PPS11810 - Labornetzteil VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Technische Merkmale | Stromversorgung: 230 V AC, 50 Hz |
|---|---|
| Verwendung | Messgerät für elektrische und elektronische Tests |
| Wartung und Reparatur | Regelmäßig den Zustand der Kabel und Steckverbinder überprüfen |
| Sicherheit | Beim Umgang isolierende Handschuhe verwenden |
| Allgemeine Informationen | 2 Jahre Garantie, Kundendienst verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - PPS11810 VOLTCRAFT
Laden Sie die Anleitung für Ihr Labornetzteil kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PPS11810 - VOLTCRAFT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PPS11810 von der Marke VOLTCRAFT.
BEDIENUNGSANLEITUNG PPS11810 VOLTCRAFT
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, mit dem Kauf eines Voltcraft®-Produktes haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken. Voltcraft® - Dieser Name steht auf dem Gebiet der Mess-, Lade- sowie Netztechnik für überdurchschnittliche Qualitätsprodukte, die sich durch fachliche Kompetenz, außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und permanente Innovation auszeichnen. Vom ambitionierten Hobby-Elektroniker bis hin zum professionellen Anwender haben Sie mit einem Produkt der Voltcraft® - Markenfamilie selbst für die anspruchsvollsten Aufgaben immer die optimale Lösung zur Hand. Und das Besondere: Die ausgereifte Technik und die zuverlässige Qualität unserer Voltcraft® - Produkte bieten wir Ihnen mit einem fast unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis an. Darum schaffen wir die Basis für eine lange, gute und auch erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft® - Produkt! Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: www.conrad.de Österreich: www.conrad.at Schweiz: www.conrad.ch Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.6
2. BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
Das Labornetzgerät dient als potentialfreie DC-Spannungsquelle zum Betrieb von Kleinspannungsverbrauchern. Der einstellbare Ausgang kann an der Vorderseite bis max. 5 A und an der Rückseite bis zur vollen Nennstromstärke abgegriffen werden. Der vordere Ausgang ist auf 5 A begrenzt und gegen Überlastung geschützt. Bei der Reihenschaltung der Ausgänge mehrerer Netzgeräte können berührungsgefährliche Spannungen >75 V/DC erzeugt werden. Ab dieser Spannung müssen aus Sicherheitsgründen schutzisolierte Leitungen/Messkabel zum Einsatz kommen. Der Anschluss erfolgt an der Vorderseite über 4 mm Sicherheits-Buchsen, an der Rückseite über Hochstrom-Schraubklemmbuchsen. Die Ausgänge (vorne und hinten) sind miteinander verbunden. Es müssen ausreichend dimensionierte Anschlusskabel verwendet werden. Ein zu geringer Leiterquerschnitt kann zur Überhitzung und zum Brand führen. Die Ausgangsdaten der Labornetzgeräte sind wie folgt: Typ Ausgangsspannung Ausgangsstrom (Insgesamt, MAIN + AUX)
Die Einstellung für Spannung und Strom erfolgt stufenlos über digitale Drehregler mit Grob- und Feineinstellung, um eine schnelle und präzise Werteinstellung zu ermöglichen. Die Werte werden im übersichtlichen Display angezeigt. Die Strombegrenzung für den Konstantstrombetrieb kann ohne Kurzschlussbrücke voreingestellt werden. Das Netzgerät ist fernsteuerbar. Über eine externe Spannung (0 - 5 V/DC) oder über ein externes Potentiometer (5 kOhm) kann die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom eingestellt werden. Der DCAusgang ist über einen Schaltkontakt ein- und ausschaltbar. Drei frei programmierbare Speicherplätze können mit unterschiedlichen Festspannungen und Strombegrenzungen belegt werden. Der Wahlschalter bendet sich an der Rückseite. Mit der im Lieferumfang enthaltenen Software und dem USB-Anschluss kann die Stromversorgung zum Betrieb von zyklischen Arbeitsabläufen über einen PC gesteuert werden. Bis zu 20 programmierbare Spannungs- und Strom-Sets mit unterschiedlicher Zeitdauer können für den Betrieb programmiert werden. Die zyklischen Arbeitsabläufe können bis zu 999-mal wiederholt werden.7 Das Gerät ist überlast- und kurzschlussfest und beinhaltet eine Sicherheits-Temperaturabschaltung. Das Labornetzgerät ist in Schutzklasse 1 aufgebaut. Es ist nur für den Anschluss an Schutzkontaktsteckdosen mit Schutzerdung und einer haushaltsüblichen Wechselspannung von 230 V/AC zugelassen. Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen (CE) ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Produktes nicht gestattet. Eine andere Verwendung als oben beschrieben ist nicht erlaubt und kann zur Beschädigung des Produkts führen. Darüber hinaus ist dies mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluss, Brand, Stromschlag usw. verbunden. Lesen Sie die Bedienungsanleitung genau durch und bewahren Sie diese für späteres Nachschlagen auf. Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise und Informationen in dieser Anleitung.
- Remote-Anschlussbuchse
- Schutzkontakt-Netzkabel
Ein Ausrufungszeichen in einem Dreieck zeigt wichtige Anweisungen in dieser Anleitung, die unbedingt befolgt werden müssen. Ein Blitzsymbol im Dreieck warnt vor einem elektrischen Schlag oder der Beeinträchti- gung der elektrischen Sicherheit des Geräts. Dieses Symbol zeigt Tipps und Informationen zur Bedienung. Nur zur Verwendung in trockenen Innenbereichen Dieses Gerät ist CE-konform und erfüllt die erforderlichen nationalen und europäischen Richtlinien. Schutzleiteranschluss; diese Schraube darf nicht gelöst werden8
5. SICHERHEITSHINWEISE
Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Falls Sie die Sicherheitshinweise und die Angaben zur sachgemäßen Handhabung in dieser Bedienungsanleitung nicht befolgen, übernehmen wir für dadurch resultierende Personen-/Sachschäden keine Haftung. Außerdem erlischt in solchen Fällen die Gewährleistung/Garantie. Personen / Produkt
- Das Produkt ist kein Spielzeug. Halten Sie es von Kindern und Haustieren fern.
- Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
- Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperaturen, direktem Sonnenlicht, starken Erschütterungen, hoher Feuchtigkeit, Nässe, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln.
- Setzen Sie das Produkt keiner mechanischen Beanspruchung aus.
- Wenn kein sicherer Betrieb mehr möglich ist, nehmen Sie das Produkt außer Betrieb und schützen Sie es vor unbeabsichtigter Verwendung. Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet, wenn das Produkt: - sichtbare Schäden aufweist, - nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, - über einen längeren Zeitraum unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gelagert wurde oder - erheblichen Transportbelastungen ausgesetzt wurde.
- Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um. Durch Stöße, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird es beschädigt.
- Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitungen der übrigen Geräte, an die das Produkt angeschlossen wird.
- Produkte, die an Netzspannung betrieben werden, gehören nicht in Kinderhände. Lassen Sie deshalb beim Betrieb des Produkts in Anwesenheit von Kindern besondere Vorsicht walten, insbesondere wenn diese versuchen, Gegenstände durch Gehäuseöffnungen in ein Gerät zu stecken. Es besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen elektrischen Schlags.
- Gießen Sie nie Flüssigkeiten über elektrischen Geräten aus und stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegenstände (z.B. Vasen) darauf ab bzw. in deren Nähe. Es besteht höchste Gefahr eines Brandes oder lebensgefährlichen elektrischen Schlags.
- Betreiben Sie das Produkt nur in trockenen Innenräumen. Es darf nicht feucht oder nass werden. Ansonsten besteht Lebensgefahr durch einen elektrischen Schlag!9
- In Schulen, Ausbildungsstätten, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten muss der Umgang mit elektrischen Geräten durch geschultes Personal überwacht werden.
- Beachten Sie in gewerblichen Einrichtungen die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel.
- Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen können spannungsführende Teile freigelegt werden.Trennen Sie deshalb vor einer Wartung oder Instandsetzung das Produkt von allen Spannungsquellen. Kondensatoren im Gerät können noch geladen sein, selbst wenn es von allen Spannungsquellen getrennt wurde.
- Verlegen Sie Kabel immer so, dass niemand über diese stolpern oder an ihnen hängen bleiben kann. Es besteht Verletzungsgefahr.
- Tragen Sie während der Arbeit mit Netzteilen oder Ladegeräten keine metallenen und leitenden Schmuckketten, Armreifen, Ringe usw. Verbinden Sie Netzteile und Ladegeräte unter keinen Umständen mit Menschen oder Tieren.
- Überprüfen Sie vor jedem Einsatz das Produkt auf Beschädigung(en). Falls Sie Beschädigungen feststellen, verwenden Sie das Produkt nicht mehr. Trennen Sie es von der Netzspannung und ziehen Sie das Steckernetzteil aus der Netzsteckdose. Bringen Sie das Produkt danach in eine Fachwerkstatt.
- Verwenden Sie als Spannungsquelle ausschließlich eine ordnungsgemäße Netzsteckdose (230V~/50Hz) des öffentlichen Versorgungsnetzes.
- Ziehen Sie das Steckernetzteil nicht am Kabel aus der Netzsteckdose!
- Unter folgenden Bedingungen muss der Netzstecker aus der Steckdose gezogen werden: - vor dem Reinigen des Produkts - bei Gewitter - wenn das Produkt über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird.
- Achten Sie während des Betriebs auf eine ausreichende Belüftung des Produkts. Decken Sie die Belüftungsöffnungen nicht durch Zeitschriften, Decken, Vorhänge o.ä. ab. Halten Sie einen Mindestabstand von 15 cm zu anderen Gegenständen ein.
- Stellen Sie sicher, dass beim Aufstellen die Kabel nicht gequetscht, geknickt oder durch scharfe Kanten beschädigt werden.
- Es dürfen sich keine Geräte mit starken elektrischen oder magnetischen Feldern, wie z.B. Transformatoren, Motoren, schnurlose Telefone, Funkgeräte usw. in direkter Nähe zum Produkt benden, da diese das Produkt beeinussen können.10
- Betreiben Sie das Ladegerät nicht an Orten oder in Räumen, die ungünstige Umgebungsbedingungen aufweisen. Dies kann zur Beschädigung der empndlichen Elektronik im Inneren des Ladegeräts führen und ist mit lebensbedrohenden Gefahren verbunden. Ungünstige Umgebungsbedingungen sind: - Hohe Luftfeuchtigkeit (> 80 % relativ, Kondensation) - Feuchtigkeit, Staub, brennbare Gase, Lösungsmitteldämpfe, Benzin - Hohe Umgebungstemperatur (> ca. +50 °C) - Elektromagnetische Felder (Motoren, Transformatoren, Audiosysteme für Modellbau usw.) oder elektrostatische Felder
- Das Gerät sollte nicht sofort nach einem Wechsel von kalter zu warmer Umgebung angeschlossen werden. Kondenswasser könnte zu Schäden am Gerät führen. Warten Sie, bis sich das Gerät der neuen Umgebungstemperatur angepasst hat. Sonstiges
- Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Produktes haben.
- Lassen Sie Wartungs-, Anpassungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem Fachmann bzw. einer Fachwerkstatt durchführen.
1. LED-Messanzeigeelement mit Anzeige für C.V. (Konstantspannung) und C.C. (Konstantstrom)
2. Kontrollanzeige Rückseite
3. Bedienungsknopf Ausgangsspannung
4. Bedienungsknopf Ausgangsstrom
5. POWER (ein/aus) Schalter
6. AUX. OUTPUT 5A MAX. (AUX.-Ausgangsanschlüsse)
7. MAIN OUTPUT(Ausgangsanschlüsse)
8. Modus-Auswahlschalter
9. Abruf-Auswahlschalter
10. Fernsteuerungsanschluss
11. Lufteinlassgitter Kühlgebläse
12. Leistungsaufnahme und Netzsicherung
Die Software ist mit den Windows
Betriebssystemen XP, 2003, Vista, 7, 8 kompatibel.
1. Legen Sie die beiliegende Software-CD in das DVD-Laufwerk Ihres Computers ein.
2. Installieren Sie den Treiber (USB zu UART Bridge) für Ihr Betriebssystem im Ordner USB CP210x
3. Kopieren Sie den Ordner hcs von der CD in den Applikationsordner Ihres Computers oder einen
4. öffnen Sie die Datei hcs.exe im Ordner hcs. Das Programm startet auf.11
Das Labornetzgerät ist kein Ladegerät. Verwenden Sie zum Laden von Akkus geeignete Ladegeräte mit entsprechender Ladeabschaltung. Bei längerem Betrieb mit Nennlast wird die Gehäuseoberäche warm. Achtung! Mögliche Verbrennungsgefahr ! Achten Sie daher unbedingt auf eine ausreichende Belüftung des Netzgerätes und betreiben Sie es niemals teilweise oder ganz abgedeckt, um eventuelle Schäden zu vermeiden. Achten Sie beim Anschluss eines Verbrauchers unbedingt darauf, dass dieser im nicht eingeschalteten Zustand angeschlossen wird. Ein eingeschalteter Verbraucher kann beim Anschluss an die Ausgangsbuchsen des Netzgerätes zu einer Funkenbildung führen, welche wiederum die Buchsen bzw. die angeschlossenen Leitungen und/oder deren Klemmen beschädigen können. Wenn Sie Ihr Netzgerät nicht benötigen, schalten Sie es aus und trennen es vom Netz. Die Anzeigen bleiben nach dem Ausschalten noch einige Sekunden an, um die internen Kondensatoren zu entladen und die zuletzt eingestellten Parameter abzuspeichern. Auf einen ausreichenden Leiterquerschnitt der DC-Anschlussleitungen ist unbedingt zu achten, da eine Überlastung zum Leitungsbrand führen kann. Anschluss des Netzkabels
1. Verbinden Sie das beiliegende Schutzkontakt-Netzkabel mit dem Kaltgeräte-Einbaustecker (12)
am Netzgerät. Achten Sie auf festen Sitz.
2. Verbinden Sie das Netzkabel mit einer Schutzkontakt-Steckdose mit Schutzerdung. Die
Gesamtlänge des Netzkabels bis zur Steckdose darf 2 m nicht Überschreiten. Aufstellen des Gerätes Stellen Sie das Labornetzgerät auf eine stabile, ebene und unempndliche Oberäche ab. Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze im Gehäuse nicht verdeckt werden.12 Allgemeine Informationen Das Labornetzgerät ist mikroprozessorgesteuert und wird über zwei digitale Einstellregler (Inkrementalgeber ohne Endposition) mit Tastfunktion bedient. Dies ermöglicht die Fein- und Grobregelung über einen Regler. Nach dem Einschalten erfolgt ein Systemcheck. In den beiden Anzeigen wird der Teststatus angezeigt. Die Anzeigereihenfolge ist wie folgt: Anzeige des aktuellen Softwarestandes. Segmenttest ob die Anzeige mit allen inzelsegmenten funktioniert. Danach erfolgt der Test der LED-Anzeigen „C.V.“, „C.C.“ und „REAR CONTROL“. Systemtest der Schutzvorrichtungen beginnt. Der Überspannungsschutz wird geprüft. Der Überlastschutz wird geprüft. Der Übertemperaturschutz wird geprüft. Lüftertest. Der Lüfter wird kurz über den gesamten Drehzahlbereich getestet. Die Lüfterdrehzahl nimmt kurz hörbar zu.13 Die Fernsteuerfunktion für „Ausgang aus“ wird geprüft. Nach diesem Schritt wird in die normale Betriebsanzeige umgeschaltet. Das Netzgerät ermöglicht den Betrieb in 4 Modi. Diese Modi werden über einen Schiebeschalter an der Rückseite „MODE“ (8) angewählt. Folgende Modi sind möglich: Normal Normalbetrieb. Die Einstellung von Spannung und Strom erfolgt an der Vorderseite. Preset Speicherplatzbetrieb. Im Gerät können drei Festspannungen eingespeichert und über diese „Preset“-Funktion direkt angewählt werden. Die Wahl des Speicherplatzes erfolgt über den Schiebeschalter „RECALL“ (15). Die vorderen Einstellregler sind inaktiv. Remote Ctrl Fernsteuerbetrieb. Das Netzgerät kann über eine externe Spannung oder ein externes Poti ferngesteuert werden. Die Ferneinstellung kann für Spannung und Strom erfolgen. Die vorderen Einstellregler sind inaktiv. Set Einstellbetrieb. Die drei Preset-Plätze können frei programmiert werden. Speicherplatz am Schiebeschalter „RECALL“ (9) wählen und Einstellungen über Einstellregler (3, 4) vornehmen. Die einzelnen Betriebsmodi werden Ihnen im folgenden genauer Beschrieben. Zusätzliche Funktionen Das Netzgerät wird bei jedem Einschalten automatisch nullgestellt. Falls Sie das Gerät während des Betriebs nullstellen müssen und nicht neu starten möchten, können Sie es manuell nullstellen.
1. Halten Sie den Regler VOLTAGE für ca. 30 Sekunden gedrückt, um den MENU-Modus aufzurufen.
„CCO“ und „no“ werden angezeigt.
2. Drehen Sie den Regler CURRENT, bis „CCO“ und „YES“ angezeigt werden.14
3. Drücken Sie den Regler CURRENT einmal, um das Gerät auf Null zu stellen. „YES“ leuchtet im
Display, um die erfolgreiche Nullstellung zu bestätigen.
4. Drücken Sie den Regler VOLTAGE, um den MENU-Modus zu verlassen.
Im Normalbetrieb lässt sich das Netzgerät über die vorderen Einstellregler bedienen. Achten Sie darauf, dass sich der Schiebeschalter „MODE“ in Position „Normal“ bendet. Entfernen Sie angeschlossene Verbraucher vom Ausgang (6 oder 7). Schalten Sie das Netzgerät über den Betriebsschalter (5) ein. Das Display (1) leuchtet und nach einem kurzen Selbsttest erscheint die Spannungs- und Stromanzeige. Stellen Sie vor jeder Spannungseinstellung erst die Strombegrenzung ein. Ein zu hoher Stromwert kann Ihre Anschlussleitungen beschädigen, ein zu niedriger Stromwert (<1 A) kann die Ausgangsspannung begrenzen. Strombegrenzung einstellen Die Begrenzung des Ausgangsstromes ist ein Schutzmechanismus, um den Verbraucher oder die Anschlussleitungen zu schützen. Die Strombegrenzung kann ohne Kurzschluss am Ausgang voreingestellt werden. Das Netzgerät liefert dann maximal den voreingestellten Strom.
1. Entfernen Sie angeschlossene Verbraucher vom Netzgerät.
2. Schalten Sie das Netzgerät über den Betriebsschalter (5) ein. Das Display (1) leuchtet und nach
einem kurzen Selbsttest erscheint die Spannungs- und Stromanzeige.
3. Stellen Sie die Strombegrenzung am Einstellregler „CURRENT“ entsprechend (4) Ihrer
4. Drehen Sie am Regler und es erscheint der Strombegrenzungswert.
Erfolgt innerhalb von 3 Sekunden keine Einstellung, schaltet die Anzeige wieder zur aktuellen Stromanzeige zurück.15
5. Zum Einstellen der Strombegrenzung drehen Sie den Einstellregler nach links oder rechts. Nach
dem Einschalten ist immer der Fein-Einstellbereich (0,1 A) aktiv. Dies wird durch eine leicht hellere Ziffer dargestellt.Drücken Sie kurz von vorne auf den Drehregler. Die Dezimalstelle (1,0 oder 0,1) des Einstellbereichs ändert sich bei jedem Drücken. Drehen verändert den Wert.
6. Die Einstellung kann grob (im Einerstellenbereich) oder fein (im Zehntelbereich) erfolgen.
7. Wurde der gewünschte Stromwert eingestellt, schaltet die Anzeige nach ca. 3 Sekunden
automatisch in die normale Anzeige zurück. Wird die voreingestellte Stromstärke im Normalbetrieb erreicht, schaltet das Netzgerät in den Strombegrenzungsmodus und reduziert dabei den Spannungswert. Dieser Betrieb wird mit der roten Statusanzeige „C.C.“ (1) signalisiert. Ausgangsspannung einstellen Die Ausgangsspannung kann am Einstellregler „VOLTAGE“ (3) eingestellt werden. Die Grob- und Feinregelung erfolgt in gleicher Weise wie bei der Einstellung der Strombegrenzung. Durch den großen Regelbereich kann es sein, dass die Spannungseinstellung ca. 1-2 Sekunden benötigt, um von einem hohen auf einen niedrigeren Spannungswert zu regeln. Im normalen Betrieb arbeitet das Gerät im Konstantspannungsmodus. Das heißt, das Netzgerät gibt eine konstante voreingestellte Ausgangsspannung ab. Dieser Betrieb wird mit der grünen Statusanzeige „C.V.“ (1) signalisiert. Anschluss eines Verbrauchers Achten Sie beim Anschluss eines Verbrauchers darauf, dass dieser uneingeschaltet mit dem Netzgerät verbunden wird. Die max. Stromaufnahme des anzuschließenden Verbrauchers darf die Angaben in den technischen Daten nicht überschreiten. Bei der Reihenschaltung der Ausgänge mehrerer Netzgeräte können berührungsgefährliche Spannungen (> 75 VDC) erzeugt werden, welche bei Berührung lebensgefährlich sein können. Ab dieser Spannung darf nur schutzisoliertes Zubehör (Anschlussleitungen, Messleitungen etc.) verwendet werden. Die Verwendung metallisch blanker Leitungen und Kontakte ist zu vermeiden. Alle diese blanken Stellen sind durch geeignete, schwer entammbare Isolierstoffe oder andere Maßnahmen abzudecken und vor direkter Berührung und Kurzschluss zu schützen. Achten Sie auf einen ausreichenden Leiterquerschnitt für die vorgesehene Stromstärke. Am Netzgerät sind zwei Ausgänge vorhanden. Diese Ausgänge führen immer die selbe Ausgangsspannung. Der Unterschied liegt jedoch in der Strombelastbarkeit.16 An den vorderen Buchsen (6) kann nur ein Strom von max. 5 A entnommen werden. Eine automatische Strombegrenzung ist integriert. Die rückseitigen Schraub-Buchsen sind für den vollen Nennstrom ausgelegt. Ab 20 A Ausgangsstrom wird die Schraubklemmfunktion der rückseitigen Buchsen empfohlen, um eine Überhitzung der Steck-Buchsen zu vermeiden.
1. Entfernen Sie angeschlossene Verbraucher vom Ausgang.
2. Schalten Sie das Netzgerät über den Betriebsschalter (5) ein. Die Betriebsanzeige (1) leuchtet und
im Display erscheint die Spannungs- und Stromanzeige.
3. Stellen Sie die Parameter nach Ihren Vorgaben wie im Kapitel „Inbetriebnahme“ beschrieben ein.
4. Kontrollieren Sie nochmals die korrekt eingestellte Ausgangsspannung.
5. Verbinden Sie den Pluspol (+) des Verbrauchers mit der roten Buchse „+“ und den Minuspol (-) mit
der schwarzen Buchse „-“ des entsprechenden Ausgangs (vorne = „AUX. OUTPUT“ (6), hinten = „MAIN OUTPUT“ (7)). Der angeschlossene Verbraucher kann jetzt eingeschaltet werden. Die Stromaufnahme des angeschlossenen Verbrauchers wird im Display (1) in Ampere (A) angezeigt.17
10. SPEICHERPLATZBETRIEB „PRESET“ UND „SET“
Im Gerät können drei Festspannungen inkl. Stromeinstellungen über die „Set“-Funktion eingespeichert und über die „Preset“-Funktion direkt angewählt werden. Werkseitig sind alle drei Speicherplätze (P1, P2, P3) voreingestellt. Diese sind wie folgt belegt: Speicher Typ P1 P2 P3 Spannung Strom Spannung Strom Spannung Strom PPS 11810 5 V Maximum 13.8 V Maximum 15 V Maximum PPS 11360 5 V Maximum 13.8 V Maximum 25 V Maximum PPS 11603 5 V Maximum 13.8 V Maximum 55 V Maximum PPS 13610 5 V Maximum 13.8 V Maximum 15 V Maximum PPS 16005 5 V Maximum 13.8 V Maximum 25 V Maximum PPS 11815 5 V Maximum 13.8 V Maximum 55 V Maximum Achten Sie darauf, dass keine Verbraucher angeschlossen sind. Der Datenspeicher kann über die mitgelieferte Software eingestellt werden. Beachten Sie hierzu das Kapitel STEUERUNG MIT PC-SOFTWARE.
1. Aktivieren Sie die „Preset“-Funktion über den
rückseitigen Schiebeschalter „MODE“ (8).
2. Stellen Sie den Schalter in Position „Preset“. Die
vorderseitige LED-Anzeige „REAR CONTROL“ (2) leuchtet. Die vorderen Drehregler sind jetzt inaktiv.
3. Wählen Sie am rückseitigen Schiebeschalter
„RECALL“ (9) den entsprechenden Speicherplatz „P1, P2 oder P3“. Die entsprechende Ausgangsspannung wird im Display (1) angezeigt.
4. Der Verbraucher kann angeschlossen und eingeschaltet werden.
5. Zum Deaktivieren der Festspannungsfunktion schieben sie den Schiebeschalter „MODE“ (8)
zurück in Position „Normal“. Die LED-Anzeige „REAR CONTROL“ (2) erlischt. Es wird in den normalen Netzgerätebetrieb umgeschaltet (DC-Verbraucher bitte immer vorher entfernen!)18 Speicherplätze selbst belegen „Set“ Alle drei Speicherplätze können mit benutzereigenen Werten für Ausgangsspannung und Strombegrenzung belegt werden. Achten Sie darauf, dass keine Verbraucher angeschlossen sind.
1. Aktivieren Sie die „Set“-Funktion über den rückseitigen
Schiebeschalter „MODE“ (8). Stellen Sie den Schalter in Position „Set“. Die vorderseitige LED-Anzeige „REAR CONTROL“ (2) leuchtet.
2. Wählen Sie am rückseitigen Schiebeschalter
„RECALL“ (9) den entsprechenden Speicherplatz „P1, P2 oder P3“. Die entsprechenden Werte für Spannung und Strom werden im Display (1) angezeigt.
3. Über die vorderseitigen Drehregler (3 und 4) kann die gewünschte Ausgangsspannung und die
Strombegrenzung eingestellt werden.
4. Wiederholen Sie diese Schritte bei bedarf mit den anderen Speicherplätzen.
5. Sind alle Parameter eingestellt, schieben sie den Schiebeschalter „MODE“ (8) zurück in Position
„Preset“ für den Festspannungsbetrieb oder Position „Normal“ für den Standard-Betrieb. Ausgangsvoreinstellungen (P1/P2/P3) zu den Werkseinstellungen zurücksetzen Das Netzgerät ermöglicht die Voreinstellung von drei Spannungswerten (einschließlich Stromeinstellungen) über drei Speicherplätze: P1, P2 und P3. Falls Sie die Speicherplätze während des Betriebs auf die werkseitigen Standardwerte zurücksetzen möchten, gehen Sie wie folgt vor.
1. Halten Sie den Regler VOLTAGE für ca. 30 Sekunden gedrückt, um den MENU-Modus aufzurufen.
„CCO“ und „no“ werden angezeigt.
2. Drehen Sie den Regler VOLTAGE, bis „rPr“ und „no“ angezeigt werden.
3. Drehen Sie den Regler CURRENT, bis „rPr“ und „YES“ angezeigt werden.19
4. Drücken Sie den Regler CURRENT einmal, um die voreingestellten Werte zurückzusetzen. „YES“
leuchtet, wenn die Werte erfolgreich zurückgesetzt wurden.
5. Drücken Sie den Regler VOLTAGE, um den MENU-Modus zu verlassen.
Speicherplätze auf Werkseinstellung zurücksetzen
1. Schalten Sie das Netzgerät aus.
2. Drücken Sie von vorne gleichzeitig auf die beiden Drehregler und halten diese gedrückt.
3. Schalten Sie das Netzgerät ein. Nachdem die Anzeigen aueuchten lassen Sie die beiden
Drehregler los. Die werksseitig voreingestellten Parameter sind wieder vorhanden.
11. FERNSTEUERBETRIEB „REMOTE CTRL“
Über den eingebauten „Remote Control“-Fernsteueranschluss (10) kann die Spannungs- und Stromeinstellung mit einer externen Spannungsquelle oder über einen externen, einstellbaren Widerstand (kurz „Poti“) erfolgen. Der Fernsteueranschluss erfolgt am rückseitigen „Remote Control“- Einbaustecker (10). Für den Anschluss liegt eine Remote-Buchse bei. Im Fernsteuerbetrieb muss immer der Stromsteuerpfad mit angeschlossen sein, da der Ausgang sonst in den Strombegrenzungsmodus „C.C.“ schaltet und die Ausgangsspannung begrenzt. Vorbereitung des Fernsteueranschlusses
1. Lösen Sie die seitliche Schraube der beiliegenden Steckbuchse und nehmen mit einer kleinen
Drehbewegung die vordere, schwarze Kontaktbuchse heraus.
2. Führen Sie von hinten durch die Metallhülse fünf Anschlussleitungen mit einem Leiterquerschnitt
von mindestens 0,34mm
. Löten Sie diese Leitungen an den Lötfahnen Nr.1, 2, 3, 4 und 5 der schwarzen Kontaktbuchse sorgfältig fest. Achten Sie darauf, dass keine Kurzschlüsse entstehen. Die Ziffern der Lötfahnen sind am schwarzen Isolierkörper angegeben. Markieren Sie die losen Leitungsenden mit den entsprechenden Kontaktziffern (1-5), um eine Verwechslung auszuschließen. Setzen Sie die schwarze Kontaktbuchse in umgekehrter Reihenfolge in die Metallhülse und verschrauben diese sorgfältig.20 Die Kontaktbelegung lautet wie folgt: Kontakt 1 Interne Steuerspannung + 5 V/DC (<50 mA) Kontakt 2 Spannungseinstellung Kontakt 3 Stromeinstellung Kontakt 4 Bezugsmasse („Ground“) Kontakt 5 Ausgang Ein/Aus Kontakt 6 – 8 Nicht belegt Steuerung über externe Spannungsquelle Das Netzgerät kann mit einer externen Spannungsquelle von 0 bis 5 V/DC über den gesamten Bereich für Spannung und Strom ferngesteuert werden. Zum Anschluss gehen Sie wie folgt vor: Verbinden Sie die Anschlussleitungen der Remote-Buchse wie abgebildet:
Spannungseinstellung “V”
- Anschluss 2 zum Pluspol (+) der externen Steuerspannung.
- Anschluss 4 zum Minuspol (-) der externen Spannungsquelle. Stromeinstellung “I“:
- Anschluss 3 zum Pluspol (+) der externen Steuerspannung
- Anschluss 4 zum Minuspol (-) der externen Spannungsquelle Die Spannung am Fernsteueranschluss darf 5 V nicht überschreiten. Die Anschlüsse dürfen nicht kurzgeschlossen werden.21
1. Schalten Sie das Netzgerät aus und verbinden dann die Remote-Buchse
mit dem rückseitigen Remote- Anschluss. Verschrauben Sie den äußeren Befestigungsring.
2. Regeln Sie die Spannung der externen Spannungsquelle auf 0 V.
3. Schalten Sie das Netzgerät ein.
4. Stellen Sie den rückseitigen MODE-Schalter (8) in Position „Remote Ctrl“.
Die „REAR CONTROL“-Anzeige (2) leuchtet.
5. Über die externe Spannungsquelle kann nun der gewünschte
Ausgangswert eingestellt werden. Kontrollieren Sie den gesamten Einstellbereich auf korrekte Funktion. Die Ausgangsspannung kann am Display kontrolliert werden.. Schließen Sie bei der Überprüfung der Stromregelung den rückseitigen Hauptausgang (7) mit einem ausreichend dicken Kabel kurz (mind. 8 mm
). Kontrollieren Sie den gesamten Einstellbereich auf korrekte Funktion. Wird die Fernsteuerfunktion nicht mehr benötigt, stellen Sie den MODE-Schalter (8) in Position „Normal“. Steuerung über einen regelbaren Widerstand (Poti) Das Netzgerät kann mit einem externen Poti (5 Kohm) über den gesamten Bereich für Spannung und Strom ferngesteuert werden. Zum Anschluss gehen Sie wie folgt vor: Verbinden Sie die Anschlussleitungen der Remote-Buchse wie abgebildet: Spannungseinstellung “V”
- Anschluss 1 an einem Ende des Widerstandes.
- Anschluss 2 am mittleren Schleifkontakt des Widerstandes.
- Anschluss 4 am zweiten Ende des Widerstandes. Stromeinstellung “I“:
- Anschluss 1 an einem Ende des Widerstandes.
- Anschluss 3 am mittleren Schleifkontakt des Widerstandes.
- Anschluss 4 am zweiten Ende des Widerstandes. Die Anschlüsse 1 und 4 dürfen nicht kurzgeschlossen werden.22
1. Schalten Sie das Netzgerät aus und verbinden dann die Remote-Buchse mit
dem rückseitigen Remote-
1. Anschluss. Verschrauben Sie den äußeren Befestigungsring.
2. Schalten Sie das Netzgerät ein.
3. Stellen Sie den rückseitigen MODE-Schalter (8) in Position „Remote Ctrl“. Die
„REAR CONTROL“-Anzeige (2) leuchtet.
4. Über das externe Poti können die gewünschten Ausgangswerte eingestellt
werden. Kontrollieren Sie den gesamten Einstellbereich auf korrekte Funktion. Die Ausgangsspannung kann am Display kontrolliert werden. Schließen Sie bei der Überprüfung der Stromregelung den rückseitigen Hauptausgang (7) mit einem ausreichend dicken Kabel kurz (mind. 8 mm
). Kontrollieren Sie den gesamten Einstellbereich auf korrekte Funktion. Wird die Fernsteuerfunktion nicht mehr benötigt, stellen Sie den MODE-Schalter in Position „Normal“. Ausgang fernsteuern (Ein/Aus) Der DC-Ausgang kann über einen Schaltkontakt ein- und ausgeschaltet werden. Zum Anschluss gehen Sie wie folgt vor:
1. Verbinden Sie die Anschlussleitungen der Remote-Buchse wie abgebildet.
2. Kontaktieren Sie Anschluss 4 und 5 zu einem potentialfreien Schaltkontakt.
3. Wenn der Ausgang ausgeschaltet ist, blinken die Statusanzeigen „C.V.“ und „C.C.“ (1). Das Display
zeigt daraufhin die derzeitigen Einstellungen der Ausgangsspannung und des Ausgangsstroms (1) an.
4. Wenn der Ausgang ausgeschaltet ist, können Sie die Ausgangswerte mit den Einstellreglern für
Spannung (3) und Strombegrenzung (4) festlegen. An die Kontakte 4 und 5 darf keine Spannung angelegt werden.23
5. Schalten Sie das Netzgerät aus und verbinden dann die Remote-
Buchse mit dem rückseitigen Remote-Anschluss. Verschrauben Sie den äußeren Befestigungsring.
6. Schalten Sie das Netzgerät ein.
7. Stellen Sie den rückseitigen MODE-Schalter (8) in Position „Remote
Ctrl“. Die „REAR CONTROL“-Anzeige (2) leuchtet.
8. Bei offenem Schaltkontakt ist der DC-Ausgang aktiv, bei geschlossenem
Schaltkontakt wird der DC-Ausgang abgeschaltet. Kontrollieren Sie die Schaltfunktion auf korrekte Funktion.
9. Bei abgeschaltetem DC-Ausgang erscheint „O P OFF“ im Display.
10. Wird die Fernsteuerfunktion nicht mehr benötigt, stellen Sie den
MODE-Schalter in Position „Normal“.
12. STEUERUNG MIT PC-SOFTWARE
1. Schalten Sie den Wahlschalter MODE in die Stellung Normal.
2. Schließen Sie das Netzgerät mit Hilfe des USB-Kabels an eine freie USB-Schnittstelle Ihres PCs
an. Verbinden Sie das Kabel mit der USB-Buchse an der Geräterückseite.
3. Schalten Sie das Netzgerät ein.
4. Starten Sie das Programm mit der Datei hcs.exe. Nach dem Aufstarten der Software erfolgt die
Steuerung des Netzgerätes über die Software.
5. Die Kontrollanzeige REAR CONTROL leuchtet auf. Das Produkt reagiert auf keine Eingaben
durch die Bedienknöpfe auf der Gerätevorderseite mehr.24 Betriebselemente der Software und Grundbetrieb
A Funktionsregisterkarten Wechseln Sie die Funktionsansicht auf der rechten Seite zwischen:
- Datenaufzeichnung (Data Log)
- Einstellungen (Setting) B Datenerfassungstabelle Das Datenerfassungsfeld für die externe Zeitprogrammfunktion. Die maximale Anzahl an Aktionen beträgt 20. C Tabelleninhalt löschen Löschen Sie sämtliche Daten in der Datenerfassungstabelle für die externe Zeitprogrammfunktion. D Start/Stopp Starten (Run) bzw. stoppen (Stop) Sie das externe Zeitprogramm gemäß den in der Datenerfassungstabelle vorliegenden Werten. E Anzahl Arbeitsabläufe Die Anzahl an Arbeitsabläufen, die das Zeitprogramm durchlaufen wird. Gültige Werte sind 0 – 999, wobei 0 einen unendlichen Arbeitsablauf bedeutet. F Tabellenbeschreibung Ein Textfeld, in dem eine Tabellenbeschreibung eingetragen werden kann.25 G Dateiverwaltung Datenerfassungstabelle/Einstellungen als .csv Datei exportieren .csv-formatierte Datenerfassungstabelle/Einstellungen importieren Ansicht drucken H Einstellungen übernehmen Eingestellte Spannung und Strom übernehmen und übertragen. I Ausgang ein (On) / aus (Off) Stromversorgung aktivieren / deaktivieren. Bestätigen Sie die Einstellung mit der Eingabetaste (H). Die LED-Anzeige zeigt “O P OFF” an. J Strom In diesem Feld können Sie die Stromstärke zur Stromversorgung programmieren. Drücken Sie nach Eingabe des Wertes die Eingabetaste (H), um die Einstellungen zu übernehmen. Die Stromeinstellung kann auch über den Schieberegler vorgenommen werden. K Spannung In diesem Feld können Sie die Spannung zur Stromversorgung programmieren. Drücken Sie nach Eingabe des Wertes die Eingabetaste (H), um die Einstellungen zu übernehmen. Die Spannungseinstellung kann auch über den Schieberegler vorgenommen werden. L Ausgang ein / aus Stromversorgung aktivieren / deaktivieren. Klicken Sie auf die Schaltäche. Ist die Stromversorgung deaktiviert, zeigt die LED- Anzeige “O P OFF” an. M Einstellungen Hier können Sie die Spannungseinstellung und die Strombegrenzung der Stromversorgung ablesen. N Status Hier können Sie die aktuelle Spannungs-, Strom- und Leistungsabgabe der Stromversorgung ablesen. C.V. ist äquivalent zur Konstantspannungsanzeige; C.C ist äquivalent zur Konstantstromanzeige.26 Interner Voreinstellungsspeicher Über die Software können Sie den Voreinstellungsspeicher der Stromversorgung ablesen, einstellen und anwenden.
- Die Voreinstellungswerte werden automatisch in die Software geladen; falls dies nicht erfolgt, klicken Sie die Schaltäche Read From PS, um die Information zu laden.
- Wenn Sie einen der Voreinstellungswerte übernehmen möchten, wählen Sie die entsprechende Option. Betätigen Sie dann die Schaltäche Set (Einstellen).
- Wenn Sie die Voreinstellungswerte verändern wollen, doppelklicken Sie auf das Spannungswertfeld (Voltage) oder Stromwertfeld (Current) und stellen die gewünschten Werte mit den Schiebereglern ein. Die Einstellwerte für Spannung und Strom müssen >0.0 (grösser als null) sein, um die Einstellwerte über die Schaltäche Set (Einstellen) auf das Gerät übertragen zu können.
- Wenn Sie den Inhalt der Tabelle löschen möchten, betätigen Sie die Schaltäche Clear Table (Tabelleninhalt löschen). Mit den Bedienächen der Dateiverwaltung (G) können Sie die Einstellungen importieren und exportieren oder ausdrucken.27 Datenaufzeichnung Sie können das Echtzeit- bzw. aufgezeichnete Spannungs-/Strom-/Leistungs-Diagramm dieser Funktion sehen. Mit den Bedienächen der Dateiverwaltung (G) können Sie die Einstellungen importieren und exportieren oder ausdrucken.
- Wechseln Sie zwischen dem aufgezeichneten Diagramm (Import) und dem Echtzeit-Diagramm (Now), indem Sie die entsprechende Option in der unteren linken Ecke des Bedienfeldes auswählen.
- Mit dem Schieberegler Move können Sie das Diagramm zeitlich verschieben.
- Mit dem Schieberegler Zoom können Sie das Diagramm proportional vergössern oder verkleinern.
- Lesen Sie Spannung, Strom und Leistungsverbrauch im Diagramm ab. Diese drei Einheiten sind farblich markiert und können einfach anhand der Legende auseinandergehalten werden.28 Einstellungen Sprache (Language) Wählen Sie die gewünschte Programmsprache aus. COMM-Schnittstelle (COM Port) Der Anschluss zwischen dem PC und der Stromversorgung. Er wird automatisch während des Softwarestarts konguriert. Es wird nicht empfohlen, hier manuelle Änderungen vorzunehmen. DataLog Abtastdauer (Data Log Sampling Time) Das Zeitintervall zwischen zwei Abtast- vorgängen. Einstellung Spannungsobergrenze (UVL) (Voltage Upper Limit (UVL) Setting) Begrenzen Sie softwareseitig die Ausgangs- spannung. Einstellung Stromobergrenze (UCL) (Current Upper Limit (UCL) Setting) Begrenzen Sie softwareseitig den Aus- gangsstrom.
- Betätigen Sie zum Speichern der Einstellungen die Schaltäche OK.
- Betätigen Sie zum Zurücksetzen auf die Standardeinstellungen die Schaltäche Default (Grundeinstellung)29
13. SCHUTZEINRICHTUNGEN
Das Netzgerät hat verschiedene automatische Schutzeinrichtungen integriert, die das Netzgerät vor Beschädigungen schützen. Die aktivierten Schutzeinrichtungen werden mit Buchstabencodes im Display angezeigt und gleichzeitig wird der DC-Ausgang aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Ist eine Schutzeinrichtung aktiv, muss umgehendst der Verbraucher abgeschaltet und vom Netzgerät abgeklemmt werden. Um den Ausgang zu reaktivieren, schalten Sie das Netzgerät aus. Warten Sie bis alle Anzeigen erloschen sind. Schalten Sie das Netzgerät wieder ein. Das Netzgerät sollte wieder normal funktionieren. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung. Folgende Anzeigen sind möglich: Überspannungsabschaltung
- Am DC-Ausgang wurde eine höhere Fremdspannung festgestellt als das Netzgerät bereitstellt. Der Ausgang wird abgeschaltet.
- Die Spannungspegel für die Abschaltung sind in den techn. Daten angegeben. Übertemperaturabschaltung
- Der integrierte Temperaturfühler hat eine zu hohe Systemtemperatur festgestellt. Um eine Überhitzung zu verhindern wird der Ausgang abgeschaltet.
- Schalten Sie das Netzgerät aus und lassen es mindestens 30 Minuten abkühlen. Kontrollieren Sie nach dem Einschalten, ob der Lüfter oder die Lüftungsöffnungen blockiert sind. In der Einschalt- Selbsttestphase muss der Lüfter hörbar anlaufen. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung. Überlastabschaltung
- Bei einer Überlastung am DC-Ausgang wird normalerweise die Strombegrenzung aktiv. Sollte diese einmal nicht der Fall sein, so wird eine zweite Schutzfunktion aktiv.
- Schalten Sie umgehendst nach erscheinen dieser Warnmeldung das Netzgerät ab und kontrollieren die Anschlussdaten des Verbrauchers. Entfernen Sie den Verbraucher vom DC-Ausgang des Netzteils.
- Schalten Sie das Netzgerät wieder ein und kontrollieren die Funktion. Bleibt die Fehlermeldung bestehen, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung.30
14. WARTUNG UND REINIGUNG
- Trennen Sie das Produkt von der Stromquelle.
- Bis auf den Batteriewechsel und eine gelegentliche Reinigung ist das Messgerät wartungsfrei.
- Zur Reinigung des Gerätes nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und leicht feuchtes Reinigungstuch ohne scheuernde, chemische und lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel. Netzsicherung wechseln Lässt sich das Labornetzgerät nicht mehr einschalten, so ist vermutlich die rückseitige Netzsicherung (12) defekt. Proceed as follows to replace the mains fuse:
1. Schalten Sie das Netzgerät aus und entfernen
alle Anschlusskabel und den Netzstecker vom Gerät.
2. Drücken Sie mit einem geeigneten
Schlitzschraubendreher den rückseitigen Sicherungshalter (12) mit einer Hebelbewegung aus der Halterung.
3. Ersetzen Sie die defekte Sicherung gegen eine
neue Feinsicherung (5 x 20 mm) des selben Typs und Nennstromstärke. Den Sicherungswert nden Sie im Kapitel „Technische Daten“.
4. Drücken Sie den Sicherungseinsatz in den
Sicherungshalter. Sicherungen sind Ersatzteile und werden nicht durch die Gewährleistung/Garantie abgedeckt.
15. BEHEBUNG VON STÖRUNGEN
Mit dem Labornetzgerät haben Sie ein Produkt erworben, welches zuverlässig und betriebssicher ist. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommen. Hier möchten wir Ihnen beschreiben, wie Sie mögliche Störungen leicht selbst beheben können: Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise!31 Fehler Mögliche Ursache Das Netzgerät lässt sich nicht einschalten.
- Leuchtet am Netzgerät die Betriebsanzeige (1)?
- Kontrollieren Sie die Netzspannung (evtl. Netzsicherung im Gerät bzw. Leitungsschutzschalter überprüfen). Angeschlossene Verbraucher funktionieren nicht.
- Ist die korrekte Spannung eingestellt ?
- Ist die Polarität korrekt ?
- Kontrollieren Sie die techn. Daten der Verbraucher. Die „REAR CONTROL“-Anzeige leuchtet. Das Gerät kann über die Drehregler nicht bedient werden. Der Fernsteuerbetrieb ist aktiv. Stellen Sie den rückseitigen Schiebeschalter „MODE“ in Position „Normal“. Anzeige „O P OFF“ leuchtet. Der DC-Ausgang wurde über den Fernsteuerausgang (10) abgeschaltet. Lösen Sie die Verbindung zwischen Kontakt 4 und 5. Der Ausgang wird wieder eingeschaltet. Der Ausgangsstrom wird auf 5 A begrenzt, obwohl die Stromeinstellung höher liegt. Der vordere Anschluss wird auf max. 5 A begrenzt. Für höhere Ströme schließen Sie den Verbraucher am rückseitigen Haupt-Ausgang an. Die „C.C.“-Anzeige leuchtet. Konstantstrombetrieb: Die voreingestellte Stromstärke wurde überschritten. Kontrollieren Sie die Stromaufnahme an Ihrem Verbraucher und erhöhen Sie ggf. die Strombegrenzung am Netzgerät. Die „C.V.“-Anzeige leuchtet Konstantspannungsbetrieb: Das Netzgerät arbeitet normal. Am Ausgang wird die eingestellte, konstante Spannung ausgegeben. OVP Überspannungsabschaltung: Siehe Kapitel „Schutzeinrichtungen“. OtP Übertemperaturabschaltung: Siehe Kapitel „Schutzeinrichtungen“. OLP Überlastabschalung: Siehe Kapitel „Schutzeinrichtungen“. Andere Reparaturen als zuvor beschrieben sind ausschließlich durch eine autorisierte Fachkraft durchzuführen.32
Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist. Jeder Besitzer von Altgeräten ist verpichtet, Altgeräte einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer sind verpichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen. Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sind gesetzlich zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpichtet. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet-Seite):
- in unseren Conrad-Filialen
- in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
- in den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern und Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknahmesystemen Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich. Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pichten für die Altgeräte- Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.
17. TECHNISCHE DATEN
PPS 11810 PPS 11360 PPS 11603
Betriebsspannung: 100 – 240 V/AC, 50/60 Hz Max. Eingangsstrom (230 V/AC, 100 V/AC): 1,2 A / 2,4 A 1,2 A / 2,5 A 1,0 A / 2,0 A Max. Ausgangsleistung: 180 W 180 W 150 W Ausgangsspannung: 1 – 18 V/DC 1 – 36 V/DC 1 – 60 V/DC Max. Ausgangsstrom 0 – 10 A 0 – 5 A 0 – 2500 mA Restwelligkeit bei Nennlast (eff.): 5 mV, 30 mA Spannungs-Regelverhalten bei 10 – 100 % Laständerung: 50 mV Spannungs-Regelverhalten bei Netzschwankung (90 – 260 V/AC): 20 mV Strom-Regelverhalten bei 10 – 90 % Laständerung: 100 mA Strom-Regelverhalten bei Netzschwankung (90 – 260 V/AC): 50 mA Anzeigegenauigkeit: ±0,2% +3 dgt OVP-Abschaltpegel von V-Ausgang: +2 V (1 – 5 V) +3 V (5 – 18 V) +2 V (1 – 5 V) +3 V (5 – 20 V) +4 V (20 – 36 V) +2 V (1 – 5 V) +3 V (5 – 20 V) +4 V (20 – 60 V)33 Wirkungsgrad: 84,7 % 85,9 % 86 % Taktfrequenz: 100 – 120 kHz Leistungsfaktor mit aktiver PFC >0,95 Gerätelüfter: Temperaturgesteuert (0 – 100 %) Netzsicherung Träge (5 x 20 mm): F6AL250V Betriebstemperatur: 0 to +45 ºC Betriebsluftfeuchtigkeit: 10 – 80 %, nicht kondensierend Lagertemperatur: -15 to +70 ºC Lagerluftfeuchtigkeit 0 – 85 %, nicht kondensierend Betriebshöhe: max, 2000 m über Meereshöhe (N,N,) Schutzklasse: 1 Abmessungen (B x H x T): 200 x 90 x 208 mm
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