IFM AC1365 - Programmierbare Steuerung

AC1365 - Programmierbare Steuerung IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM AC1365 - page 5
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Produkttyp Speicherprogrammierbare Steuerung (AS-i-Controller)
Marke IFM
Modell AC1365
Abmessungen (B x H x T) 124 x 131 x 86 mm
Stromversorgung 24 V DC (20...30 V), SELV, galvanische Trennung
Schutzart IP20
Programmier-Schnittstelle RS232C, 4800 bis 115200 Baud, max. Entfernung 20 m
Profibus-DP-Schnittstelle 9600 bis 12 M Baud, bis zu 31 Steuerungen pro Segment
AS-i-Schnittstelle 1 AS-i-Master (AS-i 3.0)
Anzeige LCD-Bildschirm mit einstellbarem Kontrast
Diagnose-LEDs PWR/COM, PROJ, CONF/PF, PROFIBUS
Hauptfunktionen AS-i-Steuerung, Verarbeitung von Peripheriedaten, PC- und Feldbus-Kommunikation
Montage Auf 35 mm Profilschiene, Erdung
Betriebstemperatur 0 bis 55 °C
Luftfeuchtigkeit Ohne Kondensation
Wartung Regelmäßig entstauben, Feuchtigkeit vermeiden
Sicherheit Vor Eingriffen Stromversorgung trennen, isolierte Spannungsversorgung verwenden
Reparierbarkeit Reparatur nur durch den Hersteller

Häufig gestellte Fragen - AC1365 IFM

Wie stelle ich den Kontrast des Bildschirms ein?
Um den Kontrast einzustellen, drücken Sie gleichzeitig die rechte Taste und die -Taste (zu hell) oder die Δ-Taste (zu dunkel).
Was bedeutet die leuchtende LED PWR/COM?
Die leuchtende PWR/COM-LED zeigt an, dass die AS-i-Versorgung vorhanden ist und mindestens ein Slave erkannt wurde.
Wie schließe ich den Controller AC1365 an?
Schließen Sie den Controller auf einer 35 mm Profilschiene mit einer sicheren elektrischen Erdungsverbindung an. Die Spannungsversorgung erfolgt über die Klemmen +24 V und 0 V mit 24 V DC.
Welche Spannungsversorgung für das AS-i-System verwenden?
Verwenden Sie eine spezielle AS-i-Spannungsversorgung (z.B. AC1216), die die Datenentkopplung gewährleistet. Die Spannungsversorgung muss galvanisch getrennt und mit einer UL-Sicherung geschützt sein.
Wie navigiere ich im Gerätemenü?
Drücken Sie die linke Taste MENU, um das Hauptmenü zu öffnen. Verwenden Sie die Tasten Δ und zur Navigation. Drücken Sie gleichzeitig beide Tasten, um die Menüsprache zwischen Deutsch und Englisch zu wechseln.
Was tun, wenn die LED CONF/PF blinkt?
Die blinkende CONF/PF-LED zeigt einen Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen AS-i-Slave an. Überprüfen Sie die betroffenen Slaves.
Wie programmiere ich die Adresse eines AS-i-Slaves?
Gehen Sie im Menü zu Address Slave. Sie können einen angeschlossenen Slave neu adressieren oder die automatische Adressierung (Easy Startup) aktivieren.
Wie groß ist die maximale Entfernung zwischen dem Controller und dem PC über RS232?
Die maximale Entfernung beträgt 20 Meter. Verwenden Sie das Programmierkabel E70320.
Wie aktiviere ich den Gateway-Modus?
Im Menü PLC Setup können Sie den Gateway-Modus aktivieren oder deaktivieren (keine SPS verwendet). Standardmäßig ist die integrierte SPS optional.
Was tun, wenn die LED PROFIBUS leuchtet?
Die leuchtende PROFIBUS-LED zeigt einen Profibus-DP-Busfehler an. Überprüfen Sie die Konfiguration und die Busverbindungen.

Benutzerfragen zu AC1365 IFM

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BEDIENUNGSANLEITUNG AC1365 IFM

Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Der Controller _e integriert einen oder zwei AS-i Master (AC1365/AC1366, beide nach AS-i-Version 3.0), eine Kleinsteuerung und (optional) eine Profibus DP-Schnittstelle
  • Er steuert den Datenaustausch zur Sensor-/Aktuator-Ebene
  • verarbeitet die Peripheriedaten im integrierten Prozessor (Signalvorverarbeitung)
  • arbeitet als stand-alone-Steuerung mit Datenaustausch zum PC (Visualisierung)
  • kommuniziert mit der übergeordneten Steuerungsebene (Betrieb als Gateway)

Programmierschnittstelle RS232C

• Baudrate 4800 bis 115200Baud
- max. Entfernung zwischen Controller e und PC: 20 m
- Potentialtrennung zur Controller
e -Versorgung
- Programmierkabel E70320 zur Verbindung zum PC erforderlich

Profibus-DP-Schnittstelle

• Baudrate 9600 bis 12MBaud
- max. Entfernung zwischen Controller_e und DP-Master: abhängig von der Baudrate
- Potentialtrennung zur Controller _e -Versorgung
- bis zu 31 parallel geschaltete Controller pro Segment
- Steckerbelegung: Pin 3: Signal B; Pin 8: Signal A

Montage

Befestigen Sie den Controller _e auf einer 35 mm-Profilschiene, die elektrisch eine sichere Erdverbindung aufweist. Die Schutzart des Geräts beträgt IP 20, daher sollte es an einem geschützten Ort montiert werden (z. B. Schaltschrank).

IFM AC1365 - Montage - 1

Achten Sie auf eine betauungsfreie Umgebung. Vermeiden Sie übermäßige Staubentwicklung, Vibrations- und Stoßbelastungen. Die Luftzirkulation durch die Lüftungsöffnungen darf nicht behindert werden. Vermeiden Sie eine Montage in direkter Nähe zu Frequenzumrichtern.

Elektrischer Anschluss

IFM AC1365 - Elektrischer Anschluss - 1

Schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Schließen Sie das Gerät entsprechend der Klemmenbeschriftung an. Verbinden Sie niemals die Minuspotentiale untereinander oder Minuspotentiale und FE-Anschluss. Stellen Sie eine elektrisch sichere Erdverbindung zwischen AS-i Controller _e (Klemme FE) und Gerät-Erdanschluss her.

Versorgen Sie den Controllere mit einer Spannung von 24 V DC (20...30 V PELV), z. B. aus dem 24 V Netzteil DN2011 der ifm electronic. Der Anschluss erfolgt an den Klemmen +24 V und 0 V.

Bedien- und Anzeigeelemente

Sie werden von drei Diagnose-LEDs auf dem Controllere über den Zustand des Masters (AC1365) / der Master (AC1366) und der angeschlossenen System informiert.

  • LED PWR/COM leuchtet: AS-i Spannung vorhanden, mindestens ein Slave wurde erkannt
  • LED PWR/COM blinkt: AS-i Spannung vorhanden, es wurde aber kein Slave korrekt erkannt
  • LED PROJ leuchtet: Projektierungsmodus aktiv, die Konfigurationsüberwachung ist abgeschaltet
  • LED PROJ blinkt: Projektierungsmodus aktiv, Umschalten in geschützten Betrieb nicht möglich, da ein Slave mit Adresse 0 angeschlossen ist
  • LED CONF/PF leuchtet: Projektierte und aktuelle Konfiguration stimmen nicht überein
  • LED CONF/PF blinkt: Peripheriefehler an mindestens einem angeschlossenen Slave
    • LED PROFIBUS leuchtet: Busfehler Profibus DP

LED-Anzeigen und Anschlussbelegung Display Tasten ASI2 nur AC1365 ASI1 PWR/COM PROJ CONF/PF PWR/COM PROJ CONF/PF 24V PWR PLC RUN Profibus-DP Schnittstelle Profibus-DP Busfehler RS232C ASI2+ ASI2- ASI1+ ASI1- FE+ +24V 0V

Kontrasteinstellung

Sie können den Kontrast direkt durch gleichzeitiges Drücken der rechten Taste mit der -Taste (Darstellung ist zu hell) bzw. der -Taste (...zu dunkel) verstellen.

MENU USER

Kontrast erhöhen

MENU SER

Kontrast verringern

Betrieb

Zum Betrieb eines AS-i Systems ist ein spezielles AS-i Netzteil erforderlich (z. B. AC1216). Das AS-i Netzteil versorgt das gelbe AS-i Kabel mit Energie und realisiert eine Datenentkoppelung zum Spannungsregler des Netzteils. Normale Schaltnetzteile würden die AS-i Datensignale als Störsignale ansehen und diese unterdrücken.

IFM AC1365 - Betrieb - 1

Schalten Sie das Netzteil stromlos, bevor Sie den Controllere anschließen.

IFM AC1365 - Betrieb - 2

Das AS-i Netz wird ungeerdet betrieben. AS-i + und AS-i - sollen symmetrisch zum Massepotential der Anlage sein.

Verbinden Sie den Symmetriepunkt des AS-i Netzteils (Klemme „Shield“) niederohmig mit der Masse der Anlage.

Menü-Übersicht

Sie erreichen das Hauptmenü, indem Sie im Startdisplay die linke Taste „MENU“ drücken.

Sie navigieren innerhalb eines Menüpunktes, indem Sie die Tasten oder drücken.

Drücken Sie die Tasten gleichzeitig, um zwischen deutschem und englischem Menü zu wechseln.

MENU USER MENU-Taste

MENU SER Navigations-Tasten

Menü-Navigation

O Slave Lists (Prüfen der Adressen der angeschlossenen AS-i Slaves)

∇ Liste der detektierten AS-i Slaves (LDS)
∇ Liste der projektierten AS-i Slaves (LPS)
∇ Liste der aktivierten AS-i Slaves (LAS)
∇ Liste der AS-i Slaves mit Peripheriefehler (LPF)

O Address Slave (Programmierung der korrekten Adressen in den angeschlossenen AS-i Slaves)

∇ Umadressieren eines am Controller _e angeschlossenen AS-i Slaves
∇ Automatisches adressieren neuer AS-i Slaves auf die nächste freie Adresse (Easy Startup)

O Quick Setup (Zusammenfassung der für eine Grundkonfiguration erforderlichen Menüpunkte)

∇ Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
∇ Einstellung der Feldbusverbindung (optional)

O System Setup (Einstellung des Controller e Gerätes)

∇ Baudrate der seriellen Programmierschnittstelle
∇ IP Adresse der Ethernet Programmierschnittstelle (optional)
∇ Eingabe des Passwortes zur Freigabe von Änderungen in der Systemkonfiguration
∇ Update der Firmware des Controller _e (spezielle Programmiersoftware erforderlich)

O System Info (Geräte Informationen)

∇ Hardware und Firmware Versionsnummern dieses Controller e
∇ Seriennummer dieses Controller
e
∇ Aktuelle / Maximale SPS Zykluszeit

O PLC Setup (Die Nutzung der integrierten SPS ist optional)

∇ Aktivieren oder Deaktivieren des Gatewaymodus (keine SPS verwendet)
∇ Starten oder Stoppen der SPS im Controller _e (falls verwendet)

O PLC Info (Anzeige Anwenderprogramm-Name, Autor, Datum)

O Master Setup (AS-i Masterflags)

∇ Die aktuelle AS-i Konfiguration einlesen (Config all)
∇ Wechsel in den Projektierungsmodus: Konfiguration des AS-i Systems
∇ Wechsel in den geschützten Betrieb: Normalbetrieb (der Master überwacht die Konfiguration)
∇ Deaktivieren der automatischen AS-i Slaves Adressierung im geschützten Betrieb
∇ Deaktivieren des AS-i Resets beim Verlassen des Projektierungsmodus
∇ Anzeige des Config-Errors Zählers des angeschlossenen AS-i Systems
∇ Reset des Config-Errors Zählers
∇ Anzeige der prozentualen Fehlerrate des angeschlossenen AS-i Systems

O Slave Setup (Detaillierte Informationen über die angeschlossenen AS-i Slaves)

∇ Digitale bzw. analoge Ein-/Ausgänge der angeschlossenen AS-i Slaves
∇ Aktuelle und projektierte Parameter der ange- schlossenen AS-i Slaves
∇ Aktuelle und projektierte I/O- und ID-Codes der angeschlossenen AS-i Slaves
∇ Telegrammfehler in der Kommunikation zu den angeschlossenen AS-i Slaves

O Fieldbus Setup(Die verschiedenen Feldbusschnittstellen sind optional)

∇ Eingabe der Slave-Adresse des Controller _e im überlagerten Feldbus
∇ Weitere Eingaben abhängig vom jeweils verwendeten überlagerten Feldbus

O Fieldbus Data (optional)

∇ Anzeige der über den Feldbus zyklisch übertragenen Daten

Das Gerät muss von einer galvanisch getrennten Quelle versorgt werden, die sekundär über eine UL- zugelassene Sicherung mit einem max. Nennstrom von

a) 5 A bei Spannungen von 0...20 Vrms (0...28.3 Vp) oder
b) 100/Vp bei Spannungen von 20...30 Vrms (28.3...42.4 Vp)
verfügt.

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : AC1365

Kategorie : Programmierbare Steuerung