LTP 500/30 - Wasserpumpe T.I.P. - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LTP 500/30 T.I.P.
LTP 250/25 und LTP 500/30

Originalgebrauchsanweisung Benzinmotorpumpe
GB
EG-Konformitätserklärung
Wir, die Firma T.I.P. Technische Industrie Produkte GmbH, Siemensstr. 17, D-74915 Waibstadt, erklären unter alleiniger Verantwortung, dass die unten genannten Produkte die grundlegenden Anforderungen der nachfolgend aufgeführten EU-Richtlinien - und aller nachfolgenden Änderungen - erfüllen: 2006/42/EC, 2014/30/EU, 2000/14/EC, 2005/88/EC, 97/68/EC, (EU) 2016/1628.

LTP 500/30 Serien-Nr.: ab xxxxQS0001/2020 bis xxxxQSxxxx/2020 / Serial-No.: from xxxxQS0001/2020 up to xxxxQSxxx/2020
Dokumentationsbevollmächtigter:
Peter Haaß
T.I.P. Technische Industrie Produkte GmbH / Siemensstraße 17 / D - 74915 Waibstadt
info@tip-pumpen.de

T.I.P. Technische Industrie Produkte GmbH
Siemensstraße 17
D-74915 Waibstadt
Telefon: + 49 (0) 7263 / 91 25 0
Telefax + 49 (0) 7263 / 91 25 25
E-Mail: info@tip-pumpen.de

Waibstadt, 21.10.2020
T.I.P. Technische Industrie Produkte GmbH

Peter Haaß
- Leiter Produktmanagement -
Liebe Kundin, lieber Kunde,
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres neuen Gerätes von T.I.P.!
Wie alle unsere Erzeugnisse wurde auch dieses Produkt auf der Grundlage neuester technischer Erkenntnisse entwickelt. Herstellung und Montage des Gerätes erfolgten auf der Basis modernster Pumpentechnik und unter Verwendung zuverlässigster elektrischer bzw. elektronischer und mechanischer Bauteile, so dass eine hohe Qualität und lange Lebensdauer Ihres neuen Produkts gewährleistet sind.
Damit Sie alle technischen Vorzüge nutzen können, lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch.
Erläuternde Abbildungen befinden sich als Anhang am Ende der Gebrauchsanweisung.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Gerät.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeine Sicherheitshinweise.... 1
- Einsatzgebiet 3
- Technische Daten 3
- Lieferumfang 4
- Installation....4
- Inbetriebnahme 5
- Wartung und Hilfe bei Störfällen 7
- Garantie 10
- Bestellung von Ersatzteilen 11
- Service 11
- Entsorgung und Wiederverwertung.... 11
Anhang: Abbildungen
1. Allgemeine Sicherheitshinweise
Lesen Sie diese Gebrauchsanweisung bitte sorgfältig durch und machen sich mit den Bedienelementen und dem ordnungsgemäßen Gebrauch dieses Produktes vertraut. Wir haften nicht für Schäden, die in Folge einer Missachtung von Anweisungen und Vorschriften dieser Gebrauchsanweisung verursacht werden. Schäden in Folge einer Missachtung von Anweisungen und Vorschriften dieser Gebrauchsanweisung fallen nicht unter Garantieleistungen.
Bewahren Sie diese Gebrauchsanweisung gut auf und legen sie bei der Weitergabe des Gerätes bei.
Kinder und mit dem Inhalt dieser Gebrauchsanweisung nicht vertraute Personen dürfen dieses Gerät nicht benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzu- stellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. In verschiedenen Ländern gültige Vorschriften begrenzen möglicherweise das Alter des Benutzers und sind unbedingt zu beachten. Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten und Personen mit mangelnder Erfahrung und/oder Wissen dürfen das Gerät nicht benutzen, es sei denn sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhalten von der dafür zuständigen Person Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Beachten Sie bitte unbedingt die in den verschiedenen Kapiteln dieser Gebrauchsanweisung genannten speziellen Sicherheits-hinweise.
1.1. Arbeitsplatzsicherheit
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
- Arbeiten Sie mit dem motorbetriebenen Gerät nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Staube befinden. Motorbetriebene Geräte erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
- Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Gerätes fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
1.2. Sicherheit von Personen
- Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem motorbetriebenen Gerät. Benutzen Sie kein motorbetriebenes Gerät, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des motorbetriebenen Gerätes kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das motorbetriebenes Gerät ausgeschaltet ist, bevor Sie es aufnehmen oder tragen.
1.3. Sicherheit bei der Nutzung von Verbrennungsmotoren
- Betreiben Sie die Maschine NIEMALS in Innenräumen oder geschlossenen Bereichen, außer der Ab-
transport der Abgase ist gewährleistet. Die in den Motorabgasen enthaltenen Kohlenmonoxyde können zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
- Nicht in unmittelbarer Nähe der Maschine rauchen oder arbeiten.
- Überprüfen Sie regelmäßig die Kraftstoffleitungen und den Tank auf Undichtigkeit und Risse.
- Schalten Sie den Motor aus, während die Maschine betankt wird.
- Tanken Sie nicht während die Maschine an oder noch heiß ist.
- Tanken Sie nicht in der Nähe von Funken, offenem Feuer oder einer rauchenden Person.
- Betanken Sie nie einen Benzin- oder Dieselmotor in einem Raum ohne ausreichende Belüftung.
- Überfüllen Sie nicht den Tank und vermeiden Sie es, Benzin während des Tankvorgangs zu verschütten. Verschüttetes Benzin oder Verdampfung kann sich entzünden. Wenn Benzin verschüttet wurde, vergewissern Sie sich, dass alles trocken ist, bevor Sie den Motor starten.
- Vergewissern Sie sich, dass der Tankdeckel nach dem Betanken korrekt und fest geschlossen wurde.
- Benzin ist unter bestimmten Umständen extrem brandgefährlich und explosiv.
- Bewahren Sie Benzin nur in dafür zugelassenen Behältern auf.
1.4. Wartungssicherheit
Regelmäßige Wartung und sorgsame Pflege reduzieren die Gefahr möglicher Betriebsstörungen und tragen dazu bei, die Lebensdauer Ihres Gerätes zu verlängern.
- Stellen Sie sicher, dass Reparaturen an Motor und Maschine von befähigtem Personal ausgeführt werden.
- Gehen Sie sicher, dass der Motorschalter auf AUS steht und die Zündkerzenleitung getrennt ist, bevor die Schutzvorrichtungen abmontiert werden oder etwas verstellt wird.
- Halten Sie die Maschine immer sauber und achten Sie darauf, dass die Aufkleber leserlich sind. Die Aufkleber enthalten wichtige Bedienungshinweise und warnen vor Gefahren. Ersetzen Sie fehlende und schwer lesbare Aufkleber.
- Benutzen Sie kein Benzin oder entflammbare Lösungen zur Reinigung der Maschine. Die Dämpfe von Kraftstoffen und Lösungen können explodieren. Lagern Sie die Maschine immer ordnungsgemäß. Sie muss an einem sauberen, trockenen und für Kinder unzugänglichen Ort gelagert werden.
Hinweise und Anweisungen mit folgendem Symbol sind dabei besonders zu beachten:

Eine Missachtung dieser Anweisung ist mit der Gefahr eines Personen- und/oder Sachschadens verbunden.
Die Benzinmotorpumpe ist mit einer Ölmangelsicherung ausgestattet. Diese komfortable Technik bewirkt die automatische Abstellung des Motors, wenn das Motoröl den erforderlichen Mindeststand unterschreitet. Da die Pumpe ohne Betriebstoffe ausgeliefert wird, ist vor der ersten Inbetriebnahme unbedingt Motoröl einzufüllen. Der Motor lässt sich erst starten, wenn Öl in ausreichender Menge eingefüllt wurde. Beachten Sie beim Auffüllen von Betriebsstoffen alle in dieser Gebrauchsanweisung aufgeführten diesbezüglichen Hinweise und Spezifikationen.
Überprüfen Sie das Gerät auf Transportschäden. Im Falle eines Schadens muss der Einzelhändler unverzüglich - spätestens aber innerhalb von 8 Tagen ab Kaufdatum - benachrichtigt werden.
Beachten Sie außerdem die Bedeutung der folgenden Piktogramme:

Seien Sie achtsam im Umgang mit Verbrennungsmotor betriebenen Maschinen!

Lesen Sie unbedingt die Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme!

Achtung – Halten Sie Abstand vom Gerät. Wärmeentwicklung!

Achtung Abgasentwicklung bei Verbrennungsmotoren!

Nicht in geschlossenen Räumen und bei Regen oder Schnee verwenden! Lesen Sie die Bedienungsanleitung!

Das Gerät ist mit Ölmangelsicherung ausgestattet. Lesen Sie die Bedienungsanleitung!

Stellen Sie vor Inbetriebnahme sicher, dass sich ausreichend Motoröl im Gerät befindet! Überprüfen Sie den Motorölstand!

Schalten Sie das Gerät vor dem Tanken ab. Nicht Rauchen! Kein offenes Feuer!

Gashebel
Drehzahlregulierung
hoch ---- niedrig

Garantierter
Schallleistungspegel

Gehörschutz tragen

Pumpengehäuse durch Befüllung mit Wasser vollständig entlüften

Choke
Betrieb Start
2. Einsatzgebiet
Benzinmotorpumpen von T.I.P. sind transportable selbstansaugende Pumpen, die mit Benzin (95 ROZ) oder E10 betrieben werden. Diese hochwertigen Produkte mit ihren überzeugenden Leistungsdaten wurden explizit für die stromnetzunabhängige Be- und Entwässerung entwickelt. Kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht erleichtern den Transport bei wechselnden Einsatzorten.
Die Geräte eignen sich zum Pumpen von sauberem bis leicht verschmutztem Wasser.
Zu den typischen Einsatzgebieten der Benzinmotorpumpen zählen: Wasserversorgung auf Baustellen, Bewässerung von Gärten, Beeten, Feldern sowie Beregnung. Wasserförderung aus Brunnen, Zisternen, Bachläufen, etc. Entwässerung und Befüllung von Teichen, Becken, etc.


Die Pumpe eignet sich nicht zur Förderung von Salzwasser, Fäkalien, entflammbaren, ätzenden, explosiven oder anderen gefährlichen Flüssigkeiten. Desgleichen eignet sich die Pumpe nicht zur Beförderung von Trinkwasser und anderer Lebensmittel.
Die Förderflüssigkeit darf die bei den technischen Daten genannte Höchst- bzw. Mindesttemperatur nicht über- bzw. unterschreiten.
3. Technische Daten
| Modell | LTP 250/25 | LTP 500/30 |
| Motor | 4-Takt-Motor, luftgekühlt | 4-Takt-Motor, luftgekühlt |
| Hubraum | 127 cm3 | 196 cm3 |
| Maximale Leistung | 1,8 kW / 3600 U/min1 (2,5 PS) | 3,85 kW / 3600 U/min1 (5,2 PS) |
| Treibstoff | Benzin, bleifrei (ROZ 95) | Benzin, bleifrei (ROZ 95) |
| Tankvolumen | 1,6 l | 3,5 l |
| Motoröl | SAE 15W-30 | SAE 15W-30 |
| Motorölmenge | 0,5 l | 0,6 l |
| Zündkerze | LD E6TC | LD F6TC, LD F7TC, XL F7TC |
| Max. Fördermenge (Qmax)1) | 15.000 l/h | 30.000 l/h |
| Max. Druck | 2,5 bar | 3,0 bar |
| Max. Förderhöhe (Hmax)1) | 25 m | 30 m |
| Max. Ansaughöhe | 6 m | 6 m |
| Druckanschluss ∅ | 47,80 mm (1 1⁄2 “ AG), 40 mm Schlauchanschluss | 59,61 mm (2 “ AG), 50 mm Schlauchanschluss |
| Sauganschluss ∅ | 47,80 mm (1 1⁄2 “ AG), 40 mm Schlauchanschluss | 59,61 mm (2 “ AG), 50 mm Schlauchanschluss |
| Max. Temperatur der gepumpten Flüssigkeit (Tmax) | 40 °C | 40 °C |
| Min. Temperatur der gepumpten Flüssigkeit | 2 °C | 2 °C |
| Gewicht (ohne Betriebsstoffe) | 16,5 kg | 20 kg |
| Abmessungen (L x T x H) | 43,5 x 35,0 x 40,5 cm | 51 x 39 x 45 cm |
| Garantierter Schallleistungspegel (LWA)2) | 92 dB (A) | 110 dB (A) |
| Gemessener Schallleistungspegel (LWA)2) | 88,7 dB (A) | 107,8 dB (A) |
| Schalldruckpegel (LPA)2) | 76,1 dB (A) | 94,6 dB (A) |
| Unsicherheit K | 3 dB (A) | 2,17 dB (A) |
| Artikel-Nummer | 30188 | 30197 |
1) Die Werte wurden ermittelt bei freiem, unreduziertem Ein- und Auslass.
2) In Übereinstimmung mit der Vorschrift EN 12639 erzielte Geräuschemissionswerte. Messmethode nach EN ISO 3744.
Leistungskurve für LTP 250/25 & LTP 500/30

line
| Q[m³/h] | Pressure [bars] | | ------- | --------------- | | 0 | 25 | | 2.5 | 24 | | 5 | 23 | | 7.5 | 21 | | 10 | 18 | | 12.5 | 12 | | 15 | 0 |
line
| [m²/h] | [mm] | | ------ | ---- | | 0 | 20 | | 5 | 18 | | 10 | 16 | | 15 | 12 | | 20 | 9 | | 25 | 6 | | 30 | 0 |4. Lieferumfang
Im Lieferumfang dieses Produkts sind enthalten:
Eine Benzinmotorpumpe, eine Gebrauchsanweisung, zwei Schlauchanschlussstücke mit Dichtungen, zwei Schlauchschellen, ein Ansaugkorb, ein Handgriff (nur LTP 250/25, Montagehinweis auf der letzten Seite).
Überprüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit. Je nach Anwendungszweck kann weiteres Zubehör erforderlich sein (siehe Kapitel „Installation“, „Wartung und Hilfe bei Störfällen“ und „Bestellung von Ersatzteilen“).
Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
Entsorgen Sie Verpackungsmaterialien umweltgerecht.
5. Installation
Die Benzinmotorpumpen von T.I.P. verfügen - je nach Modell - entweder über eine stabile Bodenplatte oder sind in einen stabilen Stahlrohrkäfig mit Vibrationsdämpfern montiert. Diese Vorrichtung darf beim Betrieb nicht abmontiert sein, da sie für einen sicheren Stand sorgt und Vibrationen reduziert.
5.1. Allgemeine Hinweise zur Installation

Während der gesamten Installation darf das Gerät nicht in Betrieb sein.
Alle Anschlussleitungen müssen absolut dicht sein, da undichte Leitungen die Leistung der Pumpe beeinträchtigen und erhebliche Schäden herbeiführen können. Dichten Sie deshalb unbedingt die Gewindeteile der Leitungen untereinander und die Verbindung zur Pumpe mit Teflonband ab. Nur die Verwendung von Dichtungsmaterial wie Teflonband stellt sicher, dass die Montage luftdicht erfolgt.
Vermeiden Sie beim Anziehen von Verschraubungen übermäßige Kraft, die zu Beschädigungen führen kann. Achten Sie beim Verlegen der Anschlussleitungen darauf, dass kein Gewicht sowie keine Schwingungen oder Spannungen auf die Pumpe einwirken.
5.2. Installation der Ansaugleitung

Der Eingang der Ansaugleitung muss über einen Filter verfügen, damit im Wasser befindliche größere Schmutzpartikel fern gehalten werden, welche die Pumpe verstopfen oder beschädigen können.
Die Ansaugleitung befördert die Flüssigkeit, die gefördert werden soll, zur Pumpe. Benutzen Sie eine Ansaugleitung, die min. den gleichen Durchmesser hat, wie der Sauganschluss der Pumpe. Bei einer Ansaughöhe - Höhenunterschied zwischen Pumpe und Oberfläche der geförderten Flüssigkeit - von mehr als 4 m empfiehlt sich allerdings die Verwendung eines um 25 % größeren Durchmessers - mit entsprechenden Reduzierstücken bei den Anschlüssen.
Der Eingang der Ansaugleitung muss über einen Filter verfügen, damit im Wasser befindliche größere Schmutzpartikel fern gehalten werden, welche die Pumpe verstopfen oder beschädigen können.
Obwohl die Pumpe an der Ansaugseite über eine Rückschlagklappe verfügt ist die Installation eines Rückschlagventils am Eingang der Ansaugleitung sehr empfehlenswert, welches ein Entweichen der Flüssigkeit aus der Saugleitung nach dem Abschalten der Pumpe verhindert. Dadurch lässt sich auch die Ansaugleitung durch Einfüllen von Wasser vor dem Ankuppeln an die Pumpe leicht entlüften. Zwingend erforderlich ist diese Installation bei Ansaugleitungslängen von mehr als 4 Metern.
Der Eingang der Ansaugleitung muss sich immer mindestens 0,3 m unterhalb der Oberfläche der zu pumpenden Flüssigkeit befinden, um zu verhindern, dass Luft angesaugt wird. Außerdem ist auf ausreichenden Abstand der Ansaugleitung zum Grund und zu Ufern von Bachläufen, Flüssen, Teichen etc. zu achten, um das Ansaugen von Steinen, Pflanzen etc. zu vermeiden.
5.3. Installation der Druckleitung
Die Druckleitung befördert die Flüssigkeit, die gefördert werden soll, von der Pumpe zur Entnahmestelle. Zur Vermeidung von Strömungsverlusten empfiehlt sich die Verwendung einer Druckleitung, die mindestens den gleichen Durchmesser hat wie der Druckanschluss der Pumpe.
5.4. Festinstallation
Zur Festinstallation sollten Sie die Pumpe auf einer geeigneten stabilen Auflagefläche befestigen.
Der zulässige Druck der Pumpen beträgt am Sauganschluss -1 bar (-0.1 MPa) und am Druckanschluss 3 bar (0.3 MPa),
6. Inbetriebnahme
6.1. Aufstellung und Sichtprüfung

Die Abgase der Benzinmotorpumpe enthalten giftiges, geruchloses Kohlenmonoxid, welches durch Einatmen zu schweren Gesundheitsschäden und im Extremfall zum Tod führen kann. Zum Schutz von Menschen und Tieren dürfen die Geräte deshalb nicht an schlecht belüfteten Örtlichkeiten und keinesfalls in geschlossenen Räumlichkeiten betrieben werden. Vermeiden Sie generell das Einatmen der Abgase.

Unterziehen Sie die Benzinmotorpumpe vor jeder Benutzung einer Sichtprüfung. Achten Sie auf Kugellager und Dichtungen. Ein beschädigtes Gerät darf nicht benutzt werden.

Die Benzinmotorpumpe darf nur in überflutungssicherem Bereich betrieben werden.

Überprüfen Sie den einwandfreien Zustand aller elektrischen Anschlüsse.
Bei jeder Inbetriebnahme muss genauestens darauf geachtet werden, dass die Pumpe sicher und standfest aufgestellt wird. Das Gerät ist stets auf ebenem Untergrund und in aufrechter Position zu platzieren. Die Benzinmotorpumpe darf nur in überflutungssicherem Bereich betrieben werden.
Wählen Sie den Aufstellungsort so, dass eventuell austretender Treibstoff oder Motoröl keinen Schaden anrichten kann. Bei der Benutzung an Teichen, Becken, Baugruben, Bachläufen und ähnlichen Orten muss die Pumpe gegen die Gefahr des Hineinfallens gesichert werden.
Unterziehen Sie die Pumpe vor jeder Benutzung einer Sichtprüfung. Achten Sie auf den festen Sitz aller Schrauben und den einwandfreien Zustand aller Anschlüsse. Eine beschädigte Pumpe darf nicht benutzt werden. Im Schadensfall muss die Pumpe vom Fachservice überprüft werden.
6.2. Treibstoff und Betankung

Die Benzinmotorpumpe wird mit Benzin betrieben. Verwenden Sie ausschließlich die Treibstoffart, die bei den technischen Daten Ihres Produkts genannt ist.

Beim Tankvorgang darf nicht geraucht werden, und offenes Feuer ist fernzuhalten. Atmen Sie die Dämpfe nicht ein.
Befüllen Sie den Treibstofftank mit frischem Kraftstoff. Die Benzinmotorpumpen von T.I.P. werden mit Benzin betrieben. Die benötigte Art des Treibstoffs ist bei den technischen Daten eines jeden Modells genannt. Verwenden Sie ausschließlich die für Ihr Produkt vorgesehene Art des Treibstoffs.
Füllen Sie keinen Treibstoff bei laufendem Motor nach. Stellen Sie zum Tanken die Pumpe stets ab, und lassen Sie vor dem Tankvorgang das Gerät mindestens fünf Minuten abkühlen. Bei der Betankung muss sich das Gerät auf ebenem Untergrund und in aufrechter Position befinden, um ein Verschütten oder Auslaufen von Treibstoff zu verhindern. Tanken Sie in gut belüfteter Umgebung. Wischen Sie gegebenenfalls verschüttetes Benzin vollständig auf, bevor Sie den Motor starten.
Beim Tankvorgang darf nicht geraucht werden, und offenes Feuer ist fernzuhalten. Atmen Sie die Dämpfe nicht ein.
6.3. Motoröl

Kontrollieren Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand des Motors.
Beim Befüllen von Motoröl darf nicht geraucht werden, und offenes Feuer ist fernzuhalten. Atmen Sie die Dämpfe nicht ein.
Kontrollieren Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand mit dem dafür vorgesehenen Ölmessstab. Bei der Ölkontrolle muss das Gerät waagrecht stehen, ausgeschaltet und abgekühlt sein. Achten Sie genauestens darauf, dass die Ölmenge den gekennzeichneten Mindeststand nicht unter- und den Maximalstand nicht überschreitet. Füllen Sie bei Bedarf Öl über die dafür vorgesehene Einfüllöffnung in den Ölbehälter ein. Verwenden Sie nur hochwertiges Motoröl 15W-30. Auch eine zu große Menge an Öl ist schädlich - beispielsweise wegen der Gefahr der Überhitzung oder des möglichen Austritts von Öl. Ist zuviel Öl vorhanden, reduzieren Sie die Menge, bis der richtige Ölstand erreicht ist.
Füllen Sie kein Motoröl bei laufendem Motor nach. Stellen Sie zum Befüllen mit Motoröl die Pumpe stets ab, und lassen Sie das Gerät mindestens fünf Minuten abkühlen. Bei der Befüllung mit Motoröl muss sich das Gerät auf ebenem Untergrund und in aufrechter Position befinden, um ein Verschütten oder Auslaufen von Motoröl zu verhindern. Wischen Sie gegebenenfalls verschüttetes Motoröl vollständig auf, bevor Sie den Motor starten. Beim Befüllen von Motoröl darf nicht geraucht werden, und offenes Feuer ist fernzuhalten. Atmen Sie die Dämpfe nicht ein.
Ölmangelsicherung
Die Ölmangelsicherung dient zur Vermeidung von Motorschäden falls im Kurbelgehäuse nicht genügend Motoröl vorhanden ist. Vor dem Absinken des Motorölstandes unter die Sicherheitsgrenze schaltet die Ölmangelsicherung automatisch den Motor ab (der Motorschalter bleibt dabei in der ON-Stellung).
6.4. Befüllung der Pumpe mit Wasser bzw. Entlüftung des Systems

Bei der ersten Inbetriebnahme ist unbedingt darauf zu achten, dass auch bei selbstansaugenden Pumpen das Pumpengehäuse vollständig entlüftet - also mit Wasser befüllt - ist. Unterbleibt diese Entlüftung, saugt die Pumpe die Förderflüssigkeit nicht an. Es ist sehr empfehlenswert, aber nicht dringend notwendig, zusätzlich die Ansaugleitung zu entlüften bzw. mit Wasser zu befüllen.

Füllen Sie das Pumpengehäuse durch die Einfüllöffnung mit Wasser. Überprüfen Sie, dass keine Sickerverluste auftreten. Schließen Sie die Einfüllöffnung wieder luftdicht. Empfehlenswert - nicht unbedingt notwendig - ist außerdem die Befüllung der Ansaugleitung mit Wasser.
Benzinmotorpumpen sind selbstansaugend. Dies bedeutet, dass zur Inbetriebnahme nur das Pumpengehäuse und nicht unbedingt zusätzlich die Ansaugleitung mit Wasser befüllt werden muss. Allerdings wird die Pumpe in diesem Fall einige Minuten länger benötigen, um die zu fördernde Flüssigkeit anzusaugen. Die zusätzliche Befüllung der Ansaugleitung erleichtert und beschleunigt den ersten Ansaugvorgang erheblich. Falls die Ansaugleitung nicht mit Flüssigkeit befüllt wird, wird es möglicherweise bei der Inbetriebnahme erforderlich, das Pumpengehäuse mehrmals zu befüllen. Dies hängt von der Länge und dem Durchmesser der Ansaugleitung ab.
Öffnen Sie eventuell vorhandene Absperrvorrichtungen in der Druckleitung (z.B. ein Wasserhahn), damit beim Ansaugvorgang die Luft entweichen kann.
6.5. Start des Motors
Zum Start des Motors stellen Sie den Zündunterbrecher auf „ON“, den Choke-Hebel auf die Startposition (nach rechts) und den Leistungswahlhebel auf Vollgas. Anschließend ist das Starterseil mehrmals kräftig anzuziehen, bis der Motor anspringt. Stellen Sie danach den Choke-Hebel langsam auf die Betriebsposition (nach links). Sobald der Motor läuft, beginnt der Ansaugvorgang. Lassen Sie während dieses Vorgangs den Leistungswahlhebel auf Vollgas eingestellt. Wenn die Flüssigkeit gleichmäßig und ohne Luftgemisch gefördert wird, ist der Ansaugvorgang abgeschlossen und das System entlüftet. Der Leistungswahlregler kann jetzt nach individuellen Wünschen eingestellt werden.
6.6. Betrieb

Die Benzinmotorpumpe darf nicht bei geschlossener Entnahmestelle arbeiten.

Die Pumpe darf nicht dauerhaft ohne Wasser betrieben werden. Beim so genannten Trockenlauf - Betrieb der Pumpe, ohne Wasser zu fördern - können erhebliche Schäden am Gerät entstehen.

Die Benzinmotorpumpe und das gesamte Leitungssystem müssen vor Frost und Wettereinflüssen geschützt werden.

Brennbare Stoffe und Gegenstände, sowie leicht entzündliche oder explosive Flüssigkeiten müssen während des Betriebs von der Pumpe fern gehalten werden.

Bei laufendem Motor darf kein Treibstoff oder Motoröl nachgefüllt werden. Stellen Sie zum Tanken die Pumpe ab.

Während des Betriebs werden Teile der Benzinmotorpumpe - beispielsweise der Auspuff und dessen Abdeckung - sehr heiß. Zur Vermeidung von Verletzungen durch Verbrennung darf das Gerät während des Betriebs und nach dem Ausschalten bis zu dessen Abkühlung nur an den eigens dafür vorgesehenen Stellen - beispielsweise an Schaltern oder Griffen - berührt werden.
In den ersten 20 Betriebsstunden eines neuen Gerätes darf der Motor nicht mit voller Auslastung betrieben werden. Empfehlenswert ist während dieser Zeit ein Betrieb mit zwei Drittel der möglichen Drehzahl. Vollgasbetrieb ist in dieser Einlaufzeit nur kurzzeitig bis max. 10 Minuten zulässig - beispielsweise bei der Inbetriebnahme anlässlich des Ansaugvorgangs.
Die Pumpe darf nicht dauerhaft ohne Wasser betrieben werden. Beim so genannten Trockenlauf - Betrieb der Pumpe, ohne Wasser zu fördern - können erhebliche Schäden am Gerät entstehen, weil die notwendige Kühlung fehlt. Gegebenenfalls müssen Sie den Motor abstellen, die Ansaugleitung und Anschlüsse auf Dichtheit prüfen und nochmals den Pumpenkörper sowie eventuell den Ansaugschlauch mit Wasser füllen.
Bei geschlossener Entnahmestelle darf die Pumpe nicht arbeiten. Lassen Sie die Pumpe nicht gegen eine geschlossene Druckseite arbeiten.
Bei laufendem Motor darf kein Treibstoff oder Motoröl nachgefüllt werden. Stellen Sie zum Tanken die Pumpe ab, und lassen Sie vor dem Tankvorgang das Gerät mindestens fünf Minuten abkühlen. Bei der Betankung - auch beim Betrieb und in ruhendem Zustand - muss sich das Gerät auf ebenem Untergrund und in aufrechter Position befinden, um ein Verschütten oder Auslaufen von Treibstoff zu verhindern.
Während des Betriebs darf die Pumpe nicht abgedeckt sein um ausreichende Kühlung zu gewährleisten und Brandgefahr zu vermeiden. Der Auspuff und dessen Abdeckung dürfen nicht berührt werden Auch nach dem Ausschalten des Geräts sind diese Teile noch sehr heiß und dürfen erst nach entsprechender Abkühlung berührt werden. Auch andere Teile des Motors erhitzen sich während des Betriebs. Fassen Sie deshalb das Gerät während des Betriebs und nach der Abschaltung bis zu dessen Abkühlung nur an dafür vorgesehenen Stellen an - an entsprechenden Bedienungsschaltern und -hebeln sowie an Griffen.
Brennbare Stoffe und Gegenstände, leicht entzündliche oder explosive Flüssigkeiten müssen während des Betriebs von der Pumpe fern gehalten werden. Stellen Sie keine Gegenstände auf den Motor.
6.7. Abstellen des Motors
Stellen Sie den Leistungswahlregler auf Standgas und den Zündunterbrecher auf „OFF“.
Der Pumpeneingang ist mit einer Rückschlagklappe ausgestattet, welches nach dem Abschalten der Pumpe verhindert, dass Wasser aus dem Pumpengehäuse abfließt. Dieser Rückflussstopp sorgt für eine verkürzte Wiederansaugzeit beim nächsten Start. Außerdem muss dadurch beim erneuten Start der Pumpe kein Wasser in das Pumpengehäuse gefüllt werden.
6.8. Beendigung des Einsatzes

Der Transport der Pumpe ist nur im waagrechten Zustand und mit maximal halb gefülltem Treibstofftank gestattet.
Nach jedem Einsatz ist das in der Pumpe befindliche Wasser durch die entsprechende Öffnung abzulassen. Lassen Sie den Pumpenkörper gut austrocknen, um Schäden durch Korrosion vorzubeugen. Bei Frost kann in der Pumpe verbliebenes Wasser durch Einfrieren erhebliche Schäden verursachen.
Wird das Gerät nach seinem Einsatz transportiert, muss sichergestellt sein, dass der Tank nicht mehr als zur Hälfte gefüllt ist und der Transport im waagrechten Zustand erfolgt.
7. Wartung und Hilfe bei Störfällen

Stellen Sie vor Wartungsarbeiten möglichst den Motor ab, ziehen Sie den Zündkerzenstecker und lassen Sie den Motor abkühlen. Wenn der Motor für bestimmte Wartungsarbeiten laufen muss, sorgen Sie für ausreichende Belüftung, da die Auspuffabgase giftig sind.
Regelmäßige Wartung und sorgfältige Pflege reduzieren die Gefahr möglicher Betriebsstörungen und tragen dazu bei, die Lebensdauer Ihres Gerätes zu verlängern. Motoren weisen eine komplexe Technik auf und enthalten eine Vielzahl beweglicher Teile, welche hohen mechanischen, thermischen und chemischen Einflüssen durch die Umwelt und den Verbrennungsprozess ausgesetzt sind. Die Verwendung richtiger, hochwertiger und frischer Betriebsmittel - Treibstoff und Motoröl - beugt Motorschäden und Betriebsausfällen vor.
Schmirgelnde Stoffe in der Förderflüssigkeit - wie beispielsweise Sand - beschleunigen den Verschleiß und reduzieren das Leistungsvermögen. Bei der Förderung von Flüssigkeiten mit solchen Stoffen empfiehlt sich der Einbau eines Vorfilters. Dieses empfehlenswerte Zubehör filtert effizient Sand und ähnliche Partikel aus der Flüssigkeit, minimiert dadurch den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Pumpe. Beachten Sie hierzu auch nachfolgende Tabelle:
| Wartungsintervalle | Sichtprüfung vor jedem Betrieb | Nach dem ersten Monat oder nach 20 Stunden | Alle 3 Mona-te oder nach 30 Stunden. | Alle 6 Mona-te oder nach 50 Stunden. | Einmal pro Jahr oder nach 100 Stunden | |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren | X | ||||
| Wechseln | X | X | ||||
| Luftfilter | Überprüfen | X | ||||
| Reinigen | X | |||||
| Wechseln | X | |||||
| Zünd-kerze | Reinigen | X | ||||
| Wechseln | X | |||||
| Ventile einstellen | X | |||||
| Kraftstoffleitung | X | Alle 2 Jahre auswechseln! | ||||
| Pumpenlaufrad kontrollieren | X | |||||
| Rückschlagkappe kontrollieren | X | |||||
7.1. Ölwechsel und Ölkontrolle

Kontrollieren Sie vor jeder Inbetriebnahme den Ölstand.
Alle 30 Betriebsstunden bzw. mindestens alle 3 Monate sowie nach den ersten 20 Arbeitsstunden ist ein Ölwechsel durchzuführen Das Motoröl verliert innerhalb dieses Zeitraums auch dann deutlich an Qualität, wenn das Gerät kaum benutzt wird. Zur Durchführung des Ölwechsels lassen Sie das alte Öl ab und füllen neues Öl durch die Einfüllöffnung in den Ölbehälter. Drehen Sie den Motor mehrmals zügig in Laufrichtung, um das Öl gleichmäßig zu verteilen.
Zur sorgfältigen Wartung und Pflege gehört die Kontrolle des Ölstandes vor jeder Inbetriebnahme. Führen Sie die Kontrolle nur mit dem dafür vorgesehenen Ölmessstab durch. Dabei muss das Gerät waagrecht stehen, ausgeschaltet und abgekühlt sein. Achten Sie genauestens darauf, dass die Ölmenge den gekennzeichneten Mindeststand nicht unter- und den Maximalstand nicht überschreitet.
Bitte beachten Sie die örtlichen Vorschriften zur Entsorgung von Altöl.
7.2. Automatische Aktivierung von Auto Stop bei Ölmangel
Die Pumpe ist mit einer Ölmangelsicherung ausgestattet. Diese komfortable Technik bewirkt die automatische Abstellung des Motors, wenn das Motoröl den erforderlichen Mindeststand unterschreitet. Der Motor lässt sich erst wieder starten, wenn Motoröl in ausreichender Menge nachgefüllt wurde. Beachten Sie beim Nachfüllen von Motoröl unbedingt alle in dieser Gebrauchsanweisung genannten Hinweise zum Motoröl und zur Ölkontrolle.
7.3. Zündkerze
Die Reinigung der Zündkerze und gegebenenfalls eine Korrektur der Elektrodenabstände sollte alle sechs Monate bzw. nach 50 Betriebsstunden erfolgen. Ziehen Sie zur Wartung der Zündkerze zunächst den Zündkerzenstecker ab. Reinigen Sie die Umgebung der Zündkerze, schrauben Sie anschließend die Zündkerze mit einem Zündkerzenschlüssel heraus. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Betriebs muss die Zündkerze frei von Verbrennungsrückständen und trocken sein sowie einen Elektrodenabstand von 0,6-0,7 mm aufweisen.
Reinigen Sie im Bedarfsfall die Zündkerze. Für die Entfernung von Verbrennungsrückständen empfiehlt sich eine feine Drahtbürste. Korrigieren Sie gegebenenfalls den Elektrodenabstand durch vorsichtiges Biegen der Elektrode. Bei zu starken Ablagerungen oder verschlissenen Elektroden empfiehlt sich die Verwendung einer neuen Zündkerze. Die Zündkerze sollte alle 6 Monate bzw. nach 50 Betriebsstunden gewechselt werden.
Falls der Motor nicht anspringt, prüfen Sie ob ein Zündfunke an den Zündkerzen überspringt. Ziehen Sie dazu den Zündkerzenstecker ab. Entfernen Sie Verschmutzungen im Bereich der Zündkerzenöffnung und bauen Sie die Zündkerze aus. Setzen Sie Zündkerze in den Zündkerzenstecker. Erden Sie die Elektrode am Motor, ziehen Sie das Starterseil und überprüfen Sie, ob an der Elektrode der Zündkerze ein Zündfunken überspringt. Wenn kein Zündfunke zu sehen ist, starten Sie den Motor wie im Abschnitt 6.5. beschrieben.
Schrauben Sie die überprüfte, gereinigte oder gegebenenfalls neue Zündkerze von Hand bis zum Anschlag an. Ziehen Sie anschließend die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel vorsichtig fest. Vermeiden Sie dabei übermäßige Kraft, damit Sie die Zündkerze nicht durch Überdrehen beschädigen. Stecken Sie abschließend den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze.
7.4. Luftfilter

Verwenden Sie zur Reinigung des Luftfilters keinesfalls Benzin oder Lösungsmittel mit niedrigem Flammpunkt wegen der damit verbundenen Feuer- oder Explosionsgefahr.
Bei einem schmutzigen Luftfilter ist der Luftstrom zum Vergaser behindert. Zur Vermeidung von Betriebsstörungen des Vergasers muss deshalb der Luftfilter regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gereinigt oder ausgetauscht werden.
Generell empfiehlt sich die Überprüfung des Luftfilters auf Verschmutzungen vor jeder Benutzung. Eine Reinigung ist spätestens alle drei Monate bzw. nach 30 Betriebsstunden erforderlich.
Beim Betrieb in stark verschmutzter oder staubiger Umgebung sollte eine Säuberung in kürzeren Intervallen - nach zehn Betriebsstunden - erfolgen. Alle sechs Monate bzw. nach 50 Betriebsstunden sollte ein neuer Luftfilter verwendet werden.
Zur Wartung öffnen Sie den Luftfilterkasten und entnehmen den Luftfilter. Waschen Sie gegebenenfalls den Luftfilter in nicht brennbarem Lösungsmittel wie beispielsweise Spülmittel. Verwenden Sie zur Reinigung keinesfalls Benzin oder Lösungsmittel mit niedrigem Flammpunkt wegen der damit verbundenen Feuer- oder Explosionsgefahr. Lassen Sie den Luftfilter nach der Reinigung trocknen.
Setzen Sie den überprüften, gereinigten oder gegebenenfalls neuen Luftfilter wieder in den Luftfilterkasten ein, und schließen Sie diesen wieder.
Betreiben Sie die Pumpe niemals ohne Luftfilter, da dies den Motorverschleiß erhöht.
7.5. Wechsel der Gleitringdichtung
Die Gleitringdichtung dichtet den Pumpenkörper zur Motorwelle ab. Sie gehört zu den Teilen, die natürlichem Verschleiß unterliegen.
Bei defekter Gleitringdichtung tritt zwischen Motor und Pumpenkörper Wasser aus. Ein Austausch der Gleitringdichtung sollte nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden.
7.6. Entfernung von Fremdkörpern aus der Pumpe
Gröbere Partikel in der geförderten Flüssigkeit können Pumpenkörper und Pumpenlaufrad blockieren. Für diesen Fall lässt sich das Pumpengehäuse abmontieren, um Pumpenkörper und Pumpenlaufrad von den Verunreinigungen zu befreien.
7.7. Transport und Lagerung

Um Feuergefahr zu vermeiden, lassen Sie den Motor abkühlen lassen, bevor er transportiert oder in Innenräumen gelagert wird.

Beim Transport der Wasserpumpe das Kraftstoffventil auf OFF stellen und die Wasserpumpe waagerecht halten, um ein Auslaufen des Kraftstoffs zu vermeiden. Verschüttetes Benzin oder Benzindämpfe können sich entzünden.
Wird das Gerät längere Zeit nicht benutzt, muss das in der Pumpe befindliche Wasser vollständig abgelassen werden. Lassen Sie die Pumpe vollständig austrocknen, um der Korrosion vorzubeugen. Entleeren Sie auch den Treibstofftank und den Vergaser. Vor einer Lagerung empfiehlt sich die sorgfältige Reinigung und gegebenenfalls eine Konservierung des Geräts. Achten Sie darauf, dass die Lagerung an einem trockenen und frostsicheren Ort erfolgt.
Wenn die Wasserpumpe zur Förderung von leicht verschmutztem Wasser verwendet wurde, kann ein Rückstand in der Pumpe verbleiben. Vor der Lagerung sollten Sie die Wasserpumpe klares Wasser zur Reinigung der Pumpe ansaugen lassen. Ansonsten kann das Pumpenlaufrad bei der Wiederinbetriebnahme beschädigt werden. Zur Reinigung schrauben Sie den Ablassstopfen (2) aus der Pumpe und entleeren Sie diese gründlich.
7.8. Hilfe bei Störfällen

Wir haften nicht für Schäden, die auf unsachgemäßen Reparaturversuchen beruhen. Schäden in Folge unsachgemäßer Reparaturversuche führen zu einem Erlöschen aller Garantieansprüche.

Alle genannten Maßnahmen zur Behebung von Störungen dürfen nicht bei laufendem Motor durchgeführt werden.
| Störung | Mögliche Ursache | Behebung |
| 1. Pumpe fördert keine oder zu wenig Flüssigkeit, Motor läuft. | 1. Zu wenig Flüssigkeit in der Pumpe.2. Ansaugleitung undicht.3. Gewählte Motorleistung zu niedrig.4. Filter am Eingang der Ansaugleitung ist verstopft.5. Ansaugleitung verstopft.6. Pumpenlaufrad durch Verunreinigungen blockiert.7. Ansaughöhe und/oder Förderhöhe zu hoch.8. Gleitringdichtung defekt.9. Pumpenlaufrad sitzt nicht korrekt.10. Pumpenlaufrad beschädigt.11. Motor läuft unregelmäßig. | 1. Pumpengehäuse durch die Einfüllöffnung mit Flüssigkeit befüllen.2. Ansaugleitung und deren Verbindungen überprüfen. Gegebenenfalls Verbindungsteile der Ansaugleitung mit Teflonband abdichten. Ansaugleitung ersetzen, falls diese irreparable Schäden aufweist.3. Motorleistung erhöhen.4. Reinigen des Filters.5. Reinigen der Ansaugleitung.6. Entfernen der Verunreinigungen.7. Änderung der Installation, so dass Ansaughöhe und/oder Förderhöhe den maximalen Wert nicht überschreiten.8. Gleitringdichtung ersetzen.9. Pumpenlaufrad korrekt platzieren.10. Pumpenlaufrad ersetzen.11. An den Kundendienst wenden. |
| 2. Vibrationen oder starke Geräuschentwicklung beim Betrieb. | 1. Ansaughöhe und/oder Förderhöhe zu hoch.2. Fremdkörper blockiert Ansaugleitung und/oder Pumpenlaufrad.3. Unstabile Installation.4. Unstabile Aufstellung des Geräts.5. Pumpenlaufrad beschädigt.6. Sonstiger technischer Defekt. | 1. Änderung der Installation, so dass Ansaughöhe und/oder Förderhöhe den maximalen Wert nicht überschreiten.2. Fremdkörper entfernen.3. Stabilisieren der Installation.4. Für stabile Aufstellung des Geräts sorgen.5. Pumpenlaufrad ersetzen.6. An den Kundendienst wenden. |
| 3. Motor startet nicht oder stellt sich während des Betriebs ab. | 1. Treibstoffmangel.2. Kein Zündfunke.3. Vergaser verstopft.4. Luftfilter zugesetzt.5. Ölmangelsicherung hat sich aktiviert, weil das Motoröl den erforderlichen Mindeststand unterschreitet.6. Schaltereinstellung auf „OFF“7. Sonstiger technischer Defekt. | 1. Benzinhahn öffnen und/oder Treibstoff einfüllen.2. Zündschalter prüfen. Gegebenenfalls Zündkerze überprüfen.3. Vergaser reinigen.4. Luftfilter reinigen.5. Motoröl nachfüllen6. Überprüfen Sie, ob der Motorschalter und Kraftstoffhahn auf “ON” gestellt sind.7. An den Kundendienst wenden. |
8. Garantie
T.I.P. garantiert dem privaten Endkunden (im Folgenden „Kunde“), nicht hingegen dem gewerblichen Nutzer, nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen, dass das vom Kunden innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gekaufte Gerät innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren frei von Material- oder Verarbeitungsfehlern sein wird. Die vertraglichen oder gesetzlichen Rechte des Kunden gegenüber dem jeweiligen Verkäufer werden durch diese Garantie nicht berührt. Insbesondere werden die gesetzlichen Mängelrechte durch die Garantie nicht eingeschränkt.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag des Kaufs des Gerätes durch den Kunden, zu nachfolgenden Bedingungen:
I. Innerhalb der Garantiezeit werden alle Mängel, die auf Material- oder Verarbeitungsfehler zurückzuführen sind, kostenlos beseitigt. Reklamationen sind unmittelbar nach Feststellung schriftlich zu melden.
II. Ansprüche aus dieser Garantie bestehen nur, wenn das Produkt keine Schäden oder Verschleißerscheinungen aufweist, die durch eine von der normalen Bestimmung oder Vorgaben der Gebrauchsanweisung von T.I.P. abweichende Benutzung verursacht worden sind.
Keine Garantie besteht insbesondere:
- Bei unsachgemäßer Behandlung und bei eigenen Veränderungen am Gerät
- Bei mechanischer Beschädigung des Gerätes von außen und Transportschäden
- Bei üblicher Abnutzung von Verschleißteilen
- Bei Schäden, die auf höhere Gewalt, Wasser, Blitzschlag, Überspannung zurückzuführen sind
- Bei Missachtung der Gebrauchsanweisung und Bedienungsfehlern
- Wenn das Gerät keinen technischen Defekt aufweist
III. Die vom Kunden geltend gemachten Fehler wird T.I.P. nach eigenem Ermessen auf seine Kosten durch Reparatur oder Lieferung neuer oder generalüberholter Teile beheben bzw. das Gerät austauschen. Ausgetauschte Teile gehen in das Eigentum von T.I.P. über. Nach Ablauf der Garantie anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig.
IV. Weitergehende Ansprüche oder eine weitergehende Haftung bestehen auf Grund der Garantie nicht, es sei denn zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften kommen zur Anwendung, wie zum Beispiel das Produkthaftungsgesetz, in Fällen des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit sowie wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit durch T.I.P..
Von T.I.P. erbrachte Garantieleistungen verlängern die Garantiefrist nicht, auch hinsichtlich eventuell ausgetauschter Komponenten. Die Garantieverpflichtung erlischt im Falle des Weiterverkaufs durch den Kunden.
V. Der Garantieanspruch ist vom Kunden durch Vorlage der Kaufquittung nachzuweisen, welche dem Gerät bei Rücksendung beizulegen ist. Ohne gültige Kaufquittung ist eine kostenfreie Reklamationsbearbeitung im Zuge dieser Herstellergarantie nicht möglich.
VI. Besondere Hinweise zur Geltendmachung der Garantie:
-
Sollte Ihr Gerät nicht mehr richtig funktionieren, überprüfen Sie bitte zunächst, ob ein Bedienungsfehler oder eine Ursache vorliegt, die nicht auf einen Defekt des Gerätes zurückzuführen ist.
-
Falls Sie Ihr defektes Gerät zur Reparatur bringen oder einsenden, fügen Sie bitte auf jeden Fall folgende Unterlagen bei:
-
Kaufquittung.
-
Beschreibung des aufgetretenen Defekts (eine möglichst genaue Beschreibung erleichtert eine zügige Reparatur).
-
Bevor Sie Ihr defektes Gerät zur Reparatur bringen oder einsenden, entfernen Sie bitte alle hinzugefügten Anbauteile, die nicht dem Originalzustand des Gerätes entsprechen. Sollten bei der Rückgabe des Gerätes solche Anbauteile fehlen, übernehmen wir dafür keine Haftung.
-
Das beim Garantiegeber T.I.P. einzusendende Paket ist durch den Kunden ordnungsgemäß zu frankieren.
- Die Einsendung des Geräts zur Reparatur und die Geltendmachung der Rechte aus dieser Garantie erfolgen beim Garantiegeber T.I.P.. Name und Anschrift des Garantiegebers T.I.P. befinden sich unter „10.Service“ der vorliegenden Gebrauchsanweisung.
9. Bestellung von Ersatzteilen
Die schnellste, einfachste und preiswerteste Möglichkeit, Ersatzteile zu bestellen, erfolgt über das Internet. Unse- re Webseite www.tip-pumpen.de verfügt über einen komfortablen Ersatzteile-Shop, welcher mit wenigen Klicks eine Bestellung ermöglicht.
10. Service
Bei Garantieanspruch oder Störungen wenden Sie sich bitte an:
T.I.P. Technische Industrie Produkte GmbH
Tel.: +49 (0) 7263 / 9125 0
Reparaturservice und Ersatzteilversand
Fax: +49 (0) 7263 / 9125 25
Siemensstraße 17
D-74915 Waibstadt
E-Mail: service@tip-pumpen.de
Eine aktuelle Bedienungsanleitung als PDF-Datei kann bei Bedarf per E-Mail unter: service@tip-pumpen.de angefordert werden.
11. Entsorgung und Wiederverwertung
Entsorgen Sie die alte Maschine nicht im Hausmüll.
Entsorgen Sie die Pumpe entsprechend den in Ihrem Land geltenden Vorschriften.
Bei der Entsorgung dieses Produkts sicherstellen, dass der Kraftstoff und das Öl aus dem Motor abgelassen wird.
Informationen zu Sammelstellen für Altgeräte erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung, dem öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger, einer autorisierten Selle für die Entsorgung von Altgeräten oder Ihrer Müllabfuhr.
Entsorgen Sie auch die Produkteverpackung umweltgerecht in den bereitgestellten Sammelbehältern.
Dear customer,
Laissez d'abord refroidir les appareils après les avoir utilisés.. Bei der Befüllung mit Motoröl muss sich das Gerät auf ebenem Untergrund und in aufrechter Position befinden, um ein Verschütten oder Auslaufen von Motoröl zu verhindern. Wischen Sie gegebenenfalls verschüttetes Motoröl vollständig auf, bevor Sie den Motor starten.
Die Benzinmotorpumpe wird mit Benzin betrieben. Verwenden Sie ausschließlich die Treibstoffart, die bei den technischen Daten Ihres Produkts genannt ist.

6.1. Aufstellung und Sichtprüfung

1 Einfüllöffnung für Wasser
2 Ablassöffnung für Wasser
3 Druckanschluss
4 Sauganschluss
5 Pumpengehäuse
6 Starterseil
7 Choke-Hebel
8 Leistungswahlregler
GB
Funktionsteile / Details
9 Zündunterbrecher
10 Treibstofftank
11 Tankdeckel
14 Ölmessstab
15 Benzinschlauch
16 Vergaser
17 Luftfilterkasten
13 Einfüllöffnung für Motoröl
18 Auspuff
19 Abdeckung des Auspuffs
20 Zündkerzenstecker
21 Tragegriff
22 Gummifüße
23 Grundplatte
vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben!
Hat alles geklappt und Sie sind 100% zufrieden mit dem Kauf? Dann hinterlassen Sie bitte eine ehrliche Kundenbewertung auf Amazon für uns. Weitere Kunden werden von Ihrer Erfahrung profi tieren und sich über das Produkt freuen.
Sollten Sie technische Fragen oder Probleme bei der Inbetriebnahme haben, können Sie uns gerne unter folgenden Telefonnummern kontaktieren:
SERVICE-HOTLINE
+49 (0) 7263 9125-0
Montag bis Freitag von 08.00 bis 17.00 Uhr
TECHNIKER-SPRECHSTUNDE
+49 (0) 7263 9125-50
Montag bis Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr