Beethoven H - Kamin Hwam - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Beethoven H Hwam
Inhaltsverzeichnis, Deutsch
Zeichnungen 4-6
Installationsanleitung 7
Montage von Einzelteilen 8
Feuerungsanleitung - Holz 10
Allgemeines über Feuerung.... I
Wartung....13
Betriebsstörungen....15
Konformitätserklärung 16
Inhoud, Nederlands
Tekenings 4-6
Gesetzliche Vorschriften
Bei der Installation Ihres HWAM-Ofens sollten stets alle gesetzlichen Vorschriften sowie die vor Ort geltenden Baubestimmungen eingehalten werden. Lassen Sie sich vor Montage des Ofens von Ihrem Schornsteinfegermeister beraten. Er dürfte sich in diesen Dingen auskennen.
Räumliche Anforderungen
Im Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muß eine Zufuhr von frischer Verbrennungsluft gewährleistet sein. Ein aufklappbares Fenster oder ein justierbares Luftventil genügen, ideal aber wäre der Anschluß an ein HWAM-Frischluftsystem. Luftventil/Lufschlitzt muss so angebracht werden, dass er/es nicht blockiert wird.
Tragende Unterlage
Vergewissern Sie sich vor Montage des Ofens, daß die Unterlage das Gewicht von Ofen und Schornstein tragen kann. Das Gewicht des Schornsteins errechnet sich aus der Dimension und der Höhe. Das Ofengewicht:
HWAM Monet: 150 kg HWAM 30: 87 kg HWAM Beethoven: 95 kg
HWAM Monet H: 180 kg HWAM Mozart: 88 kg HWAM Beethoven H: 116 kg
HWAM 60 114 kg HWAM Ravel: 108 kg HWAM Vivaldi: 78 kg
Abstand zu brennbarem Material
Stellen Sie Ihren HWAM-Ofen auf eine nicht-brennbare Unterlage. Steht der Ofen auf einem Holzfußboden o.ä., muß (in Deutschland) der Boden 50 cm vor und 30 cm beiderseits des Ofens (von der Heizöffnung aus gesehen) mit einem nicht brennbaren Material ausgelegt werden.
| HWAM modelZeichnung A | HWAM Monet HWAM Monet HHWAM 60 | HWAM Beethoven, HWAM Beethoven HHWAM Ravel, HWWAMM Wivalbli HWAM Mozart, HWAM 30 |
| 1. Nicht brennbare Wand, cm | 10 | 10 |
| 1. Brennbare Wand, Hinten cm | 10 | 10 |
| 2. Brennbare Wand, Seite, cm | 25 | 20 |
| 2. Brennbare Wand,Aufstellung in einer Ecke | 15* | 15* |
| 6. Einrichtungsabstand, vorne, cm | 80 | 80 |
| 4. Feuersicherer Abstand, cm | 99 | 94 |
*Maße bei einer Eckplatzierung sind Richtmaße. Wenden Sie sich bezüglich einer abschließenden Klärung an Ihren Schornsteinfeger.
Ggf. bestehende Vorschriften bezüglich Abstand zwischen Wand und Rauchrohr sind zu beachten.
Um an die Frischluftautomatik herankommen zu können, ist der festgelegte Abstand zur Wand einzuhalten.
Zwar lässt sich das Modell HWAM Vivaldi mittels Halterung an einer gemauerten Wand anbringen, doch muss man es abnehmen, um an die Frischluftautomatik heranzukommen.
Anforderungen an den Schornstein
Der Schornstein muß so hoch sein, daß ein guter Zug gewährleistet ist, und der Rauch keine Belästigung darstellt. Nomineller Zug: ca. 12 Pa
Der Schornstein sollte eine Lichtöffnung von mindestens ∅ 150 mm haben. Als weitere Mindestanforderung gilt, daß die Öffnung stets dem Auslaßstutzen des Ofens größenmäßig entsprechen muß. Der Schornstein sollte außerdem eine leicht zugängliche Reinigungstür haben.
Drosselklappe
Wir empfehlen, daß der Schornstein oder das Rauchrohr mit einer Drosselklappe versehen wird, um den Schornsteinzug an Tagen mit starkem Wind regulieren zu können. Die Drosselklappe darf nicht das Rauchrohr ganz zumachen. Es muss stets eine freie Durchströmungsfläche von 20 cm ^2 im Schornstein vorhanden sein.
Montage von Einzeltellen
Bevor Sie den Ofen aufstellen, sollten Sie sich vergewissern, daß alle Einzelteile vorschrifts-gemäß montiert wurden.
Senkrechter Schnitt der Öfen (Zeichnung B):
BI: Kaminöfen ohne Backfach (HWAM Beethoven, HWAM Vivaldi, HWAM Mozart, HWAM 30)
B2: Kaminöfen mit Backfach (HWAM Beethoven H)
B3: HWAM Ravel
B4: Kaminöfen ohne Backfach (HWAM Monet, HWAM 60)
B5: Kaminöfen mit Backfach (HWAM Monet H)
I. Rauchleitplatte. Kaminofen B1, B2, B3: Muss auf der Stahlschiene und den seitlichen Haltern ruhen. Kaminofen B4, B5: Auf der hinteren Kante und den seitlichen Haltern anbringen.
2. Rauchleitplatte. Ist an drei Haken unter der Topplatte angebracht. Der vordere, mittlere Haken hat eine zusätzliche umgebogene Klappe als Transportsicherung. Diese Klappe sollte jedoch vor der Montage entfernt werden. Dies erfolgt mit einem Schraubenzieher. In Öfen mit Backfach ist die Rauchleitplatte unter dem Backfach festgespannt (HWAM Monet H, HWAM Beethoven H, HWAM Ravel).
3. Abdeckplatte. Wird über dem Rost angebracht.
4. Rauchabzug nach hinten (Nicht HWAM 30). Wurde werkseitig mit einer Gußplatte und einer Innendeckplatte verschlossen. Der Rauchabgang ist also hinter der Platte versteckt.
5. Lose aufliegende Rückwand, hinter der sich die Automatik verbirgt. Muß immer dann montiert sein, wenn der Ofen an einer brennbaren Wand steht.
6. Loses Hitzeschild unterhalb des Aschenfachs. Kann beim Entleeren des Aschenfachs als Deckel dienen.
7. Einen Auszug mit Korb für Anzündholz gibt es im Monet mit Schublade und Monet H mit Schublade.
Anschluß an den Schornstein
Die Serie hat sowohl einen hinteren als auch einen oberen Rauchabzug (HWAM 30 hat nur oben einen Abzug). Der Ofen kann nach oben, oder direkt nach hinten an einen Schornstein angeschlossen werden.
Vertikalschnitt im Rauchkanal (Zeichnung C):
Cl: Rauchabzug nach oben
C2: Rauchabzug nach hinten
I. Stahlschornstein.
2. Knierohr. Innen im Rauchrohranschluß montieren.
3. Gemauerte Schornsteinwange.
- Mauerbuchse. Entspricht der Größe der Rauchrohre.
- Wandrosette. Kaschiert Reparaturen im Bereich der Mauerbuchse.
- Verbindungsstelle. Mit Dichtungsschnur abdichten.
- Rauchkanäle des HWAM-Ofens.
- Abdeckplatte (außen) hinter dem Rauchabzug. Ist dann zu entfernen, wenn der Ofen nach hinten angeschlossen wird.
- Deckel für hinteren Abzug/Kochplatte für oberen Abzug.
- Abdeckplatte, innen.
II. Montagebolzen. - Regelschieber des Rauchrohres
- Reinigungstür.
- Rauchrohr für hinteren Abzug (Deckel und Isolierung entfernen).
Deckplatte (Zeichnung D)
Zu Ihrem HWAM-Ofen gehört ebenfalls eine abnehmbare Deckplatte für den Rüttelrost. Die Deckplatte ist eine 3 mm starke Eisenplatte, die auf den Rüttelrost gelegt wird, und verhindern soll, daß die Glut in die Aschenschublade gelangt. Der Spalt zwischen der Deckplatte und dem Rost beträgt 8 mm. Somit ist gewährleistet, daß die automatisch gesteuerte primäre Verbrennungsluft gleichmäßig in der Brennkammer verteilt wird.
Schornstein
Der Schornstein ist der Motor des Kaminofens und für die allgemeine Ofenfunktion von ent-scheidender Bedeutung. Der Zug im Schornstein erzeugt im Ofen einen Unterdruck. Dieser entfernt den Rauch im Ofen, saugt durch den Schieber Luft für die Scheibenspülung an, die die Scheibe rußfrei hält. Außerdem wird durch den Unterdruck dafür gesorgt, daß durch den primären bzw. sekundären Schieber Luft für die Verbrennung zugeführt wird.
Der Schornsteinzug wird durch die unterschiedlichen Temperaturen im und außerhalb des Schornsteins erzeugt. Je höher die Temperatur im Schornstein, desto besser der Zug. Deshalb ist es besonders wichtig, daß der Schornstein gut durchgeheizt wird, bevor die Schieber vorgeschoben und die Verbrennung im Ofen gedrosselt werden (ein gemauerter Schornstein wird nicht so schnell warm wie ein Schornstein aus Stahl). An Tagen, an denen der Zug im Schornstein aufgrund der Wind- und Wetterverhältnisse schlecht ist, ist es besonders wichtig, den Schornstein schnellstmöglich anzuwärmen. Es müssen schnell Flammen entfacht werden. Hacken Sie das Holz besonders klein, benutzen Sie einen zusätzlichen Anzündklotz usw.
Nach einer längeren Stillstandsperiode ist es wichtig, das Schornsteinrohr auf Blockierungen zu untersuchen.
Es können mehrere Vorrichtungen an denselben Schornstein angeschlossen werden. Die geltenden Regeln hierfür müssen jedoch zuvor untersucht werden.
Auch bei einem erstklassigen Schornstein kommt es zu Funktionsfehlern, wenn er falsch bedient wird. Umgekehrt kann ein schlechter Schornstein durchaus gut funktionieren, wenn er richtig zum Einsatz kommt. Da HWAM Öfen einen hohen Wirkungsgrad haben, ist der richtige Schornsteinzug wichtig.
Schornsteinfegen
Um dem Risiko eines Schornsteinbrands zu begegnen, muss der Schornstein jährlich gereinigt werden. Das Rauchrohr und die Rauchkammer über der Rauchleitplatte aus Stahl müssen gleichzeitig mit dem Schornstein gereinigt werden. Sofern die Höhe des Schornsteins eine Reinigung von oben unmöglich macht, muss eine Reinigungsklappe montiert werden.
Im Falle eines Schornsteinbrands müssen sämtliche Klappen geschlossen und die Feuerwehr benachrichtigt werden. Vor einem weiteren Gebrauch muss der Schornstein vom Schornsteinfeger kontrolliert werden.
| Testergebnisse eines Nennleistungstests gemäß EN 13240 | HWAM Monet HWAM Monet H HWAM 60 | HWAM Beethoven HWAM Beethoven H, HWAM Ravel HWAM Vivaldi, HWAM Mozart HWAM 30 |
| Nennheizleistung 6 kW 4,5 kW | ||
| Rauchtemperatur 270°C 270 °C | ||
| Rauchgasmassendurchfluss 6,5 g/S | 5,0 g/S |
Feuerungsanleitung - holz
Wenn Sie den Ofen das erste Mal befeuern, ist Vorsicht geboten, da sich alle Materialien erst an die Hitze gewöhnen müssen. Der Lack härtet beim ersten Befeuern aus, weshalb die Tür und die Aschenschublade vorsichtig geöffnet werden müssen, da anderenfalls die Dichtungen am Lack festkleben können. Außerdem kann der Lack etwas Geruch verursachen, weshalb man für eine gute Entlüftung sorgen sollte.
Zum Thema Brennstoff
Zulässige Brennstoffe
Kaminöfen von HWAM sind gemäß Normvorschriften (EN) nur für die Verbrennung von Holz zugelassen. Es wird empfohlen, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20% zu verwenden. Bei Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad sind Versottung, umweltschädliche Emissionen und schlechte Brennwertausnutzung die Folge.
Empfohlene Holzarten
Als Brennstoff für diesen Ofen eignet sich Holz von Birken, Buchen, Eichen, Ulmen, Eschen, Nadel- und Obstbäumen usw. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten sind weniger im Brennwert als vielmehr im Raumgewicht zu suchen. Da 1 m³ Buchenholz mehr wiegt als die gleiche Menge Rotfichte, muss man von Letzterer zur Erzielung des gleichen Heizeffekts mehr nehmen.
Unzulässige Brennstoffe
Folgende Brennstoffe dürfen nicht verfeuert werden:
- Bedrucktes Papier
- Spanplatten
- Kunststoffe
• Gummi
• Brennbare Flüssigkeiten
• Abfall wie Milchpackungen - Lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz
Eine Verfeuerung dieser Materialien ist unzulässig, weil sich dabei gesundheits- und umweltschädliche Stoffe bilden. Da hierbei auch Kaminofen und Schornstein Schaden nehmen können, entfällt die Garantie bei Zuwiderhandlung.
Lagerung des Brennholzes
Eine Restfeuchte von höchstens 20% kann durch mindestens einjährige (besser zweijährige) Lagerung im Freien erreicht werden, wobei eine Überdachung vorzusehen ist. Im Haus aufbewahrtes Holz wird leicht zu trocken und verbrennt daher zu schnell. Dies gilt jedoch nicht für Anmachholz, das vor der Benutzung einige Tagen drinnen liegen sollte.
Die richtige Größe
Da die Größe der Holzstücke Einfluss auf die Verbrennung hat, sollten folgende Angaben beachtet werden:
| Brennstoff Länge in cm Durchmesser in cm | ||
| Anmachholz 25-33 2-5 | ||
| Holzscheite 25-33 7-9 |
El. Anheizen (Zeichnung E)
Schieben Sie den Einstellhebel (1) ganz nach rechts, und öffnen Sie den Schieber (2) in oder unter der Tür. Legen Sie 2 Zündtabs zuunterst. Dann Kleinholz, das einer Menge von etwa 2 Holzstücken (ca. 2 kg) entsprechen muß, aufschichten und anzünden. Lassen Sie die Tür zunächst angelehnt, bis sich kein Kondensat mehr bildet. Nach etwa 5 bis 10 Minuten die Tür schließen. Wenn das Holz gleichmäßig brennt, stellen Sie den Einstellhebel (1) in die mittlere Position. Lassen Sie das Kleinholz ganz ausbrennen, bis es keine sichtbare Flammen mehr gibt.
Achtung! Das Aschenfach beim Anheizen bitte nicht öffnen. Lassen Sie das Aschenfach beim Benutzen des Ofens stets geschlossen, sonst kann man die Automatik zerstören. Die Tür darf nur während des Anzündens, der erneuten Befeuerung und der Reinigung geöffnet werden.
E2. Verbrennung
Legen Sie erst Holzstücke nach, wenn das Kleinholz zu einer soliden Glutschicht herunter-gebrannt ist. Eine solide Glutschicht ist, wenn der ganze Boden gedeckt ist, und die Glüte in einem Ring um den Rüttelrost leuchten. Legen Sie mindestens 2 Brennholzstücke von jeweils bis zu 1 kg hinein, wenn die Flammen erloschen sind und nur noch Glut zu sehen ist. Die Ofentemperatur läßt sich mit dem Einstellhebel (1) regulieren. Auf diese Weise wird die Verbrennung reduziert, und die Brennzeit verlängert sich. Bei der ersten Anfeuerung wird der Schieber (2) auch in der mittleren Position gestellt.
Bei kontinuierlichem Ofenbetrieb muß der Ofen nicht weiter eingestellt werden. Das erledigt ganz allein die automatische Ofenvorrichtung. Die Temperatur kann aber höher oder niedriger mit dem Einstellhebel (1) reguliert werden. Wird der Hebel mehr nach links gestellt, wird die Verbrennung vermindert, und die Brennzeit verlängert. Wird er nach rechts gestellt, steigt die Temperatur, und die Brennzeit wird verkürzt. Mit den beiden Schiebern in mittlerer Position, wird der höchste Wirkungsgrad erzielt. Warten Sie mit jeder neuen Einfeuerung, bis die Glutschicht wieder passend niedrig ist.
Anleitung für das Heizen mit Kohle, Briketts und Koks
In diesem Ofen darf nicht mit Kohle und Koks geheizt werden, da es keinen Platz für einen Kohleneinsatz gibt. Briketts können jedoch verwendet werden, wenn sie auf die Glut des Holzes angebracht werden. Der Temperaturregler soll ganz geöffnet werden, bis die Briketten gut angezündet sind.
Der Temperaturregler muß dann wieder gedrosselt werden. Bitte achten Sie darauf, daß die Scheibe beim Heizen mit anderen Brennmaterialien als Holz verrußen wird.
allgeMelnes über Feuerung
Schnelle oder kräftige Erwärmung
Zu einer schnellen oder kräftigen Erwärmung kommt es, wenn mit vielen kleinen Holzstücken geheizt wird.
Maximale Verbrennung
HWAM Monet/HWAM Monet H/HWAM 60:
Es darf pro Stunde maximal befeuert werden mit:
Holz: 2,5 kg Briketts: 2,0 kg
Typisches Befeuerungsintervall bei Nennleistung
Holz: 65 min Briketts: 65 min
HWAM Beethoven/HWAM Beethoven H/HWAM Ravel/HWAM Vivaldi/HWAM Mozart/HWAM 30:
Es darf pro Stunde maximal befeuert werden mit:
Holz: 2,0 kg Briketts: 1,6 kg
Typisches Befeuerungsintervall bei Nennleistung
Holz: 65 min Briketts: 65 min
Wird diese Grenze überschritten, entfällt die für den Ofen übliche Werksgarantie. Es besteht zudem die Gefahr einer Beschädigung durch zu intensive Wärme. Der Ofen ist für intermittierende Verbrennung zugelassen.
Lang andauernde Brennzeit
Eine lang andauernde Brennzeit wird erreicht, wenn mit wenigen (mindestens 2), dafür aber sehr großen Holzstücken geheizt und der Temperaturregler gleichzeitig nach unten geregelt wird. Die langsamste Verbrennung wird erreicht, indem die Regulierungsstange ganz nach links geschoben wird (Zeichnung E, Pos. I). Um die Brennzeit zu verlängern, kann der Schieber in oder unterhalb der Tür bis zur Mittelposition gedrosselt werden – aber nie so viel drosseln, daß die Scheibe verrußt.
Zu schwaches Heizen
Sollten die feuerfesten Materialien in der Brennkammer nach dem Einheizen schwarz angelaufen sein, droht der Ofen zu verschmutzen, und die Automatik kann nicht optimal arbeiten. Öffnen Sie deshalb den Temperaturregler und eventuell den Schieber auf der Tür. Außerdem kann das Verbrennen größerer Mengen Holz in solchen Fällen von großem Nutzen sein.
Optimale Verbrennung
- Verwenden Sie sauberes, trockenes Holz!
Nasses Holz führt zu schlechter Verbrennung und damit zu Rußbildung und Versottung. Ferner geht viel Energie für die Trocknung verloren, die dann zum Heizen fehlt.
- Maßvoll nachlegen!
Beste Verbrennung erreichen Sie durch Nachlegen kleiner Mengen. Wird zu viel auf einmal nachgelegt, vergeht bis zum Erreichen einer optimalen Verbrennungstemperatur zu viel Zeit.
- Sorgen Sie für ausreichend Luftzufuhr!
Es ist dafür zu sorgen, dass – insbesondere während der Anheizphase – reichlich Luft zugeführt wird, damit die Temperatur im Ofen schnell ansteigt. Auf diese Weise verbrennen nämlich auch die beim Verbrennungsvorgang entstehenden Gase und Partikel. Geschieht das nicht, führt das entweder zu einer Versottung des Schornsteins mit der Gefahr eines Schornsteinbrandes oder zu einer umweltschädlichen Emission.
Eine falsch dosierte Luftzufuhr führt zu schlechter Verbrennung und damit zu einem geringen Wirkungsgrad.
• Durchheizen sollte unterbleiben!
Vor dem Zubettgehen sollte man kein Brennholz mehr auflegen und die Luftzufuhr drosseln, um bis zum Morgen durchzuheizen. In diesem Fall käme es nämlich zu einer starken Entwicklung von gesundheitsschädlichem Rauch. Ferner kann sich Ruß im Schornstein ablagern, was wiederum zum Schornsteinbrand führen kann.
Glasreinigung
Wir empfehlen Ihnen, die Scheibe nach dem Heizen mit einem trockenen Papiertuch abzu-wischen.
Brennmaterialien
Bei hohen Temperaturen kann der Ofen Schaden nehmen, bspw. kann das Glas weiß werden. Dies wird vermieden, indem man niemals mit offener Ascheschublade befeuert, und beim Befeuern mit Brennstoffarten, die große Hitze entwickeln, wie bspw. Briketts besonders vorsichtig ist.
Verwenden Sie Birken- oder Buchenholz. Von dem Gebrauch muß das Holz zerkleinert und mindestens
I Jahr im Freien unter einem Schutzdach aufbewahrt worden sein. Holz, das drinnen aufbewahrt wird, trocknet leichter aus und verbrennt deshalb beim Heizen zu schnell.
Briketts geben viel Wärme ab. Bestimmte Typen weiten sich sehr stark aus, was eine unkontrollierbare Verbrennung zur Folge haben kann.
Die Verbrennung von Kohle erfolgt bei sehr hohen Temperaturen. Bei der Verbrennung kommt es zu starken Rußbildungen. Deshalb empfiehlt sich der Gebrauch des Kohleeinsatzes.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Ebenso wie bei Kohle wird bei der Verbrennung von Energiekoks bei hohen Temperaturen viel Ruß erzeugt. Deshalb empfiehlt sich auch hier die Anwendung eines Kohleeinsatzes. Energiekoks sind sehr schwefel-/salzhaltig. Dies kann beim Schornstein, Ofen und der Brennkammer zu frühzeitigem Verschleiß führen.
Nicht geeignet für das Heizen in diesen Modellen.
Der Kaminofen ist nur für die Befeuerung mit Holz EN 13240-genehmigt. Verwenden Sie auf keinen Fall Spanplatten, lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz, Kunststoffe oder Gummi.
Wartung
Reinigung
Wartungsarbeiten sollten nur bei einem kalten Ofen erfolgen. Die tägliche Wartung des Ofens beschränkt sich auf ein Minimum. Nehmen Sie am besten einen Staubsauger mit kleinem Mundstück und weichen Borsten und saugen Sie den Ofen damit von außen ab, oder reinigen Sie ihn mit einem weichen, trockenen Tuch oder einem weichen Staubwedel. Sie können den Ofen auch mit einem trockenen, weichen Lappen oder einem weichen Handfeger abstauben. Aber denken Sie daran – nur bei einem kalten Ofen. Benutzen Sie keinen Spiritus, da dieser den Lack entfernt. Einmal im Jahr sollte der Ofen gründlich überholt werden. Besonders wichtig ist dabei die Reinigung der Brennkammer, da sich dort Asche und Ruß ansammeln. Außerdem sind Türen und Verschlußscharniere mit Kupferfett einzufetten.
Wartung
Mindestens alle zwei Jahre sollte der Ofen einer gründlichen Durchsicht unterzogen werden. Die Durchsicht beinhaltet u. a.:
| Gründliche Reinigung des Ofens. Justieren der Handgriffe/Tür. | |
| Schmieren der Scharniere mit Kupferfett | Kontrolle der Feder in der Automatik sowie evt Auswechseln. |
| Die Dichtungen sind zu überprüfen und auszutauschen, wenn sie beschädigt oder nicht mehr weich sind. | Kontrolle des wärmeisolierenden Materials sowie Auswechseln |
| Kontrolle der Bauart (nur in einigen Ländern) | Kontrolle des Bodens/Rüttelrosts. |
Die Wartung muss von einem qualifizierten Monteur vorgenommen werden. Verwenden Sie ausschließlich originale Ersatzteile.
Lose Handgriffe (Zeichnung H)
Der Handgriff an der Tür kann sich nach einiger Zeit etwas lösen. Sollte dies geschehen, kann er auf einfache Weise nachgespannt werden. Mit einem 2,5 mm Innensechs-kantschlüssel wird die Reitstockschraube (1) an der Unterseite des Handgriffs gelöst. Die Mittelschraube (2) wird anschließend durch das kleine Loch innen in der Tür mit einem 4 mm Innensechskantschlüssel gespannt. Die Reitstockschraube (1) an der Unterseite des Handgriffs wird wieder festgezogen.
Säuberung
Vor dem Fegen muß der Schieber ganz nach links geschoben werden um zu vermeiden, daß Asche und Ruß in die Automatik gelangen.
Die Rauchplatte und die Rauchleitplatte vor Reinigung aus den Ofen nehmen. In Modellen mit Backfach: Nur die Rauchplatte ausnehmen.
(Zeichnung F)
FI: Öfen ohne Backfach (HWAM Beethoven, HWAM Vivaldi, HWAM Mozart, HWAM 60)
F2: Öfen mit Backfach (HWAM Beethoven H, HWAM Ravel)
F3: Öfen ohne Backfach (HWAM Monet, HWAM 60)
F4: Öfen mit Backfach (HWAM Monet H)
- Kaminofen F1, F2: Zunächst wird die Rauchleitplatte (1) von der hinten im Feuerraum befindlichen Stahlschiene (2) abgehoben. Danach wird sie bis unter der Halterungen (3) gesenkt und kann vorsichtig rausgenommen werden, indem sie gedreht wird.
- Kaminofen F3, F4: Erst die Rauchleitplatte (1) aus das Gleis (2) hinten heben. Danach wird sie bis unter der Halterungen (3) gesenkt und kann vorsichtig rausgenommen werden, indem sie gedreht werden.
- Kaminofen F1, F3: Die Rauchleitplatte (4) aus die Haken (5) unter der Topplatte heben und auskanten.
- Kaminofen F2, F4: Wenn die Rauchleitplatte (6) entfernt wird, sind die Bodensteine des Backfachs herauszunehmen. Hiernach die Schrauben (7) abmontieren. Evt. die Schrauben bei Wiedermontierung auswechseln.
Asche
Das Entleeren der Aschenschublade ist denkbar einfach. Eine Abfalltüte wird über die Schub-lade gestreift, der Inhalt in die Tüte gekippt, und die Schublade wieder behutsam aus der Tüte gehoben. Die Asche bei der Müllabfuhr abgeben.
Beachten Sie bitte, daß bis zu 24 Stunden nach Erlöschen des Feuers die Asche noch vereinzelt glühen kann!
Isolierung
Die effektive, aber poröse Isolierung der Brennkammer unterliegt einem gewissen Verschleiß und kann mit der Zeit Beschädigungen aufweisen. Dies hat zunächst keinen negativen Einfluß auf die Effektivität des Ofens. Sobald aber der Verschleiß die Hälfte der ursprünglichen Dicke übersteigt, sollte die Isolierung unbedingt ausgewechselt werden.
Automatik (Zeichnung G)
Die Rückwandplatte wird abgehoben. Der Ausgangspunkt der Fühlerstange wird bei kaltem Ofen kontrolliert. Der Ausgangspunkt im kalten Zustand ist ca. 10° über waagerecht.
Die Stange muß leicht gehen und federnd sind, wenn man ihn berührt, sowohl im kalten als auch im warmen Zustand. Bei steigender oder fallender Temperatur darf er sich nicht Ruckweise bewegen. Die Schieber müssen trocken und sauber sein und müssen ungehindert ineinander gleiten. Die Regelstangen und die Scheiber können eventuell mit WD40 (nie Öl) geschmiert werden.
Tür/Glas
Kontrollieren Sie, daß die Luftspalten im Türrahmen von Asche und Rußpartikeln frei sind. Bei Verrußung am besten Glastür mit Papiertuch reinigen.
Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, daß die Dichtungen an der Tür und am Aschenfach weich und unbeschädigt sind. Ist dies nicht der Fall, müssen sie unbedingt ausgewechselt werden. Bitte nur Originaldichtungen verwenden.
Speckstein
Speckstein ist ein Naturprodukt, das sich an die Temperaturveränderungen gewöhnen muss, weshalb man bei
den ersten Befeuerungen besonders vorsichtig sein sollte. Es wird empfohlen, folgendermaßen zu verfahren:
I. Erste Befeuerung
Nehmen Sie einige lose zusammengeknüllte Seiten Zeitungspapier und legen Sie diese in den Kaminofen. Legen Sie anschließend einige kleine Stücke völlig trockenes Anzündholz mit einem Durchmesser von ca. 3-5 cm senkrecht auf das Zeitungspapier und zünden Sie an. Nach dem Anzünden, wenn das Feuer richtig gefangen hat, wird weiteres Anzündholz aufgelegt. Wenn dieses Feuer ganz ausgegangen ist, wird die Tür geöffnet und bleibt offen, während der Ofen auf Zimmertemperatur abkühlt.
2. Zweite Befeuerung
Füllen Sie die Brennkammer knapp bis zur Hälfte mit trockenem Holz mit einem Durchmesser von ca. 6-10 cm auf. Zünden Sie wie beim ersten Mal anlassen Sie es brennen und den Ofen vor der nächsten Befeuerung auf Zimmertemperatur abkühlen.
3. Dritte Befeuerung
Wiederholen Sie die 2. Befeuerung, aber verwenden Sie diesmal mehr Brennholz. Lassen Sie das Feuer brennen und den Ofen erneut abkühlen, nachdem das Feuer ausgegangen ist.
Oberfläche
Normalerweise erweist sich eine nachträgliche Behandlung der Oberfläche als nicht erforderlich. Eventuelle Lackschäden lassen sich schnell und mühelos mit Senotherm-spray ausbessern.
Garantie
Bei nicht erfolgter Wartung entfällt die Garantie des Ofenherstellers!
betrlebsstörungen
Verrußtes Glas
- Zu feuchtes Holz. Heizen Sie nur mit gelagertem Holz (12 Monate unter Schutzdach) mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20%.
- Fehlende Zufuhr von sekundärer Luft für Scheibenspülung. Der Schieber unter der Tür (HWAM Monet, HWAM Monet H und HWAM 60) oder in der Tür (HWAM Beethoven, HWAM Beethoven H, HWAM Ravel, HWAM Vivaldi, HWAM Mozart und HWAM 30) mehr öffnen. Die Dichtung der Tür kann undicht sein.
Rauchbildung beim Öffnen der Fronttür
• Die Drosselklappe im Schornstein kann geschlossen sein. Drosselklappe öffnen.
- Fehlender Zug im Schornstein. Siehe Abschnitt über den Schornstein oder mit dem Schornsteinfeger Kontakt aufnehmen.
- Reinigungstür undicht oder rausgefallen. Diese auswechseln oder neu montieren.
• Die Tür nie öffnen, solange es Flammen gibt.
Unkontrollierbare Verbrennung
- Dichtung in der Tür bzw. im Aschenfach ist undicht. Dichtung auswechseln.
- Bei zu kräftigem Zug im Schornstein muß u.U. der Einstellhebel geschlossen werden. Wenn der Ofen nicht in Betrieb ist, sind alle Schieber zu schließen.
- Wenn es zu Abbrand oder zu Deformierung der Stahlplatten in der Brennkammer kommt, wird falsch geheizt. Stellen Sie den Gebrauch ein, und wenden Sie sich an den Fachmann.
Bei Betriebsstörungen, den Sie nicht selber abhelfen können, bitten wir Sie, sich an die Kaufstelle des Ofens zu wenden.
Der Hersteller:
HWAM A/S
Nydamsvej 53
DK - 8362 Hørning
erklärt hierdurch, dass sich das
Produkt: Modell:
Kaminofen HWAM Monet, HWAM Monet H
HWAM Beethoven, HWAM Beethoven H
HWAM Vivaldi
HWAM Ravel
HWAM Mozart
HWAM 30, HWAM 60
in Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender EU-Richtlinien befindet:
Bezeichnung Titel:
89/106/EWG Richtlinie über Bauprodukte
Dazu gehören auch folgende angeglichenen Normen:
Nr.: Titel: Ausgabe:
EN 13240 Raumheizer für feste Brennstoffe 2001
EN 13240/A2 Raumheizer für feste Brennstoffe
– Anforderungen und Prüfung
2004
sowie folgende Normen und/oder technische Vorgaben
Nr.: Titel: Ausgabe: Teil:
NS 3058 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - Rauchemissionen
NS 3059 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - Anforderungen
Hørning, 21. Mai 2007
TMHSe
Torsten Hvam Sølund
Werksleiter, verantwortlich für Qualitätssicherung
Snelle of krachtige warmte
Onregelmatige verbranding
Referentienr. Titel:
Legna: 2,5 kg Formelle: 2,0 kg
Legna: 65 min Formelle: 65 min
HWAM Beethoven/HWAM Beethoven H/HWAM Ravel/HWAM Vivaldi/HWAM Mozart/HWAM 30:
Legna: 2,0 kg Formelle: 1,6 kg
Legna: 65 min Formelle: 65 min
EinfachAnleitung