ELVOX 661C - Monitor Vimar - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ELVOX 661C Vimar
Manuel installateur - Technisches Handbuch
Instrucciones instalador - Manual do instalador

UP-Videohaustelefon DueFili / Videohaustelefon Tischgerät DueFili / AP-Monitor Due Fili
Videoportero de empotrar Due Fili / Videoportero sobremesa Due Fili / Videoportero sup. Due Fili
Art. 6611, 661C, 6711 sind Freisprech-Monitore der Baureihe 6600 mit 6600 mit 3,5" LCD Farbbildschirm, die in Due Fili Plus (2-Draht Bussystem) Audio-/Video-Türsprechanlagen verwendet werden.
Die Versionen Art. .../F haben gleiche Eigenschaften und weisen keinerlei Unterschiede bei Installation und Programmierung auf.
"Kontrollen und Einstellungen" beschrieben ist:
Diese sind serienmäßig mit 6 Tasten für Zusatzfunktionen oder Wechsel-sprechrufe und 8 Tasten ausgestattet, einer Taste für Türöffner, einer Taste zur Selbsteinschaltung des Videohaustelefons auch ohne Ruf, einer Gesprächstaste, einer Taste für die Zusatzfunktion "Treppenhausbeleuchtung", zwei Tasten für die interne Lautstärkeregelung des Audiosignals, des Läutwerks, und zwei Tasten für die Wahl des Klingeltons. Für die optische Anzeige von Rufabschaltung, unbeantwortete Rufe, nicht verfügbare Funktionen und Tür/Tor offen sind am Videohaustelefon zwei Leds (rot und grün) vorhanden.
- Für die Installation des UP-Videohaustelefons (Art. 6611) ist das Unterputzgehäuse Art. 6149 erforderlich und die Halter Art. R660 (für Gipskartonwand).
- Die AP-Installation des Monitors (Art. 6711) erfordert den seriengelieferten Wand-Befestigungshalter.

Technische Merkmale des Videohaustelefons
- Videohaustelefon aus ABS
- Abnehmbare Klemmenleiste
- 3,5" LCD-Flachbildschirm
- Elektronischer Schaltkreis auf auswechselbaren Platinen.
- Standard-Videosignal PAL
- Einsatztemperatur 0° bis +40°C
- Elektronisches Läutwerk
- Eingang für Etagenruf mit anderem Rufton als Ruf von der Türstation.
- Ausgang für Zusatzläutwerk Art. 860A
- Versorgung vom Bus
- Eingang für zusätzliche Stromversorgung (Art. 6923) falls die Anlage so konfiguriert ist, das mehr als zwei Videohaustelefon gleichzeitig einschalten können.
Kontrollen und Einstellungen
A) 3,5" LCD Bildschirm
B) Mikrofon.
C) Lautsprecher
D) Tastenpaar
1) Bei eingeschaltetem Videohaustelefon wird mit den Tasten die Helligkeit geregelt.
2) Bei ausgeschaltetem Videohaustelefon wird mit den Tasten die Melodie für den Ruf von der Außenstation gewählt. Programmierung der Melodie: Eine der beiden Tasten mind. 2 Sekunden gedrückt halten. Anschließend die Melodie durch wiederholte Betätigung der Tasten wählen.
E) ≡ Tastenpaar
1) Während des Gesprächs die Taste „I“ gedrückt halten und mit den Tasten „E“ die Lautstärke der internen Sprechleitung regulieren.
2) Einstellung der Lautstärke des Läutwerks: Eine der beiden Tasten "E" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt halten. Anschließend durch wiederholte Betätigung der Tasten die Lautstärke regulieren oder den Rufton ausschalten. Mit den Tasten „E“ kann man die Klingellautstärke auch während des Intern-oder Externruftonempfangs einstellen. Nach Beendigung des Ruftonempfangs wird, bei eingeschaltetem Bildschrm der Kontrast eingestellt.
F)

Taste: für Zusatzfunktion, 1. Aktuators Art. 692R oder Art. 692H.
G) Taste: für Türöffner und es endet auch das ggf. geführte Gespräch.
H) □ Taste: Selbsteinschaltung des Monitors auch ohne Ruf.
1) Taste für Sprechen/Hören: für Verbindung mit der Außenstation nach Ruf und/oder Monitoreinschaltung drücken um das Audio zu aktivieren. Durch wieder Drücken der Taste endet die Konversation. Der Konversation bleibt die rote LED eingeschaltet.
L) Anzeige Tür offen: die Einschaltung der Led (grüne Led) zeigt dass mindestens eine Tür geöffnet ist; Led ausgeschaltet zeigt an, dass alle Türen geschlossen sind (die Funktion ist eine Option in Bezug auf die Installationsart).
M) Anzeige Rufabschaltung: Diese Led leuchtet ständig auf, wenn das Läutwerk abgeschaltet wurde (siehe Punkt "E") und blinkt, wenn Anrufe verweigert wurden. Die rote LED ist für die gesamte Gesprächsdauer erleuchtet, d.h. solange das Audiosignal aktiv ist.
N) Tasten: für die Programmierung der Zusatzdienste oder Wechselsprechrufe (für die Programmierung).
Hinweis: An der Rückseite der Videohaustelefone 6611, 6711 befindet sich die RESET-Taste für die Programmierungsphasen, während sich beim Videohaustelefon Art. 661C die RESET-Taste am Boden des Tischumbausatzes befindet. Alle Geräte sind mit einem Steckverbinder A-B-C für die Stabilisierung des Videosignals, ausgestattet und eine Farbeinstellung.
Anschlussklemmenleiste und Steckverbinder
+12, CH) Anschluss Zusatzläutwerk.
1, 2) BUS-Leitung.
E+, E-) Zusatzversorgung für Videohaustelefon mit Netzgerät Art. 6923.
FP, M) Anschluss für Etagenruftaste.
INSTALLATION 6611
- Das Videohaustelefon fern von Licht- und Wärmequellen installieren.
- Das UP-Gehäuse Art. 6149 in einer Höhe von etwa 1,40 m über dem Boden an der Wand installieren.
- Die Plastikstrebe vom Gehäuse entfernen (siehe Part. 1, Abb. 2)
- Das Videohaustelefon mit den 4 mitgelieferten Schrauben am Gehäuse befestigen (Abb. 2).
- Die seitlichen Blenden einsetzen. Die Blende mit dem Schlitz für das Mikrofon muss rechts eingesetzt werden (Abb. 2).
Up-Montage

text_image
139 mm 136 141mm 59mm 10mm
text_image
(Mikrofon) part. 1Abb. 2
INSTALLATION DES ART. 6611 MIT HALTERUNGEN ART. R660.
- Das Videohaustelefon fern von Licht- und Wärmequellen installieren.
- Ein ca. 120 x 120 mm großes Loch in 1,40 m Höhe, gemessen vom Boden zur Lochunterkante, in die Gipskartonwand schneiden.
- Die Halterungen wie in der Abbildung ersichtlich am Videohaustelefon befestigen und parallel zur Gehäuseseite ausrichten (part. 1, Abb. 2A).
- Die Anschlüsse an der Klemmenleiste durchführen (siehe Verdrahtungsplan)
- Das Videohaustelefon in die Gipskartonwand einstecken.
- Die Befestigungsschrauben anziehen, sodass die Halterungen näher zur Wand wandern. Durch Anschrauben müssen die Halterungen rechtwinklig zum Monitor angeordnet sein (part. 1, Abb. 2A).
- Die seitlichen Blenden einsetzen. Die Blende mit dem Schlitz für das Mikrofon muss rechts eingesetzt werden.

text_image
Abb. 2A 120mm 120mmINSTALLATION DES ART. 6711
- Das Videohaustelefon fern von Licht- und Wärmequellen installieren.
- Die Befestigungsplatte des Monitors in 1,40 m Höhe vom Boden bis zu Unterkante befestigen.
- Die Anschlüsse an der Klemmenleiste durchführen (siehe Verdrahtungsplan)
- Das Videohaustelefon in der abgebildeten Pfeilrichtung 1 und 2 einstecken.
- Um den Monitor von der Befestigungsplatte zu entfernen, mit einem Schraubenzieher auf die Entriegelungsfeder wirken (die sich oben auf der Hinterseite des Videohaustelefons befindet) und in der abgebildeten Pfeilrichtung 3 und 4 abnehmen.
Up-Wandmontage-Version

141mm

125mm

- Die Steckdose an der Wand befestigen
- Das Anschlusse an der Klemmenleiste durchführen (siehe Verdrahtungsplan)
Tischversion

141mm

125mm

Auf der Hinterseite der Monitore Art. 6611 und 6711 gibt es einen Verbinder (A-B-C) für den Video-Signalausgleich.
Beim Tischmonitor Art. 661C befindet sich der Verbinder für den Video-Signalausgleich auf der Klemmenleiste in der Steckdose.
Diese Brücke muss in Anlagen mit mehreren seriengeschalteten Geräten (Haustelefone und Video-haustelefone) entsprechend gesetzt werden (Abb. 3).
In Serienkonfiguration die Brücke beim letzten Gerät in Stellung „B“ (Abschluss 100 Ohm) umstecken und die Brücke der anderen Haustelefone und Videohaustelefone auf „A“ (Kein Abschluss) stehen lassen (Abb. 3).
Für andere Anschlusskonfigurationen wird auf nachstehende Anmerkung "BUSTERMINIERUNG" im Abschnitt Schaltpläne verwiesen.

flowchart
graph TD
A["Device 1"] --> B["Device 2"]
B --> C["Device 3"]
C --> D["Device 4"]
D --> E["Device 5"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333

Es gibt drei Programmierungsarten des Videohaustelefons: Zuweisung des Kenncodes oder Rufcodes (unbedingt notwendig), Zuweisung des zusätzlichen Kenncodes (für Videohaustelefone, die mit einem Haupt-Videohaustelefon verbunden sind), Programmierung der Tasten für Zusatzfunktionen und interne Rufe (sofern erforderlich). Die Programmierungen müssen mit eingeschalteter Anlage ohne aktive Kommunikationen durchgeführt werden, und zwar erst, nachdem die (Video-)Haustelefone an die Anlage angeschlossen, und die Türstationen programmiert wurden.
Programmierung des Kenncodes
Der Kenncode wird mit Hilfe einer in der Anlage vorhandenen und bereits konfigurierten Türstation (MASTER) programmiert.
Das Videohaustelefon wird ohne zugewiesenen Kenncode geliefert. Um dies zu überprüfen, die Türöffnertaste "G" drücken: das Videohaustelefon gibt einen dreifachen "Piepton" ab.
Achtung: für die Programmierung des ID-Codes des Videohaustelefons hat man ab dem Aufruf der Programmierungbis zum Drücken des Klingeltasters oder Sendung des Codes 30 Sekunden Zeit.
Programmierungsphase:
1) Die "I" Taste drücken und gedrückt halten
2) Die "H" Taste drücken und zusammen mit der "I" Taste gedrückt halten.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ zu blinkten anfängt.
4) Nun wird der Mikroprozessor physisch wieder hergestellt.
5) Beide Tasten "I" und "H" loslassen. Jetzt hat man ca. 5 Sekunden Zeit um eine der beliebigen vorgeschriebenen.
Programmierungen durchzuführen.
6) Die Türöffnertaste "G" drücken und gedrückt halten.
7) Nach 2 Sekunden gibt das Videohaustelefon einen lauten Signalton ab, das Videohaustelefon wird eingeschaltet und mit der Türstation in Kommunikation gesetzt.
8) Bei Klingeltableaus mit Tasten die Ruftaste drücken, mit der das Videohaustelefon gerufen wird, bei alphanumerischen Klingeltableaus den Rufcode des Haupt-Haustelefons / Videohaustelefon eingeben und die Taste "drücken
9) Wenn in der Anlage ein Haustelefon / Videohaustelefon vorhanden ist, dem bereits derselbe Kenncode zugewiesen wurde, gibt die Türstation einen leisen Signalton ab und der Vorgang muss ab Punkt 1 wiederholt werden.
10) Andernfalls wird der Code dem Videohaustelefon zugewiesen und die Kommunikation beendet.
Programmierung des zusätzlichen Kenncodes
Die Programmierung des zusätzlichen Kenncodes ist nur erforderlich, wenn mit derselben Taste bzw. mit demselben Rufcode gleichzeitig mehrere Videohaustelefone läuten sollen. Die Videohaustelefone, die gleichzeitig läuten sollen, werden mit derselben Taste derselben Gruppe zugeordnet. Das "Haupt-Haustelefon / Videohaustelefon wird zuerst mit der obigen Prozedur zur "Programmierung des Kenncodes" programmiert, die Neben-Haustelefone / Videohaustelefone derselben Gruppe werden mit dem zusätzlichen Kenncode programmiert (siehe Tabelle auf Abschnitt der Schaltpläne, i.e. die mit den elektronischen "DUE FILI Klingeltableaus" beigelegten Schaltpläne).
Ohne Hilfe des Programmiergerätes Art. 950C oder mit SaveProg können 3 Haustelefone und ein Master-Gerät derselben Gruppe zugeordnet werden.
Programmierungsphase:
1) Die „I“ Taste drücken und gedrückt halten.
2) Dann die „H“ Taste drücken und zusammen mit der "I" Taste gedrückt halten.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ zu blinken anfängt.
4) Nun wird der Mikroprozessor physisch wieder hergestellt.
5) Beide Tasten "I" und "H" loslassen.
6) Die Tasten "G" (Türöffner) und "H" (Selbststart) gleichzeitig drücken und gedrückt halten.
7) Nach 2 Sekunden gibt das Haustelefon einen lauten Signalton ab das Videohaustelefon wird eingeschaltet und mit der Türstation in Kommunication gesetzt.
8) Beide Tasten "G" (Türöffner) und „H“ (Selbsteinschaltung) loslassen.
9) Bei Klingeltableaus mit Tasten die Ruftaste drücken, mit der das bereits programmierte Haupt-Haustelefon / Videohaustelefon gerufen wird, bei alphanumerischen Klingeltableaus den Rufcode eingeben und die Taste " [IMAGE] " drücken.
10) Wenn in der Anlage ein Haustelefon / Videohaustelefon vorhanden ist, dem bereits derselbe Kenncode zugewiesen wurde, gibt die Türstation einen leisen Signalton ab und der Vorgang muss ab Punkt 1 wiederholt werden.
11) Nachdem dem Videohaustelefon der zusätzliche Kenncode zugewiesen wurde, wird die Kommunikation beendet.
Um die zugewiesene Nummer zu erkennen siehe Tabelle im Manualder Klingeltableaus.
Programmierung der Tasten
Das Videohaustelefon wird mit drei zusätzlichen Tasten für die Funktionen Türöffner, Selbsteinschaltung und für die Zusatzfunktion "Treppenhausbeleuchtung" geliefert. Letztere aktiviert das 1. Relais des 1. Aktuators (Art. 69RH), wenn dieser an der Anlage angeschlossen ist Mit Ausnahme der Zuweisung der Funktionen "interne Rufe" und "Selbsteinschaltung" an eine bestimmte Türstation muss zur Änderung der Funktionsart der Tasten das Programmiergerät Art. 950C oder mit SaveProg benutzt werden.
Programmierung der Tasten für interne Rufe (Bei den Baureihen 8870, Giotto und Petrarca heben sie den Hörer des zurufenden Haustelefons / Videohaustelefons ab bei der Baureihe 6600 die Taste Sprechen/Hören "l"-gedrückt halten).
Programmierungsphase:
1) Die "I" Taste drücken und gedrückt halten.
2) Dann die „H“ Taste drücken und zusammen mit der "I" Taste gedrückt halten.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ zu blinken anfängt.
4) Nun wird der Mikroprozessor physisch wieder hergestellt.
5) Beide Tasten "I" und "H" loslassen.
6) Die zoprogrammierende Taste "F" drücken und gedrückt halten.
7) Nach 2 Sekunden gibt das Videohaustelefon einen lauten Signalton ab, während das andere Haustelefon / Videohaustelefon einen aufsteigenden Dreiklangton abgibt.
8) Die auf den internen Ruf bezogene Taste „N“ loslassen.
9) Am angerufenen Haustelefon / Videohaustelefon (das Videohaustelefon mit dem Dreiklangton) eine der Tasten drücken, die als Türöffnertaste oder F1 oder F2 oder F1, F2 oder Aktor programmiert ist drücken.
10) Ein lauter Signalton bestätigt das Ende der Prozedur.
Dieselbe Prozedur kann auch für andere Haustelefone / Videohaustelefone und eventuelle Internruftasten wiederholt werden.
HINWEIS: Bei den Videohaustelefonen Art. 6611, 661C, 6711 kann mit derselben Prozedur auch eine Taste "N" programmiert werden.
Programmierung der Selbsteinschalttaste an einer bestimmten Türstation. Programmierungsphase:
1) Die "I" Taste drücken und gedrückt halten.
2) Dann die „H“ Taste drücken und zusammen mit der "I" Taste gedrückt halten.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ zu blinkten anfängt.
4) Nun wird der Mikroprozessor physisch wieder hergestellt.
5) Beide Tasten "I" und "H" loslassen.
6) Die zoprogrammierende Taste „F“ drücken und gedrückt halten.
7) Nach 2 Sekunden gibt das Videohaustelefon einen lauten Signalton ab.
8) Die auf die Selbsteinschaltung bezogene Taste „F“ loslassen.
9) Bei Klingeltableaus mit Tasten die Ruftaste drücken, mit der das Haustelefon / Videohaustelefon gerufen wird, bei alphanumerischen Klingeltableaus den
Rufcode eingeben und die Taste " 🔊" drücken.
10) Ein lauter Signalton bestätigt das Ende der Prozedur.
HINWEIS: Bei den Videohaustelefonen Art. 6611, 661C, 6711 kann mit derselben Prozedur auch eine Taste "N" programmiert werden.
Wiederherstellung des Defaultwerts der Tasten.
Programmierungsphase:
1) Die "I" Taste drücken und gedrückt halten.
2) Die "H" Taste drücken und gedrückt halten zusammen mit der "I" Taste.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ blinkt.
4) Die auf Defaultwert zoprogrammierende Taste drücken und gedrückt halten.
5) Nach 2 Sekunden gibt das Videohaustelefon einen lauten signalton ab.
6) Die Tasten loslassen und die auf Defaultwert zoprogrammierende Taste wieder drücken.
HINWEIS: Bei den Videohaustelefonen Art. 6611, 661C, 6711 kann mit derselben Prozedur auch eine Taste "N" programmiert werden.
Totale Löschung der Programmierungen
Diese Prozedur wird empfohlen, wenn der zuvor programmierte ID-Code eines Haustelefons/Videohaustelefons geändert, und die Programmierung der Funktionen des Geräts nicht beibehalten werden soll.
Programmierungsphase:
1) Die "I" Taste drücken und gedrückt halten.
2) Dann die „H“ Taste drücken und zusammen mit der "I" Taste gedrückt halten.
3) Zirka 3 Sekunden warten bis die rote Led „M“ zu blinken anfängt.
4) Nun wird der Mikroprozessor physisch wieder hergestellt.
5) Beide Tasten "I" und "H" loslassen.
6) Die Selbsteinschalttaste "F" drücken und gedrückt halten.
7) Nach 2 Sekunden gibt das Videoaustelefon einen 2 Sekunden langen Ton ab.
8) Die Selbsteinschalttaste bezogene Taste „F“ loslassen.
9) Während des langen Tons die Türöffnertaste "G" drücken. Nach erforgreicher Programmierung hört man einen dreifachen Biep-Ton.
BETRIEB
Die Rufe von der Türstation, die internen Rufe und die Etagenrufe unterscheiden sich durch verschiedene Ruftöne.
Ruf von der Türstation.
Die Rufe von der Türstation folgen nicht auf den Druck der Ruftaste, sondern werden intern vom Videohaustelefon generiert. Die Rufzeit des Zusatzläutwerks Art. 860A Rufzyklus beträgt 1 Sekunde Ton und 2 Sekunden Pause und wird zwei Mal wiederholt (an der Türstation eingegebener Defaultwert). Die Rufzeit des Türgongs "Ding-Dong" und "Ding-Dong-Dang" folgt nicht dem vom Rufzyklus vorgegebenen Takt sondern dem eigenen Takt des Türgongs.
Zum Antworten die Taste "I" drücken und loslassen. Sollte die Taste "I" beim Ruf bereits gedrückt sein, so ist sie loszulassen und erneut zu drücken. Die Zeit für die Beantwortung des Rufs (30 s) und die Gesprächszeit (2 Minuten, Defaultwert) sind in den Parametern der Türstation eingegeben. Nach Ablauf der Gesprächszeit kann das Gespräch fortgesetzt werden, falls der Ruf innerhalb von 10 Sekunden vom gleichen Klingeltableau getätigt wird. WährenddesGesprächskanndasAudiosignaldurchDrückender Taste "I" kurzunterbrochenwerden (max. 5 Sekunden).
Um das Gespräch wieder aufzunehmen, die Taste Sprechen/Hören "I" innerhalb 5 s erneut drücken, andernfalls wird die Verbindung getrennt. UmdasGesprächzubeenden, die Taste "I" drücken. WährendderAktivierungszeitdesAudiosignalsist die rote LED "M" erleuchtet.
Interner Ruf.
Die Internruftaste des gewünschten (Video-)Haustelefons - sofern programmiert - drücken. Vom Lautsprecher des anrufenden Videohaustelefons ist entweder das Rufzeichen (wenn der Ruf möglich ist) oder das Besetztzeichen (wenn der Ruf nicht möglich ist) zu hören. Im angerufenen Videohaustelefon beginnt das Läutwerk zyklisch im Rhythmus von 1 s Ton und 4 s Pause zu läuten. Die maximale Rufdauer beträgt 30 s (6 Zyklen). Wenn der Ruf unterbrochen werden soll, die Taste Sprechen/Hören "I" drücken, bevor der Angerufene antwortet. Um den Anruf am angerufenen (Video-) Haustelefon zu beantworten, den Hörer abnehmen oder die Taste Sprechen/Hören drücken. Beim Antworten wird das Videohaustelefon direkt mit der angerufenen Person verbunden. Die maximale Gesprächsdauer beträgt 5 Minuten. Nach Ablauf der Gesprächszeit kann das Gespräch fortgesetzt werden ohne den Hörer aufzulegen, wenn der Ruf innerhalb von 10 s erneut ausgeführt wird. Ein eventueller Ruf von der Türstation hat Vorrang vor dem internen Ruf.
Nicht angenommene Rufe.
Die Abschaltung des Ruftons wird ist durch die ständiges Leuchten der roten LED "M" gezeigt. Wenn das Videohaustelefon vom Klingeltableau angerufen wird, solange der Ruf abgeschaltet ist, werden die Rufe verweigert. Bei Verweigerung der Rufe erlischt die rote LED "M" so oft wie Rufe verweigert worden sind (Höchstzahl nicht angenommener Rufe ist 4). Die Anzeige wird etwa alle 10 s wiederholt. Die Löschung der nicht angenommenen Rufe erfolgt bei erneuter Aktivierung des Läutwerks, bei Reset des Videohaustelefons oder bei Stromausfall in der Anlage. An der Türstation wird die Verweigerung durch einen ablehnenden Ton (mehrere 100 ms lange "Pieptöne" mit einer 100 ms langen Pause für insgesamt 5 s) gemeldet. An der Türstation mit Display wird auch die Meldung "Nicht stören" angezeigt. Die Programmierung der Tasten "G" und "I" kann in zwei verschiedenen Konfigurationen (Kommunikationsmodus "HANDS-FREE" oder mit GEDRÜCKTER Taste Sprechen/Hören) erfolgen, u. z. mit dem an ein Klingeltableau mit Tasten und/oder mit alphanumerischer Tastatur angeschlossenen Programmiergerät Art. 950C mit Softwareversion ab V4. Siehe Anleitungen des Programmiergeräts Art. 950C und der Klingeltableaus bzw. der elektronischen Einheiten.
Türöffnertaste
Die Türöffnertaste jedes Geräts funktioniert folgendermaßen.
- Gerät mit aufgelegtem Hörer Türoffnung wird zur letzten Türstation geleitet, mit der gesprochen, oder von der angerufenwurde.
- Gerät mit abgehobenem Hörer aber ohne bestehende Gesprächsverbindung → Ruf an Zentrale, wenn das Flag der Zentrale auf JA gesetzt ist. Andernfalls wie im ersten Fall.
- Gerät mit abgehobenem Hörer und mit bestehender interner Gesprächsverbindung wie im ersten Fall.
- Gerät mit abgehobenem Hörer und mit bestehender Gesprächsverbindung oder nach Ruf vom Klingeltableau Töröffnung wird zu der Türstation geleitet, mit der gerade gesprochen wird oder von der angerufen wurde.
Praktisch wird immer ein Türöffner betätigt, außer wenn der Hörer abge-nommen und sofort die Türöffnertaste gedrückt wird. Auch dieser Fall ist Standard, wenn in der Anlage keine Pförtnerzentrale vorhanden ist und das Flag auf NEIN gesetzt wird.
Hinweis: In Baureihe 6600 ist das entsprechende Verfahren das Drückender Sprechtaste für einen Augenblick und dann die Türöffnertaste. Auch in diesen Fall wird die Zentrale angerufen.
DESCRIPCIÓN
Dieser Hinweis gilt für alle Geräte der Technologie Due Fili Plus mit "Sleckverbinder oder DIP-Schalter der Busterminierung", der mit dem Aufdruck "ABC" markiert und der auf den Anschlussplänen mit * gekennzeichnet ist.
Für die korrekte Anpassung der Leitung ist die Einstellung gemäß der folgender Regel vorzunehmen:
Die Position "A" beibehalten, wenn der BUS vom Gerät ein- und wieder austritt;
Auf Position "B" (Elvox-Kabel) bzw. in Position "C" ("CAT-5-Kabel" mit gepaarten Doppeladem), versetzen, wenn die Busleitung im Gerät selbst "terminiert".
"A" = KEINE TERMINIERUNG
"B" = TERMINIERUNG 100 Ohm
"C" = TERMINIERUNG 50 Ohm
ANLAGEN MIT PASSIVVERTEILER ART.692D (Version für "DIN-Schiene")
IMMER den Ausgang 1 des Verteilers Art.692D verwenden (der einzige ohne Terminierungs-Steckbrücke). Für die Terminierung von Art.692D: Wenn die Ausgänge "OUT", "2", "3" oder "4" nicht benutzt werden, die Steckbrücke am Steckverbinder "TOUT", "T2", "T3" bzw. "T4" EINGESETZT LASSEN. Die Standardposition der Steckbrücke "TOUT" ist "100" (Elvox-Kabel), nur bei Verwendung eines Cat-5-Kabels auf "50" setzen.
ANLAGEN MIT AKTIVVERTEILER ART. 692D/2.
NUR WENN DER BUS im Gerät selbst endet, muss die Terminierungs-Steckbrücke in Position "B" (Elvox-Kabel) bzw. in "C" (Cat-5-Kabel) eingesetzt werden. Bei Ein-/Austritt an den Klemmen 1-2 des Art. 692D/2 muss sie in Position "A" gelassen werden.
\*
BUS TERMINATION
Video-Türsprechanlage für Ein- und Mehrfamilienhäuser mit einem externen Klingeltableau (REF. SI649).
D - Externes Video-Klingeltableau mit Tasten
D0 - Externes alfanumerisches Video-Klingeltableau
F - Netzgerät Art. 6922
G - Zusätzliches Netzgerät Art. 6923
K - Etagenruftaster
L - Elektroschloss 12 VDC
P - Türöffner
X - Kabel Art. 732H, 732I (Zwei verdrillte Drähte)
B0 - Monitor serie Wide touch Art. 7311, 7321
B1 - Monitor serie 7200 Art. 7211
Anschlussplan des zusätzlichen elektronischen Läutwerks Art. 860A.
Das elektronische Läutwerk Art. 860A hat zwei verschiedene Töne mit Zwei- und Dreiklangtönen an Klemme 7 und Klemme 8. Das Läutwerk wird mit Netzspannung versorgt.
Anschlussplan von mechanischen Läutwerken
Bei Verwendung des Relais Art. 0170/101 können zusätzliche Läutwerke angeschlossen werden, die mit 12V bis zu Netzspannung arbeiten und wie im Anschlussplan dargestellt angeschlossen werden.
Anschlussplan des Etagenrufs
Bei Betätigung der Etagenruftaste klingelt das Videohaustelefon mit einem anderen Ton als bei einem Ruf von der Türstation oder bei einem internen Ruf.
Anschlussschema des zusätzlichen Netzgeräts Art. 6923 zur Versorgung des Monitors bei gleichzeitiger Einschaltung.
Falls zwei oder mehrere Videohaustelefone mit gleichzeitiger Einschaltung eingebaut werden, muss ein Zusatznetzgerät Art. 6923 für jedes Zusatzvideohaustelefon verwendet werden. Als Alternative kann ein Videohaustelefon als Haupt-Videohaustelefon (mit dem Programmiergerät Art. 950C) programmiert werden; die anderen Monitore werden durch Drücken der Selbsteinschalt-Taste oder durch Abheben des Hörers aktiviert. In diesem Fall schaltet sich das Haupt-Videohaustelefon automatisch ab.
Die Bedienungsanleitung ist auf der Website www.vimar.com zum Download verfügbar
Installationsvorschriften
Die Installation hat gemäß den im jeweiligen Verwendungsland der Produkte geltenden Vorschriften zur Installation elektrischer Ausrüstungen zu erfolgen.
Normkonformität
EMC-Richtlinie
Normen DIN EN 61000-6-1 und EN 61000-6-3.

Elektro- und Elektronik-Altgeräte Informationen für die Nutzer
Das Symbol der durchgestrichenen Mulltonne auf dem Gerät oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass das Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer getrennt von den anderen Abfallen zu entsorgen ist. Nach Ende der Nutzungsdauer obliegt es dem Nutzer, das Produkt in einer geeigneten Sammelstelle für getrennte Mullentsorgung zu deponieren oder es dem Handler bei Ankauf eines neuen Produkts zu übergeben. Bei Handlern mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 m² konnen zu entsorgende Produkte mit Abmessungen unter 25 cm kostenlos und ohne Kaufzwang abgegeben werden. Die angemessene Mulltrennung für das dem Recycling, der Behandlung und der umweltvertraglichen Entsorgung zugeführten Gerates tragt dazu bei, mogliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit zu vermeiden und begunstigt den Wiedereinsatz und/oder das Recyceln der Materialien, aus denen das Gerät besteht.