DOMETIC MCS T6 - Klimaanlage

MCS T6 - Klimaanlage DOMETIC - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DOMETIC MCS T6 - page 38
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BEDIENUNGSANLEITUNG MCS T6 DOMETIC

Bedienungsanleitung ....38

FR

Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf. Geben Sie sie im Falle einer Weitergabe des Produktes an den Nutzer weiter.

Inhalt

1 Erklärung der Symbole 39
2 Sicherheitshinweise 39
3 Zielgruppe dieser Anleitung 40
4 Bestimmungsgemäße Anwendung 40
5 Technische Beschreibung 40
6 Bedienelemente....41
7 Betriebsanleitung 42
8 Programmieren 50
9 Fehlerbehebung 60
10 Wartung....70
11 Garantie....74
12 Entsorgung 74
13 Technische Daten 75

1 Erklärung der Symbole

DOMETIC MCS T6 - Erklärung der Symbole - 1

WARNUNG!

Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung kann zu Tod oder schwerer Verletzung führen.

DOMETIC MCS T6 - WARNUNG! - 1

VORSICHT!

Sicherheitshinweis: Nichtbeachtung kann zu Verletzungen führen.

DOMETIC MCS T6 - VORSICHT! - 1

ACHTUNG!

Nichtbeachtung kann zu Materialschäden führen und die Funktion des Produktes beeinträchtigen.

DOMETIC MCS T6 - ACHTUNG! - 1

HINWEIS

Ergänzende Informationen zur Bedienung des Produktes.

2 Sicherheitshinweise

Der Hersteller übernimmt in folgenden Fällen keine Haftung für Schäden:

• Montage- oder Anschlussfehler
- Beschädigungen am Produkt durch mechanische Einflüsse und Überspannungen
• Veränderungen am Produkt ohne ausdrückliche Genehmigung vom Hersteller
- Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen Zwecke

2.1 Grundlegende Sicherheit

DOMETIC MCS T6 - Grundlegende Sicherheit - 1

VORSICHT!

• Elektrogeräte sind kein Kinderspielzeug!

Halten Sie Kinder und gebrechliche Personen von Elektrogeräten fern.

Lassen Sie sie elektrische Geräte nur unter Aufsicht benutzen.

- Personen (einschließlich Kinder), die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, die Anlage sicher zu benutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person nutzen.

- Benutzen Sie das Gerät nur zu seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch.

- Führen Sie keine Änderungen oder Umbauten am Gerät durch!

- Die Installation und Reparaturen der Klimaanlage dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden, die mit den verbundenen Gefahren bzw. den einschlägigen Vorschriften vertraut sind. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen. Wenden Sie sich im Reparaturfall an den Service-Stützpunkt in Ihrem Land (Adressen auf der Rückseite).

3 Zielgruppe dieser Anleitung

Diese Bedienungsanleitung wendet sich an den Anwender der Klimaanlage.

4 Bestimmungsgemäße Anwendung

Die Bootsklimaanlage wurde für den Einsatz auf Booten und Yachten entwickelt. Sie kann die inneren Bereiche des Boots oder der Yacht abkühlen oder erwärmen.

5 Technische Beschreibung

Die Bootsklimaanlagen MCS T6, MCS T12 und MCS T16 eignen sich für variable Klimatisierungen in einem Boot oder einer Yacht. Räume können gekühlt oder erwärmt werden.

Die Bootsklimaanlage besteht im Wesentlichen aus einem Klimagerät und einem Bedienfeld. Das Kühlmittel zirkuliert durch die Anlage, die mit Meerwasser gekühlt wird.

6 Bedienelemente

6.1 Bedienfeld

Schlüssel für Abb. 1, Seite 3:

Pos. Name Beschreibung

1 Taste „Power“ Drücken Sie die Taste, um die Anlage ein- oder auszuschalten.
2 Taste „Lüfter“Durch Drücken der Taste schalten Sie durch die verfügbaren Lüftereinstellungen. Für die Betriebsart Manuelle Lüftereinstellungen gibt es die Einstellmöglichkeiten „1“ (niedrigste) bis „6“ (höchste).Der Buchstabe „a“ gibt an, wenn als Betriebsart die automatische Lüftereinstellung gewählt wurde.
3 Taste „Ab“ Drücken Sie die Taste, um den Sollwert anzuzeigen.Halten Sie die Taste „Ab“ gedrückt, um den Sollwert zu vermindern. Bei jedem Tastendruck wird der Sollwert um 0,5 °C oder 1 °F vermindert.
4 Frontplattensensor Über den Frontplattensensor wird die Raumtemperatur ermittelt, es sei denn, ein Fernluftsensor wurde installiert.
5 Taste „Auf“Drücken Sie die Taste, um den Sollwert anzuzeigen.Halten Sie die Taste „Auf“ gedrückt, um den Sollwert zu erhöhen. Bei jedem Tastendruck wird der Sollwert um 0,5 °C oder 1 °F erhöht.
6 Anzeige im DisplayBei eingeschalteter Steuerung wird die Innenraum-temperatur angezeigt. Der Sollwert wird durch Druck auf die Tasten „Auf“ oder „Ab“ angezeigt.Auf dem Display erscheinen auch Programminformationen und Fehlercodes.Wenn die Steuerung nach einem Stromausfall wieder den Betrieb aufnimmt, werden alle Display-LEDs eine Sekunde lang eingeschaltet. Dabei handelt es sich um einen normalen Betriebszustand, der als „Zurücksetzen beim Einschalten“ bezeichnet wird.
7 LED „Betriebsart Heizen“Diese LED leuchtet auf, wenn– die Betriebsart „Nur Heizen“ ausgewählt wurde– oder das Gerät einen Heizzyklus durchführt.

Pos. Name Beschreibung

8 LED „Lüfteranzeige“ Diese LED leuchtet, wenn eine manuelle Lüfterdrehzahl gewählt wurde.

9 LED „Kühlmodus“ Diese LED leuchtet auf, wenn

– die Betriebsart „Nur Kühlen“ ausgewählt wurde

- oder das Gerät einen Kühlzyklus durchführt.

6.2 Tasten mit doppelter Funktionsbelegung

Tasten „Auf“ und „Ab“

  • In der Betriebsart „Ein“: Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Auf“ und „Ab“, um die Außenlufttemperatur anzuzeigen, vorausgesetzt der optionale Außenlufttemperatursensor wurde installiert.
  • In der Betriebsart „Programm“: Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Auf“ und „Ab“, um neue Standardwerte für das Programm einzugeben.

Tasten „Power“ und „Ab“

  • Bei der Anzeige des Wartungsfehlerprotokolls: Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Power“ und „Ab“, um die Einträge im Fehlerprotokoll zu löschen (siehe Kapitel „Wartungsprotokoll“ auf Seite 49).
  • In der Betriebsart „Ein“: Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Power“ und „Ab“, um die Betriebsart „Entfeuchtung“ zu aktivieren (siehe Kapitel „Betriebsart „Entfeuchtung““ auf Seite 46).

7 Betriebsanleitung

7.1 Erste Inbetriebnahme

DOMETIC MCS T6 - Erste Inbetriebnahme - 1

ACHTUNG!

Schalten Sie das Gerät nicht aus und sofort danach wieder ein. Warten Sie wenigstens 30 s, damit ein Kühlmitteldruckausgleich stattfinden kann.

▶Vergewissern Sie sich, dass das Kugelventil für den Meerwassereinlauf (Seeventil) geöffnet ist.
▶ Schalten Sie den Leistungsschalter der Klimaanlage ein.

▶ Wenn die Meerwasserpumpe über einen eigenen Leistungsschalter verfügt, schalten Sie diesen ein.
▶ Drücken Sie die Lüftertaste (Abb. 1 2, Seite 3).
√ Dadurch wird der Lüfter eingeschaltet.
▶Vergewissern Sie sich, dass der Lüfter läuft und ein regelmäßiger Luftstrom aus dem Zuluft-Schutzgitter strömt.
Wählen Sie als Sollwert für die Temperatur einen niedrigeren Wert als die aktuelle Kabinetemperatur.
√ Dadurch werden der Kompressor und die Meerwasserpumpe gestartet.
▶Überprüfen Sie, ob ein regelmäßiger Meerwasserstrom aus dem Außenbord-Auslass fließt.
▶Wenn Sie vermuten, das Gerät funktioniert nicht ordnungsgemäß, lesen Sie die Richtlinien zur Problemlösung (Kapitel „Fehlerbehebung“ auf Seite 60).

7.2 Übersicht

Einschalten

Drücken Sie einmal die Taste „Power“ (Abb. 1 1, Seite 3), um das Gerät anzulassen.
√ Bei eingeschaltetem System wird auf dem Display die Raumtemperatur angezeigt. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, bleibt das Display leer.

Temperatur einstellen

Drücken Sie die Tasten „Auf“ oder „Ab“ (Abb. 1 3 und 4, Seite 3), um die gewünschte Raumtemperatur einzustellen.
Durch kurzes Drücken der Tasten „Auf“ oder „Ab“ können Sie den Sollwert während des Betriebs anzeigen.

Lüfterdrehzahl

Die Lüfterdrehzahl wird automatisch geregelt, d. h. die Drehzahl vermindert sich automatisch, wenn sich in der Betriebsart „Kühlen“ die Kabinetemperatur dem eingestellten Sollwert nähert. Bei Erreichen des Sollwerts wird der Lüfter wird mit niedriger Geschwindigkeit betrieben.

▶ Durch Drücken der Lüftertaste (Abb. 1 2, Seite 3) können Sie die manuellen Lüfterdrehzahlen auswählen.

Über das Programm können Sie den Lüfter so einstellen, dass dieser nur läuft, wenn Heizen oder Kühlen erforderlich ist. Normalerweise erfolgt die automatische Einstellung der Lüfterdrehzahl in der Betriebsart „Heizen“ umgekehrt. Der Lüfter kann aber über die Programmierung so eingestellt werden, dass er wie in der Betriebsart „Kühlen“ funktioniert.

Speicher

Der nicht flüchtige Speicher der Steuerung benötigt keine Batterien oder Stromversorgung. Wenn der Strom ausfällt, gehen die Betriebsparameter nicht verloren. Wenn der Strom wiederhergestellt wird, setzt die Steuerung den Betrieb entsprechend der letzten Programmierung wieder fort.

7.3 Betriebsarten

Betriebsart „Aus“

Wenn sich die Bootsklimaanlage in der Betriebsart „Aus“ befindet, sind alle Ausgänge der Steuerung ausgeschaltet. Die Programmparameter und Benutzereinstellungen werden im nicht flüchtigen Speicher gesichert.

Betriebsart „Ein“

Wenn sich die Bootsklimaanlage in der Betriebsart „Ein“ befindet, liegt an den entsprechenden Ausgängen Spannung an und auf dem Display wird der aktuelle Betriebsstatus angezeigt. Der Betrieb wird entsprechend der Programmparameter fortgesetzt, die gespeichert wurden, als das Gerät zum letzten Mal benutzt wurde.

Betriebsart „Kühlen“

Wenn die Betriebsart „Kühlen“ ausgewählt ist, leuchtet die LED für die Betriebsart „Kühlen“ und die Kühlsysteme werden entsprechend betrieben. Wenn die Temperatur unterhalb des Sollwerts absinkt, wechselt die Anlage nicht automatisch in die Betriebsart „Heizen“.

Betriebsart „Heizen“

Wenn die LED der Betriebsart „Heizen“ leuchtet, sind nur die Heizsysteme ausgewählt und werden entsprechend betrieben. Wenn die Temperatur oberhalb des Sollwerts steigt, wechselt die Anlage nicht automatisch in die Betriebsart „Kühlen“.

Betriebsart „Automatisch“

In der Betriebsart „Automatisch“ stellt die Anlage nach Bedarf Heiz- oder Kühlfunktionen bereit. Die LED „Heizen“ oder „Kühlen“ leuchtet entsprechend der benötigten Betriebsart auf.

Die Temperatur in einer bestimmten Betriebsart wird innerhalb von 1,1 °C (2 °F) vom Sollwert aufrecht erhalten, es ist jedoch eine Differenz von 2,2 °C (4 °F) erforderlich, damit die Bootsklimaanlage in eine andere Betriebsart wechselt.

Nach dem Betriebsartenwechsel wird die Temperatur wieder innerhalb von 1,1 °C (2 °F) vom Sollwert aufrecht erhalten.

Manueller Lüfterbetrieb

In der Betriebsart für den manuellen Lüfterbetrieb können Sie die gewünschte Lüfter-drehzahl manuell auswählen. Bei Auswahl einer manuellen Lüfterdrehzahl leuchtet die Lüfter-LED auf. Die Betriebsart für den manuellen Lüfterbetrieb ist manchmal die bessere Wahl, wenn sich die Kabinetemperatur aufgrund von wechselnden Wärmebelastungen konstant ändert.

Die schnellste Lüfterdrehzahl wird durch die „6“ repräsentiert und die langsamste durch eine „1“.

▶ Halten Sie die Taste „Lüfter“ während des Normalbetriebs gedrückt, um eine von sechs möglichen manuellen Lüfterdrehzahlen auszuwählen.

Betriebsart „Umluft“

Wenn die Anlage am Bedienfeld ausgeschaltet ist, kann der Lüfter nur in der Betriebsart Umluft verwendet werden.

▶ Halten Sie die Taste „Lüfter“ bei ausgeschaltetem Display gedrückt, bis die gewünschte Drehzahlnummer im Fenster angezeigt wird.
▶Lassen Sie die Taste „Lüfter“ los.
√ Der Lüfter läuft mit der ausgewählten Drehzahl als Ventilator, ohne die Luft zu heizen oder zu kühlen.
Drücken Sie die Taste „Power“ einmal, um die Betriebsart „Umluft“ zu beenden und die Betriebsart „Ein“ zu aktivieren.

Betriebsart „Entfeuchtung“

▶Drücken Sie bei aktiver Betriebsart „Ein“ gleichzeitig die Tasten „Power“ und „Ab“.
√Der erste Zyklus startet nach einer Minute.
Drücken Sie die Taste „Power“, um die Betriebsart „Entfeuchtung“ zu beenden.
√ Während die Betriebsart „Entfeuchtung“ aktiv ist, wird auf dem Display der Kurzcode „HUI“ angezeigt.

Betriebsart „Programm“

DOMETIC MCS T6 - Betriebsart „Programm“ - 1

HINWEIS

Die Betriebsart „Programm“ kann nur aus der Betriebsart „Aus“ aktiviert werden.

Während die Betriebsart „Programm“ aktiv ist, können Sie die Betriebsparameter der Anlage an bestimmte Bedürfnisse individueller Benutzer anpassen. Über die Betriebsart „Programm“ können Sie den Betrieb der Klimaanlage innerhalb einer Installation optimal anpassen.

Variablen, wie Rohrleitungen, Lage des Sensors und Systemaufbau wirken sich auf den Betrieb der Anlage aus. Die Bootsklimaanlage verfügt über werkseitige Standardeinstellungen, die im Permanentspeicher gespeichert sind und jederzeit wieder abgerufen werden können.

7.4 Betrieb der Bootsklimaanlage

DOMETIC MCS T6 - Betrieb der Bootsklimaanlage - 1

ACHTUNG!

Schalten Sie das Gerät nicht aus und sofort danach wieder ein. Warten Sie wenigstens 30 s, damit ein Kühlmitteldruckausgleich stattfinden kann.

DOMETIC MCS T6 - ACHTUNG! - 1

HINWEIS

Drücken Sie beim Einschalten der Bootsklimaanlage die Taste „Power“ nur ganz kurz, damit Sie nicht versehentlich die Betriebsart „Programm“ aktivieren.

Wenn Sie die Betriebsart „Programm“ versehentlich aktivieren, wird durch jeden folgenden Druck auf die Tasten „Auf“ oder „Ab“ die Einstellung des Parameters „P-1“ geändert. Dies kann zu einer Fehlfunktion der Anlage führen.

Drücken Sie kurz die Taste „Power“ (Abb. 1 1, Seite 3), um das Gerät anzulassen.
√ Bei eingeschaltetem System wird auf dem Display die Raumtemperatur angezeigt. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, bleibt das Display leer.
Drücken Sie die Tasten „Ab“ (Abb. 1 3, Seite 3) oder „Auf“ (Abb. 1 5, Seite 3), um den gewünschten Sollwert auszuwählen.
√ Bei eingeschaltetem System wird auf dem Display die Raumtemperatur angezeigt. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, bleibt das Display leer.
√ Der Thermostat ist nun eingestellt, um eine konstante Kabinetemperatur aufrechtzuerhalten.
Drücken Sie die Tasten „Auf“ oder „Ab“, um die gewünschte Kabinetemperatur einzustellen.
Durch kurzes Drücken der Tasten „Auf“ oder „Ab“ können Sie den Sollwert während des Betriebs anzeigen.

Der nicht flüchtige Speicher der Bootsklimaanlage benötigt keine Batterien oder Stromversorgung. Wenn der Strom ausfällt, gehen die Betriebsparameter nicht verloren. Wenn der Strom wiederhergestellt wird, setzt die Bootsklimaanlage den Betrieb entsprechend der letzten Programmierung wieder fort.

Durch die automatische Regelung der Lüfterdrehzahl kann sich die automatisch Drehzahl vermindern, wenn sich in der Betriebsart „Kühlen“ die Kabinetemperatur dem eingestellten Sollwert nähert. Bei Erreichen des Sollwerts wird der Lüfter mit niedriger Geschwindigkeit betrieben.

Die manuellen Lüftergeschwindigkeiten können über die Taste „Lüfter“ ausgewählt werden.

Der Lüfter kann so eingestellt werden, dass dieser nur läuft, wenn Heizen oder Kühlen erforderlich ist. Normalerweise erfolgt die automatische Einstellung der Lüfter-drehzahl in der Betriebsart „Heizen“ umgekehrt. Der Lüfter kann aber über die Programmierung so eingestellt werden, dass er wie in der Betriebsart „Kühlen“ funktioniert.

7.5 Automatisches Selbsttestprogramm

Die Bootsklimaanlage verfügt über ein Selbsttestprogramm, bei dem die gesamte Klimaanlage wie bei einer Abnahmeprüfung im Werk getestet wird. Nach der Aktivierung des Selbsttestprogramms wird der Testzyklus so lange fortgesetzt, bis die Energiezufuhr unterbrochen oder die Taste „Power“ einmal gedrückt wird, um die Anlage in die Betriebsart „Aus“ zu schalten.

▶ Sie aktivieren das Selbsttestprogramm, indem Sie die Taste „Power“ drücken, während Sie die Anlage am Leistungsschalter einschalten.
▶ Lassen Sie die Taste „Power“ los, während auf dem Display „888“ angezeigt wird und LEDs leuchten.
√ Die Bootsklimaanlage führt nun das Selbsttestprogramm aus.

√ Während das Selbsttestprogramm läuft, wird auf dem Display „tSt“ angezeigt.

Nach der Aktivierung führt die Selbsttestsoftware die folgende Prozedur im Dauerbetrieb aus:

• Die Betriebsart „Heizen“ wird aktiviert und die Anlage heizt 10 min lang.
- Die Betriebsart „Heizen“ wird angehalten und der Lüfter läuft 5 min lang im Ventilatorbetrieb.
• Die Anlage wechselt in die Betriebsart „Kühlen“ und kühlt 10 min lang.
- Die Betriebsart „Kühlen“ wird angehalten und der Lüfter läuft 5 min lang im Ventilatorbetrieb.
- Das Programm kehrt zu Schritt 1 zurück und die Prozedur wird fortgesetzt, bis das Programm unterbrochen wird.

Das Selbsttestprogramm wird so lange fortgesetzt, bis die Energiezufuhr unterbrochen oder der Test durch einmaliges Drücken der Taste „Power“ angehalten wird.

7.6 Hilfsmittel für die Wartung

Stundenanzeige

Die gesamte Kompressorzykluszeit wird alle sechs Minuten bei kontinuierlicher Kompressorlaufzeit im EEPROM gespeichert. Zyklen mit geringeren Laufzeiten als sechs Minuten werden verworfen, um Speicher zu sparen und eine möglichst flexible Stundenanzeige zu gewährleisten.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Stundenanzeige anzuzeigen:

▶ Schalten Sie das Gerät am Leistungsschalter aus.

▶Halten Sie die Taste „Ab“ gedrückt.

▶ Schalten Sie das Gerät am Leistungsschalter wieder ein.

√ Nachdem das „Zurücksetzen beim Einschalten“ abgeschlossen ist, wird auf dem Display das Folgende angezeigt:

  • „Hr“ wird eine Sekunde lang angezeigt.
    – Die Displayanzeige erlischt für eine Sekunden und anschließend werden drei Sekunden lang die ersten beiden Stellen der Betriebsstunden angezeigt.
    – Die Displayanzeige erlischt für eine Sekunden und anschließend werden drei Sekunden lang letzten drei Stellen der Betriebsstunden angezeigt.

√ Die Anlage kehrt in dem letzten Betriebsstatus zurück, bevor die Energiezufuhr abgeschaltet wurde.

Maximal können 65.536 Stunden aufgezeichnet werden. Wird dieser Wert erreicht, stoppt die Aufzeichnung und kann nur von einem Kundendiensttechniker zurückgesetzt werden.

Wartungsprotokoll

Die Bootsklimaanlage zeichnet die letzten acht Fehler in einem Protokoll auf. Bei jedem erkannten Fehler wird ein Stundentimer gestartet.

Wenn innerhalb dieser Stunde drei Fehler hintereinander auftreten, wird die Anlage heruntergefahren, die Energiezufuhr gesperrt und ein Fehlercode angezeigt. Wenn während dieser Stunde derselbe Fehler erneut auftritt, wird das erneute Auftreten nicht im Wartungsprotokoll vermerkt, um Speicher zu sparen. Wenn im Dauerbetrieb derselbe Fehler nicht innerhalb einer Stunde wieder auftritt, wird der Fehlerzähler zurückgesetzt, aber das Ereignis bleibt im Wartungsprotokoll, bis es überschrieben wird. Sollte ein anderer Fehler während dieser Stunde erkannt werden, wird dieser Fehler im Serviceprotokoll vermerkt.

Die folgenden Ereignisse werden in das Serviceprotokoll eingetragen:

• Kältemittel-Druck zu hoch
• Kältemittel-Druck zu niedrig
- Luftsensorfehler

Gehen Sie wie folgt vor, um das Wartungsprotokoll anzuzeigen:

▶ Schalten Sie das Gerät am Leistungsschalter aus.
▶Halten Sie die Taste „Lüfter“ gedrückt.
▶ Schalten Sie das Gerät am Leistungsschalter ein.

Nachdem das „Zurücksetzen beim Einschalten“ abgeschlossen wurde (auf dem Display wird „888“ angezeigt wird und alle LEDs leuchten) lassen Sie die Taste „Lüfter“ los.
√ Die Displayanzeige blinkt und zeigt den letzten erkannten Fehler, gefolgt von der Nummer der Ereignischronologie, an.
▶ Wenn Sie andere Ereignisse anzeigen möchten, drücken Sie die Tasten „Auf“ oder „Ab“.
Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Power“ und „Ab“, um die Einträge aus dem Wartungsprotokoll zu löschen.
▶So verlassen Sie das Wartungsprotokoll:
- Drücken Sie entweder die Taste „Power“, „Auf“ oder „Ab“ oder - Warten Sie 30 Sekunden, ohne dabei eine Taste zu drücken.

8 Programmieren

8.1 Betriebsart „Programm“ aktivieren

▶ Halten Sie die Taste „Power“ gedrückt, während sich die Anlage in der Betriebsart „Aus“ befindet, bis der Buchstabe „P“ auf dem Display angezeigt wird.
√ Die Buchstabenfolge „P1“ gefolgt von der Parametereinstellung wird auf dem Display angezeigt.
√ Die Bootsklimaanlage befindet sich nun in der Betriebsart „Programm“.

DOMETIC MCS T6 - Betriebsart „Programm“ aktivieren - 1

HINWEIS

Die Bootsklimaanlage verlässt die Betriebsart „Programm“ und kehrt in die Betriebsart „Aus“ zurück, wenn Sie eine Minute lang keine Programmierung eingeben.

8.2 Programmparameter ändern

Drücken Sie die Taste „Lüfter“, um von einem Programmparameter zu nächsten zu schalten.
Drücken Sie die Tasten „Auf“ oder „Ab“, um die Daten auszuwählen oder die gewünschten Grenzwerte für die zu programmierenden Parameter festzulegen.

8.3 Neue Programmparameter speichern

DOMETIC MCS T6 - Neue Programmparameter speichern - 1

HINWEIS

Die werkseitige Standardeinstellungen aus Kapitel „Tabelle der programmierbaren Parameter“ auf Seite 52 können manuell wiederhergestellt werden (siehe Kapitel „Gespeicherte Standardeinstellungen wiederherstellen“ auf Seite 52).

▶Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Auf“ und „Ab“, um die neuen Programmparameter zu speichern.
√ Daraufhin werden die neuen Standardwerte für das Programm festgelegt.

8.4 Betriebsart „Programm“ verlassen

Es gibt zwei Methoden, um die Betriebsart „Programm“ zu verlassen.

▶Drücken Sie die Taste „Power“.
√ Die Bootsklimaanlage kehrt wieder in die Betriebsart „Aus“ zurück.

... oder

Drücken Sie eine Minute lang keine Taste und führen Sie keine Programmänderungen durch.
√ Die Bootsklimaanlage verlässt die Betriebsart „Programm“.

8.5 Software-Identifikation

Vor dem Verlassen der Betriebsart „Programm“ wird eine Sekunde lang die Softwareversion der Bootsklimaanlage angezeigt. Die Software-Identifikationsnummer, z. B. (A12) wird eine Sekunde lang im Display angezeigt. Anschließend kehrt die Bootsklimaanlage in die Betriebsart „Aus“ zurück.

DOMETIC MCS T6 - Software-Identifikation - 1

HINWEIS

Wenn Sie aus irgendeinem Grund Dometic über das System oder die Programmierung der Bootsklimaanlage kontaktieren müssen, halten Sie unbedingt die Softwareidentifikationsnummer und die Seriennummer des Klimageräts bereit. Die Seriennummer finden Sie auf dem Typenschild.

8.6 Gespeicherte Standardeinstellungen wiederherstellen

Sie können die gespeicherten Standardeinstellung wie folgt wiederherstellen.

▶Aktivieren Sie die Betriebsart „Programm“.
▶Legen Sie für P-17 „rSt“ fest.
▶Verlassen Sie die Betriebsart „Programm“.

√ Die Softwareversionsnummer (z. B. „A12“) wird auf dem Display angezeigt.

√ Die gespeicherten Standardeinstellungen werden wiederhergestellt und die Bootsklimaanlage kehrt in die Betriebsart „Aus“ zurück.

8.7 Programmierbare Parameter

Tabelle der programmierbaren Parameter

Programm-nummerBeschreibung Standard Wertebereich
P-1 Betriebsmodus 0 0 = Automatik1 = Nur kühlen2 = Nur heizen
P-2 Begrenzung für die höchste Lüfterdrehzahl (beliebige Einheiten)95 65 – 95
P-3 Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl (beliebige Einheiten)55 30 – 64
P-4 Zeitverzögerung für mehrstufige Kompressoranordnung15 5 – 135 s
P-5 Kalibrierung des TemperatursensorsUmgebungs-temperaturUmgebung 10 °F, -12,2 °C
P-6Ausfallsicherheit30 = Minimaler Schutz1 = Kontinuierlich, ohne Anzeige2 = Kontinuierlich, mit Anzeige3 = Vier Fehler, Rücksetzen erforderlich
P-7 Abschaltung bei niedriger Wechselstromversorgung (Volt)115 V - OFF220/230 V - OFF75 - 105175 - 205
P-8 Ente-sungszyklus 1 OFF1 = Ein, bei einer Frontplattensensor-differenz von 5 °F, -15 °C2 = Ein, bei einer Frontplattensensor-differenz von 7 °F, -13,9 °C
P-9 Temperaturbegrenzung bei Hochwasser (°F)OFF 100 - 150
P-10 Helligkeitsteuerung für das Display94 = Minimum13 = Maximum
P-11Gradanzeige in °F oder °CFF = FahrenheitC = Celsius
P-12 Pumpenzyklus mit Kompressor oder Pumpe im DauerbetriebOFF OFF = Zyklus mit KompressorOn = Pumpe im Dauerbetrieb
P-13 Lüfterdrehzahlen in der Betriebsart „Heizen“ umkehrenrEF nor = Normaler LüfterbetriebrEF = Lüfterumkehrung beim Heizen
P-14 Lüfter im Dauerbetrieb oder Lüfterzyklus mit Kompressorcon CYC = Lüfterzyklus mit Kompressorcon = Lüfter im Dauerbetrieb
P-15 Umgekehrter Heizzyklus oder installierte Option für ausschließlich elektrische Heizung (Geräte, die nur kühlen)nor nor = Umgekehrter HeizzyklusELE = Elektrisches Heizmodul installiert
P-16 Auswahl der Lüftermotor-art: Spaltpol oder Kondensator.SC SP = Spaltpol-LüftermotorSC = Kondensator-Lüftermotor
P-17 Gespeicherte Programm-Standardwerte wiederherstellennor rSt = Standardwerte wiederherstellennor = Normal
Programm-nummerBeschreibungStandardWertebereich
P-18 Reserviert für zukünftige Optionen--
P-19 Reserviert für zukünftige Optionen--
P-20 Filterschwellenwert (x10 Stunden)00 00 – 250
P-21 Aktuelle Filterzeit (x10 Stunden)x10 Betriebsstunden des aktuellen Filters-
P-22 Spannungskalibrierung (Volt)Wechselspannung -

DOMETIC MCS T6 - Programmierbare Parameter - 1

HINWEIS

Bei Problemen mit der Programmierung oder Einstellung stellen Sie die gespeicherten Standardeinstellungen wieder her, indem Sie die Betriebsart „Programm“ aktivieren und für den Parameter „P-17“ als Wert „rSt“ festlegen.

Noch nicht gespeicherte Programmänderungen werden auf die zuletzt gespeicherten Standardwerte zurückgesetzt, die von den werkseitigen Standardeinstellungen abweichen können.

P-1: Betriebsmodus

Sie können die folgenden Betriebsmodi auswählen:

• Für die Betriebsart „Automatik“ wählen Sie die „0“.
• Für die Betriebsart „Nur Kühlen“ wählen Sie die „1“.
• Für die Betriebsart „Nur Heizen“ wählen Sie die „2“.

P-2: Begrenzung für die höchste Lüfterdrehzahl

Sie können die obere Drehzahlbegrenzung für verschiedene Motoren einstellen. Die obere Drehzahlbegrenzung für den Lüftermotor wird bei installierter und laufender Anlage eingestellt. Der Wertebereich reicht von 65 bis 95 (beliebige Einheiten).

▶ Stellen Sie mit den Tasten „Auf“ und „Ab“ die gewünschte Drehzahl ein.

– Erhöhen Sie den Wert für eine höhere Lüfterdrehzahl.
– Vermindern Sie den Wert für eine niedrigere Lüfterdrehzahl.

P-3: Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl

Die Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl bestimmt die zulässige minimale Ausgabe für die niedrigste Lüfterdrehzahl. Der Wertebereich reicht von 30 bis 64 (beliebige Einheiten).

Stellen Sie mit den Tasten „Auf“ und „Ab“ die gewünschte Drehzahl für den unteren Begrenzungswert ein.

– Erhöhen Sie den Wert für eine höhere Lüfterdrehzahl.
– Vermindern Sie den Wert für eine niedrigere Lüfterdrehzahl.

DOMETIC MCS T6 - P-3: Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl - 1

HINWEIS

Nachdem Sie den oberen und unteren Begrenzungswert für die Lüfter-drehzahl festgelegt haben, legt das Gerät automatisch die verbleibenden Drehzahlen fest, um drei gleichmäßig verteilte

Lüftergeschwindigkeiten für die Lüfterbetriebsarten „Automatik“ und „Manuell“ bereitzustellen.

P-4: Zeitverzögerung für mehrstufige Kompressoranordnung

Die Zeitverzögerung für mehrstufige Kompressoranordnung wird für Installationen bereitgestellt, in denen mehr als eine Anlage von derselben Stromquelle gespeist wird. Indem Sie Verzögerungen für eine mehrstufige Anordnung festlegen, können die Kompressoren zu unterschiedlichen Zeiten hochfahren, wenn es zu einem Stromausfall kommt.

Die Geräte sollten im Abstand von 5 s gestartet werden. Die minimale Verzögerung beträgt 5 s und die maximale 135 s.

P-5: Kalibrieren des Temperatursensors

Mit dieser Funktion kalibrieren Sie den Umgebungssensor.

▶Wählen Sie P-5.
√Die Umgebungstemperatur wird im Display angezeigt.
▶ Stellen Sie mit den Tasten „Auf“ und „Ab“ den gewünschten Wert ein.
√ Die Temperaturanzeige im Display wird entsprechend der Einstellung erhöht oder vermindert.

P-6: Grad der Ausfallsicherheit

Es gibt vier Abstufungen der Ausfallsicherheit (siehe Kapitel „Codes für Ausfallsicherheit und Fehlerbehandlung“ auf Seite 64).

P-7: Unterspannungsabschaltung

Wählen Sie diese Funktion, um das Gerät abzuschalten, wenn die Spannung unter ein gefährlich niedriges Niveau absinkt.

Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, kann jedoch auf einen Wert von 175–205 eingestellt werden. Die Funktion ist ab dem Einschalten der Anlage aktiv. Wenn die Anlage läuft, ist jedoch eine Verzögerung von 5 min erforderlich, bevor ein Fehler angezeigt wird, um Missbrauch zu vermeiden.

Der Standardcode ist „LAC“ (Low AC).

P-8: Enteisungszyklus

Die Bootsklimaanlage ist mit einem Enteisungszyklus ausgerüstet, der verhindert, dass sich Eis auf der Verdampferspule bildet, wenn die Anlage über einen längeren Zeitraum kühlt. Installationsvariablen, wie die Größen der Schutzgitter, die Länge der Rohrleitungen, R-Faktoren der Isolierung und Umgebungstemperaturen bestimmen die erforderliche Laufzeit beim Kühlen, um den Sollwert zu erreichen. Die Laufzeit kann auch durch das Verhalten des Kunden beeinflusst werden, wenn die Anlage bei geöffneten Luken und Türen betrieben wird.

Die Programmierung eines unrealistischen Sollwerts (z. B. 18,3 °C/65 °F) und eine geöffnete Tür führen normalerweise dazu, dass der Verdampfer an warmen Tagen bei hoher Luftfeuchtigkeit vereist.

Die Enteisung erfolgt durch einen Algorithmus, der die Raumtemperatur während einer Kühlperiode in Abständen von jeweils 10 min überwacht.

Die Enteisungsfunktion verfügt über zwei wählbare Betriebsarten, die sich in ihrem Verhalten unterscheiden und die zusammen mit dem im Bedienfeld integrierten Raumtemperatursensor verwendet werden. Dabei wird versucht, alle Temperatur-diskrepanzen auszugleichen, die u. U. am Frontplattensensor auftreten. Obwohl diese Diskrepanz nicht typisch ist, können Installationsvariablen (z. B. wo sich das Bedienfeld innerhalb des Raums befindet, wie in der Nähe einer geöffneten Tür oder im direkten Sonnenlicht) beeinflussen, wie genau die tatsächliche Raumtemperatur gemessen werden kann.

Bei der Standardeinstellung P-8 gleich „1“ (EIN) wird der Algorithmus unter der Annahme angewendet, dass der Frontplattensensor die Raumtemperatur um bis zu 2,8 °C (5 °F) höher ermittelt als die tatsächliche Verdampfertemperatur.

Wenn für den programmierbaren Parameter P-8 als Wert „2“ festgelegt wird, wird die Temperaturdifferenz, die auf den Messwert des Frontplattensensors angewendet wird, auf 3,9 °C (7 °F) erhöht. Diese Einstellung eignet sich für extremere Installationen. Für P-8 sollten Sie als Wert nur „2“ festlegen, wenn bei der Einstellung von „1“ nicht verhindert werden kann, dass der Verdampfer vereist.

Wahlweise können Sie einen optionalen alternativen Lufttemperatursensor installieren (der sich in der Abluftstrecke befindet), der die Effektivität der Enteisungsfunktion bedeutend erhöht. Ziehen Sie diese Option in Betracht, wenn der Frontplattensensor die Raumtemperatur nicht genau ermitteln kann.

P-9: Temperaturbegrenzung bei Hochwasser

Wählen Sie diese Funktion, um das Gerät abzuschalten, wenn der Wasserstand in der Kondensatorspule ein gefährlich hohes Niveau erreicht.

Dieser Parameter ist standardmäßig deaktiviert, kann aber auf einen Wert zwischen 100 und 150 °F eingestellt werden.

Der Standardcode ist „PLF“.

P-10: Helligkeiststeuerung für das Display

Die Helligkeitseinstellung für das Display kann auf einen Wert zwischen 4 (dunkel) bis 13 (hell) eingestellt werden.

P-11: Auswahl von Fahrenheit oder Celsius

Die Standardeinstellung ist „°F“. Wählen Sie „°C“ für Celsius. Celsius-Werte werden mit einer Stelle nach dem Komma angezeigt, z. B. 22,2.

P-12: Pumpenzyklus mit Kompressor

Über das Programm kann festgelegt werden, ob die Pumpe im Dauerbetrieb oder im Zyklus nach Bedarf betrieben wird.

▶ Wenn Sie den Dauerbetrieb programmieren möchten, legen Sie als Einstellung „On“ fest.

P-13: Automatische Lüfterdrehzahlen in der Betriebsart „Heizen“ umkehren

Die automatischen Lüfterdrehzahlen können in der Betriebsart „Heizen“ umgekehrt werden. Bei Annäherung an den Sollwert wird der Lüfter wird mit höherer Geschwindigkeit betrieben. Wenn die Lüfterdrehzahl bei kalter Kabine abgesenkt wird, erhöht sich der Wasserdruck, was u.a. wiederum dazu führt, dass sich die Zulufttemperatur erhöht. Bei Erreichen des Sollwerts, wechselt der Lüfter in eine niedrige Geschwindigkeit und der Kompressor wird ausgeschaltet.

Der normale Lüfterbetrieb wird durch „nor“ repräsentiert.

Um die Lüfterdrehzahlen beim Heizen umzukehren, wählen Sie „rEF“.

P-14: Lüfterzyklus mit Kompressor

Sie können den Lüfter so programmieren, dass er im eingeschalteten Zustand im Dauerbetrieb betrieben wird oder der Lüfterbetrieb wird mit dem Kompressor synchronisiert.

Die Standardeinstellung ist „con“ für Lüfter im Dauerbetrieb.

▶Um den Betrieb des Lüfters mit dem des Kompressors zu koppeln, wählen Sie „CYC“.

DOMETIC MCS T6 - P-14: Lüfterzyklus mit Kompressor - 1

HINWEIS

Wenn Sie den Lüfter zusammen mit dem optionalen elektrischen Heizmodul einsetzen, läuft der Lüfter weitere 4 min, nachdem das Heizmodul ausgeschaltet wurde.

P-15: Umgekehrter Zyklus oder elektrisches Heizmodul

▶ Ändern Sie den Standardparameter nicht.

P-16: Auswahl des Lüftermotors

DOMETIC MCS T6 - P-16: Auswahl des Lüftermotors - 1

HINWEIS

Das Hochgeschwindigkeitsgebläse (HV) des Geräts verfügt über einen Kondensator-Lüftermotor (SC). Die Parametereinstellung ist standardmäßig auf „SC“ voreingestellt, damit das Gebläse mit maximaler Effizienz arbeitet.

Über das Programm kann festgelegt werden, ob das Gebläse mit Spaltpol-Lüftermotor (SP) betrieben wird.

▶ Wenn Sie den Spaltpol-Lüftermotor programmieren möchten, legen Sie als Einstellung „SP“ fest.

P-17: Gespeicherte Standardwerte wiederherstellen

Sie können die gespeicherten Standard-Programmparameter wie folgt wiederherstellen:

▶Wählen Sie „rSt“.

√ Daraufhin werden die Standardeinstellungen für die programmierbaren Parameter wiederhergestellt.

Die in Kapitel „Tabelle der programmierbaren Parameter“ auf Seite 52 aufgeführten Standardparameter können vom Händler bei der Installation oder vom Endbenutzer geändert werden. Nachdem die neuen Standardwerte eingegeben und gespeichert wurden, werden die werkseitigen Standardeinstellungen überschrieben. Die ursprünglichen werkseitigen Einstellungen für die Programmparameter können entsprechend Tabelle manuell wiederhergestellt werden.

P-18, P-19: Reserviert für zukünftige Optionen

P-20: Filterschwellenwert

Diese Funktion erinnert Sie daran, den Luftfilter der Anlage zu wechseln. Die Einheiten sind x10 Stunden.

Dieser Parameter ist standardmäßig deaktiviert. Dies wird durch die Einstellung „00“ festgelegt. Sie können jedoch einen Wert zwischen 100 und 2500 Stunden einstellen. Nachdem die Anlage die Schwellenzeit erreicht, wird alle 10 s eine Sekunde lang „FIL“ als Erinnerung angezeigt.

P-21: Aktuelle Filterzeit

Diese Funktion wird verwendet, um die Zeitdauer anzuzeigen, die der aktuelle Filter in der Anlage in Betrieb ist. Die Einheiten sind x10 Stunden.

▶Um diesen Parameter zurückzusetzen, drücken Sie einfach die Tasten „Auf“ oder „Ab“.

P-22: Spannungskalibrierung

Diese Funktion zeigt die gemessene Spannung auf dem Display an. Durch die Kalibrierung dieses Parameters erhalten Sie eine genauere Spannungsangabe bei der Berechung der Niederspannung für P-7. Der Wert zeigt die aktuell gemessene Spannung an.

Drücken Sie die Tasten „Auf“ oder „Ab“, um den Messwert zu manipulieren.

9 Fehlerbehebung

9.1 Allgemeine Fehlerbehebung

Problem Möglicher Grund Lösung
Die Anlage kann nicht gestartet werden.Der Leistungsschalter des Klimageräts ist ausgeschaltet.Schalten Sie den Leistungsschalter auf der Konsole des Schiffs ein.
Die Steuerung ist nicht eingeschaltet.Schalten Sie die Steuerung ein.
Die Verkabelung an der Lüsterklemme ist falsch.Überprüfen Sie das Schaltbild und nehmen Sie ggf. Korrekturen vor.
Während der Installation wurden die Anschlüsse für die Tasten getrennt.Trennen Sie die Anlage von der Stromversorgung und öffnen Sie den Schaltkasten.Überprüfen Sie das Schaltbild, nehmen Sie ggf. Korrekturen vor.
Die Spannung am Leitungseingang ist unzureichend.Überprüfen Sie, ob die Stromquelle (Land/Generator) die richtige Spannung bereitstellt.Überprüfen Sie die Größen und Verbindungen der Kabel und Anschlüsse.Überprüfen Sie mit einem Voltmeter, ob am Gerät dieselbe Spannung wie an der Stromquelle anliegt.
Der Lüfter läuft nicht. – Lesen Sie den entsprechenden Abschnitt in Kapitel „Fehlerbehebung – Bedienfeld“ auf Seite 66.
Keine Kühl- oder Heizfunktion.Der Temperatursollwert wurde erreicht.Vermindern oder erhöhen Sie den Sollwert.
Der Meerwasserfluss ist blockiert. Reinigen Sie das Meerwassersieb.Überprüfen Sie, ob am Speed-Scoop-Rumpfeinlass Blockierungen vorliegen.Überprüfen Sie, ob aus dem Außenbord-Auslass ein stetiger Wasserstrahl fließt.
Die Meerwasserpumpe ist u. U. durch Lufteinschluss blockiert.Entfernen Sie den Schlauch vom Pumpenauslass und lassen Sie die Luft aus der Leitung ab.
Kühlmittelgas ist entwichen. Überprüfen Sie am Klimagerät, ob durch ein Leck Kühlmittelöl ausgetreten ist.Rufen Sie einen Servicetechniker an.

Problem Möglicher Grund Lösung

Keine Kühl- oder Heizfunktion (Fortsetzung).Die Meerwassertemperatur zu hoch zum Kühlen oder zu niedrig zum Heizen.Die Meerwassertemperatur wirkt sich direkt auf die Effizienz des Klimageräts aus.Dieses Klimagerät kann Boote effektiv bei einer maximalen Wassertemperatur von 32,2 °C (90 °F) kühlen und bei einer minimalen Wassertemperatur von bis zu 4,4 °C (40 °F) heizen.
Die Lüfterspule ist vereist (beim Kühlen).Siehe unten.
Der Lüfter läuft nicht. Lesen Sie den entsprechenden Abschnitt in Kapitel „Fehlerbehebung – Bedienfeld“ auf Seite 66.
Die Meerwasserrohrleitungen sind durch Lufteinschluss blockiert.Vergewissern Sie sich, dass die Meerwasserrohrleitungen nach den Richtlinien aus dem Installationshandbuch installiert wurden.
Die Bootsklimaanlage wurde für „Nur heizen“ oder „Nur kühlen“ programmiert oder der mechanische Thermostatregler wurde zu weit in Richtung „Kühler“ oder „Wärmer“ gedreht.Legen Sie für P-1 den gewünschten Wert fest oder stellen Sie den mechanischen Thermostatregler richtig ein.
Der Hochdruckschalter ist geöffnet (bei Kühlen), weil der Meerwasserfluss unzureichend ist.Filter oder Einlass sind u. U. verstopft, das Seeventil ist u. U. geschlossen.Überprüfen Sie, ob der Meerwasserschlauch geknickt oder eingedrückt ist. Überprüfen Sie den Betrieb der Pumpe. Überprüfen Sie ggf. den Leistungsschalter der Pumpe.
Der Hochdruckschalter ist geöffnet (bei Heizen), weil der Luftfluss unzureichend ist.Entfernen Sie alle Blockierungen im Abluftfluss.Reinigen Sie den Abluftfilter und das Schutzgitter.Überprüfen Sie die Rohleitungen auf Quetschungen und Blockierungen (die Rohrleitungen müssen so gerade, eben und straff wie möglich verlegt werden).
Der Hochdruckschalter ist in der Betriebsart „Heizen“ geöffnet.Die Anlage schaltet sich bei Hochdruck u. U. an, wenn die Meerwassertemperatur mehr als 12,8 °C (55 °F) beträgt.
Problem Möglicher Grund Lösung
Keine Kühl- oder Heizfunktion (Fortsetzung).Der thermale Überlastschutz ist aus einem der oben genannten Gründe offen.Der Kompressor muss sich abkühlen.Schalten Sie die Anlage für eine Weile aus (bei einer thermalen Überlastung dauert es u. U. bis zu drei Stunden, um die Schutz zurückzusetzen).
Keine Kühlung Auf dem Bedienfeld wurde die Position „Kühlen“ nicht eingestellt.Stellen Sie das Bedienfeld zurück.
Die Spule ist vereist. Siehe unten.
Keine Heizung. Auf der Anlage wurde „Nur Kühlen“ eingestellt oder wenn sich die Anlage im Umkehrzyklus befindet, ist das Umkehrventil u. U. ver-klemmt.Klopfen Sie vorsichtig mit einem Gummi-hammer auf das Umkehrventil, während sich die Anlage in der Betriebsart „Hei-zen“ befindet.Rufen Sie den Service an, wenn sich das Problem nicht korrigieren lässt.
Niedriger Luftfluss. Der Luftfluss ist blockiert. Entfernen Sie alle Blockierungen im Abluftfluss.Reinigen Sie den Abluftfilter und das Schutzgitter.Überprüfen Sie die Rohleitungen auf Quetschungen und Blockierungen. Die Rohrleitungen müssen so gerade, eben und straff wie möglich verlegt werden.

Problem Möglicher Grund Lösung

Die Lüfterspule ist vereist.Der Sollwert am Thermostat ist zu niedrig eingestellt.Überprüfen Sie die Einstellung auf dem Bedienfeld.Bei einer zu extremen Einstellung für die Bedingungen, erhöhen Sie den Sollwert, bis sich die Anlage ausschaltet, um der Spule Zeit zum Abtauen zu geben.
Unzureichender Luftfluss. Entfernen Sie alle Blockierungen im Abluftfluss.Reinigen Sie den Abluftfilter und das Schutzgitter.Überprüfen Sie die Rohrleitungen auf Quetschungen und Blockierungen.Die Rohrleistungen müssen so gerade wie möglich verlegt werden. Entfernen Sie überschüssige Rohrleitungen.Informationen zur Neuprogrammierung finden Sie im Kapitel „Fehlerbehebung – Bedienfeld“ auf Seite 66.
Die Luftzufuhr wird zu schnell geschaltet.Leiten Sie die Luftzufuhr um, so dass diese nicht in den Abluftstrom bläst.Dichten Sie Luftlecks in den Rohrleitungen ab.
Die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch. Schließen Sie Luken und Türen.
Wenn alles andere fehlschlägt. Schalten Sie das Klimagerät in die Betriebsart „Heizen“, um das Eis zu schmelzen oder verwenden Sie dazu einen Föhn.
Die Wasserspule ist in der Betriebsart „Heizen“ vereist.Die Meerwassertemperatur liegt unterhalb von 4,4 °C (40 °F).Schalten Sie die Anlage ab, um Schäden am Kondensator zu vermeiden.Lassen Sie die Spule abtauen.

Problem Möglicher Grund Lösung

Die Anlage läuft im Dauerbetrieb.Der Temperatursollwert ist nicht ordnungsgemäß eingestellt: zu niedrig zum Kühlen oder zu hoch zum Heizen.Erhöhen oder vermindern Sie den Sollwert.
Ein Bullauge oder Luken sind geöffnet.Schließen Sie alle Bullaugen und Luken.
Die Meerwassertemperatur ist zu hoch zum Kühlen oder zu niedrig zum Heizen.Die Meerwassertemperatur wirkt sich direkt auf die Effizienz des Klimageräts aus.Dieses Klimagerät kann Boote effektiv bei einer maximalen Wassertemperatur von 32,2 °C (90 °F) kühlen und bei einer minimalen Wassertemperatur von bis zu 4,4 °C (40 °F) heizen (bei installierter Option für den Umkehrzyklus).
Die Lage des Luft sensors ist ungünstig gewählt.Lesen Sie den entsprechenden Abschnitt in Kapitel „Fehlerbehebung – Bedienfeld“ auf Seite 66.
Der Kompressor wird zu schnell geschaltet.Kalte Luftzufuhr wird direkt zum Schutzgitter der Abluft geleitet.Leiten Sie die Luftzufuhr um, so dass diese nicht in den Abluftstrom geleitet wird.

9.2 Codes für Ausfallsicherheit und Fehlerbehandlung

Wenn ein Fehler der Bootsklimaanlage gefunden wird, wird einer der folgenden Fehlerkurzcodes angezeigt:

• „ASF“: Meldet einen Luftsensorfehler.
- „FIL“: Meldet, der Filter muss ersetzt werden (vorausgesetzt, dieser Parameter wurde aktiviert).
- „HPF“: Meldet einen zu hohen Druck des Kältemittels.
- „LAC“: Meldet, dass die Wechselspannung zu niedrig ist (vorausgesetzt, dieser Parameter wurde aktiviert).
- „PLF“: Meldet, eine hohe Wassertemperatur in der Verdampferspule (vorausgesetzt, dieser Parameter wurde aktiviert).

DOMETIC MCS T6 - Codes für Ausfallsicherheit und Fehlerbehandlung - 1

HINWEIS

„HPF“ wird in der Betriebsart „Heizen“ nicht angezeigt und führt nicht zu einer Sperrung.

Ausfallsicherheit Grad 0

Nur „ASF“ wird festgestellt und angezeigt.

Die Bootsklimaanlage wird abgeschaltet und kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn der Fehler repariert wurde.

Nach der Reparatur des Fehlers wird die Bootsklimaanlage neugestartet.

Ausfallsicherheit Grad 1

Alle Aktionen von Grad 0 sowie alle anderen Fehler werden erkannt, aber nicht angezeigt.

Die Anlage schaltet sich für 2 min oder bis der Fehler behoben wird, aus, je nachdem was länger dauert.

Die Anlage wird neugestartet, wenn der Fehler behoben wurde.

Ausfallsicherheit Grad 2

Alle Aktionen von Grad 0 und 1. Fehler werden angezeigt.

Die Anlage schaltet sich für 2 min oder bis der Fehler behoben wird, aus, je nachdem was länger dauert.

Ausfallsicherheit Grad 3

Alle Aktionen von Grad 0, 1 und 2.

Die Anlage schaltet sich für 2 min oder bis der Fehler behoben wird, aus, je nachdem was länger dauert.

Nach vier aufeinanderfolgenden Fehlern vom Typ „HPF“ und „LPF“ wird die Anlage gesperrt.

So beheben Sie eine Sperrung:

Drücken Sie einmal die Taste „Power“, um die Betriebsart „Aus“ zu aktivieren.
▶ Wenn Sie Taste „Power“ erneut drücken, wird die Betriebsart „Ein“ aktiviert.

9.3 Fehlerbehebung – Bedienfeld

Problem Möglicher Grund Lösung
Das Bedienfeld leuchtet nicht auf.Die Stecker des 8-poligen Displaykabels haben keinen Kontakt (die Stecker sind gelöst, verschmutzt, verbogen oder Stifte sind gebrochen).Schalten Sie die Anlage am Leistungsschalter aus.Ziehen Sie den Steckverbinder ab und überprüfen Sie ihn.Wenn Sie eine Beschädigung feststellen, tauschen Sie den Steckverbinder oder das gesamte Display-Kabel aus.
Der Lüfter läuft nicht oder nicht dauerhaft.Bei der Programmierung der Bootsklimaanlage wurde entweder Lüfterzyklus mit Kompressor oder Lüfter im Dauerbetrieb festgelegt.Programmieren Sie Parameter P-14 neu.Hinweis:Wenn sich der Kompressor ausschaltet, läuft der Lüfter unabhängig von der Parametereinstellung in der Betriebsart „Nur Kühlen“ 2 min lang und in der Betriebsart „Nur Heizen“ 4 min lang weiter.
Der Lüfter läuft nicht, obwohl der Kompressor läuft.Der Triak auf der Platine des Bedienfelds ist ausgefallen.Senden Sie die Platine zur Reparature ein oder wenden Sie sich an einen lokalen Servicetechniker.
Der Lüfter läuft im Dauerbetrieb, obwohl der Lüfterzyklus mit dem Kompressor eingestellt ist.Der Triak auf der Platine des Bedienfelds ist ausgefallen.Senden Sie die Platine zur Reparature ein oder wenden Sie sich an einen lokalen Servicetechniker.
Keine Kühl- oder Heizfunktion.Die Bootsklimaanlage wurde für „Nur heizen“ oder „Nur kühlen“ programmiert.Programmieren Sie Parameter P-1 neu.
„HPF“ oder „LPF“ wird angezeigt. Siehe unten.
Keine Heizfunktion. Die Bootsklimaanlage wurde u. U. für „Elektrisches Heizmodul“, nicht „Umkehrzyklus“ eingestellt.Programmieren Sie Parameter P-15 neu.
Die Anlage schaltet in der Betriebsart „Kühlen“ auf Heizen.Weil die Spule vereist ist, wurde die Enteisungsfunktion aktiviert.Programmieren Sie Parameter P-8 neu.

Problem Möglicher Grund Lösung

Die Lüfterspule ist vereist.Unzureichender Luftfluss. Lesen Sie den entsprechenden Abschnitt in Kapitel „Allgemeine Fehlerbehebung“ auf Seite 60, bevor Sie die Bootsklimaanlage neu programmieren. Programmieren Sie Parameter P-8 neu, um die Enteisung zu aktivieren. Wenn der Enteisungszyklus das Eis nicht zu Schmelzen bringt, schalten Sie das Klimagerät in die Betriebsart „Heizen“, bis das Eis schmilzt oder verwenden Sie dazu einen Föhn. Wenn das Problem weiterhin besteht, programmieren Sie den Parameter für die „Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl“ und legen Sie dabei den Maximalwert fest: Legen Sie für P-3 „64“ fest.
Die Anlage läuft im Dauerbetrieb.Die Lage des Luft sensors ist ungünstig gewählt.Überprüfen Sie die Lage des Displaykopfes. Installieren Sie ggf. den alternativen Luftsensor.
Der Sollwert ist unrealistisch. Passen Sie den Sollwert an, bis sich die Anlage ausschaltet.
„ASF“ (Luftsensorfehler) wird angezeigt.Meldet, dass der Luft sensor in der Frontplatte, der alternative Luft sensor oder das Displaykabel ausgefallen ist.Ziehen Sie das Kabel vom alternativen Luftsensor ab, wenn dieser installiert ist oder verbinden Sie das Kabel des alternativen Luft sensors, wenn dieser nicht installiert ist. Versuchen Sie ein anderes Displaykabel.
Stecker/Buchse im Displaykopf oder auf der Platine sind beschädigt.Führen Sie eine Sichtprüfung durch und stellen Sie fest, ob Stifte in der Buchse gebogen oder korrodiert sind. Reparieren Sie das Display oder die Platine oder führen Sie ggf. einen Austausch durch.
„FIL“ (Filterwechsel) blinkt.Der Filter muss gewechselt werden. Wechseln Sie den Filter. Stellen Sie P-21 auf „00“ zurück.

Problem Möglicher Grund Lösung

„HPF“ (hoher Kältemittel-Druck) wird angezeigt.Der Hochdruckschalter ist geöffnet (bei Kühlen), weil der Meerwasserfluss unzureichend ist.Filter oder Einlass sind u. U.verstopft, das Seeventil ist u. U.geschlossen.Überprüfen Sie, ob der Meerwasserschlauch geknickt oder eingedrückt ist.Überprüfen Sie den Betrieb der Pumpe.Überprüfen Sie ggf. den Leistungsschalter der Pumpe.
Der Hochdruckschalter ist geöffnet (bei Heizen), weil der Luftfluss unzureichend ist.Entfernen Sie alle Blockierungen im Abluftfluss.Reinigen Sie den Luftfilter und das Schutzgitter.Überprüfen Sie die Rohleitungen auf Quetschungen und Blockierungen (die Rohrleitungen müssen so gerade, eben und straff wie möglich verlegt werden).Wenn das Problem weiterhin besteht,- Programmieren Sie den Parameter für die „Begrenzung für die niedrigste Lüfterdrehzahl“ und legen Sie dabei den Maximalwert fest: Legen Sie für P-3 „64“ fest.- Legen Sie für den Parameter für die umgekehrten Lüftergeschwindigkeiten P-13 als Wert „rEF“ fest oder stellen Sie manuell die hohe Lüftergeschwindigkeit ein.

Problem Möglicher Grund Lösung

„LAC“ (Niedrige Wechselspannung) wird angezeigt.Die Versorgungsspannung ist zu niedrig.Überprüfen Sie die Energieversorgung zur Anlage mit einem Multi-meter.
Die Spannung ist unzureichend kali-briert.Überprüfen Sie mit einem Multi-meter, ob P-22 dem an der Anlage anliegenden Spannungswert entspricht.
„PLF“ (niedriger Pum-penfluss) wird ange-zeigt.Die Kondensatorspule ist zu heiß geworden.Überprüfen Sie, ob Wasser in das Gerät fließt und der Kondensator kei-nen Algenwuchs oder Ablagerun-gen aufweist.
Der Thermistor ist schadhaft. Lösen Sie das Kabel vom Wasser-sensor, falls dieser installiert ist.Falls möglich, schließen Sie einen anderen an.
Buchse/Stecker auf der Platine ist beschädigt.Führen Sie eine Sichtprüfung durch und stellen Sie fest, ob Stifte in der Buchse gebogen oder korrodiert sind.Reparieren Sie die Platine oder füh-ren Sie ggf. einen Austausch durch.

10 Wartung

10.1 Umkehrventil

Das Umkehrventil muss regelmäßig unter Spannung gesetzt werden, damit sich die internen Bauteile frei bewegen können.

▶ Schalten Sie einmal im Monat die Klimaanlage für einige Sekunden ein und aktivieren Sie die Betriebsart „Heizen“.

10.2 Meerwasserfilter

▶ Vergewissern Sie sich, dass der Meerwasserfluss zur Pumpe ausreichend ist, indem Sie den Filterkorb regelmäßig reinigen.
Überprüfen Sie regelmäßig, ob aus dem Außenbord-Auslass ein stetiger Wasserstrahl fließt.
Überprüfen Sie, das am Speed-Scoop des Meerwassereinlasses keine Blockierungen vorliegen.
▶ Stellen Sie sicher, dass die Schläuche nicht in Schleifen liegen, keine Knicke aufweisen und nicht eingedrückt sind.

10.3 Reinigung der Kondensatorspule

DOMETIC MCS T6 - Reinigung der Kondensatorspule - 1

WARNUNG!

  • Eine übermäßige, langandauernde Reinigung der Kondensatorspule mit säurehaltigen Reinigungsmitteln verringert die Lebensdauer des Kondensators. Durch eine unsachgemäße Reinigung erlischt die Gewährleistung. Ein autorisierter Fachhändler muss vor einer Reinigung der Kondensatorspule die Stromstärken, Drücke, Temperaturen und Durchflussraten genau dokumentieren, die eine Reinigung rechtfertigen.
  • Verwenden Sie keine Salzsäure (Chlorwasserstoffsäure), Bleiche oder Brom. Erhöhen Sie nicht die Durchflussmenge, z. B. durch das Absperren von Kondensatoren, um eine größere Wassermenge durch die übrigen fließen zu lassen.
  • Bei unsachgemäßer Verwendung kann Chlor sehr korrosiv reagieren. Dometic weißt darauf hin, dass bei einer Verwendung von chlorhaltiger Reinigungslösung der Anwender das Risiko für die Anlage akzeptieren muss und die Gefahren bei der Handhabung korrosiver Chemikalien vollständig verstanden haben muss. Bei übermäßiger oder unsachgemäßer Verwendung kann es zu Schäden an der Anlage kommen.

DOMETIC MCS T6 - WARNUNG! - 1

HINWEIS

Um die Umwelt zu schützen, müssen Sie alle kontaminierten Lösungen im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen und Bestimmungen entsorgen.

Die Reinigung der Kondensatorspule ist keine Standardwartung und sollte nur dann durchgeführt werden, wenn folgendes Verhalten an der Meerwasserpumpe auftritt: Über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten steigen allmählich, bedingt durch verschmutzte Kondensatorspulen, der Druck und die Stromstärke an, während die Leistung sinkt.

▶ Schalten Sie die Anlage am Leistungsschalter auf der Konsole des Schiffs aus.
▶ Trennen Sie die Eingangs- und Ausgangsverbindungen zur Kondensatorspule.

DOMETIC MCS T6 - HINWEIS - 1

WARNING!

Dometic gewährleistet nicht Wirksamkeit der Reinigungslösungen von Drittherstellern.

Verwenden Sie keine Salzsäure (Chlorwasserstoffsäure), Bleiche oder Brom. Diese Chemikalien sind korrosiv und können Schäden an der Kondensatorspule verursachen. Beachten Sie die Gebrauchshinweise und halten Sie die angegebene Konzentration und Anwendungsdauer ein.

▶ Verwenden Sie chemikalienfeste Schläuche (MAS Weiß PVC 5/8"/16 mm I.D., usw.), um den Einlass der Kondensatorspule mit dem Auslass einer chemikalienfesten Tauchpumpe (MAS P-500 Pumpe, usw.) zu verbinden und lassen Sie den Schlauch, der mit dem Spulenauslass verbunden ist, frei im Container schwimmen.
Verwenden Sie für die Lösung einen möglichst großen Container (19 – 95 l).
▶ Schalten Sie die Pumpe ein und lassen Sie die Reinigungslösung abhängig von der Größe der Spulen und dem Ausmaß der Verschmutzungen 15 – 45 min durch die Kondensatorspule zirkulieren.
Über eine Sichtprüfung der Lösung im Container erkennen Sie, wenn die Entfernung der Verschmutzungen abgeschlossen ist.
▶ Spülen Sie die Spule mit reinem Wasser, um eventuell vorhandene Säurereste aus der Anlage zu entfernen.
▶Starten Sie die Anlage erneut.
▶Überprüfen Sie die Betriebsparameter, um sicherzustellen, dass eine gründliche Reinigung stattgefunden hat.

Bei extremen Verschmutzungen ist eventuell eine weitere Reinigung erforderlich.

10.4 Abluftfilter

▶Überprüfen Sie einmal im Monat den Abluftfilter und reinigen Sie ihn ggf.
▶So reinigen Sie den Filter:

  • Entfernen Sie den Filter aus dem Abluftschutzgitter.
    – Spülen Sie ihn mit Wasser.
    – Lassen Sie den Filter lufttrocknen und
  • installieren Sie ihn wieder.

▶ Wenn zum Umfang der Anlage ein Abluftschutzgitter mit Filter gehört, müssen Sie den am Verdampfer der Anlage montierten Filter entfernen.

Zwei Filter sind nicht besser als einer, da der reduzierte Luftfluss die Leistung vermindert und möglicherweise die Verdampferspule einfriert.

10.5 Wintertauglich machen

DOMETIC MCS T6 - Wintertauglich machen - 1

HINWEIS

Sammeln Sie alle abfließenden Flüssigkeiten und recyclen oder entsorgen Sie sie in einer geeigneten Art und Weise.

Wählen Sie die Methode, die für Sie am besten geeignet ist. Bei den folgenden vier Methoden verwenden die ersten beiden eine nicht die Umwelt belastende biologisch abbaubare 50/50-Lösung aus Frostschutzmittel und Wasser:

  • Pumpen Sie die Frostschutzlösung in den Außenbord-Rumpfanschluss und führen Sie die Lösung durch den Einlass-Rumpfanschluss ab, bis das gesamte Wasser ausgespült wurde und die Lösung nicht mehr verdünnt erscheint.
  • Verwenden Sie die Meerwasserpumpe, um die Frostschutz-Lösung durch die Anlage zu pumpen. Lassen Sie die Lösung durch den Außenbord-Rumpfanschluss ab, bis das gesamte Wasser ausgespült wurde und die Lösung nicht mehr verdünnt erscheint:

– Schließen Sie das Seeventil.
– Entfernen Sie den Schlauch vom Filterauslass.
– Heben Sie den Schlauch über die Pumpe (so dass die Pumpe den Ansaugdruck nicht verliert).
– Füllen Sie die Frostschutzlösung ein.
– Pumpen Sie die Lösung durch die Anlage.
- Entwässern Sie den Filter und Schlauch zum Seeventil.

- Führen Sie Druckluft am Außenbord-Auslassanschluss ein. Das Wasser wird über den Meerwasser-Einlassanschluss ausgegeben.

- Durch die Druckluft wird das Wasser vom Einlass durch den Außenbord-Auslass getrieben.

Die Methode, die die Frostschutzlösung nach unten fließen lässt, sollte als Methode gewählt werden. Dabei ersetzt die Frostschutzlösung Wasseransammlungen und verhindert, dass es in verborgenen Bereichen zu Eisbildung kommt.

Da die Meerwasserpumpe ein magnetisch angetriebenes Flügelrad verwendet, führen Sie darüber hinaus das Folgende aus:

  • Entfernen Sie das Flügelrad von der Nassbaugruppe.
  • Reinigen Sie das Flügelrad mit einer Alkohollösung.
  • Lagern Sie das Flügelrad an einem trockenen und kühlen Ort, bis die Inbetriebnahme stattfindet.

11 Garantie

Es gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Sollte das Produkt defekt sein, wenden Sie sich bitte an einen Service-Partner in Ihrem Land (Adressen siehe Rückseite der Anleitung).

Unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter und besprechen mit Ihnen den weiteren Verlauf der Gewährleistung.

12 Entsorgung

▶Geben Sie das Verpackungsmaterial möglichst in den entsprechenden Recycling-Müll.

DOMETIC MCS T6 - Entsorgung - 1

Wenn Sie das Produkt endgültig außer Betrieb nehmen, informieren Sie sich bitte beim nächsten Recyclingcenter oder bei Ihrem Fachhändler über die zutreffenden Entsorgungsvorschriften.

13 Technische Daten

13.1 Anlagendaten

Bootsklimaanlage MCS T6Bootsklimaanlage MCS T12Bootsklimaanlage MCS T16
Kühlleistung: 6000 BTU/h1758 W12000 BTU/h3517 W16000 BTU/h4689 W
Eingangsspannung: 230 V 230 V 230 V
StromverbrauchKühlung: 3,7 A 4,3 A 5,5 A
Heizen: 4,7 A 5,3 A 6,9 A
Kühlmittel: R-410A R-410A R-410A
Kühlmittelmenge: 8,5 oz/241 g10,5 oz/298 g12,5 oz/354 g
CO2-Äquivalent: 0,503 t0,622 t0,739 t
Treibhauspotential (GWP): 2088 2088 2088
Abmessungen(B x H x T):Anlage: 448 x 282 x 272 mmBedienfeld: 81 x 64 x 24 mmTafelausschnitt: 64 x 48 mm519 x 318 x 315 mm81 x 64 x 24 mm64 x 48 mm544 x 341 x 338 mm81 x 64 x 24 mm64 x 48 mm

Enthält fluorierte Treibhausgase

Hermetisch geschlossene Einrichtung

13.2 Spezifikationen der Anlagensteuerung

Sollwert-Betriebsbereich:18,3 °C bis 29,4 °C (65 °F bis 85 °F)
Angezeigter Betriebsbereich der Umgebungstemperatur:-15 °C bis 65,6 °C (5 °F bis 150 °F)
Sensorgenauigkeit:±1,1 °C bei 25 °C (±2 °F bei 77 °F)
Niederspannungsgrenze für Anlage mit 230 V: 175 V~
Niederspannungs-Prozessor-Rücksetzung: 50 V~
Leitungsspannung: 230 V~
Frequenz: 50 Hz
Lüfter-Ausgangsleistung (max.):6 A bei 230 V~
Ventil-Ausgangsleistung: 0,25 A bei 230 V~
Heizungs-Ausgangsleistung (max.): 20 A bei 230 V~
Pumpen-Ausgangsleistung: 1/2 HP bei 230 V~
Kompressor-Ausgangsleistung: 2 HP bei 230 V~
Minimale Betriebstemperatur: -17,8 °C (0 °F)
Maximale Umgebungs-Betriebstemperatur:82,2 °C (180 °F)
Maximale Rh-Bedingungen:99 % ohne Kondenswasserbildung
Stromaufnahme Display:< 5 W

13.3 Anlageneingänge

Umgebungstemperatur oder Raumtemperatur:1
Druckschalter High Pressure Switch, HPF:1
Druckschalter Low Pressure Switch, LPF (bei MCS nicht verwendet):1
Alternativer Umgebungstemperatursensor für Innenräume:1
Umgebungstemperatursensor für die Außenluft (optional):1

13 Technische gegevens

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Produktinformationen

Marke : DOMETIC

Modell : MCS T6

Kategorie : Klimaanlage