DIMPLEX SI LI 20TES - Wärmepumpe

SI LI 20TES - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DIMPLEX SI LI 20TES - page 4
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Produkttyp Luft-Wasser-Wärmepumpe für den Innenaufbau
Modell SI LI 20TES
Marke Dimplex
Abmessungen (H x B x T) 1570 x 750 x 850 mm
Gewicht (inkl. Verpackung) 257 kg
Stromversorgung (Leistung) 3~/N/PE 400 V 50 Hz, Absicherung C16 A
Stromversorgung (Steuerung) 1~/N/PE 230 V 50 Hz, Absicherung C13 A
Nennwärmeleistung (A7/W35) 17,7 kW
COP (A7/W35) 4,0
Kältemittel R410A, Füllmenge 4,0 kg, GWP 2088, CO₂-Äquivalent 8 t
Außenlufttemperaturbereich -20 °C bis 35 °C
Maximale Vorlauftemperatur 60 °C ± 2
Schallleistungspegel (Innen/Außen) 57 / 58 dB(A)
Nennluftdurchsatz 5300 m³/h (ohne externen statischen Druck)
Heizungsanschluss Außengewinde 1 1/4"
Minimaler Heizwasserdurchfluss 1,7 m³/h
Frostschutz Integriert (Wärmepumpenmanager)
Regelmäßige Wartung Reinigung der Filter und des Verdampfers vor jeder Heizsaison
Schutzart IP 21
Reparierbarkeit Ersatzteile über den autorisierten Kundendienst erhältlich

Häufig gestellte Fragen - SI LI 20TES DIMPLEX

Wie hoch ist die minimale Außentemperatur für den Betrieb?
Die Dimplex SI LI 20TES Wärmepumpe kann bis zu einer Außentemperatur von -20 °C betrieben werden.
Welches Kältemittel wird verwendet?
Das Kältemittel ist R410A mit einer Füllmenge von 4,0 kg. Sein Treibhauspotenzial (GWP) beträgt 2088.
Welche Abmessungen hat das Gerät?
Die Abmessungen sind: Höhe 1570 mm, Breite 750 mm, Tiefe 850 mm.
Wie wird der Außentemperatursensor installiert?
Installieren Sie den Sensor an einer Außenwand, vorzugsweise an der Nord- oder Nordwestseite, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Lüftungsöffnungen. Verwenden Sie das mitgelieferte Kabel (max. 50 m).
Was tun bei einer Fehlermeldung am Manager?
Schlagen Sie im Abschnitt Fehlersuche im Handbuch des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn Sie das Problem nicht beheben können, wenden Sie sich an den autorisierten Kundendienst.
Wie wird die Wärmepumpe gewartet?
Reinigen Sie vor jeder Heizsaison die Luftkanäle, den Verdampfer und den Kondensatabfluss. Wischen Sie die Außenflächen mit einem feuchten Tuch ab. Verwenden Sie keine scheuernden oder chlorhaltigen Reinigungsmittel.
Wie hoch ist die maximale Vorlauftemperatur?
Die maximale Vorlauftemperatur beträgt 60 °C (±2 °C).
Muss ich einen Sperrschütz des Energieversorgers vorsehen?
Ja, ein Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten und einem Hilfskontakt (NO) ist erforderlich. Es muss entsprechend der Pumpenleistung dimensioniert und vom Kunden bereitgestellt werden.
Wie hoch ist der Geräuschpegel des Geräts?
Der Schallleistungspegel beträgt 57 dB(A) innen und 58 dB(A) außen. Der Schalldruckpegel in 1 m Entfernung beträgt 53 dB(A).
Kann ich das Gerät zum Bautrocknen verwenden?
Nein, die Wärmepumpe ist nicht für den hohen Wärmebedarf beim Bautrocknen ausgelegt. Verwenden Sie für diese Phase spezielle Geräte.

Benutzerfragen zu SI LI 20TES DIMPLEX

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Wärmepumpe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SI LI 20TES - DIMPLEX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SI LI 20TES von der Marke DIMPLEX.

BEDIENUNGSANLEITUNG SI LI 20TES DIMPLEX

Montage- und Gebrauchsanweisung

Luft-Wasser- Wärmepumpe für Innenaufstellung

1 Bitte sofort lesen DE-2

1.1 Wichtige Hinweise ......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-3

2 Verwendungszweck der Wärmepumpe ......DE-3

2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3

3 Lieferumfang......DE-4

3.1 Grundgerät DE-4
3.2 Schaltkasten ......DE-4

4 Zubehör ......DE-4

4.1 Fernbedienung......DE-4
4.2 Gebäudeleittechnik DE-4
4.3 Wärmemengenzähler WMZ......DE-5

5 Transport......DE-5

6 Aufstellung......DE-6

6.1 Allgemein DE-6
6.2 Kondensatleitung......DE-6
6.3 Schall......DE-6

7 Montage......DE-6

7.1 Allgemein DE-6
7.2 Luftanschluss DE-6
7.3 Heizungsseitiger Anschluss......DE-8
7.4 Temperaturfühler......DE-9
7.5 Elektrischer Anschluss DE-10

8 Inbetriebnahme DE-11

8.1 Allgemein......DE-11
8.2 Vorbereitung......DE-11
8.3 Vorgehensweise DE-11

9 Reinigung / Pflege DE-11

9.1 Pflege DE-11
9.2 Reinigung Heizungsseite......DE-11
9.3 Reinigung Luftseite DE-12

10 Störungen / Fehlersuche......DE-12

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung......DE-12

12 Geräteinformation...... DE-13

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2...... DE-15

14 Garantieurkunde...... DE-18

Anhang / Appendix / Annexes ...... A-I

Maßbilder / Dimension Drawings / Schémas cotés....A-II

Diagramme / Diagrams / Diagrammes....A-IV

Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration Diagrams /

1 Bitte sofort lesen

1.1 Wichtige Hinweise

ACHTUNG!

Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.

ACHTUNG!

Wärmepumpe und Transportpalette sind nur durch die Verpackungsfolie verbunden.

ACHTUNG!

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

ACHTUNG!

Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf nur mit angebauten Luftkanälen betrieben werden.

ACHTUNG!

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.

ACHTUNG!

Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen).

ACHTUNG!

Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.

ACHTUNG!

Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe mit niedrigeren kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.

ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

ACHTUNG!

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.

1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien

Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EU (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.

Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurden alle entsprechenden EG-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).

Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet werden.

Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die

daraus resultierenden Gefahren verstehen.

Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung

durchgeführt werden.

ACHTUNG!

Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.

Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.

1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe

Mit dem Kauf dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparende Betriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsanlage.

Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen dimensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.

Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird.

Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers zu entnehmen.

2 Verwendung Wärmepumpe

2.1 Anwendungsbereich

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwärmung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden.

Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalenten Betrieb bis -20 °C Luftaußentemperatur geeignet.

Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs von mehr als 18 °C einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewährleisten.

Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt es sich, einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zubehör erhältlich) zu installieren.

HINWEIS

Das Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet.

2.2 Arbeitsweise

Außenluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) übertragen.

Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetauscher) an das Heizwasser abgegeben.

Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärmepumpe.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie den geräuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und der elektrischen Steuerung.

Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.

3 L i e f e r u m f

3.1 Grundgerät

Die Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.

Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wert und CO₂-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.

DIMPLEX SI LI 20TES - Grundgerät - 1

Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Abnahme der unteren Frontabdeckung und dem Lösen der sich rechts oben befindenden Befestigungsschraube kann der Schaltkasten herausgeklappt werden.

Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen, sowie die Leistungsschütze, die Sanftanlauf-Einheit und der Wärmepumpenmanager.

Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrichtungen.

Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler inkl. Befestigungsmaterial liegt dem Wärmepumpenmanager bei.

Funktionsweise und Handhabung des Wärmepumpenmanagers sind in der beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben.

4 Z u b e h ö r

4.1 Fernbedienung

Als Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ 12.

HINWEIS

Bei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden.

4.2 Gebäudeleittechnik

Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der jeweiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtet werden.

Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbindungen möglich:

Modbus
EIB, KNX
Ethernet

4.3 Wärmemengenzähler WMZ

4.3.1 Allgemeine Beschreibung

Der Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die angegebene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für die Erfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler benötigt.

Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungen und ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte und übertragen ein Signal an den Wärmepumpenmanager, der abhängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmepumpe (Heizen/Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh aufsummiert und im Menü Betriebsdaten und Historie zur Anzeige bringt.

HINWEIS

Der Wärmemengenzähler entspricht den Qualitätsanforderungen des deutschen Marktanreizprogramms zur Förderung von effizienten Wärmepumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und ist deshalb nicht zur Heizkostenabrechnung verwendbar!

4.3.2 Hydraulische und elektrische Einbindung des Wärmemengenzählers

Zur Datenerfassung benötigt der Wärmemengenzähler zwei Messeinrichtungen.

Das Messrohr für die Durchflussmessung
Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrichtung beachten) zu montieren.
■ Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse)
Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren.

Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahe an der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden.

Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zu beachten, da Verwirbelungen zu Verfälschungen bei der Wärmemengenzählung führen können (empfohlen wird eine Beruhigungsstrecke von 50 cm).

DIMPLEX SI LI 20TES - Hydraulische und elektrische Einbindung des Wärmemengenzählers - 1

text_image WM/ Gafnase - Elektronik L/N/PE 230 V / 50 Hz Impuls Wannenergewahler G74 V AC N1 / D12 in Vatlauf im Rocklauf

5 Transport

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.

Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte auf der Palette erfolgen. Das Grundgerät bietet einerseits die Transportmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o.Ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch Bohrungen in der Grundplatte bzw. im Rahmen geführt werden.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 1

Wärmepumpe und Transportpalette sind nur durch die Verpackungsfolie verbunden.

Zur Nutzung der Transportbohrungen im Rahmen ist es notwendig, die unteren Fassadierungsteile abzunehmen. Dazu werden jeweils zwei Schrauben am Sockel gelöst und die Bleche durch Zurückziehen, oben ausgehängt. Beim Einhängen der Blechteile sollten diese mit leichtem Druck nach oben geschoben werden.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 2

Öffnen des Deckels Schließen des Deckels

Beim Durchstecken der Tragrohre durch den Rahmen ist darauf zu achten, dass keine Bauteile beschädigt werden.

Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät am Boden beidseitig zu entfernen.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 3

Transportsicherung entfernen/einschrauben

ACHTUNG!

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

6 Aufstellung Montage

6.1 Allgemein

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien und trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufzustellen werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Aufstellung auf einem Unterstellpuffer erfordert zwingend eine voll umlaufende Auflage. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass Wartungsarbeiten problemlos durchgeführt werden können. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Abstände zu festen Wänden eingehlaten werden

DIMPLEX SI LI 20TES - Allgemein - 1

Das Gerät sollte nie in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden. Bei Luftfeuchtigkeiten von über 50 % und Außentemperaturen unter 0 °C kann an der Wärmepumpe und der Luftführung Kondensat entstehen.

Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten.

Bei Installation der Wärmepumpe in einem Obergeschoss ist die Tragfähigkeit der Decke zu prüfen und aus akustischen Gründen die Schwingungsentkoppelung sehr sorgfältig zu planen. Eine Aufstellung auf einer Holzdecke ist abzulehnen.

6.2 Kondensatleitung

Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm haben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Kondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge haben.

6.3 Schall

Um Körperschallübertragungen ins Heizsystem zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Wärmepumpe mit einem flexiblen Schlauch an das Heizsystem anzubinden.

Verwendete Luftkanäle sind schalltechnisch von der Wärme-pumpe zu entkoppeln, um eine Körperschallübertragung auf die Kanäle zu vermeiden.

7.1 Allgemein

An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:

Zu-/Abluft
■ Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage
Kondensatablauf
■ Temperaturfühler
Spannungsversorgung

7.2 Luftanschluss

7.2.1 Luftanschluss allgemein

ACHTUNG!

Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf nur mit angebauten Luftkanälen betrieben werden.

Die als Zubehör angebotenen Luftkanäle aus Glasfaserleichtbeton sind feuchtigkeitsbeständig und diffusionsoffen.

Die Dichtmanschette wird zur Abdichtung der Luftkanäle an der Wärmepumpe verwendet. Die Luftkanäle selbst werden nicht direkt mit der Wärmepumpe verschraubt. Im betriebsfertigen Zustand berührt lediglich der Dichtgummi die Wärmepumpe. Dadurch ist zum einen eine leichte Montage und Demontage der Wärmepumpe gewährleistet, zum anderen wird eine gute Körperschallentkopplung erreicht.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 1

Wird ein anderer als der als Zubehör erhältliche Luftkanal verwendet, so sind die in der Skizze genannten Außen- und Innenmaße einzuhalten. Zusätzlich ist auf geeignete Schwingungsentkopplung und Kanalisolation zu achten.

Bei der Verwendung von angeflanschten Luftkanälen wird je ein Anschlussstutzen an der Ansaug- und Ausblasseite des Verdampfers mit 4 Sechskantschrauben M8x16 an den vorgesehenen Gewindelöchern befestigt. Dabei ist zu beachten, dass beide Luftkanalstutzen nur mit der Isolierung und nicht mit dem Außenblech in Berührung kommen.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 2

text_image (m6) 710 M8x 16 (m6) 735 m0 650 (m6) 825 max. 730

Klammerwerte gelten für die LI 24TES / LI 28TES

7.2.2 Wechsel der Luftrichtung

Durch Umsetzen des Lüfters ist es möglich, die Luftrichtung des Gerätes umzukehren.

Die geänderte Luftführung ist bei der Anlagenplanung zu berücksichtigen. Weitere Angaben in dieser Anweisung bezogen auf Ansaug- und Ausblasöffnung bleiben unverändert bestehen.

ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

ACHTUNG!

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und fachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

Dazu sind folgende Arbeitsschritte nötig:

1) Fassadenteile vorne erst unten und dann oben abnehmen.
2) Klemmkasten am Ventilator öffnen und Zuleitung abklemmen.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 1

3) Zuleitung aus Klemmkasten nach innen zurückziehen.
4) Mutter und Federring an vier Ecken des Ventilators lösen.
5) Ventilator leicht ins Gerät ziehen und nach vorne aus dem Gerät herausnehmen. Eventuell Verdampfer vor Beschädigung schützen.
6) Distanzrohre an vier Ecken von den Befestigungsbolzen abziehen.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 2

7) Gerätedämmung der rechten Luftöffnung analog zur linken Seite an vorhandener Perforation quadratisch ausschneiden.
8) Ventilator mit umgekehrter Luftrichtung auf gleiche Weise wieder von vorne ins Gerät schieben und nach rechts auf vorhandene Schrauben aufstecken. Dabei auf die Lage der Kabeleinführung achten. Verdampfer vor Beschädigung schützen.
9) Distanzrohre auf Befestigungsbolzen aufstecken und Ventilator mit gleichen Federringen und Muttern an den vier Ecken festziehen.
10) Kabel in dargestellter Weise durch Düsenblech und Klemmkasten einführen und Verschraubungen festziehen.
11) Kabel im Klemmkasten des Ventilators verklemmen (Anschluss siehe Darstellung, Rechtsdrehfeld beachten) und Klemmkastendeckel aufschrauben.

DIMPLEX SI LI 20TES - ACHTUNG! - 3

text_image 1 2 IB TB W2 U1 U2 V1 V2 W1 # 6 # 7 #5 # 4 # 1 # 2 # 3 PE

12) Dichtheit des Klemmkastens und aller Kabelverschraubungen sicherstellen.
13) Fassadenteile anschrauben.

7.3 Heizungsseitiger Anschluss

Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind mit 1 ¼" Außengewinde versehen. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegengehalten werden.

Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder Ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Für Anlagen mit absperrbarem Heizwasserdurchfluss, bedingt durch Heizkörper- bzw. Thermostatventile, muss ein Überströmventil bauseits hinter der Heizungspumpe in einem Heizungsbypass eingebaut werden. Dies sichert einen Mindestheizwasserdurchfluss durch die Wärmepumpe und verhindert Störungen.

Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:

■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)

- das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 µm).

Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.

Gesamtheiz-leistung in kWSumme Erdalkalien in mol/ m3 bzw. mmolSpezifisches Anlagenvolumen (VDI 2035) in l/kW
< 20≥ 20 < 50≥ 50
Gesamthärte in °dH
< 50 ≤ 2,0≤ 16,8≤ 11,2< 0,111
50 - 200 ≤ 2,0≤ 11,2 ≤ 8,4
200 - 600 ≤ 1,5≤ 8,4< 0,111
>600 < 0,02< 0,111
  1. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher in Wärmepumpen.

Abb. 7.1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035

Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.

ACHTUNG!

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.

Mindestheizwasserdurchsatz

Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreicht werden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetriebnahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen.

Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftemperatur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der Projektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperaturen unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumenstrom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.

Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe "Geräteinformation" auf Seite 13.) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Ein eingebauter Durchflussschalter dient ausschließlich zur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.

HINWEIS

Der Einsatz eines Überströmventils ist nur bei Flächenheizungen und einem max. Heizwasserdurchsatz von 1,3 m³/h ratsam. Bei Nichtbeachten kann es zu Störungen der Anlage führen.

Frostschutz

Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht gewährleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit (siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.

DIMPLEX SI LI 20TES - Frostschutz - 1

Folgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müssen zusätzlich montiert werden:

■ Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)
Rücklauftemperatur (R2) eingebaut (NTC-10)
■ Vorlauftemperatur (R9) eingebaut (NTC-10)

7.4.1 Fühlerkennlinien

Die an den Wärmepumpenmanager anzuschließenden Temperaturfühler müssen der in Abb. 7.2 auf S. 9 gezeigten Fühlerkennlinie entsprechen. Einzige Ausnahme ist der im Lieferumfang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfühler (siehe Abb. 7.3 auf S. 9)

DIMPLEX SI LI 20TES - Fühlerkennlinien - 1

line | Außentemperatur [°C] | Widestandewert [kJOhm] | |---|---| | -20 | 70 | | -15 | 55 | | -10 | 45 | | -5 | 35 | | 0 | 28 | | 5 | 22 | | 10 | 18 | | 15 | 15 | | 20 | 12 | | 25 | 10 | | 30 | 9 | | 35 | 8 | | 40 | 7 | | 45 | 6 | | 50 | 5 | | 55 | 4 | | 60 | 3 |

Abb. 7.2: Fühlerkennlinie NTC-10

DIMPLEX SI LI 20TES - Fühlerkennlinien - 2

line | Außentemperatur [°C] | Wider-sitzauer [13,078] (13 Ohm) | |---|---| | -20 | 14.5 | | -15 | 12.0 | | -10 | 10.0 | | -5 | 8.0 | | 0 | 6.0 | | 5 | 4.5 | | 10 | 3.5 | | 15 | 2.8 | | 20 | 2.2 | | 25 | 1.8 | | 30 | 1.5 | | 35 | 1.2 | | 40 | 1.0 | | 45 | 0.8 | | 50 | 0.6 | | 55 | 0.4 | | 60 | 0.2 |

Abb. 7.3: Fühlerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler

7.4.2 Montage des Außentemperaturfühlers

Der Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämtliche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nicht verfälscht wird.

an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen
nicht in „geschützter Lage“ (z.B. in einer Mauernische oder unter dem Balkon) montieren
nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen, Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen
zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen

Auslegungsparameter Fühlerleitung
LeitermaterialCu
Kabellänge50 m
Umgebungstemperatur35 °C
VerlegeartB2 (DIN VDE 0298-4 / IEC 60364-5-52)
Außendurchmesser4-8 mm

7.4.3 Montage der Anlegefühler

Die Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebaut sind.

Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder in die Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.

Montage als Rohranlagefühler

■ Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubern
■ Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünn auftragen)
Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, lose Fühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren

DIMPLEX SI LI 20TES - Montage der Anlegefühler - 1

text_image Schlauchschelle Anlegefühler Wärmeisolierung

7.4.4 Verteilsystem Hydraulik

Kompaktverteiler und Doppelt differenzdruckloser Verteiler fungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Heizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch dem Warmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponenten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu vereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Montageanweisung zu entnehmen.

Kompaktverteiler

Der Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder ist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohlraum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste vollständig ausgefüllt sein.

Doppelt differenzdruckloser Verteiler

Der Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des Doppelt differenzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heizkreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmt zu werden.

7.5 Elektrischer Anschluss

7.5.1 Allgemein

Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der

■ Montage- und Gebrauchsanweisung,
■ länderspezifischen Installationsvorschriften z.B. VDE 0100
■ technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger und Versorgungsnetzbetreiber (z.B. TAB) und
■ örtlicher Gegebenheiten

durchgeführt werden.

Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärmepumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden und die Wärmepumpe muss durchströmt werden.

Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalb wird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstruments auch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemessen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.

An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11, N1-J24 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört.

7.5.2 Elektrische Anschlussarbeiten

1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leistungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmepumpe geführt (Lastspannung siehe Anweisung Wärmepumpe).
In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Geräteinformation).
Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sicherzustellen L1; L2; L3.

ACHTUNG!

Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen).

Detaillierte Informationen siehe Anhang Stromlaufpläne.

2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in die Wärmepumpe geführt.

Die Steuerspannung muss entsprechend des Typenschilds abgesichert werden. Die Versorgungsleitung (L/N/PE \~230 V, 50 Hz) für den WPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesem Grund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an den Haushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.

3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 / / 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entsprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseits beizustellen.
Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wird von Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme N1-J5/ID3 geschleift. VORSICHT! Kleinspannung!

4) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwasserspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/N und N1-J16/NO10.

5) Die Schütze der Punkte 3;4 werden in die Elektroverteilung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungen sind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszulegen und abzusichern.

6) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein.

7) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den Kontakt N1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.

8) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M16 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgang bereits integriert.

9) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den Kontakt N1-J18/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M18 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.

10) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Luft/Wasser-Wärme-pumpe für Innenaufstellung integriert. Der Anschluss am WPM ist an den Klemmen X3/GND und N1-J2/U2.

11) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND und N1-J2/U1 angeklemmt.

12) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspeicher bei und wird an den Klemmen X3/GND und N1-J2/U3 angeklemmt.

7.5.3 Anschluss von elektronisch geregelten Umwälzpumpen

Elektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlaufströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärmepumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und der elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu installieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn durch die elektronisch geregelte Umwälzpumpe der maximal zulässige Betriebsstrom des Wärmepumpenmanagers von 2 A und der maximal zulässige Anlaufstrom des Wärmepumpenmanagers von 12 A nicht überschritten wird oder eine Freigabe des Pumpenherstellers vorliegt.

ACHTUNG!

Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.

8 Inbetriebnahme

8.1 Allgemein

Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).

8.2 Vorbereitung

Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:

Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen wie in Kapitel 6 beschrieben montiert sein.
Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein.
■ Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
■ Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung entsprechen.
Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlage angepasst sein.
■ Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.

8.3 Vorgehensweise

Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen Anweisung vollzogen werden.

Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetriebnahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mit dem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheizt werden.

Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, um die Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:

1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen.
2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen.
3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbetriebnahme" gestartet werden.
5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens 25 °C erreicht wird.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nacheinander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffenden Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwassertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter 20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.
7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind lauftemperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

ACHTUNG!

Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe führen.Wärmepumpe kann zummit niedrigeren Totalausfall der

9 Reinigung / Pflege

9.1 Pflege

Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Ablegen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit handelsüblichen Reinigern abgewischt werden.

HINWEIS

Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die Oberfläche angreifen.

Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Zum Schutz des Verdampfers ist im Ansaugkanal ein Vogelschutzgitter mit mindestens 80 % freien Querschnitt empfohlen. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.

9.2 Reinigung Heizungsseite

Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei den Rohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.

HINWEIS

Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen.

Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.

Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.

Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.

In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.

Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärmepumpe anzuschließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.

und die Säuren Bück Die Stäuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.

Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.

9.3 Reinigung Luftseite

Luftkanäle, Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperiode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw.) zu reinigen. Dazu ist die Wärmepumpe an der Frontseite zuerst unten und dann oben zu öffnen.

ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

Das Abnehmen und Einhängen der Fassadierungsteile erfolgt wie in Kapitel 4 beschrieben.

Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Verdampfer und der Kondensatwanne zu verhindern.

10 Störungen / Fehlersuche

Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wird diese im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.

ACHTUNG!

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung

Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.

12 Geräteinformation

1 Typ- und VerkaufsbezeichnungLI 20TES LI 24TES LI 28TES
2 B a u f o r m
Wärmequelle Luft Luft Luft
2.1 Ausführung Universal Universal Universal
2.2 Regler integriert integriert integriert
2.3 Wärmemengenzahlungoptional (als Zubehör)optional (als Zubehör)optional (als Zubehör)
2.4 AufstellungsortInnenInnenInnen
2.5 Leistungsstufe222
3 Einsatzgrenzen
3.1 Heizwasser-Vorlauf /-Rücklauf°Cbis 60 ± 2 / ab 18bis 60 ± 2 / ab 18bis 60 ± 2 / ab 18
3.2 Luft°C-20 bis +35-20 bis +35-20 bis +35
4 Durchfluss / Schall
4.1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz
nach EN 14511m3/h / Pa3,6 / 252004,5 / 147005,3 / 21000
Mindestheizwasserdurchflussm3/h / Pa1,7 / 60002,4 / 42002,8 / 6000
4.2 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 Gerät / aussen ^1 dB(A)57 / 5861 / 6261 / 62
4.3 Schalldruckpegel in 1m Entfernung, innen ^21 535757
4.4 Luftdurchsatz bei externer statischer Druckdifferenzm3/h / Pa5300 / 07800 / 07500 / 0
m3/h / Pa5000 / 256500 / 256000 / 25
5 Abmessungen, Gewicht und Füllmenge
5.1 Geräteabmessungen ^3 H x B x T mm1570 x 750 x 8501710 x 750 x 10001710 x 750 x 1000
5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) inck. Verpackungkg257322326
5.3 Geräteanschlüsse für HeizungZollR 1 14 "R 1 14 "R 1 14 "
5.4 Luftkanalanschluss Ansaugseitemm650 x 650725 x 725725 x 725
Luftkanalanschluss Ausblasseitemm650 x 650725 x 725725 x 725
5.5 Kältemittel; Gesamt-FüllgewichtTyp / kgR410A / 4,0R410A / 4,6R410A / 5,9
5.6 GWP-Wert / CO _2 -Äquivalent--- / t2088 / 82088 / 9 2088 / 12
5.7 Kältekreis hermetisch geschlossenjajaja
5.8 Schmiermittel; Gesamt-FüllmengeTyp / LiterPolyolester (POE) / 2,4Polyolester (POE) / 2,4Polyolester (POE) / 3,8
5.9 Volumen Heizwasser im GerätLiter3,84,65,1
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Lastspannung / Absicherung3-/PE 400 V (50 Hz) / C16 A3-/PE 400 V (50 Hz) / C25 A3-/PE 400 V (50 Hz) / C25 A
RCD-TypAAA
6.2 Steuerspannung / Absicherung1-/N/PE 230 V (50 Hz) / C13 A1-/N/PE 230 V (50 Hz) / C13 A1-/N/PE 230 V (50 Hz) / C13 A
6.3 Schutzart nach EN 60529IP 21IP 21IP 21
6.4 AnlaufstrombegrenzungSanftanlasserSanftanlasserSanftanlasser
6.5 DrehfeldüberwachungJaJaJa
6.6 AnlaufstromA192328
6.7 Nennaufnahme A7 / W35 / max. Aufnahme ^4 kW4,5 / 8,66,0 / 10,2 7,9 / 13,7
6.8 Nennstrom A7 / W35 / cosφA / --8,1 / 0,810,9 / 0,814,3 / 0,8
6.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz (pro Verdichter)W------
6.10 Leistungsaufnahme VentilatorW290550580
7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen555
8 Sonstige Ausführungsmerkmale
8.1 AbtauartKreislaufumkehrKreislaufumkehrKreislaufumkehr
8.2 Frostschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt6Ja Ja Ja
8.3 max. Betriebsüberdruck (Wärmequelle/Wärmesenke)bar3,03,03,0
9 Heizleistung / Leistungszahlen
9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl4EN 14511EN 14511EN 14511
bei A-7 / W35kW / ---712,8 / 2,915,7 / 2,721,8 / 2,9
kW / ---86,9 / 2,98,3 / 2,611,4 / 2,6
bei A-7 / W55kW / ---712,7 / 1,915,7 / 1,921,7 / 2,0
kW / ---86,0 / 1,78,3 / 1,811,5 / 1,8
bei A2 / W35kW / ---714,7 / 3,319,9 / 3,425,4 / 3,3
kW / ---88,7 / 3,410,5 / 3,213,4 / 3,1
bei A7 / W35kW / ---717,7 / 4,023,4 / 3,928,1 / 3,6
kW / ---810,5 / 4,112,4 / 3,714,5 / 3,2
bei A7 / W45kW / ---718,8 / 3,322,4 / 3,127,8 / 3,0
kW / ---810,2 / 3,311,9 / 2,914,2 / 2,8
bei A10 / W35kW / ---720,7 / 4,524,8 / 4,128,3 / 3,6
kW / ---811,5 / 4,513,4 / 3,915,1 / 3,4
  1. Die angegebenen Schallwerte gelten ohne die optional erhältlichen Stellfüße. Bei Verwendung der Stellfüße kann sich der Pegel um bis zu 3 dB(A) erhöhen.
  2. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetreib bei 35 °C Vorlauftemperatur.
    Der angegebenen Schallduckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.
  3. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.
  4. Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragem erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. A 7 / W35 Wärmequellentemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C
  5. siehe CE-Konformitätserklärung
  6. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
  7. 2-Verdichterbetrieb
  8. 1-Verdichterbetrieb

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2

Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe
Modell LI 20TES
Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein
Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein
Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein
Mit Zusatzheizgerät: nein
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: nein
Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpensind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:
Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit
Wärmenennleistung (*) Prated 12 kWJahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _g 117 %
Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj
Tj = -7°C Pdh 13,1 kW Tj = -7°CCOPd 2,10 -
Tj = +2°C Pdh 8,5 kW Tj = +2°CCOPd 2,86 -
Tj = +7°C Pdh 10,3 kW Tj = +7°CCOPd 3,81 -
Tj = +12°C Pdh 12,1 kW Tj = +12°CCOPd 4,89 -
Tj = Bivalenztemperatur Pdh 12,1 kW Tj = BivalenztemperaturCOPd 1,86 -
Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 12,1 kW Tj = BetriebstemperaturgrenzwertCOPd 1,86 -
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh 10,6 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)COPd 1,46 -
Bivalenztemperatur T_biv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C
Leistung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - -
Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °C
Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem BetriebszustandZusatzheizgerät
Aus-Zustand P_OFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*)Psup 0,00 kW
Thermostat-aus-Zustand P_TO 0,020 kW Art der EnergiezufuhrElektrisch
Bereitschaftszustand P_SB 0,015 kW
Betriebszustand mit P_CK 0,000 kW
Sonstige ElementeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 5000 m3/h
Leistungssteuerung fest
Schalleistungspegel, innen/außen L_WA 57/58 dB (mg/kWh)Für Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - -- m3/h
Stickoxidausstoß NO_x -
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe
Angegebenes Lastprofil -Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz _wh - %
Täglicher Stromverbrauch Q_elec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Q_fuel - kWh
Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). (**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend
Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe
Modell LI 24TES
Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein
Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein
Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein
Mit Zusatzheizgerät: nein
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: nein
Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpensind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:
Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit
Wärmenennleistung (*) Prated 15 kWJahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 110 %
Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj
Tj = -7°C Pdh 15,7 kW Tj = -7°CCOPd 1,98 -
Tj = +2°C Pdh 10,5 kW Tj = +2°CCOPd 2,74 -
Tj = +7°C Pdh 12,3 kW Tj = +7°CCOPd 3,48 -
Tj = +12°C Pdh 14,8 kW Tj = +12°CCOPd 4,53 -
Tj = Bivalenztemperatur Pdh 14,6 kW Tj = BivalenztemperaturCOPd 1,75 -
Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 14,6 kW Tj = BetriebstemperaturgrenzwertCOPd 1,75 -
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh 12,7 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)COPd 1,37 -
Bivalenztemperatur Tblv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C
Leistung bei zylischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kWLeistungszahl bei zylischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc -
Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 61 °C
Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem BetriebszustandZusatzheizgerät
Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*)Psup 0,00 kW
Thermostat-aus-Zustand PTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch
Bereitschaftszustand PSB 0,015 kW
Betriebszustand mit PCK 0,000 kW
Sonstige Elemente
Leistungssteuerung festFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 6500 m3/h
Schalleistungspegel, innen/außen LWA 61/62 dB Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - n3/h
Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh)
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe
Angegebenes Lastprofil -Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηvh - %
Täglicher Stromverbrauch Qelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel - kWh
Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Sup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).
(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend
Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe
Modell LI 28TES
Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein
Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein
Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein
Mit Zusatzheizgerät: nein
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: nein
Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpensind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:
Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit
Wärmenennleistung (*) Prated 25 kWJahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 110 %
Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj
Tj = -7°C Pdh 22,0 kW Tj = -7°CCOPd 2,12 -
Tj = +2°C Pdh 25,5 kW Tj = +2°CCOPd 2,82 -
Tj = +7°C Pdh 27,8 kW Tj = +7°CCOPd 3,27 -
Tj = +12°C Pdh 29,1 kW Tj = +12°CCOPd 3,71 -
Tj = Bivalenztemperatur Pdh 22,0 kW Tj = BivalenztemperaturCOPd 2,12 -
Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 20,8 kW Tj = BetriebstemperaturgrenzwertCOPd 1,89 -
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh 18,7 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)COPd 1,54 -
Bivalenztemperatur Tblv -7 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C
Leistung bei zylischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kWLeistungszahl bei zylischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc -
Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °C
Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem BetriebszustandZusatzheizgerät
Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 4,11 kWArt der Energiezufuhr Elektrisch
Thermostat-aus-Zustand PTO 0,020 kW
Bereitschaftszustand PSB 0,015 kW
Betriebszustand mit PCK 0,000 kW
Sonstige ElementeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 7500 m3/h
Leistungssteuerung fest
Schalleistungspegel, innen/außen LWA 61/62 dB Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - m3/hFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - m3/h
Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh)
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe
Angegebenes Lastprofil -Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηwh - %
Täglicher Stromverbrauch Qelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel - kWh
Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Sup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).
(**) Wird der Cdh-Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend

14 Garantieurkunde

(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich

(Ausgabestand 11/2019)

Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:

Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.

Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.

Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.

Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab dem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt

Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehe Pauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeitsfeststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Feststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstauglichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und die Zustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum.

Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellung der Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.

Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: http://www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert.

Glen Dimplex Deutschland GmbH

Abteilung: Service

Am Goldenen Feld 18

95326 Kulmbach

Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545

Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545

E-Mail-Adresse: service@gdts.one

Internet: www.gdts.one

www.dimplex.de/garantieverlaengerung

www.dimplex.de/seviceauftrag

Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienstindex KI des Gerätes benötigt.

Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.

Kundendienstadresse:

DIMPLEX SI LI 20TES - Kundendienstadresse: - 1

Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration Diagrams /

Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration Diagrams /

3.1 Steuerung / Control / Commande

DIMPLEX SI LI 20TES - Steuerung / Control / Commande - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Power Line
        X2["PE"] --> X2A["X2/N"]
        X2 --> X2B["X2/N"]
        X2 --> X2C["X2/N"]
        X2 --> X2D["X2/N"]
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        X2 --> X2W
        X2 --> X2V
        X2 --> X2W
        X2 --> X2X
        X2 --> X2Y
        X2 --> X2Z
    end

    subgraph Control Lines
        N1["N1"] --> J10["J10"]
        J10 --> J11["J11"]
        J11 --> J12["J12"]
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        J1X --> J1Y["J1Y"]
        J1Y --> J1Z["J1Z"]
        J1Z --> J1A["A1"]
        J1A --> K3["K3"]
        K3 --> K4["K4"]
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        K7 --> K8["K8"]
        K8 --> K9["K9"]
    end

    subgraph Control Lines
        L["T4A"] --> M6["M6"]
        M6 --> Y1["A1"]
        Y1 --> T7["T7"]
        T7 --> K3a["K3a"]
    end

    subgraph Control Lines
        N4["N4"] --> F2["F2"]
    end

    subgraph Control Lines
        N4a["NEAR 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 000-NEAR 00-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4b[NEAR 0555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR 5555-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4c[NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR 3333-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4d[NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR 4444-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4e[NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR 6666-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4f[NEAR 7888-NEAR 7888-NEAR 7888-NEAR 7888-NEAR 7888-NEAR 7888-NEAR<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4g[NEAR 9999-9999-9999-9999-9999-9999-9999-9999-9999-9999-9999-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4h[NEAR 7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-7777-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4i[NEAR 8888-8888-8888-8888-8888-8888-8888-8888-8888-8888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4j[NEAR 6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4k[NEAR 3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4l[NEAR 7888-7888-7888-7888-7888-7888-7888-7888-7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4m[NEAR 4444-4444-4444-4444-4444-4444-4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4n[NEAR 6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-6666-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4o[NEAR 3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4p[NEAR 7888-7888-7888-7888-7888-7888-7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4q[NEAR 4444-4444-4444-4444-4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4r[NEAR 7777-7777-7777-7777-7777-7777-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4s[NEAR 6666-6666-6666-6666-6666-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4t[NEAR 3333-3333-3333-3333-3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4u[NEAR 7888-7888-7888-7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4v[NEAR 4444-4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4w[NEAR 6666-6666-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4y[NEAR 7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4z[NEAR 4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4w[NEAR 6666-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 3333-<br>    end"]

    subgraph Control Lines
        N4y["NEAR 7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4y[NEAR 3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4y[NEAR 3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 4444-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4y[NEAR 3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4x[NEAR 7888-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        N4y[NEAR 3333-<br>    end<br><br>    subgraph Control Lines<br>        S[T"] --> T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] & T["T"] &
    end

    subgraph Control Lines
        S_T["S"] --> S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] & S_T["S"] &
    end

    subgraph Control Lines
        S_F["S"] --> S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] & S_F["S"] &
    end

    subgraph Control Lines
        S_F_S["S"] --> S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] & S_F_S["S"] &
    end

    subgraph Control Lines
        S_P["S"] --> P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] & P_P["S"] &
    end

    subgraph Control Lines
        P_P_S["S"] --> P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] & P_P_S["S"] &
    end

    subgraph Control Lines
        P_P_S_S["P"] --> P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"] & P_P_S_S["P"]

    end

3.2 Last / Load / Charge

DIMPLEX SI LI 20TES - Last / Load / Charge - 1

text_image K2/A1 N1-J12/N03 M 3~ M2/F23 W1 V1 U1 K2 K2 K3 L1 L2 L3 R1 S/3 T/5 F13 T1 T2 T3 U2 V4 W6 N8 N1-J5/106 9C1 M3 M 3~ M1 X3/G N7 F12 L1 L2 L3 R1 S/3 T/5 T1 T2 T3 U2 V4 W6 N1 X1 L1 L2 L3 R1 S/3 T/5 T1 U2 V4 W6 N7 PE 4 3-/PE 400V AC 50Hz

4.2 Monoenergetische Anlage mit zwei Heizkreisen und

Die aktuelle CE-Konformitätserklärung finden sie als Download unter:

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Produktinformationen

Marke : DIMPLEX

Modell : SI LI 20TES

Kategorie : Wärmepumpe