MAKITA LS0816F - Säge

LS0816F - Säge MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG LS0816F MAKITA

ENSlide Compound Miter Saw INSTRUCTION MANUAL 13
FRScie à Onglet Radiale MANUEL D’INSTRUCTIONS 27
DEKapp- und Gehrungssäge BETRIEBSANLEITUNG 43
ITTroncatrice composita a slitta ISTRUZIONI PER L’USO 60
NLSchuifbare afkortverstekzaag GEBRUIKSAANWIJZING 77
ESSierra de Inglete TelescópicaMANUAL DE INSTRUCCIONES 94
PTSerra de Esquadria c/ Braço TelescópicoMANUAL DE INSTRUÇÕES 111
ELΟλισθαίνον πριόνι σύνθετης λοξότμησηςΕΓΧΕΙΡΙΔΙΟ ΟΔΗΓΙΩΝ 127
TRΚιζακλι Birleşik Gönyeburun TestereKULLANMA KILAVUZU 144

LS0816F

MAKITA LS0816F - LS0816F - 1

Modell: LS0816F
Sägeblattdurchmesser 216 mm
Lochdurchmesser Europäische Länder 30 mm
Länder außerhalb Europas 25,4 mm oder 30 mm (länderspezifisch)
Max. Schnittfugenbreite des Sägeblatts 2,8 mm
Max. Gehrungswinkel Links 47°, Rechts 47°
Max. Neigungswinkel Links 47°, Rechts 2°
Leerlaufdrehzahl (U/min) 5.000 min-1
Abmessungen (L x B x H) 705 mm x 476 mm x 521 mm
Nettogewicht 13,9 kg
Sicherheitsklasse☐/II
  • Wir behalten uns vor, Änderungen der technischen Daten im Zuge der Entwicklung und des technischen Fortschritts ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
    • Die technischen Daten können von Land zu Land unterschiedlich sein.
    • Gewicht nach EPTA-Verfahren 01/2014

Schnittleistung (H x B) mit ∅ 216-mm-Sägeblatt

Gehrungswinkel Neigungswinkel
45° (links)2° (rechts)
36 mm x 305 mm65 mm x 305 mm60 mm x 305 mm
45° (links und rechts)36 mm x 215 mm65 mm x 215 mm-

Symbole

Nachfolgend werden Symbole beschrieben, die für das Gerät verwendet werden können. Machen Sie sich unbedingt vor der Benutzung mit ihrer Bedeutung vertraut.

MAKITA LS0816F - LS0816F - 2

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MAKITA LS0816F - LS0816F - 11

Stellen Sie die Gehrungsanschläge ordnungsgemäß von Sägeblatt und Sägeblattschutzhaube entfernt ein.

Starren Sie nicht auf die Betriebslampe.

Nur für EU-Länder Aufgrund des Vorhandenseins gefährlicher Komponenten in der Ausrüstung können Elektro- und Elektronik-Altgeräte sich negativ auf die Umwelt und die menschli- che Gesundheit auswirken.

Entsorgen Sie Elektro- und Elektronikgeräte nicht mit dem Hausmüll! In Übereinstimmung mit der Europäischen Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Anpassung an nationales Recht sollten Elektro- und Elektronik-Altgeräte gemäß den Umweltschutzbestimmungen getrennt gesammelt und zu einer getrennten Sammelstelle für Siedlungsabfälle geliefert werden.

Dies wird durch das am Gerät angebrachte Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern angezeigt.

Vorgesehene Verwendung

Das Werkzeug ist für genaue Gerad- und Gehrungsschnitte in Holz vorgesehen. Mit geeigneten Sägeblättern kann auch Aluminium gesägt werden. Einzelheiten dazu finden Sie im Abschnitt BETRIEB.

Stromversorgung

Das Werkzeug sollte nur an eine Stromquelle angeschlossen werden, deren Spannung mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmt, und kann nur mit Einphasen-Wechselstrom betrieben werden. Diese sind doppelt schutzisoliert und können daher auch an Steckdosen ohne Erdleiter verwendet werden.

Geräusch

Typischer A-bewerteter Geräuschpegel ermittelt gemäß EN IEC 62841-3-9:

Schalldruckpegel ( L_pA ): 91 dB (A)

Schallleistungspegel (L _WA ): 102 dB (A)

Messunsicherheit (K): 3 dB (A)

HINWEIS: Der (Die) angegebene(n)

Schallemissionswert(e) wurde(n) im Einklang mit der Standardprüfmethode gemessen und kann (können) für den Vergleich zwischen Werkzeugen herangezogen werden.

HINWEIS: Der (Die) angegebene(n)

Schallemissionswert(e) kann (können) auch für eine Vorbewertung des Gefährdungsgrads verwendet werden.

⚠️WARNUNG: Einen Gehörschutz tragen.

⚠️WARNUNG: Die Schallemission während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs kann je nach der Benutzungsweise des Werkzeugs, und speziell je nach der Art des bearbeiteten Werkstücks, von dem (den) angegebenen Wert(en) abweichen.

⚠️WARNUNG: Identifizieren Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Benutzers anhand einer Schätzung des Gefährdungsgrads unter den tatsächlichen Benutzungsbedingungen (unter Berücksichtigung aller Phasen des Arbeitszyklus, wie z. B. Ausschalt- und Leerlaufzeiten des Werkzeugs zusätzlich zur Betriebszeit).

Konformitätserklärungen

Nur für europäische Länder

Die Konformitätserklärungen sind in Anhang A dieser Betriebsanleitung enthalten.

SICHERHEITSWAR- NUNGEN

Allgemeine Sicherheitswarnungen für Elektrowerkzeuge

⚠️WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und Spezifikationen, die diesem Elektrowerkzeug beiliegen. Eine Missachtung der unten aufgeführten Anweisungen kann zu einem elektrischen Schlag, Brand und/oder schweren Verletzungen führen.

Bewahren Sie alle Warnungen und Anweisungen für spätere Bezugnahme auf.

Der Ausdruck „Elektrowerkzeug“ in den Warnhinweisen bezieht sich auf Ihr mit Netzstrom (mit Kabel) oder Akku (ohne Kabel) betriebenes Elektrowerkzeug.

Sicherheit im Arbeitsbereich

  1. Halten Sie den Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unaufgeräumte oder dunkle Bereiche führen zu Unfällen.
  2. Betreiben Sie Elektrowerkzeuge nicht in explosiveen Umgebungen, wie z. B. in Gegenwart von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen oder Staub. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
  3. Halten Sie Kinder und Umstehende während der Benutzung eines Elektrowerkzeugs vom Arbeitsbereich fern. Ablenkungen können dazu führen, dass Sie die Kontrolle verlieren.

Elektrische Sicherheit

  1. Der Stecker des Elektrowerkzeugs muss an die Steckdose angepasst sein. Der Stecker darf auf keinen Fall in irgendeiner Form abgeändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker mit geerdeten Elektrowerkzeugen. Vorschriftsmäßige Stecker und passende Steckdosen reduzieren die Stromschlaggefahr.
  2. Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerde- ten Gegenständen (z. B. Rohre, Kühler, Herde, Kühlschränke). Es besteht erhöhte Stromschlaggefahr, falls Ihr Körper Erdkontakt hat.
  3. Setzen Sie Elektrowerkzeuge keinem Regen oder Nässe aus. Wasser, das in ein Elektrowerkzeug eindringt, erhöht die Stromschlaggefahr.
  4. Behandeln Sie das Kabel sorgfältig. Benutzen Sie das Kabel niemals zum Tragen, Ziehen oder Abtrennen des Elektrowerkzeugs. Halten Sie das Kabel von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder beweglichen Teilen fern. Ein beschädigtes oder verheddertes Kabel erhöht die Stromschlaggefahr.
  5. Wenn Sie ein Elektrowerkzeug im Freien betreiben, verwenden Sie ein für Freiluftbenutzung geeignetes Verlängerungskabel. Die Verwendung eines für Freiluftbenutzung geeigneten Kabels reduziert die Stromschlaggefahr.
  6. Lässt sich der Einsatz eines Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeiden, verwenden Sie eine Stromversorgung, die mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) geschützt ist. Der RCD verringert die Stromschlaggefahr.
  7. Die Verwendung einer Stromversorgung über einen RCD mit einem Nennreststrom von maximal 30 mA ist stets zu empfehlen.
  8. Elektrowerkzeuge können elektromagnetische Felder (EMF) erzeugen, die für den Benutzer nicht gesundheitsschädlich sind. Personen mit Herzschrittmachern und anderen ähnlichen medizinischen Geräten sollten jedoch vor der Benutzung dieses Elektrowerkzeugs den Hersteller ihres Gerätes und/oder ihren Arzt um Rat fragen.
  9. Fassen Sie den Netzstecker nicht mit nassen Händen an.

  10. Falls das Kabel beschädigt ist, lassen Sie es vom Hersteller oder seinem Vertreter auswechseln, um eine Sicherheitsgefahr zu vermeiden.

Persönliche Sicherheit

  1. Bleiben Sie wachsam, und lassen Sie beim Umgang mit einem Elektrowerkzeug Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten. Benutzen Sie keine Elektrowerkzeuge, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Augenblick der Unachtsamkeit während der Benutzung von Elektrowerkzeugen kann zu schweren Verletzungen führen.
  2. Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. Tragen Sie stets einen Augenschutz. Sachgemäßer Gebrauch von Schutzausrüstung (z. B. Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Helm und Gehörschutz) trägt zu einer Reduzierung der Verletzungsgefahr bei.
  3. Unbeabsichtigtes Einschalten verhüten. Vergewissern Sie sich, dass sich der Ein- Aus-Schalter in der Aus-Stellung befindet, bevor Sie die Stromquelle und/oder den Akku anschließen bzw. das Werkzeug aufheben oder tragen. Das Tragen von Elektrowerkzeugen mit dem Finger am Ein-Aus-Schalter oder das Anschließen bei eingeschaltetem Ein-Aus- Schalter führt zu Unfällen.
  4. Etwaige Einstell- oder Schraubenschlüssel sind vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs zu entfernen. Ein Schrauben- oder Einstellschlüssel, der auf einem rotierenden Teil des Elektrowerkzeugs stecken gelassen wird, kann zu einer Verletzung führen.
  5. Übernehmen Sie sich nicht. Achten Sie stets auf sicheren Stand und gute Balance. Sie haben dann in unerwarteten Situationen eine bessere Kontrolle über das Elektrowerkzeug.
  6. Zweckmäßige Kleidung tragen. Tragen Sie keine lose Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung von beweglichen Teilen fern. Lose Kleidung, Schmuck oder langes Haar kann sich in beweglichen Teilen verfangen.
  7. Wenn Anschlussvorrichtungen für Staubabsaug- und Staubsammelgeräte vorhanden sind, sollten diese montiert und sachgerecht verwendet werden. Durch Staubabsaugung können staubbezogene Gefahren reduziert werden.
  8. Lassen Sie nicht zu, dass Sie aufgrund der Vertrautheit, die Sie durch häufigen Gebrauch von Werkzeugen erworben haben, selbstzufrieden werden und die Sicherheitsprinzipien der Werkzeuge missachten. Eine achtlose Handlung kann innerhalb von Sekundenbruchteilen schwere Verletzungen verursachen.
  9. Tragen Sie stets eine Schutzbrille, um Ihre Augen bei Verwendung von Elektrowerkzeugen vor Verletzung zu schützen. Die Brille muss den Vorschriften ANSI Z87.1 in den USA, EN 166 in Europa oder AS/NZS 1336 in Australien/Neuseeland entsprechen. In Australien/Neuseeland ist das Tragen eines Gesichtsschutzes gesetzlich vorgeschrieben, um auch Ihr Gesicht zu schützen.

MAKITA LS0816F - Persönliche Sicherheit - 1

Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, den Gebrauch von angemessener Schutzausrüstung für die Werkzeugbenutzer und andere Personen im unmittelbaren Arbeitsbereich durchzusetzen.

Gebrauch und Pflege von Elektrowerkzeugen

  1. Setzen Sie Elektrowerkzeuge keiner Gewaltanwendung aus. Verwenden Sie das korrekte Elektrowerkzeug für Ihre Anwendung. Ein korrektes Elektrowerkzeug verrichtet die anstehende Arbeit bei sachgemäßer Handhabung besser und sicherer.
  2. Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht, wenn es sich nicht mit dem Ein-Aus-Schalter ein- und ausschalten lässt. Ein Elektrowerkzeug, das nicht auf die Schalterbetätigung reagiert, ist gefährlich und muss repariert werden.
  3. Trennen Sie den Stecker von der Stromquelle, und/oder entfernen Sie den Akku vom Elektrowerkzeug, falls er abnehmbar ist, bevor Sie Einstellungen durchführen, Zubehör auswechseln oder das Elektrowerkzeug lagern. Solche vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen reduzieren die Gefahr eines versehentlichen Einschaltens des Elektrowerkzeugs.
  4. Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außer Reichweite von Kindern auf, und lassen Sie nicht zu, dass Personen, die nicht mit dem Elektrowerkzeug oder diesen Anweisungen vertraut sind, das Elektrowerkzeug benutzen. Elektrowerkzeuge in den Händen unerfahrener Benutzer sind gefährlich.
  5. Halten Sie Elektrowerkzeuge und Zubehörteile instand. Klemmen Sie Elektrowerkzeuge auf Fehlausrichtung oder Schleifen beweglicher Teile, Beschädigung von Teilen und andere Zustände, die ihren Betrieb beeinträchtigen können. Lassen Sie das Elektrowerkzeug bei Beschädigung vor Gebrauch reparieren. Viele Unfälle werden durch schlecht gewartete Elektrowerkzeuge verursacht.
  6. Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Gut instand gehaltene Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneiden sind weniger anfällig für Klemmen und lassen sich leichter handhaben.
  7. Benutzen Sie das Elektrowerkzeug, das Zubehör und die Werkzeugeinsätze usw. gemäß diesen Anweisungen unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen und der durchzuführenden Arbeit. Unsachgemäßer Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu einer Gefahrensituation führen.

  8. Halten Sie Handgriffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Handgriffe und Griffflächen gestatten keine sichere Handhabung und Kontrolle des Werkzeugs in unerwarteten Situationen.

  9. Tragen Sie bei der Benutzung des Werkzeugs keine Arbeitshandschuhe aus Stoff, weil diese sich verfangen können. Das Verfangen von Arbeitshandschuhen aus Stoff in den beweglichen Teilen kann zu Personenschäden führen.

Wartung

  1. Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur unter Verwendung identischer Ersatzteile von einem qualifizierten Wartungstechniker warten. Dadurch wird die Aufrechterhaltung der Sicherheit des Elektrowerkzeugs gewährleistet.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen für die Schmierung und den Austausch von Zubehör.

Sicherheitsanweisungen für Gehrungssägen

  1. Gehrungssägen sind zum Schneiden von Holz oder holzähnlichen Produkten vorgesehen. Sie können nicht mit Trennschleifscheiben zum Schneiden von Eisenmaterial, wie z. B. Stäben, Stangen, Bolzen usw., verwendet werden. Schleifstaub kann Klemmen von beweglichen Teilen, wie z. B. der unteren Schutzhaube, verursachen. Beim Trennschleifen entstehende Funken verbrennen die untere Schutzhaube, den Schnittfugeneinsatz und andere Kunststoffteile.
  2. Stützen Sie das Werkstück nach Möglichkeit immer mit Klemmen ab. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand abstützen, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von beiden Seiten des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Werkstücken, die zu klein sind, um sicher eingespannt oder von Hand gehalten zu werden. Wenn Sie Ihre Hand zu nah an das Sägeblatt halten, besteht erhöhte Verletzungsgefahr durch Kontakt mit dem Sägeblatt.
  3. Das Werkstück muss stationär sein und sowohl gegen den Gehrungsanschlag als auch den Tisch geklemmt oder gehalten werden. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt, und schneiden Sie auch nicht „freihändig“ in irgendeiner Weise. Nicht gesicherte oder bewegliche Werkstücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und Verletzungen verursachen.
  4. Schieben Sie die Säge durch das Werkstück. Ziehen Sie die Säge nicht durch das Werkstück. Um einen Schnitt auszuführen, heben Sie den Sägekopf an, ziehen Sie ihn über das Werkstück heraus, ohne es zu schneiden, starten Sie den Motor, drücken Sie den Sägekopf nach unten, und schieben Sie die Säge durch das Werkstück. Beim Schneiden in Zugrichtung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Sägeblatt am Werkstück hoch klettert und die Sägeblatteinheit heftig gegen den Bediener schleudert.

  5. Halten Sie niemals Ihre Hand über die beabsichtigte Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks mit „überkreuzter Hand“, d. h. Halten des Werkstücks rechts vom Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich.

▶ Abb.1

  1. Reichen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Gehrungsanschlag, so dass sich eine Ihrer Hände näher als 100 mm links oder rechts des Sägeblatts befindet, um Holzabfälle zu entfernen, oder aus anderen Gründen. Es mag nicht offensichtlich sein, wie nah sich Ihre Hand am Sägeblatt befindet, und Sie können sich ernsthaft verletzen.
  2. Überprüfen Sie Ihr Werkstück vor dem Schneiden. Falls das Werkstück verbogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der äußeren gebogenen Seite zum Gehrungsanschlag gerichtet ein. Vergewissern Sie sich stets, dass keine Lücke zwischen Werkstück, Gehrungsanschlag und Tisch entlang der Schnittlinie vorhanden ist. Verbogene oder verzogene Werkstücke neigen zum Drehen oder Verlagern und können beim Schneiden Klemmen am rotierenden Sägeblatt verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück vorhanden sein.
  3. Benutzen Sie die Säge nicht eher, bis sämtliche Werkzeuge, Holzabfälle usw. außer dem Werkstück vom Tisch weggeräumt sind. Kleine Bruchstücke, lose Holzstücke oder andere Objekte, die das rotierende Sägeblatt berühren, können mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.
  4. Schneiden Sie nur jeweils ein Werkstück. Mehrere übereinander gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen einspannen oder abstützen und können am Sägeblatt klemmen oder sich während des Schneidens verlagern.
  5. Vergewissern Sie sich vor Gebrauch, dass die Gehrungssäge auf einer ebenen, stabilen Arbeitsfläche montiert oder platziert ist. Eine ebene und stabile Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungssäge instabil wird.
  6. Planen Sie Ihre Arbeit. Stellen Sie bei jeder Änderung der Neigungs- oder Gehrungswinkeleinstellung sicher, dass der verstellbare Gehrungsanschlag korrekt eingestellt ist, um das Werkstück abzustützen, und dass er nicht mit dem Sägeblatt oder dem Schutzsystem in Berührung kommt. Bewegen Sie das Sägeblatt durch einen vollständigen simulierten Schnitt, ohne das Werkzeug einzuschalten und ein Werkstück auf den Tisch zu legen, um zu gewährleisten, dass es nicht zu einer Berührung oder der Gefahr des Schneidens in den Gehrungsanschlag kommt.
  7. Sorgen Sie für angemessene Abstützung eines Werkstücks, das breiter oder länger als die Tischplatte ist, z. B. durch Tischverlängerungen, Sägeböcke usw. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungssäge sind, können kippen, wenn sie nicht sicher abgestützt werden. Falls das abgeschnittene Stück oder Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder vom rotierenden Sägeblatt weggeschleudert werden.

  8. Verwenden Sie keine zweite Person als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung. Instabile Abstützung des Werkstücks kann dazu führen, dass das Sägeblatt klemmt oder das Werkstück sich während des Schneidvorgangs verlagert, so dass Sie und der Helfer in das rotierende Sägeblatt gezogen werden.

  9. Das abgeschnittene Stücke darf nicht in irgendeiner Weise gegen das rotierende Sägeblatt geklemmt oder gedrückt werden. Bei Einengung, z. B. durch Längenanschläge, könnte sich das abgeschnittene Stück gegen das Sägeblatt verkeilen und heftig herausgeschleudert werden.

  10. Verwenden Sie stets eine Klemme oder eine Einspannvorrichtung, um Rundmaterial, wie z. B. Stangen oder Rohre, einwandfrei abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Rollen, so dass das Sägeblatt „beißt“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Sägeblatt zieht.

  11. Warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl erreicht, bevor es das Werkstück kontaktiert. Dadurch wird die Gefahr des Herausschleuderns des Werkstücks verringert.

  12. Falls das Werkstück oder das Sägeblatt eingeklemmt wird, schalten Sie die Gehrungssäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, und ziehen Sie dann den Stecker von der Stromquelle ab und/oder nehmen Sie den Akku ab. Befreien Sie dann das eingeklemmte Material. Fortgesetztes Sägen mit einem eingeklemmten Werkstück könnte zum Verlust der Kontrolle oder zu einer Beschädigung der Gehrungssäge führen.

  13. Nachdem Sie den Schnitt vollendet haben, lassen Sie den Schalter los, halten Sie den Sägekopf nach unten, und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand kommt, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist gefährlich, mit Ihrer Hand in die Nähe des auslaufenden Sägeblatts zu reichen.

  14. Verwenden Sie nur Sägeblätter mit einem Durchmesser, der am Werkzeug markiert oder im Handbuch angegeben ist. Die Verwendung eines Sägeblatts mit falscher Größe kann den einwandfreien Schutz des Sägeblatts oder den Schutzbetrieb beeinträchtigen, was ernsthaften Personenschaden zur Folge haben kann.

  15. Verwenden Sie nur Sägeblätter, die mit einer Drehzahl markiert sind, die der am Werkzeug angegebenen Drehzahl entspricht oder diese übertrifft.

  16. Verwenden Sie die Säge nicht zum Schneiden von anderen als den angegebenen Materialien.

  17. (Nur für europäische Länder) Falls Sie Holz und ähnliche Materialien bearbeiten, verwenden Sie immer ein Sägeblatt, das der Norm EN847-1 entspricht.

Zusätzliche Anweisungen

  1. Machen Sie die Werkstatt mit Vorhängeschlössern kindersicher.

  2. Stellen Sie sich niemals auf das Werkzeug. Durch Kippen des Werkzeugs oder versehentliche Berührung mit dem Schneidwerkzeug könnten ernsthafte Verletzungen auftreten.

  3. Lassen Sie das Werkzeug niemals unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie die Stromversorgung aus. Verlassen Sie das Werkzeug nicht eher, bis es zu einem vollständigen Stillstand gekommen ist.

  4. Betreiben Sie die Säge nicht ohne Schutzhauben. Überprüfen Sie die Sägeblattschutzhaube vor jeder Benutzung auf einwandfreies Schließen. Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die Schutzhaube nicht ungehindert bewegt und sich nicht sofort schließt. Die Schutzhaube darf auf keinen Fall in der geöffneten Stellung festgeklemmt oder festgebunden werden.

  5. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des Sägeblatts fern. Vermeiden Sie die Berührung eines auslaufenden Sägeblatts. Es kann auch in diesem Zustand noch schwere Verletzungen verursachen.

  6. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, führen Sie den Schlitten nach jedem Ablängschnittvorgang auf seine hintere Anschlagstellung zurück.

  7. Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie das Werkzeug tragen.

  8. Der Anschlagstift oder Anschlaghebel, der den Sägekopf verriegelt, ist nur zum Tragen und zur Lagerung, nicht für irgendwelche Schneidarbeiten, vorgesehen.

  9. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dem Betrieb sorgfältig auf Risse oder Beschädigung. Wechseln Sie ein gerissenes oder beschädigtes Sägeblatt unverzüglich aus. An Sägeblättern haftendes und verhärtetes Gummi und Harz verlangsamen die Säge und erhöhen die Rückschlaggefahr. Halten Sie das Sägeblatt sauber, indem Sie es vom Werkzeug abmontieren und dann mit Gummi- und Harzentferner, heißem Wasser oder Petroleum reinigen. Verwenden Sie niemals Benzin zum Reinigen des Sägeblatts.

  10. Bei der Durchführung eines Schiebeschnitts kann RÜCKSCHLAG auftreten. RÜCKSCHLAG tritt auf, wenn das Sägeblatt während eines Schneidvorgangs im Werkstück klemmt und plötzlich auf den Bediener zu getrieben wird. Es kann zum Verlust der Kontrolle und zu ernsthaften Personenschäden kommen. Falls das Sägeblatt während eines Schneidvorgangs zu klemmen beginnt, brechen Sie den Schnitt ab und lassen Sie den Schalter unverzüglich los.

  11. Verwenden Sie nur die für dieses Werkzeug vorgeschriebenen Flansche.

  12. Achten Sie sorgfältig darauf, dass die Spindel, die Flansche (insbesondere die Ansatzfläche) oder die Schraube nicht beschädigt werden. Eine Beschädigung dieser Teile kann zu einem Sägeblattbruch führen.

  13. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller einwandfrei gesichert ist, damit er sich während des Betriebs nicht bewegt. Verwenden Sie die Löcher in der Grundplatte, um die Säge an einer stabilen Arbeitsbühne oder Werkbank zu befestigen. Benutzen Sie das Werkzeug NIEMALS in Situationen, bei denen der Bediener gezwungen wäre, eine ungünstige Position einzunehmen.

  14. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten des Werkzeugs, dass die Spindelarretierung freigegeben ist.

  15. Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der tiefsten Position nicht mit dem Drehteller in Berührung kommt.
  16. Halten Sie den Handgriff sicher fest. Beachten Sie, dass sich die Säge beim Anlaufen und Abstellen geringfügig nach oben oder unten bewegt.
  17. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten des Schalters, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück berührt.
  18. Lassen Sie das Werkzeug vor der eigentlichen Bearbeitung eines Werkstücks eine Weile laufen. Achten Sie auf Vibrationen oder Taumelbewegungen, die Anzeichen für schlechte Montage oder ein schlecht ausgewuchtetes Sägeblatt sein können.
  19. Brechen Sie sofort den Betrieb ab, wenn Sie irgend etwas Ungewöhnliches bemerken.
  20. Versuchen Sie nicht, den Auslöser in der EIN-Stellung zu verriegeln.

  21. Verwenden Sie stets das in dieser Anleitung empfohlene Zubehör. Der Gebrauch ungeeigneten Zubehörs, wie z. B. Schleifscheiben, kann Verletzungen zur Folge haben.

  22. Manche Materialien können giftige Chemikalien enthalten. Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen, um das Einatmen von Arbeitsstaub und Hautkontakt zu verhüten. Befolgen Sie die Sicherheitsdaten des Materialherstellers.

Zusätzliche Sicherheitsregeln für die Betriebslampe 1. Blicken Sie nicht direkt in das Licht oder die Lichtquelle.

BEWAHREN SIE DIESE ANLEITUNG AUF.

MAKITA LS0816F - BEWAHREN SIE DIESE ANLEITUNG AUF. - 1

WARNUNG: Lassen Sie sich NICHT durch quemlichkeit oder Vertrautheit mit dem Produkt (urch wiederholten Gebrauch erworben) von der strik- Einhaltung der Sicherheitsregeln für das vorliegende dukt abhalten. MISSBRAUCH oder Missachtung Sicherheitsvorschriften in dieser Anleitung können were Personenschäden verursachen.

BEZEICHNUNG DER TEILE

▶ Abb.2

1Einstellschraube (für Minimalgrenzposition)2Anschlagarm3Staubsack4Rändelschraube (für Schlittenverschiebung)
5Zeiger (für Neigungswinkel)6Neigungswinkelskala7Gleitstange8Vertikal-Schraubstock
9Schiebeanschlag 10 0°-Einstellschraube (für Neigungswinkel)11Gehrungsanschlag 12 Zusatzauflage
13Drehteller 14 Gehrungswinkelskala15 Zeiger (fürGehrungswinkel)16Schlitzplatte
17Einstellschraube (für Drehteller)18 Verriegelungshebel (für Drehteller)19Griff (für Drehteller)20Staubabsaughaube
21Sägeblattschutzhaube22Lampe23Handgriff (für Betrieb)24Auslöseschalter
25Loch für Vorhängeschloss26Einschaltsperrknopf27Tragegriff--

▶ Abb.3

1Lampenschalter2Spindelarretierung3Einstellschraube (für maximale Schnittleistung)4Anschlagstift (für Schlittenanhebung)
5Anschlagplatte6Inbusschlüssel745°-Einstellschraube (für Neigungswinkel)8Hebel (für Neigungswinkel)
9Entriegelungsknopf (für Neigungswinkel)------

INSTALLATION

Werkbankmontage

MAKITA LS0816F - Werkbankmontage - 1

⚠️WARNUNG: Stellen Sie sicher, dass sich das Werkzeug auf der Stützfläche nicht verschiebt. Eine Verschiebung der Gehrungssäge auf der Stützfläche während des Schneidbetriebs kann zu einem Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen führen.

  1. Befestigen Sie den Auflagetisch mit den Schrauben auf einer ebenen und stabilen Oberfläche. Dadurch werden Umkippen und mögliche Verletzungen vermieden.
    ▶ Abb.4: 1. Schraube 2. Montageloch
  2. Drehen Sie die Einstellschraube im oder entgegen dem Uhrzeigersinn, so dass sie mit der Bodenfläche in Berührung kommt, um das Werkzeug stabil zu halten.
    ▶ Abb.5: 1. Einstellschraube

FUNKTIONSBE- SCHREIBUNG

⚠️WARNUNG: Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funktionsprüfung des Werkzeugs stets, dass es ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Wird das Werkzeug nicht ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt, kann es zu schweren Verletzungen durch versehentliches Anlaufen kommen.

Handgriffverriegelung

⚠ VORSICHT: Halten Sie stets den Handgriff fest, wenn Sie den Anschlagstift freigeben.

Anderenfalls kann der Handgriff hochschnellen und Personenschaden verursachen.

Der Handgriff wurde werkseitig vor dem Versand des Werkzeugs mit dem Anschlagstift in der Tiefstellung verriegelt. Um den Handgriff zu entriegeln, ziehen Sie den Anschlagstift, während Sie den Handgriff geringfügig absenken.

▶ Abb.6: 1. Anschlagstift

Gleitsperre

Um die Schiebebewegung des Schlittens zu ermöglichen, lösen Sie die Rändelschraube am Arm. Um die Schiebebewegung des Schlittens zu arretieren, bewegen Sie den Schlitten zu Ihrer gewünschten Position, und ziehen Sie dann die Rändelschraube fest an.

▶ Abb.7: 1. Rändelschraube 2. Arm

Sägeblattschutzhaube

⚠️WARNUNG: Die Sägeblattschutzhaube oder die an der Schutzhaube angebrachte Feder darf niemals unwirksam gemacht oder entfernt werden. Ein wegen fehlender Schutzhaube freiliegendes Kreissägeblatt kann schwere Personenschäden während des Betriebs verursachen.

⚠️WARNUNG: Benutzen Sie dieses Werkzeug niemals, falls die Sägeblattschutzhaube oder die Feder beschädigt, defekt oder entfernt ist. Der Betrieb des Werkzeugs mit beschädigter, defekter oder entfernter Schutzhaube kann zu schweren Personenschäden führen.

⚠ VORSICHT: Halten Sie die Schutzhaube stets in gutem Zustand, um sicheren Betrieb zu gewährleisten. Halten Sie den Betrieb sofort an, falls Sie irgendeine Unregelmäßigkeit an der Sägeblattschutzhaube feststellen. Überprüfen Sie die gefederte Rückkehrbewegung der Schutzhaube.

Wird der Handgriff abgesenkt, hebt sich die Sägeblattschutzhaube automatisch. Die Schutzhaube ist gefedert, so dass sie in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, wenn der Schnitt vollendet ist und der Handgriff angehoben wird.

▶ Abb.8: 1. Sägeblattschutzhaube

Reinigen

Falls die transparente Sägeblattschutzhaube verschmutzt ist oder Sägespäne an der transparenten Sägeblattschutzhaube so anhaften, dass das Kreissägeblatt und/oder das Werkstück nicht mehr gut sichtbar sind, ziehen Sie den Stecker des Werkzeugs heraus und reinigen Sie die Sägeblattschutzhaube sorgfältig mit einem feuchten Tuch. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Kunststoff-Schutzhaube, weil sie dadurch beschädigt werden kann.

Befolgen Sie die aufgelisteten Anweisungen zur Vorbereitung für eine Reinigung Schritt für Schritt.

  1. Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist.
  2. Drehen Sie die Innensechskantschraube mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel gegen den Uhrzeigersinn, während Sie die Mittenabdeckung festhalten.

  3. Heben Sie die Sägeblattschutzhaube und die Mittenabdeckung an.

  4. Wenn die Reinigung abgeschlossen ist, bringen Sie die Mittenabdeckung wieder an, und ziehen Sie die Innensechskantschraube an, indem Sie die obigen Schritte umgekehrt anwenden.

▶ Abb.9: 1. Inbusschlüssel
2. Innensechskantschraube
3. Mittenabdeckung
4. Sägeblattschutzhaube

⚠️ WARNING: Entfernen Sie nicht die Feder, welche die Sägeblattschutzhaube hält. Falls die Schutzhaube im Laufe der Zeit oder durch UV-Strahlung beschädigt wird, wenden Sie sich für ein Ersatzteil an eine Makita-Kundendienststelle. DIE SCHUTZHAUBE DARF NICHT FUNKTIONSUNFÄHIG GEMACHT ODER ENTFERNT WERDEN.

Positionieren von Schlitzplatten

Dieses Werkzeug ist mit Schlitzplatten im Drehteller versehen, um Reißen am Austrittsende eines Schnitts auf ein Minimum zu reduzieren. Die Schlitzplatten sind werksseitig so eingestellt, dass das Kreissägeblatt nicht mit ihnen in Berührung kommt. Stellen Sie die Schlitzplatten vor dem Gebrauch wie folgt ein:

  1. Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug vom Stromnetz getrennt ist. Lösen Sie dann alle Befestigungsschrauben der Schlitzplatten (jeweils drei auf der linken und rechten Seite).

▶ Abb.10: 1. Schlitzplatte 2. Schraube

  1. Ziehen Sie die Schrauben nur so weit an, dass sich die Schlitzplatten noch leicht von Hand bewegen lassen.

  2. Senken Sie den Handgriff vollständig ab und verriegeln Sie ihn dann in der abgesenkten Position mit dem Anschlagstift.

  3. Lösen Sie die Rändelschraube am Arm, der die Gleitbewegung des Schlittens sichert.

Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu.

▶ Abb.11: 1. Rändelschraube 2. Arm

  1. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie nahe an den Seiten der Sägeblattzähne liegen.
    ▶ Abb.12
    ▶ Abb.13: 1. Kreissägeblatt 2. Sägeblattzähne 3. Schlitzplatte 4. Linksseitiger Neigungsschnitt 5. Geradschnitt
  2. Ziehen Sie die vorderen Schrauben an (nicht festziehen).
  3. Schieben Sie den Schlitten in die Position zwischen dem vorderen Ende der Schlitzplatten und den Gehrungsanschlägen. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie nahe an den Seiten der Sägeblattzähne liegen.
  4. Ziehen Sie die mittleren Schrauben an (nicht festziehen).
  5. Schieben Sie den Schlitten ganz in Richtung der Gehrungsanschläge und stellen Sie dann die Schlitzplatten so ein, dass sie nahe an den Seiten der Sägeblattzähne liegen.
  6. Ziehen Sie die hinteren Schrauben an (nicht festziehen).
  7. Lassen Sie den Anschlagstift für die Handgriffverriegelung los, und heben Sie den Handgriff an. Ziehen Sie dann alle Schrauben fest.

ANMERKUNG: Nachdem Sie den Neigungswinkel eingestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Schlitzplatten korrekt eingestellt sind. Die korrekte Einstellung der Schlitzplatten trägt zu einwandfreier Abstützung des Werkstücks und Minimieren von Ausreißen des Werkstücks bei.

Aufrechterhaltung der maximalen Schnittleistung

Dieses Werkzeug wurde werksseitig so eingestellt, dass die maximale Schnittleistung mit einem Kreissägeblatt von 216 mm erreicht wird.

Wenn Sie ein neues Kreissägeblatt montieren, überprüfen Sie immer die untere Grenzposition des Kreissägeblatts, und nehmen Sie nötigenfalls eine Einstellung vor, wie folgt:

  1. Trennen Sie das Werkzeug vom Stromnetz. Schieben Sie dann den Schlitten ganz bis zum Gehrungsanschlag, und senken Sie den Handgriff vollständig ab.
  2. Drehen Sie die Einstellschraube mit dem Inbusschlüssel (Schraubendreherseite), bis das Kreissägeblatt geringfügig unter dem Querschnitt des Gehrungsanschlags und der Oberfläche des Drehtellers liegt.

▶ Abb.14: 1. Einstellschraube 2. Gehrungsanschlag

▶ Abb.15

  1. Drehen Sie das Kreissägeblatt von Hand, während Sie den Handgriff in der Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Kreissägeblatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Stellen Sie gegebenenfalls die maximale Schnittleistung neu ein.

⚠️ WARNING: Nachdem Sie ein neues Kreissägeblatt installiert haben und das Werkzeug vom Stromnetz getrennt ist, achten Sie immer darauf, dass das Kreissägeblatt bei vollständig abgesenktem Handgriff keinen Teil des Auflagetisches berührt. Falls das Kreissägeblatt mit dem Auflagetisch in Berührung kommt, kann es Rückschlag verursachen, was zu schweren Personenschäden führen kann.

▶ Abb.16

Anschlagarm

Die untere Grenzposition des Sägeblatts kann mit dem Anschlagarm leicht eingestellt werden. Um die untere Grenze einzustellen, drehen Sie den Anschlagarm in Richtung des Pfeils, wie in der Abbildung gezeigt. Drehen Sie die Einstellschraube so, dass das Sägeblatt an der gewünschten Position anhält, wenn der Handgriff ganz abgesenkt wird.

▶ Abb.17: 1. Anschlagarm 2. Einstellschraube

Einstellen des Gehrungswinkels

⚠ VORSICHT: Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des Gehrungswinkels stets durch Anziehen des Griffs gegen Verdrehen.

ANMERKUNG: Heben Sie den Handgriff vollständig an, bevor Sie den Drehteller drehen.

Drehen Sie den Griff entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Drehteller zu entriegeln. Drehen Sie den Griff, während Sie den Verriegelungshebel hoch halten, um den Drehteller zu bewegen. Richten Sie den Zeiger auf den gewünschten Winkel auf der Gehrungswinkelskala aus, und ziehen Sie dann den Griff fest.

▶ Abb.18: 1. Verriegelungshebel 2. Griff 3. Zeiger

Festanschlagfunktion

Diese Gehrungssäge verwendet die Festanschlagfunktion. Damit können Sie den rechten/ linken Gehrungswinkel schnell auf 0°, 15°, 22,5°, 31,6° und 45° einstellen. Um diese Funktion zu benutzen, bewegen Sie den Drehteller in die Nähe des gewünschten Festanschlagwinkels, während Sie den Verriegelungshebel hoch halten. Lassen Sie dann den Verriegelungshebel los, und bewegen Sie den Drehteller zu Ihrem gewünschten Festanschlagwinkel, bis er einrastet.

Einstellen des Neigungswinkels

⚠ VORSICHT: Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Neigungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhrzeigersinn.

ANMERKUNG: Entfernen Sie immer den Vertikal-Schraubstock, bevor Sie den Neigungswinkel einstellen.

ANMERKUNG: Achten Sie beim Neigen des Kreissägeblatts darauf, dass der Schlitten vollständig angehoben ist.

ANMERKUNG: Wenn die Neigungswinkel geändert werden, müssen die Schlitzplatten gemäß der Beschreibung im Abschnitt zum Positionieren der Schlitzplatten entsprechend neu positioniert werden.

ANMERKUNG: Ziehen Sie den Hebel nicht zu fest an. Anderenfalls kann eine Funktionsstörung des Neigungswinkel-Verriegelungsmechanismus verursacht werden.

  1. Drehen Sie den Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn.
  2. Halten Sie den Handgriff fest, und neigen Sie den Schlitten nach links.
  3. Richten Sie den Zeiger auf Ihren gewünschten Winkel auf der Neigungswinkelskala aus.
  4. Ziehen Sie den Hebel durch Rechtsdrehen fest, um den Arm einwandfrei zu sichern.

▶ Abb.19: 1. Hebel 2. Handgriff 3. Zeiger 4. Neigungswinkelskala

Neigen des Kreissägeblatts über den linken Bereich von 0° - 45° hinaus

  1. Drehen Sie den Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn.
  2. Halten Sie den Handgriff, und stellen Sie den Schlitten auf 0° für die rechte 2°-Seite bzw. 45° für die linke 47°-Seite.
  3. Neigen Sie den Schlitten leicht zur entgegengesetzten Seite.
  4. Drücken Sie den Entriegelungsknopf.
  5. Neigen Sie den Schlitten in die gewünschte Position außerhalb des Bereichs 0° - 45°.
  6. Ziehen Sie den Hebel durch Rechtsdrehen fest, um den Arm einwandfrei zu sichern.

Beim Neigen des Schlittens nach rechts um 2°

▶ Abb.20: 1. Hebel 2. Handgriff 3. Entriegelungsknopf

Beim Neigen des Schlittens nach links um 47°

▶ Abb.21: 1. Hebel 2. Handgriff 3. Entriegelungsknopf

Schalterfunktion

⚠️WARNUNG: Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen des Werkzeugs an das Stromnetz stets, dass der Auslöseschalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslassen in die AUS-Stellung zurückkehrt. Betätigen Sie den Auslöseschalter nicht gewaltsam, ohne den Einschaltsperrknopf hineinzudrücken. Dies kann zu Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb des Werkzeugs mit fehlerhaftem Schalter kann zum Verlust der Kontrolle und zu schweren Verletzungen führen.

⚠️ WARNING: Benutzen Sie das Werkzeug NIEMALS, wenn der Ein-Aus-Schalter nicht voll funktionsfähig ist. Ein Werkzeug mit funktionsunfähigem Schalter ist ÄUSSERST GEFÄHRLICH und muss vor weiterem Gebrauch repariert werden. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen.

⚠️ WARNING: Versuchen Sie NIEMALS, den Einschaltsperrknopf mit Klebeband oder anderen Mitteln unwirksam zu machen. Ein Schalter mit unwirksamem Einschaltsperrknopf kann zu ungewolltem Betrieb und daraus resultierenden schweren Personenschäden führen.

⚠️ WARNING: Betreiben Sie das Werkzeug NIEMALS, wenn es durch einfache Betätigung des Ein-Aus-Schalters eingeschaltet werden kann, ohne den Einschaltsperrknopf zu drücken. Ein reparaturbedürftiger Schalter kann zu ungewolltem Betrieb und daraus resultierenden schweren Personenschäden führen. Lassen Sie das Werkzeug von einer Makita-Kundendienststelle ordnungsgemäß reparieren, BEVOR Sie es weiter benutzen.

Um versehentliche Betätigung des Auslöseschalters zu verhüten, ist das Werkzeug mit einem Einschaltsperrknopf ausgestattet. Betätigen Sie zum Starten des Werkzeugs den Auslöseschalter bei gedrücktem Einschaltsperrknopf. Lassen Sie zum Ausschalten den Auslöseschalter los. Der Auslöseschalter ist mit einem Loch für ein Vorhängeschloss versehen, um das Werkzeug zu verriegeln.

▶ Abb.22: 1. Auslöseschalter 2. Einschaltsperrknopf 3. Loch für Vorhängeschloss

⚠️ WARNUNG: Verwenden Sie kein Schloss, dessen Schaft oder Kabel einen kleineren Durchmesser als 6,35 mm hat. Ein kleinerer Schaft oder ein kleineres Kabel verriegelt das Werkzeug möglicherweise nicht richtig in der Aus-Stellung, so dass es zu ungewolltem Betrieb mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen kann.

Projizieren einer Schnittlinie

⚠ VORSICHT: Die Lampe ist nicht regenfest. Waschen Sie die Lampe nicht mit Wasser, und benutzen Sie sie auch nicht bei Regen oder in nasser Umgebung. Anderenfalls kann es zu einem elektrischen Schlag oder Rauchentwicklung kommen.
⚠ VORSICHT: Berühren Sie nicht die Linse der Lampe, da sie während des Betriebs oder unmittelbar nach dem Ausschalten sehr heiß ist. Dies kann Verbrennungen verursachen.
▲ VORSICHT: Setzen Sie die Lampe keinen Erschütterungen aus, weil sie sonst beschädigt werden oder ihre Lebensdauer sich verkürzen kann.
⚠ VORSICHT: Blicken Sie nicht direkt in die Lampe oder die Lichtquelle.

Die LED-Lampe wirft ein Licht auf das Kreissägeblatt, und ein Schatten des Sägeblatts fällt auf ein Werkstück, das als ein kalibrierungsfreier Schnittlinienindikator dient. Drücken Sie den Lampenschalter, um ein Licht zu werfen. Eine Linie erscheint, auf der das Sägeblatt die Oberfläche des Werkstücks trifft, die vertieft wird, je weiter das Sägeblatt abgesenkt wird.

▶ Abb.23: 1. Lampenschalter 2. Lampe 3. Schnittlinie

Der Indikator hilft beim Schneiden durch eine existierende Trennlinie, die auf ein Werkstück angezeichnet wurde.

  1. Halten Sie den Handgriff, und senken Sie das Kreissägeblatt ab, so dass ein dichter Schatten des Sägeblatts auf ein Werkstück geworfen wird.
  2. Richten Sie eine auf das Werkstück angezeichnete Trennlinie auf die schattierte Schnittlinie aus.
  3. Stellen Sie gegebenenfalls Gehrungs- und Neigungswinkel ein.

HINWEIS: Achten Sie darauf, den Lampenschalter nach der Benutzung auszuschalten. Andernfalls bleibt die Lampe heiß.

MONTAGE

⚠️WARNUNG: Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten am Werkzeug stets, dass es ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Das Versäumnis, das Werkzeug auszuschalten und vom Stromnetz zu trennen, kann zu schweren Verletzungen führen.

Aufbewahrung des Inbusschlüssels

Der Inbusschlüssel kann an der in der Abbildung gezeigten Stelle aufbewahrt werden, damit er nicht verloren geht.

Montieren und Demontieren des Kreissägeblatts

⚠️ WARNING: Vergewissern Sie sich immer, dass das Werkzeug ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist, bevor Sie das Kreissägeblatt entfernen und installieren. Versehentliches Anlaufen des Werkzeugs kann zu schweren Personenschäden führen.
⚠️ WARNING: Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita-Schraubenschlüssel zum Demontieren und Montieren des Kreissägeblatts. Wird der Schraubenschlüssel nicht benutzt, kann es zu übermäßigem oder unzureichendem Anziehen der Innensechskantschraube mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen.
⚠️ WARNING: Verwenden oder ersetzen Sie niemals Teile, die nicht im Lieferumfang dieses Werkzeugs enthalten sind. Die Verwendung solcher Teile kann ernsthafte Personenschäden verursachen.
⚠️ WARNING: Stellen Sie außerdem nach der Montage des Kreissägeblatts sicher, dass es sicher montiert ist. Lockere Anbringung des Kreissägeblatts kann schwere Personenschäden verursachen.

Allgemeine Vorbereitungen zum Installieren oder Entfernen des Kreissägeblatts

  1. Entriegeln Sie den Schlitten, indem Sie den Anschlagstift betätigen, und bringen Sie den Schlitten dann in die angehobene Stellung.
  2. Lösen Sie die Innensechskantschraube, die die Mittenabdeckung hält, mit dem Inbusschlüssel. Heben Sie dann die Sägeblattschutzhaube und die Mittenabdeckung an.

▶ Abb.25: 1. Inbusschlüssel 2. Innensechskantschraube 3. Mittenabdeckung 4. Sägeblattschutzhaube

Montieren des Kreissägeblatts

⚠ VORSICHT: Montieren Sie das Kreissägeblatt unbedingt so, dass die Richtung des Pfeils auf dem Kreissägeblatt mit derjenigen am Sägeblattgehäuse übereinstimmt. Anderenfalls kann es zu Personenschäden und einer Beschädigung des Werkzeugs und/oder des Werkstücks kommen.

  1. Führen Sie die Schritte im Abschnitt „Allgemeine Vorbereitungen zum Installieren oder Entfernen des Kreissägeblatts“ aus.
  2. Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelarretierung, und lösen Sie die Innensechskantschraube (linksgängig) durch Rechtsdrehung des Inbusschlüssels. Nehmen Sie dann Innensechskantschraube, Außenflansch und Kreissägeblatt ab.

▶ Abb.26: 1. Innensechskantschraube (Linksgewinde) 2. Außenflansch 3. Spindelarretierung

  1. Montieren Sie das Kreissägeblatt sorgfältig am Innenflansch. Achten Sie darauf, dass die Richtung des Pfeils auf dem Kreissägeblatt mit der Richtung des Pfeils auf dem Sägeblattgehäuse übereinstimmt.

▶ Abb.27: 1. Pfeil

  1. Montieren Sie den Außenflansch und die Innensechskantschraube. Ziehen Sie die Innensechskantschraube (Linksgewinde) entgegen dem Uhrzeigersinn sicher an, indem Sie den Inbusschlüssel benutzen und dabei die Spindelarretierung drücken.

▶ Abb.28: 1. Innensechskantschraube
(Linksgewinde) 2. Außenflansch
3. Kreissägeblatt 4. Ring 5. Innenflansch
6. Spindel

▶ Abb.29: 1. Innensechskantschraube

(Linksgewinde) 2. Außenflansch

  1. Spindelarretierung

  2. Bringen Sie die Sägeblattschutzhaube und die Mittenabdeckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Innensechskantschraube zur Sicherung der Mittenabdeckung an.

Senken Sie den Schlitten ab, um zu prüfen, ob sich die Sägeblattschutzhaube einwandfrei bewegt.

  1. Innensechskantschraube

  2. Mittenabdeckung

  3. Sägeblattschutzhaube

Demontieren des Kreissägeblatts

  1. Führen Sie die Schritte im Abschnitt „Allgemeine Vorbereitungen zum Installieren oder Entfernen des Kreissägeblatts“ aus.
  2. Drücken Sie die Spindelarretierung, um die Spindel zu verriegeln. Lösen Sie die Innensechskantschraube im Uhrzeigersinn mit dem Inbusschlüssel. Nehmen Sie dann Innensechskantschraube, Außenflansch und Kreissägeblatt ab.

▶ Abb.31: 1. Innensechskantschraube (Linksgewinde) 2. Außenflansch

  1. Spindelarretierung

  2. Falls der Innenflansch entfernt wird, bringen Sie ihn so an der Spindel an, dass sein Sägeblatt-Montageteil zum Kreissägeblatt gerichtet ist. Wird der Flansch falsch montiert, schleift er an der Maschine.

▶ Abb.32: 1. Innensechskantschraube (Linksgewinde) 2. Außenflansch
3. Kreissägeblatt 4. Ring 5. Innenflansch
6. Spindel

ANMERKUNG: Achten Sie darauf, dass Sie den entfernten Außenflansch und die Innensechskantschraube nicht verlieren.

Anschließen eines Sauggeräts

Um saubere Schneidarbeiten durchzuführen, schließen Sie ein Makita-Sauggerät an.

ANMERKUNG: Je nach Art des benutzten Sauggeräts und des Schlauchs kann die Staubammelöffnung durch die Staubabsaughaube blockiert werden, so dass es unmöglich ist, Staub zu sammeln. Schwächen Sie in diesem Fall die Saugkraft des Sauggeräts.

▶ Abb.33: 1. Staubabsaughaube

Staubsack

⚠ VORSICHT: Wenn Sie Schnitte ausführen, bringen Sie immer den Staubsack an, oder schließen Sie ein Sauggerät an, um staubbezogene Gefahren zu verhindern.

Der Staubsack ermöglicht sauberes Arbeiten und einfaches Staubsammeln. Um den Staubsack anzubringen, verbinden Sie ihn mit dem Absaugstutzen.

▶ Abb.34: 1. Staubsack 2. Absaugstutzen

Wenn der Staubsack etwa halb voll ist, nehmen Sie ihn vom Werkzeug ab und ziehen den Verschluss heraus. Entleeren Sie den Staubsack, indem Sie ihn leicht abklopfen, um die an den Innenflächen haftenden Staubpartikel, die den Durchlass behindern können, zu lösen.

▶ Abb.35: 1. Verschluss

Sicherung von Werkstücken

⚠️WARNUNG: Es ist äußerst wichtig, das Werkstück stets mit dem geeigneten Schraubstocktyp korrekt zu sichern. Anderenfalls kann es zu schweren Personenschäden und Beschädigung des Werkzeugs und/oder Werkstücks kommen.

⚠️ WARNING: Heben Sie das Sägeblatt nach erfolgtem Schnitt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Das Anheben eines noch rotierenden Sägeblatts kann zu schweren Personenschäden und Beschädigung des Werkstücks führen.

⚠️WARNUNG: Wenn Sie ein Werkstück schneiden, das länger als der Auflagetisch der Gehrungssäge ist, sollte das Material auf der gesamten Länge außerhalb des Auflagetisches und auf derselben Höhe abgestützt werden, um es waagerecht zu halten. Korrekte Werkstückabstützung trägt zur Vermeidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rückschlag bei, was zu schweren Verletzungen führen kann. Verlassen Sie sich nicht allein auf den Vertikal-Schraubstock zur Sicherung des Werkstücks. Dünnes Material neigt zum Durchhängen. Stützen Sie das Werkstück auf seiner gesamten Länge ab, um Klemmen des Sägeblatts und möglichen RÜCKSCHLAG zu vermeiden.

▶ Abb.36: 1. Stütze 2. Drehteller

Gehrungsanschläge

⚠️WARNUNG: Vergewissern Sie sich vor dem Betrieb dieses Werkzeugs, dass der Schiebeanschlag mit der Klemmschraube fest gesichert ist.
⚠️WARNUNG: Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Neigungsschnitten, dass kein Teil des Werkzeugs, besonders das Kreissägeblatt, mit den Anschlägen in Berührung kommt, wenn der Handgriff aus jeder beliebigen Position vollständig abgesenkt und angehoben und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. Falls das Werkzeug oder das Kreissägeblatt mit dem Anschlag in Berührung kommt, kann es zu Rückschlag oder unerwarteter Verschiebung des Materials mit daraus resultierenden schweren Personenschäden kommen.

Dieses Werkzeug ist mit einem Schiebeanschlag ausgestattet. Wenn Sie linksseitige Neigungsschnitte durchführen, lösen Sie die Klemmschraube und verschieben Sie den Schiebeanschlag so, dass er die Bewegung des Schlittens nicht behindert. Sichern Sie den Schiebeanschlag, indem Sie die Klemmschraube anziehen.

▶ Abb.37: 1. Schiebeanschlag 2. Gehrungsanschlag 3. Klemmschraube

Vertikal-Schraubstock

⚠️WARNUNG: Das Werkstück muss bei allen Operationen mit dem Schraubstock fest gegen Drehteller und Gehrungsanschlag gesichert werden. Wird das Werkstück nicht einwandfrei am Anschlag gesichert, kann sich das Material während des Schneidbetriebs verschieben und eine mögliche Beschädigung des Sägeblatts verursachen, was zu Herausschleudern des Materials und Verlust der Kontrolle mit daraus resultierenden schweren Personenschäden führen kann.

Der Vertikal-Schraubstock kann in die Löcher auf der linken Seite des Auflagetisches, auf der rechten Seite des Auflagetisches oder auf der linken Seite der Zusatzauflage installiert werden. Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsanschlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwandfrei durch Anziehen des Schraubstockknopfes. Vergewissern Sie sich, dass keine Werkzeugteile mit dem Vertikal-Schraubstock in Berührung kommen, wenn der Handgriff bis zum Anschlag abgesenkt wird. Falls irgendwelche Teile mit dem Vertikal-Schraubstock in Berührung kommen, ist der Vertikal-Schraubstock zu versetzen.

▶ Abb.38: 1. Loch 2. Schraubstockknopf

Zusatzauflage

⚠️ WARNING: Stützen Sie ein langes Werkstück stets so ab, dass es waagerecht zur Oberseite des Drehtellers liegt, um akkurate Schnitte auszuführen und gefährlichen Verlust der Kontrolle über das Werkzeug zu verhüten. Korrekte Werkstückabstützung trägt zur Vermeidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rückschlag bei, was zu schweren Verletzungen führen kann.
⚠️ WARNING: Vergewissern Sie sich vor dem Schneidbetrieb immer, dass die Zusatzauflagen mit den Rändelschrauben gesichert sind.

Um lange Werkstücke horizontal zu halten, sind Zusatzauflagen auf beiden Seiten des Werkzeugs vorhanden. Lösen Sie die Rändelschrauben, und ziehen Sie die Zusatzauflagen auf die entsprechende Länge zum Abstützen des Werkstücks aus. Ziehen Sie dann die Rändelschrauben an.

▶ Abb.39: 1. Zusatzauflage 2. Rändelschraube

Platzieren Sie das Werkstück beim Schneiden flach gegen die Gehrungsanschläge.

▶ Abb.40: 1. Gehrungsanschlag 2. Zusatzauflage

BETRIEB

Dieses Werkzeug ist zum Schneiden von Holzprodukten vorgesehen. Mit geeigneten Original-Makita-Sägeblättern können auch die folgenden Materialien gesägt werden:

— Aluminiumprodukte Besuchen Sie unsere Website, oder wenden Sie sich an Ihren Makita-Händler vor Ort, um zu erfahren, welche Sägeblätter für das zu schneidende Material korrekt sind.

⚠️ WARNING: Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten des Werkzeugs, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück usw. berührt. Wird das Werkzeug eingeschaltet, während das Kreissägeblatt mit dem Werkstück in Berührung ist, kann es zu Rückschlag mit daraus resultierenden schweren Personenschäden kommen.
⚠️ WARNING: Heben Sie das Sägeblatt nach erfolgtem Schnitt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Das Anheben eines noch rotierenden Sägeblatts kann zu schweren Personenschäden und Beschädigung des Werkstücks führen.
⚠️ WARNING: Führen Sie keine Einstellungen, wie z. B. Drehen von Griff, Knopf und Hebeln, am Werkzeug durch, während das Sägeblatt rotiert. Einstellungen bei rotierendem Sägeblatt können zu ernsthaften Personenschäden führen.
⚠ VORSICHT: Lösen Sie den Sägekopf nicht unkontrolliert aus der vollständig abgesenkten Position. Der unkontrollierte Sägekopf könnte Sie treffen und Personenschäden verursachen.

ANMERKUNG: Vor der Benutzung sollten Sie unbedingt den Anschlagstift entriegeln und den Handgriff aus der abgesenkten Position freigeben.

ANMERKUNG: Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Überlastung des Motors und/oder verminderter Schnittleistung führen. Drücken Sie den Handgriff nur mit so viel Kraft nieder, wie für reibungslosen Sägebetrieb notwendig ist, ohne einen beträchtlichen Abfall der Sägeblattdrehzahl zu verursachen.

ANMERKUNG: Drücken Sie den Handgriff zur Ausführung des Schnitts sachte nieder. Bei zu großer oder seitlicher Kraftausübung kann das Sägeblatt in Schwingung versetzt werden, wodurch zusätzliche Sägespuren im Werkstück erzeugt werden und die Schnittgenauigkeit beeinträchtigt werden kann.

ANMERKUNG: Schieben Sie den Schlitten bei Schiebeschnitten sachte und ohne anzuhalten zum Gehrungsanschlag. Wird die Schlittenbewegung während des Schnitts unterbrochen, hinterlässt das Sägeblatt eine Markierung im Werkstück, und die Schnittgenauigkeit wird beeinträchtigt.

Kappschnitt

⚠️WARNUNG: Sperren Sie stets die Gleitbewegung des Schlittens, wenn Sie Kappschnitte durchführen. Schneiden ohne Sperre kann möglichen Rückschlag verursachen, der zu ernsthaften Personenschäden führen kann.

Werkstücke bis zu 65 mm Höhe und 80 mm Breite können auf die folgende Weise geschnitten werden.

  1. Schieben Sie den Schlitten bis zum Anschlag gegen den Gehrungsanschlag, und verriegeln Sie ihn mit der Rändelschraube.

  2. Sichern Sie das Werkstück mit einem geeigneten Schraubstocktyp.

  3. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Kreissägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis das Kreissägeblatt seine volle Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken.

  4. Senken Sie den Handgriff zum Schneiden des Werkstücks sachte vollständig ab.

  5. Wenn der Schnitt ausgeführt ist, schalten Sie das Werkzeug aus, und warten Sie, bis das Kreissägeblatt zum vollständigen Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Kreissägeblatt auf seine vollständig angehobene Position zurückführen.

▶ Abb.41: 1. Rändelschraube

Schiebeschnitt (Schneiden breiter Werkstücke)

⚠️ WARNING: Ziehen Sie bei jeder Durchführung eines Schiebeschnitts zuerst den Schlitten ganz auf sich zu, und drücken Sie den Handgriff ganz nach unten, bevor Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu schieben. Starten Sie den Schnitt niemals, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben. Wenn Sie den Schiebeschnitt durchführen, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben, kann ein unerwarteter Rückschlag auftreten, der zu schweren Personenschäden führen kann.

⚠️ WARNING: Versuchen Sie niemals, einen Schiebeschnitt durchzuführen, indem Sie den Schlitten auf sich zu ziehen. Wenn Sie den Schlitten während des Schneidbetriebs auf sich zu ziehen, kann ein unerwarteter Rückschlag verursacht werden, der zu schweren Personenschäden führen kann.

⚠️ WARNING: Führen Sie niemals einen Schiebeschnitt aus, wenn der Handgriff in der Tiefstellung verriegelt ist.

  1. Lösen Sie die Rändelschraube, damit der Schlitten ungehindert gleiten kann.
  2. Sichern Sie das Werkstück mit einem geeigneten Schraubstocktyp.
  3. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu.
  4. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Kreissägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht.
  5. Drücken Sie den Handgriff nach unten, und schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu und durch das Werkstück.
  6. Wenn der Schnitt ausgeführt ist, schalten Sie das Werkzeug aus, und warten Sie, bis das Sägeblatt zum vollständigen Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Sägeblatt auf seine vollständig angehobene Position zurückführen.

▶ Abb.42: 1. Rändelschraube

Gehrungsschnitt

Nehmen Sie auf den Abschnitt zum Einstellen des Gehrungswinkels Bezug.

Neigungsschnitt

⚠️WARNUNG: Nachdem Sie das Sägeblatt für einen Neigungsschnitt eingestellt haben, vergewissern Sie sich, dass Schlitten und Sägeblatt über den gesamten Bereich des beabsichtigten Schnitts Freigang haben, bevor Sie das Werkzeug in Betrieb nehmen. Eine Unterbrechung des Schlitten- oder Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs kann zu einem Rückschlag mit daraus resultierenden schweren Personenschäden führen.

⚠️WARNUNG: Halten Sie Ihre Hände während der Ausführung eines Neigungsschnitts aus dem Weg des Sägeblatts. Der Winkel des Sägeblatts kann den Bediener hinsichtlich des tatsächlichen Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs verwirren, und Kontakt mit dem Sägeblatt kann zu schweren Personenschäden führen.

⚠️WARNUNG: Heben Sie das Sägeblatt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Während eines Neigungsschnitts kann das abgesägte Stück am Sägeblatt anliegen. Wird das Sägeblatt in rotierendem Zustand angehoben, kann das abgesägte Stück vom Sägeblatt herausgeschleudert werden, so dass das Material zersplittert, was zu schweren Personenschäden führen kann.

ANMERKUNG: Wenn Sie den Handgriff niederdrücken, üben Sie den Druck parallel zum Sägeblatt aus. Falls eine Kraft senkrecht zum Drehteller ausgeübt oder die Druckrichtung während eines Schnitts geändert wird, kann die Genauigkeit des Schnitts beeinträchtigt werden.

  1. Stellen Sie den Schiebeanschlag links ein, um ein Anschlagen des Schlittens zu verhindern.
  2. Entriegeln Sie den Anschlagstift und lösen Sie die Rändelschraube am Arm, damit der Schlitten angehoben und frei geschoben werden kann.
  3. Stellen Sie den Neigungswinkel nach dem im Abschnitt zum Einstellen des Neigungswinkels erläuterten Verfahren ein. Ziehen Sie dann den Griff fest.
  4. Spannen Sie das Werkstück mit einem Schraubstock ein.
  5. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu.
  6. Schalten Sie das Werkzeug ein, ohne dass das Kreissägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis das Kreissägeblatt seine volle Drehzahl erreicht.
  7. Senken Sie dann den Handgriff sachte auf die vollständig abgesenkte Stellung ab, während Sie Druck parallel zum Kreissägeblatt ausüben, und schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu, um das Werkstück zu schneiden.
  8. Wenn der Schnitt ausgeführt ist, schalten Sie das Werkzeug aus, und warten Sie, bis das Kreissägeblatt zum vollständigen Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Sägeblatt auf seine vollständig angehobene Position zurückführen.

▶ Abb.43

Compoundschnitt

Unter Compoundschnitt versteht man das Schneiden eines Werkstücks mit gleichzeitiger Gehrungs- und Neigungswinkeleinstellung. Compoundschnitte können in dem in der nachstehenden Tabelle angegebenen Winkel durchgeführt werden.

Gehrungswinkel Neigungswinkel
Links und Rechts 0° - 45° Links 0° - 45°

Nehmen Sie zur Durchführung von Compoundschnitten auf den Abschnitt für Kappschnitt, Schiebeschnitt, Gehrungsschnitt und Neigungsschnitt Bezug.

Schneiden von Decken- und Hohlleisten

Decken- und Hohlleisten können flach auf dem Drehteller liegend mit einer Kapp- und Gehrungssäge geschnitten werden. Es gibt zwei allgemeine Deckenleistentypen und einen Hohlleistentyp: Deckenleiste mit 52/38° Wandwinkel, Deckenleiste mit 45° Wandwinkel und Hohlleiste mit 45° Wandwinkel.

▶ Abb.44: 1. 52/38°-Deckenleistentyp

  1. 45°-Deckenleistentyp

  2. 45°-Hohlleistentyp

Es gibt Decken- und Hohlleistenstöße, die in 90°-Innenecken ((a) und (b) in der Abbildung) und 90°-Außenecken ((c) und (d) in der Abbildung) passen.

MAKITA LS0816F - Schneiden von Decken- und Hohlleisten - 1

  1. Innenecke 2. Außenecke

MAKITA LS0816F - Schneiden von Decken- und Hohlleisten - 2

flowchart
graph TD
    A["1"] --> B["(a)"]
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  1. Innenecke 2. Außenecke

Messen

Messen Sie die Wandbreite, und stellen Sie die Breite des Werkstücks dementsprechend ein. Vergewissern Sie sich stets, dass die Breite der Wandkontaktkante des Werkstücks der Wandlänge entspricht.

▶ Abb.45: 1. Werkstück 2. Wandbreite 3. Breite des Werkstücks 4. Wandkontaktkante

Verwenden Sie stets mehrere Stücke für Probeschnitte, um die Sägewinkel zu überprüfen.

Wenn Sie Decken- und Hohlleisten schneiden, stellen Sie den Neigungs- und Gehrungswinkel gemäß den Angaben in Tabelle (A) ein, und legen Sie die Leisten auf die Oberseite der Grundplatte, wie in Tabelle (B) angegeben.

Im Falle eines Linksneigungsschnitts
MAKITA LS0816F - Messen - 1

  1. Innenecke 2. Außenecke

Tabelle (A)

-Leisten-position in der AbbildungNeigungswinkel Gehrungswinkel
52/38°-Typ45°-Typ52/38°-Typ45°-Typ
Für Innen-ecke(a) Links33,9°Links 30°Rechts 31,6°Rechts 35,3°
(b) Links31,6°Links 35,3°
Für Außen-ecke(c)
(d) Rechts31,6°Rechts 35,3°

Tabelle (B)

– Leistenposition in der AbbildungLeistenkante gegen GehrungsanschlagFertiges Stück
Für Innenecke(a)Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen.Das fertige Stück befindet sich auf der linken Seite des Kreissägeblatts.
(b) Die Wandkontaktkantediesstiges am Gehrungsanschlag anliegen.
Für Außenecke(c) Das fertigess amStück befindet sich auf der rechten Seite des Kreissägeblatts.
(d)Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen.

Beispiel:

Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (a) in der obigen Abbildung:

  • Neigungswinkel auf 33,9° LINKS einstellen und sichern.
  • Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern.
  • Legen Sie die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller, so dass ihre DECKENKONTAKTKANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt.
  • Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der LINKEN Seite des Kreissägeblatts.

Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen

Verwenden Sie zum Einspannen von Aluminium-Strangpressprofilen Distanzblöcke oder Abfallholzstücke, wie in der Abbildung gezeigt, um eine Verformung des Aluminiums zu vermeiden. Verwenden Sie Schneidschmiermittel zum Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen, um die Ablagerung von Aluminium-Rückständen am Kreissägeblatt zu verhüten.

⚠️WARNUNG: Versuchen Sie niemals, dicke oder runde Aluminium-Strangpressprofile zu schneiden. Dicke oder runde Aluminium-Strangpressprofile können schwierig zu sichern sein. Sie können sich während des Schneidbetriebs lockern, was zu Verlust der Kontrolle und ernsthaften Personenschäden führen kann.

▶ Abb.46: 1. Schraubstock 2. Distanzblock 3. Gehrungsanschlag 4. Aluminium-Strangpressprofil 5. Distanzblock

Wiederholtes Schneiden auf gleiche Länge

Wenn Sie mehrere Materialstücke auf die gleiche Länge von 225 mm bis 350 mm schneiden, ziehen Sie die Anschlagplatte wie in der Abbildung gezeigt hoch. Sichern Sie das Werkstück in der Position, in der es geschnitten werden soll. Schieben Sie die rechte Zusatzauflage so, dass die Anschlagplatte bündig mit dem Ende des Werkstücks abschließt. Sichern Sie dann die Zusatzauflage mit der Rändelschraube.

▶ Abb.47: 1. Anschlagplatte 2. Rändelschraube

Nutenschneiden

⚠️WARNUNG: Versuchen Sie nicht, derartige Schnitte mit einem breiteren Sägeblatt oder einem Dado-Sägeblatt auszuführen. Der Versuch, einen Nutenschnitt mit einem breiteren Sägeblatt oder Dado-Sägeblatt durchzuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergebnissen und Rückschlag führen, was schwere Personenschäden zur Folge haben könnte.

⚠️WARNUNG: Stellen Sie den Anschlagarm unbedingt wieder auf die Ausgangsstellung zurück, wenn Sie andere Schnitte als Nutenschnitte ausführen. Der Versuch, Schnitte mit dem Anschlagarm in der falschen Position durchzuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergebnissen und Rückschlag führen, was schwere Personenschäden zur Folge haben könnte.

Führen Sie Dado-Schnitte wie folgt aus:

  1. Stellen Sie die untere Grenzposition des Kreissägeblatts mit der Einstellschraube und dem Anschlagarm ein, um die Schnitttiefe des Kreissägeblatts zu begrenzen. Nehmen Sie auf den Abschnitt für den Anschlagarm Bezug.
  2. Nachdem Sie die untere Grenzposition des Kreissägeblatts eingestellt haben, schneiden Sie mittels Schiebeschnitt parallele Nuten über die Breite des Werkstücks.

▶ Abb.48: 1. Nuten mit dem Sägeblatt schneiden

  1. Heben Sie dann das Werkstückmaterial zwischen den Nuten mit einem Stemmeisen aus.

Tragen des Werkzeugs

Bevor Sie das Werkzeug tragen, stellen Sie sicher, dass das Werkzeug vom Stromnetz getrennt ist und alle beweglichen Teile des Werkzeugs gesichert sind. Überprüfen Sie stets Folgendes:

• Das Werkzeug ist vom Stromnetz getrennt.
- Der Schlitten befindet sich in der 0°-Neigungswinkelposition und ist gesichert.
- Der Schlitten ist abgesenkt und verriegelt.
- Der Schlitten ist vollständig zu Ihnen geschoben und verriegelt.
- Der Drehteller befindet sich an der rechten Gehrungswinkel-Anschlagposition und ist gesichert.

Tragen Sie das Werkzeug, indem Sie den Tragegriff und eine Seite des Auflagetisches halten oder indem Sie beide Seiten des Auflagetisches halten.

▶ Abb.49

▶ Abb.50

⚠️WARNUNG: Der Anschlagstift für die Schlittenerhöhung dient nur zu Trage-, Lager- und Einstellzwecken und nicht für

Schneidoperationen. Der Gebrauch des Anschlagstifts für Schneidarbeiten kann eine unerwartete Bewegung des Kreissägeblatts verursachen, die zu Rückschlag und schweren Personenschäden führen kann.

⚠ VORSICHT: Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie das Werkzeug tragen. Falls Teile des Werkzeugs sich beim Tragen bewegen oder verschieben, kann es zu Verlust der Kontrolle oder Balance kommen, was Personenschäden zur Folge haben kann.
⚠ VORSICHT: Vergewissern Sie sich, dass die Schlittenanhebung an ihrer Unterseite durch den Anschlagstift ordnungsgemäß verriegelt ist. Falls der Anschlagstift nicht ordnungsgemäß eingerückt ist, kann der Schlitten plötzlich hoch springen und Personenschäden verursachen.

WARTUNG

⚠️ WARNING: Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Überprüfungen oder Wartungsarbeiten stets, dass das Werkzeug ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Das Versäumnis, das Werkzeug vom Stromnetz zu trennen und auszuschalten, kann versehentliches Anlaufen und schwere Verletzungen verursachen.
⚠️WARNUNG: Achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist, um die bestmögliche und sicherste Leistung zu erzie- len. Der Versuch, einen Schnitt mit einem stumpfen und/oder verschmutzten Sägeblatt auszuführen, kann Rückschlag verursachen und zu schweren Personenschäden führen.

ANMERKUNG: Verwenden Sie auf keinen Fall Benzin, Waschbenzin, Verdünner, Alkohol oder dergleichen. Solche Mittel können Verfärbung, Verformung oder Rissbildung verursachen.

Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita-Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren unter ausschließlicher Verwendung von Makita-Originalersatzteilen ausgeführt werden.

Einstellen des Schnittwinkels

Dieses Werkzeug wurde werksseitig sorgfältig eingestellt und justiert, doch grobe Behandlung kann die Justierung beeinträchtigen. Sollte Ihr Werkzeug einer Nachjustierung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Gehrungswinkel

  1. Verriegeln Sie den Schlitten in der abgesenkten Position mit dem Anschlagstift. Schieben Sie den Schlitten an den Gehrungsanschlag heran, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Rändelschraube.
  2. Stellen Sie den Drehteller mit der Festanschlagfunktion auf die 0°-Position. (Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, belassen Sie ihn so, wie er ist.)
  3. Lösen Sie die Innensechskantschrauben, die den Gehrungsanschlag halten, mit dem Inbusschlüssel.

▶ Abb.51: 1. Anschlagstift 2. Rändelschraube

  1. Innensechskantschrauben

  2. Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks oder Anschlagwinkels in den rechten Winkel mit der Fläche des Gehrungsanschlags. Ziehen Sie dann die Innensechskantschrauben am Gehrungsanschlag von der rechten Seite her sicher an.
    ▶ Abb.52: 1. Gehrungsanschlag 2. Einstelldreieck

  3. Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Schraube, die den Zeiger sichert, und stellen Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt.
    ▶ Abb.53: 1. Schraube 2. Zeiger 3. Gehrungswinkelskala

Neigungswinkel

0°-Neigungswinkel

  1. Verriegeln Sie den Schlitten in der abgesenkten Position mit dem Anschlagstift. Schieben Sie den Schlitten an den Gehrungsanschlag heran, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Rändelschraube.
  2. Lösen Sie den Hebel. Drehen Sie dann die 0°-Einstellschraube um zwei oder drei Umdrehungen entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Kreissägeblatt nach rechts zu neigen.

▶ Abb.54: 1. Hebel 2. 0°-Einstellschraube

  1. Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rechten Winkel mit der Drehtelleroberfläche, indem Sie die 0°-Einstellschraube im Uhrzeigersinn drehen. Ziehen Sie dann den Hebel sicher fest, um den eingestellten 0°-Winkel zu sichern.
    ▶ Abb.55: 1. Einstelldreieck 2. Sägeblatt 3. Drehteller-Oberfläche
  2. Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Schraube, die den Zeiger sichert, und stellen Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt.
    ▶ Abb.56: 1. Schraube 2. Zeiger 3. Neigungswinkelskala

45°-Neigungswinkel

ANMERKUNG: Bevor Sie den 45°-Neigungswinkel einstellen, beenden Sie die 0°-Neigungswinkeleinstellung.

  1. Ziehen Sie die Rändelschraube an, um den Schlitten zu sichern.
  2. Lösen Sie den Hebel. Neigen Sie dann den Schlitten vollständig nach links.

▶ Abb.57: 1. Rändelschraube 2. Hebel

  1. Prüfen Sie, ob der Zeiger die 45°-Position auf der Neigungswinkelskala anzeigt.

Falls der Zeiger nicht die 45°-Position anzeigt, richten Sie ihn durch Drehen der 45°-Einstellschraube auf die 45°-Position aus.

▶ Abb.58: 1.45°-Einstellschraube

Auswechseln der Kohlebürsten

Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und überprüft werden. Wenn sie bis auf eine Länge von 3 mm (1/8") abgenutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig ausgewechselt werden. Verwenden Sie nur identische Kohlebürsten.

▶ Abb.59

Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schraubendreher heraus. Nehmen Sie die abgenutzten Kohlebürsten heraus, setzen Sie die neuen ein, und drehen Sie dann die Bürstenhalterkappen wieder ein.

▶ Abb.60: 1. Bürstenhalterkappe

Nach dem Gebrauch

Wischen Sie nach dem Gebrauch am Werkzeug haftende Späne und Staub mit einem Tuch oder dergleichen ab. Halten Sie die Sägeblattschutzhaube gemäß den Anweisungen im vorhergehenden Abschnitt „Sägeblattschutzhaube“ sauber. Schmieren Sie die Gleitteile des Werkzeugs mit Öl, um Rostbildung zu verhüten.

SONDERZUBEHÖR

⚠️ WARNING: Die folgenden Makita-Zubehörteile oder Vorrichtungen werden für den Einsatz mit dem in dieser Anleitung beschriebenen Makita-Werkzeug empfohlen. Der Gebrauch anderer Zubehörteile oder Vorrichtungen kann zu schweren Personenschäden führen.
⚠️ WARNING: Verwenden Sie die Makita-Zubehörteile oder -Vorrichtungen nur für ihren vorgesehenen Zweck. Fehlgebrauch eines Zubehörteils oder einer Vorrichtung kann zu schweren Verletzungen führen.

Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zubehörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita-Kundendienststelle.

• Hartmetallbestücktes Stahlsägeblatt
• Vertikal-Schraubstock
• Staubsack
- Einstelldreieck
• Inbusschlüssel
- Ständersatz

HINWEIS: Manche Teile in der Liste können als Standardzubehör im Werkzeugsatz enthalten sein. Sie können von Land zu Land unterschiedlich sein.

DATI TECNICI

▶ Fig.9: 1. Inbussleutel 2. Inbusbout 3. Middenkap 4. Beschermkap

▶ Fig.25: 1. Inbussleutel 2. Inbusbout 3. Middenkap 4. Beschermkap

▶ Fig.30: 1. Inbussleutel 2. Inbusbout 3. Middenkap 4. Beschermkap

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Produktinformationen

Marke : MAKITA

Modell : LS0816F

Kategorie : Säge