⇒ Kapitel 7 „Parameterebene“
→ Kapitel 8 „Konfiguration“
⇒ Setup/Anzeige - Bedienung/Time-Out

Anwenderebene „USEr“

Über das Setup-Programm können hier bis zu acht beliebige Parameter angezeigt und editiert werden.

⇒ Setup/Konfigurationsebene/Anzeige - Bedienung/Anwenderdaten

Das anzuzeigende Symbol für jeden Parameter kann vom Anwender selbst vergeben werden. Ansonsten wird das standardmäßige Symbol verwendet. Erlaubt sind Buchstaben und Zahlen, die auf einer 7-Segmentanzeige darstellbar sind.

5.3 Ebenenverriegelung

Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann verhindert werden.

Code Bedienerebene,Anwenderebene,ProgrammeditorParameterebene Konfigurationsebene
0 frei frei frei
1 frei frei verriegelt
2 frei verriegelt verriegelt
3 verriegelt verriegelt verriegelt

*Zur Codeeingabe mit PGM und ▼ (gleichzeitig >5s).
*Code ändern mit PGM (Anzeige blinkt!)
*Code eingeben mit ▲ und ▼.Werkseitig sind alle Ebenen frei.
*Zurück zur Normalanzeige mit EXIT oder nach ca. 180s automatisch

Eine Verriegelung der Parameter- und Konfigurationsebene ist auch über Binärfunktion möglich.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

5.4 Eingaben und Bedienerführung

Werte eingeben

Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt.

Parameter auswählen SP1 Pb 1 0 PGM Parameter ändern Pb 1

*Parameter auswählen mit
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit oder
PGM oder nach 2s automatisch
*Abbruch der Eingabe mit EXIT
Der Wert wird nicht übernommen.

Jumo dTRON 308H - Werte eingeben - 2

Zeiten eingeben

Bei der Eingabe von Zeiten (z.B. Timerzeit eines Timers) wird zusätzlich die Zeiteinheit angezeigt.

Parameter auswählen 00:00 PGM Parameter ändern 00:00 t h

Bei der Einheit wird die höchste Zeiteinheit der Anzeige angezeigt.

Z. B. wird ein "h" für Stunde angezeigt, dann ist das Zeitformat des Wertes hh:mm.

*Parameter auswählen mit

Jumo dTRON 308H - Zeiten eingeben - 2

* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)

*Wert verändern mit ▲ und ▼

Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.

*Übernahme der Einstellung mit oder

PGM oder nach 2s automatisch

*Abbruch der Eingabe mit EXIT

Der Wert wird nicht übernommen.

5.5 Festwertregler (werkseitig)

Normalanzeige 238.6 SP1 240.0 °C EXIT >2s Handbetrieb 238.6 SP1 0 °C PGM USER OPr Pro PArA Conf

Sollwert ändern In der Normalanzeige:

*Ändern des aktuellen Sollwertes mit △ und ▼ (Wert wird automatisch übernommen)

Handbetrieb

Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden.

*In den Handbetrieb wechseln mit EXIT (> 2s)

In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt. Weiterhin leuchten das Handsymbol und die Einheit „%“.

*Ändern des Stellgrades mit △ und ▼

Bei einem Dreipunktschrittregler wird das Stellglied mit den Tasten auf- bzw. zugefahren.

Die verschieden Ebenen sind aus dem Handbetrieb erreichbar.

*Beenden des Handbetriebs mit EXIT (> 2s)

Die Stellgradvorgabe beim Umschalten ist konfigurierbar. Der Handbetrieb ist verriegelbar.

⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Weitere Bedienungsmöglichkeiten für den Festwertregler sind über Binärfunktionen realisierbar.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Bei Messbereichsüber-/-unterschreitung und Fühlerbruch wechselt der Regler automatisch in den Handbetrieb.

5 Bedienung

5.6 Programmregler

Auslieferungszustand

Das Gerät muss als Programmregler/-geber konfiguriert werden. Ebenso muss vorher ein Programm eingegeben werden, um das Gerät als Programmregler/-geber zu betreiben

5.6.1 Programme eingeben

Funktion

Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden.

Jumo dTRON 308H - Programme eingeben - 1

line | Point | Time (t) | Value | |---|---|---| | SPP1 | tP1 | Low | | SPP2 | tP1 | High | | SPP3 | tP1 | High | | SPP4 | tP4 | Low | | ... | ... | ... |

Eingabe am Gerät Das Gerät muss als Programmregler oder -geber konfiguriert sein.

→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Funktion)
Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Einheit)

Die Einstellungen der Abschnittssollwerte (SPP1 ... SPP8) und Abschnittszeiten (tP1 ... tP8) werden im Programmeditor vorgenommen.

Jumo dTRON 308H - Programme eingeben - 2

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USB"]
    B --> C["OPR"]
    C --> D["Pro"]
    E["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> A
    F["Navigationsprinzip"] --> G["EXIT"]
    F --> H["PGM"]
    I["Programmeditor Pro\nAbschnittsollwerte und Abschnittzeiten"] --> J["PGM"]

Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnittszeit definiert.

Jumo dTRON 308H - Programme eingeben - 3

flowchart
graph TD
    A["238.6 *P*Pro"] -->|PGM| B["SPP 1 °C"]
    B --> C["00:00 *tP 1 °C"]
    C --> D["..."]
    D --> E["SPP8 0 °C"]
    E --> F["00:00 *tP 8 h"]
    F --> G["00:00 *tP 8 °C"]
    G --> H["..."]
    H --> I["SPP 1 °C"]
    I --> J["00:00 *tP 1 °C"]
    J --> K["..."]
    K --> L["SPP 1 °C"]
    L --> M["00:00 *tP 8 °C"]
    M --> N["..."]

Eingabe über Setup-Programm

Das Setup-Programm (Zubehör) bietet einen komfortablen Programmeditor mit grafischer Darstellung der Programmkurve.

Weitere Funktionen über Setup-Programm

  • Start am Istwert
  • Verhalten bei Messbereichsüber-/-unterschreitung
  • Programmwiederholung
  • Sollwertvorgabe (Rampe/Sprung)
  • Regelung auf letzten Sollwert
  • Vorlaufzeit
  • Programmeditor und-verwaltung mit grafischer Vorschau
  • abschnittsweise Programmierung von bis zu vier Steuerkontakten
  • abschnittsweise Zuordnung von Parametersätzen

5.6.2 Bedienung

Jumo dTRON 308H - Bedienung - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige"] --> B["Programm läuft"]
    B --> C["Programm angehalten"]
    C --> D["Sollwert ändern"]
    D --> E["238.6 °C 240.0 °C"]
    E --> F["238.6 °C 240.0 °C"]
    F --> G["Programm läuft"]
    G --> H["PGM"]
    H --> I["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
    G --> J["EXIT >2s"]
    J --> K["Programm angehalten"]
    K --> L["PGM"]
    L --> M["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
NormalanzeigeIn der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert.
Sollwert ändern Aus der Normalanzeige:
*Zur Sollwerteingabe wechseln mit ▼* Ändern des aktuellen Sollwertes mit ▲ und ▼(Wert wird automatisch übernommen)
Programm startenAus der Normalanzeige:*Programm starten mit ▲(Das Rampensymbol leuchtet!)Über das Setup-Programm kann eine Vorlaufzeit konfiguriert werden. Bis zum Ablauf der Vorlaufzeit wird „Strt“ auf der unteren Anzeige dargestellt. Danach wird das Programm abgearbeitet.
Programm abbrechenBei laufendem Programm:*Programm abbrechen mit ▲
Programm anhaltenBei laufendem Programm:*Programm anhalten mit EXIT (>2s)(Die untere Anzeige blinkt!*Weiterlauf mit EXIT (>2s)Bei Netzausfall wird das Programm abgebrochen.Weitere Programmsteuerfunktionen über Binärfunktionen.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

5.6.3 Programmkurve verschieben

Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“ kann die Programmkurve nach oben oder unten verschoben werden (nur über Setup-Programm konfigurierbar).

Jumo dTRON 308H - Programmkurve verschieben - 1

Der externe Sollwert wird über ein Analogsignal vorgegeben.

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr“

5 Bedienung

Zugang

Jumo dTRON 308H - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr⁻¹"]
    B --> C["OPr"]
    C --> D["Bedienerebene OPr\nSollwerte, Prozessgrößen, ..."]
    E["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> F["Navigationsprinzip"]
    F --> G["EXIT"]
    F --> H["PGM"]
    I["Nur sichtbar, wenn\nAnwenderdaten vorhanden"] --> J["Exit"]
    J --> K["△"]
    J --> L["▽"]
    K --> M["↓"]
    L --> N["↓"]

Prozessdaten

Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt.

SymbolBedeutung
SP 1Sollwert 1 (editierbar)
SP 2Sollwert 2 (editierbar)
SP 3Sollwert 3 (editierbar)
SP 4Sollwert 4 (editierbar)
SPrRampensollwert (nur wenn konfiguriert)
InP 1Messwert von Analogeingang 1
InP2Messwert von Analogeingang 2 (nur wenn vorhanden)
F 1Rechenergebnis der Mathematik-Formel 1(und bei Differenz-, Verhältnis- und Feuchteregler)
F2Rechenergebnis der Mathematik-Formel 2 (nur wenn vorhanden)
yStellgrad
trunProgrammlaufzeit (nur bei Programmregler/-geber)
trESProgrammrestzeit (nur bei Programmregler/-geber)
t 1Timerlaufzeit 1 (nur wenn konfiguriert)
t2Timerlaufzeit 2 (nur wenn konfiguriert)

6 Bedienerebene

Definition der Programmzeiten:
Jumo dTRON 308H - Bedienerebene - 1

line | Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (1) | | 3 | (4) |

(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit

Allgemeines Es können zwei Parametersätze (PAr1 und PAr2) gespeichert werden.

Zugang

Jumo dTRON 308H - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C / 240.0 °C"] --> B["PGM"]
    B --> C["USER¹"]
    C --> D["OPr"]
    D --> E["Pro²"]
    E --> F["PRrA"]
    G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
    H --> I["EXIT"]
    I --> J["PGM"]
    K["Parameterebene PRrA"] --> L["- Parametersatz 1 PR-1 "]
    K --> M["- Parametersatz 2 PR-2 "]
    N["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> O["EXIT"]
    O --> P["PGM"]

Die Ebene ist verriegelbar.

Anwendungen - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion

→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
- Zuordnung von Parametersätzen zu Programmabschnitten (nur über Setup-Programm)
→Programmeditor/Programm

Beispiel Einstellung eines Zweipunkt-Reglers mit PI-Verhalten:

Pb1=12°C (Proportionalbereich)

rt=160s (Nachstellzeit; I-Anteil)

dt=0s (Vorhaltzeit, D-Anteil)

PAr-R PAr-I(PAr-2)

Anzeige Wertebereich werkseitig Bedeutung
Proportional-bereichProportional bandPb 10...9999 0 GröBe des proportionalen Bereiches
Pb 20...9999 0Die Verstärkung des Reglers wird mit grö-ßerem Proportionalbereich kleiner.Bei Pb1,2 =0 ist die Reglerstruktur nicht wirksam! (Limitkomparator-Verhalten)Bei stetigen Reglern muß Pb1,2>0 sein.
VorhaltzeitDerivative timedt 10...9999 s 80s Beeinflußtden differentiellen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des D-Anteils wird mit größe-rer Vorhaltzeit stärker.
dt 20...9999 s 80 s
NachstellzeitReset timert 10...9999 s 350s Beeinflußtden integralen Anteil des Reg-lerausgangssignalesDie Wirkung des I-Anteils wird mit größerer Nachstellzeit schwächer.
rt 20...9999 s 350 s
Schalt-periodendauerCycle timeCy 10,0...999,9 s20 sBei schaltendem Ausgang sollte die Schaltperiodendauer so gewählt werden, daß einerseits durch die getaktete Energie-zufuhr keine unzulässigen Istwertschwankungen entstehen, andererseits die Schalt-glieder nicht überbeansprucht werden.
Cy 20,0...999,9 s20 s
KontaktabstandContact spacing (dead band)SchaltdifferenzSwitching differentialdb0,0...999,90 Abstandzwischen den beiden Regelkon-takten bei Dreipunktreglern und Dreipunkt-Schrittreglern.
Hys 10,0...999,91 Hysteresebei schaltenden Reglernmit Pb1,2 = 0.
Hys 20,0...999,91
StellgliedlaufzeitActuator timeArbeitspunktWorking pointtt5...3000 s 60 sGenutzter Laufzeitbereich des Regelven-tils bei Dreipunkt-Schrittreglern .
y0-100...+100%0%Stellgrad bei P- und PD-Reglern (bei x = w ist y = Y0).
Stellgrad-begrenzungOutput limitingy 10...100%100%Maximale Stellgradbegrenzung.Minimale Stellgradbegrenzung.(nur bei PB>0 wirksam!)
y 2-100...+100 %-100%

Die Parameter Pb2, dt2, rt2, Cy2 und HyS2 beziehen sich auf den 2. Reglerausgang bei einem Dreipunktregler.

Die Kommastelle von einigen Parametern ist abhängig von der Einstellung für die Kommastelle in den Anzeigen.

Jumo dTRON 308H - Zugang - 2

Die Anzeige der Parameter am Gerät ist abhängig von der eingestellten Reglerart.

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Allgemeines

Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurations-ebene gilt:

Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn

- die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zuläßt.

Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.

Jumo dTRON 308H - Allgemeines - 1

Manche Parameter können nur über das Setup-Programm programmiert werden. Diese sind in der Symbol-Spalte mit „(Setup)“ gekennzeichnet.

In den Kapitelüberschriften ist das dem Menüpunkt entsprechende Symbol (erscheint in der Anzeige) dargestellt (z.B. 8.1 Analogeingänge „InP“).

Zugang

Jumo dTRON 308H - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C"] --> B["PGM"]
    B --> C["USEr¹"]
    C --> D["OPr"]
    D --> E["Pro²"]
    E --> F["PRrA"]
    F --> G["Conf"]
    H["Navigationsprinzip"] --> I["EXIT >2s oder Time-Out"]
    I --> J["PGM"]
    J --> K["Conf"]
    L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["EXIT"]
    M --> N["PGM"]
    O["Konfigurationsebene Conf\n- Analogeingänge InP\n- Regler Cntr\n- Geber Pro\n- Limitkomparatoren LC\n- Ausgänge OutP\n- Binärfunktionen b nF\n- Anzeige d SP\n- Timer tFct\n- Schnittstellen IntF"] --> P["PGM"]

Jumo dTRON 308H - Zugang - 2

Ebenen können verriegelt werden.

⇒ Kapitel 5.3 „Ebenenverriegelung“

8 Konfiguration

Analogselektor

Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt werden. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt.

0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

Definition der Programmzeiten:
Jumo dTRON 308H - Analogselektor - 1

line | Point | Value | |-------|-------| | 1 | 1 | | 2 | 2 | | 3 | 3 | | 4 | 4 |
(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit(4) Abschnittsrestzeit

8.1 Analogeingänge „InP“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

InP: Analog Input

Es stehen je nach Geräteausführung bis zu zwei Analogeingänge zur Verfügung.

Analogeingang 1 InP → Analogeingang 2 InP2 →

Fühlerart Sensor type

Linearisierung Linearization

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
SEn50ohne Funktion
1Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung
2Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung
3Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung
4Thermoelement
5Widerstandsferngeber
6Heizstrom 0...50mA AC (nur Analogeingang 2)
70...20mA
84 ... 20mA
90...10V
102...10V
110 ... 1V
Werkseitig bei Analogeingang 2: ohne Funktion
L1n0Linear
1Pt100
2Pt500
3Pt1000
4KTY11-6
5W5Re_W26Re C
6W3Re_W25Re D
7NiCr-CuNi E
8Cu-CuNi T
9Fe-CuNi J
10Cu-CuNi U
11Fe-CuNi L
12NiCr-Ni K
13Pt10Rh-Pt S
14Pt13Rh-Pt R
15Pt30Rh-Pt6Rh B
16NiCrSi-NiSi N
17W3Re_W26Re
18Kundenspezifische Linearisierung
Für die Kundenspezifische Linearisierung sind max. 10 Knickpunkte möglich oder eine Polynomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Programm).
Bei der Linearisierung „KTY11-6“ beträgt der Widerstand 2kΩ bei 25°C (nur mit Setup-Programm).

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Messwertkorrektur Measurement offsetOFFS-1999...0...+9999Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert werden.Beispiele: gemessener angezeigter Wert Offset Wert294,7 +0,3 295,0295,3 - 0,3 295,0Der Regler verwendet für seine Berechnung den korrigierten Wert (= angezeigter Wert). Dieser Wert entspricht nicht dem Messwert an der Messstelle. Bei unsachgemäßer Anwendung können unzulässige Werte der Regelgrösse entstehen.Sonderfall „Zweileiterschaltung“:Ist der Eingang mit einem Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung beschaltet, dann wird hier der Leitungswiderstand in Ohm eingestellt.
Anzeigenanfang Display startSCL-1999...0...+9999Bei Messwertgebern mit Einheitssignal und Widerstandspotentiometern wird dem physikalischen Signal ein Anzeigewert zugeordnet.Beispiel: 0 ... 20mA 0 ... 1500°C.Der Bereich des physikalischen Signals kann um 20 % unter- bzw. überschritten werden, ohne dass eine Messbereichs- über-/unterschreitung signalisiert wird.
Anzeigenende Display endSCH-1999...100...+9999
Filterzeitkonstante Filter time constantdF0...0,6...100 sZur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (0s = Filter aus). Bei einem Signalsprung werden nach 2x Filterzeitkonstante 63% der Änderungen erfasst.Wenn die Filterzeitkonstante groß ist:- hohe Dämpfung von Störsignalen- langsame Reaktion der Istwertanzeige auf Istwertänderungen- niedrige Grenzfrequenz (Tiefpaßfilter 2. Ordnung)
Feinabgleich Anfang Fine tuning start valueFtS ^1 -1999...0...+9999⇒ Siehe “Kundenspezifischer Feinabgleich” auf Seite 44.Wurden diese Werte irrtümlich verändert, dann muss diese Einstellung nach dem unter „Kundenspezifischer Feinabgleich“ beschriebenen Verfahren rückgängig gemacht werden.Diese Werte können nicht von einem anderen Gerät übernommen werden.
Feinabgleich Ende Fine tuning end valueFtE ^1 -1999...1...+9999

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogeingang 1 InP → Analogeingang 2 InP2 →

Heizstrom- überwachung (Ausgang) Heater current monitoring (output)

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
HERL01...10Keine FunktionBinärausgang 1...10 (Reglerausgang)Über einen Stromwandler mit Einheitssignalausgang wird der Heizstrom erfasst, der durch die Verknüpfung des Analogeingang 2 mit dem Limitkomparator 1 überwacht werden kann. Der Eingangssignalbereich betragt 0...50mA AC (siehe Fühlerart: „Heizstrom“). und muß entsprechend skaliert werden (Anzeigeanfang, -ende).Die Messung des Heizstroms erfolgt jeweils bei geschlossenem Heizkontakt. Dazu muss hier der Binärausgang ausgewählt werden, der den Heizkontakt ansteuert (nicht der Binärausgang zur Ausgabe des Alarms). Ist der Heizkontakt geöffnet wird mit einer einstellbaren Verzögerung (Ausschaltverzögerung des 1. Limitkomparators) der Leckstrom gemessen. Beispiel:Ausschaltverzögerung: 5sEinschaltverzögerung: 1sRealerausganoJumo dTRON 308H - Analogeingänge „InP“ - 1Der Heizstrom kann mit dem Limitkomparator 1 auf eine Über- und/oder Unterschreitung eines Grenzwertes überwacht werden (Funktion Ik7 und Ik8).Mit der Konfiguration der Heizstromüberwachung wird auch gleichzeitig der Leckstrom überwacht. Dies geschieht intern mit einem Limitkomparator mit Funktion Ik7, einer Schaltdifferenz von 0 und einem Grenzwert, der 1 Prozent des Grenzwertes von Limitkomparator 1 entspricht. Das Ausgangssignal wird ebenfalls über den Ausgang von Limitkomparator 1 ausgegeben.
(Setup)0...2000...4000 ΩWiderstand bei 25°C/77°F für Linearisierung „KTY 11-6“

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Korrekturwert KTY bei 25°C

Analogeingänge (allgemein) In 12 →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Temperatur-EinheitTemperature unitUn, t01Grad CelsiusGrad FahrenheitEinheit für Temperaturwerte
AbtastzeitSampling cycle timeCycl012350ms90ms150ms250ms
Netzfrequenz (Setup) 50Hz60HzAnpassung der Wandlungszeit der Eingangsschaltung an die Netzfrequenz

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

8 Konfiguration

8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich

FtS und FtE über Setup-Programm freischalten

Die beiden Parameter erscheinen werkseitig nicht am Gerät und müssen erst freigeschaltet werden.

*Gerät am PC anschließen und Setup-Programm starten
*Verbindung zum Gerät aufbauen
* Auf Undokumentierte Parameter doppelklicken

Korfigurationsebene (ConF) Analogeingänge (InP) Regler (Cntrl) Geber (Pro) Limitkomparatoren (LC) Ausgänge (0ulP) Binärfunktionen (binF) Anzeige (dISP) / Bedienung Timer (tfct) Schnittstellen (IntF) Parameterebene (FAxA) Regler-Parameter Eedenerebene (OPr) Sollwerte Nur Setup Mathematik / Logk Kundenspezifische Linearisierung Undokumentierte Parameter Datei-Info Text Startup Programmeditor Programm Programm-Simulation

Timer (tFct): Schnittstellen (Int Regler-Parameter Sollwerte: Mathematik / Logi Kundenspezifisch Undokumentierte Datei-Info-Text: Undokumentierte Parameter Wichliger Hinweis Die unterstehenden Parameter sollten nur auf ausdrückliche Arweisung des Hirsellers geändert werden! Bitparameter | Ganzzahlparameter | □ Parameter 10 □ Parameter 11 □ Parameter 12 □ Parameter 13 □ Parameter 14 □ Parameter 15 □ Parameter 16 ✓ Parameter 17 □ Parameter 18 □ Parameter 19 □ Parameter 20 □ Parameter 21

* Auf Auswahlbox neben Parameter 17 klicken (ein Häkchen erscheint)
* Setup-Datei speichern und Datentransfer zum Gerät ausführen

Jetzt erscheinen die Parameter FtS und FtE in der Konfigurationsebene

Prinzip

Mit dem Kundenspezifischen Feinabgleich können die Anzeigewerte des Gerätes korrigiert werden. Dies kann z. B. bei einer Anlagen-Validierung erforderlich sein, wenn die angezeigten Werte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten am Messort übereinstimmen.

Mit einem Referenzmessgerät werden zwei Messwerte ermittelt, die möglichst weit auseinander liegen (Anfangswert, Endwert). Dabei müssen stabile Messverhältnisse herrschen. An dem abzugleichenden Gerät wird der jeweils ermittelte Referenzwert als Anfangs- (FtS) bzw. Endwert (FtE) eingegeben.

Jumo dTRON 308H - Prinzip - 1

Achtung:

Weichen Anfangs- und/oder Endwert von der werkseitigen Einstellung (FtS=0 und FtE=1) ab, ist schon einmal ein Feinabgleich durchgeführt worden. In diesem Fall muss der Feinabgleich zurückgesetzt werden.

Mehrmaliger Feinabgleich ohne Rücksetzung bezieht sich sonst auf eine bereits korrigierte Kennlinie und stellt falsche Werte dar.

Beispiel Die Temperatur in einem Ofen wird mit einem Widerstandsthermometer gemessen und an einem Gerät angezeigt. Aufgrund einer Temperaturdrift des Sensors weicht die tatsächliche Temperatur von der Anzeige am Gerät ab. Bei 20°C zeigt das Gerät 15°C an, bei 80°C werden 70°C angezeigt (extremes Beispiel zur besseren Darstellung).

Sensor 15°C / 70°C Anzeige am Gerät 20°C / 80°C 20°C / 80°C Tatsächliche Temperatur am Referenzmessgerät (z.B. Thermometer) Ofen

Durchführung

* Unteren Messwert (möglichst niedrig und konstant) mit einem Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur 20°C (= Raumtemperatur)
*Unteren Messwert am Gerät als Anfangswert eingeben; Beispiel: Anfangswert (FtS) auf 20 setzen
*Temperatur erhöhen und oberen Messwert (möglichst hoch und konstant) mit Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur auf 80°C erhöhen
*Oberen Messwert am Gerät als Endwert eingeben; Beispiel: Endwert (FtE) auf 80 setzen

Kennlinie

Das folgende Diagramm zeigt, wie sich die Kennlinie durch den Feinabgleich ändert (Schnittpunkt mit x-Achse sowie Steigung).

Jumo dTRON 308H - Kennlinie - 1

line | Messwert (Referenz) | mit Feinabgleich | ohne Feinabgleich | | ------------------- | ---------------- | ------------------ | | 0 | 0 | 0 | | 20 | 20 | 15 | | 80 | 80 | 70 |

Sonderfall Offset

Wenn die Abweichung von Messwert zu Anzeigewert am unteren und am oberen Messpunkt identisch ist, muss lediglich eine Offset-Korrektur durchgeführt werden (Steigung wird nicht verändert). Ein Feinabgleich ist hierzu nicht erforderlich.

⇒ Kapitel 8.1 „Analogeingänge „InP““ Parameter OFFS

Feinabgleich zurücksetzen

Um den Feinabgleich rückgängig zu machen, muss für den Anfangs- (FtS) und den Endwert (FtE) derselbe Wert eingegeben werden (z. B. beide Parameter auf 0 setzen). Das Gerät setzt daraufhin automatisch den Anfangswert auf 0 und den Endwert auf 1 (werkseitige Einstellung).

8 Konfiguration

8.2 Regler „Cntr“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

Cntr: Controller

Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimierung eingestellt.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Konfiguration
ReglerartController typeCtyp01234ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler
WirksinnControl actionCAct01DirektInversJumo dTRON 308H - Regler „Cntr“ - 1invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen).
HandbetriebInhibit manual modelnRA01freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden.
Hand-StellgradManual outputHAnd-100...101Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf
Range-StellgradRange outputrOut-100...0...101Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf
SollwertanfangSetpoint lowSPL-1999...+9999Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs.
SollwertendeSetpoint highSPH-1999...+9999Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Eingänge
Regler IstwertController process valueCPr(Analogselektor) Analog. Ein. 1Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals
Externer SollwertExternal setpointESP(Analogselektor) AbgeschaltetAktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle für den externen Sollwert.Externer Sollwert mit Korrektur: Externer Sollwert + Sollwert 1 = aktueller SollwertDer Externe Sollwert wird über die Tastatur (Sollwert 1) nach oben oder unten korrigiert. In der Anzeige erscheint der aktuelle Sollwert.
Stellgrad-rückmeldungOutput feedbackFEED(Analogselektor) AbgeschaltetDefiniert die Quelle für die Stellgradrückmeldung bei einem Dreipunkt-Schrittregler
Selbstoptimierung
Methode TuneMethod of tuningtYPt01SchwingungsmethodeSprungmethode⇒ Kapitel 9.1 „Selbstoptimierung“
SelbstoptimierungInhibit tuninglnHt01freigesperrtWenn die Selbstoptimierung gesperrt ist, kann die Selbstoptimierung über die Tasten oder Binärfunktion nicht gestartet werden.
Reglerausgang 1Output of tuning 1Ott1012RelaisHalbleiter + LogikStetigDie Art des physikalischen Ausgangs für das Signal des 1. und 2. Reglerausgangs muss vorgegeben werden.
Reglerausgang 2Output of tuning 2Ott2
RuhestellgradController standby output5Out-100...0...+100% Ausgangsstellgrad bei Sprungantwort
SprunghöheStep size5St110...30...100% Sprunghöhe bei Sprungantwort
Boost-Funktion
Boost-FunktionBoost functionFctb012inaktivWert in KelvinWert in %
Boost-WertBoost valueboSt-1999...0...+9999 in K oder %⇒ Siehe “Boostfunktion” auf Seite 53.
Regelkreisüberwachung
Regelkreis-überwachungControl loop monitoringlnHC01inaktivaktiv
AnsprechzeitResponse timetC0...9999s 0: tr=rt (Nachstellzeit)⇒ Siehe “Regelkreisüberwachung” auf Seite 49.
ÜberwachungsbandMonitoring bandtolC0...1999 0: toLr=0,5*Pb (Proportionalbereich)⇒ Siehe “Regelkreisüberwachung” auf Seite 49.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Stellgrad- überwachung Output level monitoring

Ermittlungszeit Determination time

Überwachungsband Monitoring band

Alarmeinschalt- verzögerung Alarm trigger delay

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
Stellgradüberwachung
InHY01inaktiv aktiv
tY0...350...9999s⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51.
tOLY0...10...100%⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51.
tONY0...9999s⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51.
d, Fb0...1...1999⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

Regelkreis- überwachung

Die Funktion dient zur Überwachung des Anregelverhaltens beim Anfahren einer Anlage und bei Sollwertsprüngen. Reagiert der Istwert nicht entsprechend den Vorgaben auf die Stellsignale wird ein Alarm ausgelöst.

Jumo dTRON 308H - Regelkreis- überwachung - 1

line | t | Istwert | |-------|---------| | 0 | toLC | | tC | | | >tC | | | >t | x |

Es wird die Veränderung des Istwertes auf Stellgradänderungen überprüft. Wird der maximale Stellgrad ausgegeben (bei Heizbetrieb: 100% oder y1 (maximale Stellgradbegrenzung); bei Kühlbetrieb: -100% oder y2 (minimale Stellgradbegrenzung)) läuft die einstellbare Ansprechzeit tC. Im ordnungsgemäßen Betrieb verläßt der Istwert innerhalb dieser Zeitspanne das Überwachungsband toLC. Beim Verlassen des Überwachungsbandes wird der aktuelle Istwert als Bezugspunkt für ein neues Überwachungsband verwendet. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange der maximale Stellgrad ausgegeben wird.

Jumo dTRON 308H - Regelkreis- überwachung - 2

line | t | Istwert (toLC) | Stellgrad (100% oder y1) | |-------|----------------|--------------------------| | 0 | toLC | 100% | | Alarm | toLC | 100% | | tC | toLC | 100% | | t | x | y |

Verläßt der Istwert innerhalb dieser Zeitspanne nicht das einstellbare Überwachungsband toLC wird ein Alarmsignal gesetzt. Das Alarmsignal bleibt erhalten so lang der maximale Stellgrad ausgegeben wird und sich der Istwert innerhalb des Überwachungsbandes befindet.

Mögliche Ursachen eines Alarms:

  • Teil-/Totalausfall von Heizelementen oder anderen Bestandteilen
  • Verpolung der Wirkrichtung (z. B. Heizen an -> Istwert sinkt)

Unter folgenden Bedingungen ist die Regelkreisüberwachung inaktiv:

  • während der Selbstoptimierung
  • im Handbetrieb
  • der Reglerstellgrad befindet sich nicht an den Stellgradgrenzen

Jumo dTRON 308H - Regelkreis- überwachung - 3

Sonderfall Dreipunkt-Schrittregler ohne Stellgradrückmeldung

Hier wird die Stellgliedlaufzeit tt zur Ansprechzeit tC hinzuaddiert, um sicherzustellen, daß das Stellglied vollständig geöffnet ist. Das Stellglied muß über die gesamte Zeit tt angesteuert sein.

Hinweise zur Konfiguration

Die Reglerparameter (Parameterebene) des Gerätes müssen optimal eingestellt sein. Eventuell Selbstoptimierung starten.

Sollten kurzzeitig Alarme auftreten, obwohl die Anlage richtig arbeitet, muß entweder die Ansprechzeit verlängert oder das Überwachungsband verschmälert werden. Dazu sollte die Anregelkurve aufgenommen werden (z. B. mit der Startup-Funktion des Setup-Programms).

Soll das Alarmsignal über einen Ausgang ausgegeben werden, so muß der entsprechende Ausgang mit „Regelkreisüberwachung“ konfiguriert werden.

⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““

Weitere Funktionen:

→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Stellgrad- überwachung

Die Stellgradüberwachung kontrolliert, ob sich der Stellgrad im ausgeregelten Zustand innerhalb von definierbaren Grenzen (Überwachungsband) um einen mittleren Stellgrad bewegt. Der ausgeregelte Zustand wird durch das Regeldifferenzband diFb um den Istwert definiert. Verläßt der Stellgrad das Überwachungsband toLy, wird ein Alarmsignal gesetzt.

Jumo dTRON 308H - Stellgrad- überwachung - 1

Falls ein kurzzeitiges Überschreiten tolerierbar ist, kann der Alarm für eine einstellbare Zeit tOny unterdrückt werden.

Anwendungsgebiete:

  • Überwachung von Alterungserscheinungen und Störungen an Heizelementen
  • Meldung von Störungen während des Betriebs

Unter folgenden Bedingungen ist die Stellgradüberwachung inaktiv:

  • während der Selbstoptimierung
  • im Handbetrieb
  • bei Rampenfunktionen
  • bei Programmreglern
  • bei Dreipunkt-Schrittreglern ohne Stellgradrückmeldung

8 Konfiguration

Für die korrekte Funktion der Stellgradüberwachung ist eine sinnvolle Dimensionierung der Parameter nötig, die der Ermittlung des mittleren Stellgrades dient.

Jumo dTRON 308H - Konfiguration - 1

Regeldifferenzband diFb

Das Regeldifferenzband um den Istwert definiert den ausgeregelten Zustand. Es sollte so dimensioniert werden, das es im normalen Betrieb nicht verlassen wird. Der Istwertverlauf kann z. B. mit der Startup-Funktion des Setup-Programms aufgezeichnet werden. Die Ermittlung des mittleren Stellgrades startet mit dem Eintritt des Istwertes in das Regeldifferenzband. Die Berechnung des mittleren Stellgrades startet neu, wenn das Regeldifferenzband zeitweilig verlassen oder einer Sollwertänderung, die größer 0.5*diFb ist, vorgenommen wird.

Ermittlungszeit ty

Über die einstellbare Ermittlungszeit wird durch eine gleitende Mittelwertbildung ein mittlerer Stellgrad berechnet. Die Zeit sollte hinreichend lang gewählt werden, um eine möglichst genaue Berechnung zu gewährleisten

An die Ermittlungszeit schließt eine Wartezeit von der Dauer 0,5*rt (rt=Nachstellzeit) an, während der überprüft wird, ob sich Istwert und Stellgrad in den vorgegebenen Grenzen bewegen. Wird eine der Grenzen überschritten, startet die Berechnung neu.

Danach ist die Stellgradüberwachung aktiv, die das Verlassen des Stellgrades aus dem Überwachungsband toLy überwacht.

Soll das Alarmsignal über einen Ausgang ausgegeben werden, so muß der entsprechende Ausgang mit „Stellgradüberwachung“ konfiguriert werden.

⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““

Weitere Funktionen:

→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Boostfunktion

Zum Freifahren von Werkzeugen während des Produktionsprozesses wird die Temperatur der Zonen über Binärfunktion (werkseitig: Binareingang 1 (Taster)) um einen einstellbaren Wert für eine einstellbare Zeit angehoben.

Jumo dTRON 308H - Boostfunktion - 1

line | t | Temperature (°C/°F) | |-------|---------------------| | Start | SP1 | | End | 0 |

SP1 - Sollwert 1 (in Anwenderebene „USEr“) t1 - Timerzeit Timer 1 (siehe Kapitel 8.8 „Timer „tFct““) boSt - Boostfunktion aktivieren (in Anwenderebene „USEr“)

8 Konfiguration

8.3 Geber „Pro“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

Pro: (Program) Generator

Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmregler oder Programmgeber betrieben werden.

Funktion Function

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Allgemein
Fact01234FestwertreglerRampenfunktionProgrammreglerProgrammgeberHeißkanalreglerRampenfunktion:Es kann eine ansteigende oder abfallende Rampenfunktion realisiert werden. Der Rampenendwert wird durch die Soll-wertvorgabe bestimmt und kann wie bei einem Festwertregler mit den Tasten ▲ und ▼ verändert werden.Jumo dTRON 308H - Geber „Pro“ - 1t1 Netz ein (w1 aktiv)t2...t3 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbrucht4...t5 Rampenstoppt6 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““Jumo dTRON 308H - Geber „Pro“ - 2 Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Weiterlauf, Toleranzband.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
EinheitUnit of slopeUn, t012Rampenfunktion ProgrammK/Minute mm:ssK/Stunde hh:mmK/Tag dd:hhS=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=TageEinheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder Format der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber.
RampensteigungRamp sloperASL0...9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion
ToleranzbandTolerance bandtOLP0...999 0=ausBei einem Programmregler/-geber und Rampenfunktion kann zur Überwachung des Istwertes um die Sollwertkurve ein Toleranzband gelegt werden.Bei Überschreitung der oberen oder unteren Grenze wird ein Toleranzbandsignal ausgelöst, das intern weiterverarbeitet oder über einen Ausgang ausgegeben werden kann.Jumo dTRON 308H - Geber „Pro“ - 3Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Programm
Programmstart (Setup)ProgrammstartStart am IstwertDefiniert, ob das Programm mit dem ersten Programmsollwert beginnt oder der aktuelle Istwert als erster Programmsollwert übernommen wird.
Range-Verhalten (Setup)WeiterlaufProgramm anhaltenDefiniert Verhalten bei Messbereichsüber/-unterschreitung
Verhalten nach Netz-Ein(Setup)Kein StartAutomatischer StartDefiniert, ob das Programm beim Einschalten der Netzspannung startet.
Programm-wiederholung(Setup)KeineZyklischBei der Einstellung „Zyklisch“ wird das Programm fortwährend wiederholt.
Sollwertvorgabe(Setup)RampeSprungSollwertrampe SollwertsprungwJumo dTRON 308H - Geber „Pro“ - 4 Jumo dTRON 308H - Geber „Pro“ - 5
Regelung auf letzten Sollwert(Setup)inaktiv aktivWenn aktiv, wird nach Ablauf des Programms auf den letzten Programmsollwert geregelt.
Vorlaufzeit(Setup)0...9999 minVerzögert den Programmstart um eine einstellbare Zeit.Im unteren Display wird „Strt“ angezeigt.
Grundstellung
Steuerkontakte(Setup)SK1SK2SK3SK4Die vier Steuerkontakte können in der Grundstellung (wenn das Programm nicht läuft) aktiviert werden.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Anfahrrampe für Heisskanal- technik

Die Anfahrrampe für Heißkanaltechnik dient z. B. dem schonenden Betrieb keramischer Heizpatronen. Während der Anfahrphase (t_0 t_2) kann die Feuchtigkeit aus den hygroskopischen Heizpatronen langsam entweichen und dadurch eine Beschädigung vermieden werden.

Jumo dTRON 308H - Anfahrrampe für Heisskanal- technik - 1

line | t | W (Toleranzband) | W (Rampensteigung rASL) | W (Sollwertverlauf) | W (Istwertverlauf) | |-------|-------------------|--------------------------|---------------------|--------------------| | t₀ | Low | Low | Low | Low | | t₁ | Medium | Medium | Medium | Medium | | t₂ | High | High | High | High |

Zum Zeitpunkt t_0 wird der aktuelle Istwert als Startwert für die Rampe übernommen. Im Zeitraum t_0 t_1 wird mit der programmierten Rampensteigung rASL der Haltesollwert SPA angefahren. In diesem Zeitraum wird der Rampensollwert linear erhöht. Es folgt eine programmierbare Verweilzeit ts ( t_1 t_2 ), nach der auf den aktuellen Sollwert (werkseitig Sollwert 1 (SP1)) geregelt wird.

Die Heißkanalfunktion wird über die Parameter in der Anwenderebene realisiert.

→ Kapitel 5.2 „Ebenenkonzept“

  • Rampensteigung rASL mit Zeiteinheit
  • Verweilzeit ts
  • Stellgradbegrenzung yA (optional; gültig für Parametersatz 2)
  • Toleranzband (optional)

Setup/Geber/Programm

  • Programmstart auf „Start am Istwert“ konfigurieren
  • Verhalten nach Netz-Ein definieren; die Anfahrrampe startet entweder automatisch beim Einschalten der Spannungsversorgung oder durch Drücken der Taste

8.4 Limitkomparatoren „LC“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst werden.

Es stehen 4 Limitkomparatoren zur Verfügung.

Limitkomparator- funktionen

Limitkomparatoren können verschieden Schaltfunktionen haben.

Die Hysteresefunktionen „unsymmetrisch links“ und „unsymmetrisch rechts“ sind nur über das Setup-Programm einstellbar. Standardmäßig wird die Hysteresefunktion „symmetrisch“ verwendet.

Hysteresefunktion
unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts
Ik1Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 1Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 2Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 3
Ik2Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 4Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 5Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 6
Ik3Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 7Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 8Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 9
Ik4Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 10Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 11Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 12
Ik5Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 13Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 14Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 15
Ik6Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 16Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 17Jumo dTRON 308H - Limitkomparator- funktionen - 18

8 Konfiguration

Bei den Limitkomparatorfunktionen Ik7 und Ik8 wird der eingestellte Messwert auf einen Festwert AL hin überwacht.

Hysteresefunktion
unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts
Ik7EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 1EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 2EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 3
Ik8EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 4EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 5EINJumo dTRON 308H - Konfiguration - 6
Limitkomparator 1
Limitkomparator 2
Limitkomparator 3
Limitkomparator 4

Funktion Function

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Fnct0ohne Funktion
1lk1
2lk2
3lk3
4lk4
5lk5
6lk6
7lk7
8lk8
RL-1999...0...+9999 Zu überwachender GrenzwertGrenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999
HYSE0...1...9999 Schaltdifferenz

Grenzwert Limit value
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Wirkungsweise/ Signal bei RangeAction/Range response R_cr-R 0123absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einWirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhalt sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion lk4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) AusgangszustandJumo dTRON 308H - Konfiguration - 7b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindetJumo dTRON 308H - Konfiguration - 8c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner FunktionJumo dTRON 308H - Konfiguration - 9Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkomparators während der Anfahrphase verhindert.
EinschaltverzögerungSwitch-on delay t_ON 0...9999 Verzögert die Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne
Ausschalt-verzögerungSwitch-off delay t_OFF 0...9999sVerzögert die Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

8 Konfiguration

Quittierung Acknowledgement

Limitkomparator 1
Limitkomparator 2
Limitkomparator 3
Limitkomparator 4

Wischerzeit Pulse time

Limitkomparator-Istwert Limit comparator PV

Limitkomparator- Sollwert Limit comparator SP

Hysteresefunktion

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
Rcnl 012keine QuittierungQuittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglichQuittierung; immer möglichBei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d. h. er bleibt auch „EIN“ wenn die Einschaltbedingung nicht mehr gegeben ist.Der Limitkomparator muß über Tasten ( ▼ + EXIT ) oder Binärsignal zurückgesetzt werden.
tPul 0...9999sDer Limitkomparator wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch zurückgesetzt.
LCPr (Analogselektor)Istwertsiehe Schaltdiagramme
LCSP (Analogselektor)aktueller Sollwertsiehe Schaltdiagramme (nur bei lk1...lk6)
(Setup)SymmetrischUnsymmetrisch linksUnsymmetrischrechtssiehe Schaltdiagramme⇒ Kapitel 12.2 „Alarmmeldungen“

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

8.5 Ausgänge „OutP“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

OutP: Outputs

Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge (OutA; max. 2) und Binärausgänge (OutL; max. 9). Binärausgänge sind Relais, Halbleiterrelais und Logikausgänge. Anzeige und Nummerierung der Ausgänge richtet sich nach der Art der Belegung der Optionssteckplätze.

Die Schaltzustände der Binärausgänge 1...6 werden auf dem Display dargestellt.

Nummerierung der Ausgänge

Standard bei allen Geräteausführungen:

(Binär-)Ausgang 1 (Out1) = Relais

(Binär-)Ausgang 2 (Out2) = Relais

(Binär-)Ausgang 3 (Out3) = Logikausgang

(Binär-)Ausgang 4 (Out4) = Logikausgang

Weitergehende Nummerierung bei den Optionssteckplätzen:

Steckplatz Steckplatine mit 1 AnalogausgangSteckplatine mit 1 Binärausgang (Relais oder Halbleiterrelais)Steckplatine mit 2 Binärausgänge (2 Relais)
Option 1 Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5+8 (Out5/Out8)
Option 2 Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6+9 (Out6/Out9)
Option 3 Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7+10 (Out7/Out0)

8 Konfiguration

Binärausgänge OUTL

Binärausgang 1 Binary output 1

...

Binärausgang 10 Binary output 10

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Out ohne Funktion
1. Reglerausgang (werkseitig bei Out1)
2. Reglerausgang
...5 Binäreingang 1
6 Binäreingang 2
7 Binäreingang 3
8 Binäreingang 4
9 Binäreingang 5
Out 10 Binäreingang 6
11 Binäreingang 7
12 Binäreingang 8
13 1. Limitkomparator
14 2. Limitkomparator
15 3. Limitkomparator
16 4. Limitkomparator
17 Steuerkontakt 1
18 Steuerkontakt 2
19 Steuerkontakt 3
20 Steuerkontakt 4
21 Logik-Formel 1
22 Logik-Formel 2
23 Timer 1 aktiv
24 Timer 2 aktiv
25 Programm aktiv
26 Programmende-Signal
27 Toleranzband-Signal
28 Handbetrieb an/aus
29 Regelkreisüberwachung
30 Stellgradüberwachung
31 Binärmerker
32 Beliebiger Binärwert aus Speicheradresse (nur über Setup)
33 immer aktiv

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogausgänge OutR → Ausgang 5 OutS →

Ausgang 6 Out6 →

Ausgang 7 Out 7 →

Funktion

Function

Signalart

Type of signal

Signal bei Range

Range output

Nullpunkt

Zero point

Endwert

End value

Offset

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
Fnct(Analogselektor)AbgeschaltetFunktion des Ausgangs
5,6n0123Physikalisches Ausgangssignal0...10V2...10V0...20mA4...20mA
rOut0...101%Signal bei Messbereichsüber- oder unterschreitung.101=letztes AusgangssignalIst der Ausgang ein Reglerausgang, schaltet der Regler in den Handbetrieb um und gibt den im Kapitel „Regler „Cntr“ unter rOut definierten Stellgrad aus.⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr“
OPnt-1999...0...+9999Einem physikalischen Ausgangssignal wird ein Wertebereich der Ausgangsgröße zugeordnet.Werkseitig entspricht die Einstellung einem Stellgrad von 0...100 % für Reglerausgänge.BeimStetigen Reglermit nur einem Ausgang für die Regelfunktion muss die Werkseinstellung nicht verändert werden.Einstellung bei Reglerausgängen zum KühlenBei Dreipunktreglern müssen folgende Einstellungen vorgegeben werden:Nullpunkt: 0 / Endwert: -100Beispiel(Funktion als Messumformer):Über einen Analogausgang (0...20 mA) soll der Istwert 1 (Wertebereich: 150...500°C) ausgegeben werden, das bedeutet: 150 ... 500°C ≧ 0 ... 20 mA; Nullpunkt: 150 / Endwert: 500
End-1999...100...+9999
(Setup)-1999...0...+9999Mit dem Offset kann das Ausgangssignal um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten verschoben werden.Beispiele:ursprünglicherausgegebenerWertOffsetWert294,7+0,3295,0295,3-0,3295,0

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s

2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s

3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s

4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s

5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s

6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s

7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s

8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert

9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)

10 Sollwert 2 31 reserviert

11 Sollwert 3 32 reserviert

12 Sollwert 4 33 reserviert

13 Reglerstellgrad

14 1. Reglerausgang

15 2. Reglerausgang

8 Konfiguration

8.6 Binärfunktionen „binF“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen zugewiesen.

Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert.

Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen werden.

Schaltverhalten

Jumo dTRON 308H - Schaltverhalten - 1

line | Event | Value | | ------------------ | ----- | | Einschaltflanke | 1 | | Ausschaltflanke | 2 |

Die Funktionen sind in zwei Gruppen eingeteilt:

Flanken- getriggerte Funk- tionen

Die Binärfunktion reagiert auf Einschaltflanken.

Folgende Funktionen sind flankengetriggert:

  • Start/Stopp der Selbstoptimierung
  • Quittierung der Limitkomparatoren
  • Programmstart, -abbruch
  • Timer starten
  • Abschnittswechsel

Zustands- gesteuerte Funk- tionen

Die Binärfunktion reagiert auf Ein- bzw. Ausschaltzustände.

- alle übrigen Funktionen

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Binäreingang 1Binary input 1...b, n l0ohne FunktionSelbstoptimierung startenSelbstoptimierung abbrechenUmschaltung in den Handbetrieb
1
2
3
Binäreingang 8Binary input 8b, n θ4Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet)Verriegelung des HandbetriebsRampe anhalten
5
6
Limitkomparator 1Limit comparator 1...LC l7Rampe abbrechenSollwertumschaltung
8
9ParametersatzumschaltungTastaturverriegelung
10
11Ebenenverriegelung
Limitkomparator 4Limit comparator 4LC412Anzeige „aus“ mit Tastaturverriegelung
13Quittierung der Limitkomparatoren
14Verriegelung Programmstart
Timer 1Timer 1tF l15Programm starten
16Programm anhalten
Timer 2Timer 2tF217Programm abbrechenAbschnittswechsel
18
19Timer 1 (Boost-Funktion) starten
Logik 1Logic 1L o l20Timer 2 starten
21Timer 1 abbrechen
22Timer 2 abbrechen
Logik 2Logic 2L o 2
Ebenenverriegelung:Die Parameter- und Konfigurationsebene sind gesperrt.
Steuerkontakt 1Control contact 1...CC lProgrammendesignal:Das Signal ist ca. 1 Sekunde aktiv (Impuls)
Steuerkontakt 4Control contact 1CC4Textanzeige:Ist die Binärfunktion aktiv, wird ein konfigurierbarer Text auf dem unteren Display angezeigt. Der Text kann einmalig definiert werden (nur über Setup-Programm).
Toleranzband-SignalTolerance band alarm signalt o L S
Programmende-SignalProgram end signalP r E SWerkseitige Einstellungen:Binäreingang 1 = 19 (Boost-Funktion starten)Binäreingang 2 = 8 (Sollwertumschaltung (Absenkung))sonstige = 0 (ohne Funktion)
Regelkreisüber-wachungs-SignalControl loop monitoring signalC l o S
Stellgradüber-wachungs-SignalOutput level monitoring signalO L E S

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Sollwert- und Parametersatzumschaltung

Über eine Binärfunktion kann zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 bzw. Parametersatz 1 und Parametersatz 2 umgeschaltet werden.

Sollwertumschaltung Parametersatzumschaltung Binärsignal
Sollwert 1 aktiv Parametersatz1 aktiv 0/Kontakt offen
Sollwert 2 aktiv Parametersatz2 aktiv 1/Kontakt geschlossen

Um zwischen den vier möglichen Sollwerten umzuschalten, müssen zwei Binärfunktionen auf „Sollwertumschaltung“ konfiguriert werden. Die Zustände der beiden Binärfunktionen werden als Z1 und Z2 bezeichnet und schalten die Sollwerte nach folgender Tabelle um:

Sollwert Z2 Z1
Sollwert 1 0 0
Sollwert 2 0 1
Sollwert 3 1 0
Sollwert 4 1 1

0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN

Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu den Binärfunktionen geschieht in absteigender Reihenfolge (siehe Liste rechts), d. h. die erste gewählte Binärfunktion in der Liste ist Z1.

Steuergrösse Zustand

Binäreingang 1

...

Binäreingang 8

Limitkomparator 1

...

Limitkomparator 4

Timer 1

Timer 2

Logik-Formel 1

Logik-Formel 2

Steuerkontakt 1*

...

Steuerkontakt 4*

Toleranzbandsignal*

Programmendesignal*

* nur bei Programmregler/-geber

Jumo dTRON 308H - Steuergrösse Zustand - 1

Beispiel:

Die Auswahl des Sollwertes soll über einen Binäreingang und dem Zustand eines Limitkomparators erfolgen.

Daraus ergibt sich die Zuordnung:

Z1 - Binäreingang 1

Z2 - 1. Limitkomparator

Die Binärfunktionen für Binäreingang 1 und den 1. Limitkomparator sind auf „Sollwertumschaltung“ zu konfigurieren.

Beispiel: Binäreingang 1 0 ← → 1 → Z1 1. Limitkomparator EIN AUS → Z2

Je nach weiterer Konfiguration ergibt sich folgendes Schaltschema:

Jumo dTRON 308H - Beispiel: - 2

flowchart
graph TD
    A["Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert mit Korrektur"] --> D["Output Symbol"]
    B["Sollwert 2*"] --> D
    C["Sollwert 3"] --> D
    E["Sollwert 4"] --> D
    F["Sollwert-umschaltung (aktiver Sollwert)"] --> D

* Eine Ausnahme bildet die Konfiguration eines Programmreglers mit externer Sollwertvorgabe mit und ohne Korrektur. Hier ist Sollwert 2 der Programmsollwert.

Absenkfunktion

Zum Reinigen von Werkzeugen und bei Farbwechseln während des Produktionsprozesses kann die Temperatur der Zonen über die Binärfunktion „Sollwertumschaltung“ auf einen Ruhesollwert abgesenkt werden. Dies geschieht werkseitig über Binäreingang 2, kann aber auch über ein anderes Signal aktiviert werden.

Jumo dTRON 308H - Absenkfunktion - 1

flowchart
graph TD
    A["Binäreingang 2"] --> B["Sollwert SP1"]
    A --> C["Sollwert SP2 (Ruhesollwert)"]
    B --> D["Output"]
    C --> D

Die gewünschten Sollwerte werden in der Bedienerebene (OPr) eingestellt.

→ Kapitel 6 „Bedienerebene“

Der Binäreingang 2 muß entsprechend beschaltet werden (Schalter).

Weitere Funktionen über Setup-Programm

Über das Setup-Programm können mehrere Binärfunktionen miteinander kombiniert werden. Zusätzlich ist eine Binärfunktion „Textanzeige“ möglich. Im unteren Display kann hiermit eine Buchstabenkombination angezeigt werden.

8 Konfiguration

8.7 Anzeige „diSP“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

diSP: Display

Die angezeigten Werte können den gegebenen Anforderungen angepasst werden.

Weiterhin werden hier der Time-Out und die Ebenenverriegelung konfiguriert.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Allgemein
Obere AnzeigeUpper displayd, SU(sieheAnalogselektor)IstwertAnzeigewert für die obere 7-Segment-Anzeige, rot
Untere AnzeigeLower displayd, SL(sieheAnalogselektor)aktueller SollwertAnzeigewert für die untere 7-Segment-Anzeige, grün
16-Segmentanzeige16-segment display(Display 3)d, St01234Anzeigewert für die zweistellige 16-SegmentanzeigeAbgeschaltetEinheit (°C oder °F)Aktueller AbschnittAktueller ParametersatzText (nur Setup-Programm)
Time-OutTime outtout0...180...255sZeitspanne, nach der das Gerät automatisch zurück in die Normalanzeige wechselt, wenn keine Taste gedrückt wird.
KommastelleDecimal pointdEcP012keine Nachkommastelleeine Nachkommastellezwei NachkommastellenIst der anzuzeigende Wert mit der programmierten Komma-stelle nicht mehr darstellbar, so wird die Anzahl der Nachkom-mastellen automatisch verringert. Wird der Messwert an-schließend wieder kleiner, so erhöht sich die Anzahl auf denprogrammierten Wert des Dezimalpunktes.
HelligkeitBrightnessbr, 60...5 (hell) 0...5 (dunkel)
Ebenenverriegelung (Setup) KeineDer Zugang zu einzelnen Ebenen kann gesperrt werden.Die Einstellung ist unabhängig von der Binärfunktion „Ebenen-verriegelung“.Mit der Verriegelung der Parameterebene wird auch gleichzei-tig der Start der Selbstoptimierung gesperrt.
Anwenderdaten (Setup-Programm)
Es können bis zu acht Parameter aus den verschiedenen Ebenen unter Anwenderdaten (Be-dienerebene) am Gerät angezeigt und editiert werden. Die Symbole für diese Parameter, die imunteren Display angezeigt werden, müssen vom Anwender selbst vorgegeben werden.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

8.8 Timer „tFct“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

tFct: Timer function

Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersignal (Timer 1+2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgegeben oder intern weiterverarbeitet werden.

Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Die aktuellen Timerlaufzeiten können in der Bedienerebene eingesehen werden.

Jumo dTRON 308H - Konfiguration - 1

Timer 1 ist mit der Boost-Funktion vorbelegt.

Symbol Wert/Auswahl Beschreibung

Fact0ohne Funktionbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: hh:mmbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: hh:mmToleranzband / Zeiteinheit: hh:mm
1
2
3
4bei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: mm:ssbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: mm:ssToleranzband / Zeiteinheit: mm:ss
5
6
Signal aktiv Signal inaktivJumo dTRON 308H - Konfiguration - 2 Jumo dTRON 308H - Konfiguration - 3Funktion „Toleranzband“Jumo dTRON 308H - Konfiguration - 4Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit.Werkseitige Einstellung:Timer 1 = 1 (Boost-Funktion)Timer 2 = 0 (ohne Funktion)
t0...99:59 Zeitvorgabe(Zeiteinheit siehe unter Funktion)
tolt0...999 0=aus

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Timerzeit

Timer time

Toleranzband

Tolerance band

8.9 Schnittstellen „IntF“

Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

IntF: Interfaces

Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen die Schnittstellenparameter für die PROFIBUS-DP-Schnittstelle oder die Schnittstelle RS422/485 bzw. Stromschnittstelle konfiguriert werden.

PROFIBUS-DP PrOF →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
ProtokollartProtocolProt012IntelMotorolaIntel integer
GeräteadresseDevice addressAdr0...125 ...255 Adresse im Datenverbund
AnalogmerkerAnalog markerAnAP-1999...0...+9999 Analoger Wert
BinärmerkerBinary markerb, nP0 ...255 Binärer Wert

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Modbus / Stromschnittstelle r422 →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
ProtokollartProtocolProt0123ModbusModbus integerModbus-MasterArburg
BaudrateBaud ratebdrt01239600 Baud19200 Baud38400 Baud4800 Baud
DatenformatData formatdft01238 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, ungerade Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, gerade Parität8 Datenbits, 2 Stoppbits, keine Parität
GeräteadresseDevice adressAdr0...1 ...255 Adresseim Datenverbund
Minimale Antwortzeit(Setup)0...500msZeitspanne, die von der Anfrage eines Gerätes in einem Datenverbund bis zur Antwort des Reglers mindestens vergeht.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Jumo dTRON 308H - Schnittstellen „IntF“ - 1

Schnittstellenbeschreibungen

Das Gerät kann als eigenständiger Master in einem Modbus-System eingesetzt werden. Dadurch ist es möglich, per Tastendruck oder Binärfunktion Daten an alle Geräte (Slaves) im Modbus-System zu senden. Die Slaves müssen Geräte gleichen Typs sein.

Jumo dTRON 308H - Schnittstellen „IntF“ - 2

flowchart
graph TD
    A["Master Slave"] --> B["Device 1"]
    A --> C["Device 2"]
    A --> D["Device 3"]
    A --> E["..."]
    A --> F["Device N"]
    G["Slave Slave"] --> H["Device 4"]
    G --> I["Device 5"]
    G --> J["..."]
    G --> K["Device N"]

Quelladresse Zieladresse Zieladresse Zieladresse

*Quelladresse des gewünschten Parameters aus der Schnittstellenbeschreibung B70.3041.2.0 entnehmen
*Sofern die Zieladresse nicht dem selben Parameter wie die Quelladresse entspricht die Checkbox anklicken.

(Die Anzahl der übertragbaren Parameter reduziert sich dadurch um 1)

Die Zieladresse ist der entsprechenden Dokumentation des Slaves entnehmen.

*Wortlänge des Parameters eintragen

(siehe Schnittstellenbeschreibung; INT=1, LONG=2, FLOAT=2)

Die Übertragung der Parameter an die Slaves wird über ein binäres Signal (konfigurierbar) oder die Tastenkombination ▼ + EXIT gestartet. Bei einem binären Signal werden die Parameter immer wieder (zyklisch) übertragen, solange das Signal aktiv ist.

Beispiel:

Der Istwert (gefiltert) des Masters soll allen Slaves als Sollwert dienen.

Die Übertragung wird per Tastendruck ausgelöst.

Schnittstellen RS422/RS485 Modbus-Master Modbus-Quelladresse im Mastergerät Modbus-Zieladresse im Slavegerät Wortanzahl 0x0045 0x0000 0x0000 0x0000 0x0000 0x0000 0x0000 0x0000 0x0000 Signal: Abgeschaltet OK Abbrehen

9.1 Selbstoptimierung

Schwingungs- methode

Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder PI-Regler.

Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt:

Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Filterzeitkonstante (dF)

In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus:

Jumo dTRON 308H - Schwingungs- methode - 1

line | Time | SO in der Anfahrphase Start der SO | So am Sollwert Start der SO | |------|------------------------------------|-----------------------------| | t1 | w | w | | t2 | w | w | | t3 | w | w | | t4 | w | w |

Sprungantwort-Methode

Bei dieser Optimierung werden die Regelparameter mittels eines Stellgradsprunges auf die Regelstrecke ermittelt. Zuerst wird ein Ruhestellgrad ausgegeben bis der Istwert in "Ruhe" (konstant) ist. Anschließend erfolgt automatisch ein vom Anwender definierbarer Stellgradsprung (Sprunghöhe) auf die Strecke. Aus dem resultierenden Istwertverlauf werden die Regelparameter berechnet.

Die Selbstoptimierung ermittelt, je nach voreingestellter Regelstruktur, die optimalen Regelparameter für einen PID- oder PI-Regler.

Folgende Regelparameter werden je nach Reglerart bestimmt:

Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Filterzeitkonstante (dF)

Die Optimierung lässt sich aus jedem Anlagenzustand starten und kann beliebig oft wiederholt werden.

Es müssen die Ausgänge der Regler (stetig, Relais, Halbleiter), der Ruhestellgrad und die Sprunghöhe (min. 10%) definiert werden.

Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode:

- Optimierung direkt nach "Netz-Ein" während des Anfahrens Erheblicher Zeitgewinn, Einstellung Ruhestellgrad = 0 %.

- Die Regelstrecke lässt sich nur sehr schwer zu Schwingungen anregen (z.B. sehr gut isolierter Ofen mit geringen Verlusten, große Schwingungsdauer)

- Istwert darf den Sollwert nicht überschreiten Ist der Stellgrad bei ausgeregeltem Sollwert bekannt, wird ein Überschwingen nach folgender Einstellung vermieden: Ruhestellgrad + Sprunghöhe <= Stellgrad im ausgeregeltem Zustand

Jumo dTRON 308H - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 1

Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Periodendauer auf 8 * Abtastzeit verringert.

Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, dass der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflusst wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann.

Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!)

Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase
Jumo dTRON 308H - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 2

line | t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | | ---------------- | ----------- | ------ | --------- | | Start Sprung Ende | - | - | - | | Springhöhe | - | - | - | | Post-Sprung Ende | - | - | - |

Start der Selbstoptimierung während des Betriebs
Jumo dTRON 308H - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 3

line | t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | |----------|-------------|--------|-----------|------------| | Start Sprun | 0 | 0 | 0 | 0 | | g | 0 | 0 | 0 | 0 | | Ende | High | 0 | Low | Low |

Start der Selbst- optimierung

*Starten mit ▲ + ▼ (synchron und >4s) Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt.

Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzeige automatisch in die Normalanzeige wechselt. Die Dauer der Selbstoptimierung ist abhängig von der Regelstrecke.

2386 tUnE°C

Jumo dTRON 308H - Start der Selbst- optimierung - 2

Für die Selbstoptimierung muss die Art der Reglerausgänge definiert werden.

⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Ist das Gerät als Programmregler konfiguriert, kann die Selbstoptimierung nur gestartet werden, wenn kein Programm läuft (Normalanzeige).

Bei Problemen finden Sie weitere Informationen unter www.jumo.net (Support/FAQ).

Abbruch der Selbst- optimierung

* Abbrechen mit ▲ + ▼ (synchron)

9 Optimierung

9.2 Kontrolle der Optimierung

Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges (z. B. mit Startup) bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung.

Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet. Die Vorgehensweise bei der Einstellung der Reglerparameter ist allerdings auch auf andere Regelstrecken übertragbar.

Jumo dTRON 308H - Kontrolle der Optimierung - 1

10.1 Mathematik- und Logikmodul

Über das Setup-Programm können bis zu zwei mathematische Berechnungen oder logische Verknüpfungen von verschiedenen Signalen und Prozessgrößen des Reglers über eine Formel durchgeführt werden.

Bei Mathematik-Formeln steht das Rechenergebnis über die beiden Signale „Mathematik 1“ und „Mathematik 2“ im Analogselektor zur Verfügung. Bei Logik-Formeln steht das Ergebnis der logischen Verknüpfung über die Signale „Logik 1“ und „Logik2“ im Binärselektor und bei der Konfiguration der Binärfunktionen zur Verfügung.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Formeleingabe

  • Die Formelzeichenkette besteht aus ASCII-Zeichen und hat eine maximale Länge von 60 Zeichen.
  • Die Formel kann nur im Setup-Programm eingegeben werden.
  • Die Formeln können frei nach den üblichen mathematischen Regeln eingegeben werden.
  • In der Formelzeichenkette dürfen Leerzeichen beliebig eingefügt werden. Innerhalb von Funktionsbezeichnungen, Variablennamen und Konstanten dürfen keine Leerzeichen sein.

10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler

Der Regler ist entweder als Differenz-, Feuchte- oder Verhältnisregler voreingestellt (Typenzusatz) oder muss über das Setup-Programm konfiguriert werden. Der Analogeingang 2 muss vorhanden sein.

⇒ Setup/Nur Setup/ Mathematik/Logik /Mathematik 1

Die Prozessgrößen der beiden Analogeingänge sind fest vorgegeben.

Differenzregelung

Es wird die Differenz der Messwerte von Analogeingang 1 und 2 gebildet und über „Mathematik 1“ zur Verfügung gestellt. Eingang 1 wird durch den Regler beeinflusst. Eingang 2 ist die Bezugsgröße.

Differenz: E1-E2

Jumo dTRON 308H - Differenzregelung - 1

flowchart
graph TD
    E1 --> E1a["E1 - E2"]
    E2 --> E2a["E2"]
    E1a --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
    E2a --> ObereAnzeige
    ObereAnzeige --> comparator["Comparator"]
    comparator --> Output
    E1 -->|Mathematik| E1a
    E2 -->|Mathematik| E2a
    x --> comparator
    w --> comparator

E1 = Analogeingang 1

E2 = Analogeingang 2

w = Sollwert

x = Istwert

Für die Funktion als Differenzregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:

- Regler-Istwert: Mathematik 1

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Soll auf einer Anzeige die Differenz dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.

→ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

Feuchte- regelung

Mithilfe eines psychrometrischen Feuchtesensors wird - über die mathematische Verknüpfung der Feuchte- und Trockentemperatur - die relative Feuchte ermittelt.

Relative Feuchte: (E1, E2)

Jumo dTRON 308H - Feuchte- regelung - 1

flowchart
graph LR
    E1 --> Mathematik["Mathematik"]
    E2 --> Mathematik
    Mathematik --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
    ObereAnzeige --> Comparator["Comparator"]
    Comparator --> Output
    Mathematik -->|x| x
    Mathematik -->|w| w

E1 = Analogeingang 1 (Trockentemperatur)
E2 = Analogeingang 2 (Feuchtetemperatur)
& = Sollwert x & = Istwert

Für die Funktion als Feuchteregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:

- Regler-Istwert: Mathematik 1

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Soll auf einer Anzeige der Wert für die relative Feuchte dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.

⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

Verhältnis- regelung

Die Regelung bezieht sich immer auf Analogeingang 1 (E1).

Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von E1 und E2 für die Anzeige und liefert den Sollwert für den Regler. Das Verhältnis der gemessenen Werte kann über die Funktion „Mathematik 1“ abgerufen und angezeigt werden.

Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis E1/E2 in der Sollwertvorgabe programmiert.

Verhältnis: E1/E2

Jumo dTRON 308H - Verhältnis- regelung - 1

flowchart
graph TD
    A["E1"] --> B["E1 / E2"]
    C["E2"] --> B
    B --> D["Obere Anzeige"]
    E["wV"] --> F["w * E2"]
    F --> G["x"]
    G --> H["Output"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#ccf,stroke:#333
    style F fill:#ccf,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333

E1 = Analogeingang 1
E2 = Analogeingang 2
w = Sollwert
wv = Verhältnissollwert
x = Istwert

Für die Funktion als Verhältnisregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:

- Regler-Istwert: Analogeingang 1

- Externer Sollwert: Rampenendwert

⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Soll auf einer Anzeige das Verhältnis dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.

⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

11 Baugruppen nachrüsten

Sicherheits- hinweise

Jumo dTRON 308H - Sicherheits- hinweise - 1

Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Jumo dTRON 308H - Sicherheits- hinweise - 2

Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung. Nehmen Sie das Nachrüsten der Baugruppen an einem ge- erdeten Arbeitsplatz vor.

Baugruppe identifizieren

* Identifizieren der Baugruppe anhand der aufgeklebten Verkaufs-Artikel-Nummer auf der Verpackung

Baugruppen Code Verkaufs-Artikel-Nr.Platinenansicht
Analogeingang 2 1 70/00442785Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 1
1 Relais (Wechselkontakt) 270/00442786Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 2
2 Relais (Schließer) 3 70/00442787Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 3
1 Analogausgang 4 70/00442788Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 4
2 Binäreingänge 5 70/00442789Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 5
1 Halbleiterrelais 230V/1A 670/00442790Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 6
Schnittstelle RS422/485 7 7070/00442782Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 7
PROFIBUS-DP8 70/000442791Jumo dTRON 308H - Baugruppe identifizieren - 8
Stromschnittstelle 20mA9 70/000463952 -

11 Baugruppen nachrüsten

Geräteein- schub heraus- nehmen

*Frontplatte an den geriffelten Flächen zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Jumo dTRON 308H - Baugruppen nachrüsten - 1

Baugruppe nachrüsten

*Optionssteckplatz auswählen (Einschränkungen bei Typ 703045 beachten! (siehe Anschlussplan)

Typ 703045

Typ 703046/48

Option 1 1 2 3 4 5 6 7 8 Option 2

Jumo dTRON 308H - Baugruppen nachrüsten - 3

Bei Typ 703045 sind Relais nur auf Optionssteckplatz 1 nachrüstbar!

Option 1 1 2 3 4 Option 2 5 6 7 8 Option 3 9 10 11 12

* Baugruppe in den Steckplatz einschieben, bis der Steckverbinder einrastet

Jumo dTRON 308H - Baugruppen nachrüsten - 5

* Geräteeinschub in das Gehäuse schieben bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten

12.1 Technische Daten

Eingang Thermoelement

Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs-temperatureinfluss
Fe-CuNi „L“-200 ...+900°C≤0,25%100 ppm/K
Fe-CuNi „J“DIN EN 60584-200 ...+1200°C≤0,25%100 ppm/K
Cu-CuNi „U“-200 ...+600°C≤0,25%100 ppm/K
Cu-CuNi „T“DIN EN 60584-200 ...+400°C≤0,25%100 ppm/K
NiCr-Ni „K“DIN EN 60584-200 ...+1372°C≤0,25%100 ppm/K
NiCr-CuNi „E“DIN EN 60584-200 ...+1000°C≤0,25%100 ppm/K
NiCrSi-NiSi „N“DIN EN 60584-100 ...+1300°C≤0,25%100 ppm/K
Pt10Rh-Pt „S“DIN EN 605840 ... 1768°C≤0,25%100 ppm/K
Pt13Rh-Pt „R“DIN EN 605840 ... 1768°C≤0,25%100 ppm/K
Pt30Rh-Pt6Rh „B“DIN EN 605840 ...1820°C ≤ 0,25%^1 100 ppm/K
W5Re-W26Re „C“0...2320 °C≤0,25%100 ppm/K
W3Re-W25Re „D“0...2495 °C≤0,25%100 ppm/K
W3Re-W26Re0...2400 °C≤0,25%100 ppm/K
Vergleichsstelle Pt 100 intern
  1. im Bereich 300...1820°C

Eingang Widerstandsthermometer

Bezeichnung Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs-temperatureinfluss
3-/4-Leiter2-Leiter
Pt100 DIN EN 60751 (werkseitig eingestellt)2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,05%≤0,4%50 ppm/K
Pt500 DIN EN 607512-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,2%≤0,4%100 ppm/K
Pt1000 DIN EN 607512-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,1%≤0,2%50 ppm/K
KTY11-62-Leiter-50 ... +150°C-≤2,0%50 ppm/K
Sensorleitungswiderstandmax. 30Ω je Leitung bei Drei- und Vierleiterschaltung
Messstromca. 250μA
LeitungsabgleichBei Drei- und Vierleiterschaltung nicht erforderlich. Bei Zweileiterschaltung kann ein Leitungs-abgleich softwaremäßig durch eine Istwertkorrektur durchgeführt werden.

Eingang Einheitssignale

Bezeichnung MessbereichMess-genauigkeitUmgebungs-temperatureinfluss
Spannung0(2) ... 10V0 ... 1VEingangswiderstand RE > 100kΩ≤0,05%≤0,05%100 ppm/K100 ppm/K
Strom0(4) ... 20mA, Spannungsabfall ≤ 1,5V≤0,05%100 ppm/K
Heizstrom0 ...50mA AC≤1%100 ppm/K
Widerstandsferngebermin. 100Ω, max. 4kΩ±4Ω100 ppm/K

Binäreingänge

potenzialfreie Kontakte

Messkreisüberwachung

Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar).

Messwertgeber Messbereichsüber-/-unterschreitungFühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch
Thermoelement-
Widerstandsthermometer
Spannung 2...10V
0...10V--
0 ... 1V--
Strom 4...20mA
0...20mA--
Widerstandsferngeber--

• = wird erkannt - =wird nicht erkannt

Ausgänge

Relais (Wechsler)bei Typ 703046/48SchaltleistungKontaktlebensdauer5A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/750.000 Schaltungen bei 1A
Relais (Wechsler (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer8A bei 230VAC ohmsche Last100.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 Schaltungen bei 3A
Relais (Schließer)bei Typ 703045SchaltleistungKontaktlebensdauer3A bei 230VAC ohmsche Last150.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 bei 1A
Relais (Schließer (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer3A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/900.000 Schaltungen bei 1A
Logikausgang 0/12V / 30mA max. (Summe der Ausgangsströme) oder0/18V / 25mA max. (Summe der Ausgangsströme)
Halbleiterrelais (Option)SchaltleistungSchutzbeschaltungDer Haltestrom des Triac beträgt mindestens 50 mA.1A bei 230VVaristor
Spannung (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit0...10V / 2...10 R_Last ≥ 500 ≤ 0,5%
Strom (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit0...20mA / 4...20mAR _Last ≤ 500 ≤ 0,5%
Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformerbei Typ 703046/48Spannunggalvanisch getrennt, ungeregelt17V bei 20mA, Leerlaufspannung ca. 25V

Regler

Reglerart Zweipunktregler (werkseitig eingestellt),Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler, Stetiger Regler
Reglerstrukturen P/PD/PI/PID
A/D-Wandler Auflösung dynamisch bis 16Bit
Abtastzeit50ms, 90ms, 150ms, 250ms (werkseitig eingestellt: 250ms)

Elektrische Daten

Spannungsversorgung (Schaltnetzteil)AC 110 ... 240V -15/+10%, 48 ... 63HzAC/DC 20...30V, 48...63Hz
Elektrische Sicherheit Typ 703045: nach DIN EN 61010, Teil 1Typ 703046/48: nach DIN EN 60730Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2
Leistungsaufnahme Typ 703045: max. 8VATyp 703046/48: max. 13VA
Datensicherung EEPROM
Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubklemmen,Leiterquerschnitt bis max. 2,5mm^2 mit Aderendhülse (Länge: 10mm)Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen
minimaler Querschnittmaximaler QuerschnittMindestlänge Aderendhülse
ohne Aderendhülse 0,34mm^2 2,5mm^2 10mm(Abisolierung)
Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm^2 2,5mm^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 0,25mm^2 1,5mm^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 1,5mm^2 2,5mm^2 12mm
Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm^2 1,5mm^2 12mm
Elektromagnetische VerträglichkeitStöraussendungStörfestigkeitDIN EN 61326-1Klasse BIndustrie-Anforderung

Gehäuse

GehäuseartKunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN IEC 61554
Einbautiefe 90 mm
Umgebungs-/Lagertemperaturbereich0 ... 55°C / -30...+70°C
Klimafestigkeitrel. Feuchte ≤ 90% im Jahresmittel ohne Betauung
Gebrauchslage horizontal
Schutzart nach DIN EN 60529, frontseitig IP 65, rückseitig IP 20
Gewicht (voll bestückt)Typ 703045: ca. 220gTyp 703046: ca. 380gTyp 703048: ca. 490g

Schnittstelle

Modbus

SchnittstellenartRS422/RS485
ProtokollModbus, Modbus Integer, Modbus Master
Baudrate4800, 9600, 19200, 38400
Geräteadresse0 ... 255
Max. Anzahl der Teilnehmer32
PROFIBUS-DP
Geräteadresse0 ... 255

TTY-Stromschnittstelle

SchnittstellenartStrom 0/20mA
ProtokollArburg
Baudrate4800, 9600, 19200, 38400
Geräteadresse0 ... 255
Max. Anzahl der Teilnehmerabhängig von der Stromquelle bzw. deren Spannungsversorgung;Spannungsabfall pro Gerät: ca. 2,5 V bei 20 mA

12 Anhang

Zulassungen/Prüfzeichen

PrüfzeichenPrüfstelleZertifikate/PrüfnummernPrüfgrundlagegilt für
c UL us Underwriters Laboratories E 201387 UL61010-1CAN/CSA-C22.2 No. 61010-1dTRON 304 plastdTRON 308 plast

12.2 Alarmmeldungen

Anzeige Ursache FehlerbehebungPrüfen/Instandsetzen/Tauschen
- 1999 (blinkt!)Messbereichsunterschreitung des angezeigten Wertes- Prüfen, ob der angeschlossene Fühler mit der konfigurierten Fühlerart und Linearisierung übereinstimmt- Anschluss des Fühlers und Anschluss-klemmen prüfen- Anschlussleitung prüfen- Fühler auf Fühlerbruch und Fühlerkurz-schluss prüfen- Bei Einheitssignal: Liegt das Signal inner-halb des zulässigen Bereichs (z. B. 4...20mA)?
9999 (blinkt!)Messbereichsüberschreitung des angezeigten Wertes
9999 (untere Anzei-ge)Fehler in der Stellgradrückmel-dung beim Dreipunktschritt-reglerEingangssignal für Stellgradrückmeldung überprüfen
- - - - (blinkt!)Eingangssignal für Regler-Ist-wert abgeschaltetEingangssignal in Konfigurationssebene aus-wählen
alle Anzeigen an; untere 7-Segment-An-zeige blinktWatchdog oder Netz ein lösen Initialisierung aus (Reset).Regler austauschen, wenn Initialisierung län-ger als 5s
ProFPROFIBUS-Fehler Kann durch die Einstellung der PROFIBUS-Adresse auf „0“ unterdrückt werden, wenn die PROFIBUS-Schnittstelle nicht genutzt wird
OPTHardware-Konfigurationsfehler Die Belegung der Steckplätze mit Options-platinen überprüfen

Unter Messbereichsüber-/-unterschreitung (Range) sind folgende Ereignisse zusammengefasst:

  • Fühlerbruch/-kurzschluss
  • Messwert liegt außerhalb des Regelbereiches des angeschlossenen Fühlers
  • Anzeigenüberlauf

12 Anhang

A

Abmessungen 11

Absenkfunktion 67

Abtastzeit 43

Analogeingang 41

Analogmerker 71

Analogselektor 40

Anfahrrampe 56

Anschlusspläne 17

Anwenderdaten 26

Anzeige 68

Anzeigen 25

Anzeigenende 42

Ausgänge 61

Nummerierung 61

B

Baudrate 71

Baugruppe

identifizieren 79

nachrüsten 79

Binärausgang 62

Binärfunktionen 64

Binärmerker 71

Boostfunktion 53

D

Datenformat 71

Dicht-an-dicht-Montage 13

Differenzregelung 77

E

Ebenenkonzept 26

Ebenenverriegelung 27, 68

Einbau 14

Einheit 55

Temperatur-Einheit 43

Einschaltverzögerung 59

Endwert 63

F

Feuchteregelung 78

Filterzeitkonstante 42

Formeleingabe 77

Fühlerart 41

G

Galvanische Trennung 16

Geräteadresse 71

Grenzwert 58

H

Handbetrieb 29, 46, 63

Hand-Stellgrad 46

Heisskanal 56

Heizstromüberwachung 43

Helligkeit 68

|

Installationshinweise 15

K

Kommastelle 68

L

Lieferumfang 10

Limitkomparator 57

Limitkomparatorfunktionen 57

Linearisierung 41

M

Messwertkorrektur 42

Modbus-Master 72

Montageort 11

N

Nachkalibrierung 44

Kundenspezifische 42

Netzfrequenz 43

Nullpunkt 63

0

Optimierung 76

P

Parameterebene 37

Parametersatzumschaltung 65

Passwort 39

PC-Interface 10

Pflege der Frontplatte 14

Programme eingeben 30

Programmkurve verschieben 33

Programmstart 55

Protokollart 71

Prozessdaten 35

Q

Quittierung 60

R

Rampensteigung 55

Range-Stellgrad 46

Regelkreisüberwachung 49

Regler 46

Reglereinschub herausnehmen 14

Ruhestellgrad 47

S

Schaltdifferenz 58

Schaltverhalten 64

Schnittstelle 71

Selbstoptimierung 47, 73

Setup- Programm 10

Sicherheitshinweise 79

Signalart 63

Sollwert 35

Externer 47

Sollwertgrenzen 46

Sollwertumschaltung 65

Sprungantwort-Methode 73

Sprunghöhe 47

Stellgradüberwachung 51

Steuerkontakte 55

T

Textanzeige 65

Time-Out 68

Timer 70

Toleranzband 55, 70

Typenerklärung 9

V

Verhältnisregelung 78

Vorlaufzeit 55

W

Werte eingeben 28

Wirksinn 46, 70–71

Wischerzeit 60

Z

Zeiten eingeben 28

Zubehör 10

Zugangscode 39

Übersicht der Konfigurationsebene

InP InP ISEnSFühlerart Sensor type
Seite 41InP20 nLinearisierung Linearization
OFFSMesswertkorrektur Measurement offset
SCLAnzeigeanfang Display start
SCHAnzeigeende Display end
dFFilterzeitkonstante Filter time constant
Ft5Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value
FtE Nachkalibrierung EndeFine tuning end value
HEAt HeizstromüberwachungHeater current monitoring
In i2Un tEinheit Unit
CycL AbtastzeitSampling cycle time
CntrSeite 46Ctyp ReglerartController type
CPct WirksinnControl action
InHR Verriegelung HandbetriebInhibit manual mode
HAndHandstellgrad Manual output
rOutSignal bei Range Range output
SPLSollwertanfang Setpoint low
SPH Sollwertende Setpoint high
CPr Regler-IstwertController process value
ESPexterner Sollwert external setpoint
FEEd Stellgradrückmeldung Method of tuningOutput feedback
tYPtMethode Tune Method of tuning
InHt Verriegelung Tune Output of tuning 1Inhibit tuning
Ott tAusgang 1 Tune Output of tuning 2
Ott2Ausgang 2 Tune Output of tuning 2
SOut RuhestellgradController standby output
StcS1 SprunghöheStep size
InHC RegelkreisüberwachungControl loop monitoring
tC Ansprechzeit Response time
toLC ÜberwachungsbandMonitoring band
InHY StellgradüberwachungOutput level monitoring
tSYermittlungszeit Determination time
toLY ÜberwachungsbandMonitoring band
tOny AlarmeinschaltverzögerungAlarm trigger delay
dI Fb RegeldifferenzbandControl difference band
Fctb Boost-FunktionBoost function
boStBoost-Wert Boost value
ProSeite 54FnctFunktion Function
Un tZeit/Einheit Unit of slope
rASL RampensteigungRamp slope
toLP ToleranzbandTolerance band
LCSeite 57LC1 Fnct FunktionFunction
LC2 RL GrenzwertLimit value
LC3 HYSst Schaltdifferenz Switching differential
LC4 AcrA Wirkungsweise/Signal bei Range Action/Range response
tOn Einschaltverzögerung Switch-on delay
tOFF Ausschaltverzögerung Switch-off delay
AcnL Quittierung acknowledgement
tPul Wischerzeit pulse time
LCPr LK-Istwert Limit comparator PV
LCSP LK-Sollwert Limit comparator SP
OutPSeite 61Out1 Binärausgang 1 Binary output 1
... ... ... ...
Out0 Binärausgang 10 Binary output 10
OutA Out5 Ausgang 5 (Analogausgang) Analog output 5 Function
Frct Funktion
Si,En Signalart
rOut Signal bei Range Range output
OPnt Nullpunkt
End Endwert
... ... ... ...
Out7 Ausgang 7 (Analogausgang) Analog output 7
bi nFSeite 64bi n1 Binäreingang 1 Binary input 1
... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...fict Frct S,En Signalart Signal bei Range Range output
fi1 Limitkomparator 1 Limit comparator 1
... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ...... .. ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . | f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f/f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f \textbf{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f} g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f} g{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}h{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}gg{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}ng{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}m{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}fluct Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalar llogik 1 Logic 1 Logic 2 Steuerkontakt 1 Control contact 1... Steuerkontakt 4 Control contact 4 Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal ToleranzahandballSelnProgrammende-Signal Program end signalRegelkreisüberwachungs-Signal Control loop monitoring signalLogisStellgradüberwachungs-Signal Output level monitoring signal

d SPd Suobere Anzeige Upper display

Seite 68

d. Stuntere Anzeige Lower display

dEcPKommastelle Decimal point

bri 6Helligkeit Brightness

d, 5316-Segmentanzeige 16-segment display

bOutTime-Out Time out

tFcttf |fctFunktion Function

Seite 70tF2tTimerzeit Timer time
toltToleranzbandTolerance band
IntFSeite 71ProFProtAdrAnRANalogmerkerb. nPBinärmerkerProtokollartGeräteadresseProtocolDevice adress
Analog markerBinary marker
r422ProtbdrtBaudrate Baud ratedftAdrProtokollartProtocol
DatenformatGeräteadresseData formatDevice adress

Jumo dTRON 308H - Z - 1

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Produktinformationen

Marke : Jumo

Modell : dTRON 308H

Kategorie : Thermostat