TS 500i - Zerkleinerer STIHL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TS 500i STIHL
2 - 36 Gebrauchsanleitung
36 - 72 Notice d’emploi
72 - 106 Istruzioni d’usoInhaltsverzeichnis
Bildsymbole, die auf dem Gerät angebracht sind, sind in dieser Gebrauchsanleitung erklärt. Abhängig von Gerät und Ausstattung können fol‐ gende Bildsymbole am Gerät angebracht sein. Kraftstofftank; Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl Dekompressionsventil betätigen Kraftstoffhandpumpe betätigen Wasseranschluss, Absperrhahn Spannmutter für Riemen Anwerfgriff ziehen
1.2 Kennzeichnung von Textab‐
schnitten WARNUNG Warnung vor Unfall- und Verletzungsgefahr für Personen sowie vor schwerwiegenden Sach‐ schäden. HINWEIS Warnung vor Beschädigung des Gerätes oder einzelner Bauteile.
1.3 Technische Weiterentwicklung
STIHL arbeitet ständig an der Weiterentwicklung sämtlicher Maschinen und Geräte; Änderungen des Lieferumfanges in Form, Technik und Aus‐ stattung müssen wir uns deshalb vorbehalten. Aus Angaben und Abbildungen dieser Gebrauchsanleitung können deshalb keine Ansprüche abgeleitet werden. 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind beim Arbeiten mit dem Trenn‐ schleifer nötig, weil mit sehr hoher Umdrehungsgeschwindigkeit der Trennschleifscheibe gearbeitet wird. Die gesamte Gebrauchsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme aufmerk‐ sam lesen und für späteren Gebrauch sicher aufbewahren. Nichtbeachten der Sicherheitshinweise kann lebens‐ gefährlich sein. Länderbezogene Sicherheitsvorschriften, z. B. von Berufsgenossenschaften, Sozialkassen, Behörden für Arbeitsschutz und andere beach‐ ten. Für Arbeitgeber in der Europäischen Union ist die Richtlinie 2009/104/EC verpflichtend – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benut‐ zung von Maschinen und Geräten durch Arbeit‐ nehmer bei der Arbeit. deutsch 2 0458-753-7521-C © ANDREAS STIHL AG & Co. KG 2022 0458-753-7521-C. VA2.E22. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Druckfarben enthalten pflanzliche Öle, Papier ist recycelbar. Original Gebrauchsanleitung 0000006177_020_DWer zum ersten Mal mit dem Motorgerät arbeitet: Vom Verkäufer oder einem anderen Fachkundi‐ gen erklären lassen, wie man damit sicher umgeht – oder an einem Fachlehrgang teilneh‐ men. Minderjährige dürfen nicht mit dem Motorgerät arbeiten – ausgenommen Jugendliche über 16 Jahre, die unter Aufsicht ausgebildet werden. Kinder, Tiere und Zuschauer fern halten. Wird das Motorgerät nicht benutzt, ist es so abzustellen, dass niemand gefährdet wird. Motorgerät vor unbefugtem Zugriff sichern. Der Benutzer ist verantwortlich für Unfälle oder Gefahren, die gegenüber anderen Personen oder deren Eigentum auftreten. Motorgerät nur an Personen weitergeben oder ausleihen, die mit diesem Modell und seiner Handhabung vertraut sind – stets die Gebrauchs‐ anleitung mitgeben. Der Einsatz Schall emittierender Motorgeräte kann durch nationale wie auch örtliche, lokale Vorschriften zeitlich begrenzt sein. Wer mit dem Motorgerät arbeitet, muss ausge‐ ruht, gesund und in guter Verfassung sein. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht anstrengen darf, sollte seinen Arzt fragen, ob die Arbeit mit einem Motorgerät möglich ist. Nur Träger von Herzschrittmachern: Die Zündan‐ lage dieses Gerätes erzeugt ein sehr geringes elektromagnetisches Feld. Ein Einfluss auf ein‐ zelne Herzschrittmacher-Typen kann nicht völlig ausgeschlossen werden. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken empfiehlt STIHL den behandelnden Arzt und den Hersteller des Herz‐ schrittmachers zu befragen. Nach der Einnahme von Alkohol, Medikamenten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen oder Drogen darf nicht mit dem Motorgerät gearbeitet werden. Bei ungünstigem Wetter (Schnee, Eis, Sturm) die Arbeit verschieben – erhöhte Unfallgefahr! Das Motorgerät ist nur zum Trennschleifen vor‐ gesehen. Es ist nicht geeignet zum Trennen von Holz oder hölzernen Gegenständen. Asbeststaub ist äußerst gesundheitsschädlich – niemals Asbest trennen! Der Einsatz des Motorgeräts für andere Zwecke ist nicht zulässig und kann zu Unfällen oder Schäden am Motorgerät führen. Keine Änderungen am Gerät vornehmen – die Sicherheit kann dadurch gefährdet werden. Für Personen- und Sachschäden, die bei der Ver‐ wendung nicht zugelassener Anbaugeräte auf‐ treten, schließt STIHL jede Haftung aus. Nur solche Trennschleifscheiben oder Zubehöre anbauen, die von STIHL für dieses Motorgerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden. Nur hochwertige Trennschleifscheiben oder Zubehöre verwenden. Ansonsten kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Motorge‐ rät bestehen. STIHL empfiehlt STIHL Original Trennschleif‐ scheiben und Zubehör zu verwenden. Diese sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Produkt und die Anforderungen des Benutzers abge‐ stimmt. Zur Reinigung des Gerätes keine Hochdruckrei‐ niger verwenden. Der harte Wasserstrahl kann Teile des Gerätes beschädigen. Gerät nicht mit Wasser abspritzen. Niemals Kreissägeblätter, Hartme‐ tall-, Bergungs-, Holzschneide- oder andere verzahnte Werkzeuge ver‐ wenden – Gefahr tödlicher Verletzun‐ gen! Im Gegensatz zum gleichmäßi‐ gen Abtragen von Partikeln bei Benutzung von Trennschleifscheiben, können die Zähne eines Kreissäge‐ blattes beim Schneiden in den Werk‐ stoff einhaken. Dies bewirkt ein aggressives Schneidverhalten und kann zu unkontrollierten, äußerst gefährlichen Reaktionskräften (Hoch‐ schlagen) des Gerätes führen.
2.1 Bekleidung und Ausrüstung
Vorschriftsmäßige Bekleidung und Ausrüstung tragen. Die Kleidung muss zweckmäßig sein und darf nicht behindern. Eng anlie‐ gende Kleidung –Kombianzug, kein Arbeitsmantel Beim Trennen von Stahl Kleidung aus schwer entflammbarem Material (z. B. Leder oder flammhemmend behandelte Baumwolle) tragen – keine Synthetikfasern – Brandgefahr durch Fun‐ kenflug! Die Kleidung soll frei von brennbaren Ablagerun‐ gen sein (Späne, Kraftstoff, Öl, etc.). Keine Kleidung tragen, die sich in bewegenden Teilen des Gerätes verfangen kann – keinen Schal, keine Krawatte, keinen Schmuck. Lange 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-753-7521-C 3Haare so zusammenbinden und so sichern, dass sie sich oberhalb der Schultern befinden. Schutzstiefel mit griffiger, rutschfester Sohle und Stahlkappe tragen. WARNUNG Um die Gefahr von Augenverletzun‐ gen zu reduzieren enganliegende Schutzbrille nach Norm EN 166 tra‐ gen. Auf richtigen Sitz der Schutz‐ brille achten. "Persönlichen" Schallschutz tragen – z. B. Gehörschutzkapseln. Schutzhelm tragen bei Gefahr von herabfallen‐ den Gegenständen. Während der Arbeit können Stäube (z. B. kristal‐ lines Material aus dem zu trennenden Gegen‐ stand), Dämpfe und Rauch entstehen – Gesund‐ heitsgefahr! Bei Staubentwicklung immer Staubschutzmaske tragen. Bei zu erwartenden Dämpfen oder Rauch (z. B. beim Trennen von Verbundwerkstoffen) Atem‐ schutz tragen. Robuste Arbeitshandschuhe aus widerstandsfähigem Material tragen (z. B. Leder). STIHL bietet ein umfangreiches Programm an persönlicher Schutzausstattung an.
2.2 Motorgerät transportieren
Immer Motor abstellen. Gerät nur am Griffrohr tragen – Trennschleif‐ scheibe nach hinten – heißen Schalldämpfer vom Körper weg. Heiße Maschinenteile, insbesondere die Schall‐ dämpferoberfläche, nicht berühren – Verbren‐ nungsgefahr! Motorgerät niemals mit angebauter Trennschleif‐ scheibe transportieren – Bruchgefahr! In Fahrzeugen: Motorgerät gegen Umkippen, Beschädigung und Auslaufen von Kraftstoff sichern.
Benzin ist extrem leicht entzündlich – von offenem Feuer Abstand halten – keinen Kraftstoff verschütten – nicht rauchen. Vor dem Tanken Motor abstellen. Nicht tanken, solange der Motor noch heiß ist – Kraftstoff kann überlaufen – Brandgefahr! Tankverschluss vorsichtig öffnen, damit besteh‐ ender Überdruck sich langsam abbauen kann und kein Kraftstoff herausspritzt. Tanken nur an gut belüfteten Orten. Wurde Kraft‐ stoff verschüttet, Motorgerät sofort säubern – kei‐ nen Kraftstoff an die Kleidung kommen lassen, sonst sofort wechseln. Auf der Motoreinheit kann sich Staub ansam‐ meln. Wird der Staub mit Benzin getränkt, ent‐ steht Brandgefahr. Regelmäßig den Staub von der Motoreinheit entfernen. Auf Undichtigkeiten achten! Wenn Kraftstoff ausläuft, Motor nicht starten – Lebensgefahr durch Verbrennun‐ gen!
2.3.1 Bajonett-Tankverschluss
Niemals den Bajonett-Tankverschluss mit einem Werkzeug öffnen oder schließen. Der Verschluss kann dabei beschädigt werden und Kraftstoff ausfließen. Bajonett-Tankverschluss nach dem Betanken sorgfältig schließen.
2.4 Trennschleifer, Spindellage‐
rung Eine einwandfreie Spindellagerung gewährleistet die Rund- und Planlaufgenauigkeit der Diamant- Trennschleifscheibe – ggf. vom Fachhändler prü‐ fen lassen. deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 4 0458-753-7521-C2.5 Trennschleifscheiben
2.5.1 Trennschleifscheiben auswählen
Trennschleifscheiben müssen für handgehalte‐ nes Trennen zugelassen sein. Andere Schleif‐ körper und Zusatzgeräte nicht verwenden – Unfallgefahr! Trennschleifscheiben sind für unterschiedliche Materialien geeignet: Kennzeichnung der Trenn‐ schleifscheiben beachten. STIHL empfiehlt generell den Nassschnitt. Außendurchmesser der Trennschleif‐ scheibe beachten. Durchmesser von Spindelbohrung der Trennschleifscheibe und Welle des Trennschleifers müssen überein‐ stimmen. Spindelbohrung auf Beschädigung prüfen. Trennschleifscheiben mit beschädigter Spindel‐ bohrung nicht verwenden – Unfallgefahr! Die zulässige Drehzahl der Trenn‐ schleifscheibe muss gleich hoch oder höher sein als die maximale Spindel‐ drehzahl des Trennschleifers! – siehe Kapitel "Technische Daten". Gebrauchte Trennschleifscheiben vor dem Anbau prüfen auf Risse, Ausbrüche, Kernver‐ schleiß, Ebenheit, Kernermüdung, Segmentbe‐ schädigung oder -verlust, Zeichen von Überhit‐ zung, (Farbveränderung) und mögliche Beschä‐ digung der Spindelbohrung. Niemals gerissene, ausgebrochene oder verbo‐ gene Trennschleifscheiben verwenden. Minderwertige bzw. nicht zugelassene Diamant- Trennschleifscheiben können während des Trennschleifens flattern. Dieses Flattern kann dazu führen, dass solche Diamant-Trennschleif‐ scheiben im Schnitt stark abgebremst bzw. ein‐ geklemmt werden – Gefahr durch Rückschlag! Rückschlag kann zu tödlichen Verletzungen füh‐ ren! Diamant-Trennschleifscheiben, die ständig oder auch nur zeitweise flattern, sofort ersetzen. Diamant-Trennschleifscheiben niemals richten. Keine Trennschleifscheibe verwenden, die auf den Boden gefallen ist – beschädigte Trenn‐ schleifscheiben können brechen – Unfallgefahr! Bei Kunstharz-Trennschleifscheiben Verfallsda‐ tum beachten.
2.5.2 Trennschleifscheiben anbauen
Spindel des Trennschleifers prüfen, keine Trenn‐ schleifer mit beschädigter Spindel verwenden – Unfallgefahr! Bei Diamant-Trennschleifscheiben Drehrich‐ tungspfeile beachten. Vordere Druckscheibe positionieren – Spann‐ schraube fest anziehen –Trennschleifscheibe von Hand drehen, dabei Sichtprüfung von Rund- und Planlauf.
2.5.3 Trennschleifscheiben lagern
Trennschleifscheiben trocken und frostfrei, auf ebener Fläche lagern, bei gleichbleibenden Tem‐ peraturen – Bruch- und Splittergefahr! Trennschleifscheibe stets vor schlagartiger Berührung mit dem Boden oder Gegenständen schützen.
Trennschleifer auf betriebssicheren Zustand überprüfen – entsprechende Kapitel in der Gebrauchsanleitung beachten:
Kraftstoffsystem auf Dichtheit prüfen, beson‐ ders die sichtbaren Teile wie z. B. Tankver‐ schluss, Schlauchverbindungen, Kraftstoff‐ handpumpe (nur bei Motorgeräten mit Kraft‐ stoffhandpumpe). Bei Undichtigkeiten oder Beschädigung Motor nicht starten – Brandge‐ fahr! Gerät vor Inbetriebnahme durch Fach‐ händler instand setzen lassen
Trennschleifscheibe für das zu trennende Material geeignet, einwandfreier Zustand und richtig montiert (Drehrichtung, fester Sitz)
festen Sitz des Schutzes prüfen – bei losem Schutz Fachhändler aufsuchen
Gashebel und Gashebelsperre leichtgängig – Gashebel muss von selbst in die Leerlaufstel‐ lung zurückfedern
Stoppschalter leicht auf STOP bzw. 0 stellbar
Festsitz des Zündleitungssteckers prüfen – bei lose sitzendem Stecker können Funken ent‐ stehen, die austretendes Kraftstoff-Luftge‐ misch entzünden können – Brandgefahr!
keine Änderung an den Bedienungs- und Sicherheitseinrichtungen vornehmen
Handgriffe müssen sauber und trocken, frei von Öl und Schmutz sein – wichtig zur siche‐ ren Führung des Trennschleifers
für Nasseinsätze ausreichend Wasser bereit‐ stellen Das Motorgerät darf nur in betriebssicherem Zustand betrieben werden – Unfallgefahr! 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-753-7521-C 52.7 Motor starten Mindestens 3 m vom Ort des Tankens entfernt und nicht in geschlossenen Räumen. Nur auf ebenem Untergrund, auf festen und sicheren Stand achten, Motorgerät sicher fest‐ halten – die Trennschleifscheibe darf weder den Boden noch irgendwelche Gegenstände berüh‐ ren und sich nicht im Schnitt befinden. Die Trennschleifscheibe kann sich nach dem Starten sofort mitdrehen. Das Motorgerät wird nur von einer Person bedient – keine weiteren Personen im Arbeitsbe‐ reich dulden –auch nicht beim Starten. Motor nicht aus der Hand anwerfen – Starten wie in der Gebrauchsanleitung beschrieben. Die Trennschleifscheibe läuft einige Zeit weiter, wenn der Gashebel losgelassen wird – durch Nachlaufeffekt Verletzungsgefahr!
2.8 Gerät halten und führen
Trennschleifer nur zum handgehaltenen Trennen oder auf dem STIHL Führungswagen einsetzen.
2.8.1 Handgehaltenes Trennen
002BA549 AM Motorgerät immer mit beiden Händen festhalten: Rechte Hand am hinteren Handgriff – auch bei Linkshändern. Zur sicheren Führung Griffrohr und Handgriff mit den Daumen fest umfassen. 180BA022 KN Wird ein Trennschleifer mit einer rotierenden Trennschleifscheibe in Pfeilrichtung bewegt, ent‐ steht eine Kraft, die das Gerät zu kippen ver‐ sucht. Zu bearbeitender Gegenstand muss fest liegen, immer das Gerät zum Werkstück führen – nie umgekehrt.
STIHL Trennschleifer können auf einen STIHL Führungswagen montiert werden.
Der Verstellbereich des Schutzes wird durch einen Anschlagbolzen festgelegt. Niemals den Schutz über den Anschlagbolzen drücken. 002BA550 AM Schutz für die Trennschleifscheibe richtig einstel‐ len: Werkstoffpartikel von Benutzer und Gerät weg lenken. Flugrichtung der abgetragenen Werkstoffpartikel beachten.
2.10 Während der Arbeit
Bei drohender Gefahr bzw. im Notfall sofort Motor abstellen – Stoppschalter auf STOP bzw. 0 stellen. Auf einwandfreien Motorleerlauf achten, damit die Trennschleifscheibe nach dem Loslassen des Gashebels nicht mehr angetrieben wird und zum Stillstand kommt. Regelmäßig Leerlauf kontrollieren. Wenn sich die Trennschleifscheibe im Leerlauf dreht, vom Fachhändler instandsetzen lassen. Arbeitsbereich freiräumen – auf Hindernisse, Löcher und Gruben achten. Vorsicht bei Glätte, Nässe, Schnee, an Abhän‐ gen, auf unebenem Gelände etc. – Rutschge‐ fahr! deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 6 0458-753-7521-CNicht auf einer Leiter arbeiten – nicht an unstabi‐ len Standorten – nicht über Schulterhöhe – nicht mit einer Hand – Unfallgefahr! Immer für festen und sicheren Stand sorgen. Nicht alleine arbeiten – stets Rufweite einhalten zu anderen Personen, die im Notfall Hilfe leisten können. Keine weiteren Personen im Arbeitsbereich dul‐ den – ausreichend großen Abstand zu weiteren Personen halten zum Schutz vor Lärm und weg‐ geschleuderten Teilen. Bei angelegtem Gehörschutz ist erhöhte Acht‐ samkeit und Umsicht erforderlich – das Wahr‐ nehmen von Gefahr ankündigenden Geräuschen (Schreie, Signaltöne u.a.) ist eingeschränkt. Rechtzeitig Arbeitspausen einlegen. Ruhig und überlegt arbeiten – nur bei guten Licht- und Sichtverhältnissen. Umsichtig arbei‐ ten, andere nicht gefährden. Das Motorgerät erzeugt giftige Abgase, sobald der Motor läuft. Diese Gase können geruchlos und unsicht‐ bar sein und unverbrannte Kohlen‐ wasserstoffe und Benzol enthalten. Niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen mit dem Motorgerät arbeiten – auch nicht mit Katalysator-Maschinen. Bei der Arbeit in Gräben, Senken oder ähnlichen Verhältnissen stets für ausreichenden Luftaus‐ tausch sorgen – Lebensgefahr durch Vergiftung! Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörun‐ gen, Schwindel, nachlassender Konzentrations‐ fähigkeit, Arbeit sofort einstellen – diese Symp‐ tome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden – Unfallgefahr! Nicht rauchen bei der Benutzung und in der näheren Umgebung des Motorgerätes – Brand‐ gefahr! Falls das Motorgerät nicht bestimmungsgemäßer Beanspruchung (z. B. Gewalteinwirkung durch Schlag oder Sturz) ausgesetzt wurde, unbedingt vor weiterem Betrieb auf betriebssicheren Zustand prüfen – siehe auch "Vor dem Starten". Insbesondere die Dichtheit des Kraftstoffsystems und die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitsein‐ richtungen prüfen. Motorgeräte, die nicht mehr betriebssicher sind, auf keinen Fall weiter benut‐ zen. Im Zweifelsfall Fachhändler aufsuchen. Niemals eine rotierende Trennschleifscheibe mit der Hand oder mit einem anderen Körperteil berühren. Arbeitsort überprüfen. Gefährdung durch Beschädigen von Rohrleitungen und elektrischen Leitungen verhindern. In der Nähe von entzündbaren Stoffen und brennbaren Gasen darf das Gerät nicht einge‐ setzt werden. Nicht in Rohre, Blechtonnen oder andere Behäl‐ ter schneiden, wenn nicht sicher ist, dass sie keine flüchtigen oder brennbaren Substanzen enthalten. Motor nicht unbeaufsichtigt laufen lassen. Vor dem Verlassen des Gerätes (z. B. bei Arbeits‐ pausen) Motor abstellen. Bevor der Trennschleifer auf den Boden gestellt wird:
abwarten bis Trennschleifscheibe still steht oder die Trennschleifscheibe durch vorsichti‐ ges Berühren einer harten Oberfläche (z. B. Betonplatte) bis zum Stillstand abbremsen Trennschleifscheibe öfter prüfen – sofort ersetzen, wenn sich Risse, Wölbungen oder andere Schäden (z. B. Überhitzung) zeigen – durch Bruch Unfallgefahr! Bei Veränderungen im Schnittverhalten (z. B. höhere Vibrationen, reduzierte Schnittleistung) Arbeit unterbrechen und Ursachen für die Verän‐ derungen beseitigen.
2.11 Reaktionskräfte
Die am häufigsten auftretenden Reaktionskräfte sind Rückschlag und Hineinziehen. Gefahr durch Rückschlag – Rück‐ schlag kann zu tödlichen Verletzun‐ gen führen. 002BA551 AM 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-753-7521-C 7Bei einem Rückschlag (Kickback) wird der Trennschleifer plötzlich und unkontrollierbar zum Benutzer geschleudert. Ein Rückschlag entsteht, z. B. wenn die Trenn‐ schleifscheibe
eingeklemmt wird – vor allem im oberen Vier‐ tel
durch Reibungskontakt mit einem festen Gegenstand stark abgebremst wird Rückschlaggefahr vermindern
durch überlegtes, richtiges Arbeiten
Trennschleifer fest mit beiden Händen und mit sicherem Griff halten 002BA552 AM
möglichst nicht mit dem oberen Viertel der Trennschleifscheibe schneiden. Trennschleif‐ scheibe nur mit äußerster Vorsicht in einen Schnitt einbringen, nicht verdrehen oder in den Schnitt hineinstoßen 002BA555 AM
Keilwirkung vermeiden, das abgetrennte Teil darf nicht die Trennschleifscheibe abbremsen
immer mit einer Bewegung des zu trennenden Gegenstandes oder anderen Ursachen rech‐ nen, die den Schnitt schließen und die Trenn‐ schleifscheibe einklemmen können
den zu bearbeitenden Gegenstand sicher befestigen und so unterstützen, dass die Schnittfuge während des Schneidens und nach dem Schneiden offen bleibt
zu trennende Gegenstände dürfen deshalb nicht hohl liegen und müssen gegen Wegrol‐ len, Wegrutschen, Schwingungen gesichert sein 002BA556 AM
ein freigelegtes Rohr stabil und tragfähig unterbauen, ggf. Keile verwenden – immer auf Unterbau und Untergrund achten – Material kann wegbröckeln
mit Diamant-Trennschleifscheiben nass tren‐ nen
Kunstharz-Trennschleifscheiben sind je nach Ausführung nur für Trockenschnitt bzw. nur für Nassschnitt geeignet. Mit Kunstharz-Trenn‐ schleifscheiben, die nur für Nassschnitt geeig‐ net sind, nass trennen
002BA553 AM Der Trennschleifer zieht vom Benutzer nach vorne weg, wenn die Trennschleifscheibe den zu schneidenden Gegenstand von oben berührt.
2.12 Arbeiten – Trennschleifen
Trennschleifscheibe gerade im Schnittspalt führen, nicht verkanten oder einer Seitenbelastung ausset‐ zen. Nicht seitlich schleifen oder schrup‐ pen. deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 8 0458-753-7521-C002BA554 AM Kein Körperteil im verlängerten Schwenkbereich der Trennschleifscheibe. Auf genügend Freiraum achten, besonders in Baugruben genug Raum für den Benutzer und den Fall des abzutrennen‐ den Teils schaffen. Nicht zu weit vorgebeugt arbeiten und niemals über die Trennschleifscheibe beugen, besonders wenn der Schutz nach oben zurückgezogen ist. Nicht über Schulterhöhe arbeiten. Den Trennschleifer nur zum Trennschleifen benutzen. Er ist nicht zum Abhebeln oder Weg‐ schaufeln von Gegenständen geeignet. Nicht auf den Trennschleifer drücken. Erst Trennrichtung bestimmen, dann den Trenn‐ schleifer ansetzen. Trennrichtung dann nicht mehr verändern. Nie mit dem Gerät in der Trenn‐ fuge stoßen oder schlagen – Gerät nicht in die Trennfuge fallen lassen – Bruchgefahr! Diamant-Trennschleifscheiben: Bei nachlassen‐ der Schnittleistung Schärfzustand der Diamant- Trennschleifscheibe prüfen, ggf. nachschärfen. Dazu kurzzeitig in abrasivem Material wie z. B. Sandstein, Gasbeton oder Asphalt schneiden. Am Ende des Schnittes wird der Trennschleifer nicht mehr über die Trennschleifscheibe im Schnitt abgestützt. Der Benutzer muss die Gewichtskraft aufnehmen – Gefahr des Kontroll‐ verlustes! Beim Trennen von Stahl: durch glüh‐ ende Werkstoffpartikel Brandgefahr! Wasser und Schlamm von Strom führenden Elektrokabeln fern halten – Stromschlaggefahr! Trennschleifscheibe in das Werkstück hineinzie‐ hen – nicht hineinschieben. Erfolgte Trenn‐ schnitte nicht mit dem Trennschleifer korrigieren. Nicht nachschneiden – stehengelassene Stege oder Bruchleisten brechen (z. B. mit einem Ham‐ mer). Bei Verwendung von Diamant-Trennschleifschei‐ ben nass trennen – z. B. STIHL Wasseran‐ schluss verwenden. Kunstharz-Trennschleifscheiben sind je nach Ausführung nur für Trockenschnitt bzw. nur für Nassschnitt geeignet. Bei Verwendung von Kunstharz-Trennschleif‐ scheiben, die nur für Nassschnitt geeignet sind, nass trennen – z. B. STIHL Wasseranschluss verwenden. Bei Verwendung von Kunstharz-Trennschleif‐ scheiben, die nur für Trockenschnitt geeignet sind, trocken trennen. Werden derartige Kunst‐ harz-Trennschleifscheiben trotzdem nass, verlie‐ ren diese Schnittleistung und werden stumpf. Falls solche Kunstharz-Trennschleifscheiben während des Einsatzes nass werden (z. B. durch Pfützen oder Wasserreste in Rohren) – den Schnittdruck nicht erhöhen, sondern beibehalten – Bruchgefahr! Derartige Kunstharz-Trennschleif‐ scheiben sofort aufbrauchen.
2.12.1 Führungswagen
Weg für den Führungswagen frei räumen. Wird der Führungswagen über Gegenstände gescho‐ ben, kann die Trennschleifscheibe im Schnitt verkanten – Bruchgefahr!
Längere Benutzungsdauer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen der Hände führen ("Weißfingerkrankheit"). Eine allgemein gültige Dauer für die Benutzung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren abhängt. Die Benutzungsdauer wird verlängert durch:
Schutz der Hände (warme Handschuhe)
Pausen Die Benutzungsdauer wird verkürzt durch:
besondere persönliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (Merkmal: häufig kalte Finger, Kribbeln)
niedrige Außentemperaturen
Größe der Greifkräfte (festes Zugreifen behin‐ dert die Durchblutung) Bei regelmäßiger, langandauernder Benutzung des Gerätes und bei wiederholtem Auftreten ent‐ sprechender Anzeichen (z. B. Fingerkribbeln) wird eine medizinische Untersuchung empfohlen. 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-753-7521-C 92.14 Wartung und Reparaturen Motorgerät regelmäßig warten. Nur Wartungsar‐ beiten und Reparaturen ausführen, die in der Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler aus‐ führen lassen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Nur hochwertige Ersatzteile verwenden. Ansons‐ ten kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Gerät bestehen. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden. STIHL empfiehlt STIHL Original Ersatzteile zu verwenden. Diese sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Gerät und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt. Zur Reparatur, Wartung und Reinigung immer Motor abstellen – Verletzungsgefahr! Motor bei abgezogenem Zündleitungsstecker oder bei ausgeschraubter Zündkerze mit der Anwerfvorrichtung nur dann in Bewegung set‐ zen, wenn der Stoppschalter auf STOP bzw. 0 steht – Brandgefahr durch Zündfunken außer‐ halb des Zylinders. Motorgerät nicht in der Nähe von offenem Feuer warten und aufbewahren – durch Kraftstoff Brandgefahr! Tankverschluss regelmäßig auf Dichtheit prüfen. Nur einwandfreie, von STIHL freigegebene Zündkerze – siehe "Technische Daten" – ver‐ wenden. Zündkabel prüfen (einwandfreie Isolation, fester Anschluss). Schalldämpfer auf einwandfreien Zustand prü‐ fen. Nicht mit defektem oder ohne Schalldämpfer arbeiten – Brandgefahr! – Gehörschäden! Heißen Schalldämpfer nicht berühren – Verbren‐ nungsgefahr! Gummipuffer an der Unterseite des Gerätes prü‐ fen – Gehäuse darf nicht auf dem Boden scheu‐ ern – Beschädigungsgefahr! Der Zustand der Antivibrationselemente beein‐ flusst das Vibrationsverhalten – Antivibrationsele‐ mente regelmäßig kontrollieren. 3 Anwendungsbeispiele
3.1 Mit Diamant-Trennschleifschei‐
ben nur nass trennen
3.1.1 Standzeit und Schnittgeschwindigkeit
erhöhen Der Trennschleifscheibe generell Wasser zufüh‐ ren.
Der Trennschleifscheibe mindestens eine Was‐ sermenge von 0,6 l/min zuführen.
3.1.3 Wasseranschluss
Wasseranschluss am Gerät für alle Versor‐ gungsarten mit Wasser
Druckwasserbehälter 10 l zur Staubbindung
am Führungswagen verwendbarer Wasserbe‐ hälter zur Staubbindung
3.2 Mit Kunstharz-Trennschleif‐
scheiben trocken bzw. nass trennen – je nach Ausführung Kunstharz-Trennschleifscheiben sind je nach Ausführung nur für Trockenschnitt bzw. nur für Nassschnitt geeignet.
3.2.1 Nur für Trockenschnitt geeignete
Kunstharz-Trennschleifscheiben Beim Trockenschnitt geeignete Staubschutz‐ maske tragen. Bei zu erwartenden Dämpfen oder Rauch (z. B. beim Trennen von Verbundwerkstoffen) Atem‐ schutz tragen.
3.2.2 Nur für Nassschnitt geeignete Kunst‐
harz-Trennschleifscheiben Trennschleifscheibe nur mit Wasser verwenden. Um den Staub zu binden, der Trennschleif‐ scheibe mindestens eine Wassermenge von 1 l/min zuführen. Um die Schnittleistung nicht zu reduzieren, der Trennschleifscheibe höchstens eine Wassermenge von 4 l/min zuführen. Nach der Arbeit die Trennschleifscheibe zum Abschleudern des anhaftenden Wassers ca. 3 bis 6 Sekunden lang ohne Wasser mit Betriebsdrehzahl betreiben.
Wasseranschluss am Gerät für alle Versor‐ gungsarten mit Wasser
Druckwasserbehälter 10 l zur Staubbindung deutsch 3 Anwendungsbeispiele 10 0458-753-7521-C– am Führungswagen verwendbarer Wasserbe‐ hälter zur Staubbindung
3.3 Mit Diamant- und Kunstharz-
Trennschleifscheiben beachten
3.3.1 Zu trennende Gegenstände
dürfen nicht hohl liegen
gegen Wegrollen bzw. wegrutschen sichern
gegen Schwingungen sichern
3.3.2 Abgetrennte Teile
Bei Durchbrüchen, Aussparungen usw. ist die Reihenfolge der Trennschnitte wichtig. Den letz‐ ten Trennschnitt immer so ausführen, dass die Trennschleifscheibe nicht eingeklemmt wird, und dass das ab- oder herausgetrennte Teil die Bedienungsperson nicht gefährdet. Ggf. kleine Stege stehen lassen, die das abzut‐ rennende Teil in seiner Position halten. Diese Stege später brechen. Vor dem endgültigen Abtrennen des Teiles bestimmen:
wie schwer ist das Teil
wie kann es sich nach dem Abtrennen bewe‐ gen
steht es unter Spannung Beim Herausbrechen des Teils helfende Perso‐ nen nicht gefährden.
3.4 In mehreren Arbeitsgängen
trennen ► Trennlinie (A) anzeichnen 180BA027 AM ► Entlang der Trennlinie arbeiten. Bei Korrekt‐ uren die Trennschleifscheibe nicht verkanten, sondern stets neu ansetzen – die Schnitttiefe pro Arbeitsgang soll höchstens 5 bis 6 cm betragen. Dickeres Material in mehreren Arbeitsgängen trennen
► Platte sichern (auf z. B. einer rutschfesten Unterlage, Sandbett) ► Führungsnut (A) entlang der angezeichneten Linie einschleifen 180BA028 AM ► Trennfuge (B) vertiefen ► Bruchleiste (C) stehen lassen ► Platte zuerst an den Schnittenden durch‐ schneiden, damit kein Material ausbricht ► Platte brechen 3 Anwendungsbeispiele deutsch 0458-753-7521-C 11► Kurven in mehreren Arbeitsgängen herstellen – darauf achten, dass die Trennschleifscheibe nicht verkantet
3.6 Rohre, Rund- und Hohlkörper
trennen ► Rohre, Rund- und Hohlkörper gegen Schwing‐ ungen, Rutschen und Wegrollen sichern ► Fall und Gewicht des abzutrennenden Teiles beachten ► Trennlinie festlegen und anzeichnen, dabei Armierungen besonders in Richtung des Trennschnittes meiden ► Reihenfolge der Trennschnitte festlegen ► Führungsnut entlang der angezeichneten Trennlinie einschleifen ► Trennfuge entlang der Führungsnut vertiefen – empfohlene Schnitttiefe pro Arbeitsgang beachten – für kleine Richtungskorrekturen Trennschleifscheibe nicht verkanten, sondern neu ansetzen – ggf. kleine Stege stehen las‐ sen, die das abzutrennende Teil in seiner Position halten. Diese Stege nach dem letzten geplanten Trennschnitt brechen
002BA557 AM Die Vorgehensweise ist abhängig vom Außen‐ durchmesser des Rohres und der maximal mög‐ lichen Schnitttiefe der Trennschleifscheibe (A). ► Rohr gegen Schwingungen, Rutschen und Wegrollen sichern ► Gewicht, Spannung und Fall des abzutrennen‐ den Teiles beachten 002BA528 AM ► Schnittverlauf festlegen und anzeichnen ► Schnittreihenfolge festlegen Außendurchmesser ist kleiner als die maximale Schnitttiefe 002BA558 AM ► Einen Trennschnitt von oben nach unten durchführen Außendurchmesser ist größer als die maximale Schnitttiefe Erst planen, dann arbeiten. Mehrere Trenn‐ schnitte sind erforderlich – korrekte Reihenfolge wichtig. ► Schutz an den hinteren Anschlag drehen 002BA560 AM ► immer unten beginnen, mit dem oberen Viertel der Trennschleifscheibe arbeiten deutsch 3 Anwendungsbeispiele 12 0458-753-7521-C002BA561 AM ► gegenüberliegende untere Seite mit dem obe‐ ren Viertel der Trennschleifscheibe schneiden 002BA562 AM ► erster seitlicher Schnitt an der oberen Rohr‐ hälfte 002BA563 AM ► zweiter seitlicher Schnitt im markierten Bereich – keinesfalls in den Bereich des letz‐ ten Schnitts schneiden, um sicheren Halt des abzutrennenden Rohrteils zu gewährleisten Erst wenn alle unteren und seitlichen Schnitte erfolgt sind, den letzten oberen Schnitt durchfüh‐ ren. 002BA559 AM ► letzter Schnitt immer von oben (ca. 15 % des Rohrumfangs)
3.8 Betonrohr – Aussparung tren‐
nen Reihenfolge der Trennschnitte (1 bis 4) wichtig: ► zuerst schwer zugängliche Bereiche trennen
180BA024 AM ► Trennschnitte immer so ausführen, dass die Trennschleifscheibe nicht eingeklemmt wird 180BA025 AM ► Keile verwenden und/oder Stege stehen las‐ sen, die nach erfolgten Schnitten gebrochen werden 3 Anwendungsbeispiele deutsch 0458-753-7521-C 13180BA026 AM
► wenn nach erfolgten Schnitten das abge‐ trennte Teil in der Aussparung verbleibt (wegen verwendeter Keile, Stege), keine wei‐ teren Schnitte durchführen – abgetrenntes Teil brechen 4 Trennschleifscheiben Trennschleifscheiben sind besonders beim frei‐ händigen Trennen sehr großen Belastungen ausgesetzt. Deshalb nur für die Verwendung auf handgehal‐ tenen Geräten nach EN 13236 (Diamant) oder EN 12413 (Kunstharz) zugelassene und entspre‐ chend gekennzeichnete Trennschleifscheiben verwenden. Zulässige Maximaldrehzahl der Trennschleifscheibe beachten – Unfallgefahr! Die von STIHL zusammen mit namhaften Schleifscheiben-Herstellern entwickelten Trenn‐ schleifscheiben sind qualitativ hochwertig und genau auf den jeweiligen Einsatzzweck sowie auf die Motorleistung der Trennschleifer abge‐ stimmt. Sie sind von gleichbleibend hervorragender Qua‐ lität.
4.1 Transport und Lagerung
Trennschleifscheiben bei Transport und Lage‐ rung keiner direkten Sonnenbestrahlung oder anderer Wärmebelastung aussetzen
Stöße und Schläge vermeiden
Trennschleifscheiben trocken und bei mög‐ lichst gleichbleibender Temperatur auf ebener Fläche liegend in der Original-Verpackung sta‐ peln
Trennschleifscheiben nicht in der Nähe von aggressiven Flüssigkeiten lagern
Trennschleifscheiben frostfrei aufbewahren 5 Kunstharz-Trennschleif‐ scheiben Typen:
für trockenen Einsatz
für nassen Einsatz Die richtige Auswahl und Anwendung von Kunst‐ harz-Trennschleifscheiben gewährleistet den wirtschaftlichen Nutzen und vermeidet schnellen Verschleiß. Bei der Auswahl hilft die Kurzbe‐ zeichnung auf
der Verpackung (Tabelle mit Einsatzempfeh‐ lungen) STIHL Kunstharz-Trennschleifscheiben eignen sich je nach Ausführung zum Trennen folgender Werkstoffe:
Stahl; STIHL Kunstharz-Trennschleifscheiben sind nicht geeignet zum Trennen von Eisen‐ bahnschienen Keine anderen Materialien trennen – Unfallge‐ fahr! 6 Diamant-Trennschleifschei‐ ben Für nassen Einsatz. deutsch 4 Trennschleifscheiben 14 0458-753-7521-CDie richtige Auswahl und Anwendung von Dia‐ mant-Trennschleifscheiben gewährleistet den wirtschaftlichen Nutzen und vermeidet schnellen Verschleiß. Bei der Auswahl hilft die Kurzbe‐ zeichnung auf
der Verpackung (Tabelle mit Einsatzempfeh‐ lungen) STIHL Diamant-Trennschleifscheiben eignen sich je nach Ausführung zum Trennen folgender Werkstoffe:
Duktiler Guss Keine anderen Materialien trennen – Unfallge‐ fahr! Niemals Diamant-Trennschleifscheiben mit seitli‐ cher Beschichtung verwenden, da diese im Schnitt verklemmen und zu einem extremen Rückschlag führen können – Unfallgefahr!
6.1 Kurzbezeichnungen
0000-GXX-1235-A0 D-B10 Die Kurzbezeichnung ist eine bis zu vierstellige Buchstaben- und Zahlenkombination:
die Buchstaben zeigen das Haupteinsatzge‐ biet der Trennschleifscheibe an
die Zahlen bezeichnen die Leistungsklasse der STIHL Diamant-Trennschleifscheibe
6.2 Rund- und Planlauf
Eine einwandfreie Spindellagerung des Trenn‐ schleifers ist für eine lange Lebensdauer und die effiziente Funktion der Diamant-Trennschleif‐ scheibe nötig. Der Betrieb der Trennschleifscheibe an einem Trennschleifer mit mangelhafter Spindellagerung kann zu Rundlauf- und Planlaufabweichungen führen. Eine zu große Rundlaufabweichung (A) überlas‐ tet einzelne Diamantsegmente, die sich dabei erhitzen. Dies kann zu Spannungsrissen im Stammblatt oder zum Ausglühen einzelner Seg‐ mente führen. Planlaufabweichungen (B) erzeugen eine höhere Wärmebelastung und breitere Schnittfugen.
Beim Trennen von Fahrbahndecken nicht in die Tragschicht (häufig Schotter) eindringen – Trenn‐ schleifen im Schotter ist am hellen Staub zu erkennen – dabei kann übermäßiger Kernver‐ schleiß auftreten – Bruchgefahr!
6.4 Aufbauschneiden, schärfen
Aufbauschneiden bilden sich als hellgrauer Belag an den Oberseiten der Diamantsegmente. 6 Diamant-Trennschleifscheiben deutsch 0458-753-7521-C 15Dieser Belag setzt die Diamanten in den Seg‐ menten zu und stumpft die Segmente ab. Aufbauschneiden können sich bilden:
bei extrem hartem Schnittgut, z. B. Granit
bei falscher Handhabung, z. B. zu große Vor‐ schubkraft Aufbauschneiden verstärken Vibrationen, verrin‐ gern die Schnittleistung und verursachen Fun‐ kenbildung. Bei den ersten Anzeichen von Aufbauschneiden die Diamant-Trennschleifscheibe sofort "schär‐ fen" – dazu kurzzeitig in abrasivem Material wie z. B. Sandstein, Gasbeton oder Asphalt trennen. Zugabe von Wasser verhindert die Bildung von Aufbauschneiden. Wird mit stumpfen Segmenten weitergearbeitet, können diese wegen der hohen Hitzeentwicklung weich werden – das Stammblatt glüht aus und verliert seine Festigkeit – dies kann zu Verspan‐ nungen führen, deutlich erkennbar an Taumelbe‐ wegungen der Trennschleifscheibe. Die Trenn‐ schleifscheibe nicht weiter verwenden – Unfall‐ gefahr!
6.5 Betriebsstörungen beheben
6.5.1 Trennschleifscheibe
Fehler Ursache Abhilfe unsaubere Kanten oder Schnitt‐ flächen, Schnitt verläuft Rund- oder Planlaufabweichung Fachhändler
aufsuchen starker Verschleiß an den Sei‐ ten der Segmente Trennschleifscheibe taumelt neue Trennschleifscheibe ver‐ wenden unsaubere Kanten, Schnitt ver‐ läuft, keine Schnittleistung, Fun‐ kenbildung Trennschleifscheibe ist stumpf; Aufbauschneiden bei Trennschleif‐ scheiben für Stein Trennschleifscheibe für Stein durch kurzzeitiges Schneiden in abrasivem Material schär‐ fen;Trennschleifscheibe für Asphalt durch Neue ersetzen schlechte Schnittleistung, hoher Segmentverschleiß Trennschleifscheibe dreht in die falsche Richtung Trennschleifscheibe in der richti‐ gen Drehrichtung montieren Ausrisse oder Risse in Stamm‐ blatt und Segment Überlastung neue Trennschleifscheibe ver‐ wenden Kernverschleiß Schneiden in falschem Material neue Trennschleifscheibe ver‐ wenden; Trennschichten von verschiedenen Materialien beachten 7 Elektronische Wassersteu‐ erung STIHL Trennschleifer können mit einer elektron‐ ischen Wassersteuerung ausgestattet sein. Die elektronische Wassersteuerung ermöglicht, der Trennschleifscheibe die optimale Wasser‐ menge zuzuführen. Im Leerlauf wird kein Wasser zugeführt.
► sich mit dem Bewegungsablauf bei abgestell‐ tem Motor vertraut machen
STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler deutsch 7 Elektronische Wassersteuerung 16 0458-753-7521-C1307BA001 KN ► mit dem Daumen der rechten Hand können alle Tasten des Bedienfeldes betätigt werden – die rechte Hand bleibt dabei immer am hint‐ eren Handgriff ► die linke Hand bleibt immer am Griffrohr
Wenn der Motor läuft, kann die elektronische Wassersteuerung ein- bzw. ausgeschaltet und die Wassermenge eingestellt werden.
1 Taste (+): elektronische Wassersteuerung einschalten bzw. der Trennschleifscheibe mehr Wasser zuführen 2 Taste (–): elektronische Wassersteuerung einschalten bzw. der Trennschleifscheibe weniger Was‐ ser zuführen 3 elektronische Wassersteuerung abschalten, der Trennschleifscheibe wird kein Wasser zugeführt
7.3 Mit der elektronischen Wasser‐
steuerung arbeiten ► Motor starten, siehe "Motor starten / abstellen" ► Taste (+) oder Taste (–) mit dem Daumen der rechten Hand antippen – rechte Hand bleibt dabei immer am hinteren Handgriff, linke Hand bleibt immer am Griffrohr – der Trennschleif‐ scheibe wird im Leerlauf noch kein Wasser zugeführt Während der Arbeit wird der Trennschleifscheibe die eingestellte Wassermenge zugeführt. ► gegebenenfalls Wassermenge anpassen – dazu Taste (+) oder Taste (–) mit dem Dau‐ men der rechten Hand solange antippen bis die richtige Wassermenge erreicht ist – rechte Hand bleibt dabei immer am hinteren Hand‐ griff, linke Hand bleibt immer am Griffrohr Wenn sich der Trennschleifer nach der Arbeit im Leerlauf befindet, wird der Trennschleifscheibe kein Wasser mehr zugeführt – die elektronische Wassersteuerung bleibt jedoch eingeschaltet. Beim Fortsetzen der Arbeit wird der Trennschleif‐ scheibe automatisch wieder die zuletzt einge‐ stellte Wassermenge zugeführt. Wird der Motor abgestellt und wieder gestartet, ist die elektronische Wassersteuerung ausge‐ schaltet.
7.3.1 Einsatz auf dem Führungswagen
STIHL FW 20 Wird der Trennschleifer auf dem Führungswagen STIHL FW 20 in Kombination mit dem Wasser‐ behälter eingesetzt, die maximale Wassermenge zuführen.
7.4 Wartung und Pflege
Wenn während der Arbeit trotz eingeschalteter elektronischer Wassersteuerung der Trenn‐ schleifscheibe zu wenig oder kein Wasser zuge‐ führt wird:
► Kupplungsmuffe (1) abziehen ► "Wasseranschluss mit Sieb" (2) herausschrau‐ ben und unter laufendem Wasser säubern – das Sieb bleibt auf dem Wasseranschluss Wird trotz gesäubertem Sieb der Trennschleif‐ scheibe zu wenig oder kein Wasser zugeführt, Fachhändler aufsuchen. 7 Elektronische Wassersteuerung deutsch 0458-753-7521-C 178 Anschlussstück mit Schutz anbauen Ab Werk ist das "Anschlussstück mit Schutz" auf der Innenseite montiert. Das "Anschlussstück mit Schutz" kann je nach Einsatz auch auf der Außenseite angebaut wer‐ den. Für den Freihandschnitt wird wegen der günst‐ igeren Schwerpunktlage der Innenanbau emp‐ fohlen.
► Trennschleifscheibe demontieren (siehe "Trennschleifscheibe einsetzen / auswech‐ seln")
8.1.1 Wasseranschluss abbauen
1307BA002 KN ► Hohlschraube (1) mit dem Kombischlüssel herausdrehen – dabei Vierkantmutter von der Innenseite des Schutzes aus der Führung nehmen ► Wasserschlauch (2) mit Stutzen von Verstell‐ hebel (3) abnehmen ► Wasserschlauch (2) aus der Führung (Pfeile) des Riemenschutzes herausziehen
8.1.2 Verstellhebel abbauen
► Hohlschraube (1) mit dem Kombischlüssel herausdrehen und zusammen mit der Dich‐ tung abnehmen – dabei die Vierkantmutter von der Innenseite des Schutzes aus der Füh‐ rung nehmen ► Schraube (2) herausdrehen ► Verstellhebel (3) nach oben drehen und abnehmen
8.1.3 Keilrippenriemen entspannen
1307BA003 KN ► Muttern (1) lösen – nicht herausdrehen ► Spannmutter (2) mit dem Kombischlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen – ca. 1/4 Umdrehung, bis zur Anlage = 0
1307BA004 KN ► Schraube (1) herausdrehen – Schraube (1) ist verliersicher im Riemenschutz (2) befestigt ► Riemenschutz (2) leicht anheben und nach vorne abziehen
1307BA005 KN ► Keilrippenriemen (3) von der vorderen Rie‐ menscheibe (4) nehmen deutsch 8 Anschlussstück mit Schutz anbauen 18 0458-753-7521-C8.1.5 "Anschlussstück mit Schutz" abbauen
1307BA006 KN ► Muttern (1) herausdrehen ► "Starterdeckel mit Anwerfvorrichtung" (2) abnehmen ► "Anschlussstück mit Schutz" (3) von Stift‐ schrauben abnehmen
8.1.6 "Anschlussstück mit Schutz" für
Außenanbau vorbereiten
370BA073 KN ► Anschlagbolzen (1) herausdrehen
► Schutz in die gezeigte Position (siehe Bild) drehen ► Anschlagbolzen (1) eindrehen und festziehen ► Verstellhebel (2) in Position A aufschieben ► Schraube (3) eindrehen und festziehen ► Schraube (4) des Anschlages (5) herausdre‐ hen ► Anschlag (5) abziehen
► "Anschlussstück mit Schutz" so drehen, dass der Schutz auf der Außenseite ist ► Anschlag (5) einsetzen – die Bohrung im Anschlag mit der Bohrung im Anschlussstück zur Deckung bringen ► Schraube (4) eindrehen und festziehen ► Vierkantmutter in die Führung des Schutzes schieben und festhalten ► kürzere Hohlschraube (6) mit Dichtung am Verstellhebel eindrehen und mit dem Kombi‐ schlüssel festziehen 8 Anschlussstück mit Schutz anbauen deutsch 0458-753-7521-C 198.1.7 "Anschlussstück mit Schutz" anbauen – Schutz auf der Außenseite
1307BA007 KN ► Langlöcher (1) des "Anschlussstück mit Schutz" auf die Stiftschrauben (2) schieben – dabei den Keilrippenriemen über die vordere Riemenscheibe führen HINWEIS Riementrieb muss leichtgängig sein. ► Spannvorrichtung (3) muss am Zapfen (4) anliegen
► "Starterdeckel mit Anwerfvorrichtung" (5) auf die Stiftschrauben (2) auflegen ► Muttern (6) von Hand festdrehen
1307BA009 KN ► Riemenschutz (7) aufschieben ► Schraube (8) eindrehen und festziehen
8.1.8 Wasseranschluss anbauen
► längere Hohlschraube (1) durch den Stut‐ zen (2) am Wasserschlauch stecken – Lage des Stutzens beachten ► Vierkantmutter in die Führung des Schutzes schieben und festhalten ► Stutzen mit längerer Hohlschraube am Ver‐ stellhebel (3) anlegen – Hohlschraube eindre‐ hen und mit dem Kombischlüssel festziehen ► Wasserschlauch in die Führung des Riemen‐ schutzes (Pfeile) vom Wasseranschluss in Richtung des Schutzes einlegen – keine engen Radien deutsch 8 Anschlussstück mit Schutz anbauen 20 0458-753-7521-C8.1.9 Verstellbereich des Schutzes prüfen
1307BA010 KN ► Schutz so weit wie möglich nach vorne und hinten drehen – Verstellbereich (A) muss durch den Anschlagbolzen begrenzt sein Weiter siehe "Keilrippenriemen spannen".
► Trennschleifscheibe demontieren (siehe "Trennschleifscheibe einsetzen / auswech‐ seln") ► Wasseranschluss abbauen ► Verstellhebel abbauen ► Keilrippenriemen entspannen ► Riemenschutz abbauen ► "Anschlussstück mit Schutz" abbauen
8.2.1 "Anschlussstück mit Schutz" für Innen‐
370BA080 KN ► Schraube (1) des Anschlages (2) herausdre‐ hen ► Anschlag (2) abziehen
► "Anschlussstück mit Schutz" so drehen, dass der Schutz auf der Innenseite ist ► Anschlag (2) einsetzen – die Bohrung im Anschlag mit der Bohrung im Anschlussstück zur Deckung bringen ► Schraube (1) eindrehen und festziehen ► Anschlagbolzen (3) herausdrehen
370BA082 KN ► Schutz in die gezeigte Position (siehe Bild) drehen ► Anschlagbolzen (3) eindrehen und festziehen ► Verstellhebel anbauen ► "Anschlussstück mit Schutz" anbauen – Schutz auf der Innenseite ► Riemenschutz anbauen ► Wasseranschluss anbauen 8 Anschlussstück mit Schutz anbauen deutsch 0458-753-7521-C 218.2.2 Verstellbereich des Schutzes prüfen
370BA083 KN ► Schutz so weit wie möglich nach vorne undhinten drehen – Verstellbereich (A) mussdurch den Anschlagbolzen begrenzt seinWeiter siehe "Keilrippenriemen spannen". 9 Keilrippenriemen spannen Dieses Gerät ist mit einer automatischen, mitFederkraft wirkenden, Riemen-Spanneinrichtungausgestattet.
1307BA029 KN Vor dem Spannen des Keilrippenriemens müs‐sen die Muttern (1) gelöst sein und der Pfeil aufder Spannmutter (2) muss auf 0 weisen.► anderenfalls die Muttern (1) lösen und dieSpannmutter (2) mit dem Kombischlüsselgegen den Uhrzeigersinn drehen –ca. 1/4 Umdrehung, bis zur Anlage = 0
1307BA011 KN ► zum Spannen des Keilrippenriemens denKombischlüssel, wie im Bild gezeigt, auf dieSpannmutter steckenWARNUNGSpannmutter ist federbelastet – Kombischlüsselsicher festhalten.► Spannmutter im Uhrzeigersinn ca. 1/8 Umdre‐hung drehen – Spannmutter wird von Feder‐kraft erfasst► Spannmutter im Uhrzeigersinn ca. 1/8 Umdre‐hung weiterdrehen – bis zur Anlage HINWEIS Kombischlüssel nicht gewaltsam weiterdrehen.In dieser Position wird der Keilrippenriemenselbsttätig durch Federkraft gespannt.► Kombischlüssel von der Spannmutter abneh‐ men ► Muttern (1) festziehen
9.1 Keilrippenriemen nachspannen
Das Nachspannen erfolgt ohne Betätigung derSpannmutter.
1307BA012 KN ► Muttern (1) lösen – Keilrippenriemen wirdselbsttätig durch Federkraft gespannt► Muttern (1) wieder festziehendeutsch 9 Keilrippenriemen spannen22 0458-753-7521-C10 Trennschleifscheibe einset‐ zen / wechseln Einsetzen bzw. Auswechseln nur bei abgestell‐ tem Motor – Stoppschalter auf STOP bzw. 0.
► Steckdorn (1) durch die Bohrung im Riemen‐ schutz stecken ► Welle mit dem Kombischlüssel drehen, bis der Steckdorn (1) in die dahinter liegende Bohrung greift
10.2 Trennschleifscheibe ausbauen
370BA053 KN ► Sechskantschraube (2) mit dem Kombischlüs‐ sel lösen und herausdrehen ► vordere Druckscheibe (3) und Trennschleif‐ scheibe von der Welle abnehmen
10.3 Trennschleifscheibe einsetzen
► Trennschleifscheibe (4) einsetzen 10 Trennschleifscheibe einsetzen / wechseln deutsch
0458-753-7521-C 23WARNUNG
Bei Diamant-Trennschleifscheiben Drehrich‐ tungspfeile beachten. ► vordere Druckscheibe (3) auflegen – Arretier‐ nasen der vorderen Druckscheibe (3) müssen in die Nuten der Welle eingreifen ► Sechskantschraube eindrehen und mit dem Kombischlüssel fest anziehen – bei Verwen‐ dung eines Drehmomentschlüssels Anziehd‐ rehmoment siehe "Technische Daten" ► Steckdorn aus dem Riemenschutz ziehen WARNUNG Niemals zwei Trennschleifscheiben gleichzeitig verwenden – durch ungleichmäßige Abnutzung – Bruch- und Verletzungsgefahr! 11 Kraftstoff Der Motor muss mit einem Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl betrieben werden. WARNUNG Direkten Hautkontakt mit Kraftstoff und Einatmen von Kraftstoffdämpfen vermeiden.
STIHL empfiehlt die Verwendung von STIHL MotoMix. Dieser fertig gemischte Kraftstoff ist benzolfrei, bleifrei, zeichnet sich durch eine hohe Oktanzahl aus und bietet immer das richtige Mischungsverhältnis. STIHL MotoMix ist für höchste Motorlebensdauer mit STIHL Zweitaktmotoröl HP Ultra gemischt. MotoMix ist nicht in allen Märkten verfügbar.
11.2 Kraftstoff mischen
HINWEIS Ungeeignete Betriebsstoffe oder von der Vor‐ schrift abweichendes Mischungsverhältnis kön‐ nen zu ernsten Schäden am Triebwerk führen. Benzin oder Motoröl minderer Qualität können Motor, Dichtringe, Leitungen und Kraftstofftank beschädigen.
Nur Markenbenzin mit einer Oktanzahl von min‐ destens 90 ROZ verwenden – bleifrei oder ver‐ bleit. Motoren mit M-Tronic oder STIHL Injection lie‐ fern mit einem Benzin mit bis zu 27% Alkoholan‐ teil (E27) volle Leistung.
Falls Kraftstoff selbst gemischt wird, darf nur ein STIHL Zweitakt-Motoröl oder ein anderes Hoch‐ leistungs-Motoröl der Klassen JASO FB, JASO FC, JASO FD, ISO-L-EGB, ISO-L-EGC oder ISO-L-EGD verwendet werden. STIHL schreibt das Zweitakt-Motoröl STIHL HP Ultra oder ein gleichwertiges Hochleistungs- Motoröl vor, um die Emissionsgrenzwerte über die Maschinenlebensdauer gewährleisten zu können.
11.2.3 Mischungsverhältnis
bei STIHL Zweitakt-Motoröl 1:50; 1:50 = 1 Teil Öl + 50 Teile Benzin
Benzinmenge STIHL Zweitaktöl 1:50 Liter Liter (ml) 1 0,02 (20) 5 0,10 (100) 10 0,20 (200) 15 0,30 (300) 20 0,40 (400) 25 0,50 (500) ► in einen für Kraftstoff zugelassenen Kanister zuerst Motoröl, dann Benzin einfüllen und gründlich mischen
11.3 Kraftstoffgemisch aufbewahren
Nur in für Kraftstoff zugelassenen Behältern an einem sicheren, trockenen und kühlen Ort lagern, vor Licht und Sonne schützen. Kraftstoffgemisch altert – nur den Bedarf für einige Wochen mischen. Kraftstoffgemisch nicht länger als 30 Tage lagern. Unter Einwirkung von Licht, Sonne, niedrigen oder hohen Temperatu‐ ren kann das Kraftstoffgemisch schneller unbrauchbar werden. STIHL MotoMix kann jedoch bis zu 5 Jahren problemlos gelagert werden. ► Kanister mit dem Kraftstoffgemisch vor dem Auftanken kräftig schütteln WARNUNG Im Kanister kann sich Druck aufbauen – vorsich‐ tig öffnen. ► Kraftstofftank und Kanister von Zeit zu Zeit gründlich reinigen deutsch 11 Kraftstoff 24 0458-753-7521-CRestkraftstoff und die zur Reinigung benutzte Flüssigkeit vorschriften- und umweltgerecht ent‐ sorgen! 12 Kraftstoff einfüllen
12.1 Gerät vorbereiten
► Tankverschluss und Umgebung vor dem Auf‐ tanken reinigen, damit kein Schmutz in den Tank fällt ► Gerät so positionieren, dass der Tankver‐ schluss nach oben weist WARNUNG Niemals den Bajonett-Tankverschluss mit einem Werkzeug öffnen. Der Verschluss kann dabei beschädigt werden und Kraftstoff ausfließen.
12.2 Verschluss öffnen
► Verschluss mit der Hand bis zum Anschlag niederdrücken, gegen den Uhrzeigersinn dre‐ hen (ca. 1/8 Umdrehung) und abnehmen
12.3 Kraftstoff einfüllen
Beim Auftanken keinen Kraftstoff verschütten und den Tank nicht randvoll füllen. STIHL emp‐ fiehlt das STIHL Einfüllsystem für Kraftstoff (Son‐ derzubehör).
12.4 Verschluss schließen
► Verschluss ansetzen und drehen, bis er in die Bajonettaufnahme gleitet ► Verschluss mit der Hand bis zur Anlage nach unten drücken und im Uhrzeigersinn (ca. 1/8 Umdrehung) drehen bis er einrastet
12.5 Verriegelung prüfen
1307BA037 KN ► Verschluss greifen – Verschluss ist richtig ver‐ riegelt, wenn er sich nicht abnehmen lässt und die Markierungen (Pfeile) am Verschluss und Kraftstofftank fluchten Wenn sich der Verschluss abnehmen lässt oder die Markierungen nicht fluchten, Verschluss erneut schließen – siehe Abschnitt "Verschluss schließen" und Abschnitt "Verriegelung prüfen".
12.6 Kraftstoff-Saugkopf jährlich
wechseln Der Kraftstoff-Saugkopf ist mit einem Magnetab‐ scheider ausgestattet. 12 Kraftstoff einfüllen deutsch 0458-753-7521-C 251307BA015 KN ► Kraftstofftank entleeren ► Kraftstoff-Saugkopf mit einem Haken aus dem Tank herausziehen und vom Schlauch abzie‐ hen ► neuen Saugkopf in den Schlauch stecken ► Saugkopf in den Tank zurücklegen 13 Motor starten / abstellen 1307BA016 KN
► Gashebelsperre (1) drücken und anschließend Gashebel (2) drücken ► beide Hebel gedrückt halten
Stoppschalter (3) auf F stellen ► Gashebel, Stoppschalter und Gashebelsperre nacheinander loslassen – Startstellung 1307BA017 KN
► Knopf (4) des Dekompressionsventils drücken ► Balg (5) der Kraftstoffhandpumpe vor jedem Startvorgang 7‑10 mal drücken – auch wenn der Balg noch mit Kraftstoff gefüllt ist
1307BA018 KN ► Trennschleifer sicher auf den Boden stellen – Trennschleifscheibe darf weder den Boden noch irgendwelche Gegenstände berühren – im Schwenkbereich des Trennschleifers darf sich keine weitere Person aufhalten ► sicheren Stand einnehmen ► Trennschleifer mit der linken Hand am Griff‐ rohr fest an den Boden drücken – Daumen unter dem Griffrohr deutsch 13 Motor starten / abstellen 26 0458-753-7521-C► Trennschleifer mit dem rechten Knie auf der Haube an den Boden drücken ► mit der rechten Hand den Anwerfgriff langsam bis zum Anschlag herausziehen – dann schnell und kräftig durchziehen – Anwerfseil nicht bis zum Seilende herausziehen HINWEIS Anwerfgriff nicht zurückschnellen lassen – Bruch‐ gefahr! Entgegen der Ausziehrichtung zurückfüh‐ ren, damit sich das Anwerfseil richtig aufwickelt.
13.2 Sobald der Motor läuft
► Motor einige Sekunden laufen lassen – Ach‐ tung: die Trennschleifscheibe kann sich mit‐ drehen! ► Gashebelsperre und Gashebel kurz drücken – der Motor geht in den Leerlauf Der Trennschleifer ist einsatzbereit. WARNUNG Die Trennschleifscheibe darf sich im Motorleer‐ lauf nicht drehen. Dreht sich die Trennschleif‐ scheibe im Motorleerlauf, das Gerät vom Fach‐ händler instandsetzen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
13.3 Motor abstellen
1307BA019 KN ► Stoppschalter auf STOP bzw. 0 stellen
13.4 Weitere Hinweise zum Starten
13.4.1 Der Tank wurde restlos leergefahren
► Kraftstoff einfüllen ► Balg der Kraftstoffhandpumpe 7‑10 mal drü‐ cken – auch wenn der Balg mit Kraftstoff gefüllt ist ► Motor erneut starten
13.4.2 Bei sehr niedrigen Temperaturen oder
stark abgekühltem Motorgerät ► Motor nach dem Anspringen länger warmlau‐ fen lassen – Achtung: die Trennschleifscheibe kann sich mitdrehen! ► Gashebelsperre und Gashebel kurz drücken – der Motor geht in den Leerlauf 14 Luftfiltersystem
14.1 Basisinformationen
Die Filterstandzeiten betragen durchschnittlich mehr als 1 Jahr. Filterdeckel nicht demontieren und Luftfilter nicht wechseln, solange kein spür‐ barer Leistungsverlust vorliegt. Beim Langzeit-Luftfiltersystem mit Zyklon-Vorab‐ scheidung wird schmutzige Luft angesaugt und gezielt in Rotation versetzt – dadurch werden die größeren und schwereren mitgeführten Partikel nach außen geschleudert und abgeführt. In das Luftfiltersystem gelangt nur vorgereinigte Luft – dadurch extrem lange Filterstandzeiten.
14.2 Luftfilter wechseln
14.2.1 Nur wenn die Motorleistung spürbar
nachlässt 1307BA020 KN
► Schrauben (1) lösen ► Filterdeckel (2) abnehmen und von Schmutz befreien ► Hauptfilter (3) abnehmen 14 Luftfiltersystem deutsch 0458-753-7521-C 27► Zusatzfilter (4) abziehen – keinen Schmutz in den Ansaugbereich gelangen lassen ► Filterraum reinigen ► neuen Zusatzfilter (4) und neuen Hauptfil‐ ter (3) einsetzen ► Filterdeckel (2) aufsetzen ► Schrauben (1) festziehen Nur hochwertige Luftfilter verwenden, damit der Motor vor dem Eindringen von abrasivem Staub geschützt ist. STIHL empfiehlt nur STIHL Original-Luftfilter zu verwenden. Der hohe Qualitätsstandard dieser Teile sorgt für störungsfreien Betrieb, eine lange Lebensdauer des Triebwerks und extrem lange Filterstandzeiten. 15 STIHL Injection STIHL Injection steuert Kraftstoffmenge und Zündzeitpunkt für alle Betriebszustände elektro‐ nisch. STIHL Injection steht für einfaches, schnelles Starten, stets optimale Motorleistung, sehr gute Beschleunigung und automatische Anpassung an veränderte Bedingungen. 16 Zündkerze ► bei ungenügender Motorleistung, schlechtem Starten oder Leerlaufstörungen zuerst die Zündkerze prüfen ► nach ca. 100 Betriebsstunden die Zündkerze ersetzen – bei stark abgebrannten Elektroden auch schon früher – nur von STIHL freigege‐ bene, entstörte Zündkerzen verwenden – siehe "Technische Daten"
16.1 Zündkerze ausbauen
► Motor abstellen – Stoppschalter auf STOP bzw. 0 stellen 1307BA030 KN
► Schraube (1) herausdrehen und Kappe (2) abnehmen – Schraube (1) ist verliersicher in der Kappe (2) befestigt
► Zündleitungsstecker (3) abziehen ► Zündkerze (4) herausdrehen
16.2 Zündkerze prüfen
► verschmutzte Zündkerze reinigen ► Elektrodenabstand (A) prüfen und falls not‐ wendig nachstellen, Wert für Abstand – siehe "Technische Daten" ► Ursachen für die Verschmutzung der Zünd‐ kerze beseitigen Mögliche Ursachen sind:
zu viel Motoröl im Kraftstoff
verschmutzter Luftfilter
ungünstige Betriebsbedingungen
Bei nicht festgezogener oder fehlender Anschlussmutter (1) können Funken entstehen. Falls in leicht brennbarer oder explosiver Umge‐ bung gearbeitet wird, können Brände oder Explosionen entstehen. Personen können schwer verletzt werden oder Sachschaden kann enstehen. ► entstörte Zündkerzen mit fester Anschlussmut‐ ter verwenden
16.3 Zündkerze einbauen
► Zündkerze von Hand ansetzen und eindrehen ► Zündkerze mit Kombischlüssel anziehen ► Zündleitungsstecker fest auf die Zündkerze drücken ► Kappe für Zündleitungsstecker ansetzen und festschrauben 17 Keilrippenriemen wechseln
1307BA029 KN ► Muttern (1) lösen ► Spannmutter (2) mit dem Kombischlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen – ca. 1/4 Umdrehung, bis zur Anlage = 0
1307BA022 KN ► Wasserschlauch aus Führung des Riemen‐ schutzes herausziehen ► Schraube (3) herausdrehen ► Riemenschutz (4) leicht anheben und nach vorne abziehen
► Keilrippenriemen von der vorderen Riemen‐ scheibe nehmen ► Muttern (1) herausdrehen ► Starterdeckel (5) abnehmen ► "Anschlussstück mit Schutz" (6) nicht abneh‐ men – von Hand auf den Stiftschrauben halten – bis Starterdeckel wieder montiert wird ► defekten Keilrippenriemen herausnehmen
► neuen Keilrippenriemen (7) sorgfältig auf die Riemenscheibe (8) am Triebwerk und die vor‐ dere Riemenscheibe (9) führen HINWEIS Riementrieb muss leichtgängig sein.
► Starterdeckel (5) auf die Stiftschrauben (10) auflegen ► Muttern (1) von Hand festdrehen 17 Keilrippenriemen wechseln deutsch 0458-753-7521-C 291307BA026 KN
► Riemenschutz (4) aufschieben ► Schraube (3) eindrehen und festziehen ► Wasserschlauch in die Führung des Riemen‐ schutzes (Pfeile) vom Wasseranschluss in Richtung des Schutzes einlegen – keine engen Radien Weiter siehe "Keilrippenriemen spannen". 18 Führungswagen 1307BA027 KN Der Trennschleifer kann mit wenigen Handgriffen auf dem STIHL Führungswagen FW 20 (Sonder‐ zubehör) montiert werden. Der Führungswagen vereinfacht das
Ausbessern von Fahrbahnschäden
Einbringen von Fahrbahnmarkierungen
Schneiden von Dehnfugen 19 Gerät aufbewahren Bei Betriebspausen ab ca. 30 Tagen ► Kraftstofftank an gut belüftetem Ort entleeren und reinigen ► Kraftstoff vorschriften- und umweltgerecht ent‐ sorgen ► Trennschleifscheibe abnehmen ► Gerät gründlich säubern ► Gerät an einem trockenen und sicheren Ort aufbewahren. Vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) schützen deutsch 18 Führungswagen 30 0458-753-7521-C20 Wartungs- und Pflegehinweise Die Angaben beziehen sich auf normale Einsatz‐ bedingungen. Bei erschwerten Bedingungen (star‐ ker Staubanfall etc.) und längeren täglichen Arbeitszeiten die angegebenen Intervalle entspre‐ chend verkürzen. vor Arbeitsbeginn nach Arbeitsende bzw. täglich nach jeder Tankfüllung wöchentlich monatlich jährlich bei Störung bei Beschädigung bei Bedarf Komplette Maschine Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit) X X reinigen X Bedienungselemente Funktionsprüfung X X Kraftstoffhandpumpe (falls vorhanden) prüfen X instandsetzen durch Fachhändler
Saugkopf im Kraftstoff‐ tank prüfen X ersetzen X X X Kraftstofftank reinigen X Keilrippenriemen reinigen/nachspannen X X ersetzen X X Luftfilter (alle Filterkom‐ ponenten) wechseln nur wenn die Motorleistung spürbar nachlässt Kühlluft-Ansaugschlitze reinigen X Zylinderrippen reinigen durch Fach‐ händler
Elektronische Wasser‐ steuerung prüfen x x instand setzen durch Fachhändler
STIHL Injection Leerlauf kontrollieren – Trennschleifscheibe darf nicht mitlaufen X X instand setzen durch Fachhändler
X X Zündkerze Elektrodenabstand nachstellen
ersetzen nach 100 Betriebsstunden Zugängliche Schrauben und Muttern nachziehen X X Antivibrationselemente prüfen X X X ersetzen durch Fach‐ händler
Trennschleifscheibe prüfen X X ersetzen X X
STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler 20 Wartungs- und Pflegehinweise deutsch 0458-753-7521-C 31Die Angaben beziehen sich auf normale Einsatz‐ bedingungen. Bei erschwerten Bedingungen (star‐ ker Staubanfall etc.) und längeren täglichen Arbeitszeiten die angegebenen Intervalle entspre‐ chend verkürzen. vor Arbeitsbeginn nach Arbeitsende bzw. täglich nach jeder Tankfüllung wöchentlich monatlich jährlich bei Störung bei Beschädigung bei Bedarf Stütze/Gummipuffer (Geräteunterseite) prüfen X ersetzen X X Sicherheitsaufkleber ersetzen X 21 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden Einhalten der Vorgaben dieser Gebrauchsanlei‐ tung vermeidet übermäßigen Verschleiß und Schäden am Gerät. Benutzung, Wartung und Lagerung des Gerätes müssen so sorgfältig erfolgen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Alle Schäden, die durch Nichtbeachten der Sicherheits-, Bedienungs- und Wartungshin‐ weise verursacht werden, hat der Benutzer selbst zu verantworten. Dies gilt insbesondere für:
nicht von STIHL freigegebene Änderungen am Produkt
die Verwendung von Werkzeugen oder Zube‐ hör, die nicht für das Gerät zulässig, geeignet oder die qualitativ minderwertig sind
nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes
Einsatz des Gerätes bei Sport- oder Wettbe‐ werbs-Veranstaltungen
Folgeschäden infolge der Weiterbenutzung des Gerätes mit defekten Bauteilen
21.1 Wartungsarbeiten
Alle im Kapitel "Wartungs- und Pflegehinweise" aufgeführten Arbeiten müssen regelmäßig durch‐ geführt werden. Soweit diese Wartungsarbeiten nicht vom Benutzer selbst ausgeführt werden können, ist damit ein Fachhändler zu beauftra‐ gen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Werden diese Arbeiten versäumt oder unsachge‐ mäß ausgeführt, können Schäden entstehen, die der Benutzer selbst zu verantworten hat. Dazu gehören u. a.:
Schäden am Triebwerk infolge nicht rechtzei‐ tig oder unzureichend durchgeführter Wartung (z. B. Luft- und Kraftstofffilter) oder unzureich‐ ender Reinigung der Kühlluftführung (Ansaug‐ schlitze, Zylinderrippen)
Korrosions- und andere Folgeschäden infolge unsachgemäßer Lagerung
Schäden am Gerät infolge Verwendung quali‐ tativ minderwertiger Ersatzteile
21.2 Verschleißteile
Manche Teile des Motorgerätes unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem nor‐ malen Verschleiß und müssen je nach Art und Dauer der Nutzung rechtzeitig ersetzt werden. Dazu gehören u. a.:
Kupplung, Keilrippenriemen
Trennschleifscheiben (alle Arten)
Filter (für Luft, Kraftstoff)
Dämpfungselemente des Antivibrations-Sys‐ tems
STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler deutsch 21 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden 32 0458-753-7521-C22 Wichtige Bauteile
1 Hinterer Handgriff 2 Gashebelsperre 3 Gashebel 4 Stoppschalter 5 Anwerfgriff 6 Kraftstoffhandpumpe 7 Tankverschluss 8 Wasseranschluss 9 Spannmutter 10 Verstellhebel 11 Trennschleifscheibe 12 Vordere Druckscheibe 13 Schutz 14 Schalldämpfer 15 Griffrohr 16 Dekompressionsventil 17 Kappe für Zündleitungsstecker 18 Bedienfeld Wassersteuerung 19 Deckel für Service 20 Filterdeckel # Maschinennummer A Sicherheitsaufkleber B Sicherheitsaufkleber C Sicherheitsaufkleber 23 Technische Daten
23.1 STIHL Injection
Steuergerät mit kennfeldgesteuerter Zündzeit‐ punktverstellung lastabhängige kennfeldgesteuerte Kraftstoffein‐ spritzung
23.2 Elektronische Wassersteue‐
rung Die elektronische Wassersteuerung ermöglicht, der Trennschleifscheibe die optimale Wasser‐ menge zuzuführen. Im Leerlauf wird kein Wasser zugeführt.
STIHL Einzylinder-Zweitaktmotor
Zylinderbohrung: 52 mm Kolbenhub: 34 mm Leistung nach ISO 7293: 3,9 kW (5,3 PS) bei 9300 1/min Leerlaufdrehzahl: 2500 1/min Max. Spindeldrehzahl nach ISO 19432: 4985 1/min
Zylinderbohrung: 52 mm Kolbenhub: 34 mm Leistung nach ISO 7293: 3,9 kW (5,3 PS) bei 9300 1/min Leerlaufdrehzahl: 2500 1/min Max. Spindeldrehzahl nach ISO 19432: 4780 1/min
23.4 Zündkerze, Kraftstofftankinhalt
Zündkerze (entstört): Bosch WSR 6 F
Elektrodenabstand: 0,5 mm Kraftstofftankinhalt: 725 cm
Hauptfilter (Papierfilter) und beflocktes Drahtge‐ webe-Zusatzfilter
unbetankt, ohne Trennschleifscheibe, mit elekt‐ ronischer Wassersteuerung TS 480i: 10,0 kg TS 500i: 10,2 kg 22 Wichtige Bauteile deutsch 0458-753-7521-C 3323.7 Trennschleifscheiben Die ausgewiesene, maximal zulässige Betriebs‐ drehzahl der Trennschleifscheibe muss größer oder gleich der maximalen Spindeldrehzahl des verwendeten Trennschleifers sein.
23.8 Trennschleifscheiben (TS 480i)
Außendurchmesser: 300 mm Max. Dicke: 3,5 mm Bohrungsdurchmesser/Spindel‐ durchmesser: 20 mm Anziehdrehmoment: 30 Nm Kunstharz-Trennschleifscheiben Mindest-Außendurchmesser der Druckscheiben: 103 mm Maximale Schnitttiefe: 100 mm Diamant-Trennschleifscheiben Mindest-Außendurchmesser der Druckscheiben: 103 mm Maximale Schnitttiefe: 100 mm
23.9 Trennschleifscheiben (TS 500i)
Außendurchmesser: 350 mm Max. Dicke: 4,5 mm Bohrungsdurchmesser/Spindel‐ durchmesser: 20 mm Anziehdrehmoment: 30 Nm Kunstharz-Trennschleifscheiben Mindest-Außendurchmesser der Druckscheiben:
103 mm Maximale Schnitttiefe:
Bei Verwendung von Druckscheiben mit einem Außendurchmesser von 118 mm reduziert sich die maximale Schnitttiefe auf 116 mm Diamant-Trennschleifscheiben Mindest-Außendurchmesser der Druckscheiben:
103 mm Maximale Schnitttiefe:
Bei Verwendung von Druckscheiben mit einem Außendurchmesser von 118 mm reduziert sich die maximale Schnitttiefe auf 116 mm
23.10 Schall- und Vibrationswerte
Weiterführende Angaben zur Erfüllung der Arbeitgeberrichtlinie Vibration 2002/44/EG siehe www.stihl.com/vib
23.10.1 Schalldruckpegel L
peq nach ISO 19432 TS 480i: 98 dB(A) TS 500i: 98 dB(A)
23.10.2 Schallleistungspegel L
23.10.3 Vibrationswert a
hv,eq nach ISO 19432 Handgriff links: Handgriff rechts: TS 480i: 2,2 m/s
Für den Schalldruckpegel und den Schallleis‐ tungspegel beträgt der K‑Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 dB(A); für den Vibrations‐ wert beträgt der K‑Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 m/s
REACH bezeichnet eine EG Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Informationen zur Erfüllung der REACH Verord‐ nung (EG) Nr. 1907/2006 siehe www.stihl.com/reach
23.12 Abgas-Emissionswert
Der im EU-Typgenehmigungsverfahren gemes‐ sene CO
-Wert ist unter www.stihl.com/co2 in den produktspezifischen Technischen Daten angegeben. Der gemessene CO
-Wert wurde an einem repräsentativen Motor nach einem genormten Prüfverfahren unter Laborbedingungen ermittelt und stellt keine ausdrückliche oder implizite Garantie der Leistung eines bestimmten Motors dar. Durch die in dieser Gebrauchsanleitung beschriebene bestimmungsgemäße Verwendung und Wartung, werden die geltenden Anforderun‐ gen an die Abgas-Emissionen erfüllt. Bei Verän‐ derungen am Motor erlischt die Betriebserlaub‐ nis. 24 Reparaturhinweise Benutzer dieses Gerätes dürfen nur Wartungs- und Pflegearbeiten durchführen, die in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Weiterge‐ hende Reparaturen dürfen nur Fachhändler aus‐ führen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen deutsch 24 Reparaturhinweise 34 0458-753-7521-Czu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Bei Reparaturen nur Ersatzteile einbauen, die von STIHL für dieses Gerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile. Nur hochwer‐ tige Ersatzteile verwenden. Ansonsten kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Gerät bestehen. STIHL empfiehlt STIHL Original-Ersatzteile zu verwenden. STIHL Original-Ersatzteile erkennt man an der STIHL Ersatzteilnummer, am Schriftzug { und gegebenenfalls am STIHL Ersatzteilkennzeichen K (auf kleinen Teilen kann das Zeichen auch allein stehen). 25 Entsorgung Informationen zur Entsorgung sind bei der örtli‐ chen Verwaltung oder bei einem STIHL Fach‐ händler erhältlich. Eine unsachgemäße Entsorgung kann die Gesundheit schädigen und die Umwelt belasten. 000BA073 KN ► STIHL Produkte einschließlich Verpackung gemäß den örtlichen Vorschriften einer geeig‐ neten Sammelstelle für Wiederverwertung zuführen. ► Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. 26 EU-Konformitätserklärung ANDREAS STIHL AG & Co. KG Badstr. 115 D-71336 Waiblingen Deutschland erklärt in alleiniger Verantwortung, dass Bauart: Trennschleifer Fabrikmarke: STIHL Typ: TS 480i TS 500i Serienidentifizierung: 4250 Hubraum: 72,2 cm
den einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien 2011/65/EU, 2006/42/EG, 2014/30/EU und 2000/14/EG entspricht und in Übereinstimmung mit den jeweils zum Produktionsdatum gültigen Versionen der folgenden Normen entwickelt und gefertigt worden ist:
EN ISO 19432, EN 55012, EN 61000‑6‑1
Zur Ermittlung des gemessenen und des garan‐ tierten Schallleistungspegels wurde nach Richtli‐ nie 2000/14/EG, Anhang V, unter Anwendung der Norm ISO 3744 verfahren. Gemessener Schallleistungspegel TS 480i: 113 dB(A) TS 500i: 113 dB(A) Garantierter Schallleistungspegel TS 480i: 115 dB(A) TS 500i: 115 dB(A) Aufbewahrung der Technischen Unterlagen: ANDREAS STIHL AG & Co. KG Produktzulassung Das Baujahr und die Maschinennummer sind auf dem Gerät angegeben. Waiblingen, 15.07.2021 ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Dr. Jürgen Hoffmann Abteilungsleiter Produktzulassung, -regulierung 27 Anschriften
27.1 STIHL Hauptverwaltung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Postfach 1771 71307 Waiblingen
27.2 STIHL Vertriebsgesellschaften
DEUTSCHLAND STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG Robert-Bosch-Straße 13 64807 Dieburg 25 Entsorgung deutsch 0458-753-7521-C 35Telefon: +49 6071 3055358 ÖSTERREICH STIHL Ges.m.b.H. Fachmarktstraße 7 2334 Vösendorf Telefon: +43 1 86596370 SCHWEIZ STIHL Vertriebs AG Isenrietstraße 4 8617 Mönchaltorf Telefon: +41 44 9493030 TSCHECHISCHE REPUBLIK Andreas STIHL, spol. s r.o. Chrlická 753 664 42 Modřice
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Postfach 1771 71307 Waiblingen
27.2 Sociétés de distribution STIHL
ALLEMAGNE STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG Robert-Bosch-Straße 13 64807 Dieburg Telefon: +49 6071 3055358 AUTRICHE STIHL Ges.m.b.H. Fachmarktstraße 7 2334 Vösendorf Telefon: +43 1 86596370 SUISSE STIHL Vertriebs AG Isenrietstraße 4 8617 Mönchaltorf Telefon: +41 44 9493030
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