FERROLI AT 18 - Herd

AT 18 - Herd FERROLI - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice FERROLI AT 18 - page 85
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Produktinformationen

Marke : FERROLI

Modell : AT 18

Kategorie : Herd

Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AT 18 - FERROLI und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AT 18 von der Marke FERROLI.

BEDIENUNGSANLEITUNG AT 18 FERROLI

4.6.1 Menü 01 – Uhrenthermostat

4.6.2 Menü 02 – Vom Benutzer

Benutzerdefinierte Einstellungen

4.6.4 Menü 04 – Betriebszustand

Technikereinstellungen

4.7.1 Batterie wechseln

4.9 Außerbetriebnahme

(Ende der Heizperiode).

5 REINIGUNG DES OFENS

5.1 Reinigung der Brennschale

5.2 Reinigung des Aschebehälters

5.3 Reinigung der Glasscheibe

5.4 Reinigung des Saugzuggebläses und

5.6 Reinigung der Keramikteile

(Keramikofenmodelle)

5.7 Reinigung des Rauchrohrs –

5.8 Reinigung der Wärmetauscher mit

dem Turbulatorenrüttler 6 WARTUNG

6.4 Elektrische Bauteile

6.5 Bauteile des Wasserkreises

7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen

1. ALLGEMEINE HINWEISE

1.1. Vorwort 1.2. Nachschlagen im Handbuch 1.3. Sicherheitsvorschriften 1.4. Technische Beschreibung 1.5. Brennstoff und zulässiger Gebrauch 1.6. Zubehör 1.7. Bezugsnormen 1.8. Typenschild 1.9. Außerbetriebsetzung des Ofens 1.10. Anleitungen für die Anforderung von Kundendiensteingriffen und Ersatzteilbestellungen

2. TRANSPORT UND INSTALLATION

2.1. Verpackung, Handhabung, Versand und Transport 2.2. Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz 2.3. Lufteinlass 2.4. Abgasführung

2.4.1. Installationsarten

2.5. Positionskontrolle von Brenntopf und Turbulatoren 2.6. Elektrischer Anschluss 2.7. Elektroschaltplan 2.8. Elektroschaltplan einer Mehrzonen-Anlage 2.9. Wasseranschlüsse

2.9.1. Befüllen der Anlage mit Wasser

2.10. Notfallmaßnahmen

3. SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND

VORRICHTUNGEN 3.1. Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien. 3.2. Sicherheitsvorrichtung Abgasführung 3.3. Überdruckventil in der Verbrennungskammer 3.4. Überhitzung – Sicherheitsthermostat Temperatur Pelletsbehälter 3.5. Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal 3.6. Überstromsicherung 3.7. Stromausfallsicherung 3.8. Überdrucksicherung Wasserkr. 3.9. Defekt des Abgasventilators

4. GEBRAUCH DES OFENS

4.1. Vorwort 4.2. Beschreibung des Bedienpanels 4.3. Einschalten

4.3.1 Kontrolle vor Inbetriebnahme

4.4.2 Reinigung des Brenntopfes

4.4.3 Warmwasserbereitung mit

4.4.4 Anlage mit Pufferspeicher /

Wärmespeicher 4.5. Ausschalten86 AT 18

1 ALLGEMEINE HINWEISE

Verehrter Kunde, Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Geräts entgegengebracht haben. Bitte lesen und befolgen Sie diese Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung, um die Produkteigenschaften optimal nutzen zu können. Alle Unterlagen im Zusammenhang mit Zertifizierungen oder Erklärungen, insbesondere die Konformitäts- und die Leistungserklärung, können von der Website der jeweiligen Handelsmarke heruntergeladen werden.

1.2 Nachschlagen im Handbuch

Der Hersteller behält sich vor, die technischen Merkmale und das Design der Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Installation, Bedienung und Wartung des Ofens müssen den in diesem Handbuch enthaltenen Vorschriften sowie den europäischen, nationalen, regionalen und kommunalen Gesetzen und Normen entsprechen. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich. Diese Betriebsanleitung ist ein wesentlicher Bestandteil des Produkts; sie muss immer beim Gerät bleiben und diesem bei Verkauf, Übereignung oder Standortverlegung folgen, damit jederzeit darin nachgeschlagen werden kann.Bei Verlust oder Beschädigung ist beim Vertragskundendienst eine Kopie anzufordern, damit das Gerät stets mit einer Betriebsanleitung ausgestattet ist.

Dieses Symbol weist auf eine wichtige Mitteilung hin, die besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn die Nichtbeachtung der Angaben kann ernsthafte Sach- und Personenschäden zur Folge haben

Angaben, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind „fett gedruckt“.

1.3 Sicherheitsvorschriften.

- Vor der Installation, Benutzung oder Wartung des Pelletofens die Bedienungs- und Wartungsanleitung lesen. - Installation, Stromanschluss, Abnahme und Wartung sind von einem qualifizierten und/oder autorisierten Techniker durchzuführen. - Den Ofen über ein inspizierbares Endstück an ein vorschriftsmäßiges Schornsteinrohr anschließen; der Anschluss mehrerer Geräte ist nur zulässig, wenn er von den örtlichen Bestimmungen vorgesehen ist und vom Schornsteinfeger genehmigt wurde. - Den Ofen über ein Rohr bzw. einen Außenlufteinlass an den Saugzug anschließen. - Den Ofen an eine vorschriftsmäßige Steckdose mit Spannungswerten 230 V - 50 Hz anschließen. - Beim Modell TERMO das Gerät an die Heizanlage anschließen; es darf auf keinen Fall ohne Wasseranschluss und ohne Wasserfüllung in der Heiztasche verwendet werden. - Die elektrische Anlage und die Steckdosen müssen für die maximale Stromaufnahme des Geräts geeignet sein, die auf dem Etikett und im vorliegenden Handbuch angegeben ist. - Vor jeder Wartung den Stecker aus dem Ofen ziehen und nur am kaltem Ofen Eingriffe vornehmen. - Keine entflammbaren Flüssigkeiten oder Substanzen verwenden, um den Ofen anzuzünden bzw. die Flamme wieder anzufachen: Bei eingeschaltetem Ofen erfolgt das Anzünden der Pellets automatisch. - Der Pelletofen darf ausschließlich mit Holzpellets beschickt werden, die die in dieser Anleitung beschriebenen Eigenschaften aufweisen. - Der Ofen darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden. Die Ein- und Auslassöffnungen für die Verbrennungsluft auf keinen Fall schließen oder verdecken. - Während des Ofenbetriebs ist der Umgang mit leicht entflammbaren oder explosiven Stoffen in der Nähe des Ofens untersagt. - Das Schutzgitter des Pelletbehälters nicht entfernen. - Der Ofen darf nicht mit offener Feuerraumtür und/oder mit beschädigter oder zerbrochener Glasscheibe betrieben werden. - Während des Betriebs heizt die von der Pelletverbrennung erzeugte intensive Wärme die Außenflächen des Ofens stark auf. Dies gilt besonders für die Feuerraumtür, den Griff und das Rauchrohr. Vermeiden Sie daher jede Berührung dieser Teile ohne entsprechende Schutzausrüstung. - Bewahren Sie nicht hitzefeste und/oder entflammbare Gegenstände in ausreichendem Sicherheitsabstand zum Ofen auf. - Den Brenntopf bei jedem Anzünden bzw. Nachfüllen von Pellets reinigen. - Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden, die übermäßige Ansammlung von unverbrannten Pellets im Brenntopf muss vor dem erneuten Einschalten von Hand beseitigt werden. - Das Rauchrohr und die Zugstabilisatoren in der Brennkammer regelmäßig von einem Fachmann reinigen lassen. - Weisen Sie Kinder und Besucher auf die oben beschriebenen Gefahren hin. - Bei Betriebsstörungen darf der Ofen erst nach Beseitigung der Problemursache wieder angezündet werden. - Jegliche Änderung und/oder jegliches nicht zulässige Auswechseln mit nicht Original-Ersatzteilen des Ofens ist eine Gefahr für die Benutzer und enthebt den Hersteller von jeder Haftpflicht und strafrechtlichen Verantwortungen. - Ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile benutzen. Der Hersteller haftet nicht für Störungen, Schäden oder Unfälle, die auf die Missachtung bzw. Nichteinhaltung der Hinweise in der Betriebsanleitung zurückzuführen sind.87 AT 18

1.4 Technische Beschreibung

Der Pelletofen darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden und verbreitet eine gesunde, sichere Wärme im Raum. Seine automatischen Regelsysteme sorgen für eine optimale Wärmeleistung und eine vollständige Verbrennung. Die vorhandenen Sicherheitssysteme gewährleisten einen für die Ofenkomponenten und den Benutzer sicheren Betrieb. Das vorschriftsmäßig installierte Gerät funktioniert unter jeder klimatischen Bedingung; bei kritischen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost usw.) können allerdings die Sicherheitssysteme ausgelöst werden, die den Ofen ausschalten. Der Ofen Mod. AT 18 Nennleistung 19 kW garantiert ein max. beheizbares Volumen von 495 m3 bei einem Energieverbrauchskennwert des Gebäudes von 35W/m3; dieser Wert variiert in Abhängigkeit von den Faktoren Isolierung, Typ und Klimazone, die wichtige Variablen für die korrekte Wahl des Geräts darstellen. Technische Daten sind in der Tabelle auf Seite 5 zu verweisen.

Zeichenerklärung: A - Anschluss Netzkabel B - Verbrennungsluftansaugung C - Wasserabfluss bei Überdruck (1/2" Mutterteil - 3 bar) D - Wassernetzanschluss E - Anlagenrücklauf (1" Vaterteil) F - Anlagenvorlauf (1" Vaterteil) G - Anschluss Abgasrohr ø 80 mm H - Bedienpanel Mod. F047 I - Tür des Pelletbehälters L - Fußstütze M - Turbulatorenrüttler N - Brauchwasservorlauf (3/4" Vaterteil) O - Brauchwasserrücklauf (3/4" Vaterteil) Abmessungen Ofen AT 1888 AT 18

Öffnen – Schließen der Feuerraumtür Pellet-Heizofen AT 18

1.5 Brennstoff und zulässiger Gebrauch

Die Pelletöfen funktionieren ausschließlich mit Pellets (Presslingen) aus verschiedenen Holzarten, die die Vorschriften der Normen DIN Plus 51731 – UNI EN17225-2 – Ö-Norm M 7135 erfüllen, bzw. folgende Eigenschaften aufweisen: Heizwert: min. 4.8 kWh/kg (4180 kcal/kg) Dichte: 680-720 kg Feuchtigkeit max. 10% des Gewichts Durchmesser: 6 +0.5 m Anteil Asche max. 1.5% des Gewichts Länge: min. 6 mm - max. 30 mm Zusammensetzung: 100% unbehandeltes Restholz aus der Holzindustrie oder aus Recycling ohne Zugabe von Bindestoffen und ohne Rinde gemäß den geltenden Vorschriften Verpackung: in Beuteln aus Ökomaterial bzw. biologisch abbaubarem Material oder Papier Der Pelletsbehälter befindet sich im hinteren Bereich des Ofens. Die Tür befindet sich im oberen Teil und die Pelletbeschickung erfolgt von Hand mit dem Ofen im Betrieb oder aus. Man muss darauf achten, dass der Behälter nicht überläuft und alles in Sicherheit zu tun. Bei Verwendung von Pellets mit anderen Eigenschaften als vom Techniker bei der ersten Inbetriebnahme getestet, müssen die Parameter der Pelletbeschickung des Ofens neu eingestellt werden. Dieser Eingriff ist von der Garantie ausgeschlossen. -Die Pellets müssen an einem trockenen, vor Feuchtigkeit geschützten Ort gelagert werden -Um einen regulären und effektiven Betrieb sicherzustellen, können die Pellets oder andere Brennstoffe nicht von Hand in den Brenntopf gefüllt werden -Den Tank nicht mit ungeeigneten Brennstoffen füllen. -Keine Fremdkörper in den Pelletbehälter einführen, z.B. Verpackungen, Schachteln, Beutel, Metall, us -Durch die Verwendung minderwertiger und ungeeigneter Pellets wird das Gerät beschädigt und der Betrieb beeinträchtigt. In diesem Fall verfällt jeder Garantieanspruch und die Haftung des Herstellers wird ausgeschlossen.

1.6 Mitgeliefertes Zubehör

Der Lieferumfang umfasst: Netzkabel; Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung; Schlüssel zum Öffnen - Schließen; Fernbedienung.

Norm UNI 10683:2012: Installationsanforderungen der mit Holz oder anderen biologischen Festbrennstoffen betriebenen Wärmeerzeuger; Norm EN14785:2006: Anforderungen an Auslegung, Herstellung, Ausführung, Sicherheit und Leistungsvermögen, Anleitung und Kennzeichnung zusammen mit zugehörigen Prüfverfahren für die Typprüfung von Raumheizern für Holzpellets; Norm EN 60335-1: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 1;

Zum Öffnen der Tür den mitgelieferten Griff einsetzen und Gegen den Uhrzeigersinn drehen Griff zum Öffnen/Schließen der Feuerraumtür und der Tür des Aschekastens; - Öffnen: Gegen den Uhrzeigersinn - Schließen: Im Uhrzeigersinn

Zum Öffnen der äußeren Tür nach außen ziehen.89 AT 18 Norm EN 60335-2-102: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2; Norm EN 55014-1: Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 1: Störaussendung; Norm EN 55014-2: Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 2: Störfestigkeit - Produktfamiliennorm; Norm EN 61000-3-2: Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom ≤16 A je Leiter); Norm EN 61000-3-3: Begrenzung von Spannungsschwankungen und Flicker in Niederspannungs- Versorgungsnetzen für Geräte mit einem Bemessungsstrom ≤ 16 A je Leiter; Norm EN 62233: Verfahren zur Messung der elektromagnetischen Felder von Haushaltsgeräten und ähnlichen Elektrogeräten in Bezug auf die menschliche Exposition. Normen DIN plus 51731 – UNI EN 17225 – Ö-Norm M 7135: Normen über die Spezifikation und Klassifizierung von Pellets.

Das Typenschild ist innen an der Tür des Pelletbehälters oder an der Ofenrückwand angebracht. Darauf sind alle Kenndaten des Ofens angegeben, einschließlich der Daten des Herstellers, der Seriennummer, der CE- Kennzeichnung, des Prüflabors und der Nummer der Leistungserklärung.

1.9 Außerbetriebsetzung des Ofens

Wird der Ofen definitiv außer Betrieb genommen, muss er vom Stromnetz getrennt, und die Pellets aus dem Behälter entleert werden. Für die Entsorgung muss der Ofen in einer robusten Verpackung verschlossen und nach Absprache mit den zuständigen Stellen den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechend entsorgt, bzw. bei Kauf eines neuen, gleichartigen Geräts an den Händler zurückgegeben werden werden. Dieses Symbol auf dem Produkt, auf den Batterien, auf den Akkus, auf deren Verpackung oder in deren Unterlagen weist darauf hin, dass das Produkt und die Batterien oder Akkus am Ende ihrer Lebensdauer nicht zusammen mit dem normalen Hausmüll gesammelt, verwertet oder entsorgt werden dürfen. Eine unsachgemäße Entsorgung von elektrischen und elektronischen Altgeräten, sowie von Batterien oder Akkus kann zur Freisetzung gefährlicher Stoffe im Produkt führen. Um mögliche Umwelt- oder Gesundheitsschäden zu vermeiden, wird der Benutzer aufgefordert, dieses Gerät bzw. die Batterien oder Akkus von anderen Abfallarten zu trennen und der kommunalen Sammelstelle zu übergeben. Außerdem ist es möglich, den Händler um die Rücknahme der elektrischen und elektronischen Altgeräte unter den in den nationalen Vorschriften zur Umsetzung der Richtlinie 2012/19/EU vorgesehenen Bedingungen zu bitten. Die getrennte Sammlung und die ordnungsgemäße Verwertung von elektrischen und elektronischen Altgeräten, Batterien und Akkus fördert die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, respektiert die Umwelt und gewährleistet den Schutz der Gesundheit. Für weitere Informationen zur Sammlung von elektrischen und elektronischen Altgeräten, Batterien und Akkus wenden Sie sich bitte an die für die Erteilung von Genehmigungen zuständigen Kommunen oder Behörden.

1.10 Anleitungen für die Anforderung von Kundendiensteingriffen und Ersatzteilbestellungen

Zur Anforderung eines Eingriffs und/oder für Ersatzteilbestellungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, den Gebietsimporteur oder an den nächstgelegenen Vertragskundendienst und geben Sie die folgenden Daten an: Ofenmodell, Seriennummer, Kaufdatum, Ersatzteilliste und Informationen über die festgestellten Fehlfunktionen oder Betriebsstörungen. - Alle Eingriffe an den Komponenten müssen von autorisiertem und/oder qualifiziertem Personal ausgeführt werden. - Vor jedem Eingriff am Ofen ist immer die Stromversorgung zu unterbrechen. Der Ofen muss kalt sein. - Ausschließlich Original-Ersatzteile benutzen.

2 TRANSPORT UND INSTALLATION

2.1 Verpackung, Handhabung, Versand und Transport

Der Ofen kann mit einem Gabelstapler angehoben werden, indem die ausreichend langen Gabeln an den passenden Stellen in der Holzpalette eingeführt werden. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Hebe- und Transportmittel für das am Typenschild und im vorliegenden Handbuch angegebene Maschinengewicht geeignet sind. Auf keinen Fall die Last in Bereichen befördern, in denen das Herunterfallen eine Gefahr darstellen könnte. Die Verpackung öffnen, den Ofen von der Palette nehmen und am vorgesehenen Aufstellungsort platzieren, der den auf den folgenden Seiten beschriebenen Anforderungen entsprechen muss. Der Ofen sollte mit äußerster Vorsicht an der gewünschten Stelle abgestellt werden, wobei Stöße zu vermeiden sind. Außerdem unbedingt die Tragfähigkeit des Fußbodens in Bezug auf das Ofengewicht prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate ziehen. Die Verpackung muss vom Endbenutzer gemäß den einschlägigen örtlichen Bestimmungen entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt werden.

2.2 Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz

Der Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss ausreichend belüftet sein, damit eine Austragung eventueller geringfügiger Abgasaustritte gewährleistet ist. Der Ofen eignet sich für das Beheizen von Wohnräumen mit einer Mindesttemperatur von 0 °C und wird komplett mit Frostschutzfunktion geliefert, mit der die Heizpumpe aktiviert wird, sobald das Wasser in der Anlage unter 6 °C sinkt, um die Heiztasche sowie den Heiz- und Brauchwasserkreis zu schützen. Allerdings funktioniert die Frostschutzfunktion nur, wenn der Ofen mit Spannung versorgt ist.90 AT 18 Zur Vermeidung von Bränden müssen die Strukturen um den Ofen herum vor der Hitzeeinwirkung geschützt werden. Beispielsweise müssen Holzfußböden oder Fußböden aus entzündbarem Material mit einer Platte aus Stahl oder gehärtetem Glas geschützt werden. Tragwerke aus Holz und aufgesetzte Holztafeln, durch die das Schornsteinrohr läuft, müssen gemäß den geltenden Installationsvorschriften auf angemessene Weise geschützt werden. Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Der Sicherheitsabstand von entflammbaren Gegenstände von der Ofenfront beträgt mindestens 1m. Der Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien beträgt mindestens 0,2 m, außerdem sind die Maße der folgenden Tabelle einzuhalten: Bei der Installation muss genügend Freiraum gelassen werden, damit das Gerät für etwaige Wartungseingriffe problemlos zugänglich ist. Der Ofen wird mit 4 verstellbaren Füßen geliefert, um die Aufstellung auf nicht perfekt ebenen Fußböden zu erleichtern: Um die Höhe eines Stellfußes zu verstellen, den Ofen etwas neigen und den betreffenden Stellfuß drehen. Bei Lieferung des Ofens ist der Raumtemperaturfühler mit einer Schelle an der Ofenrückseite angebracht; es wird empfohlen, die Schelle zu entfernen und den Fühler stabil so zu positionieren, dass die bestmögliche Temperaturmessung entsprechend der Umgebung und der Kabellänge gewährleistet wird. Für eine Temperaturmessung fern vom Ofen wird die Installation eines Raumthermostats/Uhrenthermostats empfohlen – siehe Abschn. 4.8. In Schlafzimmern, in Badezimmern und im Allgemeinen in Räumen, in denen bereits ein anderes Heizgerät aufgestellt ist, ist die Installation des Ofens ohne eine unabhängige Luftzufuhr nicht zulässig. Auf Holzfußböden muss das Gerät auf einem vorschriftsmäßigen Fußbodenschutz aufgestellt werden. Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Die Installation des Ofens in Räume mit explosiver Atmosphäre ist nicht zulässig.

Der Ansauganschluss bzw. der Lufteinlass des Ofens befindet sich im hinteren Teil und hat einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser von 50 mm. In dem Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss die einströmende Luftmenge mindestens der notwendigen Verbrennungsluft entsprechen; aus diesem Grund muss die Verbrennungsluft, die notwendig ist, um den regulären Betrieb des Geräts zu garantieren, wie folgt angesaugt werden:

aus dem Raum, sofern an einer Außenwand in Ofennähe ein mindestens 100 cm² großer und außen mit einem entsprechenden Gitter geschützter Außenlufteinlass vorgesehen ist;

oder über eine direkte Verbindung nach außen durch ein geeignetes, max. 1,5 m langes Rohr mit einem Innendurchmesser von mindestens 50 mm und Windschutz (Rohrkrümmer nach unten) am Ende. Die Luftzufuhr kann auch über einen Raum neben dem Aufstellungsraum erreicht werden, sofern sie frei über bleibende Öffnungen nach außen erfolgt; Fußbodenschutz Lufteinlass an der Wand min. 100 cm² A = 200 mm B = 200 mm C = 1000 mm D = 200 mm Windschutz- Schornsteinkopf Schornsteinrohr Inspektionsluke am Schornsteinrohr T-Stück mit Inspektionsdeckel Rauchrohr91 AT 18

Der Rauch kann durch den Anschluss an ein herkömmliches Schornsteinrohr oder an eine Außenleitung mit isoliertem oder doppelwandigem Rohr abgeführt werden. Die Anschlüsse der Abgasführung müssen einen Mindestzug von 10 Pa garantieren, damit der Rauchabzug auch bei vorübergehendem Stromausfall sichergestellt ist. -Die Funktionstüchtigkeit und der einwandfreie Zustand des Schornsteinrohrs sowie dessen Konformität mit den örtlichen, nationalen und europäischen Vorschriften ist unbedingt vom Installationstechniker zu prüfen. -Es müssen zertifizierte Rohre und Anschlüsse mit angemessenen Dichtungen verwendet werden. -Im Brandfall den Ofen ausschalten, sofort die Feuerwehr rufen und keine weiteren Löschversuche unternehmen. -Die Rauchgasableitung und das entsprechende Rauchrohr mindestens einmal jährlich reinigen.

2.4.1 Installationsarten

Nachstehend werden die Vorgaben und Anforderungen aufgeführt, die für die korrekte Installation eines Rauchabzugs gemäß der italienischen Norm UNI 10683 erfüllt werden müssen: SCHORNSTEIN: Aufwärtsführende bauliche Vorrichtung zum Sammeln und zur Abführung der Verbrennungsprodukte einer, bzw. in den zulässigen Fällen mehrerer Feuerstätten in einer angemessenen Höhe vom Boden. Technische Anforderungen des SCHORNSTEINS:- abgasdicht mit vom Einsatz abhängiger Isolierung und W- überwiegend senkrechter Verlauf mit Achsabweichungen < 45°; - ausreichender Abstand von entflammbarem Material, mit Luftspalt oder isolierendem Zwischenraum; - vorzugsweise mit rundem, konstantem, freiem und unabhängigem Querschnitt; - der Schornstein sollte eine inspizierbare Kammer zum Auffangen fester Stoffe und eventuell sich bildendem Kondensat besitzen, die unter dem Eingang des Abgaskanals angebracht ist. ärmedämmung; ABGASKANAL oder RAUCHROHR: Leitung oder Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Schornstein für die Abführung der Verbrennungsprodukte. Technische Anforderungen an den ABGASKANAL: - Der Abgaskanal darf keine Räume durchqueren, in denen die Installation von Heizgeräten verboten ist; - die Verwendung von Metallschläuchen oder Rohren aus Asbestzement ist verboten; - die Verwendung von Elementen mit Gegenneigung ist verboten; - in den waagerechten Abschnitten darf der Kanalverlauf max. 3% Steigung haben; - Die Länge des horizontalen Abschnitts muss kurz gehalten werden und darf auf keinen Fall länger als 3 m sein; - ohne T-Stück darf nicht öfter als 3 Mal die Richtung gewechselt werden; - bei Richtungswechsel > 90° max. 2 Rohrkrümmer mit einer horizontal gemessenen Länge von nicht über 2 m verwenden - Der Abgaskanal muss einen konstanten Querschnitt haben und das Auffangen von Ruß gestatten. SCHORNSTEINKOPF: Vorrichtung am oberen Ende des Schornsteins, die den Austritt der Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre erleichtert. Technische Anforderungen an den SCHORNSTEINKOPF: - gleicher Querschnitt wie der Schornstein; - der Nutzquerschnitt darf nicht kleiner als das Zweifache des Schornstein-Innendurchmessers sein; - der Schornsteinkopf muss das Eindringen von Regen und Fremdkörpern verhindern und in jeder Witterung die Abführung der Verbrennungsprodukte sicherstellen; - er muss eine angemessene Verdünnung der Produkte garantieren und außerhalb des Rückflussbereichs positioniert sein; - er muss frei von mechanischen Saugvorrichtungen sein. Die direkte Abführung der Verbrennungsprodukte muss vom Dach erfolgen. Die Abführung in geschlossene Bereiche, auch unter freiem Himmel, ist verboten.

2.5 Positionskontrolle von Brenntopf und Turbulatoren

Vor dem Einschalten des Ofens unbedingt kontrollieren, ob sich der Brenntopf in korrekter Position befindet, d.h. in den hierfür vorgesehenen Aufnahmen eingerastet ist. Außerdem kontrollieren, ob der Turbulatorreiniger in Ruhestellung, d.h. in unterer Stellung, steht. Eine falsche Position des Brenntopfes und/oder der Turbulatoren hat Betriebsstörungen und übermäßiges Verrußen des Glases zur Folge. Jedes Mal, wenn das Gerät eingeschaltet werden, muss die korrekte Position des Brenntopfes und des Turbulatorenrüttlers kontrolliert werden.

Windschutz-Schornsteinkopf Schornsteinrohr Rauchrohr

2.6 Elektrischer Anschluss

Das eine Ende des Netzkabels an den Stecker an der Ofenrückseite, das andere Ende an eine Wandsteckdose anschließen. Die vom Stromnetz gelieferte Spannung muss den Angaben auf dem Typenschild des Ofens und den im vorliegenden Handbuch enthaltenen technischen Daten entsprechen. Stecken Sie das Gerät Netzkabel darf erst nach dem Abschluss der Installation und Montage der Vorrichtung verbunden sein und müssen zugänglich bleiben nach der Installation, wenn das Gerät frei von einem geeigneten zweipoligen Schalter und zugänglich ist. Wenn der Ofen nicht benutzt wird, den Stromanschluss trennen. Die elektrische Anlage muss vorschriftsmäßig ausgeführt und gemäß den geltenden Bestimmungen mit einer Erdung und einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein. Das Netzkabel darf auf keinen Fall mit dem Abzugsrohr des Ofens in Berührung kommen.

2.7 Elektroschaltplan

2.8 Elektroschaltplan einer Mehrzonen-Anlage

Vor der Installation des Ofens muss festgestellt werden, was für eine Heizungsart vorhanden ist; gibt es mehrere Abschnitte, muss ein elektronischer Mehrzonenregler installiert werden, der als Optional erhältlich ist. Nur so kann eine Überhitzung der Heiztasche durch ein eventuelles gleichzeitiges Schließen der Abschnittsventile und eine daraus resultierende Blockierung des Warmwasserflusses verhindert werden.93 AT 18

Die Wärmeleistung des Geräts ist vorab mit einer Berechnung des Wärmebedarfs des Gebäudes gemäß den geltenden Bestimmungen zu berechnen. Die Anlage muss mit allen Komponenten ausgestattet sein, die für einen korrekten und ordnungsgemäßen Betrieb erforderlich sind; gemäß den Vorschriften und den anerkannten Regeln der Technik müssen zwischen Ofen und Heizanlage die Sperr- und Rückschlagventile eingebaut werden, mit denen der Ofen für die Durchführung von Wartungseingriffen und/oder Kontrollen von der Anlage getrennt wird. Das Wasser muss langsam in die Heiztasche eingefüllt werden, um die korrekte und vollständige Entlüftung zu gestatten (für eine Anlage mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß zwischen 1,1 und 1,5 bar). Der Pelletofen enthält den Heizwasserkreislauf mit Umwälzpumpe, Sicherheitsventil, Entlüfter, Temperaturfühler und Druckmessumformer. Wird die Heizanlage abschnittsweise gesteuert, muss unbedingt ein auf Anfrage erhältlicher Mehrzonenregler eingebaut werden. Für die Anzeige des Druckwerts im Wasserkreis des Kessels die Taste P5 am Bedienfeld 3 Sekunden lang drücken.

Während des Transports können sich die Dichtungen des Wasserkreises lockern und/oder nachgeben, sodass später während des Betriebs Wasser austritt. Deshalb sollten die Anschlüsse der Pumpen und der Heiztasche sowohl beim Befüllen als auch nach den ersten Betriebsstunden kontrolliert und die in der Anlage gebliebene Restluft abgelassen werden. Für den Anschluss des Heizofens an eine Brauchwasseranlage wenden Sie sich bitte an einen kompetenten Fachmann, um die Wasseranschlüsse und die Leistungen der ganzen Anlage zu optimieren, ohne die Funktionen des Geräts einzuschränken.

2.9.1 Befüllen der Anlage mit Wasser

Nach Durchführung der Wasseranschlüsse kann das Gerät und die entsprechende Anlage GEFÜLLT werden: - Alle Entlüftungsventile der Heizkörper - Sammelleitungen - Kessel und Anlage öffnen. - Das Ventil zu öffnen Drei-Wege-Motorheizung Gesundheitsversorgung durch Hebel A - Den Wasser-Einfüllhahn allmählich öffnen und prüfen, ob die Entlüftungsventile ordnungsgemäß funktionieren. - Das Wasser langsam in die Anlage einfüllen, um ein korrektes und vollständiges Entlüften zu gestatten; dazu den Kreislauf mit Druck beaufschalgen (für eine Anlage mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß zwischen 1,1 und 1,5 bar). - Am Ende des Vorgangs den Einfüllhahn schließen und sicherstellen, Drei-Wege-Motorheizung durch Hebel A; - Dass alle Entlüftungsventile die Luft abgelassen haben. - Für die Anzeige des Druckwerts im Wasserkreis des Kessels die Taste P5 am Bedienfeld 3 Sekunden lang drücken. Die Ausführung einer Heizungsanlage mit Installation des Heizkessels sind die im Installationsland geltenden Bestimmungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene zu erfüllen.

2.10 Notfallmaßnahmen

Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Im Brandfall folgendermaßen vorgehen: - Stromzufuhr sofort trennen; - Mit Feuerlöschern löschen; - Sofort die Feuerwehr rufen; - Nicht mit Wasser löschen.

3 SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND VORRICHTUNGEN

3.1 Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien

Um den Ofen herum muss ein Mindestsicherheitsabstand von entflammbaren Materialien eingehalten werden, damit sich diese nicht durch Überhitzung entzünden; die entsprechenden Abstände sind in der technischen Tabelle des Handbuches und auf dem Typenschild angegeben. Fußboden: Wenn der Fußboden aus empfindlichem und entflammbarem Material besteht, sollte als Ofen-Unterlage eine Platte aus Stahl oder gehärtetem Glas benutzt werden (siehe Kapitel 2 Transport und Installation). Zu besonders empfindlichen Einrichtungsgegenständen wie Möbel, Vorhänge, Sofas muss eine beachtliche Entfernung vom Ofen eingehalten werden95 AT 18

3.2 Sicherheitsvorrichtung Abgasführung

Bei normalem Betrieb herrscht in der Brennkammer Unterdruck, was das Austreten von Rauch in den Raum verhindert. Wird der erforderliche Unterdruck nicht erreicht oder ist der Rauchabzug verstopft, erfasst der Unterdruckwächter den Unterdruckmangel in der Brennkammer oder der Luftmassenmesser erkennt das Fehlen der Verbrennungsluftzufuhr; über die elektronische Regelung wird der Schneckenmotor ausgeschaltet und der Benutzer mit einer der folgenden Meldungen auf dem Bedienpanel auf die Störung hingewiesen ‘AL8 KEIN UNTERDRUCK‘ oder ‘AL9 UNGENÜGENDER ZUG‘.

3.3 Überdruckventil in der Verbrennungskammer

Eventuelle und/oder plötzliche Überdrücke der Verbrennungsgase in der Kammer und in den Rauchabzugsleitungen werden durch das Öffnen der Sicherheitsventile, die sich am vorderen Teil der Brennkammer befinden, abgelassen. Während des normalen Betriebs sind diese Ventile durch das eigene Gewicht und den Unterdruck der Kammer geschlossen und verhindern dadurch einen eventuellen Rauchaustritt. Die Sicherheitsventile regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und ihren Zustand überprüfen.

3.4 Überhitzung - Sicherheitsthermostate

3.5 Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal

Das Rückschlagen der Flammen wird verhindert durch:

Unterdruck in der Verbrennungskammer siehe Absatz 3.2

Siphonform des Pelletzuführungskanals.

Überhitzungsschutz des Pelletbehälters siehe Absatz 3.4.

3.6 Überstrom-Schutzvorrichtung

Der Ofen ist durch 2A-Sicherung(en) an der Zuleitung des hinten angebrachten Hauptschalters gegen Überstrom geschützt.

3.7 Schutz bei Stromausfall

Ein vorübergehender Stromausfall beeinträchtigt den Sicherheitsstandard des Ofens nicht und die Behältertemperatur kann aufgrund der begrenzten Pelletmenge im Brenntopf nicht zu hoch werden (< 85 °C). Während des Stromausfalls kann für kurze Zeit Rauch in den Raum austreten, was jedoch ungefährlich ist. An den Sicherheitseinrichtungen dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden.

3.8 Überdruckventil Wasserkreis

Ein eventueller Überdruck des Wassers in der Kammer von P>3 bar wird durch Ansprechen des an der Wasseranlage im Ofen eingebauten Sicherheitsventils abgelassen. An den Sicherheitseinrichtungen dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden.

3.9 Abgasventilator defekt

Wenn aus irgendeinem Grund der Abgasventilator stehen bleibt, blockiert die elektronische Regelung sofort die Pelletzuführung und die Meldung ‘AL4 ABGASVENT-DEFEKT’ wird angezeigt.

An der unteren Wand des Pelletbehälters, und zwar am Pelletförderer sowie am oberen Teil der Heiztasche befinden sich zwei Temperaturfühler, die an den jeweiligen Sicherheitsthermostaten angeschlossen sind, die bei Überhitzung die Pelletzuführung automatisch unterbrechen. In diesem Fall laufen das Saugzuggebläse und/oder die Ventilatoren weiter, damit der Ofen schnell abkühlen kann. Die Anomalie wird mit der Meldung ‘AL 7 THERMOSICHERUNG’ am Bedienpanel angezeigt Bei Ansprechen des Thermostats folgendermaßen vorgehen

Den Ofen mindestens 45 Minuten abkühlen lassen.

Den Thermostat durch Drücken der Resettaste neben dem Schalter an der Ofenrückseite zurücksetzen (siehe nebenstehende Abbildung).

Den Ofen dann ganz normal wieder einschalten. Ansprechtemperatur des Thermostats am Pelletbehälter: > 85 °C Ansprechtemperatur des Thermostats an der Heiztasche: > 95°C96 AT 18

Der Pelletofen vereint die wohlige Wärme von Holzfeuer mit der bequemen automatischen Temperaturregelung und der Möglichkeit, die Ein- und Ausschaltung für die ganze Woche zu programmieren. Der Ofen kann an einen externen Thermostat und/oder Uhrenthermostat angeschlossen werden, um die Temperatur fern vom Aufstellungsort des Ofens zu messen. Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb befolgen Sie bitte die nachstehenden Vorschriften: - Bei der Erstinbetriebnahme können unangenehme Gerüche auftreten, daher sollten Sie für eine gute Belüftung des Raums sorgen. Dies gilt vor allem für die erste Betriebszeit. - Der Behälter darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden; beim Nachfüllen vermeiden, dass der Beutel mit der heißen Oberfläche des Ofens in Kontakt kommt. - Keinen anderen Brennstoff als Pellets, die die Vorschriften erfüllen, in den Ofen einführen. - Der Ofen darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden. - Der Ofen darf ausschließlich mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden. - Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um Luftinfiltrationen auszuschließen. - Um eine guten Wirkungsgrad und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, muss der Brenntopf vor jeder Pelletbeschickung gereinigt werden. - Bei der ersten Inbetriebnahme darf der Ofen nicht überhitzt werden, sondern muss allmählich durch Einstellen niedriger Temperaturen auf Betriebstemperatur gebracht werden (siehe Absatz "Temperatureinstellung"). - Aufgrund der Wärmeausdehnung kann der Ofen beim Einschalten, während des Betriebs und beim Ausschalten leichte Geräusche von sich geben.

4.2 Beschreibung des Bedienpanels

Das Bedienpanel besteht aus einem hinterleuchteten LCD-Display, der Ein-/Ausschalttaste ‘P4’, der Funktionstaste SET/MENU ‘P3’, den vier Menütasten ‘P1’, ‘P2’, ‘P5’, ‘P6’ und 7 LEDs, die den Betriebszustand des Ofens anzeigen.

Vom Bedienpanel kann der Ofen ein- und ausgeschaltet, der Betrieb geregelt, das Regel- und das Wartungsprogramm eingerichtet werden. Auf dem Display werden alle Informationen über den Betriebszustand des Ofens angezeigt. Die Menüs werden wie folgt aufgerufen: - Die Taste SET ‘P3’ drücken; - mehrmals derTasten ‘P5’,‘P6’ drücken, um durch die verschiedenen Menüs zu blättern; - eine der Tasten Erhöhen/Verringern ‘P1’, ‘P2’, drücken, um den gewünschten Parameter einzustellen; - die Taste SET ‘P3’ drücken, um den Parameterwert zu bestätigen. Nach Öffnen des Menüs können die verschiedenen Anzeigearten eingerichtet und die je nach Zugriffsebene verfügbaren Einstellungen vorgenommen werden. In der nachstehenden Tabelle sind die Befehle und die während der Programmierung oder Einstellung der Betriebsparameter jeweils angezeigten Meldungen aufgeführt:

Hinterleuchtetes LCD-Display IR-Empfänger Statusanzeigen Anzeigen oberes Display Anzeigen oberes Display Anzeigen unteres Display Temperaturregeltasten Tasten für Einstellung und Wahl97 AT 18

Auf der nebenstehenden Abbildung ist die Bedeutung der Statusanzeigen links am Display aufgeführt. Wenn im Display eines der Segmente aufleuchtet, wurde die jeweilige, in der nebenstehenden Liste aufgeführte Vorrichtung aktiviert.

4.3.1 Kontrolle vor Inbetriebnahme

Vor dem Einschalten des Ofens müssen folgende Kontrollen durchgeführt werden: - Die Betriebsanleitung muss gelesen und verstanden worden sein. - Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein. - Die Brennkammer muss sauber sein. - Der Brenntopf muss sauber, vollständig frei von eventuellen Verbrennungsrückständen und korrekt im Brenntopfhalter positioniert sein. - Feuerraumtür und Aschekasten müssen dicht verschlossen sein. - Das elektrische Kabel muss korrekt angeschlossen sein und der Schalter an der Ofenrückseite muss auf ON/1 stehen. - Die Sperrventile an Vor- und Rücklauf müssen geöffnet sein. Den Druck im Wasserkreis kontrollieren. - Wenn der Ofen zum ersten Mal in Betrieb genommen wird, alle brennbaren Teile (Betriebsanleitung/Etikett) aus dem Feuerraum nehmen und von der Glasscheibe entfernen. - Wird der Ofen nach längerem Stillstand eingeschaltet, müssen die eventuell schon lange im Behälter liegenden Pelletreste durch neue Pellets ersetzt und die Brennkammer vollständig gereinigt werden, da dieser Brennstoff feucht und nicht mehr zur Verfeuerung geeignet ist.

Zum Einschalten des Kessels die Taste ‘P4’ 3 Sekunden lang drücken: Auf dem Display erscheint die Anzeige ‘START’. Diese Phase ist automatisch und wird von der elektronischen Regelung gesteuert, ohne die Parameter ändern zu können. Alternativ hierzu kann der Kessel eingeschaltet werden, indem die Tasten P4 und P5 gleichzeitig 3 Sekunden lang gedrückt werden. Auf dem Display erscheint die Meldung WARTEN AUF BEDARF. Auf diese Weise wird der Kessel in einen Wartestatus versetzt und die Einschalt-/Startphase nur ausgeführt, wenn eine Wärmeanforderung vorliegt, zum Beispiel zum Erhitzen des Wassers oder für die Warmwasserbereitung (sofern verfügbar).

Der Ofen führt nacheinander die von den Parametern für Ebenen und Zeit vorgegeben Einschaltphasen durch und ist danach betriebsbereit, sofern keine der in der nachstehenden Übersicht aufgeführten Störungen oder Alarme auftreten:

Externer Kontakt Uhrenthermostat Heizwiderstand Förderschnecke Saugzuggebläse Aktivierung WARMWASSERKREISLAUF Aktivierung HEIZKREIS ALARM

Uhr Dialogfenster Wassertemperatur Temperatur H20 Boiler-Puffer Taste ‘P4’98 AT 18 Status Vorrichtungen

Zünder Rauchabs. Förderschnecke Wärmet. AUS OFF OFF OFF OFF START – VORERW.

ARBEIT MODULIEREN OFF

Wenn die Abgastemperatur nach Ablauf einer bestimmten Zeit nicht den zulässigen Mindestwert erreicht hat, schaltet der Ofen auf Alarmzustand. - Der Ofen darf nicht mit entzündlichen Flüssigkeiten angezündet werden. - Sollten wiederholt Probleme beim Anzünden auftreten, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst.

Nach erfolgreichem Abschluss des ‘ZÜNDVORGANGS’ wechselt der Kessel auf den normalen Betriebszustand ‘BETRIEB‘.Der Benutzer kann die Heizleistung mit den Tasten ‘P6’ und ‘P5’ von der höchsten Heizstufe 5 bis zur kleinsten Heizstufe 1 regeln. Die Aktivierung ON der Funktion Brauchwasserkreis wird durch Einblenden des LED-Segments [A] angezeigt

- Unbedingt den Füllstand der Pellets im Behälter kontrollieren, um zu vermeiden, dass die Flamme aufgrund von Brennstoffmangel erlischt. - Zum Einfüllen der Pellets muss der Kessel ausgeschaltet sein. - Die Abdeckung des Pelletbehälters muss immer geschlossen bleiben und darf nur zum Einfüllen des Brennstoffs geöffnet werden. - Die Pelletsäcke müssen in mindestens 1,5 m Entfernung vom Kessel aufbewahrt werden.

4.4.1 Wassertemperatur Raumtemperatur-Sollwert ändern

Zur Änderung der Wassertemperatur die Taste P1 drücken und anschließend den Temperaturparameter mit den Tasten P1 und P2 erhöhen oder verringern. Sobald die Wassertemperatur den eingestellten Wert erreicht, wird die Leistung automatisch auf die kleinste Stufe eingestellt und auf dem Bedienpanel erscheint die Meldung MODULIEREN. Um die Raumtemperatur zu ändern ist notwendig, um mit der SET- Taste und dann weiter erhöhen oder verringern die Temperaturparameter mit Tasten P1 und P2 Sobald die Abgastemperatur den vorgegebenen Höchstwert erreicht, erscheint auf dem Bedienpanel die Meldung ‘MODULIEREN F’ und der Kessel aktiviert den Vorgang zur Flammenmodulation, ohne dass der Bediener eingreifen

Uhr Temperatur H20 Boiler oder Puffer or Raumtemperatur Dialogfenster Wassertemperatur Taste ‘P6’ Taste ‘P5’

Istleistung in Betrieb gleich 1 - blinkend Sollleistung 3 A99 AT 18 muss. Wenn die Temperatur hingegen 285°C übersteigt, erscheint die Alarmmeldung ‘AL3 HOT ABGASE ‘und der Kessel aktiviert den Abschaltvorgang.

4.4.2 Reinigung des Brenntopfes

Während des normalen Betriebs wird in regelmäßigen, von einem Parameter vorgegebenen Zeitabständen die Betriebsart ‘BRENNTOPFREINIGUNG’ aktiviert, deren Dauer ebenfalls vorgegeben ist.

4.4.3 Warmwasserbereitung mit Warmwasserspeicher

Diese Installation erfordert den Einsatz eines externen Thermostats, der die Brauchwassertemperatur im Boiler misst. Wenn die Temperatur unter die Temperatur des im externen Thermostat eingestellten SOLLWERTS sinkt, setzt sich die Warmwasserbereitung in Betrieb, auf dem Display des Ofens erscheint die Meldung WWB BOILER und die mit dem Wasserhahn gekennzeichnete LED leuchtet, bis der Bedarf erfüllt ist. Wenn der Ofen sich in der Phase WARTEN AUF BEDARF befindet, wird er automatisch eingeschaltet und in BETRIEB versetzt. Sobald das Wasser in der Heiztasche die Betriebstemperatur erreicht hat, wird die Zuleitung von Wasser zum Boiler aktiviert. Wenn die Temperatur des Boiler-SOLLWERTS erreicht ist, leitet der Ofen die Restwärme etwa 2 Minuten lang zur Heizanlage und wenn kein weiterer Wärmebedarf vorliegt, schaltet er je nach Einstellung auf WARTEN AUF BEDARF oder auf MODULATION (siehe Abschn. 4.6.5). Wenn der Ofen AUSGESCHALTET ist, wird er nicht eingeschaltet und liefert kein Warmwasser.

4.4.4 Anlage mit Pufferspeicher / Wärmespeicher

So ändern der Temperatur die Taste P2 am Bedienpanel gedrückt, und anschließend der Temperaturwert mit den Tasten P1 und P2 erhöht oder verringert werden. Wenn die Temperatur unter die Temperatur des im externen Thermostat eingestellten SOLLWERTS sinkt: Wenn sich der Kessel in der Phase WARTEN AUF BEDARF befindet, wird er automatisch eingeschaltet und in BETRIEB versetzt und sobald das Wasser in der Heizkammer die Betriebstemperatur erreicht hat, wird die Zuleitung von Wasser zum Pufferspeicher aktiviert. Wenn der SOLLWERT der Temperatur im Pufferspeicher erreicht ist, schaltet der Kessel auf WARTEN AUF BEDARF (die Funktion STANDBY muss unbedingt auf ON gestellt werden, siehe Abschn. 4.6.2 ). Wenn der Kessel AUSGESCHALTET ist, wird er nicht eingeschaltet und liefert kein Warmwasser. E 'können die temperratura SET Sammlerwasser Sanitär und Heizung von einem Minimum von 54 ° C (Wert STD Zündung der Pumpe) zu einem Maximum von 70°C mit Mindestrücklauftemperatur nicht niedriger als die wählen (50 -55)°C, um Kondensation im Inneren der Kammer zu vermeiden.

Zum Ausschalten des Kessels einfach die Taste ‘P4’ etwa 2 Sekunden lang drücken. Die Förderschnecke wird sofort angehalten, das Saugzuggebläse schaltet auf eine hohe Drehzahl und auf dem Display erscheint die Meldung ‘ENDREINIGUNG’ . Am Ende des Vorgangs erscheint im Dialogfenster auf dem Display die Meldung ‘AUS’. Während der Abschaltphase kann der Kessel nicht wieder eingeschaltet werden, bevor die Abgastemperatur für eine vorgegebene Dauer unter einen ebenfalls vorgegebenen Wert gesunken ist. Im Dialogfenster erscheint die Meldung ‘ABKÜHLEN, BITTE WARTEN’ . Am Ende des Vorgangs erscheint im Dialogfenster auf dem Display die Meldung ‘AUS’ .

Durch Drücken der Taste ‘P3’ (SET) öffnet sich das Menü; dieses ist in verschiedene Optionen und Ebenen unterteilt, über die die Einstellungen der elektronischen Regelung aufgerufen werden können. In der nachstehenden Übersicht ist die Menüstruktur und nur die für den Benutzer verfügbaren Optionen dargestellt. Menüoption Position 2. Ebene Menüoption Position 3. Ebene Name Parameter Maßeinheit Menü 01 Uhrenthermostat einstellen M-1-1 Uhrenthermostat freigeben M-1-1-01 Uhrenthermostat freigeben On/Off M1-2 Program Tag M-1-2-01 Uhrenthermostat Tag On/Off M-1-2-02 Start 1 Tag

M1-3 Program Woche M-1-3-01 Uhrenthermostat Woche On/Off M-1-3-02 Start Prog-1

M-1-3-24 Mittwoch Prog-3

M-1-3-33 Mittwoch Prog-4

Menü 02 Vom Benutzer vorgenommene Einstellungen M-2-1 Uhr einstellen

M-2-2 Standbybetrieb

On/Off M 2-3 Erste Pelletfüllung

M 2-5 Erste Pelletfüllujng Schnecke 2

Menü 03 Benutzerdefinierte Einstellungen M-3-1 Sprache

On/Off M-3-4 Beleuchtung

0 -- 100 M-3-6 Delta Wert Heizung

0,5 – 20 ºC M-3-8 Pelletfüllstand

On/Off M-3-9 Warmwasserbereitung aktivieren

On/Off/EST Menü 04 Betriebszustand Kessel Technikermenü

Menü 05 Technikereinstellungen Technikermenü Menü 06 Installationseinsinstellungen Technikermenü101 AT 18

4.6.1 Menü 01 - Uhrenthermostat einstellen

Dient zur Aktivierung und Deaktivierung aller Funktionen des Uhrenthermostats. Mit der Wahl von ON wird die Funktion aktiviert und das entsprechende LED-Segment angezeigt [ D ] Bei Eingabe der Tages-/Wochen- oder Wochenendprogrammierung wird im oberen Displayabschnitt jeweils das entsprechende LED-Segment eingeblendet [ C ]. Was die Auswahl der Optionen und die Eingabe der Uhrzeiten betrifft, müssen die sechs Tasten gemäß den Anleitungen in der Tabelle von Absatz 4.2 betätigt werden.

Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM TAG können die täglich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Es können zwei Betriebsphasen eingestellt werden, die von den gemäß nachstehender Tabelle eingestellten Uhrzeiten begrenzt werden. Die Einstellung OFF bedeutet, dass die Uhr den Befehl ignorieren soll. Auswahl Bedeutung Mögliche Werte START1 Aktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF STOP1 Deaktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF START2 Aktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF STOP2 Deaktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF

Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHE können die wöchentlich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Das Wochenprogramm verfügt über 4 unabhängige Programme, deren Endeffekt aus der Kombination der 4 Programmierungen besteht. Das Wochenprogramm kann aktiviert oder deaktiviert werden. Durch Eingabe von OFF in das Feld mit den Stunden wird der entsprechende Befehl ignoriert. Die Programmierung muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Darauf achten, dass sich die Aktivierungs- und/oder Deaktivierungszeiten nicht am selben Tag in verschiedenen Programmen überlagern. Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHENENDE können die Funktionen des Uhrenthermostats am Wochenende aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden (Wochenende: Samstag – Sonntag). Die Programmierung WOCHENENDE nur nach Deaktivierung der Wochenprogrammierung aktivieren. Um ein unbeabsichtigtes Ein- und Abschalten zu vermeiden, jeweils immer nur ein Programm aktivieren. Das Tagesprogramm deaktivieren, wenn das Wochenprogramm verwendet werden soll; mit dieser Einstellung empfiehlt es sich, das Wochenendprogramm zu deaktivieren.

4.6.2 Menü 02 – Vom Benutzer vorgenommene Einstellungen

Mit diesem Menü können folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Uhr einstellen Bevor der Kessel in Betrieb genommen wird, müssen Uhrzeit und Datum eingestellt werden, damit die Programmierung des Uhrenthermostats möglich ist. Die elektronische Regelung ist mit einer 3-Volt-Lithiumbatterie Typ CR2032 ausgestattet, dank der die interne Uhr eine Autonomie von über 4-5 Jahren hat; falls die Uhr bei ausgeschaltetem Kessel die Uhrzeit nicht gespeichert hält oder wenn bei Wiedereinschalten eine Reihe von Nullen angezeigt wird, muss die Batterie vom Kundendienst ausgewechselt werden. - Standbybetrieb Bei Aktivierung dieser Funktion wird der Kessel automatisch abgeschaltet, wenn die Wassertemperatur für eine vorgegebene Zeit über dem Sollwert geblieben ist. Daraufhin ist die automatische Wiedereinschaltung erst dann wieder möglich, wenn die Temperatur um einen in der Parametertabelle vorgegebenen Wert unter den SOLLWERT sinkt. Manuelle Steuerungen vom Bedienpanel haben Vorrang vor der Programmierung. Bei Wahl von OFF aktiviert der Kessel nicht die Betriebsart STANDBY und funktioniert normal mit Aktivierung der Funktion MODULATION, wenn die Temperatur den Sollwert übersteigt. - Erste Pelletfüllung Bei Einstellung dieser Funktion kann der Getriebemotor bei ausgeschaltetem oder kaltem Kessel für die Dauer von 90 Sek in Betrieb gesetzt werden, um eine erste Pelletfüllung durchzuführen.Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P4 abgebrochen. - Pellettyp Wenn diese Funktion aktiv ist und die Tasten P1 oder P2 gedrückt werden, wird die Pelletfüllung erhöht bzw. reduziert, um Verbrauch und Verbrennung je nach verwendetem Pellettyp zu optimieren. - Erste Pelletfüllung Schnecke 2 Bei Einstellung dieser Funktion kann der Getriebemotor des zusätzlichen Behälters für eine vorgegebene Dauer in Betrieb gesetzt werden, solange der Kessel ausgeschaltet oder kalt ist. Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P4 abgebrochen.

4.6.3 Menü 03 – Benutzerdefinierte Einstellungen

Mit diesem Menü können folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Sprache Mit dieser Option kann die gewünschte Dialogsprache unter den im Menü verfügbaren Sprachen gewählt werden, und zwar: ITALIENISCH - FRANZÖSISCH - ENGLISCH - DEUTSCH – SPANISCH - Summer Mit dieser Option kann der Signalton des Kessels aktiviert oder deaktiviert werden. - Beleuchtung Mit dieser Option kann die Helligkeit des hinterleuchteten Displays von min. 0 bis max. 100 eingestellt werden. - Delta Heizung Mit dieser Option können folgende Werte eingestellt werden: - der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Ausschalttemperatur des Kessels; - der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Wiedereinschalttemperatur des Kessels. Dieser Bereich kann in Abhängigkeit von den Kundenanforderungen und/oder der Art der Anlage zwischen min.

0.5 °C und max. 20 °C eingestellt werden.

- Delta Boiler/Puffer Mit dieser Option können folgende Werte eingestellt werden: - der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Wiedereinschalttemperatur des Kessels. Dieser Bereich reicht je nach Kundenanforderungen und/oder Art der Anlage von min. 0.5 °C bis max. 20 °C. - Pelletfüllstand Wenn diese Option auf ON eingestellt ist, kann die Signalisierung von Pelletmangel wie folgt gehandhabt werden: - Meldung auf dem Display ‘ PELLETS FEHLEN ’ ; - Ansteuerung eines zusätzlichen Pelletbehälter für die Nachfüllung (auf Anfrage lieferbar). Mit der Einstellung OFF wird der eventuelle zusätzliche Behälter deaktiviert und auf dem Display wird keine Anzeige eingeblendet.103 AT 18 – Regelungen Brauchwarmwasser Bei Wahl von ON kann das Brauchwasser über das vom hermostat oder Strömungswächter oder Fühler eingehende Signal geregelt werden. Bei Wahl von EST kann das Brauchwarmwasser im Sommer (mit ausgeschalteter Heizung) über das vom Fühler eingehende Signal geregelt werden. Mit der Auswahl dieser Option wird der Betrieb nur der Warmwasserbereitung aktiviert und der Standby-Betrieb auf in ON gesetzt. Die Nachlaufzeit folgt den Einstellungen im Menü M-6-9. Die Funktion Sommerbetrieb kann nur angezeigt werden, wenn das Menü M-6-8 auf S-BOILER eingestellt ist.

4.6.4 Menü 04 – Betriebszustand des Kessels

Mit dieser Option kann der aktuelle Betriebszustand des Kessels aufgerufen und der Status der verschiedenen, daran angeschlossenen Vorrichtungen angezeigt werden; für die Überwachung stehen mehrere aufeinander folgende Seiten zur Verfügung.

4.6.5 Menü 05 – Technikereinstellungen

Diese Option ist ausschließlich dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten. Die technischen Parameter im Menü 05 dürfen nur von hierzu befugtem Fachpersonal geändert werden; etwaige willkürliche Änderungen können ernste Schäden verursachen und entbinden die Firma COLA von jeder Haftung.

Die Fernbedienung funktioniert mit den am Bedienpanel vorgenommenen Einstellungen und dient zum Ein-/ Ausschalten des Ofens sowie zur Regelung der Leistung und der gewünschten Temperatur. Da sie an eine Infrarotdiode sendet, muss sie zum Empfänger im Bedienpanel gerichtet werden. Modell 6 tasten Die Fernbedienung gestattet folgende Vorgänge:

4.7.1 Batterie wechsel

Die Fernbedienung wird von einer an der Unterseite des Geräts befindlichen 3V-Batterie (inbegriffen) Typ CR2025 gespeist. Entfernen Sie den Isolator vor Gebrauch. Die Batterie wird wie folgt eingelegt und gewechselt: - Den gezeigten Hebel betätigen. - Das Batteriefach ganz herausnehmen und die Batterie auswechseln (3V-Batterie Typ CR2025). Dabei auf die korrekte Polung achten. - Das Batteriefach wieder einsetzen. - Kontrollieren, ob die Fernbedienung korrekt funktioniert.

- Die Fernbedienung fern von direkten Wärmequellen und Wasser halten. - Die Batterie der Fernbedienung muss sicher und unter Befolgung der örtlichen Vorschriften ausgewechselt und entsorgt werden.

Tasten P3: Ofen ein-/ausschalten Tasten P1: Raumtemperatur erhöhen Tasten P6: Leistungsstufe erhöhen Tasten P5: Leistungsstufe verringern Tasten P2: Raumtemperatur verringern Tasten P4: Jolly104 AT 18

Wenn ein externer Thermostat verwendet werden soll, wenden Sie sich bitte an einen befugten Techniker, der die folgenden Anleitungen befolgen muss: - Gerät mit dem Hauptschalter an der Rückseite ausschalten und Netzkabel trennen. - Die seitliche Verkleidung abnehmen, um die elektronische Regelung freizulegen. - Unter Bezugnahme auf den elektrischen Schaltplan die zwei Kabel des Thermostats an die Klemmen TERM der Platine anschließen. - Alles wieder einbauen und den korrekten Betrieb kontrollieren. Wie folgt konfigurieren: - Externer Thermostat: Satz im Menü M-6-7 in T.AMBIEN; - Externer Uhrenthermostat: Satz im Menü M-6-7 in T.AMBIEN und vom Menü 01-01 die Uhrenthermostat-Funktionen deaktivieren. Bei jeder Einstellung ändern sich die anderen Funktionen des Menüs nicht und die Anzeige des Anschlusses erfolgt durch Aufleuchten der LED-Segmentanzeige an der Statusleiste auf dem Display.

4.9 Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode)

Wird der Ofen für längere Zeit nicht benutzt und/oder am Ende jeder Heizperiode folgendermaßen vorgehen: - Den Pelletbehälter vollständig ausleeren. - Den Stromanschluss trennen. - Gründlich säubern und bei Bedarf alle beschädigten Teile von Fachpersonal ersetzen lassen. - Den Ofen abdecken, um ihn vor Staub zu schützen. - An einem trockenen, witterungsgeschützten Ort unterstellen.

5 REINIGUNG DES OFENS

Der Ofen muss unbedingt regelmäßig gereinigt werden, um zu vermeiden, dass das Glas verrußt, eine schlechte Verbrennung auftreten kann, sich Asche und unverbrannte Teile im Brenntopf ansammeln, die Heizleistung abnimmt.Der Ofen darf nur mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden. Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um das Eindringen von Luft zu vermeiden; die Brennkammer und die Pelletrohrleitung arbeiten nämlich mit Unterdruck, der Rauchabzug dagegen mit leichtem Druck.Die ordentliche Reinigung wird normalerweise vom Kunden unter Befolgung der im Benutzerhandbuch enthaltenen Anleitungen vorgenommen, während die außerordentliche Wartung mindestens 1 Mal pro Jahr vom Vertragskundendienst durchgeführt werden muss. - Zur Reinigung aller Teile muss der Ofen kalt und vom Stromnetz getrennt sein. - Die Reinigungsrückstände gemäß den geltenden örtlichen Vorschriften entsorgen. - Der Ofen darf auf keinen Fall ohne Außenverkleidungen in Betrieb gesetzt werden. -Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden. Nachstehend werden die Kontroll- und/oder Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für den korrekten Gebrauch und Betrieb des Ofens erforderlich sind. Teile / Intervall Art der Reinigung 1 Tag ordentliche Reinigung 2-3 Tage ordentliche Reinigung 1 Monat ordentliche Reinigung

Monate ordentliche Reinigung 1 Jahr außerordentliche Reinigung: wird vom technischen Kundendienst durchgeführt Brenntopf

Rohrbündel Heiztasche

Sammelleitung – Saugzuggebläse

Dichtung Tür - Glasscheibe

Schornsteinrohr – Rauchrohr

5.1 Reinigung des Brenntopfes

Den Brenntopf herausnehmen und eventuelle Rückstände, die sich in der Brennkammer und im Brenntopfhalter abgelagert haben, beseitigen. Hierfür kann man einen Aschesauger verwenden. Diese Arbeit muss täglich vorgenommen werden, vor allem, wenn sich unverbranntes Material angesammelt hat, damit eine optimale Verbrennung gewährleistet ist, da durch die Löcher des Brenntopfes die für die Verbrennung erforderliche Luft dringen muss.105 AT 18

5.2 Reinigung des Aschebehälters

Direkt unter dem Brenntopf/dem Brenntopfhalter befindet sich ein herausnehmbarer Aschebehälter. Um diesen zu reinigen, die Feuerraumtür öffnen und mit einem Aschesauger die Asche und eventuelle Verbrennungsrückstände entfernen.Nach der Reinigung muss die Tür geschlossen werden. Der Aschebehälter muss je nach Ofengebrauch alle 2-3 Tage gereinigt werden.

5.3 Reinigung der Glasscheibe

Das Glas kann mit einem feuchten Tuch und einem Spezialreiniger ohne Scheuermittel gereinigt werden. Zwischen Glas, Glashalter und Feuerraumtür am unteren und oberen Teil sind entsprechende Schlitze für die Luftzirkulation an der Innenfläche des Glases angebracht. Diese Schlitze unbedingt von Aschen- und Staubresten freihalten. Den gesamten Rand der Glasscheibe auf der Türinnen- und -außenseite daher regelmäßig reinigen.

5.4 Reinigung des Saugzuggebläses und der Brennkammer

Mindestens einmal jährlich muss die Brennkammer gereinigt und alle Verbrennungsrückstände von den innen verlaufenden Rauchrohren und von der Abgasführung entfernt werden. Hierzu nach Lösen der entsprechenden Befestigungsschrauben die obere Ofenabdeckung, die Abdeckung der Heiztasche sowie die untere Inspektionsluke entfernen und dann die Turbulatoren und die Rauchrohre in der Kammer reinigen. Außerdem muss unbedingt das unter dem unteren Rauchrohr befindliche Saugzuggebläse gereinigt werden, das über die Öffnung der Inspektionsluke zugänglich ist Alle 3-4 Monate die Innenwände der Brennkammer mit geeigneten Utensilien (Pinseln) reinigen und gegebenenfalls die Vermiculitwand ersetzen, die als Verschleißmaterial gilt. Alle 1800 Betriebsstunden order 2000 Kg pellet, fordert der Ofen mit der Meldung ‘SERVICE FÄLLIG’ eine (nicht von Garantie gedeckte) außerordentliche Wartung durch Fachpersonal an, das eine vollständige Reinigung und die Rücksetzung der Meldung vornimmt. Durch Stöße oder gewaltsames Vorgehen kann das Saugzuggebläse beschädigt und dessen lauter Betrieb verursacht werden, deshalb sollte mit diesem Vorgang unbedingt qualifiziertes Fachpersonal betraut werden.

5.5 Reinigung des Luftmassenmessers

In das Rohr ist ein Luftmassenmesser eingebaut (Messgerät der Verbrennungsluftzufuhr), der regelmäßig, d.h. alle 3-4 Monate, mit geeigneten Mitteln (Druckluftstrahl oder geeignete Pinsel) innen gereinigt werden muss.

5.6 Reinigung der Keramikteile

Die Kacheln sind in Handwerksarbeit hergestellt und können daher geringfügige Oberflächen-Unregelmäßigkeiten wie Mikroporen oder Farbabweichungen aufweisen. Für ihre Reinigung ein weiches, trockenes Tuch verwenden; durch die Verwendung von Reinigungsmitteln könnten eventuelle Fehler betont werden.

5.7 Reinigung des Rauchrohrs – Schornsteinrohrs

Das Rauchrohr muss mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf gereinigt werden. Die Reinigung umfasst das Absaugen und Entfernen der Rückstände in allen senkrechten und waagerechten Rohrabschnitten sowie in den Rohrkrümmern vom Gerät zum Schornsteinrohr. Einmal im Jahr sollte auch das Schornsteinrohr gereinigt werden, um eine korrekte und sichere Rauchabführung sicherzustellen.

5.8 Reinigung der Wärmetauscher mit dem Turbulatorenrüttler

Die Rauchzüge in der Heiztasche sind mindestens einmal täglich zu reinigen. Dazu mehrmals die Knäufe von unten nach oben und umgekehrt bewegen. Den Vorgang am ausgeschalteten und kalten Ofen durchführen.

Brenntopf verschmutzt Brenntopf sauber Brenntopfhalter sauber

Der Brenntopf muss bündig und luftdicht auf dem Brenntopfhalter aufliegen, und zwar auf der gesamten Umrandung.

Rechter und linker Knauf des Turbulatorenrüttlers in unterer Postion des Heiztaschenbetriebs.106 AT 18

Die Eingriffe an Innenkomponenten des Ofens müssen von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden - wenden Sie sich hierfür bitte an den nächstgelegenen Kundenservice. Vor jedem Eingriff am Ofen muss sichergestellt werden, dass der Netzstecker gezogen und der Ofen kalt ist.

6.2 Ausbau der Verkleidung AT 18

3 - Rechte seitenwand

4 - Linken seitenwand

5 - Verlängerungen mit Knäufen für die Turbulatoren

2 - Abdeckung Heiztasche

3 - Isolcart-Schutzabdeckung

4 - Knauf zum Rütteln der Turbulatoren

5 - Vermiculit-Schutzabdeckung

6 - Unterer Rahmen der Abdeckung

6.4 Elektrische Bauteile

6.5 Bauteile des Wasserkreises

Warmwasserspeicherreinigung (sollte alle 2-3 Jahre durchgeführt werden, abhängig von der Wasser Ag- gressiveness)

  • Entfernen Sie die Frontplatte des Warmwasserspeicher.
  • Schließen Sie den Heißwassertank an- Aus Ventile und öffnen Sie den Ablasshahn.
  • Nach dem Ablassen, entfernen Sie den Flansch Inspektion und führen die Reinigung durch Verwenden Sie spezifische Produkte, die auf dem Markt erhältlich sind. Verwenden Sie keine Metallwerkzeuge, um die Waage zu entfernen.
  • Nach der Reinigung setzen Sie das Kontroll Flansch und die Warmwasserspeicher- Frontplatte nach vorne und öffnen Sie die Ein-Aus-Ventile. Magnesiumanode Der Grad der Verschlechterung des Magnesiumanode kann direkt geprüft werden von außen durch Abschrauben von dem Heißwassertank Flansch (nach dem Ausschalten des Dokuments Brauchwarmwasserversorgung und Entwässerung des Warmwasserspeicher). Diese Kontrolle ist ratsam, mindestens einmal im Jahr. Wenn das Wasser sehr hart ist, über 20 Grad, installieren Sie ein Wasserenthärter im System.
  • Überprüfen Sie die Magnesiumanode und tauschen Sie sie ein, falls es nötig ist. B Wenn Wasserenthärter am Kesselkaltwassereinlass installiert sind, gehen sie sicher die Wasserhärte nicht zu stark zu reduzieren,da dies frühe Verschlechterung des Magnesiumanode im Heißwassertank bewirkt Zeichenerklärung:

4 - Unterdruckwächter

5 - Abgastemperaturfühler

6 - Wassertemperaturfühler Heizkammer

7 - Wassertemperaturfühler Boiler-Puffer

8 - Serieller Anschluss

9 - Füllstandssensor Pelletbehälter

1- Membran-Ausdehnungsgefäß

4 - Anschluss für Anlagenbefüllung

8 - Anschluss Ausdehnungsgefäß

9 - Entlüftungsventil

11 - Brauchwasservorlauf-frohr

12 - Brauchwasserrücklauf-frohr

7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen

Ein Alarm wird durch ein akustisches Signal (sofern aktiviert) und eine Meldung am Bedienpanel angezeigt Bei Auftreten eines Alarms den Ofen abschalten, Alarmursache beheben und erst dann den Ofen wie im vorliegenden Handbuch beschrieben wieder einschalten. Jeder Alarmzustand hat die sofortige Abschaltung des Ofens zur Folge. Nachstehend sind die eventuell am Bedienpanel angezeigten Alarme mit Ursache und Abhilfe aufgeführt:

Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 1 STROMAUSFALL - Der Ofen schaltet nicht ein. - Keine Stromversorgung während des Zündvorgangs. - Den Ofen durch Drücken der Taste P4 auf OFF stellen und den Einschaltvorgang wiederholen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 2 ABGASFÜHLER - Wird ausgelöst bei Defekt des Abgastemperaturfühlers. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 3 HOT ABGASE - Wird ausgelöst, wenn der Abgastemperaturfühler eine Abgastemperatur über 280 °C misst. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Tangentialventilator ist defekt. - Der Tangentialventilator wird nicht mit Strom versorgt. - Übermäßige Pelletfüllung. - Pelletzuführung einstellen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 4 SAUGZUGGEBLÄSE- DEFEKT - Wird ausgelöst, wenn das Saugzuggebläse defekt ist. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Das Saugzuggebläse ist blockiert. - Der Drehzahlsensor ist defekt. - Das Saugzuggebläse wird nicht mit Strom versorgt. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 5 ZÜNDUNG FEHLGESCHLAGEN - Während des Zündvorgangs wird die Flamme nicht gezündet. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Pelletbehälter ist leer. - Der Heizwiderstand ist defekt, verschmutzt oder nicht in der korrekten Position eingebaut. - Falsche Einstellung der Pelletbeschickung. - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält. - Die Einschaltvorgänge kontrollieren. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 6 KEINE PELLETS VORHANDEN - Der Brenntopf wird nicht mit Pellets versorgt. - Der Pelletbehälter ist leer. - Der Getriebemotor der Pelletbeschickung muss sich einlaufen. - Der Getriebemotor führt keine Pellets zu. - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält. - Pelletzuführung einstellen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 7 THERMOSICHERUNG - Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Sicherheitsthermostat der Schneckenkanal-Temperatur oder der Wassertemperatur in der Heiztasche anspricht. - Das System wird gestoppt. - Der Sicherheitsthermostat hat eine Temperatur über dem Schwellenwert für die Überhitzung des unteren Behälterabschnitts oder des Wassers in der Heiztasche gemessen und unterbricht den Betrieb des Getriebemotors. - Nach der Ursache für die Überhitzung suchen. - Den Betrieb des von der Überhitzung betroffenen Thermostats durch Drücken der Reset-Taste wieder herstellen.109 AT 18 Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 8 KEIN UNTERDRUCK - Während der Betriebsphase liegt der vom Kessel gemessene Druck unter der Ansprechschwelle des Unterdruckwächters. - Das System wird gestoppt. - Die Brennkammer ist verschmutzt. - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft. - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen. - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt. - Der Unterdruckwächter ist defekt. - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr und Brennkammer sauber sind. - Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist. - Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 9 UNGENÜGEND ER ZUG - Wird ausgelöst, wenn die Verbrennungsluftzufuhr unter einem bestimmten Schwellenwert liegt. - Die Brennkammer ist verschmutzt. - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft. - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen. - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt. - Der Luftmassenmesser ist defekt. -Kontrollieren,ob Rauchabzugsrohrund Brennkammer sauber sind. - Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist. - Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL E WASSERDRUC

- Wird ausgelöst, wenn der Wasserdruck nicht innerhalb der für den korrekten Betrieb vorgeschriebenen Werte liegt. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Druckmessumformer im Wasserkreis einen Druck unter oder über den vorgegebenen Grenzwerten misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, den Druck im Kreis wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. AL A SICHERUNG H2O -Es findet im Fall der Intervention der Sicherheits-Thermostat auf dem Wasser Temperatur der thermischen Kammer mit T> 95 ° C. -System gestoppt wird. -Der Überhitzungsschutz eine Temperatur oberhalb der Schwelle Sollwert für eine Erwärmung des Wassers von der Wärmekammer detektiert, die Blockierung der Funktion des Getriebemotors. - Nach der Ursache für die Überhitzung suchen. - Den Betrieb des von der Überhitzung betroffenen Thermostats durch Drücken der Reset-Taste wieder herstellen. AL B FEHLER TRIAC SCHNECKE - Wird ausgelöst, wenn der Getriebemotor in Dauerbetrieb und länger als 60 Sek. läuft. - Das System wird gestoppt. - Die Regelung hat festgestellt, dass das Steuerrelais des Getriebemotors defekt ist (Kontakte verklebt). - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL C WASSERTEMP ERATURFÜHLE R S1 -Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL D HOT WASSER S1 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. AL F WASSERTEMP ERATURFÜHLE R S2 -Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL G HOT WASSER S2 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. AL I WASSERTEMP ERATURFÜHLE R S3 -Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL H HOT WASSER S3 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. ABKÜHLEN, BITTE WARTEN - Wird ausgelöst, wenn der Kessel sofort nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet wird. - Entstörversuch während des Abschaltvorgangs mit noch warmem Kessel in Abkühlphase. - Der Alarm kann erst zurückgesetzt werden, nachdem der Kessel vollständig abgeschaltet wurde. DEFEKT LUFTMASSEN MESSER - Wird ausgelöst, wenn der Luftmassenmesser getrennt wird. - Die Regelung kann die Menge der Verbrennungsluft nicht messen, schaltet jedoch den Kessel nicht ab sondern schließt nur die Funktionen des Luftmassenmessers aus. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. FROSTGEFAHR - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur unter eine bestimmte Temperatur fällt. - Die Regelung des Kessels misst eine Wassertemperatur unter 6 °C und meldet dies auf dem Display. - Die Pumpe läuft an, um das Wasser im Heizkreis zu bewegen. - Die Wassertemperatur überwachen, die nicht unter 0 °C sinken darf. SERVICE FÄLLIG - Wird ausgelöst, wenn der Kessel seit der letzten Wartung 1800 Stunden order 2000 Kg pellet in Betrieb war. -Anforderung der ußerordentlichen Wartung. - Die Arbeiten für außerordentliche Reinigung, Wartung und Rücksetzung müssen vom Vertragskundendienst durchgeführt werden.

Der Hersteller behält sich jederzeitige Änderungen hinsichtlich technischer Ausführung oder Design ohne Vorankündigung vor. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich.110 AT 18

Die nachstehenden Anleitungen sind ausschließlich dem technischen Personal mit spezifischen Kompetenzen über die von der Firma COLA gebauten Heizgeräte vorbehalten.

Eine unsachgemäße Änderung der Parameter kann ernste Sach-, Personen- und Umweltschäden zur Folge haben. In diesem Fall übernimmt die Firma Cola s.r.l. keine Haftung.

Zum Öffnen des Menüs INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN die Taste P3 - MENÜ drücken und mit den Navigationstasten die Option INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN aufrufen, dann die Taste P3 - MENÜ betätigen. Die Navigationstasten betätigen, bis der Zugangsschlüssel 10 angezeigt wird, dann erneut die Taste P3 - MENÜ drücken. Die verschiedenen Parameter können mit den Navigationstasten aufgerufen werden. Zum Öffnen der Parameter die Taste P3 - MENÜ drücken, mit den Navigationstasten bearbeiten und mit ESC beenden. Das Menü enthält alle unten aufgeführten Regelparameter. Parametercode Default Beschreibung M-6-1

Dient zum Erhöhen oder Verringern der OFF-Zeit der Förderschnecke für alle Leistungsstufen. M-6-2

Dient zum Erhöhen oder Verringern der Drehzahl des Saugzuggebläses für alle Leistungsstufen um einen Wert von 5 % pro Einheit. M-6-3 OFF Aktivierung der Tastatursperre. M-6-4 2°C Delta ON/OFF des Temperatur Umwelt oder UTILITY(siehe Parameter M-6-7) M-6-5 2 min. Abschaltverzögerung des Ofens. Nur gültig, wenn Standby auf ON. M-6-6 OFF Dient zur Freigabe der Selbstkalibrierung. M-6-7 S-ACQUA Mit dieser Option wird gewählt, mit welchem Fühler die Kesselregelung eingestellt werden soll (Heizung) O045: Separates grafisches Display mit eingebautem Raumtemperaturfühler T-AMBIEN: Externer Raumthermostat, Typ ‘normalerweise geöffnet’ T-PUFFER: Externer Thermostat am Warmwasserspeicher (Puffer), Typ ‘normalerweise geöffnet’ S-ACQUA (S2): Externer, im Vorlauf (Default) oder im Pufferspeicher befindlicher, und mit der Hauptplatine verbundener Temperaturfühler S-AMBI: Am Ofen eingebauter und mit der Hauptplatine verbundener Raumtemperaturfühler M-6-8 S-BOILER Mit dieser Option wird gewählt, mit welchem Fühler die Kesselregelung eingestellt werden soll (Warmwasserbereitung) OFF: Regelung Warmwasserbereitung deaktiviert FLUSSOST: An der Brauchwasserleitung des Frischwassermoduls angebrachter und an der Hauptplatine angeschlossener Strömungswächter (diese Funktion ist nur aktiv, wenn der Kessel eingeschaltet und in Betrieb ist) T-BOILER: Externer Thermostat am Warmwasserspeicher (Boiler), Typ ‘normalerweise geöffnet’, (Regelung SOMMER vom Benutzer aktivierbar) S-BOILER (S3): Am Warmwasserspeicher (Boiler) befindlicher und mit der Hauptplatine verbundener Fühler. (Regelung SOMMER vom Benutzer aktivierbar) M-6-9 HEIZEN Dient zur Einstellung der Nachlaufzeit (Ableitung der Restwärme im Kessel) in der Betriebsart Sommer RISC: Heizung SANI: Warmwasserbereitung M-6-A OFF Zusätzlichen Behälter aktivieren oder deaktivieren M-6-B

Zuschaltung des externen Kessels bei Störabschaltung des Pelletofens aktivieren oder deaktivieren