2640 - Kamin Hwam - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 2640 Hwam
Inhaltsverzeichnis, Deutsch
Zeichnungen 3-5
HWAM Autopilot IHS™ 6
Installationsanleitung 7
Fembedienung. 11
Feuerungsanleitung - Holz 14
Allgemeines über Feuerung 16
Wartung. 18
Betriebsstörungen 19
Leistungserklarung. 19
Typenschild. 48-51
Inhoud, Netherlands
Tekenings 3-5
Herzlichen Glückwunsch zu ihrem neuen Kaminofen mit HWAM Autopilot IHSTM.
IHS steht für „Intelligent Heat System" und beinhaltet die digitale Steuerung der Verbrennung in Ihr neu den Kaminofen. Der Zweck von HWAM Autopilot IHS™ ist es, die Verbrennung so zu regeln, dass sie in Sachen Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit optimal und effizient ablauft und dem Nutzer hohen Komfort bietet.
HWAM Autopilot IHS™ ist eine brandneue, patentierte Technik, mit der die in die Feuerkammer zugeführte Luftmenge elektronisch justiert wird. Ihr neuer Kaminofen misst laufend seine Temperatur und den Sauerstoff gehalt bei der Verbrennung und ist darauf programmiert, dem Feuer über 3 wichtige Luftkanäe selbstständig Sauerstoff in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit und an die richtige Stelle im Feuerraum zuzuführen. Mithilfe einer einfahren Fernbedienung kann der Nutzer den Thermostat auf die gewünschte Heizleistung einstellen und erhalten dann laufend Informationen über die Raumtemperatur und den hinsichtlich Umwelt und Wirtschaftlichkeit optimalen Zeitpunkt zum Nachlagen.
Ihr neuer Kaminofen mit dem HWAM Autopilot IHSTM garantiert darum die sauberste Verbrennung, die möglich ist, ungeachtet außerer Bedingungen wie Brennholzart, Schornsteinbedingungen, Erfahrung des Nutzers und andere Umstände.
Der HWAM Autopilot IHsTM besteht aus folgenden Elementen:
Airbox: Die Airbox enthalt die Platine/Software sowie 3 Motoren, die die primäre, sekundäre und tertiäre Verbrennungsluft regulieren. An die Airbox kann hinteren oder unter ein Frischluftsystem angeschlossen werden.
2 Sensoren: Temperatursensor und Sauerstoffsensor übermitteln Informationen aus dem Kaminofen zur Airbox.
- Fernbedienung mit Wandhalterung: Die Fernbedienung mit Batterien wird mind.2 Meter vom Kaminofen entfernt angebracht. Die Fernbedienung misst die Raumtemperatur und sendet die Daten kabellos an die Airbox.
- Stromversorgung:Von der Airbox zur nachsten Steckdose.

Gesetzliche Vorschriften
Bei der Installation Ihres HWAM-Ofens sollen stets alle gesetzlichen Vorschriften sowie die vor Ort geltenden Baubestimmungen eingehalten werden. Lassen Sie sich vor Montage des Ofens von ihrem Schornsteinfegermeister beraten. Er dürfte sich in diesen Dingen auskennen.
Räumliche Anforderungen
Im Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muß eine Zuführ von frischer Verbrennungsluft gewährleistet sein. Der Kaminofen verbraucht etwa 11-14 m³ Luft pro Stunde. Zum Vergleich saugt ein moderner Kuchenabzug bis zu 1000m³ Luft pro Stunde. Ein aufklappbares Fenster oder ein justierbares Luftventil genügen, ideal aberäre der Anschluß an ein HWAM-Frischluftsystem. Luftventil/Lufschlitzt muss so angebracht werden, dass er/es nicht blockiert wird. Es ist darauf zu achten, dass Glas nicht unbedingt hitzefest sein muss. Da eine Glasfläche ggf. in die Kategorie „brennbare Wand' einzustufen ist, sollte der Hersteller bzw. der Schornsteinfegermeister befragt werden.
Tragende Unterlage
Vergewissern Sie sich vor Montage des Ofens, daß die Unterlage das Gewicht von Ofen und Schornstein tragen kann. Das Gewicht des Schornsteins errechnet sich aus der Dimension und der Höhe.
Technische Spezifikationen
| Model | Gewicht | Höhe Breite | Tiefe | |
| HWAM 2610c/2620c mit Sockel 66 kg 73 | 0 cm 43,0 cm | 36,9 cm | ||
| HWAM 2610c/2620c mit Wandbeschlag | 64 kg 70,0 cm | 43,0 cm 40,4 cm | ||
| HWAM 2610m/2620m mit Sockel 64 kg 73 | 0 cm 43,0 cm | 36,9 cm | ||
| HWAM 2610m/2620m mit Wandbeschlag | 62 kg | 70,0 cm | 43,0 cm | 40,4 cm |
| HWAM 2630c/2640c 75 kg 100,0 cm | 43,0 cm 36,9 cm | |||
| HWAM 2630m/2640m | 73 kg | 100,0 cm | 43,0 cm | 36,9 cm |
Abstand zu brennbarem Material
Stellen Sie ihren HWAM-Ofen auf eine nicht-brennbare Unterlage. Steht der Ofen auf einem Holzfußboden o.a., muß der Boden 50 cm vor und 30 cm beiderseits des Ofens (von der Heizöffnung aus gesehen) mit einem nicht brennbaren Material ausgelegt werden.
Wird der HWAM 2610/2620 auf einem brennbaren Untergrund aufgestellt, muss er immer auf einen Sockel montiert werden, auch wenn der Boden mit nicht brennbarem Material, wie z. B. einer Bodenplatte aus Glas oder Stahl, abgedeckt wird. Der Sockel ist als Zubehör erhältlich – Fragen Sie ihren HWAM-Handler.
| Zeichnung A | HWAM 2610 HWAM 2630 | HWAM 2620 HWAM 2640 |
| 1. Zu einer gemauerten Wand | 10 cm | 10 cm |
| 1. Zu einer brennbaren Wand dahinter | 19 cm | 19 cm |
| 2. Zu einer brennbaren Wand an der Seite | 36 cm | 36 cm |
| 1. Zu einer brennbaren Wandseite, Aufstellung in einer Ecke | 34 cm* | 20 cm* |
| 3. Möblierungsabstand davor | 80 cm | 80 cm |
| 4. Feuerfester Bereich davor, Breite | 88 cm | 88 cm |
*Maße bei einer Eckplatzierung sind Richtmaße. Wenden Sie sich bezüglich einer abschlussenden Klärung an ihren Schornsteinfeger.
Bei Wandmontage muss der HWAM 2610/2620 mindestens 3 Zentimeter über brennbaren Boden aufgehigt werden. Dies gilt auch obwohl eine Bodenplatte auf dem Boden platziert wird.
Ggf. bestehende Vorschriften bezüglich Abstand zwischen Wand und Rauchrohr sind zu beachten.
Um an den HWAM Autopilot IHSTM herankommen zu konnen, ist der festgelegte Abstand zur Wand einzahalten. Der Kaminofenarf mittels Halterung nur an einer gemauerten Wand angebracht werden, noch muss man ihn abnehmen, um an den HWAM Autopilot IHSTM heranzukommen.
Anforderungen an den Schornstein
Der Schornstein muß so hoch sein, daß einGreater Zug gewährleistet ist, und der Rauch keine Belastigung darstellt. Nomineller Zug: ca. 12 Pa
Der Schornstein sollte eine Lichtöffnung von mindestens 150 mm haben. Als weitere Mindestanforderung gilt, daß die Öffnung stets dem Auslaßstutzen des Ofens großemäß entsprechen muß. Der Schornstein sollte außerdem eine leicht zugängliche Reinigungstür haben.
Rauchrohr und Schornstein müssen immer für die Nutzung von Kaminöfen geeignet sein. Fragen Sie ihren HWAM-Handler.
Änderung des Rauchabgangs von oberem Rauchabgang zu hinterem Rauchabgang (Zeichnung F)
- Die gusseiserne Abdeckung (I) vom Kaminofen abheben.
- Die Rückwand vom Kaminofen abschrauben, dazu die 2 Schrauben (2) loseN.
- Die Abdeckplatte (3) abmontieren.
- Den Rauchring (4) abschrauben und danach an der Rückseite des Kaminofens festschrauben.
- Die Leitungen, die jetzt länger sind, zusammenfalten und mithilfe der Drehriegel (5) befestigen.
- Die Aussparung (6) in der Rückwand ausbrechen und dann die Rückwand wieder an den Ofen anschrauben. Darauf achten, dass die Leitungen nicht eingeklemmt werden, wenn die Rückwand montiert wird.
- jetzt die Abdeckplatte (3) oben auf den Kaminofen anschrauben.
- Dann die gusseiserne Abdeckung (I) wieder auf den Kaminofen legen.
- Den obere Abdeckung aus Gusseisen (7) in die Öffnung in der gusseisernen Abdeckplatte einlagen.
Anschluß an den Schornstein
Die Serie hat sowohl einen hinteren als auch einen oberen Rauchabzug. Der Ofen kann nach oben, oder direkt nach halten an einen Schornstein angeschlossen werden.
Vertikalschnitt im Rauchkanal (Zeichnung B und C):
B: Rauchabzug nach oben
C: Rauchabzug nach halten
Stahlschornstein (9).
HWAM Knierohr (10). Innen im Rauchrohranschluß montieren.
Gemauerte Schornsteinwange (II).
Mauerbuchse (12). Entspricht der Großde der Rauchrohre.
- Wandrosette (13). Kaschiert Reparaturen im Bereich der Mauerbuchse.
- Verbindungsstelle (14). Mit Dichtungsschnur abdichten.
- Rauchkanäle des HWAM-Kaminofens (15).
Regelschieber des Rauchrohres (16).
Reinigungstur (17).
Montage von Einzelteilen
Bevor Sie den Ofen aufstellen, sollenn Sie sich vergewissern, daß alle Einzelteile vorschrifs-gemäß montiert wurden.
Senkrechter Schnitt (Zeichnung B):
- Rauchplatte (5). Muss auf der Rückwand und den Halterungen oben und vorne im Feuerraum aufliegen.
- Rauchleitblech (6). Ist an zwei Haken aufgehigt, die sich an jeder Seiteiben im Feuerraum befinden. Zum Einhängen wird das Rauchleitblech nachiben hinten in den Feuerraum eingeführt, bis es in die beiden Haken einrastet. Nachdem der Ofen installiert ist, wird die Transportsicherung entfernt. Die Rauchplatte leicht nach vorne anheiten, worauf sie sich nach unten und aus dem Feuerraum nehmen latent. Anschließlich die Transportsicherung nach unter/vorne biegen, bis sie senkrecht steht.
Gusseiserner Boden (8). Muss flach auf dem Boden des Feuerraums liegen.
Anschluss und Vorbereitung des HWAM Autopilot IHS
I. Die Stromversorgung wird angeschlossen an:
a) eine normale 230 V Steckdose und
b) die Airbox im Fach unter der Brennkammer. Ein Pfeil markiert die Stelle an der Airbox, an der der Stecker eingeführt werden muss. Wenn die Airbox im Fach montiert ist, ist der Eingang für den Stecker schwer zu finden. Siehe das Foto für den Stromanschluss an die Airbox.


Airbox ohne Stromversorgung Airbox mit Stromversorgung
- Legen Sie 3 AA-Batterien in die Fernbedienung ein. Wenn das IHS-Logo nicht mehr auf dem Display zu sehen ist, ist die Fernbedienung betriebsbereit.
- Fernbedienung und Kaminofen müssen miteinander verbunden werden (erfolgt werkseitig).
Ist die Statuszeile unter auf dem Display (durchsichtig) leer () und in 3 Felder aufgeitlt, sind Kaminofen und Fernbedienung miteinander verbunden.
Ist die Statuszeile gestrichelt ( ), haben Fernbedienung und Kaminofen keine
Verbindung zueinander. Die Verbindung wird (bei einem Display ohne Licht) hergestellt, indem die Taste gedrückt gehalten wird, sodass das erweiterte Menu angezeigt wird. Die Taste kurz so lange drücken, bis der Text „Link to stove" markiert ist. Danach warten, bis das Menu erscheint. Die Taste kurz so lange drücken, bis der Text „Connect" markiert ist und wieder warten. Wenn der Text „Please cycle stove power" auf dem Display erscheint, die Stromzufuhr zur Airbox unterbrechen und danach wieder anschließen. Dann noch einmal auf die Taste drucken. Wird im Display die Nachricht „Connected to stove" angezeigt, sind Kaminofen und Fernbedienung miteinander verbunden. Einmal die Taste drucken, um zum Hauptmenü zurückzukehren. Wenn man nicht noch einmal auf die Taste druckt, verlässt die Fernbedienung das Menu automatisch und keht zum Startbildschirm zurück.
- Führer Sie den Selfsttest des HWAM Autopilot IHS™ durch. Ein Selfsttest der elektronischen Steuerung wird vor dem erstmaligen Heizen vorgenommen (erfolgt werkseitig). Der Selfsttest kann nur dann ausgeführten werden, wenn der Kaminofen kalt ist und im Standby ( ) ist (keine Markierung in der Statuszeile). Es muss damit gesorgt werden, dass das Display nicht aktiv ist, d. h., esarf nicht leuchten ( ). Leuchtet das Display, bevor die Taste large gedrückt wird,bereitet man den Kaminofen zum Anheizen vor (auf dem Display erscheidt die Streichholzschachtel) und es kann kein Selfsttest durchgeführten werden.
Die Taste der Fernbedienung 5 Sekunden drücken, um in das Menu zu gelangen.
- Drücken Sie mehrmals auf die Taste, bis der Cursor auf „Selftest“ steht.
Warten Sie eine Sekunden, bis die Fernbedienung selbst ins Menu „Selftest" geht.
- Drücken Sie die Taste, bis der Cursor auf „Engage“ steht. Nach weniger Sekunden startet der Selftest.
Mit einem Selftest wird sichergestellt, dass alle grundlegenden Funktionen korrekt arbeiten.
Ein Selftest besteht aus vier Teilen:
Test der Software
Test des Temperaturmessgeräts und Kalibrierung
Test der Lambdasonde (Sauerstoffmessgerät) und Kalibrierung
Test der drei Motorventile und Kalibrierung.
Die Fernbedienung antworbet mit dem Text „Passed“, wenn alles in Ordnung ist, oder „Failed“, wenn ein Problem besteht. Es erscheint auch der Text „Failed“, wenn man vor dem Selftest mit der Fernbedienung den Kaminofen zum AnheizenVBoreitet hat (und die Streichholzschachtel auf dem Display angezeigt wird). Wird die Stromzufahr unterbrochen und dann wieder aktiviert, wechselt das Programm in den Standby zurück und es kann ein Selftest durchgefuhrt werden. Wenn die Fernbedienung den Text „Not completed“ aneigt, konnte der Selftest nicht durchgefuhrt werden, weil der Kaminofen nicht gaz abgekühlt oder nicht im Standby ist.
- Die Fernbedienung muss sich im gleichen Raum befinden wie der Kaminofen. Sie dart jedoch weder der direkten Strahlungsärme vom Ofen noch dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein. Das hat den Grund, dass die Fernbedienung als Thermometer fungiert. Die aktuelle Raumtemperatur wird per Funk an die elektronische Steuerung des Kaminofens übermittelt und für die intelligente Regelung der Verbrennung verwendet. Die mitgelieferte Halterung für die Fernbedienung kann an der Wand angebracht werden.
Schornstein
Der Schornstein ist der Motor des Kaminofens und für die allgemeine Ofenfunktion von entscheidender Bedeutung. Der Schornsteinzug führt zu Unterdruck im Kaminofen. Diese Unterdruck leitet den Rauch aus dem Kaminofen ab, saugt die Luft durch die Klappe zur so genannten Scheibensprülung, die die Scheibe frei von Ruß hält, und saugt die Luft zur Verbrennung über den HWAM Autopilot IHS ein.
Der Schornsteinzug wird durch die entsprechenden Temperatoren im und außerhalb des Schornsteins erzeugt. Je更高 die Temperatur im Schornstein,esto better der Zug. Ein gemauerter Schornstein wird nicht so schnell warm wie ein Schornstein aus Stahl. An Tagen, an denen der Zug im Schornstein aufgrund der Wind- und Wetterverhältnisse schlecht ist,ist esalanders wichtig,den Schornstein Schnellstmoglich anzuwärmen. Es müssen schnell Flammen entfacht werden. Hacken Sie das Holz besondere Klein,benutzen Sie einen zusatzlichen Anzündklotz usw.
Nach einer längeren Stillstandssperiode ist es wichtig, das Schornsteinrohr auf Blockierungen zu untersuchen. Es können mehrere Vorrichtungen an denselben Schornstein angeschlossen werden. Die geltenden Regel hierfür müssen jedoch zuvor untersucht werden.
Auch bei einem erstklassigen Schornstein kommt es zu Funktionsehlern, wenn er falsch bedient wird. Umgekehrt kann ein schlechter Schornstein durchaus gut Funktionieren, wenn er richtig zum Einsatz kommt.
Schornsteinfegen
Um dem Risiko eines Schornsteinbrands zu begegen, muss der Schornstein jährlich gereinigt werden. Das Rauchrohr und die Rauchkammer über der Rauchleitplatte aus Stahl müssen gleichzeitig mit dem Schornstein gereinigt werden. Sofern die Höhe des Schornsteins eine Reinigung von oben unwilling macht, muss eine Reinigungsklappe montiert werden.
Bei einem Schornsteinbrand oder Überhitzung wechselt das HWAM Autopilot IHS™ in eine Sicherheits-einstellung und stellt automatisch alle Klappen so ein, dass das Feuer schnell verlischt. Die Tur nicht öffnen, Denn das Feuer kann wieder aufflammen.Wenden Sie sich an die Feuerwehr. Vor dem weiteren Betrieb muss der Schornstein von einem Schornsteinfeger geprüft werden.
| Testergebnisse des Nennleistungstests gemäß EN 13240 | |
| Nennheizleistung | 4,5 kW |
| Rauchtemperatur | 280 °C |
| Rauchgasmassendurchfluss | 3,55 g/s |
| Testergebnis nach NS 3058 | |
| Partikelemission | 2,2 g/kg |
FERNBEDIENUNG
Die Fernbedienung ist die Benutzeroberfläche für den HWAM Autopilot IHS™.
Die Fernbedienung misst die aktuelle Raumtemperatur. Darum muss sie im Raum an einer Stelle liegen, an der sie nicht durch ungewöhnlich hohe Wärme, wie durch die Strahlungswärme des Kaminofens oder durch Sonnenlicht, beeinflusst wird.
Auf der Fernbedienung wird die gewünschte Temperaturstufe eingestellt, so wie man es von einem Heizungsthermostat kennt. Die Fernbedienung sendet mithilfe von Radiowellen Informationen über die aktuelle Raumtemperatur und die gewünschte Temperaturstufe an die Airbox (das Steuersystem) des Kaminofens.
Im Folgenden werden die Funktionen der Fernbedienung beschreiben. Auf dem Bildschirm der Fernbedienung werden normalerweise grundsätzlich 4 Dinge angezeigt:

1) Baumtemperatur
2) Batterieladestand der Fernbedienung
3) Thermostat-Einstellung (gewählte Heizleistung).
4) Statuszeile (zeigt die Verbrennungsphasen)
Bedienknopf:
Kurz drücken - in der Start- oder Verbrennungsphase = Einstellung des Thermostats (gewünschte Temperaturstufe)
Kurz drücken - im Standby oder in der Phase Runterbrennen = Start des Kaminofens, d. h.Vorbereiten des Kaminofens zum Anheizen
Lange drücken - kann nur ausgeführrt werden, wenn das Display nicht leuchtet = Erweitertes Menu.
| Symbol-Beschreibung: | |
| IHS | IHS-Logo Das IHS-Logo erscheint beim Einsatz der Fernbedienung, z. B. nach Batteriewechsel. |
| 21°C | Raumtemperatur Die Raumtemperatur wird in der Mitte des Displays angezeigt. Die Raumtemperatur wird dont gemessen, wo sich die Fernbedienung befindet. Die aktuelle Raumtemperatur wird sowohl zur Regulierung der Verbrennung als auch für die Benachrichtigung über den Zeitpunkt zum Nachlegen genutzt. Darumarf sich die Fernbedienung nicht zu nah am Kaminofen oder in direktem Sonnenlicht befinden, weil sie so unnatürlich hoher Wärme einwirkung ausgesetzt wurde. |
| Batterieladestand Batterieladestand der Fernbedienung. Sind die Batterien auf dem Ladestand Minimum, müssen sie gewechselt werden. Die Lebensdauer der Batterie beträgt bei normaler Naturung erwartungsgemäß etwa 1/2-1 Jahr. | |
| Thermostat-Einstellung Das HWAM Autopilot IHSTM hat eine Thermostat-Funktion, die versucht, die Raumtemperatur auf der gewünschten Höhe zu halten. Der Thermostat Funktioni-ert genauso wie bei einem Radiator. Auf der Fernbedienung wahren Sie selbst die von Ihnen bevorzugte Temperatur, die perfekt zu ihren Raumbedingungen passt. Die Thermostat-Funktion kann auf sechs verschiedene Stufen eingestellt werden: (Stufe 0 - 5, mit Stufe 3 als Mitte mit etwas 22-24°C). Stufe 0: Reguliert auf langsamste Verbrennung (3-4 kW) keine Raumtempera-tursteuerung Stufe 1-2: Reguliert auf niedrige Raumtemperatur (ca. 18-22°C) Stufe 3: Reguliert auf mittlere Raumtemperatur (ca. 22-24°C) Stufe 4: Reguliert auf hohe Raumtemperatur (ca. 24-26°C) Stufe 5: Reguliert auf maximale Raumtemperatur rumtemperatur (ca. 27-29°). Auf dieser Stufe wird so geregelt, dass in kürzester Zeit die hochstmöliche Raumtemperatur erreicht wird. Sie ist weitere geeignet, wenn ein kalter Raum sochnell wie möglich warm werden soll. Nähert sich die Temperatur im Raum dem gewünschten Wert, wird die gewünschte Temperaturstufe auf der Fernbedienung eingestellt. | |
| Statuszeile Die Statuszeile ist gaz unter auf dem Display zu sehen. Sie zeigt den aktuellen Zustand des Systems in Bezug auf die Verbrennung an. Kein Kontakt mit der Airbox. In Kontakt – aber im Standby. Startphase der Verbrennung. Betriebsphase der Verbrennung. Phase Runterbrennen. | |
| Anheiten Der Kaminofen ist zum Anheiten bereit und öffnet die Klappen. Das Symbol erscheint, wenn im Standby oder in der Phase Runterbrennen 2-mal auf die Fernbedienung gedrückt wird. Das Symbol wird auch angezeigt, wenn man in der Phase Runterbrennen 2-mal auf die Fernbedienung druckt. In diesen Fall bedeutet es nicht, dass man wieder anheiten soll. Es ist nur eine Information darüber, dass man beim Kaminofen das Öffnen der Klappen ausgelöst hat, damit das neue Brennholz ausreichend Luft erhält, um sich schnell zu entzünden. | |
| Alarm für Nachlegen Geht die Verbrennung in die Glut-Phase über, wird ein Alarm für Nachlegen gegeben. Der Alarm erfolgt drei Mal mit 10 Sekunden Pause dazwischen und wird durch ein akustisches Signal untersucht. Es gibt drei Empfehlungsstufen darüber, wie viel Holz nachgelegt werden soll: Kleine Menge Holz (700 - 1200 G) Mittlere Menge Holz (1000 - 2000 G) Große Menge Holz (1800 - 3000 G) Es muss immer mit mindestens jeweils 2 Stück Holz angeheizt werden, auch wenn nur mit einer kleinen Menge Holz geheizt werden soll. Durch die Temperatur ver-gast das Holz. 2 Stück Holz erhitzen sich gegenheitig und erreichen schneller eine höhere Temperatur. | |
| Erinnerung für den Alarm zum Nachlegen Wenn ein Alarm zum Nachlegen gegeben wurde und nicht nachlegecht wurde, blinkt diesen Symbol oben in der linke Ecke.Wenn these Symbol lange angezeigt wurde, ist die Temperatur in den Rauchgasen möglicherweise so gering, dass man neu anheiten muss, damit die Rauchgase mehr Luft gekommen (dazu wird auf der Fernbedienung 2-mal gedrückt, bis das Symbol zum Anheiten im Display erscheint). Es muss immer darauf geachtet werden, dass sich die Statuszeile von Phase Run- terbrennen zu Betriebsphaseändert, wenn wieder angeheizt wurde. Damit wird sichergestellt, dass der Kaminofen registriert hat, dass neues Holz aufgelegt wurde und dass für die Verbrennung die richtige Menge Luft zugeführrt wird. Die Information darüber, dass neues Holz aufgelegt wurde, erhält der Kaminofen dadurch, dass der Sauerstoffgehalt im Feuerraum ansteigt, wenn die Tür geöffnet wird. Zum Ende der Phase Runterbrennen kann der Sauerstoffpegel fast dem Sauerstoffgehalt der Luft entsprechen, sodass ein Anstieg des Sauerstoffgehalts in der Feuerkammer nicht mehr registriert werden kann, weil die Tür geöffnet wurde.Wenn sich die Statuszeile nicht kurz nach dem Nachlegen von Phase Runterbrennen in Betriebsphaseändert, muss auf der Fernbedienung 2-mal gedrückt werden, damit das Symbol für Anheiten (Streichholzschachtel) erscheint. | |
| Aktualisierung neuer Software Eine Aktualisierung der Airbox mit neuer Software (durch einen Servicetechniker) wird mit dieser Grafik dargestellt. | |
| Erweitertes Menu Die Fernbedienung hat ein Menu, in dem erweiterte Einstellungen usw. geändert werden konnen.Wird der Bedienknopf der Fernbedienung 5 Sekunden lang gedrückt, gelangt man in das erweiterte Menu: Hier sind die Hauptmenü: • Sound (Klang ein- oder ausschalten) • Selftest (Start des Selftests z.B. bei Servicedurchsichten) • System info (Welche Softwareversion hat die Airbox bzw. die Fernbedienung) • Link to stove (Wird genutzt, wenn eine Fernbedienung mit einer Airbox gekoppelt werden soll. Dies erfolgt ab Fabrik.) | |

Wartungsalarme
Wenn ein Wartungsalarm angezeigt wird, kann der Kaminofen weiter genutzt werden. Sie sollenn sich jedoch baldmöglichst an ihren Handler wenden. Nicht vergessen, den Fehlercode anzugeben, der im Display erscheint. Der Kaminofen kann unsauber verbrennen.

Sicherheitsalarme
Wird ein Sicherheitsalarm angezeigt,ürfen Sie den Kaminofen nicht nutzen.Wenden Sie sich umgehend an ihren Handler. Nicht vergessen,den Fehlercode anzugeben, der im Display erscheint.
Informationen zu Entsorgung und Recycling
Die Fernbedienung enthalt Batterien, die vom Hausmüll getrennt entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorschriften des betreffenden Landes zu entsorgen sind.

C∈
Angaben zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
Das Produkt erfüllt die Anforderungen der europäischen Richtlinien 72/23/EEG und 2004/108/EEG.
FEUERUNGSANLEITUNG - HOLZ
Wenn Sie den Ofen das ersten Mal befeuern, ist Vorsicht geboten, da sich alle Materialien erst an die Hitze gewöhnen müssen. Der Lack härte beim ersten Befeuern aus, weshalb die Tur und die Aschenschublade vorsichtig geöffnet werden müssen, da anderenfalls die Dichtungen am Lack festkleben können. Außer dem kann der Lack etwas Geruch verursachen, weshalb man für eine gute Entlüfung sorgen sollen.
Zum Thema Brennstoff
Zulässige Brennstoffe
Kaminöfen von HWAM sind gemäß Normvorschriften (EN) nur für die Verbrennung von Holz zugelassen. Es wird empfohlen, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von hochstens 20% zu verwenden. Bei Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad sind Versorgung, umweltschädliche Emissionen und schlechte Brennwertausznutzung die Folge.
Empfohlene Holzarten
Als Brennstoff fur diesen Ofen eignet sich Holz von Birken, Buchen, Eichen, Ulmen, Eschen, Nadel- und Obstbäumen usw. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten sind weniger im Brennwert als viel mehr im Raumgewicht zuuchen. Da I m³ Buchenholz mehr wiegt als die gleiche Menge Rotfichte, muss man von Letzterer zur Erzielung des gleichen Heizeffekts mehr sehen.
Unzulässige Brennstoffe
Folgende Brennstoffe dürfen nicht verfeuert werden:
Bedrucktes Papier
- Spanplatten
Kunststoffe
Gummi
Brennbare Flüssigkeiten
Abfall wie Milchpackungen
- Lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz
Eine Verfeuerung dieser Materialien ist unzulässig, weil sich damit gesundheits- und umweltschädliche
Stoffe bilden. Da hierbei auch Kaminofen und Schornstein Schaden nehmen können, entfällt die Garantie bei Zuwiderhandlung.
Lagerung des Brennholzes
Ein Wasser gehalt von max. 20% erreicht man, wenn das Holz mindestens 1 Jahr, am besten unter Sonnenund Windeinwirkung im Freien unter einer Überdachung gelagert wird.
Holz muss trocken sein (max. 20% Wasser gehalt), bevor es in Innenraumen gelagert wird. Es ist gunstig,
Anzündholz eine Tage vor der Verwendung in einem Innenraum zu lagern.
Die richtige Gröbe
Da die Gröbe der Holzstücke Einfluss auf die Verbrennung hat, sollenen folgende Angaben beachtet werden.
| Brennstoff Länge in cm Durchmesser in cm | ||
| Anmachholz 16-25 | 2-5 | |
| Holzscheite 16-25 | 7-9 | |
Anheizen
Gutes Anheizen ist sehr wichtig, um eine erfolggreiche Verbrennung zu erreichen. Ein kalter Kaminofen und ein kalter Schornstein stellen für die Verbrennung eine Herausforderung dar. Es ist wichtig, möglichst schnell eine hohe Rauchgastemperatur zu erreichen. Erst bei einer Rauchgastemperatur von 350^ ist die Verbrennung umweltfreiendlich.

Auf den Boden der Feuerkammer werden 2 Stück Holz (5-8 cm Durchmesser) waagerecht gelegt. Darüber werden 5-8 Stücken Anzündholz kreuz und quer gelegt. Zwischen die obere Lage der Anzündscheite werden 2 Zündblöcke gelegt. 2 Mal auf die Fernbedienung drücken, damit das Symbol für Anheizen angezeigt wird. Zündblöcke anzüden und die Tur schlieben. Den Temperaturschalter an der Fernbedienung auf die gewünschte Temperaturstufe.
Wird die gewünschte Rauchgastemperatur von 350^ nicht innerhalb von 15 Minuten erreicht, gibt die Fernbedienung einen Nachlege-Alarm, selbst wenn Brennholz und Flammen vorhanden sind. Der Nachlege-Alarm mag unsinnig erschieren, noch er wird wegen des zu langsamen Temperaturanstiegs ausgelöst. Oft wird durch Nachlegen von keinen Stücken Anzündholz ein Schnellerer Temperaturanstieg erreicht.
Der HWAM Autopilot IHS™ schlieBt alle 3 Luftklappen, wenn der Kaminofen nicht in Betrieb ist (Standby). Dadurch gelangt warme Zimmerluft in den Schornstein (Energieverlust). Doch anderenfalls kann der Schornstein beim Anheizen sehr kalt sein. In bestimmen Fälle ist es erforderlich, den Zug im Schornstein etwas zu untersuen. Dazu wird im Ofen etwas Zeitungspapier auf dem aufgeschichteten Brennholz verbrannt. Weitere Informationen über die Funktion des Schornsteins erhalten Sie auf www.hwam.de.
Wichtig! Die Ascheschubladearfwährend des Anheizens nicht geöffnet werden und sie muss bei Betrieb des Ofens immer geschlossen sein, weil sonst die intelligente Regelung des Ofens nicht Funktioniert. Die Turdarf nur zum Anheizen, Nachlegen und zur Reinigung geöffnet werden.
Die Thermostat-Funktion
Der HWAM Autopilot IHS™ sorgt grundsätzlich für eine umweltfreundliche Verbrennung und passt sich der gewündsten Raumtemperatur an. Die Thermostat-Funktion ist wie ein Heizungsregler eingerichtet. Er wird durch den Benutzer auf eine Temperaturstufe eingestellt, die für den Raum, in dem sich der Kaminofen befindet, angenehm ist. Ist der Thermostat auf eine Temperaturstufe eingestellt, passt sich die Steuerungweitestgehend dieser Temperatur an.
-
Ist die aktuelle Raumtemperatur niedriger als die gewünschte Temperaturstufe, steigert die Steuerung die Rauchgastemperatur, um die Wärmeabgabe vom Kaminofen zu erhöhen.
-
Ist die aktuelle Raumtemperatur hoher als die gewünschte Temperaturstufe, senkt die Steuerung die Rauchgastemperatur und damit wird die Glut so lange wie möglich gehalten, bevor wieder nachgelegt werden muss. Dadurch soll die Wärmeabgabe vom Kaminofen verringert werden, aber gleichzeitig sollen es möglich sein, nachzulegen, ohne dass neu angeheizt werden muss. Sinkt die Raumtemperatur unter den gewünschten Wert ab, wird die Glutphase verkurzt und das System gibt einen Nachlege-Alarm. Das System gibt das Signal zum Nachlegen bei einer Rauchgastemperatur von 180^ . Bei 100^ besteht das System in Standby-Position, in der alle Klappen geschlossen werden.
- Ist die aktuelle Raumtemperatur viel niedriger als die gewünschte Raumtemperatur, erhöht die Steuerung die Rauchgastemperatur. Wenn darauf keine zufriedenstellende Temperatursteigerung entstehen, gibt die Steuerung Nachlege-Alarm, weil davon ausgegangen wird, dass mehr Brennholz erforderlich ist, um die gewünschte Temperaturstufe im Raum zu erreichen.
- Hat die Raumtemperatur nach einem neuen Nachlagen noch immer nicht das gewünschte Niveau erreicht, ist das Brennholz möglicherweise zu feucht oder der Zug im Schornstein ist zu gering. Es wird angestrebt, dass die Rauchgastemperatur mind. 350^ beträgt, um eine umweltfreundliche Verbrennung zu gewährleisten.
Nachlegen
Wenn der Alarm zum Nachlegen an der Fernbedienung erklingt, ist der Kaminofen bereit zum Nachlegen. Die Fernbedienung gibt eine Empfehlung, welche Menge Holz nachgelegt werden soll.

Kleine Menge Holz (700 - 1200 G)

Mittlere Menge Holz (1000 - 2000 G)

GroBe Menge Holz (1800 - 3000 G)
Aus Verbrennungstechnischen Gründen sollen immer mit mindestens 2 Holzscheiten nachgelegt werden, auch wenn nur eine keine Menge Holz nachgelegt werden soll.
Man muss jedoch nicht unbedingt nachlegen. Das Feuer im Ofen beginnnt dann nach einer Weile automatisch zu verlöschen.
In Ausnahmefallen registriert das System möglicherweise nicht, dass schon nachgelegt wurde. Das geschieht dann, wenn der Sauerstoffgehalt in der Feuerkammer aufgrund der niedrigen Rauchgastemperatur so hoch ist, dass betrz Öffnen der Tur kein Anstieg des Sauerstoffpegels erfasst wird. Nach dem Anheizen sollte darum die Statuszeile auf der Fernbedienung kontrolliert werden. Kurz nach dem Nachlegen soll das mittlere Feld leuchten ( ), das die Betriebsphase der Verbrennung aneigt. Wenn sie auf Standby umschaltet, wird auf der Fernbedienung 2-mal gedrückt, bis das Streichholz angezeigt wird.
Während der Verbrennung werden die Außenflächen des Kaminofens besteht, und es muss deshalb die notige Vorsicht gezeigt werden.
Der Ofen ist nicht für die Verfeuerung von Steinkohle, Braunkohle und Koks ausgelegt. Zulässig sind jedoch Holzbriketts, die auf die Glut des Anmachholzes gelegt werden.
Bitte achten Sie darauf, daß die Scheibe beim Heizen mit anderen Brennmaterialien als Holz verrußen wird.
ALLGEMEINESÜBERFEUERUNG
Schnelle oder kräftige Erwärzung
Zu einer schellen oder kräftigen Erwärung kommt es, wenn mit denen keinen Holzstücke geheizt wird.
Maximale Verbrennung
Es darf pro Stunde maximal befeuert werden mit:
Holz: 2,1 kg
Wird these Grenze übersritten, entfällt die für den Ofen übliche Werksgarantie. Es besteht zugem die Gefahr einer Beschädigung durch zu intensive Wärme. Der Kaminofen ist für intermittierende Verbrennung zugelassen.
Befeuerungsinterval
Typisches Befeuerungsintervall bei Nennleistung
Holz: 45 min
Lange Brenndauer
Die langsamste Verbrennung erreicht man, wenn die gewünschte Raumtemperatur Stufe 0 gestellt wird. Auf dieser Stufe erfolgt die Verbrennung mit der niedrigsten Rauchgastemperatur, die möglich ist, und die Glutphase wird so lange wie möglich gehalten.
Optimale Verbrennung
Der HWAM Autopilot IHS™ wurde mit den Ziel entwickelt, die sauberste und wirtschaftlichste Verbrennung zu erreichen. Eine gute Verbrennung erreicht man, wenn dem Feuer die richtige Menge Sauerstoff zum richtig Zeitpunkt und an die richtige Stelle in der Feuerkammer zugeführrt wird. Der HWAMAutopilot IHS™ berücksichtigt veränderliche äußere Bedingungen, noch es ist wichtig, sauberes und trockenes Holz (Feuchigkeit etwa 16-20%) zu verwenden. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.hwam.de
Glasreinigung
Wir empfehlen Ihnen, die Scheibe nach dem Heizen mit einem trockenen Papiertuch abzwischen.
Brennmaterialien
Bei hohen Temperatures kann der Ofen Schadennehmen, bspw. kann das Glas weiß werden. Dies wird vermieden, indem man niemals mit offener Ascheschublade befeuert, und beim Befeuern mit Brennstoff-arten, die große Hitze entwickeln, wie bspw. Briketts besonderss vorsichtig ist. Steigt die Rauchgastemperatur über 580^ , Goes der HWAM Autopilot IHS™ auf Sicherheitseinstellung und drosselt automatisch die Luftzufahr, um eine Überhitzung zu vermeiden. Fällt die Temperatur darüber auf 450^ , tritt die normale Funktion wieder in Kraft.
Es wird die Verwendung von Birken- oder Buchenholz empfohlen, das gehackt und mindestens I Jahr unter Sonnen- und Windeinwirkung unter einer Überdachung gelagert wurde. Holz muss trocken sein (max. 20% Wassergehalt), bevor es in Innenräumen gelagert wird. Es ist gunstig, Anzündholz eine Tage vor der Verwendung in einem Innenraum zu lagern.
Briketts geben viel Wärme ab. Bestimmte Typen weiten sich sehr stark aus, was eine unkontrollierbare Verbrennung zur Folge haben kann.
Die Verbrennung von Kohle erfolgt bei sehr hohen Temperatoren. Bei der Verbrennung kommt es zu starken Rußbildungen. Deshalb empfeht sich der Gebrauch des Kohleeinsatzes.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Ebenso wie bei Kohle wird bei der Verbrennung von Energiekoks bei hohen Temperaturen viel Ruß erzeugt. Deshalb empfeht sich auch hier die Anwendung eines Kohleeinsatzes. Energiekoks sind sehr schwefel-/salzhaltig. Dies kann beim Schornstein, Ofen und der Brennkammer zu früherzeitig dem Verschleib führen.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Der Kaminofen ist nur für die Befeuerung mit Holz EN 13240-genehmigt. Verwenden Sie auf keinen Fall Spanplatten, lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz, Kunststoffe oder Gummi.
Reinigung
Wartungsarbeiten sollenn nur bei einem kalten Ofen erfolgen. Die tägliche Wartung des Ofens beschränkt sich auf ein Minimum. Nehmen Sie am besten einen Staubsauger mit keinem Mundstück und weichen Borsten und saugen Sie den Ofen damit von außen ab, oder reinigen Sieihn mit einem weichen, trockenen Tuch oder einem weichen Staubwedel. Sie konnen den Ofen auch mit einem trockenen, weichen Lappen oder einem weichen Handfeger abstauben. Aber denken Sie darüber – nur bei einem kalten Ofen.
Kein Wasser, Alkohol und keinerlei Reinigungsmittel verwenden, weil dadurch der Lack beschädigt wird. Einmal im Jahr sollen der Ofen gründlich überholt werden. Besonderss wichtig ist damit die Reinigung der Brennkammer, da sich Dort Asche und Ruß ansammeln. Scharniere und Verschlussshaken müssen mit Kupferfett in Sprayform (bis 1100 Grad hitzebeständig) geschmiert werden, siehe Zeichnung E. Die Tür etwa 12 cm anheiten und das Kupferfett in den Scharnierzapfen sprehen.
Wartung
Mindestens alle zwei Jahre sollen der Ofen einer gründlichen Durchsicht unterzogen werden. Die Durchsicht beinhaltet u. a.:
Grundliche Reinigung des Kaminofens
Die Dichtungen sind zu überprüfen und auszubauschen, wenn sie beschädigt oder nicht mehr weich sind.
- Kontrolle des wärmeisolierenden Materials sowie evtl. Auswechseln
Die Scharniere und der Verschlussshaken schmieren (Zeichnung E).
Die Wartung muss von einem qualifizierten Monteur vorgenommen werden. Verwenden Sie ausschließlich originale Ersatzteile.
Säuberung
Die Rauchplatte und die Rauchleitplatte vor Reinigung aus den Ofen halten
(Zeichnung D)
Die Rauchplatte (1) leicht nach vorne anheiten, so dass sie sich aus der oberen Rückwand (2) lost. Die Rauchplatte lasst sich dann nach unten führen und herausnehmer.
Das Rauchleitblech (3) leicht nach vorne anheiten, bis es sich aus den Haken an jeder Seite lost.
Asche
Das Entleeren der Aschenschublade ist denkbar einfach. Eine Abfalltute wird über die Schublade gestreift, der Inhalt in die Tüte gekippt, und die Schublade wieder behutsam aus der Tüte gehoben. Die Asche bei der Müllabfuhr abgeben.
Beachten Sieitte, daß bis zu 24 Stunden nach Erlöschen des Feuers die Asche noch vereinzt gluhen kann!
Isolierung
Die effektive, aber poröse Isolierung der Brennkammer unterliegt einem gewissen Verschleiß und kann mit der Zeit Beschädigungen aufweisen. Dies hat zunachst keinen negativen Einluß auf die Effektivität des Ofens. Sobald aber der Verschleiß die Hälfte der ursprünglichen Dicke übersteigt, sollte die Isolierung unbedingt ausgewechselt werden.
Tür/Glas
Ist die Glastür verrußt,{lsst sie sich mit einem feuchten Stück Kuchenkrepp,das in Asche getupft wurde, leicht reinigen. Das Glas sollte mit vertikalen Bewegungen (hoch und runter) gereinigt werden. Anschliebend wird mit einem trockenen Stuck Kuchenkrepp nachgetrocknet.
Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, daß die Dichtungen an der Tur und am Aschenfach weich
und unbeschädigt sind. Ist dies nicht der Fall, müssen sie unbedingt ausgewechselt werden.itte nur Originaldichtungen verwenden.
Oberfläche
Normalerweise erweit sich eine nachträgliche Behandlung der Oberfläche als nicht erforderlich. Eventuelle Lackschemen lessen sich Schnell und muhelos mit Senotherm-spray aus bessern.
Garantie
Bei nicht erfolgter Wartung entfällt die Garantie des Ofenherstellers!
Wartungsalarm
Sie können den Ofen weiterhin nutzen, sollenn sich jedoch bei{nachster Gelegenheit bei ihren Handler melden. Der Kaminofen kann unsauber verbrennen.
BETRIEBSSTÖRUNGEN
VerruBtes Glas
- Zu feuchtes Holz. Heizen Sie nur mit gelagertem Holz (12 Monate unter Schutzdach) mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20% .
Die Dichtung der Turk kann undicht sein. Dichtung auswechseln.
Rauchbildung beim Öffneder Fronttür
Die Drosselklappe im Schornstein kann geschlossen sein. Drosselklappe öffnen.
- Fehlender Zug im Schornstein. Siehe Abschnitt über den Schornstein oder mit dem Schornsteinfeger Kontakt aufnahmen.
- Reinigungstür undicht oder rausgefallen. Diese auswechseln oder neu montieren.
Die Turn nie öffnen, solange es Flammen gibt.
Unkontrollierbare Verbrennung
Dichtung in der Turbzw. im Aschenfach ist undicht. Dichtung auswechseln.
Sicherheitsalarme
Sie dürfen den Kaminofen nicht nutzen. Wenden Sie sich umgehend an ihren Handler.
Bei Betriebsstörungen, den Sie nicht selbst abhelfen konnen, bitten wir Sie, sich an die Kaufstelle des Ofens zu wenden.
LEISTUNGSEKLÄRUNG
Download der Leistungserklarung von unserer Websites über folgende Links:
HWAM 2610 mit Autopilot IHS™: www.hwam.de/dop/2610ihs
HWAM 2620 mit Autopilot IHSTM: www.hwam.de/dop/2620ihs
HWAM 2630 mit Autopilot IHSTM: www.hwam.de/dop/2630ihs
HWAM 2640 mit Autopilot IHSTM: www.hwam.de/dop/2640ihs
in de verbrandingskamer.
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