24 AF - Zentralheizkessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 24 AF Baxi
SYMBOLBESCHREIBUNG 53
1. EINLEITUNG 54
2. BESCHREIBUNG DES GERÄTS 54
3. MONTAGE AUF DAS BEDIENFELD DES HEIZKESSELS 54
4. ELEKTRISCHE ANSCHLUSS DES ZUBEHÖRS AGU 2.550. 55
4.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE 56
5. PARAMETERZUGRIFF 57
6. GEMISCHTE HEIZANLAGE 57
6.1 SCHEMA 1 58
6.2 SCHEMA 2 59
6.3 SCHEMA 3 60
7. ZONEN-HEIZANLAGE 61
7.1 SCHEMA4 61
8. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTERMOSTATS 63
8.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone.. 63
8.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostat für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen.. 63
8.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostat für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen.. 63
8.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostat für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
und Mikro-Endschalterm in den Zonenventilen 64
9. SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG 64
10. PARAMETEREINSTELLUNG 65
10.1 HEIZANlage 65
11. VERSCHIEDENE FUNKTIONEN 67
11.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE 67
11.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER 67
11.3 ALLGEMEINE WARMANFORDERUNG 68
12. TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN 69
13. TECHNISCHE MERKMALE 69
Die Firma ist ständig um die Verbesserung ihrer Produkte bemührt. Sie besteht sich daher das Recht vor, die in diesen Unterlagen enthaltenen Daten jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Diese Unterlagen sind rein informativ und gelten nicht als Vertrag gegenüber Dritten.
SYMBOLS BESCHREIBUNG

HINWEIS
Gefahr von Schäden oder Funktionsehlern des Geräts. Beachten Sie besonderss alle Gefahrenhinweise hinsichtlich möglicher Schäden von Personen.

HOCHSPANNUNGSGEFAHR
Elektrische Teile unter Spannung, Gefahr von Stromschlagen.

WICHTIGE INFORMATIONEN
These Informationen müssen mit besonderer Sorgfalt gelesen werden. Sie versichert den korrekten Betrieb des Heizkessels.
1. EINLEITUNG
Der Heizkessel kann über zusätzliche externe Geräte, wie Raumgerät, Fernbedienungen und externe Module, maximal drei Heizkreise voinander unabhängig steuern. Die Elektronik, mit der dieser Heizkessel ausgerüst ist, umfasst außer dem eine Reihe von Funktionen für die spezifische Auslegung und Steuerung verschiedener Anlagenausführungen. Für die einwandfreie Funktionsweise des Systems muss jeder Raumgerät ein Heizkreislauf (von 1 bis 3) zugeordnet werden, damit er von der Kartenbaugruppe des Heizkessels erkannt wird.
2. BESCHREIBUNG DES GERÄTS
Mit diesen Zubehör kann das Gerät folgende Werte steuern:
Heizkreise mit entsprechenden Temperaturen
- Solaranlagen
- Altre spezifische Anwendungen (Schwimmbader, Umlaufpumpen des Warmwasserkreises, usw.).
Mit dem Zubehor konnen die Heizkreiselemente (Pumpe, Temperaturfuhler, Mischerventil, usw.) direkt bis max. 3 unabhängige Relaisausgabe, 2 Temperaturfuhler und 1 Steuereingang gesteuert werden. Es konnen außer dem vordefinierte Funktionen verwendet werden, welche die Anlagenkonfiguration erleichtern.

Um die Parameter und Anschlisse an die Klemmen am Bedienfeld zu ändern, ist auf die Anleitungen des Heizkessels Bezug zunehmen.

Um die beschrieben Konfigurationen zu erzielen, muss ausschließlich die Fernbedienung zur Vorgabe der Parameter verwendet werden.

Sicherstellen, dass der Heizkessel für dieses Zubehör ausgelegt ist.
3. MONTAGE AUF DAS BEDIENFELD DES HEIZKESSELS
Die Abdeckung A vom Bedienfeld B abnehmer. Das Bedienfeld B anheben und das Flatkabel zwischen dem Verbinder X50 des Zubehors AGU 2.550 und dem Verbinder X41 der Karte des Heizkessels anschließen. Hierzu das Kabel durch die im Bedienfeld B vorhandene Öffnung führen. Das Bedienfeld B wieder abdecken und den AGU 2.550 einzufen. Die erforderlichen elektrischen Anschlüsse vornehmen und die mitgelieferte neue Abdeckung C anbringen.

4. ELEKTRISCHE ANSCHLUSS DES ZUBEHÖRS AGU 2.550
| ZEICHENERKLÄRUNG ANSCHLUSS DER VERBINDER | |
| X50 Verbinder zum Anschluss der Elektronikkarte und des Zubehörs AGU 2.550 mittels Flatkabel | |
| X1 (L-N) | Anschluss an das Klemmenbrett im Heizkessel zwecks elektrischer Speisung |
| X1 (QX21-N) | Programmierbares Ausgangsrelais 230 VX1 (QX22-N) |
| X1 (QX23-N) | |
| X2 (H2-M) Digitaleingang 12 V-DC oder Analageingang 0-10 V DC, programmierbar | |
| X2 (BX21-M) | Eingang NTC-Fühler 10K / Pt1000, programmierbar |
| X2 (BX22-M) | |
| X2 (U+) Ausgang | 12 V DC |


Das Klemmenbrett M1 steht unter Hochspannung. Vor dem Anschluss sicherstellen, dass das Gerät nicht mit Strom versorgt wird.

Bei Anschluss der Anlage an eine Bodenhezung muss der Installateur ein Termostat für den Überhitzungsschutz der Anlage einsetzen.

Prufen, ob der Gesamt-Nennwert der Stromaufnahme der mit dem Gerat AGU 2.550 verbundenen Ausrüstungen insgesamt nicht mehr als 0,5 A beträgt. Falls ja, muss zwischen dem AGU 2.550 und den Zusatzausrüstungen (z. P. Pumpe) ein Relais installiert werden.
ALLGEMEINE KONFIGURATION
Das Zubehor AGU 2.550 mit dem in der Abbildung markeiren Wahlschalter konfigurieren (siehe Modul (1) - die Einstelldaten sind auf dem Zubehörkorpus aufgedrucht). Falls zusätzliche Zubehörteile verwendet werden, sind diese gemäß den Modulen (2) e (3) zu konfigurieren.
4.1 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER EXTERNEN ZUBEHÖRTEILE
Zum Anschluss des Zubehörs AGU 2.550 an externe Ausrüstungen ist wie folgt vorzugehen (harmonisierte Kabel "HAR H05 VV-F" mit einem Querschnitt von 1mm^2 verwenden):
BEISPIEL MISCHKREIS (siehe Schema Kap. 4.1)
Die Pumpe der Mischzone an den Verbinder QX23 des Zubehörs AGU 2.550 anschlieben.
- Den Vorlaufhoffer der Serienschaltung an den Verbinder BX21 des Zubehörns AGU 2.550 anschließen (QAD36 als Zubehör erhaltlich).
- Das Mischventil mit dem Verbinder QX22-QX21 verbinden.
- Den Raumthermostat an den Verbinder H2 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG (siehe Schema Kap. 4.2)
Die Pumpe der Solaranlage an den Verbinder QX23 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
- Den Fuhler des Solarboilers an den Verbinder BX22 des Zubehors AGU 2.550 anschließen.
- Den Fuhler der Sonnenheizelemente an den Verbinder BX21 des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.
4.1.1 BEISPIEL MischkREIS
| A VORLAUFFÜHLER QAD36 |
| B MISCHEVENTIL |
| C PUMPE MISCHZONE |

4.1.2 BEISPIEL SOLARANLAGE ZUR WARMWASSERERZEUGUNG
| A BOILERFÜHLER (ALS ZUBEHÖR ERHÄLTLICH) |
| B SOLARPLATTENFÜHLER (ALS ZUBEHÖR ERHÄLTLICH) |
| C PUMPE DES SOLARKREISES |

5. PARAMETERZUGRIFF
Zwecks Vorgabe der Parameter muss das Menu der Parameter auf der Fernbedienung wie folgt abgerufen werden:
ZEICHENERKLÄRUNG DES MENUS
| 1 | Endbenutzer | 3 | Fachmann |
| 2 | Inbetriebsetzung | 4 | OEM |
Die Vorgehensweise, um auf die vier Menüs zur Programmierung der Heizkesselkarte bzw. der Schalttafel Zugriff zu erhalten, ist folgende:
vom Hauptmenu C.
A und C (zirka 6 Sekunden gedrück halten) B. Menü1-2-3-4 (siehe damitte Abbildung und Zeichenerklarung).
- Mehrmals C drücken, um jeweils um ein Menu bis zum Hauptmenu zurückzukehren.

FUNKTION DER TASTEN FÜR DIE PARAMETERÄNDERUNG
| B | Das Menu / die Parameter im Menu durchrollen / den Parameterwert auswahlen |
| B | Das gewählte Menu aufrufen / den zu ändernden Parameter wahren / den gewährten Wert bestäten |
| C | Zum vorhergehenden Menu zurückkehren |
In allen aufgezeichneten Konfigurationen kann bei Verwendung einer Fernsteuerung oder eines Raumgeräts und bei denen Einstellung als Raumgerät 1 nicht nur der Heizbereich 1, sondern auch die Trinkwarmwasserfunktion und die Standby-Funktion des Heizkessels gesteuet werden. Wenn sie als Raumgerät 2 oder als Raumgerät 3 eingestellt werden, kann jewells nur der Heizbereich 2 und 3 gesteuet werden. Es wird dazu auf die Betriebsanleitungen der betreffenden Zubehörteile für deren Konfiguration verwiesen.

Am Ende jeder Anlagenkonfiguration ist der nachstehende Vorgang zur Speicherung der verwendeten Komponenten im Heizkessel erforderlich.
- Auf das Menu 2 zugreifen, wie am Anfang these Kapitals beschrieben.
- B < Konfiguration B < Programmzeile 6200, dann B.
B Ja, dann B, um zu bestätigen.
6. GEMISCHTE HEIZANLAGE
Das Zubehor AGU 2.550 kann auch für die Steuerung eines Niedrigtemperaturkreises konfiguriert werden. In this fall kontrolliert der AGU 2.550 die Pumpe, das Mischventil und den Vorlaufhürler im gewährten Heizkreis gemäß den nachstehenden Schemen.

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und mussen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden.

Den Parameter der Schliebzeit des Mischventils je nach verwendetem Modell gemäß den folgenden Anleitungen ändern.

Die nachstehenden Schemen beziehen sich auf Heizkessel mit einer Leistung unter 35 kW. Für Heizkessel mit einer hohenen Leistung als 35 kW muss eine hydraulische Trennvorrichtung nach dem Heizkessel vorgesehen werden und die Zonen müssen mit Zonenpumpen anstelle des Elektroventils ausgestellt sein.
6.1 SCHEMA 1
Niedrigtemperaturzone mit Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2)
| 1 Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) |
| 5 Sicherheitsthermostat (12V) Niedrigtemperaturkreis (H2-M) |
| 6 Raumgerät - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung |
| 8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1) |

Den Sicherheitsthermostat zum Schutz des Niedrigtemperaturkreises am Eingang H2 (H2-M) des Zubehörs AGU 2.550 anschlieben. Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschreiben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRA | MMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLLENDER WERT | BESCHREIBUNG | |
| KONFIGURATION | 5715 Heizkreis 2 Ein Befährigen des Heizkreises 2 | |||
| 5977 Funktion Eingang H5 | Raumthermostat HK2 | Befährigen des Thermostats für Kreis 2 (Klemmenbrett M1 (1-2) in der Karte) | ||
| 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Heizkreis 1 Befähigen der Niedrigtemperaturzone | ||
| 6046 | Funktion des Eingangs H2 des Modulus 1 | Temperaturwächter HK | Eingang H2 befähigt als Schutz der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | Vorlaufsoillwert mit Raumthermostat | --- | Befährigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Niedrigtemperaturzone) |
| 834 | Antrieb Laufzeit | Default 180 s | Schließlich des Mischventils | |
Mit dem Raumgerät kann direkt die Niedrigtemperaturzone in Funktion der gewünschten Raumtemperatur kontrolliert werden. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehknopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass der Parameter 742 nicht korrekt eingestellt wurde.
6.2 SCHEMA 2
Mehrere Niedrigtemperaturzonen mit gemeinsamem Raumthermostat und Raumgerät - Heizkreis (1) Hochtemperaturzone mit Raumthermostat - Heizkreis (2)
| 1 Außentemperaturfähler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) | |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) | |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) | |
| 5 Raumgerät - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels | |
| 6 | Sicherheitsthermostat des Niedrigtemperaturkreises (in Serienschaltung mit den Elektroventilen anschließen, siehe Kap. 8.4) |
| 7 Eingang Raumthermostat (12V) Niedrigtemperaturzone (H2-M) | |
| 8 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung | |
| 9 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1) | |

Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschreiben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAM | MMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLLENDER WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 5715 Heizkreis 2 Ein Befährigen des Heizkreises 2 | ||
| 5977 Funktion Eingang H5 | Raumthermostat HK2 | Befährigen des Thermostats für Kreis 2 (Klemmenbrett M1 (1-2) im Heizkessel) | |
| 6020 Funktion Extensionsmodul 1 | Heizkreis 1 Befähigden der Niedrigtemperaturzone | ||
| 6046 Funktion des Eingangs H2 des Modulus 1 | Raumthermostat HK1 | Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 710 Komfortsollwert 35°C | Sollwert des zu heizenden Raumes (Niedrigtemperaturzone) | |
| HEIZKREIS 1 | 834 Antrieb Laufzeit Default 180 s | Schließzeit des | Mischventils |
Durch Vorgabe der maximalen Komforttemperatur (35^) wird der korrekte Betrieb der Niedrigtemperaturzonen versichert. Auf diese Weise wird in der Tat die Wärmeanforderung der einzelnen Raumthermostat, welche die Unterzonen steuern, nicht durch das Raumgerät blockiert.
In this fall übernimmt das Raumgerät die Steuerfunktion der Niedrigtemperaturanlage, kann aber nicht zur Kontrolle der Temperatur in einem der Räume verwendet werden. Durch Drehen des Drehnkopfes B wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf dem Display angezeigt. Der Heizkreis Funktioniert mit fixem Vorlauf.

Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Serienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so anschlieben, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.
6.3 SCHEMA 3
Niedrigtemperaturzone - Heizkreis (1) und Hochtemperaturkreis - Heizkreis (2) mit Raumthermostat
| 1 Außer temperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels |
| 2 Mischventil der Niedrigtemperaturzone (QX21-N-QX22) |
| 3 Pumpe des Niedrigtemperaturkreises (QX23-N) |
| 4 Fühler des Niedrigtemperaturkreises (BX21-M) |
| 5 Sicherheitsthermostat des Niedrigtemperaturkreises (in Serienschaltung mit der Zonenpumpe anschlossen, siehe Kap. 8.3) |
| 6 Eingang Raumthermostat (12V) Niedrigtemperaturzone (H2-M) |
| 7 Elektroventil oder Pumpe der Hochtemperaturzone mit externer Stromversorgung |
| 8 Raumthermostat der Hochtemperaturzone (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1) |

Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAM | AMMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLLENDER WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 5715 Heizkreis 2 Ein Befährigen des Heizkreises 2 | ||
| 5977 Funktion Eingang H5 | Raumthermostat HK2 | Befährigen des Thermostats für Kreis 2 (Klemmenbrett M1 (1-2) im Heizkessel) | |
| 6020 Funktion Extensionsmodul 1 | Heizkreis 1 | Befährigen der Niedrigtemperaturzone | |
| 6046 Funktion des Eingangs H2 des Modulus 1 | Raumthermostat HK1 | Eingang H2 befähigt als Raumthermostat der Niedrigtemperaturzone | |
| HEIZKREIS 1 | 834 Antrieb Laufzeit Default 180 s | Schließlich des Mischventils | |

Es wird empfohlen, den Schutzthermostat der Niedrigtemperaturzone in Serienschaltung mit der Pumpe 3 anzuschlieben.
7. ZONEN-HEIZANlage
Falls nicht Mischanlagen verwaltet werden müssen, kann das Zubehör AGU 2.550 zur Steuerung von Zonenpumpen/-Elektroentil wie nachstehend beschrieben verwendet werden:

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dienen als reine Richtangabe und mussen durch eine wärmetechnische Studie belegt werden.
7.1 SCHEMA 4
Zwei Zonen mit Raumgerät Heizkreise (1 und 2) und ein Raumthermostat Heizkreis (3)
| 1 | Außentemperaturfühler Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkernels | 5 | Raumgerät Kreis 2 Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkernels |
| 2 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* | 6 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 mit externer Stromversorgung |
| 3 | Raumgerät Kreis 1 Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkernels | 7 | Raumthermostat Kreis 3 (zwecks Anschluss siehe Kapitel 8.1) |
| 4 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)* |

- Das Zubehor AGU 2.550 ist nicht damit ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich.

Die Baumgeräte 3 und 5 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte konnen die entsprachenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steuern. Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAMRAMMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLLENDER WERT | BESCHREIBUNG | ||
| KONFIGURATION | 5715 | Heizkreis 2 | Ein | Befähigen des Heizkreises 2 |
| 5721 | Heizkreis 3 | Ein | Befähigen des Heizkreises 3 | |
| 5977 | Funktion Eingang H5 | Raumthermostat HK3 | Befähigen des Thermostats für Kreis 3 (Klemmenbrett M1 (1-2) in der Karte) | |
| 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Multifunktional | - | |
| 6030 | Relaisausgang QX21 Modul 1 | Heizkreispumppe HK1 Q2 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 1 | |
| 6031 | Relaisausgang QX22 Modul 1 | Heizkreispumppe HK2 Q6 | Steuerung der Pumpe/Elektroventil Kreis 2 | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | Vorlaufssollwert mit Raumthermostat | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 1) |
| HEIZKREIS 2 | 1042 | Vorlaufssollwert mit Raumthermostat | --- | Befähigen der modulierenden Vorlauftemperatur (Heizkreis 2) |
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehnkopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742 und 1042 nicht korrekt eingestellt wurden.
7.2 SCHEMA 5
Drei Zonen mit Raumgerät (Heizkreis 1, 2 und 3)
| 1 | Außentemperaturfühler - Klemmenbrett M2 (4-5) des Heizkessels | 5 | Raumgerät Kreis 2 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 2 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 1 (QX21-N)* | 6 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 3 (QX23-N)* |
| 3 | Raumgerät Kreis 1 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels | 7 | Raumgerät Kreis 3 - Klemmenbrett M2 (1-2-3) des Heizkessels |
| 4 | Elektroventil oder Zonenpumpe Kreis 2 (QX22-N)* |

* Das Zubehör AGU 2.550 ist nicht damit ausgelegt, direkt ein 3-adriges Elektroventil zu steuern. Hierzu ist ggf. ein Relais mit Umschaltkontakt erforderlich.

Die Raumgeräte 3, 5 und 7 sind parallel angeschlossen.
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der in den Räumen gewünschten Raumtemperatur steuern. Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ PROGRAM | RAMMZEILE PARAMETER | EINZUSTELLLENDER WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 5715 | Heizkreis 2 | Ein |
| 5721 | Heizkreis 3 | Ein | |
| 5977 | Funktion Eingang H5 | Keine | |
| 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Multifunktional | |
| 6030 | Relaisausgang QX21 Modul 1 | Heizkreispumppe Q2 | |
| 6031 | Relaisausgang QX22 Modul 1 | Heizkreispumppe HK2 Q6 | |
| 6032 | Relaisausgang QX23 Modul 1 | Heizkreispumppe HK2 Q20 | |
| HEIZKREIS 1 | 742 | Vorlaufsoillwert mit Raumthermostat | --- |
| HEIZKREIS 2 | 1042 | Vorlaufsoillwert mit Raumthermostat | --- |
| HEIZKREIS 3 | 1342 | Vorlaufsoillwert mit Raumthermostat | --- |
Die Raumgeräte können die entsprechenden Zonen direkt in Funktion der im Raum gewünschten Raumtemperatur steuern. Wenn auf dem Display, bei Drehen des Drehnkopfes B, die Vorlauftemperatur des Heizkessels anstatt der Raumtemperatur angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Parameter 742 und 1042 nicht korrekt eingestellt wurden.
8. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES RAUMTHERMOSTATS

Die Betriebstempoatur ist für alle Kreise möglich.

Die Relais konnen durch Ventile mit Mikro-Endschaltern und umgekehrt ersetzt werden.
8.1 BEISPIEL 1 - Anschluss eines einzelnen Raumthermostats in einer Hochtemperaturzone
Den Raumthermostat mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches das Zonenventil (oder Pumpe) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

8.2 BEISPIEL 2 - Anschluss der Raumthermostat für eine Hochtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostat parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspulen speist. Die Relaiskontakte parallel mit dem Klemmenbrett M1 (1-2) des Heizkessels verbinden.

8.3 BEISPIEL 3 - Anschluss der Raumthermostatne für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen
Die Raumthermostat parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welches die Zonenventile (oder Pumpen) und die Relaisspule speist. Den Relaiskontakt mit dem Klemmenbrett H2-M des AGU 2.550 verbinden.

Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Serienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so anschlieben, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.

8.4 BEISPIEL 4 - Anschluss der Raumthermostat für eine Niedrigtemperaturanlage mit mehreren Zonen und Mikro-Endschaltern in den Zonenventilen
Die Raumthermostat parallel mit dem externen Stromnetz (230V) verbinden, welche die Zonenventile speist. Die Kontakte der Mikroschalter parallel an die Klemmen H2-M des Zubehörs AGU 2.550 anschließen.


Einen Schutzthermostat im Niedrigtemperaturbereich in Serienschaltung zur Speisung der Zonen-Elektroventile so anschlieben, dass der Kreis bei einer allfälligen Störung ganz geschlossen wird.
9. SOLARANLAGE ZUR TRINKWARMWASSERERZEUGUNG
Mit dieser Konfiguration ist das Zubehör AGU 2.550 in der Lage, die Pumpe der Solaranlage, den Kollektorfuhler und den Boilerfuhler (des Solarkreises) gemäß folgenden Schema zu steuern:
| 1 | Führer des Solarboilers B31 (BX22-M) | 3 | Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) |
| 2 | Führer des Solarkollektors B6 (BX21-M) | 4 | Boilerrhifer B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkessels |


Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dnen als reine Richtangabe und mussen durch eine wärmetechnische Studie beegt werden.
Mit der Fernbedienung, das Menu 2 öffnen, wie in Kapitel 5 beschrieben und folgende Einstellungen vornehmen:
| MENÜ | PROGRAMMZEILE | EINZUSTELLENDER WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 6020 | Solar Trinkwasser | Befährigen der Solarfunktion |
Nachstehend sind die verwendeten Parameter angegeben. Bei Verwendung von Solarplatten mit Vakuumrohren muss die spezi-fische Schutzfunktion aktiviert werden (Parameter 3830, 3831).
| MENÜ PROGRAM | RAMMZEILE WERT | BESCHREIBUNG | |
| KONFIGURATION | 3810 Default | 8°C | Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Einschalten der Solarpumpe |
| 3811 Default | 4°C | Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarboilerfühler zum Ausschalten der Solarpumpe | |
| 3850 Default | “---” | Temperatur, über welcher die Kollektorpumpe lauft (nur wenn die Höchsttemperatur des Boilers nicht erreicht wurde) |
Auf das Menu 3
zugreifen.
(Kapitel 5.2)
| SOLAR | 3830 Default | “----” | Max. Zeit zur Blockierung der Solarpumpe, wenn die Kollektortemperatur den Höchstwert (Parameter 3850) in der Mindestzirkulationszeit (Parameter 3831) erreicht. |
| 3831 Default | 30s Mindestzirkulationszeit der Kollektorpumpe |

Sobald auf dem Display das Symbol entscheidt, bedeutet dies, dass die Pumpe der Solaranlage in Betrieb ist, um den Boiler aufzuheizen.
10. PARAMETEREINSTELLUNG
10.1 HEIZANLAGE
| Schalttafel | MENÜ HEIZKREIS CR 1, 2, 3 | Werkseitig eingestellter Wert | Mindest | Höchst | ||||
| CR1 | CR2 | CR3 | ||||||
| 700 | 1000 | 1300 | Schutzbetrieb aus: Der Heizkessel schaltet ein, wenn die Raumtemperatur einen Wert von < 6°C erreicht.Automatik: Die Temperatur des zu heizenden Raums hängt von der Stundenprogrammierung abReduziert: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist reduziertKomfort: Die Temperatur des zu heizenden Raums ist Komfort | - | Komfort | - | - | |
| 710 | 1010 | 1310 | Komfort-Raumtemperatur | °C | 20 | Reduziert | Maximum Komfort | |
| 712 | 1012 | 1312 | Reduzierte Raumtemperatur | °C | 16 | Frostschutz | Komfort | |
| 714 | 1014 | 1314 | Frostschutz-Raumtemperatur | °C | 6 | 4 | Reduziert | |
| 720 | 1020 | 1320 | Auswahl der Heizkurve des Außentemperaturführers | - | 1,5 | 0,1 | 4 | |
| 730 | 1030 | 1330 | Bei Vorhandsein eines Außentemperaturführers und Vorgabe der automatischen Betriebsart, wird eine automatische Steuerung des Heizbetriebs (ON-OFF) in Funktion der vorgegebenen (Außen-)Temperatur erzielt. | °C | --- | 8 | 30 | |
| 740 | 1040 | 1340 | Mindest-Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffung) | °C | 25 | 8 | Sollwert Maximum | |
| 741 | 1041 | 1341 | Max. Vorlaufwert (z. B. mit aktiver modulierender Vorlauffung) | °C | 80 | Sollwert Minimum | 95 | |
| 742 | 1042 | 1342 | Vorlauftemperatur bei Anschluss eines Raumgeräts ( --- = Befährung des modulierenden Vorlaufs) | °C | 80 | Sollwert Minimum | Sollwert Maximum | |
| 750 | 1050 | 1350 | Einfluss der Raumtemperatur auf die Außentemperatur und umgekehrt ( Funktion Raumeinfluss): — %: nur Außentemperatur 1..99 %: Außentemperatur mit Raumkompensation 100 %: nur Raumtemperatur | % | 50 | 1 | 100 | |
| 760 | 1060 | 1360 | Ausschaltdifferenzial des Heizkessels in Funktion der gewünschten Raumtemperatur | °C | 0,5 | 0,5 | 4 | |
| 809 | 1109 | 1409 | Die Heizkesselpumpe und die Kreispumpe bleiben 24h eingeschaltet. | - | nein | - | - | |
| 834 | 1134 | 1434 | Schließzeit des Mischventils für die Niedrigtemperatur | s | 180 | 30 | 873 | |
| 850 | 1150 | 1450 | Es wird die Verwendung des 'Handbetriebs' empfohlen. | - | aus | |||
| 851 | 1151 | 1451 | Vorlauftemperatur, bei welcher die Funktion 'Estrichtrocknung' veranlasst werden soll | °C | 25 | 0 | 95 | |
| 855 | 1155 | 1455 | Aktuelle Vorlauftemperatur der Funktion Estrichtrocknung | °C | - | - | - | |
| 856 | 1156 | 1456 | Wochentag während der Aktivierung der Funktion 'Estrichtrocknung' | - | - | - | - | |
CR = Heizkreis
10.2 TRINKWARMWASSERANLAGE
| Schalttafel | MENÜ TRINKWARMWASSERKREIS | Werkseitigeingestellter Wert | Mindest Höchst | |
| 1600 | BetriebsartEin = Sollwert gleich dem Schutzbetrieb-SollwertAus = Nennssollwerteco = Vorheizung aus | - | ein -- | |
| 1610 Nennssollwert TWW °C 60 35 60 | ||||
| 1612 Sollwert reduzierten TWW °C 35 8 60 | ||||
| 1620 | Befährigung des Stundenprogramms | - | 24h/Tag | - |
| 1640 | Betriebsart LegionellenfunktionAusPeriodischFixer Wochentag | - | aus | -- |
| 1641 Tage zwischen einer Legionellenfunktion und der{nachsten}(1...7) | - | 7 | - | - |
| 1642 Tag der Legionellenfungkion (Montag...Sonntag) | - | Montag | - | - |
| 1644 | Uhrzeit, ab welcher die Legionellenfungtion einschaltet | - | --- | - |
| 1660 Verwendungart der Umlaufpumpe TWW | - | TrinkwasserFreigabe | - | |
| 1663 | Temperatur, bei welcher die Umlaufpumpe TWW ausschaltet | °C | 45 | 8 |
10.3 VERSCHIEDENE PARAMETER
| Schalttafel | KONFIGURATIONSMENU | Werkseitig eingestellter Wert |
| 5710 | Befähigen des Heizkreises 1 | ein |
| 5721 | Befähigen des Heizkreises 3 | aus |
| 5730 | Einstellungen der TWW-Fühlers in Funktion der Heizkesselart (mit oder ohne Speicher) | |
| 5731 | Art des Treibers zur Kontrolle des TWW-Vorrangs | Umlenkventil |
| 5970 | Fühler des TWW-Vorrangs (für Heizkessel ohne Speicher) | - |
| 5971 | Position des Kontaks in Ruhestellung | - |
| 5973...5976 | Parameter zur Bestimmung der Wasserfordermenge des TWW | - |
| 5977 | Eingang für den Raumthermostat eines des Heizkreise | Raumthermostat Zone 1 |
| 5978 | - | |
| 6020 | Multifunkional: es konnen manuell die Ein- und Ausgänge konfiguriert werden. Heizkreise 1, 2 oder 3: steuert die Mischzone (1,2 oder 3 -Kapitel 6) | - |
| 6021 | Rücklaufregler: nicht verwendet | - |
| Solar Trinkwasser: zur Verwaltung einer Solaranlage mit 2 Fühlem und Pumpe (Kapitel 8) | - | |
| Vorregler/Zubringerpumpe: nicht verwendet | - | |
| 6024 | Nicht verwendet | - |
| 6026 | - | |
| 6028 | - | |
| 6030...6038 | Siehe Kapitel 10 | - |
| 6040...6045 | Siehe Kapitel 10 | - |
| 6046...6068 | Siehe Kapitel 10° | - |
| 6097 | Für den Solarkollektor verwendete Fühlerart | Pt 1000 |
| 6200 | Speicherungs aller mit dem Heizkessel und dem Zubehör verbundenen Fühler (Kapitel 5.2) | - |
| 6212...6213 | Herstellerinformationen | - |
| 6215 | Herstellerinformationen | - |
| 6217 | Herstellerinformationen | - |
| 6230 | Herstellerinformationen | - |
| 6231 | Herstellerinformationen | - |
| 6704 | Befährung Anzeige interner Code | ja |
| 6705 | Aktuell vorhandener interner Fehlercode | - |
| 6706 | Brennerphase, in welcher der Fehler aufgetreten ist | - |
| 6710 | Reset des externen Alarms (Kapitel 10) | nein |
| 6800 | Letzter angefallener Fehler | - |
| 6805 | Internet Code des letzten angefallenen Fehlers | - |
| 6806 | Brennerphase, in welcher der letzte Fehler angefallen ist | - |
| von 6810 bis 6996 | Archiv der vergangenen Fehler | - |

Die dargestelltien Konfiguration gelten auch fur andere Relais/Fuhler/Eingänge der Karte, z. B. fur das Relais QX1 (Zeile 5890) oder die Fuhler BX2 (Zeile 5931) und BX3 (Zeile 5932).
11. VERSCHIEDENE FUNKTIONEN
Neben der vorgehend beschrieben Einstellungen konnen auch die Ein- und Ausgabe gemäß den Anlagenerfordernissen konfiguriert werden. In den nachstehenden Beispelen wurden der Relaisausgang QX21 und der Fuhler BX21 des Zubehör berücksichtigt, aber Gleiches gilt auch fur die Relais QX22, QX23 und den Fuhler BX22. In allen Fällen ist es erforderlich, das Zubehör als "Multifunktonal" einzustellen.
| MENÜ PROGRAMMZEILE PARAMETER EINZUSTELLENDER WERT BESCHREIBUNG | ||||
| KONFIGURATION | 6020 | Funktion Extensionsmodul 1 | Multifunktionai | Befährigen der Solarfunktion |
11.1 TRINKWARMWASSER-ZIRKULATIONSPUMPE
Wenn ein Boiler fur das Warmwasser verwendet wird, kann die Umlaufpumpe gesteuet werden. Die Befähigung der Funktion hangt von der Stundenprogrammierung des Trinkwarmwassers ab. Um die Umlaufverluste zu minimieren, wird die Pumpe 10 Minuten lang eingeschaitet, dann folgt eine Pause von 20 Minuten. Mit der Fernbedienung das Menu 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrieben:
| MENÜ PROG | RAMMZEILE | WERT | BESCHREIBUNG |
| KONFIGURATION | 6030 | Zirkulationspumpe Q4 | Befährung der Zirkulationspumpe des Trinkwarmwassers (Ausgang Relais QX21) |
| 6040 TWW | Zirkulationsfuhrer B39 | Befährung des Zirkulationsfuhlers des Trinkwarmwassers (Fühler BX21) | |
| TRINKWASSER | 1663 | Werkeinstellung = 45°C | Trinkwassertemperatur, unter welcher die Pumpe einschaltet (Zirkulationssollwert) |
11.2 SOLARANLAGE FÜR SCHWIMMBÄDER
Die Hezung eines Schwimmbades mit Solarplatten kann folgendermaßen gemacht werden.
| 1 | Fühler des Solarboilers B31 (BX22-M) | 5 | Schwimmbadpumpe (QX21-N) |
| 2 | Fühler des Solarkollektors B6 (BX21-M) | 6 | Rücklafführer Schwimmbadheizung - Klemmenbrett M2 des Heizkesses |
| 3 | Pumpe des Solarkreises Q5 (QX23-N) | 7 | Schwimmbad |
| 4 | Boilerführer B3 - Klemmenbrett M2 (9-10) des Heizkesses | ||


Die in dieser Dokumentation enthaltenen Schemen dnen als reine Richtangabe und mssen durch eine warmetechnische Studie beegt werden.
Die Konfiguration gemäß Kapitel 8 vornehmen. Damit ist das System für die Verwendung der Solartafeln für den Warmwasserkreis konfiguriert. Mit der Fermbedienung das Menu 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrieben:
| MENÜ PROG | RAMMZEILE WERT BESCHREIBUNG | ||
| KONFIGURATION | 5931 Schwimmbadfühler B13 Befährigung des Schwimmbadfühlers (Eingang Führer BX2) | ||
| 6030 Solarsellglied Schw'bad K18 | Befährigen der Pumpe zur Behezung des Schwimmbads (Ausgang Relais QX21) | ||
| TRINKWASSER | 6046 Freigabe Schwimmbad Solar | Aktivierung der Schwimmbadbehezung (z. B. mittels Schwimmerschalter oder manuellem Befehl) | |
Die Verwendung des Kontaks H2 ist wichtig, weil damit der korrekte Betrieb des Systems und der Wärmeausstausch mit dem Schwimmbad - sofern von thisem befähigt - gewährleistet ist. Deshalb sicherstellen, dass das Schwimmbad mit Wasser gefüllt und in Betrieb ist.
11.3 ALLGEMEINE WÄRMEANFORDERUNG
Be der allgemeinen Wärmeanforderung handelt es sich um einen Wärmebedarf, welcher nicht von einem der drei verfügbaren Heizkreise bzw. vom Trinkwarmwasserkreis signalisiert wird. These Anforderung wird als Abnehmerbedarf bezeichnet und dient dazu, externe Einheiten mit Wärme zu versorgen, um beispelseweise das Wasser eines Schwimmbads zu heizen.
These Funktion wird mit folgender Konfiguration aktiviert. Mit der Fernbedienung das Menu 2 abrufen, wie in Kapitel 5 beschrieben:
| MENÜ PROGRAM | MZEILE WERT BESC | HREIBUNG | |
| KONFIGURATION | 6030 | Verbr'kreispumpe VK1Q15 | Befährung der Pumpe für die externe Verbraucheranforderung 1(Ausgang Relais QX21) |
| 6046 | Verbr'anforderung VK1 | Kontakt für die externe Anforderung 1 | |
| VERBRAUCHERKREIS 1 | 1859 | Werkeinstellung = 70°C | Vorlauftemperatur Heizing für externe Anforderung 1 |
Falls der Wärmebedarf von einem Analogsignal 0-10 V angezeigt wird, muss der Parameter 6046 auf "Verbr'anforderung VK1 10V" eingestellt werden. Weiters muss die Signalmerkmale mit folgenden Parametern vorgegeben werden:
| 6049 | Spannungswert 1 H2 Modul 1 | 6050 | Funktionswert 1 H2 Modul 1 | 6051 | Spannungswert 2 H2 Modul 1 | 6052 | Funktionswert 2 H2 Modul 1 |
11.4 ANDERE KONFIGURATIONEN
Nachstehend sind weitere Konfigurationen zusammenfasst:
Relais QX21
| Alarmausgang K10 | Alarm (z. B. Mehrfamilienhaus) |
| Zubringerpumpe Q14 Pumpe ein | bei jeder Heizanforderung oder externer Anforderung |
| Zeitprogramm 5 K13 | Kontakt wird durch “Stundenprogramm aux.” gesteuert |
| Kälteanforderung K28 | Kühlanforderung vom Kühlkeis 1 |
| Wassernachfüllung K34 | Ventil automatisches Anflällen des Heizkessels |
| Geblaseabschaltung K38 Kontrolle des externen Ventilators | |
Fuhler BX21
| Pufferspeicherfuhler B4 | Boilerfuhler Heizung (oben) |
| Pufferspeicherfuhler B41 | Boilerfuhler Heizung (unter) |
| Pufferspeicherfuhler B42 | Dritter Boilerfuhler Heizung (in der Mitte des Boilers) |
Eingang H2
| Fehler-/Alarmeldung | Externes Alarmsignal |
| Kessel-Durchflusschalter | Steuert den Heizkessel-Flusswächter (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) |
| Kesselthermostat | Steuert den Heizkessel-Thermostat (nur verwenden, falls nicht im Heizkessel vorhanden) |
| Verbr'anforderung VK1 10V | Externe Anforderung 1 mit Signal 0-10V (*) |
| Druckmessung 10V | Druckmessung mit Signal 0-10V (*) |
| Leistungsvorgabe 10V | Einstellung der Heizkesselleistung in Funktion des Signals 0-10V (*) |
- Um die Funktionen zu verwenden, müssen die Merkmale des Analogsignals mit den folgenden Parametern des Menüs Konfiguration der Fembedienung eingestellt werden:
| 6049 | Spannung'wert 1 H2 Modul 1 | 6050 | Funktionswert 1 H2 Modul 1 | 6051 | Spannung'wert 2 H2 Modul 1 | 6052 | Funktionswert 2 H2 Modul 1 |
12. TABELLE BETRIEBSSTÖRUNGEN
| E | Betriebsstörung Störungs | beschreibung |
| 10 Außentemperaturfuhlersonde | Heizkreis befähigt ohne jegliche Steuerung (Thermostat, Raumgerät oder externes Gerät) oder defekter Außentemperaturfuhlern | |
| 84 B$B, Adressenkonflukt 2 oder mehr | rere Raumgeräte sind für denselben Heizkreis konfiguriert. | |
| 98 | Zusätzliches Modul 1 | Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt |
| 99 | Zusätzliches Modul 2 | Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt |
| 373 | Zusätzliches Modul 3 | Zubehör AGU 2.550 nicht gefunden oder nicht erkannt |
| 30 Führer Vorlauf 1 Führer des Mischkreises 1 nicht gefunden° | ||
| 32 Führer Vorlauf 2 Führer des Mischkreises 2 nicht gefunden° | ||
| 260 Führer Vorlauf 3 Führer des Mischkreises 3 nicht gefunden° | ||
| 335 BX21 keine Funktion Führer BX21 | nicht konfiguriert | |
| 336 BX22 keine Funktion Führer BX22 | nicht konfiguriert | |
| 324 BX gleiche Führer Zwei oder mehrere Führer sind für thiselbe Funktion konfiguriert. | ||
| 52 Führer ACS 2 Führer Solarwasserkreis nicht gefunden | ||
| 73 Führer Kollektor 1 Führer Solarkollektor nicht gefunden | ||
| 57 Führer ACS-Zirkulation Führer Warmwasserzirkulation nicht gefunden | ||
| 243 SchwimmbadfuhlereSchwimmbadfuhlernicht gefunden | ||
| 25 Führer Holzheizkessel° | Führer des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden | |
| 346 | Heizkesselpumpe Q10 nicht vorhanden | Pumpe des Biomasse-Heizkessels nicht gefunden |
13. TECHNISCHE MERKMALE
| Stromversorgung | Versorgungsspannung | AC 230 V (±10 %) | |||||
| Betriebsfrequenz | 50/60 Hz | ||||||
| Aufnahmeleistung | 4 VA | ||||||
| Versorgungssicherung (Speisung und Ausgänge) | max. 10 AT | ||||||
| Verkabelung | Steifer oder biesgamer Draht (geflochten oder mit Stütze) | - | |||||
| Einpolig | 0,5...2,5 mm² | ||||||
| Zweipolig | 0,5...1,5 mm² | ||||||
| Funktionsdaten | Softwareklasse | A | |||||
| Betriebsart EN 60 730 | 1b (automatischer Vorgang) | ||||||
| Eingänge | Digitaleingang H2 | - | |||||
| Niedrigstschutzspannung für saubere Kontakte | - | ||||||
| Niedrigspannungskontakt | - | ||||||
| Spannung mit offenem Kontakt | DC 12 V | ||||||
| Strom mit geschlossenem Kontakt | DC 3 mA | ||||||
| Analogeingang H2 | - | ||||||
| Niedrigstschutzspannung | - | ||||||
| Bereich | DC 0..10 V | ||||||
| Innenwiderstand | >100 kΩ | ||||||
| Eingang L | AC 230 V (±10%) | ||||||
| Innenwiderstand | >100 kΩ | ||||||
| Eingang Sensoren BX21, BX22 | NTC 10k | ||||||
| Zulässige Verbindungskabel (Kupfer) | - | ||||||
| Schnitt | mm² | 0,25 | 0,5 | 0,75 | 1,0 | 1,5 | |
| Max. Länge | m | 20 | 40 | 60 | 80 | 120 | |
| Ausgänge | Ausgangsrelais | - | |||||
| Strombereich | AC 0,02...2 (2) A | ||||||
| Max. Anlaufstrom | 15 A für ≤1 s | ||||||
| Max. Strom (für alle Relais) | AC 6 A | ||||||
| Spanningsbereich AC 24...230 V (für sauberen Kontakt) | |||||||
| Schnittstelle | BSB | Anschluss mit 2 Kabeln, nicht austauschbar | |||||
| Länge Basiseinheit - Peripherergeäte | max. 150 m | ||||||
| Gesamtlänge | max. 300 m (max. Kabelleistung 60nF) | ||||||
| Kabelquerschnitt | 0,5 mm² | ||||||
| Max. Anzahl von in Kaskade anschließbaren Heizkessel | 16 | ||||||
TARTALOMJEGYZEK
AJELZESEK LEIRASA 70