AL4243 - Nicht kategorisiert IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Ethernet-Modul / Gateway |
| Hersteller | ifm electronic gmbh |
| Artikelnummer | AL4243 |
| Spannungsversorgung | 24 V DC (SELV/PELV), zwei Versorgungen US und UA |
| Gesamtstromaufnahme (max.) | 16 A (Eingang) |
| Digitale Eingänge | 8 (Typ 2 nach EN 61131-3), an Ports X05-X08 (Pin 2 und 4) |
| Digitale Ausgänge | 8, schaltbar bis 3,6 A pro Port (max. 4 A gesamt) |
| Maximale Eingangsfrequenz | 4500 Hz |
| Zählermodule | 4 (mit Main und Batch Counter, Modi: CTU, CTD, CTUD, CTDIR) |
| Schaltkanäle | 4 (Modi: Deaktiviert, Latch, Single Point, Two Point, Fenster) |
| Kommunikation | Modbus TCP (2 x M12, integrierter Switch) |
| Schutzart | IP65/IP66/IP67/IP69K (bei Verwendung geeigneter Steckverbinder) |
| Umgebungstemperatur | -30 °C bis +80 °C |
| Montage | Schraubbefestigung mit M5 (Anzugsdrehmoment 1,8 Nm) |
| Firmware-Update | Über IoT-Core Visualizer oder Modbus TCP |
| Wartung | Wartungsfrei |
| Reinigung | Mit weichem, trockenem Tuch; bei starker Verschmutzung feuchtes Tuch, keine aggressiven Reinigungsmittel |
| Zulassungen | UL (bei Verwendung zertifizierter Kabel), CE |
| Sicherheitsisolierung | Basisisolierung nach EN 61010-1 |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | Gateway zwischen digitalen Sensoren/Aktuatoren und Steuerung, schaltschrankloser Einsatz in der Lebensmittelindustrie |
Häufig gestellte Fragen - AL4243 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AL4243 IFM
1.1 Rechtliche Hinweise 5
1.2 Verwendete Symbole 5
1.3 Warnhinweise 5
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 6
1.5 Änderungshistorie 6
2 Sicherheitshinweise 7
2.1 Cyber-Sicherheit 7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
4 Funktion 9
4.1 Optische Signalisierung 9
4.2 Parametrierung 9
4.3 Eingänge.... 9
4.4 Ausgänge 9
4.5 Digitale Eingangsfilter 9
4.5.1 Entprellen 10
4.5.2 Invertieren.... 10
4.5.3 Halten 10
4.5.4 Filterkombination.... 11
4.6 Zähler 11
4.6.1 Zählermodus CTU.... 12
4.6.2 Zählermodus CTD.... 12
4.6.3 Zählermodus CTUD 13
4.6.4 Zählermodus CTDIR.... 14
4.7 Schaltkanäle 14
4.7.1 Deactivated.... 14
4.7.2 Latch Mode.... 15
4.7.3 Single Point Mode.... 15
4.7.4 Two Point Mode 16
4.7.5 Window Mode 17
4.8 Modbus TCP 18
5 Montage 19
5.1 Überblick.... 19
5.2 Gerät montieren 19
6 Elektrischer Anschluss 20
6.1 Überblick.... 20
6.2 Generelle Anschlusshinweise 20
6.2.1 Anschlusstechnik 20
6.3 Ethernet 21
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren).... 21
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren).... 21
6.6 Spannungsversorgung 22
6.6.1 Derating-Verhalten 22
7 Bedien- und Anzeigeelemente 23
7.1 LEDs....23
7.1.1 Status 23
7.1.2 Ethernet 24
7.1.3 Prozessanschlüsse 24
7.1.4 Spannungsversorgung 24
8 Inbetriebnahme 25
9 Einstellungen 26
9.1 Parametriersoftware 26
9.1.1 Feldbusschnittstelle....26
9.1.1.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren 26
9.1.1.2 ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen 27
9.1.1.3 Verbindungsstatus lesen.... 27
9.1.2 Prozessanschlüsse 27
9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren 28
9.1.2.2 Anordnung der digitalen Eingangs- und Ausgangskanäle einstellen ..... 28
9.1.2.3 Zählermodule konfigurieren. 28
9.1.2.4 Schaltkanäle konfigurieren 29
9.1.2.5 Ausgänge konfigurieren 30
9.1.3 Prozessdaten 31
9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen 32
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben.... 32
9.1.3.3 Zählerwerte lesen 32
9.1.3.4 Zählermodule steuern 33
9.1.3.5 Schaltsignale lesen 33
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern.... 34
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen 34
9.1.4 Geräteinformationen 35
9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen 35
9.1.5 Gerätekennung 35
9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen 35
9.1.6 Gerätesteuerung 36
9.1.6.1 Gerät zurücksetzen 36
9.1.6.2 Gerät neu starten 36
9.1.6.3 Firmware-Version lesen 36
9.2 IoT-Core Visualizer 37
9.2.1 IoT-Core Visualizer starten 37
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen.... 38
9.2.3.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren 40
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren 40
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren.... 41
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren 42
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren 43
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen 44
9.2.3.7 Firmware-Version lesen 44
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen 45
9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen 45
9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen 47
9.2.4.2 Zählerwerte lesen 47
9.2.4.3 Zählermodule steuern 47
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben.... 48
9.2.4.5 Schaltsignale lesen 48
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern.... 48
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen 49
9.2.5 Firmware aktualisieren 49
9.3 ModbusTCP 51
9.3.1 Gerät in Modbus-TCP-Projekt einbinden.... 51
9.3.1.1 Beispiel: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden 51
9.3.2 Gerätespezifische Hinweise 52
9.3.2.1 Regeln für den Zugriff auf Modbus-Register 52
9.3.2.2 Unterstützte Function Codes.... 52
9.3.2.3 Exception Codes.... 52
9.3.4 Digitale Eingänge konfigurieren 53
9.3.5 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren.... 53
9.3.6 Digitale Ausgänge konfigurieren 54
9.3.7 Gerät steuern 54
9.3.8 Zählermodule und Schaltkanäle steuern 55
9.3.9 Prozessdaten lesen.... 55
9.3.10 Diagnosedaten lesen 55
9.3.11 Identifikationsinformationen lesen 56
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 57
10.1 Reinigung 57
10.2 Firmware aktualisieren 57
11 Anhang 58
11.1 ModbusTCP 58
11.1.1 Register 58
11.1.1.1 Input Data (0 - 18)....58
11.1.1.2 Digital Input Configuration (100 - 131)....60
11.1.1.3 Counter Configuration (200 - 235)....62
11.1.1.4 Counter Control (300 - 327) 64
11.1.1.5 Block Configuration (400 - 413)....66
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Rechtliche Hinweise
© Alle Rechte bei ifm electronic gmbh. Vervielfältigung und Verwertung dieser Anleitung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der ifm electronic gmbh.
Alle verwendeten Produktnamen, Bilder, Unternehmen oder sonstige Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
1.2 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.3 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
1.5 Änderungshistorie
| Ausgabe Thema Datum | |
| 00 Neuerstellung des Dokuments 11 / 2024 |
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
- Mitgeltende Dokumente beachten.
2.1 Cyber-Sicherheit
ACHTUNG
Betrieb des Geräts in ungeschützter Netzwerkumgebung
▷ Unzulässiger Lese- oder Schreibzugriff auf Daten möglich.
▷ Unzulässige Beeinflussung der Gerätefunktion möglich.
▶ Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät prüfen und einschränken.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät darf für folgende Zwecke eingesetzt werden:
- Gateway zwischen digitalen Sensoren / Aktuatoren und einem übergeordneten Steuerungssystem Das Gerät ist für den schaltschranklosen Einsatz in der Lebensmittelindustrie konzipiert.
4 Funktion
4.1 Optische Signalisierung
Das Gerät bietet folgende optische Anzeigen:
- Status- und Fehleranzeige des -Gateways und des Systems
- Status- und Aktivitätsanzeige der Ethernet-Verbindungen
- Status der Spannungsversorgungen US und UA
- Status- und Fehleranzeige der Sensor- und Aktuator-Ports
4.2 Parametrierung
Das Gerät kann über folgende Optionen parametriert werden:
- Parametriersoftware
- ifm moneo OS + ifm moneo|configure
-
ifm moneo|configure free
-
ifm IoT Core
- IoT-Core Visualizer
- ModbusTCP
– Projektierungssoftware
4.3 Eingänge
Die Ports X05...X08 verfügen über jeweils 2 digitale Eingänge (Typ 2 nach EN 61131-3).
Die digitalen Eingänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.
4.4 Ausgänge
Die Ports X01...X04 verfügen jeweils über 2 digitale Ausgänge.
Die digitalen Ausgänge liegen jeweils an den Pins 2 und 4 der Ports an.
Ein digitaler Ausgang kann wahlweise durch einen Schaltkanal oder eine Feldbus-Applikation geschaltet werden.
4.5 Digitale Eingangsfilter
Das Gerät bietet eine Vorverarbeitung der digitalen Eingangssignale an den Ports X05...X08. Das Ergebnis der Filterung wird als Prozesswert und als Eingangssignal für ein Zählermodul weitergeleitet.
Die folgenden Filter können in der angegebenen Reihenfolge auf die digitalen Eingangssignale angewendet werden.
- Entprellen
- Halten
- Invertieren

flowchart
graph LR
A["Digitaleingang"] --> B["Entprellen"]
B --> C["Halten"]
C --> D["Invertieren"]
D --> E["Zählereingang"]
D --> F["Prozessdaten"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
subgraph Filtermodul
B
C
D
end
Die einzelnen Filter können separat parametriert werden.
• Maximale Eingangsfrequenz: 4500 Hz
- Minimale erkennbare positive Impulsbreite: 0,115 ms (+ positive Flanke)
- Minimale erkennbare negative Impulsbreite: 0,115 ms (+ negative Flanke)
4.5.1 Entprellen
Der Filter entfernt Störsignale. Der Filter schaltet die Eingangssignale mit einer Verzögerung (Entprellzeit) auf den Filterausgang. Alle Signale, die kürzer sind als die eingestellte Entprellzeit, ignoriert der Filter.
Zeitdiagramm Entprellfilter:

line
| Time | Filtereingang | Filterausgang | Prozessdaten | |------|---------------|---------------|--------------| | 0 | 1 | 0 | 0 | | 1 | 0 | 1 | 0 | | 2 | 1 | 0 | 1 | | 3 | 0 | 1 | 0 | | 4 | 1 | 0 | 1 | | 5 | 0 | 1 | 0 | | 6 | 1 | 0 | 1 | | 7 | 0 | 1 | 0 | | 8 | 1 | 0 | 1 | | 9 | 0 | 1 | 0 | | 10 | 1 | 0 | 1 | | 11 | 0 | 1 | 0 | | 12 | 1 | 0 | 1 | | 13 | 0 | 1 | 0 | | 14 | 1 | 0 | 1 | | 15 | 0 | 1 | 0 | | 16 | 1 | 0 | 1 | | 17 | 0 | 1 | 0 | | 18 | 1 | 0 | 1 | | 19 | 0 | 1 | 0 | | 20 | 1 | 0 | 1 | | 21 | 0 | 1 | 0 | | 22 | 1 | 0 | 1 | | 23 | 0 | 1 | 0 | | 24 | 1 | 0 | 1 | | 25 | 0 | 1 | 0 | | 26 | 1 | 0 | 1 | | 27 | 0 | 1 | 0 | | 28 | 1 | 0 | 1 | | 29 | 0 | 1 | 0 | | 30 | 1 | 0 | 1 | | 31 | 0 | 1 | 0 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |4.5.2 Invertieren
Der Filter invertiert Signale.
4.5.3 Halten
Der Filter verlängert kurze Eingangsimpulse. Pegelwechsel, die während einer Halteperiode auftreten, werden ignoriert. Der Filter wird über folgende Parameter konfiguriert:
- Haltezeit: Impulsdauer, auf die kurze Impulse verlängert werden sollen. Impulse, die länger als die Haltezeit anliegen, werden nicht verlängert.
- Haltepegel: Signalpegel, der verlängert werden soll (HIGH oder LOW)
Zeitdiagramm Haltefilter (Status HIGH):

line
| Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 2 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 2 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 2 | 0 |Zeitdiagramm Haltefilter (Status LOW):

line
| Signal | Time Segment | Value | |-----------------|--------------|-------| | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filtereingang | 1 | 1 | | Filtereingang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Filterausgang | 1 | 1 | | Filterausgang | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1 | 1 | | Prozessdaten | 1 | 0 | | Prozessdaten | 1, Haltezeit | 1 | | Prozessdaten | 1, Haltezeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, ZyklUSzeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zyklusszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 1 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 0 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | 3 | | Prozessdaten | 2, Zykluszeit | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | - | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + | | Prozessdaten | - | + (Note: Note: The actual values are not provided in the code) for the last few entries. The actual values may be calculated based on the input data. I have been extracted from the code. There is no label for the data series. The output data is estimated based on the input data. The label above the data series is 'Haltezeit'.4.5.4 Filterkombination
Die Filter können miteinander kombiniert werden.
Beispiel: Alle 3 Filter sind aktiviert
Zeitdiagramm:

line
| Signal | Time Segment | |----------------------|----------------------------------| | Digitaläimgung | 0 | | Filter Betriebes | 0 | | Filter Helten | 0 | | Filter Inverteren | 0 | | Prozessdaten | 0 |4.6 Zähler
Das Gerät verfügt pro Port über ein Zählermodul.
Ein Zählermodul besteht aus 2 separaten Zählern:
- Main Counter: Der Main Counter zählt die steigenden Flanken der gefilterten digitalen Eingangssignale. Der Main Counter besitzt einen Wertebereich, der durch einen Schwellenwert definiert ist. Wird der Wertebereich des Main Counters überschritten bzw. unterschritten, wird ein Überlaufsignal bzw. ein Unterlaufsignal an den Batch Counter gesendet.
- Batch Counter: Der Batch Counter zählt die Überlaufsignale bzw. Unterlaufsignale des Main Counters.

flowchart
graph TD
A["Filtermodul Pin 4"] --> B["Zähleingang"]
C["Filtermodul Pin 2"] --> D["Zähleingang / Steuereingang"]
B --> E["Main Counter"]
D --> E
E --> F["Prozessdaten"]
E --> G["Batch Counter"]
G --> H["Prozessdaten"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#cfc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
Ein Zählermodul kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. Folgende Betriebsmodi sind verfügbar.
Maximale Zählfrequenz: 4500 Hz
4.6.1 Zählermodus CTU
Im Modus CTU (Count Up) arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung und Überlaufzähler.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).

Im Modus CTD (Count Down) arbeitet das Zählermodul als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung und Unterlaufzählung.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Bei der ersten Erkennung einer positiven Flanke an Pin 4 wird der Wert des Main Counters auf den Schwellenwert CT-1 gesetzt (m = CT-1). Gleichzeitig wird der Wert des Batch Counters auf den Schwellenwert CTb-1 gesetzt (b = CTb-1).
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Im Modus CTUD (Count Up Down) arbeitet das Zählermodul gleichzeitig als Aufwärts- und Abwärtszähler mit Überlauf- und Unterlauferkennung.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn das Zählermodul an Pin 2 des Ports eine positive Flanke erkennt, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn das Zählermodul gleichzeitig eine positive Flanke an Pin 4 und Pin 2 des Ports erkennt, dann bleibt der Zählerwert des Main Counters unverändert.
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Im Modus CTDIR (Count Direction) arbeitet das Zählermodul wahlweise als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung oder als Abwärtszähler mit Unterlauferkennung. Die Zählrichtung kann eingestellt werden.
Verhalten:
- Der Initialwert des Main Counters ist m = 0 . Der Initialwert des Batch Counters ist b = 0 . Der Main Counter hat einen Schwellenwert CT. Der Batch Counter hat einen Schwellenwert CTb.
• Die Zählrichtung kann der Anwender bestimmen. Initial arbeitet das Zählermodul als Aufwärtszähler mit Überlauferkennung. - Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung des Ports auf „Aufwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters inkrementiert (m = m+1).
- Wenn der Main Counter den Schwellenwert CT erreicht (m = CT), wird der Zählerwert zurückgesetzt (m = 0). Durch die Überlauferkennung wird der Wert des Batch Counters inkrementiert (b = b+1).
- Wenn der Batch Counter den Schwellenwert CTb erreicht (b = CTb), wird der Zählerwert zurückgesetzt (b = 0).
- Wenn das Zählermodul an Pin 4 des Ports eine positive Flanke erkennt und die Zählrichtung an Pin 2 des Ports auf „Abwärts“ eingestellt ist, wird der Wert des Main Counters dekrementiert (m = m-1).
- Wenn der Main Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (m = CT-1). Durch die Unterlauferkennung wird der Wert des Batch Counters dekrementiert (b = b-1).
- Wenn der Batch Counter den Wert 0 unterschreitet, wird der Zählerwert auf den Schwellenwert zurückgesetzt (b = CTb-1).

Das Gerät verfügt über 4 Schaltkanäle (Switching Signal Channel - SSC). Die Schaltkanäle sind jeweils einem Zählermodul zugeordnet.
Jeder Schaltkanal stellt 2 Schaltsignale bereit. Die Schaltsignale können an den Ausgangskanälen der Ports X01...X04 ausgegeben werden.
Die Schaltkanäle können als Öffner (Low-active) oder als Schließer (High-active) betrieben werden.
4.7.1 Deactivated
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Deactivated hat der Zustand des Zählermoduls (Main Counter + Batch Counter) keinen Einfluss auf die ausgegebenen Schaltsignale. Das Schaltsignal ist dauerhaft im Zustand INACTIVE.

Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Latch Mode werden die Überlauf- bzw. Unterlauf-Ereignisse sowie das Steuersignal Latch Reset ausgewertet und daraus der Zustand des Schaltsignals abgeleitet.
Wenn der Schaltkanal ein Überlauf- oder ein Unterlauf-Ereignis erkennt, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Das Schaltsignal verbleibt in diesem Zustand auch beim Auftreten weiterer Überlauf- oder Unterlauf-Ereignisse.
Wenn der Schaltkanal eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).
Wenn der Schaltkanal gleichzeitig ein Überlauf- oder Unterlauf-Ereignis und eine steigende Flanke am Steuersignal Latch Reset erkennt, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

line
| Signal | Value | |------------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |Abb. 3: Latch Mode (High-active)

line
| Signal | Value | |--------|-------| | Latch | 1 | | Reset | 0 | | SSC | 1 |Eine Schaltverzögerung ist nicht verfügbar.
Eine Rückschaltverzögerung ist nicht verfügbar.
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
4.7.3 Single Point Mode
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTU, CTD, CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Single Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) definieren. Im Grundzustand ist das Schaltsignal nicht gesetzt (INACTIVE). Erreicht der Zählerwert den SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Anschließend wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).
Der Anwender kann definieren, ob der Schaltkanal steigende oder auf fallende Zählerwerte auswerten soll.

line
| Time | Main Batch | SSIC | |------|------------|------| | t=0 | 0 | 0 | | t=1 | 1 | 1 | | t=2 | 0 | 0 |Abb. 5: Single Point Mode (High-active)

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| t | SP1 | |---|-----| | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 2 | | 3 | 1 | | 4 | 0 | | 5 | 1 | | 6 | 2 | | 7 | 1 | | 8 | 0 | | 9 | 1 | | 10| 2 | | 11| 1 | | 12| 0 | | 13| 1 | | 14| 2 | | 15| 1 | | 16| 0 | | 17| 1 | | 18| 2 | | 19| 1 | | 20| 0 |Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen des Schaltsignals verzögert werden.

line
| t | Main Batch | SSC | |---|---|---| | 0 | 0 | 0 | | 1 | Linear rise | ① | | 2 | Linear rise | ② | | 3 | Linear rise | 0 | | 4 | Linear rise | 1 | | 5 | Linear rise | 0 | | 6 | Linear rise | 1 | | 7 | Linear rise | 0 | | 8 | Linear rise | 1 | | 9 | Linear rise | 0 | | 10 | Linear rise | 1 | | 11 | Linear rise | 0 | | 12 | Linear rise | 1 | | 13 | Linear rise | 0 | | 14 | Linear rise | 1 | | 15 | Linear rise | 0 | | 16 | Linear rise | 1 | | 17 | Linear rise | 0 | | 18 | Linear rise | 1 | | 19 | Linear rise | 0 | | 20 | Linear rise | 1 | | 21 | Linear rise | 0 | | 22 | Linear rise | 1 | | 23 | Linear rise | 0 | | 24 | Linear rise | 1 | | 25 | Linear rise | 0 | | 26 | Linear rise | 1 | | 27 | Linear rise | 0 | | 28 | Linear rise | 1 | | 29 | Linear rise | 0 | | 30 | Linear rise | 1 | | 31 | Linear rise | 0 | | 32 | Linear rise | 1 | | 33 | Linear rise | 0 | | 34 | Linear rise | 1 | | 35 | Linear rise | 0 | | 36 | Linear rise | 1 | | 37 | Linear rise | 0 | | 38 | Linear rise | 1 | | 39 | Linear rise | 0 | | 40 | Linear rise | 1 | | 41 | Linear rise | 0 | | 42 | Linear rise | 1 | | 43 | Linear rise | 0 | | 44 | Linear rise | 1 | | 45 | Linear rise | 0 | | 46 | Linear rise | 1 | | 47 | Linear rise | 0 | | 48 | Linear rise | 1 | | 49 | Linear rise | 0 | | 50 | Linear rise | 1 | | 51 | Linear rise | 0 | | 52 | Linear rise | 1 | | 53 | Linear rise | 0 | | 54 | Linear rise | 1 | | 55 | Linear rise | 0 | | 56 | Linear rise | 1 | | 57 | Linear rise | 0 | | 58 | Linear rise | 1 | | 59 | Linear rise | 0 | | 60 | Linear rise | 1 | | 61 | Linear rise | 0 | | 62 | Linear rise | 1 | | 63 | Linear rise | 0 | | 64 | Linear rise | 1 | | 65 | Linear rise | 0 | | 66 | Linear rise | 1 | | 67 | Linear rise | 0 | | 68 | Linear rise | 1 | | 69 | Linear rise | 0 | | 70 | Linear rise | 1 | | 71 | Linear rise | 0 | | 72 | Linear rise | 1 | | 73 | Linear rise | 0 | | 74 | Linear rise | 1 | | 75 | Linear rise | 0 | | 76 | Linear rise | 1 | | 77 | Linear rise | 0 | | 78 | Linear rise | 1 | | 79 | Linear rise | 0 | | 80 | Linear rise | 1 | | 81 | Linear rise | 0 | | 82 | Linear rise | 1 | | 83 | Linear rise | 0 | | 84 | Linear rise | 1 | | 85 | Linear rise | 0 | | 86 | Linear rise | 1 | | 87 | Linear rise | 0 | | 88 | Linear rise | 1 | | 89 | Linear rise | 0 | | 90 | Linear rise | 1 | | 91 | Linear rise | 0 | | 92 | Linear rise | 1 | | 93 | Linear rise | 0 | | 94 | Linear rise | 1 | | 95 | Linear rise | 0 | | 96 | Linear rise | 1 | | 97 | Linear rise | 0 | | 98 | Linear rise | 1 | | 99 | Linear rise | 0 | | Note: The data for 'SSC' is not explicitly provided in the code. The chart includes labels for 'SSC' at the bottom.Abb. 7: Single Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 8: Single Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Two Point Mode kann der Anwender einen Schaltpunkt (SP1) und einen Rückschaltpunkt (SP2) definieren. Steigt der Zählerwert und erreicht SP1, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE). Fällt der Zählerwert und erreicht SP2, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

line
| Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | SP1 | ① | | t=0.5| SP2 | ② |Abb. 9: Two Point Mode (High-active)

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| Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | 0 | SP1 | ① | | 1 | SP2 | ② |Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

Abb. 11: Two Point Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 12: Two Point Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Die Hysterese-Funktion ist nicht verfügbar.
4.7.5 Window Mode
Kombinierbar mit den Zählermodulen: CTUD, CTDIR
Im Schaltpunktmodus Window Mode kann der Anwender zwei Schaltpunkte (SP1, SP2 mit SP1 > SP2) definieren. Die 2 Schaltpunkten begrenzen einen Bereich.
Wenn sich der Zählerwert innerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal gesetzt (ACTIVE).
Wenn sich der Zählerwert außerhalb des Bereichs SP1...SP2 befindet, dann wird das Schaltsignal zurückgesetzt (INACTIVE).

Mit einer Schaltverzögerung kann das Setzen des Schaltsignals verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange größer sein als SP1 wie die eingestellte Schaltverzögerung, damit das Schaltsignal gesetzt wird.
Mit einer Rücksetzverzögerung kann das Rücksetzen der Schaltsignale verzögert werden. Der Zählerwert muss mindestens so lange kleiner sein als SP2 wie die eingestellte Rückschaltverzögerung, damit das Schaltsignal zurückgesetzt wird.

Abb. 15: Window Mode (High-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)

Abb. 16: Window Mode (Low-active) mit Schaltverzögerung (1) und Rückschaltverzögerung (2)
Mit der Hysterese-Funktion können die Schaltschwellen der Schaltpunkte SP1 und SP2 gleichermaßen erhöht bzw. verringert werden.
Schalten:
• Steigende Zählerwert erreicht SP2
• Fallender Zählerwert erreicht SP1
Rückschalten:
• Steigender Zählerwert erreicht SP1 + HyS
- wenn SP1 + HyS > HyS max , dann Rückschalten bei HyS max
• Fallender Zählerwert erreicht SP2 – HyS
- wenn SP2 - HyS < 0, dann Rückschalten bei 0

line
| Time | Main Batch | SSCE | |------|------------|------| | t=0 | | 1 | | t=1 | | 2 | | t=2 | | 1 | | t=3 | | 2 |Abb. 17: Window Mode (High-active) mit Hysterese

Abb. 18: Window Mode (Low-active) mit Hysterese
4.8 Modbus TCP
Das Gerät bietet folgende Modbus-TCP-Funktionen:
- Geräteprofil: Modbus TCP Server (Message mode)
• 2-Port Switch für Zugriff auf Modbus-TCP-Schnittstelle (X21 / X22)
5 Montage
5.1 Überblick

1: Obere Befestigungslasche
2: Untere Befestigungslasche
5.2 Gerät montieren

Anlage vor Montage spannungsfrei schalten.
Zur Montage eine plane Montageoberfläche verwenden.
Maximales Anzugsdrehmoment beachten.
Gerät auf der Montageoberfläche mit 2 Montageschrauben und Unterlegscheiben Größe M5 befestigen (Anzugsdrehmoment: 1,8 Nm).
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Überblick

X21: Ethernet (ModbusTCP)
X22: Ethernet (ModbusTCP)
X31: Power IN
X01: Prozessanschluss 1 (Aktuator)
X02: Prozessanschluss 2 (Aktuator)
X03: Prozessanschluss 3 (Aktuator)
X04: Prozessanschluss 4 (Aktuator)
X05: Prozessanschluss 5 (Sensor)
X06: Prozessanschluss 6 (Sensor)
X07: Prozessanschluss 7 (Sensor)
X08: Prozessanschluss 8 (Sensor)
6.2 Generelle Anschlusshinweise
Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Das Gerät ist nur für den Betrieb an SELV/PELV-Spannungen geeignet.
Das Gerät enthält Bauelemente, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt oder zerstört werden können.
Notwendige Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung beachten!
Die Stromkreise sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.
Die Kommunikationsschnittstellen sind untereinander und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach EN 61010-1.
6.2.1 Anschlusstechnik
Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.
▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Nicht belegte Anschlüsse mit Schutzkappen verschließen. Drehmoment: 1,3 ± 0,1 Nm
Für UL-Anwendungen:
Für den Anschluss des Geräts und der Sensoren nur UL-zertifizierte Kabel der Kategorie CYJV oder PVVA mit einer Mindesttemperatur von 80 °C verwenden (75 °C bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C).
6.3 Ethernet
Über die Ethernet-Ports X21 / X22 wird das Gerät mit dem ModbusTCP-Netzwerk verbunden (z. B. ModbusTCP-Steuerung, zusätzliches ModbusTCP-Gerät). Zusätzlich kann das Gerät über die Ethernet-Ports mit einem IT-Netzwerk verbunden werden. Über das IT-Netzwerk kann der Anwender auf Funktionen des ifm IoT Core zugreifen (Parametriersoftware, IoT-Core Visualizer).
Anschlussbelegung:

1: DATA TX +
2: DATA RX +
3: DATA TX -
4: DATA RX -
5: n.c.
Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem ModbusTCP-Netzwerk verbinden.
▶ Optional: Das Gerät über einen freien Ethernet-Port mit dem IT-Netzwerk verbinden.
Für den Anschluss eine M12-Steckverbindung verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.4 Prozessanschlüsse (Aktuatoren)
Über die Ports X01...X04 werden die Aktuatoren mit dem Gerät verbunden.
Maximale Strombelastbarkeit pro Port: 3,6 A
Maximale Strombelastbarkeit insgesamt: 4 A
Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.
Anschlussbelegung:

1: n.c.
2: OUT2 DO2 (UA)
3: L - (UA)
4: OUT1 DO1 (UA)
5: FE
▶ Die Aktuatoren an den Ports X01...X04 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K; max. Kabellänge: 30 m).
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.5 Prozessanschlüsse (Sensoren)
Über die Ports X05...X08 werden die Sensoren mit dem Gerät verbunden.
Die Ports verfügen über Kurzschlusserkennung und Überlasterkennung.
Anschlussbelegung:

▶ Die Sensoren an die Ports X05...X08 anschließen.
Für den Anschluss M12-Steckverbindungen verwenden (min. Schutzart: IP65 / IP66 / IP67 / IP69K; max. Kabellänge: 30 m).
Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
6.6 Spannungsversorgung
Über den Port Power IN wird das Gerät an die Versorgungsspannungen US und UA angeschlossen.
Die Versorgungsspannung US versorgt das Gerät und die an den Ports X05...X08 angeschlossenen Sensoren.
Die Versorgungsspannung UA versorgt die an den Ports X01...X04 angeschlossenen Aktuatoren.
Der Port X31 verfügt über einen Überspannungsschutz (US).
Der Port X31 verfügt über einen Verpolungsschutz (US).
Der Port X31 verfügt über einen Kreuzverpolungsschutz (US, UA).

VORSICHT
Überschreitung der maximalen Eingangsstromstärke von 16 A
▷ Brandgefahr
J und I _A der Versorgungsspannungen US und UA unter Berücksichtigung des Derating-Verhaltens des Geräts dimensionieren: Derating-Verhalten (→ 22)
Anschlussbelegung:

1: L + (US)
2: L - (UA)
3: L - (US)
4: L + (UA)
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
Das Gerät über Port anschließen an die Versorgungsspannungen US und UA mit je 24 V DC (20...28 V SELV/PELV).
Für den Anschluss eine A-codierte M12-Steckverbindung nutzen (min. Schutzart: ).
Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 0,8 Nm
6.6.1 Derating-Verhalten
***t.b.d.***
7 Bedien- und Anzeigeelemente
7.1 LEDs

1: Status: RDY
2: Status: ERR
3: Status: RUN
4: Modbus TCP: LNK
5: Modbus TCP: ACT
6: Prozessanschluss: DO1
7: Prozessanschluss: DO2
8: Prozessanschluss: DI1
9: Prozessanschluss: D12
10: Spannungsversorgung: UA
11: Spannungsversorgung: US
7.1.1 Status
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | ||||
| RDY Gateway-Status - aus nicht aktiv oder startet neu | ||||
| grün blinkt | 3 s (1 Hz) DCP-Signalsierungsdienst über Feldbus eingeleitet | |||
| blinkt (5 Hz) Fehler | ||||
| blinkt (200 ms ein, 800 ms aus) | Firmware-Update läuft | |||
| ein | OK | |||
| rot | ein | Fehler beim Firmware-Update (z. B. Firmware inkompatibel) | ||
| ERR Fehleranzeige - aus | kein Fehler | |||
| rot | blinkt (10 Hz) | Boot-Fehler | ||
| blinkt (200 ms ein, 200 ms aus, 200 ms ein, 1000 ms aus) | Watchdog-Fehler (Modbus TCP oder Prozessdaten) | |||
| blinkt (200 ms ein, 1000 ms aus) | Lokaler Fehler | |||
| blinkt (2,5 Hz) | Ungültige Konfiguration | |||
| ein | Kommunikationsfehler | |||
| RUN | Zustand Modbus TCP (Zu-standmaschine) | - aus Nicht bereit | ||
| grün blinkt | (1 Hz) Bereit, aber noch nicht konfiguriert | |||
| blinkt (5 Hz) Auf Verbindung wartend | ||||
| ein | Verbindung hergestellt | |||
7.1.2 Ethernet
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | |||
| LNK Status der Verbindung - aus keine Ethernet-Verbindung | |||
| grün ein Ethernet-Verbindung hergestellt | |||
| ACT Status der Datenübertragung | - aus keine Datenübertragung | ||
| gelb blinkt Datenübertragung | |||
7.1.3 Prozessanschlüsse
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | ||||
| DO1 Signalpegel Digitaler Ausgang (Pin 4) | - aus Digitaler Ausgang - Pin 4: LOW | |||
| gelb ein Digitaler Ausgang - Pin 4: HIGH | ||||
| rot blinkt Fehler | • Kurzschluss nach 24 V (wenn DO1 = LOW)• Kurzschluss nach GND / Überspannung (wenn DO1 = HIGH) | |||
7.1.4 Spannungsversorgung
| LED Beschreibung Farbe Zustand Beschreibung | |||
| US Status | Spannungsversorgung US | - aus keine Versorgungsspannung | anliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<4,5 V) |
| grün ein Versorgungsspannung liegt an | |||
| rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Sensorversorgung | |||
| UA Status | Spannungsversorgung UA | - aus keine Versorgungsspannung | anliegend oder anliegende Versorgungsspannung zu niedrig (<6 V) |
| grün ein Versorgungsspannung liegt an | |||
| rot ein Unterspannung / Überspannung / Kurzschluss an Aktuatorversorgung | |||
8 Inbetriebnahme
▶ Gerät ordnungsgemäß montieren.
▶ Gerät ordnungsgemäß elektrisch anschließen.
Nach dem Anschluss an die Versorgungsspannung startet das Gerät.
▷ Die LEDs zeigen Status und Fehlerzustände.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Das Gerät kann konfiguriert werden.
9 Einstellungen
9.1 Parametriersoftware
9.1.1 Feldbusschnittstelle
Das Menü [fieldbus] bietet Zugriff auf die Konfiguration der Feldbusschnittstelle.

Die Feldbusschnittstelle kann nur über die Feldbus-Projektierungssoftware konfiguriert werden.
9.1.1.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren
Für die Kommunikation mit dem ModbusTCP-Netzwerk muss die ModbusTCP-Schnittstelle des Geräts konfiguriert werden.
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [dhcp] Status des DHCP-Clients des Geräts • Static IP: IP-Parameter werden vom Anwender eingestellt• DHCP: IP-Parameter werden von einem DHCP-Server im Netzwerk eingestellt (Default)• BOOTP: IP-Parameter werden über Bootstrap Protocol eingestellt | rw ^1 | ||
| [ipaddress] IP-Adresse der ModbusTCP-Schnittstelle | z. B. 192.100.0.10• 192.168.1.250 (Default) | rw ^1 | |
| [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments | z. B. 255.255.255.0• 255.255.255.0 (Default) | rw ^1 | |
| [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.100.0.1• 0.0.0.0 (Default) | rw ^1 | ||
| [macaddress] MAC-Adresse de Ethernet-Schnittstelle | z. B. 00:02:01:0E:10:7F ro | ^2 | |
| [hostname] Name des Geräts in ModbusTCP-Netzwerk | z. B. al4x4x ro | ^2 |
^1 lesen und schreiben
^2 nur lesen
Um die ModbusTCP-Schnittstelle zu konfigurieren:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt.
▶ Menü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ IP-Parameter der Schnittstelle einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät neu starten.
ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert
9.1.1.2 ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen

Änderungen des Parameters [byteswap] werden erst wirksam nach einem Neustart des Geräts.
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [connectiontimeout] Timeout für Unterbrechung der Feldbus-Verbindung einstellen (Wert in Millisekunden) | • 20: 20 ms...• 31000: 31000 ms (Default)...• 60000: 60000 ms | rw ^1 |
| [byteswap] Anordnung der Bytes in Daten-WORD | • 0: Big-Endian (Default)• 65535: Little-Endian | rw ^1 |
^1 lesen und schreiben
Um die ModbusTCP-spezifischen Parameter einzustellen:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Verbindung zum Gerät ist hergestellt (Online).
▶ Menü [fieldbus] > [configuration] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
ModbusTCP-spezifische Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
ModbusTCP-spezifische Parameter sind eingestellt.
9.1.1.3 Verbindungsstatus lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [connectionstatus] Status der ModbusTCP-Verbindung • Disconnected: | nicht verbunden• Connected: verbunden | ro ^1 |
| [disconnectioncounter] Zähler für Verbindungsunterbrechungen | • 0: keine Unterbrechung...• 65535: 65535 Unterbrechungen | ro ^1 |
| [fieldbusfirmware] Firmware-Version des ModbusTCP-Stacks | z. B. 5.4.0.3 (ModbusTCP Server) | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [fieldbussetup] wählen.
▷ Menüseite zeigt Status der ModbusTCP-Verbindung.
9.1.2 Prozessanschlüsse
Das Menü [io] bieten Zugriff auf die Parameter der Prozessanschlüsse.
9.1.2.1 Eingangsfilter parametrieren

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ 9)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [debounce_time] Pin 2: Entprellzeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default) | ...• 500: 50 ms | rw^1 |
| [hold_time] Pin 2: Haltezeit (= Wert * 0,1 ms) • 0: 0 ms (default) | ...• 60000: 6000 ms | rw^1 |
| [hold_level] Pin 2: Haltepegel • 0: Pegel LOW halten | • 1: Pegel HIGH halten (default) | rw^1 |
| [invert] Pin 2: Invertierung • 0: nicht invertieren (default) | • 1: invertieren | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Filterparameter für Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Digitale Eingangsfilter sind parametriert.
9.1.2.2 Anordnung der digitalen Eingangs- und Ausgangskanäle einstellen
9.1.2.3 Zählermodule konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich | Zugriff | ||
| [mode]Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | Betriebsart des Zählermoduls | CTU (Up-counter): Aufwärtszähler (default)CTD (Down-counter): AbwärtszählerCTUD (Up-counter / Down-counter): Auf- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler | r w ^1 |
| [pin2_function] Funktion Pin 2 | des Ports (Hinweis beachten!) | N/C: ohne Funktion (default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset Latch: Schaltsignal Latch | rw^1 |
| [count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (Hinweis beachten!) | Pin 2 Count Direction: Pin 2 des Ports (default)IoT / PLC Count Direction: IoT-Core oder Feldbus-Steuerung | rw^1 | |
| [main_threshold] Schwellenwert Main Counter (CT) • 1 | ...4294967295 (default) | rw^1 | |
| [batch_threshold] Schwellenwert Batch Counter (CTb) • 1 | ...65535 (default) | rw^1 | |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):
| Zählermodus | Pin2 function | Count direction selecti-on | |||||||
| Ohne Funktion | Counter transition input 2 | Count di-rection | Reset counter | Disable counter | Reset SSC Latch | Pin 2 | PLC / IoT Core | ||
| CTU | √ × × | √ √ √ | × × | ||||||
| CTD | √ × × | √ √ √ | × × | ||||||
| CTUD | × √ × | × × × | × × | ||||||
| CTDIR | × × √ | × × × | × | ||||||
| √ × × | √ √ √ | × √ | |||||||
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [counter[n]] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt Konfigurationsoptionen des Zählers.
Zählermodul konfigurieren.
▶ Optional: Weitere Zählermodule konfigurieren.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.
9.1.2.4 Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [mode] Schaltmodus des Schaltkanals • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert(Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modus | rw ^1 | |
| [logic] Schaltlogik des Schaltkanals • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-active | rw ^1 | |
| [sp1] Schaltpunkt 1 • 0: 0 (Default) | ...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [sp2] Schaltpunkt 2 • 0: 0(Default) | ...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [single_point_edge] Definiert, ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flanke | rw ^1 |
| [switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default) | ...• 65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) | • 0: 0 ms (Default)...• 65535: 65535 ms | rw ^1 |
| [hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default) | ...• 65535: 65535 | rw ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Um die Schaltkanäle zu konfigurieren:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [ssc] (n: 5...8) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters (main) und des Batch Counter (batch) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.
9.1.2.5 Ausgänge konfigurieren
Verfügbare Parameter:
| Parameter | Beschreibung | Wertebereich | Zugriff |
| [current_limit] | max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangs | 0: 0 A...2000: 2000 mA...3600: 3600 mA | rw ^1 |
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [output_select] Wahl der Steuerungsinstanz des digitalen Ausgangs | PLC: Übergeordnete SPSCounter 1 SSC Main: Zähler 1 Schaltkanal - Main CounterCounter 1 SSC Batch: Zähler 1 Schaltkanal – Batch CounterCounter 2 SSC Main: Zähler 2 Schaltkanal - Main CounterCounter 2 SSC Batch: Zähler 2 Schaltkanal - Batch CounterCounter 3 SSC Main: Zähler 3 Schaltkanal - Main CounterCounter 3 SSC Batch: Zähler 3 Schaltkanal - Batch CounterCounter 4 SSC Main: Zähler 4 Schaltkanal - Main CounterCounter 4 SSC Batch: Zähler 4 Schaltkanal - Batch Counter | rw ^1 |
| [output_state_com_lost] Rückfallwert für Unterbrechung Feldbusverbindung | State off: AUSState on: EINKeep last: Den zuletzt gültigen Wert halten | rw ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Um die Ausgänge der Ports zu konfigurieren:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin2] (n: 1...4) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 2 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Menü [io] > [port[n]] > [pin4] (n: 1...4) wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des digitalen Ausgangs an Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Die digitalen Ausgänge des Geräts sind konfiguriert.
9.1.3 Prozessdaten
Der Dashboard-Bereich bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.
Um den Dashboard-Bereich einzublenden:
√ Editor für Parameterwerte des Geräts ist geöffnet.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Um den Dashboard-Bereich auszublenden:
√ Dashboard-Bereich ist eingeblendet.
In der senkrechten Leiste in der Mitte des Bilds: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird ausgeblendet.
9.1.3.1 Digitale Eingangsdaten lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital] Signalpegel des digitalen Eingangskanals (nach der Filterung) | • LOW: aus• HIGH: ein | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]] (n: 5...8) die aktuellen Signalpegel der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4.

Die angezeigten Signalpegel sind die gefilterten Eingangsdaten.
9.1.3.2 Digitale Ausgänge schreiben
Verfügbare Parameter:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanals | digitalen Ausgangskanals | Low: Pegel LOWHigh: Pegel HIGH | rw^1 |
| [qualifier] Statusanzeige des digitalen Ausgangs • Output error: Fehler | Output okay: kein Fehler | ro^2 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen
Um die digitalen Ausgänge zu schreiben:
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin2] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 2 des Ports.
Ansicht zeigt in der Unterstruktur [io/port[n]/pin4] (n: 1...4) den aktuellen Signalpegel des Ausgangskanals an Pin 4 des Ports.
▶ Schaltsignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
Eingestellte Werte werden an den digitalen Ausgängen ausgegeben.
▶ Gültigkeit der digitalen Ausgänge prüfen.
9.1.3.3 Zählerwerte lesen
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [maincounter_value] Zählerstand Main Counter 0...4294967294 ro | 1 | |
| [batchcounter_value] Zählerstand Batch Counter 0...65534 ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die aktuellen Zählerwerte des Main Counter und Batch Counter.
9.1.3.4 Zählermodule steuern
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [disable] Main Counter und Batch Counter de-aktivieren | • 0: Zählermodul ist aktiv (default)• 1: Zählermodul ist inaktiv | r w ^1 |
| [reset] Main Counter, Batch Counter und Schwellenwerte CT und CTb auf Initialwerte zurücksetzen | • 0: keine Aktion (default)• 1: zurücksetzen | r w ^1 |
| [direction] ^2 | Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen | • 0: aufwärts (default)• 1: abwärts |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/counter[n]] (n: 5...8) die verfügbare Steuersignale der Zählermodule.
▶ Optional: Zählermodul deaktivieren.
▶ Optional: Zählermodul zurücksetzen.
▶ Optional: Zählrichtung des Zählermoduls einstellen.
▶ Geänderte Parameterwerte auf das Gerät schreiben.
Gewählte Aktionen werden ausgeführt.
9.1.3.5 Schaltsignale lesen
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung | Wertebereich | Zugriff | |
| [state] Zustand des Schaltsignals | • False: aus | • True: ein | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔊 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur [io/port[n]/ssc] (n: 5...8) die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.
9.1.3.6 Schaltkanäle steuern
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch) | • Inactive: Status Inactive setzen• Active: Status Active setzen | rw ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf 🔒 klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
Ansicht zeigt in Unterstruktur io/port[n]/ssc (n: 5...8) die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counter (main) und des Batch Counters (batch) des Ports.
▶ Steuersignale setzen.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▷ Schaltkanäle wechseln in den neuen Zustand.
9.1.3.7 Zustand- und Diagnoseinformationen lesen

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.
Verfügbare Informationen:
| Parameter Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [temperature] Temperatur des | Geräts (Wert in °C) -30...80 ro | 1 | |
| [supervisionstatus_us] Status | der Geräteversorgung US • 0: kein Fehler• 1: Fehler | Fehler | ro1 |
| [supervisionstatus_ua] | Status der Geräteversorgung UA | 0: kein Fehler1: Fehler | ro1 |
| [voltage_us] | aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV) | 0...40000 | ro1 |
| [current_us] | aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | 0...40000 | ro1 |
| [voltage_ua] | aktueller Spannungswert der Geräte-versorgung US (Wert in mV) | 0...4000 | ro1 |
| [current_ua] | aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | 0...4000 | ro1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
In der senkrechten Leiste am rechten Bildrand: Auf klicken.
▷ Dashboard-Ansicht wird eingeblendet.
▷ Ansicht zeigt in Unterstruktur [processdatamaster] die Zustands- und Diagnoseinformationen des Geräts.
9.1.4 Geräteinformationen
Das Menü [deviceinfo] bietet Zugriff auf die Identifikationsinformationen des Geräts.
9.1.4.1 Identifikationsinformationen lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [productcode] Artikelnummer AL4243 ro | 1 | |
| [devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro | 1 | |
| [vendor] Hersteller ifm electronic gmbh ro | 1 | |
| [swrevision] Firmware-Revision z. B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 | ro | 1 |
| [hwrevision] Hardware-Revision (Stand) | z. B. AA | ro1 |
| [bootloaderrevision] Bootlader-Version | z. B. AL4xxx_bl_1.4.0.39 | ro1 |
| [serialnumber] Seriennummer | z. B. 0002043100003 | ro1 |
| [fieldbustype] Feldbus ModbusTCP | ro | 1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Identifikationsinformationen des Geräts.
9.1.5 Gerätekennung
Das Menü [devicetag] bietet Zugriff auf die Gerätekennung.
9.1.5.1 Anwendungskennung einstellen
Verfügbare Parameter:
| Parameter | Beschreibung | Wertebereich | Zugriff |
| [applicationtag] | Anwendungsspezifische Kennung des Geräts in moneo | z. B. plant 1 machine 3 | r w ^1 |
1 lesen und schreiben
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [devicetag] wählen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Geänderte Werte auf das Gerät schreiben.
▶ Gerät ist unter gewählter Anwendungskennung identifizierbar.
9.1.6 Gerätesteuerung
Das Menü [firmware] bietet Zugriff auf die Funktionen zur Steuerung des Geräts.
9.1.6.1 Gerät zurücksetzen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [factoryreset] klicken.
▶ Gerät wird auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Alle Parameter werden auf ihre Default-Werte gesetzt.
9.1.6.2 Gerät neu starten
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▶ Auf [reboot] klicken.
▷ Gerät wird neu gestartet.
Alle eingestellten Parameterwerte bleiben erhalten.
9.1.6.3 Firmware-Version lesen
Verfügbare Informationen:
| Parameter Beschreibung W | Wertebereich Zugriff | ||
| [version] Firmware-Version z. | B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 ro | ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ Parametriersoftware ist gestartet.
√ Detailansicht des Geräts ist aktiv.
▶ Menü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt Firmware-Version des Geräts.
9.2 IoT-Core Visualizer
Der IoT-Core Visualizer bietet eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf die Funktionen des ifm IoT-Cores.
9.2.1 IoT-Core Visualizer starten
Um den IoT-Core Visualizer zu starten:
Voraussetzungen:
√ Laptop / PC ist direkt oder über eine geeignetes Netzwerkkopplungselement (z. B. Switch) mit einem ModbusTCP-Port (X21 / X22) des Geräts verbunden.
√ ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert.
▶ Webbrowser starten.
▶ Folgende URL aufrufen: http://
▶ Webbrowser zeigt die Startseite des IoT-Core Visualizers.

Über das Navigationsmenü hat der Anwender Zugriff auf folgende Funktionen:
• [Elements]: Elemente des IoT Core suchen (→ 38)
• [Parameter]: Gerät konfigurieren (→ □ 39)
• [Processdata]: Auf Prozessdaten zugreifen (→ 45)
- [Update]: Firmware aktualisieren (→ 49)
9.2.2 Elemente des IoT Core suchen
Die Menüseite [Elements] ermöglicht es, den IoT-Core-Baum nach Elementen mit bestimmten Eigenschaften zu durchsuchen und die Ergebnisse auszugeben.
Nach den folgenden Eigenschaften kann gesucht werden:
• [identifier]: Name des Elements
• [profile]: Profil des Elements
• [type]: Typ des Elements
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Elements] ist aktiv.

In den Auswahllisten [identifier], [profile] und [type] die Suchkriterien für das gewünschte Element wählen.
▶ Auf [Search for Elements] klicken.
▶ Auf [Search for...] klicken.
IoT-Core Visualizer durchsucht Gerätebeschreibung nach Elementen mit gewählten Suchkriterien.
▷ Ergebnisliste zeigt alle gefundenen Elemente.
Die Menüseite [Parameter] bietet Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Geräts.

Die über den IoT-Core Visualizer erstellte Konfiguration wird überschrieben, wenn eine Verbindung zwischen dem Gerät und der ModbusTCP-SPS hergestellt wird.
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Parameter] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Parameter des Geräts.

9.2.3.1 ModbusTCP-Schnittstelle konfigurieren

Änderungen des Datenpunkts byteswap werden erst wirksam nach einem Neustart des Geräts.
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [network] > [dhcp] Status des D | HCP-Clients • Static IP: Statische IP-Adresse | • DHCP: DHCP (Dynamic Host Configuration protocol)• BOOTP: BOOTP (Bootstrap Protocol) | rw^1 |
| [network] > [ipaddress] IP-Adresse der Ethernet-Schnittstelle z. B. 192.200.0.100 | • 192.168.1.250 (default) | rw^1 | |
| [network] > [subnetmask] Subnetzmaske des Netzwerksegments z. B. 255.255. | 192.0• 255.255.255.0 (default) | rw^1 | |
| [network] > [ipdefaultgateway] IP-Adresse des Netzwerk-Gateways z. B. 192.200.63.1 | 0.63.1• 0.0.0.0 (default) | rw^1 | |
| [network] > [macaddress] | MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle | z. B. 00:02:01:0E:10:7C | ro^2 |
| [configuration] > [connectiontimeout] | Timeout für Unterbrechung der Feldbus-Verbindung einstellen (Wert in Millisekunden) | • 20: 2 ms...• 31000: 31000 ms...• 60000: 60000 ms | rw^1 |
| [configuration] > [byteswap] | Anordnung der Bytes in einem Datenwort | • big-endian: Big-endian-Format• little-endian: Little-Endian-Format | rw^1 |
1 lesen und schreiben
^2 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [fieldbussetup] > [configuration] wählen.
Untermenü [fieldbussetup] > [network] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▶ Bei Bedarf das Gerät neu starten.
ModbusTCP-Schnittstelle ist konfiguriert.
9.2.3.2 Eingangsfilter parametrieren

▶ Hinweise zu Eingangsfiltern beachten: Digitale Eingangsfilter (→ □ 9)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung | Wertebereich | Zugriff | |
| [debounce_time] | Entprellzeit (= Wert * 0,1 Millisekunden) | 0: 0 ms (Default)...500: 50 ms | r w ^1 |
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [hold_time] Haltezeit (= Wert * 0,1 Millisekunden) • 0: 0 ms (Default) | ...• 60000: 6000 ms | r w ^1 |
| [hold_level] Haltepegel • low: Pegel LOW halten | • high: Pegel HIGH halten (Default) | r w ^1 |
| [invert] Invertierung • signal not inverted: nicht | invertieren (Default)• signal inverted: invertieren | r w ^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Eingangsfilter an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Filter der digitalen Eingänge sind parametriert.
9.2.3.3 Zählermodule konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)

Bei einer Änderung der Betriebsart eines Zählermoduls werden die aktuellen Zählerstände zurückgesetzt und aktive Ereignisse gelöscht.
Für die Parameter [pin2_function] und [count_direction_selection] können alle dargestellten Parameterwerten gewählt werden. Es erfolgt keine Prüfung auf Sinnhaftigkeit. Die folgende Tabelle zeigt für jede Zählerbetriebsart (Parameter [mode]) die gültigen Wertebereiche (√ : gültige Einstellung; × : ungültige Einstellung):
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung | Wertebereich | Zugriff | |
| [mode] | Betriebsart des Zählermoduls | CTU (Up-Counter): Aufwärtszähler (Default)CTD (Down-Counter): AbwärtszählerCTUD (Up-Counter / Down-Counter): Aufwärts- und AbwärtszählerCTDIR (Direction Counter): Aufwärts- oder Abwärtszähler mit wählbarer Zählrichtung | r_w^1 |
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [pin2_function] | Funktion Pin 2 des Ports (→ Hinweis beachten!) | N/C: ohne Funktion (Default)Counter Edge Input 2: Zählimpuls (steigende Flanke)Count Direction: ZählrichtungReset (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter zurücksetzenDisable (Main & Batch Counter): Main & Batch Counter deaktivierenReset SSC Latch (Main & Batch Counter): Schaltsignal zurücksetzen | rw^1 |
| [count_direction_selection] Steuerinstanz für Wahl der Zählrichtung (→ Hinweis beachten!) | Pin 2 Count Direction: Pin 2 (Default)IoT / PLC Count Direction: IoT Core / Feldbus-SPS | rw^1 | |
| [main_threshold] Schwellenwert | Main Counter (CT) • 1 | ...4294967295 (Default) | rw^1 |
| [batch_threshold] Schwellenwert | Batch Counter (CTb) • 1 | ...65535 (Default) | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen des Zählermoduls des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Zählermodule sind konfiguriert.
9.2.3.4 Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [mode] Schaltmodus des Schaltkanals | • Deactivated: Schaltkanal deaktiviert (Default)• Single Point: Single-Point-Modus• Latch: Latch-Modus• Two Point: Two-Point-Modus• Window: Window-Modus | rw ^1 | |
| [logic] | Schaltlogik des Schaltkanals | • Active High: High-active (Default)• Active Low: Low-active | rw ^1 |
| [sp1] | Schaltpunkt 1 | • 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| [sp2] | Schaltpunkt 2 | • 0: 0 (Default)...• 4294967295: 4294967295 | rw ^1 |
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [single_point_edge] Definiert,ob Schaltkanal auf steigende oder fallende Zählerwerte reagieren soll | • Rising Counter Value: steigende Flanke (Default)• Falling Counter Value: fallende Flanke | rw^1 |
| [switch_delay] Verzögerung Schalten (Wert in ms) • 0: 0 ms(Default) | ...• 65535: 65535 ms | rw^1 |
| [reset_delay] Verzögerung Rücksetzen (Wert in ms) • 0: 0 ms (Default) | ...• 65535: 65535 ms | rw^1 |
| [hysteresis] Hysterese • 0: 0 (Default) | ...• 65535: 65535 | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der Schaltkanäle des Main Counters ([main]) und des Batch Counter ([batch]) des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▷ Schaltkanäle sind konfiguriert.
9.2.3.5 Digitale Ausgänge konfigurieren
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [current_limit] | max. Stromwert des digitalen Ausgangs (Wert in mA) | 0: 0 mA...2000: 2000 mA (Default)...3600: 3600 mA | rw^1 |
| [output_select] | Steuerungsinstanz für digitalen Ausgang einstellen | PLC: Feldbus-Steuerung (Default)Counter 1 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 1Counter 1 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 1Counter 2 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 2Counter 2 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 2Counter 3 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 3Counter 3 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 3Counter 4 SSC Main: Schaltkanal Main Counter 4Counter 4 SSC Batch: Schaltkanal Batch Counter 4 | rw^1 |
| [output_state_com_lost] | Rückfallwert bei Unterbrechung der Verbindung zur Steuerung | State off: Zustand OFFState on: Zustand ONKeep last: den zuletzt gültigen Zustand halten | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen der digitalen Ausgangskanäle an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Parameter einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
▶ Digitale Ausgänge sind konfiguriert.
9.2.3.6 Geräteinformationen lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | |||
| [productcode] Artikelnummer AL4243 ro | 1 | ||
| [vendor] Hersteller ifm electronic ro | 1 | ||
| [devicefamily] Gerätefamilie Ethernet Module ro | 1 | ||
| [serialnumber] Seriennummer (12-stellig) z. B. 000174210161 | ro | 1 | |
| [hwrevision] Hardware-Revision | z. B. AA | ro | 1 |
| [swrevision] | Firmware-Version z. B. AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 ro | 1 | |
| [bootloaderrevision] | Bootloader-Version | z. B. AL4xxx_bl_1.4.0.39 | ro1 |
| [fieldbustype] | Feldbus | ModbusTCP | ro1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [deviceinfo] wählen.
▷ Menüseite zeigt Geräteinformationen.
9.2.3.7 Firmware-Version lesen
Verfügbare Informationen:
| Name | Beschreibung | Wertebereich | Zugriff |
| [version] | Firmware-Version AL4x4x_fw_md_1.4.0.142 ro | ro | ^1 |
| [type] | Typ | • firmware: Typ Firmware | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [firmware] wählen.
▷ Menüseite zeigt verfügbare Informationen.
9.2.3.8 Anwendungskennung einstellen
Verfügbare Parameter:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [applicationtag] Bezeichnung des Geräts in der Monitoring-Software | z. B: “factory 2 plant 1” rw | 1 |
1 lesen und schreiben

Für die Speicherung des Parameters applicationtag stehen auf dem Gerät 32 Byte zur Verfügung. Wird der Speicherbereich überschritten, bricht das Gerät den Schreibvorgang ab (Diagnosecode 400).
▶ Beim Schreiben des Parameters applicationtag den unterschiedlichen Speicherbedarf der einzelnen UTF-8-Zeichen beachten (Zeichen 0-127: 1 Byte pro Zeichen; Zeichen >127: mehr als 1 Byte pro Zeichen).
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Parameter] ist aktiv.
Untermenü [devicetag] wählen.
▷ Menüseite zeigt aktuelle Einstellungen.
▶ Anwendungskennung eingeben.
▶ Auf klicken, um die Änderungen auf dem Gerät zu speichern.
▷ Neue Anwendungskennung ist eingestellt.
9.2.4 Auf Prozessdaten zugreifen
Die Menüseite [Processdata] bietet Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts.
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
▶ Menü [Processdata] wählen.
▷ Menüseite zeigt die Unterstrukturen der Gerätebeschreibung, die Prozessdaten enthalten.
▶ Aktuelle Prozesswerte werden angezeigt.
![00-02-01-A5-32-0F - online Elements | Parameter | Processdata | Update | Polling: Polling interval in seconds: 15 Refresh all Io Processdatamaster Fieldbussetup 00-02-01-A5-32-0F Io ^ port[1] ^ pin2 digital_output Low Type: enum Namespace: json Encoding: integer Valuation: valueList: 0: Low 1: High Copy URL qualifier Output okay Type: enum Namespace: json Encoding: integer](/content/2026/05/917272/images/56dfdade9be9183b1630e52ea5cee254fd4777c92979fa42def3c6192237154f.jpg)
▶ Optional: Im Kopfbereich die Option [Polling] aktivieren und Aktualisierungsintervall einstellen.
▷ Prozesswerte werden mit dem eingestellten Intervall aktualisiert.
▶ Optional: Auf ○ neben einem Element klicken, um den Prozesswert manuell zu aktualisieren.
9.2.4.1 Digitale Eingangsdaten lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital_input] Prozesswert digitaler Eingang (nach der Filterung) | Low: LOWHigh: HIGH | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die digitalen Eingangsdaten an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
9.2.4.2 Zählerwerte lesen
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [maincounter_value] aktueller Zählerwert Main Counter 0...4294967295 ro | 1 | |
| [batchcounter_value] aktueller Zählerwert Batch Counter 0...65535 | ro | 1 |
1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt aktuelle Zählerwerte des Zahlermoduls.
9.2.4.3 Zählermodule steuern
Verfügbare Steuersignale:
| Name Beschreibung Werte | Zugriff | ||
| [reset] | Zählermodul zurücksetzen (Zählerstände und Schwellenwerte auf Defaultwerte zurücksetzen) | • inactive: keine Aktion (Default)• active: zurücksetzen | rw^1 |
| [disable] | Zählermodul deaktivieren | • inactive: Zähler aktivieren (Default)• active: Zähler deaktivieren | rw^1 |
| [direction] ^2 | Zählrichtung für Main Counter und Batch Counter einstellen | • up: aufwärts (Default)• down: abwärts | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
2 nur wirksam, wenn Betriebsart des Zählermoduls = CTDIR
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [counter] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt verfügbare Dienste.
▶ Steuersignale einstellen.
▶ Auf, klicken, um die Steuersignale an das Gerät zu senden.
▷ Steuersignale werden ausgeführt.
9.2.4.4 Digitale Ausgänge schreiben
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [digital_output] Signalpegel des digitalen Ausgangskanals | Low: LOW-PegelHigh: HIGH-Pegel | r w ^1 |
| [qualifier] Status des digitalen Ausgangs • Output error: Fehler | Output okay: kein Fehler | ro ^2 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
^2 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] wählen (n: 1...4).
▷ Menüseite zeigt die Optionen zur Steuerung der digitalen Ausgänge an Pin 2 und Pin 4 des Ports.
▶ Wert der digitalen Ausgänge einstellen.
▶ Auf > klicken, um die Änderung zu speichern.
Eingestellter Wert wird am digitalen Ausgang ausgegeben.
Prüfen, ob Status des Digitalausgangs fehlerfrei.
9.2.4.5 Schaltsignale lesen
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [state] Zustand des Schaltsignals • False: OFF | • True: ON | ro ^1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die aktuellen Zustände der Schaltsignale des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.
9.2.4.6 Schaltkanäle steuern
Verfügbare Daten:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [reset_latch] Schaltsignal zurücksetzen (nur wirk-sam, wenn Schaltpunktmodus = Latch) | Inactive > Active: Schaltsignal zurücksetzen (INACTIVE)Sonst.: keine Aktion | rw^1 |
1 lesen und schreiben; Parameter nur änderbar, wenn keine Verbindung zu Feldbus-Steuerung aktiv ist
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [io] > [port[n]] > [ssc] wählen (n: 5...8).
▷ Menüseite zeigt die Steuersignale für die Schaltkanäle des Main Counters (main) und Batch Counters (batch) des Ports.
▶ Status der Schaltsignale einstellen.
▶ Auf klicken, um die Änderung zu speichern.
9.2.4.7 Zustands- und Diagnoseinformationen lesen

Die Messgenauigkeit der Strom- und Spannungswerte der Geräteversorgung US beträgt ±10%.
Verfügbare Informationen:
| Name Beschreibung Wertebereich Zugriff | ||
| [temperature] Temperatur des Geräts (Wert in °C) z. B. 52: 52°C ro | 1 | |
| [voltage_us] aktueller Spannungswert der Geräteversorgung US (Wert in mV) | z. B. 25236: 25236 mV ro | 1 |
| [current_us] aktueller Stromwert der Geräteversorgung US (Wert in mA) | z. B. 82: 82 mA ro | 1 |
| [supervisionstatus_us] Status der Geräteversorgung US • OK: kein Fehler• Fault: Fehler | ro1 | |
| [voltage_ua] Spannungswert der Geräteversorgung UA (Wert in mV) | z. B. 25236: 25236 mV ro | 1 |
| [current_ua_upper] Oberer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA) | z. B. 2: 2 mA | ro1 |
| [current_ua_lower] Unterer Stromwert der Geräteversorgung UA (Wert in mA) | z. B. 82: 82 mA ro | 1 |
| [supervisionstatus_ua] Status der Geräteversorgung UA • OK: kein Fehler• Fault: Fehler | ro1 | |
| [uptime] Zeit seit dem letzten Start des Geräts (Wert in Minuten) | 0x0000: 0 min...0xFFFF: 65535 min | ro1 |
^1 nur lesen
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Menü [Processdata] ist aktiv.
Untermenü [processdatamaster] wählen.
▷ Menüseite zeigt Zustands- und Diagnoseinformationen.
9.2.5 Firmware aktualisieren
Die Menüseite [Update] bietet die Möglichkeit, die Firmware des Geräts zu aktualisieren:
Voraussetzungen:
√ IoT-Core Visualizer ist gestartet.
√ Neue Firmware wurde heruntergeladen: documentation.ifm.com
▶ Menü [Update] wählen.
▷ Menüseite zeigt Informationen zur aktuellen Firmware-Version.

▶ Auf [Load software file] klicken und neue Firmware-Datei (*.bin) wählen.
▶ Auf [Update] klicken, um den Aktualisierungsprozess zu starten.
▶ Firmware des Geräts wird aktualisiert.
▷ Fortschritt des Aktualisierungsprozesses wird angezeigt.
Nach erfolgreicher Aktualisierung: Gerät startet automatisch neu.
9.3 ModbusTCP
9.3.1 Gerät in Modbus-TCP-Projekt einbinden
Das Gerät bietet die Funktionalität eines Modbus TCP Servers (Independent Mode). Der Anwender kann das Gerät über das Profil eines generischen Modbus-TCP-Slaves in ein Modbus-TCP-Projekt einbinden.
Die Konfiguration des Geräts erfolgt über die Modbus-Register.
9.3.1.1 Beispiel: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden

In der CODESYS-Hilfe mit der Funktion Modbus Configurator vertraut machen.
Aufgabe: Gerät in ein CODESYS-Projekt einbinden.
Verfügbare Hardware:
• SmartSPS AC14 DL (Modbus TCP Master)
• Gerät AL4243 (Modbus TCP Slave)
Lösung:
Modbus TCP Master erstellen
Voraussetzungen:
√ CODESYS-Projekt mit AC14 DL wurde erstellt.
Im Gerätebaum: Rechtsklick auf Knoten [X8 (Ethernet)].
▷ Kontextmenü erscheint.
▶ Menüpunkt [Gerät anhängen...] wählen.
▷ Dialogfenster erscheint.
▶ Gerätprofil [Modbus_TCP_Master] wählen.
▶ Auf [Gerät anhängen] klicken.
CODESYS fügt Modbus TCP Master als Unterknoten der Schnittstelle [X8 (Ethernet)] zum Projekt hinzu.
▷ SmartSPS AC14 DL kann als Modus TCP Master konfiguriert werden.
Gerät als Modbus TCP Slave hinzufügen
Im Gerätebaum: Rechtsklick auf Knoten [X8 (Ethernet)] > [Modbus_TCP_Master].
▷ Kontextmenü erscheint.
▶ Menüpunkt [Gerät anhängen...] wählen.
▷ Dialogfenster erscheint.
▶ Gerätprofil [Modbus_TCP_Slave] wählen.
▶ Als Name AL4243 eingeben.
▶ Auf [Gerät anhängen] klicken.
CODESYS fügt Gerät als Unterknoten des [Modbus TCP Master] zum Projekt hinzu.
▶ Gerät kann als Modbus TCP Slave konfiguriert werden.

9.3.2 Gerätespezifische Hinweise
9.3.2.1 Regeln für den Zugriff auf Modbus-Register
Für den Zugriff auf die Modbus-Register gelten folgende Regeln:
Um Modbus-Register zu lesen oder zu schreiben, nur die gültigen Function Codes (→ Unterstützte Function Codes ☐ 52) verwenden.
9.3.2.2 Unterstützte Function Codes
Das Gerät unterstützt folgende Function Codes für den Zugriff auf die Modbus-Register:
| Function Code Name Beschreibung | |
| FC2 (0x02) Read Input Discretes Einzelne digitale Eingänge lesen | |
| FC3 (0x03) Read Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register lesen | |
| FC4 (0x04) Read Input Register Eingangsregister lesen | |
| FC6 (0x06) Write Single Register Einzelnes Register schreiben | |
| FC16 (0x10) Write Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register schreiben | |
| FC23 (0x17) Read / Write Multiple Registers Mehrere zusammenhängende Register lesen / schreiben | |
| FC43 (0x2B) Read Device Identification Geräteinformationen lesen | |

Detaillierte Informationen zu Function Codes: → Modbus-TCP-Sepzifikation
9.3.2.3 Exception Codes
Eine Modbus-TCP-Anfrage (Request) besitzt folgende Struktur:
| FunctionCode | Request Data |
Eine Modbus-TCP-Antwort (Response) besitzt folgende Struktur:
| Function Code | Response Data |
Bei der fehlerfreien Abarbeitung einer Anfrage enthält die Antwort-Nachricht folgenden Informationen:
• Function Code (1 Byte): Function Code der Request-Nachricht
- Response Data (n Bytes): angeforderte Daten
Tritt ein Fehler auf während der Abarbeitung einer Anfrage, enthält die Response-Nachricht folgende Informationen:
- Function Code (1 Byte): Error Code (= Request Function Code + 0x80)
- Response Data (1 Byte): Exception Codes
Folgende Exception Codes sind verfügbar:
| Exception Code | Name Beschreibung | |
| 0x1 ILLEGAL FUNCTION | UNGültiger Function Code (Modbus-Funktion nicht implementiert) | |
| 0x2 ILLEGAL DATA | ADDRESS Ungültige Datenadresse (ungültige Adresse oder Länge) | |
| 0x3 ILLEGAL DATA | VALUE Ungültiger Datenwert (ungültige Parameter; falsche Registeranzahl) | |
| 0x4 SERVER DEVICE | FAILURE Nicht behebbarer Fehler im Modbus Server während Abarbeitung |
Register für die grundlegenden Einstellungen des Geräts:
- Byte Swap (500) (→ 68)
Verfügbare Parameter:
Anordnung der Bytes in den Datenregistern einstellen
- Connection Timeout (510) ( 69)
Verfügbare Parameter:
• Max. Verbindungszeitunterbrechung einstellen
Verfügbare Parameter:
- Anordnung der Prozessdaten in den Registern 0, 400, 401, 409, 410, 411, 1000 und 1010 einstellen
Die Register 500, 510 und 550 bieten Zugriff auf folgende grundlegende Einstellungen des Geräts:
• Anordnung der Bytes in den Datentabellen: Byte Swap (500) (→ ☐ 68)
• Max. Verbindungszeitunterbrechung: Connection Timeout (510) (→ 69)
- Anordnung der Prozessdaten in den Registern 0, 400 und 401: DI Channel Mapping (550)
9.3.4 Digitale Eingänge konfigurieren
Registerbereich für die Konfiguration der digitalen Eingangskanäle: Port Configuration - Digital Inputs (100 - 163)
Verfügbare Parameter für jeden digitalen Eingangskanal:
- Invertierung
- Haltepegel
- Entprellzeit
- Haltezeit
9.3.5 Zählermodule und Schaltkanäle konfigurieren

▶ Hinweise zu Zählermodulen beachten: Zähler (→ 11)
Registerbereich für die Konfiguration der Zählermodule: Counter Configuration (200 - 235) (→ ☐ 62)
Verfügbare Parameter pro Zählermodul:
• Betriebsart des Zählermoduls
- Funktion Pin 2 des Ports
- Instanz für Wahl der Zählrichtung
• Schwellenwert CT des Main Counter
• Schwellenwert CTb des Batch Counter
• Zählerwert des Main Counter setzen
• Zählerwert des Batch Counter setzen

▶ Hinweise zu Schaltkanälen beachten: Schaltkanäle (→ 14)
Registerbereich für die Konfiguration der Schaltkanäle: SSC Configuration (710 - 785) (→ □ 73)
Verfügbare Parameter pro Schaltkanal:
• Main SSC - Schaltmodus
• Main SSC - Schaltlogik
- Main SSC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
• Main SCC - Schaltpunkt SP1
• Main SCC - Schaltpunkt SP2
• Main SCC - Schaltverzögerung
• Main SCC - Rückschaltverzögerung
- Main SCC – Hysterese
- Batch SCC - Schaltmodus
- Batch SCC - Schaltlogik
- Batch SCC - Reaktion auf fallende / steigende Zählerflanken
- Batch SCC - Schaltpunkt SP1
- Batch SCC - Schaltpunkt SP2
- Batch SCC - Schaltverzögerung
- Batch SCC - Rückschaltverzögerung
- Batch SCC - Hysterese

▶ Die Parameter [Main SP1], [Main SP2], [Main Hysteresis], [Main counter threshold] und [Force Main Counter] nur mit dem Function Code 0x10 (Write Multiple Registers) ändern.
9.3.6 Digitale Ausgänge konfigurieren
Registerbereich für die Konfiguration der digitalen Ausgangskanäle: Digital Output Configuration (1100 - 1123) (→ ☐ 80)
Verfügbare Parameter pro Ausgangskanal:
- Steuerungsinstanz für digitalen Ausgangskanal
- Rückfallwert bei einer Verbindungsunterbrechung
• Max. Ausgangsstromwert
9.3.7 Gerät steuern
Auf dem Gerät können Systemkommandos ausgeführt werden.
Registerbereich für den Zugriff auf die Systemkommandos: System Command (600) (→ 71)
Verfügbare Systemkommandos:
- Gerät neu starten
- Gerät zurücksetzen
9.3.8 Zählermodule und Schaltkanäle steuern
Registerbereich für die Steuerung der Zählermodule: Counter Control (300 - 355)
Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:
• Zählermodul deaktivieren
- Zählrichtung setzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Main Counter zurücksetzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Batch Counter zurücksetzen
- Zähler und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse Zähler-Ereignisse zurücksetzen
Registerbereich für den kompakten Zugriff auf die Steuersignale der Zählermodule: Block Configuration (400 - 408)
Verfügbare Steuersignale pro Zählermodul:
- Eingangssignal invertieren (Pin 2 / Pin 4)
- Pegel des Eingangssignals setzen (Pin 2 / Pin 4)
• Zählermodul deaktivieren - Zählrichtung setzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Main Counter zurücksetzen
- Überlauf-/ Unterlauf-Ereignis des Batch Counter zurücksetzen
- Zähler und Überlauf-/Unterlauf-Ereignisse Zähler-Ereignisse zurücksetzen
Registerbereich für die Steuerung der Schaltkanäle in der Betriebsart „Latch Mode“: SSC Reset Latch (900 - 907) (→ ☐ 76)
Verfügbare Steuersignale pro Schaltkanal:
• Schaltkanal des Main Counter (Latch) zurücksetzen
- Schaltkanal des Batch Counter (Latch) zurücksetzen
9.3.9 Prozessdaten lesen
Die Register 0...34 bieten Zugriff auf die Prozessdaten des Geräts: Input Data (0 - 34)
Der Registerbereich 0..2 enthält die folgende Prozessdaten:
• Digitale Eingänge aller Ports
- Überlauf- und Unterlauf-Ereignisse der Main Counter und Batch Counter aller Ports
Der Registerbereich 3...34 enthält für jeden Port separat folgende Prozessdaten:
• Zählerwerte der Main Counter und Batch Counter
- Überlauf- und Unterlauf-Ereignisse der Main Counter und Batch Counter
9.3.10 Diagnosedaten lesen
Die Register 2000...2007 bieten Zugriff auf die Diagnosedaten des Geräts: Diagnostic Data (2000 - 2007)
Verfügbare Diagnosedaten:
• Status der Versorgungsspannung US
- Status der Versorgungsspannung UA - Port 1&2
- Status der Versorgungsspannung UA - Port 3&4
- Zeit seit dem letzten Gerätestart
• Zähler für Verbindungsunterbrechungen
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung US
- Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA
- Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA – Port 1&2
- Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA – Port 3&4
9.3.11 Identifikationsinformationen lesen
Der Anwender kann mit dem Function Code FC43 Identifikationsinformationen des Geräts lesen.
Das Gerät unterstützt folgende Kategorien der Read Device ID Code-Funktion:
- Basic Device Identification (0x01):
| Object ID Name Datentyp Wertebereich | ||
| 0x00 Vendor Name ASCII String ifm electronic | ||
| 0x01 Product Code ASCII String | ||
| 0x02 Major Minor Revision ASCII String z. B. 1.001 |
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Gerät nach dem Gebrauch gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen umweltgerecht entsorgen.
10.1 Reinigung
Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

▶ Für die Reinigung keine ätzenden Reinigungsmittel verwenden!
10.2 Firmware aktualisieren
Die Firmware des Geräts kann über folgende Optionen aktualisiert werden:
• IoT-Core Visualizer: Firmware aktualisieren (→ 49)
11 Anhang
11.1 ModbusTCP
11.1.1 Register
11.1.1.1 Input Data (0 - 18)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 0 res. | res. res. | res. res. | res. res. | res. res. | DI | Ch07 | DI Ch06 | DI Ch05 | DI Ch04 | DI Ch03 | DI Ch02 | DI Ch01 | DI Ch00 | |||
| 1 res. | res. res. | res. S | SC | MC4 OF | SSC MC3 OF | SSC MC2 OF | SSC MC1 OV | res. res. | res. res. | res. SSC | MC4 UF | SSC MC3 UF | SSC MC2 UF | SSC MC1 UF | ||
| 2 res. | res. res. | res. S | SC | BC4 OF | SSC BC3 OF | SSC BC2 OF | SSC BC1 OF | res. res. | res. res. | res. SSC | BC4 UF | SSC BC3 UF | SSC BC2 UF | SSC BC1 UF | ||
| 3...6 | SSC Counter 1: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59) | |||||||||||||||
| 7...10 | SSC Counter 2: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59) | |||||||||||||||
| 11...14 | SSC Counter 3: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59) | |||||||||||||||
| 15...18 | SSC Counter 4: Mapping: Counter Data and Status (→ ☐ 59) | |||||||||||||||
Legende:
• DI Chx Signalpegel digitaler Eingangskanals Chx (x: 01...08) nach der Filterung
- SSC MCx OF SSC Main Counter x Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Main Counter x (x: 1...4)
- SSC MCx UF SSC Main Counter x Underflow: Unterlauf-Ereignis am Main Counter x (x: 1...4)
- SSC BCx OF SSC Batch Counter x Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Batch Counter x (x: 1...4)
- SSC BCx UF SSC Batch Counter x Underflow: Unterlauf-Er-eignis am SSC Batch Counter x (x: 1...4)
1 BIT / ro • 0x0: LOW
- 0x1: HIGH
1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis
- 0x1: Überlauf-Ereignis
1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis
• 0x1: Unterlauf-Ereignis
1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis
• 0x1: Überlauf-Ereignis
1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis
• 0x1: Unterlauf-Ereignis
- SSC Main Counter Value aktueller Zählerwert des SSC Main Counter 2 WORD / ro - 0x0000 0000: 0
- SCC Batch Counter Value aktueller Zählerwert des SSC Batch Counter 1 WORD / ro - 0x0000: 0
- SSC MC OF SSC Main Counter Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Main Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Überlauf-Ereignis
- SSC MC UF SSC Main Counter Underflow: Unterlauf-Er-eignis am SSC Main Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Unterlauf-Ereignis
- SSC BC OF SSC Batch Counter SSC Overflow: Überlauf-Ereignis am SSC Batch Counter 1 BIT / ro - 0x0: kein Ereignis - 0x1: Überlauf-Ereignis
- SSC BC UF SSC Batch Counter Overflow: Unterlauf-Er- eignis am SCC Batch Counter 1 BIT / ro • 0x0: kein Ereignis • 0x1: Unterlauf-Ereignis
11.1.1.2 Digital Input Configuration (100 - 131)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 100...103 | DI Ch00 Configuration | |||||||||||||||
| 104...107 | DI Ch01 Configuration | |||||||||||||||
| 108...111 | DI Ch02 Configuration | |||||||||||||||
| 112...115 | DI Ch03 Configuration | |||||||||||||||
| 116...119 | DI Ch04 Configuration | |||||||||||||||
| 120...123 | DI Ch05 Configuration | |||||||||||||||
| 124...127 | DI Ch06 Configuration | |||||||||||||||
| 128...131 | DI Ch07 Configuration | |||||||||||||||
Legende:
• DI Chx Configuration Konfiguration des digitalen Eingangskanals Chx (x: 01...08)
4 WORD / Pro digitalem Eingangskanal: Mapping: Filter rw Settings (→ □ 61)
- Invert Signalinvertierung 1 BIT / rw - 0x0: nicht invertieren (Default)
- 0x1: invertieren
- Hold Level Signalpegel, der gehalten werden soll
- 0x0: LOW
- Debounce Time Entprellzeit (Wert in *0,1 Millisekunden)
- 0x1: HIGH (Default)
- 0x0000: 0 ms (Default)
- Hold Time Haltezeit (Wert in *0,1 Millisekunden)
...
- 0x01F4: 50 ms
- 0x0000: 0 ms (Default)
...
- 0xEA60: 600 ms
11.1.1.3 Counter Configuration (200 - 235)
- Counter Mode Betriebsart des Zählermoduls 1 WORD • 0x0000: CTU – Aufwärtszähler (Default)
• 0x0001:CTD – Abwärtszähler
- 0x0002: CTUD – Aufwärts- und Abwärtszähler
- 0x0003: CTDIR – Aufwärts- oder Abwärtszähler
- Pin 2 Function Funktion Pin 2 des Ports 1 WORD • 0x0000: N/C – ohne Funktion (Default)
- 0x0001: Counter edge input 2 – Zähleingang
- 0x0002: Count direction – Zählrichtung wählen
- 0x0003: Reset Main + Batch Counter - Zählermodul zurücksetzen
-
0x0004: Disable Main + Batch Counter – Zählermodul deaktivieren
-
Counter Direction Select Instanz für Wahl der Zählrichtung 1 WORD • 0x0000: Pin 2 (Default) • 0x0001: SPS
• Main Threshold Schwellenwert CT des Zählers 2 WORD • 0x0000 0001: 1 Main Counter
MainThreshold = 0x01234567
- MainThreshold[0] = 0x0123
- MainThreshold[1] = 0x4567
- Batch Threshold Schwellenwert CTb des Zählers 1 WORD • 0x0001: 1 Batch Counter
...
- 0xFFFF: 65535 (Default)
- Force Main Counter Zählerwert des Main Counters 2 WORD • 0x0000 0000: 0 setzen
- Force Batch Counter Zählerwert des Batch Counters 1 WORD • 0x0000: 0 setzen
...
- 0xFFFE: 65534 (Default)
11.1.1.4 Counter Control (300 - 327)
- DIR Counter Direction: Zählrichtung setzen (gültig nur für Zählermodus CTDIR)
• RST MC OV Reset Main Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Main Counters zurücksetzen
• RST MC UV Reset Main Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Main Counters zurücksetzen
• RST BC OV Reset Batch Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Batch Counters zurücksetzen
• RST BC UV Reset Batch Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Batch Counters zurücksetzen
- RST CT Reset Counter Module: Main Counter und Batch Counter auf Initialwert zu-rücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion
• 0x1: Main + Batch Counter deaktivieren
1 BIT • 0x0: Aufwärts
- 0x1: Abwärts
1 BIT • 0x0: keine Aktion
• 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion
• 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion
- 0x1: Main + Batch Counter und Zähler-Events zu Überlauf/Unterlauf zurücksetzen
11.1.1.5 Block Configuration (400 - 413)
| Register | Bit | ||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 9 | 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | ||||||||||
| 400 reserviert DI | Ch07INV | DICH06INV | DICH05INV | DICH04INV | DICH03INV | DICH02INV | DICH01INV | DICH00INV | |||||||
| 401 reserviert DI | Ch07 HL | DICH06 HL | DICH05 HL | DICH04HL | DICH03HL | DICH02HL | DICH01HL | DICH00HL | |||||||
| 402 reserviert res. res. res. CT4 | DIS | CT3DIS | CT2DIS | CT1DIS | |||||||||||
| 403 reserviert res. res. res. CT4 | DIR | CT3DIR | CT2DIR | CT1DIR | |||||||||||
| 404 reserviert res. res. res. CT4 | RSTMCOV | CT3RSTMCOV | CT2RSTMCOV | CT1RSTMCOV | |||||||||||
| 405 reserviert res. res. res. CT4 | RSTMCUV | CT3RSTMCUV | CT2RSTMCUV | CT1RSTMCUV | |||||||||||
| 406 reserviert res. res. res. CT4 | RSTBCOV | CT3RSTBCOV | CT2RSTBCOV | CT1RSTBCOV | |||||||||||
| 407 reserviert res. res. res. CT4 | RSTBCUV | CT3RSTBCUV | CT2RSTBCUV | CT1RSTBCUV | |||||||||||
| 408 reserviert res. res. res. CT4 | RST | CT3RST | CT2RST | CT1RST | |||||||||||
| 409 DO | Ch07COML | DO Ch06COML | DO Ch05COML | DO Ch04COML | DO Ch03COML | DO Ch02COML | DO Ch01COML | DO Ch00COML | |||||||
| 410 DO | Ch03 OutSel DO Ch02 OutSel | DO Ch01 OutSel DO Ch00 | OutSel | ||||||||||||
| 411 DO | Ch07 OutSel DO Ch06 OutSel | DO Ch05 OutSel DO Ch04 | OutSel | ||||||||||||
| 412 reserviert res. res. res. SSC | 4 MLRST | SSC3 MLRST | SSC2 MLRST | SSC1 MLRST | |||||||||||
| 413 reserviert res. res. res. SSC | 4 BLRST | SSC3 BLRST | SSC2 BLRST | SSC1 BLRST | |||||||||||
Legende:
• DI1 INV Pin 4: Signalinvertierung 1 BIT • 0x0: nicht invertieren (Default)
- 0x1: invertieren
• DI2 INV Pin 2: Signalinvertierung 1 BIT • 0x0: nicht invertieren (Default)
- 0x1: invertieren
• DI1 HL Pin 4: Signalpegel, der gehalten werden soll 1 BIT • 0x0: LOW
- 0x1: HIGH (Default)
• DI2 HL Pin 2: Signalpegel, der gehalten werden soll 1 BIT • 0x0: LOW
- 0x1: HIGH (Default)
• DIS Disable Counter: Main Counter + Batch Coun- 1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default)
- 0x1: Main + Batch Counter deaktivieren
- DIR Counter Direction: Zählrichtung setzen (gültig nur für Zählermodus CTDIR) 1 BIT - 0x0: Aufwärts (Default) - 0x1: Abwärts
- RST MC OV Reset Main Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Main Counters zurücksetzen
- RST MC UV Reset Main Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Main Counters zurücksetzen
- RST BC OV Reset Batch Counter Overflow: Zähler-Events Überlauf des Batch Counters zurücksetzen
- RST BC UV Reset Batch Counter Underflow: Zähler-Events Unterlauf des Batch Counters zurücksetzen
- RST CT Main Counter und Batch Counter auf Initialwert zu-rücksetzen
• DO Chxx COML •
• DO Chxx OutSel •
- SSCx ML RST
- SSCy BL RST
1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default)
- 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Überlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Unterlauf-Event zurücksetzen
1 BIT • 0x0: keine Aktion (Default) • 0x1: Main + Batch Counter und Zähler-Events zu Überlauf/Unterlauf zurücksetzen
- Byte Swap Anordnung der Bytes in den Datentabellen 1 WORD • 0x0000: Big endian (Default)
- 0xFFFF: Little endian
11.1.1.7 Connection Timeout (510)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 510 Connection Timeout | ||||||||||||||||
Legende:
- Connection Timeout Max. Wert für Verbindungszeitüber- 1 WORD • 20: 20 ms
schreitungen (Wert in Millisekunden)
...
• 30000: 30 s (Default)
...
- 60000: 60 s
• DIDOCM DI/DO Channel Mapping: Anordnung der
1 BIT · 0x0: Pin-basiert (Default)
Prozessdaten in den Registern 0, 400, 401, 409, 410, 411, 1000 und 1010
- 0x1: Port-basiert
Mapping: Pin-based
Digitale Eingangskanäle:
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| n res. | res. res. | res. res. | res. res. | res. res. | DI | Ch08 | DI Ch06 | DI Ch04 | DI Ch02 | DI Ch07 | DI Ch05 | DI Ch03 | DI Ch01 | |||
Digitale Ausgänge:
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| n res. | res. res. | res. res. | res. res. | res. res. | DO | Ch08 | DO Ch06 | DO Ch04 | DO Ch02 | DO Ch07 | DO Ch05 | DO Ch03 | DO Ch01 | |||
Mapping: Port-based
Digitale Eingangskanäle:
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| n res. | res. res. | res. res. | res. res. | res. res. | DI | Ch08 | DI Ch07 | DI Ch06 | DI Ch05 | DI Ch04 | DI Ch03 | DI Ch02 | DI Ch01 | |||
Digitale Ausgangskanäle:
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| n res. | res. res. | res. res. | res. res. | DO | Ch08 | DO Ch07 | DO Ch06 | DO Ch05 | DO Ch04 | DO Ch03 | DO Ch02 | DO Ch01 | ||||
11.1.1.9 System Command (600)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 600 Command ID | ||||||||||||||||
Legende:
- Command ID Identifier des Kommandos 1 WORD • 0x0040: Gerät neu starten
• 0x0050: Gerät zurücksetzen
11.1.1.10 SSC State (700)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 700 res. | res. res. | res. | Batc | hSSC4 | BatchSSC3 | BatchSSC2 | BatchSSC1 | res. res. | res. Main | SSC4 | MainSSC3 | MainSSC2 | MainSSC1 | |||
Legende:
- Main SSC x Status des Main Counter Schaltkanals x
1 BIT / ro • 0x0: LOW • 0x1: HIGH
- Batch SSC y Status des Batch Counter Schaltkanals y des Batch Counters
1 BIT / ro • 0x0: LOW • 0x1: HIGH
11.1.1.11 SSC Configuration (710 - 785)
| Register | Bit | ||||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | ||||||||||||
| 710...728 | Configuration SSC 1 | ||||||||||||||||
| 729...747 | Configuration SSC 2 | ||||||||||||||||
| 748...766 | Configuration SSC 3 | ||||||||||||||||
| 767...785 | Configuration SSC 4 | ||||||||||||||||
Legende:
- Configuration SSC x Konfiguration des Schaltkanals x (x: 1...4)
19 BYTE Pro SSC : Mapping: SSC Configuration (→ 17 74)
Mapping: SSC Configuration
- Reset Latch SSC x Rücksetzen des Schaltkanals SSC x
(x: 1...4); nur verfügbar, wenn SSC im Latch-Modus
2 BYTE / Pro SSC:
- RST SSC MA LA Reset SSC Main Latch: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur wirksam, wenn Parameter [SSC Main Mode] = [Latch])
1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Schaltkanal Main Counter zurücksetzen
- RST SSC BA LA Reset SSC Batch Latch: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen (nur wirksam, wenn Parameter [SSC Batch Mode] = [Latch])
1 BIT / rw • 0x0: keine Aktion • 0x1: Schaltkanal Batch Counter zurücksetzen
11.1.1.13 Digital Output (1000)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 1000 reserviert DO | Ch08 | DO Ch07 | DO Ch06 | DO Ch05 | DO Ch04 | DO Ch03 | DO Ch02 | DO Ch01 | ||||||||
Legende:
• DO Chx Signalpegel des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)
1 BIT / rw · 0x0: LOW • 0x1: HIGH
11.1.1.14 Digital Output Qualifier (1010)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 1010 reserviert QDO | Ch08 | QDO Ch07 | QDO Ch06 | QDO Ch05 | QDO Ch04 | QDO Ch03 | QDO Ch02 | QDO Ch01 | ||||||||
Legende:
• QDO Chx Qualifier DO: Gültigkeit des Werts des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)
1 BIT / ro • 0x0: gültiger Wert • 0x1: ungültiger Wert
11.1.1.15 Digital Output Configuration (1100 - 1123)
| Register | Bit | |||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | |||||||||||
| 1100...1102 | DO Ch01 Configuration | |||||||||||||||
| 1103...1105 | DO Ch02 Configuration | |||||||||||||||
| 1106...1108 | DO Ch03 Configuration | |||||||||||||||
| 1109...1111 | DO Ch04 Configuration | |||||||||||||||
| 1112...1114 | DO Ch05 Configuration | |||||||||||||||
| 1115...1117 | DO Ch06 Configuration | |||||||||||||||
| 1118...1120 | DO Ch07 Configuration | |||||||||||||||
| 1121...1123 | DO Ch08 Configuration | |||||||||||||||
Legende:
• DO Chx Configuration Konfiguration des digitalen Ausgangskanals Chx (x: 01...08)
3 WORD / Pro digitalem Ausgangskanal: Mapping: Output Configuration (→ 81)
Mapping: Output Configuration
| • Output Select Steuerungsinstanz für den digitalen Ausgangskanal | 1 WORD / rw | • 0x0000: PLC• 0x0001: Counter 1 SSC Main• 0x0002: Counter 1 SSC Batch• 0x0003: Counter 2 SSC Main• 0x0004: Counter 2 SSC Batch• 0x0005: Counter 3 SSC Main• 0x0006: Counter 3 SSC Batch• 0x0007: Counter 4 SSC Main• 0x0008: Counter 4 SSC Batch | |
| • Output State Comm lost | Rückfallwert des digitalen Ausgangskanals bei einer Verbindungsunterbrechung | 1 WORD / rw | • 0x0000: LOW• 0x0001: HIGH |
| • Current Limit Max. Ausgangsstrom des digitalen Ausgangskanals (Wert in mA) | 1 WORD / rw | • 0x0000: 0 mA...• 0x3600: 3600 mA | |
11.1.1.16 Diagnostic Data (2000 - 2006)
| Register | Bit | ||||||||||||||
| 15 14 | 13 12 | 11 10 | 9 8 7 6 | 5 4 3 2 | 1 0 | ||||||||||
| 2000 reserviert res. res. res. res. res. PSE | UA | PSE US | |||||||||||||
| 2001 Uptime | |||||||||||||||
| 2002 Disconnection Counter | |||||||||||||||
| 2003 US Voltage | |||||||||||||||
| 2004 US Current | |||||||||||||||
| 2005 UA Voltage | |||||||||||||||
| 2006 UA Current | |||||||||||||||
Legende:
| • PSE US Power Status Error US: Status der Versorgungsspannung US | 1 BIT / ro • 0x0: kein Fehler• 0x1: Fehler | |
| • PSE UA Power Status Error UA: Status der Versorgungsspannung UA | 1 BIT / ro • 0x0: kein Fehler• 0x1: Fehler | |
| • Uptime Zeit seit dem letzten Start des Geräts (Wert in Minuten) | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 min...• 0xFFFF: 65535 min | |
| • Disconnection Counter | Zähler für Verbindungsunterbrechungen (durch Nutzer oder per Connection Timeout) seit dem letzten Start des Geräts; Zähler wird bei Neustart des Geräts zurückgesetzt | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 Unterbrechungen...• 0xFFFF: 65535 Unterbrechungen |
| • US Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung US (Wert in mV) | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA | |
| • US Current | Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung US (Wert in mA) | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA |
| • UA Voltage Aktueller Spannungswert der Versorgungsspannung UA (Wert in mV) | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA | |
| • UA Current | Aktueller Stromstärkewert der Versorgungsspannung UA (Wert in mA) | 1 WORD / ro• 0x0000: 0 mA...• 0x0E10: 3600 mA |