BDB 8325 - Bohrmaschine Baier - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Baier BDB 8325 - page 9
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Bohrmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch BDB 8325 - Baier und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. BDB 8325 von der Marke Baier.

BEDIENUNGSANLEITUNG BDB 8325 Baier

Original-Bedienungsanleitung – Diamant-Nassbohrsystem 9 – 28

HINWEIS Die Abbildungen 1 und 2 sind beispielhafte Abbildung, d. h. je nach Ausführung bzw. Änderungs- zustand der Ihnen vorliegenden Geräte können sich Abweichungen gegenüber den genannten Abbil- dungen in dieser Bedienungsanleitung ergeben. In den Abbildungen 3 , 4 , 5 , 11 und 13 ist der Bohrständer BST 250 dargestellt, die Funktionen sind beim Bohrständer BST 420 ähnlich, dass auf eine gesonderte Darstellung verzichtet wurde.

1.2 In der Bedienungsanleitung

verwendete Symbole .............................. 10 2 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge .......................... 10

2.1 Arbeitsplatzsicherheit ............................. 11

2.2 Elektrische Sicherheit ............................ 11

2.3 Sicherheit von Personen ........................ 11

2.4 Verwendung und Behandlung des

2.6 Sicherheitshinweise für Diamant-

Nassbohrsysteme ................................... 12

2.6.1 Anforderungen an das Bedienpersonal . 12

2.6.2 Sicherheitshinweise für alle Arbeiten .... 12

2.6.3 Arbeitsplatzsicherheit ............................. 13

2.6.4 Elektrische Sicherheit ............................ 13

2.6.5 Sicherheit von Personen ........................ 14

2.6.6 Gefahren bei Verwendung und

Behandlung des Elektrowerkzeugs ....... 15

2.6.7 Sicherheitshinweise bei Ver wendung

langer Bohrer .......................................... 16

2.6.8 Gefahren bei Verwendung und

Behandlung des Bohrständers .............. 16

2.6.9 Service / Wartung / Reparatur .................. 17

2.6.10 Erklärung der Piktogramme auf der

3.2 EU-Konformitätserklärung ..................... 19

3.3 Maschinenmerkmale .............................. 20

3.4 Maschinen- und Bedienteile ................... 20

3.5 Bestimmungsgemäßer Gebrauch .......... 20

4 Vor Beginn der Arbeit .......................... 21 5 Betrieb und Bedienung ....................... 22

5.1 Diamant-Nassbohrkrone montieren

bzw. wechseln ........................................ 22

5.2 Befestigung der Antriebseinheit am

5.4 Montage des Bohrständers mit

5.5 Montage des Bohrständers mit

Vakuumset (Zubehör) ............................. 24

5.6 Deckenverspannung des Bohrständers 24

5.7 Neigung am Bohrständer einstellen ...... 24

5.8 Antriebseinheit einschalten und bohren 24

5.9 Bohrvorgang beenden ............................ 25

  • 6 Reinigung p. 26
  • 7 Wartung p. 26
  • Impressum Version V01 / 2020-07 Copyright: Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH Heckenwiesen 26 71679 Asperg Deutschland Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Doku- ments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestat- tet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadener- satz. Alle Rechte sind für den Fall der Patent-, Ge- brauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung vorbehalten. Diese Bedienungsanleitung wurde mit Sorgfalt er- stellt. Die OTTO BAIER GmbH übernimmt jedoch für eventuelle Irrtümer in dieser Bedienungsanlei- tung und deren Folgen keine Haftung. Ebenso wird keine Haftung für direkte Schäden oder Folgeschä- den übernommen, die sich aus einem unsachgemä- ßen Gebrauch des Geräts ergeben. Bei der Anwendung des Geräts sind die landesspe- zifischen Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutz- bestimmungen sowie die Vorgaben dieser Bedie- nungsanleitung zu beachten. Alle verwendeten Produktbezeichnungen und Mar- kennamen sind Eigentum der Inhaber und nicht ex- plizit als solche gekennzeichnet. Inhaltliche Änderungen vorbehalten. Inhalt 8 Umgang mit Diamant- Nassbohrkronen p. 26
  • 9 Entsorgung p. 27
  • 10 Lieferumfang p. 27
  • 11 Garantie | 10 | p. 28

WARNUNG „WARNUNG“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die möglicherweise den Tod oder eine schwere Körperverletzung zur Folge haben kann. Î Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnah- men auf, um die drohende Gefährdung abzu- wenden. VORSICHT „VORSICHT“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die leichte oder mittlere Körperverletzungen zur Folge haben kann. Î Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnah- men auf, um die drohende Gefährdung abzu- wenden. HINWEIS „HINWEIS“ weist auf mögliche Sachschäden hin, gibt Anwendungsempfehlungen und hilfrei- che Tipps. 2 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle mit dem Symbol gekennzeichneten Sicherheitshinweise sowie alle Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und / oder schwere Ver- letzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und An- weisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Be- griff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetrie- bene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf ak- kubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel). 1 Über diese Bedienungs- anleitung Diese Bedienungsanleitung enthält alle wichtigen Informationen für einen sicheren Umgang mit den Diamant-Nassbohrsystemen. Die Antriebseinheit wird in dieser Bedienungsanlei- tung auch als „Gerät“ oder „Maschine“ bezeichnet. Abbildungsverweise Verweise auf Abbildungen, die sich am Anfang der Bedienungsanleitung befinden werden im Text mit diesem Symbol

dargestellt (hier wird beispiels- weise auf die Abbildung Nummer 1 verwiesen).

1.1 Wichtige Informationen

Bedienungsanleitung lesen Vor Beginn aller Arbeiten mit und am Gerät sind diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheits- und Gefahrenhinweise sorgfältig durchzulesen und zu beachten. Bedienungsanleitung für den entsprechenden Bohrständer separat lesen und beachten. Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung im- mer bei dem Gerät auf. Es muss eine zugelassene Mund-Nase- Filtermaske getragen werden!

1.2 In der Bedienungsanleitung

verwendete Symbole GEFAHR „GEFAHR“ weist auf eine drohende Gefährdung hin, die den unmittelbaren Tod oder eine schwere Körperverletzung zur Folge haben wird. Î Dieser Pfeil zeigt die entsprechenden Maßnah- men auf, um die drohende Gefahr abzuwenden.| 11 |

2.1 Arbeitsplatzsicherheit

a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen. b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. c) Halten Sie Kinder und andere Personen wäh- rend der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.

2.2 Elektrische Sicherheit

a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeugs muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Ver- wenden Sie keine Adapterstecker gemein- sam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeu- gen. Unveränderte Stecker und passende Steckdo- sen verringern das Risiko eines elektrischen Schlags. b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerde- ten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektri- schen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektri- schen Schlags. d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhän- gen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hit- ze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegen- den Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlags. e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlän- gerungskabel, die auch für den Außenbe- reich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich ge- eigneten Verlängerungskabels verringert das Ri- siko eines elektrischen Schlags. f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutz- schalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschal- ters (FI-Schalter mit maximal 10 mA Auslöse- strom) vermindert das Risiko eines elektrischen Schlags.

2.3 Sicherheit von Personen

a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Be- nutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Dro- gen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Ver- letzungen führen. b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, verringert das Risiko von Verletzungen. c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbe- triebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, be- vor Sie es an die Stromversorgung und / oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschlie- ßen, kann dies zu Unfällen führen. d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verlet- zungen führen. e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhal- tung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in un- erwarteten Situationen besser kontrollieren. f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.| 12 |

g) Wenn Staubabsaug- und -auffangein- richtungen montiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwen- den. Verwendung einer Staubabsaugung kann Ge- fährdungen durch Staub verringern. h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicher- heitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekunden- bruchteilen zu schweren Verletzungen führen.

2.4 Verwendung und Behandlung

des Elektrowerkzeugs a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür be- stimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leis- tungsbereich. b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden. c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und / oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehör- teile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbe- absichtigten Start des Elektrowerkzeugs. d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kin- dern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden. e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile ein- wandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs be- einträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Geräts reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht ge- warteten Elektrowerkzeugen. f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weni- ger und sind leichter zu führen. g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Einsatz- werkzeug, Einsatzwerkzeuge usw. entspre- chend diesen Anweisungen. Berücksichti- gen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für ande- re als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen. h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben kei- ne sichere Bedienung und Kontrolle des Elektro- werkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.

a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qua- lifiziertem Fachpersonal und nur mit Origi- nal-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.

2.6 Sicherheitshinweise für

Diamant-Nassbohrsysteme

2.6.1 Anforderungen an das Bedien-

  • Personen unter 18 Jahre dürfen die Maschi- ne nicht benutzen.
  • Das Bedienpersonal muss mit dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung vertraut sein.

2.6.2 Sicherheitshinweise für alle

  • Tragen Sie Gehörschutz beim Schlagboh- ren / Diamantbohren. Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust be- wirken.
  • Benutzen Sie den (die) Zusatzgriff(e). Der Verlust der Kontrolle kann zu Verletzungen führen.
  • Stützen Sie das Elektrowerkzeug vor der Be- nutzung gut ab. Dieses Elektrowerkzeug erzeugt ein hohes Drehmoment. Wenn das Elektrowerkzeug wäh- rend des Betriebs nicht sicher abgestützt wird, kann es zu einem Verlust der Kontrolle und zu Verletzungen kommen.| 13 |

2.6.3 Arbeitsplatzsicherheit

  • Sichern Sie den Arbeitsbereich auch hinter Durchbrüchen. Ungesicherte Arbeitsbereiche können Sie und andere Personen gefährden.
  • Achten Sie auf offene und verdeckte Strom-, Wasser- und Gasleitungen. Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Ver- sorgungsleitungen aufzuspüren, oder zie- hen Sie die örtliche Versorgungsgesell- schaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindrin- gen in eine Wasserleitung verursacht Sachbe- schädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen.
  • Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht in der Nähe brennbarer Materialien. Funken können diese Materialien entzünden.
  • Vermeiden Sie Stolperfallen durch Kabel für andere Personen. Stürze über Kabel können zu schweren Verlet- zungen führen.
  • Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
  • Vermeiden Sie Staubansammlungen am Ar- beitsplatz. Stäube können sich leicht entzünden.
  • Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichende Be- und Entlüftung. Gefährdung durch Staubentwicklung und Sicht- beeinträchtigung.
  • Leiten Sie bei der Ausführung von Bohrar- beiten, die den Einsatz von Wasser erfor- dern, das Wasser weg vom Arbeitsbereich oder verwenden Sie eine Flüssigkeits-Auf- fangvorrichtung. Derartige Vorsichtsmaßnahmen halten den Ar- beitsbereich trocken und verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
  • Den verantwortlichen Statiker, Architekten oder die zuständige Bauleitung über geplan- te Bohrungen informieren und zu Rate zie- hen. Armierungen nur mit Genehmigung eines Baustatikers durchtrennen.
  • Sorgen Sie beim Bohren durch Wände oder Decken dafür, dass Personen und Arbeits- bereich auf der anderen Seite geschützt sind. Die Bohrkrone kann über das Bohrloch hinaus- gehen und der Bohrkern kann auf der anderen Seite herausfallen.
  • Bei Durchbruchbohrungen unbedingt die be- troffenen Räume auf Hindernisse kontrol- lieren und diesen Bereich absperren. Bohr- kern mittels Schalung gegen Herunterfallen sichern.
  • Stäube von Materialien wie bleihaltigem An- strich, einigen Holzarten, Mineralien und Me- tallen können gesundheitsschädlich sein und zu allergischen Reaktionen, Atemweg- serkrankungen und / oder Krebs führen. Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden. f Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung. f Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeits- platzes. f Es wird empfohlen, eine Atemschutz- maske mit Filterklasse P2 bzw. P3 (nach DIN EN 149:2001) zu tragen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Vor- schriften für die zu bearbeitenden Materialien.

2.6.4 Elektrische Sicherheit

  • Das Elektrowerkzeug darf beim Nassbohren nur mit einem einwandfrei funktionierenden Personenschutzschalter PRCD betrieben werden (siehe Seite 21).
  • Kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch Elektrowerkzeug, Anschlussleitung und Ste- cker auf Beschädigungen. Ein beschädigtes Gerät ist gefährlich und nicht mehr betriebssicher.
  • Beachten Sie die Netzspannung! Die Span- nung der Stromquelle muss mit den Anga- ben auf dem Typenschild des Elektrowerk- zeugs übereinstimmen.
  • Beim Betrieb des Elektrowerkzeugs an mo- bilen Stromerzeugern (Generatoren), kann es zu Leistungseinbußen oder untypischem Verhalten beim Einschalten kommen.
  • Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht mit beschädigtem Kabel. Berühren Sie das be- schädigte Kabel nicht und ziehen Sie den Netzstecker, wenn das Kabel während des Arbeitens beschädigt wird. Beschädigte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlags.
  • Verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die für die Leistungsaufnahme der Maschine ge- eignet sind und eine Mindestaderstärke von 1,5 mm

haben. Falls Sie eine Kabeltrommel verwenden, rollen Sie das Kabel immer voll- ständig ab. Das aufgerollte Kabel kann sich stark erhitzen und beginnen zu brennen.| 14 |

  • Reinigen Sie regelmäßig die Lüftungsschlit- ze Ihres Elektrowerkzeugs trocken durch Ausblasen. Keinesfalls Schraubendreher oder sonstige Gegenstände in die Lüftungs- schlitze stecken. Decken Sie die Lüftungs- schlitze nicht ab. Das Motorgebläse zieht Staub in das Gehäuse, und eine starke Ansammlung von Metallstaub kann elektrische Gefahren verursachen.
  • Infolge von äußeren elektromagnetischen Störungen (z. B. Netzspannungsschwankun- gen, elektrostatische Entladungen) kann das Elektrowerkzeug automatisch abschalten. Schalten Sie das Elektrowerkzeug in diesem Fall aus und wieder ein.
  • Kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch alle wasserführenden Teile – auch die des Zube- hörs – auf einen einwandfreien und dichten Zustand. Der Austritt von Wasser erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.

2.6.5 Sicherheit von Personen

  • Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und verwenden Sie je nach Arbeitssituation: Vollgesichtsschutz, Augenschutz oder Schutzbrille, Schutzhelm und Spezialschürze Schützen Sie sich gegen umher- fliegende Teile durch Schutzhelm, Schutzbrille oder Gesichtsschutz und wenn notwendig durch eine Schürze. Gehörschutz Der typische A-bewertete Schalldruck- pegel dieses Elektrowerkzeugs liegt beim Arbeiten über 85 dB (A). Wenn Sie lange lautem Lärm ausge- setzt sind besteht das Risiko einen Hörschäden bzw. einen Hörverlust zu erleiden. Antivibrations-Schutzhandschuhe Bei einem Auslösewert A (8) für Arm- Hand-Vibrationen von über 2,5 m / s

wird das Tragen von Antivibrations- Schutzhandschuhen empfohlen. Rutschfeste Sicherheitsschuhe Staubmaske, Mund-Nase-Filtermas- ke oder Atemschutzmaske Durch das Einatmen feinster minera- lischer Stäube können Gesundheits- gefährdungen entstehen. Es wird empfohlen, eine Atemschutzmas- ke mit Filterklasse P2 bzw. P3 (nach DIN EN 149:2001) zu tragen. Nassbohren: Das Arbeiten mit Dia- mant-Nassbohrkronen ist ein Schleif- vorgang, bei dem feinste Stäube ent- stehen, die vom zugeführten Wasser gebunden werden. Wird das ver- brauchte Wasser mit dem gebunde- nen Staub nicht aufgefangen, werden nach dem Abtrocknen die gebunde- nen Stäube wieder freigesetzt. Beim Bohren von quarzhaltigen Materialien ist die Gefahr der Silikose sehr groß, deshalb ist die Maschine grundsätzlich nur im Nassbetrieb zu betreiben.

  • Achten Sie bei anderen Personen auf siche- ren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich. Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss persön- liche Schutzausrüstung tragen. Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener Einsatzwerkzeuge können wegfliegen und Ver- letzungen auch außerhalb des direkten Arbeits- bereichs verursachen.
  • Betreiben Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Schneidwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt eines Schneidwerkzeugs mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Teile des Elektrowerkzeugs unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
  • Halten Sie das Netzkabel von sich drehen- den Einsatzwerkzeugen fern. Wenn Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren, kann das Netzkabel durchtrennt oder erfasst werden und Ihre Hand oder Ihr Arm in das sich drehende Einsatzwerkzeug geraten.
  • Legen Sie das Elektrowerkzeug niemals ab, bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum Still- stand gekommen ist. Das sich drehende Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug ver- lieren können.| 15 |
  • Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht lau- fen, während Sie es tragen. Ihre Kleidung kann durch zufälligen Kontakt mit dem sich drehenden Einsatzwerkzeug erfasst werden, und das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren.
  • Einsatzwerkzeuge bei eingeschalteter Ma- schine nicht auf eigene oder fremde Körper- teile richten, weder berühren noch anfassen.
  • Benutzen Sie immer den mit dem Gerät mit- gelieferten Zusatzhandgriff. Der Verlust der Kontrolle über die Maschine kann zu Verletzungen führen.
  • Verwenden Sie dieses Werkzeug nicht für Überkopfbohrarbeiten mit Wasserzufüh- rung. Das Eindringen von Wasser in das Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektri- schen Schlages.

2.6.6 Gefahren bei Verwendung und

Behandlung des Elektrowerk- zeugs

  • Wird die Maschine zum Freihandbohren ein- gesetzt, muss beim Einschalten und wäh- rend der Arbeit die Maschine immer mit zwei Händen sicher festgehalten werden. Rech- nen Sie beim Einschalten und während der Arbeit mit Reaktionsmomenten der Maschi- ne (z. B. durch schlagartiges Verklemmen oder Bruch des Einsatzwerkzeuges).
  • Wenn das Einsatzwerkzeug blockiert, üben Sie keinen Vorschub mehr aus und schalten Sie das Werkzeug aus. Überprüfen Sie den Grund des Verklemmens und beseitigen Sie die Ursache für klemmende Einsatzwerkzeuge.
  • Wenn Sie eine Diamantbohrmaschine, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, prüfen Sie vor dem Einschalten, ob sich das Einsatzwerkzeug frei dreht. Wenn das Einsatzwerkzeug klemmt, dreht es sich möglicherweise nicht und dies kann zur Überlastung des Werkzeugs führen oder dazu, dass sich die Diamantbohrmaschine vom Werk- stück löst.
  • Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für dieses Elektrowerkzeug vorgesehen und empfoh- len wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.
  • Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerk- zeugs muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
  • Einsatzwerkzeugwechsel sorgfältig und nur mit dafür vorgesehenem, einwandfrei- em Montagewerkzeug durchführen. Vor Be- ginn des Einsatzwerkzeugwechsels Netzste- cker ziehen. Durch das vorgesehene Montagewerkzeug ver- meiden Sie Beschädigungen am Elektro- und Einsatzwerkzeug.
  • Verwenden Sie keine beschädigten Ein- satzwerkzeuge. Kontrollieren Sie vor je- der Verwendung Einsatzwerkzeuge auf Absplitterungen und Risse. Wenn das Elektrowerkzeug oder das Einsatzwerkzeug herunterfällt, überprüfen Sie, ob es beschä- digt ist, oder verwenden Sie ein unbeschä- digtes Einsatzwerkzeug. Wenn Sie das Ein- satzwerkzeug kontrolliert und eingesetzt haben, halten Sie und in der Nähe befindli- che Personen sich außerhalb der Ebene des rotierenden Einsatzwerkzeugs auf und las- sen Sie das Elektrowerkzeug eine Minute lang mit Höchstdrehzahl laufen. Beschädigte Einsatzwerkzeuge brechen meist in dieser Testzeit.
  • Elektrowerkzeuge nicht extremer Wärme und Kälte aussetzen. Bei extremer Wärme und / oder Kälte können mechanische und elektrische Schäden auftre- ten.
  • Lassen Sie die Einsatzwerkzeuge, Werk- zeugaufnahmen und andere Teile in unmit- telbarer Nähe des Arbeitsbereichs nach Ge- brauch abkühlen. Die Geräte können nach Gebrauch sehr heiß sein, die Teile weder berühren noch anfassen, es droht Verletzungsgefahr.
  • Zusätzliche Schilder oder sonstige, nicht BAIER-spezifische Teile dürfen nicht am Mo- tor-, Griff-, Getriebe- und Schutzgehäuse an- geschraubt oder angenietet werden. Das Elektrowerkzeug kann dadurch beschädigt werden und Funktionsstörungen können auf- treten.
  • Bei Befestigung des Bohrständers am Werk- stück mittels Dübel und Schrauben stellen Sie sicher, dass die verwendete Verankerung in der Lage ist, die Maschine während des Gebrauchs sicher zu halten. Wenn das Werkstück nicht widerstandsfähig oder porös ist, kann der Dübel herausgezo- gen werden, wodurch sich der Bohrständer vom Werkstück löst.| 16 |
  • Bei Befestigung des Bohrständers am Werk- stück mittels Vakuumplatte achten Sie da- rauf, dass die Oberfläche glatt, sauber und nicht porös ist. Befestigen Sie den Bohr- ständer nicht an laminierten Oberflächen, wie z. B. auf Fliesen und Beschichtungen von Verbundwerkstoffen. Wenn die Oberfläche des Werkstücks nicht glatt, plan oder ausreichend befestigt ist, kann sich die Vakuumplatte vom Werkstück lösen.
  • Stellen Sie vor dem und beim Bohren sicher, dass der Unterdruck ausreichend ist. Ist der Unterdruck nicht ausreichend, kann sich die Vakuumplatte vom Werkstück lösen.
  • Führen Sie niemals Überkopfbohrungen und Bohrungen zur Wand durch, wenn die Maschine nur mittels Vakuumplatte befes- tigt ist. Bei Verlust des Vakuums löst sich die Vakuum- platte vom Werkstück.
  • Vermeiden Sie unnötige Lärmentwicklung.
  • Beachten Sie die Sicherheits- und Arbeits- hinweise für das verwendete Zubehör.

2.6.7 Sicherheitshinweise bei Ver-

wendung langer Bohrer

  • Arbeiten Sie auf keinen Fall mit einer höheren Drehzahl als der für den Bohrer maximal zulässigen Drehzahl Bei höheren Drehzahlen kann sich der Bohrer leicht verbiegen, wenn er sich ohne Kontakt mit dem Werkstück frei drehen kann, und zu Verlet- zungen führen.
  • Beginnen Sie den Bohrvorgang immer mit niedriger Drehzahl und während der Bohrer Kontakt mit dem Werkstück hat. Bei höheren Drehzahlen kann sich der Bohrer leicht verbiegen, wenn er sich ohne Kontakt mit dem Werkstück frei drehen kann, und zu Verlet- zungen führen.
  • Üben Sie keinen übermäßigen Druck und nur in Längsrichtung zum Bohrer aus. Bohrer können sich verbiegen und dadurch bre- chen oder zu einem Verlust der Kontrolle und zu Verletzungen führen.

2.6.8 Gefahren bei Verwendung und

Behandlung des Bohrständers

  • Bauen Sie vor der Montage der Bohrmaschi- ne bzw. Antriebseinheit den Bohrständer ge- mäß dieser Anleitung richtig auf. Richtiger Zusammenbau ist wichtig, um die ein- wandfreie Funktion zu gewährleisten.
  • Befestigen Sie den Bohrständer sicher mit dem vorgeschriebenen und unbeschädig- ten Montagematerial auf einer festen, ebe- nen Fläche. Wenn der Bohrständer verrutschen oder wa- ckeln kann, kann die Bohrmaschine bzw. An- triebseinheit nicht gleichmäßig und sicher ge- führt werden.
  • Ziehen Sie den Stecker der Bohrmaschi- ne bzw. Antriebseinheit aus der Steckdose, bevor Sie die Bohrmaschine bzw. Antriebs- einheit am Bohrständer montieren, Geräte- einstellungen vornehmen oder Zubehörtei- le wechseln. Unbeabsichtigter Start von Bohrmaschinen bzw. Antriebseinheiten ist die Ursache für Unfälle.
  • Befestigen Sie die Bohrmaschine bzw. An- triebseinheit wie vorgeschrieben sicher am Bohrständer, bevor Sie mit der Arbeit be- ginnen. Ein Verrutschen der Bohrmaschine bzw. An- triebseinheit am Bohrständer kann zum Verlust der Kontrolle und Verletzungen führen.
  • Entfernen Sie alle Einstellwerkzeuge, Schraubenschlüssel und nicht benötigtes Montagematerial, bevor Sie die Bohrmaschi- ne bzw. Antriebseinheit einschalten. Einstellwerkzeuge, Schraubenschlüssel oder Montagematerial, das sich in/an einem drehen- den Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
  • Überlasten Sie den Bohrständer nicht und verwenden Sie ihn nicht als Leiter oder Ge- rüst. Überlastung oder Stehen auf dem Bohrständer kann dazu führen, dass sich der Schwerpunkt des Bohrständers nach oben verlagert und der Bohrständer umkippt.
  • Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Her- steller nicht speziell für den Bohrständer vorgesehen und empfohlen wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Bohrständer befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung.
  • Zusätzliche Schilder oder sonstige, nicht BAIER-spezifische Teile dürfen nicht am Bohrständer angeschraubt oder angenie- tet werden. Der Bohrständer kann dadurch beschädigt wer- den und Funktionsstörungen können auftreten.
  • Beachten Sie alle Sicherheits- und Arbeits- hinweise des verwendeten Zubehörs.
  • Die Vorschubkurbel darf keinesfalls auf den Sechskant der Kegelwelle gesetzt werden, um diese anzuziehen. Zu hohe Anziehdrehmomente könnten diese be- schädigen.| 17 |

2.6.9 Service / Wartung / Reparatur

  • Nach Sturz oder Nässeeinwirkung das Elektrowerkzeug überprüfen lassen. Ein eventuell beschädigtes Elektrowerkzeug ist gefährlich und nicht mehr betriebssicher. Vor weiterem Gebrauch das Elektrowerkzeug von unserer Kundendienststelle oder einer au- torisierten Fachwerkstatt der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH überprüft werden.
  • Reparatur- und Wartungsarbeiten dürfen nur von einer autorisierten Fachwerkstatt der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH ausge- führt werden. Ansonsten erlischt jeglicher Haftungs- und Ga- rantieanspruch seitens der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH. HINWEIS Bei der Verwendung neuer Kohlebürsten darf die Maschine die ersten 15 Minu ten nur im grü- nen Bereich betrieben werden – LED Anzeige in der Abdeckkappe der Antriebseinheit be obachten (BDB 835: Position 6, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbildung

  • Es ist sicherzustellen, dass bei Bedarf nur Original- BAIER-Ersatzteile und Original- BAIER-Zubehör verwendet werden. Originalteile sind beim autorisierten Fachhänd- ler erhältlich. Beim Einsatz von Nicht-Original- teilen sind Maschinenschäden und eine erhöhte Unfallgefahr nicht auszuschließen.
  • Eine regelmäßige Wartung durch die Maschi- nenfabrik OTTO BAIER GmbH oder einem von uns autorisierten Wartungs- und Repa- raturbetrieb ist vorgeschrieben. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht ge- warteten Elektrowerkzeugen.

2.6.10 Erklärung der Piktogramme auf

der Maschine Die CE-Kennzeichnung an einem Produkt bedeutet, dass das Produkt allen gelten- den europäischen Vorschriften entspricht und es den vorgeschriebenen Konfor- mitätsbewertungsverfahren unterzogen wurde. Gerät der Schutzklasse I Die Maschine hat durch entsprechende Isolationen keine berührbaren Metalltei- le, die im Fehlerfall Spannung führen kön- nen. Eine zusätzliche Schutzvorkehrung wird im Falle eines Versagens der Basis- isolierung wirksam. Altgeräte umweltgerecht entsorgen Altgeräte enthalten wertvolle recycling- fähige Materialien, die einer Verwer- tung zugeführt werden sollten. Batterien, Schmierstoffe und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme. Gehörschutz tragen! Der typische A-bewertete Schalldruckpe- gel dieses Elektrowerkzeugs liegt beim Arbeiten über 85 dB (A) – Gehörschutz tragen! Bedienungsanleitung lesen! Vor Beginn aller Arbeiten mit und an der Maschine sind diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheits- und Gefahrenhin- weise sorgfältig durchzulesen und zu be- achten.| 18 |

3 Technische Merkmale

3.1 Technische Daten

Diamant-Nassbohrsystem BDB 835 Hersteller Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH Betriebsspannung (V / Hz) ~230 / 50 / 60 Leistungsaufnahme (Watt) 3000 Schutzklasse / I

1. Gang 2. Gang 3. Gang

Leerlaufdrehzahl (min

Nassbohrkronendurchmesser (mm), min. / max 60 / 400 Bohrtiefe (mm) max. 650 Werkzeugaufnahme 1¼ UNC und G½ Gewicht (kg)

, Maschine / Bohrständer 12,2 / 30,2 Drehzahlelektronik ja Schallmessung

(Schalldruck) dB (A) 91

(Schallleistung) dB (A) 101 Vibrationsmessung m / s

2,9 Diamant-Nassbohrsystem BDB 8325 Hersteller Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH Betriebsspannung (V / Hz) ~230 / 50 / 60 Leistungsaufnahme (Watt) 2200 Schutzklasse / I

1. Gang 2. Gang 3. Gang

Leerlaufdrehzahl (min

Nassbohrkronendurchmesser (mm), min. / max 40 / 250 Bohrtiefe (mm) max. 650 Werkzeugaufnahme 1¼ UNC und G½ Gewicht (kg)

, Maschine / Bohrständer 10,2 / 26,5 Drehzahlelektronik ja Schallmessung

(Schalldruck) dB (A) 91

(Schallleistung) dB (A) 101 Vibrationsmessung m / s

Drehzahlbereiche in Abhängigkeit vom Diamant-Nassbohrkronendurchmesser: Diamant-Nassbohrsystem BDB 835 Leerlaufdrehzahl (min

) 240 480 1100 Nassbohrkronendurchmesser (mm) 180–400 90–180 60–100 Diamant-Nassbohrsystem BDB 8325 Leerlaufdrehzahl (min

) 310 620 1400 Nassbohrkronendurchmesser (mm) 140–250 70–140 40–70 Die angegebenen Drehzahlen sind als maximale Drehzahlen für die angegebenen Diamant-Nassbohrkro- nendurchmesser zu verstehen. Je nach Beschaffenheit des zu bohrenden Materials wie Beton mit Eisen- armierung unterschiedlicher Stärke wird die Drehzahl „nach Gefühl“ eingestellt. Beim Bohren von ein- betoniertem Eisen mit großen Diamant-Nassbohrkronendurchmessern wird grundsätzlich der 1. Gang eingestellt.| 19 |

Gewicht nach EPTA-Prozedur 01/2003.

Messwerte für Geräusch ermittelt entsprechend EN 60745. Gehörschutz tragen!

Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745 Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Schwingungsemissionswerte sind entsprechend ei- nem in EN 60745 genormten Messverfahren gemessen worden und können für den Vergleich von Elek- trowerkzeugen miteinander verwendet werden. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungsbelastung. Die angegebenen Schwingungsemissionswerte repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wird das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerk- zeugen oder ungenügend gewartet eingesetzt, kann dies die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsemissionswerte sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tat- sächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren. WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Vibrationen. Î Zum Schutz des Bedieners sollten zusätzli- che Sicherheitsmaßnahmen getroffen wer- den, z. B. das Tragen von Antivibrations- Schutzhandschuhen, die korrekte Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, das Warmhalten der Hände und eine gute Organi- sation der Arbeitsabläufe.

3.2 EU-Konformitätserklärung

Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass diese Produkte mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmen: EN62841-1:2015+AC:2015 EN62841-2-1:2018 EN62841-3-6:2014 + AC:2015 + A11:2017 EN55014-1:2017 EN55014-2:2015

EN IEC 61000-3-2:2019

EN61000-3-3:2013 Gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2006/42/EG 2011/65/EU in Verbindung mit den in der Bedienungs- anleitung dokumentierten Sicherheits- hinweisen und der vorgeschriebenen bestimmungsgemäßen Verwendung. Der Entwicklungsleiter ist zum Verfassen der tech- nischen Unterlagen befugt. Diese sind erhältlich bei: Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH, Heckenwiesen 26, 71679 Asperg Deutschland Thomas Schwab Geschäftsführer Robert Pichl Entwicklungssleiter Asperg, 02.04.2020| 20 |

3 Bohrständer BST 250 1 Gleitelement 2 Mutter Neigungsverstellung oben 3 Ritzelwelle 4 Rohrsperre mit Klammer 5 Vorschubkurbel 6 Kegelwelle 7 Libelle 8 Bohrständerplatte 9 Mutter Neigungsverstellung unten 10 Stellfuß (4x) 11 Zylinderschrauben Neigungsverstellung unten 12 Anschraubplatte 13 Zylinderschraube (4x) 14 Sicherungsring 15 Bohrschlitten 16 Sechskantschraube 17 Klemmhebel 18 Bohrsäule

3.5 Bestimmungsgemäßer Ge-

brauch Die Diamant-Nassbohrsysteme BDB 835 und BDB 8325 sind nur für den Einsatz mit einem geeig- neten Bohrständer ausgelegt. Bedienungsanleitung für den entsprechenden Bohrständer separat lesen und beachten. HINWEIS Die Antriebseinheiten sind nicht zum Überkopf- Bohren sowie für den Freihandbetrieb geeignet. Der Betrieb mit einem Wasserabsaugset ist mög- lich. Die Diamant-Nassbohrsysteme sind in Verbindung mit Diamant-Nassbohrkronen und einer Wasserzu- führung zum Nassbohren in mineralischen Werk- stoffen wie Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk be- stimmt. Folgende Materialien dürfen nicht gebohrt werden: Holz, Metall und Glas usw. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Vor- schriften für die zu bearbeitenden Materialien und Absaugung.

3.3 Maschinenmerkmale

Die Maschinen verfügen über eine speziell entwi- ckelte Elektronik mit Sanftanlauf. Sie überwacht die Drehzahl und hilft über die Anzeigeleuchten grün / rot (BDB 835: Position 6 und 7, siehe Abbil- dung

und BDB 8325: Position 6 und 7, siehe Ab- bildung

) den günstigsten Arbeitsfortschritt und damit werkzeugschonende Arbeitsbedingungen zu erreichen. Optische Anzeige grün: Drehzahl für optimale Bohrleistung rot: Drehzahl zu gering – Abschaltung Wird dieses Warnsignal nicht beachtet, d. h. der Vorschub wird nicht verringert, schaltet die Elek- tronik bei Überlast ab. Nach dem Stillstand die Di- amant-Nassbohrkrone aus dem Bohrloch heraus- nehmen. Die Maschine kann sofort wieder gestartet werden. 8 Die Antriebseinheit ist mit einem Personen- schutzschalter (PRCD) ausgestattet.

3.4 Maschinen- und Bedienteile

1 Nassbohrsystem BDB 835 1 Wasseranschluss 2 Abtriebswelle 3 Personenschutzschalter PRCD 4 Getriebeumschaltung (-3 Gang) 5 Antriebseinheit BDB 835 6 Grüne LED 7 Rote LED 8 Schalter EIN/AUS

Nassbohrsystem BDB 8325 1 Wasseranschluss 2 Abtriebswelle 3 Personenschutzschalter PRCD 4 Getriebeumschaltung (-3 Gang) 5 Antriebseinheit BDB 8325 6 Grüne LED 7 Rote LED 8 Schalter EIN/AUS| 21 | 4 Vor Beginn der Arbeit Um ein sicheres Arbeiten mit den Diamant-Nass- bohrsystemen zu gewährleisten, sind vor jedem Ein- satz folgende Punkte unbedingt zu beachten:

  • Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise in die- ser Bedienungsanleitung durchlesen.
  • Schutzkleidung tragen wie Schutzhelm, Ge- sichtsschutz oder Schutzbrille, Schutzhand- schuhe, geeignete Mund-Nase-Filtermaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe und wenn not- wendig eine Schürze.
  • Die auf dem Typenschild aufgeführte Spannung muss mit der Netzspannung identisch sein.
  • Vor jedem Gebrauch Maschine, Anschluss- leitung, Stecker, den festen Sitz der Diamant- Nassbohrkrone und die Befestigung des Bohr- ständers kontrollieren.
  • Die Gewindeabmessung der Diamant-Nass- bohrkronenaufnahme unbedingt beachten. Die Gewinde der Diamant-Nassbohrkronen müssen ohne Spiel auf die Gewinde der Antriebseinheit (G½" Innengewinde oder 1¼" UNC Außenge- winde) passen. Es dürfen keine Reduzier stücke oder Adapter bei der Montage der Diamant- Nassbohrkronen verwendet werden.
  • Kontrollieren Sie den Zustand der Diamant- Nassbohrkronen durch eine Sichtprüfung.
  • Vorschubkurbel montieren:

Schieben Sie die Vorschubkurbel (3) je nach Bedarf links oder rechts auf die Ritzel- welle (4) so auf, dass die Bohrung in der Vor- schubkurbel (2) und die in der Ritzelwelle (1) deckungsgleich sind.

Den Stift der Rohrsperre (1) durch die de- ckungsgleichen Bohrungen (2) stecken und drücken, bis die Klammer eingeschnappt ist.

  • Bohrschlitten bei Bedarf arretieren:

BST 250 Durch Anziehen des Klemmhebels (1) kann der Bohrschlitten (2) arretiert werden. Der Bohrschlitten wird so gegen unerwartete Be- wegungen gesichert.

BST 420 Den Rastbolzen (2) am Bohrschlitten (1) her- ausziehen, um 90° drehen und in die Vor- schubwelle (4) einrasten lassen. Evtl. muss der Bohrschlitten (1) dazu mit der Vorschub- kurbel (3) etwas auf oder ab bewegt werden. Der Bohrschlitten (1) wird so gegen uner- wartete Bewegungen gesichert. HINWEIS Beschädigte Diamant-Nassbohrkronen dürfen nicht verwendet und müssen sofort ersetzt werden.

  • Nur von der OTTO BAIER GmbH für das jewei- lige Einsatzgebiet empfohlenen Diamant-Nass- bohrkronen einsetzen. HINWEIS Die Diamant-Nassbohrkrone kann durch Über- hitzung oder Verklemmen im Kernbohrloch zer- stört werden (siehe „Umgang mit Diamant- Nassbohrkronen“ auf Seite 26). Entstehen bei der Arbeit gesundheitsschädliche Stäube, muss ein geeigneter Entstauber am Dia- mant-Nassbohrsystem angeschlossen werden (z. B. BAIER-Spezial-Entstauber).
  • Schließen Sie eine geeignete Wasserversor- gung an (z. B. BAIER Wasserdruckbehälter).
  • Schließen Sie eine geeignete Wasserabsau- gung an (z. B. BAIER-Spezial-Entstauber).

Personenschutzschalter prüfen GEFAHR Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag. Î Der Personenschutzschalter PRCD ist grund- sätzlich vor jeder Inbetriebnahme der Antriebs- einheit zu prüfen (siehe unten). Löst der PRCD beim Test nicht aus, oder schaltet dieser beim Einschalten der Antriebseinheit wiederholt ab, muss die Antriebseinheit zusammen mit dem Personenschutzschalter PRCD von einer Elekt- rofachkraft überprüft werden.

Bei eingestecktem Netzstecker und aus- geschalteter Antriebseinheit den Taster −ON− (-RESET) (2) betätigen. Die rote Kontrollleuch- te (1) muss aufleuchten.

Den Taster −OFF− (TEST) (3) betätigen. Der PRCD muss abschalten, d. h. die rote Kontroll- leuchte (1) erlischt.

Den Taster −ON− (RESET) (2) erneut betä- tigen. Die Antriebseinheit muss sich nun ein- schalten lassen.| 22 |

  • Löst der PRCD beim Test nicht aus, oder schal- tet dieser beim Einschalten der Antriebseinheit wiederholt ab, muss die Antriebseinheit zusam- men mit dem Personenschutzschalter PRCD von einer Elektrofachkraft überprüft werden.
  • Ein Betrieb des Diamant-Nassbohrsystems mit einem defekten Personenschutzschalter PRCD ist nicht zulässig – Lebensgefahr.
  • Drehzahl entsprechend dem Bohrkronendurch- messer (siehe „Technische Daten“ auf Sei- te 18) an der Getriebe umschaltung einstellen (BDB 835: Position 4, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 4, siehe Abbildung

HINWEIS Ein Gangwechsel bei laufender Maschine kann zu Beschädigungen der Maschine führen. Den vollständigen Stillstand der Maschine abwar- ten. 5 Betrieb und Bedienung

5.1 Diamant-Nassbohrkrone montie-

ren bzw. wechseln GEFAHR Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag. Î Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netz- stecker ziehen. VORSICHT Verletzungsgefahr durch heiße Werkzeuge. Î Die montierten Werkzeuge können bei länge- rem Betrieb heiß werden. Beim Wechseln der Werkzeuge Schutzhandschuhe tragen oder die Werkzeuge abkühlen lassen. HINWEIS Die Antriebseinheit muss mittels der Anschraub- platte erst am Bohrständer fixiert sein (siehe „5.2 Befestigung der Antriebseinheit am Bohrständer“ auf Seite 23), bevor eine Diamant-Nassbohrkro- ne montiert wird.

Die Diamant-Nassbohrkrone (2) auf das 1¼" UNC Außengewinde oder die Diamant-Nass- bohrkrone (3) in das G½" Innengewinde der Ab- triebswelle (1) bis zum Anschlag einschrauben (Rechtsgewinde).

  • Bohrschlitten arretieren:

BST 250 Durch Anziehen des Klemmhebels (1) kann der Bohrschlitten (2) arretiert werden. Der Bohrschlitten wird so gegen unerwartete Be- wegungen gesichert.

BST 420 Den Rastbolzen (2) am Bohrschlitten (1) her- ausziehen, um 90° drehen und in die Vor- schubwelle (4) einrasten lassen. Evtl. muss der Bohrschlitten (1) dazu mit der Vorschub- kurbel (3) etwas auf oder ab bewegt werden. Der Bohrschlitten (1) wird so gegen uner- wartete Bewegungen gesichert.

Abtriebswelle (1) mit einem Gabelschlüssel SW36 (BDB 8325) bzw. SW32 (BDB 835) fest- halten.

Die Diamant-Nassbohrkrone (2) mit einem Maulschlüssel SW41 (bei 1¼" UNC Außenge- winde) festziehen.| 23 |

5.3 Wasserzufuhr herstellen

GEFAHR Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag. Î Die Maschine vor Spritzwasser schützen. Beim Ein- und Ausstecken des Wasserschlauchs muss darauf geachtet werden, dass kein Wasser in die Luftschlitze der Maschine ein- dringt. Nur intakte Gardena-Kupplungen und Gardena-Schlauchstücke verwenden. Die Dicht ringe auf Verschleiß oder Beschädigung kontrollieren. Die Maschine darf nicht mit un- dichten Schlauchkupplungen betrieben werden.

Die Wasserzuführung (1) mit der Kupp- lung (3) an einen Schlauch mit einem Gardena-Schlauchstück (½ Zoll) anschließen.

Die Wasserzufuhr kann mit dem Hahn (1) an- und abgestellt sowie feinreguliert werden.

  • Den Wasserdurchfluss möglichst sparsam ein- stellen um Spritzgefahr zu vermeiden.

5.4 Montage des Bohrständers mit

Bohrständer an dem zu bohrenden Bohrloch anhand der Diamant-Bohrkrone ausrichten:

Dübelloch zur Befestigung der Bohrstän- derplatte (5) durch den Befestigungsschlitz an- zeichnen und bohren (Bohrloch: Ø 15 mm, Tie- fe 50 mm).

Befestigungsschraube (1) mit angesetztem Schnellspanndübel (2) in das Dübelloch einset- zen.

Bohrständerplatte (5) mit Hilfe der Libelle (6) oder einer Wasserwaage (beim BST 420) und den vier Stellfüßen (4) ausrichten.

Befestigungsschraube (3) mit Hilfe des Ein- drehwerkzeugs (2) eindrehen.

Schnellspannmutter (1) mit leichten Ham- merschlägen festziehen.

Die Diamant-Nassbohrkrone (3) mit einem Maulschlüssel SW24 festziehen (bei ½" Innen- gewinde) festziehen. HINWEIS Den Sitz und den Zustand der Diamant-Nassbohr- krone prüfen. Eine beschädigte Diamant-Nass- bohrkrone darf nicht verwendet werden und muss sofort ersetzt werden.

5.2 Befestigung der Antriebseinheit

am Bohrständer HINWEIS Auf einen sicheren Stand des Bohrständers ach- ten!

Passfeder (4) in die Nut der Anschraubplat- te (2) setzen.

Antriebseinheit (1) mit den 4 Befestigungs- schrauben (3) mit der Anschraubplatte (2) ver- schrauben.

  • Bohrschlitten muss arretieren sein.

Kegelwelle (5) heraus schrauben und bis zum Anschlag aus dem Bohrschlitten (4) her- aus ziehen.

Die Anschraubplatte (2) mit der Antriebs- einheit (1) von oben in die Aufnahme des Bohr- schlittens (3) einhängen und die Anschraubplat- te (2) nach hinten drücken.

Kegelwelle (5) durch die Anschraubplat- te (2) schieben und mit einem Gabelschlüssel festziehen. HINWEIS Die Kegelwelle darf keinesfalls mit der Vorschub- kurbel festgezogen werden, sie könnte durch zu hohe Drehmomente beschädigt werden.| 24 |

5.4.1 Befestigung an der Wand

HINWEIS Für die Befestigung an Wänden sind RAWL-Anker mit Durchmesser 20 mm / M12 zu verwenden.

Bei der Befestigung an der Wand muss zum Ein- stellen der Rechtwinkligkeit des Bohrständers zum Bohrloch der Diamant-Bohrkrone eine externe Was- serwaage benutzt werden. Diese Justierung kann nicht mit der integrierten Libelle (7) am Bohrständer vorgenommen werden.

5.5 Montage des Bohrständers mit

Vakuumset (Zubehör) Ist es nicht möglich den Bohrständer mit der Dübel- befestigung zu befestigen, kann der Bohrständer mit einem Vakuumset (Id.-Nr. 73312) am Boden be- festigt werden. Die Montage ist in der entsprechenden Montagean- leitung des Vakuumsets beschrieben.

5.6 Deckenverspannung des Bohr-

ständers Der Bohrständer kann zusätzlich mittels einer optio- nal erhältlichen Schnellspannsäule an der Decke fi- xiert werden (siehe BAIER-Katalog). HINWEIS Die Deckenbeschaffenheit vorher überprüfen, ob sie starkem punktuellem Druck Stand hält. Schnellspannsäule gegen Herabfallen bzw. Lösen durch Vibration sichern.

5.7 Neigung am Bohrständer ein-

stellen BST 250 Der Bohrständer kann bis 45° Neigung stufenlos verstellt werden.

Die obere Zylinderschraube (3) und die beiden unteren Zylinderschrauben (2) von der Winkelverstellung lösen, eventuell müssen die Muttern auf der gegenüberliegenden Seite ge- gengehalten werden.

Die Bohrständersäule (1) auf den ge- wünschten Bohrwinkel einstellen.

Die beiden unteren Zylinderschrauben (2) und die obere Zylinderschraube (3) wieder fest- ziehen. HINWEIS

Der Bohrständer darf erst wieder eingesetzt werden, wenn alle drei Zylinderschrauben (2 und 3) fest angezogen sind. BST 420 Der Bohrständer kann bis max. 55° Neigung stufen- los verstellt werden. Die Vorgehensweise der Neigungsverstellung ist in der Bedienungsanleitung, die dem Bohrständer bei- liegt, beschrieben.

5.8 Antriebseinheit einschalten und

  • Vor der Inbetriebnahme der Antriebseinheit alle Punkte prüfen, die im Kapitel „Vor Beginn der Arbeit“ beschrieben sind (siehe Seite 21 ff.).
  • Bohrkrone auswählen und montieren (siehe „Di- amant-Nassbohrkrone montieren bzw. wech- seln“ auf Seite 22). HINWEIS Ein Gangwechsel bei laufender Maschine kann zu Beschädigungen der Maschine führen. Den vollständigen Stillstand der Maschine abwar- ten.
  • Drehzahl entsprechend dem Bohrkronendurch- messer (siehe „Technische Daten“ auf Sei- te 18) an der Getriebeumschaltung einstellen (BDB 835: Position 4, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 4, siehe Abbildung

WARNUNG Verletzungsgefahr durch herabfallende Bohrkerne. Î Bei Durchbruchbohrungen unbedingt die da- runter bzw. dahinter liegende Räume kontrol- lieren und den Gefahrenbereich absperren. Bohrkern mittels Schalung gegen Herunterfal- len sichern.

Antriebseinheit am Schalter EIN/AUS einschalten (BDB 835: Position 8 siehe Abbil- dung

und BDB 8325: Position 8, siehe Ab- bildung

) und warten, bis Arbeitsdrehzahl er- reicht ist – grüne LED (BDB 835: Position 6, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbildung

) leuchtet auf.| 25 |

Wasserzufuhr (1) etwas öffnen.

  • Wasserabsaugung auf Dauerbetrieb einschal- ten. HINWEIS Wird das Nassbohrsystem ohne Wasserabsaugung betrieben, muss darauf geachtet werden, dass das austretende Kühlwasser aufgefangen wird und kei- ne Beschädigungen hervorruft.
  • Bohrschlitten – sofern arretiert – freigeben:

BST 250 Klemmhebels (1) lösen, der Bohrschlitten (2) ist wieder frei beweglich.

BST 420 Den Rastbolzen (2) am Bohrschlitten (1) aus der Vorschubwelle (4) herausziehen, um 90° drehen und einrasten lassen. Evtl. muss der Bohrschlitten (1) dazu mit der Vorschub- kurbel (3) etwas auf oder ab bewegt wer- den. Der Bohrschlitten (1) ist wieder frei be- weglich.

Durch Drehen des Drehkreuzes (5) im Uhr- zeigersinn die Diamant-Bohrkrone langsam in das zu bohrende Material eintauchen – grüne LED (BDB 835: Position 6, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbildung

darf nicht erlöschen.

  • Sobald die Diamant-Bohrkrone sichtbar im Bohrmaterial eingetaucht ist, kann der Vorschub erhöht werden. HINWEIS Die Diamant-Bohrkrone kann durch Überhitzung stumpf oder zerstört werden. Der Vorschub darf nur so groß sein, wie die Dia- mant-Bohrkrone das Material abschleifen kann. Deshalb keinen zu starken Druck auf die Diamant- Bohrkrone ausüben (siehe „Umgang mit Diamant- Nassbohrkronen“ auf Seite 26).
  • Ist der Vorschub zu schnell, leuchtet die rote LED (BDB 835: Position 7, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 7, siehe Abbildung

auf. Dann sofort den Vorschub verringern bis die grüne LED (BDB 835: Position 6, siehe Abbil- dung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbil- dung

) wieder aufleuchtet. Wird dieses Warnsignal nicht beachtet, d. h. der Vorschub wird nicht verringert, schaltet die Elek- tronik bei Überlast die Antriebseinheit ab. Der Bohrvorgang kann dann, wie oben beschrie- ben, begonnen und fortgesetzt werden. HINWEIS Hat die Diamant-Bohrkrone keine ausreichen- de Schnittleistung, so schaltet die Antriebsein- heit ebenfalls ab. Prüfen Sie in diesem Fall, ob die Diamant- Bohrkrone stumpf geworden ist (siehe „Umgang mit Diamant- Nassbohrkronen“ auf Sei- te 26).

5.9 Bohrvorgang beenden

  • Wasser nach dem Bohren kurz weiterlaufen las- sen, um den Bohrschlamm zwischen Diamant- Nassbohrkrone und Bohrkern auszuspülen.

Durch Drehen des Drehkreuzes (5) gegen den Uhrzeigersinn die Diamant-Nassbohrkrone langsam aus dem Bohrloch herausziehen.

Antriebseinheit am Schalter EIN/AUS ausschalten (BDB 835: Position 8 siehe Abbil- dung

und BDB 8325: Position 8, siehe Abbil- dung

Wasserzufuhr (1) am Hahn (2) abstellen.

  • Die Wasserabsaugung abstellen. Durchgangsbohrung HINWEIS Deformations- oder Bruchgefahr! Nicht mit harten Gegenständen auf die Diamant- Bohrkrone schlagen! Sitzt der Bohrkern in der Diamant-Bohrkrone fest, mit einem weichen Holz oder Kunststoffstück auf die Diamant-Bohrkrone schlagen und so den Bohr- kern lösen. Keine Durchgangsbohrung (Sackbohrung) HINWEIS Die Diamant-Bohrkrone kann durch Verklemmen im Kernbohrloch zerstört werden. Niemals mit der Diamant-Bohrkrone den Bohrkern ausbrechen!

Sitzt der Bohrkern nach Herausziehen der Diamant-Bohrkrone noch fest im Bohrloch, kann dieser mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Meißel) herausgebrochen werden.| 26 |

6 Reinigung GEFAHR Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag. Î Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netz- stecker ziehen. Nach jeder Bohrarbeit muss die Maschine gerei- nigt werden.

  • Antriebseinheit gegebenenfalls aus dem Bohr- ständer entnehmen.
  • Die Maschine sorgfältig reinigen und mit Druck- luft ausblasen.
  • Gewinde der Nassbohrkronenaufnahme leicht fetten.
  • Den Bohrständer sorgfältig reinigen und mit Druckluft ausblasen. f Bohrschlittenführung leicht einfetten.
  • Spülkopf der Wasserabsaugung entleeren, aus- blasen und Gewinde leicht einölen.
  • Auf trockene und fettfreie Griffe achten. 7 Wartung GEFAHR Verletzungsgefahr durch einen elektrischen Schlag. Î Vor allen Arbeiten an der Antriebseinheit Netz- stecker ziehen. Die Wartung der Antriebseinheit ist mindestens ein- mal jährlich vorgeschrieben. Ferner ist jeweils nach dem Verschleiß der Kohlebürsten eine Wartung nö- tig. HINWEIS Bei der Verwendung neuer Kohlebürsten darf die Maschine die ersten 15 Minu ten nur im grü- nen Bereich betrieben werden – LED Anzeige in der Abdeckkappe der Antriebseinheit be obachten (BDB 835: Position 6, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbildung

Nur durch die Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH autorisierte Wartungs- und Reparaturbetriebe dür- fen für die Instandhaltung der Maschine beauf- tragt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass nur Original- BAIER-Ersatzteile und Original- BAIER- Zubehör verwendet werden (siehe BAIER-Katalog). 8 Umgang mit Diamant- Nassbohrkronen

Diamant-Nassbohrkronen stets gemäß den An- gaben des Herstellers verwenden und aufbe- wahren.

  • Zu weiche Diamantsegmente: f Diamant-Nassbohrkronen verschleißen zu schnell bei sehr hoher Abtragsleistung. Abhilfe: Das zu bearbeitende Material erfor- dert Diamant-Nassbohrkronen mit einer här- teren Bindung.
  • Zu harte Diamantsegmente: f Die Diamantkörner werden stumpf und bre- chen nicht aus der Bindung aus. Die Dia- mant-Nassbohrkronen bringen keine Schnitt- leistung mehr. Abhilfe: Das zu bearbeitende Material erfor- dert Diamant-Nassbohrkronen mit einer wei- cheren Bindung.
  • Wird bei der Bearbeitung auf eine Wasserspü- lung verzichtet, reibt die Diamant-Nassbohrkro- ne zunehmend auf „weichem“ Bohrmehl. Da- durch erhitzen sich die Bohrkronen-Segmente, werden weich und die Diamantsplitter versinken im Trägermaterial. Die Diamant-Nassbohrkro- ne verliert an Schärfe. Die Schnittleistung lässt nach und der Anwender verstärkt den Druck auf die Diamant-Nassbohrkrone, was den Ef- fekt verstärkt. Nach wenigen Bohrungen sind die Nassbohrkronen-Segmente „verglast“ oder sie reißen schon bei geringstem Widerstand im Stein ab und die Diamant-Nassbohrkrone muss ausgetauscht werden.
  • Durch Zwischenschärfen der Diamant-Nass- bohrkrone mit der BAIER Profi-Schärfplatte (Id.-Nr. 15453) oder einem weichen Stein kön- nen versunkene Diamanten wieder freigearbei- tet werden und die Diamant-Nassbohrkrone ist wieder scharf.
  • Um die Lebensdauer der Diamant-Nassbohrkro- ne zu verlängern und die Schnittgeschwindig- keit hoch zu halten, ist eine Wasserkühlung der Bohrkronen-Segmente notwendig.| 27 |
  • Übermäßiger Bohrdruck kann zu einer Mate- rialermüdung des Trägermetalls und somit zur Rissbildung führen. Stellen Sie vor Gebrauch sicher, dass keine Risse in der Diamant-Nass- bohrkrone sind.
  • Die Diamant-Nassbohrkrone soll erst nach Er- reichen der Arbeitsdrehzahl – grüne LED leuch- tet auf – in die Wand eintauchen(BDB 835: Po- sition 6, siehe Abbildung

und BDB 8325: Position 6, siehe Abbildung

10 Lieferumfang Den individuellen Lieferumfang einer kundenspezi- fischen Bestellung entnehmen Sie dem beiliegen- den Lieferschein. Den Lieferumfang für die Basisausführungen ent- nehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle. Wenn Teile fehlen oder beschädigt sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Id.-Nr. Antriebseinheit Bohrständer BDB 835 BDB 835 Nassbohrsystem 67330 x x (BST 420) BDB 835 Antriebseinheit 64030 x BDB 8325 BDB 8325 Nassbohrsystem 6267 x x (BST 250) BDB 8325 Antriebseinheit 76497 x x im Lieferumfang enthalten 9 Entsorgung Führen Sie das Gerät und seine Verpa- ckung gemäß den in Ihrem Land gelten- den Bestimmungen der umweltgerechten Wiederverwertung zu.| 28 |

11 Garantie Bei den von der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH in Verkehr gebrachten Elektrowerkzeugen sind die Vorschriften des zum Schutz gegen Gefah- ren für Leben und Gesundheit dienenden Gesetzes über technische Arbeitsmittel berücksichtigt. Wir garantieren eine einwandfreie Qualität unserer Produkte und übernehmen die Kosten einer Nach- besserung durch Auswechseln der schadhaften Tei- le oder Austausch durch ein Neugerät im Falle von Konstruktions-, Material- und / oder Herstellungsfeh- lern innerhalb der Garantiezeit. Sie beträgt bei ge- werblicher Nutzung 12 Monate. Voraussetzung für einen Garantieanspruch auf- grund Konstruktions-, Material- und / oder Herstel- lungsfehlern ist:

1. Kaufnachweis und Beachtung der Bedienungs-

anleitung Zur Geltendmachung eines Garantieanspruchs ist immer ein maschinell erstellter Originalkauf- beleg vorzulegen. Er muss die komplette Adres- se, Kaufdatum und Typenbezeichnung des Pro- dukts enthalten. Die Bedienungsanleitung für die jeweilige Ma- schine sowie die Sicherheitshinweise müssen beachtet worden sein. Schäden aufgrund von Bedienungsfehlern kön- nen nicht als Garantieanspruch anerkannt wer- den.

2. Richtiger Einsatz der Maschine

Die Produkte der Maschinenfabrik OTTO BAIER GmbH werden für bestimmte Einsatzzwecke entwickelt und gefertigt. Bei Nichtbeachtung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs gemäß der Bedienungsanleitung, zweckentfremdetem Einsatz oder bei Benutzung von ungeeignetem Zubehör kann ein Garantie- anspruch nicht anerkannt werden. Die Garantie ist beim Einsatz der Maschinen im Dauer- und Akkordbetrieb sowie bei Vermietung und Verleih ausgeschlossen.

3. Einhaltung von Wartungsintervallen

Eine regelmäßige Wartung durch uns oder ei- nem von uns autorisierten Wartungs- und Repa- raturbetrieb ist Voraussetzung für Garantiean- sprüche. Die Wartung ist jeweils nach Verbrauch der Kohlebürsten, jedoch mindestens einmal jährlich vorgeschrieben. Die Reinigung der Maschinen ist gemäß den Be- stimmungen der Bedienungsanleitung durchzu- führen. Bei Eingriff durch Dritte (Öffnen der Ma- schine) erlischt jeder Garantieanspruch. Wartungs- und Reinigungsarbeiten sind generell nicht Anspruch der Garantie.

4. Verwendung von Original- BAIER-Ersatzteilen

Es ist sicherzustellen, dass nur Original- BAIER- Ersatzteile und - BAIER-Zubehör verwendet wer- den. Sie sind beim autorisierten Fachhändler er- hältlich. Fettart und -menge sind gemäß gültiger Fettliste zu verwenden. Beim Einsatz von Nicht- Originalteilen sind Folgeschäden und erhöhte Unfallgefahr nicht auszuschließen. Demontierte, teilweise demontierte und mit Fremdteilen repa- rierte Maschinen sind von der Garantieleistung ausgeschlossen.

Bestimmte Bauteile unterliegen einem ge- brauchsbedingten Verschleiß bzw. einer norma- len Abnutzung durch den Einsatz des jeweiligen Elektrowerkzeugs. Zu diesen Bauteilen zählen u. a. Kohlebürsten, Kugellager, Schalter, Netz- anschlusskabel, Dichtungen, Wellendichtringe. Verschleißteile sind nicht Bestandteil der Ga- rantie.| 29 | 1 About this instruction manual ............. 2

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Produktinformationen

Marke : Baier

Modell : BDB 8325

Kategorie : Bohrmaschine