SIW 11TES - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SIW 11TES DIMPLEX als PDF.
| Produkttyp | Sole/Wasser-Wärmepumpe für Innenaufstellung, kompakt mit integriertem Warmwasserspeicher |
| Marke | Dimplex |
| Modell | SIW 11TES |
| Abmessungen (H x B x T) | 1994 x 590 x 710 mm |
| Gewicht (Transporteinheit) | 287 kg (inkl. Verpackung) / 445 kg (gefüllt) |
| Stromversorgung | Leistung: 3~/N/PE 400 V (50 Hz), C20A; Steuerung: 1~/N/PE 230 V (50 Hz), C13A |
| Heizungs-Vorlauftemperaturbereich | 20 bis 62 °C |
| Temperaturbereich Wärmequelle (Sole) | -5 bis 25 °C |
| Kältemittel | R410A, 1,9 kg, GWP 2088, CO₂-Äquivalent 4 t |
| Warmwasserspeicher | Volumen 170 L, Nenninhalt 156 L, max. Druck 6 bar, emaillierter Stahl nach DIN 4753 |
| Nennwärmeleistung (Prated) | 10 kW |
| COP (B0/W35) | 5,0 |
| Schallleistungspegel (Innen) | 43 dB(A) |
| Maximaler Prüfdruck | 4,0 bar (Heizungs- und Solekreis) |
| Maximal zulässige Neigung beim Transport | 45° |
| Wartung Heizungsseite | Reinigung mit 5%iger Phosphorsäure oder 5%iger Ameisensäure bei Raumtemperatur |
| Wartung Wärmequellenseite | Reinigung des Siebs im Schmutzfänger (am Soleeingang montiert) |
| Reparierbarkeit | Herausnehmbares Wärmepumpenmodul, demontierbare Gehäuseblenden, Eingriff durch autorisierten Kundendienst |
| Integrierte Sicherheitseinrichtungen | Hoch- und Niederdruckpressostat, Heißgasthermostat, Durchflussschalter, Motorschutz, Temperaturbegrenzer |
| Zusätzliche Garantie | Unter Bedingungen bei Inbetriebnahme durch vom Hersteller autorisierten Kundendienst |
Häufig gestellte Fragen - SIW 11TES DIMPLEX
Benutzerfragen zu SIW 11TES DIMPLEX
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Wärmepumpe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SIW 11TES - DIMPLEX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SIW 11TES von der Marke DIMPLEX.
BEDIENUNGSANLEITUNG SIW 11TES DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
Sole-Wasser- Wärmepumpe für Innenaufstellung
1.1 Wichtige Hinweise......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-3
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe DE-3
2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3
3 Grundgerät......DE-3
3.1 Allgemein......DE-3
3.2 Sole/Wasser Hydraulikmodul DE-4
3.3 Wärmepumpenmodul ......DE-4
4 Zubehör DE-5
4.1 Soleverteiler DE-5
4.2 Solepressostat......DE-5
4.3 Fernbedienung......DE-5
4.4 Gebäudeleittechnik......DE-5
4.5 Smart-RTC......DE-5
5 Transport......DE-6
5.1 Allgemein......DE-6
5.2 Entfernen der Gehäusebleche......DE-6
5.3 Entnahme des Wärmepumpenmodul......DE-7
6 Aufstellung......DE-8
6.1 Allgemeine Hinweise......DE-8
6.2 Schallemissionen ....DE-8
7 Montage......DE-8
7.1 Allgemein......DE-8
7.2 Heizungsseitiger Anschluss......DE-8
7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss DE-9
7.4 Warmwasser Anschluss......DE-9
7.5 Temperaturfühler DE-10
7.6 Elektrischer Anschluss DE-10
8 Inbetriebnahme DE-12
8.1 Allgemein......DE-12
8.2 Vorbereitung......DE-12
8.3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme ......DE-12
9 Pflege / Reinigung DE-13
9.1 Pflege DE-13
9.2 Reinigung Heizungsseite DE-13
9.3 Reinigung Wärmequellenseite DE-13
10 Störungen / Fehlersuche......DE-13
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung......DE-13
12 Geräteinformation...... DE-14
13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2 ...... DE-16
14 Garantieurkunde...... DE-19
Anhang · Appendix · Annexes ...... A-I
Maßbild / Dimension Drawing / Schéma coté.... A-II
Diagramme / Diagrams / Diagrammes....A-III
Hydraulisches Einbindungsschema / Hydraulic integration diagram /
1 Bitte sofort lesen
1.1 Wichtige Hinweise
ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
ACHTUNG!
Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert.
ACHTUNG!
Das Wärmepumpenmodul darf im eingebauten bzw. ausgebautem Zustand nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jeder Richtung) gekippt werden (siehe Kap. 5.3 auf S.7).
ACHTUNG!
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.
ACHTUNG!
Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen.
ACHTUNG!
Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 4,0 bar. Dieser Wert darf nicht überschritten werden.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
ACHTUNG!
Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frost- und Korrosionsschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen (wir empfehlen Weishaupt Sole-Wärmeträger Fertiggemisch).
ACHTUNG!
Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider (Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen
ACHTUNG!
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers erfolgen.
ACHTUNG!
Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.
Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vorschriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung im Anhang entnommen werden.
Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach den gültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Zusätzlich sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmen zu beachten.
Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vorschriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
! ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe
Durch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist eine sorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärmequelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf möglichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darum sollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heizwassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Betrieb gut geeignet.
Im Wärmepumpenbetrieb sollte die Warmwassertemperatur nicht über 45 °C liegen. Dadurch können Sie erheblich Energie einsparen.
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe
2.1 Anwendungsbereich
Die Hocheffizienz Sole/Kompakt-Wärmepumpe mit integriertem Trinkwassererwärmer ist ausschließlich für die Erwärmung von Heizungs- und Brauchwasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole). Als Wärmequellenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche Anlagen genutzt werden.
2.2 Arbeitsweise
Das Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regen eingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erdsonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperatur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die "erwärmte" Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird diese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wieder Wärmeenergie aufnehmen kann.
Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter angesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau "gepumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische Antriebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteils dem Kältemittel zugeführt.
Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und überträgt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasser auf bis zu 62 °C.
3 Grundgerät
3.1 Allgemein
Das Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung in Kompaktbauweise mit integriertem Trinkwassererwärmer.
Am Schaltkasten mit Wärmepumpenmanager sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe notwendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentemperatur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegen der Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspannung ist bauseits zu verlegen.
Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstellen.

1) Sole/Wasser Hydraulikmodul
2) Schaltkasten mit Wärmepumpenmanager
3) Wärmepumpenmodul
3.2 Sole/Wasser Hydraulikmodul
Das Sole/Wasser Hydraulikmodul enthält die zum Anschluss der Wärmepumpe erforderlichen Komponenten des Heiz- und Solekreises.

3.3 Wärmepumpenmodul
Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wert und CO _2 -Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.
Im Schaltkasten des Wärmepumpenmoduls sind alle für den Betrieb des Kältekreises notwendigen Bauteile untergebracht.

2) Manometer Heizung
3) Manometer Sole
4) Trinkwassererwärmer
5) Überströmventil
6) Rohrheizung
7) Heizungsumwälzpumpe
8) Soleumwälzpumpe
9) Warmwasserladepumpe
4 Z u b e h ö r
4.1 Soleverteiler
Der Soleverteiler vereinigt und verbindet die einzelnen Kollektor- oder Sondenschleifen zu einer Hauptleitung, die mit der Wärmepumpe verbunden ist. Die integrierten Kugelhähne können zum Entlüften bzw. Entleeren der Solekreise einzeln abgesperrt werden.

Abb. 4.1: Aufbau Soleverteiler bzw. -sammler
Die Kollektor- bzw. Sondenrohre müssen von unten in einem Bogen spannungsfrei in die Verteiler eingeführt werden, um Längenausdehnungen während der Sommer- bzw. Winterzeit ausgleichen zu können (Spannungsrisse).
4.2 Solepressostat
Falls dieses behördlich gefordert wird, ist das Solepressostat folgendermaßen in die Wärmequellenhauptleitung (Solezubehörpaket) einzubinden.

4.3 Fernbedienung
Als Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12.
HINWEIS
Bei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden.
4.4 Gebäudeleittechnik
Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung einer jeweiligen Erweiterung an ein Netzwerk eines Gebäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Erweiterung beachtet werden.
Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Verbindungen möglich:
Modbus
EIB, KNX
Ethernet
ACHTUNG!
Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert.
4.5 Smart-RTC
Der Smart-RTC ist ein Raumtemperaturregler mit Display und dient sowohl zur Anzeige der aktuellen Raumtemperatur als auch zur Einstellung der gewünschten Raumtemperatur. Er ist als Aufputz-Variant (RT Econ A) oder als Unterputz-Variante (RT Econ U) erhältlich. In beiden Varianten sind bereits Temperaturfühler zur Erfassung der Raumtemperatur integriert.
Für die Installation und die Bedienung muss die ergänzende Montageanweisung des Smart-RTC beachtet werden.

Zum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwagen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oder über Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen geschehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchgeführt werden.

Abb. 5.1: öffnen Frontblech unten

Abb. 5.2: öffnen Frontblech oben

Abb. 5.3: öffnen Seitenbleche
ACHTUNG!
Das Wärmepumpenmodul darf im eingebauten bzw. ausgebautem Zustand nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jeder Richtung) gekippt werden (siehe Kap. 5.3 auf S.7).
5.2 Entfernen der Gehäusebleche
Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassadierungsbleche abzunehmen.

5.3 Entnahme des Wärmepumpenmodul
Die Entnahme ermöglicht den einfachen, liegenden Transport der Wärmepumpe und den separaten Transport des Wärmepumpenmoduls.



Das Wärmepumpenmodul darf im eingebauten bzw. ausgebautem Zustand nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.
Nach dem Transport ist die Transportsicherung am Wärme-pumpenmodul beidseitig zu entfernen.
ACHTUNG!
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.
6 Aufstellu
6.1 Allgemeine Hinweise
Die Sole/Kompakt-Wärmepumpe muss in einem frostfreien und trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten. Der Untergrund muss eine für das Gewicht der Wärmepumpe sowie der Warmwassermenge ausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Werden Stellfüße verwendet, ist die Wärmepumpe waagrecht auszurichten. In diesem Fall kann sich der angegebene Schallpegel um bis zu 3 dB(A) erhöhen und zusätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig werden.
Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kundendiensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist gewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor und eventuell an den Seiten der Wärmepumpe eingehalten wird. Ist die Zugänglichkeit der Wärmepumpe von vorn gegeben (z.B. Einbau in Nische, etc.) kann im Kundendienstfall das Wärmepumpenmodul entnommen werden (siehe Kapitel 5).

Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten.
6.2 Schallemissionen
Aufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärmepumpe sehr leise. Eine Schallübertragung auf das Fundament bzw. auf das Heizsystem wird durch interne Entkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert.
7 Montage
7.1 Allgemein
An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:
■ Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)
■ Vor-/Rücklauf Heizung
Warmwasserauslauf
Kaltwasserzulauf
Spannungsversorgung
■ Temperaturfühler
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
ACHTUNG!
Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.
ACHTUNG!
Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 4,0 bar. Dieser Wert darf nicht überschritten werden.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:
■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)
- das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 µm).
Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.
| Gesamtheiz-leistung in kW | Summe Erdalkalien in mol/ m3bzw. mmol | Spezifisches Anlagenvolumen (VDI 2035) in l/kW | ||
| < 20 | ≥ 20 < 50 | ≥ 50 | ||
| Gesamthärte in °dH | ||||
| < 50 | ≤ 2,0 | ≤ 16,8 | ≤ 11,2 | < 0,111 |
| 50 - 200 | ≤ 2,0 | ≤ 11,2 | ≤ 8,4 | |
| 200 - 600 | ≤ 1,5 | ≤ 8,4 | < 0,111 | |
| >600 | < 0,02 | < 0,111 | ||
- Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher in Wärmepumpen.
Abb. 7.1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035
Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen.
Dieses kann durch einen ständig geöffneten Heizkreis z.B. in einem mittels Raumtemperaturregler (als Sonderzubehör erhältlich) geführten Referenzraum erfolgen.
(siehe Einbindungsschema Kap. 4.1 auf S. XIV)
HINWEIS
Bei Nichtbeachten kann es zu Störungen der Anlage führen.
Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpen betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
Eine Überprüfung des Heizwasservolumens ist durch den Anlagenerrichter durchzuführen. Ein Ausdehnungsgefäß und ein Sicherheitsventil sind bauseits zu installieren (nach DIN 4751 Teil 1). Tabellen in Herstellerkatalogen vereinfachen die Auslegung nach Wasserinhalt der Anlage.
7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss
Folgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:
Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf der Wärmepumpe anschließen.
Ein Ausdehnungsgefäß und ein Sicherheitsventil sind bauseits zu installieren (nach DIN 4751 Teil 1).
Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten.
Der im Lieferumfang enthaltene Schmutzfänger muss bauseits in den Soleeintritt der Wärmepumpe montiert werden.
Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Solekonzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewährleistet eine Frostsicherheit bis -14 °C.
Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis verwendet werden.
Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zu prüfen.
ACHTUNG!
Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frost- und Korrosionsschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen (wir empfehlen Weishaupt Sole-Wärmeträger Fertiggemisch).
ACHTUNG!
Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider (Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen
7.4 Warmwasser Anschluss
7.4.1 Allgemein
Die Installation und Inbetriebnahme muss von einer zugelassenen Fachfirma erfolgen. Hierbei sind Funktion und Dichtigkeit der gesamten Anlage einschließlich der im Herstellerwerk montierten Teile zu prüfen. Der nach DIN 4753 emaillierte Speicher ist für normales Trinkwasser geeignet.
Verbraucherseitig können folgende Materialien im Warmwasserkreislauf eingebaut sein:
Kupfer
Edelstahl
Messing
Kunststoff
Abhängig von den eingesetzten Materialien des Warmwasserkreislaufes (kundenseitige Installation), können Materialunverträglichkeiten zu Korrosionsschäden führen. Dies ist besonders bei Verwendung von verzinkten und aluminiumhaltigen Werkstoffen zu beachten. Besteht während des Betriebes die Gefahr, dass das Wasser Verschmutzungen beinhaltet, ist gegebenenfalls ein Filter vorzusehen.
Die auf dem Typenschild angegebenen Betriebsüberdrücke dürfen nicht überschritten werden. Gegebenenfalls ist die Montage eines Druckminderers erforderlich.
HINWEIS
Um Druckschwankungen bzw. Wasserschläge im Kaltwassernetz auszugleichen und um unnötigen Wasserverlust zu vermeiden, sollte ein geschlossenes Ausdehnungsgefäß mit Durchströmungsarmatur montiert werden.
7.4.2 Inbetriebnahme
Vor Inbetriebnahme ist zu prüfen, ob die Wasserzufuhr geöffnet und der Speicher gefüllt ist.
Der Trinkwassererwärmer ist bauseits mit einem bauteilgeprüften, federbelasteten Membransicherheitsventil auszustatten. Zwischen Speicher und Sicherheisventil darf keine Absperrvorrichtung eingebaut werden. Die Funktionssicherheit des Ventils ist in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Eine jährliche Wartung der Anlage durch eine Fachfirma wird empfohlen.
7.5 Temperaturfühler
Folgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müssen zusätzlich montiert werden:
■ Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)
Rücklauftemperatur Heizkreis (R2) eingebaut (NTC-10)
Rücklauftemperatur Primärkreis (R24) eingebaut (NTC-10)
■ Vorlauftemperatur Heizkreis (R9) eingebaut (NTC-10)
■ Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)
■ Warmwassertemperatur (R3) eingebaut (NTC-10)
7.5.1 Fühlerkennlinien
Die an den Wärmepumpenmanager anzuschließenden Temperaturfühler müssen der in Abb. 7.2 auf S. 10 gezeigten Fühlerkennlinie entsprechen. Einzige Ausnahme ist der im Lieferumfang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfühler (siehe Abb. 7.3 auf S. 10)

line
| Außentemperatur [°C] | Widerstandswert [kOhm] | | --------------------- | ---------------------- | | -20 | 70 | | -15 | 50 | | -10 | 35 | | -5 | 25 | | 0 | 20 | | 5 | 18 | | 10 | 15 | | 15 | 12 | | 20 | 10 | | 25 | 8 | | 30 | 6 | | 35 | 5 | | 40 | 4 | | 45 | 3 | | 50 | 2 | | 55 | 1 | | 60 | 0.5 |Abb. 7.2: Fühlerkennlinie NTC-10

line
| Außentemperatur [°C] | Widerstandswert [kOhm] | | --------------------- | ---------------------- | | -20 | 14.5 | | -15 | 12.0 | | -10 | 9.0 | | -5 | 6.5 | | 0 | 5.0 | | 5 | 4.0 | | 10 | 3.0 | | 15 | 2.5 | | 20 | 2.0 | | 25 | 1.8 | | 30 | 1.5 | | 35 | 1.2 | | 40 | 1.0 | | 45 | 0.8 | | 50 | 0.6 | | 55 | 0.4 | | 60 | 0.2 |Abb. 7.3: Fühlerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler
7.5.2 Montage des Außentemperaturfühlers
Der Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämtliche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nicht verfälscht wird.
an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen
nicht in „geschützter Lage“ (z.B. in einer Mauernische oder unter dem Balkon) montieren
nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen, Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen
zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
| Auslegungsparameter Fühlerleitung | |
| Leitermaterial | Cu |
| Kabellänge | 50 m |
| Umgebungstemperatur | 35 °C |
| Verlegeart | B2 (DIN VDE 0298-4 / IEC 60364-5-52) |
| Außendurchmesser | 4-8 mm |
7.6 Elektrischer Anschluss
7.6.1 Allgemein
Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der
■ Montage- und Gebrauchsanweisung,
■ länderspezifischen Installationsvorschriften z.B. VDE 0100
■ technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger- und Versorgungsnetzbetreiber (z.B. TAB) und
■ örtlicher Gegebenheiten
durchgeführt werden.
Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärmepumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet und die Wärmepumpe muss durchströmt werden.
Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalb wird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstruments auch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemessen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.
An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20; N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmeleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört.
7.6.2 Elektrische Anschlussarbeiten
1) Die 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leistungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmepumpe geführt.
Anschluss der Lastleitung am Schaltkasten der Wärmepumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/N/PE. Im beigelegten Minigrip-Beutel befinden sich vier Steckbrücken, die gemäß Schaltplan (siehe Anhang) in die Klemme X1 (L1-L10, L2-L20, L3-L30, N-N0) gesteckt werden müssen. Die Steckbrücken entfallen, wenn zwei getrennte 5-adrige Versorgungsleitungen (siehe Anhang) verwendet werden. In der Leistungsversorgung ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Geräteinformation).
ACHTUNG!
Gilt für SIW 6TES:
Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommen).
Gilt für SIW 8TES und SIW 11TES:
Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen).
2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in die Wärmepumpe geführt.
Anschluss der Steuerleitung am Schaltkasten der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE.
Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sie der Produktinformation oder dem Typschild.
Die Versorgungsleitung (L/N/PE \~230 V, 50 Hz) für den WPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesem Grund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an den Haushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.
3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 / / 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entsprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseits beizustellen.
Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wird von Klemmleiste X3/G zur Klemme X3/A1 geschleift. VORSICHT! Kleinspannung! Der Schütz wird in die Elektroverteilung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungen sind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszulegen und abzusichern.
4) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein.
5) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND und X3/R1 angeklemmt.
7.6.3 Anschluss von elektronisch geregelten Umwälzpumpen
Elektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlaufströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärmepumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und der elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu installieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn durch die elektronisch geregelte Umwälzpumpe der maximal zulässige Betriebsstrom des Wärmepumpenmanagers von 2 A und der maximal zulässige Anlaufstrom des Wärmepumpenmanagers von 12 A nicht überschritten wird oder eine Freigabe des Pumpenherstellers vorliegt.
ACHTUNG!
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.
8 Inbetriebnahme
8.1 Allgemein
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst (Weishaupt-Techniker) durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).
8.2 Vorbereitung
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:
Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7 beschrieben, montiert sein.
■ Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefüllt und geprüft sein.
Schmutzfänger und Entlüfter müssen im Soleeintritt der Wärmepumpe eingebaut sein.
Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Durchfluss behindern könnten, geöffnet sein.
Der Wärmepumpenmanager muss laut seiner Gebrauchsanweisung für die vorhandene Hydraulik parametriert worden sein.
8.3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager.
ACHTUNG!
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers erfolgen.
Die Einstellung des Überströmventils ist auf die Heizungsanlage abzustimmen. Eine falsche Einstellung kann zu verschiedenen Fehlerbildern und einem erhöhten elektrischen Energiebedarf führen. Um das Überströmventil richtig einzustellen, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:
Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Betrieb je nach Nutzung geschlossen sein können, so dass der vom Wasserdurchsatz ungünstigste Betriebszustand vorliegt. Dies sind in der Regel die Heizkreise der Räume auf der Süd- und Westseite. Mindestens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z.B. Bad).
Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der aktuellen Wärmequellentemperatur die in der unten stehenden Tabelle angegebene maximale Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rücklauf ergibt. Die Temperaturspreizung ist möglichst nahe an der Wärmepumpe zu messen. Bei monoenergetischen Anlagen ist der Heizstab während der Inbetriebnahme zu deaktivieren.
| Wärmequellen-temperatur von bis | max. Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rücklauf | |
| -5°C 0°C 10K | ||
| 1°C 5°C 11K | ||
| 6°C 9°C 12K | ||
| 10°C 14°C 13K | ||
| 15°C 20°C 14K | ||
| 21°C 25°C 15K |
9 Pflege / Reinigung
9.1 Pflege
Um Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dass keinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigen Betriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.
9.2 Reinigung Heizungsseite
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte - besonders bei den Rohren der Fußbodenheizung - auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.
HINWEIS
Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten
(z.B. ELYSATOR-Anlage).
Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.
Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.
In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.
Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.
9.3 Reinigung Wärmequellenseite
ACHTUNG!
Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.
Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb des Schmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind je nach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungen mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebaut werden, um die Druckverluste zu reduzieren.
10 Störungen / Fehlersuche
Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach.
Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung
Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.
12 Geräteinformation
| 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung | SIW 6TES SIW 8TES SIW 11TES | ||||
| 2 B a u f o r m | |||||
| Wärmequelle Sole Sole Sole | |||||
| 2.1 Ausführung Kompakt Kompakt Kompakt | |||||
| 2.2 Regler integriert integriert integriert | |||||
| 2.3 Wärmemengenzähler | integriert integriert integriert | ||||
| 2.4 Aufstellungsort | Innen | Innen | |||
| 2.5 Leistungsstufen | 1 | 1 | |||
| 3 Einsatzgrenzen | |||||
| 3.1 Heizwasser-Vorlauf | °C | 20 bis 62 ± 2 | 20 bis 62 ± 2 | ||
| 3.2 Sole (Wärmequelle) | °C | -5 bis 25 | -5 bis 25 | ||
| 3.3 Frostschutzmittel | Monoethylen-glykol | Monoethylen-glykol | |||
| 3.4 Minimale Solekonzentration (-13°C Einfriertemperatur) | 25% | 25% | |||
| 4 Durchfluss / Schall | |||||
| 4.1 Heizwasserdurchfluss / freie Pressung | |||||
| Nenndurchfluss nach EN 14511 | bei B0 / W35...30 | m3/h / Pa | 1,0 / 68000 | 1,4 / 52000 | 1,8 / 36000 |
| bei B0 / W45...40 | m3/h / Pa | 1,0 / 68000 | 1,3 / 52500 | 1,7 / 42000 | |
| bei B0 / W55...47 | m3/h / Pa | 0,6 / 73000 | 0,8 / 72000 | 1,0 / 49000 | |
| Mindestheizwasserdurchfluss | m3/h / Pa | 0,6 / 73000 | 0,8 / 72000 | 1,0 / 49000 | |
| 4.2 Soledurchfluss / freie Pressung | |||||
| Nenndurchfluss nach EN 14511 | bei B0 / W35...30 | m3/h / Pa | 1,5 / 54000 | 2,1 / 37500 | 2,7 / 79500 |
| bei B0 / W45...40 | m3/h / Pa | 1,3 / 59000 | 1,7 / 48000 | 2,4 / 87000 | |
| bei B0 / W55...47 | m3/h / Pa | 1,3 / 59000 | 1,5 / 57000 | 2,0 / 95000 | |
| Mindestsoledurchfluss | m3/h / Pa | 1,3 / 59000 | 1,5 / 57000 | 2,0 / 95000 | |
| 4.3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 | dB(A) | 42 | 42 | 43 | |
| 4.4 Schalldruck-Pegel in 1 m Entfernung1 | dB(A) | 30 | 30 | 31 | |
| 5 Abmessungen, Anschlüsse und Gewicht | |||||
| 5.1 Geräteabmessungen2 | H x B x T mm | 1994 × 590 x 710 | 1994 × 590 x 710 | 1994 × 590 x 710 | |
| 5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung/befüllt | kg | 265 / 422 | 280 / 438 | 287 / 445 | |
| 5.3 Geräteanschlüsse für Heizung | Zoll | G 11⁄4" A | G 11⁄4" A | G 11⁄4" A | |
| 5.4 Geräteanschlüsse für Wärmequelle | Zoll | G 11⁄4" A | G 11⁄4" A | G 11⁄4" A | |
| 5.5 Kältemittel; Gesamt-Füllgewicht | Typ / kg | R410A / 1,2 | R410A / 1,6 | R410A / 1,9 | |
| 5.6 GWP-Wert / CO2-Äquivalent | --- / t | 2088 / 3 | 2088 / 3 | 2088 / 4 | |
| 5.7 Kältekreis hermetisch geschlossen | ja | ja | ja | ||
| 5.8 Schmiermittel; Gesamt-Füllmenge | Typ / Liter | Polyolester (POE) / 0,7 | Polyolester (POE) / 1,2 | Polyolester (POE) / 1,2 | |
| 5.9 Volumen Heizwasser im Gerät | Liter | 2,8 | 3,2 | 3,7 | |
| 5.10 Volumen Wärmeträger im Gerät | Liter | 2,9 | 3,4 | 3,9 | |
| 6 Elektrischer Anschluss | |||||
| 6.1 Lastspannung / Absicherung (gemeinsame Einspeisung WP und 2. WE) | 3-/N/PE 400 V(50 Hz) / C16A | 3-/N/PE 400 V(50 Hz) / C16A | 3-/N/PE 400 V(50 Hz) / C20A | ||
| 6.2 Absicherung bei getrennter Einspeisung: WP / 2. WE | C10A / B10A | C10A / B10A | C10A / B10A | ||
| 6.3 Steuerspannung / Absicherung | 1-/N/PE 230 V(50 Hz) / C13A | 1-/N/PE 230 V(50 Hz) / C13A | 1-/N/PE 230 V(50 Hz) / C13A | ||
| 6.4 Schutzart nach EN 60 529 | IP 21 | IP 21 | IP 21 | ||
| 6.5 Anlaufstrom m. Sanftanlasser | A | 28 (ohne SA) | 17 | 20 | |
| 6.6 Nennaufnahme B0 / W35 / max. Aufnahme ^3 kW | 1,26 / 2,7 1,61 / 3,3 2,12 / 4,3 | |||
| 6.7 Nennstrom B0 / W35 / cos φ A / -- | 2,3 / 0,8 2,9 / 0,8 3,9 0,8 | |||
| 6.8 Leistungsaufnahme Verdichterschutz (pro Verdichter) W --- -- | ||||
| 6.9 Leistungsaufnahme Heizungsumwälzpumpe W max. 70 max. 70 max. 70 | ||||
| 6.10 Leistungsaufnahme Sole-PumpeW | max. 87 | max. 87 | ||
| 6.11 elektrische Rohrheizung (2. Wärmeerzeuger) kW | 2,4 bzw. 6^4 | 2,4 bzw. 6^4 | ||
| 7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen | 5 | 5 | ||
| 8 Sonstige Ausführungsmerkmale | ||||
| 8.1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt ^6 | ja ja ja | |||
| 8.2 max. Betriebsüberdruck (Wärmequelle/Wärmesenke) bar | 3,0 | 3,0 | ||
| 9 Warmwassererwärmer | ||||
| Material | Stahl emailiert nach DIN 4753 | Stahl emailiert nach DIN 4753 | ||
| 9.1 Speichervolumen | Liter | 170 | 170 | |
| 9.2 Nenninhalt | Liter | 156 | 156 | |
| 9.3 max. Betriebsdruck | bar | 6 | 6 | |
| 9.4 Wärmetauscherfläche | m^2 | 2,1 | 2,1 | |
| 9.5 Wärmeverlust bei 50°C Speichertemperatur20°C Raumtemperatur | kW/h24h | 0,69 | 0,69 | |
| 9.6 Zapfmenge (ohne Nachheizen) ^7 | Liter | 213 | 213 | |
| 10 Wärmeleistung / Leistungszahl ^3 | EN 14511 | EN 14511 | ||
| bei B-5 / W45 | kW / --- | 4,9 / 3,2 | 6,4 / 3,3 | |
| bei B0 / W55 | kW / --- | 5,4 / 2,9 | 7,1 / 2,9 | |
| bei B0 / W45 | kW / --- | 5,6 / 3,6 | 7,3 / 3,7 | |
| bei B0 / W35 | kW / --- | 5,9 / 4,7 | 7,8 / 4,8 | |
- Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetreib bei 35 °C Vorlauftemperatur.
Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen. - Beachten Sie, daß der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.
- Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. B0 / W35: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C.
- Auslieferungszustand 6kW.
- siehe CE-Konformitätserklärung
- Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
- Mischwasserentnahmetemperatur 38°C und Speichertemperatur 45°C.
13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2
| Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe | |||||||
| Modell SIW 6TES | |||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: ja | |||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Mit Zusatzheizgerät: ja | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: ja | |||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) Prated 5 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _g 130 % | ||||||
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C Pdh 5,4 kW Tj = -7°C COPd 2,98 -Tj = +2°C Pdh 5,6 kW Tj = +2°C COPd 3,50 -Tj = +7°C Pdh 5,7 kW Tj = +7°C COPd 3,89 -Tj = +12°C Pdh 5,8 kW Tj = +12°C COPd 4,38 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 5,4 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 2,85 -Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 5,4 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 2,85 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- -Bivalenztemperatur Tbiv -10 °C Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °CListung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - -Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 - Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °C | |||||||
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand P_OFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-Zustand P_TO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch | |||||||
| Bereitschaftszustand P_SB 0,015 kWBetriebszustand mit P_CK 0,000 kW | |||||||
| Sonstige ElementeLeistungssteuerung fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - m3/hSchalleistungspegel, innen/außen L_WA 42/- dBWasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - m3/hStickoxidausstoß NO_x - (mg/kWh) | ||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil L | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz _wh 102 %Täglicher Brennstoffverbrauch Q_fuel - kWh | ||||||
| Täglicher Stromverbrauch Q_elec 4,796 kWh | |||||||
| Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | |||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Sup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend | |||||||
| Modell SIW 8TES | |||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: ja | |||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Mit Zusatzheizgerät: ja | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: ja | |||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpensind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) Prated 8 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 145 % | ||||||
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C Pdh 8,0 kW Tj = -7°C COPd 3,39 - | |||||||
| Tj = +2°C Pdh 7,9 kW Tj = +2°C COPd 3,85 - | |||||||
| Tj = +7°C Pdh 7,9 kW Tj = +7°C COPd 4,22 - | |||||||
| Tj = +12°C Pdh 7,8 kW Tj = +12°C COPd 4,67 - | |||||||
| Tj = Bivalenztemperatur Pdh 8,0 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 3,28 - | |||||||
| Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 8,0 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 3,28 - | |||||||
| Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | ||||||
| Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- - | |||||||
| Bivalenztemperatur Tbilv -10 °C | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C | ||||||
| Leistung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - - | |||||||
| Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 - Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °C | |||||||
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kW | |||||||
| Thermostat-aus-Zustand PTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch | |||||||
| Bereitschaftszustand PSB 0,015 kW | |||||||
| Betriebszustand mit PCK 0,000 kW | |||||||
| Sonstige Elemente | |||||||
| Leistungssteuerung fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - m3/h | ||||||
| Schalleistungspegel, innen/außen LWA 42/- dB Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - 1,5 m3/h | |||||||
| Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh) | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil L | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηwh 98 % | ||||||
| Täglicher Stromverbrauch Qelec 4,96 kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel - kWh | |||||||
| Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | |||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). | |||||||
| (**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend | |||||||
| Modell SIW 11TES | |||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: ja | |||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Mit Zusatzheizgerät: ja | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: ja | |||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpensind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) Prated 10 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 142 % | ||||||
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C Pdh 9,9 kW Tj = -7°C COPd 3,19 - | COPd | 3,19 - | |||||
| Tj = +2°C Pdh 10,2 kW Tj = +2°C COPd 3,74 - | COPd | 3,74 - | |||||
| Tj = +7°C Pdh 10,4 kW Tj = +7°C COPd 4,16 - | COPd | 4,16 - | |||||
| Tj = +12°C Pdh 10,5 kW Tj = +12°C COPd 4,67 - | COPd | 4,67 - | |||||
| Tj = Bivalenztemperatur Pdh 9,8 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 3,06 - | COPd | 3,06 - | |||||
| Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 9,8 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 3,06 - | COPd | 3,06 - | |||||
| Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- - | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- - | ||||||
| Bivalenztemperatur Tblv -10 °C Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C | ||||||
| Leistung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - - | Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - - | ||||||
| Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 kW Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °C | Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 62 °C | ||||||
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kW | Art der Energiezufuhr Elektrisch | ||||||
| Thermostat-aus-Zustand PTO 0,020 kW | |||||||
| Bereitschaftszustand PSB 0,015 kW | |||||||
| Betriebszustand mit PCK 0,000 kW | |||||||
| Sonstige Elemente fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - m3/h | ||||||
| Schalleistungspegel, innen/außen LWA 43/- dB Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - 2,2 m3/h | Für Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - 2,2 m3/h | ||||||
| Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh) | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil L | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηwh 94 % | ||||||
| Täglicher Stromverbrauch Qelec 5,18 kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfusl - kWh | |||||||
| Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | |||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). | |||||||
| (**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend | |||||||
14 Garantieurkunde
(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich
(Ausgabestand 11/2019)
Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.
Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab dem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt
Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehe Pauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeitsfeststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Feststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstauglichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und die Zustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum.
Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellung der Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: http://www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert.
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Abteilung: Service
Am Goldenen Feld 18
95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545
Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545
E-Mail-Adresse: service@gdts.one
Internet: www.gdts.one
www.dimplex.de/garantieverlaengerung
www.dimplex.de/seviceauftrag
Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt.
Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.
Kundendienstadresse:

Hydraulisches Einbindungsschema / Hydraulic integration diagram /
1 Maßbild / Dimension Drawing / Schéma coté

2 Diagramme / Diagrams / Diagrammes
2.1 Kennlinien / Characteristic Curves / Courbes caractéristiques SIW 6TES

line
| Soledurchfluss | Brine flow rate (m³/h) | Debit d'eau glycolée (m³/h) | Water outflow rate (m³/h) | Temperature d'entrée d'eau glycolée (m³/h) | | -------------- | ---------------------- | ---------------------------- | ------------------------- | ------------------------------------------ | | 3 | 1.5 | 1.3 | 30 | 1.0 | | 4 | 1.3 | 1.3 | 40 | 1.0 | | 5 | 1.3 | 1.3 | 47 | 0.6 |
line
| Brine inlet temperature in [°C] | Leistungsaufnahme in [kW] | | -------------------------------- | ------------------------- | | -10 | 1.3 | | -5 | 1.4 | | 0 | 1.5 | | 5 | 1.6 | | 10 | 1.7 | | 15 | 1.8 | | 20 | 1.9 | | 25 | 2.0 | | 30 | 2.1 | | 35 | 2.2 | | 40 | 2.3 | | 45 | 2.4 | | 50 | 2.5 | | 55 | 2.6 |
line
| Soledurchfluss in [m³/h] | Pressure loss in [Pa] | | ------------------------ | --------------------- | | 0.0 | 0 | | 0.5 | ~1000 | | 1.0 | ~5000 | | 1.5 | ~10000 | | 2.0 | ~15000 | | 2.5 | ~25000 | | 3.0 | ~35000 |

line
| Heizwasserdurchfluss in [m³/h] | Pressure loss in [Pa] | | ----------------------------- | --------------------- | | 1 | 0 | | 5 | ~1000 | | 10 | ~5000 | | 15 | ~10000 | | 20 | ~15000 | | 25 | ~25000 | | 2.5 | ~30000 |2.2 Kennlinien / Characteristic Curves / Courbes caractéristiques SIW 8TES

line
| Soledurchfluss | Brine flow rate (m³/h) | Debit d'eau glycolée (m³/h) | Temperature d'entrée d'eau glycolée (m³/h) | | -------------- | ---------------------- | ---------------------------- | ------------------------------------------ | | B0...3 | 2.1 | 1.7 | 1.7 | | W35...30 | 1.4 | 1.3 | 0.8 | | W45...40 | 1.3 | 1.3 | 0.8 | | W55...47 | 0.8 | 0.8 | 0.8 |
3.1 Steuerung / Control / Commande

flowchart
graph TD
subgraph Power Supply
X2["PE"] --> A1["A1"]
X2 --> A2["A2"]
X2 --> A3["A3"]
X2 --> A4["A4"]
X2 --> A5["A5"]
X2 --> A6["A6"]
X2 --> A7["A7"]
X2 --> A8["A8"]
X2 --> A9["A9"]
X2 --> A10["A10"]
X2 --> A11["A11"]
X2 --> A12["A12"]
X2 --> A13["A13"]
end
subgraph Control Circuit
X2_PE["X2/PE"] --> Y2_PE["X2/PE"]
X2_PE --> Y2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX2_NX3_GND
X12_PE["X12/PE"] --> F4["F4"]
F4 --> P["P>"]
P --> F2["T4A"]
F2 --> T4A
T4A --> N14["N14"]
N14 --> W["AM 100 CC 0.01-0.05 GB 123-650"]
W --> F7["F7"]
F7 --> T1["T1"]
T1 --> N1["J10"]
N1 --> G["G0"]
G --> V["V/mm GND+V/VREF"]
V --> J1["U1 U2 U3 GND+VDC"]
J1 --> J3["U4 GND U5 GND"]
J3 --> VG["VG VGD Y1 Y2 Y3 Y4"]
VG --> J4["J4"]
J4 --> ID1["ID1 ID2 ID3 ID4 ID5 ID6 ID7 ID8 IDC1"]
ID1 --> J5["J5"]
ID2 --> J6["J6"]
ID3 --> J7["J7"]
ID4 --> J8["J8"]
ID5 --> J6
ID6 --> J7
ID7 --> J8
ID8 --> J6
ID9 --> J7
ID10 --> J8
ID11 --> J6
ID12 --> J7
ID13 --> J8
end
subgraph Control Circuit
X3_GND["X3/GND"] --> R7["R7"]
R9["R9"]
end
subgraph Control Circuit
R7 --> R3["R3"]
end
subgraph Control Circuit
R3 --> R2["R2"]
end
subgraph Control Circuit
R2 --> R3
end
subgraph Control Circuit
R3 --> R9
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R7 --> R9
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R7 --> R9
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
subgraph Control Circuit
R9 --> R7
end
3.2 Steuerung / Control / Commande

An den Steckklemmen N1-J1 bis J11, -24 bis J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Auf keinen Fall darf hier eine höhere Spannung angelegt werden.
ATTENTION!
4 Hydraulisches Einbindungsschema / Hydraulic integration diagram /
Ausdehnungsgefäß Expansion vessel Vase d'expansion
