TS 60 KEBQ - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TS 60 KEBQ - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TS 60 KEBQ von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG TS 60 KEBQ FESTOOL
(T-Nr.) TS 60 KEBQ TS 60 KEB
EU-Konformitätserklärung. Wir erklären in al- leiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit allen relevanten Anforderungen folgender EU-Richtlinien übereinstimmt, und folgende Normen oder normative Dokumente zugrunde gelegt wurden:
EN 61000-3-3: 2013 + A1:2019 EN IEC 63000:2018 Unterzeichnet für und im Namen von/ Signed on behalf of and in name of/ Signé pour et au nom de Festool GmbH Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY Wendlingen, 2022-07-01 Markus Stark Head of Product Development Christian Bader Head of Development Functions
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- 10598348_AInhaltsverzeichnis 1 Symbole p. 8
- 2 Sicherheitshinweise p. 8
- 3 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 12
- 4 Technische Daten p. 12
- 5 Geräteelemente p. 12
- 6 Inbetriebnahme p. 13
- 7 Einstellungen p. 13
- 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 15
- 9 Wartung und Pflege p. 18
- 10 Zubehör p. 18
- 11 Umwelt p. 19
- 12 Allgemeine Hinweise 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Gehörschutz tragen! Schutzhandschuhe beim Werkzeug wechsel tragen! Atemschutz tragen! Schutzbrille tragen! Netzstecker ziehen Netzanschlussleitung trennen Netzanschlussleitung anschließen Drehrichtung der Säge und des Säge blatts KickbackStop Funktion Nicht in den Hausmüll geben. Gerät enthält einen Chip zur Daten speicherung. Siehe Kapitel 12.1 CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Handlungsanweisung Tipp, Hinweis Schutzklasse II 2 Sicherheitshinweise p. 19
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeu ge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise für Handkreissägen Sägeverfahren – GEFAHR! Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zwei ten Hand den Zusatzgriff oder das Motor gehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge halten, kann das Sägeblatt diese nicht ver letzen. – Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werk stückes nicht vor dem Sägeblatt schützen. – Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. – Halten Sie das zu sägende Werkstück nie mals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabi len Aufnahme. Es ist wichtig, das Werk stück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. – Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerk Deutsch 8zeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elek trowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. – Verwenden Sie beim Längsschneiden im mer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Mög lichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. – Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Auf nahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Monta geteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. – Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit. Rückschlag - Ursachen und entsprechende Si cherheitshinweise – Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Rich tung der Bedienperson bewegt; – wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder ver klemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedien person zurück; – wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Be dienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. – Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Be dienperson die Rückschlagkräfte beherr schen, wenn geeignete Maßnahmen getrof fen wurden. – Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein-/Ausschalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rück wärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Säge blattes. – Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und über prüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sä geblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestar tet wird. – Stützen Sie große Platten ab, um das Risi ko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Plat ten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden. – Verwenden Sie keine stumpfen oder be schädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zäh nen verursachen durch einen zu engen Sä gespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. – Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttie fen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstel lungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. – Seien Sie besonders vorsichtig beim Sä gen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintau chende Sägeblatt kann beim Sägen in ver borgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen. Funktion der Schutzhaube – Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und Deutsch 9sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest; dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. – Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Abla gerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten. – Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grund platte der Säge gegen Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen. – Legen Sie die Säge nicht auf der Werk bank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrich tung und sägt, was ihm im Weg ist. Beach ten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge. Funktion des Abtastkeils [1-22] (KickbackStop Funktion) – Reinigen Sie bei jedem Sägeblattwechsel die Abtasteinheit [5-9] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel. Eine Verschmut zung der Abtasteinheit kann die Kickback Stop Funktion beeinträchtigen und dadurch eine Bremsung des Sägeblatts verhindern. – Betreiben Sie die Säge nicht mit verboge nem Abtastkeil. Bereits eine geringe Be schädigung kann die Bremsung des Säge blatts verlangsamen.
2.3 Sicherheitshinweise für das
vormontierte Sägeblatt Verwendung – Die auf dem Sägeblatt angegebene Höchst drehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehal ten werden. – Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließ lich zur Verwendung in Kreissägen be stimmt. – Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden! – Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemin dert. – Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig. – Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahn dicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden. – WARNUNG! Werkzeuge mit sichtbaren Ris sen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden. Montage und Befestigung – Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen. – Bei der Montage der Werkzeuge muss si chergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannflä che des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen. – Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig. – Die Spannflächen müssen von Verschmut zungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt wer den. – Spannschrauben müssen nach den Anlei tungen des Herstellers angezogen werden. – Zum Einstellen des Bohrungsdurchmes sers von Kreissägeblättern an den Spindel durchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Rin ge, verwendet werden. Die Verwendung lo ser Ringe ist nicht zulässig. Wartung und Pflege – Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden. – Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden. – Werkzeug regelmäßig entharzen und reini gen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwi schen 4,5 bis 8). Deutsch 10– Stumpfe Schneiden können an der Spanflä che bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden. – Transport des Werkzeugs nur in einer ge eigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei ten. – Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger An strich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nä he befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften. – Zum Schutz Ihrer Gesundheit einen geeig neten Atemschutz tragen. In geschlosse nen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen. – Dieses Elektrowerkzeug darf nicht in ei nen Arbeitstisch eingebaut werden. Durch den Einbau in einen von einem Fremdher steller angebotenen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug un sicher werden und zu schweren Unfällen führen. – Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Beschädigungen wie Risse oder Weissbrü che aufweisen. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeu ges reparieren. – Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu spüren, oder ziehen Sie die örtliche Ver sorgungsgesellschaft hinzu. Der Kontakt des Einsatzwerkzeuges mit einer span nungsführenden Leitung kann zu Feuer und einem elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Was serleitung verursacht Sachbeschädigung.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen ein zuhalten: – Schutzbrille tragen! – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. – Schließen Sie das Sichtfenster/ den Span flugschutz. – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Beim Sägen von Platten muss mit Petrole um geschmiert werden, dünnwandige Pro file (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
= 91 dB(A) Schallleistungspegel L
= 102 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Schwingungsemissionswert a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841: Sägen von Holz
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) – dienen dem Maschinenvergleich, – eignen sich auch für eine vorläufige Ein schätzung der Vibrations- und Geräuschbe lastung beim Einsatz, – repräsentieren die hauptsächlichen An wendungen des Elektrowerkzeugs. Deutsch 11VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe nen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks. ► Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden. ► Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt wer den. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Tauchsägen sind bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen, gips- und zementgebundenen Faserstoffen so wie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von Festool angebotenen Spezialsäge blättern können die Maschinen auch zum Sägen von ungehärteten Eisenmetallen und Buntme tallen verwendet werden. Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bear beitet werden. Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer.
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden: – Sägeblätter gemäß EN 847-1 – Sägeblattdurchmesser 168 mm – Schnittbreite 1,8 mm – Aufnahmebohrung 20 mm – Stammblattdicke 1,2 mm – geeignet für Drehzahlen bis 9500 min
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. 4 Technische Daten Tauchsäge TS 60 KEBQ TS 60 KEB Netzanschlusslei tung abnehmbar (plug it)
Leistung 1.500 W Drehzahl
Tauchsäge TS 60 KEBQ TS 60 KEB Drehzahl max. (Leerlauf)
Schrägstellung -1° bis 47° Schnitttiefe bei 0° 0 ‑ 62 mm Schnitttiefe bei 45° 0 ‑ 45 mm Sägeblattabmes sung 168x1,8x20 mm Gewicht entspre chend EPTA‑Proce dure 01:2014 (ohne Netzkabel) 4,6 kg 5 Geräteelemente [1-1] Kabelführung [1-2] Absaugstutzen [1-3] Drehknöpfe zur Winkeleinstellung [1-4] Netzanschlussleitung [1-5] Stellbacken [1-6] Taste KickbackStop Funktion OFF [1-7] Schieber für Hinterschnitte -1° [1-8] Drehzahlregelung [1-9] Winkelskala [1-10] Status-LED KickbackStop Funktion [1-11] Handgriffe [1-12] Hebel für Werkzeugwechsel [1-13] Einschaltsperre [1-14] Ein‑/Ausschalter [1-15] zweigeteilte Skala für Schnitttiefen anschlag (mit/ohne Führungsschiene) [1-16] Einstellschraube der Schnitttiefe für nachgeschliffene Sägeblätter [1-17] Schnitttiefenanschlag [1-18] Schnittanzeiger [1-19] Schieber für Hinterschnitte 47° [1-20] Sichtfenster / Spanflugschutz [1-21] Splitterschutz [1-22] Abtastkeil [1-23] Schutzdeckel Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung. Deutsch 12Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör ge hört teilweise nicht in den Lieferumfang. 6 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden. Maschine vor dem Anschließen und Lö sen der Netzanschlussleitung stets aus schalten!
6.1 Geräte mit Plug it Anschluss
Gültig für TS 60 KEBQ. VORSICHT Erhitzung des plug it-Anschlusses bei un vollständig verriegeltem Bajonettverschluss Verbrennungsgefahr ► Vor dem Einschalten des Elektrowerk zeugs vergewissern, dass der Bajonettver schluss an der Netzanschlussleitung kom plett geschlossen und verriegelt ist. Anschließen und Lösen der Netzanschlusslei tung [1-4] siehe Bild [2]. 7 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-8] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Techni sche Daten) einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberflä che optimal anpassen. Drehzahlstufe je Material Vollholz (hart, weich) 6 Span- und Hartfaserplatten 3 ‑ 6 Drehzahlstufe je Material Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten
Laminat, Mineralwerkstoffe 4 ‑ 6 Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten 1 ‑ 3 Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm 4 ‑ 6 Kunststoffe, faserverstärkte Kunststof fe (GfK), Papier und Gewebe 3 ‑ 5 Acrylglas 4 ‑ 5 Überlastschutz Bei extremer Überlastung des Gerätes schützt ein elektronischer Überlastschutz den Motor vor Beschädigung. In diesem Fall bleibt der Mo tor stehen und läuft erst wieder nach Entlas tung. Für die Wiederinbetriebnahme muss man das Gerät wieder einschalten. Bremse Die Säge besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 Sekunden elektronisch zum Stillstand ab gebremst. Temperatursicherung Bei zu hoher Motortemperatur werden Strom zufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektro werkzeug läuft nur noch mit verringerter Leis tung weiter, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abküh lung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbst ständig hoch.
7.2 Schnitttiefe einstellen
Die Schnitttiefe lässt sich von 0 ‑ 62 mm am Schnitttiefenanschlag [3-1] einstellen. Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestell ten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden. Schnitttiefe ohne Führungsschiene max. 62 mm +FS Schnitttiefe mit Führungsschiene FS max. 57 mm
7.3 Schnittwinkel einstellen
Zwischen 0° und 45° ► Öffnen Sie die Drehknöpfe [4-1]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [4-4]. Deutsch 13► Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1]. Die beiden Stellungen (0° und 45°) ab Werk eingestellt und können vom Kunden dienst nachjustiert werden. Schieben Sie bei Winkelschnitten das Sichtfenster/Splitterschutz in die oberste Position! Auf Hinterschnitt -1° und 47° ► Schwenken Sie das Sägeaggregat wie oben beschrieben in die Endlage (0°/45°). ► Für 47° den Schieber [4-3] am vorderen Schwenksegment nach unten schieben. ► Für -1° den Schieber [4-2] in der Tischplat te nach vorne schieben. Das Sägeaggregat fällt in die -1°/47°-Stellung. ► Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].
7.4 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kapitel 3.1). Farbe Werkstoff Symbol Gelb Holz Rot Laminat, Mineralwerk stoff HPL/TRESPA
Grün Gips- und zementgebun dene Span- und Faser platten Blau Aluminium, Kunststoff "$3:-
7.5 Sägeblatt wechseln [5]
WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar fes Einsatzwerkzeug ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden. ► Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. Sägeblatt entnehmen ► Schwenken Sie die Säge vor dem Sägeblatt wechsel auf 0°-Stellung und stellen Sie die maximale Schnitttiefe ein. ► Legen Sie den Hebel [5-3] bis zum An schlag um. Hebel nur bei Stillstand der Sä ge betätigen! ► Drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Ein rasten nach unten. ► Legen Sie die Säge seitlich auf eine feste Unterlage. Sägeblattseite nach oben. ► Öffnen Sie die Schraube [5-5] mit dem In nensechskantschlüssel [5-2]. ► Entnehmen Sie das Sägeblatt [5-6]. Abtasteinheit reinigen WARNUNG! Eine Verschmutzung der Abtastein heit kann die KickbackStop Funktion beein trächtigen und dadurch eine Bremsung des Sä geblatts verhindern. ► Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-3] und drücken Sie das Sägeaggregat ganz nach unten. ► Öffnen Sie den Hebel [5-3] erneut und las sen Sie das Sägeaggregat einrasten. ► Reinigen Sie die Abtasteinheit [5-9] durch Ausblasen oder mit einem Pinsel. Sägeblatt einsetzen WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Ver schmutzung prüfen und nur saubere und unbe schädigte Teile verwenden! ► Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest und legen Sie den Hebel [5-3] bis zum An schlag um. ► Drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Ein rasten nach unten. ► Setzen Sie ein neues Sägeblatt ein. WARNUNG! Die Drehrichtung von Säge blatt [5-8] und Säge [5-4] müssen überein stimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein. ► Setzen Sie den äußeren Flansch [5-7] so ein, dass die Mitnahmezapfen in die Aus sparung des inneren Flansches eingreifen. ► Ziehen Sie die Schraube [5-5] fest an. ► Halten Sie das Sägeaggregat am Griff fest, schließen Sie den Hebel [5-3] und führen Sie das Sägeaggregat zurück nach oben.
7.6 Splitterschutz einsetzen [6]
Der Splitterschutz (grün) [6-2] verbessert zu sätzlich bei 0° Schnitten die Qualität der Schnittkante des abgesägten Werkstückteils auf der oben liegenden Seite. Deutsch 14► Setzen Sie den Splitterschutz [6-2] ein. ► Schrauben Sie den Drehknopf [6-1] durch das Loch in das Sichtfenster. ► VORSICHT! Nur Drehknopf verwenden, der Ihrer Tauchsäge beiliegt. Der Drehknopf einer anderen Säge kann zu lang sein und das Sägeblatt blockieren. Splitterschutz einsägen Vor der ersten Verwendung, muss der Splitter schutz eingesägt werden: ► Stellen Sie die Maschine auf maximale Schnitttiefe. ► Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6. ► Legen Sie die Maschine zum Einsägen des Splitterschutzes auf ein Opferholz.
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. ► Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschlie ßen. Nicht den Staubfangbeutel verwen den. Eigenabsaugung ► Das Anschlussstück [7-2] des Staubfang beutels [7-3] mit einer Rechtsdrehung am Absaugstutzen [7-1] befestigen. ► Zum Entleeren das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Linksdrehung vom Absaugstutzen abnehmen. Durch Verstopfungen in der Schutzhaube kön nen Sicherheitsfunktionen beeinträchtigt wer den. Um Verstopfungen zu vermeiden ist es da her besser, mit einem Absaugmobil mit voller Saugleistung zu arbeiten. Beim Sägen (z. B. von MDF) kann es zu stati scher Aufladung kommen. Arbeiten Sie dann mit einem Absaugmobil und einem Antistatik- Saugschlauch. Festool Absaugmobil An den Absaugstutzen [7-1] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurch messer von 27/32 mm oder 36 mm (36 mm we gen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs Ø 27 wird in das Winkelstück [7-4] gesteckt. Das An schlussstück eines Saugschlauchs Ø 36 wird auf das Winkelstück [7-4] gesteckt. VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektri schen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden. 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug Beachten Sie beim Arbeiten alle ein gangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln: Vor Beginn – Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Antriebseinheit mit dem Sägeblatt ein wandfrei und vollständig in die Ausgangs stellung nach oben in das Schutzgehäuse zurück schwenkt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die obere Endposition nicht si cher gestellt ist. Klemmen oder fixieren Sie die schwenkbare Antriebseinheit niemals auf eine bestimmte Schnitttiefe fest. Da durch wäre das Sägeblatt ungeschützt. – Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz die Funktion der Eintauchvorrichtung und ver wenden Sie die Maschine nur, wenn diese ordnungsgemäß funktioniert. – Festen Sitz des Sägeblatts überprüfen. – Überprüfen Sie vor jeder Benutzung der Säge die KickbackStop Funktion (siehe Ka pitel 8.11). – Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, dass der Drehknopf [1-3] fest angezogen ist. – Stellen Sie sicher, dass sich der Absaug schlauch und die Netzanschlussleitung über den gesamten Sägeschnitt nicht ver haken, weder am Werkstück noch durch die Werkstückauflage oder Gefahrenstellen auf dem Boden. Beim Arbeiten – Legen Sie die Tischplatte der Säge beim Arbeiten stets vollständig auf. – Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Ar beiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-11]. Dies ist die Vorausset zung für exaktes Arbeiten und für das Ein tauchen unerlässlich. Tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein. – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. Deutsch 15– Schieben Sie die Säge stets nach vor ne [11-2], niemals rückwärts zu sich he ranziehen. – Vermeiden Sie durch eine angepasste Vor schubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende Werkstoff, desto kleiner sollte die Vor schubgeschwindigkeit sein. – Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu über höhten Drehzahlen führen kann. Eine feh lerhafte Elektronik erkennen Sie am feh lenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahl regelung möglich ist und bei Rauchent wicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine.
8.1 Akustische Warnsignale
Akustische Warnsignale ertönen bei folgenden Betriebszuständen und das Gerät schaltet ab: peep ― ― Gerät überlastet ► Gerät weniger belasten.
8.2 Ein-/Ausschalten
Die Betätigung der Einschaltsperre entriegelt die Eintauchvorrichtung. ► Schieben Sie die Einschaltsperre [1-13] nach oben und drücken Sie den Ein-/ Ausschalter [1-14] (drücken = Ein / loslas sen = AUS). Das Sägeaggregat kann nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus.
8.3 Sägen nach Anriss
Der Schnittanzeiger [9-2] zeigt bei 0°- und 45°- Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnitt verlauf an.
8.4 Abschnitte sägen
Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägeti sches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschie ben.
8.5 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)
Um Rückschläge zu vermeiden sind bei Tauchschnitten folgende Hinweise unbe dingt zu beachten: – Legen Sie die Maschine stets mit der hint eren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag. – Legen Sie beim Arbeiten mit der Führungs schiene die Maschine an den Rückschlag stopp FS-RSP (Zubehör) [11-4] an, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird. Vorgehensweise ► Setzen Sie die Maschine auf das Werkstück auf und legen Sie diese an einen Anschlag (Rückschlagstopp) an. ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Drücken Sie die Maschine langsam auf die eingestellte Schnitttiefe nieder und schie ben Sie diese in Schnittrichtung vor. Die Markierungen [9-1] zeigen bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungs schiene den vordersten und hintersten Schnitt punkt des Sägeblattes (Ø 168 mm) an.
8.6 Gips- und zementgebundene
Faserplatten Wegen der hohen Staubentwicklung wird die Verwendung der seitlich an der Schutzhaube montierbaren Abdeckung ABSA-TS55/60 (Zube hör) und eines Festool Absaugmobils empfoh len.
8.7 KickbackStop Funktion
WARNUNG Verletzungsgefahr Die KickbackStop Funktion garantiert keinen vollständigen Schutz vor einem Rückschlag. ► Arbeiten Sie stets konzentriert und beach ten Sie alle Sicherheits- und Warnhinwei se. Ein Rückschlag während dem Arbeiten kann ein ungewolltes Abheben der Säge hervorrufen. Der Abtastkeil [8-1] erkennt beim Arbeiten ein ungewolltes Abheben (Rückschlag) der Säge vom Werkstück bzw. von einer Schiene und löst eine Schnellbremsung des Sägeblatts aus (Bild [8A]). Die Gefahr eines Rückschlags wird dadurch verringert. Sie kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Status LED KickbackStop Funktion Farbe Bedeutung Grün KickbackStop Funktion ist aktiv. Orange KickbackStop Funktion ist deakti viert. Deutsch 16Farbe Bedeutung Orange blin kend KickbackStop Funktion ist nicht ak tiv. Die Säge wurde gestartet, bevor der Abtastkeil auf das Werkstück oder auf eine Führungsschiene ge drückt wurde. Die Tischplatte der Säge liegt nicht vollständig auf. Nach vollständigem Aufsetzen der Säge wechselt die LED auf Grün. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapi tel 8.11) Rot blin kend Die KickbackStop Funktion wurde ausgelöst.
8.8 Ungewolltes Auslösen der
KickbackStop Funktion Beim Arbeiten ohne Führungsschiene auf ei nem unebenen Werkstück kann es zu unge wolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen (Bild [8B]). Der Abtastkeil [8-1] tastet am Werkstück ent lang. Bei einer Vertiefung des Werkstücks ent spricht die Stellung des Abtastkeils der Stel lung bei einem Abheben vom Werkstück bzw. von einer Führungsschiene. Daher löst dann die KickbackStop Funktion aus. Es kann dann not wendig sein, ohne KickbackStop Funktion zu arbeiten (siehe Kapitel 8.10).
8.9 Vorgehen nach ausgelöster
KickbackStop Funktion Ausgelöst durch ungewolltes Abheben (Rück schlag) ► Gründe für das Abheben ermitteln und be seitigen. ► Gerät auf Beschädigungen prüfen. ► Abtastkeil auf Beschädigungen prüfen. ► KickbackStop Funktion prüfen (siehe Kapi tel 8.11). Nach ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion ► Den Ein-/Ausschalter loslassen und warten, bis die Status LED KickbackStop Funktion nicht mehr blinkt. ► Prüfen, ob es sich tatsächlich um ein unge wolltes Auslösen der KickbackStop Funkti on handelte (siehe Kapitel 8.8) oder doch um einen Rückschlag. ► Versuchen Sie zunächst, mit aktiver Kick backStop Funktion weiter zu arbeiten. Nur wenn Sie ohne Schiene arbeiten und Ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach die KickbackStop Funktion auslösen würde, deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion (siehe Kapitel 8.10).
8.10 Arbeiten ohne KickbackStop Funktion
WARNUNG Verletzungsgefahr Bei deaktivierter KickbackStop Funktion wird das Sägeblatt bei ungewolltem Abhe ben nicht gebremst. ► Deaktivieren Sie die KickbackStop Funktion nur, wenn Sie ohne Schiene arbeiten und Ihr Werkstück so uneben ist, dass es mehrfach zu ungewolltem Auslösen der KickbackStop Funktion kommen würde. KickbackStop Funktion deaktivieren ► Taste KickbackStop Funktion OFF drücken. ► Innerhalb von 10 Sekunden den Ein-/ Ausschalter betätigen und halten. KickbackStop Funktion bleibt deaktiviert bis zum nächsten Loslassen des Ein-/Ausschal ters. KickbackStop Funktion kann nur vor dem Einschalten der Säge deaktiviert werden.
8.11 KickbackStop Funktion prüfen
WARNUNG Verletzungsgefahr durch hervorstehendes Sägeblatt. ► Funktionsprüfung auf Führungsschiene durchführen. ► Vor der Funktionsprüfung: – Sägeblatt ausbauen, – Schnitttiefe auf 0 mm (FS) stellen. ► Schnitttiefe auf 0 mm (FS) stellen. ► Gerät auf Führungsschiene stellen. ► Gerät einschalten. ► Taste KickbackStop Funktion OFF innerhalb von 5 Sekunden 4 mal im Abstand von min destens 0,5 Sekunden drücken. Status-LED KickbackStop Funktion blinkt ab wechselnd rot und grün. ► Innerhalb von 15 Sekunden ▻ Sägeaggregat nach unten drücken. ▻ Gerät an der Hinterseite abheben und wieder absenken. Signalton ertönt, Status-LED leuchtet grün. KickbackStop Funktion arbeitet fehlerfrei. Deutsch 17Ertönt kein Signalton und schaltet die Status- LED nicht auf grün, arbeitet die KickbackStop Funktion nicht fehlerfrei. ► Prüfen, ob die Funktionsprüfung korrekt durchgeführt wurde. ► Abtasteinheit hinter dem Sägeblatt reinigen (siehe Sägeblatt wechseln). Bleibt die Funktionsprüfung dennoch ohne Er folg, darf das Gerät nicht mehr verwendet wer den. Wenden Sie sich an Ihre Festool Service werkstatt. 9 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienst werkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
Folgende Hinweise beachten: ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile, z.B. ein defekter Hebel zum Werkzeug wechsel [1-12], müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angege ben ist. ► Überprüfen Sie Zustand und einwandfreie Funktion der Rückholfeder, welche die ge samte Antriebseinheit in die obere ge schützte Endlagenposition drückt. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. ► Um Splitter und Späne aus dem Elektro werkzeug zu entfernen, saugen Sie alle Öff nungen ab. Öffnen Sie niemals den Schutz deckel [1-23]. ► Bei Arbeit mit gips- und zementgebundenen Faserplatten das Gerät besonders gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüftungsöffnun gen des Elektrowerkzeugs und des Ein-/ Ausschalters mit trockener und ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich gipshalti ger Staub im Gehäuse des Elektrowerk zeugs und am Ein-/Ausschalter absetzen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit aus härten. Das kann zu Beeinträchtigungen am Schaltmechanismus führen.
9.1 Nachgeschliffene Sägeblätter
Mit Hilfe der Einstellschraube [10-1] kann die Schnitttiefe von nachgeschliffenen Sägeblättern genau eingestellt werden. ► Stellen Sie den Schnitttiefenanschlag [10-2] auf 0 mm (mit Führungsschiene) ein. ► Entriegeln Sie das Sägeaggregat und drü cken Sie es bis zum Anschlag nach unten. ► Schrauben Sie die Einstellschraube [10-1] soweit hinein, bis das Sägeblatt das Werk stück berührt.
9.2 Sägetisch wackelt
Bei der Einstellung des Schnittwinkels muss der Sägetisch auf einer ebenen Flä che stehen. ► Wackelt der Sägetisch, muss die Einstel lung erneut vorgenommen werden.
9.3 Winkelskala ausrichten
Siehe Bild [12]. 10 Zubehör Nur von Festool zugelassenes Zubehör und Verbrauchsmaterial verwenden. Siehe Festool- Katalog oder www.festool.de. Durch die Verwendung von anderem Zubehör und Verbrauchsmaterial kann das Elektrowerk zeug unsicher werden und zu schweren Unfäl len führen. Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef fektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.:
- Parallelanschlag PA-TS 60
- Seitliche Abdeckung, Schattenfugen ABSA- TS 55/60
- Rückschlagstopp FS-RSP
- Parallelanschlag FS-PA und Verlängerung FS-PA-VL
- Winkelanschlag FS-WA und FS-WA/90°
- Mobiler Säge- und Arbeitstisch STM 1800
- Multifunktionstisch MFT/3 Deutsch 1810.1 Sägeblätter, sonstiges Zubehör Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sau ber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool Säge abgestimmte Sägeblätter an.
Die Führungsschiene ermöglicht präzise, sau bere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werk stückoberfläche vor Beschädigungen. In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpass arbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglich keit mittels Zwingen [11-5] sorgt für einen fes ten Halt und sicheres Arbeiten. ► Führungsspiel des Sägetisches auf der Füh rungsschiene mit den beiden Stellba cken [11-1] einstellen. Sägen Sie vor dem ersten Einsatz der Füh rungsschiene den Splitterschutz [11-3] ein: ► Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6. ► Setzen Sie die Maschine mit der gesamten Führungsplatte am hinteren Ende der Füh rungsschiene auf. ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Drücken Sie die Maschine langsam bis zur max. eingestellten Schnitttiefe nach unten und sägen Sie den Splitterschutz ohne ab zusetzen auf der ganzen Länge zu. Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante. Legen Sie die Führungsschiene zum Ein sägen des Splitterschutzes auf ein Opfer holz auf.
Die Kappschiene ist bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz und Plattenwerkstoffen geeig net. Sie ermöglicht präzise und saubere Schnitte, besonders Winkelschnitte lassen sich einfach und wiederholgenau durchführen. Die Säge be wegt sich nach dem Sägevorgang automatisch zurück in die Ausgangsposition. Beachten Sie die Betriebsanleitung der Kapp schiene FSK 11 Umwelt Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten. Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in na tionales Recht, müssen verbrauchte Elektro werkzeuge getrennt gesammelt und einer um weltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Informationen zu den Rücknahmestellen für ei ne ordnungsgemäße Entsorgung sind unter www.festool.de/recycling einsehbar. Informationen zur REACH: www.festool.de/ reach 12 Allgemeine Hinweise
12.1 Informationen zum Datenschutz
8.7 KickbackStop-funktion
8.11 Kontrollera KickbackStop-funktionen
- Multifunktionsbord MFT/3
8.7 KickbackStop-funktion
- Multifunktionsbord MFT/3
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