Qubic Combi HBQ904SM - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Harvia |
| Modell | Qubic Combi HBQ904SM |
| Produkttyp | Elektrischer Saunaofen mit Verdampfer (Combi) |
| Stromversorgung | 400 V 3N~ (Drehstrom) |
| Leistung | Angepasst an das Saunavolumen (siehe Tabelle 1 der Anleitung) |
| Wasserbehälterkapazität | Ca. 5 Liter (für 2 Stunden Dauerbetrieb des Verdampfers) |
| Hauptfunktionen | Saunaheizung, Dampferzeugung (integrierter Verdampfer), Verbreitung von Trockendüften |
| Empfohlener Steinetyp | Steine mit Durchmesser 4-8 cm, von bekannter Marke, massiv. Verbot von porösen Keramiksteinen und Specksteinen. |
| Steingewicht | Muss auf dem Gitter aufliegen, nicht auf den Heizelementen |
| Hygiene und Pflege | Reinigung der Steine (Neuaufstellung mindestens 1x pro Jahr), Entkalkung des Verdampfers mit Entkalkungsmittel, Außenreinigung mit feuchtem Tuch |
| Sicherheit - Überhitzung | Überhitzungssicherheitsvorrichtung, rücksetzbar bei ~18 °C |
| Sicherheitsabstände | Mindestabstände einhalten (Abbildung 5 und Tabelle 1 der Anleitung) |
| Installation | Wandmontage oder in einer Nische (Mindesthöhe 1900 mm), Elektroanschluss durch qualifizierten Elektriker |
| Saunabelüftung | Luftwechsel 6x pro Stunde, Lufteinlass oberhalb oder neben dem Ofen |
| Garantie | 2 Jahre bei privater Nutzung, 1 Jahr bei Nutzung in Mehrfamilienhäusern |
| Ersatzteile | Liste auf Seite 75 der Anleitung verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - Qubic Combi HBQ904SM HARVIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Qubic Combi HBQ904SM HARVIA
Qubic Combi BQ60S / BQ90S
DE Gebrauchs- und Montageanleitung des Elektrosaunaofens
DE: Der Überhitzungsschutz des Geräts kann auch bei Temperaturen unter -15 °C / 5°F (Lagerung, Transport, Umgebung) auslösen. Bringen Sie das Gerät vor der Installation in eine warme Umgebung. Der Überhitzungsschutz kann bei einer Gerätetemperatur von ca. 18 °C / 64°F zurückgesetzt werden. Vor Verwendung des Geräts muss der Überhitzungsschutz zurückgesetzt werden. Siehe Betriebsanleitung > Zurücksetzen des Überhitzungsschutzes.
Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch.
Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl!
Garantie:
• Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
- Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
• Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.
INHALT
- ANLEITUNG FÜR DEN BENUTZER......10
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine....10
Erhitzen der Saunakabine, eine normale Sauna ....11
1.2.1. Aufguss....11
1.2.2. Aufgußwasser 11
1.3. Erhitzen der Saunakabine, Verdampfer beim Erhitzen eingeschaltet....12
1.3.1. Füllen des Tanks bei kaltem Verdampfer ....12
1.3.2. Füllen des Tanks bei heißem Verdampfer....13
1.3.3. Leeren des Wassertanks ....13
1.4. Verwendung von Duftmischungen....13
1.5. Trocknen der Saunakabine....13
1.6. Reinigung des Verdampfers ......13
1.7. Anleitungen zum Saunen....14
1.7.1. Temperatur und Feuchtigkeit in der Saunakabine 14
1.8. Warnungen....14
1.8.1. Symbol Beschreibung ..... 15
1.9. Störungen 15
- SAUNAKABINE....16
2.1. Struktur der Saunakabine 16
2.1.1. Schwärzung der Saunawände 16
2.2. Belüftung der Saunakabine 17
2.3. Leistungsabgabe des Ofens 17
2.4. Hygiene der Saunakabine 17
- ANLEITUNG FÜR DEN INSTALLATEUR....18
3.1. Vor der Montage....18
3.2. Befestigung des Saunaofens an der Wand .....18
3.3. Installation des Saunaofens in einer Nische......19
3.4. Schutzgeländer 19
3.5. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler .....19
3.6. Elektroanschlüsse....20
3.7. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens .....20
- ERSATZTEILE 75
1. ANLEITUNG FÜR DEN BENUTZER
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine
Die passenden Steine für einen Elektrosaunaofen haben einen Durchmesser von 4–8 cm. Als Saunaofensteine sollten speziell für Saunaöfen gedachte, bekannte, massive Bruchsteine verwendet werden. Die Verwendung leichter, poröser und gleichgroßer keramischer Steine ist verboten, da durch sie die Widerstände überhitzt und beschädigt werden können. Als Saunaofensteine dürfen auch keine weichen Topfsteine verwendet werden.
Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Stein-staub befreit werden. Die Steine werden auf den Rost in den Saunaofen in die Zwischenräume der Heizelemente so gesetzt, daß die Steine einander tragen. Das Gewicht der Steine darf nicht von den Heizelementen getragen werden.
Die Steine dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, damit die Luftzirkulation nicht behindert wird. Siehe Abb. 1. Auch dürfen die Steine nicht eng zwischen den Heizelementen verkeilt werden, die Steine sollten locker gesetzt werden. Sehr kleine Steine sollen nicht in den Saunaofen gelegt werden.
Die Steine sollen die Heizelemente vollständig bedecken, sie dürfen aber nicht hoch über den Saunaofen herausragen.
Während des Gebrauchs werden die Steine spröde. Aus diesem Grund sollten die Steine mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und erneuern beschädigte Steine.
Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen. Die Garantie kommt auch nicht für Schäden des Saunaofens auf, die durch Verstopfung der Luftzirkulation durch bei Gebrauch spröde gewordene Steine oder zu kleine Steine entstehen.
In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern, und somit eine Überhitzung der Widerstände sowie Brandgefahr der Wandflächen verursachen!

Figure 1. Piling of the sauna stones Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine
1.2. Erhitzen der Saunakabine, eine normale Sauna
Bevor Sie den Ofen anschalten, bitte überprüfen, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder in der unmittelbarer Nähe des Ofens liegen. Siehe Kapitel 1.8. "Warnungen".
Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu entfernen, muß die Saunakabine gründlich gelüftet werden.
Die Funktion des Saunaofens ist es, die Saunakabine und die Ofensteine auf die Aufgußtemperatur zu bringen. Wenn die Leistung des Saunaofens an die Größe der Saunakabine angepaßt ist, erwärmt sich eine gut wärmeisolierte Sauna auf Aufgußtemperatur in etwa einer Stunde. Siehe Kapitel 2.1. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa +65 °C bis +80 °C.
Die Saunaofensteine erwärmen sich auf Aufgußtemperatur gewöhnlich in derselben Zeit wie die Saunakabine. Ein zu leistungsstarker Saunaofen erwärmt die Saunaluft schnell, aber die Steine bleiben untererhitzt und lassen so das Aufgußwasser durchfließen. Wenn andererseits die Saunaofenleistung in Bezug auf die Größe der Saunakabine gering ist, erwärmt sich die Saunakabine langsam und der Saunabader wird versuchen, die Saunatemperatur durch einen Aufguß (durch Gießen von Wasser auf den Saunaofen) zu erhöhen. Das Aufgußwasser kühlt aber nur die Saunaofensteine schnell ab und nach einer Weile reicht die Temperatur in der Sauna nicht mehr für einen Aufguß aus.
Damit Sie beim Saunen die Aufgüsse genießen können, sollten Sie die Leistung des Saunaofens in Bezug auf die Saunakabine anhand der Broschüreninformationen sorgfältig auswählen. Siehe Kapitel 2.3. "Leistung des Saunaofens".
1.2.1. Aufguss
Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden.
Mit der Wassermenge wird die für angenehm empfundene Aufgußfeuchtigkeit reguliert. Wenn die Luftfeuchtigkeit passend ist, schwitzt die Haut des Badenden und das Atmen in der Sauna fällt leicht. Es empfiehlt sich, zunächst nur kleine Mengen Wasser auf die Steine zu gießen, damit die Wirkung der Feuchtigkeit auf die Haut erprobt werden kann. Zu hohe Temperaturen und Feuchtigkeitsprozente fühlen sich unangenehm an.
Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
Die Kapazität der Saunakelle sollte höchstens 0,2 l betragen. Auf die Steine sollten keine größeren Wassermengen auf einmal gegossen werden, da beim Verdampfen sonst kochend heißes Wasser auf die Badenden spritzen könnte.
Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.
1.2.2. Aufgußwasser
Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt. Wichtige Faktoren für die Wasserqualität sind:
Bei Verwendung kalkhaltigen Wassers verbleibt auf den Steinen und Metalloberflächen des Saunaofens eine helle, cremeartige Schicht. Die Verkalkung der Steine schwächt die Aufgußeigenschaften ab.
Bei Verwendung eisenhaltigen Wassers verbleibt auf der Ofenoberfläche und den Widerständen eine rostige Schicht, die Korrosion verursacht.
Die Verwendung von humus- und chlorhaltigem Wasser sowie von Meerwasser ist verboten.
Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.
| Water propertiesWassereigenschaft | EffectWirkung | RecommendationEmpfehlung |
| Humus concentrationHumusgehalt | Colour, taste, precipitatesFarbe, Geschmack, Ablagerungen | <12 mg/l |
| Iron concentrationEisengehalt | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,2 mg/l |
| Manganese (Mn) concentrationMangangehalt (Mn) | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,10 mg/l |
| Hardness: most important substances are magnesium (Mg) and lime, i.e. calcium (Ca) Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sind Magnesium (Mg) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca) | PrecipitatesAblagerungen | Mg: <100 mg/lCa: <100 mg/l |
| Chloride-containing waterChloridhaltiges Wasser | CorrosionKorrosion | Cl: <100 mg/l |
| Chlorinated waterGechlortes Wasser | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| SeawaterSalzwasser | Rapid corrosionRasche Korrosion | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| Arsenic and radon concentrationArsen- und Radonkonzentration | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
Water quality requirements / Anforderungen an die Wasserqualität
1.3. Erhitzen der Saunakabine, Verdampfer beim Erhitzen eingeschaltet
Mit dem Combi-Saunaofen kann die Sauna wie mit einem gewöhnlichen Saunaofen erhitzt werden, oder man kann beim Erhitzen die Verdampferfunktion des Saunaofens einschalten.
Das Wasservolumen des Verdampferbehälters von ca. 5 l reicht für einen kontinuierlichen Betrieb von ca. 2 h. Das Nachfüllen des Verdampferbehälters muß erfolgen, wenn der Saunaofen kalt ist.
Den besten Feuchtigkeitsgrad in der Sauna erhält man, wenn man die Saunatemperatur niedrig auf ca. 40 °C einstellt und die Sauna mit dem Verdampfer ca. 1 h lang erhitzt.
1.3.1. Füllen des Tanks bei kaltem Verdampfer
Füllen Sie den Tank mit klarem Leitungswasser. Die maximale Füllmenge beträgt ca. 5 l. (Abb. 2.)

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Fragrance cup Schale für Aufgußkonzentrate 51 Filling the water reserve Füllen des Wassertanks Draining the water reset Leeren des WassertankFigure 2. Filling and draining the water reservoir (BQ-S)
Abbildung 2. Füllen und Leeren des Wassertanks (BQ-S)
1.3.2. Füllen des Tanks bei heißem Verdampfer
Solange der Verdampfer erhitzt ist, sollte das Füllen oder Auffüllen des Tanks vermieden werden, da sowohl das heiße Gerät selbst als auch der entstehende Dampf Brandwunden verursachen können. Falls Sie dennoch Wasser in den heißen Tank füllen müssen, gehen Sie bitte äußerst vorsichtig und unter Beachtung der nachfolgenden Anweisungen vor:
- Schalten Sie den Verdampfer aus.
- Gießen Sie vorsichtig kaltes Wasser auf das Gitter, von wo aus es in den Wassertank rinnt und das darin befindliche heiße Wasser ab kühlt.
- Fangen Sie das aus dem Tank ab laufende, abgekühlte Wasser in einem Behälterauf und gießen Sie es in den Abfluß.
- Füllen Sie den Tank gemäß 1.3.1.
1.3.3. Leeren des Wassertanks
Um die störungsfreie Funktion zu gewährleisten, muß der Wassertank nach jeder Benutzung geleert werden. Dadurch werden Verunreinigungen entfernt, die sich als Folge der Wasserverdampfung im Tank ablagern.
Da das Gerät unmittelbar nach dem Gebrauch heiß ist, empfiehlt es sich, nach dem Ausschalten mit der Leerung des Tanks einige Stunden zu warten (Abb. 2).
Siehe hierzu auch Abschnitt 1.3.2. Punkte 1–3.
1.4. Verwendung von Duftmischungen
In dem Verdampfer können Duftmischungen in trokkener Form verwendet werden. Trockenmischungen (Potpourris) auf dem Dampfgitter verteilt. Bei der Verwendung von Duftmischungen ist Vorsicht vor den aufsteigenden heißen Dämpfen geboten. Bei heißem Verdampfer sollte das Einfüllen von Wasser vermieden werden. Die Schale bitte regelmäßig unter fließendem Wasser reinigen.
1.5. Trocknen der Saunakabine
Die Saunakabine sollte nach jeder Benutzung gründlich trocknen können. Um den Trocknungsprozeß zu beschleunigen, können Sie den Saunaofen bei gleichzeitig auf maximaler Leistung laufender Entlüftung eingeschaltet lassen.
Falls Sie nach dieser Methode verfahren, achten Sie bitte unbedingt darauf, daß der Saunaofen sich nach der eingestellten Zeit von selbst abschaltet.
1.6. Reinigung des Verdampfers
Im Wassertank des Verdampfers lagern sich Verunreinigungen ab, die sich beim Verdampfen aus dem Wasser lösen, z.B. Kalk. Zur Entfernung von Kalkablagerungen verwenden Sie ein handelsübliches Entkalkungsmittel für Kaffeemaschinen etc. (bitte Gebrauchsanweisungen befolgen!). Reinigen Sie die Außenflächen des Geräts mit einem feuchten Tuch. Die äußere Reinigung bitte nur bei ausgeschaltetem Gerät durchführen.
1.7. Anleitungen zum Saunen
- Waschen Sie sich vor dem Saunen. Eine Dusche dürfte genügen.
- Bleiben Sie dann in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
- Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
- Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
- Vergessen Sie jeglichen Streß, und entspannen Sie sich.
- Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen.
- Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
- Waschen Sie sich nach dem Saunen. Nehmen Sie zur Rückgewinnung der verlorenen Flüssigkeit ein erfrischendes Getränk zu sich.
- Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen und ziehen Sie sich an.
1.7.1. Temperatur und Feuchtigkeit in der Saunakabine Zur Messung der Temperatur und Feuchtigkeit gibt es Meßgeräte, die für den Gebrauch in einer Sauna geeignet sind. Es ist allerdings unmöglich, allgemeingültig und genau die zum Saunen geeigneten TemperaturenoderFeuchtigkeitsprozentezunennen, da jeder Mensch die Wirkung des Aufgusses in der Sauna anders empfindet. Das eigene Empfinden ist das beste Thermometer des Badenden!
Eine sachgemäße Ventilation in der Sauna ist wichtig, denn die Saunaluft muß sauerstoffreich und leicht zu atmen sein. Siehe Kapitel 2.4. "Ventilation in der Saunakabine".
Menschen empfinden das Saunen als gesund und erfrischend. Das Saunen säubert, erwärmt, entspannt, beruhigt, lindert psychische Bedrücktheit und bietet als ruhiger Ort die Möglichkeit zum Nachdenken.
1.8. Warnungen
- Meer- und feuchtes Klima können die Metalloberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe
- Feuchtigkeit beschädigt werden.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
- Auf die Steine darf nicht zuviel Wasser auf einmal gegossen werden, da das auf den heißen Steinen verdampfende Wasser die Haut verbrennen kann.
- Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Eltern dürfen ihre Kinder nicht in die Nähe des Saunaofens lassen.
-
Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
-
Alter,
- Saunatemperatur,
- Saunadauer?
- Bewegen Sie sich in der Sauna mit besonderer Vorsicht, da die Bänke und der Fußboden glatt sein können.
ENDE
1.8.1. Symbols descriptions

- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
1.8.1. Symbol Beschreibung

Benutzerhandbuch lesen.

Nicht bedecken.
1.9. Störungen
Falls der Verdampfer nicht ordnungsgemäß funktioniert, überprüfen Sie bitte die folgenden Punkte:
- Befindet sich genügend Wasser im Tank? (s. Abschnitt 1.3.)
- Wurde der Überhitzungsschutz ausgelöst? (Drücken Sie in diesem Fall den Bestätigungsschalter auf der Unterseite des Geräts)
- ist die Saunafeuchtigkeit zu hoch?
- Befindet sich der Feuchtigkeitregler in der Maximalposition?
Falls sich der Saunaofen nicht erwärmt, überprüfen Sie folgende Punkte:
• Strom ist eingeschaltet.
- Das Steuergerät ist auf eine höhere als in der Sauna herrschende Temperatur eingestellt.
• Die Sicherungen des Saunaofens sind heil.

Resetting the Overheat Protector
Zurückstellen des Überhitzungsschutzes
Der Überhitzungsschutz des Geräts kann auch bei Temperaturen unter -15 °C / 5°F (Lagerung, Transport, Umgebung) auslösen. Bringen Sie das Gerät vor der Installation in eine warme Umgebung. Der Überhitzungsschutz kann bei einer Gerätetemperatur von ca. 18 °C / 64°F zurückgesetzt werden. Vor Verwendung des Geräts muss der Überhitzungsschutz zurückgesetzt werden.
2. SAUNA ROOM
2. SAUNAKABINE
2.1. Sauna Room Structure
2.1. Struktur der Saunakabine

Figure 3. Abbildung 3.
A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss.
B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten.
C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeits-schutz und Täfelung (Empfehlung).
D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und Bänke benötigte Verstärkungen in den Wänden überprüfen.
E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.
F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100-2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 1). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen.
G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Saunasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen.
ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden.
ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen.

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360° min. 1000 mm 180° min. 500 mm A C B DFigure 4. Abbildung 4.
2.2. Sauna Room Ventilation
2.2. Belüftung der Saunakabine
Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausgetauscht werden. Abb. 4 zeigt verschiedene Optionen der Saunabelüftung.
A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen. Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (zur Anbringung des Temperaturfühlers siehe Installationsanweisungen des Steuergeräts)!
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden.
D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht.
2.3. Leistungsabgabe des Ofens
Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadratmeter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavolumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsabgabe des Ofens aus Tabelle 1 wählen.
2.4. Hygiene der Saunakabine
Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen.
Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunareinigungsmittel verwenden.
Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.
3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION
3. ANLEITUNG FÜR DEN INSTALLATEUR
3.1. Vor der Montage
Bevor Sie den Saunaofen installieren, lesen Sie die Montageanleitung und überprüfen Sie folgende Dinge:
- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine?
Die Rauminhaltswerte in Tabelle 1 dürfen weder über noch unterschritten werden.
- Sind genug Saunaofensteine von guter Qualität vorhanden?
- Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
- Falls das Haus elektrisch beheizt wird, benötigt der Steuerkreis (Kontaktor) der Heizung ein Zwischenrelais, um die Steuerfunktion auf potentialfrei zu stellen, da vom Saunaofen bei Gebrauch eine Spannungssteuerung übertragen wird.
- Der Montageort des Ofens erfüllt die in Abbildung 5 und 6 und Tabelle 1 angegebenen Sicherheitsmindestabstände.
• 1.9. Störungen > Zurückstellen des Überhitzungsschutzes
Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verursacht. In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert werden.
3.2. Befestigung des Saunaofens an der Wand
- Befestigen Sie das Montagegestell mit den dazu gelieferten Schrauben an der Wand und beachten Sie die in Abb. 5 und 7 und in Tabelle 1 angeführten Sicherheitsmindestabstände.
| Heater/OfenModel and dimensions/ Modell und Maße | Output Leistung | Vaporiser Verdampfer | Sauna room Saunakabine | Minimum distances Min. Abstand des Ofen | Connecting cable/Fuse Anschlußkabel/Sicherung | |||||||
| Output Leistung | Max. vaporisation efficiency Verdampfungs-leistung | Cubic vol. Rauminhalt | Height Höhe | A min. | B min. | to ceiling zur Decke | to floor zum Boden | 400 V 3N~ | Fuse Sicherung | |||
| Width/Breite 465 mmDepth/Tiefe 355 mmHeight/Höhe 530 mmWeight/Gewicht 13 kgStones/Steine max. 20 kg | kW kW kg/h | See item 2.3.Siehe Kap. 2.3.min. m3 | max. m3 | min. mm | See fig. 6.Siehe Abb. 6.mm | See figure 5.Siehe Abbildung 5.mm | mm | mm | mm | 2A | ||
| BQ60S 6,0 2,0 | 2,5 5 8 | 1900 50 | 50 1100 80 | 7 x | 1,5 | 3 x | 10 | |||||
| BQ90S | 9,0 | 2,0 | 2,5 | 8 | 14 | 1900 | 120 | 100 | 1100 | 80 | 7 x 2,5 | 3 x 16 |
Tabelle 1. Montageinformationen zum BQ-S Saunaofen

Figure 6. Installation of the heater in a recess
Abbildung 6. Montage des Saunaofens in einer Wandnische
Figure 5. Safety distances from the heater
Abbildung 5. Sicherheitsmindestabstände des Saunaofens
ACHTUNG! An den Stellen, an denen die Befestigungsschrauben angebracht werden, muss sich hinter den Paneelen als Stütze z.B. ein Brett befinden, in dem die Schrauben fest sitzen. Falls sich hinter den Paneelen keine Bretter befinden, können diese auch vor den Paneelen angebracht werden.
- Heben Sie den Saunaofen so auf das Gestell an der Wand, daß die Befestigungshaken unten am Gestell hinter den Rand des Saunaofenrumpfes kommen.
- Schrauben Sie den oberen Rand des Saunaofens am Montagegestell fest.

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6 x 240 mm 200 mm X 230 mm 150 mm 450 mm min. 80 mm MODEL X min. mm BQ60S 160 BQ90S 220
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Make sure the clip fastens in the hole properly. Versichere, dass die Befestigungs-Ösen richtig dafür vorgesehene Aufhängung sitzen.
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1. Junction box 2. Connection cable 1. Klemmdose 2. Anschlußkabel max. 500 mmFigure 7. Fastening the heater on a wall Abbildung 7. Befestigung des Saunaofens an der Wand
3.3. Installation des Saunaofens in einer Nische
Der Saunaofen kann in einer Wandnische angebracht wer den, deren Höhe min. 1900 mm beträgt. Siehe Abb. 6.
3.4. Schutzgeländer
Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berück sichtigung der in Abb.5 und Tabelle 1 angegebenen Mindestsicherheitsabstände geschehen.
3.5. Anschluß des Steuergerätes und der Fühler Das Steuergerät wird in einem trockenen Raum außerhalb der Saunakabine in etwa 170 cm Höhe angebracht. In Verbindung mit dem Steuergerät werden genauere Anweisungen zu dessen Befestigung an der Wand gegeben.
Der Temperaturfühler wird an der Saunawand oberhalb des Saunaofens, 100 mm unterhalb der Decke auf der Achse in Breitenrichtung des Saunaofens angefracht.

Figure 8. Automatic filling Abbildung 8. Automatische Wasserbefüllung

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BQ60S, BQ90S 400 V 3N ~ ± N N N W W1 PU 2 1Figure 9. Electrical connections of the heater Abbildung 9. Elektroanschlüsse des Saunaofens
Der Anschluß des Saunaofens ans Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt werden.
Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose an der Saunawand befestigt. Siehe Abb. 7. Als Anschlußkabel wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet.
ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebestän digkeit nicht als Anschlußkabel des Saunaofens verwendet werden. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 50 cm über dem Fußboden angebracht werden.
Falls der Anschluß oder die Montagekabel in die Sauna oder die Saunawände in einer Höhe über 100 cm über dem Boden münden, müssen sie belastet mindestens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 100 cm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebung stemperatur zugelassen sein (Vermerk T125).
3.7. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens
Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, daß Feuchtigkeit aus der Luft in das Isolationsmaterial der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen.
Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosaunaofens nicht über den Fehlerstromschalter ein!
| Heater Ofen | Cabels/Kabel 400V 3N~ | ||||
| A mm2 | A+BB mm2 | ○ mm2 | C mm2 | D mm2 | |
| BQ60S 5 x 1, | 5 7 x 1,5 2 x | 1,5 4 x 1,5 3 x | 6 | ||
| BQ90S 5 x 2, | 5 7 x 2,5 2 x | 2,5 4 x 2,5 3 x | 10 | ||

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BLUE/BLAU 1 WHITE/WEIß 2 RED/ROT 3 YELLOW/GELB 4 BLUE/BLAU 5 WHITE/WEIß 6 RED/ROT 7 GREEN/GRÜN 8 GRAY/GRAU 9 YELLOW/GELB 10 C105S OVERHEAT PROTECTOR/ÜBERHITZUNGSSCHUTZ SENSOR/FÜHLER HUMIDITY SENSOR/FEUCHTESENSOR U3 U2 N N N N L1 L2 L3 K U V W W1 P THERMOSTAT HUMIDITY SENSOR FEUCHTESENSOR OPTION max. 100 W A IΔ IΔ RESIDUAL CURRENT DEVICE FEHLERSTROM-SCHUTZSCHALTER FAN LÜFTER max. 100 W LIGHT LICHT max. 100 W JUNCTION BOX VERTEILERDOSE POWER SUPPLY HAUPTZENTRALE 400V/230 V 3N ~ 380V/220 V 3N ~ HEATER SAUNAOFEN BQ60S BQ90SFigure 10a. 3-phase electrical connections of control unit C105S and BQ-S-heater Abbildung 10a. 3-phasiger Elektroanschlüsse das Steuergerät C105S und des Saunaofens BQ-S
2.1. Bastuns konstruktion

3.3. Montering i nisch
1.5. Séchage du sauna
1.8.1. Verklaring symbolen
