IFM CS0014 - Industrielles elektronisches Modul

CS0014 - Industrielles elektronisches Modul IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM CS0014 - page 3
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Produkttyp Anzeige- und Eingabemodul für Steuerungen (DDM 100)
Marke IFM
Modell CS0014
Display Hintergrundbeleuchtetes LCD, 2 Zeilen x 16 Zeichen, frei programmierbar
Betriebsspannung 10...30 V DC (SELV)
Stromaufnahme 100 mA (max. 1 A mit Sicherung)
Schutzart IP64 / III
Betriebstemperatur 0...+50 °C
Abmessungen (B x H x T) 190 x 90 mm; Höhe: 32 mm (Wandmontage), 7 mm (Tafeleinbau); Tiefe: 25 mm (Tafeleinbau)
Anzahl der Tasten 9 insgesamt (3 frei zuweisbare Funktionstasten, 6 mit festen Funktionen)
LEDs 3 gelb, frei programmierbar
Schnittstelle CAN (2.0 A/B) bei 125 kBaud
CAN-Kennungen Empfang: 7F0 HEX...7F1 HEX; Senden: 7F8 HEX...7FA HEX
Anschlüsse 5 WAGO-Käfigklemmen: CAN_H, CAN_L, GND (x2), +24V
Montage Schaltschrank- oder Wandmontage
Programmierung Über ifm-Steuerung mittels IEC 1131-Sprachen (z.B. FBD, ST)
Textbildschirme Bis zu 16 aktiv, jede mit 2 Zeilen à 16 Zeichen; priorisierbar
Prozessdatenintegration Bis zu 2 Werte pro Zeile, mit Grenzwerten editierbar; Formate: vorzeichenbehaftet, vorzeichenlos, hex
Reinigung Verwenden Sie ein weiches Tuch mit einem polyesterbeständigen Reinigungsmittel
Konformitätserklärung CE-Kennzeichnung basierend auf EMV-Richtlinie 89/336/EWG und Niederspannungsrichtlinie

Häufig gestellte Fragen - CS0014 IFM

Wie montiere ich das CS0014 in einem Schaltschrank?
Bereiten Sie einen Ausschnitt mit der mitgelieferten Schablone vor, bohren Sie 4 Löcher (max. Schaltschrankblechstärke 2,5 mm). Setzen Sie das untere Gehäuseteil von innen ein, stecken Sie die Federklemmen in die Halterungen, befestigen Sie sie. Brechen Sie die Aussparung für die PG16-Kabelverschraubung aus, führen Sie das Kabel ein, schließen Sie es gemäß Beschriftung an. Setzen Sie das obere Gehäuseteil so auf, dass die Kontaktstifte in die Klemmen eingreifen, schrauben Sie es zusammen.
Wie programmiere ich die Anzeigetexte auf dem DDM 100?
Verwenden Sie eine ifm-Steuerung mit IEC 1131-Sprachen. Zwei Methoden: Datentransfer (verwenden Sie den Funktionsbaustein TEXTD für jeden Text) oder Adresstransfer (verwenden Sie die Datenstruktur text_struct und den Funktionsbaustein TEXTA). Weisen Sie Priorität, Zeileninhalt, eingebettete Werte und Bearbeitungsgrenzen pro Instanz zu.
Was bewirken die Tasten F1, F2, F3?
Die drei Funktionstasten (F1, F2, F3) sind über das Steuerungsprogramm frei zuweisbar. Ihr Status wird aus der Variablen TEXT_KEYS (Bits 0-2) gelesen. Jede hat eine zugehörige gelbe LED (TEXT_LEDS Bits 0-2), die ebenfalls programmierbar ist.
Wie ändere ich die Sprache der Anzeige?
Rufen Sie den Parametereinstellungsmodus auf: Nach dem Einschalten, wenn "ecomat 100 CS0014" erscheint, drücken Sie gleichzeitig die Tasten ▲ und ▼. Drücken Sie dann ▲/▼, bis "Language English / Sprache Deutsch" angezeigt wird, wählen Sie mit ▲/▼, bestätigen Sie mit Enter, abbrechen mit Escape.
Warum zeigt das Gerät "no messages" an?
Dies bedeutet, dass kein Textbildschirm aktiv ist. Überprüfen Sie, ob Sie mindestens einen Text im Steuerungsprogramm aktiviert haben, indem Sie dessen ENABLE auf TRUE setzen, und stellen Sie sicher, dass die Kommunikationsvariable TEXT_MODE TRUE ist.
Was bedeutet "ERROR communication"?
Dies zeigt an, dass keine Kommunikation zwischen dem DDM 100 und der Steuerung besteht. Überprüfen Sie, ob die globale Variable TEXT_MODE im Steuerungsprogramm auf TRUE gesetzt ist. Überprüfen Sie auch die Verkabelung und die Stromversorgung der Steuerung.
Wie stelle ich die CAN-Kennung und Bitrate ein?
Rufen Sie den Parametereinstellungsmodus auf. Drücken Sie ▲/▼, um das Menü für die CAN-Kennung ("CAN ID") oder das Menü für die Bitrate ("Baud") zu finden. Verwenden Sie die Taste Edit, um die Änderung zu starten, ▲/▼ zum Anpassen, Enter zum Bestätigen, Escape zum Abbrechen. Nach der Änderung drücken Sie Escape, um "load / übernehmen" zu sehen, und drücken Sie Enter, um zu aktivieren.
Wie reinige ich die Frontplatte des DDM 100?
Verwenden Sie ein weiches Tuch mit einem Reinigungsmittel, das Polyester nicht angreift. Vermeiden Sie scheuernde Materialien, um Kratzer auf den Membrantasten zu verhindern.
Was sind die technischen Spezifikationen des Displays?
Das DDM 100 verfügt über ein hintergrundbeleuchtetes LCD-Display mit 2 Zeilen zu je 16 Zeichen. Text und Anzeigeformat sind über die Steuerung frei programmierbar. Integrierte Prozessdaten können in dezimaler, vorzeichenloser oder hexadezimaler Form dargestellt werden.
Wie behebe ich eine nicht reagierende Funktionstaste?
Überprüfen Sie zuerst das Steuerungsprogramm, um sicherzustellen, dass die Taste korrekt zugewiesen und die Logik richtig ist. Wenn das Programm korrekt ist, könnte die Frontplatte defekt sein; senden Sie sie zur Überprüfung an den Hersteller zurück.

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BEDIENUNGSANLEITUNG CS0014 IFM

Bedienungsanleitung Installation Instructions

ecomot100®

Daten Dialog Modul DDM 100 Data dialogue module DDM 100

CS0014

F1 F2 F3

Inhaltsverzeichnis

  1. Funktionen des DDM 100....4
  2. Montage 5

2.1 Schaltschrankmontage 5
2.2 Wandmontage 6

3.1 Programmieren mit Datenübergabe ..... 7
Beschreibung 7
Programmierbeispiel in FUP....9

3.2 Programmieren mit Adreßübergabe ..... 10

Beschreibung 10
Programmierbeispiel in ST 11

3.3 Funktionstasten und LEDs programmieren ..... 12
3.4 Kommunikation zwischen Steuerung und DDM freigeben 12

  1. Bedienung 13

4.1 Normalbetrieb.... 13
4.2 Parametriermodus ..... 15

In den Parametriermodus wechseln. 15
Sprachauswahl 15
Meldezeit einstellen....16
Blinkzeit einstellen....16
CAN Identifier einstellen 16
Bit Rate einstellen 16

4.3 Tastenübersicht 17

  1. Erste Hilfe 18
  2. Reinigung 18
  3. Technische Daten .... 19
  4. Konformitätserklärung....19

1. Funktionen des DDM 100

Das DatenDialogModul DDM 100 mit CAN-Schnittstelle ist ein Anzeige- und Eingabemodul für ifm-Steuerungssysteme mit CAN-Technik.

Das DDM hat folgende Eigenschaften und Funktionen:

Montage

• Schaltschrank- oder Wandmontage
- Dank der geringen Bauhöhe von nur 32 mm vielseitig und platzsparend montierbar
- Montage und Anschluß des DDM vor der Programmierung möglich, da das DDM über die Steuerung programmiert wird

Programmierung

  • Erstellen und Steuern der Anzeigetexte für das DDM innerhalb des Steuerungsprogramms
  • Unbegrenzte Anzahl von programmierten Anzeigetexten
  • 16 aktive zweizeilige Anzeigetexte mit 16 Zeichen pro Zeile für die hinterleuchtete Textanzeige
  • Programmierbare Anzeigereihenfolge (Priorität) der bis zu 16 aktiven Texte
  • Anzeigetexte mit gegebenenfalls eingebundenen Prozeßdaten
  • Editierbarkeit der eingebundenen Prozeßdaten
    • Freie Belegung der 3 Funktionstasten
    • Freie Belegung der 3 LEDs

IFM CS0014 - Programmierung - 1

C-MOS-Bauelemente werden durch statische Aufladung beschädigt.

Vor dem Montieren des Gehäuseoberteils geerdetes Teil anfassen, um die statische Aufladung abzubauen.

IFM CS0014 - Programmierung - 2

2.1 Schaltschrankmontage

  1. Mit Hilfe der beiliegenden Schablone einen Ausschnitt mit 4 Bohrungen in der Fronttafel des Schaltschranks vorbereiten (maximale Dicke der Fronttafel 2,5mm).

  2. Gehäuse-Unterteil (3) von der Schaltschrankinnenseite her in den Ausschnitt einsetzen.

  3. Die beiliegenden Federklammern (8) von der Schaltschrankaußenseite her in die Halterungen rechts und links im Gehäuseunterteil schieben und Gehäuseunterteil im Ausschnitt befestigen.

  4. Sollbruchstelle für Kabeldurchführung (6) ausbrechen.

  5. Beiliegende PG16-Kabeldurchführung einsetzen.

  6. Kabel durchführen.

  7. Anschlüsse gemäß Aufkleber (7) im Gehäuseunterteil (3) herstellen. Das Gerät muß von Fachpersonal angeschlossen werden.

  8. Gehäuseoberteil (1) so auf das Gehäuseunterteil (3) setzen, daß die Kontaktstifte (2) des Gehäuseoberteils in die Klemmen (5) im Gehäuseunterteil eingreifen.

  9. Gehäuseoberteil auf dem Gehäuseunterteil festschrauben.

2.2 Wandmontage

Siehe Montageskizze auf Seite 5.

  1. Sollbruchstelle für Kabeldurchführung (6) ausbrechen oder Kabeldurchführung in unterer Seitenwand innerhalb des Anschlußraumes bohren (siehe beiliegende Schablone) und entsprechendes Gewinde PG7 schneiden.
  2. Gegebenenfalls beiliegende PG11-Kabeldurchführung einsetzen.
  3. Kabel durchführen.
  4. Gehäuseunterteil mit vier Schrauben o. ä. (4) an der Wand befestigen.
  5. Anschlüsse gemäß Aufkleber (7) im Gehäuseunterteil (3) herstellen. Das Gerät muß von Fachpersonal angeschlossen werden.
  6. Gehäuseoberteil (1) so auf das Gehäuseunterteil (3) setzen, daß die Kontaktstifte (2) des Gehäuseoberteils in die Klemmen (5) im Gehäuseunterteil eingreifen.
  7. Gehäuseoberteil auf dem Gehäuseunterteil festschrauben.

3. Programmieren

Um das DDM 100 in eine Anlagensteuerung einzubinden, müssen Sie folgendes innerhalb des Applikationsprogramms der Steuerung programmieren:

  • Freigabe der Kommunikation zwischen Steuerung und DDM mittels der Systemvariable TEXT_MODE
  • Texte, die angezeigt werden sollen
  • Anzeigepriorität der Texte
  • Prozeßdaten, die gegebenenfalls in die Texte eingebunden werden
  • gegebenenfalls Freigabe der eingebundenen Prozeßdaten zum Editieren
  • Belegung der Funktionstasten
  • Belegung der LEDs

Das Applikationsprogramm der Steuerung schreiben Sie in der Programmier- und Entwicklungsumgebung ecolog 100 ^plus . Diese ermöglicht das Programmieren mit Programmiersprachen entsprechend IEC 1131. Das Programmieren der Steuerung mit ecolog 100 ^plus ist in einem separaten Handbuch beschrieben.

Es gibt zwei Strategien, um die Texte für das DDM zu programmieren:

  • Datenübergabe (siehe Kapitel 3.1)
  • Adreßübergabe (siehe Kapitel 3.2; empfohlen bei laufzeitkritischen Anwendungen und bei Anwendungen mit vielen Texten)

3.1 Programmieren mit Datenübergabe

Beschreibung

In der gerätespezifischen Bibliothek der Steuerung finden Sie den Baustein "TEXTD". Für jeden Anzeigetext erstellen Sie eine Instanz des Bausteins "TEXTD".

Jeder Instanz weisen Sie die Textdaten für den zugehörigen Anzeigetext zu:

  • ENABLE : BOOL; Textfreigabe
  • PRIORITY : BYTE; Anzeigepriorität 1 ... 7, 7 = höchste
  • LINE1 : STRING(20); Anzeigetext Zeile 1, ggf. mit Platzhalter " % " und Formatierungszeichen für einzubindende Prozeßdaten
    • LINE1_VALUE1 : INT; der von links nach rechts erste eingebundene Wert in Zeile 1
    • LINE1_MIN1 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 1
    • LINE1_MAX1 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 1
    • LINE1_EDIT1: BOOL; Editierfreigabe für Wert 1
    • LINE1_VALUE2 : INT; der zweite Wert
    • LINE1_MIN2 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 2
    • LINE1_MAX2 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 2

• LINE1_EDIT2: BOOL; Editierfreigabe für Wert 2
- LINE2 : STRING(20); Anzeigetext Zeile 2, ggf. mit Platzhalter " % " und Formatierungszeichen für einzubindende Prozeßdaten
• LINE2_VALUE1 : INT; der von links nach rechts erste eingebundene Wert in Zeile 2
• LINE2_MIN1 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 1
• LINE2_MAX1 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 1
• LINE2_EDIT1: BOOL; Editierfreigabe für Wert 1
• LINE2_VALUE2 : INT; der zweite Wert
• LINE2_MIN2 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 2
• LINE2_MAX2 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 2
• LINE2_EDIT2: BOOL; Editierfreigabe für Wert 2

Die Textzeilen können blinkend dargestellt werden.

Die blinkende Darstellung wird aktiviert, indem als erstes Zeichen ein „\“ eingetragen wird (Backslash, ASCII 5Chex).

In jede Zeile des Anzeigetextes können maximal zwei Werte (Prozeßdaten / Variable) eingebunden werden.

Anzeigeformate für die eingebundenen Werte:

$$ \% \text {nd} = \text {SIGNED INT} = - 3 2 7 6 7 \dots 0 \dots 3 2 7 6 7 $$

$$ \% \mathrm{nu} = \text { UNSIGNED INT } = 0 \dots 65535 $$

$$ \% \mathrm{nx} = \mathrm{HEX} = 0 \dots \mathrm{ffff} $$

Anzahl der dargestellten Stellen der Prozeßdaten, ohne n werden alle Stellen dargestellt (ohne führende Nullen)

Jede Instanz liefert an den Ausgängen folgende Informationen:

  • CHANGED : BOOL = TRUE, wenn einer der editierbaren Werte geändert wurde
    • LINE1_RES1; der geänderte erste Wert von Zeile 1
    • LINE1_RES2; der geänderte zweite Wert von Zeile 1
    • LINE2_RES1; der geänderte erste Wert von Zeile 2
    • LINE2_RES2; der geänderte zweite Wert von Zeile 2

Alle Instanzen des Bausteins "TEXTD" müssen zyklisch aufgerufen werden.

Programmierbeispiel in FUP

Der Programmauszug zeigt eine Instanz Text 1 des Bausteins "TEXTD" mit zugewiesenen Textdaten in der Programmiersprache Funktionsplan (FUP).

Das Programm bringt den Text "HALLO WELT" in die Anzeige

0001 PROGRAM PLC_PRG 0002 VAR 0003 Text1: TEXTD; 0004 END_VAR 0005 0001 TRUE——TEXT_MODE 0002 Text1 TEXTD TRUE—ENABLE CHANGED— 7—PRIORITY LINE1_RES1— 'HALLO'—LINE1 LINE1_RES2— 0—LINE1_VALUE1 LINE2_RES1— 0—LINE1_MIN1 LINE2_RES2— 0—LINE1_MAX1 FALSE—LINE1_EDIT1 0—LINE1_VALUE2 0—LINE1_MIN2 0—LINE1_MAX2 FALSE—LINE1_EDIT2 'WELT'—LINE2 0—LINE2_VALUE1 0—LINE2_MIN1 0—LINE2_MAX1 FALSE—LINE2_EDIT1 0—LINE2_VALUE2 0—LINE2_MIN2 0—LINE2_MAX2 FALSE—LINE2_EDIT2

3.2 Programmieren mit Adreßübergabe

Beschreibung

In der gerätespezifischen Bibliothek der Steuerung finden Sie die Datenstruktur "text_struct". Für jeden Anzeigetext definieren Sie eine Variable vom Typ "text_struct". Den Variablen vom Typ "text_struct" weisen Sie die Textdaten zu, indem Sie die Komponenten der Struktur mit den entsprechenden Daten belegen.

  • .enable : BOOL; Textfreigabe
    • .priority : BYTE; Anzeigepriorität 1 ... 7, 7 = höchste
  • .line1 : STRING(20); Anzeigetext Zeile 1, ggf. mit Platzhalter " % " und Formatierungszeichen für einzubindende Prozeßdaten
    • .line1_value1 : INT; der von links nach rechts erste eingebundene Wert in Zeile 1
    • .line1_min1 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 1
    • .line1_max1 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 1
    • .line1_edit1: BOOL; Editierfreigabe für Wert 1
    • .line1_value2 : INT; der zweite Wert
    • .line1_min2 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 2
    • .line1_max2 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 2
    • .line1_edit2: BOOL; Editierfreigabe für Wert 2
  • .line2 : STRING(20); Anzeigetext Zeile 2, ggf. mit Platzhalter " % " und Formatierungszeichen für einzubindende Prozeßdaten
    • .line2_value1 : INT; der von links nach rechts erste eingebundene Wert in Zeile 2
    • .line2_min1 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 1
    • .line2_max1 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 1
    • .line2_edit1: BOOL; Editierfreigabe für Wert 1
    • .line2_value2 : INT; der zweite Wert
    • .line2_min2 : INT; die untere Editiergrenze, Wert 2
    • .line2_max2 : INT; die obere Editiergrenze, Wert 2
    • .line2_edit2: BOOL; Editierfreigabe für Wert 2

Die Komponenten der Struktur sind mit 0 bzw. FALSE vorgelegt.

In jede Zeile des Anzeigetextes können maximal zwei Werte (Prozeßdaten / Variable) eingebunden werden.

Vorgesehene Anzeigeformate für die eingebundenen Werte:

$$ \% \text {nd} = \text {SIGNED INT} = - 3 2 7 6 7 \dots 0 \dots 3 2 7 6 7 $$

$$ \% \mathrm{nu} = \text { UNSIGNED INT } = 0 \dots 65535 $$

$$ \% \mathrm{nx} = \mathrm{HEX} = 0 \dots \mathrm{ffff} $$

Anzahl der dargestellten Stellen der Prozeßdaten, ohne n werden alle Stellen dargestellt (ohne führende Nullen)

In der gerätespezifischen Bibliothek der Steuerung finden Sie den Baustein "TEXTA". Von diesem Baustein erstellen Sie eine Instanz. Die Instanz schickt die Textdaten eines Anzeigetextes an das DDM 100. Die Instanz muß also zyklisch mit den Adressen aller definierten Variablen vom Typ "text_struct" aufgerufen werden.

Hierzu wird mit der Funktion "ADR()" die Adresse der Text-Variablen ermittelt.

Die Adresse vom Typ "DINT" wird mit der Funktion "DINT_TO_INT" in eine Variable vom Typ "INT" konvertiert und einer Instanz von TEXTA übergeben.

Programmierbeispiel in ST

Hinweis

Unten sehen Sie einen kommentierten Programmauszug mit Adreßübergabe in der Programmiersprache Strukturierter Text (ST).

Das Programm bringt den Text "HALLO WELT" in die Anzeige.

0001 PROGRAM PLC_PRG
0002 VAR
0003
0004 Text1_dat : text_struct; (* Definition von Text1_dat. Alle Komponenten *)
0005 (* von text_struct sind mit NULL / FALSE vorbelegt *)
0006 (* Define Text1_dat. All elements of text_struct *)
0007 (* have default setting NULL / FALSE *)
0008
0009 Text1_adr : DINT; (* Definition einer Variabelen zur Aufnahme der *)
0010 (* Adresse von Text1_dat *)
0011 (* Definition of variable for the address of Text1_dat *)
0012
0013 Text_Kom : TEXTA; (* Instanz von TEXTA *)
0014 (* Instance of TEXTA *)
0015
0016 END_VAR
0001
0002 TEXT_MODE := TRUE; (* Schnittstelle zum DDM freigeben *)
0003 (* Enable DDM interface *)
0004
0005 Text1_dat.enable := TRUE; (* Text1 freigeben *)
0006 (* Enable Text1 *)
0007
0008 Text1_dat.priority := 7; (* Anzeigepriorität festlegen *)
0009 (* Define priority *)
0010
0011 Text1_dat.line1 := 'Hello'; (* Anzeigetext der Zeile 1 *)
0012 (* Define text of line 1 *)
0013
0014 Text1_dat.line2 := 'World'; (* Anzeigetext der Zeile 2 *)
0015 (* Define text of line 2 *)
0016
0017 Text1_adr := ADR(Text1_dat); (* Adresse von Text1 bilden und in Text1_adr ablegen
0018 (* Create address of Text1_dat and store in Text1_adr
0019
0020 Text_Kom(A := Text1_adr); (* Text_Kom mit der Adresse von Text1 aufrufen *)
0021 (* Call Text_Kom with the address of Text1 *) 

3.3 Funktionstasten und LEDs programmieren

Die 3 Funktionstasten (F1, F2, F3) und die 3 LEDs (F1, F2, F3) können Sie frei belegen. Die Editiertasten sind fest belegt.

In der Steuerungskonfiguration finden Sie folgende Variablen, die die Tasten- und LED-Zustände beinhalten:

Funktionstasten
Variable Typ
TEXT_KEYS WORD
TEXT_KEY_F1 BOOL (TEXT_KEYS, Bit 0)
TEXT_KEY_F2 BOOL (TEXT_KEYS, Bit 1)
TEXT_KEY_F3 BOOL (TEXT_KEYS, Bit 2)
Editiertasten
Variable Typ
TEXT_KEYS WORD
TEXT_KEY_ESC BOOL (TEXT_KEYS, Bit 3)
TEXT_KEY_LEFT BOOL (TEXT_KEYS, Bit 4)
TEXT_KEY_RIGHT BOOL (TEXT_KEYS, Bit 5)
TEXT_KEY_DOWN BOOL (TEXT_KEYS, Bit 6)
TEXT_KEY_UP BOOL (TEXT_KEYS, Bit 7)
TEXT_KEY_ENTER BOOL (TEXT_KEYS, Bit 8)
LEDs
Variable Typ
TEXT_LEDS WORD
TEXT_LED_F1 BOOL (TEXT_LEDS, Bit 0)
TEXT_LED_F2 BOOL (TEXT_LEDS, Bit 1)
TEXT_LED_F3 BOOL (TEXT_LEDS, Bit 2)

3.4 Kommunikation zwischen Steuerung und DDM freigeben

In der gerätespezifischen Bibliothek der Steuerung ist für die Kommunikation zwischen Steuerung und DDM die globale Variable TEXT_MODE: BOOL definiert.

Kommunikation zwischen Steuerung und DDM freigeben:

- Im Steuerungsprogramm die System-Variable TEXT_MODE auf TRUE setzen.

F1 F2 F3

4. Bedienung

4.1 Normalbetrieb

Nach dem Einschalten der Steuerung erscheint in der Anzeige des DDM:

ecomat 100

CS 0014

Das DDM ist betriebsbereit.

Anschließend erscheint der Text mit der höchsten Anzeigepriorität. Wenn kein Text aktiviert ist, erscheint

Keine

Meldungen

Wenn keine Verbindung mit der Steuerung zustande kommt, weil die Steuerung z. B. nicht eingeschaltet ist, erscheint in der Anzeige:

FEHLER

Schnittstelle

Sobald die Kommunikation zwischen DDM100 und Steuerung steht, erlischt die Fehlermeldung und es erscheint der Text mit der höchsten Anzeigepriorität.

Anderen aktiven Text abrufen:

→Mit ↓ oder ↑ blättern

Die Texte erscheinen in der Reihenfolge der vergebenen Priorität.

Wenn keine Taste mehr gedrückt wird, bleibt der gewählte Text für die eingestellte Meldezeit in der Anzeige (Seite 15, Kapitel "Meldezeit der Texte einstellen"). Anschließend erscheint wieder der aktuell gültige Text mit der höchsten Priorität.

Vor Ablauf der Meldezeit wieder den Text mit der höchsten Priorität anzeigen:

→drücken

Prozeßdaten in einem Text editieren:

→Mit oder den Cursor in die Anzeige rufen

→Mit oder den Cursor an die gewünschte Stelle des zu ändernden Wertes bewegen

→Mit oder die Wertstelle über dem Cursor dekrementieren oder inkrementieren

Beim Überschreiten von 9 bzw. 0 findet ein Übertrag in die nächsthöhere Stelle des Wertes statt.

→Wenn oder länger als 1 s gedrückt wird, wird automatisch dekrementiert bzw. inkrementiert

→Editieren abbrechen mit

Der Cursor verschwindet aus der Anzeige. Geänderte Werte werden nicht übernommen.

→Editieren abschließen mit

Der Cursor verschwindet aus der Anzeige. Die geänderten Werte werden übernommen und der Steuerung übergeben.

4.2 Parametriermodus

Im Parametriermodus können folgende Geräteeinstellungen vorgenommen werden:

  • Sprache der fest hinterlegten Texte Englisch/Deutsch.
  • Meldezeit eines Textes mit niedriger Priorität bis zum Rückfall auf den Text mit der höchsten Priorität wenn keine Taste mehr betätigt wird. Gleichzeitig Rückfallzeit aus dem Editiermodus wenn keine Taste mehr betätigt wird.
  • Blinkzeit (wenn eine Textzeile blinkend dargestellt werden soll).
  • CAN-Identifier der Nachrichten die von der Steuerung an das DDM 100 gesendet werden. Die Kommunikation in der Richtung von der Steuerung zum DDM 100 umfasst 2 CAN-Nachrichten. Eingestellt wird der Identifier der ersten Nachricht. Der Identifier der zweiten Nachricht errechnet sich nach ID 1. Nachricht +1. Die Identifier für die Kommunikation vom DDM 100 in Richtung Steuerung werden dem DDM 100 von der Steuerung übergeben.
    Achtung: Eine Änderung der Identifier der CAN-Nachrichten muss in der Steuerung und im DDM 100 durchgeführt werden. Abhängig vom Betriebssystem der Steuerung ist dies nicht immer möglich. In diesem Fall ist der hier einzustellende Identifier 7F0 hex.
  • Bitrate der CAN-Schnittstelle. Aus einer Liste von 8 fest hinterlegten Bitraten kann eine Auswahl getroffen werden. Die Bitrate des DDM 100 muß mit der Bitrate der Steuerung übereinstimmen.

Wechsel in den Parametriermodus

Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung erscheint in der Anzeige der Text: ecomat 100 CS0014

Während der Text erscheint, die Tasten ♠ gleichzeitig einmal kurz betätigen.

Sprachauswahl

Mit den Tasten oder folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

Language English / Sprache Deutsch

Mit den Tasten oder die gewünschte Sprache einstellen.

Eingabe übernehmen mit Taste

Eingabe verwerfen mit Taste

Meldezeit einstellen

Mit den Tasten oder folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

display time xx s/ Meldezeit xx s

Mit den Tasten oder die Änderung des Wertes einleiten und den Cursor auf die gewünschte Stelle positionieren

Mit den Tasten oder den gewünschten Wert einstellen.

Eingabe übernehmen mit Taste ➕Eingabe verwerfen mit Taste .

Blinkzeit einstellen

Mit den Tasten oder folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

blink xxxx ms/ Blinker xxxx ms

Mit den Tasten oder die Änderung des Wertes einleiten und den Cursor auf die gewünschte Stelle positionieren

Mit den Tasten oder den gewünschten Wert einstellen.

Eingabe übernehmen mit Taste ➕Eingabe verwerfen mit Taste .

CAN Identifier einstellen

Mit den Tasten oder folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

Mit den Tasten oder die Änderung des Wertes einleiten und den Cursor auf die gewünschte Stelle positionieren

Mit den Tasten oder den gewünschten Wert einstellen.

Eingabe übernehmen mit Taste ➕Eingabe verwerfen mit Taste .

Bit Rate einstellen

Mit den Tasten oder folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

BitRate xxx kBit/s / BitRate xxx kBit/s

Mit den Tasten oder durch die Liste der hinterlegten BitRate blättern.

Nach dem Ändern von CAN Identifier oder Bit Rate mit der Taste folgenden Text in die Anzeige rufen:

PARAMETER

load / übernehmen

Mit der Taste die Übernahme der geänderten CAN-Parameter auslösen.

Das Gerät verhält sich anschließend wie nach dem Einschalten der Versorgungsspannung und zeigt folgenden Text in der Anzeige:

ecomat 100

CS0014

4.3 Tastenübersicht

F1 F2 F3

F1Funktionstaste F1 und LED, Funktion nach Programm
F2Funktionstaste F2 und LED, Funktion nach Programm
F3Funktionstaste F3 und LED, Funktion nach Programm
Escape-Taste, Editieren abbrechen oder Text mit höchster Priorität anzeigen
Editiertaste, Cursor nach links bewegen
Editiertaste, Cursor nach rechts bewegen
Editiertaste, Wert an Cursorposition verringern oder Text mit niedrigerer Priorität anzeigen
Editiertaste, Wert an Cursorposition erhöhen oder Text mit höherer Priorität anzeigen
Enter-Taste, editierten Wert übernehmen

5. Erste Hilfe

Problem mögliche Abhilfe
Das DDM reagiert nicht Verkabelung und Versorgung prüfen
Eine Funktionstaste reagiert nichtProgrammablauf für das DDM im Steuerungsprogramm prüfen. Gehäuseoberteil einschicken
Eine Editiertaste reagiert nicht Gehäuseoberteil einschicken
Die Fehlermeldung "Keine Meldungen" erscheint?Programmablauf für das DDM im Steuerungsprogramm Texte aktivieren
Die Fehlermeldung "FEHLER Schnittstelle" erscheint?Im Steuerungsprogramm prüfen, ob die Kommunikation zwischen Steuerung und DDM freigegeben ist. Falls nötig die Variable TEXT_MODE auf TRUE setzen. Verkabelung bzw. Steuerung prüfen.

6. Reinigung

IFM CS0014 - Reinigung - 1

Die Folientastatur kann durch unsachgemäße Reinigung verkratzen und unbrauchbar werden.

Reinigen Sie die Folientastatur des DDM mit einem Reinigungsmittel, das Polyester nicht angreift. Verwenden Sie einen weichen Lappen.

7. Technische Daten

EinsatzbereichAnzeige- und Eingabemodul für Steuerungen
AnzeigeHinterleuchtete LCD-Anzeige;2 Zeilen zu je 16 Zeichen, frei programmierbar
Betriebsspannung[V]10 ... 30 DC (SELV)
Stromaufnahme[mA]100(Die Stromaufnahme im Fehlerfall muß durch geeignete Maßnahmen auf max. 1 A begrenzt werden)
SchutzartIP64 / III
Umgebungstemperatur[°C]0 ... +50
Gehäuseabmessungen[mm]190 x 90 (Länge x Breite)Bauhöhe bei Wandmontage = 32mmBauhöhe bei Schaltschrankmontage = 7mmEinbautiefe bei Schaltschrankmontage = 25mmMaximale Dicke der Fronttafel = 2,5mm
Bedientasteninsgesamt 9,davon 3 Funktionstasten frei belegbar,6 Tasten fest belegt
Funktionstasten mit LEDsüber Anwenderprogramm frei programmierbar
LED3 x gelb, frei programmierbar
SchnittstelleCAN: Spezifikation 2.0 A/B
Baudrate:125 kBaud, High speed nach ISO/DIS 11898
Identifier:7F0 HEX ... 7F1 HEX (DDM empfängt Textliste/Textdaten)7F8 HEX ... 7FA HEX (DDM sendet Textaufruf,editierte Prozeßdaten, Tastenzustände)
Anschlüsse5 schraubenlose WAGO-Klemmen
Anschlußbelegung1: CAN_H2: CAN_L3: GND4: GND5: +24 V

8. Konformitätserklärung

Das CE-Zeichen wird angebracht auf der Basis der EMV-Richtlinie EMV 89/336/EWG, realisiert in den Normen EN 500 81-1 und EN 61000-6-2, ferner auf der Basis der Niederspannungsrichtlinien, realisiert in den Normen EN 61010 und EN 61010 / A1:1995.

Contents

0001 PROGRAM PLC_PRG
0002 VAR
0003
0004 Text1_dat: text_struct; (* Definition von Text1_dat. Alle Komponenten *)
0005 (* von text_struct sind mit NULL / FALSE vorbelegt *)
0006 (* Define Text1_dat. All elements of text_struct *)
0007 (* have default setting NULL / FALSE *)
0008
0009 Text1_adr: DINT; (* Definition einer Variabelen zur Aufnahme der *)
0010 (* Adresse von Text1_dat *)
0011 (* Definition of variable for the address of Text1_dat *)
0012
0013 Text_Kom: TEXTA; (* Instanz von TEXTA *)
0014 (* Instance of TEXTA *)
0015
0016 END_VAR
0001
0002 TEXT_MODE := TRUE; (* Schnittstelle zum DDM freigeben *)
0003 (* Enable DDM interface *)
0004
0005 Text1_dat.enable := TRUE; (* Text1 freigeben *)
0006 (* Enable Text1 *)
0007
0008 Text1_dat.priority := 7; (* Anzeigepriorität festlegen *)
0009 (* Define priority *)
0010
0011 Text1_dat.line1 := 'Hello'; (* Anzeigetext der Zeile 1 *)
0012 (* Define text of line 1 *)
0013
0014 Text1_dat.line2 := 'World'; (* Anzeigetext der Zeile 2 *)
0015 (* Define text of line 2 *)
0016
0017 Text1_adr := ADR(Text1_dat); (* Adresse von Text1 bilden und in Text1_adr ablegen *)
0018 (* Create address of Text1_dat and store in Text1_adr)
0019
0020 Text_Kom(A := Text1_adr); (* Text_Kom mit der Adresse von Text1 aufrufen *)
0021 (* Call Text_Kom with the address of Text1 *) 

BitRate xxx kBit/s / BitRate xxx kBit/s

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : CS0014

Kategorie : Industrielles elektronisches Modul