STEINBERG HALion Sonic 2 - Audio-Software

HALion Sonic 2 - Audio-Software STEINBERG - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts HALion Sonic 2 STEINBERG als PDF.

📄 820 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice STEINBERG HALion Sonic 2 - page 199
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN 日本語 JA
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.

Benutzerfragen zu HALion Sonic 2 STEINBERG

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Audio-Software kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HALion Sonic 2 - STEINBERG und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HALion Sonic 2 von der Marke STEINBERG.

BEDIENUNGSANLEITUNG HALion Sonic 2 STEINBERG

Überarbeitung, Qualitätssicherung und Übersetzung: Cristina Bachmann, Heiko Bischoff, Christina Kaboth, Insa Mingers, Sabine Pfeifer, Benjamin Schütte

Diese PDF wurde für die Verwendung von Screenreader-Software optimiert. Beachten Sie, dass es aufgrund der Komplexität und großen Anzahl von Bildern in diesem Dokument nicht möglich ist, alternative Bildbeschreibungen einzufügen.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne Vorankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtung seitens der Steinberg Media Technologies GmbH dar. Die hier beschriebene Software wird unter einer Lizenzvereinbarung zur Verfügung gestellt und darf ausschließlich nach Maßgabe der Bedingungen der Vereinbarung (Sicherheitskopie) kopiert werden. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis durch die Steinberg Media Technologies GmbH darf kein Teil dieses Handbuchs für irgendwelche Zwecke oder in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln reproduziert oder übertragen werden. Registrierte Lizenznehmer des Produkts dürfen eine Kopie dieses Dokuments zur persönlichen Nutzung ausdrucken.

Alle Produkt- und Firmennamen sind ^™ oder ^® der jeweiligen Eigentümer. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Steinberg-Website unter www.steinberg.net/trademarks.

Stand: 16. Mai 2013

© Steinberg Media Technologies GmbH, 2013.

Alle Rechte vorbehalten.

202 Installation und Einrichten des Systems

202 Willkommen

202 Tastaturbefehle

203 So können Sie uns erreichen

203 Installation

205 System einrichten

207 Einleitung

207 HALion Sonic-Übersicht

208 Programme, Layer, Multis, Macro-Seiten und Presets

211 Sounds verwalten

211 Einleitung

211 Das Multiprogramm-Rack

213 Verwalten von Multiprogrammen

215 Verwalten von Dateien über die MediaBay

220 Einrichten einer Multi-Chain

222 Bearbeitung

222 Einleitung

222 Programme bearbeiten

226 Layer bearbeiten

267 FlexPhraser

273 Benutzer-Phrasen

278 Bearbeiten von Drum- und Loop-Layern

287 Bearbeiten von Instrumenten-Layern

290 Expression-Maps

292 Bearbeiten von Insert-Effekten

293 Auron

293 Einleitung

294 Die Osc-Seite

295 Die Mod-Seite

297 Die Voice-Seite

298 Der Filter-Bereich

299 Der Amp-Bereich

300 Die Arp-Seite

301 Trium

301 Einleitung

302 Die Osc-Seite

302 Die Sub-Seite

304 Der Amp-Bereich

305 Die Mod-Seite

306 Die Arp-Seite

307 Voltage

307 Einleitung

307 Der Oszillator-Bereich

308 Der Filter-Bereich

312 Die Arp-Seite

313 Model C

313 Einleitung

313 Die Organ-Seite

315 Die Rotary-Seite

315 Die Amp-Seite

316 Die FX-Seite

318 HALiotron

318 Einleitung

318 Die Main-Seite

319 Die Filter-Seite

320 B-Box

320 Einleitung

320 Die Pattern-Seite

323 Die Mix-Seite

327 World Instruments

327 Einleitung

327 Der Filter-Bereich

328 Der Amp-Bereich

329 Die Bereiche »Pitch«, »LFO« und »MW«

329 Der Bereich »Oriental Scale«

330 Die Arp-Seite

331 World Percussion

331 Einleitung

336 MIDI-Einstellungen und Mischen

336 Die MIDI-Seite

337 Die Mix-Seite

339 Globale Effekte

339 Einleitung

339 Die Effects-Seite

341 Effektreferenz

368 HALion 3 Legacy-Effekte

376 Der Performance-Bereich

376 Einleitung

376 Die Performance-Bedienelemente

377 Die Quick Controls

384 Trigger-Pads

388 Note Expression

388 Einleitung

390 Globale Funktionen und Einstellungen
390 Einleitung
390 Die PlugIn-Funktionen
394 Die Options-Seite
399 Die Bedienelemente in der Standalone-Funktionsleiste
405 MIDI-Controller
405 MIDI-Controller verwenden
409 Stichwortverzeichnis

Willkommen

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, dass Sie sich für HALion Sonic 2 von Steinberg entschieden haben.

Was ist HALion Sonic? Der Hauptgedanke bei der Entwicklung von HALion Sonic war, das Konzept der Workstation in die Welt der virtuellen Instrumente zu übertragen und dadurch auch die Vorzüge von VST, nämlich Flexibilität und Performance, nutzen zu können. Dadurch ist HALion Sonic das perfekte Werkzeug, egal ob Sie es im Studio, bei einer Live-Performance oder zu Hause verwenden möchten. Die einzigartige Mischung von multitimbraler Sample-Wiedergabe und Synthese-Engines, die herausragende VST3-Technologie und die einfache Bedienbarkeit heben HALion Sonic deutlich hervor aus der Menge der virtuellen Instrumente. Exzellente Filter und Effekte, erstklassiger Content und ein intuitives Oberflächenkonzept machen HALion Sonic zum Zentrum Ihrer Produktionen.

Viele Feature-Wünsche haben ihren Weg in dieses Release von HALion Sonic gefunden. FlexPhrasen können nun aufgenommen und direkt in die DAW exportiert werden. Der neue Editor für Benutzer-Phrasen ermöglicht es Ihnen, eigene Phrasen und Arpeggios direkt in HALion Sonic zu erzeugen. Das Verwalten und Browsen von Presets wurde verbessert, so dass Sie schnell und einfach auf den umfangreichen neuen Sound-Content zugreifen können. Mit über 1000 neuen Presets und vielen neuen Instrumenten wurde der Content deutlich aufgestockt. Alle neuen Instrumente wie die Orgel "Model-C" und die neuen Synths "Trium", "Auron" und "Voltage" haben speziell konzipierte Oberflächen, die eine sehr intuitive Bedienung ermöglichen. Der neue World-Content der B-Box, dem neuen Drum-Computer mit integriertem Step-Sequenzer, ist nur ein Beispiel dafür, wie umfangreich und vielseitig die Sounds in HALion Sonic 2 sind – eine inspirierende Sound-Library für alle Geschmäcker und Situationen.

Die neuen Instrumente, Funktionen und Einstellungen werden detailliert in diesem Handbuch beschrieben. Vergessen Sie nicht, sich unter MySteinberg zu registrieren, um Online-Support und weitere exklusive Serviceleistungen zu erhalten. Besuchen Sie auch die HALion-Sonic-Community in unserem Online-Forum, um weitere nützliche Informationen zu erhalten.

Wir wünschen Ihnen viel musikalische Inspiration mit Ihrer brandneuen Workstation!

Tastaturbefehle

Für viele Standardtastaturbefehle in HALion Sonic werden Sondertasten verwendet, die sich je nach Betriebssystem unterscheiden. Der Standardtastaturbefehl für »Rückgängig« ist z.B. [Strg]-[Z] unter Windows und [Befehlstaste]-[Z] unter Mac OS X.

Wenn in diesem Handbuch Tastaturbefehle mit Sondertasten beschrieben werden, stehen die Windows-Sondertasten an erster Stelle:

[Windows-Sondertaste]/[Mac-Sondertaste]-[Taste]

So bedeutet z.B. [Strg]-Taste/[Befehlstaste]-[Z]: »Drücken Sie die [Strg]-Taste unter Windows bzw. die [Befehlstaste] unter Mac OS X und dann die Taste [Z]«.

Entsprechend bedeutet [Alt]/[Wahltaste]-[X] »Drücken Sie die [Alt]-Taste unter Windows bzw. die [Wahltaste] unter Mac OS X, und dann die Taste [X].

Sie werden in diesem Handbuch oftmals dazu aufgefordert, mit der rechten Maustaste zu klicken, um beispielsweise ein Kontextmenü zu öffnen. Wenn Sie auf dem Mac mit einer Eintastenmaus arbeiten, müssen Sie dafür beim Klicken die [Ctrl]-Taste gedrückt halten.

So können Sie uns erreichen

Mit einem Klick auf das Steinberg-Logo oben rechts im HALion Sonic-Fenster öffnet sich ein Einblendmenü, über das Sie zusätzliche Informationen und Hilfe bekommen:

  • Das Menü enthält Links zu diversen Steinberg-Seiten im Internet. Wenn Sie einen dieser Links auswählen, wird die entsprechende Webseite in Ihrem Browser geöffnet.
    Hier erhalten Sie technische Unterstützung und Informationen zur Kompatibilität, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Adressen zum Herunterladen neuer Treiber aus dem Internet usw. Dazu muss auf Ihrem Computer ein Webbrowser installiert sein und Sie benötigen eine aktive Internetverbindung.
  • Wenn Sie den Hilfe-Eintrag wählen, wird die Online-Version der Dokumentation geöffnet.
  • Außerdem finden Sie hier einen Menüeintrag zur Registrierung Ihres Produkts. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter »Software registrieren« auf Seite 205.

Installation

⚠️ Bitte lesen Sie den folgenden Abschnitt, bevor Sie HALion Sonic installieren.

Der USB-eLicenser

Wie viele andere Steinberg-Produkte auch verfügt HALion Sonic über einen hardware-gestützten Kopierschutz auf Basis des USB-eLicensers. HALion Sonic kann nur zusammen mit einem eLicenser mit aktivierter Lizenz gestartet werden.

Der USB-eLicenser ist ein separates Produkt, das nicht im Lieferumfang von HALion Sonic enthalten ist.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der USB-eLicenser - 1

Der USB-eLicenser ist ein USB-Gerät, auf dem Ihre Lizenzen für Steinberg-Software gespeichert sind. Alle Steinberg-Produkte, die mit USB-eLicensern geschützt sind, verwenden dieselbe Art von USB-Gerät und es ist möglich, mehrere Lizenzen auf einem eLicenser zu speichern. Außerdem können Lizenzen (innerhalb gewisser Grenzen) von einem USB-eLicenser auf einen anderen übertragen werden. Dies ist hilfreich, wenn Sie beispielsweise eine Software weiterverkaufen möchten.

Das HALion Sonic-Paket wird mit einem Aktivierungscode ausgeliefert, der sich auf der Karte »Essential Product License Information« befindet. Damit Sie Ihre Version von HALion Sonic unbegrenzt nutzen können, müssen Sie Ihre Lizenz manuell auf den USB-eLicenser herunterladen und die permanente Lizenz mit Hilfe des Aktivierungscodes freischalten.

Im eLicenser Control Center können Sie neue Lizenzen aktivieren und überprüfen, welche Lizenzen auf Ihrem USB-eLicenser installiert sind. Wenn Sie HALion Sonic installiert haben, können Sie das eLicenser Control Center auf Windows-Systemen über das Startmenü und auf dem Mac über den Applications-Ordner öffnen.

Wenn Sie andere kopiergeschützte Steinberg-Produkte verwenden, können Sie die Lizenzen für Ihre Anwendungen auf denselben USB-eLicenser übertragen. So benötigen Sie nur einen USB-Anschluss des Computers. Weitere Informationen zur Übertragung oder Aktivierung von Lizenzen finden Sie in der Hilfe des eLicenser Control Centers.

Systemanforderungen

Ihr Computer muss die folgenden Mindestanforderungen für die Windows- bzw. Mac-Version von HALion Sonic erfüllen:

Mac OS X Windows
Mac OS X Version 10.7/10.8*Dual-Core-Prozessor von IntelCoreAudio-kompatible Audio-HardwareVST-3- oder AU-kompatible Host-Anwendung für die Verwendung vonHALion Sonic als PlugInWindows 7/Windows 8*Dual-Core-Prozessor von Intel oder AMDWindows-kompatible Audio-Hardware**VST-3- oder VST-2-kompatible Host-Anwendung für die Verwendung vonHALion Sonic als PlugIn
4 GB RAM17 GB freier SpeicherplatzBildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixeln empfohlenDVD-ROM Double-Layer-Laufwerk für die InstallationUSB-Anschluss für USB-eLicenser (Lizenzverwaltung)Internetverbindung für die Installation, Aktivierung und Einrichtung eines Benutzerkontossowie die persönliche und die Produktregistrierung.
*Native 32-Bit- und 64-Bit-Programmversion.**ASIO-kompatible Audio-Hardware empfohlen für geringe Latenz.

Installieren von HALion Sonic

HALion Sonic enthält sehr viel Content und wird auf zwei DVDs ausgeliefert. Bitte halten Sie für die Installation alle DVDs bereit.

⚠️ Der Installer von HALion Sonic ermöglicht es Ihnen, die Content-Dateien und die Programmdateien auf unterschiedlichen Festplatten zu speichern.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Legen Sie die erste DVD in Ihr DVD-Laufwerk ein.

Das interaktive Start Center wird geöffnet. Wenn es nicht automatisch geöffnet wird oder wenn Sie mit einem Macintosh-Rechner arbeiten, öffnen Sie es mit einem Doppelklick auf die Datei "HALion_Sonic_Start_Center.exe" (Windows) bzw. "HALion Sonic Start Center.app" (Mac).

  1. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation von HALion Sonic zu starten, und klicken Sie sich durch die zusätzlichen Optionen und Informationen.

Wenn Sie HALion Sonic nicht über das interaktive Start Center installieren möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

Windows

  1. Doppelklicken Sie auf die Datei »Setup.exe«.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

Macintosh

  1. Doppelklicken Sie auf die Datei »HALion Sonic.mpkg«.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

Software registrieren

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Software zu registrieren. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie Anspruch auf technische Unterstützung haben und stets über Programm-Updates und andere Neuigkeiten über HALion Sonic informiert werden.

  • Klicken Sie auf das Steinberg-Logo oben rechts im Bedienfeld und wählen Sie im angezeigten Menü die Option »Register HALion Sonic now!«, um HALion Sonic zu registrieren.
    Diese Option öffnet die Registrierungsseite auf der Steinberg-Website in Ihrem Webbrowser. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

System einrichten

In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie HALion Sonic als PlugIn in unterschiedlichen Host-Anwendungen oder als eigenständiges Instrument (»Standalone«) verwenden.

HALion Sonic als VST- Instrument in Cubase einrichten

Es wird vorausgesetzt, dass Sie Cubase sowie die MIDI- und Audio-Hardware korrekt eingerichtet haben und dass Cubase von Ihrem externen MIDI-Keyboard MIDI-Daten empfängt. Wie Sie HALion Sonic mit einer anderen VST-Host-Anwendung verwenden, entnehmen Sie der jeweiligen Dokumentation.

In Cubase können VST-Instrumente auf zwei Arten verwendet werden: über das Fenster »VST-Instrumente« oder über Instrumentenspuren.

Über das Fenster »VST-Instrumente« auf HALion Sonic zugreifen

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie das Geräte-Menü in Cubase und wählen Sie die Option »VST-Instrumente«.
    Das Fenster »VST-Instrumente« wird geöffnet.

  2. Klicken Sie in eine der leeren Schnittstellen und wählen Sie im Instrument-Einblendmenü die Option »HALion Sonic«.

Sie werden gefragt, ob Sie automatisch eine MIDI-Spur erzeugen möchten, die dem VST-Instrument zugewiesen ist.

  1. Klicken Sie auf »Erzeugen«.

HALion Sonic wird geladen und eingeschaltet und das Bedienfeld wird geöffnet. Eine MIDI-Spur mit dem Namen »HALion Sonic« wird zur Spurliste hinzugefügt. Der Ausgang der Spur ist an HALion Sonic geleitet.

Über eine Instrumentenspur auf HALion Sonic zugreifen

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie im Projekt-Menü aus dem Untermenü »Spur hinzufügen« die Instrument-Option.
    Der Dialog »Instrumentenspur hinzufügen« wird geöffnet.

  2. Wählen Sie im Instrument-Einblendmenü den Eintrag »HALion Sonic«.

  3. Klicken Sie auf »Spur hinzufügen«, um die Instrumentenspur zu erzeugen.

  4. Klicken Sie im Cubase-Inspector auf den Schalter >Instrument bearbeiten«, um das HALion Sonic-Bedienfeld zu öffnen.

HALion Sonic ist nun als VST-Instrument in Cubase eingerichtet. Weitere Informationen zu VST-Instrumenten finden Sie im Cubase-Benutzerhandbuch.

Ausgänge auswählen

HALion Sonic wird beim Laden standardmäßig mit Stereoausgängen konfiguriert. In Cubase können Sie jedoch zusätzlich 15 individuelle Ausgänge verwenden. Dadurch lassen sich alle 16 Programm-Slots jeweils eigenen Kanälen im Cubase-Mixer zuweisen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Ausgänge verfügbar zu machen:

  1. Öffnen Sie das Fenster »VST-Instrumente«.
  2. Klicken Sie auf den Ausgänge-Schalter für HALion Sonic.
  3. Schalten Sie die erforderlichen Ausgänge ein.

Cubase erzeugt automatisch eine MIDI-Spur für jeden zusätzlichen Ausgang und fügt in der Cubase-MixConsole einen neuen Kanalzug hinzu. Für die weitere Bearbeitung in Cubase können Sie nun Programme, Layer oder Schlagzeuginstrumente (Slices) aus HALion Sonic auf diese Ausgänge routen.

HALion Sonic in einer AU-kompatiblen Host-Anwendung verwenden

Sie können HALion Sonic in AU-kompatiblen Host-Anwendungen verwenden (z.B. Logic). Die AU-Version von HALion Sonic wird im AU-Plugins-Ordner installiert und ermöglicht die Verwendung von HALion Sonic in einer AU-Umgebung – ohne Leistungseinbußen oder Kompatibilitätsprobleme.

Wenn Sie Logic Pro verwenden, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie den Track Mixer und wählen Sie den gewünschten Instrumentenkanal aus.
  2. Klicken Sie in das I/O-Feld und öffnen Sie das Untermenü »AU Instruments«.
  3. Wählen Sie im Steinberg-Untermenü HALion Sonic und wählen Sie eine der verfügbaren Kanalkonfigurationen aus.
    HALion Sonic ist jetzt als AU-Instrument geladen.

HALion Sonic im Standalone-Betrieb

HALion Sonic kann auch unabhängig von einer Host-Anwendung als eigenständige Anwendung verwendet werden. In diesem Fall können Sie HALion Sonic direkt mit Ihrer Audio-Hardware verbinden. Die Bedienelemente der Standalone-Version werden im Abschnitt »Die Bedienelemente in der Standalone-Funktionsleiste« auf Seite 399 beschrieben.

HALion Sonic-Übersicht
STEINBERG HALion Sonic 2 - HALion Sonic im Standalone-Betrieb - 1

text_image Standalone-Funktionen Plugin-Funktionen Multiprogramm-Rack HALION SONIC2 Steinberg Werkzeug-zeilen Edit-Bereich Quick Controls Sphere Trigger-Pads Performance-Bedienelemente

Das Anwendungsfenster von HALion Sonic hat eine feste Größe. Folgende Bereiche sind Bestandteile des Anwendungsfensters:

- Das Multiprogramm-Rack im linken Bereich des Fensters. Siehe »Das Multiprogramm-Rack« auf Seite 211.

- Der Edit-Bereich rechts im Fenster mit den Seiten »Load«, »Edit«, »MIDI«, »Mix«, »Effects«, »Multi« und »Options«. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel »Bearbeitung« auf Seite 222.

- Der Performance-Bereich mit den Trigger-Pads, den Quick Controls, den Performance-Bedienelementen und dem Sphere-Bedienelement im unteren Bereich des Fensters. Siehe »Der Performance-Bereich« auf Seite 376.

- Die PlugIn-Funktionen oben im Fenster. Siehe »Die PlugIn-Funktionen« auf Seite 390.

- Die Werkzeugzeilen oberhalb des Edit-Bereichs. Siehe »Die Werkzeugzeilen« auf Seite 393.

- Wenn Sie HALion Sonic als Standalone-Anwendung nutzen, wird oben im Fenster die Standalone-Funktionsleiste angezeigt. Siehe »Die Bedienelemente in der Standalone-Funktionsleiste« auf Seite 399.

HALion Sonic bietet zwei Ansichten: die Editor-Ansicht und eine kleinere Player-Ansicht.

- Klicken Sie auf den p-Schalter in der kleinen Werkzeugzeile unterhalb des Steinberg-Logos, um die Player-Ansicht anzuzeigen. Die Player-Ansicht enthält nur die PlugIn-Funktionen, die Trigger-Pads, die Quick Controls und die Player-Bedienelemente.

Der Schalter zum Umschalten der Ansichten zeigt nun ein »e«. Wenn Sie darauf klicken, schalten Sie wieder in die Editor-Ansicht um.

Player-Ansicht

STEINBERG HALion Sonic 2 - HALion Sonic im Standalone-Betrieb - 2

text_image All MIDI Insges MRB 18C50(2) Analog 1 All 00T 1 1 4/4 Volume HALION SONIC2 PIastic Dance 0.0 V 440.0 Hz 60 MHz steinberg Startup Amp1 Amp2 Amp3 Amp4 Filter Cutoff Filter Resonance Filter Env Decay On 1 Masterlum Sub Onc Level Reg Modulator Level Shade 10 High Gain Delay Mdc C3

HALion Sonic beinhaltet außerdem die MediaBay, die Sie aus vielen Steinberg-Produkten kennen. Mit Hilfe der MediaBay können Sie auf schnellem Weg alle Sounds finden und verwalten. Sie finden die MediaBay auf der Load-Seite und in den Dialogen zum Laden von Layern, Programmen und Multis, siehe »Verwalten von Dateien über die MediaBay« auf Seite 215.

Wenn Sie HALion Sonic das erste Mal öffnen, wird ein Programm mit mehreren Layern geladen. Spielen Sie einige Noten auf dem an Ihren Computer angeschlossenen MIDI-Keyboard oder dem virtuellen Keyboard in HALion Sonic und sehen Sie sich die unterschiedlichen Seiten des Edit-Bereichs an.

Programme, Layer, Multis, Macro-Seiten und Presets

Programme

Ein Programm in HALion Sonic ist ein komplexes Instrument oder ein komplexer Klang, der bis zu vier Ebenen, sogenannte Layer, miteinander kombiniert. Oft beinhaltet ein Programm nur ein einziges Layer, das bereits mit allen notwendigen Komponenten wie Synthese-Parts oder Insert-Effekten ausgestattet ist. Der Grund dafür ist, dass ein Layer bereits eine eigene vollständige Klangstruktur darstellt, siehe unten. Das Programm bietet zusätzlich die Möglichkeit, mehrere Layer miteinander zu kombinieren, um noch komplexere Sounds aufzubauen oder Soundkombinationen zu erzeugen, die Sie als eine Einheit laden möchten. Typische Beispiele hierfür sind die Kombination von Bass und Piano in zwei getrennten Tastenbereichen (Split) oder ein Piano mit unterlegtem Streicherklang (Layer).

Da HALion Sonic viele verschiedene Layer-Typen bietet, können diese Kombinationen jedoch noch viel mehr. Stellen Sie sich z. B. eine Kombination aus einem pulsierenden Synthesizer und einer in Slices unterteilten Loop vor, die von einem Bass im unteren Tastenbereich abgerundet wird. Fügen Sie zum Schluss jedem Layer oder dem gesamten Programm eigene Effekte hinzu und Sie erhalten ein einzigartiges Klangerlebnis. Sie werden bald merken, dass Sie unendliche Möglichkeiten haben.

Multis

HALion Sonic ist ein multitimbrales PlugIn, das bis zu 16 Sounds (bzw. Programme) laden und miteinander kombinieren kann. Diese Kombination wird als Multi bezeichnet. Sie können Multis z. B. dazu verwenden, mehrere Programme in Layern zu schichten oder schnell sogenannte Split-Sounds zu erzeugen, indem Sie mehrere Programme auf denselben MIDI-Eingangskanal einstellen. Die häufigste Anwendung allerdings ist das Erzeugen von Soundsets mit verschiedenen Instrumenten, die unterschiedlichen MIDI-Kanälen zugeordnet sind.

Layer

Programme können eine Kombination von bis zu vier Layern enthalten. In HALion Sonic gibt es fünf verschiedene Arten von Layern: Synth-, Sample-, Instrument-, Schlagzeug- und Sliced-Loop-Layer. Jeder Layer-Typ basiert auf einer individuellen Klangarchitektur und hat einen eigens für ihn zugeschnittenen Editor.

Synth- und Sample-Layer

Für die Synth- und Sample-Layer steht Ihnen ein Synthesizer-Editor mit einem äußerst flexiblen Filter-Bereich, mächtigen mehrstufigen Hüllkurven, LFOs, einem Step-Modulator und einer Modulationsmatrix zur Verfügung. Sample- und Synth-Layer unterscheiden sich je nach Klangquelle. Während ein Synth-Layer einen Oszillator-Bereich mit drei Hauptoszillatoren beinhaltet, nämlich einen Suboszillator, einen Rauschgenerator und eine Ringmodulation, wird im Sample-Layer ein spezielles Multi-Sample geladen.

Schlagzeug-Layer

Das Schlagzeug-Layer lädt ein mehrstufig gesamplites Schlagzeug-Set, in dem Sie die wichtigsten Parameter für jedes Schlagzeuginstruments anpassen können. Jedes Schlagzeuginstrument lässt sich individuell im Panorama positionieren, auf einen Ausgang routen, filtern, rückwärts abspielen usw.

Loop-Layer

Loop-Layer laden eine in Slices aufgeteilte Loop (Sliced Loop), die eine Kombination aus einer loop-spezifischen MIDI-Phrase und den individuellen Slices darstellt, die einzelnen Keyboard-Tasten zugeordnet sind. So können Sie entweder die ursprüngliche Loop oder eine transponierte Version der Loop abspielen, oder einzelne Slices manuell triggern. Jedes Slice kann mit denselben Parametern modifiziert werden, die auch den Schlagzeuginstrumenten zur Verfügung stehen.

Instrumenten-Layer

Instrumenten-Layer beinhalten mehrere Multi-Samples eines Instruments, die entweder Bestandteile einzelner Sounds oder völlig unterschiedliche Artikulationen sein können. Diese untergeordneten Layer werden Expressions genannt. Sie können die Parameter einer Expression anpassen. Indem Sie eine Expression ausschalten, verkürzen Sie die für das Laden eines Sounds benötigte Zeit.

Presets

Sie können alle Arten von Sounds als Preset speichern und laden, es gibt also Programm- und Layer-Presets.

Content-Dateien und Ordnerstruktur

Mit HALion Sonic wird Sound-Content in großem Umfang mitgeliefert, den Sie so wie er ist verwenden können. Dieser Content, der Hunderte von Multis, Programmen und Layern enthält, ist schreibgeschützt. Das bedeutet, dass Sie die Dateien zwar in HALion Sonic bearbeiten können, aber die werkseitig mitgelieferten Content-Dateien nicht überschreiben können, um Ihre Änderungen zu speichern.

Um Änderungen am mitgelieferten Content speichern zu können, müssen Sie die Dateien unter einem anderen Namen an einem vorgegebenen Speicherort speichern. Die gespeicherten Dateien erhalten die Dateinamenerweiterung ».vstpreset« und werden als User-Content bezeichnet. Sie können den Dateien Kategorien zuordnen und nach ihnen suchen.

Der User-Content wird in einer vordefinierten Ordnerstruktur auf Ihrer Festplatte gespeichert, wobei der genaue Dateipfad vom Betriebssystem abhängig ist. Sie können innerhalb dieser Ordnerstruktur aber Unterordner erzeugen, die es ermöglichen, Content-Dateien zu verschieben oder mit anderen Personen auszutauschen (siehe »Unterordner für benutzerdefinierte Multis erzeugen« auf Seite 214).

VST Sound Instrument Sets und Macro-Seiten

Steinberg bietet Ihnen in Form von VST Sound Instrument Sets zusätzlichen Content für VST-Instrumente, die auf der HALion-Technologie basieren. Diese VST Sound Instrument Sets stellen eine eigene Macro-Seite zur Verfügung, über die Sie auf die Parameter für das entsprechende Set zugreifen können. Wenn Sie ein Programm oder ein Layer eines bestimmten VST Sound Instrument Sets bearbeiten, wird die dazugehörige Macro-Seite geöffnet. Weitere Informationen zu den Funktionen und Bedienelementen einer bestimmten Macro-Seite finden Sie in der Dokumentation des entsprechenden VST Sound Instrument Sets.

Fehlende Content-Dateien

In manchen Situationen kann auf eine Content-Datei nicht zugegriffen werden. Grund dafür kann zum Beispiel eine verschlüsselte Partition oder ein externes Laufwerk sein, das nicht mehr an den Rechner angeschlossen ist. In diesen Fällen wird ein Warnhinweis angezeigt, in dem Sie informiert werden, dass eine bestimmte VST Sound Library nicht gefunden werden kann.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Content wieder verfügbar zu machen:

  1. Klicken Sie auf »Ignore«.
    HALion Sonic wird ohne die nicht gefundenen Dateien geöffnet.
  2. Beenden Sie HALion Sonic.
  3. Schließen Sie die fehlende externe Festplatte wieder an oder öffnen Sie die verschlüsselte Partition.
  4. Starten Sie HALion Sonic.

Wenn die Content-Dateien aus einem anderen Grund nicht gefunden werden, z. B. weil Sie die entsprechenden Dateien auf eine andere Festplatte verschoben haben oder ein neues Laufwerk hinzugefügt und dadurch die Namen der Laufwerke »geschoben« haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie in der Fehlermeldung auf den Locate-Schalter.
    Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet.

  2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem sich die Content-Dateien befinden.

  3. Wählen Sie die Dateien aus und klicken Sie auf »Open«.

Alle in diesem Verzeichnis enthaltenen Content-Dateien sind nun wieder im Programm verfügbar.

- Klicken Sie auf »Remove«, wenn Sie möchten, dass HALion Sonic zukünftig nicht mehr nach bestimmten Dateien sucht.

Indem Sie die Option »Do not ask again« (Nicht mehr nachfragen) einschalten, legen Sie fest, dass nicht nach den fehlenden Dateien gesucht werden soll, und zwar einmal (Ignore) oder dauerhaft (Remove).

Einleitung

In diesem Kapitel werden die grundlegenden Funktionen des Multiprogramm-Racks beschrieben und das Verwalten von Sounds über das Multiprogramm-Rack. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Load-Seite, die die MediaBay beinhaltet, und es wird beschrieben, wie Sie auf der Multi-Seite eine Multi-Chain einrichten.

Das Multiprogramm-Rack

STEINBERG HALion Sonic 2 - Das Multiprogramm-Rack - 1

text_image Slot stummschalten MIDI-Aktivitätsanzeige Multi PROGRAM RACK 1 m 5 SONIC Dancer 2 m 5 3 m 5 Programm laden Slot soloschalten

Das Multiprogramm-Rack verfügt über 16 Slots, so dass Sie bis zu 16 Programme gleichzeitig verwenden können. Hier können Sie Programme laden und Ihre Multis erzeugen und verwalten.

Das Multiprogramm-Rack ist mit den unterschiedlichen Seiten des Edit-Bereichs verbunden: Wenn die Edit-Seite geöffnet ist und Sie im Multiprogramm-Rack auf einen Slot klicken, können Sie die Einstellungen für jedes geladene Programm sehen (siehe »Editing« auf Seite 25). Zusätzliche Slot-Parameter wie Pegel, Pan, MIDI-Kanal usw. finden Sie auf den Seiten »MIDI« und »Mix« (siehe »The MIDI Page« auf Seite 128 und »The Mix Page« auf Seite 129).

Sie haben mehrere Möglichkeiten, Programme und Layer in das Multiprogramm-Rack zu laden:

  • Sie können Programme und Layer direkt über das Multiprogramm-Rack laden (siehe »Programme über das Slot-Kontextmenü verwalten« auf Seite 212).
  • Sie können die MediaBay auf der Load-Seite von HALion Sonic verwenden, um Programme und Layer zu laden (siehe »Verwalten von Dateien über die MediaBay« auf Seite 215).
  • Sie können den Programm-Slot im Bereich mit den PlugIn-Funktionen verwenden, um ein Programm zu laden (siehe »The Plug-in Functions Section« auf Seite 179).

Programme laden

Sie können Programme und Layer von folgenden Orten in das Multiprogramm-Rack ziehen:

  • Der MediaBay in HALion, HALion Sonic oder einer Steinberg-DAW
  • Explorer (Windows) oder Finder (Mac)

Sie können auch den Schalter »Load Program« rechts im Slot verwenden, um ein neues Programm zu laden. Dabei gilt Folgendes:

⇒ Programme, die große Mengen an Sample-Daten beinhalten, brauchen unter Umständen längere Zeit zum Laden.
⇒ Wenn Sie in einen leeren Slot klicken, wird das Fenster zum Laden von Programmen automatisch geöffnet.

Programme ersetzen

Sie können ein Programm in einem Slot ersetzen, indem Sie ein anderes Programm oder Layer auf diesen Slot ziehen.

Wenn Sie ein Layer in einen Slot laden, erzeugt HALion Sonic ein neues Programm.

Programme über das Slot-Kontextmenü verwalten

Das Slot-Kontextmenü enthält zusätzliche Optionen zum Verwalten von Programmen. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Load Program... Öffnet den Dialog »Load Programm«. Doppelklicken Sie auf ein Programm oder ein Layer, um es in diesen Slot zu laden.
Save Program Speichert das Programm. Mitgelieferte Content-Dateien können nicht überschrieben werden. Der Dialog »Save Program« wird geöffnet, in dem Sie das bearbeitete Programm unter einem neuen Namen speichern können.
Save Program As...Öffnet den Dialog »Save Program«, in dem Sie das bearbeitete Programm unter einem neuen Namen speichern können.
Save All Programs... Öffnet den Dialog »Save Programs«, in dem Sie alle Programme als VST-Preset speichern können.
Remove Program Entfernt das Programm aus dem Slot.
Init Program Wählen Sie diese Option, um das Init-Programm zu laden. Es enthält ein neutrales Synth-Layer.
Revert to Last Saved ProgramVerwirft alle Änderungen, die Sie für den Programm-Slot vorgenommen haben.
Cut Program Kopiert das Programm und entfernt es aus dem Slot.
Copy ProgramKopiert das Programm, ohne es aus dem Slot zu entfernen.
Paste ProgramFügt das kopierte Programm in den Slot ein. Wenn der Slot bereits ein Programm enthält, wird es ersetzt.
Rename Program Wählen Sie diese Option, um einen neuen Namen einzugeben.
Reset Slot Setzt den Slot auf die Standardwerte zurück.
Reset All Slots Setzt alle Slots auf ihre Standardwerte zurück.

⇒ Sie können Programme auch zwischen verschiedenen Instanzen von HALion Sonic kopieren, ausschneiden und einfügen.

Programme umbenennen

Sie können ein Programm über das Kontextmenü umbenennen.

⇒ Sie müssen ein Programm mit seinem neuen Namen speichern, um von der MediaBay aus darauf zugreifen zu können.

Slot-Bedienelemente

MIDI-Aktivitätsanzeige

Die Zahl links neben dem Slot dient nicht nur der Nummerierung, sondern zeigt auch eingehende MIDI-Daten an, indem sie aufleuchtet.

Solo

Aktivieren Sie den Solo-Schalter eines Slots, um ausschließlich das dazugehörige Programm zu hören. Sie können mehrere Slots gleichzeitig soloschalten.

Mute

Klicken Sie auf den Mute-Schalter, um die Wiedergabe für einen Slot auszuschalten.

Verwalten von Multiprogrammen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Verwalten von Multiprogrammen - 1

text_image Startup MULTI PROGRAM RACK Multiprogramm laden Multiprogramm speichern Multiprogramm löschen

Multis können mehrere Sounds oder Programme laden und sie kombinieren. Sie können Multis z.B. dazu verwenden, mehrere Programme in Layern zu schichten oder schnell sogenannte Split-Sounds zu erzeugen, indem Sie mehrere Programme auf denselben MIDI-Eingangskanal einstellen. Die häufigste Anwendung allerdings ist das Erzeugen von Soundsets mit verschiedenen Instrumenten, die unterschiedlichen MIDI-Kanälen zugeordnet sind.

Ein Multiprogramm enthält alle Plugin-Parameter. Wenn Sie HALion Sonic als Plugin in Cubase oder Nuendo verwenden, werden die Multis im Einblendmenü »Preset-Verwaltung« der Host-Anwendung aufgelistet. Sie können Multis und Programme auch aus der MediaBay von Cubase oder Nuendo in einen Slot in HALion Sonic ziehen.

Wenn Sie HALion Sonic in einer anderen Host-Anwendung als PlugIn verwenden, können Sie entweder die Preset-Funktion der Host-Anwendung verwenden oder die Funktionen zum Verwalten von Multis in HALion Sonic.

Multis laden

  • Öffnen Sie die Load-Seite, um die MediaBay anzuzeigen und doppelklicken Sie auf ein Multiprogramm oder ziehen Sie es auf ein Multi-Slot.
  • Klicken Sie auf den Schalter »Load Multi-Program« im Multi-Slot, um den Dialog »Load Multi-Program« zu öffnen und doppelklicken Sie auf ein Multiprogramm oder wählen Sie es aus und klicken Sie auf »OK«.

Laden von Multis in einer Host-Anwendung

Wenn Sie HALion Sonic als PlugIn in Cubase oder Nuendo verwenden, finden Sie die Multis im Einblendmenü »Preset-Verwaltung« der Host-Anwendung. Sie können Multis und Programme auch aus der MediaBay von Cubase oder Nuendo in einen Slot in HALion Sonic ziehen.

Wenn Sie HALion Sonic in einer anderen Host-Anwendung als PlugIn verwenden, können Sie entweder die Preset-Funktion der Host-Anwendung verwenden oder die Funktionen zum Verwalten von Multis in HALion Sonic.

Multis entfernen

- Klicken Sie in der Werkzeugzeile im Slot Rack auf den Schalter »Remove All Programs«, um alle Programme des aktuellen Multis zu entfernen. Dadurch werden auch alle Slot-Parameter zurückgesetzt. AUX- und Master-Effekte werden nicht entfernt.

Zurücksetzen der Plugin-Instanz

Wenn Sie die gesamte HALion Sonic-Instanz zurücksetzen möchten, so dass nichts geladen ist, können Sie mit der rechten Maustaste auf das Multiprogramm-Einblendmenü klicken und »Clear Plug-in Instance« wählen.

Multis speichern

STEINBERG HALion Sonic 2 - Multis speichern - 1

text_image Save HALion Sonic Multi Program Name Rating Category Last_Version Multi_Preset New Preset Tags Attribute Value Name Dars & Deals Category Character Comment Context Summary GM Sound Key Keywords Library Manufacturer Library Name Name Mult_Preset Plugin Name Multi_Series Rating Signature Style Sub Category Sub Style Tempo Preset Name: Multi_Preset vs preset OK Cancel

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Multi zu speichern:

  1. Klicken Sie auf den Schalter »Save Multi-Program«.
  2. Geben Sie den Namen des Multis ein.
  3. Weisen Sie alle Attribute zu, die Sie benötigen, und klicken Sie auf »OK«. Wenn der eingegebene Name bereits existiert, können Sie die Option »Make Unique Name« auswählen, um eine Zahl an den Namen des neuen Multis anzuhängen.

Wenn Sie einen Namen eingeben, der an diesem Speicherort bereits existiert, werden Sie gefragt, ob die bestehende Datei überschrieben werden soll. Wenn Sie die Datei nicht überschreiben möchten, klicken Sie auf »Cancel«, um den Namen zu ändern, oder klicken Sie auf »Make Unique Name«, um eine Endung (-01,-02, ...) an den Dateinamen anzuhängen.

Festlegen eines Standard-Multis

Mit dem Befehl »Save as Default« im Kontextmenü des Multiprogramm-Einblendmenüs können Sie festlegen, dass das ausgewählte Multi standardmäßig in jeder neuen Instanz von HALion Sonic geladen wird.

Unterordner für benutzerdefinierte Multis erzeugen

Sie können Unterordner innerhalb des Benutzerordners für Presets erzeugen, um Ihre Presets zu verwalten.

- Klicken Sie auf das Symbol »Create New Folder« oben links im Dialog »Save Multi-Program«, um einen neuen Ordner zu erzeugen.

Innerhalb der Ordnerstruktur navigieren

Mit den drei Navigationsschaltern oben links im Dialog können Sie sich innerhalb der Ordnerstruktur bewegen.

Sie können zum vorherigen oder nächsten Ordner navigieren oder den aktuellen Ordner durchsuchen.

Attribute bearbeiten

Im Bereich »New Preset Tags« rechts im Dialog »Save Multi-Program« können Sie die Attributwerte bearbeiten, die dem Preset zugewiesen sind.

  1. Klicken Sie auf ein Wertefeld und geben Sie den neuen Namen oder Wert ein.
  2. Klicken Sie auf »OK«, um die Einstellungen als Preset zu speichern.

Weitere Informationen zu Attributen finden Sie unter »Preset-Attribute bearbeiten« auf Seite 219.

Verwalten von Dateien über die MediaBay

Auf der Load-Seite im Edit-Bereich befindet sich die MediaBay. Sie können über die MediaBay auf HALion Sonic-Presets (Multis, Programme und Layer) zugreifen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Verwalten von Dateien über die MediaBay - 1

text_image All Instrument Sets Category Boss Brass Chromatic Perc DrumsPerc Ethnic Guitar/Plucked Keyboard Musical FX Organ Name Ambient Harpsichord Baroque Harpsichord Concert Harpei Sft.A + 4tt Harpsichord Key Switch Harpsichord Room Sub Category Oavi E Piano Harpsichord Other Style Alternative/Voice Ambience/CHI/Dut Blues Classical Country Electrical/Dance Experiences/lot Jazz Pop Durch/Restal Character Acoustic Audio Attack Bright Clean Clear Cold Dark Declay Fluval 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 Rating Keyboard Keyboard Keyboard Keyboard Keyboard Keyboard Keyboard

Die Load-Seite mit der MediaBay ist in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Bereich können Sie definieren, nach welcher Art Sound Sie suchen möchten. Im unteren Bereich wird die Liste mit den Treffern angezeigt. Mit dem Fensterteiler über der Trefferliste können Sie die Größe der beiden Bereiche anpassen.

Laden von Programmen in Slots

Um ein Programm in einen der Slots des Multiprogramm-Racks zu laden, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Wählen Sie den Slot aus, in den Sie das Programm laden möchten, und doppelklicken Sie in der Trefferliste auf das Programm.
  • Ziehen Sie das gewünschte Programm aus der Trefferliste auf einen Slot.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Programm und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl »Load Program into selected Slot«, um dieses Programm im ausgewählten Slot zu laden.

Wenn Sie das Fenster zum Laden von Programmen für einen Slot öffnen, in dem bereits ein Programm geladen ist, werden die Filter für Category und Sub Category automatisch an das aktuelle Programm angepasst. So können Sie einfach Sounds durch ähnliche Sounds ersetzen, ohne die Filterkriterien anpassen zu müssen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, Ihre Suche anzupassen oder zurückzusetzen und wieder alle verfügbaren Programme anzuzeigen.

Presets importieren

Sie können bestehende Presets aus einem beliebigen Verzeichnis über den Explorer (Windows) oder den Finder (Mac) importieren. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Presets zu importieren:

  1. Wählen Sie das Preset im Explorer/Finder aus.
  2. Ziehen Sie es in die MediaBay.
    Die importierten Presets werden in Ihren Benutzerordner kopiert.

Presets löschen

- Wenn Sie ein Benutzer-Preset löschen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie »Delete«.

Mitgelieferte Presets können nicht gelöscht werden.

Filter anwenden

Nach Kategorien filtern

Mit den konfigurierbaren Attribute-Spalten können Sie die Trefferliste basierend auf bis zu vier Kriterien filtern.

Die Standardattribute sind »Category«, »Sub Category«, »Style« und »Character«. Klicken Sie in den Spalten auf die gewünschten Werte, um Filter zu definieren. Nur die Dateien, die den ausgewählten Werten entsprechen, werden in der Trefferliste angezeigt. Wählen Sie in anderen Spalten weitere Werte, um Ihren Filter zu verfeinern.

- Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift und wählen Sie in den Untermenüs ein anderes Attribut aus, um andere Filterkriterien einzublenden.

Instrument Set Filter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Instrument Set Filter - 1

text_image All Instrument Sets Category Sub Max Style Bass Clavi Alternative/In Brass E. Piano Ambiert/Chil Chromatic Perc Harpsichord 5 Bues

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein bestimmtes Instrument-Set für Ihre Suche auszuwählen:

  1. Klicken Sie in das Feld des Instrument-Sets oben im MediaBay-Bereich, um die Auswahl für das Instrument-Set zu öffnen.
    Hier werden alle installierten Instrument-Sets aufgelistet.

  2. Wählen Sie ein Instrument-Set aus.

- Wenn Sie Sounds in allen installierten Instrument-Sets suchen möchten, wählen Sie »All Instrument Sets«.

Die Trefferliste verwenden

Die Trefferliste zeigt alle Dateien an, die entsprechend der Filterkriterien gefunden werden.

Anzeigefilter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Anzeigefilter - 1

Die Werkzeugzeile der Trefferliste enthält drei Schalter zum Festlegen von Anzeigefiltern für die Presets. Bei Presets kann es sich um Multis, Programme oder Layer handeln. Klicken Sie auf einen der Filter-Schalter, um die dazugehörigen Presets anzuzeigen. In der Trefferliste wird links neben dem Namen des Presets ein Symbol angezeigt, das die Preset-Art angibt.

Spalten

Die Spalten der Trefferliste zeigen alle Attributwerte der Presets an, die den im oberen Bereich festgelegten Filterkriterien entsprechen.

Sie können die Spalten der Trefferliste anders anordnen, indem Sie die Spaltenüberschriften an eine andere Position ziehen. Darüber hinaus können Sie die Spaltenüberschriften verwenden, um die Sortierung der Einträge anzupassen. Das Dreieck in der Spaltenüberschrift zeigt die Sortierrichtung an.

Spalten der Trefferliste einrichten

STEINBERG HALion Sonic 2 - Spalten der Trefferliste einrichten - 1

Sie können festlegen, welche Attributspalten angezeigt werden, indem Sie auf den Schalter »Set up Result Columns« in der Werkzeugzeile der Trefferliste klicken. Die ausgewählten Attribute werden rechts in der Trefferliste hinzugefügt.

Rating-Filter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Rating-Filter - 1

Sie können die in der Trefferliste angezeigten Presets auf Presets einschränken, die eine bestimmte Qualität haben. Mit dem Rating-Filter-Schieberegler können Sie eine Mindestqualität festlegen.

Textsuche

STEINBERG HALion Sonic 2 - Textsuche - 1

Sie können in das Textsuchfeld in der Werkzeugzeile der Trefferliste Text eingeben, der im Namen oder in einem der Attribute des gesuchten Presets enthalten ist. Die Trefferliste wird automatisch aktualisiert und im oberen Bereich der MediaBay werden alle Kategorien angezeigt, die gefundene Presets enthalten.

Textfilter zurücksetzen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Textfilter zurücksetzen - 1

- Klicken Sie auf den Schalter »Reset Result Filters« links neben dem Textsuchfeld, um den Textfilter zurückzusetzen.

Content-Filter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Content-Filter - 1

Mit den Content-Filter-Schaltern können Sie festlegen, ob alle Presets, nur die mitgelieferten Presets (Factory Presets) oder nur die Benutzer-Presets (User Presets) angezeigt werden.

Trefferzähler

STEINBERG HALion Sonic 2 - Trefferzähler - 1

Die Anzahl der mit den Filterkriterien übereinstimmenden Presets wird ganz rechts in der Werkzeugzeile der Trefferliste angezeigt.

Kontextmenü der Trefferliste verwenden

Das Kontextmenü der Trefferliste enthält zusätzliche Optionen für das Verwalten der ausgewählten Presets. Die folgenden Optionen sind für die mitgelieferten Presets und die Benutzer-Presets verfügbar:

Optionen Beschreibung

Load Program into selected Slots/ Lädt das ausgewählte Preset. Load Multi-Program

Select All Wählt alle Presets der Trefferliste aus.

Select None Hebt eine bestehende Auswahl auf.

Die folgenden Optionen sind nur für Benutzer-Presets verfügbar:

Optionen Beschreibung

Copy Kopiert das ausgewählte Preset in die Zwischenablage. Auf diese Weise können Sie die Presets über den Datei-Browser des Betriebssystems in einem beliebigen Verzeichnis speichern.

Rename Öffnet einen Dialog, in dem Sie das markierte Preset umbenennen können.

Delete Verschiebt die ausgewählten Presets in den Papierkorb des Betriebssystems.

Show in Explorer/ Zeigt das Preset im Datei-Browser des Reveal in Finder Betriebssystems an.

Set oder remove Write Protection Schaltet den Schreibschutz der ausgewählten Presets ein oder aus.

Programme aus dem mitgelieferten Content von HALion Sonic sind schreibgeschützt und können weder gelöscht noch umbenannt werden.

Preset-Attribute bearbeiten

Jedes Preset kann mit vordefinierten Attributen gekennzeichnet werden. Diese Attribute können direkt in der Trefferliste oder im Speichern-Dialog im Bereich »New Preset Attributes« zugewiesen werden.

  1. Klicken Sie in das Feld des Attributwerts, den Sie bearbeiten möchten. Je nach Attribut wird ein Menü oder ein Dialog geöffnet.

  2. Wählen Sie einen Wert aus.

⇒ Attributwerte werden direkt in den Preset-Dateien gespeichert. Bei mitgelieferten (d. h. schreibgeschützten) Presets ist dies nicht möglich. Für diese Presets werden die Daten in der MediaBay von HALion Sonic gespeichert.

Attribute

Attributwerte können direkt in der Trefferliste oder im Speichern-Dialog zugewiesen werden. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie Sie die unterschiedlichen Attributwerte bearbeiten.

Attributtyp Attribut Bearbeitungsmethode

Media
Name Nur zur Anzeige.
Rating Anpassen durch Klicken und Ziehen.
Comment Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Content Summary Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Write Protection Nur zur Anzeige, der Schreibschutz wirdim Kontextmenü aktiviert.
Library Name Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Library Manufacturer Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Author Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Musical
Category Auswählen durch Klicken.
Sub Category Auswählen durch Klicken.
Style Auswählen durch Klicken.
Sub Style Auswählen durch Klicken.
Character Klicken, um einen Editor zu öffnen.
Tempo Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Bars & Beats Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Signature Auswählen durch Klicken, Bearbeitendurch Doppelklicken.
Key Auswählen durch Klicken.
GM Sound Auswählen durch Klicken.

Character-Werte einrichten

Character-Attributwerte werden in einem speziellen Editor eingerichtet. Der Editor enthält eine Liste von Werten, die die Eigenschaften eines Sounds beschreiben.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Character-Werte einrichten - 1

Einrichten einer Multi-Chain

HALion Sonic beinhaltet eine spezielle Multi-Chain-Funktion, mit der Sie eine Liste von 128 Multis erstellen können. Diese Einstellungen werden auf der Multi-Seite im Edit-Bereich vorgenommen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einrichten einer Multi-Chain - 1

text_image Load Edit MIDI Mix Effects Multi Options On Level Pan Latin Groove around No Multi 000 Funky World Around 001 Groovy 80s Disco Fun 002 Latin Groove around 003 RockyRoll meets Fuzzy 004 Summer Steel String Venue 005 Techno Joe 006 Piano Strings & Tenor Solo 007 Multi FX Split 008 Suit Patch and Lead 009 TW 61Key Jazzy Organ Split 010 Upright & Piano 011 Modern Jazz Queriet 012 String Quartet 013 Blues Combo 014 015 016 017

Die Liste der Multis in der Multi-Chain wird rechts angezeigt. Wenn Sie ein Multi in der Liste auswählen, wird sein Name im Textfeld über der Liste angezeigt und die dazugehörigen Programme werden links aufgeführt.

Sie können manuell zwischen den Multis wechseln oder MIDI-Control-Change-Befehle verwenden. Diese Funktion ist insbesondere bei Live-Auftritten nützlich. Hiermit können Sie z. B. eine Liste erstellen, die alle Sounds in der Reihenfolge auflistet, in der sie beim Live-Spielen benötigt werden.

- Sie können eine Multi-Chain laden, indem Sie die Bedienelemente oben rechts auf der Multi-Seite verwenden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Multi-Chain einzurichten:

  1. Öffnen Sie die Multi-Seite und klicken Sie in der Liste rechts auf den Pfeil-nachunten-Schalter für einen Listeneintrag, um den Dialog zum Laden eines Multiprogramms zu öffnen.

  2. Wählen Sie ein Multi aus und klicken Sie auf »OK«.

  3. Wiederholen Sie diese Schritte für alle Multis, die Sie der Liste hinzufügen möchten.

Sie können mit den Pfeilschaltern zum vorherigen Multi (Load Previous Multi) oder zum folgenden Multi (Load Next Multi) wechseln, oder auf einen Listeneintrag klicken, um das dazugehörige Multi zu laden. Darüber hinaus können Sie MIDI-Controller zuweisen, um die Schalter zum Auswählen des vorherigen/folgenden Multis über ein externes Gerät zu steuern (siehe »Steuern der Previous/Next-Schalter über MIDI« auf Seite 221).

Ändern der Reihenfolge in der Chain

Sie können die Multis innerhalb einer Chain neu anordnen, indem Sie sie an eine andere Position ziehen.

Entfernen einer Chain

Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Einträge aus einer Multi-Chain-Liste zu entfernen:

  1. Klicken Sie in der Namensanzeige auf den Pfeil-nach-unten-Schalter.
  2. Wählen Sie »Clear Multi Chain«.

Entfernen eines Multis aus der Chain

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein einzelnes Multi aus einer Multi-Chain-Liste zu entfernen:

  1. Klicken Sie in der Namensanzeige auf den Pfeil-nach-unten-Schalter.
  2. Wählen Sie »Remove Selected Multi«.

Steuern der Previous/Next-Schalter über MIDI

Sie können auch MIDI-Controller verwenden, um zwischen den Einträgen einer Multi-Chain zu wechseln, z. B. Drehregler, Schieberegler oder das Modulationsrad. Dazu müssen Sie zunächst das gewünschte Bedienelement auswählen.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schalter »Load Previous Multi« oder »Load Next Multi«.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl »Learn CC«.
  3. Bewegen Sie auf dem externen Gerät das gewünschte Bedienelement. Wiederholen Sie diese Schritte für den anderen Schalter.

Sie können entweder denselben MIDI-Controller-Befehl für »Load Previous Multi« und »Load Next Multi« verwenden oder unterschiedliche MIDI-Controller-Befehle für die beiden Funktionen verwenden.

Dabei gilt Folgendes:

  • Wenn beiden Schaltern derselbe MIDI-Controller zugewiesen ist, wird »Load Next Multi« ausgelöst, wenn sich das Bedienelement zwischen der Mittelstellung und dem Höchstwert befindet. »Load Previous Multi« wird ausgelöst, wenn sich das Bedienelement zwischen der niedrigsten Einstellung und der Mittelstellung befindet.
  • Wenn Sie zwei unterschiedliche MIDI-Controller verwenden, wird mit dem Übergang vom unteren Wertebereich zum oberen Wertebereich (mit dem Überschreiten der Mittelstellung des Bedienelements) der Befehl »Load Previous Multi« bzw. »Load Next Multi« ausgelöst.
  • Sie können die MIDI-Controller-Zuweisung aufheben, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Schalter klicken und »Forget CC« wählen.

Umschalten von Multis mit Programmwechselbefehlen

Wenn Sie auf der Option-Seite im Einblendmenü »Program Change« die Option »Multi Mode« ausgewählt haben, können Sie die Multis mit Programmwechslbefehlen umschalten.

Einleitung

Programme und Layer werden im Edit-Bereich auf der Edit-Seite bearbeitet. Im Edit-Bereich werden unterschiedliche Einstellungen angezeigt, je nachdem, welche Seite und welcher Slot ausgewählt sind. Die sieben Editor-Seiten können über die Schalter oberhalb des Edit-Bereichs (z.B. »Show Edit Page«) geöffnet werden. Verfügbar sind die Load-Seite (siehe »Verwalten von Dateien über die MediaBay« auf Seite 215), die Edit-Seite (siehe unten), die MIDI-Seite (siehe »Die MIDI-Seite« auf Seite 336), die Mix-Seite (siehe »Die Mix-Seite« auf Seite 337), die Effects-Seite (siehe »Globale Effekte« auf Seite 339), die Multi-Seite (siehe »Einrichten einer Multi-Chain« auf Seite 220) und die Options-Seite (siehe »Die Options-Seite« auf Seite 394).

Programme bearbeiten

Auf der Edit-Seite können Sie ein Programm bearbeiten, verschiedene Layer für ein Programm laden und die Layer bearbeiten. Ein Programm enthält bis zu vier Layer, die jeweils verschiedenen Tastatur- und Dynamikbereichen zugewiesen werden können. Jedes Layer kann seinen eigenen FlexPhraser verwenden und auf einen von 16 PlugIn-Ausgängen geroutet werden. HALion Sonic bietet außerdem vier Insert-Effekte pro Layer und ermöglicht den Einsatz von bis zu vier Sends, die sich auf die vier Aux-Busse routen lassen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Programm zu bearbeiten:

  1. Wählen Sie das zu bearbeitende Programm aus dem Multiprogramm-Rack.
  2. Mit einem Klick auf Edit öffnen Sie die Edit-Seite.
  3. Klicken Sie oben auf der Edit-Seite auf den Program-Schalter.

Die Program-Seite wird auf der Edit-Seite angezeigt.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Programme bearbeiten - 1

text_image Load Edit MIDI Mix Effects Multi Options Program L1 Inserts Lovesong 2 On M S FlexP Layer Level Pan FX1 FX2 FX3 FX4 Output Urban 26 - 50 Layer 2 Layer 3 Layer 4 FlexP Ranges QC NoteExp Poly Octave Coarse Fine Low Key Key Val Ctrl High Key 128 0 0 0 C-2 G 8 128 0 0 0 C-2 G 8 128 0 0 0 C-2 G 8

Die Program-Seite ist in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Bereich laden und speichern Sie Layer und stellen Mix-Parameter wie Pegel, Pan und FX Sends ein. Der untere Bereich zeigt die Layer-Einstellungen, den FlexPhraser-Editor des Programms, die Quick-Control-Zuordnungen oder die Note-Expression-Parameter an.

Die Program-Seite

Oben auf der Program-Seite können Sie bis zu vier Layer für ein Programm laden und einrichten. Die folgenden Parameter sind verfügbar:

On

Mit dem On-Schalter werden Layer aktiviert und deaktiviert. Deaktivierte Layer benötigen keine Prozessorleistung. Sie bleiben weiterhin geladen, empfangen aber keine MIDI-Daten mehr.

Mute

Aktivieren Sie den Mute-Schalter, um ein Layer stummzuschalten. Das Layer bleibt geladen und wird weiterhin verarbeitet. Daher kann die Stummschaltung jederzeit aufgehoben werden, ohne dass Aussetzer auftreten.

Solo

Aktivieren Sie den Solo-Schalter, um ausschließlich das gewählte Layer wiederzugeben. Sie können auch mehrere Solo-Schalter gleichzeitig aktivieren.

Oben rechts im Edit-Bereich gibt es neben dem Namen des geladenen Programms oder Layers zusätzliche globale Mute- und Solo-Schalter. Wenn die Program-Seite geöffnet ist, beziehen sich diese Schalter auf das geladene Programm. Wenn eine der Layer-Seiten geöffnet ist, können Sie das ausgewählte Layer stumm- oder soloschalten.

FlexPhraser

Mit diesem Schalter wird der FlexPhraser eines Layers aktiviert. Den FlexPhraser-Editor finden Sie auf der Editor-Seite des entsprechenden Layers.

⇒ Dieser Schalter ist nur für Layer verfügbar, die die FlexPhraser-Funktion unterstützen.

Layer-Slots

Hier können Sie bis zu vier Layer für ein Programm laden. Die Vorgehensweise entspricht dem Laden von Programmen in die Slots des Multiprogramm-Racks, siehe »Programme laden« auf Seite 211. Layer können genau wie Programme umbenannt werden. Außerdem gibt es für die Layer-Slots ein Kontextmenü mit den folgenden Optionen:

Option Beschreibung

Load Layer Mit dieser Option öffnen Sie den Dialog »Load Layer«. Wählen Sie ein Layer aus und klicken Sie auf »OK«, um es in diesen Slot zu laden.

Save Layer Mit dieser Option speichern Sie das Layer mit den aktuellen Einstellungen in diesem Slot, ohne den Namen zu ändern. Bei schreibgeschütztem Content wird der Dialog »Save Layer« geöffnet, in dem Sie das Layer unter einem neuen Namen speichern können.

Save Layer As... Mit dieser Option öffnen Sie den Dialog »Save Layer«, in dem Sie das Layer unter einem neuen Namen speichern können.

Remove Layer Wählen Sie diese Option, um das Layer aus dem Slot zu entfernen.

Init Layer Wählen Sie diese Option, um ein neutrales Synth-Layer zu laden.

Copy Layer Mit dieser Option kopieren Sie das derzeit in dem Slot geladene Layer.

Paste Layer Mit dieser Option fügen Sie das kopierte Layer im aktuellen Slot ein.

Level

Mit dieser Option stellen Sie die Lautstärke des Layers ein.

Pan

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Position des Layers im Stereopanorama.

FX1-4 Send-Pegel

Mit diesen vier Schiebereglern lassen sich die Send-Pegel für die globalen AUX-Effekt-Busse für jedes Layer getrennt einstellen.

Output

Mit dieser Option können Sie den Ausgang für jedes Layer getrennt auswählen. Wenn Sie das Signal nicht an den Ausgang leiten möchten, der für das Programm vorgesehen ist, können Sie stattdessen den Standardausgang (»Main«) oder einen der 15 Einzelausgänge des PlugIns auswählen.

Die FlexPhraser-Unterseite

Informationen zu den FlexPhraser-Funktionen finden Sie unter »FlexPhraser« auf Seite 267.

Die Ranges-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Ranges-Unterseite - 1

text_image FlexP Range QC NoteUp Paly Octave Coarse Fine Low Key Key Vel Ctrl High Key 128 0 0 9 C-2 G 8

Auf der Ranges-Unterseite für ein Layer sind die folgenden Parameter verfügbar:

Poly

Hier bestimmen Sie, wie viele Noten gleichzeitig wiedergegeben werden können.

Im Gegensatz zu den übrigen Parametern einer Program-Seite ist die Einstellung der Polyphonie Teil der Layer-Einstellungen und wird deshalb wiederhergestellt, wenn Sie ein Layer laden.

Wenn ein Layer als monophoner Sound definiert ist, hat diese Einstellung keine Auswirkungen.

Octave

Sie können die Oktave eines Layers um ±4 Oktaven verschieben.

Coarse (Tune)

Sie können ein Layer um ±12 Halbtöne verschieben.

Fine (Tune)

Sie können ein Layer um ±100 Cents verstimmen.

Tastenbereich (Low Key, High Key)

STEINBERG HALion Sonic 2 - Tastenbereich (Low Key, High Key) - 1

Jedes Layer kann auf einen bestimmten Tastenbereich eingeschränkt werden. Stellen Sie den Bereich mit Hilfe der Werte für »Low Key« und »High Key« ein. Sie können auch den Anfang und das Ende des markierten Tastenbereichs auf dem virtuellen Keyboard mit der Maus verschieben. Klicken Sie in der Mitte des markierten

Tastenbereichs und ziehen Sie nach links oder rechts, um den markierten Bereich als Ganzes zu verschieben. Sie können den Bereich auch einstellen, indem Sie MIDI-Noten eingeben. Klicken Sie in das entsprechende Wertefeld und spielen Sie die gewünschte Note.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Tastenbereich festzulegen:

  1. Klicken Sie auf der Ranges-Unterseite auf den Key-Schalter.

Die Tastenbereichoptionen werden auf der Unterseite angezeigt.

  1. Stellen Sie für das gewünschte Layer den Tastenbereich mit der Maus oder mit den Wertefeldern »Low Key« und »High Key« ein.

Dynamikbereich (Low Vel, High Vel)

STEINBERG HALion Sonic 2 - Dynamikbereich (Low Vel, High Vel) - 1

text_image Poly Octave Coarse Rine Low Vel Kopa Vial Crel High Vel 128 0 0 0 0 127

Jedes Layer kann auf einen bestimmten Dynamikbereich eingeschränkt werden. Stellen Sie den Bereich mit Hilfe der Werte für »Low Vel« und »High Vel« ein. Sie können auch den Anfang und das Ende des Dynamikbereichs in der grafischen Darstellung mit der Maus anpassen. Klicken Sie in der Mitte des markierten Dynamikbereichs und ziehen Sie die Maus nach links oder rechts, um den markierten Bereich als Ganzes zu verschieben.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Dynamikbereich anzupassen:

  1. Klicken Sie auf der Ranges-Unterseite auf den Vel-Schalter.

Die Optionen für den Dynamikbereich werden auf der Unterseite angezeigt.

  1. Stellen Sie für das gewünschte Layer den Dynamikbereich mit der Maus oder mit den Wertefeldern »Low Vel« und »High Vel« ein.

Controller-Filter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Controller-Filter - 1

Für jedes Layer können Sie die am häufigsten verwendeten MIDI-Controller filtern. Wenn Sie beispielsweise ein Programm einrichten möchten, bei dem das Keyboard in zwei Bereiche aufgeteilt ist (z. B. für einen Bass und ein Pad), empfangen beide Layer dieselben MIDI-Controller. Da der Bass jedoch in der Regel nicht die Controller für das Haltepedal empfangen soll, können Sie hierfür einen Controller-Filter einrichten.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die am häufigsten verwendeten MIDI-Controller zu filtern:

  1. Klicken Sie auf der Ranges-Unterseite auf den Ctrl-Schalter.

  2. Klicken Sie für das gewünschte Layer auf den Schalter des MIDI-Controllers, den Sie filtern möchten.

Die folgenden MIDI-Controller und -Befehle können gefiltert werden: Sustain #64, Foot Controller #4, Foot Switches #65-69, Pitchbend, Modulation Wheel #1 und Aftertouch.

Die Unterseite »Quick Controls«

Auf dieser Unterseite können Sie Einstellungen für die Quick Controls im Performance-Bereich des HALion Sonic-Fensters vornehmen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter »Die Quick Controls« auf Seite 377.

Die Unterseite »NoteExp«

Mit der Note-Expression-Technologie von Steinberg können Sie sehr realistische Instrumentenklänge erzeugen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter »Note Expression« auf Seite 388.

Layer bearbeiten

Ein Programm enthält bis zu vier Layer. Jedes Layer kann separat bearbeitet werden. Welche Parameter verfügbar sind, hängt vom ausgewählten Layer-Typ ab (Sample, Synth, Drum, Loop oder Instrument).

STEINBERG HALion Sonic 2 - Layer bearbeiten - 1

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Layer zu bearbeiten:

  1. Wählen Sie das Programm aus dem Multiprogramm-Rack, welches das zu bearbeitende Layer enthält.
  2. Mit einem Klick auf Edit öffnen Sie die Edit-Seite.
  3. Klicken Sie auf den Schalter der Layer-Seite, die Sie bearbeiten möchten, d.h. Layer 1, Layer 2, Layer 3 oder Layer 4.

Abhängig vom gewählten Layer-Typ öffnet sich der zugehörige Editor (Synth-, Sample-, Instrument-, Drum- oder Loop-Editor).

Einstellen der Layer-Parameter

Der Layer-Editor ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die die verschiedenen Parameter des Layers zeigen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Parameter eines Layers zuzugreifen:

  1. Wählen Sie das Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.

  2. Klicken Sie auf den Schalter der Seite mit den gewünschten Parametern (z.B. Pitch, Filter oder Amp).

Die entsprechende Unterseite wird angezeigt.

Die Voice-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Voice-Unterseite - 1

text_image Load Edit MIDI Max Effects Multi Options Program 4.1 Inserts Middleman Voice Pitch Oscillator Filter Amplifier Mono Polyphony Trigger Mode Resume Voice Mode Last Note Priority Key-on Delay Sync Retrigger 16 Key Poly 4 Low Amp Min Low Nones 0 ms Jason Watches Certrone Pan Delay Guide Time Sync Mode Constant Time 2 5 cent 0 % 0 ms Fingered 1 ms Curve: Linear

Auf der Voice-Unterseite der Synth- und Sample-Layer finden Sie die Voice-Einstellungen des Layers, mit denen Sie die verschiedenen Polyphonie-, Trigger- und Voice-Mode-Parameter einstellen können. Außerdem können Sie die Unisono- und die Glide-Funktion konfigurieren. Zusätzlich gibt es eine Anschlagsverzögerung (Key On Delay), mit der Sie die gespielten Noten verzögern können.

Auf der Voice-Unterseite für ein Layer sind die folgenden Parameter verfügbar:

Mono

Hier können Sie zwischen monophoner und polyphoner Wiedergabe wechseln:

  • Aktivieren Sie »Mono«, um zur monophonen Wiedergabe zu wechseln. Für gewöhnlich erlaubt die monophone Wiedergabe eine natürlichere Wiedergabe für Soloinstrumente.
  • Deaktivieren Sie »Mono«, um zur polyphonen Wiedergabe zu wechseln. Die Anzahl der Noten richtet sich nach der Polyphonie-Einstellung.

Retrigger

Diese Option ist nur verfügbar, wenn »Mono« aktiviert ist. Sie ermöglicht es Ihnen, eine »gestohlene« Note neu anzuspielen. Wenn »Mono« und »Retrigger« aktiviert sind, wird eine Note, die durch das Spielen einer neuen Note abgeschnitten wurde, erneut angespielt. Halten Sie dazu die Taste der abgeschnittenen Note gedrückt, während Sie die zuletzt gedrückte Taste loslassen. Auf diese Weise können Sie z. B. Triller spielen, indem Sie die erste Taste gedrückt halten, während Sie die zweite Taste wiederholt sehr schnell drücken und wieder loslassen.

Polyphony

Mit diesem Parameter können Sie eine Höchstzahl an Noten festlegen, die im Poly-Modus gespielt werden können. Die Polyphonie kann zwischen 2 und 128 Noten betragen.

Wenn der Polyphonie-Wert des Programms geringer als die darin enthaltenen Layer ist, wird die Anzahl der maximal spielbaren Noten durch die Einstellung des Programms begrenzt.

Key Poly

Mit diesem Parameter können Sie eine Höchstzahl an Noten festlegen, die pro Taste gespielt werden kann. Die zuletzt gespielten Noten haben Priorität vor den zuvor gespielten Noten derselben Taste. Der Poly-Modus muss aktiv sein, damit dieser Parameter funktioniert.

⇒ Die Tasten-Polyphonie arbeitet nur innerhalb der eingestellten Polyphonie-Obergrenze. Die niedrigere der beiden Einstellungen hat Vorrang.

Low Amp

Sollten Noten aufgrund einer Key Poly-Limitierung gestohlen werden, wird standardmäßig die älteste Note zuerst abgeschnitten. Wenn Sie »Low Amp« aktivieren, wird stattdessen die Note mit der geringsten Lautstärke zuerst abgeschnitten.

Min Low Notes

Mit dieser Option können Sie angeben, wie viele niedrige Noten priorisiert werden. Setzen Sie den Wert z. B. auf 4 setzen, um immer die vier niedrigsten Noten zu erhalten. Das Stehlen von Noten erfolgt dann nur noch ab der fünftniedrigsten Note. Stellen Sie sicher, dass die Polyphonie des Programms und der Wert für »Min Low Notes« so eingestellt sind, dass zusätzliche höhere Noten noch wiedergegeben werden.

Trigger Mode

Um Unterbrechungen während der Wiedergabe von Hüllkurven und Samples zu vermeiden, können Sie einen von drei Modi zum Auslösen von Noten auswählen:

Trigger Mode Beschreibung

Normal In diesem Modus wird eine neue Note gespielt, wenn die vorherigeNote gestohlen wird; dabei wird die Hüllkurve von Anfang an neu angewendet. Das Sample einer Sample-Zone wird ebenfalls von vorn abgespielt.
ResumeIm diesem Modus wird keine völlig neue Note gespielt: Wenn sich die neue Note in derselben Sample-Zone befindet, wird die Hüllkurve erneut angewendet, aber nur bis zur Lautstärke der gestohlenen Note; gleichzeitig wird die Tonhöhe der Zone an die neue Note angepasst. Wenn sich die neue Note in einer anderen Zone befindet, wird sie von vorn gespielt und zwar einschließlich aller Hüllkurven und Samples.
LegatoIn diesem Modus wird keine völlig neue Note gespielt: Wenn sich die neue Note in derselben Sample-Zone befindet, laufen die Hüllkurven weiter und die Tonhöhe der Zone wird an die neue Note angepasst. Wenn sich die neue Note in einer anderen Zone befindet, wird sie von vorn gespielt und zwar einschließlich aller Hüllkurven und Samples.

Voice Mode

Der Voice-Modus legt Regeln für das Stehlen von Noten während der Wiedergabe fest. Außerdem wird festgelegt, ob beim Übersteigen des Polyphoniewerts neue Noten gespielt werden. Das Stehlen und Auslösen von Noten ist abhängig vom gewählten Voice-Modus und von Ihrer Spielweise. Die folgenden Voice-Modi sind verfügbar:

Voice-Modus Beschreibung

Last Note Priority Dieser Modus garantiert die Wiedergabe der zuletzt gespielten Noten, indem die zuerst gespielten Noten abgeschnitten werden (First In, First Out). Neue Noten haben Vorrang vor älteren Noten. Wenn Sie beim Spielen die maximale Notenzahl überschreiten, werden die ersten Noten in chronologischer Reihenfolge abgeschnitten, um Kapazitäten für die zuletzt gespielten Noten freizumachen.

Voice-Modus Beschreibung

First Note PriorityDieser Modus garantiert die Wiedergabe der zuerst gespielten Noten. Ältere Noten haben Vorrang vor neueren Noten.Wenn Sie beim Spielen die maximale Notenzahl überschreiten und die zuerst gespielten Noten weiter halten, werden keine Noten gestohlen. Neue Noten werden erst gespielt, wenn eine Stimme frei wird.
Low Note PriorityDieser Modus garantiert die Wiedergabe tiefer Noten. Tiefe Noten haben Vorrang vor höheren Noten.Wenn Sie die maximale Anzahl an gleichzeitig spielbaren Noten überschreiten, indem Sie eine höhere Note als die bereits gespielten Noten spielen, wird keine Note gestohlen und keine neue Note gespielt.Wenn Sie die maximale Anzahl an gleichzeitig spielbaren Noten überschreiten, indem Sie eine niedrigere Note als die bereits gespielten Noten spielen, wird die höchste Note gestohlen und die neue Note wird gespielt.
High Note PriorityDieser Modus garantiert die Wiedergabe hoher Noten. Hohe Noten haben Vorrang vor tiefen Noten.Wenn Sie die maximale Anzahl an gleichzeitig spielbaren Noten überschreiten, indem Sie eine niedrigere Note als die bereits gespielten Noten spielen, wird keine Note gestohlen und keine neue Note gespielt.Wenn Sie die maximale Anzahl an gleichzeitig spielbaren Noten überschreiten, indem Sie eine höhere Note als die bereits gespielten Noten spielen, wird die niedrigste Note gestohlen und die neue Note wird gespielt.
Steal Lowest AmplitudeDieser Modus garantiert die Wiedergabe der zuletzt gespielten Noten, indem die Noten mit niedrigster Amplitude (mit leisestem Anschlag) abgeschnitten werden. Noten mit hoher Amplitude (lautem Anschlag) haben Vorrang vor Noten mit niedriger Amplitude (leiser Anschlag).Wenn Sie beim Spielen die maximale Notenzahl überschreiten, werden die Noten mit der niedrigsten Amplitude abgeschnitten, um Kapazitäten für die zuletzt gespielte Note freizumachen.
Steal Released NotesDieser Modus schneidet Noten ab, die sich als Erstes in der Release-Phase der Hüllkurve befinden. Gehaltene Noten haben Vorrang vor Noten, die bereits losgelassen wurden, aber noch ausklingen. Wenn sich keine Note in der Release-Phase befindet, wird stattdessen die älteste Note abgeschnitten.Wenn Sie beim Spielen die maximale Notenzahl überschreiten, wird die älteste losgelassene Note abgeschnitten, um Kapazitäten für die zuletzt gespielte Note freizumachen.Wenn es keine Note gibt, die sich im Release befindet und Sie beim Spielen die maximale Notenzahl überschreiten, werden die ersten Noten in chronologischer Reihenfolge abgeschnitten, um Kapazitäten für die zuletzt gespielten Noten freizumachen.

Key On Delay

Mit dieser Funktion können Sie die Wiedergabe eines Layers verzögern. Der Wert kann als Zeit- oder Notenwert eingegeben werden.

Wenn Sie eine Note spielen, wird die Wiedergabe des Layers um den Zeit- oder Notenwert verzögert, den Sie hier einstellen. Wenn Sync ausgeschaltet ist, wird die Verzögerung in Millisekunden angegeben. Wenn Sync eingeschaltet ist, wird die Verzögerung in Notenwerten angegeben.

  • Stellen Sie den Verzögerungswert für »Key On Delay« mit dem Drehregler ein oder indem Sie in das Wertefeld unterhalb des Drehreglers doppelklicken und einen Wert eingeben.
  • Aktivieren Sie den Sync-Schalter, um die Delay-Zeit an das Tempo der Host-Anwendung anzugleichen, und wählen Sie im Einblendmenü den gewünschten Notenwert aus.
    Wenn Sie den T-Schalter einschalten, erhalten Sie triolische Werte.

Unison

Die Unison-Funktion ermöglicht das gleichzeitige Triggern von mehreren Stimmen mit jeder gespielten Note. Wenn Sie die Unison-Option aktivieren, sind die folgenden Parameter verfügbar:

Option Beschreibung

VoicesStandardmäßig beträgt die Anzahl der Stimmen 2. Wenn Sie höhere Werte einstellen, erhöhen Sie die Anzahl an Stimmen, die gleichzeitig angesteuert werden. Setzen Sie die Parameter Detune, Pan und Delay ein, um einen dichteren Klang zu erzielen. Bis zu 8 Stimmen sind verfügbar.
DetuneMit diesem Parameter verstellen Sie die Tonhöhe jeder Unisono-Stimme. Der Wert wird in Cent angegeben. Mit dem Verstimmen der einzelnen Stimmen erzielen Sie einen fetteren Klang.
Pan Mit diesem Parameter werden die Unisono-Stimmen im Stereopanorama verteilt. Je höher der Wert, umso breiter wird die Stereoabbildung.
DelayMit diesem Parameter können Sie eine kleine, zufällige Verzögerung für jede Unisono-Stimme einstellen. Bei einem Wert von 0 % werden alle Unisono-Stimmen gleichzeitig gespielt. Werte zwischen 1 % und 100% fügen jeder Unisonostimme eine kleine Zufallsverzögerung hinzu; die Stimmen werden nicht mehr zeitgleich gespielt. Je höher der Wert, umso breiter wird die Streuung der Delay-Zeit. Das ist besonders nützlich zur Vermeidung von Kammfiltereffekten, die bei der gleichzeitigen Wiedergabe von mehreren leicht verstimmten Samples entstehen.

Glide

Mit dem Glide-Effekt »gleitet« die Tonhöhe langsam von einer gespielten Note zur nächsten. Dieser Effekt funktioniert am besten, wenn der Mono-Modus aktiviert ist. Der Glide-Effekt arbeitet allerdings auch polyphon.

Wenn die Glide-Option aktiviert ist, sind die folgenden Parameter verfügbar:

Option Beschreibung

Time Mit diesem Parameter legen Sie fest, wie lange der Ton von einer Tonhöhe zur nächsten gleitet. Sie können Werte zwischen 1 und 5000 ms einstellen.
Sync Aktivieren Sie diese Option, um die Delay-Zeit an das Tempo der Host-Anwendung anzugleichen, und wählen Sie im Einblendmenü einen Notenwert aus. Wenn Sie den T-Schalter einschalten, erhalten Sie triolische Werte.
ModeIn diesem Einblendmenü können Sie einstellen, ob die Gleitdauer konstant und unabhängig vom Notenintervall ist (Constant Time) oder ob die Dauer je nach Notenintervall angepasst wird (Constant Speed). Bei Auswahl von »Constant Speed« führen größere Intervalle zu längeren Gleitdauern.
Curve Es sind drei Kurven verfügbar, die sich auf das Gleitverhalten auswirken (Linear, Exponential und Quantized). Mit der linearen Kurve erfolgt die Tonhöhenänderung von der Ausgangs- zur Zieltonhöhe mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Mit der exponentiellen Kurve erfolgt die Tonhöhenänderung zunächst schneller und wird langsamer je näher die Zieltonhöhe ist. Dieses Verhalten ist z. B. ähnlich dem natürlichen Verhalten, wenn ein Sänger von einem Ton in einen anderen gleitet. Mit der quantisierten Kurve erfolgt die Tonhöhenänderung von der Ausgangs- zur Zieltonhöhe in Halbtönen.
Fingered Aktivieren Sie »Fingered«, wenn der Glide-Effekt nur auf Legato gespielte Noten angewendet werden soll.

⇒ Mit aktiviertem »Cutoff«, »Amplitude« und »Pan Key Follow« verändern sich mit dem Glide-Effekt auch die Cutoff-, Amplituden- und Panorama-Werte.

Die Pitch-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Pitch-Unterseite - 1

text_image Load Edit MIDI Mix Effects Multi Options Program L1 Inserts Middleman Voice Pitch Oscillator Filter Amplifier Pitchbend Up Octave Coarse Fine Env Amnt Random Key Follow Center key +5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Down -5 -1 oct 0 semi 0 cent 0.00 semi 0.00 % 100 %

Auf der Pitch-Seite der Synth- und Sample-Layer haben Sie Zugang zu den Tonhöhenparametern des Layers. Mit den Parametern »Octave«, »Coarse« und »Fine« können Sie die Tonhöhe in Oktaven, Halbtönen und Cents einstellen. Zusätzlich können Sie hier den Wert für die Tonhöhen-Modulation der Hüllkurve oder des Keyboards eingeben oder den Wert zufällig bei jedem Tastendruck ändern lassen. Sie können den Regelbereich des Pitchbend-Rads festlegen, indem Sie separate Werte für die Auf- und Abwärtsbewegung festlegen.

Auf der Pitch-Unterseite für ein Layer sind die folgenden Parameter verfügbar:

Pitchbend

Mit dieser Option stellen Sie ein, in welchem Bereich die Tonhöhe moduliert wird, wenn Sie das Pitchbend-Rad nach oben oder unten drehen.

Octave

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Oktavschritten an.

Coarse

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Halbtonschritten an.

Fine

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Hundertstel-Halbtönen (Cents) an.

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie stark die Tonhöhe durch die Tonhöhen-Hüllkurve beeinflusst wird.

Random

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie stark der Tonhöhenversatz für jede gespielte Note von einem Zufallsgenerator beeinflusst wird. Je höher der Wert, desto stärker die Variation. Bei einem Wert von 100 % kann der Versatz zwischen -6 und +6 Halbtönen variieren.

Key Follow

Mit diesem Parameter stellen Sie ein, wie die Tonhöhenmodulation durch die MIDI-Notennummer beeinflusst wird. Bei positiven Werten wird die Tonhöhe angehoben, je höher Sie spielen. Bei negativen Werten wird die Tonhöhe abgesenkt, je höher Sie spielen. Bei einem Wert von 100 % wird die Tonhöhe der gespielten Note nicht variiert.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Die Oscillator-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Oscillator-Unterseite - 1

text_image Load Edit MIDI Mix Effects Multi Options Program L1 Inserts Middloman Voice Pitch Distillange Filter Amplifier OSC 1 Waveform OSC 2 Waveform OSC 3 Waveform SUB RING NOISE Osc 1 x Osc 2 MOsc Level MOsc Level MOsc Level Level Level Fine -5 81 % Fine 5 81 % Fine 0 46 % 68 % 0 % 0 %

Die Oszillator-Seite des Synth-Layers stellt sechs Klangquellen zur Verfügung: drei Hauptoszillatoren, den Suboszillator, die Ringmodulation und den Rauschgenerator. Sie können beliebig viele Klangquellen mischen und so interessante elektronische Spektren erzeugen. Das Ausgangssignal wird an den Filter- und den Amplifier-Editorbereich weitergeleitet, wo Sie weitere Klangformungen vornehmen können.

Die drei Hauptoszillatoren (OSC 1, OSC 2 und OSC 3) stellen unterschiedliche Wellenformen und Algorithmen bereit. Die Auswahl der Wellenform und des gewünschten Algorithmus erfolgt durch die Wahl des Oszillator-Typs (siehe Tabelle weiter unten).

- Um einen Oszillator zu aktivieren, klicken Sie auf den zugehörigen On/Off-Schalter.

Achten Sie darauf, die Oszillatoren auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Wenn die Oszillatoren eingeschaltet sind, belasten sie die CPU, auch wenn sie unhörbar sind. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der zugehörige Pegelregler auf 0% steht.

Multi-Oszillator-Modus

Für die drei Haupt-Synth-Oszillatoren können Sie den Multi-Oszillator-Modus aktivieren. In diesem Modus können Sie durch bis zu 8 gleichzeitig verwendete Oszillatoren einen volleren Klang erzeugen. Damit erhalten Sie einen ähnlichen Effekt wie mit dem Unisono-Modus für die Zone, hierbei wird jedoch weniger Prozessorleistung benötigt.

- Klicken Sie auf den MOsc-Schalter, um den Multi-Oszillator-Modus zu aktivieren.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Multi-Oszillator-Modus - 1

Wenn dieser Modus aktiviert ist, können Sie auf den Bearbeiten-Schalter klicken, um die dazugehörigen Parameter anzuzeigen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Multi-Oszillator-Modus - 2

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Parameter Beschreibung

No. Bestimmt die Anzahl der gleichzeitig wiedergegebenen Oszillatoren.Sie können auch Kommazahlen eingeben. Mit einer Einstellung von 2,5 erhalten Sie zum Beispiel zwei Oszillatoren in voller Lautstärke und einen dritten mit halber Lautstärke.
Det Verstimmt die Oszillatoren.
SprSchmälert oder verbreitert das Stereopanorama. Mit einer Einstellung von 0% erhalten Sie ein Monosignal, mit 100% ein Stereosignal.

Parameter in der Modulationsmatrix bearbeiten

Wenn der Multi-Oszillator-Modus für einen Oszillator aktiviert ist, können Sie die dazugehörigen Parameter in der Modulationsmatrix modulieren.

  1. Öffnen Sie in der Modulationsmatrix das Einblendmenü »Modulation Destinations«.
  2. Wählen Sie im Synth-Untermenü das Modulationsziel aus, das Sie bearbeiten möchten.
  3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen für »Modulation Source« und »Depth« vor.

OSC 1/2/3 Type
STEINBERG HALion Sonic 2 - Parameter in der Modulationsmatrix bearbeiten - 1

Durch Auswahl des Oszillatortyps stellen Sie den Grundklang des Oszillators ein. Das Einblendmenü listet zunächst die Wellenformen auf (Sine, Triangle, Saw und Square), gefolgt von den Algorithmustypen (PWM, Sync, CM oder XOR). Die Kombination aus Wellenform und Algorithmus ergibt den spezifischen Klang des Oszillator.

Die folgenden Algorithmen sind verfügbar:

Algorithmus Beschreibung

PWMPWM (Pulse Width Modulation) ist nur für die Rechteckwellenform verfügbar. Der Wellenform Parameter bestimmt das Verhältnis zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt der Rechteckwelle. Ein Wert von 50 % erzeugt eine reine (quadratische) Rechteckwelle. Einstellungen unter oder über 50 % erzeugen Rechteckwellen mit unterschiedlicher Kantenlänge.
SyncDieser Algorithmus liefert verschiedene, fest synchronisierte Oszillatoren, jeweils bestehend aus einer Kombination aus Master- und Slave. Die Wellenform des Slave-Oszillators (Sinus, Dreieck, Sägezahn oder Rechteck) wird nach einer kompletten Schwingungsperiode des Master-Oszillators zurückgesetzt. Das bedeutet, dass ein einzelner Oszillator bereits einen fetten, synchronisierten Sound erzeugen kann, ohne einen der anderen Oszillatoren als Slave oder Master heranziehen zu müssen. Der Wellenform-Parameter regelt die Tonhöhe des Slave-Oszillators und erzeugt somit den typischen Sync-Sound.

Algorithmus Beschreibung

CM(Cross Modulation)Dieser Algorithmus stellt eine Kombination aus zwei Oszillatoren zur Verfügung, bei denen ein Master-Oszillator die Tonhöhe eines Slave-Oszillators (Sinus, Dreieck, Sägezahn oder Rechteck) durch die Audiorate moduliert. Der Wellenform-Parameter regelt das Tonhöhenverhältnis zwischen Slave und Master-Oszillator, wodurch ein Klang entsteht, der an die Frequenz-Modulation erinnert.
XOR Dieser Algorithmus vergleicht zwei Rechteckwellen mit Hilfe einer XOR-Operation. Abhängig vom Ergebnis der XOR-Operation wird die Wellenform eines dritten Oszillators (Sinus, Dreieck, Sägezahn oder Rechteck) zurückgesetzt. Der Wellenform-Parameter regelt das Tonhöhenverhältnis des Rechteck-Oszillators, was klanglich an die Ringmodulation des dritten Oszillators erinnert.

Alle Algorithmen außer PWM unterstützen die Wellenformen Sinus, Dreieck, Sägezahn und Rechteck. PWM ist nur für die Rechteckwellenform verfügbar.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Oszillatortyp auszuwählen:

  1. Klicken Sie im Bereich OSC1, OSC2 oder OSC3 auf das Wellenformsymbol. Ein Einblendmenü wird geöffnet.
  2. Wählen Sie aus dem Auswahlmenü den Oszillatortyp und den Algorithmus, den Sie verwenden möchten.

Die Wellenform-Parameter der Oszillatoren OSC1, OSC2 und OSC3 können in der Modulationsmatrix als Modulationsziel zugewiesen werden.

OSC 1/2/3 Waveform

Mit dem Waveform-Parameter können Sie den Klang des Oszillator-Algorithmus verändern. Der resultierende Klang ist abhängig vom gewählten Oszillatortypen (siehe Tabelle oben).

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Oktavschritten an.

OSC 1/2/3 Coarse (Crs)

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Halbtonschritten an.

OSC 1/2/3 Fine

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Hundertstel-Halbtönen (Cents) an.

OSC 1/2/3 Level

Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel des Oszillators ein.

⇒ Die Wellenform, die Tonhöhe und der Pegel der Oszillatoren 1, 2 und 3 lassen sich in der Modulationsmatrix getrennt einstellen.

Suboszillator (SUB)

Die Tonhöhe des Suboszillators ist immer eine Oktave tiefer als die Tonhöhe des Synth-Layers und folgt den Tonhöhenänderungen des Synth-Layers.

- Klicken Sie auf den On/Off-Schalter, um den Suboszillator ein- oder auszuschalten.

Schalten Sie den Suboszillator aus, wenn Sie ihn nicht benötigen. Bleibt er eingeschaltet, belastet er die CPU, auch wenn er nicht hörbar ist. Dies ist z. B. der Fall, wenn der zugehörige Pegelregler auf 0 % steht.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Parameter Beschreibung

Sub Oscillator TypeIn diesem Einblendmenü wählen Sie die Wellenform des Suboszillators aus. Sie haben die Wahl zwischen Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck, breitem Puls und schmalem Puls.
Sub Oscillator LevelMit diesem Regler stellen Sie den Ausgangspegel des Suboszillators ein.

Ringmodulation (RING)

Die Ringmodulation bildet Summen- und Differenztöne aus den Frequenzen zweier Signale.

- Klicken Sie auf den On/Off-Schalter, um die Ringmodulation einzuschalten.

⇒ Achten Sie darauf, die Ringmodulation auszuschalten, wenn sie nicht benötigt wird. Wenn die Ringmodulation eingeschaltet ist, belastet sie die CPU, auch wenn sie unhörbar ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der zugehörige Pegelregler auf 0% steht.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Parameter Beschreibung

Ring Modulation Source 1/2Hier wählen Sie die Signalquelle, die von der Ringmodulation bearbeitet werden soll. Wählen Sie OSC1 oder Sub als Quelle 1 und OSC2 oder OSC3 als Quelle 2. Stellen Sie sicher, dass die ausgewählten Oszillatoren aktiv sind. Wenn das nicht der Fall ist, hören Sie keinen Klang.
Ring Modulation LevelMit diesem Regler stellen Sie den Ausgangspegel der Ringmodulation ein.

Noise

Der Rauschgenerator wird für atonale Klänge eingesetzt. Als Ergänzung zum weißen und rosa Rauschen gibt es hier auch bandpassgefilterte (BPF) Versionen des weißen und rosa Rauschens.

- Klicken Sie auf den On/Off-Schalter, um den Rauschgenerator einzuschalten.

→ Schalten Sie den Rauschgenerator bei Nichtgebrauch aus. Wenn der Rauschgenerator eingeschaltet ist, belastet er die CPU, auch wenn er unhörbar ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn der zugehörige Pegelregler auf 0% steht.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Parameter Beschreibung

Noise Type Hier wählen Sie Klangfarbe des Rauschens. Sie haben die Wahl zwischen Weiß, Pink, Weiß BPF und Pink BPF.

Noise Level Mit diesem Regler stellen Sie den Ausgangspegel des Rauschgenerators ein.

⇒ Die Parameter »Sub Level«, »Ring Modulation Level« und »Noise Level« lassen sich in der Modulationsmatrix modulieren (siehe »Die Matrix-Unterseite« auf Seite 259).

Die Filter-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Filter-Unterseite - 1

text_image Load Edit MIDI Mix Effects Multi Options Program 1.1 1.2 1.3 1.4 Inserts Voice Pitch Oscillator Filter Amplifier Middleman Filter Type Cassic Morph X 0 % Morph Y 0 % Filter Shape D LP24 C LP24 B LP24 A LP24 Morph Y Morph X Cutoff 604 Hz Resonance 54 % Cohort 0 % Non-Offset 0 % Velocity 6 % Env Amnt 7 % Key Follow 20 % Censer Key C 3

Die Filter-Unterseite der Synth- und Sample-Layer bietet Einstellmöglichkeiten für die Klangfarbe des Sounds. Filter formen die harmonischen Anteile eines Sounds durch das Entfernen oder Anheben bestimmter Frequenzen innerhalb des Spektrums. Der Filter-Bereich in HALion Sonic ist äußerst vielseitig und mächtig. Mit der Auswahl des Filtertyps legen Sie den grundlegenden Klangcharakter des Filters mit oder ohne Verzerrung fest. Diese Funktion ist sehr nützlich, um die CPU-Last zu senken, da Filter ohne Verzerrung die CPU weniger belasten. Mit den Schaltern zur Auswahl des Filtermodus konfigurieren Sie den Filter-Bereich entweder als einfaches oder als zweifaches Filter in paralleler oder serieller Anordnung, oder als Morphing-Filter, mit dem Sie zwischen maximal vier verschiedenen Filtertypen überblenden können.

Im Allgemeinen unterscheiden sich Filter durch die Filterbreite und den Grad der Absenkung. Die Trennfrequenz teilt das Spektrum in einen Durchlassbereich und einen Sperrbereich. Frequenzen im Durchlassbereich bleiben unberührt, während Frequenzen im Sperrbereich abgeschwächt oder entfernt werden. Der Grad der Abschwächung wird in Dezibel pro Oktave (dB/Okt.) angegeben. So schwächt ein Tiefpassfilter mit 12 dB/Okt. hohe Frequenzen oberhalb der Trennfrequenz um 12 dB pro Oktave nach oben ab. Sonstige übliche Filtertypen sind Hochpass, Bandpass und Bandsperre. Ein weiterer Typ wird Allpass genannt. Wie der Name andeutet, werden hier keine Frequenzen abgesenkt. Stattdessen wird die Phase des Signals verschoben. Wird dieses Signal dem unbearbeiteten Originalsignal wieder zugemischt, werden bestimmte Frequenzen wieder abgesenkt. Der Phaser-Effekt arbeitet beispielsweise nach diesem Prinzip.

Filter Type

Mit der Auswahl des Filtertyps legen Sie den grundlegenden Klangcharakter des Filters fest. HALion Sonic bietet bis zu 24 verschiedene Filterformen (siehe Tabelle unten).

Filter Type Beschreibung

OffDer Filter-Editorbereich ist deaktiviert. Wählen Sie »Off«, wenn Sie keinen Filter benötigen und/oder wenn Sie die CPU-Last verringern möchten.
Classic Dieser Filtertyp bietet 24 Filterformen inklusive Resonanzfilter.
Tube DriveDieser Filtertyp verleiht dem Klang einen warmen Charakter mit einer röhrenähnlichen Verzerrung. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.
Hard Clip Dieser Filtertyp erzeugt eine helle, transistorähnliche Verzerrung. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.
Bit RedDieser Filtertyp erzeugt eine digitale Verzerrung durch Quantisierungsrauschen. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.

Filter Type Beschreibung

Rate RedDieser Filtertyp erzeugt eine digitale Verzerrung durch Aliasing. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.
Rate Red KFDieser Filtertyp erzeugt eine digitale Verzerrung durch Aliasing. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein. Zusätzlich folgt die Verzerrung den gespielten Noten: je höher die Note, desto höher die Samplerate und umgekehrt.

Filter Mode

Mit den Schaltern links von der Filter-Unterseite legen Sie die übergeordnete Filterstruktur fest. Mit den Filtertypen »Classic« und »Tube Drive« haben Sie folgende Möglichkeiten:

Filtermodus Beschreibung

Single Filter Dieser Modus bedient sich eines Filters mit einer wählbarenFilterform. Alle 24 Filterformen stehen zur Verfügung.
Dual Filter SerialDieser Modus verwendet zwei in Reihe geschaltete Filter. Für beide Filter stehen unabhängig voneinander alle 24 Filterformen zur Verfügung. Die Parameter »Cutoff« und »Resonance« wirken auf beide Filter gleichzeitig. Allerdings können Sie den zweiten Filter mit Hilfe der Parameter »CF Offset« und »Res Offset« verschieben.
Dual Filter ParallelDieser Modus verwendet zwei parallele Filter. Für beide Filter stehen unabhängig voneinander alle 24 Filterformen zur Verfügung. Die Parameter »Cutoff« und »Resonance« wirken auf beide Filter gleichzeitig. Allerdings können Sie den zweiten Filter mit Hilfe der Parameter »CF Offset« und »Res Offset« verschieben.
Morph 2Dieser Modus berechnet mittels Morphing-Methode den Übergang von Filter A zu B. Für die Filter A und B stehen unabhängig voneinander alle 24 Filterformen zur Verfügung. Sie steuern das Morphing mit dem Parameter »Morph Y«.
Morph 4 Dieser Modus überblendet die Morphing-Filter der Reihe nach von A bis D. Für die Filter A, B, C und D stehen unabhängig voneinander alle 24 Filterformen zur Verfügung. Sie steuern das Morphing mit dem Parameter »Morph Y«.
Morph XY Dieser Modus überblendet in freier Abfolge zwischen den Filterformen A, B, C und D. Anders ausgedrückt kann das Morphing aus einer Mischung aus allen vier Filtern bestehen. Für die Filter A, B, C und D stehen unabhängig voneinander alle 24 Filterformen zur Verfügung. Sie steuern das Morphing mit den Parametern »Morph X« und »Morph Y«.

Filter Shape

Jeder Filtertyp bietet 24 verschiedene Filterformen. Durch Auswahl der Filterform legen Sie fest, welche Frequenzen bearbeitet werden. Die Buchstaben und Zahlen stehen für die Filterform: LP12 ist z. B. die Abkürzung für einen Tiefpassfilter (low-pass) mit 12dB/Okt. Abhängig vom gewählten Filtermodus sind eine, zwei oder vier Filterformen verfügbar.

Filterform Beschreibung

LP24Tiefpassfilter mit 24dB/Okt. Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
LP18Tiefpassfilter mit 18dB/Okt. Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.

Filterform Beschreibung

LP12Tiefpassfilter mit 12dB/Okt. Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
LP6Tiefpassfilter mit 6dB/Okt. Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
BP12Bandpassfilter mit 12dB/Okt. Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
BP24Bandpassfilter mit 24dB/Okt. Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
HP6+LP18Hochpassfilter mit 6dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 18dB/Okt. (asymmetrischer Bandpassfilter). Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt. Die Abschwächung ist für die Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz stärker.
HP6+LP12Hochpassfilter mit 6dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 12dB/Okt. (asymmetrischer Bandpassfilter). Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt. Die Abschwächung ist für die Frequenzen oberhalb der Cutoff-Frequenz stärker.
HP12+LP6Hochpassfilter mit 12dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 6dB/Okt. (asymmetrischer Bandpassfilter). Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt. Die Abschwächung ist für die Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz stärker.
HP18+LP6Hochpassfilter mit 18dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 6dB/Okt. (asymmetrischer Bandpassfilter). Frequenzen unter- und oberhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt. Die Abschwächung ist für die Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz stärker.
HP24Hochpassfilter mit 24dB/Okt. Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
HP18Hochpassfilter mit 18dB/Okt. Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
HP12Hochpassfilter mit 12dB/Okt. Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
HP6Hochpassfilter mit 6dB/Okt. Frequenzen unterhalb der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
BR12Bandsperre mit 12dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
BR24Bandsperre mit 24dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
BR12+LP6Bandsperre mit 12dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 6dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz und darüber liegende Frequenzen werden abgeschwächt.
BR12+LP12Bandsperre mit 12dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 12dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz und darüber liegende Frequenzen werden abgeschwächt.
BP12+BR12Bandpassfilter mit 12dB/Okt. und Bandsperre mit 12dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz sowie darunter und darüber liegende Frequenzen werden abgeschwächt.
HP6+BR12Hochpassfilter mit 6dB/Okt. und Bandsperre mit 12dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz und darunter liegende Frequenzen werden abgeschwächt.

Filterform Beschreibung

HP12+BR12Hochpassfilter mit 12dB/Okt. und Bandsperre mit 12dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz und darunter liegende Frequenzen werden abgeschwächt.
APAllpassfilter mit 18dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.
AP+LP6Allpassfilter mit 18dB/Okt. und Tiefpassfilter mit 6dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz und darüber liegende Frequenzen werden abgeschwächt.
HP6+APHochpassfilter mit 6dB/Okt. und Allpassfilter mit 18dB/Okt. Frequenzen im Bereich der Cutoff-Frequenz werden abgeschwächt.

Cutoff

Mit dem Cutoff-Regler stellen Sie die Cutoff-Frequenz des Filters ein. Der Effekt ist abhängig vom gewählten Filtertyp.

X/Y

Im X/Y-Feld können Sie zwei Parameter gleichzeitig einstellen. Diese Funktion ist insbesondere im Zusammenspiel mit den Morphing-Filtern sehr nützlich, da sich hiermit zwischen den Filterformen überblenden lässt. In allen anderen Filtermodi regelt das X/Y-Feld den Cutoff- und den Resonance-Parameter. Abhängig vom ausgewählten Filtertyp können Sie im X/Y-Feld folgende Parameter einstellen:

Ausgewählter FilterBeschreibung
Single, Dual Serial und Dual ParallelIm X/Y-Feld wird in horizontaler Richtung die Cutoff-Frequenz und in vertikaler Richtung die Resonanz gesteuert.
Morph 2 und 4Auf der vertikalen Achse des X/Y-Feldes (Morph Y) wird das Morphing zwischen den einzelnen Filterformen gesteuert. Auf der horizontalen Achse wird die Cutoff-Frequenz eingestellt.
Morph XYAuf der horizontalen Achse des X/Y-Feldes (Morph X) wird das Morphing zwischen den Filterformen AD und BC geregelt; auf vertikaler Achse (Morph Y) das zwischen AB und DC.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Wenn Sie einen elektronischen Sound erzielen möchten, erhöhen Sie die Resonanz. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Distortion

Dieser Parameter fügt dem Signal Verzerrung hinzu. Der Effekt hängt hauptsächlich vom gewählten Filtertyp ab. Bei höheren Einstellungen entsteht eine sehr starke Verzerrung.

⇒ Dieser Parameter ist nur für die Filtertypen »Tube Drive«, »Hard Clip«, »Bit Red«, »Rate Red« und »Rate Red KF« verfügbar.

CF Offset

Mit diesem Parameter lässt sich bei den dualen Filtern ein Versatz der Cutoff-Frequenz des zweiten Filters (für die Filterform B) einstellen.

Res Offset

Mit diesem Parameter lässt sich bei den dualen Filtern ein Versatz der Resonanz für die Filterform B einstellen.

Velocity

Dieser Parameter regelt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke. Bei positiven Werten erhöht sich die Cutoff-Frequenz, je stärker die Tasten angeschlagen werden. Bei negativen Werten verringert sich die Cutoff-Frequenz, je stärker die Tasten angeschlagen werden.

Dieser Parameter regelt die Cutoff-Modulation der Filter-Hüllkurve. Negative Werte invertieren die Modulationsrichtung der Filter-Hüllkurve.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Cutoff-Modulation von der Notennummer bestimmen lassen. Sie können Werte zwischen -200 % und +200 % einstellen. Bei positiven Werten liegt die Cutoff-Frequenz bei Noten oberhalb des Center Keys höher. Bei negativen Werten liegt die Cutoff-Frequenz bei Noten oberhalb des Center Keys tiefer. Bei einem Wert von +100 % folgt die Cutoff-Frequenz exakt der gespielten Note.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Die Amplifier-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Amplifier-Unterseite - 1

Auf der Amplifier-Unterseite der Synth- und Sample-Layer haben Sie Zugang zu den Pegel- und Panorama-Einstellungen des Layers. Mit dem Level-Regler stellen Sie die Lautstärke des Layers ein. Mit dem Pan-Regler bestimmen Sie die Position der Layer im Stereopanorama. Sowohl Level als auch Pan können über die MIDI-Notennummer moduliert werden. Zusätzlich lässt sich die Panoramaposition mit jedem Tastenan-schlag nach dem Zufallsprinzip oder abwechselnd links/rechts und rechts/links modulieren.

Level

Mit diesem Regler stellen Sie die Lautstärke des Layers ein.

Key Follow

Hiermit können Sie die Lautstärkeverteilung über das MIDI-Keyboard bestimmen. Bei positiven Werten wird die Lautstärke angehoben, je höher Sie spielen. Bei negativen Werten wird die Lautstärke abgesenkt, je höher Sie spielen.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Pan

Mit diesem Regler bestimmen Sie Stereoposition des Sounds. -100% entsprechen ganz links und +100 % ganz rechts.

Mode

Diese Funktion bestimmt, wie stark die Lautstärke über das Stereopanorama verteilt wird. Wählen Sie zwischen den vier Varianten »0dB«, »3dB«, »6dB« und »Off«:

  • Die Einstellung 0dB funktioniert wie ein Balance-Regler: Wenn Sie den Pan-Regler nach links drehen, wird der rechte Kanal ausgeblendet und umgekehrt. In der Mittenposition wird die Lautstärke nicht verändert.
  • Die Einstellung 3dB macht von der logarithmischen Pan-Regler-Charakteristik Gebrauch: In der Mittenposition wird die Lautstärke um 3 dB abgesenkt, aber die Energieverteilung bleibt über das Stereopanorama konstant. So klingt die 3 dB-Option natürlicher. Der Übergang von ganz links nach ganz rechts klingt viel gleichmäßiger als mit den Einstellungen 0 dB und 6 dB.
  • Die Einstellung 6dB macht von der linearen Pan-Regler-Charakteristik Gebrauch: In der Mittenposition wird die Lautstärke um 6 dB abgesenkt, die Energieverteilung bleibt über das Stereopanorama nicht konstant. Die Einstellung -6 dB klingt daher synthetischer. Der Übergang von ganz links nach ganz rechts klingt abrupter als mit der Einstellung -3 dB.
  • Wenn »Off« aktiviert ist, wird bei der Panorama-Regelung keine Lautstärkeanpassung vorgenommen.

Random

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, wie stark die Panoramaposition für jede gespielte Note von einem Zufallsgenerator beeinflusst wird. Sie können Werte zwischen 0% und 100% für den Grad an zufälliger Variation einstellen. Je höher der Wert, desto stärker die Variation. Bei einem Wert von 100% variiert der Versatz zwischen ganz rechts und ganz links.

Alternate

Mit diesem Parameter können Sie die Panoramaposition für jede gespielte Note variieren. Ein Wert von +100% bedeutet z.B., dass die erste Note ganz rechts gespielt wird, die zweite ganz links und so weiter. Sie können die Panoramaposition der ersten Note mit den mathematischen Vorzeichen bestimmen: Bei negativen Werten ist die erste Note links, bei positiven rechts. Mit der Prozentangabe bestimmen Sie die Breite der Signalverteilung über das Stereopanorama.

Reset

Die anfängliche Pan-Position wird eingestellt, sobald HALion Sonic geladen ist. Danach zählt HALion Sonic jede gespielte Note, um die nächste Pan-Position zu ermitteln. Sie können den Zähler zurücksetzen, indem Sie auf den Reset-Schalter neben dem Alternate-Regler klicken.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Panorama-Modulation von der MIDI-Notennummer bestimmen lassen. Bei positiven Werten wird die Pan-Position bei Noten über dem Center Key nach rechts verschoben, Noten unterhalb des Center Keys werden nach links verschoben. Bei negativen Werten wird die Pan-Position bei Noten über dem Center Key nach links verschoben, Noten unterhalb des Center Keys werden nach rechts verschoben. Beim Maximalwert von +200 % bewegt sich die Pan-Position innerhalb von zwei Oktaven von ganz links nach ganz rechts: Die Position ganz links wird bei einer Oktave unter dem Center-Key-Wert erreicht, die Position ganz rechts eine Oktave oberhalb des Center-Key-Werts.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Die Envelope-Unterseiten

Die Envelope-Unterseiten befinden sich im unteren Bereich der Edit-Seite. Auf den Envelope-Unterseiten der Synth- und Sample-Layer haben Sie Zugriff auf die vier Hüllkurven des Layers, d. h. Pitch (P), Filter (F), Amp (A) und User (U). Jede dieser Hüllkurven ist eine Multisegment-Hüllkurve mit bis zu 128 Knotenpunkten. Die Knotenpunkte mit den zugehörigen Time-, Level- und Curve-Parametern bestimmen die Form der Hüllkurve. Die Zeitpositionen und Pegel der Hüllkurvenknoten können über die Anschlagstärke moduliert werden. Die Key-Follow-Parameter modulieren die Zeitpositionen über die MIDI-Notennummer. Die Curve-Option ermöglicht die Einstellung der Kurvencharakteristik zwischen zwei Knotenpunkten, von linear bis logarithmisch oder exponentiell. Die Sync-Option ermöglicht die Synchronisation der Hüllkurve zum Tempo der Host-Anwendung, zudem lässt sich eine Loop zwischen zwei definierbaren Knotenpunkten bestimmen. Sie können eine zweite Hüllkurve auswählen, die im Hintergrund der bearbeiteten Hüllkurve angezeigt wird und als optische Orientierung oder als Raster-Referenz dient.

Die Hüllkurven »Amp«, »Filter« und »Pitch« sind als Voreinstellung den Layer-Parametern Amplitude, Filter Cutoff Frequency und Pitch zugewiesen. Sie können die voreingestellten Modulationen in den entsprechenden Bereichen des Layers verändern. Die benutzerdefinierte Hüllkurve (User) können Sie selbst wie gewünscht zuweisen und einrichten. Diese kann als Quelle in der Modulationsmatrix ausgewählt werden. Allerdings können Sie auch die Amp-, Filter- und Tonhöhen-Hüllkurven als Modulationsquelle wählen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Hüllkurven-Parameter aufzurufen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Synth- oder Sample-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.

  2. Klicken Sie im unteren Bereich des Editors auf den Schalter der gewünschten Envelope-Unterseite.

- P: Klicken Sie auf »P«, um die Parameter der Tonhöhen-Hüllkurve (Pitch) anzuzeigen. Mit der Tonhöhen-Hüllkurve modulieren Sie die Tonhöhe über den zeitlichen Verlauf. Die Tonhöhen-Hüllkurve ist bipolar, d. h. sie lässt für Pitch-Up und Pitch-Down sowohl negative als auch positive Werte zu.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Envelope-Unterseiten - 1

text_image FlemP Mode Sustain Sync 1/16 Snap Off Fill 2 Fixed Env Node 1 Time 0 ms Curve 0.0 Level 100 % Vel >Lev 0 % Vel>Time 0 % Segments A Key Follow Center Key 0 % C 3 KeyF Rel 0 %

- A: Klicken Sie auf »A«, um die Parameter der Verstärker-Hüllkurve (Amp) anzuzeigen. Mit der Verstärker-Hüllkurve steuern Sie die Lautstärke über den zeitlichen Verlauf.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Envelope-Unterseiten - 2

text_image FlexP Mode One Shot Sync 1/16 Snap Off Fill Fixed 2 Env Node 2 Time 91 ms Curve 0.0 Level 61 % Vel > Lev 81 % Vel>Time 0 % Segments A StepM Matrix QC Key Follow Center Key C 3 KeyF Rel 0 %

- F: Klicken Sie auf »F«, um die Parameter der Filter-Hüllkurve anzuzeigen. Die Filter-Hüllkurve steuert die Cutoff-Frequenz, um die harmonischen Anteile über den zeitlichen Verlauf zu formen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Envelope-Unterseiten - 3

text_image FlexP Mode Sustain Sync 1/15 Snap Off Fill Fixed 2 Env Node 3 Time 375 ms Curve -10.0 Level 50 % Vel > Lev 0 % Vel>Time 0 % Segments A StepM Matrix QC Key Follow Center Key C 3 KeyF Rel. 0 %

- U: Klicken Sie auf »U«, um die Parameter der frei belegbaren benutzerdefinierten Hüllkurve anzuzeigen. Diese Hüllkurve ist bipolar, d. h., sie lässt negative und positive Werte zu, so dass Sie damit das Panorama von links nach rechts modulieren können.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Envelope-Unterseiten - 4

text_image FileP Mode Sustain Sync 1/16 Snap Off Fill 2 Fixed Env Node 3 Time 206 ms Curve 0.0 Level -43 % Vel >Lev 100 % Vel>Time 0 % Segments A StepM Matrix QC Key Follow Center Key C 3 KeyF Rel 0 %

Presets

Presets für verschiedene Hüllkurven können oben rechts auf der zugehörigen Unterseite geladen und gespeichert werden.

  • Um ein Preset zu laden, klicken Sie auf das Feld »Select Preset« und wählen im Einblendmenü das gewünschte Preset aus.
  • Um das ausgewählte Preset von Ihrem System zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol. Danach werden Sie aufgefordert, das Löschen zu bestätigen.
  • Um ein neues Preset zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol. Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet, in dem Sie das Preset umbenennen und speichern können.

Die Navigation im grafischen Hüllkurven-Editor

Die horizontale Achse im grafischen Hüllkurven-Editor zeigt den Pegel an. Die vertikale Achse zeigt die Zeit an.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Darstellung zu vergrößern oder zu verkleinern:

  • Um die Darstellung auf der horizontalen Achse zu vergrößern, klicken Sie auf den Plus-Schalter rechts vom Bildlaufleiste unterhalb des grafischen Editors.
  • Um die Darstellung zu verkleinern, klicken Sie auf den Minus-Schalter rechts neben der Bildlaufleiste.
  • Klicken Sie auf die Zeitleiste und ziehen Sie nach oben oder unten, um die aktuelle Position zu vergrößern oder zu verkleinern.

- Um einen bestimmten Bereich zu vergrößern, halten Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt und ziehen Sie den Bereich mit dem Mauszeiger auf.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Bildausschnitt zu verschieben:

  • Ziehen Sie die Bildlaufleiste nach links oder rechts, um den Hüllkurven-Editor an die gewünschte Stelle zu schieben.
  • Klicken Sie auf eine leere Stelle neben der Bildlaufleiste, um an die gewünschte Position im Hüllkurven-Editor zu springen.
  • Klicken Sie auf die Dreiecke links und rechts neben der Bildlaufleiste, um die Hüllkurven-Ansicht schrittweise zu verschieben.

Hüllkurven-Zoom-Snapshots

Zoom-Snapshots speichern die aktuelle Anzeige des grafischen Hüllkurven-Editors. Wenn Sie z. B. einen Zoom-Snapshot für den Anfang und einen für das Ende der Hüllkurve speichern, können Sie bequem zwischen der Attack- und der Release-Bearbeitung der Hüllkurve wechseln.

Hüllkurven-Zoom-Snapshots speichern und laden

Rechts neben der Bildlaufleiste finden Sie drei nummerierte Schalter, mit denen Sie die Zoom-Snapshots für den geöffneten Hüllkurven-Editor (Amp, Filter, Pitch oder User) speichern und laden können. Im Speicher eines Zoom-Snapshots werden der Vergrößerungsfaktor und die Position der Bildlaufleiste abgelegt. Der Vergrößerungsfaktor und die Position der Bildlaufleiste werden beim Laden des Snapshots wiederhergestellt.

  • Um die aktuelle Ansicht des grafischen Hüllkurven-Editors zu speichern, halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und klicken Sie auf einen der Nummernschalter rechts neben der Bildlaufleiste.
  • Um den zuletzt gespeicherten Hüllkurven-Snapshot zu laden, klicken Sie auf den entsprechenden Nummernschalter. Der Schalter leuchtet bei aktiviertem Snapshot gelb. Wenn Sie nun den Zoom verändern oder die Bildlaufleiste verschieben, wird der Snapshot wieder deaktiviert. Der Nummernschalter ist anschließend wieder grau.

Hüllkurven bearbeiten

Jede Multisegment-Hüllkurve verfügt über bis zu 128 Knotenpunkte sowie Einstellungen für die Parameter Zeit, Pegel und Kurve. Die Knotenpunkte und ihre Parameter bestimmen die Form der Hüllkurve. Sie können einen oder mehrere Knotenpunkte mit Hilfe des grafischen Hüllkurven-Editors oder durch das Eingeben von Werten über die Tastatur bearbeiten. Bevor Sie mit der Bearbeitung beginnen können, müssen Sie einen Knotenpunkt auswählen.

Knoten auswählen

  • Wählen Sie mit einem Klick in den grafischen Editor den zu bearbeitenden Knotenpunkt. Ausgewählte Knotenpunkte werden in hellblau dargestellt. Der Knotenpunkt, der aktuell bearbeitet wird, ist mit einem orangefarbenen Rahmen markiert. Die Parameter dieses Knotenpunkts werden im Textfeld neben dem grafischen Editor aufgelistet.
  • Wenn mehrere Knotenpunkte gleichzeitig ausgewählt sind, können Sie mit Hilfe des Einblendmenüs »Env. Node« oberhalb der Textfelder einen anderen Knotenpunkt zur Bearbeitung auswählen, ohne die Mehrfachauswahl der Knotenpunkte zu verlieren.
  • Halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und klicken Sie auf einen Knotenpunkt, um ihn zur Auswahl hinzuzufügen. Wenn mehrere Knotenpunkte gleichzeitig ausgewählt sind, werden diese gemeinsam bearbeitet.
  • Sie können mehrere Knotenpunkte auswählen, indem Sie mit der Maus ein Rechteck darum aufziehen.
  • Wenn ein einzelner Knotenpunkt ausgewählt ist, können Sie mit Hilfe der Pfeilnach-rechts-Taste und der Pfeil-nach-links-Taste den nächsten bzw. vorherigen Knotenpunkt auswählen. Wenn mehrere Knotenpunkte ausgewählt sind, springen Sie mit diesen Tasten innerhalb der Auswahl zum vorherigen oder nächsten Knotenpunkt.
  • Klicken Sie auf eine leere Fläche im Hintergrund der Hüllkurve, um die aktuelle Auswahl aufzuheben.

Der Time-Parameter

Mit dem Time-Parameter wird die Länge des Segments zwischen zwei Knotenpunkten bestimmt. Die Pegeländerung zwischen zwei Knotenpunkten wird in einer bestimmten Zeit ausgeführt, die mit dem Time-Parameter (0 ms – 30000 s) einstellbar ist. Wenn der Sync-Modus aktiv ist, wird der Time-Parameter in Takten und Zählzeiten angezeigt; andernfalls erfolgt die Anzeige in Millisekunden und Sekunden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Time-Parameter im grafischen Hüllkurven-Editor zu bearbeiten:

  • Wählen Sie die gewünschten Knotenpunkte im grafischen Hüllkurven-Editor aus und ziehen Sie sie nach links oder rechts, um die Länge der Segmente zu erhöhen oder zu verringern.
  • Halten Sie für eine höhere Auflösung während des Ziehens die [Umschalttaste] gedrückt.
  • Halten Sie während des Ziehens die [Strg]-Taste/[Befehlstaste] gedrückt, um die Bewegung auf die Zeitleiste zu begrenzen (nur horizontale Bewegungen sind möglich).

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Time-Parameter durch Eingeben von Werten über das Keyboard zu bearbeiten:

- Wählen Sie im grafischen Hüllkurven-Editor die Knotenpunkte aus, die Sie bearbeiten möchten. Wechseln Sie ggf. über das Einblendmenü »Env. Node« den ausgewählten Knotenpunkt. Geben Sie in das Textfeld »Time« links neben dem grafischen Hüllkurven-Editor einen Wert ein und drücken Sie die [Enter]-Taste.

Der Level-Parameter

Der Level-Parameter bestimmt die Amplitude der Hüllkurve an der Position, die Sie mit dem Time-Parameter festgelegt haben. Die Verstärker- und die Filter-Hüllkurve sind unipolar. Daher sind für den Pegel nur Werte zwischen 0 % und +100 % verfügbar. Da die Tonhöhen-Hüllkurve und die benutzerdefinierte Hüllkurve bipolar sind, können Sie für den Pegel hier Werte von -100 % bis +100 % einstellen.

→ Die Polarität der Hüllkurven lässt sich in der Modulationsmatrix umkehren, z.B., um den Bereich der Verstärker-Hüllkurve (unipolar) dem Panorama (bipolar) zuzuweisen. Allerdings werden die Werte immer mit der Standard-Polarität der Hüllkurve angezeigt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Level-Parameter im grafischen Hüllkurven-Editor zu bearbeiten:

  • Wählen Sie die gewünschten Knotenpunkte im grafischen Hüllkurven-Editor aus und ziehen Sie sie nach oben oder unten, um die Pegel zu erhöhen oder zu verringern.
  • Halten Sie während des Ziehens die [Alt]-Taste/[Wahltaste] gedrückt, um die Bewegung auf die Pegelachse zu begrenzen (nur vertikale Bewegungen sind möglich).
  • Halten Sie für eine höhere Auflösung während des Ziehens die [Umschalttaste] gedrückt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Level-Parameter durch Eingeben von Werten über das Keyboard zu bearbeiten:

- Wählen Sie im grafischen Hüllkurven-Editor die Knotenpunkte aus, die Sie bearbeiten möchten. Wechseln Sie ggf. über das Einblendmenü »Env. Node« den ausgewählten Knotenpunkt. Geben Sie in das Textfeld »Level« links neben dem grafischen Hüllkurven-Editor einen Wert ein und drücken Sie die [Enter]-Taste.

Der Curve-Parameter

Die Curve-Option ermöglicht die Einstellung der Kurvencharakteristik zwischen zwei Knotenpunkten, von linear bis logarithmisch oder exponentiell. Sie können Werte zwischen -10 und +10 einstellen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Curve-Parameter im grafischen Hüllkurven-Editor zu bearbeiten:

  • Ziehen Sie im grafischen Hüllkurven-Editor den Kurvenverlauf des gewünschten Hüllkurven-Segments nach oben oder unten, um einen logarithmischen oder exponentiellen Kurvenverlauf zu erzielen.
  • Klicken Sie mit gedrückter [Strg]-Taste/[Befehlstaste]-Taste auf ein Kurvensegment, um es auf einen linearen Kurvenverlauf zurückzusetzen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Curve-Parameter durch Eingeben von Werten über das Keyboard zu bearbeiten:

- Wählen Sie im grafischen Hüllkurven-Editor die Knotenpunkte aus, die Sie bearbeiten möchten. Wechseln Sie ggf. über das Einblendmenü »Env. Node« den ausgewählten Knotenpunkt. Geben Sie in das Textfeld »Curve« links neben dem grafischen Hüllkurven-Editor einen Wert ein und drücken Sie die [Enter]-Taste.

- Positive Curve-Werte resultieren in einem logarithmischen, negative Werte in einem exponentiellen Kurvenverlauf.

Knoten hinzufügen und entfernen

Die Hüllkurventypen »Amp«, »Filter«, »Pitch« und »User« können bis zu 128 Knotenpunkte aufweisen. Alle Knotenpunkte, die hinter dem Sustain-Knotenpunkt hinzugefügt werden, beeinflussen die Release-Phase der Hüllkurve, d. h. die Phase nach dem Loslassen der Taste.

  • Um einen Knotenpunkt hinzuzufügen, doppelklicken Sie an der gewünschten Stelle im Hüllkurven-Editor.
  • Um einen Knotenpunkt zu entfernen, doppelklicken Sie auf den Knotenpunkt.
  • Mit [Entfernen] oder [Rücktaste] können Sie mehrere Knotenpunkte gleichzeitig entfernen.

Der erste und der letzte Knotenpunkt sowie der Sustain-Knotenpunkt können nicht entfernt werden.

Knoten mit der Fill-Funktion hinzufügen

Die Fill-Funktion ermöglicht das Hinzufügen mehrerer Hüllkurven-Knotenpunkte hinter den ausgewählten Knotenpunkten:

  1. Wählen Sie im Einblendmenü rechts neben dem Fill-Schalter die gewünschte Anzahl der hinzuzufügenden Knotenpunkte aus.
  2. Wählen Sie im grafischen Hüllkurven-Editor den Knotenpunkt aus, hinter dem Sie die Knotenpunkte einfügen möchten. Wenn mehrere Knotenpunkte ausgewählt sind, werden die neuen Knotenpunkte nach dem letzten ausgewählten Knotenpunkt eingefügt.
  3. Ist das Fixed-Feld deaktiviert, werden die neuen Knotenpunkte im zeitlichen Abstand des Time-Wertes des ausgewählten Knotenpunkts platziert. Wenn mehrere Knotenpunkte ausgewählt sind, wird das Zeitintervall vom aktiven Knotenpunkt bestimmt.

Wenn die Sync-Option eingeschaltet ist, können Sie den Zeitwert als Notenwert eingeben. Wenn z. B. 1/4 angewählt ist, werden die neuen Knotenpunkte genau auf die Viertelnoten gesetzt.

  1. Wenn die Fixed-Funktion aktiviert ist, wird der Bereich zwischen dem letzten ausgewählten und dem darauffolgenden Knotenpunkte mit neuen Knotenpunkten aufgefüllt.

  2. Klicken Sie auf den Fill-Schalter.

Die Knotenpunkte werden hinzugefügt.

Platzieren von Knotenpunkten mit Hilfe der Fixed-Funktion

Wenn die Fixed-Funktion aktiviert ist, werden nur die ausgewählten Knotenpunkte auf der Zeitachse verschoben. Wenn die Fixed-Funktion deaktiviert ist, werden auch die darauffolgenden Knotenpunkte auf der Zeitachse verschoben.

- Klicken Sie auf das Fixed-Feld, um die Fixed-Funktion zu aktivieren/deaktivieren.

Platzieren von Knotenpunkten mit Hilfe der Snap-Funktion

Sie können eine zweite Hüllkurve auswählen, die im Hintergrund der bearbeiteten Hüllkurve angezeigt wird und als optische Orientierung oder als Raster-Referenz dient. Wenn Sie bei aktiver Snap-Funktion Knotenpunkte platzieren, werden diese genau auf die Knotenpunkte der im Hintergrund gezeigten Hüllkurve gesetzt.

  • Wählen Sie im Einblendmenü rechts neben dem Snap-Schalter die Hüllkurve, die im Hintergrund angezeigt werden soll.
  • Klicken Sie auf das Snap-Feld, um die Funktion zu aktivieren/deaktivieren.

Die Sync-Option

Die Hüllkurven können zum Tempo der Host-Anwendung synchronisiert werden. Damit können Sie Hüllkurvenzeiten – ungeachtet späterer Tempoänderungen – im musikalischen Raster, z. B. taktweise, einstellen.

  1. Klicken Sie auf »Sync«, um die Sync-Funktion zu aktivieren. Sync ist aktiv, wenn der Schalter aufleuchtet. Ein Raster aus Takten und Zählzeiten erscheint im Hüllkurven-Editor.
  2. Wählen Sie einen Notenwert im Einblendmenü rechts neben dem Sync-Schalter. Hiermit stellen Sie die Auflösung des Zählzeitenrasters ein, d. h. den kleinsten Notenwert, um den Knotenpunkte verschoben werden können. Wenn Sie z.B. 1/4 eingeben, rasten die Knotenpunkte in Viertelnotenschritten ein. Wenn die T-Option aktiviert ist, werden triolische Notenwerte verwendet.

  3. Im Time-Textfeld eines Knotenpunkts werden die Zeiten als Zählzeiten angezeigt. Die Zählzeit wird immer auf den kleinsten Wert reduziert. So wird z. B. »2/16« als »1/8« dargestellt.

  4. Hüllkurven-Knotenpunkte, die nicht genau einem Notenwert entsprechen, zeigen den Notenwert an, dem sie am nächsten kommen.
  5. Knotenpunkte, die genau einem Notenwert entsprechen, werden mit einem roten Punkt im Griff des Knotenpunkts markiert. Das ist nützlich, wenn Sie das Raster zwischen triolischen und nicht triolischen Notenwerten umschalten: Die triolisch gesetzten Knotenpunkte zeigen nach wie vor an, dass sie einem Notenwert entsprechen, auch wenn das Raster nicht triolische Notenwerte anzeigt.

Sie können Notenwerte auch als Zählzeiten eingeben. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie die Knotenpunkte aus, die Sie bearbeiten möchten.
  2. Geben Sie einen Notenwert als Zählzeit ein, z.B. »1/4«. Setzen Sie hinter den Notenwert den Buchstaben »T« für einen triolischen Wert, z. B. »1/8T«.
  3. Drücken Sie die [Enter]-Taste.
    Die ausgewählten Knotenpunkte werden auf den eingegebenen Notenwert gesetzt.

Hüllkurven-Modi auswählen

Sie können mit einem von vier Hüllkurven-Modi bestimmen, wie die Hüllkurve bei jedem Tastendruck wiedergegeben werden soll. Diese Modi können Sie im Mode-Einblendmenü auswählen. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

  • Sustain: Die Hüllkurve wird vom ersten Knotenpunkt bis zum Sustain abgespielt. Die Lautstärke des Sustain wird so lange gehalten wie die Taste gedrückt bleibt. Nach dem Loslassen der Taste wird die Hüllkurve mit den nachfolgenden Phasen der Hüllkurve fortgeführt. Dieser Modus ist ideal für geloopte Samples.
  • Loop: Die Hüllkurve wird vom ersten Knotenpunkt bis zu den Loop-Knotenpunkten abgespielt. Die Loop wird so lange wiederholt, wie die Taste gedrückt bleibt. Nach dem Loslassen der Taste wird die Hüllkurve ab der Sustain-Phase der Hüllkurve fortgeführt. Dieser Modus ist ideal, um Bewegung in die Sustain-Phase zu bringen, die normalerweise statisch ist.
  • One Shot: Die Hüllkurve wird vom ersten bis zum letzten Knotenpunkt wiedergegeben, auch wenn die Taste losgelassen wird. Die Hüllkurve besitzt keine Sustain-Phase. Dieser Modus ist ideal für Drum-Samples.

- Sample Loop: Mit diesem Modus bleibt die natürliche Attack-Phase des Samples erhalten. Die Decay-Phase der Hüllkurve startet nicht, bevor das Sample den Loop-Anfang erreicht hat. Stellen Sie den zweiten Knotenpunkt auf den maximalen Wert ein und verwenden Sie einen beliebigen der darauffolgenden Knotenpunkte, um das Decay der Loop-Phase des Samples zu formen. Auf diese Weise beeinflusst die Hüllkurve lediglich den Pegel während der Loop-Phase des Samples. Die Attack-Phase der Hüllkurve wird nach wie vor ausgeführt.

Der Modus »Sample Loop« ist nur für Sample-Layer verfügbar.

Erstellen von Loops

Sie können die Hüllkurve so einrichten, dass die Wiedergabe zwischen den ausgewählten Knotenpunkten wiederholt wird. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Stellen Sie den Hüllkurven-Modus auf »Loop«.
  2. Bearbeiten Sie die Loop im grafischen Hüllkurven-Editor:

  3. Die Loop wird durch den grünen Bereich im grafischen Hüllkurven-Editor markiert. Sie definieren den Start- und Endpunkt der Loop, indem Sie die Ränder des Bereichs verschieben.

  4. Ziehen Sie den linken Rand bis zu dem Knotenpunkt, an dem die Loop starten soll.
  5. Ziehen Sie den rechten Rand bis zu dem Knotenpunkt, an dem die Loop enden soll.

Der Loop-Bereich kann nur im Decay-Bereich der Hüllkurve gesetzt werden, d.h. hinter dem ersten Knotenpunkt und vor dem Sustain-Knotenpunkt.

Sie können mit einer von acht verfügbaren Anschlagstärkekurven bestimmen, wie die eingehende Anschlagstärke in Hüllkurvenwerte umgesetzt wird. Die Kurvencharakteristik wird durch ein kleines Symbol angezeigt.

Folgende mathematischen Funktionen zur Anschlagstärke stehen im Menü zu Verfügung:

  • 1 = Linear
  • 2 = H o c h 2
  • 3 = Hoch 2 invertiert
  • 4 = Bipolar hoch 2
  • 5 = Bipolar hoch 2 invertiert
  • 6 = H o c h 3
  • 7 = H o c h 4
  • 8 = d B
  • 9 = Logarithmisch
  • 10 = Konstant (127)

Level Velocity (Vel>Lev)

Mit diesem Parameter stellen Sie ein, wie die Anschlagstärke den Pegel der Hüllkurve beeinflusst. Die Lautstärke der Hüllkurve hängt von der Einstellung dieses Parameters und von der Anschlagstärke beim Spielen der Note ab: Je stärker eine Taste angeschlagen wird, desto höher wird der Pegel bei positiven Werten bzw. desto niedriger bei negativen Werten.

Mit diesem Parameter stellen Sie den Einfluss der Anschlagstärke auf die Zeitpositionen der Hüllkurve ein. Positive Werte sorgen für ein schnelleres Durchlaufen der Hüllkurve bei höheren Velocity-Werten. Negative Werte führen zu einem langsameren Durchlaufen der Hüllkurve bei höheren Velocity-Werten.

Segments

Im Segments-Einblendmenü können Sie auswählen, welche Phasen der Hüllkurve durch den Parameter »Velocity to Time« beeinflusst werden.

Option Beschreibung

A Die Anschlagstärke beeinflusst nur die Attack-Phase.

A+DDie Anschlagstärke beeinflusst alle Phasen bis zur Sustain-Phase.
DDie Anschlagstärke beeinflusst alle Phasen bis zur Sustain-Phase, jedoch ohne die Attack-Phase.

A+R Die Anschlagstärke beeinflusst die Attack- und die Release-Phase.

All Die Anschlagstärke beeinflusst alle Phasen.

Key Follow und KeyF Rel

Mit »Key Follow« und »KeyF Rel« (Key Follow Release) können Sie die Hüllkurven-Phasen über das Keyboard verteilen. »Key Follow« beeinflusst alle Phasen vor dem Sustain-Knotenpunkt. »KeyF Rel« wirkt auf alle Phasen hinter dem Sustain-Knotenpunkt (was dem Release der Hüllkurve entspricht). Mit dem Parameter »Center Key« können Sie eine zentrale Note für »Key Follow« und »KeyF Rel« einstellen. Die Hüllkurvenzeiten sind abhängig von der Spielposition am Keyboard und von der zugehörigen Key-Follow-Einstellung: Positive Werte sorgen dafür, dass Noten oberhalb der zentralen Note schneller, Noten unterhalb der zentralen Note langsamer abgespielt werden; die Hüllkurvenzeit nimmt ab, je höher Sie spielen. Negative Werte lassen die Hüllkurven bei Noten oberhalb der zentralen Note schneller, unterhalb der zentralen Note langsamer abspielen; die Hüllkurven-Zeit nimmt zu, je höher Sie spielen.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktionen »Key Follow« und »KeyF Rel« als zentrale Position verwendet wird.

Die LFO-Unterseiten

LFO ist die Abkürzung für »Low Frequency Oscillator« (Niederfrequenz-Oszillator). Für die Synth- und Sample-Layer gibt es vier LFOs: LFO1 und LFO2 sind polyphon, LFO3 und LFO4 sind monophon. Polyphon bedeutet, dass die LFOs pro Stimme berechnet werden; dadurch sind unabhängige Modulationen für jede gespielte Note möglich. Damit lassen sich fettere Klänge erzeugen, z. B. mit einer unabhängigen Tonhöhenmodulation pro Note. Monophon bedeutet, dass die LFOs nur einmal pro Layer berechnet werden. Dieselbe Modulation wird an alle Stimmen gleichzeitig geschickt. Monophone LFOs werden häufig verwendet für Modulationen wie Tremolo und Vibrato. Die LFOs 1 bis 4 können in der Modulationsmatrix frei zugewiesen werden.

Für jeden LFO stehen acht unterschiedliche Wellenformen mit jeweils eigenem Shape-Parameter zur Verfügung. Mit Frequency stellen Sie die Geschwindigkeit der Modulation ein und mit Phase bestimmen Sie den Startpunkt der Wellenform. Zusätzlich können Sie die LFO-Frequenz zum Tempo der Host Anwendung synchronisieren. Außerdem können Sie noch bestimmen, wie der LFO während des

Keyboard-Spiels neu angesteuert werden soll. Die polyphonen LFOs besitzen eine zusätzliche Hüllkurve mit regelbarem Fade In, Hold und Fade Out, mit denen Sie die Modulationstiefe über Zeit formen können. Ferner kann der Start der Modulation verzögert werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die LFO-Parameter aufzurufen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Synth- oder Sample-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie im unteren Bereich des Editors auf den Schalter der gewünschten Seite.
  3. Zur Auswahl des polyphonen LFOs klicken Sie P1 oder P2. Dies entspricht LFO1 und LFO2 in der Modulationsmatrix.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die LFO-Unterseiten - 1

text_image FlexP P F A U P1 P2 M3 M4 StepM Matrix QC Sync Mode Off Retrigger Mode Off Shape Frequency Rind 26 % 4.93 Hz 0° Envelope Mode One Shot + Sustain Delay 0 ms Fade In 875 ms Hold 0 ms Fade Out 0 ms

Die Seite des polyphonen LFOs

- Zur Auswahl eines monophonen LFOs klicken Sie M3 oder M4. Dies entspricht LFO3 und LFO4 in der Modulationsmatrix.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die LFO-Unterseiten - 2

text_image FlexP P F A U P1 P2 M3 M4 StepM Matrix QC Shape Frequency Phase Rnd 0 % 1.60 Hz 0 ° Sync Mode Off Retrigger Mode Off Steplock Mode Line Gross Track Frist Rend On On 2 ms On On

Die Seite des monophonen LFOs

LFO Waveform und Shape

Mit der Waveform-Option legen Sie den grundsätzlichen Typ der Wellenform fest. Mit dem Shape-Parameter verändern Sie die Charakteristik der Wellenform.

Option Beschreibung

SineMit dieser Option erzeugen Sie eine gleichmäßige Modulation, die für Vibrato oder Tremolo geeignet ist. Mit dem Shape-Parameter fügen Sie harmonische Obertöne hinzu.
TriangleDiese Option ähnelt Sine. Die Wellenform weist regelmäßige gerade Linien auf, die dreieckig zulaufen. Mit dem Shape-Parameter verändern Sie das Dreieck stufenlos in eine trapezförmige Welle.
Saw Diese Option erzeugt eine sägezahnartige Wellenform, die in einer geraden Linie (Ramp) nach oben ansteigt und dann schnell abfällt. Der Shape-Parameter verändert die Geschwindigkeit, mit der die Wellenform ansteigt; beim Maximalwert steigt sie senkrecht an und fällt schräg ab, in der Mittelstellung entsteht eine Dreieckswelle.

Option Beschreibung

PulseDiese Option erzeugt eine gestufte Modulation, die abrupt zwischen zwei Werten umschaltet. Der Shape-Parameter verändert stufenlos das Verhältnis zwischen hohem und tiefem Wert. Bei einem Wert von 50 % entsteht eine Rechteckwelle.
Ramp Diese Option ähnelt der Saw-Option. Der Shape-Parameter fügt eine immer länger werdende Stille vor der aufsteigenden Linie des Sägezahns ein.
Log Der Shape-Parameter verändert den logarithmischen Kurvenverlauf stufenlos von negativ nach positiv.
S & H 1 Sample & Hold erzeugt eine Step-Modulation mit zufällig erzeugten, unterschiedlich langen Schritten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.
S & H 2Diese Option ähnelt S & H 1. Die Stufen variieren zwischen zufällig erzeugten hohen und tiefen Werten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.

Sync Mode

Der LFO lässt sich zum Tempo der Host-Anwendung synchronisieren. Das Verhalten des Frequency-Parameters ändert sich durch folgende Einstellungen:

Option Beschreibung

OffMit dieser Option stellen Sie die Modulationsgeschwindigkeit in Hertz ein.
Tempo + Retrig Wählen Sie diese Option, wenn Sie dieModulationsgeschwindigkeit als Zählzeiten eingeben möchten, z. B. 1/4, 1/8 usw. Punktierte und triolische Werte sind ebenso möglich.Das Verhalten des LFOs beim Restart ist abhängig von derRetrigger-Einstellung.
Tempo + Beat Wählen Sie diese Option, wenn Sie dieModulationsgeschwindigkeit als Zählzeiten eingeben möchten, z. B. 1/4, 1/8 usw. Punktierte und triolische Werte sind ebenso möglich.Der LFO startet beim Abspielen der Host-Anwendung von vorn und synchronisiert sich zum Beat des Songs. Die Retrigger-Einstellung wird ignoriert.

Retrigger Mode

In diesem Einblendmenü legen Sie fest, ob der LFO beim Triggern einer Note von vorn starten soll. Die Wellenform startet ab der Position, die Sie mit dem Phase-Parameter bestimmen. Für polyphone und monophone LFOs gibt es verschiedene Retrigger-Einstellungen.

Die polyphonen LFOs können nur zwischen »Retrigger Ein« und »Retrigger Aus« wechseln:

Option Beschreibung

OffDer LFO läuft unabhängig.
OnDer LFO startet bei jeder Note von vorn.

Die monophonen LFOs bieten folgende Einstellungen:

Option Beschreibung

Off Der LFO läuft unabhängig.

First Note Der LFO startet bei jeder Note von vorn, wenn keine andere Noten gedrückt sind.

Each Note Der LFO startet bei jeder Note von vorn.

Frequency

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz ein, d.h. die Geschwindigkeit des LFOs. Wenn Sync aktiviert ist, wird die Frequenz in Notenwerten angegeben.

Phase

Dieser Parameter bestimmt die Ausgangsphasenlage der Wellenform, wenn der LFO neu startet.

Rnd (Random)

Wenn die Rnd-Option aktiviert ist, startet jede Note mit einer nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Phasenlage. In diesem Fall wird der Phase-Regler automatisch deaktiviert.

Zusätzliche Parameter für polyphone LFOs

Die folgenden Parameter sind nur für die polyphonen LFOs verfügbar, d.h. LFO1 und LFO2:

Parameter Beschreibung

Delay Bestimmt die Verzögerung zwischen dem Anschlagen einer Note auf der Tastatur und dem Moment, in dem die LFO-Modulation beginnt.

Fade In Fade In bestimmt, über welchen Zeitraum der LFO eingeblendet werden soll, nachdem die Delay-Zeit verstrichen ist.

Hold Mit Hold bestimmen Sie, wie lange der LFO laufen soll, bevor der Fade-Out eingeleitet wird. Die Hold-Zeit ist nur bei den Hüllkurven-Modi »One Shot« und »Hold + Fade Out« aktiv. Bei allen anderen Hüllkurven-Modi ist die Hold-Zeit deaktiviert und fungiert als Sustain.

Fade Out Fade Out bestimmt, über welchen Zeitraum der LFO ausgeblendet werden soll, nachdem die Hold-Zeit verstrichen ist oder nachdem eine Taste losgelassen wurde. Der Fade-Out ist bei den Hüllkurven-Modi »One Shot + Sustain« und »Sustain« deaktiviert. Somit werden Modulationswechsel beim Loslassen der Note vermieden.

Wenn diese Funktion aktiv ist, wird das Verhalten der LFO-Hüllkurve umgekehrt: Die Modulation beginnt beim Maximalpegel und nimmt innerhalb der voreingestellten Fade-In-Zeit bis Null ab. Nach Verstreichen der Hold-Zeit oder beim Loslassen einer Taste nimmt die Modulation innerhalb der voreingestellten Fade-Out-Zeit bis zum Maximalpegel zu.

Envelope Mode

Hier können Sie bestimmen, wie die LFO-Hüllkurve auf Ihr Spiel reagieren soll: Der Modus »One Shot« reagiert nicht auf Note-Off-Befehle. Zusätzlich können Sie festlegen, ob die Hold- und Fade-Out-Segmente als Sustain verwendet werden.

Option Beschreibung

One Shot In diesem Modus spielt die Hüllkurve von vorn; die Notenlänge wird von den Parametern »Delay«, »Fade In«, »Hold« und »Fade Out« bestimmt.
One Shot + SustainÄhnlich wie bei One Shot werden beim Spielen die Parameter »Delay« und »Fade In« berücksichtigt. »Hold« und »Fade Out« werden nicht berücksichtigt und stattdessen wie ein Sustain behandelt.
Hold + Fade OutBeim Spielen werden die Parameter »Delay« und »Fade In« berücksichtigt. Der Fade-Out beginnt nach Ablauf der Hold-Zeit oder beim Loslassen der Taste. Wird die Taste während des Fade-Ins losgelassen, beginnt der Fade-Out beim aktuellen Pegel.
Sustain + Fade OutBeim Spielen werden die Parameter »Delay« und »Fade In« berücksichtigt. Hold fungiert als Sustain. Der Fade-Out beginnt mit dem Loslassen der Keyboard-Taste. Wird die Taste während des Fade-Ins losgelassen, beginnt der Fade-Out beim aktuellen Pegel.
Sustain Beim Spielen werden die Parameter »Delay« und »Fade In« berücksichtigt. Sowohl Hold als auch Fade-Out fungieren als Sustain. Wird eine Taste während des Fade Ins losgelassen, wird der aktuelle Pegel gehalten. Auf diese Weise werden Modulationswechsel beim Loslassen der Note vermieden.

Grafisches Bearbeiten von Hüllkurven in der LFO-Ansicht

Die Zeitparameter der Hüllkurve lassen sich im grafischen Editor einstellen:

  • Mit dem ersten Knotenpunkt stellen Sie die Delay-Zeit ein. Nach links Ziehen verkürzt die Verzögerung, nach rechts Ziehen verlängert die Verzögerung.
  • Mit dem zweiten Knotenpunkt stellen Sie die Fade-In-Zeit ein. Ziehen Sie nach links, um die Zeit zu verkürzen, und nach rechts, um sie zu verlängern.
  • Der dritte Knotenpunkt definiert die Hold-Zeit. Ziehen Sie nach links, um die Zeit zu verkürzen, und nach rechts, um sie zu verlängern.
  • Mit dem vierten Knotenpunkt stellen Sie die Fade-Out-Zeit ein. Ziehen Sie nach links, um die Zeit zu verkürzen, und nach rechts, um sie zu verlängern.

Die StepM-Unterseite (Step-Modulator)

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die StepM-Unterseite (Step-Modulator) - 1

text_image Step5 P F A U P1 P2 M3 M4 StepM Matrix QC Steps 16 Sync Mode Tempo + Beat Note 1/16 Slope All Amount 21 % Step 12 Level 83 % Snap

Die Synth- und Sample-Layer zeichnen sich durch einen polyphonen Step-Modulator aus, mit dem sich rhythmisch gesteuerte Sequenzen erzeugen lassen. Der Step-Modulator kann in der Modulationsmatrix frei zugewiesen werden. Eine Sequenz besteht aus maximal 32 Steps (Schritten). Wenn Sie einen Notenwert auswählen, werden die Steps zum Tempo der Host-Anwendung synchronisiert. Alternativ können Sie eine Frequenz angeben, mit der die Sequenz wiederholt wird. Der Retrigger-Modus ermöglicht den Neustart der Sequenz bei der ersten Note (First Note) oder bei jeder Note (Each Note). Die Sequenz läuft weiter, wenn dieser Parameter auf Off steht. Die Neigung (Slope) der Step-Kanten wird mit dem Slope-Parameter definiert: Rising (ansteigend), Falling (abfallend) oder Both (beides). Auf diese Weise lässt sich der Step-Modulator als LFO mit frei definierbarer Form verwenden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Step-Modulator aufzurufen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Synth- oder Sample-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.

  2. Klicken Sie auf den Schalter der StepM-Seite.

Die Unterseite für den Step-Modulator wird angezeigt.

Step-Modulator-Presets

Presets für den Step-Modulator können oben rechts auf der zugehörigen Unterseite geladen und gespeichert werden.

  • Um ein Preset zu laden, klicken Sie auf das Feld »Select Preset« und wählen im Einblendmenü das gewünschte Preset aus.
  • Um ein Preset von Ihrem System zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol.
    Danach werden Sie aufgefordert, das Löschen zu bestätigen.

- Um ein neues Preset zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol. Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet, in dem Sie das Preset umbenennen und speichern können.

Steps bearbeiten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Steps mit der Maus zu bearbeiten:

  • Um den Pegel eines Steps einzustellen, klicken Sie im grafischen Editor an die gewünschte Position.
  • Um den genauen Wert zu finden, ziehen Sie den Step mit der Maus nach oben oder nach unten.
  • Um einen Step auf einen Pegelwert von 0% zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den Step.
  • Um alle Steps zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den grafischen Editor.
  • Um alle Steps gleichzeitig anzupassen, ziehen Sie einen Step mit gedrückter [Umschalttaste].

  • Um eine Rampe aus Steps zu erzeugen, klicken Sie mit gedrückter [Alt]-Taste/[Wahltaste] und zeichnen eine Linie.

  • Um symmetrische Rampen zu erzeugen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Alt]-Taste/[Wahltaste] und zeichnen eine Linie.

Sie können die Steps auch mit Hilfe der Computertastatur bearbeiten:

- Geben Sie im Step-Feld ein, welchen Step Sie auswählen möchten.

- Um für diesen Step den Pegel einzustellen, geben Sie im Level-Textfeld einen neuen Wert ein.

- Mit der Pfeil-nach-oben- und der Pfeil-nach-unten-Taste verändern Sie den Pegel des ausgewählten Steps.

Der Wert ändert sich standardmäßig in Schritten von 1 %. Halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt, um den Wert in Schritten von 0,1 % zu ändern.

Wenn Sie den grafischen Editor mit der Computertastatur steuern, können Sie mit der Pfeil-nach-links-Taste und der Pfeil-nach-rechts-Taste den vorherigen bzw. den nächsten Step auswählen.

Steps

Hier legen Sie die Anzahl der Steps fest.

Sync Mode

Durch Eingabe eines Notenwerts können Sie die Steps zum Tempo der Host Anwendung synchronisieren. Alternativ können Sie eine Frequenz eingeben. Ob Sie hier einen Notenwert oder eine Frequenz einstellen können, hängt von der ausgewählten Option ab:

Option Beschreibung

Off Mit dieser Option stellen Sie die Geschwindigkeit der Sequenz in Hertz ein. Ob die Sequenz bei jeder gespielten Note neu startet, hängt vom Retrigger-Modus ab.

Tempo + Retrig Wählen Sie diese Einstellung, um die Länge der Steps in Zählzeiten einzugeben, d. h. 1/4, 1/8 usw. Die Modulationsgeschwindigkeit hängt von der Anzahl an Steps, dem Notenwert und dem Tempo der Host-Anwendung ab. Bei eingeschalteter T-Option entsprechen die Notenwerte triolischen Werten. Ob die Sequenz bei jeder gespielten Note neu startet, hängt vom Retrigger-Modus ab.

Tempo + Beat Wählen Sie diese Einstellung, um die Länge der Steps in Zählzeiten einzugeben, d. h. 1/4, 1/8 usw. Die Modulationsgeschwindigkeit hängt von der Anzahl an Steps, dem Notenwert und dem Tempo der Host-Anwendung ab. Bei eingeschalteter T-Option entsprechen die Notenwerte triolischen Werten. Die Sequenz startet beim Abspielen der Host-Anwendung von vorn und synchronisiert sich zum Beat des Songs. Die Retrigger-Einstellung wird ignoriert.

Frequency

Ist im Sync-Modus »Off« ausgewählt, lässt sich mit diesem Regler die Geschwindigkeit der Sequenz einstellen.

Note

Ist im Sync-Modus eine Tempo-Einstellung gewählt, legt diese die Länge der Steps in Zählzeiten fest.

Triolen

Bei eingeschalteter T-Option entsprechen die Notenwerte triolischen Werten.

Retrigger Mode

Mit diesem Einblendmenü bestimmen Sie, ob die Sequenz bei jedem Anschlagen einer Taste von vorn startet. Der Retrigger-Modus ist nur verfügbar, wenn der Sync-Modus auf »Off« oder »Tempo + Retrig« steht. Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Die Sequenz wird nicht neu gestartet, sondern spielt ab der Position weiter, an der sie am Notenende stehengeblieben ist.

First Note Die Sequenz startet bei jeder neuen Note von vorn, wenn keine andere Noten gedrückt sind.

Each Note Die Sequenz startet bei jeder Note von vorn.

Slope

Mit dieser Einstellung legen Sie fest, ob der Step-Modulator harte oder weiche Übergänge erzeugt. Für die Vorderkante, die Hinterkante oder alle Kanten der Steps können Anstiegszeiten definiert werden. Die Einstellung »None« erzeugt harte Übergänge. Mit dem Parameter »Slope Amount« bestimmen Sie die Anstiegsdauer der Step-Übergänge. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

None Harte Übergänge.

Rising Die Vorderkante wird geneigt.

Falling Die Hinterkante wird geneigt.

All Vorder- und Hinterkante werden geneigt.

Amount

Wenn Sie für den Slope-Parameter die Einstellung »Rising«, »Falling« oder »All« gewählt haben, legen Sie mit dem Amount-Parameter die Übergangsdauer von einem Step zum nächsten fest. Je höher der Wert, desto weicher sind die Übergänge zwischen den Steps.

Step

Mit diesem Parameter wählen Sie einen Step aus. Das Level-Textfeld wird entsprechend aktualisiert.

Level

Level zeigt den Pegel des ausgewählten Steps an.

Snap

Wenn Snap aktiviert ist, können die Step-Pegel ausschließlich in 1/12-Schritten quantisiert werden. Mit dieser Funktion lassen sich z. B. Modulationsschritte in Halbtönen erzeugen.

Modulationen in Halbtonschritten erzeugen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Modulationsschritte in Halbtönen zu erzeugen:

  1. Aktivieren Sie auf der StepM-Unterseite die Snap-Option.
  2. Weisen Sie den Step-Modulator in der Modulationsmatrix der Tonhöhe zu (siehe unten).
  3. Setzen Sie den Parameter »Modulation Depth« auf +12.
    Nun stellt jedes Niveau eines Steps einen Halbtonschritt dar.
  4. Stellen Sie im Step-Modulator jeden Step auf das neue Intervall ein.

Die Matrix-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Matrix-Unterseite - 1

text_image FloatP P F A U P1 P2 M3 M4 StepM Matrix QC Source / Modifier Destination / Depth LFO P1 Pitch Modulation Wheel 9.14 LFO P1 Bus 1 Key Follow 100.0 Noise LFO ! Frequency 25.0 Shape LogPositive Min -100.0 Max 100.0 Offset 0.0 Range 200.0

Auf der Matrix-Unterseite der Synth- und Sample-Layer haben Sie Zugang zu weiteren Modulationsmöglichkeiten des Layers. Modulation bedeutet, dass ein Parameter von einem anderen gesteuert wird. HALion Sonic bietet eine Menge an festen zugewiesenen Modulationen, z. B. die Amplituden- und Filter-Hüllkurven oder Pitch Key Follow.

Um weitere Modulationen zuzuweisen, verwenden Sie die Modulationsmatrix. Modulationen zuweisen bedeutet, dass eine Modulationsquelle, z. B. LFOs oder Hüllkurven, mit einem Modulationsziel, z. B. Pitch, Cutoff und Amplitude verbunden wird. In der Modulationsmatrix können bis zu 32 Modulationen frei miteinander verknüpft werden; jede Modulation hat eine Quelle, einen Modifier und ein Modulationsziel mit regelbarer Tiefe (Depth). Alle Modulationsquellen und -ziele können mehrfach zugewiesen werden. Die Polarität jeder Quelle können Sie auf unipolar oder bipolar einstellen. Weitere Einstellmöglichkeiten bieten ein wählbarer Modifier, benutzerdefinierte Kurven und Bereiche.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Modulationsmatrix aufzurufen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Synth- oder Sample-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie auf den Schalter der Matrix-Unterseite.

Die Modulationsmatrix wird von der senkrechten Bildlaufleiste in zwei Bereiche unterteilt. Im linken Bereich werden die Modulationsreihen angezeigt. Hier können Sie Modulationsquellen und -ziele miteinander verbinden sowie die Modulationstiefe bestimmen. Im rechten Bereich finden Sie den Kurveneditor, mit dem Sie weitere Einstellungen für die gewählte Modulationsquelle vornehmen können.

Modulationsreihen verwenden

Mit Hilfe der Modulationsreihen können Sie Modulationsquellen mit Modulationszielen verbinden und die Modulationstiefe bestimmen.

  • Die Parameter für die Modulationseinstellungen sind in 32 Reihen unterteilt. Die Reihen sind durchnummeriert; die Nummer wird links neben der Reihe angezeigt. Bewegen Sie die mittlere Bildlaufleiste nach unten, um auch an die nicht sichtbaren Reihen zu gelangen.
  • Im Source-Einblendmenü links in jeder Modulationsreihe wählen Sie die Modulationsquelle, siehe »Modulationsquellen« auf Seite 262.
  • Im Modifier-Einblendmenü unterhalb des Source-Einblendmenüs wählen Sie eine zweite Modulationsquelle, mit der Sie die Intensität der ersten Quelle steuern, oder einen Modifier, der das Signal der ersten Quelle beeinflusst (siehe »Modulations-Modifier« auf Seite 266).
  • Um die Polarität einer Quelle zwischen uni- und bipolar umzuschalten, klicken Sie auf den Schalter rechts neben dem Einblendmenü der zugehörigen Quelle. Modifier besitzen keine Polarität. Daher wird der Polaritätsumschalter ausgeblendet, wenn Sie einen Modifier auswählen.

  • Um ein Modulationsziel auszuwählen, öffnen Sie das Destination-Einblendmenürechts neben der Modulationsquelle, siehe »Modulationsziele« auf Seite 263.

  • Mit dem Schieberegler unterhalb des Modulationsziels passen Sie die Modulationstiefe an. Normalerweise wird die Modulationstiefe in Prozent angegeben (-100% bis +100%). Wenn Sie die Tonhöhe als Modulationsziel auswählen, wird die Modulationstiefe in Halbtönen angezeigt (-60 bis +60 Halbtöne).
  • Klicken Sie auf den Bypass-Schalter links unterhalb des Destination-Einblendmenüs, um die Modulation vorübergehend auszuschalten.

Modulationsreihen verwalten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Modulationsreihe zu kopieren oder zu verschieben:

  1. Wählen Sie im Kontextmenü für die Quelle den Befehl »Copy Modulation Row« oder »Cut Modulation Row«.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü für das Ziel den Befehl »Paste Modulation Row«.
  3. Sie können eine leere Reihe einfügen, indem Sie im Kontextmenü »Insert Modulation Row« wählen.
  4. Sie können eine Modulationsreihe löschen, indem Sie im Kontextmenü »Remove Modulation Row« wählen. Beachten Sie, dass eine Liste immer aus 32 Reihen besteht. Wenn Sie eine Reihe löschen, wird am Ende der Liste eine leere Reihe hinzugefügt.

⇒ Sie können Modulationsreihen zwischen unterschiedlichen Programmen und sogar zwischen Plugin-Instanzen kopieren.

MIDI-Controller- und Note-Expression-Smoothing

Wenn ein MIDI- oder Note-Expression-Controller als Modulationsquelle ausgewählt ist, ist der Smoothing-Parameter verfügbar. Damit können weichere Übergänge bei Parameterwechseln erzielt werden.

Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

  • Default: Die globalen Smoothing-Einstellungen auf der Options-Seite werden verwendet.
  • 1 ms bis 1000ms: Hier können Sie einen Wert für das Smoothing einstellen.
  • Off: Deaktiviert den Smoothing-Parameter.

Unipolare und bipolare Quellen

Die Polarität der Modulationsquelle bestimmt den Wertebereich.

  • Bei unipolaren Quellen sind nur positive Werte möglich. Der Wertebereich reicht von 0 bis +1.
  • Bei bipolaren Quellen sind negative und positive Werte möglich. Der Wertebereich reicht von -1 bis +1.

Einige Quellen sind standardmäßig unipolar, andere bipolar. Die Polarität der Modulationsquelle lässt sich jedoch jederzeit ändern.

- Um die Polarität einer Quelle zwischen unipolar und bipolar zu ändern, klicken Sie auf den Schalter rechts neben der zugehörigen Quelle.

Den Kurven- und Bereich-Editor verwenden

Für jede Modulationsquelle können Sie eine Kurve und einen Bereich einrichten.

  • Der Kurveneditor zeigt die Einstellungen der ausgewählten Quelle an; diese ist mit einem orangefarbenen Rahmen in der Modulationsreihe markiert. Um eine andere Quelle zu bearbeiten, klicken Sie in das Feld links neben der Quelle, die Sie bearbeiten möchten.
  • Mit dem Kurveneditor können Sie die Charakteristik einer Modulation verändern. Die Kurvenansicht wird über die Modulationsquelle gelegt.
    Auf diese Weise lässt sich die Modulation verändern, z.B. von einer linearen in eine exponentielle oder logarithmische Modulation.
  • Die Modulation lässt sich durch Minimal- und Maximalwerte eingrenzen, so dass die Modulation sich innerhalb eines definierten Bereichs bewegt. Darüber können Sie einen Versatz (Offset) und einen Modulationsbereich (Range) definieren. Mit einem Versatz und einem Modulationsbereich von +50% wird z. B. nur die zweite Hälfte der angezeigten Kurve über die Modulation gelegt.
  • Der Kurveneditor verfügt über verschiedene Presets, die Sie im Shape-Einblendmenü über der Kurve auswählen können. Wenn Sie eine eigene Kurve erstellen möchten, wählen Sie im Einblendmenü das Custom-Preset.
  • Wenn Sie das Custom-Preset ausgewählt haben, können Sie die Kurve grafisch mit der Maus bearbeiten. Doppelklicken Sie im Editor, um einen neuen Knotenpunkt einzugeben. Doppelklicken Sie auf einen Knotenpunkt, um ihn zu löschen. Sie können die Form der Kurve ändern, indem Sie die Knotenpunkte an die gewünschte Position ziehen. Ziehen Sie die Linien zwischen den Knotenpunkten nach oben oder unten, um den Kurvenverlauf anzupassen.

Einrichten einer Modulation

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Modulation einzurichten:

  1. Wählen Sie das Synth- oder Sample-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie auf den Schalter der Matrix-Unterseite.
  3. Wählen Sie innerhalb einer Modulationsreihe eine Modulationsquelle und ein -ziel aus, z. B. »LFO1« als Quelle und »Pitch« als Ziel.
  4. Mit dem Schieberegler unterhalb des Modulationsziels passen Sie die Modulationstiefe an.
  5. Spielen Sie einige Noten und hören Sie sich die Modulation an.
  6. Wählen Sie einen Modifier oder wechseln Sie die Polarität der Modulationsquelle. Wählen Sie im Einblendmenü »Source 2« z.B. »Pitch Bend« als Modifier und stellen Sie die Polarität auf unipolar.
  7. Spielen Sie einige Noten und hören Sie sich die Modulation an; bewegen Sie zusätzlich das Pitchbend-Rad.
  8. Schränken Sie den Modulationsbereich im Kurveneditor ein oder nehmen Sie abschließende Klangänderungen an der Modulation vor.

Modulationsquellen

Die Modulationsquellen können in den Einblendmenüs »Source 1« und »Source 2« (Modifier) ausgewählt werden. In HALion Sonic sind folgende Modulationsquellen verfügbar:

Option Beschreibung

LFO P1 Der erste LFO des Layers; er erzeugt periodische Modulationssignale. LFO P1 ist polyphon, d. h. jede Stimme wird getrennt moduliert.
LFO P2 Der zweite LFO des Layers; er erzeugt periodische Modulationssignale. LFO P2 ist polyphon, d. h. jede Stimme wird getrennt moduliert.
LFO M3 Der dritte LFO des Layers; er erzeugt periodische Modulationssignale. LFO M3 ist monophon, d. h. alle Stimmen werden gemeinsam moduliert.
LFO M4 Der vierte LFO des Layers; er erzeugt periodische Modulationssignale. LFO M3 ist monophon, d. h. alle Stimmen werden gemeinsam moduliert.
Amp EnvelopeDie Verstärker-Hüllkurve des Layers. Die Form der Hüllkurve entspricht dem Modulationssignal. Die Verstärker-Hüllkurve ist unipolar.
Filter EnvelopeDie Filter-Hüllkurve des Layers. Die Form der Hüllkurve entspricht dem Modulationssignal. Die Filter-Hüllkurve ist unipolar.
Pitch EnvelopeDie Tonhöhen-Hüllkurve des Layers. Die Form der Hüllkurve entspricht dem Modulationssignal. Die Tonhöhen-Hüllkurve ist bipolar.
User Envelope Die benutzerdefinierte Hüllkurve des Layers. Die Form der Hüllkurve entspricht dem Modulationssignal. Die benutzerdefinierte Hüllkurve ist bipolar.
Step Modulator Der Step-Modulator des Layers. Er erzeugt eine periodische, rhythmische Stufen-Modulation. Der Step-Modulator ist bipolar.
Glide Das Glide-Signal der Quelle. Glide ist unipolar.
Key FollowDiese Option erzeugt ein exponentielles Modulationssignal aus der MIDI-Notennummer. Exponentielle Quellen eignen sich für Ziele wie »Pitch« oder »Cutoff«. Key Follow ist bipolar.
Note-on Vel Die Anschlagstärke wird als Modulationssignal eingesetzt. Note-on Vel ist unipolar.
Note-on Vel SquaredDie potenzierte Version von Note-on Vel. Squared bedeutet, dass die Taste härter angeschlagen werden muss, um höhere Modulationswerte zu erzielen.
Note-on Vel NormalizedDie Anschlagstärke wird über den Dynamikbereich der jeweiligen Sample-Zone normalisiert. Bei der niedrigsten Anschlagstärke der Sample-Zone ist die Modulation 0, bei der höchsten Anschlagstärke 1.
Note-off VelDie Ausklingstärke wird als Modulationssignal verwendet. Note-off Vel ist unipolar. Obwohl die meisten MIDI-Keyboards keine Ausklingstärke (note-off velocity) senden, sind Software-Sequenzer in den meisten Fällen in der Lage, diese Befehle zu erzeugen.
Pitch BendDie Position des Pitchbend-Rads wird als Modulationssignal verwendet. Pitch Bend ist bipolar.
Modulation WheelDie Position des Modulationsrads wird als Modulationssignal verwendet. Modulation Wheel ist unipolar.

Option Beschreibung

Aftertouch Der Aftertouch (nachträglich erzeugter Tastendruck bei gedrückter Taste) wird als Modulationssignal verwendet. Aftertouch ist unipolar. Nicht alle MIDI-Keyboards senden Aftertouch-Befehle. Allerdings sind Software Sequenzer in den meisten Fällen in der Lage, diese Befehle zu erzeugen.
MIDI ControllerAlle 127 MIDI-Controller können als Modulationssignal verwendet werden. Wählen Sie den gewünschten MIDI-Controller im jeweiligen Untermenü aus.
Quick ControlDie Quick Controls des Layers können als Modulationssignal verwendet werden. Wählen Sie im jeweiligen Untermenü das Quick Control aus.
Note ExpressionDie acht Note-Expression-Parameter des Programms können als Modulationssignale für das Layer verwendet werden. Wählen Sie die Note-Expression-Parameter im jeweiligen Untermenü.
NoiseErzeugt ein zufälliges Modulationssignal. Noise ist bipolar.
OutputDer Audioausgang des Layers kann als Modulationssignal verwendet werden. Output ist bipolar.
Bus 1-16 Modulationen, die an einen der 16 Ausgänge geroutet sind, können wieder als Modulationsquelle verwendet werden. So lassen sich mehrere Modulationen kombinieren und komplexere Signale erzeugen. Wählen Sie den gewünschten Modulationsbus aus, um ihn als Quelle zuzuweisen.

Modulationsziele

Je nach ausgewähltem Layer-Typ stehen unterschiedliche Modulationsziele zur Verfügung. HALion Sonic bietet folgende Modulationsziele:

Option Beschreibung

PitchDiese Option moduliert die Tonhöhe des Layers. Wenn Sie z.B. einen der LFOs zuweisen, wird ein Vibrato-Effekt erzeugt. Wenn »Pitch« ausgewählt ist, wird die Modulationstiefe in Halbtönen eingestellt (-60 bis +60).
CutoffDiese Option moduliert den Filter Cutoff des Layers. Wenn Sie z.B. den Step-Modulator zuweisen, erzeugen Sie eine rhythmische Figur im Obertonspektrum.
ResonanceDiese Option moduliert die Filter-Resonanz des Layers. Resonance verändert den Klang des Filters. Weisen Sie z. B. Resonance der Anschlagstärke zu, so betonen Sie den Filter umso mehr, je härter die Taste angeschlagen wird.
Morph XDiese Option moduliert die X-Achse des Filters im Modus »Morph XY«. Wählen Sie diese Option, um einen Übergang zwischen den Filterformen AD und BC zu erzeugen.
Morph YDiese Option moduliert die Y-Achse des Filters in den Modi »Morph 2«, »Morph 4« und »Morph XY«. Wählen Sie diese Option z. B., um einen Übergang zwischen den Filterformen AB und DC zu erzeugen.
Cutoff OffsetDiese Option moduliert den Cutoff-Versatz des zweiten Filters im seriellen oder parallelen Modus. Weisen Sie z. B. das Modulationsrad zu, um den Cutoff des zweiten Filters während des Spielens anzuheben oder abzusenken.

Option Beschreibung

Resonance OffsetDiese Option moduliert den Resonance-Versatz des zweiten Filters im seriellen oder parallelen Modus. Weisen Sie z. B. das Modulationsrad zu, um die Resonanz des zweiten Filters während des Spielens anzuheben oder abzusenken.
PanDiese Option moduliert die Panoramaposition des Layers. Weisen Sie z. B. die benutzerdefinierte Hüllkurve zu, um das Layer frei im Stereopanorama zu bewegen.
LevelDiese Option moduliert den Pegel des Layers. Diese Modulation eignet sich besonders für Tremolo-Effekte.
Volume 1Diese Option moduliert den Gain-Parameter des Layers. Diese Modulation multipliziert sich mit der Layer-Lautstärke und ist ideal für Crossfades zwischen zwei Layern geeignet.
Volume 2Diese Option stimmt im Wesentlichen mit »Volume 1« überein. »Volume 1« und »Volume 2« werden miteinander multipliziert. Auf diese Weise können Sie komplexere Modulationen aufbauen. Verwenden Sie z. B. Volume 1 für Crossfades zwischen zwei Layern und Volume 2 für Fade-Ins oder Fade-Outs.
LFO1 FrequencyModuliert die Geschwindigkeit von LFO1. Weisen Sie z.B. Aftertouch zu, um die Geschwindigkeit eines Vibrato-Effekts während des Spielens auf dem Keyboard zu steuern.
LFO1 ShapeModuliert die Wellenform von LFO1. Weisen Sie z.B. die Modulationsquelle »Key Exp« zu, um die Wellenform zu variieren, je höher Sie auf dem Keyboard spielen.

LFO2 Frequency Wie LFO1 Frequency, jedoch für LFO2.

LFO2 Shape Wie LFO1 Shape, jedoch für LFO2.
Step Mod FrequencyDiese Option moduliert die Geschwindigkeit des Step-Modulators. Weisen Sie z. B. einen LFO zu, um die Geschwindigkeit periodisch zu verändern.
Step Mod SlopeBei aktiviertem Slope-Parameter moduliert diese Option die Kantenform der Steps. Weisen Sie z. B. das Modulationsrad als Quelle zu, um damit stufenlos von weichen zu harten Kanten überzublenden.
Amp Env Attack TimeDiese Option moduliert die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve (das erste Segment der Hüllkurve). Die Attack-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Amp Env Decay TimeDiese Option moduliert die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve (alle Phasen zwischen Attack und Sustain). Die Decay-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Amp Env Sustain LevelDiese Option moduliert den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve. Der Sustain-Pegel kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Er wird nur dann aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Amp Env Release TimeDiese Option moduliert die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve (alle Phasen nach Sustain). Die Release-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Filter Env Attack TimeDiese Option moduliert die Attack-Zeit der Filter-Hüllkurve (das erste Segment der Hüllkurve). Die Attack-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.

Option Beschreibung

Filter Env Decay TimeDiese Option moduliert die Decay-Zeit der Filter-Hüllkurve (alle Phasen zwischen Attack und Sustain). Die Decay-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Filter Env Sustain LevelDiese Option moduliert den Sustain-Pegel der Filter-Hüllkurve. Der Sustain-Pegel kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Er wird nur dann aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Filter Env Release TimeDiese Option moduliert die Release-Zeit der Filter-Hüllkurve (alle Phasen nach Sustain). Die Release-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Pitch Env Attack TimeDiese Option moduliert die Attack-Zeit der Tonhöhen-Hüllkurve (das erste Segment der Hüllkurve). Die Attack-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Pitch Env Decay TimeDiese Option moduliert die Decay-Zeit der Tonhöhen-Hüllkurve (alle Phasen zwischen Attack und Sustain). Die Decay-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Pitch Env Sustain LevelDiese Option moduliert den Sustain-Pegel der Tonhöhen-Hüllkurve. Der Sustain-Pegel kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Er wird nur dann aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Pitch Env Release TimeDiese Option moduliert die Release-Zeit der Tonhöhen-Hüllkurve (alle Phasen nach Sustain). Die Release-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
User Env Attack TimeDiese Option moduliert die Attack-Zeit der benutzerdefinierten Hüllkurve (das erste Segment der Hüllkurve). Die Attack-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
User Env Decay TimeDiese Option moduliert die Decay-Zeit der benutzerdefinierten Hüllkurve (alle Phasen zwischen Attack und Sustain). Die Decay-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
User Env Sustain LevelDiese Option moduliert den Sustain-Pegel der benutzerdefinierten Hüllkurve. Der Sustain-Pegel kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Er wird nur dann aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
User Env Release TimeDiese Option moduliert die Release-Zeit der benutzerdefinierten Hüllkurve (alle Phasen nach Sustain). Die Release-Zeit kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. Die Zeit wird nur aktualisiert, wenn das Segment neu startet.
Bus 1-16 Sie können jedem der 16 Ausgänge eine beliebige Modulationsquelle zuweisen, z. B. um komplexere Modulationssignale zu erzeugen. Wählen Sie den gewünschten Ausgang als Modulationsziel. Um diese Modulation zu verwenden, weisen Sie den zugewiesenen Bus als Modulationsquelle zu.

Das folgende Ziel ist ausschließlich für Sample-Layer verfügbar:

Option Beschreibung

Sample StartDiese Option moduliert die Startposition der Sample-Wiedergabe.Wenn Sie z. B. Anschlagstärke zuweisen, hören Sie umso mehrAttack des Samples, je härter die Taste angeschlagen wird. DerSample-Start kann jedoch nicht durchgehend moduliert werden. DerParameter wird nur aktualisiert, wenn Sie eine Note anspielen.

Ob der Sample-Start moduliert werden kann, hängt vom jeweiligen Content ab. Der mitgelieferte Content unterstützt diese Funktion nicht.

Die folgenden Ziele sind ausschließlich in Synth-Layern verfügbar:

Option Beschreibung

Osc1 PitchDiese Option moduliert die Tonhöhe des Oszillators 1. Weisen Sie z. B. einen der LFOs zu, um den Oszillator periodisch zu verstimmen.
Osc1 LevelDiese Option moduliert die Lautstärke von Oszillator 1. Weisen Sie z. B. das Modulationsrad zu, um den Oszillator ein- und auszublenden, während Sie spielen.
Osc1 WaveformDiese Option moduliert die Wellenform und den Klang von Oszillator 1. Weisen Sie z. B. eine der Hüllkurven zu, um den Oszillatorklang über den zeitlichen Verlauf zu verändern.
Osc2 Pitch Gleiche Funktion wie Osc1 Pitch.
Osc2 Level Gleiche Funktion wie Osc1 Level.
Osc2 Waveform Gleiche Funktion wie Osc1 Waveform.
Osc3 Pitch Gleiche Funktion wie Osc1 Pitch.
Osc3 Level Gleiche Funktion wie Osc1 Level.
Osc3 Waveform Gleiche Funktion wie Osc1 Waveform.
Sub Osc LevelDiese Option moduliert die Lautstärke des Suboszillators. Sie können z.B. das Modulationsrad zuweisen, um den Oszillator während des Spielens einzublenden.
Ring Mod LevelDiese Option moduliert die Lautstärke des Ringmodulators. Sie können z. B. das Modulationsrad zuweisen, um die Ringmodulation während des Spielens einzublenden.
Noise Gen LevelDiese Option moduliert die Lautstärke des Rauschgenerators. Sie können z. B. das Modulationsrad zuweisen, um den Rauschgenerator während des Spielens einzublenden.

Modulations-Modifier

Im Einblendmenü »Source 2« können Sie einen Modulations-Modifier auswählen.

Sample & Hold

Der Modifier »Sample & Hold« übernimmt jedes Mal, wenn er ein Trigger-Signal empfängt, einen Sample-Wert aus der Modulationsquelle. Er hält den Wert, bis er erneut ein Trigger-Signal empfängt. Auf diese Weise lässt sich ein Modulationssignal quantisieren. Der Modifier »Sample & Hold« verfügt über mehrere Optionen, die Sie im zugehörigen Untermenü auswählen können:

Option Beschreibung

Trigger on Note OnDas Trigger-Signal wird von Hand ausgelöst: Jedes Mal, wenn Sie eine Note anspielen, übernimmt der Modifier ein Sample.
Trigger on LFO1Das Trigger-Signal wird regelmäßig ausgelöst: Bei jedem Nulldurchgang des LFO1-Wellenform in Aufwärtsrichtung übernimmt der Modifier ein Sample.
Trigger on LFO2Das Trigger-Signal wird regelmäßig ausgelöst: Bei jedem Nulldurchgang des LFO2-Wellenform in Aufwärtsrichtung übernimmt der Modifier ein Sample.
Trigger on Modulation WheelDas Trigger-Signal wird von Hand ausgelöst: Jedes Mal, wenn Sie das Modulationsrad durch die Mittenposition bewegen, übernimmt der Modifier ein Sample.
Trigger on SustainDas Trigger-Signal wird per Hand bzw. Fuß ausgelöst: Jedes Mal, wenn Sie das Haltepedal drücken, übernimmt der Modifier ein Sample.
Sample until ReleaseDas Trigger-Signal wird durch Loslassen einer Taste ausgelöst: Der Modifier übernimmt ständig Samples. Nach Eingang eines Note-Off-Befehls wird das letzte Sample gehalten.

Mod-Matrix-Presets

Presets für die Modulationsmatrix können oben rechts auf der Matrix-Unterseite geladen und gespeichert werden.

  • Um ein Preset zu laden, klicken Sie auf das Feld »Select Preset« und wählen im Einblendmenü das gewünschte Preset aus.
  • Um ein Preset von Ihrem System zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol.
    Danach werden Sie aufgefordert, das Löschen zu bestätigen.
  • Um ein neues Preset zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol.
    Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet, in dem Sie das Preset umbenennen und speichern können.

FlexPhraser

STEINBERG HALion Sonic 2 - FlexPhraser - 1

text_image FlexP Ranges QC NoteExp Act User Phrase Alternato 1 KSOff Rec Loop Hold Trigger Mode Pastart Mode Key Mode Vel Mode Off Immediately Off Sort Original Sync Tempo Swing Gate Scale Vel Scale Octaves Low Key High Key 120.0 1 1 1 C-2 G 8 Mute Tempo Scale 0.0 % 100.0 % 100.0 % Low Vel High Vel 0 0 127

Jedes Programm weist bis zu fünf Arpeggio- und Phrasen-Player, sogenannte FlexPhraser, auf. Es gibt einen FlexPhraser für jedes Layer und einen weiteren für das Programm. Während der FlexPhraser für das Programm immer mit Phrasen arbeitet, ändert sich die Arbeitsweise der Layer-FlexPhraser je nach gewähltem Layer-Typ.

In Synth-, Sample-, Instrumenten- und Drum-Layern kann ein FlexPhraser alles von einfachen Synth-Arpeggios über dynamische Drum-Phrasen bis hin zu realistischen Begleitphrasen für Gitarre, Bass, Piano usw. wiedergeben. Sie haben die Wahl aus über 1400 Phrasen, die für viele verschiedene Instrumente und Musikstile zugeschnitten sind. Je nach ausgewählter Phrase passt der FlexPhraser die Phrase Ihrem Keyboard-Spiel in Echtzeit an. So können Sie Phrasen z.B. abändern, indem Sie unterschiedliche Akkorde spielen.

Bei den Loop-Layern triggert der FlexPhraser die Slices einer Loop im Original-Timing und in der ursprünglichen Reihenfolge. Sie können Loops transponieren, indem Sie sie mit höheren oder tieferen Tasten abspielen. Darüber hinaus können Sie die Reihenfolge nach dem Zufallsprinzip ändern und die Slice-Sequenz mit der Maus ziehen und im Host-Sequenzer ablegen.

Wenn Sie mit Loops arbeiten, können Sie sowohl die einzelnen Slices als auch die gesamte Loop wiedergeben. Dafür wird das Keyboard in zwei Zonen unterteilt. Die untere Zone triggert die Loop, während Sie in der oberen Zone die einzelnen Slices abspielen können. Die unterschiedlichen Zonen werden optisch durch einen grün unterlegten Tastenbereich für die Loop-Tasten und einen schwarzweißen Tastenbereich für die Slices angezeigt. Nicht spielbare Tasten werden in grau angezeigt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den FlexPhraser eines Programms zu bearbeiten:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite.
  2. Klicken Sie oben auf der Edit-Seite auf den Program-Schalter.
  3. Klicken Sie im unteren Bereich der Edit-Seite auf den FlexP-Schalter.
  4. Klicken Sie auf den Active-Schalter oben links, um die Phrase einzuschalten.
    Gehen Sie folgendermaßen vor, um den FlexPhraser eines Layers zu bearbeiten:

  5. Öffnen Sie die Edit-Seite.

  6. Wählen Sie im oben auf der Edit-Seite das gewünschte Layer aus (L1, L2, L3 oder L4).
  7. Klicken Sie im unteren Bereich der Edit-Seite auf den FlexP-Schalter. Je nach Layer-Typ (Instrument oder Loop) können Ansicht und Parameterauswahl leicht variieren.

  8. Klicken Sie auf den Active-Schalter oben links, um die Phrase einzuschalten.

FlexPhraser-Presets

Presets für den FlexPhraser können oben rechts auf der FlexP-Unterseite geladen und gespeichert werden. Zusätzlich zur ausgewählten Phrase beinhalten diese Presets auch Performance-Einstellungen wie Tempo, Tempo Scale, Loop, Swing usw.

  • Um ein Preset zu laden, klicken Sie auf das Feld »Select Preset« und wählen im Einblendmenü das gewünschte Preset aus.
  • Um ein Preset von Ihrem System zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol.
    Danach werden Sie aufgefordert, das Löschen zu bestätigen.

- Um ein neues Preset zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol. Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet, in dem Sie das Preset umbenennen und speichern können.

⇒ Presets können nur für Phrasen und nicht Slices gespeichert und geladen werden.

Phrasen laden

Sowohl die Programme als auch die Synth-, Sample-, Instrumenten- und Drum-Layer beinhalten einen FlexPhraser, für den Phrasen verfügbar sind. Die Phrasen sind nach Kategorie, Stil usw. in einer Baumstruktur angeordnet.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Phrase zu laden:

  1. Klicken Sie oben im FlexPhraser auf das Phrase-Feld. Der Phrasen-Browser wird angezeigt.
  2. Klicken Sie auf eine Phrase, um sie auszuwählen. Wählen Sie zunächst die verschiedenen Phrasen aus, bis Sie die gewünschte Phrase gefunden haben. Mit Hilfe des Suchfelds oben im Phrasen-Browser können Sie auch nach dem Namen einer bestimmten Phrase suchen.
  3. Doppelklicken Sie die Phrase, um sie zu laden.

Grundsätzlich kann jede Phrase mit jedem Instrument verwendet werden. Jedoch ist es nicht ratsam, eine Gitarren-Phrase zum Beispiel für ein Klavier zu verwenden.

Einige FlexPhrases machen intensiven Gebrauch von den Keyswitches, um während des Spielens zwischen verschiedenen Spielarten eines Instruments umzuschalten. Diese Phrasen befinden sich im Ordner »Construction Sets«. Sie funktionieren am besten mit den zugehörigen Instrumenten-Layern.

Wiedergabearten

HALion Sonic zeichnet sich durch eine riesige Menge an Phrasenarten aus, die in Untermenüs wie »Classic Arp«, »Synth Seq«, »Chord Seq«, »Bass« usw. kategorisiert sind. Die Untermenüs können weitere Untermenüs enthalten, die nach Funktionsbeschreibungen oder Musikrichtungen geordnet sind.

Das Untermenü »Construction Sets« enthält Phrasen, die speziell für die Instrumenten-Layer von HALion Sonic erstellt wurden. Die Phrasen verwenden Keyswitches, die zwischen verschiedenen Spielweisen umschalten, wodurch das Spielen eines Instruments noch realistischer wirkt.

Die Phrasen in den verschiedenen Kategorien verwenden unterschiedliche Wiedergabearten, die auf die gespielten Phrasen des Benutzers in Echtzeit reagieren.

Diese Phrasen verwenden eine der folgenden Wiedergabearten:

Option Beschreibung

Wiedergabe von Drum-PatternDurch Drücken einer beliebigen Taste wird immer dasselbe Rhythmus-Pattern getriggert.
Wiedergabe der gespielten NotenDie Phrase wird nur auf der gespielten Note unabhängig von der Oktave wiedergegeben.
Wiedergabe einer Sequenz entsprechend zum gespielten AkkordWenn Sie nur eine Taste drücken, wird die Phrase unter Verwendung der programmierten Sequenz wiedergegeben. Dabei werden Noten getriggert, die Sie nicht gespielt haben. Schlagen Sie weitere Tasten an, ändert sich die Sequenz entsprechend, z. B. passt sich die Phrase an den gespielten Akkord an.

Mute

Durch Aktivieren des Mute-Schalters wird die Wiedergabe der Phrase vorübergehend angehalten. Die Phrase spielt jedoch im Hintergrund weiter. Wenn Sie den Mute-Schalter deaktivieren, wird die Wiedergabe sofort wieder aufgenommen.

Phrasen aus dem Construction Set, die Keyswitches und Geräusche verwenden, funktionieren in der Regel nur mit Programmen für denselben Instrumententyp. Programme ohne Keyswitches und Geräusche würden solche Events als normale Noten wiedergeben, die nicht zum Rest der Phrase passen. Wenn Keyswitches und Geräusche nicht wiedergegeben werden sollen, aktivieren Sie »KS Off«.

Da diese Option alle Noten-Events filtert, die nicht zu Ihrem Spiel passen, darf die Option nicht für Drum-Phrasen eingeschaltet werden.

Loop

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob die Phrase einmalig oder als Loop wiedergegeben werden soll. Wenn die Funktion aktiviert ist, wird die Phrase als Loop wiedergegeben.

Hold

Mit diesem Parameter verhindern Sie, dass die Phrase beim Loslassen der Taste gestoppt oder verändert wird. Zusätzlich ist der Gated-Modus (s. u.) unhörbar im Hintergrund, wenn Sie die Tasten loslassen; wenn Sie erneut Tasten drücken, wird die Phrase ab der aktuellen Position wiedergegeben.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

OffDie Phrase ändert sich sofort beim Loslassen einer Taste. Wenn alle Tasten losgelassen werden, wird die Wiedergabe sofort beendet.
On Die Phrase wird bis zum Ende gespielt. Wenn die Loop-Funktion aktiv ist, wird die Phrase kontinuierlich weiter gespielt.
GatedDie Phrase wird beim ersten Tastendruck abgespielt. Sie spielt unhörbar im Hintergrund, auch wenn Sie die Tasten loslassen. Wenn Sie erneut eine Taste drücken, startet die Wiedergabe an der aktuellen Position. Diese Funktion arbeitet wie ein Gate auf der Phrasenwiedergabe.

Trigger Mode

Der Trigger-Modus definiert, wann der FlexPhraser nach neuen Noten sucht, die auf dem Keyboard gespielt werden.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Immediately Der FlexPhraser empfängt alle neuen Noten. Die Phrase ändert sich sofort während des Spielens.

Next Beat Der FlexPhraser empfängt neue Noten nur auf neuen Zählzeiten. Die Phrase ändert sich während des Spielens auf jeder neuen Zählzeit.

Next Measure Der FlexPhraser empfängt neue Noten bei jedem neuen Takt. Die Phrase ändert sich während des Spielens auf jedem neuen Takt.

Restart Mode

Abhängig vom gewählten Restart-Modus und von Ihrer Spielweise wird die Wiedergabe vom Anfangspunkt der Phrase neu gestartet.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Die Phrase wird fortlaufend wiedergegeben und wird bei Ton- oder Akkordwechseln nicht neu gestartet.
New ChordDie Phrase wird beim Akkordwechsel neu gestartet. Bei Legato gespielten Noten, also wenn Sie bei gehaltenem Akkord neue Noten spielen, wird die Phrase nicht neu gestartet.
New NoteDie Phrase wird bei jeder neu angeschlagenen Taste von vorn gespielt. Hier wird die Phrase auch beim Legatospiel neu gestartet.
Sync to Host Die Phrase wird an den Takten und Zählzeiten Ihrer Host-Anwendung ausgerichtet. Die Phrase beginnt jedes Mal, wenn die Wiedergabe gestartet wird.

Key Mode

Mit dieser Option legen Sie fest, ob die Phrase in der Reihenfolge der gespielten Noten gespielt werden soll.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

SortDie Noten werden in der Reihenfolge des ausgewählten Patterns abgespielt. Die Reihenfolge der gedrückten Taste wird ignoriert.
As Played Die Noten werden in der Reihenfolge wiedergegeben, wie sie auf dem Keyboard gespielt wurden.
Direct Die Phrase selbst gibt keine Notenbefehle aus. Stattdessen werden ausschließlich Controller-Daten ausgegeben. Zusätzlich zu den gespielten Noten sind Controller-Events der Phrase hörbar (Pitchbend, Lautstärke, Pan usw.). Allerdings enthalten nicht alle Phrasen Controller-Daten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Phrasenbeschreibung in der Dokumentation.

Vel Mode

Mit dieser Option bestimmen Sie den Einfluss der Anschlagstärke der gespielten Noten auf die Phrase.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Original Die Anschlagstärke der Noten der Phrase entspricht den Anschlagstärkewerten der ursprünglich gespeicherten Phrase.

As Played Die Anschlagstärke der gespielten Noten wird verwendet.

Original + As PlayedDie Anschlagstärke der Phrase und die gespielte Anschlagstärke werden ins Verhältnis gebracht.

Sync

Aktivieren die Sie Sync-Funktion, um die Phrase zum Tempo der Host-Anwendung zu synchronisieren. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

Darüber hinaus können Sie den Restart-Modus auf »Sync to Host« stellen (siehe unten). Dadurch wird die Phrase an den Takten und Zählzeiten der Host-Anwendung ausgerichtet.

Tempo

Wenn Sync ausgeschaltet ist, können Sie im Tempo-Feld die interne Wiedergabegeschwindigkeit des FlexPhrasers einstellen. Das Tempo der Phrase wird in BPM angegeben. Außerdem können Sie mit dem Parameter »Tempo Scale« die Geschwindigkeit steuern. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

Tempo Scale

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welchem Tempo die Noten getriggert werden, und damit die Geschwindigkeit der Phrase. Sie können den Wert als Taktart eingeben. Sie können auch punktierte Notenwerte oder Triolen verwenden.

Wenn der Tempo-Parameter auf »1/16« eingestellt ist und Sie diesen Wert z.B. auf »1/8« setzen, wird die Geschwindigkeit halbiert. Wenn Sie »1/32« wählen, wird die Geschwindigkeit verdoppelt. Andere Werte beschleunigen oder verlangsamen das Tempo entsprechend.

Swing

Mit diesem Parameter verschieben Sie das Timing auf geradzahlige Beats. Auf diese Weise erhält die Phrase ein Swing-Feeling. Negative Werte verschieben das Timing nach hinten, d. h. die Noten werden früher gespielt. Positive Werte verschieben das Timing nach vorn, d. h. die Noten werden später gespielt.

Gate Scale

Mit diesem Parameter lassen sich die Notenlängen der Phrase verkürzen oder verlängern. Bei 100 % werden die Noten in Originallänge gespielt.

Velocity Scale

Mit diesem Parameter können Sie die Anschlagstärke der Phrase anheben oder absenken. Bei 100 % werden die Noten mit der ursprünglichen Anschlagstärke gespielt.

Octaves

Diese Einstellung erweitert die Phrasen-Wiedergabe oktavenweise nach oben bzw. unten. Positive Einstellungen erweitern die Wiedergabe in höhere Oktavlagen, negative Einstellungen in tiefere Oktavlagen. Bei einem Wert von +1 wird die Phrase erst in Original-Oktavlage gespielt. Danach wird sie eine Oktave höher wiederholt.

Play Range

Mit dem Parameter »Play Range« legen Sie Tastatur- bzw. Velocity-Bereiche fest, innerhalb derer die Phrasen-Wiedergabe ausgelöst wird.

Low Key

Bestimmt die unterste Taste des Tastaturbereichs.

High Key

Bestimmt die höchste Taste des Tastaturbereichs.

Low Vel

Bestimmt den niedrigsten Anschlagstärkewert, der eine Phrase auslöst.

High Vel

Bestimmt den höchsten Anschlagstärkewert, der eine Phrase auslöst.

Benutzer-Phrasen

Das Benutzer-Pattern des FlexPhraser besteht aus bis zu 32 Steps. Für jeden Step können Anschlagstärke, Gate-Länge und Transpositionswert angepasst werden. Indem Sie die Steps einstellen, ihre Länge anpassen und Pausen einbauen, gestalten Sie den Rhythmus des Benutzer-Patterns. Aufeinanderfolgende Steps können verbunden werden, um längere Noten zu erzeugen. Die unterschiedlichen Modi bestimmen, wie die Noten gespielt werden. Außerdem stehen Ihnen zwei MIDI-Controller-Sequenzen zur Verfügung, d. h. jeder Step kann zwei Modulationssignale senden.

- Um Ihre eigenen Phrasen zu erzeugen, aktiveren Sie den User-Schalter.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Benutzer-Phrasen - 1

Für Benutzer-Phrasen sind neben dem KSOff-Schalter die herkömmlichen FlexPhraser-Parameter verfügbar.

Benutzer-Phrasen bearbeiten

Im Benutzer-Phrasen-Editor können Sie detaillierte Einstellungen für die Benutzer-Phrasen vornehmen.

- Um den Editor zu öffnen, klicken Sie auf den Schalter »Show Editor Page«.

Klicken Sie auf diesen Schalter, um den Editor anzuzeigen oder auszublenden.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Benutzer-Phrasen bearbeiten - 1

text_image FloatD Ranges QC NoteExp Act User Phrase Mode Step Key Replace Arp Wrap Off Groove Q 100 % Vel C1 C2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Die verfügbaren Kurven

Im Editor können Sie sich für die Phrase die Anschlagstärkekurve oder zwei MIDI-Controller-Sequenzen anzeigen lassen.

- Sie wählen eine Kurve aus, indem Sie auf den zugehörigen Schalter links neben der Anzeige klicken.

Die Pattern-Länge festlegen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Pattern-Länge festlegen - 1

text_image Vel C1 C2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Number of Steps

- Sie legen die Anzahl der Steps für ein Pattern fest, indem Sie den Griff nach rechts oder links ziehen.

Steps hinzufügen und anpassen

Die Höhe eines Steps gibt seinen Wert an. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Pattern zu bearbeiten:

- Um alle Steps zu aktivieren, wählen Sie im Kontextmenü »Enable All Steps«.

  • Um den Wert für einen Step anzupassen, klicken Sie auf einen Step und ziehen Sie nach oben oder unten.
  • Um mehrere Steps gleichzeitig anzupassen, klicken Sie und ziehen Sie eine Kurve auf.
  • Um alle Steps gleichzeitig anzupassen, ziehen Sie einen Step mit gedrückter [Umschalttaste].
  • Um eine Rampe aus Steps zu erzeugen, klicken Sie mit gedrückter [Alt]-Taste/[Wahltaste] und zeichnen eine Linie.
  • Um symmetrische Rampen am Anfang und Ende einer Sequenz zu erzeugen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Alt]-Taste/[Wahltaste] und zeichnen eine Linie.
  • Um einen Step auf einen Anschlagstärke von 127 zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den Step.
  • Um alle Steps auf einen Anschlagstärke von 127 zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den Step.
  • Um zwischen zwei Steps ein Legato hinzuzufügen, klicken Sie auf die Zahl unter dem ersten der beiden Steps, so dass ein kleiner Pfeil angezeigt wird.
    Wenn Legato aktiviert ist, wird der Parameter »Gate Scale« nicht berücksichtigt.

Bei Anschlagstärke-Steps gibt die Breite des Steps die Gate-Länge an. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Länge zu bearbeiten:

  • Um die Gate-Länge eines Steps anzupassen, ziehen Sie am rechten Rand des Steps.
  • Um die Gate-Länge für alle Steps anzupassen, ziehen sie mit gedrückter [Umschalttaste] am rechten Rand. Sie können die Gate-Länge nur bis zum nächsten Step verlängern.

⇒ Wenn Sie den Step so verlängern, dass er den nachfolgenden Step überlappt, werden beide Steps deaktiviert.

  • Um die Gate-Länge eines Steps auf 1 zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den rechten, hervorgehoben Rand.
  • Um die Gate-Länge aller Steps zurückzusetzen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf den rechten, hervorgehobenen Rand eines Steps.
  • Um die Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Steps zu füllen, wählen Sie im Kontextmenü »Fill Gap« oder »Fill All Gaps«.

Jede MIDI-Controller-Spur kann einen MIDI-Controller senden. Indem Sie den gleichen MIDI-Controller auch als Quelle in der Modulationsmatrix auswählen, können Sie mit der MIDI-Controller-Sequenz jedes der Ziele modulieren.

- Um einen Controller zuzuweisen, öffnen Sie das MIDI-Controller-Einblendmenü und wählen Sie den Controller aus oder verwenden Sie die entsprechenden Steuerelemente Ihrer Hardware.

Pattern-Einstellungen

  • Um das Pattern zu spiegeln, klicken Sie auf den Reverse-Schalter.
  • Um kurze Phrasen zu duplizieren, klicken Sie auf den Duplicate-Schalter. Die maximale Anzahl von Steps beträgt 32. Deshalb können Sie eine Phrase, die aus mehr als 16 Steps besteht, nicht vollständig kopieren.
  • Um den Rhythmus eines Patterns zu verschieben, verwenden Sie die Pfeil-Schalter im unteren linken Editorbereich.
    Wenn Sie den Rhythmus eines Benutzer-Patterns nach links verschieben, wird der erste Step an das Ende der Spur verschoben. Wenn Sie den Rhythmus nach rechts verschieben, wird der letzte Step an den Anfang der Spur verschoben.

Mode

Mit diesem Parameter legen Sie fest, wie die Noten gespielt werden sollen.

Die folgenden Modi sind verfügbar:

Option Beschreibung

Step Die letzte empfangene Note triggert eine monophone Sequenz.

Chord Triggert die Noten als Akkorde.

Up (Nach oben) Arpeggiert die Noten in aufsteigender Reihenfolge.

Down (Nach unten) Arpeggiert die Noten in absteigender Reihenfolge.

Up/Down 1 Arpeggiert die Noten erst in aufsteigender, dann in absteigender Reihenfolge.

Up/Down 2 Arpeggiert die Noten erst in aufsteigender, dann in absteigender Reihenfolge. Je nach ausgewähltem »Key Mode« werden entweder die höchste und tiefste Note (Key Mode = Sort) oder die erste und die letzte Note (Key Mode = As Played) wiederholt.

Down/Up 1 Arpeggiert die Noten erst in absteigender, dann in aufsteigender Reihenfolge.

Down/Up 2 Arpeggiert die Noten erst in absteigender, dann in aufsteigender Reihenfolge. Je nach ausgewähltem »Key Mode« werden entweder die höchste und tiefste Note (Key Mode = Sort) oder die erste und die letzte Note (Key Mode = As Played) wiederholt.

Random Arpeggiert die Noten in zufälliger Reihenfolge.

Steps aktivieren

Um Steps zu aktiveren, klicken Sie auf den zugehörigen On/Off-Schalter. Das kann notwendig sein, wenn Sie die Gate-Länge eines Steps so verändert haben, dass der nachfolgende Step überlappt und somit deaktiviert wird.

Wenn Sie einen Step aktivieren, der deaktiviert war, weil ihn der vorangehenden Step überlappt, wird der vorangehende Step gekürzt.

Step Length

Legt die Gate-Länge des Steps fest.

Transpose

Transponiert die Note in der ausgewählten Anzahl von Halbtonschritten.

Key Replace

Mit diesem Parameter können Sie die Funktion »Key Select« ausschalten oder festlegen, wie fehlende Tasten ersetzt werden.

Wenn »Key Select« zum Beispiel auf »1 - 2 - 3 - 4« eingestellt ist und Sie einen Akkord mit 3 Noten spielen, wird die vierte Note als fehlend gewertet.

Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

OffDeaktiviert »Key Replace« und »Key Select«. Das ausgewählte Arpeggio wird normal wiedergegeben.

Arp Die fehlenden Tasten werden durch die Note ersetzt, die normalerweise das Arpeggio spielen würde.

Rest Die fehlenden Tasten werden nicht ersetzt. Das Arpeggio spielt eine Pause.

1 Die fehlenden Tasten werden durch die erste Note aus dem Noten-Puffer ersetzt.

Last Die fehlenden Tasten werden durch die letzte Note aus dem Noten-Puffer ersetzt.

All Die fehlenden Tasten werden durch alle Noten aus dem Noten- Puffer ersetzt. Die Noten werden als Akkord gespielt.

Der Parameter »Key Replace« kann für jede Variation einzeln eingestellt werden.

Key Select

Wenn der FlexPhraser Noten vom Keyboard empfängt, schreibt er sie in einen Noten-Puffer. Je nach ausgewähltem »Key Mode«, werden die Noten im Noten-Puffer nach Tonhöhe oder in der Reihenfolge, in der sie gespielt wurden, sortiert. Die Funktion »Key Select« ermöglicht es Ihnen, festzulegen, welche Note aus dem Puffer wiedergegeben wird. Sie können die Einstellung für jeden Step einzeln vornehmen, so dass Sie ausgeklügelte Benutzer-Phrasen erstellen können.

Im Step- und im Chord-Modus kann »Key Select« nicht verwendet werden.

  • Sie können sich die aktuelle Einstellung des Steps ansehen, indem Sie auf den Schalter »Show Key Values« links neben dem Editor klicken.
  • Sie können zwischen den verfügbaren Key-Select-Werten für einen Step wechseln, indem Sie auf den Wert klicken und das Mausrad benutzen.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

P (Phrase) Spielt die Note, die die Benutzer-Phrase entsprechend dem ausgewählten Modus spielen würde, z. B. Up, Down, Up/Down 1, usw.
1 - 8Spielt die zugehörige Taste aus der Notenliste. Welche Taste gespielt wird, hängt von der Einstellung des »Key Mode« ab. Wenn als »Key Mode« zum Beispiel »Sort« ausgewählt ist, wird bei der Einstellung 1 die tiefste Note gespielt.
L (Last)Spielt immer die letzte Note aus dem Puffer. Je nach ausgewähltem »Key Mode« ist das die höchste oder zuletzt gespeicherte Note.
A (All)Spielt alle Noten aus dem Noten-Puffer als Akkord.

Wrap-Parameter

Für alle Modi außer »Step« und »Chord« können Sie mit diesem Parameter das Arpeggio nach einer bestimmten Anzahl von Steps erneut starten.

Wenn der Octaves-Parameter aktiviert ist, überspringt das Arpeggio die Oktaven und die Wiedergabe beginnt von der ursprünglichen Oktave nach der festgelegten Anzahl von Steps.

→ Deaktivierte Steps werden berücksichtigt.
⇒ Im Step- und Chord-Modus wirkt sich der Wrap-Parameter nur auf die Einstellung des Octaves-Parameters aus.

Benutzer-Phrasen verwalten

  • Um eine Phrase zu laden, wählen Sie aus dem Phrase-Einblendmenü die gewünschte Phrase aus.
  • Um eine Phrase zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol.
  • Um eine Phrase zu löschen, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol.

Gespeicherte Phrasen beinhalten den Modus, die Parameter »Key Replace« und »Wrap« sowie die Steps mit der jeweiligen Pegel-, Längen- und Legato-Einstellung. Die ausgewählten MIDI-Controller und andere Einstellungen, die für den FlexPhraser vorgenommen wurden, werden nicht gespeichert.

Benutzer-Pattern zur Groove-Quantisierung

Um das Timing einer Phrase an eine externe MIDI-Datei anzupassen, ziehen Sie die MIDI-Datei in das Groove-Quantisierung-Ablagefeld. Sie können die Wiedergabe der Benutzer-Phrase entsprechend dem Timing einer gesliceten Loop quantisieren, indem Sie die MIDI-Datei aus dem MIDI-Export-Feld in das Groove-Quantisierung-Ablagefeld ziehen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Benutzer-Pattern zur Groove-Quantisierung - 1

Der Parameter »Groove Quantize Depth« rechts neben dem Ablagefeld bestimmt, wie genau die Phrase dem Timing der MIDI-Datei folgt.

MIDI-Phrasen exportieren

Die vom FlexPhraser gespielten Noten werden von den gespielten Noten beeinflusst und können deshalb nicht direkt exportiert werden. Es ist jedoch möglich, Phrasen zu erstellen, die exportiert werden können, indem Sie den MIDI-Ausgang des FlexPhrasers aufnehmen.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf den Aufnahmeschalter.

Der kleine Pfeil im MIDI-Export-Feld blinkt, um den Aufnahme-Modus anzuzeigen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - MIDI-Phrasen exportieren - 1

  1. Spielen Sie einige Noten.

  2. Wenn Sie die Aufnahme beenden möchten, klicken Sie wieder auf den Record-Schalter.

Die Aufnahme wird angehalten und der Pfeil im MIDI-Export-Feld leuchtet, um anzuzeigen, dass eine MIDI-Phrase exportiert werden kann.

  1. Klicken Sie auf das MIDI-Export-Feld und ziehen Sie eine Phrase auf eine MIDI-Spur in Ihrer Host-Anwendung.

FlexPhraser-Variationen verwenden

Jeder FlexPhraser bietet acht Variationen, mit denen Sie verschiedene Phrasen bzw. Variationen von Phrasen oder Loops erstellen können. Mit den Variation-Schaltern oben rechts auf dem FlexPhraser können Sie zwischen diesen Variationen wechseln. Darüber hinaus können Sie die Variation-Schalter auch mit den Trigger-Pads von HALion Sonic fernbedienen. Sie können dann auch zwischen den Variationen wechseln, indem Sie die Tasten spielen, die den Trigger-Pads zugeordnet sind.

Wenn Sie verhindern möchten, dass der Wechsel zwischen Variationen innerhalb einer Zählzeit oder eines Takts erfolgt, verwenden Sie die Trigger-Modi »Next Beat« und »Next Measure«.

Variationen erzeugen

Sie können Variationen ganz neu oder durch Kopieren einer vorhandenen Variation erstellen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine neue Variation zu erstellen:

  1. Klicken Sie oben rechts auf der FlexP-Unterseite auf den gewünschten Variation-Schalter.
  2. Weisen Sie eine Phrase zu und bearbeiten Sie die FlexPhraser-Einstellungen. Die Änderungen werden sofort übernommen und können durch Klicken des Variation-Schalters wieder aufgerufen werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine vorhandene Variation zu kopieren:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schalter der Variation, die Sie kopieren möchten.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl »Copy FlexPhraser Variation«.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schalter der Variation, auf die Sie die Einstellungen übertragen möchten.
  4. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl »Paste FlexPhraser Variation«.

⇒ Die Parameter »Loop«, »Sync«, »Hold«, »Trigger Mode«, »Restart Mode«, »Key Mode«, »Vel Mode«, »Low/High Key« und »Low/High Vel« sind nicht Teil der Variationen. Sie werden nur einmal pro FlexPhraser eingerichtet.

Wechseln zwischen Variationen mit Hilfe von Trigger-Pads

Sie können mit den Trigger-Pads im Performance-Bereich zwischen Variationen wechseln (siehe »Zwischen Variationen umschalten« auf Seite 387).

Bearbeiten von Drum- und Loop-Layern

Drum- und Loop-Layer verwenden dieselben Bedienelemente. In der Key Map unterhalb des Editors sehen Sie die Drum-Instrumente oder Loop-Slices des Layers und die zugehörigen Tastenzuweisungen. Im oberen Bereich finden Sie die Pitch-, Filter- und Amplifier-Einstellungen sowie die Zuordnungen der Ausgänge des ausgewählten Drum-Instruments bzw. Loop-Slices. Im unteren Bereich haben Sie Zugang zum FlexPhraser, zum monophonen LFO und zum Quick-Control-Editor des Layers.

Arbeiten mit der Key Map

Die Key Map zeigt an, wie die Drum-Instrumente oder Loop-Slices über das virtuelle Keyboard verteilt sind.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Arbeiten mit der Key Map - 1

text_image FlexP Key Map QC TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TomMetsi_Mid13* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* TornMetal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid18* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metal_Mid12* Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 Torn Metals_Mid10 TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* TomMetal_Mid16* Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Mid4 Tom Metal_Minl 7*Soft TornMetsi_Famistok BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft BassDru_7*Soft

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Key Map aufzurufen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Drum- oder Loop-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie im unteren Bereich des Drum- oder Loop-Editors auf den Schalter »Key Map«.

Bei der Arbeit mit Key Maps gilt Folgendes:

  • Tasten mit zugewiesenem Drum-Instrument oder Loop-Slice werden in schwarz und weiß angezeigt.
  • Die Namen der Drum-Instrumente oder Loop-Slices werden senkrecht über den Tasten angezeigt.
  • Nicht zugewiesene Tasten werden deaktiviert und sind grau unterlegt.
  • Bei Loop-Layern wird der transponierte Tastenbereich in orange angezeigt.
  • Versteckte Tastenbereiche können mit Hilfe der Bildlaufleiste unterhalb des virtuellen Keyboards in den sichtbaren Bereich verschoben werden.
  • Wenn Sie auf eine Taste klicken, wird das zugehörige Drum-Instrument oder Loop-Slice gespielt und ausgewählt.

⇒ Die Key Map dient ausschließlich zur Anzeige und Auswahl der Drum-Instrumenten und Loop-Slices. Die Zuordnungen selbst können nicht geändert werden.

Bearbeiten von Drum-Instrumenten und Loop-Slices

Bevor Sie ein Drum-Instrument oder Loop-Slice bearbeiten können, müssen Sie es auswählen. Drum-Instrumente oder Loop-Slices werden in der Key Map oder auf dem MIDI-Keyboard ausgewählt.

Auswahl in der Key Map

Gehen Sie folgendermaßen vor, um in der Key Map ein Drum-Instrument oder Loop-Slice auszuwählen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Drum- oder Loop-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie im unteren Bereich des Drum- oder Loop-Editors auf den Schalter »Key Map«.
  3. Klicken Sie in der Key Map auf die Taste, die dem zu bearbeitenden Drum-Instrument bzw. Loop-Slice zugeordnet ist.
  4. Die Parameter des ausgewählten Drum-Instruments bzw. Loop-Slices im oberen Editorbereich werden entsprechend angepasst.

Arbeiten mit einer Mehrfachauswahl

Mit der Mehrfachauswahl lassen sich mehrere Drum-Instrumente oder Loop-Slices gleichzeitig bearbeiten:

  • Wählen Sie eine Taste, drücken Sie die [Umschalttaste] und klicken Sie auf eine weitere Taste. Alle Tasten innerhalb dieses Bereichs werden ausgewählt.
  • Drücken Sie die [Strg]-Taste/[Befehlstaste] und klicken Sie auf die Tasten, die Sie aus der Auswahl entfernen möchten.
  • Drücken Sie die [Strg]-Taste/[Befehlstaste] und ziehen Sie mit der Maus ein Auswahlrechteck über den gewünschten Tasten auf.
  • Drücken Sie die [Umschalttaste] und die [Strg]-Taste/[Befehlstaste] und ziehen Sie die Maus über die Tasten, die Sie zur bestehenden Auswahl hinzufügen möchten.

Sobald Sie mehrere Drum-Instrumente oder Loop-Slices auswählen, können sich möglicherweise einige Einstellungen ändern. Ist dies der Fall, werden die Änderungen an den jeweiligen Steuerelementen angezeigt. Der Hintergrund von Combo-Feldern wird rot eingefärbt. Geänderte Zahlenwerte werden rot angezeigt. Schalter werden ebenfalls rot bzw. im ausgeschalteten Zustand dunkelrot angezeigt. Drehregler weisen einen roten Kranz auf, der den geänderten Bereich anzeigt. Wenn Sie einen Parameter verändern, werden alle Drum-Instrumente oder Loop-Slices auf denselben Wert eingestellt und die rote Anzeige für das Bedienelement verschwindet.

Auswahl mit dem MIDI-Keyboard

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Drum-Instrument oder Loop-Slice mit dem MIDI-Keyboard auszuwählen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Drum- oder Loop-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Aktivieren Sie in der Titelzeile des oberen Bereichs den Schalter »Select Zones via MIDI«.
  3. Drücken Sie auf Ihrem MIDI-Keyboard die Taste, mit der das zu bearbeitende Drum-Instrument oder Loop-Slice gespielt wird.
  4. Die Parameter des ausgewählten Drum-Instruments bzw. Loop-Slices im oberen Editorbereich werden entsprechend angepasst.

Standardmäßig werden alle Parameterveränderungen ausschließlich auf das ausgewählte Drum-Instrument oder Loop-Slice angewandt. Wenn die Änderungen auf alle Drum-Instrumente oder Loop-Slices angewendet werden sollen, klicken Sie auf den Sel-Schalter rechts in der oberen Titelzeile, um in den All-Modus zu wechseln. Für eine Mehrfachauswahl können Sie auch mehrere Tasten gleichzeitig drücken.

Anzeigen der Pitch-, Filter- und Amplifier-Parameter

Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Pitch-, Filter- und Amplifier-Parameter eines Drum-Instruments oder Loop-Slices zuzugreifen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Drum- oder Loop-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Öffnen Sie im unteren Bereich »Key Map« und wählen Sie das zu bearbeitende Drum-Instrument oder Loop-Slice aus. Sie können zum Auswählen eines Drum-Instruments oder Loop-Slices auch das MIDI-Keyboard verwenden.
  3. Wählen Sie im oberen Bereich die Pitch-, Filter- oder Amplifier-Unterseite aus und passen Sie die Parameter an.

→ Nur das ausgewählte Drum-Instrument oder Loop-Slice wird bearbeitet.

Die Pitch-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Pitch-Unterseite - 1

text_image Pitch Filter Amplifier AUX Tom Metal/Law Floor 13° F 1 SE L Octave Coarse Fine 0 oct 4 semi 3 cent Pitchbend Up -8 Down -8 4.11 semi 0.09 % Env Node 2 semin Time 124 ms Curve 0.0 Level -19 % 1 Vel > Lev 0 % Vel>Time 0 % Segments A FlowP Key Map QC ShareDru_1.4"Soft BassDru_2"Soft BassDruRooC4" BassDru_3"Besti ShawDr_46"Uo" ShawDr_DurPlac-DO TomMetal_Laird13" Hi-Hid Darl Closed TomMetal_Lairr18" Hi-Hid Darl Open TomMetal_MaH13" TomMetal_Hall#3"

Auf dieser Unterseite können Sie das Drum-Instrument bzw. Loop-Slice stimmen. Mit den Parametern »Octave«, »Coarse« und »Fine« können Sie die Tonhöhe in Oktaven, Halbtönen und Cents einstellen. Zusätzlich können Sie die Tonhöhen-Modulation von der Tonhöhen-Hüllkurve oder von einem Wert bestimmen lassen, der sich mit jedem Tastendruck zufällig ändert. Sie können den Regelbereich des Pitchbend-Rads festlegen, indem Sie separate Werte für die Auf- und Abwärtsbewegung festlegen.

Die Parameter auf der linken Seite der Pitch-Unterseite entsprechen den Parametern für Synth- und Sample-Layer. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter »Die Pitch-Unterseite« auf Seite 232.

Die Parameter für die Tonhöhen-Hüllkurve rechts auf der Pitch-Unterseite entsprechen den Hüllkurvenparametern der Synth- und Sample-Layer. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter »Die Envelope-Unterseiten« auf Seite 243.

Die Filter-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Filter-Unterseite - 1

text_image Pitch Filter Amplifier AUX Snare Drum Muffled Sx14" Remshot A#:0 F: 100 Filter Type Classic Cutoff Recorance 22000 Hz Env Node Time 0 ms Curve 0.0 Level 0 % Vel >Lev 0 % Vel>Time 0 % Segments FlexP Key Map QC ShareOru_16 Roll ShareOru_14 Soft BastInl_2 Soft ShareOr_Finishout Pass DrumRnK-74" SoreOr...Effect SoreOr...L=14" SoreDrumRc000 TornMetal_10/18" H-Fit Dart Closed TornMetal_10/18" H-Fit Dart Serial TornMetal_Low 16" H-Fit Dart Open TornMetal_Mu13" Torn Metal-Mu13"

Auf der Filter-Unterseite können Sie die Klangfarbe des Drum-Instruments bzw. Loop-Slices einstellen.

Auf der Unterseite sind dieselben Parameter verfügbar wie auf der Filter-Unterseite der Synth- und Sample-Layer. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter »Die Filter-Unterseite« auf Seite 237.

Eine Beschreibung der Filter-Hüllkurven-Parameter finden Sie unter »Die Envelope-Unterseiten« auf Seite 243.

Die Amplifier-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Amplifier-Unterseite - 1

text_image Patch Filter Amplifier AUX Level Pan Mode -11.3 dB C Output OneShot Alternate Random Reverse 0 % 0 % Env Node 2 Time 0 ms Curve 0.0 Level 92 % Vel > Lev Vel>Time Segments 93 % FlexP Key Map QC ShareDru...14"Roll ShareDru...14"Soft BassDru...2"Soft ShareDru...Random BassDrumRocka4" BassDrumRocka22" ShareDru...distic ShareDru...d5"14" ShareDru:pcocolo TomMetal...foot18" Hi Ha Dark Closed TomMetal...foot18" Hi Ha Dark Pedda Tom Metal Low 16" Hi Ha Dark Open TomMetal...Mkt13" Tom Metal HiMkt3" Cash Dark 15" Ride Rock 22" Tip Ton Meti Hi 12" C2

Auf der Amplifier-Unterseite haben Sie Zugang zu den Pegel- und Pan-Parametern der Drum-, Instrumente- oder Loop-Slices. Zusätzlich lässt sich der Wiedergabemodus »One Shot« (einmalig) oder »Reverse« (rückwärts) aktivieren. Mit dem Level-Regler stellen Sie die Lautstärke des Klangs ein. Mit dem Pan-Regler bestimmen Sie die Position des Klangs im Stereopanorama.

Zusätzlich lässt sich die Panoramaposition mit jedem Tastenanschlag nach dem Zufallsprinzip oder abwechselnd links/rechts und rechts/links modulieren. Außerdem lässt sich der Ausgang für jedes Drum-Instrument oder Loop-Slice separat auswählen.

Mit Ausnahme der Parameter »One Shot« und »Reverse« sind auf der Unterseite dieselben Parameter verfügbar wie auf der Amplifier-Unterseite der Synth- und Sample-Layer. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter »Die Amplifier-Unterseite« auf Seite 241.

Eine Beschreibung der Verstärker-Hüllkurven-Parameter finden Sie unter »Die Envelope-Unterseiten« auf Seite 243.

One Shot

Aktivieren Sie diese Option, wenn alle Note-Off-Befehle ignoriert werden sollen. Die Release-Segmente der Hüllkurven werden nicht gespielt, solange diese Funktion aktiviert ist. Stattdessen werden die Hüllkurven bis zur Sustain-Phase gespielt und verbleiben auf dem Sustain-Pegel, solange das Sample läuft. Alle Loop-Einstellungen des Samples werden ignoriert. Wenn Sie nicht möchten, dass Note-Off-Befehle ignoriert werden, schalten Sie diese Funktion aus. Die Release-Segmente der Hüllkurven und alle evtl. enthaltenen Loop-Einstellungen des Samples werden nun wieder abgespielt. »One Shot« ist eingeschaltet, wenn der Schalter aufleuchtet.

Reverse

Schalten Sie »Reverse« ein, um das Sample rückwärts abzuspielen. Alle evtl. enthaltenen Loop-Einstellungen werden ignoriert. Für normale Wiedergabe schalten Sie »Reverse« aus. »Reverse« ist eingeschaltet, wenn der Schalter aufleuchtet.

Die AUX-Unterseite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die AUX-Unterseite - 1

text_image Pitch Filter Amplifier AUX Level Pan Mode -3dB Output Main -11.3 dB C OneShot Alternate Reset Random Reverse 12 % 0 % Snare Drum Muffled 5x14" Rimshot A# 0 SEL MUT AUX FX1 -83.8 dB AUX FX2 -44.7 dB AUX FX3 -∞ dB AUX FX4 -∞ dB FlexP Key Map QC ShareDru...14"Roll ShareDru...14"Soft BassDru...2"Soft ShareDru...Rameshot BassDrumRock34" BassDrumRock32" ShareDru...Idecic ShareDru...6x14" ShareDru:loor1g" Hi Isle Dark Closed TomMetal...loor1g" Hi Isle Dark Pedal Hi Isle Dark Open Hi Isle Dark Open TomMetal...Mali 13" TomMetal...Mali 13" Crash Dark:15" Ride Rock 22" T# Tom Metal Hi 12"

Jedes Drum-Instrument bzw. Loop-Slice verfügt über individuelle Send-Pegel, die auf die vier globalen AUX-Busse geroutet sind. Dadurch lässt sich z. B. mehr Hall auf die Snare legen, während die Bassdrum mit weniger Effekt versehen wird.

AUX FX1 - 4

Hier stellen Sie die Send-Pegel der AUX-Effekt-Busse für jedes Drum-Instrument bzw. Loop-Slice getrennt ein.

Verwendung des LFOs in den Loop-Layern

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Parametern bieten Loop-Layer einen monophonen LFO mit regelbarer Modulationstiefe (Depth) für die Parameter »Pitch«, »Cutoff« und »Pan«.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf den LFO der Loop-Layer zuzugreifen:

  1. Öffnen Sie die Edit-Seite und wählen Sie das Loop-Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie im unteren Bereich des Loop-Editors auf den LFO-Schalter.

Bei der Verwendung des LFOs in den Loop-Layern werden folgende Einstellungen übernommen:

  • Die Modulation von Pitch, Cutoff und Pan wirkt auf alle Slices gleichzeitig. Die Modulationstiefe kann nicht für jedes Slice getrennt geregelt werden.
  • Der Filter muss aktiviert sein, damit die Modulation des Cutoff hörbar ist.
  • Bei einem Resonance-Wert von 100% können hörbare Klicks entstehen, weil das Slice abrupt endet, während der Filter aufgrund seiner Eigenschwingung noch einen Ton erzeugt. Sollte dies der Fall sein, reduzieren Sie den Parameter »Gate Scale« im entsprechenden FlexPhraser, bis keine Klicks mehr zu hören sind. Darüber hinaus können Sie die Verstärker-Hüllkurve des Slices anpassen, um z. B. den Release der Hüllkurve zu erhöhen.

Mit Ausnahme der Parameter Pitch, Cutoff und Pan sind auf der Unterseite dieselben Parameter verfügbar wie auf den LFO-Seiten der Synth- und Sample-Layer. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie unter »Die LFO-Unterseiten« auf Seite 251.

Pitch

Mit dieser Option stellen Sie ein, wie stark der LFO die Tonhöhe des Slices beeinflusst.

Cutoff

Mit dieser Option stellen Sie ein, wie stark der LFO den Cutoff des Slices beeinflusst.

Pan

Hier stellen Sie ein, wie stark der LFO auf die Panoramaposition des Slices wirkt.

FlexPhraser für Loop-Layer

Bei der Verwendung von Loop-Layern bietet der FlexPhraser folgende Funktion:

Loop

Mit Loop legen Sie fest, ob die Sequenz einmalig oder als Loop abgespielt werden soll. Ist die Funktion aktiviert, wird sie als Loop abgespielt.

Hold

Mit diesem Parameter verhindern Sie, dass beim Loslassen der Taste die Loop gestoppt oder verändert wird. Zusätzlich ist der Gated-Modus (s. u.) unhörbar im Hintergrund, wenn Sie die Tasten loslassen; wenn Sie erneut Tasten drücken, wird die Phrase ab der aktuellen Position wiedergegeben.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Die Loop wird beim Loslassen einer Taste sofort angehalten.

OnDie Loop wird nach dem Loslassen der Tasten bis zum Ende gespielt. Wenn die Loop-Funktion aktiv ist, wird sie kontinuierlich weiter gespielt.
GatedDie Loop wird beim ersten Tastendruck abgespielt. Sie spielt unhörbar im Hintergrund, auch wenn Sie die Tasten loslassen. Wenn Sie erneut eine Taste drücken, startet die Wiedergabe an der aktuellen Position. Diese Funktion wirkt wie ein Gate auf der Loop-Wiedergabe.

Trigger Mode

Der Trigger-Modus definiert den Zeitpunkt, wann der FlexPhraser nach neuen, auf dem Keyboard gespielten Noten sucht.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Immediately Der FlexPhraser empfängt alle neuen Noten. Die Loop ändert sich sofort während des Spielens.

Next Beat Der FlexPhraser empfängt neue Noten nur auf neuen Zählzeiten. Die Loop ändert sich während des Spielens auf jeder neuen Zählzeit.

Next Measure Der FlexPhraser empfängt neue Noten bei jedem neuen Takt. Die Loop ändert sich während des Spielens auf jedem neuen Takt.

Restart Mode

Abhängig vom gewählten Restart-Modus und von Ihrer Spielweise wird die Wiedergabe vom Anfangspunkt der Loop neu gestartet.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Die Loop wird fortlaufend wiedergegeben und wird bei einem Ton- oder Akkordwechsel nicht neu gestartet.

First Note Die Loop startet bei jeder neuen Note von vorn, wenn keine andere Noten gedrückt sind.

Each Note Die Loop startet bei jeder Note von vorn.

Sync to Host Hier wird die Loop an den Takten und Zählzeiten Ihrer Host-Anwendung ausgerichtet. Die Loop beginnt jedes Mal, wenn die Wiedergabe gestartet wird.

Sync

Aktivieren Sie die Sync-Funktion, um die Loop zum Tempo der Host-Anwendung zu synchronisieren. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

→ Zusätzlich können Sie den »Restart Mode« auf »Sync to Host« einstellen. Dadurch wird die Loop an den Takten und Schlägen Ihrer Host-Anwendungen ausgerichtet.

Tempo

Wenn Sync ausgeschaltet ist, können Sie im Tempo-Feld die interne Wiedergabegeschwindigkeit der Loop einstellen. Das Tempo der Phrase wird in Schlägen pro Minute (BPM = beats per minute) angegeben. Außerdem können Sie mit dem Parameter »Tempo Scale« die Geschwindigkeit steuern. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

Tempo Scale

Mit diesem Parameter bestimmen Sie das Verhältnis zum Originaltempo, in dem die Loop gespielt wird. Ein Wert von 1/16 bezieht sich auf das Tempo, wie es im Tempo-Feld angezeigt ist. Wenn Sie den Wert z. B. auf 1/8 setzen, halbiert sich die Geschwindigkeit. Bei einem Wert von 1/32 wird sie verdoppelt. Andere Werte beschleunigen oder verlangsamen das Tempo entsprechend.

Swing

Mit diesem Parameter verschieben Sie das Timing auf geradzahlige Beats. Auf diese Weise bekommt die Loop ein Swing-Feeling. Negative Werte verschieben das Timing nach hinten, d. h. die Noten werden vor dem Beat gespielt. Positive Werte verschieben das Timing nach vorn, d. h. die Noten werden hinter dem Beat gespielt.

Start

Mit diesem Parameter lässt sich der Startpunkt der Loop in Viertelnotenschritten verschieben. Die Länge der Loop wird entsprechend verkürzt.

Length

Mit diesem Parameter können Sie die Notenlängen der Loop auf Viertelnoten verkürzen.

Der Regelbereich der Parameter »Start« und »Length« ist von der Originallänge der Loop abhängig.

Gate Scale

Mit diesem Parameter verkürzen Sie die Noten, die die Slices wiedergegeben. Bei 100 % werden die Slices in Originallänge gespielt.

Quantize

Mit dieser Funktion können Sie ein Quantisierungsraster einrichten. Damit lässt sich die Wiedergabe eines Slices auf einen exakten Notenwert verschieben, der hier eingestellt wird.

Amount

Mit diesem Parameter definieren Sie, wie intensiv das Quantisierungsraster angewendet wird. Ein Wert von 100 % bedeutet, dass die Slices genau auf dem gewählten Quantisierungswert abgespielt werden. Niedrigere Werte bewegen die Noten nur annähernd in Richtung des nächsten Notenwerts. Bei 0 % erfolgt keine Quantisierung.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Tonhöhen-Modulation von der Notennummer bestimmen lassen. Bei positiven Werten erhöht sich die Tonhöhe, wenn Sie Noten oberhalb des Center Keys spielen. Bei negativen Werten verringert sich die Tonhöhe, wenn Sie Noten oberhalb der als »Center Key« definierten Note spielen. Bei einem Wert von +100 % stimmt die Tonhöhe mit der gespielten Note überein.

⇒ Die Funktion »Key Follow« ist auf die Tasten beschränkt, die die gesamte Loop triggern. Die Tasten, die die einzelnen Slices abspielen, sind nicht betroffen.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Random

Wenn Sie den Random-Schalter aktivieren, wird die Abspielreihenfolge der Slices nach dem Zufallsprinzip gemischt. Um die Slices wieder in Originalreihenfolge zu bringen, deaktivieren Sie die Random-Funktion.

Das eingestellte Gesamttempo wird hierdurch nicht beeinflusst. Lediglich die Abspielreihenfolge der Slices variiert, z. B. Slice 3 wird anstelle von Slice 1 zuerst abgespielt usw.

Depth

Mit Depth bestimmen Sie die Intensität der Random-Funktion. Wenn Sie diesen Wert verringern, bleibt die Abspielreihenfolge der Slices auf den geraden Zählzeiten. Höhere Werte sorgen für eine stärkere Variation der Abspielreihenfolge, ebenfalls auf den geraden Zählzeiten.

Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn »Random« aktiviert ist.

Trigger

Klicken Sie auf »Trigger«, um die Abspielreihenfolge erneut durchzumischen. Beachten Sie, dass sich dadurch auch die Pattern-Nummer ändert.

Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn »Random« aktiviert ist.

Pattern

Geben Sie die Pattern-Nummer ein, um ein bestimmtes, zufällig erzeugtes Pattern aufzurufen. Eine Loop mit definiertem Depth- und Pattern-Parametern klingt immer gleich.

Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn »Random« aktiviert ist.

Exportieren von Loop-Sequenzen

Der FlexPhraser der Loop-Layer ermöglicht einen Export der Loop-Sequenz als MIDI-Part in Ihren Host-Sequenzer.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Loop-Sequenzen zu exportieren:

  1. Ziehen Sie das MIDI-Stecker-Symbol bei gehaltener Maustaste in das Projekt-Fenster Ihres Host-Sequenzers.
  2. Ziehen Sie den MIDI-Part auf eine vorhandene MIDI-Spur oder einen leeren Bereich. Im zweiten Fall wird eine neue MIDI-Spur erzeugt.
  3. Weisen Sie die MIDI-Spur dem entsprechenden Slot in HALion Sonic zu.

Loop-FlexPhraser-Variationen

Sie können bis zu acht Variationen erzeugen, indem Sie die Random-Funktion variieren und die Parameter »Tempo«, »Tempo Scale«, »Swing«, »Gate Scale«, »Quantize«, »Amount«, »Start« und »Length« einstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter »FlexPhraser-Variationen verwenden« auf Seite 278.

Die Parameter »Loop«, »Sync«, »Hold«, »Trigger Mode«, »Restart Mode«, »Key Follow« und »Center Key« sind nicht Teil der Variationen. Sie werden nur einmal pro FlexPhraser eingerichtet.

Bearbeiten von Instrumenten-Layern

Instrumenten-Layer weisen zur einfacheren Bearbeitung weniger Regler auf. In der Liste oben links sehen Sie die sogenannten Expressions, die ein Instrumenten-Layer enthält. Eine Expression ist typischerweise eine bestimmte Spielweise eines Instruments. In einigen Fälle kann die Expression auch Teil der Klangs sein, der sich ein- und ausschalten lässt, um z. B. den Klang realistischer erscheinen zu lassen oder um die Performance zu maximieren. Rechts und unten im Instrumentendialog finden Sie die Tonhöhen-, Filter- und Verstärker-Einstellungen der ausgewählten Expression.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Bearbeiten von Instrumenten-Layern - 1

text_image Program Inserts Strat Guitar XXL EXPRESSIONS On Expression Sw Mute Open Pos 1 A-1° Open Pos 2 A#.1° Dead Pos 1 B-1° Dead Pos 2 C 0° Mute Pos 1 C# 0° Mute Pos 2 D 0° PITCH Octave Coarse 0 oct 0 semi FINE Pitchbend Up +2 Down -2 FILTER On Filter Shape LP18 Cutoff Resonance 22000 Hz 10 % AMPLIFIER Level 0.0 dB Pan R34 FlexP Envelopes QC FILTER ENV MODIFIER Env Amnt 0% Velocity 0% Attack Decay Sustain Release 0.0 0.0 0.0 0.0 AMPLIFIER ENV MODIFIER Velocity 96 Attack Decay Sustain Release 0.0 0.0 0.0 0.0

- Klicken Sie auf den On-Schalter, um eine Expression zu laden. Um Arbeitsspeicher zu sparen, können Sie nicht benötigte Expressions abschalten. Expressions, die nicht zuvor geladen wurden, können nicht verwendet werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Expression zu bearbeiten:

  1. Wählen Sie in der Liste auf der linken Seite die gewünschte Expression aus.
  2. Passen Sie die Parameter rechts und unten im Fenster an. Nur die ausgewählte Expression wird geändert.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Expression stummzuschalten:

- Klicken Sie in der Liste auf der linken Seite auf den Mute-Schalter. Wenn der Schalter aktiviert ist, wird die Expression nicht wiedergegeben.

- Klicken Sie ein weiteres Mal auf den Schalter, um die Expression wieder hörbar zu machen.

⇒ Aktivieren Sie in der Expression-Liste die Option »Select Expression via MIDI«, wenn der Editor eingehenden MIDI-Keyswitches oder MIDI-Controller-Werten folgen soll.

Die Pitch-Unterseite

Auf dieser Unterseite haben Sie Zugang zu den Tonhöhenparametern der Expression. Mit den Parametern »Octave«, »Coarse« und »Fine« können Sie die Tonhöhe in Oktaven, Halbtönen und Cents einstellen. Zusätzlich können Sie den Pitchbend-Wert einstellen.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

  • Octave (siehe »Octave« auf Seite 232)
  • Coarse (siehe »Coarse« auf Seite 232)
  • Fine (siehe »Fine« auf Seite 232)
  • Pitch Bend Up und Pitch Bend Down (siehe »Pitchbend« auf Seite 232)

Die Filter-Unterseite

Auf der Filter-Unterseite können Sie die Klangfarbe der Expression einstellen.

- Klicken Sie zum Aktivieren des Filters auf den On-Schalter.

Expressions ohne Filter erzeugen weniger CPU-Last. Deshalb sollten Sie diese Option nur einschalten, wenn der gewählte Klang wirklich Filter benötigt. Die Bedienelemente dieses Bereichs sind im ausgeschalteten Zustand grau unterlegt.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

  • Filter Shape (siehe »Filter Shape« auf Seite 238)
  • Cutoff (siehe »Cutoff« auf Seite 240)
  • Resonance (siehe »Resonance« auf Seite 240)

Die Amplifier-Unterseite

Auf der Amplifier-Unterseite haben Sie Zugang zu den Pegel- und Pan-Parametern der Expression. Mit dem Level-Regler stellen Sie die Lautstärke der Expression ein. Mit dem Pan-Regler bestimmen Sie die Position der Expression im Stereopanorama.

Die folgenden Parameter sind verfügbar:

  • Level (siehe »Level« auf Seite 241)
  • Pan (siehe »Pan« auf Seite 242)

Die Unterseite »Filter Env Modifiers«

Auf dieser Unterseite finden Sie Parameter, mit denen Sie die Filter-Hüllkurve der Expression ändern können. Sie können für die Parameter Attack, Decay, Sustain und Release der Filter-Hüllkurve einen Versatz eingeben. Zusätzlich können Sie die Anschlagstärke der Filter-Hüllkurve einstellen.

Dieser Parameter regelt die Cutoff-Modulation der Filter-Hüllkurve. Negative Werte invertieren die Modulationsrichtung der Filter-Hüllkurve.

Velocity

Mit diesem Parameter stellen Sie ein, wie stark die Anschlagstärke den Pegel der Filter-Hüllkurve beeinflussen soll. Die Lautstärke der Hüllkurve hängt von der Einstellung dieses Parameters und von der Anschlagstärke beim Spielen der Note ab: Je stärker eine Taste angeschlagen wird, desto höher wird der Pegel bei positiven Werten bzw. desto niedriger bei negativen Werten.

Attack

Mit Attack können Sie einen Versatz für die Attack-Zeit der Filter-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Attack-Zeit.

Decay

Mit Attack können Sie einen Versatz für die Decay-Zeit der Filter-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Decay-Zeit.

Sustain

Mit diesem Parameter können Sie einen Versatz für den Sustain-Pegel der Filter-Hüllkurve eingeben. Positive Werte erhöhen, negative Werte verringern den Sustain-Pegel.

Release

Mit Release können Sie einen Versatz für die Release-Zeit der Filter-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Release-Zeit.

Die Unterseite »Amplifier Env Modifiers«

In diesem Bereich stehen Ihnen Parameter zur Auswahl, mit denen Sie die Verstärker-Hüllkurve der Expression ändern können. Sie können für die Parameter Attack, Decay, Sustain und Release der Verstärker-Hüllkurve einen Versatz eingeben. Zusätzlich können Sie die Anschlagstärke der Verstärker-Hüllkurve einstellen.

Velocity

Mit diesem Parameter stellen Sie ein, wie stark die Anschlagstärke den Pegel der Verstärker-Hüllkurve beeinflussen soll. Die Lautstärke der Hüllkurve hängt von der Einstellung dieses Parameters und von der Anschlagstärke beim Spielen der Note ab: Je stärker eine Taste angeschlagen wird, desto höher wird der Pegel bei positiven Werten bzw. desto niedriger bei negativen Werten.

Attack

Mit Attack können Sie einen Versatz für die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Attack-Zeit.

Decay

Mit Decay können Sie einen Versatz für die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Decay-Zeit.

Sustain

Mit diesem Parameter können Sie einen Versatz für den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve eingeben. Positive Werte erhöhen, negative Werte verringern den Sustain-Pegel.

Release

Mit Release können Sie einen Versatz für die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve eingeben. Positive Werte verkürzen, negative Werte verlängern die Release-Zeit.

Expression-Maps

Arbeiten mit Expression-Maps

Um eine realistischere Performance zu erzielen, verwenden viele Instrumenten-Layer sogenannte Keyswitches, mit denen zwischen verschiedenen Expressions, d. h. Artikulationen und Spielweisen des selben Instruments, umgeschaltet werden kann. Diese Keyswitches sind meistens den tiefen Tasten zugewiesen, um den spielbaren Bereich voll auszunutzen. Zudem sind sie nicht intern veränderbar. So wird sichergestellt, dass das Spielen mit Hilfe der FlexPhraser immer gleich klingt. FlexPhraser erwarten die Keyswitches einiger Expressions auf einer bestimmten MIDI-Note.

In einigen Fällen müssen die Keyswitches jedoch in den Spielbereich des Keyboards verlegt werden, damit sie zugänglich sind. In anderen Fällen ist es sinnvoll, die Expression mittels eines MIDI-Controllers auswählen. Mit Hilfe von Expression-Maps können Sie die internen Einstellungen bearbeiten.

Auswählen von Expressions

Sie können auswählen, welche Expressions Sie in der Expression-Map verwenden möchten. Deaktivierte Expressions werden nicht berücksichtigt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Expression zu aktivieren/deaktivieren:

- Klicken Sie auf den Schalter links neben dem Expression-Namen.

Deaktivierte Expressions werden grau unterlegt.

Einige Instrumenten-Layer bestehen aus mehreren Expressions, die nicht per Keyswitch schaltbar sind. Typische Instrumentengeräusche besitzen z. B. keinen zugewiesenen Keyswitch. In diesem Fall können Sie zwar nach wie vor noch die individuellen Expressions auswählen und bearbeiten, allerdings lassen sich keine Keyswitch-Funktionen mehr anwenden. Das Options-Menü des Keyswitches ist daher ausgeschaltet.

Einstellen des Expression-Modus

Im Options-Menü oberhalb der Expression-Liste können Sie festlegen, ob nur interne Keyswitches verwendet werden, die Keyswitches anderen Tasten zugeordnet werden sollen oder Sie stattdessen einen MIDI-Controller verwenden möchten. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Options-Menü zu öffnen:

  1. Wählen Sie auf der Edit-Seite das Layer aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie auf das Dreieck oben rechts über der Expression-Liste.
  3. Wählen Sie einen Modus aus. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Modus Beschreibung

KeyswitchDas Umschalten einer Expression ist nur mit den internen Keyswitches möglich.
RemappedDie Original-Keyswitches können anderen Tasten zugewiesen werden.
MIDI ControllerSie können einen MIDI-Controller verwenden, um die internen Keyswitches extern zu steuern.

⇒ Unabhängig vom gewählten Modus funktionieren die internen Keyswitch-Zuweisungen parallel weiter. Das ist wichtig für die FlexPhrases, die von den Keyswitches nach wie vor Gebrauch machen. Der letzte empfangene Keyswitch hat immer Priorität.

Key Switch Mode

Der Keyswitch-Modus verwendet die internen Keyswitch-Zuordnungen. Die Keyswitches werden in der Liste angezeigt.

Modus »Remapped«

Dieser Modus ermöglicht das Verschieben der festgelegten internen Keyswitch-Zuordnungen in den spielbaren Bereich des MIDI-Keyboards. Jede Expression zeigt neben der Bezeichnung der MIDI-Note des internen Keyswitches die neu zugewiesene MIDI-Note an. Die MIDI Note des internen Keyswitches wird lediglich angezeigt und kann nicht bearbeitet werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die internen Keyswitches zu verschieben:

  1. Stellen Sie den Modus auf Keyswitch.
  2. Geben Sie die neue Zuordnung als MIDI-Note ein.

⇒ Die MIDI-Noten, die als Keyswitch verwendet werden, können nicht mehr zum Triggern von Samples verwendet werden.

Modus »MIDI Controller«

Mit diesem Modus können Sie einen MIDI-Controller zur Steuerung der internen Keyswitches definieren. Dieser schaltet nur zwischen aktiven Expressions um.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen MIDI-Controller zuzuweisen:

  1. Stellen Sie den Modus auf »MIDI Controller«.
  2. Öffnen Sie das Menü erneut und wählen Sie die Option »Learn CC«.
  3. Verwenden Sie das Bedienelement auf dem Hardware-Controller.

Modus »Temporary KS«

Wenn Sie diese Option aktivieren, werden andere Expressions als die Standard-Expression nur so lange aktiviert, wie der entsprechende Keyswitch gedrückt wird. Auf diese Weise können Sie einzelne Noten zwischen anderen Expressions platzieren, indem Sie die entsprechenden Tasten drücken. Beim Loslassen der Tasten kehrt das Programm automatisch zur Standard-Expression zurück.

Default Expression

Mit dieser Option legen Sie die Standard-Expression für den Modus »Temporary KS« fest und bestimmen, welche Expression nach dem Laden des Programms oder Layers aktiv ist.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Standard-Expression festzulegen:

  1. Öffnen Sie das Untermenü »Default Expression«.
  2. Wählen Sie die Expression aus, die Sie als Standard definieren möchten.

Bearbeiten von Insert-Effekten

HALion Sonic bietet bis zu vier Insert-Effekte für jedes der vier Layer und für das Programm selbst. Insert-Effekte, die einem Layer zugewiesen werden, wirken nur auf dieses Layer. Insert-Effekte, die einem Programm zugewiesen werden, wirken gemeinsam auf alle vier Layern. Effekte wie EQ oder Distortion werden üblicherweise den Layern, Effekte wie Delay und Reverb dem gesamten Programm zugeordnet.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Bearbeiten von Insert-Effekten - 1

text_image Classic Jazz Organ Program L1 L2 Inserts Classic Jazz Organ Jimmy Perc 3rdShort Layer 1 Layer 4 ClscJzzOrgn Vibrato None FX1 FX2 None FX3 None FX4 None FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX4 FX1 FX2 FX3 FX5 FX6 FX7 FX8 FX9 FX10 FX11 FX12 FX13 FX14 FX15 FX16 FX17 FX18 FX19 FX20 FX21 FX22 FX23 FX24 FX25 FX26 FX27 FX28 FX29 FX30 FX31 FX32 FX33 FX34 FX35 FX36 FX37 FX38 FX39 FX40 FX41 FX42 XFX5 XFX6 XFX7 XFX8 XFX9 XFX10 XFX11 XFX12 XFX13 XFX14 XFX15 XFX16 XFX17 XFX18 XFX19 XFX20 XFX21 XFX22 XFX23 XFX24 XFX25 XFX26 XFX27 XFX28 XFX29 XFX30 XFX31 XFX32 XFX33 XFX34 XFX35 XFX36 XFX37 XFX38 XFX39 XFX40 XFX41 XFX42 XFX43 XFX44 XFX45 XFX46 XFX47 XFX48 XFX49 XFX50 XFX51 XFX52 XFX53 XFX54 XFX55 XFX56 XFX57 XFX58 XFX59 XFX60 XFX61 XFX62 XFX63 XFX64 XFX65 XFX66 XFX67 XFX68 XFX69 XFX70 XFX71 XFX72 XFX73 XFX74 XFX75 XFX76 XFX77 XFX78 XFX79 XFX80 XFX81 XFX82 XFX83 XFX84 XFX85 XFX86 XFX87 XFX88 XFX89 XFX90 XFX91 XFX92 XFX93 XFX94 XFX95 XFX96 XFX97 XFX98 XFX99 XFX100 None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None None Time

Verwenden der Insert-Slots

Jedes Layer und jedes Programm verfügt über vier Slots für Insert-Effekte. Die Zuweisung erfolgt für alle Slots auf die gleiche Art und Weise, genau wie bei den globalen Effekten (siehe »Insert-Effekt-Slots verwenden« auf Seite 339).

Pegeleinstellungen

Rechts neben jedem Insert-Slot befindet sich ein Schieberegler, mit dem Sie die Ausgabepegel von Programmen und Layern einstellen können.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Ausgabepegel anzupassen:

  • Bewegen Sie den Schieberegler des gewünschten Programms oder Layers.
  • Sie können den Wert auch in das Textfeld unter dem Schieberegler eingeben.

Wenn Sie die Effektlautstärke hier verändern, hat das auch Einfluss auf die entsprechenden Parameter auf der Program-Seite. Die Parameter sind identisch.

Einleitung

Der Synthesizer Auron nutzt Granularsynthese mit bis zu acht Grain-Streams, um Oszillatorwellenformen zu erzeugen. Mit dem integrierten Arpeggiator und dem Step-Sequenzer können Sie ein breites Spektrum an Sounds von Sequenzerlinien bis hin zu Stufenakkorden erzeugen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image AURON SYNTH ARP steinberg KF Position RANDOM DURATION RANDOM PITCH RANDOM LEVEL RANDOM WIDTH AUTO SAIN GRAINS FILTTCP LP24 ENVELOPE AMP ENVELOPE CUTOFF DES DDTE KF* ENV VEL KEY F ATT DEC SUS DEL LEVEL VEL ATT DEC SUS REL

An den Grain-Oszillator ist ein Multimode-Filter angeschlossen, das viele verschiedene Filterformen bietet. Modulationsquellen wie Keyboard, Anschlagstärke und LFO können das Filter modulieren, aber zum Beispiel auch Controller-Spuren des Step-Sequenzers.

Auron beinhaltet zwei LFOs für Tonhöhe, Position, Formant und Dauer der Grains sowie Filtermodulationen. Der erste LFO kann zum Tempo der Host-Anwendung synchronisiert werden und ermöglicht die Modulation von Grain-Position, -Formant und -Dauer sowie Filter-Cutoff. Der zweiten LFO wird mit dem Modulationsrad gesteuert und ermöglicht es Ihnen, ein Vibrato zu erzeugen.

Der Granularsynthesizer beinhaltet drei Seiten: Osc, Mod und Voice. Um eine Seite zu öffnen, klicken Sie den zugehörigen Schalter oben links auf dem Bedienfeld von Auron.

Samples auswählen

- Um ein Sample auszuwählen, klicken Sie oben links auf der Seite auf die Sample-Auswahl und wählen Sie ein Sample aus.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Samples auswählen - 1

Die Osc-Seite

Auf dieser Seite können Sie die folgenden Einstellungen für den Granularoszillator vornehmen:

Position

Sie können die Wiedergabeposition der Grains manuell einstellen. Bei einer Einstellung von 50 % befindet sich die Wiedergabeposition in der Mitte des Samples. Die Wiedergabeposition wird mit jedem neuen Grain aktualisiert.

Position Random

Wählt eine zufällige Wiedergabeposition innerhalb eines gewissen Bereichs um die aktuelle Position aus. Bei einer Einstellung von 100 % springt die Wiedergabeposition an eine zufällige Position zwischen Anfang und Ende des Samples.

Duration

Verlängert die Grain-Dauer um einen Faktor von 1 bis 1000.

Bei sehr kurzen Grains bestimmt die Frequenz, mit der sich die Grains wiederholen, die Tonhöhe des Sounds. Bei Grains länger als 30 ms entspricht die Tonhöhe der Tonhöhe des ursprünglichen Samples.

Duration Random

Die zufällige Grain-Dauer wird am Anfang jedes neuen Grains berechnet.

KF (Key Follow)

Bestimmt, wie die Grain-Dauer sich mit den gespielten Noten verändert. Diese Einstellung wird meistens bei einer kurzen Grain-Dauer angewendet. Grains mit höherer Grain-Dauer übernehmen die Tonhöhe des ursprünglichen Samples und müssen deshalb nicht dem Keyboard folgen.

Pitch

Hier können Sie ein Intervall zwischen -12 und +12 Halbtönen festlegen. Die Grains werden zufällig entweder in ihrer ursprünglichen Tonhöhe oder entsprechend dem eingestellten Wert transponiert wiedergegeben. Diese Einstellung ist für Grain mit einer längeren Grain-Dauer geeignet.

Pitch Random

Bestimmt den Bereich für die zufällige Tonhöhe in Halbtönen und Cents. Bei einem Wert von +12 liegen die zufälligen Tonhöhenwerte zwischen -12 und +12 Halbtönen. Dadurch erhalten Sie einen volleren Sound.

Level

Bestimmt den Gesamtpegel des Grain-Oszillators. Wenn Sie die Anzahl der Grains erhöhen, kann es notwendig werden, den Oszillatorpegel zu verringern. Wenn Sie einen sehr leisen Sampleausschnitt wiedergeben, können Sie mit diesem Parameter den Pegel anheben.

Level Random

Stellt einen zufälligen Pegel für jedes neue Grain ein. Bei einer Einstellung von 100% variiert der Pegel zwischen einem Faktor von 0 und 2 des ursprünglichen Pegels.

Width

Verringert die Stereobreite des Grain-Oszillators. Dieser Parameter wird nach dem Grain-Oszillator angewendet und hat keinen Einfluss auf die Stereobreite des tatsächlichen Samples. Bei einem Wert von 0 % ist die Ausgabe des Grain-Oszillators monophon.

Gain

Mit diesem Parameter können Sie automatisch den Grain-Pegel einstellen, indem Sie leisere Abschnitte des Samples verwenden. Auf diese Weise erhalten Sie ein homogeneres Signal und können einen leisen Sampleausschnitt als Quelle nutzen.

Grains

Sie können einstellen, wie viele Grains verwendet werden (1 bis 8). Wenn Sie hier »4« einstellen, erhalten Sie zum Beispiel 4 Grains innerhalb einer Periode der Grain-Dauer.

Um den Effekt dieser Einstellung zu hören, spielen Sie eine neue Note.

Die Mod-Seite

Die Mod-Seite beinhaltet im oberen Editorbereich die LFO-Einstellungen und im unteren Editorbereich die Modulationsrad- bzw. Vibrato-Einstellungen.

LFO-Einstellungen

STEINBERG HALion Sonic 2 - LFO-Einstellungen - 1

text_image LFO $ □ FREQ SHAPE POSITION FORMANT DURATION CUTOFF

LFO Waveform und Shape

Hier können Sie die Wellenform für den LFO auswählen:

Option Beschreibung

SineMit dieser Option erzeugen Sie eine gleichmäßige Modulation, die für Vibrato oder Tremolo geeignet ist. Mit dem Shape-Parameter fügen Sie harmonische Obertöne hinzu.
TriangleWie Sine. Mit dem Shape-Parameter verändern Sie das Dreieck stufenlos in eine trapezförmige Welle.
Saw Diese Option erzeugt eine sägezahnartige Wellenform, die in einer geraden Linie nach oben ansteigt und dann schnell abfällt. Der Shape-Parameter verändert die Geschwindigkeit, mit der die Wellenform ansteigt; beim Maximalwert steigt sie senkrecht an und fällt schräg ab, in der Mittelstellung entsteht eine Dreieckswelle.
Pulse Diese Option erzeugt eine gestufte Modulation, die abrupt zwischen zwei Werten umschaltet. Der Shape-Parameter verändert stufenlos das Verhältnis zwischen hohem und tiefem Wert. Bei einem Wert von 50 % entsteht eine Rechteckwelle.
Ramp Diese Option ähnelt der Saw-Option. Der Shape-Parameter fügt eine immer länger werdende Stille vor der aufsteigenden Linie des Sägezahns ein.
Log Der Shape-Parameter verändert den logarithmischen Kurvenverlauf stufenlos von negativ nach positiv.
S & H 1 Diese Option erzeugt eine Step-Modulation mit zufällig erzeugten, unterschiedlich langen Schritten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.
S & H 2Diese Option ähnelt S & H 1. Die Stufen variieren zwischen zufällig erzeugten hohen und tiefen Werten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.

Freq

Bestimmt die Modulationsfrequenz, d.h. die Geschwindigkeit des LFOs.

Sync

Wenn Sync aktiviert ist, wird die Frequenz in Notenwerten angegeben.

Position

Bestimmt den Modulationsgrad der Grain-Position.

Formant

Bestimmt den Modulationsgrad des Grain-Formanten.

Duration

Bestimmt den Modulationsgrad der Grain-Dauer.

Cutoff

Bestimmt den Grad der Filter-Cutoff-Modulation.

Modulationsrad-Einstellungen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Modulationsrad-Einstellungen - 1

Bestimmt die Frequenz des zweiten LFO, der für die Tonhöhenmodulation (Vibrato) verwendet wird.

Vib Depth

Bestimmt den Grad der Vibrato-Modulation.

Position

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf die Grain-Position.

Formant

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf den Grain-Formanten.

Duration

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf die Grain-Dauer.

Cutoff

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf den Filter-Cutoff.

Die Voice-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Voice-Seite - 1

text_image AURON SYNTH ARP steinberg POLYPHONY OCTAVE COARSE FINE FIXED PITCH MONO OLIDE FING +2 - TRIGGER MODE TIME PB DOWN Normal 100 ms -2 -1

Polyphony

Wenn der Mono-Modus ausgeschaltet ist, können Sie mit diesem Parameter bestimmen, wie viele Noten gleichzeitig gespielt werden können.

Octave

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Oktavschritten an.

Coarse

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Halbtonschritten an.

Fine

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Cent-Schritten an.

Fixed Pitch

Schalten Sie diese Option ein, wenn das Sample nicht über das Keyboard transponiert werden soll. Wenn Sie Grains mit kurzer Dauer verwenden und »Duration Key Follow« aktiviert ist, folgt die Tonhöhe der gespielten Tasten weiterhin dem Keyboard.

Pitchbend Up/Down

Mit diesem Parameter passen Sie den Bereich für die Tonhöhenmodulation durch das Pitchbend-Rad an.

Glide

Mit diesem Parameter erreichen Sie, dass die Tonhöhe langsam von einer gespielten Note zur nächsten gleitet. Dies funktioniert am besten im Mono-Modus.

Fingered

Schalten Sie diesen Parameter ein, wenn Sie den Glide-Effekt nur auf Noten anwenden möchten, die Legato gespielt werden.

Mono

Aktiviert die monophone Wiedergabe.

Retrigger

Wenn diese Option aktiviert ist, wird eine Note, die gestohlen wurde, erneut getriggert, wenn Sie die gestohlene Note beim Loslassen der neuen Note noch halten. So können Sie z. B. Triller spielen, indem Sie eine Note halten und eine andere Note schnell wiederholt drücken und loslassen.

Trigger Mode

Bestimmt das Trigger-Verhalten für neue Noten. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Normal Triggert eine neue Note, wenn die vorherige Note gestohlen wird.

Resume Die Hüllkurve wird erneut getriggert, übernimmt aber den Pegel der gestohlenen Note. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

Legato Die Hüllkurven spielen weiter. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

Der Filter-Bereich

Die Filter-Parameter

Filter Shape

Die Filterformen sind dieselben wie auf der Filter-Unterseite, siehe »Filter Shape« auf Seite 238.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Distortion

Dieser Parameter fügt dem Signal Verzerrung hinzu.

Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Tube Fügt eine warme röhrenartige Verzerrung hinzu.

Hard Clip Fügt eine helle transistorähnliche Verzerrung hinzu.

Bit Reduction Fügt eine digitale Verzerrung durch Quantisierungsrauschen hinzu.

Rate Reduction Fügt eine digitale Verzerrung durch Aliasing hinzu.

Rate Reduction Key Follow Wie oben, aber mit Key Follow. Je höher die gespielten Noten, desto höher die Samplerate.

Env Amount

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Filterhüllkurve.

Velocity

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Cutoff-Modulation über die Notennummer steuern. Bei hohen Werten steigt die Cutoff-Frequenz mit höheren Noten. Bei einem Wert von 100 % folgt die Cutoff-Frequenz exakt der gespielten Note.

Filter Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Filterhüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Filterhüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Filterhüllkurve.

Der Amp-Bereich

Amp-Parameter

Level

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Velocity

Bestimmt die Pegelmodulation der Anschlagstärke. Bei 0 werden alle Noten mit demselben Pegel wiedergegeben.

Amp Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Die Arp-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Arp-Seite - 1

text_image ARON SYNTH APP steinberg USER PHRASE MODE WRAP KEY REPL GROOVE Q Rec - Step Off Arp 0 % LOOP HOLD TRIGGER MODE RESTART MODE KEY MODE VEL MODE Original Off Immediately Off Sort C-2 HIGH KEY G 8 SYNC TEMPO I GATE SCALE VEL SCALE LOW VEL HIGH VEL 120.0 1/16 SWING GATE SCALE VEL SCALE OCTAVES 0 127 MUTE TEMP SCALE 1/16 VEL CI CE 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32

Auf dieser Seite sind dieselben Parameter verfügbar wie für den FlexPhraser, siehe »FlexPhraser« auf Seite 267.

Einleitung

Mit Trium können Sie moderne und volle Sounds erzeugen. Dieser Synthesizer ist mit drei Oszillatoren ausgestattet, einem Suboszillator, einem Ringmodulator und einem Rauschgenerator. Mit dem integrierten Arpeggiator und dem Step-Sequenzer können Sie ein breites Spektrum an Sounds von Sequenzerlinien bis hin zu Stufenakkorden erzeugen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image TRIUM SYNTM ARP steinberg OSC 1 SUB MOD Type Wave FilterEnv Level Tuning Number Defune Spread 0 0 semi 0 cent 1.0 0 50 2 SUB 100 0 0 semi 0 cent 1.0 0 50 3 SUB 100 0 0 semi 0 cent 1.0 0 50 FILTER LP24 CUTOFF RESONANCE CLIP ENV AMOUNT VELOCITY KEY FOLLOW FILTER ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE AMP LEVEL +12 dB VELOCITY AMP ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE

An die Oszillatoren ist ein Multimode-Filter angeschlossen, das viele verschiedene Filterformen bietet. Modulationsquellen wie Keyboard, Anschlagstärke und LFO können das Filter modulieren, aber zum Beispiel auch Controller-Spuren des Step-Sequenzers.

Trium enthält zwei LFOs für Tonhöhe, Pulsbreitenmodulation (PWM) und Filtermodulationen. Der erste LFO kann zum Tempo der Host-Anwendung synchronisiert werden und ermöglicht Cutoff-, Tonhöhen- und Wellenformmodulation der drei Hauptoszillatoren. Der zweite LFO wird mit dem Modulationsrad gesteuert und ermöglicht es Ihnen, ein Vibrato zu erzeugen.

Die Osc-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Osc-Seite - 1

text_image TRIUM SYNTH ARP steinberg OSC Type Wave FilterEnv Level Tuning Number Delune Spread SUB 1 0 0 semi 1.0 0 50 MOD 100 0 0 cent 1.0 0 50 2 0 0 semi 1.0 0 50 3 0 0 semi 1.0 0 50

Auf der Osc-Seite finden Sie dieselben Parameter wie auf der Oscillator-Unterseite, siehe »Die Oscillator-Unterseite« auf Seite 233.

Der folgende zusätzliche Parameter ist verfügbar:

Filter Envelope

Hier können Sie festlegen, wie stark die Modulation der Filter-Hüllkurve die Oszillatorwellenform beeinflusst. Dieser Parameter ist nur für Oszillatoren verfügbar, die Wellenformmodulation ermöglichen.

Die Sub-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Sub-Seite - 1

text_image TRIUM SYNTH ARP steinberg OSC SUB MOD Type Level Polyphony Mono Retrog Glide Fog Sub 100 Trigger Mode Normal Tone Ring Osc 1 Osc 2 100 Octave PB Up +2 PB Down Noise White 100

Die Parameter des Suboszillators, des Ringmodulators und des Rauschgenerators sind dieselben wie auf der Oscillator-Seite, siehe »Die Oscillator-Unterseite« auf Seite 233.

Die Voice-Parameter

Die Voice-Parameter sind im rechten Bereich verfügbar.

Polyphony

Wenn der Mono-Modus ausgeschaltet ist, können Sie mit diesem Parameter bestimmen, wie viele Noten gleichzeitig gespielt werden können.

Octave

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Oktavschritten an.

Pitchbend Up/Down

Mit diesem Parameter passen Sie den Bereich für die Tonhöhenmodulation durch das Pitchbend-Rad an.

Glide

Mit diesem Parameter erreichen Sie, dass die Tonhöhe langsam von einer gespielten Note zur nächsten gleitet. Dies funktioniert am besten im Mono-Modus.

Fingered

Schalten Sie diesen Parameter ein, wenn Sie den Glide-Effekt nur auf Noten anwenden möchten, die Legato gespielt werden.

Mono

Aktiviert die monophone Wiedergabe.

Retrigger

Wenn diese Option aktiviert ist, wird eine Note, die gestohlen wurde, erneut getriggert, wenn Sie die gestohlene Note beim Loslassen der neuen Note noch halten. So können Sie z. B. Triller spielen, indem Sie eine Note halten und eine andere Note schnell wiederholt drücken und loslassen.

Trigger Mode

Bestimmt das Trigger-Verhalten für neue Noten. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Normal Triggert eine neue Note, wenn die vorherige Note gestohlen wird.

Resume Die Hüllkurve wird erneut getriggert, übernimmt aber den Pegel der gestohlenen Note. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

Legato Die Hüllkurven spielen weiter. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

Filter-Bereich

Filter Shape

Die Filterformen sind dieselben wie auf der Filter-Unterseite, siehe »Filter Shape« auf Seite 238.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Distortion

Dieser Parameter fügt dem Signal Verzerrung hinzu.

Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Tube Fügt eine warme röhrenartige Verzerrung hinzu.

Hard Clip Fügt eine helle transistorähnliche Verzerrung hinzu.

Bit Reduction Fügt eine digitale Verzerrung durch Quantisierungsrauschen hinzu.

Rate Reduction Fügt eine digitale Verzerrung durch Aliasing hinzu.

Rate Reduction Key Follow Wie oben, aber mit Key Follow. Je höher die gespielten Noten, desto höher die Samplerate.

Env Amount

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Filterhüllkurve.

Velocity

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Cutoff-Modulation über die Notennummer steuern. Bei hohen Werten steigt die Cutoff-Frequenz mit höheren Noten. Bei einem Wert von 100 % folgt die Cutoff-Frequenz exakt der gespielten Note.

Filter Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Filterhüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Filterhüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Filterhüllkurve.

Der Amp-Bereich

Amp-Parameter

Level

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Velocity

Bestimmt die Pegelmodulation der Anschlagstärke. Bei 0 werden alle Noten mit derselben Lautstärke gespielt.

Amp Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Die Mod-Seite

Die Mod-Seite beinhaltet im oberen Editorbereich die LFO-Einstellungen und im unteren Editorbereich die Vibrato-Einstellungen.

LFO-Einstellungen

STEINBERG HALion Sonic 2 - LFO-Einstellungen - 1

text_image LFO Sync Freq Pitch Cutoff Osc1 Wave Osc2 Wave Osc3 Wave 1.00 Hz 0.00 0.0 0.0 0.0 6.0

Freq

Regelt die Modulationsfrequenz, d.h. die Geschwindigkeit des LFO.

Sync

Wenn Sync aktiviert ist, wird die Frequenz in Notenwerten angegeben.

Pitch

Bestimmt den Grad der Tonhöhenmodulation.

Cutoff

Bestimmt den Grad der Filter-Cutoff-Modulation.

Osc1/2/3 Wave

Diese Parameter bestimmen die Modulationstiefe der Wellenformmodulation der drei Haupt-Oszillatoren. Diese Regler sind nur verfügbar, wenn der ausgewählte Oszillator die Wellenformmodulation unterstützt.

Mod Wheel-Parameter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Mod Wheel-Parameter - 1

text_image MW Vib Freq Vib Depth cutoff Osc1 Wave Osc2 Wave Osc3 Wave 1.00 Hz 0.00 0.0 0.0 0.0 0.0

Vib Freq

Bestimmt die Frequenz des zweiten LFO, der für die Tonhöhenmodulation (Vibrato) verwendet wird.

Vib Depth

Bestimmt den Grad der Vibrato-Modulation.

Cutoff

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf den Filter-Cutoff.

Osc1/2/3 Wave

Diese Parameter bestimmen den Einfluss des Modulationsrads auf die Wellenform der drei Haupt-Oszillatoren. Diese Parameter sind nur verfügbar, wenn der ausgewählte Oszillator die Wellenformmodulation unterstützt.

Die Arp-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Arp-Seite - 1

text_image SYNTH ARP steinberg USER PHRASE MODE WRAP KEY REPL GROOVE Q Rel - Step Off Off 0 % LOOP HOLD TRIGGER MODE RESTART MODE KEY MODE VEL MODE Off Immediately Off Sort Original SYNC TIMPS SWING GATE SCALE VEL SCALE OCTAVES LOW KEY HIGH KEY 120.0 - G 8 MUTE TEMP SCALE 1/16 - - - - LOW VB HIGH VEL 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 VEL C1 C2

Auf dieser Seite sind dieselben Parameter verfügbar wie für den FlexPhraser, siehe »FlexPhraser« auf Seite 267.

Einleitung

Voltage ist ein Rauschgenerator mit zwei Oszillatoren, den Sie für Synth-Bässe verwenden können und mit dem Sie jeden klassischen monophonen und polyphonen Synthesizer-Sound erzeugen können. Mit dem integrierten Arpeggiator und dem Step-Sequenzer können Sie ein breites Spektrum an Sounds von Sequenzerlinien bis hin zu Stufenakkorden erzeugen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image VOLTAGE SYNTH ARP steinberg OSCILLATOR OSC 1 OSC 2 COARSE NOISE LEVEL LEVEL FINE LEVEL FILTER CUTOFF RESONANCE DISTORTION ENV AMNT VELOCITY KEY FOLLOW AMP LEVEL VELOCITY VOICE OCTAVE PB UP +2 PB DOWN -2 LFO MW FREQ CUTOFF SYNC PITCH PWM FILTER ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE AMP ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE NONO RETR MODE Resume

Die beiden Oszillatoren und der Rauschgenerator werden durch ein 24dB-Tiefpassfilter ergänzt. Modulationsquellen wie Keyboard, Anschlagstärke und LFO können das Filter modulieren, aber zum Beispiel auch Controller-Spuren des Step-Sequenzers.

Voltage enthält zwei LFOs für Tonhöhe, Pulsbreitenmodulation (PWM) und Filtermodulationen. Der erste LFO kann zum Tempo der Host-Anwendung synchronisiert werden und ermöglicht Filter- und Tonhöhenmodulation. Der zweite LFO wird mit dem Modulationsrad gesteuert und ermöglicht es Ihnen, ein Vibrato zu erzeugen.

Der Oszillator-Bereich

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Oszillator-Bereich - 1

text_image OSCILLATOR OSC 1 OSC 2 COARSE NOISE LEVEL LEVEL FINE LEVEL

Hier können Sie zwischen folgenden Wellenformen für den Oszillator wählen: Sägezahn, Dreieck oder Rechteck.

Steuert den Pegel der Oszillatoren.

PWM

PWM (Pulse Width Modulation) ist nur für die Rechteckwellenform verfügbar. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass der LFO die Wellenbreite moduliert.

2 Osc

Hier können Sie den zweiten Oszillator um +/-12 Halbtöne verstimmen.

OSC 2 Fine

Hier können Sie den zweiten Oszillator um +/- 100 Cents verstimmen.

Noise-Typ

Klicken Sie hier, um den Typ des Rauschens auszuwählen. Sie können Standard- und Bandpassfilter-Versionen für weißes und rosa Rauschen wählen.

Level

Steuert den Pegel des Rauschgenerators.

Der Filter-Bereich

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Filter-Bereich - 1

text_image FILTER CUTOFF RESONANCE DISTORTION ENV AMNT VELOCITY KEY FOLLOW

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen um den Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Distortion

Fügt dem Signal röhrenähnliche Verzerrung hinzu.

Env Amount

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Filterhüllkurve.

Velocity

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke.

Key Follow

Mit dieser Funktion können Sie die Cutoff-Modulation über die Notennummer steuern. Bei hohen Werten steigt die Cutoff-Frequenz mit höheren Noten. Bei einem Wert von 100 % folgt die Cutoff-Frequenz exakt der gespielten Note.

Filter Envelope

STEINBERG HALion Sonic 2 - Filter Envelope - 1

text_image FILTER ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Filterhüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Filterhüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Filterhüllkurve.

Amplifier

STEINBERG HALion Sonic 2 - Amplifier - 1

Level

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Velocity

Bestimmt die Pegelmodulation der Anschlagstärke. Bei 0 werden alle Noten mit derselben Lautstärke gespielt.

Amp Envelope

STEINBERG HALion Sonic 2 - Amp Envelope - 1

text_image AMP ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Voice

STEINBERG HALion Sonic 2 - Voice - 1

text_image VOICE OCTAVLT PB UP +2 PB DOWN -2 GLUDE FING TIME 100 ms MONO RETR MODE Resume

Octave

Mit diesem Parameter passen Sie die Tonhöhe in Oktavschritten an.

Pitchbend Up/Down

Mit diesem Parameter passen Sie den Bereich für die Tonhöhenmodulation durch das Pitchbend-Rad an.

Glide

Mit diesem Parameter erreichen Sie, dass die Tonhöhe langsam von einer gespielten Note zur nächsten gleitet. Dies funktioniert am besten im Mono-Modus.

Fingered

Schalten Sie diesen Parameter ein, wenn Sie den Glide-Effekt nur auf Noten anwenden möchten, die Legato gespielt werden.

Mono

Aktiviert die monophone Wiedergabe.

Retrigger

Wenn diese Option aktiviert ist, wird eine Note, die gestohlen wurde, erneut getriggert, wenn Sie die gestohlene Note beim Loslassen der neuen Note noch halten. So können Sie z. B. Triller spielen, indem Sie eine Note halten und eine andere Note schnell wiederholt drücken und loslassen.

Trigger Mode

Bestimmt das Trigger-Verhalten für neue Noten. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Normal Triggert eine neue Note, wenn die vorherige Note gestohlen wird.

Resume Die Hüllkurve wird erneut getriggert, übernimmt aber den Pegel der gestohlenen Note. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

Legato Die Hüllkurven spielen weiter. Die Tonhöhe der neuen Note wird übernommen.

LFO

STEINBERG HALion Sonic 2 - LFO - 1

Regelt die Modulationsfrequenz, d.h. die Geschwindigkeit des LFO.

Sync

Wenn Sync aktiviert ist, wird die Frequenz in Notenwerten angegeben.

Cutoff

Bestimmt den Grad der Filter-Cutoff-Modulation.

Pitch

Bestimmt den Grad der Tonhöhenmodulation.

PWM

Bestimmt die Tiefe der Pulsbreitenmodulation der Rechteck-Oszillatoren.

Mod Wheel

STEINBERG HALion Sonic 2 - Mod Wheel - 1

Bestimmt die Frequenz des zweiten LFO, der für die Tonhöhenmodulation (Vibrato) verwendet wird.

Cutoff

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf den Filter-Cutoff.

Vib Depth

Bestimmt den Grad der Vibrato-Modulation.

Distortion

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf die Filter-Verzerrung.

Die Arp-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Arp-Seite - 1

text_image VOLTAGE SYNTH ARP steinberg USER PIRASE MODE WRAP KEY REPL GROOVE Q Rec - - Step Off Arp 0 % LOOP HOLD TRIGGER MODE RESTART MODE KEY MODE VEL MODE Original Off Sort SYNC TEMPU SWNG GATE SCALE VEL SCALE OCTAVES LOW KEY HIGH KEY C -2 G 8 MUTE TEMP SCALE 1/10 - + - LOW VEL HIGH VEL 0 127 VEL C1 C2

Auf dieser Seite sind dieselben Parameter verfügbar wie für den FlexPhraser, siehe »FlexPhraser« auf Seite 267.

Einleitung

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image MODEL C ORGAN ROTARY AMP FL steinberg ROTARY FAST STOP SLOW ATTACK RELEASE VELOCITY ROTARY/AMP STEAL 1' LENGTH POLY OFF PERCUISSION ON LEVEL KEY ON CLICK KEY OFF CLICK OFF VIBMATO ON 16' 5 1/3' 8' 4' 2 2/3' 2' 1 3/5' 1 1/3' 1' 4' 2 2/3' 2' 8 7 6 5 4 3 2 1 8 7 6 5 4 3 2 1

Model C ist die Emulation einer klassischen Tonewheel-Orgel mit 9 Zugriegeln und 3 zusätzlichen Zugriegeln für Percussion. Model C beinhaltet einen konfigurierbaren Rotary-Effekt sowie eine Verstärker-Emulation, die die VST-Amp-Technologie nutzt. Der Effektbereich enthält zusätzliche Effekte wie Phaser, Delay und Reverb sowie einen Ringmodulator mit dem Sie nicht-harmonische Töne hinzufügen können.

Model C enthält vier Seiten: Organ, Rotary, Amp und FX. Um eine Seite zu öffnen, klicken Sie auf den zugehörigen Schalter im oberen Bereich des Fensters.

Die Organ-Seite

Zugriegel

Mit den Zugriegeln auf der linken Seite können Sie die Pegel der einzelnen Tonräder anpassen.

Mit den Zugriegeln auf der rechten Seite können Sie die Pegel der Percussion-Tonräder anpassen.

Rotary

Mit dem Rotary-Schalter können Sie die Lautsprecherrotation von schnell auf langsam umschalten. In der mittleren Position wird die Rotation angehalten. Auf der Rotary-Seite können Sie detaillierte Einstellungen für den Effekt vornehmen.

Attack

Passt die Attack-Zeit des Orgel-Sounds an. Normalerweise ist der Attack sehr kurz, Sie können aber auch höhere Werte einstellen, um Pad-Sounds zu erzeugen.

Release

Passt die Release-Zeit des Orgel-Sounds an. Normalerweise ist die Release-Zeit sehr kurz, Sie können aber auch höhere Werte einstellen, um beim Loslassen einer Taste ein langsames Fade-Out des Sounds zu erzeugen.

Velocity

Bestimmt den Einfluss der Anschlagstärke auf den Pegel der Orgel.

Elektromechanische Orgeln erzeugen ein kurzes Geräusch beim Triggern und beim Loslassen einer Note. Sie können den Pegel dieser Clicks hier einstellen.

Vibrato

STEINBERG HALion Sonic 2 - Vibrato - 1

Klicken Sie auf den Pedal-Schalter, um den integrierten Vibrato-Effekt zu aktivieren. Wenn er aktiviert ist, können Sie mit dem Bedienelement rechts daneben einen Vibrato-Typ einstellen.

Rotary/Amp

Das Orgelsignal wird gleichzeitig zum Rotary-Effekt und zum internen Verstärker gesendet. Mit diesem Bedienelement können Sie festlegen, wie das Signal zwischen den beiden Zielen aufgeteilt wird.

- Wenn Sie den Drehregler ganz nach links drehen, wird das Signal nur zum Rotary-Effekt gesendet. Wenn Sie den Regler ganz nach rechts drehen, wird das Signal nur zum Verstärker gesendet.

Percussion

STEINBERG HALion Sonic 2 - Percussion - 1

text_image STEAL 1' POLY OFF PERCUS- SION ON LENGTH LEVEL

Klicken Sie auf den Pedal-Schalter, um das Percussion-Signal zu aktivieren. Die folgenden Percussion-Parameter sind verfügbar:

Steal 1 ^1

Normalerweise ist bei einer elektromechanischen Orgel der erste Zugriegel nicht verfügbar, wenn die Percussion eingeschaltet ist. Um dies zu vermeiden, deaktivieren Sie die Option »Steal 1'«.

Poly

Normalerweise ist die Percussion einer Zugriegelorgel monophon, d.h., wenn Sie eine Taste anschlagen, wird die Percussion-Hüllkurve für diese Note getriggert. Solange Sie die Taste drücken, kann kein neuer Percussion-Sound getriggert werden. Wenn Sie z. B. einen Legato-Part spielen, wird Percussion nur auf die erste Note oder den ersten Akkord angewendet. Percussion kann nur erneut getriggert werden, wenn Sie alle anderen Tasten losgelassen haben.

- Um die Percussion mit jeder neuen Note zu triggern, aktivieren Sie die Poly-Option.

Level

Passt die Lautstärke des Percussion-Signals an.

Die Rotary-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Rotary-Seite - 1

text_image MODEL C ORGAN ROTARY AMP F3 steinberg ROTARY FAST STOP SLOW DISTANCE CABINET BALANCE MIC ANGLE TREBLE DRIVE HORN -12 dB + 12 dB SLOW FAST ACCEL MIC ANGLE BASS GAIN DRUM -12 dB + 12 dB -12 dB + 12 dB

⇒ Die Einstellungen auf dieser Seite beeinflussen den Sound nur, wenn Signale über den Drehregler Rotary/Amp auf der Organ-Seite an den Rotary-Effekt gesendet werden.

Der Rotary-Effekt auf dieser Seite hat dieselben Parameter wie der mitgelieferte Rotary-Effekt, siehe »Rotary« auf Seite 359, mit Ausnahme der Parameter »Input« und »Color«.

Die Amp-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Amp-Seite - 1

text_image MODEL C ORGAN ROTARY AMP FX steinberg ON DRIVE BASS MIDDLE TREBLE PRESENCE MASTER MICROPHONE POSITION DYN OFF AXIS BOTH ON AXIS TUBE TUBE

⇒ Die Einstellungen auf dieser Seite beeinflussen den Sound nur, wenn Signale über den Drehregler Rotary/Amp auf der Organ-Seite an den Verstärker gesendet werden.

Die Einstellungen auf dieser Seite entsprechen den Einstellungen für den Effekt VST Amp, siehe »VST Amp« auf Seite 353, allerdings sind die Optionen »Microphone« und »Microphone Position« eingeschränkt.

Die FX-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die FX-Seite - 1

text_image MODEL C ORGAN ROTARY AMP FX steinberg RING MOD LFO FREQ LFO DEPTH PHASER RATE DEPTH DELAY ORIOB TIME REVERB PLATE TIME SINE FREQ MIX FEEDBACK MIX FEEDBACK MIX PREDELAY MIX

Ring Modulator

On/Off

Aktiviert/Deaktiviert den Ringmodulator-Effekt.

LFO Freq

Verwenden Sie diesen Parameter, um die Frequenz des LFO für die Frequenzmodulation des Sine-Oszillators zu bestimmen.

LFO Depth

Bestimmt die Intensität des LFO für die Frequenzmodulation des Sine-Oszillators.

Sine Freq

Bestimmt die Frequenz des Sine-Oszillators.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Phaser

On/Off

Aktiviert/Deaktiviert den Phaser-Effekt.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Depth

Bestimmt die Intensität der Phasenmodulation.

Feedback

Fügt dem Effekt Resonanzen hinzu. Höhere Einstellungen erzielen einen ausgeprägteren Effekt.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Delay

On/Off

Aktiviert/Deaktiviert den Delay-Effekt.

Delay Mode

Mit diesem Regler können Sie zwischen drei verfügbaren Delay-Modi wechseln:

Option Beschreibung

St (Stereo) Stereo verfügt über zwei parallele Delays, jeweils einen für den linken und rechten Audiokanal. Jedes Delay verfügt über einen eigenen Feedback-Weg.

Cross Cross verfügt über zwei Delays mit einem Cross Feedback. Cross Feedback bedeutet, dass das Delay des linken Kanals in den rechten Kanal zurückgeführt wird und umgekehrt.

PP (Ping-Pong) Ping-Pong mischt den linken und rechten Eingang und sendet die Verzögerungen rechts und links im Stereopanorama verteilt an die Ausgänge. Auf diese Weise springen die Echos im Stereopanorama hin und her.

Delay Time

Regelt die Gesamtzeit der linken und rechten Verzögerung in Millisekunden.

Feedback

Regelt das Gesamt-Feedback des linken und rechten Delays. Beim Feedback wird das Ausgangssignal des Delays in den Eingang zurückgeführt. Bei einem Wert von 0% ist nur ein Echo zu hören. Ein Wert von 100% entspricht einem Endlos-Echo.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Reverb

On/Off

Aktiviert/Deaktiviert den Reverb-Effekt.

Reverb Type

Verwenden Sie diesen Regler, um zwischen den verfügbaren Reverb-Arten »Spring«, »Plate« und »Hall« umzuschalten.

Time

Hier können Sie die Länge des Reverbs in Sekunden festlegen.

Predelay

Legt fest, wie viel Zeit verstreicht, bevor der Reverb-Effekt einsetzt. Je länger es dauert, bis die ersten Reflexionen den Hörer erreichen, desto größer erscheint der simulierte Hallraum.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Einleitung

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image MAIN FILTER steinberg SPEED SLOW FAST C B HALIOTRON HAMBURG - CERMANY LOOP OFF ON 0 +∞ +12 d0 VOLUME CUTOFF PITCH AMPLIFIER FITCH/CHD ATTACK RELEASE VELOCITY DOWN -3 UP +3 COARSE TURE

Mit HALiotron können Sie den Sound der prä-digitalen Sampling-Ära auferstehen lassen. Als es noch keine digitalen Sampler gab, wurden für jede Tonhöhe eigens aufgenommene Tapes mit Instrumentenklängen abgespielt. HALiotron bietet sieben unterschiedliche Tapes aus dieser Zeit, die auch miteinander vermischt werden können. Zusätzlich zu den klassischen Parametern bietet HALiotron Ihnen die wichtigsten Synthese-Parameter, mit denen Sie den Sound weiter anpassen können. Darüber hinaus können Sie die Sounds dynamisch wiedergeben, indem Sie Filter und Amplifier über die Anschlagstärke steuern.

Die Main-Seite

Loop On/Off

Hier können Sie einstellen, ob die Samples für die Noten geloopt wiedergegeben werden sollen, oder ob die Wiedergabe endet, wenn das Ende des Samples erreicht ist.

Volume

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Speed

Bestimmt die Wiedergabegeschwindigkeit. Wenn Sie hier »Slow« einstellen, werden die Samples eine Oktave tiefer wiedergegeben.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des eingebauten Tiefpassfilters.

Pitch

Passt die Stimmung des Sounds an. Wenn Sie mehrere HALiotron-Presets kombinieren, erzielen Sie so einen volleren Klang.

A/B-Schalter

Klicken Sie hier, um eins der mitgelieferten Tapes für die einzelnen Reglerpositionen auszuwählen. Verwenden Sie den Regler, um nahtlos zwischen den Tapes überzublenden.

Attack

Passt die Attack-Zeit des Sounds an.

Release

Passt die Release-Zeit des Sounds an.

Velocity

Bestimmt den Einfluss der Anschlagstärke auf den Pegel des Sounds.

Pitchbend Down/Up

Passt den Bereich für die Tonhöhenmodulation durch das Tonhöhenrad an.

Coarse Tune

Mit diesem Parameter passen Sie den Klang in Halbtonschritten an. Auf diese Weise können Sie Intervalle erzeugen, indem Sie mehrere gelayerte HALiotron-Sounds verwenden.

Die Filter-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Filter-Seite - 1

text_image MAIN FILTER STEINBERG SPEED SLOW FAST HALIOTRON HANBIORG - GERMANY LOOP OFF ON C B A -30 +12 dB VOLUME CUTOFF PITCH RESONANCE VELOCITY ENV AMOUNT ATTACK DECAY SUSTAIN

Resonance

Bestimmt die Resonanz des Tiefpassfilters.

Velocity

Bestimmt den Einfluss der Anschlagstärke auf den Pegel des Klangs.

Env Amount

Bestimmt den Einfluss der Filter-Hüllkurve auf die Cutoff-Frequenz.

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Filterhüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Filterhüllkurve.

Einleitung

Mit der B-Box verfügen Sie über einen in HALion Sonic integrierten Drumcomputer. Die B-Box hat 13 Instrumentspuren, für die bis zu 128 verschiedenen Sounds eingestellt werden können. Sie können Schlagzeug-Pattern auswählen, Variationen erzeugen und jeden einzelnen Schlagzeugklang anpassen, indem Sie ein Tiefpassfilter und verschiedene Verzerrungs-Modi anwenden.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image B-BOX PATTERN MIX AUX steinberg 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 Instrument Sound 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 COARSE KICK S SNARE S TOI LO S TOI HI S TOI HI S RI/SHOT S CLAP S PERCUSS S SOUND FX S HH CLOSED S HH OPEN S CRASH S RIOE CUTOFF RESO TUBE LEVI PAN Pattern Pattern 2

Die B-Box enthält drei Seiten: Pattern, Mix und Aux. Um eine Seite zu öffnen, klicken Sie auf den zugehörigen Schalter oben im Bedienfeld.

Die Pattern-Seite

Auf der Pattern-Seite können Sie die Schlagzeug-Pattern erzeugen und bearbeiten. Hier finden Sie den Pattern-Editor und einige der wichtigsten Sound-Parameter. Im Pattern-Editor können Sie die Schlagzeug-Pattern erzeugen und bearbeiten.

Die Pattern-Länge einstellen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Pattern-Länge einstellen - 1

Pattern-Längenanzeige

- Die Anzahl der Steps für das Pattern legen Sie fest, indem Sie das kleine Dreieck im unteren Teil des Pattern-Bereichs verschieben. Ein Pattern kann bis zu 16 Steps enthalten.

Sounds auswählen

  • Um einen anderen Schlagzeugklang für eine Spur auszuwählen, ändern Sie den Wert in der Sound-Spalte. Je nach ausgewähltem Drum-Instrument können Sie zwischen bis zu 128 verschiedenen Sounds wählen.
  • Um einen Sound vorzuhören, klicken Sie auf den Trigger-Schalter rechts neben dem Instrumentnamen.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Sounds auswählen - 1

text_image Instrument Sound 1 2 3 4 5 KICK 18 SNARE 1 TOI LO 1 TOI MID 1 TOI HI 1

Steps zum Pattern hinzufügen

  • Um Drum-Steps hinzuzufügen, klicken Sie auf die Step-Felder im Pattern-Editor.
  • Um alle Steps einer Spur gleichzeitig hinzuzufügen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste].

Anschlagstärke einstellen

Sie können jeden Step auf niedrige, mittlere oder hohe Anschlagstärke einstellen.

- Um die Anschlagstärke für einen Step zu verändern, klicken Sie auf den Step und ziehen Sie die Maus nach oben oder unten oder verwenden Sie das Mausrad. Um die Anschlagstärke aller Steps einer Spur gleichzeitig einzustellen, halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und ziehen mit der Maus oder verwenden das Mausrad.

Das Pattern wiedergeben

  • Um das Pattern wiederzugeben, klicken Sie auf den Wiedergabe-Schalter im oberen Bereich der B-Box.
    Unter der Step-Nummer wird angezeigt, welcher Step wiedergegeben wird.
  • Um einzelne Spuren stumm- oder solozuschalten, klicken Sie auf den Mute- bzw. den Solo-Schalter der jeweiligen Spur.

Schlagzeugklänge einstellen

Mit den Drehreglern links und rechts vom Pattern-Editor können Sie Einstellungen für das ausgewählte Instrument vornehmen. Die folgenden Parameter sind verfügbar:

Coarse

Passt die Stimmung des Instruments in Halbtonschritten an.

Fine

Passt die Stimmung des Instruments in Cent-Schritten an.

Pan

Stellt die Panorama-Position ein.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Instruments.

Resonance

Bestimmt die Filterresonanz des Instruments.

Distortion Type

Hier können Sie eine der vier verschiedenen Arten von Verzerrung auswählen: Tube, Hard Clip, Bit Reduction und Rate Reduction.

Distortion

Bestimmt die Verzerrung des Instruments.

Level

Bestimmt den Pegel des Instruments.

Steps entfernen

  • Um einen Step zu löschen, klicken Sie darauf.
  • Um alle Steps einer Spur zu löschen, klicken Sie mit gedrückter [Umschalttaste] und [Strg]-Taste/[Befehlstaste] auf einen Step.
  • Um alle Steps eines Patterns zu löschen, klicken Sie auf den Schalter »Clear Pattern« unter dem Pattern-Editor.

Das Pattern anpassen

  • Um alle Steps eines Patterns um einen Step nach links oder rechts zu verschieben, klicken Sie auf die Schalter »Shift Pattern Left/Right«.
    Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn das Pattern, das Sie erzeugt haben, zwar so klingt, wie Sie es sich vorstellen, aber nicht zum gewünschten Zeitpunkt einsetzt.
  • Um ein Pattern um den mittleren Step zu spiegeln, klicken Sie auf den Reverse-Schalter.

Patterns laden

Für die ausgewählte Variation können Sie einzelne Patterns laden.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf das Pattern-Feld unter dem Pattern-Editor.

  2. Wählen Sie im Einblendmenü das gewünschte Pattern aus.

⇒ Denken Sie daran, dass für jede Variation ein anderes Pattern verwendet werden kann.

Patterns exportieren

Sie können Patterns durch Drag & Drop als MIDI-Datei exportieren.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Patterns exportieren - 1

Jedes Programm kann bis zu 8 verschiedene Variationen beinhalten, mit denen Sie verschiedene Rhythmus-Pattern erzeugen können, wie zum Beispiel Intros, Fills und Outros.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Patterns exportieren - 2

- Klicken Sie auf die Variaton-Schalter, um zwischen den verschiedenen Variationen zu wechseln.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Variation zu erzeugen:

  1. Aktivieren Sie den Schalter der Variation, für die Sie ein Pattern erzeugen wollen.

  2. Bearbeiten Sie das Pattern.

Die Variation wird gespeichert und kann durch Klicken auf den Variation-Schalter wieder aufgerufen werden.

Variationen kopieren

Mit den Befehlen »Copy/Paste Drum Player Variation« aus dem Kontextmenü können Sie die Einstellungen einer Variation auf einen anderen Variation-Schalter übertragen.

⇒ Die Parameter »Loop«, »Sync«, »Hold«, »Trigger Mode«, »Restart Mode« und »Input Mode« sind nicht Teil der Variationen.

Wechseln zwischen Variationen mit Hilfe von Trigger-Pads

Variationen können Trigger-Pads zugewiesen werden, so dass Sie während des Spielens zwischen den Variationen wechseln können, siehe »Trigger-Pads« auf Seite 384.

Die Mix-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Mix-Seite - 1

Auf der Mix-Seite können Sie den Pattern Effekte hinzufügen. Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Level

Bestimmt den Pegel des Instruments.

Pan

Stellt die Panorama-Position des Instruments ein.

Delay

Hier können Sie einstellen, welcher Signalanteil an den Delay-Effekt gesendet wird.

Reverb

Hier können Sie einstellen, welcher Signalanteil an den Reverb-Effekt gesendet wird.

Output

Hier können Sie die einen der verfügbaren PlugIn-Ausgänge auswählen.

Die AUX-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die AUX-Seite - 1

text_image B-BOX PATTERN MIX AUX steinberg 1 2 3 4 5 6 7 8 PERFORMANCE LOOP Hold Trigger Mode Off Immediately Restart Mode Sync to Host Input Mode Trigger Tempo Scale 1/16 Groove Q 190 % DELAY REVERB Mode Ping-Pong Sync Time 1/4 Delay L/R Rx@50 Feedback Feedback L/F 33 % Filter Low Filter High 20 Hz 9000 Hz DELAY REVERB MASTER

Auf der AUX-Seite können Sie globale Einstellungen für die B-Box und die zugehörigen Effekte vornehmen. Sie ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Links können Sie die globalen Einstellungen vornehmen und rechts die integrierten Delay- und Reverb-Effekte bearbeiten.

Performance

Loop

Wenn die Loop-Option eingeschaltet ist, wird das Pattern wiederholt wiedergegeben.

Hold

Hier können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen:

Option Beschreibung

OffDas Pattern ändert sich beim Loslassen einer Taste. Wenn alle Tasten losgelassen werden, wird die Wiedergabe sofort beendet.
OnDas Pattern wird bis zum Ende gespielt, auch wenn die Tasten losgelassen werden. Wenn die Loop-Funktion aktiv ist, wird das Pattern kontinuierlich weiter gespielt.
GatedDas Pattern wird beim ersten Tastendruck abgespielt. Es spielt unhörbar im Hintergrund, auch wenn Sie die Tasten loslassen. Wenn Sie erneut eine Taste drücken, startet die Wiedergabe an der aktuellen Position. Diese Funktion arbeitet wie ein Gate für die Pattern-Wiedergabe.

Trigger Mode

Der Trigger-Modus bestimmt, wann die B-Box das Pattern wechselt, wenn Sie eine andere Variation auswählen.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

ImmediatelyDas Pattern wechselt, sobald Sie eine andere Variation auswählen.
Next Beat Das Pattern wechselt auf der ersten neuen Zählzeit, nachdem Sie eine andere Variation ausgewählt haben.
Next Measure Das Pattern wechselt auf dem ersten neuen Takt, nachdem Sie eine andere Variation ausgewählt haben.

Restart Mode

Hier legen Sie fest, ob die Pattern-Wiedergabe erneut gestartet werden soll, wenn eine Note getriggert wird. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Das Pattern wird nicht erneut gestartet, wenn es bereits läuft.

First Note Die Pattern-Wiedergabe startet bei jeder Note von vorn, wenn keine anderen Noten gehalten werden.

Each Note Die Pattern-Wiedergabe startet bei jeder Note von vorn.

Sync to Host Mit dieser Option wird die Pattern-Wiedergabe an den Takten und Zählzeiten Ihrer Host-Anwendungen ausgerichtet. Die Wiedergabe wird jedes Mal synchronisiert, wenn sie gestartet wird.

Follow Transport Die Pattern-Wiedergabe wird automatisch über die Transportfunktionen Ihrer Host-Anwendung gesteuert.

Input Mode

Tasten, die das Pattern triggern, werden auf dem HALion Sonic Keyboard grün angezeigt.

Tasten, die einem Instrumenten-Sound zugewiesen sind, werden als schwarze und weiße Tasten dargestellt. Je nachdem, welcher Input-Modus ausgewählt ist, können Sie mit den schwarzen und weißen Tasten das zugewiesene Instrument triggern oder stummschalten. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Das Pattern wird durch jede beliebige Taste, die Sie spielen, getriggert.

Trigger Die Taste triggert den Sound des zugewiesenen Instruments.

Mute Die Taste schaltet den Sound des Instruments stumm, solange Sie die Taste gedrückt halten.

Sync

Aktivieren die Sie Sync-Funktion, um das Pattern zum Tempo der Host-Anwendung zu synchronisieren.

Für die Modi »Sync to Host« und »Follow Transport« wird die Synchronisation zur Host-Anwendung automatisch durchgeführt. In diesen Modi können Sie die Sync-Funktion nicht aktivieren.

Tempo

Wenn die Sync-Funktion ausgeschaltet ist, können Sie mit dem Tempo-Parameter die interne Wiedergabegeschwindigkeit einstellen.

Tempo Scale

Dieser Parameter bestimmt die Wiedergabegeschwindigkeit des Patterns. Sie können den Wert als Taktart eingeben. Sie können auch punktierte Notenwerte oder Triolen verwenden.

Wenn der Tempo-Parameter auf »1/16« eingestellt ist und Sie diesen Wert z.B. auf »1/8« setzen, wird die Geschwindigkeit halbiert.

Groove-Quantisierung auf Pattern anwenden

Um das Timing eines Patterns an eine externe MIDI-Datei anzupassen, ziehen Sie die MIDI-Datei in das Groove-Quantisierung-Ablagefeld. Sie können die Pattern-Wiedergabe entsprechend dem Timing einer gesliceten Loop quantisieren, indem Sie die zugehörige MIDI-Datei aus dem MIDI-Export-Feld in das Groove-Quantisierung-Ablagefeld ziehen.

Der Parameter »Groove Quantize Depth« rechts neben dem Ablagefeld bestimmt, wie genau das Pattern dem Timing der MIDI-Datei folgt.

Swing

Mit diesem Parameter verschieben Sie das Timing auf geradzahlige Beats. Auf diese Weise erhält das Pattern ein Swing-Feeling. Bei negativen Werten werden die Note früher gespielt, bei positiven Werten später.

Velocity Scale

Mit diesem Parameter können Sie die Anschlagstärke des Patterns anheben oder absenken. Bei 100 % werden die Noten mit der ursprünglichen Anschlagstärke gespielt.

Delay/Reverb

Der Delay- und der Reverb-Effekt haben dieselben Parameter wie die Effekte »Multi Delay« und »Reverb« auf der Effekt-Seite, siehe »Multi Delay« auf Seite 344 und »Reverb« auf Seite 342.

Die folgenden Einstellungen sind verfügbar:

Delay

Bestimmt den Grad der Verzögerung.

Reverb

Bestimmt die Stärke des Halls.

Master

Bestimmt die Gesamtlautstärke der B-Box.

Pattern als MIDI-Dateien exportieren

- Sie können die ausgewählten Pattern als MIDI-Dateien exportieren, indem Sie das Symbol oben rechts im Bedienfeld ziehen und es auf dem Desktop oder einem anderen Programmfenster, im dem Sie MIDI-Dateien verwenden können, ablegen.

Einleitung

Mit den »World Instruments« erhalten Sie eine Vielzahl typischer Instrumente aus aller Welt, die Sie entweder manuell oder über den integrierten Arpeggiator spielen können.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image WORLD INSTRUMENTS SOUND ARP steinberg FILTER LP12 AMP CUTOFF RESONANCE ENV AMNT VELOCITY KEY DELAY LEVEL VELOCITY FILTER ENV AMP ENV ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE ATTACK DECAY SUSTAIN RELEASE PITCH LFO MW ORIENTAL SCALE ON UP +2 DOWN -2 COARSE FINE PITCHBEND

Auf der Sound-Seite können Sie Filter und Amplifier auf die Instrumente anwenden. Zusätzlich können Sie die Tonhöhe der einzelnen Tasten um eine Viertelnote vermindern, um so die typischen orientalischen Skalen zu erhalten.

Der Filter-Bereich

Filter Shape

Die Filterformen sind dieselben wie auf der Filter-Unterseite, siehe »Filter Shape« auf Seite 238.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Env Amount

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Filterhüllkurve.

Velocity

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke.

Filter Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Filterhüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Filterhüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Filterhüllkurve.

Der Amp-Bereich

Amp-Parameter

Key Delay

Verzögert die Wiedergabe der Noten. Dieser Parameter ist nützlich, wenn Sie mehrere Programme oder Layer verwenden. Mit unterschiedlichen Key-Delay-Werten für unterschiedliche Layer können Sie die Noten so verteilen, dass nicht alle zur selben Zeit einsetzen.

Level

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Velocity

Bestimmt die Pegelmodulation der Anschlagstärke. Bei 0 werden alle Noten mit demselben Pegel wiedergegeben.

Amp Envelope

Attack

Bestimmt die Attack-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Sustain

Bestimmt den Sustain-Pegel der Verstärker-Hüllkurve.

Release

Bestimmt die Release-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

Die Bereiche »Pitch«, »LFO« und »MW«

Pitch-Bereich

Pitchbend Up/Down

Mit diesem Parameter passen Sie den Bereich für die Tonhöhenmodulation durch das Pitchbend-Rad an.

Coarse

Mit diesem Parameter können Sie die Stimmung in Halbtonschritten anpassen.

Fine

Mit diesem Parameter können Sie die Stimmung in Cent-Schritten anpassen.

LFO-Bereich

Freq

Regelt die Modulationsfrequenz, d.h. die Geschwindigkeit des LFOs.

Sync

Wenn Sync aktiviert ist, wird die Frequenz in Notenwerten angegeben.

Pitch

Bestimmt den Grad der Tonhöhenmodulation.

Cutoff

Bestimmt den Grad der Filter-Cutoff-Modulation.

MW-Bereich

Vib Freq

Bestimmt die Frequenz des zweiten LFOs, der für die Tonhöhenmodulation (Vibrato) verwendet wird.

Vib Depth

Bestimmt den Grad der Tonhöhenmodulation.

Cutoff

Bestimmt den Einfluss des Modulationsrads auf den Filter-Cutoff.

Der Bereich »Oriental Scale«

Scale On/Off

Aktiviert/Deaktiviert den Einfluss der orientalischen Skalen-Einstellungen auf die gespielten Noten.

Noten-Schalter

Aktivieren Sie einen Schalter, um die Stimmung der dazugehörigen Note um eine Viertelnote nach unten zu verschieben.

Die Arp-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Arp-Seite - 1

text_image WORLD INSTRUMENTS SYNTH ARP steinberg USER PHRASE MODE WRAP KEY REPL GROOVE Q Rec Up/Down 1 Off Arp 100 % LOOP HOLD TRIGGER MODE RESTART MODE KEY MODE VEL MODE Original Off Immediately Off Sort Low KEY HIGH KEY SYNC 1208 C-2 G 8 MUTE TEMP SCALE SWING GATE SCALE VEL SCALE OCTAVES LOW VEL HIGH VEL 1/16 127 VEL C1 C2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

Auf dieser Seite sind dieselben Parameter verfügbar wie für den FlexPhraser, siehe »FlexPhraser« auf Seite 267.

Einleitung

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einleitung - 1

text_image WORLD PERCUSSION steinberg LOOP HOLD TRIGGER RESTART START LENGTH TEMPO SYNC Off Immediately Off 0 1250 PHRASE LOW KEY HIGH KEY CNTR KEY FITCH - C-2 G 8 C 2 PERFORMANCE QUANTIZE 1/16 TEMPD SCALE SWING GATE VELOCITY AMOUNT FILTER AMP CUTOFF RESCNANCE ENVELOPE VELOCITY DECAY LEVEL VELOCITY DECAY

Mit »World Percussion« erhalten Sie eine große Auswahl an Percussion-Instrumenten aus aller Welt, sowie dazugehörige MIDI-Phrasen. Sie können den Klang der Instrumente einstellen, indem Sie Filter und Amplifier darauf anwenden. Darüber hinaus können Sie für Filter und Amplifier separate Hüllkurven einrichten. Mit Hilfe des eingebauten MIDI-Players können Sie die mitgelieferten MIDI-Phrasen verwenden und Ihre eigenen Phrasen importieren.

MIDI-Player-Parameter

Ein/Aus-Schalter

Aktiviert/Deaktiviert den MIDI-Player-Bereich von World Percussion.

Variation-Schalter

Sie können bis zu 8 verschiedene Variationen Ihrer Sounds erzeugen und zwischen den Variationen umschalten, indem Sie auf die Variation-Schalter klicken. Die Vorgehensweise ist dieselbe wie beim FlexPhraser, siehe »FlexPhraser-Variationen verwenden« auf Seite 278.

Wenn Sie verhindern möchten, dass der Wechsel zwischen Variationen innerhalb einer Zählzeit oder eines Takts erfolgt, verwenden Sie die Trigger-Modi »Next Beat« und »Next Measure«.

Phrasen laden

- Um eine Phrase zu laden, klicken Sie in das Phrase-Feld und wählen Sie die gewünschte Phrase aus.

MIDI-Phrasen exportieren

Sie können Ihre MIDI-Phrasen durch Drag & Drop als MIDI-Datei exportieren.

STEINBERG HALion Sonic 2 - MIDI-Phrasen exportieren - 1

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob die Phrase einmalig oder als Loop wiedergegeben werden soll. Wenn die Funktion aktiviert ist, wird die Phrase als Loop wiedergegeben.

Hold

Mit diesem Parameter verhindern Sie, dass beim Loslassen der Taste die Phrase gestoppt oder verändert wird. Zusätzlich ist der Gated-Modus (s. u.) unhörbar im Hintergrund aktiv, wenn Sie die Tasten loslassen; wenn Sie erneut eine Taste drücken, wird die Phrase ab der aktuellen Position wiedergegeben.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

OffDie Phrase ändert sich beim Loslassen einer Taste. Wenn alle Tasten losgelassen werden, wird die Wiedergabe sofort beendet.
On Die Phrase wird bis zum Ende gespielt. Wenn die Loop-Funktion aktiv ist, wird die Phrase kontinuierlich weiter gespielt.
GatedDie Phrase wird beim ersten Tastendruck abgespielt. Sie spielt unhörbar im Hintergrund, auch wenn Sie die Tasten loslassen. Wenn Sie erneut eine Taste drücken, startet die Wiedergabe an der aktuellen Position. Diese Funktion arbeitet wie ein Gate auf der Phrasenwiedergabe.

Trigger Mode

Der Trigger-Modus bestimmt, wann der Player die Phrase wechselt, wenn Sie eine andere Variation auswählen.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

ImmediatelyDie Phrase wechselt, sobald Sie eine andere Variation auswählen.
Next Beat Die Phrase wechselt auf der ersten neuen Zählzeit, nachdem Sie eine andere Variation ausgewählt haben.
Next Measure Die Phrase wechselt auf dem ersten neuen Takt, nachdem Sie eine andere Variation ausgewählt haben.

Restart

Abhängig vom gewählten Restart-Modus und von Ihrer Spielweise wird die Wiedergabe vom Beginn der Loop neu gestartet.

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Option Beschreibung

Off Die Loop wird fortlaufend wiedergegeben und wird bei einem Ton- oder Akkordwechsel nicht neu gestartet.

First Note Die Loop startet bei jeder neuen Note von vorn, wenn keine andere Tasten gedrückt sind.

Each Note Die Loop startet bei jeder Note von vorn.

Sync to Host Die Loop wird an den Takten und Zählzeiten Ihrer Host-Anwendung ausgerichtet. Die Loop startet jedes Mal, wenn die Wiedergabe gestartet wird.

Follow Transport Die Wiedergabe wird automatisch über die Transportfunktionen Ihrer Host-Anwendung gesteuert.

Start

Mit diesem Parameter können Sie den Startpunkt der Loop in Viertelnotenschritten verschieben. Die Länge der Loop wird entsprechend verkürzt.

Length

Mit diesem Parameter können Sie die Länge der Loop in Viertelnotenschritten verkürzen.

Der Regelbereich der Parameter »Start« und »Length« hängt von der Originallänge der Loop ab.

Tempo

Wenn Sync ausgeschaltet ist, können Sie im Tempo-Feld die interne Wiedergabegeschwindigkeit der Loop einstellen. Das Tempo der Phrase wird in Schlägen pro Minute (BPM) angegeben. Außerdem können Sie mit dem Parameter »Tempo Scale« die Geschwindigkeit steuern. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

Sync

Aktivieren Sie die Sync-Funktion, um die Loop zum Tempo der Host-Anwendung zu synchronisieren. Das Tempo-Feld ist nicht aktiv, wenn Sync eingeschaltet ist.

Für die Modi »Sync to Host« und »Follow Transport« wird die Synchronisation zur Host-Anwendung automatisch durchgeführt. In diesen Modi können Sie die Sync-Funktion nicht aktivieren.

Wiedergabe-Schalter

Klicken Sie hier, um die Wiedergabe der Phrase zu starten.

Low Key

Bestimmt die unterste Taste, mit der die Phrase getriggert wird.

High Key

Bestimmt die höchste Taste, mit der die Phrase getriggert wird.

Center Key

Mit diesem Parameter stellen Sie die MIDI-Note ein, die für die Funktion »Key Follow« als zentrale Position verwendet wird.

Schalten Sie diese Option ein, wenn sich die Tonhöhe der Schlagzeugklänge nach dem Center-Key richten soll.

Der Performance-Bereich

Tempo Scale

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, in welchem Tempo die Noten getriggert werden, und damit die Geschwindigkeit der Phrase. Sie können den Wert als Taktart eingeben. Sie können auch punktierte Notenwerte oder Triolen verwenden.

Wenn der Tempo-Parameter auf »1/16« eingestellt ist und Sie diesen Wert z.B. auf »1/8« setzen, wird die Geschwindigkeit halbiert. Wenn Sie »1/32« wählen, wird die Geschwindigkeit verdoppelt. Andere Werte beschleunigen oder verlangsamen das Tempo entsprechend.

Swing

Mit diesem Parameter verschieben Sie das Timing auf geradzahlige Beats. Auf diese Weise erhält die Phrase ein Swing-Feeling. Negative Werte verschieben das Timing nach hinten, d. h. die Noten werden früher gespielt. Positive Werte verschieben das Timing nach vorn, d. h. die Noten werden später gespielt.

Gate Scale

Mit diesem Parameter können Sie die Notenlängen der Phrase verkürzen oder verlängern. Bei 100 % werden die Noten in Originallänge gespielt.

Velocity Scale

Mit diesem Parameter können Sie die Anschlagstärke der Phrase anheben oder absenken. Bei 100 % werden die Noten mit der ursprünglichen Anschlagstärke gespielt.

Quantize Note Value

Mit diesem Parameter können Sie ein Quantisierungsraster in Notenwerten einrichten. Sie können auch punktierte Notenwerte oder Triolen verwenden. Damit können Sie die Wiedergabe einer MIDI-Note auf den ausgewählten Notenwert verschieben.

Quantize Amount

Mit diesem Parameter definieren Sie, wie strikt das Quantisierungsraster angewendet wird. Ein Wert von 100 % bedeutet, dass die MIDI-Noten genau auf dem ausgewählten Quantisierungswert gespielt werden. Niedrigere Werte bewegen die Noten nur annähernd in Richtung des nächsten Notenwerts. Bei 0 % erfolgt keine Quantisierung.

Der Filter-Bereich

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Dieser Parameter betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Env Amount

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Filterhüllkurve.

Velocity

Bestimmt die Cutoff-Modulation der Anschlagstärke.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Filterhüllkurve.

Der Amp-Bereich

Level

Passt den Gesamtpegel des Sounds an.

Velocity

Bestimmt die Pegelmodulation der Anschlagstärke. Bei 0 werden alle Noten mit demselben Pegel gespielt.

Decay

Bestimmt die Decay-Zeit der Verstärker-Hüllkurve.

MIDI-Einstellungen und Mischen

Die MIDI-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die MIDI-Seite - 1

text_image Load Edit MIDI Fio: Blacks Rash Options Channel Poly Transport Low Key View Ctrl Right Key 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100

Auf der MIDI-Seite finden Sie die MIDI-Parameter von HALion Sonic. Dazu gehören die MIDI-Kanäle, die Tastaturzonen und die Dynamikbereiche sowie Transponier- und Polyphonie-Einstellungen. Mit den Key- und Vel-Schaltern oberhalb der Klaviaturanzeige können Sie zwischen der Anzeige des Dynamik- und des Tastenbereichs wechseln.

Parameter auf der MIDI-Seite

Channel

Hier stellen Sie den MIDI-Kanal des Slots ein. Sie können einem Slot mehrere MIDI-Kanäle zuweisen, um diese gleichzeitig mit denselben Noten-Events anzusteuern.

Poly (Polyphonie)

Hier bestimmen Sie, wie viele Noten gleichzeitig wiedergegeben werden können. Da die Programme bis zu vier Layer enthalten können, kann die tatsächliche Anzahl an Stimmen (Stereo-Samples, Synthesizer-Stimmen usw.) wesentlich höher sein als hier angegeben.

Transpose

Hier stellen Sie ein, um wie viele Halbtöne (bis zu ±64) die eingehenden MIDI-Noten verschoben werden, bevor sie ins geladene Programm gelangen.

Tastenbereich (Low Key, High Key)

Jeder Slot kann auf einen bestimmten Tastenbereich eingeschränkt werden. Stellen Sie den Bereich mit Hilfe der Werte für »Low Key« und »High Key« ein. Sie können auch den Anfang und das Ende des markierten Tastenbereichs auf dem virtuellen Keyboard mit der Maus verschieben. Klicken Sie in der Mitte des markierten Tastenbereichs und ziehen Sie nach links oder rechts, um den markierten Bereich als Ganzes zu verschieben. Sie können den Bereich auch einstellen, indem Sie MIDI-Noten eingeben. Klicken Sie in das entsprechende Wertefeld und spielen Sie die gewünschte Note.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Tastenbereich anzupassen:

  1. Klicken Sie oben auf der MIDI-Seite auf den Key-Schalter.
  2. Stellen Sie für den gewünschten Slot den Tastenbereich mit der Maus oder mit den Wertefeldern »Low Key« und »High Key« ein.

Dynamikbereich (Low Vel, High Vel)

Jeder Slot kann auf einen bestimmten Dynamikbereich der Anschlagstärke eingeschränkt werden. Stellen Sie den Bereich mit Hilfe der Werte für »Low Vel« und »High Vel« ein. Sie können auch den Anfang und das Ende des Dynamikbereichs in der grafischen Darstellung mit der Maus anpassen. Klicken Sie in der Mitte des markierten Dynamikbereichs und ziehen Sie die Maus nach links oder rechts, um den markierten Bereich als Ganzes zu verschieben.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Dynamikbereich anzupassen:

  1. Klicken Sie oben auf der MIDI-Seite auf den Vel-Schalter.
  2. Stellen Sie für den gewünschten Slot den Dynamikbereich mit der Maus oder mit den Wertefeldern »Low Vel« und »High Vel« ein.

Controller-Filter

Für jeden Slot können Sie die am häufigsten verwendeten MIDI-Controller filtern. Wenn Sie das Keyboard z. B. in zwei Bereiche aufteilen (für einen Bass- und einen Klavier-Sound), verwenden beide Sounds denselben MIDI-Kanal und empfangen somit dieselben MIDI-Controller. Da der Bass jedoch in der Regel nicht die Controller für das Haltepedal empfangen soll, sollten Sie hierfür einen Controller-Filter einrichten.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die am häufigsten verwendeten MIDI-Controller zu filtern:

  1. Klicken Sie oben auf der MIDI-Seite auf den Ctrl-Schalter.
  2. Klicken Sie für den gewünschten Slot auf den Schalter des MIDI-Controllers, den Sie filtern möchten.

Die folgenden MIDI-Controller und -Befehle können gefiltert werden: Sustain #64, Foot Controller #4, Foot Switches #65-69, Pitchbend, Modulation Wheel #1 und Aftertouch.

Die Mix-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Mix-Seite - 1

text_image Load Edit Print Mix Effects Shift Options On Level Pan FX1 FX2 FX3 FX4 Output Max Min Max Min Max Min Max Min Max Min Max Min Max Min Max

Auf der Mix-Seite finden Sie die Audioparameter von HALion Sonic. Dazu gehören Einstellmöglichkeiten für Pegel und Pan sowie die AUX-Effekt-Sends und das Ausgangs-Routing. Mit Hilfe der Pegelanzeigen für jeden Slot können Sie außerdem die Ausgangspegel überprüfen.

Parameter auf der Mix-Seite

On/Off

Mit diesem Schalter lassen sich die MIDI-Eingänge eines Slots ein- und ausschalten. Im Gegensatz zur Mute-Funktion, die lediglich die Audioausgänge des Slots stummschaltet, aber im Hintergrund den Sound weiterhin bearbeitet, unterbricht dieser Schalter die MIDI-Kommunikation mit dem Slot und verhindert so die Klangbearbeitung.

Level

Mit diesem Parameter stellen Sie den Ausgangspegel des Slots ein.

Pan

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Position im Stereopanorama.

Pegelanzeige

Die Pegelanzeige zeigt den Ausgangspegel des Slots an.

FX1-4 Send-Pegel

Mit diesen Reglern bestimmen Sie den Pegel zu den vier Aux-Bussen, von denen jeder bis zu vier Effekte bietet.

Output

Mit diesem Parameter bestimmen Sie, auf welchen der 16 PlugIn-Ausgänge der Slot geroutet wird. Standardmäßig werden alle Signale auf den Main-Ausgang geroutet.

Einleitung

HALion Sonic zeichnet sich durch vier AUX-Busse aus, mit denen Sie klassische Send-Effekte realisieren können. Alle Slots und Layer, im Falle der Drum- und Loop-Layer sogar einzelne Instrumente, können Signalanteile an die AUX-Busse senden. Jeder Bus kann bis zu vier Insert-Effekte enthalten, mit denen Sie komplexe Effekte einrichten können. Die Busse werden entweder an den Master-Ausgang des PlugIns oder an einzelne Ausgänge geleitet. Auf der Effekt-Seite haben Sie zudem Zugang zum Haupt-Ausgangsbus, der wiederum vier Inserts aufweist. Diese Inserts können z. B. für globale EQ- oder Kompressor-Bearbeitungen eingesetzt werden.

Die Effects-Seite

Auf der Effects-Seite können Sie Insert-Effekte für AUX-Busse einrichten.

Insert-Effekt-Slots verwenden

STEINBERG HALion Sonic 2 - Insert-Effekt-Slots verwenden - 1

Jeder Bus und jeder Main Bus besitzt vier Slots für Insert-Effekte. Die Zuweisung erfolgt für alle Slots auf die gleiche Art und Weise:

- Wenn Sie einen Insert-Effekt zuweisen möchten, klicken Sie auf den Slot und wählen Sie im Menü den gewünschten Effekt aus.

- Wenn Sie einen Insert-Effekt entfernen möchten, klicken Sie auf den Slot und wählen Sie im Menü »No Effect«.

Der Effekt und alle Einstellungen werden entfernt.

- Mit dem Ein/Aus-Schalter über dem Effekt-Slot können Sie den Effekt deaktivieren, ohne ihn zu entfernen.

So können Sie den Effekt ausschalten, ohne die Einstellungen zu verlieren.

- Neben dem Ein/Aus-Schalter über dem Slot befindet sich der Bypass-Schalter. Der Bypass-Schalter ist aktiv, wenn er gelb aufleuchtet. Sie können auch den Bypass-Schalter vor dem Effektnamen in der Titelzeile des Effekt-Editors verwenden.

- Wenn Sie einen Insert-Effekt bearbeiten möchten, klicken Sie auf den e-Schalter des entsprechenden Slots. Sie können immer nur einen Effekt bearbeiten. Der e-Schalter leuchtet auf und zeigt damit an, welcher Effekt gerade bearbeitet wird. Die Parameter des entsprechenden Insert-Effekts werden im unteren Bereich angezeigt.

Der Mix-Parameter eines Effekts, der in einen AUX-Bus eingefügt ist, wird standardmäßig auf 50 % eingestellt.

Verschieben von Effekten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Effekte von einem Slot zum anderen zu verschieben:

  1. Ziehen Sie den Effekts an seiner Beschriftung (FX1, FX2, FX3, FX4) in einen anderen Slot. Ein orangefarbenes Rechteck zeigt an, wo der Effekt eingefügt wird.

  2. Lassen Sie den Effekt auf dem gewünschten Slot los. Der derzeit geladene Effekt wird ersetzt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Reihenfolge der Effekte zu ändern:

  1. Ziehen Sie den Effekt, dessen Position Sie verändern möchten, an der Beschriftung (FX1, FX2, FX3, FX4) und bewegen Sie ihn in die Nähe der beiden Effekt-Slots, in die Sie sie einfügen möchten. Eine orangefarbene Linie zeigt an, wo der Effekt eingefügt wird.

  2. Beim Loslassen wird der Effekt zwischen zwei Slots eingefügt.

Kopieren von Effekten in einen anderen Slot

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Effekt von einem Slot in einen anderen zu kopieren:

  1. Ziehen Sie den Effekt mit gedrückter [Alt]-Taste/[Wahltaste] an seiner Beschriftung (FX1, FX2, FX3, FX4) über den Insert-Slot, in den Sie ihn kopieren möchten. Ein orangefarbenes Rechteck zeigt an, in welchem Slot der Effekt eingefügt wird.

  2. Beim Loslassen wird eine Kopie des Effekts in den gewünschten Slot eingefügt und ersetzt dort befindliche Effekte.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Effekt in seinem Effekt-Slot zu kopieren und zwischen zwei bestehenden Slots einzufügen:

  1. Ziehen Sie den Effekt mit gedrückter [Alt]-Taste/[Wahltaste] an seiner Beschriftung (FX1, FX2, FX3, FX4) zwischen die beiden Effekt-Slots. Eine orangefarbene Linie zeigt an, wo der Effekt eingefügt wird.

  2. Beim Loslassen wird eine Kopie des Effekts zwischen den Effekt-Slots eingefügt.

Ausgangszuweisungen ändern

Über jedem Insert-Slot finden Sie ein Menü zum Zuweisen der AUX-Bus-Ausgänge.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Ausgangszuweisung zu ändern:

  1. Öffnen Sie das Ausgangs-Menü des AUX-Busses.

  2. Wählen Sie im Menü den gewünschten Ausgang.

Pegeleinstellungen

Mit dem Schieberegler unterhalb der Pegelanzeige können Sie den Ausgabepegel einstellen:

  • Bewegen Sie den Schieberegler des AUX-Busses.
  • Sie können den Wert auch in das Textfeld unter dem Schieberegler eingeben.

Der Master-Effekt-Bus

Der Haupt-Bus funktioniert ähnlich wie die AUX-Busse. Der einzige Unterschied ist, dass der Haupt-Bus keinen Busausgangs-Wahlschalter besitzt, da er mit dem PlugIn-Ausgang (1/2) fest verdrahtet ist.

Der Mix-Parameter eines Effekts, der in den Haupt-Bus eingefügt ist, wird standardmäßig auf 50 % eingestellt.

Effektreferenz

HALion Sonic wird mit einer großen Auswahl hochwertiger Studioeffekte ausgeliefert. Diese Effekte werden im Folgenden ausführlich beschrieben.

REVerence

STEINBERG HALion Sonic 2 - REVerence - 1

text_image REVerence Impulse Response French Stone Chappa a Reverse Equalizer 0 ms 100 % Low Mid High Mix 0.0 dB 8.0 dB 0.0 dB 100 % BR/Tail Split 35 ms 50 % Size 100 % Level -4.7 dB Low Freq 100 Hz Mid Freq 1000 Hz High Freq 15000 Hz

REVerence ist ein Faltungshall-Werkzeug, mit dem Sie Raumeigenschaften (Hall) auf Audiomaterial anwenden können. Durch die Aufnahme eines Raumimpulses erhält man die Raumeigenschaften. Durch die Faltungstechnik werden diese Raumeigenschaften in den Klang eingerechnet. Dadurch wird ein sehr natürlicher Reverb-Effekt erzielt. Mit REVerence wird eine große Anzahl an hochwertigen Impulsantworten mitgeliefert.

Impulse Response

Mit der Auswahl der Impulsantwort bestimmen Sie den grundlegenden Klangcharakter des Reverbs.

Reverse

Aktivieren Sie Reverse, um die Impulsantwort rückwärts abzuspielen.

Predelay

Bestimmt die Zeit zwischen dem Originalsignal und dem Einsatzpunkt des Reverbs. Mit höheren Pre Delay-Werten können Sie größere Räume simulieren.

Time

Dieser Parameter steuert die Länge des Reverbs. Bei einem Wert von 100% wird die Impulsantwort in Originallänge eingerechnet.

Size

Mit diesem Parameter bestimmen Sie die Größe des simulierten Raums. Bei einem Wert von 100% wird die Impulsantwort so eingerechnet, wie sie im ursprünglichen Raum aufgenommen wurde.

Level

Mit dem Level-Parameter stellen Sie den Pegel der Impulsantwort ein.

Equalizer

Aktiviert den integrierten Dreiband-Equalizer.

ER Tail Split

Mit diesem Parameter setzen Sie den Trennpunkt zwischen den Erstreflexionen (ER) und der Hallfahne.

ER Tail Mix

Mit diesem Parameter bestimmen Sie das Verhältnis zwischen den Erstreflexionen (ER) und der Hallfahne. Bei einem Wert von 50 % werden die Erstreflexionen und die Hallfahne mit demselben Pegel wiedergegeben. Einstellungen unter 50 % heben die Erstreflexionen an und schwächen die Ausklingzeit ab, wodurch die Klangquelle weiter in den Vordergrund des Raums verschoben wird. Einstellungen über 50 % heben die Ausklingzeit an und schwächen die Erstreflexionen ab, wodurch die Klangquelle weiter in den Hintergrund des Raums verschoben wird.

Reverb

STEINBERG HALion Sonic 2 - Reverb - 1

Dieser Effekt verwendet einen hochwertigen Reverb-Algorithmus mit Erstreflexionen und einer Hallfahne. Die Erstreflexionen bestimmen den räumlichen Eindruck innerhalb der ersten Millisekunden des Halleffekts. Um verschiedene Räume nachzubilden, können Sie zwischen verschiedenen Erstreflexions-Pattern wählen, deren Größe Sie zudem ändern können. Mit den Parametern der Hallfahne, oder Spätreflexionen, können Sie die Raumgröße und die Nachhallzeit steuern. Die Hallzeit lässt sich in drei individuellen Frequenzbändern einstellen.

Predelay

Bestimmt die Zeit zwischen dem Originalsignal und dem Einsatzpunkt des Reverbs. Mit höheren Pre Delay-Werten können Sie größere Räume simulieren.

Early Reflections

Hier können Sie ein Erstreflexionsmuster auswählen. Die Raummuster beinhalten die wichtigsten Einzelreflexionen, die am meisten Aufschluss über den räumlichen Eindruck des Raums liefern.

ER/Tail Mix

Mit diesem Parameter bestimmen Sie das Verhältnis zwischen den Erstreflexionen (ER) und der Hallfahne. Bei einem Wert von 50 % werden die Erstreflexionen und die Hallfahne mit demselben Pegel wiedergegeben. Einstellungen unter 50 % heben die Erstreflexionen an und schwächen die Ausklingzeit ab, wodurch die Klangquelle weiter in den Vordergrund des Raums verschoben wird. Einstellungen über 50 % heben die Ausklingzeit an und schwächen die Erstreflexionen ab, wodurch die Klangquelle weiter in den Hintergrund des Raums verschoben wird.

Size

Hier wählen Sie die Länge des Erstreflexionsmusters. Bei einem Wert von 100% wird das Raummuster in Originallänge wiedergegeben, wodurch ein natürlicher Raumeindruck entsteht. Bei Werten unter 100 % wird das Reflexionsmuster komprimiert und der Raum wirkt kleiner.

Low Cut

Senkt die tiefen Frequenzen der Erstreflexionen ab. Je höher der Wert, desto weniger tiefe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.

High Cut

Senkt die hohen Frequenzen der Erstreflexionen ab. Je geringer der Wert, desto weniger hohe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.

Delay

Dieser Parameter verzögert den Einsatzpunkt der Hallfahne.

Room Size

Dieser Parameter steuert die Größe des simulierten Raums. Bei 100% erhalten Sie die Dimensionen einer Kathedrale oder einer großen Konzerthalle. Eine Einstellung von 50% entspricht einem mittelgroßen Raum oder Studio. Einstellungen unter 50% simulieren kleine Räume oder Kabinen.

Main Time

Dieser Parameter regelt die Gesamthallzeit der Hallfahne. Je höher der Wert, desto länger ist die Ausklingzeit der Hallfahne. Bei einem Wert von 100 % ist die Nachhallzeit unendlich lang. Dieser Parameter stellt auch das Mittenband der Hallfahne dar.

High Time

Regelt die Nachhallzeit der hohen Frequenzanteile in der Hallfahne. Bei positiven Werten ist die Decay-Zeit der hohen Frequenzanteile länger, bei negativen Werten kürzer. Welche Frequenzen von diesem Parameter beeinflusst werden, ist abhängig vom Parameter »Tail High Freq«.

Low Time

Regelt die Nachhallzeit der tiefen Frequenzanteile in der Hallfahne. Bei positiven Werten klingen tiefe Frequenzen länger aus und umgekehrt. Welche Frequenzen von diesem Parameter beeinflusst werden, ist abhängig vom Parameter Tail Low Freq.

High Freq

Dieser Parameter regelt die Cross-Over-Frequenz zwischen den Mitten und den Höhen der Hallfahne. Die Nachhallzeit für Frequenzen oberhalb des eingestellten Werts kann abhängig von der »Main Reverb Time« mit dem Parameter »Tail High Time« geregelt werden.

Low Freq

Dieser Parameter regelt die Cross-Over-Frequenz zwischen den Bässen und den Mitten der Hallfahne. Die Nachhallzeit für Frequenzen unterhalb des eingestellten Werts kann abhängig von der »Main Reverb Time« mit dem Parameter »Tail Low Time« geregelt werden.

Shape

Dieser Parameter regelt die Anstiegszeit der Hallfahne. Bei einem Wert von 0% setzt die Hallfahne sprunghaft ein, was ideal für Schlagzeug geeignet ist. Je höher der Wert, desto weniger abrupt ist die Anstiegszeit.

Density

Mit diesem Regler stellen Sie ein, wie dicht die Hallfahne klingt. Bei 100% sind einzelne Reflexionen von den Wänden nicht hörbar. Je geringer dieser Wert, desto mehr einzelne Reflexionen sind zu hören.

High Cut

Senkt die hohen Frequenzen der Hallfahne ab. Je niedriger der Wert, desto weniger hohe Frequenzen enthalten die Erstreflexionen.

Width

Regelt den Ausgang des Hallsignals zwischen Mono und Stereo. Bei einem Wert von 0% ist der Ausgang des Reverbs mono, bei 100% stereo.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Multi Delay

STEINBERG HALion Sonic 2 - Multi Delay - 1

text_image Multi Delay Mode Stereo Time Sync 1/4 Feedback 50 % Feedback L/R C Mix 100 % Delay L/R Lx0.48 Low Freq 20 Hz High Freq 20000 Hz

Dieser Effekt erzeugt Echos, so genannte Delays mit einstellbarer Zeit, Feedback und Filtereinstellungen. Mit dem Mode-Parameter können Sie diesen Effekt als Stereo-, Cross- oder Ping-Pong-Delay einstellen. Je nach gewähltem Delay-Modus wird das Echo in verschiedenen Positionen im Stereopanorama wiederholt.

Modus

Multi Delay bietet drei verschiedene Modi:

Modus Beschreibung

StereoStereo verfügt über zwei unabhängige Delays, jeweils einen für den linken und rechten Audiokanal. Jedes Delay verfügt über einen eigenen Feedback-Weg.
Cross Cross verfügt über zwei Delays mit einem Cross-Feedback. Cross-Feedback bedeutet, dass das Delay des linken Kanals in den rechten Kanal zurückgeführt wird und umgekehrt.
Ping-Pong Ping-Pong mischt den linken und rechten Eingang und sendet die Verzögerungen rechts und links im Stereopanorama verteilt an die Ausgänge. Auf diese Weise springen die Echos im Stereopanorama hin und her.

Time

Regelt die Gesamtzeit der linken und rechten Verzögerung in Millisekunden. Mit Delay L/R stellen Sie unterschiedliche Zeiten für rechts und links ein. Wenn die Sync-Funktion aktiv ist, stellen Sie die Delay-Zeit als Notenwert ein.

Sync

Aktivieren Sie Sync, um die Delay-Zeit zum Tempo der Host-Anwendung zu synchronisieren. Wenn die Sync-Funktion aktiv ist, stellen Sie die Delay-Zeit als Notenwert ein.

⇒ Wenn die eingegebene Notenlänge die maximale Delay-Zeit von 5000ms überschreitet, weil z. B. das Tempo sehr langsam ist, wird die Notenlänge halbiert, damit die Delay-Zeit unter dem Maximum bleibt.

Delay L/R

Mit Delay L/R können Sie einen vom Gesamt-Delay abweichenden Zeitversatz zwischen linkem und rechtem Delay eingeben. Der Versatz wird als Faktor eingegeben. Bei einem Faktor von 1 stimmt der Delay-Versatz mit dem Gesamt-Delay-Wert überein. Bei einem Faktor von 0,5 beträgt die Abweichung die Hälfte des Gesamt-Delays. Drehen Sie den Regler nach links, um die Delay-Zeit im linken Kanal zu verschieben. Drehen Sie den Regler nach rechts, um die Delay-Zeit im rechten Kanal zu verschieben. Der Buchstabe vor dem Faktor wechselt entsprechend zu »L« oder »R«. In Mittelstellung beträgt der Faktor 1,0, was einer neutralen Einstellung entspricht.

Feedback

Regelt das Gesamt-Feedback der linken und rechten Verzögerung. Beim Feedback wird das Ausgangssignal des Delays in den Eingang zurückgeführt. Bei einem Wert von 0% ist nur ein Echo zu hören. Ein Wert von 100% entspricht einem Endlosecho.

Feedback L/R

Dieser Parameter ist nur im Stereo-Modus verfügbar. Mit ihm stellen Sie die Abweichung vom Gesamt-Feedback im linken bzw. rechten Kanal ein. Der Versatz wird als Faktor eingegeben. Bei einem Faktor von 1 stimmt der Feedback-Versatz mit dem Gesamt-Feedback-Wert überein. Bei einem Faktor von 0,5 beträgt die Abweichung die Hälfte des Gesamt-Feedbacks. Um das Feedback im linken Kanal zu verschieben, drehen Sie den Regler nach links. Um das Feedback im rechten Kanal zu verschieben, drehen Sie den Regler nach rechts. Der Buchstabe vor dem Faktor wechselt entsprechend zu »L« oder »R«. In Mittelstellung beträgt der Faktor 1,0, was einer neutralen Einstellung entspricht.

Filter Low

Senkt die tiefen Frequenzen der Verzögerung ab.

Filter High

Senkt die hohen Frequenzen der Verzögerung ab.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Studio EQ

STEINBERG HALion Sonic 2 - Studio EQ - 1

text_image Studio EQ 1 Low 2 Mid 3 Mid 4 High Gain -3.7 dB 10.9 dB 41 dB -2.4 dB Freq 80 Hz 1006 Hz 4024 Hz 12960 Hz Q 1.0 1.0 1.0 1.0

Dies ist ein hochwertiger Vierband-Equalizer. Mit den Frequenzbändern 1 Low, 2 Mid, 3 Mid und 4 High ändern Sie die Klangfarbe, z. B. um einen helleren oder dunkleren Klang zu erzeugen. Die beiden mittleren Frequenzbänder sind Peak- oder Glocken-Filter, »Low« und »High« sind Shelving-Filter. Alle Bänder sind vollparametrisch und verfügen über einstellbare Gain-, Frequency- und Q-Parameter.

Für jedes Frequenzband stehen Ihnen die folgenden Parameter zur Verfügung:

Regler Beschreibung

Gain Bestimmt die Verstärkung/Dämpfung des jeweiligen Frequenzbands.

Freq Mit diesem Parameter legen Sie den Frequenzbereich fest, der mit dem Gain-Parameter verstärkt/gedämpft wird.

Q Hiermit stellen Sie die Bandbreite der mittleren Peak-Filter breiter oder schmaler ein. Durch Erhöhen des Q-Faktors für den hohen und den tiefen Shelving-Filter erzeugen Sie eine Vertiefung in der EQ-Kurve.

- Sie können die Parameter Gain und Frequency gleichzeitig einstellen, indem Sie die Punkte in der EQ-Kurvendarstellung verschieben.

Graphic EQ

STEINBERG HALion Sonic 2 - Graphic EQ - 1

Der Equalizer hat zehn Frequenzbänder, die über Regler um bis zu 12dB angehoben/abgesenkt werden können. Darüber hinaus gibt es Bedienelemente, die den Gesamtbereich und die Ausgabe des Equalizers regeln.

Output

Mit diesem Regler stellen Sie den Gesamt-Ausgabepegel des Equalizers ein.

Modus

Wenn Sie die Mode-Option einschalten, können Sie dem Ausgang des Equalizers Farbe oder Charakter hinzuzufügen. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Modus Beschreibung

True Response Serieller Filter mit genauer Frequenzabhängigkeit.

Classic Paralleler Filter mit verstärkungsabhängiger Resonanz.

Constant Q Paralleler Filter, bei dem die Resonanz mit der Verstärkung ansteigt.

Range

Mit diesem Parameter stellen Sie die maximale Verstärkung/Dämpfung aller Frequenzbänder in dB ein.

Invert

Aktivieren Sie »Invert«, um die EQ-Kurve zu invertieren. Die verstärkten Frequenzbänder werden gedämpft und umgekehrt.

Flatten

Klicken Sie auf diesen Schalter, um alle Frequenzbänder auf 0dB zurückzusetzen.

Auto Filter

Auto Filter verfügt über zwei einstellbare Filterformen mit Verzögerung. Das Morphing zwischen den beiden Formen und auch der Cutoff können manuell über ein Pedal, einen LFO oder einen Envelope Shaper gesteuert werden.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Auto Filter - 1

text_image Auto Filter Filter Shape B LP24 Input Cutoff Resonance Dist Type Output Filter Shape A LP24 0.00 dB 22000 Hz 0 % 0 % 0.00 dB LFO Env Follower Sine Waveform P pedal Sync Shape Freq Depth Cutoff Morph Mix 0 % 1.00 Hz 100 % 0 % 0 % 100 %

Die Filter-Parameter

Sie können die beiden Effektformen in den Einblendmenüs auswählen. Die Filterformen sind dieselben wie auf der Filter-Unterseite, siehe »Filter Shape« auf Seite 39.

Input

Passt die Verstärkung vor dem Filter und der Verzerrung an. Dieser Parameter beeinflusst nur das Effektsignal.

Cutoff

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters.

Resonance

Betont die Frequenzen im Cutoff-Bereich. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

Distortion

Fügt dem Signal Verzerrung hinzu. Der Effekt hängt vom ausgewählten Verzerrungstyp ab. Bei höheren Einstellungen entsteht eine sehr starke Verzerrung.

⇒ Dieser Parameter ist nur für die Filtertypen »Tube Drive«, »Hard Clip«, »Bit Red« und »Rate Red« verfügbar.

Type

Die folgenden Filtertypen sind verfügbar:

Type Beschreibung

Off Das Filter bietet keine Verzerrung.

Tube Drive Dieser Filtertyp verleiht dem Klang einen warmen Charakter mit einer röhrenähnlichen Verzerrung. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.

Hard Clip Dieser Filtertyp erzeugt eine helle, transistorähnliche Verzerrung. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.

Bit Red Dieser Filtertyp erzeugt eine digitale Verzerrung durch Quantisierungsrauschen. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.

Rate Red Dieser Filtertyp erzeugt eine digitale Verzerrung durch Aliasing. Mit dem Distortion-Parameter stellen Sie den Grad der Verzerrung ein.

Output

Passt die Verstärkung nach dem Filter und der Verzerrung an. Dieser Parameter beeinflusst nur das Effektsignal.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Der LFO-Bereich

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der LFO-Bereich - 1

text_image LFO Env Follower Pedal Waveform Sine Sync Shape Freq Depth Cutoff Morph Mix 0 % 1.00 Hz 100 % 0 % 0 % 100 %

LFO Waveform und Shape

Mit der Waveform-Option legen Sie den grundsätzlichen Typ der Wellenform fest. Mit dem Shape-Parameter verändern Sie die Charakteristik der Wellenform.

Option Beschreibung

SineMit dieser Option erzeugen Sie eine gleichmäßige Modulation, die für Vibrato oder Tremolo geeignet ist. Mit dem Shape-Parameter fügen Sie harmonische Obertöne hinzu.
TriangleDiese Option ähnelt Sine. Die Wellenform weist regelmäßige gerade Linien auf, die dreieckig zulaufen. Mit dem Shape-Parameter verändern Sie das Dreieck stufenlos in eine trapezförmige Welle.
Saw Diese Option erzeugt eine sägezahnartige Wellenform, die in einer geraden Linie (Ramp) nach oben ansteigt und dann schnell abfällt. Der Shape-Parameter verändert die Geschwindigkeit, mit der die Wellenform ansteigt; beim Maximalwert steigt sie senkrecht an und fällt schräg ab, in der Mittelstellung entsteht eine Dreieckswelle.
PulseDiese Option erzeugt eine gestufte Modulation, die abrupt zwischen zwei Werten umschaltet. Der Shape-Parameter verändert stufenlos das Verhältnis zwischen hohem und tiefem Wert. Bei einem Wert von 50 % entsteht eine Rechteckwelle.
Ramp Diese Option ähnelt der Saw-Option. Der Shape-Parameter fügt eine immer länger werdende Stille vor der aufsteigenden Linie des Sägezahns ein.

Option Beschreibung

Log Der Shape-Parameter verändert den logarithmischen Kurvenverlauf stufenlos von negativ nach positiv.

S & H 1 Sample & Hold erzeugt eine Step-Modulation mit zufällig erzeugten, unterschiedlich langen Schritten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.

S & H 2 Diese Option ähnelt S & H 1. Die Stufen variieren zwischen zufällig erzeugten hohen und tiefen Werten. Erhöhen Sie den Wert des Shape-Parameters, um die gestufte Modulation in eine abgerundete Modulation zu wandeln.

Freq

Bestimmt die Frequenz der Cutoff-Modulation.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Freq-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Bestimmt den Ausgangspegel des LFO-Modulationssignals.

Cutoff

Bestimmt die Modulationstiefe des LFO auf den Filter-Cutoff.

Morph

Bestimmt die Modulationstiefe der des LFO auf den Filter-Morph.

Der Bereich »Envelope Follower«

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Bereich »Envelope Follower« - 1

text_image LFD Eav Follower Pedal Sensitivity 0.00 dB Attack 10 ms Release 500 ms Depth 100 % Cutoff 0 % Morph 0 %

Ein Envelope Follower verfolgt das Eingangssignal mit einer regulierbaren Attack- und Release-Zeit und gibt ein Modulationssignal aus, das die Pegelhüllkurve des Signals darstellt.

Sensitivity

Alle Eingangssignale werden vor dem Envelope Follower zu Monosignalen heruntergemischt. Der Sensitivity-Parameter stellt den optimalen Eingangspegel für den Envelope Follower ein.

Attack

Passt die Attack-Zeit an, d.h. die Zeit, die der Envelope Follower benötigt, um sich steigenden Eingangspegeln zu nähern.

Release

Passt die Release-Zeit an, d.h. die Zeit, die der Envelope Follower benötigt, um sich abfallenden Eingangspegeln zu nähern.

Depth

Bestimmt den Ausgangspegel des Modulationssignals des Envelope Followers.

Cutoff

Bestimmt die Modulationstiefe des Envelope Followers auf den Filter-Cutoff.

Morph

Bestimmt die Modulationstiefe des Envelope Followers auf den Filter-Morph.

Der Pedal-Bereich

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Pedal-Bereich - 1

text_image LFD Eav Follower Pedal 50 % Depth 100 % Cutoff 0 % Morph 0 %

Pedal

Bestimmt die Position des Pedals.

Depth

Bestimmt den Ausgangspegel des Pedal-Modulationssignals.

Cutoff

Bestimmt die Modulationstiefe des Pedals auf den Filter-Cutoff.

Morph

Bestimmt die Modulationstiefe des Pedals auf den Filter-Morph.

MorphFilter

STEINBERG HALion Sonic 2 - MorphFilter - 1

text_image Morph Filter Cutoff 57 % Cutoff 2150 Hz 4 % Fibres Shape B: HP12 Fibres Shape A: LP6

Mit dem MorphFilter können Sie Tiefpass- und Hochpass-Filtereffekte mischen und so kreative Morphings zwischen diesen beiden Filtern erzeugen. Sie können unterschiedliche Filterformen für die Filter A und B in den Einblendmenüs auswählen.

Filter Shape B

Hier können Sie zwischen verschiedenen Hochpass- und Bandreduktions-Filterformen wähl.

Filter Shape A

Hier können Sie zwischen einem Tiefpass- und einem Bandpassfilter wählen.

Morph

Mischt die Ausgabe der beiden ausgewählten Filter.

Cutoff

Stellt die Cutoff-Frequenz der Filter ein.

⇒ Sie können auch die Parameter »Cutoff« und »Morph« gleichzeitig anpassen, indem Sie in die Darstellung klicken und ziehen.

Resonance

Betont die Frequenzen um den Cutoff-Bereich. Wenn Sie einen elektronischen Sound erzielen möchten, erhöhen Sie die Resonanz. Bei höheren Resonanzwerten gerät der Filter in Eigenschwingung, wodurch klingelnde Geräusche erzeugt werden.

WahWah

STEINBERG HALion Sonic 2 - WahWah - 1

text_image WahWah Pedal Freq Width Gain Freq Width Gain Slope 6 dB 50 200 Hz 50 0.0 dB 2000 Hz 50 0.0 dB 12 dB

WahWah ist ein Bandpassfilter mit variabler Flankensteilheit, das den wohlbekannten analogen Pedal-Effekt emuliert. Sie können die Frequenz, die Breite und die Verstärkung für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« unabhängig voneinander einstellen. Der Übergangspunkt zwischen diesen Positionen liegt bei 50.

Pedal

Steuert das Filterverhalten.

Freq Lo/Hi

Diese Parameter legen die Filterfrequenz für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« fest.

Width Lo/Hi

Diese Parameter legen die Breite (Resonanz) des Filters für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« fest.

Gain Lo/Hi

Diese Parameter legen die Filterverstärkung für für die Positionen »Pedal unten« und »Pedal oben« fest.

Slope

Hier können Sie einen Wert für die Flankensteilheit des Filters auswählen: 6dB oder 12 dB.

Amplifier

STEINBERG HALion Sonic 2 - Amplifier - 1

Dieser Effekt bildet den Klang eines Verstärkers mit Lautsprechern nach. Verschiedene Verstärker- und Lautsprecher-Modelle lassen sich kombinieren.

Amp Model

Hier können Sie den Verstärkertyp auswählen. Die Klangeigenschaft der Verzerrung ändert sich mit der Auswahl des Verstärkers. Wenn Sie »No Amp« auswählen, wird die Verstärkeremulation deaktiviert.

Speaker Model

Hier wählen Sie das Lautsprechermodell. Jeder Lautsprecher hat eine einzigartige Klangfärbung. Wenn Sie »No Speaker« auswählen, wird die Lautsprecheremulation deaktiviert.

Drive

Regelt den Grad der Verzerrung.

Bass

Hiermit stellen Sie die Klangfarbe der tiefen Frequenzen ein.

Middle

Hiermit stellen Sie die Klangfarbe der mittleren Frequenzen ein.

Treble

Hiermit stellen Sie die Klangfarbe der hohen Frequenzen ein.

Presence

Mit diesem Regler fügen Sie dem Klang mehr Mittenpräsenz hinzu.

Low Damp

Mit diesem Regler können Sie die tiefen Frequenzen der Lautsprecher dämpfen.

High Damp

Mit diesem Regler können Sie die hohen Frequenzen der Lautsprecher dämpfen.

Channel Mode

Hier können Sie festlegen, welcher Kanal des Verstärkers ein verzerrtes Signal ausgeben soll. Einstellbar sind L (Links), R (Rechts) oder L/R (Links/Rechts). Bei L bzw. R liegt am jeweils anderen Ausgabekanal ein unverzerrtes Signal an.

Output

Hiermit stellen Sie den Ausgabepegel des Verstärkers ein.

Distortion

STEINBERG HALion Sonic 2 - Distortion - 1

text_image Distortion In Gain Rare Red Rate Red Tube Drive Hard Clip Bit Red Out Gain Mix Tube Drive Hard Clip 90000 Hz 0 % 0 % 16.00 Bit 0.0 dB 100 %

Dieser Effekt bietet Ihnen alles von digital verzerrten LoFi-Sounds bis hin zu HiFi-Sounds mit analoger Verzerrung. Die vier verschiedenen Arten von Verzerrung »Rate Red«, »Tube Drive«, »Hard Clip« und »Bit Red«, können frei kombiniert werden.

In Gain

Hiermit stellen Sie den Eingangspegel des Klangs ein.

Rate Red

Mit diesem Parameter können Sie den Sound durch Aliasing verzerren. Schalten Sie die Option »Rate Red« ein, um den dazugehörigen Drehregler zu aktivieren, mit dem Sie den Aliasing-Wert anpassen können. Je geringer der Wert, desto mehr Aliasing wird hinzugefügt.

Tube Drive

Mit diesem Parameter können Sie warme, röhrenartige Verzerrungen zum Sound hinzufügen. Schalten Sie die Option »Tube Drive« ein, um den dazugehörigen Drehregler zu aktivieren, mit dem Sie die Verzerrung anpassen können. Je höher der Wert, desto mehr Verzerrung wird hinzugefügt.

Hard Clip

Mit diesem Parameter können Sie helle Verzerrungen, ähnlich wie bei einem Transistorverstärker, zum Sound hinzufügen. Schalten Sie die Option »Hard Clip« ein, um den dazugehörigen Drehregler zu aktivieren, mit dem Sie die Verzerrung anpassen können. Je höher der Wert, desto mehr Verzerrung wird hinzugefügt.

Mit diesem Parameter können Sie den Sound verzerren, indem Sie Quantisierungsrauschen hinzufügen. Schalten Sie die Option »Bit Red« ein, um den dazugehörigen Drehregler zu aktivieren, mit dem Sie das Quantisierungsrauschen anpassen können. Je geringer der Wert, desto mehr Quantisierungsrauschen wird hinzugefügt.

Out Gain

Hiermit stellen Sie den Ausgabepegel des Klangs ein.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

VST Amp

STEINBERG HALion Sonic 2 - VST Amp - 1

text_image VST Amp AMP MODEL Plexi Lead SPEAKER MODEL Diamond Cabinet DRIVE BASS MIDDLE TREBLE PRESENCE MIC TYPE MIC POSITION CHANNEL MODE OUTPUT Off-Axis Close Stereo vst amp TUBE DYN

Dieser Effekt bildet den Klang eines Verstärkers mit Lautsprechern nach. Verschiedene Verstärker- und Lautsprecher-Modelle lassen sich kombinieren.

Amp Model

Hier können Sie den Verstärkertyp auswählen. Die Klangeigenschaft der Verzerrung ändert sich mit der Auswahl des Verstärkers. Wenn Sie »No Amp« auswählen, wird die Verstärkeremulation deaktiviert.

Speaker Model

Hier wählen Sie das Lautsprechermodell. Jeder Lautsprecher hat eine einzigartige Klangfärbung. Wenn Sie »No Speaker« auswählen, wird die Lautsprecheremulation deaktiviert.

Drive

Regelt den Grad der Verzerrung.

Bass

Mit diesem Regler stellen Sie Klangfarbe der tiefen Frequenzen ein.

Middle

Mit diesem Regler können Sie Klangfarbe der mittleren Frequenzen einstellen.

Treble

Mit diesem Regler können Sie die Klangfarbe der hohen Frequenzen einstellen.

Presence

Mit diesem Regler fügen Sie dem Klang mehr Mittenpräsenz hinzu.

Die Seite »Microphone Position«

Hier können Sie eine von 7 Mikrofonpositionen auswählen. Die Positionen sind das Ergebnis aus zwei unterschiedlichen Winkeln (center und edge) und drei unterschiedlichen Lautsprecherabständen, sowie einer zusätzlichen Center-Position mit einem noch größeren Lautsprecherabstand.

Mic 1/2

Sie können zwischen zwei Mikrofonen wählen. Bei 0% wird ein Großmembran-Kondensatormikrofon verwendet. Bei 100 % wird ein dynamisches Mikrofon verwendet. Mit Einstellungen zwischen diesen beiden Werten erhalten Sie Überblendungen der Eigenschaften dieser beiden Mikrofone.

Channel Mode

Hier können Sie festlegen, welcher Ausgangskanal des Verstärkers ein verzerrtes Signal ausgeben soll. Einstellbar sind L (Links), R (Rechts) oder L/R (Links/Rechts). Bei L bzw. R liegt am jeweils anderen Ausgabekanal ein unverzerrtes Signal an.

Output

Hiermit stellen Sie den Ausgabepegel des Verstärkers ein.

Tape Saturator

STEINBERG HALion Sonic 2 - Tape Saturator - 1

Dieser Effekt simuliert das Verhalten klassischer Bandmaschinen. Diese Maschinen erzeugten eine bestimmte Sättigung bei der Aufnahme von höheren Eingangspegeln, die zu einem komprimierten Signal mit leichter Verzögerung führten.

Modus

Hier können Sie zwischen dem Effekt einer oder zwei kaskadierter Bandmaschinen wählen. Der Modus »Two Stage« führt zu höherer Sättigung und Kompression.

Oversampling

Aktivieren Sie diese Option, um die Genauigkeit des Effekts durch Oversampling zu erhöhen.

Wenn dieser Schalter aktiviert ist, benötigt der Effekt mehr Prozessorleistung.

Drive

Bestimmt den Pegel des Eingangssignals und damit die Höhe der Sättigung.

Auto Gain

Aktivieren Sie diese Option, um einen automatischen Pegelausgleich zu erhalten.

Low Filter

Hier können Sie den niedrigen Frequenzbereich unter 1000 Hz um +/- 3 dB anpassen.

High Filter

Hier können Sie den hohen Frequenzbereich dämpfen. Dieses Tiefpassfilter hat eine Flankensteilheit von 24 dB/Oktave.

Output

Zeigt den Ausgangspegel an.

Octaver

STEINBERG HALion Sonic 2 - Octaver - 1

text_image Octaver Direct 100 % Octave 1 50 % Octave 2 50 %

Mit diesem Effekt können Sie zwei zusätzliche Stimmen erzeugen. Eine liegt eine Oktave höher, die andere eine Oktave tiefer als die ursprüngliche Stimme. Dieser Effekt ist am besten für monophone Signale geeignet.

Direct

Zeigt den Eingangspegel an.

Octave 1

Regelt den Pegel des Signals, das eine Oktave unterhalb der Originaltonhöhe erzeugt wird.

Octave 2

Regelt den Pegel des Signals, das eine Oktave über der Originaltonhöhe erzeugt wird.

Chorus

STEINBERG HALion Sonic 2 - Chorus - 1

text_image Chorus Rate Sync Depth Phase Shape 0.10 Hz 50 % 90° 0 % Mik 100 %

Der Chorus verdichtet und verbreitert den Klang mit Hilfe von Tonhöhenmodulation.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Rate-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Mit diesem Parameter stellen Sie die Intensität der Modulation ein.

Phase

Hiermit können Sie das Klangbild von Mono bis Stereo verbreitern.

Shape

Mit diesem Parameter stellen Sie die Charakteristik der Modulation ein. Bei einem Wert von 0% verändert sich die Tonhöhe kontinuierlich und erzeugt dadurch eine gleichmäßige Modulation. Bei einem Wert von 100 % verändert sich die Tonhöhe nicht kontinuierlich und Sie erhalten eine unregelmäßigere Modulation.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Flanger

STEINBERG HALion Sonic 2 - Flanger - 1

text_image Flanger Rate Sync Depth Phase Shape Feedback Cross FB Tone Mix 0.10 Hz 50 % 90 ° 0 % 50 % 0 % 100 % 100 %

Der Chorus verdichtet und verbreitert den Klang mit Hilfe von Tonhöhenmodulation. Mit dem Feedback-Parameter können Sie Resonanzen erzeugen, die dem Klang hörbare Eigenschwingungen hinzufügen.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Rate-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Mit diesem Parameter stellen Sie die Intensität der Modulation ein.

Phase

Hiermit können Sie das Klangbild von Mono bis Stereo verbreitern. Wenn Sie den Phase-Parameter ändern, wird auch der Klang des Cross-Feedbacks geändert.

Shape

Mit diesem Parameter stellen Sie die Charakteristik der Modulation ein. Klangänderungen hören Sie am besten, wenn der Feedback-Parameter eingeschaltet ist. Bei 0 % wird eine lineare Auf- und Abwärtsschwingung erzeugt. Bei 100 % wird eine exponentielle Auf- und Abwärtsschwingung erzeugt.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Feedback

Dieser Parameter fügt dem Effekt Resonanzen hinzu.

Cross FB

Mit dem Parameter »Cross FB« mischen Sie das Feedback des linken Kanals mit dem des rechten Kanals und umgekehrt. Damit dieser Parameter sich auswirkt, muss der Feedback-Parameter auf einen Wert über 0 % eingestellt sein. Wenn Sie den Phase-Parameter ändern, wird auch der Klang des Cross-Feedbacks geändert.

Tone

Hiermit stellen Sie die Klangfarbe des Feedbacks ein. Je niedriger dieser Parameter eingestellt ist, umso weniger Höhen sind im Feedback hörbar.

Step Flanger

STEINBERG HALion Sonic 2 - Step Flanger - 1

text_image Step Fanger Rate Sync Depth Phase Shape Feedback Cross-Hill Tone Mix 0.25 Hz 20 % 90 ° 0 % 70 % 0 % 100 % 100 % Type Short 3.64 Max Smooth Steps 50 % 0 % 16

Der Step Flanger erweitert den Flanger um den Bereich »Sample and Hold«, der das Modulationssignal in eine einstellbare Anzahl von Steps unterteilt.

Zusätzlich zu den Parametern des einfachen Flanger-Effekts bietet der Step Flanger folgende Parameter:

Type

Bestimmt die Länge der modulierten Delay Line. »Short« erzeugt einen deutlicheren, »Long« einen weniger definierten Flanger-Sound.

S&H Mix

Verwenden Sie diesen Parameter, um das normale Modulationssignal und die Step-Modulation zu überblenden. Bei 100 % wird nur die Step-Modulation verwendet.

Smooth

Verwenden Sie diesen Parameter, um Rampen zwischen den Steps zu erzeugen. Dadurch klingt das Step-Modulationssignal sanfter.

Steps

Bestimmt, in wie viele Steps das Modulationssignal unterteilt wird. Sie können bis zu 32 Steps einstellen.

Phaser

STEINBERG HALion Sonic 2 - Phaser - 1

text_image Phaser Rate Sync Depth Shift Phase Feedback Low Cut High Cut Mix 1 30 Hz 50 % 0 % 90 ° 50 % 50 Hz 12000 Hz 100 %

Ein Phaser verdichtet und verbreitert den Klang mit Hilfe von Phasenmodulation. Mit Feedback können Sie Resonanzen hinzufügen und damit den typischen Phaser-Effekt erzeugen.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Rate-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Mit diesem Parameter stellen Sie die Intensität der Phasen-Modulation ein.

Shift

Der Shift-Parameter verschiebt die Phasenmodulation hin zu höheren Frequenzen im Klangspektrum.

Phase

Hiermit können Sie das Klangbild von Mono bis Stereo verbreitern.

Low Cut

Senkt die tiefen Frequenzen ab.

High Cut

Senkt die hohen Frequenzen ab.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Tremolo

STEINBERG HALion Sonic 2 - Tremolo - 1

text_image Tremolo Rate Sync 8.0 Hz Depth 75 % Phase 100 ° Output 0.0 dB

Dieser Effekt erzeugt eine Amplitudenmodulation, d.h. eine periodische Modulation der Lautstärke.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Rate-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Mit diesem Parameter stellen Sie die Intensität der Amplitudenmodulation ein.

Phase

Hiermit können Sie das Klangbild von Mono bis Stereo verbreitern.

Output

Hiermit stellen Sie den Ausgangspegel ein.

Ring Modulator

STEINBERG HALion Sonic 2 - Ring Modulator - 1

text_image Ring Modulator LFO Waveform Sine Sync LFO Shape LFO Freq LFO Depth Frequency Sine Osc 100 Hz 0 % 1.00 Hz 0 % 100 Hz Envelope Follower Sensitivity Attack Release Depth Mix 0.00 dB 10 ms 500 ms 0 % 100 %

Der RingModulator verfügt über einen internen Sinus-Oszillator, dessen Ausgabesignal mit dem Eingangssignal multipliziert wird. Dabei werden glockenartige, metallische Klänge erzeugt. Der integrierte LFO moduliert die Frequenz des Sinus-Oszillators, um die erzeugten Frequenzen über die Zeit zu variieren. Darüber hinaus ist ein Envelope Follower verfügbar, mit dem Sie die Frequenz des Sinus-Oszillators abhängig vom Eingangspegel modulieren können.

LFO Waveform und LFO Shape

Die Parameter sind dieselben wie auf der LFO-Unterseite, siehe »LFO Waveform and Shape« auf Seite 51.

LFO Freq

Mit diesem Parameter stellen Sie die Frequenz des LFO für die Frequenzmodulation des Sine-Oszillators ein.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Wert für »LFO Freq« in Zählzeiten einzustellen.

LFO Depth

Bestimmt die Intensität des LFO für die Frequenzmodulation des Sine-Oszillators.

Frequency

Bestimmt die Frequenz des Sine-Oszillators.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Envelope Follower

Der Envelope Follower verfolgt das Eingangssignal mit einer regulierbaren Attack- und Release-Zeit und gibt ein Modulationssignal aus, das die Pegelhüllkurve des Signals darstellt.

Sensitivity

Alle Eingangssignale werden vor dem Envelope Follower zu Monosignalen heruntergemischt. Der Sensitivity-Parameter stellt den optimalen Eingangspegel für den Envelope Follower ein.

Attack

Passt die Attack-Zeit an, d.h. die Zeit, die der Envelope Follower benötigt, um sich steigenden Eingangspegeln zu nähern.

Release

Passt die Release-Zeit an, d.h. die Zeit, die der Envelope Follower benötigt, um sich abfallenden Eingangspegeln zu nähern.

Depth

Bestimmt den Ausgangspegel des Modulationssignals des Envelope Followers.

Rotary

STEINBERG HALion Sonic 2 - Rotary - 1

text_image Rotary Rotation Fast: 50 % 100 % 50 % 90 ° Input Drive Output Stop Slow 0 % 0 % 0 % 90 ° 0.00 dB 0 % 0.00 dB Distance Cabinet Balance Horn Mic Angle Drum Mic Angle Color Bass Treble 0 % 0 % 0.00 dB 0.00 dB

Der Rotary-Effekt bildet den Klang eines Leslie-Cabinets nach, einschließlich Verstärker, Horn, rotierender Trommel und Cabinet. Indem der Klang durch ein rotierendes Horn und eine rotierende Trommel ausgegeben wird, erzeugt das Leslie-Cabinet einen Doppler-Effekt, der den Klang verdichtet. Horn und Trommel drehen sich dabei mit variabler Geschwindigkeit, wodurch sich die Intensität des Doppler-Effekts ständig ändert. Der Verstärker des Leslie-Cabinets fügt dem Klang eine warme Verzerrung hinzu; Horn, Trommel und Cabinet verfärbten den Klang auf eine einzigartige Weise. Horn und Trommel werden über (virtuelle) Mikrofone aufgenommen, die unterschiedlich positioniert werden können, um das Klangbild zu verbreitern. Üblicherweise werden Leslie-Cabinets bei elektrischen Orgeln eingesetzt.

Rotation

Hiermit schalten Sie die Rotationsgeschwindigkeit zwischen Slow (langsam), Fast (schnell) und Stop um. In der Einstellung »Fast« ist der Doppler-Effekt stärker. In der Einstellung »Stop« gibt es keinen Doppler-Effekt, da Horn und Trommel nicht rotieren. Da das Horn und die Trommel unterschiedlich schnell beschleunigen und verzögern, klingt die Umschaltung der Geschwindigkeiten besonders interessant.

Distance

Hier stellen Sie die Balance zwischen dem Horn- und dem Trommel-Mikrofon ein. Die Amplitudenmodulation des Klangs wird mit größerem Abstand zu den Mikrofonen schwächer. Stellen Sie diesen Parameter auf höhere Werte ein, um eine geringere Amplitudenmodulation zu erzielen.

Cabinet

Das Horn und die Trommel klingen unterschiedlich, wenn sie durch die Öffnungsschlitze des Gehäuses (Cabinet) aufgenommen werden. Mit diesem Parameter können Sie das Horn und die Trommel mit dem Klang des Cabinets verfärben. Bei 100 % hören Sie den vollen Klang des Cabinets.

Balance

Hier stellen Sie die Balance von Horn- und Trommel-Mikrofon ein. Bei einem Wert von 0% ist nur die Trommel zu hören. Bei einem Wert von 100% ist nur das Horn zu hören.

Slow

Hier stellen Sie die Rotorgeschwindigkeit für die Slow-Position von Horn und Trommel gemeinsam ein.

Fast

Hier stellen Sie die Rotorgeschwindigkeit für die Fast-Position von Horn und Trommel gemeinsam ein.

Accel

Mit diesem Parameter stellen Sie für das Horn und die Trommel die Übergangszeit zwischen langsamer und schneller Rotorgeschwindigkeit ein.

Horn Mic Angle

Hier stellen Sie die Stereobreite der Horn-Mikrofone ein. Bei einem Wert von 0° ist das Klangbild monophon. Bei einem Wert von 180° erhalten Sie ein Klangbild in voller Stereobreite.

Drum Mic Angle

Hier stellen Sie die Stereobreite der Trommel-Mikrofone ein. Bei einem Wert von 0° ist das Klangbild monophon. Bei einem Wert von 180° erhalten Sie ein Klangbild in voller Stereobreite.

Input

Passt die Verstärkung vor Rotary und Drive an.

Drive

Passt die Verzerrung des Verstärkers an.

Output

Passt die Verstärkung nach Rotary und Drive an.

Color

Verwenden Sie diesen Regler, um den Sound des Rotary-Effekts zu verändern. Dieser Parameter verändert das Timbre, so dass die Rotation von Horns und Drum als tiefer wahrgenommen werden.

Bass

Mit diesem Regler stellen Sie Klangfarbe der tiefen Frequenzen ein.

Treble

Mit diesem Regler können Sie die Klangfarbe der hohen Frequenzen einstellen.

Vibrato

STEINBERG HALion Sonic 2 - Vibrato - 1

Dieser Effekt bildet den Chorus- und Vibrato-Effekt klassischer Orgeln nach. Das Vibrato verdichtet und verbreitert den Klang mit Hilfe von Tonhöhenmodulation. Der Effekt verfügt über die klassischen Chorus- und Vibrato-Einstellungen C1, C2 und C3 sowie V1, V2 und V3. Darüber hinaus gibt es einen Custom-Modus, in dem Sie die Intensität frei einstellen können.

Type

Hier wählen Sie die klassischen Chorus- und Vibrato-Einstellungen C1, C2 und C3 sowie V1, V2 und V3. Der Regler ist nur verfügbar, wenn im Mode-Einblendmenü »Classic« eingestellt ist.

Custom Mode

Wählen Sie im Mode-Einblendmenü die Custom-Option, wenn Sie die Chorus- und Vibrato-Einstellungen der Parameter Rate, Depth und Vibrato/Chorus selbst regeln möchten.

Rate

Mit diesem Parameter stellen Sie die Modulationsfrequenz in Hertz ein.

Depth

Mit diesem Parameter stellen Sie die Intensität der Modulation ein.

Vibr/Chor

Mit diesem Parameter steuern Sie das Verhältnis von Vibrato- und Chorussignal. Wenn Sie 100 % einstellen, hören Sie nur den Chorus-Effekt.

Vintage Ensemble

STEINBERG HALion Sonic 2 - Vintage Ensemble - 1

text_image Vintage Ensemble Rate Sync Depth Shimmer Shimmer Rate Low Cut High Cut FX Level Mix 0.69 Hz 45 % 38 % 8.9 832 Hz 7940 Hz 9.0 dB 100 %

Dieser Effekt emuliert den Sound von Ensemble-Modulationseffekten. Er basiert auf einem Delay-Effekt mit LFO-modulierten Delay-Zeiten. Ein zweiter LFO mit höheren Frequenzen wird verwendet, um einen Schimmereffekt zu erzeugen.

Rate

Bestimmt die Frequenz des LFOs.

Sync

Schalten Sie diese Option ein, um den Rate-Parameter in Notenwerten einzustellen.

Depth

Bestimmt die Intensität der Delay-Zeit-Modulation durch den LFO.

Shimmer

Bestimmt die Intensität einer zweiten, schnelleren Delay-Zeit-Modulation.

Shimmer Rate

Bestimmt das Verhältnis von Geschwindigkeit der ersten und der zweiten Delay-Modulation. Bei einem Wert von 10 ist die zweite Modulation z. B. zehn Mal schneller.

Low Cut

Wendet ein Hochpassfilter auf das Signal an. Nur Frequenzen oberhalb der eingestellten Frequenz werden an den Effekt weitergeleitet.

High Cut

Wendet ein Tiefpassfilter auf das Signal an. Nur Frequenzen unterhalb der eingestellten Frequenz werden an den Effekt weitergeleitet.

Level

Hiermit können Sie den Effektsignalpegel anpassen, um Pegelreduktionen auszugleichen, die durch Hoch- und Tiefpassfilter erzeugt werden können.

Mix

Dieser Parameter regelt das Verhältnis von Original- und Effektsignal.

Compressor

STEINBERG HALion Sonic 2 - Compressor - 1

Kompressoren reduzieren den Dynamikbereich eines Klangs. Dadurch gewinnt der Klang an Headroom (Aussteuerungsreserven). Mit diesem zusätzlichen Headroom können Sie das Gesamtsignal wieder anheben. In der grafischen Darstellung links wird die Kompressorkurve angezeigt. Die Parameter »Treshold« und »Ratio« können mit den Griffen in der Grafik eingestellt werden, die dazugehörigen Drehregler zeigen die Änderungen an. Die Pegelanzeigen für Eingang (IN) und Ausgang (OUT) zeigen den Pegel vor und nach der Kompression an. Die GR-Anzeige (Gain Reduction) zeigt den aktuellen Dämpfungswert des Pegels an.

Threshold

Mit diesem Parameter stellen Sie den Schwellenwert in dB ein. Signalanteile oberhalb dieses Werts werden reduziert. Signalanteile unterhalb dieses Werts bleiben unbearbeitet.

Ratio

Der Ratio-Parameter regelt den Grad der Pegelabsenkung für Signale oberhalb des Schwellenwerts. Je höher der Wert, umso stärker wird das Ausgabesignal heruntergeregelt. Bei einem Verhältnis von z.B. 2:1 und einer Amplitude von 4dB oberhalb des Schwellenwerts wird der Ausgabepegel um 2 dB gesenkt. Bei einer Amplitude von 8dB über dem Threshold wird der Ausgabepegel um 4dB gesenkt.

Soft Knee

Wenn dieser Schalter ausgeschaltet ist, werden Signale oberhalb des Schwellenwerts sofort entsprechend dem Ratio-Wert gedämpft (»hard knee«). Wenn »Soft Knee« eingeschaltet ist, erfolgt die Dämpfung allmählich, was zu einem sanfteren, unauffälligeren Übergang führt.

Make-Up

Je nach Threshold- und Ratio-Einstellung wird die Verstärkung des Signals verringert (wie durch »Gain Reduction« angezeigt). Mit »Make-up Gain« können Sie den Ausgabepegel nachregeln.

Auto

Berechnet den Pegelverlust aus den Threshold- und Ratio-Einstellungen und stellt automatisch einen Wert für die Lautstärkenachregelung ein. Wenn Auto aktiviert ist, ist der Regler »Make-Up« nicht verfügbar.

Attack

Mit Attack bestimmen Sie, wie schnell der Kompressor auf ein Überschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Attack-Zeit, desto mehr Zeit vergeht, bis der Pegel auf den Ratio-Wert heruntergeregelt ist. Mit anderen Worten, bei langen Attack-Zeiten bleiben die Anfangsphasen der Signale über dem Threshold unbearbeitet.

Hold

Der Hold-Parameter bestimmt die Zeit, die der Kompressor weiterarbeitet, nachdem das Signal über den eingestellten Schwellenwert gestiegen ist.

Release

Mit dem Release-Parameter bestimmen Sie, wie schnell der Kompressor auf das Unterschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Release-Zeit, desto mehr Zeit vergeht, bis der Pegel auf den Originalwert zurückfällt.

Auto Release

Bei aktivierter Auto-Funktion wird die Release-Zeit automatisch eingestellt. Der Kompressor analysiert beständig das Eingangssignal, um die optimale Release-Zeit zu finden. Wenn »Auto-Release« aktiviert ist, steht der Release-Regler nicht zur Verfügung.

Peak - RMS

Dieser Parameter bestimmt, ob das Eingangssignal im Peak- oder RMS-Modus analysiert wird – oder einer Mischung aus beiden. Bei einem Wert von 0 % arbeitet der Kompressor als Peak-Kompressor, bei 100 % als reiner RMS-Kompressor. Peak bedeutet, dass der Kompressor direkt auf kurze Pegelspitzen reagiert. RMS bedeutet, dass der Kompressor auf die durchschnittliche Energie des Signals reagiert. Bei Peak reagiert das Gate schneller als bei RMS. Peak wird üblicherweise bei kurzen, impulsiven Signalen, RMS eher bei langanhaltenden Klängen verwendet.

Limiter

STEINBERG HALion Sonic 2 - Limiter - 1

text_image Limiter IN GR OUT Input Output Release Auto 0.0 dB 0.0 dB 500.0 ms

Ein Limiter verhindert, dass Signale einen bestimmten Ausgabepegel überschreiten, um z.B. Übersteuerungen in nachfolgenden Effekten zu vermeiden. Die Pegelanzeigen »IN« und »OUT« zeigen den Pegel vor und nach dem Limiting an. Die GR-Anzeige (Gain Reduction) in der Mitte zeigt die aktuelle Pegelabsenkung an.

Input

Hiermit stellen Sie den Eingangspegel des Klangs ein. Durch Anheben des Eingangspegels können Sie das Signal zunehmend in die Pegelbegrenzung fahren.

Output

Hiermit stellen Sie den maximalen Ausgabepegel des Klangs ein.

Release

Mit dem Release-Parameter bestimmen Sie, wie schnell der Limiter auf das Unterschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Release-Zeit, desto mehr Zeit vergeht, bis der Pegel auf den Originalwert zurückfällt.

Auto

Bei aktivierter Auto-Funktion wird die Release-Zeit automatisch eingestellt. Der Limiter analysiert beständig das Eingangssignal, um die optimale Release-Zeit zu finden. Wenn »Auto-Release« aktiviert ist, steht der Release-Regler nicht zur Verfügung.

Expander

STEINBERG HALion Sonic 2 - Expander - 1

text_image Expander IN CR OUT Threshold Ratio Soft Knee -24.0 dB 2.00 Attack Hold Auto Peak/BINS 1.0 ms 0 ms <50.0 ms 100 %

Ein Expander verringert den Ausgabepegel abhängig vom Eingabepegel für Signale unterhalb des angegebenen Schwellenwerts. Dies ist sinnvoll, wenn Sie den Aussteuerungsbereich vergrößern oder Störgeräusche in leisen Passagen unterdrücken möchten. In der grafischen Darstellung links wird die Expansionskurve angezeigt. Die Parameter »Treshold« und »Ratio« können mit den Griffen in der Grafik eingestellt werden, die dazugehörigen Drehregler zeigen die Änderungen an. Die Pegelanzeigen »IN« und »OUT« zeigen den Pegel vor und nach der Expansion an. Die GR-Anzeige (Gain Reduction) zeigt den aktuellen Dämpfungswert des Pegels an.

Threshold

Mit diesem Parameter stellen Sie den Schwellenwert in dB ein. Signalanteile oberhalb dieses Werts werden reduziert. Signalanteile oberhalb dieses Werts bleiben unbearbeitet.

Ratio

Ratio regelt den Grad der Pegelabsenkung für Signale unterhalb des Schwellenwerts. Je höher der Wert, umso stärker wird das Ausgabesignal heruntergeregelt. Bei einem Verhältnis von z.B. 2:1 und einer Amplitude von 4dB unterhalb des Schwellenwerts wird der Ausgabepegel um 2dB gesenkt. Bei einer Amplitude von 8dB unter dem Schwellenwert wird der Ausgabepegel um 4 dB gesenkt.

Soft Knee

Wenn dieser Schalter ausgeschaltet ist, werden Signale oberhalb des Schwellenwerts sofort entsprechend dem Ratio-Wert gedämpft (»hard knee«). Wenn die Option »Soft Knee« eingeschaltet ist, setzt der Expander-Effekt allmählich ein, was zu einem sanfteren, unauffälligeren Übergang führt.

Attack

Mit Attack bestimmen Sie, wie schnell der Expander auf das Unterschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je höher der Attack-Wert, desto mehr Zeit vergeht, um den Pegel zu reduzieren.

Hold

Hold ist die Zeit, die der noch Expander weiterarbeitet, nachdem das Signal unter den eingestellten Schwellenwert gefallen ist.

Release

Mit dem Release-Parameter bestimmen Sie, wie schnell der Expander auf das Überschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Release-Zeit, desto mehr Zeit wird benötigt, um den Pegel wieder anzuheben.

Auto Release

Bei aktivierter Auto-Funktion wird die Release-Zeit automatisch eingestellt. Der Expander analysiert beständig das Eingangssignal, um die optimale Release-Zeit zu finden. Wenn »Auto-Release« aktiviert ist, steht der Release-Regler nicht zur Verfügung.

Peak - RMS

Dieser Parameter bestimmt, ob das Eingangssignal im Peak- oder RMS-Modus analysiert wird – oder einer Mischung aus beiden. Bei einem Wert von 0 % arbeitet der Expander als Peak-Expander, bei 100 % als reiner RMS-Expander. Peak bedeutet, dass der Expander direkt auf kurze Pegelspitzen reagiert. RMS bedeutet, dass der Expander auf die durchschnittliche Energie des Signals reagiert. Bei Peak reagiert das Gate schneller als bei RMS. Peak wird üblicherweise bei kurzen, impulsiven Signalen, RMS eher bei langanhaltenden Klängen verwendet.

Gate

STEINBERG HALion Sonic 2 - Gate - 1

text_image Gate IN OUT Threshold Filter LP Center Q-Factor -24.0 dB Monitor HP 500 Hz 0.5 Attack Hold Release Auto Peak RMS 1.0 ms 0 ms 120 ms 100 %

Ein Gate lässt Signale nur an den Ausgang durch, die einen bestimmten Schwellenwert übersteigen. Signalanteile unterhalb der Schwelle werden abgeschnitten. Mit einem internen Sidechain-Filter ist es möglich, das Eingangssignal zur Steuerung des Gates zu filtern. Auf diese Weise reagiert das Gate nur auf einen eingeschränkten Frequenzbereich des Eingangssignals.

Threshold

Bestimmt den Pegel, bei dem das Gate geöffnet wird. Bei einem Signalpegel unterhalb des festgelegten Schwellenwerts bleibt das Gate geschlossen.

Filter

Aktiviert den internen Sidechain-Filter. Wenn er aktiv ist, wird das Eingangssignal vor der Analyse gefiltert. Das Gate öffnet nur, wenn der gefilterte Klang den Schwellenwert übersteigt. Wenn der Filter-Schalter ausgeschaltet ist, sind die Bedienelemente des Filters deaktiviert.

Filter Type

Hier können Sie den Filtertyp für den Sidechain-Filter auswählen. Wählen Sie »HP« (Hochpass), »BP« (Bandpass) oder »LP« (Lowpass), um ausschließlich hohe, mittlere oder tiefe Frequenzen durchzulassen.

Monitor

Schalten Sie diesen Schalter ein, um das Signal des Sidechain-Filters abzuhören. Das Gate ist nicht aktiv, solange »Monitor« aktiviert ist.

Center

Dieser Parameter bestimmt die Mittenfrequenz des Sidechain-Filters.

Q-Factor

Aktivieren Sie diesen Parameter, um die Bandbreite des Bandpassfilters breiter oder schmaler einzustellen.

Attack

Mit Attack bestimmen Sie, wie schnell das Gate nach Überschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Attack-Zeit, desto mehr Zeit vergeht, bis das Signal eingeblendet wird.

Hold

Der Hold-Parameter bestimmt die Zeit, in der Gate weiterarbeitet, nachdem das Signal unter den eingestellten Schwellenwert gefallen ist.

Release

Mit dem Release-Parameter bestimmen Sie, wie schnell das Gate auf das Unterschreiten des Schwellenwerts reagiert. Je länger die Release-Zeit, desto mehr Zeit vergeht, bis das Signal ausgeblendet wird.

Auto

Bei aktivierter Auto-Funktion wird die Release-Zeit automatisch eingestellt. Das Gate analysiert beständig das Eingangssignal, um die optimale Release-Zeit zu finden. Wenn »Auto-Release« aktiviert ist, steht der Release-Regler nicht zur Verfügung.

Peak - RMS

Dieser Parameter bestimmt, ob das Eingangssignal im Peak- oder RMS-Modus analysiert wird – oder einer Mischung aus beiden. Bei einem Wert von 0 % arbeitet das Gate im Peak-Modus, bei 100 % im RMS-Modus. Peak bedeutet, dass das Gate direkt auf kurze Pegelspitzen reagiert. RMS bedeutet, dass das Gate auf die durchschnittliche Energie des Signals reagiert. Bei Peak reagiert das Gate schneller als bei RMS. Peak wird üblicherweise bei kurzen, impulsiven Signalen, RMS eher bei langanhaltenden Klängen verwendet.

Envelope Shaper

STEINBERG HALion Sonic 2 - Envelope Shaper - 1

Mit diesem Effekt können Sie die Attack- und die Release-Phase des Audiomaterials dämpfen oder verstärken. Verwenden Sie die Verstärkung vorsichtig und verringern Sie gegebenenfalls die Ausgangsleistung, um Übersteuerung (Clipping) zu vermeiden.

Attack - Gain

Ändert die Verstärkung der Attack-Phase des Signals.

Attack - Length

Legt die Länge der Attack-Phase des Signals fest.

Release - Gain

Ändert die Verstärkung der Release-Phase für das Signal.

Output

Stellt den Ausgangspegel ein.

Stereo Pan

STEINBERG HALion Sonic 2 - Stereo Pan - 1

text_image Stereo Pan Input Swap Pan Width 0.0 100.0

Mit diesem Effekt können Sie die Stereoposition und die Stereobreite des Signals einstellen.

Input Swap

Aktivieren Sie diesen Parameter, um die Stereokanäle zu vertauschen.

Pan

Mit Pan stellen Sie die Panoramaposition des Signals ein. Der Pan-Parameter funktioniert sowohl für Mono- als auch für Stereosignale.

Width

Mit dem Width-Parameter regeln Sie die Stereobreite des Signals von Stereo bis Mono.

HALion 3 Legacy-Effekte

Neben den Standardeffekten sind im Lieferumfang auch eine Reihe von Effekten aus HALion 3 enthalten. Sie finden diese Effekte im Effects-Menü im Legacy-Untermenü.

Hall Reverb

Ein einfacher Hall mit einstellbarem Predelay und Damping.

Parameter Beschreibung

PredelayMit diesem Parameter können Sie das Effektsignal verzögern und so größere Räume simulieren oder einen Slapback-Effekt erzielen.
Time Die Länge der Hallfahne.
HF Damp Allmähliches Dämpfen der hohen Frequenzen.
Lo EQ Hochpass-EQ.
Hi EQ Tiefpass-EQ.
Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Non-Linear Reverb

Ein Hall mit abruptem Ende (»Gated Reverb«) mit extremer Cutoff-Einstellung.

Parameter Beschreibung

Time Die Länge der Hallfahne. Hiermit können Sie auch den Sound verändern: von dichten ersten Reflektionen bis hin zu einem trashigen, körnigen 80er-Jahre-Hall.
HF Damp Allmähliches Dämpfen der hohen Frequenzen.
Lo EQ Hochpass-EQ.
Hi EQ Tiefpass-EQ.
Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Early Reflections

Ein kurzer, dichter Halleffekt zur Simulation kleiner Räume und zum Verdichten bzw. Verwaschen von Sounds.

Parameter Beschreibung

TimeDie Länge der Hallfahne. Hiermit können Sie auch den Sound verändern: von dichten ersten Reflektionen bis hin zu einem trashigen, körnigen 80er-Jahre-Hall.
Low EQ Hochpass-EQ.
High EQTiefpass-EQ.
MixMischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Delay

Ein einfaches Delay mit Mono-Eingang und Stereo-Ausgang.

Parameter Beschreibung

DelayDelay-Zeit. Wenn der Sync-Parameter eingeschaltet ist, können Sie die Delay-Zeit durch eingeben verschiedener Notenwerte festlegen.

Parameter Beschreibung

Sync Ein/Aus Wenn Sie Sync einschalten, wird der Delay-Effekt zum Tempo Ihrer Host-Anwendung synchronisiert.
FeedbackMit dem Feedback-Parameter bestimmen Sie die Anzahl der Wiederholungen.
BalanceDas Verhältnis der linken Delay-Zeit zur rechten Delay-Zeit.
HF DampEin Tiefpassfilter zum Dämpfen der Delay-Wiederholungen.

Stereo Delay

Ein Delay mit Stereo-Eingang und -Ausgang.

Parameter Beschreibung
DelayDelay-Zeit. Wenn der Sync-Parameter eingeschaltet ist, können Sie die Delay-Zeit durch eingeben verschiedener Notenwerte festlegen.
Feedback Mit dem Feedback-Parameter bestimmen Sie die Anzahl der Wiederholungen. Regeln Sie den Schieberegler für ein minimales Feedback auf die Mittelstellung. Wenn Sie den Schieberegler nach links oder rechts verschieben, wird ein »Cross-Delay« angewendet, bei dem der linke Ausgang in den rechten Eingang gespeist wird und umgekehrt.
Sync Ein/Aus Wenn Sie Sync einschalten, wird der Delay-Effekt zum Tempo Ihrer Host-Anwendung synchronisiert.
BalanceDas Verhältnis der linken Delay-Zeit zur rechten Delay-Zeit.
HF DampEin Tiefpassfilter zum Dämpfen der Delay-Wiederholungen.

Long Delay

Ein Delay mit denselben Parametern wie der Delay-Effekt. Hier können jedoch Verzögerungen von bis zu vier Sekunden eingestellt werden.

Tape Delay
Die Simulation eines alten, analogen Bandechos mit 4 Tonköpfen.

Parameter Beschreibung
Delay Delay-Zeit. Wenn der Sync-Parameter eingeschaltet ist, können Sie die Delay-Zeit durch eingeben verschiedener Notenwerte festlegen.
Sync Ein/AusWenn Sie Sync einschalten, wird der Delay-Effekt zum Tempo Ihrer Host-Anwendung synchronisiert.
FeedbackMit dem Feedback-Parameter bestimmen Sie die Anzahl der Wiederholungen.
VintageVerändert die Klangfarbe und den Grad des simulierten Bandrauschens.
Head 1 Delay 1 (Ausgabe links).
Head 2 Delay 2 (Ausgabe rechts).
Head 3 Delay 3.
Head 4 Delay 4.
Pan 3+4 Ordnet die Delays 3 und 4 im Stereoklangbild an.
Vol 3+4 Variiert die Lautstärke der Delays 3 und 4.

Chorus

Ein einfacher Chorus-Effekt zum Verbreitern von Klängen.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz.

Depth Grad der Tonhöhenmodulation.

Predelay Anfangsverzögerung zum Verändern der Abweichung der

Chorus-Stimmen vom Originalsignal.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Ensemble

Ein Chorus mit komplexerer Modulationswellenform, durch die der Effekt lebendiger wirkt.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz.

Depth Grad der Tonhöhenmodulation.

Shimmer Erzeugt einen komplexeren Modulationseffekt.

Width Stellt die Stereoverbreiterung ein.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Flanger

Ein klassischer Flanger-Effekt.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz.

Depth Grad der Tonhöhenmodulation.

Feedback Höhe der Effektrückkopplung. Je höher dieser Wert, desto intensiver der Flanger-Effekt.

Predelay Anfangsverzögerung. Legt die minimale Delay-Zeit/maximale

Effektfrequenz fest.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Phaser

Ein vierpoliger Phaser für subtile Effekte.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz.

Depth Grad der Tonhöhenmodulation.

Feedback Höhe der Effektrückkopplung. Ein höherer Wert erzeugt einen deutlicheren Effekt.

Stereo Versatz zwischen linker und rechter Modulation.

Center Stellt die Center-Frequenz ein, um die die Modulation erfolgt.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Pan / Tremolo

Ein Autopan- und Tremolo-Effekt wie in alten E-Pianos.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz.

Phase Relative Phase der Amplitudenmodulation des linken und rechten Kanals. Überblendung zwischen Tremolo und Autopan.

Shape Modulationswellenform von Rechteck (eng) über Sinus bis Rechteck (weit).

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Stereo Width

Ein Effekt für die Stereobildverbreiterung mit 4 Modi.

Parameter Beschreibung

Modus Hier können Sie vier unterschiedliche Modi für die Stereobildverbreiterung auswählen: - Adjust: Die Breite des Stereosignals wird angepasst. - Swap: Wie oben, aber der linke und rechte Kanal werden vertauscht. - Comb: Ein Stereo-Kammfiltereffekt. - Haas: Simuliert Stereobildverbreiterung durch Verzögerung eines Kanals.

Delay Delay-Zeit (nicht verfügbar im Adjust- und Swap-Modus).

Width Stereobildverbreiterung für den gesamten Klang.

Low/Mid/High Stereobildverbreiterung für niedrige (»Low«), mittlere (»Mid«) und hohe (»High«) Frequenzen.

Output Ausgabepegel.

Rotary Speaker

Eine Simulation rotierender Hoch- und Tieftöner.

Parameter Beschreibung

Rate Master-Geschwindigkeitsregler: Stop, Slow, Fast.

Dirt Grad der Übersteuerung/Verzerrung.

Lo/Hi Übergangsfrequenz zwischen Tief- und Hochtönern.

Width Stereobreite.

Tone Steuert die Klangfarbe des verzerrten Signals.

Lo/Hi Rotationsgeschwindigkeit des Hoch- bzw. Tieftöners.

Hi/Lo Acc Beschleunigung des Hoch- bzw. Tieftöners.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Wah Pedal

Ein Wah-Wah-Effekt.

Parameter Beschreibung

Rate Modulationsfrequenz (mit optionaler Temposynchronisation).

Depth Grad der Modulation.

Pedal Passt die Filterfrequenz an.

Parameter Beschreibung

Modus - Auto: Wah-Effekt, der über eine Hüllkurve gesteuert wird.- Pedal: Keine Modulation, der Pedal-Parameter bestimmt die Frequenz.- Mod: LFO-Modulation. Der Rate-Parameter bestimmt die Modulationsfrequenz.
Resonance Bestimmt den Wert der Filterresonanz.
TrackingBestimmt, wie schnell im Auto-Modus dem Hüllkurvenverlauf gefolgt wird. Im Mod-Modus bestimmt der Parameter die Hüllkurvenmodulationsfrequenz.

TalkBox

Ein moduliertes Vokal-Formantfilter.

Parameter Beschreibung

Rate LFO-Modulationsfrequenz (mit optionaler Temposynchronisation).
Depth LFO-Modulationsgrad.
Vowel Mittenstellung: Vokal, der ohne Modulation entsteht.
Env Mod Grad der Vokalmodulation in Abhängigkeit vom Eingangspegel.
Env Att Grad der Modulationsänderung bei steigendem Eingangspegel.
Env RelGrad der Modulationsänderung bei fallendem Eingangspegel.
Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Shelf EQ

Ein einfacher Effekt zur Klangsteuerung.

Parameter Beschreibung

Output Ausgabepegel.
Bass Verstärkt/dämpft die tiefen Frequenzen.
Treble Verstärkt/dämpft die hohen Frequenzen.

Parametric EQ

Ein parametrischer Zwei-Band-EQ.

Parameter Beschreibung

Gain 1/2Mit diesen Parametern werden die Pegel der beiden Frequenzbänder verstärkt/gedämpft.
Freq 1/2Bestimmt die Kernfrequenz der beiden Frequenzbänder.
Width 1/2Bestimmt die Breite für die beiden Bänder (»Q«).
OutputAusgabepegel.

Enhancer

Verändert das Spektrum nach psychoakustischen Prinzipien.

ParameterBeschreibung
High DepthHebt die hohen Frequenzen an und dämpft die Mitten.
High TuneBestimmt die Klangfarbe der hohen/mittleren Frequenzen.

Parameter Beschreibung

Low Depth Hebt die tiefen Frequenzen an.

Low Tune Bestimmt die Klangfarbe der tiefen Frequenzen.

Limiter

Ein Effekt zur Pegelbegrenzung.

Parameter Beschreibung

Output Ausgabepegel.

Drive Verstärkt das Eingangssignal.

Attack Bestimmt die Länge der Attack-Phase.

Release Bestimmt die Länge der Release-Phase.

Compressor

Ein einfacher Kompressor-Effekt.

Parameter Beschreibung

Output Ausgabepegel.

Threshold Schwellenwert, bei dem der Effekt angewendet wird.

Ratio Grad der Kompression.

Attack Bestimmt die Länge der Attack-Phase.

Release Bestimmt die Länge der Release-Phase.

Multiband

Ein Drei-Band-Kompressor.

Parameter Beschreibung

Drive Erhöhen Sie diesen Wert für ein »dichteres« Signal.

Lo/Hi

Bestimmt das Pegelverhältnis zwischen hohen und tiefen

Frequenzen.

Mid Pegel des Mitten-Frequenzbands.

Attack Bestimmt die Länge der Attack-Phase.

Release Bestimmt die Länge der Release-Phase.

Output Ausgabepegel.

Gate

Ein einfacher Gate-Effekt.

Parameter Beschreibung

Threshold Schwellenwert, bei dem der Effekt angewendet wird.

Range Grad der Pegeldämpfung bei geschlossenem Gate.

Attack Bestimmt die Länge der Attack-Phase.

Release Bestimmt die Länge der Release-Phase.

Output Ausgabepegel.

Distortion

Ein Effekt zum Erzeugen von Verzerrung durch Clipping.

Parameter Beschreibung

Drive Grad der Verzerrung.

Bias Bestimmt das Verhältnis zwischen geraden und ungeraden

Obertönen, d. h. den Charakter der Verzerrung.

Tone Klangfarbe der Verzerrung.

Output Ausgabepegel.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Overdrive

Ein subtilerer Verzerrereffekt.

Parameter Beschreibung

Drive Grad der Verzerrung.

Bias Der Charakter der Verzerrung. Bestimmt das Verhältnis von geraden und ungeraden Obertönen.

Output Ausgabepegel.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Bit Reduction

Dieser Effekt erzeugt einen LoFi-Effekt durch Verringerung der Bit-Auflösung des Audiosignals.

Parameter Beschreibung

Modus Hiermit können Sie bestimmen, ob die Bittiefe konstant ist (Linear) oder vom Signalpegel abhängt (Companding).

Rate Bestimmt die simulierte Samplerate.

Depth Bestimmt die Bittiefe des Samples.

Slew Rate Maximaler Grad der Veränderung der Ausgabewellenform für eine leichte und subtile Verzerrung.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Amp Simulator

Eine Simulation eines Verstärkers.

Parameter Beschreibung

Model Verstärker-Modell. Verändert den Klangcharakter.

Modus Mono/Stereo-Betrieb. Mono belastet die CPU weniger und klingt in einigen Fällen druckvoller.

Drive Grad der Verzerrung.

Feedback Grad der Signalrückkopplung (das Resultat ist vom Eingangssignal abhängig).

Treble Verstärkung der Höhen, entweder gleich- oder gegenphasig.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Modulate L/R

Ein Effekt, der drei Modi zur Signalverzerrung verwendet, wobei ein Kanal des Stereosignals zur Modulation des anderen verwendet wird.

Parameter Beschreibung

Modus - Ring Mod: Ringmodulation.
- Env Mod: Der Signalpegel des rechten Kanals wird durch den Signalpegel des linken Kanals moduliert.- Duck: Der Signalpegel des rechten Kanals wird gedämpft, wenn der Pegel des linken Kanals ansteigt.
ThruBestimmt, welche Eingangssignale als Originalsignal für den Mix-Parameter verwendet werden.

Smooth Glättet die Modulation.

Drive Bestimmt den Signalpegel.

Mix Mischungsverhältnis von Original- und Effektsignal.

Einleitung

Der Performance-Bereich befindet sich unten im HALion Sonic-Bedienfeld. Er enthält die Bedienelemente zum »Spielen« von HALion Sonic. Die Performance-Bedienelemente, die Quick Controls und die Trigger-Pads sind die Hauptkomponenten des Performance-Bereichs.

Die Performance-Bedienelemente

Unten im Performance-Bereich befinden sich die Performance-Bedienelemente mit den Wheel-Reglern, dem virtuellen Keyboard und dem Sphere-Regler.

Wheel-Regler

Pitchbend-Rad

STEINBERG HALion Sonic 2 - Wheel-Regler - 1

Modulationsrad

Links neben dem virtuellen Keyboard des PlugIns befinden sich das Pitchbend-Rad und das Modulationsrad.

Das Modulationsrad ist fest mit MIDI-Controller 1 verbunden und wird normalerweise als Quelle in der Modulationsmatrix verwendet, kann aber auch als Quick Control eingesetzt werden. Das Modulationsrad wird üblicherweise dem Parameter eines Insert-Effekts zugeordnet, z. B. der Geschwindigkeit des Rotary-Effekts.

⇒ Die feste Zuweisung von MIDI-Controller #1 kann nicht verändert werden. Aus diesem Grund bietet das Modulationsrad keine CC-Learn-Funktion.

Keyboard

STEINBERG HALion Sonic 2 - Keyboard - 1

Mit dem virtuellen 88-Tasten-Keyboard in HALion Sonic können Sie MIDI-Noten spielen wie bei einem echten Keyboard. Je nachdem, auf welcher Höhe Sie auf die Tasten klicken, ändert sich die Anschlagstärke. Außerdem sind am Keyboard diejenigen Tasten markiert, die nicht für das Spielen von Noten verwendet werden, sondern als Keyswitches fungieren. Mit den Schaltern »Shift Keyboard« auf der linken und rechten Seite der Tastatur können Sie den Tastenbereich in Oktaven umschalten. Dadurch lassen sich beispielsweise Keyswitches anzeigen, die sich im unteren Tastenbereich befinden.

Sphere H und Sphere V

STEINBERG HALion Sonic 2 - Sphere H und Sphere V - 1

Der Sphere-Regler ist die orangefarbene Kugel unten rechts im HALion Sonic-Bedienfeld. Sphere ist ein zweidimensionales Steuerelement, d. h. es kann zwei Quick Controls gleichzeitig steuern, indem der Ball mit dem Mauszeiger in horizontaler und vertikaler Richtung bewegt wird. Das Quick Control auf der horizontalen Achse heißt Sphere H. Das Quick Control auf der vertikalen Achse nennt sich Sphere V. Üblicherweise sind dem Sphere-Regler zwei zusammengehörige Parameter zugewiesen. So liegt z. B. der Cutoff auf Sphere H, Resonance liegt auf Sphere V.

⇒ Die kleinen Dreiecke, die die horizontale und vertikale Achse anzeigen, sind nur verfügbar, wenn Sphere H und Sphere V Parameter zugewiesen sind.

Center Horizontal/Center Vertikal

Sie können den Sphere-Regler so einstellen, dass er automatisch in die Mittenposition zurückkehrt - und zwar unabhängig für beide Achsen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Center-Funktion ein- bzw. auszuschalten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sphere-Regler.

  2. Schalten Sie im Menü die Funktion »Center Horizontal« bzw. »Center Vertical« ein bzw. aus.

Die Quick Controls

Die acht Potentiometer, die horizontale und vertikale Achse des Sphere-Controllers und das Modulationsrad unten auf der PlugIn-Bedienfeld können als Quick Controls zugewiesen werden. Quick Controls ermöglichen die Fernbedienung aller Parameter des Programms. Typischerweise haben Sie damit Zugang zu den wichtigsten Klangparametern. Für jedes Programm gibt es einen Satz Quick Controls. Darüber hinaus besitzt jedes Layer einen eigenen Satz Quick Controls. Die Quick Controls des Programms ermöglichen die Steuerung der Klangparameter über die vier Layer. Die Quick Controls der Layer ermöglichen die getrennte Steuerung der Klangparameter eines einzelnen Layers. Mit den Schaltern links neben den acht Drehreglern können Sie zwischen den Quick Controls des Programms und denen des Layers wechseln.

Sie können Quick Controls mehrfach unterschiedlichen Parametern zuweisen. Damit lassen sich mit einem einzelnen Regler drastische Klangänderungen vornehmen. Um die Regelmöglichkeiten zu erhöhen, können Sie den Regelbereich jeder Parameter-Zuweisung eingrenzen. Darüber hinaus können Sie Quick Controls als Endlosregler oder als Schalter definieren. Quick Controls ändern Parameter entweder absolut oder relativ zum ursprünglichen Wert. »Relativ« regelt die Werte der zugewiesenen Parameter so, dass er die relative Einstellung nicht verliert. »Absolut« verändert den Wert des zugewiesenen Parameters, indem er ihn mit dem gegenwärtigen Wert des Quick Controls überschreibt. Der Modus lässt sich für jede einzelne Zuweisung separat vornehmen.

Quick Controls und Value-Tooltips

Der Versatz, der beim Verwenden eines Quick Controls entsteht, bewirkt, dass der tatsächliche Parameterwert vom angezeigten Wert abweicht. Parameter, die einem Quick Control zugewiesen sind, haben daher einen Value-Tooltip. Der Value-Tooltip zeigt den resultierenden Parameterwert an, sowie den Namen des zugewiesenen Quick Controls.

Insbesondere bei Schaltern können Quick Controls uneindeutige Zustände aufweisen: so kann es vorkommen, dass der Schalter aus ist, aber die Option über das Quick Control eingeschaltet werden kann. In einem solchen Fall zeigt Ihnen der Tooltip den Grund dafür an und Sie müssen nicht extra den Quick Control-Editor öffnen.
⇒ Sie können die Value-Tooltips auf der Options-Seite ausschalten, siehe »Show Value Tooltips« auf Seite 396.

Quick Controls 1-8

STEINBERG HALion Sonic 2 - Quick Controls 1-8 - 1

text_image MW Vibrato Amount MW Vibrato Speed Open 1*2 Tone Color Open 1*2 Emphasis Open 1*2 Amp Attack Open 1*2 Amp Rel Dead Notes Level Noises Level

Die acht Quick Controls befinden sich über dem virtuellen Keyboard im HALion Sonic-Bedienfeld. Hier werden üblicherweise die acht wichtigsten Klangparameter zugewiesen.

Zugang zu den Quick Controls

Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Quick Controls des Programms oder eines zugehörigen Layers zuzugreifen:

  1. Wählen Sie das zu bearbeitende Programm aus dem Multiprogramm-Rack.
  2. Klicken Sie auf den Program-Schalter (»P«) oder eine der Layer-Tasten (»L1« bis »L4«) links neben den Quick Controls.
  3. Die Quick Controls wechseln ihre Positionen gemäß der Einstellungen im ausgewählten Programm oder Layers.

⇒ Passend zum ausgewählten Programm oder Layer erscheint im Sphere-Controller P, L1, L2, L3 oder L4.

Quick Controls zuweisen

Bei der Zuweisung von Quick Controls in HALion Sonic werden folgende Einstellungen übernommen:

  • Die Layer-Parameter können nur Quick Controls desselben Layers zugewiesen werden. Wenn z. B. der Parameter zur Layer 1 gehört, kann er auch nur einem Quick Control von Layer 1 zugewiesen werden. Dies beinhaltet die Parameter im Programm-Editor, im Layer-Editor und in den Effekt-Inserts des Layers.
  • Eine direkte Zuweisung der Layer-Parameter auf die Quick Controls des Programms ist nicht möglich. Zuerst müssen Sie den Parameter eines Quick Controls dem Layer zuweisen. Danach lässt sich das Quick Control eines Layers dem Quick Control eines Programms zuweisen.
  • Eine direkte Zuweisung von Parameter von Insert-Effekten eines Programms auf die Quick Controls des Programms ist jedoch möglich.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Quick Control einem Parameter zuzuweisen:

  1. Klicken Sie im Programm- oder Layer-Editor bzw. im Editor für einen Effekt-Insert mit der rechten Maustaste auf den Parameter, den Sie fernbedienen möchten.
  2. Wählen Sie im Menü das Quick Control aus, das Sie zuweisen möchten. Zur Verfügung stehen die Quick Controls 1-8, Sphere H & V und das Modulationsrad.
  3. Die Zuweisung ist abgeschlossen.

Der Regelbereich der Quick Controls wird abhängig vom aktuellen Parameterwert automatisch angepasst. So wird sichergestellt, dass Quick Controls einen optimalen Regelbereich aufweisen.
⇒ Die Parameter Polyphony, Low Key, High Key, Low Velocity, High Velocity und Output lassen sich nicht zuweisen.
Über das Kontextmenü im grafischen Hüllkurven-Editor können Sie den Quick Controls auch die Offset-Parameter der Hüllkurven-Phasen zuweisen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Layer-Quick-Control einem Programm-Quick-Control zuzuweisen:

  1. Wählen Sie das gewünschte Layer links neben den Quick Controls.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Quick Control, das Sie fernbedienen möchten.
  3. Wählen Sie im Einblendmenü das gewünschte Quick Control aus.

  4. Der Regelbereich des Programm-Quick-Controls wird automatisch angepasst, um sicherzustellen, dass der gesamte Bereich des Layer-Quick-Controls regelbar ist.

Da das Modulationsrad immer dem MIDI-Controller #1 zugewiesen ist, brauchen Sie hierfür die Layer- und Programm-Quick-Controls nicht anzugleichen. Dies ist standardmäßig so eingestellt, da alle Modulationsrad-Quick-Controls ebenfalls immer dem MIDI-Controller #1 zugewiesen sind.

Quick Controls verwalten

Auf der Quick-Controls-Seite des Programm- und Layer-Editors lassen sich die Quick Controls nach der Zuweisung verwalten. Die Quick Controls des ausgewählten Programms bzw. des Layers sind links aufgelistet. Die Zuweisungen des ausgewählten Quick Controls sind rechts aufgelistet. Jede Zuweisung ist in einer eigenen Reihe von Parametern aufgelistet, so dass das Verhalten der Quick-Control-Zuweisung angepasst werden kann.

⇒ Wenn das ausgewählte Quick Control keine Zuweisung besitzt, ist die rechte Liste leer.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf die Zuweisungen eines Quick Controls zuzugreifen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Quick Control, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Wählen Sie im Menü »Edit Quick Control«.
  3. Die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers wird geöffnet.

Quick Controls umbenennen

Für jedes Quick Control können Sie einen Namen vergeben, der im Textfeld des Quick Controls angezeigt wird. Durch die Vergabe eines sinnvollen Namens wissen Sie sofort, was ein Quick Control steuert. Noch nicht zugewiesene Quick Controls weisen keine Namen auf. Standardmäßig wird einem Quick Control der Name des Parameters gegeben, den Sie zuerst zugewiesen haben. Danach vorgenommene Zuweisungen führen zu keiner Namensänderung. Sie können Quick Controls jederzeit umbenennen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Quick Controls umzubenennen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.
  2. Wählen Sie links die Quick Controls aus, die Sie umbenennen möchten.
  3. Klicken Sie in die Name-Spalte des ausgewählten Quick Controls und geben Sie einen neuen Namen ein.
  4. Bestätigen Sie die Eingabe mit der [Eingabetaste]. Drücken Sie die [Esc]-Taste, um die Namensvergabe abzubrechen.

Sie können dem Quick Control auch selbst einen Namen eingeben:

  1. Klicken Sie in das Textfeld des Quick Controls.
  2. Geben Sie den neuen Namen ein.
  3. Bestätigen Sie die Eingabe mit der [Eingabetaste]. Drücken Sie die [Esc]-Taste, um die Namensvergabe abzubrechen.

Quick-Control-Zuweisungen aufheben

Sie können Quick-Control-Zuweisungen direkt im Bereich »Quick Control Assignments« oder im QC-Bereich auf der Edit-Seite aufheben.

- Wenn Sie eine Quick-Control-Zuweisung im Bereich »Quick Control Assignments« entfernen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement und wählen Sie »Forget Quick Control«.

Im QC-Bereich auf der Edit-Seite, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Optionen zur Verfügung:

  • Um die ausgewählte Quick-Control-Zuweisung aufzuheben, wählen Sie »Remove Assignment«.
  • Um alle Zuweisungen des ausgewählten Quick Controls aufzuheben, wählen Sie »Remove All Assignments«.
  • Um alle Zuweisungen aller Quick Controls aufzuheben, die zum ausgewählten Layer im Program Tree gehören, wählen Sie »Remove All Assignments of All Quick Controls«.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Quick-Control-Zuweisungen aufheben - 1

Reihenfolge der Quick-Control-Zuweisung ändern

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Reihenfolge der bestehenden Quick-Control-Zuweisung in der Liste zu ändern:

  • Ziehen Sie ein zugeordnetes Quick Control zwischen zwei andere Quick-Controls, um es an dieser Stelle einzufügen. Die Reihenfolge der Liste ändert sich dementsprechend.
  • Ziehen Sie ein zugeordnetes Quick Control auf ein anderes Quick Control, um es zu ersetzen. Die Reihenfolge der Liste ändert sich nicht.

Verhalten von Quick-Control-Zuweisungen ändern

Quick Controls verhalten sich entweder wie Drehregler oder wie Schalter. Außerdem können Sie bestimmen, ob Parameteränderungen relativ oder absolut vorgenommen werden.

Im Relativ-Modus werden die Werte des Parameters und des Quick Controls summiert. So bleiben Werteänderungen eines Parameters, der einem Quick Control zugeordnet ist, nach wie vor hörbar.

Im Absolut-Modus werden die Parameterwerte von den Werten des Quick Controls überschrieben. Werteänderungen eines Parameters, der einem absolut arbeitenden Quick Control zugeordnet ist, sind nicht hörbar.

Im Modus »Switch Relative« oder »Switch Absolute« schaltet der fernbediente Parameter zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Wert um, wenn Sie das Quick Control bewegen. Bei »Switch Relative« bleiben Parameteränderungen hörbar.

Bei »Switch Absolute« werden die Parameteränderungen überschrieben und sind nicht hörbar. Sie können den Modus über die Zuweisung auswählen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Verhalten über den Regler einzustellen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Quick Control, dessen Verhalten Sie einstellen möchten.
  2. Wählen Sie im Menü das gewünschte Verhalten aus.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Verhalten auf der Quick-Control-Seite einzustellen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.
  2. Wählen Sie in der Liste links das Quick Control aus, das Sie bearbeiten möchten.
  3. Öffnen Sie im Parameter-Bereich rechts das Mode-Einblendmenü und wählen Sie das gewünschte Verhalten aus.

Option Beschreibung

Absolute Ändert die Parameterwerte kontinuierlich. Werteänderungen werden überschrieben.

Relative Ändert die Parameterwerte kontinuierlich. Wertänderungen sind nach wie vor hörbar.

Switch Absolute Schaltet zwischen niedrigstem und höchstem Wert um. Werteänderungen werden überschrieben.

Switch Relative Schaltet zwischen niedrigstem und höchstem Wert um. Wertänderungen sind nach wie vor hörbar.

Minimalen und maximalen Wert einstellen

Für jede Zuweisung können Sie einen minimalen und einen maximalen Wert einstellen. Auf diese Weise haben Sie bessere Kontrolle über die Parameteränderung.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Verhalten über den Regler einzustellen:

  1. Stellen Sie den Parameter auf den niedrigsten Wert ein.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sphere-Regler.
  3. Wählen Sie im Menü »Set Minimum«.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Verhalten über den Regler einzustellen:

  1. Stellen Sie den Parameter auf den höchsten Wert ein.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sphere-Regler.
  3. Wählen Sie im Menü »Set Maximum«.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Minimal-/Maximalwert auf der Quick-Control-Seite einzustellen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.
  2. Wählen Sie links das Quick Control aus, das Sie bearbeiten möchten.
  3. Verwenden Sie rechts neben dem Bereich die äußeren linken und rechten Textfelder unterhalb der Zuweisung, um den niedrigsten/höchsten Bereich einzustellen. Als Alternative können Sie auch die blauen Griffe im Curve-Display rechts verwenden, um den niedrigsten/höchsten Bereich grafisch einzustellen.

Wenn Sie den niedrigsten/höchsten Bereich einstellen, werden folgende Einstellungen vorgenommen:

  • Um das Quick Control zu invertieren, so dass z.B. das Quick Control öffnet, statt zu schließen, setzen Sie den Minimalwert über den Maximalwert.
  • Quick Controls im Absolut-Modus regeln einen Bereich von 0% bis +100%.
  • Quick Controls im Relativ-Modus regeln einen Bereich von -100% bis +100%. Auf diese Weise ist auch der gesamte Bereich von bipolaren Steuerelementen regelbar. So können Sie z. B. den Pan-Parameter von ganz links nach ganz rechts steuern, indem Sie den Bereich von 0% bis +100% wählen. Bei einer Einstellung von 0% bis +50% würde der Pan-Regler in der Mittenposition enden.
  • Um ein unipolares Verhalten von Quick Controls im Relativ-Modus zu erhalten, wählen Sie einen Bereich von 0% bis +100% (oder -100%).

Die Funktion »Trim Range«

Diese Funktion ermöglicht Ihnen, den Regelbereich eines Quick Controls optimal an den aktuellen Parameterwert anzupassen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Bereich auf der Quick-Control-Seite anzupassen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabefeld der Zuweisung.
  3. Wählen Sie »Trim Range«.
  4. Der Minimal- und der Maximalwert werden automatisch gesetzt.

Sobald Sie den Originalparameter im Editor wieder ändern, muss der Regelbereich erneut angepasst werden, um den optimalen Regelbereich sicherzustellen.

Die Neutralstellung

Wenn Sie den Bereich der Quick-Control-Zuweisung anpassen, kann sich der Sound verändern, z. B. wenn die Zuweisung den Modus »Switch« oder »Switch Relative« verwendet. Wenn Sie den Bereich eines Quick Controls anpassen, das nur eine Zuweisung hat, die den absoluten oder relativen Modus verwendet, passt HALion Sonic die Einstellung automatisch an, so dass der Sound sich nicht verändert. Wenn Sie einem Quick Control mehrere Parameter zuweisen, legt HALion Sonic den Bereich der hinzugefügten Quick-Control-Zuweisung fest, so dass der Sound sich nicht verändert.

Wenn ein Quick Control jedoch mehrere Zuweisungen besitzt und Sie den Bereich einer oder mehrerer Zuweisungen ändern, kann die Neutralstellung nicht automatisch ermittelt werden. In diesem Fall können Sie die Bereiche anpassen und dann im Kontextmenü für eine bestimmte Zuweisung »Set Quick Control to Neutral Setting« wählen.

Einstellung des Kurvenverhaltens

Sie können das Kurvenverhalten jeder einzelnen Zuweisung getrennt einstellen. Das Kurvenverhalten beschreibt, wie der zugewiesene Parameter geändert wird. Die Charakteristik kann stufenlos zwischen logarithmisch, linear und exponentiell variieren.

Das Kurvenverhalten ist ausschließlich über die Quick-Control-Seite einstellbar.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Kurvenverhalten einer Zuweisung zu ändern:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.

  2. Wählen Sie links das Quick Control aus, das Sie bearbeiten möchten.

  3. Verwenden Sie rechts neben dem Bereich die Textfelder mittig unterhalb der Zuweisung, um den Curve-Parameter einzustellen. Positive Kurvenwerte resultieren in einem logarithmischen, negative Werte in einem exponentiellen Kurvenverlauf. Als Alternative können Sie die Kurve auch grafisch bearbeiten, indem Sie im Kurveneditor darauf klicken und nach oben oder unten ziehen. Ziehen Sie nach oben, um einen logarithmischen Verlauf zu erzielen, ziehen Sie nach unten, wenn Sie einen exponentiellen Kurvenverlauf wünschen.

Quick Controls umgehen

Wenn Sie einen Klang ohne Quick-Control-Zuweisung hören möchten, können Sie die Zuweisung vorübergehend auf Bypass schalten. Beim Bypass haben Sie die Wahl zwischen allen Zuweisungen, die zum gleichen Programm bzw. zum gleichen Layer gehören, allen Zuweisungen eines Quick Controls und einer einzelnen Quick-Control-Zuweisung.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Quick-Control-Zuweisung eines Programms oder Layers zu umgehen:

  1. Wählen Sie links neben dem Quick Control das Programm oder Layer aus, für das die Quick-Control-Zuweisung nicht gelten soll.

  2. Klicken Sie auf den Bypass-Schalter rechts neben den Quick Controls, um die Zuweisung des Programms oder Layers vorübergehend zu deaktivieren. Mit einem erneuten Klick auf den Bypass-Schalter schalten Sie die Quick-Control-Zuweisungen wieder ein.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Zuweisungen eines Quick Controls zu umgehen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.

  2. Wählen Sie links das Quick Control aus, das Sie umgehen möchten.

  3. Klicken Sie auf den Bypass-Schalter oben rechts neben den Quick Controls, um die Zuweisungen des ausgewählten Quick Controls vorübergehend auszuschalten. Mit einem erneuten Klick auf den Bypass-Schalter schalten Sie die Quick-Control-Zuweisungen wieder ein.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine bestimmte Quick-Control-Zuweisung zu umgehen:

  1. Öffnen Sie die Quick-Control-Seite des zugehörigen Programms oder Layers.
  2. Wählen Sie links das zugewiesene Quick Control aus.
  3. Klicken Sie auf den Bypass-Schalter, der sich unten links in der gewünschten Zuweisung befindet, um die Quick-Control-Zuweisung zeitweise auszuschalten. Mit einem erneuten Klick auf den Bypass-Schalter schalten Sie die Quick-Control-Zuweisungen wieder ein.

Quick-Control-Zuweisungen des Layers auf ein Program übertragen

- Um alle Quick-Control-Zuweisungen eines Layers auf ein Program zu übertragen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Layer im Program Tree und wählen Sie aus dem Kontextmenü »Forward All Assignments to Program«.

Quick Controls in der Modulationsmatrix zuweisen

Neben der direkten Zuweisung von Quick Controls können Sie Quick Controls auch als Quelle oder Modifier in der Modulationsmatrix zuweisen. Auf diese Weise können Sie Quick Controls mit anderen Modulationsquellen kombinieren.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Quick Control als Quelle oder Modifier in der Modulationsmatrix zuzuweisen:

  1. Öffnen Sie den gewünschten Layer-Editor und klicken Sie auf den Matrix-Schalter, so dass die Modulationsmatrix angezeigt wird.
  2. Öffnen Sie im Einblendmenü der Source- bzw. Modifier-Spalte das Untermenü »Quick Control«.
    Im Untermenü sind die Quick Controls des Layers aufgelistet.

  3. Wählen Sie im Untermenü ein Quick Control aus.

Trigger-Pads

STEINBERG HALion Sonic 2 - Trigger-Pads - 1

Sie können die Trigger-Pads von HALion Sonic verwenden, um einzelne Noten oder ganze Akkorde zu triggern, und um zwischen Variationen umzuschalten, zum Beispiel für den FlexPhraser. Viele der Programme von HALion Sonic verwenden Trigger-Pads:

  • Blauen Pads sind einzelne Noten oder ganze Akkorde zugewiesen.
  • Die Linie über dem Pad wird orange, wenn das Pad zwischen den FlexPhraser-Variationen wechselt.
  • Sie können ein Pad triggern, indem Sie darauf klicken.

Noten zu Pads zuweisen

Sie können einem Pad eine MIDI-Note zuweisen und das Pad durch Anspielen dieser Note triggern.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Note zuzuweisen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad.
  2. Wählen Sie im Menü »Assign Trigger Note«.
  3. Wählen Sie in den Untermenüs die Oktave und die Note aus, die Sie zuweisen möchten.

Oder

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü »Learn Trigger Note«.
  3. Spielen Sie die gewünschte Note auf Ihrem MIDI-Keyboard oder klicken Sie im virtuellen Keyboard darauf.
    Der Name der MIDI-Note, die Sie als Trigger-Note zugewiesen haben, wird in der oberen linken Ecke des Pads angezeigt.

⇒ Tasten, die als Trigger-Noten zugewiesen wurden, leuchten auf dem virtuellen Keyboard blau auf. Diese Tasten geben keinen Sound mehr wieder, sie triggern stattdessen die entsprechenden Pads.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Trigger-Note von einem Pad zu entfernen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü »Forget Trigger Note«.

Standardeinstellungen für Trigger-Noten

Standardmäßig werden die zugewiesenen Trigger-Noten mit dem Programm gespeichert, um maximale Flexibilität zu gewährleisten. Sie können jedoch ein festes Set von Trigger-Noten für ein bestimmtes Hardware-System verwenden.

Damit Sie die Standardeinstellungen verwenden können, müssen Sie sie zunächst speichern:

- Wenn Sie ein übergeordnetes Set von Trigger-Noten speichern möchten, richten Sie die Trigger-Noten für alle Pads ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Pad, und wählen Sie im Kontextmenü »Save Trigger Notes as Default«.

Nun können Sie die Option »Use Default Trigger Notes« aktivieren:

- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Pad und wählen Sie »Use Default Trigger Notes« oder klicken Sie links von den Pads auf den entsprechenden Schalter.

Wenn Sie nun das Programm oder Multiprogramm wechseln, werden die Trigger-Noten dadurch nicht verändert.

Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden die Trigger-Noten verwendet, die mit dem Multi gespeichert wurden.

Pads umbenennen

Sie können den Pads Namen geben, die z.B die Funktionsweise angeben. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl »Rename Pad«.
  2. Geben Sie den Namen ein. Wählen Sie z. B. KeySw1, KeySw2, ..., Amin7, Gmaj.
  3. Drücken Sie die [Eingabetaste] auf Ihrer Computertastatur, um den Namen zu bestätigen.

Akkorde oder einzelne Noten triggern

Wenn Sie einen Akkord oder eine einzelne Note über ein Pad triggern möchten, müssen Sie zunächst den Akkord oder die Note definieren:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü »Snapshot Chord«. Das Pad beginnt zu blinken und zeigt so an, dass es sich im Learn-Modus befindet.
  3. Spielen Sie einen Akkord (als einzelne Noten oder zusammen) oder eine einzelne Note.

Sie können auch auf die entsprechenden Taste auf dem virtuellen Keyboard von HALion Sonic klicken. Wenn Sie eine Taste erneut auswählen, wird die Note aus dem Akkord entfernt. Die Tasten des Akkords werden auf dem virtuellen Keyboard von HALion Sonic hervorgehoben.

  1. Wenn Sie den Akkord oder die Note bestätigen möchten, klicken Sie auf das noch blinkende Pad.
  2. Die blaue Farbe des Pads zeigt an, dass ein Akkord oder eine Note zugewiesen wurde.

Wenn das Pad nun getriggert wird, spielt es den eingegebenen Akkord oder die Note.

- Sie können auch Akkord-Events aus der Akkordspur Ihrer Steinberg-DAW auf ein Trigger-Pad ziehen. Dadurch werden die zugehörigen MIDI-Noten auf das Pad übertragen.

Wenn Sie ein Akkord-Event zuerst auf das Performance-Keyboard ziehen, wird der Akkord wiedergegeben. Dies ist sinnvoll, wenn Sie überprüfen möchten, ob Sie den richtigen Akkord ausgewählt haben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Benutzerhandbuch der DAW.

Wenn Sie mit den Pads zwischen den Expressions umschalten möchten, aktivieren Sie »Snapshot Chord« und spielen Sie den entsprechenden Keyswitch.
Wenn Sie einen Akkord definieren, der auch einen Keyswitch enthält, können Sie den Akkord mit einer speziellen Instrument-Expression triggern.
Wenn Sie einem Akkord Tasten hinzufügen, die auch als Trigger-Noten dienen, triggern diese die MIDI-Note an Stelle der Trigger-Note.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Akkord oder die Note von dem Pad zu entfernen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad.
  2. Wählen Sie »Clear Chord«.

Zwischen Variationen umschalten

Sie können zwischen Variationen wechseln, indem Sie die Trigger-Pads verwenden. Variationen sind z. B. für den FlexPhraser und die B-Box verfügbar. Um zwischen Variationen zu wechseln, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Pad, das Sie zum Umschalten auf die ausgewählte Variation verwenden möchten.
  2. Wählen Sie im Menü »Snapshot Variations«. Die Linie über dem Pad wird orange und zeigt an, dass ein Variation-Snapshot zugewiesen wurde.
  3. Wenn Sie das Pad triggern, schaltet es zu den Variationen um, die ausgewählt waren, als Sie den Snapshot gemacht haben.

Bei FlexPhraser-Variationen beinhaltet dies FlexPhraser für vier Layer und das Program.

Das Trigger-Pad speichert, welche Variationen beim Erstellen des Snapshots ausgewählt waren. So können Sie die Variationseinstellungen noch nach dem Erstellen des Snapshots ändern.
→ Wenn Layer ersetzt oder hinzugefügt werden, müssen Sie den Variation-Snapshot neu erstellen. Andernfalls schalten die Pads nicht die Variationen für diese speziellen Layer um.

Wenn Sie den FlexPhraser-Snapshot löschen möchten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Pad.
  2. Wählen Sie »Clear FlexPhrasers«.

Bypass des Pad-Bereichs

Sie können den gesamten Pad-Bereich auf Bypass schalten. Dadurch wird jede Funktion, die Sie den Pads zugewiesen haben, ausgeschaltet.

- Klicken Sie auf den Schalter »Bypass Pads« rechts neben den Pads, um die Bypass-Funktion auf den gesamten Editor anzuwenden. Der Bypass-Schalter leuchtet auf und zeigt an, dass die Pads ausgeschaltet sind.

Pad-Presets verwenden

Sie können Presets für Pads mit den Bedienelementen oben links im Pads-Bereich laden und speichern.

  • Um ein Preset zu laden, klicken Sie auf den Pfeil und wählen Sie das gewünschte Preset im Einblendmenü aus.
  • Um das ausgewählte Preset von Ihrem System zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol. Danach werden Sie aufgefordert, das Löschen zu bestätigen.
  • Um ein neues Preset zu speichern, klicken Sie auf das Diskettensymbol. Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet, in dem Sie das Preset umbenennen und speichern können.

→ Pad-Presets speichern Trigger-Noten und Akkord-Snapshots, jedoch keine FlexPhraser-Snapshots. Durch das Laden von Presets können Sie Trigger-Noten und Akkorde wechseln, ohne dabei Ihre FlexPhraser-Snapshots zu verlieren.

Einleitung

Mit der Cubase-Technologie »Note Expression« können Sie sehr realistische Instrumentenklänge erzeugen. Note Expression bietet Ihnen die Möglichkeit, automatisierte Modulationen jeder einzelnen Note zu erzeugen. HALion Sonic unterstützt Note Expression für die Parameter Volume, Pan und Tuning. Das bedeutet, dass Sie diese Parameter in Cubase für alle Programme in HALion Sonic für jede einzelne Note automatisieren können. HALion Sonic bietet Ihnen zusätzlich weitere Möglichkeiten. Innerhalb der Programme, die auf die Modulationsmatrix zugreifen, können Sie jedem verfügbaren Modulationsziel bis zu acht sogenannte Note-Expression-Controller zuweisen. Diese Controller können zusätzlich zu den bereits vorhandenen Parametern Volume, Pan und Tuning verwendet werden. Sobald Sie einem Parameter einen Note-Expression-Controller zuweisen und ihn benennen, können Sie in Cubase darauf zugreifen.

Die acht Note-Expression-Controller eines Programms werden von allen Layern verwendet. Das bedeutet, dass sich die Note-Expression-Controller-Daten auf alle vier Layer gleichzeitig auswirken. Je nachdem, wie die Note-Expression-Controller eingerichtet wurden, kann sich jedes Layer aber unterschiedlich verhalten.
Wenn Sie HALion Sonic zusammen mit einer Vorgängerversion von Cubase 6 oder einer anderen Host-Anwendung verwenden, die Note Expression nicht unterstützt, haben Sie trotzdem Zugriff auf den Note-Expression-Editor, in dem Sie die Note-Expression-Controller in der Modulationsmatrix auch sehen können. Die Controller haben jedoch keinen Einfluss auf das Programm.

Der Note-Expression-Editor

Öffnen Sie auf der Edit-Seite die Program-Registerkarte. Klicken Sie auf den NoteExp-Schalter im unteren Bereich der Seite, um den Note-Expression-Editor zu öffnen.

Im Editor werden links die acht Note-Expression-Controller (»NE1« bis »NE8«) und rechts die zugewiesenen Modulationsziele angezeigt. So erhalten Sie einen Überblick über die Zuweisungen der Note-Expression-Controller in der Modulationsmatrix und ihre Auswirkung auf den Klang. Beachten Sie, dass ein Note-Expression-Controller mehreren Modulationszielen zugewiesen werden kann.

Note-Expression-Controller benennen

Es empfiehlt sich, die Note-Expression-Controller gemäß ihrer Funktion zu benennen, so dass Sie sofort wissen, welchem Parameter die Controller zugewiesen sind. Standardmäßig wird einem Note-Expression-Controller der Name des Modulationsziels gegeben, dem Sie ihn zuerst zugewiesen haben. Danach vorgenommene Zuweisungen führen zu keiner Namensänderung. Sie können Note-Expression-Controller jederzeit umbenennen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Note-Expression-Controller umzubenennen:

  1. Öffnen Sie den Note-Expression-Editor.
  2. Wählen Sie links den Note-Expression-Controller, den Sie umbenennen möchten.
  3. Klicken Sie in die Name-Spalte des ausgewählten Note-Expression-Controllers und geben Sie einen neuen Namen ein.

Bestätigen Sie den Namen mit der [Eingabetaste]. Drücken Sie die [Esc]-Taste, um den Vorgang abzubrechen.

Note-Expression-Controller umgehen

Mit dem Bypass-Schalter jeder Note-Expression-Modulationsreihe können Sie den Note-Expression-Controller ausschalten.

Der Bypass-Schalter ist mit dem Bypass-Schalter des zugewiesenen Modulationsziels in der Modulationsmatrix verknüpft.

Modulationstiefe ändern

Mit dem Depth-Schieberegler stellen Sie die Intensität der Note-Expression-Modulation ein. Dadurch können Sie die Modulation ändern, ohne die Modulationsmatrix zu öffnen.

Der Schieberegler ist mit dem Depth-Schieberegler des zugewiesenen Modulationsziels in der Modulationsmatrix verknüpft.

Bearbeiten der Note-Expression-Modulationszuweisung

Klicken Sie auf den e-Schalter, um direkt die erste zugewiesene Modulation des entsprechenden Note-Expression-Controllers in der Modulationsmatrix aufzurufen.

Globale Funktionen und Einstellungen

Einleitung

In diesem Kapitel werden die globalen Einstellungen und Funktionen des Programms beschrieben.

Die PlugIn-Funktionen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die PlugIn-Funktionen - 1

text_image HALION SONIC2 7 Bubble Hopper 0.0 dB 140.0 Hz CPU Dzi HPS: 241 MHz steinberg

Oben im Fenster von HALion Sonic finden Sie die PlugIn-Funktionen. Dieser Bereich enthält die globalen Funktionen, die sich sowohl auf die geladenen Programme als auch auf das allgemeine Arbeiten mit dem PlugIn auswirken. Der Bereich ist in drei Unterbereiche aufgeteilt: den Programm-Slot, den Master-Bereich und die Systemauslastungsanzeigen.

Der Programm-Slot

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Programm-Slot - 1

Im Programm-Slot werden die wichtigsten Parameter des geladenen Programms angezeigt. Bei diesem Slot handelt es sich um eine Kopie des Slots, der im Multiprogramm-Rack ausgewählt ist. Sie können Einstellungen wie Pegel, Pan, Ausgangsbus, MIDI-Kanal und Polyphonie anpassen. Darüber hinaus können Sie in den Programm-Slots Programme laden und stumm- bzw. soloschalten.

Slot-Auswahl

Die Slot-Nummer dient nicht nur der Beschriftung, sondern auch der Auswahl des Slots, den Sie anzeigen möchten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf die Slot-Nummer, um das Einblendmenü zur Slot-Auswahl zu öffnen.
  2. Wählen Sie den gewünschten Slot aus.

Um die Auswahl eines Slots zu erleichtern, werden die Namen der geladenen Programme im Einblendmenü angezeigt.

Slot-Funktionen

Mit Hilfe des Programm-Slots im PlugIn-Funktionen-Bereich können Sie Programme und Layer laden, genau wie über die Slots im Multiprogramm-Rack (siehe »Programme laden« auf Seite 211).

MIDI-Aktivitätsanzeige

Das MIDI-Symbol zeigt eingehende MIDI-Daten durch Blinken an.

Solo

Klicken Sie den Solo-Schalter eines Slots, um ausschließlich das zugehörige Programm zu hören.

Mute

Klicken Sie den Mute-Schalter, um ein Programm auszuschalten. Das Programm bleibt geladen und kann daher ohne neuen Ladevorgang wieder eingeschaltet werden.

Level

Mit dem Pegel-Regler können Sie den Ausgangspegel des Slots einstellen.

Pan

Mit dem Pan-Regler bestimmen Sie die Position des Slot-Signals im Stereopanorama.

Output

Klicken Sie auf die Output-Schaltfläche, um den gewünschten Ausgangsbus für das Slot-Signal auszuwählen. Standardmäßig werden alle Signale auf den Main-Ausgang geroutet.

Polyphony

Mit diesem Parameter stellen Sie die Anzahl an Tasten ein, die gleichzeitig spielbar sind. Denken Sie daran, dass eine Taste mehrere Layer gleichzeitig ansteuern kann. Behalten Sie die Anzeige für die Systemleistung im Auge, um zu sehen, wie viele Stimmen durch Ihr Spielen angesteuert werden.

Programmsymbol

Das Programm-Symbol auf der linken Seite zeigt an, zu welcher Sound-Kategorie das Programm gehört. Es kann nicht frei zugewiesen werden, die Zuordnung ist vielmehr von den Einstellungen abgängig, die Sie in der MediaBay für Category und Sub Category vorgenommen haben. Wenn das Programm keiner Kategorie zugewiesen ist, wird ein Standardsymbol angezeigt.

Der Master-Bereich

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Master-Bereich - 1

Im Master-Bereich können Sie die Lautstärke des PlugIns und die Stimmung einstellen.

Master Volume

Mit dem Regler »Main Volume« können Sie die Gesamtlautstärke von HALion Sonic anpassen.

Master Tune

Sie können die Stimmung von 415,3Hz bis 466,2Hz einstellen, was einem Bereich von -100Cents bis +100Cents entspricht. Der Standardwert ist 440Hz.

Die Systemauslastungsanzeigen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Systemauslastungsanzeigen - 1

Rechts von den PlugIn-Funktionen finden Sie Anzeigen, die die Systemauslastung durch das PlugIn anzeigen.

CPU

Diese Anzeige informiert Sie über die Prozessorlast während der Wiedergabe. Je mehr Stimmen Sie wiedergeben, desto höher ist die Prozessorlast. Wenn die rote Überlastungsanzeige rechts neben der Option aufleuchtet, stellen Sie auf der Control-Seite einen niedrigeren Wert für »Max Voices« ein.

Disk

Diese Anzeige informiert Sie über die Auslastung bei der Datenübertragung von der Festplatte beim Streaming von Samples oder beim Laden von Presets. Wenn die rote Überlastungsanzeige aufleuchtet, können die Daten nicht schnell genug von der Festplatte gelesen werden. In diesem Fall verschieben Sie den Regler »Disk vs. RAM« auf der Options-Seite weiter in Richtung RAM. Sie können auch die Einstellung für »Max Voices« auf der Options-Seite verringern.

Polyphonie (Mono-Stimmen)

Hier wird angezeigt, wie viele Samples gerade wiedergegeben werden. Dies dient als Indikator für Performance-Probleme. Wenn Sie zum Beispiel die Anzahl der Stimmen auf der Options-Seite heruntersetzen mussten, können Sie Ihre Einstellungen anhand dieser Anzeige überprüfen.

MEM (Memory)

Hier sehen Sie, wie viel RAM gerade vom Plugin und dem geladenen Programm benötigt wird. Der angezeigte Wert ergibt sich aus dem Streaming-Puffer und den vorgeladenen Samples. Über die MEM-Anzeige können Sie leicht Performance-Probleme aufspüren. Wenn Sie zum Beispiel freien Speicher für andere Anwendungen benötigen, können Sie auf der Options-Seite den Regler »Disk vs. RAM« in Richtung »Disk« verschieben. Überprüfen Sie die Einstellungen, indem Sie die MEM-Anzeige im Auge behalten.

Wenn Sie oben links im PlugIn-Bedienfeld auf das PlugIn-Logo klicken, wird die About-Box geöffnet. Dieses Fenster enthält Informationen über die Programmversion und Build-Nummer des Plugins. Anhand dieser Informationen können Sie überprüfen, ob Sie über eine aktuelle Version des Programms verfügen. Informieren Sie sich regelmäßig unter www.steinberg.net über Programm-Updates. Wenn Sie das Fenster wieder schließen möchten, drücken Sie die [Esc]-Taste auf der Computertastatur.

Wenn Sie oben rechts im PlugIn-Bedienfeld auf das Steinberg-Logo klicken, wird ein Einblendmenü geöffnet.

- Wählen Sie die Help-Option, um dieses Handbuch im PDF-Format zu öffnen. Beachten Sie, dass auf Ihrem Computer eine Anwendung zum Lesen von PDF-Dokumenten installiert sein muss.

- Wenn Sie eine der anderen Optionen wählen, wird die Steinberg-Website in Ihrem Standard-Webbrowser geöffnet. Wenn Sie nach Software-Updates oder Hilfe suchen, wählen Sie den entsprechenden Link. Damit Sie die Steinberg-Homepage öffnen können, muss Ihr Rechner mit dem Internet verbunden sein.

Die Werkzeugzeilen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Werkzeugzeilen - 1

text_image FlexPhraser Rückgängig/Wiederherstellen Editor/Player Insert- Effekte AUX- Effekte Sperren MIDI Reset

Über dem Edit-Bereich finden Sie zwei kleine Werkzeugzeilen mit verschiedenen globalen Funktionen.

Globale Schalter für Inserts, AUX-Effekte und FlexPhraser

Verwenden Sie diese Schalter, um alle Insert-Effekte, AUX-Effekte und alle FlexPhraser für das gesamte PlugIn gemeinsam auszuschalten. So können Sie z. B. einen Klang mit und ohne Effekte schnell vergleichen oder ein Preset ohne FlexPhraser abspielen.

Schalter zum Sperren des FlexPhrasers

Wenn dieser Schalter aktiviert ist und Sie ein anderes Programm oder Layer laden, werden die aktuellen FlexPhraser- und Trigger-Pad-Einstellungen beibehalten.

Da Slices mit der richtigen Phase wiedergegeben werden müssen, wirkt sich diese Option nicht auf die FlexPhraser von Loop-Layern aus.

Undo/Redo

HALion Sonic verfügt über eine Funktion, mit der die letzten 10 Bearbeitungsschritte rückgängig gemacht oder wiederholt werden können. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie neue Einstellungen testen, ohne befürchten zu müssen, vorherige Einstellungen zu verlieren.

Um einen einzelnen Schritt rückgängig zu machen bzw. zu wiederholen, klicken Sie entweder den entsprechenden Schalter oder gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf die kleinen Dreiecke, um die Liste der Bearbeitungsschritte zu sehen.
  2. Klicken Sie auf einen Eintrag in der Liste der Bearbeitungsschritte, um zum jeweiligen Schritt vor- oder zurückzugehen.

Das Laden eines Multi (Objekt)-Presets kann nicht rückgängig gemacht werden.

MIDI Reset

Bei der Arbeit mit MIDI-Noten kann es zu Notenhängern kommen. Sie treten auf, wenn das Plugin die MIDI-Verbindung verliert oder wenn es falsche MIDI-Controller-Daten empfängt. In diesem Fall können Sie ein »Notfall-Reset« des Plugins durchführen:

- Klicken Sie auf den MIDI-Reset-Schalter (Blitz-Symbol) rechts unter dem Steinberg-Logo, um die Klangerzeugung zu unterbrechen und alle MIDI-Controller zurückzusetzen. Das PlugIn stoppt sofort die Wiedergabe und setzt alle Controller auf ihre Standardwerte zurück.

Editor/Player

Dieser Schalter schaltet zwischen der Editor-Ansicht (e) und der kleineren Player-Ansicht (p) von HALion Sonic um.

Die Options-Seite

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Options-Seite - 1

text_image Load Edit MIDI Push Effects Help Options Disk Streaming Balance Disk 197 MB Pload 56 MB Available Memory 800 MB MS of 3.49 GB Physical 422.23 MB of 2.00 GB Virtual Performance Max Volues 125 Max CPU 100 % Value Pulse Out 15 mg Out ECO Mode Multi Loading Switch after Multi-Core Global Show Toolips Show ValueToolips Program Changes OR Solo Mode Standard Key Commands MIDI Controller Controller Assignment Reset to Repair Save as Default Smoothing Slow Fast Send Reset Send Reset Reset Ctrlator Off

Die Options-Seite enthält Einstellungen zur Lösung von Performance-Problemen, globale Funktionen und Funktionen für MIDI-Controller.

Der Bereich »Disk Streaming«

Einige Programme verfügen über bis zu 1 GB Samplematerial, z.B. das akustische Piano. Diese großen Datenmengen kann Ihr Computer nicht vollständig in den RAM laden, insbesondere dann nicht, wenn Sie alle 16 Slots benutzen. Stattdessen lädt HALion Sonic nur die ersten Millisekunden jedes Samples in den RAM und lädt während der Wiedergabe konstant weitere Teile von der Festplatte. Da die Festplatte dadurch mit jeder weiteren gespielten Note mehr arbeiten muss, ist es sinnvoll, zu Beginn so viel Material wie möglich in den RAM zu laden. Dadurch steht jedoch weniger RAM für andere Anwendungen zur Verfügung. Um eine optimale Systemauslastung zu erzielen, können Sie in HALion Sonic das Verhältnis von Festplatten- und RAM-Auslastung einstellen.

Der Balance-Regler

Mit diesem Schieberegler können Sie das richtige Verhältnis zwischen Festplatte und RAM-Auslastung einstellen.

  • Wenn Sie mehr RAM für andere Anwendungen benötigen, ziehen Sie den Regler mehr in Richtung »Disk«.
  • Wenn Ihre Festplatte die Daten nicht schnell genug zur Verfügung stellt, ziehen Sie den Regler mehr nach rechts in Richtung »RAM«.

Die Speicheranzeigen werden entsprechend aktualisiert.

Wenn keine Probleme mit der Systemleistung auftreten, sollten Sie diese Einstellung nicht verändern.
Diese Einstellung gilt immer für alle PlugIn-Instanzen und wird nicht mit dem Projekt gespeichert. Diese Einstellung muss nur einmal für das gesamte Computersystem vorgenommen werden.

Performance

Hier finden Sie Einstellungen, mit denen Sie die CPU-Leistung von HALion Sonic optimieren können.

Max Voices

Mit diesem Parameter können Sie eine Höchstzahl an Stimmen einstellen, die eine Instanz von HALion Sonic wiedergeben kann. Sobald die Obergrenze erreicht ist, fängt HALion Sonic an, anderen Instanzen Stimmen zu stehlen.

Max CPU

Um hörbare Klicks zu vermeiden, die durch CPU-Überlastungen verursacht werden, können Sie eine Obergrenze für die CPU-Auslastung der PlugIn-Instanz einstellen. HALion Sonic stiehlt automatisch Stimmen, wenn die Obergrenze überschritten wird. Bei 100 % ist »Max CPU« ausgeschaltet.

Da HALion Sonic etwas Reaktionszeit benötigt, können CPU-Spitzen auftreten, welche die eingestellte Grenze überschreiten, was wiederum zu Audioaussetzern führen kann. Wenn Sie »Max CPU« etwas niedriger einstellen als benötigt, sind Sie wieder auf der sicheren Seite.

Voice Fade Out

Sollte es dazu kommen, dass Stimmen gestohlen werden müssen, da die eingestellten Höchstwerte für Max CPU bzw. Max Voices erreicht sind, können Sie eine Fade-Out-Zeit bestimmen, damit die Stimmen sanft ausgeblendet und nicht abgeschnitten werden.

Osc ECO Mode

Aktivieren Sie diesen Parameter, wenn die Oszillatoren der Synth-Layer im ECO-Modus laufen sollen. Die Oszillatoren benötigen dann weniger CPU auf Kosten von Artefakten bei höheren Tönen. Ist diese Funktion aktiviert, können Sie mit den Synth-Layern mehr Stimmen wiedergeben.

Multi-Loading

Normalerweise wird das vorherige Multi beim Laden eines neuen Multiprogramms im Arbeitsspeicher gehalten, bis das neue Multi vollständig geladen ist. Daher kann es auf 32-Bit-Systemen beim Ersetzen eines umfangreichen Multis durch ein anderes großes Multi zu einer RAM-Überlastung kommen.

- Um ein Multi aus dem Speicher zu entfernen, bevor ein neues Multi geladen wird, wählen Sie im Einblendmenü »Multi Loading« die Option »Clear before« aus.

⇒ Wenn »Clear before« eingestellt ist und Sie das Laden abbrechen, wird ein leeres Multi geladen.

Multi-Core

Im Einblendmenü »Multi-Core« können Sie einstellen, wie viele der verfügbaren Prozessorkerne von HALion Sonic verwendet werden. Auf diese Weise kann HALion Sonic z. B. jedes Programm auf einem anderen Kern berechnen. Welches die beste Einstellung ist, hängt von vielen Faktoren ab und ist von System zu System und Projekt zu Projekt unterschiedlich. Als Ausgangspunkt empfiehlt es sich, den Parameter so einzustellen, dass alle bis auf einen Kern verwendet werden.

Wenn Probleme auftreten, verringern Sie die Anzahl der Kerne oder wählen im Einblendmenü die Off-Option, um die Mehrkernverarbeitung zu deaktivieren und stattdessen mehrere Instanzen von HALion Sonic zu laden. Die Host-Anwendung verteilt dann die Last auf die verfügbaren Kerne.

Global

Hier finden Sie allgemeine Einstellungen für HALion Sonic; außerdem können Sie den »General MIDI Mode« aktivieren.

⇒ Die Einstellungen im Global-Bereich werden nicht mit einem bestimmten Projekt gespeichert, sondern wirken sich auf das allgemeine Verhalten von HALion Sonic aus.

Show Tooltips

Wenn diese Option eingeschaltet ist und Sie mit der Maus auf ein Bedienelement zeigen, wird ein Tooltip eingeblendet.

Show Value Tooltips

Wenn diese Option eingeschaltet ist und Sie ein Bedienelement verwenden, für das es kein Wertefeld gibt, wird der entsprechende Wert in einem Tooltip angezeigt.

Program Changes

In diesem Einblendmenü können Sie festlegen, wie HALion Sonic eingehende MIDI-Programmwechselbefehle verarbeitet:

Option Beschreibung

Off Programmwechselbefehle werden ignoriert.
GM ModeProgrammwechselbefehle werden verwendet, um Programme in den Slots des Multiprogramm-Racks umzuschalten.
Multi ModeProgrammwechselbefehle werden verwendet, um zwischen den 128 Multis umzuschalten, die Sie auf der Multi-Chain-Seite konfigurieren können.

General MIDI Mode

Aktivieren Sie diese Option für die Wiedergabe von MIDI-Dateien, die für General-MIDI-Sound-Sets erstellt wurden. Dieser Modus unterstützt MIDI-Programmwechseldaten und lädt einen globalen Chorus- und einen Reverb-Effekt vor, die direkt verwendet werden können.

Wenn Sie den »General MIDI Mode« aktivieren, werden alle geladenen Programme entfernt und in den AUX-FX-Slots 1 und 3 werden ein Reverb- und ein Chorus-Effekt geladen. Die 16 Programm-Slots werden automatisch den 16 MIDI-Kanälen zugewiesen. Solange dieser Modus aktiviert ist, können die 16 MIDI-Kanäle auf der MIDI-Seite nicht geändert werden. In der MediaBay wird ein Instrumenten-Set-Filter eingestellt und es werden nur noch GM-Sounds angezeigt.

Die Program-Change-Werte 0-127 beziehen sich auf die entsprechenden GM-Sound-Attribute der MediaBay, so dass Sie alle Ihre Sounds zum General MIDI Sound Set hinzufügen können, indem Sie das Attribut »GM Sound« auf den gewünschten Klang setzen.

⇒ Die mit HALion Sonic mitgelieferten GM-Sounds sind für schnelle Ladezeiten optimiert. Beachten Sie, dass das Laden großer Programme eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Programme einem Program-Change-Wert für den General MIDI Mode zuzuweisen:

  1. Öffnen Sie die Load-Seite.
  2. Klicken Sie rechts in der Titelzeile des unteren Bereichs auf den Schalter »Set Up Result Columns«.
  3. Wählen Sie im Einblendmenü aus dem Musical-Untermenü den Eintrag »GM Sound«.
    Die Spalte »GM Sound« wird in der Trefferliste angezeigt.
  4. Wählen Sie den gewünschten Sound aus und setzen Sie den Wert in der Spalte »GM Sound« auf die GM-Programmnummer, die Sie verwenden möchten.
    Beachten Sie, dass Sie jede GM-Programmnummer mehrfach vergeben können. Wenn dies der Fall ist, können Sie anhand des Rating-Attributs festlegen, welches Programm geladen wird.

Anschließend werden bei jedem Programmwechselbefehl die zugeordneten Programme im Slot des jeweiligen MIDI-Kanals geladen.

⇒ Slot 10 ignoriert alle Programmwechselbefehle. Es bleibt immer dasselbe Drum-Set geladen.

Solo-Modi

Sie können zwischen zwei Solo-Modi wählen: Standard und Exclusive.

  • Im Standard-Modus können Sie mehrere Programme oder Layer soloschalten, um sie zusammen zu hören.
  • Im Exclusive-Modus kann nur jeweils ein Programm bzw. ein Layer sologeschaltet werden.

Einrichten von Tastaturbefehlen für Instrumentenfunktionen

Klicken Sie auf den Schalter »Key Commands«, um den Dialog zum Einrichten von Tastaturbefehlen zu öffnen. Für die meisten Funktionen im Bedienfeld von HALion Sonic können Sie Tastaturbefehle einrichten.

- Klicken Sie auf der Options-Seite im Global-Bereich auf den Schalter »Key Commands«, um die Tastaturbefehle für Instrumentenfunktionen anzuzeigen. Der Dialog »Key Commands« wird geöffnet.

Die Befehle sind, ähnlich wie im Windows Explorer und im Finder von Mac OS, in einer hierarchischen Ordnerstruktur aufgeführt. Wenn Sie einen übergeordneten Ordner öffnen, indem Sie auf das Pluszeichen klicken, werden die darin enthaltenen Befehle und Funktionen gemeinsam mit den zugewiesenen Tastaturbefehlen angezeigt.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Einrichten von Tastaturbefehlen für Instrumentenfunktionen - 1

Gehen Sie folgendermaßen vor, um sich einen Überblick über die verfügbaren Befehle und die zugewiesenen Tastenkombinationen zu verschaffen:

  • Klicken Sie oben links im Dialog auf das Pluszeichen.
    Die Liste der Befehle und zugehörigen Tastenkombinationen wird erweitert.
  • Mit Hilfe der Bildlaufleiste rechts können Sie weitere Befehle einblenden oder Sie können das Dialogfenster vergrößern, um alle Befehle sichtbar zu machen.
  • Klicken Sie auf das Minuszeichen, um die Einträge der Liste auszublenden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Tastaturbefehl einzurichten:

  1. Wählen Sie in der Commands-Liste links eine Kategorie aus.

  2. Klicken Sie auf das Pluszeichen für den Ordner, um die Befehle für diese Kategorie anzuzeigen.

Sie können auch die übergeordneten Plus- und Minus-Schalter (»+ All« und »-All«) oben im Dialog verwenden, um alle Ordner gleichzeitig zu öffnen bzw. zu schließen.

  1. Wählen Sie in der Liste den Befehl, für den Sie einen Tastaturbefehl einrichten möchten.
    Bereits zugewiesene Tastaturbefehle werden in der Keys-Spalte angezeigt und im Keys-Bereich oben rechts im Dialog.
    Sie können auch nach einer bestimmten Funktion suchen, indem Sie deren Namen im Feld für die Textsuche oben im Dialog eingeben und auf den Suchen-Schalter (das Lupe-Symbol) klicken.

  2. Wenn Sie das gewünschte Element ausgewählt haben, klicken Sie in das Feld »Type in Key« und drücken Sie die Tasten für den neuen Tastaturbefehl.

Sie können entweder eine beliebige einzelne Taste oder eine Tastenkombination aus einer Sondertaste ([Alt]-Taste/[Wahltaste], [Strg]-Taste/[Befehlstaste], [Umschalttaste]) und einer beliebigen anderen Taste wählen.

  1. Klicken Sie auf den Pfeilschalter (»Assign Key«) neben dem Feld, um den Tastaturbefehl zuzuweisen.

Der neue Tastaturbefehl wird in der Liste angezeigt.

  1. Klicken Sie auf »OK«, um den Dialog zu schließen.

Wenn ein Tastaturbefehl bereits einer anderen Funktion zugewiesen ist, wird eine Warnmeldung angezeigt, über die Sie entweder den alten Tastaturbefehl mit dem neuen überschreiben oder die Aktion abbrechen können.

⇒ Sie können mehrere Tastaturbefehle für dieselbe Funktion einrichten.

- Wenn Sie einen Tastaturbefehl löschen möchten, wählen Sie den dazugehörigen Befehl in der Liste im Keys-Bereich und klicken Sie auf den Löschen-Schalter (das Papierkorb-Symbol).

MIDI Controller

Sie können Ihre angepassten MIDI-Controller-Zuordnungen als Standardeinstellung speichern oder die Werkszuordnungen der MIDI-Controller wiederherstellen.

Wiederherstellen der Werkseinstellungen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die bei Auslieferung vorhandenen Zuordnungen von MIDI-Controllern wiederherzustellen:

  1. Klicken Sie auf den Schalter »Reset to Factory«.
  2. Klicken Sie auf »Yes«, um die Zuordnungen wiederherzustellen, oder auf »No«, um den Vorgang abzubrechen.

Save as Default

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihre aktuellen MIDI-Controller-Zuordnungen als Standardeinstellung zu speichern:

- Klicken Sie auf den Schalter »Save as Default«.

Nun wird bei jedem Laden einer neuen PlugIn-Instanz Ihre eigene MIDI-Controller-Zuweisung geladen.

»Save as Default“ beinhaltet keine MIDI-Controller-Zuweisungen für die Parameter der AUX-Effekte.

⇒ Die aktuelle MIDI-Controller-Zuweisung wird mit jedem Projekt gespeichert. So können Sie Einstellungen in andere Systeme übertragen. Das Projekt beinhaltet auch die MIDI-Controller-Zuordnungen der AUX-Effekte.

Die maximale Auflösung für MIDI-Controller beträgt 128 Schritte. Da dieser Wert relativ gering ist, kann es vorkommen, dass Parameteränderungen in hörbaren Schritten erfolgen, wenn Sie einen MIDI-Controller als Modulationsquellen der Modulationsmatrix einsetzen oder mit einem MIDI-Controller ein Quick Control steuern. Der hierdurch verursachte Effekt wird auch als »Reißverschlussgeräusch« (engl. zipper noise) bezeichnet. Um dies zu verhindern, bietet HALion Sonic eine Smoothing-Funktion für MIDI-Controller, die für weichere Übergänge bei Parameterwechseln sorgt.

  • Wenn MIDI-Controller-Änderungen zu hörbaren Artefakten führen, bewegen Sie den Smoothing-Regler in Richtung »Slow«.
    MIDI-Controller-Änderungen werden dann nicht unmittelbar umgesetzt, sondern über einen gewissen Zeitraum (in Millisekunden) verteilt.
  • Wenn MIDI-Controller-Änderungen schneller umgesetzt werden sollen, bewegen Sie den Regler in Richtung »Fast«.

MIDI-Controller-Änderungen können dann zu hörbaren Artefakten führen.

In der Modulationsmatrix können Sie die Smoothing-Funktion für jeden MIDI-Controller/Note Expression-Parameter separat anpassen, siehe »MIDI-Controller- und Note-Expression-Smoothing« auf Seite 260.

Die Bedienelemente in der Standalone-Funktionsleiste

Wenn Sie HALion Sonic als Standalone-Anwendung nutzen, wird die Standalone-Funktionsleiste oben im Fenster angezeigt. Hier können Sie Tastaturbefehle definieren, das Routing für die Audio- und MIDI-Schnittstelle einrichten und die Gesamtlautstärke einstellen. Außerdem finden Sie hier das MIDI-Scratch-Pad, mit dem Sie musikalische Ideen festhalten können, ohne einen zusätzlichen MIDI-Sequenzer starten zu müssen. Mit dem MIDI-Scratch-Pad können auch mehrspurige Arrangements abgespielt werden, in denen die 16 Programme in HALion Sonic verwendet werden.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Die Bedienelemente in der Standalone-Funktionsleiste - 1

text_image All MSCI Inputs MR316CSX(2) Analog 1 001.1.1 TEMP: FIXED 120.0 HIGH 4/4 Volume

Der Preferences-Dialog

Wenn Sie HALion Sonic als Standalone-Anwendung verwenden, können Sie zusätzliche Programmeinstellungen im Preferences-Dialog vornehmen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Preferences-Dialog zu öffnen:

- Klicken Sie auf den Schalter mit dem Zahnrad rechts neben dem Feld für den Audioausgang.

STEINBERG HALion Sonic 2 - Der Preferences-Dialog - 1

Klicken Sie hier, um den Preferences-Dialog zu öffnen.

- Klicken Sie mit der rechten Maustaste im obersten Bereich des Bedienfelds und wählen Sie im Kontextmenü die Preferences-Option.

Der Preferences-Dialog hat mehrere Seiten, auf denen Sie die folgenden Einstellungen vornehmen können:

  • Auf der Seite »MIDI Routing« können Sie im Einblendmenü »MIDI Input Ports« einen MIDI-Eingang auswählen. Mit der Option »Channel Filter« entscheiden Sie, ob MIDI-Events in HALion Sonic auf allen Kanälen oder nur auf einem speziellen MIDI-Kanal aufgenommen werden sollen. Nutzen Sie die Option »Filter All Notes Off Controller«, um unerwünschte Befehle vom Typ »All Notes Off« zu vermeiden. Diese Befehle werden von einigen Keyboards gesendet, wenn der Benutzer die letzte Taste loslässt. Dies führt dazu, dass HALion Sonic die Wiedergabe anhält, auch wenn das Haltepedal noch gedrückt ist.
  • Auf der Seite »Audio Routing« können Sie in den Einblendmenüs unter »Audio Output Ports« unterschiedliche Audioausgänge zuweisen. HALion Sonic unterstützt 32 Kanäle: zwei Main-Ausgänge (links und rechts) und 15 weitere Stereokanäle (jeweils links und rechts). Jedem Kanal können Sie unterschiedliche Audioausgänge zuweisen. Wenn Sie im Einblendmenü einen Audioausgang auswählen, wird dieser dem entsprechenden Kanal zugewiesen. Wenn Sie die [Umschalttaste] gedrückt halten und einen Audioausgang wählen, werden den vorderen und hinteren Kanälen Ausgänge mit ansteigenden Nummern zugewiesen – z. B. 1, 2, 3, 4 oder 5, 6, 7, 8. Wenn Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] und die [Umschalttaste] gedrückt halten, werden die Audioausgänge paarweise jeweils den vorderen und hinteren Kanälen zugewiesen – z. B. 1, 2, 1, 2 oder 5, 6, 5, 6.
  • Auf der Metronome-Seite können Sie Einstellungen für den Metronom-Klick vornehmen:

Option Beschreibung

Mode Hier können Sie den Metronom-Klick ein- und ausschalten oder einen Vorzähler (Count In) verwenden.
AccentSchalten Sie diese Option ein, wenn die erste Zählzeit im Takt betont sein soll.
Level Mit diesem Regler können Sie die Lautstärke des Metronom-Klicks einstellen.
Connections Hier können Sie einen separaten Stereoausgang für das Metronom einstellen.
  • Schalten Sie auf der General-Seite die Option »Don't prompt for confirmation when quitting HALion Sonic« ein, wenn Sie möchten, dass HALion Sonic beim Beenden keine Warnmeldung anzeigt.
  • Wählen Sie auf der Seite »ASIO Driver« im Einblendmenü den Treiber für Ihre Audio-Hardware aus.

Wenn Sie verschiedene Audioanwendungen gleichzeitig verwenden möchten, ist es sinnvoll, die Option »Release Driver when Application is in Background« einzuschalten.

Die Werte für die Eingangs- und Ausgangslatenz Ihrer Audio-Hardware werden angezeigt. Unter »Latenz« versteht man die Zeit, die das System benötigt, um auf eingehende Befehle zu reagieren. Eine hohe Latenz führt zu einer wahrnehmbaren Verzögerung zwischen dem Drücken einer Taste und dem Zeitpunkt, zu dem Sie den Ton hören. Unterhalb der Latenzwerte können Sie die Samplerate der angeschlossenen Audio-Hardware ändern.

Wenn Sie HALion Sonic verwenden, konkurrieren verschiedene Prozesse um die Prozessorleistung Ihres Computers. Mit dem Parameter »Audio Priority« können Sie einstellen, welche Prozesse dabei Priorität haben:

Option Beschreibung

Normal In diesem Modus haben Audiowiedergabe und andere Prozesse etwa dieselbe Priorität (Standardeinstellung).

Boost In diesem Modus haben Audioprozesse Vorrang vor MIDI- Prozessen. Stellen Sie diesen Modus ein, wenn bei der Wiedergabe von Audio- und MIDI-Material Probleme auftreten.

- Wenn Sie den Treiber ausgewählt haben, öffnen Sie die Advanced-Seite, um die zu verwendenden Ein- und Ausgänge auszuwählen und zu benennen. Klicken Sie auf den Schalter »Control Panel«, um das Bedienfeld für die Audio-Hardware zu öffnen, und passen Sie die Einstellungen so an, wie vom Hersteller der Audio-Hardware empfohlen.

Einrichten von Tastaturbefehlen für die Standalone-Funktionen

Für die meisten Bedienelemente von HALion Sonic können Sie im Standalone-Bedienfeld Tastaturbefehle einrichten. Im Dialog »Key Commands« werden die verfügbaren Befehle und die zugewiesenen Tasten aufgelistet.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Dialog »Key Commands« zu öffnen:

- Klicken Sie oben links im Bedienfeld auf den Schalter rechts neben dem Einblendmenü für den MIDI-Eingang. Der Dialog »Key Commands« wird geöffnet.

Der Dialog »Key Commands« in der Standalone-Funktionsleiste enthält nur die Standalone-Funktionen.

Weitere Informationen zum Erstellen und Verwalten von Tastaturbefehlen finden Sie unter »Einrichten von Tastaturbefehlen für Instrumentenfunktionen« auf Seite 397.

MIDI-Eingang und Audioausgang wählen

STEINBERG HALion Sonic 2 - MIDI-Eingang und Audioausgang wählen - 1

Im Standalone-Modus enthält das Bedienfeld oben links zwei Einblendmenüs, über die Sie den MIDI-Eingang und den Audioausgang des PlugIns einstellen können.

Im Einblendmenü für den MIDI-Eingang werden alle MIDI-Geräte angezeigt, die in Ihrem System eingerichtet sind.

- Öffnen Sie das Einblendmenü für den MIDI-Eingang und wählen Sie das MIDI-Gerät aus, das Sie verwenden möchten.

Wenn die orangefarbene MIDI-Aktivitätsanzeige oben links im Fenster aufleuchtet, gehen MIDI-Daten über den ausgewählten Eingang ein. Die Anzeige leuchtet auf, wenn Note-On- und Controller-Befehle empfangen werden. So können sie überprüfen, ob das Plugin und Ihr MIDI-Keyboard mit demselben MIDI-Anschluss verbunden sind.

Im Einblendmenü für den Audioausgang werden alle verfügbaren Ausgänge des ausgewählten ASIO-Geräts angezeigt.

- Öffnen Sie das Einblendmenü für den Audioausgang und wählen Sie einen Ausgang für den Haupt-Stereokanal des PlugIns aus.

Wenn Sie einen Audioausgang wählen, werden die vorderen und hinteren Kanäle an aufsteigende Audioausgänge geleitet, z. B. 1, 2, 3, 4 oder 5, 6, 7, 8.

Wenn Sie die [Alt]-Taste/[Wahltaste] und die [Umschalttaste] gedrückt halten, werden die Audioausgänge paarweise den vorderen und hinteren Kanälen zugewiesen – z. B. 1, 2, 1, 2 oder 5, 6, 5, 6.

Das ASIO-Gerät sowie weitere Audioausgänge können Sie im Dialog »Plug-In Preferences« einrichten.

Das Scratch-Pad

STEINBERG HALion Sonic 2 - Das Scratch-Pad - 1

text_image Wiedergabe Stop Aufnahme Loop MIDI-Datei laden Metronom-Einstellung MIDI-Datei speichern Aufnahmemodus wählen

STEINBERG HALion Sonic 2 - Das Scratch-Pad - 2

text_image MIDI-Kanal-Filter Infosymbol Positionsbalken All 001. 1.1 Tempo TRACK 120.0 SIGH 4/4 Tempospur Tempo-wert Tempo-skalierung Songpositionsanzeige Format für die Zeitanzeige Taktart

Mit dem Scratch-Pad können Sie Standard-MIDI-Dateien (Dateinamenerweiterung .mid) aufnehmen und wiedergeben, bestehende MIDI-Dateien laden und eigene Dateien aufnehmen und speichern. Das Transportfeld enthält Schalter für Wiedergabe, Stop, Aufnahme und Loop-Wiedergabe. In der Anzeige werden die Songposition, das Tempo und die Taktart der MIDI-Datei angezeigt. Darüber hinaus steht Ihnen hier ein Metronom zur Verfügung, das Sie während der Aufnahme oder beim Üben verwenden können.

Das Scratch-Pad kann mehrspurige MIDI-Dateien wiedergeben, die auf allen 16 MIDI-Kanälen senden. Es sendet auch MIDI-Programmwechselbefehle, wenn eine MIDI-Datei geladen wird.

Transportfunktionen verwenden

  • Klicken Sie auf den Wiedergabe-Schalter, um die MIDI-Datei wiederzugeben. Die Wiedergabe beginnt immer an der angezeigten Songposition.
  • Klicken Sie auf den Stop-Schalter, um die Wiedergabe der Datei an der aktuellen Position zu unterbrechen.
    Klicken Sie zweimal auf den Stop-Schalter, um die Songpositionsanzeige auf den Anfang zu setzen.
  • Klicken Sie auf den Aufnahmeschalter, um die Aufnahme zu starten.
  • Klicken Sie auf den Schalter für die Loop-Wiedergabe, um die gesamte MIDI-Datei geloopt wiederzugeben.

MIDI-Dateien laden

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Standard-MIDI-Datei zu laden:

  1. Klicken Sie auf den Schalter »Load File...« unterhalb der Transportschalter.
  2. Wählen Sie im angezeigten Dateiauswahldialog die gewünschte MIDI-Datei aus.
  3. Klicken Sie auf »Open«, um die MIDI-Datei zu laden.

MIDI-Dateien speichern

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihre Aufnahme als MIDI-Datei zu speichern:

  1. Klicken Sie auf den Schalter »Save MIDI File...« (das Diskettensymbol) unterhalb der Transportschalter.
  2. Legen Sie im angezeigten Dialog einen Namen und einen Speicherort für die Datei fest.
  3. Klicken Sie auf »Save«, um die MIDI-Datei zu speichern.

Das Infosymbol

Wenn Sie prüfen möchten, welche MIDI-Datei gerade geladen ist, bewegen Sie die Maus über den Info-Schalter in der oberen linken Ecke der Songpositionsanzeige. In einem Tooltip wird der Name der MIDI-Datei angezeigt.

MIDI-Kanäle filtern

Wenn Sie eine mehrspurige MIDI-Datei laden, können Sie festlegen, ob alle Events oder nur die Events eines bestimmten Kanals wiedergegeben werden. Das Einblendmenü hierzu finden Sie rechts neben dem Infosymbol in der Songpositionsanzeige.

Der Positionsbalken

Am Positionsbalken können Sie erkennen, an welcher Position im Song Sie sich gerade befinden. Oberhalb des Balkens wird die Position numerisch angezeigt.

Wenn Sie eine MIDI-Datei geladen haben, wird die volle Länge der Datei angezeigt und der Positionsbalken befindet sich am Ende der Datei. Wenn Sie auf den Wiedergabe-Schalter klicken, beginnt die Wiedergabe am Anfang der Datei.

  • Wenn Sie an eine andere Position im Song springen möchten, ziehen Sie den Balken an die gewünschte Position.
  • Wenn Sie zwischen den Zeitformaten wechseln möchten, klicken Sie auf das Symbol oben rechts in der Anzeige. Wenn eine lineare Zeitbasis ausgewählt ist, wird hier eine Uhr angezeigt. Wenn als Format Takte und Zählzeiten verwendet werden, wird eine Note angezeigt.

Tempo und Taktart

Unterhalb der Songpositionsanzeige befinden sich die Felder, in denen Tempo und Taktart für das PlugIn festgelegt sind. Im Standalone-Modus sind diese Informationen nicht über eine Host-Anwendung abrufbar. In diesem Fall werden diese Informationen für das Scratch-Pad und das Metronom verwendet.

Option Beschreibung

Tempo Track/FixedStellen Sie hier »Track« ein, wenn das Tempo der MIDI-Datei beibehalten werden soll. Stellen Sie »Fixed« ein, wenn Sie das Tempo manuell festlegen möchten.
Tempo-WertDieser Parameter bestimmt das Tempo der MIDI-Datei.
TemposkalierungWenn die Track-Option ausgewählt ist, wird ein zusätzliches Bedienelement angezeigt, mit dem Sie die Wiedergabe relativ zum Ursprungstempo der MIDI-Datei skalieren können. Sie können Werte zwischen 0,5x (-50%) und 2x (+100%) des ursprünglichen Tempos einstellen.
Sign.(Time Signature)Dieser Parameter legt die Taktart der MIDI-Datei fest. Sie können die gewünschte Taktart als Bruch eingeben, z. B. 3/4, 6/8 oder 4/4.

Performance aufnehmen

  1. Klicken Sie auf das Aufnahmesymbol unterhalb des Aufnahme-Schalters, um im Einblendmenü einen Aufnahmemodus zu wählen:

Option Beschreibung

Direct Die Aufnahme beginnt, sobald Sie auf den Aufnahmeschalter klicken.

MIDI Die Aufnahme beginnt mit der ersten empfangenen MIDI-Note.

Count In 1 Die Aufnahme beginnt nach einem Vorzähler von einem Takt.

Count In 2 Die Aufnahme beginnt nach einem Vorzähler von zwei Takten.

  1. Klicken Sie auf den Aufnahmeschalter, um die Aufnahme zu starten.
  2. Wenn Sie die Aufnahme beenden möchten, klicken Sie auf den Stop-Schalter.

- Jetzt können Sie die Aufnahme als MIDI-Datei speichern, siehe »MIDI-Dateien speichern« auf Seite 403.

Wenn die Aufnahme aktiv ist, wird dies durch einen animierten Positionszeiger gekennzeichnet (ein kleiner Balken läuft von links nach rechts).

Metronom einschalten

Sie können den Wiedergabemodus für das Metronom wählen, indem Sie auf den Metronom-Schalter klicken. Die folgenden Modi sind im Einblendmenü verfügbar:

Option Beschreibung

Off Das Metronom ist ausgeschaltet.

Count In Das Metronom ist nur während des Vorzählers einer Aufnahme zu hören.

On Das Metronom ist immer eingeschaltet.

Mit dem Regler neben dem Metronom-Schalter können Sie die Lautstärke für das Metronom einstellen. Der Programmeinstellungen-Dialog beinhaltet auch die Metronom-Einstellungen.

Volume

Verwenden Sie diesen Regler, um die Gesamtlautstärke der Ausgänge des Standalone-Plugins einzustellen. Dies beinhaltet die Lautstärke der Hauptausgänge, der hinteren Ausgänge (Rear) und des Metronomausgangs.

MIDI-Controller verwenden

Sie können die Parameter Volume, Pan, Mute, Solo, Send FX 1-4 und die Quick Controls jedes Slots einem MIDI-Controller zuweisen. Zusätzlich zu den Slot-Parametern können Sie die Parameter der AUX-Effekte sowie die meisten der Bearbeitungsparameter zuweisen. Standardmäßig sind Volume, Pan, Send FX 1-4 und die Quick Controls des Programms bereits zugewiesen. Sie können die Standardzuweisungen mit Hilfe einer einfachen Learn-Funktion durch Ihre eigenen Controller-Zuweisungen ersetzen. Auf diese Weise können Sie die Einstellungen an Ihr MIDI-Keyboard oder Ihr externes MIDI-Gerät anpassen. Für jede Zuweisung können Sie den genauen Bereich eingrenzen, um eine noch bessere Kontrolle über die Parameter zu erhalten.

MIDI-Controller zuweisen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen MIDI-Controller zuzuweisen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement, das Sie fernbedienen möchten.
  2. Wählen Sie im Menü den Befehl »Learn CC«.
  3. Bewegen Sie auf Ihrem MIDI-Keyboard oder MIDI-Gerät den entsprechenden Drehregler, Schieberegler oder Schalter.

Wenn Sie das nächste Mal mit der rechten Maustaste auf das Bedienelement klicken, zeigt das Kontextmenü den zugewiesenen MIDI-Controller an.
⇒ Sie können unterschiedlichen Parametern denselben MIDI-Controller zuweisen. Sie können jedoch nicht unterschiedliche MIDI-Controller für denselben Parameter einrichten.

Aufheben von MIDI-Controller-Zuweisungen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine MIDI-Controller-Zuweisung aufzuheben:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Quick Control, dessen Zuordnung Sie aufheben möchten.
  2. Wählen Sie im Menü den Befehl »Forget CC«.

Parameterbereich einstellen

Sie können den höchsten und den niedrigsten Parameterwert für jede neue Zuweisung separat einstellen. So haben Sie z. B. bei Live-Auftritten mehr Kontrolle über die Parameter.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den niedrigsten Parameterwert einzustellen:

  1. Stellen Sie den Parameter auf den niedrigsten Wert ein.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sphere-Regler.
  3. Wählen Sie im Menü »Set Minimum«.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den höchsten Parameterwert einzustellen:

  1. Stellen Sie den Parameter auf den höchsten Wert ein.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sphere-Regler.
  3. Wählen Sie im Menü »Set Maximum«.

MIDI-Controller zu AUX-Effekten zuweisen

Die Parameter des AUX-FX-Bereichs lassen sich ebenfalls MIDI-Controllern zuweisen. Anders als bei den Slots, besitzen die AUX-Effekte keinen eigenen MIDI-Anschluss und keinen eigenen MIDI-Kanal. Stattdessen reagieren Sie auf alle eingehenden MIDI-Controller-Befehle, unabhängig vom MIDI-Kanal (Omni Mode). Aus diesem Grund sollten Sie bei der Parameterzuweisung darauf achten, dass Sie keine Controller-Nummern verwenden, die schon bei den Slot-Zuordnungen vergeben wurden.

  • Wenn Sie einen MIDI-Controller zuweisen möchten, laden Sie den Effekt, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Parameter und weisen Sie den gewünschten Controller wie zuvor beschrieben zu.
  • Wenn Sie einen Effekt wieder schließen oder durch einen anderen ersetzen, geht die MIDI-Controller-Zuweisung für diesen Effekt verloren.

Standardzuweisung der MIDI-Controller speichern

Nachdem Sie die werkseitigen MIDI-Controller-Zuweisungen angepasst haben, können Sie sie als Standardzuweisung speichern. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die Options-Seite.
  2. Klicken Sie im Bereich »MIDI-Controller« auf »Save as Default«.

Nun ist bei jedem Laden einer neuen PlugIn-Instanz Ihre eigene MIDI-Controller-Zuweisung als Standardeinstellung verfügbar.

»Save as Default“ beinhaltet keine MIDI-Controller-Zuweisungen für die Parameter der AUX-Effekte.
⇒ Die aktuelle MIDI-Controller-Zuweisung wird mit jedem Projekt gespeichert. So können Sie Einstellungen in andere Systeme übertragen. Das Projekt beinhaltet auch die MIDI-Controller-Zuweisungen für AUX-Effekte.

Wiederherstellen der werkseitigen MIDI-Controller-Zuweisung

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die bei Auslieferung vorhandenen Zuordnungen von MIDI-Controllern wiederherzustellen:

  1. Öffnen Sie die Options-Seite.
  2. Klicken Sie im Bereich »MIDI-Controller« auf »Save as Default«.
  3. Klicken Sie auf »Yes«, um die Zuordnungen wiederherzustellen, oder auf »No«, um den Vorgang abzubrechen.

Automation und Standardzuweisungen von MIDI-Controllern

Die folgenden Parameter auf der PlugIn-Oberfläche lassen sich mit der Host-Anwendung automatisieren und können externen MIDI-Controllern zugewiesen werden. Die Controller-Nummern und Namen beziehen sich auf die Standardzuweisungen dieser Parameter:

⇒ Die zugewiesenen MIDI-Controller-Nummern sind für alle 16 Slots identisch. Allerdings reagieren die MIDI-Controller nur auf die MIDI-Kanäle des jeweiligen Slots.

Slot 1–16

Parameter Controller-Nummer Name

Volume #07 Volume

Pan #10 Pan

Mute --

Solo --

Send FX 1 #91 Effect 1 Depth

Send FX 2 #92 Effect 2 Depth

Send FX 3 #93 Effect 3 Depth

Send FX 4 #94 Effect 4 Depth

Parameter Controller-Nummer Name

Layer 3 QC 5 --

Layer 3 QC 6 --

Layer 3 QC 7 --

Layer 3 QC 8 --

Layer 4 QC 1 --

Layer 4 QC 2 --

Layer 4 QC 3 --

Layer 4 QC 4 --

Layer 4 QC 5 --

Layer 4 QC 6 --

Layer 4 QC 7 --

Layer 4 QC 8 --

Jeder andere Parameter lässt sich fernbedienen, indem Sie ihm zunächst ein Quick Control zuweisen, das dann wiederum einem MIDI-Controller zugewiesen wird.

⇒ Mit Hilfe von MIDI-Controllern können Sie in der Modulationsmatrix eines Synth- oder Sample-Layers z. B. das Cutoff steuern.

CC121-Unterstützung

HALion Sonic kann mit dem Al-Regler des MIDI-Controllers »CC121« von Steinberg gesteuert werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Parameterwert zu ändern:

  1. Bewegen Sie den Mauszeiger über das Bedienelement, dessen Einstellung Sie ändern möchten.

  2. Drehen Sie den Al-Regler auf den gewünschten Wert.

Beachten Sie, dass der Al-Regler nur automatisierbare Parameter steuern kann. Das bedeutet z. B., dass Sie keine Parameter auf der Options-Seite ändern können.

A

About-Box 392

Aktivierungscode 203

Amplifier

Loop-Layer 282

Schlagzeug-Layer 282

Amplifier (Effekt) 351

Amplifier-Unterseite 241

Attribute

Bearbeiten in der

MediaBay 219

Bearbeitungsoptionen für

Multis 215

Audioausgang 401

AUX

Loop-Layer 283

Schlagzeug-Layer 283

B

Bearbeiten von Inserts 292

Benutzer-Content 209

Bereiche 224

C

CC121-Unterstützung 408

Chorus 355

Compressor 362

Content 209

In der MediaBay filtern 216

D

Dialog »Key Commands« 401

Die Load-Seite 215

Die Multi-Seite 220

Disk Streaming

Options-Seite 394

E

Edit-Seite 222, 226

Unterseiten 226

Effects-Seite 339

Effekte 339

Envelope-Unterseiten 243

Expander 364

Expression-Maps 290

F

Filter

Loop-Layer 281

Schlagzeug-Layer 281

Filter-Unterseite 237

Flanger 356

FlexPhraser 267

Benutzer-Phrasen 273

Loop-Layer 284

G

Gate 365

Global

Options-Seite 395

Globale Effekte 339

Globale Funktionen 390

Graphic EQ 346

H

HALion 3 Legacy-Effekte 368

Hilfe 392

Host-Anwendung

Cubase 205

|

im Standalone-Betrieb 206

Inserts

Bearbeitung 292

Insert-Seite 292

Installation 203

Instrumenten-Layer 209

Bearbeitung 287

K

Key Map 279

Keyboard 376

L

Laden 215

Layer 209

Bearbeitung 226

Instrument 209

Loop 209

Sample-Layer 209

Schlagzeug 209

Synth-Layer 209

Layer bearbeiten 226

Layer-Bereiche 224

LFO

Loop-Layer 283

LFO-Unterseiten 251

Limiter 364

Loop-Layer 209

Amplifier 282

AUX 283

Bearbeitung 278

Filter 281

FlexPhraser 284

LFO 283

Pitch 281

M

Macro-Seite

Beschreibung 210

Master-Bereich 391

Matrix-Unterseite 259

MediaBay 215

Attribute 219

Content filtern 216

Dateien verwalten 215

Rating 217

Trefferliste 217

Metronom 404

MIDI Reset 393

MIDI-Controller 405

Options-Seite 398

MIDI-Eingang 401

MIDI-Seite 336

Mix-Seite 337

Modulationsmatrix

Quick Controls 384

Modulations-Modifier 266

Modulationsquellen 262

Modulationsrad 376

Modulationsziele 263

Multi Chain 220

Multi Delay 344

Multis 209

Entfernen 214

Speichern 214

Verwalten 213

0

Options-Seite 394

Disk Streaming 394

Global 395

MIDI-Controller 398

Performance 394

Ordnerstruktur 209

Oscillator-Unterseite 233

Output

Audio 401

P

Pan 367

Performance

Options-Seite 394

Performance-Bereich 376

Phaser 357

Pitch

Loop-Layer 281

Schlagzeug-Layer 281

Pitchbend-Rad 376

Pitch-Unterseite 232

Plugin-Funktionen 390

Presets 209

Attribute bearbeiten 219

Programme 208

Bearbeitung 222

In Slots laden 215

Programme bearbeiten 222

Programm-Slot 390

Program-Seite 223

Q

Quick Controls 377

Modulationsmatrix 384

R

Reverb 342

REVerence 341

Rotary 359

S

Sample-Layer 209

Schlagzeug-Layer 209

Amplifier 282

AUX 283

Bearbeitung 278

Filter 281

Pitch 281

Scratch-Pad 402

Soloschalten

Slot Rack 213

Sphere 377

Standalone-Funktionen 399

Step-Modulator-Seite 256

Studio EQ 346

Stummschalten

Slot Rack 213

Synth-Layer 209

Systemanforderungen 204

Systemauslastungsanzeigen 392

T

Tastaturbefehle

Konventionen 202

Transportfunktionen 402

Tremolo 358

Trigger-Pads 384

U

USB-eLicenser 203

V

Vibrato 361

Voice-Seite 227

VST Sound Instrument Sets 210

W

Werkzeugzeile 393

Wheel-Regler 376

Z

Zoom-Snapshots 245

Français

Matthias Klag, Michael Ruf

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : STEINBERG

Modell : HALion Sonic 2

Kategorie : Audio-Software