AC1353 - Programmierbare Steuerung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC1353 IFM
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Der Controllere integriert einen oder zwei AS-i Master (AC1353/AC1354, beide nach AS-i-Version 2.1), eine Kleinsteuerung und eine Ethernet-Schnittstelle
- Er steuert den Datenaustausch zur Sensor-/Aktuator-Ebene
- verarbeitet die Peripheriedaten im integrierten Prozessor (Signalvorverarbeitung)
- arbeitet als stand-alone-Steuerung mit Datenaustausch zum PC (Visualisierung)
- kommuniziert mit der übergeordneten Steuerungsebene (Betrieb als Gateway)
Programmierschnittstelle RS232C
• Baudrate 4800 bis 115200 Baud
- max. Entfernung zwischen Controller _e und Host: 20 m
- Potentialtrennung zur Controller e-Versorgung
- Programmierkabel E70320 zur Verbindung zum Host erforderlich
Ethernet Programmierschnittstelle
• 10 Mbps und 100 Mbps
- TCP/IP - Transport Control Protocol / Internet Protocol
- UDP - User Datagram Protocol
- Unterstützung der CoDeSys Programmierfunktionen sowie der netzwerkglobalen Variablen
- RJ45, Twisted-Pair
Montage
Befestigen Sie den Controllere auf einer 35 mm-Profilschiene. Die Schutzart des Geräts beträgt IP 20, daher sollte es an einem geschützten Ort montiert werden (z. B. Schaltschrank).

Achten Sie auf eine betauungsfreie Umgebung. Vermeiden Sie übermäßige Staubentwicklung, Vibrations- und Stoßbelastungen. Die Luftzirkulation durch die Lüftungsöffnungen darf nicht behindert werden.
Vermeiden Sie eine Montage in direkter Nähe zu Frequenzum- richtern.
Elektrischer Anschluß

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Schließen Sie das Gerät entsprechend der Klemmenbeschriftung an. Verbinden Sie niemals die Minuspotentiale untereinander oder Minuspotentiale und FE-Anschluß.
Stellen Sie eine elektrisch sichere Erdverbindung zwischen AS-i Controller _e (Klemme FE) und Gerät-Erdanschluß her.
Versorgen Sie den Controllere mit einer Spannung von 24 V DC (20...30 V PELV), z. B. aus dem 24 V Netzteil DN2011 der ifm electronic. Der Anschluß erfolgt an den Klemmen +24 V und 0 V.
Bedien- und Anzeigeelemente
Sie werden von drei Diagnose-LEDs auf dem Controllere über den Zustand des Masters (AC1353) / der Master (AC1354) und der angeschlossenen System informiert.
- LED PWR/COM leuchtet: AS-i Spannung vorhanden, mindestens ein Slave wurde erkannt
- LED PWR/COM blinkt: AS-i Spannung vorhanden, es wurde aber kein Slave korrekt erkannt
- LED PROJ leuchtet: Projektierungsmodus aktiv, die Konfigurationsüberwachung ist abgeschaltet
- LED PROJ blinkt: Projektierungsmodus aktiv, Umschalten in geschützten Betrieb nicht möglich, da ein Slave mit Adresse 0 angeschlossen ist
- LED CONF/PF leuchtet: Projektierte und aktuelle Konfiguration stimmen nicht überein
- LED CONF/PF blinkt: Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen Slave
• LED ETH NET: Datenaustausch über Ethernet-Schnittstelle

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LED-Anzeigen und Anschlußbelegung Display Tasten ASI2 nur AC1354 ASI1 RS232CEthernet ASI2+ ASI2- ASI1+ ASI1- FE +24V 0VKontrasteinstellung
Sie können den Kontrast direkt durch gleichzeitiges Drücken der rechten Taste mit der -Taste (Darstellung ist zu hell) bzw. der -Taste (...zu dunkel) verstellen.

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electronic MENUUSERKontrast erhöhen

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electronic MENU SERKontrast verringern
Betrieb
Zum Betrieb eines AS-i Systems ist ein spezielles AS-i Netzteil erforderlich (z. B. AC1216). Das AS-i Netzteil versorgt das gelbe AS-i Kabel mit Energie und realisiert eine Datenentkoppelung zum Spannungsregler des Netzteils. Normale Schaltnetzteile würden die AS-i Datensignale als Störsignale ansehen und diese unterdrücken.

Schalten Sie das Netzteil stromlos, bevor Sie den Controllere anschließen.

Das AS-i Netz wird ungeerdet betrieben. AS-i + und AS-i - sollen symmetrisch zum Massepotential der Anlage sein.
Verbinden Sie den Symmetriepunkt des AS-i Netzteils (Klemme „Shield“) niederohmig mit der Masse der Anlage.
Menü-Übersicht
Sie erreichen das Hauptmenü, indem Sie im Startdisplay die linke Taste „MENU“ drücken.
Sie navigieren innerhalb eines Menüpunktes, indem Sie die Tasten Δoder ∇drücken.
Drücken Sie die Tasten gleichzeitig, um zwischen deutschem und englischem Menü zu wechseln.

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MENU T-SE MENU-Taste
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iFin electronic MENU SER Δ ∇ Navigations-TastenPasswort
Wichtig:
Im Menü „System-Setup“ kann im Unterpunkt „Passwort“ die Bedienung eingeschränkt bzw. freigegeben werden.
Im Auslieferungszustand ist das Gerät im Anwender-Modus. Durch Eingabe eines ungültigen Passwortes (z.B. 1000) werden alle Menüpunkte gesperrt, die Einstellungen verändern können.
Durch Eingabe des Passwortes „CE01“ wird der Anwender-Modus wieder freigeschaltet.
Das Passwort wird durch den Menüpunkt „System-Setup“, „Speichere System“ spannungsausfallsicher gespeichert.
Menü-Navigation
Durch Drücken der linken Taste im Startdisplay (AS-i Fehler Diagnose) wird das Hauptmenü dargestellt. Mit den beiden mittleren Tasten kann durch das Menü geblättert werden.
O Quick Setup (Zusammenfassung der Menüpunkte für eine Basis-konfiguration)
∇ „Teach in“ der aktuellen AS-i Konfiguration (alles projektieren)
∇ Einstellungen der Feldbus-Schnittstelle (optional)
O SPS Setup (Einstellungen der optionalen SPS)
∇ Ein- bzw. Ausschalten des Gateway Modus (Betrieb ohne SPS)
∇ Starten und Stoppen der SPS im Controller _e (sofern verwendet)
∇ SPS Projekt-Name, -Version, Datum und Autor
O Slavelisten (Überprüfung der Adressen der angeschlossenen AS-i slaves)
∇ Anzeige der Liste der erkannten AS-i slaves (LDS)
∇ Anzeige der Liste der projektierten AS-i slaves (LPS)
∇ Anzeige der Liste der aktivierten AS-i slaves (LAS)
∇ Anzeige der Liste der Peripheriefehler in AS-i slaves (LPF)
O Slaveadressen (Programmierung der Adressen der angeschlossenen AS-i slaves)
∇ Umadressieren eines am Controllere angeschlossenen AS-i slaves
∇ Automatische Adressierung neuer AS-i slaves auf die nächste freie Adresse (Easy Startup)
O Diagnose (Diagnose der angeschlossenen AS-i Netze)
∇Zählen der AS-i Spannungseinbrüche seit dem Einschalten des Controller e
∇Zählen der AS-i Konfigurationsfehler seit dem Einschalten des Controller e
∇Fehlerrate der AS-i Telegramme des angeschlossenen AS-i Systems prüfen
∇Anzeige der Anzahl angeschlossener AS-i Slaves und der Zyklen pro Sekunde
∇Liste der AS-i Slaves mit Telegrammfehlern seit dem Einschalten des Controller _e
∇Zurücksetzen der Fehlerzähler
∇Anzeige der maximalen Systemzykluszeit
∇Auslesen der Diagnoseinformationen von Safety-at-Work Monitoren
O Master Setup (Informationen zum AS-i Master System)
∇Teach in der aktuellen AS-i Konfiguration (alles projektieren)
∇Wechsel in den Projektierungsmodus: Konfiguration des AS-i Systems
∇Wechsel in den geschützten Betrieb:
Normalbetrieb (Master überwacht Konfiguration)
∇Freigabe der automatischen AS-i Slave Adressierung im geschützten Betrieb
∇Abschaltung des AS-i Reset beim Wechsel in den geschützten Betrieb
O Feldbus Setup (Einstellung der optionalen Feldbusschnittstelle)
∇Einstellung der Geräteadresse des Controller _e im überlagerten Feldbus
∇Falls erforderlich weitere Einstellungen des überlagerten Feldbusses
O Slave Info (Ausführliche Informationen zu den angeschlossenen AS-i Slaves)
∇Anzeige der digitalen bzw. analogen Ein-/Ausgänge der angeschlossenen AS-i Slaves
∇Anzeige der Parameter der angeschlossenen AS-i Slaves
∇Anzeige der ID- und IO-Codes der angeschlossenen AS-i Slaves
∇Anzeige der Übertragungsfehler zu den angeschlossenen AS-i Slaves
O Slave Setup (Einstellungen an den angeschlossenen AS-i Slaves)
∇Forcen der Parameter der angeschlossenen AS-i Slaves
∇Forcen der digitalen oder analogen Ausgänge eines angeschlossenen AS-i Slaves
O System Setup (Geräte-Einstellungen des Controller e)
∇Speichern der aktuellen Systemeinstellungen
∇Einstellung der Baudrate der seriellen Programmierschnittstelle
∇Einstellung der Parameter der Ethernet Program mierschnittstelle (optional)
∇Eingabe des neuen Passwortes zum Sperren oder Freigeben von Menüfunktionen
∇Update des Controller e Betriebssystems (spezielle Software erforderlich!)
∇Zurücksetzen der Einstellungen des Controller e in den Auslieferungszustand
O System Info (Geräte-Informationen)
∇Hardware und Betriebssystem Versionsnummern dieses Controller _e
∇Art und Versionsnummer der optionalen Feldbus-schnittstelle