dTRON 308H - Thermostat Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts dTRON 308H Jumo als PDF.
| Produkttyp | Thermostat |
| Marke | Jumo |
| Modell | dTRON 308H |
| Abmessungen (B x H x T) | ca. 96 x 96 x 58 mm |
| Gewicht | ca. 0,3 kg |
| Versorgungsspannung | 24 V AC/DC |
| Anzeige | LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung |
| Messbereich | -50 bis +250 °C (abhängig vom Fühler) |
| Regelungsart | PID-Regler, einstellbar |
| Ausgang | Relaisausgang, 2 A / 250 V AC |
| Schutzart | IP20 (Gehäuse), IP65 (Frontseite bei Einbau) |
| Umgebungstemperatur | 0 bis 50 °C |
| Montage | Schalttafeleinbau (DIN 43700) |
| Reinigung | Mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen |
| Sicherheitsfunktionen | Überhitzungsschutz, Sensorfehlererkennung |
| Ersatzteile/Reparatur | Nur durch autorisierten Service |
| Konformität | CE, RoHS |
Häufig gestellte Fragen - dTRON 308H Jumo
Benutzerfragen zu dTRON 308H Jumo
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Thermostat kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch dTRON 308H - Jumo und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. dTRON 308H von der Marke Jumo.
BEDIENUNGSANLEITUNG dTRON 308H Jumo
Kompaktregler für die Kunststoffindustrie


Typ 703045 Typ 703046 Typ 703048
B 70.3046.0
Betriebsanleitung

Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
Auch Ihre Anregungen können helfen, diese Anleitung zu verbessern.
Alle erforderlichen Einstellungen sind in der vorliegenden Anleitung beschrieben. Durch Manipulationen, die nicht in der Anleitung beschrieben oder ausdrücklich verboten sind, gefährden Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung. Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.
Diese Anleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.06.
Sie wird angezeigt, indem Sie die Tasten Pachind gleichzeitig drücken.

Beim Eingriff ins Geräteinnere und bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 61340-5-1 und DIN EN 61340-5-2 „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ einzuhalten. Verwenden Sie für den Transport nur ESD-Verpackungen.
Bitte beachten Sie, dass für Schäden, die durch ESD verursacht werden, keine Haftung übernommen werden kann.
ESD = Electro Static Discharge (Elektrostatische Entladung)
1 Einleitung
1.1 Beschreibung 7
1.2 Typografische Konventionen 8
2 Geräteausführung identifizieren 9
2.1 Typenerklärung 9
2.2 Lieferumfang 10
2.3 Zubehör 10
3 Montage
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen 11
3.2 Abmessungen 11
3.2.1 Typ 703048 11
3.2.2 Typ 703046 12
3.2.3 Typ 703045 13
3.3 Dicht-an-dicht-Montage 13
3.4 Einbau 14
3.5 Reglereinschub herausnehmen 14
4 Elektrischer Anschluss 15
4.1 Installationshinweise 15
4.2 Galvanische Trennung 16
4.3 Anschlusspläne 17
4.3.1 Typ 703045 17
4.3.2 Typ 703046/48 20
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 24
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers 24
5 Bedienung
5.1 Anzeige- und Bedienelemente 25
5.2 Ebenenkonzept 26
5.3 Ebenenverriegelung 27
5.4 Eingaben und Bedienerführung 28
5.5 Festwertregler (werkseitig) 29
5.6 Programmregler 30
5.6.1 Programme eingeben 30
5.6.2 Bedienung 32
5.6.3 Programmkurve verschieben 33
6 Bedienerebene
7 Parameterebene
8 Konfiguration
8.1 Analogeingänge „InP“ 41
8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich 44
8.2 Regler „Cntr“ 46
8.3 Geber „Pro“ 54
8.4 Limitkomparatoren „LC“ 57
8.5 Ausgänge „OutP“ 61
8.6 Binärfunktionen „binF“ 64
8.7 Anzeige „diSP“ 68
8.8 Timer „tFct“ 70
8.9 Schnittstellen „IntF“ 71
9 Optimierung
9.1 Selbstoptimierung 73
9.2 Kontrolle der Optimierung 76
10 Typenzusätze
10.1 Mathematik- und Logikmodul 77
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler 77
11 Baugruppen nachrüsten 79
12 Anhang
12.1 Technische Daten 81
12.2 Alarmmeldungen 85
13 Stichwortverzeichnis
1.1 Beschreibung
Die Reglerserie besteht aus drei frei programmierbaren Geräten in unterschiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperaturen und anderen Prozessgrößen bei speziellen Anwendungen in der Kunstoffindustrie. Einsatzgebiete sind z. B. Extruder, Spritzgießmaschinen, Temperiergeräte und Heißkanal-Systeme.
Das kontrastreiche, mehrfarbige LCD-Display für Istwert, Sollwert und Bedienerführung besteht aus zwei vierstelligen 7-Segment-Anzeigen, zwei einstelligen 16-Segment-Anzeigen, Anzeige der aktiven Sollwerte, sechs Schaltstellungsanzeigen und Anzeigen für Einheit, Rampenfunktion und Handbetrieb.
Einfache Bedienung über vier Tasten. Die Geräte können als Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schrittregler oder stetige Regler eingesetzt werden. Die Software der Regler enthält u. a. eine Heißkanal-Anfahrrampenfunktion, eine Regelkreis- und Stellgradüberwachung, zwei Selbstoptimierungsverfahren, ein Mathematik- und Logikmodul sowie 4 Limitkomparatoren.
Die Linearisierungen der üblichen Messwertgeber sind gespeichert; eine kundenspezifische Linearisierungs-Tabelle ist programmierbar.
Für die komfortable Konfiguration über einen PC ist ein Setup-Programm lieferbar.
Über eine Schnittstelle RS422/485, PROFIBUS-DP oder Stromschnittstelle können die Geräte in einen Datenverbund integriert werden.
Der elektrische Anschluss erfolgt rückseitig über Schraubklemmen.
Die möglichen Ein- und Ausgangskonfigurationen sind in der folgenden Blockstruktur dargestellt. Die Optionsplatinen sind über die gesamte Geräteserie universell einsetzbar.

flowchart
graph LR
A["Analogeingang"] --> B["2 Relais (Wechsler)<br>(Schließer bei Typ 703045)"]
C["2 Binäreing nge *)ä"] --> B
D["Option 1"] --> E["Spannungsversorgung<br>17V/20mA<br>für Zweidraht-Messumformer<br>bei Typ 703046/48"]
F["Option 2"] --> E
G["Option 3<br>bei Typ 703046/48"] --> E
B --> E
E --> G
style A fill:#cce5ff,stroke:#333
style C fill:#cce5ff,stroke:#333
style D fill:#cce5ff,stroke:#333
style F fill:#cce5ff,stroke:#333
style G fill:#cce5ff,stroke:#333
1 Einleitung
1.2 Typografische Konventionen
Warnende Zeichen

Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung elektrostatisch entladungsgefährdeter Bauelemente zu beachten sind.
Hinweisende Zeichen

Hinweis Dieses Zeichen wird benutzt, wenn Sie auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht werden sollen.

Verweis Dieses Zeichen weist auf weitere Informationen in anderen Betriebsanleitungen, Kapiteln oder Abschnitten hin.

Handlungs- Anweisung Dieses Zeichen zeigt an, dass eine auszuführende Tätigkeit beschrieben wird.
Die einzelnen Arbeitschritte werden durch diesen Stern gekennzeichnet, z. B.:
*Taste EXIT drücken
Darstellungs- arten
Menüpunkte Texte aus dem Setup-Programm werden kursiv dargestellt, z. B.: Programm editieren.
Blinkende Anzeige

2 Geräteausführung identifizieren
2.1 Typenerklärung
| Grundtyp | |
| 703045 | JUMO dTRON 316 plast, Format 48mm x 48mminkl. Analogeingang, 2 Relaisausgänge und 2 Binäreingänge oder 2 Logikausgänge |
| 703046 | JUMO dTRON 308 plast, Format 48mm x 96mm (Hochformat)inkl. Analogeingang, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| 703048 | JUMO dTRON 304 plast, Format 96mm x 96mminkl. Analogeingang 2 Binäreingänge, 2 Relais- und 2 Logikausgänge |
| Grundtypergänzung | |||
| 2 Grundtyp 2 | |||
| Ausführung | |||
| 8 Standard mit werkseitigen Einstellungen | |||
| 9 Programmierung nach Kundenangaben | |||
| Logikausgänge (2 standardmäßig vorhanden) | |||
| 1 | 0 / 1 2 V | ||
| 2 | 0 / 1 8 V | ||
| Typ 703046/48 Typ 703045 (keine 3. Option) | |||||||
| 1. | 2. | 3. | Optionssteckplatz Anzahl max. Anzahl max. 1. Option 2. Option | ||||
| 0 | 0 | 0 | n i c h t b e l e gt | x | |||
| 1 | 1 | 1 | Analogeingang 2 (Universal) | 1 | 1 | x | |
| 2 | 2 | 2 | Relais (Wechsler) | 2 | 1 | x | |
| 3 | 3 | 3 | 2 Relais (Schließer) | 2 | 1 | x | |
| 4 | 4 | 4 | Analogausgang | 2 | 2 | x | |
| 5 | 5 | 5 | 2 Binäreingänge | 2 | 1 | x | |
| 6 | 6 | 6 | Halbleiterelais 1A | 2 | 2 | x | |
| 7 | 7 | 7 | Schnittstelle RS422/485 | 1 | 1 | x | |
| 8 | 8 | 8 | PROFIBUS-DP-Schnittstelle | 1 | 1 | x | |
| 9 | 9 | 9 | Stromschnittstelle 0/20mA | 1 | 1 | x | |
X = auf diesem Optionssteckplatz zulässig,
- = auf diesem Optionssteckplatz nicht zulässig
| Spannungsversorgung | |
| 2 3 | AC 110...240V -15/+10%, 48...63Hz |
| 2 5 | AC/DC 20...30V, 48...63Hz |
| Typenzusätze | |
| 0 0 0 | k e i n e |
| 2 1 4 | M a t h e m a t i k - u n d L o g i k m o d u l |
| 2 1 7 | Verhältnisregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 1 8 | Differenzregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 1 9 | Feuchteregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |

703046 / 2 8 1 - 1 4 0 - 2 3 / 0 0 0
2 Geräteausführung identifizieren
2.2 Lieferumfang
- R e g l e r - Dichtung - Befestigungselemente - Betriebsanleitung B70.3046.0 im DIN A6-Format Eine CD mit Demo-Software und PDF-Dokumenten im DIN A4-Format (Betriebsanleitung und weiterer Dokumentation) kann separat bestellt werden. Ein Download der einzelnen Dokumente und Programme ist über www.jumo.net möglich (Software kann kostenpflichtig freigeschaltet werden).
2.3 Zubehör
PC-Interface
PC Interface mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter (Buchse) für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00350260
USB-Interface PC Interface mit TTL/USB-Umsetzer, Adapter (Buchse) und Adapter (Stifte) Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00456352
Setup-Programm
Setup-Programm mit Programmeditor und Startup Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00445443
Hardware-Voraussetzungen: - PC Pentium 100 oder kompatibel - 128 MB RAM, 30 MB freier Festplattenspe - CD-ROM Laufwerk - freie serielle oder USB-Schnittstelle Software-Voraussetzungen: Microsoft ^1 Windows 98/NT4.0/ME/2000/XP
![JUMD dRON 300 plant - [Setup1 - geändert -] Analogeingänge (InP): Regler (Cntr): Geber (Pro): Limitkomparatoren (LC): Ausgänge (OutP): Binaufunktionen (binF): Ausgänge (dUF) / Bedienung Timer (tFC) Schmittstellen (InfF) Parametersbere (PIAs) Regler Parameter Bedienungszone(DIN) Süfelter Nar Setup Mathematics / Logk Fundenzeitliche Lineartisierung Umkumentierte Parameter Timer (tFct): Schnittstellen (IntF): Recler-Parameter: Setup1 - gva Datum Zeit Name Wert 1 Status Bearingänge Innausgänge Anausgänge Speculat NUM](/content/2026/05/916256/images/a33ad7716fde8e50abda66ab315d6eeacda0f5dfbf9edd9dcd3daf2c2495165f.jpg)
- Microsoft ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen
Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen.
3.2 Abmessungen
3.2.1 Typ 703048



Schalttafelausschnitt

scatter
| X | Y | |---|---| | 92 | 0.8 | | 92 | 0.8 | | 92 | -0.8 |3 Montage
3.2.2 Typ 703046

3.2.3 Typ 703045



Schalttafelausschnitt

3.3 Dicht-an-dicht-Montage
| Mindestabstände der Schalttafelausschnitte | ||
| Typ horizontal vertikal | ||
| ohne Setup-Stecker: | ||
| 703045 (48mm x 48mm) | 11mm | 30mm |
| 703046 (Hochformat: 48mm x 96mm)) | 11mm | 30mm |
| 703048 (96mm x 96mm) | 11mm | 30mm |
| mit Setup-Stecker (Pfeil): | ||
| 703045 (48mm x 48mm) | 11mm | 65mm |
| 703046 (Hochformat: 48mm x 96mm)) | 11mm | 65mm |
| 703048 (96mm x 96mm) | 11mm | 65mm |
3 Montage
3.4 Einbau
Typ 703046/48
* Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen.
*Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite setzen und mit einem Schraubendreher gleichmäßig festspannen.

Typ 703045 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her den Befestigungsrahmen auf den Geräte-korpus schieben und mit den Federn gegen die Schalttafelrückseite drücken bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten und eine ausreichende Befestigung gegeben ist.

Pflege der Frontplatte
Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert werden. Sie ist bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Waschbenzin, P1, Xylol u. ä.). Keinen Hochdruckreiniger verwenden.
3.5 Reglereinschub herausnehmen
Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden.
*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Beim Hineinstecken des Reglereinschubes ist darauf zu achten, dass die Rastnasen (unter den geriffelten Flächen) einrasten.
4.1 Installationshinweise
- Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten
- Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
- Das Gerät ist für den Einbau in Schaltschränken oder Anlagen vorgesehen. Die bauseitige Absicherung darf 20A nicht überschreiten. Für Service/Reparaturarbeiten ist das Gerät allpolig vom Netzt zu trennen.
- Der Lastkreis muß auf den maximalen Relaisstrom abgesichert sein, um im Fall eines dortigen Kurzschlusses ein Verschweißen der Ausgangsrelais zu verhindern.
- Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften.
- Die Eingangs-, Ausgangs- und Versorgungsleitungen sollten räumlich voneinander getrennt und nicht parallel zueinander verlegt werden.
- Fühler- und Schnittstellenleitungen sollten verdrillt und abgeschirmt ausgeführt werden. Möglichst nicht in der Nähe stromdurchflossener Bauteile oder Leitungen führen. Schirmung einseitig erden.
- An die Netzklemmen des Gerätes keine weiteren Verbraucher anschließen.
- Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
- Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte am Regler (Sollwert, Daten der Parameter- und Konfigurationsebene, Änderungen im Geräteinnern) den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen Funktion beeinträchtigen oder zu Beschädigungen führen. Es sollten daher immer vom Regler unabhängige Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überdruckventile oder Temperaturbegrenzer/-wächter vorhanden und die Einstellung nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten. Da mit einer Adaption (Selbstoptimierung) nicht alle denkbaren Regelstrecken beherrscht werden können, ist theoretisch eine instabile Parametrierung möglich. Der erreichte Istwert sollte daher auf seine Stabilität hin kontrolliert werden.

Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden.

Geräteausführung anhand des Typenschlüssels identifizieren.
Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | |
| ohne Aderendhülse 0,34mm | ^2 | 2,5mm^2 | 10 mm (Abisolierung) |
| Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm | ^2 | 2,5mm^2 | 10 mm |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 10 mm |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 | 1,5mm^2 | 2,5mm^2 | 12 mm |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm | ^2 | 1,5mm^2 | 12 mm |
4 Elektrischer Anschluss
4.2 Galvanische Trennung

4.3 Anschlusspläne
4.3.1 Typ 703045

bar
| Component | Value | | --------- | ----- | | L1(L+) | 1 | | N(L-) | 2 | | N-L | 3 | | Relais | 4 | | Relais | 5 | | Relais | 6 | | Relais | 7 | | Relais | 8 |Ausgänge - Klemmleiste 2

Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel)
Alternativ zu Binäreingängen 1 und 2 (konfigurierbar)!
Binärausgang 3
Binärausgang 4
— Out3 (+)
— Out4 (+)
— GND (-)
Fortsetzung Typ 703045
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
| Analogausgang | Relais (Wechsler) | 2 Relais (Schliesser) | Halbleiter-relais | PROFIBUS | RS422 | RS485 | Stromschnittstelle | |
| 1 | - | Ö | VP (+5 V) | RxD + | ||||
| 2 | U_x/I_x + - | P | RxD/TxD-P (B) | RxD - | I in | |||
| 3 | S | RxD/TxD-N (A) | TxD + | RxD/TxD + | I out | |||
| 4 | Analogausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5 (Out5) | Binärausgang 5+8 (Out5+Out8) | Binärausgang 5 (Out5) | DGND | TxD - | RxD/TxD - | |
| 5 | - | - | - | - | VP (+5 V) | RxD + | ||
| 6 | U_x/I_x + - | (Nicht möglich!) (Nicht möglich!) | RxD/TxD-P (B) | RxD - | I in | |||
| 7 | RxD/TxD-N (A) | TxD + | RxD/TxD + | I out | ||||
| 8 | Analogausgang 6 (Out6) | Binärausgang 6 (Out6) | DGND | TxD - | RxD/TxD - |
Nummerierung der Ausgänge beachten.

⇒ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"
Fortsetzung Typ 703045
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2

Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...6 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

4 Elektrischer Anschluss
4.3.2 Typ 703046/48

bar
Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste 3 | Position | Output Label | Value | | :--- | :--- | :--- | | 1 | Out3 (+) | 6 | | 1 | Out4 (+) | 7 | | 2 | Out3 (+) | 8 | | 2 | Out4 (+) | 9 | | 3 | Out3 (+) | 10 | | 3 | Out4 (+) | 11 | | 4 | Out3 (+) | 12 | | 4 | Out4 (+) | 13 | | 5 | Out3 (+) | 15 | | 5 | Out4 (+) | 16 | | 6 | Out3 (+) | 17 | | 6 | Out4 (+) | 18 | L1(L+) | L1(L+) | 1 | | 1 | N(L+) | 2 | | 2 | N(L+) | 3 | | 3 | N(L+) | 4 | | 4 | N(L+) | 5 | | 5 | N(L+) | 6 | | 6 | N(L+) | 7 | | 7 | N(L+) | 8 | | 8 | N(L+) | 9 | | 9 | N(L+) | 10 | Netz: L1/L+ AC 110...240V AC/DC 20...30V L+ L- | | U= | U= + 17V/20mA Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer (Leerlaufspannung ca. 25V) Relais: P 230V/3A Binärausgang 1 (Out1) S: Logikausgangspegel 12V oder 18V (siehe Typenschlüssel) O: P 230V/3A Binärausgang 2 (Out2) S: Logikausgangspegel 2 (Out2)Fortsetzung Typ 703046/48
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

Nummerierung der Ausgänge beachten.

⇒ Kapitel 8.5 "Ausgänge „OutP“"
Fortsetzung Typ 703046/48
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V


Binäreingang 1 Binäreingang 2

Fortsetzung Typ 703046/48
Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...8 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

other
| Option | Component | Widerstands-thermometer | Widerstands-thermometer | Widerstands-thermometer | Widerstands-ferngeber | Thermo-element | Strom Spannung 0(2)...10V | Spannung 0...1V | 2 Binäreingänge | |--------|-----------|--------------------------|--------------------------|--------------------------|------------------------|---------------|--------------------------|----------------|------------------| | Option 1 | 1 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin3, bin4, GND, Binäreingang 3+4 | | Option 1 | 2 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 1 | 3 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 1 | 4 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 5 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin5, bin6, GND, Binäreingang 5+6 | | Option 2 | 6 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 7 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 2 | 8 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 9 | 9 | 9 | 9 | E S A | + - | Ux + | Ux + | bin7, bin8, GND, Binäreingang 7+8 | | Option 3 | 10 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 11 | - | - | - | - | - | - | - | - | | Option 3 | 12 | - | - | - | - | - | - | - | - | The diagram illustrates the configuration of thermometers and thermoelectrons for different configurations. Each component is represented by a symbol (circle, square, triangle) and is annotated with its corresponding value. The legend indicates symbols for 'Binäreingang' and 'GND'.4 Elektrischer Anschluss
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485
Für einen störungsfreien Betrieb mehrerer Geräte in einer Linienstruktur müssen deren interne Abschlusswiderstände am Anfang und am Ende aktiviert werden.
*Geräteeinschub mit Druck auf die geriffelten Flächen nach vorne herausziehen
*Mit einem Kugelschreiber alle weißen Schalter in die gleiche Richtung drücken
Busabschluss- widerstand aktiv:
* Alle 5 Schalter nach unten drücken

kein Busabschluss (werkseitig)
* Alle 5 Schalter nach oben drücken

*Geräteeinschub wieder ins Gehäuse einstecken
Kontrolle *Tasten
PGM + △ drücken
Rechts neben der grünen Anzeige „VErS“ wird „ON“ für aktive oder „OF“ für inaktive Abschlusswiderstände angezeigt.
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers
Adapter montieren
*Optionssteckplatz mit der PROFIBUS-DP-Schnittstelle anhand des Typenschlüssels identifizieren (bei vorkonfigurierten Geräten)
In diesem Beispiel ist die PROFIBUS-DP-Schnittstelle auf Optionssteckplatz 1

Der SUB-D Adapter kann nur im geöffneten Zustand montiert werden, da die Anschlussschrauben durch den Adapter verdeckt werden.
Belegung der 9-poligen D-SUB Buchse
| Pin: Signal Bezeichnung | |
| 1: VP Spannungversorgung-Plus | |
| 2: RxD/TxD-P Empfangs-/Sendedaten-Plus | |
| 3: RxD/TxD-N Empfangs-/Sendedaten-Minus | |
| 4: DGND Masse |
5.1 Anzeige- und Bedienelemente

| (1) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Überschreiten der Anzeigekapazität) |
| (2) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün; |
| (3) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen) |
| (4) Tasten |
| (5) Signalisierung gelb; für - Schaltstellungen der Binärausgänge 1...6 (Anzeige leuchtet = ein) - Rampen-/Programmfunktion aktiv - Handbetrieb aktiv |
| (6) 16-Segment-Anzeige für die Einheit °C/°F und Text zweistellig, grün; konfigurierbar; Zeichen für h, min und % Über das Setup-Programm können weiterhin die aktuelle Abschnittsnummer (Programm), der Parametersatz oder eine beliebige zweistellige Buchstaben-/ Zahlenkombination angezeigt werden. |
Die Anzeigen sind konfigurierbar.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
5.2 Ebenenkonzept
Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] -->|PGM| B["USER¹"]
B --> C["Anwenderebene USER Bis zu acht beliebige Parameter"]
B --> D["Bedienerebene QPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
B --> E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
B --> F["Parameterebene PRA - Parametersatz 1 PRA 1 - Parametersatz 2 PRA-2"]
B --> G["Konfigurationsebene Conf - Analogeingänge InP - Regler Entr - Geber Pro - Limitkomparatoren LC - Ausgänge OutP - Binärfunktionen b nF - Anzeige d SP - Timer tFct - Schnittstellen IntF"]
H["Navigationsprinzip EXIT >2s oder Time-Out"] --> I["EXIT"]
I --> J["EXIT"]
J --> K["PGM"]
L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["PGM"]
N["User"] --> O["User¹"]
O --> P["User²"]
P --> Q["UserR"]
Q --> R["Conf"]
S["PGM"] --> T["PGM"]
U["PGM"] --> V["PGM"]
W["PGM"] --> X["PGM"]
Time-Out
Wird 180s keine Taste betätigt, kehrt das Gerät zurück in die Normalanzeige!
→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
→ Kapitel 5.6.1 „Programme eingeben“ (Programmeditor)
⇒ Kapitel 7 „Parameterebene“
→ Kapitel 8 „Konfiguration“
⇒ Setup/Anzeige - Bedienung/Time-Out
Anwenderebene „USEr“
Über das Setup-Programm können hier bis zu acht beliebige Parameter angezeigt und editiert werden.
⇒ Setup/Konfigurationsebene/Anzeige - Bedienung/Anwenderdaten
Das anzuzeigende Symbol für jeden Parameter kann vom Anwender selbst vergeben werden. Ansonsten wird das standardmäßige Symbol verwendet. Erlaubt sind Buchstaben und Zahlen, die auf einer 7-Segmentanzeige darstellbar sind.
5.3 Ebenenverriegelung
Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann verhindert werden.
| Code Bedienerebene,Anwenderebene,Programmeditor | Parameterebene Konfigurationsebene | |
| 0 frei frei frei | ||
| 1 frei frei verriegelt | ||
| 2 frei verriegelt verriegelt | ||
| 3 verriegelt verriegelt verriegelt | ||
*Zur Codeeingabe mit PGM und ▼ (gleichzeitig >5s).
*Code ändern mit PGM (Anzeige blinkt!)
*Code eingeben mit ▲ und ▼.Werkseitig sind alle Ebenen frei.
*Zurück zur Normalanzeige mit EXIT oder nach ca. 180s automatisch
Eine Verriegelung der Parameter- und Konfigurationsebene ist auch über Binärfunktion möglich.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
5.4 Eingaben und Bedienerführung
Werte eingeben
Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt.

*Parameter auswählen mit
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit oder
PGM oder nach 2s automatisch
*Abbruch der Eingabe mit EXIT
Der Wert wird nicht übernommen.

Zeiten eingeben
Bei der Eingabe von Zeiten (z.B. Timerzeit eines Timers) wird zusätzlich die Zeiteinheit angezeigt.

Bei der Einheit wird die höchste Zeiteinheit der Anzeige angezeigt.
Z. B. wird ein "h" für Stunde angezeigt, dann ist das Zeitformat des Wertes hh:mm.
*Parameter auswählen mit

* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit oder
PGM oder nach 2s automatisch
*Abbruch der Eingabe mit EXIT
Der Wert wird nicht übernommen.
5.5 Festwertregler (werkseitig)

Sollwert ändern In der Normalanzeige:
*Ändern des aktuellen Sollwertes mit △ und ▼ (Wert wird automatisch übernommen)
Handbetrieb
Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden.
*In den Handbetrieb wechseln mit EXIT (> 2s)
In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt. Weiterhin leuchten das Handsymbol und die Einheit „%“.
*Ändern des Stellgrades mit △ und ▼
Bei einem Dreipunktschrittregler wird das Stellglied mit den Tasten auf- bzw. zugefahren.
Die verschieden Ebenen sind aus dem Handbetrieb erreichbar.
*Beenden des Handbetriebs mit EXIT (> 2s)
Die Stellgradvorgabe beim Umschalten ist konfigurierbar. Der Handbetrieb ist verriegelbar.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Weitere Bedienungsmöglichkeiten für den Festwertregler sind über Binärfunktionen realisierbar.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Messbereichsüber-/-unterschreitung und Fühlerbruch wechselt der Regler automatisch in den Handbetrieb.
5 Bedienung
5.6 Programmregler
Auslieferungszustand
Das Gerät muss als Programmregler/-geber konfiguriert werden. Ebenso muss vorher ein Programm eingegeben werden, um das Gerät als Programmregler/-geber zu betreiben
5.6.1 Programme eingeben
Funktion
Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden.

line
| Point | Time (t) | Value | |---|---|---| | SPP1 | tP1 | Low | | SPP2 | tP1 | High | | SPP3 | tP1 | High | | SPP4 | tP4 | Low | | ... | ... | ... |Eingabe am Gerät Das Gerät muss als Programmregler oder -geber konfiguriert sein.
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Funktion)
Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Einheit)
Die Einstellungen der Abschnittssollwerte (SPP1 ... SPP8) und Abschnittszeiten (tP1 ... tP8) werden im Programmeditor vorgenommen.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USB"]
B --> C["OPR"]
C --> D["Pro"]
E["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> A
F["Navigationsprinzip"] --> G["EXIT"]
F --> H["PGM"]
I["Programmeditor Pro\nAbschnittsollwerte und Abschnittzeiten"] --> J["PGM"]
Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnittszeit definiert.

flowchart
graph TD
A["238.6 *P*Pro"] -->|PGM| B["SPP 1 °C"]
B --> C["00:00 *tP 1 °C"]
C --> D["..."]
D --> E["SPP8 0 °C"]
E --> F["00:00 *tP 8 h"]
F --> G["00:00 *tP 8 °C"]
G --> H["..."]
H --> I["SPP 1 °C"]
I --> J["00:00 *tP 1 °C"]
J --> K["..."]
K --> L["SPP 1 °C"]
L --> M["00:00 *tP 8 °C"]
M --> N["..."]
Eingabe über Setup-Programm
Das Setup-Programm (Zubehör) bietet einen komfortablen Programmeditor mit grafischer Darstellung der Programmkurve.
Weitere Funktionen über Setup-Programm
- Start am Istwert
- Verhalten bei Messbereichsüber-/-unterschreitung
- Programmwiederholung
- Sollwertvorgabe (Rampe/Sprung)
- Regelung auf letzten Sollwert
- Vorlaufzeit
- Programmeditor und-verwaltung mit grafischer Vorschau
- abschnittsweise Programmierung von bis zu vier Steuerkontakten
- abschnittsweise Zuordnung von Parametersätzen
5.6.2 Bedienung

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige"] --> B["Programm läuft"]
B --> C["Programm angehalten"]
C --> D["Sollwert ändern"]
D --> E["238.6 °C 240.0 °C"]
E --> F["238.6 °C 240.0 °C"]
F --> G["Programm läuft"]
G --> H["PGM"]
H --> I["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
G --> J["EXIT >2s"]
J --> K["Programm angehalten"]
K --> L["PGM"]
L --> M["USER, OPr, Pro, PA-R, Conf"]
| Normalanzeige | In der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert. |
| Sollwert ändern Aus der Normalanzeige: | |
| *Zur Sollwerteingabe wechseln mit ▼* Ändern des aktuellen Sollwertes mit ▲ und ▼(Wert wird automatisch übernommen) | |
| Programm starten | Aus der Normalanzeige:*Programm starten mit ▲(Das Rampensymbol leuchtet!)Über das Setup-Programm kann eine Vorlaufzeit konfiguriert werden. Bis zum Ablauf der Vorlaufzeit wird „Strt“ auf der unteren Anzeige dargestellt. Danach wird das Programm abgearbeitet. |
| Programm abbrechen | Bei laufendem Programm:*Programm abbrechen mit ▲ |
| Programm anhalten | Bei laufendem Programm:*Programm anhalten mit EXIT (>2s)(Die untere Anzeige blinkt!*Weiterlauf mit EXIT (>2s)Bei Netzausfall wird das Programm abgebrochen.Weitere Programmsteuerfunktionen über Binärfunktionen.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ |
5.6.3 Programmkurve verschieben
Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“ kann die Programmkurve nach oben oder unten verschoben werden (nur über Setup-Programm konfigurierbar).

Der externe Sollwert wird über ein Analogsignal vorgegeben.
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr“
5 Bedienung
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C\n240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr⁻¹"]
B --> C["OPr"]
C --> D["Bedienerebene OPr\nSollwerte, Prozessgrößen, ..."]
E["EXIT >2s\noder Time-Out"] --> F["Navigationsprinzip"]
F --> G["EXIT"]
F --> H["PGM"]
I["Nur sichtbar, wenn\nAnwenderdaten vorhanden"] --> J["Exit"]
J --> K["△"]
J --> L["▽"]
K --> M["↓"]
L --> N["↓"]
Prozessdaten
Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt.
| Symbol | Bedeutung |
| SP 1 | Sollwert 1 (editierbar) |
| SP 2 | Sollwert 2 (editierbar) |
| SP 3 | Sollwert 3 (editierbar) |
| SP 4 | Sollwert 4 (editierbar) |
| SPr | Rampensollwert (nur wenn konfiguriert) |
| InP 1 | Messwert von Analogeingang 1 |
| InP2 | Messwert von Analogeingang 2 (nur wenn vorhanden) |
| F 1 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 1(und bei Differenz-, Verhältnis- und Feuchteregler) |
| F2 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 2 (nur wenn vorhanden) |
| y | Stellgrad |
| trun | Programmlaufzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| trES | Programmrestzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| t 1 | Timerlaufzeit 1 (nur wenn konfiguriert) |
| t2 | Timerlaufzeit 2 (nur wenn konfiguriert) |
6 Bedienerebene
Definition der Programmzeiten:

line
| Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (1) | | 3 | (4) |(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit
Allgemeines Es können zwei Parametersätze (PAr1 und PAr2) gespeichert werden.
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C / 240.0 °C"] --> B["PGM"]
B --> C["USER¹"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro²"]
E --> F["PRrA"]
G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
H --> I["EXIT"]
I --> J["PGM"]
K["Parameterebene PRrA"] --> L["- Parametersatz 1 PR-1 "]
K --> M["- Parametersatz 2 PR-2 "]
N["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> O["EXIT"]
O --> P["PGM"]
Die Ebene ist verriegelbar.
Anwendungen - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion
→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
- Zuordnung von Parametersätzen zu Programmabschnitten (nur über Setup-Programm)
→Programmeditor/Programm
Beispiel Einstellung eines Zweipunkt-Reglers mit PI-Verhalten:
Pb1=12°C (Proportionalbereich)
rt=160s (Nachstellzeit; I-Anteil)
dt=0s (Vorhaltzeit, D-Anteil)
PAr-R PAr-I(PAr-2)
| Anzeige Wertebereich werkseitig Bedeutung | ||||
| Proportional-bereichProportional band | Pb 1 | 0...9999 0 GröBe des proportionalen Bereiches | ||
| Pb 2 | 0...9999 0 | Die Verstärkung des Reglers wird mit grö-ßerem Proportionalbereich kleiner.Bei Pb1,2 =0 ist die Reglerstruktur nicht wirksam! (Limitkomparator-Verhalten)Bei stetigen Reglern muß Pb1,2>0 sein. | ||
| VorhaltzeitDerivative time | dt 1 | 0...9999 s 80 | s Beeinflußt | den differentiellen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des D-Anteils wird mit größe-rer Vorhaltzeit stärker. |
| dt 2 | 0...9999 s 80 s | |||
| NachstellzeitReset time | rt 1 | 0...9999 s 350 | s Beeinflußt | den integralen Anteil des Reg-lerausgangssignalesDie Wirkung des I-Anteils wird mit größerer Nachstellzeit schwächer. |
| rt 2 | 0...9999 s 350 s | |||
| Schalt-periodendauerCycle time | Cy 1 | 0,0...999,9 s | 20 s | Bei schaltendem Ausgang sollte die Schaltperiodendauer so gewählt werden, daß einerseits durch die getaktete Energie-zufuhr keine unzulässigen Istwertschwankungen entstehen, andererseits die Schalt-glieder nicht überbeansprucht werden. |
| Cy 2 | 0,0...999,9 s | 20 s | ||
| KontaktabstandContact spacing (dead band)SchaltdifferenzSwitching differential | db | 0,0...999,9 | 0 Abstand | zwischen den beiden Regelkon-takten bei Dreipunktreglern und Dreipunkt-Schrittreglern. |
| Hys 1 | 0,0...999,9 | 1 Hysterese | bei schaltenden Reglernmit Pb1,2 = 0. | |
| Hys 2 | 0,0...999,9 | 1 | ||
| StellgliedlaufzeitActuator timeArbeitspunktWorking point | tt | 5...3000 s 60 s | Genutzter Laufzeitbereich des Regelven-tils bei Dreipunkt-Schrittreglern . | |
| y0 | -100...+100% | 0% | Stellgrad bei P- und PD-Reglern (bei x = w ist y = Y0). | |
| Stellgrad-begrenzungOutput limiting | y 1 | 0...100% | 100% | Maximale Stellgradbegrenzung.Minimale Stellgradbegrenzung.(nur bei PB>0 wirksam!) |
| y 2 | -100...+100 % | -100% | ||
Die Parameter Pb2, dt2, rt2, Cy2 und HyS2 beziehen sich auf den 2. Reglerausgang bei einem Dreipunktregler.
Die Kommastelle von einigen Parametern ist abhängig von der Einstellung für die Kommastelle in den Anzeigen.

Die Anzeige der Parameter am Gerät ist abhängig von der eingestellten Reglerart.
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Allgemeines
Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurations-ebene gilt:
Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn
- die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zuläßt.
Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.

Manche Parameter können nur über das Setup-Programm programmiert werden. Diese sind in der Symbol-Spalte mit „(Setup)“ gekennzeichnet.
In den Kapitelüberschriften ist das dem Menüpunkt entsprechende Symbol (erscheint in der Anzeige) dargestellt (z.B. 8.1 Analogeingänge „InP“).
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C"] --> B["PGM"]
B --> C["USEr¹"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro²"]
E --> F["PRrA"]
F --> G["Conf"]
H["Navigationsprinzip"] --> I["EXIT >2s oder Time-Out"]
I --> J["PGM"]
J --> K["Conf"]
L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["EXIT"]
M --> N["PGM"]
O["Konfigurationsebene Conf\n- Analogeingänge InP\n- Regler Cntr\n- Geber Pro\n- Limitkomparatoren LC\n- Ausgänge OutP\n- Binärfunktionen b nF\n- Anzeige d SP\n- Timer tFct\n- Schnittstellen IntF"] --> P["PGM"]

Ebenen können verriegelt werden.
⇒ Kapitel 5.3 „Ebenenverriegelung“
8 Konfiguration
Analogselektor
Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt werden. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt.
0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
Definition der Programmzeiten:

line
| Point | Value | |-------|-------| | 1 | 1 | | 2 | 2 | | 3 | 3 | | 4 | 4 || (1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit | |
| (2) Programmrestzeit | (4) Abschnittsrestzeit |
8.1 Analogeingänge „InP“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
InP: Analog Input
Es stehen je nach Geräteausführung bis zu zwei Analogeingänge zur Verfügung.
Analogeingang 1 InP → Analogeingang 2 InP2 →
Fühlerart Sensor type
Linearisierung Linearization
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| SEn5 | 0 | ohne Funktion |
| 1 | Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung | |
| 2 | Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung | |
| 3 | Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung | |
| 4 | Thermoelement | |
| 5 | Widerstandsferngeber | |
| 6 | Heizstrom 0...50mA AC (nur Analogeingang 2) | |
| 7 | 0...20mA | |
| 8 | 4 ... 20mA | |
| 9 | 0...10V | |
| 10 | 2...10V | |
| 11 | 0 ... 1V | |
| Werkseitig bei Analogeingang 2: ohne Funktion | ||
| L1n | 0 | Linear |
| 1 | Pt100 | |
| 2 | Pt500 | |
| 3 | Pt1000 | |
| 4 | KTY11-6 | |
| 5 | W5Re_W26Re C | |
| 6 | W3Re_W25Re D | |
| 7 | NiCr-CuNi E | |
| 8 | Cu-CuNi T | |
| 9 | Fe-CuNi J | |
| 10 | Cu-CuNi U | |
| 11 | Fe-CuNi L | |
| 12 | NiCr-Ni K | |
| 13 | Pt10Rh-Pt S | |
| 14 | Pt13Rh-Pt R | |
| 15 | Pt30Rh-Pt6Rh B | |
| 16 | NiCrSi-NiSi N | |
| 17 | W3Re_W26Re | |
| 18 | Kundenspezifische Linearisierung | |
| Für die Kundenspezifische Linearisierung sind max. 10 Knickpunkte möglich oder eine Polynomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Programm). | ||
| Bei der Linearisierung „KTY11-6“ beträgt der Widerstand 2kΩ bei 25°C (nur mit Setup-Programm). | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Messwertkorrektur Measurement offset | OFFS | -1999...0...+9999 | Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert werden.Beispiele: gemessener angezeigter Wert Offset Wert294,7 +0,3 295,0295,3 - 0,3 295,0Der Regler verwendet für seine Berechnung den korrigierten Wert (= angezeigter Wert). Dieser Wert entspricht nicht dem Messwert an der Messstelle. Bei unsachgemäßer Anwendung können unzulässige Werte der Regelgrösse entstehen.Sonderfall „Zweileiterschaltung“:Ist der Eingang mit einem Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung beschaltet, dann wird hier der Leitungswiderstand in Ohm eingestellt. |
| Anzeigenanfang Display start | SCL | -1999...0...+9999 | Bei Messwertgebern mit Einheitssignal und Widerstandspotentiometern wird dem physikalischen Signal ein Anzeigewert zugeordnet.Beispiel: 0 ... 20mA 0 ... 1500°C.Der Bereich des physikalischen Signals kann um 20 % unter- bzw. überschritten werden, ohne dass eine Messbereichs- über-/unterschreitung signalisiert wird. |
| Anzeigenende Display end | SCH | -1999...100...+9999 | |
| Filterzeitkonstante Filter time constant | dF | 0...0,6...100 s | Zur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (0s = Filter aus). Bei einem Signalsprung werden nach 2x Filterzeitkonstante 63% der Änderungen erfasst.Wenn die Filterzeitkonstante groß ist:- hohe Dämpfung von Störsignalen- langsame Reaktion der Istwertanzeige auf Istwertänderungen- niedrige Grenzfrequenz (Tiefpaßfilter 2. Ordnung) |
| Feinabgleich Anfang Fine tuning start value | FtS ^1 | -1999...0...+9999 | ⇒ Siehe “Kundenspezifischer Feinabgleich” auf Seite 44.Wurden diese Werte irrtümlich verändert, dann muss diese Einstellung nach dem unter „Kundenspezifischer Feinabgleich“ beschriebenen Verfahren rückgängig gemacht werden.Diese Werte können nicht von einem anderen Gerät übernommen werden. |
| Feinabgleich Ende Fine tuning end value | FtE ^1 | -1999...1...+9999 | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogeingang 1 InP → Analogeingang 2 InP2 →
Heizstrom- überwachung (Ausgang) Heater current monitoring (output)
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| HERL | 01...10 | Keine FunktionBinärausgang 1...10 (Reglerausgang)Über einen Stromwandler mit Einheitssignalausgang wird der Heizstrom erfasst, der durch die Verknüpfung des Analogeingang 2 mit dem Limitkomparator 1 überwacht werden kann. Der Eingangssignalbereich betragt 0...50mA AC (siehe Fühlerart: „Heizstrom“). und muß entsprechend skaliert werden (Anzeigeanfang, -ende).Die Messung des Heizstroms erfolgt jeweils bei geschlossenem Heizkontakt. Dazu muss hier der Binärausgang ausgewählt werden, der den Heizkontakt ansteuert (nicht der Binärausgang zur Ausgabe des Alarms). Ist der Heizkontakt geöffnet wird mit einer einstellbaren Verzögerung (Ausschaltverzögerung des 1. Limitkomparators) der Leckstrom gemessen. Beispiel:Ausschaltverzögerung: 5sEinschaltverzögerung: 1sRealerausgano Der Heizstrom kann mit dem Limitkomparator 1 auf eine Über- und/oder Unterschreitung eines Grenzwertes überwacht werden (Funktion Ik7 und Ik8).Mit der Konfiguration der Heizstromüberwachung wird auch gleichzeitig der Leckstrom überwacht. Dies geschieht intern mit einem Limitkomparator mit Funktion Ik7, einer Schaltdifferenz von 0 und einem Grenzwert, der 1 Prozent des Grenzwertes von Limitkomparator 1 entspricht. Das Ausgangssignal wird ebenfalls über den Ausgang von Limitkomparator 1 ausgegeben. |
| (Setup) | 0...2000...4000 Ω | Widerstand bei 25°C/77°F für Linearisierung „KTY 11-6“ |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Korrekturwert KTY bei 25°C
Analogeingänge (allgemein) In 12 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Temperatur-EinheitTemperature unit | Un, t | 01 | Grad CelsiusGrad FahrenheitEinheit für Temperaturwerte |
| AbtastzeitSampling cycle time | Cycl | 0123 | 50ms90ms150ms250ms |
| Netzfrequenz (Setup) 50Hz | 60Hz | Anpassung der Wandlungszeit der Eingangsschaltung an die Netzfrequenz | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
8 Konfiguration
8.1.1 Kundenspezifischer Feinabgleich
FtS und FtE über Setup-Programm freischalten
Die beiden Parameter erscheinen werkseitig nicht am Gerät und müssen erst freigeschaltet werden.
*Gerät am PC anschließen und Setup-Programm starten
*Verbindung zum Gerät aufbauen
* Auf Undokumentierte Parameter doppelklicken


* Auf Auswahlbox neben Parameter 17 klicken (ein Häkchen erscheint)
* Setup-Datei speichern und Datentransfer zum Gerät ausführen
Jetzt erscheinen die Parameter FtS und FtE in der Konfigurationsebene
Prinzip
Mit dem Kundenspezifischen Feinabgleich können die Anzeigewerte des Gerätes korrigiert werden. Dies kann z. B. bei einer Anlagen-Validierung erforderlich sein, wenn die angezeigten Werte nicht mehr mit den tatsächlichen Werten am Messort übereinstimmen.
Mit einem Referenzmessgerät werden zwei Messwerte ermittelt, die möglichst weit auseinander liegen (Anfangswert, Endwert). Dabei müssen stabile Messverhältnisse herrschen. An dem abzugleichenden Gerät wird der jeweils ermittelte Referenzwert als Anfangs- (FtS) bzw. Endwert (FtE) eingegeben.

Achtung:
Weichen Anfangs- und/oder Endwert von der werkseitigen Einstellung (FtS=0 und FtE=1) ab, ist schon einmal ein Feinabgleich durchgeführt worden. In diesem Fall muss der Feinabgleich zurückgesetzt werden.
Mehrmaliger Feinabgleich ohne Rücksetzung bezieht sich sonst auf eine bereits korrigierte Kennlinie und stellt falsche Werte dar.
Beispiel Die Temperatur in einem Ofen wird mit einem Widerstandsthermometer gemessen und an einem Gerät angezeigt. Aufgrund einer Temperaturdrift des Sensors weicht die tatsächliche Temperatur von der Anzeige am Gerät ab. Bei 20°C zeigt das Gerät 15°C an, bei 80°C werden 70°C angezeigt (extremes Beispiel zur besseren Darstellung).

Durchführung
* Unteren Messwert (möglichst niedrig und konstant) mit einem Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur 20°C (= Raumtemperatur)
*Unteren Messwert am Gerät als Anfangswert eingeben; Beispiel: Anfangswert (FtS) auf 20 setzen
*Temperatur erhöhen und oberen Messwert (möglichst hoch und konstant) mit Referenzmessgerät ermitteln; Beispiel: Ofentemperatur auf 80°C erhöhen
*Oberen Messwert am Gerät als Endwert eingeben; Beispiel: Endwert (FtE) auf 80 setzen
Kennlinie
Das folgende Diagramm zeigt, wie sich die Kennlinie durch den Feinabgleich ändert (Schnittpunkt mit x-Achse sowie Steigung).

line
| Messwert (Referenz) | mit Feinabgleich | ohne Feinabgleich | | ------------------- | ---------------- | ------------------ | | 0 | 0 | 0 | | 20 | 20 | 15 | | 80 | 80 | 70 |Sonderfall Offset
Wenn die Abweichung von Messwert zu Anzeigewert am unteren und am oberen Messpunkt identisch ist, muss lediglich eine Offset-Korrektur durchgeführt werden (Steigung wird nicht verändert). Ein Feinabgleich ist hierzu nicht erforderlich.
⇒ Kapitel 8.1 „Analogeingänge „InP““ Parameter OFFS
Feinabgleich zurücksetzen
Um den Feinabgleich rückgängig zu machen, muss für den Anfangs- (FtS) und den Endwert (FtE) derselbe Wert eingegeben werden (z. B. beide Parameter auf 0 setzen). Das Gerät setzt daraufhin automatisch den Anfangswert auf 0 und den Endwert auf 1 (werkseitige Einstellung).
8 Konfiguration
8.2 Regler „Cntr“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Cntr: Controller
Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimierung eingestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Konfiguration | |||
| ReglerartController type | Ctyp | 01234 | ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler |
| WirksinnControl action | CAct | 01 | DirektInvers invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen). |
| HandbetriebInhibit manual mode | lnRA | 01 | freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden. |
| Hand-StellgradManual output | HAnd | -100...101 | Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| Range-StellgradRange output | rOut | -100...0...101 | Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stelliglied bleibt stehen;0 = Stelliglied fährt zu; 100 = Stelliglied fährt auf |
| SollwertanfangSetpoint low | SPL | -1999...+9999 | Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs. |
| SollwertendeSetpoint high | SPH | -1999...+9999 | Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Eingänge | |||
| Regler IstwertController process value | CPr | (Analogselektor) Analog. Ein. 1 | Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals |
| Externer SollwertExternal setpoint | ESP | (Analogselektor) Abgeschaltet | Aktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle für den externen Sollwert.Externer Sollwert mit Korrektur: Externer Sollwert + Sollwert 1 = aktueller SollwertDer Externe Sollwert wird über die Tastatur (Sollwert 1) nach oben oder unten korrigiert. In der Anzeige erscheint der aktuelle Sollwert. |
| Stellgrad-rückmeldungOutput feedback | FEED | (Analogselektor) Abgeschaltet | Definiert die Quelle für die Stellgradrückmeldung bei einem Dreipunkt-Schrittregler |
| Selbstoptimierung | |||
| Methode TuneMethod of tuning | tYPt | 01 | SchwingungsmethodeSprungmethode⇒ Kapitel 9.1 „Selbstoptimierung“ |
| SelbstoptimierungInhibit tuning | lnHt | 01 | freigesperrtWenn die Selbstoptimierung gesperrt ist, kann die Selbstoptimierung über die Tasten oder Binärfunktion nicht gestartet werden. |
| Reglerausgang 1Output of tuning 1 | Ott1 | 012 | RelaisHalbleiter + LogikStetigDie Art des physikalischen Ausgangs für das Signal des 1. und 2. Reglerausgangs muss vorgegeben werden. |
| Reglerausgang 2Output of tuning 2 | Ott2 | ||
| RuhestellgradController standby output | 5Out | -100...0...+100% Ausgangsstellgrad bei Sprungantwort | |
| SprunghöheStep size | 5St1 | 10...30...100% Sprunghöhe bei Sprungantwort | |
| Boost-Funktion | |||
| Boost-FunktionBoost function | Fctb | 012 | inaktivWert in KelvinWert in % |
| Boost-WertBoost value | boSt | -1999...0...+9999 in K oder %⇒ Siehe “Boostfunktion” auf Seite 53. | |
| Regelkreisüberwachung | |||
| Regelkreis-überwachungControl loop monitoring | lnHC | 01 | inaktivaktiv |
| AnsprechzeitResponse time | tC | 0...9999s 0: tr=rt (Nachstellzeit)⇒ Siehe “Regelkreisüberwachung” auf Seite 49. | |
| ÜberwachungsbandMonitoring band | tolC | 0...1999 0: toLr=0,5*Pb (Proportionalbereich)⇒ Siehe “Regelkreisüberwachung” auf Seite 49. | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Stellgrad- überwachung Output level monitoring
Ermittlungszeit Determination time
Überwachungsband Monitoring band
Alarmeinschalt- verzögerung Alarm trigger delay
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| Stellgradüberwachung | ||
| InHY | 01 | inaktiv aktiv |
| tY | 0...350...9999s | ⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51. |
| tOLY | 0...10...100% | ⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51. |
| tONY | 0...9999s | ⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51. |
| d, Fb | 0...1...1999 | ⇒ Siehe “Stellgradüberwachung” auf Seite 51. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
Regelkreis- überwachung
Die Funktion dient zur Überwachung des Anregelverhaltens beim Anfahren einer Anlage und bei Sollwertsprüngen. Reagiert der Istwert nicht entsprechend den Vorgaben auf die Stellsignale wird ein Alarm ausgelöst.

line
| t | Istwert | |-------|---------| | 0 | toLC | | tC | | | >tC | | | >t | x |Es wird die Veränderung des Istwertes auf Stellgradänderungen überprüft. Wird der maximale Stellgrad ausgegeben (bei Heizbetrieb: 100% oder y1 (maximale Stellgradbegrenzung); bei Kühlbetrieb: -100% oder y2 (minimale Stellgradbegrenzung)) läuft die einstellbare Ansprechzeit tC. Im ordnungsgemäßen Betrieb verläßt der Istwert innerhalb dieser Zeitspanne das Überwachungsband toLC. Beim Verlassen des Überwachungsbandes wird der aktuelle Istwert als Bezugspunkt für ein neues Überwachungsband verwendet. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange der maximale Stellgrad ausgegeben wird.

line
| t | Istwert (toLC) | Stellgrad (100% oder y1) | |-------|----------------|--------------------------| | 0 | toLC | 100% | | Alarm | toLC | 100% | | tC | toLC | 100% | | t | x | y |Verläßt der Istwert innerhalb dieser Zeitspanne nicht das einstellbare Überwachungsband toLC wird ein Alarmsignal gesetzt. Das Alarmsignal bleibt erhalten so lang der maximale Stellgrad ausgegeben wird und sich der Istwert innerhalb des Überwachungsbandes befindet.
Mögliche Ursachen eines Alarms:
- Teil-/Totalausfall von Heizelementen oder anderen Bestandteilen
- Verpolung der Wirkrichtung (z. B. Heizen an -> Istwert sinkt)
Unter folgenden Bedingungen ist die Regelkreisüberwachung inaktiv:
- während der Selbstoptimierung
- im Handbetrieb
- der Reglerstellgrad befindet sich nicht an den Stellgradgrenzen

Sonderfall Dreipunkt-Schrittregler ohne Stellgradrückmeldung
Hier wird die Stellgliedlaufzeit tt zur Ansprechzeit tC hinzuaddiert, um sicherzustellen, daß das Stellglied vollständig geöffnet ist. Das Stellglied muß über die gesamte Zeit tt angesteuert sein.
Hinweise zur Konfiguration
Die Reglerparameter (Parameterebene) des Gerätes müssen optimal eingestellt sein. Eventuell Selbstoptimierung starten.
Sollten kurzzeitig Alarme auftreten, obwohl die Anlage richtig arbeitet, muß entweder die Ansprechzeit verlängert oder das Überwachungsband verschmälert werden. Dazu sollte die Anregelkurve aufgenommen werden (z. B. mit der Startup-Funktion des Setup-Programms).
Soll das Alarmsignal über einen Ausgang ausgegeben werden, so muß der entsprechende Ausgang mit „Regelkreisüberwachung“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““
Weitere Funktionen:
→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Stellgrad- überwachung
Die Stellgradüberwachung kontrolliert, ob sich der Stellgrad im ausgeregelten Zustand innerhalb von definierbaren Grenzen (Überwachungsband) um einen mittleren Stellgrad bewegt. Der ausgeregelte Zustand wird durch das Regeldifferenzband diFb um den Istwert definiert. Verläßt der Stellgrad das Überwachungsband toLy, wird ein Alarmsignal gesetzt.

Falls ein kurzzeitiges Überschreiten tolerierbar ist, kann der Alarm für eine einstellbare Zeit tOny unterdrückt werden.
Anwendungsgebiete:
- Überwachung von Alterungserscheinungen und Störungen an Heizelementen
- Meldung von Störungen während des Betriebs
Unter folgenden Bedingungen ist die Stellgradüberwachung inaktiv:
- während der Selbstoptimierung
- im Handbetrieb
- bei Rampenfunktionen
- bei Programmreglern
- bei Dreipunkt-Schrittreglern ohne Stellgradrückmeldung
8 Konfiguration
Für die korrekte Funktion der Stellgradüberwachung ist eine sinnvolle Dimensionierung der Parameter nötig, die der Ermittlung des mittleren Stellgrades dient.

Regeldifferenzband diFb
Das Regeldifferenzband um den Istwert definiert den ausgeregelten Zustand. Es sollte so dimensioniert werden, das es im normalen Betrieb nicht verlassen wird. Der Istwertverlauf kann z. B. mit der Startup-Funktion des Setup-Programms aufgezeichnet werden. Die Ermittlung des mittleren Stellgrades startet mit dem Eintritt des Istwertes in das Regeldifferenzband. Die Berechnung des mittleren Stellgrades startet neu, wenn das Regeldifferenzband zeitweilig verlassen oder einer Sollwertänderung, die größer 0.5*diFb ist, vorgenommen wird.
Ermittlungszeit ty
Über die einstellbare Ermittlungszeit wird durch eine gleitende Mittelwertbildung ein mittlerer Stellgrad berechnet. Die Zeit sollte hinreichend lang gewählt werden, um eine möglichst genaue Berechnung zu gewährleisten
An die Ermittlungszeit schließt eine Wartezeit von der Dauer 0,5*rt (rt=Nachstellzeit) an, während der überprüft wird, ob sich Istwert und Stellgrad in den vorgegebenen Grenzen bewegen. Wird eine der Grenzen überschritten, startet die Berechnung neu.
Danach ist die Stellgradüberwachung aktiv, die das Verlassen des Stellgrades aus dem Überwachungsband toLy überwacht.
Soll das Alarmsignal über einen Ausgang ausgegeben werden, so muß der entsprechende Ausgang mit „Stellgradüberwachung“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““
Weitere Funktionen:
→ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Boostfunktion
Zum Freifahren von Werkzeugen während des Produktionsprozesses wird die Temperatur der Zonen über Binärfunktion (werkseitig: Binareingang 1 (Taster)) um einen einstellbaren Wert für eine einstellbare Zeit angehoben.

line
| t | Temperature (°C/°F) | |-------|---------------------| | Start | SP1 | | End | 0 |SP1 - Sollwert 1 (in Anwenderebene „USEr“) t1 - Timerzeit Timer 1 (siehe Kapitel 8.8 „Timer „tFct““) boSt - Boostfunktion aktivieren (in Anwenderebene „USEr“)
8 Konfiguration
8.3 Geber „Pro“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Pro: (Program) Generator
Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmregler oder Programmgeber betrieben werden.
Funktion Function
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Allgemein | ||
| Fact | 01234 | FestwertreglerRampenfunktionProgrammreglerProgrammgeberHeißkanalreglerRampenfunktion:Es kann eine ansteigende oder abfallende Rampenfunktion realisiert werden. Der Rampenendwert wird durch die Soll-wertvorgabe bestimmt und kann wie bei einem Festwertregler mit den Tasten ▲ und ▼ verändert werden. t1 Netz ein (w1 aktiv)t2...t3 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbrucht4...t5 Rampenstoppt6 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Weiterlauf, Toleranzband. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| EinheitUnit of slope | Un, t | 012 | Rampenfunktion ProgrammK/Minute mm:ssK/Stunde hh:mmK/Tag dd:hhS=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=TageEinheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder Format der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber. |
| RampensteigungRamp slope | rASL | 0...9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion | |
| ToleranzbandTolerance band | tOLP | 0...999 0=aus | Bei einem Programmregler/-geber und Rampenfunktion kann zur Überwachung des Istwertes um die Sollwertkurve ein Toleranzband gelegt werden.Bei Überschreitung der oberen oder unteren Grenze wird ein Toleranzbandsignal ausgelöst, das intern weiterverarbeitet oder über einen Ausgang ausgegeben werden kann. Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ |
| Programm | |||
| Programmstart (Setup) | ProgrammstartStart am Istwert | Definiert, ob das Programm mit dem ersten Programmsollwert beginnt oder der aktuelle Istwert als erster Programmsollwert übernommen wird. | |
| Range-Verhalten (Setup) | WeiterlaufProgramm anhalten | Definiert Verhalten bei Messbereichsüber/-unterschreitung | |
| Verhalten nach Netz-Ein | (Setup) | Kein StartAutomatischer Start | Definiert, ob das Programm beim Einschalten der Netzspannung startet. |
| Programm-wiederholung | (Setup) | KeineZyklisch | Bei der Einstellung „Zyklisch“ wird das Programm fortwährend wiederholt. |
| Sollwertvorgabe | (Setup) | RampeSprung | Sollwertrampe Sollwertsprungw ![]() |
| Regelung auf letzten Sollwert | (Setup) | inaktiv aktiv | Wenn aktiv, wird nach Ablauf des Programms auf den letzten Programmsollwert geregelt. |
| Vorlaufzeit | (Setup) | 0...9999 min | Verzögert den Programmstart um eine einstellbare Zeit.Im unteren Display wird „Strt“ angezeigt. |
| Grundstellung | |||
| Steuerkontakte | (Setup) | SK1SK2SK3SK4 | Die vier Steuerkontakte können in der Grundstellung (wenn das Programm nicht läuft) aktiviert werden. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Anfahrrampe für Heisskanal- technik
Die Anfahrrampe für Heißkanaltechnik dient z. B. dem schonenden Betrieb keramischer Heizpatronen. Während der Anfahrphase (t_0 t_2) kann die Feuchtigkeit aus den hygroskopischen Heizpatronen langsam entweichen und dadurch eine Beschädigung vermieden werden.

line
| t | W (Toleranzband) | W (Rampensteigung rASL) | W (Sollwertverlauf) | W (Istwertverlauf) | |-------|-------------------|--------------------------|---------------------|--------------------| | t₀ | Low | Low | Low | Low | | t₁ | Medium | Medium | Medium | Medium | | t₂ | High | High | High | High |Zum Zeitpunkt t_0 wird der aktuelle Istwert als Startwert für die Rampe übernommen. Im Zeitraum t_0 t_1 wird mit der programmierten Rampensteigung rASL der Haltesollwert SPA angefahren. In diesem Zeitraum wird der Rampensollwert linear erhöht. Es folgt eine programmierbare Verweilzeit ts ( t_1 t_2 ), nach der auf den aktuellen Sollwert (werkseitig Sollwert 1 (SP1)) geregelt wird.
Die Heißkanalfunktion wird über die Parameter in der Anwenderebene realisiert.
→ Kapitel 5.2 „Ebenenkonzept“
- Rampensteigung rASL mit Zeiteinheit
- Verweilzeit ts
- Stellgradbegrenzung yA (optional; gültig für Parametersatz 2)
- Toleranzband (optional)
Setup/Geber/Programm
- Programmstart auf „Start am Istwert“ konfigurieren
- Verhalten nach Netz-Ein definieren; die Anfahrrampe startet entweder automatisch beim Einschalten der Spannungsversorgung oder durch Drücken der Taste
8.4 Limitkomparatoren „LC“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst werden.
Es stehen 4 Limitkomparatoren zur Verfügung.
Limitkomparator- funktionen
Limitkomparatoren können verschieden Schaltfunktionen haben.
Die Hysteresefunktionen „unsymmetrisch links“ und „unsymmetrisch rechts“ sind nur über das Setup-Programm einstellbar. Standardmäßig wird die Hysteresefunktion „symmetrisch“ verwendet.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik1 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik2 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik3 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik4 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik5 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik6 | ![]() | ![]() | ![]() |
8 Konfiguration
Bei den Limitkomparatorfunktionen Ik7 und Ik8 wird der eingestellte Messwert auf einen Festwert AL hin überwacht.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik7 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
| Ik8 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
| Limitkomparator 1 | → | |
| Limitkomparator 2 | → | |
| Limitkomparator 3 | → | |
| Limitkomparator 4 | → |
Funktion Function
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Fnct | 0 | ohne Funktion |
| 1 | lk1 | |
| 2 | lk2 | |
| 3 | lk3 | |
| 4 | lk4 | |
| 5 | lk5 | |
| 6 | lk6 | |
| 7 | lk7 | |
| 8 | lk8 | |
| RL | -1999...0...+9999 Zu überwachender GrenzwertGrenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999 | |
| HYSE | 0...1...9999 Schaltdifferenz | |
Grenzwert Limit value
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Wirkungsweise/ Signal bei RangeAction/Range response | R_cr-R | 0123 | absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einWirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhalt sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion lk4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) Ausgangszustand b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkomparators während der Anfahrphase verhindert. |
| EinschaltverzögerungSwitch-on delay | t_ON | 0...9999 Verzögert die Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne | |
| Ausschalt-verzögerungSwitch-off delay | t_OFF | 0...9999s | Verzögert die Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
8 Konfiguration
Quittierung Acknowledgement
| Limitkomparator 1 | → | |
| Limitkomparator 2 | → | |
| Limitkomparator 3 | → | |
| Limitkomparator 4 | → |
Wischerzeit Pulse time
Limitkomparator-Istwert Limit comparator PV
Limitkomparator- Sollwert Limit comparator SP
Hysteresefunktion
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| Rcnl | 012 | keine QuittierungQuittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglichQuittierung; immer möglichBei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d. h. er bleibt auch „EIN“ wenn die Einschaltbedingung nicht mehr gegeben ist.Der Limitkomparator muß über Tasten ( ▼ + EXIT ) oder Binärsignal zurückgesetzt werden. |
| tPul | 0...9999s | Der Limitkomparator wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch zurückgesetzt. |
| LCPr | (Analogselektor)Istwert | siehe Schaltdiagramme |
| LCSP | (Analogselektor)aktueller Sollwert | siehe Schaltdiagramme (nur bei lk1...lk6) |
| (Setup) | SymmetrischUnsymmetrisch linksUnsymmetrischrechts | siehe Schaltdiagramme⇒ Kapitel 12.2 „Alarmmeldungen“ |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.5 Ausgänge „OutP“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
OutP: Outputs
Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge (OutA; max. 2) und Binärausgänge (OutL; max. 9). Binärausgänge sind Relais, Halbleiterrelais und Logikausgänge. Anzeige und Nummerierung der Ausgänge richtet sich nach der Art der Belegung der Optionssteckplätze.
Die Schaltzustände der Binärausgänge 1...6 werden auf dem Display dargestellt.
Nummerierung der Ausgänge
Standard bei allen Geräteausführungen:
(Binär-)Ausgang 1 (Out1) = Relais
(Binär-)Ausgang 2 (Out2) = Relais
(Binär-)Ausgang 3 (Out3) = Logikausgang
(Binär-)Ausgang 4 (Out4) = Logikausgang
Weitergehende Nummerierung bei den Optionssteckplätzen:
| Steckplatz Steckplatine mit 1 Analogausgang | Steckplatine mit 1 Binärausgang (Relais oder Halbleiterrelais) | Steckplatine mit 2 Binärausgänge (2 Relais) |
| Option 1 Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5+8 (Out5/Out8) | ||
| Option 2 Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6+9 (Out6/Out9) | ||
| Option 3 Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7+10 (Out7/Out0) | ||
8 Konfiguration
Binärausgänge OUTL
Binärausgang 1 Binary output 1
...
Binärausgang 10 Binary output 10
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Out | ohne Funktion | |
| 1. Reglerausgang (werkseitig bei Out1) | ||
| 2. Reglerausgang | ||
| ... | 5 Binäreingang 1 | |
| 6 Binäreingang 2 | ||
| 7 Binäreingang 3 | ||
| 8 Binäreingang 4 | ||
| 9 Binäreingang 5 | ||
| Out | 10 Binäreingang 6 | |
| 11 Binäreingang 7 | ||
| 12 Binäreingang 8 | ||
| 13 1. Limitkomparator | ||
| 14 2. Limitkomparator | ||
| 15 3. Limitkomparator | ||
| 16 4. Limitkomparator | ||
| 17 Steuerkontakt 1 | ||
| 18 Steuerkontakt 2 | ||
| 19 Steuerkontakt 3 | ||
| 20 Steuerkontakt 4 | ||
| 21 Logik-Formel 1 | ||
| 22 Logik-Formel 2 | ||
| 23 Timer 1 aktiv | ||
| 24 Timer 2 aktiv | ||
| 25 Programm aktiv | ||
| 26 Programmende-Signal | ||
| 27 Toleranzband-Signal | ||
| 28 Handbetrieb an/aus | ||
| 29 Regelkreisüberwachung | ||
| 30 Stellgradüberwachung | ||
| 31 Binärmerker | ||
| 32 Beliebiger Binärwert aus Speicheradresse (nur über Setup) | ||
| 33 immer aktiv | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogausgänge OutR → Ausgang 5 OutS →
Ausgang 6 Out6 →
Ausgang 7 Out 7 →
Funktion
Function
Signalart
Type of signal
Signal bei Range
Range output
Nullpunkt
Zero point
Endwert
End value
Offset
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| Fnct | (Analogselektor)Abgeschaltet | Funktion des Ausgangs |
| 5,6n | 0123 | Physikalisches Ausgangssignal0...10V2...10V0...20mA4...20mA |
| rOut | 0...101% | Signal bei Messbereichsüber- oder unterschreitung.101=letztes AusgangssignalIst der Ausgang ein Reglerausgang, schaltet der Regler in den Handbetrieb um und gibt den im Kapitel „Regler „Cntr“ unter rOut definierten Stellgrad aus.⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr“ |
| OPnt | -1999...0...+9999 | Einem physikalischen Ausgangssignal wird ein Wertebereich der Ausgangsgröße zugeordnet.Werkseitig entspricht die Einstellung einem Stellgrad von 0...100 % für Reglerausgänge.BeimStetigen Reglermit nur einem Ausgang für die Regelfunktion muss die Werkseinstellung nicht verändert werden.Einstellung bei Reglerausgängen zum KühlenBei Dreipunktreglern müssen folgende Einstellungen vorgegeben werden:Nullpunkt: 0 / Endwert: -100Beispiel(Funktion als Messumformer):Über einen Analogausgang (0...20 mA) soll der Istwert 1 (Wertebereich: 150...500°C) ausgegeben werden, das bedeutet: 150 ... 500°C ≧ 0 ... 20 mA; Nullpunkt: 150 / Endwert: 500 |
| End | -1999...100...+9999 | |
| (Setup) | -1999...0...+9999 | Mit dem Offset kann das Ausgangssignal um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten verschoben werden.Beispiele:ursprünglicherausgegebenerWertOffsetWert294,7+0,3295,0295,3-0,3295,0 |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8 Konfiguration
8.6 Binärfunktionen „binF“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen zugewiesen.
Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert.
Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen werden.
Schaltverhalten

line
| Event | Value | | ------------------ | ----- | | Einschaltflanke | 1 | | Ausschaltflanke | 2 |Die Funktionen sind in zwei Gruppen eingeteilt:
Flanken- getriggerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Einschaltflanken.
Folgende Funktionen sind flankengetriggert:
- Start/Stopp der Selbstoptimierung
- Quittierung der Limitkomparatoren
- Programmstart, -abbruch
- Timer starten
- Abschnittswechsel
Zustands- gesteuerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Ein- bzw. Ausschaltzustände.
- alle übrigen Funktionen
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Binäreingang 1Binary input 1... | b, n l | 0 | ohne FunktionSelbstoptimierung startenSelbstoptimierung abbrechenUmschaltung in den Handbetrieb |
| 1 | |||
| 2 | |||
| 3 | |||
| Binäreingang 8Binary input 8 | b, n θ | 4 | Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet)Verriegelung des HandbetriebsRampe anhalten |
| 5 | |||
| 6 | |||
| Limitkomparator 1Limit comparator 1... | LC l | 7 | Rampe abbrechenSollwertumschaltung |
| 8 | |||
| 9 | ParametersatzumschaltungTastaturverriegelung | ||
| 10 | |||
| 11 | Ebenenverriegelung | ||
| Limitkomparator 4Limit comparator 4 | LC4 | 12 | Anzeige „aus“ mit Tastaturverriegelung |
| 13 | Quittierung der Limitkomparatoren | ||
| 14 | Verriegelung Programmstart | ||
| Timer 1Timer 1 | tF l | 15 | Programm starten |
| 16 | Programm anhalten | ||
| Timer 2Timer 2 | tF2 | 17 | Programm abbrechenAbschnittswechsel |
| 18 | |||
| 19 | Timer 1 (Boost-Funktion) starten | ||
| Logik 1Logic 1 | L o l | 20 | Timer 2 starten |
| 21 | Timer 1 abbrechen | ||
| 22 | Timer 2 abbrechen | ||
| Logik 2Logic 2 | L o 2 | ||
| Ebenenverriegelung:Die Parameter- und Konfigurationsebene sind gesperrt. | |||
| Steuerkontakt 1Control contact 1... | CC l | Programmendesignal:Das Signal ist ca. 1 Sekunde aktiv (Impuls) | |
| Steuerkontakt 4Control contact 1 | CC4 | Textanzeige:Ist die Binärfunktion aktiv, wird ein konfigurierbarer Text auf dem unteren Display angezeigt. Der Text kann einmalig definiert werden (nur über Setup-Programm). | |
| Toleranzband-SignalTolerance band alarm signal | t o L S | ||
| Programmende-SignalProgram end signal | P r E S | Werkseitige Einstellungen:Binäreingang 1 = 19 (Boost-Funktion starten)Binäreingang 2 = 8 (Sollwertumschaltung (Absenkung))sonstige = 0 (ohne Funktion) | |
| Regelkreisüber-wachungs-SignalControl loop monitoring signal | C l o S | ||
| Stellgradüber-wachungs-SignalOutput level monitoring signal | O L E S | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Sollwert- und Parametersatzumschaltung
Über eine Binärfunktion kann zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 bzw. Parametersatz 1 und Parametersatz 2 umgeschaltet werden.
| Sollwertumschaltung Parametersatzumschaltung Binärsignal | ||
| Sollwert 1 aktiv Parametersatz | 1 aktiv 0/Kontakt offen | |
| Sollwert 2 aktiv Parametersatz | 2 aktiv 1/Kontakt geschlossen | |
Um zwischen den vier möglichen Sollwerten umzuschalten, müssen zwei Binärfunktionen auf „Sollwertumschaltung“ konfiguriert werden. Die Zustände der beiden Binärfunktionen werden als Z1 und Z2 bezeichnet und schalten die Sollwerte nach folgender Tabelle um:
| Sollwert Z2 Z1 | ||
| Sollwert 1 0 0 | ||
| Sollwert 2 0 1 | ||
| Sollwert 3 1 0 | ||
| Sollwert 4 1 1 |
0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN
Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu den Binärfunktionen geschieht in absteigender Reihenfolge (siehe Liste rechts), d. h. die erste gewählte Binärfunktion in der Liste ist Z1.
Steuergrösse Zustand
Binäreingang 1
...
Binäreingang 8
Limitkomparator 1
...
Limitkomparator 4
Timer 1
Timer 2
Logik-Formel 1
Logik-Formel 2
Steuerkontakt 1*
...
Steuerkontakt 4*
Toleranzbandsignal*
Programmendesignal*
* nur bei Programmregler/-geber

Beispiel:
Die Auswahl des Sollwertes soll über einen Binäreingang und dem Zustand eines Limitkomparators erfolgen.
Daraus ergibt sich die Zuordnung:
Z1 - Binäreingang 1
Z2 - 1. Limitkomparator
Die Binärfunktionen für Binäreingang 1 und den 1. Limitkomparator sind auf „Sollwertumschaltung“ zu konfigurieren.

Je nach weiterer Konfiguration ergibt sich folgendes Schaltschema:

flowchart
graph TD
A["Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert mit Korrektur"] --> D["Output Symbol"]
B["Sollwert 2*"] --> D
C["Sollwert 3"] --> D
E["Sollwert 4"] --> D
F["Sollwert-umschaltung (aktiver Sollwert)"] --> D
* Eine Ausnahme bildet die Konfiguration eines Programmreglers mit externer Sollwertvorgabe mit und ohne Korrektur. Hier ist Sollwert 2 der Programmsollwert.
Absenkfunktion
Zum Reinigen von Werkzeugen und bei Farbwechseln während des Produktionsprozesses kann die Temperatur der Zonen über die Binärfunktion „Sollwertumschaltung“ auf einen Ruhesollwert abgesenkt werden. Dies geschieht werkseitig über Binäreingang 2, kann aber auch über ein anderes Signal aktiviert werden.

flowchart
graph TD
A["Binäreingang 2"] --> B["Sollwert SP1"]
A --> C["Sollwert SP2 (Ruhesollwert)"]
B --> D["Output"]
C --> D
Die gewünschten Sollwerte werden in der Bedienerebene (OPr) eingestellt.
→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
Der Binäreingang 2 muß entsprechend beschaltet werden (Schalter).
Weitere Funktionen über Setup-Programm
Über das Setup-Programm können mehrere Binärfunktionen miteinander kombiniert werden. Zusätzlich ist eine Binärfunktion „Textanzeige“ möglich. Im unteren Display kann hiermit eine Buchstabenkombination angezeigt werden.
8 Konfiguration
8.7 Anzeige „diSP“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
diSP: Display
Die angezeigten Werte können den gegebenen Anforderungen angepasst werden.
Weiterhin werden hier der Time-Out und die Ebenenverriegelung konfiguriert.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Allgemein | |||
| Obere AnzeigeUpper display | d, SU | (sieheAnalogselektor)Istwert | Anzeigewert für die obere 7-Segment-Anzeige, rot |
| Untere AnzeigeLower display | d, SL | (sieheAnalogselektor)aktueller Sollwert | Anzeigewert für die untere 7-Segment-Anzeige, grün |
| 16-Segmentanzeige16-segment display(Display 3) | d, St | 01234 | Anzeigewert für die zweistellige 16-SegmentanzeigeAbgeschaltetEinheit (°C oder °F)Aktueller AbschnittAktueller ParametersatzText (nur Setup-Programm) |
| Time-OutTime out | tout | 0...180...255s | Zeitspanne, nach der das Gerät automatisch zurück in die Normalanzeige wechselt, wenn keine Taste gedrückt wird. |
| KommastelleDecimal point | dEcP | 012 | keine Nachkommastelleeine Nachkommastellezwei NachkommastellenIst der anzuzeigende Wert mit der programmierten Komma-stelle nicht mehr darstellbar, so wird die Anzahl der Nachkom-mastellen automatisch verringert. Wird der Messwert an-schließend wieder kleiner, so erhöht sich die Anzahl auf denprogrammierten Wert des Dezimalpunktes. |
| HelligkeitBrightness | br, 6 | 0...5 (hell) 0...5 (dunkel) | |
| Ebenenverriegelung (Setup) Keine | Der Zugang zu einzelnen Ebenen kann gesperrt werden.Die Einstellung ist unabhängig von der Binärfunktion „Ebenen-verriegelung“.Mit der Verriegelung der Parameterebene wird auch gleichzei-tig der Start der Selbstoptimierung gesperrt. | ||
| Anwenderdaten (Setup-Programm) | |||
| Es können bis zu acht Parameter aus den verschiedenen Ebenen unter Anwenderdaten (Be-dienerebene) am Gerät angezeigt und editiert werden. Die Symbole für diese Parameter, die imunteren Display angezeigt werden, müssen vom Anwender selbst vorgegeben werden. | |||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.8 Timer „tFct“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
tFct: Timer function
Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersignal (Timer 1+2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgegeben oder intern weiterverarbeitet werden.
Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Die aktuellen Timerlaufzeiten können in der Bedienerebene eingesehen werden.

Timer 1 ist mit der Boost-Funktion vorbelegt.
Symbol Wert/Auswahl Beschreibung
| Fact | 0 | ohne Funktionbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: hh:mmbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: hh:mmToleranzband / Zeiteinheit: hh:mm |
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 | ||
| 4 | bei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: mm:ssbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: mm:ssToleranzband / Zeiteinheit: mm:ss | |
| 5 | ||
| 6 | ||
Signal aktiv Signal inaktiv Funktion „Toleranzband“ Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit.Werkseitige Einstellung:Timer 1 = 1 (Boost-Funktion)Timer 2 = 0 (ohne Funktion) | ||
| t | 0...99:59 Zeitvorgabe | (Zeiteinheit siehe unter Funktion) |
| tolt | 0...999 0=aus |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Timerzeit
Timer time
Toleranzband
Tolerance band
8.9 Schnittstellen „IntF“
| Konfiguration |
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
IntF: Interfaces
Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen die Schnittstellenparameter für die PROFIBUS-DP-Schnittstelle oder die Schnittstelle RS422/485 bzw. Stromschnittstelle konfiguriert werden.
PROFIBUS-DP PrOF →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 012 | IntelMotorolaIntel integer |
| GeräteadresseDevice address | Adr | 0...125 ...255 Adresse im Datenverbund | |
| AnalogmerkerAnalog marker | AnAP | -1999...0...+9999 Analoger Wert | |
| BinärmerkerBinary marker | b, nP | 0 ...255 Binärer Wert | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Modbus / Stromschnittstelle r422 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 0123 | ModbusModbus integerModbus-MasterArburg |
| BaudrateBaud rate | bdrt | 0123 | 9600 Baud19200 Baud38400 Baud4800 Baud |
| DatenformatData format | dft | 0123 | 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, ungerade Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, gerade Parität8 Datenbits, 2 Stoppbits, keine Parität |
| GeräteadresseDevice adress | Adr | 0...1 ...255 Adresse | im Datenverbund |
| Minimale Antwortzeit | (Setup) | 0...500ms | Zeitspanne, die von der Anfrage eines Gerätes in einem Datenverbund bis zur Antwort des Reglers mindestens vergeht. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Schnittstellenbeschreibungen
Das Gerät kann als eigenständiger Master in einem Modbus-System eingesetzt werden. Dadurch ist es möglich, per Tastendruck oder Binärfunktion Daten an alle Geräte (Slaves) im Modbus-System zu senden. Die Slaves müssen Geräte gleichen Typs sein.

flowchart
graph TD
A["Master Slave"] --> B["Device 1"]
A --> C["Device 2"]
A --> D["Device 3"]
A --> E["..."]
A --> F["Device N"]
G["Slave Slave"] --> H["Device 4"]
G --> I["Device 5"]
G --> J["..."]
G --> K["Device N"]
Quelladresse Zieladresse Zieladresse Zieladresse
*Quelladresse des gewünschten Parameters aus der Schnittstellenbeschreibung B70.3041.2.0 entnehmen
*Sofern die Zieladresse nicht dem selben Parameter wie die Quelladresse entspricht die Checkbox anklicken.
(Die Anzahl der übertragbaren Parameter reduziert sich dadurch um 1)
Die Zieladresse ist der entsprechenden Dokumentation des Slaves entnehmen.
*Wortlänge des Parameters eintragen
(siehe Schnittstellenbeschreibung; INT=1, LONG=2, FLOAT=2)
Die Übertragung der Parameter an die Slaves wird über ein binäres Signal (konfigurierbar) oder die Tastenkombination ▼ + EXIT gestartet. Bei einem binären Signal werden die Parameter immer wieder (zyklisch) übertragen, solange das Signal aktiv ist.
Beispiel:
Der Istwert (gefiltert) des Masters soll allen Slaves als Sollwert dienen.
Die Übertragung wird per Tastendruck ausgelöst.

9.1 Selbstoptimierung
Schwingungs- methode
Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Filterzeitkonstante (dF)
In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus:

line
| Time | SO in der Anfahrphase Start der SO | So am Sollwert Start der SO | |------|------------------------------------|-----------------------------| | t1 | w | w | | t2 | w | w | | t3 | w | w | | t4 | w | w |Sprungantwort-Methode
Bei dieser Optimierung werden die Regelparameter mittels eines Stellgradsprunges auf die Regelstrecke ermittelt. Zuerst wird ein Ruhestellgrad ausgegeben bis der Istwert in "Ruhe" (konstant) ist. Anschließend erfolgt automatisch ein vom Anwender definierbarer Stellgradsprung (Sprunghöhe) auf die Strecke. Aus dem resultierenden Istwertverlauf werden die Regelparameter berechnet.
Die Selbstoptimierung ermittelt, je nach voreingestellter Regelstruktur, die optimalen Regelparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Regelparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Filterzeitkonstante (dF)
Die Optimierung lässt sich aus jedem Anlagenzustand starten und kann beliebig oft wiederholt werden.
Es müssen die Ausgänge der Regler (stetig, Relais, Halbleiter), der Ruhestellgrad und die Sprunghöhe (min. 10%) definiert werden.
Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode:
- Optimierung direkt nach "Netz-Ein" während des Anfahrens Erheblicher Zeitgewinn, Einstellung Ruhestellgrad = 0 %.
- Die Regelstrecke lässt sich nur sehr schwer zu Schwingungen anregen (z.B. sehr gut isolierter Ofen mit geringen Verlusten, große Schwingungsdauer)
- Istwert darf den Sollwert nicht überschreiten Ist der Stellgrad bei ausgeregeltem Sollwert bekannt, wird ein Überschwingen nach folgender Einstellung vermieden: Ruhestellgrad + Sprunghöhe <= Stellgrad im ausgeregeltem Zustand

Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Periodendauer auf 8 * Abtastzeit verringert.
Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, dass der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflusst wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann.
Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!)
Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase

line
| t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | | ---------------- | ----------- | ------ | --------- | | Start Sprung Ende | - | - | - | | Springhöhe | - | - | - | | Post-Sprung Ende | - | - | - |Start der Selbstoptimierung während des Betriebs

line
| t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | |----------|-------------|--------|-----------|------------| | Start Sprun | 0 | 0 | 0 | 0 | | g | 0 | 0 | 0 | 0 | | Ende | High | 0 | Low | Low |Start der Selbst- optimierung
*Starten mit ▲ + ▼ (synchron und >4s) Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt.
Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzeige automatisch in die Normalanzeige wechselt. Die Dauer der Selbstoptimierung ist abhängig von der Regelstrecke.


Für die Selbstoptimierung muss die Art der Reglerausgänge definiert werden.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Ist das Gerät als Programmregler konfiguriert, kann die Selbstoptimierung nur gestartet werden, wenn kein Programm läuft (Normalanzeige).
Bei Problemen finden Sie weitere Informationen unter www.jumo.net (Support/FAQ).
Abbruch der Selbst- optimierung
* Abbrechen mit ▲ + ▼ (synchron)
9 Optimierung
9.2 Kontrolle der Optimierung
Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges (z. B. mit Startup) bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung.
Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet. Die Vorgehensweise bei der Einstellung der Reglerparameter ist allerdings auch auf andere Regelstrecken übertragbar.

10.1 Mathematik- und Logikmodul
Über das Setup-Programm können bis zu zwei mathematische Berechnungen oder logische Verknüpfungen von verschiedenen Signalen und Prozessgrößen des Reglers über eine Formel durchgeführt werden.
Bei Mathematik-Formeln steht das Rechenergebnis über die beiden Signale „Mathematik 1“ und „Mathematik 2“ im Analogselektor zur Verfügung. Bei Logik-Formeln steht das Ergebnis der logischen Verknüpfung über die Signale „Logik 1“ und „Logik2“ im Binärselektor und bei der Konfiguration der Binärfunktionen zur Verfügung.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Formeleingabe
- Die Formelzeichenkette besteht aus ASCII-Zeichen und hat eine maximale Länge von 60 Zeichen.
- Die Formel kann nur im Setup-Programm eingegeben werden.
- Die Formeln können frei nach den üblichen mathematischen Regeln eingegeben werden.
- In der Formelzeichenkette dürfen Leerzeichen beliebig eingefügt werden. Innerhalb von Funktionsbezeichnungen, Variablennamen und Konstanten dürfen keine Leerzeichen sein.
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler
Der Regler ist entweder als Differenz-, Feuchte- oder Verhältnisregler voreingestellt (Typenzusatz) oder muss über das Setup-Programm konfiguriert werden. Der Analogeingang 2 muss vorhanden sein.
⇒ Setup/Nur Setup/ Mathematik/Logik /Mathematik 1
Die Prozessgrößen der beiden Analogeingänge sind fest vorgegeben.
Differenzregelung
Es wird die Differenz der Messwerte von Analogeingang 1 und 2 gebildet und über „Mathematik 1“ zur Verfügung gestellt. Eingang 1 wird durch den Regler beeinflusst. Eingang 2 ist die Bezugsgröße.
Differenz: E1-E2

flowchart
graph TD
E1 --> E1a["E1 - E2"]
E2 --> E2a["E2"]
E1a --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
E2a --> ObereAnzeige
ObereAnzeige --> comparator["Comparator"]
comparator --> Output
E1 -->|Mathematik| E1a
E2 -->|Mathematik| E2a
x --> comparator
w --> comparator
E1 = Analogeingang 1
E2 = Analogeingang 2
w = Sollwert
x = Istwert
Für die Funktion als Differenzregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Mathematik 1
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige die Differenz dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
→ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Feuchte- regelung
Mithilfe eines psychrometrischen Feuchtesensors wird - über die mathematische Verknüpfung der Feuchte- und Trockentemperatur - die relative Feuchte ermittelt.
Relative Feuchte: (E1, E2)

flowchart
graph LR
E1 --> Mathematik["Mathematik"]
E2 --> Mathematik
Mathematik --> ObereAnzeige["Obere Anzeige"]
ObereAnzeige --> Comparator["Comparator"]
Comparator --> Output
Mathematik -->|x| x
Mathematik -->|w| w
E1 = Analogeingang 1 (Trockentemperatur)
E2 = Analogeingang 2
(Feuchtetemperatur)
& = Sollwert x & = Istwert
Für die Funktion als Feuchteregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Mathematik 1
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige der Wert für die relative Feuchte dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Verhältnis- regelung
Die Regelung bezieht sich immer auf Analogeingang 1 (E1).
Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von E1 und E2 für die Anzeige und liefert den Sollwert für den Regler. Das Verhältnis der gemessenen Werte kann über die Funktion „Mathematik 1“ abgerufen und angezeigt werden.
Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis E1/E2 in der Sollwertvorgabe programmiert.
Verhältnis: E1/E2

flowchart
graph TD
A["E1"] --> B["E1 / E2"]
C["E2"] --> B
B --> D["Obere Anzeige"]
E["wV"] --> F["w * E2"]
F --> G["x"]
G --> H["Output"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
E1 = Analogeingang 1
E2 = Analogeingang 2
w = Sollwert
wv = Verhältnissollwert
x = Istwert
Für die Funktion als Verhältnisregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:
- Regler-Istwert: Analogeingang 1
- Externer Sollwert: Rampenendwert
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Soll auf einer Anzeige das Verhältnis dargestellt werden, muss eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.
⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
11 Baugruppen nachrüsten
Sicherheits- hinweise

Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung. Nehmen Sie das Nachrüsten der Baugruppen an einem ge- erdeten Arbeitsplatz vor.
Baugruppe identifizieren
* Identifizieren der Baugruppe anhand der aufgeklebten Verkaufs-Artikel-Nummer auf der Verpackung
| Baugruppen Code Verkaufs- | Artikel-Nr. | Platinenansicht | |
| Analogeingang 2 1 70/00442 | 785 | ![]() | |
| 1 Relais (Wechselkontakt) 2 | 70/0044 | 2786 | ![]() |
| 2 Relais (Schließer) 3 70/004 | 42787 | ![]() | |
| 1 Analogausgang 4 70/00442 | 788 | ![]() | |
| 2 Binäreingänge 5 70/00442 | 789 | ![]() | |
| 1 Halbleiterrelais 230V/1A 6 | 70/0044 | 2790 | ![]() |
| Schnittstelle RS422/485 7 70 | 70/00442 | 782 | ![]() |
| PROFIBUS-DP | 8 70/00 | 0442791 | ![]() |
| Stromschnittstelle 20mA | 9 70/00 | 0463952 - |
11 Baugruppen nachrüsten
Geräteein- schub heraus- nehmen
*Frontplatte an den geriffelten Flächen zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Baugruppe nachrüsten
*Optionssteckplatz auswählen (Einschränkungen bei Typ 703045 beachten! (siehe Anschlussplan)
Typ 703045
Typ 703046/48


Bei Typ 703045 sind Relais nur auf Optionssteckplatz 1 nachrüstbar!

* Baugruppe in den Steckplatz einschieben, bis der Steckverbinder einrastet

* Geräteeinschub in das Gehäuse schieben bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten
12.1 Technische Daten
Eingang Thermoelement
| Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- | temperatureinfluss | |||
| Fe-CuNi „L“ | -200 ...+900°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Fe-CuNi „J“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1200°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Cu-CuNi „U“ | -200 ...+600°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Cu-CuNi „T“ | DIN EN 60584 | -200 ...+400°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-Ni „K“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1372°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-CuNi „E“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1000°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCrSi-NiSi „N“ | DIN EN 60584 | -100 ...+1300°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt10Rh-Pt „S“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt13Rh-Pt „R“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt30Rh-Pt6Rh „B“ | DIN EN 60584 | 0 ...1820°C | ≤ 0,25%^1 | 100 ppm/K |
| W5Re-W26Re „C“ | 0...2320 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W25Re „D“ | 0...2495 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W26Re | 0...2400 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Vergleichsstelle Pt 100 intern | ||||
- im Bereich 300...1820°C
Eingang Widerstandsthermometer
| Bezeichnung Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- | temperatureinfluss | |||||
| 3-/4-Leiter | 2-Leiter | |||||
| Pt100 DIN EN 60751 (werkseitig eingestellt) | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,05% | ≤0,4% | 50 ppm/K | |
| Pt500 DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,2% | ≤0,4% | 100 ppm/K | |
| Pt1000 DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,1% | ≤0,2% | 50 ppm/K | |
| KTY11-6 | 2-Leiter | -50 ... +150°C | - | ≤2,0% | 50 ppm/K | |
| Sensorleitungswiderstand | max. 30Ω je Leitung bei Drei- und Vierleiterschaltung | |||||
| Messstrom | ca. 250μA | |||||
| Leitungsabgleich | Bei Drei- und Vierleiterschaltung nicht erforderlich. Bei Zweileiterschaltung kann ein Leitungs-abgleich softwaremäßig durch eine Istwertkorrektur durchgeführt werden. | |||||
Eingang Einheitssignale
| Bezeichnung Messbereich | Mess- | genauigkeit | Umgebungs-temperatureinfluss |
| Spannung | 0(2) ... 10V0 ... 1VEingangswiderstand RE > 100kΩ | ≤0,05%≤0,05% | 100 ppm/K100 ppm/K |
| Strom | 0(4) ... 20mA, Spannungsabfall ≤ 1,5V | ≤0,05% | 100 ppm/K |
| Heizstrom | 0 ...50mA AC | ≤1% | 100 ppm/K |
| Widerstandsferngeber | min. 100Ω, max. 4kΩ | ±4Ω | 100 ppm/K |
Binäreingänge
| potenzialfreie Kontakte |
Messkreisüberwachung
Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar).
| Messwertgeber Messbereichsüber-/ | -unterschreitung | Fühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch | |
| Thermoelement | ● | - | ● |
| Widerstandsthermometer | ● | ● | ● |
| Spannung 2...10V | ● | ● | ● |
| 0...10V | ● | - | - |
| 0 ... 1V | ● | - | - |
| Strom 4...20mA | ● | ● | ● |
| 0...20mA | ● | - | - |
| Widerstandsferngeber | - | - | ● |
• = wird erkannt - =wird nicht erkannt
Ausgänge
| Relais (Wechsler)bei Typ 703046/48SchaltleistungKontaktlebensdauer | 5A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/750.000 Schaltungen bei 1A |
| Relais (Wechsler (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 8A bei 230VAC ohmsche Last100.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 Schaltungen bei 3A |
| Relais (Schließer)bei Typ 703045SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last150.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 bei 1A |
| Relais (Schließer (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/900.000 Schaltungen bei 1A |
| Logikausgang 0/12V / 30mA max. (Summe der Ausgangsströme) oder0/18V / 25mA max. (Summe der Ausgangsströme) | |
| Halbleiterrelais (Option)SchaltleistungSchutzbeschaltung | Der Haltestrom des Triac beträgt mindestens 50 mA.1A bei 230VVaristor |
| Spannung (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...10V / 2...10 R_Last ≥ 500 ≤ 0,5% |
| Strom (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...20mA / 4...20mAR _Last ≤ 500 ≤ 0,5% |
| Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformerbei Typ 703046/48Spannung | galvanisch getrennt, ungeregelt17V bei 20mA, Leerlaufspannung ca. 25V |
Regler
| Reglerart Zweipunktregler (werkseitig eingestellt),Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler, Stetiger Regler | |
| Reglerstrukturen P/PD/PI/PID | |
| A/D-Wandler Auflösung dynamisch bis 16 | Bit |
| Abtastzeit | 50ms, 90ms, 150ms, 250ms (werkseitig eingestellt: 250ms) |
Elektrische Daten
| Spannungsversorgung (Schaltnetzteil) | AC 110 ... 240V -15/+10%, 48 ... 63HzAC/DC 20...30V, 48...63Hz | |||
| Elektrische Sicherheit Typ 703045: nach DIN EN 61010, Teil 1Typ 703046/48: nach DIN EN 60730Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 | ||||
| Leistungsaufnahme Typ 703045: max. 8VATyp 703046/48: max. 13VA | ||||
| Datensicherung EEPROM | ||||
| Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubklemmen,Leiterquerschnitt bis max. 2,5mm^2 mit Aderendhülse (Länge: 10mm)Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen | ||||
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | ||
| ohne Aderendhülse | 0,34mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm(Abisolierung) | |
| Aderendhülse ohne Kragen | 0,25mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 | 1,5mm^2 | 2,5mm^2 | 12mm | |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 12mm | |
| Elektromagnetische VerträglichkeitStöraussendungStörfestigkeit | DIN EN 61326-1Klasse BIndustrie-Anforderung | |||
Gehäuse
| Gehäuseart | Kunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN IEC 61554 |
| Einbautiefe 90 mm | |
| Umgebungs-/Lagertemperaturbereich | 0 ... 55°C / -30...+70°C |
| Klimafestigkeit | rel. Feuchte ≤ 90% im Jahresmittel ohne Betauung |
| Gebrauchslage horizontal | |
| Schutzart nach DIN EN 60529, frontseitig IP 65, rückseitig IP 20 | |
| Gewicht (voll bestückt) | Typ 703045: ca. 220gTyp 703046: ca. 380gTyp 703048: ca. 490g |
Schnittstelle
Modbus
| Schnittstellenart | RS422/RS485 |
| Protokoll | Modbus, Modbus Integer, Modbus Master |
| Baudrate | 4800, 9600, 19200, 38400 |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
| Max. Anzahl der Teilnehmer | 32 |
| PROFIBUS-DP | |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
TTY-Stromschnittstelle
| Schnittstellenart | Strom 0/20mA |
| Protokoll | Arburg |
| Baudrate | 4800, 9600, 19200, 38400 |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
| Max. Anzahl der Teilnehmer | abhängig von der Stromquelle bzw. deren Spannungsversorgung;Spannungsabfall pro Gerät: ca. 2,5 V bei 20 mA |
12 Anhang
Zulassungen/Prüfzeichen
| Prüfzeichen | Prüfstelle | Zertifikate/Prüfnummern | Prüfgrundlage | gilt für |
| c UL us Underwriters Laboratories E 201387 UL | 61010-1 | CAN/CSA-C22.2 No. 61010-1 | dTRON 304 plastdTRON 308 plast | |
12.2 Alarmmeldungen
| Anzeige Ursache Fehlerbehebung | Prüfen/Instandsetzen/Tauschen | |
| - 1999 (blinkt!) | Messbereichsunterschreitung des angezeigten Wertes | - Prüfen, ob der angeschlossene Fühler mit der konfigurierten Fühlerart und Linearisierung übereinstimmt- Anschluss des Fühlers und Anschluss-klemmen prüfen- Anschlussleitung prüfen- Fühler auf Fühlerbruch und Fühlerkurz-schluss prüfen- Bei Einheitssignal: Liegt das Signal inner-halb des zulässigen Bereichs (z. B. 4...20mA)? |
| 9999 (blinkt!) | Messbereichsüberschreitung des angezeigten Wertes | |
| 9999 (untere Anzei-ge) | Fehler in der Stellgradrückmel-dung beim Dreipunktschritt-regler | Eingangssignal für Stellgradrückmeldung überprüfen |
| - - - - (blinkt!) | Eingangssignal für Regler-Ist-wert abgeschaltet | Eingangssignal in Konfigurationssebene aus-wählen |
| alle Anzeigen an; untere 7-Segment-An-zeige blinkt | Watchdog oder Netz ein lösen Initialisierung aus (Reset). | Regler austauschen, wenn Initialisierung län-ger als 5s |
| ProF | PROFIBUS-Fehler Kann durch die Einstellung der PROFIBUS-Adresse auf „0“ unterdrückt werden, wenn die PROFIBUS-Schnittstelle nicht genutzt wird | |
| OPT | Hardware-Konfigurationsfehler Die Belegung der Steckplätze mit Options-platinen überprüfen | |
Unter Messbereichsüber-/-unterschreitung (Range) sind folgende Ereignisse zusammengefasst:
- Fühlerbruch/-kurzschluss
- Messwert liegt außerhalb des Regelbereiches des angeschlossenen Fühlers
- Anzeigenüberlauf
12 Anhang
A
Abmessungen 11
Absenkfunktion 67
Abtastzeit 43
Analogeingang 41
Analogmerker 71
Analogselektor 40
Anfahrrampe 56
Anschlusspläne 17
Anwenderdaten 26
Anzeige 68
Anzeigen 25
Anzeigenende 42
Ausgänge 61
Nummerierung 61
B
Baudrate 71
Baugruppe
identifizieren 79
nachrüsten 79
Binärausgang 62
Binärfunktionen 64
Binärmerker 71
Boostfunktion 53
D
Datenformat 71
Dicht-an-dicht-Montage 13
Differenzregelung 77
E
Ebenenkonzept 26
Ebenenverriegelung 27, 68
Einbau 14
Einheit 55
Temperatur-Einheit 43
Einschaltverzögerung 59
Endwert 63
F
Feuchteregelung 78
Filterzeitkonstante 42
Formeleingabe 77
Fühlerart 41
G
Galvanische Trennung 16
Geräteadresse 71
Grenzwert 58
H
Handbetrieb 29, 46, 63
Hand-Stellgrad 46
Heisskanal 56
Heizstromüberwachung 43
Helligkeit 68
|
Installationshinweise 15
K
Kommastelle 68
L
Lieferumfang 10
Limitkomparator 57
Limitkomparatorfunktionen 57
Linearisierung 41
M
Messwertkorrektur 42
Modbus-Master 72
Montageort 11
N
Nachkalibrierung 44
Kundenspezifische 42
Netzfrequenz 43
Nullpunkt 63
0
Optimierung 76
P
Parameterebene 37
Parametersatzumschaltung 65
Passwort 39
PC-Interface 10
Pflege der Frontplatte 14
Programme eingeben 30
Programmkurve verschieben 33
Programmstart 55
Protokollart 71
Prozessdaten 35
Q
Quittierung 60
R
Rampensteigung 55
Range-Stellgrad 46
Regelkreisüberwachung 49
Regler 46
Reglereinschub herausnehmen 14
Ruhestellgrad 47
S
Schaltdifferenz 58
Schaltverhalten 64
Schnittstelle 71
Selbstoptimierung 47, 73
Setup- Programm 10
Sicherheitshinweise 79
Signalart 63
Sollwert 35
Externer 47
Sollwertgrenzen 46
Sollwertumschaltung 65
Sprungantwort-Methode 73
Sprunghöhe 47
Stellgradüberwachung 51
Steuerkontakte 55
T
Textanzeige 65
Time-Out 68
Timer 70
Toleranzband 55, 70
Typenerklärung 9
V
Verhältnisregelung 78
Vorlaufzeit 55
W
Werte eingeben 28
Wirksinn 46, 70–71
Wischerzeit 60
Z
Zeiten eingeben 28
Zubehör 10
Zugangscode 39
Übersicht der Konfigurationsebene
| InP InP ISEnSFühlerart Sensor type | |||||
| Seite 41 | InP20 nLinearisierung Linearization | ||||
| OFFSMesswertkorrektur Measurement offset | |||||
| SCLAnzeigeanfang Display start | |||||
| SCHAnzeigeende Display end | |||||
| dFFilterzeitkonstante Filter time constant | |||||
| Ft5Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value | |||||
| FtE Nachkalibrierung Ende | Fine tuning end value | ||||
| HEAt Heizstromüberwachung | Heater current monitoring | ||||
| In i2Un tEinheit Unit | |||||
| CycL Abtastzeit | Sampling cycle time | ||||
| CntrSeite 46 | Ctyp Reglerart | Controller type | |||
| CPct Wirksinn | Control action | ||||
| InHR Verriegelung Handbetrieb | Inhibit manual mode | ||||
| HAndHandstellgrad Manual output | |||||
| rOutSignal bei Range Range output | |||||
| SPLSollwertanfang Setpoint low | |||||
| SPH Sollwertende Setpoint high | |||||
| CPr Regler-Istwert | Controller process value | ||||
| ESPexterner Sollwert external setpoint | |||||
| FEEd Stellgradrückmeldung Method of tuning | Output feedback | ||||
| tYPtMethode Tune Method of tuning | |||||
| InHt Verriegelung Tune Output of tuning 1 | Inhibit tuning | ||||
| Ott tAusgang 1 Tune Output of tuning 2 | |||||
| Ott2Ausgang 2 Tune Output of tuning 2 | |||||
| SOut Ruhestellgrad | Controller standby output | ||||
| StcS1 Sprunghöhe | Step size | ||||
| InHC Regelkreisüberwachung | Control loop monitoring | ||||
| tC Ansprechzeit Response time | |||||
| toLC Überwachungsband | Monitoring band | ||||
| InHY Stellgradüberwachung | Output level monitoring | ||||
| tSYermittlungszeit Determination time | |||||
| toLY Überwachungsband | Monitoring band | ||||
| tOny Alarmeinschaltverzögerung | Alarm trigger delay | ||||
| dI Fb Regeldifferenzband | Control difference band | ||||
| Fctb Boost-Funktion | Boost function | ||||
| boStBoost-Wert Boost value | |||||
| ProSeite 54 | FnctFunktion Function | ||||
| Un tZeit/Einheit Unit of slope | |||||
| rASL Rampensteigung | Ramp slope | ||||
| toLP Toleranzband | Tolerance band | ||||
| LCSeite 57 | LC1 Fnct Funktion | Function | |||
| LC2 RL Grenzwert | Limit value | ||||
| LC3 HYSst Schaltdifferenz Switching differential | |||||
| LC4 AcrA Wirkungsweise/Signal bei Range Action/Range response | |||||
| tOn Einschaltverzögerung Switch-on delay | |||||
| tOFF Ausschaltverzögerung Switch-off delay | |||||
| AcnL Quittierung acknowledgement | |||||
| tPul Wischerzeit pulse time | |||||
| LCPr LK-Istwert Limit comparator PV | |||||
| LCSP LK-Sollwert Limit comparator SP | |||||
| OutPSeite 61 | Out1 Binärausgang 1 Binary output 1 | ||||
| ... ... ... ... | |||||
| Out0 Binärausgang 10 Binary output 10 | |||||
| OutA Out5 Ausgang 5 (Analogausgang) Analog output 5 Function | |||||
| Frct Funktion | |||||
| Si,En Signalart | |||||
| rOut Signal bei Range Range output | |||||
| OPnt Nullpunkt | |||||
| End Endwert | |||||
| ... ... ... ... | |||||
| Out7 Ausgang 7 (Analogausgang) Analog output 7 | |||||
| bi nFSeite 64 | bi n1 Binäreingang 1 Binary input 1 | ||||
| ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... | fict Frct S,En Signalart Signal bei Range Range output | ||||
| fi1 Limitkomparator 1 Limit comparator 1 | |||||
| ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ...... .. ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . | f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f/f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f f \textbf{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f} g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f} g{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}h{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}gg{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}ng{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}m{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f}g_{f} | fluct Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalart Signalar llogik 1 Logic 1 Logic 2 Steuerkontakt 1 Control contact 1... Steuerkontakt 4 Control contact 4 Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzhandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal Toleranzahandband-Signal ToleranzahandballSelnProgrammende-Signal Program end signalRegelkreisüberwachungs-Signal Control loop monitoring signalLogisStellgradüberwachungs-Signal Output level monitoring signal | ||||
d SPd Suobere Anzeige Upper display
Seite 68
d. Stuntere Anzeige Lower display
dEcPKommastelle Decimal point
bri 6Helligkeit Brightness
d, 5316-Segmentanzeige 16-segment display
bOutTime-Out Time out
tFcttf |fctFunktion Function
| Seite 70 | tF2t | Timerzeit Timer time | ||
| tolt | Toleranzband | Tolerance band | ||
| IntFSeite 71 | ProF | ProtAdrAnRANalogmerkerb. nPBinärmerker | ProtokollartGeräteadresse | ProtocolDevice adress |
| Analog markerBinary marker | ||||
| r422 | ProtbdrtBaudrate Baud ratedftAdr | Protokollart | Protocol | |
| DatenformatGeräteadresse | Data formatDevice adress | |||

JUMO GmbH & Co. KG
Moritz-Juchheim-Straße 1
Technischer Support Deutschland:
Telefon: +49 661 6003-300
oder - 653 oder -899
Telefax: +49 661 6003-881729
E-Mail: service@jumo.net
JUMO Mess- und Regelgeräte Ges.m.b.H
Pfarrgasse 48
1232 Wien, Austria
Telefon: +43 1 610610
Telefax: +43 1 6106140
E-Mail: info@jumo.at
Internet: www.jumo.at
Technischer Support Österreich:
Telefon: +43 1 610610
Telefax: +43 1 6106140
E-Mail: info@jumo.at
JUMO Mess- und Regeltechnik AG
Laubisrütistrasse 70
Internet: www.jumo.ch
Technischer Support Schweiz:
Telefon: +41 44 928 24 44
Telefax: +41 44 928 24 48
E-Mail: info@jumo.ch
Der Heizstrom kann mit dem Limitkomparator 1 auf eine Über- und/oder Unterschreitung eines Grenzwertes überwacht werden (Funktion Ik7 und Ik8).Mit der Konfiguration der Heizstromüberwachung wird auch gleichzeitig der Leckstrom überwacht. Dies geschieht intern mit einem Limitkomparator mit Funktion Ik7, einer Schaltdifferenz von 0 und einem Grenzwert, der 1 Prozent des Grenzwertes von Limitkomparator 1 entspricht. Das Ausgangssignal wird ebenfalls über den Ausgang von Limitkomparator 1 ausgegeben.
invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen).
t1 Netz ein (w1 aktiv)t2...t3 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbrucht4...t5 Rampenstoppt6 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Weiterlauf, Toleranzband.
Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

























b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet
c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion
Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkomparators während der Anfahrphase verhindert.
Funktion „Toleranzband“
Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit.Werkseitige Einstellung:Timer 1 = 1 (Boost-Funktion)Timer 2 = 0 (ohne Funktion)






