PWS-4 - Nicht kategorisiert ELECTRO-VOICE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Programmierbare Wandstation – Frontgerät |
| Modell | PWS-4 |
| Marke | Electro-Voice |
| Abmessungen (B x H x T) | 48 x 105 x 34 mm |
| Gewicht | 80 g |
| Versorgungsspannung | 5 V DC (über PWS-C-Koppler) |
| Stromverbrauch | 35 mA |
| Leistungsaufnahme | 175 mW |
| Tastenkonfiguration | 4 programmierbare Tasten mit grünen Status-LEDs, 2 Auf/Ab-Tasten, 4-LED-Kette |
| Kommunikationsschnittstelle | CAN-Bus (über PWS-C-Koppler) |
| Maximale Frontgeräte pro Koppler | 3 (in Reihe geschaltet) |
| Konfigurierbar über | IRIS-Net-Software |
| Betriebstemperaturbereich | -5 °C bis +40 °C |
| Zertifizierung | CE, FCC Part 15, ICES-003 |
| Anwendungsbereiche | Stadien, Theater, Kreuzfahrtschiffe, Schulen, Flughäfen, Konferenzzentren usw. |
| Reinigungshinweise | Nur mit trockenem Tuch reinigen |
| Sicherheitshinweise | Nicht Regen oder Feuchtigkeit aussetzen; nur an Netzsteckdose mit Schutzleiter anschließen |
| Firmware-Update | Über IRIS-Net |
| Diagnosemodus | Ja – Abfrage von Hardwareparametern ohne Ausbau |
Häufig gestellte Fragen - PWS-4 ELECTRO-VOICE
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BEDIENUNGSANLEITUNG PWS-4 ELECTRO-VOICE
OWNER'S MANUAL BEDIENUNGSANLEITUNG

CONTENTS
Introduction 4
Overview 4
Applications 5
IRIS-Net™ 5
CAN-Bus coupler PWS-C 6
PWS Front Unit PWS-4/PWS-6 7
PWS-4 7
PWS-6 8
Anwendungsmöglichkeiten 24
IRIS-Net™ 24
CAN-Bus-Koppler PWS-C 25
PWS-Frontbedieneinheiten PWS-4/PWS-6 26
PWS-4 26
PWS-6 27
Montage und Konfiguration 27
Inbetriebnahme 29
Hardware-Konfiguration 30
CAN-Status-LED 34
Anschluss 34
Find-Funktion 36
Diagnosemodus 36
Automatische Konfiguration 37
Firmware-Update 37
CAN-Bus-Grundlagen 38
APPENDIX
Specification 41
Block Diagram 42
Dimensions 42
WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE

Das Blitzsymbol innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf nicht isolierte Leitungen und Kontakte im Geräteinneren hinweisen, an denen hohe Spannungen anliegen, die im Fall einer Berührung zu lebensgefährlichen Stromschlägen führen können.
Das Ausrufezeichen innerhalb eines gleichseitigen Dreiecks soll den Anwender auf wichtige Bedienungs- sowie Servicehinweise in der zum Gerät gehörenden Literatur aufmerksam machen.
- Lesen Sie diese Hinweise.
- Heben Sie diese Hinweise auf.
- Beachten Sie alle Warnungen.
- Richten Sie sich nach den Anweisungen.
- Betreiben Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von Wasser.
- Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes ausschließlich ein trockenes Tuch.
- Verdecken Sie keine Lüftungsschlitze. Beachten Sie bei der Installation des Gerätes stets die entsprechenden Hinweise des Herstellers.
- Vermeiden Sie die Installation des Gerätes in der Nähe von Heizkörpern, Wärmespeichern, Ofen oder anderer Wärmequellen.
- Achtung: Gerät nur an Netzsteckdose mit Schutzleiteranschluss betreiben. Setzen Sie die Funktion des Schutzleiteran-schlusses des mitgelieferten Netzanschlusskabels nicht außer Kraft. Sollte der Stecker des mitgelieferten Kabels nicht in Ihre Netzsteckdose passen, setzen Sie sich mit Ihrem Elektriker in Verbindung.
- Sorgen Sie dafür, dass das Netzkabel nicht betreten wird. Schützen Sie das Netzkabel vor Quetschungen insbesondere am Gerätestecker und am Netzstecker.
- Verwenden Sie mit dem Gerät ausschließlich Zubehör/Erweiterungen, die vom Hersteller hierzu vorgesehen sind.
- Ziehen Sie bei Blitzschlaggefahr oder bei längerem Nichtgebrauch den Netzstecker.
- Uberlassen Sie sämtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendiensttechniker. Servicearbeiten sind notwendig, sobald das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, wie z.B. eine Beschädigung des Netzkabels oder des Netzsteckers, wenn eine Flüssigkeit in das Gerät geschüttet wurde oder ein Gegenstand in das Gerät gefallen ist, wenn das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, oder wenn es nicht normal arbeitet oder fallengelassen wurde.
- Stellen Sie bitte sicher, dass kein Tropf- oder Spritzwasser ins Geräteinnere eindringen kann. Platzieren Sie keine mit Flüssigkeiten gefüllten Objekte, wie Vasen oder Trinkgefäße, auf dem Gerät.
- Um das Gerät komplett spannungsfrei zu schalten, muss der Netzstecker gezogen werden.
- Beim Einbau des Gerätes ist zu beachten, dass der Netzstecker leicht zugänglich bleibt.
- Stellen Sie keine offenen Brandquellen, wie z.B. brennende Kerzen auf das Gerät.
- Dieses SCHUTZKLASSE I Gerät muss an eine NETZ-Steckdose mit Schutzleiter-Anschluss angeschlossen werden.

Entsorgung von gebrauchten elektrischen und elektronischen Geräten (Anzuwenden in den Ländern der Europäischen Union und anderen europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem für diese Geräte). Das Symbol auf dem Produkt oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt nicht als normaler Haushaltsabfall zu behandeln ist, sondern bei einem Telex Händler abgegeben werden muss.
WICHTIGE SERVICEHINWEISE
ACHTUNG: Diese Servicehinweise sind ausschließlich zur Verwendung durch qualifiziertes Servicepersonal. Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, führen Sie keine Wartungsarbeiten durch, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind, außer Sie sind hierfür qualifiziert. Überlassen Sie sämtliche Servicearbeiten und Reparaturen einem ausgebildeten Kundendienstechniker.
- Bei Reparaturarbeiten im Gerät sind die Sicherheitsbestimmungen nach EN 60065 (VDE 0860) einzuhalten.
- Bei allen Arbeiten, bei denen das geöffnete Gerät mit Netzspannung verbunden ist und betrieben wird, ist ein Netz-Trenntransformator zu verwenden.
- Vor einem Umbau mit Nachrüstsätzen, Umschaltung der Netzspannung oder sonstigen Modifikationen ist das Gerät stromlos zu schalten.
- Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und berührbaren Metallteilen (Metallgehäuse) bzw. zwischen den Netzpolen betragen 3 mm und sind unbedingt einzuhalten.
- Die Mindestabstände zwischen netzspannungsführenden Teilen und Schaltungsteilen, die nicht mit dem Netz verbunden sind (sekundär), betragen 6 mm und sind unbedingt einzuhalten.
- Spezielle Bauteile, die im Stromlaufplan mit dem Sicherheitssymbol gekennzeichnet sind, (Note) dürfen nur durch Originalteile ersetzt werden.
- Eigenmächtige Schaltungsänderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
- Die am Reparaturort gültigen Schutzbestimmungen der Berufsgenossenschaften sind einzuhalten. Hierzu gehört auch die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes.
- Die Vorschriften im Umgang mit MOS-Bauteilen sind zu beachten.
NOTE: SAFETY COMPONENT (MUST BE REPLACED BY ORIGINAL PART)

1 Einführung
1.1 Überblick
Die Wand-Bedienpanels des modularen PWS-Systems (Programmable Wall Station) ermöglichen die lokale Bedienung und Steuerung verschiedener Geräte und Systeme über den CAN-Bus. Über ein Wand-Bedienpanel können verschiedenste Funktionen, zum Beispiel Quellenwahl, Lautstärkeregelung, Stummschaltung oder Ein-/Ausschalten von Geräten ausgeführt werden. Bei Verwendung einer geeigneten zentralen Steuereinheit ist zudem die Steuerung von Gebäudefunktionen (Beleuchtung, Heizung/Lüftung usw.) möglich.
Die Minimalkonfiguration für den Betrieb eines Wand-Bedienpanel besteht aus:
• Einer Frontbedieneinheit (z. B. PWS-4)
- Einem CAN-Bus-Koppler (PWS-C)
- Einer in IRIS-Net™ erstellten und per CAN-Bus zum Wand-Bedienpanel übertragenen Software-Konfiguration
- Einem zu steuernden CAN-Bus-Master (z.B. Electro-Voice NetMax N8000)
Die Frontbedieneinheiten stellen den für den Benutzer sichtbaren Teil des Wand-Bedienpanels, also die Benutzeroberfläche, dar. Es stehen verschiedene Frontbedieneinheiten zur Verfügung, die sich in Anzahl und Art der Bedien- bzw. Anzeigeelemente unterscheiden. Bei Verwendung mehrerer Frontbedieneinheiten in einem Wand-Bedienpanel werden diese in Reihe geschaltet, wobei bis zu drei Bedieneinheiten an einen Bus-Koppler angeschlossen werden können.
Der CAN-Bus-Koppler PWS-C stellt die Verbindung zwischen den Frontbedieneinheiten und dem CAN-Bus her. Die maximal verwendbare Anzahl von Geräten an einem CAN-Bus (z.B. PWS-C, Remote Amplifier usw.) hängt von der verwendeten zentralen Steuereinheit ab. Bitte beachten Sie die zugehörigen Geräteunterlagen.

1.2 Anwendungsmöglichkeiten
Anwendungsmöglichkeiten für PWS-Wand-Bedienpanels sind alle Arten von Audio-Installationen, z.B.
• Stadien und Theater
- Kreuzfahrtschiffe
- Mehrzweckhallen
• Schulen und Universitäten
• Behörden
- Flughäfen
- Freizeitparks
• Ausstellungsräume und Museen
• Konferenzzentren und Hotels
1.3 IRIS-Net™
Ab Werk werden Wand-Bedienpanels ohne Konfiguration ausgeliefert, für die Zuweisung der Bedien- bzw. Anzeigefunktionen wird die PC-Software IRIS-Net™ (Intelligent Remote & Integrated Supervision) verwendet. Hierbei kann die gesamte Konfiguration des Wand-Bedienpanels offline in IRIS-Net™ erstellt werden. Nach der Übertragung der gewünschten Einstellungen zum Wand-Bedienpanel ist diese funktionsfähig und das zu steuernde System kann ohne PC bzw. IRIS-Net™ bedient werden.
In den Hilfe-Dateien von IRIS-Net™ finden Sie sämtliche Hinweise für die Konfiguration, Bedienung und Überwachung aller Wand-Bedienpanel-Funktionen. Folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines PWS-Systems in IRIS-Net™.

Abbildung 1.1: PWS-System in IRIS-Net
2 CAN-Bus-Koppler PWS-C
Der CAN-Bus-Koppler PWS-C stellt die Verbindung zwischen den Frontbedieneinheiten (z. B. PWS-4) und dem CAN-Bus her. Hierbei erfasst der CAN-Bus-Koppler einerseits die Betätigung von Schaltelementen auf den angeschlossenen Bedieneinheiten und sendet Informationen über den CAN-Bus an zu steuernde Geräte. Andererseits werden vom CAN-Bus empfangene Informationen auf den Bedieneinheiten angezeigt. Der CAN-Bus-Koppler enthält Anschlüsse für den CAN-Bus und die Spannungsversorgung sowie DIP-Schalter zur Parametrisierung des CAN-Bus-Anschlusses (Baudrate, Bus-Terminierung und CAN-Bus-Adresse). Der CAN-Bus-Koppler PWS-C ist sowohl für Unterputzdosen nach europäischer als auch nach US-Norm geeignet.
Frontseite:

1 Anschluss für Frontbedieneinheit
2 Anschluss für zukünftige Erweiterungen
Rückseite:

1 DIP-Schalter TERM/BAUD zur Einstellung der Baudrate und Terminierung des CAN-Bus (siehe Seite 30)
2 DIP-Schalter ADDRESS zur Einstellung der CAN-Adresse (siehe Seite 33)
3 CAN-Status-LED zur Kontrolle der Kommunikation auf dem CAN-Bus.
4 Anschlussklemme für CAN-Bus und Versorgungsspannung (siehe Seite 34)
Voreinstellungen:
| Parameter Wert | |
| Baudrate PROG-Modus (10 kbaud, über IRIS-NetTM änderbar) | |
| Terminierung aus | |
| CAN-Bus-Adresse 00 | (CAN-Bus off, Stand-alone) |
3 PWS-Frontbedieneinheiten PWS-4/PWS-6
PWS-4 und PWS-6 sind Frontbedieneinheiten des modularen PWS-Systems. Sie sind für den Einbau in eine US Wallbox vorgesehen. Typische Anwendungsmöglichkeiten sind Quellenauswahl, Lautstärkeregelung und Preset-Umschaltung.
Alle Bedien- und Anzeigeelemente der Frontbedieneinheiten sind über IRIS-Net™ frei konfigurierbar. Die Beschriftung ist nach Entfernen der Beschriftungsfeld-Abdeckung zugänglich und kann entsprechend den zugewiesenen Funktionen angepasst werden. Die Frontbedieneinheiten PWS-4 bzw. PWS-6 werden in Kombination mit dem CAN-Bus-Koppler PWS-C verwendet. Maximal ist der gleichzeitige Betrieb von drei Frontbedieneinheiten an einem PWS-C möglich.
3.1 PWS-4
Das PWS-4 besitzt insgesamt 6 Tasten, die oberen vier Tasten besitzen jeweils eine Status-LED. Die beiden unteren Tasten können als Up/Down-Buttons verwendet werden, wobei für den eingestellten Parameter-Zustand eine LED-Kette zur Verfügung steht.
Frontseite:

1 Status-LEDs für Funktionstasten (3)
2 Beschriftungsfeld
3 Frei konfigurierbare Funktionstasten
4 Up/Down-Tasten
5 LED-Kette zur Anzeige eines über die Up/Down-Tasten (4) änderbaren Werts
Rückseite:

1 Anschluss für PWS-C bzw. Eingangsbuchse (IN) zur Verbindung des PWS-4 mit einer vorhergehenden Frontbedieneinheit
2 Ausgangsbuchse (OUT) zur Verbindung des PWS-4 mit einer nachfolgenden Frontbedieneinheit
3 Mechanische Befestigung für PWS-C und Abdeckung
3.2 PWS-6
Das PWS-6 besitzt 6 Tasten mit Status-LED.
Frontseite:

1 Frei konfigurierbare Funktionstasten
2 Beschriftungsfeld
3 Status-LEDs für Funktionstasten (1)
Rückseite:

1 Anschluss für PWS-C bzw. Eingangsbuchse (IN) zur Verbindung des PWS-6 mit einer vorhergehenden Frontbedieneinheit
2 Ausgangsbuchse (OUT) zur Verbindung des PWS-6 mit einer nachfolgenden Frontbedieneinheit
3 Mechanische Befestigung für PWS-C und Abdeckung
3.3 Montage und Konfiguration
Die Frontbedieneinheit PWS-4 bzw. PWS-6 wird mit zwei Schrauben mit dem CAN-Bus-Koppler PWS-C verbunden, siehe hierzu Seite 30. Werden in einem Wand-Bedienpanel mehrere Frontbedieneinheiten verwendet, müssen diese in Reihe geschaltet werden. Zur Verbindung von Frontbedieneinheiten wird stets die Ausgangsbuchse (OUT) der einen Fronteinheit mit der Eingangsbuchse (IN) der benachbarten Fronteinheit verbunden.
HINWEIS:
Die Verbindung gleicher Buchsen (IN mit IN bzw. OUT mit OUT) ist nicht zulässig.
Um Verdrahtungsfehler zu vermeiden sollten ausschließlich die mitgelieferten Verbindungskabel verwendet werden. Folgende Abbildung zeigt die Verbindung von zwei Frontbedieneinheiten eines Wand-Bedienpanels.

Abbildung 3.1: Verbindung von zwei Frontbedieneinheiten eines Wand-Bedienpanels
An den Frontbedieneinheiten muss keinerlei Hardware-Konfiguration vorgenommen werden. Die Zuweisung von Funktionen erfolgt vollständig über IRIS-Net™. Benachbarte Fronteinheiten müssen der Reihe nach (von links nach rechts bzw. von oben nach unten) verbunden und eingebaut werden.
4 Inbetriebnahme
PWS-Wand-Bedienpanels werden unkonfiguriert ausgeliefert. Folgende Abbildung zeigt den gesamten Ablauf der Inbetriebnahme eines PWS-Systems im Überblick. Bitte beachten Sie die Kapitel der verwendeten Geräte und die Online-Hilfe von IRIS-Net™.

flowchart
graph TD
A["CAN-Bus-Koppler mit einer Front-bedlenelheit verschrauben, weitere Frontbedlenelheiten verbinden"] --> B["Auflegen der Anschlussleitungen, Konfiguration der DIP-Schalter (Baudrate, Terminierung, CAN-Adresse)"]
B --> C["Zentrale Steuereinheit und Spannungsversorgung des Wand-Bedlenpanels einschalten"]
C --> D["PC/IRIS-Net mit Steuergerät verbinden"]
D --> E{CAN-Bus laut IRIS-Net in Ordnung?}
E -->|Nein| F["Fehler analysieren und beheben"]
E -->|Ja| G{Alle Geräte am CAN-Bus gefunden?}
G -->|Nein| H["Fehler analysieren und beheben"]
G -->|Ja| I["Konfiguration auf Wand-Bedienpanel übertragen"]
I --> J["Test durchführen: Bedienfunktionen prüfen"]
J --> K["Frontbedieneinheiten beschriften, Abdeckung(en) aufsetzen"]
K --> L["Das PWS-System ist betriebsbereit"]
F --> M["Siehe Kapitel PWS-C, PWS-4 usw."]
H --> N["Siehe IRIS-Net Online-Hilfe"]
G --> O["Wand-Bedienpanel in IRIS-Net konfigurieren"]
O --> P["Konfiguration in IRIS-Net überprüfen („Offline Test“)"]
P --> G
HINWEIS:
Ersatzgeräte werden vom System automatisch erkannt und konfiguriert (siehe Seite 37)
Montage eines Wand-Bedienpanels in eine US Single Gang Wall Box
Für den Einbau des Wand-Bedienpanel wird der PWS-C mittels zweier Schrauben mit einer Frontbedieneinheit des Wand-Bedienpanels verbunden. Weitere Frontbedieneinheiten werden mit den im Lieferumfang enthaltenen Verbindungskabeln verbunden, beachten Sie hierzu die Hinweise in den Kapiteln der verwendeten Frontbedieneinheiten in diesem Dokument.

4.1 Hardware-Konfiguration
Die DIP-Schalter des PWS-C ermöglichen die Einstellung der Baudrate (Seite 30), Terminierung (Seite 32) und der CAN-Adresse (Seite 33). Eine Übersicht der Schalterstellungen im Auslieferzustand finden Sie auf Seite 25.
Baudrate
ACHTUNG: Alle Geräte am CAN-Bus müssen dieselbe Baudrate verwenden.
Bestimmung der geeigneten Baudrate
Die maximal zulässige Baudrate des CAN-Bus ist indirekt proportional zur Buslänge. Wenn das Netzwerk nur eine geringe Ausdehnung hat, sind Baudraten bis zu 500 kbit/s möglich. Bei größeren Ausdehnungen muss die Baudrate herabgesetzt werden (bis zur minimalen Baudrate von 10 kbit/s). Die folgende Tabelle erläutert den Zusammenhang zwischen Baudrate und Buslänge bzw. Netzwerkausdehnung. Buslängen über 1000 Meter sollten grundsätzlich nur mit CAN-Repeatern realisiert werden.
| Baudrate (in kbit/s) Buslänge (in m) | |
| 500 100 | |
| 250 250 | |
| 125 500 | |
| 62,5 1000 | |
| 20 2500 | |
| 10 5000 | |
Tabelle 4.1: Baudrate und Buslänge in CAN-Netzwerken
Einstellung der Baudrate

Zur Einstellung der Baudrate des Bus-Kopplers werden die Kontakte 1, 2 und 3 von DIP-Schalter TERM/BAUD verwendet. Die möglichen Baudraten und zugehörigen Schalterstellungen sind in folgender Tabelle angegeben. Nur in der Schalterstellung PROG-Modus kann die Baudrate des Wand-Bedienpanels über IRIS-Net™ geändert werden, in allen anderen Schalterstellungen bleibt die Baudrate stets auf den gewählten Wert eingestellt.
Der Auslieferzustand ist in der Tabelle durch Schattierung hervorgehoben. Voreingestellt ist im PROG-Modus eine Datenrate von 10 kbit/s.
| DIP-Schalter TERM/BAUD | Datenrate (in kbit/s) | ||
| Kontakt 3 Kontakt 2 Kontakt 1 | |||
| OFF OFF | OFF 10 | ||
| OFF OFF | ON 20 | ||
| OFF ON | OFF 62.5 | ||
| OFF ON | ON 125 | ||
| ON OFF | OFF | 250 | |
| ON OFF | ON | 500 | |
| ON | ON OFF | nicht zulässig | |
| ON | ON | ON | PROG-Modus |
Tabelle 4.2: Einstellung der Baudrate
HINWEIS:
Bei Einstellung einer festen Baudrate ist eine Baudraten-Änderung über IRIS-Net ^™ nicht möglich.
Voreinstellung einer Baudrate im PROG-Modus
Beim Anschluss eines PWS-C an einen bestehenden CAN-Bus kann wie in obenstehender Tabelle angegeben die Baudrate fest eingestellt werden. Soll das PWS-C im PROG-Modus angeschlossen werden, kann die Baudrate mit folgenden Schritten direkt am PWS-C voreingestellt werden.
- Spannungsversorgung des PWS-C aktivieren
- Einstellung der gewünschten Baudrate an DIP-Schalter TERM/BAUD (siehe Seite 31)
- Warten bis die Übernahme der Baudrate durch Erlöschen der CAN-Status-LED signalisiert wird.
HINWEIS:
Wird bei aktivierter Spannungsversorgung die Schalterstellung geändert, leuchtet die CAN-Status-LED für 3 Sekunden auf. Die neue Einstellung wird erst nach Erlöschen der CAN-Status-LED übernommen.
- Einstellung des PROG-Modus an DIP-Schalter TERM/BAUD (siehe Seite 31)
Der PWS-C kann nun mit mit der in Schritt 2 eingestellten Baudrate in Betrieb genommen werden.
Terminierung

Der CAN-Bus muss an beiden Enden mit einem 120 Ω-Abschlusswiderstand terminiert werden. Bei fehlender oder falscher Terminierung können Funktionsstörungen auftreten. Über Kontakt 4 des DIP-Schalters 1 kann der integrierte Abschlusswiderstand des PWS-C aktiviert werden, siehe folgende Tabelle.
Der Auslieferzustand ist in der Tabelle durch Schattierung hervorgehoben.
| DIP-Schalter 1, Kontakt 4 Terminierung | |
| OFF offen | |
| ON | geschlossen (120 Ω) |
Tabelle 4.3: Terminierung des CAN-Bus
Folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines NetMax-Systems, in dem Remote Endstufen und Wand-Bedienpanels über CAN-Bus verbunden sind. Beide Enden des CAN-Busses sind mit Terminatoren abgeschlossen.

flowchart
graph TD
A["ETHERNET"] --> B["N8000"]
B --> C["STATION 1"]
B --> D["STATION 2"]
B --> E["STATION 3"]
B --> F["STATION 4"]
B --> G["STATION 5"]
B --> H["STATION 6"]
B --> I["TO AMP 1"]
I --> J["STATION 1"]
B --> K["N8000"]
K --> L["STATION 1"]
K --> M["STATION 2"]
K --> N["STATION 3"]
K --> O["STATION 4"]
K --> P["STATION 5"]
K --> Q["STATION 6"]
K --> R["TO STATION 1"]
R --> S["STATION 1"]
R --> T["STATION 2"]
R --> U["STATION 3"]
R --> V["STATION 4"]
R --> W["STATION 5"]
R --> X["STATION 6"]
R --> Y["TO STATION 1"]
Y --> Z["STATION 1"]
Y --> AA["STATION 2"]
Y --> AB["STATION 3"]
Y --> AC["STATION 4"]
Y --> AD["STATION 5"]
Y --> AE["STATION 6"]
R --> AF["TO STATION 1"]
AF --> AG["STATION 1"]
AF --> AH["STATION 2"]
AF --> AI["STATION 3"]
AF --> AJ["STATION 4"]
AF --> AK["STATION 5"]
AF --> AL["STATION 6"]
R --> AM["TO STATION 1"]
AM --> AN["STATION 1"]
AM --> AO["STATION 2"]
AM --> AP["STATION 3"]
AM --> AQ["STATION 4"]
AM --> AR["STATION 5"]
AM --> AS["STATION 6"]
R --> AT["TO STATION 1"]
AT --> AU["STATION 1"]
AT --> AV["STATION 2"]
AT --> AW["STATION 3"]
AT --> AX["STATION 4"]
AT --> AY["STATION 5"]
AT --> AZ["STATION 6"]
R --> BA["TO STATION 1"]
BA --> BB["STATION 1"]
BA --> BC["STATION 2"]
BA --> BD["STATION 3"]
BA --> BE["STATION 4"]
BA --> BF["STATION 5"]
BA --> BG["STATION 6"]
R --> BH["TO STATION 1"]
BH --> BI["STATION 1"]
BH --> BJ["STATION 2"]
BH --> BK["STATION 3"]
BH --> BL["STATION 4"]
BH --> BM["STATION 5"]
BH --> BN["STATION 6"]
R --> BO["TO STATION 1"]
BO --> BP["STATION 1"]
BO --> BQ["STATION 2"]
BO --> BR["STATION 3"]
BO --> BS["STATION 4"]
BO --> BT["STATION 5"]
BO --> BU["STATION 6"]
CAN-Adresse
ACHTUNG:
Jede CAN-Adresse darf im System nur einmal vorkommen, da es sonst zu Netzwerk-Konflikten kommt.

Jedes Wand-Bedienpanel benötigt eine eindeutige CAN-Adresse zur Identifikation am CAN-Bus. Es können die Adressen 1 (01 hex) bis 250 (FA hex) verwendet werden. Mit DIP-Schalter ADDRESS des PWS-C (siehe Seite 25) wird die CAN-Adresse als zweistellige Zahl im hexadezimalen Zahlensysteme eingestellt. Eine Tabelle der möglichen CAN-Adressen und zugehörigen DIP-Schalter-Einstellungen finden Sie auf Seite 45.
Im Auslieferzustand ist die CAN-Adresse 0 (00 hex) voreingestellt
HINWEISE:
Zur einfacheren Konfiguration mehrerer Wand-Bedienpanels in einem System sollten diese aufeinander folgende CAN-Adressen erhalten.
Bei Einstellung der CAN-Adresse 0 ist das Wand-Bedienpanel vom CAN-Bus getrennt.
Wird bei aktivierter Spannungsversorgung die Schalterstellung geändert, leuchtet die CAN-Status-LED für 3 Sekunden auf. Die neue Einstellung wird erst nach Erlöschen der CAN-Status-LED übernommen.
4.2 CAN-Status-LED
Folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Anzeigemöglichkeiten der CAN-Status-LED. Die Einträge sind nach fallender Priorität angeordnet, d.h. treten zwei Zustände gleichzeitig auf, wird nur der in der Tabelle weiter oben stehende Zustand signalisiert.
| CAN-Status-LED Bedeutung | |
| Aus Keine Spannungsversorgung | |
| Dauerlicht Update von Firmware/Konfiguration läuft | |
| Dauerlicht für 3 Sekunden Änderung der Stellung von DIP-Schaltern wird übernommen | |
| Blinkt schnell (50 ms ein, 50 ms aus) Find-Funktion aktiv | |
| Aktivierung für 100 ms Daten werden über CAN-Bus gesendet | |
| Blinkt jede Sekunde zweimal für 100 ms auf | Fehlerzustand (Hardwarefehler, Konfigurationsfehler, fehlendes/falsches Bedienteil, keine Verbindung zum CAN-Gerät möglich) |
| Blinkt regelmäßig alle 3 Sekunden für 100 ms auf | CAN-Bus softwaremäßig vom PWS-C abgekoppelt (CAN-Adresse 00 eingestellt) |
| Blinkt regelmäßig jede Sekunde für 100 ms kurz auf | Normalbetrieb, keine Datenübertragung |
Tabelle 4.4: Funktion der CAN-Status-LED
4.3 Anschluss

Der PWS-C besitzt eine 10polige Anschlussklemme für den Anschluss der CAN-Bus-Signalleitungen und Spannungsversorgung. Es können Kabeldurchmesser von 0.5 mm bis 0.8 mm (20 - 24 AWG) verwendet werden. Weiter Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Leitungsspezifikation auf Seite 39.
| Anschluss Bedeutung | |
| Kabelschirm | |
| GND Betriebsspannung (-) / CAN_GND | |
| VCC Betriebsspannung (+) | |
| CAN L CAN_L | |
| CAN H CAN_H | |
HINWEIS:
Die Versorgungsmasse und die CAN-Masse sind nicht galvanisch getrennt. Der Spannungsabfall auf der GND-Leitung darf 5 Volt nicht überschreiten.
Anschluss des CAN-Busses
Ausführliche Richtlinien zur Verdrahtung und Buslänge sind im Abschnitt CAN-Bus-Grundlagen ab Seite 38 zu finden.
Versorgungsspannung
Zur Spannungsversorgung des Wand-Bedienpanels kann eine Gleichspannung im Bereich 9 Volt bis 58 Volt verwendet werden. Werden mehrere Wand-Bedienpanels an einem CAN-Bus betrieben, kann die Spannungsversorgung entweder über ein zentrales Netzteil oder lokal erfolgen. Bei zentraler Spannungsversorgung wird die Versorgungsspannung parallel zum CAN-Bus mitgeführt. Das verwendete Netzteil muss stets für den maximalen Leistungsbedarf der Wand-Bedienpanels ausgelegt sein.
Beispiel zur Leistungsermittlung:
Bei einem Wand-Bedienpanel bestehend aus 1 PWS-C, 1 PWS-4 und 2 PWS-6 ergibt sich die benötigte Gesamtleistung durch einfache Summierung der einzelnen Leistungsaufnahmen (siehe jeweilige Spezifikation), also: 1 * 480 mW + 1 * 175 mW + 2 * 150 mW = 955 mW
Folgende Abbildung zeigt die Verbindung eines Electro-Voice NetMax N8000 System Controller mit zwei Wand-Bedienpanels. Hierbei wird das 24 Volt Netzteil Dynacord NRS 90257 (PART NO. D121789) und die RJ45-Adapterplatine Dynacord NRS 90226 (PART NO. D121678) verwendet. Zur Verbindung der Massen von PWS-C und N8000 muss Jumper 2 auf der NRS 90226 gesetzt sein.

flowchart
graph TD
A["PWS-C"] -->|+5V 3.5V 1.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 0.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 1.5V 24V GND --> NRS_90226
NRS_90226 -->|+24V| NRS_90257
NRS_90226 -->|CAN BUS| NRS_90226
NRS_90226 -->|N8000| NRS_90226
style NRS_90226 fill:#f9f,stroke:#333,stroke-width:2px
style NRS_90226 fill:#ccf,stroke:#333,stroke-width:2px
style NRS_90226 fill:#cfc,stroke:#333,stroke-width:2px
style NRS_90226 fill:#fcc,stroke:#333,stroke-width:2px
| PWS-C NRS 90226 | |
| ± | G |
| GND GND | |
| VCC +24V | |
| CAN L 5 | |
| CAN H 4 | |
4.4 Find-Funktion
Die Find-Funktion erleichtert die Identifikation eines Wand-Bedienpanels bei Verwendung mehrerer (gleichartiger) Wand-Bedienpanels an einem CAN-Bus. Bei aktivierter Find-Funktion blinkt die rückseitige CAN-STATUS-LED auf dem PWS-C (und, falls vorhanden, die LEDs einer in IRIS-Net™ ausgewählten Frontbedieneinheit) wie in der Tabelle auf Seite 34 angegeben. Die LEDs aller anderen Wand-Bedienpanels, deren Find-Funktion nicht aktiviert sind, leuchten währenddessen nicht. Hinweise zur Verwendung der Find-Funktion entnehmen Sie bitte der Dokumentation von IRIS-Net™.
4.5 Diagnosemodus
Zur Abfrage der Hardware-Konfiguration eines PWS-Wand-Bedienpanels kann der Diagnosemodus verwendet werden. Hierdurch ist eine schnelle und komfortable Überprüfung von Parametern wie CAN-Bus-Adresse, Baudrate usw. ohne Ausbau des Wand-Bedienpanels möglich. Im Diagnosemodus wird diejenige Frontbedieneinheit verwendet, die unmittelbar mit dem CAN-Bus-Koppler verbunden ist.
| Taste (von oben nach unten durchnummeriert) | Dargestellter Parameter | Kommentar |
| 1 | CAN-Status-LED und DIP-Schalter-Fehleranzeige | Die oberste LED zeigt die selbe Information wie die CAN-Status-LED am PWS-C an (siehe Seite 34), die zweite LED von oben leuchtet, wenn die DIP-Schalter des PWS-C eine ungültige Einstellung besitzen |
| 2 | CAN-Adresse (nie-derwertiges Digit) | Einstellung der Kontakte 1-4 (LOW) des DIP-Schalters ADDRESS (siehe Seite 33) von oben nach unten |
| 3 | CAN-Adresse (hö-herwertiges Digit) | Einstellung der Kontakte 5-8 (HIGH) des DIP-Schal-ters ADDRESS (siehe Seite 33) von oben nach unten |
| 4 Baudrate | Einstellung der Kontakte 1-3 des DIP-Schalters TERM/BAUD (siehe Seite 30), die Einstellung von Kontakt 4 (Terminierung) wird nicht angezeigt |
Tabelle 4.5: Abfragbare Parameter des Bus-Kopplers im Diagnosemodus
Der Diagnose-Modus kann unter folgenden Bedingungen manuell aufgerufen werden:
- Entweder ist der CAN-Bus außer Betrieb (z.B. wenn die CAN-Adresse 0 eingestellt ist)
- oder in IRIS-Net™ ist die Aktivierung des Diagnose-Modus für das Wand-Bedienpanels freigeschaltet (siehe IRIS-Net™ Online Hilfe).
Ist eine der beiden Voraussetzungen erfüllt, gehen Sie zum Aufruf des Diagnosemodus wie folgt vor:
1. Drücken Sie eine beliebige Taste des Wand-Bedienpanels und halten Sie diese für mindestens 5 Sekunden gedrückt.
Das Erreichen des Diagnosemodus wird durch dreimaliges Aufblitzen aller LED's der Frontbedieneinheit signalisiert. Anschließend leuchten die 4 obersten LEDs entsprechend Zeile „1“ von Tabelle 4.5
2. Verwenden Sie die 4 obersten Tasten dieser Frontbedieneinheit zur Abfrage der gewünschten Parameter.
Die im Diagnosemodus abfragbaren Parameter sind in Tabelle 4.5 aufgeführt
Der Diagnosemodus wird unter folgenden Bedingungen automatisch verlassen:
- Entweder wurde mindestens 15 Sekunden lang keine Taste an der Frontbedieneinheit betätigt
- oder der CAN-Bus ist wieder in Betrieb
- oder die Freischaltung des Diagnose-Modus wurde in IRIS-Net™ deaktiviert.
4.6 Automatische Konfiguration
Wird in einem bestehenden PWS-System ein PWS-C ausgewechselt,
- darf die Firmware-Version des Neugeräts nicht älter als die des zu ersetzenden Geräts sein und
- müssen die Einstellungen der DIP-Schalter ADDRESS und TERM/BAUD von Alt- und Neugerät exakt übereinstimmen.
HINWEIS:
Wurde das Altgerät im PROG-Modus mit einer Baudrate ungleich 10 kbit/s betrieben, muss die werksseitig voreingestellte Baudrate im PROG-Modus des Neugeräts entsprechend eingestellt werden (siehe Seite 32).
Sind diese beiden Bedingungen erfüllt wird das Wand-Bedienpanel automatisch vom zu steuernden CAN-Bus-Master konfiguriert und in Betrieb genommen.
4.7 Firmware-Update
Das Firmware-Update eines Wand-Bedienpanels erfolgt über IRIS-Net™, die aktuelle Firmware-Version ist im Lieferumfang von IRIS-Net™ enthalten. Falls während des Update-Vorgangs ein Fehler (z. B. ein Ausfall der Versorgungsspannung) auftritt, kann der gesamte Vorgang einfach wiederholt werden. Einzelheiten über den Update-Vorgang entnehmen Sie bitte der IRIS-Net™ Online Hilfe.
5 CAN-Bus-Grundlagen
Der CAN-Bus verwendet als Netzwerktopologie die so genannte „Bus- oder Linien-Topologie“. Das heißt, alle Teilnehmer sind an einer einzigen Zweidrahtleitung (Twisted-Pair-Kabel, geschirmt oder ungeschirmt) angeschlossen, wobei die Verkabelung von einem Busteilnehmer zum nächsten verlaufen muss. Jedes Gerät kann hierbei uneingeschränkt mit jedem anderen Gerät kommunizieren. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob der Busteilnehmer eine Endstufe, ein N8000 oder ein UCC1 USB-CAN Converter ist. Somit kann der N8000 an beliebiger Stelle am CAN-Bus betrieben werden. Insgesamt können bis zu 100 Geräte an einem CAN-Bus angeschlossen werden.
Der CAN-Bus muss an beiden Enden mit einem 120 Ω–Abschlusswiderstand terminiert werden. Bei fehlender oder falscher Terminierung können Funktionsstörungen auftreten, da ein Signal auf einem Bus an beiden Bus-Enden reflektiert wird. Durch Überlagerung der Reflexionen mit dem ursprünglichen Signal wird dieses verzerrt, was zu Datenverlusten führen kann. Zur Verhinderung oder Minimierung von Reflexionen an den Bus-Ende werden daher Terminatoren verwendet, um die Energie des Signals dort zu "absorbieren".
Da die CAN-Schnittstelle in vielen EVI Audio Geräten galvanisch getrennt von den übrigen Schaltungsteilen aufgebaut ist, wird auch eine gemeinsame Masseleitung (CAN_GND) in der Netzwerkverkabelung mitgeführt (siehe folgende Abbildung). Damit ist sichergestellt, dass alle CAN-Schnittstellen im Netzwerk auf einem gemeinsamen Potential liegen.

flowchart
graph TD
A["CAN DEVICE 1"] --> B["BUS TERMINATION 120 Ω"]
C["CAN DEVICE 2"] --> D["BUS TERMINATION 120 Ω"]
E["CAN DEVICE n"] --> F["BUS TERMINATION 120 Ω"]
B --> G["CAN_GND"]
D --> H["CAN_L"]
F --> I["CAN_H"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
CAN Bus mit Linien-Topologie
Durch einen CAN-Bus-Repeater kann eine Verbindung zwischen zwei unabhängigen und in sich abgeschlossenen CAN-Bus-Systemen hergestellt werden. Hierdurch lassen sich folgende Ziele erreichen:
- Erhöhung der maximalen Teilnehmerzahl am CAN-Bus
An einem einzelnen CAN-Bus können maximal 100 Geräte angeschlossen sein, durch die Verbindung mehrerer CAN-Bus-Systeme durch CAN-Bus-Repeater lässt sich diese Zahl auf bis zu 250 erhöhen. Die Beschränkung auf genau 250 Geräte folgt aus dem verwendeten Adressierungsschema des CAN-Busses, dieses erlaubt die Vergabe von höchstens 250 unterschiedlichen CAN-Geräteadressen.
- Verbesserung der Signalqualität auf dem CAN-BUS
Bei CAN-Bus-Systemen, deren Bus-Länge 1000 Meter überschreitet, sollte ein CAN-Bus-Repeater verwendet werden. Der CAN-Bus-Repeater führt eine Aufbereitung und Verstärkung der Bussignale durch. Die dabei auftretende interne Laufzeit des Repeaters von ca. 150 ns entspricht einer Verkürzung der max. Buslänge um ca. 45 Meter.
• Bildung alternativer Netztopologien
Durch die Verwendung von einem oder mehreren Repeatern ist neben der oben dargestellten Bus-Topologie auch der Aufbau anderer Netztopologien möglich.
Leitungsspezifikation
Gemäß dem ISO 11898-2 Standard sollten für den CAN-Bus als Datenübertragungskabel vorzugsweise Twisted-Pair-Leitungen, geschirmt oder ungeschirmt, mit einem Wellenwiderstand von 120 Ω zum Einsatz kommen. Als Leitungsabschluss muss an beiden Enden ein Abschlusswiderstand von 120 Ω vorgesehen werden. Die maximale Buslänge ist abhängig von der Datenübertragungsrate, von der Art des Datenübertragungskabels sowie von der Anzahl der Bus-Teilnehmer. Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Zusammenhänge für CAN-Netzwerke mit bis zu 64 Teilnehmern.
| Buslänge (in m) | Datenübertragungskabel | Abschlusswiderstand (in Ω) | Max. Datenübertragungsrate | |
| Widerstandsbelag (in mΩ/m) | Kabelquerschnitt | |||
| 0...40 < 70 | 0,25...0,34 mm2 | AWG23, AWG22 | 124 1000 kbit/s bei 40 m | |
| 40...300 < 60 | 0,34...0,6 mm2 | AWG22, AWG20 | 127 500 kbit/s bei 100 m | |
| 300 ... 600 < 40 | 0,5...0,6 mm2 | AWG 20 | 150...300* 100 kbit/s bei 500 m | |
| 600...1000 < 26 | 0,75...0,8 mm2 | AWG 18 | 150...300* 62,5 kbit/s bei 1000 m | |
* Bei langen Leitungen und vielen Geräten am CAN-Bus werden hochohmgigere Abschlusswiderstande als die spezifizierten 120 Ω empfohlen, um die ohmsche Last für die Schnittstellentreiber und damit den Spannungsabfall von einem zum anderen Leitungsende zu verringern.
Die nächste Tabelle dient zur ersten Abschätzung des erforderlichen Kabelquerschnitts für unterschiedliche Buslängen und verschiedene Anzahl der Bus-Teilnehmer.
| Buslänge (in m) | Anzahl der Geräte am CAN-Bus | ||
| 32 | 64 | 100 | |
| 100 | 0,25 mm^2 bzw. AWG24 | 0,34 mm^2 bzw. AWG22 | 0,34 mm^2 bzw. AWG22 |
| 250 | 0,34 mm^2 bzw. AWG22 | 0,5 mm^2 bzw. AWG20 | 0,5 mm^2 bzw. AWG20 |
| 500 | 0,75 mm^2 bzw. AWG18 | 0,75 mm^2 bzw. AWG18 | 1,0 mm^2 bzw. AWG17 |
Wenn ein Teilnehmer nicht direkt am CAN-Bus angeschlossen werden kann, muss eine Stichleitung (Abzweigleitung) verwendet werden. Da an einem CAN-Bus immer genau zwei Abschlusswiderstände vorhanden sein müssen, kann eine Stichleitung nicht terminiert sein. Dadurch entstehen wiederum Reflexionen, die den übrigen Bus beeinträchtigen. Zur Begrenzung dieser Reflexionen sollten diese Stichleitungen bei Datenübertragungsraten bis zu 125 kbit/s eine Einzellänge von max. 2 Meter und bei höheren Bitraten von max. 0,3 Meter nicht überschreiten. Die Gesamtlänge aller Abzweigleitungen sollte 30 Meter nicht übersteigen.
Grundsätzlich gilt:
- Für die Rack-Verdrahtung können handelsübliche RJ-45 Patchkabel mit 100 Ω Wellenwiderstand verwendet werden (AWG 24 / AWG 26), wenn es sich nur um kurze Strecken handelt (bis zu 10 Meter).
- Für die Verdrahtung der Racks untereinander und in der Gebäudeinstallation sind unbedingt die oben genannten Richtlinien für die Netzwerkverkabelung einzuhalten.
6 Specification
PWS-C
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir / We EVI AUDIO GmbH
Hirschberger Ring 45
D-94315
Straubing
Germany
erklären in alleiniger Verantwortung, daß das Produkt:
auf das sich diese Erklärung bezieht, mit der/den folgenden Norm(en) oder normativen Dokument(en) übereinstimmt:
Technische Vorschriften: EN 55022:1998
Ort und Datum der Ausstellung
Rechtsverbindliche Unterschrift (Name in Druckschrift)
des VERANTWORTLICHEN