3440S - Kamin Hwam - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 3440S Hwam
Inhaltsverzeichnis, Deutsch
Zeichnungen 4-6
Installationsanleitung 6
Feuerungsanleitung - Holz 9
Allgemeines über Feuerung.... I I
Wartung....12
Betriebsstörungen....14
Konformitätserklärung 15
Inhoud, Nederlands
Tekenings 4-6
Gesetzliche Vorschriften
Bei der Installation Ihres HWAM-Ofens sollten stets alle gesetzlichen Vorschriften sowie die vor Ort geltenden Baubestimmungen eingehalten werden. Lassen Sie sich vor Montage des Ofens von Ihrem Schornsteinfegermeister beraten. Er dürfte sich in diesen Dingen auskennen.
Räumliche Anforderungen
Im Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muß eine Zufuhr von frischer Verbrennungsluft gewährleistet sein. Ein aufklappbares Fenster oder ein justierbares Luftventil genügen, ideal aber wäre der Anschluß an ein HWAM-Verbrennungsluftsystem. Luftventil/Lufschlitzt muss so angebracht werden, dass er/es nicht blockiert wird. Es ist darauf zu achten, dass Glas nicht unbedingt hitzefest sein muss. Da eine Glasfläche ggf. in die Kategorie „brennbare Wand“ einzustufen ist, sollte der Hersteller bzw. der Schornsteinfegermeister befragt werden.
Tragende Unterlage
Vergewissern Sie sich vor Montage des Ofens, daß die Unterlage das Gewicht von Ofen und Schornstein tragen kann. Das Gewicht des Schornsteins errechnet sich aus der Dimension und der Höhe.
Kaminofengewicht
HWAM 3410s: 90 kg HWAM 3410s m. Specksteinverkleidung: 142 kg
HWAM 3420s m. Gusseisentopplatte: 100 kg HWAM 3420s m. Specksteintopplatte: 112 kg
HWAM 3430s: 76 kg HWAM 3430s m. Specksteinverkleidung: 125 kg
HWAM 3440s m. Gusseisentopplatte: 90 kg HWAM 3440s m. Specksteintopplatte: 102 kg
Abstand zu brennbarem Material
Stellen Sie Ihren HWAM-Ofen auf eine nicht-brennbare Unterlage. Steht der Ofen auf einem Holzfußboden o.ä., muß der Boden 50 cmvor und 30 cm beiderseits des Ofens (von der Heizöffnung aus gesehen) mit einem nicht brennbaren Material ausgelegt werden.
| HWAM 3410s, HWAM 3420s, HWAM 3430s, HWAM 3440s (Zeichnung A) | |
| 1. Zu einer gemauerten Wand 10 cm | |
| 1. Zu einer brennbaren Wand dahinter 10 cm | |
| 2. Zu einer brennbaren Wand an der Seite | 20 cm |
| 1. Zu einer brennbaren Wandseite, Aufstellung in einer Ecke | 10 cm* |
| 3. Möblierungsabstand davor | 80 cm |
| 4. Feuerfester Bereich davor, Breite | 94 cm |
*Maße bei einer Eckplatzierung sind Richtmaße. Wenden Sie sich bezüglich einer abschließenden Klärung an Ihren Schornsteinfeger:
Ggf. bestehende Vorschriften bezüglich Abstand zwischen Wand und Rauchrohr sind zu beachten.
Um an die Frischluftautomatik herankommen zu können, ist der festgelegte Abstand zur Wand einzuhalten. Zwar lässt sich der Kaminofen mittels Halterung an einer gemauerten Wand anbringen, doch muss man ihn abnehmen, um an die Frischluftautomatik heranzukommen.
Anforderungen an den Schornstein
Der Schornstein muß so hoch sein, daß ein guter Zug gewährleistet ist, und der Rauch keine Belästigung darstellt. Nomineller Zug: ca. 12 Pa
Der Schornstein sollte eine Lichtöffnung von mindestens ∅ 150 mm haben. Als weitere Mindestanforderung gilt, daß die Öffnung stets dem Auslaßstutzen des Ofens größenmäßig entsprechen muß. Der Schornstein sollte außerdem eine leicht zugängliche Reinigungstür haben.
Änderung des Rauchabgangs von oberem Rauchabgang zu hinterem Rauchabgang (Zeichnung B)
Verfahren bei Kaminöfen mit Specksteintopplatte, Gusseisen-Topplatte oder Stahltopplatte.
Bei Kaminöfen für Specksteinverkleidung (ohne montierte Specksteinverkleidung) werden nur die Punkte 3 bis 8 ausgeführt.
I. Demontage der Seitenteile. Seitenteil etwa 10 mm anheben und vom Kaminofen wegziehen, sodass das Seitenteil aus den Führungszapfen an der Bodenplatte des Kaminofens gehoben werden kann. Mit dem anderen Seitenteil ebenso verfahren.
2. Demontage der Topplatte des Kaminofens (I). Die 4 Schrauben (Torx Bit Nr. 30 oder M6 Mutter/2 an jeder Seite) unter der Topplatte abschrauben und die Topplatte abheben.
3. Demontage der Rückwand (2). Rückwand anheben und vom Kaminofen wegziehen, sodass die Rückwand aus den Führungszapfen der Bodenplatte des Kaminofens gehoben werden kann. Die Rückwand hat eine Aussparung für das Rauchrohr. Die Platte an dieser Aussparung so ausbrechen, dass in der Rückwand ein für das Rauchrohr passendes Loch entsteht.
4. Demontage der Abdeckplatte (3). Die Abdeckplatte an der Rückwand des Kaminofens durch Abschrauben der 3 Schrauben (Torx Bit Nr. 30) abmontieren. Jetzt lässt sich die Abdeckung entfernen.
5. Demontage des Rauchrings (4). Zur Demontage des Rauchrings die 3 Schrauben entfernen oben am Kaminofen. Jetzt kann der Rauchring abgenommen werden.
6. Montage des Rauchrings (4). Den Rauchring in das Rauchabgangsrohr an der Rückseite des Kaminofens einsetzen und mit den 3 Schrauben befestigen.
7. Montage der Abdeckplatte (3). Die Abdeckplatte über das obere Loch des Kaminofens legen und mit den 3 Schrauben befestigen.
8. Montage der Rückwand (2). Die Rückwand in die Führungszapfen an der Rückseite der Bodenplatte des Kaminofens einsetzen und dann an den Kaminofen andrücken. Rückwand anheben und leicht nach innen drücken, sodass sie einrastet.
9. Montage der Topplatte des Kaminofens (1). Die Topplatte auf die Beschläge setzen und wieder mit den 4 Schrauben (2 an jeder Seite) festschrauben.
10. Montage der Seitenteile. Das Seitenteil in die Führungszapfen der Bodenplatte des Kaminofens einsetzen und an den Kaminofen andrücken. Das Seitenteil anheben und leicht nach innen drücken, sodass es einrastet. Mit dem anderen Seitenteil ebenso verfahren.
Anschluß an den Schornstein
Die Serie hat sowohl einen hinteren als auch einen oberen Rauchabzug. Der Ofen kann nach oben, oder direkt nach hinten an einen Schornstein angeschlossen werden.
Vertikalschnitt im Rauchkanal (Zeichnung B und C):
B: Rauchabzug nach oben
C: Rauchabzug nach hinten
• Stahlschornstein (9).
- HWAM Knierohr (10). Innen im Rauchrohranschluß montieren.
• Gemauerte Schornsteinwange (II).
- Mauerbuchse (12). Entspricht der Größe der Rauchrohre.
- Wandrosette (13). Kaschiert Reparaturen im Bereich der Mauerbuchse.
- Verbindungsstelle (14). Mit Dichtungsschnur abdichten.
• Rauchkanäle des HWAM-Kaminofens (15).
• Regelschieber des Rauchrohres (16).
- Reinigungstür (17).
Montage von Einzelteilen
Bevor Sie den Ofen aufstellen, sollten Sie sich vergewissern, daß alle Einzelteile vorschrifts-gemäß montiert wurden.
Senkrechter Schnitt (Zeichnung B):
- Rauchleitplatte aus Skamolex (5). Muss auf der Stahlschiene und den seitlichen Haltern ruhen.
- Stählerne Rauchleitplatte (6). 2-teilige Rauchleitplatte, bei der beide Hälften an einem Haken unter der oberen Platte aufgehängt sind. Sie werden in den Halter hinter dem Rohr für die Luftzufuhr gesteckt.
Nach dem Aufstellen des Ofens sind die Transportsicherungen mittels Zange oder Schraubenzieher von den beiden Haken zu entfernen. - Abdeckplatte (7). Wird über dem Rost angebracht.
- Lose aufliegende Rückwand (2), hinter der sich die Automatik verbirgt. Muß immer dann montiert sein, wenn der Ofen an einer brennbaren Wand steht.
- Loses Hitzeschild (8) unterhalb des Aschenfachs. Kann beim Entleeren des Aschenfachs als Deckel dienen.
Deckplatte (Zeichnung D)
Zu Ihrem HWAM-Ofen gehört ebenfalls eine abnehmbare Deckplatte für den Rüttelrost. Die Deckplatte ist eine 3 mm starke Eisenplatte, die auf den Rüttelrost gelegt wird, und verhindern soll, daß die Glut in die Aschenschublade gelangt. Der Spalt zwischen der Deckplatte und dem Rost beträgt 8 mm. Somit ist gewährleistet, daß die automatisch gesteuerte primäre Verbrennungsluft gleichmäßig in der Brennkammer verteilt wird.
Schornstein
Der Schornstein ist der Motor des Kaminofens und für die allgemeine Ofenfunktion von ent-scheidender Bedeutung. Der Zug im Schornstein erzeugt im Ofen einen Unterdruck. Dieser entfernt den Rauch im Ofen, saugt durch den Schieber Luft für die Scheibenspülung an, die die Scheibe rußfrei hält. Außerdem wird durch den Unterdruck dafür gesorgt, daß durch den primären bzw. sekundären Schieber Luft für die Verbrennung zugeführt wird.
Der Schornsteinzug wird durch die unterschiedlichen Temperaturen im und außerhalb des Schornsteins erzeugt. Je höher die Temperatur im Schornstein, desto besser der Zug. Deshalb ist es besonders wichtig, daß der Schornstein gut durchgeheizt wird, bevor die Schieber vorgeschoben und die Verbrennung im Ofen gedrosselt werden (ein gemauerter Schornstein wird nicht so schnell warm wie ein Schornstein aus Stahl). An Tagen, an denen der Zug im Schornstein aufgrund der Wind- und Wetterverhältnisse schlecht ist, ist es besonders wichtig, den Schornstein schnellstmöglich anzuwärmen. Es müssen schnell Flammen entfacht werden. Hacken Sie das Holz besonders klein, benutzen Sie einen zusätzlichen Anzündklotz usw.
Nach einer längeren Stillstandsperiode ist es wichtig, das Schornsteinrohr auf Blockierungen zu untersuchen.
Es können mehrere Vorrichtungen an denselben Schornstein angeschlossen werden. Die geltenden Regeln hierfür müssen jedoch zuvor untersucht werden.
Auch bei einem erstklassigen Schornstein kommt es zu Funktionsfehlern, wenn er falsch bedient wird. Umgekehrt kann ein schlechter Schornstein durchaus gut funktionieren, wenn er richtig zum Einsatz kommt. Da HWAM Öfen einen hohen Wirkungsgrad haben, ist der richtige Schornsteinzug wichtig.
Schornsteinfegen
Um dem Risiko eines Schornsteinbrands zu begegnen, muss der Schornstein jährlich gerei-nigt werden. Das Rauchrohr und die Rauchkammer über der Rauchleitplatte aus Stahl müssen gleichzeitig mit dem Schornstein gereinigt werden. Sofern die Höhe des Schornsteins eine Reinigung von oben unmöglich macht, muss eine Reinigungsklappe montiert werden.
Im Falle eines Schornsteinbrands müssen sämtliche Klappen geschlossen und die Feuerwehr benachrichtigt werden. Vor einem weiteren Gebrauch muss der Schornstein vom Schornsteinfeger kontrolliert werden.
| Testergebnisse des Nennleistungstests gemäß EN 13240 | |
| Nennheizleistung 4,5 kW | |
| Rauchtemperatur 254°C | |
| Rauchgasmassendurchfluss 5,1 g/s |
Feuerungsanleitung - holz
Wenn Sie den Ofen das erste Mal befeuern, ist Vorsicht geboten, da sich alle Materialien erst an die Hitze gewöhnen müssen. Der Lack härtet beim ersten Befeuern aus, weshalb die Tür und die Aschenschublade vorsichtig geöffnet werden müssen, da anderenfalls die Dichtungen am Lack festkleben können. Außerdem kann der Lack etwas Geruch verursachen, weshalb man für eine gute Entlüftung sorgen sollte.
Zum Thema Brennstoff
Zulässige Brennstoffe
Kaminöfen von HWAM sind gemäß Normvorschriften (EN) nur für die Verbrennung von Holz zugelassen. Es wird empfohlen, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20% zu verwenden. Bei Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad sind Versottung, umweltschädliche Emissionen und schlechte Brenn-wertausnutzung die Folge.
Empfohlene Holzarten
Als Brennstoff für diesen Ofen eignet sich Holz von Birken, Buchen, Eichen, Ulmen, Eschen, Nadel- und Obstbäumen usw. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten sind weniger im Brennwert als vielmehr im Raumgewicht zu suchen. Da 1 m³ Buchenholz mehr wiegt als die gleiche Menge Rotfichte, muss man von Letzterer zur Erzielung des gleichen Heizeffekts mehr nehmen.
Unzulässige Brennstoffe
Folgende Brennstoffe dürfen nicht verfeuert werden:
- Bedrucktes Papier
- Spanplatten
- Kunststoffe
- Gummi
• Brennbare Flüssigkeiten
• Abfall wie Milchpackungen - Lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz
Eine Verfeuerung dieser Materialien ist unzulässig, weil sich dabei gesundheits- und umweltschädliche Stoffe bilden. Da hierbei auch Kaminofen und Schornstein Schaden nehmen können, entfällt die Garantie bei Zuwiderhandlung.
Lagerung des Brennholzes
Eine Restfeuchte von höchstens 20% kann durch mindestens einjährige (besser zweijährige) Lagerung im Freien erreicht werden, wobei eine Überdachung vorzusehen ist. Im Haus aufbewahrtes Holz wird leicht zu trocken und verbrennt daher zu schnell. Dies gilt jedoch nicht für Anmachholz, das vor der Benutzung einige Tagen drinnen liegen sollte.
Die richtige Größe
Da die Größe der Holzstücke Einfluss auf die Verbrennung hat, sollten folgende Angaben beachtet werden:
| Brennstoff Länge in cm Durchmesser in cm | ||
| Anmachholz 25-30 2-5 | ||
| Holzscheite 25-30 7-9 |
Speckstein
Speckstein ist ein Naturprodukt, das sich an die Temperaturveränderungen gewöhnen muss, weshalb man bei den ersten Befeuerungen besonders vorsichtig sein sollte. Es wird empfohlen, folgendermaßen zu verfahren:
I. Erste Befeuerung
Nehmen Sie einige lose zusammengeknüllte Seiten Zeitungspapier und legen Sie diese in den Kaminofen. Legen Sie anschließend einige kleine Stücke völlig trockenes Anzündholz mit einem Durchmesser von ca. 3-cm senkrecht auf das Zeitungspapier und zünden Sie an. Nach dem Anzünden, wenn das Feuer richtig gefangen hat, wird weiteres Anzündholz aufgelegt. Wenn dieses Feuer ganz ausgegangen ist, wird die Tür geöffnet und bleibt offen, während der Ofen auf Zimmertemperatur abkühlt.
2. Zweite Befeuerung
Füllen Sie die Brennkammer knapp bis zur Hälfte mit trockenem Holz mit einem Durchmesser von ca. 6-10 cm auf. Zünden Sie wie beim ersten Mal anlassen Sie es brennen und den Ofen vor der nächsten Befeuerung auf Zimmertemperatur abkühlen.
3. Dritte Befeuerung
Wiederholen Sie die 2. Befeuerung, aber verwenden Sie diesmal mehr Brennholz. Lassen Sie das Feuer brennen und den Ofen erneut abkühlen, nachdem das Feuer ausgegangen ist.
Anzünden (Zeichnung E)
Schieben Sie den Einstellhebel (I) ganz nach oben.
Legen Sie eine Menge gehackter Anzündholzscheite in den Kaminofen, die ca. 2-3 Holzscheiten (ungefähr 2 kg) entspricht. Legen Sie 2 Anzündklötze zwischen die obere Schicht Anzündholzscheite. Zünden Sie an und lassen Sie das Feuer sich ruhig ausbreiten.
Während der Befeuerung kann sich Kondenswasser auf der Innenseite des Glases bilden. Um dies zu vermeiden, lassen Sie die Tür etwa 5 bis 10 Minuten angelehnt, bis sich kein Kondensat mehr bildet. Wenn alle Anzündhölzer gut Feuer gefangen haben, wird der Einstellhebel (I) in die Mittelposition gestellt.
Wenn das Feuer bei der Regulierung erstickt wird, wird der Einstellhebel erneut in die Max. Position gestellt, bis das Feuer besser gefangen hat. Schieben Sie den Einstellhebel wieder in die Mittelposition. Lassen Sie die Anzündholzscheite ganz ausbrennen, bis keine Flammen mehr sichtbar sind. Anschließend kann befeuert werden.
Achtung! Das Aschefach beim Anheizen bitte nicht öffnen. Lassen Sie das Aschefach beim Benutzen des Ofens stets geschlossen, sonst kann die Automatik zerstört werden. Die Tür darf nur während des Anzündens, der erneuten Befeuerung und der Reinigung geöffnet werden.
Befeuerung (Zeichnung E)
Wenn keine gelben Flammen mehr sichtbar sind und eine ausreichende Glutschicht entstanden ist, kann erneut befeuert werden. Eine ausreichende Glutschicht ist dann erreicht, wenn die Holzstücke auseinander fallen und die Glut am Schüttelrost leuchtet. Legen Sie 2-3 Stück neues Brennholz, Stücke bis zu 1 kg, in den Kaminofen. Der Kaminofen muss nun nicht weiter reguliert werden, dafür sorgt die Automatik. Die Temperatur kann jedoch mit dem Einstellhebel (I) nach oben oder unten reguliert werden. Wird der Einstellhebel mehr nach unten gestellt, wird die Verbrennung vermindert, und die Brennzeit verlängert.
Wird er nach oben gestellt, steigt die Temperatur, und die Brennzeit wird verkürzt. Warten Sie mit jeder neuen Einfeuerung, bis die Glutschicht wieder passend niedrig ist.
Während der Verbrennung werden die Außenflächen des Kaminofens heiß, und es muss deshalb die nötige Vorsicht gezeigt werden.
Anleitung für das Heizen mit Kohle, Briketts und Kohle
Der Ofen ist nicht für die Verfeuerung von Steinkohle und Koks ausgelegt. Zulässig sind jedoch Braunkohlenbriketts, die auf die Glut des Anmachholzes gelegt werden. Der Einstellhebel soll ganz nach oben gestellt werden, bis die Briketts durchgeglüht sind.
Der Einstellhebel muss dann wieder gedrosselt werden.
Bitte achten Sie darauf, dass die Scheibe beim Heizen mit anderen Brennmaterialien als Holz verrußen wird.
allgemelnes über Feuerung
Schnelle oder kräftige Erwärmung
Zu einer schnellen oder kräftigen Erwärmung kommt es, wenn mit vielen kleinen Holzstücken geheizt wird.
Maximale Verbrennung
Es darf pro Stunde maximal befeuert werden mit:
Holz: 2,0 kg Briketts: 1,6 kg
Typisches Befeuerungsintervall bei Nennleistung
Holz: 65 min Briketts: 65 min
Wird diese Grenze überschritten, entfällt die für den Ofen übliche Werksgarantie. Es besteht zudem die Gefahr einer Beschädigung durch zu intensive Wärme. Der Kaminofen ist für intermittierende Verbrennung zugelassen.
Lange Brenndauer
Eine lange Brenndauer erreicht man, wenn man nur einige (mindestens 2), aber große Holzscheite abbrennt und gleichzeitig den Einstellhebel auf die niedrigste Stufe stellt.
Die langsamste Verbrennung erfolgt, wenn der Einstellhebel ganz nach unten geschoben ist. Bei dieser Minimumeinstellung kann keine Primärluft durch den Rost strömen, und es ist beim Nachlegen möglicherweise schwierig, eine gute Flammenbildung im Holz aufrechtzuerhalten. Ist der Einstellhebel auf etwa ¼ über Minimum (etwa 25 % Leistung) gestellt, startet die Verbrennung im Kaminofen nach erneutem Nachlegen ohne weitere Regulierung.
Zu schwaches Heizen
Sollten die feuerfesten Materialien in der Brennkammer nach dem Einheizen schwarz angelaufen sein, droht der Ofen zu verschmutzen, und die Automatik kann nicht optimal arbeiten. Darum muss die Luftzufuhr erhöht werden. Zum Öffnen der Luftzufuhr wird der Einstellhebel nach oben gestellt. Außerdem kann in solchen Fällen das Verbrennen größerer Mengen Holz von großem Nutzen sein.
Optimale Verbrennung
- Verwenden Sie sauberes, trockenes Holz!
Nasses Holz führt zu schlechter Verbrennung und damit zu Rußbildung und Versottung. Ferner geht viel Energie für die Trocknung verloren, die dann zum Heizen fehlt.
- Maßvoll nachlegen!
Beste Verbrennung erreichen Sie durch Nachlegen kleiner Mengen. Wird zu viel auf einmal nachgelegt, vergeht bis zum Erreichen einer optimalen Verbrennungstemperatur zu viel Zeit.
- Sorgen Sie für ausreichend Luftzufuhr!
Es ist dafür zu sorgen, dass – insbesondere während der Anheizphase – reichlich Luft zugeführt wird, damit die Temperatur im Ofen schnell ansteigt. Auf diese Weise verbrennen nämlich auch die beim Verbrennungsvorgang entstehenden Gase und Partikel. Geschieht das nicht, führt das entweder zu einer Versott des Schornsteins mit der Gefahr eines Schornsteinbrandes oder zu einer umweltschädlichen Emission. Eine falsch dosierte Luftzufuhr führt zu schlechter Verbrennung und damit zu einem geringen Wirkungsgrad.
• Durchheizen sollte unterbleiben!
Vor dem Zubettgehen sollte man kein Brennholz mehr auflegen und die Luftzufuhr drosseln, um bis zum Morgen durchzuheizen. In diesem Fall käme es nämlich zu einer starken Entwicklung von gesundheitsschädlichem Rauch. Ferner kann sich Ruß im Schornstein ablagern, was wiederum zum Schornsteinbrand führen kann.
Glasreinigung
Wir empfehlen Ihnen, die Scheibe nach dem Heizen mit einem trockenen Papiertuch abzuwischen.
Brennmaterialien
Bei hohen Temperaturen kann der Ofen Schaden nehmen, bspw. kann das Glas weiß werden. Dies wird vermieden, indem man niemals mit offener Ascheschublade befeuert, und beim Befeuern mit Brennstoffarten, die große Hitze entwickeln, wie bspw. Briketts besonders vorsichtig ist.
Verwenden Sie Birken- oder Buchenholz. Von dem Gebrauch muß das Holz zerkleinert und mindestens 1 Jahr im Freien unter einem Schutzdach aufbewahrt worden sein. Holz, das drinnen aufbewahrt wird, trocknet leichter aus und verbrennt deshalb beim Heizen zu schnell.
Briketts geben viel Wärme ab. Bestimmte Typen weiten sich sehr stark aus, was eine unkontrollierbare Verbrennung zur Folge haben kann.
Die Verbrennung von Kohle erfolgt bei sehr hohen Temperaturen. Bei der Verbrennung kommt es zu starken Rußbildungen. Deshalb empfiehlt sich der Gebrauch des Kohleeinsatzes.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Ebenso wie bei Kohle wird bei der Verbrennung von Energiekoks bei hohen Temperaturen viel Ruß erzeugt. Deshalb empfiehlt sich auch hier die Anwendung eines Kohleeinsatzes. Energiekoks sind sehr schwefel-/salzhaltig. Dies kann beim Schornstein, Ofen und der Brennkammer zu frühzeitigem Verschleiß führen.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Der Kaminofen ist nur für die Befeuerung mit Holz EN 13240-genehmigt. Verwenden Sie auf keinen Fall Spanplatten, lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz, Kunststoffe oder Gummi.
Wartung
Reinigung
Wartungsarbeiten sollten nur bei einem kalten Ofen erfolgen. Die tägliche Wartung des Ofens beschränkt sich auf ein Minimum. Nehmen Sie am besten einen Staubsauger mit kleinem Mundstück und weichen Borsten und saugen Sie den Ofen damit von außen ab, oder reinigen Sie ihn mit einem weichen, trockenen Tuch oder einem weichen Staubwedel. Sie können den Ofen auch mit einem trockenen, weichen Lappen oder einem weichen Handfeger abstauben. Aber denken Sie daran – nur bei einem kalten Ofen.
Kein Wasser, Alkohol und keinerlei Reinigungsmittel verwenden, weil dadurch der Lack beschädigt wird. Einmal im Jahr sollte der Ofen gründlich überholt werden. Besonders wichtig ist dabei die Reinigung der Brennkammer, da sich dort Asche und Ruß ansammeln.
Wartung
Mindestens alle zwei Jahre sollte der Ofen einer gründlichen Durchsicht unterzogen werden. Die Durchsicht beinhaltet u. a.:
- Gründliche Reinigung des Kaminofens
- Kontrolle der Feder in der Automatik sowie evtl. Auswechseln.
• Die Dichtungen sind zu überprüfen und auszutauschen, wenn sie beschädigt oder nicht mehr weich sind. - Kontrolle des wärmeisolierenden Materials sowie evtl. Auswechseln
- Kontrolle des Bodens/Schüttelrosts
Die Wartung muss von einem qualifizierten Monteur vorgenommen werden. Verwenden Sie ausschließlich originale Ersatzteile.
Säuberung
Damit beim Schornsteinfegen weder Ruß noch Asche in die Automatik gelangt, muss der Einstellhebel vorher ganz nach unten gestellt werden.
Die Rauchplatte und die Rauchleitplatte vor Reinigung aus den Ofen nehmen (Zeichnung F).
- Zunächst wird die Rauchleitplatte (1) von der hinten im Feuerraum befindlichen Stahlschiene (2) abgehoben. Danach wird sie unter die Halter (3) abgesenkt und durch Kanten herausgenommen.
- Die beiden Hälften der Rauchleitplatte (4) werden vom Halter (5) hinter dem Rohr für die Luftzufuhr abgehoben und in den Haken (6) unter der oberen Platte eingehängt.
Asche
Das Entleeren der Aschenschublade ist denkbar einfach. Eine Abfalltüte wird über die Schub-lade gestreift, der Inhalt in die Tüte gekippt, und die Schublade wieder behutsam aus der Tüte gehoben. Die Asche bei der Müllabfuhr abgeben.
Beachten Sie bitte, daß bis zu 24 Stunden nach Erlöschen des Feuers die Asche noch vereinzelt glühen kann!
Isolierung
Die effektive, aber poröse Isolierung der Brennkammer unterliegt einem gewissen Verschleiß und kann mit der Zeit Beschädigungen aufweisen. Dies hat zunächst keinen negativen Einfluß auf die Effektivität des Ofens. Sobald aber der Verschleiß die Hälfte der ursprünglichen Dicke übersteigt, sollte die Isolierung unbedingt ausgewechselt werden.
HWAM automatic™ (Zeichnung G)
Die Rückwandplatte wird abgehoben. Der Ausgangspunkt der Fühlerstange wird bei kaltem Ofen kontrolliert. Der Ausgangspunkt im kalten Zustand ist ca. 30° über waagerecht.
Die Stange muß leicht gehen und federnd sind, wenn man ihn berührt, sowohl im kalten als auch im warmen Zustand. Bei steigender oder fallender Temperatur darf er sich nicht Ruckweise bewegen. Die Schieber müssen trocken und sauber sein und müssen ungehindert ineinander gleiten. Die Regelstangen und die Scheiber können eventuell mit WD40 (nie Öl) geschmiert werden.
Tür/Glas
Bei Verrußung am besten Glastür mit Papiertuch reinigen.
Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, daß die Dichtungen an der Tür und am Aschenfach weich und unbeschädigt sind. Ist dies nicht der Fall, müssen sie unbedingt ausgewechselt werden. Bitte nur Originaldichtungen verwenden.
Oberfläche
Normalerweise erweist sich eine nachträgliche Behandlung der Oberfläche als nicht erforderlich. Eventuelle Lackschäden lassen sich schnell und mühelos mit Senotherm-spray aus bessern.
Garantie
Bei nicht erfolgter Wartung entfällt die Garantie des Ofenherstellers!
betrlebsstörungen
Verrußtes Glas
- Zu feuchtes Holz. Heizen Sie nur mit gelagertem Holz (12 Monate unter Schutzdach) mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20%.
• Die Dichtung der Tür kann undicht sein. Dichtung auswechseln.
Rauchbildung beim Öffnen der Fronttür
• Die Drosselklappe im Schornstein kann geschlossen sein. Drosselklappe öffnen.
- Fehlender Zug im Schornstein. Siehe Abschnitt über den Schornstein oder mit dem Schornsteinfeger Kontakt aufnehmen.
- Reinigungstür undicht oder rausgefallen. Diese auswechseln oder neu montieren.
• Die Tür nie öffnen, solange es Flammen gibt.
Unkontrollierbare Verbrennung
- Dichtung in der Tür bzw. im Aschenfach ist undicht. Dichtung auswechseln.
- Bei zu kräftigem Zug im Schornstein muß u.U. der Einstellhebel geschlossen werden. Wenn der Ofen nicht in Betrieb ist, sind alle Schieber zu schließen.
- Wenn es zu Abbrand oder zu Deformierung der Stahlplatten in der Brennkammer kommt, wird falsch geheizt. Stellen Sie den Gebrauch ein, und wenden Sie sich an den Fachmann.
Bei Betriebsstörungen, den Sie nicht selber abhelfen können, bitten wir Sie, sich an die Kaufstelle des Ofens zu wenden.
Der Hersteller:
HWAM A/S
Nydamsvej 53
DK - 8362 Hørning
erklärt hierdurch, dass sich das
Produkt: Modell:
Kaminofen HWAM 3410s
HWAM 3420s
HWAM 3430s
HWAM 3440s
in Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender EU-Richtlinien befindet:
Bezeichnung Titel:
89/106/EWG
Richtlinie über Bauprodukte
Dazu gehören auch folgende angeglichenen Normen:
Nr.: Titel: Ausgabe:
EN 13240
Raumheizer für feste Brennstoffe 2001
EN 13240/A2
Raumheizer für feste Brennstoffe
2004
– Anforderungen und Prüfung
sowie folgende Normen und/oder technische Vorgaben
Nr.: Titel: Ausgabe: Teil:
NS 3058
Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - Rauchemissionen
NS 3059
Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - Anforderungen
Hørning, 03.02. 2010
Snelle of krachtige warmte
Onregelmatige verbranding
Referentienr. Titel:
Legna: 2,0 kg Formelle: 1,6 kg 65 min
Legna: 65 min Formelle: 65 min
EinfachAnleitung