PAX I - Messung Wachendorff - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts PAX I Wachendorff als PDF.
| Produkttyp | Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer |
| Modell | PAX I |
| Marke | Wachendorff |
| Abmessungen (B x H x T) | 97 mm x 50 mm x 104 mm |
| Gewicht | ca. 300 g |
| Spannungsversorgung | 85–250 VAC (PAXI0000) oder 11–36 VDC/24 VAC (PAXI0010) |
| Leistungsaufnahme | max. 18 VA (AC) / 14 W (DC) |
| Anzeige | 6-stellige rote oder grüne LED, 14 mm hoch |
| Zählerfunktionen | Programmierbarer Zähler A, B, C (Summe/Differenz), Tachometer, Min-/Max-Speicher |
| Eingänge | 2 universelle Impulseingänge (NPN, PNP, TTL, CMOS, potentialfreie Kontakte) |
| Optionale Ausgangskarten | Relais (2 Wechsler oder 4 Schließer), Transistor NPN/PNP, Analog 0/4–20 mA oder 0–10 V, Schnittstellen (RS232, RS485, DeviceNet, Modbus, PROFIBUS-DP) |
| Schutzart | IP65 von vorne (strahlwasserfest und staubdicht) |
| Umgebungstemperatur Betrieb | 0 °C bis +50 °C (mit allen Karten bis +45 °C) |
| Lagertemperatur | -40 °C bis +60 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | max. 85 % rF, nicht kondensierend |
| Elektromagnetische Verträglichkeit | EN 50081-2 (Störaussendung), EN 50082-2 (Störfestigkeit) |
| Lieferumfang | Gerät, Befestigungsmaterial, Dichtung, Betriebsanleitung |
| Reinigung | Weiches Tuch mit milder Seifenlauge; keine scharfen Putzmittel oder Lösungsmittel |
| Wartung | Wartungsfrei bei sachgemäßer Verwendung |
| Hersteller | Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG, Industriestrasse 7, D-65366 Geisenheim |
Häufig gestellte Fragen - PAX I Wachendorff
Benutzerfragen zu PAX I Wachendorff
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Messung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PAX I - Wachendorff und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PAX I von der Marke Wachendorff.
BEDIENUNGSANLEITUNG PAX I Wachendorff
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Bestellhinweise
| Typ Bestell-Nr. | |
| Zähler/ Tachometer/ Fernanzeige PAX I mit- 85 bis 250 VAC-Versorgung PAX10000- 11 bis 36 VDC/24 VAC-Versorgung PAX10010Zubehör:Steckbare Schnittstellenkarte RS 485 PAXCDC10 | |
| Steckbare Schnittstellenkarte RS 485 mit 2x RJ11-Stecker PAXCDC1C | |
| Steckbare Schnittstellenkarte RS 232 PAXCDC20 | |
| Steckbare Schnittstellenkarte RS 232 mit 9-poligom SUB-D-Stecker PAXCDC2C | |
| Steckbare Schnittstellenkarte DeviceNET PAXCDC30 | |
| Steckbare Schnittstellenkarte MODBUS | PAXCDC40 |
| Steckbare Schnittstellenkarte PROFIBUS-DP PAXCDC50 | |
| Steckbare Analogausgangskarte PAXCDL10 | |
| Steckbare Relaisausgangskarte 2 x Wechsler PAXCDS10 | |
| Steckbare Relaisausgangskarte 4 x Schließer PAXCDS20 | |
| Steckbare Transistorausgangskarte 4 x NPN Open-Kollektor Transistoren PAXCDS30 | |
| Steckbare Transistorausgangskarte 4 x PNP Open-Kollektor Transistoren | PAXCDS40 |
| Einsteigerpaket für PAX an den PC Beinhaltet die Software Crimson2, eine Schnittstellenkarte RS 232 und ein Verbindungskabel RS 232 | PAXOEMSS |
| USB-Einsteigerpaket PAX an den PC Beinhaltet die Software Crimson2, eine Schnittstellenkarte RS 232 und ein Verbindungskabel RS 232/USB | PAXOEMS1 |
| Programmiersoftware Crimson2 für Windows | SFCRM200 |
| Rundum IP65 Aluminiumgehäuse – andere Gehäusetypen bitte anfragen | GEH0IP65 |
| Hutschienenadapter | BMK90000 |
| – Bitte für ein grünes Display eine “1” an der 6. Stelle der Bestellnummer angeben (z.B. PAXxx1xx) | |

WACHENDORFF
Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG
Industriestrasse 7
D-65366 Geisenheim
Tel.: +49 (0) 67 22 / 99 65 - 20
Fax:+49 (0) 67 22 / 99 65 - 78
www.wachendorff.de
Betriebsanleitung für
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Version: 3.00


Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

Inhalt
1 Vorwort 2
2 Sicherheitshinweise 2
2.1 Allgemeine Hinweise 2
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 2
2.3 Qualifiziertes Personal 2
2.4 Restgetahren 2
2.5 CE-Konformität 2
3 Beschreibung 2
4 Einbau der Ausgangskarten 3
5 Montage 3
6 Elektrische Installation 4
6.1 Jumpereinstellung 4
6.2 DIP-Schalter
6.3 Anschlüsse 4
6.4 Anschluss des Eingangssensors 4
6.5 Installationshinweise 6
7 Programmierung
7.1 Programmabschnitt 1
-Eingangsparameter-8
7.2 Programmabschnitt 2
-Benutzereingänge & Funktionstasten- 10
7.3 Programmabschnitt 3
-Zugriffsrechte- 11
7.4 Programmabschnitt 4
-Tachormeter- 12
7.4.1 Linearisierung 15
7.5 Programmabschnitt 5
- Eingangsparameter Zähler Co. 16
7.6 Programmabschnitt 8
1.0 Programmaßschnitt 6
-Grenzwerparameter- 17
7.7 Programmabschnitt 7
1.7 Programmaßschnitt: 1
Serielle Schnittstelle 19
-Senelle Schrittstelle-
7.9 Programmaphrenite R
7.8 Programmabschnitt 8
Aerlöseveragen 20
-Analogausgang-20
7.9 Programmabschnitt 9
Service Funktionen 24
*Service Funktionen* 21
8 Fehlermeldungen
9 Wartung und Pflege
10 Spezifikationen
Anhang 24
I Ausgangskarten 24
1.1 Einbau der Ausgangskarten 24
I.Ⅱ Grenzwertkarte PAXCDS 24
I.III Analogausgangskarte PAXCDL 25
I.IV Schnittstellenkarte PAXCDC 26
II Programmierung - Kurzübersicht
Bestellhinweise
Stand 12/07 Angaben ohne Gewähr. Immater und Änderungen vorbehalten.
- Raum für Notizen -

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
7-5-L-Serielle Schnittstelle
| Anzeige Parameter Werks- Eigene einstellung Einstellung | ||
| bRd4 9600 Baudrate | ||
| dRd4 1 Datenbits | ||
| Pfr. Odd Parität | ||
| Addr. 0 Adresse | ||
| Rare. YES gekürzte Übertragung | ||
| A C02 YES Zähler A | ||
| b C02 Zähler B | ng | |
| c C02 Zähler C | ng | |
| rRef. No Tachomotor | ||
| NcD. No Max./Min.-wert | ||
| SCFRC Skallerfaktor | ng | |
| CZLfd Start-ist-Wert | ng | |
| SPBz Grenzworte | ng | |
B-Cut-Analogausgang
| Anzeige Parameter Werks- EigeneEinstellung Einstellung | |
| TYPE N-20 Ausgangssignal | |
| RS-10 - ReZ Zuordnung | |
| RM-10 D unt. Anzeigewert | |
| RM-M1 1000b. Anzeigewert | |
9-FCS-Service Funktionen
| Anzeige Parameter Werks- Eigene einstellung Einstellung | |
| d-Lfu 3 Anzeigenintensität15 Stufen;0 - 15 | |
| Cadt Zugangscodevs - Kalifrierungss - Werkseinstellung | |
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX

1 Vorwort
Verehrter Kunde!
Wir bedanken uns für Ihre Entscheidung ein Produkt unseres Hauses einzusetzen und gratulieren Ihnen zu diesem Entschluss.
Die Geräte der Digitalanzeigenserie PAX können vor Ort für zahlreiche unterschiedliche Anwendungen programmiert werden.
Um die Funktionsvielfalt dieses Gerätes für Sie optimal zu nutzen, bitten wir Sie folgendes zu beachten:
Jede Person, die mit der Inbetriebnahme oder Bedienung dieses Gerätes beauftragt ist, muß die Betriebsanleitung und insbesondere die Sicherheitshinweise gelesen und verstanden haben!
2 Sicherheitshinweise

2.1 Allgemeine Hinweise
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf das Gerät nur nach den Angaben in der Betriebsanleitung betrieben werden. Bei der Verwendung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör,
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Geräte der Digitalanzeigenserie PAX dienen zur Anzeige und Überwachung von Prozeßgrößen. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgernäß.
Ein Gerät der Digitalanzeigenserie PAX darf nicht als alleiniges Mittel zur Abwendung gefährlicher Zustände an Maschinen und Anlagen eingesetzt werden. Maschinen und Anlagen müssen so konstruiert werden, daß fehlerhafte Zustände nicht zu einer für das Bedienpersonal gefährlichen Situation führen können (z. B. durch unabhängige Grenzwertschalter, mechanische Verriegelungen, etc.).
2.3 Qualifiziertes Personal
Geräte der Digitalanzeigenserie PAX dürfen nur von qualifiziertem Personal, ausschließlich entsprechend der technischen Daten verwendet werden.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit der Aufstellung, Montage, Inbetriebnahme und Betrieb dieses Gerätes vertraut sind und die über eine ihrer Tätigkeit entsprechenden Qualifikation verfügen.
2.4 Restgefahren
Die Geräte der Digitalanzeigenserie PAX entsprechen dem Stand der Technik und sind betriebssicher. Von den Geräten können Restgefahren ausgehen, wenn sie von ungeschultem Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient werden.
In dieser Anleitung wird auf Restgefahren mit dem folgenden Symbol hingewiesen:

Dieses Symbol weist darauf hin, daß bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise Gefahren für Menschen bis zur schweren Körperverletzung oder Tod und/oder die Möglichkeit von Sachschäden besteht.
2.5 CE-Konformität
Die Konformitätserklärung liegt bei uns aus. Sie können diese gerne beziehen. Rufen Sie einfach an.
3 Beschreibung
Der PAXI ist ein programmierbarer digitaler Zähler/Tachomeler, der für den Anschluss aller handelsüblichen Sensoren konzipiert ist. Er verfügt über 2 Eingänge, die als zwei unabhängige Zähler A und B oder als ein Zähler und/oder ein Tachometer verwendet werden können, sowie einen dritten Zähler C für die Summen-/Differenzbildung der Zähler A und B. Der Zähler C kann auch über die serielle Schnittstelle (Option) als Busanzeige eingesetzt werden.
Die Zähler und der Tachometer können frei skaliert und somit an die gestellten Anforderungen angepasst werden. Zusätzliche Anzeigen wie Minimalwert-/Maximalwertanzeige sowie ein skalierbarer Impulsausgang sind ebenfalls möglich.
Steckbare Ausgangskarten lassen auch eine nachträgliche Aufrüstung dieses Gerätes der Digitalanzelgenslerle PAX zu. Dieses PAX-Gerät kann mit einer Grenzwertkarte (Relais oder Transistoren), einer Schnittstellenkarte (RS232, RS485, DeviceNet, Modbus oder PROFIBUS-DP) und einer Analogausgangskarte (0/4 bis 20 mA und 0-10V) bestückt werden.

Bild 3.1: Frontansicht

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

4 Einbau der Ausgangskarten
Die Geräte der PAX-Serie können mit bis zu drei Ausgangskarten bestückt werden. Dies sind: - eine Grenzwertkarte
- eineAnalogausgangskarte
- eine Schnittstellenkarte
Maximal kann das Gerät mit einer Schnittstellenkarte, einer Relais- oder Transistorausgangskarte und einer Analogausgangskarte bestückt werden.

Bild 4.1: Ausgangskarten
- Schieben Sie das Gehäuse wieder auf die Hauptplatine, bis die Gehäuseklemmen einrasten.

Berühren Sie die Platinen nur an den Kanten, da die Bauteile durch statische Aufladung zerstört werden können!
5 Montage
Die Geräte der Digitalanzeigenserie PAX sind für den Schalttafeleinbau konzipiert. Bei sachgerechtem Einbau wird ein Staub- und Strahlwasserschutz nach IP65 erreicht (von vorne). Für die Schalttafel wird eine Mindestdicke von 3 mm empfohlen.

Bild 5.1: Schalttafelausschnitt

Bevor das Gerät eingebaut wird, müssen alle gewünschten Steckkarten installiert werden!

Achten Sie darauf, daß beim Abziehen des Gehäuses keine Spannung am Gerät anliegt!
Die Ausgangskarten haben feste Einbaupositionen. Die Steckverbinder der Karten sind so konstruiert, das jede Karte nur auf eine bestimmte Position passt. Die Einbauposition der Karten ist in Bild 4.1 ersichtlich.
Gehen Sie beim Einbau einer Ausgangskarte wie folgt vor:
- Drücken Sie die Gehäuseklemmen zusammen und ziehen Sie das Gehäuse nach hinten von der Hauptplatine.
- Stecken Sie die Ausgangskarte auf den entsprechenden Steckplatz (siehe Bild 4.1).
Montageanleitung
- Schalttafelausschnitt nach angegebenen Maßen anfertigen, entgraten und fettfrei reinigen.
- Befestigungsrahmen nach hinten wegziehen.
- Dichtung von hinten bis zum Frontrahmenüber das Gerät schieben.
- Gerät von der Frontseite durch den Ausschnitt schieben, bis die Dichtung die Schalttafel berührt.
- Gerät von vorne gegen die Schalttafel drücken und gleichzeitig den Befestigungsrahmen von hinten über das Gerät schieben, bis er einrastet und sich nicht mehr weiterschieben lässt.
- Abwechselnd beide Schrauben langsam anziehen, bis das Gerät fest im Ausschnitt sitzt (max. Drehmoment ca. 79 N/cm).
Das Gerät ist nun fertig montiert.
| Anzeige Parameter | Werks-instellung | Eigene Einstellung | |
| rdSP5 | Displaywert für Skalierpunkt 6 | 5000 | |
| r lAP5 | Eingangswert für Skalierpunkt 6 | 50000 | |
| rdSP6 | Displaywert für Skalierpunkt 7 | 6000 | |
| r lAP6 | Eingangswert für Skalierpunkt 7 | 60000 | |
| rdSP1 | Displaywert für Skalierpunkt 8 | 1000 | |
| r lAP1 | Eingangswert für Skalierpunkt 8 | 70000 | |
| rdSP8 | Displaywert für Skalierpunkt 9 | 8000 | |
| r lAP8 | Eingangswert für Skalierpunkt 9 | 80000 | |
| rdSP9 | Displaywert für Skalierpunkt 10 | 9000 | |
| r lAP9 | Eingangswert für Skalierpunkt 10 | 90000 | |
| r bound | Rundungsfaktor | 1 | |
| LOCul2 | Niedringsignalunter-drückung | 0 | |
| M1-k | Erfassungszeit für Maximalzeit | 20 | |
| L0-k | Erfassungszeit für Minimalwert | 20 | |
5-[E] - Eingangsparameter Zähler C
| Anzeige Parameter | Werks-einstellung | Eigene Einstellung | |
| C C#t | Zähler C Betriebs-parameter | RONE | |
| Cr ESEL | Rückstellung | 2Er-O | |
| Cd ECPt | Dezimalpunkt | 8 | |
| CSCFRC | Skalienfaktor | 100000 | |
| CSCRLr | Multiplikator | 1 | |
| CCALr ID | Start- Ist-Wert | 500 | |
| C P-UP | Rückstellung | 80 | |
6 -5PE -Grenzwertparameter
| Anzeige Parameter | Werks-einstellung | Eigene Einstellung | |
| SPSEL | Grenzwertauswahl | NO SP-1 SP-2 SP-3 SP-4 | |
| Llt-n | Indikatorvorhalten für Grenzwert Nr. x | NO, | |
| Dlt-n | Ausgangslogik für Grenzwert Nr. x | NO, | |
| SUP-n | Schalterverhalten der Grenzwertausgänge bei Einschalten des Gerätes | OFF | |
| ALT-n | Betnebsart für Grenzwert Nr. x | OFF | |
| RST-n | Zuordnung für Grenzwert Nr. x | R CBL | |
| SP-n | Sollwert für Grenzwert Nr. x | 100 | |
| Ern-n | Schleppvorwahl | NO | |
| EVP-n | Grenzwertverhalten Grenzwert Nr. x | H I | |
| Stb-n | Startverhalten für Grenzwert Nr. x | NO | |
| EUT-n | Ausschaltzeit für Grenzwert Nr. x | 100 | |
| Auto-n | Automatische Rückstellung des Zählers | NO | |
| rSd-n | Rückstellung des Ausgangs bei Rückstellung des Zählers | NO | |
| rSRS-n | Rückstellung des Ausgangs bei Aktivierung Grenzwert x+1 | NO | |
| rSRE-n | Rückstellung des Ausgangs bei Deaktivierung | NO | |

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
II Programmierung - Kurzübersicht
I - INP- Zähler A und B Eingangsparameter
| Anzeige Parameter Werks: Eigene | ||
| einstellung | Einstellung | |
| R CNE cHähler A Betriebsart | ||
| RcSEt Zähler A Rückstellung | ||
| RdCEPt Dähler A Dezimalpunkt | ||
| RSCFAC Zähler A Skalierfaktor 100000 | ||
| Zähler A Skalierfaktor 100000 | ||
| Alternativ | ||
| RSCALr Zähler A Multiplikator 1 | ||
| RCAELd Zähler A Start-1st-Wert 500 | ||
| Zähler A Start-1st-Wert 500 | ||
| Alternativ | ||
| R P-UP Zähler A Startverhalten 10 | ||
| PrSEN Impulsausgang 10 | ||
| PrURL Skalierfaktor 100000 | ||
| b CNE Zähler B Betriebsart NONE | ||
| brESET Zähler B Rückstellung 2Er 0 | ||
| bDCEPt Zähler B Dezimalpunkt 0 | ||
| bSCFAC 700000 Skalierfaktor | ||
| Zähler B Skalierfaktor 100000 | ||
| Alternativ | ||
| bSCALr Zähler B Multiplikator 1 | ||
| bCAELd Zähler B Start-1st-Wert 500 | ||
| Zähler B Start-1st-Wert 500 | ||
| b P-UP Zähler B Startverhalten 10 | ||
2-FNC-Benutzereingänge, Funktionstasten
| Anzeige Parameter | Werks-einstellung | Eigene Einstellung | |
| y_S,-1 | Benutzeroingang 1 | no | |
| y_S,-2 | Benutzeroingang 2 | no | |
| y_S,-3 | Benutzeroingang 3 | no | |
| F_1 | Taste 'F'1 | no | |
| F_2 | Taste 'F'2 | no | |
| r_St | Taste 'r'St | dSP,St | |
| S_c-F_1 | 2. Fkt. Taste 1 | no | |
| S_c-F_2 | 2. Fkt. Taste 2 | no | |
3-LOC-Zugriffsrechte
| Anzeige Parameter | Werks-einstellung | Eigene Einstellung | |
| R CAt | Zähler A | rEd | |
| h CAt | Zähler B | LOC | |
| C CAt | Zähler C | LOC | |
| rABE | Tachometer | rEd | |
| N1 LOC | Maximalwert Tacho | ||
| LO LOC | Minimalwert Tacho | ||
| SP-1 | Grenzwert 1 | LOC | |
| SP-2 | Grenzwert 2 | LOC | |
| SP-3 | Grenzwert 3 | LOC | |
| SP-4 | Grenzwert 4 | LOC | |
| RCABld | Start-Ist-Wert Zähler A | LOC | |
| bCBBld | Start-Ist-Wert Zähler B | LOC | |
| CCABld | Start-Ist-Wert Zähler C | LOC | |
| RSCFRC | Skalierfaktor Zähler A | Ent | |
| bSCFRC | Skalierfaktor Zähler B | LOC | |
| CSCFRC | Skalierfaktor Zähler C | LOC | |
| CodE | Code | 0 | |
4 -rE-Tachometer
| Anzeige Parameter Werks- Eigene | ||
| einstellung | Einstellung | |
| rRtEEEN rGfMnRlnung Eingang | ||
| L0-udt 15Min. Aktualisierungszeit | ||
| N1-udt 25Max. Aktualisierungszeit | ||
| rSE dP Dezimalpunkt | 0 | |
| SE6S D Linearisierungs Segment | ||
| rDSPD Displaywert für Skalierpunkt 1 | 0 | |
| rIMPD Eingangswert für Skalierpunkt 1 | 00 | |
| rDSP1 Displaywert für Skalierpunkt 2 | 1000 | |
| rIMP1 Eingangswert für Skalierpunkt 2 | 10000 | |
| rDSP2 Displaywert für Skalierpunkt 3 | 2000 | |
| rIMP2 Eingangswert für Skalierpunkt 3 | 20000 | |
| rDSP3 Displaywert für Skalierpunkt 4 | 3000 | |
| rIMP3 Eingangswert für Skalierpunkt 4 | 30000 | |
| rDSP4 Displaywert für Skalierpunkt 5 | 4000 | |
| rIMP4 Eingangswert für Skalierpunkt 5 | 40000 | |
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

6 Elektrische Installation
6.1 Jumpereinstellung
Vor Inbetriebnahme des Gerätes muß folgende Jumpereinstellung auf der Hauptplatine des PAX gegebenenfalls geändert werden (Bild 4.1).
- Logik der Benutzereingänge (Werkseinstellung NPN).
Verwenden Sie die Benutzereingänge 1 und/oder 2 für die Laufrichtungserkennung, achten Sie bitte darauf, daß hier nur PNP oder NPN-Logik zur Verfügung steht. Die Einstellung der DIP-Schalter bezieht sich nur auf die EingängeAundB.
6.2 DIP-Schalter
| Eingang B LO Frequenz | 6 | HI Frequenz |
| Eingang B PNP | 5 | NPN |
| Eingang B MAG. | 4 | Logik |
| Eingang A LO Frequenz | 3 | HI Frequenz |
| Eingang A PNP | 2 | NPN |
| Eingang A MAG. | 1 | Logic |
Bild 6.1: DIP-Schalter
Vor Inbetriebnahme des Gerätes müssen die DIP-Schalter auf der Hauptplatine des PAXI überprüft und gegebenenfalls auf die verwendeten Sensoren an Eingang A und B getrennt abgestimmt werden.
Folgende Spezifikationen können über DIP-Schalter eingestellt werden:
HI: Für Eingangsfrequenzen über 50 Hz.
LO: Für Eingangsfrequenzen bis 50 Hz; Einfügung eines Dämpfungskondensators gegen Kontaktprellen und Begrenzung der Eingangsfrequenz auf 50 Hz mit einer max. Impulsbreite von 10 ms.
PNP: Intermer 3.9 KΩ pull-down Widerstand, 7.3 mA max.@ 28 VDC. Vmax 30 VDC.
NPN: Intermer 7.8 KΩ pull-up Widerstand auf 12 VDC. Imax= 1.9 mA.
LOGIC: Setzt Triggerniveau auf V_t=1.5 V max.; V_t,m=3.75 V min.
MAG.: Empfindlichkeit 200 mV Spitze (PNP muss auf ON stehen / für Zählanwendungen nicht empfohlen).
6.3 Anschlüsse
Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Gerätes. Nachfolgend sind nur die Anschlüsse des Grundgerätes aufgeführt. Die Anschlussbelegung der Steckkarten entnehmen Sie dem Anhang.
Grundgerät
Anschluß
| 1 | Spannungsvorsorgung |
| AC | PAXI0000: 85 -250 VAC |
| + | PAXI0010: 11 -36 VDC bzw. 24 VAC |
| 2 | Spannungsvorsorgung |
| AC | PAXI0000: 85 -250 VAC |
| - | PAXI0010: 11 -36 VDC bzw. 24 VAC |
| 3 +EXC | Sensorsversorgung 12 VDC/100 mA |
| 4 COMM. | Masse Signaleingang |
| 5 CNT.A | Zähler A |
| 6 CNT.B | Zähler S |
| 7 USER 1 | Benutzereingang 1 |
| 8 USER 2 | Benutzereingang 2 |
| 9 USER 3 | Benutzereingang 3 |
| 10 COMM. | Masse Benutzereingang |
| 11 PS OUT | Impulsausgang |
| AC+ | AC- | +EXC | COMM. | CNT A | CNT B | USER1 | USER2 | USER3 | COMM. | PS OUT |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
Bild 6.2: Anschlüsse
6.4 Anschluss des Eingangssensors
Achten Sie stets darauf, daß der Masseanschluss der Signaleingänge entweder vor gefährlichen Spannungen isoliert oder der Masseanschluss geerdet ist.

Die Masseanschlüsse der Signaleingänge und der Benutzereingänge sind nicht galvanisch getrennt!
Bei Benutzung des Eingangs B schließen Sie den Sensor an Klemme 6 an und stellen die DIP-Schalter 4-6 entsprechend der Spezifikation ein.

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() |
![]() | JUMIKER für sonstiger eingang in SNK-Position | JUMIKER für sonstiger eingang in SNK-Position |
| NAMUR - Sensor Nur Zähler A | * Dip-Schalterstellung abhängig von der Anwendung | |
![]() | ||
* Dip-Schalterstellung abhängig von der Anwendung
I.IV.VI ASCII Tabelle der möglichen Zeichen
| HEX | DEZ | |
| 20H | 32 | |
| 21 | 33 | ! |
| 22 | 34 | “ |
| 23 | 35 | # |
| 24 | 36 | $ |
| 25 | 37 | % |
| 26 | 38 | & |
| 27 | 39 | ? |
| 28 | 40 | ( |
| 29 | 41 | ) |
| 2A | 42 | + |
| 2B | 43 | + |
| 2C | 44 | . |
| 2D | 45 | - |
| 2E | 46 | . |
| 2F | 47 | / |
| 30 | 48 | 0 |
| 31 | 49 | 1 |
| 32 | 50 | 2 |
| 33 | 51 | 3 |
| 34 | 52 | 4 |
| 35 | 53 | 5 |
| 36 | 54 | 6 |
| 37 | 55 | 7 |
| HEX | DEZ | |
| 38H | 56 | 8 |
| 39 | 57 | 9 |
| 3A | 58 | : |
| 3B | 59 | : |
| 3C | 60 | < |
| 3D | 61 | = |
| 3E | 62 | > |
| 3F | 63 | ? |
| 40 | 64 | @ |
| 41 | 65 | A |
| 42 | 66 | B |
| 43 | 67 | C |
| 44 | 68 | D |
| 45 | 69 | E |
| 46 | 70 | F |
| 47 | 71 | G |
| 48 | 72 | H |
| 49 | 73 | I |
| 4A | 74 | J |
| 4B | 75 | K |
| 4C | 76 | L |
| 4D | 77 | M |
| 4E | 78 | N |
| 4F | 79 | O |
| HEX | DEZ | |
| 50H | 80 | P |
| 51 | 81 | Q |
| 52 | 82 | R |
| 53 | 83 | S |
| 54 | 84 | T |
| 55 | 85 | U |
| 56 | 86 | V |
| 57 | 87 | W |
| 58 | 88 | X |
| 59 | 89 | Y |
| 5A | 90 | Z |
| 5B | 91 | [ |
| 5C | 92 | \ |
| 5D | 93 | ] |
| 5E | 94 | ^ |
| 5F | 95 | |
| 60 | 96 | - |
| 61 | 97 | a |
| 62 | 98 | b |
| 63 | 99 | c |
| 64 | 100 | d |
| 65 | 101 | e |
| 66 | 102 | f |
| 67 | 103 | g |
| HEX | DEZ | |
| 68H | 104 | h |
| 69 | 105 | i |
| 6A | 106 | j |
| 6B | 107 | k |
| 6C | 108 | l |
| 6D | 109 | m |
| 6E | 110 | n |
| 6F | 111 | o |
| 70 | 112 | p |
| 71 | 113 | q |
| 72 | 114 | r |
| 73 | 115 | s |
| 74 | 116 | t |
| 75 | 117 | u |
| 76 | 118 | v |
| 77 | 119 | w |
| 78 | 120 | x |
| 79 | 121 | y |
| 7A | 122 | z |
| 7B | 123 | { |
| 7C | 124 | | |
| 7D | 125 | } |
| 7E | 126 | ~ |
| 7F | 127 |

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX

X abcd

Im Automatikmodus definiert der PAXI die Grenzwertausgänge gemäß der im Programmierabschnitt 6 vorgenommenen Einstellungen. Wird im manuellen Betrieb in dieses Register geschrieben (VX) ändert sich der Status derAusgänge gemäß Vorgabe.
Beispiel: VX10 setzt Ausgang 1 auf "AN" und Ausgang 2 auf "AUS".
Übertragungszeiten
Der PAXI kann nur Daten emfangen oder senden. Während der Übertragung von Daten werden Befehle ignoriert. Warden Befenle und Daten zum PAXI gesendet, ist eine Zeitverzögerung notwendig, bevor ein neuer Befehl gesendet werden kann. Dies ist notwendig, damit der PAXI den empfangenen Befehl ausführen kann und für den nächsten Befehl vorbereitet ist. Am Beginn des Zeitintervals t ü berigt der Rechner den Befehl an die serielle Schnittstelle und initiiert die Übertragung. Das Ende des Intervalls t wird dadurch festgelegt, wenn der PAXI das Befehlsabschlusszeichen (*, \$ oder
t. = ( 10x Anzahl der Zeichen)/Baudrate
Zu Beginn des Zeitintervalls t. interpretert der PAXI den gesondoten Befehl und führt ihn anschließend aus. Die Größe dieses Zeitintervalls vaniert und wird durch den Befehl selbst sowie durch das Befehlsabschlusszeichen (*, \$ oder
| Befehl | Bezeichnung | Zeit (t) |
| r | Rücksetzung | 2-50 msec. |
| # | Buchstaben | 2-50 msec. |
| Num | Zahlen (Fernanzeige) | 2-50 msec. |
| v | Schreiben | 100-200 msec. |
| t | Übertragen | 2-50 msec. bei 50-100 msec. bei * und |
| p | 2-50 msec. bei 50-100 msec. bei * und |
Tabelle III
Zeitdiagramme
Keine Antwort von PAXI

Antwort von PAXI

6.5 Installationshinweise
Obwohl das Gerät einen hohen Schutz gegenüber elektromagnetischen Störungen aufweist, muss die Installation und Kabelverlegung ordnungsgemäß durchgeführt werden, damit in allen Fällen eine elektromagnetische Störsicherheit gewährleistet ist. Beachten Sie die folgenden Installationshinweise. Sie garantieren einen hohen Schutz gegenüber elektromagnetischen Störungen.
- Das Gerät sollte in einem geerdeten Metallgehäuse (Schaltschrank) eingebaut sein.
- Verwenden Sie für die Signal- und Steuerleitungen abgeschirmtes Kabel. Der Anschlussdrant der Abschirmung sollte so kurz wie möglich sein. Der Anschlusspunkt der Abschirmung hängt von den jeweils vorliegenden Anschlussbedingungen ab:
a. Verbinden Sie die Abschirmung nur mit der Schalttafel, wenn diese auch geordet ist.
b. Verbinden Sie beide Enden der Abschirmung mit Erde, falls die Frequenz der elektrischen Störgeräusche oberhalb von 1 MHz liegt.
c. Verbinden Sie die Abschirmung nur auf der PAX-Seite mit Masse und isolieren Sie die andere Seite. - Verlegen Sie Signal- und Steuerleitungen niemals zusammen mit Netzleitungen, Motorzuleitungen, Zuleitungen von Zylinderspulen, Gleichrichtern, etc. Die Leitungen sollten in leitfähigen, geerdeten Kabelkanälen verlegt werden. Dies gilt besonders bei langen Leitungsstrecken, oder wenn die Leitungen starken Radiowellen durch Rundfunksender ausgesetzt sind.
- Verlegen Sie Signalleitungen innerhalb von Schallschränken so weit entfernt wie möglich von Schützen, Steuerrelais, Transformatoren und anderen Störguellen.
- Bei sehr starken elektromagnetschen Störungen sollte eine externe Filterung vorgenommen werden. Dies kann durch die Installation von Ferräterplen erreicht werden. Die Perlen sollten für Signal- und Steuerleitungen verwendet, und so nahe wie möglich am Gerät installiert werden. Um eine hoche Störsicherheit zu erreichen, legen Sie mehrere Schließen durch eine Perle, oder benutzen Sie mehrere Perlen für ein Kabel. Um Störimpulse auf der Spannungsversorgungsleitung zu unterdrücken, sollten Netzfilter installiert werden. Installieren Sie diese nahe der Eintrittssteile der Spannungsversorgungsleitung in den Schaltschrank. Folgende Teile werden zur Unterrückung elektromagnetischer Störungen empfohlen:
Ferritperlen für Signal- und Steuerleitungen:
Fair-Rite # 04431677251
(RLC #FCOR0000)
TDK # ZCAT3035-1330A
Steward # 28B2029-0A0
Netzfiller für Spannungsversorgung:
Schaffner # FN610-1/07
(RLC #LFIL0000)
Schaffner #FN670-1.8/07
Corcom # 1VR3
(Beachten Sie bei der Benutzung von Netzfiltern die
jeweiligen Herstellerangaben.)
-
Lange Leitungen sind anfälliger für elektromagnetische Störungen als kurze. Halten Sie deshalb die Leitungen so kurz wie möglich.
-
Vermeiden Sie das Schalten von induktiven Lasten, bzw. sorgen Sie für eine ausreichende Entstörung.

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
7 Programmierung
Die Geräte der Digitalanzeigenserie PAX können entweder über die Frontlasten oder mit Hilfe eines Projektierungstools am PC programmiert werden. Das Programm-Menü ist in verschiedene Abschnitte unterteilt (siehe Bild 7.1).
Hinweise zur Programmierung am Gerät:
- Die Programmierung wird mit der PAR-Taste aktiviert.
- Die einzelnen Programmabschnitte werden mit der F1 und der F2-Taste angewählt und anschließend mit PAR bestätigt.
- Mit F1 und F2 werden die Einstellungen in den jeweiligen Menüpunkten vorgenommen und mit der PAR-Taste übernommen.
- Mit der DSP-Taste werden alle Eingaben gespeichert und die Programmierung wird beendet.
- Je nach Programmierung kann es sein, dass einige aufgelistete Untermenüs nicht abgefragt werden.

Da sich einige Programmpunkte auf das skalierte Eingangssignal beziehen, sollte immer zuerst die Skalierung vorgenommen werden.
Programmieren am Gerät:
Die Programmierung ist möglich, wenn der Eingang der Programmiersperre nicht aktiviert ist. Dann können mit Hilfe der 5 Frontlasten alle notwendigen Parameter eingestellt werden. Die Programmierung ist in einzelnen Abschnitten organisiert. Man wird mit Kurzzeichen durch die Eingabe der einzelnen Parameter geführt. Durch das Drücken von PAR gelangt man in die einzelnen Kapitel und deren Parameter, mit den Pleitlasten können Funktionen ausgewählt oder Werte verändert werden. Drücken von PAR speichert die Auswahl oder Eingabe und führt direkt zum nächsten Parameter.
Programiersperre
Ein Benutzereingang kann zur Sperrung der Geräteprogrammierung verwendet werden. Hierzu programmieren Sie in Programmierabschnitt für PLOC dem entsprechenden Benutzereingang die Funktion "PLDC". Bei Aktivierung des Benutzereingangs sind nur die gemäß Programmierabschnitt 1 D freigegebenen Eingaben möglich. Bei entsprechender Freigabe können Sie diese Werte mit der 'PAR'-Taste abrufen (Kurzprogrammierung) Die Programmiersperne kann alternativ auch durch Vorgabe eines Zahlencodes (ungeich Null) in Programmierabschnitt 3 aktiviert werden. Um in den vollen Programmiermodus zu gelangen, drücken Sie die "PAR"-Taste und geben bei Aufforderung den von Ihnen ausgewählten Code ein.

flowchart
graph TD
A["Anisplatin Modul"] --> B["NO"]
B --> C["Pro"]
C --> D["1-IMP"]
C --> E["2-FAC"]
C --> F["3-LOC"]
C --> G["4-rkE"]
C --> H["5-CtRc"]
C --> I["6-SPL"]
C --> J["7-SrL"]
C --> K["8-RnR"]
C --> L["9-FCS"]
D --> M["Zinor A & 3 Erzangs per unit"]
E --> N["Benzene/ning type: Fund operation"]
F --> O["Zugfristente"]
G --> P["Tschomever Erzangs Parameter"]
H --> Q["Zinor C Parameter"]
I --> R["Grenzweite*"]
J --> S["zonole Schuldler*"]
K --> T["Analog: dazol/Br"]
L --> U["Service: funktionen"]
Bild7.1: Das Programm-Menü
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

Beispiele:
Geräteadresse: 17, Grenzwert 1 auf 350 ändern, Verzögerungszeit min. 2 ms. Zeichenkette: N17VM350\$
Geräteadresse: 5, Wert Zähler A lesen, Verzögerungszeit min. 50 ms. Zeichenkette: N5TA*
Geräteadresse: 0, Ausgang 4 zurücksetzen, Verzögerungszeit min.50 ms. Zeichenkette: RS*
I.IV.V Empfangen von Daten
Eine Übertragung von Daten erfolgt bei:
- Befehl "Wertübertragung" (T)
- Befehl "Drucken" (P)
- Aktivierung des Belehls "Drucken" über einen entsprechend programmierten Benutzereingang.
Der Übertragungsumfang kann in Programmabschnitt 7 wie folgt gewählt werden:
Vollständige Übertragung:
Zeichen
| 1,2 | Geräteadresse (Bei Adresse 0 werden 2 Leerzeichen übertragen). |
| 3 | Leerzeichen. |
| 4-6 | Kürzel (siehe Tabelle II). |
| 7-18 | Zahlenwert (inkl. Minuszeichen und Komma). |
| 19 | |
| 20 | |
| 21 | Leerzeichen* |
| 22 | |
| 23 | |
| * nur in letzter Zeile bei Befehl Drucken (P) | |
Gekürzte Übertragung:
Zeichen
| 1-12 | Zahlenwert (inkl. Minuszeichen und Komma). |
| 13 | |
| 14 | |
| 15 | Leerzeichen* |
| 16 | |
| 17 | |
| * nur in letzter Zeile bei Befehl Drucken (P) | |
Beispiele:
- Geräteadresse: 17, vollständige Übertragung des ZählerA (=875).
17CTA 875
-
Geräteadresse: 0, vollständige Übertragung des Grenzwertes 2 (= -250,5). SP2 -250,5
-
Geräteadresse: 0, gekürzte Übertragung des Grenzwertes 2 (= 250), letzte Zeile bei Befehl Drucken (P).
250
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMDH & CO KG
I.IV.VIAutom./Manuelles Register (MMR)
Dieses Register definiert den Kontrollmodus für die Ausgangskarten. Im Automatikbetrieb (1) kontrolliert der Zähler die Grenzwerte und den Analogausgang. Im manuellen Betrieb wird der Status der Ausgänge durch die Register SOR und AOR bestimmt. Beim Übergang vom Automatikbetrieb zum manuellen Betrieb wird der letzte Ausgangsstatus solange beibehalten, bis er mit einer neuen Eingabe geändert wird. Alle Ausgänge können unabhängig voneinander geändert werden.
Beispiel: Befehlszeile:
| U abcde |
| Le= Analogausgang |
| d= Grenzwert 4 |
| c= Grenzwert 3 |
| b= Grenzwert 2 |
| a= Grenzwert 1 |
VU00011 setzt Grenzwert 4 und den Analogausgang in den manuellen Modus.
I.IV.VII Register für Analogausgang
Dieses Register speichert den aktuellen Wert des Analogausgangs. Der Wertebereich dieses Registers beträgt 0 - 4095, welches einem Analogausgangswert gemäß folgender Tabelle entspricht:
| Registerwert | Ausgangssignal | |
| Strom (mA) | Spannung (V) | |
| 0 | 0,000 | 0,000 |
| 1 | 0,005 | 0,0025 |
| 2047 | 10,000 | 5,000 |
| 4094 | 19,995 | 9,9975 |
| 4095 | 20,000 | 10,000 |
Wird im manuellen Betrieb in dieses Register geschrieben (Befehl: VW) wird der Analogausgang sofort auf den gewünschten Wert aktualisiert. Im Automatikobetrieb aktualisiert der PAXI den Analogausgang selbstständig gemäß der in Programmierabschnitt 8 vorgenommenen Einstellungen. Bei Eingabe eines Losabefehls (TX) wird der aktuelle Wert des Analogausgangs angezeigt.
Beispiel: VW2047 setzt den Analogausgang auf 10,000 mAoder 5,000 V.
I.IV.VIII Register für Grenzwerte
Dieses Register speichert den Status der Grenzwertausgänge. Bei einem Lesebefehl (TX) wird der aktuelle Status aller Grenzwertausgänge angegeben (0 = Aus, 1 = An).

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
I.IV.III Kommunikationsformat
Die Spannungspegel der Logik-Zustände entsprechen dem internationalen Standard:
Logik-RS232 RS485
Zustand (TXD, RXD) (a-b)
1 -3 bis -15 V < -200 mV
0 +3 bis +15 V > +200 mV
* Spannungspegel am Empfangsgerät
Folgende Einstellungen werden in Programmabschnitt 7 vorgenommen:
- Baudrate: 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200
- Wortlänge: 7 oder 8 Datenbits
- Parität: no, odd, even
-Adressierung: 0 bis 99 - Druckformat: komplett oder verkürzt
- Übertragungsumfang
| Befehl | Beschreibung |
| N | Adressierung eines bestimmten Gerätes. Nach 'N' muss die eigentliche Adresse folgen. Wird nicht bei Adresse 0 benötigt. |
| T | Wertübertragung (lesen). Nach 'T" muss ein Kennbuchstabe folgen. |
| V | Wertänderung (schreiben). Nach "V" muss ein Kennbuchstabe und eine Zahl folgen. |
| R | Rücksetzen. Nach "R" muss ein Kennbuchstabe folgen. |
| P | Drucken (lesen). Druckformat wird in Programmabschnitt 7 festgelegt. |
Tabelle I: Befehle
I.IV.IV Übertragen von Kommandos und Daten
Werden Daten an ein Gerät übertragen, muss eine Zeichenkette gebildet werden. Diese besteht aus einem Befehlsbuchstaben, einem Kennbuchstaben für die Wertidentifikation, einem Zahlenwert (falls ein Wert übertragen werden soll) und dem Zeichen "“ bzw. "S", welches das Ende einer Zeichenkette angibt.
Aufbau einer Zeichenkette:
Das Gerät gibt bei einer fehlerhaften Zeichenkette keine Fehlermeldung aus. Jede Zeichenkette muss in folgender Weise aufgebaut werden:
- Die ersten 2 bzw. 3 Zeichen geben die Adresse des Geräts an. Zuerst steht der Adressierbefehl "N" gefolgt von der ein- oder zweistelligenAdresse. BeiAdresse "0", entfällt die Adressierung
- Es folgt der eigentliche Befehl (siehe Tabelle I)
- Als nächstes folgt ein Koppbuchslabo, der den
- Als nachstals folgt ein Renin
eingentlichen Wert spezifiziert
Als nächstes folgt ein Kennbuchstabe, der den eigentlichen Wert spezifiziert.
Beim Druck-Befehl "P" entfällt der Kennbuchstabe - Bei einer Wertänderung folgt jetzt der zu übertragende Wert.
Übertragung von Zahlenwerten
Es können nur 5- oder 6-stellige Zahlenwerte übertragen werden. Die entsprechenden Übertragungsgrößen entnehmen Sie Tabelle II. Negative Zahlen müssen mit einem Vorzeichen versehen werden. Die Angabe eines Dezimalpunktes ist nicht möglich. Es gilt die programmierte Auflösung.
| Kannbuchstabe | Bedeutung | Kürzel | Mögliche Befehle | Übertragungsgröße |
| A | Zähler A | CTA | T, V, R | 6 Ziffern |
| B | Zähler B | CTB | T, V, R | 6 Ziffern |
| C | Zähler C | CTC | T, V, R | 6 Ziffern |
| D | Tachomeler | RTE | T, V | 5 Ziffern, positiv |
| E | Min-Wert | MIN | T, V, R | 5 Ziffern, positiv |
| F | Max-Wert | MAX | T, V, R | 5 Ziffern, positiv |
| G | Skalierfaktor A | SFA | T, V | 6 Ziffern, positiv |
| H | Skalierfaktor B | SFB | T, V | 6 Ziffern, positiv |
| I | Skalierfaktor C | SFC | T, V | 6 Ziffern, positiv |
| J | Start-Ist-Wert A | LDA | T, V | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| K | Start-Ist-Wert B | LDB | T, V | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| L | Start-Ist-Wert C | LDC | T, V | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| M | Grenzwert 1 | SP1 | T, V, R | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| O | Grenzwert 2 | SP2 | T, V, R | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| Q | Grenzwert 3 | SP3 | T, V, R | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| S | Grenzwert 4 | Sp4 | T, V, R | 5 negative / 6 positive Ziffern |
| U | Autom./Manuelles Register | MMR | T, V | 0 = automatisch, 1 = manuell |
| W | Register Analogausgang | AOR | T, V | 0 4095 |
| X | Register Grenzwerte | SOR | T, V | 0 = nicht aktiv, 1 = aktiv |
Tabelle II: Kennbuchstaben
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

7.1 Programmabschnitt 1 - Eingangsparameter -
Im Programmierabschnitt 1 werden die Zähler A & B eingestellt und skaliert. Zur Erreichung der maximalen Eingangsfrequenz stellen Sie die nicht benötigten Anwendungen auf "AOR". In diesem Fall werden die Folgeparameter nicht abgefragt. Ein dem verwendeten Zähler entsprechender Indikator (A, B oder C) erscheint links auf dem Display. Alternativwerte für den Skalierfaktor, Start-ist-Wert und die Grenzwerte können in Programmierabschnitt (2·FNC) hinterlegt werden. (1/56 - Funktion)
| Anzeige | Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| R Cnt | ZählerABetriebsparameter | NONE | Zähler zählt nicht. |
| cnt | Addiert die fallende Flanke. | ||
| cntud | Addiert oder subtrahiert die fallende Flanke.Eingang B definiert die Zählrichtung. | ||
| dcntud | Addiert oder subtrahiert die fallende Flanke.Benutzereingang 1 definiert die Zählrichtung. | ||
| quRd 1 | Phasendiskriminator x1 (def. über Eingang).z.B.: Drehimpulsgeber | ||
| quRd2 | Phasendiskriminator x 2 (definiert über Eingang B). | ||
| quRd4 | Phasendiskriminator x4 (definiert über Eingang B). | ||
| dqwRd 1 | Phasendiskriminator x1 (definiert über Benutzereingang 1). | ||
| dqwRd2 | Phasendiskriminator x 2 (definiert über Benutzereingang 1). | ||
| cnt2 | Addiert steigende und fallende Flanke. | ||
| cntud2 | Addiert oder subtrahiert steigende und fallende Flanke.Eingang B definiert die Zählrichtung. | ||
| dctud2 | Addiert oder subtrahiert steigende und fallende Flanke.Benutzereingang 1definiert die Zählrichtung. | ||
| R ESEt | Rückstellung | ZEr0 | Rückstellung auf Null. Gilt nicht für die Rückstellung bei Erreichen eines Grenzwertes und Definition gemäß Programmabschnitt 6. |
| Cntld | Rückstellung auf Start- Ist-Wert. Gilt nicht für die Rückstellung bei erreichen eines Grenzwertes und Definition gemäß Programmabschnitt 6. | ||
| RdECPt | Dezimalpunkt | 0 | Einstellung des Dezimalpunktes für ZählerAund die dazugehörigen Grenzwerte. |
| 0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 | |||
| RSCFAC | Skalierfaktor | 000000 bis999999 | Ein Skalierfaktor von 1 resultiert in einer1:1-Wiedergabe der Impulse. (SkalierungsieheAbschnittsende Seite 9) |
| RSCALr | Multiplikator | 1010101 | Multipliziert die Eingangsimpulse mit demprogrammierten Faktor. |
| RCNELd | Start- Ist-Wert | -99999 bis999999 | Setzt den Zähler bei einem Reset auf denhier eingestellten Wert zurück. |
| R P-UP | Rückstellung | YESNO | Rückstellung des Zahlwertes beiEinschalten des PAXI |
| b Cnt | Zähler BBetriebsparameter | NONE | Zähler zählt nicht. |
| cnt | Addiert die fallende Flanke. | ||
| dcntud | Addiert oder subtrahiert die fallende Flanke.Benutzereingang 2 definiert die Zählrichtung. | ||
| dqwRd 1 | Phasendiskriminator x1 (definiert über Benutzereingang 2). | ||
| dqwRd2 | Phasendiskriminator x 2 (definiert über Benutzereingang 2). | ||
| cnt2 | Addiert steigende und fallende Flanke. | ||
| dctud2 | Addiert oder subtrahiert steigende und fallende Flanke.Benutzereingang 2 definiert die Zählrichtung. | ||
| br ESEt | Rückstellung | ZEr0 | Rückstellung auf Null. Gilt nicht für die Rückstellung beiErreichen eines Grenzwertes und Definition gemäßProgrammabschnitt 6. |
| Cntld | Rückstellung auf Start- Ist-Wert. Gilt nicht für dieRückstellung bei Erreichen eines Grenzwertes und Definitiongemäß Programmabschnitt 6. |
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMBH & CO KG

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
| Anzeige Parameter Eingabe- Erläuterungen/Hinweise | ||
| möglichkeiten | ||
| bDECPt | Dezimalpunkt Entwicklung des Dezimalkpunktes für ZählerB und die dazugehörigen Grenzwerle. | |
| bSCFAC | Skalierfaktor bis Einkapitalerfaktor von 1 resultiert in einer 1:1-Wiedergabe der Impulse. (Skalierungsiehe Abschnittsende) | |
| bSCALr | Multiplikator Multipliziert die Eingangsimpulse mit demprogrammierten Faktor. | |
| bCMTd | Start-Ist-Wert bis Seinkapitalen Zähler bei einem Reset auf den hier eingestellten Wert zurück. | |
| bP-UP | Rückstellung Rückstellung des Zahlwerles beiEinschalten des PAXI | |
Skalierung:
Jeder Zähler bietet die Möglichkeit das Eingangssignal entsprechend dem gewünschten Anzeigewert zu skalieren. Die Skalierung kann durch die Wahl des Zählermodus, Skalierfaktors, Multiplikators und Dezimalpunktes erfolgen. Die Berechnung des erforderlichen Skalierfaktors erfolgt gemäß der Formel:
GewünschterAnzeigewert x DDD
Skalierfaktor =
Impulsanzahl x Zählermodus (ZM) x Multiplikator (SM)
| DDD | Dezimalpunkt |
| 1 | 0 |
| 10 | 0,0 |
| 100 | 0,00 |
| 1000 | 0,000 |
| 10000 | 0,0000 |
| 100000 | 0,00000 |
ZM = Zählermodus entspricht dem 1-, 2- oder 4-fachen Wert der eingehenden Impulse SM= Wahl des Multiplikators (1, 0,1 oder 0,01)
Beispiel :
Am PAXI soll eine Drahtlänge in Meter mit zwei Nachkommastellen angezeigt werden. Pro Meter erhält der PAXI 200 Impulse von einem Drehimpulsgeber ( gewählte Betriebsaufwand ).
$$ \text { Skalierfaktor } = \frac {1 . 0 0 \times 1 0 0}{2 0 0 \times 1 \times 1} = 0. 5 $$
8-stellige Zählwerte
Alle Werle (unter -99999 oder über 999999) bestehen aus einer zweiteiligen Anzeige. Die Anzeige wechselt zwischen den letzten 6 Stellen und höheren Stellen, die durch ∅f in der Anzeige gekennzeichnet sind. Übersteigt der Zählwert +/-99999999 beginnt der Zähler wieder bei 0 zu zählen.
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

I.IV Schnittstellenkarte PAXCDC
Als Schnittstellenkarte kann eine der folgenden Karlen eingesetzt werden:
- RS485-Schnittstellenkarte
- RS232-Schnittstellenkarte
- DeviceNet (gesonderte Betriebsanleitung)
- Modbus (gesonderte Betriebsanleitung)
- PROFIBUS-DP (gesonderte Betriebsanleitung)
Steckbare Schnittstellenkarte RS 232:
| Klemme: | Funktion: | |
| 12 | TXD | Sender |
| 13 | RXD | Empfänger |
| 14 | COM | Masse |
| 15 | N/C | Nicht belegt |
Steckbare Schnittstellenkarte RS 485:
| Klemme: | Funktion: | |
| 12 | B (-) | |
| 13 | A (-) | |
| 14 | COM | Masse |
| 15 | NIC | Nicht belegt |

Bild 1.4: RS485-Schnittstelle PAXCDC1C
I.IV.II Schnittstellenkarte RS232
Die RS232-Kommunikation erlaubt nur die Verbindung zwischen 2 Geräten.
Einige Geräte können immer nur 2 oder 3 Zeichen ohne Pause verarbeiten. Überträgt das sendende Gerät dann mehr Zeichen, kann der Pufferspeicher des Empfangsgerätes überlaufen. Dadurch können Daten verlorengehen. Für diesen Fall besitzt das Gerät eine "Busy-Funktion", Falls das Empfangsgerät besetzt ist, sendet es ein "Busy-Signal" über die RXD-Leitung. Das Sendegerät unterbricht dann die Übertragung bis das Empfangsgerät wieder empfangsbereitst.

flowchart
graph TD
A["Digitalanzeige PAX"] --> B["TXD"]
A --> C["RXD"]
A --> D["COMM"]
A --> E["NC"]
F["Empfangsgerät"] --> G["2"]
F --> H["3"]
F --> I["4"]
F --> J["5"]
F --> K["6"]
F --> L["7"]
F --> M["8"]
Bild 1.5: RS232-Schnittstelle PAXCDC20
I.IV.I Schnittstellenkarte RS485
Die RS485-Kommunikation erlaubt den Anschluss von bis zu 32 Geräten an eine symmetrische 2-Draht-Leitung. Die Übertragungsdistanz kann bis zu 1200 m betragen. Die Übertragungsrate ist bei der Anzeige auf 19,2 kBaud beschränkt. Die 2-Draht-Leitung wird sowohl als Sender als auch als Empfänger verwendet (half-duplex). Das gleichzeitige Senden und Empfangen von Daten ist daher nicht möglich.
Wird mehr als ein Gerät an die Schnittstellenkarte angeschlossen, muss jedes Gerät adressiert werden.

Bild 1.3: RS485-Schnittstelle PAXCDC10

Bild 1.6: RS232-Schnittstelle PAXCDC2C

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
I.II.III Transistorausgangskarte NPN-Open-Kollektor (PAXCDS30):
Klemme: Funktion:
20 COMM Masse
21 01 SNK NPNAusgang 1
22 02 SNK NPNAusgang 2
23 03 SNK NPNAusgang 3
24 04 SNK NPN Ausgang 4
25 COMM Masse
Spezifikationen
Typ: 4 NPN-Open-Kollektor Transistoren.
Isolation: 500 V für 1 min zum Masseanschluss der Sensorsversorgung und der Benutzereingänge. Nicht isoliert gegen andere Masseanschlüsse.
Nenndaten: max. 100 mA bei V_max = . 0.7 V.
V = 30 V.

Bild 1.2 Ausgangsschaltung NPN Open-Kollektor
I.II.IV Transistorausgangskarte PNP-Open-Kollektor (PAX CDS40)
Klemme: Funktion:
20 EXT Ext. Spannung (max. 30 VDC)
21 01 SRC PNPAusgang 1
22 02 SRC PNPAusgang 2
23 03 SRC PNPAusgang 3
24 04SRC PNPAusgang 4
25 COMM Masse
Spezifikationen
Typ: 4 PNP-Open-Kollektor Transistoren.
Isolation: 500 V für 1 min zum Masseanschluss der Sensorsversorgung und der Benutzereingänge. Nicht isoliert gegen andere Masseanschlüsse.
Nenndaten: interne Versorgung: 24 VDC +/-10 %, Gesamtbelastung für alle 4 Ausgänge: max. 30 mA, externe Versorgung: max. 30 VDC, Belastung jedes Ausgangs: max. 100 mA.

Transistorausgangskarte PNPOpen-Kollektor
Auf der Ausgangsplatine befindet sich ein Jumper, mit dem man zwischen externer und intermer Spannungsversorgung für die Transistorausgangskarte PNP Open-Kollektor wählt.

Bild 1.3Transistorausgangskarte PNP Open-Kollektor

Bild 1.4 Ausgangsschaltung PNP Open-Kollektor
I.III Analogausgangskarte PAXCDL
Die Analogausgangkarte beinhaltet die Analogausgänge 0/4 bis 20 mAund 0 bis 10 V.
Klemme: Funktion:
| 16 + | 0 - 10 VAnalogausgang |
| 17 - | 0 - 10 VAnalogausgang |
| 18 + | 0/4 - 20 mA-Analogausgang |
| 19 - | 0/4 - 20 mA-Analogausgang |
Spezifikationen
Ausgänge: 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA und 0 bis 10 VDC. Genauigkeit: 0, 17 % des gesamten Ausgangssignals (18 bis 28 °C), 0, 4 % (0 bis 50 °C).
Auflösung:1/3500.
Belastung:
0 bis 10 VDC: min. 10 KOhm.
0/4 bis 20 mA: max. 500 Ohm

Die Programmierung des Analogausganges erfolgt in Programmabschnitt 8!
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

7.2 Programmabschnitt 2 - Benutzereingänge & Funktionstasten 2-FRC
In diesem Programmierabschnitt werden die Funktionen der 3 Benutzereingänge und der Fronttasten festgelegt
Logik der Benutzereingänge
NPN: aktiv U<0.9 V, inaktiv U>3.6 V
PNP: aktiv U s > 3,6 V, inaktiv U s < 0,9 V

Die Logik der Benutzereingänge (NPN oder PNP) wird über Jumper auf der Hauptplatine eingestellt!
| Anzeige | Parameter | Eingabe- Erläuterungen/Hinweise möglichkeiten | |
| USr • I | Benutzereingang1 | NO | keine FunktionAchtung: Wird ein Benutzereingang als Phasendiskriminator oder zur Laufnichtungskontrolle verwendet, muss in diesem Fall NO programmiert werden. |
| FLOC | aktiv=Programmiersperte; Nicht bei den Funktionslasten programmieren. | ||
| dSPSEL | Wahl der Anzeige | ||
| dSPRSt | Rückstellung des Anzeigewertes | ||
| L 15t | Es können für alle drei Zähler alternativeWerte für den Skalierfaktor, Start-Ist-Wert und die Grenzwerle gespeichert wurden.Bei Aktivierung kann zwischen den Listen gewechselt werden. Die alternativenWerte sind nur solange aktiv, solange der Benutzereingang aktiv ist. Bei den Funktionslasten werden die alternativenWerte durch einmaliges Drücken der Tasten aktiviert oder deaktiviert. Während des Programmiervorganges wird im Display angezeigt, in welcher Liste Sie sich befinden. (Cd8e-R L 15t-b | ||
| Pr 10t | Druckaufruf ( wenn in Prog.-Abschnitt 7 programmiert) | ||
| PrNr5t | Druckaufruf und Rücksetzung folgenderWerte ( wenn mit YES programmiert); pegelgesteuert:Zähler A (R Cot) Maximalwert (Hf)Zähler B (b Cot) Minimalwert (L0)Zähler C (C Ent) | ||
| Ctr5tL | Sperrung und Rücksetzung folgenderWerte ( wenn mit YES programmiert); pegelgesteuert:Zähler A (R Cot) Maximalwert (Hf)Zähler B (b Cot) Minimalwert (L0)Zähler C (C Ent) | ||
| Ctr5tE | Sperrung und Rücksetzung folgenderWerte ( wenn mit YES programmiert).Zähler zählt sofort weiter:Zähler A (R Cot) Maximalwert (Hf)Zähler B (b Cot) Minimalwert (L0)Zähler C (C Ent) | ||
| INH1bt | Sperrung der Anzeige für folgende Werte ( wenn mit YESprogrammiert), pegelgesteuert:Zähler A (R Cot) Maximalwert (Hf)Zähler B (b Cot) Minimalwert (L0)Zähler C (C Ent) | ||

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

| Anzelge | Parameter Eingabe- Erläuterungen/Hinweise möglichkeiten | ||
| Sb-O-E | Einfrierten der Anzeige für folgende Werte (wenn mit bisgrammiert), pegelgesteuert. Intern zählt der Zähler weiter. Zähler A (A) DMaximalwert ( ) H1 Zähler B (B) DMinimalwert ( ) L0 Zähler C (C) Lnt | ||
| SP-SbL | Rücksetzung folgender Grenzwerte (wenn mit bisgrammiert) pegelgesteuert: Grenzwerte 1, 2, 3, 4 (Srs) SP-Y | ||
| SP-SbE | Rücksetzung folgender Grenzwerte (wenn mit bisgrammiert) flankengesteuert: Grenzwerte 1, 2, 3, 4 (Srs) SP-Y | ||
| SPMObd | Status folgender Grenzwertkontakte (wenn mit Yes programmiert) wird eingefroren, pegel-gesteuert: Grenzwerte 1, 2, 3, 4 (Srs) SP-Y | ||
| SPSEcE | Aktivieren der Grenzwertausgänge pegelgesteuert solange der Eingang aktiviert ist: Grenzwerte 1, 2, 3, 4 (Srs) SP-Y | ||
| SPSEEE | Aktivieren der Grenzwertausgänge flankengesteuert: Grenzwerte 1, 2, 3, 4 (Srs) SP-Y | ||
| d-LEu | Ändern der Anzeigenintensität in 15 Stufen (0 bis f5 | ||
| USr - 2 | Benutzereingang? | (siehe ) uSr - 1 | |
| USr - 3 | Benutzereingang3 | (siehe ) USr - 1 | |
| F1 | Taste "F1" | (siehe) uSr - 1 | |
| F2 | Taste "F2" | (siehe) uSr - 1 | |
| rSb | Taste "RST" | (siehe) USr - 1 | |
| Sc - F1 | 2. Funktion der Funktisch wirkend durch 3 s Taste "F1" aktiviert. | langes Drücken der Taste "F1" | |
| Sc - F2 | 2. Funktion der Funktisch wirkend durch 3 s Taste "F2" aktiviert. | langes Drücken der Taste "F2" | |
7.3 Programmierabschnitt 3 - Zugriffsrechte 3-LOC
In diesem Abschnitt wird festgelegt welcher Zähler angezeigt werden kann und welche Funktionen trotz aktiver Programmiersperre aufgerufen bzw. geändert werden können.
| Anzeige | Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| A CTe | Zähler A | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| b CTe | Zähler B | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| C CTe | Zähler C | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| rABE | Tachometer | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| N I | Maximalwert | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| L O | Minimalwert | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der DSP-Taste aufgerufen werden. | ||
| SP-1 | Grenzwert 1 | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| SP-2 | Grenzwert 2 | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| SP-3 | Gronzwort 3 | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| SP-4 | Gronzwort 4 | LOC | gesperrt |
| rEd | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. |
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMBH & CO KG
Anhang
I Ausgangskarten
Die Geräte der PAXI-Serie können mit bis zu drei Ausgangskarten bestückt werden. Dies sind: - eine Grenzwerfkarte - eine Analogausgangskarte - eine Schnittstellenkarte Maximal kann das Gerät mit einer Schnittstellenkarte, einer Relais- oder Transistorausgangskarte und einer Analogausgangskarte bestückt werden.
I.II Grenzwertkarte PAXCDS
Als Grenzwertkarte kann eine von 4 verschiedenen Karten eingesetzt werden: - Relaisausgangskarte 2 Wechsler-Relais - Relaisausgangskarte 4 Schließer-Relais - Transistorausgangskarte NPN-Open Kollektor - Transistorausgangskarte PNP-Open Kollektor

Bild 1.1: Ausgangskarten

Die Programmierung der Grenzwerte erfolgt in Programmabschnitt 6!
I.I Einbau der Ausgangskarten
Achten Sie darauf, dass beim Abziehen des Gehäuses keine Spannung am Gerät anliegt!
I.II.I Relaisausgangskarte 2 Wechsler (PAXCDS10)
Klemme:
Funktion:
| 20 | RLY1 | Schließer 1 |
| 21 | RLY1 | Öffner 1 |
| 22 | RLY1 | Gemeinsamer 1 |
| 23 | RLY2 | Schließer 2 |
| 24 | RLY2 | Öffner 2 |
| 25 | RLY2 | Gemeinsamer 2 |
Spezifikationen
Typ: 2 Relais mit Wechslerkontakt. Isolation: 2000 V für 1 min zum Masseanschluss der Sensorversorgung und der Benutzereingänge. Kontaktbelastung: 5 A, 120/240 VAC oder 28 VDC. Gesamtstrom bei zwei aktiven Relais §A. Lebensdauer: Minimum 100000 Schaltzyklen bei max. Last.
I.II.II Relaisausgangskarte 4 Schließer (PAXCDS20)
Die Ausgangskarten haben feste Einbaupositionen. Die Steckverbinder der Karten sind so konstruiert, dass jede Karte nur auf eine bestimmte Position passt. Die Einbaupositionen der Karten sind auf Bild 1.1 ersichtlich. Gehen Sie beim Einbau einer Ausgangskarte wie folgt vor:
Klemme:
Funktion:
| 20 | RLY1 | Schließer 1 |
| 21 | COMM | Gemeinsamer für 1 + 2 |
| 22 | RLY2 | Schließer 2 |
| 23 | RLY3 | Schließer 3 |
| 24 | COMM | Gemeinsamer für 3 + 4 |
| 25 | RLY4 | Schließer 4 |
Spezifikationen
- Drücken Sie die Gehäuseklemmen zusammen und ziehen Sie das Gehäuse nach hinten von der Hauptplatine.
Typ: 4 Relais mit Schließerkontakt Isolation: 2300 V für 1 min zum Masseanschluss der Sensorversorgung und der Benutzereingänge. Kontaktbelastung: 3 A, 120/240 VAC oder 30 VDC. Gesamtstrom bei vier aktiven Relais & A. Lebensdauer: Minimum 100000 Schaltzyklen bei max. Last.
-
Stecken Sie die Ausgangskarte auf den entsprechenden Steckplatz (siehe Bild 1.1).
-
Schieben Sie das Gehäuse wieder auf die Hauptplatine, bis die Gehäuseklemmen einrasten.
Berühren Sie die Platinen nur an den Kanten, da die Bauteile durch statische Aufladung zerstört werden können!
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMBH & CO KG

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
| Fernanzeige: Über die Schnittstelle können alpha-numerische Zeichen an den Zähler C gesendet werden. Dieser zeigt 6stellig an: 0-9,A, b, C, d, E, F, g, H, I, J, L, N, O, P, q, r, S, t, u, y und z Punkt. Komma, Bindestrich (minus) und Leerzeichen. |
Skalierung:
Alle 3 Zähler und der Tachometer können unabhängig voneinander skaliert werden.
Indikatoren:
A. B. C Zähler A. B. C
r Tachomeler
H Maximum
L Minimum
OF Höchste Stelle bei zweiteiligem Zählersystem SP1bis 4 Ausgang 1 bis 4 ist aktiv
Tasten: Mit den 5 Drucktasten von der Frontseite wird das Gerät programmiert und bedient.
| Taste | Im Betrieb | Bei der Programmierung |
| DSP | Anzeigenwechsel zurück zum BetriebA, B, C, Tacho, MIN,MAY |
PAR zur Parameterliste speichern und zum nächsten Programmpunkt
F1 Funktion 1 WertveränderungAddition F1 3 sec. gedrückt dito
Funktion 2
F2 Funktion 3 Wertveränderung Subtraktion
F2 3 sec. gedrückt
Funktion 4
RST Reset oder Funktion 5 schnelle Wertänderung mit F1/F2
Benutzereingänge: 3 programmierbare Eingänge stehen zur Verfügung. Sie können über Jumper PNP- oder NPN-schaltend eingestellt werden. Maximaler Eingang 30 VDC.
NPN:Aktiv V_10 < 0.9 VDC, Inaktiv V > 3.6 VDC PNP:Aktiv V_10 > 3.6 VDC, Inaktiv V < 0.9 VDC. Reaktionszeiten: max. 6 ms, bei Rückstellung, Tor und Zwischenspeicher reagiert das Gerät 25 μs nach der nächsten aktiven Flanke des zugeordneten Zählers. Nach max. 100 ms wird eine erneute Flanke am Benutzereingang erkannt.
Impulsausgang: frei skalierbar 0,0001 bis 1,0000, NPN O.C. Max. 100 mA, 30 VDC. Puls-/Pausenverhältnis: zwischen 25% und 50%.
Spannungsversorgung: PAXI0000: 85 bis 250 VAC 50/60 Hz, 18 VA. PAXI0010: 11 bis 36 VDC, 14 W oder 24 VAC +/-10 %. 15VA.
Sensorversorgung: 12 VDC, +/-10%, max. 100 mA, kurzschlussfest.
Schutzart: Von vorne strahlwasserfest und staubdicht nach IP 65.
23
Gehäuse: Dunkelrotes, stoßfestes Kunststoffgehäuse. Der elektronische Einschub kann nach hinten herausgezogen werden. Die Steckkarten können sehr einfach installiert werden. Abmessungen: B 97 mm x H 50 mm x T 104 mm. Schalttafelausschnitt nach DIN: 92 mm x 45 mm. Befestigung über Montagerahmen mit Klemmschrauben.
Anschluss :feste Klemmleisten.
Relative Luftfeuchtigkeit: max. 85%. rF, nicht kondensierend.
Umgebungstemperatur: Betrieb: 0°C bis +50°C. Mit allen 3 Karten bestückt: 0°C bis 45°C. Lager: -40 °C bis +60°C.
Elektromagnetische Verträglichkeit konform: - Störaussendung: EN 50 081-2 - Störfestigkeit: EN 50 082-2
Gewicht: ca.300 g (ohne steckbare Optionen).
Lieferumfang: Gerät, Befestigungsmaterial. Dichtung. Betriebsanleitung.
Hersteller: Red Lion Controls, USA.
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMBH & CO KG
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

| Anzeige Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise | |
| RCAHld | Start-Ist-Wert Zähler A | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| bCAHld | Start-Ist-Wert Zähler B | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| CCAHld | Start-Ist-Wert Zähler C | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| RSCFRC | Skalierfaktor Zähler A | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| bSCFRC | Skalierfaktor Zähler B | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| LSCFRC | Skalierfaktor Zähler C | LOC | gesperrt |
| -Ed | Kann mit der PAR-Taste aufgerufen werden. | ||
| Ent | Wert kann aufgerufen und verändert werden. | ||
| CodE | Code | 00 bis 99 | Zugriffscode für den Programmiermodus0= keine Beschränkung, 222=Universalzugriff.Bei Eingabe eines Codes kann nur bei nochmaiger Eingabe auf die Programmierabschnitte zugegriffen werden. Sonst sind nur die vorab definierten Werte durch den Bediener veränderbar. |
7.3 Programmabschnitt 4 - Tachometer -
| Anzeige | Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| rRtEEA | Zuordnung Ein-gang | 00rRtE:A rRtE:b | Keine TachometerfunktionTachometerfunktion für Eingang ATachometerfunktion für Eingang B |
| L0-Udt | Minimale Aktualisierungs-zeit | 019899 Sekunden | Nicht kürzer als die kürzeste Periodendauer,je länger gewählt, desto größer ist dieMittelwertbildung.11 |
| H1-Udt | Maximale Aktualisierungs-zoit | 029899 Sekunden | Nicht kürzer als die längste Periodendauer,nach dieser Zeit wird die Anzeige auf 0gesetzt, wenn kein Signal gekommen ist.12 |
| rRtE dP | Dezimalpunkt | 0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 | Einstellung des Dezimalpunktes. |
| SE65 | Linearisierungs-Segmente | 0 bis 9 | siehe Kapitel 7.4.1 |
| rdSP D | Typische Anzeige | 0999999 | Erste gewünschte Anzeige, de einer Eingangsfrequenz entspricht.Dieser Wert wird bei der Eingabe 0 "bei Linearisierungssegmen ( SE65 ) automatisch auf Null gesetzt und nicht angezeigt. |
| rIMP D | Eingangsfrequenz | 0 bis 999999 | Erste Eingangsfrequenz bei der ersten gewünschten Anzeige.Dieser Wert wird bei der Eingabe 0 "bei Linearisierungssegmen ( SE65 ) automatisch auf Null gesetzt und nicht angezeigt. |
| rdSP f | Typische Anzeige | 0 bis 999999 | Zweite gewünschte Anzeige, die einer Eingangsfrequenz entspricht. |
| rIMP f | Eingangsfrequenz | 0 bis 999999 | Eingangsfrequenz bei der typischen Anzeige in Hz. |
^12 Der PAXI ermittelt die Eingangstrequenz durch Aufsummierung der fallenden Impulsflanken während einer Messperiode. Die Messperiode beginnt bei der ersten auftretenden fallenden Flanke und endet bei der programmierten minimalen Aktualisierungszeit. Innerhalb dieser Zeit werden die auftretenden fallenden Flanken summiert. Die Messperiode wird durch eine fallende Flanke nach dem definierten Ende der Messzeit beendet, der ermittelte Wert wird angezeigt und die neue Messperiode gestartet. Bei Felien einer fallenden Flanke zwischen der minimalen und maximalen Aktualisierungszeit wird der Wert "3" angezeigt. (Siehe Bild 7.2)
WACHENDORFF PROZESSTECHNIK GMBII & CO KG
12

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
| Anzeige | Parameter Eingabe- Erläuterungen/Hinweise möglichkeiten | |
| ROUND | Rundungsfaktor Der Anzeigewert wird25020100 | jeweils um den eingestellten Rundungsfaktor auf- bzw. abgerundet. |
| LOCUT | Niedrigsignal- bis Unterdrückung Anzeigewert unter den eingestellten Wert fällt. | |
| H1-t | Erfassungszeit bis Zollspan38800e ein Wert anliegen muss, für Maximalwert Sekunden um als Maximalwert erkannt zu werden.Die Erfassung erfolgt unabhängig von der gewählten Anzeige. Bei Wahl der Maximal-wertanzeige erscheint ein "9" im Display. | |
| LO-t | Erfassungszeit bis Zollspan38800e ein Wert anliegen muss, für Minimalwert um als Minimalwert erkannt zu werden.Die Erfassung erfolgt unabhängig von der gewählten Anzeige. Bei Wahl der Minimal-wertanzeige erscheint ein "L" im Display. | |
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

| Problem | Fehlerbehebung |
| Ausgang arbeitet nicht. | 1. Überprüfung der Installation der Ausgangskarie2. Überprüfung der Konfiguration3. Verkabelung prüfen |
| Zittern der Anzeige. | 1. Überprüfung der Verkabelung nach EMC-Richtlinien2. Herabsetzen der Eingangsfrequenz |
| "r 0L0L" bei Tachometerfunktion. | 1. Herabsetzen der Eingangsfrequenz2. Reduzierung des Skalerfaktors |
| Module oder Parameter nicht vorhanden. | 1. Überprüfung der Installation der Steckkarten |
| Fehler Code (Err 1 bis 4) | Drücken Sie die Reset-Taste. Falls ein Reset nicht möglich ist, setzen Sie sich mit Ihrem Vertriebspartner in Verbindung. |
| Serielle Schnittstelle funktioniert nicht. | 1. Überprüfen Sie die Verkabelung und Einstellungen. |
9 Wartung und Pflege
Das Gerät braucht bei sachgerechter Verwendung und Behandlung nicht gewartet werden. Zur Reinigung des Displays nur weiche Tücher mit etwas Seifenwasser bzw. mildem Hausspülmittel verwenden.

Scharfe Putz- und Lösungsmittel vermeiden!
2 Zähler, A und B, oder Zähler A und Tacho B
| 4Ausgänge | N | N | N | N | J | J | J | J |
| Impulsausgang | N | N | J | J | N | N | J | J |
| 3. Zähler Betriebsart | N | J | N | J | N | J | N | J |
| Zähler | 13 | 12 | 13 | 11 | 9 | 7,5 | 9 | 7 |
| Zähler x^2 1 | 9 | 7 | 9 | 7 | 5 | 4 | 5 | 4 |
| Auf/Ab BE | 13 | 12 | 13 | 11 | 9 | 7,5 | 9 | 7 |
| Auf/Ab BE x^2 1 | 9 | 7 | 9 | 7 | 5 | 4 | 5 | 4 |
| PDBEx 1 1 | 7 | 6 | 6 | 8 | 7 | 3,5 | 3,5 | 3 |
| PDBEx 2 1 | 7 | 6 | 6 | 5 | 4 | 3,5 | 3,5 | 3 |
| (Angabenin/kHz) | ||||||||
10 Spezifikationen
Eingang: NPN-, PNP- Sensoren, CMOS, TTL, potentialfreie Kontakte, Permanentmagnetsensoren werden akzeptiert. Einstellung über DIP-Schalter. Bedämpfung auf 50 Hz einstellbar. Minimale Eingangsfrequenz: 0,01Hz (nur beim Tachometer)
Maximale Eingangsspannung: 28 Volt Grenzfrequenzen: 1 Zähler, A oder B oder 1 Tachometer
| 4Ausgänge | N | N | N | N | J | J | J | J |
| Impulsausgang | N | N | J | J | N | N | J | J |
| 3. Zähler | N | J | N | J | N | J | N | J |
| Börtebsart | ||||||||
| Zähler | 34 | 25 | 21 | 17 | 18 | 15 | 13 | 11 |
| Zähler x2 | 17 | 13 | 16 | 12 | 9 | 7 | 8 | 7 |
| AuflAb | 34 | 25 | 21 | 17 | 18 | 15 | 13 | 11 |
| AuflAb x 2 | 17 | 13 | 16 | 12 | 9 | 7 | 8 | 7 |
| AuflAb BE | 34 | 25 | 21 | 17 | 18 | 15 | 13 | 11 |
| AuflAb BE x 2 | 17 | 13 | 16 | 12 | 9 | 7 | 8 | 7 |
| PD x 1 | 22 | 19 | 20 | 17 | 12 | 10 | 11 | 10 |
| PD x 2 | 17 | 13 | 16 | 12 | 9 | 7 | 8 | 8 |
| PD x 4 | 8 | 6 | 8 | 6 | 4 | 3 | 4 | 3 |
| PD BE x 1 | 22 | 19 | 20 | 17 | 12 | 10 | 11 | 10 |
| PD BE x 2 | 17 | 13 | 16 | 12 | 9 | 7 | 8 | 8 |
| Tachometer | 34 | 34 | 21 | 21 | 34 | 34 | 21 | 21 |
| (Angaben in kHz) | ||||||||
Bemerkungen:
- Bei Betriebsart Zähler A und Tachometer B gilt für den Tachometer die doppelte Grenzfrequenz.
- Bei Auf/Ab BE oder PD BE sollte der Benutzereingang bei Relais extern bedämpft werden. Die Eingangscharakteristik ist wie unter Benutzereingänge festgelegt.
- Die angegebenen Grenzfrequenzen gelten nur, wenn die DIP-Schalter auf Hi Frequenz eingestellt sind.
- Während der seriellen Kommunikation verringert sich die Grenzfrequenz um 20%.
- Bitte beachten: Die Grenzfrequenz verringert sich bei Verwendung von folgenden Funktionen: - 2 oder 4 Grenzwerte (Option) - Impulsausgang - 3. Zänler - Impulsausgang mit 2-fach Auswertung - Phasendiskriminator mit 2-/4-fach Auswertung - serielle Kommunikation (Option).
Anzeige: 6-stellige, 14 mm hohe rote oder grüne LED.
| Zähler: | max. + 999.999 oder -99.999 im statischen Display, max. +/-99.999.999 in 2 abwechselnden Anzeigen (OF 99) (999999)/(OF -99) (999999) |
| Tachometer: | Genauigkeit: +/- 0.01%. Periodendauermessung, max: 99.999 |
| Min-/Max-Wert: | Anzeige: L12345 oder H12345. |

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX

7.9 Programmabschnitt 9 - Service Funktionen - 9-FCS
| Anzeige | Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| d-LEu | Anzeigenintensität | 0 bis 15 | Wird in 15 Stufen eingestellt. |
| CodE | Zugangscode | 48 | Kallbrierungsmenü wird aufgerufen. |
| 66 | Werkeinstellung wird geladen. |

Die Kalibrierung des Analogausganges darf nur von qualifiziertem technischen Personal durchgeführt werden und nur dann, wenn es unboeingt erforderlich ist (ca. alle 2 Jahre). Alle in den vorangegangenen Programmierabschnitten eingestellten Parameter werden durch die Kalibrierung nicht betroffen. Zum Abbruch der Kalibrierung schalten Sie die Spannungsversorgung des PAXI aus, bevor Sie den Programmierabschnitt 9 verlassen.
Kalibrierung: Bevor Sie mit der Kalibrierung beginnen schließen Sie ein Meßgerät mit einer Genauigkeit von mindestens 0,05% an die Klemmen des zu kalibrierenden Analogausganges an. Das PAXI sollt mindestens 30 Minuten vor der Kalibrierung eingeschaltet werden.
- Wählen Sie Code 48 und drücken Sie die PARste.
- "CRL OUT" erscheint auf dem Display. Wählen Sie mit den Pfeiltasten "9E5" und drücken Sie die PAR-Taste.
- Kalibrieren Sie den Analogausgang gemäß Tabelle 7.1 wenn erforderlich. Vergleichen Sie hierzu den auf dem Messgerät angezielten Wert mit dem Wert der Tabelle und drücken Sie die entsprechenden Pfeiltasten bis das Messgerät den Tabellenwert anzeigt. Ist eine Kalibrierung des gewählten Bereichs nicht erforderlich oder haben Sie eine Kalibrierung durchgeführt, drücken Sie die PAR-Taste.
| Auswahl | ExternesMessgerät | Aktion |
| 00. R | 0.00 | Regeln Sie wenn erforderlich und drücken Sie PAR. |
| 10. R | 4.00 Regeln Sie wenn erforderlich und drücken Sie PAR. | |
| 20. R | 20.00 | Regeln Sie wenn erforderlich und drücken Sie PAR. |
| 00. R | 0.00 | Regeln Sie wenn erforderlich und drücken Sie PAR. |
| 100. R | 10.00 | Regeln Sie wenn erforderlich und drücken Sie PAR. |
Tabelle 7.1
4. Wenn "oo" auf dem Display erscheint, entfernen Sie das Messgerät und drücken Sie zweimal die PAR - Taste.
8 Fehlermeldungen
| Problem Fehlerbehebung | |
| Keine Anzeige. 1. Verkabelung überprüfen | 2. Versorgung überprüfen |
| Programmierung gesperrt. 1. Überprüfung der Benutzereingänge2. Eingabe eines Codes erforderlich | |
| Diverse Anzeigen können 1. Überprüfung der Freigabe in Programmierabschnitt 3 nicht abgefragt werden. | |
| Falscher Anzeigewert oder 1. Überprüfung folgender Parameter:Anschluss der SignalleitungenPosition der DIP-SchalterProgrammierungKalkulation der SkalierfaktorenLevel des EingangssignalsJumperstellung der BenutzereingängeFrequenz des Eingangssignals | |
| Benutzereingang arbeitet 1. Überprüfung der Verkabelungnicht einwandfrei. 2. Überprüfung der Jumperstellung3. Benutzereingang wird für das Eingangssignal genutzt4. Überprüfung Programmabschnitt 2 | |

flowchart
graph TD
A["Regen der Messperiode"] --> B["Ende der Messperiode"]
B --> C["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
C --> D["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
D --> E["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
E --> F["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
F --> G["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
G --> H["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
H --> I["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
I --> J["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
J --> K["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
K --> L["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
L --> M["Tranche: Deserzerträge, normate Abschreibungensteuelt"]
M --> N["Erwart: Abschreibungensteuelt"]
Bild 7.2: Aktualisierungszeiten
Skalierungsmethoden:
Sie können den Tachometer auf 2 Methoden skalieren:
A) Durch die Eingabe von Wertepaaren (Eingangsfrequenz in Hz).
(Siehe unten beiSkalierung)
B) Durch Anlegen der Maximalfrequenz und Eingabe des dazu gehörigen Anzelgewertes.
Nach Eingäbe des gewünschten Anzeigewertes (bei rEEDSP) legen Sie bei Programmierpunkt rKEffp das entsprechende Eingangssignal an und drücken die F1 und F2-Taste gleichzeitig. Die angelegte Frequenz (Hz) erscheint auf dem Display. Warten Sie die minimale Aktualisierungszeit ab und drücken F1 und F2 erneut gleichzeitig. Der neue angezeigte Wert sollte nicht mehr als ±0,1% vom vorherigen abweichen. Drücken Sie zur Speicherung die PAR-Taste.
Bei beiden Methoden wird intern eine lineare Beziehung zwischen den definierten Werten und dem Ursprung gebildet, so das jede Eingangsfrequenz zwischen diesen Punkten durch einen entsprechenden Anzeigewert dargestellt werden kann.
Skalierung:
Sind die Eingangsfrequenz und der dazugehörige Anzeigewert bekannt, so geben Sie dieses Wertepaar entsprechendein, da keine Berechnung benötigt wird.
Ist nur die Anzahl der Impulse für einen bestimmten Einheitswert bekannt (z.B. #Impulse pro Meter), dann ermitteln Sie das einzugebende Wertepaargemäß folgender Tabelle:
| Geschwindigkeit pro... | Anzeige (rE dSP) | Eingang (rE lNP) |
| Sekunde | 1 # Impulse pro Einheit | |
| Minute | 60 | #Impulse pro Einheit |
| Stunde | 3600 | #Impulse pro Einheit |
Bemerkungen:
- Ist die Anzahl (#) der Impulse < 10, multiplizieren Sie den Anzeige- und Eingangswert mit 10.
- Ist die Anzahl (#) der Impulse < 1, multiplizieren Sie den Anzeige- und Eingangswert mit 100.
- Soll der Anzeigewert erhöht/erniedrigt werden, so ermiedrigen/erhohen Sie den Eingangswert im gleichen Verhältnis. Die gilt auch für den umgelehens Fall.
verhältnis. Dies gilt auch für den umgekennten 4. Beide Eingabewerte müssen größer als 0 sein.
Beispiel
- Bei 15,1 Impulsen pro Meter soll eine Geschwindigkeit von Meter/Min. mit einer Dezimalstelle angezeigt werden: rEEDSP=60.0; rEINP=15.1.
- Bei 0,25 Impulsen pro Liter soll ein Durchlauf von Liten'Sld. angezeigt werden (Zur Erhöhung der Genauigkeit verwenden Sie den Multiplikator 10): rEEDSP = 36000; rEINP = 2,5.

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

7.4.1 Linearisierung
Direkt nach der Dezimalpunktposition () verbedP folgende Parameter erscheinen.
Linearisierungs Segment

bis 9
Dieser Parameter spezifiziert die Anzahl der linearen Segmente, die bei der Bereichs-Skalierung benutzt werden. Jedes der linearen Segmente hat zwei Skalierpunkte, welche den Höchst- bzw. Tiefststand der Endpunkte definieren. Die Anzahl der benutzten Segmente hängt von der Linearität der Prozess- und Anzeigengenauigkeit ab. (Siehe Tabelle)
LineareAnwendung
Der Linearprozess verwendet nur ein einzelnes Segment (zwei Skalierpunkte) um die lineare Bereichsanzeige, von 0 bis zur maximalen Eingangsfrequenz, anzubieten. Eingabe bei SE65 ist dann 'D'.
NichtlineareAnwendung
Der Nichtlinearprozess kann bis zu neun Segmente (zehn Skalierpunkte) haben, um die stückweise lineare Annäherung der dargestellten Nichtlinearfunktion anzubieten. Die Bereichsanzeige wird überall in jedem individuellen Segment linear sein. So dass, je größer die Anzahl der Segmente ist, umso größer die Übereinstimmungsgenauigkeit. Verschiedene Linearisierungsgleichungen sind in der kostenfreien Programmiersoftware Crimson 2 verfügbar.
Skalierpunkte
Jeder Skalierpunkt ist durch zwei programmierbare Parameter spezifiziert:
Einem gefordertem Bereichsanzeigenwert (r plüft) einem übereinstimmendem Bereichseingangswert (r lltf). Die Skalierpunkte sind sequentiell in ansteigender Raihenfolge des Bereichseingangswerles einzugeben. Zwei Skalierpunkte müssen programmiert werden, um den Höchst- bzw. Tiefstand der Endpunkte des ersten linearen Segments zu definieren. Wenn mehrere Skalierpunkte verwendet werden, wird aus dem höchsten Skalierpunkt eines gegebenen Segments der tiefste Skalierpunkt des nächsten sequentiellen Segment, so das für jedes zusätzliche Segment, nur ein zusätzlicher Skalierpunkt programmiert werden muss. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Skalierpunkte, die übereinstimmencien Parameter und die Werkseinstellungen für jeden Punkt.
| Segment | Skaller-Punkt | Anzeigen-Parameter | Anzeigen-Vorgabe | Eingangs-Parameter | Eingangs-Vorgabe |
| 8 | 1 | r ≤slant 5P 0 | 200000 | r ≤slant 0P | 620000 |
| 1 | 2 | r ≤slant 5P 1 | 201000 | r ≤slant 0P 1 | 620000 |
| 2 | 3 | r ≤slant 5P 2 | 202000 | r ≤slant 0P 2 | 620000 |
| 3 | 4 | r ≤slant 5P 3 | 203000 | r ≤slant 0P 3 | 620000 |
| 4 | 5 | r ≤slant 5P 4 | 204000 | r ≤slant 0P 4 | 620000 |
| 5 | 6 | r ≤slant 5P 5 | 205000 | r ≤slant 0P 5 | 620000 |
| 6 | 7 | r ≤slant 5P 6 | 206000 | r ≤slant 0P 6 | 620000 |
| 7 | 8 | r ≤slant 5P 7 | 207000 | r ≤slant 0P 7 | 620000 |
| 8 | 9 | r ≤slant 5P 8 | 208000 | r ≤slant 0P 8 | 620000 |
| 9 | 10 | r ≤slant 5P 9 | 209000 | r ≤slant 0P 9 | 620000 |
Wird der Zähler C auf "SL RUE" gesetzt, kann der PAXI als Fermanzeige verwendet werden. In diesem Fall wird durch die "Return"-Tastejede Befehlszeile abgeschlossen und abgeschickt. Die Anzeige ist rechts ausgerichtet und kann 6 Zeichen darstellen. Werden weniger als 6 Zeichen empfangen, werden die nicht definierten Zeichen nicht angezeigt. Bei einer Übertragung von mehr als 6 Zeichen, werden nur die letzten 6 Zeichen angezeigt. Der Zähler C unterscheidet zwischen numerischer und Buchstabenübertragung.
Numerische Übertragung
Empfängt der PAXI eine Befehlszeile, die nicht mit #, T, V, P oder R beginnt, wird die Befehlszeile als numerische Übertragung erkannt und wie folgt angezeigt:
- Es werden nur die definierten Zeichen und Punktuationen angezeigt.
- Befindet sich ein Minuszeichen in der Befehlszeile, ist der angezeigte Wert negativ.
- Nur der höchste Dezimalpunkt wird angezeigt.
- Werden keine numerischen Daten empfangen, erscheint ^10 " im Display.
- Während der numerischen Anzeige können die Grenzwerte (Grenzfunktion) und der Analogausgang geändert werden.
- Die letzte numerische Anzeige wird solange gespeichert, bis ein neuer Anzeigebefehl vom PAXI empfangen wird. - Darstellbare Zeichen: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, Komma, Minus.
Buchstabenübertragung
Beginnt die Befehlszeile mit "#" wird sie als Buchstabenübertragung erkannt und wie folgt angezeigt: Unbekannte Zeichen worden als Platzhalter dargestellt.
- Unbekannte Zeichen werden als Platzhalter bargehen.
- Eine Buchstabenanzeige ersetzt die numerische Anzeige des Zählers C. Hierbei bleiben aber die letzte numerische Anzeige und die Funktion der Ausgänge gespeichert.
- Darstellbare Zeichen: a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, l, n, o, p, q, r, s, t, u, y, z (in großen bzw. kleinen Buchstaben); 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8; 9: Komma, Leerzeichen, Minus.
7.8 Programmabschnitt 8 - Analogausgang - B-RnR
| Anzeige | Parameter | Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| TYPE | Ausgangssignal | 0-20 (0 bis 20 mA)4-20 (4 bis 20 mA)0-10 (0 bis 10 V) | Korrektten Anschluss der Ausgangsklemmen beachten. |
| RS ID | Zuordnung | A Clt (Zähler A)b Clt (Zähler B)c Clt (Zähler C)+RtE (Tachometer)LG (Minimalwert)nI (Maximalwert) | Wert, auf den sich das Analogsignal bezieht. |
| RN-LD | unterer Anzeigewert | -99999 bis 999999 | Anzeigewert für den unteren Wert des Analogausganges (0 mA, 4 mA bzw. 0 VDC). |
| RN-NI | oberer Anzeigewert | -99999 bis 999999 | Anzeigewert für den oberen Wert des Analogausganges (20 mA bzw. 10 VDC). |

Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

Bild 7.4: Diagramm der Schaltausgang bei Zuordnung zum Tachometer (Siehe auch Bild 7.3)
7.7 Programmabschnitt 7 - Serielle Schnittstelle - 7-5rL
| Anzeige | Parameter Eingabe- möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| bAUD 300 | Baudrate | |
| dRAr | Datenbits 8 Datenbit sind nur mit Parität = keine möglich. | |
| PRr | Parität (ungerade) Mögliche Kombinationen mit der Datenbil-EinstellungEUEN (gerade) sind: 8, no, 1 Stoppbit 7, odd, 1 StoppbitNO (keine) 7, even, 1 Stoppbit 7, no, 2 Stoppbit | |
| Rddr | Adresse bis | 0 99 |
| Rbru | gekürzte Übertragung/öes Zahlenwertes inkl. Adresse und ID.Ubertragung Übertrag/öes des Zahlenwertes ohne Adresse und ID. | |
| OPt | Druckoptionen Auswahender zu übertragenden Daten.NOBei "NO" findet keine Übertragung statt.REntZähler AbEntZähler BcEntZähler ChrttemeterHLOMaximal- und MinimalwertSCFACSkaliorfaktoren Zähler A, B und CcftldStart-Ist-Wert Zähler A, B und CSftDGrenzwerte ( nur bei installierter Grenzwertkarte ) | |
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

7.4 Programmabschnitt 5 - Eingangsparameter Zähler C 5 - [Er]
Wird der Zähler C nicht benötigt, stellen Sie ihn zur Erreichung der maximalen Eingangsfrequenz des PAX1 auf "NONE". In diesem Fall werden die Folgeparameter nicht abgefragt. Eine dem verwendeten Zähler entsprechende Anzeige erscheint links auf dem Display. Eine alternative Liste für die Skalierung entnehmen Sie Programmierabschnitt 2.
| Anzeige | Parameter Eingabe-möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise | |
| C CnE | Zähler C Betriebsparameter | NONE | Zähler zählt nicht. |
| R | Zählt die Impulse des Zählers A gemäß Betriebsart Zähler A. Die Skalierung erfolgt unabhängig von Zähler A. | ||
| Add Ab | Addiert die Impulse von Zähler A und B gemäß den eingestellten Betriebsarten der beiden Zähler. Die Skalierung erfolgt unabhängig von Zähler A und B. | ||
| Sub Ab | Subtrahiert die Impulse von Zähler A und B gemäß den eingestellten Betriebsarten der beiden Zähler. Die Skalierung erfolgt unabhängig von Zähler A und B. | ||
| SLABE | Slave- bzw. Fernanzeigenfunktion Siehe Sertelle Schnittstelle Seite 19 ff | ||
| CrESEb | Rückstellung | 2ErD | Rückstellung auf Null. Gilt nicht für die Rückstellung bei Erreichen eines Grenzwertes und Definition gemäß Programmabschnitt 6. |
| CHELa | Rückstellung auf Start-Ist-Wert.Gilt nicht für die Rückstellung bei Erreichen eines Grenzwertes und Definition gemäß Programmabschnitt 6. | ||
| CdECPE | Dozimalpunkt | 00000/ bis 999999 | Einstellung des Dozimalpunktes für Zähler C und die dazugehörigen Grenzwerte. |
| CSCFAC | Skalierfaktor | 00000/ bis 999999 | Ein Skalierfaktor von 1 resultiert in einer 1:1-Wiedergabe der Impulse. |
| CSCALr | Multiplikator | 10000/ bis 999999 | Multipliziert die Eingangsimpulse mit dem programmierten Faktor. |
| CCNtLa | Start-Ist-Wert | -99999 bis 999999 | Setzt den Zähler bei einem Reset auf den hier eingestellten Wert zurück. |
| CP-UP | Rückstellung Rückstellung des Zählwertes bei no | Einschalten des PAXI | |
![Wachendorff PAX I - Programmabschnitt 5 - Eingangsparameter Zähler C 5 - [Er] - 1](/content/2026/05/904060/images/55fd8f82133e16c18a1836c01768e1588537f520fb539cfd19837118f5fff796.jpg)
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I
7.5 Programmabschnitt 6 - Grenzwertparameter 6-5PE
Dieser Programmierpunkt ist nur mit installierter Grenzwertkarte aufrufbar.
| Anzeige | Parameter Eingabe- | möglichkeiten | Erläuterungen/Hinweise |
| SPSEL | Grenzwertaus-Auswahl ( Grenzwert 1) | wahl des Grenzwertes, der konfiguriertwalteln soll. Die Auswahlmöglichkeiten hängenvon der verwendeten Grenzwertkarte ab.SP-2 ( Grenzwert 2 )SP-3 ( Grenzwert 3 ) Das*** in den Programmierpunkten ist stelliv.SP-4 ( Grenzwert 4 ) | für die ausgewählte Grenzwertnummer ( 1bis 4 ). |
| L lt-n | Indikatorvor- Indikohalten für Indikator Grenzwert Indikator Nr. Anzeige blinkt, wohlen Grenzwert aktiv. | ||
| OUe-n | Ausgangslogik für Grenzwert Nr. n | Par | Ausgang schaltet normal. |
| rEU | Ausgang schaltet invertiert. | ||
| SUP-n | Schaltverhalten der Grenzwertausgänge bei Einschalten des Gerätes | SAVE | Speicherung des Status während des Ausschaltens. |
| BB | Aktivierung der Ausgänge beim Einschalten. | ||
| OFF | Deaktivierung der Ausgänge beim Einschalten. | ||
| RCE-n | Betriebsart für Grenzwert Nr.: n | OFF | Grenzwert nicht aktiv. |
| LRECH | Ausgang schaltet bei Über- oder Unterschreitung des Grenzwertes bis eine Rückstellung erfolgt. | ||
| LOUT | Ausgang schaltet bei Über- oder Unterschreitung des Grenzwertes mit definierter Ausschaltzeit. | ||
| BOUND | Ausgang schaltet bei Über- oder Unterschreitung des Grenzwertes. | ||
| RSN-n | Zuordnung für Grenzwert Nr.: n | RCLBCNLBCNLrLEE | Zähler AZähler BZähler CTachomeler |
| SP-n | Sollwert für Grenzwert Nr.: n | -99999bis 999999 | Eingabe des Solwertes für den normalen bzw. "alternativen" Grenzwert. |
| t r C - n | Schleppvorwahl | NO | Keine Schleppvorwahl |
| SP-1SP-2SP-3SP-NRCOELdbORELDCCNELD | Bei jeder Änderung des gewählten Grenzwertes wird der Grenzwerte Nr. n um den gleichen Wert nachgeführt. | ||
| tYP-n | Grenzwert-verhalten Grenzwert Nr.: n | H I | Ausgang schaltet, wenn angezeigter Wert größer oder gleich Grenzwert. |
| LO | Ausgang schaltet, wenn angezeigter Wert kleiner oder gleich Grenzwert. | ||
| Stb-n | Startverhalten Betriebsart für Grenzwert Nr.: n | Reebags/Schalten bei Unterschreiten". | Wird erst nach erstmaligem Überschreitendes entsprechenden Grenzwertes aktiv. |
Industrie-Digitalanzeige Zähler/Tachometer PAX I

| Anzeige | Parameter Eingabe- | Erläuterungen/Hinweise | |
| möglichkeiten | |||
| HYS-nX | Schalthysterese für Grenzwert Nr.: n | 0 bis 9999 | Nur bei Zuordnung zum Tachometer verfügbar |
| tOFF-nX | Ausschaltverzö-gerung für Grenzwert Nr.: n | 000 bis 9999 Sekunden | Nur bei Zuordnung zum Tachometer verfügbar |
| tON-n | Einschaltverzö-gerung für Grenzwert Nr.: n | 000 bis 9999 Sekunden | Nur bei Zuordnung zum Tachometer verfügbar |
| tOUT-n | Ausschaltzeit für Grenzwert Nr.: n | 000 bis 9999 Sekunden | siehe Actn |
| RukO-n | Automatische Rückstellung des Zählers | NO | Keine automatische Rückstellung |
| 2ErDAS | Rückstellung auf Null bei Aktivierung des Ausgangs. | ||
| CLdAS | Rückstellung auf Start-Ist-Wert bei Aktivierung des Ausgangs. | ||
| 2ErDRE | Rückstellung auf Null bei Deaktivierung des Ausgangs (nur bei tOut). | ||
| CLdRE | Rückstellung auf Start-Ist-Wert bei Deaktivierung des Ausgangs (nur bei tOut). | ||
| r5d-n | Rückstellung des Ausgangs bei Rückstellung des Zählers | YESNO | Diese Funktion gilt nicht, wenn der Zähler durch einen anderen Grenzwertausgang automatisch zurückgesetzt wird. |
| rSAS-n | Rückstellung des Ausgangs bei Aktivierung Grenzwert n+1 | YESNO | |
| rSAE-n | Rückstellung des Ausgangs bei Deaktivierung | YESNO | Gilt nur, wenn für Grenzwert x+1 eine Ausschaltzeit (tOut-x) definiert wurde. |

Balrehasart = Unterschreibung ohne Verzögerung

Betriebsart = Unterschreitung mit Vorzögenung

Betriebsart = Überschreibung ohne Verzögerung

Betriebsart = Überschreitung mit Verzögerung
Bild 7.3: Diagramm des Schaltausgangs bei Zuordnung zum Tachometer (Siehe auch Bild 7.4)













