MT LB60 - Batterieladegerät DOMETIC - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MT LB60 DOMETIC
Montage- und Bedienungsanleitung .....34
Lesen und befolgen Sie bitte alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise in diesem Produkthandbuch sorgfältig, um sicherzustellen, dass Sie das Produkt ordnungsgemäß installieren und stets ordnungsgemäß betreiben und warten. Diese Anleitung MUSS bei dem Produkt verbleiben.
Durch die Verwendung des Produktes bestätigen Sie hiermit, dass Sie alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise sorgfältig gelesen haben und dass Sie die hierin dargelegten Bestimmungen verstanden haben und ihnen zustimmen. Sie erklären sich damit einverstanden, dieses Produkt nur für den angegebenen Verwendungszweck und gemäß den Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweisen dieses Produkthandbuchs sowie gemäß allen geltenden Gesetzen und Vorschriften zu verwenden. Eine Nichtbeachtung der hierin enthaltenen Anweisungen und Warnhinweise kann zu einer Verletzung Ihrer selbst und anderer Personen, zu Schäden an Ihrem Produkt oder zu Schäden an anderem Eigentum in der Umgebung führen. Dieses Produkthandbuch, einschließlich der Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise, sowie die zugehörige Dokumentation können Änderungen und Aktualisierungen unterliegen. Aktuelle Produktinformationen finden Sie unter documents.dometic.com.
Inhalt
Erläuterung der Symbole. 34
Sicherheitshinweise.... 34
Lieferumfang.... 37
Zubehör 37
Bestimmungsgemäßer Gebrauch.... 37
Technische Beschreibung.... 38
Ladebooster montieren....41
Ladebooster anschließen 42
Betrieb 45
Reinigung und Pflege 48
Fehlersuche und Fehlerbehebung ..... 49
Gewährleistung ....51
Entsorgung....51
Technische Daten 52
Erläuterung der Symbole

GEFAHR!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führt, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

WARNUNG!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

VORSICHT!
Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zu geringer oder mittelschwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

ACHTUNG!
Kennzeichnet eine Situation, die zu Sachschäden führen kann, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden.

HINWEIS
Ergänzende Informationen zur Bedienung des Produktes.
Sicherheitshinweise
Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom Kfz-Handwerk herausgegebenen Sicherheitshinweise und Auflagen.
Grundlegende Sicherheit

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Gefahr durch Stromschlag
- Installation und Deinstallation des Batterieladegeräts dürfen nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.
- Wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist, dürfen Sie es nicht in Betrieb nehmen.
- Wenn das Netzkabel dieses Geräts beschädigt ist, muss das Netzkabel durch den Hersteller, einen Kundendienstmitarbeiter oder eine entsprechend ausgebildete Fachkraft ersetzt werden, um Gefahren zu verhindern.
- Reparaturen an diesem Gerät dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen.
• Falls Sie das Gerät demontieren:
– Lösen Sie alle Verbindungen.
– Stellen Sie sicher, dass alle Ein- und Ausgänge spannungsfrei sind.
- Verwenden Sie das Gerät nicht bei Nässe und tauchen Sie es nicht in Flüssigkeiten ein. Lagern Sie das Gerät an einem trockenen Ort.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlenes Zubehör.
- Führen Sie keine Änderungen bzw. Anpassungen an Komponenten durch.
- Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung:
– Vor jeder Reinigung und Pflege
– Nach jedem Gebrauch
– Vor einem Sicherungswechsel
– Vor Durchführung von Elektroschweißarbeiten oder Arbeiten an der elektrischen Anlage
Gesundheitsgefahr
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen verwendet werden, wenn diese Personen beaufsichtigt werden oder im sicheren Gebrauch des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben.
- Elektrogeräte sind kein Kinderspielzeug!
Verwahren und benutzen Sie das Gerät außerhalb der Reichweite kleiner Kinder.
- Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
- Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch unbeaufsichtigte Kinder durchgeführt werden.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob die Spannungsangabe auf dem Typenschild mit der vorhandenen Netzspannung übereinstimmt.
- Achten Sie darauf, dass andere Gegenstände keinen Kurzschluss an den Kontakten des Gerätes verursachen können.
- Achten Sie darauf, dass die Plus- und Minusan-schlüsse niemals miteinander in Kontakt kommen.
Sichere Installation des Geräts

GEFAHR! Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.
Explosionsgefahr
- Montieren Sie das Gerät niemals in Bereichen, in denen die Gefahr einer Gas- oder Staubexplosion besteht.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Achten Sie auf einen sicheren Stand.
Das Gerät muss so sicher aufgestellt und befestigt werden, dass es nicht umstürzen oder herabfallen kann. - Stellen Sie beim Aufstellen des Geräts sicher, dass alle Kabel korrekt gesichert sind und keine Stolpergefahr besteht.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Platzieren Sie das Batterieladegerät nicht in der Nähe von Wärmequellen (Heizungen, direkte Sonneneinstrahlung, Gasöfen usw.).
- Stellen Sie das Gerät an einem trockenen und gegen Spritzwasser geschützten Platz auf.
Sicherheit beim elektrischen Anschluss des Geräts

GEFAHR! Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.
Gefahr durch Stromschlag
- Bei Installation auf Booten:
Bei falscher Installation elektrischer Geräte auf Booten kann es zu Korrosionsschäden am Boot kommen. Lassen Sie das Gerät von einem fachkundigen (Boots-)Elektriker anschließen. - Wenn Sie an elektrischen Anlagen arbeiten, stellen Sie sicher, dass jemand in der Nähe ist, um Ihnen im Notfall helfen zu können.

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Gefahr durch Stromschlag
- Beachten Sie die empfohlenen Kabelquerschnitte.
- Verlegen Sie die Kabel so, dass sie nicht durch die Türen oder die Motorhaube beschädigt werden können. Eingequetschte Kabel können zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Benutzen Sie Leerrohre oder Leitungsdurchführungen, wenn Leitungen durch Blechwände oder andere scharfkantige Wände geführt werden müssen.
- Verlegen Sie 230-V-Netzleitung und 12-V-Gleichstromleitung nicht im gleichen Kabelkanal (Leerrohr)!
- Verlegen Sie Kabel nicht lose oder scharf abgeknickt.
- Befestigen Sie die Leitungen sicher.
• Ziehen Sie nicht an den Leitungen.
Sicherheit beim Betrieb des Gerätes

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Explosionsgefahr
- Benutzen Sie das Gerät ausschließlich in geschlossenen, gut belüfteten Räumen.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Explosionsgefahr
- Betreiben Sie das Gerät nicht unter den folgenden Bedingungen:
– In salzhaltiger, feuchter oder nasser Umgebung
– In der Nähe von aggressiven Dämpfen
– In der Nähe brennbarer Materialien
– In explosionsgefährdeten Bereichen
Gefahr durch Stromschlag
- Unterbrechen Sie bei Arbeiten am Gerät immer die Stromversorgung.
- Beachten Sie, dass auch nach Auslösen der Schutzeinrichtung (Sicherung) Teile des Gerätes unter Spannung bleiben können.
- Lösen Sie keine Kabel, wenn das Gerät noch in Betrieb ist.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Stellen Sie sicher, dass Luftein- und -auslässe des Geräts nicht verdeckt werden.
- Stellen Sie eine gute Belüftung sicher.
- Ziehen Sie den Stecker nie am Anschlusskabel aus der Steckdose.
- Das Gerät darf keinem Regen ausgesetzt werden.
Sicherheit beim Umgang mit Batterien

WARNUNG! Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen.
Verletzungsgefahr
- Batterien enthalten aggressive und ätzende Säuren. Verhindern Sie jeden Körperkontakt mit der Batterieflüssigkeit. Sollte Ihre Haut mit Batterieflüssigkeit in Berührung kommen, so spülen Sie das entsprechende Körperteil gründlich mit Wasser ab. Suchen Sie bei Verletzungen durch Säure unbedingt einen Arzt auf.

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Tragen Sie während der Arbeit an Batterien keine Metallgegenstände wie Uhren oder Ringe.
Bleisäurebatterien können Kurzschlussströme erzeugen, die zu schweren Verletzungen führen können. - Tragen Sie eine Schutzbrille und Schutzkleidung, wenn Sie an Batterien arbeiten. Berühren Sie nicht Ihre Augen, während Sie an Batterien arbeiten.
Explosionsgefahr
- Versuchen Sie nie, eine eingefrorene oder defekte Batterie zu laden.
Stellen Sie die Batterie in diesem Fall an einen frostfreien Ort und warten Sie, bis sich die Batterie der Umgebungstemperatur angepasst hat. Beginnen Sie erst dann mit dem Ladevorgang. - Rauchen Sie in der Nähe des Motors oder einer Batterie nicht, verwenden Sie keine offenen Flammen und verursachen Sie keine Funken.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Verwenden Sie ausschließlich wiederaufladbare Batterien.
- Verhindern Sie, dass metallische Teile auf die Batterie fallen. Das kann Funken erzeugen oder die Batterie und andere elektrische Teile kurz-schließen.
- Beachten Sie beim Anschluss der Batterie die korrekte Polarität.
- Beachten Sie die Anleitungen des Batterieherstellers und des Herstellers der Anlage oder des Fahrzeugs, in denen die Batterie verwendet wird.
- Falls Sie die Batterie ausbauen müssen, trennen Sie als erstes den Masseanschluss. Trennen Sie alle Verbindungen und alle Verbraucher von der Batterie, bevor Sie diese ausbauen.
- Lagern Sie nur vollständig geladene Batterien ein. Laden Sie die eingelagerten Batterien regelmäßig auf.
- Laden Sie tiefentladene Bleibatterien sofort wieder auf, um eine Sulfatierung zu vermeiden.
- Prüfen Sie den Säurestand bei offenen Bleibatterien regelmäßig.
Sicherheit beim Umgang mit Lithium-batterien

VORSICHT! Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen.
Verletzungsgefahr
- Verwenden Sie ausschließlich Batterien mit integriertem Batteriemanagementsystem und Zellenausgleich.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Installieren Sie die Batterie ausschließlich in Umgebungen mit einer Umgebungstemperatur von mindestens 0 °C.
- Vermeiden Sie eine Tiefentladung der Batterien.
Lieferumfang
Anzahl Beschreibung
| 1 | MT LB 50, MT LB 60 oder MT LB 90 |
| 1 | Temperatursensor mit Kabel (3 m) |
| 1 | Montage- und Bedienungsanleitung |
Zubehör
Als Zubehör erhältlich (nicht im Lieferumfang enthalten):
Bezeichnung Art.-Nr.
| Lastrelais (12 V, 100 A/180 A) mit Installationskabelsatz (für Installationsvariante C) | 9620000184 (MT02156) |
| Installationskabelsatz und Klemmen-block mit Sense-Kabeln und Sicherungen | 9620000188 (MT 93045) |
| Bypassrelais (NC, 100 A) mit Installationskabelsatz (Installationsvarianten D1 und D2) | 9620001495 (MT93050) |
| Verlängerungskabel (5 m) mit Adapter für Anzeigetafel für Fernbedienung | 9620000171 (MT 02005) |
| Ladekabelsatz (2 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001496 (MT 22002) |
| Ladekabelsatz (3 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001497 (MT 22003) |
| Ladekabelsatz (4 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001498 (MT 22004) |
| Ladekabelsatz (5 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001499 (MT 22005) |
| Ladekabelsatz (6 m) mit Sicherung (250 A) | 9620001500 (MT 22006) |
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Batterieladegerät (auch Ladebooster genannt) dient der Überwachung und Aufladung von 12-V-Bordbatterien in Reisemobilen von der Lichtmaschine während der Fahrt.
Der Ladebooster ist zum Laden der folgenden Batterietypen vorgesehen:
- Blei-Säure-Batterien
- Blei-Gel-Batterien
• Vliesbatterien (AGM-Batterien) - LiFePO4-Batterien
Der Ladebooster darf nicht zum Laden anderer Batterietypen verwendet werden (z. B. NiCd, NiMH usw.).
Der Ladebooster ist geeignet für:
• Die Installation in Reisemobile
- Den stationären oder mobilen Einsatz
- Verwendung in Innenräumen
Der Ladebooster ist nicht geeignet für:
- Betrieb am Stromnetz
- Den Einsatz im Freien
Dieses Produkt ist nur für den angegebenen Verwendungszweck und die Anwendung gemäß dieser Anleitung geeignet.
Dieses Handbuch enthält Informationen, die für die ordnungsgemäße Installation und/oder den ordnungsgemäßen Betrieb des Produkts erforderlich sind. Installationsfehler und/oder ein nicht ordnungsgemäßer Betrieb oder eine nicht ordnungsgemäße Wartung haben eine unzureichende Leistung und u. U. einen Ausfall des Geräts zur Folge.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Verletzungen oder Schäden am Produkt, die durch Folgendes entstehen:
- Unsachgemäße Montage oder falscher Anschluss, einschließlich Überspannung
- Unsachgemäße Wartung oder Verwendung von anderen als den vom Hersteller gelieferten Original-Ersatzteilen
- Veränderungen am Produkt ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers
- Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen Zwecke
Dometic behält sich das Recht vor, das Erscheinungsbild des Produkts und dessen technische Daten zu ändern.
Technische Beschreibung
Allgemeine Beschreibung
MT LB 50: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 50 A. Die Ladeleistung kann auf 45 A begrenzt werden.
MT LB 60: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 60 A. Die Ladeleistung kann auf 50 A begrenzt werden.
MT LB 90: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 90 A. Die Ladeleistung kann auf 75 A begrenzt werden.
Über DIP-Schalter kann der Ladebooster auf unterschiedliche Batterietypen eingestellt werden (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 45).
Der Temperatursensor überwacht die Batterietemperatur während des Ladevorgangs (siehe Kapitel „Temperatursensor“ auf Seite 41).
Der Ladebooster ist mit einer abnehmbaren Anzeigetafel zur Fernbedienung ausgestattet.
Der Ladebooster bietet folgende Funktionen:
- Mikroprozessorgesteuerte, temperaturkompensierte IUOU-Ladeprogramme für verschiedene Batterietypen
- Zusätzlicher Ladeausgang für die Starterbatterie
- Pufferbetrieb: Einhaltung der Ladekennlinie auch beim Laden der Batterie bei angeschlossenen Verbrauchern
- Integrierter Netzentstörfilter: Stellt den Parallelbetrieb des Ladeboosters mit anderen Ladequellen, z. B. Netzladegeräten, Solaranlagen oder Generatoren, sicher.
- Automatische Kompensation von Spannungsverlust durch die Ladekabellänge (Bordbatterie)
Der Ladebooster verfügt über die folgenden Schutzmechanismen:
- Überspannungsschutz
- Unterspannungsschutz
- Übertemperaturschutz
- Untertemperaturschutz (nur bei LiFePO4-Batterien)
-
Batterieüberladungsschutz
-
Rückstromschutz
• Schutz vor Kurzschluss - Verpolungsschutz (nur bei Bordbatterieanschluss)
Gerätebeschreibung
| Pos. in Abb. 1, Bezeichnung Seite 3 | ||||||
| 1 | A | n | z | e | i | g |
| 2 | G | u | m | m | i | f |
| 3 Anschlüsse und Bedienelemente | ||||||
| 4 Temperatursensor | ||||||
Anschlüsse und Bedienelemente
| Pos. in Abb. 2,Bezeichnung BeschreibungSeite 3 | ||
| 1 | S e Anschluss | r Nur fürvautorisiertes c Personal |
| 2 | AnschlussVB-/VB+(AUSGANG) | Ausgänge für Sense-Kabel zum Messen und Steuern der Ladespan-nung an der Bord-batterie |
| 3 | T-T-Anschluss 2 Anschlüsse fürTemperatursensor | |
| 4 | CI-Anschluss (ohne Funktion) | |
| 5 | TR-Anschluss Ausgang zur Steue-rung eines Bypassrelais | |
| 6 | AnschlussVS-/VS+(EINGANG) | Eingänge für Sense-Kabel zum Messen und Steuern der Ladespan-nung an der Starterbatterie |
| 7 | D+-Anschluss Eingang für D+-Signalder Lichtmaschine oder Zündschlosssignal(Klemme 15) | |
| Pos. in Abb. 2, Bezeichnung Beschreibung Seite 3 | ||
| 8 DIP-Schalter für Batterietyp | Einstellung des Lade-programms (siehe Kapitel „Ladeprogrammeinstellen“ auf Seite 45) | |
| 9 DIP-Schalter für Batteriekapazität und Funktionsein-ß stellungen | Einstellung des Ladestroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 46) und weitere Funktionen | |
| 10 BORD+ Anschluss an den Plusanschluss der 12-V-Bordbatterie | ||
| 11 COM- | Anschluss an Minusan-schluss der Bord-batterie/Chassis | |
| 12 START+ | Anschluss an den Plusanschluss der 12-V-Starterbatterie | |
Anzeigetafel
| Nr. in Abb. 3, Bezeichnung Seite 4 | ||||||
| 1 | T | a | s | t | e | E |
| 2 | A | n | z | e | i | g |
Anzeige-LEDs auf Anzeigetafel
| LED | Status | Beschreibung |
| Current (rot) | On | Ladestrom vorhanden; Hel-ligkeit zeigt die Intensität des Ladestroms an |
| Batt. I (gelb) | On | Bordbatterie wird geladen |
| Blinken | Übertemperaturschutz (> 50 °C) | |
| Blinkt lang-sam | Nur LiFePO4-Batterien: Untertemperaturschutz (< 0 °C) |
LED Status Beschreibung
| Battery full (grün) | On Bordbatterie vollständig geladen (100 %); U2-Phase |
| Blinken Ladevorgang in U1-Phase (Bleibatterien: >75 %, LiFe-PO4-Batterien: >90 %) | |
| Blinkt lang-sam Ladezustand 75 – 100 % (Bleibatterien: <75 %, LiFe-PO4-Batterien: <90 %) | |
| Main Charging (gelb) | On Ladevorgang in I-/U1-Phase |
| Blinken • Überspannungsschutz der Bordbatterie (>15,5 V)• Nur LiFePO4-Batterien: Temperatursensor ist nicht angeschlossen | |
| Batt. II (gelb) | On Starterbatterie lädt die Bordbatterie |
| Blinken Unterspannungsschutz/Überspannungsschutz der Starterbatterie | |
| Blinkt im Intervall von 2 Sek. Zusätzlicher Ladeanschluss für die Starterbatterie aktiviert | |
| Power (rot) | On Spannung vorhanden; Boosterladung aktiviert |
| Blinkt lang-sam Unterspannungsschutz der Starterbatterie | |
| Blinken • Sicherheitsabschaltung (Kapitel „Fehlersuche und Fehlerbehebung“ auf Seite 49)• Interner Gerätefehler (Überhitzung) |
Batterieladefunktion
Die Ladekennlinie für vollautomatischen Dauerbetrieb ohne Überwachung wird als IUOU-Kennlinie bezeichnet (siehe Ladekurve in Abb. 8, Seite 6).
1: I-Phase (Konstantstromphase)
Zu Beginn des Ladevorgangs wird die leere Batterie konstant mit dem maximalen Ladestrom (100 %) geladen. Der Ladestrom nimmt ab, wenn die Batterie einen Ladezustand von 75 % erreicht hat (90 % bei Lithiumbatterien). Tiefentladene Batterien werden mit reduziertem Ladestrom geladen, bis die Batteriespannung über 8 V liegt. Die Dauer der I-Phase hängt vom Zustand der Batterie, der Last von den Verbrauchern und dem Ladezustand ab. Aus Sicherheitsgründen wird die I-Phase nach maximal 15 Stunden beendet (im Fall von Batteriezellendefekten o. Ä.).
2: U1-Phase (Konstantspannungsphase)
Die U1-Phase beginnt, wenn die Batterie vollständig geladen ist. Der Ladestrom wird reduziert. Während der U1-Phase wird die Batteriespannung konstant auf einem hohen Pegel gehalten. Die Dauer der U1-Phase hängt vom Batterietyp und der Entladetiefe ab.
3: U2-Phase (Erhaltungsladung)
Die U2-Phase dient der Aufrechterhaltung der Batteriekapazität (100 %). Die U2-Phase wird mit abgesenkter Ladespannung und variablem Strom durchgeführt. Falls DC-Verbraucher angeschlossen sind, werden diese vom Gerät versorgt. Nur wenn die erforderliche Leistung die Kapazität des Geräts übersteigt, wird die überschüssige Leistung durch die Batterie bereitgestellt. Die Batterie wird dann entladen, bis das Gerät wieder in die I-Phase eintritt und die Batterie auflädt. Die U2-Phase ist je nach Batterietyp auf 24 bis 48 Stunden begrenzt.
Temperatursensor
Bei angeschlossenem Temperatursensor passt der Ladebooster die Ladespannung (bei Bleibatterien) oder den Ladestrom (bei LiFePO4-Batterien) entsprechend der an der Bordbatterie gemessenen Temperatur an.

HINWEIS
- Bei Bleibatterien: Ohne angeschlossenen Temperatursensor wird die Ladespannung auf 20/25 °C bezogen.
- Bei LiFePO4-Batterien: Ohne angeschlossenen Temperatursensor funktioniert der Ladebooster nicht.
Die Ladekennlinie wird wie folgt eingestellt:
- Bleisäurebatterien siehe Abb. 9, Seite 6.
- Blei-Gel-Batterien siehe Abb. 10, Seite 6.
- AGM-1-Batterien (14,4 V) siehe Abb. 11, Seite 6.
- AGM-2-Batterien (14,7 V) siehe Abb. 12, Seite 6.
- LiFePO4-Batterien (13,9 V) siehe Abb. 12, Seite 6.
- LiFePO4-Batterien (14,2 V) siehe Abb. 13, Seite 7.
- LiFePO4-Batterien (14,4 V) siehe Abb. 14, Seite 7.
- LiFePO4-Batterien (14,6 V) siehe Abb. 15, Seite 7.
Legende
| ---- | Ladekurve ohne angeschlossenen Temperatursensor |
| — | Ladekurve mit angeschlossenem Temperatursensor |
Ladebooster montieren
Montageort

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Bevor Sie irgendwelche Bohrungen vornehmen, stellen Sie sicher, dass keine elektrischen Kabel oder andere Teile des Fahrzeuges durch Bohren, Sägen und Feilen beschädigt werden.

HINWEIS
Der Ladebooster kann in jeder beliebigen Montageposition (Abb. 5, Seite 4) installiert werden.
Beachten Sie bei der Wahl des Montageortes folgende Hinweise:
- Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche fest und eben ist.
- Beachten Sie die Abstandsvorgaben (Abb. 4, Seite 4).
Anzeigetafel verwenden
Die Anzeigetafel kann je nach Einbaulage des Ladeboosters montiert werden.
▶Um die Anzeigetafel zu drehen und wieder einzusetzen, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 6, Seite 5).
▶Um die Anzeigetafel als Fernbedienung zu verwenden, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 7, Seite 5).
Ladebooster anschließen

Der Anschluss an die Stromversorgung muss von einer Fachkraft ausgeführt werden, die nachweislich über Fähigkeiten und Kenntnisse in Bezug auf den Aufbau und den Betrieb von Elektrogeräten und -anlagen verfügt und ein Sicherheitstraining zum Erkennen und Vermeiden der diesbezüglichen Gefahren absolviert hat.

VORSICHT! Brandgefahr
- Beachten Sie die empfohlenen Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen (Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
- Platzieren Sie die Sicherungen in der Nähe der Batterien, um das Kabel vor Kurzschlüssen und möglichem Brand zu schützen.
- Stellen Sie sicher, dass die Schrauben an den Anschlüssen fest angezogen sind (Anzugsmoment: 2 Nm ± 0,1). Ziehen Sie die Schrauben an den Anschlüssen nach Montage des Geräts und endgültiger Kabelverlegung nochmals fest.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Achten Sie darauf, dass die Polarität nicht vertauscht wird.

HINWEIS
- Bei zwei oder mehr Batterien ist ein paralleler Anschluss zulässig, wenn die Batterien vom gleichen Typ, von gleicher Kapazität und gleichem Alter sind. Schließen Sie die Batterien diagonal an.
- Bei LiFePO4-Batterien: Um sicherzu-stellen, dass die Innentemperatur der Batterie gemessen wird, schließen Sie mithilfe des Temperatursensorsteckers den Fühler des Temperatursensors an den Minusanschluss der Bordbatterie an.
Bitte beachten Sie beim Anschluss des Ladeboosters folgende Hinweise:
- Wählen Sie die geeignete Verbindungsvariante aus.
Legende für Abb. 17, Seite 8 bis Abb. 21, Seite 12:

Bordbatterie

Starterbatterie
- Schließen Sie den Ladebooster immer vor dem Anschließen der Batterien an.
- Verwenden Sie keine Aderendhülsen. Isolieren
- Sie die Kabelenden wie folgt ab:
- Signalkabel 6 mm (0,75 – 1,5 mm²)
- Ladekabel 12 mm
- Bestimmen Sie den Kabelquerschnitt (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
- Schließen Sie den Fühler des Temperatursensors an den Minusanschluss der Bordbatterie an (Abb. 17 1, Seite 8 bis Abb. 21 1, Seite 12).
- Wenn die Starterbatterie und die Bordbatterie nicht jeweils am Chassis geerdet sind: Schließen Sie den Minusanschluss der Bordbatterie an den Minusanschluss der Starterbatterie oder an Masse (Fahrgestell) an (Abb. 17 2, Seite 8 bis Abb. 21 2, Seite 12).
- Schützen Sie das Pluskabel der Bordbatterie mit einer Sicherung I (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
- Schützen Sie das Pluskabel der Starterbatterie mit einer Sicherung II (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
- Wählen Sie das Ladeprogramm, das für den verwendeten Bordbatterietyp geeignet ist (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 45).
Kabelquerschnitt bestimmen
MT LB 50
| Kabel-querschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge-Batterie | Kabel-sicherung II | Kabellänge COM-zur Bord-batterie | Kabellänge BORD+ | Kabel-sicherung I |
| 6 mm2 | - | - | - | 0,5–1,5 m | 0,5–1,5 m | 50 A* |
| 10 mm2 | ≤ 5 m | ≤ 5 m | 80 A | 1,0–2,5 m | 1,0–2,5 m | 50 A*/60 A |
| 16 mm2 | ≤ 8 m | ≤ 8 m | 80 A | 1,5–4,0 m | 1,5–4,0 m | 50 A*/60 A |
| 25 mm2 | ≤ 11 m | ≤ 11 m | 80 A | 2,5–6,0 m | 2,5–6,0 m | 50 A*/60 A |
*Einstellung an „OUT Limit“
MT LB 60
| Kabel-querschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge-Batterie | Kabel-sicherung II | Kabellänge COM- | Kabellänge BORD+ | Kabel-sicherung I |
| 10 mm2 | - | - | - | 0,5 – 2,0 m | 0,5 – 2,0 m | 70 A |
| 16 mm2 | ≤ 6 m | ≤ 6 m | 100 A | 1,5 – 3,5 m | 1,5 – 3,5 m | 70 A |
| 25 mm2 | ≤ 9 m | ≤ 9 m | 100 A | 2,0 – 5,0 m | 2,0 – 5,0 m | 70 A |
| 35 mm2 | ≤ 12 m | ≤ 12 m | 100 A | - | - | - |
MT LB 90
| Kabel-querschnitt | Kabellänge START+ | Bei isolierter Montage: Kabellänge-Batterie | Kabel-sicherung II | Kabellänge COM- | Kabellänge BORD+ | Kabel-sicherung I |
| 16 mm2 | - | - | - | 0,5–1,5 m | 0,5–1,5 m | 100 A |
| 25 mm2 | ≤ 6 m | ≤ 6 m | 150 A | 1,0–3,0 m | 1,0–3,0 m | 100 A |
| 35 mm2 | ≤ 9 m | ≤ 9 m | 150 A | 1,5–4,0 m | 1,5–4,0 m | 100 A |
Anschlussvariante A (Abb. 17, Seite 8)
Anschlussvariante für Reisemobile, die mit einer Bordbatterie und einem Ladegerät ausgerüstet werden sollen (Standardanschlussvariante).
▶Gehen Sie wie in Abb. 17, Seite 8 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen.
Anschlussvariante B (nur MT LB 50) (Abb. 18, Seite 9)
Anschlussvariante für Reisemobile mit vorhandenem Abschaltrelais.

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Die vorhandene Verkabelung und das Trennrelais können während des Betriebs überlastet werden. Begrenzen Sie die maximale Stromaufnahme (siehe Kapitel „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 47), wenn die vorhandene Verkabelung nicht entsprechend den empfohlenen Kabelquerschnitten, Kabellängen und Sicherungen ausreichend dimensioniert ist (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
▶Installieren Sie den Ladebooster zwischen dem vorhandenen Abschaltrelais (3) und der Bord-batterie.
Klemmen Sie das vorhandene Ladekabel an einer geeigneten Stelle ab. Verbinden Sie die beiden Kabelenden jeweils auf einer Seite der Klemmeiste (4).
▶Gehen Sie wie in Abb. 18, Seite 9 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen.
Anschlussvariante C (MT LB 50, MT LB 60) (Abb. 19, Seite 10)
Anschlussvariante für Reisemobile, die mit einem Lastrelais ausgestattet werden sollen, um höhere Verbrauchsströme zu ermöglichen, als der Lade-booster unterstützt.
- Das Lastrelais wird über den TR-Anschluss gesteuert.
- Wenn angeschlossene Verbraucher einen hohen Strom von der Bordbatterie ziehen (z. B. Klimaanlagenbetrieb während der Fahrt), bleibt das Lastrelais geschlossen, um höhere Ladeströme zu ermöglichen. Nach Unterschreiten dieses Stroms öffnet der Ladebooster das Lastrelais und übernimmt den Ladevorgang.

VORSICHT! Brandgefahr
- Passen Sie die Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen an den höchsten Verbraucher an (z. B. Wechselrichter).
- Beachten Sie beim Anschluss des Lastrelais die maximale Kabellänge von 0,5 m und den erforderlichen Kabelquerschnitt von
- MT LB 50: 10 mm²
- MT LB 60: 16 mm²

HINWEIS
Verwenden Sie das Lastrelais (3) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich).
▶Gehen Sie wie in Abb. 19, Seite 10 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen.
Anschlussvariante D1 (nur MT LB 50) (Abb. 20, Seite 11)
Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhandenem zentralen elektrischen System mit integriertem Trennrelais und integriertem Ladegerät.

HINWEIS
- Verwenden Sie das Bypassrelais (NC, 100 A) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich).
- Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFePO4-Batterien verfügt.
▶ Installieren Sie den Ladebooster im Starterbatteriekabel zwischen dem zentralen elektrischen System (3) und der Starterbatterie.
▶Installieren Sie das Bypassrelais (4) parallel zum Ladebooster.
▶Gehen Sie wie in Abb. 20, Seite 11 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen.
Anschlussvariante D2 (MT LB 60, MT LB 90) (Abb. 21, Seite 12)
Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhandenem zentralen elektrischen System mit integriertem Trennrelais und integriertem Ladegerät.

ACHTUNG! Kurzschlussgefahr
Die Ladeleistung des Ladeboosters ist zu stark, um den Ladebooster in die vorhandene Verkabelung einzusetzen. Verwenden Sie das Bypassrelais (NC, 100 A) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich), um die Starter- und Bordbatterie bei laufendem Motor zu trennen.

HINWEIS
- Verwenden Sie optional den Ladekabelsatz (als Zubehör erhältlich).
- Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFePO4-Batterien verfügt.
▶Installieren Sie den Ladebooster parallel zum vorhandenen zentralen elektrischen System (3) mit separater Verkabelung mit entsprechenden Kabelquerschnitten (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).
▶Installieren Sie das Bypassrelais (4) im Starterbatteriekabel zwischen zentralem elektrischem System (3) und der Starterbatterie.
▶Gehen Sie wie in Abb. 21, Seite 12 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen.
Parallelschaltung von zwei Ladeboostern (Abb. 22, Seite 13)
Anschlussvariante bei sehr hohen Lasten (z. B. Klimaanlagenbetrieb) oder bei großen Batteriegruppen zur Erhöhung der Ladeleistung.

VORSICHT! Gefahr durch Strom- schlag
Stellen Sie sicher, dass die empfohlenen Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen entsprechend den höheren Ladeströmen, die auftreten können, verdoppelt werden.

HINWEIS
Eine Parallelschaltung ist nur zulässig, wenn die Geräte vom gleichen Typ und von gleicher Kapazität sind.
Stellen Sie die DIP-Schalter in die Position „D+“ und „Low“ (siehe Kapitel „Betriebsart einstellen“ auf Seite 47).
▶Gehen Sie wie in Abb. 22, Seite 13 gezeigt vor, um die Ladebooster parallel zu schalten.
Betrieb

HINWEIS
Bewegen Sie die DIP-Schalter vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher in die gewünschte Position.
Ladeprogramm einstellen

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
Verwenden Sie nur Batterien, die für die angegebene Ladespannung geeignet sind.

HINWEIS
- Wählen Sie das für den verwendeten Bordbatterietyp geeignete Ladeprogramm anhand der Herstellerspezifikationen, der Informationen in der folgenden Tabelle und der technischen Daten aus (siehe Kapitel „Technische Daten“ auf Seite 52).
• Die angegebenen Ladezeiten gelten für eine durchschnittliche Umgebungstemperatur von 20 °C.
▶Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2 8, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um das Ladeprogramm für den jeweiligen Bordbatterietyp einzustellen.
| DIP-Schalter-position (grau) | GewünschtesLadeprogramm |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | Bleisäurebatterien (14,4 V)(Abb. 9, Seite 6)U 1: 1 4 , 4 V ( 2 - U 2: 1 3 , 5 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | Blei-Gel-Batterien (14,4 V)(Abb. 10, Seite 6)U1: 14,4 V (6-12 h)U 2: 1 3 , 8 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | AGM-Batterien (14,4 V)(Abb. 11, Seite 6)U1: 14,4 V (1,5-5 h)U 2: 1 3 , 5 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | AGM-Batterien (14,7 V)(Abb. 13, Seite 7)U 1: 1 4 , 7 V ( 1 , U 2: 1 3 , 6 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien (13,9 V)(Abb. 14, Seite 7)U1: 13,9 V (0,5-1 h)U 2: 1 3 , 9 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien (14,2 V)(Abb. 15, Seite 7)U1: 14,2 V (0,5 h)U 2: 1 3 , 6 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien (14,4 V)(Abb. 16, Seite 7)U1: 14,4 V (0,3-1 h)U 2: 1 3 , 8 V |
| BORDPbLiFePO4Gel13,9 VAcid/AGM114,2 VAGM214,4 V | LiFePO4-Batterien (14,6 V)(Abb. 6, Seite 5)U1: 14,6 V (0,3-0,5 h)U 2: 1 3 , 8 V |
Ladestrom anpassen
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um den Ladestrom an die Kapazität der Bordbatterie anzupassen. 6 h )
| DIP-Schalter-position (grau) | Ladestrom |
![]() | MT LB 50 0 – 50 A |
| MT LB 60 0 – 60 A | |
| MT LB 90 0 – 90 A | |
![]() | MT LB 50 0 – 45 A |
| MT LB 60 0 – 50 A | |
| MT LB 90 0 – 75 A |
Zusätzlichen Ladeausgang aktivieren
Der zusätzliche Ladeausgang kann zur automatischen Erhaltungsladung der Starterbatterie aktiviert werden, z. B. bei Leistungsaufnahme während langer Ruhezeiten.

HINWEIS
Deaktivieren Sie den zusätzlichen Ladeausgang, wenn bereits ein zusätzlicher Ladeausgang im System vorhanden ist (z. B. als Teil eines zentralen elektrischen Systems).
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle angegebene Position, um den zusätzlichen Ladeausgang für die Starterbatterie zu aktivieren oder zu deaktivieren.
| DIP-Schalter-position (grau) | Beschreibung |
| A | □□| B | Der zusätzliche Ladeausgang ist deaktiviert. |
| A | □□| B | Der zusätzliche Ladeausgang ist aktiviert. Die Starterbatterie wird automatisch mit 0 – 3 A/5 A zur Ladungserhaltung geladen, wenn die Bordbatterie vollständig geladen ist. |
Stromaufnahme begrenzen

HINWEIS
Abhängig von der Ladephase (siehe Kapitel „Batterieladefunktion“ auf Seite 40) kann die Stromaufnahme des Ladeboosters vom Anlasserkreis oder der Lichtmaschine höher sein als der Ladestrom für die Bordbatterie während der Fahrt. Reduzieren Sie die Stromaufnahme:
- um eine Lichtmaschine mit geringer Leistung zu entlasten
- zum Ausgleich für eine unterdimensionierte Verkabelung auf der Fahrzeugseite zwischen Starterbatterie und zentralem elektrischem System.
▶Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Stromaufnahme vom Anlasserkreis oder der Lichtmaschine zu reduzieren.
| DIP-Schalter-position (grau) | Maximale Stromaufnahme | ||
| MT LB 50 | MT LB 60 | MT LB 90 | |
| IN Limit < |□| > max | 68A | 82A | 125A |
| IN Limit < |□| > max | 49A* | 67A | 100A |
| IN Limit < |□| > max | 42A* | 55A | 82A |
| IN Limit < |□| > max | 33A* | 43A | 64A |
*Anwendbar bei Verwendung vorhandener Kabel und Sicherungen und je nach Leistung des verwendeten zentralen elektrischen Systems.
Betriebsart einstellen
Je nach eingestellter Betriebsart wird der Lade-booster über das D+-Signal oder die Spannung an der Starterbatterie aktiviert.
▶Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Betriebsart einzustellen.

HINWEIS
- Wird der Ladebooster über das D+-Signal aktiviert, kann die Starterbatterie bei eingeschalteter Zündung und abgestelltem Motor entladen werden. Verwenden Sie einen D+ Aktiv-Simulator, wenn kein D+-Signal verfügbar ist.
-
Um eine Änderung der Einstellungen zu aktivieren, trennen Sie das Gerät vorübergehend von der Stromversorgung, der Starterbatterie und der Bordbatterie.
-
Der Ladebooster beginnt mit dem Laden der Bordbatterie, sobald der Wert für „Erhöhung der Ladeleistung“ an der Starterbatterie erreicht ist. Der Ladebooster erhöht kontinuierlich die Ladeleistung von 3 % der Ladeleistung, bis die erforderliche (maximale) Ladeleistung erreicht ist.
- Wenn die Spannung für 30 Sekunden unter den Wert für die „Abschaltschwelle“ abfällt, schaltet sich der Ladebooster automatisch ab.
- Fällt die Spannung unter den Wert für „Reduzierung der Ladeleistung“ (z. B. durch hohe Lasten), reduziert der Ladebooster die Ladeleistung, um den Anlasserkreis zu entlasten. Die Ladeleistung beträgt immer mindestens 3 % der möglichen Ladeleistung.
| DIP-Schalter-position (grau) | Beschreibung |
| D+LowHigh | Funktionsauswahl zur Steuerung über die Ladespannung an der Starterbatterie.Erhöhung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ >13,5 VReduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ <13,2 VAbschaltschwelle: 13,0 V(30 s)Hinweis: Schließen Sie den D+-Anschluss über eine Drahtbrücke an den Anschluss „VS+“ an. |
| D+LowHigh | Funktionsauswahl zur Steuerung über die Ladespannung an der Starterbatterie mit unterer Schaltschwelle.Erhöhung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ >13,3 VReduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ <13,0 VAbschaltschwelle: 12,8 V(30 s)Hinweis: Schließen Sie den D+-Anschluss über eine Drahtbrücke an den Anschluss „VS+“ an. |
| D+LowHigh | Funktionsauswahl zur Steuerung über das D+-Signal der Lichtmaschine oder das Zündschlosssignal (Klemme 15).Erhöhung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ >12,5 VReduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ <12,2 VAbschaltschwelle: 12,0 V(30 s) |
| DIP-Schalter-position (grau) | Beschreibung |
| Funktionsauswahl zur Steuerung über das D+-Signal der Lichtmaschine oder das Zündschlosssignal (Klemme 15), geeignet für Fahrzeuge, die die Normen Euro 6, 6+ mit stark schwankenden Lichtmaschinen- und Starterbatteriespannungen erfüllen.· Erhöhung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ >11,7 V· Reduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ <11,4 V· Abschaltschwelle: 11,2 V (30 s) |
Nachtbetrieb einstellen
Im Nachtbetrieb wird die Anzeigetafel abgedunkelt. Alle LEDs auf der Anzeigetafel außer der LED „Current“ sind ausgeschaltet.
▶Drücken Sie einmal die Ein-/Aus-Taste auf der Anzeigetafel, um den Nachtbetrieb zu aktivieren oder zu deaktivieren.
√ Die LED „Current“ leuchtet schwach rot.
Reinigung und Pflege

ACHTUNG! Beschädigungsgefahr
- Reinigen Sie das Gerät niemals unter fließendem Wasser oder gar im Spülwasser.
- Verwenden Sie zur Reinigung keine scharfen oder harten Gegenstände, scheuernden Reinigungsmittel oder Bleichmittel, da diese das Gerät beschädigen können.
▶Reinigen Sie das Gerät gelegentlich mit einem weichen, feuchten Tuch.
▶ Prüfen Sie stromführende Kabel regelmäßig auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen.
Fehlersuche und Fehlerbehebung
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Der Ladebooster funktioniert nicht. Die rote LED „Power“ leuchtet nicht. | Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen an den stromführenden Kabeln. | ► Prüfen Sie stromführende Kabel auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen.► Wenn Sie keinen Fehler finden können, wenden Sie sich an einen autorisierten Kundendienst. |
| Es wurde ein Kurzschluss erzeugt. Die Gerätesicherung muss durch einen zugelassenen Kundendienstbetrieb ausgetauscht werden, wenn sie bei Überstrom ausgelöst hat. | ||
| Der Ladebooster funktioniert nicht. Die gelbe LED „Main Charging“ blinkt. | Überspannungsschutz der Bordbatterie. Die Batteriespannungen sind zu hoch (>15,5 V). | ► Reduzieren Sie die angeschlossenen Spannungen.Die Wechselstrom-/Gleichstrom-Ladegerät-Kombination startet automatisch neu, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert (< 13,2 V) fällt. |
| Anschluss defekter Ladesysteme. | ► Prüfen Sie auf defekte Ladesysteme und entfernen Sie sie bei Bedarf. | |
| Nur LiFePO4-Batterien: Temperatursensor ist nicht angeschlossen. | ► Schließen Sie den Temperatursensor an. | |
| Der Ladebooster funktioniert nicht. Alle LEDs blinken gleichzeitig. | Das Ladeprogramm ist für die verwendete Batterie nicht richtig eingestellt. | ► Prüfen Sie die Einstellung des Ladeprogramms (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 45). |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. I“ blinkt. | Übertemperaturschutz der Bordbatterie: Der Ladebooster schaltet auf reduzierte Ladespannung (12,8 V) und der maximale Ladestrom wird halbiert, wenn die Temperatur der Batterie den Abschaltwert (>50 °C) überschreitet. | ► Vergewissern Sie sich, dass die Luft-ein- und -auslässe nicht verdeckt oder verstopft sind.► Lassen Sie die Batterie abkühlen.Der Ladebooster kehrt automatisch auf die volle Ladespannung und den vollen Ladestrom zurück, wenn die Temperatur auf den Wiederanlaufwert (< 48 °C) fällt. |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. I“ blinkt langsam. | Nur LiFePO4-Batterien: Untertemperaturschutz der Bordbatterie. Der Ladebooster schaltet auf reduzierten Ladestrom, wenn die Temperatur der Batterie unter den Abschaltwert (< 0 °C) fällt. | ► Bringen Sie die Batterie an einen wärmeren Ort (>0 °C).Der Ladebooster startet automatisch neu, wenn die Temperatur den Neustartwert (>0 °C) überschreitet. |
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. II“ blinkt. | Überspannungsschutz der Starterbatte-rie. Die Batteriespannung ist zu hoch (>16,5 V). | Der Ladeverstärker kehrt automatisch zum vollen Ladestrom zurück, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert (< 16,5 V) fällt. |
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Ungewöhnlich lange Ladezeit. Die gelbe LED „Batt. II“ blinkt. Die rote LED „Power“ blinkt langsam. | Unterspannungsschutz der Starterbatterie. Die Batteriespannung ist zu niedrig (> Sollwert für „Erhöhung der Ladeleistung“, siehe Kapitel „Betriebsart einstellen“ auf Seite 47). Der Ladebooster schaltet zum Schutz der Batterie auf reduzierten Ladestrom (< 30 %) um. | Der Ladebooster kehrt automatisch zum vollen Ladestrom zurück, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert steigt (Sollwert für „Reduzierung der Ladeleistung“, siehe Kapitel „Betriebsart einstellen“ auf Seite 47). |
| Der Ladebooster stoppt den Ladevorgang. Die rote LED „Power“ blinkt. | Abschaltung durch Sicherheitstimer. Die I-Phase hat zu lange gedauert (> 15 Stunden). | ▶ Setzen Sie das Gerät zurück, indem Sie das Steuersignal an D+ entfernen. Schalten Sie den Motor aus und trennen Sie das Gerät vom Netz. |
| Zu viele Gleichstromlasten angeschlossen. | ▶ Reduzieren Sie die Anzahl an geschlossenen Gleichstromlasten. | |
| Die Batterie ist defekt. | ▶ Ersetzen Sie die Batterie. | |
| Überhitzung des Ladeboosters. Der Ladebooster startet automatisch neu, wenn die Temperatur fällt. | ||
| Der volle Ladestrom wird nicht erreicht. Die rote LED „Power“ leuchtet. | Die Bordbatterie ist bereits geladen. | ▶ Ladung mit leistungsstarken Verbrauchern. |
| Die Sense-Kabel sind verpolt angeschlossen. | ▶ Überprüfen Sie die Anschlüsse an START (VS-/VS+) und BORD (VB-/VB+). | |
| Der Ladestrom ist nicht korrekt eingestellt. | ▶ Prüfen Sie die Einstellung des Ladestroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 46). | |
| Die Batterie ist stark sulfatiert. | ▶ Ersetzen Sie die Batterie. | |
| Der volle Ladestrom wird nicht erreicht. Die LED „Batt. II“ blinkt. | Spannung an START+ < 11 V. | ▶ Prüfen Sie die Spannung an START+. Erhöhen Sie die Motordrehzahl, damit der Booster sich regeln kann. |
| Die Batterieanschlüsse sind nicht richtig angeschlossen. | ▶ Verbindungen prüfen.▶ Prüfen Sie die Kabelquerschnitte und -längen (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).▶ Überprüfen Sie die abisolierten Kabelenden.▶ Überprüfen Sie die Spannungen direkt an den Anschlüssen. | |
| Verstecktes Abschaltrelais vorhanden (z. B. im zentralen elektrischen System). | ▶ Passen Sie die Anschlussvariante für Fahrzeuge mit vorhandenem Trennrelais an. | |
| DIP-Schalter ist auf „OUT Limit“ eingestellt. | ▶ Prüfen Sie die Position des DIP-Schalters (siehe Kapitel „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 47). | |
Störung Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
| Der Ladebooster schaltetständig zwischen aktivemund Ruhezustand um. | Die Spannung der Starterbatterie ist zu niedrig. | ► Der Ladestrom ist für die Lichtmaschine zu hoch. Reduzieren Sie die Ladeleistung (siehe Kapitel „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 47).► Prüfen Sie die Starterbatterie und die Lichtmaschine. |
| D+-Signal schwach. | ► Prüfen Sie das D+-Signal.► Verwenden Sie alternativ das Zündschlüsselsignal (Klemme 15) oder installieren Sie einen D+ Aktiv-Simulator. | |
| Die Batterie nimmt keine Ladung mehr auf oder kann keine Ladung halten. | Die Batterie ist defekt. | ► Ersetzen Sie die Batterie. |
| Die Anzeigetafel funktioniert nicht. | Die Anzeigetafel ist falsch angeschlossen. | ► Prüfen Sie die Anschlüsse (siehe Kapitel „Anzeigetafel verwenden“ auf Seite 41). |
| Die Anzeigetafel leuchtet nur schwach. | Der Nachtbetrieb ist aktiviert. | ► Schalten Sie den Nachtbetrieb aus (siehe Kapitel „Nachtbetrieb einstellen“ auf Seite 48). |
Gewährleistung
Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Sollte das Produkt defekt sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder die Niederlassung des Herstellers in Ihrem Land (siehe dometic.com/dealer).
Bitte senden Sie bei einem Reparatur- bzw.
Gewährleistungsantrag folgende Unterlagen mit dem Produkt ein:
- Eine Kopie der Rechnung mit Kaufdatum
- Einen Reklamationsgrund oder eine Fehlerbeschreibung
Bitte beachten Sie, dass eigenständig oder nicht fachgerecht durchgeführte Reparaturen die Sicherheit gefährden und zum Erlöschen von Gewährleistungsansprüchen führen können.
Entsorgung
Recycling von Verpackungsmaterial

▶ Geben Sie das Verpackungsmaterial möglichst in den entsprechenden Recycling-Müll.
Recycling von Produkten mit nicht auswechselbaren Batterien, wiederaufladbaren Batterien oder Leuchtmitteln

Wenn das Produkt nicht auswechselbare Batterien, wiederaufladbare Batterien oder Leuchtmittel enthält, brauchen Sie diese vor der Entsorgung nicht zu entfernen.
Wenn Sie das Gerät endgültig entsorgen möchten, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Wertstoffhof vor Ort oder bei Ihrem Fachhändler, wie dies gemäß den geltenden Entsorgungsvorschriften zu tun ist.
Das Produkt kann kostenlos entsorgt werden.
Technische Daten
| MT LB 50 | MT LB 60 | MT LB 90 | |
| Ladeausgang Bordbatterie | |||
| Lade-/Puffer-/Laststrom, geregelt 0 | A-50A 0A-60A | 0A-90A | |
| Reduzierter Lade-/Puffer-/Laststrom, DIP-Schalter-position „OUT LIMIT“ | 0A-45A 0A | -50A 0A-75A | |
| Eingang Starterbatterie | |||
| Nennbatteriespannung | 12 V--- | 12 V--- | 12 V--- |
| Empfohlene Batteriekapazität 60 Ah 60 Ah 100 Ah | |||
| Eingangsspannungsbereich (EURO 6 +), D+-gesteuert | 10,5-16,5V 10,5-16,5V 10,5-16,5V | ||
| Überspannungsabschaltung am Eingang (EURO 6 +) | >16,5V >16,5V >16,5V | ||
| Max. Stromaufnahme | 700 W | 905 W | 1350 W |
| Max. Stromaufnahme• Stromaufnahme aktiv, DIP-Schalterposition „IN LIMIT”• Stromaufnahme begrenzt, 3 Positionen des DIP - Schalters „IN LIMIT“ | 0,1-68 A49 A, 42 A, 33 A | 0,1-82 A67 A, 55 A, 43 A | 0,1-125 A100 A, 82 A, 64 A |
| Aktivierungs-Steuerungseingang „D+“, für D+/Klemme 15 | 8-16 V | 8-16 V | 8-16 V |
| TR-Anschluss, Lastrelais/max. | 12 V/1 A | 12 V/1 A | 12 V/1 A |
| Bleibatterien | |||
| • Nennbatteriespannung• Empfohlene Batteriekapazität• Maximaler Vorladestrom einer tiefentladenen Batterie (< 8 V)• Minimale Batteriespannung für den Beginn des Ladevorgangs• Schutz-Ladespannung bei Übertemperatur der Batterie | 12 V--- | 12 V--- | 12 V--- |
| 75-300/400 Ah | 100-400/520 Ah | 150-600/800 Ah | |
| 25 A | 30 A | 45 A | |
| 0 V | 0 V | 0 V | |
| 12,8 V | 12,8 V | 12,8 V | |
| LiFePO4-Batterien | |||
| • Nennbatteriespannung• Empfohlene Batteriekapazität• Schutz-Ladespannung bei Unter-/Übertemperatur der Batterie | 12-13,3 V--- | 12-13,3 V--- | 12-13,3 V--- |
| 90-300/400 Ah | 100-400/520 Ah | 150-600/800 Ah | |
| 12,8 V | 12,8 V | 12,8 V | |
| Unterspannungsabschaltung | <12 V | <12 V | <12 V |
| Allgemeine technische Daten | |||
| Rückstrom von Batterie, Standby | 0,013 A | 0,013 A | 0,016 A |
| Spannungswelligkeit <30 mVrms <30 mVrms <30 mVrms | |||
| Begrenzung der Ladespannung der Bordbatterie | 15 V | 15 V | 15 V |
| Externe Überspannungsabschaltung Bordbatterie | 15,2 V | 15,2 V | 15,2 V |
| Schutzklasse/Schutzart I/IP21 | |||
| Umgebungstemperatur Betrieb -20 °C bis +45 °C | |||
| Umgebungsfeuchtigkeit | ≤ 95 %, nicht kondensierend | ||
| Abmessungen (B x T x H) | 270 x 223 x 70 mm (Abb. 23, Seite 14) | ||
| Gewicht | 2,5 kg | 2,55 kg | 2,8 kg |
| Prüfung/Zertifikat | ![]() | ||
FR
Technische gegevens....113


