DTCA6 - Kassette SONY - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts DTCA6 SONY als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kassette kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DTCA6 - SONY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DTCA6 von der Marke SONY.
BEDIENUNGSANLEITUNG DTCA6 SONY
3-856-761-11(2) Vorsicht Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden, darf das Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, darf das Gehäuse nicht geöffnet werden. Überlassen Sie Wartungsarbeiten stets nur einem Fachmann. Zu dieser Anleitung Die Anleitung behandelt das Modell DTC-A6. Was Sie noch über die Anleitung wissen sollten Die Anleitung behandelt die Bedienungselemente des Geräts. Es wird jedoch auch eine Fernbedienung mitgeliefert. Folgende Symbole werden in der Anleitung verwendet:
Nützliche Tips und Zusatzinformationen.
Steuerung nur über Fernbedienung möglich. Herzlichen Glückwunsch! Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses Sony DAT-Decks. Bevor Sie das Deck in Betrieb nehmen, lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch, und bewahren Sie sie zum späteren Nachschlagen gut auf. Das DTC-A6 zeichnet sich durch die folgenden Merkmale aus:
- High-Density-Linearkonverter Der eingebaute A/D-Impulskonverter arbeitet praktisch verzerrungsfrei und stellt einen unverfälschten Klang sicher. Der D/A-Impulskonverter mit einem neu entwickelten Digitalfilter gewährleistet geringes Quantisierungsrauschen im Hörbereich.
- SBM-Funktion (Super Bit Mapping)
- Serial Copy Management System (siehe Seite 21).
- Drei Abtastfrequenzen (48 kHz, 44,1 kHz, 32 kHz) wählbar.
- Aufnahme und Wiedergabe im Longplay-Modus.
- Aufnahme eines Analogsignals mit 44,1 kHz.
- Subcodes Startcodes, Programmnummerncodes usw. ermöglichen ein schnelles Auffinden von Titeln und andere praktische Zusatzfunktionen.
- Durchsichtiger Cassettenfachdeckel Der Bandlauf kann während der Wiedergabe und Aufnahme kontrolliert werden.
- Gestellmontage-Satz3
3-856-761-11(2) INHALTSVERZEICHNIS Vorbereitungen Nach dem Auspacken 4 Gestellmontage 4 Anschluß 5 Aufnahme 6 Wiedergabe 8 Aufnahmebetrieb Wissenswertes zur Aufnahme 9 Einstellen des Aufnahmepegels bei einem analogen Eingangssignal 9 Verwendung der Ende-Suchfunktion 10 Einstellen des Aufnahmemodus 10 Verwendung der Super-Bit-Mapping-Funktion (SBM) 11 Einfügen einer Leerstelle während der Aufnahme (Record Mute) 11 Timergesteuerte Aufnahme 12 Wiedergabebetrieb Anzeigen im Display 12 Titelsuche (AMS/Direktsuche) 13 Wiederholspielbetrieb (Repeat-Funktion) 13 Timergesteuerte Wiedergabe 14 Setzen von Subcodes Die verschiedenen Subcodes 14 Setzen von Startcodes während der Aufnahme 14 Setzen von Startcodes während der Wiedergabe 15 Feinkorrektur der Position eines existierenden Startcodes 16 Löschen von Startcodes 16 Automatische Neunumerierung der Programmnummern (Renumber-Funktion) 17 Zusatzinformationen Zur besonderen Beachtung 17 Reinigung 18 Meldungen im Display 18 Störungsüberprüfungen 19 Technische Daten 20 Super-Bit-Mapping-Funktion (SBM) 20 Arbeitsweise des „Serial Copy Management System“ 21 Stichwortverzeichnis 23
Vorbereitungen 3-856-761-11(1) Nach dem Auspacken Vergewissern Sie sich, daß die folgenden Teile vollständig vorhanden sind:
- Fernbedienung RM-D9 (1)
- Batterien (R6, AA) (2)
- Gestellmontagehalter (2)
- 3 × 8-Schneidschrauben (2)
- Bedienungsanleitung (1)
- Garantiekarte (nur bei USA- und Kanada-Modell) (1) Einlegen der Batterien in die Fernbedienung Legen Sie die beiden Batterien (R6, AA) mit richtiger +/– Polarität (entsprechend der Angabe im Batteriefach) ein. Gestellmontage Mit den mitgelieferten Montagehaltern kann das Deck in ein 19-Zoll-Gestell (3U) eingebaut werden. Schalten Sie es vor dem Einbauen aus. 1 Lösen Sie die seitlichen M3 × 10-Schrauben heraus. 2 Bringen Sie die Montagehalter wie in der folgenden Abbildung gezeigt mit den im Schritt 1 gelösten Schrauben an. Gestellmontagehalter M3 × 10-Schraube 3 Falls erforderlich, bringen Sie die Zierblende mit den 3 × 8-Schneidschrauben an. Die Zierblende verdeckt die Lücke unter dem Deck. 4 Setzen Sie das Deck in das Gestell ein, und schrauben Sie es mit den mitgelieferten M5 × 12- Schrauben (mit untergelegten Zierscheiben) fest. 3 × 8-Schneidschraube M3 × 10-Schraube z Zur Lebensdauer der Batterien Bei normalem Betrieb halten die Batterien etwa sechs Monate. Wenn keine Fernsteuerung mehr möglich ist, wechseln Sie die beiden Batterien aus. Hinweise
- Legen Sie die Fernbedienung nicht an heiße oder feuchte Plätze.
- Achten Sie insbesondere beim Wechseln der Batterien darauf, daß kein Fremdkörper in die Fernbedienung gelangt.
- Achten Sie darauf, daß der Fernbedienungssensor keinem direkten Sonnenlicht und keinen anderen hellen Lichtquellen ausgesetzt ist, da es sonst zu Fehlfunktionen kommen kann.
- Nehmen Sie bei längerer Nichtverwendung die Batterien aus der Fernbedienung heraus, um eine Beschädigung durch Auslaufen und Korrosion zu vermeiden. M5 × 12-Schraube Gestell Zierscheibe5
Anschluß In diesem Abschnitt wird der Anschluß des Decks an einen Verstärker, einen CD-Spieler, ein MD-Deck oder ein anderes Audiogerät behandelt. Schalten Sie stets alle Geräte aus, bevor Sie die Kabel anschließen. an eine Wandsteckdose CD-Spieler, DAT- Deck oder MD- Deck usw. CD-Spieler, DAT- Deck oder MD- Deck usw. Verstärker usw. ç: Signalfluß Die benötigten Kabel
- Audiokabel (mitgeliefert) (2) Rot (R) Weiß (L) Rot (R) Weiß (L)
- Optokabel wie z.B. POC-15 (nicht mitgeliefert) (2)
- Digitales Koaxialkabel wie z.B. VMC-10G (nicht mitgeliefert) (2) Anschluß der verschiedenen Kabel p Anschluß des Decks an einen Verstärker Schließen Sie das Deck über das mitgelieferte Audiokabel an den Verstärker an. Beachten Sie die Farben der Stecker und Buchsen (rot markiert den rechten und weiß den linken Kanal). Stecken Sie die Stecker fest ein. DAT-Deck Verstärker
z Für Mikrofonaufnahmen Schließen Sie den Analogausgang des Stereo- Mikrofonverstärkers an die ANALOG (LINE) IN- Buchsen des Decks an. p Anschluß des Decks an ein digitales Audiogerät Zum Überspielen von einem digitalen Audiogerät (Digitalverstärker, DAT-Deck, CD-Spieler, MD-Deck oder Satellitentuner) schließen Sie den Digitalausgang an den Digitaleingang (DIGITAL OPTICAL IN oder DIGITAL COAXIAL IN) dieses Decks an. Zum Überspielen von diesem Deck auf ein anderes DAT-Deck oder ein MD-Deck schließen die den Digitalausgang (DIGITAL OPTICAL OUT oder DIGITAL COAXIAL OUT) dieses Decks an den Digitaleingang des betreffenden Geräts an. Zum Anschluß verwenden Sie getrennt erhältliche Optokabel (beispielsweise POC-15A) oder getrennt erhältliche digitale Koaxialkabel (beispielsweise VMC- 10G).
- Anschluß der Optokabel DAT Deck
- Anschluß der digitalen Koaxialkabel Digitales Audiogerät
COAXIALIN OUTOUTINCOAXIALDIGITALOUTINCOAXIALDIGITAL Digitales Audiogerät DAT Deck Hinweis Wenn PROHIBIT im Display angezeigt wird, kann das eingespeiste Digitalsignal nicht aufgenommen werden. Speisen Sie in einem solchen Fall ein Analogsignal über die ANALOG (LINE) IN-Buchsen ein, und stellen Sie den INPUT-Schalter auf ANALOG. Anschluß des Netzkabels Schließen Sie das mitgelieferte Netzkabel an den Netzeingang an der Rückwand an und anschließend an eine Netzstecksdose. Die nächsten Schritte Das Deck ist nun betriebsbereit. Zum grundlegenden Betrieb siehe Seite 6 bis 8; zu den Zusatzfunktionen lesen Sie ab Seite 9.Grundlegender Betrieb
+ 0)L R Zum Anschließen siehe Seite 5. Grundlegender Betrieb
Schalten Sie den Verstärker ein, und geben Sie die aufzunehmende Signalquelle wieder.
Drücken Sie OPEN/CLOSE § und legen Sie die Cassette ein.
Mit dem Fenster nach oben
Stellen Sie INPUT entsprechend der verwendeten Eingangsbuchse ein. Die Cassette bis hinter den Silberstreifen einschieben. Den Cassettenhalter durch Drücken von OPEN/CLOSE § schließen. Aufnahme Verwendete Eingangsbuchse Einstellung von INPUT
Grundlegender Betrieb Grundlegender Betrieb 3-856-761-11(2)
Suchen Sie die Bandstelle auf, an der die Aufnahme beginnen soll. Um die Aufnahme am Bandanfang beginnen zu lassen Spulen Sie das Band durch Drücken von REW 0 zum Anfang zurück. Um die Aufnahme am Ende eines bereits bespielten Bandteils beginnen zu lassen 1 Spulen Sie das Band durch Drücken von REW 0 zum Anfang zurück. 2 Drücken Sie FF ). Das Deck sucht nun automatisch das Ende des bespielten Teils auf und stoppt dort.
Drücken Sie REC r. Das Deck schaltet auf Aufnahme-Bereitschaft.
Beim Aufnehmen eines analogen Eingangssignals stellen Sie den Aufnahmepegel an REC LEVEL ein. Im allgemeinen wird die Position 3 empfohlen. Einzelheiten siehe unter „Einstellen des Aufnahmepegels bei einem analogen Eingangssignal“ auf Seite 9.
Drücken Sie PAUSE P oder PLAY (. Die Aufnahme beginnt.
Starten Sie die Wiedergabe der Signalquelle. Wenn das Band am Ende angelangt ist, wird es automatisch zum Anfang zurückgespult und stoppt (automatische Rückspulfunktion). Drücken Sie Stoppen der Aufnahme STOP p Aufnahme möglich (Vertiefung geschlossen) Aufnahme gesperrt (Vertiefung offen) Zum kurzzeitigen Anhalten der Aufnahme PAUSE P. Durch erneutes Drücken der Taste kann die Aufnahme fortgesetzt werden. Herausnehmen der Cassette OPEN/CLOSE § nach Stoppen der Aufnahme. Zum Schutz gegen versehentliches Löschen Schieben Sie die Löschschutzlamelle wie in der folgenden Abbildung gezeigt nach links. z Wenn UNLOCK im Display angezeigt wird In diesem Fall ist die Signalquelle nicht richtig an das Deck angeschlossen oder nicht eingeschaltet. Schließen Sie sie richtig an bzw. schalten Sie sie ein.Grundlegender Betrieb
+ 0)L R Wiedergabe Zum Anschließen siehe Seite 5.
Schalten Sie den Verstärker ein, und stellen Sie den Signalquellenwähler auf DAT.
Drücken Sie OPEN/CLOSE § und legen Sie die Cassette ein.
Mit dem Fenster nach oben Den Cassettenhalter durch Drücken von OPEN/CLOSE § schließen. Die Cassette bis hinter den Silberstreifen einschieben.
Drücken Sie PLAY (. Das Deck beginnt mit der Wiedergabe. Stellen Sie dann am Verstärker die Lautstärke ein. Zum Drücken Sie Stoppen der Wiedergabe STOP p Aufsuchen des nächsten Titels NEXT + Aufsuchen des vorausgegangenen Titels PREVIOUS = Vor- oder Zurückspulen FF ) oder REW 0 bei gestopptem Deck. Vor- oder Zurückspulen mit hörbarem Ton FF ) oder REW 0 während des Wiedergabebetriebs. Beim Loslassen der Taste wird die normale Wiedergabe fortgesetzt. Herausnehmen der Cassette OPEN/CLOSE § nach Stoppen der Wiedergabe. z Zum Hören über Kopfhörer Schließen Sie den Kopfhörer an die PHONES-Buchse an, und stellen Sie am PHONE LEVEL-Regler die Lautstärke wunschgemäß ein.9
Aufnahmebetrieb 3-856-761-11(2) Aufnahmebetrieb Grundlegender Betrieb Bedeutung der Anzeige EMPHASIS Wenn EMPHASIS im Display angezeigt wird, besitzt das zugeleitete Digitalsignal eine Emphasis (Höhenanhebung). Dieses Signal wird dann ebenfalls mit Emphasis vom Deck aufgezeichnet. Wenn das Deck längere Zeit auf Aufnahme- Pause geschaltet wird Nach zehn Minuten schaltet das Deck automatisch von Aufnahme-Pause in den Stoppzustand und SOURCE erscheint im Display. Soll die Aufnahme fortgesetzt werden, drücken Sie die REC r-Taste, um das Deck wieder auf Aufnahme- Pause zu schalten. Bei Verwendung eines neuen Bandes Bevor auf eine neue Cassette aufgenommen wird, sollte das Band einmal ganz vor und wieder zurückgespult werden, um einen gleichmäßigen Bandwickel zu erhalten. Einstellen des Aufnahmepegels bei einem analogen Eingangssignal Beim Aufnehmen eines analogen Eingangssignals über die ANALOG (LINE) IN-Buchsen muß der INPUT- Schalter auf ANALOG gestellt und der Aufnahmepegel eingestellt werden. Zum grundlegenden Aufnahmebetrieb siehe Seite 6 und 7. Wissenswertes zur Aufnahme Unbespielte Stellen und Stummstellen Bei DAT-Cassetten ist zwischen „unbespielten Stellen“ und „Stummstellen“ zu unterscheiden. Unbespielte Stellen Auf diesen Stellen wurde noch nie aufgenommen. (bitte wenden)
a) a) a) Unbespielte Stellen a): Aufnahme b): Titel Stummstellen Auf Stummstellen wurde eine Aufnahme bereits ausgeführt, das Aufnahmesignal jedoch stummgeschaltet.
b) b) b) Stummstellen a): Aufnahme b): Titel Wichtiger Hinweis Beim Aufnehmen auf eine DAT-Cassette ist darauf zu achten, daß keine unbespielten Stellen auf dem Band verbleiben, da sonst kein Suchvorgang mit den PREVIOUS =/NEXT +-Tasten möglich ist und das Band keinen durchgehenden Absolutzeitcode aufweist. z Wenn die REC r-Taste an einer unbespielten Stelle gedrückt wird Das Deck spult automatisch zum Anfang der unbespielten Stelle zurück und schaltet dort auf Aufnahme-Pause (außer bei timergesteuerter Aufnahme). Absolutzeitcode Der Absolutzeitcode gibt die verstrichene Bandlaufzeit an und wird automatisch aufgezeichnet. Wenn dieser Code einmal aufgezeichnet worden ist, ist kein Überschreiben des Codes mehr möglich. Um einen exakten Absolutzeitcode auf das Band aufzuzeichnen
- Achten Sie beim Aufnehmen auf eine leere Cassette darauf, ganz am Bandanfang zu beginnen.
- Zum Einfügen von Leerstellen zwischen den Titeln verwenden Sie die Record Mute-Funktion (siehe Seite 11). Verwenden Sie zu diesem Zweck weder die PLAY (- noch die FF )-Taste.
- Um auf ein bereits teilweise bespieltes Band weiter aufzunehmen, suchen Sie das Ende des existierenden Aufnahmeteils mit der Ende-Suchfunktion (siehe Seite 10) auf. Dadurch wird sichergestellt, daß keine unbespielte Stelle auf dem Band verbleibt. PLAY ( PAUSE P MARGIN RESET REC LEVEL MARGINOPEN/CLOSE RESET RESETMODE REWPREVIOUS FFNEXT AMS TIMER
+ 0) L R 1 Führen Sie die Schritte 1 bis 6 des Abschnitts „Aufnahme“ von Seite 6 und 7 aus. 2 Geben Sie den Teil der Signalquelle, der den höchsten Pegel enthält, wieder. 3 Während Sie den Ton mithören, justieren Sie den REC LEVEL-Regler so ein, daß möglichst viele Segmente der Spitzenpegelmeter aufleuchten, der rote OVER-Bereich jedoch nicht erreicht wird.
Maximalpegel Darf nicht leuchten. MARGIN-Anzeigefeld Der Maximalpegel wird kurzzeitig gehalten. Im MARGIN-Anzeigefeld erscheint jeweils die Differenz zwischen dem Maximalpegel und 0 dB.10
Aufnahmebetrieb 3-856-761-11(2) REC MODE
+ 0) L R Wenn 0 dB überschritten wird Die OVER-Segmente leuchten auf, und 0.0 dB blinkt. Wenn diese Segmente sehr häufig oder ständig leuchten, ist die Aufnahme verzerrt. Es wird empfohlen, die Einstellung so vorzunehmen, daß der Pegel zwischen –12 dB und 0 dB liegt. Zum Zurückstellen der MARGIN-Anzeige Drücken Sie MARGIN RESET. Die Anzeige wird dann auf - - dB zurückgestellt. 4 Stoppen Sie die Signalquelle. 5 Zum Starten der Aufnahme drücken Sie PAUSE P oder PLAY (, starten Sie dann die Wiedergabe der Signalquelle. Einstellen des Aufnahmemodus In folgenden Fällen kann zwischen dem Aufnahmemodus Standardplay und Longplay gewählt werden.
- Beim Aufnehmen eines analogen Eingangssignals mit auf ANALOG stehendem INPUT-Schalter.
- Beim Aufnehmen eines Digitalsignals mit einer Abtastfrequenz von 32 kHz mit auf OPTICAL oder COAXIAL stehendem INPUT-Schalter. Stellen Sie den Aufnahmemodus am REC MODE- Schalter ein. Die folgende Tabelle zeigt den Aufnahmemodus in Abhängigkeit vom Eingangssignal und der Einstellung des REC MODE-Schalters. Einstellung von REC MODE Aufnahmemodus Eingangssignal Analog Standardplay (44,1 kHz) Longplay (32 kHz) LONG Digital (32 kHz) Standardplay (32 kHz) LONG Digital (44,1 kHz) STANDARD (48 kHz) STANDARD (44,1 kHz) Standardplay (44,1 kHz) (Nur Standard- play) LONG Digital (48 kHz) STANDARD (48 kHz) Standardplay (48 kHz) (Nur Standard- play) STANDARD (44,1 kHz) LONG Der Longplay-Modus (REC MODE-Schalter steht auf LONG) ermöglicht die doppelte Aufnahmezeit. Verwendung der Ende- Suchfunktion Die Ende-Suchfunktion spricht auf Leerstellen von mehr als 9 Sekunden an; sie veranlaßt ein Rückspulen zum Ende des Aufzeichnungsteils und anschließendes Stoppen des Bandes. Anschließend kann die Aufnahme forgesetzt werden, ohne daß eine unbespielte Stelle auf dem Band verbleibt. REW 0 / FF )
+ 0) L R 1 Spulen Sie bei gestopptem Deck das Band durch Drücken von REW 0 zum Anfang zurück. 2 Drücken Sie FF ). Das Deck sucht dann das Ende des bereits bespielten Bandteils auf und stoppt dort. (Bei jeder unbespielten Stelle, die länger als 9 Sekunden ist, stoppt das Band. Wenn das Band keine Aufzeichnung enthält, wird es bis zum Ende vorgespult.) z Wenn an einem unbespielten Bandteil die REC r- Taste gedrückt wird In diesem Fall spult das Deck das Band zum Anfang des unbespielten Bandteils zurück und schaltet dort auf Aufnahme-Pause. Während das Deck den Anfang des unbespielten Bandteils sucht, erscheinen BLANK und WAIT im Display. Hinweise
- Die Ende-Suchfunktion arbeitet nicht, wenn die FF )- Taste innerhalb eines unbespielten Bandteils gedrückt wird.
- Bei einem leeren Band wird lediglich bis zum Ende vorgespult. Longplay (32 kHz) STANDARD (44,1 kHz) STANDARD (48 kHz) STANDARD (44,1 kHz) STANDARD (48 kHz) Standardplay (48 kHz)11
Aufnahmebetrieb 3-856-761-11(2)
+ 0) L R Einfügen einer Leerstelle während der Aufnahme (Record Mute) Mit der Record Mute-Funktion können bequem Leerstellen von etwa 4 Sekunden zwischen die Titel eingefügt werden. Solche Leerstellen sind vor allem dann wichtig, wenn von dem DAT-Band später auf eine Analogcassette überspielt werden soll: Die Leerstellen gewährleisten, daß die Titelsuchfunktion des Cassettendecks einwandfrei arbeitet. Auch zum Einfügen einer Stummstelle vor dem ersten Titel am Bandanfang sollte nur die Record Mute- Funktion verwendet werden. Lassen Sie das Band zu diesem Zweck nicht durch Drücken von FF ) oder PLAY ( vorlaufen, da sonst eine unbespielte Stelle (siehe Seite 9) auf dem Band entsteht. 1 Drücken Sie im Aufnahme- oder Aufnahme- Pausenbetrieb die REC MUTE R-Taste an der Stelle, an der die Stummstelle eingefügt werden soll. Während das Deck nun eine Stummstelle erzeugt, blinkt REC im Display. Anschließend geht die Anzeige von Blinken zu Dauerleuchten über, und das Deck schaltet auf Aufnahme-Pause. Zum Einfügen einer Stummstelle von mehr als 4 Sekunden Halten Sie die REC MUTE R-Taste entsprechend lange gedrückt. Beim Loslassen der Taste endet die Stummstelle, und das Deck schaltet auf Aufnahme- Pause. Wenn die Taste länger als 4 Sekunden gedrückt gehalten wird, beginnt REC schneller zu blinken, und im Display erscheint die Länge der bereits erzeugten Stummstelle. Beim Loslassen der REC MUTE R-Taste erscheint P weiterhin im Display; das Deck befindet sich dann im Aufnahme-Pausenbetrieb. 2 Drücken Sie PAUSE P oder PLAY (, um die Aufnahme fortzusetzen. Hinweis Es wird empfohlen, am Bandanfang eine Stummstelle einzufügen, da sonst möglicherweise ein Startcode (siehe Seite 14), der sich innerhalb der ersten 2 Sekunden des Bandes befindet, weder verschoben noch gelöscht werden kann. z Zähleranzeige im Longplay-Modus Im Longplay-Modus müssen die angezeigten Zählerdaten (Laufzeit, Absolutzeit und Restzeit) verdoppelt werden. Der Zähler zeigt unabhängig vom gewählten Modus die Daten für den Standardplay- Modus an. Hinweis Stellen Sie den INPUT- oder REC MODE-Schalter nicht während der Aufnahme um, da sonst die PGM TIME- Anzeige (Titelspielzeit) nicht mehr stimmt. Verwendung der Super-Bit- Mapping-Funktion (SBM) Ein Analogsignal kann nur dann mit aktivierter SBM- Funktion aufgenommen werden, wenn der INPUT- Schalter auf ANALOG und der REC MODE-Schalter auf STANDARD (48 kHz oder 44,1 kHz) steht. Einzelheiten zur SBM-Funktion finden Sie unter „Super-Bit-Mapping-Funktion (SBM)“ auf Seite 20. SBM
+ 0) L R Zum Einschalten der SBM-Funktion stellen Sie den SBM-Schalter auf ON. SBM erscheint dann im Display. Zum Abschalten der SBM-Funktion Stellen Sie den SBM-Schalter auf OFF.12
Aufnahmebetrieb 3-856-761-11(2) TIMER STOP p
+ 0) L R Timergesteuerte Aufnahme Bei Anschluß eines Timers (nicht mitgeliefert) kann die Aufnahme zu einer voreingestellten Zeit automatisch ausgeführt werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anleitung des Timers. 1 Führen Sie die Schritte 1 bis 7 des Abschnitts „Aufnahme“ von Seite 6 und 7 aus. 2 • Zum Festlegen der Aufnahme-Startzeit drücken Sie STOP p.
- Zum Festlegen der Aufnahme-Endzeit führen Sie die Schritte 8 und 9 des Abschnitts „Aufnahme“ von Seite 7 aus.
- Zum Festlegen der Aufnahme-Startzeit und der Aufnahme-Endzeit drücken Sie STOP p. 3 Stellen Sie TIMER am Deck auf REC. 4 Stellen Sie den Timer ein.
- Die Stromversorgung zum Deck wird nun unterbrochen. Zur programmierten Startzeit wird die Stromversorgung wiederhergestellt; etwa zehn Sekunden später beginnt dann die Aufnahme.
- Wenn nur die Aufnahme-Endzeit programmiert wurde, setzt das Deck die Aufnahme fort, bis die Endzeit erreicht ist. Danach stoppt die Aufnahme, und das Deck schaltet sich aus.
- Wenn sowohl die Start- als auch die Endzeit programmiert wurden, stellt der Timer bei Erreichen der Startzeit die Stromversorgung her und etwa zehn Sekunden später beginnt die Aufnahme. Bei Erreichen der Endzeit stoppt die Aufnahme, und das Deck schaltet sich aus. 5 Nach dem Timerbetrieb stellen Sie TIMER am Deck auf OFF. Hinweise
- Wenn der TIMER-Schalter auf REC stehenbleibt, setzt beim nächsten Einschalten des Decks automatisch die Aufnahme ein.
- Bei timergesteuertem Aufnahmebetrieb (d.h. wenn der TIMER-Schalter auf REC steht) arbeitet die Rückspulautomatik (siehe Seite 7) nicht (d.h. am Ende der Aufnahme wird das Band nicht automatisch zurückgespult). Dadurch wird verhindert, daß die bereits vorhandene Aufnahme überschrieben wird. Zum grundlegenden Wiedergabebetrieb siehe Seite 8. Anzeigen im Display Folgende Informationen können im Display angezeigt werden:
- Bandlaufzeit WiedergabebetriebAufnahmebetrieb RESET MODE
+ 0) L R Zum Anzeigen von Absolutzeit, Titelspielzeit, Bandrestzeit und Bandlaufzeit Drücken Sie MODE (oder COUNTER MODE an der Fernbedienung). Bei jedem Drücken dieser Taste wird die Anzeige in der folgenden Reihenfolge umgeschaltet: Zum Zurücksetzen der Bandlaufzeit Drücken Sie RESET (oder COUNTER RESET an der Fernbedienung). Hinweise
- Bei einigen vorbespielten Bändern erscheint möglicherweise am Bandanfang kurzzeitig die Anzeige BB im Display.
- In folgenden Fällen wird die Titelspielzeit nicht angezeigt: — Wenn die Wiedergabe in der Mitte eines Titels gestartet wird. — Während des Zurückspulens.
- Im Standardplay-Modus erscheint die Bandrestzeit etwa 16 Sekunden nach dem Starten der Wiedergabe.
- Die angezeigte Restzeit kann je nach Band mit einer gewissen Abweichung behaftet sein. Absolutzeit Drücken ABS TIME
Bei einem vorbespielten Band wird die Restzeit bis zum Ende des bespielten Teils angezeigt. Drücken REMAINING
Bandlaufzeit Bandrestzeit Titelspielzeit13
Wiedergabebetrieb 3-856-761-11(2) Wiedergabebetrieb Wenn EMPHASIS im Display angezeigt wird In diesem Fall enthält die Aufzeichnung eine Emphasis (Höhenanhebung). Das Deck nimmt in diesem Fall automatisch eine De-Emphasis (Höhenabsenkung) vor. Titelsuche (AMS*/Direktsuche) Die im folgenden beschriebenen Titelsuchfunktionen arbeiten nur, wenn Startcodes (siehe Seite 14 bis 16) auf dem Band vorhanden sind. Voraussetzung zu einer Direktsuche ist, daß zusätzlich Programmnummern (siehe Seite 14 und 17) auf dem Band aufgezeichnet sind. Zum Wiederholen aller Titel Drücken Sie REPEAT wiederholt während der Wiedergabe, bis REPEAT im Display angezeigt wird. Das Deck gibt dann wiederholt alle Titel wieder. Folgendes wertet das Deck als Ende der Wiederholpassage: — unbespielte Stelle von mehr als neun Sekunden — Bandende Nach fünf Wiederholdurchgängen stoppt der Betrieb automatisch. Zum Abschalten des Wiederholspielbetriebs Drücken Sie REPEAT wiederholt, bis REPEAT erlischt. Hinweis Beim Herausnehmen der Cassette wird der Wiederholspielbetrieb abgeschaltet. Zum Wiederholen eines einzelnen Titels Drücken Sie REPEAT wiederholt während der Wiedergabe des betreffenden Titels, bis REPEAT 1 im Display angezeigt wird. Folgendes wertet das Deck als Titelende: — nächster Startcode — unbespielte Stelle von mehr als neun Sekunden — Bandende Der Titel wird fünfmal wiederholt; danach stoppt das Deck automatisch. Zum Abschalten des Wiederholspielbetriebs Drücken Sie REPEAT wiederholt, bis REPEAT 1 erlischt. Hinweis Beim Herausnehmen der Cassette wird der Wiederholspielbetrieb abgeschaltet.
REPEAT z Um nach dem Rückspulen automatisch mit der Wiedergabe zu beginnen Drücken Sie PLAY ( bei gedrückt gehaltener REW 0-Taste. Wiederholspielbetrieb (Repeat-Funktion) Z Es kann unter „Wiederholen aller Titel“ und „Wiederholen eines einzelnen Titels“ gewählt werden. PREVIOUS = / NEXT + PLAY (
- AMS = Automatic Music Sensor z Wenn bei der Direktsuche eine falsche Nummer eingegeben wurde
Wurde ( noch nicht gedrückt, drücken Sie die CLEAR-Taste und geben Sie dann die richtige Nummer ein. Wurde ( jedoch bereits gedrückt, so kann die falsche Nummer nicht mit der CLEAR-Taste gelöscht werden. Stoppen Sie in einem solchen Fall das Deck, und geben Sie dann die richtige Programmnummer ein. z Wenn das Deck eine unbespielte Stelle von mehr als 9 Sekunden oder das Bandende erkennt In diesem Fall wird das Band automatisch zum Bandanfang zurückgespult und stoppt (automatische Rückspulfunktion). Gewünschte Suchfunktion Bedienung Aufsuchen des Anfangs eines nachfolgenden Titels (AMS) PREVIOUS = einmal während der Wiedergabe drücken. Aufsuchen des Anfangs des momentanen Titels (AMS) NEXT + wiederholt während der Wiedergabe drücken. Um beispielsweise einen zwei Stellen vorausliegenden Titel aufzusuchen, die Taste zweimal drücken. Aufsuchen des Anfangs eines zurückliegenden Titels (AMS) PREVIOUS = wiederholt während der Wiedergabe drücken. Um beispielsweise einen zwei Stellen zurückliegenden Titel aufzusuchen, die Taste dreimal drücken. Aufsuchen durch Eingabe der Programmnummer (Direktsuche)
1 Die Programmnummer des Titels mit den Zifferntasten eingeben. 2 ( drücken.14
Wiedergabebetrieb 3-856-761-11(2) Timergesteuerte Wiedergabe Bei Anschluß eines Timers (nicht mitgeliefert) kann die Wiedergabe zu einer voreingestellten Zeit automatisch ausgeführt werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anleitung des Timers. Wiedergabebetrieb Setzen von Subcodes Die verschiedenen Subcodes Neben den Audiosignalen können auf der DAT- Cassette verschiedene Subcodes (wie Startcode und Programmnummer) aufgezeichnet werden. Die Subcodes dienen zur Steuerung von Funktionen wie AMS (siehe Seite 13) und Direktsuche (siehe Seite 13); sie werden getrennt von den Audiosignalen aufgezeichnet und beeinflussen diese nicht. Titel Titel Titel
Titel Startcodes TIMER
+ 0) L R 1 • Zum Festlegen der Wiedergabe-Startzeit führen Sie die Schritte 1 bis 3 des Abschnitts „Wiedergabe” von Seite 8 aus.
- Zum Festlegen der Wiedergabe-Endzeit führen Sie die Schritte 1 bis 4 des Abschnitts „Wiedergabe“ von Seite 8 aus.
- Zum Festlegen der Wiedergabe-Startzeit und der Wiedergabe-Endzeit führen Sie die Schritte 1 bis 3 des Abschnitts „Wiedergabe“ von Seite 8 aus. 2 Stellen Sie TIMER am Deck auf PLAY. 3 Stellen Sie den Timer ein.
- Die Stromversorgung zum Deck wird nun unterbrochen. Zur programmierten Startzeit wird die Stromversorgung wiederhergestellt; etwa zehn Sekunden später beginnt dann die Wiedergabe.
- Wenn nur die Wiedergabe-Endzeit programmiert wurde, setzt das Deck die Wiedergabe fort, bis die Endzeit erreicht ist. Danach stoppt die Wiedergabe, und das Deck schaltet sich aus.
- Wenn sowohl die Start- als auch die Endzeit programmiert wurden, stellt der Timer bei Erreichen der Startzeit die Stromversorgung her und etwa zehn Sekunden später beginnt die Wiedergabe. Bei Erreichen der Endzeit stoppt die Wiedergabe, und das Deck schaltet sich aus. 4 Nach dem Timerbetrieb stellen Sie TIMER am Deck auf OFF. Startcodes (Start ID) Die Startcodes markieren die Titelanfänge und ermöglichen ein exaktes automatisches Aufsuchen der gewünschten Titel. Aufgrund der Länge von 9 Sekunden (bzw. 18 Sekunden im Longplay-Modus) ist gewährleistet, daß das Deck die Startcodes auch beim schnellen Vor- oder Rückspulen erkennt. Programmnummern Diese Codes, die sich an der gleichen Stelle befinden wie die Startcodes, teilen den Titeln Nummern zu und ermöglichen eine direkte Titelwahl. Hinweise
- Während der Aufzeichnung von Subcodes arbeiten die STOP p- und PAUSE P-Tasten nicht.
- Wenn die Löschschutzlamelle der DAT-Cassette offen ist (siehe Seite 7) ist kein Löschen der Subcodes und kein Neunumerieren der Programmnummern möglich. Setzen von Startcodes während der Aufnahme Startcodes können während der Aufnahme wie folgt manuell oder automatisch gesetzt werden. WRITE
Setzen von Subcodes 3-856-761-11(2) Wenn die letzte auf dem Band vorhandene Programmnummer im Display angezeigt wird, brauchen Sie die nächsthöhere Programmnummer nicht selbst festzulegen. Wenn die Aufnahme am Anfang eines leeren Bandes begonnen wird, erscheint im Display automatisch Programmnummer 1. Sollten Sie die Festlegung der Programmnummern versäumt haben, kann dies später nachgeholt werden (siehe unter „Automatische Neunumerierung der Programmnummern (Renumber-Funktion)“ auf Seite 17). 4 Starten Sie den Aufnahmebetrieb durch Drücken von PAUSE P oder PLAY (, und starten Sie dann die Wiedergabe der Signalquelle. Während der Aufnahme werden automatisch Startcodes (zusammen mit den Programmnummern) aufgezeichnet. Bei jeder Aufzeichnung erscheint einige Sekunden lang ID WRITE. z Beim Aufnehmen des Digitalsignals von einem CD- Spieler Schalten Sie zuerst das Deck auf Aufnahme. Danach drücken Sie die ( PLAY-Taste am CD-Spieler, während dieser sich im Stoppbetrieb befindet. Wenn vor dem Aufnahmestart das Deck auf Aufnahme-Pause und der CD-Spieler auf Wiedergabe-Pause geschaltet wird, wird beim Überspielen des ersten CD-Titels möglicherweise der Startcode (und die Programmnummer) nicht richtig auf das Band aufgezeichnet. Hinweis Beim automatischen Setzen von Startcodes kommt es manchmal vor, daß der Startcode nicht (oder nicht exakt) an einem Titelanfang liegt. Löschen Sie in einem solchen Fall den Startcode oder verschieben Sie ihn exakt an den Titelanfang (siehe unter „Exaktes Positionieren von Startcodes (Rehearsal-Funktion)“ und unter „Löschen von Startcodes“ aut Seite 16). Setzen von Startcodes während der Wiedergabe Auch während der Wiedergabe können wie folgt Startcodes auf das Band aufgezeichnet werden. REW 0 / FF ) WRITE
+ 0) L R Drücken Sie WRITE. Die Anzeige ID WRITE erscheint dann einige Sekunden lang im Display, und der Startcode wird an der betreffenden Stelle auf das Band aufgezeichnet. Während des Aufzeichnungsvorgangs blinkt START ID im Display. Manuelles Setzen von Startcodes während der Aufnahme Drücken Sie WRITE. Die Anzeige ID WRITE erscheint dann einige Sekunden lang im Display, und der Startcode wird an der betreffenden Stelle auf das Band aufgezeichnet. Während des Aufzeichnungsvorgangs blinkt START ID im Display. Hinweis Die Startcodes müssen mindestens 18 Sekunden (bzw. 36 Sekunden im Longplay-Modus) auseinanderliegen. Liegen sie dichter beisammen, erkennt das Deck möglicherweise bei der Wiedergabe den zweiten Startcode nicht. Automatisches Setzen von Startcodes während der Aufnahme Startcodes können während der Aufnahme automatisch (zusammen mit den Programmnummern) auf das Band aufgezeichnet werden.
- Arbeitsweise der automatischen Startcode- Aufzeichnung bei einem analogen Eingangssignal (INPUT-Schalter steht auf ANALOG) Das Deck zeichnet jeweils dann einen Startcode (zusammen mit der Programmnummer) auf, wenn der Pegel des Eingangssignals über einen bestimmten Bezugspegel liegt, nachdem zuvor mindestens 3 Sekunden kein Signal oder ein Signal mit niedrigem Pegel anlag.
- Arbeitsweise der automatischen Startcode- Aufzeichnung bei einem digitalen Eingangssignal (INPUT-Schalter steht auf OPTICAL oder COAXIAL) Beim Aufnehmen einer an der COAXIAL IN- oder OPTICAL IN-Buchse angeschlossenen digitalen Zuspielquelle (CD-Spieler, anderes DAT-Deck usw.) zeichnet dieses Deck automatisch einen Startcode (zusammen mit der Programmnummer) auf, wenn es einen neuen Titel im Zuspielsignal erkennt. Beachten Sie jedoch, daß kein Startcode (und keine Programmnummer) aufgezeichnet wird, wenn der Titel kürzer als 18 Sekunden ist. 1 Führen Sie die Schritte 1 bis 7 des Abschnitts „Aufnahme“ von Seite 6 und 7 aus. Das Deck schaltet auf Aufnahme-Pause. 2 Drücken Sie START ID AUTO wiederholt, bis AUTO im Display erscheint. 3 Wenn die Aufnahme am Ende eines bereits existierenden Aufnahmeteils fortgesetzt werden soll, legen Sie mit den Zifferntasten die nächsthöhere Programmnummer fest.
START ID Startcode Beispiel: Wenn im bereits existierenden Aufnahme- teil 5 die höchste Programmnummer ist. PGM NO. AUTO REC
Nächsthöhere Programm- nummer16
Setzen von Subcodes 3-856-761-11(2) Feinkorrektur der Position eines existierenden Startcodes Bereits auf dem Band aufgezeichnete Startcodes können nachträglich noch geringfügig vor- oder zurückverschoben werden.
+ 0) L R 1 Drücken Sie während der Wiedergabe bei Anzeige des zu korrigierenden Startcodes die START ID REHEARSAL-Taste. Das Deck spult dann zum Anfang des Startcodes zurück, und eine 3sekündige Passage wird von der Rehearsal-Funktion wiederholt wiedergegeben. 2 Führen Sie die Schritte 1 bis 3 des Abschnittes „Exaktes Positionieren von Startcodes (Rehearsal- Funktion)“ auf dieser Seite aus. Der Startcode kann maximal um etwa 2 Sekunden (bzw. 4 Sekunden im Longplay-Modus) vor- oder zurückverschoben werden. Hinweis Ein Startcode, der nur 10 Sekunden oder weniger vom Bandende entfernt ist, kann möglicherweise nur unter Schwierigkeiten oder überhaupt nicht verschoben werden. Löschen von Startcodes Auf dem Band vorhandene Startcodes können wie folgt gelöscht werden: ERASE
+ 0) L R Drücken Sie ERASE, wenn der zu löschende Startcode angezeigt wird. Während das Deck nun zum Anfang des Startcodes zurückspult, erscheint die Anzeige (ERASE). Während des anschließenden Löschvorgangs erscheint die Anzeige ID ERASE.
- Das Löschen eines Startcodes dauert 9 Sekunden.
- Zusammen mit dem Startcode wird auch die zugehörige Programmnummer gelöscht. Exaktes Positionieren von Startcodes (Rehearsal-Funktion) 1 Drücken Sie während der Wiedergabe an der betreffenden Bandstelle START ID REHEARSAL. REHRSL erscheint dann im Display und gleichzeitig blinkt START ID. Das Deck gibt nun die an der betreffenden Stelle beginnende 3sekündige Bandpassage achtmal wiederholt wieder, wobei die Zahl rechts neben der Anzeige REHRSL angibt, wie viele Durchgänge noch ausstehen. Nach acht Wiederholdurchgängen stoppt das Band. 2 Drücken Sie REW 0 oder FF ), um den Anfang der Wiederholpassage exakt festzulegen. Bei jedem Drücken von REW 0 bzw. FF ) wird der Anfangspunkt um 0,3 Sekunden zurück- bzw. vorverschoben. Maximal ist eine Verschiebung von etwa 2 Sekunden (bzw. etwa 4 Sekunden im Longplay-Modus) in jede Richtung möglich. Verschiebung bei jedem Drücken von FF ) WiederholpassageWiederholpassage 0,3 s 3 Sekunden 0,3 s Verschiebung bei jedem Drücken von REW 0
Drückzeitpunkt von START ID REHEARSAL (Schritt 1) Die zeitliche Verschiebung gegenüber dem Drückzeitpunkt von START ID REHEARSAL wird im Display angezeigt (siehe die folgenden Beispiele). 3 Drücken Sie WRITE. ID WRITE erscheint dann einige Sekunden lang, und der Startcode wird an der betreffenden Bandstelle aufgezeichnet. Dabei blinkt START ID im Display.
Bei zweimaligem Drücken von FF ) Bei zweimaligem Drücken von REW 0
Setzen von Subcodes 3-856-761-11(2) Automatische Neunumerierung der Programmnummern (Renumber-Funktion) Mit der Renumber-Funktion können alle Startcodes ab Bandanfang beginnend mit Nummer 1 neu numeriert werden. In folgenden Fällen sollte eine Neunumerierung vorgenommen werden:
- Wenn während der Bandwiedergabe ein neuer Startcode hinzugefügt wurde.
- Wenn eine Programmnummer fehlt, da ein Startcode gelöscht wurde.
- Wenn auf ein bereits teilweise bespieltes Band weiter aufgenommen und dabei eine bereits vorhandene Programmnummer eingegeben wurde, oder wenn für einen Startcode keine Programmnummer vorhanden ist.
+ 0) L R Zum Starten der Neunumerierung drücken Sie im Wiedergabe- oder Stoppbetrieb die START ID RENUMBER-Taste. RENUMBER blinkt dann im Display, und das Band wird automatisch zum Anfang zurückgespult. Anschließend sucht das Deck die Startcodes nacheinander auf, gibt an jedem Startcode eine zweisekündige Passage wieder und zeichnet jeweils eine fortlaufende Programmnummer auf. RENUMBER erscheint dabei im Display, und START ID blinkt. Am Ende der Neunumerierung wird das Band automatisch zum Anfang zurückgespult und gestoppt. Hinweis In folgenden Fällen ist möglicherweise keine einwandfreie Neunumerierung möglich:
- Das Band enthält eine unbespielte Stelle.
- Der Abstand zwischen zwei Startcodes ist kürzer als 18 Sekunden (bzw. 36 Sekunden im Longplay-Modus).
- Ein Startcode ist nur 10 Sekunden oder weniger vom Bandende entfernt. ZusatzinformationenSetzen von Subcodes Zur besonderen Beachtung Zur Sicherheit
- Bauen Sie das Gehäuse nicht auseinander, da sonst elektrische Schlaggefahr besteht. Überlassen Sie Wartungsarbeiten nur einem Fachmann.
- Sollte ein fester Gegenstand oder Flüssigkeit in das Gehäuse gelangen, trennen Sie das Netzkabel ab, bevor Sie das Gerät weiterverwenden. Zur Stromversorgung
- Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme des Geräts, daß die Betriebsspannung mit der örtlichen Netzspannung übereinstimmt. Die Betriebsspannung steht auf dem Typenschild an der Geräterückseite.
- Das Gerät ist auch im ausgeschalteten Zustand nicht vollständig vom Stromnetz getrennt, solange das Netzkabel noch an einer Wandsteckdose angeschlossen ist.
- Wenn das Gerät längere Zeit nicht benutzt wird, trennen Sie das Netzkabel von der Wandsteckdose ab. Zum Abtrennen des Kabels fassen Sie stets am Stecker und niemals am Kabel selbst an.
- Das Netzkabel darf nur von einer Fachwerkstatt ausgewechselt werden. Zum Betrieb Wenn das Gerät direkt von einem kalten an einen warmen Ort gebracht oder in einem sehr feuchten Raum betrieben wird, kann sich Feuchtigkeit im Inneren niederschlagen. CAUTION erscheint dann im Display, und das Gerät arbeitet nicht mehr einwandfrei. Nehmen Sie in einem solchen Fall die Cassette heraus und warten Sie im eingeschalteten Zustand etwa eine Stunde lang, bis die Feuchtigkeit verdunstet ist. Zur Aufstellung
- Stellen Sie das Gerät an einen Platz, an dem ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist.
- Folgende Aufstellungsplätze sind ungeeignet: — weiche Unterlagen wie Decken usw., da hierdurch die Ventilationsöffnungen an der Unterseite blockiert werden können. — Nähe von Heizungen. — Plätze, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind. — Schräge Unterlagen. — Plätze, die starker Staubentwicklung oder mechanischen Stößen ausgesetzt sind. Zu den Cassetten
- Legen Sie die Cassette nach dem Betrieb wieder in ihre Schachtel zurück. Achten Sie darauf, daß der Aufbewahrungsplatz keinem Sonnenlicht, keinen hohen Temperaturen, keiner Feuchtigkeit und keinem Staub ausgesetzt ist.
- Die DAT-Cassette ist so konstruiert, daß das Band geschützt ist und kein Staub eindringen kann. Öffnen Sie die Bandabdeckung nicht.
- An der Öffnung an der Rückseite der Cassette erkennt das Deck den Bandtyp. Überkleben Sie die Vertiefung nicht.18
Zusatzinformationen 3-856-761-11(2) Meldung Meldungen im Display In der folgenden Tabelle sind die Meldungen und ihre Bedeutung zusammengestellt: Bedeutung ANALOG Erscheint einige Sekunden lang beim Umschalten des INPUT-Schalters auf ANALOG. BLANK Das Deck sucht den Anfang einer unbespielten Bandstelle. CAUTION Die Sicherheitsschaltung ist angesprochen (beispielsweise aufgrund von Feuchtigkeit). Aufforderung zum Reinigen des Kopfes und des Bandpfades. Diese Meldung erscheint nach zehn Betriebsstunden etwa zehn Sekunden lang, wenn das Deck eingeschaltet wird. Erscheint beim Umstellen des INPUT- Schalters auf COAXIAL einige Sekunden lang. (ERASE) Die Startcode-Löschfunktion ist aktiviert. COAXIAL CLEANING Ein Startcode wird gelöscht. ID ERASE ID WRITE Ein Startcode oder eine Programmnummer wird aufgezeichnet. NO TAPE Es ist keine Cassette eingelegt. OPTICAL Erscheint beim Umstellen des INPUT- Schalters auf OPTICAL einige Sekunden lang. PROHIBIT Die digitale Zuspielquelle kann nicht über den Digitaleingang des Decks aufgezeichnet werden. Genaueres siehe unter „Arbeitsweise des Serial Copy Management System“ auf Seite 21 und 22. Die Löschschutzlamelle der Cassette ist geöffnet (es kann nicht auf die Cassette aufgenommen werden). PROTECT REHRSL Die Rehearsal-Funktion ist aktiviert. SOURCE Das Deck war länger als etwa zehn Minuten auf Aufnahme-Pause geschaltet; oder es wurde REC r gedrückt, während keine Cassette oder eine gegen Aufnahme gesperrte Cassette eingelegt war. TAPE END Das Ende des bespielten Teils ist erreicht. TAPE TOP Der Bandanfang ist erreicht. UNLOCK An der mit dem INPUT-Schalter gewählten Buchse liegt kein Digitalsignal an. WAIT Das Deck sucht den Anfang des unbespielten Bandteils auf. (WRITE) Die Startcode-Aufzeichnungsfunktion ist aktiviert. Hinweise zu Cassetten mit mehr als 120 Minuten Länge Das Band solcher Cassetten ist besonders dünn. Vermeiden Sie die Verwendung solcher Cassetten zur Aufnahme wichtiger Daten, weil folgende Probleme auftreten können: — Inkorrekte Bandfädelung bei wiederholtem AMS- Betrieb, Vor- und Zurückspulen und Schnittbetrieb. — Inkorrektes Setzen und Löschen von Startcodes. — Tonverzerrungen. Bei weiterführenden Fragen wenden Sie sich bitte an den nächsten Sony Händler. Reinigung Reinigen des Gehäuses, des Bedienungspultes und der Bedienungselemente Reinigen Sie diese Teile mit einem weichen, leicht mit mildem Haushaltsreiniger angefeuchteten Tuch. Scheuerschwämme, Scheuerpulver und Lösungen wie Alkohol oder Benzin dürfen nicht verwendet werden. Reinigen des Tonkopfes und des Bandpfades
- Nach längerem Betrieb ist der Tonkopf möglicherweise verschmutzt. Um bestmögliche Aufnahme- und Wiedergabequalität zu gewährleisten, sollte nach jeweils etwa zehn Betriebsstunden eine Reinigung mit der Sony Reinigungscassette DT-10CL (nicht mitgeliefert) vorgenommen werden.
- Wenn das Deck längere Zeit nicht benutzt wurde, reinigen Sie den Kopf mit einer Reinigungscassette. Durch Verschmutzung des Kopfes kann es zu Tonaussetzern bei der Wiedergabe kommen. Verwendung der Reinigungscassette 1 Legen Sie die Reinigungscassette (genau wie eine normale DAT-Cassette) ein. 2 Drücken Sie PLAY (. Nach zehn Sekunden drücken Sie dann STOP p. (Die Tasten REC r und FF ) dürfen beim Reinigen nicht gedrückt werden.) 3 Nehmen Sie die Reinigungscassette heraus, ohne sie zuvor zurückzuspulen. Spulen Sie sie erst zurück, wenn sie am Ende angelangt ist. Hinweise zur Reinigung
- Nach zehnstündigem Betrieb des Decks erscheint beim Einschalten die Anzeige CLEANING etwa zehn Sekunden lang im Display. Reinigen Sie dann den Tonkopf und den Bandpfad.
- Aufgrund des kurzen Bandes der Reinigungscassette wird die Laufzeit und die Restzeit nicht im Display angezeigt.19
Zusatzinformationen 3-856-761-11(2) Während des Aufnahmevorgangs kann kein Startcode gesetzt werden. /Der neue Startcode muß mindestens neun Sekunden (bzw. 18 Sekunden im Longplay-Modus) vom Ende des vorausgegangenen Startcodes entfernt sein. Erst wenn diese Zeit verstrichen ist, kann wieder ein Startcode gesetzt werden. Kein Direktzugriff möglich. /Die eingegebene Programmnummer ist nicht auf dem Band vorhanden. Durch Drücken von START ID RENUMBER eine Neunumerierung ausführen. /Die Programmnummern sind nicht der Reihe nach angeordnet. Durch Drücken von START ID RENUMBER eine Neunumerierung ausführen. Der Rückspulvorgang setzt plötzlich ein. /Die Wiederholspielfunktion ist eingeschaltet. Die Wiederholspielfunktion durch wiederholtes Drücken von REPEAT (an der Fernbedienung) ausschalten (so daß weder REPEAT noch REPEAT 1 im Display angezeigt wird). Die Funktionstasten arbeiten nicht, während ein Startcode aufgezeichnet oder gelöscht wird. /Es handelt sich dabei nicht um eine Störung. Während der neun Sekunden (bzw. 18 Sekunden im Longplay- Modus) dauernden Aufzeichnungsphase des Startcodes sind alle Tasten desaktiviert. Mit dem Drücken einer Taste abwarten, bis der Startcode ganz aufgezeichnet ist. Die Absolutzeitcodes können nicht aufgezeichnet werden. /Es wurde innerhalb eines unbespielten Bandteils mit der Aufnahme begonnen. Das Band zum Anfang zurückspulen oder das Ende der existierenden Aufzeichnung mit der Ende-Suchfunktion aufsuchen und erst dann mit der Aufnahme beginnen. Starke Laufgeräusche beim Vor- oder Rückspulen. /Es handelt sich dabei nicht um eine Störung. Die Laufgeräusche werden durch die Cassetten-Mechanik verursacht. Das Band stoppt plötzlich. / Die Cassette ist beschädigt. OPEN/CLOSE § drücken und eine andere Cassette einsetzen. Nach Drücken von REW 0/FF ) oder PREVIOUS =/NEXT + läuft das Band nicht sofort los, sondern stoppt kurzzeitig. /Der Bandstopp wird durch die Steuerlogik bewirkt. Es handelt sich nicht um eine Störung. Das Deck kann nicht von der mitgelieferten Fernbedienung aus gesteuert werden. /Die Batterien sind erschöpft. Die Batterien auswechseln. SBM erscheint nicht im Display, obwohl der SBM-Schalter auf ON steht. /SBM erscheint nur beim Aufnehmen eines Analogsignals mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz oder 44,1 kHz (nicht jedoch beim Aufnehmen eines Digitalsignals oder eines Analogsignals mit einer Abtastfrequenz von 32 kHz und auch nicht bei der Wiedergabe). Störungsüberprüfungen Bei Problemen mit dem Deck gehen Sie die folgende Liste durch. Wenn das Problem nicht behoben werden kann, wenden Sie sich bitte an den nächsten Sony Händler. Der Cassettenhalter schließt sich nicht. / Sicherstellen, daß die Cassette richtig eingelegt ist (siehe Seite 6 und 8). / Die Cassette bis hinter den silbernen Streifen einschieben (siehe Seite 6 und 8). Die Funktionstasten arbeiten nicht. / Das Deck wurde gerade zuvor eingeschaltet; es arbeitet die ersten vier Sekunden noch nicht. Warten Sie vier Sekunden (bzw. zehn Sekunden bei Erscheinen der Meldung CLEANING) ab, bevor Sie das Deck in Betrieb nehmen. / Die PAUSE P-Taste ist eingeschaltet. Die Pause durch erneutes Drücken von PAUSE P abschalten. / Das Band ist am Ende angelangt. Das Band durch Drücken von REW 0 zurückspulen. Kein Ton. / Das Deck richtig anschließen (siehe Seite 5). / Der angeschlossene Verstärker arbeitet nicht einwandfrei. Den Verstärker richtig einstellen (siehe Anleitung des Verstärkers). Das Deck nimmt nicht auf. / Die Löschschutzlamelle der Cassette ist geöffnet. Mit der Lamelle die Vertiefung schließen (siehe Seite 7). / Der INPUT-Schalter ist nicht richtig eingestellt. Den Schalter richtig einstellen. / Der REC LEVEL-Regler steht auf 0. Durch Drehen des Reglers nach rechts den Aufnahmepegel höher einstellen (nur beim Aufnehmen eines Analogsignals). / Der digitale Kopierbetrieb ist gesperrt (beim Aufnehmen eines digitalen Eingangssignals). Über den Analogeingang ein analoges Eingangssignal einspeisen. Die OPEN/CLOSE §-Taste arbeitet nicht. / Das Deck führt momentan eine Aufnahme aus (die OPEN/CLOSE §-Taste arbeitet dann nicht). Vor Drücken von OPEN/CLOSE § muß die Aufnahme durch Drücken von STOP p oder PAUSE P gestoppt werden. CAUTION erscheint im Display, und das Deck arbeitet nicht. / Aufgrund von Feuchtigkeit ist die Sicherheitsschaltung angesprochen. Die Cassette herausnehmen und bei eingeschaltetem Deck etwa eine Stunde lang abwarten. Dann das Deck einmal aus- und wieder einschalten (siehe Seite 17). Subcodes können nicht aufgenommen werden. / Die Löschschutzlamelle der Cassette ist geöffnet. Mit der Lamelle die Vertiefung verschließen (siehe Seite 7).20
Zusatzinformationen 3-856-761-11(2) Technische Daten System Band DAT (Digital Audio Tape) Aufnahmekopf Rotierend Aufnahmezeit Standardplay: 120 Minuten (mit dem Band DT-120) Longplay: 240 Minuten Bandgeschwindigkeit Standardplay: 8,15 mm/s Longplay: 4,075 mm/s Kopftrommel-Drehzahl Standardplay: 2.000 min
Spurabstand 13,6 µm (20,4 µm) Abtastfrequenzen 48 kHz, 44,1 kHz, 32 kHz Anzahl der Kanäle 2 (Stereo) D/A-Wandlung Standardplay: 16 Bit, linear (Quantisierung) Longplay: 12 Bit, nicht linear Frequenzgang* Standardplay: 2 - 22.000 Hz (±0,5 dB) Longplay: 2 - 14.500 Hz (±0,5 dB) Signal-Rauschabstand* über 90 dB (Standardplay und Longplay) Dynamikumfang* über 90 dB (Standardplay und Longplay) Gesamtklirrgrad* Standardplay: unter 0,005% (1 kHz) Longplay: unter 0,008% (1 kHz) Gleichlaufschwankungen unterhalb Meßgrenze (±0,001% W.PEAK)
- Bei analogem Signaleingang und ausgeschalter SBM-Funktion. Eingangsbuchsen Allgemeine Daten Stromversorgung Bezugsland Betriebsspannung USA/Kanada 120 V Wechselspannung, 60 Hz Kontinentaleuropa 220 - 230 V Wechselspannung, 50/60 Hz Leistungsaufnahme 30 W Abmessungen ca. 430 × 122 × 325 mm (B/H/T) Gewicht ca. 5,0 kg Fernbedienung RM-D9 (mitgeliefert) Abmessungen ca. 45 × 185 × 20 mm (B/H/T) Gewicht ca. 100 g, einschl. Batterien Mitgeliefertes Zubehör Siehe Seite 4. Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben vorbehalten. Super-Bit-Mapping-Funktion (SBM) Die SBM-Funktion reduziert beim Aufnehmen von analogen Eingangssignalen die Rauschanteile in dem Frequenzband, für das das menschliche Ohr am sensibelsten ist, und erweitert dadurch den Dynamikumfang. Hochpräziser A/D-Impulskonverter Das DAT-Deck wandelt das analoge Eingangssignal mit einem A/D-Impulskonverter und Dezimierungsfilter in ein 24-Bit-Digitalsignal um. Gegenüber dem herkömmlichen DAT-System, das genau wie CDs mit einer 16-Bit-Quantisierung arbeitet, stehen also zusätzlich 8 Bit zur Verfügung. Die präzisere Quantisierung gewährleistet ein geringeres Quantisierungsrauschen. Bei der Umwandlung der 24- Bit-Daten in die für den Aufnahmevorgang erforderlichen 16-Bit-Daten fügt die SBM-Funktion die 4-Bit-Informationen, die beim bisherigen Verfahren verlorengingen, in das 16-Bit-Signal ein und gewährleistet dadurch eine bessere Klangqualität. Bezeichnung Nennpegel –4 dBsANALOG (LINE) DIGITAL OPTICAL
75 Ohm Ausgangsbuchsen Nennpegel Lastimpedanz Bezeichnung Impedanz Typ –4 dBs 10 kOhm oder mehr ANALOG LINE 470 OhmCinch 660 nmOpto- buchse
Zusatzinformationen 3-856-761-11(2)Optokabel oderdigitalesKoaxialkabel Arbeitsweise des „Serial Copy Management System“ Das „Serial Copy Management System“ gestattet ein einmaliges digitales Überspielen einer Digitalquelle, ein weiteres digitales Kopieren wird jedoch verhindert. Die Arbeitsweise dieses Systems wird durch die folgenden Diagramme veranschaulicht. 1 Über den Digitaleingang des DAT-Decks (oder eines MD-Recorders) kann eine digitale Signalquelle (CD,vorbespielte MD oder DAT-Band) aufgenommen werden.Ein anschließendes nochmaliges Kopieren des DAT-Bandes (bzw. der MD) über einen Digitalanschluß istjedoch nicht möglich.CD-SpielerDAT-Deck MD-DeckAufnahmeDAT-Deck oderMD-Deck
WiedergabeDigitalausgangDigitaleingangDigitalausgang analoger Line-AusgangDigitaleinganganaloger Line-EingangDAT-Deck oderMD-DeckDAT-Bandoder MDDAT-Deck oderMD-DeckErste, überDigitalanschlußerstellteKopiergenerationAudiokabelAufnahmeWiedergabe (bitte wenden) Empfindlichkeitscharakteristik des menschlichen Ohres Die SBM-Funktion fügt die zusätzlichen Signalinformationen unter Berücksichtigung der Empfindlichkeitscharakteristik des menschlichen Ohres ein. Das menschliche Ohr kann Frequenzen zwischen 20 Hz und 20 kHz wahrnehmen, die höchste Empfindlichkeit liegt jedoch zwischen 3 kHz und 4 kHz. Das Quantisierungsrauschen wird nun in dem Bereich, in dem das menschliche Ohr am sensibelsten ist, auch am stärksten reduziert. Dadurch ergibt sich eine wesentlich höhere Gesamt-Rauschverminderung. Noise-Shaping-Filter Das SBM-System arbeitet mit einem Noise-Shaping- Filter (siehe Abb. B), dessen Frequenzgang der Empfindlichkeitscharakteristik des menschlichen Ohres entspricht. Das Filter reduziert das Quantisierungsrauschen hauptsächlich in dem Frequenzbereich, in dem das menschliche Ohr am sensibelsten ist. Durch Reintegration der unteren Bit- Information mit der höheren Bit-Information werden die (normalerweise verlorenen) Quantisierungsfehler dem Eingangssignal wieder hinzugefügt (siehe Abb. A). Noise-ShapingFilter 24-Bit-Informations-eingang16-Bit- SBM- Ausgang Abb. A Abb. B zeigt die Reduzierung des Quantisierungsrauschens bei eingeschaltetem SBM- Schalter (theoretische Werte). Lag der Rauschpegel bei ausgeschaltetem SBM-Schalter bei 0 dB, so erhält man bei eingeschaltetem SBM-Schalter unterhalb von 3 kHz eine Reduzierung von mehr als 10 dB.
Quanti-sierungs-rauschen (dB) Die SBM-Funktion arbeitet nur beim Aufnehmen. Bei der Wiedergabe erhält man eine bessere Klangqualität, unabhängig von der Einstellung des SBM-Schalters und dem verwendeten DAT-Deck. Optokabel oderdigitalesKoaxialkabel22
Zusatzinformationen 3-856-761-11(2) 2 Ein digitales Satellitensignal kann auf ein DAT-Band oder eine MD über den Digitaleingang des DAT-Decks oder eines MD-Decks, das Signale mit einer Abtastfrequenz von 32 kHz oder 48 kHz verarbeiten kann, aufgenommen werden. Das so erstellte DAT-Band bzw. die so erstellte MD kann danach einmal über einen Digitalanschluß auf ein anderes DAT-Band oder eine andere MD überspielt werden. Danach ist jedoch kein weiteres digitales Überspielen mehr möglich. Weitere Kopiergenerationen können nur noch über den Analogeingang des DAT-Decks bzw. MD-Decks erstellt werden. 3 Wenn die erste Kopiergeneration des DAT-Bandes oder der MD mit einem analogen Eingangssignal erstellt wurde, ist anschließend ein einmaliges Kopieren über einen Digitalanschluß möglich. Weitere Kopiergenerationen des DAT-Bandes bzw. der MD können jedoch nicht mehr über einen Digitalanschluß erstellt werden. Plattenspieler DAT-Deck oder MD-Deck
analoger Line-Ausgang analoger Line-Eingang DAT-Deck oder MD-Deck Digitalausgang DAT-Deck oder MD-Deck Audiokabel DAT-Deck oder MD-Deck DAT-Deck oder MD-Deck Digitalausgang Wiedergabe Wiedergabe Wiedergabe Satellitentuner DAT-Deck oder MD-Deck Digitaleingang Aufnahme DAT-Band oder MD Erste, über Digitalanschluß erstellte Kopiergeneration Optokabel oder digitales Koaxialkabel Optokabel oder digitales Koaxialkabel DAT-Band oder MD Aufnahme Zweite, über Digitalanschluß erstellte Kopiergeneration Aufnahme CD-Spieler MD-Deck Tuner DAT-Deck Cassettendeck Mikrofonverstärker Audiokabel Digitaleingang
Erste, über Analoganschluß erstellte Kopiergeneration DAT-Deck oder MD-Deck
Digitalausgang Digitaleingang Optokabel oder digitales Koaxialkabel Audiokabel analoger Line-Eingang DAT-Deck oder MD-Deck analoger Line-Ausgang DAT-Deck oder MD-Deck DAT-Deck oder MD-Deck Erste, über Digitalanschluß erstellte Kopiergeneration DAT-Band oder MD Optokabel oder digitales Koaxialkabel Aufnahme DAT-Band oder MD Wiedergabe Aufnahme Wiedergabe Digitaleingang Digitalausgang analoger Line-Eingang analoger Line-Ausgang Digitalausgang Digitaleingang Optokabel oder digitales KoaxialkabelStichwortverzeichnis
3-856-761-11(2) Stichwortverzeichnis
Absolutzeit 12 Absolutzeitcode 9 AMS (Automatic Music Sensor)
Anschluß 5 Aufnahme 6 Aufnahmemodus 10 Aufnahmepegel, einstellen 9 B, C Bandlaufzeit 12 Batterien 4
Direktsuche 13 Display-Meldungen 18 E, F Einlegen der Batterien in die Fernbedienung 4 Emphasis 9, 13 Ende-Suchfunktion 10 G, H, I, J, K Gestellmontage 4
Löschschutzlamelle 7
MARGIN-Anzeigefeld 9 N, O Neunumerierung 17 P, Q Programmnummern 14, 17
Record Mute-Funktion 11 Rehearsal-Funktion 16 Reinigung 18 Reinigung von Tonkopf und Bandpfad 18 Restzeit des Bandes 12
SBM-Funktion 11, 20 Serial Copy Management System 21 Startcode (Start ID) 14 Automatisches Setzen von Startcodes während der Aufnahme 15 Exaktes Positionieren von Startcodes 16 Feinkorrektur der Position eines existierenden Startcodes 16 Löschen von Startcodes 16 Manuelles Setzen von Startcodes während der Aufnahme 15 Setzen von Startcodes während der Wiedergabe 15 Stummstellen 9, 11 Subcodes 14
Timergesteuerte Aufnahme 12 Timergesteuerte Wiedergabe
Titelspielzeit 12 U, V Unbespielte Bandstelle 9 W, X, Y, Z Wiedergabe 8 Wiederholspielbetrieb 13 aller Titel 13 einzelner Titel 13 Bezeichnung der Bedienungselemente Tasten CLEAR 13 COUNTR MODE 12 COUNTER RESET 12 ERASE 16 MARGIN RESET 9 MODE 12
EinfachAnleitung