MFE 40 - Tacker METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MFE 40 METABO
de Originalbetriebsanleitung 5
en Original operating instructions 12
Direktor Produktentstehung & Qualität (Vice President Product Engineering & Quality)
*4) Metabowerke GmbH - Metabo-Allee 1 - 72622 Nuertingen, Germany
Originalbetriebsanleitung
1. Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese Mauernutfräsen, identifiziert durch Type und Seriennummer *1), entsprechen allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2) und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) - siehe Seite 4.
2. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Mauernutfräse ist bestimmt zum Trennen oder Schlitzen von überwiegend mineralischen Werkstoffen, wie z.B. Stahlbeton, Mauerwerk und Straßenbelägen, bei fester Auflage auf dem Untergrund, ohne Verwendung von Wasser.
Keine gebundenen Trennschleifscheiben oder Schruppscheiben verwenden. Verwenden Sie ausschließlich Diamant-Trennscheiben.
Materialien, die während der Bearbeitung gesundheitsgefährdende Stäube oder Dämpfe erzeugen, dürfen nicht bearbeitet werden.
Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer.
Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden.
3. Allgemeine Sicherheitshinweise

Beachten Sie die mit diesem Symbol gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihres Elektrowerkzeugs!

WARNUNG – Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen.

WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnisse
bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Geben Sie Ihr Elektrowerkzeug nur zusammen mit diesen Dokumenten weiter.
4. Spezielle Sicherheitshinweise
4.1 Sicherheitshinweise für Trennschleifmaschinen
a) Die zum Elektrowerkzeug gehörende Schutzhaube muss sicher angebracht und so eingestellt sein, dass ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht wird, d.h. der kleinstmögliche Teil des Schleifkörpers zeigt offen zur Bedienperson. Halten Sie und in der Nähe
befindliche Personen sich außerhalb der Ebene der rotierenden Schleifscheibe auf. Die Schutzhaube soll die Bedienperson vor Bruchstücken und zufälligem Kontakt mit dem Schleifkörper schützen.
b) Verwenden Sie ausschließlich diamantbesetzte Trennscheiben für Ihr Elektrowerkzeug. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.
c) Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerkzeugs muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
d) Schleifkörper dürfen nur für die empfohlenen Einsatzmöglichkeiten verwendet werden. z.B.: Schleifen Sie nie mit der Seitenfläche einer Trennscheibe.
Trennscheiben sind zum Materialabtrag mit der Kante der Scheibe bestimmt. Seitliche Krafteinwirkung auf diese Schleifkörper kann sie zerbrechen.
e) Verwenden Sie immer unbeschädigte Spannflansche in der richtigen Größe und Form für die von Ihnen gewählte Schleifscheibe. Geeignete Flansche stützen die Schleifscheibe und verringern so die Gefahr eines Schleifscheibenbruchs.
f) Außendurchmesser und Dicke des Einsatzwerkzeugs müssen den Maßangaben Ihres Elektrowerkzeugs entsprechen. Falsch bemessene Einsatzwerkzeuge können nicht ausreichend abgeschirmt oder kontrolliert werden.
9) Schleifscheiben und Flansche müssen genau auf die Schleifspindel Ihres Elektrowerkzeugs passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau auf die Schleifspindel des Elektrowerkzeugs passen, drehen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen.
h) Verwenden Sie keine beschädigten Schleifscheiben. Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung die Schleifscheiben auf Absplitterungen und Risse. Wenn das Elektrowerkzeug oder die Schleifscheibe herunterfällt, überprüfen Sie, ob es beschädigt ist, oder verwenden Sie eine unbeschädigte Schleifscheibe. Wenn Sie die Schleifscheibe kontrolliert und eingesetzt haben, halten Sie und in der Nähe befindliche Personen sich außerhalb der Ebene der rotierenden Schleifscheibe auf und lassen Sie das Gerät eine Minute lang mit Höchstdrehzahl laufen. Beschädigte Schleifscheiben brechen meist in dieser Testzeit.
i) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung. Verwenden Sie je nach Anwendung Vollgesichtsschutz, Augenschutz oder Schutzbrille. Soweit angemessen, tragen Sie Staubmaske, Gehörschutz, Schutzhandschuhe oder Spezialschürze, die kleine Schleif- und Materialpartikel von Ihnen fernhält. Die Augen
DEUTSCHde
sollen vor herumfliegenden Fremdkörpern geschützt werden, die bei verschiedenen Anwendungen entstehen. Staub- oder Atemschutzmaske müssen den bei der Anwendung entstehenden Staub filtern. Wenn Sie lange lautem Lärm ausgesetzt sind, können Sie einen Hörverlust erleiden.
j) Achten Sie bei anderen Personen auf sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich. Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss persönliche Schutzausrüstung tragen.
Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener Einsatzwerkzeuge können wegfliegen und Verletzungen auch außerhalb des direkten Arbeitsbereichs verursachen.
k) Halten Sie das Gerät nur an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
I) Halten Sie das Netzkabel von sich drehenden Einsatzwerkzeugen fern. Wenn Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren, kann das Netzkabel durchtrennt oder erfasst werden und Ihre Hand oder Ihr Arm in das sich drehende Einsatzwerkzeug geraten.
m) Legen Sie das Elektrowerkzeug niemals ab, bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum Stillstand gekommen ist. Das sich drehende Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren können.
n) Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht laufen, während Sie es tragen. Ihre Kleidung kann durch zufälligen Kontakt mit dem sich drehenden Einsatzwerkzeug erfasst werden, und das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren.
o) Reinigen Sie regelmäßig die Lüftungsschlitze Ihres Elektrowerkzeugs. Das Motorgebläse zieht Staub in das Gehäuse, und eine starke Ansammlung von Metallstaub kann elektrische Gefahren verursachen.
p) Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht in der Nähe brennbarer Materialien. Funken können diese Materialien entzünden.
q) Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge, die flüssige Kühlmittel erfordern. Die Verwendung von Wasser oder anderen flüssigen Kühlmitteln kann zu einem elektrischen Schlag führen.
4.2 Rückschlag und entsprechende Sicherheitshinweise
Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge einer hakenden oder blockierten drehenden Schleifscheibe. Verhaken oder Blockieren führt zu einem abrupten Stopp des rotierenden Einsatzwerkzeugs. Dadurch wird ein unkontrolliertes Elektrowerkzeug gegen die Drehrichtung des Einsatzwerkzeugs an der Blockierstelle beschleunigt.
Wenn z. B. eine Schleifscheibe im Werkstück hakt oder blockiert, kann sich die Kante der Schleifscheibe, die in das Werkstück eintaucht, verfangen und dadurch die Schleifscheibe
ausbrechen oder einen Rückschlag verursachen, Die Schleifscheibe bewegt sich dann auf die Bedienperson zu oder von ihr weg, je nach Drehrichtung der Scheibe an der Blockierstelle. Hierbei können Schleifscheiben auch brechen.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs des Elektrowerkzeugs. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
a) Halten Sie das Elektrowerkzeug gut fest und bringen Sie Ihren Körper und Ihre Arme in eine Position, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Verwenden Sie immer den Zusatzgriff, falls vorhanden, um die größtmögliche Kontrolle über Rückschlagkräfte oder Reaktionsmomente beim Hochlauf zu haben. Die Bedienperson kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlag- und Reaktionskräfte beherrschen.
b) Bringen Sie Ihre Hand nie in die Nähe sich drehender Einsatzwerkzeuge. Das Einsatzwerkzeug kann sich beim Rückschlag über Ihre Hand bewegen.
c) Meiden Sie den Bereich vor und hinter der rotierenden Trennscheibe. Der Rückschlag treibt das Elektrowerkzeug in die Richtung entgegen gesetzt zur Bewegung der Schleifscheibe an der Blockierstelle.
d) Arbeiten Sie besonders vorsichtig im Bereich von Ecken, scharfen Kanten usw. Verhindern Sie, dass Einsatzwerkzeuge vom Werkstück zurückprallen und verklemmen. Das rotierende Einsatzwerkzeug neigt bei Ecken, scharfen Kanten oder wenn es abprallt, dazu, sich zu verklemmen. Dies verursacht einen Kontrollverlust oder Rückschlag.
e) Verwenden Sie kein Ketten- oder gezähntes Sägeblatt sowie keine segmentierte Diamantscheibe mit mehr als 10 mm breiten Schlitzen. Solche Einsatzwerkzeuge verursachen häufig einen Rückschlag oder den Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug.
f) Vermeiden Sie ein Blockieren der Trennscheibe oder zu hohen Anpressdruck. Führen Sie keine übermäßig tiefen Schnitte aus. Eine Überlastung der Trennscheibe erhöht deren Beanspruchung und die Anfälligkeit zum Verkanten oder Blockieren und damit die Möglichkeit eines Rückschlags oder Schleifkörperbruchs.
g) Falls die Trennscheibe verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie das Gerät aus und halten Sie es ruhig, bis die Scheibe zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die noch laufende Trennscheibe aus dem Schnitt zu ziehen, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. h) Schalten Sie das Elektrowerkzeug nicht wieder ein, solange es sich im Werkstück befindet. Lassen Sie die Trennscheibe erst ihre volle Drehzahl erreichen, bevor Sie den Schnitt vorsichtig fortsetzen. Anderenfalls kann die Scheibe verhaken, aus dem Werkstück springen oder einen Rückschlag verursachen.
i) Stützen Sie Platten oder große Werkstücke ab, um das Risiko eines Rückschlags durch eine eingeklemmte Trennscheibe zu vermindern. Große Werkstücke können sich unter ihrem eigenen Gewicht durchbiegen. Das Werkstück muss auf beiden Seiten der Scheibe abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe des Trennschnitts als auch an der Kante.
j) Seien Sie besonders vorsichtig bei „Taschenschnitten" in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Die eintauchende Trennscheibe kann beim Schneiden in Gas- oder Wasserleitungen, elektrische Leitungen oder andere Objekte einen Rückschlag verursachen.
4.3 Weitere Sicherheitshinweise:

WARNUNG – Tragen Sie immer eine Schutzbrille.

Tragen Sie eine geeignete Staubschutzmaske.

Verwenden sie ausschließlich Diamant-Trennscheiben.

Verwenden sie keine gebundenen Scheiben.

WARNUNG – Verwenden Sie das Elektrowerkzeug immer mit beiden Händen.

Die Maschine immer in der vorgeschriebenen Richtung durch das zu bearbeitende Material schieben! Siehe Pfeil (11) auf der Schutzhaube. Anderenfalls kann die Scheibe verhaken, aus dem Werkstück springen oder einen Rückschlag verursachen.
Überzeugen Sie sich, dass sich an der Stelle, die bearbeitet werden soll, keine Strom-, Wasser- oder Gasleitungen befinden (z.B. mit Hilfe eines Metallsuchgerätes).
Das Werkstück muss fest aufliegen und gegen Verrutschen gesichert sein, z.B. mit Hilfe von Spannvorrichtungen. Große Werkstücke müssen ausreichend abgestützt werden.
Die Diamant-Trennscheiben müssen ohne Spiel zum Stützflansch passen. Keine Adapter oder Reduzierstücke verwenden.
Diamant-Trennscheiben müssen sorgsam nach Anweisungen des Herstellers aufbewahrt und gehandhabt werden.
Vergewissern Sie sich, dass die Diamant-Trennscheiben nach den Anweisungen des Herstellers angebracht sind.
Elastische Zwischenlagen verwenden, wenn diese mit dem Schleifmittel zur Verfügung gestellt werden und wenn sie gefordert werden.
Sorgen Sie dafür, dass beim Gebrauch entstehende Funken keine Gefahr hervorrufen, z. B. den Anwender oder andere Personen treffen oder entflammbare Substanzen entzünden. Gefährdete Bereiche sind mit schwer entflammbaren Decken zu schützen. Halten Sie in feuergefährdeten Bereichen ein geeignetes Löschmittel bereit.
Die Diamant-Trennscheiben laufen nach, nachdem die Maschine abgeschaltet wurde.
Tragen Sie stets Schutzbrille, Atemschutzmaske, Arbeitshandschuhe, Gehörschutz und festes Schuhwerk beim Arbeiten mit Ihrem Elektrowerkzeug!
Beschädigte, unrunde bzw. vibrierende Werkzeuge dürfen nicht verwendet werden.
Schäden an Gas- oder Wasserrohren, elektrischen Leitungen und tragenden Wänden (Statik) vermeiden.
Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor irgendeine Einstellung, Umrüstung oder Wartung vorgenommen wird.
Ein beschädigter oder rissiger Zusatzgriff ist zu ersetzen. Maschine mit defektem Zusatzgriff nicht betreiben.
Eine beschädigte oder rissige Schutzhaube ist zu ersetzen. Maschine mit defekter Schutzhaube nicht betreiben.
Maschine nicht einschalten, wenn Geräteteile oder Schutzeinrichtungen fehlen oder defekt sind.

Staubbelastung reduzieren:
Partikel, die beim Arbeiten mit dieser Maschine entstehen, können Stoffe enthalten, die Krebs, allergische Reaktionen,
Atemwegserkrankungen, Geburtsfehler oder andere Fortpflanzungsschäden verursachen können. Einige Beispiele dieser Stoffe sind: Blei (in bleihaltigem Anstrich), mineralischer Staub (aus Mauersteinen, Beton o. ä.), Zusatzstoffe zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel), einige Holzarten (wie Eichen- oder Buchenstaub), Metalle, Asbest.
Das Risiko ist abhängig davon, wie lange der Benutzer oder in der Nähe befindliche Personen der Belastung ausgesetzt sind.
Lassen Sie Partikel nicht in den Körper gelangen. Um die Belastung mit diesen Stoffen zu reduzieren: Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes und tragen Sie geeignete Schutzausrüstung, wie z.B. Atemschutzmasken, die in der Lage sind, die mikroskopisch kleinen Partikel zu filtern.
Beachten Sie die für Ihr Material, Personal, Anwendungsfall und Einsatzort geltenden Richtlinien (z.B. Arbeitsschutzbestimmungen, Entsorgung).
Erfassen Sie die entstehenden Partikel am Entstehungsort, vermeiden Sie Ablagerungen im Umfeld.
Verwenden Sie für spezielle Arbeiten geeignetes Zubehör. Dadurch gelangen weniger Partikel unkontrolliert in die Umgebung.
DEUTSCHde
Verwenden Sie eine geeignete Staubabsaugung.
Verringern Sie die Staubbelastung indem Sie:
- die austretenden Partikel und den Abluftstrom der Maschine nicht auf sich, oder in der Nähe befindliche Personen oder auf abgelagerten Staub richten,
- eine Absauganlage und/oder einen Luftreiniger einsetzen,
- den Arbeitsplatz gut lüften und durch saugen sauber halten. Fegen oder blasen wirbelt Staub auf.
- Saugen oder waschen Sie Schutzkleidung. Nicht ausblasen, schlagen oder bürsten.
5. Überblick
Siehe Seite 2-3.
1 S p e r r e
2 Schalterdrücker
3 Skala für Schnitttiefe
4 Klemmhebel zur Schnitttiefeneinstellung
5 Elektronik-Signal-Anzeige
6 Markierung (dient als Schnittanzeiger der ersten Diamantscheibe)
7 Spindelarretierknopf
8 Absaugstutzen für die Staubabsaugung
9 Auflageräder
10 Markierungen zeigen die Schnittkanten der Diamant-Trennscheiben bei maximaler Schnittiefe
11 Pfeil zeigt die vorgeschriebene Schubrichtung. In dieser Richtung muss die Maschine durch das zu berarbeitende Material geschoben werden.
12 erster Handgriff
13 zweiter Handgriff
14 Zweilochschlüssel
15 Schutzhaube
16 Pfeile zeigen die Drehrichtung der Diamant-Trennscheiben
17 Spannmutter
18 Diamant-Trennscheibe
19 Spannflansch
20 Distanzringe
6. Inbetriebnahme
6.1 Netzanschluß
Vergleichen Sie vor Inbetriebnahme, ob die auf dem Typenschild angegebene Netzspannung und Netzfrequenz mit den Daten Ihres Stromnetzes übereinstimmen.
Schalten sie immer einen FI-Schutzschalter (RCD) mit einem max. Auslösestrom von 30 mA vor.
Achten Sie auf eine möglichst kurze Zuleitungslänge und auf einen großen Leitungsquerschnitt des Netzkabels.
6.2 Diamant-Trennscheiben einsetzen / wechseln, Nutbreite einstellen
Maschine ausschalten. Netzstecker ziehen!
Achtung! Spindelarretierknopf (7) niemals bei laufender (und auch nicht bei auslaufender) Maschine eindrücken!
Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für dieses Elektrowerkzeug vorgesehen und empfohlen wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.(Siehe Kapitel 11.)
Siehe Abb., Seite 3.
- Maximale Schnittiefe einstellen (siehe Kapitel 6.3).
- Spindelarretierknopf (7) eindrücken, (mit der anderen Hand) die vordere Diamant-Trennscheibe (18) langsam drehen, bis der Spindelarretierknopf spürbar einrastet und
- bei eingedrücktem Spindelarretierknopf (7) die Spannmutter (17) mit dem mitgelieferten Zweilochschlüssel (entgegen dem Uhrzeigersinn) abschrauben.
Der Spannflansch (19) muss immer mit seinem Bund nach außen (wie in den Bildern (A) – (F) auf die Spindel aufgesetzt sein. Darauf achten, dass sich der Spannflansch (19), relativ zur Spindel, nicht verdrehen lässt.
Diamant-Trennscheiben auflegen, dabei auf die richtige Drehrichtung achten. Die
Drehrichtung ist durch Pfeile auf den Diamant-Trennscheiben und durch Pfeile (16) auf der Schutzhaube (15) angegeben.
Anordnung der Distanzringe (20) und der Diamant-Trennscheiben (je nach gewünschter Nutbreite) wie in den Bildern (A) – (E).
Hinweis: Verwendung der Maschine mit nur einer Diamant-Trennscheibe:
Wenn man die vordere Diamant-Trennscheibe herausnimmt und nur die hintere Scheibe auf der Maschine lässt, ist die Mauernutfräse auch zum Durchtrennen (z.B. von Fliesen) geeignet. (Siehe Seite 3, Abb. F).
Hinweis: (Siehe Seite 3, Abb. G.) Verwendung der Maschine mit einer Diamantfrässcheibe (siehe Kapitel 11. Zubehör):
Um die Diamantfrässcheibe anbringen zu können, müssen Sie den Spannflansch (19) von der Spindel abnehmen und aus der Schutzhaube (15) entnehmen. Nun die Diamantfrässcheibe auf den Spannflansch (19) aufstecken, von unten in die Schutzhaube einführen und auf die Spindel aufsetzen. Darauf achten, dass sich der Spannflansch (19), relativ zur Spindel, nicht verdrehen lässt. Distanzringe (20) wie in Bild (G) aufstecken.
Die Spindel durch Eindrücken des Spindelarretierknopfs (7) arretieren und die Spannmutter (17) mit dem Zweilochschlüssel (14) (im Uhrzeigersinn) festziehen.
Probelauf durchführen: Minimale Schnittiefe einstellen (siehe Kapitel 6.3).
Halten Sie und in der Nähe befindliche Personen sich außerhalb der Ebene der rotierenden Schleifscheibe auf und lassen Sie das Gerät eine Minute lang mit Höchstdrehzahl laufen. Beschädigte Schleifscheiben brechen meist in
dieser Testzeit. Sofort anhalten, wenn beträchtliche Schwingungen auftreten oder wenn andere Mängel festgestellt werden. Wenn dieser Zustand eintritt, überprüfen Sie die Maschine um die Ursache zu ermitteln.
6.3 Schnitttiefe einstellen
Nach Lösen des Klemmhebels (4) können Sie die gewünschte Schnitttiefe, nach Skala (3), einstellen. Den Klemmhebel (4) wieder festziehen.
Hinweis: Ggf. muss die Position / die Spannkraft des Klemmhebels (4) verändert werden. Dazu den Hebel etwas herausziehen, dann den Hebel verdrehen und wieder absenken (Siehe Abb. A, Seite 2).
6.4 Staubabsaugung anbringen

Achtung! Niemals ohne Staubabsaugung arbeiten. Stäube können ndheitsschädlich sein!

Niemals ohne Staubabsaugung arbeiten. Der Motor setzt sich sonst schnell mit Steinstaub
Verwenden Sie einen geeigneten Metabo-Sauger. Verwenden Sie nur antistatic Saugschläuche.
Zum Absaugen des beim Arbeiten mit der Mauernutfräse entstehenden Steinstaubs den Saugschlauch 631370000 (4 m) auf den Absäugstutzen (8) stecken.
7. Benutzung
7.1 Ein- und Ausschalten

Maschine immer mit beiden Händen führen.

Erst einschalten, dann das Einsatzwerkzeug an das Werkstück bringen.

Vermeiden Sie unbeabsichtigtes Anlaufen: stets Maschine ausschalten, wenn der
Stecker aus der Steckdose gezogen wird oder wenn eine Stromunterbrechung eingetreten ist.

Bei Dauereinschaltung läuft die Maschine weiter, wenn sie aus der Hand gerissen wird.
Daher die Maschine immer mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen festhalten, einen sicheren Stand einnehmen und konzentriert arbeiten.

Vermeiden Sie, dass die Maschine Staub und Späne aufwirbelt oder einsaugt. Maschine dem Ausschalten erst dann ablegen, wenn Motor zum Stillstand gekommen ist.
Momenteinschaltung:
Einschalten: Sperre (1) in Pfeilrichtung schieben und dann Schalterdrücker (2) drücken. Ausschalten: Schalterdrücker (2) loslassen.
Dauereinschaltung:
Einschalten: Sperre (1) in Pfeilrichtung schieben und dann Schalterdrücker (2) drücken und gedrückt halten. Maschine ist nun eingeschaltet. Jetzt Sperre (1) ein weiteres Mal in Pfeilrichtung schieben um Schalterdrücker (2) zu arretieren (Dauereinschaltung).
Ausschalten: Schalterdrücker (2) drücken und loslassen.
7.2 Das Arbeiten mit der Mauernutfräse

Die Maschine immer mit beiden Händen an den Handgriffen (12) und (13) führen.
An der Schutzhaube befinden sich Markierungen (6) Die Markierungen liegen in der Verlängerung der hinteren Diamant-Trennscheibe und dienen – beim Einschneiden von Nuten – als Schnittanzeiger.
Die Mauernutfräse (mit eingeschaltetem Motor) mit den vorderen Auflagerädern (9) auf die Fläche, in die die Nut eingeschnitten werden soll, aufsetzen und langsam nach unten schwenken, bis die eingestellte Schnitttiefe erreicht ist.
Dann die Maschine in Schnittrichtung schieben

Die Maschine immer in der vorgeschriebenen Richtung durch das zu berarbeitende Material schieben! Siehe Pfeil (11) auf der Schutzhaube. Anderenfalls kann die Scheibe verhaken, aus dem Werkstück springen oder einen Rückschlag verursachen.

Ist die Nut fertig gestellt, das Gerät ausschalten und ruhig halten, bis die Diamantnscheibe zum Stillstand gekommen ist.
Versuchen Sie nie, die noch laufende Diamant-Trennscheibe aus dem Schnitt zu ziehen, sonst kann ein Rückschlag erfolgen.
Die Maschine aus dem Schnitt entnehmen. Die Maschine seitlich ablegen.
Der zwischen den beiden Schnitten stehenbleibende Steg kann mit dem mitgelieferten Ausbrechwerkzeug entfernt werden.
Nuten von größerer Tiefe in hartem Material (z.B. Beton) können nicht in einem Durchgang geschnitten werden.
8. Wartung, Reinigung
Merklich nachlassender Arbeitsvortschritt und erhöhte Vorschubkraft sind Anzeichen von stumpf gewordenen Diamant-Trennscheiben. Schärfen Sie stumpf gewordene Diamant-Trennscheiben, indem Sie kurze Schnitte in abrasiven Werkstoffen wie z.B. Kalksandstein ausführen.
Bei der Bearbeitung können sich Partikel im Innern des Elektrowerkzeugs absetzen. Das beeinträchtigt die Kühlung des Elektrowerkzeugs.
Elektrowerkzeug regelmäßig, häufig und gründlich durch alle vorderen und hinteren Luftschlitze aussaugen. Trennen Sie vorher das Elektrowerkzeug von der Energieversorgung und tragen Sie dabei Schutzbrille und Staubmaske.
9. Überlastungsschutz
9.1 Sicherheitskupplung
In das Getriebe der Mauernutfräse ist eine automatische Sicherheitskupplung eingebaut. Diese schützt den Bedienenden vor dem hohen Drehmoment, das z.B. durch Verkanten der Diamant-Trennscheiben beim Arbeiten auftreten kann. Die Sicherheitskupplung schützt und entlastet dabei gleichzeitig den Motor und das Getriebe der Maschine. Beim Ansprechen der Sicherheitskupplung sofort den Motor ausschalten (die Kupplung nicht schleifen lassen!)
9.2 Elektronische Überlastanzeige
Die Elektronik-Signal-Anzeige (5) leuchtet Belastung der Maschine ist zu hoch! Den Vorschubdruck verringern, bis die Elektronik-Signal-Anzeige erlischt.
10. Störungsbeseitigung

Die Maschine läuft nicht. Die Elektronik-Signal-Anzeige (5) blinkt. Der
Wiederanlaufschutz hat angesprochen. Wird der Netzstecker bei eingeschalteter Maschine eingesteckt oder ist die Stromversorgung nach einer Unterbrechung wieder hergestellt, läuft die Maschine nicht an. Die Maschine aus- und wieder einschalten.
11. Zubehör
Verwenden Sie nur original Metabo Zubehör.
Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen und Kenndaten erfüllt.
Metabo Diamant-Trennscheiben:
∅ 125 mm, lasergeschweißt, für Trockenschnitt geeignet, Bohrung = 22,2 mm, für die Mauernutfräse MFE 40
Anwendungsbereich Bestell-Nr. für hartes und mittelhartes Material (z.B. Beton, auch armiert) 6.24541 für abrasives Material (z.B. abrasiver Beton, Sandstein, Kalksandstein, Gasbeton und dgl.) 6.24641
Metabo Fräsräder:
Diamantfrässcheibe Dia FS2 UP 6.28298 Diamantfrässcheibe Dia FS3 UP 6.28299 Zubehör-Komplettprogramm siehe www.metabo.com oder Katalog.
12. Reparatur

Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt en!
Eine defekte Netzanschlussleitung darf nur durch eine spezielle, originale Netzanschlussleitung von Metabo ersetzt werden, die über den Metabo Service erhältlich ist.
Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektrowerkzeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com.
Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen.
13. Umweltschutz
Der entstehende Schleifstaub kann Schadstoffe enthalten: Nicht über den Hausmüll, sondern sachgerecht an einer Sammelstelle für Sondermüll entsorgen.
Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen und Zubehör.

Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro-
und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in natic nales Recht müssen verbrauchte Elektrowerk- zeuge getrennt gesammelt und einer umweltge- rechten Wiederverwertung zugeführt werden.
14. Technische Daten
Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 4. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten.
| D | =DurchmesserTrennscheiben | der | Diamant- | |
| B | = | M | g | I i |
T = Schnitttiefe einstellbar
P_1 =Nennaufnahmeleistung P_2 =Abgabeleistung
n = Leerlaufdrehzahl
m = Gewicht ohne Netzkabel
Messwerte ermittelt gemäß EN 60745.
□ Maschine der Schutzklasse II
\~ Wechselstrom
Die angegebenen technischen Daten sind toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils gültigen Standards).
Emissionswerte Diese Werte ermö
Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen.
Schwingungsgesamtwert (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745:
a_h =Schwingungsemissionswert
K_h =Unsicherheit (Schwingung)
Typische A-bewertete Schallpegel:
L_pA = Schalldruckpegel
L_WA =Schallleistungspegel
K_pA, K_WA= Unsicherheit
Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 80 dB(A) überschreiten.

Gehörschutz tragen!
9.2 Elektronische overbelastingsweergave

De elektronische signaalindicatie (5)
13. Milieubescherming
14. Technische gegevens
Bruk et egnet avsug.
Bruk et egnet Metabo-avsug.
beregnet iht. EN 60745:
EinfachAnleitung