SU8200 - Durchflusssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Ultraschall-Durchflusssensor |
| Marke | IFM |
| Modell | SU8200 |
| Kategorie | Durchflusssensor |
| Spannungsversorgung | 24 V DC (gemäß EN 50178, SELV/PELV) |
| Hauptfunktionen | Überwachung von Durchfluss und Temperatur; zwei Schaltausgänge (OUT1, OUT2); Hysterese- und Fensterfunktionen; Einschaltverzögerung; kundenspezifische Kalibrierung (CGA) |
| Durchfluss-Messbereich | Siehe technische Daten auf www.ifm.com (Werkseinstellungen: SP1=20,0 L/min, rP1=10,0 L/min) |
| Temperatur-Messbereich | Siehe technische Daten auf www.ifm.com |
| Kompatible Medien | Wasser, Glykollösungen, niedrigviskose Öle (7…40 mm²/s bei 40°C), hochviskose Öle (30…68 mm²/s bei 40°C) |
| Ausgänge | 2 Schaltausgänge (OUT1: Durchfluss; OUT2: Durchfluss oder Temperatur); NPN/PNP-Kontakt je nach Verdrahtung |
| Anzeige | Alphanumerische 4-stellige Anzeige, LED-Anzeigen für Einheit und Status |
| Schutz | Gehäuse berührungsgeschützt, bei hohen Temperaturen Werkzeug für Tasten verwenden |
| Sicherheit | Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme lesen; Montage und Anschluss durch qualifiziertes Personal; Sicherheitshinweise beachten (Oberflächentemperatur >65°C möglich); Tasten nicht manuell über 50°C betätigen |
| Wartung und Reinigung | Mit weichem Tuch reinigen; aggressive Mittel vermeiden; System nach Montage spülen, um Luftblasen zu entfernen |
| Montage | In einem druckbeaufschlagten Teil montieren, Messrohr stets gefüllt, ausreichende Abstände; Adapter verwenden (Anzugsmoment 30 Nm) |
| Elektrischer Anschluss | 4 Pins: L+ (braun), L- (blau), OUT1 (schwarz), OUT2 (weiß); gemäß DIN EN 60947-5-2 |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung mit 73 Seiten als PDF verfügbar; technische Daten auf www.ifm.com |
Häufig gestellte Fragen - SU8200 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG SU8200 IFM
Bedienungsanleitung Ultraschall-Durchflusssensor
1.1 Verwendete Symbole 4
1.1 Verwendete Warnhinweise 4
2 Sicherheitshinweise 4
3 Bestimmungsgemäß Verwendung 5
4 Funktion 6
4.1 Verarbeitend der Messsignale 6
4.2 Durchfluss-Überwachung 6
4.3 Temperatur-Überwachung 6
4.4 Schaltfunktion 7
4.4.1 Hysteresefunktion 7
4.4.2 Fensterfungtion 7
4.5 Anlaufüberbrückungszeit 8
4.6 Kundenseitige Kalibrierung (CGA) 10
5 Montage 11
5.1 Empfohlene Einbaulage 11
5.2 Nicht empfohlene Einbaulage 12
5.3 Einbau in die Rohrleitung 13
6 Elektrischer Anschluss 14
7 Bedien- und Anzeigeelemente 15
8 Menu 16
8.1 Menüstruktur 16
8.2 Menu-Erläuterung 17
9 Inbetriebnahme 18
10 Parametrieren 18
10.1 Parametriervorgang allgemein 19
10.1.1 Wechsel von Menu-Ebene 1 zu Menu-Ebene 2 19
10.1.2 Verriegeln / Entriegeln 20
10.1.3 Timeout 20
10.2 Einstellungen für Durchfluss-Überwachung 21
10.2.1 Grenzwertüberwachung mit OUT1 konfigurieren 21
10.2.2 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren 21
2
10.3 Einstellungen für Temperatur-Überwachung 21
10.3.1 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren 21
10.4 Benutzereinstellungen (optional) 21
10.4.1 Standard-Maßeinheit für Durchfluss festlegen 21
10.4.2 Standard-Maßeinheit für Temperatur festlegen 22
10.4.3 Anzeigemodus einstellen 22
10.4.4 Messwertkurve kalibrieren 22
10.4.5 Kalibrierdaten zurücksätzen 22
10.4.6 Anlaufüberbrückungszeit einstellen 22
10.4.7 Messwertdampfung einstellen 22
10.4.8 Fehlerverhalten der Ausgänge einstellen 22
10.4.9 Zu überwachendes Medium auswahlen 23
10.5 Service-Funktionen 23
10.5.1 Min-/Maxwerte fur Durchfluss ablesen 23
10.5.2 Alle Parameter auf Werkseinstellung zurücksehen 23
11 Betrieb 23
11.1 Prozesswert ablesen 23
11.2 Wechsel der Anzeigeeinheit im Run-Modus 23
11.3 Einstellung der Parameter ablesen 24
11.4 Fehleranzeigen 24
12 Technische Daten 24
13 Werkseinstellung 25
1 Vorbemerkung
1.1 Verwendete Symbole
▶ Handlungsanweisung
Reaktion,Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.
1.1 Verwendete Warnhinweise

VORSICHT
Warning vor Personenschäden.
Leichte reversible Verletzungen sind möglich.
2 Sicherheitshinweise
- Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes diesen Dokument. Vergewissen Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen eignet.
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen.
- Unsachgemäß oder nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch konnen zu Funktionstörungen des Gerätes oder zu unerwünschen Auswirkungen in ihrer Applikation führen. Deshalb dürfen Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Gerätes nur durch ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
- Um den einwandfrei den Zustand des Gerätes für die Betriebszeit zu gewährleisten, ist es notwendig, das Gerät nur für Messstoffe einzusetzen, gegen die die prozessberührenden Materialien hinreichend beständig sind ( Technische Daten).
- Die Verantwortung, ob die Messgeräte für den jeweiligen Verwendungszweck in Frage kommt, liegt beim Betreiber. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Folgen von Fehlgebrauch durch den Betreiber. Eine unsachgemäße Instal
lation und Bedienung der Messgeräte führt zum Verlust der Gewährleistungsansprüche.
- Bei Medientemperaturen über 50^ ( 122^ ) konnen sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65^ ( 149^ ) erwärmen. Außer dem konnen während der Montagearbeiten oder im Fehlerfall (z. B. Bruch des Gehäuses) hoher Druck oder bereits Medien aus der Anlage entweichen. Um Personenenschäden zu vermeiden folgende Maßnahmen durchführren:
Gerat gemäß der einschlagigen Vorschriften und Richtlinien installieren.
Sicherstellen, dass die Anlage während der Montagearbeiten druckfrei ist.
Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern. Dazu Gerät mit geeigneten Schutzvorrichtungen versehen (z. B. Schutzabdeckung).
- Tasten nicht mit der Hand betätigten. Stattdessen einen Hilfsgegenstand (z. B. Kugelschreiber) benutzen.
3 Bestimmungsgemäß Verwendung
Druckgeräterichtlinie (DGRL): Die Geräte entsprechen Antikel 3 Absatz 3 der Richtlinie 97/23/EG und sind für nicht überhützte Flüssigkeiten der Fluidgruppe 2 nachgreater Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt.
Das Gerät überwacht flüssige Medien.
Es erfasst die beiden Prozessgroßen Durchflussmenge und Medientemperatur.
Einsatzbereich
- Wasser
Glykol-Lösungen - Niedrigviskose Öle (Viskositat: 7...40 mm²/s bei 40 °C / 7...40 cSt bei 104 °F)
- Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F) Auswahr des zu überwachenden Mediums → 10.4.9.
4 Funktion
4.1 Verarbeitend der Messsignale
Das Gerät zeigt die aktuellen Prozesswerte in einem Display an.
Es erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der Parametrierung.
OUT1:
Parametrierung
- Schaltsignal für Durchflussmengen-Grenzwert ( 10.2.1)
OUT2: 2 Wahlmöglichkeiten Parametrierung
- Schaltsignal für Durchflussmengen-Grenzwert ( 10.2.2)
- oder Schaltsignal für Temperatur-Grenzwert ( 10.3.1)
4.2 Durchfluss-Überwachung
Der Durchfluss wird durch ein Ultraschall-Messystem überwacht, die Messignale werden durch die Elektronik ausgewertet.
Es können 2 Schaltsignale für Durchfluss-Grenzwerte ausgegeben werden (Ausgang 1 und Ausgang 2). Zu den Schaltfunktionen 4.4 .
4.3 Temperatur-Überwachung
Es kann ein Schaltsignal für Temperatur-Grenzwerte an Ausgang 2 ausgegeben werden. Zu den Schaltfunktionen 4.4 .
4.4 Schaltfunktion
OUTxändert seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschieden der eingestellen Schaltgrenzen (SPx, rPx). Dabei sind folgende Schaltfunktionen wählbar:
4.4.1 Hysteresefunktion

Beispiel für Durchfluss-Überwachung
HY = Hysterese
Zuerst wird der Schaltpunkt (SPx) festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt (rPx).

Durch Verstellen von SPx
wird rPx im gleichen Abstand
mitgeführt.

4.4.2 Fensterfunktion

Beispiel für Durchfluss-Überwachung
FE = Fenster
Schlieber: [OUX] = [Fno]
Öffner: [OUX] = [Fnc]
Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von SPx zu rPx.
SPx = oberer Wert
rPx = unterer Wert.

Bei Einstellung auf Fensterfungtion haben Schalt- und Rückschaltpunkt eine fest eingestellte Hysterese von 0,25% des Messbereichsendwerts. Dies hält den Schaltzustand des Ausgangs bei sehr geringen Durchflusssschwankungen stabil.
4.5 Anlaufüberbrückungszeit

Die Anlaufüberbrückungszeit dST wird auf die Schaltausgabe der Durchfluss-Überwachung.
Ist die Anlaufüberbrückungszeit aktiv (dST > 0), gilt: Sobald die Durchflussmenge 0,5 % des Messbereichsendwerts (MEW) überschreitet, finden folgende Abläufestatt:
Die Anlaufüberbrückungszeit wird gestartet.
Die Ausgänge schalten entsprechend der Programmierung: EIN bei Schließerfunktion, AUS bei Öffnerfung.
Nach dem Start der Anlaufüberbrückungszeit sind 3 Fälle möglich:
- Durchflussmenge steigt schnell und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dST.
Ausgänge bleiben aktiv.
- Durchflussmenge steigt langsam und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dST nicht.
Ausgabe werden zurückgesetzt.
- Durchflussmenge fällt innerhalb dST unter 0,5 % des Messbereichsenwerts.
Ausgabe werden sofort zurückgesetzt; dST wird gestoppt.
Beispiel: dST bei Hysteresefunktion

| Bedingung Reaktion | ||
| 1 | Durchflussmenge Q erreicht 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv | |
| 2 | dST abgelaufen, Q hat SP erreicht Ausgang bleibt aktiv | |
| 3 | Q fällt unter SP, bleibt aber über rP Ausgang bleibt aktiv | |
| 4 | Q fällt unter rP Ausgang wird zurückgesetzt | |
| 5 | Q erreicht erneut 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv | |
| 6 | dST abgelaufen, Q hat SP nicht erreicht Ausgang wird,IDrückgesetzt | |
| 7 | Q erreicht SP Ausgang wird aktiv |
DE

Beispiel: dST bei Fensterfungtion
| Bedingung Reaktion | ||
| 1 | Durchflussmenge Q erreicht 0,5 % MEW dST | startet, Ausgang wird aktiv. |
| 2 | dST abgelaufen, Q hat Gutbereich erreicht Ausgang | gleibt aktiv |
| 3 | Q steigt über SP (verwässst Gutbereich) Ausgang | wird zurückgesetzt |
| 4 | Q fällt wieder unter SP Ausgang wird wieder aktiv | |
| 5 | Q fällt unter rP (verwässst Gutbereich) Ausgang | wird wieder zurückgesetzt |
| 6 | Q erreicht erneut 0,5 % MEW | dST startet, Ausgang wird aktiv |
| 7 | dST abgelaufen, Q hat Gutbereich nicht erreicht | Ausgang wird zurückgesetzt |
| 8 | Q erreicht Gutbereich | Ausgang wird aktiv |
4.6 Kundenseitige Kalibrierung (CGA)
Durch die kundenseitige Kalibrierung wird die Steigung der Messwertkurve veränder ( 10.4.4) . Sie beeinflusst die Anzeige und die Ausgänge.

A = Arbeitswert für Anzeige und Ausgangssignale
Q = Durchfluss
MEW = Messbereichsendwert
V0 = Messwertkurve bei Werkseinstellung
V1, V2 = Messwertkurve nach Kalibrierung
Die Steigungsänderung wird in Prozent angegeben. Werkseinstellung = 100% . Nach einer Änderung kann die Kalibrierung auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden ( 10.4.5) .
5 Montage

Ablagerungen, Gas- und Luftansammlungen im Leitungssystem vermeiden.
5.1 Empfohlene Einbaulage
Gerät in dem Teil der Anlage einbauen, in dem das Medium unter Druck fließt. Dies vermeidet Storeinflüsse durch Luftblasen.
Gerat so einbauen, dass das Messrohr stets vollständig gefüllt ist.
Ein- und Auslaufstrecken vorsehen. Damit werden Störeinflüsse durch Krümmungen, Ventile, Reduzierungen und Ähnliches kompensiert.
Insbesondere gilt: Absperr- und Regelvorrichtungen dürfen sich nicht direkt vor dem Gerät befinden.


S = Störeinfluss
D = Rohrdurchmesser
F = Durchflussrichtung
Vor oder in steigender Leitung einbauen.


5.2 Nicht empfohlene Einbaulage
Folgende Einbaulagen vermeiden:






F = Durchflussrichtung
5.3 Einbau in die Rohrleitung
Das Gerät kann mit Hilfe von Adaptern in die Rohrleitung eingebaut werden.

Informationen zu verfügbaren Adaptern unter www.ifm.com.

DE
- Adapter (B) in die Rohrleitung (A) einschrauben.
- Dichtungen (C) einlagen und Gerät entsprechend der markierten Durchflussrichtung (flow direction) * Ein setzen.

Zur Montage der Adapter an den Prozessanschluss des Sensors geeignete Schmiermittel verwenden.
- Adapter (B) handfest mit den Anschlüssen (D) verschrauben.
- Die beiden Adapter gegenüber anziehen (Anzugsdrehmoment: 30 Nm).
Nach der Montage können Luftblasen im System die Messung beinträchtigen. Abhilfe:
Das System nach Montage zur Entlüftung durchspüssen (Spülmenge >4l / min >1gpm)
6 Elektrischer Anschluss

Das Gerätarf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.
Spannungsvorsorgung nach EN 50178, SELV, PELV.
Anlage spannungsfrei schalten.
Gerat folgendermaßen anschließen:
BK: schwarz
BN: braun
BU: blau
WH:wei


Farbkennzeichnung nach DIN EN 60947-5-2
| Pin 1 L+ | |
| Pin 3 L- | |
| Pin 4 (OUT1) | Schaltsignal: Grenzwerte für Durchfluss |
| Pin 2 (OUT2) | Schaltsignal: Grenzwerte für DurchflussSchaltsignal: Grenzwerte für Temperatur |
7 Bedien- und Anzeigeelemente

1 bis 8: Indikator-LEDs
-LED 1 = aktueller Durchfluss in Liter / Minute.
-LED 2 = aktueller Durchfluss in Kubikmeter / Stunde.
-LED 3 = aktueller Durchfluss in Gallonen / Minute (gpm).
-LED 4 = aktueller Durchfluss in Gallonen / Stunde (gph).
-LED 5 = aktuelle Medientemperatur in °C.
-LED 6 = aktuelle Medientemperatur in °F.
-LED 7, LED 8 = Schaltzustand des jeweiligen Ausgangs.
9: Alphanumericische Anzeige, 4-stellig
-Anzeige des aktuellen Durchfluss (kann vorübergehend auf Temperaturanzeige umgestellt werden 11.2
-Anzeige der Parameter und Parameterwerte.
10: Taste Mode/Enter
-Anwahl der Parameter und Bestätigkeiten der Parameterwerte.
11: Taste Set
-Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck).
-Wechsel der Anzeigeeinheit im normalen Arbeitsbetrieb (Run-Modus).
8 Menu
8.1 Menüstruktur

8.2 Menu-Erläuterung
| SP1 / rP1 Oberer / Unterer Grenzwert für Durchfluss. | |
| OU1 | Ausgangsfunktion für OUT1 (Durchfluss): - Schaltsignal für die Grenzwerte: Hysteresefunktion oder Fensterfungtion, jeweils Schließer oder Öffner. |
| OU2 | Ausgangsfunktion für OUT2 (Durchfluss oder Temperatur): - Schaltsignal für die Grenzwerte: Hysteresefunktion oder Fensterfungtion, jeweils Schließer oder Öffner. |
| SP2/rP2 Oberer / Unterer Grenzwert für Durchfluss oder Temperatur. | |
| EF Erweiterende Funktionen / Öffnen der Menu-Ebene 2. | |
| HI / LO | Maximalwertspeicher / Minimalwertspeicher für Durchfluss. |
| CGA | Kundenseitige Kalibrierung der Messwertkurve. |
| CAR | Zurücksetzen der Kalibrierdaten. |
| FOU1 | Verhalten von Ausgang 1 im Falle eines Gerätefehlers. |
| FOU2 | Verhalten von Ausgang 2 im Falle eines Gerätefehlers. |
| dSt | Anlaufüberbrückensszeit (startup delay). |
| dAP | Messwertdämpfung / Dämpfungskonstante in Sekunden. |
| diS | Aktualisierungsrate und Orientierung der Anzeige. |
| UniF | Standard-Maßeinheit für Durchfluss: Liter/Minute, Kubikmeter/Stunde, gal/min oder gal/hour. |
| UniT | Standard-Maßeinheit für Temperatur: °C oder °F. |
| SEL2 | Standard-Messgroße für Auswertung durch OUT2: - Grenzwertsignal für Durchfluss - Grenzwertsignal für Temperatur. |
| MEDI | Wahl des zu überwachenden Mediums. |
| rES | Werkseinstellung wieder herstellen. |
9 Inbetriebnahme
Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereitschaftsverzogerungszeit von ca. 10 s befindet sich das Gerät im Run-Modus (= normaler Arbeitsbetrieb). Es führte seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestillten Parametern.
- Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind die Ausgänge entsprichend der Programmierung geschalte:
-EIN bei Schließerfungkion (Hno / Fno)
-AUS bei Öffnerfungkion (Hnc / Fnc).
10 Parametrieren
Parameter können eingestellt werden vor Einbau und Inbetriebnahme des Geräts oder während des laufenden Betriebs.

Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionseise der Anlage beeinflusst.
Sicherstellen, dass es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt.
Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb (RunModus). Es führte seine Überwachungsfunktionen mit dem bestehenden Parameter weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50^ (122°F) können sich eineuge Bereiche des Gehäuses auf über 65^ (149°F) erwärmen.
Tasten nicht mit der Hand betätigten. Stattdessen einen Hilfsgegenstand (z. B. Kugelschreiber) benutzen.
10.1 Parametriervorgang allgemein
Jede Parameteinstellung benötigt 3 Schritte:
| 1 | Parameter wahlen ► [Mode/Enter] drücken, bis gewüns- ter Parameter angezeigt wird. | SP1 |
| 2 | Parameterwert einstellen ► [Set] drücken und gedrückt halten. ► Aktueller Einstellwert des Parameters wird 5 s lang blinkend angezeigt. ► Nach 5 s: Einstellwert wird verändert: Schrittweise durch Einzeldruck oder fortlaufend durch Dauerdruck. | 100 ↓120 |
| Zahlenwerte werden fortlaufend erhöht. Soll der Wert verringert werden: ► Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen setzen. ► Danach beginnnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. | ||
| 3 | Parameterwert bestätigen ► Kurz [Mode/Enter] drücken. ► Der Parameter wird wieder an- gezeigt. Der neue Einstellwert ist gespeichert. | SP1 |
| Weitere Parameter einstellen ► Wieder beginnen mit Schritt 1. | ||
| Parametrisierung beenden und Wechsel in die Prozesswertanzeige: ► stärten oder ► [Mode/Enter] so oft drücken, bis der aktuelle Messwert angezeigt wird. ► Das Gerät Goes in den Arbeitsbetrieb darüber. | ||
10.1.1 Wechsel von Menu-Ebene 1 zu Menu-Ebene 2
| ► [Mode/Enter] drücken, bis [EF] angezeigt wird. | ► EF |
| ► Kurz [Set] drücken. ► Der erstige Parameter des Untermenüss wird angezeigt (hier: [HI]). | ► HI |
10.1.2 Verriegeln / Entriegeln
Das Gerät lassst sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden.
Verriegeln:
- Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
- [Mode/Enter] + [Set] 10 s lang drücken
- [Loc] wird angezeigt.




Während des Betriebs: [Loc] wird kurzzeitig angezeigt, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.
Entriebeln:
- [Mode/Enter] + [Set] 10 s lang drücken
- [uLoc] wird angezeigt.



Auslieferungszustand: Nicht verriegelt.
10.1.3 Timeout
Wird während der Einstellung eines Parameters 15 s lang keine Taste gedrückt, goes das Gerät mit unverändertem Parameter in den Arbeitsbetrieb zurück.
10.2 Einstellungen für Durchfluss-Überwachung
10.2.1 Grenzwertüberwachung mit OUT1 konfigurieren
[OU1] wahlen und Schaltfunktion einstellen:
- [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer,
- [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner,
- [Fno] = Fensterfungtion / Schließer,
- [Fnc] = Fensterfungtion / Öffner.
[SP1] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
[rP1] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
OU
SP1
rP1
DE
10.2.2 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren
[SEL2] wahlen und [FLOW] einstellen.
[OU2] wahlen und Schaltfunktion einstellen:
- [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer,
- [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner,
- [Fno] = Fensterfungtion / Schließer,
- [Fnc] = Fensterfunktion / Öffner.
[SP2] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
[rP2] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
SEL2
02
SP2
rPc

10.3 Einstellungen für Temperatur-Überwachung
10.3.1 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren
[SEL2] wahlen und [TEMP] einstellen.
[OU2] wahlen und Schaltfunktion einstellen:
- [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer,
- [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner,
- [Fno] = Fensterfungtion / Schließer,
- [Fnc] = Fensterfungtion / Öffner.
[SP2] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
[rP2] wahlen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
SEL2
02
SP2
rPc
10.4 Benutzereinstellungen (optional)
10.4.1 Standard-Maßeinheit für Durchfluss festlegen
[UniF] wahlen und Maßeinheit festlegen:
[Lmin], [m3h], [Gpm] oder [GPh].
UnF
10.4.2 Standard-Maßeinheit für Temperatur festlegen
[UniT] wahlen und Maßeinheit festlegen: [°C] oder [°F].
UnT
10.4.3 Anzeigemodus einstellen
[diS] wahlen und Aktualisierungsrate und Orientierung der Anzeige festlegen:
- [d1] = Messwertaktualisierung alle 500 ms.
- [d2] = Messwertaktualisierung alle 1000 ms.
- [d3] = Messwertaktualisierung alle 2000 ms.
- [rd1], [rd2], [rd3] = Anzeige wie d1, d2, d3; um 180^ gedreht.
- [OFF] = die Anzeige ist im Arbeitsbetrieb ausgeschaltet.
d.5
10.4.4 Messwertkurve kalibrieren
[CGA] wahlen und Prozentwert zwischen 60 und 140 einstellen (100 = Werkskalibrierung).
CGA
10.4.5 Kalibrierdaten zurücksetzen
[CAr] wahlen.
[Set] drücken und gedrückt halten, bis --- angezeigt wird.
Kurz [Mode/Enter] drucken.
Werte sind zurückgesetzt auf Werkseinstellung (CGA = 100).
CAr
10.4.6 Anlaufüberbrückungszeit einstellen
[dST] wahlen und Zahlenwert in Sekunden einstellen.
dST
10.4.7 Messwertdämpfung einstellen
[dAP] wahlen und Dämpfungskonstante in Sekunden einstellen (T-Wert 63%).
dAP
10.4.8 Fehlerverhalten der Ausgänge einstellen
[FOU1] / [FOU2] wahlen und Wert festlegen:
- [On] = Ausgang 1/2 schaltet im Fehlerfall EIN.
- [OFF] = Ausgang 1/2 schaltet im Fehlerfall AUS.
FOU1 FOU2
10.4.9 Zu überwachendes Medium auswahlen
[MEDI] wahlen und gewünschtes Medium einstellen:
- [H_2O] = Wasser
- [GLYC] = Glykol-Lösungen
- [OIL.1] = Hochviskoses Öl30...68 mm²/s bei 40°C; 30...68 cSt bei 104°F
- [OIL.2] = Niedrigviskoses Öl (7...40 mm²/s bei 40°C; 7...40 cSt bei 104°F)
MEI
10.5 Service-Funktionen
10.5.1 Min-/Maxwerte für Durchfluss ablesen
[HI] oder [LO] wahlen, kurz [Set] drucken.
[ \text{[HI]} = \text{Maximalwert}, \text{[LO]} = \text{Minimalwert}. ]
Speicher löschen:
[HI] oder [LO] wahlen.
[Set] drücken und gedrückt halten, bis [---] angezeigt wird.
Kurz [Mode/Enter] drucken.
Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.
HI L0
10.5.2 Alle Parameter auf Werkseinstellung zurücksetzen
[rES] wahlen.
[Set] drücken und gedrückt halten, bis [---] angezeigt wird.
Kurz [Mode/Enter] drucken.
Die Werkseinstellungen finden Sie am Ende der Anleitung 13
Es ist sinnvoll, vor Ausführren der Funktion die eigenen Einstellungen in dieser Tabelle zu notieren.
rES
11 Betrieb
11.1 Prozesswert ablesen
Die LEDs 1-6 signalisieren, welcher Prozesswert aktuell angezeigt wird.
Die Maßeinheit für Durchfluss und Temperatur wird per Menu festgelegt (→ 10.4.1 und → 10.4.2).
11.2 Wechsel der Anzeigeeinheit im Run-Modus
Im Run-Modus kurz [Set] drücken. jeder Tastendruck schaltet zur{nachsten Anzeigeeinheit.
Das Gerät zeigt für ca. 15 s den aktuellen Prozesswert in der gewährten Anzei-geeinheit, die zugehörige LED leuchtet auf.


11.3 Einstellung der Parameter ablesen
▶ Kurzer Druck auf [Mode/Enter] blätter durch die Parameter.
▶ Kurz [Set] drücken, wenn der gewünschte Parameter angezeigt wird.
Das Gerät zeigt den zugehörigen Parameterwert. Nach ca. 15 s zeigt es wieder den Parameter, danach goes es zurück in den Run-Modus.
11.4 Fehleranzeigen
| [SC1] Kurzschluss in OUT1. | |
| [SC2] Kurzschluss in OUT2. | |
| [SC] Kurzschluss in beiden Ausgängen. | |
| [OL] Erfassungsbereich von Durchfluss oder Temperatur übersritten. Messwert zwischen 120 % und 130 % des Messbereichsendwertes. | |
| [UL] Temperatur-Erfassungsbereich untersritten: Messwert unter -10°C (14 °F). | |
| [Err] · Gerät defekt / Funktionsehler. · Messwert größter 130 % des Messbereichsendwertes. | |
| [SEnS] Sensor meldet feHLerhafte Messaging. Mögliche Ursache: Erhöhte Gas- und Luftansammlungen in Medium oder Gerät. Für erhöhere Diagnose / Fehlerbeurteilung: ▶ Kurz [Set] drucken. > Display zeigt die letzten Messwerte. | |
| [IOE] | Strömungssensor feHLerhaft |
| [Loc] | Einstelltasten verriegelt, Parameteränderung verweigert. |
12 Technische Daten
Technische Daten und Maßzeichung unter www.ifm.com.
13 Werkseinstellung
| Werkseinstellung Benutzer-Einstellung | |||
| SU7200 SU8200 | |||
| SP1 | 10,0 20,0 | ||
| rP1 | 5,0 10,0 | ||
| OU1 | Hno Hno | ||
| OU2 | Hno Hno | ||
| SP2 (FLOW) | 40,0 80,0 | ||
| rP2 (FLOW) | 30,0 60,0 | ||
| SP2 (TEMP) | 62,0 62,0 | ||
| rP2 (TEMP) | 44,0 44,0 | ||
| CGA | 100 100 | ||
| FOU1 | OFF OFF | ||
| FOU2 | OFF OFF | ||
| dSt | 0,0 0,0 | ||
| dAP | 0,6 0,6 | ||
| diS | d2 d2 | ||
| UniF | Lmin Lmin | ||
| UniT | °C °C | ||
| SEL2 | FLOW FLOW | ||
| MEDI | H2O H2O | ||
Weitere Informationen unter www.ifm.com