Ainavalmis AV6 HAV600400 - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Ainavalmis AV6 HAV600400 HARVIA

EN DE Purpose of the electric heater: The AV electric heater is intended for use in a well heat-insulated family sauna. It is forbidden to use the heater for any other purposes. The guarantee period for heaters and control equipment used in saunas by families is two (2) years. The guarantee period for heaters and control equipment used in saunas by building residents is one (1) year. Please read the user’s instructions carefully before using the heater. NOTE! These instructions for installation and use are intended for the owner or the person in charge of the sauna, as well as for the electrician in charge of the electrical installation of the heater. After completing the installation, the person in charge of the installation should give these instructions to the owner of the sauna or to the person in charge of its operation and provide them with the necessary user training. Congratulations on your choice! Verwgndungszweck des Saunaofens: Der AV- Elektrosaunaofen ist zum Gebrauch als Auf- gußsaunaofen in einer Familiensauna mit guter Wärmeisolation bestimmt. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten. Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre. Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in Gemeinschaftsaunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr. Lesen Sie vor Inbetriebnahme die Anleitung für den Benutzer sorgfältig durch. ACHTUNG! Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständi gen Elektro- monteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, übergibt der Monteur diese Anleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person und unterweist die betreffende Person im Gebrauch des Ofens. Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Saunaofenwahl! CONTENTS

1.2.1. Lichtstufen des Steuergehäuses ................... 20

1.3. Thermostat und Überhitzungsschutz ..................... 20

1.3.1. Thermostat ............................................... 20

1.3.2. Überhitzungsschutz .................................... 21

1.4. Aufschichten der Saunaofensteine ........................ 21

1.4.1. Neuaufschichtung und Austausch der Steine .22

1.5. Ersterwärmung .................................................. 22 1.6. Erwärmen der Saunakabine auf Saunatemperatur ...23 1.7. Aufguss ............................................................ 23

1.7.1. Aufgußwasser ........................................... 24

1.7.2. Temperatur und Feuchtigkeit in der

2.1. Isolation der Saunakabine und Wandmaterialien .....27

2.1.1. Verfärbung der Saunawände ....................... 27

2. Handtag till locket

1. ANLEITUNG FÜR DEN BENUTZER

1.1. Allgemeines Der AV-Elektrosaunaofen ist die richtige Wahl für Sauna gänger, die mehrere Male pro Woche die Sau- na besuchen, aber ihre Saunazeiten nicht genau im Voraus planen. Dieser Saunaofen ist nämlich stets für den Saunabesuch bereit. Der Saunagänger braucht nur wenige Minuten (5–15) zu warten, bis die Temperatur in der Saunakabine auf einen an- genehmen Wert (50–60 ºC) steigt. Dies geschieht recht schnell, vorausgesetzt der Deckel des Sauna- ofens und das Luftzirkulationsventil werden offenge- lassen und die Ofenleistung bleibt eingeschaltet. Die Wärmeisolierung des Saunaofens ist sehr ef- fektiv, damit die Aufgußtemperatur in der Steinkam- mer (ca. 310 ºC) mit der sehr geringen elektrischen Leistung von 250 W, im Standby-Betrieb, aufrecht- erhalten werden kann. Der Saunaofen verbraucht im Standby-Betrieb aus dem Stromnetz nur (24 Stunden x 0,250 kW) 6 kW elektrische Energie, die in Wärmeenergie der Sauna kabine umgewandelt wird, d.h. der Saunaofen funktio niert als 250 W –Elektroheizkörper. Die vom Saunaofen abgegebene Wärmeleistung wird nicht verschwendet, denn sie reicht gewöhnlich aus, eine gut wärmeisolierte Saunakabine warm und trocken zu halten. Durch Verringerung der Leistung der anderen Heizkörper in der Saunakabine kann der Wärme energiebedarf ausgeglichen werden. 1.2. Bedienschalter und Teile

1. Deckel mit Dichtung aus Silikongummi, funktio-

niert als Aufgußleiter des Saunaofens.

2. Der Deckel kann sicher geschlossen werden,

indem Sie am Holzteil des Griffs anfassen und den Deckel gegen den Sperrhaken drücken. So wird der Deckel verriegelt.

3. Durch Drücken des Sperrhakens springt der

Deckel mit Hilfe einer Feder am Scharnier auf. Federn Sie mit der Hand das Aufspringen des Deckels ab.

4. Mit dem Regler des Luftzirkulationsventils kann

das Luftventil am Boden des Saunaofens ge- öffnet und geschlossen werden. Die durch den Saunofen strömende Luft ermöglicht die Erwär- mung der Sauna. Schliessen Sie das Ventil ein wenig, wenn sich die Sauna zu stark erwärmt. Schliessen Sie das Ventil immer, wenn Sie den Saunagang beenden!

2. Griff des Deckels

3. Sperrhaken des Deckels

4. Regler des Luftzirkulationsventils

5. Uhrschalter für die

6. Ein/Aus-Schalter für den

7. Rückstellknopf des

Überhitzungsschutzes

5. Mit dem Uhrschalter wird die volle Saunalei-

stung für eine Stunde eingeschaltet, um die Erwärmung der Saunakabine zu beschleunigen. Wenn gewünscht, kann durch Drehen des Uhrschalterknopfes eine längere Zeit einge- stellt werden, falls eine Stunde nicht ausreicht. Achtung! Wenn die Saunaleistung eingeschaltet wird, muß der Deckel geöffnet sein. Wenn der Deckel beim Einschalten der Sauna leistung ge- schlossen ist, steigt die Temperatur im Sauna- ofen schnell auf die am Thermostat eingestellte Maximaltemperatur und der Saunaofen schaltet sich automatisch aus und bleibt mehrere Stun- den ohne Strom. Die volle Saunaofenleistung wird benötigt, damit sichergestellt werden kann, daß die im Standby-Betrieb erwärmten Steine heiß bleiben. Der Uhrschalter kehrt von der eingestellten Zeit in seine Nullstellung zurück und schaltet die Saunaofenleistung aus, der Standby-Betrieb bleibt eingeschaltet. Stellen Sie stets sicher, daß der Uhr schalter in seine Nullstellung zurückgekehrt ist, bevor Sie den Deckel schliessen!

6. Mit dem Ein/Aus-Schalter für den Standby-Be-

trieb kann der Standby-Betrieb ausgeschaltet werden, wenn die Sauna über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird.

7. Der Rückstellknopf des Überhitzungsschut-

zes befindet sich am Thermostat unter dem Deckel des Steuer gehäuses des Saunaofens. Wenn der Überhitzungsschutz die Stromversor- gung des Saunaofens dauerhaft abgeschaltet hat, wird der Begrenzer wie im Kapitel 1.3.2. beschrieben zurückgesetzt. Reparaturen dür- fen nur von fachkundigen Elektroinstallateuren durchgeführt werden.

8. Unter dem Deckel der Klemmdose befindet sich

eine Reihenklemme, an die das Zuleitungska- bel und bei Bedarf auch das Steuerkabel der Elektroheizung angeschlossen wird. Die Kabel werden durch den Saunaofenboden zur Reihen- klemme geführt.

9. Der Deckel des Steuergehäuses kann entfernt

werden, indem die zwei Schrauben des Dek- kels gelöst werden. Unter dem Deckel sind die elektrischen Bestandteile des Saunaofens vor Spritzwasser geschützt.

1.2.1. Lichtstufen des Steuergehäuses

  • Standby-Betrieb 250 W eingeschaltet HELLES LICHT:
  • Standby-Betrieb und Saunaofenleistung einge- schaltet KEIN LICHT:
  • Standby-Betrieb und Saunaofenleistung nicht eingeschaltet oder die Stromversorgung der Widerstände wurde durch das Thermostat un- terbrochen 1.3. Thermostat und Überhitzungsschutz

Die Erwärmung der Steinkammer im Saunaofen wird durch ein Thermostat überwacht, das sich unter dem Deckel des Steuergehäuses im unteren Teil des Sau- naofens befindet. Das Thermostat schaltet die Strom- zufuhr zu den Heizwiderständen für einen bestimmten21 EN DE Zeitraum ab, wenn der am Thermostat eingestellte Sollwert überschritten wird. Wenn sich die Stein- kammer ausreichend abgekühlt hat, schaltet sich die Stromversorgung der Widerstände erneut ein. Das Thermostat wird im Werk auf den richtigen Temperaturwert eingestellt. Das Thermostat des Saunaofens begrenzt die Temperatur in der Stein- kammer auf ca. 350 °C. Im Standby-Betrieb er- reicht die Temperatur der Saunaofensteine nicht die Maximaltemperatur des Thermostats, so daß der Saunaofen im Standby-Betrieb immer eingeschaltet ist. Der ständig eingeschaltete Standby-Betrieb stellt sicher, daß die Steinkammer im Saunaofen nach Öff- nen des Saunaofendeckels stets aufgußbereit ist. Die mit dem Uhrschalter eingeschaltete Saunaofen- leistung kann mit der Zeit die Temperatur auf die Ma- ximaltemperatur des Thermostats ansteigen lassen, auch wenn der Deckel geöffnet ist. Dies hat eine Unterbrechung der Stromversorgung der Widerstände zur Folge. Wenn der Saunaofendeckel geschlossen ist, wird die Stromversorgung der Widerstände ziem- lich schnell unterbrochen. Die Stromunterbrechung geschieht unbemerkt, da auf der Anzeige das Licht zum Zeichen dafür, daß der Uhrschalter eingeschaltet ist, weiterhin leuchtet. Durch Drehen des Uhrschal- ters in die Nullstellung kann festgestellt werden, daß die Anzeige völlig dunkel ist, d.h. daß durch das Ther- mostat kein Strom zu den Widerständen fließt.

1.3.2. Überhitzungsschutz

Falls die Temperatur in der Saunakabine aus irgen- deinem Grund zu hoch ansteigt, funktioniert der an das Thermostat angeschlossene Überhitzungsschutz als Schutzvorrichtung und schaltet die Widerstands- ströme des Saunaofens dauerhaft ab. Erst wenn sich der Saunaofen abgekühlt hat, kann der Überhitzungsschutz in eine Stellung zurück gesetzt werden, die den Stromfluß durch das Ther mostat ermöglicht. Zur Rücksetzung des Über hitzungs- schutzes ist das Thermostat mit einem Rücksetzungsschalter ver- sehen, der sich im Steuergehäu- se des Saunaofens befindet und deshalb nur von einer Person, die zu Elektroinstalla tionen befugt ist, bedient werden darf. Die Rückset- zung erfolgt durch kräftiges Drük- ken des Überhitzungsschutzknop- fes, so daß ein Knacken zu hören ist. Die Rücksetzung kann einen Kraftaufwand erfordern, der 7 kg entspricht. Siehe Abb. 2. Vor Betätigung des Knopfes muß die Ursache der Fehlfunktion festgestellt werden:

  • Sind die Steine im Saunaofen verkeilt oder spröde?
  • War der Saunaofen lange ange schaltet und wurde nicht benutzt?
  • has the heater been banged or shaken? 1.4. Piling of the Sauna Stones The sauna stones for an electric heater should be 10–15 cm in diameter. The heater stones should be solid blocks of stone specially intended for use in the heater. Neither light, porous ceramic “stones“ of the same size nor soft potstones should be used in the heater, because they may cause the resist- Figure 2. Overheating limiter Abbildung 2. Überhitzungsschutz22 EN DE Widerstände überhitzt und beschädigt werden können. Als Saunaofensteine dürfen auch keine weichen Topfsteine verwendet werden. Die Steine sollten vor dem Aufschich- ten von Steinstaub befreit werden. Die Steine werden auf dem Rost im Sauna- ofen in den Zwischenräumen der Heiz- elemente (Widerstände) so aufgeschich- tet, daß die Steine einander tragen und genug Platz für eine gute Luftzirkulation in der Steinkammer bleibt. Das Gewicht der Steine darf nicht von den Heizele- menten getragen werden. Die Steine dürfen nicht zu dicht gesetzt werden, damit die Luftzirkulation nicht behindert wird. Siehe Abb. 3. Auch dürfen die Steine nicht eng zwischen den Heiz- elementen verkeilt werden. Die Widerstände dürfen nicht mit den Saunaofenwänden und nicht mitein- ander in Berührung kommen. Die Steine müssen die Heizelemente vollständig bedecken. Die Stein- kammer muß vollständig mit Saunaofensteinen ge- füllt werden, dabei ist jedoch zu beachten, daß der Deckel ohne Hindernisse verschließbar sein muß. Achtung! Wenn die Saunaofensteine aufgeschich- tet sind, muß zunächst eine Ersterwärmung erfolgen, damit die Feuchtigkeit aus den Steinen entweicht! Siehe Kapitel 1.5. “Ersterwärmung”. Der Betrieb des Saunaofens ohne Saunaofensteine ist nicht gestattet! Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk emp- fohlener Sau na ofen steine entstehen. Die Garantie kommt auch nicht für Schäden des Saunaofens auf, die durch Verstopfung der Luftzirkulation durch bei Gebrauch spröde gewordene Steine oder zu kleine Steine entstehen. In der Steinkammer oder in der Nähe des Sauna- ofens dürfen sich keine Gegenstände oder Gerä- te befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern, und somit eine Über hitzung der Widerstände sowie Brandgefahr der Wand flächen verursachen!

1.4.1. Neuaufschichtung und Austausch der Steine

It is recommended that the stones be repositioned every time the stone level has stopped descending or no less than once a year. Depending on the fre- quency of use, the stones should be replaced with new ones at intervals of every 2–3 years. When re- positioning or replacing the stones, the small pieces of stone should be removed from the bottom of the heater and the stones that have become “soft” should be replaced. The heater should be warmed up to remove moisture from the new stones. See Point 1.5. “First Heating Time”. 1.5. First Heating Time The heater should be warmed up for the first time at full capacity (heater power+standby power) with the lid and the air circulation valve fully open. When the heater is warmed up for the first time, both the heater and the stones will emit odours. To remove the odours, the sauna room should be fully ventilated. The same procedure should be performed every time stones are added to the heater or they are replaced. Figure 3. Piling of the sauna stones Abbildung 3. Aufschichtung der Saunaofensteine23 EN DE Der Saunaofen wird in Abhängigkeit von der Sau- naofenleistung 2–4 Stunden auf voller Leistung erwärmt (ca. 2 h AV6, ca. 3 h AV4). Bei der Erst- erwärmung ist zu beachten, daß der Uhrschalter die Saunaofenleistung für jeweils ca. 1 Stunde einge schaltet läßt. Am Uhrschalter werden durch Drehen so viele Zusatzstunden eingestellt, wie es der Hersteller für die Ersterwärmung empfiehlt. Der Saunaofen sollte sich während der Ersterwärmung nicht zu sehr abkühlen. Ca. 15 Minuten nachdem der Uhrschalter nach dem Ende der Erwärmungsperiode seine Nullstellung erreicht hat, wird der Deckel des Saunaofens geschlossen. Der Standby-Betrieb (250 W) bleibt danach immer eingeschaltet. Der Saunaofen erreicht seine besten Aufgußeigen- schaften, nachdem sich die Temperatur in der Stein- kammer einen Tag lang ausgeglichen hat. 1.6. Erwärmen der Saunakabine auf Saunatemperatur Die Saunaofensteine sind nach der Ersterwärmung jederzeit gebrauchsbereit, aber das Erwärmen der Sau na kabine auf angenehme Saunatemperaturen erfordert mehr Zeit. Eine gut isolierte Saunakabine (siehe Kapitel 2.1. “ Isolation der Saunakabine und Wand materialien”) erreicht die Saunatemperatur in ca. 10 Minten in Abhängigkeit der Erwärmungsei- genschaften der Sauna kabine. Mit dem Saunen kann ohne größere Vor bereitungen begonnen werden, nachdem das Ansteigen der Saunatemperatur auf ca. + 55 ºC abgewartet wird. Wenn der Saunaofendeckel (1) und das Luftzir kula - tions ventil (4) geöffnet werden, beginnt der heiße Luftstrom, der die heißen Steine (ca. +310 ºC) und die Heizwiderstände streift, die Saunakabine zu er- wärmen. Damit die während des Standby-Betriebs gespeicherte Wärmeenergie trotz der kühlenden Wir- kung des Luftstroms und des Aufgußwassers in den Saunasteinen verbleibt, muß die Saunaofen leistung für die Zeit des Saunabesuchs am Uhrschalter (5) eingeschaltet werden. Am Uhr schalter kann die Sau- naofenleistung bis zu einer Stunde eingeschaltet werden. Siehe Abb. 4. Die Stärke des Luftstroms während des Saunens wird am Regler des Luftzirkulationsventils (4) einge- stellt. Der Regler beeinflußt die Stellung des Ventils unter der Steinkammer. Es empfiehlt sich, den Regler zuerst völlig ge- öffnet zu halten. Wenn die Temperatur zu hoch ansteigt, kann die Erwärmung durch Drehen des Luftzirkulationsventils entge- gen den Uhrzeigersinn ge stoppt werden. Durch Probieren finden Sie die passende Stellung des Reglers heraus, bei der eine relativ stabile Sauna temperatur erreicht wird. 1.7. Aufguss Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, deshalb sollte auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Wenn die Grundtemperatur der Sauna +(50–

60) ºC beträgt, kann mit dem Saunabad begonnen

Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushalts- wasser erfüllt. Wichtige Faktoren für die Wasser- qualität sind:

  • Humusgehalt (Farbe, Geschmack, Ablagerun- gen); Empfehlung unter 12 mg/l.
  • Eisengehalt (Farbe, Geruch, Geschmack, Abla- gerungen); Empfehlung unter 0,2 mg/l.
  • Härtegrad; die wichtigsten Stoffe sind Mangan (Mn) und Kalzium (Ca) oder Kalk; Empfehlung für Mangan unter 0,05 mg/l und für Kalzium unter 100 mg/l. Bei Verwendung kalkhaltigen Wassers verbleibt auf den Steinen und Metalloberflächen des Saunaofens eine helle, cremeartige Schicht. Die Verkalkung der Steine schwächt die Aufgußeigenschaften ab. Bei Verwendung eisenhaltigen Wassers verbleibt auf der Ofenoberfläche und den Widerständen eine rostige Schicht, die Korrosion verursacht. Die Verwendung von humus- und chlorhaltigem Wasser sowie von Meerwasser ist verboten. Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befol- gen Sie die Anweisungen auf der Packung.

1.7.2. Temperatur und Feuchtigkeit in der Saunakabine

Zur Messung der Temperatur und Feuchtigkeit gibt es Meßgeräte, die für den Gebrauch in einer Sauna geeignet sind. Es ist allerdings unmöglich, allgemein- gültig und genau die zum Saunen geeigneten Tem- peraturen oder Feuchtig keits pro zen te zu nennen, da jeder Mensch die Wirkung des Aufgusses in der Sauna anders empfindet. Das eigene Empfinden ist das beste Thermometer des Badenden! Eine sachgemäße Ventilation in der Sauna ist wichtig, denn die Saunaluft muß sauerstoffreich und leicht zu atmen sein. Siehe Kapitel 2.4. ”Ventilation in der Saunakabine”. Menschen empfinden das Saunen als gesund und erfrischend. Das Saunen säubert, erwärmt, ent- spannt, beruhigt, lindert psychische Bedrücktheit und bietet als ruhiger Ort die Möglichkeit zum Nach- denken. 1.8. Das Beenden des Saunabades Nach Beenden des Saunabades sicherstellen, daß die Saunaofensteine trocken sind und der Uhrschalter in der Nullstellung ist, bevor der Saunaofendeckel ge- schlossen wird. Wenn die Steine feucht sind, müs- pend on the effect of the increasing humidity on the bather’s skin. Humid air is easy to breath and the skin begins to sweat. Both too high a temperature and air humidity will give an unpleasant feeling. The maximum volume of the ladle is 0,2 litres. The amount of water thrown on the stones at a time should not exceed 0,2 l, because if an exces- sive amount of water is poured on the stones, only part of it will evaporate and the rest may splash as boiling hot water on the bathers. Never throw water on the stones when there are people near the heater, because hot steam may burn their skin. Staying in the hot sauna for long periods of time makes the body temperature rise, which may be dangerous.

  • Do not throw too much water on the stones. The evaporating water is boiling hot. sen der Deckel und das Luftzirkulationsventil lange genug geöffnet bleiben, damit die Steine trocknen. Aufgrund der großen Steinmenge im Saunaofen ist es am günstigsten, den Standby-Betrieb ständig eingeschaltet zu lassen, auch wenn Sie nicht täg- lich in die Sauna gehen, denn die Erwärmung der Steinmasse von fast 100 kg auf Saunatemperatur (+ 310 ºC) dauert relativ lange. 1.9. Dampfbad Der AV-Saunaofen ermöglicht auch Dampfbäder mit niedrigen Temperaturen, diese erreicht man wie folgt:
  • das Saunabad ohne besondere Vorbereitungen beginnen
  • die Saunaofenleistung einschalten
  • das Luftzirkulationsventil geschlossen lassen
  • mit der Saunakelle (0,2 l) reichlich Aufgußwas- ser auf den Saunaofen gießen Die Temperatur bleibt auf diese Weise sehr niedrig, die Sauna füllt sich mit Dampf und er herrscht eine Atmosphäre wie in einer türkischen Sauna. Nach dem Dampfbad müssen die Saunakonstruk- tionen gründlich getrocknet werden, indem man den Saunaofendeckel und das Luftzirkulationsventil lan- ge genug geöffnet hält. Die Saunakabine muß auch mit einer guten Luftzirkulation versehen sein, damit die Feuchtigkeit entweichen kann! Drehen Sie zum Schluß den Uhrschalter auf die 0-Stellung, schliessen Sie das Luftzirkulationsventil und den Saunaofendeckel. 1.10. Anleitungen zum Saunen
  • Waschen Sie sich vor dem Saunen. Eine Du- sche dürfte genügen.
  • Bleiben Sie dann in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
  • Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rück- sicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
  • Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
  • Vergessen Sie jeglichen Streß, und entspannen Sie sich.
  • Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen.
  • Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
  • Waschen Sie sich nach dem Saunen. Nehmen Sie zur Rückgewinnung der verlorenen Flüssig- keit ein erfrischendes Getränk zu sich.
  • Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen und ziehen Sie sich an. 1.11. Warnungen
  • Vorsicht, damit der Saunaofendeckel nicht aufspringt!
  • Meer- und feuchtes Klima können die Metal- loberflächen des Saunaofens rosten lassen.
  • Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandge- fahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
  • Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und kön- nen die Haut verbrennen.
  • Auf die Steine darf nicht zuviel Wasser auf einmal26 EN DE
  • Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
  • Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
  • Eltern dürfen ihre Kinder nicht in die Nähe des Saunaofens lassen.
  • Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen. - Alter?- Saunatemperatur? - Saunadauer?
  • Bewegen Sie sich in der Sauna mit besonderer Vorsicht, da die Bänke und der Fußboden glatt sein können.
  • Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medika- menten, Drogen usw.) stehen. 1.12. Störungen Wenn die Wärme des Saunaofens abnimmt, folgen- de Punkte kontrollieren:
  • Der Schalter des Standby-Betriebs steht auf ON und das Licht leuchtet auf matter Stufe.
  • Der Uhrschalter zeigt auf den Bereich 0–1 h und das Licht leuchtet auf heller Stufe.
  • Die Stromzufuhr der Widerstände wurde nicht durch das Thermostat unterbrochen. Das Ab- schalten durch das Thermostat erkennt man dar- an, daß kein Licht brennt, wenn der Uhrschalter in die 0-Stellung gedreht wird. Nachdem sich die Steinkammer einige Zeit mit offenem Dek- kel abgekühlt hat, schaltet das Thermostat die Stromzufuhr der Widerstände wieder ein.
  • Die Stromzufuhr der Widerstände wurde nicht durch den Überhitzungsschutz des Thermostats dauerhaft unterbrochen. Diese Situation er- kennt man daran, daß sich der Saunaofen vollig abkühlt und der Schaden bestehen bleibt, bis der Saunaofen durch Rücksetzung des Schal- ters des Überhitzungs schutzes wieder in Be- triebsbereitschaft gebracht wird. Siehe Kapitel 1.3. “Thermostat und Überhitzungsschutz”.
  • Die Sicherungen des Saunaofens sind in Ordnung. Achtung! Der Stift von Schraubsicherungen springt nicht immer heraus, wenn die Sicherung beschädigt wird. Nur durch Austausch der Sicherungen kann sichergestellt werden, daß die Sicherungen des Sau- naofens in Ordnung sind. Die Temperaturzunahme in der Saunakabine hat sich verlangsamt:
  • Überprüfen, ob sich die Oberfläche der Steine abgesenkt hat, d.h. die Steine zerbröckelt sind und sich verfestigt haben, so daß der Luftstrom durch die Steinkammer teilweise behindert ist. Schichten Sie die Steine bei Bedarf neu auf und tauschen “erweichte” Steine aus.27 EN DE

2.1. Isolation der Saunakabine und Wandmaterialien In einer elektrisch beheizten Sauna müssen alle massiven Wandflächen, die viel Wärme speichern (Ziegel, Glasziegel, Mörtel o.ä.) ausreichend isoliert werden, um mit einer relativ geringen Leistung des Saunaofens auszukommen. Für gut isoliert kann man eine solche Sauna hal- ten, die mit folgender Wand- und Deckenstruktur ausgestattet ist:

  • Die Dicke der sorgfältig gelegten Isolierwolle beträgt auch im Hausinneren 100 mm (min. 50 mm).
  • Als Feuchtigkeitssperre wird z.B. Aluminiumpa- pier verwendet, dessen Ränder sorgfältig dicht gefaltet werden und das so angebracht wird, daß die glänzende Seite zum Inneren der Sauna zeigt.
  • Zwischen Feuchtigkeitssperre und Paneelen be- findet sich (empfehlenswert) ein 10 mm großer Entlüftungsspalt.
  • Als Innenbeschichtung werden leichtgewichtige Paneelbretter verwendet, die eine Dicke von etwa 12–16 mm haben.
  • Über der Wandverkleidung an der Grenze zu den Decken paneelbrettern wird ein Entlüf- tungsspalt von einigen mm gelassen. Um eine angemessene Saunaofenleistung zu er- reichen, kann es erforderlich werden, die Sauna- decke weiter nach unten abzusenken (norm. 2100– 2300 mm, min. Saunahöhe 1900 mm), so daß der Rauminhalt der Sauna kleiner wird und eventuell eine geringere Saunaofenleistung gewählt werden kann. Die Absenkung der Decke wird durchgeführt, indem man das Gebälk auf passender Höhe anbringt. Die Balkenzwischenräume werden isoliert (Isolation min- destens 100 mm) und wird wie oben beschrieben von innen verkleidet. Da Wärme nach oben steigt, wird als Abstand zwischen Saunabank und Decke höchstens 1100– 1200 mm empfohlen. ACHTUNG! Zusammen mit einem Brandschutz- beamten muß festgestellt werden, welche Teile der Brandmauer isoliert werden dürfen. ACHTUNG! Der Schutz von Wänden oder der Decke mit leichten Abdeckungen, z.B. Mineralplat- ten, die direkt an den Wand- oder Deckenflächen befestigt werden, kann einen gefährlichen Tempe- raturanstieg in den Wand- und Deckenmaterialien verursachen.

2.1.1. Verfärbung der Saunawände

Die Holzmaterialien in der Sauna, wie z.B. die Holzver- kleidungen, verfärben sich mit der Zeit dunkel. Dieser Prozess wird durch das Sonnenlicht und die Hitze des Saunaofens beschleunigt. Wurden die Wandverkleidun- gen mit einem speziellen Schutzmittel behandelt, kann die Verfärbung der Wand über dem Ofen je nach ver- wendetem Schutzmittel relativ schnell beobachtet wer- den. Diese Verfärbungen entstehen dadurch, dass die Schutzmittel eine geringere Hitzebeständigkeit aufwei- sen als unbehandeltes Holz. Dies hat sich in Praxistests herausgestellt. Die Mikromineralstoffe, die sich von den Steinen auf dem Ofen ablösen, können die Wandober- fläche in der Nähe des Ofens dunkel verfärben. Wenn Sie bei der Installation des Saunaofens die

. The heater output is then selected according to the values given in the table. Because log walls are heated slowly, the cubic volume of a log sauna should be multiplied by 1,5, and the heater output should then be selected on the basis of this information. 2.4. Ventilation of the Sauna Room Sufficient ventilation is extremely important for the sauna. The air in the sauna room should be changed six times per hour. The air supply pipe should be located at a minimum height of 500 mm above the heater. The pipe diameter should be about 50–100 mm. The exhaust air of the sauna room should be taken from as far from the heater as possible, but near the floor level. The crosscut area of the exhaust air vent should be twice that of the supply air pipe. Exhaust air should be led directly into the air chimney, or, by using an exhaust pipe starting near the floor level, into a vent in the upper part of the sauna. Exhaust air can also be led out through an exhaust air vent in the washing room through a 100–150 mm opening under the sauna door. For the above-mentioned system, mechanical ventilation is necessary. If the heater is mounted in a ready-made sauna, the instructions of the sauna manufacturer should vom Hersteller empfohlenen Richtlinien einhalten, erhitzt sich der Saunaofen nur so weit, dass keine Gefahr für die brennbaren Materialien der Saunaka- bine besteht. Die zulässige Höchsttemperatur für die Wand- und Deckenoberflächen der Saunakabine beträgt +140 Grad Celsius. Saunaöfen, die über ein CE-Symbol verfügen, erfüllen alle Bestimmungen für Saunaanlagen. Die entsprechenden Behörden kontrollieren, ob diese Bestimmungen eingehalten werden. 2.2. Fußboden der Saunakabine Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Steinsplitter und feine Gesteinsmaterialien wer- den mit dem Aufgußwasser auf den Saunafußboden gespült. Heiße Steinsplitter können kunststoffbe- schichtete Fußbodenbeläge unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe beschädigen. Unreinheiten der Saunasteine und des Aufguß- wassers (z.B. Eisengehalt) können von hellen Fu- genmaterialien gekachelter Fußböden aufgesogen werden. Um die Entstehung ästhetischer Mängel (aus oben genannten Gründen) zu verhindern, sollten unter dem Saunaofen und in dessen unmittelbarer Nähe steinhaltige Fußbodenbeschichtungen und dunkle Fugenmaterialien verwendet werden. 2.3. Leistung des Saunaofens Wenn die Wände und die Decke getäfelt sind und die Wärmeisolation hinter den Paneels ausreic hend ist, um das Entweic hen der Wärme in die Wand- mate rialien zu verhindern, hängt die erforderliche Leistung des Ofens von der Größe des Innenraumes Ihrer Sauna ab (siehe Tabelle 1). Falls in der Sauna unisolierte Wandflächen wie Ziegel-, Glasziegel-, Glas-, Beton- oder Kachel flächen sichtbar sind, sollte für jeden Quadratmeter dieser Flächen 1,2 m

zum Rauminhalt addiert, und auf- grund dieser Summe die entsprechende Ofenleis tung aus der Tabelle bestim mt werden. Saunas mit Blockbohlenwänden erwärmen sich langsam, so daß man bei der Bestimmung der Ofenleis tung den Rauminhalt dieser Saunas mit 1,5 multiplizieren sollte. 2.4. Ventilation in der Saunakabine Besonders wichtig für das Saunen ist eine gute Ven- tilation. Die Luft in der Saunakabine sollte in der Stunde sechsmal wechseln. Das Frischluftrohr sollte über dem Saunaofen in mindestens 500 mm Höhe angebracht werden. Der Durchmesser des Rohres sollte ca. 50–100 mm betragen. Die Abluft der Saunakabine sollte möglichst weit entfernt vom Saunaofen aber so nahe wie möglich am Fußboden abgeführt werden. Die Querschnitts- fläche des Abzugsrohres sollte zweimal größer als die des Frischluftrohres sein. Die Abluft sollte direkt in einen Abzug oder durch ein knapp über dem Saunaboden beginnendes Ab- zugsrohr zu einem Ventil im oberen Teil der Sauna geleitet werden. Die Abluft kann auch unter der Tür hindurch nach außen geleitet werden, wenn sich unter der Tür, die zum Waschraum mit Abluft- ventil führt, ein etwa 100–150 mm breiter Spalt befindet. Die oben erwähnte Ventilation funktioniert, wenn29 EN DE be followed when arranging ventilation. The series of pictures shows examples of ventilation systems for a sauna room. See fig. 5. 2.5. Hygienic Conditions of the Sauna Room Good hygienic standards of the sauna room will make bathing a pleasant experience. The use of sauna seat towels is recommended to prevent sweat from flowing onto the platforms. The towels should be washed after each use. Separate towels should be provided for guests. It is advisable to vacuum or sweep the floor of the sauna room in connection with cleaning. In addition, the floor may be wiped with a damp cloth. The sauna room should be thoroughly washed at least every six months. Brush the walls, platforms and floor by using a scrubbing-brush and sauna cleanser. Wipe dust and dirt from the heater with a damp cloth. sie maschinell verwirklicht wird. Falls der Saunaofen in eine Fertigsauna eingebaut wird, müssen die Ventilationsanweisungen des Sau- naherstellers befolgt werden. In der Abbildungsserie sind Beispiele für Ventilati- onsstrukturen dargestellt. Siehe Abb. 5. 2.5. Hygiene in der Saunakabine Damit das Saunen angenehm ist, muß für die Hygie- ne in der Saunakabine gesorgt werden. Wir empfehlen in der Sauna auf Saunatüchern zu sit- zen, damit der Schweiß nicht auf die Bänke läuft. Nach Gebrauch sollten die Saunatücher gewaschen werden. Für Gäste sollten Sie eigene Saunatücher bereithalten. In Verbindung mit der Reinigung der Sauna sollte der Fußboden der Saunakabine gesaugt/gefegt und mit einem feuchten Lappen gewischt werden. Mindestens jedes halbe Jahr sollte die Sauna gründ- lich geputzt werden. Die Wände, Bänke und der Fuß- boden der Saunakabine sollten mit einer Bürste und mit Saunareinigungsmittel abgewaschen werden. Vom Saunaofen werden Staub und Schmutz mit einem feuchten Tuch abgewischt.

1. Empfohlener Platz für Zuluft.

3. Mögliches Trocknungsventil, das während der Erwärmung und

des Saunens geschlossen ist. Die Sauna kann auch getrocknet werden, indem die Tür nach dem Saunen offengelassen wird.

4. Falls nur im Waschraum eine Abluftöffnung vorhanden ist, sollte

der Schwellenspalt der Saunatür mindestens 100 mm breit sein. Eine maschinelle Luftabfuhr ist dann unerläßlich. Figure 5. Ventilation of the sauna room Abbildung 5. Ventilation in der Saunakabine

S=430+60 Heater/Ofen Model and dimensions Modell und Maße Output Leistung Sauna room Saunakabine Operating voltage Betriebsspannung Connecting cable Anschlußkabel Fuse Sicherung Cubic vol. Rauminhalt Height Höhe Width/Breite 505 mmDepth/Tiefe 430+60 mmHeight/Höhe 870 mmWeight/Gewicht 50 kgStones/Steine max. 100 kgSee item 2.3.Siehe Kap. 2.3.

3. INSTALLATIONSANLEITUNG

3.1. Vor der Montage Bevor Sie den Saunaofen installieren, lesen Sie die Montageanleitung und überprüfen Sie folgende Din- ge:

  • Die Leistung des Saunaofens muß auf das Volumen der Saunakabine abgestimmt sein. In Tabelle 1 sind die minimalen und maximalen Volumenspezifikationen für die jeweiligen Sau- naofenleistungen angegeben. Die Volumenwer- te der Tabelle setzen gut wärmeisolierte Wand- und Deckenflächen mit Holzpaneelen voraus.
  • Sind genug Saunaofensteine von guter Qualität vorhanden?
  • Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeig- net?
  • Falls das Haus elektrisch beheizt wird, benötigt der Steuerkreis (Kontaktor) der Heizung ein Zwi- schenrelais, um die Steuerfunktion auf potential- frei zu stellen, da vom Saunaofen bei Gebrauch eine Spannungssteuerung übertragen wird.
  • Der Montageort des Ofens erfüllt die in Abb. 6 angegebenen Sicherheitsmindestabstän de. Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verur- sacht.
  • Achtung! Wir empfehlen, den AV-Sauna- ofen nicht in Saunen mit massiven Wänden mit Block-, Ziegel- oder Steinoberflächen zu verwenden. Nicht verkleidete kalte Flächen “schwitzen” und lecken während des Sauna- bads. Außerdem ist die Zeit, die zur Erhöhung der Grundwärme der Sauna benötigt wird, bedeutend länger, da sich die massiven Wand- flächen nur langsam erwärmen.

H07RN-F. The heater is semi-stationarily connected to the junction box on the sauna wall. The connection cable must be of rubber cable type H07RN-F or its equivalent. NOTE!. Due to thermal embrittlement, the use of PVC-insulated wire as the connection cable of the heater is forbidden. The junction box must be 3.3. Installation des Saunaofens in einer Nische Der Saunaofen kann in einer Wandnische angebracht werden, deren Höhe min.1900 mm beträgt. Siehe Abb. 7. 3.4. Schutzgeländer Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berücksichtigung der in Abb. 6 angegebenen Mindestsicherheits abstände gesche- hen. 3.5. Elektroanschlüße Der Anschluß des Saunaofens ans Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt wer- den. Der Elektroanschluß erfolgt anhand der Schalt- bilder der genehmigten Montageanleitung. Siehe Abb. 8. Die Reihenklemme des Saunaofens hat außer dem Anschluß für die Stromzufuhr einen zusätzlichen Anschluß für eine externe, spannungsführende, vom Saunaofen aus gesteuerte Elektroheizung (P). Siehe Abb. 8. Das Steuerungskabel für die Elektroheizung wird direkt zur Klemmdose des Saunaofens gelegt und von dort aus ein Gummikabel der gleichen Stärke weiter zur Reihenklemme des Saunaofens. Beispiels- weise ist ein für einen 6 kW Ofen passendes Kabel ein 2 x 1,5 mm

HO7RN-F. Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose an der Saunawand befestigt. Als Anschlußkabel wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer32 EN DE splashproof, and its maximum height from the floor must not exceed 50 cm. If the connection and installation cables are higher than 100 cm from the floor in the sauna or inside the sauna room walls, they must be able to endure a minimum temperature of 170 °C when loaded (for example, SSJ). Electrical equipment installed higher than 100 centimetres from the sauna floor must be approved for use in a temperature of 125 °C (marking T125). Further instructions concerning exceptional installa - tions can be obtained from local electrical authori- ties. 3.6. Electric heater insulation resistance When performing the final inspection of the electri- cal installations, a “leakage” may be detected when measuring the heater’s insulation resistance. The reason for this is that the insulating material of the heating resistors has absorbed moisture from the air (storage transport). After operating the heater for a few times, the moisture will be removed from the resistors. Do not connect the power feed for the heater through the RCD (residual current device)! schlechten Hitzebestän digkeit nicht als Anschlußka- bel des Saunaofens verwendet werden. Die Klemm- dose muß spritz-wasserfest sein und darf höchstens 50 cm über dem Fußboden angebracht werden. Falls der Anschluß oder die Montagekabel in die Sauna oder die Saunawände in einer Höhe über 100 cm über dem Boden münden, müssen sie bela- stet mindestens eine Temperatur von 170 °C aus- halten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 100 cm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (Vermerk T125). Genauere Anweisungen zu abweichenden Mon- tagen erhalten Sie von den für Elektroinstallationen verant wortlichen lokalen Behörden. 3.6. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein “Leck” auftreten, was darauf zurückzuführen ist, daß Feuchtigkeit aus der Luft in das Isolations material der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen. Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosaunaofens nicht über den Fehlerstromschalter ein! Figure 8. Electrical connections of heaters AV4 and AV6 Abbildung 8. Elektroanschlüsse der Saunaöfen AV4 und AV633 EN DE

We recommend to use only the manufacturer’s spare parts. Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.34

1. Öffnen Sie den Deckel des Saunaofens.

2. Drehen Sie das Luftzirkulationsventil auf Max-Stellung.

3. Schalten Sie mit der Schaltuhr die Saunaofenleistung ein.

4. Warten Sie 5–10 Minuten bevor Sie in die Sauna gehen.

In der Sauna: - Giessen Sie jeweils in kleinen Mengen (max. 2 dl) Aufgusswasser auf. - Entspannen Sie sich und geniessen Sie die wohltuende Wärme. - Wenn die Temperatur in der Sauna zu hoch ansteigt, drehen Sie das Luftzirkulationsventil in Min-Richtung. Nach dem Saunagang: a) Stellen Sie sicher, dass Saunaofensteine trocken sind. b) Drehen Sie das Luftzirkulationsventil auf Min-Stellung. c) Drehen Sie die Schaltuhr auf 0-Stellung. d) Schliessen Sie den Deckel des Saunaofens. ung. ung ein. gehen. dl) ohltuend nsteigt, Richtun cken s n-Ste Natürliches Wohlbefinden. Gebrauchsanleitung für den Harvia Symphony -Saunaofen

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Produktinformationen

Marke : HARVIA

Modell : Ainavalmis AV6 HAV600400

Kategorie : Heizung