IFM AL4243 - Nicht kategorisiert

AL4243 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM AL4243 - page 5
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ProdukttypEthernet-Modul / Gateway
Herstellerifm electronic gmbh
ArtikelnummerAL4243
Spannungsversorgung24 V DC (SELV/PELV), zwei Versorgungen US und UA
Gesamtstromaufnahme (max.)16 A (Eingang)
Digitale Eingänge8 (Typ 2 nach EN 61131-3), an Ports X05-X08 (Pin 2 und 4)
Digitale Ausgänge8, schaltbar bis 3,6 A pro Port (max. 4 A gesamt)
Maximale Eingangsfrequenz4500 Hz
Zählermodule4 (mit Main und Batch Counter, Modi: CTU, CTD, CTUD, CTDIR)
Schaltkanäle4 (Modi: Deaktiviert, Latch, Single Point, Two Point, Fenster)
KommunikationModbus TCP (2 x M12, integrierter Switch)
SchutzartIP65/IP66/IP67/IP69K (bei Verwendung geeigneter Steckverbinder)
Umgebungstemperatur-30 °C bis +80 °C
MontageSchraubbefestigung mit M5 (Anzugsdrehmoment 1,8 Nm)
Firmware-UpdateÜber IoT-Core Visualizer oder Modbus TCP
WartungWartungsfrei
ReinigungMit weichem, trockenem Tuch; bei starker Verschmutzung feuchtes Tuch, keine aggressiven Reinigungsmittel
ZulassungenUL (bei Verwendung zertifizierter Kabel), CE
SicherheitsisolierungBasisisolierung nach EN 61010-1
Bestimmungsgemäße VerwendungGateway zwischen digitalen Sensoren/Aktuatoren und Steuerung, schaltschrankloser Einsatz in der Lebensmittelindustrie

Häufig gestellte Fragen - AL4243 IFM

Wie konfiguriere ich die IP-Adresse des Geräts?
Die IP-Adresse kann über die Parametriersoftware, den IoT-Core Visualizer oder Modbus TCP konfiguriert werden. Stellen Sie den DHCP-Modus oder eine statische IP-Adresse ein. Nach dem Schreiben der Parameter muss das Gerät neu gestartet werden, um die Änderungen zu übernehmen.
Welche Informationen liefern die LEDs am Gerät?
Die LEDs zeigen den Gerätestatus (RDY, ERR, RUN), den Ethernet-Link und Datenverkehr (LNK, ACT), den Status der digitalen Ein-/Ausgänge sowie die Spannungsversorgungen US und UA an. Detaillierte Beschreibungen finden Sie im Abschnitt 7.1 der Anleitung.
Wie setze ich das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück?
Über die Parametriersoftware im Menü [firmware] die Funktion Factory Reset ausführen. Alternativ über Modbus TCP das System Command 0x0050 (Gerät zurücksetzen) senden. Alle Parameter werden auf die Standardwerte zurückgesetzt.
Kann ich das Gerät in ein bestehendes Modbus TCP-Netzwerk einbinden?
Ja, das Gerät fungiert als Modbus TCP Server (Independent Mode). Es kann über das Profil eines generischen Modbus TCP Slaves in ein Projekt (z. B. CODESYS) eingebunden werden. Die Konfiguration erfolgt über Modbus Register.
Welche Zählermodi werden unterstützt?
Es werden vier Modi unterstützt: CTU (Aufwärtszähler), CTD (Abwärtszähler), CTUD (Auf- und Abwärtszähler) und CTDIR (Zähler mit wählbarer Richtung). Jeder Modus bietet Main und Batch Counter mit konfigurierbaren Schwellenwerten.
Wie reinige ich das Gerät richtig?
Trennen Sie das Gerät von der Spannungsversorgung. Entfernen Sie Verschmutzungen mit einem weichen, trockenen Tuch. Bei starker Verschmutzung verwenden Sie ein leicht feuchtes Tuch. Keine aggressiven oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
Was bedeuten die Fehler-LEDs ERR und die roten LEDs an den Prozessanschlüssen?
Die ERR-LED blinkt in verschiedenen Mustern, um Boot-Fehler, Watchdog-Fehler, lokale Fehler oder ungültige Konfiguration anzuzeigen. Rote LEDs an den Prozessanschlüssen deuten auf Kurzschlüsse oder Überspannung hin. Genauere Bedeutungen finden Sie in der Anleitung unter 7.1.
Wie kann ich die Firmware aktualisieren?
Die Firmware kann über den IoT-Core Visualizer (Menü [Update]) aktualisiert werden. Laden Sie die neue Firmware-Datei (*.bin) von documentation.ifm.com herunter und führen Sie das Update durch. Das Gerät startet automatisch neu.
Welche maximale Kabellänge ist für Sensoren und Aktuatoren erlaubt?
Die maximale Kabellänge für die M12-Steckverbindungen der Prozessanschlüsse beträgt 30 m. Verwenden Sie Kabel mit mindestens Schutzart IP65/IP66/IP67/IP69K und vergoldeten Kontakten.
Ist das Gerät für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet?
Ja, das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz in der Lebensmittelindustrie konzipiert (siehe Abschnitt 3 'Bestimmungsgemäße Verwendung'). Es erfüllt die erforderlichen Schutzarten und Materialanforderungen.

Benutzerfragen zu AL4243 IFM

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AL4243 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AL4243 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG AL4243 IFM

1.1 Rechtliche Hinweise 5
1.2 Verwendete Symbole 5
1.3 Warnhinweise 5
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6
1.5 Änderungshistorie 6

2 Sicherheitshinweise 7

2.1 Cyber-Sicherheit 7

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 8

4 Funktion 9

4.1 Optische Signalisierung 9
4.2 Parametrierung 9
4.3 Eingänge.... 9
4.4 Ausgänge 9
4.5 Digitale Eingangsfilter 9

4.5.1 Entprellen 10
4.5.2 Invertieren.... 10
4.5.3 Halten 10
4.5.4 Filterkombination.... 11

4.6 Zähler 11

4.6.1 Zählermodus CTU.... 12
4.6.2 Zählermodus CTD.... 12
4.6.3 Zählermodus CTUD 13
4.6.4 Zählermodus CTDIR.... 14

4.7 Schaltkanäle 14

4.7.1 Deactivated.... 14
4.7.2 Latch Mode.... 15
4.7.3 Single Point Mode.... 15
4.7.4 Two Point Mode 16
4.7.5 Window Mode 17

4.8 Modbus TCP 18

5 Montage 19

5.1 Überblick.... 19
5.2 Gerät montieren 19

6 Elektrischer Anschluss 20

6.1 Überblick.... 20
6.2 Generelle Anschlusshinweise 20

6.2.1 Anschlusstechnik 20

6.3 Ethernet 21
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren).... 21
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren).... 21
6.6 Spannungsversorgung 22

6.6.1 Derating-Verhalten 22

7 Bedien- und Anzeigeelemente 23

7.1 LEDs....23

7.1.1 Status 23
7.1.2 Ethernet 24
7.1.3 Prozessanschlüsse 24
7.1.4 Spannungsversorgung 24

8 Inbetriebnahme 25

9 Einstellungen 26

9.1 Parametriersoftware 26

9.1.1 Feldbusschnittstelle....26

9.1.1.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren 26
9.1.1.2 ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen 27
9.1.1.3 Verbindungsstatus lesen.... 27

9.1.2 Prozessanschlüsse 27

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren 28
9.1.2.2 Anordnung der digitalen Eingangs- und Ausgangskanäle einstellen ..... 28
9.1.2.3 Zählermodule konfigurieren. 28
9.1.2.4 Schaltkanäle konfigurieren 29
9.1.2.5 Ausgänge konfigurieren 30

9.1.3 Prozessdaten 31

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen 32
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben.... 32
9.1.3.3 Zählerwerte lesen 32
9.1.3.4 Zählermodule steuern 33
9.1.3.5 Schaltsignale lesen 33
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern.... 34
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen 34

9.1.4 Geräteinformationen 35

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen 35

9.1.5 Gerätekennung 35

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen 35

9.1.6 Gerätesteuerung 36

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen 36
9.1.6.2 Gerät neu starten 36
9.1.6.3 Firmware-Version lesen 36

9.2 IoT-Core Visualizer 37

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten 37

9.2.2 Elemente des IoT Core suchen.... 38

9.2.3.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren 40
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren 40
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren.... 41
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren 42
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren 43
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen 44
9.2.3.7 Firmware-Version lesen 44
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen 45

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen 45

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen 47
9.2.4.2 Zählerwerte lesen 47
9.2.4.3 Zählermodule steuern 47
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben.... 48
9.2.4.5 Schaltsignale lesen 48
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern.... 48
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 49

9.2.5 Firmware aktualisieren 49

9.3 ModbusTCP 51

9.3.1 Gerät in Modbus-TCP-Projekt einbinden.... 51

9.3.1.1 Beispiel: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden 51

9.3.2 Gerätespezifische Hinweise 52

9.3.2.1 Regeln für den Zugriff auf Modbus-Register 52
9.3.2.2 Unterstützte Function Codes.... 52
9.3.2.3 Exception Codes.... 52

9.3.4 Digitale Eingänge konfigurieren 53
9.3.5 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren.... 53
9.3.6 Digitale Ausgänge konfigurieren 54
9.3.7 Gerät steuern 54
9.3.8 Zählermodule und Schaltkanäle steuern 55
9.3.9 Prozessdaten lesen.... 55
9.3.10 Diagnosedaten lesen 55
9.3.11 Identifikationsinformationen lesen 56

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 57

10.1 Reinigung 57

10.2 Firmware aktualisieren 57

11 Anhang 58

11.1 ModbusTCP 58

11.1.1 Register 58

11.1.1.1 Input Data (0 - 18)....58

11.1.1.2 Digital Input Configuration (100 - 131)....60

11.1.1.3 Counter Configuration (200 - 235)....62

11.1.1.4 Counter Control (300 - 327) 64

11.1.1.5 Block Configuration (400 - 413)....66

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.

1.1 Rechtliche Hinweise

© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.

Alle verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

1.2 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM AL4243 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM AL4243 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.3 Warnhinweise

Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

IFM AL4243 - Warnhinweise - 1

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

IFM AL4243 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden

▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

IFM AL4243 - Sicherheitssymbol auf dem Gerät - 1

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:

Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.

1.5 Änderungshistorie

Ausgabe Thema Datum
00 Neuerstellung des Dokuments 11 / 2024

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
  • Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
  • Mitgeltende Dokumente beachten.

2.1 Cyber-Sicherheit

ACHTUNG

Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung

▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:

- Gateway zwischen digitalen Sensoren / Aktuatoren und einem übergeordneten Steuerungssystem Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz in der Lebensmittelindustrie konzipiert.

4 Funktion

4.1 Optische Signalisierung

Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:

  • Status- und Fehleranzeige des -Gateways und des Systems
  • Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
  • Status der Spannungsversorgungen US und UA
  • Status- und Fehleranzeige der Sensor- und Aktuator-Ports

4.2 Parametrierung

Das Gerät kann über folgende Optionen parametriert werden:

  • Parametriersoftware
  • ifm moneo OS + ifm moneo|configure
  • ifm moneo|configure free

  • ifm IoT Core

  • IoT-Core Visualizer

- ModbusTCP

– Projektierungssoftware

4.3 Eingänge

Die Ports X05...X08 verfügen über jeweils 2 digitale Eingänge (Typ 2 nach EN 61131-3).

Die digitalen Eingänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

4.4 Ausgänge

Die Ports X01...X04 verfügen jeweils über 2 digitale Ausgänge.

Die digitalen Ausgänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.

Ein digitaler Ausgang kann wahlweise durch einen Schaltkanal oder eine Feldbus-Applikation geschaltet werden.

4.5 Digitale Eingangsfilter

Das Gerät bietet eine Vorverarbeitung der digitalen Eingangssignale an den Ports X05...X08. Das Ergebnis der Filterung wird als Prozesswert und als Eingangssignal für ein Zählermodul weitergeleitet.

Die folgenden Filter können in der angegebenen Reihenfolge auf die digitalen Eingangssignale angewendet werden.

  1. Entprellen
  2. Halten
  3. Invertieren

IFM AL4243 - Digitale Eingangsfilter - 1

flowchart
graph LR
    A["Digitaleingang"] --> B["Entprellen"]
    B --> C["Halten"]
    C --> D["Invertieren"]
    D --> E["Zählereingang"]
    D --> F["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    subgraph Filtermodul
        B
        C
        D
    end

Die einzelnen Filter können separat parametriert werden.

• Maximale Eingangsfrequenz: 4500 Hz
- Minimale erkennbare positive Impulsbreite: 0,115 ms (+ positive Flanke)
- Minimale erkennbare negative Impulsbreite: 0,115 ms (+ negative Flanke)

4.5.1 Entprellen

Der Filter entfernt Störsignale. Der Filter schaltet die Eingangssignale mit einer Verzögerung (Entprellzeit) auf den Filterausgang. Alle Signale, die kürzer sind als die eingestellte Entprellzeit, ignoriert der Filter.

Zeitdiagramm Entprellfilter:

IFM AL4243 - Entprellen - 1

line | Time | Filtereingang | Filterausgang | Prozessdaten | |------|---------------|---------------|--------------| | 0 | 1 | 0 | 0 | | 1 | 0 | 1 | 0 | | 2 | 1 | 0 | 1 | | 3 | 0 | 1 | 0 | | 4 | 1 | 0 | 1 | | 5 | 0 | 1 | 0 | | 6 | 1 | 0 | 1 | | 7 | 0 | 1 | 0 | | 8 | 1 | 0 | 1 | | 9 | 0 | 1 | 0 | | 10 | 1 | 0 | 1 | | 11 | 0 | 1 | 0 | | 12 | 1 | 0 | 1 | | 13 | 0 | 1 | 0 | | 14 | 1 | 0 | 1 | | 15 | 0 | 1 | 0 | | 16 | 1 | 0 | 1 | | 17 | 0 | 1 | 0 | | 18 | 1 | 0 | 1 | | 19 | 0 | 1 | 0 | | 20 | 1 | 0 | 1 | | 21 | 0 | 1 | 0 | | 22 | 1 | 0 | 1 | | 23 | 0 | 1 | 0 | | 24 | 1 | 0 | 1 | | 25 | 0 | 1 | 0 | | 26 | 1 | 0 | 1 | | 27 | 0 | 1 | 0 | | 28 | 1 | 0 | 1 | | 29 | 0 | 1 | 0 | | 30 | 1 | 0 | 1 | | 31 | 0 | 1 | 0 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |

4.5.2 Invertieren

Der Filter invertiert Signale.

4.5.3 Halten

Der Filter verlängert kurze Eingangsimpulse. Pegelwechsel, die während einer Halteperiode auftreten, werden ignoriert. Der Filter wird über folgende Parameter konfiguriert:

  • Haltezeit: Impulsdauer, auf die kurze Impulse verlängert werden sollen. Impulse, die länger als die Haltezeit anliegen, werden nicht verlängert.
  • Haltepegel: Signalpegel, der verlängert werden soll (HIGH oder LOW)

Zeitdiagramm Haltefilter (Status HIGH):

IFM AL4243 - Halten - 1

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |

Zeitdiagramm Haltefilter (Status LOW):
IFM AL4243 - Halten - 2

line | Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1, Haltezeit | 1 | | Prozessdaten | 1, Haltezeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 3 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + (Note: Note: The actual values are not provided in the code) for the last few entries. The actual values may be calculated based on the input data. I have been extracted from the code. There is no label for the data series. The output data is estimated based on the input data. The label above the data series is 'Haltezeit'.

4.5.4 Filterkombination

Die Filter können miteinander kombiniert werden.

Beispiel: Alle 3 Filter sind aktiviert

Zeitdiagramm:

IFM AL4243 - Filterkombination - 1

line | Signal | Time Segment | |----------------------|----------------------------------| | Digitaläimgung | 0 | | Filter Betriebes | 0 | | Filter Helten | 0 | | Filter Inverteren | 0 | | Prozessdaten | 0 |

4.6 Zähler

Das Gerät verfügt pro Port über ein Zählermodul.

Ein Zählermodul besteht aus 2 separaten Zählern:

  • Main Counter: Der Main Counter zählt die steigenden Flanken der gefilterten digitalen Eingangssignale. Der Main Counter besitzt einen Wertebereich, der durch einen Schwellenwert definiert ist. Wird der Wertebereich des Main Counters überschritten bzw. unterschritten, wird ein Überlaufsignal bzw. ein Unterlaufsignal an den Batch Counter gesendet.
  • Batch Counter: Der Batch Counter zählt die Überlaufsignale bzw. Unterlaufsignale des Main Counters.

IFM AL4243 - Zähler - 1

flowchart
graph TD
    A["Filtermodul Pin 4"] --> B["Zähleingang"]
    C["Filtermodul Pin 2"] --> D["Zähleingang / Steuereingang"]
    B --> E["Main Counter"]
    D --> E
    E --> F["Prozessdaten"]
    E --> G["Batch Counter"]
    G --> H["Prozessdaten"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333

Ein Zählermodul kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. Folgende Betriebsmodi sind verfügbar.

Maximale Zählfrequenz: 4500 Hz

4.6.1 Zählermodus CTU

Im Modus CTU (Count Up) arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung und Überlaufzähler.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).

IFM AL4243 - Zählermodus CTU - 1

Im Modus CTD (Count Down) arbeitet das Zählermodul als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung und Unterlaufzählung.

Verhalten:

- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.

  • Bei der ersten Erkennung einer positiven Flanke an Pin 4 wird der Wert des Main Counters auf den Schwellenwert CT-1 gesetzt (m = CT-1). Gleichzeitig wird der Wert des Batch Counters auf den Schwellenwert CTb-1 gesetzt (b = CTb-1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4243 - Zählermodus CTU - 2

Im Modus CTUD (Count Up Down) arbeitet das Zählermodul gleichzeitig als Aufwärts- und Abwärtszähler mit Überlauf- und Unterlauferkennung.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 2 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn das Zählermodul gleichzeitig eine positive Flanke an Pin 4 und Pin 2 des Ports erkennt, dann bleibt der Zählerwert des Main Counters unverändert.
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4243 - Zählermodus CTU - 3

Im Modus CTDIR (Count Direction) arbeitet das Zählermodul wahlweise als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung oder als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung. Die Zählrichtung kann eingestellt werden.

Verhalten:

  • Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
    • Die Zählrichtung kann der Anwender bestimmen. Initial arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung.
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung des Ports auf „Aufwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
  • Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
  • Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
  • Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung an Pin 2 des Ports auf „Abwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
  • Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
  • Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

IFM AL4243 - Verhalten: - 1

Das Gerät verfügt über 4 Schaltkanäle (Switching Signal Channel - SSC). Die Schaltkanäle sind jeweils einem Zählermodul zugeordnet.

Jeder Schaltkanal stellt 2 Schaltsignale bereit. Die Schaltsignale können an den Ausgangskanälen der Ports X01...X04 ausgegeben werden.

Die Schaltkanäle können als Öffner (Low-active) oder als Schließer (High-active) betrieben werden.

4.7.1 Deactivated

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Deactivated hat der Zustand des Zählermoduls (Main Counter + Batch Counter) keinen Einfluss auf die ausgegebenen Schaltsignale. Das Schaltsignal ist dauerhaft im Zustand INACTIVE.

IFM AL4243 - Deactivated - 1

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Latch Mode werden die Überlauf- bzw. Unterlauf-Ereignisse sowie das Steuersignal Latch Reset ausgewertet und daraus der Zustand des Schaltsignals abgeleitet.

Wenn der Schaltkanal ein Überlauf- oder ein Unterlauf-Ereignis erkennt, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Das Schaltsignal verbleibt in diesem Zustand auch beim Auftreten weiterer Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisse.

Wenn der Schaltkanal eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Wenn der Schaltkanal gleichzeitig ein Überlauf- oder Unterlauf-Ereignis und eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4243 - Deactivated - 2

line | Signal | Value | |------------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Abb. 3: Latch Mode (High-active)

IFM AL4243 - Deactivated - 3

line | Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |

Eine Schaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Eine Rückschaltverzögerung ist nicht verfügbar.

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.3 Single Point Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Single Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) definieren. Im Grundzustand ist das Schaltsignal nicht gesetzt (INACTIVE). Erreicht der Zählerwert den SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Anschließend wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Der Anwender kann definieren, ob der Schaltkanal steigende oder auf fallende Zählerwerte auswerten soll.

IFM AL4243 - Single Point Mode - 1

line | Time | Main Batch | SSIC | |------|------------|------| | t=0 | 0 | 0 | | t=1 | 1 | 1 | | t=2 | 0 | 0 |

Abb. 5: Single Point Mode (High-active)

IFM AL4243 - Single Point Mode - 2

line | t | SP1 | |---|-----| | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 2 | | 3 | 1 | | 4 | 0 | | 5 | 1 | | 6 | 2 | | 7 | 1 | | 8 | 0 | | 9 | 1 | | 10| 2 | | 11| 1 | | 12| 0 | | 13| 1 | | 14| 2 | | 15| 1 | | 16| 0 | | 17| 1 | | 18| 2 | | 19| 1 | | 20| 0 |

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen des Schaltsignals verzögert werden.

IFM AL4243 - Single Point Mode - 3

line | t | Main Batch | SSC | |---|---|---| | 0 | 0 | 0 | | 1 | Linear rise | ① | | 2 | Linear rise | ② | | 3 | Linear rise | 0 | | 4 | Linear rise | 1 | | 5 | Linear rise | 0 | | 6 | Linear rise | 1 | | 7 | Linear rise | 0 | | 8 | Linear rise | 1 | | 9 | Linear rise | 0 | | 10 | Linear rise | 1 | | 11 | Linear rise | 0 | | 12 | Linear rise | 1 | | 13 | Linear rise | 0 | | 14 | Linear rise | 1 | | 15 | Linear rise | 0 | | 16 | Linear rise | 1 | | 17 | Linear rise | 0 | | 18 | Linear rise | 1 | | 19 | Linear rise | 0 | | 20 | Linear rise | 1 | | 21 | Linear rise | 0 | | 22 | Linear rise | 1 | | 23 | Linear rise | 0 | | 24 | Linear rise | 1 | | 25 | Linear rise | 0 | | 26 | Linear rise | 1 | | 27 | Linear rise | 0 | | 28 | Linear rise | 1 | | 29 | Linear rise | 0 | | 30 | Linear rise | 1 | | 31 | Linear rise | 0 | | 32 | Linear rise | 1 | | 33 | Linear rise | 0 | | 34 | Linear rise | 1 | | 35 | Linear rise | 0 | | 36 | Linear rise | 1 | | 37 | Linear rise | 0 | | 38 | Linear rise | 1 | | 39 | Linear rise | 0 | | 40 | Linear rise | 1 | | 41 | Linear rise | 0 | | 42 | Linear rise | 1 | | 43 | Linear rise | 0 | | 44 | Linear rise | 1 | | 45 | Linear rise | 0 | | 46 | Linear rise | 1 | | 47 | Linear rise | 0 | | 48 | Linear rise | 1 | | 49 | Linear rise | 0 | | 50 | Linear rise | 1 | | 51 | Linear rise | 0 | | 52 | Linear rise | 1 | | 53 | Linear rise | 0 | | 54 | Linear rise | 1 | | 55 | Linear rise | 0 | | 56 | Linear rise | 1 | | 57 | Linear rise | 0 | | 58 | Linear rise | 1 | | 59 | Linear rise | 0 | | 60 | Linear rise | 1 | | 61 | Linear rise | 0 | | 62 | Linear rise | 1 | | 63 | Linear rise | 0 | | 64 | Linear rise | 1 | | 65 | Linear rise | 0 | | 66 | Linear rise | 1 | | 67 | Linear rise | 0 | | 68 | Linear rise | 1 | | 69 | Linear rise | 0 | | 70 | Linear rise | 1 | | 71 | Linear rise | 0 | | 72 | Linear rise | 1 | | 73 | Linear rise | 0 | | 74 | Linear rise | 1 | | 75 | Linear rise | 0 | | 76 | Linear rise | 1 | | 77 | Linear rise | 0 | | 78 | Linear rise | 1 | | 79 | Linear rise | 0 | | 80 | Linear rise | 1 | | 81 | Linear rise | 0 | | 82 | Linear rise | 1 | | 83 | Linear rise | 0 | | 84 | Linear rise | 1 | | 85 | Linear rise | 0 | | 86 | Linear rise | 1 | | 87 | Linear rise | 0 | | 88 | Linear rise | 1 | | 89 | Linear rise | 0 | | 90 | Linear rise | 1 | | 91 | Linear rise | 0 | | 92 | Linear rise | 1 | | 93 | Linear rise | 0 | | 94 | Linear rise | 1 | | 95 | Linear rise | 0 | | 96 | Linear rise | 1 | | 97 | Linear rise | 0 | | 98 | Linear rise | 1 | | 99 | Linear rise | 0 | | Note: The data for 'SSC' is not explicitly provided in the code. The chart includes labels for 'SSC' at the bottom.

Abb. 7: Single Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4243 - Single Point Mode - 4

Abb. 8: Single Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Two Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) und einen Rückschaltpunkt (SP2) definieren. Steigt der Zählerwert und erreicht SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Fällt der Zählerwert und erreicht SP2, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4243 - Single Point Mode - 5

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | SP1 | ① | | t=0.5| SP2 | ② |

Abb. 9: Two Point Mode (High-active)

IFM AL4243 - Single Point Mode - 6

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | 0 | SP1 | ① | | 1 | SP2 | ② |

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4243 - Single Point Mode - 7

Abb. 11: Two Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4243 - Single Point Mode - 8

Abb. 12: Two Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.

4.7.5 Window Mode

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR

Im Schaltpunktmodus Window Mode kann der Anwender zwei Schaltpunkte (SP1, SP2 mit SP1 > SP2) definieren. Die 2 Schaltpunkten begrenzen einen Bereich.

Wenn sich der Zählerwert innerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE).

Wenn sich der Zählerwert außerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

IFM AL4243 - Window Mode - 1

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.

Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

IFM AL4243 - Window Mode - 2

Abb. 15: Window Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

IFM AL4243 - Window Mode - 3

Abb. 16: Window Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Mit der Hysterese-Funktion können die Schaltschwellen der Schaltpunkte SP1 und SP2 gleichermaßen erhöht bzw. verringert werden.

Schalten:

• Steigende Zählerwert erreicht SP2
• Fallender Zählerwert erreicht SP1

Rückschalten:

• Steigender Zählerwert erreicht SP1 + HyS

- wenn SP1 + HyS > HyS max , dann Rückschalten bei HyS max

• Fallender Zählerwert erreicht SP2 – HyS

- wenn SP2 - HyS < 0, dann Rückschalten bei 0

IFM AL4243 - Window Mode - 4

line | Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | | 1 | | t=1 | | 2 | | t=2 | | 1 | | t=3 | | 2 |

Abb. 17: Window Mode (High-active) mit Hysterese

IFM AL4243 - Window Mode - 5

Abb. 18: Window Mode (Low-active) mit Hysterese

4.8 Modbus TCP

Das Gerät bietet folgende Modbus-TCP-Funktionen:

  • Geräteprofil: Modbus TCP Server (Message mode)
    • 2-Port Switch für Zugriff auf Modbus-TCP-Schnittstelle (X21 / X22)

5 Montage

5.1 Überblick

IFM AL4243 - Überblick - 1

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche

5.2 Gerät montieren

IFM AL4243 - Gerät montieren - 1

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
Maximales Anzugsdrehmoment beachten.

Gerät auf der Montageoberfläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Überblick

X21 X31 X01 X03 X05 X22 X02 X04 X06 X08X07

X21: Ethernet (ModbusTCP)
X22: Ethernet (ModbusTCP)
X31: Power IN
X01: Prozessanschluss 1 (Aktuator)
X02: Prozessanschluss 2 (Aktuator)
X03: Prozessanschluss 3 (Aktuator)
X04: Prozessanschluss 4 (Aktuator)
X05: Prozessanschluss 5 (Sensor)
X06: Prozessanschluss 6 (Sensor)
X07: Prozessanschluss 7 (Sensor)
X08: Prozessanschluss 8 (Sensor)

6.2 Generelle Anschlusshinweise

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.

▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.

Das Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.

Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.

Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!

Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.

6.2.1 Anschlusstechnik

Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.

▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm

Für UL-Anwendungen:

Für den Anschluss des Geräts und der Sensoren nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80 °C verwenden (75 °C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C).

6.3 Ethernet

Über die Ethernet-Ports X21 / X22 wird das Gerät mit dem ModbusTCP-Netzwerk verbunden (z. B. ModbusTCP-Steuerung, zusätzliches ModbusTCP-Gerät). Zusätzlich kann das Gerät über die Ethernet-Ports mit einem IT-Netzwerk verbunden werden. Über das IT-Netzwerk kann der Anwender auf Funktionen des ifm IoT Core zugreifen (Parametriersoftware, IoT-Core Visualizer).

Anschlussbelegung:

IFM AL4243 - Ethernet - 1

1: DATA TX +
2: DATA RX +
3: DATA TX -
4: DATA RX -
5: n.c.

Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem ModbusTCP-Netzwerk verbinden.
▶ Optional: Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem IT-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss eine M12-Steckverbindung verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren)

Über die Ports X01...X04 werden die Aktuatoren mit dem Gerät verbunden.

Maximale Strombelastbarkeit pro Port: 3,6 A

Maximale Strombelastbarkeit insgesamt: 4 A

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4243 - Prozessanschlüsse (Aktuatoren) - 1

1: n.c.
2: OUT2 DO2 (UA)
3: L - (UA)
4: OUT1 DO1 (UA)
5: FE

▶ Die Aktuatoren an den Ports X01...X04 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren)

Über die Ports X05...X08 werden die Sensoren mit dem Gerät verbunden.

Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.

Anschlussbelegung:

IFM AL4243 - Prozessanschlüsse (Sensoren) - 1

▶ Die Sensoren an die Ports X05...X08 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K; max. Kabellänge: 30 m).
Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.

6.6 Spannungsversorgung

Über den Port Power IN wird das Gerät an die Versorgungsspannungen US und UA angeschlossen.

Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X05...X08 angeschlossenen Sensoren.

Die Versorgungsspannung UA versorgt die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Aktuatoren.

Der Port X31 verfügt über einen Überspannungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Verpolungsschutz (US).

Der Port X31 verfügt über einen Kreuzverpolungsschutz (US, UA).

IFM AL4243 - Spannungsversorgung - 1

VORSICHT

Überschreitung der maximalen Eingangsstromstärke von 16 A

▷ Brandgefahr

J und I _A der Versorgungsspannungen US und UA unter Berücksichtigung des Derating-Verhaltens des Geräts dimensionieren: Derating-Verhalten (→ 22)

Anschlussbelegung:

IFM AL4243 - VORSICHT - 1

1: L + (US)

2: L - (UA)

3: L - (US)

4: L + (UA)

▶ Anlage spannungsfrei schalten.

Das Gerät über Port anschließen an die Versorgungsspannungen US und UA mit je 24 V DC (20...28 V SELV/PELV).

Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: ).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm

6.6.1 Derating-Verhalten

***t.b.d.***

7 Bedien- und Anzeigeelemente

7.1 LEDs

IFM AL4243 - LEDs - 1

1: Status: RDY
2: Status: ERR
3: Status: RUN
4: Modbus TCP: LNK
5: Modbus TCP: ACT
6: Prozessanschluss: DO1
7: Prozessanschluss: DO2
8: Prozessanschluss: DI1
9: Prozessanschluss: D12
10: Spannungsversorgung: UA
11: Spannungsversorgung: US

7.1.1 Status

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
RDY Gateway-Status - aus nicht aktiv oder startet neu
grün blinkt3 s (1 Hz) DCP-Signalsierungsdienst über Feldbus eingeleitet
blinkt (5 Hz) Fehler
blinkt (200 ms ein, 800 ms aus)Firmware-Update läuft
einOK
roteinFehler beim Firmware-Update (z. B. Firmware inkompatibel)
ERR Fehleranzeige - auskein Fehler
rotblinkt (10 Hz)Boot-Fehler
blinkt (200 ms ein, 200 ms aus, 200 ms ein, 1000 ms aus)Watchdog-Fehler (Modbus TCP oder Prozessdaten)
blinkt (200 ms ein, 1000 ms aus)Lokaler Fehler
blinkt (2,5 Hz)Ungültige Konfiguration
einKommunikationsfehler
RUNZustand Modbus TCP (Zu-standmaschine)- aus Nicht bereit
grün blinkt(1 Hz) Bereit, aber noch nicht konfiguriert
blinkt (5 Hz) Auf Verbindung wartend
einVerbindung hergestellt

7.1.2 Ethernet

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
LNK Status der Verbindung - aus keine Ethernet-Verbindung
grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt
ACT Status der Datenübertragung- aus keine Datenübertragung
gelb blinkt Datenübertragung

7.1.3 Prozessanschlüsse

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
DO1 Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 4)- aus Digitaler Ausgang - Pin 4: LOW
gelb ein Digitaler Ausgang - Pin 4: HIGH
rot blinkt Fehler• Kurzschluss nach 24 V (wenn DO1 = LOW)• Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO1 = HIGH)

7.1.4 Spannungsversorgung

LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung
US StatusSpannungsversorgung US- aus keine Versorgungsspannunganliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<4,5 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Sensorversorgung
UA StatusSpannungsversorgung UA- aus keine Versorgungsspannunganliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<6 V)
grün ein Versorgungsspannung liegt an
rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Aktuatorversorgung

8 Inbetriebnahme

▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
▶ Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.

9 Einstellungen

9.1 Parametriersoftware

9.1.1 Feldbusschnittstelle

Das Menü [fieldbus] bietet Zugriff auf die Konfiguration der Feldbusschnittstelle.

IFM AL4243 - Feldbusschnittstelle - 1

Die Feldbusschnittstelle kann nur über die Feldbus-Projektierungssoftware konfiguriert werden.

9.1.1.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren

Für die Kommunikation mit dem ModbusTCP-Netzwerk muss die ModbusTCP-Schnittstelle des Geräts konfiguriert werden.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[dhcp] Status des DHCP-Clients des Geräts • Static IP: IP-Parameter werden vom Anwender eingestellt• DHCP: IP-Parameter werden von einem DHCP-Server im Netzwerk eingestellt (Default)• BOOTP: IP-Parameter werden über Bootstrap Protocol eingestelltrw ^1
[ipaddress] IP-Adresse der ModbusTCP-Schnittstellez. B. 192.100.0.10• 192.168.1.250 (Default)rw ^1
[subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegmentsz. B. 255.255.255.0• 255.255.255.0 (Default)rw ^1
[ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.100.0.1• 0.0.0.0 (Default)rw ^1
[macaddress] MAC-Adresse de Ethernet-Schnittstellez. B. 00:02:01:0E:10:7F ro ^2
[hostname] Name des Geräts in ModbusTCP-Netzwerkz. B. al4x4x ro ^2

^1 lesen und schreiben
^2 nur lesen

Um die ModbusTCP-Schnittstelle zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
▶ Menü [fieldbussetup] > [network] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ IP-Parameter der Schnittstelle einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät neu starten.
ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert

9.1.1.2 ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen

IFM AL4243 - ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen - 1

Änderungen des Parameters [byteswap] werden erst wirksam nach einem Neustart des Geräts.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[connectiontimeout] Timeout für Unterbrechung der Feldbus-Verbindung einstellen (Wert in Millisekunden)• 20: 20 ms...• 31000: 31000 ms (Default)...• 60000: 60000 msrw ^1
[byteswap] Anordnung der Bytes in Daten-WORD• 0: Big-Endian (Default)• 65535: Little-Endianrw ^1

^1 lesen und schreiben

Um die ModbusTCP-spezifischen Parameter einzustellen:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt (Online).
▶ Menü [fieldbus] > [configuration] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
ModbusTCP-spezifische Parameter sind eingestellt.

9.1.1.3 Verbindungsstatus lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[connectionstatus] Status der ModbusTCP-Verbindung • Disconnected:nicht verbunden• Connected: verbundenro ^1
[disconnectioncounter] Zähler für Verbindungsunterbrechungen• 0: keine Unterbrechung...• 65535: 65535 Unterbrechungenro ^1
[fieldbusfirmware] Firmware-Version des ModbusTCP-Stacksz. B. 5.4.0.3 (ModbusTCP Server)ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Status der ModbusTCP-Verbindung.

9.1.2 Prozessanschlüsse

Das Menü [io] bieten Zugriff auf die Parameter der Prozessanschlüsse.

9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4243 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[debounce_time] Pin 2: Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 500: 50 ms rw^1
[hold_time] Pin 2: Haltezeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default)...• 60000: 6000 ms rw^1
[hold_level] Pin 2: Haltepegel • 0: Pegel LOW halten• 1: Pegel HIGH halten (default) rw^1
[invert] Pin 2: Invertierung • 0: nicht invertieren (default)• 1: invertieren rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Digitale Eingangsfilter sind parametriert.

9.1.2.2 Anordnung der digitalen Eingangs- und Ausgangskanäle einstellen

9.1.2.3 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4243 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4243 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung WertebereichZugriff
[mode]Name Beschreibung Wertebereich ZugriffBetriebsart des ZählermodulsCTU (Up-counter): Aufwärtszähler (default)CTD (Down-counter): AbwärtszählerCTUD (Up-counter / Down-counter): Auf- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler r w ^1
[pin2_function] Funktion Pin 2des Ports (Hinweis beachten!)N/C: ohne Funktion (default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset Latch: Schaltsignal Latch rw^1
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (Hinweis beachten!)Pin 2 Count Direction: Pin 2 des Ports (default)IoT / PLC Count Direction: IoT-Core oder Feldbus-Steuerung rw^1
[main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1...4294967295 (default) rw^1
[batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1...65535 (default) rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

ZählermodusPin2 functionCount direction selecti-on
Ohne FunktionCounter transition input 2Count di-rectionReset counterDisable counterReset SSC LatchPin 2PLC / IoT Core
CTU√ × ×√ √ √× ×
CTD√ × ×√ √ √× ×
CTUD× √ ×× × ×× ×
CTDIR× × √× × ××
√ × ×√ √ √× √

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [counter[n]] (n: 5...8) wählen.

▷ Menüseite zeigt Konfigurationsoptionen des Zählers.

Zählermodul konfigurieren.
▶ Optional: Weitere Zählermodule konfigurieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.1.2.4 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4243 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modusrw ^1
[logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0(Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flankerw ^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms)• 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 msrw ^1
[hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default)...• 65535: 65535rw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Schaltkanäle zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [ssc] (n: 5...8) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters (main) und des Batch Counter (batch) des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.1.2.5 Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

ParameterBeschreibungWertebereichZugriff
[current_limit]max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangs0: 0 A...2000: 2000 mA...3600: 3600 mArw ^1
Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[output_select] Wahl der Steuerungsinstanz des digitalen AusgangsPLC: Übergeordnete SPSCounter 1 SSC Main: Zähler 1 Schaltkanal - Main CounterCounter 1 SSC Batch: Zähler 1 Schaltkanal – Batch CounterCounter 2 SSC Main: Zähler 2 Schaltkanal - Main CounterCounter 2 SSC Batch: Zähler 2 Schaltkanal - Batch CounterCounter 3 SSC Main: Zähler 3 Schaltkanal - Main CounterCounter 3 SSC Batch: Zähler 3 Schaltkanal - Batch CounterCounter 4 SSC Main: Zähler 4 Schaltkanal - Main CounterCounter 4 SSC Batch: Zähler 4 Schaltkanal - Batch Counterrw ^1
[output_state_com_lost] Rückfallwert für Unterbrechung FeldbusverbindungState off: AUSState on: EINKeep last: Den zuletzt gültigen Wert haltenrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Um die Ausgänge der Ports zu konfigurieren:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 2 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 1...4) wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Die digitalen Ausgänge des Geräts sind konfiguriert.

9.1.3 Prozessdaten

Der Dashboard-Bereich bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Um den Dashboard-Bereich einzublenden:

√ Editor für Parameterwerte des Geräts ist geöffnet.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Um den Dashboard-Bereich auszublenden:

√ Dashboard-Bereich ist eingeblendet.
In der senkrechten Leiste in der Mitte des Bilds: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird ausgeblendet.

9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital] Signalpegel des digitalen Eingangskanals (nach der Filterung)• LOW: aus• HIGH: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]] (n: 5...8) die aktuellen Signalpegel der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4.

IFM AL4243 - Digitale Eingangsdaten lesen - 1

Die angezeigten Signalpegel sind die gefilterten Eingangsdaten.

9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Parameter:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanalsdigitalen AusgangskanalsLow: Pegel LOWHigh: Pegel HIGH rw^1
[qualifier] Statusanzeige des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Um die digitalen Ausgänge zu schreiben:

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin2] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 2 des Ports.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin4] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 4 des Ports.

▶ Schaltsignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Eingestellte Werte werden an den digitalen Ausgängen ausgegeben.
▶ Gültigkeit der digitalen Ausgänge prüfen.

9.1.3.3 Zählerwerte lesen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] Zählerstand Main Counter 0...4294967294 ro1
[batchcounter_value] Zählerstand Batch Counter 0...65534 ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die aktuellen Zählerwerte des Main Counter und Batch Counter.

9.1.3.4 Zählermodule steuern

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[disable] Main Counter und Batch Counter de-aktivieren• 0: Zählermodul ist aktiv (default)• 1: Zählermodul ist inaktiv r w ^1
[reset] Main Counter, Batch Counter und Schwellenwerte CT und CTb auf Initialwerte zurücksetzen• 0: keine Aktion (default)• 1: zurücksetzen r w ^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• 0: aufwärts (default)• 1: abwärts

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die verfügbare Steuersignale der Zählermodule.

▶ Optional: Zählermodul deaktivieren.
▶ Optional: Zählermodul zurücksetzen.
▶ Optional: Zählrichtung des Zählermoduls einstellen.
▶ Geänderte Parameterwerte auf das Gerät schreiben.
Gewählte Aktionen werden ausgeführt.

9.1.3.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[state] Zustand des Schaltsignals• False: aus• True: einro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.

Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]/ssc] (n: 5...8) die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

9.1.3.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)• Inactive: Status Inactive setzen• Active: Status Active setzenrw ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.

In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.

▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur io/port[n]/ssc (n: 5...8) die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counter (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.

▶ Steuersignale setzen.

▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.

▷ Schaltkanäle wechseln in den neuen Zustand.

9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4243 - Zustand- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur desGeräts (Wert in °C) -30...80 ro1
[supervisionstatus_us] Statusder Geräteversorgung US • 0: kein Fehler• 1: FehlerFehlerro1
[supervisionstatus_ua]Status der Geräteversorgung UA0: kein Fehler1: Fehlerro1
[voltage_us]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...40000ro1
[current_us]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...40000ro1
[voltage_ua]aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV)0...4000ro1
[current_ua]aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)0...4000ro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.

√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [processdatamaster] die Zustands- und Diagnoseinformationen des Geräts.

9.1.4 Geräteinformationen

Das Menü [deviceinfo] bietet Zugriff auf die Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4243 ro1
[devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro1
[vendor] Hersteller ifm electronic gmbh ro1
[swrevision] Firmware-Revision z. B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142ro1
[hwrevision] Hardware-Revision (Stand)z. B. AAro1
[bootloaderrevision] Bootlader-Versionz. B. AL4xxx_bl_1.4.0.39ro1
[serialnumber] Seriennummerz. B. 0002043100003ro1
[fieldbustype] Feldbus ModbusTCPro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Identifikationsinformationen des Geräts.

9.1.5 Gerätekennung

Das Menü [devicetag] bietet Zugriff auf die Gerätekennung.

9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

ParameterBeschreibungWertebereichZugriff
[applicationtag]Anwendungsspezifische Kennung des Geräts in moneoz. B. plant 1 machine 3 r w ^1

1 lesen und schreiben

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [devicetag] wählen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät ist unter gewählter Anwendungskennung identifizierbar.

9.1.6 Gerätesteuerung

Das Menü [firmware] bietet Zugriff auf die Funktionen zur Steuerung des Geräts.

9.1.6.1 Gerät zurücksetzen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [factoryreset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.

9.1.6.2 Gerät neu starten

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.

9.1.6.3 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

Parameter Beschreibung WWertebereich Zugriff
[version] Firmware-Version z.B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 ro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version des Geräts.

9.2 IoT-Core Visualizer

Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.

9.2.1 IoT-Core Visualizer starten

Um den IoT-Core Visualizer zu starten:

Voraussetzungen:

√ Laptop / PC ist direkt oder über eine geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit einem ModbusTCP-Port (X21 / X22) des Geräts verbunden.
√ ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http:// (z. B. http://192.168.0.10)
▶ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

IoT-Core Visualizer Nicht sicher 192.168.0.101/web/subscribe 00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | identifier profile type site identifier to search for profile(s) to search for: Separator * site type to search for Search for Elements 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:

• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ 38)
• [Parameter]: Gerät konfigurieren (→ □ 39)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 45)
- [Update]: Firmware aktualisieren (→ 49)

9.2.2 Elemente des IoT Core suchen

Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.

Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:

• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Identifier one Identifier to search for profile profile(s) to search for 'Soperaat' type group type to search for Search for Elements Io Processdatamaster Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5- 32-0F Copy URL GetIdentity 00-02-01-A5-32-0F/GetIdentity type: service profiles: undefined Copy URL gettree 00-02-01-A5-32-0F/gettree type: service profiles: undefined Copy URL querytree 00-02-01-A5-32-0F/querytree type: service profiles: undefined Copy URL getsubscrib 00-02-01-A5-32-0F/getsubscriberlist type: service profiles: undefined Copy URL

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for Elements] klicken.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
▷ Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.

Die Menüseite [Parameter] bietet Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Geräts.

IFM AL4243 - Elemente des IoT Core suchen - 2

Die über den IoT-Core Visualizer erstellte Konfiguration wird überschrieben, wenn eine Verbindung zwischen dem Gerät und der ModbusTCP-SPS hergestellt wird.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des Geräts.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Io Deviceinfo Fieldbussetup Firmware Devicetag 00-02-01-A5-32-0F ✓ io ✓ devicainfo type: structure profiles: devicinfo ✓ fieldbussetup ✓ firmware type: structure profiles: software,software/uploadablesoftware,devicereset ✓ devicetag type: structure profiles: devicetag applicationtag Type: string Namespace: json Encoding: UTF-8 valuation: minlength: 0 maxlength: 31 Copy URL © /

9.2.3.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren

IFM AL4243 - ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren - 1

Änderungen des Datenpunkts byteswap werden erst wirksam nach einem Neustart des Geräts.

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[network] > [dhcp] Status des DHCP-Clients • Static IP: Statische IP-Adresse• DHCP: DHCP (Dynamic Host Configuration protocol)• BOOTP: BOOTP (Bootstrap Protocol) rw^1
[network] > [ipaddress] IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100• 192.168.1.250 (default) rw^1
[network] > [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255.192.0• 255.255.255.0 (default) rw^1
[network] > [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.200.63.10.63.1• 0.0.0.0 (default) rw^1
[network] > [macaddress]MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstellez. B. 00:02:01:0E:10:7C ro^2
[configuration] > [connectiontimeout]Timeout für Unterbrechung der Feldbus-Verbindung einstellen (Wert in Millisekunden)• 20: 2 ms...• 31000: 31000 ms...• 60000: 60000 ms rw^1
[configuration] > [byteswap]Anordnung der Bytes in einem Datenwort• big-endian: Big-endian-Format• little-endian: Little-Endian-Format rw^1

1 lesen und schreiben
^2 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] > [configuration] wählen.
Untermenü [fieldbussetup] > [network] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▶ Bei Bedarf das Gerät neu starten.
ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert.

9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren

IFM AL4243 - Eingangsfilter parametrieren - 1

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ □ 9)

Verfügbare Parameter:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[debounce_time]Entprellzeit (= Wert * 0,1 Millisekunden)0: 0 ms (Default)...500: 50 ms r w ^1
Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[hold_time] Haltezeit (= Wert * 0,1 Millisekunden) • 0: 0 ms (Default)...• 60000: 6000 ms r w ^1
[hold_level] Haltepegel • low: Pegel LOW halten• high: Pegel HIGH halten (Default) r w ^1
[invert] Invertierung • signal not inverted: nichtinvertieren (Default)• signal inverted: invertieren r w ^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Eingangsfilter an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.

9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren

IFM AL4243 - Zählermodule konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

IFM AL4243 - Zählermodule konfigurieren - 2

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.

Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):

Verfügbare Parameter:

Name BeschreibungWertebereichZugriff
[mode]Betriebsart des ZählermodulsCTU (Up-Counter): Aufwärtszähler (Default)CTD (Down-Counter): AbwärtszählerCTUD (Up-Counter / Down-Counter): Aufwärts- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung r_w^1
Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[pin2_function]Funktion Pin 2 des Ports (→ Hinweis beachten!)N/C: ohne Funktion (Default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset SSC Latch (Main & Batch Counter): Schaltsignal zurücksetzen rw^1
[count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (→ Hinweis beachten!)Pin 2 Count Direction: Pin 2 (Default)IoT / PLC Count Direction: IoT Core / Feldbus-SPS rw^1
[main_threshold] SchwellenwertMain Counter (CT) • 1...4294967295 (Default) rw^1
[batch_threshold] SchwellenwertBatch Counter (CTb) • 1...65535 (Default) rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des Zählermoduls des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.

9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4243 - Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[mode] Schaltmodus des Schaltkanals• Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modusrw ^1
[logic]Schaltlogik des Schaltkanals• Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-activerw ^1
[sp1]Schaltpunkt 1• 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
[sp2]Schaltpunkt 2• 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295rw ^1
Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[single_point_edge] Definiert,ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll• Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flanke rw^1
[switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms(Default)...• 65535: 65535 ms rw^1
[reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 ms rw^1
[hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default)...• 65535: 65535 rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).

Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters ([main]) und des Batch Counter ([batch]) des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.

9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[current_limit]max. Stromwert des digitalen Ausgangs (Wert in mA)0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA rw^1
[output_select]Steuerungsinstanz für digitalen Ausgang einstellenPLC: Feldbus-Steuerung (Default)Counter 1 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 1Counter 1 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 1Counter 2 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 2Counter 2 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 2Counter 3 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 3Counter 3 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 3Counter 4 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 4Counter 4 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 4 rw^1
[output_state_com_lost]Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur SteuerungState off: Zustand OFFState on: Zustand ONKeep last: den zuletzt gültigen Zustand halten rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Ausgangskanäle an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▶ Digitale Ausgänge sind konfiguriert.

9.2.3.6 Geräteinformationen lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[productcode] Artikelnummer AL4243 ro1
[vendor] Hersteller ifm electronic ro1
[devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro1
[serialnumber] Seriennummer (12-stellig) z. B. 000174210161ro1
[hwrevision] Hardware-Revisionz. B. AAro1
[swrevision]Firmware-Version z. B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 ro1
[bootloaderrevision]Bootloader-Versionz. B. AL4xxx_bl_1.4.0.39ro1
[fieldbustype]FeldbusModbusTCPro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Geräteinformationen.

9.2.3.7 Firmware-Version lesen

Verfügbare Informationen:

NameBeschreibungWertebereichZugriff
[version]Firmware-Version AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 roro ^1
[type]Typ• firmware: Typ Firmwarero ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Informationen.

9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen

Verfügbare Parameter:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[applicationtag] Bezeichnung des Geräts in der Monitoring-Softwarez. B: “factory 2 plant 1” rw1

1 lesen und schreiben

IFM AL4243 - Anwendungskennung einstellen - 1

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).

▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [devicetag] wählen.

▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.

▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Neue Anwendungskennung ist eingestellt.

9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen

Die Menüseite [Processdata] bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.

00-02-01-A5-32-0F - online Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: Polling interval in seconds: 15 Refresh all Io Processdatamaster Fieldbussetup 00-02-01-A5-32-0F Io ^ port[1] ^ pin2 digital_output Low Type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valueList: 0: Low 1: High Copy URL qualifier Output okay Type: enum Namespace: json Encoding: integer

▶ Optional: Im Kopfbereich die Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall einstellen.

▷ Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.
▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.

9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_input] Prozesswert digitaler Eingang (nach der Filterung)Low: LOWHigh: HIGHro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die digitalen Eingangsdaten an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

9.2.4.2 Zählerwerte lesen

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[maincounter_value] aktueller Zählerwert Main Counter 0...4294967295 ro1
[batchcounter_value] aktueller Zählerwert Batch Counter 0...65535ro1

1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Zählerwerte des Zahlermoduls.

9.2.4.3 Zählermodule steuern

Verfügbare Steuersignale:

Name Beschreibung WerteZugriff
[reset]Zählermodul zurücksetzen (Zählerstände und Schwellenwerte auf Defaultwerte zurücksetzen)• inactive: keine Aktion (Default)• active: zurücksetzen rw^1
[disable]Zählermodul deaktivieren• inactive: Zähler aktivieren (Default)• active: Zähler deaktivieren rw^1
[direction] ^2 Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen• up: aufwärts (Default)• down: abwärts rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt verfügbare Dienste.

▶ Steuersignale einstellen.
▶ Auf, klicken, um die Steuersignale an das Gerät zu senden.

▷ Steuersignale werden ausgeführt.

9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[digital_output] Signalpegel des digitalen AusgangskanalsLow: LOW-PegelHigh: HIGH-Pegel r w ^1
[qualifier] Status des digitalen Ausgangs • Output error: FehlerOutput okay: kein Fehler ro ^2

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).

▷ Menüseite zeigt die Optionen zur Steuerung der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4 des Ports.

▶ Wert der digitalen Ausgänge einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
Eingestellter Wert wird am digitalen Ausgang ausgegeben.
Prüfen, ob Status des Digitalausgangs fehlerfrei.

9.2.4.5 Schaltsignale lesen

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[state] Zustand des Schaltsignals • False: OFF• True: ONro ^1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.

9.2.4.6 Schaltkanäle steuern

Verfügbare Daten:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch)Inactive > Active: Schaltsignal zurücksetzen (INACTIVE)Sonst.: keine Aktion rw^1

1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.

√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).

▷ Menüseite zeigt die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.

▶ Status der Schaltsignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.

9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

IFM AL4243 - Zustands- und Diagnoseinformationen lesen - 1

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.

Verfügbare Informationen:

Name Beschreibung Wertebereich Zugriff
[temperature] Temperatur des Geräts (Wert in °C) z. B. 52: 52°C ro1
[voltage_us] aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_us] aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_us] Status der Geräteversorgung US • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1
[voltage_ua] Spannungswert der Geräteversorgung UA (Wert in mV)z. B. 25236: 25236 mV ro1
[current_ua_upper] Oberer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 2: 2 mAro1
[current_ua_lower] Unterer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA)z. B. 82: 82 mA ro1
[supervisionstatus_ua] Status der Geräteversorgung UA • OK: kein Fehler• Fault: Fehlerro1
[uptime] Zeit seit dem letzten Start des Geräts (Wert in Minuten)0x0000: 0 min...0xFFFF: 65535 minro1

^1 nur lesen

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [processdatamaster] wählen.
▷ Menüseite zeigt Zustands- und Diagnoseinformationen.

9.2.5 Firmware aktualisieren

Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:

Voraussetzungen:

√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.

▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

00-02-01-A5-32-0F - online Visualizer v2.25.257 Elements | Parameter | Processdata | Update | Firmware 00-02-01-A5-32-0F/firmware Version: AL4x0x_fw_pn_1.4.0.194 (S) Type: firmware Load software file choose software package Update Container Chunk size: 4096 (S) Max size: 4128768 (S) Size: 0 (S)

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.

9.3 ModbusTCP

9.3.1 Gerät in Modbus-TCP-Projekt einbinden

Das Gerät bietet die Funktionalität eines Modbus TCP Servers (Independent Mode). Der Anwender kann das Gerät über das Profil eines generischen Modbus-TCP-Slaves in ein Modbus-TCP-Projekt einbinden.

Die Konfiguration des Geräts erfolgt über die Modbus-Register.

9.3.1.1 Beispiel: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden

IFM AL4243 - Beispiel: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden - 1

In der CODESYS-Hilfe mit der Funktion Modbus Configurator vertraut machen.

Aufgabe: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden.

Verfügbare Hardware:

• SmartSPS AC14 DL (Modbus TCP Master)
• Gerät AL4243 (Modbus TCP Slave)

Lösung:

Modbus TCP Master erstellen

Voraussetzungen:

√ CODESYS-Projekt mit AC14 DL wurde erstellt.
Im Gerätebaum: Rechtsklick auf Knoten [X8 (Ethernet)].
▷ Kontextmenü erscheint.
▶ Menüpunkt [Gerät anhängen...] wählen.
▷ Dialogfenster erscheint.
▶ Gerätprofil [Modbus_TCP_Master] wählen.
▶ Auf [Gerät anhängen] klicken.
CODESYS fügt Modbus TCP Master als Unterknoten der Schnittstelle [X8 (Ethernet)] zum Projekt hinzu.
▷ SmartSPS AC14 DL kann als Modus TCP Master konfiguriert werden.

Gerät als Modbus TCP Slave hinzufügen

Im Gerätebaum: Rechtsklick auf Knoten [X8 (Ethernet)] > [Modbus_TCP_Master].
▷ Kontextmenü erscheint.
▶ Menüpunkt [Gerät anhängen...] wählen.
▷ Dialogfenster erscheint.
▶ Gerätprofil [Modbus_TCP_Slave] wählen.
▶ Als Name AL4243 eingeben.
▶ Auf [Gerät anhängen] klicken.
CODESYS fügt Gerät als Unterknoten des [Modbus TCP Master] zum Projekt hinzu.
▶ Gerät kann als Modbus TCP Slave konfiguriert werden.

Geraile AC14.0X Ifm_SmartPLC_DataLine (Ifm_SmartPLC_DataLine) SPS-Logik Application Bibliodiskavorwalter PLC_PRG (PRG) TaskConfiguration Task PLC_PRG ASI_Master_1 (ASI Master 1) ASI_Master_2 (ASI Master 2) Fieldbus_Interface (Fieldbus Interface) V3 (Ethernet) V3 (Ethernet) Modbus_TCP_Master (Modbus TCP Master) AL4x4x (Modbus TCP Slave) Allgemein Modbus Slave-Label Modbus Slave-IR ModbusTCPSave Parameter ModbusTCPSave IEC-Objekte Status Information Modbus-TCP Slave IP-Adresse 192 , 368 , 1 , 250 Response Timeout (ms) 1000 Port 502 MODBUS

9.3.2 Gerätespezifische Hinweise

9.3.2.1 Regeln für den Zugriff auf Modbus-Register

Für den Zugriff auf die Modbus-Register gelten folgende Regeln:

Um Modbus-Register zu lesen oder zu schreiben, nur die gültigen Function Codes (→ Unterstützte Function Codes ☐ 52) verwenden.

9.3.2.2 Unterstützte Function Codes

Das Gerät unterstützt folgende Function Codes für den Zugriff auf die Modbus-Register:

Function Code Name Beschreibung
FC2 (0x02) Read Input Discretes Einzelne digitale Eingänge lesen
FC3 (0x03) Read Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register lesen
FC4 (0x04) Read Input Register Eingangsregister lesen
FC6 (0x06) Write Single Register Einzelnes Register schreiben
FC16 (0x10) Write Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register schreiben
FC23 (0x17) Read / Write Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register lesen / schreiben
FC43 (0x2B) Read Device Identification Geräteinformationen lesen

IFM AL4243 - Unterstützte Function Codes - 1

Detaillierte Informationen zu Function Codes: → Modbus-TCP-Sepzifikation

9.3.2.3 Exception Codes

Eine Modbus-TCP-Anfrage (Request) besitzt folgende Struktur:

FunctionCodeRequest Data

Eine Modbus-TCP-Antwort (Response) besitzt folgende Struktur:

Function CodeResponse Data

Bei der fehlerfreien Abarbeitung einer Anfrage enthält die Antwort-Nachricht folgenden Informationen:

• Function Code (1 Byte): Function Code der Request-Nachricht

- Response Data (n Bytes): angeforderte Daten

Tritt ein Fehler auf während der Abarbeitung einer Anfrage, enthält die Response-Nachricht folgende Informationen:

- Function Code (1 Byte): Error Code (= Request Function Code + 0x80)

- Response Data (1 Byte): Exception Codes

Folgende Exception Codes sind verfügbar:

Exception CodeName Beschreibung
0x1 ILLEGAL FUNCTIONUNGültiger Function Code (Modbus-Funktion nicht implementiert)
0x2 ILLEGAL DATAADDRESS Ungültige Datenadresse (ungültige Adresse oder Länge)
0x3 ILLEGAL DATAVALUE Ungültiger Datenwert (ungültige Parameter; falsche Registeranzahl)
0x4 SERVER DEVICEFAILURE Nicht behebbarer Fehler im Modbus Server während Abarbeitung

Register für die grundlegenden Einstellungen des Geräts:

- Byte Swap (500) (→ 68)

Verfügbare Parameter:

Anordnung der Bytes in den Datenregistern einstellen

- Connection Timeout (510) ( 69)

Verfügbare Parameter:

• Max. Verbindungszeitunterbrechung einstellen

Verfügbare Parameter:

- Anordnung der Prozessdaten in den Registern 0, 400, 401, 409, 410, 411, 1000 und 1010 einstellen

Die Register 500, 510 und 550 bieten Zugriff auf folgende grundlegende Einstellungen des Geräts:

• Anordnung der Bytes in den Datentabellen: Byte Swap (500) (→ ☐ 68)

• Max. Verbindungszeitunterbrechung: Connection Timeout (510) (→ 69)

- Anordnung der Prozessdaten in den Registern 0, 400 und 401: DI Channel Mapping (550)

9.3.4 Digitale Eingänge konfigurieren

Registerbereich für die Konfiguration der digitalen Eingangskanäle: Port Configuration - Digital Inputs (100 - 163)

Verfügbare Parameter für jeden digitalen Eingangskanal:

  • Invertierung
  • Haltepegel
  • Entprellzeit
  • Haltezeit

9.3.5 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren

IFM AL4243 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 1

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

Registerbereich für die Konfiguration der Zählermodule: Counter Configuration (200 - 235) (→ ☐ 62)

Verfügbare Parameter pro Zählermodul:

• Betriebsart des Zählermoduls
- Funktion Pin 2 des Ports
- Instanz für Wahl der Zählrichtung

• Schwellenwert CT des Main Counter
• Schwellenwert CTb des Batch Counter
• Zählerwert des Main Counter setzen
• Zählerwert des Batch Counter setzen

IFM AL4243 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 2

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)

Registerbereich für die Konfiguration der Schaltkanäle: SSC Configuration (710 - 785) (→ □ 73)

Verfügbare Parameter pro Schaltkanal:

• Main SSC - Schaltmodus
• Main SSC - Schaltlogik
- Main SSC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
• Main SCC - Schaltpunkt SP1
• Main SCC - Schaltpunkt SP2
• Main SCC - Schaltverzögerung
• Main SCC - Rückschaltverzögerung
- Main SCC – Hysterese
- Batch SCC - Schaltmodus
- Batch SCC - Schaltlogik
- Batch SCC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
- Batch SCC - Schaltpunkt SP1
- Batch SCC - Schaltpunkt SP2
- Batch SCC - Schaltverzögerung
- Batch SCC - Rückschaltverzögerung
- Batch SCC - Hysterese

IFM AL4243 - Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren - 3

▶ Die Parameter [Main SP1], [Main SP2], [Main Hysteresis], [Main counter threshold] und [Force Main Counter] nur mit dem Function Code 0x10 (Write Multiple Registers) ändern.

9.3.6 Digitale Ausgänge konfigurieren

Registerbereich für die Konfiguration der digitalen Ausgangskanäle: Digital Output Configuration (1100 - 1123) (→ ☐ 80)

Verfügbare Parameter pro Ausgangskanal:

  • Steuerungsinstanz für digitalen Ausgangskanal
  • Rückfallwert bei einer Verbindungsunterbrechung
    • Max. Ausgangsstromwert

9.3.7 Gerät steuern

Auf dem Gerät können Systemkommandos ausgeführt werden.

Registerbereich für den Zugriff auf die Systemkommandos: System Command (600) (→ 71)

Verfügbare Systemkommandos:

  • Gerät neu starten
  • Gerät zurücksetzen

9.3.8 Zählermodule und Schaltkanäle steuern

Registerbereich für die Steuerung der Zählermodule: Counter Control (300 - 355)

Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:

• Zählermodul deaktivieren
- Zählrichtung setzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Main Counter zurücksetzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Batch Counter zurücksetzen
- Zähler und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse Zähler-Ereignisse zurücksetzen

Registerbereich für den kompakten Zugriff auf die Steuersignale der Zählermodule: Block Configuration (400 - 408)

Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:

  • Eingangssignal invertieren (Pin 2 / Pin 4)
  • Pegel des Eingangssignals setzen (Pin 2 / Pin 4)
    • Zählermodul deaktivieren
  • Zählrichtung setzen
  • Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Main Counter zurücksetzen

- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Batch Counter zurücksetzen

- Zähler und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse Zähler-Ereignisse zurücksetzen

Registerbereich für die Steuerung der Schaltkanäle in der Betriebsart „Latch Mode“: SSC Reset Latch (900 - 907) (→ ☐ 76)

Verfügbare Steuersignale pro Schaltkanal:

• Schaltkanal des Main Counter (Latch) zurücksetzen
- Schaltkanal des Batch Counter (Latch) zurücksetzen

9.3.9 Prozessdaten lesen

Die Register 0...34 bieten Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts: Input Data (0 - 34)

Der Registerbereich 0..2 enthält die folgende Prozessdaten:

• Digitale Eingänge aller Ports
- Überlauf- und Unterlauf-Ereignisse der Main Counter und Batch Counter aller Ports
Der Registerbereich 3...34 enthält für jeden Port separat folgende Prozessdaten:
• Zählerwerte der Main Counter und Batch Counter
- Überlauf- und Unterlauf-Ereignisse der Main Counter und Batch Counter

9.3.10 Diagnosedaten lesen

Die Register 2000...2007 bieten Zugriff auf die Diagnosedaten des Geräts: Diagnostic Data (2000 - 2007)

Verfügbare Diagnosedaten:

• Status der Versorgungsspannung US
- Status der Versorgungsspannung UA - Port 1&2
- Status der Versorgungsspannung UA - Port 3&4
- Zeit seit dem letzten Gerätestart
• Zähler für Verbindungsunterbrechungen

  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung US
  • Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
  • Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA – Port 1&2
  • Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA – Port 3&4

9.3.11 Identifikationsinformationen lesen

Der Anwender kann mit dem Function Code FC43 Identifikationsinformationen des Geräts lesen.

Das Gerät unterstützt folgende Kategorien der Read Device ID Code-Funktion:

- Basic Device Identification (0x01):

Object ID Name Datentyp Wertebereich
0x00 Vendor Name ASCII String ifm electronic
0x01 Product Code ASCII String
0x02 Major Minor Revision ASCII String z. B. 1.001

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.

Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.

10.1 Reinigung

Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.

▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.

▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

IFM AL4243 - Reinigung - 1

▶ Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!

10.2 Firmware aktualisieren

Die Firmware des Geräts kann über folgende Optionen aktualisiert werden:

• IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 49)

11 Anhang

11.1 ModbusTCP

11.1.1 Register

11.1.1.1 Input Data (0 - 18)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
0 res.res. res.res. res.res. res.res. res.DICh07DI Ch06DI Ch05DI Ch04DI Ch03DI Ch02DI Ch01DI Ch00
1 res.res. res.res. SSCMC4 OFSSC MC3 OFSSC MC2 OFSSC MC1 OVres. res.res. res.res. SSCMC4 UFSSC MC3 UFSSC MC2 UFSSC MC1 UF
2 res.res. res.res. SSCBC4 OFSSC BC3 OFSSC BC2 OFSSC BC1 OFres. res.res. res.res. SSCBC4 UFSSC BC3 UFSSC BC2 UFSSC BC1 UF
3...6SSC Counter 1: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59)
7...10SSC Counter 2: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59)
11...14SSC Counter 3: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59)
15...18SSC Counter 4: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59)

Legende:
• DI Chx Signalpegel digitaler Eingangskanals Chx (x: 01...08) nach der Filterung
- SSC MCx OF SSC Main Counter x Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Main Counter x (x: 1...4)
- SSC MCx UF SSC Main Counter x Underflow: Unterlauf-Ereignis am Main Counter x (x: 1...4)
- SSC BCx OF SSC Batch Counter x Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Batch Counter x (x: 1...4)
- SSC BCx UF SSC Batch Counter x Underflow: Unterlauf-Er-eignis am SSC Batch Counter x (x: 1...4)

1 BIT / ro • 0x0: LOW

- 0x1: HIGH

1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis

- 0x1: Überlauf-Ereignis

1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis

• 0x1: Unterlauf-Ereignis

1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis

• 0x1: Überlauf-Ereignis

1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis

• 0x1: Unterlauf-Ereignis

- SSC Main Counter Value aktueller Zählerwert des SSC Main Counter 2 WORD / ro - 0x0000 0000: 0

- SCC Batch Counter Value aktueller Zählerwert des SSC Batch Counter 1 WORD / ro - 0x0000: 0

- SSC MC OF SSC Main Counter Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Main Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Überlauf-Ereignis

- SSC MC UF SSC Main Counter Underflow: Unterlauf-Er-eignis am SSC Main Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Unterlauf-Ereignis

- SSC BC OF SSC Batch Counter SSC Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Batch Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Überlauf-Ereignis

- SSC BC UF SSC Batch Counter Overflow: Unterlauf-Er- eignis am SCC Batch Counter 1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis • 0x1: Unterlauf-Ereignis

11.1.1.2 Digital Input Configuration (100 - 131)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
100...103DI Ch00 Configuration
104...107DI Ch01 Configuration
108...111DI Ch02 Configuration
112...115DI Ch03 Configuration
116...119DI Ch04 Configuration
120...123DI Ch05 Configuration
124...127DI Ch06 Configuration
128...131DI Ch07 Configuration

Legende:

• DI Chx Configuration Konfiguration des digitalen Eingangskanals Chx (x: 01...08)

4 WORD / Pro digitalem Eingangskanal: Mapping: Filter rw Settings (→ □ 61)

- Invert Signalinvertierung 1 BIT / rw - 0x0: nicht invertieren (Default)

- 0x1: invertieren

- Hold Level Signalpegel, der gehalten werden soll

- 0x0: LOW

- Debounce Time Entprellzeit (Wert in *0,1 Millisekunden)

- 0x1: HIGH (Default)

- 0x0000: 0 ms (Default)

- Hold Time Haltezeit (Wert in *0,1 Millisekunden)

...

- 0x01F4: 50 ms

- 0x0000: 0 ms (Default)

...

- 0xEA60: 600 ms

11.1.1.3 Counter Configuration (200 - 235)

- Counter Mode Betriebsart des Zählermoduls 1 WORD • 0x0000: CTU – Aufwärtszähler (Default)

• 0x0001:CTD – Abwärtszähler
- 0x0002: CTUD – Aufwärts- und Abwärtszähler
- 0x0003: CTDIR – Aufwärts- oder Abwärtszähler

- Pin 2 Function Funktion Pin 2 des Ports 1 WORD • 0x0000: N/C – ohne Funktion (Default)

  • 0x0001: Counter edge input 2 – Zähleingang
  • 0x0002: Count direction – Zählrichtung wählen
  • 0x0003: Reset Main + Batch Counter - Zählermodul zurücksetzen
  • 0x0004: Disable Main + Batch Counter – Zählermodul deaktivieren

  • Counter Direction Select Instanz für Wahl der Zählrichtung 1 WORD • 0x0000: Pin 2 (Default) • 0x0001: SPS
    • Main Threshold Schwellenwert CT des Zählers 2 WORD • 0x0000 0001: 1 Main Counter

MainThreshold = 0x01234567

  • MainThreshold[0] = 0x0123
  • MainThreshold[1] = 0x4567

- Batch Threshold Schwellenwert CTb des Zählers 1 WORD • 0x0001: 1 Batch Counter

...
- 0xFFFF: 65535 (Default)

- Force Main Counter Zählerwert des Main Counters 2 WORD • 0x0000 0000: 0 setzen

- Force Batch Counter Zählerwert des Batch Counters 1 WORD • 0x0000: 0 setzen

...
- 0xFFFE: 65534 (Default)

11.1.1.4 Counter Control (300 - 327)

- DIR Counter Direction: Zählrichtung setzen (gültig nur für Zählermodus CTDIR)

• RST MC OV Reset Main Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Main Counters zurücksetzen

• RST MC UV Reset Main Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Main Counters zurücksetzen

• RST BC OV Reset Batch Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Batch Counters zurücksetzen

• RST BC UV Reset Batch Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Batch Counters zurücksetzen

- RST CT Reset Counter Module: Main Counter und Batch Counter auf Initialwert zu-rücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion

• 0x1: Main + Batch Counter deaktivieren

1 BIT • 0x0: Aufwärts

- 0x1: Abwärts

1 BIT • 0x0: keine Aktion

• 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion

• 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion

- 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion

- 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion

- 0x1: Main + Batch Counter und Zähler-Events zu Überlauf/Unterlauf zurücksetzen

11.1.1.5 Block Configuration (400 - 413)

RegisterBit
15 1413 1211 10 98 7 65 4 3 21 0
400 reserviert DICh07INVDICH06INVDICH05INVDICH04INVDICH03INVDICH02INVDICH01INVDICH00INV
401 reserviert DICh07 HLDICH06 HLDICH05 HLDICH04HLDICH03HLDICH02HLDICH01HLDICH00HL
402 reserviert res. res. res. CT4DISCT3DISCT2DISCT1DIS
403 reserviert res. res. res. CT4DIRCT3DIRCT2DIRCT1DIR
404 reserviert res. res. res. CT4RSTMCOVCT3RSTMCOVCT2RSTMCOVCT1RSTMCOV
405 reserviert res. res. res. CT4RSTMCUVCT3RSTMCUVCT2RSTMCUVCT1RSTMCUV
406 reserviert res. res. res. CT4RSTBCOVCT3RSTBCOVCT2RSTBCOVCT1RSTBCOV
407 reserviert res. res. res. CT4RSTBCUVCT3RSTBCUVCT2RSTBCUVCT1RSTBCUV
408 reserviert res. res. res. CT4RSTCT3RSTCT2RSTCT1RST
409 DOCh07COMLDO Ch06COMLDO Ch05COMLDO Ch04COMLDO Ch03COMLDO Ch02COMLDO Ch01COMLDO Ch00COML
410 DOCh03 OutSel DO Ch02 OutSelDO Ch01 OutSel DO Ch00OutSel
411 DOCh07 OutSel DO Ch06 OutSelDO Ch05 OutSel DO Ch04OutSel
412 reserviert res. res. res. SSC4 MLRSTSSC3 MLRSTSSC2 MLRSTSSC1 MLRST
413 reserviert res. res. res. SSC4 BLRSTSSC3 BLRSTSSC2 BLRSTSSC1 BLRST

Legende:

• DI1 INV Pin 4: Signalinvertierung 1 BIT • 0x0: nicht invertieren (Default)

- 0x1: invertieren

• DI2 INV Pin 2: Signalinvertierung 1 BIT • 0x0: nicht invertieren (Default)

- 0x1: invertieren

• DI1 HL Pin 4: Signalpegel, der gehalten werden soll 1 BIT • 0x0: LOW

- 0x1: HIGH (Default)

• DI2 HL Pin 2: Signalpegel, der gehalten werden soll 1 BIT • 0x0: LOW

- 0x1: HIGH (Default)

• DIS Disable Counter: Main Counter + Batch Coun- 1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default)

- 0x1: Main + Batch Counter deaktivieren

- DIR Counter Direction: Zählrichtung setzen (gültig nur für Zählermodus CTDIR) 1 BIT - 0x0: Aufwärts (Default) - 0x1: Abwärts

  • RST MC OV Reset Main Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Main Counters zurücksetzen
  • RST MC UV Reset Main Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Main Counters zurücksetzen
  • RST BC OV Reset Batch Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Batch Counters zurücksetzen
  • RST BC UV Reset Batch Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Batch Counters zurücksetzen
  • RST CT Main Counter und Batch Counter auf Initialwert zu-rücksetzen

• DO Chxx COML •

• DO Chxx OutSel •

- SSCx ML RST

- SSCy BL RST

1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default)
- 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen

1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Main + Batch Counter und Zähler-Events zu Überlauf/Unterlauf zurücksetzen

- Byte Swap Anordnung der Bytes in den Datentabellen 1 WORD • 0x0000: Big endian (Default)

- 0xFFFF: Little endian

11.1.1.7 Connection Timeout (510)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
510 Connection Timeout

Legende:

- Connection Timeout Max. Wert für Verbindungszeitüber- 1 WORD • 20: 20 ms

schreitungen (Wert in Millisekunden)

...

• 30000: 30 s (Default)

...

- 60000: 60 s

• DIDOCM DI/DO Channel Mapping: Anordnung der

1 BIT · 0x0: Pin-basiert (Default)

Prozessdaten in den Registern 0, 400, 401, 409, 410, 411, 1000 und 1010

- 0x1: Port-basiert

Mapping: Pin-based

Digitale Eingangskanäle:

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
n res.res. res.res. res.res. res.res. res.DICh08DI Ch06DI Ch04DI Ch02DI Ch07DI Ch05DI Ch03DI Ch01

Digitale Ausgänge:

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
n res.res. res.res. res.res. res.res. res.DOCh08DO Ch06DO Ch04DO Ch02DO Ch07DO Ch05DO Ch03DO Ch01

Mapping: Port-based

Digitale Eingangskanäle:

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
n res.res. res.res. res.res. res.res. res.DICh08DI Ch07DI Ch06DI Ch05DI Ch04DI Ch03DI Ch02DI Ch01

Digitale Ausgangskanäle:

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
n res.res. res.res. res.res. res.DOCh08DO Ch07DO Ch06DO Ch05DO Ch04DO Ch03DO Ch02DO Ch01

11.1.1.9 System Command (600)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
600 Command ID

Legende:

- Command ID Identifier des Kommandos 1 WORD • 0x0040: Gerät neu starten

• 0x0050: Gerät zurücksetzen

11.1.1.10 SSC State (700)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
700 res.res. res.res.BatchSSC4BatchSSC3BatchSSC2BatchSSC1res. res.res. MainSSC4MainSSC3MainSSC2MainSSC1

Legende:

- Main SSC x Status des Main Counter Schaltkanals x

1 BIT / ro • 0x0: LOW • 0x1: HIGH

- Batch SSC y Status des Batch Counter Schaltkanals y des Batch Counters

1 BIT / ro • 0x0: LOW • 0x1: HIGH

11.1.1.11 SSC Configuration (710 - 785)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
710...728Configuration SSC 1
729...747Configuration SSC 2
748...766Configuration SSC 3
767...785Configuration SSC 4

Legende:

- Configuration SSC x Konfiguration des Schaltkanals x (x: 1...4)

19 BYTE Pro SSC : Mapping: SSC Configuration (→ 17 74)

Mapping: SSC Configuration

- Reset Latch SSC x Rücksetzen des Schaltkanals SSC x

(x: 1...4); nur verfügbar, wenn SSC im Latch-Modus

2 BYTE / Pro SSC:

- RST SSC MA LA Reset SSC Main Latch: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur wirksam, wenn Parameter [SSC Main Mode] = [Latch])

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Schaltkanal Main Counter zurücksetzen

- RST SSC BA LA Reset SSC Batch Latch: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur wirksam, wenn Parameter [SSC Batch Mode] = [Latch])

1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen

11.1.1.13 Digital Output (1000)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
1000 reserviert DOCh08DO Ch07DO Ch06DO Ch05DO Ch04DO Ch03DO Ch02DO Ch01

Legende:

• DO Chx Signalpegel des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)

1 BIT / rw · 0x0: LOW • 0x1: HIGH

11.1.1.14 Digital Output Qualifier (1010)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
1010 reserviert QDOCh08QDO Ch07QDO Ch06QDO Ch05QDO Ch04QDO Ch03QDO Ch02QDO Ch01

Legende:

• QDO Chx Qualifier DO: Gültigkeit des Werts des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)

1 BIT / ro • 0x0: gültiger Wert • 0x1: ungültiger Wert

11.1.1.15 Digital Output Configuration (1100 - 1123)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
1100...1102DO Ch01 Configuration
1103...1105DO Ch02 Configuration
1106...1108DO Ch03 Configuration
1109...1111DO Ch04 Configuration
1112...1114DO Ch05 Configuration
1115...1117DO Ch06 Configuration
1118...1120DO Ch07 Configuration
1121...1123DO Ch08 Configuration

Legende:

• DO Chx Configuration Konfiguration des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)

3 WORD / Pro digitalem Ausgangskanal: Mapping: Output Configuration (→ 81)

Mapping: Output Configuration

• Output Select Steuerungsinstanz für den digitalen Ausgangskanal1 WORD / rw• 0x0000: PLC• 0x0001: Counter 1 SSC Main• 0x0002: Counter 1 SSC Batch• 0x0003: Counter 2 SSC Main• 0x0004: Counter 2 SSC Batch• 0x0005: Counter 3 SSC Main• 0x0006: Counter 3 SSC Batch• 0x0007: Counter 4 SSC Main• 0x0008: Counter 4 SSC Batch
• Output State Comm lostRückfallwert des digitalen Ausgangskanals bei einer Verbindungsunterbrechung1 WORD / rw• 0x0000: LOW• 0x0001: HIGH
• Current Limit Max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangskanals (Wert in mA)1 WORD / rw• 0x0000: 0 mA...• 0x3600: 3600 mA

11.1.1.16 Diagnostic Data (2000 - 2006)

RegisterBit
15 1413 1211 109 8 7 65 4 3 21 0
2000 reserviert res. res. res. res. res. PSEUAPSE US
2001 Uptime
2002 Disconnection Counter
2003 US Voltage
2004 US Current
2005 UA Voltage
2006 UA Current

Legende:

• PSE US Power Status Error US: Status der Versorgungsspannung US1 BIT / ro • 0x0: kein Fehler• 0x1: Fehler
• PSE UA Power Status Error UA: Status der Versorgungsspannung UA1 BIT / ro • 0x0: kein Fehler• 0x1: Fehler
• Uptime Zeit seit dem letzten Start des Geräts (Wert in Minuten)1 WORD / ro• 0x0000: 0 min...• 0xFFFF: 65535 min
• Disconnection CounterZähler für Verbindungsunterbrechungen (durch Nutzer oder per Connection Timeout) seit dem letzten Start des Geräts; Zähler wird bei Neustart des Geräts zurückgesetzt1 WORD / ro• 0x0000: 0 Unterbrechungen...• 0xFFFF: 65535 Unterbrechungen
• US Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (Wert in mV)1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
• US CurrentAktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung US (Wert in mA)1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
• UA Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (Wert in mV)1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
• UA CurrentAktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA (Wert in mA)1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : AL4243

Kategorie : Nicht kategorisiert