BWS 500-2 - Säge ATIKA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BWS 500-2 ATIKA
Originalbetriebsanleitung
Brennholzwippkreissäge
Sie dürfen das Gerät nicht in Betrieb nehmen, bevor Sie diese Betriebsanleitung gelesen, alle angegebenen Hinweise beachtet und das Gerät wie beschrieben montiert haben.
Anleitung für künftige Verwendungen aufbewahren.
Inhalt
| EG-Konformitätserklärung | |
| Lieferumfang | 3 |
| Geräuschkennwerte | 3 |
| Betriebszeiten | 4 |
| Symbole Betriebsanleitung / Gerät 4 | |
| Bestimmungsgemäße Verwendung 4 | |
| Restrisiken | 4 |
| Sicheres Arbeiten 5 | |
| Gerätebeschreibung / Ersatzteile 3 | |
| Montage | 6 |
| Vorbereiten zur Inbetriebnahme 6 | |
| Transportsicherung entriegeln 7 | |
| Inbetriebnahme | 7 |
| Arbeiten mit der Säge 7 | |
| Wartung und Reinigung 8 | |
| - Sägeblattwechsel | 8 |
| - Kunststoffeinlage wechseln 8 | |
| - Rückholfeder wechseln 8 | |
| Transport | 9 |
| Lagerung | 9 |
| Garantie | 9 |
| Mögliche Störungen 9 | |
| Technische Daten 10 | |
EG-Konformitätserklärung
Nr. (S-No.): 27785
entsprechend der EG-Richtlinie 2006/42/EG
Hiermit erklären wir
Altrad Lescha Atika GmbH
Josef-Drexler-Str. 8, 89331 Burgau - Germany
in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt
Brennholzwippkreissäge BWS 500-2
Seriennummer: 000001 - 020000
konform ist mit den Bestimmungen der o. a. EG-Richtlinien, sowie mit den
Bestimmungen folgender weiterer Richtlinien:
2014/30/EU und 2011/65/EU
Folgende harmonisierte Normen wurden angewandt:
EN 1870-6:2017, DIN EN 60204-1:2016,
EN 61000-3-2:2014, EN 61000-3-3:2013,
EN 55014-1:2017, EN 55014-2:2015
Bevollmächtigter zur Zusammenstellung der technischen Unterlagen:
Altrad Lescha Atika GmbH – Technisches Büro
Josef-Drexler-Str. 8 – 89331 Burgau – Germany
Burgau, 31.07.2020
i.A.

text_image
f G. Koppenstein, KonstruktionsleitungG. Koppenstein, Konstruktionsleitung
Lieferumfang
1

| 1 | Brennholzwippkreissäge |
| 2 | Auflagenverlängerung |
| 3 | Achse |
| 4 | Räder (2x) |
| 5 | Montagewerkzeug M12 |
| 6 | Schraubenbeutel |
| 7 | Betriebsanleitung |
| 8 | Montage- und BedienblattGarantieerklärung (o.Abb.) |
3
Überprüfen Sie nach dem Auspacken den Inhalt des Kartons auf
▶ Vollständigkeit
▶ evtl. Transportschäden
Teilen Sie Beanstandungen umgehend dem Händler, Zulieferer bzw. Hersteller mit. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
Verpackungen sind recyclingfähig und sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Geräuschkennwerte
DIN EN ISO 3746:2010
Einsatz der Maschine als Brennholz-Wippsäge mit serienmäßigem Sägeblatt.
| Schalleistungspegel | Schalldruckpegel am Arbeitsplatz | |
| Bearbeitung | L_WA = 115 dB(A) | L_PA = 96 dB(A) |
Messunsicherheitsfaktor: 4 dB
Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es einen Zusammenhang zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den derzeitigen am Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel beeinflussen können, beinhalten die Dauer der Einwirkungen, die Eigenart des Arbeitsraumes, andere Geräuschquellen usw., z.B. die Anzahl der Maschinen und anderen benachbarten Vorgängen. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.
Betriebszeiten
Gemäß der Maschinenlärmschutzverordnung vom September 2002 dürfen Brennholzwippkreissägen in reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten, Kleinsiedlungsgebieten, Sondergebieten, die der Erholung dienen, Kur- und Klinikgebieten und Gebieten für die Fremdenbeherbergung sowie auf dem Gelände von Krankenhäusern und Pflegeanstalten an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen von 20.00 bis 7.00 Uhr nicht in Betrieb genommen werden.
Bitte beachten Sie auch die regionalen Vorschriften zum Lärmschutz.
Symbole der Betriebsanleitung
![]() | Drohende Gefahr oder gefährliche Situation. Das Nichtbeachten dieser Hinweise kann Verletzungen zur Folge haben oder zu Sachbeschädigung führen. |
![]() | Wichtige Hinweise zum sachgerechten Umgang. Das Nichtbeachten dieser Hinweise kann zu Störungen führen. |
![]() | Benutzerhinweise. Diese Hinweise helfen Ihnen, alle Funktionen optimal zu nutzen. |
![]() | Montage, Bedienung und Wartung. Hier wird Ihnen genau erklärt, was Sie tun müssen. |
![]() ... | Nehmen Sie bitte das beiliegende Montage- und Bedienungsblatt zur Hand, wenn im Text auf die Bild-Nr. hingewiesen wird.[IMAGE] |
Symbole Gerät
![]() | Vor Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten. | ![]() | Schutzhandschuhe tragen. |
![]() | Schutzschuhe tragen. | ![]() | Augen- und Gehörschutz tragen. |
![]() | Leichten Atemschutz benutzen. | ![]() | Schutzkleidung tragen. |
![]() | Verletzungsgefahr der Finger und Hände durch das Sägeblatt. | ![]() | Es ist verboten, Schutz- und Sicherheitseinrichtungen zu entfernen oder zu verändern. |
![]() | ![]() | Vor Reparatur-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten Motor abstellen und Netzstecker ziehen. | |
![]() | Gefahr durch Elektrizität 230V. | ||
![]() | Warnung vor heißen Oberflächen. Verbrennungsgefahr! Berühren Sie keine heißen Motorteile. | ||
![]() | Drehrichtung des Sägeblattes. | ||
![]() | Das Produkt entspricht den produktspezifisch geltenden europäischen Richtlinien. | ||
![]() | Elektrische Geräte gehören nicht in den Hausmüll. Geräte, Zubehör und Verpackung einer umweltfreundlichen Wiederverwertung zuführen.Gemäß der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. | ||
Gemäß der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Das Gerät ist geeignet für das Querschneiden von Brennholz im Haus- und Hobbybereich.
- Das Schneiden von Rundmaterial mit einem Durchmesser von unter 30 mm und über 170 mm ist nicht zulässig, da diese Werkstücke nicht sicher festgehalten werden können.
- Die maximale Länge des Schnittgutes darf 1000 mm betragen. Die Mindestlänge des Schnittgutes darf 250 mm nicht unterschreiten.
- Es dürfen nur Qualitätssägeblätter nach EN 847-1 mit einem Durchmesser von maximal 505 mm verwendet werden.
- Die Brennholzwippkreissäge darf wegen fehlender Absaugvorrichtung nur im Freien betrieben werden.
- Es dürfen nur Werkstücke bearbeitet werden, die sicher aufgelegt und in der Wippe gehalten werden können.
- Die Verwendung von Sägeblättern aus HSS - Stahl (hochlegierter Schnellarbeitsstahl) ist nicht zulässig, weil dieser Stahl hart und spröde ist. Verletzungsgefahr durch Bruch des Sägeblattes und Herausschleudern von Sägeblattstücken.
- Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen und die Befolgung der in der Anleitung enthaltenen Sicherheitshinweise.
-
Die für den Betrieb geltenden einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften, sowie die sonstigen allgemein anerkannten arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Regeln sind einzuhalten.
-
Jeder weiter darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden jeder Art haftet der Hersteller nicht: das Risiko trägt allein der Benutzer.
- Eigenmächtige Veränderungen an der Säge schließen eine Haftung des Herstellers für daraus entstehende Schäden jeder Art aus.
- Die Säge darf nur von Personen gerüstet, genutzt und gewartet werden, die damit vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. Instandsetzungsarbeiten dürfen nur durch uns bzw. durch von uns benannte Kundendienststellen durchgeführt werden.
- Die Maschine darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung verwendet oder dem Regen ausgesetzt werden.
■ Metallteile (Nägel etc.) sind aus dem zu sägenden Material unbedingt zu entfernen.
Restrisiken
Auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung können trotz Einhaltung aller einschlägigen Sicherheitsbestimmungen aufgrund der durch den Verwendungszweck bestimmten Konstruktion noch Restrisiken bestehen.
Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Sicherheitshinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“, sowie die Betriebsanleitung insgesamt beachtet werden.
Rücksichtnahme und Vorsicht verringern das Risiko von Personenverletzungen und Beschädigungen.
- Verletzungsgefahr der Finger und Hände durch das Werkzeug (Sägeblatt) oder Werkstück, z.B. beim Sägeblattwechsel.
■ Verletzung durch weggeschleuderte Werkstückteile.
■ Rückschlag des Werkstückes oder von Werkstückteilen.
■ Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes. - Gefährdung durch Strom, bei Verwendung nicht ordnungsgemäßer Elektro-Anschlussleitungen.
- Berührung spannungsführender Teile bei geöffneten elektrischen Bauteilen.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz.
- Emission gesundheitsschädlicher Holzstäube. Tragen Sie deshalb eine Schutzmaske.
- Lärmemission: zur Reduzierung des Lärms konstruierte Sägeblätter verwenden und die Maschine instand halten.
Des Weiteren können trotz aller getroffenen Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
Sicheres Arbeiten
Bei unsachgemäßem Gebrauch können Holzbearbeitungsmaschinen gefährlich sein. Wenn Elektrowerkzeuge eingesetzt werden, müssen die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen befolgt werden, um die Risiken von Feuer, elektrischem Schlag und Verletzungen von Personen auszuschließen.
Lesen und beachten Sie deshalb vor Inbetriebnahme dieses Erzeugnisses die folgenden Hinweise und die Unfallverhütungsvorschriften Ihrer Berufsgenossenschaft bzw. die im jeweiligen Land gültigen Sicherheitsbestimmungen, um sich selbst und andere vor möglichen Verletzungen zu schützen.
Geben Sie die Sicherheitshinweise an alle Personen weiter, die mit der Maschine arbeiten.
Bewahren Sie diese Sicherheitshinweise gut auf.
- Machen Sie sich vor Gebrauch mit Hilfe der Betriebsanleitung mit dem Gerät vertraut, damit Sie ausreichend in der Verwendung, der Einstellung und der Bedienung geschult sind.
- Seien Sie aufmerksam. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Verwenden Sie das Gerät nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Gerätes kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Das Gerät darf nicht von Personen mit verminderten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder Personen mit unzureichendem Wissen oder Erfahrung benutz werden, außer sie werden von einer für sie verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet.
- Kinder dürfen das Gerät nicht benutzen.
- Personen unter 18 Jahren dürfen die Säge nicht bedienen.
- Personen, welche die Betriebsanleitung nicht gelesen haben, dürfen das Gerät nicht bedienen.
- Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
■ Kinder vom Gerät fernhalten.
■ Lassen Sie die Säge nie unbeaufsichtigt.
■ Halten Sie andere Personen fern.
Lassen Sie andere Personen, insbesondere Kinder, nicht das Werkzeug oder das Kabel berühren.
Halten Sie sie von Ihrem Arbeitsbereich fern.
- Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung:
- keine weite Kleidung oder Schmuck, sie können von beweglichen Teilen erfasst werden
- rutschfestes Schuhwerk
– ein Haarnetz bei langen Haaren
- Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung:
– Gehörschutz (Schalldruckpegel am Arbeitsplatz übersteigt in der Regel 85 dB (A))
- Augenschutz
- Atemschutz
- Handschuhe beim Umgang mit Sägeblättern → z. B. Sägeblattwechsel (Sägeblätter sollten wann immer möglich in einem Werkzeugträger transportiert werden)
- Die Staubexposition wird beeinflusst durch die Art des zu sägenden Materials. Die Brennholzwippkreissäge darf wegen fehlender Absaugvorrichtung nur im Freien betrieben werden.
- Beim Arbeiten entstehender Staub ist oft gesundheitsschädlich und sollte nicht in den Körper gelangen. Verwenden Sie eine geeignete Schutzmaske. Entfernen Sie abgelagerten Staub gründlich, z. B. durch Aufsaugen.
■ Betreiben Sie die Säge nur auf
- festem
- ebenem
- rutschfestem
– schwingungsfreiem Untergrund.
- Die Maschine muss während des Betriebs auf einem waagerechten, ebenen Boden stehen und der Fußboden um die Maschine herum muss eben, gut gewartet und frei von Abfällen wie z.B. Spänen und abgeschnittenen Werkstücken sein.
- Ordnen Sie den zu bearbeitenden Werkstückstapel und die fertigen Werkstücke nahe beim normalen Arbeitsplatz des Bedieners an.
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung! Unordnung kann Unfälle zur Folge haben.
■ Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse:
– Setzen Sie die Säge nicht dem Regen aus.
- Verwenden Sie die Säge nicht in feuchter oder nasser Umgebung.
– Sorgen Sie für gute Beleuchtung.
- Verwenden Sie die Säge nicht in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
- Vermeiden Sie abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Strecken Sie sich nicht vor.
- Nehmen Sie die richtige Arbeitsstellung ein. Stellen Sie sich vorn an die Bedienerseite, frontal zur Sägeblattflucht.
- Beginnen Sie mit dem Schneiden erst, wenn das Sägeblatt seine erforderliche Drehzahl erreicht hat.
- Überlasten Sie die Maschine nicht! Sie arbeiten besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
- Melden Sie sofort Fehler an der Maschine einschließlich an den trennenden Schutzvorrichtungen oder dem Sägeblatt, nachdem sie bemerkt wurden.
- Stellen Sie sicher, dass die zum Betrieb der Maschine notwendigen trennenden Schutzeinrichtungen und andere Sicherheitseinrichtungen angebracht, sich in gutem Betriebszustand befinden und richtig gewartet sind. Ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen könnte.
Erneuern Sie bei ausgeschlagenem Sägespalt die Kunststoffeinlage.
- Verwenden Sie keine rissigen Sägeblätter oder solche, die ihre Form verändert haben.
- Verwenden Sie nur scharfe Sägeblätter, da stumpfe Sägeblätter nicht nur die Rückschlaggefahr erhöhen, sondern auch den Motor belasten.
- Um die Geräuschentwicklung zu minimieren muss das Sägeblatt geschärft sein und alle Elemente zur Lärmminderung (Abdeckungen usw.) ordnungsgemäß angebracht bzw. eingestellt sein.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Hochleistungsstahl (HSS), weil dieser Stahl hart und spröde ist, nur Werkzeuge gemäß EN 847-1 dürfen verwendet werden.
⚠️ Der Gebrauch anderer Werkzeuge und anderen Zubehörs kann eine Verletzungsgefahr für Sie bedeuten.
Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt mit den unter "Technische Daten" angegebenen Abmessungen übereinstimmt und für das Material des Werkstücks geeignet ist.
- Beachten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene maximale Drehzahl.
■ Verwenden Sie nur Original-Sägeblattflansche.
- Ordnen Sie den zu bearbeitenden Werkstückstapel und die fertigen Werkstücke nah beim Arbeitsplatz an.
- Sägen Sie immer nur ein Werkstück. Niemals mehrere Werkstücke gleichzeitig oder zu einem Bündel zusammengefasste Einzelstücke sägen. Es besteht die Gefahr, dass Einzelstücke vom Sägeblatt unkontrolliert erfasst werden.
- Sorgen Sie dafür, dass abgeschnittene Stücke nicht vom Zahnkranz des Sägeblattes erfasst und weggeschleudert werden.
- Benutzen Sie die Säge nicht für Zwecke, für die sie nicht bestimmt ist (siehe Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Entfernen Sie vor dem Sägen alle Nägel und Metallgegenstände aus dem Werkstück.
- Achten Sie darauf, dass das Werkstück keine Kabel, Seile, Schnüre oder ähnliches enthält.
- Sägen Sie nur Werkstücke mit solchen Abmessungen, die ein sicheres Halten während des Sägens ermöglichen.
- Die maximale Länge des Schnittgutes darf 1000 mm betragen. Die Mindestlänge des Schnittgutes darf 250 mm nicht unterschreiten.
- Es darf nur Holz mit einem maximalen Durchmesser von 170 mm geschnitten werden, damit ein gefährlicher Wendeschnitt vermieden wird.
- Halten Sie immer ausreichend Abstand zum Sägeblatt.
Das Sägeblatt läuft nach. Warten Sie, bis das Sägeblatt still steht, bevor Sie Splitter, Späne und Abfälle entfernen.
■ Bremsen Sie das Sägeblatt nicht durch seitlichen Druck ab.
- Entfernen Sie Splitter, Späne und Abfälle nicht mit der Hand aus dem Gefahrenbereich des Sägeblattes.
- Entfernen Sie Schnittreste (den Erfordernissen entsprechend) von der Maschine, um die Sicherheit am Arbeitsplatz nicht zu beeinträchtigen. Das gleiche gilt auch für Sägespäne, die Spanabführung muss frei gehalten werden.
- Unterlassen Sie es, jegliche Abschnitte oder andere Teile des Werkstücks bei laufender Maschine aus dem Schneidbereich zu entfernen, es sei denn Sie verwenden einen Schiebestock.
- Schalten Sie die Maschine ab und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose bei:
- Reparaturarbeiten
- Wartungs- und Reinigungsarbeiten
- Beseitigung von Störungen (dazu gehört auch das Entfernen von eingeklemmten Splittern)
- Überprüfungen der Anschlussleitungen, ob diese verschlungen oder beschädigt sind
- Transport der Säge
– Sägeblattwechsel
— Verlassen der Säge (auch bei kurzzeitigen Unterbrechungen)
■ Pflegen Sie Ihre Säge mit Sorgfalt:

D
- Halten Sie die Werkzeuge scharf und sauber, um besser und sicherer arbeiten zu können.
- Befolgen Sie die Wartungsvorschriften und die Hinweise für den Werkzeugwechsel.
- Halten Sie Handgriffe trocken und frei von Öl und Fett.
- Überprüfen Sie die Maschine auf eventuelle Beschädigungen:
- Vor weiterem Gebrauch der Maschine müssen Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsgemäße Funktion untersucht werden.
- Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen oder ob Teile beschädigt sind. Sämtliche Teile müssen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen, um einwandfreien Betrieb der Säge sicherzustellen.
- Beschädigte Schutzvorrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Gebrauchsanweisung angegeben ist.
- Beschädigte oder unleserliche Sicherheitsaufkleber sind zu ersetzen.
■ Lassen Sie keine Werkzeugschlüssel stecken!
Überprüfen Sie stets vor dem Einschalten, dass Schlüssel und Ein- stellwerkzeuge entfernt sind.
- Bewahren Sie unbenutzte Geräte an einem trockenen, verschlossenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Machen Sie sich die sicheren Vorgehensweisen zum Reinigen, zur Instandhaltung und zum regelmäßigen Entfernen von Spänen und Staub zur Vermeidung eines Brandrisikos zu Eigen.
- Es ist sicherzustellen, dass während der gesamten vorhersehbaren Lebensdauer die Maschine einschließlich ihrer Bauteile während des Transports, der Montage, des Unbrauchmachens und des Verschrottens nicht in einer unkontrollierten Art und Weise kippen oder umfallen oder sich bewegen kann.
Elektrische Sicherheit
- Ausführung der Anschlussleitung nach IEC 60 245 (H 07 RN-F) mit einem Aderquerschnitt von mindestens
- 1,5 mm² bei Kabellänge bis 25 m
- 2,5 mm² bei Kabellänge über 25m
- Lange und dünne Anschlussleitungen erzeugen einen Spannungsabfall. Der Motor erreicht nicht mehr seine maximale Leistung, die Funktion des Gerätes wird reduziert.
- Stecker und Kupplungsdosen an Anschlussleitungen müssen aus Gummi, Weich-PVC oder anderem thermoplastischen Material der gleichen mechanischen Festigkeit sein oder mit diesem Material überzogen sein.
Schützen Sie sich vor elektrischem Schlag. Vermeiden Sie Körperberührung mit geerdeten Teilen.
■ Die Steckvorrichtung der Anschlussleitung muss spritzwassergeschützt sein.
■ Wickeln Sie bei Verwendung einer Kabeltrommel das Kabel vollständig ab.
- Verwenden Sie das Kabel nicht für Zwecke, für die es nicht bestimmt ist. Schützen Sie das Kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten. Verwenden Sie das Kabel nicht, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen.
- Beim Verlegen der Anschlussleitung darauf achten, dass sie nicht stört, gequetscht, geknickt und die Steckverbindung nicht nass wird.
- Kontrollieren Sie Verlängerungskabel regelmäßig und ersetzen Sie sie, wenn sie beschädigt sind.
■ Verwenden Sie keine defekten Anschlussleitungen.
■ Verwenden Sie im Freien nur dafür zugelassene und entsprechend gekennzeichnete Verlängerungskabel.
■ Keine provisorischen Elektroanschlüsse einsetzen.
■ Schutzeinrichtungen niemals überbrücken oder außer Betrieb setzen.
■ Schließen Sie das Gerät über Fehlerstromschutzschalter (30 mA) an.
Der Elektroanschluss bzw. Reparaturen an elektrischen Teilen der Maschine hat durch eine konzessionierte Elektrofachkraft oder einer unserer Kundendienststellen zu erfolgen. Örtliche
Vorschriften insbesondere hinsichtlich der Schutzmaßnahmen sind zu beachten.

Reparaturen an anderen Teilen der Maschine haben durch den Hersteller bzw. einer seiner Kundendienststellen zu erfolgen.

Nur Originalersatzteile verwenden. Durch den Gebrauch anderer Ersatzteile und anderen Zubehörs können Unfälle für den Benutzer entstehen. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht.

Gerätebeschreibung / Ersatzteile
| Pos. | Bestell-Nr. | Bezeichnung |
| 1 | 365224 | Schutzklappe |
| 2 | 365248 | Handgriff |
| 3 | Wippe | |
| 4 | 365261 | Auflagenverlängerung |
| 4a | 365264 | Sterngriffschraube M8x12 |
| 5 | Ein-/Ausschalter | |
| 6 | 365265 | Sicherungshaken |
| 7 | 365268 | Rad |
| 7a | Scheibe ∅ 20 4 | |
| 7b | 392211 | Splint 2,5x32 4 |
| 8 | 365267 | Achse |
| 8a | Sechskantschraube M8x20 3 | |
| 8b | Scheibe ∅ 8 3 | |
| 8c | Sechskantmutter M8 3 | |
| 9 | 365275 | Haltestift |
| 10 | Motor | |
| 11 | 365223 | Begrenzungsstopper |
| 12 | 365221 | Verschlussblech |
| 12a | Scheibe ∅ 6 12 | |
| 12b | Sechskantmutter M6 12 | |
| 13 | Schutzhaube | |
| 14 | 365260 | Längsanschlag |
| 14a | 365264 | Sterngriffschraube M6x20 |
| 15 | 365246 | Rückholbozen kpl. |
| 15a | Aufnahmebolzen | |
| 15b | Federstecker | |
| 15c | Scheibe ∅ 20 | |
| 15d | Rückholfeder | |
| 16 | 365218 | Sägeblattflansch – vorn 15 |
| 16a | Scheibe ∅ 12 15 | |
| 16b | Sechskantschraube M12x30 15 | |
| 17 | 365216 | Sägeblatt - Hartmetall ∅ 500 mm 15 |
| 18 | 365217 | Sägeblattflansch- hinten ohne Abb. |
| 19 | 365215 | Kunststoffeinlage (Set) 16 |
| 19a | Schraube ST 4,2x12 16 | |
| 20 | 365219 | Passfeder 8x7x30 15 |
| 21 | 365272 | Lüfterhaube |
| 22 | 365273 | Lüfterflügel ohne Abb. |
| 23 | 365213 | Montageschlüssel |
| 24 | 365256 | Sicherheitsaufkleber |

Montage

Beachten Sie das beigelegte Montageblatt!
Räder montieren

Befestigen Sie die Achse (8) an die Geräteeinheit.

4x Sechskantschraube M8x20 (8a), 8x Scheibe A8,4 (8b), 4x Sechskantmutter M8 (8c), selbstsichernd

Schieben Sie zuerst je 2 Scheiben (7a) auf die Enden der Achse. Stecken Sie die Räder (7) auf und sichern Sie sie jeweils an jeder Seite mit einer Scheibe (7a) und einem Splint (7b). [2x Splint, 6x Scheibe A 20].
Auflagenverlängerung anbringen
5 Lösen Sie die Sterngriffschraube (4a). Führen Sie die Auflagenver längerung (4) in die Wippe ein und fixieren Sie sie mit der Stern griffschraube (4a).
Vorbereiten zur Inbetriebnahme
Um ein einwandfreies Funktionieren der Maschine zu erzielen, befolgen Sie die aufgeführten Hinweise:
- Stellen Sie die Säge an einen Platz, der folgende Bedingungen erfüllt:
- im Freien
- rutschfest
- schwingungsfrei
- eben
– frei von Stolpergefahren -
ausreichende Lichtverhältnisse
-
Um einen noch sicheren Stand beim Arbeiten mit der Säge zu garantieren, sichern Sie die Säge gegen wegrollen.
■ Überprüfen Sie vor jedem Gebrauch:
- die Anschlussleitungen auf defekte Stellen (Risse, Schnitte o. dgl.)
⚠️ Verwenden Sie keine defekten Leitungen
– die Kunststoffeinlagen auf ordnungsgemäßen Zustand
- das Sägeblatt auf einwandfreien Zustand
— die Funktion der Wippe
- Verwenden Sie keine rissigen Sägeblätter oder solche, die ihre Form verändert haben.
■ Verwenden Sie keine Sägeblätter aus HSS Stahl. - Tauschen Sie abgenutzte oder beschädigte Kunststoffeinlagen unverzüglich aus.
- Nehmen Sie die richtige Arbeitsstellung ein. Stellen Sie sich vom an die Bedienerseite, frontal zur Sägeblattflucht.
Aufstellen
7 Die Maschine muss standsicher auf einem stabilen und ebenen Untergrund (z. B. Betonboden) aufgestellt werden. Um die Standsicherheit zu gewährleisten, ist es erforderlich die Maschine mit vier Dübeln und Schrauben (mindestens M10 x 80) am Boden zu verschrauben.

Transportsicherung entriegeln
8 Drücken Sie die Wippe (3) in Richtung Sägeblatt bis zum Begrenzungsstopper (11).
i Die Schutzklappe (1) muss richtig geschlossen sein.
Der Sicherungshaken (6) wird gelöst.
Klappen Sie den Sicherungshaken (6) um.
Die Wippe (3) wird automatisch durch die Rückholfeder in ihre Ruhestellung gebracht.
Bedienhöhe einstellen
Den Handgriff können Sie in der Höhe anpassen.
10 Schrauben Sie die vier Schrauben (A) am Handgriff ab und schie ben Sie ihn in die gewünschte Position. Schrauben Sie den Hand griff wieder an die Wippe (3).
Inbetriebnahme
Drehrichtung des Sägeblattes
Achten Sie darauf, dass die Drehrichtung des Sägeblattes mit der auf der Schutzhaube (13) angegebenen Drehrichtung übereinstimmt.
Sägeblattauswahl

Beachten Sie bei der Sägeblattauswahl, dass keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter verwendet werden, und dass der Bohrungsdurchmesser des Blattes 30 mm beträgt (Typenschild am Gerät beachten).
Netzanschluss
Vergleichen Sie die auf dem Gerätetypenschild angegebene Spannung, z.B. 230 V mit der Netzspannung und schließen Sie die Säge

Schuko-Steckdose verwenden, Netzspannung 230 V mit Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter 30 mA).
Absicherung

16 A träge
Ein- / Ausschalter
Benutzen Sie kein Gerät, bei dem sich der Schalter nicht ein und ausschalten lässt. Beschädigte Schalter müssen unverzüglich vom Kundendienst repariert oder ersetzt werden.
Einschalten

Drücken Sie den grünen Knopf (1) am Schalter.

Bei Stromausfall schaltet das Gerät automatisch ab.
Zum Wiedereinschalten den grünen (1) Knopf drücken.

Ausschalten

Drücken Sie den roten Knopf ( O ).
Das Sägeblatt wird durch die eingebaute Motorbremse innerhalb von 10 Sekunden zum Stillstand gebracht.

Die Säge darf bei defekter Bremse nicht betrieben werden, d. h. wenn die Zeit bis zum Stillstand des Sägeblattes 10 Sekunden überschreitet.
Motorschutz
Der Motor ist mit einem Schutzschalter ausgerüstet und schaltet bei Überlastung selbsttätig ab. Der Motor kann nach einer Abkühlpause (ca. 5 – 10 min.) wieder eingeschaltet werden.

Arbeiten mit der Säge

Vor Arbeitsbeginn beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten.
- Sägeblatt, Kunststoffeinlage und Rückholfeder o. k.?
- Arbeitsplatz aufgeräumt?
- Sie dürfen das Gerät nicht in Betrieb nehmen, bevor Sie diese Betriebsanleitung gelesen, alle angegebenen Hinweise beachtet und das Gerät wie beschrieben montiert haben!

Vor Veränderungen oder Einstellungen an der Säge (z. B. Sägeblatt auswechseln)
– Gerät ausschalten
– Stillstand des Sägeblattes abwarten
— Netzstecker ziehen

Beachten Sie außerdem folgende wichtige Punkte:
- Stellen Sie sich außerhalb des Gefahrenbereiches.
- Legen Sie das Holz in die Wippe. Sägen Sie das Werkstück mit gleichmäßigem Druck durch.
- Entfernen Sie lose Splitter, Späne u. dgl. nie mit der Hand.

Beachten Sie auf jeden Fall alle Sicherheitshinweise.
Arbeitshinweise
▶ Sichern Sie die Säge gegen wegrollen.
▶ Legen Sie das Holz in die Wippe.
Es können Hölzer von mindestens ∅ 30 mm bis max. ∅ 170 mm gesägt werden.
9 Gleich große Holzstücke erhalten Sie, wenn Sie den Längsanschlag (14) herausziehen und in der gewünschten Position mit der Sterngriffschraube (14a) fixieren.
5 Benutzen Sie die Auflagenverlängerung (4) bei langen Holzstücken. Lösen Sie die Sterngriffschraube (4a), ziehen Sie die Verlängerung etwas heraus und fixieren Sie sie wieder.
▶ 11 Schließen Sie die Schutzklappe (1).
⚠️ Sägen Sie nur mit geschlossener Schutzklappe.
Fassen Sie nun mit beiden Händen den Handgriff (2) an und drücken Sie die Wippe gleichmäßig zum Sägeblatt. Keine ruckartigen Bewegungen!
i Die Kerben auf der Wippe verhindern, dass sich das Holzstück während des Sägens verdreht.
Drücken Sie die Wippe nicht zu stark gegen das Sägeblatt, die Motorendrehzahl sollte nicht stark absinken!
Nach dem Sägevorgang wird die Wippe durch selbsttätigen Federdruck wieder in Ruhestellung gebracht.
Durch eine gebrochene Rückholfeder (15d) erfolgt keine selbsttätige Rückstellung der Wippe. Ersetzten Sie die Rückholfeder. Siehe „Rückholfeder wechseln“.
⚠️ Sägen Sie niemals ohne oder mit einer defekten Rückholfe- der!
▶ Schieben Sie erst nach dem Sägevorgang das Holz nach.
Verhalten bei Unfall oder Ausfall
- Drücken Sie den roten Knopf (O) am Ein-/Ausschalter.
- Warten Sie bis das Sägeblatt stillsteht.
- Ziehen Sie den Netzstecker.
- Leiten Sie bei Verletzungen Erste Hilfe Maßnahmen ein.
Verhalten bei blockiertem Sägeblatt durch festgeklemmte Holzstücke
- Drücken Sie den roten Knopf (O) am Ein-/Ausschalter.
- Ziehen Sie den Netzstecker.
- Entfernen Sie die Blockierung.
Tragen Sie Schutzhandschuhe
Entfernen Sie das festgeklemmte Holzstück nicht mit den Händen, sondern mit einem geeigneten Holzstück.
- Überprüfen Sie das Sägeblatt auf mögliche Beschädigungen.

Wartung und Reinigung

Vor jeder Wartungs- und Reinigungsarbeit
- Gerät ausschalten
- Stillstand des Sägeblattes abwarten
- Netzstecker ziehen
Weitergehende Wartungs- und Reinigungsarbeiten, als die in diesem Kapitel beschrieben, dürfen nur vom Kundendienst durchgeführt werden.
Zum Warten und Reinigen entfernte Sicherheitseinrichtungen müssen unbedingt wieder ordnungsgemäß angebracht und überprüft werden.
Nur Originalteile verwenden. Andere Teile können zu unvorhersehbaren Schäden und Verletzungen führen.
Reinigung
i Beachten Sie folgendes, um die Funktionsfähigkeit der Säge zu erhalten:
■ Gerät nicht mit Wasser abspritzen.
- Sägespäne und Staub nur mit Bürste oder Staubsauger entfernen.
- Reinigen und ölen Sie regelmäßig alle beweglichen Teile.
i Niemals Fett verwenden!
Verwenden Sie z.B. Nähmaschinenöl, oder umweltverträgliches Sprühöl.
■ Sorgen Sie dafür, dass das Sägeblatt rost- und harzfrei bleibt.
Entfernen Sie Harzrückstände von der Oberfläche der Wippe.
Harzrückstände können mit einem handelsüblichen Wartungs- und Pflegespray entfernt werden.
- Das Sägeblatt ist ein Verschleißteil und wird nach längerem bzw. öfteren Gebrauch stumpf.
Erneuern Sie dann das Sägeblatt oder lassen es schärfen.
Wartung
Sägeblattwechsel

Vor dem Sägeblattwechsel Netzstecker ziehen.
Schnittgefahr! Das Sägeblatt ist schwer und kann rutschig sein. Tragen Sie beim Wechseln des Sägeblattes Handschuhe.
■ Verwenden Sie keine Sägeblätter aus HSS Stahl.
■ Verwenden Sie keine rissigen Sägeblätter oder solche, die ihre Form verändert haben.
■ Verwenden Sie nur gut geschärfte Sägeblätter.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Kurz nach dem Sägen ist das Sägeblatt noch heiß.
12 Schrauben Sie die Mutter M6 (12a) von dem Verschlussblech ab und entfernen Sie die Scheiben (12b).
17 Sichern Sie die Wippe (3) mit der Transportsicherung (6).
13 Ziehen Sie den Federstecker (15b) heraus und entfernen Sie die Scheibe (15c). Lösen Sie die Transportsicherung (6) und senken Sie die Wippe (3) langsam in Richtung Boden ab.
14 Sichern Sie das Sägeblatt (17) mit dem Haltestift (9) gegen Verdrehen.
15 Lösen Sie die Schraube M12 x 30 (16a) mit dem mitgelieferten Montageschlüssel (23).
Nehmen Sie die Scheibe (16b), den vorderen Sägeblattflansch (16) und das Sägeblatt (17) ab.
Reinigen Sie die Sägeblattflansche (16, 18).
Überprüfen Sie die Passfeder (20). Tauschen Sie eine beschädigte / abgenutzte Passfeder umgehend auszutauschen.
Stecken Sie ein neues oder geschärftes Sägeblatt auf.
Achten Sie auf die korrekte Laufrichtung des Sägeblattes: der Pfeil auf der Schutzhaube und der Pfeil auf dem Sägeblatt müssen in die gleiche Richtung zeigen!
Stecken Sie den vorderen Sägeblattflansch und die Scheibe wieder auf.
Sichern Sie das Sägeblatt mit der Schraube (16a).
13 Heben Sie die Wippe an und führen Sie den Aufnahmebolzen durch das Loch der Halterung (B).
Schieben Sie die Scheibe (15c) auf den Aufnahmebolzen (15a).
Stecken Sie den Federstecker (15b) durch den Aufnahmebolzen (15a).
12 ⚠️ Schrauben Sie das Verschlussblech (12) wieder an.
14 Entfernen Sie den Haltestift (9).
Kunststoffeinlage wechseln

Tauschen Sie abgenutzte oder beschädigte Kunststoffeinlagen (19) unverzüglich aus.

Lösen Sie die Schrauben St 4,2x9,5 (19a) der Kunststoffeinlage nehmen Sie sie heraus.
Setzten Sie eine neue Kunststoffeinlage ein und schrauben Sie sie fest.
Rückholfeder wechseln

Tauschen Sie eine abgenutzte oder gebrochene Rückholfeder unverzüglich aus.

Schrauben Sie die Mutter M6 (12a) von dem Verschlussblech ab entfernen Sie die Scheiben (12b).

Sichern Sie die Wippe (3) mit der Transportsicherung (6).

Ziehen Sie den Federstecker (15b) heraus und entfernen Sie die eibe (15c). Lösen Sie die Transportsicherung (6) und senken die Wippe (3) langsam in Richtung Boden ab.
Entfernen Sie die Rückholfeder (15d).
Schieben Sie eine neue Rückholfeder auf den Aufnahmebolzen (15a).
Heben Sie die Wippe an und führen Sie den Aufnahmebolzen durch das Loch der Halterung (B).
Schieben Sie die Scheibe (15c) auf den Aufnahmebolzen (15a).
Stecken Sie den Federstecker (15b) durch den Aufnahmebolzen (15a).

⚠️ Schrauben Sie das Verschlussblech (12) wieder an.
Transport


Vor jedem Transport Netzstecker ziehen.
Vor jedem Transport

Drücken Sie die Wippe (3) zum Sägeblatt bis zum Begrezungs stopper.
i Die Schutzklappe (1) muss richtig geschlossen sein. Klappen Sie den Sicherungshaken (6) um, bis er einhakt.

Transport: fassen Sie an den Handgriff (2), belasten Sie mit einem die Achse und kippen Sie die Brennholzsäge zu sich hin.
In dieser Stellung kann die Säge mühelos transportiert werden.
Absetzen: belasten Sie mit einem Fuß die Achse und setzen Sie die Brennholzsäge vorsichtig ab.
Lagerung


Netzstecker ziehen.
- Bewahren Sie unbenutzte Geräte an einem trockenen, verschlossenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Beachten Sie vor einer längeren Lagerung folgendes, um die Lebensdauer der Säge zu verlängern und ein leichtgängiges Bedienen zu gewährleisten:
— Führen Sie eine gründliche Reinigung durch.
- Behandeln Sie alle beweglichen Teile mit einem umweltfreundlichen Öl
① Niemals Fett verwenden!
Garantie
Bitte beachten Sie die beiliegende Garantieerklärung.
Mögliche Störungen


Vor jeder Störungsbeseitigung
- Gerät ausschalten
- Stillstand der Säge abwarten
- Netzstecker ziehen
Nach jeder Störungsbeseitigung alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen.
| Störung Mögliche Ursache Beseitigung | ||
| Maschine läuft nach Einschalten nicht an | StromausfallVerlängerungskabel defektMotor oder Schalter defekt | Sicherung überprüfenKabel überprüfen, defekte Kabel nicht mehr benutzenMotor oder Schalter von einer konzessionierten Elektrofachkraft überprüfen / reparieren lassen, bzw. durch Originalersatzteile ersetzen lassen |
| Keine Wippfunktion | Sicherungshaken nicht gelöstSchutzklappe ist nicht richtig heruntergedrückt | Sicherungshaken (6) lösenSchutzklappe richtig herunterdrücken |
| Maschine bleibt während des Schneidens stehen | Sägeblatt ist stumpfzu großer Vorschub | Sägeblatt austauschen oder schärfen lassenMotor abkühlen lassen und mit weniger Druck weiterarbeiten |
| Werkstück klemmt beim Vorschieben oder Zurückziehen | Sägeblatt ist stumpf | Halten Sie das Werkstück fest und schalten sofort den Motor aus. Danach Sägeblatt erneuern. |
| Brandflecke an den Schnittstellen | Sägeblatt ist stumpf | Sägeblatt austausche oder schärfen lassen |
| Säge vibriert | Sägeblatt verzogenSägeblatt nicht richtig montiert | Sägeblatt austauschenSägeblatt richtig befestigen |
| Rückholmechanismus der Wippe funktioniert nicht | Rückholfeder gebrochen oder ausgeleiert | Rückholfeder austauschen |
| Bremswirkung zu gering (Bremszeit >10 sec.) | Bremse defektVerschiedene Ursachen | Schalter von einer konzessionierten Elektrofachkraft oder vom Kundendienst überprüfen / reparieren lassen, bzw. durch Originalersatzteil ersetzen lassen |
Bei weiteren Fehlfunktionen setzten Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung.

Bei Fragen: Tel. 08 22 / 414 708-605 oder -607 oder -613 oder -622 oder -625.
Technische Daten
| Typ BWS 500-2 | |
| Baujahr siehe letzte Seite | |
| Motorleistung P1 3,0 kW (S2 15 Min – Kurzzeitbetrieb 15 Minuten) | |
| Netzspannung 230 V~ | |
| Netzfrequenz 50 Hz | |
| Leerlaufdrehzahl | ca. 2800 min ^-1 |
| Schutzart IP 54 | |
| Netzsicherung | 16 A träge |
| Sägeblatt ∅ | 505 mm (Hartmetall) |
| Sägeblattbohrung ∅ | 30 mm |
| Zähnezahl 40 | |
| Sägeblattdicke 2,6 mm | |
| Schnittbreite 3,6 mm | |
| Schnittleistung | ca. ∅ min. 30 – max. 170 mm |
| Holzlänge max. | ca. 1000 mm |
| Holzlänge min. | ca. 250 mm |
| Abmessungen (Länge x Breite x Höhe) | Ca. 1015 mm x 809 mm x 994 mm |
| Gewicht (mit Zubehör) | ca. 57,6 kg |
Technische Änderungen vorbehalten!

DIN EN ISO 3746:2010
Brennholzwippkreissäge
DIN EN ISO 3746:2010
Altrad Lescha Atika GmbH – Technisches Büro
Josef-Drexler-Str. 8 - 89331 Burgau - Germany
Burgau, 31.07.2020

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i.A. i.A. G. Koppenstein, Ledelse konstruktionsafdelingLeveringsomfang


DIN EN ISO 3746: 2010
Brennholzwippkreissäge (Polttopuun keinusaha) BWS 500-2
Sarjanumero: 000001 - 020000
Altrad Lescha Atika GmbH – Technisches Büro
Josef-Drexler-Str. 8 - 89331 Burgau - Germany
Burgau, 31.07.2020

Verpackungen sind recyclingfähig und sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden
Melutiedot
DIN EN ISO 3746:2010
DIN EN ISO 3746:2010
i.A./G. Koppenstein,
DIN EN ISO 3746:2010
Transportsicherung entriegeln
Altrad Lescha Atika GmbH – Technisches Büro
Josef-Drexler-Str. 8 - 89331 Burgau - Tyskland
Burgau, 31.07.2020

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i.A. i.A. J.G. Koppenstein, KonstruksjonsledningSamlet leveranse


1 Vedvippesag
2 Underlagsforlengelse
3 Aksel
4 Hjul (2x)
5 | Monteringsnøkkel M12
6 Monteringstilbehør
7 Bruksanvisning
8 Montering og betjeningsark
Garantierklæring
DIN EN ISO 3746 :2010
Altrad Lescha Atika GmbH – Technisch kantoor
Josef-Drexler-Str. 8 - 89331 Burgau - Germany
i.A.
Burgau, 31.07.2020

DIN EN ISO 3746:2010
Schrauben Sie die Mutter M6 (12a) von dem Verschlussblech ab entfernen Sie die Scheiben (12b).

Heben Sie die Wippe an und führen Sie den Aufnahmebolzen durch das Loch der Halterung (A).
Schieben Sie die Scheibe (15c) auf den Aufnahmebolzen (15a).
Brennholzwippkreissäge
DIN EN ISO 3746:2010
⚠️ Tauschen Sie eine abgenutzte oder gebrochene Rückholfeder unverzüglich aus.
DIN EN ISO 3746:2010
Byt omedelbart ut sliten eller skadad Kunststoffeinlagen (19).

DIN EN ISO 3746 :2010





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