Ellisse Canalizzabile - Pfanne Cola - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Pfanne kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Ellisse Canalizzabile - Cola und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Ellisse Canalizzabile von der Marke Cola.
BEDIENUNGSANLEITUNG Ellisse Canalizzabile Cola
Vor Installation, Gebrauch und Wartung muss diese Anleitung aufmerksam durchgelesen werden. Das Handbuch ist wesentlicher Bestandteil des Geräts.
Die Firma COLA garantiert ihre Produkte gemäß den derzeit geltenden Bestimmungen mit Ausnahme der Verschleißteile.
Für die Garantiebedingungen wenden Sie sich bitte an den Importeur oder an den autorisierten Vertreter, der die obligatorische Garantielaufzeit auf ausschließlich eigene Verantwortung verlängern kann.
Die Garantie des Produkts erlischt im Fall von Störungen, eines Defekten oder Unfällen, die auf die Missachtung der in dieser Anleitung enthaltenen Anleitungen zurückzuführen sind.
ES....136-166
TÜV Rheiland Energie und Umwelt GmbH
TÜV Rheiland Energie und Umwelt GmbH
TÜV Rheiland Energie und Umwelt GmbH
1. ALLGEMEINE HINWEISE
1.1. Vorwort
1.2. Nachschlagen im Handbuch
1.3. Sicherheitsvorschriften
1.4. Technische Beschreibung
1.5. Brennstoff und zulässiger Gebrauch
1.6. Zubehör
1.7. Bezugsnormen
1.8. Typenschild
1.9. Außerbetriebsetzung des Ofens
1.10. Anleitungen für die Anforderung von Kundendiensteingriffen und Ersatzteilbestellungen
2. TRANSPORT UND INSTALLATION
2.1. Verpackung, Handhabung, Versand und Transport
2.2. Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz
2.3. Lufteinlass
2.4. Abgasführung
2.4.1. Installationsarten
2.5. Positionskontrolle von Brenntopf und Abweiser
2.6. Heißluftkanalisierung
2.7. Elektrischer Anschluss
2.8. Elektroschaltplan
2.9. Notfallmaßnahmen
3. SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND VORRICHTUNGEN
3.1. Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien
3.2. Sicherheitsvorrichtung Abgasführung
3.3. Überdruckventil in der Brennkammer
3.4. Überhitzung – Sicherheitsthermostat
Temperatur Pelletsbehälter
3.5. Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal
3.6. Überstromsicherung
3.7. Schutz bei Stromausfall
3.8. Defekt des Abgasventilators
4. GEBRAUCH DES OFENS
4.1. Vorwort
4.2. Beschreibung des Bedienpanels
4.3. Einschalten
4.3.1. Kontrolle vor Inbetriebnahme
4.3.2. Zündvorgang
4.4. Betriebsphase
4.5. Ausschalten
4.6. Menü
4.6.1 Menü 01 – Lüfter regeln
4.6.2 Menü 02 – Uhr einstellen
4.6.3 Menü 03 – Uhrenthermostat aktivieren
4.6.4 Menü 04 – Sprache wählen
4.6.5 Menü 05 – Standbybetrieb
4.6.6 Menü 06 – Summer
4.6.7 Menü 07 – Erste Pelletfüllung
4.6.8 Menü 08 – Betriebszustand des Ofens
4.6.9 Menü 09 – Vom Techniker vorgenommene Einstellungen
4.7 Fernbedienung
4.7.1 Batterie wechseln
4.8 Thermostat – Externer Uhrenthermostat
4.9 Heißluftgebläse
4.9.1 Einstellung der Heißluftströme
4.10 Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode).
5 REINIGUNG DES OFENS
5.1 Reinigung des Brenntopfes
5.2 Reinigung des Aschenbehälters
5.3 Reinigung des Glases und der Luftschlitze
5.3 Reinigung des Saugzuggebläses und der Brennkammer
5.4 Reinigung des Luftmassenmessers
5.5 Reinigung der Keramikteile (Keramikofenmodelle)
5.6 Reinigung des Rauchrohrs – Schornsteinrohrs
6 WARTUNG
6.1 Vorwort
6.2 Ausbau der verkleidung
6.3 Innere Ofenkomponenten
6.4 Elektrische Bauteile
7 FEHLERSUCHE
7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen
8 ANHÄNGE
8.1 Informationen zur CE-Kennzeichnung
1 ALLGEMEINE HINWEISE
1.1 Vorwort
Verehrter Kunde,
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Geräts entgegengebracht haben. Bitte lesen und befolgen Sie diese Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung, um die Produkteigenschaften optimal nutzen zu können.
Alle Unterlagen im Zusammenhang mit Zertifizierungen oder Erklärungen, insbesondere die Konformitäts- und die Leistungserklärung, können von der Website der jeweiligen Handelsmarke heruntergeladen werden.
1.2 Nachschlagen im Handbuch
Der Hersteller behält sich vor, die technischen Merkmale und das Design der Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.
Installation, Bedienung und Wartung des Ofens müssen den in diesem Handbuch enthaltenen Vorschriften sowie den europäischen, nationalen, regionalen und kommunalen Gesetzen und Normen entsprechen.
Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich.
Diese Betriebsanleitung ist ein wesentlicher Bestandteil des Produkts; sie muss immer beim Gerät bleiben und diesem bei Verkauf, Übereignung oder Standortverlegung folgen, damit jederzeit darin nachgeschlagen werden kann.
Bei Verlust oder Beschädigung ist beim Vertragskundendienst eine Kopie anzufordern, damit das Gerät stets mit einer Betriebsanleitung ausgestattet ist.

Dieses Symbol weist auf eine wichtige Mitteilung hin, die besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn die Nichtbeachtung der Angaben kann ernsthafte Sach- und Personenschäden zur Folge haben
Angaben, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind „fett gedruckt“.
1.3 Sicherheitsvorschriften.
- Vor Installation, Benutzung oder Wartung des Pelletofens die Bedienungs- und Wartungsanleitung lesen.
- Die Installation, den elektrischen Anschluss, die Abnahme und Wartung nur von autorisiertem Fachpersonal ausführen lassen.
- Den Ofen über ein inspizierbares Endstück an ein vorschriftsmäßiges Schornsteinrohr anschließen; der Anschluss mehrerer Geräte ist nur zulässig, wenn er von den örtlichen Bestimmungen vorgesehen ist und vom Schornsteinfeger genehmigt wurde.
- Den Ofen über ein Rohr bzw. einen Außenlufteinlass an den Saugzug anschließen.
- Den Ofen an eine vorschriftsmäßige Steckdose mit Spannungswerten 230 V - 50 Hz anschließen.
Die elektrische Anlage und die Steckdosen müssen für die maximale Stromaufnahme des Geräts geeignet sein, die auf dem Etikett und im vorliegenden Handbuch angegeben ist.
- Vor jeder Wartung den Stecker aus dem Ofen ziehen und nur am kaltem Ofen Eingriffe vornehmen.
- Keine entflammbaren Flüssigkeiten oder Substanzen verwenden, um den Ofen anzuzünden bzw. die Flamme wieder anzufachen: Bei eingeschaltetem Ofen erfolgt das Anzünden der Pellets automatisch.
- Der Pelletofen darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden, die die in dieser Anleitung beschriebenen Eigenschaften aufweisen.
- Der Öfen darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden.
- Die Ein- und Auslassöffnungen für die Verbrennungsluft auf keinen Fall schließen oder verdecken.
- Während des Ofenbetriebs ist der Umgang mit leicht entflammbaren oder explosiven Stoffen in der Nähe des Ofens untersagt.
- Das Schutzgitter des Pelletsbehälters und im Allgemeinen die Sicherheitseinrichtungen nicht entfernen oder verändern.
- Der Ofen darf nicht mit offener Feuerraumtür und/oder mit beschädigter oder zerbrochener Glasscheibe betrieben werden.
- Während des Betriebs heizt die von der Pelletverbrennung erzeugte intensive Wärme die Außenflächen des Ofens stark auf. Dies gilt besonders für die Feuerraumtür, den Griff und das Rauchrohr. Vermeiden Sie daher jede Berührung mit diesen Teilen ohne entsprechende Schutzausrüstung
- Bewahren Sie nicht hitzefeste und/oder entflammbare Gegenstände in ausreichendem Sicherheitsabstand zum Ofen auf.
- Den Brenntopf bei jedem Anzünden bzw. Nachfüllen von Pellets reinigen.
- Das Rauchrohr und die Zugstabilisatoren in der Brennkammer regelmäßig von einem Fachmann reinigen lassen.
- Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden, die übermäßige Ansammlung von unverbrannten Pellets im Brenntopf muss vor dem erneuten Einschalten von Hand beseitigt werden.
- Weisen Sie Kinder und Besucher auf die oben beschriebenen Gefahren hin.
- Bei Betriebsstörungen darf der Ofen erst nach Behebung der Problemursache wieder angezündet werden.
- Jegliche Änderung und/oder jegliches nicht zulässige Auswechseln mit nicht Original-Ersatzteilen des Ofens ist eine Gefahr für die Benutzer und enthebt den Hersteller von jeder Haftpflicht und strafrechtlichen Verantwortungen.
- Ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile benutzen.

Der Hersteller haftet nicht für Störungen, Schäden oder Unfälle, die auf die Missachtung bzw. Nichteinhaltung der Hinweise in der Betriebsanleitung zurückzuführen sind.
1.4 Technische Beschreibung
Der Pelletofen darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden und verbreitet eine gesunde, sichere Wärme im Raum. Seine automatischen Regelsysteme sorgen für eine optimale Wärmeleistung und eine vollständige Verbrennung. Die vorhandenen Sicherheitssysteme gewährleisten einen für die Ofenkomponenten und den Benutzer sicheren Betrieb.
Das vorschriftsmäßig installierte Gerät funktioniert unter jeder klimatischen Bedingung; bei kritischen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost usw.) können allerdings die Sicherheitssysteme ausgelöst werden, die den Ofen ausschalten.
Der Ofen Mod. ELLISSE CAN mit Nennleistung 12,83 kW garantiert ein max. beheizbares Volumen von 293 m3 bei einem Energieverbrauchskennwert des Gebäudes von 35W/m3; dieser Wert variiert in Abhängigkeit von den Faktoren Isolierung, Typ und Klimazone, die wichtige Variablen für die korrekte Wahl des Geräts darstellen.
| ArtType | Vorrichtung zum Hausbrand, ohne Wasser, gefüttertHolzpellets Residential space heating appliance without water fired by wood pellets | |
| MarkeTrademark | COLA | |
| ModellModel | ELLISSE CAN - LA54N00Y | |
| Brennstoff **Fuel | Holzpellet/ Wood pelletUNI EN14961-2_classe A1 | |
| Mindestsicherheitsabstand hinten - rechts/links - BodenMinimum distance from combustible materials Rear-Right/left side-floor | mm | 200 - 300 - 0 |
| Termische leistung eingfuhr max *Heating input | kW | 14,38 - 3,85 |
| Thermische leistung eingfuhr *Heating output | kW | 12,83 - 3,66 |
| Warmeleistung Wasser *Water heating output | kW | - |
| Nennwärmeleistung *Room heating output | kW | 12,83 - 3,66 |
| Thermischer Wirkungsgrad *Efficiency | % | 89,25 - 95,00 |
| Stundl. Verbrauch */**Fuel consumption | kg/h | 3,04 - 0,81 |
| CO Emission bei 13% O2 *Emission CO at reference 13% | %mg/m3 | 0,01 - 0,01164,8 - 79,6 |
| CnHm Emission bei 13% O2 *Emission CnHm at reference 13% O2 | mg/m3 | 1,9 - 1,4 |
| NOx Emission bei 13% O2 *Emission NOx at reference 13% O2 | mg/m3 | 99,8 - 91,4 |
| Staubemission PP bei 13% O2 *Emission dust PP at reference 13% O2 | mg/m3 | 8 - / |
| Insgesamt Staubemission PPBT bei 13% O2 *Total dust emission PPBT at ref. 13% O2 | mg/m3 | 8,80 - / |
| Maximale wassertemperatur setSet max temp. | °C | - |
| Max. BetriebsdruckMax working pressure | bar | - |
| Fassungsvermögen WarmekammerHeating chambre capacity | l | - |
| BehalterinhaltPellet stove capacity | kg | 21 |
| Druckabfall auf der Wasserseite ΔT 10KWater resistance ΔT 10K | mbar | - |
| Druckabfall auf der Wasserseite ΔT 20KWater resistance ΔT 20K | mbar | - |
| Abgastemperatur *Fume outlet temperature | °C | 202,5 - 86,7 |
| Abgasmassenstrom *Flue gas flow | g/s | 7,7 - 2,7 |
| Minderstzug min-maxDraught min -max | Pambar | 10 - 140,10 - 0,14 |
| RauchabzugsrohrFume outlet pipe | mm | 80 |
| Elektrische VersorgungElectrical power | 230V - 50Hz - 6A | |
| StromaufnahmeRated input power | W | Zundung/Start 420 - Pnom 140 |
| Abmessungen H x L x PDimensions H x L x P | mm | 1082 x 831 x 565 |
| BehalterinhaltWeight | kg | 168 |
* Nennwert - Reduzierter wert / Nominal output and Reduced output
** Der Verbrauch kann je nach Pelletart unterschiedlich sein/Pellet consumption can vary according to the type of pellets used.

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810 796 A 1100 A 831
text_image
565 27 9 10 1082 566 60 615
text_image
286 F D E 417 577 623 625 A
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193 193 G 919 C 283 B 51 72 I 224Zeichenerklärung:
A - Luftgitter
B - Netzkabelanschluss
C - Verbrennungsluftansaugung Durchm. 50 mm
D - Anschluss Rauchabzugsrohr Durchm. 80 mm
E - Tür des Pelletsbehälters
F - Bedienpanel Mod. F047
G - Anschlüsse Luftaustritt Kanal A - Kanal C Durchm. 80 mm
H - Hinterer Anschluss Rauchabzugsrohr Durchm. 80 mm (OPTIONAL)
Abmessungen Pelletofen ELLISSE Kanalgerät

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Griff zum Öffnen/Schließen der Feuerraumtür; - Öffnen: Gegen den Uhrzeigersinn - Schließen: ImUm die Tür zu öffnen, den mitgelieferten Griff einsetzen und gegen den Uhrzeigersinn drehen
1.5 Brennstoff und zulässiger Gebrauch
Die Pelletöfen funktionieren ausschließlich mit Pellets (Presslingen) aus verschiedenen Holzarten, die die Vorschriften der Normen DIN Plus 51731 oder UNI EN 14961-2 oder Ö-Norm M 7135 erfüllen, bzw. folgende Eigenschaften aufweisen:
| Heizwert min. 4.8 kWh/kg (4180 kcal/kg) | |
| Dichte 680-720 kg/m3 | |
| Feuchtigkeit max. 10% des Gewichts | |
| Durchmesser: 6 +0.5 mm _ | |
| Anteil Asche max. 1.5% des Gewichts | |
| Länge: min. 6 mm - max. 30 mm | |
| Zusammensetzung: | 100% unbehandeltes Restholz aus der Holzindustrie oder aus Recycling ohne Zugabe von Bindestoffen und ohne Rinde gemäß den geltenden Vorschriften |
| Verpackung in Beuteln aus Ökomaterial bzw. biologisch abbaubarem Material oder Papier | |
Der Pelletsbehälter befindet sich im hinteren Bereich des Ofens. Die Tür befindet sich im oberen Teil und die Pelletbeschickung erfolgt von Hand nur bei ausgeschaltetem Ofen, dabei darauf achten, dass der Behälter nicht überläuft.
Bei Verwendung von Pellets mit anderen Eigenschaften als vom Techniker bei der ersten Inbetriebnahme getestet, müssen die Parameter der Pelletbeschickung des Ofens neu eingestellt werden. Dieser Eingriff ist von der Garantie ausgeschlossen.

- Die Pellets müssen an einem trockenen, vor Feuchtigkeit geschützten Ort gelagert werden.
- Um einen regulären und effektiven Betrieb sicherzustellen, können die Pellets oder andere Brennstoffe nicht von Hand in den Brenntopf gefüllt werden.
- Den Pelletsbehälter nicht mit ungeeigneten Brennstoffen füllen.
- Keine Fremdkörper in den Pelletsbehälter einführen, z.B. Verpackungen, Schachteln, Beutel, Metall, usw.
- Durch die Verwendung minderwertiger und ungeeigneter Pellets wird das Gerät beschädigt und der Betrieb beeinträchtigt. In diesem Fall verfällt jeder Garantieanspruch und die Haftung des Herstellers wird ausgeschlossen.
1.6 Zubehör
Der Lieferumfang umfasst:
Netzkabel;
Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung;
Schlüssel zum Öffnen - Schließen der Feuerraumtür;
Fernbedienung.
1.7 Bezugsnormen
| Norm UNI 10683:2012: | Installationsanforderungen der mit Holz oder anderen biologischen Festbrennstoffen betriebenen Wärmeerzeuger; |
| Norm EN 14785:2006: | Anforderungen an Auslegung, Herstellung, Ausführung, Sicherheit und Leistungsvermögen, Anleitung und Kennzeichnung zusammen mit zugehörigen Prüfverfahren für die Typprüfung von Raumheizern für Holzpellets; |
| Norm EN 60335-1: | Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 1; |
| Norm EN 60335-2-102: | Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2; |
| Norm EN 55014-1: | Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte,Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 1: Störaussendung; |
| Norm EN 55014-2: | Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte,Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 2: Störfestigkeit - Produktfamiliennorm; |
| Norm EN 61000-3-2 : | Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom ≤16 A je Leiter); |
| Norm EN 61000-3-3 : | Begrenzung von Spannungsschwankungen und Flicker in Niederspannungs-Versorgungsnetzen für Geräte mit einem Bemessungsstrom ≤ 16 A je Leiter; |
| Norm EN 62233: | Verfahren zur Messung der elektromagnetischen Felder von Haushaltsgeräten und ähnlichen Elektrogeräten in Bezug auf die menschliche Exposition. |
| Normen DIN plus 51731 – UNI EN 14961-2 - Ö-Norm M 7135: | Normen über die Spezifikation und Klassifizierung von Pellets. |
1.8 Typenschild
Das Typenschild ist innen an der Tür des Pelletbehälters oder an der Ofenrückwand angebracht. Darauf sind alle Kenndaten des Ofens angegeben, einschließlich der Daten des Herstellers, der Seriennummer, der CE-Kennzeichnung, des Prüflabors und der Nummer der Leistungserklärung.
1.9 Außerbetriebsetzung des Ofens
Wird der Ofen definitiv außer Betrieb genommen, muss er vom Stromnetz getrennt, und die Pellets aus dem Behälter entleert werden. Für die Entsorgung muss der Ofen in einer robusten Verpackung verschlossen und nach Absprache mit den zuständigen Stellen den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechend entsorgt, bzw. bei Kauf eines neuen, gleichartigen Geräts an den Händler zurückgegeben werden werden.
1.10 Anleitungen für Eingriffsanforderungen und Ersatzteilbestellungen
Zur Anforderung eines Eingriffs und/oder für Ersatzteilbestellungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, den Gebietsimporteur oder an den nächstgelegenen Vertragskundendienst und geben Sie die folgenden Daten an: Ofenmodell, Seriennummer, Kaufdatum, Ersatzteilliste und Informationen über die festgestellten Fehlfunktionen oder Betriebsstörungen.

- Alle Eingriffe an den Komponenten müssen von autorisiertem und/oder qualifiziertem Personal ausgeführt werden.
- Vor jedem Eingriff am Ofen ist immer die Stromversorgung zu unterbrechen. Der Ofen muss kalt sein.
- Ausschließlich Original-Ersatzteile benutzen.
2 TRANSPORT UND INSTALLATION
2.1 Verpackung, Handhabung, Versand und Transport
Der Ofen kann mit einem Gabelstapler angehoben werden, indem die ausreichend langen Gabeln an den passenden Stellen in der Holzpalette eingeführt werden. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Hebe- und Transportmittel für das am Typenschild und im vorliegenden Handbuch angegebene Maschinengewicht geeignet sind.
Auf keinen Fall die Last in Bereichen befördern, in denen das Herunterfallen eine Gefahr darstellen könnte.
Die Verpackung öffnen, den Ofen von der Palette abheben und am Aufstellungsort platzieren, der den Anforderungen entsprechen muss.
Der Ofen sollte mit äußerster Vorsicht an der gewünschten Stelle abgestellt werden, wobei Stöße zu vermeiden sind. Außerdem unbedingt die Tragfähigkeit des Fußbodens in Bezug auf das Ofengewicht prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate ziehen.
Die Verpackung muss vom Endbenutzer gemäß den einschlägigen örtlichen Bestimmungen entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt werden.
2.2 Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz
Der Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss ausreichend belüftet sein, damit eine Austragung eventueller geringfügiger Abgasaustritte gewährleistet ist.
Der Ofen eignet sich für das Beheizen von Räumen mit einer Mindesttemperatur von 0 °C.
Zur Vermeidung von Bränden müssen die Strukturen um den Ofen herum vor der Hitzeeinwirkung und der Wärmestrahlung des Feuers geschützt werden.
Holzfußböden oder Fußböden aus entzündbarem Material müssen mit Platten aus Stahl oder gehärtetem Glas geschützt werden; der Schutz muss außer der Ofenbasis auch einen bestimmten Bereich vor dem Ofen bedecken.
Tragwerke aus Holz und aufgesetzte Holztafeln, durch die das Schornsteinrohr läuft, müssen gemäß den geltenden Installationsvorschriften auf angemessene Weise geschützt werden.
Der Sicherheitsabstand entflammbarer Gegenstände von der Ofenfront beträgt mindestens 1,5 m. Der Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien muss den Angaben der folgenden Tabelle entsprechen:

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Windschutz- Schornsteinkopf A = 300 mm B = 200 mm C = 1500 mm D = 200 mm Schornsteinrohr Rauchrohr Inspektionsluke am Schornsteinrohr Lufteinlass min. 100 cm² T-Stück mit Inspektionsdeckel FußbodenschutzBei der Installation muss genügend Freiraum gelassen werden, damit das Gerät für die regelmäßig anfallenden Wartungseingriffe problemlos zugänglich ist.
Der Ofen wird mit 4 verstellbaren Füßen geliefert, um die Aufstellung auf nicht perfekt ebenen Fußböden zu erleichtern: Um die Höhe eines Stellfußes zu verstellen, den Ofen etwas neigen und den betreffenden Stellfuß drehen. Bei Lieferung des Ofens ist der Raumtemperaturfühler mit einer Schelle an der Ofenrückseite angebracht; es wird empfohlen, die Schelle zu entfernen und den Fühler in der idealen Position anzubringen, in der die bestmögliche Temperaturmessung entsprechend der Umgebung und der Kabellänge gewährleistet wird.
Für eine Temperaturmessung fern vom Ofen wird die Installation eines Raumthermostats/Uhrenthermostats empfohlen – siehe Abschn.4.8.

- In Schlafzimmern, in Badezimmern und im Allgemeinen in Räumen, in denen bereits ein anderes Heizgerät aufgestellt ist, ist die Installation des Ofens ohne eine unabhängige Luftzufuhr nicht zulässig.
- Auf Holzfußböden muss das Gerät auf einem vorschriftsmäßigen Fußbodenschutz aufgestellt werden.
- Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen.
- Die Installation des Ofens in Räume mit explosiver Atmosphäre ist nicht zulässig.
COLA
Die Verpackung des Ofens enthält auch die sicher eingehüllte Abdeckung:
- Die Verpackung vorsichtig öffnen, kontrollieren, ob das Teil unversehrt ist und nach dem Aufstellen des Ofens wie folgt installieren:
X - Die Abdeckung anhand der Position der 4 Schwingungsdämpfer (Teil A) am Ofen zentrieren.
Y - Um die Abdeckung in der korrekten Position zu blockieren, die mittlere Arretierung wie auf der Abbildung dargestellt fixieren, aber nicht zu fest anziehen.
X

Der Ansauganschluss bzw. der Lufteinlass des Ofens befindet sich im hinteren Teil und hat einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser von 50 mm.
In dem Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss die einströmende Luftmenge mindestens der notwendigen Verbrennungsluft entsprechen; aus diesem Grund muss die Verbrennungsluft, die notwendig ist, um den regulären Betrieb des Geräts zu garantieren, wie folgt angesaugt werden:
aus dem Raum, sofern an einer Außenwand in Ofennähe ein mindestens 100 cm² großer und außen mit einem entsprechenden Gitter geschützter Außenlufteinlass vorgesehen ist;
▶ oder über eine direkte Verbindung nach außen durch ein geeignetes, max. 1,5 m langes Rohr mit einem Innendurchmesser von mindestens 50 mm und Windschutz (Rohrkrümmer nach unten) am Ende.
Die Luftzufuhr kann auch über einen Raum neben dem Aufstellungsraum erreicht werden, sofern sie frei über bleibende Öffnungen nach außen erfolgt; dieser Raum darf nicht als Garage, Brennstofflager oder für mit Brandgefahr verbundene Tätigkeiten dienen.
2.4 Abgasführung
Der Rauch kann durch den Anschluss an ein herkömmliches Schornsteinrohr oder an eine Außenleitung mit isoliertem oder doppelwandigem Rohr abgeführt werden.
Die Anschlüsse der Abgasführung müssen einen Mindestzug von 10 Pa garantieren, damit der Rauchabzug auch bei vorübergehendem Stromausfall sichergestellt ist.

- Die Funktionstüchtigkeit und der einwandfreie Zustand des Schornsteinrohrs sowie dessen Konformität mit den örtlichen, nationalen und europäischen Vorschriften ist unbedingt vom Installationstechniker zu prüfen.
- Es müssen zertifizierte Rohre und Anschlüsse mit angemessenen Dichtungen verwendet werden.
- Im Brandfall den Ofen ausschalten, sofort die Feuerwehr rufen und keine weiteren Löschversuche unternehmen.
- Die Rauchgasableitung und das entsprechende Rauchrohr mindestens einmal jährlich reinigen.
2.4.1 Installationsarten
Nachstehend werden die Vorgaben und Anforderungen aufgeführt, die für die korrekte Installation eines Rauchabzugs gemäß der italienischen Norm UNI 10683 erfüllt werden müssen:
SCHORNSTEIN: Aufwärtsführende bauliche Vorrichtung zum Sammeln und zur Abführung der Verbrennungsprodukte einer, bzw. in den zulässigen Fällen mehrerer Feuerstätten in einer angemessenen Höhe vom Boden. Technische Anforderungen an den SCHORNSTEIN: - abgasdicht mit vom Einsatz abhängiger Isolierung und Wärmedämmung;
- überwiegend senkrechter Verlauf mit Achsabweichungen < 45°;
- ausreichender Abstand von entflammbarem Material, mit Luftspalt oder isolierendem Zwischenraum;
- vorzugsweise mit rundem, konstantem, freiem und unabhängigem Querschnitt;
- der Schornstein sollte eine inspizierbare Kammer zum Auffangen fester Stoffe und eventuell sich bildendem Kondensat besitzen, die unter dem Eingang des Abgaskanals angebracht ist.

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Windschutz- Schornsteinkopf Schornsteinrohr Rauchrohr Inspizierbare Kammer Außenlufteinlass min.100 cm Mindestabstand 0,2mABGASKANAL oder RAUCHROHR: Leitung oder Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Schornstein für die Abführung der Verbrennungsprodukte.
Technische Anforderungen an den ABGASKANAL: - Der Abgaskanal darf keine Räume durchqueren, in denen die Installation von Heizgeräten verboten ist;
- die Verwendung von Metallschläuchen oder Rohren aus Asbestzement ist verboten;
- die Verwendung von Elementen mit Gegenneigung ist verboten;
- in den waagerechten Abschnitten darf der Kanalverlauf max. 3% Steigung haben;
- Die Länge des horizontalen Abschnitts muss kurz gehalten werden und darf auf keinen Fall länger als 3 m sein;
- ohne T-Stück darf nicht öfter als 3 Mal die Richtung gewechselt werden;
- bei Richtungswechsel > 90° max. 2 Rohrkrümmer mit einer horizontal gemessenen Länge von nicht über 2 m verwenden.
- Der Abgaskanal muss einen konstanten Querschnitt haben und das Auffangen von Ruß gestatten.
SCHORNSTEINKOPF: Vorrichtung am oberen Ende des Schornsteins, die den Austritt der Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre erleichtert.
Technische Anforderungen an den SCHORNSTEINKOPF: - gleicher Querschnitt wie der Schornstein;
- der Nutzquerschnitt darf nicht kleiner als das Zweifache des Schornstein-Innendurchmessers sein;
- der Schornsteinkopf muss das Eindringen von Regen und Fremdkörpern verhindern und in jeder Witterung die Abführung der Verbrennungsprodukte sicherstellen;
- er muss eine angemessene Verdünnung der Produkte garantieren und außerhalb des Rückflussbereichs positioniert sein;
- er muss frei von mechanischen Saugvorrichtungen sein.

Die direkte Abführung der Verbrennungsprodukte muss vom Dach erfolgen. Die Abführung in geschlossene Bereiche, auch unter freiem Himmel, ist verboten.
2.5 Positionskontrolle von Brenntopf und Abweiser
Vor dem Einschalten des Ofens unbedingt kontrollieren, ob sich der Brenntopf in korrekter Position befindet, d.h. in den hierfür vorgesehenen Aufnahmen eingerastet ist. Außerdem kontrollieren, ob der obere Rauchabweiser in seiner Aufnahme eingerastet ist. Eine falsche Position des Abweisers hat Betriebsstörungen und übermäßiges Verrußen des Glases zur Folge.

Jedes Mal, wenn das Gerät eingeschaltet wird, muss die korrekte Position des Brenntopfes im Brenntopfhalter kontrolliert werden.
2.6 Heißluftkanalisierung
Das Kanalgerät Modell ELLISSE ist an der Rückseite mit zwei Anschlüssen mit 80 mm Außendurchmesser ausgestattet; diese dienen zur Kanalisierung der durch den Wärmeaustausch mit den Seitenwänden der Brennkammer erzeugten, und von den zwei im Ofen befindlichen Radialventilatoren geförderten Heißluftströme. Für die Ausführung des Kanalisierungssystems wird folgendes empfohlen:
- Rohrleitungen mit Innendurchmesser 80 mm verwenden, die Temperaturen von mindestens 150° standhalten;
- Wärmegedämmte oder wärmeisolierte Rohrleitungen mit glatter Innenwand verwenden;
- Den Verlauf der Kanalisierung so kurz wie möglich halten, der Abschnitt der einzelnen Rohrleitung darf nicht länger als 10 m sein;
- Engpässe oder Querschnittsreduzierungen, enge Kurven und Abschnitte mit Gefälle sind zu vermeiden. Das nachstehend dargestellte Beispiel zeigt ein Kanalisierungssystem in einem Wohngebäude sowie die Grafik des Temperaturverlaufs in Abhängigkeit von der Länge des sowohl isolierten als auch nicht isolierten Kanalisierungsrohres außerhalb des Ofens bei max. und min. Geschwindigkeit/Luftmenge der Heißluftströme in KANAL A und C.

A – Hinterer Heißluftstrom linke Kanalisierung;
B – Mittlerer Heißluftstrom im Raum vom mittleren Gebläse;
C – Hinterer Heißluftstrom rechte Kanalisierung;
a – Raumthermostat Kanalisierungsraum A;
b – Raumtemperaturfühler im Ofen-Aufstellungsraum B;
C – Raumthermostat Kanalisierungsraum C;

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Grafik "Temperatur - Rohrlänge" bei NENNLEISTUNG | Länge Kanalisierungsrhr | Min. Lüfterdrehzahl | Isollertes Rohr | Max. Lüfterdrehzahl | Nicht Isollertes | Isoliertes Rohr | Nicht Isollertes | |---|---|---|---|---|---|---| | 0 | 140 | 140 | 80 | 80 | 80 | 80 | | 10 | 50 | 110 | 75 | 60 | 75 | 65 |2.7 Elektrischer Anschluss
Das eine Ende des Netzkabels an die Steckdose an der Ofenrückseite, das andere Ende an eine Wandsteckdose anschließen.
Die vom Stromnetz gelieferte Spannung muss den Angaben auf dem Typenschild des Ofens und den im vorliegenden Handbuch enthaltenen technischen Daten entsprechen.
Wenn der Ofen nicht benutzt wird, den Stromanschluss trennen.

Die elektrische Anlage muss vorschriftsmäßig ausgeführt und gemäß den geltenden Bestimmungen mit einer Erdung und einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein.
Das Netzkabel darf auf keinen Fall mit dem Abzugsrohr des Ofens in Berührung kommen.
2.8 Elektroschaltplan
ELEKTROSCHALTPLAN

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KONSOLE UND ZUSATZZUBEHÖR PLC LUFTMASSENMESSER INGRESSI NTC- Fühler Raumfähler Zusälz- Thermostat Abgastühler ENCOS-ORBIUENEN N. KOS NAWSTERU + - ENCOS-ORBIUEN N. KOS NAWSTERU - NET+ ALX2 AL3 V2/PO N AL1 AL2 ACC COC SCA FUMI N F WÄRMETAUSCHER 3 WÄRMETAUSCHER 2 WÄRMETAUSCHER 1 FÖRDERSCHNE ZÜNDKERZE ALC ALF ABGASVENTILATOR ALF = Haupt-Sicherheitsthermostat ALC = Unterdruckmesser Encoder ABGASPRÜFER ERDE NETZ FUSE CAR ARL Display EURM Set 1436 2 FC P-4 START2.9 Notfallmaßnahmen
Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Im Brandfall folgendermaßen vorgehen:

- Stromzufuhr sofort trennen.
- Mit geeigneten Feuerlöschern löschen;
- Sofort die Feuerwehr rufen.
- Nicht mit Wasser löschen.
3 SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND VORRICHTUNGEN
3.1 Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien
Um den Ofen herum muss ein Mindestsicherheitsabstand von entflammbaren Materialien eingehalten werden, damit sich diese nicht durch Überhitzung entzünden; die entsprechenden Abstände sind in der technischen Tabelle des Handbuches und auf dem Typenschild angegeben.
Fußboden: Wenn der Fußboden aus empfindlichem und entflammbarem Material besteht, sollte als Ofen-Unterlage eine Platte aus Stahl oder gehärtetem Glas benutzt werden (siehe Kapitel 2 Transport und Installation). Zu besonders empfindlichen Einrichtungsgegenständen wie Möbel, Vorhänge, Sofas muss eine beachtliche Entfernung vom Ofen eingehalten werden.
3.2 Sicherheitsvorrichtung Abgasführung
Bei normalem Betrieb herrscht in der Brennkammer Unterdruck, was das Austreten von Rauch in den Raum verhindert. Wird der erforderliche Unterdruck nicht erreicht oder ist der Rauchabzug verstopft, erfasst der Unterdruckwächter den Unterdruckmangel in der Brennkammer oder der Luftmassenmesser erkennt das Fehlen der Verbrennungsluftzufuhr; über die elektronische Regelung wird der Schneckenmotor ausgeschaltet und der Benutzer mit einer der folgenden Meldungen auf dem Bedienpanel auf die Störung hingewiesen: 'AL 8 KEIN UNTERDRUCK' oder 'AL 9 UNGENÜGENDER ZUG'.
3.3 Überdruckventil in der Brennkammer
Eventuelle und/oder plötzliche Überdrücke der Verbrennungsgase in der Kammer und in den Rauchabzugsleitungen werden durch das Öffnen der Sicherheitsventile, die sich am vorderen Teil der Brennkammer befinden, abgelassen. Während des normalen Betriebs sind diese Ventile durch das eigene Gewicht und den Unterdruck der Kammer geschlossen und verhindern dadurch einen eventuellen Rauchaustritt.

Die Sicherheitsventile regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und ihren Zustand überprüfen.
3.4 Überhitzung - Sicherheitsthermostat Temperatur Pelletsbehälter

Am Pelletsförderer befindet sich ein mit einem Sicherheitsthermostat gekoppelter Temperaturfühler, der die Pelletszuführung bei Überhitzung >85°C automatisch unterbricht. In diesem Fall laufen das Saugzuggebläse und/oder die Gebläse weiter, damit der Ofen schnell abkühlen kann. Die Anomalie wird mit der Meldung 'AL 7 THERMOSICHERUNG' am Bedienpanel angezeigt. Bei Ansprechen des Thermostats folgendermaßen vorgehen:
Den Ofen mindestens 45 Minuten abkühlen lassen.
Nach Aufschrauben der Sicherheitsabdeckung den Thermostat durch Drücken der Taste neben dem Schalter an der Ofenrückseite zurücksetzen (siehe nebenstehende Abbildung).
Den Ofen dann ganz normal wieder einschalten.
3.5 Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal
Das Rückschlagen der Flammen wird verhindert durch:
Unterdruck in der Brennkammer siehe Absatz 3.2
▶ Siphonform des Pelletzuführungskanals.
Überhitzungsschutz des Pelletsbehälters siehe Absatz 3.4.
3.6 3.6 Überstrom-Schutzvorrichtung
Der Ofen ist durch 2A-Sicherung(en) an der Zuleitung des hinten angebrachten Hauptschalters gegen Überstrom geschützt.
3.7 Schutz bei Stromausfall
Bei kurzen Unterbrechungen der Stromversorgung wird das Gerät automatisch wieder eingeschaltet.
Ein vorübergehender Stromausfall beeinträchtigt den Sicherheitsstandard des Ofens nicht und die Behältertemperatur kann aufgrund der begrenzten Pelletmenge im Brenntopf nicht zu hoch werden (< 85 °C).
Während des Stromausfalls kann für kurze Zeit Rauch in den Raum austreten, was jedoch ungefährlich ist.

An den Sicherheitseinrichtungen dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden.
3.8 Defekt des Abgasventilators
Wenn aus irgendeinem Grund der Abgasventilator stehen bleibt, blockiert die elektronische Regelung sofort die Pelletzuführung und die Meldung 'AL 4 ABGASVENT-DEFEKT' wird angezeigt.
4 GEBRAUCH DES OFENS
4.1 Vorwort
Der Pelletofen vereint die wohlige Wärme von Holzfeuer mit der bequemen automatischen Temperaturregelung und der Möglichkeit, die Ein- und Ausschaltung für die ganze Woche zu programmieren.
Der Ofen kann an einen externen Thermostat und/oder Uhrenthermostat angeschlossen werden, um die Temperatur fern vom Aufstellungsort des Ofens zu messen.
Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb befolgen Sie bitte die nachstehenden Vorschriften:
- Bei der Erstinbetriebnahme können unangenehme Gerüche auftreten, daher sollten Sie für eine gute Belüftung des Raums sorgen. Dies gilt vor allem für die erste Betriebszeit.
- Der Behälter darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden; beim Nachfüllen vermeiden, dass der Beutel mit der heißen Oberfläche des Ofens in Kontakt kommt.
- Keinen anderen Brennstoff als Pellets, die die Vorschriften erfüllen, in den Ofen einführen.
- Der Ofen darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden.
- Der Ofen darf ausschließlich mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden.
- Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um Luftinfiltrationen auszuschließen.
- Um eine guten Wirkungsgrad und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, muss der Brenntopf vor jeder Pelletbeschickung gereinigt werden.
- Bei der ersten Inbetriebnahme darf der Ofen nicht überhitzt werden, sondern muss allmählich durch Einstellen niedriger Temperaturen auf Betriebstemperatur gebracht werden (siehe Absatz "Temperatureinstellung").
- Aufgrund der Wärmeausdehnung kann der Ofen beim Einschalten, während des Betriebs und beim Ausschalten leichte Geräusche von sich geben.
4.2 Beschreibung des Bedienpanels
Das Bedienpanel besteht aus einem hinterleuchteten LCD-Display, der Ein-/Ausschalttaste 'P4', der Funktionstaste SET/MENU 'P3', den vier Menütasten 'P1', 'P2', 'P5', 'P6' und 6 LEDs, die den Betriebszustand des Ofens anzeigen.

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1 2 Set 3 Statusanzeigen Hinterleuchtetes LCD-Display IR-EmpfängerVom Bedienpanel kann der Ofen ein- und ausgeschaltet, der Betrieb geregelt, das Regel- und das Wartungsprogramm eingerichtet werden.
Auf dem Display werden alle Informationen über den Betriebszustand des Ofens angezeigt.
Die Menüs werden wie folgt aufgerufen:
- Die Taste SET 'P3' drücken;
- mehrmals der Tasten 'P5', 'P6' drücken, um durch die verschiedenen Menüs zu blättern;
- eine der Tasten Erhöhen/Verringern 'P1', 'P2' drücken, um den gewünschten Parameter einzustellen;
- die Taste SET 'P3' drücken, um den Parameterwert zu bestätigen.
Nach Öffnen des Menüs können die verschiedenen Anzeigearten eingerichtet und die je nach Zugriffsebene verfügbaren Einstellungen vorgenommen werden.
In der nachstehenden Tabelle sind die Befehle und die während der Programmierung oder Einstellung der Betriebsparameter jeweils angezeigten Meldungen aufgeführt:
| 1 Taste | Beschreibung | Betriebsart | Vorgang |
| 1 | Temperatur erhöhen | PROGRAMMIERUNG | Gewählten Menüwert ändern/erhöhen |
| ARBEIT/OFF | Temperaturwert des Raumthermostats erhöhen | ||
| 2 | Temperatur verringern | PROGRAMMIERUNG | Gewählten Menüwert ändern/verringern |
| ARBEIT/OFF | Temperaturwert des Raumthermostats verringern | ||
| 3 | Set/Menü | MENÜ öffnen | |
| MENU | Nächste Untermenü-Ebene öffnen | ||
| PROGRAMMIERUNG | Wert einstellen und zum nächsten Menüpunkt wechseln | ||
| 4 | ON/OFF Freigabe | ARBEIT | 2 Sekunden drücken, um den ausgeschalteten Ofen ein- bzw. den eingeschalteten Ofen auszuschalten |
| SPERRE | Den Ofen rücksetzen und wieder ausschalten | ||
| MENU/PROGRAMMIERUNG | Zur nächsthöheren Menüebene wechseln; die vorgenommenen Änderungen werden gespeichert | ||
| 5 | Leistungsstufe erhöhen | ARBEIT/OFF | Leistungsabgabe des Ofens ändern |
| MENU | Zum nächsten Menüpunkt wechseln | ||
| PROGRAMMIERUNG | Zum nächsten Untermenüpunkt wechseln; die vorgenommenen Änderungen werden gespeichert | ||
| 6 | Leistungsstufe verringern | ARBEIT/OFF | Drehzahl des Wärmetauschers ändern |
| MENU | Zum vorherigen Menüpunkt wechseln | ||
| PROGRAMMIERUNG | Zum vorherigen Untermenüpunkt wechseln; die vorgenommenen Änderungen werden gespeichert |
Auf der nebenstehenden Abbildung ist die Bedeutung der Statusanzeigen links am Display aufgeführt.
Wenn im Display eines der Segmente aufleuchtet, wurde die jeweilige, in der nebenstehenden Liste aufgeführte Vorrichtung aktiviert.
4.3 Einschalten
4.3.1 Kontrolle vor Inbetriebnahme
Vor dem Einschalten des Ofens müssen folgende Kontrollen durchgeführt werden:
- Die Betriebsanleitung muss gelesen und verstanden worden sein.
- Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein.
- Die Brennkammer muss sauber sein.
- Der Brenntopf muss sauber, vollständig frei von eventuellen Verbrennungsrückständen und korrekt im Brenntopfhalter positioniert sein.
- Feuerraumtür und Aschekasten müssen dicht verschlossen sein.
- Das elektrische Kabel muss korrekt angeschlossen sein und der Schalter an der Ofenrückseite muss auf ON/1 stehen.

Externer Kontakt
Uhrenthermostat
Zündkerze
Förderschnecke
Abgas-
Saugzuggebläse
Wärmetauscher
Unbenutzt
Alarm

- Wenn der Ofen zum ersten Mal in Betrieb genommen wird, alle brennbaren Teile (Betriebsanleitung/Etikett) aus dem Feuerraum nehmen und von der Glasscheibe entfernen.
- Wird der Ofen nach längerem Stillstand eingeschaltet, müssen die eventuell schon lange im Behälter liegenden Pelletreste durch neue Pellets ersetzt und die Brennkammer vollständig gereinigt werden, da dieser Brennstoff feucht und nicht mehr zur Verfeuerung geeignet ist.
4.3.2 Zündvorgang
Zum Einschalten des Ofens die Taste 'P4' 3 Sekunden lang drücken: Auf dem Display erscheint die Anzeige 'START'. Diese Phase ist automatisch und wird von der Regelung gesteuert, ohne die Parameter ändern zu können.

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Uhr Raumtemperatur 1436 210 P-4 El nSCHAL Dialogfenster Leistung Taste 'P4'Der Ofen führt nacheinander die von den Parametern für Ebenen und Zeit vorgegeben Einschaltphasen durch und ist danach betriebsbereit, sofern keine der in der nachstehenden Übersicht aufgeführten Störungen oder Alarme auftreten:
| Status Dauer | Vorrichtungen | Bedingungen für den Wechsel auf nächsten Status | ||||
| Zünder Rauchabs. | Fürderschnecke | Wärmet. | ||||
| AUS | - | OFF | OFF | OFF | OFF | ON/OFF |
| START - VORERW. | Pr33 | OFF | ON | OFF | OFF | Ablauf Zeit Pr33 Sek. |
| VORWÄRMUNG | Pr34 | ON | ON | OFF | OFF | Ablauf Zeit Pr34 Sek. |
| PELLETS NACHFÜLLEN | Pr40 | ON | ON | ON | OFF | Ablauf Zeit Pr40 Sek. |
| WARTEN AUF FLAMME | Pr41 | ON | ON | OFF | OFF | Ablauf Zeit Pr41 Sek. |
| PELLETS EINFÜLLEN | - | ON | ON | ON | OFF | Abgastemperatur Pr13 |
| FEUER VORHANDEN | Pr02 | OFF | ON | ON | ON | Ablauf Zeit Pr02 Sek. |
| ARBEIT | - | OFF | ON | ON | ON | Raumtemperatur < SET Temperatur Abgastemperatur < Pr14 |
| ARBEIT MODULIEREN | - | OFF | ON | ON | ON | Raumtemperatur < SET Temperatur Abgastemperatur < Pr14 |
| BRENNTOPFREINIGUNG | Pr12 | OFF | ON | ON | ON | Mit Invervall Pr03 |
| ARBEIT | - | OFF | ON | ON | ON | ON/OFF zum Ausschalten |
| ENDREINIGUNG | Pr39 (*) | OFF | ON | OFF | - | (*) Pr39 Ab dem Moment in dem Abgastemp. < Pr13 |
Wenn die Abgastemperatur nach Ablauf einer bestimmten Zeit nicht den zulässigen Mindestwert erreicht hat, schaltet der Ofen auf Alarmzustand.

- Der Ofen darf nicht mit entzündlichen Flüssigkeiten angezündet werden.
- Sollten wiederholt Probleme beim Anzünden auftreten, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst.
4.4 Betriebsphase
Nach erfolgreichem Abschluss des 'ZÜNDVORGANGS' wechselt der Ofen auf den normalen Betriebszustand 'BETRIEB'.
Der Benutzer kann die Heizleistung mit den Tasten 'P5' und 'P6' von der höchsten Heizstufe 5 bis zur kleinsten Heizstufe 1 regeln.

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Uhr Raumtemperatur Taste 'P6' 4:36 21° P-4 'ORK Set Dialogfenster Sollleistung 4 Taste 'P5'Neben der Leistungsstufe kann mit den Tasten 'P1' und 'P2' auch die Raumtemperatur direkt am Bedienpanel eingestellt werden: Auf dem Display wird der aktuelle Status des Temperatur-Sollwerts angezeigt. Für das Heißluftgebläse regelt der Ofen die Drehzahl automatisch entsprechend der eingestellten Leistungsstufe.

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Taste 'P1' Eingestellter Raumtemperaturwert 28°C SET rAURTEEP Dialogfenst Taste 'P2'
- Unbedingt den Füllstand der Pellets im Behälter kontrollieren, um zu vermeiden, dass die Flamme aufgrund von Brennstoffmangel erlischt.
- Zum Einfüllen der Pellets muss der Ofen ausgeschaltet sein.
- Die Abdeckung des Pelletsbehälters muss immer geschlossen bleiben und darf nur zum Einfüllen des Brennstoffs geöffnet werden.
- Die Pelletsäcke müssen in mindestens 1,5 m Entfernung vom Ofen aufbewahrt werden.
Sobald die Raumtemperatur den vorgegebenen Wert erreicht hat oder die Abgastemperatur den vorgegebenen Höchstwert erreicht hat, erscheint auf dem Bedienpanel die Meldung 'MODULIEREN F' e und der Ofen aktiviert den Vorgang zur Flammenmodulation, ohne dass der Bediener eingreifen muss. Wenn die Temperatur hingegen 280°C übersteigt, erscheint die Alarmmeldung 'ALARM HOT ABGASE' und der Ofen aktiviert den Abschaltvorgang. Bei Aktivierung der Betriebsart STANDBY wird der Ofen nach einer bestimmten Nachlaufzeit ausgeschaltet, nachdem er den Temperatur-Sollwert erreicht hat. Sobald die Raumtemperatur unter einen vorgegebenen Wert sinkt, wird der Ofen wieder eingeschaltet.
Während des normalen Betriebs wird in bestimmten vorgegebenen Zeitabständen die Betriebsart 'BRENNTOPFREINIGUNG' aktiviert, deren Dauer ebenfalls vorgegeben ist.

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Uhr Raumtemperatur 1436 21°C P-4 "ORK" 70dULAt- Dialogfenster Leistung Uhr Raumtemperatur 1436 21°C P-4 EAHT rEl nl 6Un Dialogfenster Leistung4.5 Ausschalten
Zum Ausschalten des Ofens einfach die Taste 'P4' etwa 2 Sekunden lang drücken.
Die Förderschnecke wird sofort angehalten, das Saugzuggebläse schaltet auf eine hohe Drehzahl und auf dem Display erscheint die Meldung 'ENDREINIGUNG'; beide Motoren, d.h. des Saugzug- und des Heißluftgebläses, bleiben eingeschaltet, bis die Ofentemperatur ausreichend gesunken ist.

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Uhr Raumtemperatur 14:36 21°C P-4 OFF Dialogfenster Leistung Taste 'P4'Am Ende des Vorgangs erscheint im Dialogfenster auf dem Display die Meldung 'OFF'.
Während der Abschaltphase kann der Ofen nicht wieder eingeschaltet werden, bevor die Abgastemperatur für eine vorgegebene Dauer unter einen ebenfalls vorgegebenen Wert gesunken ist. Im Dialogfenster erscheint die Meldung 'ABKÜHLEN, BITTE WARTEN'.
4.6 Menü
Durch Drücken der Taste 'P3' (SET) öffnet sich das Menü; dieses ist in verschiedene Optionen und Ebenen unterteilt, über die die Einstellungen der elektronischen Regelung aufgerufen werden können.
In der nachstehenden Übersicht ist die Menüstruktur und nur die für den Benutzer verfügbaren Optionen dargestellt.
| Ebene 1 Ebene | 2 | Ebene 3 | Ebene 4 | Wert |
| 01 – Lüfter regeln | Wert wählen | |||
| 02 – Uhr einstellen | 01 - Tag Tag | |||
| 02 - Stunden Stunden | ||||
| 03 - Minuten Minuten | ||||
| 04 - Tag Tag | ||||
| 05 - Monat Monat | ||||
| 06 - Jahr Jahr |
| Ebene 1 | Ebene 2 | Ebene 3 | Ebene 4 | Wert |
| 03 – Uhrenthermostat einstellen | ||||
| 01 – Uhrenthermostat aktivieren | ||||
| 01 – Uhrenthermostat aktivieren | on / off | |||
| 02 – Program Tag | ||||
| 01 – Uhrenthermostat Tag | on / off | |||
| 02 – Start 1 Tag | Uhrzeit | |||
| 03 – Stop 1 Tag | Uhrzeit | |||
| 04 – Start 2 Tag | Uhrzeit | |||
| 05 – Stop 2 Tag | Uhrzeit | |||
| 01 – Uhrenthermostat Woche on / off | 03 – Program Woche | |||
| 02 – Start 1 Tag Uhrzeit | ||||
| 03 – Stop 1 Tag Uhrzeit | ||||
| 04 – Montag Prog 1 on / off | ||||
| 05 – Dienstag Prog 1 on / off | ||||
| 06 – Mittwoch Prog 1 on / off | ||||
| 07 – Donnerstag Prog 1 on / off | ||||
| 08 – Freitag Prog 1 on / off | ||||
| 09 – Samstag Prog 1 on / off | ||||
| 10 – Sonntag Prog 1 on / off | ||||
| 11 – Start Prog 2 Uhrzeit | ||||
| 12 – Stop Prog 2 | Uhrzeit | |||
| 13 – Montag Prog 2 on / off | ||||
| 14 – Dienstag Prog 2 on / off | ||||
| 15 – Mittwoch Prog 2 on / off | ||||
| 16 – Donnerstag Prog 2 on / off | ||||
| 17 – Freitag Prog 2 on / off | ||||
| 18 – Samstag Prog 2 on / off | ||||
| 19 – Sonntag Prog 2 on / off | ||||
| 20 – Start Prog 3 Uhrzeit | ||||
| 21 – Stop Prog 3 | Uhrzeit | |||
| 22 – Montag Prog 3 on / off | ||||
| 23 – Dienstag Prog 3 on / off | ||||
| 24 – Mittwoch Prog 3 on / off | ||||
| 25 – Donnerstag Prog 3 on / off | ||||
| 26 – Freitag Prog 3 on / off | ||||
| 27 – Samstag Prog 3 on / off | ||||
| 28 – Sonntag Prog 3 on / off | ||||
| 29 – Start Prog 4 Uhrzeit | ||||
| 30 – Stop Prog 4 | Uhrzeit | |||
| 31 – Montag Prog 4 on / off | ||||
| 32 – Dienstag Prog 4 on / off | ||||
| 33 – Mittwoch Prog 4 on / off | ||||
| 34 – Donnerstag Prog 4 on / off | ||||
| 35 – Freitag Prog 4 on / off | ||||
| 36 – Samstag Prog 4 on / off | ||||
| 37 – Sonntag Prog 4 on / off | ||||
| 04 – Program Wochenende | ||||
| 01 – Uhrenthermostat Wochenende on / off | ||||
| 02 – Start 1 | ||||
| 03 – Stop 1 | ||||
| 04 – Start 2 | ||||
| 05 – Stop 2 |
| Ebene 1 | Ebene 2 | Ebene 3 | Ebene 4 | Wert |
| 04 – Sprache wählen | ||||
| 01 - Italienisch | Set | |||
| 02 - Französisch | Set | |||
| 03 - Englisch | Set | |||
| 04 - Deutsch | Set | |||
| 05 – Standbybetrieb | on / off | |||
| 06 – Summer | on / off | |||
| 07 – Erste Pelletfüllung | Set | |||
| 08 – Betriebszustand des Ofens | - |
4.6.1 Menü 01 – Lüfter regeln
Bevor die Drehzahl der Gebläse eingestellt wird, sollten zunächst die Heißluftströme geregelt werden wie in Absatz 4.9 beschrieben.
Bei Aktivierung der Menüoption 01 wird die Drehzahl der Gebläse in den Ausführungen als KANALGERÄT geregelt; das KANALGERÄT ELLISSE ist mit 3 Gebläsen für den Wärmeaustausch ausgestattet, und zwar:
A – Heißluftgebläse linke Kanalisierung;
B – In mittlerer Position angebrachtes Raum-Heißluftgebläse;
C – Heißluftgebläse rechte Kanalisierung.
Die Drehzahl des mittleren Gebläses B ist nur automatisch, unveränderlich und hängt von der gewählten Leistungsstufe ab, während die Drehzahlen der Gebläse A und C anhand der folgenden Tabelle vom Kunden eingestellt werden können.
| Einstellung Gebläse A Gebläse C | ||
| A (automatisch) | Entsprechend der gewählten Leistungsstufe | Entsprechend der gewählten Leistungsstufe |
| 0 | Gebläse deaktiviert Gebläse deaktiviert | |
| 1 | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl |
| 2 | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl |
| E | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl |
| 4 | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl |
| 5 | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl | Von den technischen Parametern vorgegebene feste Drehzahl |
Die Drehzahlen werden mit den Tasten P1 (Gebläse A) und P2 (Gebläse C) eingestellt.

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Taste 'P1' Menüebene Einstellung Gebläse A Taste 'P2' Set Dialogfenster Einstellung Gebläse C4.6.2 Menü 02 – Uhr einstellen
Die elektronische Regelung ist mit einer 3-Volt-Lithiumbatterie Typ CR2032 ausgestattet, dank der die interne Uhr eine Autonomie von über 4-5 Jahren hat; falls die Uhr bei ausgeschaltetem Ofen die Uhrzeit nicht gespeichert hält oder wenn bei Wiedereinschalten eine Reihe von Nullen angezeigt wird, muss die Batterie vom Kundendienst ausgewechselt werden.
4.6.3 Menü 03 – Uhrenthermostat aktivieren
Dient zur Aktivierung und Deaktivierung aller Funktionen
Uhrenthermostats; bei Wahl auf ON wird die Funktion aktiviert und das entsprechende LED-Segment [ D ] leuchtet auf.

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D C B OFF i-3-1-01 ERELGBFBei Eingabe der Tagesprogrammierung G, Wochenprogrammierung
Sbzw. Wochenendprogrammierung W leuchtet im oberen Displayabschnitt rechts das jeweilige LED-Segment [ C ] auf. Was die Auswahl der Optionen und die Eingabe der Uhrzeiten betrifft, müssen die sechs Tasten gemäß den Anleitungen in der Tabelle von Absatz 4.2 betätigt werden.
Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM TAG können die täglich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden.
Es können zwei Betriebsphasen eingestellt werden, die von den gemäß nachstehender Tabelle eingestellten Uhrzeiten begrenzt werden. Die Einstellung OFF bedeutet, dass die Uhr den Befehl ignorieren soll.
| Auswahl | Bedeutung | Mögliche Werte |
| START 1 | Aktivierungsuhrzeit | ora - OFF |
| STOP 1 | Deaktivierungsuhrzeit | ora - OFF |
| START 2 | Aktivierungsuhrzeit | ora - OFF |
| STOP 2 | Deaktivierungsuhrzeit | ora - OFF |
Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHE können die wöchentlich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden.
Das Wochenprogramm verfügt über 4 unabhängige Programme, deren Endeffekt aus der Kombination der 4 Programmierungen besteht.
Das Wochenprogramm kann aktiviert oder deaktiviert werden. Durch Eingabe von OFF in das Feld mit den Stunden wird der entsprechende Befehl ignoriert.

Die Programmierung muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Darauf achten, dass sich die Aktivierungs- und/oder Deaktivierungszeiten nicht am selben Tag in verschiedenen Programmen überlagern.

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14:36 11-3-2-02 START 1 TAG Menüeben Dialogfenster
Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHENENDE können die Funktionen des Uhrenthermostats am Wochenende aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden (Wochenende: Samstag – Sonntag).

Die Programmierung WOCHENENDE nur nach Deaktivierung der Wochenprogrammierung aktivieren. Um ein unbeabsichtigtes Ein- und Abschalten zu vermeiden, jeweils immer nur ein Programm aktivieren. Das Tagesprogramm deaktivieren, wenn das Wochenprogramm verwendet werden soll; mit dieser Einstellung empfiehlt es sich, das Wochenendprogramm zu deaktivieren.

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Menüeben 14:36 11-3-4-03 STOP 1 "EEH-End4.6.4 Menü 04 – Sprache wählen
Mit dieser Option kann die gewünschte Dialogsprache unter den im Menü verfügbaren Sprachen gewählt werden, und zwar:
- ITALIENISCH
- FRANZÖSISCH
- ENGLISCH
- DEUTSCH

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Menüebene TENU 04 DEUTSCH Dialogfenster4.6.5 Menü 05 – Standbybetrieb
Bei Wahl des Standbybetriebs wird der Ofen automatisch abgeschaltet, nachdem die Raumtemperatur für eine vorgegebene Zeit über dem Sollwert geblieben ist. Daraufhin kann der Ofen erst dann wieder automatisch eingeschaltet werden, wenn die Raumtemperatur unter den in der Parametertabelle angegebenen Wert sinkt (Voreinstellung 2°C). Manuelle Steuerungen vom Bedienpanel oder von der Fernbedienung haben Vorrang vor der Programmierung.
4.6.6 Menü 06 – Summer
Mit dieser Option kann der Signalton des Ofens aktiviert oder deaktiviert werden.
4.6.7 Menü 07 – Erste Pelletfüllung
Die Einstellung ERSTE PELLETFÜLLUNG gestattet, bei ausgeschaltetem oder kaltem Ofen für die Dauer von 90 Sek. eine erste Pelletfüllung durchzuführen. Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P4 abgebrochen.

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Taste 'P1' Raumtemperatur Taste 'P4'4.6.8 Menü 08 – Betriebszustand des Ofens
Mit dieser Option kann der aktuelle Betriebszustand des Ofens aufgerufen und der Status der verschiedenen, daran angeschlossenen Vorrichtungen angezeigt werden; für die Überwachung stehen mehrere aufeinander folgende Seiten zur Verfügung.
4.6.9 Menü 09 – Vom Techniker vorgenommene Einstellungen
Diese Option ist ausschließlich dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten.

Die technischen Parameter im Menü 09 dürfen nur von hierzu befugtem Fachpersonal geändert werden; etwaige willkürliche Änderungen können ernste Schäden verursachen und entbinden die Firma COLA
4.7 Fernbedienung
Die Fernbedienung funktioniert mit den am Bedienpanel vorgenommenen Einstellungen und dient zum Ein-/Ausschalten des Ofens sowie zur Regelung der Leistung und der gewünschten Temperatur. Da sie an eine Infrarotdiode sendet, muss sie zum Empfänger im Bedienpanel gerichtet werden.
Die Fernbedienung gestattet folgende Vorgänge:

L: Die LED leuchtet bei jedem Tastendruck auf
Taste P1+P6: Ofen ein-/ausschalten
Taste P1: Raumtemperatur erhöhen
Taste P6: Leistungsstufe erhöhen
Taste P5: Leistungsstufe verringern
Taste P2: Raumtemperatur verringern

4.7.1 4.7.1 Batterie wechseln
Die Fernbedienung wird ohne Batterie geliefert, sie funktioniert mit einer Batterie, die an der Unterseite des Geräts eingesetzt wird. Zum Einsetzen und eventuellen Wechseln der Batterie folgendermaßen vorgehen:
- Abdeckung an der Rückseite der Fernbedienung öffnen;
- Batterie Modell p23ga 12V einlegen, dabei auf die korrekte Polung achten;
- Fernbedienung schließen;
- Kontrollieren, ob die Fernbedienung korrekt funktioniert.

- Die Fernbedienung fern von direkten Wärmequellen und Wasser halten.
- Die Batterie der Fernbedienung muss sicher und unter Befolgung der örtlichen Vorschriften ausgewechselt und entsorgt werden.

Serienmäßig regelt das Gerät die Raumtemperatur mit einem Digitalthermometer, der die Temperatur über einen Temperaturfühler misst und bei Erreichen der eingestellten Temperatur die Leistung verringert.
Wenn ein externer Thermostat verwendet werden soll, wenden Sie sich bitte an einen befugten Techniker, der die folgenden Anleitungen befolgen muss:
- Gerät mit dem Hauptschalter an der Rückseite ausschalten und Netzkabel trennen.
- Die seitliche Verkleidung abnehmen, um die elektronische Regelung freizulegen.
- Unter Bezugnahme auf den elektrischen Schaltplan die zwei Kabel des Thermostats an die Klemmen TERM der Platine anschließen.
- Alles wieder einbauen und den korrekten Betrieb kontrollieren.
Wie folgt konfigurieren:
- Externer Thermostat: Einen Temperatur-Sollwert von 7 °C einstellen;
- Externer Uhrenthermostat: Einen Temperatur-Sollwert von 7 °C einstellen und vom Menü 03-01 die Uhrenthermostat-Funktionen deaktivieren.
Bei jeder Einstellung ändern sich die anderen Funktionen des Menüs nicht und die Anzeige des Anschlusses erfolgt durch Aufleuchten der LED-Segmentanzeige an der Statusleiste auf dem Display.

Der Ofen Modell ELLISSE KANALGERÄT ist mit drei Heißluftgebläsen mit unabhängigem Betrieb für den Wärmeaustausch mit der Brennkammer ausgestattet, und zwar:
COLA
- Mittleres Gebläse – Kanal B: Saugt Frischluft von unten an, leitet den Luftstrom an die hintere Wand und an den oberen Wärmetauscher der Brennkammer, um an der Frontblende des Ofens in den Raum auszutreten;
- Seitliches linkes Gebläse – Kanal A: Saugt Frischluft von unten an und leitet den Luftstrom an die linke Seitenwand der Brennkammer; über ein Ventil wird die Luft zur oberen Frontblende des Ofens oder zum hinteren linken Anschluss des Kanalisierungssystems geleitet.
- Seitliches rechtes Gebläse – Kanal C: Saugt Frischluft von unten an und leitet den Luftstrom an die linke Seitenwand der Brennkammer; über ein Ventil wird die Luft zur oberen Frontblende des Ofens oder zum hinteren rechten Anschluss des Kanalisierungssystems geleitet.
4.9.1 4.9.1 Einstellung der Heißluftströme
Der Ofen leitet die vom rechten Gebläse (Kanal C) bzw. vom linken Gebläse (Kanal A) erzeugten Heißluftströme über Ventile entweder zur oberen Frontblende oder zur Geräterückseite an entsprechende Anschlüsse des Kanalisierungssystems.
Mit den von Hand zu bedienenden Hebeln im Pelletsbehälter lässt sich entweder der Heißluftstrom vollständig umleiten oder die in den Raum und in die Kanalisierung geleitete Luftmenge wie nachstehend dargestellt anhand der Markierungen modulieren.

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A B C A : Heißluftstrom links B : Heißluftstrom Mitte C : Heißluftstrom rechts Bedienhebel 'Kanal A - C' auf der Stellung für rückseitigen Luftausblas Vollständig in A und C KANALISIERTER A B C Bedienhebel 'Kanal A - C' auf der Stellung für frontseitigen Luftausblas Nicht KANALISIERTER LUFTSTROM4.10 Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode)
Wird der Ofen für längere Zeit nicht benutzt, folgendermaßen vorgehen
- Den Pelletsbehälter vollständig ausleeren.
- Die Stromzufuhr trennen und das Kabel vom Schalter entfernen;
- Gründlich säubern und bei Bedarf alle beschädigten Teile von Fachpersonal ersetzen lassen.
- Den Ofen abdecken, um ihn vor Staub zu schützen.
- An einem trockenen, witterungsgeschützten Ort unterstellen.
5 REINIGUNG DES OFENS
Der Ofen muss unbedingt regelmäßig gereinigt werden, um einen korrekten Betrieb zu garantieren und zu vermeiden, dass das Glas verrußt, eine schlechte Verbrennung auftreten kann, sich Asche und unverbrannte Teile im Brenntopf ansammeln, die Heizleistung abnimmt.
Der Ofen darf nur mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden.
Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um das Eindringen von Luft zu vermeiden; die Brennkammer und die Pelletrohrleitung arbeiten nämlich mit Unterdruck, der Rauchabzug dagegen mit leichtem Druck.
Die ordentliche Reinigung wird normalerweise vom Kunden unter Befolgung der im Benutzerhandbuch enthaltenen Anleitungen vorgenommen, während die außerordentliche Wartung mindestens 1 Mal pro Jahr vom Vertragskundendienst durchgeführt werden muss.

- Zur Reinigung aller Teile muss der Ofen kalt und vom Stromnetz getrennt sein.
- Die Reinigungsrückstände gemäß den geltenden örtlichen Vorschriften entsorgen.
- Der Ofen darf auf keinen Fall ohne Außenverkleidungen in Betrieb gesetzt werden.
- Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden.
Nachstehend werden die Kontroll- und/oder Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für den korrekten Gebrauch und Betrieb des Ofens erforderlich sind.
| Teile / IntervallArt der Reinigung | 1 Tagordentliche Reinigung | 2-3 Tageordentliche Reinigung | 1 Monatordentliche Reinigung | 2 - 3Monateordentliche Reinigung | 1 Jahraußerordentliche Reinigung: wird vom technischen Kundendienstdurchgeführt |
| Brenntopf | ■ | ||||
| Aschefach/-kasten | ■ | ||||
| Glasscheibe | ■ | ||||
| Rauchgaswärmetauscher - Abweiser | ■ | ■ | |||
| Sammelleitung - Saugzuggebläse | ■ | ■ | |||
| Dichtung Tür - Glasscheibe | ■ | ||||
| Schornsteinrohr - Rauchrohr | ■ |
5.1 Reinigung des Brenntopfes
Den Brenntopf herausnehmen und eventuelle Rückstände, die sich in der Brennkammer und im Brenntopfhalter abgelagert haben, beseitigen. Hierfür kann ein Aschesauger verwendet werden. Diese Arbeit muss täglich vorgenommen werden, vor allem, wenn sich unverbranntes Material angesammelt hat, damit eine optimale Verbrennung gewährleistet ist, da durch die Löcher des Brenntopfes die für die Verbrennung erforderliche Luft dringen muss.

Brenntopf verschmutzt

Brenntopfhalter sauber

Der Brenntopf muss bündig und luftdicht auf dem Brenntopfhalter aufliegen, und zwar auf der gesamten Umrandung.
5.2 Reinigung des Aschenbehälters
Direkt unter dem Brenntopf/dem Brenntopfhalter befindet sich ein herausnehmbarer Aschebehälter. Um diesen zu reinigen, die Feuerraumtür öffnen und mit einem Aschesauger die Asche und eventuelle Verbrennungsrückstände entfernen. Nach der Reinigung muss die Tür geschlossen werden, Die Reinigung des Aschebehälters muss je nach Ofengebrauch alle 2-3 Tage durchgeführt werden.
5.3 Reinigung des Glases und der Luftschlitze
Das Glas kann mit einem feuchten Tuch und einem Spezialreiniger ohne Scheuermittel gereinigt werden. Zwischen Glas, Glashalter und Feuerraumtür am unteren und oberen Teil sind Schlitze für die Luftzirkulation und die Innenreinigung der Glasscheibe angebracht. Diese Schlitze unbedingt von Aschen- und Staubresten freihalten. Den gesamten inneren Glasrand daher regelmäßig reinigen.
5.4 Reinigung des Saugzuggebläses und der Brennkammer
Mindestens einmal jährlich muss die Brennkammer gereinigt und alle Verbrennungsrückstände von den inneren Abweisern und von der Abgasführung entfernt werden. Hierfür die Abdeckung und die obere Frontblende des Ofens entfernen. Den Wärmetauscher aus Gusseisen durch Lösen der Befestigungsschraube ausbauen. Die Abweiser und die Kammer reinigen.
Außerdem muss unbedingt das unter der Kammer befindliche Saugzuggebläse gereinigt werden, zu dem man nach Entfernen des Aschekastens Zugang hat.
Alle 3-4 Monate die (isolierenden-feuerfesten) Innenwände der Brennkammer mit geeigneten Utensilien (Pinseln) reinigen und gegebenenfalls ersetzen, da sie als Verschleißmaterial gelten.
Alle 1800 Betriebsstunden fordert der Ofen mit der Meldung 'SERVICE FÄLLIG' eine (nicht von Garantie gedeckte) außerordentliche Wartung durch Fachpersonal an, das eine vollständige Reinigung und die Rücksetzung der Meldung vornimmt.

Durch Stöße oder gewaltsames Vorgehen kann das Saugzuggebläse beschädigt und dessen lauter Betrieb verursacht werden, deshalb sollte mit diesem Vorgang unbedingt qualifiziertes Fachpersonal betraut werden.
5.5 Reinigung des Luftmassenmessers
In das Rohr ist ein Luftmassenmesser eingebaut (Messgerät der Verbrennungsluftzufuhr), der regelmäßig, d.h. alle 3-4 Monate, mit geeigneten Mitteln (Druckluftstrahl oder geeignete Pinsel) innen gereinigt werden muss.
5.6 Reinigung der Keramikteile (Keramikofenmodelle)
Die Kacheln sind in Handwerksarbeit hergestellt und können daher geringfügige Oberflächen-Unregelmäßigkeiten wie Mikroporen oder Farbabweichungen aufweisen. Für ihre Reinigung ein weiches, trockenes Tuch verwenden; durch die Verwendung von Reinigungsmitteln könnten eventuelle Fehler betont werden.
5.7 Reinigung des Rauchrohrs – Schornsteinrohrs
Das Rauchrohr muss mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf, je nach Gebrauch und Installationsart des Ofens.
Die Reinigung umfasst das Absaugen und Entfernen der Rückstände in allen senkrechten und waagerechten Rohrabschnitten sowie in den Rohrkrümmern vom Gerät zum Schornsteinrohr.
Einmal im Jahr sollte auch das Schornsteinrohr gereinigt werden, um eine korrekte und sichere Rauchabführung sicherzustellen.

Für jede Art von Wartung und für die Reinigung am Ende der Heizperiode empfiehlt die Firma COLA, sich an den Vertragskundendienst zu wenden, der den Ofen nicht nur reinigt sondern auch den Verschleißzustand der inneren Bauteile des Ofens kontrolliert.
6 WARTUNG
6.1 Vorwort
Die Eingriffe an Innenkomponenten des Ofens müssen von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden - wenden Sie sich hierfür bitte an den nächstgelegenen Kundenservice.

Vor jedem Eingriff am Ofen muss sichergestellt werden, dass der Netzstecker gezogen und der Ofen kalt ist.
6.2 Ausbau der Verkleidung

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0.2 Ausbau der Verkendung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ZeichenerklärungZeichenerklärung:
1 - Keramikabdeckung
2 - Obere Keramik-Frontblende
3 - Untere Keramik-Frontblende
4 - Vordere seitliche Keramikkacheln
5 - Hintere seitliche Keramikkacheln
6 - Untere Rückwandverkleidung
7 - Obere Rückwandverkleidung
8 - Seitlicher Ständer
9 - Tür des Pelletsbehälters
6.3 Innere Ofenkomponenten

1 - Brennkammer
2 - Halterungen re./li. ELLISSE
3 - Stahl-Wärmetauscher
4 - Seitenwände aus Vermiculit
5 - Oberer Abweiser aus Vermiculit
6 - Rückwand aus Vermiculit
Explosionszeichnung der Brennkammer und der damit verbundenen Teile, Ofen Mod. ELISSE Kanalgerät
Explosionszeichnungen von:
1 - Baugruppe Brenntopf
2 - Baugruppe Saugzuggebläse
3 - Baugruppe Förderschnecke

1 - Brenntopf
2 - Brenntopfhalter
3 - Baugruppe Verbrennungsluft-Ansaugrohr
4 - Elektr. Widerstand
5 - Hintere Dichtung des Brenntopfalters
6 - Vordere Dichtung der Ansaug-Baugruppe
Zeichenerklärung:
1 - Spirale des Saugzuggebläses
2 - Wärmedichtung
3 - Saugzuggebläsemotor
4 - Rauchabzugsrohr
Zeichenerklärung:
1 - Dichtung Behälter / Förderer
2 - Flansch f. Getriebemotor
3 - Getriebemotor
4 - Schnecke
5 - Dichtung für Rutsche
6 - Pelletsrutsche
7 - Dichtung Kammer / Förderer
8 - Pelletsförderer
6.4 Elektrische Bauteile

1 - Elektronikplatine
2 - Kontroll- und Sicherheits-Unterdruckwächter
3 - Sicherheitsthermostat
4 - EIN/AUS-Schalter mit Schmelzsicherungen
5 - Serielle Schnittstelle
6 - Raumtemperaturfühler
7 - Abgasfühler
8 - Luftmassenmesser
9 - Rechter Zentrifugalventilator
10 - Linker Zentrifugalventilator
11 - Hinterer Tangentialventilator
12 - Bedienpanel Mod. F047
13 - Getriebemotor der Förderschnecke
7 FEHLERSUCHE
7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen
Ein Alarm wird durch ein akustisches Signal (sofern aktiviert) und eine Meldung am Bedienpanel angezeigt Bei Auftreten eines Alarms den Ofen abschalten, Alarmursache beheben und erst dann den Ofen wie im vorliegenden Handbuch beschrieben wieder einschalten.
Nachstehend sind die eventuell am Bedienpanel angezeigten Alarme mit Ursache und Abhilfe aufgeführt:
| ALARME - MELDUNGEN | |||
| Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen | |||
| AL 1STROMAUSFALL | - Der Ofen schaltet nicht ein. | - Keine Stromversorgung während des Zündvorgangs. | - Den Ofen durch Drücken der Taste P4 auf OFF stellen und den Einschaltvorgang wiederholen.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 2ABGASFÜHLER | - Wird ausgelöst bei Defekt des Abgastemperaturfühlers.- Der Abschaltvorgang wird aktiviert. | - Der Fühler ist defekt- Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. | - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 3HOT ABGASE | - Wird ausgelöst, wenn der Abgastemperaturfühler eine Abgastemperatur über 280 °C misst.- Der Abschaltvorgang wird aktiviert. | - Der Tangentialventilator ist defekt.- Der Tangentialventilator wird nicht mit Strom versorgt.- Übermäßige Pelletfüllung. | - Pelletzuführung einstellen.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 4SAUGZUGGEBLÄSE-DEFEKT | - Wird ausgelöst, wenn das Saugzuggebläse defekt ist.- Der Abschaltvorgang wird aktiviert. | - Das Saugzuggebläse ist blockiert.- Der Drehzahlsensor ist defekt.- Das Saugzuggebläse wird nicht mit Strom versorgt. | - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 5ZÜNDUNGFEHLGESCHLAGEN | - Während des Zündvorgangs wird die Flamme nicht gezündet.- Der Abschaltvorgang wird aktiviert. | - Der Pelletsbehälter ist leer.- Der Heizwiderstand ist defekt, verschmutzt oder nicht in der korrekten Position eingebaut.- Falsche Einstellung der Pelletbeschickung. | - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält.- Die Einschaltvorgänge kontrollieren.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 6KEINE PELLETSVORHANDEN | - Der Brenntopf wird nicht mit Pellets versorgt. | - Der Pelletsbehälter ist leer.- Der Getriebemotor der Pelletbeschickung muss sich einlaufen- Der Getriebemotor führt keine Pellets zu. | - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält.- Pelletzuführung einstellen.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 7THERMOSICHERUNG | - Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Sicherheitsthermostat der Schneckenkanal-Temperatur anspricht.- Das System wird gestoppt. | - Der Sicherheitsthermostat hat eine Temperatur über dem Schwellenwert für die Überhitzung des unteren Behälterabschnitts gemessen und unterbricht den Betrieb des Getriebemotors. | - Nach der Ursache für die Überhitzung suchen.- Den Betrieb des Thermostats durch Drücken der Reset-Taste wieder herstellen. |
| Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen | |||
| AL 8KEIN UNTERDRUCK | - Während der Betriebsphase liegt der vom Ofen gemessene Druck unter der Ansprechschwelle des Unterdruckwächters.- Das System wird gestoppt. | - Die Brennkammer ist verschmutzt.- Das Rauchabzugsrohr ist verstopft.- Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen.- Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt.- Der Unterdruckwächter ist defekt. | - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr und Brennkammer sauber sind.- Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist.- Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL 9UNGENÜGENDER ZUG | - Wird ausgelöst, wenn die Verbrennungsluftzufuhr unter einem bestimmten Schwellenwert liegt. | - Die Brennkammer ist verschmutzt.- Das Rauchabzugsrohr ist verstopft.- Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen.- Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt.- Der Luftmassenmesser ist defekt. | - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr und Brennkammer sauber sind.- Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist.- Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind.- Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| AL bFEHLER TRIAC SCHNECKE | - Wird ausgelöst, wenn der Getriebemotor in Dauerbetrieb und länger als 60 Sek. läuft.- Das System wird gestoppt. | - Die Regelung hat festgestellt, dass das Steuerrelais des Getriebemotors defekt ist (Kontakte verklebt). | - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| ABKÜHLEN, BITTE WARTEN | - Wird ausgelöst, wenn der Ofen sofort nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet wird. | - Entstörversuch während des Abschaltvorgangs mit noch warmem Ofen in Abkühlphase. | - Der Alarm kann erst zurückgesetzt werden, nachdem der Ofen vollständig abgeschaltet wurde. |
| DEFEKT LUFTMASSENMESSER | - Wird ausgelöst, wenn der Luftmassenmesser getrennt wird. | - Die Regelung kann die Menge der Verbrennungsluft nicht messen, schaltet jedoch den Ofen nicht ab sondern schließt nur die Funktionen des Luftmassenmessers aus. | - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Ofenbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. |
| SERVICE STUNDEN | - Wird ausgelöst, wenn der Ofen seit der letzten Wartung 1800 Stunden in Betrieb war. | - Anforderung der außerordentlichen Wartung. | - Die Arbeiten für außerordentliche Reinigung, Wartung und Rücksetzung müssen vom Vertragskundendienst durchgeführt werden. |
Der Hersteller behält sich jederzeitige Änderungen hinsichtlich technischer Ausführung oder Design ohne Vorankündigung vor. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich.
8 ANHÄNGE
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** Der Verbrauch kann je nach Pelletart unterschiedlich sein/Pellet consumption can vary according to the type of pellets used.

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FEBRUDE
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