SOL - Solarmodul Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Baxi |
| Modell | SOL |
| Produkttyp | Solarthermie-Kollektor für Warmwasserbereitung |
| Hauptanwendung | Warmwasserbereitung durch Solarenergie |
| Empfohlene Ausrichtung | Süden, sonst Westen |
| Empfohlener Neigungswinkel | Geografische Breite ± 10° je nach Jahreszeit (Winter +10°, Sommer -10°) |
| Wärmeträgerflüssigkeit | Mischung aus Wasser und Glykol mit Korrosionsinhibitoren |
| Glykol-Konzentration (je nach Mindesttemperatur) | Von 26% bei -10°C bis 51% bei -35°C, max. 50% |
| Betriebsdruck kalt | 2 bar (je nach manometrischer Höhe anpassen) |
| Maximaler Kreislaufdruck | 10 bar |
| pH-Wert der Wärmeträgerflüssigkeit | Zwischen 7,5 und 8,5 |
| Minimale Schutztemperatur | 5°C unter der historischen Mindesttemperatur |
| Wartung | Alle 6 Monate bei Fläche >20 m², jährlich bei <20 m² |
| Sicherheitselemente | Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß, Entlüfter, Frostschutz |
| Rahmenmaterial | Aluminium |
| Glasmaterial | Gehärtetes Solarglas |
| Hydraulischer Anschluss | Kupfer oder Edelstahl |
| Hauptkomponenten | Solarkollektor, Ausdehnungsgefäß, Pumpe, Temperatursensoren, Ventile |
| Installationstyp | Geschlossener Primärkreislauf mit Flüssigkeit |
| Reparierbarkeit | Eingriff durch kompetentes und autorisiertes Personal |
Häufig gestellte Fragen - SOL Baxi
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BEDIENUNGSANLEITUNG SOL Baxi
Informationsprospekt
1.itte lessen Sie diese Anleitung vor der Installation und Inbetriebnahme des Solarsystems aufmerksam durch.
2. Die Anleitung ist vom Nutzer für künftige Nachfragen sorgfältig aufzubewahren.
3. These thermische Solaranlage für Haus-Warmwasser darf nur von autorisiertem Fachpersonalystalliert und bedient werden.
Bitte beachten Sie während der Arbeiten:
Die gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften;
Die gesetzlichen Umweltschutzvorschriften;
Die gesetzlichen Arbeitssschutzbestimmungen;
- Die spezifischen EU-Sicherheitsbestimmungen sowie die Standards und Vorschriften des jeweiligen Landes.
Bitte bewahren Sie den Kollektor bis zu seiner Installation wettergeschützt in der Originalverpackung auf.
Wir empfehlen, den Kollektor am Aluminiumrahmen und in der Verpackung zu transportieren. Der Kollektor darf nicht an den Hydraulikanschlüssen gehandbatim werden. Schläge und andere mechanische Einwirkungen auf den Kollektor, insbesondere auf das Solarglas, die Rückseite des Kollektors und Hydraulikanschlüsse sind zu vermeiden.
Zur Vermeidung von hohen Temperatures durch Sonneneinwirkung kann der Kollektor während der Installation bis zu einer vollständigen Betriebsbereitschaft abzudecken.
Der Installateur ist für die Einhaltung aller Vorschriften des/der jeweiligen Landes/Region verantwortlich.
AUSRICHTUNG UND NEIGUNG DES KOLLEKTORS
Die Beste Ausrichtung des Solarkollektors ist nach Süssen. Sollte der Solarkollektor nicht nach Süssen ausgerichtet werden können, ist er hauptsächlich nach Westen auszurichten.
Die optimale Neigung hängt von der Nutzungsdauer der Anlage ab, in Abhängigkeit von:
a) konstante Nachfrage im Jahr: geografische Breite
b) vordringliche Nachfrage im Winter: geografische Breite +10^
c) vordringliche Nachfrage im Sommer: geografische Breite -10°
d) Die Kollektoren konnen in Anlagen mit einem Neigungswinkel (β) von 15^ bis 75^ installiert werden.
Alle Schatten auf die Solarkollektoren sind zu vermeiden.
Alle Anlagen verfügen über einen unabhängigen Primär- (mit wärmetragender Flüssigkeit) und Sekundärkreis.
These haben die Anforderungen der geltenden Gesetzesbestimmungen und die spezifischen Vorschriften, die den Schutz vor elektrischer Entlung regeln, zu erfüllen.
Zur Vermeidung von galvanischer Kopplung sind elektrolytische Muffen zwischen den Elementen aus verschiedene Materialien zu installieren.
ARBEITSFLUSSIGKEIT
Der Installateur bzw. Konstrukteur legt die zulässige Mindesttemperatur der Anlage fest. Die im Freien vorhandenen Komponenten müssen dieser standhalten konnen, ohne dauerhafte Schäden zu erleiden. Die Anlage ist mit einer zu dieser Zweck konzipierten ungiftigen chemischen Flüssigkeit gegen Temperaturen zu schützen, die 5^ unter dem registrierten historischen Mindestwert liegen.
| Gefrierpunkt (°C) | -10 | -15 | -20 | -25 | -30 | -32 | -35 |
| Glykol-Konzentration (%) | 26 | 33 | 37 | 42 | 47 | 50 | 51 |



Wir empfehlen den Einsatz eines direkt anwendbaren Wasser-Glykol-Gemisches mit Korrosionshemmern. Eine starke Erhöhung der Koncentration ist zu vermeiden. Diese solle 50% nie überschreiben, da die Viskosität des Gemisches ansonsten sehr hoch ist und die wärmeübertragenden Eigenschaften der Flüssigkeit gemindert werden. NICHT mit anderen Flüssigkeiten mischen.
Obwohl die Flüssigkeit ungiftig, geruchslos und biologisch abbaubar ist, sollenn geeignete Maßnahmen bei ihrem Einsatz ergriffen werden. Wir empfehlen das Tragen von Chemikalien resilienten Handschuhen und entsprechenden Augenschutz bei Handhabung.
Bei Hautkontakt mit der Flüssigkeit die Haut mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich klarem Wasser spulen.
INSTALLATION DER KOLLEKTOREN
Solle mehre als eine Reihe erforderlich sein, sind die Kollektoren in mehrfacher paralleler Anordnung zu installieren und wenn möglich mit derseIben Anzahl von Kollektoren in jeder Reihe. Zum Abschluss jeder Reihe sind Absperventile zu installieren. In jeder Reihe ist ein Handentlufter einzubauen, bei Einbau eines automatischen Entluften ist ein Trennventil zu installieren, um den Entlufter während des Betriebs der Anlage zu sperren. Um Energieverluste zu vermeiden, ist sicherzustellen, dass keine inversen Stromungen auftreten.
Temperatursensor
Die Temperatursensoren sollenn so installiert werden, dass sie einen einwandfreiien Kontakt mit dem Messpunkt gewährleisten. Sie sollenen gegen Witterungseinfüsse geschützt sein und in Gegenrichtung der Flüssigkeit am wärmtsten Punkt am Ausgang der jeweiligen Reihe installiert werden.
Es ist eine einwandfrei Montage des Temperatursensors im Kollektor zu gewährleisten. Das Sensorkabel ist mit einem geeigneten Material zu befestigen, um ein unbeabsichtigtes Entfern vom Kollektor zu vermeiden.
Den Höchsttemperatoren, die im letzten Kollektor der Reihe erreicht werden können, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da sie die Solarflüssigkeit zersetzen können.
Expansionsgefäβ
Es ist ein Expansionsgefäß im Primärkreislauf nahe der Hydraulikeinheit zu installieren, dessen Abmessungen von Große und Charakteristiken der Anlage abhängen. Das Expansionsgefäß wird gemäß DIN-Normen 4757, EN 12977 und VDI 6002 dimensioniert. Das Expansionsgefäß:
1.- wird so installiert, dass die Temperatur des die Membran berührenden Wassers so gering wie möglich ist;
2.- wird vorzugsweise an der Saugseite der Pumpe installiert;
3.- es wird kein Trenn element zwischen dem Expansionsgefäß und der Anlage installiert.
Rohrleitungen
Die Länge der Rohrleitungen ist so kurz wie möglich zu halten, sodasse eine vollständige Entlüfung garantiert werden kann. Die horizontalen Abschnittte verfügen über eine minimale Neigung von 1% . Die Rohrleitungen des Primkreislaufs sind aus Kupfer und Edelstahl gefertigt mit Schraub-, Schweiß- und Flanschverbindungen. Rohrleitungen im Freien haben einen externen Schutz, um der Witterung zu widerstellen und Transportverluste zu vermeiden.
Wir empfehlen die folgenden Rohrgrößen, um einen Druckabfall von weniger als 2,5 mbar pro Laufmeter zu garantieren:
| m25 7.5 | 2.5 25 | ||||||||||||||||||||
| l/h*m215 20 | 30 40 | 60 15 | 20 30 40 | 60 15 | 20 30 40 | 60 15 | 20 30 40 | 60 | |||||||||||||
| l/h | 75 | 100 | 150 | 200 | 300 | 113 | 150 | 225 | 300 | 450 | 188 | 250 | 375 | 500 | 750 | 375 | 500 | 750 | 1000 | 1500 | |
| min. int. ∅ | DN13 | DN13 | DN13 | DN16 | DN16 | DN13 | DN13 | DN16 | DN16 | DN20 | DN16 | DN16 | DN20 | DN20 | DN25 | DN20 | DN20 | DN25 | DN25 | DN32 | |
Pumpen
Insofern möglich wird die Pumpe an der kältesten Stelle des Kreislaufe eingebaut. Es ist zu berücksichtigten, dass keine Kavitation auftritt und immer senkrecht eingebaut sind, um Luftproblem zu vermeiden.
Für die Dimensionierung der einzubauenden Pumpe ist kein den Verlusten in den Rohrleitungen der Druckabfall in den installierten Kollektoren zu berücksichtigten.
Anschluss der Aufnehmer
Der optimale Anschluss (Parallelanschluss) erfolgt über eine Verbindung über Kreuz der Reihe der Eingangs- und Ausgangsaufnehmer an gegenüber liegenden Stellen; der Anschluss kann auch an derselben Seite der Kollektorenreihe erfolgen, ohne dass nennbare Ertragsverluste auftreten.
INBETRIEBNAHME
Nach erfolgter Installation ist eine Spülung der Anlage vorzunehmen, damit alle Schmutzrückstände aus dem Rohrleitungssystem ausgesplüt werden.
Verwenden Sie einen ausreichend groben Behälter zum Aufgangen der Flüssigkeit. Nach der Reinigung des Kreislaufs kann mit dem Fullen des Systems begonnen werden.
Das Füllen des Systems hat ohne direkte Sonneneinstrahlung zu erfolgen. Sollte dies nicht möglich sein, den Kollektor (oder die Kollektoren) während des Spulens und Fülens abdecken. Sollte dies nicht geschehen, besteht das Risiko der Dampfbildung.
Das System mit Druck beaufschlagen, der 1,5-fach dem Arbeitsdruck entspricht, um undichte Stellen aufzudecken. Bei vorhandenen Lecks alle undachten Stellen des Systems beseitigen.
Alternative können mit einer Luftprobe alle großen Verluste im System vom dem Spulen und Fullen mit der wärmetragenden Flüssigkeit aufgedeckt werden.
Während des Füllvorgangs und der Inbetriebnahme muss das System vollständig entlüftet sein. Wir empfehlen eine erneute Prüfung des Systems in den ersten Betriebswochen, um die Luft zu halten.
Bei Störungen oder Systemverlust ist bei einem erneuten Füllvorgang erneut zu entlüften. Der Primärekreis darf NIEMALS mit Leitungswasser gefällt werden, wenn dessen Eigenschaften zu Verkrustungen, Ablagerungen und Angriffen auf das System führen können bzw. wenn dieser Kreislauf ein Frostschutzmittel aufgrund Frostge Fahr oder andere Zusatzstoffe für einen einwandfrei Betrieb besteht.
Hinweis: Entlüftungsventil nur bei kalter Anlage auslösen. Bei Normalbetrieb ist die Temperatur der wärmetragenden Flüssigkeit hoch und kann schwere Verbrennungen verursachen.
pH-Wert regelmäß überprüfen, der Wert muss zwischen 7,5 und 8,5 liegen. Wenn die Flüssigkeit dunkel oder trüb ist und der pH-Wert unter 7,0 liegt, ist die wärmetragende Flüssigkeit auszuauschen.
Der prozentuale Anteil des in der wärmetragenden Flüssigkeit vorhandenen Glykols ist alle zwei Jahre zu prufen. Er kann mit einem Refraktometer festgestellt werden.
Der Kaltdruck an den Kollektoren solle ab 2 bar betragen. Da sich das Füll-Manometer im unteren Bereich der Anlage befindet, ist der statische Druck der Anlage zur Lesung hinzuzufugen. Der Höchstkdruck des Systems beträgt 10 bar.
Nach Abschluss der Inbetriebnahme der Anlage sind alle manuellen und automatischen Entlüftungsventile zu schreiben.
Nachdem die Anlage sauber, entfußet und mit dem geeigneten Druck ausgestattet ist, ist der Durchfluss zu regeln. Dazu den Pumpendurchsatz an die gingemögliche Geschwindigkeit anpassen (um Stromverbrauch zu minimieren) und den Durchsatz mit einem Durchflussmesser regeln.
Die folgenden Listen zeigen die wichtigsten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der Anlage an.
- Kontrolle der korrekten Ausführung der Installation.
These Lieste bei Erstinbetriebnahme prufen.
Kontrolle der Verschlüsse und Hydraulikverbindungen der Solarkollektoren zur Anlage.
Kontrolle des Tragesystems der Solarkollektoren.
Kontrolle der Dichteit des Hydraulikkreises.
Kontrolle, ob die wärmeübertragende Flüssigkeit der Anlage aus einem Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser besteht.
Kontrolle des Einbaus der Sicherheitselemente: Expansionsgefaa und Sicherheitsventil.
Kontrolle der Anschlüsse und Funktion des Regulierungssystems der Anlage.
2. Kontrolle des Allgemeinzustands der Anlage
Die folgenden Kontrollen umfassen alle die Handlungen, die für die Bewährung der Anlage innerhalb der zulässigen Funktionsgrenzen, Leistungen, Sicherheit und Nutzungsdauer erforderlich sind. Diese Handlungen sind von geschultem technischen Personal mit Kenntnissen der Technik thermischer Solaranlagen und Mechanischer Anlagen im Allgemeinen auszuführen. Das Wartungsbuch der Anlage ist stets zuactualisieren. Die Wartung und Instandhaltung von Anlagen mit mehr als 20m^2 Kollektorfläche sieht mindestens eine Revision alle sechs Monate vor. Anlagen mit weniger als 20m^2 Kollektorfläche sind mindestens einmal jährlich zu prufen.
Zustand der Kollektoren
Auftreten von Kondensaten und Schmutz
Aufreten von Rissen, Deformationen
Auftreten von Korrosion
Vorhandensein von undachten Stellen
Kontrolle der Befestigung der Temperatursensoren
Zustand der Struktur des Tragesystems der Kollektoren, seiner Befestigung und Verankerung
Degradation, Korrosionsspuren und fester Sitz der Schrauben
Zustand der Befestigung der Kollektoren
Zustand der Bedachung rund um die Solaranlage
Kontrolle der Vegetation rund um den Kollektor
Kontrolle des Ballastes der Anlage, wenn erforderlich
Hydraulikkreis
Vorhandensein von Luft in der Anlage
Kontrolle von Funktion und Sauberkeit des Entlüften
Kontrolle der Degradation der Isolierung
Durchführung einer Druckkontrolle
Vorhandensein von undachten Stellen
Dichtheit der Pumpe
Funktion der Pumpe im Betriebszustand
Kontrolle der Durchflussmenge der Anlage
Kontrolle der Dichte des Kuhlmittels mit einem Refraktometer
Kontrolle des pH-Werts des Kuhlmittels, pH > 7,5
Kontrolle des Betriebsdrucks
Kontrolle des Betriebsdrucks der Anlage
Kontrolle des Betriebsdrucks des Expansionsgefasse
Sicherheitsystem
Handlungen (Öffnen und Schlieben) zum Vermeiden eines Blockierens des Trennventils
Vorhandensein von Glykol in der Auffangschale
Sicherheitsventil überprüfen
Regulierungssystem
Kontrolle des Start- und Stopp-Differenzials der Pumpe
Kontrolle der Lesung der Temperatursensoren der Anlage