C.A 6681 - Elektrischer Tester CHAUVIN ARNOUX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG C.A 6681 CHAUVIN ARNOUX
Sie haben ein Lokalisierungsgerät/Kabeltester C.A. 6681 erstanden, wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen.
Für die Erlangung eines optimalen Betriebsverhaltens Ihres Gerätes:
• diese Bedienungsanleitung sorgfältig lesen,
- bitte die Anwendungshinweise beachten.
SIGNIFICATION DES SYMBOLES UTILISÉS
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![]() | Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien, insbesondere der Niederspannungs-Richtlinie und der EMV-Richtlinie. |
![]() | Der durchgestrichene Mülleimer bedeutet, dass das Produkt in der europäischen Union gemäß der WEEE-Richtlinie 2002/96/EG einer getrennten Elektroschrott-Verwertung zugeführt werden muss. Das Produkt darf nicht als Haushaltsmüll entsorgt werden. |
![]() | Batterie |
![]() | Gleichstrom und Wechselstrom. |
MESSKATEGORIEN
Definition der Messkategorien:
CAT II: Die Kategorie II bezieht sich auf Messungen, die direkt an Kreisen der Niederspannungs-Installation vorgenommen werden.
Beispiel: Stromversorgung von Haushaltsgeräten oder tragbaren Elektrowerkzeugen.
CAT III: Die Kategorie III bezieht sich auf Messungen, die an der Elektroinstallation eines Gebäudes vorgenommen werden.
Beispiel: Verteiler, Leistungsschalter, fest installierte Maschinen oder Industrieanlagen.
CAT IV: Die Kategorie IV bezieht sich auf Messungen, die an der Quelle von Niederspannungsin installationen vorgenommen werden.
Beispiel: Hauptverteilung, Zähler und primärer Überspannungsschutz.
INHALTSÜBERSICHT
1. PRÄSENTATION ....77
2. BESCHREIBUNG....78
2.1 SENDER....78
2.1.1 GERÄTEBESCHREIBUNG 78
2.1.2 LCD-DISPLAY....79
2.2 EMPFÄNGER 79
2.2.1 GERÄTEBESCHREIBUNG 79
2.2.2 LCD-DISPLAY 80
2.2.3 DISPLAY-BEISPIELE IM KABEL-LOKALISIERUNGSMODUS......80
2.2.4 HINWEISE ZUR FUNKTIONSWEISE DER TASTEN....81
3. VERWENDUNG 81
3.1 EINSTIEG 81
3.1.1 VORBEREITUNG....81
3.1.2 VERWENDUNG 82
3.1.3 WEITERFÜHRUNG: ZWEI ANSCHLUSSARTEN FÜR DEN SENDER...83
3.2 EINPOLIGE ANWENDUNG 84
3.2.1 LOKALISIERUNG UND VERFOLGUNG VON LEITUNGEN UND STECKDOSEN....84
3.2.2 LOKALISIERUNG VON LEITUNGSUNTERBRECHUNGEN....85
3.2.3 LOKALISIERUNG VON LEITUNGSUNTERBRECHUNG MIT ZWEI SENDERN....86
3.2.4 FEHLERLOKALISIERUNG IN BODENHEIZUNGEN 88
3.2.5 LOKALISIERUNG DES GEQUETSCHTEN (VERSTOPFTEN)
ABSCHNITTS IN EINER NICHT-METALLISCHEN ROHRLEITUNG .....89
3.2.6 LOKALISIERUNG EINER METALLISCHEN WASSER- ODER HEIZUNGSROHRLEITUNG....90
3.2.7 LOKALISIERUNG DES STROMVERSORGUNGSKREISES EINER ETAGE....91
3.2.8 VERFOLGUNG EINES UNTERIRDISCHEN KREISES 92
3.3 ZWEIPOLIGE ANWENDUNGEN....93
3.3.1 ANWENDUNGEN IN GESCHLOSSENEN KREISEN....93
3.3.2 LOKALISIERUNG VON SICHERUNGEN 94
3.3.3 LOKALISIERUNG EINES KURZSCHLUSSES 95
3.3.4 LOKALISIERUNG VON TIEF LIEGENDEN UNTERIRDISCHEN KREISEN 96
3.3.5 UNTERSCHEIDUNG UND BESTIMMUNG VON LEITERPAAREN ..... 97
Deutsch
3.4 STEIGERUNG DES EFFEKTIVEN LOKALISIERUNGSRADIUS FÜR SPANNUNGSFÜHRENDE KREISE 98
3.5 FESTSTELLUNG DER NETZSPANNUNG UND LOKALISIERUNG VON KREISUNTERBRECHUNGEN 99
4. SONSTIGE FUNKTIONEN....100
4.1 EMPFÄNGER ALS VOLTMETER 100
4.2 EMPFÄNGER ODER SENDER ALS LAMPE 100
4.3 DISPLAY-BELEUCHTUNG....100
4.4 SUMMER EIN/AUSSCHALTEN....100
4.4.1 SENDER....100
4.4.2 EMPFÄNGER....100
4.5 STROMSPARFUNKTION (AUTO-POWER OFF)....101
4.5.1 SENDER....101
4.5.2 EMPFÄNGER....101
5. TECHNISCHE DATEN....101
5.1 TECHNISCHE DATEN DES SENDERS....101
5.2 TECHNISCHE DATEN DES EMPFÄNGERS 102
5.3 NORMENERFÜLLUNG....102
6. WARTUNG....103
6.1 REINIGUNG 103
6.2 BATTERIEN WECHSELN 103
6.3 MESSTECHNISCHE ÜBERPRÜFUNG....104
6.4 REPARATUREN 104
7. GARANTIE....105
8. BESTELLANGABEN....106
8.1 LIEFERUMFANG....106
BEDIENUNGSHINWEISE
Dieses Gerät und sein Zubehör entsprechen der Sicherheitsnorm IEC61010-300V in der Messkategorie III in geschlossenen Räumen, bei einem Verschmutzungsgrad von maximal 2 und bis zu einer Meereshöhe von maximal 2.000 m.
Die Sicherheitsanweisungen müssen unbedingt beachtet werden, weil sonst Stoßspannung, Brand, Explosion oder Zerstörung des Geräts und der Anlagen drohen.
- Der Geräteschutz ist nur dann gegeben, wenn das Gerät nach Herstellerangaben verwendet wird - andernfalls setzen Sie sich Gefahr aus.
- Benutzen Sie niemals ein Gerät oder Zubehörteile, wenn diese beschädigt erscheinen, unvollständig oder nicht ordentlich geschlossen sind.
- Verwenden Sie das Gerät niemals an Netzen mit höheren Spannungen oder Messkategorien als den angegebenen.
- Verwenden Sie das Gerät ausschließlich unter den vorgegebenen Einsatzbedingungen bzgl. Temperatur, Feuchtigkeit, Höhe, Verschmutzungsgrad und Einsatzort.
- Prüfen Sie vor jeder Benutzung den einwandfreien Zustand der Isolierung der Messleitungen, des Gehäuses und des Zubehörs. Teile mit selbst teilweise beschädigter Isolierung müssen repariert oder entsorgt werden.
- Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Zubehör (Messleitungen, Prüfspitzen usw....). Die Verwendung von Leitungen oder Zubehör mit niedrigerer Bemessungsspannung oder Messkategorie verringert die zulässige Spannung bzw. Messkategorie für das ganze Messmodul (Gerät + Leitungen bzw. Zubehör) auf die jeweils niedrigste Kategorie und Betriebsspannung.
- Fehlerbehebung und Eichung darf nur durch zugelassenes Fachpersonal erfolgen. Jeder Eingriff kann die Gerätesicherheit schwerstens gefährden.
- Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, wenn spannungsführende Teile in der gemessenen Anlage offen liegen.
- Bewahren Sie das Gerät in sauberer, trockener und kühler Umgebung auf. Wird das Gerät längere Zeit nicht verwendet, muss die Batterie herausgenommen werden.
Deutsch

Wird der Sensor an eine Installation unter Netzspannung
angeschlossen, kann ein Stromkreis in Größenordnung eines Milliampere entstehen. Normalerweise darf der Sender in diesem Fall nur zwischen Phase und Nullleiter angeschlossen werden.
Sollte der Sender zufällig zwischen Phase und Schutzleiter angeschlossen werden, kann es bei einem Fehler in der Installation dazu kommen, dass alle geerdeten Teile unter Spannung stehen.
Bevor das Gerät an einer Installation unter Spannung verwendet wird, muss daher geprüft werden, dass die getestete Installation den landesgültigen Normen (z.B. NF-C-15-100, VDE-100 usw.) entspricht, insbesondere hinsichtlich Erdungswiderstand und Verbindung mit dem Schutzleiter (PE).
1. PRÄSENTATION
Das Kabel-Lokalisierungsgerät LOCAT NG lokalisiert Leitungen der Nachrichtenübertragung, Stromkabel und Rohrleitungen bei Wartungs- und Umbauarbeiten an Installationen bis Messkategorie III und Spannungen bis 300 V gegen Erde.
Das Lokalisierungsgerät LOCAT NG ist ein tragbares Modul aus Sender, Empfänger und einigen Zubehörteilen.
Sender und Empfänger sind mit großen beleuchteten LCD-Anzeigen und großen Tasten ausgestattet.
Der Sender induziert eine mit einem Digitalsignal modulierte Wechselspannung in den gesuchten Kreis, sodass eine entsprechende elektrische Feldstärke entsteht. Der Sender ist außerdem ein Spannungsmessgerät (AC/DC), die Messspannungsanzeige weist mit einem Warnsymbol auf Spannungsführung hin. Eine Autotest-Funktion im Sender überprüft die einwandfreie Übertragungsqualität zwischen Sender und Empfänger.
Der Empfänger ist mit einem empfindlichen Sensor ausgestattet, der die Anzeige der relativen Größe der festgestellten elektrischen Feldstärke generiert. Die Signalschwankungen werden decodiert, verarbeitet und aufbereitet und liefern Informationen über die Position von unterirdischen Kabeln und Rohrleitungen sowie über eventuelle Fehler.
Neben der LCD-Anzeige besitzt der Empfänger außerdem einen Summer, der je nach Intensität des erfassten Signals den Ton ändert.

2.1.1 GERÄTEBESCHREIBUNG

text_image
11 10 1 LEVEL CODE 8 ~1888v CODE 8 2 POWER 3 START STOP LEVEL SEL. ▲ CODE SEL. 4 5 9 8 7 6 IEC61010-1 500V CATIII + 500V AC~Abb.2
(1) LCD-Anzeige.
(2) Ein/Aus-Taste.
(3) Einstellung/Bestätigung der Sendeleistung (Pegel I, II und III).
(4) Senden Ein/Aus.
(5) Einstellung/Bestätigung der gesendeten Code-Informationen. Zum Aktivieren der Code-Auswahl wird diese Taste 1 Sek. lang gedrückt, zum Verlassen des Auswahlmodus wird die Taste kurz gedrückt (zur Auswahl stehen Codes F, E, H, D, L, C, O und A, Code F ist die Standardeinstellung).
(6) Reduzieren der Sendeleistung bzw. Ändern des Sendecodes.
(7) Erhöhen der Sendeleistung bzw. Ändern des Sendecodes.
(8) Stummschaltung aktivieren und deaktivieren (nach Stummschaltung ertönt beim Tastendruck kein Laut und der Summer ertönt nicht).
(9) Lampe Ein/Aus.
(10) + Ein/Ausgang zur Messung vorhandener Spannungen und Signalinduzierung in die getestete Installation.
(11) COM- Ein/Ausgang. Bevorzugter Anschluss für Erdung.
2.1.2 LCD-DISPLAY

text_image
1 2 3 4 5 1888v LEVEL CODE CODE* 11 10 9 6 7 8Abb.3
(1) Batterieladestandsanzeige (Batterien sind leer und müssen ausgewechselt werden).
(2) Sendeleistung (Pegel I, II und III).
(3) Sendecode (Standard F).
(4) Wechselspannung (AC).
(5) Gleichspannung (DC).
(6) Messspannung (Das Gerät kann als normaler Spannungsmesser verwendet werden, Messbereich: 12 bis 300 V Wechsel- und Gleichstrom).
(7) Sendestatus.
(8) Sendecode.
(9) Sendesignalstärke.
(10) Symbol für „Spannung vorhanden“.
(11) Symbol für Stummschaltung.
2.2 EMPFÄNGER
2.2.1 GERÄTEBESCHREIBUNG

(1) Lampe.
(2) Sensorkopf.
(3) LCD-Anzeige.
(4) Ein/Aus-Taste.
(5) Ein/Aus für Displaybeleuc htung und Stummschaltung. Displaybeleuchtung ein- oder ausschalten: Diese Taste kurz drücken. Stummschaltung mit langem Tastendruck aktivieren und deaktivieren (nach Stummschaltung ertönt beim Tastendruck kein Laut und der Summer ertönt nicht).
(6) Lampe Ein/Aus.
(7) UAC: Auswahl der Lokalisierungsart für Kabel bzw. Erfassungsart für Netzspannung.
(8) Manuelle bzw. automatische Kabel-Lokalisierung auswählen.
(9) Bei Manuellbetrieb: Absteigende Empfangsempfindlichkeit einstellen.
(10) Bei Manuellbetrieb: Ansteigende Empfangsempfindlichkeit einstellen.
(11) Summer.
2.2.2 LCD-DISPLAY

text_image
1 2 3 4 5 RXBT TXBT LEVEL MANUAL AUTO signal 1888 CODE-8Abb.5
(1) Batterieladestandsanzeige für Empfänger (Batterien sind leer und müssen ausgewechselt werden).
(2) Batterieladestandsanzeige für Sender (Batterien sind leer und müssen ausgewechselt werden).
(3) Empfangenes Signal (Pegel I, II oder III).
(4) Symbol für Manuellbetrieb.
(5) Symbol für Automatikbetrieb.
(6) Im Automatikbetrieb ist diese Zahl die Signalstärke. Im Manuellbetrieb steht hier entweder SEL wenn kein Signal vorhanden ist, oder ein Wert der Signalstärke. Im UAC-Betrieb steht hier UAC.
(7) Konzentrische Kreise stellen die eingestellte Empfindlichkeit grafisch dar. Viele Kreise bedeuten hohe Empfindlichkeit, wenige Kreise eine geringere Empfindlichkeit.
(8) Empfangscode.
(9) Stärke der empfangenen Signale.
(10) Symbol für „Spannung vorhanden“.
(11) Symbol für Stummschaltung.
2.2.3 DISPLAY-BEISPIELE IM KABEL-LOKALISIERUNGSMODUS
(1) Automatikbetrieb

text_image
LEVEL AUTO signal 1888 CODE 8 Abb.6(3) Feststellung der Netzspannung
(2) Manuellbetrieb

text_image
LEVEL MANUAL signal 1888 CODE 8 Abb.7
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URC Abb.82.2.4 HINWEISE ZUR FUNKTIONSWEISE DER TASTEN
- Wenn eine der Tasten „Ein/Aus“, „Code-Wahl“ und „Pegeleinstellung“ aktiv ist, sind die jeweils anderen Tasten nicht aktiv.
- Wenn der Empfänger in Automatikbetrieb läuft, kann man jederzeit auf Manuellbetrieb oder Netzspannungserfassung umschalten.
- Wenn der Empfänger in Manuellbetrieb läuft, muss man diesen zuerst verlassen bevor die Tasten UAC oder MANUAL wieder aktiv sind.
3. VERWENDUNG
3.1 EINSTIEG
Den besten Einstieg in die Verwendung des Kabel-Lokalisierungsgeräts LOCAT NG ist folgendes Praxisbeispiel:
3.1.1 VORBEREITUNG

Nehmen Sie ein ummanteltes Dreileiter-Kabel mit 1,5 mm² Querschnitt.
Installieren Sie 5 m Kabellänge provisorisch mit Klammern in Augenhöhe an einer Mauer. Die Mauer sollte beidseitig zugänglich sein.
Wählen Sie einen der Leiter und unterbrechen Sie diesen 1,5 m vor Leitungsende.
Verbinden Sie das Ende des betreffenden Leiters mit den mitgelieferten Prüfkabeln mit Buchse (10) des Senders. Verbinden Sie Buchse (11) des Senders mit einer geeigneten Erdung.
Alle anderen Leiter des Kabels müssen ebenfalls mit dem Sender und derselben Erdung verbunden werden (siehe Abb.9).
Am Ende der Kabelleitung müssen die Leiter offen stehen (nicht verbunden).
3.1.2 VERWENDUNG
- Schalten Sie den Sender mit Taste (2) ein. Das LCD-Display des Senders zeigt den Begrüßungsbildschirm und der Summer piept zwei Mal.
- Drücken Sie Taste (3) des Senders und geben Sie am Einstellbildschirm den Sendepegel ein; dazu drücken Sie die Pfeiltaste nach oben (7) oder nach unten (6), um den Sendepegel zu wählen (Pegel I, II oder III). Danach verlassen Sie mit der Taste (3) den Einstellmodus.
- Wenn Sie den Sendecode ändern wollen, halten Sie die Taste (5) am Sender etwa 1 Sekunde gedrückt; dann drücken Sie die Pfeiltaste nach oben (7) oder nach unten (6), um den Übertragungscode (F, E, H, D, L, C, O und A, Standardcode F) zu wählen. Danach verlassen Sie mit der Taste (5) den Einstellmodus.
- Anschließend starten Sie den Sendevorgang mit Taste (4). Dann erscheinen konzentrische Kreise (7) auf dem LCD-Display, die sich langsam verbreiten, das Symbol (8) zeigt den Sendesignalcode, das Symbol (9) die Signalstärke.
- Schalten Sie mit Taste (4) den Empfänger ein. Der Begrüßungsbildschirm erscheint auf dem LCD-Display, der Summer ertönt zwei Mail und der Empfänger startet als Standardmodus im Automatikbetrieb.
Bewegen Sie nun die Empfängersonde langsam das Kabel entlang, bis Sie die Leiterunterbrechung erreichen. Das Symbol (3) auf dem Empfänger zeigt die Empfangsleistung, (8) zeigt den Sendecode des Senders, (9) die dynamische Signalstärke und der Summer ändert den Ton mit der geänderten Signalstärke. Wenn die Sonde über die unterbrochene Stelle geführt wird, fällt die an (9) und (6) angezeigte Signalstärke ganz offensichtlich ab und verschwindet schließlich ganz. - Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, schalten Sie mit der Taste (8) MANUAL am Empfänger auf Manuellbetrieb um und reduzieren mit den Tasten (9) und (10) die Empfindlichkeit so weit wie möglich. Dabei prüfen Sie auf dem Empfängerdisplay nach, dass der Sendecode (8) des Senders angezeigt werden kann; an dieser Stelle befindet sich die Leiterunterbrechung.
3.1.3 WEITERFÜHRUNG: ZWEI ANSCHLUSSARTEN FÜR DEN SENDER
LOCAT_NG kann Leiter nur lokalisieren, wenn der Sender auf eine dieser Arten angeschlossen ist.
Einpolige Anwendung:
Der Sender wird an einen einzigen Leiter angeschlossen. Ein einzelner Leiter kann dann lokalisiert und nachverfolgt werden, wenn der Sender ein Hochfrequenzsignal sendet.
Der zweite Leiter ist in diesem Fall geerdet.
Bei dieser Anordnung fließt ein Hochfrequenzstrom durch den Leiter und wird durch die Luft in die Erde übertragen, es handelt sich um dasselbe Prinzip wie zwischen Sender und Empfänger bei Radiosendungen.
Zweipolige Anwendung:
Dieser Anschluss kann für Netzleitungen unter Spannung und ohne Spannung verwendet werden. Der Sender wird mit beiden Prüfkabeln an beide Leiter angeschlossen.
A Verbindung mit einer Leitung unter Spannung:
- Verbinden Sie die „+“-Buchse des Senders mit dem Phasen-Leiter.
• Verbinden Sie die andere Senderbuchse mit dem Nullleiter des Netzes.
In diesem Fall, und wenn keine Last im Netz vorhanden ist, fließt der modulierte Strom aus dem Sender durch Kopplung über die verteilte Kapazität der Drähte in den Nullleiter und zurück zum Sender.
Hinweis:
Wenn der Sender mit einer spannungsführenden Leitung verbunden ist, und wenn eine der Buchsen anstelle an den Nullleiter an einen Erdungsschutzleiter angeschlossen wird, addiert sich der Senderstrom zum bereits in der Installation vorhandenen Fehlerstrom. Die Gesamtfehlerstromstärke kann den Differenzialschutz auslösen, das heißt den Fehlerstromschutzschalter.
B Verbindung mit einer spannungsfreien Leitung:
- Verbinden Sie die „+“-Buchse des Senders mit einem Leitungsdraht.
- Verbinden Sie die andere Senderbuchse mit dem anderen Leitungsdraht und dann
- mit dem anderen Leitungsende. Verbinden Sie die beiden Drähte miteinander.
In diesem Fall fließt der modulierte Strom durch die Leitung direkt zurück zum Sender.
Eine andere Möglichkeit ist, die beiden Prüfkabel des Senders mit je einem Ende desselben Drahtes zu verbinden. Nachdem die Installation spannungsfrei ist, kann auch der Erdungsschutzleiter der Leitung gefahrlos verwendet werden.
3.2 EINPOLIGE ANWENDUNG
Für:
Lokalisierung von Leiterunterbrechungen in Mauern und im Boden.
Lokalisierung und Verfolgung von Leitungen, Steckdosen, Abzweigkästen, Schaltern usw. in Hausanlagen.
Lokalisierung von Quetschungen, Verdrehungen, Verformungen und Verstopfungen in Rohrleitungen mit Hilfe eines Metalldrahts.
3.2.1 LOKALISIERUNG UND VERFOLGUNG VON LEITUNGEN UND STECKDOSEN
Arbeitsbedingungen:
• Der Kreis darf keine Spannung führen.
- Der Nullleiter und der Erdungsschutzleiter müssen angeschlossen und einwandfrei sein.
- Schließen Sie den Sender an die Phase und an den Erdungsschutzleiter an (siehe Abb. 10).

Wenn das Kabel mit den Sendersignalen in Nachbarschaft mit anderen Kabeln liegt (z.B. parallel in Kabelrinnen, Kabelkanal usw.) bzw. andere Leiter kreuzt, kann sich das Signal auch auf diese Kabel verbreiten und Störkreise erzeugen.
3.2.2 LOKALISIERUNG VON LEITUNGSUNTERBRECHUNGEN
Arbeitsbedingungen:
• Der Kreis darf keine Spannung führen.
• Alle anderen Leitungen müssen mit der Erde verbunden sein (gem. Abb. 11).
- Schließen Sie den Sender an den betreffenden Draht und die Erde an (siehe Abb. 11).

- Der Überschaltwiederstand der Leitungsunterbrechung muss größer als 10 kOhm sein.
Deutsch
- Bei der Verfolgung von Unterbrechungen in mehradrigen Leitungen müssen alle anderen Drähte des Kabels oder des geschirmten Leiters geerdet sein. Dadurch wird an den Buchsen der Signalquelle eine gekreuzte Kopplung der (durch kapazitiven Effekt) induzierten Signale verhindert.
- Die Erdung am Sender kann ein Zusatzerdspieß, eine Erdungsanschluss in einer Steckdose oder eine ordentlich geerdete Wasserleitung sein.
- Bei der Verfolgung einer Leitung liegt die Unterbrechung dort, wo das im Empfänger eingehende Signal abrupt abfällt.
Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.3 LOKALISIERUNG VON LEITUNGSUNTERBRECHUNG MIT ZWEI SENDERN
Ungünstige Bedingungen durch Feldstörungen können die Genauigkeit der Lokalisierung einer Leitungsunterbrechung beeinträchtigen, wenn diese mit nur einem Sender an einem Leiterende durchgeführt wird. Diese Störung lässt sich einfach vermeiden, indem man zwei Sender (einen an jedem Leitungsende) zur Lokalisierung der Leitungsunterbrechung einsetzt. In diesem Fall wird jeder Sender auf einen anderen Leitungscode eingestellt, z.B. ein Sender mit Code F und der andere mit Code C. (Der zweite Sender mit anderem Leitungscode ist nicht im Lieferumfang inbegriffen und muss extra gekauft werden).
Arbeitsbedingungen:
- Der Messkreis darf keine Spannung führen.
- Alle nicht betroffenen Leitungen müssen mit der Erde verbunden sein (gem. Abb. 12).
- Schließen Sie die beiden Sender gemäß Abb. 12 an.
- Das Messverfahren ist ident mit dem unter „ 3.1. Einstieg“ beschriebenen Verfahren.
Wenn die Sender gemäß Abb. 12 angeschlossen sind, zeigt der Empfänger links von der Leitungsunterbrechung „C“ an. Wenn der Empfänger über die Leitungsunterbrechung hinaus weiter nach rechts wandert, zeigt er „F“ an. Wenn der Empfänger direkt über der Unterbrechung steht, wird kein Leitungscode angezeigt (die beiden Sendersignale überlagern sich).

- Der Überschaltwiederstand der Leitungsunterbrechung muss größer als 10 kOhm sein.
- Bei der Verfolgung von Unterbrechungen in mehradrigen Leitungen müssen alle anderen Drähte des Kabels oder des geschirmten Leiters geerdet sein. Dadurch wird eine gekreuzte Kopplung der induzierten Signale (durch kapazitiven Effekt) an den Buchsen der Signalquelle verhindert.
- Die Erdung am Sender kann ein Zusatzerdspieß, eine Erdungsanschluss in einer Steckdose oder eine ordentlich geerdete Wasserleitung sein.
- Bei der Verfolgung einer Leitung liegt die Unterbrechung dort, wo das im Empfänger eingehende Signal abrupt abfällt.
Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.4 FEHLERLOKALISIERUNG IN BODENHEIZUNGEN
Arbeitsbedingungen:
• Der Messkreis darf keine Spannung führen.
- Alle nicht betroffenen Leitungen müssen mit der Erde verbunden sein (gem. Abb. 13a).
- Schließen Sie die beiden Sender (falls zwei Sender verwendet werden) gemäß Abb. 13b an.
- Das Messverfahren ist ident mit dem unter „ 3.1. Einstieg“ beschriebenen Verfahren.

- Falls über den Heizungsdrähten eine Abschirmmatte liegt, ist keine Erdung möglich. Nötigenfalls trennen Sie die Abschirmung von der Erdleitung.
- Eine Erdung ist auf jeden Fall zu gewährleisten, außerdem muss der Abstand zwischen Erdungsanschluss am Sender und der gesuchten Leitung ausreichend groß sein. Wenn der Abstand zu gering ist, lassen sich Signal und Leitung nicht genau lokalisieren.
- Für diese Anwendung ist nicht unbedingt ein zweiter Sender erforderlich, für Anwendung mit einem Sender siehe Abb. 13a.
- Bei der Verfolgung einer Leitung liegt die Unterbrechung dort, wo das im Empfänger eingehende Signal abrupt abfällt.
Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.5 LOKALISIERUNG DES GEQUETSCHTEN (VERSTOPFTEN) ABSCHNITTS IN EINER NICHT-METALLISCHEN ROHRLEITUNG
Arbeitsbedingungen:
• Die Rohrleitung besteht aus einem nicht-leitenden Material wie z.B. Kunststoff.
• Die Rohrleitung darf nicht unter Spannung stehen.
- Der Sender wird gemäß Abb. 14 mit einem biegsamen Metallrohr und einem Zusatzerdspieß verbunden.
- Das Messverfahren ist ident mit dem unter „3.1. Einstieg“ beschriebenen Verfahren.

- Sollte die Rohrleitung unter Strom stehen, unterbrechen Sie die entsprechende Stromversorgung und verbinden Sie die nun spannungsfreie Rohrleitung dann ordentlich mit der Erde.
- Ein Ende der Rohrleitung muss ordentlich geerdet sein, außerdem muss die Erdung des Senders in einem gewissen Abstand zur gesuchten Rohrleitung erfolgen. Wenn der Abstand zu gering eingeschätzt ist, lassen sich Signal und Leitung nicht genau lokalisieren.
Deutsch
- Wenn Sie nur einen Schlauch aus nicht-leitendem Material (Glasfaser, PVC usw.) zur Hand haben, empfehlen wir, einen Metalldraht mit ca. 1,5 mm² Querschnitt in den nicht-leitenden Schlauch einzuführen.
- Bei der Verfolgung einer Leitung liegt die Quetschung dort, wo das im Empfänger eingehende Signal abrupt abfällt.
Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.6 LOKALISIERUNG EINER METALLISCHEN WASSER- ODER HEIZUNGSROHRLEITUNG
Arbeitsbedingungen:
• Die Rohrleitung muss ein Leiter sein, also metallisch (wie galvanisierter Stahl).
- Die gesuchte Rohrleitung darf nicht geerdet sein. Der Widerstand zwischen Rohrleitung und Boden muss relativ hoch sein, weil der Lokalisierungsabstand sonst sehr kurz ist.
• Schließen Sie den Sender an die betreffende Rohrleitung und an die Erde an.
Lokalisierung einer Wasserrohrleitung

Lokalisierung einer
Heizungsrohrleitung

- Die Erdung des Senders muss in einem gewissen Abstand zur gesuchten Rohrleitung erfolgen. Wenn der Abstand zu gering ist, lassen sich die Signale und Leitung nicht genau lokalisieren.
- Für die Lokalisierung einer Rohrleitung aus nicht-leitendem Material empfiehlt sich, zuerst einen biegsamen Metallschlauch oder einen Metalldraht mit ca. 1,5 mm² Querschnitt in die Rohrleitung einzuführen (wie unter „3.2.5 Lokalisierung des gequetschten“ (verstopften) Abschnitts in einer nicht-metallischen Rohrleitung“ beschrieben).
- Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.7 LOKALISIERUNG DES STROMVERSORGUNGSKREISES EINER ETAGE
Arbeitsbedingungen:
• Der Messkreis darf keine Spannung führen.
Vorgangsweise bei der Lokalisierung des Stromversorgungskreises einer Etage:
- Den Hauptschutzschalter im Installationskleinverteiler der betreffenden Etage auslösen.
- Im Installationskleinverteiler den Nullleiterdraht des gesuchten Kreises von den anderen Nullleiterdrähten der anderen Kreise abklemmen.
- Schließen Sie nun den Sender gemäß Abb. 16 an.

- Um die Lokalisierung genauer einzugrenzen, stellt man in Manuellbetrieb den Leistungspegel des Senders und die Empfindlichkeit des Empfängers ein.
3.2.8 VERFOLGUNG EINES UNTERIRDISCHEN KREISES
Arbeitsbedingungen:
• Der Messkreis darf keine Spannung führen.
- Schließen Sie den Sender gemäß Abb. Fig.17 an.
• Der Sender muss ordentlich geerdet sein.
- Stellen Sie den Empfänger auf Automatikbetrieb.
- Lokalisieren und verfolgen Sie den Kreis mit Hilfe der Signalstärke.

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2mAbb.17
Hinweise:
- Der Abstand zwischen Erdungsdraht und gesuchtem Kreis muss möglichst groß sein. Wenn der Abstand zu gering ist, lassen sich die Signale und Leitung nicht genau lokalisieren.
- Die mögliche Lokalisierungstiefe hängt stark von den Erdungsbedingungen ab. Stellen Sie die Empfangsempfindlichkeit so ein, dass der Kreis genau lokalisiert werden kann.
- Wenn Sie den Empfänger langsam den gesuchten Kreis entlang führen, werden Sie feststellen, dass sich die Anzeige ändert. Die stärksten Signale zeigen den genauen Verlauf des Kreises an.
- Je größer der Abstand zwischen den vom Sender ausgegebenen Signalen und dem Empfänger ist, desto schwächer werden die empfangenen Signale und desto geringer ist die mögliche Lokalisierungstiefe.
3.3 ZWEIPOLIGE ANWENDUNGEN
3.3.1 ANWENDUNGEN IN GESCHLOSSENEN KREISEN
Diese Anwendungen sind sowohl an spannungsführenden als auch an spannungsfreien Kreisen anwendbar:
In spannungsfreien Kreisen induziert der Sender nur codierte Signale in die betreffenden Kreise.
In spannungsführenden Kreisen induziert der Sender nicht nur codierte Signale in die betreffenden Kreise, sondern misst außerdem die vorhandene Spannung (siehe Abb. 18).

- Dieses Verfahren eignet sich hervorragend für die Lokalisierung von Steckdosen, Schaltern, Sicherungen usw. in elektrischen Installationen mit Unterverteilerkästen.
- Die Lokalisierungstiefe hängt davon ab, auf welchem Träger das Kabel läuft und wie das Gerät verwendet wird. Meist liegt sie jedoch bei unter 0,5 m.
• Stellen Sie die Senderleistung je nach Lokalisierungsradius ein.
Deutsch
3.3.2 LOKALISIERUNG VON SICHERUNGEN
Der Sender wird an die Phasenleiter und den Nullleiter des Kreises angeschlossen, dessen Sicherung man sucht.
Es empfiehlt sich dringend, Verbindungszubehör (für Netzsteckdose, Buchsen) zu verwenden.
Arbeitsbedingungen:
- Alle Schutzschalter im Verteilerkasten auslösen.
- Schließen Sie nun den Sender gemäß Abb. 19 an.

- Identifizierung und Position der Sicherungen hängen stark vom Zustand der Schalttafel-Verkabelung ab. Für eine möglichst genaue Lokalisierung der Sicherungen ist es eventuell erforderlich, den Deckel der Schalttafel zu öffnen bzw. zu entfernen, um den Versorgungsdraht der Sicherung abzusondern.
- Die gesuchte Sicherung ist jene mit den stärksten und stabilsten Signalen. Das Lokalisierungsgerät wird wegen der Kopplung der Verbindungen eventuell auch andere Sicherungssignale erfassen, die jedoch relativ schwach sind.
- Bei der Lokalisierung erhält man bessere Ergebnisse, wenn man die Empfängersonde am Eingang des Sicherungshalters platziert.
- Stellen Sie die Senderleistung je nach Lokalisierungsradius ein.
- Stellen Sie den Empfänger in Manuellbetrieb und die Empfangsempfindlichkeit so ein, dass der Kreis genau lokalisiert werden kann.
3.3.3 LOKALISIERUNG EINES KURZSCHLUSSES
Arbeitsbedingungen:
• Der Kreis darf keine Spannung führen.
- Schließen Sie den Sender gemäß Abb. 20 an.
- Das Messverfahren ist ident mit dem unter „ 3.1. Einstieg“ beschriebenen Verfahren.

- Die Lokalisierungstiefen bei der Suche nach Kurzschlüssen in ummantelten Drähten und Stromkabeln schwanken, weil ummantelte Drähte miteinander verdrillt sind. Erfahrungsgemäß können nur Kurzschlüsse mit einer Impedanz unter 20 Ohm ordentlich lokalisiert werden. Die Kurzschlussimpedanz wird mit einem Multimeter gemessen.
- Bei der Lokalisierung entlang eines Kreises liegt der Kurzschluss dort, wo die eingehenden Signale abrupt abfallen.
- Bei einer Kurzschlussimpedanz über 20 Ohm versuchen Sie, den Kurzschluss mit dem Lokalisierungsverfahren für Leitungsunterbrechungen (3.2.2.) zu suchen.
3.3.4 LOKALISIERUNG VON TIEF LIEGENDEN UNTERIRDISCHEN KREISEN
Form und Größe (Fläche) der Schleife zwischen dem „abgehenden“ Leiter („+“-Buchse am Sender) und dem „rücklaufenden“ Leiter (andere Buchse am Sender) beeinflussen das vom Sendersignal erzeugte Magnetfeld erheblich.
Darum ist die Lokalisierungstiefe bei zweipoligen Anwendungen an mehradrigen Kabeln (z.B. 3x1.5mm²) deutlich eingeschränkt. Nachdem die beiden Leiter sehr nahe beieinander liegen, ist die Schleifenfläche meistens nicht groß genug.
In diesem Fall sollte man für den „rücklaufenden“ Leiter einen zusätzlichen Leiter verwenden, der außerhalb des mehradrigen Kabels verläuft.
Wichtig ist nur, dass der Abstand zwischen „abgehendem“ und „rücklaufendem“ Leiter größer ist, als die Tiefe der Leitung. In der Praxis heißt das normalerweise, dass der Abstand mindestens 2 m beträgt.
Arbeitsbedingungen:
• Der Kreis darf keine Spannung führen.
- Schließen Sie den Sender gemäß Abb. Fig.21 an.
- Der Abstand zwischen Versorgungsleitung und Schleifenverbindung muss mindestens 2\~2,5m betragen.
- Das Messverfahren ist ident mit dem unter 3.1. Einstieg beschriebenen Verfahren.

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>2 mAbb.21
Hinweis:
- Bei dieser Anwendung hat die Feuchtigkeit in Boden oder Mauer keinen nennenswerten Einfluss auf die Lokalisierungstiefe.
3.3.5 UNTERSCHEIDUNG UND BESTIMMUNG VON LEITERPAAREN
Arbeitsbedingungen:
• Der Kreis darf keine Spannung führen.
- Die Enden der Drähte jedes Paares müssen untereinander leitend verdrillt sein. Die Paare bleiben voneinander isoliert.
- Schließen Sie nun den Sender gemäß Abb. 22 an.
• Das Messverfahren ist ident mit dem im Beispiel beschriebenen Verfahren.

• Die Enden jedes Paares müssen untereinander verdrillt sein (2-2), um den Durchgang zu gewährleisten.
- Wenn man mehrere Sender verwendet, sollte für jeden Sender ein anderer Sendecode eingestellt werden.
- Wenn man nur einen Sender verwendet, sollten mehrere Messungen mit jeweils wechselnden Anschlüssen zwischen Sender und Leiterpaaren durchgeführt werden.
3.4 STEIGERUNG DES EFFEKTIVEN LOKALISIERUNGSRADIUS FÜR SPANNUNGSFÜHRENDE KREISE
Form und Größe (Fläche) der Schleife zwischen dem „abgehenden“ Leiter („+“-Buchse am Sender) und dem „rücklaufenden“ Leiter (Erdungsanschluss am Sender) beeinflussen das vom Sendersignal erzeugte Magnetfeld erheblich.
Wenn also der Sender mit Phasen- und Nullleitern verbunden ist, die aus zwei parallel verlaufenden Drähten bestehen (siehe Abb. 23), kann der effektive Lokalisierungsradius (der Abstand) nicht größer als 0,5 m sein.

Um diesen Effekt zu umgehen, verwendet man das in Abb. 24 dargestellte Anschlussschema; für die Schleifenverbindung wird ein zusätzliches Kabel verwendet, um den effektiven Lokalisierungsradius zu steigern.
Mit einer Kabelverlängerung (siehe Abb. 24) erzielt man Lokalisierungsabstände bis zu 2,5 m.

3.5 FESTSTELLUNG DER NETZSPANNUNG UND LOKALISIERUNG VON KREISUNTERBRECHUNGEN
Für diese Anwendung ist der Sender nicht erforderlich, außer wenn Sie mit der Voltmeter-Funktion des Senders den genauen Spannungswert messen wollen.
Arbeitsbedingungen:
- Der Kreis muss an das Stromnetz angeschlossen und spannungsführend sein.
• Die Messung erfolgt nach Abb. 25.
- Stellen Sie den Empfänger auf „Feststellung der Netzspannung“ (UAC-Modus).

- Der Empfänger im UAC-Modus erfasst Wechselstrom-Signale, die jedoch nur zeigen, dass der Kreis unter Spannung steht. Wenn man den Spannungswert genau messen will, muss man die Voltmeter-Funktion des Senders verwenden.
- Wenn man die Enden verschiedener Versorgungsleitungen sucht, müssen die einzelnen Leitungen nacheinander und getrennt angeschlossen werden.
- Die Spannung im gesuchten Kreis und der Abstand zu diesem Kreis bestimmen, wie viele Signalstärke-Balken angezeigt werden und in welcher Frequenz das akustische Signal erklingt. Je größer die Spannung und je geringer der Abstand zum Kreis, desto mehr Balken werden angezeigt und desto höher ist die Frequenz des akustischen Signals.
4. SONSTIGE FUNKTIONEN
4.1 EMPFÄNGER ALS VOLTMETER
Wenn der Sender an einen spannungsführenden Kreis angeschlossen ist und wenn die Messspannung 12 V übersteigt, erscheinen auf der Anzeige folgende Symbole: Im linken unteren Display-Abschnitt erscheint der echte Spannungswert mit den üblichen Symbolen für Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) [siehe (4), (5) und (6) unter „2.1.1. Gerätebeschreibung des Senders“]. Im oberen Display-Abschnitt erscheint das Blitz-Symbol in einem Dreieck [siehe (10) unter „2.1.1. Gerätebeschreibung des Senders“]. Der Messbereich beträgt 12\~300V für Gleich- und Wechselstrom (50\~60Hz).
4.2 EMPFÄNGER ODER SENDER ALS LAMPE
Ein- und Ausschalten der Lampe mit der Taste (9) am Sender bzw. (6) am Empfänger.
4.3 DISPLAY-BELEUCHTUNG
Ein- und Ausschalten der Beleuchtung mit der Taste (5) am Empfänger. Der Sender besitzt keine Beleuchtungsfunktion.
4.4 SUMMER EIN/AUSSCHALTEN
4.4.1 SENDER
Am Sender aktiviert man mit der Taste (8) die Stummschaltung, sodass der Summer bei Tastendruck keinen Laut mehr abgibt. Mit derselben Taste wird die Stummschaltung am Sender wieder deaktiviert und der Summer aktiviert.
4.4.2 EMPFÄNGER
Am Empfänger deaktiviert man mit längerem Tastendruck auf Stummschaltung (5) das akustische Signal. Am Empfänger deaktiviert man mit längerem Tastendruck auf Beleuchtung/Stummschaltung (5) die Stummschaltung, sodass der Summer wieder aktiviert ist.
4.5 STROMSPARFUNKTION (AUTO-POWER OFF)
4.5.1 SENDER
Der Sender besitzt keine Stromsparfunktion.
4.5.2 EMPFÄNGER
Wenn 10 Minuten lang keine Tasten am Empfänger gedrückt werden, schaltet sich der Empfänger automatisch aus. Mit Ein/Aus (2) schaltet man den Empfänger wieder ein.
5. TECHNISCHE DATEN
5.1 TECHNISCHE DATEN DES SENDERS
| Signalfrequenz | 125 kHz |
| Identifizierungsbereich für externe Spannung | 12~300 V DC ±2,5%; 12~300 V AC (50~60 Hz) ±2,5% |
| Bildschirm | LCD, mit Funktionsanzeige und Bargraph |
| Überspannung | CAT III 300 V Verschmutzung 2 |
| Stromversorgung | 1 Batterie 9 V, CEI-6LR61 |
| Verbrauch | Je nach Verwendung 31 mA bis 115 mA |
| Sicherung | F 0,5 A 500 V, 6,3 × 32 mm |
| Betriebstemperatur | 0°C bis 40°C, max. relative Luftfeuchtigkeit 80 % (trocken) |
| Lagertemperatur | -20°C bis 60°C, max. relative Luftfeuchtigkeit 80 % (trocken) |
| Höhenlage | maxi. 2 000 m |
| Abmessungen (H × B × T) | 190 mm × 89 mm × 42,5 mm |
| Gewicht | ca. 360 g ohne Batterie / 420 g mit Batterie |
5.2 TECHNISCHE DATEN DES EMPFÄNGERS
| Lokalisierungstiefe | Einpolige Anwendung: 0 bis ca. 2 mZweipolige Anwendung: 0 bis ca. 0,5 mEinpolige Schleifenverbindung: bis 2,5 m |
| Identifizierung der Netzspannung | ca. 0~0,4 m |
| Bildschirm | LCD, mit Funktionsanzeige und Bargraph |
| Stromversorgung | 6 Batterien 1,5 V AAA, CEI-LR03 |
| Verbrauch | Je nach Verwendung 32 mA bis 89 mA |
| Betriebstemperatur | 0°C bis 40°C, max. relative Luftfeuchtigkeit 80 % (trocken) |
| Lagertemperatur | -20°C bis 60°C, max. relative Luftfeuchtigkeit 80 % (trocken) |
| Höhenlage | maxi. 2 000 m |
| Abmessungen (H × B × T) | 241,5 mm × 78 mm × 38,5 mm |
| Gewicht | ca. 280 g ohne Batterie / 360 g mit Batterie |
Hinweis:
- Die Lokalisierungstiefe hängt auch von den Baustoffen und spezifischen Anwendungsbereichen ab.
5.3 NORMENERFÜLLUNG
| Elektrische Sicherheit | Normen EN61010-1 |
| Elektromagnetische Verträglichkeit | Norm EN61326-1 |
6. WARTUNG

Keine Geräteteile - mit Ausnahme der Sicherung und der Batterien - von unqualifiziertem Personal ausgetauscht werden. Jeder sige Eingriff oder Austausch von Teilen durch sog. „gleichwertige“ n n die Gerätesicherheit schwerstens gefährden.
6.1 REINIGUNG
Reinigung des Senders mit einem feuchten Lappen oder einem milden Reinigungsmittel, danach mit einem Lappen trockenwischen.
Bevor Sie das Gerät wieder in Betrieb nehmen, muss es vollkommen trocken sein.
6.2 BATTERIEN WECHSELN
Wenn das Batterie-Symbol auf dem Sender- oder Empfänger-Display blinkt und der Summer einen Warnton abgibt, müssen die Batterien gewechselt werden.
Vorgangsweise zum Batteriewechsel in Sender oder Empfänger:
- Gerät ausschalten und von allen Messkreisen abnehmen.
- Schraube an der Rückseite lösen und den Deckel des Batteriefachs herausnehmen.
• Die alten Batterien herausnehmen.
• Die neuen Batterien einlegen, dabei die Polarität berücksichtigen. - Den Batteriefachdeckel wieder anbringen und die Schraube wieder einschrauben.
Sicherung des Senders überprüfen
Die Sicherung schützt den Sender vor Überlasten und Bedienungsfehlern. Mit einer zerstörten Sicherung kann der Sender nur schwache Signale aussenden.
Wenn der Autotest des Senders erfolgreich abläuft und das Signal trotzdem schwach ist, dann funktioniert zwar das Senden einwandfrei, aber die Sicherung ist unterbrochen. Wenn beim Autotest kein Signal gesendet wird und die Batteriespannung in Ordnung ist, dann ist der Sender beschädigt und muss von Fachleuten repariert werden.
Deutsch
Spezifische Vorgehensweise für die Sicherungsüberprüfung am Sender:
- Den Sender von allen Messkreisen abnehmen.
- Den Sender einschalten und in Sendemodus schalten.
- Die Sendeleistung auf Pegel I (Level I) einstellen.
- Eine Prüfschnur zwischen den beiden Senderbuchsen anschließen.
- Den Sender einschalten, um die Signale der Prüfschnur zu finden. Die Empfängersonde Richtung Prüfschnur bewegen.
- Wenn die Sicherung nicht unterbrochen ist, verdoppelt sich der auf dem Empfänger angezeigte Wert.
Wenn die Sicherung zerstört ist, können Sie diese durch eine gleichwertige Sicherung ersetzen. Es handelt sich um eine einfache flinke Sicherung. Verwenden Sie daher keinesfalls eine Zeitsicherung, weil der Gerätschutz damit nicht gewährleistet ist.
6.3 MESSTECHNISCHE ÜBERPRÜFUNG
Wie auch bei anderen Mess- oder Prüfgeräten ist eine regelmäßige Geräteüberprüfung erforderlich.
Es wird mindestens eine einmal jährlich durchgeführte Überprüfung dieses Gerätes empfohlen. Für Überprüfung und Eichung wenden Sie sich bitte an unsere zugelassenen Metrologie-Laboratorien (Auskunft und Adressen auf Anfrage), bzw. an den Händler in Ihrem Land.
6.4 REPARATUREN
Senden Sie das Gerät für Reparaturen innerhalb und außerhalb der Garantiezeit an Ihren Händler zurück.
7. GARANTIE
Die Gerätegarantie gilt für Fabrikations- und Materialfehler gemäß unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Innerhalb der Garantiefrist (1 Jahr) darf das Gerät nur vom Hersteller repariert werden. Der Hersteller behält sich das Recht vor, das Gerät nach eigenem Gutdünken entweder zu reparieren oder es ganz oder teilweise auszutauschen.
Bei Rücksendung an den Hersteller gehen die Frachtkosten zu Lasten des Kunden.
Die Garantie verfällt bei:
- Unsachgemäße Anwendung des Geräts bzw. Anwendung mit nicht kompatiblem Material;
- Änderungen am Gerät, welche ohne die ausdrückliche Genehmigung der technischen Abteilung des Herstellers vorgenommen wurden;
• Arbeiten am Gerät durch eine nicht vom Hersteller zugelassene Person; - Umbau für spezielle Anwendungen, die nicht der Gerätedefinition entsprechen, bzw. nicht in der Bedienungsanleitung vorgesehen sind;
• In Fällen von Stößen, Stürzen oder Wasserschäden.
8. BESTELLANGABEN
8.1 LIEFERUMFANG
• 1 Sender Modell C.A. 6681E
• 1 Empfänger Modell C.A. 6681R
- 2 Prüfkabel (rot/schwarz isolierter Bananenstecker ∅4 mm gerade/isolierter Bananenstecker ∅4 mm gewinkelt, Länge 1,5 m)
• 2 Krokodilklemmen rot/schwarz
• 1 Erdspieß
• 1 Alkali-Batterie 9V 6LR61
- 6 Alkalibatterien 1,5V LR03 oder AAA
- 1 Adapterstecker für Bajonettfassung B22/2 isolierte Bananenstecker (rot/schwarz) ∅4 mm gerade
- 1 Anschlussadapter für eine Stromsteckdose /2 isolierte Bananenstecker (rot/schwarz) ∅4 mm gerade
- 1 Adapterstecker für Schraubfassung E27/2 isolierte Bananenstecker (rot/schwarz) ∅4 mm gerade
• 1 Betriebsanleitung in 5 Sprachen
Lieferung in einem Koffer.
DEUTSCHLAND - Chauvin Arnoux GmbH
Ohmstraße 1 - 77694 Kehl / Rhein
Tel: (07851) 99 26-0 - Fax: (07851) 99 26-60
ESPAÑA - Chauvin Arnoux Ibérica S.A.
SCHWEIZ - Chauvin Arnoux AG
Moosacherstrasse 15 – 8804 AU / ZH
Tel: 044 727 75 55 - Fax: 044 727 75 56
UNITED KINGDOM - Chauvin Arnoux Ltd




