SRI986 - Elektropneumatischer Steller SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SRI986 SCHNEIDER
Kurzanleitung ..... (Deutsch)
SRI986 ELEKTRO-PNEUMATISCHER STELLUNGSREGLER
Diese Instruktionen dienen als Anleitung für eine schnelle Inbetriebnahme. Ausführlichere Informationen sind in den Dokumenten "Inbetriebnahme- und Wartungsanleitung" und "Typenblatt", die Sie auch auf unserer Webseite finden.
Festlegen der Montageseite Einfachwirkende Membranantriebe
Überprüfen, ob die durch das Verfahren erforderliche Sicherheitsstellung des Antriebes gegeben ist. (Öffnet oder schließt der Antrieb mit Federkraft?) Entsprechend dieser Wirkungsrichtung und der notwendigen Bewegungsrichtung der Spindel bei steigendem Eingangssignal wird laut nachstehender Tabelle die Montageseite ausgewählt.
| Antrieb schließt mit Federkraft | Stellung des Umschalt-plättchens | Antrieb öffnet mit Federkraft | Stellung des Umschalt-plättchens |
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Der Pfeil gibt die Bewegungsrichtung der Spindel bei steigendem Eingangssignal an. Die Wirkungsrichtung des Eingangssignals kann am Umschaltplättchen 13 (siehe S. 5) eingestellt werden:
N = normale Wirkungsrichtung (steigendes Eingangssignal bewirkt steigenden Stelldruck zum Antrieb)
U = umgekehrte Wirkungsrichtung (steigendes Eingangssignal bewirkt fallenden Stelldruck zum Antrieb).
Doppeltwirkende Membranantriebe
Beim doppeltwirkenden Stellungsregler bleibt das Umschaltplättchen 13 immer in Stellung "N". Die Zuordnung des Eingangssignals zur Bewegungsrichtung der Antriebsspindel wird durch die Wahl der Anbauseite des Stellungsreglers und die Verrohrung der Stellungsreglerausgänge zum Antrieb bestimmt:
| Stellung des Umschalt-plättchens | Stellung des Umschalt-plättchens | ||

Anlenkhebel 11 muss bei 50 % Hub waagerecht stehen.
Gehäusedeckel so anschrauben, daß sich die Kondenswassernase bei angebautem Gerät unten befindet (siehe Markierung 'M').
2 ANBAU AN SCHWENKANTRIEBE
a) Sichtfenster vom Gehäuse des Anbausatzes abschrauben.
b) Gehäuse des Anbausatzes auf den Schwenkantrieb bzw. die Armatur montieren, ggf. Montage-zubehör des Antriebsherstellers verwenden.
c) Schwenkantrieb in die gewünschte Ausgangsstellung bringen (Drehwinkel = 0°).
d) Kurvenscheibe 24 entsprechend der Drehrichtung des Antriebes montieren (siehe Abb. 14). Die lineare Kurvenscheibe wird dabei so an die Anschlusswelle geschraubt, daß das Maß x (Abstand zwischen Gehäuse-Innenwand und Kurvenscheibe) = 2 mm beträgt, wogegen bei der gleichprozentigen Kurvenscheibe das Maß x ≈ 17,5 mm betragen muß. Bei der inversen, gleichprozentigen Kurvenscheibe sind die Maße x ≈ 18 mm. Bei Verwendung der gleichprozentigen und der invers-gleichprozentigen Kurvenscheibe ist die Messfeder (gelb) EW420493013 in den Stellungsregler einzubauen.
e) Anlenkhebel 30 für Schwenkantrieb zunächst so auf der Durchführungswelle 15 befestigen,
f) Stellungsregler auf das Gehäuse des Anbausatzes aufsetzen. Dabei die Feder 31 in den Anlenkhebel 30 einhängen und die Abtastrolle 32 an die Kurven Scheibe anlegen.
Bei gleichprozentiger Kurvenscheibe prüfen, ob die Abtastrolle unmittelbar vor Beginn der Kurvensteigung liegt, ggf. korrigieren.
g) Die endgültige Befestigung des Anlenkhebels auf der Durchführungswelle erfolgt bei Hubstellung 0 %, d. h. Drehwinkel 0°. In dieser Stellung die Innensechskantschrauben SW 5 des Anlenkhebels 30 durch die Bohrung 34 hindurch zunächst Ibsen, die Stellvorrichtung 17 gegen die Anschlagschraube 18 drücken (siehe S. 5) und dann die Innensechskantschraube fest anziehen.
Achtung!
Wenn der Antrieb in eine Endstellung läuft, dann stimmt die Einbaulage der Kurvenscheibe nicht mit der Drehrichtung des Antriebs überein. In diesem Falle ist die Kurvenscheibe 24 in umgekehrter Lage einzubauen.

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A B 32 33 invers gleichprozentig
A = Einbaulage bei Drehrichtung ↓ des Antriebes B = Einbaulage bei Drehrichtung ↓ des Antriebes

3 PNEUMATISCHE ANSCHLÜSSE
Zuluftversorgung (s): 1,4 bis 6 bar (aber nicht höher als der Maximaldruck des Antriebes), frei von Öl, Staub und Wasser!
6 Einschraubloch G 1/8 für Ausgang II (y2) (nur bei doppeltwirkenden Stellungsreglern)
7 Einschraubloch G 1/8 für Zuluft
8 Einschraubloch G 1/8 für Ausgang II (y1)

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8 7 64 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE
Die Sicherheitsbestimmungen im Dokument EX EVE0001 sowie die Bestimmungen in PSS EVE0102 und MI EVE0102 müssen beachtet werden.

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4.1 Sollwert Eingang 4-20 mA4.2 Option „Induktiver Grenzwertgeber“
Die Grenzwertgeber sind eine ab Werk eingebaute oder auch nachrüstbare Zusatzausstattung. Sie sind mit Induktivschaltern oder Mikroschaltern aufgebaut und signalisieren die Über- oder Unterschreitung einer Hub- oder Schwenkbewegung von Stellgeräten.

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2-Draht- A B 42 41 52 51 3-Draht-Technik + - A B 1 2 3 4 Mikroschalter A B 42 41 52 51 41 A DC 42 51 B DC 52 1 DC 2 3 A 4 41 A 42 51 B 52Achtung: Beim Anschluss der Mikroschalter sind die Hinweise in der MI (Inbetriebnahme- und Wartungsanleitung) sowie die Sicherheitsbestimmungen im Dokument EX EVE0001 zu beachten.
4.3 Option „Stellungsrückmeldung 4-20 mA“
Der elektrische Stellungsrückmeldung ist eine ab Werk eingebaute oder auch nachrüstbare Zusatzausstattung. Er formt die Hub- oder Schwenkbewegung eines Stellgerätes um in ein elektrisches Einheitssignal 4-20 mA.

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31 32 + - Analog Ausgang 4 bis 20 mA Zweidraht System zu versorgen mit DC 11 bis 48 V S1 S2 5. INRETRIERNAHME5 INBETRIEBNAHME
5.1 Einstellen von Nullpunkt und Hub
(siehe Seite 6 für die Positionsnummern)
Vor Beginn der Einstellungen Prallplattenhebel 40 mehrmals wechselweise nach links und nach rechts drücken, damit sich die Prallplatten korrekt ausrichten.
a) Anfangswert für Führungsgröße w vorgeben (Hubanfang).
b) Nullpunktschraube 41drehen, bis sich der Antrieb von seiner Endlage aus gerade zu bewegen beginnt.
c) Endwert für Führungsgröße w vorgeben (Hubende).
d) Hubfaktorschraube 42 drehen, bis der Antrieb genau seine Endstellung ereicht:
Rechtsdrehung: Hubverkleinerung
Linksdrehung: Hubvergrößerung

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Hubfaktor 41 42Punkte a) bis d) 2-3mal wiederholen, um hohe Positioniergenauigkeit zu erreichen.
Die Einstellungen beeinflussen sich gegenseitig.
Hinweis:
Nach jeder Änderung der Verstärkung ist der Nullpunkt neu einzustellen.
Kann der Hub mit der eingebauten Feder nicht eingestellt werden, so muss eine andere Feder verwendet werden. Siehe Tabelle Seite 5.
5.2 Anpassen an Zuluftdruck
Der Stellungsregler ist ab Werk für einen Zuluftdruck von 3 bar eingestellt. Wird das Gerät bei einem abweichenden Zuluftdruck betrieben, muß die Verstärkung mit Hilfe der Schraube 44 angepasst werden. Dabei ist bei größerem Zuluftdruck die Schraube im Uhrzeigersinn zu drehen (bei 6 bar bis zum Anschlag).
5.3 Einstellen der Dämpfung
Mit der Dämpfungsdrossel 46 kann die Luftleistung des Stellungsreglers vermindert werden. Beim Doppeltwirkenden Stellungsregler gibt es eine Dämpfungsdrossel 47 für die Stellgröße y1 und eine Dämpfungsdrossel 48 für die Stellgröße y2. In Normalstellung schließt die Dämpfungsdrossel etwa mit dem Verstärkergehäuse ab. Durch vollständiges Hineindrehen der Dämpfungs-drossel wird die Luftleistung etwa um den Faktor 2,5 reduziert.
5.4 Einstellung der Stellungsrückmeldung 4-20 mA
Das Gerät muß an den Antrieb angebaut und in Betrieb genommen werden, wie in MI EVE0102 A bzw. MI EVE0101 A, beschrieben. Bei 50% Hub muss der Anlenkhebel waagrecht stehen.
Der Stellungsumformer muss korrekt angeschlossen sein. Beide LEDs leuchten.
Einstellen von Messbereichsanfang (4 mA)
a) Stellantrieb in Anfangsstellung fahren
b) Drücken der Taste S1 „Config Output 4 mA“ länger als 2s. Während dieser Zeit leuchtet LED 1. Nach 2s leuchten wieder beide LEDs, der 4 mA-Wert ist damit gespeichert.
Einstellen von Messbereichsende (20 mA)
a) Stellantrieb in Endstellung bringen
b) Drücken der Taste S2 „Config Output 20 mA“ länger als 2s. Während dieser Zeit leuchtet LED 2. Nach 2s leuchten wieder beide LEDs, der 20 mA-Wert ist damit gespeichert.
Freies Einstellen der Stromwerte an den Endpunkten
a) Den Stellantrieb zu demjenigen Endpunkt bringen, an welchem der Stromwert eingestellt werden soll.
b) Beide Tasten gleichzeitig für ca. 2s drücken. Danach leuchten beide LEDs abwechselnd im Sekundentakt (Einstellmodus).
c) Mit der Taste S1 „Config Output 4 mA“ kann der Stromwert am Ausgang verringert und mit der Taste S2 „Config Output 20 mA“ kann der Stromwert am Ausgang erhöht werden. Ein kurzes Drücken bewirkt eine kleine Änderung, während ein langes Drücken eine große Änderung bewirkt. Der Ausgangsstrom kann beliebig zwischen ca. 3,3 und 22,5 mA eingestellt werden.
d) Ohne eine Betätigung der Tasten wird der Wert gespeichert. Nach einigen Sekunden wird automatisch in den normalen Betriebsmodus zurückgeschaltet und beide LEDs leuchten wieder.
Fehlerbehebung beim Stellungsumformer
Die Komponenten des Stellungsumformers werden ständig durch den vorhandenen Mikrocontroller überwacht. Fehlfunktionen sind daran zu erkennen, dass entweder beide LEDs aus sind oder beide LEDs gleichzeitig in schneller Folge ein- und ausgeschaltet werden (Problemmeldung).
Bei gravierenden Fehlern, z.B. Potentiometer nicht vorhanden, wird zusätzlich zur Problemmeldung ein Ausgangsstrom von größer 24 mA ausgegeben.
In diesem Fall ist zu überprüfen:
a) Der korrekte Anschluss des Potentiometers an die Leiterplatte.
b) Der Betrieb des Potentiometers innerhalb seines Arbeitsbereiches.
Wenn beide LEDs aus sind, ist die Stromversorgung zu überprüfen (Mindestspannung, Polarität).
5.5 Federbereiche
Zur Anpassung an Hub und Eingangssignalbereich stehen 5 verschiedene Messfedern zur Verfügung. In der folgenden Tabelle sind die Federn und ihre Hubbereiche aufgeführt für normale Anwendungen mit 4-20 mA und Standard-Anlenkhebel.
| Messfeder Hubbereich in | Bemerkungen | ||
| Ident Nr Farbe | mm | ||
| EW420493013 gelb 8 - 34 | |||
| EW420494019 grün 17 - 68 eingebaut | |||
| EW502558017 - ohne - 28 - 105 | |||
| EW420496011 grau 40 - 158 | |||
| EW420495014 blau 55 - 200 | |||







