IFM EC0732 - Schnittstelle

EC0732 - Schnittstelle IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts EC0732 IFM als PDF.

📄 23 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice IFM EC0732 - page 1
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.

Benutzerfragen zu EC0732 IFM

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Schnittstelle kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch EC0732 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. EC0732 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG EC0732 IFM

Betriebsanleitung

Prozess- und Dialoggerät

ecomat
Display

CR1102

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung 3

1.1 Verwendete Symbole 3
1.2 Verwendete Warnhinweise 3

2 Sicherheitshinweise 4

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 5

3.1 Anwendungsbeispiel 5
3.2 Eigenschaften 5

4 Montage 7

4.1 Montagezubehör 7
4.2 Generelle Montagehinweise 7

4.2.1 UV-Schutz....7
4.2.2 Aufnahme für Montagezubehör 7
4.2.3 Lichtsensor und Status-LED 8

4.3 Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau.... 9

4.3.1 Sicherheitshinweise für den Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau....9
4.3.2 Einbau mit Einbau-Set 10
4.3.3 Schalttafelausschnitt 10
4.3.4 Montageschritte 10

4.4 Aufbaumontage mit RAM®-Mount-System 11

4.4.1 Montageschritte 12
4.5 Andere Einbauarten 12

5 Elektrischer Anschluss 13

5.1 Anschlussbelegung.... 13
5.2 Anschlusszubehör.... 13
5.3 Anschlusstechnik 13
5.4 Generelle Anschlusshinweise 14
5.5 Betriebsspannung und Sicherungen 16
5.6 Shield-Anschluss 16
5.7 Ethernet-Schnittstelle 17
5.8 Analog-Videoeingänge 17
5.9 USB-Schnittstellen 18

5.9.1 Kurzschlussschutz 18

5.10 Auswahl der Lautsprecher.... 18

6 Inbetriebnahme.... 20

6.1 Allgemeines 20
6.2 Erste Schritte 20
6.3 Setup 20
6.4 Benötigte Dokumentationen 20
6.5 Verwendung des internen Temperatursensors 21

7 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 22

7.1 Batteriewechsel.... 22
7.2 Reinigen der Displayoberfläche 23
7.3 Reinigen der Gehäuseoberfläche 23
7.4 Instandsetzung 23
7.5 Entsorgung 23

1 Vorbemerkung

Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über www.ifm.com.

1.1 Verwendete Symbole

√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM EC0732 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

IFM EC0732 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.2 Verwendete Warnhinweise

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden

IFM EC0732 - Verwendete Warnhinweise - 1

VORSICHT

Warnung vor Personenschäden

▷ Leichte reversible Verletzungen sind möglich.

IFM EC0732 - Verwendete Warnhinweise - 2

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden

▷ Tod oder schwere irreversible Verletzungen sind möglich.

2 Sicherheitshinweise

- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.

– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.

  • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
  • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
  • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
  • Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
  • Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
  • Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
  • ▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
    • Mitgeltende Dokumente beachten.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Prozess- und Dialoggerät ecomat
Display ist ein programmierbares Grafikdisplay zur Steuerung, Parametrierung und Bedienung von mobilen Maschinen und Anlagen. Es ist geeignet für den Einsatz bis zu einer Betriebshöhe von 3000 m über NN auch unter erschwerten Bedingungen wie erweitertem Temperaturbereich und mechanische Belastungen (Technische Daten: www.ifm.com und angegebene Normen).

Erlaubter Einsatz:

  • in mobilen Arbeitsmaschinen mit Versorgung aus Bordnetzen (mit Batterie) von 12 V DC oder 24 V DC Nennspannung
  • in industrieller Umgebung als fest angebrachtes Gerät mit Versorgung aus SELV/PELV gemäß den technischen Daten
    • auch in nasser Umgebung
  • auch im Freien, gegebenenfalls mit zusätzlichem UV-Schutz

Die Kommunikation mit anderen Systemkomponenten, wie z. B. dezentrale I/OModule, erfolgt über CAN-, Ethernet- und USB-Schnittstellen. Sie bilden zusammen mit dem Linux-Betriebssystem eine universelle Plattform für die Vernetzung und Kommunikation mit anderen CAN-Geräten, Netzwerken oder PCs.

IFM EC0732 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 1

Für das Gerät ist keine unmittelbare Anbindung an IT-Strukturen vorgesehen. Wird diese Anwendung gewünscht, ist dies durch den Anwender zu realisieren (z. B. durch Verwendung von eigenen Zusatzkomponenten).

IFM EC0732 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 2

Dies ist ein Klasse-A Produkt. In Haushaltsumgebung kann dieses Produkt Rundfunkstörungen verursachen.

▶ Bei Bedarf EMV-Maßnahmen zur Abschirmung ergreifen.

IFM EC0732 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 3

Das Gerät ist nicht für sicherheitsrelevante Aufgaben im Sinne des Personenschutzes zugelassen.

3.1 Anwendungsbeispiel

IFM EC0732 - Anwendungsbeispiel - 1

Abb. 1: Vernetzung von 4 analogen Kameras mit einem ecomat
Display

1: ecomat
Display CR1102

2: analoge Kameras (z. B. 4 x O2M200)

3.2 Eigenschaften

• 10,1" Farb-Display
- Geschlossenes Metallgehäuse für die Ein- und Aufbaumontage im Außen- oder Kabinenbereich
• Frei programmierbar nach IEC 61131-3 mit Target-Visualisierung
• 64-Bit-Controller und Embedded Linux Betriebssystem

• CAN-Schnittstellen mit CANopen und SAE J1939 Protokoll
- Ethernet- und USB-Schnittstellen

MerkmalCR1102
Touchscreen
frei programmierbare, hinterleuchtete Tasten8
Kreuzwippe mit Taster1
Ethernet-Schnittstellen2
CAN-Schnittstellen4
ifm plug&play (CAN-basierend)2
USB 2.0-Schnittstellen2
Analog-Videoeingänge4
Digitaleingänge BL 2
Digitalausgänge 2,5 A2
Line-In1
Lautsprecher-Ausgang1
Kopfhörer-Ausgang1
ControllerQuad Core mit GPU, 1,2 GHz
RAM1 GB
FLASH8 GB
  • = vorhanden
  • = nicht vorhanden

4 Montage

4.1 Montagezubehör

Das Gerät wird ohne Montagezubehör geliefert.

Abhängig vom vorgesehen Einbauort und von der Einbauweise steht folgendes Montagezubehör zur Verfügung:

• EC0732, Einbau-Set für den Schalttafeleinbau
- EC1410... EC1414, RAM®-Mount-System für die Aufbaumontage

Weitere Informationen über verfügbares Zubehör unter www.ifm.com

4.2 Generelle Montagehinweise

IFM EC0732 - Generelle Montagehinweise - 1

Für alle Befestigungsarten gilt:

Die Einhaltung der Anforderungen an die Gerätebefestigung in der Applikation bezüglich Schock, Vibration, Beschleunigung und Gewicht liegt in der Verantwortung des Systemerstellers.

Die Gerätefront hält Schlagbeanspruchung bis IK07 ohne Beschädigung stand.

ACHTUNG

Höhere Schlagbeanspruchung > IK07

▷ Beschädigung möglich
▷ Schutzart und elektrische Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt
▷ Verletzungsgefahr möglich
▶ Der Systemersteller muss abhängig von den Anforderungen seiner Applikation das Gerät gegebenenfalls durch externe Maßnahmen schützen.
▶ Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.

IFM EC0732 - Generelle Montagehinweise - 2

Rückseitig sind Druckausgleichselement, Servicedeckel und Steckerbereiche vom Systemersteller gegebenenfalls durch externe Maßnahmen zu schützen.

4.2.1 UV-Schutz

Das Gerät erfüllt Anforderungen für künstliches Bestrahlen und Bewittern gemäß DIN EN ISO 4892-2. Testkriterien: Verfahren A, Zyklus 1: Testdauer 1000 h, ohne funktionale Beeinträchtigung. Die Displayanzeige bleibt lesbar.

Ein dauerhafter Außeneinsatz erfordert zusätzliche Maßnahmen zum Schutz des Geräts vor UV-Strahlung (z. B. Beschattung, UV-Filter), um die erwartete Lebensdauer zu erfüllen. Wenn das Gerät nicht im Betriebseinsatz ist, sollte es mit einem Sonnenschutz abgedeckt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Systemerstellers, die Eignung des UV-Schutzes für den Einsatzbereich des Systems zu prüfen und gegebenenfalls darauf abzustimmen.

4.2.2 Aufnahme für Montagezubehör

Die Geräterückseite ist für die Verschraubung von Montagezubehör vorbereitet.

IFM EC0732 - Aufnahme für Montagezubehör - 1

1: 4 x M5 Gewindebohrung für RAM®-Mount-System / für Halteprofil des Einbau-Sets
2: Druckausgleichselement

ACHTUNG

Das Gerät ist mit einem Druckausgleichselement ausgestattet. Werden die dazugehörigen Entlüftungskanäle mit elastischen Materialien abgedichtet oder verschlossen, kann dies zur ▷ Beschädigung des Geräts führen.

▶ Keine Dichtungsmaterialien im Bereich des Druckausgleichselements verwenden.

4.2.3 Lichtsensor und Status-LED

Das Gerät ist mit einem Lichtsensor ausgestattet. Dieser dient zur automatischen Helligkeitsanpassung des Displays und der Bedienelemente an die Umgebungshelligkeit.

IFM EC0732 - Lichtsensor und Status-LED - 1

1: Lichtsensor
2: Status-LED

▶ Lichtsensor nicht durch bauliche Maßnahmen abdecken.

Die Status-LED zeigt die Betriebszustände des Geräts an.

4.3 Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau

4.3.1 Sicherheitshinweise für den Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau

Die Angaben für die Betriebstemperatur gelten gleichermaßen vor und hinter der Einbauebene.
Die Maßangaben für den Schaltschrankausschnitt sind Grundvoraussetzung für Anforderungen an elektrische Sicherheit, Brandschutz und Schutzart des Geräts / Systems. Die Einhaltung der Anforderungen wird dadurch allein aber nicht garantiert. Siehe folgende Sicherheitshinweise. Diese sind bei der Risikobeurteilung durch den Systemersteller zu berücksichtigen (→ Sicherheitshinweise).

IFM EC0732 - Sicherheitshinweise für den Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau - 1

WARNUNG

Das Gehäuse erfüllt nicht die Anforderungen an Schutzerde. Es kann nur funktionsgeerdet werden.

▷ Elektrischer Schlag möglich bei gefährlich aktiven Spannungen im Schaltschrank hinter der Einbauebene.
▶ Der Systemersteller muss gefährlich aktive Spannungen / Teile hinter der Einbauebene vom Gehäuse des Geräts und seinen Stromkreisen durch doppelte / verstärkte Isolierung (Luft-/Kriechstrecken, feste Isolation) trennen.
▶ Dabei Einzelfehlersicherheit berücksichtigen (z. B. aus Klemme gelöste Einzelader → Kabelbinder verwenden).
▶ Die Verantwortung für die elektrische Sicherheit des Systems liegt beim Systemersteller.

Bei Einbau des Geräts in einen Schaltschrank mit Anforderungen an den Brandschutz gilt:

Bei Einbau gemäß der Angaben in 4.3 erfüllt das Gerät selbst die Anforderungen der IEC (oder DIN EN) 61010-2-201 an ein geschlossenes Gerät für den Schutz gegen das Ausbreiten von Feuer.

IFM EC0732 - Sicherheitshinweise für den Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau - 2

WARNUNG

Die Dichtung am Gehäuse für Einbaumontage hat keine Entflammbarkeitsklassifizierung und ist somit kein Flammenhindernis.

▷ Brandschutz für das System möglicherweise nicht gegeben oder eingeschränkt
▶ Der Systemersteller muss abhängig von den Anforderungen seiner Applikation den Brandschutz gegebenenfalls durch externe Maßnahmen sicherstellen.
▶ Die Verantwortung für den Brandschutz des Systems liegt beim Systemersteller.

Die Schutzart des Systems mit eingebautem Gerät kann durch Verwendung des Einbau-Sets nicht garantiert werden. Sie ist abhängig von den Eigenschaften von Schalttafel / Schaltschrank (z. B. Dicke, Material, Oberflächenbeschaffenheit, Verwindungssteifigkeit).

IFM EC0732 - Sicherheitshinweise für den Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau - 3

VORSICHT

Anforderungen an Schutzart des Systems mit eingebautem Gerät werden bei Verwendung des Einbau-Sets nicht garantiert.

▷ Schutzart und elektrische Sicherheit möglicherweise beeinträchtigt
▶ Der Systemersteller muss abhängig von den Anforderungen seiner Applikation die Schutzart gegebenenfalls durch externe Maßnahmen sicherstellen.
▶ Die Verantwortung für die Schutzart des Systems mit eingebautem Gerät liegt beim Systemersteller.

4.3.2 Einbau mit Einbau-Set

Das Einbau-Set ermöglicht die waagerechte, senkrechte oder Überkopfmontage des Geräts in einen Schalttafelausschnitt.

Diese Einbauart ist geeignet für Materialstärken von 1 bis 10 mm.

Die zur Montage benötigten Halteklötze, M5 Gewindestifte, Unterlegscheiben und M5 Sechskantmuttern liegen dem Einbau-Set bei.

IFM EC0732 - Einbau mit Einbau-Set - 1

Abb. 2: Dialoggerät mit montiertem Einbau-Set

4.3.3 Schalttafelausschnitt

▶ Ausschnitt erstellen.

IFM EC0732 - Schalttafelausschnitt - 1

Toleranzen: ± 0,5 mm

Abb. 3: Schalttafelausschnitt

4.3.4 Montageschritte

▶ Gewindestifte in die M5 Gewinde der Geräterückseite schrauben: Aufnahme für Montagezubehör (→ 7).
▶ Gerät in den Ausschnitt setzen.
▶ Halteklötze von hinten mit dem Gerät verschrauben. Anzugsdrehmoment M5 Sechskantmuttern: 5 ±0,5 Nm

ACHTUNG

Kontaktkorrosion zwischen den Montageschrauben und Gehäuse.

▷ Beschädigung des Geräts
▶ Kein Kupfer oder vernickelte Materialien für die Anschraubelemente verwenden.
▶ Verzinkte Schrauben verwenden.
▶ In stark korrosiver Umgebung, wie z. B. in extrem salzhaltiger Luft, Schrauben mit einer Oberflächenveredelung auf Zink/Nickel-Basis mit Dickschichtpassivierung und Versiegelung verwenden.

IFM EC0732 - Montageschritte - 1

Abb. 4: Montageprinzip

1: M5 Sechskantmuttern

2: Halteklötze

3: Schalttafelausschnitt

4: Gewindestifte

5: Dialoggerät

IFM EC0732 - Montageschritte - 2

Einbautiefe A = Gerätetiefe (ca. 55 mm)
Einbautiefe mit aufgesetztem Stecker: ca. 79 mm

4.4 Aufbaumontage mit RAM®-Mount-System

Mit den als Zubehör erhältlichen RAM®-Mount Bauteilen kann das Dialoggerät als festmontiertes Standgerät genutzt werden. Zwei Kugelköpfe ermöglichen dabei eine variable Ausrichtung des Geräts.

IFM EC0732 - Aufbaumontage mit RAM®-Mount-System - 1

Abb. 5: RAM ® -Mount Bauteile
1: Montagearm mit Spannschraube
2: Montageplatte mit Kugelkopf

IFM EC0732 - Aufbaumontage mit RAM®-Mount-System - 2

Abb. 6: Dialoggerät mit montiertem RAM ® -Mount System

Weitere Informationen zu den verfügbaren RAM®-Mount Bauteilen unter: www.ifm.com

4.4.1 Montageschritte

▶ Montageplatte mit der Geräterückseite verschrauben.
Nutzbare M5 Gewindetiefe: ≤ 8 mm
Anzugsdrehmoment M5: 5 ±0,5 Nm

▶ Zweite Montageplatte / Kugelkopf des gewählten RAM®-Mount Bauteils gemäß RAM®-Mount Angaben auf geeigneter Fläche verschrauben.

IFM EC0732 - Montageschritte - 1

Abb. 7: Montageplatte mit Kugelkopf

IFM EC0732 - Montageschritte - 2

Abb. 8: Bohrmaße

Anzugsdrehmoment: 5 ±0,5 Nm

▶ Spannschraube des Montagearms etwas lösen.

▶ Montagearm auf die Kugelköpfe setzen und Spannschraube anziehen.

4.5 Andere Einbauarten

Zulässige Einbauarten:

Schalttafeleinbau / Schaltschrankeinbau ( → 9)

Aufbaumontage mit RAM®-Mount-System (→ 11)

IFM EC0732 - Andere Einbauarten - 1

Alle anderen Einbauarten liegen vollständig in der Verantwortung des Systemerstellers.

5 Elektrischer Anschluss

IFM EC0732 - Elektrischer Anschluss - 1

▶ Vor Anschluss des Geräts die Anlage spannungsfrei schalten, ggf. auch unabhängig versorgte Ein-/Ausgangslastkreise.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
▶ Anforderungen der Norm EN 60204 berücksichtigen.

Berührbare Oberflächen des Geräts sind zu den Stromkreisen isoliert mit Basisisolierung nach IEC 61010-1 (Sekundärstromkreis mit max. 32 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).

GND der Versorgung ist über EMV-Entstörkondensatoren am Shield-Anschluss (Metallgehäuse) des Geräts angeschlossen.

Die externe Verdrahtung muss die jeweils erforderliche Trennung zu anderen Stromkreisen sicherstellen.

5.1 Anschlussbelegung

Anschlussbelegung: Technische Daten: www.ifm.com

IFM EC0732 - Anschlussbelegung - 1

An den Anschlussklemmen dürfen nur die in den technischen Daten, bzw. auf dem Geräteaufdruck angegebenen Signale eingespeist werden.

IFM EC0732 - Anschlussbelegung - 2

Unbelegte Steckerpins dürfen an den Kabelbaum nicht angeschlossen werden und müssen mit Einzeladerabdichtungen versehen werden.

ACHTUNG

Verpolungsschutz nicht sichergestellt bei Versorgung aus Netzteil SELV/ PELV an VBB 30 und VBB 0 )

Verpolungsschutz besteht nur bei Versorgung durch Bordnetz (mit Batterie), wenn diese Versorgung gesamthaft verpolt wird (Batterie falsch angeschlossen). Der Verpolungsschutz beruht darauf, dass im Fall der Verpolung die vorgeschalteten Sicherungen durch Überstrom schnell abgeschaltet werden. Bei Versorgung durch SELV/PELV ist der Verpolungsschutz nicht gewährleistet.

▷ Beschädigung des Geräts möglich
▶ Korrekten Anschluss der Kabelenden am Stecker vor dessen Montage am Gerät sicherstellen, auch bei Bordnetzbetrieb.

5.2 Anschlusszubehör

Weitere Informationen über verfügbares Zubehör unter www.ifm.com

5.3 Anschlusstechnik

IFM EC0732 - Anschlusstechnik - 1

Alle Hinweise zur Anschlusstechnik vollständig beachten.

▶ Geräteaufdruck beachten.
▶ M12-Stecker mit vergoldeten Kontakten verwenden.

▶ Die M12-Anschlussteile im Gerät entsprechen den Dichtigkeitsanforderungen der Norm EN 61076-2-101. Für die Einhaltung der Schutzart dürfen nur nach dieser Norm zertifizierte Kabel verwendet werden. Der Systemersteller ist verpflichtet, bei selbst konfektionierten Kabeln die Dichtigkeit sicherzustellen.
▶ Verschraubung nach den Angaben des Kabelherstellers durchführen. Maximal 10 Nm sind zulässig.
▶ M12-Stecker bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
▶ Nicht belegte Buchsen mit Schutzkappen versehen (im Lieferumfang enthalten). Anzugsdrehmoment: 1,3 ±0,1 Nm
▶ 40-poligen Gerätestecker mit Einzeladerabdichtung verwenden, um Schutzart IP 67 sicherzustellen.

Anschlussstecker nur bei getrennter Versorgungsspannung anschließen. "Hot-Plugging" ist nicht zulässig.

Am USB Typ-A Stecker des angeschlossenen M12 Adapters ist "Hot-Plugging" zulässig.

Bei selbst konfektionierten Kabeln muss die Dichtigkeit sichergestellt sein.

▶ Für den CAN- / IFM-Anschluss paarig verdrillte Leitungen verwenden.

Der CAN-Bus ist intern gegen Kurzschluss zu VBB und GND geschützt.

Bei CAN- / IFM-Leitungen ≥ 30 m für geeigneten Schutz gegen Surge sorgen (z. B. geschirmte Leitungen verwenden).

▶ Für den Ethernet-Anschluss Kabel min. der Kategorie 5 (Cat 5) verwenden.
▶ Audio Lautsprecher-Ausgang: paarig verdrillte Leitungen massefrei verlegen.
▶ Audio Line-In: geschirmtes Kabel verwenden.
▶ Für Line-In und den Kopfhörer-Ausgang AUDIO_GND als GND-Bezug verwenden.
▶ Video: geschirmt, Shielded Twisted-Pair oder Koaxial-Kabel mit 75 Ohm Impedanz

5.4 Generelle Anschlusshinweise

Anschlussbelegung der Steckverbinder: Technische Daten: www.ifm.com

IFM EC0732 - Generelle Anschlusshinweise - 1

Abb. 9: Steckverbinder (Geräterückseite)
1: Versorgung, Ein-/Ausgänge, Video, Audio, CAN, ifm, Service
2: USB0
3: USB1
4: ETHO
5: ETH1

ACHTUNG

Falscher Anschluss kann zur Beschädigung des Geräts führen.

▶ Sicherheitshinweise beachten.

ACHTUNG

Der Kurzschluss-/Verpolungsschutz des Geräts gilt für die Anschlüsse der Betriebsspannung. Ein Kurzschluss zwischen der Betriebsspannung VBBx und USB / Audio / Video kann zur Beschädigung des Geräts führen.

▶ Versorgungs- und Signalleitungen auf kürzestem Weg vom Gerät wegführen.
▶ Alle abgehenden Kabel nach 200 mm mit einer geeigneten Zugentlastung versehen.

IFM EC0732 - Generelle Anschlusshinweise - 2

Maximale Kabellängen:

  • USB ≤ 1,8 m
  • Ethernet ≤ 30 m
  • Video ≤ 30m
  • Audio ≤ 30 m

Minimale Betriebsqualität Audio / Video:

Audio-/Video-Schaltungen können in der Nähe starker HF-Quellen und durch ESD-Einflüsse gestört werden. Hörbare und sichtbare Verzerrungen sind dann möglich.

5.5 Betriebsspannung und Sicherungen

▶ Zum Schutz des gesamten Systems die einzelnen Stromkreise absichern. Kfz-Flachstecksicherungen werden empfohlen.

BezeichnungStecker 1BetriebsspannungSicherung NennwertErforderliche Auslösecharakteristik
VBB15 Pin 1198...16 V DC und 16...32 V DCZündstartschalter3 A Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A
VBB30 Pin 1218...16 V DC5 A Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A
16...32 V DC3 A Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A
VBB0 Pin 1148...16 V DC und 16...32 V DC15 A-
DigitaleingängePin 115, 116, 89, 97, 1108...16 V DC und 16...32 V DC3 A Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A

Tab. 1: Klemmenbezeichnungen gemäß DIN 72552

Versorgungsleitungen der Eingänge können gemeinsam mit der Sicherung für VBB15 abgesichert werden.

ACHTUNG

Load Dump und Surge ohne Anschluss von VBB 0

▷ Zerstörung des Geräts möglich
▶ VBB0 immer anschließen, auch wenn die Ausgänge nicht verwendet werden oder nicht vorhanden sind.

5.6 Shield-Anschluss

Um den elektrischen Störschutz, die bestimmungsgemäße Funktion und den sicheren Betrieb des Geräts sicherzustellen, das Gehäuse auf kürzestem Weg mit der Karosserie / GND der Versorgung verbinden.

▶ Verbindung zwischen Gerät und Fahrzeugmasse mit vorgesehener Schraube für RAM®-Mount-Montage herstellen. Wenn möglich, Gewinde neben dem 40-poligen AMP-Steckverbinder verwenden. max. Anzugsdrehmoment: 5 Nm

IFM EC0732 - Shield-Anschluss - 1

Abb. 10: Shield-Anschluss

Um eine Kontaktkorrosion am Shield-Anschluss des Gehäuses zu vermeiden, kein Kupfer oder vernickelte Materialien für die Anschraubelemente verwenden!

▶ In stark korrosiver Umgebung, wie z. B. in extrem salzhaltiger Luft, Schrauben mit einer Oberflächenveredelung auf Zink/Nickel-Basis mit Dickschichtpassivierung und Versiegelung verwenden.

5.7 Ethernet-Schnittstelle

Kommunikationsschnittstellen sind untereinander, zu den anderen Stromkreisen und zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach IEC62368-1 als externer Stromkreis.

▶ Geschirmtes CAT5-Kabel verwenden. STP (Shielded Twisted Pair), gem. EIA/TIA-568 Länge max. 30 m

Die maximale Kabellänge ist z. B. abhängig von der Bus-Topologie, der gewählten Betriebsart (10/100 MBits/s) oder von der Qualität der Steckverbindungen.

▶ Geschirmte Steckergehäuse verwenden und Schirm des Ethernet-Kabels am Steckergehäuse auflegen.

▶ Ethernet-Kabel nicht parallel zu stromführenden Leitungen verlegen.

Störungen durch Fremdeinwirkung Defekte oder mangelhafte Funkentstörungen an anderen elektrischen Einrichtungen, wie z. B. Umrichtern oder Lichtmaschinen sowie Spannungsschwankungen durch das Zu-/Abschalten hoher elektrischer Lasten können zu Störungen der Datenübertragung führen.

5.8 Analog-Videoeingänge

▶ Werden die Analog-Videoeingänge genutzt, Anschlussleitungen in STP (Shielded Twisted Pair) oder Koaxialkabel, Ausführung mit 75 Ohm Impedanz, verwenden.

5.9 USB-Schnittstellen

Anschlussbelegung: Technische Daten: www.ifm.com

Diese USB-Schnittstelle wird über eine Verbindung zu einem USB-Steckverbinder in der Bedienkonsole oder im Armaturenbrett geführt. Sie dient zum Anschluss von USB 2.0-Geräten.

Die Versorgung externer USB-Geräte über die USB-Schnittstelle ist gegen Überlast und Überspannung geschützt. Maximaler Dauerstrom: 500 mA

IFM EC0732 - USB-Schnittstellen - 1

Abb. 11: USB-Verbindung über M12-Steckverbinder

1: Dialoggerät
2: USB-Steckverbinder, z. B. in Bedienkonsole oder im Armaturenbrett
3: USB-Gerät

A: Dauerhafte Verbindung: Dialoggerät – USB-Steckverbinder

▶ Vorkonfektioniertes Kabel verwenden.

(M12-Stecker, B-codiert auf USB-Buchse, Typ A, wasserdicht, Kabellänge 1,5 m, Adern verdrillt und geschirmt)

▶ Bei der Eigenkonfektionierung nur Kabel gemäß USB 2.0-Spezifikation verwenden.

Länge "B" möglichst kurz halten und den USB-Steckverbinder in unmittelbare Nähe zum Dialoggerät positionieren. Länge "B" beeinflusst wesentlich die Qualität der USB-Datenübertragung.

B: Verbindung: USB-Steckverbinder – USB-Gerät

▶ Anschlusskabel mit der Bezeichnung "Full Speed/High Speed" verwenden (= USB-Anschlusskabel mit verdrillten und geschirmten Adern gemäß USB 2.0-Spezifikation).
▶ Verbindung nicht aus mehreren USB-Anschlusskabeln herstellen.

5.9.1 Kurzschlussschutz

ACHTUNG

Die USB-Schnittstelle (M12-Steckverbinder) ist nicht geschützt gegen Kurzschluss mit einer spannungsführenden Leitung außerhalb folgender Spannungsbereiche:

+5 V DC -0,3...6,0 V DC (Pin 1)

-Data -0,3...3,6 V DC (Pin 2)

+Data -0,3...3,6 V DC (Pin 3)

ID -0,3...3,6 V DC (Pin 4)

▷ Ein Kurzschluss hat die Zerstörung der USB-Schnittstelle zur Folge.

5.10 Auswahl der Lautsprecher

Für die optimale Audioausgabe müssen 8 Ω-Lautsprecher verwendet werden.

Kopfhörer mit einer Impedanz ≥ 16 Ω verwenden.

6 Inbetriebnahme

6.1 Allgemeines

Im Auslieferungszustand läuft auf dem Gerät eine Demo-Applikation. Mit Hilfe der installierten Recovery App kann eine beliebige passende Firmware-Version auf das Gerät aufgespielt werden.

Werkseitige Voreinstellungen:

IP-Adresse: 192.168.82.247

Subnetzmaske: 255.255.255.0

Gateway IP-Adresse: 192.168.82.1

Bridge-Modus aktiv (ETH0 und ETH1 sind im Betriebsmodus Netzwerkbrücke)

Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Applikationsprogramme ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er zusätzlich entsprechend der nationalen Vorschriften eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

6.2 Erste Schritte

▶ Gerät über die Ethernet-Schnittstelle mit dem Notebook/PC verbinden.
▶ Notebook/PC einschalten; IP-Einstellungen des Notebooks/PCs überprüfen und ggf. einstellen.

Internetprotokoll: TCP/IP

IP-Adresse: 192.168.82.xxx (außer .247, s.o.)

Subnetzmaske: 255.255.255.0

Gateway IP-Adresse: 192.168.82.1

▶ Betriebsspannung des Dialoggeräts einschalten.
▷ Kurz nach dem Einschalten des Geräts wird für ca. 10-15 Sekunden das Startbild gezeigt. Während dieser Zeit läuft im Hintergrund der Bootvorgang.

Nach dem Booten wird automatisch der App Launcher geöffnet.

6.3 Setup

Das Setup ermöglicht die Einstellung der Geräteparameter direkt über das lokale Display oder über die Web-Schnittstelle des Geräts. Das lokale Setup wird über die Auswahl des Setup Buttons im App Launcher gestartet.

Während der App Launcher angezeigt wird, kann über die Eingabe der Geräte IP-Adresse (z. B. 192.168.82.247) über einen angeschlossenen Web-Browser das Web-Setup aufgerufen werden.

Nach Verlassen des Setups kann ein Projekt geladen werden. Um die Bedienelemente, Schnittstellen und sonstigen internen Funktionen des Geräts zu nutzen, stehen Bibliotheken (.lib) zur Verfügung. Sie müssen in das Applikationsprogramm eingebunden werden.

6.4 Benötigte Dokumentationen

Neben dem Programmiersystem CODESYS werden zur Inbetriebnahme und Programmierung des Geräts folgende Dokumente benötigt:

• Programmierhandbuch ecomat
Display

Als Download-File stehen die Handbücher im Internet zur Verfügung: www.ifm.com

Onlinehilfe CODESYS: in CODESYS-Installation enthalten (www.ifm.com, im Downloadbereich mit Anmeldung)

6.5 Verwendung des internen Temperatursensors

Der interne Temperatursensor des Geräts ist durch die Software auslesbar.

Das Gerät erwärmt sich im Wesentlichen durch folgende Faktoren:

  • Sonneneinstrahlung
  • Umgebungstemperatur
  • Einbaubedingungen
  • Fremdheizung
    • Stromverbrauch (Displaybeleuchtung u. a.)

Unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen tritt eine erhebliche Geräteerwärmung auf. Die Gerätetemperatur darf den maximal zulässigen Wert nicht überschreiten (Technische Daten: www.ifm.com).

Der ausgelesene Wert des internen Temperatursensors kann z. B. für folgende Aktionen verwendet werden:

  • Reduzieren der Displayhelligkeit, dadurch sinkt die Eigenerwärmung
  • Warnung des Benutzers vor der Erwärmung und einer bevorstehenden Abschaltung des Displays
    • Abschaltung des Displays

ACHTUNG

Interne Temperatur überschreitet den zulässigen Wert (Technische Daten: www.ifm.com)

▷ Fehlfunktion oder Beschädigung des Geräts möglich
▶ Gerätetemperatur reduzieren.
▶ Geeignete Maßnahmen ergreifen, um eine weitere Erwärmung des Geräts zu verhindern.

7 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

7.1 Batteriewechsel

Batteriewechsel nur durch Fachpersonal

▶ Vor Batteriewechsel das Gerät vollständig von der Versorgungsspannung trennen.

Batterie kann bei fehlerhafter Behandlung explodieren. Batterie nicht aufladen, zerlegen oder im Feuer entsorgen.

IFM EC0732 - Batteriewechsel - 1

1: Servicedeckel
2: Batterie
▶ Batterie ersetzen, wenn die Uhrzeit nach dem Einschalten permanent verstellt ist.

ACHTUNG

Keine Schutzart bei geöffnetem Servicedeckel und kein ESD-Schutz an den zugänglichen Kontakten im Inneren

▶ Beschädigung des Geräts möglich
▶ Vor dem Öffnen Bereich um den Servicedeckel reinigen.
▶ Servicedeckel auf der Geräterückseite entfernen (SW 13 mm oder 1/4 ").
▶ Gerät innen, ▶ Dichtflächen und Dichtung des Servicedeckels vor Verschmutzung und Feuchtigkeit schützen.
▶ Beim Batteriewechsel ESD-Maßnahmen anwenden.
▶ Batterie entnehmen und durch eine neue Batterie ersetzen. Polarität beachten: Pluspol oben Batterietyp (Technische Daten: www.ifm.com)
Dichtflächen und Dichtung auf Verschmutzung prüfen und ggf. reinigen.
▶ Servicedeckel mit 3,0 Nm aufschrauben, um Schutzart wiederherzustellen (SW13 mm oder 1/4 ")
▶ Systemzeit über das Geräte-Setup oder die Applikation neu einstellen (siehe Programmierhandbuch ecomat
Display).

Entsorgung der Altbatterien: Entsorgung (→ 23)

7.2 Reinigen der Displayoberfläche

Ungeeignete Putzmittel und Chemikalien können die Displayoberfläche beschädigen. Folgende Mittel sind zur Displayreinigung nicht geeignet:

  • Kunststofflösende Chemikalien, z. B. Brennspiritus, Benzin, Verdünner, Alkohol, Azeton oder Ammoniak
    • Papiertücher, Kreppapier, u.ä.
    • Scheuerpulver, Scheuermilch, u.ä.
    • glanzerzeugende Reinigungsmittel, wie z. B. Polituren oder Wachse
    ▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
    ▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden (Wasser).

Empfohlen werden Microfaser-Tücher ohne chemische Zusatzmittel.

7.3 Reinigen der Gehäuseoberfläche

▶ Gerät von der Betriebsspannung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden (Wasser).

7.4 Instandsetzung

▶ Das Gerät nur durch den Hersteller instandsetzen lassen. Sicherheitshinweise beachten: → Sicherheitshinweise

7.5 Entsorgung

▶ Altbatterien gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen. Altbatterien nicht mit dem Haushaltsmüll entsorgen.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.

Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : EC0732

Kategorie : Schnittstelle