WHADF0309J3E5CM - Klimaanlage PANASONIC - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice PANASONIC WHADF0309J3E5CM - page 306
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Produktinformationen

Marke : PANASONIC

Modell : WHADF0309J3E5CM

Kategorie : Klimaanlage

Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WHADF0309J3E5CM - PANASONIC und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WHADF0309J3E5CM von der Marke PANASONIC.

BEDIENUNGSANLEITUNG WHADF0309J3E5CM PANASONIC

3.3 Achtergrondverl.

2.3 Störungsspeicher

3.4 Beleuchtungsstärke

3.6 Datum und Uhrzeit

3.8 Entsperr-Kennwort

5.1 Anschluss optionale Platine

5.2 Heizkreise u. Fühler

5.5 Kapazität Warmw.

5.6 Anschluss Pufferspeicher

5.7 E-Heizstab Warmw.

5.8 Bivalente Heizung

5.9 Ext. Ein/Aus-Schalter

5.11 Störmeldeausgang

5.13 Ext. Schalter für AG

7.1 Max. Pumpendrehzahl

Reinigungsanweisungen ..............................................339 Störungssuche .......................................................340-341 Informationen .........................................................342-343 Wir danken Ihnen für den Kauf dieses Panasonic-Produkts. Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch und bewahren Sie sie als künftige Referenz auf. Installationsanleitung liegt bei. Auf dem Typenschild fi nden Sie Seriennummer und Baujahr.Betriebsbedingungen Brauchwarmwasser Heizbetrieb Wasseraustrittstemperatur (°C) (min. / max.) - / 65*

Außentemperatur (°C) (min. / max.) -15 / 35 -15 / 46*

-15 / 35 Wenn die Außentemperatur außerhalb des in der Tabelle angegebenen Bereichs liegt, fällt die Heizleistung erheblich ab, und es ist möglich, dass das Außengerät durch einen Schutzmechanismus abgeschaltet wird. Das Gerät läuft automatisch wieder an, sobald die Außentemperatur wieder im angegebenen Bereich liegt.

Mehr als 45 °C (anderes Innengerät arbeitet im Heizbetrieb bei einer Außentemperatur von weniger als -5 °C) oder 55 °C (Nur Luft/Wasser-Gerät bei allen Außentemperaturen oder anderes Innengerät arbeitet im Heizbetrieb bei einer Außentemperatur von mehr als -5 °C) nur möglich mit zugeschaltetem E-Heizstab.

Mehr als 45 °C (anderes Innengerät arbeitet im Heizbetrieb bei einer Außentemperatur von weniger als -5 °C) nur möglich mit zugeschaltetem E-Heizstab.

Im Wärmerückgewinnungsbetrieb kann das Gerät bei Außentemperaturen von -15 °C bis 46 °C betrieben werden.

Stellen Sie vor der Verwendung sicher, dass das System von einem Fachinstallateur ordnungsgemäß nach den Anleitungen installiert wurde.

  • Bei der Panasonic Luft-Wasser-Wärmepumpe handelt es sich um ein Split-System, das aus zwei Geräten besteht: einem Innen- und einem Außengerät. Das Innengerät besteht aus dem Hydromodul und dem 200-Liter-Warmwasserspeicher.
  • Diese Bedienungsanleitung beschreibt, wie das System unter Verwendung des Innen- und des Außengeräts zu bedienen ist.
  • Für die Bedienung anderer Produkte, wie z. B. Heizkörper, externe Temperaturregler und Fußbodenheizung, lesen Sie bitte die Bedienungsanleitungen der betreffenden Produkte.
  • Es kann sein, dass einige in dieser Anleitung beschriebene Funktionen nicht auf Ihr System zutreffen.
  • Es muss Wasser verwendet werden, das der europäischen Wasserqualitätsnorm 98/83 EG entspricht. Die Lebensdauer des Speichergeräts ist kürzer, wenn Grundwasser (einschließlich Quell- und Brunnenwasser) verwendet wird.
  • Das Speichergerät darf nicht mit Leitungswasser verwendet werden, wenn dieses Verunreinigungen wie Salz, Säure und andere Schadstoffe enthält, welche den Speicher und seine Bestandteile angreifen können.
  • Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Fachinstallateur. Systemüberblick Die Abbildungen in diesem Handbuch dienen nur Erläuterungszwecken und können sich von dem tatsächlichen Gerät unterscheiden. Sie können durch künftige Verbesserungen am Gerät ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Hinweis: Die Frontverkleidung ist nur für die Benutzung durch einen autorisierten Fachinstallateur gedacht und sollte im Normalfall nicht geöffnet werden. Heizkörper Dusche Ventilator- Konvektor Bodenheizung Außengerät Solarmodul Stromversorgung Innengerät Frontverkleidung Fernbedienung DE308 Sicherheitshinweise Um Personen- oder Geräteschäden zu vermeiden, sind die nachfolgend aufgeführten Sicherheitshinweise zu beachten: Die verwendeten Warnhinweise untergliedern sich entsprechend ihrer Wichtigkeit wie folgt: Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch die allgemeine Öffentlichkeit gedacht. VORSICHT Die Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu schweren Verletzungen oder gar zum Tod führen. ACHTUNG Die Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Verletzungen oder zu Beschädigungen führen. Bei den folgenden Symbolen handelt es sich um Verbote bzw. Gebote: Dieses Symbol weist darauf hin, dass eine bestimmte Tätigkeit NICHT durchgeführt werden darf. Diese Symbole weisen darauf hin, dass bestimmte Tätigkeiten durchgeführt werden MÜSSEN. VORSICHT Innen- und Außengerät Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie Personen verwendet werden, welche eingeschränkte körperliche, sensorische oder geistige Fähigkeiten aufweisen bzw. fehlende Erfahrung und Kenntnis im Umgang mit diesem Gerät haben, wenn sie zuerst auf sichere Weise instruiert wurden oder während der Gerätebedienung beaufsichtigt werden und die damit verbundenen Gefahren verstanden haben. Kinder sollten nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung sollten nur von Kindern durchgeführt werden, wenn diese dabei beaufsichtigt werden. Bitte wenden Sie sich an einen Fachinstallateur oder Kundendienst, um die Einbauteile reinigen zu lassen bzw. wenn das Gerät repariert, montiert, ausgebaut, zerlegt oder neu installiert werden soll. Eine unsachgemäße Installation und Handhabung kann elektrische Schläge oder Brände verursachen oder dazu führen, dass Wasser aus dem Gerät tropft. Zur Verwendung des korrekten Kältemittels wenden Sie sich an Ihren Fachhändler bzw. Kundendienst. Durch den Einsatz eines anderen als des angegebenen Kältemittels kann das Produkt beschädigt werden oder gar Verletzungen hervorrufen. Verwenden Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Mittel zum Beschleunigen der Entfrostung und für die Reinigung. Durch den Einsatz ungeeigneter Verfahren oder die Verwendung inkompatibler Materialien können Beschädigungen des Produkts, Explosionen und ernsthafte Verletzungen hervorgerufen werden. Stellen Sie das Gerät nicht in einer potenziell explosiven oder entfl ammbaren Atmosphäre auf. Bei Nichtbeachtung kann es zu Bränden kommen.309 Nicht den Finger oder andere Objekte in die Luft-zu-Wasser- Innen- oder Außeneinheit stecken, rotierende Teile können zu Verletzungen führen. Fassen Sie bei Gewittern nicht das Außengerät an, da die Gefahr von Stromschlägen besteht. Stellen oder setzen Sie sich nicht auf das Außengerät, Sie könnten herunterfallen und sich verletzen. Das Innengerät darf nicht im Freien aufgestellt werden. Es ist nur für die Aufstellung in Innenräumen vorgesehen. Stromversorgung Verwenden Sie keine modifi zierten oder miteinander verbundenen oder nicht spezifi zierten Netzkabel und auch keine Verlängerungskabel, um Überhitzung und Brandgefahr zu vermeiden. Beachten Sie Folgendes, um eine Überhitzung, Feuer oder Stromschläge zu vermeiden:

Schließen Sie keine anderen elektrischen Geräte zusammen mit dem Klimagerät an.

Das Klimagerät darf nicht mit nassen oder feuchten Händen bedient werden.

Das Netzkabel darf nicht geknickt werden. Bei Beschädigung des Netzkabels muss das Kabel durch den Hersteller, seinen Kundendienst oder eine entsprechend autorisierte Person ausgewechselt werden, um eine Gefährdung für Personen zu vermeiden. Dieses Gerät ist mit einem Fehlerstrom- Schutzschalter ausgestattet. Lassen Sie im Zuge von Inspektions- und Wartungsarbeiten den Fehlerstrom- Schutzschalter prüfen. Fehlfunktionen des Fehlerstrom-Schutzschalters können zu Stromschlägen und/oder Bränden führen. Es wird dringend empfohlen, in bauseitigen Hausunterverteilungen eine zusätzliche Fehlerstrom- Schutzeinrichtung zu installieren, um Stromschlägen und Bränden vorzubeugen. Vor Arbeiten an der Elektrik ist die Stromzufuhr zu allen Geräten zu unterbrechen. Im Fall einer Funktionsstörung oder einer Fehlfunktion darf das Gerät nicht mehr benutzt werden und die Stromversorgung ist zu unterbrechen. (Gefahr von Rauchbildung, Feuer oder elektrischen Schlägen) Beispiele für Funktionsstörungen bzw. Fehlfunktionen

Der Fehlerstrom-Schutzschalter/ Erdkriechstromkreis-Unterbrecher wird häufi g ausgelöst.

Auftreten ungewöhnlicher Geräusche oder Vibrationen des Geräts.

Aus dem Innengerät tropft heißes Wasser. Wenden Sie sich für Wartungs- und Reparaturarbeiten umgehend an Ihren Fachinstallateur. Tragen Sie während der Inspektion und Wartung Handschuhe. Dieses Gerät muss geerdet sein, um Stromschläge oder Brände zu vermeiden. Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, die Stromversorgung ausschalten. -das Gerät gereinigt oder gewartet werden soll, -es längere Zeit nicht verwendet werden soll. Dieses System setzt sich aus mehreren Geräten zusammen. Vor Arbeiten an der Elektrik des Innengeräts ist die Stromzufuhr zu allen Geräten zu unterbrechen, um Stromschläge, Verbrennungen und tödliche Verletzungen zu vermeiden.

Sicherheitshinweise310 Sicherheitshinweise ACHTUNG Innen- und Außengerät Um Beschädigungen oder eine Korrosion des Geräts zu vermeiden, reinigen Sie das Innengerät nicht mit Wasser, Benzin, Verdünner oder Scheuerpulver. Das Gerät darf nicht in der Nähe von Verbrennungsgeräten oder in einem Badezimmer installiert werden. Andernfalls besteht die Gefahr von Stromschlägen oder Bränden. Fassen Sie nicht die scharfkantigen Aluminiumlamellen an, Sie könnten sich sonst verletzen. Bitte beachten Sie, dass bei Warmwasserentnahme und zeitgleicher Entkeimung die Verbrühungsgefahr erheblich steigt. Um Verletzungen zu vermeiden, darf das Gerät nicht zu Reinigungszwecken auseinandergebaut werden. Steigen Sie nicht auf eine instabile Unterlage, wenn Sie das Gerät reinigen, sonst besteht Verletzungsgefahr. Stellen Sie keine Vase oder andere Wassergefäße auf das Gerät. Ansonsten könnte Wasser in das Gerät gelangen und die Isolierung beeinträchtigen, was zu Stromschlägen führen könnte. Um ein Austreten von Wasser zu verhindern, ist darauf zu achten, dass die Kondensatleitung -fachgerecht angeschlossen wird, -nicht direkt in einen Abfl uss geführt wird, bei dem Rückstaugefahr besteht, -nicht in einen mit Wasser gefüllten Behälter geführt wird. Nach einer längeren Nutzung von Kaminen oder ähnlichem sollte der Raum regelmäßig gelüftet werden. Nach einer langen Nutzungsdauer ist zu kontrollieren, ob die Montagehalterung noch einwandfrei ist, damit das Gerät nicht herunterfällt. Fernbedienung Achten Sie darauf, dass die Fernbedienung nicht feucht wird. Andernfalls kann es zu Stromschlägen und/oder Bränden kommen. Drücken Sie die Tasten auf der Fernbedienung nicht mit harten und scharfen Gegenständen. Bei Nichtbeachtung kann das Gerät beschädigt werden. Die Fernbedienung darf nicht mit Wasser, Benzin, Verdünner oder Scheuerpulver gereinigt werden. Sie dürfen die Fernbedienung nicht selbst prüfen oder warten. Wenden Sie sich an einen autorisierten Fachhändler, um Verletzungen durch eine falsche Bedienung zu vermeiden.311 VORSICHT Dieses Gerät ist mit R32 (schwaches brennbares Kältemittel). gefüllt. Falls das Kältemittel ausläuft und einer externen Zündquelle ausgesetzt wird, besteht Brandgefahr. Innen- und Außengerät Das Gerät muss in einem Raum installiert und/oder betrieben werden, dessen Bodenfl äche größer als

min (m²) ist, und von Zündquellen wie Wärmequellen, Funkenfl ug und offenen Flammen oder explosionsgefährdeten Bereichen wie Gasgeräten, Gasherden, dem Gasversorgungsnetz oder elektrischen Gargeräten usw. ferngehalten werden (siehe Tabelle für A min (m²) in der Installationsanleitung). Beachten Sie, dass das Kältemittel evtl. geruchlos ist. Daher wird dringend empfohlen, dass geeignete Gasmelder für brennbare Kältemittel vorhanden, betriebsbereit und in der Lage sind, vor Lecks zu warnen. Halten Sie eventuell erforderliche Lüftungsöffnungen von Hindernissen frei. Unterlassen Sie es, das Gerät gewaltsam zu öffnen oder zu verbrennen, da es unter Druck steht. Setzen Sie das Gerät auch keinen heißen Temperaturen, Flammen, Funken oder anderen Zündquellen aus. Anderenfalls kann es explodieren und Verletzungen verursachen. Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung des Kältemittels vom Typ R32 Die grundlegenden Installationsverfahren sind mit denen bei Modellen mit konventionellen Kältemitteln (R410A, R22) identisch. Da der Arbeitsdruck höher als bei Modellen mit dem Kältemittel R22 ist, gibt es einige gesonderte Rohrleitungen, Montageschritte und Wartungswerkzeuge. Insbesondere, wenn Sie ein Kältemittel-R22-Modell durch ein neues Kältemittel-R32-Modell ersetzen, tauschen Sie immer an der Außeneinheit die herkömmlichen Rohre und Überwurfmuttern durch die speziellen R32- und R410A- Rohrleitungen und-Überwurfmuttern aus. Für R32 und R410A kann an der Außeneinheit und für das Rohr die gleiche Überwurfmutter verwendet werden. Die Vermischung verschiedener Kältemittel in einem System ist untersagt. Modelle, die die Kältemittel R32 und R410A verwenden, haben einen unterschiedlichen Ladeanschluss-Gewindedurchmesser, um eine fehlerhafte Befüllung mit dem Kältemittel R22 zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen. Überprüfen Sie dies deshalb im Voraus. [Der Ladeanschluss- Gewindedurchmesser für R32 und R410A beträgt 1/2 Zoll.] Es ist immer sicherzustellen, dass keine Fremdstoffe (Öl, Wasser usw.) in die Rohrleitungen eindringen. Versiegeln Sie darüber hinaus ordnungsgemäß die Öffnungen, wenn Sie die Rohrleitungen lagern, indem Sie sie zuklemmen, zukleben usw. (Die Handhabung von R32 ist mit der von R410A vergleichbar.)

Sicherheitshinweise312 Sicherheitshinweise

  • Betrieb, Wartung, Reparatur und Rückgewinnung des Kältemittels sollten von im Umgang mit brennbaren Kältemitteln geschultem und zertifi ziertem Personal und entsprechend den Empfehlungen des Herstellers durchgeführt werden. Alle Personen, die ein System oder damit verbundene Systemteile bedienen, warten oder instand halten, müssen dafür geschult und zertifi ziert sein.
  • Sämtliche Teile des Kühlkreislaufs (Verdampfer, Luftkühler, AHU, Kondensatoren oder Flüssigkeitssammler) sowie die Rohrleitungen dürfen sich nicht in der Nähe von Wärmequellen, offenen Flammen, Betriebsgasgeräten oder laufenden elektrischen Heizgeräten befi nden.
  • Der Benutzer/Eigentümer oder sein Bevollmächtigter muss die Alarme, die Gerätebeatmung und die Melder mindestens einmal jährlich, soweit nach nationalen Vorschriften erforderlich, regelmäßig überprüfen, um ihre ordnungsgemäße Funktion zu gewährleisten.
  • Ein Betriebsbuch ist zu führen. Die Ergebnisse dieser Prüfungen sind im Betriebsbuch zu vermerken.
  • Bei Lüftungen in besetzten Räumen ist zu prüfen, ob keine Behinderung vorliegt.
  • Vor der Inbetriebnahme eines neuen Kältesystems sollte die für die Inbetriebnahme des Systems verantwortliche Person sicherstellen, dass geschultes und zertifi ziertes Bedienpersonal anhand der Betriebsanleitung über den Aufbau, die Überwachung, den Betrieb und die Wartung des Kältesystems sowie die zu beachtenden Sicherheitsvorkehrungen und die Eigenschaften und Handhabung des verwendeten Kältemittels eingewiesen wird.
  • Die allgemeinen Anforderungen an geschultes und zertifi ziertes Personal sind nachfolgend angegeben: a) Kenntnisse in puncto Gesetzgebung, Vorschriften und Normen im Zusammenhang mit brennbaren Kältemitteln, b) Detaillierte Kenntnisse und Fähigkeiten zu folgenden Themen: Umgang mit brennbaren Kältemitteln, persönliche Schutzausrüstung, Verhinderung von Kältemittelaustritt, Umgang mit Flaschen, Befüllung, Lecksuche, Rückgewinnung und Entsorgung, c) Fähigkeit, die Anforderungen der nationalen Gesetzgebung sowie der Vorschriften und Normen zu verstehen und in der Praxis anzuwenden und d) Absolvieren einer kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung zur Aufrechterhaltung dieses Know- hows. e) Rohrleitungen von Klimageräten sind in Aufenthaltsbereichen so zu installieren, dass sie gegen unbeabsichtigte Beschädigungen während Betrieb und Wartung geschützt sind. f) Gegen übermäßige Vibrationen oder Pulsieren der Rohrleitungen sind geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. g) Stellen Sie sicher, dass Schutzvorrichtungen, Kühlleitungen und Verbindungsstücke gegen schädliche Umwelteinfl üsse geschützt sind (z. B. Gefahren wie Ansammeln und Einfrieren von Wasser in Entlastungsleitungen oder das Ansammeln von Schmutz und Ablagerungen).313 h) Ausdehnung und Kontraktion von langen Rohrleitungen in Kälteanlagen sind bei Auslegung und Installation (montiert und geschützt) so zu berücksichtigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines hydraulischen Schlages mit Schäden an der Anlage minimiert wird.

i) Schützen Sie die Kälteanlage

vor Beschädigungen und Bruch aufgrund von Bewegung von Möbeln oder Umbauten. j) Um sicherzustellen, dass keine Undichtigkeiten auftreten, müssen vor Ort hergestellte Kältemittelanschlüsse in Innenräumen auf Dichtheit geprüft werden. Die Prüfmethode muss eine Empfi ndlichkeit von 5 Gramm Kältemittel pro Jahr oder besser unter einem Druck von mindestens 0,25 mal dem maximalen zulässigen Druck (>1,04 MPa, max 4,15 MPa) haben. Es darf keine Leckage festgestellt werden.

1. Installation (Ort)

  • Produkt mit brennbaren Kältemitteln; muss unter Beachtung der in der Installationsanleitung angegebenen minimalen Bodenfl äche A min (m²) installiert werden.
  • Bei einer Feldladung muss der sich durch die unterschiedliche Rohrlänge ergebende Einfl uss auf die Kältemittelfüllung quantifi ziert, gemessen und gekennzeichnet werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Installation der Rohre auf ein Minimum reduziert wird. Vermeiden Sie die Verwendung von verbogenen Rohren und erlauben Sie keine spitzwinkligen Krümmungen.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Rohre vor technischen Schäden geschützt werden.
  • Nationale Gasverordnungen, kommunale Regelungen und Gesetze sind einzuhalten. Benachrichtigen Sie die zuständigen Behörden in Übereinstimmung mit allen geltenden Vorschriften.
  • Sorgen Sie dafür, dass alle mechanischen Verbindungen zu Wartungszwecken zugänglich sind.
  • In Fällen, wo eine mechanische Belüftung erforderlich ist, sind die Lüftungsöffnungen frei von Hindernissen zu halten.
  • Beachten Sie bei der Entsorgung des Produkts die Vorkehrungen von Punkt 12, und halten Sie die nationalen Vorschriften ein. Bei Fragen zur sachgemäßen Handhabung wenden Sie sich bitte an die städtischen Ämter vor Ort.

2-1. Wartungspersonal

  • Das System wird von einem geschulten und zertifi zierten Servicepersonal, das vom Benutzer oder Verantwortlichen eingesetzt wird, geprüft, regelmäßig überwacht und gewartet.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Füllmenge der Größe des Zimmers entspricht, in dem die das Kältemittel enthaltenden Teile installiert sind.
  • Stellen Sie sicher, dass die Kältemittelfüllung nicht durchsickert.
  • Jede qualifi zierte Person, die mit Arbeiten oder Eingriffen in einem Kältemittelkreislauf beschäftigt ist, sollte im Besitz eines aktuell gültigen, von einer in der Branche anerkannten Prüfstelle ausgestellten Zertifi kats sein, das ihre Kompetenz zum gefahrlosen Umgang mit Kältemitteln gemäß einer anerkannten Industriespezifi kation ausweist.

Sicherheitshinweise314 Sicherheitshinweise

  • Die Wartung sollte nur gemäß den Empfehlungen des Geräteherstellers durchgeführt werden. Wartungs- und Reparaturarbeiten, die die Unterstützung durch andere Fachkräfte erfordern, dürfen nur unter der Aufsicht der für die Verwendung von brennbaren Kältemitteln zuständigen Person durchgeführt werden.
  • Die Wartung sollte nur gemäß den Empfehlungen des Herstellers durchgeführt werden. 2-2. Tätigkeit
  • Vor Beginn der Arbeiten an Systemen mit brennbaren Kältemitteln sind Sicherheitskontrollen notwendig, damit das Risiko einer Entzündung möglichst gering ist. Für die Reparaturarbeiten am Kältesystem müssen die Vorkehrungen unter Punkt 2-2 und 2-8 befolgt werden, bevor Arbeiten am System durchgeführt werden.
  • Die Arbeiten müssen gemäß einem kontrollierten Verfahren durchgeführt werden, um das Risiko zu minimieren, dass während der Arbeiten entzündliche Gase oder Dämpfe vorhanden sind.
  • Das gesamte Wartungspersonal und andere Mitarbeiter, die in der näheren Umgebung arbeiten, müssen hinsichtlich des Wesens der durchgeführten Arbeiten angewiesen und überwacht werden.
  • Vermeiden Sie Arbeiten in engen und geschlossenen Räumen. Achten Sie immer darauf, dass Sie sich nicht in der Nähe der Quelle befi nden, mindestens 2 Meter Sicherheitsabstand einhalten oder die Freifl äche in einem Radius von mindestens 2 Metern abgrenzen.
  • Tragen Sie eine geeignete Schutzausrüstung, darunter einen Atemschutz, wenn die Bedingungen es erfordern.
  • Halten Sie alle Zündquellen und heiße Metalloberfl ächen fern. 2-3. Prüfung auf Vorhandensein von Kältemittel
  • Der Bereich muss mit einem entsprechenden Kältemitteldetektor vor und während der Arbeiten überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Techniker über eine mögliche brennbare Atmosphäre informiert wird.
  • Es ist sicherzustellen, dass die verwendeten Leck-Detektoren für die Verwendung mit brennbaren Kältemitteln geeignet sind, d. h. dass sie funkenfrei, angemessen versiegelt und eigensicher sind.
  • Für den Fall, dass Kältemittel ausgelaufen sind bzw. verschüttet wurden, lüften Sie sofort den Bereich und halten Sie sich mit dem Rücken gegen den Wind und entfernt von der Austrittsstelle.
  • Für den Fall, dass Kältemittel ausgelaufen sind bzw. verschüttet wurden, benachrichtigen Sie Personen, die sich in Windrichtung des ausgelaufenen/verschütteten Produkts befi nden, isolieren Sie den umgebenden Gefahrenbereich, und halten Sie unbefugte Personen fern. 2-4. Vorhandensein eines Feuerlöschers
  • Wenn Arbeiten mit offener Flamme an den Kühlanlagen oder damit verbundenen Teilen durchgeführt werden sollen, müssen geeignete Feuerlöscheinrichtungen griffbereit sein.
  • Ein Pulverfeuerlöscher oder ein CO

Feuerlöscher muss in der Nähe des Ladebereichs griffbereit sein.315 2-5. Keine Zündquellen

  • Personen, die Arbeiten an einem Kältesystem durchführen, zu denen eine Offenlegung von Rohren gehört, die brennbare Kältemittel enthalten oder enthalten haben, dürfen keine Zündquellen verwenden, die zu einer Brand- oder Explosionsgefahr führen können. Die betreffende Person darf bei der Durchführung dieser Arbeiten nicht rauchen.
  • Alle möglichen Zündquellen, darunter das Rauchen von Zigaretten, sollten ausreichend weit weg vom Ort der Installation, Reparatur, Beseitigung und Entsorgung gehalten werden, wenn die Möglichkeit besteht, dass brennbare Kältemittel an den umgebenden Raum freigegeben werden können.
  • Vor Beginn der Arbeiten muss die Gegend um die Ausrüstung herum inspiziert werden, um sicherzustellen, dass keine Brand- oder Zündgefahr vorhanden ist.
  • „Rauchen verboten!“-Schilder müssen aufgestellt werden. 2-6. Belüfteter Bereich
  • Es ist sicherzustellen, dass der Bereich im Freien ist oder ausreichend belüftet wird, bevor in das System eingegriffen oder Arbeiten mit offener Flamme durchgeführt werden.
  • Eine gewisse Belüftung muss während des Zeitraums, in dem die Arbeiten durchgeführt werden, aufrecht erhalten bleiben.
  • Die Belüftung sollte eventuell freigegebenes Kältemittel gefahrlos aufl ösen und vorzugsweise nach außen in die Atmosphäre abgeben. 2-7. Kontrollen der Kühlanlagen
  • Wenn elektrische Bauteile ausgetauscht werden, müssen die neuen Teile für den betreffenden Zweck geeignet sein und die korrekten technischen Daten aufweisen.
  • Die Wartungs- und Reparaturrichtlinien des Herstellers müssen stets eingehalten werden.
  • Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an die technische Kundendienstabteilung des Herstellers.
  • Die folgenden Überprüfungen gelten für Installationen mit brennbaren Kältemitteln. -Es ist sicherzustellen, dass die tatsächliche Füllmenge der Größe des Zimmers entspricht, in dem die das Kältemittel enthaltenden Teile installiert sind. -Die Belüftungsgeräte und Steckdosen funktionieren angemessen, und der Zugang zu ihnen ist nicht versperrt. -Wenn ein indirekter Kühlkreislauf verwendet wird, muss der Sekundärkreislauf auf das Vorhandensein von Kältemittel kontrolliert werden. -Die Kennzeichnung an den Geräten muss weiterhin sichtbar und lesbar sein. Unleserliche Kennzeichnungen und Schilder müssen ausgebessert werden. -Kältetechnikrohre oder -bauteile sind an einer Position installiert, wo sie wahrscheinlich keinem Stoff ausgesetzt sind, der Kältemittel enthaltende Bauelemente durch Oxydation zerstören kann. Eine Ausnahme besteht, wenn die Bauteile aus Werkstoffen bestehen, die von Natur aus gegen Korrosionen resistent sind, oder sie angemessen vor Korrosionen geschützt sind.

Sicherheitshinweise316 Sicherheitshinweise 2-8. Kontrollen der elektrischen Geräte

  • Die Reparatur- und Wartungsarbeiten an elektrischen Bauteilen müssen anfängliche Sicherheitsprüfungen und Bauteil- Inspektionsverfahren umfassen.
  • Anfängliche Sicherheitsüberprüfungen müssen folgende Punkte umfassen, sind aber nicht auf diese beschränkt:- -Die Kondensatoren sind entladen: Dies muss auf sichere Weise erfolgen, um eine Funkenbildung zu vermeiden. -Es liegen keine stromführenden elektrischen Bauteile und Kabel beim Füllen, Absaugen oder Säubern des Systems frei. -Es besteht eine kontinuierliche Erdung.
  • Die Wartungs- und Reparaturrichtlinien des Herstellers müssen stets eingehalten werden.
  • Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an die technische Kundendienstabteilung des Herstellers.
  • Wenn ein Fehler vorhanden ist, der die Sicherheit beeinträchtigen könnte, darf keine Stromversorgung mit dem Kreislauf verbunden werden, bis der Fehler zufriedenstellend behoben wurde.
  • Wenn der Fehler nicht sofort behoben werden kann, aber der Betrieb fortgesetzt werden muss, sollte eine angemessene temporäre Lösung verwendet werden.
  • Der Besitzer der Ausrüstung muss informiert werden, damit anschließend alle Beteiligten Bescheid wissen.

3. Reparaturen an versiegelten

  • Während der Reparaturen an versiegelten Bauteilen müssen alle elektrischen Zuleitungen von der Ausrüstung, an der gearbeitet wird, getrennt werden, bevor versiegelte Abdeckungen usw. entfernt werden.
  • Wenn während der Wartung eine elektrische Stromversorgung zur Ausrüstung absolut notwendig ist, muss eine dauerhaft in Betrieb befi ndliche Form der Lecksuche am kritischsten Punkt implementiert werden, damit diese vor einer möglicherweise gefährlichen Situation warnen kann.
  • Besondere Aufmerksamkeit sollte folgenden Punkten gezollt werden, um sicherzustellen, dass bei Arbeiten an elektrischen Bauteilen das Gehäuse nicht dahingehend verändert wird, dass das Schutzniveau beeinträchtigt wird. Dazu gehören Schäden an Kabeln, übermäßige Anzahl von Anschlüssen, Klemmen mit falschen Spezifi kationen, Schäden an Dichtungen, falsche Montage der Schlauchanschlüsse usw.
  • Es ist sicherzustellen, dass das Gerät sicher befestigt ist.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Dichtungen oder Dichtungsmaterialien nicht derart erodiert sind, dass sie das Eindringen von brennbaren Atmosphären nicht mehr verhindern können.
  • Ersatzteile müssen die Angaben des Herstellers erfüllen. HINWEIS: Die Verwendung von Silikon-Dichtstoff kann die Wirksamkeit einiger Leck- Detektortypen beeinträchtigen. Eigensichere Bauteile müssen nicht isoliert werden, bevor Arbeiten an ihnen ausgeführt werden.317

4. Reparatur von eigensicheren

  • Legen Sie keine permanenten induktiven oder kapazitiven Lasten an der Schaltung an, ohne sicherzustellen, dass diese nicht die zulässigen Werte für Spannung und Stromstärke für die verwendete Ausrüstung übersteigen.
  • Eigensichere Bauteile sind die einzigen Bauteile, die bei Vorhandensein einer brennbaren Atmosphäre bearbeitet werden können, auch wenn sie stromführend sind.
  • Die Prüfeinrichtung muss den korrekten Nennwert aufweisen.
  • Ersetzen Sie Bauteile nur durch vom Hersteller spezifi zierte Teile. Vom Hersteller nicht spezifi zierte Teile können zur Zündung von Kältemittel in der durch ein Leck hervorgerufenen Atmosphäre führen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Verkabelung nicht Verschleiß, Korrosion, übermäßigem Druck, Vibrationen, scharfen Kanten oder sonstigen nachteiligen Umweltauswirkungen unterliegt.
  • Die Prüfung sollte auch den Auswirkungen von Alterung oder ständiger Vibration durch Quellen wie Kompressoren oder Ventilatoren Rechnung tragen.

6. Erkennung von brennbaren

  • Unter keinen Umständen sollten potenzielle Zündquellen für die Suche oder Erkennung von Kältemittelleckagen verwendet werden.
  • Es darf keine Halogenlampe (oder ein anderer Detektor mit freibrennender Flamme) verwendet werden.

Lecksuchmethoden gelten als für alle Kältemittelsysteme geeignet

  • Bei der Verwendung von Detektoren mit einer Empfi ndlichkeit von 5 Gramm Kältemittel pro Jahr oder besser unter einem Druck von mindestens 0,25 mal dem maximalen zulässigen Druck (>1,04 MPa, max 4,15 MPa), z. B. einem Universal-Sniffer, dürfen keine Leckagen detektiert werden.
  • Elektronische Lecksucher können verwendet werden, um brennbare Kältemittel zu erkennen. Jedoch ist die Empfi ndlichkeit u. U. nicht ausreichend oder muss ggf. neu kalibriert werden. (Die Prüfgeräte sollten in einem kältemittelfreien Bereich kalibriert werden.)
  • Es ist sicherzustellen, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle ist und sich für das verwendete Kältemittel eignet.
  • Die Leck-Detektoren sollten auf einen Prozentsatz des Kältemittel- LFL-Werts festgelegt und gemäß dem verwendeten Kältemittel und dem entsprechenden Prozentsatz des Gases (max. 25 %) kalibriert werden.
  • Für die meisten Kältemittel eignen sich auch Flüssigkeiten zur Leckageerkennung, zum Beispiel solche für Blasen- und Fluouresenzmethoden. Chlorhaltige Reinigungsmittel sind zu meiden, da Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohrleitungen angreifen kann.
  • Wenn ein Leck vermutet wird, müssen alle offenen Flammen entfernt/gelöscht werden.

Sicherheitshinweise318 Sicherheitshinweise

Wird ein Kältemittel-Leck gefunden, das Lötarbeiten erfordert, muss das gesamte Kältemittel aus dem System abgesaugt oder (mithilfe von Abschaltventilen) in einem Teil des Systems entfernt vom Leck isoliert werden. Befolgen Sie beim Entfernen des Kältemittels die Vorkehrungen von Punkt 8.

8. Entfernung und Entleerung

Wenn zu Reparaturen – oder für andere Zwecke – in den Kältemittelkreislauf eingegriffen wird, sind konventionelle Verfahren anzuwenden. Es ist jedoch wichtig, bewährte Methoden zu befolgen, da die Entfl ammbarkeit eine Rolle spielt. Das folgende Verfahren sollte eingehalten werden: Kältemittel entfernen -> Kreislauf mit Edelgas bereinigen -> luftleer pumpen -> mit Edelgas bereinigen -> Kreislauf durch Schneiden oder Löten öffnen.

Die Kältemittelladung sollte in die korrekten Recycling-Flaschen abgesaugt werden.

Das System muss mit sauerstofffreiem Stickstoff (OFN) gespült werden, damit das Gerät sicher wird.

Dieser Prozess muss möglicherweise mehrmals wiederholt werden.

Druckluft oder Sauerstoff dürfen für diese Aufgabe nicht verwendet werden.

Die Spülung soll erreicht werden, indem das Vakuum im System mit sauerstofffreiem Stickstoff unterbrochen und weiter gefüllt wird, bis der Betriebsdruck erreicht ist. Dann soll in die Atmosphäre entlüftet und schließlich wieder ein Vakuum hergestellt werden.

Dieser Prozess soll wiederholt werden, bis im System kein Kältemittel mehr vorhanden ist.

Wenn die endgültige sauerstofffreie Stickstoffl adung verwendet wird, muss das System bis auf Atmosphärendruck entlüftet werden, damit Arbeiten stattfi nden können.

Dieser Vorgang ist unabdingbar, wenn Lötarbeiten an den Rohrleitungen durchgeführt werden sollen.

Es ist zu sicherzustellen, dass sich das Ventil für die Vakuumpumpe nicht in der Nähe von potentiellen Zündquellen befi ndet und eine Belüftung zur Verfügung steht. OFN = sauerstofffreier Stickstoff, eine Art von Edelgas.

Neben den konventionellen Ladeverfahren müssen folgende Anforderungen eingehalten werden.

Es ist zu sicherzustellen, dass bei der Verwendung von Ladeeinrichtungen keine Kontamination von verschiedenen Kältemitteln auftritt.

Schläuche und Leitungen sollten so kurz wie möglich sein, damit in ihnen so wenig Kältemittel wie möglich enthalten ist.

Flaschen sind in einer geeigneten Position entsprechend der Anweisungen aufzubewahren.

Es ist zu sicherzustellen, dass das Kältesystem geerdet ist, bevor es mit Kältemittel befüllt wird.

Kennzeichnen Sie das System, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist (sofern nicht bereits erfolgt).

Äußerste Sorgfalt ist anzuwenden, das Kältesystem nicht zu überfüllen.

Vor dem Nachladen des Systems muss dessen Druck mit sauerstofffreiem Stickstoff überprüft werden (siehe Punkt 7).

Das System muss nach Abschluss des Ladevorgangs, jedoch noch vor der Inbetriebnahme auf Lecks überprüft werden.319

Eine nachfolgende Dichtheitsprüfung muss vor dem Verlassen des Standorts durchgeführt werden.

Eine elektrostatische Aufl adung kann entstehen und einen gefährlichen Zustand beim Laden und Ablassen des Kältemittels verursachen. Zur Vermeidung von Brand- und Explosionsgefahr leiten Sie die Reibungselektrizität während der Umsetzung ab, indem Sie vor dem Laden/Ablassen eine Erdung und einen Potenzialausgleich von Behältern und Anlagen durchführen.

10. Außerbetriebnahme

Vor der Durchführung dieses Verfahrens kommt es darauf an, dass der Techniker mit der Ausrüstung und allen Details komplett vertraut ist.

Als bewährte Verfahrensweise wird empfohlen, dass alle Kältemittel gefahrlos zurückgewonnen werden.

Bevor die Aufgabe durchgeführt wird, muss für den Fall, dass vor der Wiederverwendung der zurückgewonnen Kältemittel eine Analyse benötigt wird, eine Öl- und Kältemittelprobe entnommen werden.

Es ist notwendig, dass elektrischer Strom zur Verfügung steht, bevor mit der Aufgabe begonnen wird. a) Machen Sie sich mit der Ausrüstung und deren Funktionsweise vertraut. b) Das System ist elektrisch zu isolieren. c) Überprüfen Sie Folgendes, bevor Sie das Verfahren beginnen:

mechanische Handhabungstechnik ist bei Bedarf für den Umgang mit Kältemittelfl aschen verfügbar;

die gesamte persönliche Schutzausrüstung ist verfügbar und wird richtig verwendet;

der Absaugprozess wird zu allen Zeiten von einer sachkundigen Person beaufsichtigt;

Absauggeräte und -fl aschen erfüllen die entsprechenden Normen. d) Pumpen Sie nach Möglichkeit das Kältemittelsystem ab. e) Wenn ein Vakuum nicht möglich ist, implementieren Sie einen Verteiler, sodass das Kältemittel aus verschiedenen Teilen des Systems entfernt werden kann. f) Es ist sicherzustellen, dass sich die Flasche auf der Waage befi ndet, bevor die Absaugung durchgeführt wird. g) Starten Sie die Absaugmaschine, und arbeiten Sie getreu den Anweisungen. h) Überfüllen Sie die Flaschen nicht. (Nicht mehr als 80 Volumenprozent Flüssigfüllung.)

i) Überschreiten Sie nicht den

maximalen Betriebsdruck der Flasche, auch nicht vorübergehend. j) Wenn die Flaschen korrekt gefüllt wurden und der Prozess abgeschlossen ist, stellen Sie sicher, dass die Flaschen und die Ausrüstung unverzüglich vom Standort entfernt werden und alle Absperrventile an der Ausrüstung verriegelt sind. k) Das abgesaugte Kältemittel darf erst wieder in ein anderes Kältesystem eingefüllt werden, nachdem es gereinigt und überprüft wurde.

Eine elektrostatische Aufl adung kann entstehen und einen gefährlichen Zustand beim Laden bzw. Ablassen des Kältemittels verursachen.Zur Vermeidung von Brand- und Explosionsgefahr leiten Sie die Reibungselektrizität während der Umsetzung ab, indem Sie vor dem Laden/ Ablassen eine Erdung und einen Potenzialausgleich von Behältern und Anlagen durchführen.

Sicherheitshinweise320 Sicherheitshinweise

  • Es sind Etiketten anzubringen, die besagen, dass die Ausrüstung außer Betrieb genommen und das Kältemittel entleert wurde.
  • Das Etikett muss datiert und unterzeichnet werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Ausrüstung mit Etiketten gekennzeichnet wurde, die besagen, dass die Ausrüstung brennbare Kältemittel enthält.
  • Beim Entfernen von Kältemittel aus einem System, entweder zur Wartung oder zur Außerbetriebnahme, wird als bewährte Verfahrensweise empfohlen, dass alle Kältemittel gefahrlos abgesaugt werden.
  • Beim Umfüllen von Kältemittel in die Flaschen ist sicherzustellen, dass nur geeignete Kältemittel- Absaugfl aschen eingesetzt werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die korrekte Anzahl von Flaschen zum Aufnehmen der gesamten Systemladung verfügbar sind.
  • Alle zu verwendenden Flaschen sind für das abgesaugte Kältemittel ausgewiesen und entsprechend gekennzeichnet (d. h. spezielle Flaschen für die Rückgewinnung von Kältemittel).
  • Die Flaschen müssen mit einem Überdruckventil ausgestattet und die zugehörigen Absperrventile in einwandfreiem Zustand sein.
  • Die Recyclingfl aschen sind luftleer und nach Möglichkeit gekühlt, bevor die Absaugung erfolgt.
  • Die Recycling-Ausrüstung muss in einwandfreiem Zustand sein und über eine griffbereite Reihe von Anweisungen bezüglich der Ausrüstung verfügen. Sie muss für die Absaugung von brennbaren Kältemitteln geeignet sein.
  • Darüber hinaus muss eine Reihe von geeichten Waagen zur Verfügung stehen und einen einwandfreien Zustand aufweisen.
  • Die Schläuche müssen komplett mit leckagefreien Trennkupplungen und in gutem Zustand vorliegen.
  • Überprüfen Sie vor Verwendung der Absaugmaschine, dass sie sich in einem einwandfreien Betriebszustand befi ndet, ordnungsgemäß gepfl egt wurde und dass alle zugehörigen elektrischen Komponenten versiegelt sind, um im Falle einer Kältemittelfreisetzung eine Entzündung zu verhindern. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Hersteller.
  • Das abgesaugte Kältemittel sollte in der korrekten Recycling-Flasche an den Kältemittellieferanten zurückgebracht und mit dem entsprechenden Entsorgungsnachweis versehen werden.
  • Mischen Sie keinesfalls Kältemittel in den Rückgewinnungsgeräten und vor allem nicht in den Flaschen.
  • Wenn Kompressoren oder Kompressoröle entfernt werden sollen, ist sicherzustellen, dass sie auf ein akzeptables Maß luftleer gepumpt wurden, um zu gewährleisten, dass kein brennbares Kältemittel im Schmierstoff verbleibt.
  • Der Leerungsprozess erfolgt vor der Rückgabe des Kompressors an die Lieferanten.
  • Es sollte lediglich eine Elektroheizung für das Kompressorgehäuse eingesetzt werden, um diesen Vorgang zu beschleunigen.
  • Wenn Öl aus einem System abgelassen wird, muss dies gefahrlos durchgeführt werden.321 Tasten und Display der Bedieneinheit Tasten/Display

Schnellmenü-Taste (Weitere Details fi nden Sie in der separaten Schnellmenü-Anleitung.)

Zurück-Taste Kehrt zum vorherigen Bildschirm zurück. 3 LCD-Display

Hauptmenü-Taste Dient zur Funktionseinstellung.

EIN/AUS-Taste Dient zum Ein- bzw. Ausschalten des Geräts.

Betriebsanzeige Leuchtet während des Betriebs und blinkt bei einer Störung. Tasten in der Mitte drücken Keine Handschuhe Kein Stift

Kreuztasten Dient zum Auswählen einer Option. Taste „Enter“ Bestätigt den gewählten Inhalt. Nach oben Nach unten Links Rechts

Sicherheitshinweise / Tasten und Display der Bedieneinheit322 Tasten und Display der Bedieneinheit

Display 1 Auswahl der Betriebsart HEIZEN

  • Der HEAT (HEIZEN)-Betrieb ist entweder ein- oder ausgeschaltet.
  • Die Heizfunktion wird durch das Außengerät bereitgestellt. WW-Speicher
  • Der Warmwasserbetrieb ist entweder ein- oder ausgeschaltet.
  • Die Warmwasserfunktion wird durch das Außengerät bereitgestellt. HEIZEN + WW-Speicher
  • Die Heizfunktion und die Warmwasserbereitung werden durch das Außengerät bereitgestellt.
  • Diese Betriebsart kann nur ausgewählt werden, wenn ein Warmwasserspeicher installiert ist.
  • Die Richtungspfeile zeigen jeweils auf die aktuell aktive Betriebsart.
  • Darstellung im Heizbetrieb / Warmwasserbetrieb.
  • Darstellung im Abtaubetrieb.

Betriebssymbole Die nachfolgend dargestellten Symbole zeigen den jeweiligen Betriebsstatus an. Das Symbol wird nicht angezeigt (unter dem Bildschirm „Bedienung AUS“), wenn der Betrieb, mit Ausnahme der Wochentimer-Einstellung, deaktiviert ist. Urlaubsbetrieb Wochentimerbetrieb Flüsterbetrieb Heizkreis: Raumthermostat

  • Integrierter Fühler SG ready Elektro-Heizstab Heizung Elektro-Heizstab Warmwasser Solarbetrieb Bivalente Heizquelle (Bivalenz-Heizquelle)323 3 Temperatur des jeweiligen Heizkreises 4 Wochentag und Uhrzeit 5 Temperatur des Warmwasserspeichers 6 Außentemperatur 7 Symbole für Temperaturfühler und Temperaturen Vorlauftemperatur
  • Heizkennlinie Vorlauftemperatur
  • Direkt Nur Schwimmbadheizung Raumthermostat
  • Extern Raumthermostat
  • Intern Raumtemp.fühler Erste Einstellungen Bevor Systemeinstellungen vorgenommen werden können, muss zunächst die Anzeigesprache festgelegt sowie Datum und Uhrzeit eingegeben werden. Beim ersten Einschalten des Geräts wird automatisch der Einstellbildschirm angezeigt. Diese Einstellung kann auch aus den persönlichen Einstellungen des Menüs erfolgen. Auswählen der Sprache LCD blinkt Warten Sie, bis das Display initialisiert ist. Nach Verlassen des Initialisierungsbildschirms kehrt das Gerät zum Normalbildschirm zurück. Bei Betätigung einer beliebigen Taste wird der Bildschirm zur Spracheinstellung angezeigt.

Blättern Sie mithilfe von und , um die Sprache auszuwählen.

Drücken Sie , um die Auswahl zu bestätigen. Einstellen der Uhr

Wählen Sie mithilfe von oder , wie die Uhrzeit angezeigt werden soll, entweder im 24-Stunden- oder im 12-Stunden-Format (AM / PM).

Drücken Sie , um die Auswahl zu bestätigen.

Verwenden Sie und zur Auswahl von Jahr, Monat, Tag, Stunden und Minuten. (Verwenden Sie zur Auswahl und Bewegung und zur Bestätigung.)

Wenn die Uhrzeit eingestellt ist, werden Wochentag und Uhrzeit auf dem Display angezeigt, auch wenn die Fernbedienung ausgeschaltet ist.

Tasten und Display der Bedieneinheit / Erste Einstellungen324 Menü Standardeinstellung Einstelloptionen / Display 1 Funktionseinstellung

Wochentimer Sobald der Wochentimer eingestellt ist, kann der Benutzer ihn über das Schnellmenü bearbeiten. Es können pro Tag bis zu 6 Schaltprogramme eingerichtet werden.

  • Deaktiviert, wenn „Heiz. immer ein“ eingeschaltet ist. Einrichten des Timers Wählen Sie den Wochentag, und stellen Sie die gewünschten Programme ein (Schaltzeitpunkt / Ein/Aus / Betriebsart) Kopieren des Timers Wählen Sie den Wochentag. Im Anschluss an die Grundeinstellungen können über das Schnellmenü weitere Einstellungen vorgenommen werden.

Drücken Sie , um das Schnellmenü anzuzeigen. Manuelle Warmwasser- bereitung Flüsterbetrieb Man. E-Heizung Wochentimer Manueller Abtaubetrieb Fehler-Reset Sperre der Bedieneinheit

Wählen Sie mit Hilfe von das Menü aus.

Drücken Sie , um die ausgewählte Funktion ein- oder auszuschalten bzw. einzustellen. Schnellmenü Menüs Für Benutzer Die zu verwendenden Menüpunkte und vorzunehmenden Einstellungen richten sich nach dem zu jeweils vorhandenen Heizungssystem. Sämtliche Grundeinstellungen sind von einem autorisierten Installateur oder Service-Partner vorzunehmen und sollten auch nur durch diesen abgeändert werden.

Nachdem die Grundeinstellungen vorgenommen worden sind, können die Einstellungen manuell angepasst werden.

Die Grundeinstellungen bleiben solange aktiv, bis sie geändert werden.

Die Bedieneinheit kann für unterschiedliche Systeme verwendet werden.

  • Um Einstellungen vornehmen zu können, darf die Betriebs-LED nicht leuchten.

Mit falschen Einstellungen besteht die Möglichkeit, dass das Heizungssystem nicht richtig funktioniert. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren autorisierten Installateur oder Service-Partner. Anzeigen des „Hauptmenü“: Auswählen eines Menüpunkts: Bestätigen des ausgewählten Menüpunkts: