EX355P - Batterieladegerät Aim TTi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EX355P Aim TTi
Bedienungsanleitung auf Deutsch 21
Dieses Gerät wurde nach der Sicherheitsklasse (Schutzart) I der IEC-Klassifikation und gemäß den europäischen Vorschriften EN61010-1 (Sicherheitsvorschriften für elektrische Meß-, Steuer, Regel- und Laboranlagen) entwickelt. Es handelt sich um ein Gerät der Installationskategorie II, das für den Betrieb von einer normalen einphasigen Versorgung vorgesehen ist.
Das Gerät wurde gemäß den Vorschriften EN61010-1 geprüft und wurde in sicherem Zustand geliefert. Die vorliegende Anleitung enthält vom Benutzer zu beachtende Informationen und Warnungen, die den sicheren Betrieb und den sicheren Zustand des Gerätes gewährleisten.
Dieses Gerät ist für den Betrieb in Innenräumen der Umgebungsklass 2, für einen Temperaturbereich von 5°C bis 40°C und 20–80 % relative Feuchtigkeit (nicht kondensierend) vorgesehen. Gelegentlich kann es Temperaturen zwischen +5°C und –10°C ausgesetzt sein, ohne daß seine Sicherheit dadurch beeinträchtigt wird. Betreiben Sie das Gerät jedoch auf keinen Fall, solange Kondensation vorhanden ist.
Ein Einsatz dieses Geräts in einer Weise, die für diese Anlage nicht vorgesehen ist, kann die vorgesehene Sicherheit beeinträchtigen. Auf keinen Fall das Gerät außerhalb der angegebenen Nennversorgungsspannungen oder Umgebungsbedingungen betreiben.
WARNUNG! - DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN!
Jede Unterbrechung des Netzschutzleiters innerhalb oder außerhalb des Geräts macht das Gerät gefährlich. Eine absichtliche Unterbrechung ist verboten. Die Schutzwirkung darf durch Verwendung eines Verlängerungskabels ohne Schutzleiter nicht aufgehoben werden.
Ist das Gerät an die elektrische Versorgung angeschlossen, so können die Klemmen unter Spannung stehen, was bedeutet, daß beim Entfernen von Verkleidungs- oder sonstigen Teilen (mit Ausnahme der Teile, zu denen Zugang mit der Hand möglich ist) höchstwahrscheinlich spannungsführende Teile bloßgelegt weden. Vor jeglichem Öffnen des Geräts zu Nachstell-, Auswechsel-, Wartungs- oder Reparaturzwecken, Gerät stets von sämtlichen Spannungsquellen abklemmen. Kondensatoren in der Stromversorgung können auch noch nach Abschalten sämtlicher Stromversorgung Spannung führen, sie entladen sich jedoch innerhalb von etwa 10 Minuten nach Spannungsabschaltung.
Jegliche Nachstellung, Wartung und Reparatur am geöffneten, unter Spannung stehenden Gerät, ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Falls unvermeidlich, sollten solche Arbeiten nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das sich der Gefahren bewußt ist.
Ist das Gerät eindeutig fehlerbehaftet, bzw. wurde es mechanisch beschädigt, übermäßiger Feuchtigkeit oder chemischer Korrosion ausgesetzt, so können die Schutzeinrichtungen beeinträchtigt sein, weshalb das Gerät aus dem Verkehr zurückgezogen und zur Überprüfung und Reparatur eingesandt werden sollte.
Sicherstellen, daß nur Sicherungen der vorgeschriebenen Stromstärke und des vorgesehenen Typs als Ersatz verwendet werden. Provisorische "Sicherungen" und der Kurzschluß von Sicherungshaltern ist verboten.
Beim Reinigen darauf achten, daß das Gerät nicht naß wird.
Am Gerät werden folgende Symbole verwendet:



Erdungsklemme
Netz ON (ein)
Netz OFF (aus)


Gleichstrom
Wechselstrom
Installation
Netzbetriebsspannung
Sicherstellen, daß die auf der Geräterückwand angegebene Betriebsspannung mit der Versorgungsspannung am Ort übereinstimmt.
Netzkabel
Steht nur ein Netzkabel ohne Stecker zur Verfügung, so ist es wie folgt anzuschließen:
BRAUN - STROMFÜHRENDER LEITER
BLAU - NULLEITER
GRÜN/GELB
SCHUTZLEITER

Schutzleitersymbol
Bei Steckern mit eingebauten Sicherungen sollte eine 5 Ampere-Sicherung verwendet werden. Da die Farben der Netzkabeladern nicht unbedingt mit den Farbmarkierungen der Klemmen Ihres Steckers übereinstimmen, ist wie folgt vorzugehen:
Die grün/gelbfarbene Ader ist an die mit E oder mit dem oben abgebildeten Schutzleitersymbol markierte oder grün bzw. Grün-gelbfarbene Steckerklemme anzuschließen. Die blaue Ader ist an die mit N markierte oder schwarzfarbene Klemme anzuschließen. Die braune Ader ist an die mit L markierte oder rotfarbene Klemme anzuschließen.
WARNUNG! DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN!
Jede Unterbrechung des Netzschutzleiters innerhalb oder außerhalb des Geräts macht das Gerät gefährlich. Eine absichtliche Unterbrechung ist verboten.
Anschlüsse
Ausgangsklemmen
Alle Anschlüsse werden auf der Vorderseite hergestellt.
Der Verbraucher sollte an die mit AUSGANG (OUTPUT) markierte positive (rot) und negative (schwarz) markierte Klemme angeschlossen werden. Beide sind galvanisch getrennt und können beliebig geerdet werden.
Die mit dem Symbol 12 gekennzeichnete Klemme ist mit dem Chassis und der Schutzerde verbunden.
RS232
9-poliger Steckverbinder (Typ D) für die PC-Fernsteuerung mit folgender Stiftbelegung:
Stift Bezeichnung Beschreibung
| 1 | DCD | Mit Stift 4 und 6 verbunden |
| 2 | TXD | Vom Gerät übertragene Daten |
| 3 | RXD | Vom Gerät empfangene Daten |
| 4 | DTR | Mit Stift 1 und 6 verbunden |
| 5 | GND | Betriebserde |
| 6 | DSR | Mit Stift 1 und 4 verbunden |
| 7 | RTS | Mit Stift 8 verbunden |
| 8 | CTS | Mit Stift 7 verbunden |
| 9 | - | Keine interne Verbindung |
Anschluss an einen PC mit einem Kabel, bei dem die Stifte 2, 3 und 5 verdrahtet und die Stifte 1, 4 und 6 und die Stifte 7 und 8 am PC-Ende angeschlossen sind.
Betrieb
Einstellung des Ausgangs
Bei eingeschaltetem POWER-Schalter (Netz I) und ausgeschaltetem Ausgang läßt sich die Ausgangsspannung und Strombegrenzung mit Hilfe der Knöpfe VOLTAGE (Spannung) und CURRENT (Strom) genau voreinstellen. Die linke Anzeige zeigt die eingestellte Spannung und die rechte den eingestellten Maximalstrom an.
Bei eingeschaltetem Ausgang leuchtet die ON Lampe auf. Die linke Anzeige zeigt weiterhin die voreingestellte Spannung an, während die rechte Anzeige nun den tatsächlich abgegebenen Strom darstellt.
Konstantspannung
Die Ausgangsspannung wird mit den Grob- und Feinreglern (VOLTAGE) eingestellt. Dabei beträgt die Schrittgröße für den Grobregler 100mV und für den Feinregler 10mV. Der Stromregler (CURRENT) regelt den maximal zur Verfügung stehenden Strom in Schritten von 10 mA.
Konstantstrom
Ist der Belastungswiderstand ausreichend niedrig, daß bei der eingestellten Ausgangsspannung ein Strom fließen würde, der größer wäre als die eingestellte Strombegrenzung, so schaltet die Stromversorgung automatisch auf konstanten Strombetrieb. Der Stromausgang wird mit dem Knopf CURRENT eingestellt und die maximal generierbare Spannung mit dem Knopf VOLTAGE. Die CC-Leuchte leuchtet bei eingeschaltetem Konstantstrommodus auf.
Augenblickstromausgang
Mit der Strombegrenzung kann der kontinuierliche Ausgangsstrom bis auf 10 mA begrenzt werden. Wie bei allen Präzisions-Stromversorgungs-Tischgeräten ist der Ausgang zur Aufrechterhaltung der Stabilität und zwecks gutem Einschwingverhalten mit einem Kondensator versehen. Der Kondensator wird bis zur Höhe der Ausgangsspannung aufgeladen. Ein Kurzschließen des Ausgangs bewirkt beim Entladen des Kondensators einen Stromimpuls, der von der Strombegrenzungseinstellung unabhängig erfolgt.
Schutzvorrichtungen
Der Ausgang ist mit einem eigenen Kurzschlußschutz versehen und mittels Diode vor Umkehrspannungen geschützt. Kontinuierlicher Umkehrstrom darf 3 Amp nicht überschreiten. Transiente Ströme können jedoch wesentlich höher liegen.
Verbraucheranschluß
Der Verbraucher ist an die positive (rote) und negative (schwarze) Ausgangsklemme anzuschließen. Bei beiden Anschlüssen handelt es sich um vollkommen potentialfreie, die jeweils geerdet werden können.
Reihen- und Parallelschaltung mit anderen Ausgängen
Da der Ausgang des Netzteils vollständig potentialfrei ist, kann er mit anderen Netzgeräten zur Erzeugung hoher Gleichspannungen bis maximal 300V in Reihe geschaltet werden.
Die maximal zulässige Spannung zwischen einer beliebigen Klemme und Erde ( 12 ) beträgt 300V Gleichspannung.
WARNUNG! Spannungen in dieser Größenordnung sind überaus gefährlich. Bei einer solchen Einsatzweise sollten die Ausgangsklemmen mit größter Sorgfalt abgeschirmt werden. Unter diesen Bedingungen dürfen die Ausgangsklemmen keinesfalls berührt werden, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Wann immer Verbindungen mit den Klemmen hergestellt werden, müssen sämtliche Geräte ausgeschaltet sein.
Zu beachten ist dabei, daß das Gerät ausschließlich stromliefernd, nicht aber stromziehend arbeiten kann, und daß die Geräte daher nicht gegenphasig in Reihe geschaltet werden können. Das Gerät kann zur Erzeugung einer höheren Stromabgabe mit anderen Geräten parallel zu diesen geschaltet werden. Wenn mehrere Geräte parallel geschaltet werden, entspricht die
Ausgangsspannung der Ausgangsspannung des Geräts, bei dem der Einstellwert für die Ausgangsspannung am höchsten ist, bis die Stromaufnahme den bei diesem Gerät eingestellten Grenzwert überschreitet, woraufhin der Ausgang auf die zweilhöchste Einstellung abfällt, und so weiter. Im Konstantstrombetrieb können Geräte parallel geschaltet werden, wodurch sich eine Stromabgabe erreichen läßt, die der Summe der Einstellwerte für die Strombegrenzung entspricht.
Zu beachten ist, daß die Ausgangsklemmen für maximal 15 A vorgesehen sind. Werden mehrere Ausgänge parallel betrieben, um höhere Ströme als diesen zu liefern, so sollte die Verbindung an einer getrennten Stelle vorgenommen werden, nicht an einer der Klemmen.
Ventilation
Obwohl die Stromversorgung äußerst effizient arbeitet kann sie bei voller Leistung ein beträchtliches Maß an Wärme erzeugen. Die Kühlung der Stromversorgung erfolgt ausschließlich durch Konvektion, weshalb es wichtig ist, daß die Ventilation niemals eingeschränkt wird, wenn Leistung und Sicherheit aufrcht erhalten werden sollen.
Fernbedienung
Format und Inhalt der Fernbedienungsbefehle sind im Kapitel "Fernbedienungsbefehle" aufgeführt.
Wahl der Baudrate
Die Einstellung der Baudrate erfolgt durch Drücken der Taste OPTION SELECT/OK bis bAUD auf der linken Anzeige erscheint. Die rechte Anzeige zeigt nun die aktuelle Einstellung an, z. B 960 bei einer Baudrate von 9600 Baud usw. Die Baudrate kann durch wiederholtes Drücken der Taste CHANGE geändert werden. Sobald die gewünschte Rate im Display erscheint, die Taste OPTION SELECT/OK erneut drücken, um den Vorgang zu bestätigen und den Einstellmodus zu verlassen.
Fern-/Lokalbetrieb
Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät im Lokalbetrieb, die REM (Remote) Anzeige leuchtet nicht auf. Wird ein Befehl empfangen schaltet das Gerät auf Fernbedienung und die REM Anzeige leuchtet auf. Die Drehregler sind weiter funktionsfähig, jedoch schaltet das Gerät bei deren Bedienung wieder auf Lokalbetrieb. Bei Erhalt eines weiteren Befehls über die Schnittstelle schaltet das Gerät dann erneut auf Fernbetrieb.
Der Lokalbetrieb für die Drehregler, den Ein/Aus-Schalter für den Ausgang und die Taste CHANGE kann durch Drücken der Taste OPTION SELECT/OK deaktiviert werden. Wenn LoCL auf der linken Anzeige erscheint, zeigt die rechte Anzeige den aktuellen Status in Form von on oder oFF an. Durch wiederholtes Drücken auf die Taste CHANGE kann zwischen on und oFF umgeschaltet werden. Sobald die gewünschte Einstellung im Display erscheint, die Taste OPTION SELECT/OK erneut drücken um den Vorgang zu bestätigen und den Einstellmodus zu verlassen.
Der Lokalbetrieb kann durch Drücken der Taste OPTION SELECT/OK jederzeit wieder hergestellt werden. Wurde LoCL auf OFF gestellt, so kehrt das Gerät beim ersten Drücken der Taste OPTION SELECT/OK wieder auf Lokalbetrieb zurück. Durch erneutes Drücken dieser Taste können dann wieder die anderen Betriebsarten angewählt werden (siehe oben).
RS232 Anschluss
Der 9-polige Steckverbinder (Typ D) für die serielle Schnittstelle befindet sich auf der Geräterückseite. Stiftbelegung:
| Pin | Bez. | Beschreibung |
| 1 | DCD | Mit Pin 4 und 6 verbunden |
| 2 | TXD | Vom Gerät übertragene Daten |
| 3 | RXD | Vom Gerät empfangene Daten |
| 4 | DTR | Mit Pin 1 und 6 verbunden |
| 5 | GND | Betriebserde |
| 6 | DSR | Mit Pin 1 und 4 verbunden |
| 7 | RTS | Mit Pin 8 verbunden |
| 8 | CTS | Mit Pin 7 verbunden |
| 9 | - | Keine Verbindung |
Zum Anschluss an einen PC werden lediglich die Stifte 2, 3 und 5 benötigt. Die Stifte 1, 4, 6 sowie 7 und 8 müssen am PC-seitigen Steckverbinder verbunden sein (siehe Zeichnung).

flowchart
graph LR
A["zum PC"] --> B["DCD"]
A --> C["RX"]
A --> D["TX"]
A --> E["DTR"]
A --> F["GND"]
A --> G["DSR"]
A --> H["RTS"]
A --> I["CTS"]
A --> J["RI"]
B --> K["1○"]
C --> L["2○"]
D --> M["3○"]
E --> N["4○"]
F --> O["5○"]
G --> P["6○"]
H --> Q["7○"]
I --> R["8○"]
J --> S["9○"]
K --> T["○1"]
L --> U["○2"]
M --> V["○3"]
N --> W["○4"]
O --> X["○5"]
P --> Y["○6"]
Q --> Z["○7"]
R --> AA["○8"]
S --> AB["○9"]
T --> AC["×"]
U --> AD["×"]
V --> AE["×"]
W --> AF["×"]
X --> AG["×"]
Y --> AH["×"]
Z --> AI["×"]
AC --> AJ["×"]
AD --> AK["×"]
AE --> AL["×"]
AF --> AM["×"]
AG --> AN["×"]
AH --> AO["×"]
Die Baudrate wird wie bereits beschrieben eingestellt. Die übrigen Parameter sind wie folgt festgelegt:
Startbits: 1 Parität: Keine
Datenbits: 8 Stopbits: 1
RS232 Zeichensatz
Es kann jeder beliebige ASCII-Code gesendet werden. ASCII-Bit 7 bleibt unberücksichtigt, bzw. es wird angenommen, dass es 0 ist. Zwischen Groß- und Kleinbuchstaben in Befehlskürzeln wird nicht unterschieden, sie können also beliebig benutzt werden. ASCII Steuerzeichen zwischen 00H und 31H werden ignoriert, mit Ausnahme von 0AH (Line Feed, LF) das als Befehlsabschlusszeichen dient.
Fernbedienungsbefehle
RS232 Format der Fernbedienungsbefehle
Der Eingabepuffer des Geräts akzeptiert jeweils einen einzelnen Befehl (bzw. Abfrage). Dies erfolgt unter Verwendung eines Interrupts, quasi im Hintergrund und unabhängig zu allen anderen Gerätefunktionen. Befehle und Abfragen müssen entsprechend der Befehlsliste gesendet und mit dem Befehlsschlusszeichen „0AH“ (Line Feed, LF) abgeschlossen werden. Die Parameter müssen durch ein Leerzeichen (20H) vom eigentlichen Befehl getrennt werden.
Nach Senden des Befehls muss der Controller ab Erhalt des Schlusszeichens mindestens 10 mS mit dem nächsten Befehl (bzw. Abfrage) warten, damit das Gerät den Eingabepuffer löschen kann.
Antworten auf Abfragen werden sofort gesandt. Der Controller muss auf die Antwort auf eine Abfrage warten bevor der nächste Befehl (bzw. Abfrage) gesandt wird. Das Gerät antwortet nach jeder Abfrage entsprechend der Befehlsliste. Jede Antwort wird mit dem Zeichen 0DH (Carriage Return, CR) und anschließendem 0AH (Line Feed, LF) abgeschlossen.
Das hochwertige Bit der gesendeten Zeichen bleibt immer unberücksichtigt.
Bei den Befehlen brauchen Groß- und Kleinbuchstaben nicht beachtet zu werden.
Befehlsliste
In diesem Abschnitt sind sämtliche Befehle und Abfragen aufgeführt, die in diesem Gerät implementiert sind. Innerhalb ihrer Funktionsgruppen sind die Befehle alphabetisch geordnet. Folgende Nomenklatur wurde verwendet:
| <rmt> | <RESPONSE MESSAGE TERMINATOR>, CR gefolgt von LF. |
| <nr1> | Eine Nummer ohne Bruchteil, d.h. eine Ganzzahl. |
| <nr2> | Eine Nummer mit Festkomma, z. B. 11.52, 3.61, usw. |
Setup Befehle
| V <nr2> | Spannung auf <nr2> setzen. Der Wert für <nr2> muss in Volt angegeben werden, Multiplikatoren sind nicht erlaubt. Liegt der Wert von <nr2> (nach Rundung) außerhalb des gültigen Bereichs wird eine Fehlermeldung erzeugt. |
| I <nr2> | Strombegrenzung auf <nr2> setzen. Der Wert für <nr2> muss in Ampere angegeben werden, Multiplikatoren sind nicht erlaubt. Liegt der Wert von <nr2> (nach Rundung) außerhalb des gültigen Bereichs wird eine Fehlermeldung erzeugt. |
| ON | DC Ausgang Ein. |
| OFF | DC Ausgang Aus. |
Rückmeldungsbefehle
| V? | Rückmeldung der gesetzten Ausgangsspannung inVolt (numerisches Format). Die Antwort istV |
| Beispiel:Wurde die Ausgangsspannung auf 12,55 Volt gesetzt so lautet die Antwort auf den Befehl V? V 12.55. | |
| I? | Rückmeldung der Ausgangsstrombegrenzung inAmpere (numerisches Format). Die Antwort istI |
| Beispiel:Wurde die Strombegrenzung auf 1,00 Ampere gesetzt, so lautet die Antwort auf den Befehl I? I 1.00. | |
| VO? | Rückmeldung der tatsächlichen Ausgangsspannung inVolt (numerisches Format). Die Antwort istV |
| Beispiel: Beträgt die tatsächliche Ausgangsspannung 12,55 Volt, so lautet die Antwort auf den Befehl VO? V12.55. | |
| IO? | Rückmeldung des tatsächlichen Ausgangsstroms inAmpere (numerisches Format). Die Antwort istI |
| Beispiel: Beträgt der Ausgangsstrom 0,93 Ampere, so lautet die Antwort auf den Befehl IO? A0.93. | |
| OUT? | Rückmeldung des Status für den Ausgang mit:OUT ONoder OUT OFF. |
| M? | Rückmeldung der Betriebsart für den Ausgang mit:M CVoder M CC |
| ERR? | Rückmeldung des Werts im Fehlerregister im Format ERR0 = keine Fehler.1 = Befehl nicht erkannt.2 = Befehlswert liegt außerhalb des gültigen Bereichs. |
| Diverse Befehle | |
| *RST | Setzt das Gerät auf die Standardeinstellung beim Einschalten zurück (1,00 V, 1,00 A, Ausgang aus). |
| *IDN? | Rückmeldung der Gerätebezeichnung. Die genaue Antwort hängt von der Gerätekonfiguration ab und hat das Format,,0,,wobeiden Herstellernamen,den Gerätetyp unddie Revisionsnummer der installierten Software bezeichnet. |
Wartung
Die Hersteller bzw. deren Vertretungen im Ausland bieten die Reparatur von Geräten an, bei denen eine Störung aufgetreten ist. Wenn der Eigentümer die Wartungsarbeiten selbst durchführen möchte, hat er dafür Sorge zu tragen, daß diese Arbeiten ausschließlich von entsprechend qualifiziertem Personal und gemäß Wartungshandbuch ausgeführt werden, das direkt von den Herstellern oder deren Vertretungen im Ausland bezogen werden kann.
Sicherung
Korrekter Sicherungstyp:
Träge Hochleistungssicherung (T) 10 Amp, 250 V, 5 x 20 mm
Beachten Sie bitte, daß die Hauptfunktion der Sicherung der Schutz von Personen sowie Geräteteilen ist bzw. die Begrenzung solcher Schäden im Falle von Störungen an den Schaltgeräten. Brennt eine Sicherung durch, so ist es höchst wahrscheinlich, daß auch ihr Ersatz durchbrennt, weil eine Störung im Gerät vorliegt. In einem solchen Falle ist es erforderlich, daß das Gerät vom Hersteller repariert wird.
Achten Sie darauf, daß nur Sicherungen der vorgeschriebenen Stromstärke und des angegebenen Typs als Ersatzsicherungen verwendet werden. Die Verwendung von Behelfssicherungen und das Kurzschließen von Sicherungshaltern ist verboten.
Zum Auswechseln einer Sicherung zuerst das Gerät von seiner Wechselstromversorgung trennen. Dann die 6 Befestigungsschrauben des Gehäuses entfernen und danach das Gehäuse abheben. Sicherung durch eine korrekte Ersatzsicherung ersetzen und Gehäuse wieder montieren.
Reinigung
Falls die Stromversorgung der Reinigung bedarf, einen mit Wasser oder einem milden Detergens angefeuchteten Lappen benutzen. Anzeigefenster mit einem weichen, trockenen Lappen polieren.
WARNUNG! ZUR VERMEIDUNG EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS BZW. BESCHÄDIGUNG DER STROMVERSORGUNGSEINHEIT, DAFÜR SORGEN, DASS KEIN WASSER INS GEHÄUSE EINDRINGT. UM SCHADEN AM GEHÄUSE BZW. AM ANZEIGEFENSTER ZU VERMEIDEN, KEINE LÖSUNGSMITTEL ZUR REINIGUNG VERWENDEN!