D870T - Mikroskop Levenhuk - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Trinokulares Biologisches Mikroskop |
| Marke | Levenhuk |
| Modell | D870T |
| Vergrößerungsbereich | 40x - 1000x (mit 10x Okularen und 4x-100x Objektiven) |
| Kopf | Trinokular, geneigt 30°, drehbar 360°, Augenabstand 55-75 mm, Dioptrienausgleich ±5 |
| Okulare | WF10x/18, 2 Stk. |
| Objektive | Planachromatisch: 4x/0.1, 10x/0.25, 40x/0.65 (federnd), 100x/1.25 (federnd, Ölimmersion) |
| Revolverkopf | 4-fach, parfokal |
| Objekttisch | 140 mm x 155 mm, koaxiale Steuerung, 70 mm Verfahrweg, 0,1 mm Teilung, mit Präparatehalter |
| Kondensor | Abbe N.A. 1.25, Irisblende (2-30 mm), Zahnstange und Ritzel, 20 mm Bereich |
| Fokussiersystem | Koaxial Grob- und Feinfokussierung (0,002 mm Teilung), 25 mm Bereich, Spannungseinstellung |
| Beleuchtung | 6V/20W Halogen, Helligkeit einstellbar, Kollektorlinse |
| Integrierte Kamera | 8 MP C800 NG Digitalkamera, max. Auflösung 3264x2448, USB 2.0, inkl. Software |
| Stromversorgung | Netzstrom (Spannung gemäß regionaler Spezifikation) |
| Garantie | Internationale lebenslange Garantie (Optik), 6 Monate (Zubehör) |
| Sicherheitsmerkmale | Niemals direkt in die Sonne schauen; ordnungsgemäß bewertetes Netzteil verwenden; brennbare Materialien vermeiden |
| Wartung | Optik mit Pinsel und Tuch sauber halten; an trockenem Ort lagern; Staubschutz verwenden |
Häufig gestellte Fragen - D870T Levenhuk
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BEDIENUNGSANLEITUNG D870T Levenhuk
Mit Vergnügen näher dran!
Radość przybliżania
4 Verriegelungsschraube
5 Objektivlinse
6 Stativarm
7 Probenhalter
8 Objektisch
9 Abbe-Kondensator
0 Gleichachsiger Objekttischtrieb
1 Irisblende
2 Feinfokussierknopf
3 Grobfokussierknopf
4 Kondensator-Vertikalbewegungsregler
5 Fokusspannungsring
6 Objekttisch-Verriegelungsknopf
7 Sammellinse
8 Sockel
9 Stromschalter
0 Helligkeitsregler
1 Gummifüße
2 Lampenfachschraube
1 Окуляр
Niemals mit dem Instrument oder mit ungeschützten Augen direkt in die Sonne blicken. ERBLINDUNGSGEFAHR!
Allgemeine Informationen
Diese Mikroskope sind Hochpräzisionsinstrumente, die bei klinischen Studien und in der universitären Forschung, in Laboratorien und Krankenhäusern, Technologiezentren und Forschungsinstituten eingesetzt werden können. Auch bei medizinischen Studien in der Biologie, Bakteriologie, Zytologie und Pharmakologie bieten sie gute Leistungen. Die Modelle Levenhuk 850B und 870T können mit Ergänzungszubehör zur Mikrofotografie benutzt werden. Im Lieferumfang des Levenhuk D870T befindet sich bereits eine digitale Okularkamera, mit der Sie Proben auf einem PC-Monitor betrachten und Bilder auf der Festplatte abspeichern können.
Diese Bedienungseinleitung enthält detaillierte Informationen über Konstruktion und Funktionsweise Ihres neuen Mikroskops und einen Abschnitt über Problembehebung, Pflege und Wartung. Lesen Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung, bevor Sie das Mikroskop erstmalig einsetzen. Die Einhaltung der folgenden Anweisungen bietet die Gewähr für eine größtmögliche Lebensdauer Ihres Mikroskops:
- Dieses Instrument wurde für die Beobachtung unterschiedlicher biologischer Proben bei hohen Vergrößerungsstärken konstruiert. Es sollte für keine anderen Zwecke benutzt werden.
- Nehmen Sie das Mikroskop nicht eigenmächtig auseinander, da das komplizierte optische System in seinem Inneren leicht Schaden nehmen kann. Falls der Abschnitt über Problembehebung dieser Anleitung keine Lösung für Ihr Problem enthält, wenden Sie sich an das nächstliegende Levenhuk-Servicezentrum.
• Trennen Sie das Mikroskop immer vom Strom, bevor Sie den Sockel öffnen oder die Beleuchtungslampe austauschen. - Lassen Sie sowohl Glühlampen als auch Halogenlampen zunächst abkühlen, bevor Sie sie auswechseln, und ersetzen Sie sie stets durch Lampen desselben Typs. Setzen Sie das Mikroskop nach Möglichkeit nicht in der Nähe brennbarer Materialien oder Substanzen (Benzen, Papier, Karton, Plastik usw.) ein, da sich der Sockel bei der Verwendung erhitzen kann und dies bei Anwesenheit brennbarer Stoffen ein Brandrisiko darstellt.
- Verwenden Sie stets eine Stromquelle mit der in den technischen Angaben zu Ihrem Mikroskop spezifizierten Spannung. Wird das Instrument an eine Steckdose mit abweichender Spannung angeschlossen, ist mit Beschädigung der elektrischen Schaltkreise des Mikroskops, Durchbrennen der Lampe und Kurzschlüssen zu rechnen.
- Berühren Sie die Optik des Mikroskops nie mit den Fingern. Fingerabdrücke und Schmierer reduzieren die Bildqualität erheblich.
- Die Mikroskope arbeiten am besten unter folgenden Bedingungen: Zimmertemperatur zwischen 0 °C und 40 °C, relative Luftfeuchtigkeit max. 85 %. Hohe Temperaturen und Feuchtigkeit können zu einem Beschlagen der Linsen von innen führen und dadurch das optische System beschädigen.
- Mikroskope sind sehr empfindliche Instrumente. Behandeln Sie das Mikroskop sorgsam. Selbst kleinste Stöße können Schäden verursachen.
Funktionsweise
Das von einer Lampe ausgesendete Licht durchläuft den Kondensator und fällt auf eine Probe. Das Bild wird von der Objektivlinse vergrößert, vom Prisma gebrochen und dann erneut vom Okular vergrößert.
Gesamte Vergrößerung = (Vergrößerung der Objektivlinse) · (Vergrößerung des Okulars).
Im Lieferumfang dieser Mikroskope befinden sich zwei Weitfeldokulare WF10x:
| Vergrößerung | 10 |
| Sichtfeld | 18 mm |
| Arbeitsabstand | 24,95 mm |
![graph TD A["Okular"] --> B["Prisma"] B --> C["Objektivlinse"] C --> D["Objektträger mit Probe"] D --> E["Kondensator"] E --> F["Lampe"]](/content/2026/05/766344/images/341b380239c313db0d26fd0f7283ffb6e64051354c618490a8f4476508311aca.jpg)
Objektivlinsen
Planachromatische Objektive: 10x, 40x (mit Feder) und 100x (mit Feder, Ölimmersion). Bei Verwendung der 100x-Objektivlinse müssen Linse und Deckglas der beobachteten Probe mit einem transparenten Öl mit hohem Brechungsindex immergiert werden. Das Öl verdrängt die Luft und erhöht dadurch die Bildqualität. Falls Luftblasen zurückbleiben, müssen Sie ggf. den Objektivrevolver einmal drehen oder mehr Immersionsöl zugeben. Wischen Sie nach jeder Beobachtung mit hoher Vergrößerung die Objektivlinse und das Deckglas sauber. Andernfalls trocknet das Öl an, was die Bildqualität bei späteren Beobachtungen reduziert.
| Planachromatische Objektive | 4X | 10X | 40X | 100X |
| Vergrößerung | 4 | 10 | 40 | 100 |
| Blende | 0,10 mm | 0,25 mm | 0,65 mm | 1,25 mm |
| Arbeitsabstand | 36,9 mm | 7,116 mm | 0,632 mm | 0,158 mm |
| Bemerkungen | mit Feder | mit Feder, Ölimmersion |
Binokularkopf
Der Binokularkopf (Levenhuk 850B) bzw. Trinokularkopf (Levenhuk 870T, D870T) dieser Mikroskope kann um 30° geneigt und um 360° gedreht werden. Der Augenabstand kann zwischen 55 und 75 mm angepasst werden; der Dioptrien-Einstellbereich reicht an beiden Okularen von +5 bis -5 Dioptrien.
Objektivrevolver
Der moderne Objektivrevolver lässt sich leichtgängig drehen und rastet einfach bei der gewünschten Objektivlinse ein. Die parfokalen Objektivlinsen dieser Mikroskope ermöglichen ein einfaches Wechseln von einer Vergrößerung zur nächsten, ohne dass das Bild jedes Mal neu fokussiert werden muss.
Objekttisch
Die Mikroskope sind mit einem 140 mm x 155 mm großen Objektisch mit gleichachsiger Regelung ausgestattet. Drücken Sie auf den Objektklammerarm und platzieren Sie einen Objektträger mit einer Probe auf dem Objektisch. Geben Sie den Arm frei. Der Objektträger wird sicher fixiert. Sie können den Objektisch mit der gleichachsigen Regelung unterhalb des Objektisch horizontal bewegen. Er bewegt sich in 0,1-mm-Schritten in einem Bereich von 70 mm.
Abbe-Kondensator
Die numerische Apertur (N.A.) dieses hochwertigen Kondensators beträgt 1,25. Seine Position kann ohne Werkzeugeinsatz durch Drehen der Verriegelungsschrauben angepasst werden:
- Objektivrevolver drehen, bis entweder eine 4x-Objektivlinse oder eine 10x-Objektivlinse einrastet.
- Irisblende drehen, um ihren Durchmesser zu verringern.
- Kondensator absenken, bis das Blendenbild mehr oder weniger scharf ist.
- Bild durch Anziehen oder Lockern der Verriegelungsschrauben scharfstellen.
Der Kondensator wurde werkseitig an der Objektivlinse ausgerichtet. Ohne diese Ausrichtung ist das Sichtfeld sehr unregelmäßig; einige Teile sind sehr hell und andere sehr dunkel. Der Kondensator lässt sich mit dem Zahnstangentrieb innerhalb eines Bereichs von 20 mm nach oben und unten bewegen. Im Allgemeinen muss der Kondensator bei Verwendung starker Objektivlinsen (40x, 100x) angehoben und bei Verwendung schwacher Objektivlinsen (4x, 10x) abgesenkt werden. Die höchste Position des Kondensators ist 0,2 mm vom Objekttisch entfernt und kann nicht verändert werden.
Bei mangelhafter Ausrichtung von Kondensator und Objektivlinse führen Sie folgende Schritte aus:
- Mutter an Verriegelungsschraube lösen.
- Objektträger mit Probe auf Objekttisch platzieren.
- Kondensator in höchste Stellung anheben.
- Verriegelungsschraube anziehen, bis der Kondensator die Unterseite des Objekttisches berührt.
- Mutter an Verriegelungsschraube wieder anziehen.
Durch Drehen der Irisblende können Sie den Irisblendendurchmesser in einem Bereich von 2 bis 30 mm an die numerische Apertur der eingesetzten Objektivlinse anpassen. Das beobachtete Bild wird hell und scharf, wenn der Blendendurchmesser ca. 70 bis 80 % der numerischen Apertur der Objektivlinse beträgt. Nehmen Sie eines der Okulare ab und schauen Sie durch den Tubus. Sie sehen die Irisblende. Durch Verwendung eines Farbfilters mit der Blende erzielen Sie zusätzlichen Kontrast und Detailreichtum. Filter sind in blau, grün und gelb erhältlich
Fokussiersystem
Das Grob- und das Feinfokussiersystem werden mit einem Zahnstangentrieb gesteuert. Die gleichachsige Konstruktion des Fokussiersystems erlaubt ein problemloses Anpassen von Grob- und Feinfokus. Das Feinfokussiersystem nimmt innerhalb eines Bereichs von 25 mm Anpassungen in Schritten von 0,002 mm vor. Verwenden Sie den Grobfokussierknopf, um den Objektisch schnell anzuheben oder abzusenken, und stellen Sie dann das Bild mit dem Feinfokussierknopf scharf.
Nachdem Sie den Objekttisch in die gewünschte Position bewegt haben, können Sie ihn mit der Objekttisch-Verriegelungsschraube arretieren. Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn, um den Objekttisch in seiner aktuellen Position zu arretieren. Er verbleibt in dieser Position, bis Sie die Verriegelungsschraube wieder lösen. Bei Beobachtung einer großen und schweren Probe müssen Sie ggf. die Spannung des Grobfokussierknopfes erhöhen. Drehen Sie dazu den Fokusspannungsring am Fokussierknopf, und der Objekttisch wird auch bei schweren Proben langsam und gleichmäßig abgesenkt.
Beleuchtung
Im Allgemeinen kommt im Beleuchtungssystem eines Mikroskops eine 6-V-/20-W-Halogenlampe zum Einsatz. Verwenden Sie den Helligkeitsregler, um die beobachtete Probe optimal auszuleuchten. Bei schwachen Objektivlinsen darf die Beleuchtung nicht zu hell sein, und umgekehrt.
Achten Sie beim Lampenwechsel darauf, die neue Lampe an der optischen Achse auszurichten. Andernfalls leidet die Bildqualität deutlich.
Zum Wechseln der Lampe lösen Sie die Schraube auf der Unterseite des Sockels, nehmen die Abdeckung ab und ersetzen die Lampe.
Montage
Packen Sie das neue Mikroskop mit großer Sorgfalt aus. Überprüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit. Einige Teile wurden möglicherweise für den Versand demontiert, daher müssen Sie sie montieren, bevor Sie Beobachtungen mit dem Mikroskop durchführen können.
- Montieren Sie den Binokularkopf. Lösen Sie die Verriegelungsschraube und nehmen Sie die Plastikabdeckung des Stativarms ab. Nehmen Sie die Plastikabdeckung des Binokularkopfes ab. Befestigen Sie den Binokularkopf am Stativarm und arretieren Sie ihn mit einer Verriegelungsschraube. Versuchen Sie nicht, die anderen beiden Schrauben am Stativarm zu lösen!
- Montieren Sie die Objektivlinsen. Normalerweise werden die Objektivlinsen werkseitig montiert; bei einigen Modellen werden sie allerdings separat ausgeliefert. Nehmen Sie zunächst die Staubschutzkappe vom Revolver ab und entnehmen
- Sie die Objektivlinsen aus ihrer Verpackung. Bringen Sie die Objektivlinsen in aufsteigender Reihenfolge (von der niedrigsten zur größten Vergrößerung) am Objektivrevolver an.
- Montieren Sie die Okulare. Nehmen Sie die Staubschutzkappe vom Tubus ab und bringen Sie die Okulare an.
Arbeiten mit dem Mikroskop
- Wählen Sie einen Aufstellungsort, an dem das Objekt keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Halten Sie größtmöglichen Abstand zu Fenstern und richten Sie die Okulare nicht auf Fenster. Direkter Einfall von Sonnenlicht kann die Optik beschädigen und den Bildkontrast verringern.
- Platzieren Sie einen Objektträger mit einer Probe auf dem Objekttisch und fixieren Sie ihn. Vergewissern Sie sich davon, dass das Deckglas nach oben weist; andernfalls kann es zu Problemen beim Fokussieren bei höheren Vergrößerungen (40x oder 100x) kommen.
- Verwenden Sie eine schwache Objektivlinse (4x oder 10x) und schalten Sie die Beleuchtung ein.
- Richten Sie den Objektträger mit dem gleichachsigen Objekttischtrieb so aus, dass die Probe über der Kondensatorlinse zentriert ist.
Stellen Sie das Bild mit dem Grobfokussierknopf scharf. Fokussieren Sie zunächst bei geringer Vergrößerung. Die Fokussierung gelingt hier einfacher, und wenn Sie anschließend eine starke Objektivlinse wählen, müssen Sie die Scharfstellung nur noch mit dem Feinfokussierknopf nachjustieren. - Nachdem das Bild nun scharfgestellt ist, drehen Sie den Objektivrevolver auf eine leistungsstarke Objektivlinse. Da das Mikroskop über parfokale Linsen verfügt, müssen Sie den Fokus anschließend nur noch mit dem Feinfokussierknopf nachjustieren. Die 4x- und 10x-Objektivlinsen können aufgrund eingebauter Sicherungen die Oberfläche des Objektträgers nicht berühren. Die 40x- und 100x-Linsen können zwar bis zum Objektträger gelangen, ihre Federkonstruktion sorgt jedoch dafür, dass sie ihn nicht zerbrechen.
- Falls die Fokussierung nicht gelingt, überprüfen Sie den Durchmesser der Irisblende und passen Sie ihn an die numerische Apertur der eingesetzten Objektivlinse an.
Problembehebung
In diesem Abschnitt finden Sie mögliche Lösungen für Probleme, die an Ihrem Instrument während seiner Nutzungsdauer auftreten können. Falls keine dieser Lösungen hilft, wenden Sie sich an das nächstliegende Servicezentrum. Nehmen Sie das Mikroskop nicht eigenmächtig auseinander, da dies zum Erlöschen Ihrer Garantie führt und irreversible Schäden an dem empfindlichen optischen System des Instruments entstehen können.
Probleme mit dem Mikroskop:
| Problem | Ursachen | Lösung |
| Scharfstellen gelingt nicht | Objektisch zu niedrig | Objektisch mit Grobfokussierknopf anheben |
| Objektivlinse beschädigt häufig Objektträger | Objektisch zu hoch | Objektisch mit Feinfokussierknopf absenken |
| Scharfstellen gelingt nicht bei Verwendung starker Objektivlinsen | Objektträger verkehrt herum eingelegt oder Deckglas zu dick | Objektträger korrekt einlegen oder Standard-Deckglas (Dicke: 0,17 mm) wählen |
| Objektivlinsen kratzen beim Drehen des Objektivrevolvers über die Oberfläche | Deckglas zu dick | Standard-Deckglas wählen (Dicke: 0,17 mm) |
| Objektträger lässt sich nicht leichtgängig bewegen | Objektklammern nicht verriegelt | Objektklammern manuell verriegeln |
| Eingeschränkte Sicht mit beiden Augen | Falscher Augenabstand | Augenabstand anpassen |
| Falsche Dioptrieneinstellung | Dioptrieneinstellungen nachjustieren | |
| Unzureichende Helligkeit | Beleuchtungsquelle prüfen und Helligkeit anpassen |
Probleme mit dem optischen System:
| Problem | Ursachen | Lösung |
| Sichtfeld eingeschränkt oder nicht vollständig ausgeleuchtet | Objektivlinse nicht eingerastet | Objektivrevolver drehen bis gewünschte Objektivlinse einrastet |
| Nicht an optischer Achse ausgerichtet | Beleuchtungslampe nachjustieren | |
| Objektivlinsenoptik verschmutzt/verstaubt | Objektivlinse reinigen | |
| Staubflecken im Sichtfeld | Objektivlinsenoptik verstaubt/verschmutzt | Objektivlinse reinigen |
| Objektträgeroberfläche verstaubt/verschmutzt | Objektträger reinigen | |
| Kondensatorlinse zu tief | Kondensatorlinse anheben | |
| Schlechte Bildqualität: geringer Kontrast, verschwommene Details usw. | Probe nicht mit Deckglas abgedeckt | Deckglas auf Probe legen |
| Deckglas zu dick oder zu dünn | tandard-Deckglas wählen (Dicke: 0,17 mm) | |
| Objektträger falsch herum eingelegt | Objektträger richtig einlegen | |
| Obere Linse der Objektivlinse verschmutzt | Linse reinigen | |
| Objektivlinsenoptik verschmutzt | Objektivlinse reinigen | |
| Kein Immersionsöl bei Arbeit bei hohen Auflösungen | Immersionsöl zugeben | |
| Luftblasen im Immersionsöl | Objektivrevolver drehen oder mehr Öl zugeben | |
| Niedriger Brechungsindex des eingesetzten Immersionsöls | Erforderliches Immersionsöl mit hohem Brechungsindex verwenden | |
| Prismaoberfläche verschmutzt | Prisma reinigen | |
| Öffnungsdurchmesser der Irisblende zu groß oder zu klein | Durchmesser anpassen | |
| Objektivlinse nicht an optischer Achse ausgerichtet | Kondensatorlinse anheben Kondensatorlinse justieren | |
| Eine Seite des Sichtfelds ist dunkler als die andere | Objektträger nicht auf Objekttisch fixiert | Objektivrevolver drehen bis Objektivlinse einrastet |
| Objektivlinse nicht an optischer Achse ausgerichtet | Objektträger mit Objektklammern fixieren | |
| Sichtfeld verschiebt sich während der Beobachtung | Objektträger nicht auf Objekttisch fixiert | Objektivrevolver drehen bis Objektivlinse einrastet |
| Objektivlinse nicht an optischer Achse ausgerichtet | Blauffilter verwenden | |
| Beobachtetes Bild ist gelb | Kein Blaufilter | Blaufilter verwenden |
| Sichtfeld zu dunkel | Irisblendendurchmesser zu gering | Durchmesser anpassen |
| Kondensatorlinse zu tief | Kondensatorlinse anheben | |
| Objektivlinsenoptik verschmutzt | Objektivlinse reinigen |
Probleme mit elektrischen Teilen:
| Problem | Ursachen | Lösung |
| Beleuchtung ist eingeschaltet, aber arbeitet nicht | Stromkabel nicht eingesteckt | Stromkabel überprüfen |
| Keine Lampe installiert | Lampe installieren | |
| Sicherung durchgebrannt | Lampe oder Sicherung wechseln | |
| Lampe brennt schnell | Falsche Lampe | Standardlampe verwenden |
| Beleuchtung zu dunkel | Falsche Lampe | Standardlampe verwenden |
| Spannung zu gering | Stromquelle mit geeigneter Spannung verwenden | |
| Lampe blinkt, unstetige Helligkeit | Stromstöße | Stromversorgung mit USV stabilisieren |
| Glühfaden steht kurz vor dem Durchbrennen | Lampe wechseln | |
| Stromkabel nicht korrekt eingesteckt | Stromkabel überprüfen |
Pflege und Wartung
- Packen Sie das Mikroskop sehr sorgfältig aus. Lassen Sie keine Teile fallen.
- Alle optischen Komponenten sind werkseitig kalibriert. Nehmen Sie sie nicht eigenmächtig auseinander.
- Bei dem Binokularkopf und dem Fokussiersystem handelt es sich um hochpräzise Bauteile, die nicht auseinandergenommen werden dürfen. Bei Problemen mit einem dieser Bauteile wenden Sie sich an das nächstliegende Levenhuk-Servicezentrum.
- Schützen Sie alle mechanischen Bauteile vor Staub. Schmieren Sie alle Triebe regelmäßig. Halten Sie alle optischen Bauteile sauber.
- Lagern Sie das Mikroskop an einem sauberen, trockenen Ort. Setzen Sie nach jeder Beobachtung die Staubabdeckung wieder auf und trennen Sie das Instrument vom Netzstrom.
Okular-Digitalkamera
Zum Lieferumfang des Levenhuk D870T gehört eine 8-Megapixel-Digitalkamera des Typs C800 NG.
Die Kamera erlaubt die detailreiche Beobachtung von Proben in Echtfarbe auf einem PC-Monitor. Die erhaltenen Bilder können auf der Festplatte abgelegt werden.
Die zum Anzeigen und Bearbeiten der Bilder notwendige Software ist im Lieferumfang enthalten. Sie unterstützt u. a. folgende Dateiformate: *.bmp, *.jpg, *.jpeg, *.png, *.tif, *.tiff, *.gif, *.psd, *.ico, *.emf, *.wmf.
Schließen Sie die Kamera per USB-Kabel an den PC an. Das USB-Kabel dient gleichzeitig als Ladekabel, Sie müssen die Kamera also nicht an eine Stromquelle anschließen. Kompatible Betriebssysteme: C800 NG - Windows XP/Vista/7/8.
| Kameramodell | C800 NG |
| Max. Auflösung (für Standbilder) | 3264x2448 |
| Megapixel | 8.0 |
| Sensor | 1/2.2° CMOS |
| Abmessungen (max. Durchmesser der Zylindereinheit), mm | 50 |
| Pixelgröße | 1.67μm x 1.67μm |
| Empfindlichkeit, V/lxs bei 550 nm | 0.31 |
| Befestigungsort | Okulartubus (ersetzt das Okular) |
| Bildformat | BMP, TIFF, JPG, PICT, SFTL etc. |
| Sichtfeld-Durchmesser | 18 mm |
| Spektralbereich | 400 nm - 650 nm |
| Belichtung | ERS |
| Weißabgleich | automatisch/manuell |
| Belichtungssteuerung | automatisch/manuell |
| Bildsteuerung | Bildgröße, Helligkeit, Belichtungssteuerung |
| Schnittstelle | USB 2.0, 480 Mb/s |
| Systemanforderungen | Windows XP/Vista/7/8; USB-Schnittstelle |
| Software | Bildbetrachtungs- und -bearbeitungssoftware |
| Gehäuse | Schwarz lackierter Metallzylinder |
| Stromquelle | USB-2.0-Kabel |
| Temperaturbereich | -30 bis 70 °C |
Das Bild auf dem PC-Monitor ist bei Verwendung einer schwachen Objektivlinse (4x, 10x) in der Regel zu hell. In diesem Falle können Sie:
• die Helligkeit der Beleuchtung reduzieren
• den Durchmesser der Irisblende verringern oder
• die Abbe-Kondensatorlinse absenken
Bei Verwendung einer starken Objektivlinse (40x, 100x) ist das Bild auf dem PC-Monitor möglicherweise zu dunkel. In diesem Falle können Sie:
• die Helligkeit der Beleuchtung steigern
- den Durchmesser der Irisblende vergrößern oder
• die Abbe-Kondensatorlinse anheben
Pflegehinweise
Verwenden Sie das Mikroskop und die Kamera nie, um sich eine helle Lichtquelle oder eine Laserlichtquelle anzusehen - ERBLINDUNGSGEFAHR!
Versuchen Sie nie, das Mikroskop und die Kamera selbstständig auseinander zu bauen.
Schützen Sie das Mikroskop und die Kamera vor Nässe, verwenden Sie sie nicht im Regen.
Schützen Sie das Mikroskop und die Kamera vor mechanischen Einwirkungen und Überlastungen, die von anderen Gegenständen ausgehen können.
Wenden Sie keine übermäßige Kraft auf die Feststellschrauben und Fixierungsschrauben an.
Mikroskop und Kamera fern von aggressiven Mitteln, Wärmequellen, eingeschalteten Glühlampen und offenem Feuer aufbewahren.
Bei Verschmutzung der optischen Oberflächen zuerst den Staub wegblasen oder mit weichem Pinsel entfernen, sodann ein weiches sauberes Tuch mit Alkohol oder Äther befeuchten und damit die Oberfläche wischen.
Berühren Sie die optischen Oberflächen nie mit den Fingern.
Lebenslange internationale Garantie
Levenhuk garantiert für alle Teleskope, Mikroskope, Ferngläser und anderen optischen Erzeugnisse mit Ausnahme von Zubehör lebenslänglich die Freiheit von Material- und Herstellungsfehlern. Die lebenslange Garantie ist eine Garantie, die für die gesamte Lebensdauer des Produkts am Markt gilt. Für Levenhuk-Zubehör gewährleistet Levenhuk die Freiheit von Material- und Herstellungsfehlern innerhalb von zwei Jahren ab Kaufdatum. Produkte oder Teile davon, bei denen im Rahmen einer Prüfung durch Levenhuk ein Material- oder Herstellungsfehler festgestellt wird, werden von Levenhuk repariert oder ausgetauscht. Voraussetzung für die Verpflichtung von Levenhuk zu Reparatur oder Austausch eines Produkts ist, dass dieses zusammen mit einem für Levenhuk ausreichenden Kaufbeleg an Levenhuk zurückgesendet wird. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Verbrauchsmaterialien wie Leuchtmittel (Glühbirnen, LEDs, Halogen- und Energiesparlampen u. a.), Batterien (wiederaufladbare Akkus und nicht wiederaufladbare Batterien), elektrisches Verbrauchsmaterial usw.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Website: www.levenhuk.de/garantie
Bei Problemen mit der Garantie, oder wenn Sie Unterstützung bei der Verwendung Ihres Produkts benötigen, wenden Sie sich an die lokale Levenhuk-Niederlassung.
Original-Reinigugnszubehör von Levenhuk
Präparierte Objektträger Levenhuk N18/N20/ N38/N80
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Gotowe preparaty Levenhuk N18/N20/N38/N80 Botanika, biologia, zoologia, fizjologia